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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 12. September 2014 – 35

© panthermedia

neuer laufzeitenfonds

Pioneer Investments lanciert einen neuen Fonds, der auf Nachhaltigkeit setzt Seite 37

© J. G. Mabanglo

financenet Langweilige Tech-Aktien

DNB Asset Management sieht Aufholpotenial, aber nicht bei den Highflyern Seite 38

länger offen erste und Bank austria © Erste Bank/David Sailer

EZB-Zinsentscheidung wirft bange Fragen auf

ATX 3.–10. September 2014

ATX (Schluss 10.9.) Wochentop Wochenflop

2.326,07 0,05% FKA SBO

7,03% -4,58%

Top 5 ATX Prime Frauenthal 7,03% Valneva 6,01% KapschTrafficcom 4,35% Lenzing 3,92% Raiffeisen Bank International 3,25% Flop 5 ATX Prime Schoeller-Bleckmann -4,58% Polytec Holding -3,82% AMAG Austria Metall -3,18% Flughafen Wien -2,93% Wienerberger -2,74%

DAX 3.–10. September 2014

Wochentop Wochenflop

9.700,17 0,77%

CBK BEI

7,84% -2,41%

© APA/EPA/Frank Rumpenhorst

DAX (Schluss 10.9.)

Top 5 DAX Commerzbank 7,84% Fresenius 4,71% Thyssen Krupp 2,78% Lanxess 2,62% Fresenius Medical Care 2,22%

Zinssenkung Die Entscheidung durch EZB-Chef Mario Draghi (im Bild) lässt viele Fragen aufkommen: Welche Handhabe hat die EZB noch, kommt als Nächstes das „Quantitative Easing“, das die USA soeben auslaufen lassen? Fondsmanager sind sicher: Auch die EZB wird bald Bonds kaufen müssen. Seite 36

Flop 5 DAX Beiersdorf -2,41% BASF -2,25% Adidas -2,18% Deutsche Börse -1,78% Münchner Rückversicherung -1,45%

Kreditversicherung Aktives Management unterwegs

inhalt

Coface bietet Gratis-App CofaMove

Fonds:Park > Bellevue übernimmt Adamant 37 > Austro-Fonds mit positiver August-Bilanz 38 > Fidlity: Chancen in Chinas neuer Welt 38 Banking/Insurance:Watch > Bank Austria: Zuckerl für Studenten > Coface: Rumänien entwickelt sich positiv

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© Panthermedia.net/Rangizzz

Capital:Markets > Die Performance-Kaiser an der Börse Wien 36 > Aval geht an die Börse 36 > ABB kauft Aktien zuück 36

Coface will die Funktionen der mehrsprachigen App noch heuer erweitern.

Wien. Coface bietet eine neue Smartphone-App: Mit CofaMove haben Kunden überall und jederzeit mobilen Zugriff auf Cofanet, die Online-Plattform für das aktive Management von Kreditversicherungsverträgen. Die App ist gratis im iOS App Store oder Google Play erhältlich. Damit können CofanetNutzer jederzeit die Coface-Kreditlimit-Information unterwegs abrufen. Bereits in der Akquisephase können so potenzielle Neukunden eingeschätzt werden. Die aktuellen Funktionen von CofaMove sind z.B. Identifizierung der Betriebe, Übersicht über aktuelle Kreditlimits, Online-Beantragung uvm. (lk)

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f i n a n c e : c ov e r

36 – financenet

Freitag, 12. September 2014

EZB-Zinsentscheid Die Senkung des Leitzinssatzes auf unglaubliche 0,05 Prozent lässt viele bange fragen:

kolumne

Was kommt jetzt noch?

„Make Trade, not War!“

„Quantitative Easing“ läuft an – Experte: Auch die EZB wird sehr bald Staatsanleihen kaufen müssen. Frankfurt/Wien. Die EZB-Zinsentscheidung, den Leitzinssatz auf 0,05 Prozent zu atomisieren, traf die Märkte völlig unerwartet. Während alle Börsen in Euroland – auch der ATX – ordentlich zulegten, ging der Euro zum US-Dollar sofort auf Tauchfahrt. Seither verlor die europäische Einheitswährung zum „Greenback“ zwei Prozent – Balsam für die auch durch die Russlandkrise schwer gebeutelte Exportwirtschaft. Wenig überrascht gaben sich allerdings die Anleihenmärkte: Das Rendite-Radar für September 2014 der Erste Sparinvest zeigt, dass die Märkte die vorwöchige Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) bereits vorweggenommen hatten. Euro-Staatsanleihenfonds haben seit Jahresbeginn bereits rund zehn Prozent an Wert zugelegt. Die Frage, die sich jetzt viele Analysten und Marktteilnehmer stellen, ist: Was kommt als Nächstes? Drohen den Sparern Negativzinsen wie in der Schweiz in den 60er-Jahren, als man bei Spareinlagen und Kontoguthaben draufzahlen musste, damit die Bank das Geld überhaupt nahm? Die Banken müssen ja bereits (mit der Zinssenkung auf 0,2 Prozent verdoppelte) Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB „parken“.

reinhard krémer

D

Carney, signalisierte. Und so will jetzt auch die EZB solche Anleihen kaufen. „Ein Ankaufprogramm für Asset Backed Securities und Covered Bonds könnte zwar große Auswirkungen haben. Aber niemand weiß wirklich, ob ausreichend Papiere auf dem Markt verfügbar sind, um den gewünschten Effekt zu erzielen“, merkt Luke Bartholomew an. Diese Maßnahmen entsprechen jedenfalls einer abgespeckten Variante des „Quantitative Easing“ der US-Notenbank. Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, der auch EZB-Ratsmitglied ist, will Befürchtungen den Wind aus den Segeln nehmen, dass mit dem geplanten Kaufprogramm für Kreditverbriefungen die Europäische Zentralbank (EZB) mit minderwertigen Kreditinstrumenten belastet werde: „Qualität ist wichtiger als Quantität“, meinte Novotny. Vergleichsweise klein werde daher zunächst auch der Konjunkturimpuls des Kaufprogramms ausfallen, so der OeNB-Gouverneur; Marktinsider sprechen jedoch von einem Ankaufsprogramm in der Höhe von 500 Mrd. €.

Sparen wurde abgeschafft

Stefan Isaacs, M&G Investments: Die EZB wird Anleihen auf breiter Basis kaufen.

Möglicherweise bleibt dieses Szenario, als das Sparen in der Schweiz abgeschafft worden war, eine dunkle Erinnerung: „Jahrelang hat die EZB nur langsam reagiert und die Märkte dadurch oft enttäuscht. Aber angesichts düsterer und deutlich schlechter werdender Konjunkturindikatoren hat EZB-Präsident Mario Draghi nun die Erwartungen der Märkte tatsächlich mehr als erfüllt“, meint Luke Bartholomew, Investment Manager bei Aberdeen Asset Management. „Das Versprechen, dass

diese Zinssenkung die letzte sei, wird unterlaufen durch die Tatsache, dass er das gleiche Versprechen nach der letzten Zinssenkung gemacht hat“, meint Bartholomew. „Ein schwacherer Euro ist sein eigentliches Ziel.“

Kolumbien Börsegang

Wertung „Strategic Performance Test“ unter heimischen, börsenotierten Unternehmen

Milliarden von der Wallstreet

Das letzte Mittel

EZB-Quantitative Easing? Es zeigt sich jedenfalls, dass die Maßnahmen der US-Notenbank zur Krisenbewältigung, nämlich auch Kreditverbriefungen (Asset backed Securities oder ABS; Anm.)

von Banken zu kaufen – was Vielen als Tabubruch galt –, offenbar effizienter waren als die Navigationsversuche der EZB in schwerer See: „Die EZB-Maßnahmen bisher zeigten erheblich weniger Wirkung als die lockere Geldpolitik der amerikanischen, britischen oder japanischen Notenbanken“, ist Stefan Isaacs, Fondsmanager Anleihen bei M&G Investments, überzeugt. In Großbritannien könnte die erste Zinsanhebung schon im Frühjahr 2015 kommen, wie der Chef der Bank of England, Mark

Die Börse-Performancekaiser Wien. Der steirische Maschinenund Anlagenbauer Binder+Co, das Wiener Catering-Unternehmen Do&Co und der steirische Industrieanlagen-Konzern Andritz sind die Sieger der heurigen 3-JahresWertung des „Strategic Performance Test“ unter heimischen börsenotierten Unternehmen. Punkten konnten die Drei bei der jährlichen Bewertung durch die Strategieberater der Contrast-

Management Consulting mit ihrem profitablen Wachstum und der erfolgreichen Besetzung von „Nischen“ durch Innovationen und Internationalisierung, sagte Werner Hoffmann, Contrast-Geschäftsführer und Professor für Unternehmensführung an der Wirtschaftsuni Wien. „Diese Firmen exerzieren vor, dass ich zur Internationalisierung gezwungen bin, wenn ich eine

© APA/Harald Schneider

Bogota/New York. Die größte Bank Kolumbiens peilt einen milliardenschweren Börsengang in den USA an: Die Grupo Aval will bei ihrer Neuemission an der New Yorker Börse 1,1 Mrd. USD einnehmen, wie das Geldhaus jetzt mitteilte. Das Finanzinstitut wird von Luis Carlos Sarmiento Angulo, mit 12,4 Mrd. USD (rund 9,6 Mrd. €) Kolumbiens reichster Mann, kontrolliert. Der 82-Jährige Milliardär besitzt auch Kolumbiens größte Zeitung El Tiempo. Die Bank, die bereits in Bogota notiert ist und auf eine Marktkapitalisierung von rund 15 Mrd. USD kommt, will bei ihrem Börsengang an der Wall Street 73,5 Mio. Aktien ausgeben. Die bereits in Bogota notierte Bank will 73,5 Mio. Aktien zu einem Preis von je 14,96 € ausgeben. Mit der Erstnotiz wird in der Branche für den 24. September gerechnet. Konsortialführer sind JPMorgan und Goldman Sachs. (APA/red)

© M&G Investments/Justin Canning

er Schlachtruf der Hippie- und Flower-PowerBewegung der 70er-Jahre war: „Make Love, not War!“ In wirtschaftlicher Hinsicht gesehen hätte das heuzutage bestenfalls Auswirkungen auf die Kondomindustrie. Aber angesichts der entnervenden Machtspielchen in der Ukraine, könnte man ihn – etwas hatschert, zugegeben – abwandeln auf „Make Trade, not War!“ Denn das sinnlose Gerangel kostet nicht nur Menschenleben, sondern durch die virulent um sich greifende Sanktionitis inzwischen auch Arbeitsplätze bei uns und in der ganzen EU. Beispiel gefällig? Der Nutzfahrzeughersteller MAN in Steyr musste 2.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, weil ein Russland-Auftrag weggebrochen war. Österreichweit sind 11.000 Jobs gefährdet. Volkswirtschaftlichen Schaden: 775 Mio. Euro. Und auch der in Österreich lebenswichtige Tourismus leidet bereits: Allein in Wien zwischen Jänner und Mai ging die Zahl der Nächtigungen von Russen in Wien um 13 Prozent auf 278.000 zurück. Beim Nachbarn im Norden, weil größer, sind die Zahlen noch höher: Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft fürchtet nämlich einen Einbruch der Exporte nach Russland um bis zu 25 Prozent. Die Folge könnte ein möglicher Verlust von 50.000 Arbeitsplätzen sein.

Attila Dogudans Do & Co gehört zu den Siegern des Strategic Performance Tests.

Nische besetzen möchte. Das ist das attraktivste Strategiemuster für ‚erfolgreiche‘ heimische Unternehmen; die EU ist dafür vielfach zu klein“, so Hoffmann.

Manche haben’s schwerer Gewisse „Paradeunternehmen“ wie Energieversorger oder auch die OMV sowie etliche Banken und Versicherungen hätten es aktuell schwer, sich in solchen Rankings zu behaupten. Gemessen wird die „Strategic Performance“ unter den heimischen börsenotierten Unternehmen an drei Kriterien: dem Total Shareholder Return, also der Summe aus Aktienkursentwicklung und ausgeschütteten Dividenden, dem Wachstum der Assets und des Umsatzes sowie der Rentabilität. „Profitable Expansion ist der Kern“, so Hoffmann. Untersucht wurden für die 3-Jahres-Wertung 55 an der Wiener Börse gelistete Firmen. CoAutoren waren Thomas Maidorfer von der WU und Patrick Schwarzl von Contrast. (APA/red)

Ein Pfeil, den die Europäische Zentralbank dann noch im Köcher hat, um die Wirtschaft und die Inflation anzukurbeln, ist der Kauf von Staatsanleihen. Doch dagegen wehrt sich vor allem Deutschland mit Händen und Füßen. Aber diese Maßnahme wird wahrscheinlich schneller kommen als gedacht, denn die Eurozone kämpft mit schwachen Konjunkturdaten, extrem niedriger Inflation und hoher Arbeitslosigkeit in den Peripherieländern, so M&GFondsmanager Stefan Isaacs. „Die EZB muss deshalb den anderen Notenbanken folgen und selbst Anleihenkäufe auf breiter Basis durchführen.“ (rk)

ABB Aktienrückkauf

Ein Zuckerl für die Aktionäre Zürich/London. Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB versüßt seinen Aktionären eine gesenkte Umsatzprognose mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf. Das Unternehmen aus Zürich will ab Mitte September eigene Aktien im Wert von 4 Mrd. USD (rund 3 Mrd. €) zurückkaufen. Etwa drei Viertel der erworbenen Anteilsscheine sollen eingezogen werden, teilte der Konzern am Dienstag vor einer Investorenveranstaltung in London mit. Dadurch sinkt die Zahl der Aktien, der Gewinn je Aktie würde auch bei einem stagnierenden Ergebnis steigen. Rund ein Viertel der zurückgekauften Aktien will ABB für Mitarbeiteraktienprogramme verwenden. Das ABB-Management will den operativen Gewinn pro Aktie von 2015 bis 2020 um 10 bis 15% anheben; der Umsatz soll um 4 bis 7% pro Jahr wachsen und damit das vorhergesagte Marktwachstum übertreffen. Bis einschließlich 2015 hatte ABB jedoch noch ein Umsatzplus von bis zu 8,5% versprochen. (APA/red)


f on d s: pa r k

Freitag, 12. September 2014

financenet – 37

Neuer Laufzeitenfonds Investment in Aktien ökologisch und nachhaltig orientierter Unternehmen – Zeichnung des Fonds bis 17. Oktober möglich

Anlegen in unumkehrbare Trends

Adamant Mit Bellevue

Übernahme

Zürich. Die Bellevue Group plant, die Adamant Biomedical Investments AG (Adamant) per 30. September 2014 vollständig zu übernehmen, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen schweizerischen Finanzmarktaufsicht Finma. Die Akquisition von der Zürcher Kantonalbank umfasst die gesamte Fondspalette und das Mandatsgeschäft von Adamant im Healthcare-Bereich mit betreuten Kundenvermögen in Höhe von 831 Mio. CHF (688,8 Mio. €). Die neun Mitarbeitenden von Adamant werden ins Bellevue Asset Management wechseln. Adamant fungiert beispielsweise für die Lacuna AG als Portfolio Advisor. „Das internationale Geschäftsmodell von Bellevue Asset Management eröffnet uns neue, interessante Geschäftsperspektiven, die wir in einem unternehmerischen Umfeld nutzen wollen“, erklärt Cyrill Zimmermann, CEO von Adamant.

ternehmen veranlagt, die diesen Trends entsprechen. „Allerdings dürfen die Risiken von Kursschwankungen gerade bei Aktien aus diesen Bereichen nicht übersehen werden“, wird eingeräumt. Der Anleihenteil wiederum soll für Stabilität sorgen; deshalb werde in Anleihen guter Bonität (MindestRating von A-) veranlagt, die auf Euro lauten.

Ohne Kapitalgarantie Für beide Assetklassen greift man sowohl auf Fonds als auch Einzelwertpapiere zurück. Das Anlageziel ist eine „attrak-

tive Rendite, zumindest aber – auch bei ungünstiger Entwicklung der Kapitalmärkte – der Kapitalerhalt“. Einen Garantieanspruch darauf gebe es aber nicht. Die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen innerhalb des Fondsvermögens erfolgt mittels dynamischer Portfolio-Absicherungsstrategie. Die Aktienquote kann sich zwischen 0% und 50% bewegen; zum Start des Fonds werde sie bei rund 25% liegen. Die Laufzeit des Fonds geht vom 20.10.2014 bis zum 19.10.2022, der Ausgabeaufschlag beträgt 3%, die Managementgebühr maximal 1,2% p.a. des Fondsvolumens. (lk)

Der Fonds kombiniert nachhaltige Anlage mit dynamischer Portfolio-Absicherung.

Demner, Merlicek & Bergmann

Wien. Veranlagungen in den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit haben großes Zukunftspotenzial. Davon ist man auch bei der Fondstochter der UniCredit, Pioneer Investments Austria (PIA), überzeugt: „Der Trend zu ökologischem Wirtschaften ist unumkehrbar und wird immer stärker. Langfristig gesehen haben nachhaltig wirtschaftende Unternehmen Kostenvorteile, etwa durch den geringeren Ressourcenverbrauch. ,Grüne‘ Unternehmen profitieren auch von einem immer besseren Image, das sie in der Gesellschaft genießen“, heißt es. Interessante Themen seien etwa „Alternative Energien”, „Energieeffizienz“, „Grüne Gebäude”, „Nachhaltige Mobilität” und „Wasserwirtschaft”. Beim PIA Flex React Evergreen 10/2022 mit der ISIN: AT0000A19130 (T) wird der Aktienteil des Fonds in solche Un-

© panthermedia.net/weerapat

Pioneer Funds Austria; Flex React Evergreen mit Laufzeit bis Oktober 2022.

R Ü F E ZUGAB N E S S O R G R E D BEI Z N E I Z I F F E E I ENERG . E V I S N OFFE

Organisatorisch per 1.1.2015 Der organisatorische Zusammenschluss ist per 1. Jänner 2015 angestrebt. Das Adamant-Team unter der Leitung von Zimmermann werde neben den bisher von Adamant betreuten Produkten auch die Verantwortung für das durch Bellevue betriebene Fonds- und Mandatsgeschäft im Healthcare-Bereich übernehmen; die Marke Adamant wird dabei auf der Produktstufe weitergeführt. (lk)

Die große Energieeffizienzoffensive wird verlängert – jetzt bis Ende Dezember bares Geld zurückholen. © panthermedia.net/anyaivanova

• beim Kauf energieeffizienter Geräte • bei Inanspruchnahme von Energieeffizienz-Dienstleistungen • bis zu 100 Euro* direkt aufs Bankkonto * Im Rahmen dieser Energieeffizienz-Offensive können pro Kunde maximal 100 Euro Förderbeitrag bei Kauf von energieeffizienten Geräten (pro Elektrogerät 50 Euro) in Anspruch genommen werden. Der Fördertopf steht Wien Energie Vertrieb-Kunden seit 1. Oktober 2013 bis zur Ausschöpfung, jedoch längstens bis 31. Dezember 2014, zur Verfügung. Die Gutscheine sind bei den teilnehmenden Partnern erhältlich.

Team unter Daniel Koller betreut weiter den Bellevue-Vorzeigefonds BB Biotech.

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38 – financenet

short

© APA/EPA/Andrew Gombert

Vanguard: makabre Empfehlung von Buffett

Freitag, 12. September 2014

3. Österreichisches Fondsforum Cash ist in den meisten Währungen derzeit für Anleger definitiv keine Option

Aufholpotenzial bei TechAktien, aber nicht wahllos

© Pimco

Pimco Total Return leidet unter Abflüssen

Manager Bill Gross macht zwar ein Plus, aber Anleger ziehen Geld ab.

Newport Beach. Das Flaggschiff des US-Investmenthauses Pimco, der Total Return Fund, musste im August nach Daten des Fondsresearch-Unternehmens Morningstar massive Mittelabflüsse in Höhe von drei Mrd. Euro hinnehmen. Der von Bill Gross verwaltete Fonds hatte im August zwar einen Performance-Zuwachs von 1,1% registriert, aber der Anlageerfolg dürfte gleichzeitig auch zu den massiven Entnahmen geführt haben. Der August war der 16. Monat in Folge, in dem aus dem Fonds hohe Mittel abgezogen wurden. (red)

9 Jahre Haft für USHedgefonds-Manager New York. Nach Haftstrafen für den Ex-Goldman-Sachs-Verwaltungsrat Rajat Gupta und Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam hat die amerikanische Justiz nun ein weiteres hartes Urteil wegen Insiderhandels gefällt. Der ehemalige HedgefondsManager Mathew Martoma muss wegen illegaler Absprachen bei Finanzgeschäften für neun Jahre hinter Gitter. Er arbeitete für SAC Capital Advisors, seine Deals sollen der Firma eine Viertelmilliarde USD (193 Mio. €) und ihm selbst einen Bonus von neun Mio. eingebracht haben. (ag)

Judith: „Von einer Bubble im Gesamt-Technologiemarkt kann man nicht sprechen, der Sektor bietet eine große Vielfalt.“

kaum profitable Kurznachrichtendienst wird erstmals Wandelanleihen auflegen; dies teilte er am Mittwoch mit. Auf diese Weise sollen 1,3 Mrd. USD eingesammelt werden. Wenn die als Partner der Platzierung beteiligten Banken mitziehen, könnte das Volumen auf 1,5 Mrd. USD steigen. Es dürfen aber nur institutionelle Investoren zeichnen. Die Papiere laufen bis 2019 und 2021. Bei gutem Börsenverlauf können sie in TwitterAktien umgewandelt werden.

Infrastruktur-Investitionen Technologiewerte profitieren vom konjunkturellen Aufschwung, denn je stärker sich die Ertragslage und die Gewinne entwickeln, umso mehr investieren Unternehmen in die technologische Infrastruktur, erklärt Mike Judith von DNB Asset Management. Highflyer der Branche wie LinkedIn und Twitter haben im vergangenen Jahr jedoch enorme Kurssprünge und Gewinne verzeichnet – deshalb muten die Kurse einzelner Technologie-Unternehmen teils recht abenteuerlich an. Heuer enttäuschen die Überflieger Groupon und Amazon eher. Apropos Twitter: Der bis dato

Dreifach überzechnet Weiteres zuletzt von sich reden machte der chinesische Onlinehändler Alibaba: Die zehntägige Werbetour, auf der die Top-Mana-

ger des Unternehmens Großanleger für das Börsedebüt überzeugen wollen, hat gerade erst begonnen – und schon seien die Papiere dreifach überzeichnet, berichtete das Hong Kong Economic Journal am Mittwochabend. Alibaba plant das größte IPO bisher – bis zu 24,3 Mrd. USD (18,8 Mrd. €) will man an der New Yorker Börse einsammeln. Laut Eigenangaben macht Alibaba mehr Umsatz als Amazon und eBay zusammen, die Geschäftsmodelle sind aber nur begrenzt vergleichbar.

„Die eigentlichen Top-Unternehmen sind tief bewertet.“ Solidität und Wachstumsstärke finden sich in seinen Augen bei Branchengrößen wie Google, Apple oder Oracle. Diese hätten fast schon defensiven Charakter; als defensiv werden gemeinhin Papiere von Unternehmen erachtet, deren Einkünfte stabil sind, da die Waren oder Dienstleistungen immer nachgefragt werden. Sie unterscheiden sich nicht durch die Wachstumsdynamik von den Highflyern, sondern vor allem durch ihr wesentlich günstigeres Bewertungsniveau. „Von einer Bubble im gesamten Markt kann man nicht sprechen – im Gegenteil. Der Sektor bewegte sich sowohl im letzten als auch in diesem Jahr mit dem breiten Markt.“ (lk)

Fast schon defensiv „Im Vergleich zum breiten Markt bietet der Sektor Aufholpotenzial“, sagt DNB-Experte Judith. Aber:

Jahresperformance Im Mittel per August bei 9 Prozent

Fidelity Branchen mit 20 bis 40 Prozent Gewinnplus

Wien. Die heimischen Investmentfonds haben im August aufgeholt und weisen auf Jahressicht mit großer Mehrheit eine positive Performance aus. Von insgesamt 1.599 Fonds mit einer Historie von zumindest einem Jahr verbuchen 1.522 (Juli: 1.513) Fonds eine positive Performance. Nur mehr für 77 Fonds weist die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) in ihrer Monatsstatistik ein Minus aus. Im Vergleich zum Vormonat konnten die Fonds auch bei der Performance Boden gut machen. Die durchschnittliche Einjahresperformance lag per Ende August im arithmetischen Mittel – also ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien – bei einem Plus von 9,03 (Juli: 7,17) Prozent.

Wien. Unternehmen des Neuen China, also aus Branchen, die am meisten von der Ablösung des Exports durch den Binnenkonsum als wichtigsten Treiber der Wirtschaft profitieren, werden gute Perspektiven bescheinigt. Zwar seien die Bewertungsniveaus dieser Konzerne hoch, doch das ist fundamental gerechtfertigt, meint Raymond Ma, Manager des Fidelity China Consumer Fund (ISIN: LU0594300096): „Sie weisen eine deutlich bessere Ertragskraft auf und sind hinsichtlich Margen, Profitabilität, Cashflow und Verschuldung Firmen des Alten China überlegen.“ Zum Vergleich: Das jährliche Gewinnwachstum der Unternehmen des Neuen China beträgt 20 bis 40%, Unternehmen des Alten China kamen in den letzten Jahren auf unter 10%. Ma: „Unter Berücksichtigung des Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnisses sind die Bewertungen der Betriebe des Neuen China daher absolut angemessen.“ Ma konzentriert sich auf die Branchen Versicherungen, Internet, Broker, Umweltschutz und pharmazeutische Industrie sowie Bildung und Tourismus und belegt

Austro-Fonds großteils im Plus

Fondstochter Sparinvest mit seinen plus 39,92 Prozent (ausschüttend) auf Platz zwei verdrängt. Auf den dritten Platz kommt im August der „Espa Stock Biotec“ aus dem selben Haus (plus 38,67 Prozent). Schlusslichter sind der „Alternative Selection 2“ der Volksbank Invest (-16,36%), der „Espa Alternative Global Markets“ (-10,12%) und der „APM Gold&Resources Fund“ der Semper Constantia Invest (-9,76%). (ag)

Starker Indien-Fonds Die beste Performance mit einem Jahresplus von 51,99 Prozent wies per Ende August der „Meinl India Growth“ der Julius Meinl Investment Gesellschaft aus. Der Fonds hat damit den „Erste WWF Stock Climate Change“ der Erste-Group-

Wachablöse im Ranking: Meinl-IndienFonds verdrängte Erste WWF-Fonds.

Chancen mit dem „Neuen China“ dies mit guten Argumenten: Die E-Commerce-Transaktionen sind in China so hoch wie nirgendwo sonst. Versicherungen profitieren von der geplanten Reform des Pensionssystems, Broker sind weitere Profiteure der Finanzreform, das Potenzial bei grünen Energien und Firmen aus dem Umweltschutz erklärt sich von selbst. Die beiden letzten Branchen profitieren von der alternden Bevölkerung sowie der Änderung des Lebensstils. (lk)

© Fidelity/Lawrence Yu

Omaha. Star-Investor Warren Buffett soll in einem Geschäftsbericht seiner Firma Berkshire Hathaway aus dem Vorjahr vermerkt haben, dass seine Frau Astrid nach seinem Tod 90% des Bargeldes in den S&P500-Indexfonds von Vanguard investieren soll. Er sei der Ansicht, dass dieser Fonds langfristig höhere Renditen erzielen würde, als andere Anlageprodukte von Pensionskassen oder Vorsorgeinstituten, „die von teuren Managern verwaltet” würden. Die übrigen zehn Prozent sollen in kurzfristigen Staatsanleihen angelegt werden, so seine Anweisung, die in Medien verbreitet wurde. Vanguard-Gründer Jack Bogle freut‘s. (red)

© APA/EPA/Divyakant Solanki

Buffett: Weiß auch, wie nach seinem Ableben angelegt werden soll.

Wien. Die Weltwirtschaft erholt sich, allmählich auch in Europa. Die Inflation bleibt verhalten und die Zinsen befinden sich weiter nahe an Rekordtiefs. Cash bietet Anlegern in den meisten Währungen derzeit keine besonders attraktive Option. Die historisch niedrigen Zinssätze sorgen vor allem bei Sparguthaben für nur äußerst geringe oder sogar negative reale Renditen. Aktien dürften graduell vom globalen Wirtschaftsaufschwung profitieren, bei Anleihen bieten sich abseits von Papieren mit hoher Qualität interessante Anlagemöglichkeiten, und auch Investments in Immobilien bieten Investoren reichlich Chancen. Diese Meinungen vertraten beim 3. Österreichischen Fondsforum die referierenden Experten der Fondsgesellschaften Axa Investment Manager, Credit Suisse, M&G Investments und DNB Asset Management sowie des Vermögensverwalters trivium (siehe dazu auch Seite 44) vor Kurzem in Wien.

© John G. Mabanglo/EPA/picturedesk.com

DNB: „IT-Papiere sind mit fast 20 Prozent Anteil am S&P 500 längst kein Nischeninvestment mehr.“

Ma: „Sparten Bildung und Tourismus wachsen derzeit in China sehr stark.“


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Freitag, 12. September 2014

Neue Filialkonzepte Erste Bank und Bank Austria dehnen Öffnungszeiten in ausgesuchten Filialen in Wien aus

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Längere Öffnungszeiten für mehr Kundennähe

Erweiterung des Vorstandsteams Wien. Mit Wirkung zum 1. Dezember 2014 werden Helene Kanta und Hans Bichler in den Vorstand des Wiener Städtische Versicherungsverein berufen. Kanta trat im Jahr 1997 in die Wiener Städtische Versicherung ein und leitet seit dem Jahr 2001 die Rechtsabteilung des Unternehmens, Bichler ist seit dem Jahr 1980 selbstständiger Rechtsanwalt und außerdem Geschäftsführer der Kanzlei Bichler Zrzavy Rechtsanwälte. (red)

Nach positiven Kundenbefragungen bleiben manche Filialen für persönliche Beratung länger offen. Wien. Ab 1. November 2014 verlängert die Erste Bank ihre Öffnungszeiten von 9.00 bis 18.00 Uhr in jeweils einer Filiale pro Wiener Gemeindebezirk. In den restlichen Wiener Filialen werden die Öffnungszeiten vereinheitlicht; auf täglich 9:00 bis 15:00, Donnerstag 9:00 bis 18:00 Uhr.

US-Großbanken drohen strengere Vorschriften

„Die neuen, erwei© APA/EPA/Matthew Cavanaugh

terten Öffnungszeiten sind ein wichtiger Schritt für ein modernes Filialkonzept.“

Eccles Building, Hauptsitz der Federal Reserve in Washington, D.C.

Washington. Die Notenbank Fed will die Kapitalvorgaben für die größten Geldhäuser der USA noch einmal verschärfen. Institute, die besonders stark auf eine kurzfristige Finanzierung setzen, sollen zusätzliche Kapitalpuffer aufbauen. Über die genaue Höhe des zusätzlichen Kapitalpuffers und die Berechnungsmethode des Risikos gibt es noch keine Entscheidung. (APA/dpa)

Schon bisher konnten Kunden Beratungstermine außerhalb der Öffnungszeiten zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr vereinbaren und am Wiener Graben sich auch Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr beraten lassen. Die erweiterten Öffnungszeiten sind ein wichtiger Schritt für ein modernes Filialkonzept. „Das Kundenverhalten hat sich durch den technologischen Fortschritt stark verändert“, erklärt Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank. Jedoch bedeute Fortschritt im Bankgeschäft nicht nur die bloße Digitalisierung der Produkte, sondern auch „massive Änderungen bei der Qualität der Filialen“, so Bosek. Die Erste Bank hat dafür ein neues Modell für die Zukunft entwickelt: In jedem Bezirk in Wien sollen jeweils große Beratungszentren mit bis zu 50 Mitarbeitern an

Generali kooperiert mit Privatärztezentrum Wien. Das Privatärzteservice Mediclass in Wien kooperiert jetzt auch mit der Generali Versicherung. Für eine monatliche Mitgliedsgebühr können Patienten im Ärztezentrum Mediclass 60 Fachärzte und Therapeuten aufsuchen. Mit der Rückvergütung durch die Krankenkassen soll das Privatmedizin „fast zum Nulltarif“ ermöglichen, so MediclassGründer Christoph Sauermann.

Erste Bank-Vorstand Peter Bosek: „Das Kundenverhalten hat sich durch den technologischen Fortschritt stark verändert.“

zentralen Punkten mit verlängerten Öffnungszeiten entstehen.

30 BA-Filialen ab Oktober Zusätzlich soll es kleinere Filialen mit den wichtigsten Services wie die Bargeldversorgung via SBGeräte und Informationsaustausch bis hin zur Kontoeröffnung geben. Bosek: „Wir wollen die Bank umdenken und dem Kunden das Bankgeschäft so angenehm, zugänglich und einfach wie möglich machen.” Auch die Bank Austria (BA) setzt auf längere Öffnungszeiten: Nach

festigen“, erklärt Willibald Cernko, Chef der Bank Austria. „Damit geben wir auch der Filiale neben der Verfügbarkeit von Bankdienstleistungen über neue Medien einen neuen, erweiterten Stellenwert.” Der Einsatz des neuen Öffnungszeitenmodells ist in einem ersten Schritt auf den Kernmarkt Wien fokussiert. Letztlich sollen die Ergebnisse aus insgesamt ca. 35.000 Kundenbefragungen um das neue Öffnungszeitenmodell in der Pilotfiliale Wieden den Ausschlag gegeben haben, weitere Filialen diesem Beispiel folgen zu lassen, heißt es.

dem erfolgreichen Piloteinsatz des neuen Öffnungszeitenmodells in der ersten Filiale neuen Zuschnitts in der Wiedner Hauptstraße werden ab 1. bzw. 31. Oktober 2014 insgesamt 30 Filialen in Wien wochentags durchgehend von 9 bis 18 Uhr geöffnet halten. „Die Verlängerung der Öffnungszeiten ist eine weitere strategische Weichenstellung auf dem Weg zur Bank der Zukunft und ein wichtiger Schritt beim laufenden Umbau des Geschäftsmodells der Bank Austria mit dem Ziel, unsere führende Position als moderne Universalbank zu

Retour 750 Millionen Euro

Starkes BIP-Wachstum Nach Rekordjahr könnte Rumänien heuer 2,5 Prozent erzielen

RBI zahlt private Investoren aus

Rumänien als Wachstumssieger

© Bank Austria

Bukarest. Rumäniens Wirtschaftsleistung hat mit seinem BIP-Wachstum im Jahr 2013 alle Erwartungen übertroffen. Das Wachstum von 3,5% übertraf den zentraleuropäischen Durchschnittswert von 1,2% deutlich. Rumäniens Wirtschaft konnte besonders im letzten Quartal des vergangenen Jahres ein starkes Wachstum von 5,1% erzielen. Die hohen Exportraten (+13,5%), vor

© Panthermedia.net/Olimpiu Alexa-Pop

Bernkopf: „Gratis-Kontoführung, Betreuung über Video-Telefonie etc.“

allem für Agrarprodukte und Autos, trugen maßgeblich zu der positiven Entwicklung bei. Innerhalb der Europäischen Union ist Rumänien am stärksten vom landwirtschaftlichen Sektor abhängig. Die Produktion landwirtschaftlicher Güter in Rumänien betrug 17 Mrd. Euro (+ 25%), das sind cirka 5% der gesamten landwirtschaftlichen Produktion der EU28. Rumäniens Außenhandel war

Rumänien erzielte im Jahr 2013 ein starkes BIP-Wachstum von 3,5 Prozent.

2013 von der Automobilproduktion bestimmt. Neben Ford nutzte auch Renault die vergleichsweisen niedrigen Löhne und hauchte der rumänischen Marke Dacia neues Leben ein.

Wien. Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat nun auch das von privaten Investoren gehaltene Partizipationskapital in Höhe von 750 Mio. Euro zur Gänze zurückbezahlt. Die privaten Zeichner erhielten bisher 300 Mio. Euro Dividende. Das staatliche PS-Kapital in Höhe von 1,75 Mrd. Euro hat die RBI bereits im Juni des heurigen Jahres zurückgezahlt. (APA)

Automobilsparte blüht auf „Beide Haupttreiber des Wachstums, die gute Ernte und die hohen Exportraten, sind jedoch keine nachhaltigen Faktoren. Die langsame, aber stetige Erholung der Industrieländer im Jahr 2014 wird den rumänischen Außenhandel, vor allem den Automobilbereich, anheizen“, erklärt Grzegorz Sielewicz, Economist Central Europe des Kreditversicherers Coface. Obwohl Rumänien das Wachstumstempo 2014 voraussichtlich nicht halten kann, bleiben die Aussichten positiv. Rumänien könnte nämlich Vorteile aus den Unruhen in der Ukraine ziehen und zu einem Hauptakteur am Getreidemarkt im Schwarzmeerbecken werden. Das BIP Wachstum für 2014 schätzt Coface auf 2,5%. (ast)

© K. Keinrath

Bank Austria: GratiseReader für Studenten

Wien. Die ersten 4.000 Studierenden, die bis zum 30.11.2014 ein Studenten-Konto bei der Bank Austria eröffnen, bekommen einen eReader „tolino shine” mit Tasche im Gesamtwert von 128,99 Euro als Willkommensgeschenk. Das „smarte“ StudentenKonto der Bank Austria bietet kostenlose Kontoführung, Betreuung über Video-Telefonie und ermäßigte Tickets für Veranstaltungen. „Studierende sind für uns eine ganz wichtige Zielgruppe“, so Bank AustriaVorstand Helmut Bernkopf.

© Erste Bank/Daniel Hinterramskogler

Peter bosek, erste bank

Raiffeisen Bank International zahlt 750 Mio. Euro an private Investoren zurück.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 12. SEPTEMBER 2014 – 41

© trivium

vier strategien für anleger

trivium hat vier Varianten für Anleger parat: Abverkauf, Abschichtung, Veranlagung und Vorsorge Seite 44

© Engel & Völkers

real:estate

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien www.ehl.at

das St. tropez lateinamerikas

Uruguay, vor allem entlang der Küste, entwickelt sich zum begehrten Wohnimmobilien-Standort Seite 45

Wir leben Immobilien.

Immobilien: das gute Geschäft mit den Daten IMMO-AGS 3.–10. September 2014

201,86 -1,34%

Wochentop CAI Wochenflop BWO CA Immobilien Anlagen S Immo Atrium Warimpex conwert Immofinanz Buwog

0,73% -2,52% 0,73% 0,22% -0,47% -1,23% -2,11% -2,39% -2,52%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 10.9.) Monatstop Parvest R.Est.Secur. 7,48% Monatsflop DWS Immoflex -0,52% Top 5 Immofonds Parvest R.Est.Secur.Pacific I 7,48% First State Gl.Prop. Sec. B GBP 7,16% Lacuna US REIT 6,98% ESPA Stock Asia-Pacific Prop. T 6,84% Meinl Global Property 6,84% Flop 5 Immofonds DWS Immoflex Vermögensm. -0,52% Morgan Stanley Global Property 0,62% Henders. Asia-Pac.Prop.Equ.X2 0,95% Morgan Stanley Asian Property 0,95% Invesco Glob.Inc.Real Est.Sec.A 1,11% 3.–10. September 2014

CERX (Schluss 10.9.)

© EHL Immobilien; medianet; Screenshots: willhaben.at; wohnnet.at; findmyhome.at; immodirekt.at

IATX (Schluss 10.9.)

Welche Immo-Plattformen gefallen Die Ansprüche der Makler (im Bild Michael Ehlmaier und Georg Muzicant), die sie an Betreiber von Immobilien-Plattformen stellen, unterscheiden sich gar nicht so sehr von jenen der Käufer und Verkäufer: u.a. Richtigkeit, Optik, gute Suchfeatures, Marktdurchdringung. Seite 42

359,94 -0,25%

inhalt Immo:Capital > Deutsche Bank legt Offenen Immobilienfonds auf 43 > Drei neue Wohnbauanleihen von Raiffeisen 44 Immo:Markets > Spanien: besser, aber noch keine echte Trendwende 44 People&Dates > aspern: erste Schlüssel­ übergaben an Mieter

WESTLIFE  Missindorfstraße 5, 1140 Wien www.buwog.at/projekt/westlife

46

www.buwog.com


i m m o: c ov e r

42 – financenetreal:estate

short

Millionendeal der UBM in Deutschland

Freitag, 12. September 2014

Immobilien-Plattformen Die Datamining-Firma Imabis verknüpft wichtige Immobiliendaten zu Marktanalysen

Immobilienobjekte auf Knopfdruck analysieren

© UBM

Der Markt mit und über Immobiliendaten hat sich zu einem Milliardenmarkt entwickelt. erika hofbauer

Wien/München. Die UBM Realitätenentwicklung AG hat nun die Münchner Büroimmobilie Concor verkauft. Der in Singapur gemeldete Fonds IREIT Global übernahm das Objekt um knapp 60 Mio. Euro. Die 31.216 m2 vermietbare Fläche von Concor befindet sich im Gewerbegebiet Dornach nordöstlich von München und liegt gegenüber der neuen Messe München/Riem. Das Gebäude wurde 2007 aus der Masse der ehemaligen Dywidag erworben. Nach einem Refurbishment wurde Concor als das erste Altobjekt in Deutschland nachträglich von DGNB mit „Silber“ ausgezeichnet. (eh)

© Zentralbild/Patrick Pleul

Milliardenverluste durch privaten Pfusch

Wien. Nicht nur für Wohnungsinteressenten sind die Online-Suchhilfen wie willhaben.at, immobilienscout24.at oder FindMyHome.at ein großer Vorteil, auch Makler nutzen die Web-Welt, um ihre Objekte anzupreisen. Was aber müssen diese Plattformen alles bieten, damit Makler gut mit ihnen arbeiten können?

US-Vorbilder „Die üblichen größeren Plattformen wie etwa willhaben.at, Immobilien.net, standard.at, immowelt.at sind relevant insbesondere für den Wohnungs- und Bürobereich; die Hauptkriterien sind hier die kritische Masse an Objekten und die Kunden, die diese Plattformen nützen“, erklärt ColliersGeschäftsführer Georg Muzicant seine Kriterien. Die Tiefe der Angebotsvielfalt und die technische Ausstattung der Plattformen („Userfriendlyness“) seien ganz wichtige Kriterien, die in Österreich zwar ganz gut umgesetzt werden: „Wenn man jedoch mit Zillow.com oder Trulia.com in den USA vergleicht, besteht noch einiges an Aufholbedarf.“

© Udo Titz, Manfred Burger

UBM hat Büroimmobilie in München an Singapur-Fonds verkauft.

Anforderungen an eine Immo-Plattform: Für Fichtinger (re.) ist Qualität der Bilder wichtig, für Buxbaum die Nutzerfreundlichkeit.

Pfusch ist nicht aufzuhalten, dabei sind 20.000 Baurbeiter arbeitslos.

Wien. Der Pfusch am Bau wächst heuer um 4,4 Prozent, rechnet das Beratungsunternehmen Kreutzer Fischer & Partner vor. Die gewerbliche „Nachbarschaftshilfe“ stagniert laut Untersuchung, während der private Pfusch stark zunimmt. Heuer würden rund 8 Mrd. Euro an der Steuer vorbei erwirtschaftet. Gleichzeitig waren zuletzt mehr als 20.000 Bauarbeiter arbeitslos. Der größte Teil des Schwarzgeldes floss laut Studie im Bauhauptgewerbe mit 3,05 Mrd. Euro; dahinter folgen Haustechnik mit 2,05 Mrd. Euro und der Innenausbau (Boden, Wand, Decke) mit 1,85 Mrd. Euro. Deutlich kleiner sind die Segmente Dach mit 600 Mio. Euro, Garten mit 350 Mio. Euro und Einrichtung mit 100 Mio. Euro. (ag)

Vergaberecht neu: weg vom Billigstbieter Wien. Gewerkschaft und Wirtschaftskammer ziehen am selben Strang: Sie treten für eine baldige Änderung des Vergaberechts ein, um bei öffentlichen Aufträgen verstärkt heimische Firmen zum Zug kommen zu lassen. SP-Sozialsprecher Beppo Muchitsch wünscht sich, dass Aufträge ab einer Mio. Euro an den Bestbieter gehen müssen. Für Aufträge darunter sollen „Eignungskriterien“ gelten.VP-Budgetsprecherin Gabriele Tamandl schwebt das Vorhandensein von ausreichend Stammpersonal vor, damit Aufträge nicht ausgelagert werden müssen. (red)

breite Streuung auf

und bekommt man dann automatisch die neuesten Angebote zugesendet. „Die Marktdurchdringung, aber auch die Menge und Qualität der Anfragen, die von dieser Plattform zu uns kommen, sind ein guter Indikator für die Qualität der Plattform.“

allen relevanten

Aufrechter Auftrag?

Plattformen.“

Ein guter Marktüberblick ist auch etwas, worauf Ehlmaier Wert legt: „Schwierig wird es, wenn ein Objekt mehrfach im Angebot zu finden ist – hier wäre es überlegenswert, dass die Plattformen einen Nachweis verlangen, ob überhaupt ein Vermittlungsauftrag des Maklers vorliegt.“ Auf die Optik setzt man bei der zu den Volksbanken gehörenden Immo-Contract: „Wichtig ist uns einerseits die perfekte Abbildung unser 3.000 aktuellen Immobilien auf den Plattformen, sprich die Qualität der Bilder, die Abbildung des Inserats an sich und natürlich die Ausweisung des richtigen Kauf- bzw. Mietpreises inkl. aller Nebenkosten“, geht Geschäftsführer Karl Fichtinger ins Detail. Dass die Inserate im Idealfall mehrmals täglich „abgeholt“ bzw. aktualisiert werden, spiele eine wesentliche Rolle. „Weiters soll eine gute Immobilienplattform softwareunterstützt perfekt mit unserer Maklersoftware – EDIReal – zusammenarbeiten“, so Fichtinger weiter. Auf der anderen Seite steht der Kunde im Vordergrund; auch hier

„Um eine gute Marktabdeckung zu erreichen, zählt die

s. pasquali, immo-contract

Im Wohnungs- und Bürobereich, insbesondere bei Mietobjekten, sind die Plattformen ein mittlerweile essenzieller Teil der Geschäftsgebarung, meint Muzicant.

Richtig muss es sein Für den EHL-Geschäftsführer Michael Ehlmaier ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Plattform „natürlich die Richtigkeit der Datenübertragung – was leider manchmal nicht gegeben ist“. Weiters überprüfe man die Kundenorientierung der Plattform: Gibt es Newsletter oder kann man sich mit seinem Suchwunsch registrieren

erhebung Imabis GmbH Imabis durchsucht aktuelle Immobilieninserate auf Onlineplattformen. Für die Daten rechts wurde auf folgende Art und Weise erhoben: Nach Analyse der einzel­ nen Angebote werden nicht verwertbare oder den definierten Qualitätsstandards ungenü­ gende Inserate ausgefiltert. Es kann aufgrund von technischen und manuellen Prozessen zu einer geringen Unschärfe kommen. Imabis erfasst die Anzahl der ausgefilterten Inserate und berücksichtigt diese auf Basis statisti­ scher Berechnungen bei der Darstellung der Gesamtanzahl der Inserate von den Portalen.

IN S ER AT E N A C H Im m o b i l i e n -p l att f o r m e n

Plattform Österreich Wien willhaben.at 75.942 23.158 immobilienScout.at 45.184 14.553 wohnnet.at 46.345 15.931 immodirekt.at 37.362 11.748 FindMyHome.at 19.779 9.966 Quelle: Imabis, Erhebung per 20.8.2014

stark im Fokus: die Nutzerfreundlichkeit. Dasselbe Stichwort und auch die regelmäßigen Anfragen greift Richard Buxbaum, Leiter der Abteilung für Wohnimmobilien und Zinshäuser bei Otto Immobilien, auf. Die derzeit interessantesten Plattformen für ihn: willhaben, derstandard, immobilienscout, immowelt und FindMyHome.

„Marktdurchdringung, Menge und Qualität der Anfragen sind ein guter Indikator für die Qualität der Immo­ bilienplattformen“ M. ehlmaier, ehl immobilien

Stephan Pasquali, Verkaufsleiter Österreich bei Immo-Contract, favorisiert derzeit willhaben.at: „Ohne Zweifel eine der erfolgreichsten Plattformen Österreichs. Aber auch kleinere, deutlich günstigere Plattformen wie immoads sind wichtige Partner bei der Vermarktung unserer Immobilien.“

Permanente Innovation Um eine 100%ige Marktabdeckung bei der Vermarktung einer Immobilie erreichen zu können, zähle die breite Streuung auf allen namhaften Online-Plattformen, so Pasquali weiter. Aktuell inseriere man auf 40 deutschsprachigen Immobilienplattformen. Die einfache Bedienbarkeit des Suchmodus sei entscheidend, führt Buxbaum weiter ins Tref-

fen, „da sich ein Immobiliensuchender nach dem Test mehrerer Plattformen dann meistens für eine oder zwei entscheidet, wo er gern sucht. Wir merken dies dann an den qualifizierten Anfragen, die auch zu Abschlüssen führen.“ Es werden jene Immobilienplattformen in der Zukunft das Rennen machen, die durch ständige Verbesserungen und innovative Ideen die Immobilienanbieter an sich binden können, ist er überzeugt.

Relevante Daten Ein Anspruch, den sich ein findiger Datenexperte seit einiger Zeit zunutze macht: Roland Schmid, Gründer des DataminingUnternehmens Imabis, verknüpft seit 2012 geschickt alle relevanten Daten bezüglich transaktionsbereiter Objekte zu einer umfassenden Online-Plattform. Die Daten dazu holt er sich – natürlich – aus dem Netz, sprich den gängigen Immobilienplattformen. Ab einer monatlichen Grundgebühr von 150 € können sich Makler bei Imabis registrieren und erhalten Zugang zu einem riesigen Datenfundus: Anzahl der Objekte, Verweildauer im Verkaufsstadium oder Preisniveau sind nur einige der statistischen Kriterien, die den Maklern ihre Arbeit erleichtern sollen. Darüber hinaus können die Kunden die Datenbank zur Marktund Konkurrenzbeobachtung nutzen und entsprechend reagieren – in einer Welt voller Daten wohl ein echtes Asset. gesamtanzah l der verfügb aren ob j ekt e

Österreich Wien Miete 41,4% 57.547 59,2% 23.607 Kauf 58,6% 81.550 40,8% 16.275 Quelle: Imabis, Erhebung per 20.8.2014, das Volumen statistisch auswertbarer Objekte liegt in Österreich gesamt bei Kaufobjekten bei 96,04%, bei Mietobjekten bei 3,96%, bei jenen in Wien gilt ein Pro­ zentsatz von 99,03 (Kaufobjekte), bei Mietobjekten von 0,97%


i m m o: c a pi ta l

Freitag, 12. September 2014

financenetreal:estate – 43

„Offener“ „Grundbesitz Fokus Deutschland“ wird in Gewerbeimmobilien investieren – viele Immo-Fonds sind jedoch noch in Abwicklung

Revival der Immobilienfonds? Frankfurt am Main. 15 Offene Immobilienfonds mit einem Anlagevermögen von gut 15 Mrd. € werden in Deutschland aktuell abgewickelt – sprich zugesperrt. Das ist etwa ein Fünftel der Branche, wie aus Zahlen des deutschen Fondsverbands BVI hervorgeht. Doch es zeigt sich wieder Leben in den Ruinen: Die Deutsche Bank wagt sich erstmals seit 14 Jahren wieder mit einem Offenen Immobilienfonds an den Start. Der „Grundbesitz Fokus Deutschland“, der ab Oktober vermarktet wird, soll breit gestreut in Gewerbeimmobilien auf dem Heimatmarkt investieren.

alte Produkte in der Abwicklung hat. Beim Fonds „Leading Cities Invest“, der in Büro-Immobilien in europäischen Metropolen investiert, wirbt die Gesellschaft mit einem sogenannten Cash Call immer nur so viel Geld ein, wie sie gerade für neue Zukäufe braucht; bisher kamen Finanzkreisen zufolge gut 20 Mio. € zusammen. Fremdkapital wird im Moment nicht gebraucht. An neuen Produktmodellen aus dem Immobilien-Bereich soll auch die von der Fondskrise getroffene SEB arbeiten, wie ein Insider berichtet. (red/APA)

en Gesetzgebung, die nach den Umwälzungen der Finanzkrise eine Mindesthaltedauer der Anteile von zwei Jahren und eine Kündigungsfrist von einem Jahr vorsieht. So sollen Liquiditätsengpässe, die manchen Produkten in der Krise den Garaus gemacht haben, künftig verhindert werden.

Geld nach Bedarf sammeln Den ersten Offenen Immobilienfonds der neuen Generation brachte allerdings nicht die Deutsche Bank auf den Markt, sondern vor einigen Monaten bereits die Fondsgesellschaft KanAm, die noch zwei

© sxc/Ilya Klimanov

Deutsche Bank und KanAm bringen neue Produkte auf den Markt.

In Büro-Immobilien in „Leading Cities“ wie New York investiert der KanAm-Fonds.

Fonds nach neuem Gesetz Es ist das dritte Produkt dieser Art bei der Deutschen Bank – die beiden anderen Offenen Fonds investieren global beziehungsweise europaweit. Und es ist der erste Fonds des Instituts nach der neu-

Bewegung

China Immobilienmarkt

Bank-Risiken

Wien. Manche Marktteilnehmer befürchten, der chinesische Immobilienmarkt könnte zusammenbrechen; dies könnte sich auch negativ auf den Finanzsektor auswirken. „Wir glauben jedoch an eine positive Entwicklung“, so Hayden Briscoe, Director of Asia-Pacific Fixed Income bei AB. „Sofern die Banken genug Zeit bekommen, mit den Problemkrediten fertig zu werden und ihnen der Staat bei Bedarf hilft, wird das Finanzsystem gut durch den neuen Kreditzyklus kommen.“ Banken sind nicht die wichtigste Finanzierungsquelle der Developer: Fast 70% ihres Kapitals stammen aus anderen Quellen, darunter 39% Eigenmittel, 28% Anzahlungen von Kunden – eine Überschuldung liegt nicht vor.

25. 09. 2014 Baden bei Wien Stärken und Potenziale identifizieren > Standortanalyse victor zeigt mit dem 360º Feedback (Führungskräfte-, Mitarbeiter- und Kundenbefragung) die Stärken und Potenziale von Banken. Dabei werden Strategie, Führung, Mitarbeiter, Kunden und Unternehmenskultur analysiert. Ergebnis: klare Handlungsfelder für das Management.

Fortschritte erkennen > Banksteuerung victor zeigt die Dynamik der Weiterentwicklung von Banken und ist eine profunde Basis für das Steigern betrieblicher Performances.

Immofinanz Buwog

Anleihe bepreist Wien. Die Immofinanz AG hat die angekündigte Umtauschanleihe auf Aktien der Buwog AG (financenetreal:estate berichtete) erfolgreich bepreist. Das Volumen beläuft sich auf 375 Mio. €. Die Umtauschanleihe weist einen Kupon von 1,5% p.a. sowie eine Umtauschprämie von 15% auf den Referenzpreis auf. Die durch die Emission generierten Mittel sollen auch zur Rückführung von bestehenden Finanzierungen verwendet werden. (red)

Kongress für exzellentes Banking & Prämierung der erfolgreichsten Banken im deutschsprachigen Raum

victor bewegt

victor bietet ein internationales Benchmarking und eröffnet die Chance auf den begehrten Titel „Bank des Jahres“. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen einer glamourösen Gala am 25.09.2014.

Zeigen, was gut ist > Qualitätssiegel victor ist ein objektives Qualitätssiegel, das an Banken mit heraus-ragender Leistung verliehen wird und vom Mitbewerb differenziert.

Grand Casino Baden, Kaiser Franz-Ring 1, 2500 Baden, AUT ----------10:30

Welcome & Registrierung, Brunch, Besuch der Partnerstände

11:15

Begrüßung und Speed Networking

11:45

Best practice Erfahrungen von internationalen Vorständen ► Dr. Christian Rauscher, GF emotion banking & victor, AUT ► Univ. Prof. DDr. Bernadette Kamleitner, WU Wien, AUT

13:00

Kaffeepause

13:30

World Café: interaktive Beiträge von innovativen Banken: Österreichische Volksbanken-AG, Volksbank Offenburg, Akademie Deutscher Genossenschaften, AEK BANK 1826, CPB Software AG, CRIF Austria, Amrop Jenewein, SANISTRA GmbH, European Systemic Business Competences GmbH

15:00

World Buffet - genießen Sie Köstlichkeiten aus aller Welt

16:00

Best practice Erfahrungen Fortsetzung ► Franz Sebastian Welter, Volksbank Bühl eG, DE ► Dr. Josef Mantl, Al Gore Climate Leader, AUT

victor Gala

Bewegung Stadttheater Baden, Theaterplatz 7, 2500 Baden, AUT ----------17:30

Cocktailempfang & come together

Sichern Sie sich Ihren Platz am Kongress & auf der Gala! Anmeldung und weiterführende Infos:

19:00

victor Gala – Prämierung der erfolgreichsten Banken

www.victorgala.com/anmeldung +43 2252 25 48 45 - 17 andrea.weiss@emotion-banking.at

23:00

emotion banking

Partner ®

ANALYTIK. BERATUNG. INNOVATIVES MARKETING.

Medienpartner

© APA/Georg Hochmuth

Konzepte für Banking Exzellenz

Mit den Besten messen > Wettbewerb

Veranstalter

CEO Eduard Zehetner: „Deutliche Senkung der Finanzierungskosten“.

victor Kongress & Brunch

Inside Your Business. Today.

Showact: Maya Hakvoort, internationaler Musicalstar 21:00

Aftershow & Galabuffet Aftershowparty im „At the Park Hotel“

Die Teilnahme ist für Banker kostenlos. Erkundigen Sie sich nach unserem Begleitprogramm für Ihren Partner.


I m m o: c a pi ta l / i m m o: ser v i c e

44 – financenetreal:estate

Freitag, 12. September 2014

Nischenstrategie Vom Abschichtungsmodell über das Abverkaufs- und Veranlagungsmodell bis zum Vorsorgeobjekt

short

trivium: vier Strategien für Immobilien-Investoren

© Wikimedia/Joergsam/CC BY-SA 4.0

Montenegro: Ausländer stoßen Objekte ab

Wien. Österreichs Immobilienmarkt gilt nach wie vor als stabiler Markt, in dem Anleger mit Rechtssicherheit rechnen können und zuverlässige Renditen möglich sind. „Im Wohnimmobilienbereich sind realistisch Erträge zwischen vier und sechs Prozent erzielbar, vor allem die Wiener Außenbezirke und die Landes- und Bezirkshauptstädte sind solide, langfristige Immobilieninvestments“, sagt Gerhard Mittelbach, der seit heuer bei trivium als Leiter für Vertrieb und Marketing fungiert. Durch die krisenbedingte steigende Nachfrage kam es zudem zu einem kräftigen Preisanstieg – vor allem in den Wiener Innenbezirken –, und aufgrund der aktuell sehr niedrigen Zinssätze steigt die Nachfrage nach Immobilienkrediten weiter. „Zusätzlich bieten auch Gewerbeimmobilien in den österreichischen Regionen interessante Anlagemöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren“, meint Mittelbach. Die Grundlage für den stabilen Immobilienmarkt bildeten die gut verwertbaren Bestandsimmobilien, aber auch eine Unternehmensneugründungsrate von ca. 6%.

Ausländische Besitzer verkauften Immobilien im Wert von 19,1 Mio. €

Podgorica. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben ausländische Investoren 70 Mio. € aus Montenegro abgezogen, um fast ein Viertel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ein Großteil des Geldabflusses – gut 29 Mio. € – entfiel auf die Rückzahlung von Schulden zwischen Unternehmen. 19,1 Mio. € gehen auf das Konto „Verkauf von Immobilien in Montenegro durch ausländische Besitzer“. (APA)

Erstarkte Stein- und keramische Industrie Wien. Die Stein- und keramische Industrie verzeichnete laut einer Branchenumfrage im ersten Halbjahr 2014 ein Umsatzwachstum von 4,95% gegenüber den Vorjahreszeitraum. Die Umsätze stiegen auf 1,575 Mrd. €. Die Zahl der Beschäftigten ist mit 14.129 nahezu konstant geblieben. Das Umsatzwachstum wird unter anderem auf den milden Winter zurückgeführt. Für eine gute Auslastung hätten daneben aber auch die Infrastrukturinvestitionen gemäß Rahmenplänen von ÖBB und Asfinag und die hohe Nachfrage nach Wohnraumschaffung gesorgt, erklärt der Fachverbands-Geschäftsführer Andreas Pfeiler. Seitdem habe die Nachfrage aber deutlich nachgelassen, für das Gesamtjahr wird dennoch ein Plus gesehen. (ag)

„Opportunities” überall Immobilien in den „Entwicklungsgebieten“ wiesen deutlich bessere Renditen und Wertsteigerungsoptionen auf, Investmentopportunities seien aber auf normalem Niveau in ganz Österreich vorhanden. Ein starker Trend im Wohnimmobilienbereich sei das Thema „leistbares Wohnen“. Dies umfasst Kleinwohnungen (30 bis 50 m2), die eine Monatsmiete von 500 bis 600 € nicht übersteigen. Mittelbach dazu: „Wohnungen zur Selbstnut-

Spanien: erstmals seit 2008 höhere Preise

Mittelbach: „Solange es bei Neuverschuldung und Staatsschuldenquote keine Trendumkehr gibt, werden die Preise von ­Sachwerten nicht fallen – es wird weiter zu einem Geldabzug aus Schuldtiteln, also aus Geld & Staatsanleihen, kommen.“

ments in Immobilien in Höhe von 50 Mio. € geplant. Als neuer Standort soll kommendes Jahr Linz hinzukommen. „trivium bietet Investments an, die nach kaufmännischen Grundsätzen wirtschaftlich sinnvoll und verständlich sind“, betont Mittelbach. Der Fokus bei trivium liege auf dem Rendite/Risikoverhältnis sowie auf überschaubaren und kontrollierbaren Einzelinvestments. Die Nischenstrategie bestehe darin, in Bestandsimmobilien zu investieren mit Gesamtinvestmentkosten pro Projekt zwischen 1 Mio. bis 6 Mio. €. Hier herrsche geringer Mitbewerb, denn diese Summen seien zu groß für Privatinvestoren, aber zu klein für Fonds.

zung werden nicht billiger werden – es gibt schlicht zu wenige davon.“ Rückenwind gebe es durch den deutlichen Trend zu ein- bis zwei-Personenhaushalten in ganz Österreich.

Wenig Mitbewerb Das eigenständige Unternehmen trivium wurde 2008 von Walter Gartlgruber gegründet. Mit den drei Niederlassungen in Wien, Bregenz und Klagenfurt sei man in Österreich und den Nachbarstaaten Deutschland und Tschechische Republik mit einer Nischenstrategie tätig. Das verwaltete Volumen beträgt den Angaben zufolge 250 Mio. €, für heuer sind Neuinvest-

Durch starke regionale Netzwerke habe man Zugang zu werthaltigen Immobilien, könne günstig einkaufen und optimiert verwerten, heißt es bei trivium. trivium bietet Investmentstrategien an, die parallel oder singulär eingesetzt werden können, heißt es. Dazu zählen z.B. das „Abverkaufsmodell“ (Kauf, Neu-Organisation des Objekts, Sanierung, Parifizierung, Abverkauf), das „Veranlagungsmodell” (Kauf, Sanierung, Vermietung, laufende Optimierung), das „Abschichtungsmodell“ (Kauf eines sanierten Objekts mit hohem Grad an unbefristet vermieteten Wohnungen, Ausmietung, Verkauf der leeren Wohnungen) und „Anlegerwohnungen“. (lk)

ÖNORM Bauarbeitenkoordinationsgesetz ist überarbeitet

Raiffeisen Fixverzinsung, Stufenzins und Vario-Variante

Wien. Vor Kurzem ist die überarbeitete Version der ÖNORM B 2107 „Umsetzung des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes“ (BauKG) erschienen. Die nunmehr zweiteilige ÖNORM präzisiert das Zusammenwirken mehrerer Bauherren und inkludiert die Leitlinie des Zentralen Arbeitsinspektorats (ZAI) für ortsveränderliche Arbeitsplätze. Ein Beispiel für die Wichtigkeit der Überarbeitung durch das Dienstleistungszentrum für Stan-

Wien. Die Raiffeisen Wohnbaubank AG (RWBB) begibt drei neue Wohnbauanleihen: Die Wohnbauanleihe 2014-2029 Serie 4 (ISIN AT000B020979) hat eine fixe Nominalverzinsung für die gesamte Laufzeit von 2% p.a., diese wird jährlich ausbezahlt. Gesamtfällig ist die Anleihe am 19. September 2029 zum Nennwert. Als zweites wurde die Stufenzins-Wohnbauanleihe 2014-2028 Serie 5 (ISIN AT000B020987) be-

© Mg Handout/EPA/picturedesk.com

Für eine perfekte Zusammenarbeit Drei neue Wohnbauanleihen

Experten für Spaniens Markt wollen noch nicht von Trendumkehr reden.

dards, Austrian Standards: Ab Dezember 2014 halten am Wiener Hauptbahnhof die ersten Fernverkehrszüge. Bis dahin wurden 100 Kilometer Gleise verlegt, fünf Kilometer Straße gebaut und ein neuer Stadtteil für 33.000 Einwohner errichtet. Auf einer derartigen MegaBaustelle ist Koordination oberstes Gebot. Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer müssen gewährleistet sein. Das BauKG gilt für alle Baustellen, auf denen gleichzeitig oder aufeinanderfolgend mehrere Arbeitgeber Personen beschäftigen, und regelt die entsprechende Koordination bei der Vorbereitung und Durchführung der Bauarbeiten; davon unberührt gelten auch die Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes.

Anfang August erschien die Neufassung der ÖNORM B 2107.

Nicht zuletzt durch die Mitwirkung von Experten aus AUVA sowie Zentral- und Bauarbeitsinspektoraten sei eine praxisgerechte Handlungsanleitung zum Gesetz gelungen. Vorlagen gibt es hier: http://bit.ly/1qcD2oH. (lk)

© APA/Helmut Fohringer

Mitarbeit von AUVA und ZAI © APA/Herbert Neubauer

Madrid. Die Immobilienpreise in Spanien sind erstmals seit Beginn der Krise im Jahr 2008 wieder gestiegen. Laut Statistikbehörde INE kletterte der Preisindex IPV im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8%; verantwortlich dafür sei in erster Linie der Neubausektor mit einem Preiszuwachs von 1,9% gewesen. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres seien die Immobilienpreise sogar um 1,7% gestiegen. Von Medien befragte Beobachter des spanischen Immobilienmarkts betonten jedoch, man könne noch nicht von einer Tendenzumkehr sprechen.

© Trivium GmbH

„Im Wohnimmobilienbereich in Österreich realistisch Erträge zwischen vier und sechs Prozent erzielbar“.

Wohnbauanleihen: anrechenbar beim investitionsbedingten Gewinnfreibetrag.

geben, mit einer fixen, in Stufen ansteigenden jährlichen Nominalverzinsung, die in den ersten vier Laufzeitjahren 1,5% p.a. beträgt. In den vier Folgejahren wird eine Fix-Verzinsung von 1,75% ausbezahlt, danach weitere vier Jahre eine jährliche Fix-Verzinsung von 2% und in den letzten zwei Jahren 2,5%. Die Kupons werden auch hier jährlich ausbezahlt. Gesamtfällig ist die Anleihe am 19. September 2028 zum Nennwert. Die Vario-Wandelschuldverschreibungen 2014-2026 Serie 6 (ISIN AT000B020995) verfügt über eine fixe Nominalverzinsung von 2% p.a. bis zum 28. September 2015. Ab dem zweiten Laufzeitjahr bis inkl. 28. September 2026 erfolgt die Festsetzung des Zinssatzes für die jährlichen Zinsperioden jeweils zwei Bankarbeitstage vor Beginn der jeweiligen Zinsenperiode in Abhängigkeit des 12-Monats-Euribors. Der Mindestzinssatz liegt bei 1% p.a., der Maximalzinssatz bei 4%. Gesamtfällig ist diese Anleihe am 29. September 2026 zum Nennwert. Für Privatanleger sind die Zinsen aus Wohnbauanleihen weiterhin bis zu 4% p.a. KEst-befreit.


immo : ma r k e ts

Freitag, 12. September 2014

financenetreal:estate – 45

Uruguay Hauptsächlich Deutsche und Italiener investieren in Punta del Este in hochwertige Objekte mit Meeresblick

short

Latino-Wohnziel am Meer

Schlüsselübergabe von room4rent-Einheiten Wien. Die ÖSW-Gruppe nimmt sich derzeit in mehreren Projekten einer neuen Wohnform an: dem möblierten Kurzzeitwohnen. Unter dem Namen room4rent bieten die neuen Apartments temporären Wohnkomfort. Anfang September wurde das zweite room4rentHaus im Messecarrée Nord, direkt bei der U-Bahn-Station Krieau, offiziell eröffnet und ist seit dem ein Zuhause auf Zeit für die unterschiedlichsten ­Bewohner und ihre Bedürfnisse.

Mehrheit der Käufer sucht Immobilien als Zweitwohnsitz beziehungsweise als Kapitalanlage. wohnungen in erster Meereslinie reichen die Preise je nach Ausstattung von 1.900 € bis zu 5.300 €/ m2. Zweitwohnsitze werden auch am Playa Mansa auf der südwestlichen Seite von Punta del Este am Ufer des Río de la Plata stark nachgefragt; Einfamilienhäuser sind hier für rund 1.500 €/m2 zu haben.

Fritz Haslinger

Hamburg/Punte del Este/Wien. „In den bevorzugten Lagen von Punta del Este in Uruguay registrieren wir ein verstärktes Interesse an hochwertigen Objekten in direkter Meereslage hauptsächlich von deutschen und italienischen Käufern. Neben Europa kommen die ausländischen Interessenten überwiegend aus Argentinien, Brasilien und aus den USA“, sagt Sandra Sofio, Geschäftsführende Gesellschafterin von Engel & Völkers in Punta del Este.

Küstennähe weitaus teurer

Einer der teuersten Plätze Punta del Este ist eine der teuersten Wohngegenden Uruguays. Für Villen am Playa Brava, direkt an der Atlantikküste im Osten von Punta del Este gelegen, zahlen Käufer Top-Quadratmeterpreise von circa 3.000 €. Bei Eigentums-

Volkswagen will in Thailand investieren Wolfsburg. Volkswagen will Medienberichten zufolge eine Mrd. € in den Bau eines neuen Werks in Thailand investieren. Die Behörden in Thailand wollen die Errichtung einer VW-Fabrik rund eineinhalb Autostunden südlich der Hauptstadt Bangkok genehmigen. In dem Werk sollen spätestens ab 2019 Kleinwagen von den Fertigungsbändern rollen. VW hatte im Frühjahr Fördermittel für ein neues Werk in Thailand beantragt. (ag)

© Engel&Völkers

Die Mehrheit der Käufer sucht erstklassige Immobilien als Zweitwohnsitz und Kapitalanlage im oberen Marktsegment in den Ferienorten am Atlantik oder an der Mündung des Río de la Plata. „Für erstklassige Anwesen in Küstennähe mit direktem Meerzugang oder einzigartigem Blick zahlen Käufer in Punta del Este im Schnitt rund 35 Prozent mehr als für Objekte im Inland“, weiß die Uruguay-Expertin.

Punta del Este: Südamerikas „St. Tropez“ ist Heimat für Stars aus Sport und Mode.

Grand Immobilien Mit dem Verkauf der 18 hochwertigen Wohnungen wurde EHL Immobilien beauftragt

Wohnen in Speising – Verkauf hat begonnen

Gute Verkehrsanbindung Die Feldkellergasse liegt im Hietzinger Bezirksteil Speising in unmittelbarer Nähe zum Hietzin-

Das Schloss Hetzendorf mit der dort ansässigen Modeschule ist nicht weit.

OMK 35% des Auftragsvolumens an voestalpine-Partner

Triest Hafenausbau

Automic Im Euro Plaza

Linz/Wien. Der voestalpine-Konzern kann nach dem ersten – bereits ausgelieferten – Auftrag für das russisch-europäische Pipelinevorhaben South Stream und „Rota 3“, einem Pipelineprojekt in Brasilien, heuer bereits den dritten Großauftrag im Pipelinegeschäft verbuchen. 120.000 t sauergasbeständige, hochfeste Röhrenbleche werden für die zweite Röhre von South Stream bis Frühjahr 2015 geliefert. Der South Stream-Auftrag ist von

Triest/Wien. Der Hafen Triest wird um einen dreistelligen Millionenbetrag ausgebaut; dabei geht es nicht nur um moderne Infrastruktur für den Warenumschlag. Der Hafen will auch attraktiver werden für große Kreuzfahrtschiffe, die nicht mehr nach Venedig dürfen. Triest rückte 2013 zum größten Hafen Italiens nach dem Gesamtvolumen der umgeschlagenen Waren auf; 56 Mio. t wurden im vergangenen Jahr umgeschlagen, dies ist ein Plus von 15% gegenüber dem Vorjahr. Triest überholte damit Genua und ist der zehntgrößte europäische Hafen.

Wien. Ab Herbst wird der europäische Firmensitz des internationalen Softwareunternehmens Automic Software im Euro Plaza zu finden sein. Derzeit befindet er sich noch in Wolfsgraben in NÖ, im Euro Plaza 3 gibt es ein Wiener Büro. Nun werden beide Standorte auf 3.300 m2, die sich über die oberen Stockwerke des Euro Plaza 1 erstrecken, zusammengefasst. Beraten hat den Umzug Patrick Schild, Senior Consultant, CBRE Österreich.

Dritter Großauftrag für voestalpine 132 Mio. Euro Sanktionen nicht betroffen. Darüber hinaus laufen aktuell weitere Gespräche für anspruchsvollste Pipelineprojekte. Der Auftrag unterstreiche einmal mehr die seit vielen Jahren bestehende professionelle Partnerschaft von voestalpine Grobblech mit dem russischen Rohrwerk OMK, heißt es seitens voestalpine. Der Lieferzeitraum erstreckt sich von Dezember 2014 bis voraussichtlich Frühjahr 2015. (fh)

Neuer Firmensitz

voestalpine liefert Röhrenbleche für die zweite Röhre von South Stream.

Die Hafenbehörde hat ein Abkommen mit einem Unternehmenskonsortium für den Bau einer logistischen Plattform im Wert von 132 Mio. € abgeschlossen. Die Plattform wird sich auf 125.000 m2 erstrecken, berichteten italienische Medien. Außerdem soll die Mole VII erweitert und das Terminal „Molo Bersaglieri“ verlängert werden. (APA/fh)

© CBRE

© voestalpine

Logistische Plattform

Patrick Schild, Senior Consultant CBRE Österreich, stand als Berater zur Seite.

Alexandra Grimm ist ÖWD-Marketingleiterin

© ÖWD

ger Bad, an „Öffis” stehen die Straßenbahnlinien 60 und 62 sowie die Schnellbahn zur Verfügung. Die U4-Station Hietzing ist in unmittelbarer Nähe, mit den Schnellbahnlinien ist der künftige Hauptbahnhof erreichbar. Zahlreiche Nahversorger, Restaurants, Ärztezentren sowie Kindergärten und Schulen befinden sich auf der Speisinger Straße und im nahe gelegenen AltHietzing. Bekannt ist der Bezirk auch für das Krankenhaus Speising sowie das Schloss Hetzendorf mit seiner Modeschule. Der Immobilienentwickler Grand Immobilien hat exklusiv EHL Immobilien mit dem Verkauf beauftragt. Zusätzlich wird EHL Immobilien Management auch die Verwaltung dafür übernehmen. (fh)

© Wikimedia/Robert Schediwy

Wien. Das Projekt Feldkellergasse im 13. Wiener Gemeindebezirk besteht aus zwei Baukörpern mit insgesamt 18 Wohneinheiten, die sowohl zur Eigennutzung als auch zur Vorsorge erworben werden können. Großteils handelt es sich um 1- bis 3-Zimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen 37 bis 136 m2. Die meisten Wohnungen verfügen über einen Balkon, eine Terrasse oder einen eigenen Garten. Zusätzlich zeichnet sich die Anlage durch großzügige allgemeine Grünflächen aus.

Die Bad Reichenhallerin verfügt über jahrelange Erfahrung im Marketing.

Salzburg/Wien. Alexandra Grimm hat in der Unternehmensgruppe ÖWD Security & Services die Marketingleitung übernommen. Sie zeichnet in dieser Position für alle Vertriebs-, Werbe- und Medienaktivitäten sowie Sponsoring und Event Planung des Familienunternehmens verantwortlich. Vor ihrem Wechsel zum ÖWD war sie im bayerischen Laufen als Marketingleiterin in einem Industriebetrieb tätig, wo sie für das gesamte Marketing sowie Webdesign, PR und Mediaplanung verantwortlich war.

Immobilien-IPO steht in Deutschland bevor Frankfurt. Die TLG Immobilien steht laut Kapitalmarkt-Insidern in den Startlöchern für einen Börsengang. Das Unternehmen werde seine Pläne wohl nächste Woche offiziell machen. Der Eigner der ostdeutschen Gewerbeimmobilienfirma, der Finanzinvestor Lone Star, werde zunächst Aktien im Volumen von rund 500 Mio. € platzieren, heißt es. Inklusive Schulden liegt der Wert der Immobiliengesellschaft bei etwa 1,5 Mrd. €. Lone Star hatte TLG vor knapp zwei Jahren vom deutschen Bund gekauft. Zum gewerblichen TLG-Portfolio, das Lone Star geschluckt hat, gehören rund 800 Büros, Einzelhandelsobjekte und Hotels in Städten wie Berlin und Dresden. (ag)


Pe op l e &Dates

46 – financenetreal:estate

Freitag, 12. September 2014

Neubau Im Erdberger Mais entstehen 1.030 Wohneinheiten, 800 davon als Wohnbauinitiative 2011 der Stadt Wien

short

MGC Plaza: drei mal drei

Scope Ratings: neuer Chief Executive Officer

Runde Zahl: Drei Architekten planen drei Wohnhochhäuser im dritten Wiener Gemeindebezirk.

Torsten Hinrichs wurde zum neuen CEO von Scope Ratings bestellt.

Berlin. Scope Ratings ernennt Torsten Hinrichs zum neuen Chief Executive Officer (CEO). Florian Schoeller, Unternehmensgründer und bisheriger CEO, wird Vorsitzender des Aufsichtsrats. Vor seinem Wechsel zu Scope Ratings war Hinrichs 15 Jahre als Geschäftsführer von Standard & Poor’s (S&P) für das deutschsprachige Europa, Skandinavien und Osteuropa verantwortlich. „Ich bin sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Management und unseren Investoren. Wir wollen Scope gemeinsam als die europäische Ratingagentur erster Wahl und als echte Alternative zur USamerikanischen Konkurrenz etablieren”, so Hinrichs zu seiner Ernennung. (hk)

häuser werden auf dem Dach des Sockels – dem grünen Deck – platziert. Mit begrünten Terrassen auf diesem Sockel werden die Türme miteinander verbunden.

1.030 Einheiten in 1030 Wien Die MGC Plaza wird auf einem 14.600 m2 großen Grundstück stehen, ihre Nutzfläche von 84.300 m2 wird – passend zur Postleitzahl – 1.030 Wohneinheiten beinhalten: 230 frei finanzierte Wohnungen und 800 Wohnungen der Wohnbauinitiative 2011. Mit dieser Initiative hat die Stadt Wien ein zusätzliches, den geförderten Wohnbau ergänzendes Neubauprogramm ins Leben gerufen; es handelt sich dabei um eine besondere Variante des frei finanzierten Wohnbaus, die – durch günstige Darlehen der Stadt Wien – ähnlich vorteilhafte Konditionen für die Mieter wie der geförderte Wohnbau bietet. (hk)

Die MCG Plaza: drei Türme von drei Architekten im dritten Bezirk in Wien.

Subvention Für das künftige Allianz-Stadion wird der SK Rapid von der Stadt Wien mit 26,4 Mio. Euro unterstützt

20 Millionen für den Fußballstadion-Neubau Wien. „Letzte Woche wurden zwei weitere wichtige Beschlüsse für den SK Rapid gefasst: Wir konnten uns die Unterstützung der Stadt Wien in Sachen Finanzierung, und das neue künftige Allianz Stadion als unser Eigentum sichern“, freut sich Rapid-Präsident Michael Krammer.

In Tulln ensteht NÖs größte Messehalle Tulln. Die Messe Tulln bekommt eine neue Messehalle: Mit 6.500 m2 wird sie die größte Messehalle Niederösterreichs und soll bis zu 200 Ausstellern Platz bieten. Im März 2015 soll die neue Halle im Rahmen der Boot-Tulln eröffnet werden. Die Gesamtprojektkosten von insgesamt 15 Mio. € unterstützt das Land Niederösterreich aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung. (red)

einstimmig im Wohnbauausschuss der Stadt Wien beschlossen. Somit wird die SK Rapid Sportstättenbetrieb GmbH nicht mehr Pächter, sondern Eigentümer des Stadions, Grundbesitzer bleibt die Stadt.

Informationsabend geplant

Derweil noch als Rendering: das neu zu bauende Allianz-Stadion in Wien-Penzing.

„Die Stadt Wien unterstützt den Rekordmeister bei seinem gro­ßen, modernen und wichtigen Bauvorhaben. Uns freut es sehr, dass alle im Gemeinderat vertretenen Parteien diesen wichtigen Beschlüssen geeint zugestimmt haben“, meint Rapid-Vizepräsident ­Christoph Peschek. In den kommenden Wochen ist ein Informations­ abend für die direkten Anrainer geplant. (red)

Seestadt Erste Mieter

Projektentwicklung Top-Lage und Top-Infrastruktur

Eröffnung Donaubase

Wien. In der Seestadt Aspern wurden diese Woche im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung die ersten Wohnungen feierlich an die ersten Mieter übergeben. Andreas Treichl, Generaldirektor der Erste Bank, Wiener Städtische Versicherungsverein-Vorstandsvorsitzender Günter Geyer sowie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Herbert Ludl, Vorstandsvorsitzender Sozialbau, hielten die Festreden. (red)

Mödling. Am Rande des Wienerwalds, genauer in Vorderbrühl bei Mödling, entstehen auf einer Gesamtfläche von etwa 13.000 m2 inmitten einer Parklandschaft sieben Wohnhäuser der Architektengruppe BEHF: der Gartenpark am kleinen Anninger.

Wien. Vizebürgermeisterin Renate Brauner eröffnete gestern gemeinsam mit Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher der Donaustadt, das neue Gebäude der „base – homes for students GmbH“, einem Unternehmen der Wien Holding. Das Studierendenheim Donaubase im 22. Bezirk befindet sich in der Nähe der U2-Station Donaustadtbrücke und ist nur ein paar Gehminuten von der Alten Donau und der Donauinsel entfernt. (red)

© Elke Mayr/Wiener Städtische

Stefan Gruze, Investmentbanker und SG & CO Capital Markets-Gründer.

Wr. Städtische General Robert Lasshofer, und Mieterin Marion Schweitzer.

Gartenpark am kleinen Anninger

Top-Lage und Naturnähe Das Projekt der IES ImmobilienProjektentwicklung GmbH zeichnet

Studentenheim

sich durch seine einmalige Lage, Naturnähe und nahezu perfekte Infrastruktur aus. Jedes Gebäude soll neun bis zwölf Wohnungen – jede mit Autostellplatz sowie Terrasse, Balkon oder Eigengarten – in den Größen 50 bis 155 m2 bieten. Der Vertrieb der 29 Eigentumswohnungen hat bereits Anfang September begonnen, die Vermarktung weiterer 48 Mietwohnungen soll 2015 durch IG Immobilien Management folgen. (ag/hk)

© Ludwig Schedl

© SG&CO/Photo Simonis Wien

Aspern-Kick-off

© David Bohmann

Damit ist es beschlossene Sache, dass die Stadt Wien – wie schon per Grundsatzbeschluss geplant – den Verein mit insgesamt 26,4 Mio. € subventioniert. Knapp 20 Mio. € sind für den Neubau vorgesehen, der Rest fließt in das Trainingszentrum und in die Akademie. Auch der Baurechtsvertrag wurde

© Allianz

26,4 Millionen von der Stadt

Gruze gründet neues Finanzinstitut SG & CO

Wien. Investmentbanker Stefan Gruze hat gemeinsam mit institutionellen Investoren aus Österreich das Finanzinstitut SG & CO Capital Markets GmbH (SG & CO) mit Sitz in Wien gegründet. SG & CO verfüge über ein internationales Netzwerk aus führenden Investmentbanken und Rechtsanwaltsgesellschaften sowie Rating- und Investor RelationsAgenturen; man wolle österreichische mittelständische Unternehmen vor allem im Rahmen von Börsengängen, Kapitalerhöhungen und Unternehmensanleihen beraten, heißt aus dem Unternehmen. Im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeiten hat Gruze mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Europa bei der erfolgreichen Durchführung von Kapitalmarkttransaktionen beraten. (hk)

© MGC Wien

© Christina Häusler

Wi e n. In der Entwicklungszone „Erdberger Mais”, genauer im Bereich Döblerhofstraße/AnneFrank-Gasse/Leopold-Böhm-Straße/Modecenterstraße sollen drei Wohnhochhäuser entstehen: auf urbaner Sockelbebauung mit großzügigen quartiersübergreifenden Durchgängen über grüne Höfe und einen zentralen Festplatz. Basis für die Planung der MGC Plaza ist das Siegerprojekt von studiovlay . streeruwitz gemeinsam mit den zweitund drittplatzierten Rüdiger Lainer + Partner und BEHF Architekten. Die drei Hochhäuser werden so angeordnet, dass sich Durchblicke sowohl auf Straßenniveau als auch aus den Türmen öffnen: Ein Trio unterschiedlicher Häuser, die dasselbe „Kleid“ tragen werden: den Freiraum-Mantel aus Loggien, Balkonen und Wintergärten. Punkt, Scheibe, Stein sind die spezifischen „Charaktere“ der Türme. Die Gemeinschaftsflächen der Hoch-

In Top-Lage bei Mödling entsteht das Wohnprojekt Gartenpark am kleinen Anninger.

Wiens Vize Renate Brauner eröffnete das Studierendenheim Donaubase.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 12. SEPTEMBEr 2014 – 47

NEUE GRUPPENBESTEUERUNG

Abgabenänderungsgesetz bringt eine Ausdünnung der Gruppenbesteuerung Seite 51

EIN FLUGHAFEN WIRD PRIVAT © Schönherr

© SOT Treuhand

advisory Schönherr hat bei der Privatisierung des Flughafens Ljubljana beraten Seite 52

TOP-JOB ANNA HAMMERSCHMIDT © Wirtschaftsuniversität Wien

Selbstanzeige: nur noch ein paar Tage …

short

© RAK Wien (2)

Kostenlose App für die Anwaltssuche

Hier gibt’s ein Suchverzeichnis aller in Wien tätigen Rechtsanwälte.

Wien. Die Rechtsanwaltskammer Wien hat für iPhone und Android eine kostenlose Smartphone-App für die Anwaltssuche mit einer Liste aller in Wien tätigen Rechtsanwälte veröffentlicht. Es kann zudem der Link zu GoogleMaps für den Weg zur jeweiligen Kanzlei abgerufen werden. Außerdem sind per App auch die Daten der kostenlosen Ersten Rechtsanwaltlichen Auskunft, des Klientenservices und die Telefonnummer des rechtsanwaltlichen Notrufs abrufbar. (pj) www.rakwien.at

ZVR Verkehrsrechtstag am 18.9. an der WU

© APA/Barbara Gindl; TPA Horwath

Wien. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen des Verwaltungsrechts, des Schadenersatzrechts und des Verkehrsrechts auszutauschen. Dabei stehen auch die Erfahrungen mit den neuen Verwaltungsgerichten im Blickpunkt. www.verkehrsrechtstag.at

Das Neue Arbeiten (DNA) in der Praxis

Veronika Seitweger von TPA Horwath: „Ab 1. Oktober werden die Regelungen zur strafaufhebenden Selbstanzeige in zwei wesentlichen Punkten verschärft.“

© Foto Mitterer

Zeitdruck Wer gerade eine Selbstanzeige vorbereitet, sollte ohnehin – nämlich vor Entdeckung der Tat – handeln. Wer aber noch keine Entscheidung getroffen hat, sollte sich dafür nicht zu lang Zeit lassen. Die Steuerberater-Branche erwartet eine wahre „Anzeigenwelle“ vor dem Inkrafttreten der Novelle am 1. Oktober. Seite 52 K. Braun ist beim Smart Afternoon am 2.10. als Rechtsexpertin präsent.

Öffentliches Auftragswesen Fokus auf BBG-Projekte

Superlative Es geht um den größten Flughafen der Welt

Bechtle-GF Robert Absenger leitet 6 Standorte mit rund 130 Mitarbeitern.

Wien. Ein halbes Jahr nach der Verschmelzung der Bechtle GmbH, der Sitexs-Databusiness IT-Solutions GmbH und der HTH Consulting GmbH zu einem österreichweit tätigen Systemhaus ist die praktische Umsetzung abgeschlossen. Bechtle ist bereit für kräftiges Wachstum und weitere Expansion. Im Blickpunkt stehen insbesondere Projekte der Bundesbeschaffungsgesellschaft BBG. Im Geschäftskundensegment adressiert das Systemhaus neben mittelständischen Unternehmen verstärkt internationale Konzerne, die von den europaweiten Logistikprozessen von Bechtle profitieren. Seite 49

Technologie-Consulting für Dubai

© EPA/Ali Haider

Bechtle setzt auf die Verwaltung

© Bechtle/Nils Heller

Wien. Mit dem Thema des Neuen Arbeitens – kurz „DNA“ – beschäftigt sich der von Marcus Izmir und Christiane Bertolini organisierte Smart Afternoon am 2.10. von 14 bis 20 Uhr in der Ottakringer Brauerei (1160 Wien). „Fakt ist: Gerade Alleinerzieher sind oft auf einen Job angewiesen und wären sehr gute Mitarbeiter, doch um ihren Job machen zu können, braucht es flexible Arbeitsmodelle“, sagt die auf Familienrecht spezialisierte Rechtsanwältin Katharina Braun. „Das Absitzen von starren Zeitvorgaben sollte immer mehr der Vergangenheit angehören.“ (pj) rechtsanwaeltin-braun.at

Das „Beratungsobjekt“ ist der in einigen Jahren weltweit größte Flughafen.

Frankfurt am Main. Die Altran Group berät seit 2013 den künftig größten Flughafen der Welt, „Dubai World Central“ (DWC), in allen Fragen neuester Technologien und unterstützt das Luftverkehrszentrum des Flughafens bei der Entwicklung von Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsdiensten (MRO-Services). Zudem ist Altran für die Qualifikation von Ingenieuren, Technikern und Managern verantwortlich und vertritt den Flughafen gegenüber Mietern. Für angehende Infrastrukturplaner ist das 10 km2 große Areal des künftigen „Drehkreuzes der Welt“ von höchstem Interesse. Seite 50


A DV I SOR Y: TOPTR E N D S

48 – advisory

Freitag, 12. September 2014

Service für Schuldbewusste Die Verschärfung der Regeln für reuige Steuersünder tritt am 1. Oktober in Kraft

short

Steuer: Die Selbstanzeige wird (deutlich) teurer

© Wolf Theiss/Michael Himml

Wolf Theiss berät I & T beim China-Deal

Wien. Reuige Steuersünder, die sich selbst anzeigen, kommen bald nicht mehr so leicht ganz ungeschoren davon: Ab dem 1.10. wird das Finanzstrafgesetz verschärft. Bisher war es in bestimmten Fällen möglich, im Zusammenhang mit einer Abgabenart (zB USt oder KöSt) auch mehrmals Selbstanzeige zu erstatten. Das Finanzstrafgesetz stellte die strafaufhebende Wirkung dieser wiederholten Selbstanzeigen grundsätzlich nicht infrage, schrieb jedoch einen 25%igen „Abgabenzuschlag“ vor. Diese Möglichkeit wurde durch die Neuregelung nunmehr ersatzlos gestrichen: Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist ab dem 1. Oktober nur mehr dann möglich, wenn nicht schon einmal eine Selbstanzeige hinsichtlich desselben Abgabenanspruchs erstattet wurde.

Chinaspezialistin Alice Meissner hat Investor Xingyu Automotive beraten.

Wien. Der österreichische Automobilzulieferer I & T GmbH in Siegendorf, Burgenland, hat im Rahmen des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung einen starken strategischen Partner gefunden: die für Automobilbeleuchtung bekannte und an der Börse Shanghai gelistete Changzhou Xingyu Automotive Lighting Systems Co. Ltd, die mit I & T große Pläne hat. Als österreichischen Rechtsberater für die Transaktion wählte Xingyu dabei Wolf Theiss. Die Kanzlei hat in den vergangenen Jahren im Rahmen ihrer „China-Initiative“ mehrere chinesische Klienten bei Akquisitionen in Österreich und im CEE/SEE-Raum vertreten. Wolf Theiss Partner Christian Hoenig hat die Transaktion gemeinsam mit Rechtsanwältin Alice Meissner, einer Chinaspezialistin, betreut. (pj)

Ab dem 1. 10. wird bis 33.000 € ein fünfprozentiger Strafzuschlag fällig, bis zu 100.000 € sind es 15 und bis zu 250.000 € 20%.

Die Gangart wird schärfer Auf den ersten Blick erscheint die Neuregelung wenig dramatisch. Überlegt man jedoch, wie komplex und dadurch fehleranfällig betriebliche Rechnungswesen oft sind und wie leicht es dadurch zu versehentlichen Abgabenverkürzungen kommt, stellt sich die Situation anders dar. Denn aus welchem Grund auch immer: Eine weitere (nachträgliche) Selbstanzeige ist nicht mehr strafbefreiend. Wird sie dennoch erstattet, stellt sie lediglich einen Milderungsgrund dar. Die aktuelle Novelle des Finanzstrafgesetzes muss daher zu einem Umdenken führen. Ist eine Selbstanzeige hinsichtlich einer Abgabenart erforderlich, ist eine umfassende Vorbereitung sowie eine vollständige Aufarbeitung sämtlicher Sachverhaltselemente unumgänglich. Künftig wird bei

© Mazda Rainer/www.lukasbeck.com

Dienstwagen: Fahrzeug­ Handel wehrt sich

Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels.

Selbstanzeigen im Zusammenhang mit vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Finanzvergehen, die erst nach Ankündigung bzw Bekanntgabe z.B. einer Außenprüfung oder Nachschau erstattet werden, nur dann eine strafaufhebende Wirkung zuerkannt, wenn ein Zuschlag zu den verkürzten Abgaben entrichtet wird. Bis zu einem Betrag von 33.000 € wird ab Oktober ein fünfprozentiger Strafzuschlag fällig, bis zu 100.000 € sind es 15 und bis zu 250.000 € 20%. Wer noch höhere Steuerschulden hat, muss davon zusätzlich 30% Strafe zahlen. „Wird im Rahmen einer Selbstanzeige lediglich ein fahrlässig begangenes Delikt angezeigt, kommt der dargestellte Strafzuschlag nicht zur Anwendung“, sagt Veronika Seitweger von TPA Horwath: „Es wird daher zukünftig in diesem Bereich vermehrt auf die Formulierung in der Selbstanzeige ankom-

men, um einen allfälligen Strafzuschlag zu vermeiden.“ Leichte Fahrlässigkeit liegt etwa bei Buchungsfehlern vor. Die gute Nachricht: Ins Gefängnis müssen erstmalige Selbstanzeiger weiterhin nicht. Durch die Eigenanklage ersparen sie sich ein Finanzstrafverfahren mit möglichen Haftstrafen bis zu 10 Jahren.

150 Mio. € fürs Budget? Dieser Tage könnte es daher zu einer „Anzeigenwelle“ kommen, wird in der Branche erwartet. Die Steuerberater informieren derzeit ihre Kunden dringend über die anstehenden Änderungen bzw. laden zu einschlägigen Veranstaltungen ein. Das Finanzministerium rechnet mit „Vorzieheffekten“ von zusätzlichen rund 150 Mio. € für das heurige Budget. Ab 2015 sollen die strengeren Regeln dem Fiskus

Ausschreibungen CMS realisiert neuen e-Guide zum öffentlichen Vergabewesen

Europa regelt die Beschaffung Wien. Im öffentlichen Beschaffungswesen steckt viel Geld: Direkte Aufträge durch Regierungen und staatliche Unternehmen machen in denn OECD-Ländern durchschnittlich 12% des BIP aus, in manchen Staaten ist dieser Anteil durch die Ausgaben der staatseigenen Versorgungsbetriebe sogar doppelt so hoch. Für die Sicherstellung von Qualität und Fairness im Wettbewerb

um öffentliche Ausschreibungen sowie bei der Lieferung von Leistungen im Dienste von Regierungen und Steuerzahlern spielen daher die rechtlichen Rahmenbedingungen eine große Rolle. Im April 2014 traten neue EURichtlinien zum Vergabewesen in Kraft. Manche Länder haben diese teilweise bereits – noch lange vor der Frist April 2016 – in ihrer nationalen Gesetzgebung antizipiert.

© CMS

Wien. Der österreichische Fahrzeughandel spricht sich gegen den von Wifo-Chef Karl Aiginger vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung aufs Tapet gebrachten Vorschlag zur Streichung der steuerlichen Begünstigung bei Dienstwagen aus. Burkhard Ernst, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer, warnt: „Das hätte nämlich zur Folge, dass Arbeitnehmer vermehrt ihre privaten Fahrzeuge nutzen würden. Das brächte erhebliche ökologische Nachteile, da diese Fahrzeuge erfahrungsgemäß überwiegend älter sind als meist neue Dienstwagen. Dabei spielt auch der Sicherheitsfaktor eine wesentliche Rolle.“ Derzeit sind für Arbeitgeber in Österreich Fahrzeugkosten für Pkws und Kombis (aus Anschaffung, Ausstattung, Betrieb) laut Steuerrecht bis maximal 40.000 € absetzbar. „Des Weiteren wird durch den Ankauf neuer Dienstwägen die Konjunktur angekurbelt“, bringt Ernst ein weiteres Argument aus der Wirtschaftspraxis vor. „Dieser Konjunkturimpuls würde dann wegfallen.“ (pj)

© dpa/Armin Weigel

Die Selbstanzeigen„welle“ der Steuersünder läuft schon – denn am 31. September ist es zu spät …

Bernt Elsner, Leiter der CMS Procurement Group, hat einen neuen e-Guide ediert.

Während innerhalb Europas also eine Harmonisierung der Vergaberegelungen zu beobachten ist, gibt es nach wie vor große Unterschiede in den einzelnen Ländern.

Der e-Guide zum Thema CMS hat vor Kurzem zu Ausschreibungsverfahren und -wettbewerben, Schwellenwerten, etc. einen (englischsprachigen) Public Procurement Guide ediert. Herausgeber Bernt Elsner, Leiter der CMS Procurement Group: „Das öffentliche Vergabewesen prägt Wirtschaftsaktivitäten und öffentliche Dienstleistungen in und außerhalb der EU. Unser Guide beschreibt die wichtigsten Regelungen und Verfahren für öffentliche Auftraggeber und Anbieter. Die Vergabespezialisten beschreiben die Rahmenbedingungen, unter denen der Wettbewerb um öffentliche Vergaben stattfindet. Insbesondere wurden auffallende Ähnlichkeiten und wichtige Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern herausgearbeitet.“ (pj) http://bit.ly/WMxtjI

dann Jahr für Jahr 30 Mio. € mehr bescheren.

Kurzer Blick zum Nachbarn Selbstanzeigen sind spätestens seit Uli Hoeneß auch in Deutschland ein großes Thema, und die Wirtschaft fürchtet negative Folgen der auch beim Nachbarn geplanten Verschärfungen bei der strafbefreienden Selbstanzeige von Steuerhinterziehern. „Das geht an der Unternehmenspraxis vorbei“, bemängelt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Markus Kerber. Fast jede Korrektur werde aber automatisch als Selbstanzeige gewertet. „Dadurch werden Unternehmen bereits heute unnötig kriminalisiert“, beklagt Kerber. Durch schärfere Voraussetzungen für die Selbstanzeige drohe sich das Problem weiter zu verschärfen. (pj)

Service Buchtipp

Ingenieur ist nichts zu schwör Wien. Trotz bester Ausbildung, umfassendem Expertenwissen und besonderen Fähigkeiten hinsichtlich des Verstehens und Lösens vielschichtiger Probleme sind Ingenieure in Führungspositionen eine Rarität. In seinem neuen Buch „Ingenieure an die Schalthebel“ (Linde Verlag, ISBN 978-3-7093-0558-4, 24,90 €) zeigt Gerfried Zeichen auf, warum eine technische Ausbildung besonders für Unternehmensführung qualifiziert. Denn gerade in Industrieunternehmen oder Firmen mit unterschiedlichsten internationalen Standorten müssen Führungskräfte nicht nur über Kennzahlen und Businesspläne Bescheid wissen, immer öfter werden technische Zusammenhänge und nachhaltige Denkansätze in Entscheidungen miteinbezogen. Und hier punkten Führungsingenieure: Ihre analytische Arbeitsweise lässt sie mit komplexen Fragestellungen, Unsicherheiten und Zielkonflikten unter schwierigen Rahmenbedingungen methodisch umgehen. (pj) www.lindeverlag.at


A DV I SOR Y: I T

Freitag, 12. September 2014

advisory – 49

Erfolgsstrategie Bechtle setzt nach der Fusion auf die effiziente Vernetzung der sechs heimischen Systemhäuser als Geschäftsmodell

Öffentliche Verwaltung im Fokus Die praktische Umsetzung der Verschmelzung dreier Firmen zu einem österreichweit tätigen Systemhaus ist abgeschlossen. Wien. Ein knappes halbes Jahr nach dem Zusammenschluss der Bechtle GmbH, der Sitexs-Databusiness IT-Solutions GmbH und der HTH Consulting GmbH ist das Unternehmen für kräftiges Wachstum und weitere Expansion bereit. „Uns ist bewusst, dass wir die Latte hoch legen, aber unser Ziel,

„Das positive Feedback unserer Kunden und Partner bestätigt den eingeschlagenen Weg.“ ROBERT ABSENGER

unter die drei größten Systemhäuser in Österreich aufzusteigen, ist durchaus realistisch“, sagt BechtleGeschäftsführer Robert Absenger. Weder die Marktbedingungen noch die Aufstellung des Unternehmens seien vergleichbar mit dem Start von Bechtle in Österreich vor rund fünf Jahren. „Wir haben aufgrund unseres Expertenwissens, unserer strategischen Herstellerallianzen, der aktuellen Marktlage und der

Finanzkraft der Bechtle AG beste Voraussetzungen, um sowohl organisch als auch durch Übernahmen von Marktbegleitern zu wachsen.“ Damit folgt Österreich dem strategischen Wachstumskurs der Bechtle AG, die sich seit der Gründung im Jahr 1983 zu einem der größten IT-Dienstleistungs- und Handelsunternehmen Europas mit über 6.200 Mitarbeitern und rund 2,3 Mrd. € Umsatz entwickelt hat.

vitale Bedeutung ausreichender Liquidität für die Bewältigung eines oder mehrerer paralleler Großprojekte heraus. „Finanzengpässe zwingen viele kleine und mittlere Systemintegratoren trotz guter Mitarbeiter und interessanter Kunden in die Knie. Wir sind offen für weitere Akquisitionen und führen laufend Gespräche, denn viele Unternehmen könnten sich eine Zukunft im BechtleVerbund durchaus vorstellen.“

Fokus auf BBG-Projekte Mit österreichweit sechs Standorten und rund 130 Mitarbeitern, darunter über 70 zertifizierte System Engineers, ist das Bechtle ITSystemhaus Österreich seit dem Merger gut aufgestellt, und es bestehen enge Allianzpartnerschaften mit allen großen IT-Herstellern. Neben dem umfangreichen Produkt- und Serviceportfolio bietet das Unternehmen feines ExpertenKnow-how in den Bereichen Security, Virtualisierung, Storage & Backup sowie Lizenzconsulting. So verfügt das österreichische Bechtle IT-Systemhaus z.B. über den höchsten Partnerstatus bei allen Virtualisierungspartnern wie VMware, Veeam, Citrix, DataCore und Microsoft. Durch den Fokus auf Dienstleistungen erreicht Bechtle einen überdurchschnittlich hohen Wertschöpfungsanteil. Im Bereich des öffentlichen Auftragswesens ist das Bechtle IT-

Ein kurzer Blick voraus

© Bechtle/Nils Heller

Paul Christian Jezek

Bechtle-GF Robert Absenger: in Österreich mit 130 Mitarbeitern flächendeckend.

Systemhaus mit einer 40-köpfigen Spezialisteneinheit in der Neckarsulmer Konzernzentrale und einem eigenen Team vor Ort in Österreich hervorragend positioniert. „Wir können jedes Projekt planen, implementieren und supporten. Es gibt nur eine Handvoll Anbieter, die Vergleichbares leisten können“, ist Robert Absenger überzeugt. Im Blickpunkt stehen insbesondere Projekte der Bundesbeschaffungsgesellschaft BBG.

Im Geschäftskundensegment adressiert das Systemhaus neben mittelständischen Unternehmen verstärkt internationale Konzerne, die von den europaweiten Logistikprozessen von Bechtle profitieren.

Liquidität wird wichtiger „Durch unsere finanzielle Solidität sind wir in der Lage, kapitalintensive Projekte durchzuführen“, streicht der Geschäftsführer die

Bechtle ist grundsätzlich mit einem dichten Netz an IT-Systemhäusern aktiv. „Durch das Geschäftsmodell der effektiven Vernetzung der Systemhäuser können wir auf die Infrastruktur und ergänzendes Know-how der Bechtle Gruppe sowie ihrer Competence Center zugreifen und unsere Schlagkraft noch weiter erhöhen“, erklärt Absenger. „So haben wir bereits kurz nach der Neuaufstellung gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland wie etwa mit den SharePoint-Spezialisten des ITSystemhauses Weimar oder im Bereich Managed Cloud Services mit dem Bechtle Rechenzentrum in Friedrichshafen wichtige Kundenprojekte realisiert.“ Und in Zukunft? „Mit dem Rückenwind des Mutterkonzerns und lokalen Teams werden wir unsere Ziele sicher erreichen.“ www.bechtle.at

BMD Business Software Profitool optimiert Belegverarbeitung, Kommunikation und Information; Unternehmen sparen Zeit und Geld

Papierlose Buchhaltung setzt sich durch BMD-Chef Wieser: „Steuerberatungskanzleien profitieren besonders von den Entwicklungen in der digitalen Belegverarbeitung.“ in der digitalen Belegverarbeitung hätten in den letzten Jahren besonders die Steuerberatungskanzleien profitieren können, schildert Wieser; der Vorteil liege im ständigen und sofortigen Zugriff auf die Originalbelege.

PROMOTION

Über BMD

Wenn Zeit Geld ist Die jahrzehntelange Erfahrung und eine ausgereifte Software bilden die Grundlage für das flexible Effizienztool aus der Schmiede des heimischen Marktführers, das jede Art der papierlosen Belegverarbeitung unterstützt. Die bei jedem Buchungsvorgang automatisch archivierten, digitalen Belege können dabei aus jedem Element – gleich ob nun Konto, Journal, Kostenstelle oder Anlagegut – in der Steuerberatungskanzlei des Unternehmens direkt abgerufen werden. Auch der Mandant hat Zugriff, sowohl chronologisch nach der Belegart, als auch einzeln über die Volltextsuche – oder ganz einfach über die Positionen des Kontoblatts.

So einfach wie nur möglich

Ferdinand Wieser, GF BMD: „Digitale Belegverarbeitung bringt Steuerberatern Kosteneinsparung.“

INFORMATION

Weiterer Vorteil: Ein eigenes Scanprogramm vereinfacht die Erfassung. „Uns war es wichtig, den Kunden ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, das alle Datenaufbereitungsformen inkludiert“, erzählt Wieser. Alles könne erledigt werden, „von der lernfähigen OCR-Datenauslesung

© BMD (2)

Steyr. „Gegenwärtig erleben wir auch im bisher sehr traditionellen Arbeitsbereich der Buchhaltung aufgrund der digitalen und damit papierlosen Belegverarbeitung einen rapiden Wandel“, konstatiert BMD Systemhaus-Chef Ferdinand Wieser. Ein Traditionswechsel, der dem Softwareprofi beweist, dass sich der technologische Fortschritt in keinem Bereich aufhalten lässt und die Veränderungen vieler Arbeitswelten, die vor rund vierzig Jahren begonnen haben, ungebremst voranschreiten. „Unternehmen, die noch nicht auf die Möglichkeiten setzen, die die papierlose Belegverarbeitung bietet, verlieren so einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil.“ Von den Entwicklungen

Papierloses Buchen und Auswerten ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

über die automatische QR-CodeÜbersetzung nach der Stuzza-Norm bis hin zum automatischen Import von vollelektronischen Rechnungen im EB-Interface-Format in den Verbuchungsstapel“. Somit stehen alle derzeit möglichen Optimierungsinstrumentarien zur Verfügung. PDF-Rechnungen, die über E-Mail eingegangen sind, werden darüber hinaus direkt über Drag & Drop in den Buchungsstapel eingespeist.

Mailgesteuerte BWA-Analyse Doch das Steyrer System kann noch mehr: Mit der webbasierenden Mandanten-Kommunikationsplattform BMD.com können

Steuerberater ihre Klienten schnell informieren; auch die Kommunikation läuft über das neue Tool. „Nachdem der Mandant seine digitalen Belege in die Databox des Kanzleiservers übertragen hat, und diese verbucht worden sind, stehen ihm seine Daten über die Kommunikationsplattform direkt zur Verfügung“, so Wieser. „Mit einem Touch auf den Link, der im Fertigstellungsmail der Monatsbuchhaltung enthalten ist, kann dieser auf seinem Tablet oder Smartphone seine Betriebszahlen – von der kumulierten Übersicht bis zur einzelnen Belegzeile – analysieren.“ Top: Bei papierloser Buchhaltung kann bis zum Originalbeleg Einsicht genommen werden.

BMD wurde 1972 gegründet. Das Unternehmen hat sich in den letzten vier Jahrzehnten vom universellen EDV-Anbieter zu einem führenden österreichischen Hersteller von hochwertiger Business-Software für die Bereiche Buchhaltung, Kostenrechnung, Controlling, Lohn & HRM, ERP und CRM weiterentwickelt. Über 25.000 Kunden in A, CH, D, CZ, H und SLO verlassen sich auf BMDLösungen für Unternehmen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die BMD Business Software zeichnet sich besonders durch ihre Komplexität und einfache Anpassbarkeit an unterschiedlichste Kundenanforderungen aus. Im IKT-Branchenranking der Computerwelt erreicht BMD (Basis: Jahresumsatz 2013) den 9. Platz. Kontakt Wenn Sie mehr über die papierlose Buchhaltung der BMD wissen wollen, besuchen Sie uns auf www.bmd.com oder vereinbaren Sie einfach einen Termin: BMD Verkauf, Tel: +43 50883-1272 Wir freuen uns, Ihnen die Vorteile der neuen BMD-Lösung bei Ihnen vor Ort ganz unverbindlich präsentieren zu können. BMD SYSTEMHAUS GESMBH Sierninger Straße 190 A-4400 Steyr Tel: +43 50 883-0 Fax: +43 50 883-66 Mail: bmd@bmd.com Web: www.bmd.com


A DV I SOR Y: I N TE R N ATI O N A L

50 – advisory

Freitag, 12. September 2014

Studienobjekt Infrastruktur, Hightech, Engineering, Consulting: Der bald global größte Flughafen der Welt hält zahlreiche Herausforderungen parat

Dubai World Central: „Schiere Ballung von Technologien“

Das Top-Beratungsunternehmen für Innovation und High-Tech-Engineering-Services Altran hat sich am DWC umgesehen. MARKUS ROSS

Der Zeitraffer-Effekt Herr Professor Gaspers, warum ist Dubai interessant für angehende Infrastrukturplaner? Lutz Gaspers: Meine Studenten interessieren sich weniger für Details von Konstruktion und Engineering, sondern für die wirtschaftliche Planung einer Infrastruktur. Man kann dem, was wir an der Hochschule theoretisch vermitteln, in Dubai förmlich dabei zusehen, wie es Realität wird. Kommt man alle paar Wochen nach Dubai, stellt sich fast schon der Zeitraffereffekt ein. Wo heute noch Wüste ist, werden im Expo-Jahr 2020 moderne Stadtteile das Bild prägen. Für uns Infrastrukturplaner ist es dabei spannend, zu sehen, wie einzelne Elemente, darunter Kanalisationen, Straßen, Start- und Landebahnen oder Einkaufszonen mit unzähligen Hallen für Passagierabfertigung und Flugzeugwartung, zusammenwachsen. Das gesamte Areal des Flughafens hat etwa die sechsfache Größe des größten deutschen Flughafens in Frankfurt. Sehen Sie am DWC Vorteile gegenüber europäischen Drehkreuzen? Gaspers: Wer das Glück hat, auf der ‚grünen Wiese‘ bauen zu kön-

© EPA/Ali Haider

Frankfurt am Main. Die Altran Group berät seit 2013 den künftig größten Flughafen der Welt, „Dubai World Central“ (DWC), in allen Fragen neuester Technologien und unterstützt das Luftverkehrszentrum des Flughafens bei der Entwicklung von Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsdiensten (MRO-Services). Zudem ist Altran für die Qualifikation von Ingenieuren, Technikern und Managern verantwortlich und vertritt den Flughafen gegenüber Mietern. Dieses Engagement weckt auch das Interesse von Universitäten: Kürzlich ermöglichte Altran 40 Studierenden der Studiengänge Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement der Stuttgarter Hochschule für Technik einen Besuch des 140 km2 großen Areals des künftigen „Drehkreuzes der Welt“. Über seine Exkursion mit den Studierenden sprach der AltranMarketingverantwortliche Markus Ross mit Prof. Lutz Gaspers, Studiendekan des Masterstudiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement.

Nach endgültiger Fertigstellung (ca. 2025) soll der dann weltweit größte Flughafen jährlich 160 Millionen Passagiere abfertigen sowie rund 12 Millionen t Luftfracht umschlagen.

dass große Fluggesellschaften zum DWC umziehen. Allerdings dürfte der Flughafen als zentraler Umschlagplatz an Bedeutung gewinnen, vor allem wegen der günstigeren Gebühren, die die dortigen Lohnstrukturen ermöglichen, und des billigeren Kerosins.

nen, kann die Abläufe am Flughafen von Anfang an optimal auf heutige technologische und regulatorische Bedingungen ausrichten. Gegenüber den älteren Umschlagplätzen in Europa werden dort die Übergangszeiten kürzer ausfallen, und auch Güter schneller umgeschlagen werden können. Insbesondere der Gütertransfer vom Schiff ins Flugzeug soll sich von einigen Tagen auf vier Stunden reduzieren. Trotz der Vorteile haben die Wüstenstaaten aber auch mit widrigen Rahmenbedingungen zu kämpfen; dort müssen Hallen permanent gekühlt und Begrünungen täglich bewässert werden. Außerdem erhöhen Staub und Sand die Kosten für zusätzlich erforderliche Reinigungsarbeiten.

„Man kann dem, was wir theoretisch ver­ mitteln, in Dubai förmlich dabei zusehen, wie es Realität wird.“

Drohen europäische Flughäfen dadurch ins Hintertreffen zu geraten? Gaspers: Ich rechne mit keinen direkten negativen Auswirkungen für europäische Flughäfen. Wenn kein Bedarf da ist, nützt auch das größte Drehkreuz nichts – derzeit warten die Dubaier noch darauf,

LUTZ GASPERS DEKAN HOCHSCHULE FÜR TECHNIK STUTTGART

Spricht das nicht für einen Umzug der Airlines nach Dubai? Gaspers: Prinzipiell schon, allerdings sieht man ja auch an China,

DER FLUGHAFEN DWC 2014 – UND WIE ER 2025 AUSSEHEN SOLL eigentlichen innenliegenden Flughafen DWC auch satellitenartige Einrichtungen für Logistik (Dubai Logistics City, 25 km2), Luftfahrtforschung und -entwicklung, Luftfahrtindustrie sowie Luftfahrtservice- und Wartungsfirmen (Aviation City, rund 12 km2), dazu Residential City und Golf City sowie eine gemischte Commercial City (mit bis zu 800 möglichen Hochhäusern) umfassen. Der Flughafenstandort ist projektiert als Arbeits- und Wohnstätte für mehr als 800.000 Menschen. Nach endgültiger Fertigstellung (ca. im Jahr 2025) soll der Flughafen nach der neuesten Berechnung jährlich 160 Mio. Passagiere abfertigen sowie rund 12 Mio. t Luftfracht umschlagen.

Wie bewerten Sie die Geschwindigkeit, mit der Staaten wie Dubai derzeit aufholen? Gaspers: Wie auch in China werden in Dubai Infrastrukturprojekte bereits eröffnet, wenn in Deutschland noch diskutiert wird. Das liegt auch an der dortigen Rechtsform, die weniger Bürgerbeteiligung vorsieht. Natürlich stellt sich hier die Frage, ob Schnelligkeit überhaupt ein Ziel sein kann, wenn Rechte Einzelner beschränkt werden. An der Hochschule für Technik in Stuttgart lehren wir jedenfalls, die Menschen zu beteiligen, um die Vorteile zu verbinden – das dauert naturgemäß länger, fördert aber auch eine breitere Akzeptanz.

Jede Menge Innovationen

© EPA/Ali Haider

Dubai World Central Airport ist ein Flughafen im Stadtteil Jebel Ali Village von Dschabal Ali in der Wüstenstadt Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der seit Juni 2010 für Frachtflüge und seit Oktober 2013 für Passagierflüge geöffnet ist. Nach seinem Endausbau soll er der kapazitätsmäßig größte Flughafen der Welt werden. Am 23. Februar 2011 hat er die offizielle Zulassung als Flughafen auch für die allgemeine Luftfahrt erhalten; er liegt 45 km südwestlich des bisherigen Flughafens Dubai. Das Gesamtprojekt Dubai World Central soll eine Gesamtfläche von 140 km2 Wüstengeländes südlich der Dschabal-AliFreihandelszone bedecken und neben dem

dass Unternehmen nicht all ihre Ressourcen nach China verlagern, nur weil es dort billiger ist. Noch wichtiger sind vielen Unternehmen Aspekte wie Zuverlässigkeit und Qualität. Ich sehe im DWC vielmehr Chancen, den Wettbewerb zum Wohle aller zu beleben. Zudem bieten sich insbesondere mit den modernen Flugzeugwartungsund Reparatur-Einrichtungen, die Altran dort ja entwickelt, Möglichkeiten für Kooperationen mit deutschen Unternehmen; deutsche Player haben hier einen soliden Technologiezugang bei schlanken Kosten.

Wie innovativ sind die Technologien am DWC? Gaspers: In Sachen Technologie werden dort tatsächlich die effizientesten Logistikkonzepte verbaut. Diverse einzelne Technologien kennt man natürlich auch hier in Deutschland. Besonders hingegen

ist die schiere Ballung moderner Technologien. In Deutschland werden Innovationen häufiger in traditionelle Funktionen integriert; in Dubai hingegen kommen die Innovationen stärker zur Geltung, da sie nicht in eine bestehende Infrastruktur integriert werden müssen. Was hat Sie noch am DWC begeistert? Gaspers: Dubai ist voll von Superlativen: Ob es Gebäude, Einkaufszonen oder Fontänen sind: Ingenieure aus aller Welt zeigen dort wegweisende Leistungen. Dies ist besonders bemerkenswert, weil sich Regierung und Wirtschaft in Dubai mit solchen Projekten nicht mehr nur auf Ölquellen verlassen, sondern Menschen mit den entstehenden Arbeitsplätzen auch Perspektive bieten. So ist das Land nachhaltig für die Zeit nach dem Öl gewappnet. www.altran.de

DAS UNTERNEHMEN Altran wurde 1982 in Paris gegründet und ist mit über 21.000 Mitarbeitern sowie 1,63 Mrd. € Umsatz das global führende Beratungsunternehmen für Innovation und Hightech-Engineering-Services. Seit 30 Jahren sind Altrans Innovation Makers für die wichtigsten Akteure im Luftfahrt-, Fahrzeug-, Energie-, Bahn-, Finanz-, Gesundheits- und Telekommunikationssektor tätig. Altrans’ Angebote decken alle Stufen der Projektentwicklung, von der strategischen Planung bis zur Fertigung, ab und nutzen dazu das technologische Know-how der vier Schlüsselbereiche der Gruppe: Intelligent Systems, Lifecycle Experience, Mechanical Engineering und Information Systems. Die Aktie von Altran ist an der Euronext-Börse in Paris gelistet. In Deutschland, mit Unternehmenssitz in Frankfurt am Main, zählt das Beratungsunternehmen rund 3.000 Mitarbeiter.


A dv i sor y: JU D GE M E NT

Freitag, 12. September 2014

advisory – 51

Abgabenänderungsgesetz Abschaffung der Firmenwertabschreibung, Einschränkung der Verwertung von ausländischen Verlusten

Dünnere Gruppenbesteuerung PETER KRIST

Wien. Seit dem Jahr 2005 besteht die Möglichkeit, steuerliche Unternehmensgruppen zu bilden und damit positive und negative Ergebnisse innerhalb des Konzerns bzw. zwischen mehreren Unternehmen auszugleichen. „Seit damals gab es zahlreiche Anpassungen – vor allem Einschränkungen, welche die Anwendbarkeit der Gruppenbesteuerung bzw. die Verlustverwertung im Ausland eingeschränkt und damit die Attraktivität der Gruppenbesteuerung reduziert haben. Der aktuellste Schritt ist mit dem Abgabenänderungsgesetz 2014 erfolgt“, sagt Markus Brünner von der SOT Süd-Ost Treuhand/ Libertas Intercount. Mit der Firmenwertabschreibung sollte die Gleichbehandlung des Erwerbs einer Beteiligung (Share Deal) mit einem Betriebserwerb (Asset Deal) erreicht werden. Für alle neu angeschafften Beteiligungen ab 1.3.2014 besteht diese Möglichkeit nicht mehr. Für frühere Anschaffungen besteht die Möglichkeit der Fortführung, „allerdings nur für inländische Gesellschaften und wenn sie bis spätestens 2015 in die Gruppe aufgenommen werden“, so Brünner.

Kürzlich ergangene Entscheidungen des EuGH, betreffend den Regelungen der Niederlande, könnten Effekte auf „unsere“ Gruppenbesteuerung haben. So könnte auch die Einbeziehung von inländischen Konzerngesellschaften, die durch ausländische Gesellschaften gehalten werden, möglich sein. Bisher ist das laut Gesetz nicht möglich, wird aber für Enkelgesellschaften von der Finanzverwaltung akzeptiert. Bezüglich einer möglichen Bildung einer Firmengruppe von Schwesterngesellschaften mit ausländischer Muttergesellschaft entschied der EuGH, dass eine Einschränkung im Sinne der Nie-

derlassungsfreiheit gegeben ist. Es bleibt abzuwarten, ob hier Gesetzesänderungen zur Umsetzung der Rechtsprechung kommen werden, oder ob die Anwendung der EU-Rechtsprechung aufgrund des Anwendungsvorrangs des EURechts gilt. Daneben gibt es auch noch einen Vorlageantrag des VwGH an den EuGH im Zusammenhang mit der Firmenwertabschreibung mit zwei Fragen: „Ist die Firmenwertabschreibung eine verbotene Beihilfe, da nur inländischen Gesellschaften gewährt? Widerspricht die Regelung der Niederlassungsfreiheit?“ www.sot.co.at

© SOT Süd Ost Treuhand

Ab 1. Jänner 2015: Wie die Gruppenmitgliedschaft eingeschränkt wird.

Markus Brünner von der SOT Süd-Ost Treuhand/Libertas Intercount: „Aktuelle EuGHEntscheidungen könnten bald die Gruppenbesteuerung in Österreich beeinflussen.“

Die Einschränkung der Firmenwertabschreibung für ausländische Gruppenmitglieder wird gerade auf dem Verfahrensweg durchzusetzen versucht. Hierzu gibt es bereits ein UFS(BFG)-Erkenntnis aus dem Jahr 2013, das die Firmenwertabschreibung für EU/EWR Gesellschaften für zulässig erachtet – das ist aber ab 1.3.2014 wieder obsolet. Dagegen ist auch eine Amtsbeschwerde beim VwGH anhängig. Nachdem bereits die Deckelung der ausländischen Verluste mit dem Betrag des ausländischen Ergebnisses mit dem Stabilitätsgesetz 2012 erfolgte, kam es nunmehr zu einer weiteren Einschränkung. Ausländische Verluste können ab der Veranlagung 2015 nur mehr mit 75% des Gruppeneinkommens verrechnet werden; der verbleibende Teil bleibt als Verlustvortrag bestehen.

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Brünner erläutert weiters, dass zukünftig nur mehr EU/EWR-Gesellschaften oder Gesellschaften in Staaten mit umfassender Amtshilfe im DBA oder Staaten, die ein OECD-Abkommen (TIEA) zum Informationsaustausch abgeschlossen haben, als Gruppenmitglieder aufgenommen werden können. Dazu gibt es eine Liste des BMF mit Ländern, auf die diese Voraussetzung zutrifft. Gesellschaften aus Ländern ohne Amtshilfeabkommen scheiden ab 1.1.2015 ex lege aus der Gruppe aus, und es ist eine Nachversteuerung bisher verwerteter Verluste über drei Jahre (2015 – 2017) durchzuführen. Sollte die dreijährige Behaltefrist noch nicht abgelaufen sein, kommt es zur Rückabwicklung. Eine Verlustverwertung im Ausland könnte eventuell über Betriebsstätten oder transparente Personengesellschaften anstatt von Beteiligungen erfolgen; diesbezüglich müssten aber Änderungen der Struktur angedacht werden.

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A dv i sor y: ta l k

52 – advisory

short

Rechtsanspruch auf das Girokonto für alle

Freitag, 12. September 2014

Big Deal Größenordnung 177 Millionen € – Schönherr berät bei Privatisierung des Flughafens Ljubljana

Ein Flughafen wird privat

Auf freiwilliger Basis gibt es bereits Girokonten ohne Bonitätshürden.

Wien. Die neue BankkontenRichtlinie wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht und ist damit amtlich: Sie bringt einige Verbesserungen für Konsumenten, darunter einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto. Die Richtlinie muss binnen zwei Jahren in österreichisches Recht umgesetzt werden. Die AK fordert nun allerdings einen deutlich rascheren Zeitplan und will auch Direkt- und Onlinebanken in das Modell einbeziehen. (red)

Was sich für GmbHs alles ändern wird

Wien/Laibach. Schönherr hat eine Aktionärsgemeinschaft des Aerodrom Ljubljana – unter der Leitung der Republik und der Staatsholding Slovenian Sovereign Holding (SDH) – bei der Privatisierung von Sloweniens führendem Flughafen beraten. Am 5.9. unterzeichnete das Verkäuferkonsortium den entsprechenden Aktienkaufvertrag mit der Fraport AG. Mit dem Kauf hat der an der Frankfurter Börse notierte Flughafeneigentümer und -betreiber 75,5% der Anteile an der Flughafenbetreiber-Gesellschaft Aerodrom Ljubljana d.d. erworben. Der Kaufpreis für den 75,5%Anteil hat 177,1 Mio. € betragen. Der Abschluss der Transaktion unterliegt noch der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die slowenische Wettbewerbsbehörde. Im Zuge des Privatisierungsprozesses beabsichtigt Fraport einen vollständigen Erwerb der Flughafenbetreiber-Gesellschaft

und wird daher den verbleibenden Aktionären nach Abschluss der Transaktion ein entsprechendes Übernahmeangebot unterbreiten.

Privatisierungspezialisten Auch bekannt als Joze Pucnik Airport, ist der Flughafen Ljubljana (IATA-Code: LJU) Sloweniens nationaler Luftverkehrsknoten und ein wichtiger Infrastrukturmotor für die vielfältige und wachsende Exportwirtschaft des Landes. Der Flughafen verzeichnete 2013 ein Passagiervolumen von rund 1,3 Mio. Fluggästen – im Jahr zuvor waren es rund 1,2 Mio. Das Schönherr Büro in Ljubljana hatte zuletzt auch bei der Abwicklung einer anderen bedeutenden Privatisierung in Slowenien beraten: dem 106 Mio. €-Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung am Lackhersteller Helios Domzale an die Ring International Holding. (red)

© Schönherr

© panthermedia.net/Anatolii Babii

Wenn die slowenische Wettbewerbsbehörde zustimmt, gehören der Fraport AG 75,5% am LJU.

Schönherr-Team M. Prusnik und R. Perner (Partner), Eva Skufca (Rechtsanwältin).

DLA Piper Weiss-Tessbach Internationale Anerkennung

Branchengipfel Libro-Urteil und die Folgen, Basel III

Wien. Die international renommierte Fachzeitschrift International Tax Review hat Anfang September den Tax Controversy Leaders Guide 2014 – das jährliche Ranking der führenden Rechtsanwälte und Steuerberater in den Bereichen Steuerverfahren und Steuerstrafverfahren – veröffentlicht. DLA Piper Weiss-Tessbach wird darin als eine der renommiertesten Kanzleien in Österreich empfohlen, Partner Franz Althuber sowie die Rechtsanwälte Matthias Baritsch und Johannes Kautz werden namentlich als führende Experten genannt. „Das zeigt, dass wir uns mit der Beratung zu Fragen der steuerrechtlichen Haftungsprävention und im Bereich Managerhaftung ganz oben am Markt positioniert haben“, sagt Althuber dazu. Das

Rust. Unter der fachlichen Leitung von Univ. Prof. Hanns F. Hügel findet am 9. und 10.10. das Jahresforum „Recht und Steuern 2014“ am Neusiedler See statt. An aktuellen Entwicklungen bietet das RuSt-Programm das strafrechtliche Libro-Urteil des OGH und seine Auswirkungen auf die Organuntreue in Gesellschafts- und Konzernstrukturen, die Auswirkungen des automatischen Informationsaustauschs auf internationale Kreditverträge, Rechts- und Steuerfragen von Alternativen Investmentfonds sowie eine Fallstudie zur Börseneinführung durch Spin-off von einer börsenotierten Aktiengesellschaft aus Anlass einer diesjährigen Transaktion. Dazu kommen Updates zu den Schwerpunktthemen Umgrün-

DLA-Piper-Partner Franz Althuber wird international empfohlen.

CMS HAT (WIEDER) EINEN NEUEN PARTNER

© APA/Roland Schlager

Juristen-Gesprächsstoff in Rust: Ex-Libro-Chef André Rettberg.

Menschen, über die man spricht

Anna Hammerschmidt ist neue Wettbewerbskommission-Chefin

© pixelkinder.com/P. Kollroß

Wien. Die Wettbewerbskommission hat für ihre neue Funktionsperiode bis Juni 2018 aus ihren Mitgliedern Anna Hammerschmidt zur neuen Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Klaus Wejwoda gewählt. Hauptberuflich ist Hammerschmidt Senior Lecturer am Department Volkswirtschaft der Wiener WU. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Rosemarie Schön, Leiterin der Abteilung Rechtspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, gewählt. Die Wettbewerbskommission ist ein beratendes Gremium im Bereich der Wettbewerbspolitik und dabei sowohl für die Bundeswettbewerbsbehörde als auch für das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) tätig; sie besteht aus acht Mitgliedern und Ersatzmitgliedern, die je zur Hälfte vom BMWFW und zur Hälfte von den Sozialpartnern für jeweils vier Jahre nominiert werden. (pj)

© CMS Reich-Rohrwig Hainz

Clemens Grossmayer (33) ist seit dem 1. September Partner bei CMS ReichRohrwig Hainz, wo er bereits seit 2005 tätig ist. Er promovierte 2009 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien mit einer mehrfach prämierten Arbeit über ein umgründungsrechtliches Thema. 2009/2010 absolvierte er ein Secondment bei CMS London, seit 2010 ist er als Rechtsanwalt in Österreich zugelassen. Grossmayer berät nationale und internationale Unternehmen bei M&A-Transaktionen, Umstrukturierungen, Corporate Finance- und Corporate GovernanceFragen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Beratung in insolvenz-nahen Situationen. Darüber hinaus hält er Vorlesungen am Juridicum Wien über die Vertragsgestaltung von M&A-Verträgen. Zu diesem Thema hat er gemeinsam mit CMS-Partner Günther Hanslik das Praktikerhandbuch „Big Deal? M&A Verträge richtig verhandeln!“ verfasst (medianet berichtete). Er publiziert laufend zu unternehmens- und gesellschaftsrechtlichen Themen.

dungen, Marktmanipulation, Prospekthaftung, Basel III und zur „streitigen“ GmbH-Generalversammlung. (pj)

KA RRI E R E BEI PwC OÖ

Peter Draxler (39) ist neuer Partner bei PwC am Linzer Standort. Nach seinem Doktoratsstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Kepler-Uni Linz sowie Wirtschaftsuniversität Prag begann Draxler seine Karriere bei KMPG Alpentreuhand und begann anschließend im Beteiligungscontrolling bei VAI GmbH & Co., wo er zum Schluss auch für den Bereich Accounting/Tax verantwortlich war. Seit 2005 ist er bei PwC Oberösterreich beschäftigt und als Leiter der Steuerabteilung für rund 20 Mitarbeiter verantwortlich.

KARRIERE B EI NAVAX

Daniel Scherling (33) hat die Leitung des MarketingTeams beim unabhängigen IT-Systemhaus zur Optimierung von Unternehmensprozessen, Navax, übernommen. Der gebürtige Wiener und Hobbyfotograf ist bereits seit 2009 in den verschiedensten Funktionen bei der Navax-Gruppe tätig gewesen. Bevor der zweifache Familienvater seine Karriere bei Navax startete, war er in der Wirtschaftsforschung tätig. Den Einstieg in die IT-Beratungsbranche fand er ab 2002 bei den Unternehmen it20one und xyzmo.

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Wien. Die aktuellen Änderungen im Konsumentenschutzgesetz bringen umfangreiche Informationspflichten für Unternehmer und ein erleichtertes Rücktrittsrecht für Konsumenten. Bei der Fachtagung „GbmH 2014“ am 29.9. in Wien referieren darüber u.a. Alexander Schopper (DBJ), Monika Kunesch (LeitnerLeitner), Franz Althuber (DLA Piper) und Verena Cap (Justizministerium). (pj) http://bit.ly/1sptwhm

© Navax

Fachtagung GmbH 2014: Montag, 29. 9., 8.45 bis 17 Uhr, WIFI Wien

Ranking umfasst 51 Jurisdiktionen und basiert auf der Grundlage von Nominierungen durch Mandanten und Mitbewerber. (pj)

© DLA Piper

© Panthermedia.net/Therenderfish

Top-Expertise bei Steuerverfahren Jahresforum Recht+Steuern 2014

© Wirtschaftsuniversität Wien

KARRIERE B EI WIKO PREVENTK

Natascha Soursos (30) verstärkt das Team der Kommunikationsberatung wikopreventk am Standort Bregenz, wo sie insbesondere für die Kundenbetreuung im Bereich der Unternehmens- und Projektkommunikation tätig sein wird. wikopreventk ist ein Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation, Prozessgestaltung und Krisenbewältigung. An den Standorten Innsbruck, Bregenz und Wien arbeiten 20 Mitarbeiter für nationale und internationale Kunden aus Wirtschaft und öffentlicher Hand.


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