medianet
inside your business. today.
freitag, 27. APRIL 2012 – 7
Imagekampagne
Optimismus
Filmfestival „Let’s CEE“ macht mit Plakatserie auf sich aufmerksam Seite 8
Gratiszeitung Tips geht mit Slogan „Keine ist uns näher“ in die Offensive Seite 10
Hochkarätige Finanzvorstände beim CFO-Forum Seite 12
© Barbara Bertolini
werbeoffensive © Tips
© Stefan Badegruber
marketing & media „Diese Restriktionen sind eigentlich ein Witz“
© planB
short
© straberger conversations
Gregor Jasch, CEO der Wiener Agentur planB, hielt beim vierten „White Square Festival“ in Weißrussland als Juror und Vortragender die österreichischen Fahnen hoch und sah dort „jede Menge sehr hungriger Talente“ mit guter Ausbildung. Seite 9
© fej
© Kurier
Benjamin Ruschin zeichnet als Digital Head und Projektleiter der Werbeagentur straberger conversations für die Umsetzung der neuen Mitgliedskarten für 8.000 Mitglieder der Wirtschaftskammer-Fachgruppe Werbung Wien verantwortlich. Seite 10
Georg Nimeh, Chief Digital Officer „kurier.at“, verrät medianet exklusiv die Pläne seines Mediums, künftig verstärkt in den Bereich Behavioural Targeting zu investieren. Mit Partner Audience Science begibt man sich auf die Ebene renommierter Medienhäuser. Seite 11
Ein halbes Jahr ORF III Der Chef des ORF Kultur- und Infosenders, Peter Schöber, zieht eine sehr positive erste Zwischenbilanz. Auch mit den Restrik tionen in puncto Vermarktung könne man „ganz gut“ leben. Doch diese seien unnötig und im Grunde alles andere als zum Lachen. Seite 8
medianet tv heute
3x Verstärkung Hofbauer-Paganotta, Senn & Hofmann
© Fessler.Schmidbauer
Von der „Krone“ zu „Österreich“
© Österreich/Michael Jeuter
Spot Fessler.Schmidbauer schicken Krankl zu Zielpunkt. click+>www.medianet.at
Ex-Krone-Anzeigenleiterin HofbauerPaganotta: Österreich-Verlagsdirektorin.
Wien. Manuela Hofbauer-Paganotta, langjährige Anzeigenleiterin der Kronen Zeitung, heuert als Verlagsdirektorin bei der Mediengruppe Österreich an. Verlagsleiter und Gründungsmitglied Hans Aschenbach wird die fundierten Sonderteile am Sonntag weiterentwickeln. Eine weitere Verstärkung für die Verlags- und Verkaufsleitung kommt mit Wolfgang Senn, vormals Verkaufsleiter TV-Media und e-media. Ebenso sollen zukünftig neue Felder im Anzeigenmarkt erschlossen werden. Hierfür konnte die langjährige Anzeigenleiterin des Manstein Verlags, Martina Hofmann, gewonnen werden.
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8 – medianet
Seiteneinwurf
Faymanns Problem mit der Demokratie
Freitag, 27. April 2012
TV ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber zieht nach halbjährigem Bestehen des neuen ORF-Senders Bilanz
Kultur und Information abseits von Quotendruck Gut funktionierendes Programmschema und adäquat aufbereitete Inhalte als Erfolgsgarant. Dinko fejzuli jürgen Hofer
D
emokratie ist: Wenn die SPÖ möglichst viele ihrer Apparatschiks in irgendwelche Gremien stecken kann und möglichst viele von den anderen Parteien von den selbigen Plätzen hinausgedrängt werden – wenn geht, mit „demokratischen“ Mitteln; muss aber nicht sein. So stellt sich die Situation aktuell rund um eine mögliche Novellierung der ORF-Gremien dar. Das Problem: Der ORF hat einen Aufsichtsrat, der, um eben allen Parteien und sonstigen Interessen Platz zu bieten, auf 35 Mitglieder hochgeblasen wurde. Nun soll er verkleinert werden. Und wenn es nach Faymann geht, soll am besten quasi von unten herauf gekürzt werden, sprich: Zuerst kommen mal alle Oppositionsvertreter raus, dann, wenn‘s geht, am liebsten auch möglichst viele vom lästigen Koalitionspartner und dass am Ende am besten halt nur für die SPÖ Platz ist, dafür kann die SPÖ ja nun wirklich nichts ... Wie an dieser stelle schon einmal vermerkt: Da wäre das alte ORF-Kuratorium mit klar deklarierten Parteivertretern im ORF-Aufsichtsgremium ehrlicher; so aber patzt Faymann den ORF unnötig politisch an und hält die interessierte Öffentlichkeit auch noch offensichtlich für dumm, wenn er so tut, als säßen im Stiftungsrat nur parteiferne Medien-Experten.
Wien. Am 26. Oktober 2011 ging der Kultur- und Informationssender ORF III als Ergänzung zum ORFHauptprogramm on air. Ein halbes Jahr danach liegt der Sender laut Insidern bei ca. 0,4% Tagesmarktanteil. medianet hat Geschäftsführer Peter Schöber zum Interview gebeten. medianet: Ein halbes Jahr ORF III – wie sieht ihr Resümee aus? ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber: Was mich sehr freut, ist, dass das Schema per se mit den Themenschwerpunkten an den einzelnen Tagen sehr gut angenommen wurde. Was mich auch immer wieder überrascht, ist die Tatsache, dass selbst inhaltlich schwierige Themen bei den Zusehern ziehen. medianet: Worin sehen Sie die Gründe für die Akzeptanz auch von inhaltlich komplexeren Themen? Schöber: Man darf glaube ich das Publikum nicht unterschätzen. Fernsehen ist ja sehr stark eskapistisch, etwas, wobei man entspannen will. So gibt es Menschen aus dem akademischen Bereich, die sich gern am Abend ein Fußballspiel ansehen. Genauso gibt es meiner Meinung nach aber auch quer durch alle Bildungsschichten jene, die manuelle Tätigkeiten ausführen und die am Abend den umgekehrten Eskapismus und Bildung suchen. Diejenigen finden dann auf ORF III beispielsweise bei ‚erLesen‘ oder ‚KulturWerk‘ entsprechende Angebote.
„Ich könnte als ORF III auf RTL Österreich
Werbung Let’s CEE
Kampagne für Filmfestival
Werbezeiten kaufen, auf ORF 1 und 2 nicht. Das ist paradox.“
© Stefan Badegruber
Peter Schöber ...
Die Models der Plakatserie sind Freunde und Bekannte der Werber.
Wien. „Let‘s CEE“-Direktorin Magdalena Zelasko startet gemeinsam mit den Agenturen The Gentlemen Creatives und Emarketing Experts eine Werbeoffensive für das neue Filmfestival. Vom 28.5. bis 3.6. werden in Wien 30 aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme aus Zentral- und Osteuropa gezeigt werden. Die Botschaft der Kampagne: „look east for great films“.
medianet: Wer ist der klassische Zuseher von ORF III? Schöber: Wir liegen bei einem Durchschnittsalter von 52 Jahren, was für TV relativ jung ist. Prozentuell haben wir mit 36% einen der höchsten AB-Schicht-Seheranteile von allen in Österreich empfangbaren Sendern. Der Stammseheranteil liegt bei knapp 35%. Mit diesen Messwerten sind wir nur mit Arte vergleichbar und insofern ist das für uns natürlich auch eine Benchmark. medianet: ...wobei Arte ein Budget von über 350 Millionen Euro hat. Schöber: Ja, also ein bisschen mehr als wir mit drei Millionen Euro Programmbudget. Man soll sich nie vergleichen, aber es gibt natürlich Sender, die vergleichbar sind: BR Alpha, ZDF Info, ZDF Kultur, Eins Plus, Eins Festival sind klassische Benchmarks. Wir sind da gesamt gesehen sehr zufrieden.
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dinko fejzuli
ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber freut sich über die hohe Akzeptanz der Programminhalte bei den Zusehern.
medianet: Apropos Budget: Es kursierten Meldungen, ORF III gehe das Geld aus. Wie viel Wahrheit liegen in diesen Gerüchten? Schöber: Das Geld geht uns nicht aus. Klar ist, dass man nach einer Zeit mit neuem Schema on air evaluieren und nachjustieren muss. Wir haben neue Produktionsarten und -varianten ins Spiel gebracht und dadurch Pionierarbeit geleistet. Erst nach einiger Zeit sieht man, ob Kaufpreise und Infrastruktur auf Dauer zu halten sind und wie hoch der Budgetbedarf tatsächlich ist. Hier gibt es mit dem Eigentümer sehr gute Gespräche, was die künftige Programmfinanzierung betrifft – und es geht ja hier nicht um riesige Beträge. medianet: Wie groß war das Team zum Start von ORF III und mit wievielen Mitarbeitern bestreiten Sie jetzt die Programmgestaltung? Schöber: Zum Start waren wir in der Stammmanschaft von TW1 sieben Personen, mittlerweile sind wir bei rund 20 Vollzeitäquivalenten. Wir haben halt wirklich gnadenlos auf das reduziert, was aus meiner Sicht wesentlich ist: das Programm. Wir haben keinen angestellten Techniker... medianet: ...hier können Sie auf den Mutterkonzern zugreifen? Schöber: Ja. Auch die Buchhaltung beispielsweise macht der Mutterkonzern für uns zu marktüblichen Konditionen, oder eben auch die Signalabwicklung. Das ist ein Vorteil für uns und funktioniert gut. medianet: Arbeiten Sie bei ORF III wirklich ohne jeglichen Quotendruck? Wird das nicht zumindest intern diskutiert? Schöber: Nein, wir sind nicht im täglichen Quotenrennen. Natürlich sind wir alle gelernte Fernsehleute und da schaut man schon auf den Audience Flow, usw. Man wird nicht Gesetzmäßigkeiten, die man sich in Jahrzehnten vom Fernsehmachen angeeignet hat, über Bord schmeißen.
medianet: Subjektiv betrachtet erkennt man beim Kultur- und Informationssender ORF III einen Überhang zur Kultur. Hat sich diese Ausrichtung bewährt? Schöber: Wir haben einen ausgewiesenen Kulturanteil von rund 40%. Das, was man unter politischer Information versteht, sind bei uns sowohl die Parlaments- als auch die Bundesratsübertragung. Das wird unter dem Motto ‚Bilde dir deine eigene Meinung‘ von den Sehern auch sehr gut angenommen. Was ebenfalls gut funktioniert, ist die politische Diskussionssendung ‚Inside Brüssel‘ mit Raimund Löw, wo wir europäische Themen aus europäischer Perspektive behandeln.
„Mein Auftrag ist es, gutes Programm zu machen, nicht Unternehmenspolitik. Dafür ist der Generaldirektor zuständig.“ ... Geschäftsführer orf iii
medianet: Sie sind als Geschäftsführer auch für die Wirtschaftlichkeit verantwortlich und sehen sich mit Restriktionen in der Vermarktung konfrontiert. Wie gehen Sie mit diesem Faktum um? Schöber: Wir können mit den Restriktionen ganz gut leben, lieber wäre uns, wir hätten sie nicht. Wenn Sie mich fragen, ob ich diese für sinnvoll halte, sage ich: ‚Nein, weil das ist eigentlich ein Witz.‘ Ich könnte als ORF III auf RTL Österreich Werbezeiten kaufen, darf aber auf ORF 1 und 2 weder eine Crosspromo platzieren noch Werbezeit kaufen. Das ist paradox. Auf der einen Seite schreibt der Gesetzgeber vor, dass der ORF verpflich-
tet ist, einen Kultur- und Informationsspartensender zu betreiben, und auf der anderen Seite gibt es eine Behörde, die dann die Bewerbung in den bestehenden Programmen verbietet. medianet: Haben Sie Hoffnung, dass sich auf diesem Gebiet etwas verändert? Schöber: Ich hoffe sehr. medianet: Sind sie da auch aktiv? Schöber: Das ist nicht unsere Aufgabe. Mein Auftrag ist es, gutes Programm zu machen, nicht Unternehmenspolitik. Dafür ist der Generaldirektor zuständig. medianet: Wie stehen Sie zur Präsenz des ORF in Sozialen Medien, was ja derzeit heiß diskutiert wird? Schöber: Die Diskussion ist ja lächerlich. Der ORF soll einerseits zukunftsfit sein, andererseits wird dem ORF verboten, auf Sozialen Medien vertreten zu sein. medianet: Privatsender argumentieren das Verbot mit der Gebührenfinanzierung des ORF ... Schöber: Eben gerade weil wir gebührenfinanziert sind, bin ich der Meinung, dass wir sogar verpflichtet sind, über Social Media mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und ihnen unser Leistungsspektrum näherzubringen. medianet: Was wünscht sich Peter Schöber für die Zukunft von ORF III? Schöber: Es wird einige Erweiterungen geben, jedoch möchte ich der Programmpräsentation am 10. Mai noch nicht vorgreifen. Unsere bestehenden Formate haben sich etabliert und wir haben mittlerweile Zigtausende Zuseher. Wir werden mit ORF III auch künftig kein Einheitsbrei werden – ich bin zuversichtlich, das uns in diesem tollen, jungen Team der Pfeffer noch lange erhalten bleibt. Langfassung auf medianet.at
fa c t s & b a c k g r o u n d s
Freitag, 27. April 2012
medianet – 9
White Square Festival Bei der vierten Ausgabe des Festivals war die planB Werbeagentur in der Jury vertreten und hielt einen Vortrag
Brückenschlag & Neubeginn CEO Gregor Jasch: „Es gibt hier jede Menge sehr hungriger Talente, die über eine gute Ausbildung verfügen.“ (Executive and Communication Director Passion Communications, Czech Republic), Rostislav Kasyanenko (Gründer International BTLAward „Golden PROpeller“ und International Internet-Award PROpeller Digital, Ukraine), Vyacheslav Fokin (Creative Director Twiga, Ukraine), Evgeniya Koneeva (Creative Director GRAPE, Russland) in der Kategorie „Internet Advertising“. Sprachliche oder kulturelle Unterschiede stellten bei der Jurierung für Krickl keine Hürde dar: „Es gibt für die Beurteilung klare Kriterien, unabhängig davon, in welcher Sprache kommuniziert wird. Wenn eine Idee im Storytelling richtig, klar und neuartig auftritt, so setzt sie sich immer ab und zeigt klare Indizien für einen Big Winner“, meinte Krickl nach dem Event.
Michael Fiala
Minsk/Wien. Zum vierten „White Square Festival“ vom 19.–21. April 2012 in Weißrussland trafen internationale Gäste aus 21 Ländern zusammen, um sich bei hochkarätigen Seminaren und Workshops über die neuesten Trends in Werbung und Marketing zu informieren. Die österreichischen Fahnen hielt planB hoch, die durch Geschäftsführer Gregor Jasch und Creative & Digital Director Thomas Krickl vertreten waren.
Für den „White Square Award“ gab es heuer 1.317 Einreichungen internationaler Agenturen, vor allem in den Kategorien „Graphic Design“ und „Internet Advertising“. Zu den Gewinnern zählten unter anderem Ikea (Instinct, Russland), Touch Z-Distance (Red Keds, Russland), Zoich (PR Technologies, Russland), Switzerland Tourism (Spillmann/Felser/Leo Burnett AG, Schweiz), Heineken (Red Keds, Russland), Heineken RFID Event (Red Keds, Russland). „Das jährlich stattfindende Festival steht als Verbindungsglied zwischen der Kommunikationsbranche von West und Ost. Durch die politisch angespannte Situation in Weißrussland bei zunehmender Globalisierung ist dieses Festival in Minsk der ideale Ort für einen
© PlanB (2)
„Verbindungsglied“
Gleich nach der Festivaleröffnung wurde die planB Werbeagentur Wien dazu eingeladen, einen Vortrag über Strategieentwicklung und Ideenmanagement zu halten. „Das Feedback zum Vortrag war großartig, auch wenn sich doch deutlich gezeigt hat, dass die Entwicklung der osteuropäischen Märkte nicht mit westlichen Märkten verglichen werden kann“, so Jasch. „Wer in diesen Märkten ein Potenzial für die Zukunft sieht, sollte sich das V. Festival in Minsk vormerken. Es gibt hier jede Menge sehr hungriger Talente, die über eine gute Ausbildung verfügen und weiterkommen wollen. Für uns ist das jedenfalls ein Thema, gerade mit Wien als Hauptstandort vieler CCE Standorte.“ www.planb.at/strategie
Gregor Jasch hielt einen Vortrag über Strategieentwicklung & Ideenmanagement.
„Es gibt für die
Brückenschlag zwischen CEE und dem europäischen Markt“, so Jasch im Gespräch mit medianet.
Beurteilung klare
Umkehr und Neubeginn Der Name White Square Festival steht für Umkehr und Neubeginn. Es handelt sich um eine zeitgemäße Umkehrung des berühmten Bilds „Das Schwarze Quadrat“ von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, einem weißrussischen
Maler und Hauptvertreter der russischen Avantgarde. Das Bild gilt heute als bahnbrechend in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts und wehrt sich gegen die Tradition durch eine von Gegenstandsbezügen befreite Kunst. Thomas Krickl gesellte sich in der Jury in die internationale Runde von Marko Edfelt (CEO Advertising Agency Satumaa Ltd, Finnland), Dmitriy Fedorenko (Creative Partner Peppermint interactive, Ukraine), Emil Jimenez
Kriterien, unabhängig in welcher Sprache kommuniziert wird.“ Thomas Krickl Cdd PlanB Werbeagentur
Zukunftslösungen der Post Mit Mail-Solutions bietet die Österreichische Post AG eine Drehscheibe für die physische und elektronische Kommunikation.
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Richtiger, wichtiger Schritt „In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation durch wandelnde Märkte, neue Technologien und die immer stärkere Vernetzung der Gesellschaft wesentlich verändert. Das Daten- und Dokumentenaufkommen wächst laufend und erfordert
am Donnerstag, 31. Mai 2012, ab 9 Uhr in Wien (Vienna Marriott Hotel, Parkring 12 a, 1010 Wien). Referenzvorträge renommierter Unternehmen zeigen, wie diese Firmen mit Mail-Solutions die richtigen Schritte zur Effizienzsteigerung und zur Kostenreduktion gesetzt und eine nachhaltige Verbesserung der Geschäftsprozesse in der Postbearbeitung erzielt haben. Weitere Termine und Veranstaltungsorte sowie Anmeldungen unter: www.reglist24.com/post oder unter +43 (0) 577 67 DW 23 103.
© Österreichische Post AG (3)
Wien/Österreich. Mit dem 2011 neu gegründeten Geschäftsfeld MailSolutions positioniert sich die Österreichische Post AG als führender Spezialist für intelligente Kommunikationslösungen. Die Post stellt mit Mail-Solutions ihre Produkte und Dienstleistungen für die Geschäftskommunikation von Großunternehmen, Klein- und Mittelbetrieben sowie Ämtern und Behörden unter ein Dach. Damit profitieren die Kunden nun von Lösungen, die den gesamten Kreislauf der Geschäftspost optimieren. Gleichzeitig erweitert die Post damit ihr Kerngeschäft und reagiert auf die Anforderungen des Marktes nach hybriden Lösungen.
neue, effiziente und intelligente Lösungen. Mit dem neuen Geschäftsfeld ‚Mail-Solutions‘ hat die Post einen wichtigen Schritt gesetzt und eine Drehscheibe für die gesamte physische und elektronische Kommunikation unserer Geschäftskunden geschaffen“, so Post-Vorstand DI Walter Hitziger. Das Geschäftsfeld Mail-Solutions ist
auf die beiden Kernbereiche Prozessoptimierung der Geschäftspost und Effizienzsteigerung im Dialogmarketing spezialisiert und verbindet dabei die physische und digitale Kommunikationswelt zu innovativen Lösungen.
Optimierungs-Offensive Zur Optimierung der Geschäftsprozesse bietet Mail-Solutions FullService-Lösungen für den gesamten Kreislauf der Geschäftspost – angefangen beim Poststellen Management über die Eingangspost- und die Dokumentenbearbeitung bis hin zu integrierten Scan- und Druckleistungen und zum Versand. Durch die Optimierung der Abläufe in der Geschäftskom-
munikation und das Outsourcing einzelner Aufgaben oder ganzer Prozesse können Unternehmen ihre Kosten nachhaltig senken. Die Kunden profitieren dabei vom umfangreichen Know-how der Post als heimischer Marktführer beim Dokumentenmanagement.
Eventreihe der Post AG: „Lösungen für Ihren Erfolg“ Sie wollen erleben, wie das innovative Leistungsangebot der Post in der Praxis aussieht? Werfen Sie einen Blick in die Zukunft. Überzeugen Sie sich selbst von den Erfahrungen zufriedener Mail-Solutions-Kunden bei einem Business Breakfast der Eventreihe „Lösungen für Ihren Erfolg“
INFO/KONTAKT Österreichische Post AG Unternehmenszentrale Haidingergasse 1, 1030 Wien Mail-Solutions & Marketing Business-Hotline: 0800 212 212 Web: www.post.at/business
marketing & Agenturen
10 – medianet
Freitag, 27. April 2012
Spot Supermarktkette setzt wieder auf die Kraft des Testimonials
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Krankl kauft ein
Neue Mitgliedskarten für Werbung Wien
Gratiszeitung startet Imagekampagne Linz. Die in Niederöster reich und Oberösterreich erscheinende Zeitung Tips launcht eine neue Image kampagne. Kernbotschaft der Gratis zeitung: „Keine ist uns näher“. Diesen Anspruch unterstreicht auch Tips-Geschäftsführer und Chefredakteur Josef Gruber: „Wir setzen auf Regionalität, um unseren Lesern immer die neuesten Informationen aus ih rer Region anbieten zu können. Diesen Ansatz wollen wir auch durch unsere Imagekampagne umsetzen.“ Neben Hörfunk-, TV- und Kino-Spots gibt es auch eine eigene Plakatserie. Die Lokal zeitung wird dabei in der Form eines Teddys, Hundes, Hand tasche oder gar als Geliebte dargestellt und soll so die Nähe zum Leser vermitteln. Gestar tet wurde die Plakatkampagne im Februar mit einer großflä chigen Installation an einer Hauswand in Linz. Umgesetzt wurde die Imagekampagne von der Werbeagentur Reichl und Partner.
© straberger conversations
Fessler.Schmidbauer inszeniert Goleador für Handelskette Zielpunkt.
Der Ex-Fußballer Hans Krankl tauscht erneut den Fußballplatz gegen den Supermarkt. jürgen hofer
Wien. Die heimische Supermarkt kette Zielpunkt setzt auch in ih rer neuen Kampagne auf die Kraft ihres Testimonials Hans Krankl. Der Ex-Fußballstar zeigt dabei mit einem Schuss Humor Alltags erlebnisse als Kunde. „Wir verfol gen konsequent den Weg, Hans Krankl als Zielpunkt Testimonial möglichst authentisch und durch aus mit Humor darzustellen. Seine kleinen sympathischen Erlebnisse
direkt im Markt erhöhen dabei den Markenfit und steigern somit auch die Sympathie für die Marke“ so Thomas Schmidbauer, geschäfts führender Gesellschafter der Agen tur Fessler.Schmidbauer, die die Spots kreiert und umgesetzt hat.
Fünf alternierende Spots Fessler.Schmidbauer zeigt Krankl und Zielpunkt in fünf wäh rend der Kampagnenlaufzeit alter nierenden TV-Spots; begleitet wird
die Kampagne – bei der Angebots vielfalt und Preiswürdigkeit im Fo kus stehen – mit Printanzeigen und Flugblättern. www.fessler-schmidbauer.at www.zielpunkt.at Credits: Auftraggeber ZIP Warenhandel AG Marketingleitung Bettina Schuckert Agentur und Kreation Fessler.Schmidbauer Filmproduktion Die Filmemacher Regie Christoph Wawra
© Tips
Wien. 8.000 Mitglieder der Wirt schaftskammer-Fachgruppe Werbung Wien sollen neue Mitgliedskarten bekommen. Bei der „Werbung Wien Card“ handelt sich um einen Schlüs selanhänger, basierend auf der „Near Field Communication“Technologie. Mit NFC können kontaktlos Daten übertragen werden. Die Karte kann kostenlos bestellen werden und ermöglicht die Nutzung von zusätzliche Services. So kann beispielsweise ein VIP-TicketZugang für das Online-Special der „Österreichischen Medien tage“ geordert werden oder bei NFC-Touchscreen-Stationen der Fachgruppe die Facebook „Gefällt mir“-Funktion genutzt werden. Umgesetzt wird die Karte von straberger conversations. Ben jamin Ruschin, Digital Head und Projektleiter der Werbeagentur: „Mit dem innovativen Projekt wird das erste Mal NFC aktiv im Relationship Marke ting für Kunden- bzw. Mitglie derdialoge eingesetzt.“
© Fessler.Schmidbauer
Projektleiter ist Benjamin Ruschin von straberger conversations.
Der papierene Hund soll die Nähe zum Leser symbolisieren.
Ganz nah an den Lesern!
„Starke Blatt-Leser-Bindung“
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HEROLD.at
„Das Feedback der Leserinnen übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem“, so der Verleger, der mit dem neuen Angebot auf eine noch stärkere Leser-Blatt-Bindung setzt. Dass dieser Weg Erfolg verspricht, zeigt auch die gut besuchte Online-Plattform, auf der ein für Mich-Expertenteam bei Fragen kostenlos mit Rat und Tat zur Seite steht. Laut Herbst sei es mit der für MichDigital-Ausgabe gelungen, zusätzliche Leserinnen zu gewinnen sowie Kunden und Agenturen ein zukunftsweisendes Medienpaket zu bieten. „Unsere Berater erstellen für jeden Kunden ein individuelles Printund Digital-Paket“, so der Medienmacher. Das gelte auch für Österreichs Familienmagazin Nummer eins, fratz&co, das ebenfalls im Zeit für Mich-Verlag erscheint.
Ergänzt wird das Magazin durch den fratz&co Wien Guide, der diesen März erstmals erschienen ist. Bereits im Juni will Herbst mit einem weiteren Magazin einen neuen Leserkreis ansprechen. Der Blattmacher: „Weitere Medienprojekte sind in der Pipeline, u.a. wird der Online-Bereich weiter ausgebaut. Näheres dazu in zwei Monaten.“ Wir dürfen gespannt sein …
KONTAKT Robert Herbst, Geschäftsführung Zeit für Mich Zeitschriftenverlags GmbH. Altmannsdorfer Straße 104, 1120 Wien T: 0043 1 29 88 888 882 M: 0043 699 1 605 00 13 robert.herbst@zeit-fuer-mich.cc www.fuer-mich.at; www.fratz.at
PROMOTION
Wien. „Wir bieten unseren zahlreichen Leserinnen und Lesern, unseren Inserentinnen und Inserenten einfach mehr: mehr Service, mehr Leistung, mehr Ideen“, umreißt Robert Herbst vom „Zeit für Mich“-Verlag sein Erfolgsrezept. Der Unternehmer darf stolz sein: Im vierten Jahr seines Bestehens ist das Frauenmagazin für Mich bereits fix in der heimischen Magazinlandschaft etabliert. Jetzt packt der Verleger einen weiteren Kaufanreiz in das Medienprodukt: Ab der aktuellen Mai-Ausgabe ist das für Mich-Los als neues Feature fixer Magazin-Bestandteil. „Jedes Los beinhaltet einen Sofortgewinn und bietet obendrein eine zweite Gewinnchance für einen Hauptpreis“, verspricht Herbst. Das Gewinnlos ist direkt am Cover aufgeklebt, kann aber auch telefonisch beim Zeit für Mich-Verlag bestellt werden.
© Zeit für mich-Verlag
Auf Erfolgskurs: Frauenmagazin für Mich. Auch andere Titel des „Zeit für Mich“-Verlags im Aufwind; neues Projekt startet.
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Freitag, 27. April 2012
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Marktvorteil Audience Science verfügt über Tools, die den Medien und den Werbetreibenden helfen, Profile und Segmente zu erstellen
kurier.at & Behavioural Targeting Georg Nimeh zeigt sich glücklich über die Kooperation: kurier.at schlägt mit Partner Audience Science neuen Weg ein. Wien. „kurier.at“ setzt neue Maßstäbe im Behavioural Targeting. medianet sprach mit Georg Nimeh, Chief Digital Officer von kurier.at. medianet: Herr Nimeh, Sie haben uns exklusiv verraten, dass ‚kurier. at‘ in wenigen Monaten ein innovatives Werbetool launchen wird. Erzählen Sie uns mehr!
„Wir befinden uns in bester Gesellschaft mit namhaften Medienhäusern wie The New York Times, The Washington Post, The Guardian.“ GEORG NIMEH, kurier.at
Georg Nimeh: Ja, so ist es! Wir sind glücklich, berichten zu dürfen, dass wir in Audience Science den perfekten Partner für die Einführung von Behavioural Targeting – kurz BT – gefunden haben. Wir befinden uns somit in bester Gesellschaft mit namhaften Medienhäusern wie The New York Times, The Washington
Nimeh: Ja, das ist richtig. Wir versuchen so viel wie möglich über die Browsing-Gewohnheiten des Nutzers auf diesem bestimmten Computer zu erfassen. Nun ist es so, dass die InternetNutzer es bereits gewohnt sind, Content gratis zu konsumieren. Gratis Content hat aber sehr wohl seinen Preis, den die User mit ihren Daten zahlen. Aufgabe der Medien ist es also auch, zu kommunizieren, dass dies nur nach dem quid pro quo Prinzip funktionieren kann. Ohne eine bestimmte Menge an verwertbaren Nutzerdaten müsste man für den Content bezahlen. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen ‚Value Exchange‘. Den Menschen muss bewusst werden, dass dies mit Qualität und gegenseitigem Vertrauen einhergeht.
Post, The Guardian, etc. Es macht uns auch sehr stolz, das erste österreichische Unternehmen zu sein, das mit dem Marktführer Audience Science zusammenarbeitet. medianet: Die wenigen Medien, die in Österreich BT-Advertising anbieten, arbeiten mit ‚nugg.ad‘ zusammen. Worin liegen die Unterschiede der beiden Anbieter? Nimeh: Ohne jetzt schlechte Dinge über den einen und gute Dinge über den anderen sagen zu wollen, möchte ich einfach hervorheben, was uns am Audience Science System besonders gut gefällt. Deren System ist ein weitaus ‚passiveres‘ für den User. Viele dieser BT-Systeme setzen Umfragen voraus, in denen die User in vielen Fragen ihre Interessen und auch soziodemografischen Daten bekanntgeben. Eine große Anzahl von Usern ist dazu nicht bereit. Wir werden reale Daten verwenden. Diese zu sammeln, ist ein langer Prozess, in dem wir uns gerade befinden, aber am Ende des Tages kann man daraus qualitativere Profile erstellen, die dem Werbekunden bessere Conversion bieten. medianet: Was zeichnet das Audience Science-System noch aus? Nimeh: Es ist die Art, wie diese Daten dann aufbereitet werden. Audience Science verfügt über Tools, die den Medien und den Werbetreibenden helfen, Profile und Seg-
© Kurier
barbara katschnig
Georg Nimeh, seit Jänner 2012 Chief Digital Officer von kurier.at.
mente zu erstellen. Die langjährige Erfahrung mit vielen globalen Unternehmen und das daraus resultierende internationale Know-how spiegeln sich in ihren Produkten wider. Besonders interessant und relevant sind für uns natürlich jene Erfahrungen, die Audience Science mit anderen Zeitungen gesammelt hat. Dies hilft uns sehr, besser zu verstehen, wie die Menschen den Medienkonsum erleben und welche Chancen sich daraus für die Werbeindustrie ergeben.
medianet: Und der Vorwurf, mit User-Daten Geld zu machen ... Nimeh: ... dazu muss ich gleich sagen, dass bei kurier.at alle Daten für Behavioural Targeting anonym erfasst werden. Niemand muss seinen Namen oder seine E-MailAdresse hinterlegen. Keiner der gesammelten Datensätze ist mit einer Person identifizierbar. medianet: Außer vielleicht über die IP-Adresse des Computers, die ja in jedem Fall mitgeschrieben wird.
medianet: Welches Best Practice Beispiel möchten Sie unseren Lesern vorstellen? Nimeh: Eine BT-Kampagne von NTT DoCoMo (Japans größter Mobilfunkanbieter) auf der Financial Times Website hat im Vergleich zu üblichen ROS-Schaltungen wesentlich bessere Resultate gebracht. Die Wahrnehmung der Kampagne im Vergleich zu ROS stieg um 193% und die Markenwahrnehmung um 83%. In wenigen Monaten werden wir aber sicher schon von eigenen erfolgreichen BT-Kampagnen auf kurier. at berichten können. Seien Sie gespannt!
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Freitag, 27. April 2012
Grayling speakers’ Lounge führungskräfte-treffen
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© Barbara Bertolini
© Grayling
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2 1. Sepp Tschernutter, Chef der PR-Agentur Grayling, mit seinem Gast Gerhard Roiss (CEO OMV); 2. Dem Vortrag lauschten auch Laura Pedarnig, Leiterin Media Relations, und Alexandra Vit-Sardelic, Leiterin Interne Kommunikation (beide Gas Connect Austria) sowie Katja Zirngast (Senior Consultant Grayling).
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OMV-Chef Roiss sprach über Energiewirtschaft
Wissens-Tankstelle Speakers’ Lounge
1. Reinhard Pinzer (Siemens), Robert Ottel (voestalpine), David C. Davies (OMV) und Gerhard Pichler (Business Circle); 2. Ewald Nageler (FRAPAG Beteiligungs Holding AG), Hans Tschuden (Telekom Austria Group), Nai-Tseng Chen (Red Bull) und Johann Stadler (CAG Holding); 3. Günter Brandner (Ernst&Young), Günther Göschl (Oracle Austria), Dejan Lazovic (McDonald’s Franchise GmbH); 4. Steven Siemer (Brau Union Österreich AG), Silvia Trummer-Bäck (Imerys Talc Austria GmbH) und Martin Linsbichler (Franklin Templeton).
„Finanzler“ unter sich
Business Circle
Gertrude Tumpel-Gugerell (ehem. Mitglied des Direktoriums der EZB).
Vortragsreihe Die PR-Agentur Grayling veranstaltet in regelmäßigen Abständen eine Speakers‘ Lounge, in der Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien über aktuellen Themen diskutieren. Am 17. April sprach im Wiener Palais Coburg OMV-CEO Gerhard Roiss über Energieversorgung, aktuelle internationale Entwicklungen im Gasbereich und die Strategie der OMV. „Das Energiegeschäft wächst weltweit und die Nachfrage nach Gas steigt ständig. Gleichzeitig geht die Gasproduktion in Europa zurück; hinzu kommt eine Reihe von geopolitischen Herausforderungen“, so beschrieb Roiss die Situation. Grayling-Geschäftsführer Sepp Tschernutter konnte u.a. als Gäste begrüßen: Hans Balber (Ennskraftwerke), Jan Mariusz Demner (Demner, Merlicek & Bergmann), Peter Felsbach (voestalpine), Florian SevenOne Media Austria Haslauer (A.T. Kearney), Wilpräsentiert am 7. Mai in der helm Rasinger (IVA), Reinhard Albertina Passage exklusiv vorSchweifer (Bewag), Andreas ab die Pläne für ihren neuen UnTheiss (Wolf Theiss), Stefan terhaltungssender, musikalisch Schleicher (Universität Graz untermalt von Annett Louisan. und Wifo) sowie Franz Zöchbauer (Verbund).
Chief Financial Officer Das CFO-Forum 2012 verbreitete zarten Optimismus unter den heimischen Finanzvorständen. Schließlich teilten Österreichs erfolgreichste und prominenteste CFOs ihre persönlichen Erfahrungen, Einschätzungen und Perspektiven mit den über 150 Teilnehmern des Jahresforums.
Hochkarätige Vortragende Gemäß dem Motto „Von CFOs für CFOs“ referierten u.a. David C. Davies (OMV), Robert Ottel (voestalpine AG), Reinhard Pinzer (Siemens AG Österreich), Rudolf Jettmar (Post AG), Willy Van Riet (Wienerberger), Bernhard Karrer (Stölzle-Oberglas), Reinhard Kandera (Intercell) und Peter Haidenek (Polytec) sowie weitere zahlreiche renommierte Spitzenmanager. (fej) Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at
Gastkommentar Jetzt gilt es im ORF: Parteipolitik raus oder Regierungsfunk
anno dazumal
Karriere
ORF: Echte Entpolitisierung
Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
Michael Vokurka e-media
© adsandbrands
Wechsel Seit Anfang April 2012 ist Michael Vokurka Verkaufsleiter von e-media. Gemeinsam mit Samira Mostafa und Yvonne Graf wird er unter der Führung der interimistischen Geschäftsbereichsleiterin Katrin Jusko künftig den Verkauf des Magazins verantworten.
Brieflos „Aufreißen und gewinnen“: Mit diesem Slogan warb die Österreichische Lotterien GmbH auf dem schlicht gehaltenen Sujet Anfang der 1990er-Jahre des letzten Jahrhunderts für den großen Gewinn. Ein Gewinn winkte für „Aufreißer“ im Schnitt alle 1,4 Sekunden. Anzeigentext: „Brieflos. Das schnelle Geld für dich und mich. Reiß mich doch auf. Alle 1,4 Sekunden ein Gewinn“. Anzeige vom: 3.12.1993.
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Doppelbotschaft Bislang hat Werner Faymann die Auffassung vertreten, im ORF müsse alles so bleiben, wie es ist. Jetzt will er den Stiftungsrat verkleinern. Die Botschaft ist doppeldeutig. Er bekennt sich zwar dazu, den ORF vor parteipolitischer Einflussnahme schützen zu wollen. Seine Vorstellung von der Bestellung der Stiftungsräte ist aber gelinde gesagt demokratiepolitisch ausbaufähig. Wenn der Bundeskanzler endlich erkannt hat, dass es keine Parteisekretariate und Freundeskreise der Parteien im Stiftungsrat braucht, um den Programmauftrag einer objektiven Informationsberichterstattung nach journalistischen Kriterien zu erfüllen, hat er unsere Unterstützung. Die SPÖ steht nach der Dieter Causa Pelinka unter dem Generalverdacht versuchter Einflussnahme. Nur Brosz, Nationalrat eine echte Strukturreform kann sie da wieder rausholen. Sollte Faymann den & ORFgleichen Schmäh wie schon vor zwei Jahren noch einmal auspacken und die Sprecher Besetzung des Stiftungsrats durch die Regierung als Entpolitisierung verkaufen des Grünen-Parwollen, bin ich zuversichtlich, dass die öffentliche Meinung diese Chuzpe verlamentshindern wird. Der Wegfall der Entsendungsrechte der Parteien und der Länder klubs. ist ein richtiger Schritt. Das hat aber auch für die Regierung zu gelten. Es muss ein Bestellungsverfahren her, dass die parteipolitische Einflussnahme so weit wie möglich reduziert. Ein Gründungskonvent aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, der nach einem öffentlichen Hearing den Stiftungsrat neu wählt, und das Prinzip der Selbsterneuerung wäre aus meiner Sicht die beste Lösung. Wenn Faymann eine bessere Lösung hat, soll er sie auf den Tisch legen. Eine Regierungsfunkstruktur wird auf jeden Fall auf Widerstand stoßen.
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