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Jahrgang 62 27. Oktober 2010
Anzeigen: Tel. 089/45 24 36-0 Vertrieb: Tel. 089/45 24 36-40 Luise-Kiesselbach-Pl. 31 · 81377 München · Fax 4524 36 50 · www.sendlingeranzeiger.de · e-mail: info@sendlingeranzeiger.de
Knappes Bürger-Votum gegen Tram Die Tram-Westtangente ist in Sendling-Westpark umstritten Sendling-Westpark · Das war äußerst knapp, aber am Ende hatten die Gegner der Tram-Westtangente, bei der Bürgerversammlung in Sendling-Westpark, die Mehrheit. Da half auch das leidenschaftliche Plädoyer von Bürgermeister Hep Monatzeder nicht mehr. Der Bürgermeister hatte vor der Abstimmung noch eine Lanze für die Tram geschlagen, die in Zeiten des Klimawandels auf einigen Verbindungen, wie z. B. in der Fürstenrieder Straße, unverzichtbar sei. „Steigende Fahrgastzahlen auf den bestehenden Tramlinien verdeutlichten dies“, so Monatzeder. Die Trambahn-Westtanente, die vom Romanplatz über die Fürstenrieder Straße zum Ratzinger Platz, geplant ist, soll dann die Buslinien ersetzen. „Mit einem Bau dieser Tram sollte jedoch erst nach Beendigung der Baumaßnahmen am Mittleren Ring begonnen werden.“, so die Bezirksausschuss-Vorsitzende von Sendling-Westpark, Ingrid Notbohm, am letzten Mittwoch in der Turnhalle der Fernpass-Schule. Die BAVorsitzende räumte aber ein, dass das Tram-Projekt sowohl bei den Bürgern als auch im
Tram oder Bus in der Fürstenrieder Straße - das ist hier die Frage. Wenn zwei Fahrspuren wegfallen befürchten viele einen größeren Verkehrsstau, andere glauben, dass die Autofahrer dann umsteigen. Foto: kdk Bezirksausschuss sehr umstritten ist. Die Projektleiterin für die geplante Tram-Westtangente konnte – oder wollte - zu den zu erwartenden Kosten
noch nichts sagen. Bedenken eines Bürgers, dass es speziell im Bereich der Gymnasien bei den Trambahn-Haltestellen in der Straßenmitte zu gefährlichen Situationen kom-
Tram oder Bus - wer hat am Ende die Nase vorn? Grafik: Creaktiv GmbH
men könnte, entkräftete sie mit der Bemerkung „nicht jede Haltestelle muss in der Mitte liegen“. Mehr Infos dürfen wohl erst im nächsten Jahr, Rahmen eines Workshops, erwartet werden. Zuvor hatten sich Bürgerinnen und Bürger sowohl für als auch gegen die TramWesttangente ausgesprochen. Als Argumente für die Tram wurde u.a. angeführt, dass damit der autobahnähnliche Charakter der Fürstenrieder Straße aufgehoben werde. In der Mehrzahl richteten sich die Bürger mit ihren Stellungnahmen gegen die Tram. So wird von ihnen ein Verkehrschaos befürchtet, wenn zwei Fahrspuren auf der Fürstenrieder Straße entfallen. Der Verkehr würde sich nach ihrer Ansicht in die Nebenstraßen verlagern und keinesfalls die Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Verlangt wurde die Einstellung weiterer Trambahn-Planungen und stattdessen die Umrüstung der Busse auf umweltfreundliche Antriebe. Der Wettlauf zwischen Tram und Bus wird die Bürger und Gremien noch einige Zeit beschäftigen, bis es dann – nach Stadtratsbeschluss – zum Zieleinlauf kommt. kdk - Anzeige -
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Neue Heimat für FTM-Süd Tag der offenen Tür am Trainingsgelände Sendling · Auf dem neuen Vereinsgelände der FTM-Süd tut sich einiges und seit gut einem Jahr wird dort um- und neugebaut. Vor einem Monat sah es noch so aus, als könne der Umzug und damit der Neustart auf dem Gelände Engelhardstr. 26, zum Ende der ersten Novemberwoche stattfinden. Leider haben sich einige Verzögerungen ergeben, so dass der Wechsel nicht vor Mitte des Monats erfolgen kann. Trotzdem wird die feierliche Eröffnung
mit geladenen Gästen wie geplant durchgeführt und am Sonntag, den 7.11.2010 von 11 – 17 Uhr ein Tag der offenen Tür für Mitglieder und Interessierte veranstaltet. Auch wenn der letzte Schliff noch fehlen sollte, so kann sich jeder, der die alten Gebäude kannte, von der umfassenden Renovierung ein Bild machen. Alle Sendlinger sind herzlich eingeladen, die Freie Turnerschaft München-Süd zu besuchen und kennenzulernen. Ursula Kraft
Aktion im Sozialbürgerhaus Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen Sendling · Vom 2. bis zum 9. November präsentieren die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Wohlfahrtsverbände im Sozialbürgerhaus in der Plinganserstraße 150 die »Energieberatung für Haushalte mit geringem Einkommen«. An einem Infostand kann sich jeder über das Projekt informieren, das fachkundige und kostenlose Energieberatung in der eigenen Wohnung anbietet. Dadurch sollen Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, die Grundsicherung erhalten oder über ein vergleichbar niedriges Einkommen verfügen, finanziell entlastet werden. Zugleich lernen sie, umweltbewusst mit Strom, Heizung und Wasser umzugehen. Nach der Beratung werden im Bedarfsfall auch neue energiesparende Kühlschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler zur Verfügung gestellt und die alten Geräte entsorgt. Energieberater Thomas Kastenmüller informiert über Katja Kirste das Projekt. Foto: Katja Kirste
Informationen und Anmeldung Energieberatung: Vom 2. bis 9. November im Sozialbürgerhaus Plinganserstraße 150.
Oder unter Tel. 0 89 / 48 08 85 51 Mo / Di 9.00 bis 16.30 Uhr Mi / Do 10.00 bis 19.00 Uhr Fr 9.00 bis 13.00 Uhr