Page 1

medianet

inside your business. today.

Freitag, 25. Jänner 2013 – 49

nur kein übermut

Alte tugenden im fokus

VW-Nordamerika-Chef warnt vor über­ triebenen Erwartungen in den USA  Seite 51

Auf der North American International Auto Show stehen grüne Autos im Abseits Seite 53

© NAIAS

© EPA

automotivebusiness opel mokka kompakt-suv für junges publikum

Europas Automarkt auf Crashkurs unterwegs?

© Mazda

short

Klagenfurt. Anton-Christoph Heidenreich (Bild) betreut ab sofort Mazda-Firmenkunden in Österreich. Der neue Flottenmanager kann auf langjährige Erfahrung im Autohandel zurückblicken und war dabei sowohl im Business- als auch im Privatkundenbereich tätig. „Mein Ziel ist es, die Marke ‚Mazda‘ in den österreichischen Firmen- und Flottenfuhrparks weiter zu stärken“, sagt Heidenreich und ergänzt: „Mit dem neuen ‚Mazda6‘ haben wir die besten Voraussetzungen dazu.“  www.mazda.at

© Goodyear

Negativserie 2012 bilanzierte der europäische Automobilmarkt das fünfte Jahr in Folge mit einem Minus. Da der Negativlauf auch 2013 anzuhalten scheint, ­geraten immer mehr Automobilhersteller in arge Turbulenzen.  Seite 50

© dpa/Daniel Naupold

© Panthermedia.net/Sandor Somkuti

Wien. Anlässlich des „Österreichischen Reifentags“ vergab der Verband der Reifenspezialisten Österreichs vor wenigen Tagen den VRÖ-Award für die Handelspartner für die Jahre 2011 und 2012 und zeichnete dabei Goodyear mit dem ersten Preis in der Kategorie Lkw aus. Michael Locher (rechts im Bild), Verkaufsdirektor Nutzfahrzeugreifen Goodyear Dunlop Österreich und Schweiz, nahm die goldene Trophäe von VRÖ-Obmann James Tannent entgegen.  www.goodyear.at  www.vroe.at

Fiat Abkommen mit Mazda über Alfa Spider-Produktion

Neugründung Daimler ruft Tochtergesellschaft ins Leben

Die neue Generation des legendären Alfa Spider wird künftig bei Mazda gebaut.

Turin. Der italienische Autobauer Fiat hat ein Abkommen mit Mazda für die Produktion eines Alfa ­Romeo „Spider“ mit zwei Plätzen abgeschlossen. Das neue Auto soll ab 2015 in Mazdas Produktionswerk im japanischem Hiroshima hergestellt werden, berichtete Fiat. Der neue Spider soll weltweit verkauft werden. Mithilfe dieses Abkommens will Mazda die Effizienz seiner Produktion steigen. Laut italienischen Medien könnte das Abkommen mit den Japanern der erste Schritt in Richtung einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Autobauern sein.  www.fiat.it  www.mazda.com

© Daimler

Bochum. Die Lage bei Opel in Bochum spitzt sich zu. Das Management will die zähen Verhandlungen zur Zukunft des Werks abschließen – und droht andernfalls mit dem früheren Aus für Bochum. „Die Geschäftsleitung und die Sozialpartner müssen noch im Februar zu einer Lösung kommen“, schreibt Aufsichtsrats-Chef Steve Girsky in einem Brief an die Mitarbeiter. Andernfalls wird die Fertigung in Bochum schon mit 1. Jänner 2015 eingestellt. Betriebsratschef Einenkel sprach von einer „Kriegserklärung“.  www.gm.com

© Alfa Romeo

Mazda lässt neuen Spider vom Band Daimler bündelt Mobilitätsangebote

Auch car2go gehört künftig zur neuen Daimler Mobility Services GmbH.

Stuttgart. Daimler bündelt seine Mobilitätsangebote – unter anderem die Carsharing-Marke car2go – in einer neuen Tochtergesellschaft und hofft, mit dem auf den Namen „Daimler Mobility Services GmbH“ getauften neuen Familienmitglied sein Geschäft in dem Bereich stark auszubauen. Chancen sieht Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG, dabei insbesondere in Großstädten: „Dort wollen immer mehr Kunden flexibel mobil sein“, sagt der Manager, „und wir bieten ihnen die Möglichkeit dazu und sehen hier ein enormes Marktpotenzial.“  www.daimler.com


C ov e r

50 – automotivebusiness

Kommentar

Goldene E-Zukunft ante portas?

Freitag, 25. Jänner 2013

Schrumpfender Markt Das vergangene Automobiljahr brachte Europa ein Neuzulassungs-Minus von 8,2 Prozent

Europäische Autobranche vor Entscheidungsjahr ’13 Das laufende Jahr dürfte ähnlich desaströs verlaufen und viele Hersteller vor große Probleme stellen.

W

er hätte das gedacht? Das schon als utopisch gehandelte Ziel der deutschen Bundesregierung von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2020 könnte tatsächlich noch erreicht werden. Auch wenn bis dahin nur noch sieben Jahre Zeit und Stromer auf Straßen aktuell ähnlich selten wie Löwen in der heimischen Wildbahn anzutreffen sind, sei das Ziel tatsächlich realisierbar – sagt zumindest eine Mobilitätsstudie, die das Beratungsunternehmen Horváth & Partners gemeinsam mit dem Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship (SIIE) der EBS Business School durchgeführt hat. Ähnliches gelte – und damit wären wir beim interessanten Part der Story – laut den Studienautoren auch für Österreich: „Der von der Studie prognostizierte 3,9%ige Anteil an e-Fahrzeugen für Deutschland kann durchaus auf Österreich umgelegt werden“, so Horváth & Partners Energie-Experte Gerhard Gottlieb. Somit könnte der e-Fahrzeuganteil in Österreich den vom Umweltbundesamt 2010 errechneten Marktanteil von knapp vier Prozent – das sind etwa 210.000 Fahrzeuge – erreichen. Wenn, ja wenn das Wenn nicht wäre, denn noch seien der Preis und die Reichweite Bremsklötze für e-Fahrzeuge und schwuppsdiwupps klingt die goldene e-Zukunft schon wieder wie Utopie ...

Daimler Zukunftsfragen

© EPA

Bleibt Zetsche?

Dieter Zetsche will bis 2018 die Geschicke von Daimler lenken.

Stuttgart. Daimler-Chef Dieter Zetsche ist zuversichtlich, dass sein Vertrag verlängert wird. „Im Moment spricht vieles dafür, dass ich weiter an der Spitze des Unternehmens bleibe“, sagte er am Rande der US-Automesse in Detroit. Der 59-Jährige würde dann bis 2018 im Amt bleiben; darüber entscheidet im Februar der Aufsichtsrat. Spekulationen über Kritik aus dem Aufsichtsrat an seiner Person wies Zetsche zurück. „Die Kritik, die Sie schildern, höre ich nicht“, sagte der Daimler-Boss in einem Interview mit der deutschen Zeitung Welt am Sonntag.  www.daimler.com

Brüssel/Wien. Wohin soll das noch führen? Einst hochgelobt und lukrativ, entwickelt sich der europäische Automarkt für Fahrzeughersteller zunehmend zum Fiasko: Nach einem Zulassungsminus von 7,8 Prozent im Jahr 2008 (EU27 + EFTA, siehe auch Grafik unten) und minus 1,6 und 5,5 Prozent in den Jahren darauf, lagen auch 2011 mit minus 1,7 Prozent und zuletzt 2012 mit minus 8,2 Prozent deutlich unter den Erwartungen. Damit ist innerhalb von fünf Jahren die Zahl der Neuzulassungen in Europa von knapp 16 Mio. Fahrzeugen auf gut 12 Mio. und damit auf das Niveau von 1995 zurückgegangen und die kommenden Monate und Jahre versprechen keine Trendwende. Ganz im Gegenteil, malen Experten wie der deutsche Automobilpapst Ferdinand Dudenhöffer sogar das Schreckgespenst weiterer drastischer Absatzrückgänge an die Wand. Da Europa bei den meisten Herstellern ein Renditebringer ist, zeigen sich davon auch Krisengewinnler wie Volkswagen betroffen.

Rendite bleibt auf der Strecke Mit einem Minus von „nur“ 1,6 Prozent konnte der Wolfsburger Hersteller zwar seinen Marktanteil von 23% auf 24,7% steigern und die Absatzrückgänge leicht auf anderen Märkten ins Plus drehen, aber die Rendite blieb dabei (zumindest teilweise) auf der Strecke. Quantitativ ist ein Minus in Europa anderswo zu kompensieren, qualitativ aber nur schwer, müssen für ein verkauftes Fahrzeug in Europa weniger doch anderswo zwei oder drei mehr verkauft werden, um auf denselben Verdienst zu kommen. Das sieht auch Porsche-Chef

Krisengewinnler VW: Mit einem Minus von „nur“ 1,6 Prozent konnte der deutsche Hersteller in Europa seinen Marktanteil steigern.

Matthias Müller so: „Die Ergebnisbeiträge in Europa sind die höchsten. Deswegen reicht es nicht aus, das volumenseitig zu kompensieren.“ Kann Volkswagen auf dieses Problem noch mit seiner schieren Größe und weltumspannenden Produktionswerken antworten, sind vor allem kleinere Hersteller wie die deutschen Premiumautobauer Mercedes, BMW und Audi mehr betroffen, da sie vielfach noch nicht lokal produzieren und somit ihre Fahrzeuge teuer exportieren müssen. Zumindest darf man sich in Stuttgart, München und Ingolstadt noch über steigende Verkaufszahlen freuen, während etwa beim PSA-Konzern mit einem Minus von 13 Prozent im vergangenen Jahr in Europa sowie bei Renault und Fiat mit -18 und -16% mittlerweile ordentlich Feuer am Dach ist. Renault reagiert auf die miese Bilanz bereits mit einem drastischen Stellenabbau, Peugeot stellt ähnliche Überlegungen an

und schließt ein Werk in der Nähe von Paris. Ob es damit schon getan ist, darf bezweifelt werden, denn laut Peter Fuß, Partner bei der Beratungsgesellschaft Ernst & Young, ist die Krise auf dem westeuropäischen Markt noch schlimmer, als die Zahlen suggerieren: In vielen Absatzmärkten seien die Verkäufe

durch Eigenzulassungen künstlich aufgebläht worden. Hinzu kämen noch hohe Rabatte, die zum Kauf animieren sollen, aber letztlich auf Kosten der Margen gingen. Fuß prophezeit: „2013 wird daher zu einem Entscheidungsjahr für die europäische Autobranche.“  www.acea.be

Fiat Der angeschlagene italienische Autobauer sucht nun in China nach neuen Wachstumsmöglichkeiten

China soll Fiat wieder auf Touren bringen Turin. Gegen die Krise auf dem europäischen Automarkt setzt Fiat verstärkt auf China. Innerhalb von 18 Monaten wird der italienische Autobauer die Produktion in seinem neuen Werk in China starten, in dem 100.000 Jeeps pro Jahr hergestellt werden sollen. Diese Kapazität könne jedoch bis auf 200.000 Fahrzeuge verdoppelt werden, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne vor wenigen Tagen. Das chinesische Produktionswerk sei bereits errichtet worden und könne in den nächsten anderthalb Jahren mit der Produktion beginnen.

Keine Werksschließungen Marchionne rechnet nicht damit, dass sich der europäische Automarkt 2013 erholen wird. „Die Zahl der abgesetzten Autos wird auf dem Niveau von 2012 stabil bleiben“, so der Fiat-Boss. Ab der zweiten Jahreshälfte 2012 rechnet er dann mit einem leichten Aufschwung. Marchionne versicherte, dass Fiat keine Fabriken schließen wird. „Andere Autobauer in Europa haben das getan“, erklärte der Fiat-Chef.

Marchionne bekräftigte sein Ziel, weiterhin in Italien zu investieren. Demnächst werde Fiat Investitionen für das Turiner Werk Mirafiori ankündigen. Am 30. Jänner 2013 soll außerdem ein neues Produktionswerk in Grugliasco bei Turin eingeweiht werden, in dem unter anderem Maserati-Modelle und ein neuer SUV produziert werden sollen.

Einstweilen soll dort weiterhin das Modell „Punto“ produziert werden. Marchionne hatte im Dezember Investitionen in Höhe von einer Mrd. € in den Standort Melfi angekündigt (in Melfi soll ein neuer SUV mit der Marke Jeep und das Modell 500 X hergestellt werden, so Marchionne). Die Talfahrt auf dem italienischen Automarkt hat sich angesichts der Schuldenkrise dramatisch beschleunigt. Der Absatz

Kurzarbeit für Werk in Melfi Fiat hatte diese Woche eine zweijährige Kurzarbeit in seinem Produktionswerk im süditalienischen Melfi, konkret vom 11. Februar bis zum 31. Dezember 2014, angekündigt. Die Arbeit der rund 5.500 Mitarbeiter des Produktionswerks soll turnusmäßig auf Schichten nach Kurzarbeit umgestellt werden. Die Maßnahme sei für eine Umstrukturierung des Werks, eines von fünf Fiat-Fabriken im MarkenHeimatland Italien, im Hinblick auf die Produktion neuer Modelle notwendig, verlautete es aus FiatKreisen. Die Fabrik müsse auf neue Produktionen umgestellt werden.

in Italien brach im letzten Jahr um 19,9% ein, es war der fünfte Rückgang in Folge. 2011 waren die Verkäufe bereits um 10,8 Prozent auf 1,4 Mio. Fahrzeuge gefallen. Im Dezember 2012 schlugen die italienischen Autobauer 22,5% weniger Pkw los, im November hatte der Rückgang 20,1% betragen. Der Marktanteil von Fiat ist im Dezember auf 29,3% von 29,7% im November gesunken.  www.fiat.it

© EPA

Jürgen Zacharias

© EPA

Jürgen Zacharias

Fiat hofft, die schwächelnden Märkte in Europa anderswo kompensieren zu können.


Freitag, 25. Jänner 2013

Hersteller & Zulieferer

automotivebusiness – 51

Volkswagen Das US-Geschäft des deutschen Automobilherstellers brummt, trotzdem bremst Nordamerika-Chef Jonathan Browning die Erwartungen

Übermut könnte Boom bremsen Mögliche Überkapazitäten könnten zu einer teuren Rabattschlacht führen. Detroit. Der Nordamerika-Chef von Volkswagen hat vor übersteigerten Erwartungen an das bis zuletzt gut gelaufene US-Autogeschäft gewarnt. Das könne sonst gefährliche Auswirkungen haben, sagte Jonathan Browning. „Eine Branche, wo alle Hersteller davon ausgehen, dass es weiter boomt, neigt leicht zu Überkapazitäten.“ Das wiederum könne eine Rabattschlacht nach sich ziehen. „Offensichtlich gibt es schon einige Leute, die höhere Rabatte geben.“ Das geschehe allerdings nicht auf breiter Front. VW selbst gewähre geringere Nachlässe als im Branchenschnitt.

Jahr mit einem moderaten Anstieg ziger der großen Drei mit harten auf 15 Mio. „Wir planen vorsichEinschnitten allein durch die Wirttig“, sagte er am Rande der Auto schaftskrise. Show in Detroit. „Es gibt andere Schätzungen über 15,5 Millionen; VW mit starker Performance einige Leute rechnen sogar mit 16 Millionen verkauften Autos. Das „Wer kann schon vorausahnen, können gefährliche Annahmen auf welche Weise sich externe werden.“ Faktoren wie die BudgetverhandVor dem großen Crash im Jahr lungen in Washington auf die Ver2009 hatten vor allem die US-Autokäufe auswirken“, erläuterte Browmobilbauer ihre Produktion hochning. Die Marke VW hatte ihren gefahren; als dann die Verkäufe Absatz in den vergangenen Jahren einbrachen, blieben die Hersteller um 20%, 26% und schließlich 35% auf ihren Wagen sitzen. Letztsteigern können. „Unser Ziel ist in lich mussten General Motors und diesem Jahr, stärker als der Markt Chrysler vom Steuerzahler gerettet zu wachsen.“ 12_Anz_AT_medianet:Anzeige Messekatalog 28.09.2012 09:20 SeiteVolkswagen 1 hat sich in den USA längst aus der Nische in die Breite entwickelt. werden, Ford schaffte es als ein www.volkswagen.com © EPA

Moritz Kolar

Moderates Wachstum 2013 Im vergangenen Jahr waren die gesamten US-Autoverkäufe um 13 Prozent auf 14,5 Mio. Stück gestiegen. Browning rechnet für dieses

www.eberspaecher-standheizung.at

Continental Bilanz 2012

7% Wachstum

Hannover. Der internationale Automobilzulieferer Continental hat im vergangenen Geschäftsjahr seine Ziele übertroffen. Der Konzern steigerte seinen Umsatz 2012 trotz der Schwäche der europäischen Automobilmärkte um mehr als sieben Prozent auf rund 32,7 Mrd. €. Die bereinigte operative EBITMarge lag mit rund 10,7 Prozent deutlich über Vorjahreswert von 10,1 Prozent. „Obwohl die Vorzeichen der Automobilmärkte aktuell noch verhaltener sind, als sie es vor einem Jahr waren, streben wir 2013 ein Umsatzwachstum von rund fünf Prozent auf dann mehr als 34 Milliarden Euro an“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart anlässlich der Bekanntgabe der ersten vorläufigen Eckdaten und ergänzte: „Die bereinigte Marge soll dann weiterhin über zehn Prozent liegen.“

Hohes Tempo nicht zu halten „Für 2013 rechnen wir mit einer nur geringen Steigerung der weltweiten Produktion von Pkw bis sechs Tonnen Gesamtgewicht von rund 80 Millionen Einheiten in 2012 auf lediglich 82 Millionen. Die Unsicherheit über den Verlauf der Pkw-Produktion und anderer für Continental wichtiger Absatzmärkte ist jedoch weiterhin groß“, erklärte Degenhart. „Wir werden deshalb das hohe Tempo des erfolgreichen Jahres 2012 voraussichtlich nicht ganz halten können. Allerdings haben wir 2012 bereits viele unserer mittelfristigen Finanzziele nahezu erreicht und werden in jedem Fall unsere Verschuldung auch im laufenden Jahr weiter reduzieren.“  www.conti-online.com

M I T P O W E R G E G E N W I N T ERKÄLTE – S TA N D H E I Z U N G S TAT T E I S KRATZEN! Kraftvoll, schnell und umweltschonend sorgen unsere Standheizungen für ein angenehm vorgewärmtes Auto und freie Sicht auf die Straße. Dabei wird noch der Motor geschont und die Schadstoffemissionen reduziert. Jetzt nachrüsten!

NEU: STANDHEIZUNG PER TELEFON UND APP BEDIENEN: EASYSTART CALL So bedient man heute eine Standheizung! Mit der EasyStart Call haben wir eine neue komfortable und innovative telefonische Fernbedienung entwickelt, die ab Herbst 2012 erhältlich ist. Mit der passenden kostenlosen App für das iPhone und Android lassen sich Start- und Laufzeit sowie weitere Funktionen der Standheizung komfortabel reichweitenunabhängig steuern.

© EPA

A WORLD OF COMFORT

Vorstandsvorsitzender Elmar Degenhart sieht Conti auf einem „guten Weg“.


Modell & Handel

52 – automotivebusiness

short

Klassische Werte für neuen Supersportler

Freitag, 25. Jänner 2013

Opel Mokka 1.4 Turbo Ecotec Mit dem attraktiven Kompakt-SUV zielt Opel auf jugendliches Publikum ab

Außen kompakt, innen hochwertig mit Hightech

© Honda

Neben dem gefälligen optischen Auftritt punktet der neue Mokka auch durch technische Features. Gregor Josel

Detroit. Mit einem neuen NSX Concept zeigte Honda auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit die nächste Evolutionsstufe des neuen Supersportwagens. Das Außendesign orientiert sich außergewöhnlich nah am ursprünglichen Konzept. So kommt auch die aktuelle Version flach und breit daher. Klare Linien betonen die dynamischen Proportionen, während ausgefallene Details den Hightech-Charakter des futuristischen Boliden unterstreichen. Im Inneren steht der Fahrer klar im Mittelpunkt des Geschehens. Er profitiert von einer hervorragenden Rundumsicht, einer perfekten Sitzposition und einem intuitiven „Simple Sports Interface“, das die Bedienelemente auf ein Minimum reduziert. Für den Antrieb sorgen ein V-6-Mittelmotor mit Direkteinspritzung und das innovative Sport Hybrid SH-AWD (Super Handling All Wheel Drive)-System. Das Gesamtpaket soll ein völlig neues Fahrgefühl vermitteln und dabei sowohl die supercartypische Dynamik als auch exzellente Umwelteigenschaften bieten. www.honda.at

Wien. Opel trifft mit der aktuellen Modellstrategie den Zeitgeist genau. Der neue „Adam“ feierte auf der „Vienna Autoshow“ seinen Österreich-Einstand und der kompakte SUV „Mokka“ erfreut sich in seinen ersten Monaten über großes Interesse. Schon in der Vorbestellungsphase wurde der fesche SUV aus dem Hause Opel mehr als 40.000 mal geordert, allein daran erkennt man das Potenzial dieses neuen und innovativen Modells.

Kompakt, aber kraftvoll Das Design des neuen Mokka ist geprägt von einer guten Mischung aus Kompaktheit und Selbstbewusstsein. Das robust gehaltene Design wirkt muskulös, ohne jedoch unangebracht brachial zu erscheinen. Ein gutes Maß an geschmeidiger Eleganz bleibt dadurch erhalten. Der ausgeprägte Frontgrill und die robusten Stoßfänger und Radhäuser finden eine dynamische Ergänzung in der Opel-typischen Sichel, die in der Seitenlinie nach hinten aufwärts schwingt. Die Heckpartie rundet das Gesamtbild des Mokka ab. Die Spurweite von 1.540 mm verleiht dem Mokka einen robusten Stand auf der Straße, die kompakte Fahrzeuglänge von 4.278 mm sieht man dem SUV auf den ersten Blick nicht an.

© Opel Austria

Neue Supersportler-Studie „NSX Concept“ von Honda auf der NAIAS.

In der Cosmo-Ausstattung ist der Mokka mit 140 PS Benziner und Allrad derzeit zum Einführungspreis von 23.690 Euro zu haben.

den tiefen Seitentaschen, die in den vorderen Türen Platz für eine 1,5 l-Flasche bereit halten, oder den Fächern in den hinteren Türen, in denen 0,5 l-Flaschen Platz finden, bietet der Mokka mit bis zu 19 verschiedene Ablagemöglichkeiten ein hohes Maß an Flexibilität. Im Gepäcksfach finden bis zu 1.372 l Platz. Mit dem neuen Mokka halten zum ersten Mal zahlreiche Fahrerassistenzsysteme im subkompakten SUV-Segment Einzug. Zur Ausstattung zählt etwa das besonders ausgereifte Elektronische Stabilitätsprogramm mit Berg-Anfahr-Assistent „Hill Start Assist“ und Berg-Abfahr-Assistent „Hill Descent Control“ zur Erleichterung des Fahrens in steilem Gelände. ESP und die Trakti-

Innere Werte

© Skoda Austria

Sondermodell für die Abenteuer des Lebens

Der Innenraum des Mokka zeichnet sich durch sein hohes Verarbeitungsniveau und seine praktikable Funktionalität aus. Vom zweigeteilten Handschuhfach über den geschlossenen Stauraum im Bereich des Mitteltunnels bis zu

onskontrolle (TC) sind Standard in allen Mokka-Versionen. Zudem ist das Lichtsystem „Advanced Adaptive Forward Lighting“ verfügbar. Es basiert auf den Bi-Xenon-Scheinwerfern der dritten Generation und sorgt mit variabler Anpassung des Lichtkegels in Breite, Reichweite und Richtung für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn in der Stadt, auf Landstraßen und Autobahnen. Die Opel-Frontkamera der zweiten Generation bildet die Basis für Kollisionswarner sowie Verkehrsschild- und Spurassistent.

Allrad oder Frontantrieb Grundsätzlich ist der Opel Mokka je nach Motorisierung als reiner Frontriebler oder mit Allradantrieb

zu haben. Beim intelligenten Allradsystem sind bei trockenen Straßenverhältnissen die Vorderräder für den Vortrieb zuständig, was den Kraftstoffverbrauch niedrig hält. Je nach Fahrsituation reicht die Spanne von 100% Frontantrieb bis zu einer maximalen Kraftverteilung von jeweils 50% auf Vorder- und Hinterachse, etwa bei Aquaplaning. Wenn die Traktion es erfordert, leitet das elektronisch gesteuerte Mittendifferenzial automatisch und stufenlos Kraft zu den Hinterrädern. In der getesteten Version verfügte der Mokka über den 140 PS starken Turbo-Benziner und Allradantrieb in Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Verbrauch lag bei rund 8,0 l.  www.opel.at

VW Amarok 2.0 BiTDI 4Motion Der Pick-up von Volkswagen ist für zahlreiche Überraschungen gut

Salzburg. Mit dem „Skoda Yeti Adventure+“ gibt es ab sofort den perfekten Weggefährten mit mindestens 2.840 € Preisvorteil. Mit dem Sondermodell geht es in Alaska-Weiß oder Platin-Grau Metallic auf Großstadt- als auch Offroad-Expedition. Basis des Sondermodells ist die Ausstattungsstufe Ambition unter anderem mit höhenverstellbarem Fahrer- und Beifahrersitz, Tempomat, Mittelarmlehne mit klimatisiertem Ablagefach und Parksensor hinten. Das CD-Radio „Swing“ liefert den passenden Soundtrack. Komplettiert wird das Angebot durch 17“-Räder, Zwei-ZonenClimatronic, Sitzheizung, Lederlenkrad, silberfarbige Dachreling und Seitenschutzleisten mit Chrom-Applikationen und Sitzbezügen im Reifen-ProfilDesign Die Allrad-Version hat zusätzlich dazu noch eine abnehmbare Anhängerkupplung und den Offroad-Assistenten an Bord.  www.skoda.at

Komfort-Lader mit elegantem SUV-Feeling Wien. Nutzfahrzeuge spielen in einer eigenen Liga. Oftmals ist rein das Preisniveau ausschlaggebend für die Anschaffung, auf Komfort und Pkw-Assets wird gern verzichtet. Dieses Schicksal teilen auch die beliebten Pick-ups am Markt, die in der Kabine gern Pkw, hintenrum aber Lastesel sein möchten. Doch auch in diesem Segment kann es zu Überraschungen kommen, wie sich am Beispiel des „VW Amarok“ zeigt, denn er vereint Pkw-Feeling und Pick-up-Tugenden auf eine besonders eindrucksvolle Art und Weise.

stik gehalten, die Verarbeitung ist allerdings auf höchstem Niveau. Die Haptik ist durchaus angenehm, die Infotainment-Einheit bietet alle technisches Features, die man aus dem Pkw gewohnt ist. Navigation, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Radio, CD und iPod-Steuerung via USB-Anschluss sind mit dabei. Auch in Sachen Sound lumpt der Amarok nicht. Äußerst sparsam geht der große VW jedoch mit der

Geräuschkulisse um: Kaum Fahroder Windgeräusche dringen störend in die Doppelkabine, die mit Leder ausgestattet Platz für Fünf bietet.

Überzeugend auf der Straße Im Zuge des Tests führte der Weg auch auf deutsche Autobahnen – eher kein klassisches Pick-upTerrain. Mit dem Amarok macht

Komfortabel in jedem Fall Dass ein Pick-up transportieren kann, ist nicht weiter erwähnenswert. Rund 1.000 Kilogramm kann man dem kantigen Germanen hinten draufpacken. Wirklich beeindruckend sind jedoch die Fahrund Komforteigenschaften des VW Amarok, die in dieser Klasse, außer bei den großen US-Pick-ups, sonst kaum zu finden sind. Der Innenraum des Amarok besticht durch hochwertige Sachlichkeit. Zwar sind die Oberflächen in Hartpla-

© Porsche Austria

Der Skoda Yeti Adventure+ ist ­bereits ab 19.480 Euro zu haben.

Der Amarok 2,0 BiTDI mit 8-Gang-Automatik: ab sehr fairen 26.933 Euro (netto).

man allerdings auch dort eine gute Figur. Reizt man die volle Power des 180 PS starken 2,0 BiTDI-Motors aus, ist ein Topspeed von 190 km/h drin. Dabei findet man sich jedoch dann in höheren Drehzahlgebieten, was wiederum den Verbrauch in die Höhe treibt. Eine entspannte Reisegeschwindigkeit von 160 km/h schafft der Amarok allemal und mit dem hohen Fahrwerkskomfort eines SUV. Einen wesentlichen Beitrag zum komfortablen Fahren leistet das 8-GangWandler-Automatikgetriebe, das für den VW Pick-up verfügbar ist. Mit der innovativen 8-GangAutomatik ist der Amarok der erste Pick-up seiner Klasse mit einem Getriebe dieser Art. Aufgrund der zusätzlichen Fahrstufen konnte so zwischen dem 1. und 8. Gang gegenüber einem konventionellen Automatikgetriebe eine größere Spreizung erreicht werden. Damit packt der Motor immer im optimalen Drehzahlbereich zu, der Verbrauch liegt im Alltag bei bescheidenen 8,6 l auf 100 km.  (gj)  www.volkswagen.at


I n n ovat i o n & U m w e lt

Freitag, 25. Jänner 2013

automotivebusiness – 53

NAIAS 2013 Die North American International Auto Show kann in diesem Jahr nur mit wenigen Öko-Innovationen aufwarten

short

Die alten Tugenden lassen Neuheiten alt aussehen Moritz Kolar

Bislang wurden in Wien rund 800.000 Fahrten mit car2go gebucht.

Wien. Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag in Wien zog die Daimler-Mobilitätstochter car2go ein mehr als positives Fazit. Mit fast 35.000 registrierten Kunden und wöchentlich mehr als 22.000 Mieten ist Wien eine der erfolgreichsten car2go Städte weltweit. Insgesamt 800.000mal wurden die bislang 500 weiß-blauen „smart fortwo“-Fahrzeuge seit dem Start im Dezember 2011 angemietet. Dabei wurden für Fahrten innerhalb der Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus mehr als sechs Mio. km zurückgelegt. Verglichen mit dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Pkw von 150 g CO2 je km wurden somit allein durch die Verwendung des sparsamen smart fortwo mehr als 300 t CO2 eingespart. Dem Erfolg ist nun auch eine Ausweitung des Mobilitätsangebots geschuldet. So wird ab 11. Februar das Wiener Geschäftsgebiet von car2go um rund ein Drittel erweitert und zeitgleich die Fahrzeug-Flotte um 100 auf insgesamt 600 smart fortwo erhöht. Die Erweiterung des Geschäftsgebiets, in dem die Fahrzeuge angemietet und nach Gebrauch auf jedem zulässigen öffentlichen Parkplatz wieder abgestellt werden können, folgt in der Ausdehnung zu großen Teilen der jüngsten Erweiterung der Wiener Parkraumbewirtschaftungszonen nach Westen.  www.car2go.com

© North American International Auto Show

Detroit. Autos im Rampenlicht, Motor-Gedröhne im Minutentakt, Hostessen in kurzen Röcken und PS-Geprotze, wohin das Auge reicht: In Detroit steht derzeit alles im Zeichen der NAIAS – die „North American International Auto Show“ ist die erste große Automobilmesse des Jahres und der wichtigste Branchentreff in Nordamerika. Anders als in den vergangenen Jahren ist die Stimmung dort, wenn auch noch nicht so turbulent und ausgelassen wie in den Vorkrisenjahren, dann doch durchaus gelöst; der US-Automobilmarkt brummt wie lange nicht und mehr als 50 internationale Premieren im vergrößerten Messezentrum am Detroit River tun ihr Übriges zur guten Laune der PS-Manager. Wer sich in der Motor City aber ein Feuerwerk an technischen und vor allem ökologischen Innovationen erwartet, wird enttäuscht – in Detroit dominieren in erster Linie die alten Tugenden Luxus und Leistung. Und wenn es der eine oder andere lobenswerte grüne Ausreißer auf die Showbühne schafft, stammt er von einem europäischen und asiatischen Hersteller.

© Daimler

Im Rampenlicht stehen Luxus & Leistung; Hybride & Elektroautos werden nur am Rande wahrgenommen.

car2go zieht in Wien überaus positive Bilanz

Auf der derzeit laufenden North American International Auto Show bekommen die Besucher nur wenige Öko-Neuheiten zu sehen.

haft mit 14,5 Mio. Neuwagen rund 13 Prozent mehr Autos als 2011 verkauft wurden. Vom boomenden Markt in den USA – die Vereinigten Staaten sind derzeit zusammen mit China der große Wachstumsmarkt für die Autobauer überhaupt – wollen sich alle Hersteller auch im Jahr 2013 ein möglichst großes Stück abschneiden. Platzhirsch Chevrolet rückt dementsprechend noch bis zum Ende der Messe am 27. Jänner sowohl die jüngste Auflage seiner Sportwagen-Legende Corvette ins Rampenlicht als auch den generalüberholten Pick-up-Truck Silver-

Wachstumsmarkt USA Kein Wunder: Da der Autoabsatz in Europa stockt und jener in den USA zu neuen Höhenflügen ansetzt, hat die Branchenschau in Detroit auch für Hersteller aus Asien und allen voran Europa zunehmend an Gewicht gewonnen – namentlich für die Deutschen, deren Absätze in den Staaten geradezu anschwollen. So konnten die deutschen Autobauer im letzten Jahr in den USA einen Zuwachs ihrer Verkaufszahlen um 21% verzeichnen, während gesamt-

ado. Von Ford ist ein neuer Transit-Transporter zu sehen, Ferrari präsentiert den Supersportwagen Enzo F70, während Maserati mit dem Quattroporte aufwartet.

Hybride weiter voll im Trend Kommen wir zu den eingangs erwähnten, wenn auch spärlichen, Öko-Neuheiten: Chrysler rückt den dank seiner innovativen Spritspartechnik zum „Truck of the Year“ ausgezeichneten Pick-up Ram 1500 ins Rampenlicht, Cadillac seinen Stromer ELR, die E-Klasse gibt es – erstmals in den USA – auch mit Vierzylindermotor, der neue V8-

Motor der Corvette verfügt über eine Zylinderabschaltung und der geliftete Jeep Grand Cherokee nun auch in den USA über einen Dieselmotor. Auch Lexus ist auf der NAIAS aktiv und stellt seine komplett neuen IS-Modelle vor, bei denen im IS 300h nun auch der Vollhybridantrieb Einzug hält, Nissan zeigt den Hybrid-Crossover Resonance Concept und Tesla stellt das als Crossover konzipierte, vollelektrische Modell X vor, das Platz für sieben Insassen und über Flügeltüren verfügt und in fünf Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll.  www.naias.com

Neues Assistenzsystem gegen Geisterfahrer

Dunlop Sport BluResponse Dunlop stellt einen neuen, innovativen Reifen für die Mittelklasse vor

Abu Dhabi. Im Jahr 1888 stellte Firmengründer und Namensgeber John Boyd Dunlop den Patentantrag für den ersten luftgefüllten Reifen der Welt und feierte in den darauffolgenden Jahrzehnten unzählige Rennsiege mit dieser neuen Technologie. In den darauffolgenden 125 Jahren avancierte das Unternehmen zu einem der innovativsten der Branche und steht seit jeher für höchste Performance und Nutzen sowie umfangreiche Sicherheit für Nutzer und Endverbraucher. Zum 125 Jahre-Jubiläum bringt Dunlop nun einen neuen Sommerreifen für die Mittelklasse auf den Markt.

Sport BluResponse hervorragend ab und erreicht in 30 Dimensionen die Bewertung B (Rollwiderstand) A (Nasshaftung). Bei Nässe profitiert der Sport BluResponse von seinen breiten Profilrillen, die das Wasser – besonders bei hohen Geschwindigkeiten – effizient aus der Aufstandsfläche ableiten und somit das Aquaplaning-Risiko reduzieren. Die Profile wurden entgegen üblicher Trends beim Sport BluRe-

sponse wieder längs angeordnet, um die Wasserableitung weiter zu verbessern.

Verbesserte Bremsleistung Der Sport BluResponse bietet eine beeindruckende Nassbremsleistung mit einem bis zu drei Metern kürzeren Bremsweg. Dies verdankt er unter anderem einem aus dem UHP-Segment abgelei-

Aufgrund der aus dem Motorsport abgeleiteten Polymere, die ihm eine verbesserte Verzahnung mit dem Untergrund sowohl bei nasser als auch bei trockener Fahrbahn erlauben, bietet der „Sport BluResponse“ hervorragende Nasshaftung sowie exzellente Bremseigenschaften. Bei dem seit November 2012 verpflichtenden EU-Reifenlabel schneidet der

© Dunlop

Motorsport-Gene

Der neue Dunlop Sport BluResponse ist ab kommendem Frühjahr erhältlich.

teten Profildesign. Das Design hat einen stabilisierenden Effekt und stützt die Profilblöcke unter Belastung – beispielsweise beim Bremsen – ab, damit diese sich weniger verformen. Somit bleibt beim Verzögern eine größere Kontaktfläche zum Untergrund erhalten, die für diese Bremswirkung notwendig ist. Dieses Design wirkt sich auch positiv auf die Nasshandlingeigenschaften aus, bei denen der Sport BluResponse bis zu drei Prozent besser abschneidet als der Durchschnitt der Wettbewerber. Insgesamt verfügt der Dunlop Sport BluResponse in nahezu allen Dimensionen über die Bestwertung A im Bereich Nasshaftung. Die optimierte Konstruktion und Form des Sport BluResponse sowie eine sich weniger erwärmende Laufflächenmischung helfen dem Sport BluResponse dabei, hervorragende Rollwiderstandswerte zu erzielen. Der Dunlop Sport BluResponse wird ab Frühjahr 2013 in 43 Dimensionen von 14 bis 17“ erhältlich sein. 2014 folgen weitere neun Dimensionen.  (gj)  www.dunlop.at

© Mercedes-Benz

Innovative Technologie seit 125 Jahren Ein Verkehrszeichen-Assistent soll Geisterfahrten in Zukunft verhindern.

Stuttgart. Immer wieder sorgen Schreckensmeldungen über Unfälle mit Geisterfahrern für Aufsehen. Damit könnte bald Schluss sein, denn MercedesBenz hat ein Assistenzsystem entwickelt, das unabsichtliche „Geisterfahrten“ verhindern kann. Der neue Verkehrszeichen-Assistent kann Einfahrverbotsschilder erkennen und den Fahrer akustisch und optisch warnen, wenn er aus Versehen auf den falschen Weg gerät. Das neue System ist zunächst für die in diesem Jahr erscheinende neue Mercedes-Benz S-Klasse und die neue E-Klasse vorgesehen. Nach und nach wird er auch in anderen Baureihen zur Verfügung stehen.  www.mercedes-benz.com


medianet automotive  

medianet automotive - die wöchentliche Berichterstattung aus der nationalen Automobilbranche

Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you