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WN 1.10.2010


Münstersche Zeitung | Wolbecker gründen Verein gegen Ausbau der Esc...

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Umgehungszubringer

Wolbecker gründen Verein gegen Ausbau der Eschstraße Von Cornelia Pfeifer am 16.04.2010 19:50 Uhr

WOLBECK Menschen mobilisiert und Politiker auf ihre Situation aufmerksam gemacht haben die Anwohner der Eschstraße schon vorher. Aber mit dem nun neu gegründeten Verein "Rettet den Esch" wollen sie ihren Widerstand gegen den Ausbau der Eschstraße besser strukturieren. Ziel des Vereins ist der Erhalt der Eschstraße in ihrem jetzigen Zustand und die Verhinderung einer Anbindung an die Umgehungsstraße, um die Lebensqualität der Bewohner Wolbecks zu schützen. Ernst Mackel wurde während der Gründungsversammlung von den 13 Anwesenden einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Bernhard Jauernick wurde stellvertretender Vorsitzender, Ralf Kerstgens Kassierer und Martin Kleine-Arndt Schriftführer. Beisitzer sind Norbert Sessendrup, Willi Achterholt und Jochen Leuker.

Im Verein wollen diese Anwohner gegen den Ausbau der Eschstraße als Umgehungszubringer kämpfen. Foto: Cornelia Pfeifer

Damit zählt der Verein bislang nur sieben Mitglieder. Für die Anwerbung von weiteren Mitgliedern muss der Verein auf den Bescheid des Finanzamts warten, der für die nächsten Tage erwartet wird. Dann können die ersten Beitrittserklärungen verschickt werden.

Als nächstes planen die Vereinsmitglieder eine Unterschriftensammlung, eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitskreisen rund um die Stadtteilplanung und die Einbeziehung der Ratsfraktionen. "Die Politiker sollten sich die Situation einmal vor Ort anschauen und nicht nur abstrakt darüber diskutieren", erklärt Jauernick. "Schließlich hat die Politik den Auftrag im Sinn der Bürger zu handeln."

Mehr zu diesem Thema

Artikel: Anwohner kämpfen gegen den Ausbau der Eschstraße und wollen einen Verein gründen Artikel: Politik beschließt Bebauungspläne für Meesenstiege und Eschstraße Artikel: Bürgerinitiative gegen den Ausbau sucht Unterstützung im Stadtrat Artikel: Aufgebrachte Stimmung bei der Bürgeranhörung zum Ausbau der Eschstraße

Widerspruch Im Frühsommer legt die Stadt den Bebauungsplan aus. Dann haben die Bürger ein vierwöchiges Widerspruchsrecht - und das will der Verein "Rettet den Esch" nutzen. Bis dahin können sich Interessierte bei Norbert Sessendrup unter Telefon (0 25 06) 13 00 oder E-Mail Rettet_den_Esch@web.de informieren.

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16.04.2010 21:11


Münstersche Zeitung | Anwohnertreffen mit einem ungebetenen Gast

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Ärger wegen Wolbecker Ortsumgehung

Anwohnertreffen mit einem ungebetenen Gast Von Inga Tawadrous am 28.08.2009 15:54 Uhr

WOLBECK Mehr als 70 Anwohner der Eschstraße sowie des Tönne-Vormann-Weges folgten am Donnerstag der Einladung der Bürgerinitiative Südost gegen die Umgehungsstraße, um über die bevorstehende Anbindung der Eschstraße an die Wolbecker Ortsumgehung zu diskutieren. "Das ist doch Unsinn, so etwas zu machen - hier wohnen so viele Kinder, die dadurch gefährdet werden", sagte ein verärgerter Anwohner. "Ich dagegen kann noch kein Urteil abgeben, denn ich weiß nicht, was uns unser Nachbar Ralf Kerstgens gleich mitzuteilen hat", so ein Eschstraßen-Anwohner.

Gegen den Ausbau ihrer Straße - die Anwohner. Foro: Tawadrous

Doch Ralf Kerstgens, der die Wolbecker zu der Versammlung gerufen hat, in der besprochen werden sollte, wie man den Ausbau der Eschstraße noch verhindern kann, war verhindert und konnte am Treffen nicht teilnehmen. Seine Kollegen Gabriele Pegel und Lambert Wessels fassten daher den jetzigen Stand der Dinge zusammen und erklärten den Anwohnern, dass die Baulast nicht beim Landesbetrieb Straßenbau, sondern bei der Stadt Münster liegt.

Geheime Planung Am meisten ärgerten sich die anwesenden Anwohner über die Planung des Abschnittes von der Kreuzung bis zum Silberbrink, die in der Bezirksvertretung im Juni erst öffentlich vorgestellt werden sollte, später jedoch auf Antrag des Bezirksbürgermeisters in die nicht öffentliche Sitzung gerückt ist. "Wir als Anwohner wollen wissen, warum diese Planung plötzlich geheim gehalten werden sollte", sagte Pegel und wunderte sich - wie die anderen Anwohner auch - über den überraschenden Besuch von Dr. Michael Klenner (Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Südost). "Nur die Anwohner waren eingeladen", sagte Pegel nach dem Treffen. Ihrer Meinung nach sei Klenner "vorbeigeeilt, um diesen heiklen Punkt vor der Wahl zu entschärfen." Dass die Planung dieses Abschnitts nicht öffentlich stattfinden sollte, erklärte Klenner mit "planungsrechtlichen Vorgaben aufgrund des Vetorechtes des Planungsausschusses."

Mehr zu diesem Thema

Artikel: Anwohner kritisieren Anbindung der Eschstraße an die Wolbecker Ortsumgehung Umfrage: Braucht Wolbeck eine Ortsumgehung? Archiv: Auf dem Weg zur Wolbecker Ortsumgehung

"Verplappert" Die Anwohner konnte er mit diesem Argument jedoch nicht überzeugen. "Denn, wenn es solche Vorschriften gibt, warum war die Planung ursprünglich auf öffentlicher Tagesordnung?", fragt Pegel. Zudem habe sich der ungeladene Gast "verplappert": "Er hat uns von einer aktiven Lärmschutzwand erzählt, obwohl es doch streng geheim gehalten werden muss", so Pegel. Diese Information wiederum zeige, dass die Stadt hier weitaus mehr plane, als es den Eschstraße-Anwohnern bekannt ist.

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29.08.2009 17:17


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29.08.2009 17:17

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