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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 23. SEPTEMBER 2011 – 53

GLÜCK AUF IN KÄRNTEN

Australische ECM erwirbt die Rechte zum Lithium-Abbau auf der Koralpe Seite 55

SHORT

© Unger Stahlbau

© Hubert Isopp/CC Liz.

industrialtechnology GROSSES AUFBAUPROGRAMM

Unger Steel Group errichtet neues Logistikzentrum für TLC Temmel in Ilz Seite 58

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© Parker

In Linz beginnt’s: Smart Automation 2011

Bielefeld. Parker Hannifinck bringt mit Eomat Pro ein neues, bedienerfreundliches Montagegerät für sicheres und wirtschaftliches Fertigen von Rohrleitungen mit DIN-Verschraubungen auf den Markt. Alle Rohrabmessungen von 4-42 mm RAD können mit dieser Maschine wirtschaftlich in Serie eingesetzt werden. Erhältlich ist Eomat Pro in zwei Varianten: Der schnelle Eomat Pro22 für Abmessungen bis 20-S/22-L und der leistungsstarke Eomat Pro42 für alle Abmessungen bis 38-S/42-L. www.parker.com

© Reed Messe Salzburg/Andreas Kolarik

Graz. Der steirische Technologiekonzern Andritz ist weiter auf Expansionskurs. Kürzlich wurde zum weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs Pulp & Paper der Vertrag über den Erwerb der Vliesstoff-Sparte der NSC-Gruppe einschließlich der Tochtergesellschaften AsselinThibeau (Elbeuf, Frankreich) und NSC Wuxi (Wuxi, China) unterzeichnet. Die erworbenen Unternehmen beschäftigen insgesamt rd. 200 Mitarbeiter und erzielen einen Jahresumsatz von rd. 40 Mio. €. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Kauf tritt nach Zustimmung der relevanten Gremien voraussichtlich im 4. Quartal 2011 in Kraft. www.andritz.com

© Maschinenbau Kitz

Automatisch gut informiert 190 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren vom 4. bis 6. Oktober im voll ausgebuchten Linzer Design Center ihre Neuheiten. Dazu gibt es zahlreiche Fachvorträge und Workshops. Seite 54 Studie Technikerinnen wollen keine Quotenfrauen sein

Trotzdem gute Berufschancen

© IVM/Michael Hetzmannseder

Troisdorf. Die Maschinenbau Kitz GmbH, Stammhaus der mk Technology Group, hat im September ihren 100.000sten Förderer gefertigt. Seit dem Bau des ersten Förderers im Jahr 1976 hat sich das Geschäftsfeld rund um die Fördertechnik stetig weiterentwickelt. „Wir sind stolz darauf, diese Marke erreicht zu haben. In diesem Jahr werden wir voraussichtlich im Schnitt ca. 100 Förderer pro Woche ausliefern”, sagt GF Stephan Kitz (im Bild mit Mitarbeitern), der das Familienunternehmen in zweiter Generation führt. www.mk-group.com

Walter Hanus, CEO des EngineeringUnternehmens IVM.

Wien. Bei Technik-Studentinnen stößt die Idee einer Frauenquote auf wenig Begeisterung: 76% halten sie für nicht wichtig, 73% denken, dass eine gesetzliche Quote die Stellung der Frau im technischen Beruf negativ beeinflussen könnte, so das Ergebnis einer Umfrage des Engineering-Unternehmens IVM unter Technik-Studentinnen in Österreich. Walter Hanus, IVM-CEO: „Das klare ‚Nein‘ hat uns überrascht. Die Technik-Studentinnen machen sich Sorgen, dass man bei einer gesetzlichen Quote vielleicht an ihrer Qualifikation zweifelt.“ www.ivm.at

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C OV E R

54 – industrialtechnology

KOMMENTAR

Mehr bietet Österreich nicht?

Freitag, 23. September 2011

Smart Automation Austria 2011 Alle Innovationen der Automatisierungsbranche unter einem Dach

Das Klassentreffen der Automatisierungsbranche Gut 190 Aussteller aus dem In- und Ausland sowie ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm. BRITTA BIRON

issensbasierte und exportabhängige Volkswirtschaften wie Österreich seien auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen, denn diese seien ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes – so die Industriellenvereinigung. Das neue Migrations-Portal von BMASK und BMI zur Rot-weißrot-Card sei ein essenzielles Instrument, um vor allem hochqualifizierten Arbeitnehmern zu einem Zuzug nach Österreich zu motivieren. Schaut man sich dann aber die Homepage an, kommen einem doch leise Zweifel, ob die tatsächlich so viel Lust auf unser Land macht. Klar, man findet viele Informationen – von den verschiedenen Arten der (legalen) Zuwanderung über Arbeits- und Wohnmarkt, Schul- und Gesundheitssystem sowie eine Menge statistischer Zahlen. Mehr aber im Grunde auch nicht und das ist schade. Vor allem, da in einem Land, das doch so gern zu den Innovation Leadern gehören möchte, bekannt sein müsste, welche Möglichkeiten das Internet bietet. Interaktivität – Fehlanzeige. Web2.0 – scheinbar nie gehört. Bilder – weit und breit keine. Videos sowieso nicht. Aber downloaden kann man doch etwas, und zwar etwas typisch Österreichisches – nämlich Formulare. Vielleicht hätte man sich bei der Österreich Werbung ja ein paar Tipps holen können ...

W

Salzburg. Der Pflichttermin für Planer, Konstrukteure, Geschäftsführer, Betriebs- und Produktionsleiter, Servicefachleute, Einkaufsleiter, Marketing- und Vertriebsleiter, EDV- und IT-Leiter aus allen Bereichen der Automatisierung rückt näher. Vom 4. bis 6. Oktober geht im Design Center Linz die Smart Automation Austria, die wichtigste Fachmesse für industrielle Automation, die heimische Informations-, Kommunikationsund Beschaffungsplattform der Automatisierungsbranche, über die Bühne.

Großer Branchentreff Rund 190 Direktaussteller sowie 215 zusätzlich vertretene Firmen aus dem In- und Ausland decken die gesamte Bandbreite der Automatisierung ab - von Antriebstechnik über automatisiertes Handling, industrieller Bildverarbeitung, Industrie-Elektronik, Pneumatik, Mess- und Regeltechnik, ProzessLeittechnik, Sensorik, Steuerungstechnik/SPS bis zu diversen Dienstleistungen ist so gut wie alles vertreten. „Die Fachbesucher können sich in Linz, im geografischen Zentrum der Österreichischen Industrie, auf eine umfassende Leistungsschau mit brandaktuellen Lösungen für die gesamte Fertigungs- und Prozessautomation freuen“, sagt Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg.

© Reed Messe Salzburg/Andreas Kolarik

BRITTA BIRON

Vom 4. bis 6. Oktober ist das Design Center in Linz wieder der Mittelpunkt der Automatisierungsbranche.

schätzen viele unserer Besucher die überschaubare, ja schon fast persönliche Atmosphäre des Linzer Design Centers. Daneben bietet sie den Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, auf kurzen Wegen und mit wenig Zeitaufwand sämtliche für klassische Automatisierungsaufgaben relevanten Anbieter auf engstem Raum anzutreffen.“ Auch Christian Zwickl-Bernhard, Leiter der Siemens-Divisionen Industry Automation und Drive Technologies der Siemens AG Österreich, kann sich ein (Berufs-)Leben ohne die Smart nicht vorstellen: „Sie bietet dem interessierten Kunden die effizienteste Möglichkeit, sich schnell und kompetent einen Überblick über die aktuellen Neuheiten und Trends im Markt zu verschaffen.“

„Eine Fülle an Expertenvorträgen und Workshops ergänzt

Eco-World Graz. Das 2009 vom Internationalisierungscenter Steiermark gestartete Fokusprogramm „China“ trägt erste Früchte. Nachdem Eco-World Styria Ende 2010 als erster europäischer Cluster den Partner-Status der TEDA erhalten hat, wurden jetzt neun steirische Green Tech-Unternehmer von der chinesischen Entwicklungsgesellschaft TEDA zu einem B2B Matchmaking-Event nach Tianjin eingeladen, der ihnen einen exklusiven Zugang zu hochwertigen Geschäftspartnern und Kunden für konkrete Projektgespräche bietet. Die Reise vom 26. is 29. September wollen die Steirer aber auch nutzen, um ihre guten Beziehungen zur staatlichen Organisation China Energy Conservation and Environmental Protection Group (CECEP) zu vertiefen und Technologien „Made in Styria“ vor bedeutenden Institutionen, wie der „Beijing Energy Investment Holding Co. Ltd.“, zu präsentieren. www.eco.at

Trends & Innovationen

das breite Angebot der

Zudem ist die Smart aber auch eine wichtige Kommunikationsplattform der Branche. Armin Pehlivan, GF der Beckhoff Automation GmbH, dazu: „Eigentlich ist die ‚Smart’ in Linz wie ein großes Klassentreffen der österreichischen Automatisierungstechnik und so freue ich mich auf die Kollegen anderer Branchen, Mitbewerber, Kunden und Besucher gleichermaßen.“ Innovationen gibt es in Hülle und Fülle; ein besonderes Highlight ist aber der „bionische Elefantenrüssel“ von Festo, der im Rahmen der Messe erstmals life in Österreich

Aussteller in idealer Weise.“ EVELINE SIGL LEITERIN SMART AUTOMATION

„Mit einem Veranstaltungszyklus von zwei Jahren ist die ‚Smart‘ für die Sigmatek Pflichttermin und Vergnügen zugleich. Die Besucher erhalten geballte Informationen zu neuen Entwicklungen, Produkten und Trends der Automatisierungstechnik, um so größtmöglichen Nutzen für ihr eigenes Unternehmen zu erzielen. Für uns als Aussteller stimmen in Linz Besucherfrequenz und Qualität der Kontakte“, meint Bernd Hildebrandt, Vertriebsleiter Österreich, Sigmatek GmbH & Co KG.

„Die ‚Smart‘ ist die effizienteste Möglichkeit, sich einen Überblick über die aktuellen Neuheiten und Trends im Markt zu verschaffen.“ CHRISTIAN ZWICKL-BERNHARD SIEMENS

menten zur räumlichen Bewegung, einer Handachse und einem Greifer mit adaptiven Fingern, die auch für besonders Empfindliches das notwendige Feingefühl haben.

Großes Rahmenprogramm Ebenfalls Österreich-Premiere auf einer Fachmesse feiert das integrierte Engineering Framework „Totally Integrated Automation Portal“ (kurz TIA-Portal) von Siemens. „Mit der Verknüpfung von

Am neuesten Stand Auch für Hermann Obermair, Leiter Vertrieb Österreich bei der Bernecker + Rainer IndustrieElektronik Ges.m.b.H., steht die „Smart“ hoch im Kurs: „Sie ist für uns ein wichtiges Get-together. Im Gegensatz zu vielen Großmessen

© Festo

Styria goes China

gezeigt wird. Schon auf den ersten Blick ähnelt der „Bionische Handling-Assistent“ seinem natürlichen Vorbild: dem Elefantenrüssel. Er besteht aus drei Grundele-

Der „Bionische Handling-Assistent“ von Festo ist eines der heurigen Highlights.

Industrie-Software mit unserer führenden Automatisierungstechnik unter einem Dach sind wir der Taktschläger am Markt“, sagt Zwickl-Bernhard, der noch etliche weitere Neuheiten – darunter auch den Safety Integrated Truck – im Messe-Gepäck hat.

Workshops & Vorträge Neben den zahlreichen technischen Neuerungen und Trends der Aussteller überzeugt auch das hochkarätige Rahmenprogramm. „Die Fülle an zukunftsorientierten Expertenvorträgen und Workshops ergänzt nicht nur in idealer Weise das breite Angebot der Anbieter, sondern bietet durch die Vermittlung von anwenderorientiertem Know-how konkrete Problemlösungen für die Praxis“, so Messeleiterin Eveline Sigl stolz. „Im Dialog mit der Steuerung – Kommunikation ohne Grenzen“, „Prozessdatenmanagement“, „Energie & Prozessautomation“, „Neue, innovative Möglichkeit in der industriellen Bildverarbeitung“, „Produkte und Dienstleistungen zur Optimierung von Energieeffizienz und CO2-Emissionen in der Produktion“, „Neue Roboterfunktionen“ und „Maschinensicherheit – die neue Maschinenrichtlinie“ sind nur einige der Vortragsthemen.

Kompakte Information Die „Smart Automation Austria“ ist von Dienstag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 14,50 €, das OnlineTicket 12,50 €, für Schüler und Studenten gibt es Ermäßigungen. Für Messebesucher, die mit dem Pkw anreisen, stehen ausreichend (kostenpflichtige) Parkplätze beim Cineplexx/Industriegelände zur Verfügung. Von dort geht es dann bequem per Gratis-Shuttle zur Messe und wieder zurück. Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreisen möchte, kann über den Link www.smart-automation.at/mitfahrgelegenheit bequem online nach einer passenden Fahrgemeinschaft suchen. www.smart-automation.at


I N NOVATI ON & UN T E R N EH MEN

Freitag, 23. September 2011

industrialtechnology â&#x20AC;&#x201C; 55

Tiefschßrfend Australische East Coast Minerals erwirbt die Rechte fßr den Lithium-Abbau in Kärnten

SHORT

Der Schatz im Wolfsberg

Forschung wird jetzt noch intelligenter Kaiserslautern. Das Deutsche Forschungszentrum fĂźr KĂźnstliche Intelligenz (DFKI) erweitert seine Kompetenzen um den Forschungsbereich â&#x20AC;&#x17E;Eingebettete Intelligenzâ&#x20AC;&#x153;. Paul Lukowicz wird den kĂźnftig in Kaiserslautern ansässigen Bereich ab Anfang Oktober als Wissenschaftlicher Direktor leiten. Die Forschungsschwerpunkte werden insbesondere auf dem Gebiet der vernetzten Sensor-Aktuatorsysteme und der energieeffizienten Nutzung von Systemen liegen. www.dfki.de

Kärnten kÜnnte in Zukunft eine Drehscheibe fßr einen der wichtigsten Rohstoffe werden. NORBERT BERGER

Der letzte noch ausstehende Schritt, um den Schatz tatsächlich heben zu kĂśnnen, ist die Zustimmung der Hauptversammlung der ECM. Die gilt aber als so gut wie sicher. Ein BĂźro in Wolfberg wurde bereits angemietet und das ECM-Management hat Kontakt mit den lokalen BehĂśrden aufgenommen, um das Projekt und die weitere Planungen vorzustellen. Laut ECM-Vorstandsvorsitzenden Ed Mead stehe nach der Ă&#x153;bertragung der weiteren Projek-

Die idyllische Landschaft der Koralpe birgt eines der grĂśĂ&#x;ten Lithium-Vorkommen Europas, das die ECM nun bergen mĂśchte.

tentwicklung nun nichts mehr im Wege und man wolle sobald als mĂśglich mit dem Abbau beginnen.

Weiters soll ein Metalllurge damit beauftragt werden, die Ergebnisse der bereits vor 30 Jahren (entdeckt wurde das Vorkommen 1981) getätigten Aufbereitungsversuche unter Berßcksichtigung des technologischen Fortschritts seither auf den aktuellen Stand zu bringen. Im Anschluss daran soll dann ein auch technisch erfahrener Marketing-Experte mit dem der Erstel-

Probebohrungen starten Der nächste Schritt dahin ist die Einstufung des Vorkommens vom Status als â&#x20AC;&#x17E;inferred resourceâ&#x20AC;? zum Status als â&#x20AC;&#x17E;mineral reserveâ&#x20AC;?. DafĂźr ist ein eingeschränktes Bohrprogramm vorgesehen.

lung einer geeigneten Vertriebsstrategie beauftragt werden. Wann es in Kärnten wieder â&#x20AC;&#x17E;GlĂźck aufâ&#x20AC;? heiĂ&#x;t, ist aber noch ungewiss. Auf einen konkreten Terminplan bzw. nähere Details â&#x20AC;&#x201C; etwa Angaben zum FĂśrdervolumen, den zu erwartenden Arbeitsplätzen fĂźr die Region â&#x20AC;&#x201C; will sich die ECM zurzeit noch nicht festlegen. www.eastcoastminerals.com

Promot Automation Neue mobile Roboterzelle bringt mehr Flexibilität in die Produktionsabläufe

Š Promot Automation

Ein Roboter mit vielen MĂśglichkeiten

Mobile Roboterzellen erleichtern durch ihre Flexibilität die Automatisierung.

Roitham. â&#x20AC;&#x17E;Mit unseren neuen Roboterzellen stellen wir eine tolle Innovation vor: Mobile Roboterzellen, die an verschiedenen Werkzeugmaschinen verwendet werden kĂśnnen und damit mehrfach einsetzbar sind. Das schafft Investitionssicherheit, weil diese auch bei einem Maschinenwechsel weiter zum Einsatz kommenâ&#x20AC;&#x153;, so Hubert Pesendorfer, GF von Promot Automation, Ăźber die wesentlichen Vorteile der Neuheit. Als weitere Pluspunkte nennt er die einfache Programmierung und Handhabung â&#x20AC;&#x201C; die MenschMaschine-Schnittstelle ist unabhängig vom verwendeten Roboter-

typ immer die selbe â&#x20AC;&#x201C;, hohe Zuverlässigkeit und das attraktive PreisLeistungs-Verhältnis. Das mache die mobilen Roboterzellen auch fĂźr Mittelbetriebe interessant. Vorgestellt wird die mobile Einheit zurzeit auf der Fachmesse EMO (Halle 27, Messestand A77).

Einfache Bedienung Promot Automation wurde im Jahr 1980 gegrĂźndet, beschäftigt heute rund 160 Mitarbeiter und erwartet fĂźr 2011 einen Umsatz von rund 30 Mio. â&#x201A;Ź. www.promot.at

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Š FH OĂ&#x2013;

Projekt auf Schiene

GroĂ&#x;er Marktplatz fĂźr Technikernachwuchs Š Hubert Isopp/CC Lizenz

Perth/Wolfsberg. Mit Zustimmung der MontanbehĂśrde wurden jetzt die Bergbaurechte an dem Kärntner Lithium-Projekt von der Kärntner Montanindustrie GmbH (KMI) auf die ECM Lithium AT GmbH, eine Tochter der australischen East Coast Minerals, Ăźbertragen. Steigende Lithium-Preise und neue Technologien lassen das 1981 entdeckte Vorkommen â&#x20AC;&#x201C; es gilt mit 18 Megatonnen und einem Lithium-Gehalt von 1,6% als eines der grĂśĂ&#x;ten Europas â&#x20AC;&#x201C; nun wirtschaftlich erscheinen. Immerhin mehr als zehn Mio. â&#x201A;Ź war der ECM das Abbau-Recht wert. Ein satter Gewinn fĂźr die KMI, die der Ă&#x2013;IAG dafĂźr 1991 dafĂźr gerade einmal einen symbolischen Schilling zahlen musste.

Absolventen der FH Hagenberg haben gute Job-Chancen.

Hagenberg. Die immer grĂśĂ&#x;ere Nachfrage nach gut ausgebildeten Technikern und der gute Ruf der Hagenberger Studiengänge in der IT-Community machen die â&#x20AC;&#x17E;Karrieremesseâ&#x20AC;&#x153;, die heuer am 3. November stattfindet, zu einer der grĂśĂ&#x;ten IT-Recruiting-Plattformen im Ăśsterreichischen Hochschulsektor. FĂźr heuer haben schon 115 Unternehmen aus verschiedenen Branchen ihre Teilnahme zugesagt â&#x20AC;&#x201C; vom Lebensmitteldiscounter Hofer Ăźber Industriebetriebe wie Trumpf und die voestalpine bis hin zu Werbeagenturen und Softwareunternehmen. â&#x20AC;&#x17E;Ă&#x153;ber 40% mehr Unternehmen als im Vorjahr kommen heuer zu uns, um einen unserer 1.300 Studierenden oder einen der bald 3.000 Alumni als Mitarbeiter zu gewinnenâ&#x20AC;&#x153;, freut sich FH OĂ&#x2013;-GF Gerald Reisinger Ăźber die groĂ&#x;e Nachfrage nach FH OĂ&#x2013;-Akademiker. Auffällig hoch sei heuer auch das Jobangebot der Unternehmen â&#x20AC;&#x201C; mehrere hundert Praktika und Abschlussarbeiten stehen Interessenten zur VerfĂźgung. www.fh-ooe.at

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56 – industrialtechnology

I N N OVATI O N & UN TE R N E H ME N

Freitag, 23. September 2011

Forschung Erlanger Exzellenzcluster untersucht die Einsatzmöglichkeiten von auxetischen Materialien

Künftig mehr Intelligenz

Material-Innovation mit vielen Vorteilen

© dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Messe Metering Europe

Ihre mechanischen Eigenschaften machen die Werkstoffe für diverse Anwendungen interessant. NORBERT BERGER

Stuttgart/Amsterdam. Intelligenten Stromnetzen gehört die Zukunft. Doch bis sie tatsächlich Realität sind, muss – abgesehen von den enormen Investitionen, die dafür notwendig sind – noch eine Reihe anderer Punkte erledigt werden. Mehr als 4.000 Experten für intelligente Messungen von Versorgungsbetrieben, Energieregulierungsbehörden, Technologieanbietern und Industrieverbänden werden bei der Konferenz und Messe „Metering, Billing/CRM Europe“ in Amsterdam (4.-6. Oktober) das weitere Vorgehen in Sachen Energieeffizienz diskutieren.

Erlangen. Was passiert, wenn man einen Gegenstand in die Länge zieht? Klare Antwort: er wird dünner. Das gilt für Gummibänder ebenso wie für Stahlträger. Aber die Natur hat immer wieder mal Überraschungen bereit, die den „gesunden Menschenverstand“ auf die Probe stellen. Auxetische Materialen verhalten sich anders, sie werden beim Strecken dicker. Entdeckt hat dieses Phänomen der deutsche Physiker Woldemar Voigt bereits vor rund 100 Jahren an Pyrit. Die als Auxetik bezeichnete Eigenschaft wurde in der Folge von der Wissenschaft zwar hingenommen, aber – vor allem mangels entsprechender Methoden zur näheren Untersuchung – ad acta gelegt.

Smart Metering

Neue Möglichkeiten

Das dreitägige Programm konzentriert sich auf die Bereiche der Einführung und des Betriebs der intelligenten Stromzähler („Smart Meters”), auf intelligente Kundenverwaltung, auf eine Architektur derneuen Generation – insbesondere in der Kommunikationstechnik – und auf die Verwaltung der Messdaten. Am selben Standort findet die Messe „Smart Homes 2011“ statt, auf der unter anderem die Deutsche Telekom, RWE, Telecom Italia, Indesit, EDF, British Gas, Essent, Telefonic und Enel erste Beispiele einer „Smart Home”Technologie für Energiemanagement vorgestellt werden. Anthony Pohl, Projektleiter der Smart Homes 2011: „ICT und Smartphones ermöglichen uns, eine Vielzahl von Aufgaben von unterwegs zu erledigen. Die Kontrolle über das eigene Zuhause zu übernehmen, ist der logische nächste Schritt.” www.metering-europe.com

Nun haben sich Forscher aus den Bereichen Leichtbau und Modellierung des Exzellenzclusters Engineering of Advanced Materials an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) die auxetischen Materialien wieder vorgenommen, um deren praktische Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen. Denn auxetische

Auxetische Materialien werden beim Strecken breiter und beim Zusammendrücken schmaler – mögliche Einsatzgebiete sind etwa Medizin und Bauwesen.

© Exzellenzcluster EAM (3)

Mehr als 4.000 Experten werden zur Fachmesse in Amsterdam erwartet.

Materialien weisen einige interessante mechanische Eigenschaften auf. Sie können etwa besonders viel Energie aufnehmen und sind äußerst bruchfest – Eigenschaften, die etwa bei Stoß- und Schalldämpfern oder in der Medizintechnik, etwa als Knochenersatzstoff oder

„Auxetische Materialien können etwa als Stoßund Schalldämpfer sowie als Knochenersatzstoff eingesetzt werden.“ WOLFGANG PEUKERT

Implantat, gefragt sind. Eingesetzt werden könnten sie weiters auch in der Bauindustrie, um Gebäude erdbebensicher zu konstruieren. In interdisziplinären Clusterprojekten, an denen Mathematiker, Physiker und Werkstoffwissenschaftler beteiligt sind, wurden die komplexen Strukturen und Geometrien zunächst durch Modellierung und Simulation im Computer entwickelt und in einem zweiten Schritt dann mit einem RapidManufacturing-Verfahren, dem selektiven Elektronenstrahlschmelzen, produziert.

Erste Ergebnisse Die so erzeugten Bauteile zeigen deutlich verbesserte mechanische Eigenschaften – ein Beleg für gute Übereinstimmung zwischen berechneten und gemessenen mechanischen Eigenschaften. Über ihre Forschungsarbeit berichten

die Wissenschaftler in dem Sonderband „Hierarchical Structures Towards Functionality“ der Zeitschrift Advanced Materials. Der Band enthält verschiedene Übersichtsartikel aus den Materialbereichen Nanoelektronik, Optik und Fotonik, Katalyse und Leichtbau, die Aspekte der bisher im Exzellenzcluster geleisteten Forschung zusammenfassen sowie neun Artikel mit aktuellsten und erstmals publizierten Ergebnissen. „Wir sind sehr stolz, mit dieser Sonderausgabe in Advanced Materials, einer der international bedeutendsten materialwissenschaftlichen Fachzeitschriften, unseren aktuellen Forschungs- und Arbeitsstand international sichtbar und auf höchstem wissenschaftlichem Niveau darstellen zu können“, sagt Wolfgang Peukert, Sprecher des Exzellenzclusters Engineering of Advanced Materials und einer der drei Herausgeber. Zudem sei die Publikation ein wichtiges Argument hinsichtlich der anstehenden Begutachtung für eine zweite Förderperiode des Exzellenzclusters für die Jahre 2012 bis 2017. www.lfg.uni-erlangen.de


I N NOVATI ON & U NTE R NE H M E N

Freitag, 23. September 2011

industrialtechnology – 57

SHORT

WTT-Expo Erste Studienergebnisse zum Einsparungspotenzial dezentraler Hallen-Heizsysteme werden präsentiert

Fachmesse heizt der Industrie richtig ein

Mehr Sauberkeit und Wirtschaftlichkeit Darmstadt. Gemeinsam mit der Lufthansa Technik entwickelt ein Team des Fachbereichs Maschinenbau und Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt derzeit ein neues Reinigungsverfahren für Flugzeugtriebwerke, das Kraftstoff sparen und die Triebwerkleistung erhalten soll. Dabei kommt nicht Wasser, sondern CO2-Trockeneis zum Einsatz. Die Tests in der eigens errichteten Halle werden an einem Triebwerkstyp durchgeführt, der unter anderem an der Boeing 747 zum Einsatz kommt. www.h-da.de

Die Verbesserung der Energieeffizienz steht auch im Fokus einer Reihe begleitender Vorträge. NORBERT BERGER

Karlsruhe. Der Energiebedarf in der Industrie ist hoch und wird durch die zunehmende Automatisierung noch weiter steigen. Gleichzeitig wird aber durch ebenfalls steigende Energiepreise der Kostendruck für die Industrie immer höher. In der Produktion ist daher die Energieeffizienz der Anlagen und Maschinen ein ganz wesentliches Thema. Ein weiterer großer Posten auf der Stromrechnung ist aber die Heizung. Allein in Deutschland entfallen derzeit rund 15 bis 20% des gesamten Wärmemarkts auf die Beheizung von Hallengebäuden

Unternehmen umfassend informieren und

Dezentrale Hallenheizsysteme sind Thema einer Sonderschau auf der Fachmesse für industrielle Wärme- und Kältetechnik.

neue innovative Syste-

vorgenommen werden – noch weitere Energieeinsparungen erzielen lassen können. Erste Ergebnisse dieser Untersuchung werden auf der WTTExpo, der Fachmesse für Industrielle Wärme- und Kältetechnik, vom 27.-29. September in Karlsruhe präsentiert. Weiters veranstaltet die figawa die Vortragsreihe „Moderne Hallengebäude – ein wichtiger Markt für energieeffiziente Systeme“.

me vorstellen.“ BRITTA WIRTZ, GF KARLSRUHER MESSE- UND KONGRESS GMBH

mit einer Raumhöhe von mehr als vier Metern – zu viel nach Meinung der deutschen Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach (figawa). Sie hat daher im Rahmen einer Studie das Einsparungspotenzial, das sich durch den Ersatz eines alten Heizsystems durch ein dezentrales Heizsystem ergibt, ermitteln lassen. Zudem wird auch berechnet, wie sich durch bauliche Sanierungen – die idealerweise gleich im Zuge der Heizungsumstellung

Studien & Vorträge „Mit der Studie haben wir zwei wesentliche Ziele erreicht: Zum einen können wir nun den Markt für dezentrale Hallenheizungssysteme gut einschätzen und hieraus zuverlässige Daten für die erzielbare Energieeinsparung beziehungswei-

se CO2-Reduzierung ableiten. Zum anderen haben wir eine beträchtliche Vorarbeit für dezentrale Hallenheizungssysteme im Hinblick auf die Energieeinsparungsverordnung 2012 geleistet“, erklärt Norbert Burger, GF des Fachbereichs Gas bei der figawa. „Die Einsparpotenziale bei industriellen Hallenheizsystemen sind erheblich. Aus diesem Grund haben wir diesem Bereich erstmals eine eigene Fachschau gewidmet. Damit wollen wir umfassend informieren und neue innovative Systeme vorzustellen“, ergänzt Britta Wirtz, GF der Karlsruher Messeund Kongress-GmbH. Die Fachschau „Industriehallenheizsysteme“ bietet einen umfassenden Überblick über die Großraumheizungen und -lüftungen für Gewerbe- und Indus-

triehallen. Rund 130 Aussteller aus 15 Ländern werden hier ihre Innovationen im Bereich der Strahlungs- und Warmluftheizungen sowie der Kühlsysteme vorstellen.

Mehr als 130 Aussteller Die Frenger Systemen BV zeigt etwa eine Hochleistungs-Deckenstrahlplatte für Industrie-, Gewerbe- und Sporthallen, die um ein Viertel weniger Energie als herkömmliche Deckenstrahlplatten verbraucht. Kübler präsentiert ein Wärmetauschersystem für Infrarotheizungen, LK-Metallwaren GmbH stellt das neue dezentrale LKHallenheizsystem Typ R-BW mit Brennwerttechnologie für Erdgas und schwefelarmes Heizöl vor. www.wtt-expo.com

Erstmals live in Österreich Das Handling der Zukunft Zu sehen auf der SMART Automation! 4. bis 6. Oktober 2011, Design Center Linz, Stand 129

© Airbus

Fachschau wollen wir

München. Flugzeuge werden bislang in großen Montageanlagen zusammengebaut. Doch die Errichtung solcher Anlagen ist teuer und aufwendig, zudem müssen sie für den nächsten Flugzeugtyp neu angefertigt werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Fraunhofer-Forscher verfolgen daher eine völlig neue Montagephilosophie: Sie setzen auf eine flexible Montagestraße mit einem Ensemble aus vielen, kleinen Industrierobotern – ähnlich wie in der Automobilindustrie. Das neue Produktionskonzept wird auf der „Composites Europe“ in Stuttgart (27.-29. September) in Halle 4, Stand D03, vorgestellt. Gezeigt wird außerdem eine erste Komponente der künftigen Fertigungsstraße: ein leistungsfähiger Bauteilgreifer aus leichtem Carbon. www.fraunhofer.de

© Rainer Sturm/pixelio.de

„Mit der eigenen

Neue Wege im Flugzeugbau

Fraunhofer-Forscher wollen den Flugzeugbau künftig vereinfachen.


I N N OVATI O N & UN TE R N E H MEN

58 – industrialtechnology

SHORT

Freitag, 23. September 2011

Aufbauprogramm Die Unger Steel Group errichtet als Generalbeauftragter das neue Logistikzentrum für TLC

Projekt mit Ambitionen

Dritter Streich für die Macro Power Kottingbrunn. Vor ca. einem Jahr ist Wittmann Battenfeld mit der Macro Power in den Großmaschinenbau zurückgekehrt. „Die Resonanz seitens des Markts auf die neue Maschinengeneration ist äußerst positiv“, zieht GF Georg Tinscher eine positive Bilanz und will den Sektor weiter ausbauen. Auf der „Fakuma“ wird jetzt die neue Macro Power 650 mit Servoantrieb vorgestellt, mit der die Maschinenbaureihe nach unten erweitert wird und dann im Schließkraftbereich von 650 bis 1.000 t verfügbar ist. www.wittmann-group.com

Anfang nächsten Jahres soll die Drehscheibe für die Automobillogistik von Magna in Betrieb gehen. NORBERT BERGER

Oberwart/Ilz. Ab 2012 wird TLC Temmel für den Automobilzulieferer Magna Powertrain (MPT) wesentliche Logistikprozesse für die Standorte in Ilz, Albersdorf und Lannach übernehmen. Dafür

„Ein so enger Zeitplan ist eine große Herausforderung, aber auch

Mehr Leistung bei der Pulver-Abfüllung

eine der besonderen Steel Group.“

© Haver & Boecker

HORST ACHE, GESCHÄFTSBEREICHSLEITER UNGER STEEL

© Unger Stahlbau

Stärken der Unger

Anfang September erfolgte der feierliche Spatenstich, Ende des Jahres sollten die Hallen des neuen Logistikzentrums stehen.

lässt TLC jetzt ein neues Logistikzentrum in Ilz errichten. Der Spatenstich zu dem 15.000 m! umfassenden Projekt erfolgte Anfang September, bereits Ende des Jahres soll die Großhalle fertig sein, das Verwaltungsgebäude dann Anfang 2012 – ein enger Zeitplan, dessen Umsetzung man der Unger Steel Group als Generalunternehmer anvertraut hat. „Eine maßgeschneiderte, indi-

Bei Lafarge wird die neue ADAMS 2000 schon heuer eingesetzt.

Oelde. Auf der „Interpack“ im Mai hat der Maschinenbauer Haver & Boecker sein neues Hochleistungsverpackungssystem ADAMS 2000 erstmals vorgestellt. Noch heuer erfolgt der erste praktische Einsatz, und zwar zur Abfüllung von Sonderzement und Mörtel in dichte, wetterfeste PE-Säcke bei Lafarge Cement UK. Der Baustoff- und Zementhersteller will damit die Umweltverträglichkeit seiner Produkte erhöhen. www.haverboecker.com

viduelle Lösung, die den Kunden in den komplexen Anforderungen der täglichen Geschäftsabwicklung optimal unterstützt, innerhalb so kurzer Zeit zu erarbeiten und zu realisieren, ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine unserer besonderen Stärken”, so Horst Ache, Geschäftsbereichsleiter bei Unger Steel. Thematisch gliedert sich der Betriebskomplex in einen Lager- und

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Bauherr und Auftraggeber Hagen Temmel: „Schnelligkeit, Flexibilität und Kompetenz sind uns bei der Wahl unserer Partner wichtig. Die Unger Steel Group hat sich rasch als idealer Realisierungspartner herausgestellt, mit dem wir die Umsetzung auf höchstem Niveau und innerhalb des ehrgeizigen Zeitraums schaffen werden.” www.ungersteel.com

Engel Austria Reliance Worldwide setzte auch bei einer neuen Fertigungsanlage auf die OÖ Spezialisten

Maschinen Made in Austria for Australia

© Engel

Auszeichnung für steirische Forscher Leoben. Einmal mehr bestätigt wurden die exzellenten Forschungsleistungen der Montanuniversität Leoben im Bereich Nachhaltigkeit auf zwei internationalen Wissenschafts-Konferenzen. Sowohl beim „World Renewable Energy Congress” (WREC) in Schweden als auch bei der „European Metallurgical Conference 2011” (EMC) in Düsseldorf wurden die Präsentationen von Montanisten prämiert. www.unileoben.ac.at

einen Kommissionierungsbereich. Das Logistikgebäude ist in sechs Einzeltrakte von je rund 2.400 m! unterteilt, wodurch bei Bedarf eine teilweise Vermietung an Fremdfirmen möglich ist. Zudem wird ein direkter Verbindungstunnel zwischen LCI und der MPT-Montagehalle geschaffen, um die Versorgung so reibungslos und effizient wie möglich durchführen zu können.

Großer Vorteil: Der Werkzeugwechsel ist innerhalb nur einer Stunde möglich.

Schwertberg/Melbourne. Die australische Reliance Worldwide gehört zu den großen, weltweit aktiven Ausrüstern für die Sanitär- und Haustechnik und hat unter anderem bereits 15 Victory-Maschinen von Engel Austria in Betrieb. Für die Fertigungszelle zur Herstellung neu entwickelter Rohrendstücke wandte man sich wieder an den OÖ Spezialisten. Neu war bei diesem Projekt aber, dass Engel nicht nur die Maschine und die Automation lieferte, sondern als Generalunternehmer auch die Projektierung des Werkzeugs, die aufgrund der Vorgabe eines raschen Wechsels zwischen

den beiden Baugrößen hohe Anforderungen stellte, übernahm. „Uns war es wichtig, über alle Bereiche – von der Spritzgießmaschine über die Automation bis zum Werkzeug – nur einen Ansprechpartner zu haben“, betont Jeremy Gledhill von Reliance Worldwide. „Durch die Reduktion der Schnittstellen konnten wir Zeit sparen und das Fehlerrisiko minimieren.“ Eng eingebunden in das Projekt war auch Consonic Pty Ltd., die Vertretung von Engel in Australien, die mit ihrem Büro in Melbourne Unterstützung und Service vor Ort geleistet hat. www.engelglobal.com

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I N NOVATI ON & U NTE R NE HMEN

Freitag, 23. September 2011

Siemens Neues Gasanalysegerät Ultramat 23

Gase exakt messen

© Siemens

Zentraler Vorteil ist die hohe Empfindlichkeit.

Auch niedrige Sauerstoffkonzentrationen können zuverlässig gemessen werden. HERBERT STRASSER

Wien. Eine neue Variante des Gasanalysegeräts Ultramat 23 der Siemens-Division Industry Automation erfasst den Sauerstoffgehalt mit einer paramagnetischen Messzelle. Das Gerät kombiniert die Messung von bis zu drei infrarotaktiven Gasen mit dem paramagnetischen Sauerstoff-Messprinzip in nur einer Einheit.

Einheitliche Standards Die neue Ausführung ergänzt die bisherigen Varianten des Analysegeräts mit elektrochemischen Messzellen. Zentraler Vorteil der paramagnetischen Messzelle ist deren hohe Empfindlichkeit. Dadurch lassen sich auch niedrige

Sauerstoffkonzentrationen im Bereich von weniger als 0,5 Prozent zuverlässig messen. Zudem eignet sich die paramagnetische Messung auch zum Einsatz bei trockenen Gasen. Durch die kontinuierliche Analyse der Gaszusammensetzung mit Ultramat 23 können Prozess-zustände präzise erfasst und effektiv gesteuert werden. Typische Einsatzbereiche für das neue SiemensGasanalysegerät sind die Prozesssteuerungen in der Zement- und Stahlindustrie. Zusätzlich ist die Gerätekombination aus Ultramat 23 mit paramagnetischer Messzelle und Ultramat 23 mit H2SSensor für die Qualitätskontrolle bei der Biomethanproduktion und Einspeisung von Biogas in kommerzielle Gasverteilernetzwerke geeignet. www.siemens.at

Phoenix Contact Erweiterung des Glasfaserprogramms

Flexibilität bei LWL-Patchkabeln (IP67) – flexibel zusammengestellt werden. Für Kunden werden neben Standardprodukten auch spezifische Lösungen angeboten, die ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die neue Bestellmatrix im Katalog vereinfacht diese individuelle Bestellung. Darüber hinaus können weitere kundenspezifische Lösungen geliefert werden. www.phoenixcontact.de

© Phoenix Contact

Blomberg. Phoenix Contact hat sein Sortiment an Glasfaserprodukten mit dem Rundsteckverbinder M12 erweitert. Damit können Hallen-, Flex oder Outdoorkabel in variabler Länge jetzt mit allen gängigen Steckverbindern einfach konfektioniert werden. Kabel und Stecker können je nach Applikation – für den Einsatz in Büros (IP20) bis hin zu anspruchsvollen Verkabelungen in rauer industrieller Umgebung

Größeres Sortiment von Glasfaserprodukten mit Rundsteckverbinder M12.

industrialtechnology – 59


60 – industrialtechnology

P R OD UK TI O N & AUTO MATI S I E RUN G

Freitag, 23. September 2011

Walter Wurster GmbH Der mittelständische Metallverarbeiter hat das Biegen großer Blechplatten jetzt automatisiert

Der Roboter biegt alles hin

© Walter Wurster GmbH

Bei der Fertigung von Backofen-Ummantelungen für Industriebacköfen legt jetzt ein Kuka-Roboter Hand an.

Vollautomatische Beladung einer Biegemaschine durch den neuen Roboter.

Leinfelden. 2.200 x 1.500 mm groß und 27 kg schwer sind die Edelstahlbleche, aus denen in der Walter Wurster GmbH Ummantelungen für Bäckerei-Backöfen gefertigt werden. Die Beladung der Biegemaschinen war früher für die Mitarbeiter ein schweißtreibendes Unterfangen. Jetzt erledigt ein massiger Kuka-Roboter diese Aufgabe. Auf einer sechs Meter langen Achse wird der Roboter linear geführt und kann verschiedene Beund Entladestationen anfahren. Aufgenommen werden die großen Platinen durch Vakuumtechnik mit Saugnäpfen an vorher exakt festge-

legten Punkten. Das Höchstgewicht pro Platine liegt bei 100 kg. Zusätzlich stemmt der Roboterarm noch eine Verlängerung sowie die Werkzeugaufnahme.

werden kann. Als Besonderheit wird in die Platten zum Abschluss ein Napf eingeprägt. „Allein dafür musste früher eine separate Exzenterpresse mit 1.600kN Presskraft eingesetzt werden“, schildert Roland Walker, Verkaufsleiter bei der Walter Wurster GmbH.

100 kg Tragkraft An den Seiten werden die Bleche mehrmals abgekantet. Dazu führt der Roboter mit raschen und präzisen Bewegungen die riesige Platine zu den verschiedenen Biegewerkzeugen. Zum Umgreifen wird die Blechplatine auf einer vertikalen Zwischenablagestation geparkt, von wo aus sie mit definierter Nullstellung wieder aufgegriffen

Roboter statt Handarbeit Nach dem letzten Bearbeitungsschritt legt der Roboter das Werkstück von oben auf einen Wagen, der ohne Produktionsunterbrechung aus der Fertigungszelle gefahren werden kann. „Die Flexibilität der Anlage ist ebenso groß wie die Umrüstmöglichkeiten“, ist GF Holger Schneeberger begeistert. Zurzeit werden drei verschieden große Werkstücke in je drei Varianten ab einer Losgröße von 20 Exemplaren auf Bestellung gefertigt. www.ideeninblech.de

Wien – der Duft der Stadt. Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

IDS Hohe Präzision

Alles im Bild

Silvesterpfad

Film Festival

12 Bit Farbtiefe pro Pixel Die Kameramodelle empfehlen sich besonders für Mikroskopie, Verkehrsüberwachung und Qualitätskontrolle. Vor allem in der automatisierten Fehlersuche in der Solarzelleninspektion eröffnen sich damit neue Perspektiven – z.B. bei der Druckinspektion, der optischen Prüfung auf Abplatzungen oder Rastererkennung. Pixelgenau wird auf großen Flächen erfasst, ob die Elektrodenkanten glatt sind und das richtige Raster bilden, ob Risse oder Abplatzungen existieren und die Waferkontur die richtige Größe und Form besitzt. Die automatisierte, detailgenaue Inspektion hilft, Mängel zu klassifizieren und somit nachhaltig Prozesse zu optimieren. Dies senkt Kosten und steigert den Wirkungsgrad der Solarmodule. www.ids-imaging.de

Wiener Eistraum

www.wien-event.at stadt wien marketing gmbh im Auftrag der Stadt Wien

© IDS Imaging Development Systems

Wiener Weinpreis

Obersulm. Um den steigenden Ansprüchen in puncto Auflösung und Detailgenauigkeit gerecht zu werden, bietet IDS seine 5 Megapixel USB- und GigE-Kameras mit dem Sony ICX655 CCD-Sensor mit einer neu entwickelten Kameraelektronik an. Diese ermöglicht die volle Farbtiefe von 12 Bit pro Pixel und somit gegenüber den üblichen 8 Bit eine um den Faktor 16 genauere Abbildung der Pixelwerte. Durch den Global ShutterModus und das dadurch simultane Belichten aller Zeilen werden auch bewegte Motive verzerrungsfrei abgebildet.

Neue IDS-Kamera: Hohe Auflösung für hohe industrielle Ansprüche.


medianet industrial