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LOTTO MASTERS 2024

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Welcome to Kiel

Die Fußballfans in Schleswig-Holstein freuen sich auf das 24. LOTTO MASTERS

Die Landeshauptstadt Kiel freut sich, die Zuschauer freuen sich und vor allem auch die Spieler der acht teilnehmenden Vereine freuen sich. Wenn am 13. Januar zum 24. Mal das LOTTO MASTERS in der Wunderino Arena steigt, gehört die Bühne im Kieler Handballtempel dem runden Leder. Erneut werden über 8.000 Zuschauer zum beliebtesten Hallenfußball-Spektakel Deutschlands erwartet.

Die acht Mannschaften treten auch in diesem Jahr in zwei ausgelosten Vierergruppen an, in denen Jeder gegen Jeden spielt. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für das Halbfinale. Diesmal sind abgesehen von den beiden U23-Teams von Holstein Kiel und dem VfB Lübeck auch die Regionalligisten Phönix Lübeck, SC Weiche Flensburg 08 und FC Kilia Kiel sowie die drei besten Oberligisten des Landes, TSB Flensburg, SV Todesfelde und der PSV Neumünster, am Start.

In diesem Jahr könnte der fünffache MASTERS-Sieger und Titelverteidiger Weiche Flensburg mit Rekordsieger Holstein Kiel gleichziehen. Sechsmal haben die Störche als Rekordgewinner die Wunderino Arena bereits mit der Trophäe und einem Siegerscheck über 5.000 Euro verlassen, zuletzt im Januar 2013. Aber auch der zweite Lokalmatador, der FC Kilia Kiel, hoff t bei seiner ersten MASTERS-Teilnahme seit 2007 auf den ganz großen Wurf. Genauso wie Neuling PSV Neumünster, der seine Außenseiterchance unbedingt nutzen möchte.

Das perfekt organisierte Hallenturnier, das aufgrund seiner Tradition, Atmosphäre und Beliebtheit einen hohen Stellenwert besitzt, wird auch ein Jahr vor seinem 25. Jubiläum wieder ein sportlicher Leckerbissen zum Jahresauftakt sein. Für viele der teilnehmenden Teams ist das LOTTO MASTERS sogar der Höhepunkt im Sportkalender.

Die zahlreichen Zuschauer, die ein Ticket im Vorverkauf ergattern konnten, dürfen sich schon jetzt auf den Budenzauber in der Wunderino Arena freuen!

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Grußwort des Ministerpräsidenten

Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde, gleich zu Beginn des Jahres wartet auf alle Fußballfans im Norden ein echtes Highlight: Die besten acht Mannschaften des Landes treten beim LOTTO MASTERS in der Kieler Arena gegeneinander an. Dazu grüße ich ganz herzlich alle Mannschaften, Trainer und Betreuer, Schiedsrichter und Organisatoren und natürlich alle Gäste auf den Rängen!

Bei dieser 24. Aufl age dürfen wir uns auf ein hochklassiges Teilnehmerfeld freuen: die Zweitliga-Profis von Holstein Kiel sind dabei, Drittligist VfB Lübeck, aus der Regionalliga FC Kilia Kiel, 1. FC Phönix Lübeck sowie SC Weiche Flensburg 08 und aus der Oberliga PSV Neumünster, TSB Flensburg und SV Todesfelde. Werden die Favoriten ihrer Rolle gerecht oder schafft ein Außenseiter die Überraschung? Beim LOTTO MASTERS ist alles möglich. Das macht dieses Event zusammen mit dem tollen Showprogramm und der herausragenden Atmosphäre zu einem sportlichen Aushängeschild für Schleswig-Holstein.

Ich danke den Organisatorinnen und Organisatoren des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands und allen, die das Turnier unterstützt, gesponsert und gefördert haben für die Vorbereitung! Ihnen wünsche ich eine gelungene Veranstaltung.

Allen Zuschauerinnen und Zuschauern wünsche ich mitreißende Spiele, viel Spaß und unvergessliche Momente beim 24. LOTTO MASTERS.

Landeshauptstadt Kiel/Pepe Lange

Landeshauptstadt Kiel/Bodo Quante

Grüße der Landeshauptstadt Kiel

Liebe Fußballbegeisterte,

Schleswig-Holstein ist bekanntlich das glücklichste deutsche Bundesland. Dass die Menschen hier so viel glücklicher sind als im Rest der Republik, das liegt sicherlich an der guten Meeresluft, vielleicht aber ja auch an unserem Fußball hier im echten Norden.

Immerhin bietet das traditionelle LOTTO MASTERS in Kiel dem Fußball in Schleswig-Holstein wieder einen hervorragenden Start ins neue Jahr – mit bester Stimmung unterm Dach beim (laut Wikipedia) größten Hallenfußballturnier Deutschlands.

Hier stimmt der Einsatz, hier sind die Fans begeistert und feiern ihre Mannschaft – ganz anders als bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Heim-EM im kommenden Sommer. Vielleicht sollte der neue Bundestrainer einmal in Kiel beim LOTTO MASTERS vorbeischauen, wenn er auf der Suche nach neuen Spielern mit Kampfgeist ist.

Er würde hier acht hochmotivierte Vereine sehen, die um die Hallenkrone 2024 spielen und kämpfen. Aushängeschilder des Fußballs in unserem Bundesland treff en vor vollen Rängen aufeinander.

Toll, dass gleich in beiden Gruppen ein Stadt-Derby auf dem Spielplan steht – Holstein gegen Kilia Kiel und VfB gegen Phönix Lübeck – und dass ebenfalls zwei Teams aus Flensburg – TSB und Titelverteidiger SC Weiche – dabei sind. Der SV Todesfelde sorgt bestimmt wieder für so viel Fanbegeisterung wie beim Sensationssieg 2020 und Turnierdebütant PSV Neumünster rundet das starke Feld beim 24. LOTTO MASTERS ab. Beste Voraussetzungen also für einen großartigen Fußball-Sonnabend in der Wunderino Arena.

Wir wünschen allen Teams und allen Fans faire und spannende Spiele.

Herzlichst Ihre

Bettina Aust Stadtpräsidentin

Dr. Ulf Kämpfer Oberbürgermeister

Verlängert bis 31.01.24

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Grußwort des SHFV-Präsidenten

Liebe Fußballfreunde in Schleswig-Holstein, ein spannendes Sportjahr liegt vor uns – und wir läuten es mit dem LOTTO MASTERS stimmungsvoll ein. Neben den vielen Fußball-Entscheidungen, bei denen Fußballfans sowieso Jahr für Jahr mitfiebern dürfen, werden die Olympischen Spiele in Paris und vor allem die EURO 2024 in deutschen Stadien mit Spannung erwartet.

Bisher scheint sich die Euphorie hinsichtlich der Europameisterschaft im eigenen Land noch in Grenzen zu halten. Die Stimmungslage hängt immer eng mit den Leistungen der Akteure zusammen. Zuletzt haben die Auftritte der deutschen HerrenNationalmannschaft zu wenig Anlass für (Vor-)Freude geliefert. Ich bin aber überzeugt davon, dass sich das schnell ändern kann. Immer wieder gab es bei großen Turnieren Schlüsselmomente, in denen die anfängliche Skepsis einer kollektiven Euphorie gewichen ist. Auch vor dem „Sommermärchen“ 2006 lief längst nicht alles rund.

Wie der Funke vom Feld auf die Ränge und andersherum überspringen kann, erleben wir regelmäßig beim LOTTO MASTERS. Für die Teams in Schleswig-Holstein hat die Teilnahme einen extrem hohen Stellenwert. Das gilt besonders für die Vereine aus der Flens-Oberliga, aber auch für die höherklassigen Teams. Dieser Stellenwert spiegelt sich in den Leistungen wider, die Fans wiederum honorieren das. So entsteht die außergewöhnliche Atmosphäre, die sich mit Sicherheit auch heute wieder entwickeln wird.

Mein Dank für die Organisation gilt der Holstein Kiel Marketing GmbH und dem Team des SHFV. Ebenso herzlich möchte ich mich bei unserem Partner LOTTO Schleswig-Holstein für die langjährige Partnerschaft bedanken.

Und da Sie, liebe Fans, Jahr für Jahr in die Halle pilgern und für großartige Stimmung sorgen, geht ein großes Dankeschön auch an Sie. Ich freue mich mit Ihnen auf die 24. Ausgabe des LOTTO MASTERS!

Ihr Uwe Döring

SHFV-Präsident

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Grußwort der Geschäftsführerin von NordwestLotto

Liebe Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, liebe Fußballfreunde,

mit dem LOTTO MASTERS 2024, dem Fußball-Highlight hier in Schleswig-Holstein, steht uns ein aufregender Sportabend bevor. Die acht besten Mannschaften des Landes kämpfen heute in der Wunderino-Arena wieder um den begehrten Titel. Alle Spieler sind top trainiert und hochmotiviert, um das größte Amateurfußball-Hallenturnier in Deutschland zu gewinnen.

Nachdem am 20. November 2023 im Uwe Seeler Fußball Park in Malente die Vorrunden-Gruppen ausgelost wurden, treffen heute in Gruppe A u.a. der SV Todesfelde auf den Lübecker Verein Phönix sowie die U 23 des VfB Lübeck auf den Titelverteidiger Weiche Flensburg. In Gruppe B kommt es zu einem Kieler Stadtderby zwischen Holstein Kiel II und dem Regionalligisten Kilia Kiel. Außerdem treffen der PSV Neumünster, der erstmalig am Hallenmasters teilnimmt und der TSB Flensburg aufeinander.

Mit Spannung bleibt abzuwarten, ob der Titelverteidiger SC Weiche Flensburg 08 auch dieses Jahr den Pokal mit nach Hause nimmt, nachdem er in den vergangenen Jahren bereits fünfmal das Siegerpodest erklommen hat. Mit einem weiteren Sieg würden die Flensburger dem derzeitigen Rekordhalter Holstein Kiel (mit sechs Gewinnen) den Rang ablaufen und sich mit ihm auf eine Stufe stellen können.

Am LOTTO MASTERS begeistert mich die ungebrochene Euphorie der Teams und ihrer Fans. Die Stimmung in der Halle, die Leidenschaft für den Fußball und der Zusammenhalt aller Mitwirkenden tragen zu einer einmaligen Atmosphäre bei. Neben dem sportlichen Event sind es gerade auch die Fans, die das Hallenmasters ausmachen. Binnen kürzester Zeit war beispielsweise das Kartenkontingent von über 500 Karten beim PSV Neumünster vergriffen. Das allein zeigt die Bedeutung des Hallenmasters für Vereine und Fans.

Ich freue mich, dass unsere Gesellschaft dieses Highlight im Fußballkalender fördern kann. Die Unterstützung des Sports ist uns nun schon seit gut 75 Jahren ein Anliegen. Derzeit fließen aus den Mitteln der von Lotto Schleswig-Holstein veranstalteten Lotterien jährlich über 11 Millionen Euro in den regionalen Fußball- und Profisport, in die Sportjugend sowie in den Breiten- und Behindertensport.

Für das heutige Turnier wünsche ich allen Teams viel Erfolg und den Zuschauern spannende Spiele.

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Ein Leuchten in den Augen ...

Interview mit LOTTO MASTERS-Organisator

Im vergangenen Jahr feierte das traditionsreiche LOTTO MASTERS nach einer zweijährigen Zwangspause ein rauschendes Comeback. Das größte und traditionsreichste Fußball-Hallenturnier Deutschlands zog seine Fans erneut in seinen Bann. Da ist es nicht verwunderlich, dass Turnierchef Klaus Kuhn wenige Tage vor der 24. Auflage des Budenzaubers voller Vorfreude auf den kommenden Abend in der Wunderino Arena blickt.

Herr Kuhn, im vergangenen Jahr, beim Comeback des LOTTO MASTERS, fühlte es sich fast so an, als ob es nie eine Pause gegeben hätte…

Man könnte es denken, ja. Aber es war schon so, dass wir alle einen langen Atem brauchten und die Erleichterung letztlich bei allen Beteiligten riesengroß war, dass die unfreiwillige Pause endlich ein Ende hatte. Den Fußballfans im Land hat einfach etwas gefehlt und das ließ sich auch an der Atmosphäre in der Halle ablesen. Vielleicht war die Stimmung 2023 noch einen Tick besser als bei den Turnieren vor dem Break. Klar war aber auch, dass ein Turnier mit einer Geschichte von über zwei Jahrzehnten bei Fans, Spielern und Verantwortlichen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat – Pause hin oder her. Für viele ist unser Turnier zu Jahresbeginn längst ein freudiger Pflichttermin.

MASTERS-Tickets sind inzwischen gar nicht mehr so leicht zu bekommen. Und das unabhängig vom Teilnehmerfeld. Ist das LOTTO MASTERS inzwischen ein Selbstgänger?

Das könnte man angesichts der Jahr für Jahr ausverkauften Halle vielleicht meinen, aber tatsächlich ist es stets ein echter Kraftakt im organisatorischen Bereich, die Wunderino Arena zu füllen. Entscheidend dabei ist immer, und so war es in den letzten Monaten auch, dass die teilnehmenden Clubs tatkräf-

tig dazu beitragen, dass unser Turnier weiterhin ein so voller Erfolg bleibt. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aller Vereine ist hervorragend. Ich bin immer wieder begeistert, dass die Clubs so aktiv ihre Fanszenen ansprechen und auf diese Weise auch für eine ganz besondere Stimmung sorgen.

Sportlich scheint das Feld immer enger zusammenzurücken…

Sicherlich ist ein Verein wie der SC Weiche Flensburg 08 mit fünf MASTERS-Siegen bei den letzten acht Turnieren über die Jahre schon eine Klasse für sich, doch ich sehe in diesem Jahr tatsächlich keinen Favoriten. Jeder teilnehmende Verein bringt die nötigen Qualitäten mit, um die Finalrunde zu erreichen. Und dann ist alles möglich. Besonders gespannt bin ich aber

Turnierchef Klaus Kuhn mit dem MASTERS-Pokal
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tatsächlich, wie sich der Neuling PSV Neumünster schlagen wird. Aber auch das Comeback des Kieler Traditionsclubs FC Kilia Kiel sorgt für Emotionen. Ich freue mich auf das attraktive Teilnehmerfeld in diesem Jahr.

Der Fußball in Schleswig-Holstein scheint weiter Fortschritte zu machen. Die Situation ist ungleich anders als bei der MASTERS-Premiere 1999, oder?

Mit Holstein Kiel haben wir inzwischen einen etablierten Zweitligisten im Land, der VfB Lübeck spielt ordentlich mit in der bundesweiten 3. Liga und Mannschaften wie Phönix Lübeck und Holsteins U23 spielen ernsthaft um die Regionalliga-Meisterschaft mit. Nicht zu vergessen der SC Weiche Flensburg 08, der inzwischen auch schon seit über zehn Jahren eine gute Rolle in der Regionalliga Nord spielt. Darüber hinaus bewegen sich unsere Oberliga-Top-Teams schon seit längerer Zeit mit den besten Oberligisten aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen

auf Augenhöhe. Das ist noch nicht lange so und deutet auf eine positive Entwicklung hin. Insgesamt ist Schleswig-Holstein ein interessanter Fußball-Standort, der sich nicht mehr ausschließlich auf die Erfolge der Vergangenheit berufen muss.

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die 24. Auflage des LOTTO MASTERS?

Wenn wir es wieder hinbekommen, den Zuschauern – egal ob groß oder klein – ein Leuchten in die Augen zu zaubern, dann ist sicherlich das Hauptziel erreicht. Die positiven Emotionen und Gedanken an ein tolles Turnier sollen unsere Fans am liebsten bis nach Hause begleiten. Und wir versuchen, mit der bekannten Mischung aus Sport, Show und Unterhaltung die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass uns das gelingt!

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Kuhn!

Turnierchef Klaus Kuhn freut sich auf das Leuchten der Augen bei den MASTERS-Zuschauern.

Vom Rasen in die Halle

In der Vergangenheit gelang den MASTERS-Teilnehmern die Umstellung mit Bravour

Parallel zur Entwicklung des Futsal in Südamerika ab den 1930er Jahren entwickelte sich ab den 1950er Jahren der Hallenfußball mit Bande auch im deutschsprachigen Raum. Als in den 1980er Jahren der Hallenfußball boomte und im Fernsehen immer öfter zu sehen war, entschloss sich der DFB, einen eigenen Wettbewerb auszutragen, das Hallenmasters. So fanden in den Winterpausen der 1990er Jahre fast den gesamten Januar hindurch Turniere statt, an denen auf freiwilliger Basis Clubs der 1. und 2. Bundesliga, sowie Amateurmannschaften

und ausländische Vereine teilnahmen. Richtig durchsetzen konnte sich der Hallenfußball nicht. In Schleswig-Holstein erlebt das Hallenspektakel allerdings seit der Erstauflage 1999 in der damaligen Kieler Ostseehalle einen regelrechten Boom. Inzwischen ist das LOTTO MASTERS bundesweit ein Vorzeigeevent, das seit über einem Jahrzehnt ausverkauft ist. Und jedes Jahr gelingt den Mannschaften der Sprung vom grünen Rasen in die stimmungsvolle Halle mit Bravour. Auch heute wieder?

Der Neumünsteraner Tim Möller im Zweikampf mit Todesfeldes Paul Meseberg.

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Weiche holte den fünften Titel

„MASTERS-König“ Florian Meyer durfte am 7. Januar 2023 zum siebten Mal feiern

Nach zweijähriger Pause zeigte sich das LOTTO MASTERS in Kiel bei seiner 23. Auflage von seiner allerbesten Seite. Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 sicherte sich in der mit 8.659 Zuschauern ausverkauften Wunderino Arena zum fünften Mal den heiß begehrten LOTTO MASTERS Pokal und durfte sich zudem über den Siegerscheck von 5.000 Euro freuen.

Die „Eisenbahner“ aus Weiche besiegten im Finale den LigaRivalen Phönix Lübeck mit 2:0. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, der erstmals dabei war und während

des Turniers im Fanblock des Eckernförder SV mitfi eberte, strahlte. „Es war eine tolle Stimmung für Zuschauer und Spieler. Und alles verlief fair. Das freut mich besonders!“ Einer war in der Wunderino Arena am Ende besonders glücklich: der unangefochtene „MASTERS-König“ Florian Meyer, der zum sage und schreibe siebten Mal den Pott in die Höhe recken durfte. Mann des Tages war allerdings Meyers Teamkollege Niclas Nadj. Der überragende Flensburger sicherte sich abgesehen von seinem ersten MASTERS-Erfolg auch mit acht Treffern die Torjägerkanone sowie die Auszeichnung zum besten Spieler. Am verdienten Sieg des SC Weiche gab es ohnehin nichts zu deuteln. Auch der als bester Torhüter geehrte Phönix-Torwart Andrea Hoxha räumte ein: „Mit Flensburg hat das beste Team gewonnen.“

Für die größten Gefühlsausbrüche sorgten bei der 23. MASTERS-Auflage abermals die Schlachtenbummler des SV Todesfelde. „Tofe“ scheiterte zwar im Halbfinale an Phönix Lübeck (1:4), wurde aber in der Halle von seinen weit über 1.000 Fans während der Spiele frenetisch angefeuert. Das blau-gelbe Todesfelder Fahnenmeer mit einer viele hundert Quadratmeter großen Blockfahne gehörte ohne Zweifel zu den optischen Highlights der fast 25-jährigen MASTERS-Historie.

Enttäuscht wurden die Fans der beiden großen Traditionsclubs Holstein Kiel und VfB Lübeck. Die mehrfachen MASTERS-Sieger waren mit stark verjüngten Teams und ohne Profis angetreten und erwiesen sich im starken Teilnehmerfeld als chancenlos. Beide schieden als Gruppenletzte in der Vorrunde aus. NordwestLotto-Geschäftsführerin Jessica Witthaus zeigte sich angetan: „Die Atmosphäre in der Halle war einfach spitzenmäßig. Es war mein erstes MASTERS als LOTTO-Chefin und

ich war begeistert, wie die Spieler gekämpft haben und die Zuschauer mitgegangen sind!“ Chef-Organisator Klaus Kuhn, der den traditionsreichen Budenzauber zum bedeutendsten Hallenfußball-Event in Deutschland ausgebaut hat, durfte nach der Siegerehrung ebenfalls zufrieden sein: „Ich bin sehr glücklich, dass der Re-Start des LOTTO MASTERS so gelungen ist, und wir uns nun auf den nächsten Budenzauber am 13. Januar 2024 freuen können.“

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Seit 1999 begeistert das Kieler Hallenspektakel die Zuschauer

Als 1998 darüber nachgedacht wurde, in Anlehnung an die alljährlichen Winter-Hallenspektakel mit Bundesliga-Beteiligung in einem FußballHallenturnier in Schleswig-Holstein einen offiziellen Landesmeister zu ermitteln, stieß die Idee auf Begeisterung. Auch der damalige SHFVVorsitzende Peter Ehlers zeigte sich angetan und gab in Abstimmung mit dem ehemaligen Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf und CittiInhaber Gerhard Lütje grünes Licht für die Umsetzung.

Für das erste Turnier in der damaligen Ostseehalle waren insgesamt 12 Teams qualifiziert – die beiden Regionalligisten Holstein Kiel und VfB Lübeck, die acht besten Clubs des Landes aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sowie die beiden bestplatzierten Teams aus der Verbandsliga. Aus der Brotdose des ersten Turnierleiters Hans-Rainer Hansen ist inzwischen längst eine schmucke, kleine Plexiglastrommel geworden. Aus den damals 3.287 Premieren-Zuschauern wurde über die Jahre ein regelmäßig mit knapp 9.000 Besuchern ausverkauftes Haus. Statt anfangs 12 Teams gehen seit 2001 nur noch acht Mannschaften an den Start, aus dem ursprünglich recht sperrigen Begriff „Schleswig-Holsteinische Hallenmeisterschaft“ ist längst der „Markenname“ LOTTO MASTERS geworden und seit 2001 ist das Turnier eng mit dem Namen des heutigen Chef-Organisators Klaus Kuhn verbunden, der spätestens 2006 das ansehnliche

Hallenturnier zu einem echten Hallenevent entwickelte, das erstmals mit einem Kunstrasenbelag aufwarten konnte.

Zahlreiche prominente Fußballer und Trainer wie zum Beispiel André Breitenreiter, Michael Spies, Daniel Bärwolf, Marcello Meyer, Marc Heider, Fabian Boll, Dirk Bremser, Timo Schultz, Oliver Held, Fin Bartels oder auch Falko Götz und Frank Neubarth sorgten seitdem für viel Flair im Hallenrund – genau so wie die „Exoten“ unter den Teilnehmern wie der FC Sylt und der 2015er-Sensationssieger TuS Hartenholm. Niemand durfte öfter den Pott in die Höhe recken als Florian Meyer (Holstein Kiel/ETSV Weiche), kein Trainer führte sein Team häufiger zum MASTERS-Titel als Daniel Jurgeleit (Weiche Flensburg), niemand kickte öfter beim Budenzauber als der Neumünsteraner Marinko Ruzic, der von 1999 bis 2012 ununterbrochen dabei war.

Bei den letzten vier Turnieren gabe es mit dem SC Weiche Flensburg 08 (2018 und 2023), dem NTSV Strand 08 (2019) und dem SV Todesfelde (2020) drei verschiedene Sieger. Und wer setzt sich heute Abend die MASTERS-Krone auf?

Gelingt diesmal wieder einem Außenseiter der große Coup? Für den PSV Neumünster, den FC Kilia Kiel, TSB Flensburg und Phönix Lübeck wäre es das erste Mal...

Das erste Plakat.
Der TuS Hartenholm sorgte als Sieger 2015 für die bislang größte MASTERSÜberraschung.

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SC Weiche Flensburg 08

Die Landkarte des SHFV LOTTO MASTERS 2024

Champions League zwischen Nord- und Ostsee

3. LIGA

VereinSDiff.P

1.Jahn Regensburg 20 15 45

2. Dynamo Dresden 20 16 43

3. SSV Ulm 1846 Fußball 20 5 33

4. Rot-Weiss Essen 19 0 33

5. FC Ingolstadt 04 20 3 32

6. SC Verl 20 6 31

7. 1. FC Saarbrücken 20 10 30

8. SV Sandhausen 20 2 30

9 SpVgg Unterhaching 19 5 28

10. Borussia Dortmund II 19 2 28

11. Erzgebirge Aue 20 -1 28

12. FC Viktoria Köln 20 -1 26

13. Preußen Münster 19 4 25

14. Arminia Bielefeld 20 1 25

15. TSV 1860 München 19 -5 20

16. SV Waldhof Mannheim 20 -11 20

17. Hallescher FC 19 -12 18

18. VfB Lübeck 20 -14 17

19. MSV Duisburg 20 -11 16

20. SC Freiburg II 20 -24 9

REGIONALLIGA NORD

VereinSDiff.P

1.Hannover 96 II 19 24 41

2 . 1. FC Phönix Lübeck 16 29 35

3. Holstein Kiel U23 17 15 35

4. FC Teutonia Ottensen 18 16 34

5. SV Meppen 16 11 31

6. VfB Oldenburg 18 6 30

7. BW Lohne 18 1 27

8 . TSV Havelse 18 2 26

9. Hamburger SV II 15 -3 24

10. Eintracht Norderstedt 17 3 23

11. SV Drochtersen/Assel 18 -4 23

12. FC St. Pauli II 18 10 20

13. Bremer SV 17 -17 16

14. SSV Jeddeloh II 16 -11 15

15. SC Weiche Flensburg 08 16 -11 14

16. Eimsbütteler TV 18 -15 14

17. Kilia Kiel 19 -25 10

18. SC Spelle-Venhaus 16 -31 8

FLENS-OBERLIGA p

Tabellen Stand: 21.12.2023

Holstein Kiel

Regionalliga Nord

PSV Neumünster Flens-Oberliga

SV Todesfelde Flens-Oberliga

1. FC Phönix Lübeck

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1. FC PHÖNIX LÜBECK

Obere Reihe von links: Jayden Bennetts, Vjekoslav Taritas, Hunu Jeong, Enock Hartwig, Obinna Iloka, Jonathan Stöver, Kevin Ntika, Julian Meier, Luke Sendzik, Valdemar Sadrifar, Michael Kobert, Haris Hyseni.

Untere Reihe von links: Vladyslav Kraiev, Johann Berger, Jan Lippegaus, Malte Schuchardt, Carl Leonhard, Abou Fofana, Leander Fritzsche, Morten Knudsen, Corvin Bock, Video-Analyst Milosz Pilch, Co-Trainer Simon Gottschling.

Tor

1 Max Sprang

30 Carl Leonhard

Abwehr

2 Jan Lippegaus

4 Stan van Dijck

5 Kevin Ntika

13 Obinna Iloka

15 Enock Hartwig

27 Corvin Bock

28 Ebrahim Farahnak

Mittelfeld

7 Vjekoslav Taritas

8 Morten Knudsen

11 Julian Meier

14 Luis Riedel 17 Johann Berger

20 Jonathan Stöver

21 Valdemar Sadrifar

23 Jayden Bennetts

24 Yevhenii Obushnyi

25 Luke Sendzik

26 Vladyslav Kraiev

Angriff

9 Michael Kobert

10 Haris Hyseni

18 Leander Fritzsche

22 Anton Ihde

Trainer: Christiano Dinalo Adigo Co-Trainer: Simon Gottschling

1. FC Phönix Lübeck kompakt

Gegründet: 13. Januar 1903 (als Ballspielclub Lübeck, seit 1971 eigenständig als 1. FC Phönix)

Clubfarben: blau-weiß-rot

Boss: 1. Vorsitzender: Thomas Laudi

Heimat: Stadion an der Travemünder Allee (1.500 Plätze)

Aktueller Zuschauerschnitt: 627

Größter Erfolg:

Aufstieg in die Oberliga Nord (1. Liga) 1957, Aufstieg in die Regionalliga Nord (2. Liga) 1967, Landesmeister 1967, 1978

MASTERS-Teilnahmen: 3

Im Netz: www.1-fcphoenix-luebeck.de

1. FC PHÖNIX LÜBECK

Tanz auf drei Hochzeiten

Phönix Lübeck peilt Meisterschaft, MASTERS-Erfolg und Landespokal-Sieg an

Im vergangenen Jahr verpasste Phönix Lübeck nur haarscharf den ersten Sieg beim LOTTO MASTERS. Erst im Finale mussten sich die Adlerträger gegen den SC Weiche Flensburg 08 geschlagen geben. In der Neuauflage will das Team von Trainer Christiano Adigo erneut ein gewichtiges Wörtchen um den Titel mitreden und an die Erfolge auf dem grünen Rasen anknüpfen. In der Regionalliga gehört der Lübecker Traditionsverein zu den heißesten Titelanwärtern.

Ganz so groß wie beim Lokalrivalen VfB war der Umbruch bei den Adlerträgern vor der Saison nicht – doch auch der Kader

des 1. FC Phönix, der 2020 erstmals seit Jahrzehnten wieder in einer überregionalen Spielklasse auftauchte, erhielt ein runderneuertes Gesicht. Verantwortlich für die großen Erfolge der letzten Jahre – noch in der Saison 2014/15 spielte Phönix in der Kreisliga – war in erster Linie der Einsatz von Manager und Sportdirektor Frank Salomon, der in der Vorrunde für viele Wochen den erkrankten Chefcoach Adigo vertreten musste. Einer der auffälligsten Spieler ist Sturmtank Haris Hyseni, der eine Erklärung für die starke Vorrunde seiner Mannschaft hat: „Wir sind im Sommer schnell zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengewachsen. Es lief streckenweise sehr gut für uns, aber ich denke auch, dass es noch ein langer Weg bis zur Meisterschaft sein wird. Die Konkurrenz ist stark!“ Abgesehen von der Meisterschaft und dem LOTTO MASTERS haben die Adlerträger aber noch ein drittes Ziel vor Augen. Der Mannschaft von Trainer Adigo gelang sensationell durch ein 6:4 im Elfmeterschießen gegen den VfB Lübeck der Einzug ins Pokal-Halbfi nale. Dort räumte man auch den Eichholzer SV (4:0) aus dem Weg. Nun triff t Phönix im Mai auf den SV Todesfelde. Gelingt dem Team von der Travemünder Allee erstmals seit 1976 der Einzug in die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde? Dann würde auch die Stadionfrage wieder brennend diskutiert. Bislang konnten sich Phönix und die Stadt Lübeck noch nicht auf eine geeignete Lösung für eine mögliche Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga einigen.

Phönix Lübeck landete auf dem zweiten Platz beim LOTTO MASTERS 2023.
Phönix-Goalgetter Haris Hyseni bei der Auslosung zum LOTTO MASTERS.

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VFB LÜBECK U23

Hintere Reihe von links: Mika Urbanski, Dominik Kofler, Alkin Tümer, Velson Fazlija, Luis Fichtner, Perry Dodoo, Emilio Krück, Bennet Sauter.

Mittlere Reihe von links: Trainer Dominik Toschka, Co-Trainer Patrick Toschka, Noah Odiase, Ben Hirsching, Tom Becker, Jannik Westphal, Ferdinand Porsche, Julian Quistorff, Co-Trainer Arne Krinke-Myers, Betreuer Manfred Katzke.

Vordere Reihe von links: Artur Galtsew, Jaro Schmelting, Ramiz Demir, Domenik Krause, Sjard Strauß, Lasse Thielen, Lasse Grossmann, Yasin Varol, Ben Hagen, Emanuel Adou.

Es fehlen: Jeremy Haering, Gustavo Melo, Julian Seitz.

Tor

1 Lasse Grossmann

12 Domenik Krause

19 Lasse Thielen

Abwehr

5 Bennet Sauter

9 Alkin Tümer

10 Julian Seitz

13 Ben Hirsching

23 Gustavo Melo

? Perry Dodoo

? Dominik Kofler

? Emilio Krück

Mittelfeld 2 Emanuel Adou 4 Jaro Schmelting 6 Sven Freitag

VfB Lübeck kompakt

Gegründet: 1919

Clubfarben: grün-weiß

Boss: 1. Vorsitzender: Christian Schlichting

Heimat: Rasenplatz 1 Lohmühle (1.000 Zuschauer)

Aktueller Zuschauerschnitt (U23): 90

14 Tom Becker

16 Mika Urbanski

17 Noah Odiase

? Kubilay Büyükdemir

? Luis Fichtner

Angriff

7 Yasin Varol

8 Ramiz Demir

11 Julian Quistorff

18 Jannik Westphal

20 Ferndinand Porsche

21 Velson Fazlija

22 Artur Galtsew

? Jeremy Haering

? Ben Hagen

Trainer: Dominik Toschka

Co-Trainer: Arne Krinke-Myers, Patrick Toschka

Größter Erfolg: Teilnahme Aufstiegsrunde zur Bundesliga 1969, Aufstieg in die zweite Bundesliga 1995, 2002, Halbfinale DFB-Pokal 2004, Landesmeister 1951, 52, 55, 57, 75, 77, 87, 89, 90, 92, 93, 2014

MASTERS-Teilnahmen: 23

Im Netz: vfb-luebeck.de

VFB LÜBECK U23

Lübecker Jugend sucht Konstanz

Die U23 des VfB möchte sich beim LOTTO MASTERS ins Rampenlicht spielen

Auch in diesem Jahr wird der VfB Lübeck beim Hallenmasters wieder von seiner U23 vertreten – die Profis sind bereits in den abschließenden Vorbereitungen der Drittliga-Saison, wo bereits eine Woche nach dem MASTERS das nächste Punktspiel gegen Waldhof Mannheim auf dem Programm steht. Ob eventuell einige Akteure aus dem Profi-Kader das Team in der Halle unterstützen werden, wird erst kurzfristig entschieden.

Aus der U23 in der Oberliga rückten aber in der Vergangenheit auch immer mal wieder Spieler in den Profi-Kader auf. So war in dieser Saison Mittelfeldspieler Emanuel Adou bereits mehrfach im Training der Drittliga-Mannschaft dabei und hatte im Pokal und in Testspielen auch Einsatzzeit. Mit Yasin Varol und Sven Freitag stehen auch weitere Akteure im Team, die zu Regionalliga-Zeiten bereits zu Einsätzen in der Liga-Mannschaft kamen. So wie diese Einsätze sollen auch die Erfahrungen beim Hallenmasters den VfBNachwuchsakteuren helfen. „Wir wollen gerne den jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich auf der großen Bühne beim MASTERS zu präsentieren. Das wird ein besonderes Erlebnis, aber natürlich haben wir auch den Anspruch, uns sportlich möglichst gut zu präsentieren“, erklärte CoTrainer Arne Krinke-Myers am Rande der Auslosung. Im Trainerteam der U23 gilt das Prinzip der Nachwuchsausbildung ansonsten auch. Mit Dominik Toschka, selbst einst in der VfB-Jugend und kurzzeitig auch für die Regionalliga-Mannschaft aktiv, steht dort ein erst

26-jähriger Coach an der Seitenlinie, der nach seinem frühzeitigen Karriereende aus Verletzungsgründen die Laufbahn als Trainer einschlug.

Auf dem Feld ist mit dem 27-jährigen Rückkehrer Kubilay Büyükdemir, der nach seiner Zeit beim VfB unter anderem auch für Babelsberg 03, Eintracht Norderstedt, Altona 93 und den BSV Rehden in der Regionalliga spielte, nur ein Akteur dabei, der nicht in das U23-Raster passt. Ganz überwiegend besteht die Mannschaft aus Spielern der Jahrgänge 2003 und 2004, die sich größtenteils auch in den Jugend-Mannschaften des VfB für den nächsten Schritt empfohlen hatten.

Entsprechend ist beim jungen VfB-Team auf dem Feld auch noch keine Konstanz zu sehen. In der Oberliga kämpft das Team in unteren Mittelfeld in erster Linie gegen den Abstieg. Dabei ließ man mit Ergebnissen wie einem 3:2-Heimsieg gegen den PSV Neumünster oder einem 3:0-Erfolg in Heide zwischenzeitlich aufhorchen, gewann auf der anderen Seite aber in der Hinrunde Spiele gegen die abstiegsbedrohten Teams wie FC Dornbreite (1:1), MTSV Hohenwestedt (1:1) oder VfR Neumünster (2:2) nicht und kassierte auswärts bei Spitzenteams auch mal klare Niederlagen (u.a. 0:6 in Todesfelde, 1:5 beim TSB Flensburg).

Für Giuliano Hill und den VfB Lübeck kam 2023 in der Vorrunde das Aus.
Lübecks Trainer Dominik Toschka.

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SC WEICHE FLENSBURG 08

Obere Reihe von links: Stadionsprecher und Ticketbeauftragter Daniel Hoffmann, Physiotherapeut Gunnar Kugler, Torwarttrainer Jan Neujahr, Theo Behrmann, Torben Rehfeldt, Jonah Gieseler, John Dethlefs, Torben Marten, Finn Wirlmann, ehemaliger Trainer Benjamin Eta, Geschäftsführer Sport Christian Jürgensen, Medienbeauftragter Marc Peetz. Mittlere Reihe von links: Social-Media-Beauftragter Henk Peters, Betreuer Torsten Hoffmann, Athletiktrainer Marc Böhnke, Jannic Ehlers, Jan-Pelle Hoppe, Tobias Fölster, Patrick Thomsen, Dominic Hartmann, Dan-Emilian Neicu, Marten Schmidt, Marcel Cornils, Co-Trainer Patrick Herrmann, Geschäftsführer Finanzen Harald Uhr, Marketingund Sponsoringbeauftragter Tobias Preuß. Untere Reihe von links: Physiotherapeut Tim Janssen, Physiotherapeut Andreas Hansen, René Guder, David Pfeil, Bjarne Schleemann, Calvin Ogara, Jesper Heim, Philip Østerbæk, Felix Brügmann, Noel Kurzbach, Ilidio Pastor Santos, Thies Richter, Teammanager Henning Natusch, Pressebeauftragter Volkmar Herkner. Es fehlen: Trainer Torsten Fröhling, Physiotherapeut Mamadou Sabaly, Betreuer Manfred Kallweit.

Tor

1 Philip Østerbæk

12 Jesper Heim

? Jonas Wolz

Abwehr

3 Torben Marten

13 David Pfeil

16 Dan-Emilian Neicu

20 Patrick Thomsen

27 Ilidio Pastor Santos

28 Theo Behrmann

30 Tobias Fölster

33 Torben Rehfeldt

? Tobias Ravn

? Alton Zymeraj

Mittelfeld

2 Bjarne Schleemann

8 Finn Wirlmann

14 Calvin Ogara

19 Thies Richter

21 Jan-Pelle Hoppe

22 Marten-Heiko Schmidt

32 John-Frederik Dethlefs

37 Dominic Hartmann

? Maxi Jurk

Angriff

7 Jonah Gieseler

9 Jannic Ehlers

10 Marcel Cornils

11 Noel Kurzbach

17 René Guder

23 Felix Brügmann

Trainer: Torsten Fröhling

Co-Trainer: Patrick Herrmann

SC Weiche Flensburg 08 kompakt

Gegründet: 1. Juli 2017 (durch Fusion von ETSV Weiche Flensburg v. 1930 und Flensburg 08 v. 1908)

Clubfarben: blau-weiß-rot

Boss: 1. Vorsitzender: Bernd Bleitzhofer

Heimat: Manfred-Werner-Stadion (2.500 Plätze)

Aktueller Zuschauerschnitt: 862

Größter Erfolg:

Meister der Regionalliga Nord 2018, Landespokalsieger 2018, 2021, Aufstieg in die Regionalliga Nord 2012

MASTERS Teilnahmen: 10 (ETSV Weiche 6/SC Weiche 4)

Im Netz: weiche-flensburg-08.de, weiche-liga.de

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SC WEICHE FLENSBURG 08

Titelverteidiger erneut Mitfavorit

Weiche will den sechsten MASTERS-Titel und mit Holstein gleichziehen

Fünfmal durfte der SC Weiche Flensburg 08 in der Kieler Wunderino Arena bereits den Siegerpokal beim LOTTO MASTERS in Empfang nehmen und stellt mit dem langjährigen Ligaspieler Florian Meyer, der am Ende der vergangenen Saison die Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt hat, auch den Rekordsieger.

Weiche ist seit über einem Jahrzehnt eine feste Größe in der Regionalliga Nord, doch in dieser Saison blieben die Eisenbahner bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Mitte November reagierten die Verantwortlichen Christian Jürgensen (Geschäftsführer Sport) und Macher Harald Uhr (Geschäftsführer) auf die anhaltend schwachen sportlichen Leistungen und Ergebnisse und stellten Cheftrainer Benjamin

Eta frei. Für ihn schwingt inzwischen Torsten Fröhling das Ruder an der dänischen Grenze. Der 57-jährige UEFA-ProLizenzinhaber kommt aus dem Norden, stand 2009 sogar als Interimstrainer für drei Spiele bei den Holstein-Profis an der Seitenlinie sowie beim TSV 1860 München und war zuletzt beim FC Schalke 04 II in der Regionalliga West tätig.

In der Wunderino Arena will MASTERS-Titelverteidiger Weiche natürlich auch 2024 wieder ein gewichtiges Wörtchen um den Turniersieg mitreden und wird traditionell erneut eine starke Mannschaft ins Rennen schicken. Akteure wie Torhüter Jesper Heim, die Verteidiger Tobias Fölster, David Pfeil und Torben Rehfeldt sowie die Offensivkräfte Dominic Hartmann, Jan-Pelle Hoppe und Finn Wirlmann gehören zu den Dauerbrennern und Leistungsträgern im Team von Trainer Fröhling. Nicht mehr dabei sein wird MASTERS-Rekordsieger Florian Meyer, der mit insgesamt sieben Titeln (viermal mit Weiche und dreimal mit Holstein Kiel) vielleicht eine Bestmarke für die Ewigkeit aufgestellt hat.

Im vergangenen Jahr setzte sich der SC Weiche Flensburg 08 im Endspiel durch einen 2:0-Erfolg die schleswig-holsteinische Hallenkrone auf. Weiche war die spielstärkste der acht teilnehmenden Mannschaften und hatte mit Niclas Nadj (inzwischen SC Paderborn) den überragenden Akteur (acht Turniertore) in seinen Reihen.

Weiches Torwart Jesper Heim nach dem Schlusspfiff des MASTERS Finales 2023.
Weiches neuer Trainer Torsten Fröhling mit Macher Harald Uhr.

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Obere Reihe von links: Henrik Sirmais, Luca Sixtus, Niklas Stehnck, Rafael Krause, Morten Liebert, Yannick Chaumont, Pawel Erfmann, Dustin Thiel, Marco Pajonk.

Mittlere Reihe von links: Trainer Björn Sörensen, Co-Trainer Dirk Hellmann, Athletiktrainer André Lagas, Max Düwel, Kai-Fabian Schulz, Florian Petzold, Teammanager Timo Gothmann, Sportchef Jens Martens, Sportlicher Leiter Sven Tramm, Betreuer Florian Diedrichsen.

Untere Reihe von links: Paul Meseberg, Sören Gelbrecht, Maximilian Musci, Felix Möller, Fabian Landvoigt, Christian Rave, Matthias Meyer, Til Weidemann, Matz Klüver, Kevin Benner, Moritz Achtenberg.

Es fehlen: Julius Kliti, Torwarttrainer Michael Nordheim, Physiotherapeutin Annkathrin Rath, Physiotherapeut Marc Springmann.

Tor

1 Fabian Landvoigt

12 Matthies Kristian Meyer

Abwehr

2 Moritz Achtenberg

4 Dustin Thiel

5 Kai-Fabian Schulz

13 Christian Rave

18 Paul Meseberg

21 Maximilian Musci

23 Florian Petzold

26 Pawel Erfmann

29 Niklas Sabas

Mittelfeld

7 Til Martin Weidemann

10 Henrik Sirmais

16 Niklas Stehnck

SV Todesfelde kompakt

Gegründet: 1928 (Fußball-Abteilung 1947)

Clubfarben: blau-gelb

Boss: 1. Vorsitzender: Holger Böhm

Heimat: Joda Sportpark (2000 Plätze)

19 Julius Kliti

20 Mats Klüver

22 Sören Gelbrecht

25 Yannick Chaumont

Angriff

8 Rafael Krause

9 Marco Pajonk

11 Morten Liebert

14 Felix Möller

Trainer: Björn Sörensen

Co-Trainer: Dirk Hellmann

Aktueller Zuschauerschnitt: 296

Größter Erfolg: Landespokalsieger 2020, OberligaMeister 2020, 2022

MASTERS-Teilnahmen: 7

Im Netz: svtodesfelde.de svt-fussball.de

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SV TODESFELDE

Deathfield wird die Halle rocken

Der SV Todesfelde reist erneut mit über 1.200 Fans in Richtung Kiel

Der SV Todesfelde qualifizierte sich als letztes Team für das LOTTO MASTERS 2024. Durch einen 1:0-Erfolg Anfang November beim VfR Neumünster löste „Deathfield“ das Ticket für die Wunderino Arena. Und nur zu gerne würde die Mannschaft von Trainer Björn Sörensen ihren MASTERS-Sieg aus dem Jahre 2020 wiederholen.

Das 22. LOTTO MASTERS im Januar 2020 war der bisherige Höhepunkt in der Turniergeschichte der kleinen Gemeinde im Kreis Segeberg. Die über 1.000 Schlachtenbummler verwandel-

ten die Halle beim 3:1-Finalsieg gegen den SC Weiche in einen Hexenkessel. Auch 2024 wollen die Fans aus Todesfelde wieder die Wunderino Arena rocken. Erneut war der Run auf die Tickets bei den Blau-Gelben riesengroß. Teammanager Timo Gothmann befand sich als Organisator des Ticketverkaufs im Verein unter Dauerstress. Das Trainergespann Björn Sörensen und Dirk Hellmann will am 13. Januar eine Mannschaft ins Rennen schicken, die um den Pokal mitspielen kann. Nicht mehr dabei ist dann Luca Sixtus, der mehr als neun Jahre lang für „Tofe“ gespielt hat und seit 2018 Mannschaftskapitän war. Seit dem 1. Oktober arbeitet Sixtus in München für den TV-Sender Sky. Das bedeutete Abschied von Norddeutschland, der Familie, von Freunden, vom SV Todesfelde – und zunächst auch vom aktiven Fußball. Ex-Trainer Sven Tramm steht Todesfelde weiter als Sportlicher Leiter zur Verfügung. „Es war eine Wahnsinnszeit mit unglaublichen Erfolgen“, denkt Tramm auch immer gern an die stimmungsvollen Turniere in Kiel zurück – und die legendäre Dusche während der abschließenden Pressekonferenz 2020. Die Mannschaft um Schlussmann Fabian Landvoigt, Verteidiger Christian Rave oder auch die beiden Mittelstürmer Morten Liebert und Marco Pajonk haben abgesehen vom LOTTO MASTERS aber noch einen weiteren Pokal im Auge. Todesfelde steht im Mai 2024 gegen Phönix Lübeck zum zweiten Mal in seiner Vereinshistorie im Endspiel um den Landespokal. 2020 setzte man sich überraschend mit 3:2 gegen den VfB Lübeck durch. Gelingt der Elf von Björn Sörensen erneut der Einzug in den DFBPokal?

Auch in diesem Jahr hat der SV Todesfelde seine Fans im Rücken.
Trainer Björn Sörensen.

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FC KILIA KIEL

Obere Reihe von links: Shpend Meshekrani (CoTrainer), Harry Witt (Sportlicher Leiter), Drilon Trepca, Visar Mehmeti, Tom Warncke, Serhat Yazgan, Berat Ayyildiz, Teyi Lawson-Body, Salih Ramo, Felix Niebergall, Julius Alt, Pascal Polonski, Fabian Franzen (Physiotherapeut), Nick von Heyer (Physiotherapeut), Greta Cleve (Physiotherapeutin).

Mittlere Reihe von links: Nicola Soranno (Trainer), Michel Witt (Co-Trainer), Hüsnü Özdemir (Torwarttrainer), Tom Baller, Yannik Jakubowski, Marvin Müller, Jeppe Waschko, Ben Luca Nohns, Christopher Kramer, Tom Wüllner, JanMatti Seidel, Malte Petersen, Luca Aouci, Sercan Yilderimer, Rainer Kobarg (Betreuer), Berkant Özel (Ligaobmann), Heiko Klenig (Betreuer).

Untere Reihe von links: Kevin Harder, Lars Horstinger, Serhat Yüksel, Tom Pachulski, Justus Kaack, Finn Kornath, Nikolas Wulf, Kevin Schulz, Benjamin Petrick, Florian Foit.

Tor

1 Justus Christian Kaack

12 Nikolas Wulf

41 Tom Pachulski

Abwehr

3 Serhat Yüksel

4 Malte Christoph Petersen

6 Teyi Lawson-Body

7 Lars Horstinger

15 Florian Foit

17 Berat Ayyildiz

28 Tom Wüllner

29 Kevin Harder

32 Pascal Polonski

33 Siyabend Salih Ramo

Mittelfeld

5 Tom Warncke

8 Tom Baller

10 Julius Rainer Alt

14 Felix Niebergall

16 Jeppe Tammes Waschko

18 Kevin Schulz

20 Sercan Yildirimer

21 Serhat Yazgan

23 Visar Mehmeti

Angriff

9 Ben Luca Nohns

11 Jan Matti Seidel

13 Christopher Kramer

19 Luca Fabio Aouci

24 Marvin Christian Müller

FC Kilia Kiel kompakt

Gegründet: 23. Juli 1902

Clubfarben: Rot-Weiß

Boss: 1. Vorsitzender: Volker Roese

Heimat: Kilia-Stadion (5.000 Zuschauer)

25 Drilon Trepca

26 Benjamin Petrick

27 Yannik Jakubowski

30 Ben Opoku Labes

Trainer: Nicola Soranno

Co-Trainer: Michel Witt, Shpend Meshekrani

Aktueller Zuschauerschnitt: 443

Größter Erfolg:

Vize-Landesmeister 1948 und 1964, Landespokalsieger 1990 und 1993, Aufstieg in die Regionalliga Nord 2023

MASTERS-Teilnahmen: 4

Im Netz: fckilia.de

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FC KILIA KIEL

Comeback nach 17 Jahren

Regionalliga-Aufsteiger FC Kilia brennt auf die Rückkehr zum Budenzauber

2007 gelang dem FC Kilia Kiel zum letzten Mal die Qualifikation für das LOTTO MASTERS. Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Volker Roese und Sportchef Harry Witt gelang den Kilianern zuletzt binnen vier Jahren der Sprung aus der siebtklassigen Verbandsliga Ost in die Viertklassigkeit. Nun feiert der RegionalligaAufsteiger aus der Landeshauptstadt sein Comeback beim Budenzauber.

„Wir freuen uns riesig, endlich wieder dabei sein zu dürfen. Die Teilnahme stand für uns ja bereits mit dem RegionalligaAufstieg im vergangenen Sommer fest“, so Sportchef Harry Witt, der mit seiner Mannschaft in der Wunderino Arena nur zu gern für Furore sorgen möchte. Bei der letzten MASTERSTeilnahme erreichte das Team vom Hasseldieksdammer Weg das Halbfinale.

In der Regionalliga Nord hat das Team von Trainer Nico Soranno einen schweren Stand. Zwar gelang den Kilianern die Gewöhnung an Tempo und Klasse der neuen Spielklasse recht schnell, doch dem Aufsteiger um die Routiniers Yannik Jakubowski, Benjamin Petrick, Kevin Schulz und Christopher Kramer fehlte viel zu häufig das nötige Spielglück. „Wir wussten, dass wir uns mit der Regionalliga einer großen Herausforderung stellen würden. Aber gemeinsam haben wir beschlossen, das Abenteuer zu wagen“, so Macher Volker Roese. Als klarer Außenseiter wehrte man sich nach Kräften, doch viel zu häufi g fehlten einfach ein paar Prozentpunkte. Die Folge waren eine nervenzehrende Niederlagenserie und der damit verbundene Sturz an das Tabellenende. Viel war zu Beginn der kalten Jahreszeit nicht mehr vom Glanz der Aufstiegsrunde zu sehen. Doch der FC Kilia Kiel wirft die Flinte noch

lange nicht ins Korn. Man möchte sich in der Wunderino Arena zurückmelden und vor der sicherlich stimmungsvollen Kulisse Motivation für die schwere Rückrunde sammeln. Denn an Qualität fehlt es im Kader des Traditionsvereins sicherlich nicht. Davon werden sich die Zuschauer beim 24. LOTTO MASTERS selber ein Bild machen können.

Die 1919 erbaute Kilia-Tribüne gehört zu den ältesten noch bestehenden Fußballplatz-Tribünen Deutschlands.
Kilias Trainer Nico Soranno.
Kilias Routinier Tom Warncke klärt vor Holsteins Torjäger Stanislav Fehler.

HOLSTEIN KIEL U23

Obere Reihe von links: Torwarttrainer Niklas Jakusch, Tim Ottilinger, Melvin Zimmer, Etienne Sohn, Lasse Jetz, Oskar von Esebeck, Lenny Borges, David Lelle, Laurynas Kulikas, Betreuer Stephan Stahl.

Mittlere Reihe von links: Co-Trainer Justus Hetenyi, Co-Trainer Sven Boy, Stefan Rankic, Niklas Kaus, Stanislav Fehler, Jan Wansiedler, Cengizhan Koc, Noah Gumpert, Nico Mai, Yoost Diezemann, Athletiktrainer Tim Graf.

Untere Reihe von links: Trainer Sebastian Gunkel, Masahiro Fujiwara, Tim Siedschlag, Jarmain Ozuzu, Noah Oberbeck, Tyler Dogan, Jannis Voß, Diyar Saka, Physiotherapeutin Melanie Köhn, Betreuerin Britta Stahl.

Holstein Kiel kompakt

Gegründet: 7. Oktober 1900

Clubfarben: blau-weiß-rot

Boss: Präsident: Steffen Schneekloth

Heimat (U23): Arena im CittiFussball-Park (3.000 Plätze)

Aktueller Zuschauerschnitt (U23): 139

Mittelfeld 6 Jannis Voß 11 Diyar Saka

Cengizhan Koc 20 Noah Gumpert

Tim Siedschlag

Melvin Zimmer

Niklas Kaus 26 Masahiro Fujiwara

Stanislav Fehler Angriff

Etienne Sohn

Oskar von Esebeck

Laurynas Kulikas

Trainer: Sebastian Gunkel

Co-Trainer: Sven Boy, Justus Hetenyi

Größter Erfolg:

Deutscher Meister 1912, Deutscher Vizemeister 1910, 1930, Deutscher Amateurmeister 1961, Teilnahme Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga 1965, Aufsteiger in die 2. Bundesliga 2017, Relegation zur Bundesliga 2018, Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord 1978

MASTERS-Teilnahmen: 23

Im Netz: holstein-kiel.de

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www.baecker-steiskal.de

HOLSTEIN KIEL U23

Jungstörche wollen mehr

Nach dem Vorrunden-Aus im letzten Jahr will Holsteins U23 in die Finalrunde

Die U23 der KSV Holstein spielt bislang eine hervorragende Saison und spricht sicherlich ein gewichtiges Wörtchen um die Regionalliga-Meisterschaft mit. Im Top-Spiel zwischen den beiden MASTERS-Teilnehmern Holstein und Phönix Lübeck konnten sich die Jungstörche in der Vorrunde mit 3:1 durchsetzen. Nun will die Mannschaft von Trainer Sebastian Gunkel mit Schwung ins neue Jahr starten und beim LOTTO MASTERS das enttäuschende Vorrunden-Ausscheiden beim vergangenen Budenzauber vergessen machen.

„Natürlich wollen wir gern in die Finalrunde einziehen und diesmal beim MASTERS Eigenwerbung betreiben. Das Teilnehmerfeld ist attraktiv, die Stimmung sicherlich wieder herausragend. Wir wollen es diesmal einfach besser machen“, so Gunkel. Auch Routinier Tim Siedschlag, der schon vor über zehn Jahren für die Störche beim MASTERS für Furore sorgte, zeigte sich bei der Auslosung in Malente motiviert: „Ich habe schon einige Male mitgespielt und es macht immer wieder viel Spaß. Wenn bei mir nichts zwickt, würde ich natürlich gerne selbst auflaufen. Ich traue unserer Mannschaft in diesem Jahr alles zu, denn wir haben eine super Truppe mit einigen guten Technikern.“

Eine besondere Brisanz birgt sicherlich das erneute Aufeinandertreffen mit dem FC Kilia Kiel. Im November konnte sich der Underdog vom Hasseldieksdammer Weg mit 1:0 gegen die Jungstörche durchsetzen. Gelingt der U23 unter dem Hallendach der Wunderino Arena die Revanche?

Beim 24. LOTTO MASTERS droht dem Rekordsieger Holstein Kiel (sechs MASTERS-Siege) der Verlust der Bestmarke. Titelverteidiger und Ligarivale SC Weiche Flensburg 08 könnte mit derzeit fünf Erfolgen mit Holstein gleichziehen. Doch die KSV um talentierte Spieler wie Torjäger Stanislav Fehler, Nico Mai und David Lelle sowie den Routiniers Jannis Voß und Tim Siedschlag werden sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen. In jedem Falle dürfte Holsteins Zweitvertretung auch in der Wunderino Arena einen gepflegten Ball spielen.

Die U23 der KSV Holstein hatte in der Vorrunde oft Grund zum Jubeln.
Holsteins Trainer Sebastian Gunkel (re.) mit Assistent Sven Boy.

TSB FLENSBURG

Obere Reihe von links: Luca Bracht, Nicholas Holtze, Paul Fröhlich, Tom Schäpler, Nahne Paulsen, Mert Kurt, Jon Jessen, Maximilian Stephan.

Mittlere Reihe von links: Teammanager Rainer Andresen, Trainer Gramoz Kurtaj, Athletiktrainer Michael Jannsen, Ole Rathmann, Zacharias Killemose, Rico Nommensen, Hendrik Fleige, Betreuer Malte Freiberg, Stadionsprecher Frank Helmig.

Untere Reihe von links: Timo Carstensen, Anton Merz, Felix Struwe, Rasmus Wolff, Houssam El Kanj, Anhel Iancu, Jerreh Darboe, William Baxter.

Es fehlen: Co-Trainer Finn Petersen, Lennart Steiner, Cosmo Nitsch, Marc Koschenz, Torwarttrainer Andreas Sell, Beauftragte für Medien und Administration Jacqueline Röder.

1 Rico Nommensen 12 Zacharias Emil Bro Killemose

Ole Rathmann Abwehr 2 Nahne Paulsen

Cosmo Nitsch

Jon Sören Jessen 5 Anhel Andrei Marian Iancu

Maximilian Stephan

Paul Fröhlich

TSB Flensburg kompakt

Gegründet: 1865

Clubfarben: Blau-Rot

20 Gian-Luca Bracht 25 William Baxter

Angriff

9 Nicholas Holtze 13 Hendrik Fleige 18 Jerreh Darboe 24 Mert Sadik Kurt 27 Timo Carstensen

Trainer: Gramoz Kurtaj

Co-Trainer: Finn Petersen

Boss: 1. Vorsitzender: Frerich Eilts

Heimat: Eckener Platz (8.000 Zuschauer)

Aktueller Zuschauerschnitt: 244

Größter Erfolg: Oberliga-Vizemeister 2019, Teilnahme Oberliga Hamburg/SchleswigHolstein 1994/95, 1996/97 und 2002/03

MASTERS-Teilnahmen: 4

Im Netz: www.tsb-flensburg.de

TSB FLENSBURG

TSB ist gut gerüstet

Trainer Gramoz Kurtaj: „Fahren nicht nach Kiel, um den Ballsack zu gewinnen“

Eine beeindruckende Saison spielt der TSB Flensburg in der Oberliga Schleswig-Holstein. Das Team von Chefcoach Kurtaj ist als ungeschlagener Spitzenreiter in die Winterpause gegangen. Nach der Qualifikation für das Hallenmasters im „Handballtempel“ in Kiel ist die Vorfreude riesengroß. Statt zu trainieren, verordnete der 32-jährige Trainer seinem Team einen Bowlingabend. „Die Jungs sollten sich mit dem Erreichten einmal den Stellenwert vor Augen führen. Das hat zu Beginn der Saison keiner gedacht“, sagt Kurtaj.

So fahren die Flensburger selbstbewusst nach Kiel. Zwar bescherte die Auslosung den Fördestädtern mit den Kieler Regionalligisten Holstein Kiel und dem FC Kilia Kiel sowie dem Oberligakontrahenten PSV Neumünster eine schwere Vorrundengruppe, doch beeindrucken lassen will Kurtaj sich von diesen hochkarätigen Gegnern nicht. „Wir fahren da nicht hin, um den Ballsack zu gewinnen. Fakt ist, in der Halle ist alles möglich. Aber die Jungs sollen das Feeling in der Halle vor rund 9.000 Zuschauern einfach genießen“, sagt Kurtaj. Unter den acht besten Teams aus Schleswig-Holstein zu stehen, ist für TSB-Angreifer Hendrik Fleige etwas ganz Besonderes. „Ich bin gespannt, wo die Reise für uns hingeht. Wir haben genügend Selbstvertrauen gesammelt, um mit breiter Brust in der Wunderino Arena aufzulaufen“, so der 26-Jährige. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Flensburger das Ticket für die Teilnahme gelöst haben. „Trotzdem haben die wenigsten von uns jemals vor so vielen Zuschauern gespielt“, stellt Fleige respektvoll klar. Ob für die Flensburger im Oberliga-Alltag der Titel herausspringt, darauf möchte sich Fleige nicht festlegen. „Wenn wir die Rückrunde so spielen wie die Hinrunde, dann ist definitiv etwas drin. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, denn zum Auftakt haben wir PSV Neumünster, SV Eichede und SV Preußen Reinfeld vor der Brust. Das sind schon drei Knallerspiele. Hinzu kommt als fünftes der SV Todesfelde. Danach werden wir sehen, wo die Reise uns hinführt, aber erst einmal wollen wir das Hallenmasters genießen“, konstatiert Fleige.

Flensburgs Erfolgstrainer Gramoz Kurtaj emotional an der Seitenlinie.
Flensburgs Hendrik Fleige im Oberliga Topspiel vor Neumünsters Paul Sachse.
Flensburgs Torwart Ole Rathmann klärt im Topspiel vor Neumünsters Nils Drauschke.

PSV NEUMÜNSTER

Obere Reihe von links: Paul Sachse, Mats Melahn, Issam Khemiri, Meiko Werner, Marc-Oliver Timm, Paul Eberhardt, Mika Jöhnck, Youri von der Mehden, Tom Zarpe.

Mittlere Reihe von links: Fußballobmann Volker Bernaschek, Co-Trainer Dennis Buthmann, Tim Netzel, Julien Huber, Nils Drauschke, Fyn Claasen, Marc Barck, Timo Barendt, Jesper Tiedemann, Tino Knobel, Tristan Hoppe, Trainer Marco Frauenstein, Co-Trainer Patrick Nöhren.

Untere Reihe von links: Betreuer Jörg Schröder, Mika Hirsch, Luca Groth, Tjorven Matthiesen, Torben Franzenburg, Kjell Berger, Paul Falk, Til Küffner, Betreuer Rainer Schenzer.

Es fehlen: Tim Möller, Physiotherapeutin Susanne Möller.

Tor

1 Kjell Arik Berger

25 Torben Franzenburg

Abwehr

3 Tino Knobel

4 Paul Sachse

5 Marc-Oliver Timm

6 Mats Melahn 7 Julien Huber

12 Tristan Hoppe 15 Meiko Werner 20 Tom Zarpe

Paul Eberhardt

Luca Groth

Mittelfeld 8 Nils Drauschke

Mika Jöhnck

16 Youri von der Mehden 19 Paul Falk 21 Tim Möller 23 Fyn Claasen 24 Til Küffner 33 Issam Khemiri

Angriff

9 Marc Barck 11 Jesper Tiedemann 14 Tim Netzel 17 Mika Hirsch 22 Timo Barendt

Trainer: Marco Frauenstein

Co-Trainer: Dennis Buthmann, Patrick Nöhren

PSV Neumünster kompakt

Gegründet: 28. Mai 1973

Clubfarben: Grün-Weiß

Boss: 1. Vorsitzender: Rüdiger Schwarz

Heimat (U23): Stadion an der Stettiner Straße (2.000 Zuschauer)

Aktueller Zuschauerschnitt: 309

Größter Erfolg: Aufstieg in die Verbandsliga Schleswig-Holstein 2002, Teilnahme LOTTO MASTERS 2024

MASTERS-Teilnahmen: –

Im Netz: psvnms.de

Nordischer Charakter mit und ohne Alkohol

AUF DAS, WAS BLEIBT.

PSV NEUMÜNSTER

„Hinfahren und zocken!“

LOTTO-MASTERS-Neuling PSV Neumünster will in Kiel als Underdog überraschen

Erstmals in der Vereinsgeschichte fährt der PSV Neumünster zum SHFVHallenmasters in die Wunderino Arena. Nach dem 4:1-Auswärtserfolg beim FC Dornbreite Lübeck Anfang November war die Qualifikation eingetütet. „Die Erleichterung war bei allen groß, denn der Druck war schon hoch. Das ist ein absolutes Highlight für den Verein“, sagte ein gut gelaunter PSV-Chefcoach Marco Frauenstein.

Das Kartenkontingent, das den Neumünsteranern zur Verfügung stand, war innerhalb von eineinhalb Tagen ausverkauft – die Nachfrage war groß bei der Anhängerschaft der „Polizisten“. „Wir standen vorher schon alle sehr unter Druck. Die Enttäuschung, wenn wir das MASTERS nicht erreicht hätten,

wäre aufgrund des Saisonverlaufes schon sehr groß gewesen. Mich freut es auch vor allen Dingen für unseren Obmann Volker Bernaschek, der jahrelang daraufhin gearbeitet hat“, gesteht Frauenstein und bestätigt, dass er mit seinem besten Hallenteam an den Start gehen will. „Natürlich kann man jetzt mit der Auswahl der Spieler nicht jedem gerecht werden – das ist schon brutal. Aber wir werden schon eine konkurrenzfähige Truppe stellen“, so der 41-Jährige. Ob die Zuschauer in der ausverkauften Arena also die PSV-Top-Torjäger Timo Barendt und Jesper Tiedemann sehen werden, ließ Frauenstein offen. „Die Jungs, die draußen gut sind, müssen ja nicht zwangsweise in der Halle gut sein“, macht Frauenstein die Kadernominierung spannend. Seine Mannschaft misst sich in der Gruppe „B“ mit den Regionalligisten FC Kilia Kiel und Holstein Kiel sowie dem Oberligaprimus TSB Flensburg. „Das sind natürlich drei Kracher, aber wer weiß, wozu wir als Underdog in der Lage sind. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Wir fahren nicht nach Kiel, um nur den Bus zu bewegen. Die Vorfreude ist bei allen, die es mit dem PSV halten riesengroß“, sagt Frauenstein. Dass das MASTERS in den Köpfen der Spieler fest verankert und ein ständiges Thema ist, belegt die Aussage von Mats Melahn. „Lass mal hinfahren und zocken“, sagt der 23-Jährige keck.

PSV-Trainer Marco Frauenstein.

LOTTO-MASTERS-Splitter

Rekorde, Torjäger, Sieger und weitere interessante Facts zum traditionsreichen Budenzauber

Das LOTTO MASTERS ist für die Amateurfußballszene im Land der erste Höhepunkt des Jahres und ein Event, das längst unverzichtbar geworden ist. In diesem Jahr steigt der Budenzauber bereits zum 24. Mal.

3.287 Zuschauer waren bei der Premiere unter dem Namen

„1. Schleswig-Holsteinische Hallenlandesmeisterschaft“ im

Januar 1999 in der Ostseehalle mit dabei. Inzwischen ist die Wunderino Arena alljährlich mit knapp 9.000 Fans ausverkauft. Dass ein traditionsreiches Turnier wie das LOTTO MASTERS nicht nur seine eigenen Geschichten schreibt, sondern auch seine eigenen Rekorde aufstellt, ist völlig klar. Einige der spannendsten Facts aus 23 Veranstaltungen haben wir hier zusammengestellt.

Weiches Kapitän Dominic Hartmann gegen Phönix-Spieler Corvin Bock.

Rekordsieger: Ist weiterhin die KSV Holstein, die sich bisher sechsmal den Titel sichern konnte. Fünfmal ging der Titel an den amtierenden MASTERS-Sieger SC Weiche Flensburg 08 (bis 2017 noch unter dem Namen ETSV Weiche). Mit jeweils drei Erfolgen folgen dahinter der VfB Lübeck und der VfR Neumünster. Insgesamt haben sich bisher zehn Vereine die 23 ausgespielten MASTERS-Titel geteilt.

Rekordsieger II: Ex-Holstein-Profi Florian Meyer ist mit sieben gewonnenen MASTERS-Titeln der erfolgreichste Akteur des Turniers. 2008, 2009, 2010 und 2013 mit den Kieler Störchen sowie 2014, 2016 und 2023 mit Weiche durfte „Flo“ Meyer damit bei sieben seiner neun Teilnahmen den Pokal in Empfang nehmen. Ein Rekord für die Ewigkeit? Drei Spieler durften viermal jubeln: Florian Kirschke (Weiche), Tim Siedschlag (Holstein und VfB Lübeck) sowie Arne Westphal (VfR Neumünster und SV Henstedt-Rhen)

Rekordsieger III: Erfolgreichster Trainer der MASTERSGeschichte ist ohne Zweifel Daniel Jurgeleit. Der Ex-Profi von Uni on Solingen, FC Homburg, SpVgg Unterhaching, VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel sicherte sich mit Weiche Flensburg viermal die MASTERS-Krone.

Rekord-Teilnehmer:

Marinko Ruzic (VfR Neumünster) ist mit insgesamt 14 Turnieren von 1999 bis 2012 absoluter Rekordspieler beim LOTTO MASTERS. Darüber

hinaus steht Ruzic mit 18 Toren auch unangefochten auf Platz 1 der Ewigen MASTERS-Torjägerliste. Bei den Einsätzen rangiert mit 11 Teilnahmen von 1999 bis 2010 Torhüter Henrik Preuß (TSV Altenholz, Holstein Kiel, Eider Büdelsdorf) hinter Ruzic. Erfolgreichster Torschütze in einem Turnier war 2011 Holsteins Marc Heider.

Rekord-MASTERS-Sieger Florian Meyer.

Debüt und Comeback

Der PSV Neumünster und FC Kilia Kiel starten mit besonderer Vorfreude beim LOTTO MASTERS

Mit dem MASTERS-Debütanten PSV Neumünster und dem Regionalliga-Aufsteiger FC Kilia Kiel, der 2007 letztmalig beim LOTTO MASTERS dabei war, starten zwei Vereine mit besonders großer Vorfreude beim Budenzauber 2024. Mit dem Neumünsteraner Volker Bernaschek und dem Kilianer Volker Roese tragen dabei zwei Fußballenthusiasten erhebliche Verantwortung, deren jahrelange Arbeit und unermüdlicher Einsatz für ihre Vereine von Begeisterung, Zuverlässigkeit und Idealismus geprägt ist. Nun blicken beide „Macher“ mit leuchtenden Augen in Richtung Wunderino Arena.

Die 24. Auflage des LOTTO MASTERS ist für den PSV Neumünster der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Erstmals werden sich die „Polizisten“ vor über 8.000 Zuschauern präsentieren. Mit der Teilnahme des PSV endet die Neumünsteraner MASTERS-Abstinenz nach sechs Jahren. Zuletzt hatte sich der VfR 2018 für den Budenzauber qualifi ziert. Der PSV hat ein Kontingent von über 600 Tickets für seine Fans geordert. Die grün-weiße Kurve wird sicherlich zur prächtigen Atmosphäre beitragen. „Dass wir uns qualifiziert haben, ist ein Hammer. Ich bin total happy, dass ich das in meinem Alter noch einmal erleben darf“, strahlte der 66-jährige PSVObmann Volker Bernaschek, für den die Teilnahme der Lohn für jahrzehntelange Vereinsarbeit ist. „Wir hoffen darauf, dass uns auch Sympathisanten unserer Nachbarvereine nach Kiel begleiten und wir einen starken NeumünsterBlock bilden können“, so Bernaschek, der im vergangenen Jahr erstmals live vor Ort war, um sich den Budenzauber anzuschauen. Schon bei der Auslosung im Uwe Seeler Fußball Park in Malente merkte man Bernaschek die Vorfreude deutlich an.

Der Neumünsteraner Volker Bernaschek bei der MASTERS-Auslosung in Malente.
Torjäger Timo Barendt will mit dem PSV auch in der Halle für Furore sorgen.

Ähnlich begeistert ist Kilias 1. Vorsitzende Volker Roese, der Ende 2018 die Vereinsführung übernahm und das Team vom Hasseldieksdammer Weg zusammen mit seinem langjährigen Wegbegleiter, Ex-Holstein-Profi Harry Witt, zurück in die Erfolgsspur führte. Mit den Titeln in der Verbandsliga Ost (2020), der Landesliga Schleswig-Holstein Mitte (2022) und der Oberliga Schleswig-Holstein (2023, Torverhältnis 125:25) führte der Weg des FC steil nach oben. Ein wahrlich kometenhafter Aufstieg. Und der Jubel war riesengroß, als man am 31. Mai 2023 den Aufstieg in die viertklassige Fußball-Regionalliga Nord sicher hatte. Dank eines furiosen Schlussspurts vor rund 3.500 Zuschauern im Aufstiegsspiel im heimischen Kilia-Stadion gegen den OSC Bremerhaven schaffte die Elf von Trainer Nico Soranno damit binnen vier Jahren den Durchmarsch. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga hatte der FC Kilia auch das Ticket für das LOTTO MASTERS sicher. Für „Macher“ Volker Roese die Belohnung für jahrelange Aufbauarbeit. „Natürlich freuen wir uns riesig auf dieses Event“, so Roese, der einst sogar als Manager der KSV Holstein tätig war. „Wir hoffen, dass wir mit einem guten Auftritt weitere Fans für uns gewinnen können“, meint der 64-Jährige. Ein erfolgreiches Abschneiden in der Wunderino Arena würde auch einen zusätzlichen Kick für die Regionalliga-Punktrunde bedeuten. Denn da brauchen die Kilianer unbedingt noch Zähler, um die tolle Erfolgsgeschichte auch in der nächsten Saison fortzuschreiben.

Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob es dem PSV oder den Kilianern gelingt, im Konzert der erfahrenen MASTERS-Teilnehmer erfolgreich mitzumischen. In jedem Falle dürfen sich Volker Bernaschek und Volker Roese mit ihren Clubs schon jetzt als Gewinner fühlen.

Kilias Macher Volker Roese nach der Meisterehrung im Sommer 2023.
Beim LOTTO MASTERS darf der FC Kilia erneut

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Phönix oder Todesfelde?

Am 25. Mai steigt das LOTTO-Pokal-Finale im JODA Sportpark in Todesfelde

VfB Lübeck hieß der LOTTOPokal-Sieger 2023. Der DrittligaAufsteiger setzte sich mit 2:1 gegen den SC Weiche Flensburg 08 durch und verteidigte damit den Titel. Mit dem Gewinn des LOTTO-Pokals hatte sich der VfB Lübeck zudem für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert und traf an der Lohmühle auf den Erstligisten TSG Hoffenheim. Der Bundesligist setzte sich am Ende vor 8.100 Zuschauern mit 4:1 durch.

Lübeck agierte als Außenseiter forsch, setzte Offensivakzente und kam zu einer Reihe guter Chancen, sodass sich ein packender Pokalfight entwickelte. Erst mit einem Doppelschlag nach der Pause gelangte die TSG auf die Siegerstraße und gewann am Ende verdient.

Aufgrund der Pokal-Niederlage gegen den Lokalrivalen Phönix Lübeck verpasste der VfB in der laufenden Saison die Titelverteidigung. Am Reformationstag fiel dann die letzte Entscheidung über den Einzug in das LOTTO-Pokal-Finale. Bei den Herren hatte sich bereits Anfang Oktober im ersten Halbfinale der SV Todesfelde mit 5:2 nach Elfmeterschießen gegen den PSV Neumünster durchgesetzt. Der Finalgegner wurde nun im Lübecker Derby zwischen dem Eichholzer SV und dem 1. FC Phönix Lübeck ermittelt. Auf engem Platz schlugen sich die Gastgeber aus Eichholz zunächst wacker, gelangen dann allerdings kurz vor der Halbzeit durch einen Strafstoß, den Haris Hyseni verwandelte, in Rückstand. Nach der Halbzeit trafen dann erneut Hyseni (49.) sowie Valdemar Sadrifar (56.) und Jayden Bennetts (88.) und machten so mit einem 4:0-Sieg den Einzug in das Landesfinale perfekt.

Nun kommt es also zum reizvollen Endspiel zwischen den Adlerträgern und dem SV Todesfelde. Austragungsort wird am 25. Mai beim Finaltag der Amateure der JODA Sportpark in Todesfelde sein. Man darf gespannt sein, wer als Landespokalsieger das nördlichste Bundesland neben Zweitligist Holstein Kiel vertreten wird.

Der SHFV-LOTTO-Pokal.
Phönix Lübeck setzte sich im Halbfinale souverän gegen den Eichholzer SV durch.
2023 unterlag Weiche Flensburg dem VfB Lübeck im Finale.

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Holstein und Phönix in Lauerstellung

Zwischenbilanz der Regionalliga Nord

An der Tabellenspitze der Regionalliga Nord jagen mit dem 1. FC Phönix Lübeck und Holstein Kiels U23 zwei Fast-Absteiger der Vorsaison den aktuellen Ligaprimus, Hannover 96 II. Spannung bis zum Saisonende scheint also garantiert. Zumal das Verfolger-Duo aus Schleswig-Holstein bei lediglich drei Punkten Rückstand sogar noch Nachholspiele in der Hinterhand hat und somit rechnerisch aufschließen könnte.

„Schon im Trainingslager vor der Saison konnte man feststellen, dass es mit dem neuen Trainer ganz gut passt“, erklärt PhönixKapitän Haris Hyseni, warum sich die Adlerträger nach dem Trainerwechsel von Oliver Zapel zu Christiano Adigo plötzlich zu einem ernsthaften Meisterschaftsanwärter entwickelten und nun sogar Pläne für einen Drittliga-Aufstieg schmieden. Es läuft bei den Lübeckern, die zudem im Landespokalfinale am 25. Mai 2024 beim Oberligisten SV Todesfelde antreten werden. Auch der Höhenfl ug der U23-Störche von Holstein Kiel kam unverhofft. Lange Zeit führte die Elf von Coach Sebastian Gunkel gar das Regionalliga-Tableau an, ehe sich die KSV kurz von der Winterpause zwei überraschende Niederlagen gegen den TSV Havelse (1:3) und den FC Kilia Kiel (0:1) leistete und die 96er vorbeiziehen lassen musste.

Überragender Akteur der Kieler in der Hinrunde war Sommerneuzugang Stanislav Fehler (vom SC Wiedenbrück), der bereits bei 13 Saisontoren steht und in der Torjägerliste nur

von Hannovers Lars Gindorf (17 Tore) übertroffen wird. „Wir haben uns in vielen Bereichen gesteigert. Defensiv stimmte die Mentalität schon die ganze Zeit. Mit dem Ball haben wir uns viel erarbeitet. Wir haben mittlerweile eine hohe Qualität“, sagt Holstein-Coach Sebastian Gunkel.

Die vor der Saison hochgehandelten Meisterschaftsfavoriten – wie die beiden Drittliga-Absteiger SV Meppen und der VfB Oldenburg sowie der ambitionierte Hamburger Stadtteilverein FC Teutonia 05 Ottensen – nisten sich zur Winterpause auf den Plätzen vier bis sechs ein. Alle drei Teams einte in der Hinrunde die Inkonstanz, doch noch ist der Aufstiegszug für die wirtschaftlich potenten Clubs nicht endgültig abgefahren. Dahinter folgt ein breites, aber weit aufgefächertes Tabellenmittelfeld, an dessen Ende der FC St. Pauli II als Tabellenzwölfter immerhin schon sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 aufweist. Mittendrin im Abstiegskampf steckt hingegen etwas überraschend der SC Weiche Flensburg 08 (14 Punkte), der bisher keinen Heimsieg landen konnte. Kein Wunder also, dass Coach Benjamin Eta am 10. November 2023 nach der 1:2-Heimniederlage gegen den Hamburger SV II seinen Hut nehmen musste. Als Nachfolger verpflichteten der LOTTO-

Weiches David Pfeil im Landespokal gegen Kilias Luca Aouci.
Stanislav Fehler und seine Störche mussten zuletzt Federn lassen.

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MASTERS-Sieger 2023 den 57-jährigen Torsten Fröhling, der bei seiner Premiere gegen Teutonia ebenfalls punktlos blieb. Noch schwächer als die Flensburger schnitten im bisherigen Saisonverlauf nur die drei Aufsteiger Eimsbütteler TV, SC Spelle Venhaus sowie der Oberligameister aus Schleswig-Holstein,

der FC Kilia Kiel, ab. Doch die wittern allesamt wieder Morgenluft. „Irgendwann kehrt das Matchglück zurück, dann darf der Abstand auf das rettende Ufer nur noch nicht zu groß sein“, hat Kilia-Kapitän Florian Foit den Klassenerhalt längst noch nicht abgeschrieben.

Hannovers Tom Moustier wirft sich in den Ball von Kiels Niklas Niehoff
Die Holsteiner David Lelle und Torhüter Noah Oberbeck stoppen den Phönixer Valdemar Sadrifar.

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Von der Natur verwöhnt

Spannendes Titelrennen

Der Wettlauf im Meisterschaftsrennen der Flens-Oberliga ist in diesem Jahr erneut extrem spannend

Todesfeldes Henrik Sirmais gegen den Neumünsteraner Til Küffner.

In der Flens-Oberliga hat sich nach der Hinrunde an der Spitze ein Quartett abgesetzt. Den Platz an der Sonne nimmt überraschend der TSB Flensburg ein, der als einziger Oberligist noch kein Spiel verlor. Bereits zwei Niederlagen kassierte hingegen der SV Todesfelde, doch der Topfavorit aus dem Kreis Segeberg könnte die Nordlichter als Spitzenreiter ablösen, sollte er seine zwei Nachholspiele gewinnen.

Punktgleich mit „Tofe“ liegt der PSV Neumünster auf dem dritten Tabellenplatz. Nur drei Punkte weniger hat der SV Eichede als Vierter auf dem Konto. Ärgerlich: Es sind just die drei Zähler, die dem Team aus Stormarn wegen fehlender Zählschiedsrichter durch den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband abgezogen wurden. Und dennoch: Der Kampf um die Meisterschaft dürfte in einem ähnlichen Foto-Finish wie in der Vorsaison münden, als der FC Kilia Kiel erst kurz vor dem Saisonende den SV Eichede von der Spitze stieß.

„Wir sind eine sehr homogene Truppe und spielen taktisch disziplinierten Fußball“, umreißt TSB-Torjäger Hendrik Fleige die Erfolgsformel der Flensburger, will sich aber zu etwaigen Meisterschaftsambitionen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: „Wo wir am Ende stehen, werden wir sehen, wenn wir die Knallerspiele nach der Winterpause hinter uns gebracht haben.“

Während der TSB das Rampenlicht der Öffentlichkeit beim LOTTO MASTERS genießen darf, liefern auch drei weitere Oberligisten

positive Schlagzeilen: Die Aufsteiger SV Preußen Reinfeld (5.) und TSV Nordmark Satrup (8.) stehen zum Jahreswechsel in der oberen Tabellenhälfte und können schon fast einen Haken hinter das Saisonziel Klassenerhalt setzen. Zudem sorgt der MTSV Hohenwestedt – vor Saisonbeginn von allen Experten als sicherer Absteiger gewettet – für Furore: Mit vier Niederlagen ins Abenteuer Oberliga gestartet, rangieren die Mittelholsteiner mit nunmehr 16 Punkten und drei Nachholspielen in der Hinterhand auf einem Nichtabstiegsplatz.

PSV Neumünsters Trainer Marco Frauenstein Foto: O.W.
TSB Flensburg setzte sich mit großem Teamgeist an der Spitze der Oberliga fest.

Davon kann man an der Geerdtsstraße nur träumen: Der VfR Neumünster, der vierte Aufsteiger im Bunde, startete in die Saison mit großen Visionen, konnte aber trotz diverser hochkarätiger Neuzugänge bisher keinesfalls die selbstformulierten Erwartungen („einstelliger Tabellenplatz“) erfüllen und taumelt ebenso Richtung Landesliga wie der wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettete TSV Bordesholm und der SC Weiche Flensurg 08 II. Neben den drei Teams auf den Abstiegsplätzen zählt auch Inter Türkspor Kiel zu den Enttäuschungen der Saison. Die Kieler Ostufer-Kicker stürzten nach der Trennung von Coach Liridon Imeri ins Bodenlose und liegen als Tabellen-13. nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsrang.

Die Haupttribüne im Joda Sportpark in Todesfelde.
Lübecks Alkin Tümer vor Eichedes Yago Heider am Ball.
TSB-Torjäger Hendrik Fleige.

SHFV-Strategiekonzept für den Frauen- und Mädchenfußball

Zahlreiche Aktionen und Projekte laufen

Seit Jahren steht die Entwicklung und Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs im SHFV im Vordergrund. Spätestens durch die Ausrichtung des SHFV-Kongresses für Frauen- und Mädchenfußball im November 2021 und der Teilnahme am Projekt „DFBAssist“ sind konkrete Maßnahmen und Konzepte entwickelt worden, um die Entwicklung weiter voranzutreiben.

Durch die Festlegung und Durchführung verschiedener Maßnahmen soll die Basis des Frauen- und Mädchenfußballs nachhaltig gefördert und ausgebaut werden. Um die Maßnahmen des SHFV-Strategiekonzeptes zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs zielgerecht umzusetzen, wurde eine Task Force eingerichtet. Diese trifft sich regelmäßig zum Austausch und zur „Überprüfung“ der geplanten strategischen Maßnahmen. Durch die Mitwirkung aus den verschiedenen Fachbereichen, wie zum Beispiel von Sabine Mammitzsch (DFBVizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball sowie SHFVVizepräsidentin für Diversität und Gleichstellung), Anouschka Bernhard (Ex-Nationalspielerin, ehemalige U-Nationaltrainerin und SHFV-Verbandssportlehrerin) oder Uwe Döring (SHFVPräsident) werden immer wieder spannende Impulse und

Das SHFV-Strategiekonzept für den Frauen- und Mädchenfußball beinhaltet unterschiedliche Punkte, die sowohl Spielerinnen, Trainerinnen und Schiedsrichterinnen als auch ehrenamtlich tätige Funktionärinnen betreffen.

Perspektiven ausgetauscht. Facettenreich wird es unter anderem durch Henning Peitz (1. Vorsitzender KFV Westküste), die Expertise von Jenny Anthony (Vorsitzende Junges Präsidium) und zahlreiche themenbezogene Gäste.

Seit Anfang April verstärkt Anna Klischies das SHFV-Hauptamt auf der Geschäftsstelle in Kiel. Als Koordinatorin für die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in SchleswigHolstein ist sie maßgeblich an der Umsetzung des durch den Verband erarbeiteten Strategiekonzeptes verantwortlich und Ansprechpartnerin für die Vereine auf diesem Gebiet. Seitdem ist viel passiert: Zwei große Sommerferien-Camps für Mädchen mit rund 70 Teilnehmerinnen, mehrere Schnupperturniere in ganz Schleswig-Holstein und die Vergabe von Stipendien für die Trainer C-Lizenz sind nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Projekte. Zudem wurde ein eigenes Kampagnen-Logo entworfen.

Ganz aktuell haben interessierte Mädchen und Frauen die Möglichkeit, sich für den ersten „Frauenfußball-Campus“ in Schleswig-Holstein anzumelden. Dieser findet am 02. März von 9 bis 14 Uhr im Uwe Seeler Fußball Park statt und soll dazu dienen, dass fußballbegeisterte Mädchen und Frauen sich untereinander vernetzen und vom Wissen und den Kontakten der anderen profitieren. Du hast Interesse? Anmeldungen nimmt Anna Klischies per E-Mail (a.klischies@shfv-kiel.de) entgegen.

Am 02. März findet zum ersten Mal ein Treffen im Rahmen des „FrauenfußballCampus“ statt.

EM 2024 – Dein Jahr als Trainer*in

Jetzt C- oder B-Lizenz-Ausbildung gewinnen

Unte al

Unter dem Motto „EM 2024 – Dein Jahr als Trainer*in“ startet der SHFV eine große Gewinnspiel-Aktion. Im Zuge der Heim-EM besteht die Chance, Lizenzausbildungen vom SHFV vergünstigt oder kostenfrei zu absolvieren. Ab sofort können sich Vereine oder Fußballtrainer*innen auf Eigeninitiative bewerben.

Folgende Gewinne sind für Vereine möglich:

B-Lizenz (zwei Vereine können gewinnen)

– Ein Verein/eine SG bewirbt sich für die Ausbildung von drei Vereinstrainer*innen

– Der Verein erhält einen Gutschein im Wert von insgesamt 1.000,00 Euro, anrechenbar auf die Ausbildung, wenn die drei benannten Personen gemeinsam die Ausbildung beginnen

C-Lizenz (fünf Vereine können gewinnen)

– Ein Verein/eine SG bewirbt sich für die Ausbildung der Profile Kinder- oder Jugendfußball von drei Vereinstrainer*innen

– Der Verein erhält einen Gutschein im Wert von insgesamt 395,00 Euro, anrechenbar auf die Ausbildung, wenn die drei benannten Personen gemeinsam die Ausbildung beginnen

Trainer*innen aus Schleswig-Holstein können ab sofort am großen SHFVGewinnspiel teilnehmen.

Folgende Gewinne sind für Fußballtrainer*innen auf Eigeninitiative möglich:

B-Lizenz (zwei Trainer*innen können gewinnen)

– Trainer*in eines Vereins/einer SG bewirbt sich eigeninitiativ für die Ausbildung

– Trainer*in erhält einen Gutschein im Wert von 1.000,00 Euro, wenn die Person die Ausbildung beginnt

C-Lizenz (fünf Trainer*innen können gewinnen)

– Trainer*in eines Vereins/einer SG bewirbt sich eigeninitiativ für die Ausbildung des Profils Kinder- oder Jugendfußball

– Trainer*in erhält einen Gutschein im Wert von 395,00 Euro, wenn die Person die Ausbildung beginnt

Die beiden Maßnahmen sind nicht kombinierbar und es müssen die Zulassungsvoraussetzungen zur Teilnahme an der entsprechenden Lizenzausbildung erfüllt werden. Es gelten entsprechende Teilnahmebedingungen.

Wie kann ich gewinnen?

Registriere dich direkt heute für das Gewinnspiel und bewirb dich anschließend bis zum 31.01. in Form einer Präsentation, eines Schreibens, eines Videos, eines Plakats oder Ähnlichem. Bei der Bewerbung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Registriere dich unter www.shfv-kiel.de und sende daraufhin die Bewerbung formlos per E-Mail an Terje Braunschweig: bfd@shfv-kiel.de.

Unter dem Motto „EM 2024 – Dein Jahr als Trainer*in“ hat der SHFV ein großes Gewinnspiel gestartet.

Wir trauern um unseren Fabi

Große Spendenaktion für die Familie

Viel zu früh und unerwartet ist Fabian Thiesen, langjähriger SHFV-Mitarbeiter und Gesicht des schleswig-holsteinischen Fußballs, am 7. Dezember verstorben. Er hinterlässt im Alter von nur 42 Jahren eine Frau und drei Kinder. Nach der Todesnachricht wurde ein Spendenkonto für Fabians Familie eingerichtet. Sie können und wollen helfen? Eine Spende ist direkt jetzt aus der Wunderino Arena möglich!

Im vergangenen Mai bekam Fabian aus heiterem Himmel eine Leukämie-Diagnose. Er und seine Frau waren fest entschlossen gegen den Krebs zu kämpfen und für Fabian begannen Monate mit wochenlangen Krankenhausaufenthalten. Die Zeiten der Trennung von seiner Familie und die starken Nebenwirkungen der Chemotherapie waren heftig, aber gemeinsam und mit Gottes Hilfe haben sie diese Zeiten durchgestanden. Fabians Frau hat in diesen Monaten ihre Arbeit stark reduziert, um viel Zeit mit ihm verbringen und ihn unterstützen zu können.

Zuletzt wurden die Aussichten immer günstiger und es sah alles danach aus, dass Fabian das Schlimmste überstanden hätte. Ende November sollte er für einen weiteren ChemotherapieBlock noch einmal ins Krankenhaus und hatte die große Hoffnung, dass er Weihnachten mit seiner Familie feiern könnte.

Völlig unerwartet kam es während dieser Therapiezeit zu schweren Nebenwirkungen und Fabian wurde auf die Intensivstation verlegt. Dort verschlechterte sich sein Zustand rasant. Die Familie und engste Angehörige haben alles getan, um ihn in seinem Kampf zu unterstützen. Es war spürbar, dass in dieser heftigen Situation all die Liebe und Zuneigung bei Fabian ankam und ihm Frieden und Kraft gab. Leider hatten die drei Kinder keine Möglichkeit mehr ihn zu sehen. Fabian verstarb am 7. Dezember im Alter von 42 Jahren.

Um Fabians Frau und den drei Kindern die Zeit zu schenken, die sie brauchen, um das alles zu verarbeiten, ist ein Spendenkonto eingerichtet worden. In den nächsten Monaten sollen finanzielle Sorgen keine Rolle spielen. Die Vier sollen die Gewissheit haben, dass die Beerdigungskosten abgedeckt sind und dass sie ohne Schwierigkeiten weiter in ihrem Haus bleiben können.

Innerhalb kürzester Zeit sind bereits viele Spenden auf dem Konto eingegangen – auch von zahlreichen Mitgliedern der Fußballfamilie. Wer sich an der Spendenaktion beteiligen möchte, kann dies direkt jetzt über das Mobiltelefon machen. Scannen Sie dazu den beigefügten QR-Code. Sie landen auf der offiziellen Spenden-Seite und können hier Ihren individuellen Betrag überweisen.

Vielen Dank an alle, die sich bereits an der Aktion beteiligt haben und an jeden, der dies noch tun möchte!

Für Fabians Frau und die drei Kinder ist ein Spendenkonto eingerichtet worden.
Fabian Thiesen war seit 2009 hauptamtlicher Mitarbeiter des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes und ein Gesicht des Fußballs im nördlichsten Bundesland.

Company-Cup 2024

Norddeutschlands beliebtestes Firmenfußballturnier geht in die nächste Runde

Bereits seit 2010 finden jedes Jahr zahlreiche Betriebsfußballmannschaften den Weg zum Company-Cup, um an einem erstklassigen Fussballnachmittag zusammen mit den Arbeitskolleg*innen Spaß zu haben, Tore zu schießen und mit etwas Glück am Ende auch einen der vorderen Plätze zu belegen.

Kurz vor Beginn der Europameisterschaft in Deutschland ist es diesen Sommer wieder so weit: Am Samstag, dem 08. Juni, um 10 Uhr, findet bereits zum dritten Mal in Kooperation mit dem Gettorfer SC der Company-Cup 2024 im Sportpark Gettorf statt. Dabei liegt das Veranstaltungsgelände angesichts der Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Regionen verkehrsgünstig zwischen Schleswig, Rendsburg und Kiel.

Der Sportpark Gettorf bietet überragende Bedingungen, um den Anforderungen des außergewöhnlichen Events gerecht zu werden: Spielplätze inkl. Rasenfl ächen sowie Kunstrasen in perfektem Zustand, ein kompaktes und übersichtliches Areal mit vielen Sitzgelegenheiten für die Zuschauer*innen, ein umfangreiches Catering, eine angemessene Anzahl an Umkleidekabinen mit Duschmöglichkeiten sowie ausreichend Parkplätze für alle.

Im vergangenen Jahr konnte sich in einem intensiven und spannenden Endspiel Chefs Culinar durch einen Treffer in der Nachspielzeit den Turniersieg sichern und zum ersten Mal bei

sieben Teilnahmen die Trophäe mit nach Hause nehmen. Mit insgesamt 15 geschossenen Toren und nur einem Gegentor in regulärer Spielzeit ein würdiger Sieger! Aber auch die zweitplatzierte Mannschaft des AZ Großhandels bewies ComebackQualitäten und erreichte als einer der besten Dritten in der Vorrundengruppe doch noch das Finale. Das Spiel um Platz 3 machten die beiden Betriebssportmannschaften der BartelsLangness Handelsgesellschaft unter sich aus. Hier setzte sich „Bela 92“ mit 3:0 gegen „Bela 18“ durch.

Der Company-Cup bietet die einzigartige Möglichkeit, im Rahmen eines Betriebssportevents die Motivation und Unternehmensidentifi kation der Mitarbeiter*innen zu stärken und für ein hervorragendes Betriebsklima zu sorgen. In lockerer Atmosphäre können bestehende Kontakte gepfl egt sowie neue geknüpft werden, um über den Company-Cup hinaus gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Haben Sie nun Lust darauf bekommen? Dann melden Sie sich und Ihr Team unter www.company-cup-sh.de an, sobald das Anmeldefenster geöff net wird. Dort fi nden Sie auch alle weiteren Informationen sowie Eindrücke der letzten Jahre.

Wir freuen uns schon jetzt auf alle Unternehmen und viele begeisterte Zuschauer*innen, die dafür sorgen werden, dass der 14. Company-Cup im Sportpark Gettorf wieder ein voller Erfolg wird. Der Eintritt ist für alle dabei selbstverständlich frei.

Culinar
Auch in 2024 findet der Company-Cup wieder im Sportpark Gettorf statt.

DFB-Punktespiel zur EURO 2024

Vereine können jetzt Punkte sammeln!

Der Deutsche Fußball-Bund, die 21 Landesverbände und die DFB EURO GmbH haben im vergangenen Sommer eine bundesweite Vereinsaktion zur UEFA EURO 2024 gestartet. Die Verbände unterstützen die mehr als 24.000 Amateurklubs in Deutschland mit hilfreichen Angeboten in der Vereinsentwicklung. Noch bis zum 31. Juli können Maßnahmen umgesetzt und Punkte gesammelt werden. Es warten attraktive Prämien - bis hin zu einem Event-Tag mit der deutschen Nationalmannschaft am DFB-Campus oder einem Kurztrainingslager im Team Basecamp von adidas in Herzogenaurach.

Die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land steht vor der Tür. Das DFB-Punktespiel sorgt dafür, dass der Amateurfußball schon jetzt gewinnt. Engagierte Vereine machen sich durch die Umsetzung vielfältiger Maßnahmen fit für die EURO, tun damit etwas für die eigene Vereinsentwicklung und erspielen sich gleichzeitig Punkte. Schon kleinere Aktivitäten, wie beispielsweise die Bewerbung eines Schiri-Lehrgangs durch einen Aushang am Vereinsheim oder der Besuch eines DFB-Mobils, lassen den Zählerstand steigen. Je größer die Maßnahme – wie zum Beispiel die Einführung eines neuen Fußballangebots im

Verein oder die Kooperation mit einer Schule/Kita – desto mehr Punkte warten auf die Vereine.

Mit zunehmender Punktzahl steigen die Vereine im Level auf. Wer den Bronze-, Silber- oder sogar Gold-Status im DFB-Punktespiel erreicht, gewinnt Garantiepreise wie beispielsweise ein Trainingspaket (Mini-Tore, Bälle und Leibchen) oder ein Technikpaket (Laptop, Lautsprecher und Mikrofon). In jedem Level warten zusätzliche Verlosungspreise wie zum Beispiel ein Treffen mit der Nationalmannschaft der Männer und Frauen am DFB-Campus.

Erste Vereine aus Schleswig-Holstein haben ihre Garantiepreise bereits erhalten. Doch auch Vereine, die erst jetzt mit dem Punktesammeln starten, haben noch die Chance auf hochwertige Präsente. Dabei können bereits umgesetzte Maßnahmen auch rückwirkend bis zum 01. Juli 2023 geltend gemacht werden!

Mehr Infos zum DFB-Punktespiel gibt’s unter https://punktespiel.dfb.de

Punkte

Punkte

Punkte

50 Punkte Fußballverein mit Philosophie 50 Punkte

Susan Albers & Band:

Welcome to Kiel

Wenn der „Outdoor-Fußball“ in der Winterpause schlummert, dreht Kiel „indoor“ voll auf: „Welcome to Kiel“ ist nicht nur das Motto des LOTTO MASTERS, sondern seit Jahren auch der musikalische Willkommensgruß, zu dem die Mannschaften in die Arena einlaufen und das Publikum abfeiert, begleitet von Lasershow und starken Lichteffekten.

Live performt wird der Song von Sängerin Susan Albers und ihren Band Kollegen Jan Richter und Tobias Dahm. Dabei ist wahrscheinlich vor allem Susan nicht nur eingefleischten Fans des LOTTO MASTERS bekannt: Das Stimmenwunder ist nicht nur als Solo-Künstlerin für Yamaha Music und als Solistin der Bundeswehr Big Band unterwegs, sondern sie konnte auch schon ein Millionen-TV-Publikum als Kandidatin bekannter CastingFormate begeistern. In der letzten Staff el von „The Voice of Germany“ überzeugte sie gleich alle vier Juroren, die sie in Ihr Team holen wollten. Letztendlich war es dann das Team Ronan Keating, mit dem sie die musikalische The-Voice-Reise antrat. Aber auch Jan Richter kennt die großen Bühnen und begleitet an der Gitarre namhaften Künstler auf den Bühnen der größten Hallen Deutschlands. Tobias Dahm komplettiert das Trio am Keyboard.

Neben „Welcome to Kiel“ und dem traditionellen, alt-ehrwürdigen Schleswig-Holstein-Lied wird das Trio auch in diesem Jahr wieder in der Halbzeitpause checken, wie viel Energie und Partystimmung noch in den Besuchern des LOTTO MASTERS steckt.

Bis dahin lohnt es sich zu stöbern – zum Beispiel auf der Website https://susanalbers.net/, in den YouTube-Kanälen „Susan Albers“ (@susanalbersmusicofficial) und „SusanAlbersFeat“ (@ SusanAlbersFeat) oder in den bekannten sozialen Netzwerken.

Susan feat. Chrissy-Chris-Cross & Tobsen-Didi

Welcome to Kiel

Musik: Christian Martini / Text: Tobias Dahm EAN: 4250782388155 erhältlich in allen gängigen Musikportalen.

Tobias Dahm (Keyboard), Susan Albers (Gesang) und Jan Richter (Gitarre)

Hallenmoderation

CHRISTIAN PANCK

Nach Corona-Pause und Elternzeit feiert Christian Panck heute nach vier Jahren sein Comeback am DJ-Pult des LOTTO MASTERS. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der gebürtige Kieler jetzt im Radiogeschäft unterwegs und nach unterschiedlichen Stationen in Schleswig-Holstein und Hamburg inzwischen in Mecklenburg-Vorpommern gelandet. Im Sommer 1995 packte „Pancky“ bei seinem ersten Stadionbesuch das Fußball-Fieber und es hat ihn bis heute nicht mehr losgelassen. Selbst gegen den Ball getreten hat der 42-jährige, der u. a. auch ein Faible für die englische Premier League hat, übrigens nie. Eigene fußballerische Höchstleistungen vollbringt der selbsternannte „Konsolen-Messi“ vor allem im Sesselsport. Seine Wünsche für das Fußballjahr 2024: Der Hamburger SV und Holstein Kiel steigen gemeinsam in die FußballBundesliga auf und anschließend feiern wir bei der EM die Neuauflage des Sommermärchens von 2006.

YORK LANGE

Der gebürtige Schleswiger York Lange ist seit 2010 beim LOTTO MASTERS als Moderator dabei. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Stadionsprecher der KSV Holstein (seit 2007) und Radiomoderator sowie Entertainer bei Events aller Art, haben wir mit dem 54-Jährigen in der Wunderino Arena also einen echten Fachmann am Mikrophon. Der passionierte Golfspieler freut sich jedes Jahr aufs Neue auf den Budenzauber in Kiel. „Das LOTTO MASTERS ist für mich ein absolutes Highlight im Kalender“, so Lange.

VOLKER MARCZYNKOWSKI

Volker Marczynkowski ist ein echtes Radio-Urgestein. Der gebürtige Hamburger ist seit drei Jahrzehnten auf den Radio-Wellen im ganzen Norden zuhause und mittlerweile in Berlin angekommen. Für das LOTTO MASTERS kehrt er in sein Wohnzimmer Schleswig-Holstein zurück. Seine Liebe zum Fußball entdeckte „Marczy“ im Weltmeister-Jahr 1974. Die eigene Stürmerkarriere bescherte ihm zwar viele Tore, aber von der spielerischen Qualität her reichte es leider nicht, um heute auf dem Parkett selbst dabei zu sein. Seine Fähigkeiten am Mikro bewies er dagegen nicht nur bei seinem langjährigen Radio-Engagement, sondern auch bis zum Sommer 2007 als Stadionsprecher von Holstein Kiel. Noch immer springt der Entertainer ein, wenn Not am Mann ist. Zudem half Marczynkowski vorübergehend beim Aufbau eines neuen Fußball-RadioSenders in Leipzig mit. Aktuell hört man ihn bei 94,3 rs2 in Berlin.

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Sie die „SHFV-Fußballer des Jahres“

Alle bisherigen Gewinner in der Übersicht

Fußballer des Jahres

2009 Michael Holt (Holstein Kiel)

2010 Bastian Henning (VfB Lübeck)

2011 Marc Heider (Holstein Kiel)

2012 Jaroslaw Lindner (Holstein Kiel)

2013 Rafael Kazior (Holstein Kiel)

2014 Marc Heider (Holstein Kiel)

2015 Rafael Kazior (Holstein Kiel)

2016 Rafael Czichos (Holstein Kiel)

2017 Dominick Drexler (Holstein Kiel)

2018 David Kinsombi (Holstein Kiel)

2019 Ahmet Arslan (VfB Lübeck)

2020 Fin Bartels (Holstein Kiel)

2021 Fin Bartels (Holstein Kiel)

2022 Fabian Reese (Holstein Kiel)

Fußballerin des Jahres

2009 Nina Jokuschies (Holstein Kiel / Hamburger SV)

2010 Gaitana Lippert (FFC Oldesloe)

2011 Rachel Pashley (FFC Oldesloe)

2012 Marie Becker (Holstein Kiel)

2013 Marie Becker (Holstein Kiel)

2014 Marie Becker (Holstein Kiel / Harvard Women’s Soccer)

2015 Jana Leugers (Holstein Kiel)

2016 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2017 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2018 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2019 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2020 Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)

2021 Indra Hahn (SV Henstedt-Ulzburg)

2022 Nicole Ebsen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)

Die Vorfreude auf das Fußballjahr 2024 mit zahlreichen Highlights ist groß. Gleichzeitig lohnt sich aber auch ein Blick zurück: Wer waren die herausragenden Akteure in den schleswig-holsteinischen Vereinen im gerade abgelaufenen Kalenderjahr? Wer hat durch individuelle Höchstleistungen entscheidend zum Mannschaftserfolg beigetragen? Zusammen mit LOTTO Schleswig-Holstein sucht der SchleswigHolsteinische Fußballverband wieder die Fußballerin, den Fußballer und den Trainer des Jahres.

Unter www.shfv-kiel.de können Sie in Kürze Ihre Stimme für Ihren Favoriten oder Ihre Favoritin abgeben. Eine Jury aus SHFV-Vertretern und Sportjournalisten trifft derzeit eine Vorauswahl und wählt pro Kategorie zehn Kandidatinnen und Kandidaten. Und dann entscheidet Ihr Votum mit darüber, wer Schleswig-Holsteins Fußballer des Jahres sein werden. Mit Ihrer Stimmabgabe haben Sie nicht nur Einfluss auf das Wahlergebnis – zusätzlich können Sie am Gewinnspiel teilnehmen und haben die Aussicht auf attraktive Preise.

Also, halten Sie die Augen off en: Die jeweils zehn besten Fußballerinnen, Fußballer und Trainer Schleswig-Holsteins werden in Kürze auf der SHFV-Homepage unter www.shfv-kiel. de vorgestellt. Das Ergebnis setzt sich letztlich aus dem OnlineVoting, den Stimmen der Jury und der Abstimmung unter den Trainer*innen der am höchsten spielenden Mannschaften zusammen. In einer zentralen Ehrungsveranstaltung werden die Sieger*innen anschließend geehrt.

Trainer des Jahres

2010 Peter Schubert (VfB Lübeck)

2011 Thorsten Gutzeit (Holstein Kiel)

2012 Thorsten Gutzeit (Holstein Kiel)

2013 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2014 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2015 Daniel Jurgeleit (ETSV Weiche Flensburg)

2016 Hannes Drews (Holstein Kiel A-Jugend)

2017 Markus Anfang (Holstein Kiel)

2018 Daniel Jurgeleit (SC Weiche Flensburg 08)

2019 Ole Werner (Holstein Kiel)

2020 Ole Werner (Holstein Kiel)

2021 Ole Werner (Holstein Kiel)

2022 Lukas Pfeiffer (VfB Lübeck)

Fabian Reese gewann die Wahl zum Fußballer des Jahres 2022 in SchleswigHolstein und sorgt mittlerweile bei Hertha BSC für Furore. Foto: Getty Images

Turnierleitung und Regelwerk

Der SHFV-Herrenspielausschuss setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen, den Vorsitz hat Dirk Schröder. Für die Turnierleitung des 24. LOTTO MASTERS zeichnen verantwortlich:

Dirk Schröder

Vorsitzender SHFV-Herrenspielausschuss

Staffelleiter Flens-Oberliga Spielleiter LOTTO-Pokal

Gerd Freisler

Beisitzer und Staffelleiter Landesligen

Dennis Keske

Beisitzer und Staffelleiter Verbandsligen Spielleiter FLENS CUP

Lorenz-Peter Henningsen

Beisitzer und Staffelleiter Verbandsligen

Kurzübersicht Regelwerk 24. LOTTO MASTERS:

Beim LOTTO MASTERS wird grundsätzlich nach den Richtlinien für Fußballspiele in der Halle (siehe Anhang zur SHFV-Spielordnung) gespielt. Hier eine Übersicht der wichtigsten Regeln für das heutige Turnier:

Spielfeld:

Gespielt wird in der Wunderino Arena auf Kunstrasen mit Granulatverfüllung. Die Tore sind 5 Meter breit. Das gesamte Spielfeld (auch Torauslinie) ist durch eine Bande abgegrenzt.

Mannschaften:

Eine Mannschaft besteht aus bis zu 12 Spielern, von denen 5 (1 Torwart und 4 Feldspieler) gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen.

Spielablauf:

Die im Spielplan erstgenannte Mannschaft nimmt Aufstellung auf der Seite des Warte- und Aufwärmbereiches (Eingangsbereich des Spielfeldes) und hat Anstoß. Auswechseln von Spielern erfolgt im Bereich der Torauslinie (Auswechselzone der jeweiligen Mannschaft). Die Spielzeit in allen Spielen beträgt 12:30 Minuten.

Torwartspiel:

Der Torhüter darf den Torraum verlassen und am Spiel teilnehmen. Er verursacht aber einen indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft, wenn er a. den Ball in seiner Spielfeldhälfte ein zweites Mal berührt (Torabwurf zählt als erste Berührung), nachdem dieser ihm von einem Mannschaftskollegen absichtlich zugespielt wurde, ohne dass der Ball dazwischen von einem Gegner berührt oder gespielt wurde.

b. den Ball mit seinen Händen berührt, nachdem er ihn direkt durch Einrollen oder ein absichtliches Zuspiel von einem Mitspieler erhalten hat.

c. den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen hält oder ihn länger als sechs Sekunden mit dem Fuß kontrolliert, solange er den Ball noch mit der Hand spielen darf.

Platzverweise:

Wird ein Spieler für die Dauer von zwei Minuten des Spielfeldes verwiesen, hat er die Zeitstrafe in der Auswechselzone abzuleisten. Ablauf der Zeitstrafe wird über den Hallensprecher angesagt. Bei Feldverweis mit Roter Karte scheidet der Spieler aus dem Turnier aus. Eine Mannschaft, die einen oder mehrere Feldverweis(e) auf Zeit oder mit der Roten Karte hinnehmen musste, kann wieder auf die zulässige Anzahl an Spielern ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat.

Gruppenplatzierung:

Bei der Ermittlung der Gruppenplatzierungen entscheidet bei Punktgleichheit zunächst die Tordifferenz. Ist auch diese gleich, entscheiden die mehr erzielten Tore. Wenn auch hier Gleichstand herrscht, entscheidet der direkte Vergleich der betroffenen Mannschaften. Endete dieser Vergleich unentschieden, wird die Platzierung durch Entscheidungsschießen von der Strafstoßmarke ermittelt (5 Spieler jeder Mannschaft). Ein Nachschuss ist nicht möglich.

Endrunde:

Enden die Halbfinalspiele und das Endspiel nach Zeitablauf unentschieden, gibt es keine Verlängerung. Der Sieger wird durch ein Entscheidungsschießen von der Strafstoßmarke aus ermittelt. Es dürfen nur Spieler die Schüsse ausführen, die sich am Ende des Spiels im Spiel befanden.

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Tel.: 0431 9 82 10 - 260

Fax: 0431 9 82 10 - 169

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Schiedsrichter beim LOTTO MASTERS

Die Spiele des LOTTO MASTERS werden in diesem Jahr von den Schiedsrichtern Alexander Roppelt (VfL Bad Schwartau), Florian Lisiak (SV Friedrichsort) und Paul-Oliver Günther (FC Offenbüttel 68) geleitet.

Der 27-jährige Paul-Oliver Günther hat im Alter von 15 Jahren zum ersten Mal für den KFV Westküste zur Pfeife gegriffen. Er ist Teil des Oberligakaders der Schiedsrichter*innen des SHFV seit 2020. In seinen 21 Oberliga- und 14 Landesliga-Spielen konnte er stets mit Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit überzeugen.

Florian „Flo“ Lisiak hat mit dem LOTTO MASTERS ein Heimspiel.

Der 25-jährige Kieler blickt zudem auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück, in dem er u.a. mit einer überzeugenden Leistung im Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft der A-Junioren auftrumpfen konnte. Zudem agierte Florian, der weiterhin Schieds-

richter des A-Junioren-Bundesliga-Kaders ist, beim Landespokalfinale 2023 zwischen dem SC Weiche Flensburg und VfB Lübeck als 4. Offizieller.

Mit Alexander Roppelt kommt ein junger, zeitgleich erfahrener und in den letzten Jahren sehr erfolgreicher Lübecker Schiedsrichter zum Einsatz. Der SHFV-Schiedsrichter des Jahres 2022 blickt mittlerweile auf die Erfahrung von 20 Einsätzen als Assistent in der 3. Liga und über 30 Einsätzen als Schiedsrichter in der Regionalliga Nord zurück. Heimisch in den Stadien von Essen, Aue, Duisburg und Co freut sich der 26-Jährige nun auf das nächste Highlight seiner Karriere.

Susann Kunkel, Vorsitzende des SHFV-Schiedsrichterausschusses, ist überzeugt von der Nominierung der drei Schiedsrichter. „Die Mischung aus Alter, Erfahrung und Erfolg passt. Alle drei Schiedsrichter haben sich dieses Erlebnis verdient, sind professionell vorbereitet und freuen sich wie ich auf dieses einmalige Event.“

IMPRESSUM

Herausgeber:

Holstein Kiel Marketing GmbH

Klaus Kuhn

Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel

Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn, Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel

Redaktion: Patrick Nawe

Redaktionelle Beiträge: Patrick Nawe, Christian Jessen, André Haase, SHFVPressestelle

Fotos: Patrick Nawe, Sönke Ehlers, Jacqueline Röder, André Sell, Olaf Wegerich, Felix König, SHFV, die teilnehmenden Vereine

Satz und Gestaltung:

L&S Digital GmbH & Co. KG

Dreikronen 10, 24222 Schwentinental

Telefon 0431/69644-0, Fax 69644-44 info@ls-kiel.de www.ls-kiel.de

Titel / Gestaltung / Kreativ-Direktion: Wolf + Brands | Werbeagentur Feldstraße 96, 24105 Kiel Tel 0431/169 130, Fax 169 13 16 info@wolf-brands.de www.wolf-brands.de

Druck und Verarbeitung: Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers Straße 25704 Meldorf Tel 04832/608-0 Fax 04832/608-300 www.evers-druck.de

Paul-Oliver Günther
Florian Lisiak
Alexander Roppelt
Paul-OliverGünther

Fußball-Kalender

Schleswig-Holstein 2024

Termin Event

13. Januar 24. LOTTO MASTERS (Kiel, Wunderino-Arena)

19. Januar Ende Winterpause Holstein Kiel (gegen Eintracht Braunschweig)

03. Februar

03. Februar

04. Februar

04. Februar

20. Januar Ende Winterpause VfB Lübeck (gegen SV Waldhof Mannheim)

Hallenlandesmeisterschaften D- und B-Junioren (in Henstedt-Ulzburg)

Hallenlandesmeisterschaften B-Juniorinnen und Herren (in Eckernförde)

25. Februar

08. Mai

Hallenlandesmeisterschaften C- und A-Junioren (in Henstedt-Ulzburg)

Hallenlandesmeisterschaft Frauen (in Eckernförde)

10. Februar Ende Winterpause Regionalliga Nord

17. Februar Ende Winterpause Flens-Oberliga

Hallenlandesmeisterschaft Masterklasse (Ü40/Ü50) und Walking-Football-Cup (in Eckernförde)

28. Februar Ende Winterpause wellyou-Frauen-Oberliga

09. Mai Finaltag der Jugend (in Malente)

09. Mai DFB-Pokal-Finale der Frauen (in Köln)

25. Mai

SHFV-LOTTO-Pokal-Finale der Frauen (in Büdelsdorf)

18. Mai Saisonende Bundesliga, 3. Liga, Regionalliga, Flens-Oberliga und wellyou-Frauen-Oberliga

19. Mai Saisonende Holstein Kiel (gegen Hannover 96)

20. Mai Final Four FLENS CUP „Meister der Meister” (in Malente)

25. Mai DFB-Pokal-Finale der Herren (in Berlin)

08. Juni Company-Cup (in Gettorf)

15. Juni

SHFV-LOTTO-Pokal-Finale der Herren (SV Todesfelde - Phönix Lübeck)

14. Juni Eröffnungsspiel EURO 2024 der Herren (Deutschland - Schottland, in München)

Landesmeisterschaft D-Junioren (in Malente)

14. Juli Finale EURO 2024 der Herren (in Berlin)

02. August Saisonauftakt 2. Bundesliga und 3. Liga

16.-19. August Erste Runde DFB-Pokal der Herren und Frauen

23. August Saisonauftakt 1. Bundesliga

November Auslosung LOTTO MASTERS 2025 (in Malente)

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