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12job Herbstausgabe 2018

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AUSBILDUNG & STUDIUM 2019/20

Mit freundlicher Unterstützung von:

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IMPRESSUM Herausgeber: Münchner Wochenanzeiger GmbH & Co. Marketing und Vertriebs KG Moosacher Straße 58, 80809 München Telefon: 089/3 12 07 18 - 0, Fax: 089/3 12 07 18 - 42 Email: marketing@12job.de · Internet: www.12job.de Geschäftsführung: Herbert Bergmaier Gesamtleitung: Thomas Schwalb Mediaberatung: Loretta Gruber, Diana Brandl Herstellung/Layout: CreAktiv komma münchen GmbH, Fürstenrieder Straße 5, 80687 München ©2018 für Texte, Fotos und von uns gestaltete Anzeigen.

Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur mit schriftlicher Genehmigung. Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 72 vom 1. Mai 2018 Die allgemeinen Geschäftbedingungen können im Verlagsbüro eingesehen werden. Ausgabe: Oktober 2018 Auflage: 35.000 ISSN-Nr.: 1614-3981 Print-Ausgabe erhältlich für München Internet-Ausgabe: München

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EINSTIEG

MIT 17… e … ha t man noch Träum

Bild: Designed by Yanalya/Freepik

MIT 17 HAT MAN NOCH TRÄUME … Welche Wege stehen Jugendlichen offen? München · „Mit 17 hat man noch Träume“, sang Peggy March, doch Träume allein reichen nicht, um den „richtigen“ Weg einzuschlagen - zum Beispiel bei der Berufswahl. Jugendliche stehen heute vor einem kaum zu überschauenden Laybrinth an Möglichkeiten. Da ist es schwierig, sich zu entscheiden – und manche Eltern verfolgen die Ratlosigkeit ihrer Kinder mit Sorge. Wir haben Menschen, die heute längst in Lohn und Brot stehen und wichtige Funktionen übernommen haben, nach ihrer Jugendzeit gefragt: Was wollten sie mit 17 werden? Und

was wurden sie wirklich? Nicht jeder Berufs- und Lebensweg ist zielgerichtet und geradlinig verlaufen. Meist sind es Kurven und Schleifen, die zum Ziel führen. Unser Bildungssystem erlaubt solche zielführenden „Umwege“ längst. Es gibt keine Sackgassen mehr. Ein Scheitern an einer Stelle oder der Abbruch eines Wegs sind keine Katastrophe. Viele Wege sind begehbar. „Mit 17 kann man noch hoffen. Da sind die Wege noch offen.“ Auch das sang Frau March einmal – und diese Weisheit gilt mitnichten nur für 17-Jährige. job

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„MENSCHEN VOR ORT HELFEN“ Beatrix Zurek, Münchens Referentin für Bildung und Sport

MIT 17… … wollte ich in den diplomatischen Dienst und habe mir vorgestellt, dass ich irgendwo in der Welt die Bundesrepublik Deutschland repräsentiere. Das war mein klares Ziel, das stand auch in der Abi-Zeitung. Mich haben immer Dinge Es war einmal... gereizt, die neu und nicht alltäglich sind Bild: privat – womöglich hat das mit meiner Kindheit zu tun. Als ich sechs war, ist meine Familie aus Polen ausgewandert und wir mussten neu anfangen. Erst in einem Übergangslager in Friedland, später in Wuppertal in einer Gemeinschaftsunterkunft, in der wir ein Zimmer hatten – Bad und Küche waren auf dem Gang. Wir bekamen eine Wohnung und zogen später nach Aschaffenburg. Es ist die Stadt meiner Teenagerzeit, dort machte ich den Führerschein und das Abitur. Zum Studium kam ich nach Passau. Da konnte ich neben der Juristerei auch Russisch lernen und mich mit den Sowjetrepubliken beschäftigen. Obwohl Passau viel mit Auslandsbezug zu bieten hatte, zog es mich nach München, wo ich dann ganz klassisch Jura studierte – und heute so lang lebe, wie an keinem anderen Ort davor. Ich wurde Anwältin für Familien- und Mietrecht

Heute.

Bild: Referat für Bildung und Sport/Tobias Hase

und habe gemerkt, wie spannend es ist, Menschen vor Ort zu helfen. Und wie befriedigend es ist, sofort Ergebnisse zu sehen. Ich begann, mich auch politisch zu engagieren, machte mich später mit einer eigenen Kanzlei selbstständig. Wer weiß, ob ich im diplomatischen Dienst jemals so einen erfüllenden Job bekommen hätte? Nach 14 Jahren als SPDStadträtin in München wurde ich 2016 zur Referentin für Bildung und Sport gewählt. Eine Aufgabe, die zu mir passt. Weil ich nah an den Menschen bin, einiges für sie bewegen kann – und diplomatisches Gespür brauche.

DAS, WAS SPASS MACHT Florian von Brunn, Landtagsabgeordneter für die SPD

MIT 17… Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, was ich mit 17 Jahren werden wollte. Vielleicht wusste ich es noch gar nicht. Vielleicht Rechtsanwalt wie mein Vater. Oder Politiker. Später wollte ich Professor für Geschichte werden. Ich habe dann auch Geschichte studiert. Ich habe nach meinem Abschluss ein Jahr lang an einer Ausstellung mitgearbeitet („50 Jahre Grundgesetz“). Bevor ich meinen Doktor machen konnte, kam meine Tochter auf die Welt. Da war arbeiten und Geld verdienen angesagt. Ich war einige Jahre für einen Bundestagsabgeordneten als Pressesprecher tätig. Dann ging das los mit dem Internet und ein guter Freund hat mich gefragt, ob ich nicht mit ihm zusammen in diesem Bereich arbeiten wollte. Ich war dann 12 Jahre IT-Berater und habe mich bei mittelständischen Unternehmen um Computer und Netzwerke gekümmert. Jetzt bin ich seit fast fünf Jahren Landtagsabgeordneter für die SPD. Und sehr froh, dass ich so viele verschiedene Sachen

Heute.

Bild: pr

in meinem Leben gemacht habe. Ich bin fest davon überzeugt: Man soll das machen, was einem Spaß macht und wozu man sich berufen fühlt. Natürlich ist nicht jeder Tag im Beruf super. Aber wenn es einem grundsätzlich Freude macht, dann ist es die richtige Entscheidung.

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EINSTIEG

STREBSAM VORAN Josef Schmid, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft

MIT 17… … war ich gerade in der 11. Klasse des Ignaz-Taschner-Gymnasiums in Dachau. Im Grunde hatte ich als Kind immer eine genaue Vorstellung von dem, was ich später einmal machen will: Metzger werden wie mein Vater. Dazu ist es dann leider nicht gekommen und ich habe BWL und Jura studiert. Aufgrund des elterlichen Betriebes habe ich mich schon immer für wirtschaftliche Fragen interessiert. Gleichzeitig hat mich das Recht auch sehr fasziniert. Deswegen habe ich einfach beides studiert, auch wenn es manchmal nicht ganz so einfach war, weil man ja auch doppelt so viel lernen musste. Nach dem Studium habe ich dann als selbständiger Rechtsanwalt gearbeitet und bin dann bald Partner in einer mittelständischen Kanzlei geworden. Mit 17 Jahren hatte ich neben Schlagzeug spielen und Handball eine weitere große Leidenschaft: Die Politik. Schon in der Schule habe ich mich als Klassensprecher immer für meine Mitschüler eingesetzt und mit 17 bin ich dann schließlich auch in die CSU eingetreten. Kommunalpolitik hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, weil man direkt in seinem Umfeld Dinge bewirken konnte. 2002 bin ich dann das erste Mal in den Stadtrat gewählt worden, einige Jahre später wurde ich Fraktionsvorsitzender der CSU im Münchner Stadtrat

Es war einmal... Bild: privat und OB-Kandidat der CSU. Heute bin ich hauptberuflich Zweiter Bürgermeister Heute. Bild: privat der Landeshauptstadt München sowie der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft. Meinen Job als Rechtsanwalt musste ich dafür erst einmal an den Nagel hängen. Nichtsdestotrotz bin ich froh über den Weg, den ich eingeschlagen habe. Auch wenn er manchmal mühsam war: Es hat sich alles gelohnt. Und auch wenn man manchmal viele Interessen gleichzeitig hat, muss es nicht immer ein „Entwederoder“ geben – manchmal geht auch ein „Sowohl-als-auch“.“

„SCHWÄCHERE IN UNSERER GESELLSCHAFT UNTERSTÜTZEN“ Gülseren Demirel, Stadträtin, Mitglied im Sozial-, Kreisverwaltungssowie im Kinder- und Jugendhilfeausschuss

MIT 17… … hatte ich in Gütersloh gerade meinen Hauptschulabschluss geschafft und machte mich im Import-Export-Geschäft meines Vaters nützlich. Damals eine durchaus typische Situation für ein „Gastarbeiter“-Kind – und leider auch heute noch: Eine eher schwache schulische Qualifikation und dann Mitmachen im Familienbetrieb. Bei mir hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis ich „bildungshungrig“ wurde. 1984 ging ich nach München und hatte einen Job bei Siemens, aber dann habe ich erst einmal geheiratet, wurde Mutter – und dann alleinerziehende Mutter – und hatte verschiedenste Jobs (Putzen, Endkontrolle von Computerchips…). Mit 27 trat ich bei der Arbeiterwohlfahrt eine Stelle als mobile Helferin an und ließ mich berufsbegleitend zur Sozialbetreuerin ausbilden. Ich hatte immer schon ein gewisses Talent zum Dolmetschen – das konnte ich bei der AWO gut gebrauchen, die immer mehr Klienten mit türkischer Muttersprache hatte. Bald übernahm ich Erziehungsbeistandschaften für Kinder aus der Türkei und wenig später auch Jugendgerichtshilfe für türkische Jugendliche. Nebenher gab ich Alphabetisierungskurse für türkische Frauen. 2001 wurde ich schließlich „Sachverständige für Migrationsfragen“ bei Regsam e.V.

Es war einmal... Bild: pr All das tat ich nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern auch aus Leiden- Heute. Bild: pr schaft, um Schwächere in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Ich merkte aber, dass ich mehr wollte als an all diesen Stellen möglich war. Deswegen begann ich zum einen mich politisch zu engagieren, zum anderen entschloss ich mich – da war ich schon Mitte 30 – auf dem 2. Bildungsweg das Abitur nachzuholen und Sozialwissenschaften zu studieren. Das war, parallel zum Beruf, natürlich nicht immer einfach. Aber es gelang. 2008 bekam ich mein Diplom. Im selben Jahr wurde ich den Stadtrat gewählt.

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„VORTEILE EINER BERUFSAUSBILDUNG GENIESSEN“ Florian Kaiser, Leiter des Referats Bildungsberatung der IHK für München und Oberbayern.

MIT 17… … war bei mir klar, dass eigentlich gar nichts klar ist. Ich wollte etwas erleben, einen Beruf ausüben, der Action bietet und ein Maximum an Abwechslung und das ganze am Besten ordentlich bezahlt. Es sollte anders kommen. Nach Beendigung meiner Schulkarriere kam die Mutter eines Klassenkameraden auf mich zu und meinte ob ich nicht eine Ausbildung in der Steuerkanzlei ihres Mannes machen wolle. Nachdem ich der Schule sowieso überdrüssig war, entschied ich mich dazu ins Berufsleben einzusteigen. Nach 3jähriger Lehrzeit fiel dann endlich der Groschen und ich kam zu der Überzeugung, dass es noch nicht das Ende der Fahnenstange sein kann. Und so entschied ich mich für eine weitere Ausbildung in einem großen Industrieunternehmen in München. Während dieser Ausbildungszeit wurde mir immer klarer, dass der Faktor Mensch für meine berufliche Zukunft entscheidend ist. Ich konnte mir immer weniger vorstellen, alleine in einem Büro zu sitzen und Lieferscheine zu kontrollieren oder kilometerlange Excel-Listen zu erstellen. So stieg ich nach meinem berufsbegleitenden BWL Studium in die Personalentwicklung ein und übernahm die Aufgaben meiner damaligen Ausbildungsleiterin, mit der ich bis

Es war einmal... Bild: pr heute eng befreundet bin. Nach einem weiteren Arbeitgeberwechsel bin ich seit nunmehr 15 Jahren bei der IHK für München und Oberbayern und Heute. Bild: pr dort verantwortlich für die Themen Bildungsberatung und Integration. Die Duale Berufsausbildung hat mich quasi nicht mehr losgelassen und ich bin bis heute ein echter Überzeugungstäter, der selbst die Vorteile einer Berufsausbildung genießen durfte.

VOM LEBEN LERNEN Bernhard Goodwin, Leiter der Geschäftsstelle des Departments Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (LMU)

MIT 17… ...wollte ich Mathematik studieren. Ich war fasziniert davon, Gleichungen zu lösen und Lösungen zu beweisen. Ich mochte die klare Sprache der Mathematik und der Zahlen. Außerdem war mir auch klar, ich wollte auf keinen Fall Politik studieren. Zwar war ich schon in der SPD und fand es auch sehr spannend Politik zu machen, Kompromisse auszuhandeln und Probleme zu lösen. Aber mir war klar: Ich will das nicht studieren, sondern anwenden. Mir war es wichtig erst einmal einen Beruf zu erlernen, um dann später vielleicht in die Politik zu gehen. Mathematik ist es dann nicht geworden. Ich habe gemerkt, dass mir dieses Studium zu einseitig geworden wäre: Nur mit Gleichungen und Zahlen meine Zeit verbringen? Das wollte ich nicht! Ich habe dann ein Magisterstudium gewählt, weil ich dort viele verschiedene Fächer kombinieren konnte. Zumindest waren dort Informatik und Statistik enthalten, aber eben auch Sozialwissenschaft, Psychologie und Recht. Vom Politikstudium habe ich weiter die Hände gelassen. Inzwischen arbeite ich als Wissenschaftler an der Universität München und kümmere mich um die Verwal-

Es war einmal... tung eines Instituts, berate Studierende und Heute. Bilder: Bernhard Goodwin knüpfe viele Kontakte. Hier kann ich meine Fähigkeiten im Finden von Lösungen gut einsetzen. Ich bin froh, dass ich diesen Weg gegangen bin und ich bin gespannt, wo er mich noch hinführt. Meine politische Karriere ist noch nicht losgegangen, das bedeutet auch: Ich lerne weiterhin jeden Tag mehr in meiner beruflichen Praxis. Das macht mich in meinem Job besser und es hilft mir auch später mal ein besserer Politiker zu sein. Denn das ist kein Beruf, für den man eine Ausbildung machen kann, die beste Ausbildung dafür ist das Leben.

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EINSTIEG

EINE LANGE REISE ZU MIR SELBST… Winfried Bürzle, Radiomacher und Rhetoriktrainer

MIT 17… …war ich komplett orientierungslos. Mein großes Rock-Idol Jimi Hendrix war tot und hinterließ eine nicht zu füllende Lücke und Leere. Die Mädels halfen mir auch nicht weiter bei meiner persönlichen Standortbestimmung. Wahlweise weckten sie in mir den Frauenversteher oder den Macho. Und meine sonntägliche Tätigkeit als Sportberichterstatter beim Lokalblatt erwuchs zwar aus journalistischer Neigung, entzündete neben dem Gymnasiumstrott jedoch nicht gerade journalistisches Feuer. Was also tun nach dem Abi? Erst mal Freiheit, Leben, Großstadt, dachte ich. Das andere gibt sich dann schon. So verloren ich mir als Bursche vom Land anfangs in der Stadt vorkam, so unkonkret auch meine Studienbelegung: Neben Kommunikationswissenschaft und Germanistik als drittes Fach Theaterwissenschaft. Auf den Rat von Freunden hin tauschte ich das theoretische Theater-Studium mit einer Schauspielschule. Bald folgten erste kleinere Rollen, auch Hörspiele. Mit der Erkenntnis, dass die Arbeit am Mikrofon Spaß macht. Aber sie sollte doch journalistisch sein. Also zurück an die Uni, Studienabschluss Germanistik, Hospitanz beim Bayerischen Rundfunk. Es folgten ein bisschen TV und viele Jahre im öffentlich-rechtlichen und im privaten Radio. Bis heute. Und die Schauspielschule? Verlorene Zeit? Das habe ich anfangs in der Tat gedacht. Bis ich meine zweite, nebenberufliche Profession entdeckte: Rhetoriktrainer.

Es war einmal... Bild: privat Und dafür war die Schauspielschule neben Studium und Radioerfahrung unerlässliche Grundlage. Heute. Bild: privat Und so bin ich bis heute auch als Lehrbeauftragter, Dozent und Coach für Rhetorik und den öffentlichen Auftritt tätig. Seit ein paar Jahren trete ich sogar mit einer Rhetorikshow auf. Wie sagte mal ein Student, der viel bei mir belegt hatte: Herr Bürzle, kann es sein, dass Sie mit Ihrer Show „zu sich nach Hause“ gekommen sind? Könnte sein, mein junger Freund… Und die Erkenntnis aus allem? Man macht im Leben nichts umsonst.

ERFAHRUNG SAMMELN Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern

MIT 17… ... hatte ich schon reichlich Erfahrungen im Unternehmen meines Vaters gesammelt. Er hat mich regelmäßig in den Ferien auf seinen Baustellen eingesetzt, wo gerade Bedarf herrschte. Das hat er so entschieden. Auch wenn es mir nicht immer gepasst hat: Auf diese Weise konnte ich praktische Erfahrungen sammeln, die in meinem anschließenden Studium Gold wert waren. Eine Berufsausbildung ist meiner Meinung nach die beste Vorbereitung und Basis für das Berufsleben, auch wenn sich danach ein Studium anschließt. Prinzipiell finde ich es positiv, wenn Eltern sich für die Berufswahl ihrer Kinder interessieren und evtl. darauf Einfluss nehmen. Mir gefällt allerdings nicht, wenn außer dem Abitur nichts Anderes zählt. Denn das stimmt nicht! Die Arbeitslosenquoten von Fachschulabsolventen, Meistern und Technikern in Deutschland gehören zu den niedrigsten im OECD-Raum. Aus der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass knapp zwei Drittel aller offenen Stellen in Deutschland einen gewerblichen, kaufmännischen oder sonstigen Ausbildungsabschluss inkl. Fachschulabschluss erfordern, während nur

Es war einmal... Bild: pr knapp 16 Prozent einen Hochschulabschluss verlangen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren Heute. Bild: Schuhmann deutlich verstärkt. Wir müssen dringend lernen, praktische Arbeit wieder mehr wertzuschätzen! Ich selbst wollte eigentlich Architekt werden, habe mich dann aber für Bauingenieurwesen entschieden, um vielseitiger zu sein, eine breitere Basis zu bekommen und eine größere Auswahl bei den zukünftigen Arbeitgebern zu erlangen.

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„ICH WOLLTE IMMER NUR MEHR WISSEN“ Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin für den Kirchenkreis München

MIT 17… …wollte ich Lehrerin werden – für Deutsch und Geschichte. Das waren zwei meiner vielen Lieblingsfächer auf dem Gymnasium. (Handarbeit war ausgeschlossen, davon habe ich heute noch Magenschmerzen). Jura zu studieren hatte ich mir auch überlegt, aber Auskünfte darüber waren schwer zu bekommen. Medizin hätte mir ebenso gut gefallen... Aber dann habe ich eben doch mit Germanistik und Alter Geschichte angefangen. In meinen Freistunden besuchte ich die Vorlesungen in Theologie. Die waren potzinteressant, weil ich merkte: Meinen „Kinderglauben“ kann man auch wissenschaftlich anschauen. Archäologische Kenntnisse gehören zu diesem Studium. Griechisch und Hebräisch musste man lernen. Ich packte das alles obendrauf und wechselte dann ganz zur Theologie. Einfach so - nur um zu erfahren, was es alles Tolles zu wissen gibt. Was man damit wird, hat mich nicht im Geringsten interessiert. Ich wollte immer nur mehr wissen, mehr, mehr ... Das Examen kam und ich wurde Vikarin an der Münchner Bischofskirche St. Matthäus. Anschließend schwer, lebensgefährlich krank. Und wieder gesund. Als Lehrerin zu arbeiten schien mir fürs Erste genau das Richtige zu sein. Ich liebte den Umgang mit den Kleinen und Großen. Mit einigen von meinen Schülerinnen bin ich heute noch befreundet.

Es war einmal... Bild: privat Genug war mir nicht genug. Ich blieb wider alles ärztliches Erwarten Bild: ELKB/Rost gesund und beschloss, Heute. eine journalistische Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und der Süddeutschen Zeitung zu machen. Anschließend arbeitete ich als Journalistin. Überraschend holte mich die Kirche in ihr Öffentlichkeitsreferat - als Medienfachfrau. Von dort wurde ich in das Bischofsamt berufen. Bischöfin bin ich bis heute. Und mit Leib und Seele Publizistin. Die neben vielen Büchern nicht nur für die Großen der Branche, sondern liebend gerne auch für den Wochenanzeiger schreibt.

„VIELES MÖGLICH UND WENIG GEWISS“ Prof. Dr. Michael Piazolo, Abgeordneter des Bayerischen Landtages, Professor für europäische Studien

MIT 17… ... war für mich klar: Ich wollte in München studieren – was genau, war nicht so wichtig. München hatte mir bei jedem meiner vielen Besuche ausnehmend gut gefallen - viel Grün, die Berge und Seen nicht weit, und – nicht zu vergessen für einen bald Erwachsenen – der Ruf als Ort, wo man zu leben versteht. Das geplante Studienfach changierte je nach Gemüts- und Stimmungslage zwischen Germanistik, Sport oder Politikwissenschaft. Geworden ist es dann Jura, denn da war ja vieles möglich und wenig gewiss. Die ZVS ( Zentrale Vergabestelle für Studienplätze) hat dann meinen Wunsch erfüllt und mich nach München geschickt. Um das Münchner Flair voll auszuschöpfen, bin ich natürlich sofort nach Schwabing gezogen. Die Alternative wäre Giesing gewesen, denn dort kam ja der „Kaiser“ her und ich bildete mir ein, dass meine Ballführung eine Ähnliche sei. Einen festen Berufswunsch konnte ich damals nicht benennen: Das hatte ja Zeit. Irgendetwas, wo man nicht zu früh aufstehen musste und viel mit Menschen zu tun hat. Und heute: Die Sache mit der Ballführung hat sich erledigt, obwohl ich der Auffassung bin, dass die deutsche National-

Es war einmal... Bild: pr mannschaft mit mir auch keine schlechtere WMPlatzierung erreicht hätte. München bin ich von gan- Heute. Bild: ms zem Herzen treu geblieben, als in Thalkirchen Beheimateter in Sichtweite von Giesings Höhen. Beruflich hat es überraschend auch einigermaßen hingehauen. Als Landtagsabgeordneter habe ich viel mit Menschen zu tun und konnte das eine oder andere für die Bürgerinnen und Bürger gestalten. Nur mit dem späten Aufstehen …

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EINSTIEG

WILDE ZEITEN

Franz Deutsch, Vorsitzender des Vereins MUSIKWERKSTATT JUGEND e. V.

MIT 17… …passierte so vieles in meinem Leben, dass viel Geplantes total in eine andere Entwicklung führte. Ein Verkehrsunfall, den ich mit viel Glück überlebte, trug dazu maßgeblich bei: Von einer Bandprobe kommend trampte ich mit meinem Musikerkollege Klaus Bellmann nach Hause. Leider nahm uns ein betrunkener, 17-jähriger ohne Führerschein und das Auto vom Vater „entliehene“ Junge mit und kam prompt von der Straße ab. Nach mehrwöchigen Krankenhausaufenthalten (dem Fahrer und meinem Freund passierte gar nichts) stand ich vor der Wahl, das Gymnasium weiter zu besuchen oder meinem Hauptwunsch Rockmusiker zu werden, treu zu bleiben. Gegen den Willen meiner Eltern brach ich die Schule in der 11. Klasse ab und studierte nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung am Leopold Mozart Konservatorium Klavier und Querflöte. Dies mit dem Wunsch, mich als Rockmusiker professionell auszubilden. Tatsächlich kam dann, als ich Keyboarder der Ulmer Lokalband „The Face“ war, eine Einladung von der professionellen Münchner Band „Vanessa“, um dort als Keyboarder mitzuwirken. In der „Alten Burg“ in Schwabing reichte man sich die Klinke mit der damaligen „Spider Murphy Gang“ , die danach große Kariere mit deutschen (bayerischen) Texten machte in die Hand. „Vanessa“ sang immer englische Songs. Beim Klassik-Studium entdeckte ich schließlich meine (verdeckte) Leidenschaft zu dieser Musik und begann, nach meinem erfolgreichen Abschluss, aber noch ein Semester bei Joe Haiders Jazzschool. Eine Wende war das Kennenlernen meiner wichtigsten Förderin Hildegard Müller Besemann. In einer Art Fortbildung nahm ich jahrelang regelmäßig Klavierstunden bei dieser

Es war einmal... Bild: privat einmaligen Kapazität und Heute. Bild: privat lernte das Unterrichten. Die didaktischen Kniffe und vor allem die Unterrichtsliteraturauswahl weckten meinen Ehrgeiz als Musikpädagoge für Klavier und Querflöte, der zu Erfolgen mit meinen Schülern bei JUGEND MUSIZIERT auf allen Wettbewerbsebenen führte. Da manche Schüler zur „Belohnung“ zum Abschluss ihrer Ausbildung ein Klavierkonzert spielen durften, entstand die Notwendigkeit ein Orchester dafür zu haben. Dies führte unter anderem 2005 zur Gründung der MUSIKWERKSTATT JUGEND e. V. mit ihrem dreigliedrigen Orchestersystem. Neben der Leidenschaft zur Musik war das Reisen in verschiedene Kulturbereiche zeitlebens ein Lebensinhalt. Dass jetzt mit der Musikwerkstatt durch Benefizkonzerte Menschen aus der ganzen Welt zusammen kommen, z.B. für KOLIBRI (interkulturelle Stiftung, die sich der Integration von Flüchtlingen annimmt) und das Spitzenorchester des Vereins NEUE PHILHARMONIE MÜNCHEN, welches sich mittlerweile aus (Musik-) Studenten aus der ganzen Welt zusammen setzt, ist für mein Weltbild eine sehr erfreuliche Entwicklung.

„KEIN TAG IST WIE DER ANDERE“

Heute.

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Dirk Jochem, Empfang, Stiftung ICP München

MIT 17… …hatte ich noch keine Idee, was ich machen wollte. Ich hatte gerade die Schule abgeschlossen und stand vor der großen Frage: Welchen Beruf möchte ich erlernen und wo möchte ich dies tun? Die Entscheidung, wo ich die Ausbildung machen wollte, war sehr schnell klar: In München. Aufgrund meiner Behinderung habe ich meinen Schulabschluss an einer Schule für Körperbehinderte gemacht und neben einem Berufsbildungswerk im Saarland, wo ich aufgewachsen war, schlug mir der Berater vom Arbeitsamt auch das Berufsbildungswerk in München vor. Und so zog ich nach München, in die große Stadt und die Entscheidung habe ich nie in Frage gestellt. Allerdings hatte ich noch keine Ahnung, welche Ausbildung ich machen wollte. Da war es ganz praktisch, dass man im Berufsbildungswerk im ICP verschiedene Bereiche ausprobieren konnte. Ich habe mich zunächst für Elektrotechnik entschieden,

mir und meinen Lehrern wurde aber schnell klar, dass mir das nicht liegt. Ich war viel zu schlecht in Mathe und im Zeichnen. Also habe ich in den kaufmännischen Bereich gewechselt. Und das hat mir viel Spaß gemacht, insbesondere der Kontakt mit den Kunden hat mir sehr gelegen. Das ist noch heute so. Ich arbeite jetzt seit fast 25 Jahren am Empfang der Stiftung ICP München und kein Tag ist wie der andere. Es ist so abwechslungsreich, man hat mit so vielen unterschiedlichen Leuten zu tun, das ist einfach spannend.

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„KONKRET ZU HELFEN IST EINE WERTVOLLE AUFGABE“ Christoph Frey, Geschäftsführer Haus der Arbeiterwohlfahrt

MIT 17… … war ich von politischen Entwicklungen und Entscheidungen regelrecht begeistert. Der Beginn der 90er Jahre war eine politisch sehr aufregende Zeit, die Tageszeitung und politische Reportagen habe ich geradezu verschlungen. Ich entschloss mich selbst mitzumachen, in Weiden in der Oberpfalz bei den Jusos. Wahrlich keine Massenbewegung, aber eine umso agilere Gruppe. In dieser Begeisterung entwickelte sich mein Studienwunsch: Politikwissenschaft. Ich wollte einfach noch mehr wissen und die Vorstellung während eines Studiums für ein paar Jahre den ganzen Tag nur noch zu politischen Themen lesen, recherchieren und lernen zu dürfen war die pure Verführung. Politiker werden wollte ich nicht, die politische Erwachsenenbildung war mein Ziel. Zum Zeitpunkt des beruflichen Einstiegs hat der Deutsche Gewerkschaftsbund einen Jugendsekretär in Franken gesucht und ich dachte, das wäre genau das Meine. Politische Bildung mit jungen Leuten und dazu auch noch in deren Interesse etwas politisch bewegen zu können. Daraus wurde nichts, ich sollte nach München als Regionssekretär. Wenngleich es nicht meine erste Idee war, es war die Beste: Mit so vielen Menschen in München gemeinsam arbeiten zu dürfen, war die reine Freude und die Stadt wurde schnell zu meiner Heimat. Nach knapp zehn Jahren wechselte ich zur

Es war einmal... Bild: pr AWO, einem Wohlfahrtsverband in die Geschäftsführung. Hat Bild: pr das noch was mit Politik Heute. zu tun? Aber ja! Nahezu alle sozialen Dienste die ein Wohlfahrtsverband erbringen kann, hängen von politischen Entscheidungen ab. Jetzt beides zu tun, für Menschen die Hilfe brauchen politisch zu werben und gleichzeitig konkret zu helfen ist eine wertvolle Aufgabe. Ende Juli stelle ich mich dem Münchener Stadtrat als Bewerber für der Leitung der Stadtkämmerei zur Wahl. Sollte ich gewählt werden, darf ich auch in den kommenden Jahren politisch mitgestalten, mit dem Ziel unsere Heimatstadt zu einem glücklichen Ort für möglichst viele Menschen zu machen.

AUF UMWEGEN ANS ZIEL Micky Wenngatz, SPD-Landtagskandidatin und persönliche Referentin der Bürgermeisterin Strobl

MIT 17… ...war für mich völlig klar, was ich werden wollte: Ärztin. Unfallchirurgin, um genau zu sein. Die Schwierigkeiten fingen aber schon vor dem Abitur an: Es gab Stress mit meinen Eltern, die meine Freundin ablehnten. Also zog ich aus, bekam kein Geld von daheim und musste entsprechend viel neben der Schule arbeiten. Ich schaffte das Abi trotzdem und schrieb mich in Innsbruck fürs Medizinstudium ein. Nach acht Semestern musste ich aufgeben – ich schaffte den Spagat zwischen Studium, Arbeit und Fernbeziehung nicht länger. Ich hatte während des Studiums die Haushaltskasse mit ein paar Computer-Erfindungen aufgebessert. Nun gründeten wir – meine Freundin und ich – ein Handels- und Entwicklungsunternehmen für Computer in München. Wir hatten so gut wie nie Urlaub, aber es war eine tolle Zeit mit großartigen Mitarbeitern und treuen Kunden. Nebenher studierte ich noch Politik- und Verwaltungswissenschaften (unter anderem,

Es war einmal... Bild: pr weil ich einen Studienabschluss haben wollte). 2004 verkauften wir unser Unternehmen und ich Heute. Bild: pr wurde selbstständige Kommunikations- und Politikberaterin. Seit 2012 bin ich persönliche Referentin im Büro der Bürgermeisterin Strobl – und seit November letzten Jahres SPD-Landtagskandidatin. Das sind eigentlich zwei Vollzeitjobs – ein bezahlter und ein ehrenamtlicher. Sie sind beide spannend – und ich finde sie beide wichtig. Trotzdem wäre ich gern Ärztin geworden. Die Freundin von damals? Wir haben im April dieses Jahres geheiratet.

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NEWS & TRENDS

NEWS & TRENDS Aktuelles vom Arbeitsmarkt „DER WEG ÜBER EINE AUSBILDUNG BIETET GUTE KARRIERECHANCEN“ Civey-Umfrage unter Eltern: Schulische Berufsorientierung verstärkt Akademisierungstrend Nicht nur an den Gymnasien, sondern auch an anderen weiterführenden Schulen wird Schülern hierzulande nach dem Eindruck ihrer Eltern immer öfter vermittelt, dass der Weg ins Berufsleben in erster Linie über die Hochschulen führt. Das zeigt eine vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beauftragte Umfrage. In der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey gab die Hälfte der Eltern von Gymnasiasten an, dass die schulischen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung ihrer Kinder eine Tendenz zum Studium haben. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) ist sogar der Meinung, dass die Angebote zur Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium eindeutig auf ein Studium abzielen. Auch an anderen weiterführenden Schulen sind die Angebote nach dem Eindruck von fast 30 Prozent der Eltern auf die Hochschule ausgerichtet.

„Schon im frühen Schulalter über Ausbildung informieren“ „Diese Ergebnisse zeigen: Wir müssen alle gemeinsam mehr dafür tun, dass mögliche Azubis und Studierende schon im frühen Schulalter genauso viel über die duale Ausbildung informiert werden“, kommentiert DIHK-Präsident Eric

Schweitzer die Umfrage, die sich mit den Erfahrungen der Industrie und Handelskammern (IHKs) deckt. „Auch die Eltern müssen wir dabei mitnehmen. Denn zu viele von ihnen wissen gar nicht, dass der Weg über eine Ausbildung und eine anschließende Höhere Berufsbildung oftmals ebenso gute Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten wie ein akademischer Werdegang bietet.“ Der DIHK setzt eigenen Angaben zufolge darauf, Schülern frühzeitig mehr praktische Erfahrungen zu vermitteln: „Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Betrieb und die Praxis erleben. Nur so können Jugendliche konkrete Erfahrungen machen, die ihre Berufswahl erleichtern“, so Schweitzer. „Ich glaube, dass so weniger junge Menschen ein Studium aufnehmen, das sie dann später frustriert abbrechen.“ Das Angebot zur Berufs- und Studienorientierung, das ihren Kindern hauptsächlich gemacht wird, sind laut Eltern Betriebspraktika und Unternehmensbesuche (36 Prozent Gymnasium, 38 Prozent andere weiterführende Schulen). Noch höher wird deren Nutzen bewertet. Sowohl Eltern von Gymnasiasten (56 Prozent) als auch von Kindern auf anderen weiterführenden Schulen (62 Prozent) sehen in Betriebspraktika und Unternehmensbesuchen die mit Abstand größte Hilfe bei der beruflichen Orientierung. Auf Platz zwei und drei folgen das Schulfach Berufsorientierung sowie Ausbildungs- und Jobmessen.

„Verzahnung von Schule und Betrieb darf nicht erst in der Ausbildung beginnen“ Aus Sicht der DIHK sei erschreckend, dass rund ein Fünftel der Eltern wahrnehmen, dass ihren Kindern keinerlei Angebote zur Berufs- und Studienorientierung in der Schule

Bild: DIHK

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buchtipp

Neues vom Ausbildungsmarkt BERUFLICHE UND AKADEMISCHE BILDUNG Deutsches Bildungssystem eröffnet Chancen

Peter Höfl

Besser telefonieren für Handwerk, Einzelhandel, Dienstleister, Dienststellen Gerade zu Beginn einer Ausbildung, wenn junge Menschen erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln, dauert es oft nur wenige Tage, bis die Herausforderung des ersten betrieblichen Telefonats kommt und es heißt: „Gehst Du bitte mal ans Telefon!“ Doch wie geht das eigentlich? Es werden nicht alle Azubis in Betrieben angefangen haben, in denen es Schulungen oder so etwas wie eine Anleitung oder ein Handbuch für das Telefonieren gibt. Viele der neuen Mitarbeiter werden einfach ins kalte Wasser geworfen werden. Das ist nicht nur deshalb schade, weil es bei den Auszubildenden ein flaues Gefühl hinterlässt, sondern natürlich auch, weil Telefonate gründlich schieflaufen können. Das Buch „Besser telefonieren für Handwerk, Einzelhandel, Dienstleister, Dienststellen“ richtet sich an all jene, die bisher ihrer Serviceorientierung am Telefon nur wenig oder keine Aufmerksamkeit schenken konnten. Sowohl Vorgesetzte, wie auch die Auszubildenden können lernen, worauf es beim betrieblichen Telefonieren ankommt. Höfl, Peter: Besser telefonieren für Handwerk, Einzelhandel, Dienstleister, Dienststellen (ISBN 978-3-752-87011-4) Bild: servicekultur.eu

Deutschland überzeugt in OECD-Studie mit einem flexiblen Bildungssystem und zukunftsweisender Qualifizierung. Dazu steht es im internationalen Vergleich mit seinem zweigleisigen Bildungssystem aus beruflicher und akademischer Bildung gut da: Es ermöglicht Chancengerechtigkeit und die Integration junger Zuwanderer. Zudem schafft es durch die hohe Bildungsbeteiligung von Frauen und Männern gleichermaßen und die weit überdurchschnittliche MINT-Orientierung gute Voraussetzungen für die digitale Zukunft. Der diesjährige OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2018“, der von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der OECD vorgestellt wurde, bescheinigt Deutschland ein stabiles, leistungsfähiges Bildungssystem.

Herausforderungen „In Deutschland haben wir ein Bildungssystem, das Chancen eröffnet. Es ermöglicht jeder und jedem, die eigenen Fähigkeiten auszubauen, den passenden Karriereweg zu gehen und damit die Grundlage für ein gutes Leben zu legen“, sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. „Berufliche Bildung und akademische Bildung sind bei uns gleichwertige und zukunftsfähige Karrierealternativen. Das ist unser Wettbewerbsvorteil im internationalen Vergleich und diesen werde ich weiter ausbauen. Es freut mich sehr, dass der OECD-Bericht diese besondere Stärke Deutschlands anerkennt. Wir erkennen aber auch die Herausforderungen. Wir wollen uns mit vereinten Kräften weiter dafür einsetzen, allen Menschen in Deutschland die gleichen Chancen in Bildung, Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.“

Beschäftigungsquote ist angestiegen gemacht werden. Dazu Schweitzer: „Die verschiedenen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung müssen besser ineinandergreifen und entlang der gesamten Bildungskette aufeinander aufbauen. Dazu müssen alle beteiligten Akteure Hand in Hand arbeiten. Die Verzahnung von Schule und Betrieb darf nicht erst in der Ausbildung beginnen.“ Das zeige auch die DIHK Ausbildungsumfrage 2018: „Aus Sicht der befragten Betriebe ist die Unsicherheit bei der Berufswahl aktuell das größte Ausbildungshemmnis. Die unklaren Berufsvorstellungen und fehlende Berufsorientierung führen zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen, verzögern den Eintritt in den Arbeitsmarkt und verstärken den Fachkräftemangel. Daher pochen wir als Wirtschaft darauf, die Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen zu verbessern und auszubauen.“

In den letzten zehn Jahren ist die Beschäftigungsquote für junge Erwachsene im Alter von 25 bis 34 Jahren mit einem Abschluss im mittleren Qualifikationsbereich um sechs Prozentpunkte von 77 Prozent (2007) auf 83 Prozent (2017) angestiegen. Sie liegt damit weit über dem OECD-Durchschnittswert (77 Prozent) Auch bei jungen Zuwanderern funktioniert der Übergang von Bildung in Beschäftigung gut. Die Beschäftigungsquoten von Menschen, die in Deutschland geboren wurden und solchen, die in einem jungen Alter (vor ihrem 15. Lebensjahr) nach Deutschland eingewandert sind, unterscheiden sich kaum: Die Beschäftigungsquote im mittleren Qualifikationsbereich liegt gleichauf hoch bei jeweils 82 Prozent. Im höheren Qualifikationsbereich, das heißt bei Personen mit einem tertiären Bildungsabschluss beträgt die Differenz in der Beschäftigungsquote lediglich einen Prozentpunkt (91 Prozent für in Deutschland geborene Personen beziehungsweise 90 Prozent für jung Eingewanderte).

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NEWS & TRENDS

NEWS & TRENDS Neues vom Ausbildungsmarkt NÄHER AN DIE ZIELGRUPPE Für Schüler und Kfz-Azubis dreht sich alles um #wasmitautos Die Kampagne #wasmitautos wird zur Jugendplattform der Initiative AutoBerufe. Als eigenständiger Baustein für Schüler und Kfz-Auszubildende verlagert sich die gesamte Jugendkommunikation der Initiative hin zur Website www.wasmitautos.com und den angeschlossenen Social-Media-Kanälen. „Ein ganzes Bündel an Maßnahmen rückt AutoBerufe noch näher an die junge Zielgruppe heran“, erklärt Projektleiterin Claudia Kefferpütz vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) den neuen Kurs. Die etablierte Website AutoBerufe.de bleibt sodann Eltern, Ausbildern, Lehrern und Berufsberatern vorbehalten. Dank der seit einem Jahr laufenden SocialMedia-Kampagne #wasmitautos ist die Zahl der erreichten Schüler und Kfz-Auszubildenden enorm gestiegen, berichtet Claudia Kefferpütz: „Bereits in den ersten zehn Wochen nach Start reagierten 1,5 Millionen Follower mit Likes, Kommentaren, geteilten Inhalten und Videoaufru-

fen auf den Kanälen Facebook, YouTube, Instagram, WhatsApp und Snapchat.“ Deshalb baue die Initiative die Kampagnenseite www.wasmitautos.com sukzessive zur Website für Schüler und Kfz-Azubis aus. „Mit echten Azubi-Geschichten, emotionaler Sprache, vielen Bildern und Videos sowie Social-Media-Inhalten fühlen sich junge Menschen angesprochen.“ Der Schritt weg von der bisherigen Kampagnenseite hin zur Informationsseite ist geschafft. Kurze Texte und in erster Linie Azubi-Filme und Clips von Youtubern wie JP Kraemer informieren über Praktikum und Bewerbung sowie Aus- und Weiterbildung. Um die Website lebendig und interaktiv zu gestalten, erscheinen dort alle Beiträge auf den SocialMedia-Kanälen und solche mit bestimmten Schlagworten, sogenannten Hashtags. Nutzer können sich anhand der Hashtags austauschen und Erfahrungen aus ihrer Ausbildung weitergeben. Zu den Hashtags gehören #lovemyjob ebenso wie #wasmitautos oder #ausbildung. Die Initiative plant, künftig noch mehr mit Influencern, Bloggern und Azubis zusammenzuarbeiten.

Bild: AutoBerufe

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INFORMIEREN & ORIENTIEREN Entscheidung für die persönliche Zukunft ÜBERS PRAKTIKUM ZUR LEHRSTELLE So lässt sich feststellen, ob der potenzielle Traumberuf passt Sich für einen Beruf zu entscheiden, ist oft der erste große Schritt in die Welt der Erwachsenen. Allerdings haben die meisten Schüler noch keine konkrete Vorstellung von einzelnen Ausbildungsberufen. Deswegen empfiehlt es sich, mit einem Schülerpraktikum zu starten. So lässt sich feststellen, ob der potenzielle Traumberuf zu einem passt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hilft Schülern mit der Ausbildungskampagne „Zeit zu starten“ seit mehreren Jahren bei der Entscheidung für ihre persönliche Zukunft. Beispielsweise wird umfangreiches Informationsmaterial über die vier Ausbildungsberufe zur Verfügung gestellt. Unterstützend laden bundesweit viele SHK-Fachbetriebe die Jugendlichen ein, um bei einem Praktikum den abwechslungsreichen Arbeitsalltag kennenzulernen. Die vier Lehrberufe im SHK-Handwerk sind sehr unterschiedlich: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen, installieren und warten komplexe Anlagen und Systeme innerhalb der Gebäudetechnik. Dazu gehört beispielsweise auch, ein Badezimmer barrierefrei auszubauen. Der Behälter- und Apparatebauer errichtet Anlagen für Industrie und Produktion, beispielsweise für die Lebensmittelindustrie. Der Klempner verarbeitet Metall, meist an Dächern und Fassaden. Und der Ofen- und Luftheizungsbauer ist ein gefragter Spezialist, wenn es etwa um die Planung und den Bau eines individuellen Kachelofens geht. Wer sich über ein Schülerpraktikum oder eine Ausbildung informieren möchte, findet unter www.zeitzustarten.de wichtige Informationen und eine Suchfunktion für mögliche Ausbildungsbetriebe.

Empfehlenswert vor der Ausbildung: Im Rahmen eines Schülerpraktikums kann zum Beispiel der Beruf des Anlagenmechanikers im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kennengelernt werden. Außerdem lässt sich dadurch prüfen, ob der Arbeitsalltag den eigenen Erwartungen entspricht. Bild: ZVSHK/txn

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INFORMIEREN & ORIENTIEREN

INFORMIEREN & ORIENTIEREN AUSBILDUNGSMESSE „IHKJOBFIT!“ Samstag, 17. November 2018, von 9.30 bis 15.30 Uhr im MVG Museum (Ständlerstraße 20) Jährlich stehen viele Jugendliche vor der gleichen Herausforderung: sie müssen sich für einen Beruf entscheiden und sich um einen Ausbildungsplatz oder Studienplatz bewerben. Gleichzeitig suchen Ausbildungsbetriebe nach geeigneten Bewerbern, um ihre Ausbildungsstellen passend zu besetzen und den Nachwuchs für ihr Unternehmen zu sichern. Mit der Ausbildungsmesse IHK jobfit! bringt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ausbildungsbetriebe und Jugendliche zusammen und unterstützt so die Schüler beim Einstieg in die duale Berufsausbildung und Mitgliedsunternehmen bei der Nachwuchs- und Fachkräftesicherung. Die Ausbildungsmesse IHK jobfit! informiert über aktuelle Ausbildungsberufe und duale Studiengänge – mit dabei sind Unternehmen der verschiedensten Branchen sowie Schulen und Verbände. Ausbilder und Auszubildende geben spannende Einblicke in den Berufsalltag. Zudem gibt es interessante Vorträge sowie Workshops, die Schüler fit für den Job machen. Der Eintritt ist frei. Die IHK jobfit! wird von der IHK für München und Oberbayern in Kooperation mit der Agentur für Arbeit München veranstaltet. Die Ausbildungsmesse bietet allen Jugendlichen die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe und Berufsbilder zu informieren sowie erste Kontakte zu IHK-Ausbildungsbetrieben zu knüpfen. Vom Praktikum, über den Ausbildungsplatz bis hin zum Dualen Studium ist alles dabei. Eindrücke von vergangenen Messen sowie weitere Informationen zur nächsten Messe gibt es im Internet unter

www.ihkjobfit.de. Auf der Website haben zudem die ausstellenden Betriebe die Möglichkeit, sich und ihr Ausbildungsangebot schon vor der Messe vorzustellen. Ausbildungsinteressierte können sich hier ausführlich informieren, bereits ersten Kontakt aufnehmen und sich ein individuelles Messeprogramm zusammenstellen, um sich optimal auf die Gespräche am Messetag vorzubereiten.

BERUFSWAHLMESSE „EINSTIEG MÜNCHEN 2018“ Freitag, 23. November 2018, und Samstag, 24. November 2018, jeweils von 9 bis 16 Uhr im MOC (Lilienthalallee 40) Am 23. und 24. November findet die „Einstieg München 2018“, die Messe für Studium, Ausbildung und Gap Year im MOC (Lilienthalallee 40) statt. Sie bietet Jugendlichen, deren Eltern und Lehrkräften eine optimale Gelegenheit, um sich bei rund 220 Hochschulen, Unternehmen und Verbänden über berufliche Zukunftsmöglichkeiten zu informieren. Ein großes Begleitprogramm mit Bühnenvorträgen, einer Berufe-Challenge, bei der Schüler praxisnah verschiedene Berufsbilder erleben und deren typische Aufgaben live ausprobieren können, sowie einem Bewerbungsforum runden das Ausstellerangebot ab. Zur optimalen Messevorbereitung können interessierte Jugendliche bereits im Vorfeld auf www.einstieg.com den OnlineInteressencheck absolvieren und sich Video-Tutorial für einen erfolgreichen Messebesuch anschauen. Für Eltern gibt es ein gesondertes Vortragsprogramm. Der Eintritt kostet fünf Euro (ermäßigt drei Euro).

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termine KARRIEREMESSE „STUZUBI“ Samstag, 12. Januar 2019 von 10 bis 16 Uhr im Zenith (Lilienthalallee 29) Die Karrieremesse Stuzubi für Schüler findet am Samstag, 12. Januar, zum 13. Mal in München statt. Die Schüler können sich von 10 bis 16 Uhr rund um Studium, Ausbildung und Duales Studium im Zenith (Lilienthalallee 40) informieren. Der Eintritt ist frei. Die Karrieremesse „Stuzubi“ legt sehr großen Wert auf die Beratung der Besucher und den Dialog mit den Ausstellern und bietet, neben dem direkten Kontakt mit Unternehmen und Institutionen, ganztägig interessante Fachvorträge zum Thema Berufsorientierung an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stuzubi.de

JOBMESSE MÜNCHEN Samstag, 9. Februar 2019, und Sonntag, 20. Februar 2019, jeweils von 10 bis 17 Uhr im MOC (Lilienthalallee 40) Mit über 1,4 Millionen Einwohnern ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands und wächst stets weiter. Zudem ist die bayerische Landeshauptstadt zweitgrößter Beschäftigungsstandort der Republik. Zahlreiche Studien bestätigen die hervorragenden wirtschaftlichen Perspektiven Münchens. Somit darf der attraktive Wirtschaftsstandort natürlich auch im Tourplan der jobmesse deutschland nicht fehlen – seit Jahren ist die jobmesse münchen fester Bestandteil. Weitere Informationen können im Internet unter www.jobmessen.de/muenchen abgerufen werden.


Bild: Screenshot/Agentur für Arbeit

NEUES ONLINE-ANGEBOT DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT Kostenloser Studientest führt bis an die Hochschule Seit diesem Jahr bietet die Bundesagentur für Arbeit für Studieninteressierte ein neues Online-Angebot zur bundesweiten Studienorientierung: Das Selbsterkundungstool, kurz SET. Das innovative Tool wurde gemeinsam mit erfahrenen Test-Psychologen entwickelt und beruht auf bereits erprobten Verfahren. Dadurch hat das kostenlose Tool eine besonders hohe Qualität und setzt sich somit von anderen, frei verfügbaren Online-Tests ab.

Einige besondere Features Zudem hat das Selbsterkundungstool einige besondere Features: Auf der Website können Nutzer nicht nur die Testverfahren absolvieren, auf Basis derer sie passende Studienfelder angezeigt bekommen, sondern auch direkt nach Studiengängen suchen. Da bei der bundesweiten Studiengangsuche unter anderem nach Ort, Hochschulform oder Zulassungsbeschränkungen gefiltert werden kann, können die Nutzer mit wenigen Klicks den passenden Studiengang an der gewünschten Hochschule für sich finden. Es ist ebenfalls möglich, unmittelbar aus dem SET Kontakt zur Berufsberatung der örtlichen Agentur für Arbeit aufzunehmen und eine Anfrage für ein persönliches Beratungsgespräch zu senden. Bereits jetzt wird das Tool in der Beratung und bei Berufsorientierungsveranstaltungen eingesetzt.

Wie funktioniert SET? SET besteht aus vier Modulen, die unabhängig voneinander absolviert werden können und bis zu 80 Minuten dauern. Abgefragt werden kognitive Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, persönliche Interessen und berufliche Vorlieben. Je mehr Module die Testperson beendet, umso genauer wird die Aussagekraft des Tools. Es gibt aber nach jedem abgeschlossenen Modul bereits ein erstes Ergebnis. Die Nutzung des SET funktioniert mit Anmeldung und Passwort. Der Vorteil: Die Nutzer können so bei der Bearbeitung der Testverfahren jederzeit eine Pause einlegen und sie zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

Wenige Klicks Zu allen Studienfeldern zeigt das Tool am Ende der Testverfahren die individuellen Passungen an. Dabei werden die Ergebnisse mit den Anforderungen der Studienfelder verglichen. Zu diesen Studienfeldern können die Nutzer anschließend mit wenigen Klicks passende Studiengänge an Hochschulen finden. Filterfunktionen ermöglichen eine genaue Auswahl sowohl des konkreten Studiengangs als auch der konkreten Hochschule. Dafür nutzt das Selbsterkundungstool unter anderem die Datenbasis der Hochschulrektorenkonferenz. Das SET kann auf verschiedenen Endgeräten (Tablets und PCs) genutzt werden. Link zum SET und weitere Informationen zum Tool: www.arbeitsagentur.de/bildung/ studium/selbsterkundungstool

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BERUFSPORTRÄTS

Jugendsozia larbeiterin

Marina dos Santos Rodrigues in ihrem Büro an der Mittelschule in Karlsfeld.

BERUFSPORTRÄT „Manchmal braucht es en“ Umwege, um anzukomm Wer mit Marina dos Santos Rodrigues spricht, merkt gleich, wie sehr sie in ihrem Beruf aufgeht. Doch der Weg dorthin, war alles andere als einfach, geschweige denn geradlinig.

Hauptschulabschluss, Ausbildung, Abitur, Studium: Ihr Schul- und Ausbildungsweg hilft Marina dos Santos Rodrigues heute in ihrer Arbeit als Jugendsozialarbeiterin

„Meinen Quali habe ich 1997 gemacht“, erinnert sich die 36Jährige, die heute an der Mittelschule in Karlsfeld als Jugendsozialarbeiterin tätig ist. „In der 9. Klasse habe ich über 60 Bewerbungen geschrieben, war aber nur zu drei Bewerbungsgesprächen eingeladen. Für mich war es richtig schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das war wirklich frustrierend.“

plötzlich Vollzeit. Ich musste mich da ganz schön durchbeißen, habe nichts geschenkt bekommen.“ Rückblickend spricht Marina dos Santos Rodrigues aber dennoch von einer „coolen Zeit“, wenn sie auf ihre dreijährige Ausbildung zurückblickt. „Ich hatte nette Kollegen, die mich super integriert haben, obwohl ich noch so jung war.“ Nach ihrer Ausbildung ist sie auch übernommen worden. In der Firma habe es eine betriebliche Sozialarbeiterin gegeben, die sie eines Tages gefragt habe, was sie grundsätzlich mal machen wolle im Leben. „Und da war ich mir auf einmal gar nicht mehr so sicher, ob ich bis zur Rente tatsächlich im Büro arbeiten wollte.“

„Musste mich durchbeißen“

„Nicht aufgeben und weitermachen“

Schlussendlich funktioniert hat es dann aber doch – und zwar mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau. „In meiner Berufsschulklasse war ich die Einzige, die – in Anführungsstrichen – nur einen Quali hatte. Und den Ausbildungsplatz habe ich damals im Übrigen auch nur bekommen, denn die Ausbilderin war selbst mal Hauptschülerin“, erzählt sie. 15 Jahre war Marino dos Santos Rodrigues alt, als sie mit ihrer Ausbildung begonnen hat. „Das war praktisch mitten in der Pubertät, in der es ja oft schwierig ist, zu wissen, was man eigentlich will. Das sage ich heute auch immer meinen Schülern. Man ist noch gar nicht wirklich erwachsen und arbeitet

Nach kurzem Überlegen habe sie sich dann dazu entschieden, ihren Job zu kündigen und auf die Berufsoberschule (BOS) für Wirtschaft zu gehen. Dies sei auch nochmal eine schwierige Zeit gewesen. „Der Abstand zu meiner Schulzeit war schon drei Jahre her und ich musste die elfte Klasse wiederholen. Die Zwölfte habe ich dann schlussendlich auch nicht geschafft und bin nach drei Monaten rausgeflogen.“ Der Grund: ihr schlechtes Englisch. „Für mich war es grundsätzlich immer wichtig, nicht aufzugeben und weiterzumachen – egal wie schwer es war“, sagt sie. Aus diesem Grund habe sie sich entschieden, als Au Pair-Mädchen nach Eng-

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Marina dos Santos Rodrigues zusammen mit Karlsfelds Bürgermeister Stefan Kolbe und Schülerin Mimoza bei der Eröffnung des Schülercafés, das sie gemeinsam mit der Schülerin der Mittelschule ins Leben gerufen hat. land zu gehen. „Hier habe ich relativ schnell Anschluss gefunden und im Laufe der Zeit natürlich auch richtig Englisch gelernt.“ Und weil sie als Au Pair-Mädchen gearbeitet hatte, konnte sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland auf die Städtischen Anita-Augspurg-Berufsoberschule für Sozialwesen und Gesundheit in der Brienner Straße gehen. „Mein Interesse an einer sozialen Arbeit hat sich erst im Laufe der Zeit ergeben“, erzählt die gebürtige Dachauerin. Nach ihrem BOS-Abschluss hat sie dann angefangen „Soziale Arbeit“ in Coburg zu studieren. „In meiner Studienzeit hatte ich ein Praktikum im Karlsfelder Jugendhaus gemacht und gemerkt, dass mir die Arbeit mit Jugendlichen großen Spaß macht“, betont Marina dos Santos Rodrigues, die dort nach ihrem Studium als Sozialpädagogin gearbeitet hat. „Ich habe auch festgestellt, dass ich den gleichen Lebensbackground wie viele der jungen Leute habe.“ Aufgewachsen ist sie in Dachau, „in einem Viertel, in dem es auch Drogen gab. Da habe ich schon einiges mitbekommen.“

„Trotzdem trifft man immer wieder auf Menschen, die an einen glauben und einem Mut machen, selbst wenn man gerade einen Rückschlag erlitten hat. Das können gute Freunde sein, aber auch flüchtige Bekanntschaften, die im richtigen Moment die richtigen Worte finden.“ Daraus könnten junge Menschen immer wieder Kraft schöpfen. „Die Chancen, auch wenn sie noch so klein sind, immer wieder annehmen, um den eigenen Träumen wieder ein Stück näher zu kommen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das ist es, was ich den Schülern vermitteln will.“ Denn auch aus kleinen Erfolgen lasse sich Motivation ziehen. Oft werde die Mittelschule für die Jugendlichen als Einbahnstraße dargestellt. „Da muss man als junger Menschen schon ein starkes Selbstvertrauen haben, um sich nicht runterziehen zu lassen. Viele hören ja immer, dass sie nichts können – von einem eventuellen Abitur oder gar einem Studium ganz zu schweigen. Und ich weiß, wovon ich rede, denn mir wurde es auch nicht zugetraut. Das hat mich auf der anderen Seite aber immer auch motiviert weiterzumachen. Ich bin sehr stolz auf das, was ich erreicht habe.“ Die Mittelschule sei auf keinen Fall das Ende. „Das versuche ich den Schülern immer mit auf den Weg zu geben“, sagt Marina dos Santos Rodrigues, die mit ihrem Mann und den zwei gemeinsamen Kindern in Dachau lebt. „Die Jugendlichen sollen sich nicht aufgeben, denn das hier ist definitiv nicht die Endstation. Manchmal braucht es Umwege, um anzukommen – gerade, wenn man noch so jung ist. Dafür bin ich ja das beste Beispiel!“

„Manchmal braucht es mehrere Anläufe“ Die Schüler der Karlsfelder Mittelschule, an der Marina dos Santos Rodrigues seit Anfang 2018 als Jugendsozialarbeiterin tätig ist, würden offen und ehrlich mit ihr sprechen, „weil ich authentisch bin und oft weiß, wie es ihnen geht und wie sie sich fühlen. Ich habe ja ähnliches selbst erlebt.“ Für die Jugendlichen sei es wichtig, an sich zu glauben, „auch wenn Dinge nicht beim ersten Mal klappen. Manchmal braucht es vielleicht mehrere Anläufe. Man darf nie den Glauben an sich verlieren, muss sich immer etwas zutrauen.“

„Das Ziel nicht aus den Augen verlieren“ Wichtig sei vor allem auch die familiäre Unterstützung. „Damit habe ich auch immer mit den Jugendlichen zu kämpfen, gerade mit denen, die sich eigentlich schon aufgegeben und den Glauben an sich verloren haben“, erzählt Marina dos Santos Rodrigues. „Während meines ganzen beruflichen Werdegangs hatte ich immer meine Eltern, besonders meine Mutter, die mich unterstützt und motiviert hat nicht aufzugeben.“ Allerdings, so weiß die Sozialpädagogin, habe nicht jeder eine Familie, die einem so viel Rückendeckung gibt.

Marina dos Santos Rodrigues arbeitet als Jugendsozialarbeiterin an der Karlsfelder Mittelschule.

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BERUFSPORTRÄTS

Schulpsycho login & Lehr erin

Elisabeth Wetchy ist nach ihrem Quali selbst an einer BOS zur Schule gegangen. Danach hat sie Lehramt studiert. Seit 1987 arbeitet sie mittlerweile als Lehrerin an einer BOS.

BERUFSPORTRÄT ie „Eine Ausbildung stellt d Füße“ jungen Menschen auf die „Weil ich selbst Schülerin auf einer Berufsoberschule war, weiß ich sehr gut, wie sich die jungen Erwachsenen hier an der Schule fühlen“, sagt Elisabeth Wetchy, die an der Städtischen AnitaAugspurg-Berufsoberschule (BOS) in München seit 1998 als Lehrerin für Mathematik sowie als Schulpsychologin tätig ist. „Ich wusste als junger Mensch lange nicht, was ich eigentlich beruflich mal machen will“, erinnert sie sich. Nur eines sei ihr von Anfang an klar gewesen: dass sie nach ihrer Ausbildung zur Großhandelskauffrau, die sie nach ihrem Qualifizierten Hauptschulabschluss begonnen und abgeschlossen hatte, nicht in diesem Beruf weiterarbeiten wollte.

„Die BOS ist etwas Besonderes“ Ihr schulischer Weg hat Elisabeth Wetchy von der Grundschule über die Hauptschule bis in die Berufsaufbauschule geführt, „die es damals noch gab“, wie sie betont. „Dort habe ich meine Mittlere Reife gemacht – und zwar parallel zu meiner Ausbildung.“ Danach habe sie eine BOS besucht und die fachgebundene Hochschulreife erworben. „Erst im letzten Jahr an der BOS war mir klar, dass ich Lehramt für Gymnasium studieren möchte. Aber nicht, weil ich ans Gymnasium, sondern weil ich wieder zurück auf die BOS wollte“, erzählt die gebürtige Niederbayerin. „Dieser Schultyp hat mir einfach gut gefallen. Die BOS ist etwas Besonderes. Im Übrigen kommen viele ehemalige BOS-Schüler als Lehrer wieder zurück. So wie ich.“

Von der Hauptschule zur Schulpsychologin: Elisabeth Wetchy hat ihr Abitur an einer Berufshochschule gemacht und arbeitet mittlerweile seit vielen Jahren als Lehrerin

„Dann kam der Zufall zur Hilfe“ Doch ganz so einfach war der Weg zum Studium dann doch nicht. „Für ein Gymnasiallehramtsstudium braucht man nämlich die Allgemeine Hochschulreife“, sagt Elisabeth Wetchy. Voraussetzung hierfür: eine zweite Fremdsprache. „Deshalb habe ich damals noch ein Jahr drangehängt, Latein gelernt und nebenbei gejobbt.“ Immerhin habe sie so Zeit gehabt, darüber nachzudenken, welche Fächer sie denn überhaupt studieren will. „Sehr schnell hat sich dabei Mathematik herauskristallisiert. Dieses Fach mochte ich schon immer.“ Bei ihrem zweiten Fach sei ihr dann der Zufall zur Hilfe gekommen. „In diesem Jahr hatte ich mir mit Putzen meinen Lebensunterhalt verdient und war bei einer Frau beschäftigt, deren Lebensgefährte mir davon erzählt hat, dass das neue Studienfach Schulpsychologie eingeführt wird“, erinnert sie sich. „Ich weiß es noch ganz genau: ich hatte gerade die Schränke abgewischt und stand auf einer Leiter. Als ich gehört habe, was er gesagt hat, bin ich runtergesprungen und habe mich so gefreut, weil ich endlich wusste, was ich will.“

„Jeder Umweg bringt einen voran“ Im sechsten Jahr nach ihrem Quali hat Elisabeth Wetchy dann mit ihrem Studium angefangen. „Das war ein langer

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Weg“, betont die Schulpsychologin. „Ich erzähle den Schülern, die zu mir kommen, am Anfang immer gerne auch meine Geschichte – wie ich als niederbayerisches Bauernmädel nach München gekommen bin. Das ist sicher gut für die jungen Menschen, weil sie wissen, dass ich sie verstehe.“ Deshalb sage sie ihren Schülern auch immer: „Jeder Umweg bringt einen voran, liefert neue Aspekte und Perspektiven. Man muss einfach nur die Augen aufhalten und dann ergibt sich meist etwas.“

„Nicht jeder muss studieren“ Grundsätzlich möchte sie den jungen Menschen Anregungen geben, um den richtigen Weg zu finden. „Wichtig ist, nicht verzweifelt nach irgendetwas zu suchen, nur weil es vielleicht auf den ersten Blick offensichtlich erscheint“, meint Elisabeth Wetchy. „Wenn die Schüler nicht wissen, was sie nach der BOS machen sollen, frage ich sie immer, von welcher Tätigkeit sie in ihren Tagträumen träumen. Das muss oft gar nicht mit einem Beruf übereinstimmen.“ Und die Lehrerin hat noch einen weiteren Tipp: „Nicht jeder muss studieren.“ Sie habe festgestellt, dass vor allem der gesellschaftliche Druck für die Schüler sehr groß ist. „Viele denken, ohne Studium sind sie weniger Wert. Aber diese gesellschaftliche Anforderung ist Blödsinn“, betont Elisabeth Wetchy. „Einige unserer Schüler gehen auch wieder mit Freude in ihren Beruf zurück und bilden sich dort weiter. Mit dem Abitur haben sie sich und der Welt bewiesen, dass sie es können.“

Elisabeth Wetchy arbeitet an der Städtischen AnitaAugspurg-Berufsoberschule als Lehrerin für Mathematik und als Schulpsychologin.

„Verantwortung übernehmen“ Elisabeth Wetchy empfiehlt allen jungen Menschen, egal ob sie von der Mittel- oder der Realschule kommen, erstmal eine fundierte Ausbildung zu machen, „und die auch durchzuziehen. Das bringt eine enorme Erfahrung, weil die jungen Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen und Verantwortung zu tragen.“ Dies stärke das Selbstbewusstsein und schaffe eine ganz andere Basis. „Und ich weiß ja wovon ich rede: als ich damals als 16-jähriges Mädchen mit meiner Ausbildung angefangen habe, musste ich Verantwortung übernehmen. Das war nicht immer einfach und zum Teil auch belastend. Aber schlussendlich habe ich gelernt, dass es machbar ist. Das ist ein gutes Gefühl. Ich konnte mich auf den unterschiedlichsten Ebenen entwickeln. Eine Ausbildung stellt die jungen Menschen auf die Füße.“

Übersicht BOS München In München gibt es vier städtische bzw. staatliche Berufsoberschulen mit den Ausbildungsrichtungen • Gestaltung (www.fos-gest.musin.de) • Technik, Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie (www.fosbos-technik-muenchen.de) • Wirtschaft (www.bos-wirtschaft-muenchen.de) • Sozialwesen (www.bos-sozial.musin.de). An den Berufsoberschulen kann die Aufnahme in die Vorklasse, die Vorstufe, die 12. Klasse und die 13. Klasse erfolgen. Die notwendige schulische Vorbildung besitzt, wer den mittleren Schulabschluss nachweisen kann. Zeugnisse staatlich nicht anerkannter privater Schulen sind keine ausreichenden Vorbildungsnachweise. Die notwendige berufliche Vorbildung besitzt, wer eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Sinn des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung abgeschlossen hat, oder eine mindestens zweijährige schulische Berufsausbildung mit staatlicher Abschlussprüfung abgeschlossen hat, oder eine Anstellungsprüfung in einer Laufbahn des mittleren oder gehobenen nicht-technischen oder technischen Dienstes oder eine Dienstanfängerprüfung für den mittleren technischen Dienst bestanden hat, oder eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung aufweist. Die berufliche Vorbildung muss der Ausbildungsrichtung der ausgewählten Schule entsprechen. In eine der beruflichen Vorbildung nicht entsprechende Ausbildungsrichtung kann nur aufgenommen werden, wer zusätzlich eine für die angestrebte Ausbildungsrichtung einschlägige Berufstätigkeit oder das erfolgreiche Durchlaufen einer einschlägigen fachpraktischen Ausbildung der Fachoberschule nachweist.

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BERUFSPORTRÄTS

Drogist/in

Drogisten kümmern sich unter anderem darum, die Waren im Laden ansprechend zur Geltung zu bringen.

BERUFSPORTRÄT Das Aufgabengebiet ist umfangreich und der Kontakt mit den Menschen steht im Mittelpunkt:

Die Ausbildung zum Drogisten ist vielfältig Drogisten beraten ihre Kunden unter anderem über die Inhaltsstoffe von Kosmetika, bestimmten Lebensmitteln, Körperpflege- oder Waschmitteln, klären sie über die Anwendung von Heil- und Hilfsmitteln sowie frei verkäuflichen Arzneimitteln auf oder informieren sie über Einsatzgebiete und umweltfreundliche Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln oder Insektengiften. „Die Ausbildung zum Drogisten umfasst auch Produktkunde, so dass man sehr viel über die einzelnen Artikel erfährt und die Kunden gezielt beraten kann“, bestätigt die Drogistin Julia Miller. „Meine Ausbildung, die ich 2018 erfolgreich abgeschlossen habe, war sehr umfangreich.“

Planen und realisieren Doch Drogisten empfehlen nicht nur geeignete Produkte, sondern unterstützen Kunden auch bei der Bedienung von Digitalfototerminals und bedienen die Kasse. Außerdem gestalten sie die Sortimentsauswahl mit und nutzen dabei ihr Wissen über die Kundenwünsche aus der Kundenbetreuung. Sie bestellen Waren, nehmen diese an und lagern sie. Um die Waren ansprechend zur Geltung zu bringen, gestalten und dekorieren sie Schaufenster und Verkaufsräume. Darüber hinaus planen und realisieren sie verkaufsfördernde Maßnahmen und übernehmen organisatorische und kaufmännische Tätigkeiten im Personal- und Rechnungswesen.

„Freude am Umgang mit Menschen“ Ausbildung mit verankert. Eine Ausbildung dauert drei beziehungsweise verkürzt, etwa mit Abitur, zwei Jahren.“ Sven Willig verrät auch, welche persönlichen Voraussetzungen es braucht, um mit einer Ausbildung zum Drogisten zu beginnen: „Wichtig ist vor allem mal die Freude am Umgang mit Menschen, ein Blick für Zahlen und Waren, Organisationstalent sowie Interesse an Biologie, Chemie, Schönheitsund Gesundheitsthemen.“

Arbeit im Team Wichtig zudem: die Teamfähigkeit. „Das ist in unserem Beruf ganz entscheidend“, sagt zum Beispiel Mandy Dubzyk. Die 25-Jährige weiß, wovon sie spricht, denn sie hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. „Die Ausbildung zum Drogisten ist sehr individuell. Ich bin von Anfang an als vollwertiges Teammitglied einbezogen worden. Das hat mich sehr beeindruckt.“

Organisationstalent „Wir bilden gezielt Drogisten aus“, erzählt etwa Sven Willig, Berater für Aus- und Weiterbildung bei dm drogeriemarkt, „denn wir brauchen in unseren Filialen Spezialisten, die auch gut beraten können und speziell über das Produktsortiment Bescheid wissen. Deshalb ist auch die Warenkunde in der

Mandy Dubzyk

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Julia Miller

Bilder: sb


BERUFSPORTRÄT Metall- & Ele ktroberufe

Metall- und Elektroberufe zukunftsfest gestaltet Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Auftrag der Bundesregierung die Ausbildungsordnungen von elf Metallund Elektroberufen an die neuen Herausforderungen angepasst. Bild: BTGA e.V.

Elf Ausbildungsordnungen an digitalen Wandel angepasst Wie kaum eine andere Berufsgruppe stehen die industriellen Metall- und Elektroberufe im Blickpunkt, wenn es um die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt geht. Gemeinsam mit den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung daher die Ausbildungsordnungen von elf Metall- und Elektroberufen an die neuen Herausforderungen angepasst. Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit werden feste Bestandteile der Ausbildung. Eine Reihe von wählbaren Zusatzqualifikationen gibt den im Digitalisierungsprozess unterschiedlich aufgestellten Betrieben zudem die Möglichkeit, gezielt Kompetenzen für den digitalen Wandel aufzubauen. Die Änderungen sind zum 1. August 2018 in Kraft getreten.

Digitale Veränderungen Wie rigoros der Wandel in den Ausbildungsbetrieben ist, hängt vom Tempo der digitalen Veränderungen ab. Faktoren wie Produktzyklen, Investitions- und Innovationsverhalten variieren – und damit auch der Handlungsdruck zur Modernisierung der Ausbildungen. Die Änderungsverordnungen schaffen dafür durch mögliche Zusatzqualifikationen noch mehr Spielraum. Für alle Berufe neu ist die integrativ während der gesamten Ausbildungszeit zu vermittelnde Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“. Außerdem wurden in den Berufsbildpositionen „Betriebliche und technische Kommunikation“ sowie „Geschäftsprozesse und Qualitätssicherungssysteme im Einsatzgebiet“ Änderungen in die Ausbildungsordnungen eingearbeitet. Die nachzuweisen-

den Qualifikationen werden im Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung berücksichtigt. Parallel und daran angelehnt erfolgte die Überarbeitung der Rahmenlehrpläne für die Berufsschulen. Überarbeitet wurden neben dem Mechatroniker/der Mechatronikerin die Metallberufe Anlagenmechaniker/-in, Industriemechaniker/-in, Konstruktionsmechaniker/-in, Werkzeugmechaniker/-in und Zerspanungsmechaniker/-in sowie die Elektroberufe Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik, Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Elektroniker/-in für Gebäude- und Infrastruktursysteme, Elektroniker/-in für Geräte und Systeme und Elektroniker/-in für Informations- und Systemtechnik.

Neue Zusatzqualifikationen Darüber hinaus wurden neue Zusatzqualifikationen entwickelt: Für die Metallberufe sind dies die Zusatzqualifikationen Prozessintegration, Systemintegration, IT-gestützte Anlagenänderung sowie additive Fertigungsverfahren, für die Mechatroniker Programmierung, IT-Sicherheit, digitale Vernetzung und additive Fertigungstechniken sowie für die Elektroberufe Programmierung, IT-Sicherheit und digitale Vernetzung.

Attraktives Angebot für Auszubildende Alle Zusatzqualifikationen werden mit einem empfohlenen zeitlichen Umfang von jeweils acht Wochen vermittelt und in der Abschlussprüfung durch ein fallbezogenes Fachgespräch geprüft. Diese optionalen und gesondert zertifizierten Ausbildungsinhalte sind zugleich ein attraktives Angebot für Auszubildende, ihre Qualifikationen um neue, besonders nachgefragte Kompetenzen zu erweitern. Die Zusatzqualifikationen verbessern darüber hinaus die Startmöglichkeiten für die berufliche Weiterbildung der Fachkräfte. Weitere Informationen unter www.bibb.de/neue-berufe

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ANSCHREIBEN 17 mm

Maximilian Münchner 93 40 München, Tel. 089/44 23 Musterstraße 27, 80637 r.de ste mu hner@ E-Mail: maximlian.muenc

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er Münchner Wochenanzeig Personalabteilung Herrn Ludwig Bayerer Fürstenrieder Straße 5-11 80687 München

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München, 1. Oktober 201

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Mit freundlichen Grüßen

Maximilian Münchner Maximilian Münchner

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In der Kurze liegt die Wurze! Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein.


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Maximilian Münchner Musterstraße 27 80637 München

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Falls kein Deckblatt vorgesehen ist, das Foto in den Lebenslauf integrieren.


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Übersichtliche Gestaltung ist Alles! Dies gelingt am besten in der tabellarischen Form. Und - falls kein Deckblatt verwendet werden soll, das Foto oben rechts außen anbringen.

LEBENSLAUF

Maximilian Münchner

LEBENSLAUF PERSÖNLICHE INFORMATION Name Maximilian Münchner Adresse Musterstraße 27, 80637 München Telefon 089/44 23 93 40 E-Mail maximilian.muenchner@muster.de Geburtsdatum/-ort 30.07.2000, München Familienstand ledig Eltern Jutta Münchner, Musiklehrerin Klaus Münchner, Immobilienkaufmann ANGESTREBTE TÄTIGKEIT Ausbildung zum Medienkaufmann Digital & Print SCHULAUSBILDUNG Seit 2010 2006 bis 2010 SPRACHKENNTNISSE Englisch Französisch

Karlsgymnasium München-Pasing Grundschule Dom-Pedro-Straße, München-N euhau

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in Wort und Schrift Grundkenntnisse

PRAKTIKA/NEBENJOBS 2014 bis 2016 Zeitungen austragen für Moosacher Anzeiger Sommer 2018 Praktikum im Werbe-Spiegel Verlag, München-L aim FÜHRERSCHEIN

Seit Juli 2018 Klasse A1 und B

ENGAGEMENT UND HOBBIES seit 2015 seit 2016

Tennis spielen Mitgestaltung der Schülerzeitung am Karlsgymnasium, München-Pasing Leitung einer Jugendgruppe bei der Pfarrgemeinde St. Muster in Neuhausen

München, 1. Oktober 2018

Maximilian Münchner

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A BIS Z

AUSBILDUNG VON A BIS Z BEGRIFFE RUND UM DIE BERUFSAUSBILDUNG: hältnis oder anderweitige Beschulung im Rahmen der Berufschulpflicht (bis 18. Lebensjahr). Bei erfolgreichem Besuch wird der Hauptschulabschluss zuerkannt, damit ist der Besuch einer zweijährigen Berufsfachschule möglich. Das BVJ wird an Berufsschulen angeboten.

So heißt das frühere Arbeitsamt nach seiner Umstrukturierung seit einiger Zeit. Hier werden freie Stellen und Ausbildungsplätze von den Unternehmen gemeldet und angeboten. Die Arbeitsagentur ist aber nicht nur reine Jobbörse, sie berät auch die Arbeitsoder Ausbildungsplatzsuchenden, informiert über Fortbildung und Weiterqualifikation und hilft auch bei der Bewerbung. Zudem hilft das Berufsinformationszentrum (BIZ) bei der Orientierung auf dem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

dende. Hier sind geregelt: die Inhalte der Ausbildung, ihre zeitliche Abfolge, Beginn und Dauer der Ausbildung, die tägliche Arbeitszeit, die Pausen, der Urlaub, die Probezeit sowie die Höhe der Ausbildungsvergütung in den verschiedenen Ausbildungsjahren. Enthält ein Ausbildungsvertrag gesetzeswidrige Vereinbarungen, so sind diese ungültig, auch wenn sie vom Auszubildenden unterschrieben wurden. Nachträgliche Änderungen oder mündliche Abmachungen müssen schriftlich festgehalten werden, wenn sie gültig sein sollen.

Arbeitslosenversicherung

Betriebsordnung

Chiffre-Anzeigen

Sie zählt bei uns zu den Pflichtversicherungen und wird bei jedem Berufstätigen automatisch vom Gehalt beziehungsweise der Ausbildungsvergütung einbehalten. Wer in den vergangenen drei Jahren mindestens 12 Monate am Stück in diese Versicherung einbezahlt hat, also durchgehend beschäftigt war, hat im Fall des Arbeitsplatzverlustes Anspruch auf Arbeitslosengeld. Unabhängig von der Dauer der Beschäftigung wird Arbeitslosengeld aber nur mehr für höchstens 12 Monate bezahlt, danach gibt's nur noch Hartz IV, also Sozialhilfe. Der Antrag auf Arbeitslosengeld muss bei der Agentur für Arbeit gestellt werden.

In einer Art Hausordnung sind hier spezielle Verhaltensweisen der Mitarbeiter geregelt. Je nach Betrieb können beispielsweise unterschiedliche Schutz- oder bestimmte Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz nötig sein. Generell gilt, dass mit Betriebseinrichtungen wie Maschinen, Werkzeuge und Material sorgsam umgegangen werden muss.

Die üblichen Gründe für eine Chiffre-Anzeigen (zum Beispiel weil ein Mitarbeiter ersetzt werden soll, der von seinem Schicksal noch nichts erfahren darf) entfallen, wenn es sich um einen Ausbildungsplatz handelt. Deshalb Vorsicht, wenn Ausbildungsplätze über Chiffre angeboten werden.

Agentur für Arbeit

Arbeitszeit

Sie ist für Auszubildende wie Angestellte im Arbeitsvertrag geregelt. Bei Auszubildenden zählt auch die Zeit, die in der Berufsschule verbracht wird, mit zur Arbeitszeit. Ausbildungsmittel

Werkzeuge und Werkstoffe, die zur Ausbildung nötig sind, muss der Betrieb kostenlos zur Verfügung stellen, nicht aber Arbeitskleidung oder Lehrmittel für die Berufsschule. Im Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft genannt) muss während der Ausbildung genau protokolliert werden, welche Tätigkeiten ausgeführt wurden. Der Ausbilder kontrolliert das Berichtsheft regelmäßig. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, muss das Heft vorgelegt werden. Es lohnt sich deshalb, es von Anfang an ordentlich zu führen. Das spart enorme Arbeit und Ärger hinterher. Ausbildungsordnung

Regelt einheitlich die Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach im Berufsbildungsgesetz festgelegten Ordnungskriterien, die Berufsbezeichnung, Ausbildungsdauer und -struktur, Lerninhalte und Prüfungsanforderungen betreffen. In anerkannten Ausbildungsberufen darf nur nach der Ausbildungsordnung ausgebildet werden. Ausbildungsvertrag

Das ist quasi der Arbeitsvertrag für Auszubil-

Unabhängig vom BAföG bietet der Staat so genannte Bildungskredite in Form von günstigen Bankkrediten mit einer Laufzeit von maximal zwei Jahren an.

Einstiegsqualifizierung (EQ) Berufsausbildungshilfe

Berechtigte Schüler erhalten auf Antrag Bafög, Auszubildende Berufsausbildungshilfe, wenn sie in Verbindung mit ihrer Ausbildung größere finanzielle Belastungen wie Aufwendungen für eine eigene Wohnung tragen müssen. Der Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen. Berufsunfähigkeitsversicherung

Sichert ab gegen Berufsunfähigkeit aufgrund von Krankheit oder Unfall. Besonders Berufsanfänger sind seit der Neuregelung durch den gesetzlichen Schutz nicht mehr ausreichend abgesichert. Die monatlichen Beiträge können je nach Versicherungsgesellschaft und Leistung stark variieren. Berufsvorbereitende Maßnahmen (BvB)

Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft)

Bildungskredit

Eine Berufsvorbereitende Bildungs-Maßnahme (BvB) dient sowohl der beruflichen Orientierung als auch der Persönlichkeitsentwicklung noch nicht berufs- beziehungsweise ausbildungsreifer Jugendlicher. BvBs werden von der Arbeitsagentur vermittelt. Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

Das BGJ soll das erste Lehrjahr durch eine vollschulische, berufsfeldorientierte Ausbildung ersetzen. Es dauert ein Schuljahr und schließt mit einer Prüfung ab. Schülerinnen und Schülern ohne Hauptschulabschluss wird nach erfolgreichem Berufsschulbesuch im kooperativen Berufsgrundbildungsjahr ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Abschluss zuerkannt. Das BGJ wird an den Berufsschulen angeboten. Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Ziel ist die Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder eine Berufstätigkeit. Das BVJ ist ein besonderer Bildungsgang an Berufsschulen für Jugendliche ohne Ausbildungsver-

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Die Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) ist ein Sonderprogramm der Bundesregierung. Dabei sollen Ausbildungswillige und -fähige ein Angebot erhalten, wenn sie nach den bundesweiten Nachvermittlungsverfahren im Herbst keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. In einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten lernen Jugendliche Teile eines Ausbildungsberufes, einen Betrieb und das Berufsleben kennen. Abschluss mit IHK-Zertifikat. Infos bei der Arbeitsagentur. Fahrtkosten

Der Auszubildende hat die Fahrtkosten von seinem Wohnsitz zur Ausbildungsstelle bzw. Berufsschule selbst zu tragen. Dennoch: Sondervereinbarungen sind grundsätzlich möglich. Foto / Lichtbild

Bei der Zusammenstellung der Bewerbungsmappe bitte daran denken: Das auf Deckblatt oder Lebenslauf geklebte (und nicht geheftete oder geklammerte!) Eigenportrait ist ein Sympathieträger! Schnappschüsse kommen nicht gut an. Also: ab zum Fotografen und das gut gelaunte Gesicht auflegen! Bewerbungsfotos können farbig oder schwarz/weiß sein. Standardformate sind: Passbildgröße oder 10 x 7 cm sowohl mit als auch ohne Rand. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Eine gute Gelegenheit vom Schulstress erst einmal eine Weile abzuschalten, aber trotzdem nicht auf der faulen Haut zu liegen, sind Freiwilligen-Dienste. Je nach Einsatzgebiet ist ein FSJ auch eine sinnvolle Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz. Und: Es macht sich gut im Lebenslauf. Freiwilligen-Dienste können in sozialen Einrichtungen, in Sportvereinen, beim Denkmalschutz, aber auch


als Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Bereich Gartenbau und Naturschutz geleistet werden. Die Internet-Domain www.bildungsserver.de hält eine umfangreiche Linksammlung bereit. Hier finden sich Informationen zum FSJ im Allgemeinen, zum Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ), zum FSJ Kultur und zum FSJ im Denkmalschutz. Darüber hinaus bietet der Bildungsserver eine Sammlung von Trägern und Stellenangebote zum FSJ in ganz Deutschland an.

erst ab einem gewissen Einkommen der Wechsel in eine private möglich ist.

Persönlichkeits-Test

Sofort am ersten Tag der Krankheit muss der Betrieb beziehungsweise die Schule informiert werden. Der guten Ordnung halber telefonisch bei Arbeits- oder Unterrichtsbeginn. Spätestens nach drei Tagen Fernbleiben von Arbeitsplatz oder Schulbank wird ein ärztliches Attest nötig, bei manchen Arbeitgebern aber auch schon früher.

Manche Unternehmen stellen vor das persönliche Gespräch einen Eignungstest zur Vorauswahl der aufgrund der schriftlichen Bewerbung als geeignet erscheinenden Kandidaten. Wichtigste Regel dabei: Sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn meist ist der Test bewusst so ausgelegt, dass niemand alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit schaffen kann. Geprüft werden soll oft nur, wie Stress-belastbar die Bewerber sind.

Wo Menschen beruflich mit Lebensmitteln in Berührung kommen, wird dieses Zeugnis verlangt. Es bescheinigt, dass keine übertragbaren Krankheiten vorliegen. Man bekommt es beim Gesundheitsamt, aber auch vom Hausarzt.

Kurzbewerbung

Praktikum

Diese Form enthält nur Anschreiben, den tabellarischen Lebenslauf und ein Lichtbild. Der Verweis auf Zeugnisse und eventuelle Arbeitsproben gehört standardmäßig ins Anschreiben.

Der Nachweis eines Praktikums, also der praktischen Tätigkeit vor Ort, kann eine mögliche Zulassungsvoraussetzung für einen Ausbildungsplatz sein. Praktika können auch während einzelner Studiengänge zum Lerninhalt gehören.

Girokonto

Kündigung

Man braucht es für die Überweisung der Ausbildungsvergütung. Viele Banken bieten für Auszubildende und Schüler die kostenlose Kontoführung an. Praktisch ist es, wenn sich eine Filiale samt Geldautomat und Auszugsdrucker in Ausbildungsplatz- oder Wohnortnähe befindet.

Während der Probezeit kann der Auszubildende, aber auch der Betrieb ohne Angabe von Gründen jederzeit kündigen. Danach braucht es schon wichtige Gründe dafür, und immer die Schriftform. Nicht volljährige Azubis können nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten kündigen.

Probezeit

Handwerkskammer

Lebenslauf

Rentenversicherung

Sie ist Standes- und Interessenvertretung der Handwerksbetriebe. Darüber hinaus überwacht sie die Berufsausbildung im Handwerk und ist für das Prüfungswesen zuständig.

Üblich ist die tabellarische Form. Ganz wichtig: Er muss lückenlos sein, also jeden Lebensabschnitt schulisch dokumentieren. Schul- und ausbildungsfreie Zeiten können bedingt sein durch einen Auslandsaufenthalt, ein Praktikum oder eine sonstige Tätigkeit, die am besten in Zusammenhang mit dem erstrebten Beruf steht.

Wird wie die Beiträge zur Arbeitslosen- oder Krankenversicherung direkt von der Ausbildungsvergütung abgezogen. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist es gerade in jungen Jahren günstig, eine langfristige Strategie zur privaten Rentenversicherung aufzubauen. Selbst Versicherungen mit anfangs kleinen Beiträgen entfalten nach langen Laufzeiten von 30 oder 40 Jahren durch Zinseszinseffekte eine ungeheuere Dynamik und sorgen für ein schönes Polster.

Krankmeldung

Gesundheitszeugnis

Industrie-

und

Handelskammer

(IHK)

Hier sind die Betriebe organisiert, die nicht zum Handwerk, zu den freien Berufen oder zu den landwirtschaftlichen Betrieben zählen. Die IHK ist Interessensvertretung, Beratungsstelle und Fortbildungseinrichtung in einem. Auch sie überwacht wie die Handwerkskammer die Berufsausbildung und das Prüfungswesen. Initiativbewerbung

Auch Blindbewerbung genannt. Die Bewerbung erfolgt auf eigene Initiative, also ohne eine vorhergehende Stellenausschreibung in der Zeitung. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, vor dem Versand den richtigen Adressaten, sprich Ansprechpartner, festzustellen. Das geht am einfachsten über ein Telefonat beim entsprechenden Betrieb. Wichtig: Die Begründung für die Bewerbung sollte wohlüberlegt sein.

Lohnsteuerkarte

Arbeitnehmer benötigen eine Lohnsteuerkarte. Die gibt's bei der Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Wurde sie einmal beantragt, wird sie jedes Jahr automatisch zugesendet. Am Jahresende bekommt man die Lohnsteuerkarte für die Steuererklärung wieder zurück. Nachfassbrief

Der so genannte Brief zum Nachhaken vor allem nach dem Vorstellungsgespräch ist ein gutes Mittel, erneut Ihr Interesse an der Stelle/am Ausbildungsplatz zu bekunden und den „guten Eindruck“ zu verstärken. Der Nachfassbrief sollte maximal eine Seite lang sein. Numerus clausus

Jugendarbeitsschutzgesetz

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht in allen Gefahrenbereichen arbeiten. Das gilt für sittliche Gefahren, Lärm, gesundheitsgefährdende Stoffe und überhaupt für alle Tätigkeiten, die Gefahren bergen, die Minderjährige noch nicht gut einschätzen können. Krankenversicherung

Eine Pflichtversicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist und deren Beiträge automatisch vom Gehalt abgezogen werden. Die Wahl der Krankenkasse ist jedoch frei, ein Vergleich der Beiträge und Leistungen kann sich lohnen. Azubis sind automatisch in einer gesetzlichen Krankenkasse, da

In Kurzform heißt er NC, kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Zulassungsbeschränkung bei einzelnen Studiengängen. Je nach Bundesland und Fachrichtung können die Zulassungen mit einem Abi-Notendurchschnitt von 1 bis 2,4 beschränkt sein. Online-Bewerbung

Via E-Mail wird in der Regel beim ersten Kontakt eine Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Bild) geschickt. Auch für diese Art der Bewerbung gilt: Sorgfältigkeit, präzise Formulierungen, positive Eigenwerbung. Die Auflösung beim Einscannen des Fotos sollte wegen den Download-Zeiten nicht zu hoch sein.

29 12job.de

Damit beginnt das Ausbildungsverhältnis. Die Probezeit kann variieren zwischen einem Monat und drei Monaten. In dieser Zeit prüfen Auzubi und Betrieb, ob sie zueinander passen. Wenn nicht, kann ohne Grund gekündigt werden.

Sozialversicherungsheft

Der Arbeitgeber verlangt die Vorlage des Sozialversicherungshefts bzw. den Nachweis der Sozialversicherungsnummer. Sie bekommen das Sozialversicherungsheft bei der Bundesversicherungsanstalt. Überstunden

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz sind Überstunden verboten. Täglich eine halbe Stunde mehr ist lediglich dann erlaubt, wenn es sich um den Stundenausgleich für einen freien Tag zwischen Feiertagen und Wochenenden handelt. Hingegen sind Überstunden bei Volljährigen erlaubt, sie müssen jedoch ausschließlich dem Ausbildungszweck dienen. Meist ist die Überstundenvergütung tarifvertraglich geregelt. Umschulung

In der Regel werden Umschulungen durch das Arbeitsamt gefördert und dann notwendig, wenn Sie im erlernten Beruf keine oder nur sehr schlechte Arbeitschancen haben. Umschulungen können den Weg in eine neue berufliche Perspektive eröffnen. Unterricht

Die Berufsschule ist eine Pflichtveranstaltung. Wer nicht hingeht, muss mit empfindlichen Sanktionen rechnen.


A BIS Z

Urlaub

Je jünger, desto mehr: Wer unter 16 ist, erhält 30 Werktage pro Jahr, darüber gibt es 27 Tage, ein Siebzehnjähriger erhält 25 und ein Achtzehnjähriger nur noch 24. Vergütung

Der Lohn eines Auszubildenden wird Ausbildungsvergütung genannt. Diese steigt mit jedem neuen Ausbildungsjahr. Vergütet wird nicht nur die Arbeitszeit im Betrieb, sondern auch die Unterrichtszeit in der Berufsschule.

eines Studienplatzes bezeichnet. Weiterbildung

Berufliche Weiterbildung erfolgt meist nach einer abgeschlossenen Ausbildung und/ oder mehrjähriger Berufspraxis. In handwerklichen Berufen ist es meist die Erlangung des Meistergrades. Bei Weiterbildungen kann es sich auch um Aufstiegsweiterbildungen handeln, beispielsweise von der Krankenschwester zur Fachkranken- oder Unterrichtsschwester. Weiterbildungen können mitunter durch das Arbeitsamt gefördert werden.

Vermögenswirksame Leistungen

Hierbei handelt es sich um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers. Die Sparzulage soll dem Arbeitnehmer helfen, etwas auf die hohe Kante zu legen. Meist werden die monatlichen Bezüge in Form von Bausparverträgen oder auf Sparkonten angelegt. Wartezeit

Als Wartezeit wird die Phase zwischen Abitur (Hochschulreife) und der Vergabe

Zeugnis

Am Ende der Ausbildungszeit stellt der Betrieb ein Zeugnis aus. Es darf keine negativen Formulierungen enthalten, weshalb schlechte Noten in Formulierungen versteckt sind wie: „bemühte sich, die gestellten Aufgaben zu erledigen“ (brachte nichts zu Ende) oder „gab sein Bestes im Rahmen seiner Möglichkeiten“ (die allerdings sehr beschränkt waren).

Unbedingt enthalten sein müssen darin die Art, Dauer und das Ziel der Ausbildung sowie die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse. Angaben zur Leistung sind am besten, wenn die Arbeiten „jederzeit zur vollsten Zufriedenheit“ ausgeführt wurden. Zwischenbescheid

Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen abgeschickt haben, erhalten Sie in der Regel (nach einer bis zwei Wochen) einen Zwischenbescheid. Er enthält noch kein Ja oder Nein und dient lediglich zur Eingangsbestätigung Ihrer Bewerbung. Zwischenprüfung

Im Verlauf der Ausbildungszeit hat jeder Azubi eine Zwischenprüfung (meist zur Halbzeit der Ausbildung) abzulegen. Die Zwischenprüfung dient zur Ermittlung des Ausbildungsstandes und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

STUDIUM VON A BIS Z BEGRIFFE FÜR HOCHSCHUL-INTERESSIERTE: AStA - Allgemeiner Studierendenausschuss

An der Hochschule vertritt der AStA die Interessen der Studierenden, er ist damit eine Art Schülermitverantwortung auf UniNiveau. Er ist ein Organ der Studierendenschaft, der die Studierenden nach außen vertritt und dessen Vertreter und Vertreterinnen vom Studentenparlament gewählt werden. Zur Finanzierung der Studierendenschaft werden bei der Immatrikulation bzw. Rückmeldung Beiträge erhoben. Auditorium maximum (Audimax)

Größter und meist repräsentativster Hörsaal der Universität

bildungsjahres verteilt stattfindet (jede Woche eine bestimmte Anzahl von Stunden), sondern sich auf einen Zeitraum von mehreren aufeinander folgenden Tagen/Wochen konzentriert. Campus

Bezeichnung für das Hochschulgelände.

Berufsfachschule

Kann besucht werden zur Berufsvorbereitung oder auch zur vollen Berufsausbildung; setzt im Unterschied zur Fachschule keine praktische Berufsausbildung voraus. Angeboten werden Ausbildungen in anerkannten Ausbildungsberufen und - zum Teil landesspezifische - Bildungsabschlüsse, die nur über den Berufsfachschulbesuch erreichbar sind. Blockveranstaltung

Veranstaltung, die nicht regelmäßig über die Dauer eines Semesters, Schul- oder Aus-

Exkursion

Ergänzende Veranstaltung außerhalb der Hochschule zur Veranschaulichung und Vertiefung des Lehrstoffs in Form eines gemeinsamen Ausflugs.

c.t.

Die Abkürzung steht für für „cum tempore“ (lat. „mit Zeit“). Lehrveranstaltungen, die mit dem Zusatz c.t. angekündigt werden, fangen eine Viertelstunde später an, als angegeben. Man spricht dann vom „akademisches Viertelstündchen“.

Belegen

Jeder Studierende, muss besuchte Lehrveranstaltungen in das Studienbuch eintragen. Das Studienbuch muss dem Prüfungsamt bei jeder Prüfung vorgelegt werden. Damit soll gewährleistet werden, dass der/die Studierende die Veranstaltung auch wirklich besucht hat.

nungspunkten („credit points“) zugeordnet. Bei einem Wechsel können diese an die Heimathochschule übertragen werden.

Duales System

Berufsausbildung im Wechsel zwischen Betrieb und Schule. Theorie und Praxis stehen dadurch in engem Bezug zueinander. Im Berufsbildungsgesetz vorgeschriebene Form der Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen (betriebliche Ausbildung und Berufsschulunterricht). Auch Berufsakademien bilden nach diesem Prinzip aus. Duale Studiengänge integrieren den Lernort Betrieb durch Kooperation mit Unternehmen der Wirtschaft.

Fakultät, Fachbereich

Hochschulen gliedern sich in Fakultäten, die die Lehre und Forschung für verschiedene, inhaltlich verwandte Studienfächer ordnen und organisieren. Fakultäten nennen sich die traditionellen, sehr weit gefassten Grundeinheiten der Universitäten: Philosophische oder Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät. Die Gliederung nach enger gefassten Fachbereichen wurde eingeführt, um die Organisationseinheiten überschaubarer zu machen. Fachrichtung

An Fachhochschulen: Studiengebiet, das zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt, dem also ein bestimmter Abschluss zugeordnet ist, z.B. dem Fachgebiet Ingenieurwesen der Grad Diplom-Ingenieur/in (FH) oder Bachelor of Engineering.

ECTS

Das „European Credit Transfer System“ vereinfacht die gegenseitige Anerkennung von erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen, z.B. wenn Teile des Studiums an einer ausländischen Partnerhochschule absolviert werden. Den einzelnen Lehrveranstaltungen bzw. Studien- und Prüfungsleistungen werden eine bestimmte Anzahl von Anrech-

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Fachschaft

Organisation der Studierenden eines Fachbereichs. Einmal im Jahr wird eine Fachschaftsvertretung gewählt. Fachschule

Im Unterschied zur Berufsfachschule baut die Fachschule auf einer Berufsausbildung


und praktischen Berufserfahrungen auf. Sie vermittelt Qualifikationen für mittlere Führungspositionen, z.B. als staatlich geprüfter Techniker bzw. geprüfte Technikerin oder Betriebswirt/in. Die Bildungsgänge dauern meist 2 Jahre, werden aber auch oft in 4-jähriger Teilzeitform angeboten.

onstechnik („IT“). Gemeint sind die informatik- und softwarenahen Berufe in den Bereichen Informatik, Elektronische Datenverarbeitung, Informations-, Kommunikationsund Telekommunikations-Technik und Multimedia. Kommilitone, Kommilitonin

Fachsemester

Semester, in denen ein Student bzw. eine Studentin in ein und demselben Studiengang immatrikuliert war. Urlaubssemester sind keine Fachsemester, werden aber als Hochschulsemester gezählt. Bei einem Studiengang- oder Studienfachwechsel kann es vorkommen, dass die Zahl der Fachsemester und Hochschulsemester nicht mehr übereinstimmen. Grundständiges Studium

Studium, das mit dem Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung aufgenommen werden kann und zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss führt. Im Gegensatz zu „postgradualen“ Studienangeboten wird kein abgeschlossenes Studium oder eine berufliche Ausbildung für die Zulassung vorausgesetzt. Grundstudium

Erster Studienabschnitt, der meist mit einer Zwischenprüfung bzw. dem Vordiplom abgeschlossen wird. Bei achtsemestrigen Studiengängen an Universitäten dauert er meist vier Semester.

Anredeformel unter Studenten. Die Bezeichnung stammt natürlich aus dem Lateinischen.

Immatrikulation

Einschreibung in die Liste der Studierenden für einen bestimmten Studiengang. Für zulassungsbeschränkte Studiengänge braucht man dazu den Zulassungsbescheid. Der Immatrikulationsantrag muss fristgerecht und im Regelfall persönlich im Immatrikulationsamt oder Studierendensekretariat der betreffenden Hochschule abgegeben werden. Integrierte/gestufte Studiengänge

Diplom-Studiengänge mit spezieller Studienstruktur. Als Abschluss ist das Diplom I (entspricht Fachhochschuldiplom) oder Diplom II (entspricht Universitätsdiplom) möglich. In Hessen führt nach Erwerb des Diplom I ein anschließendes wissenschaftliches Vertiefungsstudium zum Diplom II. In Hessen Zulassung auch mit Fachhochschulreife möglich.

Vom Studentenwerk betriebene Kantine, die je nach Geschmacksvorlieben und Geldbeutel gern besucht wird. Modularisiertes Studium

Module sind Bausteine eines Studiums, die sich einem bestimmten thematischen oder inhaltlichen Schwerpunkt widmen. Ein Modul setzt sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Seminare, Praktika, Exkursionen) zusammensetzen. Es wird in der Regel innerhalb eines Semesters, spätestens nach zwei Semestern mit studienbegleitenden Prüfungen abgeschlossen.

Fächerübergreifendes Studium, das Inhalte und Arbeitstechniken verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und unterschiedliche Fachperspektiven zusammenführt. IT-Beruf

Sammelbegriff für Berufe in der Informati-

Studienhalbjahr. Das akademische Jahr wird üblicherweise in ein Wintersemester (WS) und ein Sommersemester (SS) aufgeteilt. Das Semester umfasst die Vorlesungs- und die vorlesungsfreie Zeit. An wenigen Hochschulen (Universitäten der Bundeswehr, einigen Privathochschulen) ist auch eine Trimester-Einteilung üblich. Semesterferien

Sie bedeuten nicht automatisch Urlaub: Die vorlesungsfreien Zeiten eines Semesters sollte man zum Selbststudium bzw. für Praktika nutzen. Oftmals werden auch Prüfungen in dieser Zeit abgehalten. Viele Studenten müssen in dieser Zeit aber auch Geld verdienen.

N.c. (Numerus clausus)

Semesterwochenstunden (SWS)

Zulassungsbeschränkung für Studiengänge, in denen absehbar die Anzahl der Bewerbungen die Anzahl der voraussichtlich zur Verfügung stehenden Studienplätze deutlich übersteigt. Neben bundesweiten gibt es auch landesweit geltende sowie örtliche Zugangsbeschränkungen.

Anzahl der Stunden, die jeweils in einer Semesterwoche auf Lehrveranstaltungen entfallen. Der Umfang der Lehrveranstaltungen und der Umfang des gesamten Studiums werden in SWS angegeben. Zeiten für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen und für das Selbststudium sind darin nicht enthalten.

Propädeutikum

Dem ersten Semester eines Studiums vorgeschaltete Lehrveranstaltungen, auch Vorkurse genannt. Sie dienen der Vermittlung von Vorkenntnissen, die nicht generell Bestandteil der Hochschulreife sind, die man aber für den gewählten Studiengang von Anfang an braucht, z.B. bestimmte Sprachkenntnisse für entsprechende philologische oder vertiefte Mathematikkenntnisse für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. Manchmal werden Propädeutika auch für Studierende im Grundstudium angeboten.

Seminar

Regelstudienzeit

s.t.

In der Prüfungsordnung für den einzelnen Studiengang festgelegte Zeit, in der das Studium erfolgreich zum Abschluss gebracht werden kann und sollte.

Abkürzung für „sine tempore“ (lat. „ohne Zeit“). Lehrveranstaltungen, deren Beginn mit diesem Zusatz angekündigt wird, fangen pünktlich zur angegebenen Uhrzeit an. Wer hier mit dem akademischen Viertelstündchen rechnet, kommt zu spät.

Rückmeldung

Am Ende der Vorlesungszeit eines Semesters müssen Studierende ihre Absicht, im nächsten Semester weiterstudieren zu wollen, förmlich erklären. Wer die Rückmeldung versäumt, kann exmatrikuliert werden, d.h. seine Hochschul-Mitgliedschaft verlieren. Schein

Interdisziplinäres Studium

Selbständige Erarbeitung und Aneignung von Studieninhalten. Neben den in der Studienordnung aufgeführten Lehrveranstaltungen ist das Selbststudium ein selbstverständlicher Bestandteil jedes Studiums. Bei der Festlegung des Umfangs der zu belegenden Lehrveranstaltungen wird dies berücksichtigt und entsprechend Raum gelassen. Semester

Mensa

Hauptstudium

Zweiter Studienabschnitt, der den erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums voraussetzt und in dem meist ausgewählte Fachgebiete (Schwerpunkte, Studienrichtungen) vertieft studiert werden. Je nach Studiengang wird das Hauptstudium mit einer Hochschul- oder Staatsprüfung abgeschlossen.

Selbststudium

Leistungsnachweis für Veranstaltungen, die vom Studierenden erfolgreich besucht wurden. Scheine müssen dem Prüfungsamt als Zulassungsvoraussetzung für die Fortsetzung oder den Abschluss des Studiums vorgelegt werden. Bis wann welche Scheine zu erwerben sind, legt die Studien- bzw. Prüfungsordnung fest.

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Lehrveranstaltung im Studium, die im Gegensatz zur Vorlesung auf aktive Mitarbeit der Studierenden durch Teilnahme am wissenschaftlichen Gespräch und Verfassen von Seminararbeiten ausgerichtet ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Im Grundstudium besucht man Proseminare. Ihr erfolgreicher Abschluss ist, zusammen mit anderen vorgeschriebenen Leistungsnachweisen, Voraussetzung für die Zulassung zu den Haupt- und Oberseminaren des Hauptstudiums.

Sozialbeitrag

Alle Studierenden müssen jedes Semester einen Sozialbeitrag für das Studentenwerk zahlen. Der Sozialbeitrag dient zur Deckung der Kosten für die sozialen Einrichtungen des Studentenwerks (Mensa, Cafeteria, Wohnheim etc.). Studiengang

Durch eine Studien- und eine Prüfungsordnung geregeltes Studium eines oder mehrerer Fächer, das zu einem bestimmten Abschluss führt, (Diplom, Bachelor oder Magister). Studiengänge sind „grundständig“, wenn sie keinen Hochschulabschluss voraussetzen.


A BIS Z

STUDIUM VON A BIS Z BEGRIFFE FÜR HOCHSCHUL-INTERESSIERTE: Studienplatztausch

Wer wegen einer Zulassungsbeschränkung an einem anderen als dem gewünschten Hochschulort einen Studienplatz bekommen hat, kann tauschen. Er braucht dafür seinen Studienbescheid, einen Tauschpartner und die Zustimmung der beiden Hochschulen. Studien- und Prüfungsordnungen

Sie regeln Aufbau, Inhalt und Umfang eines Studiengangs. Auch wenn die Prüfung noch lange nicht ansteht: Wer Bescheid weiß über Zulassungsvoraussetzungen (Latinum?) und Fristen für die Meldung zur Prüfung, Anrechnung und Anerkennung anderweitig erworbener Qualifikationen, kann sein Studium effektiv planen.

sich trotzdem: kurzfristige Änderungen sind nämlich nicht selten. Das „kommentierte Vorlesungsverzeichnis“ einer Fakultät oder eines Fachbereichs listet die Lehrveranstaltungen nicht nur auf, sondern informiert auch über Inhalte, Anforderungen, Literatur.

gelegt wird. Er beinhaltet Lehrveranstaltungen, Vor- und Nachbereitung, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung, Erstellung von Studien- und Abschlussarbeiten, Praktika. Als Arbeitsaufwand eines Vollzeitstudiums eines Jahres wird eine Höchstgrenze von insgesamt 1.800 Stunden angesetzt.

Vorpraktikum

Ein Praktikum, das vor Studienaufnahme abzuleisten ist. Es können sechs Wochen, aber auch z.B. 26 Wochen vorgeschrieben sein, je nach Bundesland bzw. Studiengang. Bei einschlägiger Vorbildung oder einschlägiger Berufsausbildung, kann es ganz oder teilweise entfallen. Das gilt auch für das Grundpraktikum. Vom Grundpraktikum muss zum Teil nur eine bestimmte Mindestzeit vor Studienbeginn abgeleistet werden, der Rest bis zum Ende des Grundstudiums.

Zwischenprüfung

Prüfung zum Abschluss des Grundstudiums (je nach Studiengang auch als Vorprüfung oder Diplom-Vorprüfung bezeichnet). Wird häufig als Blockprüfung, zunehmend auch als studienbegleitende Prüfung, abgelegt.

Vorlesung

Lehrveranstaltung in Form eines Vortrags in einem Hörsaal. Vorlesungsverzeichnis

Enthält das gesamte Lehrveranstaltungsangebot der Hochschule im jeweils anstehenden Semester. Kann man sich im örtlichen Buchhandel besorgen. Das schwarze Brett der Hochschule im Auge zu behalten, lohnt

Wahlpflichtfach

Pflichtfach, das aus einem festgeschriebenen Katalog von Fächern ausgewählt werden muss. Workload

In Zeitstunden angegebener Arbeitsaufwand, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Studienabschnitts/Moduls zugrunde

Bild: Archiv

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www.dasbringtmichweiter.de Überblicksseite zu allen wichtigen Themen rund um die Ausbildungssuche mit weiterführenden Links. www.planet-beruf.de Seite für Jugendliche mit Hauptschul- oder Mittlerem Bildungsabschluss. Wenn du noch gar nicht weißt, welcher Beruf zu dir passt, kannst du im „BERUFE-Universum“ online herausfinden, wo deine Stärken und Interessen liegen.

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Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich weiterbringt. Das ist wichtig, denn mit einer guten Ausbildung wirst du zur gesuchten Fachkraft!

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Dienstleistungen

Wir sind ein traditionsreicher, international tätiger Logistik-Dienstleister mit Hauptsitz in Köln und Marktführer im Bereich Kunst- und Kulturgutlogistik. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser Anspruch, deren Nutzen die Maxime unseres Handelns. Zum 01.09.2019 suchen wir für unsere Niederlassung in München eine/n Auszubildende/n

Auszubildende zur Patentanwaltsfachangestellten m/w/i

Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung

Wir, die Patentanwaltskanzlei TBK, sind mit 120 Mitarbeitern in zwei wunderschönen Anwesen an der weltbekannten Theresienwiese untergebracht. Somit liegen wir verkehrstechnisch sehr zentral und sind sowohl mit dem PKW als sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Unsere Mandantschaft ist international, überwiegend aus dem fernöstlichen Raum.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind Kaufleute des nationalen und internationalen Güterverkehrs. Sie sind in Unternehmen tätig, die den Transport von Gütern und sonstige logistische Dienstleistungen planen, organisieren, steuern, überwachen und abwickeln. Schulabgänger mit dem Abschluss Abitur oder Fachabitur bewerben sich bitte mit den üblichen Unterlagen.

Wir suchen ab September 2019 eine/n Auszubildende/n zur Patentanwaltsfachangestellten. Im Rahmen deiner Berufsausbildung möchten wir dich schrittweise an die Aufgaben einer Patentanwaltsfachangestellten heranführen, zu welchen u.a. zählen: • Unterstützung der Patentanwälte bei der täglichen Arbeit • Korrespondenz mit Mandanten • Erstellen/Schreiben von Patentanmeldungen nach elektronischem Diktat • Bearbeitung von Formalangelegenheiten im gewerblichen Rechtsschutz (Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs) Dein Profil: • Mittlere Reife/Fachabitur/Abitur • Schnelle Auffassungsgabe und genaues Arbeiten • Gute EDV-Kenntnisse • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift • Du bist teamfähig, zuverlässig, diskret und flexibel Wir bieten: • Einarbeitung in dein künftiges Aufgabengebiet • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) • Team von verantwortungsbewussten Kollegen • Familiäres Betriebsklima • Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung Haben wir dein Interesse geweckt? Dann sende bitte deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an postoffice@tbk.com. Wir freuen uns auf dich.

Kanzlei TBK Frau Henkelmann Bavariaring 4 – 6 · 80336 München Telefon 089 / 54 46 90

hasenkamp Internationale Transporte GmbH Personalabteilung | Europaallee 16 – 18 50226 Köln-Frechen bewerbung@hasenkamp.com

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. ist Deutschlands erfolgreichste Forschungsorganisation – seit ihrer Gründung 1948 finden sich alleine 18 Nobelpreisträger in den Reihen ihrer Wissenschaftler. Sie zählt zu den weltweit besten und angesehensten Forschungsinstitutionen. Die derzeit 84 Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Wir, zuständig als Servicebereich für zwei Max-Planck-Institute der geisteswissenschaftlichen Sektion, betreuen etwa 210 Mitarbeiter/Innen und Stipendiaten/Innen, und suchen zum 1. September 2018 eine/n Auszubildende/n für den Beruf

Fachinformatiker/-in / Systemintegration Kaufmann/-frau für Büromanagement Wir suchen eine/n engagierte/n Schulabsolventin/en mit überdurchschnittlichem Schulabschluss der mittleren Reife und sehr guten Englischkenntnissen. Neben einer guten Allgemeinbildung und ausgezeichneten Umgangsformen setzen wir ein hohes Engagement und Lernbereitschaft sowie gute soziale und kommunikative Fähigkeiten voraus. Wir bieten Ihnen eine qualifizierte und vielseitige Ausbildung. Der Ausbildungsplatz befindet sich im Herzen Münchens / Nähe Hofgarten. Die schulische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht an der Städtischen Berufsschule. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre und schließt mit einem anerkannten Berufsabschluss bei der IHK München ab. Die Ausbildungsvergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD Bund). Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Wenn Sie an einer Ausbildung am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb/Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen interessiert sind, senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Kopien der letzten drei Schulzeugnisse und vorhandene Bescheinigungen über Praktika oder Nebenbeschäftigungen) per E-Mail (PDF, max. 3 MB) an bewerbungen@ip-tax.mpg.de

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen – Personalabteilung – Marstallplatz 1, 80539 München · www.ip.mpg.de und www.tax.mpg.de

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Unsere Ausbildungen an den Standorten Gut Häusern und München-Laim: – Heilerziehungspflege – Heilerziehungspflegehilfe

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Duale Studenten zum B. Eng. Bauingenieurwesen (w/m) zum B. Eng. Elektro- und Informationstechnik (w/m) zum B. Sc. Maschinenbau (w/m) Die Münchner Stadtentwässerung ist in der Branche der größte Eigenbetrieb der Bundesrepublik. Rund 950 Beschäftigte arbeiten bei einem Umsatz von 230 Mio. Euro teilweise rund um die Uhr dafür, die schadlose Abwasserableitung, Abwasserreinigung und Klärschlammentsorgung sicherzustellen. Sie setzen sich dafür ein, dass die Isar über die gesetzlichen Standards hinaus den Münchnerinnen und Münchnern ein Stück Lebensqualität sichert. Durch ständige Verbesserung des städtischen Kanalnetzes und der Reinigungsleistung der beiden Großklärwerke trägt die Stadt München durch ihren Eigenbetrieb entscheidend zum Gewässerschutz in dieser Region bei. Weitere Details zu den ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen und dualen Studiengängen findest Du unter muenchen.de/mse-karriere.

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Öffentlicher Dienst / Handwerk & Industrie

Der Landkreis München ist mit rund 346.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Landkreis Bayerns. Er umgibt im Norden, Osten und Süden hufeisenförmig die Landeshauptstadt. Mit ihr zusammen bildet er den Kern der Region München. Zum Landkreis München gehören 27 Gemeinden sowie die Städte Garching und Unterschleißheim. Der Landkreis München stellt zum 01.09.2019 ein für die

Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten Wenn • es Ihnen Freude macht, in einer modernen Verwaltung etwas zu bewegen • Sie bereit sind, sich für das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises München zu engagieren • Sie einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz mit interessantem Aufgabengebiet suchen dann ist diese Ausbildung das Richtige für Sie!

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Mindestvoraussetzung: qualifizierender Hauptschulabschluss oder mittlere Reife Wir bieten Ihnen: Für mehr Familie: optimale Work-Life-Balance mit grundsätzlich flexibler Arbeitszeitregelung, 39-Stunden-Woche mit der einfachen Möglichkeit zum Arbeitszeitausgleich Für mehr Zukunft: betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsförderung, Gewährung einer Arbeitsmarktzulage Für mehr Komfort: verkehrsgünstige Lage in der Innenstadt von München, Tiefgarage mit kostenlosen Parkplätzen, moderne Büroräume in einem kollegialen, angenehmen Umfeld, eigene Kantine, vergünstigte Einkaufsmöglichkeiten und ermäßigte Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen

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Unser Ausbildungsservice berät Dich gerne auch telefonisch unter 089 5119-216.

Wir bieten Ihnen zum 1.9.2019 einen Ausbildungsplatz!

Wir sind seit über 50 Jahren ein Handwerksunternehmen im Bereich Lüftungs-, Kälte- und Klimatechnik. MECHATRONIKER/-IN für Kältetechnik LUKA Kälte- Klimatechnik GmbH Ansprechpartnerin: Bianca Weisheit · Meglingerstraße 43 81477 München · Tel. 089/787 47 99-0 · b.weisheit@luka.biz

ANLAGENMECHANIKER/IN KAUFMANN/-FRAU für Büromanagement Technische/-r SYSTEMPLANER/IN LUKA H. Weisheit GmbH & Co. KG Ansprechpartnerin: Christine Weisheit · Meglingerstraße 43 81477 München · Tel. 089/748 784 7-0 · c.weisheit@luka.biz

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Die Firmengruppe Kaes ist ein erfolgreiches Handelsunternehmen mit Sitz im Allgäu. Wir betreiben im südbayerischen Raum eine Filialkette mit V-Märkten, Mode- und V-Baumärkten.

Wir wachsen weiter und bilden für Herbst 2019 in folgenden Ausbildungsberufen aus: · Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d) (in verschiedenen Bereichen) · Verkäufer (m/w/d) (in verschiedenen Bereichen) · Fachverkäufer für Feinkost (m/w/d) (Bereich Fleisch, Wurst, Käse) · Abiturientenprogramm, Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel (m/w/d) (Fachabitur/Abitur) Wir bieten:

· Weihnachts- und Urlaubsgeld · eine umfassende fachliche Ausbildung · unterstützende, innerbetriebliche Schulungen/Training, E-Learning · „Learning by doing“ – Aufgaben selbständig/eigenverantwortlich lösen · Bereitstellung eines Tablets während der Ausbildung · Übernahme nach der Ausbildung bei guten Leistungen Bewerben Sie sich unter bewerbung-v-markt.de oder schriftlich bei folgenden Standorten: V-Markt München, Balanstraße 50, 81541 München, Herr Hofmeister · V-Markt München, Maria-Probst-Straße 6, 80939 München, Herr Schmidt V-Baumarkt München, Balanstraße 52, 81541 München, Herr Illichmann

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Die BabyOne Fachmärkte sind Unternehmen mit Zukunft. Wir sind die größte deutsche Fachmarktkette für Baby- und Kleinkindbedarf mit 86 Standorten in Deutschland und 7 in Österreich. Unser Erfolgskonzept ist die konsequente Kundenorientierung und kompetente Beratung.

Unsere BabyOne Fachmärkte in Brunnthal und Karlsfeld bilden aus:

Ausbildung zum Verkäufer und Kaufmann im Einzelhandel (m/w) Zu sofort suchen wir engagierte Auszubildende. Du hast eine abgeschlossenen Schulabschluss und bist aufgeschlossen, freundlich und zuverlässig. Spaß am Umgang mit Menschen und am Verkaufen bringst du ebenso mit wie Kommunikationsstärke und gute Deutschkenntnisse.

Bitte sende deine vollständige Bewerbung per E-Mail an djanwalsh@babyone.de oder per Post an: BabyOne Markt für Baby- und Kinderausstattung Brunnthal GmbH z.Hd. Herrn Djan Walsh Zusestraße 1 85649 Brunnthal

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Einzelhandel

MIT EIGENEN IDEEN

ECHT WAS ERREICHEN Ich bin Fatma und ich suche Auszubildende sowie Nachwuchs- und Führungskräfte, die ECHT WAS ERREICHEN möchten – bei einem Arbeitgeber, der jedem die Chance gibt, seinen Weg zu machen. Genau wie ich. Vor zehn Jahren bin ich als Azubi gestartet und bin heute Marktmanagerin. Eine Perspektive, die ich auch meinem Team bieten möchte, und es deshalb bestärke, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam umzusetzen.

Zeig auch du, was in dir steckt! Bewirb dich:

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Fatma A., REWE Marktmanagerin

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Einzelhandel

Scharf auf einen Ausbildungsplatz?

Starte jetzt in deine XXXL Zukunft! Du willst jeden Tag in einem tollen Team Spaß haben? Viel Neues lernen? Dich einbringen, Projekte übernehmen und deine Ideen verwirklichen? Dabei auch noch Geld verdienen und ganz nebenbei Karriere machen? Dann steige als Azubi bei der XXXLutz Unternehmensgruppe ein. Unsere Möbelhäuser mit dem Roten Stuhl bieten dir vielfältige Ausbildungsberufe. Jeder von uns ist anders – mit ganz individuellen Talenten und Vorstellungen. Bei XXXLutz findest du genau den Ausbildungsplatz, der zu dir passt. Denn wir sind nicht nur ein Einrichtungshaus, das Möbel verkauft, sondern betreiben auch Gastronomie, eine Ausstattungsabteilung sowie Service- und Logistikzentren. Egal, für welche Ausbildung in welchem Bereich du dich entscheidest – bei uns wird es garantiert nicht langweilig.

im Betrieb (duale Ausbildung) bekommst du interne Schulungen und persönliche Coachings. Trainer, die in deine Filiale kommen, vermitteln dir noch mehr Know-how, so dass du dich in der XXXLutz Welt bald bestens auskennen wirst. Übrigens: Unser Aus- und Weiterbildungsprogramm wurde schon mehrfach ausgezeichnet. Uns ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter immer auf dem neuesten Wissensstand sind. In der XXXL Schulungsakademie Fatlinda Leci, hat die Ausbildung zur erfährst du alles zu neuesten „Kauffrau für Büromanagement“ absolviert. Trends und Produkten, aber auch, wie man Kunden gut »Was mir am meisten Spaß macht, berät. In der Montage ist der Kontakt mit den Kunden. Akademie in Anzing lerIch freue mich, nen Monteure von den wenn ich bei Fragen hauseigenen Trainern, alles weiterhelfen kann.« rund um Materialien, OberfläSo wie unsere Bewerber, so sind chen und Handwerk. Unser Trainer auch unsere Jobs: VIELFÄLTIG. Alexander Philippi ist selbst seit 11 Jahren im Unternehmen und unterrichtet seit 4 Jahren in der Welcher Beruf passt zu dir? Wir bilden in insgesamt neun Montage Akademie. Berufen aus: Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann für Wer während der Ausbildung mit sehr guten Leistungen Büromanagement, Handelsfachwirt, Raumausstatter, Geüberzeugt, hat die Möglichkeit, die XXXL Leadership Akastalter für visuelles Marketing, Koch, Fachkraft für Sysdemie für Nachwuchsführungskräfte zu besuchen – den temgastronomie, Fachkraft für Möbel-, Küchen- und UmGrundstein für die XXXL Karriere. Unser Ergebnis kann sich zugsservice sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Wenn du Abi macht den besonderen Spirit in allen XXXLutz Filialen aus. sehen lassen: Wir übernehmen nach der Ausbildung mehr hast, kannst du auch eine Ausbildung zum HandelsfachEiner für alle. Alle für einen. Wir arbeiten im Team, wir feials 80 Prozent unserer Azubis, wovon ca. 15 Prozent direkt wirt oder ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre ern im Team und gehen zusammen durch Dick und Dünn. in Führungspositionen wachsen. anstreben. Kein Wunder, dass man sich bei uns in kürEines ist bei allen unseren Jobs wichtig: zester Zeit wie zuhause fühlt. Jozef Babic, Dass es dir Spaß macht, dich mit MenDas beginnt schon beim AzubiBei uns kannst Du ganz groß raushat die Ausbildung zur schen zu unterhalten – seien es KunCasting. Wir treffen in lockerer kommen: Fit4Future-Traineeprogramm „Fachkraft für Lagerlogistik“ absolviert. Atmosphäre aufeinander und den oder Kollegen. Denn in jeder ununterhalten uns mit dir und XXXL Chancen für ehrgeizige Talente: Wenn du mehr »In meinem Job geht es darum, 15 – 20 weiteren Bewerbern möchtest, kannst du direkt nach der Ausbildung den Weg den Überblick zu behalten. über eure Wünsche und Hobin Richtung XXXL Karriere einschlagen. Für die besten Ich bin jeden Tag wieder voll bies, um gemeinsam den perAzubis jeden Jahrgangs haben wir das Fit4Future-Traimotiviert und freu mich fekten Job für jeden Einzelnen neeprogramm entwickelt. Es bietet dir die Möglichkeit, auf das nette Team.« zu finden. Wenn du uns gut findest dich in Seminaren weiterzubilden, ein Netzwerk aufzubauund wir zueinander passen, geht’s los. en und dir ein breites Wissen rund um Führen und Persönlichkeitsentwicklung anzueignen. Bei uns kannst du dich – in jedem Bereich – sehr schnell Dein XXXL Start ins Berufsleben in eine Führungsrolle hineinentwickeln. So wie Quirin ist eine große Party! Botzenhardt, der als einer von vier Azubis bei XXXLutz Aschheim in das Fit4Future-Traineeprogramm aufgeSpaß und Action inklusive – jährlich begrüßen wir nommen wurde. Er selbst formuliert es so: »Die Chancen ca. 1.000 neue Auszubildende und Studenten aus ganz bei XXXLutz sind unschlagbar. Man wird gefordert und geDeutschland mit einem Mega-Event in Mudau im Neckarfördert und bekommt unglaublich viel zurück. Als junge Odenwald-Kreis. Dort kannst du nette Leute kennenlernen. Führungskraft ist es mein Ziel, die Karriereleiter im UnterWeil das für uns einer der wichtigsten Tage im Jahr ist, nehmen noch weiter hochzuklettern.« Recht hat er! Zusind auch alle Führungskräfte mit von der Partie. Alois künftig wird Quirin als Abteilungsleiter Gartensortiment Kobler, der verantwortliche Geschäftsführer von XXXLutz in der Aschheimer Filiale noch mehr Verantwortung überDeutschland, freut sich schon jetzt darauf, die neuen Mitnehmen. arbeiter herzlich willkommen zu heißen. Es ist auch sonst viel geboten: So kannst du deine Geschicklichkeit im Kletterpark unter Beweis stellen oder beim Bogenschießen direkt ins Schwarze treffen. Oder einfach bis in die Puppen zu den Sounds der XXXLutz Band tanzen. serer Abteilungen ist Kommunikation das A und O. Außerdem arbeitest du bei uns mit neuesten Technologien. Im Verkauf berätst du Kunden beispielsweise mit einem iPad und anschaulichen 3D-Visualisierungen. Eine Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre – kann aber unter bestimmten Umständen verkürzt werden. Schau doch gleich mal, ob bei unseren Berufsbildern rechts etwas für dich dabei ist.

Du bewirbst dich bei uns – wir bewerben uns bei dir: XXXL Azubi-Casting Aber egal, für welche Richtung du dich entscheidest – bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Denn genau das

Wir lassen’s langsam angehen, damit du schnell durchstarten kannst Am Anfang ist alles für dich neu und wir freuen uns darauf, dir alles zu zeigen. In der sog. ersten Woche erfährst du, was du über unser Unternehmen wissen musst. Was macht uns aus? Was ist uns wichtig? Für welche Werte stehen wir? Auch lernst du unsere Arbeitsabläufe kennen und wir zeigen dir die IT-Systeme und Technologien, mit denen alle XXXLutz Filialen umgehen. Du wirst von deinem Azubi-Paten bei allen Fragen unterstützt und hast regelmäßig Feedback-Gespräche, in denen wir gemeinsam auf die ersten Wochen blicken. Zusätzlich zum Berufsschulunterricht und zur praktischen Ausbildung

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Deine XXXL Zukunft beginnt jetzt!

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Einzelhandel XXXL Jobs im Detail – Welches Talent bist du?

Genau wie Quirin freuen sich noch drei weitere seiner Azubi-Kollegen in Aschheim auf das nächste Jahr im Fit4Future-Traineeprogramm. Sie alle haben in kurzer Zeit im Unternehmen viel erreicht. Hausleiter Norbert Mederer sowie die Ausbildungsverantwortliche am Standort Tamara Kreißl, die ihren Azubis mit Rat und Tat zur Seite steht, sind sehr stolz auf ihre erfolgreiche Truppe:

Kaufmann (m/w) im Einzelhandel Wenn du gern kommunizierst und Lust darauf hast, unsere Kunden zu beraten, bist du hier richtig. Du lernst, wie man Verkaufsgespräche führt, wirkst bei der Sortimentsgestaltung mit und kontrollierst die Warenbestände.

Kaufmann (m/w) für Büromanagement Bild oben: Azubis Fit4Future-Traineeprogramm in Aschheim. Quirin Botzenhardt, Andres Vielweber, Dominik Kirsch und Lisa-Marie Rauh.

Bild links: Die Azubis zusammen mit ihren Chefs. v. l.: Andres Vielweber, Dominik Kirsch, Lisa-Marie Rauh, Hausleiter Norbert Mederer, Ausbildungsverantwortliche Tamara Kreißl, Verkaufsleiter Roy Kögel, Quirin Botzenhardt .

Wusstest Du schon? Spaß und Action stehen immer mit auf dem Programm. Eines ist sicher – bei uns ist kein Tag wie der andere. Du kannst dich immer wieder auf’s Neue mit deinen Stärken einbringen und mit Leidenschaft und Teamgeist Projekte verwirklichen. Regelmäßig veranstalten wir Azubi-Wettbewerbe, bei denen unsere Azubis im Team oder als Einzelperson coole Preise gewinnen können. Unsere verkaufsstärksten Azubis erhalten beispielsweise 2018 ein Canyoning-Wochenende voller Adrenalin, Natur pur und Abenteuer. Auch spannend, aber anders sind unsere Azubi Days: Für einen Tag übernehmen Auszubildende die Führung und werden Chef in den Möbelhäusern und Servicecentern. Es ist eine unglaubliche Erfahrung, einmal die Perspektive zu wechseln, und plötzlich die Verantwortung für einen ganzen Bereich wie Verkauf, Beratung oder Service zu haben. So versteht man viel besser, warum der Hausleiter oder die Verkaufsleiterin manchmal unter Stress sein können.

Allen gemeinsam ist die Begeisterung für das, was sie täglich tun. »Genau das ist der Antrieb, der uns so erfolgreich macht.«, bestätigt Jan-Martin Brosk als Ausbildungsverantwortlicher bei XXXLutz. »Die Freude am Beruf ist hoch. Sicher auch, weil durch die Expansion des Unternehmens eine schnelle Karriere möglich ist. Durch die Regionalität tickt jede Filiale etwas anders. Das ist spannend und schafft die Freiheit, auch einmal einen anderen Standort kennen zu lernen. Am Ende machen es aber die Menschen aus. Und die sind bei uns einfach spitze!« Na, wenn das nichts ist.

Vom Azubi zum Hausleiter – alle Zeichen stehen auf Erfolg Viele Mitarbeiter bei XXXLutz sind seit Jahrzehnten dabei und haben intern Karriere gemacht. Gerade weil das Unternehmen dynamisch ist und sehr schnell wächst, bieten sich immer wieder viele Chancen. Gefördert wird jeder nach seiner Neigung – der eine will früh Verantwortung übernehmen und führen. Andere wollen in ihrer Sache inhaltlich Experten werden.

Handelsfachwirt (m/w) im Einrichtungshaus Bewirb dich, wenn du (Fach-) Abitur hast, gerne Kunden beraten willst und bei der Sortimentsgestaltung mitwirken möchtest. Wenn du auch noch gern Verantwortung übernimmst, ist das der Job für dich. Denn diese Ausbildung bereitet dich auf eine Führungsaufgabe vor.

Raumausstatter (m/w) Hier sind Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt. Denn du gestaltest Räume mit Farben, Stoffen und Bodenbelägen. Du kennst alle Trends und berätst Kunden auf der Grundlage ihrer Wünsche. Neben der Aufgabe, Dekorationen umzusetzen, überarbeitest du wertvolle Polstermöbel und verlegst Bodenbeläge.

Gestalter (m/w) für visuelles Marketing Du liebst Mode und kennst alle Trends aus dem Effeff? Du hast Sinn für Ästhetik und weißt genau, wie du Produkte ideal in Szene setzt? Bei uns entwickelst du Gestaltungskonzepte und setzt diese in der Filiale um. Durch die verkaufsfördernde Gestaltung unserer Ausstellung bist du für den Verkaufserfolg mitverantwortlich.

Koch (m/w) Du kochst gern – auch für viele Menschen? In allen unseren Filialen sorgen wir uns um das leibliche Wohl unserer Kunden. Du stellst Speisepläne auf, kaufst Zutaten ein und setzt unser Gastronomiekonzept in Bezug auf Hygiene und Umweltschutz um. Wenn du auch noch freundlich und schnell bist, bewirb dich.

XXXL Plus Benefitprogramm. Weil uns die Mitarbeiter am Herzen liegen. Unsere Mitarbeiter machen unser Unternehmen erst zu dem, was es ist. Als Wertschätzung für den tollen Einsatz haben wir deshalb ein Benefitprogramm ins Leben gerufen: XXXL PLUS. In dessen Rahmen schenken wir Mitarbeitern Zeit sowie Unterstützung für Gesundheit und Sicherheit oder Absicherung im Alter. Auch profitieren alle von Einkaufsvorteilen und wenn es hart auf hart kommt, springen wir finanziell ein. Das Unternehmen investiert in Motivation, Bindung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Neben einem zusätzlichen arbeitsfreien Tag im Jahr (zum Geburtstag) werden den Mitarbeitern unter anderem wahlweise Krankenzusatz-, Unfallversicherung oder Altersvorsorge geboten. XXXLutz übernimmt hierfür die gesamten Beiträge. Das Programm bietet noch vieles mehr, wie z.B. Mitarbeiterrabatte und Einkaufsvorteile bei Partnerfirmen.

Du bist ein Organisationstalent und arbeitest gern mit der EDV? Bei uns bist du das Bindeglied zwischen Verkauf und Lieferant. Selbstständig und gewissenhaft bearbeitest du Kaufverträge und Kundenreklamationen, nimmst Telefonate entgegen und sorgst für einen reibungslosen Ablauf in den Filialen.

Fachkraft für Systemgastronomie (m/w) Du bist einfach glücklich, wenn du unter Menschen bist? Und behältst auch bei Stress den Überblick? Unsere XXXL Gastronomie zählt zu den großen Systemgastronomiebetrieben. Du hast täglich mit vielen Kunden zu tun und steigerst deren Freude am Essen und Trinken durch deinen umsichtigen Service.

Fachkraft (m/w) für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Ausbildungsverantwortlicher Jan-Matrin Brosk

Worauf wartest du noch? Starte deine XXXL Karriere mit einer Ausbildung bei uns. Bewirb dich am besten gleich jetzt: karriere.xxxlutz.de

Handwerklich zu arbeiten, macht dir Spaß, du kannst kräftig zupacken und bist dabei immer freundlich? Für uns lieferst du die bestellten Möbel aus und montierst bei unseren Kunden Küchen, installierst elektrische Einrichtungen und sorgst für den passgenauen Einbau.

Fachkraft (m/w) für Lagerlogistik Gewissenhaftigkeit und körperliche Belastbarkeit zeichnen dich aus. Du kontrollierst bei uns die Bestände sowie Lieferscheine und stellst die Ware zur Auslieferung an den Kunden bereit. Optimale Tourenplanung ist dir wichtig. In diesem Job hast du gute Chancen für eine aussichtsreiche Zukunft als Lager- und Logistikleitung.

Weitere Infos zu unseren Ausbildungsplätzen findest du unter karriere.xxxlutz.de

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