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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 25. NOVEMBER 2011 – 31

SAURE ZUKUNFTSAUSSICHTEN

GESUNDE GESCHÄFTE

Quality Austria diskutierte Managementmethoden im Gesundheitswesen Seite 36

Medizintechnikunternehmen punkteten auf der größten Branchenmesse Seite 35

© HTS

© ECR Austria

healtheconomy SÜSSE SACHE CHE GYNÄKOLOGE BRINGT GT NK STEVIA-GETRÄNK © Foto Stuhlhofer

Apotheker mischen sich bittere Vorwahl-Tropfen

© APA/Helmut Fohringer

SHORT

Reportage healtheconomyRedakteur Richard Solder war mit dem Pharmakonzern Pfizer in Ruanda unterwegs. Er schildert exklusiv, wie Gesundheitssysteme in Afrika funktionieren und Pharmakonzerne und NGOs auf dem armen Kontinent arbeiten, wie Impfkampagnen funktionieren und wer sie finanziert. Seite 34

INHALT

Healthcare > Krankenkassen bilanzieren wieder besser 32 > SVA mit ausgeglichenem Jahresergebnis 32 > Spitalsreform soll Regionen berücksichtigen 33

Pharmareport und Lifescience > Astellas hat Global Compact der UNO unterzeichnet 34

Medizintechnik und eHealth > Revolutionärer Rollstuhl ohne Metall aus Österreich 35 > Neuer Riesen-CT für das Burgenland 35

© istockphoto; Apothekerverband; Apothekerkammer

© Pfizer

Vorreiter „Wir wollen mit einem neuen Ansatz bei Inhabern von KMUs das Bewusstsein für betriebliche Gesundheitsförderung als betriebswichtigen Faktor wecken und stärken“, sagte Peter McDonald, stellvertretender Obmann der SVA der gewerblichen Wirtschaft, bei der Vorstellung eines neuen Projekts. Seite 33

Wahlschlappe 2012 wählen die Apotheker ein neues Präsidium. In den Vorwahlen geht es bereits rund: Friedemann Bachleitner-Hoffmann (re.), Verbandschef und Unterstützer von Kammerboss Heinrich Burggasser, wurde abgewählt. Seite 32


C OV E R

32 – healtheconomy

KOMMENTAR

Schuldenbremse stoppt Gesundheit

Freitag, 25. November 2011

Apothekerkammer Verband der selbstständigen Apotheker hat neue Führung, Kammerboss wackelt

Wahlen: Apotheker wetzen intern die Messer Unzufriedenheit führte in Bundesländern zu „Marsch auf Wien“, Vorwahlen bringen Überraschungen. MARTIN RÜMMELE

MARTIN RÜMMELE

Wien. Ganz ohne Wahlen geht es im Gesundheitswesen offenbar nie ab. Zwar ist aufgrund fehlender Länder und Bundeswahlen derzeit auf der politischen Bühne etwas Ruhe eingekehrt, bei den Akteuren geht es aber rund. Sowohl Ärztekammer wie auch Apothekerkammer wählen in kommenden Jahr neue Präsidenten. Bei der Ärztekammer hat der amtierende Präsident Walter Dorner motivierte mögliche Nachfolger zuletzt mit seiner Wiederkandidatur geschockt. Bei den Apothekern hingegen könnte es zu massiven Veränderungen kommen. Der Grund: Bei den Vorwahlen der selbstständigen Apotheker auf Landesebene und den Verbandswahlen der Apothekenbesitzer gab es bereits einiges Überraschungen. So wurde etwa Leopold Schmudermaier, aktueller Wirtschaftssprecher und Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, bei seinen Landeswahlen abgewählt.

Bei den Apothekenbesitzern wiederum wurde wie berichtet Präsdient Friedemann Bachleitner-Hoffmann abgewählt. Er gilt als Unterstützer des Kammerpräsidenten Heinrich Burggasser, an dessen Stuhl nun offenbar kräftig gesägt wird. Die Kammerwahlen der Apotheker haben ein komplexes Prozedere mit Wahlen auf Landesebene und bei selbstständigen und angestellten Apothekern. Nach den Vorwahlen werden dann aus den gewählten Kandidaten die Kammerspitzen gewählt. Vor allem in den Bundesländern regte sich offenbar Widerstand gegen die Arbeit der bisherigen Füh-

Reform Debatte hält an

Finanzen I Überschüsse bei fast allen Krankenkassen

Finanzen II SVA bilanziert entgegen Befürchtungen positiv

Stöger für Elga

Positive Kassenbilanz für 2011

Erfolgreich ohne Finanzspritze

Wien. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hat im Nationalrat die geplante Elektronische Gesundheitsakte (Elga) gegen Kritiker aus der Opposition und auch der ÖVP verteidigt. Eine Rückkehr an den Start bzw. „in die Steinzeit“ werde es nicht geben, sagte er zu einem FPÖ-Entschließungsantrag zum Elga-Ausstieg. Zwischen SPÖ und FPÖ gab es einen Schlagabtausch rund um Lobbying-Vorwürfe. Mit Elga könne die Qualität in der medizinischen Versorgung massiv ausgebaut werden, versprach Stöger in der Budgetdebatte zum Gesundheitskapitel. Den Ärzten – die das System heftig kritisieren – bringe die Akte gute Informationen zur Behandlung der Patienten. Außerdem werde es „höchsten Datenschutz“ geben. Für einen rot-blauen Schlagabtausch sorgte SP-Abgeordneter Johann Maier, der ElgaKritiker Martin Strutz (FPÖ) vorhielt, als Lobbyist des deutschen IT-Dienstleisters Vepro tätig zu sein.

Wien. Die Krankenversicherungsträger erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen Überschuss von insgesamt 169 Mio. €. So lautet zumindest die aktuelle Prognose des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger. Im vergangenen Jahr erzielten die Krankenversicherungsträger einen Überschuss von 362,3 Mio. €. Auch die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NGKK) und die SVA der gewerblichen Wirtschaft sollen nach jüngsten Berechungen positiv bilanzieren (siehe rechts). Nur für die Wiener Gebietskrankenkasse wird als einzige Krankenkasse ein Minus von 3,9 Mio. € erwartet. Ausgeglichen sollen voraussichtlich die Tiroler und die Vorarlberger Gebietskrankenkasse abschließen.

Die Apotheker und Ärzte wählen im kommenden Jahr eine neue Standesvertretung. Das beeinflusst auch die Gesundheitspolitik.

Abgesehen von den positiven Bilanzen beträgt der Schuldenberg der Krankenversicherungsträger derzeit immer noch insgesamt 500 Mio. €. Bis spätestens zum Jahr 2013 wird eine ausgeglichene Gebarung sämtlicher Krankenversicherungsträger und der Abbau des Schuldenstands angestrebt, betonte Schelling. Erreicht werden soll das durch Einsaprungen, aber auch durch Zuschüsse aus dem Bundesbudget. (um)

chen“, sagte Müller-Uri nach der Wahl. „Eines meiner wichtigsten Anliegen ist es, dass die wohnortnahe Versorgung der Menschen mit lebenswichtigen Arzneimitteln auch in Zukunft gesichert ist. Dieses System garantiert nur die öffentliche Apotheke, flächendeckend in allen 100 Bezirken der Republik Österreich“, sagte der frisch gewählte Präsident der selbstständigen Apotheker. Müller-Uri entstammt einer traditionsreichen Apothekerfamilie. Bereits sein Urgroßvater leitete die Landschaftsapotheke in Schwechat, seit 1991 ist sie in seinem Besitz. Von 1980 bis 2000 war Müller-Uri auch als Assistent und Lektor an der Universität Wien tätig. Heute arbeitet seine Tochter

sen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger (siehe links). Hintergrund waren beitragssenkungen auf das ASVG-Niveau. „Die Gebietskrankenkassen wurden mit massiven Steuergeldspritzen subventioniert und in die schwarzen Zahlen katapultiert, während der SVA durch gesetzliche Änderungen im Bereich des Hebesatzes 17 Mio. Euro fehlen“, kritisiert der VizeObmann der SVA in einer Aussendung. (um)

Wien. Die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) kann aufatmen: Bis vor Kurzem hatte man noch negative Ergebnisse für 2011 befürchtet, die kürzlich veröffentlichen Gebarungszahlen bestätigen jedoch einen leichten Bilanzgewinn. Im Gegensatz zu anderen Krankenkassen, die mit Bundeszuschüssen unterstützt werden, hat die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft nach eigenen Angaben ohne fremde Hilfe und ohne Leistungskürzungen für die Beitragszahler in diesem Jahr eine positive Bilanz erreicht. Geholfen hat auch der Umstand, dass 2011 „ein herausragendes Beitragsjahr“ war, wie Peter McDonald, geschäftsführender Obmann der SVA, erklärt.

Abbau der Schulden

Aus eigener Kraft

Die Ausgaben für Medikamente sind, wie Hans Jörg Schelling, der Vorsitzende des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger, erklärt, im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% im ersten Halbjahr 2011 gestiegen.

„Die SVA musste in einer schwierigen Situation mit eigener Kraft aus einer Negativtendenz herauskommen und wir sind sehr froh, dass das in kurzer Zeit funktioniert hat“, äußert sich McDonald zu den kürzlich veröffentlichten Ergebnis-

Die Gebietskrankenkassen rechnen mit einem Überschuss von 76,3 Mio. Euro.

Christina als Pharmazeutin in der elterlichen Apotheke, sein Sohn Thomas ist Konzessionär einer Apotheke im 9. Wiener Gemeindebezirk. In der Standesvertretung der Apotheker ist Christian Müller-Uri seit 1997 aktiv. Neben der Pharmazie ist der Segelsport die zweite große Leidenschaft des 55-Jährigen – bevorzugt am Neusiedler See, wo er Präsident des Yachtclubs Breitenbrunn ist. Sein Faible für Computertechnik brachte er unter anderem als EDV-Referent des Apothekerverbands und zuletzt bei der Konzeption der „Apo-App“ ein. Er wirkte federführend bei der Einführung der kostenlosen Rundum-die-Uhr-Telefon-Hotline 1455 der Apothekerschaft.

© Wirtschaftsbund

rung. Christian Müller-Uri, Konzessionär der Landschaftsapotheke in Schwechat, wurde vom Vorstand des Österreichischen Apothekerverbands mit großer Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Gemeinsam mit seinen ebenfalls neu gewählten Vizepräsidenten, dem Vorarlberger Landesgruppenobmann Jürgen Rehak und dem Oberösterreichischen Landesgruppenobmann Thomas Veitschegger, übernimmt er am 1. Jänner 2012 das Steuerrad in der Standesvertretung der selbstständigen Apotheker. „Ich freue mich über das große Vertrauen. Ich sehe es als Bestätigung meiner jahrelangen Arbeit im Verband, aber auch als Auftrag. Ich und mein Team werden nicht alles neu, aber vieles anders ma-

Komplexes Wahlsystem

© APA/Hans Klaus Techt

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© Österreichische Apothekerkammer

ie Regierung will also auf die Schuldenbremse steigen. Angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und den leeren Kassen nach den Bankrettungen in der Folge der Krise 2008 soll jetzt gespart werden. Nicht bei den Banken, die nach Lehmann und Finanzpleiten die Schuldenkrise der öffentlichen Hände in ganz Europa massiv verursacht haben, sondern in allen anderen Bereichen. Und weil das meiste Geld im Sozial- und Gesundheitsbereich ausgegeben wird, wird wohl dort gespart werden. Nicht, dass hier auch viel Geld unnötig ausgegeben wird und hier wirklich gespart werden kann, aber die Frage ist, welche Auswirkungen ein Sparkurs hat. Die solidarische und soziale Gesundheitsversorgung ist ein zentrale Eckpfeiler des Staats und der Demokratie in Österreich. „Wer im Sozialbereich spart, produziert Glatzen“, beschwor vor einigen Jahren ein konservativer deutscher Politiker die Folgen eines Rechtsrucks. Das zweite Problem: Das Gesundheitswesen ist auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Unzählige Unternehmen arbeiten hier, Tausende Menschen sind hier beschäftigt. Wer hier spart, trifft also auch die Wirtschaft an einem empfindlichen Punkt. Die Folge könnten so am Ende erneut steigende Schulden sein.

SVA-Vize Peter McDonald freut sich über ausgeglichenes Budget.


HE A LTH: C A R E

Freitag, 25. November 2011

healtheconomy – 33

Betriebliche GesundheitsfÜrderung Selbstständigenkasse, WKO-Sparte Tourismus, Gewerkschaft vida und Fonds Gesundes Österreich im Boot

SVA startet Projekt „Fit im Betrieb“ Wien. „Wir wollen mit einem vĂśllig neuen Ansatz bei Inhabern von KMUs das Bewusstsein fĂźr betriebliche GesundheitsfĂśrderung als betriebswichtigen Faktor wecken und nachhaltig stärken“, sagte Peter McDonald, stellvertretender Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), am Dienstag bei der Vorstellung eines neuen Projekts. Das neue Coaching-Modell „Fit in Klein- und Kleinstbetrieben“ ist ein neues Projekt im Bereich der betrieblichen GesundheitsfĂśrderung. Das Projekt, das in Kooperation zwischen SVA, WKO-Sparte Tourismus, Gewerkschaft vida und Fonds Gesundes Ă–sterreich durchgefĂźhrt wird, berĂźcksichtigt die spezielle Situation von Klein- und Kleinstbetrieben, in denen oft die Personal-, Finanz- und Zeitressourcen fĂźr betriebliche GesundheitsfĂśrderung

fehlen. Dabei liegen laut Experten die Vorteile von betrieblicher GesundheitsfÜrderung auf der Hand: Mehr Produktivität und Produktqualität durch ErhÜhung der Arbeitszufriedenheit, Verbesserung der innerbetrieblichen Kommunikation und Imageplus fßr das Unternehmen sowie weniger Mitarbeiterfluktuation und eine Reduzierung von Krankenständen. Aber auch die Mitarbeiter profitieren durch mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz, ein besseres Betriebsklima, weniger gesundheitliche Beschwerden und somit insgesamt eine Steigerung der Lebensqualität. McDonald: „Damit

Gesetzesnovelle

Kompetente Erstversorgung Wenn in einer Region bestimmte Angebote fehlen, z.B. Augen- oder HNO-Versorgung, sollen diese eingerichtet werden kĂśnnen, in groĂ&#x;en Skigebieten etwa kann die Chirurgie zugunsten der Unfallchirurgie umgeschichtet werden, jeweils im Abtausch gegen bestehende Strukturen, die in ihrem derzeitigen Umfang oft nicht mehr notwendig sind. Inwieweit die Länder die MĂśglichkeit, die sich mit der Gesetzesnovelle auftun, auch nutzen, bleibt allerdings abzuwarten. Gesundheitsminister Alois StĂśger (SPĂ–) versichert: „NatĂźrlich muss auch in Zukunft jedes kleine Spital rasche und kompetente Erstversorgung rund um die Uhr anbieten. Wichtig ist, dass die regionale Grundversorgung zu jeder Zeit sichergestellt ist.“ (um)

externen, qualifizierten Anbieter erfolgen. Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist der Sozialversicherungsträger fßr Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit fßr die gesetzliche Krankenversicherung der Selbstständigen betreut die SVA rund 700.000 Anspruchsberechtigte (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und 230.000 AngehÜrige), in ihrer Zuständigkeit fßr die gesetzliche Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000 Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

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Auch kleine Betriebe sollen auf die Gesundheit der Mitarbeiter achten.

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Spitalsreform Regionen

Wien. Mit einer Änderung im Spitalsgesetz will die Bundesregierung erreichen, dass die Spitäler ihr Angebot optimal auf den Bedarf in den Regionen ausrichten kÜnnen. Bisher schrieb das Kranken- und Kuranstaltengesetz vor, dass Üffentliche Spitäler eine eigene Chirurgie und eine interne Abteilung mit jeweils mindestens 30 Betten betreiben mßssen. In Zukunft ist nur noch die interne und eine chirurgische Basisversorgung verpflichtend, der Rest der Chirurgie kann je nach regionalem Bedarf durch andere Abteilungen ersetzt werden.

passt das Programm hervorragend zur Neuausrichtung der SVA als Gesundheitsversicherung: Wer auf seine Gesundheit achtet, wird mit mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit und kĂźnftig auch mit einem reduzierten Selbstbehalt belohnt.“ Das Modell fĂźr Klein- und Kleinstunternehmer besteht aus drei Phasen, und zwar einem FĂźhrungskräfte-Einzelcoaching mit dem Betriebsinhaber, einem Gesundheitsworkshop mit den Mitarbeitern und einem ZusammenfĂźhrungs-Workshop mit konkreter MaĂ&#x;nahmenplanung. Die Umsetzung des Projekts wird Ăźber einen



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* der Gesamtkosten des 1. Jahres (Vorsorgemedizinische Einrichtung und Gutscheinkosten Privatarzt Classic oder Privatarzt Plus) ** Auf die Privathonorare der Fachärzte und Therapeuten im mediclass Zentrum. Bitte beachten Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf www.mediclass.com. 09.2011. Irrtßmer und Änderungen vorbehalten!

INA KARIN SCHRIEBL

Š APA/Helmut Fohringer

Hilfe fĂźr Klein- und Kleinstbetriebe im Bereich der innerbetrieblichen GesundheitsfĂśrderung.

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SHORT

Diagnostikum für Blasenkrebs Wien. Ursprünglich wollte die Sanochemia Pharmazeutika AG bereits im Juni mit der PhaseIIb-Studie für seinen Entwicklungskandidaten Vidon, ein Mittel zur Früherkennung von Blasenkrebs, starten. Die Studie ist nun Mitte November angelaufen, und das Diagnostikum wird an 200 Patienten in Deutschland und Österreich getestet. Die Resultate werden für Frühjahr 2013 erwartet.

Bayer setzt auf Asiens Wachstumsmärkte Frankfurt. Der deutsche Pharmakonzern Bayer will bis 2015 1,8 Mrd. € in den Wachstumsmarkt Asien investieren. Allein in China will Bayer seinen Umsatz von 2,9 Mrd. € im vergangenen Jahr bis 2015 auf 6 Mrd. € annähernd verdoppeln. Mit der Expansion in Fernost sollen dort auch die Beschäftigtenzahlen aufgestockt werden: von 23.700 Beschäftigte auf über 30.000 bis zum Jahr 2015.

© Astellas

Global Compact der Vereinten Nationen

Astellas-Österreichboss Berthold Cvach zeigt soziale Verantwortung.

Tokio. Der japanische Pharmakonzern Astellas Pharma Inc. hat den „Global Compact“ der Vereinten Nationen unterzeichnet. Damit will das Unternehmen sein Engagement für CSR (Corporate Social Responsibility), die soziale Verantwortung von Unternehmen und für ethische Geschäftspraktiken, steigern. Der Global Compact beinhaltet zehn Prinzipien, zu denen unter anderem die Unterstützung und Respektierung der Menschenrechte und die Abschaffung von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf gehören.

P HA R MA R E P OR T: L I F E S C I E NC E

Freitag, 25. November 2011

Hintergrund Mit internationalen Partnern will ein kleines Land zum afrikanischen Vorzeigemodell avancieren

Beispiel Ruanda: Afrika und internationale Hilfe Reportage: US-Pharma-Konzern Pfizer stellte Journalisten seine Aktivitäten in Ruanda vor. RICHARD SOLDER berichtet aus RUANDA

Kigali/Wien. Aus dem Pavillon der Impfstation ertönt Babygebrüll. Die jüngsten Kinder kamen erst in der Nacht zuvor zur Welt. Den Müttern ist der Stolz über ihren Nachwuchs anzusehen: In bunten afrikanischen Roben mit starken Farben und ausgefeilten Mustern präsentieren sie ihre Kleinen, die das Drumherum um sich noch nicht verstehen. Die Provinz-Klinik im Rwamagana District, eine Autostunde außerhalb der ruandischen Hauptstadt Kigali, hat an diesem Tag internationalen Besuch bekommen. Der Pharma-Konzern Pfizer lud afrikanische und europäische Journalisten ein, sich von der Situation in Ruanda selbst ein Bild zu machen. Denn Health Issues sind ein heißes Thema im kleinen, hügeligen Land im Herzen von Afrika.

9% des BIP für Gesundheit Weit über 90% der Bürger Ruandas sind heute krankenversichert. Die Jahresbeiträge liegen bei umgerechnet 1,5 €. Im Jahr 2009 hat der Staat 9% des BIP in Gesundheitsausgaben gesteckt. Die Maßnahmen der vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren tragen Früchte: Die Lebenserwartung der ruandischen Bevölkerung stieg von 48 auf 58 Jahre. Der 11 Mio.-Einwohner-Staat ist eines der wenigen afrikanischen Länder, die die Kindersterblichkeit bis 2015 um 2/3 reduzieren und damit das UNMillenniumsziel Nummer 4 schaffen können. Diese Fortschritte Ruandas sind umso erstaunlicher, wenn man die jüngere Geschichte betrachtet: 1994 kulminierten die aus der Kolonialzeit herrührenden Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen Hutu und Tutsi in einem Genozid unvorstellbaren Ausmaßes; innerhalb von 100 Tagen wurden bis zu eine Million Menschen getötet. Im Zuge dieser Katastrophe und den Kongo-Kriegen in den folgenden Jahren kam es in der Region zu riesigen Flüchtlingsströmen.

© Pfizer

34 – healtheconomy

Nach dem Genozid im Jahr 1994, bei dem eine Million Menschen getötet wurden, hat Ruanda viel in soziale Hilfe investiert.

Die Fortschritte im Gesundheitsbereich meistert das arme Land (BIP 2010: 5,6 Mio. USD) nicht allein: Bis heute finanzieren internationale Geldgeber über die Hälfte der Ausgaben in diesem Sektor. Die Erweiterung und Modernisierung der Infrastruktur sowie die Verbreitung von Medikamenten laufen vor allem über Non-ProfitProgramme und Public-PrivatePartnerships.

Kooperation mit NGOs Pfizer stellte den Journalisten vor Ort die Bereiche vor, in denen die US-Firma in Ruanda aktiv ist: Das Diflucan-Partnership ist ein Modell, bei dem Pfizer mit verschiedenen Regierungen und NGOs in jenen Regionen zusammenarbeitet, die am stärksten von HIV/AIDS betroffen sind. HIV/AIDS-Patienten wird ein Therapeutikum zur Verfügung gestellt, das Pilzinfektionen bekämpft, die unbehandelt tödlich sein können. Die HIV-Verbreitungsrate in Ruanda beträgt 2,9%. Bei der Global Health Fellows-

Initiative schickt der US-Konzern Volontäre für eine Zeitlang in aufstrebende Märkte. Dort sollen sie NGOs, z.B. USAID oder CARE, mit ihrer Expertise im Bereich Medizin und Business unter die Arme greifen. In Ruanda heißt der ProgrammPartner Popular Services International (PSI). Die globale Gesundheitsorganisation mit Sitz in den USA ist ein wichtiger Faktor im Lande. PSI baut mit dem ruandischen Gesundheitsministerium ein Distributionsnetz von Kondomen auf und führt in allen Ecken des 26.338 km! großen Staats Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Verhütung sowie Kampagnen zur Malaria-Vorbeugung durch. PSI setzt auf verschiedene Social-Marketing-Techniken. So wurde den internationalen Medienvertretern eine Promo-Aktion auf einem lokalen Markt in der ruandischen Hauptstadt Kigali präsentiert. In Interaktion mit den Marktbesuchern stellten PSI-Mitarbeiter dort eine effiziente – und für die Bürger erschwingliche – Lösung für die Gewinnung von

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sauberem Wasser vor. In der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI-Alliance) fördern Akteure wie die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Weltbank, UNICEF und die Bill & Melinda Gates Foundation mit Pharma-Konzernen wie Pfizer die Impfung von Kindern in den ärmsten Staaten der Welt.

Pneumokokken-Infektion Das Unternehmen schätzt, dass ihr Pneumokokken-Impfstoff „Prevenar 13“ durch dieses Bündnis weltweit bis 2015 rund 700.000 Leben retten kann. Krankheiten, die aus einer Pneumokokken-Infektion resultieren, verursachen jährlich circa 1,6 Mio. Sterbefälle, vor allem Kinder unter fünf Jahren sind gefährdet. In Ruanda kommt der Impfstoff seit 2009 zum Einsatz. So auch in der Klinik im Rwamagana District. Für die kleinen Patienten sind die Impfungen durch die Krankenversicherung gedeckt, nur den Nadelstich müssen sie wohl oder übel über sich ergehen lassen.


Freitag, 25. November 2011

SHORT

Modernste Technologie im Spital Oberwart

ME D I Z I NTE C HNI K: E- H E A LTH

healtheconomy – 35

Messe 67 heimische Aussteller auf weltgrößter Medizintechnik-Messe in Düsseldorf

SHORT

Erfolgreiche Medica

Revolutionärer Rollstuhl ohne Metall Köstendorf/Salzburg. Der weltweit erste Rollstuhl aus 100% recyclefähigem Hochleistungskunststoff kommt aus Köstendorf in Salzburg. Der Unternehmer Carl Gerald Selmer entwickelte den neuen „EasyRoller“ gemeinsam mit einem norwegischen Designer und einem Marktführer in der Automobilzulieferbranche. Der revolutionäre Rollstuhl ist nach Selmers Angaben besonders für Flugreisen geeignet, weil er extrem leicht ist und problemlos durch alle Sicherheitskontrollen kommt. Außerdem eignet sich der neuartige Rollstuhl auch für den Einsatz in Pools und Thermen. Es gibt keine Teile, die rosten könnten, außerdem ist der „EasyRoller“ so konstruiert, dass er sich unter Wasser mit Flüssigkeit füllt und damit mehr Stabilität bietet. Selmer will den „EasyRoller“ vorerst in Österreich, der Schweiz sowie in Osteuropa und auch in Australien vermarkten. (um)

Medizintechnik-Branche setzte in Österreich 2010 rund 1,6 Mrd. € um.

Oberwart. Im burgenländischen Krankenhaus Oberwart wurde kürzlich der neue Siemens Definition 64, ein High-end Multislice Computertomograf mit modernster strahlensparender Technologie, von Herbert Langenberger, dem Leiter des Radiologieverbunds Burgenland Mitte-Süd, vorgestellt. Im Vorjahr wurden in Oberwarth knapp 29.000 ambulante Patienten 40.000 Mal radiologisch begutachtet. Im Frühjahr 2011 hat der Aufsichtsrat der Burgenländischen Krankenanstalten GesmbH das „Burgenländische Radiologiekon-zept 2001“ beschlossen: Sämtliche Krankenanstalten sollen an den in den letzten Jahren rasant weiterentwickelten Stand in den bildgebenden Technologien angepasst werden. Die Radiologien der Krankenanstalten Oberpullendorf, Oberwart und Güssing sind zum Radiologieverbund Burgenland Mitte-Süd zusammengeschlossen. (um)

Am Gemeinschaftsstand von LISA präsentierten sich heimische Unternehmen.

cluster Oberösterreich waren auch Unternehmen wie Anagnostics Bioanalysis GmbH, Bartelt GmbH, CNSystems Medizintechnik AG, Ginzinger electronic systems GmbH, Lutz Mechatronic Technology e.U., Senoplast Klepsch & Co GmbH, Spantec GmbH, Stadler Sensorik CNC-Technik GmbH und TAGnology RFID GmbH mit dabei. Der heimische Markt für Medizintechnik und medizinische Geräte ist stark im Wachstum begriffen. 112 Firmen mit 6.000 Mitarbeitern

sind in der Medizintechnik-Branche beschäftigt. Der Gesamtumsatz betrug 2010 knapp 1,6 Mrd. €. „Österreich ist ein guter Boden für Medizintechnik“, betont Johann Moser, Geschäftsführer der Förderbank aws. „Für den Standort sprechen akademische Einrichtungen, ausgebildete Arbeitskräfte, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine ausgezeichnete Förderlandschaft.“ Die aws fördert innovative Medizintechnik-Projekte mit Krediten, Zuschüssen und Garantien.

© wnd.at

Seit der Eröffnung 1979 hat sich die Abteilung für Radiologie gemausert.

Düsseldorf/Wien/Graz. Mit starker österreichischer Beteiligung ist die weltgrößte Messe für Medizintechnik über die Bühne gegangen. Insgesamt 4.571 Aussteller – davon 67 aus Österreich – präsentierten den 134.500 Besuchern aus 100 Ländern auf der Medizinmesse „Medica“ und der parallelen Zulieferermesse „Compamed“ die komplette Bandbreite an neuen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren zur Steigerung der Effizienz und Qualität in der ambulanten und stationären Patientenversorgung. Mit den „Medica Excellence Awards“ für herausragende Projekte mit hohen Behandlungsnutzen wurden vier Projekte ausgezeichnet: Philips Healthcare und Uniklinikum Düsseldorf (HybridBildgebungskonzept bei komplexen Eingriffen an den Herzklappen), Siemens/UKE Hamburg (Projekt einer papierlosen Klinik), Raumedic/Uniklinikum Saarland (Entwicklung eines Telemetriesystems zur Messung des Hirndrucks), und OD-OS (navigierte Lasertherapie gegen das Makulaödem im Auge). Aus Österreich kamen 67 Firmen und Institutionen, viele davon auf dem LISA-(Life Science Austria)Gemeinschaftsstand mit 220 m!. Neben den Clusterorganisationen Human Technology Styria (hts), der Tiroler Standortagentur/Life Sciences Cluster, Gesundheits-

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MICHAEL STRAUSZ

Unternehmer Carl Gerald Selmer präsentiert metallfreien „EasyRoller“.

Austro-Firmen und Unternehmer verzichten auf Millionenumsätze: Unwissenheit verhindert ertragreiche Produktberatung im TV.

„Wir sind Marketing-Neandertaler!“ Sagt Österreichs erfolgreichster Teleshopping-Filmproduzent und zieht in den Krieg gegen die klassische TV-Werbung. Was bringt Teleshopping wirklich?

Im Gespräch mit Michel Kroell Carrere Beim Thema Werbeeffektivität der klassischen TV-Werbung geht der international anerkannte Spezialist für Direct Response Television Marketing (DRTV) und Österreichs erfahrenste Teleshopping-Regisseur mit der Branche hart ins Gericht.

Werbemärchenphilosophie natürlich ihre Existenzberechtigung, aber wenn es um greifbare Verkaufszahlen geht, ist Teleshopping der klare Gewinner. Gute Beratung und funktionierende Ergebnisse überzeugen den Konsumenten. Und das dankt er mit seinem Einkauf.“

„Teleshoppingfilme generieren hohe Umsätze und sind vielseitig einsetzbar: im Internet, auf Messen, am POS. Sogar der Handel profitiert längst davon. Das beweisen die Zahlen. Aber nicht nach einem Jahr oder einem Monat, sondern nach 15 Minuten. Anhand der Anrufe in Calling-Zentren und neuer Leads aus Online-Bestellungen. Als Beispiel: DRTV-Filme unserer Kunden setzen je nach Produkt in einem Jahr zwischen 100.000 bis zu 1,6 Millionen Stück um. In Japan wird sogar schon Fisch via Teleshopping verkauft. Viele heimische Firmen finden dennoch nicht den Weg zum wirksamen Beratungs-TV. Teils durch unbegründete Angst vor Imageverlust, viel öfter noch durch mangelnde Beratung. TV- und Online-Shopping sind die moderne Art des Kaufens und vom Ertragsvolumen her längst salonfähig. In Österreich jedoch wird diese Verkaufsstrategie in Werbekampagnen kaum integriert.“

Ist Teleshopping besser als klassische TV-Werbung?

Sind wir deswegen in Österreich „Marketing-Neandertaler“?

„Teleshopping ist nicht besser oder schlechter. Es ist anders. DRTV ist eine seit über 40 Jahre erprobte, international erfolgreiche Marketingstrategie aus den USA, die auf produkt- oder dienstleistungsorientierte Direktberatung des Kunden setzt. Die Frage lautet also nicht Entwederoder, sondern vielmehr „wie binde ich Beratungs-TV richtig in meine klassische Kampagne ein.“

„Wer bereit ist „neue“ Marketingideen auszuprobieren ist Lichtjahre fern von der Steinzeit. Ob für Banken, Versicherungen, Immobilien, Reisen, Autos, Mode, Musik, Print – das DRTV-Konzept funktioniert für jede Branche, für jedes Produkt und jede Dienstleistung. Das ist kein Versprechen, sondern das Ergebnis aus 20 Jahre TeleshoppingErfahrung. Rufen Sie mich an, ich erzähle Ihnen gerne mehr darüber.“

Was ist an TV-Spots so schlecht? „Nichts! Fernsehanstalten, Werbe- und Mediaagenturen machen hochlukrative Geschäfte, der Kunde zahlt eine meist kostspielige aber absetzbare Werbezeche und die Zielgruppe kann während der Ausstrahlung herumzappen, Bier holen oder kurz austreten. Ideal sozial. Nur das was über Werbeeffektivität, Reichweite und zu erwartenden Ertragssteigerungen statistisch gerne zahlenstark kolportiert wird, stimmt leider so nicht immer. Die Direktverkaufszahlen

MKC: DRTV-Guru, Charity Bikerfilm-Pionier & Botschafter des Beratungs-TV

der Teleshopping-Betreiber zeichnen da oft ein ganz anderes Bild. In puncto Imagepflege und Markenpositionierung hat die 30-Sekündige

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36 – healtheconomy

Freitag, 25. November 2011

Gesundheitsforum Quality Austria diskutierte mit Experten Managementsysteme und Zukunft der Branche

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Effizientes Management

McDonald’s sammelt Geld für Kinder

© Patricia Turnovszky/www.patografie.at

Stallergenes bezieht Büro in Wien

Auszeichnung Sanofi prämiert Grazer Wissenschafter

Event Spezielle Angebote in der Vorweihnachtszeit

Geld für heimische Forscher

Advent in der Therme Wien

Graz. Im Rahmen der „Sanofi Stiftung“ zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich unterstützt Sanofi regelmäßig her-

© Sanofi

Geschäftsführerin Eva Westhauser eröffnete mit vielen Gästen ihr Büro.

Wien. Atemwegsallergien gewinnen weltweit an Bedeutung. Die Herausforderungen dahinter bilden die Grundlage für das Engagement von Stallergenes. Dem biopharmazeutischen Unternehmen ist es ein Anliegen, innovative Lösungen und neue Produkte zur Vorbeugung und Behandlung allergischer Erkrankungen anzubieten. Kürzlich hat die Österreich- und Südosteuropazentrale ihr Büro in Wien eröffnet.

Sanofi-Manager Roman Gamerith (re.) zeichnete Wissenschafter aus.

vorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Medizin. Vor Kurzem wurden im Rahmen einer Feier die Forscher und Forscherinnen der Medizinischen Universität Graz geehrt und der Preis von Sanofi-Geschäftsführer Roman Gamerith übergeben. Prämiert wurden Indumathi Chennamsetty vom Institut für Molekularbiologie und Biochemie, Thomas Kroneis vom Institut für Zellbiologie, Histologie und Embryologie sowie Suman Kumar vom Institut für Pathologie. Die Stiftung stellt den Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck, Wien und Salzburg jährlich ein namhaften Betrag zur Verfügung. Jede Universität ermittelt ihre Preisträger für sich, die Preisverleihung erfolgt jeweils im Nachhinein. (red)

BUCH-TIPP

© Orac

Quality Austria-Chef Konrad Scheiber diskutierte mit Gesundheitsexperten.

Margot Schmitz: Gedächtnis ohne Lücken Alzheimervorsorge – Hirnfutter gegen Vergesslichkeit. ISBN 978-3-7015-0539-5, 22 €, Verlag Kremayr & Scheriau.

Weihnachtsduft in der Sauna, sondern die Saunagäste erwartet auch eine Portion Bratapfel nach dem Saunagang. (red)

Die neue Therme Wien lockt gestresste Weihnachtsflüchtlinge.

MENSCHEN, ÜB ÜBER DIE MAN SPRICHT

Armin Breinl, Gy Gynäkologe auf Abwegen

© Foto Stuhlhofer

Graz. Der bisher bish in der EU nicht zugelassene natürliche Süßstoff Stevia darf ab Deze Dezember auch in Österreich verwendet werden. Das Grazer Unternehmen „Lifestyle Trading“ hat bereits seit fast zehn Jahren ErE fahrung im Einsatz von Stevia, durfte es aber aufgrund des Verbots nicht verwenden. Jetzt bringt das Grazer Unternehmen das erste verwen Stev gesüßte Getränk Europas auf den Markt. mit Stevia d Hinter dem Unternehmen und dem Produkt „2BActive“ steht der G Grazer Gynäkologe Armin Breinl. Nachdem die schwarzen Dosen einige Z Zeit lang nur in Apotheken erhältlich waren, können sie seit Mai auch in den Merkur-Märkten und bei Ströck erworben werden.

B A R AC K OBA MA , K Ä MP FER I S C HE R N I C HTR AU C H ER © EPA

Zuku Zukunftsthema Angst vor Demenz hat fast jeder. Doch wer sich rechtzei rechtzeitig darum kümmert, dass die Inte Interessen nicht erlahmen, die Glüc Glücksgefühle nicht zu kurz kommen komm und der Körper gesund und fit bleibt, wird mit hoher Wahrsche scheinlichkeit auch mit 90 noch hell hellwach im Kopf sein. Margot Schm Schmitz, Autorin des Bestsellers „Seelenfraß“ und Leiterin des „See reno renommierten „Brainlive Instituts für präventiven Gehirnservice“ weis in diesem Buch den Weg weist dazu dazu. Mit 50 bleiben mindes-tens J 15 Jahre für eine Kehrtwende und dafü den Abstieg zu verhindern. dafür, Und es ist nie zu spät, Schadens densbegrenzung zu betreiben. Test Tests zur Selbsteinschätzung, ein Essenstraining für genussreiches Esse Essen, das gesund und glücklich Esse mach (mit köstlichen Tipps von macht Star Starköchin Lisl Wagner-Bacher), besten en Nachdenktrainings N als Futter fürs Gehirn, Biofeedback, Musikmedizin die best und Selbsthypnose als Entspannungsmethoden und ein Achtsamkeitstraining für Körpersignale, Körperliche Bewegung, die die Muskeln ebenso stärkt wie den Geist und vor allem: Glücksgefühle fürs Gehirn. (iks)

Wien. Kurzurlaub vom Weihnachtsstress in der Therme Wien: In der vorweihnachtlichen Zeit vom 22. November bis 23. Dezember bietet die Therme Wien spezielle Angebote für Familien und Paare, die ihre Zeit gemeinsam verbringen wollen. Zusätzlich zum Kindermontag bietet die Therme Wien jeweils von Dienstag bis Freitag ab 16 Uhr den ermäßigten Eintritt für jedes Kind. Das Kinder-Programm bis 19 Uhr ist speziell auf den Advent abgestimmt. Wer den Abend zu zweit genießen möchte, wählt die „Genuss-Stunden“ bei Dinner & Therme, jeweils von Dienstag bis Freitag ab 18 Uhr. Adventstimmung herrscht auch in der Sauna: An den Adventwochenenden verbreitet der Spezialaufguss „Bratapfel“ nicht nur

© Therme Wien

Wien. Eine märchenhafte Premiere feierte die erste „Ronald McDonald Kinderhilfe Gala“ vergangene Woche in den ART for ART Malersälen im Wiener Arsenal, unter dem Motto „Dornröschen“ . Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten der Einladung von Präsidentin Sonja Klima und ließen sich von den Auftritten und Performances von José Feliciano, Victoria S., Michael Raivard und vielen anderen verzaubern.

US-Präsident Barack Obama hat ungewohnt harsche Kritik an amerikanischen Zigarettenherstellern geäußert. In einem am Donnerstag veröffentlichten Video warf er den Tabakproduzenten vor, sie seien „nicht ehrlich“, was die Konsequenzen des Rauchens anging. Obama warf ihnen vor, sich zu sehr gegen Abschreckungsmaßnahmen zu stemmen. „Das ist leider alles andere als überraschend.“ Obama selbst hat erst im Vorjahr mit dem Rauchen aufgehört.

M. WA L LN E R , L A N DE S H AUP TMA N N I N SP E

Bei der Eröffnung einer Veranstaltung zum Weltosteoporose-Tag hob Vorarlbergs Landesstatthalter Markus Wallner die Bedeutung von Selbsthilfegruppen in der Gesundheitsvorsorge hervor. „Das gemeinsame Engagement von Menschen mit gleichen gesundheitlichen Problemen und gleichen Anliegen ist eine zunehmend bedeutsame Säule unseres Gesundheitswesens“, sagte Wallner. In Selbsthilfegruppen werde Eigenverantwortung überzeugend vorgelebt und viel bürgerschaftliches

© FH Joanneum

Sonja Klima konnte als Schirmherrin 502.000 Euro sammeln.

Eingangsstatement. Angesichts des steigenden ökonomischen Drucks, der zunehmenden Anforderungen an das Krankenhausmanagement sowie des Fachkräftemangels, der im medizinischen Bereich bereits seit Längerem im Raum steht, sieht Branchenmanager Gesundheit, Günther Schreiber, Handlungsbedarf: „Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal findet direkt im Krankenhaus statt. Jungärzte wählen heute zunehmend ihre Arbeitgeber aus und nicht umgekehrt.“ Der Status quo der implementierten Systeme und Prozesse werde der Geschwindigkeit, mit der sich die medizinische Forschung entwickelt, derzeit nicht gerecht, gab sich Wilhelm Marhold, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbunds, überzeugt. „Mit den stagnierenden Berufseintrittszahlen von Ärzten ergibt das eine Dynamik, der mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.“ (red)

© Quality Austria/www.annarauchenberger.com/Anna Rauchenberger

Wien. Zahlreiche Gäste folgten kürzlich der Einladung von Quality Austria zum Gesundheitsforum in den Räumlichkeiten der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Effektivität und Effizienz von Qualitätsmanagementsystemen im Gesundheitswesen“ stand, wurde vom Spezialisten für Klinik-Infotainment-Systeme, Clinicall, gesponsert. Vor Ort gaben zahlreiche Experten aus dem österreichischen Gesundheitswesen Einblicke in die tägliche Praxis. „Die Frage im Gesundheitswesen – wie auch in allen anderen Branchen – ist nicht, ob man in puncto Qualitätsmanagement auf ISO 9001 oder das EFQM Business Excellence vertrauen soll. Es geht vielmehr um eine Synergienfindung aller Teilbereiche“, erklärte Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH, in seinem

© APA/Dietmar Mathis

© Ronald McDonald Kinderhilfe/Strob

KAV-Direktor Wilhelm Marhold: „Prozesse halten mit medizinischem Fortschritt nicht mit“.

AN DR E A SC HOD L , JU N G F OR S CH ER I N

Andrea Schodl, die im Sommer 2011 das Master-Studium „Gesundheitsmanagement im Tourismus“ an der FH Bad Gleichenberg abschloss, wurde für ihre Master-Arbeit mit dem Wissenschaftspreis der NÖ Arbeiterkammer ausgezeichnet. „Schnittstelle Regionalentwicklung – Gesundheitsförderung. Erfolgsfaktoren von Regionalentwicklungsprojekten im Gesundheitsbereich am Beispiel Ausseerland-Salzkammergut“ lautet der Titel der Master-Arbeit.

Engagement gele

medianet health:economy  

healtheconomy - die wöchentliche Berichterstattung über die Gesundheitswirtschaft - jeden Freitag in der Wirtschaftsfachtageszeitung mediane...

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