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KICK MOL! Dezember 2025

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Editorial

Liebe Fußballfreund*innen,

ich freue mich sehr, dass wir mit dem LOTTO MASTERS und dem LOTTO NORDCUP direkt zu Beginn des Jahres 2026 auf zwei sportliche Höhepunkte im schleswig-holsteinischen Fußballkalender blicken können. Das MASTERS ist Tradition, das Turnier der besten Fußballerinnen kehrt einen Tag später zurück. In dieser Ausgabe blicken wir voraus auf zwei spektakuläre Events. Für den LOTTO NORDCUP sind noch Tickets erhältlich. Kommen Sie am 11. Januar 2026 in Kiel in die Wunderino Arena, lassen Sie uns gemeinsam ein Fußballfest feiern und den besten Fußballerinnen im Land die Bühne geben, die sie verdient haben.

Neu ist seit 2025 die Zusammensetzung des Jungen Präsidiums. Es ist uns im SHFV sehr wichtig, den jungen Menschen eine Stimme zu geben. Die beiden Vorsitzenden des Jungen Präsidiums, Jenny Anthony und Janik Brückner, erklären, was seit Gründung und der neuen Konstellation passiert ist. Zudem blicken wir auf das Engagementfestival zurück – eine tolle Veranstaltung, bei der ich selbst vor Ort sein durfte und die gezeigt hat, wie viel Energie von unseren jungen Ehrenamtlichen in SchleswigHolstein ausgeht.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser KICK MOL!-Ausgabe!

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger: Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de

Redaktion: Sophia Blum, E-Mail: s.blum@shfv-kiel.de Philipp Paarmann, E-Mail: p.paarmann@shfv-kiel.de Ida Sievers, E-Mail: i.sievers@shfv-kiel.de Telefon Redaktion: 0431 6486-213

Fotos: Agentur 54 Grad, SHFV, Getty Images, Patrick Nawe/Holstein Kiel, Stefan Gerken/sh:z, Volker Schlichting

Editorial — Inhalt — Impressum

Bild des Monats

LOTTO NORDCUP 2026 / Die Fußballerinnen sind zurück

LOTTO MASTERS 2026 / Verteidigt der SV Todesfelde seinen Titel?

DFB-Mobil-Legende / Lothar Rath hört nach mehr als 700 Einsätzen auf

Futsal-Landesliga SH 2025/26 gestartet

Junges Präsidium mit neuen Zielen / „Noch mehr junge Menschen erreichen“

„Das Ziel ist die Bundesliga“: Alexander Roppelt ist 2025 in die 2. Bundesliga aufgestiegen

Sepp-Herberger-Awards 2026: Jetzt bewerben!

Neuer Online-Manager: PROMATEUR

Treffsicher: Das sind die besten Torjäger*innen 2025/26

Ehrenamt im Fokus: KFV Rendsburg-Eckernförde zeichnet aus

BFDler*innen gesucht: Der SHFV stellt doppelt ein

Kurzmeldungen

Social Media

Anzeigen: torwärts GmbH, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-331

Druck: MHD Druck und Service GmbH, Harmsstraße 6, 29320 Hermannsburg, www.mhd-druck.de

Layout und Gestaltung: Wolf + Brands, Feldstr. 96, 24105 Kiel, wolf-brands.de

BEZAHL, WAS DU WILLST

Der 1. FC Phönix Lübeck machte in den vergangenen Wochen mit einer besonderen Aktion auf sich aufmerksam. Mit der Aktion „FairPay“ wollten die Lübecker mehr Zuschauer*innen an den heimischen Buniamshof locken. Der Clou: Die Fans durften nach dem Spiel selbst entscheiden, wie viel Eintrittsgeld ihnen die Partie wert war. Am 29. November gegen den HSC Hannover kamen 432 Besucher*innen. Nach 90 Minuten stand es 2:2. Die Einnahmen seien im Vergleich zu „normalen“ Heimspielen konstant geblieben, aber der Verein könne sich auch zukünftig vorstellen, zum „FairPay“ einzuladen.

Der LOTTO NORDCUP 2026 soll vor einer großen Kulisse in Kiel stattfinden.

LOTTO NORDCUP 2026:

Die Fußballerinnen sind zurück!

Erstmals seit 2013 findet in Kiel wieder der LOTTO NORDCUP statt. Am 11. Januar, und damit einen Tag nach dem LOTTO MASTERS, spielen in der Wunderino Arena die besten Teams des Landes um den Titel. Tickets sind bereits erhältlich. „Dieses Turnier mit den sechs besten schleswig-holsteinischen Frauenteams bringt neuen Schwung in die Hallenserie“, sagt Sönke Anders, SHFV-Vizepräsident Spielbetrieb. „Für die Fußballfans im Norden wird der LOTTO NORDCUP sicherlich ein Highlight!“

FAQ: Fragen und Antworten rund um den LOTTO NORDCUP 2026

Wann findet der LOTTO NORDCUP statt?

Der LOTTO NORDCUP startet am Sonntag, 11. Januar 2026, um 10:45 Uhr in der Kieler Wunderino Arena. Einlass ist ab 9:30 Uhr. Das Finale ist gegen 15 Uhr geplant.

Wer ist qualifiziert?

Die sechs besten Frauenteams in Schleswig-Holstein! Die beiden Regionalligisten Holstein Kiel und SV Henstedt-Ulzburg sind gesetzt. Mit dem Stichtag (30. November 2025) und dem Abschluss der Hinrunde der VR-Banken Oberliga standen die weiteren vier Mannschaften fest: SSC Hagen Ahrensburg, IF Stjernen Flensborg, Eichholzer SV und Kieler MTV.

In welchem Modus wird gespielt?

Anders als beim LOTTO MASTERS wird beim LOTTO NORDCUP zunächst im Modus Jeder-gegen-jeden gespielt.

Anschließend qualifizieren sich die besten vier Teams für das Halbfinale, die letzten beiden Mannschaften scheiden aus.

Was bekommen die Siegerinnen?

Der LOTTO NORDCUP ist für die teilnehmenden Teams nicht nur sportlich, sondern auch finanziell attraktiv. Das Siegerteam streicht eine Prämie von 2.000 Euro ein, Platz zwei erhält 1.000 Euro. Die beiden dritten Plätze erhalten je 500 Euro.

Wo gibt es Tickets?

Der SHFV bietet sowohl Gruppen- als auch Einzeltickets an (siehe QR-Code). Einzeltickets sind darüber hinaus bei den Kieler Famila-Märkten und bei Citti erhältlich. Zudem wird am 11. Januar von 9 bis 12 Uhr eine Tageskasse geöffnet sein.

Wann fand das Turnier das letzte Mal statt?

Zuletzt fand das Turnier 2013 statt – damals noch als Einladungsturnier. Den Titel holte der damalige Bundesligist

Turbine Potsdam, der sich im Finale vor 3.600 Zuschauer*innen gegen den FCR Duisburg mit 3:0 durchsetzen konnte. Als beste Spielerin des Turniers wurde die ehemalige Nationalspielerin Nadine Keßler ausgezeichnet.

Warum wird der LOTTO NORDCUP 2026 wieder eingeführt?

Der Frauen- und Mädchenfußball hat innerhalb des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes einen großen Stellenwert. Dies wird nicht zuletzt im Strategiekonzept für den Frauen- und Mädchenfußball sichtbar. Somit ist es die logische

Holstein Kiel:

Die Holstein Women stehen zur Winterpause auf Platz eins in der Regionalliga Nord. Mit 43 Toren weist das Team von Stefan Fischer die beste Offensive der Liga vor. Gefährlichste Torschützin ist Kira Hasse (Foto, 13 Tore). Zudem gewannen die Kielerinnen im Sommer den SHFVLOTTO-Pokal – und wollen in dieser Saison den Titel verteidigen. Holstein ist einer der Topfavoriten auf den LOTTO NORDCUP 2026.

Konsequenz, das Turnier nach dem LOTTO MASTERS wieder aufleben zu lassen und den besten Fußballteams des Landes eine große Bühne zu bieten. Der LOTTO NORDCUP soll unter den gleichen Rahmenbedingungen wie beim MASTERS stattfinden – inkl. Einlaufzeremonie mit Pyroshow, der Schleswig-Holstein-Hymne live gesungen von Susan Albers sowie den Ehrungen der besten Spielerinnen des Turniers. ■

IF Stjernen Flensborg:

IF Stjernen Flensborg überrascht mit den guten Leistungen in dieser Spielzeit. Im vergangenen Jahr als Aufsteiger noch im Tabellenmittelfeld, spielt man in dieser Saison in der VR-Banken Oberliga ganz oben mit. Der Schlüssel des Erfolges ist die stabile Defensive. In zehn Spielen musste Torhüterin Milena Vanselow erst fünf-mal hinter sich greifen. Zudem steht das Team von Cheftrainer Henrik Nissen im Halbfinale des SHFV-LOTTO-Pokals.

SV Henstedt-Ulzburg:

Nicht zuletzt dank des im Sommer verpflichteten Trainers Artur Wilk hat der SV Henstedt-Ulzburg wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Der SVHU steht zur Winterpause auf Rang drei der Regionalliga Nord – und hat noch alle Chancen auf die Meisterschaft. Torjägerin Indra Hahn ist nach ihrer schweren Knieverletzung zurück, erzielte bereits neun Treffer. Kapitänin Malin Hegeler (Foto) hält die Defensive zusammen. Im Spätherbst strauchelte das Team zwar etwas, was die Ergebnisse angeht, will aber auch in der Kieler Arena wieder voll angreifen.

Eichholzer SV:

Der Eichholzer SV knüpft in der laufenden Spielzeit an die starken Leistungen der Vorsaison an. Cheftrainer Hanifi Demir hat aus dem Aufsteiger in der VR-Banken Oberliga ein Spitzenteam geformt, das mit einer mutigen, offensiven Spielweise daherkommt. Ein Beleg: Mit Chiara-Sophie Silberstorff (13 Tore), Anna Nunold (10) und Benthe Radden (9) stehen gleich drei Eichholz-Spielerinnen unter den Top-5 der aktuellen Torschützenliste der höchsten Spielklasse in Schleswig-Holstein. Eichholz könnte auch in der Wunderino Arena die Konkurrenz überraschen.

SSC Hagen Ahrensburg:

Der SSC Hagen Ahrensburg dominiert die VR-Banken Oberliga. Zehn Spiele, zehn Siege lautet die eindrucksvolle Bilanz des Teams von Cheftrainer Marc Mandel. In der Vorsaison scheiterte man hauchdünn am Aufstieg in die Regionalliga Nord. In diesem Jahr folgt ein neuer Anlauf. Besonders beeindruckend ist die stabile Defensive der Ahrensburgerinnen um die Kapitänin und SHFV-Fußballerin des Jahres 2024 Fenja Bannach (Foto). In der laufenden Saison kassierte man erst vier Gegentreffer.

Kieler MTV:

Mit zahlreichen Fans im Rücken und einem Sondertrikot tritt der Kieler MTV beim LOTTO NORDCUP an. Die Qualifikation schien nach einem komplizierten Saisonstart für den Regionalliga-Absteiger schon fast außer Reichweite, doch ein beeindruckender Schlussspurt verschaffte den Kielerinnen noch Platz vier in der VR-Banken Oberliga. Prunkstück des KMTV ist die Offensive um Top-Torschützin Hannah Östermann (16 Tore).

LOTTO MASTERS 2026:

Verteidigt der SV Todesfelde seinen Titel?

Vorhang auf für das erste große Highlight des schleswig-holsteinischen Fußballkalenders 2026: Das LOTTO MASTERS steigt am Samstag, 10. Januar, in der Wunderino Arena in Kiel. Der SV Todesfelde geht als amtierender Titelträger ins Turnier und will den Pokal wieder mit nach Hause nehmen. Doch die Konkurrenz wittert ihre Chance.

Seit dem 17. November wissen die Teams, auf wen sie in der Vorrunde treffen. Im Haus des Sports in Kiel wurden die Vorrundengruppen ausgelost. Maik Hintze, Marketingleiter von LOTTO Schleswig-Holstein, zog die Lose und blickte mit einer großen Portion Begeisterung auf das Traditionsturnier, das am 10. Januar 2026 in der Kieler Wunderino Arena zum 26. Mal stattfinden wird. „Mit dem LOTTO MASTERS haben wir in Schleswig-Holstein ein Turnier, um das uns die Fußballfans in ganz Deutschland beneiden. Die Gruppenkonstellation verspricht ein spannendes Turnier“, sagte Hintze.

Auch Sönke Anders, SHFV-Vizepräsident Spielbetrieb, war bei der Auslosungsveranstaltung vor Ort. Er unterstrich die Bedeutung des LOTTO MASTERS für den schleswig-holsteinischen Fußball. „Das MASTERS ist für den SHFV ein absolutes Aushängeschild. Es zeigt Jahr für Jahr, wie vielfältig, leidenschaftlich und lebendig unser Fußball in SchleswigHolstein ist. Ich erwarte ein tolles Turnier ohne Verschnaufpausen“, so Anders.

Die Auslosung verspricht bereits in der Frühphase des Turniers Spannung pur: So kommt es in Gruppe A bereits in der Gruppenphase zum Lübecker Stadtduell zwischen dem 1. FC

Phönix und dem VfB. Dazu gesellen sich der Heider SV und mit dem VfR Neumünster das einzige Team, das im Vergleich zum Vorjahr neu dabei ist. Die „Veilchen“ nehmen erstmals seit 2017 wieder am LOTTO MASTERS teil.

In Gruppe B kommt es zwischen Holstein Kiel II (sechs Siege) und dem SC Weiche Flensburg 08 (fünf Siege) zu dem Duell zwischen dem Rekordsieger unter dem Kieler Hallendach und dem Team, das mit dem Rekordsieger nach Titeln gleichziehen könnte. Ebenfalls Teil der Gruppe B sind der erwähnte Titelträger des SV Todesfelde und der SV Eichede – beides Top-Mannschaften aus der Flens-Oberliga.

TV-Tipp: Wer am 10. Januar nicht live in der Halle dabei sein kann: Das Turnier wird live und in voller Länge im Stream auf www.shz.de übertragen. ■

VfB Lübeck

VfR Neumünster Gruppe A

1. FC Phönix Lübeck

Heider SV

Gruppe B

Holstein Kiel

SC Weiche Flensburg 08

SV Eichede

SV Todesfelde

Maik Hintze (li.) und Sönke Anders präsentieren die Vorrundengruppen des LOTTO MASTERS 2026.

VfB Lübeck:

Nach kompliziertem Saisonstart hat sich der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord stabilisiert. Das Team von Guerino Capretti ist Teil eines ausgeglichenen Mittefelds. Mit Antonio Verinac (Foto) verpflichtete man im Sommer einen treffsicheren Angreifer (12 Saisontore), der mehr als ein Drittel aller VfB-Treffer im Alleingang erzielte. Der amtierende SHFV-LOTTO-Pokalsieger will beim MASTERS mit einer jungen, hungrigen Mannschaft auftrumpfen.

Holstein Kiel II:

Nach dem Regionalliga-Abstieg im Sommer hielt Holstein Kiel an Cheftrainer Willi Weiße (Foto) fest. An Spieltag eins kassierte man eine herbe 1:5-Pleite bei Kilia Kiel, doch fortan stabilisierten sich die Jungstörche sukzessive. Treffsicherster Torschütze ist in der laufenden Saison Louis Köster, der bereits bei den Profis traf. Beim LOTTO MASTERS will man endlich wieder die Gruppenphase überstehen – das gelang zuletzt 2018.

1. FC Phönix Lübeck:

Der 1. FC Phönix Lübeck ist auch zur Winterpause in den Top-5 der Regionalliga Nord zu finden. Nach einem größeren personellen Umbruch im vergangenen Sommer hat Cheftrainer Christiano Adigo es wieder geschafft, eine Mannschaft zu formen. Ein Highlight aus Phönix-Sicht: Im Stadtduell besiegte man den VfB Lübeck mit 2:0. Zudem hat Phönix bereits das Finalticket für den SHFV-LOTTO-Pokal sicher.

Heider SV:

Diesen gewann man zuletzt 2024. Die Trophäe des LOTTO MASTERS fehlt jedoch bisher in der Vitrine – noch

SC Weiche Flensburg 08:

Im September präsentierte der SC Weiche Flensburg mit Tim Wulff (Foto) einen neuen Cheftrainer, der auf Torsten Fröhling folgte. Mit Wulff gelang nach schwachem Saisonstart die Trendwende. Der 5:3-Heimsieg gegen Tabellenführer SV Meppen hat gezeigt, was mit dieser Mannschaft möglich ist, doch fehlt auch unter Wulff noch die Konstanz. Beim 26. LOTTO MASTERS will man an die starken Vorstellungen der Vorjahre anknüpfen und den sechsten Turniersieg einfahren.

Der Heider SV ist auch in der laufenden Saison wieder in der Spitzengruppe der Flens-Oberliga zu finden. Nachdem man im Sommer in der Aufstiegsrunde nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Regionalliga verpasste, ist das keine Selbstverständlichkeit, schließlich musste Chefcoach Markus Wichmann die Enttäuschung seiner Spieler aus den Kleidern schütteln. Zudem fehlt mit Mika Kieselbach (Foto) ein entscheidender Eckpfeiler im Offensivspiel aufgrund einer schweren Knieverletzung.

SV Eichede:

Der SV Eichede knüpft in der laufenden Spielzeit sportlich an die starken Leistungen der Vorjahre an. Dabei hatte auch Cheftrainer Paul Kujawski (Foto) personelle Abgänge zu verkraften. Doch auch in neuer Besetzung ist der SVE das defensivstärkste Team der Liga, präsentiert sich enorm diszipliniert und hat mit Jens Nicolas Wollesen einen Top-Torschützen verpflichtet, der durchaus zu überraschen weiß.

SV Todesfelde:

Der gelb-blaue Block in der Kieler Arena war 2025 wieder im Ausnahmezustand, als Falk Schmidt das alles entscheidende Tor erzielte und den zweiten MASTERS-Titel einbrachte. Auch 2026 dürfte „Tofe“ wieder ein Wörtchen mitsprechen, wenn es um den Titel geht. Nach dem Regionalliga-Abstieg hat Chefcoach Björn Sörensen das Team wieder zu einer Spitzenmannschaft in der Flens-Oberliga geformt. Zur Winterpause steht man mit sieben Zählern Vorsprung auf Rang eins – auch dank der 15 Treffer von Top-Torschütze Morten Liebert (Foto).

VfR Neumünster:

Danny Cornelius hat den VfR Neumünster zurück in sichere Fahrwasser gebracht. Im Sommer rettete man noch am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Flens-Oberliga. In der laufenden Saison stand man am Ende der Hinrunde auf Rang fünf, womit die Neumünsteraner sich erstmals seit 2017 wieder für das LOTTO MASTERS qualifizierten. Ilir Serifi und Kastriot Alija (Foto) sind mit je acht Treffern die Top-Torschützen der Lila-Weißen.

DANKE, LOTHAR!

Ein Leben für den Fußball –und über 700 Einsätze im DFB-Mobil

Wenn Lothar Rath heute über die Landstraßen Schleswig-Holsteins fährt, dann ist jeder Kilometer auch ein Stück Erinnerung. Am 17. April 2012 begann alles mit einer kleinen Trainingseinheit an der Grundschule Fleckeby. Damals ahnte er nicht, dass aus diesem ersten Besuch eine Reise werden würde, die ihn zu mehr als 700 Einsätzen führen sollte.

In den vergangenen 13 Jahren wurde Lothar zu einer Ikone, wenn es um das DFB-Mobil geht. Hier bieten Trainerinnen und Trainer des SHFV kostenlose Demo-Trainings an und stellen modernste Trainingsmethoden vor – in Vereinen, aber auch in Schulen und Kindergärten.

Hunderte Teamer *innen waren seither im DFB-Mobil, das seit 2009 durch Schleswig-Holstein rollt, im Einsatz. Doch Lothar war die Konstante, die immer wieder zur Stelle war, auch bei personellem Engpass aushalf. Lothar wurde für mehrere Meilensteine offiziell

geehrt. Und nun, mit 78 Jahren, begibt er sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Im Juni 2025 wurde Lothar für seinen 700. DFB-Mobilbesuch geehrt. Dieser brachte ihn zurück an die Baukampfbahn im Kieler Stadtteil Gaarden, wo er die F- und E-Junioren des TuS trainierte und früher selbst einmal fuß ballerisch aktiv war.

Allgemein lebt die Geschichte von Lothar Rath von Begegnungen. Be gegnungen wie seinem 555. Besuch in der Jugendanstalt Schleswig, wo engagierte junge Fußballer hinter hohen Mauern zeigten, wie stark Fußball verbinden kann. Oder

Lothar Rath gibt während einer Trainingseinheit Anweisungen.

Lothar Rath vor dem DFB-Mobil: Er fuhr weit über 700 Einsätze.

Begegnungen während Reisen, die zu echten Abenteuern wurden, wie etwa die Touren nach Sylt, Föhr oder Amrum, die morgens um sechs begann und bis spät abends dauerte. Zu gerne erinnert sich Lothar an drei Trainingseinheiten am Tag auf Amrum bei den Bambini, C- und F-Junioren, bei Sonne und Wind, an begeisterte Kinder, an das Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben.

Lothars Einsatz ging beim DFB-Mobil weit über Training hinaus. Er beriet Trainer*innen und gab Impulse. Er hörte zu und entflammte das Feuer für den geliebten Fußballsport. Lothar brachte den Kindern bei, wie man ein Tor schießt und wie sie gemeinsam im Team erfolgreich sind. Er ermutigte Trainer*innen, auch mal neue Wege einzuschlagen und warb immer wieder dafür, dass Fußball vor allem Freude am Spiel bedeutet.

Sein letzter Einsatz am 30. Oktober 2025 führte ihn zum SC Rothenhausen. Wie Lothar selbst zugibt, habe er den Standort des kleinen Vereins aus dem Kreis Segeberg zuerst auf der Landkarte suchen müssen. Eine letzte DFB-Mobil-Fahrt, die wie ein Symbol daherkommt: Denn egal wie abgelegen, wie unbekannt ein Ort war –

Lothar war immer da. Auf Lothar war Verlass. Und Lothar hat immer etwas hinterlassen.

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband dankt Lothar Rath für seinen unermüdlichen Einsatz. Lothar füllte das DFB-Mobil mit Leben und hinterlässt nach 730 Einsätzen tiefe Spuren. Danke, Lothar! ■

Jetzt das DFB-Mobil für 2026 anfragen:

Mit Freude am Fußball: Lothar Rath (li.) während eines Besuchs an einer Grundschule.

Und das sagen Lothars Wegbegleiter:

Paul Musiol

Abteilungsleitung Qualifizierung

„Lothar hat in all den Jahren das Projekt DFBMobil entscheidend mitgeprägt. Er hat durch einen unermüdlichen Einsatz geglänzt: Keine Fahrtstrecke war ihm zu weit, kein Wetter zu kalt. Mit seinen über 700 Einsätzen genießt er nicht nur im SHFV, sondern auch bundesweit ein hohes Ansehen. Seine bereichernde sowie engagierte Art wird uns fehlen und ich wünsche ihm alles Gute für seine Zukunft!“

Mats Vogler

DFB-Mobil-Koordinator

„Ich habe Lothar Ende 2019 beim Beginn meiner Tätigkeit als DFB-Mobil-Teamer kennengelernt und war direkt fasziniert von seinem Einsatz und seiner Leidenschaft für den Fußball und speziell für das DFB-Mobil. In meinen Jahren als Teamer bin ich immer sehr gerne mit ihm zusammen zu den Vereinen gefahren. In meiner Funktion als DFB-Mobil-Koordinator kann ich ihm nur unendlich dafür danken, was er mit seiner riesigen Anzahl an DFB-Mobil-Besuchen für das DFB-Mobil geleistet hat. Ich wünsche ihm für die Zukunft nur das Beste und freue mich, ihn vielleicht ab und zu auf den Fußballplätzen in Schleswig-Holstein wiederzusehen!“

Henning Graw

ehem. DFB-Mobil-Koordinator

„‘Guter Rath ist teuer‘, ‚Kommt Zeit, kommt Rath‘ –wir haben uns schon vor KI an Wortspielen versucht, die den Stellenwert von Lothar als Teamer des DFB-Mobil-Teams in Schleswig-Holstein unterstreichen sollten. Da wurden auch schon mal private Termine verschoben oder abgesagt, damit ein DFB-Mobil-Termin nicht ausfallen muss. Und die Rückmeldungen der Vereine sprechen Bände. Man kann sich das DFB-Mobil-Team nicht ohne ihn vorstellen, weil er gefühlt jeden Verein in Schleswig-Holstein besucht hat und immer da war, wenn es personell eng wurde. Niemand hat das DFB-Mobil und die Außendarstellung so sehr geprägt, wie Lothar!“

DFB-Mobil-Teamer

„Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz! Jeder Einsatz mit dir hat Spaß gemacht, nicht nur wegen deiner angenehmen Art, sondern auch wegen deiner unzähligen Anekdoten aus deiner beruflichen Vergangenheit. So waren selbst die Stunden auf dem Autozug nach Sylt ihre Zeit wert! Jetzt ist aber nun mal wirklich an der Zeit, deine Pensionierung vollumfänglich zu genießen!“

DIE FUTSAL LANDESLIGA

SH 2025/2026 ist gestartet

Die Teams von UT Kiel und dem MTV Dänischenhagen gedachten in einer Schweigeminute am zweiten Spieltag Fabian Thiesen.

Am ersten Spieltag standen sich in Spiel 1 das Team der SG Futsal Neumünster (SV Tungendorf) und das Team von UT Kiel gegenüber. Nach einer deutlichen Halbzeitführung (7:1) schienen die Kicker vom Professor-PetersPlatz schon wie der sichere Sieger. Doch eine deutliche Leistungssteigerung der Neumünsteraner brachte noch einmal richtig Spannung und zeigte gleich zu Beginn, was den Futsal-Sport ausmacht. Spannung bis zur letzten Sekunde: Am Ende siegte das Team von UT Kiel mit 9:6.

Das zweite Spiel war dann die Neuauflage des letztjährigen Finales und die Begegnung der zwei letzten Sieger der Futsal Landesliga, dem Suchsdorfer SV und dem Kieler MTV. Beide Teams hätten an diesem Tag eigentlich in der Verbandsliga Nord am Westring aufeinandertreffen sollen, doch der einkehrende Winter ließ die Begegnung ausfallen. So konnten sich beide Teams in der Halle messen. Der Suchsdorfer SV konnte dabei die Leistung des Vorjahres noch nicht wiederholen und musste sich am Ende 3:9 geschlagen geben.

Die Futsal-Landesliga findet sonntags im Sportforum der CAU Kiel statt.

Am Samstag, 30. November, ist in Kiel die FutsalLandesliga 2025/26 gestartet. Mit dem amtierenden Titelträger vom Kieler MTV, VfB UT Kiel, dem Suchsdorfer SV, MTV Dänischenhagen und SVT Neumünster spielen insgesamt fünf Mannschaften um den Titel. Gespielt wird zunächst in einer einfachen Punktrunde, anschließend steigen die Halbfinals und das Endspiel. Alle Spiele finden im Sportforum der Uni Kiel statt und können kostenlos besucht werden.

Zu Beginn beider Spiele an Spieltag zwei gab es jeweils eine Schweigeminute - anlässlich unseres verstorbenen Kollegen und Freundes Fabian Thiesen, der den Futsal-Sport in Schleswig-Holstein maßgeblich prägte. Die Schweigeminuten wurden von Andy Watzlawczyk, Vorsitzender des Ausschusses für Freizeit- und Breitenfußball, und Jan Hencke angekündigt. Danke für die Teilhabe der Schiedsrichter sowie der Teams!

Sportlich konnte SG Futsal Neumünster überzeugen und mit 8:1 gegen den Suchsdorfer SV gewinnen. UT Kiel gewann mit 9:4 gegen MTV Dänischenhagen und war damit zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses Tabellenführer. ■

Zum Spielplan der Futsal Landesliga SH 2025/26:

Begrüßung vor der Wiederauflage des Vorjahresfinales: Der KMTV besiegte den Suchsdorfer SV.

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„NOCH MEHR JUNGE MENSCHEN ERREICHEN“

Junges Präsidium hat sich 2025 neu aufgestellt

KICK MOL!: Moin Jenny, moin Janik. Seit dem vergangenen Verbandstag gibt es eine neue Struktur im Jungen Präsidium. Was hat sich seitdem getan?

Jenny Anthony: Während Janik, Linus und ich bereits in der ersten Legislaturperiode tätig waren, kamen mit Sophia und Neels zwei neue Gesichter dazu. Wir haben das Gremium insgesamt deutlich schmaler besetzt, um enger und effektiver zusammenzuarbeiten.

Janik Brückner: Wir sind als neues Team unglaublich schnell zusammengewachsen. Die Entscheidung, keine Beisitzerinnen und Beisitzer mehr zu haben, sondern unsere stellvertretende Vorsitzende stärker in die Verantwortung zu nehmen, war absolut richtig. Wir haben eine tolle Dynamik im Team, die einfach Spaß macht und uns nach vorne bringt.

KICK MOL!: Das Junge Präsidium gibt es seit 2022. Wie fällt Euer Fazit der ersten Legislaturperiode aus?

Janik Brückner: Auf der positiven Seite steht, dass wir im Verband angekommen sind und die Strukturen sehr gut verstehen. Wir werden wahrgenommen und konnten bereits Nachwuchstalente aktiv einbinden. Ein großes Beispiel dafür ist die Platzierung von Sebastian Koch im Sportgericht. Darauf sind wir wirklich stolz!

Jenny Anthony: Das Highlight in dieser Zeit war aus meiner Sicht das Netzwerktreffen der Fußballheld*innen, welches wir 2024 als Junges Präsidium organisierten. Auch, wenn ich mir von der ersten Amtsperiode vielleicht noch etwas mehr erhofft hatte, können wir sehr stolz dar-

Aus vier Vorsitzenden und sechs Beisitzenden wurden zwei Vorsitzende und drei stellvertretende Vorsitzende: Das Junge Präsidium im SHFV hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Vorsitzenden Jenny Anthony und Janik Brückner erklären, wie sie die erste Amtszeit bewerten und was in den kommenden Monaten geplant ist.

auf sein, den Grundstein für junges Engagement im SHFV gelegt zu haben.

KICK MOL: Im Präsidium habt ihr als einziges Gremium doppeltes Stimmrecht. Inwieweit gelingt es euch, eure Themen zu platzieren?

Jenny Anthony: Dieser besonderen Rolle sind wir uns natürlich bewusst. Auch, wenn wir damit allein keine Mehrheit bilden können, haben wir die Möglichkeit, klare Zeichen zu setzen und die junge Stimme im höchsten Gremium des SHFV zu erheben.

Janik Brückner: Der offene und konstruktive Austausch steht im Vordergrund. Wir können unsere Themen stets transparent einbringen und profitieren gleichzeitig von den Erfahrungen, Perspektiven und Impulsen der Präsidiumsmitglieder.

KICK MOL!: Was sind konkrete Ziele und Ideen, die ihr in den kommenden Jahren umsetzen wollt?

Janik Brückner: Wir möchten das Engagementfestival dauerhaft im Verband etablieren und jedes Jahr weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, darüber noch mehr junge Menschen zu erreichen und für ein Engagement im Verband zu begeistern.

Jenny Anthony: Wir wollen die dort gewonnenen Erkenntnisse für unsere Arbeit nutzen und damit stets in Entwicklung bleiben. Darüber hinaus steht auch die digitale Vernetzung junger Engagierter im Fokus. ■

Bilden das Junge Präsidium: (v.l.) Linus Krebs, Jenny Anthony, Janik Brückner, Sophia Blum und Neels Hellmann.

ENGAGEMENTFESTIVAL FEIERT erfolgreiche Premiere

Ein starkes Netzwerk: die Teilnehmer*innen beim Engagementfestival 2025.

Rund 30 Teilnehmende zwischen 16 und 30 Jahren fanden am letzten November-Wochenende den Weg in den Uwe Seeler Fußballpark nach Malente. In vier abwechslungsreichen Workshops konnten sie neue Perspektiven gewinnen und sich ausprobieren: Gina Kappes bot am Samstag intensive Einblicke in die Persönlichkeits- und Werteentwicklung, bevor Dajinder Pabla spannende Türen in die Welt des Schiedsrichterwesens öffnete.

Am Sonntag ließ Lea Schulz mit „Serious Lego Play“ alle Lego-Herzen höherschlagen und Tobias Nehren rundete die Veranstaltung mit dem neuen SHFV-Trainingskonzept ab. Ein besonderes Highlight waren die Besuche von Sabine Mammitzsch (SHFV-Vizepräsidentin Diversität und Gleichstellung) und dem SHFV-Präsidenten Uwe Döring. Beide nahmen sich jeweils Zeit für Fragen, Gespräche und direkten Austausch.

Was durfte bei den Fußballbegeisterten natürlich auch nicht fehlen? Selber spielen! An beiden Tagen wurde in der Halle mit viel Leidenschaft gekickt, gezaubert und gelacht. Die Mischung aus Input, Austausch und Bewegung machte das Festival zu einer rundum gelungenen Premiere, die Lust auf mehr macht. Der Termin für 2026 steht bereits: der 28. und 29. November 2026 Das Junge Präsidium freut sich auf bekannte und neue Gesichter!

Wer sind wir eigentlich? Das Engagementfestival startete mit Kennenlernspielen.

Am 22. und 23. November 2025 fand das erste Engagementfestival des SHFV statt – und die Premiere hätte kaum gelungener sein können. Ziel der neuen Veranstaltung war es, junge engagierte Menschen aus ganz Schleswig-Holstein zusammenzubringen, ihnen Raum zum Austausch zu geben und zu erfahren, was sie bewegt.

Auch die stellvertretenden Vorsitzenden zeigen sich zufrieden:

“Sophia Blum: „Wie schnell aus Fremden eine richtige Gemeinschaft werden kann, hat das Wochenende gezeigt. Vor allem das freie Kicken, die Spielerunden am Abend oder die vielen ehrlichen Gespräche haben dazu beigetragen! Sowas wirkt noch lange nach und macht Lust auf mehr.“

Neels Hellmann: „Die Bandbreite der Workshops hat das Engagementfestival besonders gemacht! Dabei wurde spürbar, wie sehr solche Angebote junge Engagierte stärken und miteinander verbinden.“

Linus Krebs: „Das Engagementfestival 2025 war einfach eine richtig starke Veranstaltung – mit tollen Gästen, spannenden Impulsen und einer großartigen Stimmung.

Sabine Mammitzsch hat es schön gesagt: ‚Ehrenamt wärmt von innen.‘ Genau das hat man gemerkt, wenn so viele junge Menschen zusammenkommen, sich vernetzen und gemeinsam Lust auf Ehrenamt machen.“ ■

Lego Serious Play: Die Teilnehmer*innen stellen ihr perfektes Fußballstadion vor.

„DAS ZIEL IST DIE BUNDESLIGA“

Im vergangenen Sommer ist Alexander Roppelt als Schiedsrichterassistent in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Der 28 Jahre junge Lübecker spricht mit der KICK MOL!Redaktion über eine knifflige Entscheidung bei seinem Debüt, den Reiz des Assistenten, eine langjährige Freundschaft – und formuliert ein klares Ziel.

KICK MOL!: Moin Alexander! Dein Debütspiel in der 2. Bundesliga war ein echtes Traditionsduell – Eintracht Braunschweig gegen Arminia Bielefeld. Wie groß war die Aufregung?

Alexander Roppelt: Das Eintracht-Stadion kannte ich vorher nur aus dem Fernsehen. Es war etwas unwirklich: Plötzlich steht man da selbst, bereitet sich auf das Spiel vor, checkt die Verbindung mit Sportcast und dem VAR. Doch auch wenn das alles neu für mich war, war ich durch die Einsätze in der dritten Liga vorbereitet.

KICK MOL!: Mit welchem Gefühl bist du nach Abpfiff vom Platz gegangen? Es gab ja mindestens eine knifflige Szene, bei der du gleich voll da sein musstest ...

Alexander Roppelt: Es war eine sehr gute Performance

von uns als Schiedsrichter-Team insgesamt. Da gehört jeder Baustein dazu – vom Vierten Offiziellen bis hin zu Patrick (Schwengers, d.Red.) als Chef. Mit meinem Auftritt bin ich ebenfalls zufrieden. Ich habe eine mutige, aber sehr gute Abseitsentscheidung getroffen, es hat alles gepasst.

KICK MOL!: Beim vermeintlichen 1:0 des Heimteams hast du die Fahne gehoben. Was ist dir durch den Kopf gegangen, als der VAR die Situation überprüft hat?

Alexander Roppelt: In dem Moment kam der Impuls aus Köln, dass die Abseitssituation sehr knapp war und der Check etwas länger dauern würde. Klar habe ich auf den besten Ausgang gehofft, dass meine Wahrnehmung richtig war. Als die Bestätigung kam, war das ein zweiter Glücksmoment – ähnlich wie bei einem Fußballer, der eine

Alexander Roppelt (hier 2022 im Einsatz) ist der Sprung von der Kreis- in die 2. Bundesliga gelungen.

gute Aktion oder vielleicht sogar ein Tor geschossen hat. Das euphorisiert nochmal für die weitere Spielleitung.

KICK MOL!: Im Sommer bist du von der 3. Liga in die 2. Bundesliga aufgestiegen – ein großer Unterschied?

Alexander Roppelt: Das Tempo ist ein anderes, die Handlungsabläufe sind schneller. Natürlich kommt der VAR hinzu, auch wenn er nur Backup ist. Das Drumherum ist in der 3. Liga aber ebenfalls beeindruckend: Da gab es Dresden und Bielefeld, da gibt es weiterhin 1860 München oder Rot-Weiss Essen. Da gibt es stimmungsvolle Stadien, wodurch man auf die 2. Bundesliga gut vorbereitet wird.

KICK MOL!: Bei deinem Debüt waren mit Patrick Schwengers und dir erstmals zwei Schiedsrichter aus dem KFV Lübeck gemeinsam in der 2. Bundesliga im Einsatz.

Alexander Roppelt: Gemeinsam mit Patrick das Spiel zu leiten, war für mich sehr besonders. Wir waren schon zusammen in der Verbandsliga unterwegs, haben gemeinsam den Regionalliga-Aufstieg miterlebt. Auch in der 3. Liga waren wir in einem Gespann im Einsatz. Dann ist er zuerst aufgestiegen, ich bin nun nachgekommen. Wir sind auch privat sehr gut befreundet. Ganz klar: Das gibt einem ein gutes Gefühl, das gewisse Extra an Vertrauen.

KICK MOL!: Du hast dich auf die Rolle des Schiedsrichterassistenten spezialisiert. Was macht für dich den Reiz dieser Rolle aus?

Alexander Roppelt: Die Präzision und der Teamgedanke! Als Schiedsrichterassistent ist die große Kunst, zu erkennen, wann der Schiedsrichter als Gesamtverantwortlicher deine Unterstützung benötigt. Das Gespür dafür zu haben, die eigene Perspektive im richtigen Zeitpunkt einzubringen, finde ich spannend. Und dann geht es darum, die Szenen im Team gemeinsam zu lösen.

Hauchdünne Abseitsentscheidung beim Debüt: Der Braunschweiger Stürmer steht minimal in der verbotenen Zone. (Quelle: Sportcast)

KICK MOL!: Inwieweit hat sich deine Vorbereitung auf die Spiele geändert?

Alexander Roppelt: Durch die Spezialisierung als Schiedsrichterassistent habe ich das Training umgestellt, bin eher im Sprint- als im Ausdauertraining. Da geht es mehr um kurze und intensive Belastungen. Die Spielvorbereitung ist an sich nicht anders, auch wenn die Auswertungen mit den Informationen zu den Mannschaften, die uns zur Verfügung gestellt werden, detaillierter sind.

KICK MOL!: Eine Frage, die sich vermutlich jeder Fußballfan einmal gestellt hat: Wie gelingt es, hauchdünne Abseitsentscheidungen zuverlässig zu fällen? Ein Auge am Ball und ein Auge auf der Abseitslinie?

Alexander Roppelt: (lacht) Zum einen kommt es auf das Stellungsspiel an, also wirklich auf Höhe des vorletzten Verteidigers zu sein. Da reichen schon 10-20 Zentimeter Versatz, dass sich die Situation verändert. Und zum anderen geht es um Fußballverständnis, ein gewisses Gefühl für das Spiel.

KICK MOL!: Im Sommer hast du den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Der nächste Schritt ist ...

Alexander Roppelt: ...die Bundesliga! Erst einmal gilt es für mich, in der 2. Bundesliga anzukommen, Woche für Woche Leistung zu bringen und mich zu beweisen – egal an welchem Spielort, bei welcher Paarung. Natürlich ist es entscheidend, dass wir Schiedsrichter im Team vor Ort gemeinsam funktionieren und die richtigen Entscheidungen treffen. Aber klar: Mittelfristig ist mein Ziel die nächsthöhere Spielklasse.

KICK MOL!: Abschließend: Was würdest du jungen Schiedsrichter*innen raten, die ebenfalls das Ziel haben, ambitioniert zu pfeifen?

Alexander Roppelt: Immer weitermachen, Vollgas geben, sich Ziele setzen. Auch wenn dir mal Steine in den Weg gelegt werden, gilt es, sich nicht davon abbringen zu lassen, sondern genau an diesen Zielen weiterzuarbeiten. Es läuft nicht immer alles nach Plan. Aber ich glaube daran: Wenn man alles gibt, dann erreicht man seine Ziele. ■

Alexander Roppelt ist als Schiedsrichterassistent der Sprung in die 2. Bundesliga gelungen.

JETZT BEWERBEN um die Sepp-Herberger-Awards 2026!

Die Ausschreibung für die Sepp-Herberger-Awards 2026 ist gestartet. Ab sofort können sich Fußballorganisationen, Einzelpersonen und Justizeinrichtungen für die renommierte Auszeichnung bewerben. Am 16. März 2026 werden die Preisträgerinnen und Preisträger in Wolfsburg geehrt.

Bei den Sepp-Herberger-Awards werden auch 2026 wieder herausragende Aktivitäten und Projekte geehrt.

100.000 Euro Preisgeld warten auf herausragende Aktivitäten in den Bereichen: Handicap-Fußball, Resozialisierung von Strafgefangenen und Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Zusätzlich wird in der Kategorie „Sozialwerk“ in Erinnerung an Fußball-Weltmeister Horst Eckel der „Horst-Eckel-Preis“ verliehen, mit dem ein Engagement für in Not geratene Fußballerinnen und Fußballer geehrt wird. Bewerbungsschluss ist Freitag, der 16. Januar 2026 (Ausschlussfrist).

„Inspirierende Beispiele aus der Fußballfamilie

sichtbar machen“

Alle Akteure des organisierten Fußballs (z. B. Fußballvereine, Einzelpersonen, Verbände, Schiedsrichter-Vereinigungen) und Justizeinrichtungen können über ein Online-Formular ihre Praxis-Beispiele einreichen, die sie im Jahr 2025 erfolgreich durchgeführt beziehungsweise begonnen haben.

In den Kategorien Handicap-Fußball, Resozialisierung sowie Schule und Verein werden jeweils drei Projekte mit einem Sepp-Herberger-Award ausgezeichnet – verbunden mit folgenden Preisgeldern:

1. Platz: 12.000 Euro

2. Platz: 8.000 Euro

3. Platz: 5.000 Euro

2025 übergab Bundestrainer Julian Nagelsmann höchstpersönlich einen Award.

In der Kategorie „Sozialwerk“ ist der „Horst-Eckel-Preis“ mit 12.500 Euro dotiert. Zusätzlich wird ein Sonderpreis an eine Fußball-Stiftung (12.500 Euro) verliehen.

Die Auswahl der elf Preisträgerinnen und Preisträger obliegt den Stiftungsgremien. „Mit den Sepp-Herberger-Awards zeichnen wir Menschen aus, die sich im Sinne unserer Stiftung engagieren und mit ihrem Einsatz beispielsweise diejenigen unterstützen, die Hilfe benötigen“, erklärt DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert, Vorsitzender des Vorstands der DFB-Stiftung Sepp Herberger. „Wir möchten inspirierende Beispiele für die integrative Kraft des Fußballs sichtbar machen und freuen uns auf viele Bewerbungen.”

Liveübertragung auf #dabeiTV bei MagentaTV

Wertschätzend, unterhaltsam und emotional – so wird die Verleihung der Sepp-Herberger-Awards am 16. März 2026 in Wolfsburg. Prominente Persönlichkeiten aus Fußball und Gesellschaft ehren die Gewinnerinnen und Gewinner. Die Veranstaltung wird ab 20.15 Uhr live auf #dabeiTV bei MagentaTV übertragen. ■

Fotos: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger

Jetzt bewerben:

PROMATEUR

Das erste Managerspiel für den Amateurfußball

Ab sofort auch für die SHFV-Ligen verfügbar: der PROMATEUR-Fußballmanager.

PROMATEUR ist das erste offizielle Managerspiel für den Amateurfußball powered by FUSSBALL.DE! Tauche in die Welt des Amateurfußballs ein und manage dein eigenes Team aus echten Amateurspieler*innen. PROMATEUR verbindet reale Spiele und gelebte Fußballkultur im Amateurfußball mit Gamification und digitaler Interaktion. Nach erfolgreicher Testphase in Nordrhein-Westfalen ist die App ab sofort bundesweit verfügbar.

Als Coach deines eigenen Teams aus Amateurspieler*innen trittst du gegen deine Freunde an. Beim Teammanagement, Spieleranalysen oder auf dem Transfermarkt sind dein Wissen und taktisches Geschick gefragt, um gegen deine Freunde zu bestehen und dein Team zum Sieg zu führen.

Marktwert und Punkte basieren auf Algorithmus

Aktive Amateurspieler*innen erhalten nach jedem Spieltag mithilfe eines objektiven Algorithmus und basierend auf den offiziellen Daten von FUSSBALL.DE einen Marktwert und PROMATEUR-Punkte zugeordnet. Dadurch bietet PROMATEUR den Amateurspieler*innen eine einmalige Bühne, ihre Leistungen digital in der App zu präsentieren und das Spielerlebnis durch die eigenen Erfolge auf dem Spielfeld aktiv mitzugestalten. Steigere deinen Marktwert oder packe den Sprung in die PROMATEUR-Top 11 der Woche!

Erfolgreicher Test im Westdeutschen Fußballverband

In den letzten drei Monaten wurde die App bereits im Zuge eines Pilotprojekts in den Staffeln der Fußballverbände Nieder-

rhein, Mittelrhein und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen genutzt. Nach erfolgreichem Testlauf wird die App nun bundesweit für alle Staffeln von den Regionalligen abwärts der Männer und Frauen verfügbar sein – auch also in Schleswig-Holstein. Hiervon ausgenommen sind die Staffeln des Bayerischen Fußball-Verbands.

Opt-out-Möglichkeit für Spieler*innen Wenn ihr Spieler*in seid und nicht Teil des Spiels sein möchtet, könnt ihr Widerspruch gegen die Nutzung Eurer Daten und die Erstellung eines Spielcharakters nach dem Vorbild eurer Person in der App PROMATEUR einlegen. Nach erfolgreicher Identitätsprüfung wird die DFB GmbH & Co. KG deinen Spielcharakter in der PROMATEUR-App schnellstmöglich daraus entfernen und die zugehörigen personenbezogenen Daten löschen. Dies erfolgt in der Regel innerhalb von drei Tagen. ■

Hier geht’s zum Download der App

Hier geht’s zum Opt-Out Formular

Licht für heute, Zukunft für morgen:

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Sie uns heute noch, um zu erfahren, wie energiesparendes Flutlicht Ihrem Sportverein zum doppelten Sieg verhilft –finanziell und sportlich!

DIE BESTEN TORJÄGER DER HINRUNDE

Marco Pajonk (li., hier im Achtelfinale des SHFV-LOTTOPokals) hat mit 33 die bisher meisten Tore der laufenden Saison erzielt.

Treffsicherster Torschütze ist derzeit Marco Pajonk. Der 34-Jährige wechselte im Sommer vom SV Todesfelde zum Verbandsligisten SV Azadi Lübeck und peilt mit seinem Team den Aufstieg in die Landesliga an. Sowohl für Azadi als auch für Pajonk persönlich läuft es aktuell herausragend. Die Lübecker führen klar die Verbandsliga Süd an, schossen bereits 114 Tore nach gerade einmal 18 Partien. Heißt: Mehr als 6-mal klingelt es durchschnittlich pro Partie im gegnerischen Kasten. Ganze 33 Treffer gingen dabei auf das Konto von Marco Pajonk. ■

Flens-Oberliga

15 Tore Morten Liebert (SV Todesfelde)

13 Tore Kjell Peeke Knaak (MTSV Hohenwestedt)

11 Tore Louis Köster (Holstein Kiel II)

Landesliga

22 Tore Marc Zeller (SSG Rot-Schwarz Kiel)

21 Tore Nico Empen (SC Weiche Flensburg 08 II)

19 Tore Tobias Zuth (TSB Flensburg)

Verbandsliga

33 Tore Marco Pajonk (SV Azadî Lübeck)

25 Tore Manuel Carvalho (SV Schackendorf)

24 Tore Torge Domeyer (SG L. Horn/Enge-Sande)

24 Tore Nick Petersen (TSV Rot-Weiß Niebüll)

Winterpause auf den Fußballplätzen in Schleswig-Holstein – Zeit zum Innehalten: Doch wer hat in der laufenden Saison im Ligabetrieb die meisten Treffer* erzielt? Eines scheint beim Blick auf die Zahlen sicher: Die Torjäger*innen waren auch 2025 zielsicher. Die KICK MOL!-Redaktion stellt die Top-3-Torschütz*innen vor – von der Oberliga bis zur Kreisklasse.

Kreisliga

22 Tore Gunnar Malte Hemerding (TSV Hattstedt II)

19 Tore Ramez Sulaeiman Alahmad (FC Kilia Kiel II)

19 Tore Monty Gutzeit (Eutin 08 II)

Kreisklasse A

26 Tore Nikolas Iatskevitch (SC Fortuna Wellsee)

23 Tore Malte Hehlert (Borussia 93 Rendsburg)

22 Tore Justin Iwohn (SZ Arlewatt)

Kreisklasse B

28 Tore Jonas Pöpelt (VfL Schwartbuck)

24 Tore Bennet Storm (TSV Neustadt)

24 Tore Lasse Jensen (1. FC Lola II)

Kreisklasse C

27 Tore Till Wernecke (SC Kellenhusen)

23 Tore Malte Ziesmer (TSV Lensahn II)

20 Tore Mumin Butkovic (STV Sörup v. 1911 III)

20 Tore Jonas Schermer (SV Heiligenstedt’kamp)

* Stand: 9. Dezember 2025

DIE BESTEN TORJÄGERINNEN DER HINRUNDE

Hannah Östermann ist treffsicher in der VR-Banken Oberliga unterwegs.

Mit jeweils 22 Toren führen Sascia Markstein vom MTSV Olympia Neumünster und Johanna Schmidt von der SG NieBar II das Torjägerinnenrennen in den schleswig-holsteinischen Ligen an. Das Besondere: Beide gehen in der Kreisklasse A Mitte/Ost auf Torejagd.

Sowohl die SG NieBar II (55 Tore) und MTSV Olympia Neumünster (42) präsentieren sich in dieser Saison treffsicher. Beide Vereine waren zuletzt aus der Kreisliga West abgestiegen und führen nun die Tabelle der Kreisklasse an, auf Platz 2 stehen die Neumünsteranerinnen um Top-Torschützin Markstein. Das Zugpferd der SG NieBar spielt in der VR-Banken Oberliga – der SV Nienkattbek, ein Verein in dem es keinen Männerfußball (mehr) gibt und dessen Zweitvertretung auch in der Kreisklasse zu überzeugen weiß.

In der VR-Banken Oberliga, der höchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse, führt die Kapitänin des Kieler MTV die Statistik an. Mit 16 Toren konnte Offensivspielerin Hannah Östermann die meisten Treffer erzielen. ■

VR-Banken Oberliga

16 Tore Hannah Östermann (Kieler MTV)

13 Tore Chiara-Sophie Silberstorff (Eichholzer SV)

12 Tore Vivian Philipkowski (SSC Hagen Ahrensburg)

Landesliga

18 Tore Runa Fuljahn (TSV Kropp)

14 Tore Sarah-Minoush Thode (FC Kilia Kiel)

11 Tore Anna Aschmutat (SV Henstedt-Ulzburg II)

Kreisliga

17 Tore Tom Przyklenk (TSB Flensburg)

16 Tore Leonie Lehwalder (SG PSV – Wiesharde)

12 Tore Lina Friedrich (SV Bönebüttel-Husberg)

12 Tore Christina Grummann (SG GWT/MTSV)

12 Tore Leonie Hinz (TSB Flensburg)

Kreisklasse A

22 Tore Sascia Markstein (MTSV Olympia Neumünster)

22 Tore Johanna Schmidt (SG NieBar II (9er))

18 Tore Kerstin Sievers (SG NieBar II (9er))

Keine Spielerin schoss in der laufenden Saison mehr Tore als Johanna Schmidt.

9 Tore Laetitia Mikolassek (Team Sylt) Kreisklasse B

15 Tore Dana Gersonde (SC Elmenhorst)

11 Tore Birke Springmann (FSG Wardersee)

Zwei besondere Ehrungsabende im KFV Rendsburg-Eckernförde EHRENAMT IM MITTELPUNKT

Würdigten das ehrenamtliche Engagement: die Teilnehmer*innen bei der Ehrungsveranstaltung am 14. November.

(Foto: Stefan Gerken / sh:z)

SHFV-Ehrenpräsident Hans-Ludwig Meyer (li.) und Robert Lohmann (re.) zeichneten Ernst Paasch mit der DFB-Verdienstnadel aus.

Der Kreisfußballverband (KFV) Rendsburg-Eckernförde hat im November gleich zweimal gezeigt, wie gelebte Wertschätzung aussieht: Mit zwei stimmungsvollen Ehrungsveranstaltungen im Schützenhof Groß Wittensee stand das Ehrenamt ganz bewusst im Scheinwerferlicht. Damit setzte der KFV ein starkes Zeichen dafür, wie Verbandsarbeit im Kreis wirken kann: nah an den Menschen, die den Fußball tragen.

Seit 2022 setzt der KFV mit seinen Ehrungsveranstaltungen Maßstäbe. Das Format ist ein Beispiel dafür, wie Anerkennung zeitgemäß und authentisch gestaltet werden kann: persönlich, wertschätzend und mit viel Raum für Geschichten der Engagierten. Besonders beeindruckend: Die Geehrten im Jahre 2025 stehen gemeinsam für rund 700 Jahre Engagement. Ein Wert, der zeigt, wie tief der Fußball in der Region verwurzelt ist.

„Hier stehen die Menschen im Mittelpunkt, die unseren Fußball Woche für Woche tragen“, sagt Robert Lohmann, Vorsitzender des KFV Rendsburg-Eckernförde. „Ohne ihr Engagement würde vieles nicht funktionieren. Und mit dem Schützenhof in Groß Wittensee haben wir einen Ort gefunden, der genau den Rahmen bietet, den eine solche Ehrung verdient.“

Ein Höhepunkt der Ehrungsveranstaltung war die Verleihung der DFB-Verdienstnadel an Ernst Paasch – eine Auszeichnung, die selten vergeben wird und bundesweit Anerkennung findet. „Mit Ernst Paasch ehren wir eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg verlässlich, bescheiden und mit

beeindruckender Leidenschaft für unseren Fußball eingestanden ist“, so Lohmann. „Seine Arbeit hat Generationen geprägt. Die DFB-Verdienstnadel ist mehr als verdient. Sie ist ein sichtbares Zeichen für ein Lebenswerk im Ehrenamt.“

Zwischen persönlichen Laudationes und gemeinsamen Gesprächen beim Essen entstand eine Atmosphäre, die genau das transportiert, was auch der SHFV landesweit stärken möchte: ein Netzwerk aus Menschen, die etwas bewegen. Viele Gäste betonten, wie gut es tut, einmal selbst im Mittelpunkt zu stehen – ein Gefühl, das den Verband motiviert, dieses Engagement weiterhin sichtbar zu machen.

Ein starkes Signal für den Fußball in Schleswig-Holstein Die beiden Abende zeigen beispielhaft, wie Wertschätzung im Ehrenamt gelebt werden kann. Der SHFV sieht darin einen wichtigen Impuls für alle Kreise und Vereine im Land: Ehrenamt ist nicht nur unverzichtbar, es prägt auch unser gesellschaftliches Miteinander und braucht Anerkennung – solche Abende machen sichtbar, wie viel Herzblut in unserem Fußball steckt. ■

Text: KFV Rensburg-Eckernförde / Marie Rödiger

Unternehmensgruppe

DEIN BFD BEIM SHFV:

Jetzt für 2026

bewerben!

Du suchst die Herausforderung – wir bieten die Möglichkeit! Bundesfreiwilligendienst beim SHFV ab Sommer 2026 in Kiel oder Malente: Jetzt bewerben!

Im Jahr 2026 bietet der Schleswig-Holsteinische Fußballverband wieder interessierten jungen Menschen die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst in der Verbandsgeschäftsstelle in Kiel zu absolvieren.

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) –Dach- und Serviceorganisation von rund 550 Vereinen mit ca. 160.000 Mitgliedern – sucht ab 01.07.2026 oder später motivierte Freiwilligendienstleistende.

Folgende Einsatzbereiche bzw. Tätigkeiten erwarten Dich:

• Unterstützung rund um den Schulfußball

• Mitarbeit im Bereich der Qualifizierung, u.a.

- bei der Konzeptionierung von Bildungsangeboten sowie

- der Organisation von Traineraus- und -fortbildungsveranstaltungen sowie weiteren Qualifizierungsangeboten

• Allgemeine Verwaltungstätigkeit und Organisation, einschließlich Veranstaltungsmanagement

• Mitarbeit im SHFV-Ausschuss für Qualifizierung

Neben den allgemeinen Voraussetzungen, welche an die Freiwilligendienstleistenden gestellt werden, sollte der oder die Bewerber*in besonders EDV-affin und mit den Standardsoftwareprodukten Word, Excel, und PowerPoint gut vertraut sein.

Sofern Du obige Voraussetzungen mitbringst, erwartet Dich die Arbeit in einem jungen, kooperativen Team an einem der schönsten Sportstandorte Schleswig-Holsteins.

Bitte richte Deine Bewerbung bis spätestens zum 19. Januar 2026 per Mail an:

Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e. V. Frau Wiebke Engehausen Personalreferentin w.engehausen@shfv-kiel.de

Absolvieren derzeit ihren Bundesfreiwilligendienst beim SHFV: Bent Becker und Tim Rosenlöcher.

Der SHFV bietet auch 2026 Plätze für ein BFD an – in Kiel und in Malente.

Bleib am Ball. Geh zur Vorsorge!

Nutzen Sie unsere kostenfreien Vorsorge-Angebote:

Gehen Sie regelmäßig zum Check-up sowie zur Vorsorge für Männer und Frauen. So lassen sich Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Störungen des Stoffwechsels wie Diabetes etc. frühzeitig erkennen und behandeln.

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KURZMELDUNGEN

rund um den Ball

Roter Stern Kickers mit Elfriede-Kaun-Preis ausgezeichnet

Der Roter Stern Kickers 05 e. V. wurde am 27. November vom Landessportverband SchleswigHolstein mit dem Elfriede-Kaun-Preis ausgezeichnet. Der Verein aus Ahrensburg engagiert sich in besonderem Maße für Vielfalt, Gleichstellung und Teilhabe im Sport. So wurde im Sommer 2022 aus dem Frauenfußballteam das RSK-FLINTA*-Team, ein inklusives Fußballangebot geschaffen oder jährlich ein Awareness-Team gewählt. Im SHFV sind Florian Meyer und Emma Bryssinck als Vertrauenspersonen Spielrecht trans*, inter* und nicht-binärer Personen im Einsatz.

Foto: LSV/Simon Eberhardt-Alten

FUSSBALLHELDEN-Bildungsreise: Viel Anerkennung und Motivation fürs Ehrenamt

211 junge Ehrenamtliche aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zur Fußballhelden-Bildungsreise im spanischen Santa Susanna getroffen. Fünf Tage lang standen Training, Austausch und Anerkennung im Mittelpunkt. Auch ein Tagesausflug nach Barcelona gehörte mit zum Programm. Veranstaltet wurde die Reise vom Deutschen Fussball-Bund gemeinsam mit seinem langjährigen Partner KOMM MIT.

Prominente Gäste wie die DFB-Vizepräsidenten Ronny Zimmermann und Peter Frymuth, Knut Kircher (Geschäftsführer DFB-Schiri GmbH), DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung Hannes Wolf und DFB-Referent Daniel Stredak gaben Impulse und suchten den offenen Dialog mit den Teilnehmenden. Auch Ulrike Krieger, Vorsitzende des SHFV-Ausschusses für Ehrenamt und Freiwilligenmanagement, und mehrere Engagierte aus Schleswig-Holstein waren vor Ort.

C-Lizenz

und KitZ: Jetzt noch für die nächsten Lehrgänge anmelden!

Ob C-Lizenz oder SHFV-Kindertrainer*in Zertifikat: In den kommenden Wochen finden beim SHFV die nächsten Lehrgänge statt. Und: Es gibt für beide Weiterbildungsformate noch Kapazitäten. Melden Sie sich jetzt noch schnell an. Das SHFV-Kindertrainer*in Zertifikat ist ein idealer Einstieg für alle Kindertrainer*innen (Bambini bis E-Jugend), die keine Lizenz besitzen. Die Schulungen bestehen aus zwei Präsenztagen, hier wird jeweils in Theorie und Praxis gearbeitet. Die C-Lizenz des SHFV umfasst drei Ausbildungsprofile: C-Lizenz Kinder (Bambini bis E-Jugend), C-Lizenz Jugend (D-Jugend bis A-Jugend) und C-Lizenz Erwachsene. Die Profile Kinder und Jugend werden dezentral in den Kreisfußballverbänden ausgebildet, die C-Lizenz Jugend/Erwachsene findet zentral im Uwe Seeler Fußball Park in Malente statt.

Zum SHFV-Veranstaltungskalender:

SHFV-LOTTO-Pokal der Herren: Halbfinale zwischen SV Todesfelde und VfB Lübeck terminiert

Der SHFV-Herrenspielausschuss hat das noch ausstehende Halbfinale im SHFVLOTTO-Pokal der Herren angesetzt. Die Partie zwischen dem SV Todesfelde und dem VfB Lübeck steigt am 4. April 2026 um 14 Uhr. Im Endspiel, das im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ stattfindet, wartet der 1. FC Phönix Lübeck.

Playing Down jetzt auch in Schleswig-Holstein eingeführt

Der DFB führte in der Spielzeit 2024/25 in mehreren Landesverbänden ein Pilotprojekt durch, das sich an biologisch jüngere Fußballer richtet. Ziel ist es, betroffenen Kindern zeitweise die Möglichkeit zu geben, in einer jüngeren Altersklasse zu spielen („Playing-Down“), um sich dort mit körperlich ähnlich entwickelten Kindern zu messen. Kurz vor der neuen Saison waren die ersten Piloten ausgewertet und der DFB hat das „Playing-Down“ auch für die anderen Landesverbände geöffnet. Da der SHFV hier eine sehr sinnvolle Maßnahme zur besseren Förderung seiner Spielerinnen und Spieler sieht, wurde das Konzept umgehend über das Präsidium bewilligt und umgesetzt.

So läuft das Antragsverfahren ab:

Drei

Vereinsdialoge binnen zehn Tagen:

SHFV-Vertreter*innen

vor Ort im Austausch

Zwischen dem 30. Oktober und dem 10. November machten sich verschiedene SHFVVertreter*innen auf den Weg zum TSV Hattstedt, SSV Pölitz und Inter Türkspor Kiel, um sich mit den Klubs über aktuelle Herausforderungen und Chancen auszutauschen. Mit dabei waren u.a. SHFV-Präsident Uwe Döring sowie die SHFV-Vizepräsidenten Sönke Anders, Christoph Menge und Kerem Bayrak.

Ob Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Gewinnung von Schiedsrichter*innen oder ehrenamtliches Engagement –bei den Vereinsdialogen standen ganz individuelle Themen im Fokus. Entscheidend ist, dass sowohl Verbands- als auch Vereinsvertreter*innen mit hilfreichen Impulsen aus den Vereinsdialogen gehen, um die Arbeit in der schleswig-holsteinischen Fußballgemeinschaft weiter voranzutreiben.

lotto-sh.de

Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de

LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.

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