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Freitag, 17. mai 2013 – 53

Holpriger start ins jahr

plus 16,3 Prozent

Fiat behält sich trotz eines lahmen ersten Quartals 2013 seine Zuversicht  Seite 54

Toyota legt mit seinen Fahrzeugverkäufen 2012 ordentlich zu  Seite 57

© EPA

© EPA

automotivebusiness ford fiesta klassiker bekommt kleines facelift © Ford

Euro-Krise schlägt auf Geschäftszahlen durch

© Arbeitskreis Automobilimp./R. Zach-Kiesling

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© EPA

Wien. Die Autobranche in Österreich geht heuer – obwohl man bereits um 11.000 Fahrzeuge unter dem Wert von 2012 liegt – von 320.000 Neuzulassungen aus. Zum Vergleich: 2012 waren es 334.000 Autos, die neu zum Verkehr zugelassen wurden, im Jahr zuvor noch 356.000. Obwohl das Ziel schwer zu erreichen sein wird, blickt Felix Clary, Vorsitzender der heimischen Automobilimporteure, zuversichtlich in die Zukunft: „2013 wird ein akzeptables Autojahr.“  www.iv-net.at

© Panthermedia.net/Ignard ten Have

Paris. Die kriselnden französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen und Renault haben im ersten Quartal 2013 in Frankreich zusammen ein Drittel weniger Fahrzeuge produziert als im Vorjahr. Beim französischen Marktführer PSA ging die Produktion um 36% auf 230.000 Autos zurück, bei Renault betrug der Rückgang 24% auf 118.000 Fahrzeuge. Weltweit produzierten PSA und Renault knapp 19 bzw. 8% weniger Fahrzeuge als 2012.    www.renault.com www.psa-peugeot-citroen.com

© Oldtimer Messe Tulln

Daimler, PSA, Renault, Ford & VW Aufgrund des weiter rückläufigen Automobil­ markts in Europa müssen zahlreiche Hersteller ihre Umsatz- und Ergebnisziele revidieren – eine Trendumkehr scheint vorläufig in weiter Ferne. Seite 54 Roadstar Club Sportwagentreffen im Hotel Pichlmayrgut

Tesla Gewinn von 8,38 Mio. Euro im ersten Quartal 2013

Beim Roadstar Club wird es viele edle und teure Sportwagen zu sehen geben.

Pichl bei Schladming. Garage auf heißt es von 30. Mai bis 2. Juni im Hotel Pichlmayrgut in Pichl bei Schladming. Gastgeber Christian Steiner und sein Team laden vier Tage lang zur zweiten Auflage des internationalen Sportwagentreffens „Roadstar Club“ in das steirische Top-Hotel. Auf dem Programm stehen Ausfahrten zum offiziellen Lamborghini-Rennteam „Reiter Engineering“ nach Oberkärnten ebenso wie ein Brunch auf der Hofalm in Filzmoos oder ein Mittagessen auf der Turracher Höhe. Auch Tagesbesucher und Zuseher sind gerne willkommen.  www.pichlmayrgut.at

Mit dem Model S in die Gewinnzone

© EPA

Tulln. Von 25. bis 26. Mai findet in der „Messe Tulln“ bereits zum 25. Mal die Internationale „Oldtimer Messe Tulln“ statt. Erstmals sollen dabei mehr als 35.000 Besucher die insgesamt 85.000 m� große Ausstellungsfläche (25.000 auf neun Hallen verteilt und 60.000 Freigelände) besuchen, auf denen sich rund 800 Aussteller aus 18 Nationen präsentieren werden. Dabei wird es auch einige Sonderschauen zu sehen geben, z.B. 100 Jahre Aston Martin, 65 Jahre Porsche 356 oder 50 Jahre Porsche 911.  www.oldtimermesse.at

© Roadstar Club

PS-starke Boliden im Rampenlicht

Erstmals schreibt Tesla in seiner Geschichte dank seines Model S Gewinn.

Palo Alto. Der Verkaufserfolg seines Model S hat den Elektroauto-Spezialisten Tesla zum ersten Gewinn in seiner zehnjährigen Firmengeschichte getrieben. Das Unternehmen verdiente im ersten Quartal unterm Strich gut 11 Mio. USD (8,38 Mio. €) nach einem Verlust von 90 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Tesla verkaufte zu Jahresbeginn 4.900 der Elektrolimousinen und damit 400 mehr als ursprünglich geplant. „Wir sind zufrieden mit der starken, weltweiten Nachfrage nach dem ‚Model S‘“, sagte Gründer und Firmenchef Elon Musk vor wenigen Tagen.  www.teslamotors.com


C ov e r

54 – automotivebusiness

Freitag, 17. Mai 2013

Europa Der kriselnde Automarkt in der alten Welt schlägt langsam, aber sicher auf die Fahrzeug-Hersteller durch

Kommentar

Euro-Krise wirkt sich auch auf die Autohersteller aus

Was wird China tun?

Daimler, PSA, Renault, Ford und VW müssen Rückgänge bei Umsatz und/oder Ergebnis hinnehmen. Heimatmarkt hohe Zuwächse, in Europa brachte das erste Jahresviertel aber einen Vorsteuerverlust von 462 Mio. USD (355 Mio. €) – rund dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Jürgen Zacharias

D

er Aufstieg, den China in den vergangenen Jahren hingelegt hat, sucht weltweit seinesgleichen. Keine andere Nation hat es geschafft, innerhalb einer Generation aus dem Nichts an die ökonomische Weltspitze zu brausen, der bitteren Armut der 1970er-Jahre ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt entwachsen. Längst denkt Chinas Industrie in globalen Maßstäben, gilt das Land mit gewaltigen Devisenreserven als Zünglein an der Waage der Weltwirtschaft, und hat sich der Inlandmarkt zu einem der größten Absatzgebiete für praktisch alles gemausert. Das bringt aber auch Schattenseiten mit sich, und was für welche: Die Schäden an der Umwelt sind immens und das Leben in den Städten gleicht mittlerweile einem Gesundheitsrisiko – die Luft ist katastrophal verschmutzt. Schuld daran ist die Industrie des Landes und dessen unstillbarer Energiedurst, der quasi täglich ein neues Kohlekraftwerk ans Netz bringt, aber auch Chinas Automarkt, der global konkurrenzlos scheint – und weiter wächst: Bis 2030 soll sich die Zahl der verkehrenden Autos im Land vervierfachen, was für die Umwelt einen Supergau bedeuten würde. Also sind Alternativen gefragt. Bloß, was tun, wenn Elektroautos nicht recht in die Spur kommen wollen und moderne automobilie Technologien nur ganz langsam im Land ankommen?

Jammern auf hohem Niveau Beispiel Daimler: Hat der Premium-Hersteller zum Jahresstart noch das Ziel ausgegeben, 2013 zumindest das operative Ergebnis von 2012 (8,1 Mrd. €) wiederholen zu wollen, ist davon jetzt keine Rede mehr. „In den ersten drei Monaten des Jahres haben sich viele Märkte, insbesondere Westeuropa, konjunkturbedingt schlechter entwickelt als erwartet“, erklärte Daimler-Chef Dieter Zetsche. Mittlerweile geht es in Stuttgart längst darum, den Ergebnisrückgang so gering wie möglich zu halten. Für den angeschlagenen französischen Automobilhersteller

MAN Zwischenbericht

Seit 18 Monaten zeichnet sich der europäische Automarkt durch Rückgänge aus.

PSA Peugeot Citroen ist das Jammern auf höchstem Niveau, geht es selbst doch schon längst ans Eingemachte: Im ersten Quartal fielen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf 13,03 Mrd. €, wie der nach VW zweitgrößte europäische Hersteller mitteilte. In der Autosparte allein lag das Minus sogar bei 10,3 Prozent. Schwarze Zahlen gab es lediglich bei der Zulieferer-Tochter Faurecia, die zum Beispiel Fahrzeugsitze herstellt.

Stellenkürzungen geplant Um aus der Verlustzone zu kommen, will PSA mehr als 8.000 Stellen streichen und ein Werk bei Paris komplett schließen. Insgesamt sollen bis Ende 2014 mehr als 11.000 Stellen wegfallen. Ob die geplanten Maßnahmen ausreichen,

ist allerdings unklar. Die Situation auf dem europäischen Markt im Jahr 2014 werde möglicherweise schwieriger sein, als bislang angenommen wurde, kommentierte das Unternehmen. Man prüfe Konzepte, um eine etwaige Verschlechterungen auszugleichen.

Markt liegt unter Prognosen Diese prüft auch der französische Rivale Renault, der im ersten Quartal einen Umsatzeinbruch von 11,8 Prozent auf 8,3 Mrd. € verkraften musste. Für das Gesamtjahr rechnet der Hersteller mit einem Umsatzminus von „nur“ fünf Prozent, auch wenn sich der europäische Absatzmarkt „härter als erwartet“ entwickelt habe. Ähnlich düster ist die Situation des Europageschäfts bei Ford: Zwar erzielt der US-Hersteller am

Auch der größten Automobilhersteller Europas bleibt von der Negativentwicklung nicht verschont: Ende April präsentierte VW eine deutlich schlechtere Quartalsbilanz als noch vor einem Jahr, Gewinn und Umsatz waren zum Teil deutlich unter die Vergleichswerte aus 2012 gerutscht; so halbierte sich etwa der Betriebsgewinn der Kernmarke VW auf 590 Mio. €. Der erfolgsverwöhnte Konzernchef Martin Winterkorn spricht deshalb bereits von einem „echten Belastungstest“ für die Branche. Die nächsten Monate würden „alles andere als leicht“, trotzdem soll VW in der zweiten Jahreshälfte aber wieder Fahrt aufnehmen. Noch vergleichsweise gut hält sich BMW: Der Münchner Oberklassehersteller verdiente vor Steuern im ersten Quartal 2 Mrd. € und damit fast genau so viel wie vor einem Jahr, allerdings brach das Ergebnis der Pkw-Sparte – auch vor dem Hintergrund eines langsameren Wachstums in China – um 16% auf 1,58 Mrd. € ein. Die Umsatzrendite sank von 11,6 auf 9,9 Prozent. Trotzdem will man über das Jahr gesehen bei Absatz und Umsatz neue Bestmarken aufstellen und damit ein Ziel verfolgen, von dem sich die anderen Hersteller aufgrund der Euro-Krise schon nach einem Quartal wieder verabschiedet haben.  www.daimler.com  www.psa-peugeot-citroen.com  www.volkswagen.com

Fiat Trotz eines schwachen ersten Quartals hält das Unternehmen an seiner Zielsetzung für das Gesamtjahr fest

Auftrags-Minus

Italo-Autobauer lahmt im ersten Quartal ’13

© MAN Truck & Bus

Turin/Detroit. Das war so nicht geplant: „Wir wussten, dass wir im Quartal lahmen werden. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass wir so stark erlahmen werden“, kommentiert Fiat-Chef Sergio Marchionne den verhaltenen Jahresauftakt seines Unternehmens. Anders als in den vergangenen

Monaten, als aufgrund der Absatzkrise in Europa die Abhängigkeit Fiats von seiner US-Tochter Chrysler gestiegen war, versalzte dieses Mal ausgerechnet der gut aufgestellte US-Hersteller dem schwächelnden italienischen Autobauer die Suppe: Hohe Kosten für die Einführung neuer Modelle bei Chrysler

© EPA

MAN: Im ersten Quartal gingen Umsatz und Auftragsbestand zurück.

Paris. Der Nutzfahrzeug-Hersteller MAN hat weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Der Konzernzwischenbericht für das erste Quartal 2013 weist ein Umsatzminus von acht Prozent auf 3,6 Mrd. € sowie Rückgänge im Auftragsvolumen aus. So ging die Auftragssumme im Geschäftsfeld „Commercial Vehicles“ um zwölf Prozent auf drei Mrd. € zurück, bei MAN Truck & Bus um 16% auf 2,1 Mrd. € und im Geschäftsfeld Power Engineering um 20% auf 800 Mio. €. Bei MAN Diesel & Turbo gingen die Aufträge um 20% auf 700 Mio. € zurück.  www.mantruckandbus.at

Belastungstest für Branche

© EPA

Wien. Die Unsicherheit ist zurück: Nachdem in den vergangenen Monaten und Jahren immer neue Negativmeldungen den Euroraum erschütterten, schlägt nun die Krise langsam, aber sicher auch auf die Wirtschaft durch: Umsatzerwartungen werden zurückgeschraubt, Prognosen gekappt. Dies gilt auch und vor allem für die Automobilindustrie, die sich schon seit 18 Monaten mit einem rückläufigen europäischen Markt auseinandersetzen muss – der März brachte neuerlich ein Minus von 10,2 Prozent. Eine Besserung ist laut Automobilwirtschaftsexperte Stefan Bratzel keine in Sicht: „Insgesamt wird es ein ganz schwieriges Jahr“, sagte der Fachmann. Auf den wichtigen Märkten Frankreich und Italien gehe der Trend bergab und auch für Deutschland sei keine Wende in Sicht. Kein Wunder also, dass die großen Autohersteller mittlerweile weit weniger optimistisch in die Zukunft blicken, als das noch vor wenigen Monaten der Fall war.

Jürgen Zacharias

Konzernchef Sergio Marchionne sieht Fiat/Chrysler weiter „voll auf Kurs“.

führten zu einem Konzernergebnis vor Steuern von minus 60% auf 160 Mio. €. Auch anhaltende Verluste in Europa belasteten Fiat – allein von Jänner bis März beliefen sie sich operativ auf 111 Mio. €.

Zuversicht regiert weiter Trotz des schwachen ersten Quartals halten Fiat und seine USTochter an ihren Zielen für das Jahr 2013 fest. Konzernchef Marchionne zeigte sich zuversichtlich, dass der drittgrößte US-Autobauer 2013 einen Nettogewinn von 2,2 (2012: 1,7) Mrd. USD einfahren wird. Chrysler bleibe trotz der starken Anlaufkosten und eines Rückgang des Quartalsgewinns um 65% auf 166 Mio. USD auf seinem Kurs. Im Gesamtjahr rechnet Fiat weiter mit Umsätzen von 88 bis 92 Mrd. €, im ersten Quartal waren es 19,75 Mrd. €. Die Verschuldung des Auto-Herstellers soll im Gesamtjahr bei rund sieben Mrd. € liegen, das ist leicht unter dem aktuellen Niveau. Der Chrysler-Umsatz fiel im ersten Vierteljahr um sechs

Prozent auf 15,4 Mrd. USD zurück, im Gesamtjahr sollen es 72 bis 75 Mrd. USD sein. Die zweite Jahreshälfte solle dann die Wende bringen, hieß es. Fiat treibt währenddessen den Kauf der restlichen Chrysler-Anteile voran und erwägt Insidern zufolge dabei auch einen Börsengang. Fiat hält 58,5% an Chrysler und hat bereits angekündigt, das Unternehmen am liebsten ganz unter seine Kontrolle zu bringen (der Gewerkschaftsfonds Veba, der die Krankenkassen-Kosten der Chrysler-Rentner trägt, besitzt 41,5%). Bei seinem Einstieg bei Chrysler 2009 hatte sich Fiat das Recht gesichert, ein Aktienpaket von 16,6% von Veba zu kaufen. Marchionne deutete an, dass der fusionierte Konzern seine Zentrale außerhalb Italiens haben wird. Der Sitz müsse in einer geografischen Region sein, die geeignet sei, die Aktivitäten des Autobauers voranzubringen – im Gespräch ist dabei Auburn Hills in der Nähe von Detroit, wo Chrysler aktuell seinen Hauptsitz hat.  www.fiat.it  www.chrysler.com


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56 – automotivebusiness

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Zwei neue Pakete für den VW-Golf

Freitag, 17. Mai 2013

Ford Fiesta 1,5 TDCi Ford hat seinen kleinen Klassiker einem leichten Facelift unterzogen

Leichtes Facelift für den kompakten Topseller

© Volkswagen

Der neue Ford Fiesta zeichnet sich durch eine schnittigere Optik und zahlreiche Neuerungen aus. Gregor Josel

© Peugeot

Neues Erfolgsmodell im IAA-Rampenlicht

Auf der diesjährigen IAA feiert der neue Peugoet 3ß8 Weltpremiere.

Wien. Auf der IAA feiert im kommenden September der neue Peugeot 308 seinen Weltpremiere. Dank seiner Kompaktheit, seiner ausgewogenen Proportionen, seines geringen Gewichts und einer Karosserie, die sich eng an die Antriebskomponenten schmiegt, tritt der neue Peugeot 308 elegant und dynamisch auf. Ein ganz neues Komfortgefühl bietet das neue „i-Cockpit“. Seine komplette Gestaltung zielt auf ein sinnliches, intuitives Fahrerlebnis. Der Marktstart für den neuen Peugeot 308 erfolgt Anfang 2014.  www.peugeot.at

Neue Frontoptik Zu erkennen ist der neue FiestaJahrgang vor allem an den schmaleren Scheinwerfern und dem riesigen Kühlergrill. Jedem, der sich für englische Autos interessiert, fällt dabei sofort eine gewisse Ähnlichkeit mit den Modellen der britischen Sportwagenschmiede Aston Martin auf. Wären diese Autos nur annähernd irgendwie miteinander zu vergleichen, könnte man das ja als störend empfinden. Doch im Falle des neuen Fiesta ist es eher charmant, dass der kleine Ford sich optisch ein wenig an diesen edlen Fahrzeugen orientiert. Diese neue und markante Optik steht dem Fiesta äußerst gut und verleiht dem Fahrzeug generell ein selbstbewussteres Auftreten als bisher.

© Ford

Salzburg. Die Angebotspalette für den Golf wird um zwei neue R-Line-Pakete erweitert, sie sind ab sofort wahlweise als R-Line „Exterieur“-Paket oder R-Line „Interieur“-Paket bestellbar. Das R-Line „Exterieur“-Paket enthält folgende Ausstattungen: Heckspoiler in Wagenfarbe, Nebelscheinwerfer, Kühlerschutzgitter mit „RLine“-Logo, R-Line-spezifische Lüftungsgitter, schwarz glänzend R-Line-Stoßfänger vorn und hinten mit „R“-Styling, Schwellerverbreiterung, sportlicher, schwarz lackierter Diffusor für sichtbare und nicht sichtbare Abgasrohre. Das R-Line „Exterieur“-Paket ist für die Ausstattungslinien „Highline“ und „Sky“ zum Preis ab 997,45 € erhältlich. Das R-Line „Interieur“-Paket beinhaltet: Dekoreinlagen in Aluminiumoptik, „Black Lead Grey“ für Instrumententafel und Türverkleidungen, Einstiegsleisten vorn in Edelstahl, schwarzer Dachhimmel, Pedalkappen in Edelstahl, Sportsitzanlage im Stoff-Dessin „Race“, Wangeninnenseiten in Microfaser „San Remo“ mit „RLine“-Logo im Vordersitz, Ambientebeleuchtung, Ledersportmultifunktionslenkrad mit „RLine“-Logo und Ziernähten in Kristallgrau, Schalthebelknauf in Leder, Schaltstulpe und Mittelarmlehne mit Ziernähten in Kristallgrau, „R-Line“-Logo im Startbildschirm. Das R-Line „Interieur“-Paket ist für die Ausstattungslinien Highline und Sky zum Preis ab 751,49 € erhältlich.  www.volkswagen.at

Wien. Insgesamt wurde der Ford Fiesta in Europa bereits mehr als 15 Mio. Mal produziert. Erst vor Kurzem lief das siebenmillionste Fahrzeug im Kölner Ford-Werk vom Band. Der Topseller von Ford begeistert seine Fangemeinde nun bereits seit dem Jahr 1976; seit 1979 wird der smarte Ford auch in Deutschland gebaut. Für das Jahr 2013 hat Ford seinem beliebten Fiesta ein leichtes Facelift verpasst und das Fahrzeug optisch wie auch technisch nachgeschärft.

In der fünftürigen Ausführung und mit dem 1,5 TDCi ist der neue Ford Fiesta ab einem Preis von 17.050 Euro zu haben.

im Fiesta sind so durchaus recht kurzweilig, man hat zu tun, um sich an diverse Bedienelemente zu gewöhnen. Hat man sich sein Lieblingssetup dann allerdings mal eingerichtet, fällt das Handling recht leicht. Auch hat man die vielen Schalter und Knöpfe nach einiger Zeit gut und automatisiert im Griff. Außerdem kann der Fiesta jetzt optional auch mit „Ford SYNC“, dem aus den USA stammenden Multimediasystem mit Sprachsteuerung und Notrufassistenten, bestellt werden. Das System ist vollständig via Sprachsteuerung bedienbar und liest dem Fahrer auf Wunsch auch Textnachrichten vor. Im Kofferraim des fünftürigen Modells finden zwischen 281 und 979 l Platz, der Platz für die Passagiere

Knopferlflut im Innenraum Treu geblieben ist Ford seinem Innenraumkonzept. Zwar wurde auch das Interieur des neuen Fiesta teilweise überarbeitet, doch die unzähligen Bedienelemente sind auch im neuen Modell erhalten geblieben. Die ersten Fahrten

in zweiter Reihe ist durchaus in Ordnung wenn auch nicht unbedingt langstreckentauglich.

Big mother is watching you Besonders innovativ ist das neue „MyKey“-System. Ab der zweiten Ausstattungsvariante „Trend“ ist diese Technik serienmäßig und lässt unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Fahrzeugbenutzer zu. Vor allem für Eltern, die ihr Auto auch mal den Kindern leihen, ist dieses System hochinteressant und sinnvoll. Mit MyKey kann ein Zweitschlüssel so programmiert werden, dass die jugendlichen Fahrer nicht alles mit dem Wagen machen können, was sie vielleicht wollen. So erreicht

der Fiesta mit entsprechend eingestelltem Schlüssel nur noch eine begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, die Ausschaltknöpfe für ESP und andere Assistenzsysteme bleiben deaktiviert, und das CD-Radio schafft nicht mehr als 60% seiner maximalen Lautstärke. Außerdem gibt das Entertainmentsystem keinen Mucks von sich, solange nicht alle Insassen angeschnallt sind. Last but not least sei auch noch der durchaus sparsame Diesel erwähnt, der mit seinen 75 PS den Fiesta zwar zu keiner Sportskanone macht, sich jedoch durch keinerlei Auffälligkeiten in Szene setzt und das Fahrzeug angenehm und ausreichend beschleunigt. Der Testverbrauch lag bei rund 4,8 l.  www.ford.at

Jeep Wrangler Mountain Der US SUV-Klassiker Wrangler ist nun auch als Sondermodell „Mountain“ zu haben

Einer, der sich niemals erklären muss Wien. Der Wrangler ist ein echter Kerl, der zum Öffnen des Dachs nicht auf zig Elektromotoren und polierte Alu-Knöpfe setzt, sondern auf einen kompletten Werkzeugsatz und einen Gummihammer. So ist das auch in der Gebrauchsanleitung nachzulesen. Er ist ein waschechter Offroader, der aber speziell als oranges Sondermodell „Mountain“ auch in der Stadt eine gute Figur macht und seinen Fahrer klar und deutlich als coolen Hund identifiziert – viel cooler als die möchtegern Hippsters in ihren chicen Pseudo-SUVs. Der Wrangler ist der Bobo im Hochstelzen-Segment.

denen Bullen. Der fette Diesel des Wrangler macht sich auch akustisch bemerkbar, allerdings erst im oberen Drehzahlbereich. Fröhnt man dem typisch amerikanischen Cruisen bei 120 km/h, bleibt der Jeep auch auf längerer Fahr durchaus sanft und leise. Alles am und im Wrangler ist „the real deal“. Es gibt ihn zwar auch mit Automatikgetriebe, doch mehr originäres Wrangler-Feeling kommt sicher

mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe auf. Die Radioeinheit verfügt über alle moderne Technik wie Freisprecheinrichtung und BluetoothAudiostreaming, bietet aber nach wie vor die coole US-Optik, mit den grün pixelnden Anzeigen und den großen Drehknöpfen. Auch das Zuschalten des Allrads und der Geländeuntersetzung wird hier nicht per Rädchen erledigt, es darf guten Gewissens gehebelt werden. Egal,

Komfortabel, aber mit Biss Er vereint ein durchaus komfortables und gediegenes Interieur mit nonkonformer Hardcore-Optik und der Lust wilder Offroad-Unzucht. Mit dem Wrangler wirst du immer respektiert – egal, ob Schlammgrube, Steilhang oder Opern-Garage. Befeuert wird der Wrangler Mountain von einem 2,8 l Diesel mit 200 PS und dem Antritt eines wild gewor-

© Stockwerk Racing Team

Volkswagen bietet zwei neue ­Aussattungslinien für den Golf an.

Semi-Cabrio für echte Jungs: Der Jeep Wrangler Mountain, ab 36.590 Euro habbar.

ob Garagenausfahrt oder Auffahrt zum Gipfelkreuz im schweren Gelände: Mit der serienmäßigen Berganfahrhilfe kommst du auch bei Steigungen, die zu Fuß nicht mehr zu erledigen wären, vollkommen entspannt vom Fleck.

Starrachsen-Romantik Trotz des kurzen Radstands und den beiden Starrachsen erweist sich der Jeep auch in der Stadt und auf holprigem Asphalt als recht komfortabel. Viel zum Komfort tragen freilich die bequemen Sitze bei, die man gern mit dem heimischen Fernsehsessel tauscht. Für Fahrten zu Viert bietet der Wrangler in zweiter Reihe eine Sitzbank, die man aber auch schnell und komplett nach vorn klappen kann. Überdies lässt sich die Sitzbank sehr einfach komplett entfernen. Bemüht zeigt sich der Wrangler mit seinem serienmäßigen Start-Stopp-System, in Sachen Verbrauch. Doch ein echter Chief darf sich schon ab und an mal auch im zweistelligen Bereich befinden.  (gj)  www.jeep.at


Freitag, 17. Mai 2013

H e r st e l l e r & Z u l i e f er e r

automotivebusiness – 57

Toyota Mit 9,7 Mio. verkauften Autos 2012/13 kratzt Toyota an der 10 Mio.-Grenze; 2013/14 soll diese Hürde übersprungen werden

Herstellerriese wächst weiter Zuwächse konnten am Heimatmarkt und in Wachstumsmärkten erzielt werden. Tokio. Toyota hat das bis 31. März 2013 laufende Geschäftsjahr mit einem Rekordabsatz beendet. Der Konzern mit den Marken Toyota, Lexus, Daihatsu und Hino verkaufte weltweit 9,7 Mio. Fahrzeuge, was einem Wachstum von 16,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Allein die Marken Toyota und Lexus verzeichneten einen weltweiten Absatz von 8,7 Mio. Einheiten. Dieses Plus von 17,2% gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf gestiegene Absatzzahlen auf dem japanischen Heimatmarkt und in Wachstumsregionen zurückzuführen.

luter Höchstwert. Mit der Produktion des neuen Toyota Avalon und des Avalon Hybrid in Nord­amerika sowie mit den Produktionssteigerungen in Schwellenländern wie Thailand, den Philippinen, Indonesien oder Brasilien ist die Fertigung außerhalb Japans im Vergleich zum Vorjahr um 17,6% auf 5,4 Mio. Einheiten gestiegen. Während die Zahlen global glänzend sind, sorgte in Europa die Finanzkrise auch beim japanischen Automobilhersteller für Kaufzurückhaltung. 192.100 abgesetzte Fahrzeuge im ersten Quartal 2013 entsprechen einem Rückgang von 10,2 Prozent. In Deutschland wur-

den von Jänner bis März mit rund 18.000 Einheiten 21,5% weniger Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Deutliche Zuwächse In Nord- und Lateinamerika, Ozeanien, im Nahen Osten und in Afrika registrierte Toyota von Jänner bis März Absatzzuwächse. So legten insbesondere die Verkäufe im Nahen Osten um 25,8% gegenüber dem Vorjahr auf 184.700 Einheiten zu, während das Unternehmen in Lateinamerika ein Plus von 25% auf 103.400 Fahrzeuge verbuchte.  www.toyota.com

© EPA

Moritz Kolar

Expansion: Toyota hat im vergangenen Jahr 5,4 Mio. Autos außerhalb Japans gefertigt.

Neuer Produktionsrekord Weltweit produzierte der ­Toyota Konzern im selben Zeitraum auch 9,7 Mio. Fahrzeuge – das ist ein Plus von 13,4 Prozent und ein abso-

Plus für Mazda und Honda

Gute Ergebnisse

Tokio. Der schwache und exportfördernde Yen hat Honda und Mazda im abgelaufenen Geschäftsjahr satte Gewinne eingetragen. Doch nun drohen hohe Expansionskosten die Bilanzen der beiden japanischen Autobauer zu belasten. Honda wies vor wenigen Tagen für das Geschäftsjahr 2012/2013 einen Gewinnanstieg um fast 74% auf 367 Mrd. Yen (2,8 Mrd. €) aus. Der Dritte auf dem japanischen Automarkt will sich vor allem auf Schwellenländer sowie Kleinwagen spezialisieren – und dadurch dann auch schnell wachsen. Der Konzernchef Takanobu Ito gab als Ziel den Verkauf von jährlich sechs Mio. Autos bis März 2017 vor, im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Honda die Rekordzahl von knapp über vier Mio. Fahrzeugen abgesetzt.

Mazda schafft Turnaround Auch Mazda wies zum ersten Mal seit fünf Jahren einen Nettogewinn aus. Der Konzern verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr 34,3 Mrd. Yen (265 Mio. €), nachdem er im Vorjahr mit einem Verlust von fast 108 Mrd. Yen (834 Mio. €) tief in den roten Zahlen gesteckt hatte. Mazda, das bisher ausschließlich im Inland produzierte und 80% seiner Autos exportierte, will nun auch im Ausland fertigen lassen. Im Jänner hatte das Unternehmen den Bau einer 650 Mio. USD (497 Mio. €) teuren Fabrik in Mexiko angekündigt, die im kommendes Jahr in Betrieb gehen soll.  www.honda.com  www.mazda.com

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