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inside your business. today.
FREITAG, 11. november 2011 – 53
industrialtechnology VIDEO SHOWCASE EATON
Patrick Hein: „Der Strategieprozess ist eine absolut positiv investierte Zeit. “ www.planb.at/cannes planB Werbeagentur Wien
VIDEO SHOWCASE WELSER
Thomas Welser: „Unsere technische Kompetenz wird greifbar.“ www.planb.at/tw
STRATEGISCHE PLANUNG
Gregor Jasch: „Eine klare Positionierung ist der beste Kampagnenschutz.“ www.planb.at/strategie www.planb.at
ERWEITERN SIE IHREN SPIELRAUM FÜR MARKE, VERTRIEB UND MARKETING
Mechatronik treibt die Wirtschaft an
© Osaka.at
short
Wien. Einen großen Erfolg konnte Gregor Puchhammer, GF der Rejlek Metals & Plastics Group, Hersteller technisch komplexer Kunststoff- und Metallteile, bei der diesjährigen Erfindermesse iENA 2011 in Nürnberg feiern. Das von ihm entwickelte magnetische und berührungslose Präzisionsgetriebe mit Drehmoment-Messfunktion wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Das Getriebe vereint erstmals mehrere „smarte” Eigenschaften hochgenau, verschleißfrei, überlastungssicher und in der Größe skalierbar. www.rejlek.at
© ACCM/Eric Krügl
Wien. Alle Fakten zum Bergbau in Österreich und international finden sich im neu erschienen „Österreichischen Montanhandbuch 2011”. Im Vorjahr konnten die heimischen Betriebe ihre Produktion steigern, bei Wolframerz – in diesem Bereich ist Österreich der größte Produzent der westlichen Welt – sogar um 24,6%. Weitere markante Anstiege konnten bei Eisenerz (plus 3,3%), Salz (plus 4,3%) und Erdgas (plus 9,9%) verzeichnet werden. „Der Bergbau hat eine entscheidende Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen”, so Minister Reinhold Mitter lehner. www.bmwfj.gv.at
© Gogatec
Forschungsnetz Mit 31 Forschungsinstituten, 58 Unternehmen und 200 Wissenschaftern ist das Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) das wichtigste Bindeglied Österreichs zwischen Forschung und Wirtschaft. Seite 54 Biokunststoff Neue Impulse für die Zukunft
Technologie-Call 2011 gestartet
© VPNÖ
Wien. Sind für eine Anlage zusätzliche Funktionen erforderlich, müssen Taster oder Schalter nachträglich eingebaut werden. Dazu muss eine Leitung an den gewünschten Betätigungsort verlegt werden, was meist mit großem Aufwand verbunden ist. Funktaster sind hier eine praktische Alternative. Besonders jener, den Gogatec jetzt neu im Programm hat. Dieser Funktaster braucht keine Batterie, da er seine Leistung ausschließlich aus der Betätigung des Tasters und der dadurch erzeugten, kinetischen Energie erhält. www.gogatec.com
Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav setzt verstärkt auf Biokunststoffe.
St.Pölten/Klagenfurt. Das Land Niederösterreich und der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds suchen Projekte zum Thema Biokunststoffe. Ziel ist es, neue Impulse in der Kunststoffindustrie zu setzen und bestehende Kooperationen weiter auszubauen. Dotiert ist der Preis, neben einem maximalen Fördervolumen von 200.000 € pro Projekt, mit 15.000 € für den 1. Platz, 10.000 für den 2. Platz und 5.000 € für den 3. Platz. Eingereicht werden kann unter www.noe.gv.at/ technologie, Einsendeschluss ist der 15. Dezember. www.noel.gv.at
TÜV AUSTRIA *UXSSH ,QGXVWULH EUDXFKW 6LFKHUKHLW $QODJHQVLFKHUKHLW $UEHLWVSODW]VLFKHUKHLW 0DVFKLQHQ XQG *HUlWHVLFKHUKHLW 3URGXNWVLFKHUKHLW
TÜV GEPRÜFT – SEIT 140 JAHREN.
ZZZ WXY DW
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c ov e r
54 – industrialtechnology
kommentar
Dauerbrenner Fachkräftemangel
Freitag, 11. November 2011
ACCM Wirtschaft und Forschung gehen in Österreichs führender Mechatronik-Plattform Hand in Hand
Österreichs Flaggschiff für die Forschung Expansion: Neue Partnerunternehmen und Forschungsbereiche, mehr internationale Kooperationen. britta biron
MABA Exotische Märkte
© Maba
Expansion
MABA: Betonschwellen aus NÖ für brasilianische Infrastrukturprojekte.
Wöllersdorf. Die auf die Produktion von Bahnschwellen aus Beton spezialisierte MABA Track Solutions GmbH, eine Tochter der Kirchdorfer Fertigteilholding, rechnet sich gute Chancen am brasilianischen Markt aus. Immerhin sollen hier in den nächsten 15 Jahren 9.000 neue Bahnkilometer errichtet werden. Zurzeit gründet das NÖ Unternehmen eine eigene Holding in Sao Paulo und nimmt bereits an diversen Ausschreibungen teil. Geplant ist in weiterer Folge die Errichtung eines mobilen Schwellen-Werks. www.mabatrack.com
„Einzigartig an der Arbeit des ACCM ist, dass wir unsere Kun-
© ACCM/APA-Fotoservice/Rambauske
Ö
sterreich brauche die besten Hände und Köpfe, um dauerhaft Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand sichern zu können, wird der IV-General sekretär nicht müde zu erwähnen. Immerhin haben 86% der heimischen Unternehmen bereits Probleme, ihren Fachkräftebedarf zu decken und für die Zukunft ist – so nicht rasch gegengesteuert wird – mit einer weiteren Verschlechterung der Situation zu rechnen. Der „Arbeitskreis Fachkräfte 2020” der IV hat daher einen umfassenden Maßnahmenkatalog erarbeitet, wie man die Sache in den Griff bekommen kann. Bildungs- und Berufsinformation verbessern, Schulsystem reformieren, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vom Kindergarten bis zur Uni stärker verankern, bessere Integration von Migranten und – last but not least – bessere Vernetzung von dualem Ausbildungssystem und tertiärem Sektor. Kommt Ihnen das bekannt vor? Kein Wunder, das wird ja seit Jahren gepredigt, geändert hat sich aber immer noch nix. Aussitzen mag ja in manchen Fällen funktionieren. Wer aber glaubt, dass das auch bei einem Thema klappt, an dem unsere Zukunft hängt, der braucht sich nicht wundern, wenn wir alle einmal auf dem Trockenen sitzen.
Linz. Ohne Mechatronik läuft in der modernen Wirtschaft so gut wie nichts. Entsprechend hoch ist der Stellenwert dieses disziplinübergreifenden Bereichs aus Mechanik, Elektronik und Informatik – sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen als auch ganzer Volkswirtschaften. Und mit dem Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) hat Österreich seit 2008 ein schlagkräftiges Instrument. Anfang der Woche präsentierte das ACCM beim ersten „Science Talk“ seine bisherige Arbeit, Highlights aus der Forschung und die Pläne für die Zukunft.
v.li.: Markus Brummayer (GF ACCM), Viktor Sigl, Gabriele Kotsis (Vizerektorin JKU Linz), Gerald Schatz (GF ACCM).
den von der Innova-
gen Produkt, begleitet“, sagt Gerald Schatz, GF des ACCM und des Linz Center of Mechatronics (LCM), das neben der Johannes Kepler Universität und der voestalpine Träger des Forschungs-Konsortiums ist. Zum Erfolg trägt aber ebenso bei, dass sich durch die enge Verzahnung von Forschung und Wirtschaft die Arbeit des ACCM vor allem auf jene Technologien konzentriert, die in industriellen Produktionsprozessen, Produkten und Komponenten auch praktisch eingesetzt werden. „Dabei arbeiten wir branchenübergreifend und interdisziplinär; dadurch erreichen wir einerseits eine Entkoppelung von Konjunkturzyklen und profitieren andererseits von Synergieeffekten”, erläutert Schatz weiter.
tion bis zum fertigen Produkt begleiten. “ gerald schatz, gf accm
Seit der Gründung wurde der Umsatz auf rund 12 Mio. € verdoppelt und der Kundenstock auf 58 international tätige Unternehmen ausgebaut. Für einen neuartigen elektrischen Antrieb gab es kürzlich den „Innovationspreis des Landes OÖ“. „Ein Erfolgsfaktor des ACCM ist, dass es seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Innovation bis zum ferti-
So konnte etwa das Basis-Knowhow aus der Metallverarbeitung bei einem neuen Kunststoff-Projekt genutzt werden. „Die Innovationen, die daraus erwachsen, bringen den Unternehmenspartnern Wachstumschancen und Wettbewerbsvorteile“, betont Markus Brummayer, ACCM-GF und Vertreter des ACCM-Trägers voestalpine Stahl GmbH.
Weitere Expansion Für die Zukunft ist geplant, das Partnernetzwerk um weitere Unternehmen sowie die Forschungsbereiche – entsprechend den Markttrends – weiter auszubauen. Auch die internationale Vernetzung (vor allem auf EU-Ebene)
soll durch engere Zusammenarbeit und vermehrten Wissensaustausch mit anderen internationalen Zentren vorangetrieben werden. Aktuell wird etwa eine Kooperation mit Finnish Metals and Engineering Competence Cluster (fimecc) geprüft. „Es wurden verschiedene Koope-rationsmodelle besprochen; von einem allgemeinen Informationsaustausch über gemeinsame EU Projekte bis hin zu gemeinsamen Projekten mit finnischer und/oder österreichischer Förderung“, erläutert Rudolf Scheidl, der mit Schatz die Delegation empfangen hat. Bereits im Frühjahr sollen dann in einem Workshop in Finnland weitere Details dazu erarbeitet werden. www.accm.at
Binder + Co Neues Verfahren zur Herstellung eines natürlichen Leichtbau- und Füllstoffs
Bublon: „Popcorn“ als Dämmmaterial Gleisdorf. Kürzlich erst mit dem „Open Innovation Award“ ausgezeichnet, präsentiert der Maschinen- und Anlagenbauer Binder + Co schon seine nächste Innovation: Bublon, ein neues Verfahren zur Herstellung eines rein natürlichen Leichtbau- und Leichtfüllstoffs, das gemeinsam mit einem chinesischen Forscherteam entwickelt wurde.
menarbeit mit dem chinesischen Partner Chi-Che Euro-Technic, der Montanuniversität Leoben sowie der FH Joanneum. Dafür wurde am Binder+Co Firmenstandort
„Unsere Unternehmen machen aus innova-
Neue Pilotanlage
tiven Ideen markt-
Aufgrund des im Ausgangsmaterial gebundenen Wassers vervielfachen Perlit und Obsidian ihr Volumen bei Erhitzung bis auf das 20-Fache. Diese Eigenschaft nutzt Bublon: In Verbindung mit entsprechenden Bindemitteln kann das in Bublon-Anlagen erzeugte „Popcorn“ zu Leichtbaustoffen wie z.B. Isolierplatten bzw. Leichtfüllstoffen wie (Isolier-)Putz und (Wärmedämm-)Mörtel verarbeitet oder auch in Ziegel-Hohlräumen für eine Verbesserung der Dämmleistung eingesetzt werden. „Unsere Erfolge der letzten Jahre beruhen auf der konsequenten
reife Produkte und
© Binder + Co
britta biron
schaffen somit attrakAm Standort Gleisdorf wurde eine Pilotanlage für das neue Verfahren eingerichtet.
Umsetzung von neuen Ideen und dem Streben nach einer sinnvollen Ergänzung und Erweiterung unserer Produktpalette. Auch Bublon vereint beides: Ein innovatives Verfahren, das sich optimal in unser Portfolio einfügt, da sowohl die vor- als auch die nachgeschalteten Verfahrensschritte bereits zu unseren Kernkompetenzen zählen. Wir sehen für diese Technologie
sehr interessantes Marktpotenzial, dessen Erschließung uns einen beträchtlichen Umsatzzuwachs einbringen würde“, so Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co.
Stärkt den Standort Die Entwicklung von Bublon in Gleisdorf erfolgt in enger Zusam-
tive Arbeitsplätze.“ karl grabner
in Gleisdorf eine Pilotanlage errichtet, die nicht nur der weiteren Optimierung des neuen Verfahrens dient, sondern zu Versuchszwecken auch bereits von ersten potenziellen Kunden genutzt wird. www.binder-co.at
I n n ovat io n & U n t e r n e h m e n
Freitag, 11. November 2011
industrialtechnology – 55
Studie Energieeffiziente Technologien könnten den wachsenden Strombedarf in Südostasien gute Chancen bieten
Unzureichende Standards, mangelnde Sensibilisierung und geringe Investitionsbereitschaft. norbert berger
Preise für bessere Infrastruktur
© Future Business Austria
Theorie & Praxis klaffen aber noch auseinander
short
Doris Bures überreichte Hannes Androsch die Auszeichnung.
Singapur. Bis 2020 wird sich – so die Prognosen – der Energieverbrauch in Südostasien aufgrund des rasanten Wirtschaftswachstum verdoppeln. Entsprechend forcieren die Länder – besonders ambitioniert sind Indonesien, Malaysia und Vietnam – den Bau von zusätzlichen Kraftwerken. Aktuell sind Projekte mit einer Gesamtleistung von 58,8 Gigawatt in Planung bzw. bereits in Bau. Noch setzen die Länder vor allem auf fossile Energieträger, doch zunehmend
Wien. Im Rahmen des Infrastruktursymposiums Future Business Austria (FBA) wurden Anfang dieser Woche die „Red Arrow“-Preise für besonderes Engagement zur Verbesserung der österreichischen Infrastruktur verliehen. Die Preisträger sind Hannes Androsch in der Kategorie F&E und der CEO der Kapsch AG, Georg Kapsch, in der Kategorie IKT. Zusätzlich erhielt der langjährige Schweizer Bundesrat und Infrastrukturvisionär Moritz Leuenberger den Red Arrow für sein Lebenswerk. www.fba.or.at
„Multinationale Unternehmen könnten als Vorbilder bei
Atlas Copco baut in Österreich aus Südostasien forciert den Ausbau seiner Kraftwerke. Bis 2020 wird sich der Energieverbrauch verdoppeln.
standards fungieren.“
so die Studie, die Region Effizienzverbesserungen von 12 bis 30% erzielen und damit ihre Energiekosten um 15 bis 43 Mrd. USD (10 bis 31 Mrd. €) senken. Entsprechend gute Chancen für Unternehmen in diesem Zukunftsbereich orten die Experten.
Joost Geginat
werden auch andere Energiequellen (darunter leider auch Kernenergie) in den Programmen berücksichtigt. „Angesichts des rasant wachsenden Energiebedarfs und der schrumpfenden Ressourcen an fossilen Brennstoffen ist die Energieeffizienztechnologie ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung“, sagt Willi Hess, Vorsitzender des Nachhaltigkeitsausschusses der Europäischen Handelskammer, die gemeinsam mit Roland Berger Strategy Consultants die asiatischen Energiemärkte untersucht hat. Bis 2020 könnte,
Großes Potenzial Eine „gemähte Wiese“ sind die asiatischen Märkte aber nicht. „Viele Unternehmen sehen sich bei der Weiterentwicklung des Energieeffizienzmarkts in Südostasien mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Hierzu gehören unzureichende Energieeffizienzstandards und mangelhafte staatliche Maßnahmen”, erklärt Jihong He von Roland Berger Strategy Consultants. Eine Rolle spielen auch die
unterschiedlichen Erwartungen der Akteure sowie Probleme bei der Finanzierung von Projekten. Zudem seien, so He, zurzeit auch weder die Unternehmen noch die Verbraucher in Asien bereits ausreichend für das Thema Energieeffizienz sensibilisiert. Die für die Studie befragten Unternehmen fordern deshalb die Regierungen in Südostasien auf, in den kommenden Jahren Energieeffizienztechnologien entschlossener zu fördern. Dabei sollte die Politik für einen übergeordneten politischen Regulierungsrahmen sorgen und als treibende Kraft die verschiedenen Interessenvertreter zusammenbringen. „Auch der Privatsektor sollte sich bei der Weiterentwicklung des Energieeffizienzmarkts aktiver einbringen”, sagt Joost Geginat,
Managing Partner von Roland Berger Strategy Consultants Southeast Asia. „Wir empfehlen den Unternehmen daher, ihre Energieeffizienzprodukte um eine Dienstleistungskomponente zu erweitern. Damit würden sie ihr Produktportfolio erweitern und ihren Kunden eine ganzheitliche Lösung anbieten.“ Seiner Meinung nach spielen multinationale Konzerne dabei als Katalysator eine wichtige Rolle, indem sie in ihren Betriebsstätten weltweit die gleichen Leitlinien zur Energienutzung anwenden und die energieeffizientesten Produktionsverfahren einsetzen. „Damit können sie Energieeffizienzstandards in ihren Industriezweigen setzen und sich als Vorbild für andere Unternehmen in Südostasien etablieren”, sagt er. www.rolandberger.com
© Melzer PR Group
heitlicher Effizienz-
© EPA
der Schaffung ein
Fokus auf Österreich: Axel Guddas, Juha Hyvaeoja und Dirk Ville (v.li.).
Stockholm/Wien. Der schwedische Konzern Atlas Copco, seit 55 Jahre in Österreich erfolgreich tätig, will in den Geschäftsbereichen Kompressoren und Drucklufttechnik sowie Construction and Mining Technique weiter expandieren. Um dieses strategische Ziel zu erreichen, sollen im nächsten Jahr das Händlernetzwerk erweitert und zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt werden. www.atlascopco.at
Produktion ohne Power Cuts: TOPLAK liefert Industrie-Lösung
PROMOTION
Zeltweg/Leobendorf. Ausfälle durch Störungen in der Stromversorgung, Überspannungen oder Spannungsstöße sind für produzierende Unternehmen, die mit elektronisch gesteuerten Komponenten arbeiten, eine unwillkommene Unterbrechung im Produktionsprozess – das bestätigt auch der in Zeltweg angesiedelte Hersteller von Barrierefolien für die Nahrungsmittel- und Nonfoodindustrie. Stromausfälle seien hinsichtlich Qualität und Produktivität sehr kritisch, heißt es seitens der Mondi Napiag GmbH. Auch könne das Wiederanfahren der Anlage von Stunden bis zu Tagen dauern. Folglich sei ein „Ausfall teuer, rohstoffintensiv und heute nicht mehr vertretbar“, argumentiert Maintenance und ProjectingLeiter Stefan Haas. Die Lösung? Abhilfe schaffende USV-Anlagen. Auf der Suche
© TOPLAK, Active Power
Mondi Napiag sichert Folienmaschinen-Park mit USV-Anlagen von Active Power ab. Ziel: Mehr Produktions- und Qualitätssicherheit.
TOPLAK-GF Michael Rajtora.
nach einer passenden Lösung wurde man beim US-Hersteller Active Power und seinem ÖsterreichVertriebspartner TOPLAK wieder fündig. Der Produzent alternativer Sicherungssysteme hat Anlagen entwickelt, die anstelle von Batterien Schwungräder als Energiespeicher nutzen. Dabei wird kinetische Energie in rotierenden Massen gespeichert, die bei Be-
darf zuverlässig in elektrische Energie umgewandelt werden kann. „Die Schwungradtechnologie hat eindeutig die Nase vorn“, sagt TOPLAK-Geschäftsführer Michael Rajtora. „Die verfügbare Kapazität ist jederzeit bestimmbar, und der Ladezustand ist definiert und vorhersehbar. Im Gegensatz dazu können Batterien ohne Vorwarnung versagen, auch wenn sie gestern noch funktioniert haben.“ Kein Wunder also, dass bei Mondi Napiag das Interesse an der Energiespeichertechnik besonders groß gewesen sei. Auch die Alterungsbeständigkeit des Energiespeichers, die eine unbegrenzte Anzahl von Lade- und Entladezyklen zulässt, ist ein Vorteil in einer Gegend mit vielen Ausfällen, heißt es seitens des Vertriebspartners. „Das Schwungrad bringt über 20 Jahre hinweg die gleiche Leistung, unabhängig von der Anzahl der Ausfälle, die das System schon auf
dem Buckel hat“, sagt Rajtora. Weiters sparen die Anlagen Platz – der Flächenbedarf könne um bis zu 75% verringert werden. Zusätzliche Klimatisierung ist darüber hinaus nicht mehr notwendig.“
Service- und System-Update Anfang 2006 nahm Mondi Napiag die erste Anlage mit vier Schwungrädern in Betrieb (1.000 kVA Leistung, Überbrückungszeit: 15 Sekunden), 2011 wurde die Anlage um
ein Modell der Baureihe CS1000iZ – ein selbstüberwachendes und wartungsarmes System – erweitert, das auch bereits geplante Kapazitätserweiterungen einschließt. Rajtora: „Die neue Serie ist kompakter und braucht noch weniger Platz, ein Touch-Display ist dazu da, die Wartungsfreundlichkeit zu verbessern.“ Die Daten der Langzeit-Überwachung zeigen Problemfelder frühzeitig auf, die so beim nächsten System-Check ausgeräumt werden können.
TOPLAK Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für unternehmenskritische Anlagen ist TOPLAKs Spezialität – neben dem allumfassenden Service. Behörden und Einrichtungen des Katastrophenschutzes zählen ebenso zum Kundenkreis wie große Rechenzentren, Krankenhäuser und Mobilfunkbetreiber. www.toplak.com
i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n
56 – industrialtechnology
Freitag, 11. November 2011
Wintersteiger AG Der OÖ Maschinenbauer expandiert und hat jetzt die Mehrheit an der Kohler GmbH übernommen
short
Ambitionierte Ziele
Lenzing-Fasern stehen am Siegertreppchen
Die Akquisition ist die Basis für den geplanten Aufbau eines vierten Geschäftsbereichs. norbert berger
© Lenzing
Ried im Innkreis/Friesenheim. Für 2010 konnte die Wintersteiger AG schon exzellente Zahlen vorweisen und auch heuer läuft es prächtig. „Wir haben in den vergangenen Jahren eine konsequente Produkt-
Das Österreich-Team gewann in Hightech-Fasern von Lenzing.
Lenzing. Österreichischer Erfolg bei den „World Police & Fire Games 2011“ in New York. Lenzing unterstützte die österreichischen Teilnehmer Herbert Krenn mit Bekleidung aus Lenzing FR und den Polizisten Gottfried Post mit T-Shirts aus Tencel. Beide Athleten holten Gold. Das Multisport-Event „World Police & Fire Games“ findet seit 1985 für Angehörige von Sicherheitsorganisationen statt und ist nach den Olympischen Spielen die größte internationale Sportveranstaltung. www.lenzing.com
„Mit der Übernahme von Kohler haben wir einen weiteren Schritt der Diversifizierung gesetzt.“ roland greul, finanz vorstand wintersteiger AG
Auf gute Zusammenarbeit: Wintersteiger-Vorstand Roland Greul und Reiner Blohorn, GF der Kohler Maschinenbau GmbH.
und Vertriebspolitik betrieben. Mit innovativen Produkten haben wir neue Märkte, Branchen und zusätzliche Umsatzpotenziale erschlossen”, sagt Finanzvorstand Roland Greul. Wichtiger Faktor der Wachstumsstrategie sind auch Firmenübernahmen. Während die Integration der BootDoc Handels GmbH, einem Hersteller von Schuheinlagen für die Sportbranche, deren Mehr-
Neues Institut für Biokunststoffe
More of the same für den weiteren Erfolg St. Ulrich. „Gegenüber dem Vorjahr konnten wir den Umsatz im Inlandgeschäft bis Oktober um über 17 Prozent steigern. Durch dieses überdurchschnittliche Wachstum werden wir trotz der Übergabe des gesamten Exportgeschäfts an unsere Schwesterunternehmen in Deutschland und Ungarn den Gesamtumsatz etwa auf gleichem Niveau wie im Vorjahr halten”, sagt Michael Khang, GF der Agre Kompressoren GmbH. Die Weichen, dass es auch 2012 aufwärts geht, sind bereits gestellt. Die auf der Hannover Messe erstmals gezeigten neuen ALUPSchraubenkompressoren gibt es
Neu im Österreich-Sortiment : Schraubenkompressoren von ALUP.
„Für Logistiker ist der Umgang mit Schwankungen grundsätzlich nichts Neues“, räumt VNL-Obmann Franz Staberhofer ein. „Neu ist die rasende Geschwindigkeit, die massive Anforderungen an die Unternehmen stellt und auch dazu zwingt, Organisationen und Positionen neu zu definieren.“ Er appelliert, eine feste Kette zwischen Beschaffung und Vertrieb zu schaffen, um damit Schwankungen der Indizes abzuschwächen. Entwicklungen im Bezug auf Rohstoff, Technologie, Verkehr und Branchen sind zu identifizieren und prognostizieren. „Eine innovative LogistikBildungskette für ein ausgeprägtes Verständnis von Prozessperfektion
ab dem kommenden Jahr auch in Österreich und das Sortiment der Kolbenkompressoren wird um 50% deutlich erweitert, etwa um kostengünstige Dauerlaufmaschinen oder Maschinen mit Diesel- und Benzinantrieb.
Auf Wachstumskurs Weiters wurde das Verkaufsteam und der werkseigene Kundendienst ausgebaut, denn „Verlässlichkeit ergibt sich erst im Zusammenspiel mit unserem Service. Und hier liegt unsere Stärke”, betont Khang abschließend. www.agre.at
Logistik macht den Unterschied zwischen Leben und Überleben.
und Vernetzung rüstet Mitarbeiter für kommende Aufgaben.“ Wesentlich dabei: die Gestaltung der Logistik als ganzheitliches System. Einerseits bedarf es perfekt abgestimmter Prozesse zwischen Produktionsbetrieben, dem Handel und Logistikanbietern, andererseits muss die Infrastruktur dahingehend aufbereitet und weiter optimiert werden. „Aus logistischer Sicht ist eine gezielte Vernetzung zwischen den Partnern in Supply Chains ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, so Staberhofer. Der Verein Netzwerk Logistik will das Thema kurzfristig in den Köpfen der Entscheider verankern. „Wir wollen Verantwortung
und beherztes Agieren forcieren“, bekundet der Obmann.
TIPP Angebote des VNL – Veranstaltungen (Österreichischer Logistik-Tag, Mittelstandsforum, Best Practice Company) – Arbeitskreise (Beschaffung, Planung, Produktion, Distribution, Supply Chain Management) © VNL
PROMOTION
ragende technische Kompetenz und hochmotivierte Mitarbeiter.“ Kohler soll als eigenständiges Unternehmen und viertes Geschäftsfeld im Wintersteiger-Konzern weitergeführt und ausgebaut werden. Synergien und Potenziale sieht Wintersteiger insbesondere in der strategischen Ausrichtung und Internationalisierung von Kohler. www.wintersteiger.com
Agre Erweitertes Kolben- und Schraubenkompressoren-Sortiment, Ausbau des werkseigenen Kundendienstes
Fit im Wettbewerb Steyr. Eine volatile, weitgehend exportorientierte Wirtschaft mit abnehmenden Wertschöpfungstiefen fordert von den Betrieben größtmögliche Flexibilität ein. Unternehmen sind Teil globaler Wertschöpfungsketten, Logistik und Supply Chain Management die Wegbereiter für die Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten. Dazu kommt, dass radikale Marktveränderungen, unberechenbare Wirtschaftszyklen und unvorhersehbare marktpsychologische Nachfragemuster echten Bedarf weitgehend ersetzen. Die Unternehmen sind gefordert, heißt es seitens des VNL.
konjunkturbedingt schwierigen Jahr 2010 wird das Unternehmen heuer zu alter Stärke zurückkehren und einen Umsatz von rund 20 Mio. € erwirtschaften. „Mit der Übernahme haben wir einen weiteren Schritt der Diversifizierung unserer Aktivitäten gesetzt“, erklärt Greul und ergänzt: „Kohler ist in seinen Segmenten auf kundenindividuelle Lösungen spezialisiert, verfügt über eine hervor-
heitsanteile im Frühling übernommen wurden, bereits voll im Gange ist, wurde jetzt eine weitere Akquisition abgeschlossen. Wintersteiger hat mit 30. September die Mehrheit der deutschen Kohler Maschinenbau GmbH übernommen. Kohler entwickelt und produziert mit rund 130 Mitarbeitern hochwertige Bandrichtanlagen für die Fahrzeug-, Elektronik- und Hausgeräteindustrie. Nach einem
© Agre Kompressoren
Hannover. Die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen sind die Forschungsschwerpunkte von Hans-Josef Endres und seinem Team an der Fachhochschule Hannover (FHH). Um die bisher erfolgreichen Forschungsaktivitäten künfig noch weiter auszubauen – die Wissenschafter sehen sowohl seitens der Industrie als auch Politik eine wachsende Nachfrage –, wurde jetzt am Fachbereich Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik ein neues Forschungsinstitut gegründet: das „Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe”, kurz IfBB. Im Mittelpunkt der Arbeiten am neuen Institut stehen die Herstellung und Nutzung von Biopolymeren, cellulosebasierten Naturfasern und thermoplastischen Verbundwerkstoffen. Erforscht werden am Institut unter anderem gezielte Materialentwicklungen, Werkstoffherstellung, anwendungsorientierte Rezepturen und Verarbeitungsprozesse. www.fh-hannover.de
© Wintersteiger
unserer Aktivitäten
VNL-Obmann Franz Staberhofer: „Gezielte Vernetzung ist erforderlich.“
Infos und Kontakt: office@vnl.at, www.vnl.at
Freitag, 11. November 2011
p r o d u k t i o n & au t o m at i si e r u n g
EarthMinded Life Cycle Weltweites Netzwerk
Ressourcen schonen
© Greif
Neue Techniken im Verpackungsrecycling.
Neue Technologien zur Wiederaufarbeitung von Industrieverpackungen. herbert strasser
Delaware/Wien. Die Marktführer im Bereich Industrieverpackungsherstellung haben sich jetzt zum nordamerikanisch-europäischen Netzwerk „EarthMinded Life Cycle Services” (EarthMinded LCS). zusammengeschlossen, um neue technische und wirtschaftliche Verfahren für ein nachhaltigeres Industrieverpackungsmanagement zu entwickeln. „Wir ermöglichen den Kunden eine vereinfachte, effizientere und flexiblere Wiederaufbereitung von Verpackungen und bieten Produkte in erstklassischer Qualität an”, sagt EarthMinded LCS-Präsident Dano Lister. Durch die Wiederaufbereitung entstehen Verpackungen, die ver-
günstigt zur Wiederverwertung verkauft und so konsequent zurück in die Wertschöpfungskette geführt werden. Industrielle Verpackungen, die sich nicht zur Wiederaufbereitung und -verwendung eignen, werden ordnungsgemäß entsorgt. Das Netzwerk setzt sich derzeit zusammen aus dem Unternehmen pack2pack mit Standorten in Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Großbritannien, dem Joint Venture Container Life Cycle Management sowie weiteren Teilnehmern aus Nordamerika und Europa, die EarthMinded LCS mit wiederaufbereiteten und wiederverwendeten Industrieverpackungen beliefert. www.earthminded.com
RS Components Komplettprogramm für Instandhaltung
380.000 Produkte in 16 Ländern
plettiert wurde, hat bereits zu einem beachtlichen Anstieg der Verkäufe geführt. Kevin Thompson, General Manager Maintenance von Electrocomponents, erläutert: „Unser Geschäft wird durch die Bedürfnisse der Kunden getrieben, und durch diese Initiative können unsere Kunden Zeit und Geld sparen, weil sie jetzt in jedem Land Zugriff auf unser gesamtes Produktprogramm haben.“ www.rs-components.at
© Siemens
Gmünd. RS Components hat sein Produktsortiment für die Instandhaltungs- und Automationsbranche europaweit zusammengeführt und bietet damit die umfangreichste Palette aus den Bereichen Elektrik, Prozesssteuerung, Messtechnik, Werkzeuge, Sicherheitstechnik und Verbrauchsmaterial. Und monatlich kommen rund 5.000 neue Produkte dazu. Dieses Programm der Produktkonvergenz, das im Oktober kom-
Das umfangreichste Sortiment mit Produkten führender Hersteller wie Siemens.
industrialtechnology – 57
Siemens Neues, vorkonfektioniertes Tastenbedienfeld mit Safety-Funktion
short
Fertig zum Einsatz
Watt Drive erweitert sein Sortiment Markt Piesting. Der Inveor ist ein neuer Frequenzumrichter, der direkt auf den Motor aufgebaut wird. In Kombination mit einem Watt Drive-Getriebemotor oder einem Systemmotor erhält man damit ein aufeinander abgestimmtes, dezentrales Antriebspaket. www.wattdrive.com
Frontseitig in Schutzart IP65 für den rauen Industrieeinsatz ausgeführt. herbert strasser
© solarmax.com
App für Betreiber von Fotovoltaik-Anlagen
Rasch einsatzbereit Zunächst nicht benötigte Tasten können jederzeit nachträglich projektiert werden, zum Beispiel bei der Erweiterung einer Anwendung. Das neue Tastenbedienfeld ist frontseitig in Schutzart IP65 für den rauen Industrieeinsatz ausgeführt und auch für sicherheitsgerichtete Applikationen geeignet. Dazu verfügt das Gerät über vier fehlersichere Eingänge, an die beispielsweise bis zu zwei Not-HaltTaster nach SIL 3 angeschlossen werden können. Das neue Key Panel Simatic HMI KP32F PN ist mit zwei ProfinetSchnittstellen ausgestattet. Damit lässt sich das Bedienfeld ohne zusätzliche Hardwarekomponenten,
Für iPhone & iPad und ab Ende 2011 auch für Android-Smartphone.
Biel. Mit der kostenlosen Anwendung „MaxMonitoring” von Sputnik Engineering AG sind Fotovoltaik-Anlagenbetreiber über die Leistungsdaten ihrer Anlagen stets auf dem Laufenden. MaxMonitoring kann die Daten von insgesamt 15 Anlagen mit jeweils bis zu zehn SolarMax-Wechselrichtern verwalten. Unter anderem werden Eingangs- und Ausgangsspannung, Eingangs- und Ausgangsstrom, Frequenz, Gerätetemperatur und Ertrag angezeigt. www.solarmax.com
© Siemens
Wien. Mit Simatic HMI KP32F PN erweitert die Siemens-Division Industry Automation ihre Familie der Key Panels um ein Bedienfeld mit 32 großen, frei projektierbaren Tasten und LED-Hintergrundbeleuchtung. Taktiles Feedback beim Tastendruck, freie Konfiguration der Tastenfunktionen sowie helle, fünffarbige LEDs bieten einen hohen Bedienkomfort. Ein weiterer Vorteil ist, dass die zeit- und kostenintensive Einzelmontage und -verdrahtung, wie sie bei herkömmlichen Bedienelementen notwendig ist, entfällt.
Das Simatic HMI KP32F PN von Siemens bietet mit taktilem Feedback beim Tastendruck, freier Konfigurierung der Tasten und fünffarbigen LEDs hohen Bedienkomfort.
wie zum Beispiel Switches, in bestehende Netzwerke integrieren. Die 32 Tasten sind frei konfigurierbar und können den jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Zum Beispiel können sie den Bediener durch Blinken zur Interaktion auffordern oder ihm durch Farb-änderung – rot, gelb, grün, weiß oder blau – Hinweise auf den Maschinenzustand geben. Außerdem lässt sich die Intensität der LED-Hintergrundbeleuchtung der Tas-ten an die Umgebungsbedingung anpassen, damit auch bei schwierigen Lichtverhältnissen,
zum Beispiel extremer Helligkeit, eine gute Ablesbarkeit gewährleistet ist. Mithilfe von Einschubstreifen kann der Anwender die Tasten individuell beschriften. Typisches Einsatzgebiet von Tastenbedienfeldern sind Applikationen mit deterministischer Übertragung von Bedienbefehlen. Gegenüber Einzelelementen zum Bedienen und Beobachten, wie Leuchtdruck- oder Schlüsselschalter, ersparen einschaltfertige, vorkonfektionierte Bedienfelder die zeitaufwendige Montage und Verdrahtung. www.siemens.at
Freitag, 11. November 2011
Leuze Neue Sensoren
Für glänzende Oberflächen Owen. Leuze electronic hat sein Sensorprogramm erweitert. Neu ist der Reflexionslichttaster HRTR 25B-S mit fokussiertem Lichtspot, der speziell für die Detektion glänzender und unterschiedlich strukturierter Oberflächen entwickelt wurde. Zusätzlich wurden die Taster HRTR 25B-XL mit einem extra großen Lichtspot für Positionierungsaufgaben versehen. Mit diesem Sensor sind exakte Kantenerkennungen und Positionierungen auch bei glänzenden, durchbrochenen metallischen Oberflächen wie etwa bei Regalriegeln und -stehern möglich. Außerdem ist der große Lichtspot der XL-Ausführung optimal geeignet zur Detektion von nicht durchgängig geschlossenen Behältern. Wie alle Modelle der Sensorbaureihe 25B zeichnen sich auch die neuen durch ihre Grenztastweiten bis 1.000 mm, ihren gro ßen Einstellbereich ab 50 mm sowie ihre kompakten Abmessungen aus. www. leuze.com
Der neue Sensor HRTR 25B-S mit fokussiertem Lichtspot.
© Leuze
p r o d u k t i o n & au t o m at i s ie r u n g
58 – industrialtechnology
Photovoltaik-Partner Nachhaltiger Kurs: Schrack Technik setzt auf „grüne“ Energie-Systeme
Mit der Kraft der Sonne Wien. Theoretisch würde nur dieses eine „Kraftwerk“ für die aktuell sieben Milliarden Erdenbürger reichen: Denn in nur 24 Stunden strahlt die Sonne die gleiche Menge Energie auf unseren Planeten, wie von der gesamten Erdbevölkerung in rund acht Jahren verbraucht wird. In der Praxis ist auch in Österreich genügend Sonneneinstrahlung vorhanden, um elektrischen Strom bzw. Wärme umweltschonend in relevanten Mengen zu erzeugen. Mithilfe von Photovoltaikanlagen kann die kostenlose Ressource optimal genutzt werden. Schrack Technik hat hierfür seine Kunden nicht nur ein Top-Produktsortiment zusammengestellt, sondern liefert auch alle Infos zur normgerechten Installation – hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft. Doch was muss man
© Schrack Technik (3)
Photovoltaik-Experte hat Produktpalette optimiert. Service und Beratungslevel steigen.
Information und Beratung: Schrack Technik sorgt für einen perfekten Start in die Energiezukunft.
eigentlich alles wissen und wie kann man sich sicher sein, die richtige Produktentscheidung getroffen zu haben? Ein Blick in die neue Broschüre für Endkonsumenten und ein Photovoltaik-Schwerpunkt auf der Schrack Technik-Website beantwortet die wichtigsten Fragen.
PROMOTION
Effizienz auf allen Ebenen
Vertriebsleiter Viktor Essbüchl: „Liefern hocheffiziente Top-Technik“.
Neben der klimaschonenden, grünen Komponente (Stromproduktion aus erneuerbarer Energie, Reduktion des CO2-Ausstoßes) werden ebenso kaufmännische Vorteile schlagend, wie auch Viktor Essbüchl, Vertriebsverantwortlicher bei Schrack Technik, anmerkt. „Unsere Anlagen sind mittlerweile hocheffizient und können auch bei geringer Sonneneinstrahlung Licht in Strom umgewandeln.“ Energiekosten lassen sich so weiter
reduzieren. „Das macht den Kunden unabhängig von den stetig steigenden Marktpreisen“, so der Experte. Weiteres Atout der Photovoltaik? „Der nahezu wartungsfreie Betrieb.“
„Nur ein Photovoltaikprofi gewährleistet den störungsfreien Betrieb und letzlich auch den Versicherungsschutz.“ VIKTOR ESSBÜCHL, VERTRIEBSVERANTWORTLICHER
Photovoltaik-Anlage: Top-Technologie für höchsten Energie-Output.
In Österreich werden durch Photovoltaik-Anlagen jährlich etwa 900 bis 1.000 Kilowatt Stunden Strom pro installiertem Kilowattpeak gewonnen. Die erzeugte Strommenge ist dabei vom Solarzellentyp, von der Ausrichtung, den Sonnenstunden, der Temperatur und der Dachneigung abhängig. Auch die Produktqualität spielt eine entscheidende Rolle. Essbüchl: „Verschiedene Technologien und unterschiedliche Preisniveaus entscheiden über den Wirkungsgrad. Wir garantieren beste Hardware und eine fachgerechte Installation.“ Intensive Schulungen – intern sowie mit den Unternehmenspartnern – würden zusätzliche Systemsicherheit schaffen. Letztendlich gewährleiste nur ein Spezialist, der Produkt-, Planungs- und Errichtungskompetenz in sich ver-
eint, den störungsfreien Betrieb sowie Versicherungsschutz. Infos (Videofilm, Folder, etc.) auf der neu gestalteten Schrack Technik-Website unter http:// www.schrack.at/photovoltaik/
INFO/KONTAKT Die Schrack Technik Gruppe mit Hauptsitz in Wien ist auf Produkte und Lösungen für die Energie- und Datentechnik spezialisiert. Das Unternehmen bietet ein vollständiges Produktprogramm für die sichere, komfortable und wirtschaftliche Energieverteilung und -nutzung. Kontakt: Schrack Technik GmbH – Zentrale Seybelgasse 13, 1230 Wien Telefon: (01) 866 85-5900 E-Mail: info@schrack.at www.schrack.at