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inside your business. today.

Freitag, 17. Mai 2013 – 35

Engagement I

Engagement II

GSK kooperiert mit „Save the Children“ und bietet Arzneimittel Seite 40

© medianet

© GlaxoSmithKline

healtheconomy Pharmakonzern MSD engagierte sich gegen Gewalt und Missbrauch  Seite 40

Einsatz Top-Preis für Forscherin © APA/Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

182 Millionen Gewinn: Kassen sind saniert

© medianet

short

Vorreiter Österreich ist das erste europäische Land, in dem sich der Pharmagroßhandel und die Industrie auf gemeinsame Richtlinien für den Elektronischen Datenaustausch (EDI) einigen konnten. In Zusammenarbeit mit Datacare und GS1 Austria entwickelten sie in der „Arbeitsgruppe Pharma EDI“ die neuen EANCOM-Guidelines zur Verwendung von EDI-Nachrichten im österreichischen Gesundheitswesen – von der Bestellung über den Lieferschein bis hin zur Rechnung. EANCOM hat sich bereits als Standard für die Datenübertragung in vielen Branchen durchgesetzt. Seite 38

© panthermedia.net/gualtiero boffi

© panthermedia.net/Francesco Ridolfi

Bilanz Die Gesamtwirtschaft schwächelt, die Pharmabranche kämpft mit Patentabläufen – und dennoch gibt es Unternehmen, die im Arzneimittelbereich wachsen und zeigen, dass Wachstum und Erfolg stark von den richtigen Konzepten abhängen. ErwoPharma ist so ein Unternehmen. Es hat im Vorjahr knapp sechs Mio. € umgesetzt, dürfte heuer zehn Mio. € schaffen und klettert damt unter die Top-Ten im OTC-Segement – und das im sechsten Jahr nach der Gründung, sagt Firmenchef Ernst Wolensky (Bild). Seite 37

Reformerfolg Die Krankenkassen haben ihre Schulden seit 2009 abgebaut. Jetzt stellt sich die Frage, was die Kassen mit dem Geld machen sollen. Die Zahnärzte wollen mehr Geld, die Bevölkerung Sicherheit vor Arzneifälschungen.  Seite 36

inhalt

Healthcare > Kommentar: Apotheker und Ärzte lösen Konflikt  36 > Ärztenachwuchs: Mittersill entwickelt neues Angebot 36

Superimmun Super immun D³

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Mit dem Extra-Vitamin DD

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Abwehrkräfte 3-fach gestärkt

Puder-Spray

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in apotihrer heke

Medizintechnik und eHealth > Wozabal investiert in Mitarbeiter-Gesundheit  38 > Hohe Relevanz für Wartezimmer-Fernsehen  38 > Berufsregister für Medizinberufe gefordert  38

Super immun dank Superimmun

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Pharmareport und Lifescience > Durchwachsene Zwischenbilanz für Pharmabranche 37 > Pfizer verkauft Viagra nun selbst online  37

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Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.


c ov e r

36 – healtheconomy

Kommentar

Salomonische ­Lösung

Freitag, 17. Mai 2013

Krankenversicherung Endergebnis für 2012 zeigt einen Überschuss in der Krankenversicherung von 182 Mio. €

Kassen fast schuldenfrei, Bevölkerung lobt System Umfrage bestätigt Zufriedenheit mit Gesundheitssystem; Sorge vor Arzneimittel-Fälschungen hoch. Ina Karin Schriebl

Erwartungen übertroffen Dass die Sorge vor der Unfinanzierbarkeit schwindet, hängt auch mit der Gebarung der Kassen zusammen: Österreichs Krankenkassen haben im vergangenen Jahr bei einem Gesamtbudget von 15,4 Mrd. € einen Überschuss von 182 Mio. € erzielt. Das geht aus dem ebenfalls am Mittwoch vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger vorgelegten, vorläufigen Endergebnis hervor. Gegenüber der vorläufigen Erfolgsrechnung aus dem Februar bedeutet dies eine weitere Verbesserung um 44 Mio. €. Im Minus war 2012 lediglich die Sozialversicherungsanstalt (SVA) der gewerblichen Wirtschaft mit einem negativen Saldo von 8,9 Mio. €. Unter den Gebietskrankenkassen waren Wien (+53,4 Mio. €), Oberösterreich (+10,8), Steiermark (+39,9), Kärnten (+12,2) und Salzburg (+15,9) im Plus. Niederösterreich, Burgenland, Tirol und Vorarlberg verzeichneten eine schwarze Null. Positiv schlossen auch die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (+33,3) sowie die

Patient Labor

Ein Behandlungsplan wird erstellt, es werden Medikamente eingesetzt, die spezifisch gegen die vorliegenden Tumorzellen wirken sollen

spezifisch ausgewählter Wirkstoff Quelle: APA; Grafik: APA, Raimund Appl

Mehr GEld für Zahnärzte Angesichts sanierter Kassenfinanzen fordert die Österreichische Zahnärztekammer die Modernisierung ihres jahrzehntealten Kassenvertrags. So sollen festsitzende Zahnregulierungen möglichst von den Krankenkassen bezahlt werden, Selbstbehalte fallen und Zahnvorsorgeuntersuchungen in den Mutter-Kind-Pass aufgenommen werden. Eine entsprechende Kampagne wurde am Mittwoch präsentiert.

lung einer leistbaren Basisversorgung für sozial schwache Patienten.“ In den vergangenen Jahren waren es aber genau Honorardebatten, die Änderungen verhinderten, hört man aus den Kassen. Die Kassen haben deshalb eigene Zahnambulatorien ausgebaut. Heute selbstverständliche Behandlungsmethoden würden von der Gesundheitspolitik ignoriert, klagte Zahnärzte-Pressereferent Claudius Ratschew.

Der aktuelle Kassenvertrag stammt laut Kammer-Präsident Hannes Westermayer in seinen Grundzügen noch aus dem Jahr 1957. Darin enthaltende Selbstbehalte und Zusatzzahlungen für die Patienten bei längst anerkannten Behandlungsmethoden gehörten abgeschafft, betonte er. „Es geht hier nicht um höhere Honorare für Zahnärzte, sondern um die Sicherstel-

Positive Signale hat es zuletzt vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger gegeben. Vorstandsvorsitzender Hans Jörg Schelling überlegte im Jänner Zahnspangen und festsitzenden Zahnersatz auf Kassenkosten, ortete aber Widerstand bei den Ärzten. Diese bestünden auf ein Gesamtpaket, die Kassen seien für die schrittweise Einführung von Neuerungen.

Wohnungen für Jungärzte

PE R S O N A L I S I E R T E K R E B S B E H A N D L U N G

Therapie

Versicherungsanstalten öffentlich Bediensteter (+19,4) und für Eisenbahn und Bergbau (+4,2) ab. Der Schuldenabbau ist im Vorjahr weiter fortgeschritten. Außer der Wiener Gebietskrankenkasse mit 182,3 Mio. € an Verbindlichkeiten waren laut am Mittwoch veröffentlichten Zahlen für 2012 alle Kassen schuldenfrei. Für 2013 rechnen die Krankenkassen nun mit einem Plus von rund 59 Mio. € (Februar-Voranschlag: 31 Mio. €). Einige Träger könnten demnach ins Minus rutschen, nämlich die GKKs in Kärnten und Tirol sowie neben der SVA der gewerblichen Wirtschaft auch die Versicherungen der öffentlich Bediensteten und für Eisenbahn und Bergbau.

Medizinernachwuchs Pinzgau bietet Turnusärzten Urlaub und Gratiswohnungen

GRAFIK DER WOCHE

Eine Gewebsprobe wird entnommen

Das heimische Gesundheitswesen stabilisiert sich. Jetzt sollen die Krankenhäuser saniert werden.

Tumorzellen werden nach genetischen Eigenschaften typisiert

Wien/Mittersill. Während die Ärztekammer weiter mit den Behörden über ein Reform der Jungärzteausbildung diskutiert, kämpfen die Länder mit Nachwuchssorgen. Eine neue Idee kommt nun aus Salzburg – dort werden Kommunalpolitiker offenbar selbst aktiv. Auf der Suche nach qualifizierten Facharbeitskräften hat der Regionalverband Oberpinzgau vor einem Jahr die Initiative „Komm – Bleib“ ins Leben gerufen. Jetzt nutzt das Krankenhaus Mittersill diese Plattform, um angehende Mediziner mit einer aufsehenerregenden Aktion in die Region zu bringen: Ab sofort können sie auf Einladung von Krankenhaus und Regionalverband an sogenannten Turnus Tagen teilnehmen; zwei Tage lang sammeln sie Erfahrung im Krankenhaus, danach können sie noch zwei Urlaubstage in der Region genießen. „Wie viele andere Krankenhäuser im ländlichen Raum stehen auch wir vor dem Problem, dass wir immer weniger Interessenten für die Turnusarzt-Ausbildung haben. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit den ‚Turnus Ta-

gen’ ein neuartiges und attraktives Kennenlern-Angebot zu schnüren. Denn wer einmal in unserem Krankenhaus geschnuppert und dabei auch die Region für sich entdeckt hat, entscheidet sich eher für eine Ausbildung bei uns. Schließlich sind das familiäre Arbeitsklima und die praxisorientierte Ausbildung unser Markenzeichen“, ist Primar Roland Friedlmeier, Ärztlicher Direktor im Krankenhaus

© Franz Reifmüller

D

ie Zeit heilt offenbar doch alle Wunden: Was haben Ärzte und Apotheker nicht gestritten um die Hausapotheken, die von niedergelassenen Ärzten am Land betrieben werden? Die Ärzte verdienen damit kräftig – zu Unrecht, sagten die Apotheker und wollten selbst mehr vom Kuchen. Zu Recht, sagen die Ärzte – ohne Zusatzeinnahmen sei eine Praxis am Land nicht wirtschaftlich zu führen. Ökonomen wandten wiederum ein, dass Ärzte Medizin betreiben sollten und nicht Arzneimittelhandel. Gekämpft wurde jedenfalls mit harten Bandagen. Nun hat erstmals eine Behörde, die BH Spittal, eine neue Apotheke im Oberen Mölltal in Kärnten abgelehnt. Zwei Ärzte hätten ihre Hausapotheke verloren. Die BH kam zum Ergebnis, dass die vom Gesetz geforderte Zahl von 5.500 potenziellen Kunden nicht erreicht wird. Parallel wurde nun im Rahmen der Gesundheitsreform eine salomonische Lösung gefunden: Landapotheken wird nun eine Zustellung im Umkreis von sechs Kilometern erlaubt; bestehende Hausapotheken in Gemeinden, die von zwei Allgemeinmedizinern mit Kassenverträgen versorgt werden, müssen künftig nicht binnen drei Jahren nach Ansiedlung einer öffentlichen Apotheke stillgelegt werden, sondern spätestens Ende 2018. Ärzte und Apothekerkammer sind gleichermaßen begeistert.

Wien. Die österreichische Bevölkerung ist nach ihrem subjektiven Befinden zu 88% „sehr“ oder „eher zufrieden“ mit der Gesundheitsversorgung. Dieser Anteil hat allerdings seit April 2011 um fünf Prozentpunkte abgenommen. Die größte Sorge gilt offenbar möglichen Arzneimittelfälschungen, viel weniger der Finanzierung des Gesundheitswesens. Dies geht aus dem aktuellen „Gesundheitsbarometer“ hervor, das am Mittwoch Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) und Meinungsforscher Peter Filzmaier in Wien präsentierten.

© panthermedia.net/nyul

Martin Rümmele

Das Krankenhaus Mittersill sucht mit ungewöhnlichen Mitteln Jungärzte.

Mittersill und Initiator der „Turnus Tage“, überzeugt.Gemeinsam mit dem Regionalverband Oberprinzgau bietet das Krankenhaus Mittersill interessierten MedizinStudenten einen kostenfreien Aufenthalt vor Ort. Der Regionalverband Oberpinzgau leistet im Rahmen seines Projekts „Komm – Bleib“ wertvolle Schützenhilfe für die „Turnus Tage“ am Krankenhaus Mittersill. Hinter „Komm – Bleib“ stehen wiederum die regionalen Leitstellen von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Arbeitsmarktservice. Finanzielle Unterstützung kommt von der Sparkasse Mittersill Bank AG und dem Leader-Projekt der Europäischen Union. Turnusärzte profitieren – abgesehen von der Lebensqualität in der Region – von diversen Fortbildungsmöglichkeiten. Zum Wohnen stehen günstige Personalwohnungen und sogar eine kostenfreie Bereitschaftswohnung zur Verfügung. „Wir sind ein kleines, aber feines Krankenhaus; mit unserer familiären Atmosphäre bieten wir ein ideales Umfeld“, sagt Primar Friedlmeier. (iks)


P h a r m a : r epo r t

Freitag, 17. Mai 2013

healtheconomy – 37

Pharmabilanz Heimisches Jungunternehmen kratzt im sechsten Jahr an der 10 Mio. Euro-Umsatzgrenze und wächst mit eigenen Produkten

Erwo-Pharma wächst dynamisch OTC-Spezialist leitet Konsolidierungsphase ein, prüft Portfolio und forciert eigene Marke „Dr. Schreibers“. Wien. Die Gesamtwirtschaft schwächelt, die Pharmabranche kämpft mit Patentabläufen – und dennoch gibt es Unternehmen, die im Arzneimittelbereich kräftig wachsen und zeigen, dass Wachstum und Erfolg auch stark von den richtigen Konzepten und dem entsprechendem Einsatz abhängen. ErwoPharma ist so ein Unternehmen. Es hat im Vorjahr knapp sechs Mio. € umgesetzt, dürfte heuer zehn Mio. € schaffen und klettert damit unter die Top Ten im OTC-Segment – und das im sechsten Jahr nach der Gründung. Firmenchef und Eigentümer Ernst Wolensky war lange Jahre für Pharmaunternehmen tätig – zuletzt bei Nycomed als Vicepräsident Marketing & Sales – und hat sich dann selbstständig gemacht. Erwo-Pharma konzentrierte sich auf das Marketing und den Ver-

trieb von Humanarzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten in öffentlichen Apotheken und Krankenhäusern und ist im OTC-Segment bereits die Nummer elf in Österreich. Das Erfolgsrezept zu Beginn: Alte, bekannte Gesichter und erfahrene Profis im Team und alte, traditionsreiche Marken. „Wir haben als kleines Unternehmen eher sogar zu viel gemacht; wir haben 2011 fünf Produkte eingeführt.“ Im Vorjahr ging Wolensky dann nicht mehr einfach auf Volumen, sondern analysierte auch, was zum Unternehmen und Portfolio passt. Margenschwache Drittprodukte

wurden rausgenommen, umgekehrt wurden eigene Produkte entwickelt. Mit dem als EU-Marke geschützten Namen „Dr. Schreibers“ hat man zudem eine eigene Linie entwickelt, deren Schlankheitsprodukte sowie ein Produkt im Bereich Wechseljahre vom Apothekenmarkt sehr gut angenommen worden sind. „Wir prüfen nun, ob wir damit auch internationalisieren und nach Deutschland gehen.“ Parallel wird derzeit ein Muskelaufbaupräparat auf pflanzlicher Basis entwickelt, „wo wir in einem Projekt auch die Pflanze angebaut und den Wirkstoff selbst extrahiert haben“, sagt der Erwo-Gründer, und

weiter: „Ich bin überzeugt, dass wir hier eine echte Innovation haben.“ Er erwarte sich auch für heuer ein kräftiges Wachstum, sagt er.

Starkes Eigenkapital Obwohl das Unternehmen ohne Partner hochgefahren worden ist, hat das Jungunternehmen bereits eine Eigenkapitalquote von 25%, erzählt der Firmenchef. „Das ist gar nicht leicht. Vor allem das starke Wachstum cashmäßig zu finanzieren, wenn man etwa Produkte im Wert von einer Million auf Lager helten muss“, schildert der Pharmaunternehmer.

© medianet

Martin Rümmele

Ernst Wolensky zeigt mit eigener Firma, was im Pharmabereich möglich ist.

Ergebnisse 1. Quartal

Zwischenbilanz Wien. Zahlreiche Pharmakonzerne haben in den vergangenen Tagen die Ergebnisse für das erste Quartal 2013 veröffentlicht und dabei zeigt sich ein Fortsetzung des Jahrestrends 2012: Generikahersteller profitieren von Patentabläufen, wer die Patentklippe schon hinter sich hat, wächst, andere haben noch zu kämpfen.

GSK und Stada im Plus Umsatzeinbrüche bei bisherigen Kassenschlagern und geringere Erlöse in Europa und den USA haben dem französischen Pharmakonzern Sanofi im ersten Quartal zugesetzt. Unter dem Strich sank der Gewinn auf 1,0 Mrd. €. Konzernchef Christopher Viehbacher sieht sich dennoch mit der strikten Kostenkontrolle und dem Ausbau von Wachstumsfeldern wie dem Diabetesgeschäft gut aufgestellt, um die Umsatzausfälle durch die Konkurrenz von Generika mehr als auszugleichen. Der Umsatz von GlaxoSmithKline ist um 2% gestiegen; für heuer ist ein Umsatzwachstum von rund 1% für die Gruppe geplant. Der USPharmariese Merck & Co hat nach einem schwachen Jahresstart seine Geschäftsprognose gekürzt, der Umsatz fiel um neun Prozent auf 10,7 Mrd. USD. Der deutsche Arzneimittelhersteller Stada wiederum hat dank starker Geschäfte in Osteuropa und Frankreich Umsatz und Ergebnis gesteigert; das EBITDA nahm um 7% zu. (iks)

Daiichi Sankyo ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen mit japanischen Wurzeln. Unsere innovativen Präparate und Services helfen Menschen in mehr als 50 Ländern. Seit über hundert Jahren engagieren wir uns in Forschung und Entwicklung und tragen mit unseren Innovationen zum medizinischen Fortschritt bei.

© EPA

Wir nutzen unsere Erfahrungen in der Behandlung von Bluthochdruck, Thrombozytenaggregationshemmung und Antikoagulation, um auch in anderen medizinischen Bereichen neue Therapieansätze zu entwickeln, zum Beispiel in der Onkologie.

Die Pharmabranche erlebte ein ­durchwachsenes erstes Quartal.

Erfahren Sie mehr über uns: WWW.DAIICHI-SANKYO.AT


M e d i z i n t e c h n i k : e- H e a lt h

38 – healtheconomy

Freitag, 17. Mai 2013

Datenaustausch Pharmagroßhandel und Industrie haben sich auf gemeinsame Richtlinien geeinigt

short

EDI verbessert die Logistik

Pfizer verkauft Viagra nun selbst online New York. Bei Viagra-Probekäufen im Internet hatte der Pharmakonzern Pfizer vor zwei Jahren herausgefunden, dass vier von fünf Pillen gefälscht waren und maximal 50% des eigentlichen Wirkstoffs enthielten. Um dem Fälschungsgeschäft Einhalt zu gebieten und seinen Ruf schützen, der unter wirkungslosen oder gefährlichen Viagra-Kopien leiden könnte, verkauft der Hersteller Pfizer das Potenzmittel nun in den USA auf der Website „viagra. com“ offiziell online. Viagra brachte dem Unternehmen 2012 fast 2,1 Mrd. USD Umsatz, Tendenz steigend.

Österreich ist mit neuen Richtlinien für Elektronischen Datenaustausch (EDI) führend in Europa. Ina Karin Schriebl

© GS1 Austria

Wien. Österreich ist das erste europäische Land, in dem sich der Pharmagroßhandel und die Industrie auf gemeinsame Richtlinien für den elektronischen Datenaustausch (EDI) einigen konnten. In Zusammenarbeit mit Datacare und GS1 Austria entwickelten sie in der „Arbeitsgruppe Pharma EDI“ die neuen EANCOM-Guidelines zur Verwendung von EDI-Nachrichten im österreichischen Gesundheitswesen – von der Bestellung über den Lieferschein bis hin zur Rechnung.

Einheitliche Standards sollen helfen, Kosten zu senken und die Logistik zu optimieren.

vorangetrieben. Denn durch diesen ist ein verbesserter Informationsfluss zwischen den Teilnehmern sichergestellt. Allerdings war bisher nur der Versand der Bestellnachricht („Orders“) zwischen Industrie und Großhandel üblich. In den vergangenen Jahren wurde EDI im Gesundheitssektor stiefmütterlich behandelt. Doch der elektronische Austausch von Nachrichten erhält

Weltweiter Standard

Behandlungsmethode bei Leukämie

© KH BHS Linz

EANCOM hat sich als weltweiter Standard für die Datenübertragung in fast allen Branchen durchgesetzt. Seit einigen Jahren wird wie im Konsumgüterbereich auch in der Gesundheitsbranche elektronischer Datenaustausch (EDI)

nun neuen Wind. Seit Jahren wird über mögliche Einsparungspotenziale im Gesundheitswesen diskutiert und werden Konzepte studiert. Neben kurzfristigen und relativ schnell sichtbaren Möglichkeiten birgt eine verbesserte Logistik enormes Potenzial. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, Informationen

zu erfassen, zu verarbeiten und effizienter zu verteilen, um den Workflow zu rationalisieren und die Patientenversorgung zu steigern – ohne in neue Technologien investieren zu müssen oder hohe Instandhaltungskosten auf sich zu nehmen. Dazu bedarf es nicht nur des Einsatzes des elektronischen Datenaustauschs und Ausbaus der Nachrichten, sondern auch der Modernisierung auf das neueste Formatrelease von EANCOM.

Systeme überarbeitet Unternehmen wie Pfizer, Baxter, B.Braun, Novartis, Richter Pharma, Kwizda, Herba Chemosan, GM Pharma und Jacoby haben unter der Leitung von Datacare und GS1 Austria europaweit die ersten Guidelines zu den wichtigsten elektronischen Nachrichten in Abstimmung mit den anderen europäischen Arbeitsgruppen über- und erarbeitet.

Textillogistik Oö-Unternehmensgruppe versucht Betriebsklima zu steigern und Mitarbeitergesundheit zu verbessern

Wozabal investiert in eigene Mitarbeiter

Linz. Hämato-Onkologen des Krankenhauses der Elisabethinen Linz und Strahlentherapeuten des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Linz haben eine neue Behandlungsmethode für Leukämie-Patienten entwickelt, die Chemotherapie, Ganzkörperstrahlentherapie und BlutStammzelltherapie kombiniert. Eine neuartige Software ermöglicht, dass die Stärke der Strahlentherapie in den verschiedenen Körperregionen gezielt gesteuert und empfindliche Organe geschont werden. Durch eine Dosisreduktion von bis zu 50% in Hirn, Lunge und Leber können kurz- und langfristige Nebenwirkungen reduziert werden.

Linz/Enns. Gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähiger. Aber darum allein geht es dem Textillogistiker Wozabal nicht. „Gesundheit und Wohlbefinden finden nicht nur zuhause, sondern auch am Arbeitsplatz statt. Unsere Mitarbeiter sollen gesund sein, sich wohlfühlen und gern zur Arbeit kommen“, erläutert Firmenchef Christian Wozabal, die Motivation für „WoziFit“. Ein Teil dieses Projekts ist das Thema Bewegung. Am Standort Enns findet täglich eine kurze Gymnastikeinheit statt, einmal wöchentlich wird an den oberösterreichischen Standorten zurzeit ein „Free DanceKurs“ durchgeführt, um einen körperlichen Ausgleich zu schaffen und die Mitarbeiter „fitter“ zu machen, schildert Wozabal.

© Wozabal

Erstmals erhielt ein Patient die neue Behandlungskombination.

Christian Wozabal versucht Gesundheit der Mitarbeiter zu verbessern.

Medien Aktuelle Zahlen von y-doc im Ambient Meter

Mit einer breit angelegten Mitarbeiterinitiative setzt die Unternehmensgruppe Wozabal seit 2008 ein dichtes Maßnahmenpaket zum Thema Mitarbeiterbindung um. Ziel ist es, die Freude am gemeinsamen Erfolg zu steigern, das Betriebsklima noch weiter zu verbessern, die Gesundheit zu fördern und so die Mitarbeiter intensiver an das Unternehmen zu binden. Aufgrund von Ergonomieworkshops wurden etwa Arbeitsvorgänge vereinfacht, die Höhe von Arbeitsflächen angepasst und Gesundheitsmatten aufgelegt. Auch beim Neukauf von Maschinen wird auf die Ergonomie und den Bewegungsablauf geachtet, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und so die Gesundheit der Mitar-

beiter zu schonen, erklärt der Unternehmer. Die Gruppe legt großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. „Sind die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand, dient dies auch der laufenden Qualitätsverbesserung der Produkte.“ Andererseits werden dadurch die Persönlichkeitsentwicklung, die Integration und die Aufstiegschancen gefördert. Eine weitere Investition in ein nachhaltig verbessertes Arbeitsklima ist das Projekt „Wozabal wird konfliktfest“. Es zielt darauf ab, Konfliktpotenzial frühzeitig zu erkennen und Strategien zur Konfliktlösung zu entwickeln, um so Arbeitsabläufe und Kommunikation effizienter zu gestalten.  (iks)

Qualitätskontrolle Registerführung durch Arbeiterkammer inakzeptable Lösung

Relevanz für Ordi-TV Verpflichtendes Berufsregister Wien. Die letzte Befragung zum Wartezimmer-TV von Ambient Meter ist abgeschlossen und die Zahlen liegen vor. Während des Befragungszeitraums konnte Wartezimmer-TV eine Monatsreichweite von 23% erzielen. Rund die Hälfte davon entfällt auf y-doc. Mit einer durchschnittlichen Programmlänge von rund 20 Minuten bei einer Wartezeit von etwa 40 Minuten

Wien. Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und der Dachverband der Gehobenen Medizinisch-Technischen Dienste (MTD Austria) fordern schnellstmöglich ein gesetzlich verpflichtendes Berufsregister für die nichtärztlichen medizinischen Berufe nach internationalem Vorbild. „Wir brauchen ein transparentes Instrument, das Patienten die Mög-

werden alle Personen etwa zwei Mal erreicht. Beim Sympathiefaktor ist Wartezimmer-TV mit 34% die Nummer 1, während Screens auf Bahnsteigen mit nur 28% an zweiter Stelle stehen. Weitere Ergebnisse der Erhebung sind die Erkenntnisse, dass 75% der Rezipienten von Wartezimmer-TV zu der Gruppe „Haupteinkäufer“ zählen und das Bildungsniveau der Zielgruppe im oberen Bereich liegt.

lichkeit gibt, die Spreu vom Weizen zu trennen“, erklärt Gabriele Jaksch, Präsidentin des MTD, „also gut ausgebildete von rein kommerziellen, oft in Kurzausbildungen geschulten Leistungsanbietern zu unterscheiden.“ Man verspricht sich durch ein gesetzlich verpflichtendes Berufsregister die Gewährleistung von Patientensicherheit, Qualitätskontrolle und einer angemessenen Be-

Die Etablierung von Wartezimmer-TV in der Medienlandschaft ist sichergestellt.

Auf die Frage zu Assoziationen zum Wartzimmer-TV nennen die Probanden Begriffe wie „informativ“, „Hingucker“ und „modern“. y-doc interpretiert dies als Untermauerung seiner These, dass Wartezimmer-TV als wertvolle Information wahrgenommen wird und nicht als störende Unterbrechung. Das Themenspektrum für die Wartezimmer TV-Zielgruppe ist breit gefächert. y-doc nutzt die jüngsten Erhebungen, um erneut darauf hinzuweisen, dass WartezimmerTV in keiner Mediaplanung fehlen sollte. (um)

© Privat

© y-doc Infotainment

Assoziationen

Ursula Frohner (ÖGKV) und Gabriele Jaksch (MTD) fordern Berufsregister.

darfsplanung. Dass der letzte Punkt besonders dringend ist, bezeugen unter anderem die 850 Kinder, die österreichweit auf Wartelisten für Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie stehen.

Ausgereifte Vorarbeit Auf politischer Ebene wird erwogen, die Arbeiterkammer mit der Registerführung zu beauftragen, was bei den beiden Verbänden ÖGKV und MTD auf Unverständnis stößt. „In einer reinen Arbeitnehmer-Vertretung wie der Arbeiterkammer sind Selbstständige nicht richtig aufgehoben“, sagt Jaksch. Niemand würde auf die Idee kommen, Ärzte oder Psychotherapeuten bei der Arbeiterkammer zu registrieren. Der MTD und der ÖGKV haben viel Vorarbeit geleistet – eine von MTD Austria gegründete Register-GmbH führt seit acht Jahren das auf Freiwilligkeit beruhende MTD-Register, bei dem 12.000 Berufsangehörige registriert sind – und plädieren dafür, dass sie auch für die Errichtung des gesetzlichen Registers beauftragt werden. (um)


MSD versorgt Menschen auf der ganzen Welt mit innovativen Medikamenten, Impfstoffen, Biologika, Consumer-Health-Produkten sowie Produkten für die Tiergesundheit. Darüber hinaus entwickeln wir Lösungskonzepte im Gesundheitsbereich, die etwas bewegen. Das funktioniert nur, weil wir Patienten, Ärzten und unseren anderen Partnern zuhören – und ihre Bedürfnisse erkennen.

Nicht einfach Gesundheitsdienstleistungen.

Wir sehen es als unsere Verantwortung an, unsere Produkte für jene Menschen zugänglich zu machen, die sie brauchen – unabhängig davon, wo sie leben, und auch dann, wenn sie nicht dafür bezahlen können. Zu diesem Zweck haben wir verschiedene maßgebende Programme und Partnerschaften gegründet. Mehr darüber erfahren Sie auf msd.com. Auch in Zukunft werden wir uns den neuen Herausforderungen im Gesundheitsbereich stellen, damit Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung schöpfen können. Daran arbeiten wir mit klaren Zielen und großem Einsatz. Wir wollen Probleme lösen und Antworten liefern.

Merck Sharp & Dohme GesmbH, Europlaza Gebäude G, Am Europlatz 2, 1120 Wien Copyright © 2010 Merck Sharp & Dohme Corp., a subsidiary of Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, NJ, USA. All Rights Reserved. 04-2014-NOND-1036000-0000. Erstellt: April 2012

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M E N S C H E N & KA R R I E R E N

40 – healtheconomy

Freitag, 17. Mai 2013

Jubiläum Österreichs Marktführer in Sachen Homöopathie, Dr. Peithner KG, feierte 30 Jahre Standort Wien-Inzersdorf

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Wie noch bei Hahnemann

Journalistenpreis der Ärztekammer vergeben

Wien. „Innovation hat sich auch in harten Zeiten immer bewährt. Der Erfolg gibt der Dr. Peithner KG und der Austroplant-Arzneimittel GmbH recht. Hat sich die Unternehmensgruppe doch von einer kleinen Apotheke zu einer expandierenden Arzneimittelherstellung entwickelt“, freute sich Bezirksvorsteher Gerald Bischof und gratulierte dem seit 30 Jahren in Wien-Inzersdorf ansässigen Unternehmen zum Firmenjubiläum, das unlängst gefeiert wurde. „Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Hersteller und Lieferant von pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln sind wir uns der großen Verantwortung bewusst“, sagte Martin Peithner, Leiter der Firmengruppe: „Ein besonderes Qualitätsmerkmal bei der Herstellung flüssiger Homöopathika ist die Handverschütte-

Eine andere Kunst im Herz-Jesu Spital Wien

Humanitäres I GSK kooperiert mit Save the Children

Humanitäres II MSD unterstützt Verein „Happy Kids“

Wien. „Save the Children“ und GSK haben eine neue Partnerschaft angekündigt, um bis 2018 das Leben von einer Million Kindern in den

Wien. Am Dienstag überreichte MSD-Geschäftsführerin Gabriele Grom einen Spendenscheck der Merck Sharp & Dohme GesmbH (MSD) in Höhe von 5.000 € an Monika Soukup, Geschäftsführerin des Vereins „Happy Kids Bärenstark gegen Kindesmissbrauch & für Gewaltprävention“. Im Rahmen einer MSD-Fortbildungsveranstaltung für Ärzte wurden die Teilnehmer gebeten, Pausenenergien auf vier Ergometern abzuarbeiten. Für jeden der rund 1.000 gefahrenen Kilometer wurde ein Betrag von 5 € dem Spendenkonto gutgeschrieben. „Für uns als globales Gesundheitsunternehmen ist die seelische und körperliche Gesundheit das höchste Gut, für das sich jeder Einsatz lohnt. MSD ist dem Verein ‚Happy Kids‘ schon lange tief ver-

© Herz-Jesu Krankenhaus GmbH, Wien

Eine Million Kinderleben retten

© GlaxoSmithKline

Eva Wegrostek (1.v.l.) mit ihrer ­Begleitung und Künstlerkollegen.

Wien. Kürzlich fand die Vernissage „Eine andere Welt“ im Herz-Jesu-Krankenhaus statt: Ein Kunst-Projekt, das Mitarbeitern des Krankenhauses die Gelegenheit gibt, ihre Gemälde, Fotografien, Grafiken und Skulpturen auszustellen. „Ich bin dabei, weil ich es schön finde, auf meinem Arbeitsplatz auch mit meinem Hobby präsent zu sein“, so Alexandra Kristl, Physiotherapeutin und künstlerische Leiterin.

Andrew Witty (GSK) will das Leben von einer Million Kindern retten.

Beate Junginger/Lutz Bannasch: Lieber gesund & glücklich. Knaur MensSana HC, 352 Seiten, 19,99 €, ISBN 978-3-426-65728-7.

bunden – diese Arbeit ist wichtig, notwendig und bedeutet für die betreuten Opfer eine konkrete Lebensverbesserung“, sagte Grom.

MSD-Geschäftsführerin Grom (re.) mit Happy-Kids-Chefin Soukup.

Menschen, über die man spricht

Angelika Amon erhielt Ernst-Jung-Preis für Medizin Hambiurg/Wien. Die aus Österreich stammende Molekularbiologin Angelika Amon (46) vom Howard Hughes Medical Institute des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge ist in Hamburg kürzlich mit dem Ernst Jung-Preis für Medizin ausgezeichnet worden. Sie teilt sich die von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung vergebene, mit insgesamt 300.000 € dotierte Auszeichnung – einer der höchsten Medizin-Preise in Europa – mit Ivan Dikic, Direktor am Institut für Biochemie II der Frankfurter GoetheUniversität. Amon ist den zellulären Ursachen der Krebsentstehung auf der Spur. Sie erforscht an Hefezellen das Phänomen der „Aneuploidie“ – bei der Zellteilung entstehende Gendefekte, die zu schweren Erkrankungen führen können. (fei)

© APA/Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung © sanofi-aventis GmbH

Lieber gesund und glücklich Negative Lebensumstände wie Stress, Ärger, Leistungsdruck sowie belastende Gefühle wie Angst, Einsamkeit und Wut wirken sich direkt auf das Immunsystem aus – und damit auf die Gesundheit. Die Psycho-Neuro-Immunologie (PNI) hat den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele wissenschaftlich untermauert und die Forschungsergebnisse in der Mind-Body-Medizin zusammengefasst. Die Wechselbeziehungen zwischen Gedanken, Gefühlen und körperlichem Wohlbefinden können so mit ganz neuen Konzepten behandelt werden. Als Immunologe weiß Lutz Bannasch, wie ein Immunsystem mit dem seelischen Wohlbefinden und der Lebensführung zusammenhängt. Anschaulich und nachvollziehbar beschreibt er, was in Körper, Zellen und Blut passiert und wie daraus Krankheiten entstehen. Beate Junginger als Coach macht deutlich, wie wir uns das Leben selbst schwer machen. (fei)

Gegen Gewalt und Missbrauch

ärmsten Gegenden der Welt zu retten. Geplant sind der Einsatz von Arzneien, breitere Abdeckung mit Impfstoffen, günstige Nahrungsmittel, Nutzung von Mobiltechnologie, Finanzierung von Gesundheitshelfern und Spenden von rund 15 Mio. € durch Beteiligung von GSK-Mitarbeitern. Konkret soll ein Antiseptikum zur Mundhygiene dazu beitragen, das Leben von Neugeborenen zu retten. Ebenfalls geplant ist der Launch eines Antibiotikums in Puderform, das in kinderfreundlichen Dosen gegen Lungenentzündung eingesetzt werden soll. Dazu Andrew Witty, Generaldirektor von GSK: „Eine Partnerschaft von dieser Größenordnung gibt uns die Möglichkeit, etwas Großartiges zu erreichen.“  (fei)

buch-tipp

© Droemer Knaur

Huber, Peithner, Rumler, Buschof (v.li.): „Gesundheit ist unser höchstes Gut.“

© medianet/Szene1/Chrstian Mikes

Wien. Die Wiener Ärztekammer hat an die Ö1-Redakteurinnen Margarethe Engelhardt-Krajanek und Astrid Plank für ihre medizinischen Berichterstattungen im vergangenen Jahr den „Pressepreis 2012 der Ärztekammer für Wien“ verliehen. Die Überreichung beider Preise nahm Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres vor. Engelhardt-Krajanek erhielt den Preis für einen Beitrag zu Borderline, Plank für einen Beitrag zu Übergewicht bei Kindern.

Peter ­guenter , ne u er manag er f ür market in g b ei sano fi

Das Pharmaunternehmen Sanofi gab die Schaffung einer neuen kommerziellen Organisation bekannt, mit deren Hilfe die Ausrichtung an den geschäftlichen Prioritäten des Unternehmens verbessert werden soll. Peter Guenter, derzeit Senior Vice President Europa bei Sanofi, wird zum Executive Vice President der neuen Global Commercial Operations ernannt. Guenter wird in erster Linie für marktinterne Umsetzungsaktivitäten in den verschiedenen Regionen zuständig sein.

kristina Edlinger Ploder, landesrätin in der steiermark

Über Initiative von Wissenschaftslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) wird erneut der „Inge Morath-Preis“ ausgeschrieben. Mit dem Preis des Landes Steiermark für Wissenschaftspublizistik werden Arbeiten ausgezeichnet, die zwischen 1. Dezember 2012 und 30. November 2013 publiziert wurden bzw. werden. „Bedeutung und Qualität des Wissenschaftsjournalismus haben in den letzten Jahren in erfreulichem Maße zugenommen“, betonte Edlinger-Ploder.

© Pressetext-Fotodienst

Preis der Wiener Ärztekammer an Engelhardt-Krajanek und Plank.

lung, wie sie der Erfinder Samuel Hahnemann beschrieben hat und bis heute bei ‚Dr. Peithner KG‘ praktiziert wird.“ Die Dr. Peithner KG ist Österreichs Marktführer auf dem Gebiet der Homöopathie. Jährlich verlassen unter anderem 172 Mio. Stück homöopathische Tabletten und Schüßler-Salze das Produktionsgelände in Inzersdorf. Im Bereich Phytotherapie werden jedes Jahr mehr also 2,6 Mio. Packungen ausgeliefert. Der Umsatz stieg von ca. 25 Mio. € im Jahr 2001 auf ca. 32,5 Mio. € im Jahr 2012. Die Exportquote hatte eine Steigerung von 15% auf 32% zu verzeichnen. Unter den Gäste des Abends fanden sich neben anderen auch Generalkonsul Johann Kwizda, Obmann des Ausschusses Handel mit Arzneimitteln bei der Österreichischen Wirtschaftskammer, und Robin Rumler, Präsident der Pharmig.

© Moritz Wustinger/Dr. Peithner KG

andreas feiertag

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© Ärztekammer/Wien/Stefan Seelig

Jubiläumsfeier mit zahlreicher Prominenz – bereits mehr als 32 Millionen Euro Jahresumsatz.

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„Chronischer Schmerz ist eines der größten und unzureichend gelösten Gesundheitsprobleme. In der EU sind bis zu 60 Prozent der Patienten mit ihrer Schmerztherapie unzufrieden“, kritisierte Günther Bernatzky (Universität Salzburg, Fachbereich Organische Biologie, Arbeitsgruppe für Neurosignaling) als Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft ÖSG aus Anlass der kürzlich stattgefundenen 21. Wissenschaftlichen Tagung der ÖSG in Klagenfurt.


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