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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 2. SEPTEMBER 2011 – 19

© PI Austria

BOSPORUSPERLEN

Pioneer-Investment-Boss Werner Kretschmer präsentiert neuen Türkei-Fonds Seite 22

© HYPO NOE

financenet SOLIDE ENTWICKLUNG

Peter Harold, Hypo NOE, veröffentlichte sehr erfreuliche Halbjahresbilanz Seite 23

TOLLE ZAHLEN EN GT DIE RZB LEGT ORDENTLICH ZU © APA/Herbert Pfarrhofer

Versicherungskonzerne erwarten gute Zuwächse

ATX 24. August 2011 - 31. August 2011

ATX (31.8.)

2.280,09

Wochentop Wochenflop

6,44%

RHI 15,38% Warimpex -1,51%

Top 5 ATX Prime RHI Wienerberger Lenzing Strabag AT&S

15,38% 15,03% 14,09% 11,47% 11,43%

Flop 5 ATX Prime Warimpex Bene AMAG Austria Metall Telekom Austria Agrana

-1,51% -0,71% -0,31% 0,78% 0,89%

DAX 24. August 2011 - 31. August 2011 5.859,32 5.800 5.700 5.600 5.500

DAX (31.8.)

5.784,85

Wochentop Wochenflop

5.400

1,83%

© Uniqa; VIG/Petra Spiola; Christiaaane/pixelio.de;

5.416,01 26.08. 29.08. 30.08. 31.08 .

K+S 9,79% Dt. Telekom -9,40%

Top 5 DAX K+S ThyssenKrupp Deutsche Lufthansa Volkswagen Commerzbank

9,79% 8,64% 8,21% 6,18% 6,10%

Flop 5 DAX Deutsche Telekom RWE Henkel Bayer BASF

-9,40% -0,91% -0,78% -0,47% -0,46%

Ost-Euphorie Obwohl einige der großen Player heuer noch den Gegenwind durch die Finanzkrise spüren konnten, gehen Uniqa-Chef Andreas Brandstetter und VIG-General Günter Geyer von deutlichen Zuwächsen bei den Prämien in den nächsten Jahren aus – gerade in CEE. Seite 20 Vermögenssteuer Treuhänder fürchten Kapitalflucht

INHALT

„Ertragszahlen völlig unrealistisch“

Fonds:Park > Nordea sieht trübe Aussichten im Norden 21 > Aquila nutzt Forschung 21 > Nachhaltige ESPA-Fonds 22 Banking/Insurance:Watch > Coface bringt neue Country-Reports 23 > Raiffeisen Leasing mit neuer Struktur 24 > UBS mit neuer Städte-App 24 > Hypo Alpe Adria bilanziert wieder positiv 28

© Kammer der Wirtschaftstreuhänder

Finance:Cover > direktanlage.at eröffnet die erste Filiale in NÖ 20 > aws beteiligt sich an O.L.S. 20

Klaus Hübner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Wien. Für keine gute Idee hält Klaus Hübner, Präsident der KWT, den Vorschlag von Sozialminister Buchinger zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Hübner erinnert daran, dass die Vermögenssteuer 1993 von einer SPÖ-ÖVPKoalitionsregierung als großer steuerpolitischer Fortschritt abgeschafft wurde. Die Wiedereinführung der Vermögensteuer wäre mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden; mehrere Milliarden Steueraufkommen hält Hübner bei einem angedachten Steuersatz von 0,5% und Freibeträgen von 500.000 € pro Person für völlig unrealistisch. (ots)


F I NA N C E: C OVE R

20 – financenet

Freitag, 2. September 2011

financenet@medianet.at

KOLUMNE

Versicherer Im ersten Halbjahr drückte die Krise ein wenig; inzwischen erwarten die Konzerne Zuwächse

Der Osten wächst heuer

Amis komplett außer Kontrolle

Einige der großen Player spürten heuer Gegenwind durch die Finanzkrise – Optimismus für CEE. vor Steuern wuchs konsolidiert um 10,4 Prozent auf 282,2 Mio. €, Analysten der RCB hatten lediglich 277 Mio. € prognostiziert. Der Zuwachs der verrechneten Prämien lag mit plus 3,1 Prozent auf 4,729 Mrd. € im Rahmen der Erwartung. VIG-Chef Günter Geyer sieht einen anhaltenden Aufwärtstrend auf den CEE-Kernmärkten in der Lebensversicherung und kräftiges Wachstum in der Sachversicherung. Zu Prämien und Gewinn habe CEE über 50% beigetragen, in Polen sei VIG schon Nummer 3 am Versicherungsmarkt.

GERALD STEFAN

Wien. Optimismus bei den Versicherern: Die großen börsenotierten österreichischen Player Vienna Insurance Group (VIG) und Uniqua haben weit gespannte CEE-Unternehmensreiche aufgebaut. Auch wenn es im ersten Halbjahr 2011 da und dort Druck auf die Zahlen gab, in Summe weist der Trend aufwärts. Und in den nächsten Jahren ist mit Steigerungsraten auf den Versicherungsmärkten gerade Osteuropas zu rechnen, sagen sie. So weist die Uniqua-Versicherung für das erste Halbjahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 72 Mio. € aus, nach 77 Mio. € in der Vorjahresperiode. Grund für die Schrumpfung sind Einmaleffekte, nämlich Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen von 58 Mio. €; die Uniqua hat sie vorgenommen, weil sie sich im Rahmen der geplanten Inanspruchnahme des privaten Sektors an der Umschuldung Griechenlands beteiligen will (sie besitzt insgesamt griechische Staatsanleihen um 245 Mio. €).

REINHARD KRÉMER

Der Periodenüberschuss stieg gleichzeitig immerhin um 6,8 Prozent auf 53 Mio. €. Die verrechnete Prämie sank wegen geringerer Einmalerträge um 1,1 Prozent auf 3,19 Mrd. €. Die Combined Ratio (Schaden/Kostenquote) vor Rückversicherung wurde weiter verbessert: Sie liegt jetzt bei 98,0 nach 101,8 Prozent. Für das weitere Geschäftsjahr 2011 geht der neue Uniqua-Chef Andreas Brandstetter von einer Fortsetzung des positiven Trends im operativen Kerngeschäft aus – vorausgesetzt, es kommt nicht zu unerwartet schweren Naturkatastrophen o.Ä. (was natürlich für alle Versicherer gilt).

aws an O.L.S. beteiligt

RZB Der Gewinn legte um 22 Prozent zu; Bilanzsumme stieg auf 141,7 Milliarden Euro

direktanlage.at Eröffnung

Spezialist mit Eigenmarken

Erfolgreiches erstes Halbjahr

Neue Filiale in St. Pölten

D

Wien. Da dürften die Sektkorken unter dem Giebelkreuz ordentlich geknallt haben: Die Raiffeisen Zentralbank (RZB), das Spitzeninstitut des österreichischen RaiffeisenFinanzsektors, hat im ersten Halbjahr 2011 ihren Gewinn gesteigert und die Kreditrisikovorsorgen um ein Drittel zurückgefahren. Die faulen Kredite blieben mit 6,839 Mrd. € allerdings fast auf dem Stand von Jahresende 2010.

Gewinn soll weiter wachsen Für das Gesamtjahr 2011 erwartet die VIG weiterhin einen rund 10%igen Anstieg des VorsteuerGewinns und einen Zuwachs der Prämieneinnahmen im niedrigen Prozentbereich. So schrumpften beispielsweise in Österreich die verrechneten Einnahmen der VIGGesellschaften um 3,8 Prozent auf 2,2 Mrd. €. In Tschechien wuchs man dagegen um 12,0 Prozent auf 974 Mio. €. Mit 30,3% ist die VIG, wie auch in der Slowakei (32,2%), Nummer 1 am Markt. In Polen, wo die VIG Nummer 3 ist, wuchs man sogar um 43,7% auf 498 Mio. €. In Rumänien hat man weiterhin Schwierigkeiten: Die Prämien wuchsen ‚nur‘ um 0,6 Prozent auf 276 Mio. €. Und wie sieht es mit AnalystenStatements aus? Bei den Analysten der UBS und der Deutschen Bank steht die VIG-Aktie jeweils auf „Buy“; zwar wurden die Kursziele zuletzt leicht gesenkt, doch orten beide Banken an der VIG im Vergleich zu ihrer europäischen Konkurrenz viel Gutes. Bei der Uniqua ist die Analystencoverage geringer, seit die Aktie wegen zu geringem Streubesitz aus dem ATX ausschied – doch für 2013 ist eine riesige Kapitalerhöhung geplant; das dürfte früher oder später für Spannung sorgen.

Uniqua-Chef Brandstetter: „Bis zum Jahr 2020 wollen wir 15 Millionen Kunden.“

Der Konzernumbau der Uniqua kommt voran, so Brandstetter: Die vier großen Arbeitsprogramme laufen auf Hochtouren. Das operative Kerngeschäft entwickle sich in allen Regionen und Segmenten sehr gut. Die Kosten für die Umstrukturierung werden sich heuer als Einmaleffekte im Ergebnis niederschlagen. „Die Märkte Ost- und Südosteuropas haben im Bezug auf weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise allgemein eine hohe Schockresistenz bewiesen und befinden sich mittelfristig auf jeden Fall auf einem Wachstumspfad“, meint Wolfgang Kindl, Uniqua Vorstand „internationale Geschäftstätigkeit“. Uniqua hat auch im vergangenen halben Jahr - ohne Akquisitionen – in 12 von 14 Märkten der Region zum Teil signifikante, über dem Markt liegende Wachstumsraten erreicht und entsprechende Marktanteilsgewinne erzielt. Die Nachfrage nach guten Produkten ist nach wie vor hoch – das Wachstum der Uniqua-Gesellschaften in der Schaden und Unfallversicherung um 7,3% beweist das deutlich.

Die neuen Bankensteuern in Österreich und Ungarn belasteten die RZB mit insgesamt 71 Mio. €. „Der RZB-Konzern ist voll auf Kurs. Die neue Konzernstruktur greift gut und unterstützt die Geschäftstätigkeit im Heimmarkt Österreich und Zentral- und Osteuropa”, sagt RZBGeneraldirektor Walter Rothensteiner. „Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2011 belegen neuerlich die gute strategische Ausrichtung

„Auch für die nächsten Jahre gehen wir davon aus, dass die Nachfrage nach Versicherungslösungen – sowohl auf privater als auch Unternehmensebene – das Wirtschaftswachstum deutlich übersteigen wird“, so Kindl. Uniqua sei es in der Vergangenheit gelungen, überdurchschnittlich zu partizipieren.

Gute Entwicklung in CEE Bis 2015 bekräftigt Brandstetter Ergebnisverbesserungspotenziale von bis zu 400 Mio. €. Sehr gut habe sich Osteuropa entwickelt und auch in Österreich sei die Uniqua gut unterwegs. In Russland beispielsweise sei die Uniqua am Lebensversicherungsmarkt bereits die Nummer 10. Derzeit arbeiten bei der Uniqa insgesamt 22.000 Mitarbeiter für 7,5 Mio. Kunden in 21 Ländern. Brandstetter: „Bis 2020 wollen wir 15 Millionen Kunden.“ Ein großer Teil davon soll in CEE gefunden werden. Mit einem etwas kräftigeren Brutto-Gewinnanstieg als geschätzt wartete im ersten Halbjahr die VIG auf. Der Konzerngewinn

der RZB, ihre Solidität die starken Kapitalquoten.” Aufgrund des Markumfelds ergaben sich Bewertungsgewinne bei derivativen Finanzinstrumenten, die für ökonomische Absicherungen eingesetzt werden. Das Ergebnis belastend, wirkten sich die gestiegenen Verwaltungsaufwendungen sowie die Bankenabgaben in Österreich und Ungarn aus. Die für das erste Halbjahr ausgewiesenen Steuern waren, auch bedingt durch latente Steueraufwendungen, höher als zuletzt.

St. Pölten. Die Vermögensanlagebank direktanlage.at hat ihre erste Filiale in Niederösterreich in der St. Pöltener Marktgasse 4, mitten im Zentrum, eröffnet. Filialleiterin Maria Hartung und ihre Mitarbeiterin bieten dort alle Serviceleistungen der Bank an. Offiziell wird am 3. Oktober mit Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel und Volkswirt Martin Hüfner gefeiert. (rk/ag).

Gute strategische Ausrichtung bringt Gewinn: RZB-General Walter Rothensteiner.

Auch bei der RLB NÖ-Wien klingelten die Kassen recht ordentlich: In den ersten sechs Monaten des Jahres konnte das Institut trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten satte 40% mehr Gewinn erwirtschaften. Für das zweite Halbjahr erwartet Generaldirektor Erwin Hameseder eine schwächere Konjunktur; über das Gesamtjahr gesehen rechnet er aber mit rund fünf Prozent mehr Gewinn als 2010. (ag/red)

© direktanlage.at AG/krischanz.zeiller

Gewinnsprung bei RLB

© APA/Robert Jäger

Wien. aws-mittelstandsfonds, Österreichs führender Anbieter von Stillen Beteiligungen, gibt seine neunte Unternehmensbeteiligung bekannt. Die O.L.S. Gruppe (Original Levis Stores; Anm.) mit Sitz in Wien ist ein spezialisierter Textilhändler mit Schwerpunkt auf JeansBekleidung und wurde 1996 von Bernhard Negedly gegründet. Die profitable Gruppe vertreibt an rund 30 hochfrequentierten Top-Lagen in Österreich und Deutschland Jeans-Markenware wie Levis; sehr erfolgreich ist das neue Multi-Brand-Konzept „Billy Jeans“. „Unser Ziel ist die langfristige Beteiligung an gesunden und zukunftsträchtigen Unternehmen wie die O.L.S. Gruppe“, erklärt Arno Langwieser, Geschäftsführer des aws-mittelstandsfonds. „Mit diesem Investment folgen wir einem internationalen Trend, wonach Handelsunternehmen für Finanzinvestoren zunehmend an Attraktivität gewinnen.“ (ag/rk)

Combined Ratio verbessert

© APA/Hans Klaus Techt

as „Flaggschiff“ der USBankenszene war die Bank of America, die größte amerikanische Privatbank: Ein Supertanker, der als unsinkbar galt. Selbst in der Finanzkrise pflügte er scheinbar unbeeindruckt vom Geschehen rundherum seine Spur durch die aufgewühlten Gewässer. So groß war das Vertrauen in die „BofA“, wie manche das Unternehmen nennen, dass man ihm sogar den schwer angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Countrywide unterschieben konnte. Der entpuppt sich jetzt als der Eisberg, der den Supertanker während der letzten Wochen fast versenkte. Denn Countrywide droht eine Reihe von teuren Prozessen, weil man Schrott-Immobilienkredite vor allem an Europäer als „ABS“ verhökert hatte, die jetzt ihr Geld zurückwollen, weil sie sich getäuscht fühlen. Der Aktienkurs der Bank of America stürzte steil ab, bis schließlich Warren Buffet wie seinerzeit bei Goldman Sachs ins Börsel griff und ein paar Milliarden für BofA-Papiere locker machte. Für die Vorzugsaktien der Bank of America wird Buffetts Berkshire Hathaway sechs Prozent Zinsen pro Jahr kassieren, weil umsonst ist bekanntlich nur der Tod. Die ganze Sache zeigt, wie fragil das US-System ist und dass wir Europäer uns vor einem wirklich fürchten müssen: Dass nämlich die Amis einen Bauchfleck hinlegen.

Maria Hartung leitet die neue direktanlage.at-Filiale in St. Pölten.


F ON D S : PA R K

Freitag, 2. September 2011

financenet – 21

financenet@medianet.at

Nordea Asset Management Aussichten fßr Skandinavien trßben sich ein – norwegische Krone bleibt stark

SHORT

Norden wird verletzlicher

Spängler IQAM verstärkt Vertriebsteam

wie bisher mehr als in anderen Ländern“, meint man bei Nordea. Das bedeutet Auftrieb fĂźr die norwegische Krone.

Wien. Die Investment-Strategen von Nordea Asset Management denken, dass das Risiko einer erneuten leichten Rezession sowohl in den USA als auch in der europäischen Region recht hoch ist. Das grundlegende Nordea-Prognose-Szenario bis einschlieĂ&#x;lich 2013 bezieht daher den Faktor Niedrigwachstum in der „alten Welt“ mit ein.

„In technischer Rezession“ In Dänemark spĂźrt man weiterhin die Nachwirkungen des erlahmten Immobilienmarkts nach der letzten Finanzkrise. Das Land befinde sich „erneut in einer technischen Rezession“. Die anstehenden Parlamentswahlen in etwas weniger als zwei Wochen bringen ein wenig Unsicherheit. 2011 und 2012 kĂśnnte das BIP-Plus daher nur mehr ein Prozent betragen.

Den Gipfel Ăźberschritten

Schwierige Hausaufgaben Š Wikipedia

Dank der Schwellenländer befinden sich die Länder der „alten Welt“ nicht in einer Neuauflage der letzten Finanzkrise, sondern erleben „nur“ ein anhaltend schwaches Wachstum, so die Experten. Auch die nordischen Länder hätten den Gipfel Ăźberschritten. Die nordischen Wirtschaften seien zwar weiterhin von soliden Ăśffentlichen Finanzen gekennzeichnet; inmitten der international schleppenden Wirtschaftsentwicklung gehe aber auch den nordischen Wachstumslokomotiven langsam der Dampf aus. So verliere die schwedische Wirtschaft nach einem rasanten Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2011 an Auftrieb. „Das Exportwachstum ist bereits in Mitleidenschaft gezogen worden, ein kriselnder Arbeitsmarkt wird den Konsum 2012 einschränken“, heiĂ&#x;t es. Aufgrund der Unruhen auf den Finanzmärkten werde die Riksbank eine Warteposition einneh-

Nordea: Auch den nordischen Wachstumslokomotiven geht langsam der Dampf aus.

men, und den Reposatz 2012 als Reaktion auf den einbrechenden Arbeitsmarkt senken.

Norwegen behauptet sich Obwohl sich die Prognosen fßr die norwegische Wirtschaft verschlechtert haben, gibt es weiterhin Grund anzunehmen, dass Norwegen weit weniger als andere Länder leiden werde. Die Ölgesellschaften werden ihre Investitionen

markant steigern, nicht nur in Norwegen, sondern auch in anderen Ländern. „Die geringe Arbeitslosigkeit und der angemessene Anstieg von LÜhnen und Gehältern fßhren zu einem tendenziell steigenden Konsum. Vorausgesetzt, dass sich das Zinsniveau der wichtigsten Handelspartner Norwegens nicht ändert, wird die Norges Bank ihren Leitzins nur in kleinen Schritten und sehr langsam erhÜhen, aber

Auch fßr Finnland seien die Wirtschaftsaussichten dßsterer geworden. Die neue Regierung sei gezwungen, das Ankurbeln des Wirtschaftswachstums und ein Haushaltsdefizit, das den politischen Spielraum einschränkt, unter einen Hut zu bringen. Mitbewerber DNB Nor Asset Management hält in seinem Carlson Skandinavien-Fonds als TopHoldings u.a. ABB, AP Moeller Maersk, Astrazeneca, Bioinvent, Cargotec, Danske Bank, Electrolux, Fastighets Balder, Fortum, Hennes & Mauritz, Mamut, Nokia, Nordea Bank, Norsk Hydro, Novo-Nordisk, Orkla, Renewable Energy Corp, Story Enso und Subsea 7. (lk)

Š Spängler

Am besten hält sich noch Norwegen, wo die Ölgesellschaften weiterhin stark investieren werden.

Paul Arnold Pichler betreut die institutionellen Kunden in Ă–sterreich.

Salzburg/Wien. Paul Arnold Pichler verstärkt das Relationship Management Institutional-Team der Spängler IQAM Invest in Wien. Er wird institutionelle Kunden in ganz Österreich betreuen. Der promovierte Jurist blickt auf eine ßber zwÜlfjährige Karriere im Veranlagungsgeschäft zurßck. Zuletzt war er fßr den Neuaufbau des institutionellen Wertpapiergeschäfts der Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) verantwortlich. (lk)

RCM mit neuem Managing Director Wien. Thorben Pollitaras ist bei Raiffeisen Capital Management (RCM) Managing Director geworden. Der Vertriebsprofi berichtet an RCM-Geschäftsfßhrer Gerhard Aigner. Pollitaras ist seit neun Jahren bei der Raiffeisen International Fund Advisory GmbH (RIFA) fßr das Geschäft in Deutschland verantwortlich. (lk)

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F ON D S : PA R K

22 – financenet

Freitag, 2. September 2011

financenet@medianet.at

Pioneer Investments Austria Neuer gemischter Türkei-Fonds Flex React 3/2018, überschaubare Laufzeit von 6 Jahren, Zeichnungsfrist bis 27.9.

Flexibel in die Türkei investieren Wien. Noch bis zum 27. September kann der neue, gemischte Fonds von Pioneer Investments Austria (PIA), der Flex React 3/2018, in allen Filialen der Bank Austria und in allen anderen Kreditinstituten erworben werden. Das Ziel des Fondsmanagements sei es, attraktive Erträge zu erwirtschaften, zumindest aber zum Laufzeitende am 27.3.2018 – auch bei schwierigen Marktentwicklungen – den Kapitalerhalt sicherzustellen. Ein Garantieprodukt ist der neue Fonds (AT0000A0QBN7) aber nicht, wird betont.

2011 wird mit einem Wirtschaftswachstum von über 5 Prozent gerechnet (Eurozone: ca. 2%). Das Land weise aber auch ein hohes Leistungsbilanzdefizit auf. „Deshalb konzentrieren wir uns beim Aktienteil auch auf jene Länder, die im Bezug auf Importe die wichtigsten Handelspartner der Türkei sind“, erklärt Werner Kretschmer, Vorstandsvorsitzender von Pioneer Investments Austria. Die Top-Handelspartner der Türkei sind aktuell Deutschland, Russland, China und die USA. Der Fonds wird darüber hinaus auch in Aktien anderer Emerging Markets und etablierter Märkte veranlagen. Der Aktienteil kann sich zwischen 0 und maximal 50% des gesamten Fondsvolumens bewegen. Die Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen wird auf Basis eines dynamischen Allokations-modells entsprechend der Marktsituation flexibel gesteuert. Auf der Anlei-

Bis zu 50 Prozent Aktien Der PIA Flex React 3/2018 verbindet auf flexible Art die Investition in Aktien aus der Türkei und ihren wichtigsten Handelspartnern mit der Veranlagung in EuroAnleihen. Die Türkei habe eine stark wachsende Wirtschaft, für

henseite wird in Euro-Anleihen guter Bonität investiert (AAA bis A-). Dabei kann in Unternehmensanleihen, Pfandbriefe, Kommunalbriefe, staatsgarantierte Anleihen oder in Staatsanleihen veranlagt werden. „Der Fonds eignet sich insbesondere für Anleger, die neben den Chancen, die das Aktieninvestment bietet, auch auf einen Anleihenteil nicht verzichten wollen“, so Kretschmer weiter. „Wir arbeiten mit unserem bewährten Allokationsmodell, das uns erlaubt, extrem flexibel auf die Marktentwicklungen zu reagieren. Ist das Marktumfeld negativ, reduzieren wir den Aktienteil entsprechend, ansonsten können wir bis zu 50 Prozent des Fondsvermögens in Aktien oder in Aktienfonds inves-tieren.“ Die Laufzeit des neuen Fonds ist mit sechs Jahren überschaubar, das Agio beträgt 3%, die Managementgebühr 1,2% p.a. (lk)

© Pioneer Investments Austria

Bis zu 50 Prozent des Fondsvolumens gehen in Aktien. Türkische Wirtschaft sollte um mehr als fünf Prozent wachsen.

Kretschmer: Fonds für jene, die Aktien haben, aber nicht auf Renten verzichten wollen.

Neuartiges Absolute Return-Konzept Kombination aus Trendfolge-, Carry- und Korrelationsstrategien beim AC Quant – Spectrum Fund

Aquila Capital nutzt wissenschaftliche Forschung Hamburg/Wien. Mit dem AC Spectrum Fund, ein um Carry- und Korrelationsindikatoren erweitertes Trendfolge-Konzept, setzt Aquila Capital erneut auf die Kombination wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und fundierter Management-Expertise.

Sude: „Völlig systematischer, regelbasierter Handelsansatz auf 41 Futures-Märkten“.

Der täglich liquide UCITS-Fonds wurde federführend von Harry M. Kat, Professor für Risikomanagement, konzipiert, der auch hinter dem Risikomanagement-System des erfolgreichen AC Risk Parity Fund steht, sagt Hartmuth Sude, Country Manager Austria bei der Aquila Capital Advisors GmbH. Aquila Capital ist eine banken-

unabhängige Investmentgesellschaft für alternative und nichttraditionelle Anlagen. Das Management des Fonds haben Jan Auspurg und das Aquila Capital Quant Team, eine Gruppe von zwölf hauseigenen Experten für quantitative Modelle, über. Der AC Spectrum Fund verfolgt einen vollständig systematischen Trendfolgeansatz, der mit einer Zielvolatilität (Anm. Schwankungsbreite) von 15% und einer niedrigen bis negativen Korrelation zu den traditionellen Märkten kontinuierlich hohe Erträge anstrebt. Der Fonds nutzt systematisch Preisbewegungen von Aktienindizes, Anleihen, Zinsen, Währungen und Rohstoffen und handelt ausschließlich regelbasiert an 41 Fu-

Hedge Fund Research-Analyse Paulson-Fonds floppt

VBI Mit Sicherheitspolster

ESPA Neuer Fonds: ESPA Vinis Bond Euro-Corporate

Hedge Fonds litten im August

Gold-Zertifikat

Sortenreine Corporate Bonds

Wien. Volksbank Investments (VBI) ist von nach wie vor glänzenden Aussichten für Gold überzeugt und hat mit dem „5% Gold Performer“ ein neues Zertifikat aufgelegt, dessen Entwicklung sich am Goldpreis orientiert.

Wien. Das Interesse an Kapitalanlagen unter ökologischen, ethischen und sozialen Gesichtspunkten wächst kontinuierlich. In Österreich hat sich das Volumen der nachhaltigen Investments seit dem Krisenjahr 2008 nahezu verdreifacht und summiert sich auf etwa 2 Mrd. € (Quelle: Forum Nachhaltige Geldanlagen). Die Erste-SparInvest (ESPA) hat bereits zehn nachhaltig ausgerichtete Publikumsfonds mit einem Volumen von insgesamt rund 600 Mio. € emittiert, nun kommt der ESPA Vinis Bond Euro-Corporate (ISIN: AT0000A0PHH8) hinzu.

mag, unabhängig vom Marktumfeld eine absolute, positive Rendite erzielen sollen, ihre Versprechen leider nicht eingelöst haben. Zu früh gefreut, die Branche hatte sich Anfang 2011 wieder vollständig von der Krise 2008 erholen können. Die von Hedgefonds verwalteten Vermögen kletterten zum Ende des 1. Quartals 2011 erstmals über die Marke von zwei Billionen USD – und damit über das Vorkrisenniveau hinaus. (red)

Frankfurt. Die Mehrzahl der Hedgefonds hatte es zuletzt auch nicht gerade leicht; mehr noch, die Branche „glänzte“ sogar mit Milliardenverlusten. Und so wurde der Monat August zum wohl schwärzesten Monat seit der Lehman-Pleite im Herbst 2007.

Vorläufige Schätzungen der Beratungsgesellschaft Hedge Fund Research ergaben durchschnittliche Verluste von 4,1% in den vergangenen vier Wochen. Seit Beginn der Datenerfassung hat es erst drei schlechtere Monate gegeben, zitiert der Brancheninfodienst fondsprofessionell.at die Financial Times (FT). Zum Branchenflop 2011 könnte dabei ausgerechnet Investmentlegende John Paulson werden, heißt es weiter. Zu den Kurseinbrüchen an den globalen Aktienmärkten kam hinzu, dass auch andere Anlagebereiche, wie Rohstoffe oder hochverzinsliche Anleihen, ins Negative drehten. Ebenso wenig gelang es Absolute-Return-Strategien, die, wie der Name einem suggerieren

© EPA

Im Schnitt 4,1% Minus

„Star“ J. Paulson verlor mit dem Advantage Plus seit Jahresbeginn fast 40%.

Dreijährige Laufzeit Der „5% Gold Performer“ sichert dem Anleger in jedem Fall eine derzeit weit über Markt liegende jährliche Fixverzinsung von 5%. Am Ende der dreijährigen Laufzeit erhalten Anleger das eingesetzte Kapital zu 100% zurück, wenn der Basiswert immer über der Barriere von 58% liegt – somit hat das Zertifikat einen hohen Sicherheitsbereich von über 40%. Wird die Barriere während der Laufzeit berührt oder durchbrochen, partizipiert der Anleger an der Wertentwicklung des Goldpreises („London Gold Market Fixing“) zu 100% – maximal bis zum festgesetzten Startwert. Der Kauf bzw. Verkauf des Zertifikats (Stückelung 1.000 €) sind täglich möglich, man kann also jederzeit über das Geld verfügen. (lk)

7,8% in zwei Wochen In den ersten beiden Augustwochen verzeichnete der Fonds (ISIN: LU0614925856) nach Angaben von Sude ein Plus von 7,8%; seit Beginn des Live-Handels der Strategie im September 2010 konnte eine Rendite von 16,5% erzielt werden. (lk)

einer mittleren Restlaufzeit der Papiere von rund 5 Jahren. Etwa die Hälfte der ausgesuchten Titel befindet sich im Investmentgrade-Segment der Ratingstufe A. Das Portfolio setzt sich zusammen aus Industrieanleihen (41%), Finanzanleihen (37%) und Papieren von Versorgern (22%). Die aktuell größten Positionen sind Bonds von France Telecom, National Grid USA, Schneider Electric, Michelin, Schering-Plough sowie Verbund. (lk)

Österreich-Premiere „Es ist der erste von einer österreichischen KAG emittierte nachhaltige Unternehmensanleihenfonds“, betont Fondsmanager Martin Cech. Investiert wird ausschließlich in auf Euro lautende Anleihen der nachhaltigsten Unternehmen – derzeit sind es 55 Einzelinvestments. Aktuell beträgt die durchschnittliche Fondsrendite im ESPA Vinis Bond Euro-Corporate 4,1%, bei

© ESPA

© Aquila Capital

Harry M. Kat konzipiert

tures-Märkten über 7 Sektoren. Neben der Trend-Komponente kommen im AC Spectrum Fund zusätzlich sowohl Carry- als auch Korrelations-Indikatoren zum Einsatz, die die bekannten Schwächen vorhandener Trendfolgesysteme beseitigen und somit helfen sollen, die Performance zu optimieren. Die Investitionen erfolgten stets risikogewichtet, wird betont.

M. Cech: Fondsmanagement bekommt Inputs vom eigenen Ethik-Beirat.


BA NK I N G

Freitag, 2. September 2011

financenet – 23

financenet@medianet.at

Hypo NOE Erfreuliches Ergebnis zum Halbjahr; Zinsüberschuss mit 75,8 Mio. Euro weiter auf hohem Niveau; stabile Bilanzsumme bei 11,8 Mrd.

Solide Geschäftsentwicklung HELGA KRÉMER

St. Pölten. Grund zum Jubeln hat die Hypo NOE: Die Geschäftsentwicklung des Hypo NOE Bankkonzerns verläuft nach einem soliden Jahresabschluss 2010 auch im ersten Halbjahr 2011 mit einer Steigerung des Zinsüberschusses gegen-über der Vorjahresperiode um 5,6 Mio. auf 75,8 Mio. € weiterhin sehr positiv, so Peter Harold, Vorstandsvorsitzender der Hypo NOE Gruppe. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheiten erreichte 16,4 Mio. €. „Wir sind mit unserer Performance im ersten Halbjahr sehr zufrieden und konnten unsere wichtigen Kennzahlen auf solidem und hohem Niveau halten bzw. steigern“, kommentiert Harold das Konzernergebnis. „So können wir im ersten Halbjahr weiterhin einen deutlichen Zinsüberschuss von 75,8 Mio. Euro ausweisen. Auch

Coface Neu erhältlich

Country Reports

© Coface

Wien. Seit nunmehr fast zehn Jahren veröffentlicht Coface Berichte für mittlerweile 18 zentral- und osteuropäische Länder. Da übersichtliche Faktensammlungen mit Bewertungen und Kennzahlen der Wirtschaft im CEE-Raum nicht immer ganz einfach zu finden sind, erfreuen sich die Coface Country Reports wachsender Beliebtheit. Die Coface-Länderberichte werden in Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Justiz und Finanzwirtschaft erstellt und durch aktuelle Daten von Coface ergänzt. Sie bieten eine allgemeine Übersicht über das jeweilige Land sowie Informationen über dessen Wirtschaftslage, wichtige Kennzahlen, politische Situation, rechtliche Rahmenbedingungen, Marktbedingungen und Risikoeinschätzung. Für folgende Länder sind die Coface Country Reports erhältlich: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn und Weißrussland. Coface beobachtet seit Jahren die Veränderungen einzelner Länder und Branchen. Aus dem Datenpool mit Detailinformationen zu mehr als 50 Mio. Unternehmen und den daraus generierten Entwicklungen in den Ländern und Branchen werden die Bewertungen quartalsweise aktualisiert. (ag/hk)

Martina Dobringer, Vorstandsvorsitzende Coface: neue Country Reports.

die Bilanzsumme von 11,8 Mrd. Euro konnte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr konstant gehalten werden, genauso wie unsere Kernkapital- und Eigenmittelquoten.“

Griechen-Risiko verringert Die Hypo NOE Gruppe hält griechische Staatsanleihen im Available-for-Sale-Bestand und hat daher eine Abwertung auf den Marktwert zum Stichtag 30. Juni 2011 vorgenommen. Hinsichtlich seines Bestands prüft der Konzern sämtliche Handlungsalternativen im Zusam-

menhang mit dem Tauschangebot des „Council of the European Union“ vom 21. Juli inklusive der Möglichkeit eines freien Verkaufs, so Harold. Die Bilanzsumme des Halbjahresabschlusses der Hypo NOE Landesbank AG, die Teil des Vollkonsolidierungskreises der Hypo NOE Gruppe Bank AG ist, konnte im Vergleich zum 31.12.2010 um 0,4 Prozent von 2,344 Mio. auf 2,353 Mio. € gesteigert werden. Der Fokus der Landesbank soll auch im zweiten Halbjahr unverändert im risikobewussten Wachstum, in der Vertiefung der bestehenden Geschäftsbeziehungen

sowie in einer weiteren Forcierung des Dienstleistungsgeschäfts und der ausgeprägten Wohnbaukompetenz liegen. Generaldirektor Harold rechnet „mit einer Entwicklung der operativen Erträge und Optimierung der Aufwendungen, welche sich an den Budgetzielen orientieren wird. Hier kommen uns bereits die Optimierungserfolge der letzten Monate auf organisatorischer Ebene sowie im Kundenbeziehungsmanagement zugute.“ Die Hypo NOE Gruppe wurde 1888 gegründet, 1996 teilprivatisiert und steht seit 2007 wieder im 100%-Eigentum des Landes Niederösterreich.

© Hypo NOE Gruppe

Die BWG-Kernkapitalquote wurde mit 12,23% und die Eigenmittelquote mit 17,69% leicht gesteigert.

Peter Harold, Hypo NOE: starke operative Performance im ersten Halbjahr.

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BA NK I N G/I N S UR A NC E : WATC H

24 – financenet

Freitag, 2. September 2011

financenet@medianet.at

SHORT

Buffett kauft sich bei Bank of America ein

Raiffeisen Leasing Alles wird neu: Ziel ist, den Vertrieb noch effizienter, das Angebot einheitlich zu machen

Neue Struktur, neues Team, stärkerer Vertrieb

Warren Buffett schlägt wieder zu: 5 Mrd. Dollar für Bank of America.

Wien. Investorenguru Warren Buffett kauft für 5 Mrd. USD Vorzugsaktien der Bank of America. Die Aktien des Instituts legten daraufhin um 13,45% zu. Die Bank of America sei ein starkes, gut geführtes Unternehmen, ließ Buffett verlauten. Buffett hatte in der Finanzkrise unter anderem der Investmentbank Goldman Sachs mit einer ebenfalls 5 Mrd. USD schweren Geldspritze geholfen und gut damit verdient. Er ist außerdem der größte Anteilseigner bei der US-Bank Wells Fargo. (APA)

Urteil gegen GirokontenKostenerhöhung Wien. Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) dürfen Banken die Kosten für Girokonten nicht einseitig nach der Inflationsentwicklung anpassen. Im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums hatte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) die Bawag PSK auf Unterlassung geklagt. „Es betrifft aber die ganze Bankenbranche“, sagt Bawag-Sprecherin Sabine Hacker. „Zahlreiche Banken haben daher bereits im Frühjahr 2011 auf diese automatische VPIAnpassung verzichtet“, so der VKI. (APA)

ING-DiBa bietet Finanzinformationen

Wien. Raiffeisen-Leasing erhält eine neue Struktur und ein neues Führungsteam. Als Dachgesellschaft wird künftig die RaiffeisenLeasing Holding GmbH fungieren. Drei neue Tochtergesellschaften sind jeweils auf das ÖsterreichGeschäft, das nationale und internationale Großkundengeschäft sowie Eigenprojekte ausgerichtet.

„Mit der Neuaufstellung erfolgt auch eine Standardisierung der Produkte und eine Zentralisierung der Abwicklung.“ WALTER ROTHENSTEINER, RZB

© APA/Georg Hochmuth

© EPA

Standardisierung der Produkte, verstärkte Zusammenarbeit mit Raiffeisenlandesbanken im Vertrieb.

Mehr vom Vertrieb erwartet sich Walter Rothensteiner, RZB-Chef, von der neu aufgestellten Raiffeisen Leasing.

„Ein noch schlagkräftigeres Leasingunternehmen, das seinen Service von Bregenz bis Wladiwostok anbieten wird“, erwartet sich RZBChef Walter Rothensteiner von der Umstrukturierung.

Michael Hackl in die Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing Holding einziehen. Er war seit 2006 CEO der Raiffeisen-Leasing International GmbH. Peter Engert, der die RaiffeisenLeasing GmbH seit August 2001 als Sprecher der Geschäftsführung geleitet hatte, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. „Er hat das Unternehmen in schwierigen Zeiten ebenso wie in der Wachstumsphase stets mit viel Umsicht und großem Engagement geleitet“, lobt Rothensteiner.

Neues Führungsteam Mit Oktober übernimmt das neue Führungsteam: Alexander Schmidecker wird Sprecher der Geschäftsführung der RaiffeisenLeasing Holding. Er war seit 2005 Geschäftsführer österreichischer Leasinggesellschaften, zuletzt CEO bei der Bawag PSK Leasing. Christoph Hayden wird als Chief Risk Officer (CRO) in die Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing Holding eintreten. Weiters wird

Fokus auf den Vertrieb Eigentümer der neuen Raiffeisen-Leasing Holding sind Raiffeisenlandesbanken zu 50%, zu 25%

UBS Oslo, Zürich und Genf sind teuerste Städte der Welt

die RZB und zu weiteren 25% die Raiffeisen Bank International. Neben der Steuerung der drei Tochtergesellschaften übernimmt die Raiffeisen-Leasing Holding die Ressourcenzuordnung, die Überwachung der Eigenkapitalsteuerung, Personalsteuerung und Risikosteuerung sowie das Vertriebsund Produktmanagement.

eisenlandesbanken gemeinsam erfolgen. Die Raiffeisen-Leasing Holding wird künftig drei neue Tochtergesellschaften steuern. Die Tochter für das Österreich-Geschäft betreut das Kfz- und Standardmobiliengeschäft sowie das IndividualLeasinggeschäft der Raiffeisenlandesbanken für Privatkunden und KMU. Die Gesellschaft für Eigenprojekte managt Ökoenergie- und Immobilienprojekte. Und die Tochter für das Großkunden- und internationale Geschäft wird für die österreichischen Top-1.000 Kunden der RBI, Operating Leasing, Großmobilien und das Auslandsgeschäft dieser Kundengruppe zuständig sein. (ks)

Drei Tochtergesellschaften „Mit der Neuaufstellung erfolgt auch eine Standardisierung der Produkte und eine Zentralisierung der Abwicklung“, so Rothensteiner. Gleichzeitig soll die Vertriebsstruktur optimiert werden: Der bisher vornehmlich eigene Vertrieb soll deutlich stärker mit den Raiff-

Hypo Alpe Adria Bank wird kleiner und einfacher

Wien. Die Direkbank ING-DiBa Austria macht sich um die Finanzbildung der Österreicher verdient. In dem neuen Ratgeber „Rund ums Geld“ werden finanzielle Alltagsprobleme aufgegriffen und handfeste Tipps gegeben. So erfährt man, wie viel Taschengeld Kinder bekommen sollten (7 € pro Monat 6- bis 8-Jährige, 50 € 17- bis 18-Jährige). Anschaulich wird auch erklärt, wie man sich einen Notgroschen aufbaut und wie man mit Abbuchungsaufträgen, Lastschriften, Einziehungsaufträgen und Daueraufträgen umgeht. Schließlich informiert die Bank noch, wie man zu den eigenen vier Wände kommt und gibt eine Checkliste für die Vermögensplanung. Im Oktober soll es den nächste „Rund ums Geld“-Ratgeber von ING-DiBa geben. (red)

Währungsturbulenzen Die App basiert auf den aktualisierten Daten der UBS PreiseLöhne-Studie aus dem Jahr 2009, bei der 122 Waren und Dienstleistungen verglichen werden. Demnach sind Oslo, Zürich und Genf die teuersten Städte; auf den weiteren Plätzen folgen Kopenhagen, Stockholm und Tokio. Am billigsten lebt man in Mumbai, Manila und Delhi. Dabei zeitigen die Währungsturbulenzen Folgen: Die amerikanischen Städte weisen ein geringeres Preisniveau als in früheren

den Wolfgang Kulterer und Günter Striedinger sowie dem Steuerberater Hermann Gabriel und dem Anwalt Gerhard Kucher einen Strafprozess eingebracht hat. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Angeklagten Untreue vor, die Schadenssumme wird mit 5,5 Mio. € beziffert. Die Hypo will aber 48 Mio. € zurück und hat zusätzlich auch Ex-Vorstand Josef Kircher sowie Holdinggesellschaften und Stiftungen geklagt. (red/APA)

Klagenfurt. Zum ersten Mal seit 2007 legt die Hypo Alpe Adria mit dem Halbjahresergebnis 2011 ein positives Konzernergebnis vor. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten beträgt 5,2 Mio. €, hinzu kommen Sondereffekte von 66,4 Mio. €. An Haftungsprovisionen und Banksteuern werden 37 Mio. € abgeführt. „Die Bank wird kleiner, einfacher und kundenorientierter“, meint dazu Gottwald Kranebitter, CEO der Hypo Alpe-Adria. Wesentliche Faktoren des Halbjahresergebnisses sind die Reduktion der Risikovorsorgen sowie eine Verbesserung im operativen Kundengeschäft in den SEE-Kernmärkten der Hypo Alpe Adria. Die Retail-Deposits wuchsen um etwa 10% auf knapp 4 Mrd. €. In Summe lag das Neugeschäft bei rund 1,2 Mrd. €.

Klage gegen Ex-Vorstände

UBS iPhone-App: Preise und Löhne werden weltweit vergleichbar.

Indes wurde bekannt, dass die Bank wegen eines Deals mit Hypo-Leasing-Vorzugsaktien aus dem Jahr 2004 nun eine Zivilklage eingebracht hat. Es geht um jenen Deal, der den Ex-Hypo-Vorstän-

© APA/Hans Klaus Techt

ING-DiBa gibt ausführliche Tipps für Alltags-Finanzprobleme.

Jahren auf. Angestellte in Zürich, Sydney und Luxemburg profitieren dagegen, auf Basis ihrer Nettostundenlöhne, von der höchsten Kaufkraft. Dagegen leidet Venezuelas Hauptstadt Caracas unter der hohen Inflation. Das und die an den US-Dollar gebundene Währung führten zu höheren Preisen. UBS Wealth Management Research veröffentlicht alle drei Jahre eine ausführliche Studie über Preise und Löhne. (red)

Zürich. Wie viel kostet eine DreiZimmer-Wohnung in Paris, Chicago oder Nairobi? Was kosten die öffentlichen Verkehrsmittel in Jakarta, London oder Montreal? Wie viel verdient ein Abteilungsleiter in Zürich, Buenos Aires oder Sydney? UBS bietet eine iPhoneApplikation, mit der man aktuelle Preise und Löhne in 73 Städten weltweit miteinander vergleichen kann. Nutzer können auch aktiv an der Studie teilnehmen, indem sie Daten sammeln und einbringen.

© UBS

© ING-DiBa Pressebild

App zum weltweiten Preisvergleich Wieder positive Zahlen und Klage

Gottwald Kranebitter, Hypo Alpe AdriaChef, kann gute Zahlen vorlegen.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 2. SEPTEMBER 2011 – 25

WACHSTUM DURCH TAKEOVER

MASSIVE KRITIK

RIH-Vorstand Gerald Martens vereint Spezialanbieter unter einem Dach Seite 28

ÖVI-Präsident Udo Weinberger lässt kein gutes Haar an Kostenerhöhung Seite 29

© ÖVI

© RIH

financenetreal:estate STANDORT NEU EU M; HELVETIA ZOG UM; S ERGEBNISPLUS © Helvetia

Trend zu Immobilien hält in Österreich weiter an IMMO-AGS 24. August 2011 - 31. August 2011

IATX (31.8.)

152,88

Wochentop Wochenflop

CAI ECO

CA Immobilien Anlagen Atrium s Immo Immofinanz conwert Warimpex ECO Business-Immobilien

4,23% 10,44% -1,68% 10,44% 6,52% 2,36% 2,05% 1,57% -1,15% -1,68%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 31.8.) Monatstop Salus Alpha R E 0,68% Monatsflop iShares FTSE -14,08%

0,68% 0,64% 0,54% 0,39% 0,28%

© Bank Austria Real Invest

Flop 5 Immofonds iShares FTSE epra/nareit UK -14,08% CS EF (Lux) European Prop. -13,89% Wiener Privatbank Eur. Prop. -13,73% Parvest Real Est. Sec. Eur. N1 -13,64% Dexia Equ. B Eur. Property D -13,32%

Marktführer Die Tochter der UniCredit Bank Austria mit CEO Gerhard Dreyer kommt mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro auf 63 Prozent ÖsterreichMarktanteil bei Offenen Immo-Fonds. In der Krise blieb die Real Invest Austria voll auf Kurs – auch, weil man sich fast nur auf Österreich konzentriert hat. Seite 26

24. August 2011 - 31. August 2011

CERX (31.8.)

515,94

Strabag SE Erstmals positives Halbjahresergebnis

Hübl & Partner Exklusiver Neubau wird in Wien eröffnet

Zunahme in allen Segmenten

20 Jahre innovativer Top-Standard

7,64%

INHALT 26 26

Immo:Markets > Immobilien-Ertragsströme haben Tiefststand erreicht 27 > BA finanziert neues Zins-haus-Portolio 27 Law& Order/People&Dates > Schönherr berät SNCF > Meritus-UnternehmensAward kommt

28 29

© APA/Hans Klaus Techt

Immo:Cover > Warimpex punktet > Privat statt Staat in City

Break-even schon zum Halbjahr: Strabag-Boss Hans-Peter Haselsteiner.

Wien. Das größte Bauunternehmen Zentral- und Osteuropas, Strabag SE, erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2011 eine Leistung von 6.136,33 Mio. € (plus 17%). Obwohl der Break-even beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aufgrund der starken Saisonalität des Baugeschäfts für gewöhnlich erst im dritten Quartal erreicht wird, zeigte es in diesem Halbjahr bereits einen positiven Wert von 16,67 Mio. €. Die Mitarbeiterzahl stieg um 6% auf 75.325. Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner meinte: „Wir erwarten heuer eine Leistung von 14 Mrd. Euro und 14,3 Mrd. Euro im Jahr 2012“. (ag/rk)

© Hübl&Partner/Kurt Keinrath

Top 5 Immofonds Salus Alpha Real Estate Erste Immobilienfonds A SemperReal Estate A UBS (D) Euroinv. Immo. Fonds Real Invest Austria A

Know-how: Erwin Hübl bietet Vorsorgewohnungen mit höchstem Standard.

Wien. Hübl & Partner Immobilientreuhand feiert bald 20jähriges Jubiläum. Beim bevorstehenden Grand Opening der „Park Apartments Ogugasse“ am 8. September in Wien werden bei 67 neu errichteten Vorsorgewohnungen technisches Know-how, innovative Ideen mit Elektro-Tankstellen, Indoor-Panorama-Pool, Fitnessraum inklusive Geräten oder Sauna und Sonnendachterrasse veranschaulicht. „Sozioökologisches Bauen und Umweltbewusstsein sind die neue Dimension des Wohnens“, meint Erwin Hübl, Geschäftsführer der Hübl & Partner Gruppe. (ag/rk)


R E AL : C OVE R

26 – financenetreal:estate

Freitag, 2. September 2011

financenet@medianet.at

www.SEEREAL.at

Bank Austria Real Invest: „Weiter Trend zu Immos“ In Krise blieb Real Invest Austria stabil – der Grund dafür ist die solide Veranlagungsstrategie. Er findet sich v.a. bei privaten Anlegern: Es gibt 60.000 Depots (Depotgröße im Schnitt 30.000 €). Der Anteil an institutionellen Anlegern liegt signifikant unter fünf Prozent. Auch das wirkte in der Krise stabilisierend, heißt es. Als weitere Produktgruppe befinden sich Vorsorgewohnungen im Portfolio der Bank Austria Real Invest: Sie sollen jene Anleger ansprechen, die ein Eigenkapital zwischen 150.000 und 200.000 € in einer Immobilie nachhaltig wertsichern wollen.

C.RADDA/G.STEFAN

Wien. Die Bank Austria Real Invest, Marktführer im Bereich der Offenen Immobilienfonds in Österreich, erwartet weiteres Wachstum: Mit einem platzierten Volumen von über 1,6 Mrd. € beim Fonds-Flaggschiff „Real Invest Austria“ liegt er bei einem Marktanteil von rund 62% in Österreich. Der Fondsmarkt hatte es in den letzten Jahren nicht leicht: Die Finanzkrise drückte, dazu kamen Austro-Skandale wie bei MEL oder der alten Immofinanz/Immoeast. In Deutschland leiden viele Immobilienfonds heute noch unter der Krise. Doch die BA Real Invest überstand den weltweiten Einbruch nicht nur unbeschadet, sie konnte stets neue Mittelzuflüsse generieren: jeweils erheblich mehr als 200 Mio. € frisches Geld pro Jahr, vor allem über den Vertriebsweg der Bank Austria-Filialen, sagt CEO Gerhard Dreyer: „Den Grundstock für den heutigen Erfolg haben wir bereits bei der Emission gelegt. Unser Ziel war es, ein konservatives Produkt für private Anleger zu generieren.“

Paket für Anlegerkomfort

© Bank Austria Real Invest

Seit über 25 Jahren steht Seereal Immobilien aus Neusiedl am See für optimale Betreuung und umfassenden Service in allen Immobilienangelegenheiten. Die langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche macht die Kanzlei zu einem der erfolgreichsten Immobilienbüros rund um den Neusiedlersee. Das Immobilienportfolio von Seereal Immobilien erstreckt sich unter anderem von exklusiven Seeliegenschaften über historische Bauernhäuser bis hin zu Einfamilienhäusern und Wohnungen im Eigentums- sowie Mietverhältnis, Grundstücken uvm. Bei der Vermarktung der Liegenschaften bedient sich Seereal neben den konventionellen Printmedien und der Schaufensterpräsentation seit vielen Jahren erfolgreich diverser bekannter Onlineplattformen, unter anderem dem größten heimischen Immobilienportal, www.immobilien. net. Neuerdings wird auch vermehrt auf Werbeaktivitäten in Social-Media-Diensten (Facebook) gesetzt. „Um unseren Kunden die optimale Betreuung garantieren zu können, verfügt Seereal Immobilien über ein bestens geschultes und informiertes Team. Bei dem gesamten Verkaufsteam handelt es sich um behördlich konzessionierte Immobilienmakler mit mehreren Jahren Berufspraxis“, so Geschäftsführer Josef Rittsteuer. Sollte das jetzt Ihre Aufmerksamkeit erweckt haben, Sie aber unter Umständen nicht Ihre Wunschimmobilie auf www.seereal.at oder den Seereal Immobilien auf IMMOBILIEN.NET finden, unser Team steht Ihnen trotzdem jederzeit gern in allen Immobilienfragen zur Verfügung.

Marktführer bei Immobilienfonds Tochter der UniCredit Bank Austria kommt auf 63 Prozent Österreich-Marktanteil

BA-Real Invest-CEO Gerhard Dreyer: Asset-Allocation auf Sicherheit ausgerichtet.

enaktien in die Höhe gingen, haben wir daran festgehalten. Als dann in der Krise der große Einbruch kam, hat sich unsere Philosophie bestätigt und wir konnten so das Vertrauen der Anleger behalten.“ Die Turbulenzen, die Offene Fonds in Deutschland trafen, hatten keinerlei Auswirkungen auf die Real Invest, weil es gelungen ist, „dem Anleger zu kommunizieren, woran er beteiligt ist“. Und selbst trotz Krise konnte der Fonds mit einer guten Performance punkten: Der Real Invest Austria wurde 2003 mit einer avisierten Zielperformance von vier bis fünf Prozent auf den

Auf Nummer sicher Die Asset-Allocation richtet sich daher auf vielversprechende und solide Immobilien: 60% der veranlagten Gelder gehen in Wohnen und Infrastruktur, nur 40% ins Gewerbe (Büros, etc.). Investiert wird in Österreich, vor allem im Ballungsraum Wien, wo die Nachfrage nach privaten Mietobjekten, die institutionelle Nutzung von Immobilien und die öffentliche Verwendung besonders hoch sind. Dreyer: „Diese nachhaltige Strategie hat sich bewährt. Selbst als die Kurse der Immobili-

Markt gebracht. Dreyer: „Seit unserem Start liegen wir etwas unter vier Prozent, was aber insbesondere auf die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre zurückzuführen ist: Zum Beispiel gab es in manchen Jahren eine sehr geringe Inflation, daher fielen die Mietanpassungen nur äußerst moderat aus.“ Das werde sich jetzt, mit anziehender Inflation, wieder ändern (aufgrund der automatischen Inflationsanpassung der Mieten). Dreyer betont, dass der Fonds als komplementäres Produkt – also zur Portfolio-Beimischung – gedacht sei.

Ein Servicepaket regelt Vermietung und Verwaltung. Ein Mietenpool reduziert das Vermietungsrisiko. „Wir tun dies für den Komfort unserer Anleger, aber auch zur Qualitätssicherung“, so Dreyer, der im Herbst wieder mit mindestens einem Objekt auf den Markt gehen will. Er rechnet mit einem weiteren Trend zu Immo-Investments bei den Österreichern: „Solange Verunsicherung hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung und anderen Veranlagungsformen gegeben ist, wird weiterhin rege Nachfrage herrschen.“ Freilich trenne sich bei Immobilien die Spreu vom Weizen; neben der Lage komme es auch immer mehr auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz oder intelligente Architektur an. Bei den Geschlossenen ImmoFonds hat Dreyer bereits 2006 Portfolios in Prag und Warschau verkauft. „Derzeit prüfen wir, ob die Märkte wieder die nötige Stabilität und das Potenzial besitzen, um wieder aktiv zu werden“, so Dreyer. Ganz sei das noch nicht der Fall, auch wenn Märkte wie Prag oder Warschau schon recht gut aussehen würden.

EHL Zentrums-Trend

Vielversprechend Neue Objekte sollen bis Jahresende positives Ergebnis einfahren

WIFO Vermögenssteuern

Mehr Privat statt Staat

Warimpex punktet bei Umsatz

Grundsteuer bald erhöht?

Wien. In der Wiener Innenstadt steigt das Angebot an Büroräumen: Nachdem einige öffentliche Einrichtungen und staatsnahe Betriebe aus ihren Büros im ersten Bezirk zu günstigeren Adressen wechseln, sind zahlreiche großflächige Gewerbeimmobilien in Wiens nobelsten Lagen frei. Insgesamt habe man rund 70.000 m! Büroflächen im ersten Bezirk und ebenso viele direkt angrenzend im Angebot, „so viele, wie seit zehn Jahren nicht mehr”, sagte Alexandra Ehrenberger, Immobilienökonomin bei EHL Immobilien. Viele staatliche oder staatsnahe Institutionen verlassen aus Ersparnisgründen ihre Büros in den Hochpreislagen: Der ÖGB die Biberstraße, der Verfassungsgerichtshof den Judenplatz oder die Casinos Austria den Lueger-Ring. Trotz des gestiegenen Angebots an Büros in Toplage würden die Spitzenmieten von 21 auf 22 Euro je m2 steigen, die Durchschnittsmieten verhalten sich laut EHL „stabil”. (APA/rk)

Wien. Laut Franz Jurkowitsch, CEO der Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG, sei das erste Halbjahr 2011 von einer deutlichen Erholung im Hotelbereich gekennzeichnet gewesen. Die positive Entwicklung bei den Umsatzerlösen habe den Konzernumsatz mit einer Steigerung von 9% auf 51,2 Mio. € getrieben, wobei die Umsatzerlöse aus dem Hotelbetrieb sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 um 14% von 42,6 auf 48,4 Mio. € erhöhten. Dieses Wachstum sei vorrangig auf die gesteigerten Umsätze der zuletzt eröffneten Hotels in Ekaterinburg, Lodz, Katowice und Berlin zurückzuführen.

Deutlich positives EBITDA „Das Marktumfeld hat unsere Erwartungen im ersten Halbjahr 2011 weitgehend erfüllt. Insbesondere im operativen Hotelgeschäft zeigte sich die deutlichste Belebung. In immer mehr CEE Staaten werden die einheimischen Nächtigungsgäste, vor allem gefördert durch den wachsenden Geschäft-

© Warimpex

PROMOTION

Makler der Woche: SEE-REAL

Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch will Schwung am Transakionsmarkt nutzen.

stourismus, zur größten und wichtigsten Kundengruppe“, bestätigt Jurkowitsch. Während das EBITDA, die für Immobilienunternehmen bedeutendste Kennzahl, sich im Vergleich zur Berichtsperiode des Vorjahres von 9,2 auf 9,4 Mio. € erhöhte, verringerte sich das Betriebsergebnis (EBIT) von 13,4 Mio. € auf 7,6 Mio. „Im ersten Halbjahr 2011 konn-

ten wir deutlich positive Impulse setzen. Nun gilt es, den neuen Schwung am Transaktionsmarkt zu nutzen und weitere erfolgreiche Verkäufe zu tätigen. Obwohl sich die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte wieder deutlich verschärft hat, blicken wir positiv in die Zukunft. Vielversprechende Pipeline-Projekte sollten das traditionell operativ starke zweite Halbjahr beflügeln“, sagt Jurkowitsch.

Alpbach. Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), Karl Aiginger, will neue Vermögensteuern im Austausch mit einer Entlastung des Faktors Arbeit verstanden wissen. Als sinnvoll schiene es ihm, dabei zumindest die Grundsteuer zu erhöhen, sagte Aiginger in Alpbach. Wohnungen bis 80 m! und Grundstücke bis 300 m! könnten ausgenommen sein. Laut Aiginger könnte man es bei kleineren Grundstücken beim jetzigen System der Einheitswertfeststellung belassen, mit laufender Inflationsabgeltung. Bei größeren Grundstücken könnte man hingegen „die Inflation der letzten zehn Jahre nachholen”. Als Kompromiss könnte beim Grundvermögen auch eine Harmonisierung der steuerlichen Behandlung von Wertsteigerungen beim Verkauf gewählt werden sowie eine gesonderte Steuer bei Umwidmungen. Der mögliche Ertrag neuer Vermögensteuern liegt laut Kanzler Werner Faymann bei bis zu 2 Mrd. €. (APA/rk)


I MMO : M AR K ETS

Freitag, 2. September 2011

financenetreal:estate – 27

financenet@medianet.at

SHORT

LaSalle Investment Management warnt vor zu hoher Risikobereitschaft auf den Immobilien-Investmentmärkten

Immobilien-Ertragsströme haben Tiefststand erreicht

Vorsorgewohnungen weiterhin stark gefragt Wien. Die starke Nachfrage seitens privater Anlager nach direkten Immobilieninvestitionen und hier insbesondere nach Vorsorge- und Anlegerwohnungen halte auch im Jahr 2011 unvermindert an. Das zeige wenigstens eine Studie von EHL Immobilien, nach der im ersten Halbjahr allein in Wien rund 280 Vorsorgewohnungen verkauft werden konnten. „Der limitierende Faktor ist derzeit eindeutig die Angebotsseite“, erklärt Sandra Bauernfeind, Leiterin der Wohnungsabteilung von EHL. „Es gibt einfach zu wenige infrage kommende Liegenschaften und bei diesen gibt es immer stärkere Konkurrenz durch Projekte, in denen von den Käufern selbst genutzte Eigentumswohnungen entstehen“, so die ImmobilienExpertin. (fh)

Investment Strategy Annual (ISA) Halbjahres-Update beleuchtet aktuelle Chancen und Risiken. München/Wien. „Die relativ hohe Risikobereitschaft der Immobilien-Investmentmärkte bereitet uns Sorge. Es ist bemerkenswert, wie schnell das Kapital in die Immobilienmärkte zurückgekehrt ist. Sowie auf der einen Seite das Investieren in einem kapitalstarken Umfeld eine Herausforderung darstellt, so sind auf der anderen Seite die Chancen, Gewinne zu erzielen und Objekte zu rekapitalisieren, nun sehr viel leichter realisierbar. Außerdem fließt das Kapital viel langsamer in die Near-Core, Value-Add und Not leidenden Sektoren. Dort sehen wir immer noch günstige Angebote“, erläutert Jacques Gordon, Global Strategist bei LaSalle Investment Management, die Situation zur Jahresmitte 2011.

Laut LaSalle Investment Management Inc., einer der weltweit führenden Investmentmanager im Immobilienbereich, hätten sich die Immobilien-Investitionsmärkte erholt und dabei die bestehenden Unterschiede der Marktgrundlagen zwischen Ländern mit niedrigem und hohem Wachstum ignoriert. In Anbetracht der Nervosität und Volatilität anderer Asset-Klassen, insbesondere europäischer Staatsanleihen, asiatischen Aktien, der Rohstoffpreise sowie US Staatsanleihen, würde die erhöhte Risikobereitschaft auf den ImmobilienInvestmentmärkten nach der ersten Jahreshälfte jedoch Sorge bereiten. Dabei teile man die durchaus berechtigte Auffassung, dass die Ertragsströme aus Immobilien ihren Tiefststand erreicht oder gerade durchschritten hätten und nun wieder steigen würden.

© LaSalle Investment Management

Investitionsmärkte erholt

Blickt sorgenvoll auf die Immobilien-Investmentmärkte: Jacques Gordon, Global Strategist bei LaSalle Investment Management.

„Die globale konjunkturelle Erholung bleibt intakt, trotz einiger unerwarteter Ereignisse im ersten Halbjahr“, sagt Gordon. Für Gewerbeimmobilien ist der positive Aspekt der jüngsten Kapi-

talmarkt-Volatilität die Tatsache, dass die Zinssätze sehr niedrig sind und dies in allen G-7 Ländern auch bleiben sollten: „Das größte Risiko für die Performance von Immobilien liegt im Timing: Die

Zinsen könnten deutlich vor einer wesentlichen Verbesserung der Marktgrundlagen steigen. Die Immobilien-Renditen müssten dann steigen, damit die traditionelle Risikoprämie für Immobilien gegenüber Staatsanleihen aufrechterhalten werden kann“, meint Gordon. Die Volkswirtschaft Japans sei von allen 30 Ländern, die LaSalle untersuchte, am härtesten getroffen worden. Dennoch würden Mieter von Logistik- und Büroimmobilien mit einem wiedererwachten Interesse moderne Quartiere in Regionen mit zuverlässiger Energieversorgung suchen. China zeige nur leichte Anzeichen einer Konjunkturabschwächung und kurzfristig bestünde für die überhitzten östlichen Immobilienmärkte das Risiko eines Kurswechsels zur Verringerung oder Eliminierung spekulativer Anlagen, meint der LaSalle-Analyst. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien würden laut den LaSalle-Experten den besten Schutz gegen finanzielle Turbulenzen in den Randstaaten Europas bieten. Polen sei eine aufstrebende Volkswirtschaft mit einem schnell reifenden Immobilienmarkt. Eine besonders attraktive Option biete überall in Europa in Anbetracht der relativ starken Kapitalmarktnachfrage nach vollvermieteten attraktiven Immobilien die Repositionierung von Immobilien mit hohem Leerstand oder Sanierungsbedarf. Trotz der Abschwächung des Beschäftigungswachstums würden die immobilienwirtschaftlichen Rahmendaten in den USA nach einem verheerenden Stillstand über zwei Jahre hinweg wieder an Dynamik gewinnen, meinen die Experten von LaSalle.

s Immo zeigt sich erfreut

Wichtiger Impuls 110 Millionen Euro fließen in 53 Wiener Zinshäuser in bester Lage

Neuer Mieter für EZ Sun Plaza

BA finanziert Zinshausportfolio

Bukarest. Die s Immo AG konnte für ihr Bukarester Sun Plaza Einkaufszentrum H&M als neuen AnkerMieter gewinnen. „Wir freuen uns über diesen Vermietungserfolg, weil damit das Shoppingcenter mit dem Publikumsmagneten H&M an zusätzlicher Attraktivität gewinnt“, sagt Friedrich Wachernig, Vorstand der s Immo AG.

Unsere seit 2010 verstärkten Finanzierungsaktivitäten bestätigen das nachhaltige Vertrauen in unseren Heimatmarkt“, kommentiert Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate Bank Austria, diesen wichtigen Finanzierungsschritt. Der Wiener Zinshausmarkt habe sich auch während der Wirtschaftskrise sehr positiv entwickelt. So sei der durchschnittliche Preis

Wien. Der Real Estate-Bereich der Bank Austria hat eine der größten Immobilientransaktionen des laufenden Jahres abgeschlossen. Als einen wichtigen Impuls für den Wiener Immobilienmarkt bezeichnet man seitens der Bank Austria die Investition von rund 110 Mio. € in ein MietzinshausPortfolio der CITIM Holding GmbH von 53 Häusern mit einer Nutzfläche von circa 100.000 m!.

für Zinshäuser in den letzten 15 Jahren um rund 140% angestiegen.

Zinshausmarkt positiv Das Transaktionsvolumen für Zinshäuser sei in 2010 gegenüber dem Vorjahr zwar um zwölf Prozent gesunken, habe aber mit 969 Mio. € trotzdem ein hohes Niveau erreicht. Die Renditen liegen zwischen 1,7 und 7,2 Prozent. (fh)

Noch attraktiver: H&M mietet sich in der Sun Plaza in Bukarest ein.

Die Zinshäuser sind über fast alle Wiener Bezirke verteilt, der Schwerpunkt liegt im 3. Wiener Gemeindebezirk. „Mehr als 75 Prozent der Nutzfläche entfallen auf Wohnungen, gefolgt von Geschäfts- und Büroflächen. Diese Finanzierung ist ein wichtiger Impuls für den Wiener Immobilienmarkt und zeigt, dass Zinshäuser als langfristiges Investment nach wie vor attraktiv sind. Insgesamt sehen wir bei kommerziellen Immobilien weiter zunehmendes Investoreninteresse für den Wiener Immobilienmarkt.

© Bank Austria

© Overmann

Schwerpunkt ist 3. Bezirk

Reinhard Madlencnik, BA Real Estate: wichtiger Impuls für Wiener Immobilienmarkt.

Mayer Brown LLP mietet im Tower 185 an

© dpa/Boris Roessler

FRITZ HASLINGER

Frankfurts Skyline bekommt mit dem Tower 185 ein neues Gesicht.

Frankfurt. Die CA Immo konnte für den noch im Bau befindlichen „Tower 185“ in Frankfurt die global tätige Anwaltskanzlei Mayer Brown LLP als neuen Mieter gewinnen. Die renommierte Kanzlei habe rund 4.500 m2 Bürofläche langfristig angemietet, heißt es seitens der CA Immo. Der zentral zwischen Bankenviertel und Messe liegende Tower 185 bildet den Eingang zum Frankfurter Europaviertel. Als einen der letzten Bausteine des Quartiers realisiert die CA Immo hier seit Juni 2011 gemeinsam mit ECE Projektentwicklung das Einkaufs- und Erlebniszentrum Skyline Plaza sowie das dazugehörige Kongresszentrum. Die Eröffnung des Komplexes werde bereits im Herbst 2013 erfolgen. (fh)

Strabag wird erneut in Kanada bohren Toronto. Vor einigen Wochen erst feierte die Strabag den Durchstich für einen 10 km langen Tunnel unter den Niagara-Fällen in Ontario. Nun freut sie sich über einen neuen Tunnelbau-Auftrag in Kanada: Die Strabag SE Tochtergesellschaft Strabag Inc. wird für 290 Mio. CAD (rund 200 Mio. €) einen 15 km langen Abwasserstollen in der York-Region im Großraum Toronto bauen. Zu den Arbeiten zählen neben dem Stollen mit 16 Schächten und verschiedenen BiofilterAnlagen zur Abluftreinigung auch der Ausbau einer nahe gelegenen, drei km langen Landstraße. Zum Einsatz kommen vier Tunnelbohrmaschinen vom Typ Caterpillar Tunnelling Canada Corporation, die der Bauherr zur Verfügung stellt. (rk/ag)


I MMO : MA R K ETS / L AW & O R D ER

28 – financenetreal:estate

Freitag, 2. September 2011

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Industriegruppe expandiert Von Büroartikeln bis Lacke – Umsatz zuletzt 205 Millionen Euro, rund 1.300 Mitarbeiter

SHORT

RIH wächst: A wie Ablage bis Z wie Zebrastreifen

Gründerzeithäuser: Innovative Sanierung Wien. Das Sanierungspotenzial von Gründerzeithäusern liegt bis dato weitestgehend brach. Das Forschungs- und Umsetzungsprojekt „Gründerzeit mit Zukunft“ demonstriert mit einem Gebäude in Wien-Penzing, wie Sanierungshürden überwunden werden können und wie aus einem Gebäude mit einem geringen wärmetechnischen Niveau ein Niedrigstenergiehaus werden kann. Abgerundet wurde das innovative Sanierungskonzept in der Wissgrillgasse durch ressourcenschonende Aufbringung der Heizenergie für Heizwärme und Warmwasser. Einerseits mit 50 m! fassadenintegrierten solarthermischen Kollektoren, andererseits durch ein zentrale Biomasse-Heizanlage, für die eine aufwendige Trockenlegung des Kellers erforderlich war, um die Holzpellets trocken lagern zu können. Die hochwertige, ganzheitliche thermische Sanierung des Gründerzeitgebäudes Wissgrillgasse führte zu einem beispielhaften Ergebnis. Der Heizwärmebedarf konnte von ca. 186 kWh/m! auf ca 23 kWh/m! gesenkt werden. Das entspricht einem Niedrigstenergiehaus, womit das Gebäude einen besseren Standard als herkömmliche Neubauten aufweist.. (ag/rk)

Zahlreiche Spezialanbieter wie Koloman Handler, Rembrandtin und Fritze heute unter RIH-Dach.

Messner ist Partnerin bei e|n|w|c

Verbündete gesucht

© e|n|w|c

Daher wurde 2003 das große deutsche Konkurrenzunternehmen Krause, später Bensons (GB) und weitere Anbieter übernommen. Martens: „Wir haben die europäische Industrie vereinigt.” Längst schon hatte sich die asiatische Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt auf den Weltmärkten kräftig bemerkbar gemacht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Zahl der Abnehmer – große Büroartikelhersteller – und

Italien-Expertin Juliane Messner ist neue Junior-Partnerin bei e|n|w|c.

Wien. Juliane Messner, eine 28jährige gebürtige Südtirolerin, die bereits 2007 als Konzipientin für e|n|w|c tätig war, kehrt als in Österreich und Italien zugelassene Rechtsanwältin in die Wirtschaftssozietät zurück. Sie erweitet als Junior-Partnerin den Italian Desk. „Ich freue mich sehr, mit Juliane Messner eine Juristin im Team begrüßen zu dürfen, die uns und teilweise auch unsere Klienten schon kennt, die aber auch dabei unterstützen kann, unseren Italian Desk noch weiter auszubauen“, so e|n|w|c Rechtsanwälte Partner Dieter Natlacen, Leiter des Italian Desk. (gst)

RIH-Vorstand Gerald Martens: 35% Wachstum nicht zuletzt durch etliche Takeover.

auch die Zahl der Lieferanten der wichtigen Stahlbauteile sehr gering ist, so Martens. Bei derart konzentrierten Märkten kommt man leicht in die Zwickmühle. Die RIH setzt daher auf Diversifikation. So wurde die Geschäftstätigkeit im Bereich Hebelmechaniken ausgedehnt. Die werden im Gegensatz zu Ringbüchern für ganz andere Tätigkeiten verwendet: Sie landen meist in Mappen zu Archivzwecken, während die Ringbücher typischerweise Verkaufsunterlagen enthalten. Die beiden Märkte stehen also sozusagen am Anfang und am Ende des Arbeitszyklus eines Unternehmens – das wirkt antizyklisch. Auch wenn sich die Märkte inzwischen stabilisiert haben und die Umsätze von RIH selbst in den

Einstieg bei Westbahn Private Eisenbahn wird gestärkt

letzten Jahren stetig aufwärts entwickelten, einfach ist es nicht, sagt Martens: „Es ist ein Gröscherlgeschäft. Wir stellen pro Jahr 200 Millionen Hebelmechaniken her.” So kauft man stolze 25.000 t Stahl pro Jahr ein. Nach der Zusammenfassung von Ringbuch- und Hebelmechaniken-Markt hielt RIH Ausschau nach weiteren, komplementären Geschäftsbereichen. „Wir wollten in den Technologiebereich.” Die Chance kam 2006 durch die Übernahme des Lackherstellers Rembrandtin: Die Lackindustrie ist hochtechnologisch, man braucht die nötigen Technologien und nicht zuletzt auch Zulassungen, ohne die die Produkte gar nicht erst auf den Markt kommen dürfen – „und die zu erhalten dauert Jahre”.

FACTS Starkes Wachstum Die Ring International Holding AG (RIH) ist in den Geschäftsbereichen Büorartikel (Heftsysteme, Folien) und industrielle Lacke tätig und beschäftigt insgesamt 1.300 Mitarbeiter auf drei Kontinenten. Sanierungsspezialist Das Management der RIH ist auf die Sanierung von Traditionsunternehmen spezialisiert. Finanziert wird die Gruppe durch Private Equity, Bankkredite und Unternehmensanleihen. Heute werden in auf 83.000 m² Produktionsfläche jährlich 2 Mrd. Weichplastikhüllen, 60 Mio. Ringmechaniken und 185 Mio. Hebelmechaniken für Büroartikel hergestellt; außerdem 20.000 t Nasslack für Straßenmarkierungen u.a. sowie rund 10.000 t Pulverlacke.

EU-weit harmonisiert Handel mit Zertifikaten vereinfacht

Schönherr berät Frankreichs SNCF Neues Emissionszertifikategesetz

© Schönherr

Schönherr-Partner Christian Herbst: „Liberalisierung bringt Vorteile“.

tegie im Ausland im Hinblick auf die Liberalisierung des Passagierverkehrs in Europa. Das Closing der Transaktion fand am 22.8.2011 statt. Die Rail Holding AG, zu deren Hauptaktionären neben der SNCF, Hans-Peter Haselsteiner und Ex-ÖBB-Vorstand Stephan Wehinger gehören, wird über ihre Tochtergesellschaft Westbahn Management GmbH ab Dezember 2011 den Eisenbahnbetrieb auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg aufnehmen. In weiterer Folge soll eine mögliche Expansion auf weitere Strecken in Österreich und Osteuropa geprüft werden. Die Investition in das Eisenbahnprojekt beträgt insgesamt zirka 130 Mio. €. Mit SNCF als neuen Partner wird der Rail Holding AG nicht nur zusätzliches Kapital zugeführt. Rail Holding könne mit SNCF als strategischen Partner auch vom Knowhow und der Erfahrung einer der bedeutendsten europäischen Staatsbahnen profitieren. Schönherr Partner Christian Herbst und sein Team betreuten die Transaktion für SNCF. (gst)

der nächsten Handelsperiode kostenlose Zertifikate. Die Zuteilung der Zertifikate erfolgt europaweit vereinheitlicht und basiert auf Richtwerten. Für neue Marktteilnehmer und „wesentliche Anlageerweiterungen” gebe es dann keine Reserve an Zertifikaten auf nationaler Ebene. Dafür müssen mit der Neuregelung ab 2013 Zertifikate aus einer EU-Reserve beantragt werden. Für Kleinanlagen gibt es Ausnahmen. (gst/APA)

Wien. Das neue Emissionszertifikategesetz (EZG) soll in Österreich die Grundlagen für den EU-weit stärker harmonisierten Handel mit den Zertifikaten herstellen. Die Bestimmungen der laufenden Handelsperiode (2008 bis 2013) würden abgesehen von „kleineren technischen Anpassungen” unverändert beibehalten, so Umweltminister Nikolaus Berlakovich.

Periode nun acht Jahre Die nächste Handelsperiode ab 2013 werde auf acht Jahre verlängert. Die Vorschriften, die für die nächste Periode insbesondere bei der Zuteilung von Zertifikaten gelten, würden in „eigenen neuen Bestimmungen” geregelt. Die Zertifikate, die bisher großteils gratis waren, sollen ab 2013 versteigert werden. Insbesondere für Stromerzeuger gebe es dann keine kostenlosen Zertifikate mehr. Die Versteigerungen erfolgen auf einer Auktionsplattform nach EURegeln. Die Einnahmen aus den Auktionen sollen für Klimaschutz verwendet werden. Die produzierende Industrie erhalte auch in

© APA/Georg Hochmuth

Wien. Die zentraleuropäische Anwaltskanzlei Schönherr hat gemeinsam mit Bredin Prat, Paris, die französischen Staatsbahnen SNCF bei ihrer Beteiligung an der Rail Holding AG vertreten. SNCF hat über eine Kapitalerhöhung und durch den Zukauf von Aktien bestehender Aktionäre insgesamt 26% der Aktien an der Rail Holding AG erworben. Der Einstieg der SNCF in das Westbahn-Eisenbahnprojekt ist Teil ihrer Expansionsstra-

Wolf Theiss mit neuen Senior Associates Wien/Prag. Die größte österreichische Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss meldet die Ernennung von sechs Senior Associates: Im Wiener Büro der Sozietät sind dies Lothar Cladrowa, Tamás Forizs, Alexander Haas und Elisabeth Schlögl. Die Anwälte Lenka Krutáková sowie Petr J. Syrovátko sind im Prager Büro tätig. Erik Steger, Partner und Sprecher des Wolf Theiss Managements: „Sie alle arbeiten an unserer vertieften Verankerung in der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa.“

Gestärkt mit den Erfahrungen aus dem harten Ablagemarkt, habe man Rembrandtin schnell profitabler gemacht, so Martens.Weitere Übernahmen sind geplant, das gehört zur Strategie. „Wir haben in den letzten 6 bis 7 Jahren Verhandlungen zu 30 bis 40 Übernahmen geführt, jede vierte bis fünfte wurde etwas.” Mehr als die Hälfte der übernommenen Firmen wurde aus einer Krisensituation heraus gekauft. Als jüngster Geschäftsbereich kamen Folien dazu. „Seit 2009 sind wir Premiumhersteller von Akten- und Prospekthüllen, mit an die zwei Milliarden Stückpro Jahr”, so Martens. Die Übernahme des Handelsspezialisten Knauf brachte heuer ein weit gespanntes Filialnetz, auch der italienische Pulverlackproduzent Ecopolifix wurde vollständig übernommen. Die Strategie lautet auch künftig auf Expansion. So stehen Übernahmen im Bereich Pulverlacke in naher Zukunft bevor, heißt es. (gst)

© RIH

Wien. Die österreichische Unternehmensgruppe Ring International Holding (RIH), die heuer 10jähriges Jubiläum feiert, will weiter wachsen: Der Umsatz, im letzten Geschäftsjahr rund 205 Mio. €, werde wieder übertroffen, das operative Ergebnis (EBIT) ebenfalls, sagt Vorstand Gerald Martens. Seit dem Jahr 2005 wuchsen Umsatz wie EBITDA im Schnitt pro Jahr um rund ein Drittel. So wurde ein Industriereich aufgebaut, das im Bürobereich in vielen Bereichen führend ist und im Lackbereich immer prägendere Zeichen hinterlässt – so liefert man die Farbe für Österreichs Zebrastreifen ebenso wie für den U-Bahn-Bau und weitere Gebäude. Der Startschuss erfolgte 2001 durch die Übernahme der Assets der Traditionsfirma Koloman Handler (heute Ring Alliance). „Das Unternehmen wurde vom alten Management schlecht geführt und befand sich kurz vor der Liquidation; das große Problem für Koloman Handler war, dass der Ringbuchmarkt als Domäne des Unternehmens seit Jahren rückläufig war“, so Martens: „Wir haben gemerkt, dass das Unternehmen nicht allein bleiben kann, dass es sich aus seiner Ecke des Marktes hinausbewegen muss.“

Umweltminister Nikolaus Berlakovich: keine Gratis-Zertifikate mehr.


P EO P L E & DATE S

Freitag, 2. September 2011

financenetreal:estate – 29

financenet@medianet.at

„Sexuelle Orientierung“ als Wirtschaftsmotor Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben im Fokus

SHORT

Countdown für meritus Unternehmenspreis 2011

SOT Sommergespräche 2011 in Velden Velden. Die SOT Süd-Ost Treuhand lud unlängst zum traditionellen SOT Sommergespräch unter dem Titel „Ohnmacht?“ ins „Casineum am See“ des Casino Velden ein. Über 130 Manager aus der Industrie- und Finanzwelt sowie Steuer- und Rechtsexperten stellten sich der Diskussion. Vortragende waren u.a. Wirtschaftscoach Christine Bauer-Jelinek, Investmentbanker Gerald Hörhan, ÖGUT-Generalsekretär Herbert Greisberger und Erhard Busek, Präsident des Forums Alpbach.

Ende Oktober kürt hochkarätige Jury wieder Firmen, die Homosexualität besonders berücksichtigen. AXEL STEFAN

Wien. Noch bis zum 15. September haben Unternehmen die Möglichkeit, sich für den diesjährigen „meritus Unternehmenspreis“ zu bewerben. Ausgezeichnet werden dabei wieder Firmen, die in ihrem Diversity-Management die Dimension „Sexuelle Orientierung” in besonderer Weise berücksichtigen. Initiatoren des meritusAwards sind die beiden Vereine Queer Business Women (QBW) und austrian gay professionals (agpro).

Projektleiterin für Seestadt Aspern bestellt

Christine Spieß wurde zur Projektleiterin für die Seestadt Aspern bestellt.

© agpro, QBW

deren Begabungen sind Teil jener Vielfalt, die unsere Gesellschaft stark und unsere Wirtschaft erfolgreich macht”, meint Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

„Stärkt Wirtschaft” „Unterschiedliche Lebensstile und Werthaltungen zu tolerieren und ihnen respektvoll gegenüberzutreten, gehört zu den Grundregeln einer zivilisierten Gesellschaft. Wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben. Auch die sexuelle Orientierung eines Menschen ist eine Dimension seiner Persönlichkeit, die es zu respektieren gilt. Homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten und mitunter beson-

Vorteile für Unternehmen Aus ökonomischer Sicht sollen laut den Initiatoren des Preises diverse Vorteile für die Implementierung eines Diversity Management-Ansatzes, der zu einer Optimierung des Arbeitklimas für lesbische Mitarbeiterinnen und schwule Mitarbeiter führt, sprechen: Sind schwule und lesbische Lebensweisen im Arbeitsalltag nicht akzeptiert, so hemme dies die Produktivität dieser Mitarbeiter,

ist es, dass immer mehr Unternehmen erkennen, dass auch personelle Vielfalt einen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor darstellt”, erklärt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner; Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ergänzt: „In unserer Gesellschaft setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass Vielfalt Chancen eröffnet und Bereicherung bringt. Auch Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von Diversity. Dennoch werden einzelne Bereiche wie Homosexualität viel zu oft tabuisiert und im beruflichen Kontext ausgeklammert. Hier gilt es entgegenzusteuern und Vorbilder aufzuzeigen.” Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Rahmen einer festlichen Gala am 20. Oktober.

heißt es. Sie würden Energie aufwenden müssen, um ihr „Anderssein” zu verbergen. Entsprechende Diversity-Maßnahmen sollen Abhilfe schaffen: Die Mitarbeiter würden ihre Energie stärker in die Arbeit investieren können und so mehr zum Unternehmenserfolg beitragen, so die Initiatoren. Auch könnten Unternehmen ihren Umsatz erhöhen, indem sie durch gezielte Maßnahmen Schwule und Lesben als Zielgruppen ansprechen, heißt es in einer Aussendung. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung möglichst bald der Vergangenheit angehören. Wir müssen daher Vielfalt in jeder Hinsicht als Chance und Ressource begreifen. Umso erfreulicher

ÖVI Kritik an Gebührenerhöhung für Wasser, Kanal, Müll

Wachstum über Marktniveau

Betriebskosten steigen um 6%

Wien. Auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2011 kann die Helvetia Versicherung in Österreich verweisen. Insgesamt sind die Prämieneinnahmen im Zeitraum Jänner bis Juni 2011 um 3,2% auf 125,5 Mio. € gestiegen. Helvetia wächst damit stärker als der Markt. Verantwortlich dafür sind vor allem Produktinnovationen. Im ersten Halbjahr 2011 stiegen die Prämieneinnahmen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 3,2% auf

Wien. Der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder ÖVI ortet einen Anstieg der Betriebskosten um durchschnittlich ca. 6% durch die angekündigten Gebührenerhöhungen der Wiener Stadtregierung für Wasser, Kanal und Müll: Ab 1.1.2012 sollen die Gebühren für Wasser um 33%, jene von Kanal um 6,2% und von Müll um 6,3% teurer werden. Dies stelle eine deutliche Mehrbelastung für Mieter und Eigentümer dar, so der ÖVI.

125,5 Mio. €. Sie wächst mit diesem Ergebnis stärker als der österreichische Versicherungsmarkt (-1,0% gemäß Prämienmonitor 06/2011). Auch aus Profitabilitätssicht hat sich das erste Halbjahr 2011 erfreulich gezeigt, die Helvetia Österreich blieb schadenseitig von Großereignissen verschont und kann eine Netto Combined Ratio von 98,8% (IFRS) ausweisen, so Burkhard Gantenbein, Vorstandsvorsitzender der Helvetia. Die Prämieneinnahmen in den SchadenUnfall-Haftpflicht-Sparten (exkl. Kfz) stiegen um 3,6% auf 43,8 Mio. €, auch das Kfz-Geschäft ist mit + 6,3% auf 31,8 Mio. € abermals gewachsen. Außerdem lud die Vertriebsdirektion Wien zur feierlichen Eröffnung ihrer neuen Räumlichkeiten in die Salztorgasse 5 im ersten Bezirk in Wien. Aufgrund der Umbauarbeiten im Palais Principe (vormals Schenker-Hof), dem langjährigen, bisherigen Sitz der Vertriebsdirektion Wien am Hohen Markt 12, hatte sich die Helvetia Versicherung entschlossen, neue Büroräume für ihre Mitarbeiter anzumieten. (ast)

berger. „Mieter und Wohnungseigentümer werden ohne nachvollziehbare Begründung vor vollendete Tatsachen gestellt. Wenn zeitgleich fragwürdige Werbemaßnahmen wie etwa von der MA 48 auf verschiedenen Radiosendern finanziert werden, ist eine Erhöhung schon gar nicht einzusehen. Zumal es ja keinen Wettbewerb gibt und sich der Kunde den Anbieter nicht aussuchen kann”, so Weinberger. (ast)

„Betriebskostentreiber“ …

… 100 Euro mehr pro Jahr Schätzungen zufolge werden die Gebührenanhebungen bei einem Haushalt mit 70 m! Wohnfläche eine Mehrbelastung von mehr als 100 € pro Jahr bewirken, so Wein-

Komplexe Technik für KHM-Sammlung

Das neue Depot des Kunsthistorischen Museums in Himberg.

Wien/Himberg. Das in Himberg neu erbaute Depot für die Sammlung des Kunsthistorischen Museums bietet erstklassige Konditionen für die Konservierung der Kunstgegenstände. So verzichtet das Depot auf herkömmliche Klimatechnik und setzt stattdessen ein Wärmepumpensystem ein. Selbst bei einem Ausfall des Systems soll sich das Hausklima nur langsam verändern und somit die Objekte besser gegen temperaturbedingte Schäden geschützt sein. (ast)

Gefährlichste deutsche Stadt bleibt Frankfurt

„Einmal mehr erweisen sich diese Gebühren der öffentlichen Hand als Betriebskostentreiber“, so Udo Weinberger, Präsident des ÖVI. Allein die Teuerung der Wassergebühren bewirke einen Anstieg um zwei Prozentpunkte.

© ÖVI

© Helvetia

Helvetia Tolles Halbjahr; Vertriebsdirektion Wien zog um

Burkhard Gantenbein, Vorstandsvorsitzender der Helvetia.

Wien. Christine Spieß wurde zur Projektleiterin für die „Seestadt Aspern” bestellt, Magistratsdir. Erich Hechtner überreichte das Bestellungsdekret. Zum Amtsantritt der neuen Projektleiterin kamen u.a. Vizebürgermeisterin Renate Brauner und StR Christian Oxonitsch und betonten die Wichtigkeit des „größten laufenden” Stadterweiterungsprojekts in Wien. (ast)

Markus Knopp, Präsident der austrian gay professionals (agpro), und Eva Götz, Präsidentin der Queer Business Women (QBW).

© Kunsthistorisches Museum Wien

Nach Ende der Einreichfrist kürt eine prominent besetzte Jury die Preisträger in den beiden Kategorien kleine und mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter) sowie Großunternehmen (ab 251 Mitarbeiter). Als Juroren konnten u.a. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Wirtschaftminister Reinhold Mitterlehner, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Arbeiterkammer Wien-Präsident Herbert Tumpel gewonnen werden. Den Ehrenschutz übernimmt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

© Schaub-Walzer/PID

Prominent besetzte Jury

ÖVI-Präsident Udo Weinberger: „Erhöhung ist nicht einzusehen“.

Frankfurt. Frankfurt ist die gefährlichste deutsche Stadt: Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Focus und beruft sich dabei auf eine noch nicht veröffentlichte Statistik des Bundeskriminalamts (BKA). Im vergangenen Jahr sollen in der deutschen Bankenmetropole satte 15.977 Delikte pro 100.000 Einwohner registriert worden sein, stellt das Nachrichtenmagazin fest. (ast)


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