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KICK MOL! Juni 2026

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Editorial

Liebe Fußballfreund*innen,

so ein Pokalfinale hat seinen ganz eigenen Zauber! Wenn Teams um den Titel kämpfen, Emotionen auf und neben dem Platz spürbar werden und am Ende gejubelt, getröstet und gefeiert wird, zeigt sich einmal mehr, was unseren Fußball ausmacht. Die diesjährigen SHFV-LOTTO-Pokalfinals boten genau diese besonderen Momente. In unserer Titelstory blicken wir auf die Höhepunkte der Endspiele zurück und lassen einen unvergesslichen Finaltag noch einmal Revue passieren.

Grund zur Freude gibt es auch in Todesfelde: Nach nur einem Jahr kehrt der SV Todesfelde in die Regionalliga zurück. Mit einer starken Saison und großem Zusammenhalt haben sich die Teams den Wiederaufstieg verdient. Auf Seite zwölf erfahren Sie mehr über den Weg zurück in Liga vier.

International wird es in unserem Interview des Monats. Die Kapitänin des KMTV spricht über ihre Erfahrungen bei der Beach-Soccer-Europameisterschaft und gibt spannende Einblicke in eine Sportart, die auch in Schleswig-Holstein immer mehr Aufmerksamkeit erhält.

Wie wichtig Zusammenhalt und Engagement im Vereinsleben sind, zeigen außerdem viele weitere Geschichten dieser Ausgabe. Der TSV Heiligenstedten setzt bei der Verstärkung seiner Teams auf die eigenen Reihen, die erfolgreiche Partnerschaft mit der Provinzial wird fortgeführt und bei zahlreichen Veranstaltungen – vom Company-Cup über die Kitaund Schul-WM bis hin zum Tag des Kinderfußballs – stand die Freude am Spiel im Mittelpunkt.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser KICK MOL!-Ausgabe!

Ihr

Uwe Döring

SHFV-Präsident

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger:

Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de

Redaktion:

Sophia Blum, E-Mail: s.blum@shfv-kiel.de

Philipp Paarmann, E-Mail: p.paarmann@shfv-kiel.de

Ida Sievers, E-Mail: i.sievers@shfv-kiel.de Telefon Redaktion: 0431 6486-213

Fotos: Agentur 54 Grad, SHFV, Getty Images, Sönke Ehlers

Editorial — Inhalt — Impressum

Bild des Monats

Titelstory SHFV-LOTTO-Pokalfinals

Regionalliga-Aufstieg SV Todesfelde zurück in Liga vier

Interview des Monats KMTV-Spielerin zur Beach-Soccer-EM

Ein Verein hält zusammen TSV Heiligenstedten verstärkt sich innerhalb des Vereins

Verlängerung der Partnerschaft Provinzial-Partnerschaft geht weiter

SHFV-Treffer Was ist eigentlich der Junior Coach!? Vereinsportrait SV Frisia 03 Risum-Lindholm

Company-Cup So lief der Turniertag in Gettorf

Kita-/Schul-WM Die schönsten Fotos des Turniers in Jevenstedt

Tag des Kinderfußballs So lief der Turniertag in Gettorf

Kurzmeldungen

Social Media

Anzeigen: torwärts GmbH, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-331

Druck:

MHD Druck und Service GmbH, Harmsstraße 6, 29320 Hermannsburg, www.mhd-druck.de

Layout und Gestaltung: Wolf + Brands, Feldstr. 96, 24105 Kiel, wolf-brands.de

HATTRICK PERFEKT!

Zum dritten Mal in Folge gewann der SSC Hagen Ahrensburg die höchste Spielklasse Schleswig-Holsteins: Das Team von Cheftrainer Marc Mandel wurde am 31. Mai mit der Meisterschale der VR-Banken Oberliga geehrt. Christoph Menge, SHFV-Vizepräsident Finanzen, und Gitta Grunau aus dem Frauen- und Mädchenausschuss hatten die Trophäe und Medaillen im Gepäck. Die Ahrensburgerinnen kassierten in der gesamten Saison nur 9 (!) Gegentreffer und stellen erneut die beste Defensive. Der Lohn: der verdiente Meistertitel und der damit verbundene direkte Aufstieg in die Regionalliga Nord.

Der 1. FC Phönix Lübeck jubelt über den Erfolg im SHFV-LOTTO-Pokal.

DER 1. FC PHÖNIX LÜBECK

gewinnt den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2026

Der 1. FC Phönix Lübeck hat den SHFV-LOTTO-Pokal der Herren gewonnen. Im Endspiel, das am 23. Mai im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ vor 1.500 Zuschauer*innen im ausverkauften Joda-Sportpark in Todesfelde ausgetragen wurde, besiegten die Lübecker den SV Todesfelde mit 4:1 (2:0).

Kaum war die Partie bei sommerlichen Bedingungen durch Schiedsrichter Florian Lisiak angepfiffen, schon klingelte es im Todesfelder Kasten. Phönix überraschte den Meister der Flens-Oberliga, als Jonathan Stöver präzise freigespielt wurde und ins kurze Eck zur frühen Führung traf (3.) ein Schock für den SV Todesfelde, der kurz darauf (19.) noch den verletzungsbedingten Wechsel seines Abwehrchefs Christian Rave verkraften musste.

Phönix blieb bis zur Pause spielbestimmend, Todesfelde versuchte, einzelne Nadelstiche zu setzen, ohne sich jedoch klare Torchancen zu erspielen. Anders der Regionalligist aus Lübeck: Kurz vor der Pause spielte sich Phönix erneut über die rechte Seite durch. Den ersten Versuch konnte SVT-Keeper Fabian Landvoigt noch parieren, den Nachschuss versenkte erneut Stöver im Netz (45.+1).

Dann war Pause.

Die zweite Hälfte begann ähnlich rasant – nur diesmal klingelte es im Phönix-Kasten. Ein weit getretener Freistoß landete über Umwege bei Todesfeldes Tyler Körting, der mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte traf (56.). Die Partie war nun deutlich ausgeglichener. Auf der Gegenseite vergaben Stöver (65.) sowie die eingewechselten Julius Kliti (68.) und Benjamin Luis (81.). So blieb es bis in die Schlussminuten hinein spannend – bis Phönix den entscheidenden Konter fuhr und durch Kliti (87.) zum 3:1 traf. Luis gelang in der Nachspielzeit (90.+4) noch der 4:1-Endstand.

„Es war vor allem in der zweiten Halbzeit ein spannendes SHFV-LOTTO-Pokalfinale. Phönix Lübeck hat es mannschaftlich und individuell aber sehr gut gemacht. Ich habe ein faires Spiel vor einer tollen Atmosphäre gesehen – ein würdiges Endspiel um den Landespokal“, bilanziert SHFVPräsident Uwe Döring. ■

SHFV-LOTTOPOKALSIEGERINNEN 2026

Holstein Kiel jubelt in Büdelsdorf

Holstein Kiel hat den SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen gewonnen. Am 6. Juni setzten sich die Regionalliga-Meisterinnen vor rund 450 Zuschauer*innen im Eider-Stadion in Büdelsdorf gegen den SV Henstedt-Ulzburg mit 5:1 (3:1) durch und lösten damit das Ticket für die kommende DFB-Pokalsaison.

Die Partie begann schwungvoll und ausgeglichen, bevor der SV Henstedt-Ulzburg das erste Ausrufezeichen setzte: Holsteins Torhüterin Emma Nentwich wurde nach einem Rückpass konsequent unter Druck gesetzt, wodurch SVHU-Akteurin Emilia van Gunst an der Strafraumkante an den Ball kam und per Schlenzer sehenswert in die lange Ecke traf (10.). Die Kielerinnen schüttelten sich kurz, kombinierten sich dann über die linke Seite vor das gegnerische Gehäuse und spielten Arjela Lako frei, die eiskalt zum postwendenden Ausgleich einnetzte (19.) – 1:1.

Und mit Toren und sehenswertem Kombinationsfußball ging es munter weiter. Ein perfekt getimter Steckpass fand auf der rechten Seite erneut Lako, die mustergültig Kira Hasse bediente. Die KSV-Toptorschützin musste ihrerseits nur noch einschieben (29.) – die Führung für Holstein Kiel. Die Führung konnte Alia Redant (45.+2) kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichterin Joelina Wendtorff nach einem Vorstoß über die Außenbahn noch ausbauen.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Teams zunächst etwas abwartender, neutralisierten sich. Bis erneut Kira Hasse auf die Reise geschickt wurde, frei vor SVHU-

Torhüterin Laura Jungblut auftauchte und zum 4:1 einschob (66.) – die Vorentscheidung. Henstedt-Ulzburg reagierte, investierte mehr in die Offensive, was Holsteins Angriffsreihe zu mehr Raum fürs Kontern verhalf. Sarah Begunk scheiterte am Querbalken (70.).

Jennifer Michels Versuch, in der Schlussphase aus Sicht des SVHU nochmal zu verkürzen, landete ebenfalls an der Torlatte (88.). Stattdessen klingelte es in der Nachspielzeit nochmal auf der anderen Seite: Leonie Kuhrt (90.+2) vollstreckte mit ihrem linken Fuß zum 5:1-Endstand, bevor Holstein Kiel nach dem Schlusspfiff über die Titelverteidigung im SHFV-LOTTO-Pokal der Frauen jubelte.

Sabine Mammitzsch, SHFV-Vizepräsidentin für Diversität und Gleichstellung, resümierte: „Auch wenn der Endstand deutlich aussieht, habe ich eine ausgeglichene erste Halbzeit gesehen, nach der noch alles offen war. Holstein hat mit spielerischen Qualitäten und Energie beeindruckt. Dennoch hat Henstedt-Ulzburg zu keiner Zeit aufgegeben und immer weitergespielt. Es war ein tolles SHFV-LOTTOPokalfinale vor einer schönen Kulisse in Büdelsdorf.“ ■

Lukrativer DFB-Pokal

Mit dem Erfolg im SHFV-LOTTO-Pokal können die Siegerteams für die Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal planen. Der 1. FC Phönix Lübeck trifft in der ersten Runde auf den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn. Die Herren-Mannschaft von Holstein Kiel bekommt es als weiterer SHFVVertreter mit 1860 München zu tun. Die Gegnerinnen der Holstein Women standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Auch kann der SV Henstedt-Ulzburg zum Redaktionsschluss noch auf die Teilnahme am DFB-Pokal hoffen – sollte sich Holstein Kiel in der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen den 1. FC Köln II durchsetzen.

Lako eröffnet erneut

Arjela Lako trifft – dann folgt Holsteins Torreigen im Finale und der Titel. So lief es im Vorjahr (5:0 gegen Eichholzer SV), so lief es auch in der aktuellen Pokalsaison. Die 19 Jahre alte Nationalspielerin Albaniens erzielte gegen den SV Henstedt-Ulzburg den wichtigen 1:1-Ausgleich (19.) und ebnete ihrem Team damit erneut den Weg auf die Siegerstraße. Im Vorjahr traf sie zum 1:0 bereits nach 13 Minuten.

Souveräne Leistungen der Schiedsrichter*innen

Sowohl das SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Frauen als auch das Endspiel der Herren boten überzeugende Leistungen der Unparteiischen. Hauptschiedsrichterin Joelina Wendtorff (1. FC Phönix Lübeck) sowie ihre Assistentinnen Filiz Gustke (Barkelsbyer SV) und Nicole Hartmaring-Jaacks (TSV Dahme) hatten in Büdelsdorf das Spielgeschehen im Griff. In Todesfelde machten Hauptschiedsrichter Florian Lisiak (SV Friedrichsort) und sein Team – bestehend aus den Assistenten Jan Mika Kröhnert (Holstein Kiel) und Frederik Simon (Heikendorfer SV) und dem Vierten Offiziellen Jan-Ole Ehlers (TSV Schafstedt) – einen ausgezeichneten Job.

Finaltag der Amateure begeistert

Schon frühzeitig meldete der SV Todesfelde: ausverkauft. 1.500 Zuschauer*innen sicherten sich bereits Wochen vor dem SHFV-LOTTO-Pokalfinale der Herren ihr Ticket und bereiteten den Teams eine würdige Final-Atmosphäre. Wer nicht live vor Ort dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, sich die Übertragung der ARD beim Finaltag der Amateure anzuschauen. Dort erreichte der erste Block, der um 11:30 Uhr angepfiffen wurde, rund 563.000 Zuschauer*innen an den Bildschirmen.

Greift mit eurem Verein nach den Sternen!

Das eigene Ding muss man nicht alleine machen.

Wir wissen, dass man nur in einer starken Gemeinschaft erfolgreich sein kann. Deshalb zeichnen wir mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich besonders für unsere Gesellschaft engagieren. Mit der Initiative „Sterne des Sports“ können wir zuversichtlich nach vorne blicken und sagen: Morgen kann kommen. Wir machen den Weg frei.

Mehr erfahren Sie ab dem 1. April unter vr-mv.de/sterne oder bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank.

Die großen Aufgaben unserer Zeit lösen wir nur zusammen. Deshalb entscheiden wir mit unseren Mitgliedern gemeinsam, wie wir als Bank handeln. Und obwohl diese Idee schon mehr als 170 Jahre alt ist, könnte sie kaum moderner sein.

Die Todesfelde-Spieler jubeln nach dem letzten Schlusspfiff in der Aufstiegsrunde.

ZURÜCK IN DER REGIONALLIGA

SV Todesfelde erfolgreich in der Aufstiegsrelegation

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband zählt in der kommenden Regionalligasaison 2026/27 der Herren wieder vier Vertreter: der 1. FC Phönix Lübeck, der SC Weiche Flensburg, der VfB Lübeck und auch der SV Todesfelde ist zurück in Liga vier. Ein 2:0 (0:0)-Sieg in der Aufstiegsrelegation gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder aus Niedersachsen ließ die Emotionen überkochen.

Der Knackpunkt? Womöglich das Todesfelde-Comeback während der zweiten Partie gegen den Eimsbütteler TV. Mit 0:4 lag die Mannschaft von Björn Sörensen bereits zurück, erzielte dann in der zweiten Halbzeit noch drei Treffer. Zwar stand am Ende ein 3:5 (0:3), aber die Ausgangsposition für das letzte Spiel war somit gerettet. „Die Wucht des ETV hat uns kurze Zeit zerstört. Die Mannschaft hat dann eine super Reaktion gezeigt“, so der „Tofe“-Cheftrainer.

Sörensen hatte vorab eine Mammut-Aufgabe zu meistern: Der Flens-Oberliga-Meister musste nach dem 1:4 im Finale um den SHFV-LOTTO-Pokal wieder aufgerichtet werden. „Die Enttäuschung war groß, aber wir wussten, dass wir den Fokus wieder schnell auf die Aufstiegsrunde legen müssen. Das ist uns im Spiel gegen Blumenthal (2:0-Sieg, d. Red.) gelungen“, sagt Sörensen.

Christian Rave heizt seine Mitspieler ein.

Nach der Niederlage in Spiel zwei hieß es vor der Partie gegen Egestorf-Langreder: Nerven behalten! Auf neutralem Platz präsentierte sich Todesfelde dann nervenstark. Der Lohn? Regionalliga! Sörensen: „Die beiden besten Mannschaften dieser Aufstiegsrunde sind am Ende verdient aufgestiegen.“

Nun ist die Sommerpause kurz, nicht einmal drei Wochen lang. „Die Jungs müssen sich auf eine neue Liga vorbereiten und haben nur zweieinhalb Wochen, um körperlich und vor allem mental zu regenerieren – das ist nicht einfach“, blickt Sörensen voraus. „Das Training werden wir steuern, wir brauchen Frische. Die Jungs brauchen den Spaß am Kicken.“ Der Kader stehe größtenteils fest, auch wenn es kompliziert gewesen sei, zweigleisig zu planen. „Unterm Strich haben wir einen guten Stamm zusammen und werden uns auf gewissen Positionen noch punktuell verstärken.“ ■

Cheftrainer Björn Sörensen führte den SV Todesfelde zurück in die vierthöchste Spielklasse.

Schnell noch ’n FLENS, bevor es ’n Anpfiff gibt.

Genuss erleben. Flensburger Pilsener.

HANNAH ÖSTERMANN VOM KIELER MTV:

„ ...dann hast du einfach dieses Gespür“

Es war kein Fußballjahr wie jedes andere für Hannah Östermann und die Fußballerinnen des Kieler MTV. Zuletzt trat man als Deutsche Meisterinnen im Beachsoccer beim Women’s Euro Winners Cup in Nazaré (Portugal) an, wofür sich das Team als FC Lieberampool qualifiziert hatte. Die 24-Jährige spricht im KICK MOL!-Interview über eine tor- und ereignisreiche Saison, über den Reiz des Fußballs im Sand, den Titel als Torschützenkönigin der VR-Banken Oberliga und über den Instinkt im gegnerischen Strafraum.

KICK MOL!: Moin Hannah. Bei der BeachsoccerEM gegen Top-Teams wie Fútbol Playa Huelva oder Barcelona BSC – gespickt mit Nationalspielerinnen und Weltfußballerinnen – zu treffen: Wie hat sich das angefühlt?

Hannah Östermann: Vor allem gegen Barcelona war das richtig cool. Wir sind überraschend in Führung gegangen und haben das erste Drittel für uns entschieden. Am Ende haben bei uns die Kräfte nachgelassen und wir haben einige Treffer kassiert (1:6, d. Red.). Dennoch konnten sich unsere Leistungen in den Spielen sehen lassen. Schließlich sind wir ein Team, das ursprünglich auf Rasen und Großfeld zuhause ist und die Gegnerinnen trainieren zum Teil vier, fünf Mal die Woche auf Sand.

KICK MOL!: Ihr habt euch schon das zweite Mal für Nazaré qualifiziert. Wie seid ihr es angegangen?

Hannah Östermann: Wir wollten uns voll reinwerfen, jedes Spiel ernst nehmen und die Partien so gut wie möglich bestreiten. Natürlich haben wir eine saustarke Gruppe erwischt. Der Fokus lag für uns vor allem auf der Reise, als Mannschaft zusammenzurücken und unserem Trainer Stephan (Mordhorst, d. Red.) eine gelungene Abschlussfahrt zu ermöglichen.

KICK MOL!: Wie fällt euer Fazit aus?

Hannah Östermann: Die Gruppenphase haben wir sehr gut bestritten und gute Ergebnisse erzielt – wenn man die Qualität der Gegnerinnen betrachtet. Das Platzierungs-

spiel ist sehr ärgerlich gelaufen (3:4 gegen AD Nazaré in der Partie um Rang 19, d. Red.), weil wir die bessere Mannschaft waren und vermeidbare Tore kassiert haben.

KICK MOL!: Was macht für dich den Reiz des Beachsoccers aus?

Hannah Östermann: Die Stimmung – gutes Wetter, Strand, die Teams, die sich gegenseitig anfeuern. Es entstehen spannende Unterhaltungen, man lernt viel voneinander.

KICK MOL!: Regionalliga-Abstieg, Meistertitel im Beachsoccer, LOTTO NORDCUP, ein Auf und Ab in der VR-Banken-Oberliga, Kreispokalsieg – hinter euch liegt ein ereignisreiches Fußballjahr.

Hannah Östermann: Die Saison war sehr besonders –vor allem die Erfahrung in und nach der Regionalliga. In der Oberliga mussten wir wieder neu ankommen, sind schlecht gestartet. Viele haben gedacht, es läuft von selbst, wenn man aus einer höhen Liga absteigt. Die Highlights waren der zweite Platz beim NORDCUP und der Kreispokalsieg im Derby gegen Rot-Schwarz Kiel –für uns ein sehr wichtiger Titel, um in der kommenden Saison wieder am LOTTO-Pokal teilnehmen zu können.

KICK MOL!: Die erste Regionalliga-Saison eurer Vereinsgeschichte hast du als drittbeste Schützin aller Teams beendet – trotz eures Abstiegs. In der VR-Banken Oberliga stehst du mit 34 Toren mit großem Abstand an Platz eins des Rankings.

Hannah Östermann: Torschützenkönigin zu werden, ist immer schön. In der Regionalliga war es schon besonders: Man steht auf dem letzten Platz und spielt in der Torjägerinnen-Statistik oben mit. Aber das habe ich nicht allein erreicht. Dahinter steht eine Mannschaftsleistung, die mir das erst ermöglicht.

KICK MOL!: Auf Sand, Rasen oder in der Halle – du schießt deine Tore unabhängig vom Untergrund. Wie erklärst du dir das?

Hannah Östermann: Schwierig zu erklären! Ich glaube, es ist einfach ein Stürmerinstinkt, gut zu schießen und den Kopf vor dem Tor freizubekommen. Das fällt mir nicht ganz so schwer. Am Ende wurde mir etwas Druck gemacht.

Vergangene Saison eröffnete das Team die VR-Banken Oberliga, nächste Saison soll es wieder Richtung Regionalliga gehen.

Es gibt ja die Torjägerkanone für alle... (lacht) Wenn du gut in die Saison startest, ist man in einem Flow. Und dann hast du einfach dieses Gespür. Das kannst du auch nicht wirklich trainieren.

KICK MOL!: Deine Schwester Annika hält in der KMTV-Defensive den Laden dicht, du machst vorne die Tore – war die Rollenverteilung schon immer klar?

Hannah Östermann: Ja, die Rollen waren klar besetzt. Ich wurde seit der B-Jugend immer im Angriff eingesetzt. Annika war schon vor mir beim KMTV, hat auf der Sechs oder in der Abwehr gespielt. Sie ist unsere Lebensversicherung und verteidigt so viele Bälle. Sie hätte noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich bin sehr glücklich, mit ihr in einer Mannschaft spielen zu dürfen.

KICK MOL!: In der kommenden Saison gibt es bei euch einen personellen Umbruch im Trainerteam. David Aumann übernimmt die Cheftrainerrolle, Luzie Steding besetzt aufgrund ihrer Knie-Verletzung die Position der Co-Trainerin. Was habt ihr euch als Team und du dir persönlich vorgenommen?

Hannah Östermann: Die Erwartungen sind nach den letzten Jahren erfahrungsgemäß, dass ich meine Toremarke wieder erreiche. Ich hoffe, dass ich diese erfüllen kann. Das Ziel ist, wieder oben mitzuspielen in der Oberliga und auch wieder in die Regionalliga aufzusteigen, den Kreispokal zu gewinnen und im LOTTO-Pokal weit zu kommen. Es wird sich einiges neu finden und es werden viele positive Dinge auf uns zukommen. ■

Der FC Lieberampool qualifizierte sich über die Flens Beach Trophy und wurde Deutscher Meister im Beachsoccer 2025.

Hannah Östermann spielt gemeinsam mit ihrer Schwester Annika beim Kieler MTV.

EIN VEREIN HÄLT ZUSAMMEN

Personelle Engpässe? Beim TSV Heiligenstedten halfen kurzerhand zwei Spielerinnen des 1. Frauenteams in der 4. Herren aus – und wurden zu Symbolfiguren für Teamgeist, Zusammenhalt und gelebte Vereinskultur.

Die Ausgangslage kennen viele Vereine: Personelle Engpässe erschweren die Planung der Spieltage. Auch beim TSV Heiligenstedten wurde es zum Saisonende eng. Nach der langen Winterpause, zahlreichen Terminüberschneidungen und mehreren parallel spielenden Mannschaften fehlten der 4. Herren Spieler für das Auswärtsspiel bei der SG Neuenbrook/Rethwisch.

Statt die Partie mit Sorgenfalten anzugehen, suchten die Verantwortlichen nach einer vereinsinternen Lösung. Die Idee: Spielerinnen des 1. Frauenteams könnten aushelfen. Nach Rücksprache mit Trainerteam und Spartenleitung wurde die notwendige Spielberechtigung für den Herrenbereich eingeholt.

Die Wahl fiel auf Mette Pien und Amina Steppeler. Beide spielen in der Kreisliga für die 1. Frauen des TSV und bringen bereits langjährige Fußballerfahrung mit. Die erste Reaktion auf die Anfrage? Überraschung!

„Mette war zunächst etwas erschrocken“, erinnert sich Spartenleiter Stefan Pohlmann. Kurz darauf ging es Amina ähnlich. Mit der 4. Herren wartete eine Mannschaft, die sich selbst eher als „Spaßtruppe“ beschreibt. Viele Spieler sind Mitte 40 Jahre alt, einige haben früher höher gespielt, heute steht vor allem die Freude am Fußball im Mittelpunkt.

Aus Skepsis wird Begeisterung

Vor dem Anpfiff war die Situation für alle Beteiligten ungewohnt. Auf Seiten der Herren gab es eine gewisse Skepsis, wie das Experiment funktionieren würde. Auch die beiden Spielerinnen waren verständlicherweise nervös. Doch diese Unsicherheit hielt nicht lange an.

Mette Pien und Amina Steppeler standen die kompletten 90 Minuten auf dem Platz und brachten genau das ein, was die Mannschaft brauchte: Tempo, Spielfreude und Mut. Am Ende waren sie sogar an drei der sechs Treffer beteiligt und hatten damit entscheidenden Anteil am spektakulären 6:4-Auswärtssieg.

Aus anfänglicher Skepsis wurde schnell Begeisterung. Nach dem Schlusspfiff überwog bei allen Beteiligten der Stolz auf die gemeinsame Leistung. Vor allem aber blieb die Erkenntnis, dass Fußball Menschen verbindet – unabhängig davon, ob sie normalerweise im Frauen- oder Herrenbereich spielen.

Mehr als nur ein Fußballspiel

Für den TSV Heiligenstedten war die Aktion weit mehr als eine kurzfristige Personalmaßnahme. Sie steht beispielhaft für Werte wie Integration, Inklusion und Zusammenhalt innerhalb eines Vereins. Die Resonanz fiel entsprechend positiv aus. Schnell war zu hören: „Das würden wir wieder machen.“

Denn das Experiment zeigte, wie viel Potenzial in einem funktionierenden Vereinsleben steckt. Wenn Mannschaften nicht in Abteilungen denken, sondern als Teil einer gemeinsamen Fußballfamilie handeln, entstehen besondere Momente.

Der TSV Heiligenstedten hat an diesem Freitagnachmittag nicht nur ein Fußballspiel gewonnen. Der Verein hat gezeigt, wie Zusammenhalt im Amateurfußball gelebt werden kann: spontan, unkompliziert und mit einer großen Portion Herzblut. Oder, um es mit den Worten des Vereins zu sagen: „Gemeinsam denken. Gemeinsam handeln. Gemeinsam Fußball leben.“ ■

Mette Pien und Amina Steppeler spielten beim Spiel der 4. Herren mit.

SHFV UND PROVINZIAL NORD BRANDKASSE

Verlängerung erfolgreicher Exklusivpartnerschaft

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband und die Provinzial Nord Brandkasse setzen ihre langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit bis 2029 fort und bekräftigen damit ihr gemeinsames Engagement für den Fußball in Schleswig-Holstein –von der Basis bis zur Talentförderung, von Fair Play bis zur Inklusion. Bereits seit 2007 arbeiten der SHFV und die Provinzial Nord Brandkasse vertrauensvoll zusammen.

„Fußball verbindet Menschen unterschiedlichster Herkunft und Generationen, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und schafft wichtige soziale Begegnungsräume – auf und neben dem Platz. Umso wertvoller ist es, einen Partner an unserer Seite zu wissen, der diese Werte teilt und sich ebenso für Gemeinschaft, Fairness und nachhaltiges gesellschaftliches Engagement einsetzt“, erklärt Uwe Döring, Präsident des SHFV.

„Als öffentlicher regionaler Versicherer engagieren wir uns aus voller Überzeugung für die Förderung von Sport, Kunst und Kultur sowie soziale Projekte in unserem Geschäftsgebiet. Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband setzt mit seinen Aktivitäten immer wieder neue Akzente und führt sehr viele Menschen quer durch die Gesellschaft zusammen. Wir freuen uns, durch unsere Unterstützung wichtiger SHFV-Projekte einen Beitrag für ein besseres Miteinander und mehr Toleranz in unserer Gesellschaft leisten zu können“, betont Sabine Krummenerl, Vorstandsmitglied der Provinzial Nord Brandkasse.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen weiterhin zahlreiche Projekte und Initiativen, die den Fußball in Schleswig-Holstein kontinuierlich stärken: So werden durch die monatlich vergebene Provinzial Fair-Play-Geste des Monats besondere Aktionen ausgezeichnet, die beispielhaft für den Sportsgeist im schleswig-holsteinischen Fußball stehen.

Darüber hinaus ist die Provinzial Nord Brandkasse nun auch Exklusivpartner im Bereich der Inklusion im SHFV, um für Menschen mit Behinderung den Fußball zugänglicher zu machen und den Sport auf die Weise auszuüben zu können, wie es die individuellen Umstände und Bedürfnisse ermöglichen und erfordern. Durch die Provinzial-Inklusionsliga werden ein gemeinsames Angebot für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen und die gesellschaftliche Teilhabe durch den Fußball gestärkt. Darüber hinaus unterstützt die Provinzial Nord Brandkasse ebenfalls die Schiri-Light Ausbildung sowie das digitale Angebot des SHFV, um dieses möglichst barrierearm, nutzerfreundlich und konform zu machen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Partnerschaft umfasst den Bereich der Aus- und Fortbildung von Trainer*innen und Vereinsverantwortlichen sowie die gezielte Förderung der schleswig-holsteinischen Talente. Hierzu zählt auch das Trikotsponsoring aller elf SHFV-Auswahlmannschaften der Junioren und Juniorinnen.

Darüber hinaus bleibt die Provinzial Nord Brandkasse weiterhin Projektpartner sowohl bei den Talentspieltagen, bei denen Nachwuchsspieler*innen aller Stützpunkte in einem Kräftemessen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich für regionale und internationale Ländervergleiche empfehlen können, sowie beim Company-Cup, bei dem Unternehmen aus ganz Schleswig-Holstein und darüber hinaus zusammenkommen und jedes Jahr die beste Betriebsfußballmannschaft ausspielen. ■

SHFV-TREFFER

Mit dem DFB-Junior-Coach die ersten Schritte als Trainer*in gehen

Fußball begeistert! Woche für Woche stehen Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein auf dem Platz, feiern Tore und Siege, ärgern sich über Gegentreffer und lernen aus Niederlagen. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass das Training Spaß macht, die Mannschaft zusammenhält und junge Talente gefördert werden?

Die Trainer*innen! Genau hier setzt der DFB-Junior-Coach an.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es ist, selbst an der Seitenlinie zu stehen, Verantwortung für eine Mannschaft zu übernehmen und Trainingseinheiten zu gestalten, für den könnte der DFB-Junior-Coach genau das Richtige sein. Das Ausbildungsangebot von DFB und SHFV richtet sich an fußballbegeisterte Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren und bietet einen ersten

Einblick in die Trainerwelt. Junge Menschen bekommen die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln, Verantwortung zu übernehmen und neue Erfahrungen im Fußball zu sammeln. Für viele Teilnehmende ist der Lehrgang der erste Schritt auf einem Weg, der sie später als Trainer*in, Betreuer*in oder ehrenamtlich Engagierte zurück auf den Fußballplatz führt.

Von der Schulbank auf den Trainingsplatz

Das Besondere: Die Ausbildung kommt direkt an die Schulen. Erfahrene Referent*innen kommen an die Schulen und vermitteln ihr Wissen praxisnah und verständlich. Die Ausbildung kann flexibel gestaltet werden. Manche Schulen integrieren sie in eine Projektwoche, andere bieten sie über mehrere Wochen hinweg oder als Nachmittagsangebot an. So lässt sich der DFB-Junior-Coach optimal in den Schulalltag einbinden. Auch moderne Lernformen spielen eine wichtige Rolle. Die Ausbildung wird im sogenannten Blended-Learning-Format durchgeführt. So werden Präsenzphasen mit digitalen Lerninhalten kombiniert.

Zum Einstieg werden der Ablauf besprochen und Aufgaben verteilt.

Einfach mal die Perspektive wechseln

Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, erhält ein offizielles DFB-JuniorCoach-Zertifikat. Der Lehrgang umfasst dieselben 40 Lerneinheiten wie der Einstieg in das DFB-Lizenzsystem und wird als erster Schritt auf dem Weg zur Trainerlizenz anerkannt. Für die Absolvent*innen eröffnen sich dadurch spannende Möglichkeiten. Sie können beispielsweise als Co-Trainer*in im Verein unterstützen, Schul-AGs betreuen oder erste eigene Trainingseinheiten leiten. Gleichzeitig haben sie die Chance, innerhalb von zwei Jahren kostenlos die C-Lizenz in ihrem Kreisfußballverband zu erwerben und ihre Ausbildung weiterzuführen.

Der Junior-Coach übernimmt Verantwortung: Aufbau, Absprache und Durchführung einer Übung.

„Der DFB-Junior-Coach ist ein tolles Angebot für junge Menschen, sich im Ehrenamt als Trainer*in auszuprobieren und erste Schritte zu gehen. In der Ausbildung werden die Schüler*innen darauf vorbereitet, eine Trainingseinheit durchzuführen und zu erleben, wie viel Spaß es auch als Trainer*in machen kann, den Kindern das Fußballspielen beizubringen."

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Jetzt die Chance nutzen!

Der Fußball in Schleswig-Holstein lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, begeistern und ihre Leidenschaft weitergeben. Der DFB-Junior-Coach bietet jungen Fußballer*innen genau diese Möglichkeit. Wer zwischen 15 und 18 Jahre alt ist, Spaß am Fußball hat und sich vorstellen kann, einmal selbst das Training zu leiten, sollte diese Chance nutzen.

In den Übungen wird konzentriert gedribbelt.

Die Junior-Coaches halten eine kurze Absprache untereinander.

Erfolgreich gemeistert: Die Trainer*innen von morgen klatschen ab.

Warum mitmachen? - Sammle erste Erfahrungen als Trainer*in und lerne, wie gutes Kindertraining funktioniert.

- Erhalte das DFB-Junior-Coach-Zertifikat und sichere dir den kostenlosen Einstieg in die C-Trainer-Lizenz.

- Sichere 50 Punkte im DFB-Punktespiel für das Zertifikat mindestens eines DFB-Junior-Coaches.

Was müsst ihr tun? - Eine Schulklasse oder auch AG von fußballbegeisterten Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren zusammenstellen.

- Kontakt zum SHFV aufnehmen und die Ausbildung gemeinsam mit der Schule organisieren. Wo gibt es Infos? - Alle Details unter: - Bei Fragen an folgende E-Mail-Adresse wenden: y.boisen@shfv-kiel.de

Gemeinsam stark: Das 1. und 2. Frauenteam von Frisia 03 Risum-Lindholm.

FRISIA IM HERZEN

Wo der Verein zum Dorf gehört und das Dorf zum Verein.

Wer den SV Frisia 03 Risum-Lindholm besucht, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Fußball. Es ist lauter als erwartet am Rand des Platzes, vertrauter, irgendwie näher. Menschen kennen sich, man nickt sich zu, bleibt stehen, schnackt kurz. Und genau in diesem Moment versteht man, dass dieser Verein mehr ist als Sport.

Im äußersten Norden Schleswig-Holsteins, nur wenige Kilometer vor der dänischen Grenze, liegt ein Verein, der tief in seiner Umgebung verwurzelt ist. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist aus der Fusion zweier Vereine im Jahr 2003 entstanden und genau dieses Bild passt bis heute: zusammenkommen, zusammenhalten, weitergehen. Aus zwei Strukturen wurde ein gemeinsamer Verein, aus vielen Einzelwegen ein gemeinsames Zuhause. Und dieses Zuhause ist groß geworden.

Heute zählt Frisia rund 2.150 Mitglieder bei etwa 4.000 Einwohner*innen in der Gemeinde. Wer durch RisumLindholm geht, begegnet dem Verein überall: auf dem Schulweg, am Sportplatz oder bei Veranstaltungen im Ort. Dieser Alltag wird getragen von Menschen, die ihn gestalten. Denn Ehrenamt ist hier kein Schlagwort, sondern die Grundlage. Man hilft sich, man organisiert gemeinsam und man kennt sich über Jahre. „Das Dorf lebt vom Ehrenamt“, sagt Hartmut Wiebe, 1. Vorsitzender vom SV Frisia 03. Das funktioniert, weil viele einfach mitmachen. Feuerwehr, Rotes Kreuz, Vereinsfeste: vieles

greift ineinander. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der Verein auch sportlich über Jahre hinweg so stabil geblieben ist.

Im Herrenbereich hat Frisia dennoch in den vergangenen Jahren einen Umbruch erlebt. Näher an der eigenen Jugend, enger zwischen den Mannschaften, weniger Trennung und mehr Durchlässigkeit beschreiben diesen Umschwung. „Wir haben einen kleineren Kader in der Ersten Herren, aber wissen, dass wir jederzeit aus der Zweiten nachziehen können“, beschreibt Leif Johannsen, Fußballobmann der Herren, diese Idee. Nach schwierigen Jahren im Abstiegskampf hat sich die Erste Herren in der Landesliga stabilisiert, während die Zweite kürzlich den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte. Trotz der positiven Entwicklung gilt: Der nächste Schritt soll erst dann folgen, wenn die Voraussetzungen wirklich passen. „Sportlich hätten wir es vielleicht gehen können, aber es war nicht der richtige Zeitpunkt“, blickt Johannsen auf die Saison.

Die Basis dafür wird jedoch nicht erst im Herrenbereich gelegt. Frisia setzt bewusst darauf, Talente aus den eigenen Reihen auszubilden und langfristig an den Verein zu binden. „Die Jungs sollen stolz sein, dass sie die gleichen Trikots tragen wie die Großen“, sagt Johannsen. Identifikation entsteht hier früh, denn daraus wachsen später Spieler*innen, die den Verein über Jahre prägen.

Diese gewachsene Struktur zeigt sich im gesamten Verein – auch in der Frauenmannschaft. Sie steht für vieles, was Frisia ausmacht: Zusammenhalt, Verlässlichkeit und eine gewachsene Gemeinschaft. Viele Spielerinnen kennen sich seit Jahren, manche spielen bereits seit der Jugend zusammen. Wie stabil dieses Gefüge ist, zeigt sich besonders in schwierigen Momenten. Trainer Stefan Christiansen erinnert sich an ein Auswärtsspiel, in dem sportlich wenig zusammenlief und mehrere Verletzungen die Partie zusätzlich prägten. Als zwei Spielerinnen nach einem Zusammenprall mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus mussten, rückte das Ergebnis endgültig in den Hintergrund.

Statt Frust entstanden Ruhe, gegenseitige Unterstützung und ein selbstverständliches Miteinander. „Da habe ich gemerkt: geile Mannschaft“, sagt Christiansen – nicht wegen des Spiels, sondern wegen des Umgangs miteinander. Sportliche Ziele lassen sich für ihn hingegen kaum festschreiben. Ein Traum bleibt jedoch: die

Auch im Herrenbereich feiert man gemeinsam und denkt weniger in Mannschaften.

NAME: SV FRISIA 03 RISUM-LINDHOLM

KREIS: KFV NORDFRIESLAND

MITGLIEDER *INNEN (FUSSBALL): CA. 600

WEBSITE: WWW.SV-FRISIA03.DE

TEAMS: 1. und 2. Frauen, 1., 2. und 3. Herren, B-, C-, D-, E-, F- und G-Jugend sowie Altliga

Teilnahme am LOTTO NORDCUP. „Das wäre schon ein dickes Ding“, träumt der Cheftrainer.

Es zeigt sich ein Muster, das sich durch den gesamten Verein zieht: Ambition ja, aber immer im Rahmen dessen, was zusammen möglich ist. Das spürt man auch außerhalb des Sports. Heimspiele im Niko-NissenStadion sind mehr als 90 Minuten Fußball. Es ist ein Ort, auf den man stolz ist. Mit vielen Zuschauer*innen und einem Vereinsheim, das lebt. Und vor allem Menschen, die bleiben. Für Christiansen ist es „immer ein Highlight, wenn wir zuhause spielen.“

Genau das ist Frisia 03 Risum-Lindholm. Es ist kein Verein, der sich über große Worte definiert, sondern einer, der in kleinen Momenten wächst. In gemeinsamen Fahrten. In Gesprächen am Platz. In Trikots auf dem Schulhof. In Menschen, die nicht nur zuschauen, sondern dazugehören. Oder wie es Wiebe beschreibt: „Der Zusammenhalt im Dorf ist sehr gut. Und genau das spiegelt sich im Verein wider.“ ■

TRIUMPH FÜR MÜLLCHESTER CITY

Am 6. Juni kamen bei bestem Fußballwetter und guter Stimmung wieder knapp

30 Firmenteams aus ganz Norddeutschland zusammen, um im Sportpark Gettorf um den heißbegehrten Wanderpokal und den Titel des COMPANY-CUP-Siegers zu spielen. Das Betriebssportturnier ging dabei bereits in seine sechzehnte Auflage.

Die Gruppenphase war torreich – und wurde erstmals im Champions-League Modus gespielt. Im Achtelfinale mussten vier von acht Spielen per Neunmeterschießen entschieden werden, wobei sich jeweils restablo.de, Die Provinzialer, Schleswig-Holstein Netz und Autokraft GmbH durchsetzen konnten. Das Viertelfinale gewannen Müllchester City und W.Kroglowski GmbH & Co. KG jeweils deutlich mit 4:0, während die anderen beiden Partien ins Neunmeterschießen gingen. Die Halbfinals wurden dann von restablo.de und Müllchester City gewonnen.

Nachdem sich Schleswig-Holstein Netz Platz drei im Neunmeterschießen sicherte, kam es im Finale zum ultimativen Showdown zwischen den ersten beiden Plätzen der Gruppenphase. In einem ausgeglichenen und spannenden Finale, das durch sehr konzentrierte und gute Abwehrarbeit geprägt war, gelang es keinem der beiden Teams, den entscheidenden Treffer zu setzen. Somit musste der Sieger des COMPANY-CUP wie auch im Vorjahr durch ein Neunmeterschießen ermittelt werden. Durch zwei verschossene Elfmeter auf Seiten von restablo.de sicherte sich letztlich Müllchester City den Finaltriumph. Nach einer langen Durststrecke seit 2017 hatte es somit wieder ein Team der ABK geschafft, den Titel zu holen!

Wie in jedem Jahr ist die Auszeichnung des ProvinzialFair-Play-Preises während der Siegerehrung ein Highlight, der in diesem Jahr an das Team von Ferring verliehen wurde. Das gesamte Team überzeugte nicht nur durch respektvollen Umgang auf und neben dem Platz, eine positive Ausstrahlung und sportliches Verhalten, sondern machten auch zweimal auf Fehlentscheidungen

während ihrer Spiele aufmerksam, so dass ein falscher, eigener Vorteil für den Gegner umentschieden wurde.

Während der 72 Spiele fielen ganze 181 Tore, im Schnitt konnten die Zuschauer*innen also über 2,5 Tore pro Partie bestaunen.

Auch in diesem Jahr sorgten der Gettorfer SC wieder mal dafür, dass die Teilnehmer*innen nicht nur auf einer topmodernen Sportanlage spielen durften, sondern während des gesamten Events mit belegten Brötchen, Süßigkeiten, Grillgut, Kaffee und ausreichend Kaltgetränken rundum versorgt wurden. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch der unermüdliche Einsatz des Physiotherapiezentrum Lubinus Aktiv, die jede noch so kleine Blessur herausmassiert und die müden Muskeln zwischen den Spielen wieder fit gemacht haben.

Das gesamte COMPANY-CUP-Team bedankt sich recht herzlich bei allen Firmenteams, Helfer*innen und Sponsoren, die erneut zu diesem hervorragenden Fußballevent beigetragen haben. Wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr! ■

Alle Ergebnisse:

Jubelten über den Sieg beim COMPANY-CUP 2026: die Spieler von Müllchester City

Ein Traditionsunternehmen wird zur nachhaltigen MedienHausDruckerei

EinTraditionsunternehmenwird zur nachhaltigenMedienHausDruckerei

JENS BOCKELMANN

JENS BOCKELMANN

Geschäftsführer MHD Druck und Service GmbH

EinTraditionsunternehmenwird zur nachhaltigenMedienHausDruckerei

UnserUnternehmenblickt aufeine langjährigeDrucktraditionseit1856 zurück!Heuteverstehtsichdie MHD DruckundServiceGmbHalsinnovative und sehr nachhaltig aufgestellte MedienHaus-Druckerei mit Fullservice.WirbringenLeidenschaftfürdas DruckhandwerkzuPapier, unsereProduktesindwortwörtlich„zumAnfassen“.Bewährte Printprodukte unddigitaleMarketing-undMedienauftrittefügenwirzueinemGanzen zusammen,weil wirin unsererKreativwerkstattWeblösungen,VermarktungundMarketing mitdenken.DabeiachtenwirstetsaufNachhaltigkeitundlegen unseren Fokus aufökologische,ökonomische undsozialeProduktionenimOffset-undDigitaldruck.

Ein Traditionsunternehmen wird zur nachhaltigen MedienHausDruckerei

UnserUnternehmenblickt aufeine langjährigeDrucktraditionseit1856 zurück!Heuteverstehtsichdie MHD DruckundServiceGmbHalsinnovative und sehr nachhaltig aufgestellte MedienHaus-Druckerei mit Fullservice.WirbringenLeidenschaftfürdas DruckhandwerkzuPapier, unsereProduktesindwortwörtlich„zumAnfassen“.Bewährte Printprodukte unddigitaleMarketing-undMedienauftrittefügenwirzueinemGanzen zusammen,weil wirin unsererKreativwerkstattWeblösungen,VermarktungundMarketing mitdenken.DabeiachtenwirstetsaufNachhaltigkeitundlegen unseren Fokus aufökologische,ökonomische undsozialeProduktionenimOffset-undDigitaldruck.

Unser Unternehmen blickt auf eine langjährige Drucktradition seit 1856 zurück! Heute versteht sich die MHD Druck und Service GmbH als innovative und sehr nachhaltig aufgestellte MedienHaus-Druckerei mit Fullservice. Wir bringen Leidenschaft für das Druckhandwerk zu Papier, unsere Produkte sind wortwörtlich „zum Anfassen“. Bewährte Printprodukte und digitale Marketing- und Medienauftritte fügen wir zu einem Ganzen zusammen, weil wir in unserer Kreativwerkstatt Weblösungen, Vermarktung und Marketing mitdenken. Dabei achten wir stets auf Nachhaltigkeit und legen unseren Fokus auf ökologische, ökonomische und soziale Produktionen im Offset- und Digitaldruck.

Unser Unternehmen blickt auf eine langjährige Drucktradition seit 1856 zurück! Heute versteht sich die MHD Druck und Service GmbH als innovative und sehr nachhaltig aufgestellte MedienHaus-Druckerei mit Fullservice. Wir bringen Leidenschaft für das Druckhandwerk zu Papier, unsere Produkte sind wortwörtlich „zum Anfassen“. Bewährte Printprodukte und digitale Marketing- und Medienauftritte fügen wir zu einem Ganzen zusammen, weil wir in unserer Kreativwerkstatt Weblösungen, Vermarktung und Marketing mitdenken. Dabei achten wir stets auf Nachhaltigkeit und legen unseren Fokus auf ökologische, ökonomische und soziale Produktionen im Offset- und Digitaldruck.

“Leidenschaft ist in der moralischen Welt, was in der physischen die Bewegung ist.“

“Leidenschaft ist in der moralischenWelt, was in der physischen die Bewegung ist.“

Karl Julius Weber

Karl JuliusWeber

“Leidenschaft ist in der moralischen Welt, was in der physischen die Bewegung ist.“

“Leidenschaft ist in der moralischenWelt, was in der physischen die Bewegung ist.“

Nachhaltigkeit!

BUNTE MINI-WM BEGEISTERT KINDER IN JEVENSTEDT

Beim Turnier in Jevenstedt traten 16 Kita-Teams und 15 Schulmannschaften mit jeweils sechs Spielerinnen und Spielern gegeneinander an. In Anlehnung an die Herren-WM wählten die Teams eigene Nationen und sorgten mit Fahnen, Wimpeln und kreativen Trikots für ein farbenfrohes Bild – zur Freude der vielen begeisterten Kinder, die für ihren Einsatz alle eine Medaille erhielten.

Die Veranstaltung wurde von der AktivRegion und der Sportjugend Schleswig-Holstein unterstützt und erhielt viel positives Feedback von Kita-Kräften. Ein besonderer Dank gilt dem TuS Jevenstedt, den Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen als Spielfeldbegleiter*innen sowie Ehrengast Ulrike Krieger; zudem wurden teilweise Tore und Fußballschuhe von Holstein Kiel bereitgestellt. ■

Bleib am Ball. Geh zur Vorsorge!

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TAG DES KINDERFUSSBALLS

Für beste Stimmung trotz wechselhaften Wetters sorgten beim großen Jugendfußballfest in Gettorf rund 120 gemischte Teams, darunter 15 reine Juniorinnen-Teams. Mehr als 500 Kinder trotzten Sturm und Regenschauern und hatten in den AirPitches jede Menge Spaß. Am Vormittag standen die F-Jugend sowie erstmals ein F-Juniorinnen-Turnier im neuen VR-Banken AirPitch auf dem Programm, nachmittags folgten die Wettbewerbe der G- und E-Jugend.

Besondere Höhepunkte waren der Besuch von KSVMaskottchen Stolle, die Übergabe eines DFB-Bonus-

Schecks über 5.700 Euro an den Harreslev-Kobbermølle UG für die Ausbildung von U-Nationalspieler Linus Thieler sowie eine große Tombola zugunsten der Fußballstiftung Schleswig-Holstein mit attraktiven Preisen. Auch die Fußballschule von Holstein Kiel war vor Ort und lockte mit einem Dribbling-Parcours. Alle Teilnehmenden erhielten eine Erinnerungsmedaille. Ein großer Dank gilt dem Gettorfer SC für die hervorragende Organisation und Versorgung der zahlreichen Besucher*innen. Die Fortsetzung des Formats ist für 2027 geplant, Infos folgen. ■

Mit Sicherheit Fair Play.

Wir wünschen viel Spaß und sportlichen Erfolg.

KURZMELDUNGEN

rund um den Ball

Ü-Landesmeisterschaften: Turniere in Malente finden vier Titelträger

Erstmals wurden an Pfingstmontag die Ü-Landesmeisterschaften der Ü32-Frauen und -Herren austragen. Im Uwe Seeler Fußball Park setzten sich der SV Todesfelde (Herren) und Nienkattbek/Russee (Frauen) durch. Zwei Wochen später waren die Ü40- und Ü50Teams erneut in Malente gefordert. Dort konnten sich der TS Einfeld (Ü50) und der FC Langenhorn (Ü40) den Platz an der Sonne sichern. Alle Mannschaften haben sich damit sportlich für die Norddeutsche Meisterschaften in Nordhorn am 20. Juni qualifiziert.

SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2026/27: Achtel- und Viertelfinale ausgelost

Die ersten zwei Runden im SHFV-LOTTO-Pokal der Herren 2026/27 sind ausgelost. Norbert Richter, SHFVVizepräsident Qualifizierung und Schiedsrichter, zog am 5. Juni im Uwe Seeler Fußball Park die Loskugeln.

Achtelfinale (18./19. Juli):

1.) Kaltenkirchener TS – VfB Lübeck

2.) SG Geest 05 – 1. FC Phönix Lübeck

3.) SG Langenhorn/Enge-Sande – SC Weiche Flensburg 08

4.) SV Eichede – TSV Nordmark Satrup

5.) PSV Neumünster – TuS Rotenhof

6.) Eichholzer SV – Oldenburger SV

7.) SIG Elmenhorst – FC Kilia Kiel

8.) Heider SV – TSB Flensburg

Viertelfinale (25./26. Juli):

Sieger Spiel 3 – Sieger Spiel 7

Sieger Spiel 6 – Sieger Spiel 5

Sieger Spiel 8 – Sieger Spiel 1

Sieger Spiel 4 – Sieger Spiel 2

Alles Gute, Gustav Fiebrandt!

Gustav Fiebrandt feierte am 17. Juni seinen 90. Geburtstag. Der SHFV gratuliert sehr herzlich. Fiebrandt war von 1979 bis 1995 Jugendobmann im damaligen Bezirk I und damit auch Mitglied im SHFV-Jugendausschuss – u.a. gemeinsam mit Erdmann Fischer, dem späteren SHFV-Präsidenten. „Gustav Fiebrandt war ein akribischer Arbeiter“, sagt Gerd Freisler, der auf Fiebrandt im Bezirk I folgte. Gustav Fiebrandt war maßgeblich für die Jugendarbeit im TuS Holtenau und im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband verantwortlich. Neben dem Posten des 2. Vorsitzenden beim TuS, dem damals zweitgrößten Kieler Verein, bekleidete „Guschi“ auch die Funktion des Bezirks-Jugendobmanns und übernahm weitere Aufgaben wie die des Staffelleiters der Landesliga Jugend B oder die des Kreisjugendtrainers.

Schleswiger Werkstätten feiern Meisterschaft in der Werkstätten-Liga

Auch im Spielbetrieb der Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind die Meisterschaftsentscheidungen gefallen. Bereits vor dem letzten Spiel feierte das Team der Schleswiger Werkstätten im direkten Duell mit Marli Lübeck die Meisterschaft. Damit verteidigt das Team, das der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie angehört, seinen Titel in der A-Klasse aus dem Vorjahr und reist erneut ab dem 31. August in die Sportschule Wedau. Dort vertritt die Mannschaft von Trainer Heiko Andresen Schleswig-Holstein bei den Deutschen Meisterschaften der Werkstätten – organisiert vom DFB, dem DBS und der BAG WfbM. Im letzten Saisonspiel konnten die Gastgeber der Preetzer Werkstätten mit 5:0 geschlagen werden, wodurch eine punktverlustfreie Saison mit sechs Siegen aus sechs Spielen gekrönt wurde. Die Ehrung samt Siegerfoto fand direkt im Anschluss im Namen des SHFV und des RBSV auf dem Platz statt. In der B-Klasse konnte sich das Team vom WerkHUS aus Husum durchsetzen und hat damit das Aufstiegsrecht in die A-Klasse.

Alle Ergebnisse:

Jahressieger Jugend-Award powered by Sport Böckmann

Im Rahmen des LOTTO-Pokalfinales der Frauen in Büdelsdorf hat der Schleswig-Holsteinische Fußballverband den Jahressieger 2025 des „Jugend-Award – powered by Sport Böckmann“ ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragendes und nachhaltiges Engagement im Jugendfußball. Von 365 teilnehmenden Vereinen setzte sich der Siegerverein SSG Rot-Schwarz Kiel durch und erhielt einen Gutschein von Sport Böckmann im Wert von 1.000 Euro. Die Ehrung nahm Jan Eric Becker im Eiderstadion vor.

Verkauf des Charity-Sammelalbums der Ü75-Nationalelf gestartet

Verkauf des Charity-Sammelalbums der Ü75-Nationalelf gestartet Sport Böckmann unterstützt die nationale Amateurfußball-Sammelalbum-Kampagne "Weltmeister der Herzen". Die Einnahmen des Charity-Projektes gehen zu 100% in den Seniorensport Fußball 70plus Deutschland e.V. sowie in Projekte der Deutschen Diabetes Hilfe gehen. Sepp Maier, Horst Hrubesch, Wolfgang Overath und Pierre Littbarski sind zentrale Schirmherren der Ü75-Charity Kampagne. In der Ü75 Nationalmannschaft sind Spieler aus ganz Deutschland vertreten. Das Sammelalbum und die Sticker-Packs sind ab sofort erhältlich.

Mehr Infos:

lotto-sh.de

Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de

LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.

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