Liebe Fußballfreund*innen, so ein Landespokalfinale ist immer etwas Besonderes! Das Kribbeln vor dem Anstoß, die Spannung bis zum Schlusspfiff – all das und noch mehr machen diese Spiele einzigartig. Beim Finaltag der Jugend im Uwe Seeler Fußball Park in Malente haben wir von diesen einzigartigen Spielen gleich vier an einem Tag erlebt. Wir blicken in der Titelstory dieser Ausgabe auf die Höhepunkte eines packenden Pokaltages zurück.
Überwältigende Zivilcourage in Langenhorn: Während eines Verbandsliga-Spiels im März durften wir wieder erleben, warum es so wichtig ist, im entscheidenden Moment nicht wegzuschauen, sondern zu helfen. Auf Seite 14 lesen Sie eine Geschichte, die dank des beherzten Einsatzes der Ersthelfer*innen gut ausgegangen ist.
Zudem darf ich an dieser Stelle Thao-Vy Nguyen zu ihrer Auszeichnung als „Nachwuchsschiedsrichterin des Jahres“ beglückwünschen! Die SHFV-Schiedsrichterin leitet derzeit Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga und wurde nun von der Dr. Markus und Sabine Merk Stiftung am DFB-Campus ausgezeichnet. Im Interview des Monats auf Seite 12 erfahren Sie, wie die 24-Jährige ihren steilen Aufstieg bewertet.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser KICK MOL!-Ausgabe!
IMPRESSUM
Herausgeber und Verleger: Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de
Redaktion: Sophia Blum, E-Mail: s.blum@shfv-kiel.de Philipp Paarmann, E-Mail: p.paarmann@shfv-kiel.de Ida Sievers, E-Mail: i.sievers@shfv-kiel.de Telefon Redaktion: 0431 6486-213
Fotos: Agentur 54 Grad, SHFV, Getty Images, Volker Schlichting, Nick Hanke/ Holstein Kiel, Jörg Kröger, Johannes Kramer, Leon Kügeler/picture-alliance/ DFB, Thomas Böcker/DFB, Peter Morrison/picture-alliance/DFB
Editorial — Inhalt — Impressum
Bild des Monats
Titelstory Finaltag der Jugend: Vier Landespokalsieger gekürt
Interview des Monats Thao-Vy Nguyen:
„Der Aufstieg war surreal“
„Überwältigende Zivilcourage“ Ersthelfer*innen in Langenhorn geehrt
SHFV-Vereinsdialoge 2026 Anpfiff für starke Vereine
SHFV-Treffer Das DFB-Mobil rollt durch Schleswig-Holstein
NFV-Turnier tu hus Ein Tag mit den U15-Junioren
Flens-Beach-Trophy Beliebte Turnierserie macht Halt auf Fehmarn und in Laboe
Frauenfußball-Campus Social Media trifft Fußballpraxis
Lüttfeld Cup Turnierserie bringt frischen Wind in den Kleinfeldfußball
Druck: MHD Druck und Service GmbH, Harmsstraße 6, 29320 Hermannsburg, www.mhd-druck.de
Layout und Gestaltung: Wolf + Brands, Feldstr. 96, 24105 Kiel, wolf-brands.de
„TOFE“ IST MEISTER!
Der SV Todesfelde hat eine überragende Saison in der Flens-Oberliga mit dem Meistertitel gekrönt. Seit Ende April war bereits alles klar, am 9. Mai hatten SHFV-Präsident Uwe Döring und Dennis Keske, Vorsitzender des SHFV-Herrenspielausschusses, die Meisterschale und den Wanderpokal im Gepäck. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den Heider SV durften Spieler, Trainer und Anhänger*innen mit den Trophäen jubeln.
Foto: Volker Schlichting
Der TSV Kronshagen jubelt mit dem Landespokal der B-Junioren.
EIN TAG, VIER FINALS
Finaltag der Jugend: Landespokalsieger der Junior*innen gekürt
Ein Tag, vier Finals: Am Donnerstag, den 14. Mai 2026, fand im Uwe Seeler Fußball Park der Finaltag der Jugend statt. Vor der malerischen Kulisse des Uwe Seeler Fußball Parks waren die acht besten Teams im Jugendfußball in Schleswig-Holstein gefordert, um ihre Pokalsieger zu küren. Gemeinsam mit seinem Partner OPTI Performance zieht der Schleswig-Holsteinische
Fußballverband eine positive Bilanz des Turniertages. Zehn Stunden Fußball, 19 Tore, rund 1.000 Zuschauer*innen und vier Mal Jubelstürme mit der silbernen Trophäe: Der Finaltag hatte es in sich und bot Fußballunterhaltung pur. In dieser Titelstory blicken wir auf einen ereignisreichen Fußballtag zurück, fassen die Partien zusammen und zeigen die besten Bilder.
Holstein Kiel gewann den Landespokal der A-Junioren.
A-Junioren: Holstein Kiel besiegt JFV Lübeck
Bereits vor Anpfiff des Finals der A-Jugend stand fest:
Beide Nachwuchsligisten sind für den DFB-Pokal in der kommenden Saison qualifiziert. Sowohl Holstein Kiel als auch der JFV Lübeck starten damit im neuen Spieljahr im bundesweiten Pokalwettbewerb.
Zum Schlussakkord des Finaltags der Jugend wollten beide Teams unbedingt die Hände am Silberpott haben. Beide Cheftrainer – Berkan Algan auf Lübecker und Jan Frederik Kaps auf Kieler Seite – peitschten ihre Teams lautstark nach vorne. Die von Anfang an intensiv geführte Partie hatte zunächst packende Zweikämpfe, jedoch wenig gefährliche Torszenen zu bieten. Die Kieler liefen hoch an, Lübeck versuchte, das Pressing mit gezielten langen Bällen zu umspielen.
Nach einer Viertelstunde war es KSV-Akteur Mark Richter Monserrat, der sich ein Herz fasste, aus der Distanz flach abzog und den Ball unhaltbar für den JFV-Keeper Lennard Schröder in die Maschen bugsierte (15.). Diese
Führung gab den Kielern zunächst Sicherheit, bevor der JFV Ende der ersten Halbzeit deutlich stärker wurde und durch Lennard Luth den verdienten Ausgleich herstellte (41.). Wenig später trafen die Lübecker nach einem Eckstoß erneut, doch Schiedsrichter Jannik Romahn ahndete ein Foulspiel.
Nach dem Pausentee blieb das Spiel weiterhin intensiv und spannend. Die Kieler erarbeiteten sich Stück für Stück leichte Feldvorteile, die Lübecker verteidigten geschlossen und leidenschaftlich. In der Schlussviertelstunde, als einige der Zuschauer*innen bereits mit einer Verlängerung liebäugelten, war es der eingewechselte Emin Torunogullari, der die Kieler erneut in Führung brachte (77.). JFV-Torhüter Schröder konnte den scharf getretenen Drop-Kick nicht entscheidend neben den Pfosten klären. Die Lübecker warfen im Anschluss nochmals alles nach vorne, mussten kurz darauf jedoch das 1:3 hinnehmen, als Kevin Hahn mit einem sehenswerten Freistoß den Endstand erzielte (80.).
Besiegten den Oberliga-Konkurrenten aus Molfsee: die B-Junioren des TSV Kronshagen.
B-Junioren: TSV Kronshagen gewinnt das Kieler Duell
Im Finale um den Landespokal der B-Junioren gewann der TSV Kronshagen im Kieler Duell gegen die SpVg Eidertal Molfsee mit 4:1 (1:1) und krönte sich dank einer starken zweiten Hälfte zum Pokalsieger. David Fischer erzielte für seine Farben einen Dreierpack.
Ein Duell auf Augenhöhe entwickelte sich in der ersten Hälfte im Duell der Oberligisten. Den besseren Start erwischten die Fußballer von Eidertal Molfsee. Felix Thomas gelang das frühe 1:0 (12.), das Molfsee eigentlich in eine gute Ausgangsposition bringen sollte. Beide Oberliga-Duelle zwischen den Kieler Kontrahenten gingen zuletzt an die TSVK-Elf von Cheftrainer Klaus Poweleit.
Doch der TSV Kronshagen kam noch vor der Pause zum Ausgleich. David Fischer wurde mustergültig bedient, zog von der Strafraumkante mit dem rechten Fuß
ab und versenkte die Kugel flach im langen Eck (21.). Es blieb bei einem rasanten, temporeichen Spiel, das Chancen auf beiden Seiten und viel Spannung für die Zuschauer*innen bot, die die Leistung der Protagonisten mit laustarker Unterstützung honorierten.
In Hälfte zwei starteten die Kronshagener dann dominanter und hatten in David Fischer den an diesem Tag treffsichersten Schützen in den eigenen Reihen. Dieser legte zwei weitere Treffer nach (50., 55.) und krönte damit seinen Auftritt mit einem Dreierpack. Molfsee gab sich nicht geschlagen, versuchte, den Anschlusstreffer zu erzielen, um in den Schlussminuten nochmal für Dramatik zu sorgen, traf aber nur die Latte. Stattdessen erhöhte der Kronshagener Kapitän Lasse Manz (80.+2) kurz vor Abpfiff des Schiedsrichters Friedrich Spengler auf 4:1 und sorgte für reichlich Pokaljubel.
Holten erneut den Landespokal: die B-Juniorinnen von Holstein Kiel.
B-Juniorinnen: Holstein Kiel holt gegen Strand 08 den Pott
Auch beim Landespokal-Finale der B-Juniorinnen hieß es: Landesligist trifft auf Regionalligist. Der NTSV Strand 08 hatte sich im Halbfinale gegen den Liga-Konkurrenten von Athletika Nord durchgesetzt und sich für das Endspiel gegen Holstein Kiel qualifiziert, das sich seinerseits zuvor gegen den TSV Lohe-Rickelshof behaupten konnte.
Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Kielerinnen liefen an, doch der NTSV Strand 08 verteidigte wacker. Besonders Torhüterin Mara-Sophia Bönig zeigte immer wieder starke Paraden und hielt ihr Team lange im Spiel. In der 40. Minute war sie dann jedoch machtlos, als Bente Reimers von der Strafraumkante abzog und der Ball unhaltbar vom rechten Torpfosten ins Tor klatschte. Unmittelbar nach dem Treffer pfiff Schiedsrichterin Nicole Hartmaring-Jaacks zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel sahen die mehr als 100 Zuschauer*innen ein ähnliches Spiel. Der NTSV Strand 08 – zumeist in die Defensive gezwungen, dort aber clever verteidigend – bot Holstein Paroli, musste dann in der 55. Spielminute das vorentscheidende 0:2 hinnehmen. Die eingewechselte Yva Kahl traf aus der Distanz unhaltbar ins Glück aus Sicht der Kielerinnen. Damit war die Entscheidung gefallen.
Kurz vor Schluss (79. und 80.) erhöhte die KSV noch doppelt: Erst schnürte Reimers per Freistoß ihren Doppelpack, dann konnte Emmy Fischer die NTSVDefensive ein letztes Mal überwinden. Anschließend streckten die Kielerinnen vor eigenem Anhang und der malerischen Kulisse im Uwe Seeler Fußball Park den Landespokal in die Höhe.
Fotos: Nick Hanke/Holstein Kiel
C-Jugend: VfB Lübeck wird seiner
Favoritenrolle gerecht
Landesliga gegen Regionalliga: Die Rollen waren vor dem Landespokalfinale der C-Junioren klar verteilt. Und der VfB Lübeck wurde im Endspiel gegen den TSV Klausdorf seiner Favoritenrolle auch gerecht. Die Lübecker gewannen mit 6:0 (3:0) und durften mit dem Landespokal jubeln.
Keine fünf Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball das erste Mal im Klausdorfer Netz. Doch Schiedsrichter Lennard Gawellek entschied auf Abseits. Der TSV Klausdorf brauchte etwas, um sich in der Partie zurechtzufinden, kam seinerseits dann nach etwa zehn Minuten jedoch immer wieder zu gefährlichen Umschaltsituationen. Doch klare Chancen vor dem Lübecker Tor blieben Mangelware.
Nach 16 Minuten klingelte es erstmals auf der anderen Seite: Diego Lopes verwandelte einen Freistoß direkt und brachte damit Grün-Weiß auf die Siegerstraße. Leart Etemaj (22.) und erneut Lopes (35.+1) per direkt verwandelter Ecke erhöhten noch vor der Pause.
Nach der Pause plätscherte die Partie eher vor sich hin, bis Etemaj nach feinem Dribbling und platziertem Abschluss auf 4:0 stellte (60.). Oguz Usta (67.) und Phyl Hermann (70.) sorgten kurz vor Schluss für den 6:0-Endstand. Während der TSV Klausdorf nie aufsteckte und sich nach einer starken Pokalsaison auch im Endspiel teuer verkaufte, konnte das Team von Cheftrainer Yannik Galda im Anschluss mit dem Landespokal jubeln.
Fotos: Jörg Kröger
„DER AUFSTIEG WAR SURREAL“
Thao-Vy Nguyen wurde als Nachwuchsschiedsrichterin des Jahres ausgezeichnet.
KICK MOL!: Moin Vy! Wie fühlt es sich an, frischgebackene „Nachwuchsschiedsrichterin des Jahres“ zu sein?
Thao-Vy Nguyen: Ich kenne den DFB-Campus zwar schon von unseren Lehrgängen, aber diesmal war alles anders. Dementsprechend war ich natürlich aufgeregt. Diesen Preis zu bekommen, ist ein besonderes, schönes Gefühl. Natürlich ist da auch Stolz über das Erreichte. Dass mich die Dr. Markus und Sabine Merk Stiftung ausgezeichnet hat, bedeutet mir sehr viel – insbesondere, weil die Stiftung selbst viele tolle Projekte durchführt und starke Ziele verfolgt. Es ist bemerkenswert, was dort geleistet wird.
KICK MOL!: Seit 2017 bist du Schiedsrichterin. Was hat dich damals dazu bewogen?
Thao-Vy Nguyen: Ich habe damals noch selbst aktiv gespielt und war dazu Trainerin. Ich habe also die komplette Bandbreite an Fußball mitgenommen. (lacht)
Thao-Vy Nguyen ist Nachwuchsschiedsrichterin des Jahres. Am 12. Mai wurde sie von der Dr. Markus und Sabine Merk Stiftung am DFB-Campus ausgezeichnet. Die 24-Jährige, die Sonderpädagogik und Sport auf Lehramt in Flensburg studiert, pfeift seit dem vergangenen Sommer in der 2. Frauen-Bundesliga und leitete im Vorjahr das SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Frauen. Mit der KICK MOL!-Redaktion spricht sie über ihren rasanten Aufstieg und künftige Ziele.
Meine Zwillingsschwester und ich hatten immer mal wieder Schiedsrichterentscheidungen als Spielerinnen auf dem Platz kritisiert – nichts Unsportliches, aber schon immer wieder gemeckert. Da meinte unser Trainer: „Es reicht jetzt! Ihr macht den Schiedsrichterschein.“
KICK MOL!: Wann war der Punkt, an dem du gemerkt hast: Dein Hauptaugenmerk soll auf der Schiedsrichterei liegen?
Thao-Vy Nguyen: Ende 2022 ging es so richtig los. 2023 wurde ich dann für den U14-Länderpokal der Juniorinnen in Duisburg nominiert. Kurze Zeit später folgte die Nominierung als Assistentin in der 2. FrauenBundesliga. Zwischendurch war ich noch für ein halbes Jahr in Norwegen ...
KICK MOL! ... um dort Spiele zu leiten?
Thao-Vy Nguyen: Ja, auch. Es war eine tolle Erfahrung, in einem fremden Land zu pfeifen. Dort gab es weder Funkfahnen noch Haedsets – back to the roots, sozusagen. Auf dem Platz habe ich Englisch mit den Spielern geredet. Und manchmal ist es vielleicht auch besser, nicht alles zu verstehen, was auf dem Spielfeld gesagt wird. (lacht) Zudem habe ich andere Schiedsrichter und die Art und Weise des Pfeifens dort kennengelernt und wurde dort auch beobachtet.
KICK MOL!: Im Sommer 2024 folgte die Nominierung für den Perspektivkader in Deutschland. Dennoch musstest du immer wieder Pausen einlegen. Thao-Vy Nguyen: Mich haben immer wieder Verletzungen beschäftigt. Zu der Zeit litt ich am Schienbeinkantensyndrom. Aber diese Pausen haben mich einfach stärker gemacht, weil ich viel über mich gelernt habe. Das gehört zur Persönlichkeitsentwicklung dazu, dementsprechend bin ich immer stärker wiedergekommen. Und der Spaß am Pfeifen ging nie weg. So bin ich dann in der Saison 2024/25 auch aufgestiegen.
KICK MOL!: Klingt nach einem steilen Aufstieg! Hast du das schon alles begriffen und verarbeitet?
Thao-Vy Nguyen: Als ich den Anruf bekommen habe, dass ich als Schiedsrichterin in die 2. Frauen-Bundesliga aufgestiegen bin, konnte ich es nicht so recht fassen. Dazu war das einen Tag vor meinem Einsatz beim SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Frauen 2025. Natürlich wusste ich, wie die Saison verlaufen war und hatte auf den Aufstieg gehofft. Das Ziel hatte ich mir drei Jahre zuvor gesetzt, da war es in weiter Ferne. Es dann so schnell erreicht zu haben, war surreal.
KICK MOL!: Der nächste Schritt wäre die FrauenBundesliga ...
Thao-Vy Nguyen: Das ist jetzt natürlich das Ziel, ja. Aber wichtig war es erst einmal für mich, in der 2. Liga anzukommen und zu schauen, wie dort der Hase läuft. Zuvor war ich als Assistentin unterwegs, nun als Hauptschiedsrichterin. Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen, musste viel mehr organisieren – wie die Übernachtungen, die Anreise oder die Trikotfarbe der Mannschaften und für das Gespann.
KICK MOL!: Was möchtest du jungen Anwärter*innen mit auf den Weg geben?
Thao-Vy Nguyen: Wenn du Bock hast, Schiedsrichter zu werden – einfach machen! Es ist ein riesiger Schritt für deine persönliche Entwicklung. Durch die verschiedenen Charaktere auf dem Platz schulst du den Umfang mit anderen Personen, lernst, dich durchzusetzen und außenwirksam zu kommunizieren. In SchleswigHolstein, aber auch in Deutschland insgesamt haben wir eine tolle Gemeinschaft im Schiedsrichterwesen. Und noch wichtig: Lass dir Zeit und hab Geduld mit dir selbst. Mit jedem Spiel sammelst du mehr Erfahrungen. Alles im Leben ist ein Lernprozess. ■
Christine Baitinger, Sportliche Leiterin der DFB-Schiedsrichterinnen, gratulierte Thao-Vy Nguyen zur Auszeichnung. (Foto: Thomas Böcker/DFB)
Thao-Vy Nguyen leitete das SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Frauen 2025.
„ÜBERWÄLTIGENDE
ZIVILCOURAGE“
Ersthelfer*innen nach medizinischem Notfall in Langenhorn geehrt
Den 1. März 2026 wird nicht nur das Schiedsrichterteam um Assistentin Julia Scheer nicht so schnell vergessen. Es soll nach langer Knieverletzung ihr freudiges Comeback an der Seitenlinie werden. Stattdessen ereignet sich ein medizinischer Notfall – der wegen des Eingreifens der Ersthelfer*innen Jette Nicolaisen und Malte Carstensen glimpflich ausgeht.
Es ist der 19. April 2026. Zurück in Langenhorn. In einer guten Stunde wird hier das Verbandsligaspiel zwischen der SG Langenhorn/Enge-Sande und dem Barkelsbyer SV angepfiffen. Der Tabellendritte trifft auf den -elften. Doch hier geht es um mehr als Fußball. Im Vereinsheim am Langenhorner Sportplatz treffen an diesem Tag erstmals wieder Ersthelfer*innen auf Schiedsrichterassistentin. Norbert Richter, SHFV-Vizepräsident für Qualifizierung und Schiedsrichter, und Björn Adler aus dem SHFV-Schiedsrichterausschuss, sind gekommen, um die beiden Menschen zu ehren, die durch ihr beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindert haben.
„Im persönlichen Austausch mit Jette und Malte, beide sehr authentisch, hat mich unter anderem die Aussage von ihnen bewegt: ‚Wir haben doch nichts Besonderes gemacht - wir haben nur geholfen“, so Richter. „Dieses Selbstverständnis ist bemerkenswert. Jette und Malte haben Großartiges geleistet und dennoch wollen sie gar nicht großartig in einen besonderen Fokus. Im Namen des SHFV danke ich beiden für ihren Einsatz.“
Doch was war passiert? Hauptschiedsrichter Mirko Kurras erfährt kurzfristig von der Ansetzung am besagten 1. März 2026 in Langenhorn gegen die Zweite
Norbert Richter (re.) und Björn Adler (li.) ehrten die Ersthelferin Jette Nicolaisen und den Ersthelfer Malte Carstensen.
des Eckernförder SV. Sein Team komplettieren Torge Knutzen und Julia Scheer. Die Schiedsrichterassistentin ist heute besonders aufgeregt. Schließlich ist es ihr erster Einsatz nach elfmonatiger Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses. In der 21. Spielminute funkt Scheer: „Mir wird schwarz vor Augen.“ Als Kurras zu ihr eilt, bricht sie zusammen. „Ich war vollkommen überfordert. Als Schiedsrichter bist du auf dem Platz der Leiter, der Entscheider. Doch in diesem Moment war ich nur noch ein Freund, der hilflos mit ansehen musste, wie seine Freundin zusammenbricht“, schreibt Kurras später im Sonderbericht.
Dann eilen Jette Nicolaisen und Malte Carstensen aus dem Publikum am Spielfeldrand heran, bringen die Schiedsrichterassistentin in die stabile Seitenlage und schaffen es, sie zu stabilisieren und sie immer wieder „kurz zurückzuholen“, so Kurras, bis der Rettungswagen eintrifft. „An diesem Tag wurde mir klar, was Zivilcourage wirklich bedeutet“, schreibt der Hauptschiedsrichter. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Fremde eingreifen. Wir als Schiedsrichter-Gespann fahren jedes Wochenende zu fremden Vereinen. Wir sind darauf angewiesen, dass uns im Notfall geholfen wird. Jette und Malte haben nicht gezögert und gehandelt. Dafür bin ich ihnen auf ewig dankbar.“
Nur 48 Tage später kehren Julia Scheer und Mirko Kurras als Unparteiische nach Langenhorn zurück. „Natürlich war eine gewisse Anspannung da – nicht wegen des Spiels, sondern weil wir wieder an dem Ort dieser Geschehnisse zurückgekehrt sind“, so Kurras. „Aber dann stand recht schnell der Fußball wieder im Vordergrund. Nach den 90 Minuten war die Erleichterung bei
uns allen zu spüren. So konnten wir alle gemeinsam mit dem Thema abschließen.“
Zudem dankt der Unparteiische ausdrücklich auch dem KFV Nordfriesland und Michael Pien, der nach dem besagten 1. März 2026 auf Kurras zukam und ihm von einem nach dem Vorfall organisierten Sonderlehrabend berichtete, bei dem Erste-Hilfe-Maßnahmen vermittelt wurden. „Dabei ging es nicht nur um Szenarien mit Spielerinnen und Spielern, sondern auch um medizinische Zwischenfälle bei Zuschauerinnen und Zuschauern – sowohl im jungen als auch im älteren Alter“, schreibt der KFV Nordfriesland. „Dieses Thema hat für uns aktuell eine besonders hohe Priorität, nicht zuletzt nach dem jüngsten Vorfall in Langenhorn. Der Lehrabend hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, im Ernstfall vorbereitet zu sein.“
Julia Scheer ist derweil vollständig genesen und kann ihrer Leidenschaft als Schiedsrichterin wieder nachgehen. „Ich bin froh, dass ich mich persönlich noch einmal bei meinen Helfern bedanken konnte“, so Scheer. „Ich finde es super, dass sich der SHFV so bemüht hat, nachdem, was mir passiert ist, unter die Arme zu greifen und allen Danke zu sagen. Und natürlich bin ich auch froh, dass sich Mirko als Hauptschiedsrichter um mich gesorgt hat und weiterhin die Einsätze mit mir fährt – egal was kommt.“ ■
So wird Erste Hilfe geleistet:
Leiteten die Partie am Tag der Ehrung in Langenhorn: (v.l.) Jan-Ole Müller, Julia Scheer und Mirko Kurras.
Julia Scheer ist dank des beherzten Eingreifens der Ersthelfer*innen bereits wieder als Schiedsrichterassistentin im Einsatz.
SHFV-VEREINSDIALOGE 2026
Anpfiff für starke Vereine
Fußball ist Teamsport – und das gilt nicht nur auf dem Platz. Auch im Vereinsleben läuft vieles nur gemeinsam. Genau hier setzt der SHFV-Vereinsdialog an: persönlich, direkt und auf Augenhöhe. Auch 2026 haben Vereine in Schleswig-Holstein wieder die Möglichkeit, Gastgeber eines Vereinsdialogs zu werden und ihre Themen direkt mit der Verbandsspitze zu besprechen.
Ob Ehrenamt, Mitgliedergewinnung, Infrastruktur, Spielbetrieb oder Zukunftsideen für den eigenen Klub – beim Vereinsdialog kommt auf den Tisch, was Vereine wirklich bewegt. Keine langen Wege, keine Umwege, sondern ehrliche Gespräche direkt vor Ort im Vereinsheim. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, Impulse mitzunehmen und den Fußball im Land weiter nach vorne zu bringen.
Der Vereinsdialog ist Teil der Zukunftsstrategie Amateurfußball im Rahmen des DFB-Masterplans. Dabei stehen die Vereine klar im Mittelpunkt. Der SHFV möchte erfahren, wo der Schuh drückt, welche Unterstützung gebraucht wird und welche Themen die Basis aktuell beschäftigen. Gleichzeitig erhalten Vereine die Chance, ihre Perspektiven einzubringen, Fragen zu stellen und neue Ideen mitzunehmen.
Wie läuft ein Vereinsdialog ab?
Die Veranstaltung beginnt mit einer 30-minütigen Vorstellung des Vereins, in der die Verantwortlichen einen Einblick in ihre Strukturen, Aktivitäten und aktuellen Herausforderungen geben. Anschließend folgt ein 90-minütiger Dialog mit der Verbandsspitze, in dem die offenen Fragen und Themen diskutiert werden. Sollte noch Gesprächsbedarf bestehen, geht der Dialog auch mal in die Verlängerung.
Phillip Portwich tauscht sich beim Vereinsdialog mit dem Vorstand des SV
Wer kann einen Vereinsdialog wahrnehmen?
Alle Vereine im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband – unabhängig von Größe oder Spielklasse – können sich ab sofort für einen der Termine bewerben – unabhängig von Liga, Größe oder Struktur. Ob Dorfverein, Stadtklub, Mehrspartenverein oder reiner Fußballverein: Entscheidend ist das Engagement für den Fußball vor Ort.
Und das Interesse bleibt groß: Mit fünf terminierten Vereinsdialogen im ersten Halbjahr liegt der SHFV im Rahmen des DFB-Masterplans weiterhin voll im Soll. Insgesamt sind zehn Vereinsdialoge pro Jahr vorgesehen.
Übersicht Vereinsdialoge im ersten Halbjahr 2026:
• Husumer SV im KFV Nordfriesland
• TuS Hoisdorf im KFV Stormarn
• Ratzeburger SV im KFV Herzogtum Lauenburg
• VfB Lübeck im KFV Lübeck
• VfL Bad Schwartau im KFV Lübeck
Jetzt bewerben!
Jetzt seid ihr am Zug! Nutzt den Heimvorteil, bringt eure Themen aufs Spielfeld und gestaltet die Zukunft des Fußballs in Schleswig-Holstein aktiv mit.
Sendet eure Bewerbung mit einer kurzen Vorstellung eures Vereins und eurem Terminvorschlag per E-Mail an:
Euer Ansprechpartner:
Phillip Portwich
Abteilungsleiter Zukunftsentwicklung
DFB-Masterplankoordinator
p.portwich@shfv-kiel.de 0431/6486-273
Eichede aus. (Foto: Johannes Kramer)
Beim Vereinsdialog versucht der SHFV weiterzuhelfen – dort, wo Hilfe benötigt wird.
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SHFV-TREFFER
Das DFB-Mobil rollt durch Schleswig-Holstein
Moderne Trainingsarbeit, neue Impulse und direkte
Unterstützung für Trainer*innen: Das DFB-Mobil ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Qualifizierung im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband. Es bringt aktuelles Fußballwissen direkt in die Vereine – unkompliziert, praxisnah und kostenlos.
Allein im vergangenen Jahr war das DFB-Mobil in rund 100 Vereinen und Schulen im Einsatz und erreichte dabei über 300 Trainer*innen. Gleichzeitig konnten mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche auf dem Platz aktiv eingebunden und begeistert werden. Damit leistet das
Angebot einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Kinder- und Jugendfußballs im Land.
Im Mittelpunkt steht eine Demo-Trainingseinheit, die direkt im Verein durchgeführt wird. Das Besondere: Theorie und Praxis greifen ineinander. Während ein*e Teamer*in die Trainingseinheit mit einer Mannschaft des Vereins auf dem Platz leitet, vermittelt ein*e zweite*r Teamer*in parallel wertvolle Hintergrundinformationen und Tipps an die anwesenden Trainerinnen und Trainer. So entstehen konkrete, alltagstaugliche Impulse für das eigene Training.
Diese vier Module zeigen exemplarisch, wie vielfältig das Angebot des DFB-Mobils ist:
Bambini-Spielstunde
Gerade im Kinderfußball kommt es auf altersgerechte, spielerische Ansätze an. Das Modul „Bambini-Spielstunde“ richtet sich an die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer und zeigt, wie Training mit viel Bewegung, Freude und einfachen Spielformen gestaltet werden kann. Trainer*innen erhalten praxisnahe Ideen, um Kinder langfristig für den Fußball zu begeistern.
F- und E-Jugend
Im Fokus dieses Moduls stehen kleine Spielformen, viele Ballkontakte und eine altersgerechte Förderung technischer Grundlagen. Die Einheiten orientieren sich konsequent an der „Trainingsphilosophie Deutschland“ und zeigen, wie moderne Trainingsgestaltung im Grundlagenbereich aussehen kann. Ziel ist es, allen Kindern möglichst viele Aktionen und Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.
D- bis A-Jugend
Mit zunehmendem Alter steigen auch die Anforderungen an Training und Betreuung. Dieses Modul vermittelt, wie Inhalte wie Spielverständnis, Entscheidungsverhalten und taktische Grundlagen sinnvoll und spielnah trainiert werden können. Trainer*innen erhalten konkrete Hinweise, wie sie ihre Einheiten strukturieren und weiterentwickeln können.
Schnuppertraining
Dieses Modul richtet sich insbesondere an Vereine, die neue Kinder für den Fußball gewinnen möchten, etwa im Zuge großer Turniere wie der EURO 2024. Das DFBMobil unterstützt bei der Gestaltung eines gelungenen ersten Trainings und hilft dabei, den Einstieg in den Vereinsfußball positiv und motivierend zu gestalten.
„Wir holen die Trainerinnen und Trainer genau da ab, wo sie im Alltag stehen, und geben ihnen konkrete Ideen mit, die sie sofort im eigenen Training umsetzen können. Gleichzeitig profitieren die Kinder von abwechslungsreichen und modernen Einheiten auf dem Platz.“
Mats Vogler (DFB-Mobil-Koordinator)
“ “
“Die Kinder und Jugendlichen sollen Spaß am Training haben, viele Ballkontakte sammeln und die Trainer*innen sollen etwas für ihr Training mitnehmen – das sind unsere Schwerpunkte.”
Lukas Erdmann (DFB-Mobil-Teamer)
Warum mitmachen? - Erhaltet neue Trainingsideen und direkt umsetzbare Impulse.
- Stärkt die Qualität eurer Trainingsarbeit im Verein. Was müsst ihr tun? - Termin über die SHFV-Website buchen.
- Eine passende Mannschaft für die Demo-Einheit bereitstellen. Wo gibt es Infos? - Alle Details unter: - Bei Fragen an folgende E-Mail-Adresse wenden: m.vogler@shfv-kiel.de
Vertraten Schleswig-Holstein beim NFV-Turnier in Malente: die U15-Junioren des SHFV.
NFV-TURNIER TU HUS
Ein Tag mit den U15-Junioren in Malente
NFV-Länderpokal im Uwe Seeler Fußball Park (USFP): Vom 8. bis 10. Mai kamen in Malente die U15-Junioren der Nordverbände zusammen, um sich im Ländervergleich zu messen. Michael Hopp betreute die SHFV-Auswahl als Cheftrainer und resümiert: „Wir haben ein gutes ‚Vorbereitungsturnier‘ für Duisburg gespielt, was leider nicht im Ergebnis umgewandelt wurde, aber wieder einen Schritt nach vorne gemacht.“
Doch wie läuft so ein Tag bei den Talenten in Schleswig-Holstein ab? Die KICK MOL!-Redaktion hat das Team am ersten Tag begleitet – bei der Ankunft oder der Mannschaftsbesprechung bis hin zum 1:1-Unentschieden gegen die Auswahl aus Niedersachsen.
12:00 Uhr: Ankunft
Die Spieler kommen im USFP an, beziehen die Zimmer. Die weiteste Anreise haben Marlon Jessen und Theo Mogensen aus dem dänischen Sønderjyske hinter sich. Maxim Wulff reist etwas später an, er hat noch Prüfungen in der Schule zu absolvieren.
12:30 Uhr: Mittagessen
Die Mannschaft – in blauen T-Shirts gekleidet – sitzt an drei Tischen, mit Blick auf die Terrasse, den frisch gemähten Rasenplatz und den Kellersee. Es gibt Nudeln, Tomatensoße, Hähnchen, Salat und Gemüse.
13:30 Uhr: Spaziergang
Nach einer kurzen Ruhephase auf den Zimmern bricht die Mannschaft geschlossen für einen kurzen Spaziergang auf. Vom USFP geht es in den angrenzenden Wald, wo einst die Weltmeister ihre Runden drehten. Cheftrainer Michael Hopp führt dabei Einzelgespräche, um die Spieler auf den kommenden Gegner Niedersachsen vorzubereiten.
14:00 Uhr: Ausrüstungscheck
Die Trainer um Michael Hopp, Klaus Poweleit und Tobias Chyrek haben die roten SHFV-Trikots fein säuberlich nach Nummern sortiert und aufgereiht. Nun fehlen noch die passenden Stutzen – mit und ohne Fuß. Im bis zur Decke vollgestellten Raum, in denen sich Berge von Kleidung wie Trainingsanzüge, Hosen, Trikots und Warm-up-Shirts stapeln, behält Zeugwärtin Hilde Jürgens den Überblick und hilft, die passenden Socken zu finden.
14:15 Uhr: Teambesprechung
Im Raum „Shanghai“ schwört Michael Hopp sein Team ein. Er zeigt Videoszenen aus vergangenen Auftritten, erklärt u.a., wie das Gegenpressing gelingen soll. Immer wieder geht es darum, „die Burg zu verteidigen“. Hopp zeigt exemplarisch ein Video des dänischen Handballers Mathias Gidsel, der nach Torerfolg im Vollsprint in die Abwehr zurückeilt. Hopp sagt: „Gidsel ist Welthandballer! Und trotzdem opfert er sich für die eigene Mannschaft auf. Defensive ist nie verhandelbar! Das ist auch unsere Mentalität.“ Und weiter: „Wir wollen heute Überzeugung sehen. Das Verhalten auf dem Platz ist das Allerwichtigste! Fehler gehören dazu, aber niemand versteckt sich. Jeder hat unsere volle Unterstützung!“
15:00 Uhr: Gegnerbeobachtung
Der erste Anpfiff ertönt. Auf dem Rasenplatz treffen die Auswahlen aus Hamburg und Bremen aufeinander. Nach wenigen Minuten zappelt der Ball das erste Mal im Bremer Gehäuse – der erste Streich der Hamburger, die das Turnier am Ende auch ungeschlagen für sich entscheiden werden. Sowohl gegen Hamburg als auch gegen Bremen muss sich die SHFV-Auswahl an den Folgetagen geschlagen geben.
16:00 Uhr: Kabinenversammlung
Schuhe schnüren für den SHFV: Die Mannschaft ist bereit! Die grauen Präsentations-Zipper werden übergeworfen, der letzte Schluck aus der Wasserflasche genommen, die bunten Leibchen und Hütchen unter den Arm geklemmt. „Auf geht’s, Jungs“, schallt es aus
der Kabine. Dann klackern die Stollen auf den Fliesen. Es geht in Richtung Spielfeld.
16:30 Uhr: Warm-up
Aufstellen zum Mannschaftsfoto, dann beginnt das Aufwärmen. Chyrek leitet das Lauf-ABC an, Poweleit erklärt die Übungen zur Ballgewöhnung und eine Spielform. Nebenbei schießt Torwarttrainer Florian Kirschke die Torhüter warm. Nach ein paar Torschüssen gibt Hopp an der Taktiktafel im Spielerkreis letzte Anweisungen.
17:00 Uhr: Anpfiff
Der Ball rollt! Die SHFV-Auswahl ist sofort da, griffig und bissig in den Zweikämpfen. Nach 18 Minuten klatscht der Ball erstmals an die Latte des Niedersachsen-Gehäuses. Es entwickelt sich ein intensives Spiel, in dem die Schleswig-Holsteiner im letzten Drittel verdient mit 1:0 in Führung gehen: Kapitän Leart Etemaj bedient Pooriya Rezai, der mit dem linken Fuß trocken ins kurze, untere Eck abschließt. Nur wenige Zeigerumdrehungen später kann Niedersachsen per Handelfmeter zum 1:1-Endstand ausgleichen.
19:00 Uhr: Abendessen und Ausklang Frisch geduscht und etwas geschlaucht trudeln die Spieler nach und nach in der Lobby ein. Auch das 1:1 ist noch Thema. Allen ist klar: Hier wäre mehr drin gewesen – aber dennoch sind das Unentschieden und insbesondere die mutige Spielweise ein starker Auftakt. Morgen geht es gegen Bremen. ■
Cheftrainer Michael Hopp gibt seinem Team Anweisungen an der Taktiktafel.
Voller Einsatz hinter den Kulissen: Hilde Jürgens (Mitte) händigt dem Trainerteam die Stutzen aus.
Ansetzen zum Fallrückzieher: Spektakuläre Tore gehören beim Beachsoccer einfach dazu.
FLENS-BEACH-TROPHY
Beliebte Turnierserie macht Halt auf Fehmarn und in Laboe
Auch im WM-Sommer 2026 wird den Herren- und Frauenteams im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband ein ganz besonderes Highlight geboten: Mit der Flens-Beach-Trophy findet erneut die beliebte Beachsoccer-Turnierserie unter besten Bedingungen statt.
Neue Turnierformen, neue Standorte: Dieses Jahr ist vieles anders. Diesen Sommer geht es an die wunderschönen Sandstrände von Fehmarn und Laboe. Das Turnierwochenende auf Fehmarn findet am 4. und 5. Juli statt. Dort verleihen der schleswigholsteinischen Landtag und die Ostseeparlamentarierkonferenz (Baltic Sea Parliamentary Conference, BSPC) den BSPC Sports Award, mit dem sportliche Exzellenz, Fairness und Vorbildfunktion gewürdigt wird. Nach Laboe geht es am 1. und 2. August. Für die ersten drei Plätze jedes Turniers stellt unser Partner Flensburger attraktive Geldund Sachpreise bereit.
Beachsoccer steht für Leidenschaft, Spektakel und pure Emotion. Hier treffen rasante Spielzüge auf spektakuläre Tore.
Die besondere Atmosphäre im Sand machen die Partien zu einem mitreißenden Erlebnis, das die Zuschauer*innen hautnah von den eigens installierten Tribünen. Die Nähe zum Publikum, der Sommerflair und der unbändige Einsatz der Teams sorgen für Gänsehautmomente und begeistern Fans jeden Alters.
Auch in diesem Jahr können sich die Teams also während der Turnierserie in Schleswig-Holstein messen und vor toller Kulisse beweisen. Die Flens-Beach-Trophy ist auch dieses Jahr in die landesweite DFB-Beachsoccer-Tour eingebettet und bietet beste Rahmenbedingungen für einen absoluten Höhepunkt in der Saisonvorbereitung 2026/27. Zudem kann die Flens-Beach-Trophy genutzt werden, um Punkte zum Erreichen des Finalturniers der DFB-Beachsoccer-Tour in Warnemünde zu sammeln.
So machten es im Vorjahr auch die Fußballerinnen des Kieler MTV: Nach drei erfolgreichen Qualifikationsturnieren beim NFV, HFV und SHFV hatte die Mannschaft des FC Lieberampool (bestehend aus Spielerinnen der 1. Frauen vom KMTV) das Final Four um die Deutsche Meisterschaft in Warnemünde gewonnen. Im Finale wurde der FSV Silvester 91 mit 6:3 besiegt – ein spannendes Spiel, in dem sogar ein Rückstand wieder aufgeholt wurde. Somit qualifizierte sich der FC Lieberampool für Nazare (Portugal), wo im Juni 2026 die Europameisterschaft stattfindet. ■
Mehr Infos und Anmeldung:
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Vom gemütlichen Appartement über ein großes Ferienhaus bis hin zum Urlaub mit Hund - auf Fehmarn findet jeder ein passendes Plätzchen. Wir sind hier auf der Insel und zuhause für Sie da.
Ihre Vorteile:
Jede Unterkunft wird persönlich durch uns besichtigt.
Ihr Ansprechpartner ist direkt vor Ort. Wenden Sie sich gerne an unseren Gäste- und Buchungsservice unter der Telefonnummer 04371 506-300, senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage oder buchen Sie einfach online unter www.fehmarn.de/buchen
Tourismus-Service Fehmarn
Burgtiefe, Zur Strandpromenade 4
Burg, Bahnhofstraße 30 23769 Fehmarn
Tel.: 04371 506-300 • info@fehmarn.de
SOCIAL MEDIA trifft Fußballpraxis
Die Gruppe inkl. SHFV-Vizepräsident für Soziales, Kerem Bayrak, tauscht sich über die Ziele eines KFVs auf Social Media aus.
Bereits zu Beginn wird deutlich: Social Media ist längst ein zentraler Bestandteil moderner Vereinsarbeit. Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok bieten große Chancen, unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen – von jungen Spielerinnen und Spielern über Ehrenamtliche bis hin zu Fans, Eltern und Sponsoren. Die Teilnehmenden aus Vereinen und Kreisfußballverbänden erhalten praxisnahe Tipps für einen modernen Online-Auftritt. Im Fokus stehen Strategien für Instagram und Facebook, zielgerichtete Content-Planung sowie kreative Ideen für Posts, Stories und Reels.
Statt grauer Theorie heißt es vor allem: selbst ausprobieren. In Gruppenarbeiten entwickeln die Teilnehmenden Ziele für ihre Kanäle, definieren Zielgruppen und erarbeiten konkrete Kommunikationsideen für den Fußballalltag. Wie kündigt man Spiele attraktiv an? Wie präsentiert man Ergebnisse modern? Wie zeigt man echtes Vereinsleben Mithilfe sogenannter Personas entwickeln die Gruppen
Der Frauenfußball-Campus war wieder ein lehrreicher Tag im Uwe Seeler Fußball Park für alle Teilnehmenden.
Wie können Vereine, Teams und Kreisfußballverbände Social Media gezielt nutzen, um sichtbarer zu werden, neue Mitglieder zu gewinnen und ihre Gemeinschaft zu stärken? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Teilnehmenden beim Workshop „Digital sichtbar“ im Rahmen des Frauenfußball-Campus Schleswig-Holstein.
beispielhafte Nutzerprofile, um Inhalte künftig noch zielgerichteter gestalten zu können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Content-Planung. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie regelmäßige Formate wie Spielankündigungen, Ergebnisgrafiken, Spielerporträts oder Einblicke hinter die Kulissen für Struktur sorgen und gleichzeitig die Reichweite erhöhen können. Der Tenor: Lieber wenige, aber hochwertige Inhalte auf einer Plattform als halbherzige Präsenz auf mehreren Kanälen.
Ein Highlight ist die Canva-Einheit: Hier entstehen professionelle Designs für Social Media – einfach, schnell und direkt anwendbar für Vereine, Teams oder Kreisfußballverbände.
Auch wichtige Themen wie Bildrechte, Datenschutz und Musiknutzung kommen nicht zu kurz. Denn erfolgreiche
Tobias Redlich (VfB Lübeck, 2. v.l.) und Marie Rödiger (KFV Rendsburg-Eckernförde & SG BreBo, 2. v.r.) präsentierten ihre Best-Practice-Beispiele.
Social-Media-Arbeit braucht nicht nur Kreativität, sondern auch Sicherheit.
Klar wird schnell: Gute Inhalte müssen nicht perfekt sein – sondern authentisch. Emotionen, Teamgeist und echte Einblicke erreichen Menschen oft mehr als Hochglanzbilder. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Chancen für Ehrenamts- und Mitgliedergewinnung. Gerade authentische Inhalte, kurze Videos, Emotionen und echte Einblicke in das Vereinsleben können helfen, Menschen für ein Engagement im Fußball zu begeistern.
Der Workshop zeigt eindrucksvoll: Gute Social-MediaArbeit muss weder kompliziert noch teuer sein. Mit klarer Strategie, kreativen Ideen und etwas Planung können Vereine und Verbände ihre Sichtbarkeit deutlich erhöhen, neue Zielgruppen erreichen und Menschen für den Fußball begeistern – digital, kreativ und nah dran am echten Vereinsleben.
Der SHFV bedankt sich bei allen Teilnehmenden für den engagierten Austausch und freut sich auf die nächsten Impulse im Rahmen des Frauenfußball-Campus.
Marie Rödiger – ist zuständig für Social Media bei ihrem Team, der SG BreBo. In diese Aufgabe hat sie Einblicke gegeben und ihren Best-Practice-Case beim Frauenfußball-Campus vorgestellt.
“„Es war total cool, die eigenen Learnings, die man über die letzten Jahre gesammelt hat, bei Social Media weitergeben zu können, Einblicke zu geben und so vielleicht den Ball ins Rollen gebracht zu haben!“, meint Rödiger, die auch in ihrem KFV RendsburgEckernförde die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.
„Das Netzwerk gibt es nicht umsonst - Act To Effect! Ich glaube, nur so kann es weitergehen, nur so können wir voneinander profitieren: wenn wir das, was wir gelernt haben, was wir können, weitergeben, uns austauschen und jeder ein Kleines bisschen davon mitnehmen kann.“ ■
PREMIERE FÜR ALLE
Der Lüttfeld Cup bringt frischen Wind in den Kleinfeldfußball
Sommer, Fußball und jede Menge gute Laune: Mit dem neuen Lüttfeld Cup startet der Schleswig-Holsteinische Fußballverband ein innovatives Turnierformat, das bewusst neue Wege geht und eine Lücke im Fußballkalender schließt.
Gerade zu Beginn des Sommers, wenn der reguläre Spielbetrieb pausiert, bietet der Wettbewerb ein niedrigschwelliges und attraktives Angebot für alle, die Lust auf Bewegung, Teamgeist und Fußball haben – ganz ohne Leistungsdruck. Im Mittelpunkt stehen nicht Leistung oder Tabellenplätze, sondern Gemeinschaft, Fairness und der Spaß am Spiel.
Das Besondere: Mitmachen kann wirklich jede*r. Ob Fußball-Neuling, Freizeitkicker*in oder Vereinsspieler*in – beim Lüttfeld Cup sind alle willkommen. Teilnahmeberechtigt sind Teams ab der Altersklasse Ü16, eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Damit schafft das Turnier einen idealen Einstieg in den Fußball und spricht gezielt Menschen an, die bislang keinen Zugang zum organisierten Spielbetrieb hatten. Gespielt wird in selbst organisierten Freizeitteams mit mindestens sieben Spieler*innen – egal ob Freundeskreis, Familie oder Kollegium. Vielfalt ist ausdrücklich erwünscht.
Der Turniermodus ist zweistufig angelegt: In regionalen Vorrunden am 8. Juni in Heide, 15. Juni in Bad Oldesloe und 22. Juni in Schafflund kämpfen die Teams um den Einzug ins Finalturnier. Die jeweils zwei besten Mannschaften qualifizieren sich für das „Final Six“ im August 2026 in Kiel, wo der erste Lüttfeld-Cup-Sieger gekürt wird.
Ein besonderes Highlight wartet auf die Siegermannschaft: Die Gewinner qualifizieren sich für den DFB-Kleinfeld-Cup
am 17. Oktober 2026 in Frankfurt am Main und haben so die Chance, den SHFV auf Bundesebene zu vertreten.
Gespielt wird parallel auf mehreren Kleinfeldern im Modus „6+1“ mit angepasster Spielzeit und leicht verständlichen Regeln. Kreativität ist ausdrücklich erlaubt – auch bei der Teamkleidung. Und das Beste: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Startplätze sind auf zwölf Teams pro Vorrunde begrenzt. Wer dabei sein möchte, sollte sich also schnell anmelden –Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2026.
Jetzt ist der perfekte Moment, den Ball ins Rollen zu bringen: Team zusammenstellen, anmelden und Teil eines neuen, offenen und bunten Fußballerlebnisses in Schleswig-Holstein werden! ■
Der SHFV und adidas haben ihre Partnerschaft langfristig bis zum 31. Dezember 2030 verlängert. Die Marke mit den drei Streifen setzt zudem ihre Partnerschaften mit 16 weiteren deutschen FußballLandesverbänden fort und bekennt sich damit langfristig zum Amateurfußball in Deutschland. Die neuen Vereinbarungen gelten ab dem 1. Januar 2027. Im Rahmen der verlängerten Zusammenarbeit ist adidas weiterhin offizieller Ausrüster aller SHFVAuswahlteams, -Offiziellen und -Volunteers. SHFV-Geschäftsführer Tobias Kruse (Mitte) präsentiert gemeinsam mit Maximilian Gassner (li., VP Sales Zone Central) und Christian Bärtels (Senior Director Sports Marketing) das passende Trikot in Herzogenaurach.
Bring dein Team aufs nächste Level:
Club 100: DFB zeichnet Ehrenamtliche aus – Drei Schleswig-Holsteiner dabei
Der Amateurfußball in Deutschland lebt vom Ehrenamt – und genau dieses Engagement würdigte der Deutsche Fußball-Bund auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Auszeichnung „Club 100“. Die Ehrungsveranstaltung fand am 18. April im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Daran nahmen u.a. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Peter Frymuth teil.
Aus Schleswig-Holstein für den Club 100 wurden aus den elf Kreissieger*innen ausgewählt: Marian Thiessen (Holstein Kiel, Kreis Kiel, Schiedsrichterobmann), Helmut Stölting (SVT Neumünster, Kreis Holstein, Fußballobmann) sowie Günther Sendel (Ditmarsia Albersdorf, Kreis Westküste, Spartenleiter, Kreisehrenamtsbeauftragter). Sie wurden von Ulrike Krieger (Vorsitzende des Ausschusses für Ehrenamtund Freiwilligenmanagement) sowie Elena Anders (u.a. SHFV-Koordinatorin Ehrenamt) begleitet. Foto: Leon Kügeler/picture-alliance/DFB
Mehr Infos:
Tag des Kinderfußballs 2026 – seid dabei!
Der SHFV wird auch im Jahr 2026 ein großes Kinderfußball-Turnier zum Saisonabschluss veranstalten. Am 13. Juni 2026 rollt zwischen 10 und 18 Uhr der Ball auf der Sportanlage des Gettorfer SC. Gemeinsam mit 3v3 Deutschland werden wir rund 130 G-, F- und E-Jugend Teams aus ganz Schleswig-Holstein begrüßen! Zudem wird ein starkes Zeichen für den Mädchenfußball gesetzt: Der Kinderfußballtag wird gezielt um die Altersklasse der F- und E-Juniorinnen erweitert. So soll den jüngsten Mädchen beim „Tag des Kinderfußballs“ eine eigene Bühne gegeben, ihre Begeisterung für den Fußball hervorgehoben und ihre Leistung wertgeschätzt werden. Wenn auch ihr einen unvergesslichen Fußballtag erleben möchtet, dann meldet euch schnell bis zum 31. Mai an.
Mehr Infos und Anmeldung:
Qualifizierungs-Offensive: Bereitgestellte Mittel zur Förderung für 2026 bereits ausgeschöpft
Anfang des Jahres hat der SHFV über die Qualifizierungs-Offensive des Ministeriums für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport in Schleswig-Holstein informiert. Wie das Ministerium nun mitteilte, sind die durch das Land Schleswig-Holstein bereitgestellten Mittel zur Förderung von Aus- und Fortbildungen durch die Qualifizierungs-Offensive für das Kalenderjahr 2026 ausgeschöpft. Aktuell können keine neuen Anträge gestellt werden.
„Wir freuen uns, dass die Förderung so gut angenommen wurde und viele neue Trainerinnen und Trainer sportartenübergreifend ausgebildet werden konnten. Gleichzeitig bedauern wir es, dass die Fördermittel bereits so früh im Jahr erschöpft sind. Für das kommende Jahr wünschen wir uns eine verlässliche Auskunft, in welchem Umfang wir in dieser guten Aktion des Landes neue Trainerinnen und Trainer qualifizieren können“, sagt SHFV-Präsident Uwe Döring.
Das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport teilte mit, dass es vorgesehen ist, die Förderung im kommenden Jahr fortzusetzen.
Lena Joy Martens ist U17-Europameisterin
Das ehemalige SHFV-Talent Lena Joy Martens (Hamburger SV) hat sich mit den U17-Juniorinnen des DFB in Belfast (Nordirland) zur Europameisterin gekrönt. Im Finale gewann das Team von Cheftrainerin Sabine Loderer mit 1:0 (1:0) gegen Frankreich. Lena Joy Martens wurde im Endspiel in der 66. Spielminute eingewechselt. Zuvor hatte sie maßgeblichen Anteil am Einzug ins Finale, verwandelte u.a. im Halbfinale gegen Spanien im Elfmeterschießen ihren Versuch.
Foto: Peter Morrison/picture alliance/DFB
Vier-Länder-Turnier: U14-Junioren im Finale
Die U14-Junioren des SHFV haben Anfang Mai erfolgreich am Vier-Länder-Turnier in Leipzig teilgenommen. Die weiteren Landesverbände waren Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Das Team aus Schleswig-Holstein spielte sich nach Siegen gegen Gastgeber Sachsen (4:1) und Mecklenburg-Vorpommern (1:0) bis ins Finale, unterlag dort erneut dem Sächsischen Fußball-Verband mit 1:2.
lotto-sh.de
Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de
LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.