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medianet marketing & media

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inside your business. today.

freitag, 14. september 2012 – 7

Team von Kreativen verantwortlich für vorgestellte Plakatsujets der Grünen Seite 10

Standort

Jubiläum

Puls 4 präsentiert neu für Champions League errichtetes TV-Studio Seite 11

Winpin feiert Einjähriges in Wiener Innenstadt Seite 12

© Winpin

© Die Grünen

Kampagne

© Puls 4/Nick Albert

marketing & media ORF krempelt etliche Programmschienen um

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© medianet/Szene1/Philipp Hutter

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© DDFG/Oliver Gast

© ORF/Thomas Ramstorfer

Manfred Enzlmüller, Chef der niederösterreichischen Werber, präsentiert die 60 Nominierten aus zwölf Kategorien beim Landeskreativpreis „Goldener Hahn“. 342 eingereichte Arbeiten bedeuten absoluten Rekord; die Gewinner der Trophäen werden am 18. Oktober im Rahmen einer Gala bekannt gegeben. Seite 9

Neues Gestern präsentierten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und seine Programmchefin Kathrin Zechner das neue Herbstprogramm – die Information wird weiter ausgebaut, u.a. mit einer eigenproduzierten Mittagssendung. Seite 8

Raffaele Arturo, bis März als CEO in Diensten der Publicis Group Austria, heuert bei Dirnberger de Felice Grüber an und ist der Überzeugung, sich bei DDFG einbringen zu können, um „gemeinsam noch stärker“ zu werden. Peter Dirnberger freut sich auf „fachliche und menschliche Bereicherung“. Seite 11

Wechsel Bisher war Böhm GF beim Radiosender 88.6

Böhm: Neuer ORF-Enterprise COO

DDFG Für Orange TV-Spot unter dem Motto „Einer für Alle“. click+>www.medianet.at

© ORF/Thomas Ramstorfer

© Dirnberger de Felice Grüber

medianet tv heute

Oliver Böhm rückt in die Enterprise nach und soll Franz Prenner 2014 beerben.

Wien. Oliver Böhm rückt in 2013 in die Geschäftsführung der ORFEnterprise nach und verantwortet als COO alle Verkaufsaktivitäten im Bereich der ORF-Werbung. Franz Prenner ist als CEO weiterhin Sprecher der Geschäftsführung und für die grundsätzliche Ausrichtung und Strategie verantwortlich, Beatrice Riesenfelder wird als CFO weiterhin für die Finanzen, Programmverwertung und die Geschäftsfelder der ORF-Promotionund -Programmservice zuständig sein. Böhm folgt Franz Prenner in der Funktion als CEO nach einer Übergangsphase von einem Jahr nach. (APA)


c ov e r

8 – medianet

Freitag, 14. September 2012

Programmangebote Wrabetz: Ausbau der Information von 340 auf 385 Minuten; Zechner will mit jedem Format „die Goldmedaille gewinnen“

„Noch mehr Österreich & noch mehr Information“, so das Motto Mehr Eigenproduktionen, vor allem im Informationsbereich, wird der ORF künftig bieten – u.a. in einem neuen Mittagsmagazin.

Das neue Magazin „heute mittag“ bekommt dabei programmliche Schützenhilfe aus den Landesstudios, die künftig pro Woche und Bundesland um die drei Beiträge liefern sollen. Wirkliche personelle Verstärkung gibt es für das zusätzliche Angebot nicht. Die Mehrleistung ist auch dem Generaldirektor klar, wie er feststellt: „Wir gehen hier sicher an die Leistungsgrenzen, aber es helfen uns dabei auch neue Technologien wie etwa ein mobiler Rucksack für Live-Einstiege.“

„Gewisse Verträge gehen bis Jahresende und werden dann verlängert oder nicht.“ Programmchefin Kathrin Zechner, gefragt nach der zukunft von „chili“

Zum inhaltlichen Aufbau des Mittags-Magazins meldet sich auch Brigitte Handlos, die Sendungsverantwortliche, zu Wort: „Das, was wir in ORF 2 im Hauptabend im Programm aufbieten, wollen wir ab Mittag sichtbar machen und in Gang bringen.“ Auch wenn die Themen eher im Soft-News-Bereich angesiedelt sind, soll „heute mittag“ „nicht belanglos sein“, wie Handlos erklärt. „Wir besuchen die Leute ja irgendwie in ihrem Wohnzimmer und wenn sie uns schon zuschauen, dann wollen wir ihnen das Gefühl geben, dass wir uns sehr genau überlegt haben, was wir ihnen präsentieren. Es soll nicht nur so nebenher vorbeiplätschern, sondern den Leuten auch einen Wissenszuwachs bringen und das Gefühl, gut über das Tagesgeschehen informiert zu sein.“ Anders als das RTL-Konkurrenzprodukt „Punkt 12“ soll „heute mittag“ mehr Live-Elemente und Studiogäste haben. Schon der Name der Sendungsleiste zeigt, dass man sich an aktuellen Ereignissen orientieren will „und an dem, worüber die Leute heute sprechen“.

© ORF/Roman Zach-Kiesling; ORF/Thomas Ramstorfer; ORF/Hans Leitner; ORF/Thimfilm/Lisa Resatz

Neue Mittags-Schiene

Noch mehr Information und noch mehr Lokales und Regionales durch die verstärkte programmliche Einbindung der ORF-Landesstudios in die neue Mittags-Schiene.

Weiter ausgebaut werden soll auch die Information auf ORF eins. Hier denkt man etwas an eine verlängerte „ZIB 20“, die dann schon um 19:45 Uhr beginnen könnte. Dabei solle es auch aus den Landesstudios Extrabeiträge „in überschaubarer Zahl“ auch für ORF eins geben. Neu geregelt werden auch die einzelnen Tage, dabei kommt es auch zu einigen Veränderungen beziehungsweise Verschiebungen. So wird etwa der Mittwoch-Hauptabend komplett runderneuert: Nach „SOKO Donau“ und ab 2013 der neuen authentischen PolizeiSerie „CopStories“ steht der Abend unter dem Motto „Ein Blick aufs Leben“.

Neue Comedy-Formate In einem neuen Format mit versteckter Kamera spielt Mirjam Weichselbraun Prominenten wie Karina Sarkissova oder Marc Pircher Streiche, wobei sie via Knopf im Ohr vom Kabarettisten und Schauspieler Werner Sobotka unterstützt wird. Danach kommt ein ebenfalls neues Format zum Einsatz: Im „Einser Team“ hilft Armin Assinger Menschen, die auf irgend eine Art

in Not geraten sind. Die Palette ist breit und so kann sich die Sendung nicht nur um Familien, sondern auch Gemeinden oder auch Insitutionen drehen, die Hilfe brauchen. Die Problemstellungen selbst reichen von sanierungsbedürftigen Wohnungen über Finanzhilfe bei Hochzeitsfeiern, Nachbarschaftsstreit bis hin zum Auftreiben von finanziellen Mitteln, um den örtlichen Kindergarten auf Vordermann zu bringen. Abgerundet wird der Abend von Mari Lang, die in der Reportagereihe „Mein Leben“ das Publikum in den Alltag spannender Österreicher entführt. Dabei blickt man auch bei Menschen hinter die Kulissen, die auf den ersten Blick ihre interessante Geschichte noch nicht offenbaren. Hart zur Sache geht es dann ab März 2013, wenn prominente Österreicher in einer fünfteiligen Real-Life-Doku-Reihe „Der härteste Job Österreichs“ in Berufe eintauchen, von denen sie bis dato noch nicht wussten, dass es sie gibt.

Donnerstag wird Dienstag Mehr zu lachen gibt es in der ebenfalls runderneuerten Dienstag

„Wir gehen hier sicher an die Leistungsgrenzen, aber es helfen uns dabei auch neue Techmobiler Rucksack für Live-Einstiege.“ aLEXANDER wRABETZ ÜBER DIE ZUSÄTZLICHE PROGRAMMLEISTUNG DER LANDESSTUDIOS

Nacht. Hier wandert die bewährte „Donnerstagnacht“ auf den zweiten Tage der Woche und wird zur „Die. Nacht“. Geboten werden Formate wie „Willkommen Österreich“, „Science Busters“, die neu aufgelegte „Sendung ohne Namen“ oder das ursprünglich für das Internet konzipierte außergewöhnliche Serienformat „Fauner Consulting“. Davor laufen im Dienstag-Hauptabend österreichische Produktionen wie David Schalkos kultige Groteske „Braunschlag“ oder „SOKO Kitzbühel“. Und am neuen Donnerstag wird es künftig vor allem viel Sport geben, vor allem die Europa League, für die der ORF die heimischen TVRechte hat. Auf die große Show wird im ORF künftig auch nicht verzichtet: Bereits seit vergangener Woche suchen Andi Knoll und Doris Golpashin nach bisher unentdeckten Talenten in der „Großen Chance“ und talentierte Witzbolde können sich danach in der „Großen Comedy Chance“ beweisen. Auch der Showklassiker „Dancing Stars“ darf im Frühjahr nicht fehlen. Im Oktober präsentiert Markus Lanz seine erste „Wetten, dass...?“-Ausgabe. Neu ist eine Hauptabendshow für „Stermann und Grissemann“, die die beiden selbst als „ungerechteste Show der Welt“ beschreiben, in der Arme gegen Reiche, Österreicher gegen Deutsche, Davids gegen Goliaths kämpfen. Die Show soll im Dezember einmalig ausprobiert werden, eine Fortsetzung bei entsprechendem Erfolg ist im kommende Jahr nicht ausgeschlossen.

Bewährte US-Ware

nologien wie etwa ein

© APA/Georg Hochmuth

Wien. Gestern Abend präsentierte der ORF sein neues Programm. Fazit des Dargebotenen: Das ORF-Programm soll in der kommenden Saison noch österreichischer und informativer werden. Mit insgesamt 33 neuen und erneuerten Formaten und Titeln biete der ORF „ein vielfältiges, österreichisches, in hohem Ausmaß eigenproduziertes und unverwechselbares Programm“, so Generaldirektor Alexander Wrabetz und Programmchefin Kathrin Zechner. Zu dieser Informationsoffensive beitragen soll vor allem die erneuerte Mittagsschiene, die ab 24. September jeweils um 13:15 Uhr auf ORF 2 on air gehen soll und mit deren Hilfe der Informationsanteil im ORF von 340 auf 385 Minuten täglich angehoben wird.

© ORF (3); ORF/Warner; ORF/Alliance; ORF/Hans Leitner; ORF/Thomas Ramstorfer; ORF/MR-Film/Petro Domenigg

dinko fejzuli

Bei den Serien setzt man neben bewährter US-Ware etwa auch auf die bereits angelaufende Koproduktion „Es kommt noch dicker“ mit Wolke Hegenbarth und Manuel Witting. Endlich zur Ausstrahlung kommen sollen „Die Steintaler“, bei denen Gregor Bloeb das Publikum in die raue Urzeit ent-

führt. Ein Wiedersehen gibt es mit „Vier Frauen und ein Todesfall“, den „SOKO“-Teams aus Wien und Kitzbühel sowie „Schnell ermittelt“, das im Filmformat erscheint. Eine Fortsetzung wird es auch rund um „Die Lottosieger“ geben. Das große Herbst-Serien-Ereignis wird aber wohl „Braunschlag“, wo Robert Palfrader und Nicholas Ofczarek über acht Folgen hinweg eine Marienerscheinung fingieren und das Waldviertel ins Chaos stürzen.

„Es soll nicht nur so nebenher vorbeiplätschern, sondern den Leuten auch einen Wissenszuwachs bringen.“ brigitte handlos, sendungsverantwortliche für „heute mittag“, zu den inhalten der neuen mittags-Sendung

Zusätzlich gibt es rot-weißrote Produktionen, unter anderem Wolfgang Murnbergers Komödie „Alles Schwindel“ sowie „Vatertag“ mit Alexander Pschill. Alexandra Neldel schlüpft in „Das Vermächtnis der Wanderhure“ zum wiederholten Mal in die Rolle des emanzipierten mittelalterlichen Sexsymbols. Mit „3faltig“, „Echte Wiener 2 – die Deppat‘n und die Gspritzt‘n“ und „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ hat der ORF auch mehrere österreichische Kinohighlights im Programm. Wie es um die eine oder andere Eigenproduktion, etwas Chili steht, dazu wollte sich Programmchefin Zechner (noch) nicht äußern. Gewisse Verträge gehen bis Jahresende und werden dann verlängert oder nicht. www.orf.at


A ge n t u r e n

Freitag, 14. September 2012

medianet – 9

Goldener Hahn Jury wählt aus 342 teilnehmenden Kreativen und Agenturen die Nominierten in zwölf Kategorien für den NÖ-Landeswerbepreis

Award: 60 „bunte Vögel“ nominiert Schwechat. „Es gibt viele bunte Vögel, aber nur einen Goldenen Hahn“ – unter diesem Motto sucht die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Niederösterreich, kurz WKNÖ, auch heuer wieder die besten Werber beim 35. Nieder­österreichischen Landes­ werbepreis. Dem Schritt vom „bunten Vogel“ zum „Goldenen Hahn“ sind einige Agenturen mit der gestrigen Bekanntgabe der ­Nominierungen durch die Jury nähergekommen.

342 teilnehmende Projekte

theform, Gugler sowie agentur werbereich. Drei Nominierungen erzielten folgende Agenturen: ghost.company – Werbeagentur Michael Mehler, Studio5 kommunikations Design & Werbeagentur, Embers Callcenter & Marketing, Dominici Werbeagentur, MBIT Solutions, Cayenne Marketingagentur, Heavystudios sowie kessler-werbung (sämtliche Nominierten auf www.medianet.at). Insgesamt 342 Projekte wurden von den niederösterreichischen Kreativen in zwölf Kategorien eingereicht, was einen absoluten Rekordwert bedeutet. Stolz zeigt sich daher auch Manfred Enzlmüller,

Chef der niederösterreichischen Werber: „Der NÖ Werbe-Grand Prix hat sich in den letzten Jahren zum größten Landespreis für Kreativität entwickelt.“ Bis sich einige Nominierte mit den goldenen Federn als beste Werber des Landes schmücken dürfen, ist noch etwas Geduld gefragt: Am 18. Oktober werden die Trophäen im Rahmen einer Gala in der Multifunktionshalle Multiversum in Schwechat vergeben, begleitet vom künstlerischen Rahmenprogramm mit Highlights aus der Artistenshow „Cirque Nouvel“. Infos und Kartenreservierungen unter www.goldenerhahn.or.at

© medianet/Szene1/Philipp Hutter

Feierliche Preisverleihung des „Goldenen Hahn“ am 18. Oktober.

Manfred Enzlmüller zeigt sich über die Rekordteilnahme am „Goldenen Hahn“ erfreut.

Gute Chancen auf eine Prämierung mit dem „Goldenen Hahn“ dürfen sich dabei die Kreativen von Jeitler & Partner Werbeagenten ausrechnen: Die Badener verzeichneten mit fünf Nominierungen die meisten aller teilnehmenden Agenturen. Vier Mal nannte die Jury

Agentur Mind-Set punktet

Event für Opel

Wien. Die Wiener Eventagentur Mind-Set konnte sich im Rahmen einer Wettbewerbspräsentation um die Konzeption und Umsetzung des Events „150 Jahre Opel – 30 Jahre Opel-Werk in Österreich“ durchsetzen. Ausschlaggebend für Gewinn des Pitches war die Inszenierung der „Opel Zeitmaschine“, einem Programm rund um die Highlights aus der Marken- und Unternehmensgeschichte – mit Gewinnchancen für Mitarbeiter und Kunden, spannenden Einblicken in die Produktion, einer Oldtimerausstellung und Live-Musik. Die Eventagentur Mind-Set um Geschäftsführerin und Gründerin Elisabeth Hanser zeichnete für Idee, Planung, Organisation und Umsetzung des Events im Opel-Werk. (red)

Spot Orange-Kampagne

„Einer für Alle“

© Dirnberger de Felice Grüber

Wien. Dirnberger de Felice Grüber zeichnen verantwortlich für die neue Kampagne des Mobilfunkanbieters Orange, die seit Kurzem on air ist. Unter dem Slogan „Einer für Alle“ zeigt die Kampagne den Tarif, der einer für jeden Österreicher sein soll. So sind es auch im TV-Spot Menschen aus ganz Österreich, die den Tarif präsentieren. Kommuniziert wird der neue Tarif mit TV-, Kino- und HF-Spots, Anzeigen, Plakaten, Citylights und am PoS. (red)

Orange und Dirnberger de Felice Grüber bringen „Einer für Alle“ im TV-Spot. WKNOE_Service_US_216x288+3mm.indd 2

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m a r k eti n g/ s o c i a l m ed i a

10 – medianet

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Neuerungen bei „NÖN“ und „BVZ“

Freitag, 14. September 2012

Plakatkampagne Die Grünen präsentieren neue ihre neue Werbekampagne „Bio statt korrupt“

Grüne Themen im Herbst Saubere Politik in Österreich & Einsatz für Umwelt und Nachhaltigkeit sind die Kernthemen. Vor allem die Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern sollte durch die Tour verstärkt werden. Für die österreichische Bevölkerung bestand in allen Bundesländern die Möglichkeit, beim Wandern, Grillen und Radfahren der Grünen-Politikerin und ihrem Team konkrete Fragen zu stellen und Ideen in sommerliche Atmosphäre einzubringen. Meinungen und Eindrücke wurden gesammelt und finden nun in der Werbekampagne und den thematischen Schwerpunkten ihren Platz.

Harald Knabl und Hans Peter Janisch mit dem NÖN-Maskottchen.

St. Pölten. Eine ganze Reihe an Neuerungen gibt es bei der NÖN und BVZ. Beide Zeitungen erhalten ein neues Layout und neue Inhalte. Außerdem wird es in Zukunft ein Heimatmagazin geben, das zehnmal jährlich erscheinen wird. „Wir haben uns auf unser Gespür verlassen und neben der Einbindung der vielen Mitarbeitermeinungen haben wir auch intensive Marktforschung mittels Fokusgruppen und Basisumfragen von Peter Hajek durchführen lassen“, so Harald Knabl, erster Chefredakteur der NÖN/BVZ. Neben dem Layout, den neuen Inhalten und dem Magazin „Heimat Niederösterreich“ für alle NÖN-Abonnenten gibt es auch eine neue Werbelinie. Die neuen Sujets stehen für Stammtisch, Business, Kultur, Sport und Chronik; begleitet werden die neuen Auftritte durch eine Promotiontour, die durch alle Bezirke führt, verbunden mit einem flächendeckenden Gewinnspiel.

Wien. 100% bio und 0% korrupt – damit werben die Grünen diesen Herbst in Anspielung auf aktuelle Debatten im Land und Themen, die bereits in den Sommermonaten aufgegriffen wurden und für hitzige Debatten sorgten. Nach der sechswöchigen grünen Sommertour unter dem Motto „Eva lädt ein“ mit Bundessprecherin und Klubobfrau Eva Glawischnig, die durch ganz Österreich führte, starten die Grünen mit einer neuen Plakatkampagne in den Herbst. Die Themen der Kampagne – „Saubere Politik für Österreich“ und „Einsatz für Umwelt und Nachhaltigkeit“ – waren bereits bei der Sommertour in aller Munde. Ebenso sind die Sujets mit Glawischnig im Rahmen der Rundfahrt durch Österreich entstanden.

Sauberkeit in jedem Bereich

Grüne Arbeitsgemeinschaft

© Die Grünen

© Erich Marschik

Julia guthan

„Sauberkeit in Politik und Umwelt sind die zentralen Anliegen der grünen Bewegung. Dass diese Themen die Menschen bewegen, haben wir auch auf der grünen Sommertour in Tausenden Gesprächen erfahren. Mit der aktuellen Plakatkampagne fokussieren wir weiter konsequent auf die grünen USPs als Umwelt- und Sauberkeitspartei und machen zuversichtlich klar, dass eine Veränderung in Österreich möglich ist“, so der Grü-

Die Plakatkampagne wurde am 10. September der Öffentlichkeit präsentiert.

ne Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner über die ab 17. September startende Plakatkampagne, die in ganz Österreich auf den Straßen zu sehen sein wird.

Sommertour adieau 45 Stationen in sechs Wochen, vom Neusiedlersee bis zum Bodensee, bewältigte Glawischnig bei der

grünen Sommertour souverän und brachte die Frage nach dem Bestand der österreichischen Zukunft unter die Leute. „Ich danke allen, die gekommen sind, mit dabei waren und Zeit mit uns verbracht haben. Danke!“, bedankt sich Glawischnig auf der eigens für die Sommertour eingerichteten Website bei allen Teilnehmern der Sommertour.

Die Partei wurden bei der Kampagne werblich von der Grünen Arbeitsgemeinschaft betreut. Diese Arbeitsgruppe besteht aus einem Team von Kreativen und Kundenberatern der Agenturen Jung von Matt/Donau und Czerny Plakolm, die sich agenturunabhängig getroffen haben, um als Privatpersonen Werbung für die Grünen zu machen. Mit dabei war beispielsweise Andreas Putz, Kreativdirektor von Jung von Matt/Donau. Fotografiert wurde die Kampagne vom österreichischen Fotografen Wolfgang Zajc, und für das neue Corporate Design war Christian Modik zuständig. Die Plakatkampagne wird ab nächster Woche flächendeckend in ganz Österreich zu sehen sein. www.gruene.at

Gastkommentar Facebook bleibt in der Community Kult – demnächst sind weltweit eine Milliarde Menschen online, neue Werbewelten warten

Bleibt der Daumen weiter oben? Allen Unkenrufen zum Trotz baut das Soziale Netzwerk wohl seinen Vorsprung als Global Player weiter aus. Facebook liegt hier vor allen anderen Netzwerken unangefochten auf Platz eins.

bewerben und so die Reichweite von Beiträgen signifikant zu erhöhen. Das Ganze ist mit relativ geringem finanziellem Aufwand verbunden und erscheint nicht wie eine Werbeanzeige auf der rechten Seite, sondern wird in den Newsstream der Fans eingebunden. Als neuesten Clou kann man mit diesen Promoted Posts nun nicht nur die Fans einer Seite, sondern auch deren Freunde gezielt ansprechen.

Schon bald 1 Milliarde User

Wien. In den letzten Tagen und Wochen hört man verstärkt negative Meldungen über Facebook. Die Diskussion über den Datenschutz ist ja bereits allseits bekannt, flammt aber in regelmäßigen Abständen neu auf. Dazu kommen seit dem Sommer auch immer wieder Berichte über den sinkenden Wert der Facebook-Aktien sowie Meldungen, dass der Markt gesättigt und der Zenit somit erreicht sei. Fazit: Auf Wachstum folge Stagnation. So ganz können diese Meldungen aber nicht stimmen. Vergleicht man die Nutzerzahlen der aktiven Facebook-User in Österreich, so ist seit Jahresbeginn ein Nutzerzuwachs von knapp über 4% zu verzeichnen. Das klingt vielleicht nicht nach besonders viel, aber wir gehen hier bereits von einer sehr hohen Marktdurchdringung aus. In Österreich ist bereits mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Sozialen Netzwerken aktiv.

Dynamische Entwicklung

© panthermedia-Anatolii Babii

Eva Atzlinger

Zieht man auch die weltweiten Nutzerzahlen heran, ist zwar zu erkennen, dass in Europa und den USA die Mitgliederzahlen eher langsam wachsen; in Asien und Afrika hingegen können hohe Zuwächse verzeichnet werden. So sind allein im zweiten Quartal 2012 die monatlichen Nutzer im asiatischen Raum um fast 10% angestiegen. Es gilt also immer zu beachten, dass das Wachstum der Nutzerzahlen jeweils in Relation zur gesamten Facebook-Penetration des Landes oder Kontinents gesehen werden muss, um eine aussagekräftige Information geben zu können. Weltweit tummeln sich 955 Millionen Nutzer im größten aller Netzwerke, in Kürze wird der milliardste User begrüßt werden. Es gibt keine vergleichbare Plattform, die auch nur mit annähernd so hohen Nutzerzahlen und Annehmlichkeiten aufwarten kann. Der Erfolg von Facebook beruht vor allem auch darauf, weil es den Anschein hat, als ob jeder dort vertreten ist: Der Nachbar, der Freund, die Arbeitskollegen, die ehemaligen Mitschüler – mit jedem kann man plaudern, am Leben von jedem teilhaben. Generell investiert Facebook derzeit viel, um vor allem für Unter-

Hype ohne Ende: Der Erfolg von Facebook scheint aus heutiger Sicht unantastbar.

nehmen ein attraktives Umfeld zu schaffen. So gab es in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Neuerungen, die es Unternehmen nun ermöglichen, Zielgruppen spezifisch auszuwählen und auch anzusprechen; Facebook setzt dabei ganz stark auf Empfehlungsmarketing. Ist es doch schon lange erwiesen, dass Freunde und Verwandte starken Einfluss auf Kaufentscheidungen ausüben. So kann man bereits seit einiger Zeit bei jeder Werbeanzeige mitverfolgen, welchem Freund dieses Unternehmen denn gefällt. In man-

chen Fällen wirbt sogar das Konterfei des Freundes für die Marke. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Anzeigen auf die rechte Spalte im Newsstream beschränkt und dadurch bei Nutzung durch Smartphone oder Tablet nicht sichtbar sind.

Trotz oder gerade aufgrund des sinkenden Aktienkurses feilt Facebook unübersehbar weiter an neuen Entwicklungen. So hat das Netzwerk erst kürzlich für den mobilen User eine neue App gelauncht, die weitaus schneller als die Vorgängerversion ist und noch mit einigen weiteren Features punkten kann. Gespannt kann man auch bleiben, welche neuen Entwicklungen Facebook noch für Unternehmen plant. Ein Stillstand ist in jedem Fall nicht in Sicht – die Daumen bleiben weiterhin oben.

Neuer Werbeturbo

Eva Atzlinger ist Online PR-Manager bei Modern Mind Marketing. e.atzlinger@mhoch3.at http://www.mhoch3.at

Dank der Promoted Posts erschließen sich nun ganz neue Welten für den Werber. So ist es jetzt möglich, einzelne Posts intensiver bei den Fans einer Seite zu

Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.


Medien

Freitag, 14. September 2012

medianet – 11

Standort Puls 4 präsentierte das neu errichtete Studio für die Übertragung der UEFA Champions League am Standort Media Quarter Marx

Königsklasse in neuem Studio Jürgen Hofer

Wien. Nach dem räumlichen Zusammenschluss der ProSiebenSat.1 Puls 4 am neuen Standort Media Quarter Marx präsentierte die Gruppe Donnerstagvormittag nun auch den Austragungsort des Aushängeschilds von Puls 4: Das neu errichtete TV-Studio für die Übertragung der UEFA Champions League.

„Signifikante“ Aufwände Als einen „kleinen Schritt für die Menschheit, aber einen großen für Puls 4“ bezeichnete Geschäftsführer Markus Breitenecker das neue Studio, welches neben dem Rahmenprogramm zur Übertragung der Champions League – welche im österreichischen Free-TV ja bekanntlich exklusiv bei Puls 4 ausgestrahlt wird – auch andere Sportarten wie beispielsweise die

Personalia Agentur

Arturo zu DDFG

NFL beheimaten, aber auch Diskussionsformaten wie „Pro und Contra“ ein Zuhause bieten soll. „Es wird ein noch nie dagewesenes Fußball-Erlebnis“, merkte man Sportchef Christian Nehiba die Vorfreude über das neue Studio sowie auf den Start am Dienstag mit dem Kracher Real Madrid vs. Manchester City förmlich an. Er und Christian Baier präsentieren das Format, welches neben klassischer Vorberichterstattung ab 20:15 Uhr auf die Expertise des – vom ORF abgeworbenen – Frenkie Schinkels baut und auch komödiantisch-unterhaltende Elemente beinhalten soll. Bei jedem Livespiel

wird Puls 4 mit Moderator und eigenem Kamerateam plus Reporter vor Ort sein. Ergänzend bringt das Sportteam Zusammenfassungen der restlichen Begegnungen. Von „signifikanten“ Aufwänden sprach Breitenecker – ohne exakte Zahlen nennen zu wollen – hinsichtlich Neubau des Studios und Erwerb der Übertragunsrechte; ebenso nicht exakt festlegen wollte sich der Senderboss bei der Quotenfrage; Ziel sei es jedenfalls, die Rekordmarke der vergangenen Europa League-Übertragungen mit 383.000 Zusehern an einem Spieltag innerhalb der nächsten drei Jahre zu toppen.

© Puls 4/Nick Albert

Senderchef Markus Breitenecker spricht von „großem Schritt für Puls 4“.

Neuer Glanz für sportliche Höhepunkte: das neu errichtete Puls 4-Studio in St. Marx.

Goldener Hahn

3.5

Werbegala am 18. Oktober 2012 © DDFG/Oliver Gast

Jetzt Karten kaufen! Raffaele Arturo: „Dirnberger de Felice Grüber ist genau das, was ich jetzt will.“

Alle Infos auf: www.goldenerhahn.or.at

Wien. Prominenter Neuzugang bei Dirnberger de Felice Grüber: Raffaele Arturo, im März als CEO der Publicis Group Austria verabschiedet, verstärkt die Agentur. Zum zehnjährigen Jubiläum holt sich DDFG damit einen der renommiertesten Namen am österreichischen Werbemarkt mit 24-jähriger Erfahrung als Verstärkung an Bord. (red)

Gratismedium Inserat

Durchgerutscht Wien. Wer gestern die Tageszeitung Heute aufgeschlagen hat, dürfte sich eventuell gewundert haben: Macht doch das Gratisblatt unfreiwillig via ein Media Markt-Inserat Werbung für den Konkurrenten Österreich. Konkret geht es um die von der Mediengruppe Österreich herausgegebene CD „Best of Österreich“, die unter anderem in einem doppelseitigen Inserat des Elektronikretailers als Musikschmankerl beworben wurde. (red)

© Heute

Seltenheitswert: Öster­reich erscheint im Inserat bei Konkurrent Heute.

, l e g ö V e t n e bu l e i v t b i ahn g h s n E e n e d l n Go e n i e r u n aber


B i z-ta l k C LA S S IC

12 – medianet

Freitag, 14. September 2012

Sommerausklang Über den Dächern Wiens

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© SPS Marketing

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1. Julia Popp (Winpin), Heimo Hammer (GF kraftwerk), Simone Kraft (GF Winpin), Bernhard Hofer (kraftwerk) und Melanie Prinzinger (Junior Client Service); 2. Birgit Schredl (Home Digital) und Hannes Maurer-Stroh (Demner, Merlicek & Bergmann); 3. Marketing-Ladies von Henkel; 4. Marketingteam von Kraft Foods.

Winpin: 60 Kunden mit 100 Kampagnen in einem Jahr

Ein Jahr Winpin 25 hours Das erfolgreiche erste Jahr von Winpin wurde im kleinen Rahmen, mit etwa 40 Gästen, am Dachboden des 25hours Hotel gefeiert. Winpin bietet seit dem Vorjahr Dialogkampagnen im Online-, Mobil oder Social Media-Bereich, die bis zu 30.000 Teilnehmer pro Kampagne verzeichneten. Winpin funktioniert als reine OnlineKampagne, die aber auch mit anderen Mediakanälen kombiniert werden kann. Die Gäste der Ein-Jahres-Feier wurden bei traumhaften Blick über die Stadt mit Drinks und Fingerfood empfangen. Zu den geladenen Gästen zählten Kunden, Medienvertreter und Mitarbeiter. Die Dachterrasse wurde an einem spätsommerlichen Abend zum Branchentreffpunkt für Gäste aus den Häusern Milka, Henkel, Deichmann, AMA, DMB und vielen mehr. Für die richtigen Beats sorgte „DJane Ümit“ und so wurde in entspannter Atmosphäre das einjährige Jubiläum von Winpin mit „Hugo“, dem In-Getränk dieses Sommers, gefeiert, allerdings nur so lange, bis der Bar die Minze für die Drinks ausging. (jg) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Karriere

anno dazumal

© adsandbrands

Doris Lenhardt Himmelhoch PR

© Himmelhoch

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1. Gerhard Preslmayer (Geschäftsführer SPS Marketing), Filip Miermans (Leiter Corporate Communications & Marketing MIBA), Norbert Schrangl (Geschäftsführer SPS Marketing); 2. Christian Gratzl (Marketing Leiter Linz AG), Norbert Schrangl (Geschäftsführer SPS Marketing); 3. Doris Berghuber (Seher + Partner), Elisabeth Kerl (Bosch Rexroth), Ludwig Reinegger (GF Bosch Rexroth).

Die B2B-Agentur feierte mit viel PS & Saxofonklängen

SPS Marketing Linzer Tabakwerke Unter dem Motto: „Auf den Spuren des Mythos Porsche“ hatten die Geschäftsführer der B2B-Agentur SPS Marketing, Gerhard Preslmayer und Norbert Schrangl, vergangenen Freitag zum Sommerfest der Agentur geladen. Es kamen rund 200 Gäste der Marketing- und Wirtschaftsszene zum Sommerausklang in die alte Linzer Tabakfabrik. Die geladenen Gäste konnten bei einer Exklusivführung durch die aktuell laufende Porsche-Ausstellung des Landes Oberösterreich mehr über die Auto-Kultmarke aus Stuttgart erfahren und Raritäten entdecken.

Eine ganze Menge Pferdestärke „Da wir die Werbekampagne für die Porsche-Ausstellung des Landes Oberösterreich entwickelt und umgesetzt haben, war es naheliegend, dass wir als Veranstaltungs-Location die Tabakfabrik wählen“, so Preslmayer. Für einen rasanten Abend sorgten röhrende Motoren im Innenhof der Tabakwerke. Auch die Möglichkeit einer Spritztour durch die Linzer Innenstadt ließen sich viele der Partygäste nicht entgehen. Musikalisch untermalt wurde der Abend mit Klängen der Live Band „Pro 7“, DJ Aydi mit Trommler Mario und Saxofon-Künstler „Saxy mf“. (jg)

Gastkommentar Prospekte als unverzichtbares Medium im Marketingmix

Ein Werbemedium im Wandel

präsentiert von

Wechsel Die gebürtige Steirerin Doris Lenhardt wird Senior Consultant bei Himmelhoch und Kunden wie OMV und twyn group mit ihrem Fachwissen betreuen. Zuvor war die 38Jährige bei Wolf Theiss tätig.

Heimo Hammer (kraftwerk-GF) in chilliger Atmosphäre.

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Daimler AG Mit diesem Werbeslogan bewarb Mercedes Benz ab 1955 über mehrere Jahrzehnte seine Autos. Im Jahr 1995 ließ sich die Daimler-Benz AG die Wortmarke „Mercedes-Benz – Ihr guter Stern“ schützen. Der Mercedes-Stern zählt zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Anzeigentext:: „Mercedes-Benz · Ihr guter Stern auf allen Straßen (Sujet „Schnee“).“ Anzeige vom 1.1.1955.

Prospekt 2.0 Wer denkt, dass das Flugblatt in Zeiten der Digitalisierung unserer Kommunikationsmittel durch Smartphones und Tablets seinen Stellenwert verliert, irrt. Wie der im Mai 2012 veröffentlichte „Direct Media Report“ zeigt, sind Prospekte nach wie vor ein beliebtes Informationsmedium. Die Lesequote ist besser als ihr Ruf: 65,5% der Befragten gaben an, Prospekte zumindest flüchtig durchzusehen, 21,6% sehen sich diese in der Regel sogar genauer an. Aber auch das Prospekt selbst befindet sich im Wandel und muss sich anpassen, darf dabei aber nicht die Kunden aus den Augen verlieren. Ikea zeigt das gerade mit dem neuen Katalog vor, der digitale Features enthält. Sicher werden kreative, interaktive Ideen künftig auch beim Flugblatt Einzug halten. Das Rezept für das erfolgreiche Prospekt lautet: Interessante Warengruppen mit Vergünstigungen/Gutscheinen zu kombinieren. Zielgruppenorientierter Versand ist auch bei nichtadressierter Werbepost ein weiterer Erfolgsfaktor. Prospekte werden von 45,3% gelesen, wenn die darin beworbene Warengruppe interessant ist. Um keine Streuverluste zu riskieren, sollte man nicht dem Gießkannenprinzip folgen, sondern mittels Geomarketing die Zielgruppe nach geografischen Daten sowie soziodemografischen und sozioökonomischen Merkmalen selektieren. Das Prospekt eignet sich damit für große Händler und kleine Unternehmen gleichermaßen. Mehr Wissenswertes zur Prospektnutzung kann man den laufenden Branchentracking-Umfragen entnehmen. Ramona Muik ist Marketingleiterin der Division Brief, Werbepost & Filialen der ­Österreichischen Post AG. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

© Österreichische Post

© Winpin (3); Christian Mikes

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