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KICK MOL! | 09/26 | Editorial
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Editorial Liebe Fußballfreund*innen,
Inhalt 3
Editorial — Inhalt — Impressum
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Bild des Monats
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Titelstory Plakataktion „Fair Play gewinnt immer“ Junioren Saison eröffnet
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Fußball in der JA Ein Besuch des Heider SV in Schleswig
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Gut aufgestellt in die Zukunft Workshop skizziert den SHFV 2029
Wie entwickelt sich der SHFV weiter? Unter dem Titel „SHFV 2029“ schauen wir uns gemeinsam an, wo die Reise bis zum kommenden Verbandstag hingehen soll. Wir beschäftigen uns mit zentralen Fragen, was einen modernen Verband ausmacht. Und wir nehmen ausdrücklich alle in diesem Prozess mit. Auf Seite 14 erfahrt ihr, wie der Auftaktworkshop im Uwe Seeler Fußball Park verlief und wie es nun weitergeht.
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Neue Impulse Trainerfortbildung des SHFV, Holstein Kiel und Bayern München
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Interview des Monats Surya Dreiskämper macht Trainerinnen Mut
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3. Fabian-Thiesen-Cup SG Fischbek gewinnt
Ein Fußballturnier der besonderen Art erlebten die B-Junioren des Heider SV. Sie waren kürzlich in der JA Schleswig zu Gast und spielten u.a. gegen Teams, die aus Inhaftierten bestanden. Der SHFV führt regelmäßig Fußballturniere dieser Art unter dem Motto „Anstoß für ein neues Leben“ gemeinsam mit der DFB-Stiftung Sepp Herberger durch. Die Redaktion war vor Ort mit dabei und hat festgehalten, inwieweit der Fußball Mauern überwinden kann.
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Provinzial-Inklusionsliga So lief der Auftakt in die neue Saison
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Vereinsportrait TSB Flensburg: Ein Riese im Norden
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Vereinsheim 2.0 DFB startet Initiative für zukunfstfähige Vereinsheime
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Kurzmeldungen
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen dieser KICK MOL!-Ausgabe!
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Social Media
Euer Norbert Richter SHFV-Vizepräsident Qualifizierung und Schiedsrichter
IMPRESSUM
gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen – für mehr Respekt, Toleranz und Fair Play! Zwar zeigen die Zahlen des kürzlich erschienen Lagebilds Amateurfußball, dass Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle im SHFV-Gebiet zurückgehen, was eine positive Nachricht ist. Dennoch dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Vor allem unsere Schiedsrichter*innen sind oft Betroffene, wenn Vorfälle dieser Art passieren. Eine neue Plakataktion des SHFV will für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisieren. Wie jeder Verein mitmachen kann? Darum soll es in der Titelstory dieser Ausgabe gehen.
Herausgeber und Verleger: Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de Redaktion: Philipp Paarmann, Franziska Stahmer, Ida Sievers, Sophia Blum, Adrian Rieper Telefon Redaktion: 0431 6486-213 E-Mail Redaktion: presse@shfv-kiel.de Fotos: SHFV, 54 Grad, Niklas Heiden, Sönke Ehlers, Holstein Kiel, Jacqueline Röder/TSB Flensburg, picture-alliance/DFB, Yuliia Perekopaiko/DFB, Reinaldo Coddou/picture-alliance/DFB, privat Anzeigen: torwärts GmbH, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel Telefon: 0431 6486-331 Druck: MHD Druck und Service GmbH, Harmsstraße 6, 29320 Hermannsburg, www.mhd-druck.de Layout und Gestaltung: Wolf + Brands, Feldstraße 96, 24105 Kiel, wolf-brands.de
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KICK MOL! | 09/26 | Bild des Monats
TITEL VERTEIDIGT
KICK MOL! | 09/26 | Bild des Monats
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Jubelstimmung beim FC Lieberampool: Die Spielerinnen des Kieler MTV haben sich erneut zum Deutschen Beachsoccer-Meister gekürt. Bei den Deutschen Meisterschaften in Warnemünde sicherte sich das Team von Cheftrainer David Aumann den Titel. Im Endspiel gewannen die Kielerinnen mit 5:1 gegen die Beachkick Ladies aus Bayern – und drehten nach 0:1-Rückstand das Spiel mit großer Moral. Bereits im Vorjahr war der FC Lieberampool bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich und bleibt so bundesweit das Maß der Dinge im Sand. Foto: Reinaldo Coddou/picture-alliance/DFB
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KICK MOL! | 09/26 | Titelstory
Kein Platz für Gewalt – Fair Play gewinnt immer: Die neue SHFV-Plakataktion setzt klare Signale.
GEMEINSAM FÜR FAIR PLAY UND RESPEKT Der SHFV stärkt Schiedsrichter*innen den Rücken Der Ball rollt wieder in Schleswig-Holstein. Zu diesem Anlass setzt der SHFV mit einer Plakataktion ein klares Zeichen für Fair Play, Respekt und einen wertschätzenden Umgang mit Schiedsrichter*innen auf und neben dem Platz. Die Plakate waren bereits bei den Saisoneröffnungen aufgestellt. Die Schiedsrichter*innen im Land sind die zwölfte Kraft. Ohne sie gibt es kein Spiel. Die neue Plakataktion soll exemplarisch das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang stärken und gleichzeitig vorbildliches Verhalten sichtbar machen. So wurden zwölf Plakate in einer gremienübergreifenden Arbeitsgruppe unter Federführung des Ausschusses für gesellschaftliche Verantwortung entwickelt. Die Aktion besteht aus sechs roten und sechs grünen Plakaten.
Kostenlos für alle Vereine: Rote und grüne Plakate senden klare Signale Die roten Plakate greifen beispielhafte Beschimpfungen auf, denen Schiedsrichter*innen im Fußball ausgesetzt sind. Ein QR-Code auf den Plakaten weist darauf hin, ent-
KICK MOL! | 09/26 | Titelstory
sprechende Vorfälle einfach und anonym zu melden. Die grünen Plakate setzen bewusst einen positiven Kontrast: Sie rufen zu Fair-Play-Gesten und respektvollem Verhalten auf. Auch diese besonderen Momente können über einen QR-Code gemeldet werden. So soll nicht nur auf Fehlverhalten aufmerksam gemacht, sondern vor allem vorbildliches und faires Verhalten gewürdigt werden. Alle Vereine im SHFV-Gebiet können die Plakate kostenfrei nutzen und auf ihren Sportanlagen platzieren. Der SHFV lädt damit Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen, Zuschauer*innen sowie Funktionär*innen dazu ein, gemeinsam Verantwortung für ein faires Miteinander zu übernehmen.
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Respekt für Schiedsrichter*innen: Honorare zur Saison 2026/27 deutlich gestiegen Ein weiterer Hebel, um seine Schiedsrichter*innen zu stärken und ihnen Respekt zu zollen, ist für den SHFV die Erhöhung der Honorare für Schiedsrichter*innen. Diese sind zur Saison 2026/27 deutlich gestiegen – um bis zu 30 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. So erhält ein*e Oberliga-Schiedsrichter*in pro Einsatz nun 68,50 Euro statt 53,00 Euro. Auch in allen weiteren Spielklassen wurden Erhöhungen durchgesetzt.
Die Botschaft hat weiterhin Bestand: Schleswig-Holstein kickt fair!
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Bei der Saisoneröffnung der Flens-Oberliga in Neumünster wurden die Plakate erstmals vorgestellt.
Das heißt: Die Erhöhungen kommen ebenso und auch ganz besonders spürbar bei den Schiedsrichter*innen in den Kreisen an. Zuletzt wurden die Schiedsrichter-Honorare zur Saison 2024/25 deutlich angehoben. Zudem steigen die Honorare auch in den kommenden zwei Spielzeiten sukzessive an. Die genauen Zahlen sind in der SHFV-Schiedsrichterordnung einsehbar.
Von Vereinsdialogen bis zu Schulungen: SHFV setzt weiterhin auf umfangreiches Angebot Auch weiterhin bietet der SHFV zahlreiche, für Vereine kostenlosen Maßnahmen aus den verschiedenen Bereichen (Spielbetrieb, Qualifizierung, gesellschaftliche
Verantwortung sowie Vereinsentwicklung) an, um Respekt und Fair Play auf und neben dem Platz zu fördern sowie für den Job an der Pfeife zu begeistern – so wie Clubberatungen, Vereinsdialoge, Schulungen, Auszeichnungen sowie Konfliktberatungen. Weiterführende Informationen findet ihr auf www.shfv-kiel.de oder über untenstehenden Kontakt. Unser Fußball lebt vom Respekt. Schleswig-Holstein kickt fair!
Jetzt die Plakate herunterladen und auf deinem Sportplatz ein Zeichen setzen:
KICK MOL! | 09/26 | Titelstory
Norbert Richter,
SHFV-Vizepräsident Qualifizierung und Schiedsrichter: „Mit den Plakatinhalten möchten wir veranschaulichen und bewusst machen, wie dringend wir auf unseren Sportplätzen grundlegende Verhaltens- und Einstellungsveränderungen im Umgang mit unseren Schiedsrichter*innen benötigen. Beleidigungen und Anfeindungen sowie körperliche Übergriffe gegen unsere Unparteiischen sind nicht zu akzeptieren und zu tolerieren, sie müssen aufhören. Unsere gemeinsame Fußball-Leidenschaft sollte geprägt sein von Anerkennung und Einhaltung der Fußballregeln, von einer sportlich und menschlich fairen Haltung in Sieg und Niederlage und von einem partnerschaftlichen Umgang mit den Schiedsrichter*innen-Teams.“
Kerem Bayrak,
SHFV-Vizepräsident Soziales:
„Fußball lebt von Emotionen und Leidenschaft – aber Fair Play muss immer die Grundlage unseres Miteinanders bleiben. Als Arbeitsgruppe möchten wir Vereine, Spieler*innen, Trainer*innen und Zuschauer*innen dafür sensibilisieren und gleichzeitig Mut machen, bei Grenzüberschreitungen nicht wegzuschauen. Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass Fußball ein Ort bleibt, an dem sich Menschen mit Respekt begegnen.“
Bild: Yuliia Perekopaiko/DFB
Jasmin Matysiak,
FIFA-Schiedsrichterassistentin und SHFV-Schiedsrichterin des Jahres 2024: „Schiedsrichter*innen müssen auf und neben dem Platz respektvoll behandelt werden, weil auch sie Sportler*innen sind, die ihr Bestes auf dem Platz geben und ein gutes Spiel machen wollen. Fair Play bedeutet für mich so zu handeln, dass ich morgens mit einem guten Gewissen in den Spiegel schauen kann.“
Jannik Schneider, Schiedsrichter in der 3. Liga und SHFV-Schiedsrichter des Jahres 2025: „Schiedsrichter*innen sind Teil des Spiels wie die Spieler*innen und Trainer*innen. Fair zu spielen, heißt auch mal unterschiedlicher Meinung sein zu dürfen, aber trotzdem respektvoll miteinander umzugehen.“
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KICK MOL! | 09/26 | Saisonstart der Junioren
SAISON DER JUNIOREN GESTARTET FC Kilia Kiel gewinnt A-Junioren-Duell zum Oberliga-Auftakt
Nun rollt auch im schleswig-holsteinischen Juniorenfußball wieder der Ball: In einem temporeichen Eröffnungsspiel setzte sich der FC Kilia Kiel am 28. August vor rund 450 Zuschauer*innen mit 3:1 (3:0) gegen Eidertal Molfsee im heimischen Kilia-Stadion durch. Pünktlich zum Anpfiff von Schiedsrichter Oskar Kühle waren die dichten Regenwolken über dem Flutlicht weitergezogen – goldgelbener Abendhimmel am Hasseldieksdammer Weg. Und die Zuschauer*innen hatten ihr rechtzeitiges Erscheinen nicht bereut: Bereits nach sechs Minuten klingelte es erstmals im Kasten. Die Hausherren gingen durch Lukas Kortum, der sehenswert über die rechte Seite bedient wurde, in Führung. Nur wenige Minuten später rettete Molfsees Schlussmann Lasse Gewinner per Glanztat, wischte einen strammen Schuss gerade noch über den Querbalken. In der Folge kamen die Gäste besser in die Partie – bis Kilia eine ganz starke Phase kurz vor der Halbzeitpause erwischte. Ruben Rusch ließ Molfsee-Keeper Gewinner aussteigen und legte die Kugel quer zu Max Petersen, der den Ball nur noch einschieben musste (39.). Und jener Petersen erhöhte quasi mit dem Pausenpfiff noch zum 3:0 – wieder freistehend vor dem Eidertal-Gehäuse (45.+1).
Eidertal Molfsee verkürzt in der Schlussphase Molfsees Trainer Liam Dukats reagierte, brachte nach dem Seitenwechsel fünf neue Spieler. Das Spiel war nun deutlich In der Halbzeit wurden die Provinzial-Fair-Play-Sieger der Junioren-Verbandsstaffeln 2025/26 geehrt.
Eines von vielen packenden Duellen im Strafraum: Molfsees Ear Mirena (li.) klärt vor Kilia-Stürmer Ruben Rusch.
ausgeglichener. Kilia stand tiefer, setzte aber immer wieder gefährliche Nadelstiche. Die Gäste verteidigten leidenschaftlich und schafften es immer mehr, das Spiel ins Mittelfeld zu verlagern. Der späte Lohn: der Anschlusstreffer nach einer Standardsituation. Eine weit getretene Flanke wurde per Kopf gefährlich in den Fünf-Meter-Raum befördert, wo Eidertals Kapitän Ear Mirena genau richtig stand und mit einem platzierten Kopfball verkürzen konnte – nur noch 3:1 (84.). Molfsee hatte nun Rückenwind, erarbeitete sich weitere Chancen. Doch der Versuch von Piet Müller-Bachmann verfehlte das Kilia-Tor denkbar knapp. Dann war Schluss und die Gastgeber jubelten über die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit.
Provinzial-Fair-Play-Jahressieger der Junioren geehrt Fair Play gewinnt immer! So wurden in der Halbzeitpause die Provinzial-Fair-Play-Jahressieger 2025/26 ausgezeichnet. Harald Berndt, Vorsitzender des SHFV-Auschusses für gesellschaftliche Verantwortung, dankte den Vereinen für ihr vorbildliches Verhalten und ehrte gemeinsam mit Bjarne Brunckhorst und Tobias Mahrt von der Provinzial sowie Lutz Arp (Vorsitzender SHFV-Jugendausschuss) die Vereine. ■
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KICK MOL! | 09/26 | Fußball in der JA
WENN FUSSBALL MAUERN ÜBERWINDET
Die B-Junioren des Heider SV stellen sich zum Teamfoto vor der JA Schleswig auf.
09:15 Uhr vor der Jugendanstalt Schleswig. Die letzten Ansagen sind gemacht. Trainer Stefan Sommermeier versammelt die B-Junioren des Heider SV noch einmal um sich, bevor es hinein geht: „Handys und Ausweise werden abgegeben. Was bleibt, ist das, was ihr anhabt!“ Vor den Jugendlichen liegt ein Turniertag, den sie so schnell wohl nicht vergessen werden. Die kommende Saison wird für die jungen Fußballer ohnehin eine besondere. Mit seiner B-Jugend tritt der Heider SV in der Regionalliga an. Es warten neue, komplizierte Aufgaben. Doch an diesem Vormittag geht es um eine andere Art von Weiterentwicklung. „Ich möchte, dass meine Jungs Verantwortung übernehmen“, sagt Stefan Sommermeier. Verantwortung für sich selbst, für ihre Mitspieler – und für Menschen, deren Lebensrealität kaum weiter von der eigenen entfernt sein könnte. „Mir ist wichtig, dass die Jungs verstehen, dass die Lebensrealität mancher ganz anders aussehen kann. Sie tragen daher eine enorme Verantwortung, indem sie heute an diesem Turnier teilnehmen.“ Für die Spieler des Heider SV ist die Jugendanstalt ein ungewohnter Ort. Hohe Mauern, Sicherheitsvorkehrungen und schwere Türen hinterlassen Eindruck. Doch heute rollt hier der Ball.
Warm-up – und dann beginnt der Fußball Neben zwei Teams des Heider SV sind zwei Mannschaften der JA Schleswig, die JVA Neustrelitz und die Forensik aus Schleswig dabei. Gespielt wird im Drei-gegen-drei plus Torwart. Beim Aufwärmen ist die Nervosität noch spürbar. Pünktlich um 10 Uhr wird das Turnier angepfiffen. Mit dem ersten Zweikampf, dem ersten Pass und dem ersten Tor verändert sich die Atmosphäre. Die Anspannung verfliegt. Die Spieler konzentrieren sich auf das, was sie verbindet: den Fußball. „Am Anfang hat man echt Respekt und etwas Angst, weil du die Geschichte der Jungs nicht kennst, gegen die du spielen wirst, aber die Angst ist ganz schnell verflogen. Das sind eigentlich ganz normale Jungs“, erzählt Brian Sommermeier, Spieler des Heider SV. Auch Jonah Ove Schwerdtfeger sieht den Tag als beson-
KICK MOL! | 09/26 | Fußball in der JA
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für Bewegung und Auslastung, hilft ihm aber auch, den Kopf frei zu bekommen und über die Zukunft nachzudenken: Was mache ich, wenn ich wieder auf freiem Fuß bin? Wo werde ich wohnen? Was möchte ich beruflich machen?
Mit zwei Teams nimmt das Team von Coach Stefan Sommermeier an dem Anstoß-Cup teil.
dere Erfahrung: „Klar haben die Inhaftierten der JA und auch die anderen Teams eine Geschichte und sind irgendwo mal einen falschen Weg gegangen, aber heute geht es nur um Fußball!“ Doch dieser Fußballtag ist Teil von etwas Größerem. Das Turnier gehört zum Projekt „Anstoß für ein neues Leben“, das der SHFV in Kooperation mit der JA Schleswig umsetzt und das von der DFB-Stiftung Sepp Herberger gefördert wird. Fußball soll dabei nicht nur Beschäftigung sein. Er kann Struktur geben, Regeln und Verbindlichkeit vermitteln sowie Begegnungen ermöglichen.
Eigentlich kommt er vom Boxen, doch mittlerweile hat er Gefallen am Fußball gefunden: „Ich finde, dafür mache ich das ganz schön gut. Wir helfen uns hier gegenseitig. Das ist sehr wichtig, wenn man das Vertrauen von anderen wieder gewinnen möchte. So ermöglicht der Sportbeamte Lars Weise uns bei gutem Verhalten Ausgänge und schenkt uns viel Vertrauen!“ Genau hier setzt der Resozialisierungsgedanke an. Es geht darum, soziale Kontakte zu ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen, Regeln einzuhalten und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Fußball kann dafür einen be-
„Man wächst schließlich nicht nur mit seinen sportlichen Aufgaben, sondern auch mit seinen sozialen!“, betont Sommermeier. Auch die besondere Umgebung gerät zwischendurch nicht in Vergessenheit. Als Pieper und Alarme der Justizbeamten kurzzeitig zu hören sind, sorgt schließlich ein Fehlalarm für Entwarnung. Wenig später gilt die Aufmerksamkeit wieder dem Fußball. Beim gemeinsamen Mittagessen lösen sich die letzten Berührungsängste. Einige Gefangene und Spieler des Heider SV schnappen sich einen Ball und spielen gemischt weiter. Es wird miteinander gespielt und gelacht. Für diesen Moment sind es einfach Fußballer, die gemeinsam auf einem Platz stehen.
Freiraum und Möglichkeiten Ein Gefangener der JA Schleswig berichtet, welchen Mehrwert ihm das Fußballangebot bietet. Der Sport sorgt Diese Erfahrung kann ihnen keiner nehmen – der Heider SV freut sich über die Teilnahme am Anstoß-Cup.
Begrüßung der teilnehmenden Teams durch den Sportbeamten Lars Weise (v. r.). Neben ihm stehen Majken Staude-Müller (Ministerium für Justiz und Gesundheit Schleswig-Holstein) und Thomas Dönitz (Ständiger Vertreter der Anstaltsleitung).
sonderen Zugang schaffen, weil er eine Sprache spricht, die keine großen Erklärungen braucht. Die Mauern der Jugendanstalt verschwinden dadurch natürlich nicht. Auch die unterschiedlichen Lebensgeschichten bleiben bestehen. Aber für diesen Tag entsteht eine Begegnung auf Augenhöhe. Für die B-Junioren des Heider SV endet der Tag deshalb mit mehr als sportlichen Erfahrungen. Sie nehmen Eindrücke mit, die sich nicht in Toren oder Ergebnissen messen lassen. Stefan Sommermeier fasst zusammen: „Doch Verantwortung zeigt sich nicht nur darin, auf dem Platz für den eigenen Mitspieler einzustehen. Sie zeigt sich auch darin, die eigene Komfortzone zu verlassen, anderen Menschen offen zu begegnen und sich mit Lebenswelten auseinanderzusetzen, die zunächst fremd erscheinen.“ Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieses Tages in Schleswig: Man wächst mit seinen Aufgaben. Auf dem Fußballplatz – und weit darüber hinaus. ■
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KICK MOL! | 09/26 | Gut aufgestellt für die Zukunft
Gemeinsam den SHFV von morgen gestalten: 32 Teilnehmer*innen beschäftigten sich mit zentralen Fragen zur Entwicklung des Verbandes.
SHFV 2029
Gemeinsam die Zukunft des Verbandes gestalten Wie soll sich der SHFV bis 2029 entwickeln, um auch künftig ein starker, moderner und zukunftsfähiger Verband zu sein? Mit dieser Leitfrage beschäftigten sich 32 Teilnehmer*innen beim Auftaktworkshop zum Prozess „SHFV 2029“ in Malente. mit der Frage, wie der SHFV im Jahr 2029 aufgestellt sein soll: Welche Aufgaben soll der Verband übernehmen? Was erwarten Vereine und Ehrenamtliche? Wie soll die Zusammenarbeit künftig aussehen?
Arbeitsphase: Zahlreiche Ideen wurden beim Auftaktworkshop „SHFV 2029“ gesammelt.
Wie sieht ein moderner Landesverband im Jahr 2029 aus? Und welche Entwicklungen werden den Fußball in Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren beeinflussen? Beim Auftaktworkshop „SHFV 2029“ ging es um grundlegende Fragen zur Zukunft des Verbandes. In einer Talkrunde und mehreren Arbeitsphasen diskutierten die Teilnehmer*innen ihre Vorstellungen von der zukünftigen Entwicklung des SHFV. Zunächst beschäftigten sie sich
In der zweiten Arbeitsphase nahmen die Teilnehmer*innen sechs ausgewählte Themenfelder genauer in den Blick: Verbandsstrukturen, Zusammenarbeit Haupt- und Ehrenamt, Digitalisierung und KI, Kommunikation und Vereinsservice, Spielbetrieb für alle und Fußballentwicklung sowie Teilhabe, Vielfalt und Nachhaltigkeit. Für jedes dieser Themen standen drei Fragen im Mittelpunkt: Wo liegen die Herausforderungen? Woran wäre im Jahr 2029 zu erkennen, dass der SHFV in diesem Bereich erfolgreich ist? Und welche ersten Ansätze könnten auf dem Weg dorthin helfen? Die gesammelten Ideen wurden zum Abschluss von den Teilnehmer*innen priorisiert. Dabei ging es nicht darum, bereits konkrete Veränderungen zu beschließen. Vielmehr sollte der Workshop unterschiedliche Sichtweisen auf den Verband zusammenbringen und eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit schaffen.
KICK MOL! | 09/26 | Gut aufgestellt für die Zukunft Die Ergebnisse fließen nun in den weiteren Prozess „SHFV 2029“ ein. Den Verband für die Zukunft aufstellen Der Prozess „SHFV 2029“ ist zunächst bis zum Verbandstag 2029 angelegt. Bis dahin prüft der SHFV, wo Veränderungen notwendig sind und wie der Verband zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. SHFV-Präsident Uwe Döring sagte beim Auftaktworkshop: „Wir müssen die Zukunft vorbereiten. Und wir müssen die Dinge, die uns jetzt im Leben überall beschäftigen, auch hier im Verband einführen.“ Der Verband müsse sich unter anderem intensiv mit der Digitalisierung und seinen Strukturen beschäftigen. Auch Hans-Carsten Todt, Vizepräsident für Zukunftsentwicklung, machte deutlich, dass der Blick dabei sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet werden müsse. Mit „SHFV 2029“ solle deshalb das gesamte Verbandswesen in den Blick genommen und geprüft werden, um den Verband über einzelne Bereiche hinweg gemeinsam weiterzuentwickeln. Veränderungen müssen im Vereinsalltag funktionieren Für Carolin Ranft, Fußballvorstand des TSB Flensburg, ist
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dabei entscheidend, dass Veränderungen auch im Vereinsalltag funktionieren. Gerade mit Blick auf die Satzung, Durchführungsbestimmungen und weitere Rahmenbedingungen gehe es darum, Lösungen möglichst klar, kurz und praktikabel zu gestalten. Jene Rahmenbedingungen könnten zugleich dazu beitragen, dass sich mehr Menschen die Übernahme von Verantwortung im Ehrenamt zutrauen. Der Auftakt ist gemacht Mit dem Workshop ist der Prozess „SHFV 2029“ gestartet. Nun werden die Ergebnisse ausgewertet und die Themen herausgearbeitet, die im weiteren Verlauf vertieft werden sollen. Dabei soll „SHFV 2029“ nicht allein innerhalb bestehender Verbandsstrukturen gedacht werden. Auch im weiteren Verlauf sollen die Erfahrungen der Menschen einfließen, die den Fußball in Schleswig-Holstein vor Ort gestalten. Wie weitere Stimmen in den Prozess einbezogen werden, wird in den kommenden Arbeitsschritten konkretisiert. Bis zum Verbandstag 2029 soll so Schritt für Schritt eine gemeinsame Antwort auf die zentrale Frage entstehen: Wie soll sich der SHFV bis 2029 entwickeln, um auch künftig ein starker, moderner und zukunftsfähiger Verband zu sein? ■
Uwe Döring,
SHFV-Präsident: „Wir müssen uns mit Digitalisierung beschäftigen und wir müssen uns mit Strukturen befassen. Das war heute ein sehr, sehr gutes Ergebnis, das wir erarbeitet haben. Jetzt geht es daran, das Ganze sukzessive weiter zu verfolgen und auszuarbeiten.“
Hans-Carsten Todt,
SHFV-Vizepräsident für Zukunftsentwicklung:
„Wir wollen uns 2029 als noch moderneren SHFV präsentieren, der wir bereits heute sind. Es gibt einige Stellschrauben, an denen wir drehen wollen. Unsere interne Struktur ist ein Thema: Sie muss sich digitalen Prozessen anpassen. Zudem müssen wir in der Außenkommunikation mehr Flagge zeigen und die Verbindung zur Politik, zu anderen Sportverbänden, auch zum Profifußball weiter intensivieren.“
Carolin Ranft,
Fußballvorstand TSB Flensburg: „Als Verein, der für seine Spieler*innen zuständig ist, die im SHFV-Gebiet spielen, sind wir ein wichtiger Bestandteil im Prozess SHFV 2029. Die ehrenamtlichen Helfer*innen, die Trainer*-innen und Spieler*innen – sie alle gehören dazu und müssen bedacht werden. Wir wollen die Prozesse kurz und praktikabel halten, damit auch zukünftig viele Menschen sich ehrenamtlich engagieren.“
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KICK MOL! | 09/26 | Neue Impulse
EINBLICKE VOM REKORDMEISTER
Erfolgreiche Trainerfortbildung gemeinsam mit Holstein Kiel und Bayern München
Dominic Peitz (li.) und Björn Rädel (re.) empfingen die Trainer des FC Bayern München in Kiel.
Nach den gut besuchten Veranstaltungen in den Vorjahren hat der SHFV gemeinsam mit dem Zweitligisten Holstein Kiel am 29. August erneut eine exklusive Trainerfortbildung angeboten. Eine dreiköpfige Delegation des FC Bayern München gewährte den knapp 200 Teilnehmer*innen theoretische und praktische Einblicke in das Ausbildungskonzept des deutschen Rekordmeisters. Um 9 Uhr begann die Veranstaltung im VIP-Zelt des Holstein-Stadions. Herzlich begrüßt wurden die Wissbegierigen von Dominic Peitz, Direktor des Nachwuchsleistungszentrums von Holstein, KSV-Präsident Steffen Schneekloth und Björn Rädel, dem Sportlichen Leiter des SHFV. Danach übernahmen Ernst Thaler, Trainerentwickler des FC Bayern München, sowie Valentin Micheli und Denis Teschke, die als Chef- und Co-Trainer die U14 des FCB coachen, das Mikrofon. Unterstützt durch Grafiken und Videoaufnahmen präsentierte das Trio detailreich viele Facetten ihrer Trainings- und Spielphilosophie. Neben konkreten Elementen für die Arbeit auf dem Fußballplatz kamen auch psychologische Themen wie der Umgang mit Leistungsdruck im Nachwuchsbereich zur Sprache. Die Teilnehmer*innen hatten während der
gesamten Dauer des Theorieteils jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen – und machten davon auch reichlich Gebrauch. Abgeschlossen wurde der erste Teil der Fortbildung durch ein gemeinsames Mittagessen. Zwischen Currywurst, Brezn und Salatbar entwickelten sich dabei angeregte Gespräche unter den Teilnehmer*innen und der Bayern-Delegation. Gut gestärkt ging es anschließend per Shuttle in die Arena des CITTI FUSSBALL PARKS. Dort setzten Thaler, Micheli und Teschke ihre zuvor präsentierte Theorie in die Praxis um. Für einen weiterhin reibungslosen Ablauf sorgte dabei Holsteins U14. Die Jungstörche durchliefen mit viel Elan die 90-minütige Einheit. Ausgerüstet mit Ansteckmikrofonen brachte das FCB-Trio derweil den KSV-Nachwuchsspielern und dem Publikum auf der Tribüne ihre Ideen näher. Gegen 15 Uhr endete die Fortbildung mit einem warmen Applaus einer kleinen Aufmerksamkeit. Peitz überreichte Thaler ein speziell für den Tag designtes Trikot und bedankte sich stellvertretend für den sehr informativen Besuch. „Es war sehr schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für qualifiziertes Training interessieren“, resümierte Björn Rädel, Sportlicher Leiter beim SHFV. „Als Verband verbinden wir damit auch die Hoffnung, dass die Teilnehmenden das Gelernte in ihre Vereine tragen und dort eine ähnliche Trainingsintensität etablieren, wie sie die Jungs von Holstein Kiel an den Tag legen.“ ■ Text und Fotos: Holstein Kiel
Nach der Theorie- folgte am Nachmittag die Praxiseinheit mit der U14 von Holstein Kiel.
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KICK MOL! | 09/26 | Interview des Monats
„HIER GIBT ES KEINE UNTERSCHIEDE“
Surya Dreiskämper ist keine Trainerin wie jede andere. Sie trainiert die A-Junioren der SG-Lohe/Wesseln in Dithmarschen. Und sie absolviert derzeit die B-Lizenz – als einzige Frau im Kurs. Warum es – nicht erst seit dem Debüt von Marie-Louise Eta bei Union Berlin – mehr Trainerinnen benötigt und wie sie die Ausbildung als Trainerin erlebt, erklärt Surya Dreiskämper im KICK MOL!-Interview. KICK MOL!: Hi Surya! Du absolvierst aktuell die B-Lizenz. Warum braucht es mehr Trainerinnen im Fußball? Surya Dreiskämper: Im aktuellen Lehrgang der B-Lizenz bin ich die einzige Trainerin – sonst sind hier nur Männer. Es müssen sich mehr Frauen trauen. Ich spüre, dass es in den Vereinen viele Trainerinnen gibt, die eigentlich Lust haben, sich weiterzubilden. Wir gehen
hier im Kurs offen miteinander um, es werden keine Unterschiede gemacht. Schließlich geht es nur um die Leistung und die Qualität. KICK MOL!: Du trainierst eine männliche A-Jugend. Surya Dreiskämper: Am Anfang haben schon einige etwas skeptisch geschaut – egal, ob von Trainer-, Eltern- oder Spielerseite. Aber ich habe schnell die
KICK MOL! | 09/26 | Interview des Monats
Rückmeldung erhalten, dass ihnen die Struktur, die ich schaffe, gefällt. Wenn man Qualität mitbringt, offen ist für Rückmeldungen und zuhört, wird man als Trainerin schnell akzeptiert. KICK MOL!: Was fasziniert dich denn an der Rolle der Trainerin? Surya Dreiskämper: Es gibt in einer Mannschaft viele verschiedene Charaktere, viele verschiedene Typen als Jugendspieler. Die Individualität zu erkennen und zu fördern und das alles auf dem Platz als Team zusammenzubringen, fasziniert mich. Es begeistert mich, am
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gen – warum jetzt eine Frau im Leistungsbereich bei den Profis? Ich finde, sie hat mit Qualität überzeugt. Wir haben viele Trainerinnen in Deutschland, die das Niveau haben, sich aber vielleicht diesen Schritt – gerade in den Männerbereich – nicht trauen. Und wichtig ist immer: Was sagen die Spieler? Dass sie eine Frau ist, war gar kein Thema, sondern einfach, dass sie ihr starkes Fachwissen weitergegeben hat. KICK MOL!: Aus deiner eigenen Erfahrung heraus: Kann eine Frau an der Seitenlinie möglicherweise auch andere Akzente setzen, bei denen es ein Mann schwerer hat?
Surya Dreiskämper absolviert derzeit die B-Lizenz – und macht angehenden Trainerinnen Mut.
Nicht nur Theorie, sondern auch Praxis: Surya absolviert eine Trainingseinheit in Malente.
Spieltag die Entwicklung, an der man teils über Wochen arbeitet – sei es bei einem Thema der ganzen Mannschaft oder bei einzelnen Spielern in ihrer Position – zu sehen und Erfolge zu feiern. KICK MOL!: Ihr startet mit der SG-Lohe/Wesseln in diesem Jahr in der Landesliga-Quali. Lange Zeit gab es im Verein keine A-Jugend. Heißt: Du hast den Juniorenfußball dort wieder mit zum Leben erweckt. Was sind eure Ziele? Surya Dreiskämper: Wir wollen in der Qualifikation oben mitspielen. Wir haben durchaus das Potenzial, uns auch für die Rückrunde der Landesliga zu qualifizieren. Meine Philosophie braucht eine klare Struktur: Es gibt ein eigenes Aufwärmprogramm im Training, danach geht es strukturiert weiter. Für einige ist das eine Umstellung. Aber ich bekomme viele positive Rückmeldungen. Es hilft den Spielern und wir machen viele Fortschritte. KICK MOL!: Im vergangenen April debütierte MarieLouise Eta als erste Cheftrainerin in der Bundesliga der Herren beim 1. FC Union Berlin. Wie hast du das Debüt wahrgenommen? Surya Dreiskämper: Es wurde medial groß aufgezo-
Surya Dreiskämper: Vielleicht hat eine Trainerin einen anderen Blick, der es ihr ermöglicht, manchmal frühzeitiger zu erkennen, was der Spieler braucht. Wenn sonst eher die Leistung betrachtet und der Druck aufrechterhalten wird, ist es auf der anderen Seite aber wichtig zu erkennen: Warum ist der Spieler gerade nicht gut drauf ? Was beschäftigt ihn. KICK MOL!: Was möchtest du angehenden Trainerinnen in Schleswig-Holstein mit auf den Weg geben? Surya Dreiskämper: Traut euch! Und meldet euch bei den vielen verschiedenen Lehrgängen an! Schon im Eignungstest oder bei den ersten Spielformen in der Präsenzphase habe ich gespürt, dass die Ausbilder offen sind und keine Unterschiede machen. Egal ob Mann oder Frau – wir alle lernen hier dazu. Die Trainerfortbildung schafft nicht nur im taktischen Bereich einen Mehrwert. Man erhält viele verschiedene Ansichten, hat tolle Gespräche. Für alle geht es einfach darum, Spielerinnen und Spieler weiterzuentwickeln und für Fußball zu begeistern. ■
Dein Weg zur Lizenz:
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KICK MOL! | 09/29 | 3. Fabian-Thiesen-Cup
SG Fischbek gewinnt den
PLATZ
TEAM
PUNKTE
1. 2. 3. 4.
SG Fischbek SG Westerrade//Garbek/Weede 1. FC Lola TuS Holtenau
7 4 3 1
Insgesamt waren 16 Teams dabei. Auf Platz zwei und drei landeten die SG Westerrade/Garbek/Weede und der 1. FC LoLa. Der TuS Holtenau komplettierte die Goldgruppe, die sich aus den Siegern der vier Vorrundengruppen ergab.
Die SG Fischbek gewann die 3. Ausgabe des Fabian-Thiesen-Cups.
Erst im Stau gestanden, dann ganz oben auf dem Siegertreppchen: Die SG Fischbek hat am vergangenen Sonntag die 3. Ausgabe des Fabian-Thiesen-Cups gewonnen. Trotz turbulenter Anreise holte das Team beim Walking-Football-Turnier im Uwe Seeler Fußball Park in Malente den Titel – und das über den gesamten Turniertag ungeschlagen.
Der Fabian-Thiesen-Cup wurde erneut zu Ehren unseres verstorbenen Kollegen und Freundes ausgerichtet. Die Meldegebühr in Höhe von 42 Euro, die sich aus Fabians Alter ergibt, wird zu 100 Prozent an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft gespendet. So stand nicht allein der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt. Das Turnier war von Beginn an als Veranstaltung für den guten Zweck konzipiert, um einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung Betroffener zu leisten. ■ Jetzt die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft unterstützen:
Foto: Sergio Lopez/picture-alliance/DFB
3. FABIAN-THIESEN-CUP
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KICK MOL! | 09/26 | Provinzial-Inklusionsliga
Die Provinzial-Inklusionsliga wurde beim Tag des Sports eröffnet.
GELUNGENER AUFTAKT der Provinzial-Inklusionsliga
Beim landesweiten Tag des Sports wurde traditionell der Inklusionsspielbetrieb des SHFV gestartet. Beim ersten Spieltag der Provinzial-Inklusionsliga traten insgesamt 13 Teams in den Kategorien Traditional und Unified an. Nach spannenden Duellen standen die Sieger fest: Freizeitclub SV Hammer (Unified) und das Lebenshilfewerk Neumünster (Traditional). Eröffnet wurde das Turnier von Tim Karge von der Provinzial (Leiter Regionaldirektion Schleswig-Holstein Nord) sowie Kerem Bayrak, SHFV-Vizepräsident Soziales. ,,Wir sind stolz, ein Teil dieser bedeutenden Aufgabe zu sein, dass alle Menschen die Chance bekommen, Fußball zu spielen!“, so Tim Karge über die Namensgebung der Provinzial-Inklusionsliga. Nach der Begrüßung stand zunächst das gemeinsame Warm-Up auf dem Programm. Beim Charity-Lauf joggten, gingen oder liefen alle Teams gemeinsam eine Runde um den Sportplatz für den guten Zweck. Für jeden gelaufenen Kilometer wurden damit Spenden für die Maßnahme ,,Kein Kind ohne Sport“ gesammelt, wodurch der Gedanke der Provinzial-Inklusionsliga nochmal hervorgehoben wurde: Fair Play und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Anschließend wurden die ersten Partien angepfiffen. Noch während der letzten Spiele und auch anschließend konnten Interessierte das Blindenfußballangebot gleich nebenan testen. Angeleitet wurde das Training vom mehrmaligen Spieler der Deutschen Blindenfußballnationalmannschaft Hasan Koparan und vom Trainer Berkan Caglar.
Ein rundum erfolgreicher Tag für den Inklusionsfußball in Kiel und Schleswig-Holstein! Der zweite Spieltag der Provinzial-Inklusionsliga wird Ende Januar auf dem Hallenboden stattfinden. Interessierte Mannschaften können sich auch zum 2. Spieltag anmelden, ohne beim Auftakt dabei gewesen zu sein. ■
Die Siegerteams des ersten Spieltags: das Lebenshilfewerk Neumünster ...
... und der Freizeitclub SV Hammer.
Mit Sicherheit Fair Play. Wir wünschen viel Spaß und sportlichen Erfolg.
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KICK MOL! | 09/26 | Vereinsportrait
Mit dieser Mannschaft startet der TSB Flensburg in die Flens-Oberliga-Saison.
EIN RIESE IM NORDEN
TSB Flensburg: Breit aufgestellt und nachhaltiges Arbeiten mit Strahlkraft
Der TSB Flensburg ist zurück in der höchsten Spielklasse des Landes, der FlensOberliga. Und nicht nur der Aufstieg der Ligamannschaft ist sinnbildlich für den Aufstieg der gesamten Fußballsparte. Der TSB Flensburg hat in Norddeutschland nicht nur durch die Handballer der SG Flensburg/Handewitt eine große Reichweite. Der Verein aus dem hohen Norden hat mehr als 5000 Mitglieder und gehört damit zu den größten in Schleswig-Holstein. Die Zahl kommt über die vielfältigen Sportarten beim TSB zustande, vor allem durch die Handballer*innen, Turner*innen, Schwimmer*innen, Volleyballer*innen und viele mehr. Auch die Zahlen rund um das runde Leder wissen zu beeindrucken: Der Verein verfügt über 654 Fußballer*innen und fast 30 Teams in der Fußballabteilung. 1865 wurde der Turn- und Sportbund Flensburg e.V. ursprünglich gegründet, 1973 entstand der TSB aus der Fusion des Flensburger Turnerbundes mit dem ATSV Vorwärts Flensburg. 27 Sparten zählen die Flensburger*innen heute. Beim Gespräch mit dem Fußballvorstand des TSB Flensburg an der Eckener Straße zeigen sich die Vereinsver-
antwortlichen euphorisch. Es herrscht Aufbruchstimmung, volle Freude darüber, wie sich der Verein in den letzten Jahren entwickelt hat. Rückblick: Im Sommer 2025 herrscht noch Tristesse. Die Ligamannschaft ist gerade in die Landesliga Schleswig abgestiegen. Doch der Aufschwung lässt nicht lange auf sich warten. Eine Saison mit weißer Weste – kein Spiel ging verloren – bedeutet den direkten Wiederaufstieg in die Flens-Oberliga. Darüber wird das Team Provinzial-FairPlay-Preissieger, stellt die fairste Mannschaft der Liga. Nach der Rückkehr in die Flens-Oberliga kann beim TSB nicht die Rede von einem „klassischen“ Aufsteiger sein. Das Ziel ist, sich fest in der Flens-Oberliga zu etablieren. Dies konnte die Ligamannschaft schon in den ersten Spielen der neuen Spielzeit unter Beweis stellen, obwohl ihr noch drei wichtige Offensivspieler verletzungsbedingt fehlen. Ligaobmann Rainer Ahrens betont dabei die Unter-
KICK MOL! | 09/26 | Vereinsportrait
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stützung des Fußballvorstands und gesamten Vereins. Ein großes Ziel für die Zukunft ist die Teilnahme am LOTTO MASTERS. Langfristig wolle man beim TSB den Abstand zum SC Weiche Flensburg verringern. Für die Teamkonstellation war es wichtig, eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zu finden. „Wir schauen uns im Umkreis Flensburg um und haben auch Kontakte nach Dänemark. Aber wir wollen uns vor allem auf unsere Jugendabteilung konzentrieren,“ stellt Ahrens klar. Dabei sollen die Jugendspieler langsam an die Ligamannschaft herangeführt werden – entweder über die zweite Mannschaft oder durch das Training bei der Ligamannschaft. „In unserer zweiten Mannschaft sind viele Spieler aus unserer letztjährigen A-Jugend“, betont Ahrens. Wichtig ist es dem TSB dabei, die Perspektiven für die Jugendspieler aufzuzeigen, um sie so an den Verein zu binden. In Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Förde Fitness werden die Leistungsfähigkeit stets verbessert und verletzte Spieler in der Reha mit an die Hand genommen. Auch in den Junior*innen-Teams boomt es beim TSB! Doch die Kapazitäten reichen auch bei einem so großen Verein nicht immer aus. „Wir sind in den Jugendteams sehr gut aufgestellt und müssen reihenweisen Kindern absagen“, berichtet der Trainer der G-Jugend, Ingo Nommensen, von unzähligen Anfragen. Ahrens ergänzt: „Von der Infrastruktur fehlt dem TSB ein Platz, am besten ein Kunstrasenplatz. Da wir jedoch schon einen haben, sind erstmal andere Vereine in Flensburg dran. Auch die Umkleidekabinen sind ein großes Problem, da platzen wir mit all den Mannschaften aus allen Nähten.“ Im Jugendbereich soll vorwiegend auf die Qualität der Trainer*innen geachtet werden, um die Kinder bestmöglich zu fördern. Der Aufschwung spiegelt sich auch im Frauenbereich wider. Im Sommer gelang den TSB-Fußballerinnen der
Als geschlossene Einheit geht das Frauen-Team in die erste Landesliga-Saison.
Name: TURN- UND SPORTBUND FLENSBURG E.V. Kreis: KFV SCHLESWIG-FLENSBURG Mitglieder: 654 (FUSSBALL)
Website: WWW.TSB-FUSSBALL.DE Teams: 1., 2., 3.- Herren sowie Altliga, 1., 2.- Frauen, A-, B-, C-, D-, E-, F-, G-Junioren, C-, D-, und E-Juniorinnen Aufstieg in die Landesliga. „Wir haben drei Juniorinnenteams. Wenn man sich in der Landesliga etablieren will, dann braucht man auch Spielerinnen, die nachkommen“, betont die Verantwortliche der Frauenabteilung, Carolin Ranft. In der Frauenabteilung ist ebenfalls ein großer Zuwachs erkennbar, obwohl es in Flensburg auch viele andere Adressen für Fußballerinnen gibt. Bleibt die Frage: Wie schwer hat es der Fußball in einer DER Handball-Metropolen Europas? Holger Sohrweide, TSB-Vorstandsvorsitzender, schmunzelt und sagt an jenem Dienstagnachmittag: „Die Bundesliga-Mannschaft der Handballer wollte auch hier in den Konferenzraum, aber musste in die Umkleide ausweichen.“ Und ordnet dann die Rangordnung nochmal ein: „Handball steht über allem, das ist klar. Wir haben uns eine eigene Nische geschaffen. Wenn wir das weiterhin mit unseren Ressourcen so hinbekommen, dann haben wir schon einiges erreicht.“ ■
Nach dem letzten Aufritt 2024 möchte der TSB sich wieder für das LOTTO MASTERS qualifizieren.
Benett Kwame erzielte in den ersten sechs Ligaspielen sieben Tore.
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KICK MOL! | 09/26 | Vereinsheim 2.0
DFB STARTET INITIATIVE FÜR ZUKUNFTSFÄHIGE VEREINSHEIME
Mit der Initiative „Vereinsheim 2.0“ nimmt sich der Deutsche Fußball-Bund eines der wesentlichsten Infrastrukturthemen des Fußballs an. Drei praxisnahe Informationsangebote sollen bestmögliche Hilfe auf dem Weg zu einem zukunftsorientierten Vereinsheim bieten. „Vereinsheim 2.0“ richtet sich an alle Fußballvereine des DFB, aber auch an alle weiteren dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angeschlossenen Sportvereine, darüber hinaus an Städte, Gemeinden und kommunale Träger, die gemeinsam mit ihren Sportvereinen in moderne, nachhaltige Infrastruktur investieren möchten. Der DOSB sowie die Landes-Sportbünde und -verbände standen dem DFB bei der Erstellung der Publikationen unterstützend zur Seite.
Die Veröffentlichungen setzen sich aus drei Elementen zusammen: Ein Handbuch dient als wesentliches Werkzeug, um ein Vereinsheim strukturiert betrachten, hinterfragen und einschätzen zu können: funktional, technisch und baulich. Außerdem begleitet es Vereine praxisnah auf dem Weg zur besten Lösung und unterstützt bei Fragen zu Fördermitteln, Baurecht und Nachhaltigkeit. Eine von Expert*innen, Fachplaner*innen und Vertreter*innen von Amateurvereinen gemeinsam entwickelte Funktionale Leistungsbeschreibung definiert in Grundzügen die räumlichen, technischen und organisatorischen Parameter eines zukunftsfähigen, ideal-
typischen Vereinsheims. Vereine finden hier Orientierung für Raumgrößen, Wegebeziehungen und Angaben zu notwendigen technischen Anforderungen. Vereine und Kommunen, bei denen ein Neubaubedarf besteht, können auf einen Katalog zurückgreifen, der 16 zertifizierte, schlüsselfertige Mustervereinsheime in vier Größen umfasst und für den klassischen Dorfverein bis hin zu komplexen Sportanlagen mit mehreren Spielfeldern modulare und skalierbare Lösungen bietet. Der Katalog ist das Ergebnis einer EU-weiten Ausschreibung mit Bauunternehmen im seriellen, modularen Holzfertigbau. Die Gewinner hat der DFB über eine Rahmenvereinbarung vertraglich gebunden. Die Vorteile sind Kostensicherheit, kurze Planungs- und Bauzeiten sowie flexible, nachhaltige Lösungen. Der Bedarf ist groß, das unterstreicht eine repräsentative Umfrage im Rahmen des Amateurfußball-Barometers aus dem Jahr 2024. Demnach sind mehr als die Hälfte der rund 24.000 deutschen Klubs, in denen Fußball gespielt wird, mit ihrem Vereinsheim unzufrieden oder nur teilweise zufrieden. Themen wie Modernisierung, Sanierung oder Neubau belasten die Vereine sowohl bei Vereinsheimen in Eigenbesitz als auch bei öffentlich genutzten Immobilien. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: „Vereinsheime bieten nicht nur Funktionsräume. Sie sind Treffpunkte für Kinder und Jugendliche, Lernorte für Schulkooperationen, generationenverbindende Plätze unserer Gesellschaft und nicht zuletzt angesichts des Gastronomiesterbens ein Stück Heimatort der Region. Unser Ziel ist es, möglichst viele Kommunen und Sportvereine – ganz bewusst nicht nur jene, in denen Fußball gespielt wird – dazu zu bewegen und zu befähigen, Vereinsheime den Bedürfnissen unserer Zeit anzupassen und sich so zukunftssicher aufzustellen.“ ■ Die Veröffentlichungen sind in gedruckter Form sowie online hier abrufbar: dfb.de/vereinsheim
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Ausgabe 06/2026
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KICK MOL! | 09/26 | Kurzmeldungen
KURZMELDUNGEN rund um den Ball
Ehrenamtliches Engagement wird belohnt: Aileen Tobiesen im Kieler Landeshaus geehrt Nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch abseits davon engagiert sich Aileen Tobiesen vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit viel Leidenschaft. Für ihren Einsatz im Ehrenamt wurde sie nun im Kieler Landeshaus von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Rahmen der „Ehrung junger Ehrenamtlicher“ ausgezeichnet. Damit reiht sich eine weitere besondere Auszeichnung in ein ohnehin schon starkes Jahr für Aileen ein: Bereits zuvor wurde sie als SHFV-Young-Star 2026 und DFB-Fußballheldin geehrt.
Mehrere SHFV-Talente beim U15-Perspektivlehrgang des DFB Gleich mehrere SHFV-Talente wurden von DFB-Cheftrainer André Pawlak für die Perspektivlehrgänge in Schöneck, Duisburg-Wedau und Leipzig im August und September nominiert. Sie hatten sich nach dem Erfolg der SHFV-Auswahl beim DFB Sichtungsturnier der U14-Junioren in Bad Blankenburg im vergangenen Juni in den Fokus gespielt. Dabei waren Giochan Kapourani, El-Jay Loki Tharau, Noa Menke, Rune Tiedemann, Mihajlo Kresojevic sowie Lyonel Seiler (alle Holstein Kiel). Sie alle hoffen auf die nächsten Chancen im Kreis der DFB-Auswahl. .
Fußballheld*in gesucht – und Tickets für Spanien-Reise zu vergeben! Die Bewerbungsphase ist gestartet! Ab sofort und noch bis Ende Oktober können wieder junge und talentierte Ehrenamtliche von 18 bis 30 Jahre aus den Jugendabteilungen der Amateurvereine als Fußballheld*in vorgeschlagen werden. Fußballheld*innen heben sich durch ihren ehrenamtlichen Einsatz besonders hervor. Alle Kreissieger*innen werden zur Bildungsreise nach Spanien eingeladen. Mit den Fußballheld*innen werden im speziellen Kinder- und Jugendtrainer*innen, Jugendleiter*innen sowie Schiedsrichter*innen angesprochen. Analog zum klassischen DFB-Ehrenamtspreis wird ein*e Kreissieger*in aus jedem Fußballkreis ausgezeichnet, sodass jährlich bundesweit 257 junge, talentierte Fußballheld*innen Anerkennung erhalten. Jetzt Vorschlag einreichen:
KICK MOL! | 09/26 | Kurzmeldungen
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LOTTO NORDCUP 2027 wird auf acht Teams erweitert Berauschender Fußball, eine packende Atmosphäre: Die Neuauflage des LOTTO NORDCUP im vergangenen Januar war ein voller Erfolg. Auch 2027 wird das Turnier in der MERKUR Ostseehalle stattfinden – am 10. Januar 2027. Und es wird auf acht Teams erweitert. Damit erhalten zwei zusätzliche Qualifikanten ein Startrecht. „Die Erweiterung auf acht Teams ist der nächste logische Schritt, um den LOTTO NORDCUP weiterzuentwickeln. So erhalten noch mehr Vereine die Möglichkeit, sich auf großer Bühne zu präsentieren“, sagt Sabine Mammitzsch, SHFV-Vizepräsidentin für Diversität und Gleichstellung. Bereits qualifiziert sind die Regionalligisten Holstein Kiel, SSC Hagen Ahrensburg und SV Henstedt-Ulzburg. Fünf weitere Startplätze werden über die VR-Banken Oberliga vergeben.
DFB-Dankeschön-Wochenende in Malente: Strahlende Gesichter trotz norddeutschen Schietwetters Am ersten September-Wochenende stand der Uwe Seeler Fußball Park im Zeichen des Ehrenamts. Beim feierlichen DFB-Dankeschön-Wochenende wurden verdiente Preisträger*innen für ihr herausragendes Engagement und ihr Herzblut im Amateurfußball gewürdigt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand der Dank an die Menschen, die sich unermüdlich für den Fußball einsetzen. „Ein rundum gelungenes Wochenende, das allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird“, resümierte Ulrike Krieger, Vorsitzende des Ausschusses für Ehrenamt- und Freiwilligenmanagement. „Es war uns eine absolute Herzensangelegenheit, dieses Wochenende für die Ehrenamtlichen auf die Beine zu stellen. Dass die Stimmung so großartig war, zeigt einfach, was für tolle Menschen wir in unseren Vereinen haben.“
Highkickers sichern sich den Titel beim Lüttfeld Cup 2026 Die erste Ausgabe des Lüttfeld Cups, dem neuen Kleinfeldfußball-Format des SHFV, hat ihren Premierensieger gefunden: Die Highkickers, die bereits beim Vorrunden-Turnier in Heide triumphierten, haben am 5. September das Landesfinale auf dem Sportgelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gewonnen. Mit Spielfreude und mehreren sehenswerten Toren sicherten sich die Highkickers den Platz an der Sonne – vor Malama Ohana und dem TSV Grabau. Damit vertreten die Highkickers Schleswig-Holstein beim DFB Kleinfeld-Cup, der vom 16. bis 18. Oktober am DFB-Campus in Frankfurt/Main stattfindet.
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KICK MOL! | 09/26 | Social Media
WAS GEHT IM NETZ? Facebook, Insta & Co.
9 www.shfv-kiel.de E SHFVonline Q @sh–fussballverband L SHFV – Schleswig-Holsteinischer Fußballverband
HOTLINE: 0 54 94/98 88-0 ABSOLUTE-TEAMSPORT-BOECKMANN.DE
lotto-sh.de
Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de
LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder veröffentlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.