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freitag, 1. märz 2013 – 49

Auf neuen wegen

Laut einer Polk-Untersuchung steht der Weltautomarkt vor einem Rekordjahr Seite 51

Citroen will mit Hybrid Air-Technologie neue Verkaufsargumente liefern  Seite 53

zafira cng erdgas-opel als Diesel-Alternative

© Opel

Auf Rekordkurs © Citroen

© panthermedia/Worring

automotivebusiness BMW arbeitet an einer Produktions-Revolution

© Siemens

short

© Audi

Wien. Die Siemens-Division „Drive Technologies“, in der auch bei Siemens Österreich 325 Mitarbeiter tätig sind, hat mit Semikron International einen Kooperationsvertrag geschlossen, um in der Leistungselektronik für E-Autos, vor allem im Bereich des Antriebsstrangs, zusammenzuarbeiten. Dafür hat die Siemens AG die Semikron-Tochter VePOINT mit 30 Mitarbeitern in Nürnberg gekauft. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.  www.siemens.com

© BMW

Neckarsulm. Vor wenigen Tagen ist der fünfmillionste Audi mit Quattro-Antrieb (ein weißer Audi A6 allroad 3.0 TDI) im Werk Neckarsulm vom Band gelaufen. Gut jedes zweite Auto, das Audi dort produziert, besitzt Allradantrieb. 1980 debütierte die QuattroTechnologie im legendären Ur-Quattro. „‚Quattro‘ ist eine der tragenden Säulen unserer Marke und ein entscheidender Faktor unserer Erfolgsgeschichte“, sagt Rupert Stadler, der Vorsitzende des Vorstands der Audi AG.  www.audi.de

BMW Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut hat der deutsche ­Automobilhersteller eine neue Möglichkeit zur Qualitätssicherung entwickelt: Fehlermeldung via Fingerzeig soll Zeit und Kosten sparen und die Produktion beschleunigen. Seite 50 Tesla Der US-Autobauer startet zuversichtlich ins Jahr

Mercedes Museum Fünf Millionen Besucher seit 2006

Tesla-Chef Elon Musk sieht den Werdegang seines Unternehmens positiv.

Washington. Der Elektroautobauer Tesla will erstmals seit einem Jahrzehnt schwarze Zahlen schreiben. „Wir rechnen damit, einen geringfügigen Gewinn im ersten Quartal zu erzielen“, schrieb der Chef des Daimler-Partners, Elon Musk, in einem Brief an die Aktionäre. Im Schlussquartal fiel wegen höherer Produktionskosten ein Verlust von knapp 90 Mio. USD (67,31 Mio. €) an. Dieser Fehlbetrag war höher als erwartet. Im Gesamtjahr schrieb der Konzern 413 Mio. USD Umsatz (315 Mio. €) und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.  www.teslamotors.com

Besucher-Jubiläum in Stuttgart

© Mercedes-Benz

Linz. Am 15. März verleiht der ÖAMTC beim Linzer Autofrühling mit dem „Marcus“ erstmals seinen eigenen Automobilpreis. Mehr als 1,8 Mio. Mitglieder des Autofahrerclubs waren aufgerufen, in sieben Fahrzeugklassen ihre Lieblingsautos des Jahrgangs 2012 zu wählen. Zusammen mit dem „technologischen Wegweiser“ werden damit insgesamt 15 besondere Fahrzeuge des Jahrgangs 2012 mit dem Automobilpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Design Center Linz statt.    www.oeamtc.at

© EPA

© ÖAMTC

Comeback in der Gewinnzone

Die Besucherzahlen des Mercedes-Benz Museums liegen über den Erwartungen.

Stuttgart. Ende vergangener Woche empfing das Mercedes-Benz Museum seine fünfmillionste Besucherin. Geschäftsführer Michael Bock begrüßte die Besucherin, Angelika Hummel mit Ehemann Wolfgang Hummel aus Winnenden, persönlich. In sieben Jahren hat das Museum damit seit der Eröffnung 2006 seine Erwartungen übertroffen; allein im vergangenen Jahr durften 722.000 Besucher begrüßt werden. Michael Bock überreichte den beiden einen Gutschein für die ‚Mercedes-Benz Sternennächte‘ sowie den neuen Comic über das Leben von Carl Benz.  www.mercedes-benz-classic.com


C ov e r

50 – automotivebusiness

Kommentar

Alles neu in Genf?

Freitag, 1. März 2013

Innovation Im Auftrag von BMW haben Fraunhofer-Forscher eine Qualitätssicherungs-Möglichkeit via Fingerzeig entwickelt

BMW: Qualitätskontrolle in Zukunft per Fingerzeig

Das System bietet auch in vielen anderen Produktionsbereichen und Branchen große Potenziale. wird „getrackt“. Die Anforderungen an die Hardware sind dabei gering: Ein Standard-PC sowie zwei Microsoft Kinect-Systeme – bestehend aus Kamera und 3D-Sensoren – genügen, um die Rekonstruktion zu realisieren. Die entsprechenden Algorithmen, welche mehrere 2Dund 3D-Bilder fusionieren, haben Schick und sein Team speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt und auf die Anforderungen der BMW Group angepasst.

Jürgen Zacharias

Porsche Mitarbeiter-Plus

© dpa/Bernd Weißbrod

Investitionsplan

Porsche: In den kommenden Jahren soll die Belegschaft kräftig wachsen.

Stuttgart. Porsche will in Deutschland binnen acht Jahren etwa 8.000 Mitarbeiter einstellen. In den kommenden fünf Jahren solle die Belegschaft zunächst um 3.000 Beschäftigte wachsen, sagte Porsche-Chef Matthias Müller. Mit der Personalaufstockung soll der angestrebte Absatz von rund 200.000 Fahrzeugen im Jahr 2018 erreicht werden. Müller kündigte zudem Investitionen in die Infrastruktur an. So solle das Stuttgarter Werk „umfangreich modernisiert“ werden. Auch ein Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes sei im Investitionsvolumen von „mehr als einer Milliarde Euro“ enthalten.  www.porsche.com

Zeit- und Kosten-Ersparnis

Einfache Integration

© Fraunhofer IOSB

E

s ist immer wieder erstaunlich, wie schnelllebig das Leben mittlerweile geworden ist. Was heute noch als brandheißer Insidertipp gilt, ist morgen schon Mainstream und übermorgen der überholte Rest von gestern. Das gilt für unsere privaten Bedürfnisse ebenso wie für die Produktgestaltung von Unternehmen, nach dem heißesten Megaseller von heute kräht übermorgen schon kein Hahn mehr. Nur Unternehmen, die also permanent neue Produkte auf den Markt werfen oder alten durch Modifizierung oder Abwandlung neues Leben einhauchen kann, werden langfristig erfolgreich sein. Oder – und das ist die dritte Möglichkeit – man muss zumindest den Anschein erwecken, ständig Neues im Programm zu haben. Das ist oft mit überraschend einfachen Mitteln möglich und eine der Kernaufgaben des Marketings, und damit auch ein Mitgrund dafür, dass sich die Automobilindustrie schon seit Wochen in Vorankündigungen für den Genfer Automobilsalon ergeht. Allenthalben ist in Aussendungen von neuen Top-Produkten, innovativen Ideen und zukünftigen Verkaufsschlagern die Rede, die ab Ende kommender Woche am Genfersee der Konkurrenz die Show stehlen wird. Bloß: Wirklich Neues ist kaum dabei; die meisten der als neu angekündigten Mobillösungen hat man so oder ähnlich schon anderswo gesehen ...

München. Für Produktionsbetriebe ist die Qualitätssicherung der Prozesskette unerlässlich – nur so lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und Mehrkosten senken. Aber kein Vorteil ohne Nachteil, fallen auch in diesem Bereich teils beträchtliche Kosten an, die es zu minimieren gilt, um weiter wettbewerbsfähig zu sein und qualitativ hochwertige Produkte auch zu einem attraktiven Preis anbieten zu können. Eine effiziente Art der Qualitätskontrolle haben deshalb nun Forscher des FraunhoferInstituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in Karlsruhe im Auftrag von der BMW Group entwickelt: Durch eine Zeigegeste können Mitarbeiter in Karosserieteilen entdeckte Fehler ins Prüfsystem eingeben und dokumentieren. Das berührungslose Gestenerkennungs-Verfahren wird vom 8. bis 12. April auf der „Hannover Messe“ präsentiert und könnte schon bald in die Produktion von BMW implementiert werden.

Ein Fingerzeig des Qualitätsprüfers genügt, um Fehler im Lack an das Prüfsystem weiterzuleiten, zu speichern und für die weitere Aufarbeitung zu dokumentieren.

„Bislang muss sich der Prüfer alle aufgespürten Fehler merken, seinen Arbeitsplatz verlassen, zum PC-Terminal gehen, mehrere Eingabemasken bedienen und dann die Position der Fehler sowie die Fehlerart festhalten; das ist umständlich, zeitintensiv und fehleranfällig“, sagt Alexander Schick, Wissenschaftler am IOSB. Die Gestensteuerung hingegen verbessert die Arbeitsbedingungen des Prüfers entscheidend und bewirkt eine deutliche Zeitersparnis – der Mitarbeiter kann am Arbeitsplatz stehen bleiben und direkt mit dem Untersuchungsobjekt interagieren.

„Ist der untersuchte Gegenstand in Ordnung, wischt er von links nach rechts über ihn; im Schadensfall zeigt er auf die Position des Fehlers“, so Schick. Visuelles Feedback erhält der Mitarbeiter über einen Monitor, der eine 3D-Rekonstruktion des Stoßfängers anzeigt.

3D-Körpertracking als Basis Basis für die berührungslose Gestenerkennung sind 3D-Daten. Der komplette Arbeitsplatz muss daher zuvor in 3D rekonstruiert

werden. Das umfasst sowohl den Menschen, als auch das Objekt, mit dem er sich beschäftigt. „Wie sieht die Person aus, wo befindet sie sich, wie bewegt sie sich, was tut sie, wo ist das Objekt – all diese Informationen sind erforderlich, um die Zeigegesten korrekt mit dem Stoßfänger verknüpfen zu können“, erläutert der Forscher. Um die Gestensteuerung zu ermöglichen, setzen die Experten ein 3D-Körpertracking ein, das die Körperhaltung der Person in Echtzeit erfasst. Auch das Karosseriebauteil

„Keimzelle für diese Technik ist unser ‚Smart Control Room‘, in dem Personen ganz natürlich mit dem Raum interagieren. Sie können mit Zeigegesten entfernte Displays ohne Zusatzgeräte bedienen. Der Raum erkennt, welche Handlungen gerade stattfinden und bietet dazu die passenden Informationen und Werkzeuge an. Da die Gestenerkennung unabhängig von den Displays ist, sind wir in der Lage, Anwendungen umzusetzen, die keine Monitore verwenden, wie hier die Gesteninteraktion mit echten Gegenständen“, führt Schick aus. „Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Objekt es sich handelt, da lässt sich jedes Bauteil tracken.“ Die Technologie lässt sich nachträglich mit geringem Aufwand in bestehende Produktivsysteme integrieren, über ein spezielles Interface-Modul konnten die Wissenschaftler ihr effektives Verfahren in das System der BMW Group einbinden. Damit bietet das System langfristig nicht nur für BMW, sondern auch für zahlreiche andere Automobilhersteller, Zulieferer- und Produktionsbetriebe große Potenziale.  www.bmwgroup.com  www.fraunhofer.de

Türkei Mit kräftigen Steuervergünstigungen hofft das Land, seine Automobilindustrie auf Vordermann zu bringen

Fokus auf Fahrzeug- und Zuliefer-Industrie Istanbul. Die Türkei will der Automobilbranche mit massiven Steuervergünstigungen auf die Sprünge helfen. Die Nachlässe auf NeuInvestitionen würden auf bis zu 60% verdoppelt, sagte Wirtschaftsminister Zafer Caglayan vor wenigen Tagen. Auch bei den Personalkosten könnten die Unternehmen mit Steuererleichterungen rechnen. Bereits seit 2009 wird die Fahrzeug- und Zuliefer-Industrie steuerlich gefördert, zuletzt mit Vergünstigungen von bis zu 30%. Davon profitieren unter anderem Hersteller wie Ford Otosan, ein Partnerunternehmen des US-Autobauers Ford, und Oyak Renault, das teilweise dem französischen Hersteller gehört.

noch auf 20 Mrd. USD (15,3 Mrd. €) – nicht zuletzt, weil die Nachfrage aus dem schuldengeplagten Europa nachließ. Rund 70% der türkischen Auto-Exporte gehen nach Europa. Die Türkei will ihre Ausfuhren steigern, um so das Defizit im Außenhandel zu verringern,

welches eine der größten Schwächen der türkischen Wirtschaft ist. Dass es bis dahin – trotz der Steuervergünstigungen – noch ein weiter Weg ist, belegt eine aktuelle Umfrage von Ernst & Young: Heimische Automobilhersteller

und Zulieferer bewerten in einer Umfrage der Unternehmensberater Deutschland als attraktivsten Standort für die Automobilindustrie, dicht gefolgt von China und Japan. Auf dem letzten Platz der Umfrage liegt die Türkei.  www.byegm.gov.tr

Ausfuhren sollen steigen „Wir schlagen in diesem Sektor ein neues Kapitel auf“, betonte der Minister. So solle der Export der Fahrzeug- und Zuliefer-Branche bis 2023 auf ein Volumen von 75 Mrd. USD (56,28 Mrd. €) gesteigert werden. Im vergangenen Jahr beschränkten sich die Ausfuhren

© APA/Herbert Pfarrhofer

Jürgen Zacharias

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan will Türkeis Automobilindustrie mit Steuervergünstigungen kräftig unterstützen.


Freitag, 1. März 2013

Hersteller & Zulieferer

automotivebusiness – 51

Polk Das Marktforschungsunternehmen sieht in einer neuen Studie den Weltautomarkt 2013 auf Rekordkurs; Europa droht allerdings ein fettes Minus

Europa hinkt der Welt hinterher Moritz Kolar

Essen. Während auf dem europäischen Automarkt weiter ein Negativrekord den anderen jagt, scheint die Automobilindustrie global gesehen auf Rekordkurs zu sein. Laut einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Polk stiegen die weltweiten PkwNeuzulassungen im Jänner um 7,9 Prozent von 5,7 Mio. Fahrzeuge auf 6,2 Mio. Einheiten; in Europa schrumpfte die Zahl der Neuzulassungen im gleichen Zeitraum um 8,7 Prozent auf ein historisches Tief von 885.159 Fahrzeugen.

Mexiko) entwickle sich mit plus 9 Prozent im Jänner „sehr vielversprechend“, ein Plus von 4 Prozent gab es in Lateinamerika. Trotz der Europa-Schwäche gab es am alten Kontinent auch Positives zu vermelden. So gab im Jänner Großbritannien mit plus elf Prozent ein kräftiges Lebenszeichen von sich und konnte die Region Osteuropa inklusive Russland um 2,5 Prozent wachsen.

wicklung. Demnach soll die Zahl der weltweiten Pkw-Neuzulassungen von Jänner bis Dezember gegenüber dem Vorjahr (71,3 Mio.) um mehr als drei Prozent auf fast 73,7 Mio. Einheiten steigen und damit einen neuen Rekordwert fixieren. Auch über das Jahr hinaus geben sich die Analysten von Polk durchaus zuversichtlich. So würden alle Untersuchungen mit Stand heute ein weiteres Wachstum anzeigen, das 2014 mit plus 5,4 Prozent sogar deutlich über den prognostizierten Wachstum in 2013 und 2014 Zahlen für 2013 liegen soll – die Ausgehend von den Jännerwerten Zahl der weltweit verkauften Einsieht Polk für das Gesamtjahr 2013 heiten würde dann auf 77,6 Mio. steigen. weltweit eine sehr positive Entwww.polk.com bey.transit.medianet216x288/15.2.13_Layout 1 12.02.13 12:22 Seite 1

© panthermedia.net/Christian-Philipp Worring

Laut der Untersuchung sind 2013 weltweit 74 Mio. Neuzulassungen möglich.

Der europäische Automobilmarkt hinkt aktuell dem weltweiten Trend deutlich hinterher.

Zuwächse auch in Osteuropa Besonders dynamisch scheint sich dabei neben China vor allem die Region Asien/Pazifik zu entwickeln, die im Jänner um 14% über den Vorjahreszahlen lag. Auch die Nafta-Region (USA, Kanada und

Eberspächer Engagement

RUS im Fokus

Esslingen. Eberspächer stärkt sein Engagement im russischen Markt für Fahrzeugheizungen und -klimatisierung: Der deutsche Zulieferer hat sein bisheriges Joint VentureUnternehmen OTEM ZAO in Moskau vollständig übernommen. Die Aufstockung der Anteile von 50 auf 100% spiegelt sich auch im neuen Firmennamen „CJSC Eberspächer Climate Control Systems“ wider. Zudem hält das Unternehmen noch Anteile an der OTEM-Siberia und OTEM-St. Petersburg. „Aufgrund der prognostizierten Zuwachsraten von jährlich sieben Prozent gilt Russland als Land mit sehr großem Marktpotenzial für Klimasysteme und Fahrzeugheizungen“, begründet Eberspächer-Geschäftsführer Klaus Beetz die Akquise.  www.eberspaecher.com

Iveco Magirus Kooperation

Der neue FORD TRANSIT Custom L1H1 „start up“

100 PS, Diesel

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Rufen Sie mich an, ich berate Sie gerne: Christian Leisch Firmen- und Großkundenbetreuer, Tel.: 0664/133 06 05

Der neue FORD TRANSIT Tourneo Custom L1H1 „Trend“ 100 PS, Diesel

Deal mit Elvis AG

München. Iveco Magirus und die Elvis AG, eine europaweite Kooperation mittelständischer Frachtführer und Ladungsspediteure, haben einen Rahmenvertrag geschlossen. Er sieht für die Mitglieder der Kooperation Vorteile beim Kauf eines Iveco-Fahrzeugs vor und ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt. Der Rahmenvertrag erlaubt Iveco die Nutzung des Elvis-Netzwerks mit mehr als 100 Partnern und über 12.000 Lkws sowie die Platzierung der Produkte. Die vereinbarten Einkaufsvorteile sind abhängig von den einzelnen Fahrzeug-Klassen und werden an die Elvis-Partner weitergereicht.  www.iveco-magirus.de

Listenpreis € 27.390,- exkl. · Start/Stop · elektrische Fensterheber · Radio/CD · Tempomat, u.v.m. Unterab nehmerpreis

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MVEG 6,5 l/100 km CO2-Emission 172 g/km

© Iveco

* Preis exkl Ust. für Unternehmer, Gewerbenachweis erforderlich Abb. sind Symbolfotos. Druck- und Satzfehler, Zwischenverkauf sowie Irrtümer vorbehalten. Angebot gültig solange der Vorrat reicht.

Ivceo-Fahrzeuge sind für Mitglieder der Elvis AG in Zukunft günstiger habbar.

1190 Wien, Muthgasse 52, T 01/370 15 40 www.beyschlag.at

Für jeden die richtige Lösung.


Modell & Handel

52 – automotivebusiness

Freitag, 1. März 2013

Opel Zafira Tourer CNG Der große Opel-Van ist seit 2012 auch als umweltfreundliches CNG-Erdgas-Modell zu haben

short

CNG-Siebensitzer als echte Diesel-Alternative

US SUV-Flaggschiff feiert Premiere

© Jeep

Der Zafira Tourer CNG verfügt über eine theoretische Reichweite von 530 Kilometern. Gregor Josel

Das neue Flaggschiff von Jeep ­debütiert auf dem Genfer Salon.

Genf. Der Jeep Grand Cherokee des Modelljahres 2014 debütiert auf dem 83. Genfer Automobilsalon mit vielen Verbesserungen und Neuerungen bei Fahrleistungen, Design und Komfort. Bereits jetzt einer der weltweit erfolgreichsten großen SUVs, bekommt der Grand Cherokee nun ein neues AchtgangAutomatikgetriebe für alle seine Motorisierungen. Diese neue Kraftübertragung reduziert Verbrauch und Emissionen, während sie gleichzeitig Beschleunigung und Schaltvorgänge verbessert. Neue Design-Merkmale wie Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht sowie neue Farbkombinationen für Karosserie und Innenraum unterscheiden die verschiedenen Ausstattungs-Versionen noch mehr voneinander als schon bisher. Besonders hochwertige Materialien wie Natura Plus-Leder und echtes Holz geben dem Innenraum gemeinsam mit dem neuen Dreispeichen-Lenkrad einen exklusiveren Charakter. Neue Infotainment-Inhalte bieten das Uconnect-System mit einem Touchscreen mit 8,4“ Bildschirmdiagonale sowie der erste vom Fahrer konfigurierbare TFT-Anzeigenbildschirm der Marke Jeep. Das neue Achtgang-Automatikgetriebe der Chrysler Group kommt bei Jeep für alle Motorisierungen des Grand Cherokee zum Einsatz, vom 3.6 V6 Benziner über den 3.0 MultiJet II V6 Turbodiesel bis zu den V8Motoren.  www.jeep.at

Vollgas, wörtlich genommen In der Modellrange der neuesten Generation des Zafira Tourer von Opel findet sich auch ein CNG-Modell, das sich optisch, innen wie außen, nicht von einem StandardZafira unterscheidet. Die hochentwickelte CNG-Technik findet sich unter dem schmucken Blechkleid. Die Opel-Ingenieure steigerten das Fassungsvermögen der Gastanks von 21 auf 25 kg. Dadurch konnte die Gas-Reichweite um rund ein Viertel auf 530 km gesteigert werden. Anstelle konventioneller Behälter aus Stahl setzten die Entwickler auf einen State-of-theart-Verbundwerkstoff mit Karbonfasern. Durch den Einsatz dieses Leichtbaumaterials konnten 85 kg Gewicht eingespart werden. Eine weitere Innovation, die zur Steigerung des Aktionsradius beiträgt, ist die Verwendung elektro-

Der Opel Zafira Tourer CNG begnügt sich mit 4,7 kg Erdgas auf 100 Kilometer. Derzeit zum Aktionspreis ab 26.690 Euro.

nischer Druckregler anstelle von mechanischen wie im Vorgänger Zafira CNG. Durch ist es möglich, bei fast leeren Gastanks auch die letzten Kraftstoffreserven effizient zu nutzen.

Benzinreserve Opel hat seine Erdgasmotoren als erster Hersteller mit dem intelligenten „monovalentPlusSystem“ ausgestattet. Neben der Motor-Optimierung selbst gehört dazu ein Reserve-Benzintank mit 14 l Fassungsvermögen, der bei aufgebrauchtem Erdgasvorrat automatisch „angezapft“ wird und das Fahrzeug zusätzlich mit einer Restreichweite von rund 150 km ausstattet. Damit ist man auch

überland auf der sicheren Seite, sollte gerade mal keine ErdgasTankstelle in der Nähe sein. Wahlweise kann auch der Fahrer selbst zwischen Benzin und Erdgasbetrieb wechseln; der unscheinbare Schalter dafür befindet sich über der Radioeinheit im Armaturenbrett. Der einzige merkbare Unterschied für Fahrer und Passagiere ist die Tankanzeige, die je nach Betriebsart zwischen dem Füllstand des Gas- und des Benzintanks switcht; ansonsten bleibt der Gasbetrieb völlig unscheinbar.

Vollwertiger Siebensitzer Der CNG-Zafira ist ansonsten ein vollwertiger Siebensitzer, der alle Vorteile dieser Baureihe bietet und

diese mit der dynamischen Gangart eines Turbomotors verbindet. Der Zafira Tourer 1.6 CNG Turbo ecoFLEX leistet 110 kW/150 PS, stellt 210 Newtonmeter maximales Drehmoment bereit und erreicht damit eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Opeltypisch ist jedenfalls die umfassende und hochwertige Ausstattung, die in der Einstiegsvariante „Cool & Sound“ unter anderem das Opel Flex7-Sitzsystem, eine Klimaanlage mit Umluftschaltung, Partikelund Aktivkohlefilter, Radio CD 300 mit MP3-Funktion und Stereoeingang für externe Audiogeräte oder das Triple Infodisplay mit Uhrzeit, Außentemperatur und Datum beinhaltet. Der Einstiegspreis liegt bei 29.730 €.  www.opel.at

Toyota GT 86 Das Design von Toyota, der Boxer von Subaru: Der neue Toyota-Hecktriebler bringt Fahrspaß pur

Das Ein-Liter-Auto wird in Serie gefertigt

Quer-Künstler bringt erhöhten Spaßfaktor

© Volkswagen

Wien Toyota bietet mit dem GT 86 einen scharfen Hecktriebler, der Autofahren, nach Wunsch auch vollkommen ohne elektronische Helferleins, ermöglicht. Der 2+2Sitzer richtet sich mit seiner konsequenten Fokussierung auf den Fahrer und mit seinem unvergleichlich präzisen Ansprechverhalten auf Gas- und Lenkbefehle an all jene, denen Autofahren in erster Linie Leidenschaft bedeutet und nicht

Der VW XL1 wird manufakturähnlich im Werk Osnabrück in Serie gebaut.

das reine Fortbewegen von A nach B. Den potenten Antrieb teilt sich der GT 86 mit dem Subaru BRZ.

Hundert Pferde pro Liter Der neu entwickelte Vierzylinder-Boxermotor mit 1.998 cm� Hubraum profitiert im GT 86 von modernster Toyota D-4S-EinspritzTechnologie und versorgt den japanischen Spaßmacher mit einer

Liter-Leistung von 100 PS und somit einer Gesamtleistung von 200 PS. Der Boxer dreht willig bis zu einer Drehzahl von 7.400 Umdrehungen; das macht Spaß und sorgt andererseits auch für eine ansprechende Klangkulisse. In bester Sportwagen-Tradition wird beim Toyota GT 86 ausschließlich die Hinterachse angetrieben, was in Verbindung mit der nahezu idealen Gewichtsverteilung von 53:47 (vorne:hinten), dem engagierten Sperrdifferenzial und der komplett abschaltbaren Helferschaft aus Stabilitäts- und Traktionskontrolle zu freudvoller Querbeschleunigung heckseits führt, so man das möchte.

Nur quer bist‘ wer!

© Toyota

Osnabrück. Der XL1 von Volkswagen ist mit einem Verbrauch von 0,9 l/100 km das sparsamste Serienautomobil der Welt. Dank seines Plug-in-Hybridsystems kann der Zweisitzer zudem über eine Distanz von bis zu 50 km rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei gefahren werden. Dem effizienten Volkswagen im Hightech-Leichtbau reichen asketische 8,4 PS, um mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 km/h über die Ebene zu gleiten. Im Elektrobetrieb begnügt sich der Volkswagen mit weniger als 0,1 kWh für mehr als einen Kilometer Fahrstrecke.  www.volkswagen.at

© Opel

Wien. In Zeiten horrender Spritkosten ist man als Konsument und Unternehmer auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen. Österreich ist traditionell eines der stärksten Diesel-Länder der Welt. Das ist allerdings auch den Mineralölkonzernen nicht verborgen geblieben und so beschränkt sich das Einsparungspotenzial eines Dieselfahrzeugs, bei mittlerweile nahezu gleichen Spritkosten, höchstens noch auf den geringeren Verbrauch. Eine echte Alternative dazu bieten, neben diversen Hybrid- und Elektromodellen, Erdgasbetriebene Fahrzeuge, die sich in Sachen Alltagstauglichkeit und Einsatz-Range in keiner Weise von gängigen Benzinern unterscheiden, allerdings durch günstigere Treibstoffkosten punkten.

Toyota GT 86: Purer Fahrspaß mit 200 PS und Heckantrieb ab 34.284 Euro.

Dabei verhält sich der Toyota so unscheinbar und leichtfüßig, dass der gepflegte Drift äußerst easy von der Hand geht und diverse Insekten fortan auf den Seitenscheiben statt auf der Windschutzscheibe zerklatschen. Dass diese Übung ausschließlich auf gesperrten Strecken und nicht im öffentlichen Verkehr abzuhalten ist, versteht sich von

selbst. Der fesche Toyota-Sportler kann aber auch ganz brav: Dazu ist er allenfalls mit sieben Airbags, ABS, VSC-Traktionskontrolle oder einem in den Sitzen integrierten Schleudertrauma-Schutzsystem ausgestattet. Wahlweise ist der GT 86 mit einer knackigen SechsgangSchaltung oder mit einer ebenfalls sechstufigen Automatik versehen. Für sportliche Querbeschleuniger sei jedoch auf jeden Fall das manuelle Getriebe empfohlen, das den Spaß mit dem flachen Toyota enorm steigert. Neben all der Fahrfreude ist auch Begeisterung im Börserl angesagt: Einerseits schont der sportliche Toyota mit seinem moderaten Verbrauch von nur 7,8 l auf 100 km das Tank-Budget und ist schon vor der ersten Tankfüllung mit einem Anschaffungspreis von 34.284 € ganz und gar keine Spaßbremse. Mit dem GT 86 ist Toyota ein ehrwürdiger Nachfolger für den legendären „Celica“ geglückt, der ja zum Leidwesen aller Freunde der sportlicheren Toyota-Fraktion, 2005 auslief.  (gj)  www.toyota.at


I n n ovat i o n & U m w e lt

Freitag, 1. März 2012

autmotivebusiness – 53

Citroen Der angeschlagene französische Automobilhersteller will mit seiner Hybrid Air-Technologie Kunden weltweit neue Verkaufsargumente liefern

Hybrid-Benzin-Druckluft-Lösung Moritz Kolar

Paris. Der französische Automobilhersteller Citroen wird am Genfer Automobilsalon seine neue Hybrid Air-Technologie präsentieren. Die in Zusammenarbeit mit der Bosch Gruppe entwickelte Technologie beruht auf der Verbindung von mehreren Baugruppen und Technologien: Die Benzinmotorisierung PureTech, ein System zur Speicherung von Energie in Form von Druckluft und eine Einheit, die sich aus zwei hydraulischen Motorpumpen und einer automatischen Übersetzung mit Umlaufgetriebe zusammensetzt. Damit soll ein Verbrauch von weniger als 3 l auf 100 km möglich werden.

Drei Antriebsarten Die gesamte Antriebseinheit wird von einer zentralen Schalteinheit gesteuert, welche die Anforde-

Mercedes Neues Zentrum

F&E ausgebaut

Bangalore. Im indischen Bangalore eröffnete Mercedes-Benz vor wenigen Tagen einen neuen Forschungs- und Entwicklungsstandort (MBRDI). Mit 1.200 Mitarbeitern ist MBRDI das größte Daimler Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands; damit arbeiten mit Stand heute an 22 Standorten in acht Ländern Forscher und Entwickler für Daimler. Konzernweit bringen rund 21.000 Mitarbeiter ihr Wissen in die Entwicklung neuer Fahrzeuge und Technologien. „Mit unserem neuen Kompetenzcenter in Bangalore sind wir hervorragend mit der vor Ort ansässigen Zulieferindustrie vernetzt“, begründet Thomas ­Weber, Mitglied des Vorstands der ­Daimler AG den Schritt.  www.daimler.com

Rinspeed Mobilitätslösung

Neuer Kleinstbus

© Rinspeed

Genf. Der Schweizer Tüftler Frank M. Rinderknecht nutzt den Genfer Autosalon immer wieder für die Präsentation spezieller Fahrzeugkonzepte. In diesem Jahr stellt seine Firma den „Micromax“ vor: Auf einer Länge von 3,6 m, entsprechend einem BMW Mini, finden in dem Fahrzeug neben dem Fahrer drei Mitfahrer plus Kinder- oder Einkaufswagen Platz. Die Fahrzeughöhe von 2,2 m ermöglicht Platz sparende „Stehsitze“, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind. Kaffeemaschine, ein Kühlschrank und Internet für mobiles Arbeiten oder zur Unterhaltung gibt es inklusive.  www.rinspeed.com

Der „Micromax“ soll bei nur 3,6 Metern Länge vier Personen Platz bieten.

rungen des Fahrers integriert, um den Energieverbrauch zu optimieren. Hierfür sind neben einem AirModus mit null Emissionen auch ein thermischer Modus, in dem nur der Verbrennungsmotor in Aktion tritt, und ein kombinierter Modus, der die Leistung des Verbrennungsmotors und die der Druckluft kombiniert, zur Verfügung. Abgestimmt auf einen Citroën C3 VTi 82, ermöglicht das System Hybrid Air eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um ein Drittel und erreicht einen Rekordwert von 2,9 l/100 km (kombinierter Verbrauch) und CO2–Emissionen von 69 g/km.

Die Technologie funktioniert unabhängig von klimatischen Voraussetzungen und Fahrbedingungen ohne den geringsten Effizienzverlust und ist in allen Pkw-Modellen und leichten Nutzfahrzeugen verwendbar – am effizientesten ist sie allerdings in den Fahrzeugen des Segments B und C. Der Einbau von Hybrid Air hat keinerlei Einfluss auf den Innenraum, insbesondere das Kofferraumvolumen. Das im Wesentlichen mechanische System vereinfacht die Wartungsarbeiten und erleichtert das Recycling am Ende der Fahrzeuglebensdauer.  www.citroen.com

© Citroen

Mithilfe der Technologie soll ein Verbrauch von unter drei Litern möglich werden.

Am effizientesten ist der Einbau der Technologie in Fahrzeugen des Segments B und C.

WENN

OLDTIMER DEINE WELT SIND, IST DAS DEIN

GUIDE. Die guten GUIDES von 2012 2012 2012 Christian Schamburek 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012 2012

OLDTIMER GUIDE Die besten Adressen, Termine und Tipps — für Liebhaber automobiler Tradition

Man muss nicht alles wissen. Wenn man weiß, wo man nachschlagen kann.

BESTELLHOTLINE: Alex Post, a.post@medianet.at, 01 919 20 2115 www.oldtimer-guide.at


R u n d u m s au t o

54 – automotivebusiness

short

smart kooperiert mit Bo Concept

Freitag, 1. März 2013

ÖAMTC Schon traditionell unterzieht der Autofahrerclub die aktuellen Sommerreifenmodelle einem großen Pneutest

Aktuelle Sommerpneus beweisen im Test Stärke

© Daimler

Ein Großteil der getesteten Reifen schneidet dabei mit „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ ab. Moritz Kolar

Speziell für Biker: Neuer TomTom Rider Wien. TomTom stellte vor wenigen Tagen mit dem „Rider“ ein neues, tragbares Navi speziell für Motorradfahrer vor. Bei der Entwicklung des Geräts – jetzt mit 4,3“ großem Display, hat sich TomTom an den Wünschen der Motorradfahrer-Community orientiert. So können Biker nun wählen, welchen Charakter ihre Strecke haben soll: von der schnellsten Route über die landschaftlich reizvollste oder kurvenreichste Strecke bis hin zu ihrer eigenen, ganz persönlichen Tour. Der Verkaufspreis liegt bei 399 €.  www.tomtom.com

© Lexus

Lexus geht unter die Filmproduzenten

US-Filmproduzent Harvey Weinstein arbeitet nun mit Lexus zusammen.

Los Angeles. Vor wenigen Tagen haben Lexus und The Weinstein Company zu einer Vor-abaufführung der ersten beiden, gemeinsam produzierten LexusKurzfilme geladen. Der Film „Swimming in Air“ von Regisseur Justin Tipping und der Streifen „Beyond Memories“ von Regisseurin Cristina Molino wurden am Sitz der Regisseursvereinigung „Directors‘ Guild of America“ in Los Angeles aufgeführt. Lexus und The Weinstein Company produzieren derzeit eine Serie von fünf Kurzfilmen, die unter dem Motto „Life is Amazing“ stehen und drei bis sechs Min. lang sind.   www.lexus.com

Niveau „sehr hoch“ Die Dimension 185/60 R15 H ist eine gängige Reifengröße bei aktuellen Kleinwagen wie dem VW Polo. 19 Modelle dieser Dimension traten zum ÖAMTC-Test an, neun wurden mit ‚sehr empfehlenswert‘ bewertet; es sind dies der Michelin Energy Saver +, Continentals ContiPremium-Contact 5, der Dunlop Sport BluResponse, der Goodyear EfficientGrip Performance, der Vredestein Sportrac 5, der Bridgestone Turanza T001, der Nokian Line, der Fulda EcoControl HP und der Semperit Comfort-Life 2. „Vier Produkte (Anm. Pirelli Cinturato P1, Barum Brillantis 2, Hankook Kinergy Eco K425 und Firestone Firehawk TZ300) erreichten zudem die Note ‚empfehlenswert‘. Insgesamt ist das Niveau in dieser Dimension damit sehr hoch“, zeigt sich Eppel erfreut. Gröbere Schwächen wurden beim Nexen N Blue

© ÖAMTC

Stuttgart. smart und InterieurSpezialist Bo Concept gehen eine Kooperation ein. Gemeinsame Grundidee sind Platz sparende Lösungen für das Leben in der Stadt und die optimale Nutzung limitierten Raums. Auf Basis eines 75 kW/102 PS starken smart Brabus Cabrio entwarfen die Designer beider Unternehmen deshalb ein Fahrzeug, das Designtrends aus beiden Produktwelten vereint. Das Exterieur soll frisch und elegant wirken, gleichzeitig soll der von natürlichen Materialien wie Leder und Filz dominierte Innenraum einen wohnlichen Charakter ausstrahlen. Gemeinsam gestalteten die Design-Teams zudem eine Möbelund Accessoires-Kollektion.  www.smart.com

Wien. Gemeinsam mit seinen europäischen Testpartnern hat der ÖAMTC die aktuellen Sommerreifen verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren geprüft. Um ein möglichst umfassendes Bild geben zu können, wird immer mehr als nur eine Dimension getestet. Beim aktuellen Test waren Pneus der Größen 185/60 R15 H und 225/45 R17 W/Y am Start. „Von insgesamt 38 getesteten Modellen wurden 30 mit ‚sehr empfehlenswert‘ oder ‚empfehlenswert‘ bewertet, darunter auch einige Produkte aus dem mittleren Preissegment“, fasst ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel zusammen. „Nur vier Modelle mussten wegen Schwächen auf nasser Fahrbahn mit ‚nicht empfehlenswert‘ beurteilt werden.“

Der ÖAMTC hat 38 Sommerpneus unter die Testlupe genommen, je zur Hälfte in den Größen 185/60 R15 H und 225/45 R17 W/Y.

HD im Verschleiß (laut Hersteller wird das Modell ab Kalenderwoche 5/2013 mit geänderter Mischung produziert) und beim GT Radial Champiro 228 bei den Nassgriffeigenschaften festgestellt. Beide Modelle schneiden mit „bedingt empfehlenswert“ ab. Noch schlechter erging es vier anderen Reifen dieser Dimension: Kleber Dynaxer HP 3, Marangoni Verso, Rotalla Radial F108 und Sailun Atrezzo SH402 sind „nicht empfehlenswert“. Alle vier Fabrikate scheitern auf nasser Fahrbahn und der Sailun ist auch bei trockenen Bedingungen der schwächste Reifen in der ÖAMTCBewertung. Auch in der Dimension 225/45 R17 W/Y, die nicht nur als beliebte

Optionsgröße, sondern auch als Serienbereifung bei Fahrzeugen der Kompakt- und Mittelklasse Verwendung findet, ist das Gesamtergebnis erfreulich positiv ausgefallen. „Von den 19 getesteten Modellen haben sieben das begehrte ‚sehr empfehlenswert‘ erhalten. Zehn weitere wurden mit ‚empfehlenswert‘ beurteilt“, fasst der ÖAMTC-Experte zusammen.

Zwei Reifenmodelle fallen ab Als „sehr empfehlenswert“ gelten der Continental ContiSportContact 5, der Goodyear Eagle F1 Asymetric 2, der Dunlop Sport Maxx RT, der Michelin Pilot Sport 3, der Vredestein Ultrac Vorti, der Hankook

Ventus S1 Evo 2 K117 und der Semperit Speed-Life, als „empfehlenswert“ wurden der Apollo Aspire 4G, der Bridgestone Potenza S001, der Kumho Ecsta LE Sport KU39, der Pirelli Cinturato P7, der Yokohama C.drive 2, der Falken Azenis FK453, der Uniroyal RainSport 2, der EsaTecar Spirit UHP, der Toyo Proxes T1 Sport und der Nexen N8000 eingestuft. Die übrigen zwei Reifenmodelle, High Performer Sport HS-2 und Syron Race 1 Plus sind „bedingt empfehlenswert“. Laut Hersteller werden heuer allerdings beide Modelle nicht mehr in dieser Form produziert, es sind nur noch Restbestände auf Lager.  www.oeamtc.at

Daimler Der deutsche Automobilhersteller schraubt weiter an der Erweiterung seiner Mobilitätsplattform moovel

Mobilitätsdienst zeigt Weg von A nach B Stuttgart. Die Entwicklung von Daimler hin zum Mobilitätsdienstleister schreitet weiter voran. Nach dem erfolgreichen Start seiner Mobilitätsplattform „moovel“ in Stuttgart und Berlin hat Daimler nun zusätzliche Mobilitätsdienste in die Plattform integriert. Neben den Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs, des Daimler Mobilitätskonzepts „car2go“ und von „mitfahrgelegenheit.de“ können Nutzer der moovel-App ab sofort auch auf das Angebot von „myTaxi“ zugreifen. Der erste Anbieter smartphonebasierter Taxivermittlungen hat weltweit rund 20.000 angeschlossene Taxis.

Viele Angebote gebündelt Die Daimler-Mobilitätsplattform moovel bündelt die Angebote unterschiedlicher Mobilitätsanbieter für den optimalen Weg von A nach B. Dabei verknüpft die benutzerfreundliche App Individualverkehr und öffentliche Verkehrsmittel. Gestartet wurde moovel im Juli 2012 in Stuttgart, im Oktober 2012 kam mit Berlin die zweite Pilotstadt

vernetzter Mobilität im urbanen Raum“, so Robert Henrich, Geschäftsführer der Daimler Mobility Services GmbH.

Kostenlos & nutzerfreundlich

© Daimler

Zusammenarbeit auf vielen DesignEbenen: smart und Bo Concept.

Daimler will „moovel“ in diesem Jahr in zahlreichen weiteren Städten starten.

hinzu. In der Startphase konnten sich moovel-Nutzer die Angebote und Preise der jeweiligen Nahverkehrsbetreiber sowie des Daimler Mobilitätskonzepts car2go anzeigen lassen, um diese miteinander zu vergleichen und das jeweils präferierte Angebot auszuwählen. Von Beginn an sind die Angebote des Kooperationspartners „carpooling.com“ integriert, der unter mitfahrgelegenheit.de die größte Mitfahrzentrale in Deutschland

betreibt. Neben Bus und Bahn, car2go oder mitfahrgelegenheit.de gab es bislang die Möglichkeit, sich per Klick telefonisch mit einer Taxivermittlung verbinden zu lassen. Mit der Integration von myTaxi ist jetzt zusätzlich die Taxibestellung direkt aus der App heraus möglich. Freie Taxis werden in der moovel App angezeigt und können sofort vom Nutzer bestellt werden. „Wir nähern uns damit weiter unserer Vision von intelligent

Über eine kostenfreie App und mobile Webseite (m.moovel.com) kann moovel auf vielen Smartphones genutzt werden. Das Besondere an moovel: Die Plattform, die für alle innovativen Partner offen ist, führt ganz unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten zusammen und präsentiert die Fahrtoptionen auf einen Blick transparent, nutzerfreundlich und gleichwertig. Dabei besticht moovel durch eine einfache und intuitive Benutzerführung. Künftig soll die bevorzugte Mobilitätsvariante mithilfe von moovel nicht nur gefunden, sondern auch im Sinne eines „OneStop-Shopping“ gebucht und bezahlt werden können. Im laufenden Jahr soll moovel weiter ausgebaut und in zahlreichen weiteren Städten angeboten werden.  www.moovel.com


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