Familienurlaub in Wielkopolska
Wielkopolska (Großpolen) Lage: Die Wojewodschaft Großpolen (Wielkopolska) liegt im Einzugsgebiet der Warthe, in der europäischen Ost-West-Hauptachse, im mittleren Teil des Großpolnischen-Kujawischen Tieflandes. Die Wojewodschaft hat sehr gute Verkehrsverbindungen mit Europa und der Welt. Hier verlaufen die Straßen aus Berlin über Posen, Konin und Warschau nach Moskau und aus Prag über Breslau, Leszno, Posen nach Norden.
Fläche: Die Fläche der Wojewodschaft beträgt 29.826 Km2, das entspricht 9,5% des Gebiets Polens.
Bevölkerung: Die Wojewodschaft hat 3.400.000 Einwohner, das entspricht 8,7% der Bevölkerung Polens.
Hauptstadt: Die Hauptstadt der Wojewodschaft ist die Stadt Posen, die 600.000 Einwohner zählt. Sie ist das wirtschaftliche, Handels-, wissenschaftliche, kulturelle und touristische Zentrum Westpolens. Der Flughafen Ławica spielt eine wichtige Rolle sowohl im Inlands- als auch internationalen Verkehr.
Wichtigste Städte Gniezno, Kalisz, Konin, Leszno, Ostrów Wielkopolski, Piła. UMSCHLAGFOTOS: ARCHIV VON GEMEINDEAMT IN KRZYWIŃ, AUTOR: J. LISIECKI ARCHIV VON DER WIRTSCHAFTSUNION DER ŚREMER REGION, AUTOR: M. DZIUBA ARCHIV VON MUSEUM FÜR LANDWIRTSCHAFT IN SZRENIAWA
ISBN 978-83-61454-62-5
www.wielkopolska.travel www.turystyka-kulturowa-wlkp.pl
Das Projekt wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Regionalprogramms für Wielkopolska für den Zeitraum 2007-2013 mitfinanziert
EUROPÄISCHE FONDS - FÜR DIE ENTWICKLUNG DES INNOVATIVEN WIELKOPOLSKA
„Wielkopolska für Kinder”
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Ideen für einen Familienausflug
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ls Einstieg unterbreiten wir Ihnen 15 Vorschläge für einen Aufenthalt mit Kindern in Großpolen. Manche dieser Angebote sehen körperlichen Einsatz vor, wie z. B. die Seilparks in Oborniki und Leszno, das Pferdegestüt in Jaszkowo oder die sowohl im Winter als auch im Sommer geöffneten Skihänge. Im Winter sollten Sie unbedingt den Abfahrtshang in Chodzież besuchen. Ski- und Snowboardfahrer können auch das ganze Jahr über die Malta-Ski-Anlage in Poznań nutzen. Wer historische Geheimnisse mag, sollte den Städten Poznań, Kalisz und Gniezno sowie ihrem Umland einen Besuch abstatten. In Poznań lohnt sich immer eine Begegnung mit den Ziegenböcken und danach ein Blick ins Franziskanerkloster auf dem Przemysł-Berg, wo man feststellen kann, wie Poznań vor langer Zeit ausgesehen hat. In Gniezno lockt der Lech-Hügel mit seinen Legenden und auf der Lednickie-Insel im nahen Lednickie-See ist große Geschichte zum Greifen nah. Hier kann man nachempfinden, wie der polnische Staat entstanden ist. In Grzybowo besteht die Chance auf eine Begegnung mit mittelalterlichen Kriegern. In Kalisz-Zawodzie kann man sich ausruhen und vom Frühjahr bis in den Herbst das Klima des Mittelalters spüren. In einer rekonstruierten Burg herrscht dank verschiedener Gruppen von Geschichtsbegeisterten reges Treiben. Naturfreunden empfehlen wir eine Reise nach Stobnica, wo man eine einzigartige Gelegenheit hat, direkt einem Wolf gegenüberzustehen. In Gołuchów hingegen kann man aktive Erholung (Wassersport) mit der Geschichte (Schloss) und einem Aufenthalt in der Natur, sei es im schönen Arboretum oder im Tierpark, in dem u. a. Wisente leben, verbinden. Großpolen ist in gewisser Hinsicht einzigartig. Die Region ist nämlich bei Eisenbahnfans sehr beliebt. Das ganze Jahr über ist der Dampflokschuppen in Wolsztyn geöffnet. Vom Frühjahr bis in den Herbst kann man außerdem mit verschiedenen Eisenbahnen und Draisinen fahren. Auch in der Ortschaft Cichowo, die durch das Film-Freilichtmuseum Soplicowo bekannt geworden ist, verkehrt seit kurzem eine Parkeisenbahn. Ein wahrhaftes Schmankerl für alle Bahnfans! Es lohnt sich, Großpolen zu erkunden und auf unterschiedliche Weise für sich zu entdecken. Alle unsere Vorschläge für einen Wochenendausflug berücksichtigen sowohl aktive Erholung als auch Begegnungen mit der Vergangenheit. Niemandem dürfte es angesichts des vielseitigen Angebots langweilig werden. Am wichtigsten ist, dass man das Programm sowohl bei schönem als auch schlechtem Wetter absolvieren kann, und das zu jeder Jahreszeit. ◗
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Wenn der Freitag naht, überlegen wir sehr oft, wie wir den Samstag und Sonntag verbringen können. Eltern mit kleinen Kindern grübeln, was sie mit ihnen unternehmen könnten. Was kann man tun, damit sich Kinder nicht langweilen, aber auch nicht das ganze Wochenende vor dem Computer oder Fernseher sitzen? Das ist kein Problem! Die Region Großpolen ist so interessant, dass alle Wochenenden im Jahr nicht ausreichen würden, um sie vollständig kennen und lieben zu lernen.
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Mit Ziegenböcken... Erholung in Poznań Poznań
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Ziegenböcke auf dem Rathausturm
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m die Mittagszeit füllt sich der Platz vor dem Rathaus in Poznań mit Kindern und Erwachsenen, die ab und an zum Rathausturm hochblicken, auf dem sich genau zur Mittagsstunde zwei Ziegenböcke zeigen sollten. Sie werden ihre Hörner aneinanderstoßen, bis die Uhr zum zwölften und letzten Mal geschlagen hat. Danach verstecken sie sich wieder. Das erste „Narrenspiel”, nämlich die Ziegenböcke, wurde beim Meister Bartłomiej Wolf aus Gubin ungefähr zur selben Zeit bestellt, als der italienische Architekt Giovanni Battista di Quadro dem Rathaus seine bis heute sichtbare Renaissanceform verliehen hat. Der Legende nach wurde anlässlich der Vorführung der neuen Turmuhr ein Festmahl veranstaltet, auf dem als Hauptgericht Rehkeule serviert werden sollte. Leider verbrannte diese am Spieß. Der verzweifelte Küchenmeister Mikołaj schickte seinen Gehilfen Pietrek los, um neues Fleisch zu besorgen. Als dieser das notwendige Fleisch nicht erhielt, verließ er die Stadt, wonach er auf den Wiesen an der Warthe zwei kleine Ziegenböcke bemerkte. Ohne lange nachzudenken, trieb er sie zum Rathaus. Aber die unbändigen Tiere rissen sich los, liefen die Treppe hinauf auf den Turm und sprangen auf den Sims. Als der Woiwode vor dem Rathaus erschien, blickten alle nach oben und sahen, wie zwei kleine weiße Ziegenböcke ihre Hörner aneinanderstießen. Dieser Vorfall belustigte den
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Der Altmarkt in Poznań ist außergewöhnlich bunt und nicht allzu groß, was besonders Kinder zu schätzen wissen. Sie fühlen sich auf ihm sicher und zur Mittagszeit begrüßen sie lustige Ziegenböcke auf dem Turm.
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Mit Ziegenböcken...
Woiwoden so sehr, dass er Meister Bartłomiej anwies, zur Erinnerung an dieses Ereignis den Uhrenmechanismus um miteinander kämpfende Ziegenböcke zu berei-chern. Der Küchengehilfe hingegen sollte die Ziegenböcke, die einer armen Witwe gehörten, zurück zur Wiese bringen. Im Sommer ähnelt der Altmarkt in Poznań einem großen Café. Fast in jedem Haus kann man ein mehr oder weniger originelles Café oder ein Restaurant finden. Zwischen ihnen stehen – quasi als Glanzstücke – die Palais der einstigen Patrizierfamilien Działyński, Mielżyński und Górka sowie Museen, die Musikinstrumenten und Henryk Sienkiewicz gewidmet sind. Vom Altmarkt aus kann man sich, am Działyński-Palais abbiegend, in Richtung Przemysł-Berg begeben. Leider sind von der Burg, die Przemysł I. und sein Sohn Przemysł II. errichtet haben, nur die gotischen Keller erhalten und in dem nach dem Krieg wiederaufgebauten Burggebäude aus dem 18.
Jahrhundert ist ein Kunstgewerbemuseum untergebracht. Gegenüber der Burg steht die Franziskanerkirche. In ihren unterirdischen Bereichen befinden sich einzigartige Attraktionen, nämlich drei von Krzysztof Przybył angefertigte Modelle. Ein Modell der Burg der ersten Piasten verdeutlicht, wie Poznań zur Zeit der ersten Piastenherrscher ausgesehen hat. Das zweite Modell „Altes Poznań” ist in die Präsentation „Licht und Ton” eingebunden, so dass man die Stadtgeschichte leichter verstehen kann. Der Autor hat dieses Modell auf der Grundlage einer Zeichnung von Braun/Hogenberg aus dem Jahr 1618 angefertigt. Ohne Probleme kann man den ältesten Teil von Poznań, die Dominsel (Ostrów Tumski) und den Altmarkt, erkennen. Auf dem Modell sieht man auch Objekte, die es nicht mehr gibt. Das dritte Modell „Altmarkt” richtet sich mit seiner besonderen Gestaltung und Beschriftung in Brailleschrift an blinde Personen. ◗
Stadtgeschichte-Museum Poznań – Rathaus Stary Rynek 1 61 – 772 Poznań Tel. +48 61 852 56 13 www.mnp.info.poznan.pl Modell des einstigen Poznań ul. Franciszkańska 2 (unterirdischer Bereich der Franziskanerkirche, Eingang an der ul. Ludgardy) 61 – 768 Poznań Tel. +48 61 855 14 35, Mobiltel. +48 602 463 028 www.makieta.poznan.pl
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...und Elefanten Mit der Maltanka zum Zoo m die Tiere im Zoologischen Garten von Poznań zu besuchen, kann man von April bis Oktober ein Fortbewegungsmittel nutzen, das ebenso exotisch wie seine Einwohner ist, nämlich die Maltanka-Parkeisenbahn. Die erste Station befindet sich in der Nähe des Śródka-Kreisverkehrsplatzes. Schon von weitem erkennt man das charakteristische Fachwerkgebäude. Es handelt sich um eine der letzten Schmalspurbahnen in Polen mit einer Spurweite von 600 mm, deren Strecke um den Malta-See zur Station Zwierzyniec in der Nähe des zoologischen Gartens verläuft. Zoologische Gärten sind für Kinder meistens wegen ihrer Elefanten interessant. Warum? Es handelt sich zum einen um die größten Tiere. Außerdem kennen Kinder Elefanten aus Märchen als immer freundliche Wesen. Darüber hinaus kann man die Elefanten im örtlichen Zoo aus der Entfernung bewundern. Für sie wurden spezielle Räumlichkeiten (mit einer Fläche von rund 3500 qm) und ein Außengehege (Hauptgehege mit einer Fläche von 2,5 ha und ein zusätzliches mit einer Fläche von 6 ha) geschaffen. Neben dem Hauptauslauf gibt es ein „afrikanisches Dorf ”, in dem ein Imbiss und ein Café untergebracht sind. Von der Aussichtsterrasse des Dorfes, die man über eine Brücke erreicht, kann man das natürliche Panorama des Zoos und die Elefantengehege mit Bach und Wasserfall einsehen. Die Bewohner des Zoologischen Gartens auf dem Weißen Berg am Malta-See haben in vielen Fällen Landschaften vorgefunden, die denen ihrer natürlichen Lebensräume ähneln. An zahlreichen Teichen wurden Nistflächen für Vögel eingerichtet. Vielleicht vermehren sich diese deshalb in Poznań so leicht. Das hügelige und
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mit Bäumen bewachsene Gelände bietet mit Sicherheit gute Bedingungen für Rothirsch, Damhirsch und Lama. Nicht alle Tiere können sich so frei bewegen. Für manche musste man spezielle Volieren oder aufgrund klimatischer Bedingungen und der Sicherheitsanforderungen sogar geschlossene Pavillons bauen. Im Zoologischen Garten von Poznań kann man den ganzen Tag verbringen. Wenn jemand nicht gerne läuft oder müde wird, kann er die kostenlose Kleinbahn nutzen, die durch den Zoo fährt. Man muss noch nicht einmal aussteigen, um die Tiere in den Gehegen zu sehen. Wem diese Attraktionen nicht genügen, kann nach der Besichtigung einen Abstecher ins Zooland machen, einem Mini-Seilpark, der bereits für Dreijährige geöffnet ist. ◗
Maltanka-Parkeisenbahn ul. Jana Pawła II 1 61 – 131 Poznań Tel. +48 61 877 26 12 maltanka@mpk.poznan.pl Zoo Poznań ul. Krańcowa 81 61 – 048 Poznań Tel. +48 61 877 35 17 sekretariat@zoopoznan.neostrada.pl www.zoo.poznan.pl
sekretariat@zoopoznan.neostrada.pl www.zoo.poznan.pl MIDT
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Am Hang… und in den Tropen Poznań
Andrzej Wituski, der ehemalige Präsident von Poznań, beneidete seinen Amtskollegen Herbert Schmalstieg, den Oberbürgermeister von Hannover, um den schönen Maschsee mitten in der Stadt. Dies inspirierte ihn dazu, etwas Ähnliches auf den Flächen um den Malta -See zu schaffen. Dies gelang und so entstand ein Sport- und Freizeitkomplex mit einem das ganze Jahr über geöffneten Hang.
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Skifahren an einem heißen Sommertag und…
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Rezeption und Geräteverleih Malta Ski ul. Wiankowa 2 61 – 131 Poznań Tel. +48 61 878 22 12, +48 61 878 22 13 recepcja@maltaski.pl www.maltaski.pl
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Poznań, der seit vielen Jahren von vielen Kindern gerne genutzt wird. Erwachsene finden in dieser Zeit ohne Probleme einen Platz in einem der Cafés. Auf dem Gelände am Malta-See finden auch zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. Den ganzen Sommer über wird hier ein Sommerkino (am Hang) betrieben. Zur Würdigung des 750. Jahrestages der Stadtgründung von Poznań ist ein Zeitgarten entstanden. Dorota und Andrzej Gosieniecki haben fünf Sonnenuhren entworfen, von denen jede eine andere Konstruktion aufweist: Eine klassische Uhr mit einem horizontalen Ziffernblatt mit einem Durchmesser von 65 cm und einem die aktuelle Uhrzeit per Schatten anzeigendem Gnomon, eine analematische Uhr, die sich des Betrachters als Zeitanzeiger bedient, eine Mehrfachuhr, die die Zeit in einigen europäischen Hauptstädten darstellt, eine ringförmige Uhr, die die Zeit mit 15-minütiger Genauigkeit anzeigt, und eine altslawi-sche Uhr, die demjenigen Glück bringen soll, der eines ihre Konstruktionselemente, die „Sonne”, berührt. Wenn wir außerdem noch die Picknickplätze und die den See umgebenden Grünflächen berücksichtigen, können wir feststellen, dass der Malta-See und seine Umgebung mit dem Maschsee in Hannover mithalten können. ◗
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nfänglich wurde der natürliche Hang des „Freiheitshügels” („Kopiec Wolności”) von Skifreunden nur an wenigen Tagen, nämlich bei geschlossener Schneedecke, genutzt. Seit über einem Jahrzehnt ist eine Abfahrt aber auch bei größter Hitze möglich. Auf der Malta Ski – Anlage kann man nicht nur Skifahren, sondern es auch erlernen. Entsprechendes gilt fürs Snowboarden. Neben dem Skihang gibt es eine Sommerrodelbahn. Sie ermöglicht hunderte Meter (genau: 530 m) lange Abfahrten in einer sich malerisch windenden Stahlrinne auf speziell vorbereiteten Wagen, die Schlitten nachgeahmt sind. Die abwechslungsreiche Strecke, die vielen Kurven und die veränderliche Neigung sorgen mit Sicherheit für viel Spaß! Es handelt sich um ein tolles und absolut sicheres Vergnügen (Kinder bis zu 8 Jahren dürfen nur mit einem Erwachsenen zusammen fahren). Während des Sommers bietet Malta Ski eine außergewöhnliche Attraktion an, nämlich eine 70 m lange Abfahrt auf dem Skihang mit einem Ponton. Ein toller Spaß für die ganze Familie! Kinder erleben ein unglaubliches Abenteuer und ihre Eltern werden an die eigene Kindheit erinnert. Wenn man weniger anstrengende Aktivitäten bevorzugt, kann man die Aussichtsterrasse auf der Spitze des Freiheitshügels besuchen. Von der Terrasse aus genießt man einen Ausblick nicht nur auf den See, sondern auch auf die ganze Stadt. Wer will, kann mit einer Sesselbahn zur Aussichtsterrasse fahren, was im Flachland eine unglaubliche Attraktion ist. Am Fuß des Hangs mangelt es auch nicht an interessanten Angeboten. Es gibt Minigolffelder und Flächen für Golfunterricht. Von April bis zum Herbst kann man vor Ort Inlineskates, Fahrräder, Tretroller und Nordic-Walking-Stöcke ausleihen. Unmittelbar am Ufer des Malta-Sees befindet sich der größte Holzspielplatz in
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...und in den Tropen
Tropen im Stadtzentrum in Palmenhaus assoziiert man mit Palmen, die kein natürliches Element unserer Landschaft darstellen. Nicht alle können schließlich ans Mittelmeer fahren, um diese wunderschönen Bäume in Natur zu bewundern. Aber ein Palmenhaus besteht nicht nur aus Palmen... Das Palmenhaus in Poznań gehört zu den größten derartigen Objekten in Polen und sogar in Europa. Man kann 1100 Pflanzenarten, 50 Wasserpflanzenarten und 170 Fischarten in einigen riesigen Aquarien betrachten. Eine Attraktion des Palmenhauses bildet der erste Pavillon, in dem subtropische Pflanzen wachsen. Zu ihnen gehört eine Zwergpalmettopalme (Sabal minor), die das Jahr 1945 überdauert hat, als das Objekt stark beschädigt wurde. Wenn Sie sehen wollen, wie Zitruspflanzen wachsen, müssen Sie die Pavillons 2 und 3 besuchen. Im letztgenannten Pavillon lohnt es sich, die Korbeiche zu betrachten. Aus dieser Baumart werden Korken für Weinflaschen gewonnen. Wenn uns die mediterrane Hitze ermüdet, können wir einen Blick in den Pavillon mit den Aquarien und amerikanischen Sukkulenten werfen, also Kakteen mit originellen Formen. In den Pavillons 5 und 6 treffen
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wir auf tropische Pflanzen und Bäume wie schwarzer Pfeffer und Ebenholz. Wenn man einen Blick in den Pavillon 9 wirft, in dem gewöhnlich in der Savanne vorkommende Pflanzen gesammelt werden, stellt man fest, dass die Löwen im Zoo von Poznań nicht in schlechteren Bedingungen leben als in freier Wildbahn. Bei einem Rundgang durchs Palmenhaus lohnt sich ein Blick in die Teiche, die voll exotischer Fische sind. Schmetterlingsfans müssen die Presse verfolgen, denn hier gibt es optimale Verhältnisse für Arten, deren Leben von einer in unseren geographischen Breite nicht anzutreffenden und außerhalb des Palmenhauses nicht vorhandenen Pflanzenwelt abhängt. Sobald die ersten Schmetterlinge auftauchen, veröffentlichen die Medien eine entsprechende Information und man muss dann schnell einen Besuch planen. Das Leben eines Schmetterlings ist sehr kurz. Die Geschichte des Palmenhauses in Poznań reicht bis ins Jahr 1910 zurück, als hier die ersten Gewächshäuser entstanden. Es liegt in einem schönen alten Park, der nach dem amerikanischen Präsidenten T. W. Wilson benannt ist. ◗
Palmenhaus Poznań ul. Wilsona 18 60 – 767 Poznań Tel. +48 61 685 89 07 www.palmiarnia.poznan.pl sekretariat@palmiarnia.poznan.pl
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Mit der Prosna im Hintergrund
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Wie haben die Menschen im Mittelalter gelebt? „Wie schön es ist, im Frühling an der Prosna zu träumen”, sang das Kabarett der älteren Herren, aber diese Feststellung ist nicht ganz korrekt. Die Stadt Kalisz, denn vor ihr ist in dem Lied die Rede, entfaltet nämlich während des ganzen Jahres ihre bezaubernde Wirkung. Etwas Außergewöhnliches muss diesen Ort auszeichnen. Schließlich hat bereits der griechische Gelehrte Claudius Ptolemaeus in seinem „Weltbild” bei der Beschreibung des Gebiets zwischen Donau und der Ostsee allein diese Stadt dargestellt. www.kalisz.pl
ine in die Vergangenheit führende Spur bildet die Burg von Kalisz, die eine Rekonstruktion des Sitzes der Piasten-Fürsten darstellt, eines der Hauptzentren während der Frühzeit des polnischen Staates, dessen Anfänge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Gegenwärtig liegt die Burg in Zawodzie, einem der Stadtteile von Kalisz. Auf einer drei Hektar großen Fläche wurden über ein Dutzend Objekte rekonstruiert und errichtet, nämlich die Fundamente der Kollegiatskirche St. Paul, des ersten Gotteshauses in Kalisz, das von Mieszko III. gestiftet worden war, ein Kurgan, in dem Verstorbene feuerbestattet wurden, ein 10 m großer Torturm, ein noch höherer Wehrturm, Wälle mit spitz zulaufenden Palisaden und sieben Hütten, die ein Beispiel für eine mittelalterliche Wohnbebauung bilden. Besonders interessant ist die sog. Mieszko-Flotte, die aus Einbäumen besteht, mit denen Besucher den Teich befahren können, der eine Erweiterung des Wehrgrabens darstellt. Von der zur Burg führenden Brücke aus wiederum kann man die mittelalterlichen Befestigungen vor dem Wall sehen. Vom Frühjahr bis in den Herbst kann man archäologische Arbeiten verfolgen. Im Sommer erwarten Besucher Ritterturniere, Jahrmärkte und Feste (u. a. im Juni der „Archäologie-Jahrmarkt” und der „Iwan-Kupala-Tag”, im Juli das „Piastenfest” sowie im September die „Fürsten-Honigernte”). In der Burg kann man versuchen, Tongefäße zu töpfern, Knochen, Horn und Leder zu bearbeiten sowie die Technik zur Herstellung von Teer und Holzteer kennen zu lernen. In Holzhütten werden alte Handwerke präsentiert, nämlich Weberei, Sattler- und Schmiedehandwerk.
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Wenn man in Zawodzie ist, lohnt es sich, einen Blick in die Adalbertskirche zu werfen. Im Innern befindet sich seit sehr langer Zeit eine Figur, die den heiligen Adalbert in einem pontifikalen Gewand darstellt, mit einer Hand in einem Handschuh und die zweite, ohne Handschuh, nach oben gehoben. Auf eben diese Figur, genauer genommen, auf das Fehlen des einen Handschuhs, bezieht sich eine Legende, die von einem Aufenthalt des heiligen Wojciech in Kalisz spricht. Edward Stawecki schrieb im 1858 erschienenen „Kalisz-Album”: „... Als der heilige Adalbert dem versammelten Volk die Worte des heiligen Glaubens verkündete, legte er seine Handschuhe und seinen Stab auf den Boden; einer der Zuhörer näherte sich und stahl einen Handschuh; als er dies sah, soll der heilige Apostel mit zorniger Stimme gerügt haben, dass sich dies gerade in einem Moment zugetragen habe, in dem er voller Inbrunst die Lehre des Erlösers vermittele, und, weil er den Täter nicht in Erfahrung bringen konnte, soll er den Fluch ausgesprochen haben, dass zur Erinnerung an diese Tat keiner der Zuhörer noch ihre Nachfolger das Wort des Erlösers verkünden werden, also nicht Pfarrer werden dürfen…” ◗ Archäologisches Reservat – Piasten-Burg in Kalisz ul. Bolesława Pobożnego 87/101 62 – 800 Kalisz Tel. +48 62 757 16 08, Mobiltel. +48 691 996 528 www.muzeum.kalisz.pl
Mit der Prosna im Hintergrund Vom Rathausturm Z. O: FOT
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n jeder Stadt hat ein Turm, von dem aus man das Stadtpanorama bewundern kann, besondere Bedeutung. Ähnlich verhält es sich in Kalisz. Das Rathaus steht auf dem Marktplatz. Das erste wurde nach 1360 errichtet. Das heutige wurde 1925 nach einem Entwurf des Architekten Sylwester Pajzderski wiederaufgebaut. Auf dem Turm wurde eine Uhr mit Zifferblättern, die einen Durchmesser von rund drei Matern haben, installiert (auf dem Weg zur Aussichtsterrasse kann man sich ihren Mechanismus anschauen). Der Rathausturm in Kalisz ist von Mai bis Ende Oktober für Besucher geöffnet. In seinem Innern befindet sich, über mehrere Stockwerke verteilt, u. a. eine interessante Ausstellung über die Stadtgeschichte. Vom Turm aus genießt man eine schöne Aussicht über die Stadt. Man erkennt die gut erhaltene mittelalterliche Stadtanlage. Nicht zu sehen ist leider der „Dorotka” – Turm, der ein kleines Fragment der im Originalzustand bewahrten Wehrmauern darstellt. Der Legende nach hatte sich die Tochter des Starosten von Kalisz in den Schuster Marcinek verliebt. Als dies ans Tageslicht kam und der Schuster starb, schloss sich Dorotka umherziehenden Geißlern an. Die vor Liebe wahnsinnig gewordene Frau fanden schließlich Leute des Starosten. Sein gekränkter Stolz veranlasste ihn, seine Tochter lebendig im Turm einzumauern. Später hingegen sollen in diesem Turm Mädchen eingesperrt worden sein, die einen unsittlichen Lebenswandel führten und Dorotki genannt wurden. Wie die Legende besagt, kann man noch heute an einem freundlichen Abend das Seufzen der Starostentochter hören. ◗
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Stadtamt Rynek Główny 20 62 – 800 Kalisz Tel. + 48 62 765 43 00 www.kalisz.pl
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„Calisia” - Boot des heiligen Adalberts ie Prosna ist ein magischer Fluss, besonders in Kalisz. Um sich davon zu überzeugen, sollte man an ihrem Ufer einen Spaziergang oder, noch besser, eine Fahrt auf dem „Calisia” genannten Boot, das an den heiligen Adalbert erinnert, unternehmen. Die Rundfahrten auf der Prosna beginnen und enden am Wojciech-Bogusławski-Theater. Das Boot wendet an der Bernsteinbrücke. Bildungsausflüge beginnen mit einem Treffen am Theater. Danach fahren wir mit dem Boot „Calisia” zum Reservat in Zawodzie. Dort ist eine Besichtigung der Adalbertskirche, des Archäologischen Reservats (Ausstellungspavillon) und ein Vortrag über Kalisz betreffende Legenden vorgesehen. Nach dem Besuch des Reservats kehren wir mit dem Boot zum Theater zurück. Die Bootsmannschaft trägt mittelalterliche Gewänder, wodurch dieser Ausflug noch interessanter wird. ◗ Mieczysław Machowicz ul. Górnośląska 18 62 – 800 Kalisz Tel./Fax +48 62 753 43 29 Mobiltel.+48 509 611 272 info@machowicz-rymarstwo.kalisz.pl www.machowicz-rymarstwo.kalisz.pl/
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Erholung in Gołuchów
Bei Izabella in Gołuchów as über 400 Jahre alte Schloss zieht wie ein Magnet Besucher nach Gołuchów. Wenn man es besonders beleuchten würde, könnte es einen natürlichen Schauplatz für Horrorfilme bilden. Sein Aussehen verdankt es Izabella Działyńska, geborene Czartoryska. Sie hatte Architekten, Bildhauer und Maler aus Frankreich engagiert, die die Details des polnischen Renaissanceschlosses erhalten und dem Bauwerk eine Form verliehen haben, die an berühmte Loire-Schlösser erinnert. Von Anfang an wollte Izabella hier nicht nur eine Residenz, sondern vielmehr ein Museum einrichten. Das ist ihr gelungen. Das Schloss umgibt der größte Landschaftspark in Wielkopolska (etwa 160 Hektar), der hunderte Baum- und Straucharten aufweist. Ursprünglich gab es gleich am Schloss einen kleinen Garten im italienischen Stil. Nach der Übernahme des Anwesens begann Jan Działyński damit, einen Park anzulegen, in dem Sammlungen von Bäumen und Sträuchern aus unterschiedlichen Teilen der Welt angepflanzt wurden. ◗
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In Gołuchów verbinden sich Geschichte und Gegenwart. Legenden werden ebenso wiederbelebt wie die Wisente in Wielkopolska wiederbelebt worden sind. Im Dorf Brzezie steht die polnische Tradition nicht im Gegensatz zur Kultur fremder Nationen, sondern sie bilden gemeinsam ein interessantes Umfeld.
Schloss 63 – 322 Gołuchów Tel. +48 62 761 50 94 www.mnp.art.pl goluchow@mnp.art.pl
Wisent-Gehege m einen Wisent zu sehen, muss man nicht zum Białowieża-Urwald fahren. Es genügt, sich nach Gołuchów zu begeben. Hier befindet sich nämlich seit 1977 in einem Wald, der an ein Arboretum grenzt, ein für Besucher geöffnetes Gehege für diese – für polnische Verhältnisse – riesigen Tiere. Die Wisente leben auf einem 20 Hektar großen, umzäunten Gelände. Wenn sich die Tiere auf dieser Fläche frei bewegen würden, würde man sie sicherlich nur schwer zu Gesicht bekommen. Deshalb halten sich die rund zehn Tiere tagsüber in speziell eingerichteten Bereichen auf, damit man sie das ganze Jahr über beobachten kann. Innerhalb von 30 Jahren wurden in Gołuchów 76 Wisente geboren. Damit sich die Tiere nicht einsam fühlen, wurden im Gehege auch Koniks, Damhirsche und Wildschweine untergebracht. Die Zucht wilder Tiere in dem Gehege knüpft an die frühere Tradition an, in der Nähe von Adelsresidenzen Tiergärten einzurichten. ◗
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Waldkulturzentrum 63 – 322 Gołuchów ul. Działyńskich 2 Tel. +48 62 761 50 45, +48 62 761 50 46 www.okl.lasy.gov.pl
Wisente und Wigwams
Findling mit dem der Eigentümer von Gołuchów zusammenarbeitete, brachte ihn jedoch nicht zur Baustelle, weil er bei Sonnenaufgang auf eine Frau traf, die einen Hahn zum Markt trug. Der Hahn krähte plötzlich und der Teufel erschrak so sehr, dass er den Findling im Wald zurückließ. Man erzählt sich auch, dass sich unter dem Stein ein großer Schatz befindet, aber sein Gewicht dafür sorgt, dass niemand diesen Reichtum erlangen kann. Nach einer weiteren Legende schlafen unter dem Stein die Ritter der heiligen Hedwig von Schlesien. Diese soll die Gottesmutter angefleht haben, den Tod der im Kampf gegen die Tataren gefallenen Ritter in Schlaf zu verwandeln. Wenn der Glaube wieder einmal in Gefahr geraten sollte, werden die schlafenden Ritter mit der Waffe in der Hand erwachen, um zu kämpfen und zu siegen. ◗
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n einem Kiefernwald rund 2,5 Kilometer südlich von Gołuchów (Wald entlang der Straße Gołuchów – Kalisz) befindet sich der größte Findling in Wielkopolska, der eine Höhe von 3,5 Metern und einen Umfang von 22 Metern aufweist. Er wurde nach der heiligen Kunigunde und der heiligen Hedwig benannt. Er besteht aus skandinavischem Rosagranit mittlerer Körnung, der auf einheitliche Weise von ihm eine graue Farbe verleihenden Flechten bewachsen ist. Um ihn ranken sich auch viele Legenden. Eine besagt, dass der Teufel diesen Findling auf Kalisz werfen wollte, als er sich über seine Einwohner ärgerte. Dieser war jedoch zu schwer, so dass der Teufel noch weit von der Stadt entfernt war, als der erste Hahn krähte. Er ließ ihn daher im Wald fallen, wo er bis heute liegt. Laut einer anderen Legende sollte dieser Stein für den Bau des Schlusses in Gołuchów verwendet werden. Einer der Teufel,
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Wigwams unterm Mond Brzezie ul. Stawiszyńska 63 – 300 Pleszew Tel. +48 62 742 02 02, Mobiltel. +48 510 117 490, +48 510 117 492 www.luna-pleszew.com biuro@luna-pleszew.com
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stärksten die Phantasie der Erwachsenen beflügeln. Dort befinden sich nämlich ein Restaurant und Imbisse. Wer Gerichte unter freiem Himmel bevorzugt, wird schnell die Grillecke finden. Auf dem Gelände der Freizeit- und Erholungsanlage „Wigwams unterm Mond” gibt es außerdem einen See, auf dem man Tretbootfahren, Angeln oder an dessen Strand man sich sonnen kann. ◗
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wischen Pleszew und Kalisz kann man einige schöne Stunden in der Ortschaft Brzezie verbringen. Auf einer vier Hektar großen Fläche erstreckt sich eine einzigartige Landschaft, die von vier Wigwams geprägt wird. Die „Wigwams unterm Mond” bilden eine Art Freizeit- und Erholungs – „Republik”, in der es eine eigene Währung gibt, nämlich Zatzik (Gegenwert 5 Zloty) und Lunar (Gegenwert 50 Zloty). Dieser beiläufige organisatorische Umstand bewirkt, dass man sich hier wie auf einer exotischen Expedition fühlt. Jeder wird etwas für sich entdecken. Kleine Kinder werden sofort die Spielzimmer (bei Regen) in Beschlag nehmen. Bei günstigem Wetter locken Spielplätze im Freien, ein Baumhaus, Kletterseile und Schaukeln. Besonders interessant sind unterirdische Räumlichkeiten, die mit Sicherheit am
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Am Wasser n den Wäldern bei Gołuchów gibt es noch eine andere Attraktion, nämlich einen künstlichen See mit einer Fläche von 51 Hektar, an dem sich ein Sandstrand, ein bewachtes Freibad, Campinghäuschen, ein Zeltplatz und ein Wassersportgeräteverleih befinden. Es handelt sich um einen traumhaften Ort zum Baden, Segeln,
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Kajakfahren, Windsurfen und Angeln. Auf der Westseite des Sees gibt es neben der Schule Sport- und Freizeitanlagen mit einem Volleyball- und Beachvolleyballfeld, einem Fußballplatz, Tennisplätzen, einer Turnhalle sowie einem Spielplatz. ◗
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Touristik- und Sportzentrum Gołuchów ul. Leśna 1 63 – 322 Gołuchów Tel./Fax +48 62 76 15 063 Mobilel. +48 606 662 954 gotis@goluchow.pl
Familienurlaub in Wielkopolska | 11
Auf dem Lech-Hügel
Gniezno
Gniezno ist auf sieben Hügeln entstanden. Jeder besitzt einen eigenen Charakter und ein Symbol. Der wichtigste ist jedoch der Kathedralenhügel.
Von Lech entdeckt ie Legende über die drei Brüder Lech, Czech und Rus besagt, dass diese sich durch dichte Wälder geschlagen haben, um einen Landstrich zu finden, in dem sie sich niederlassen könnten. Nach einer langen Wanderung erreichten sie plötzlich ein von Hügeln durchzogenes und ausgedehntes Tal. Auf dem höchsten Hügel befand sich auf einer alten Eiche ein Adlernest. Da soll Lech, von diesem Anblick verzückt, gesagt haben: „Diesen weißen Adler wähle ich als Wappentier meines Volkes, um die Eiche baue ich meine Burg und benenne sie nach dem Adlernest Gniezno” (Nest – poln. gniadzo). So geschah es auch. Czech wanderte nach Süden weiter, um für sich einen Platz auf der Erde zu finden, und Rus in östliche Richtung. Soweit die Legende. Die Geschichtsschreibung berichtet, dass Gniezno bereits in der ersten Hälfte des 10 Jh. der Hauptsitz des Staates der Polanen gewesen ist. Wie ein Dokument aus dem späten 10. Jh. belegt, hat Gniezno die Rolle der Piasten-Hauptstadt erfüllt. Wie archäologische Untersuchungen zeigen, entstand auf dem Lech-Hügel gegen Ende des 8. Jh. eine Burg mit einem Fürstensitz und eine Vorburg, die von Holz- und Erdwällen umgeben war. Man nimmt an, dass der Lech-Hügel eine heidnische Kultstätte war, worauf in den unterirdischen Bereichen der heutigen Kathedrale offenbarte Brandstätten aus dem 7. oder 8. Jh. und ein Steinhaufen unter der Georgskirche hinweisen. Es wird angenommen, dass die erste christliche Steinkirche bereits im 9. Jh. entstanden ist. Mieszko I., der erste historisch belegte Herrscher Polens, gründete einen Staat mit einer erheblichen territorialen Reichweite und festigte ihn politisch durch die Einführung des Christentums. Seine Taufe fand wahrscheinlich am Ostersamstag des Jahres 966 in Gniezno statt. Gniezno wurde zur Hauptstadt seines Staates. Die gegenwärtige Kathedrale hat in gewisser Weise diese Tradition geerbt. Die Geschichte dieses Landstrichs ist nämlich von der Gotik geprägt. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit einem Chorumgang. Das Hauptschiff wird durch einen Lettnerbogen vom Chorraum getrennt, von den Seitenschiffen hingegen durch spitzbogige und reich verzierte Arkaden aus dem 14. Jahrhundert. An den Seitenschiffen liegen 14 Kapellen, zwei Sakristeien, die Bibliothek und das neue Kapitelhaus an. Auf der Westseite gibt es zwei Turmkrypten und das alte Kapitelhaus. Am Ende des Schiffes in der südlichen Vorhalle muss man
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Poznań
Erholung in Gniezno
www.powiat-gniezno.pl
Święto-krzyskie-See, den Koszyk-See und den Wełnickie-See. Wenn man noch die zahlreichen Teiche in der Stadt und die Seen in der Umgebung berücksichtigt, präsentiert sich die Seenplatte bei Gniezno ganz ansehnlich. ◗ Mariä Himmelfahrt – Erzkathedrale-Basilika ul. Kanclerza Łaskiego 9 62 – 200 Gniezno, Tel. +48 61 426 38 98 www.archidiecezja.pl Besichtigung: werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr (mit Ausnahme des Zeitraums für die heilige Messe von 12.00 bis 13.00 Uhr; im April und Oktober bis 16.00 Uhr), sonn- und feiertags von 13.00 bis 14.30 Uhr sowie 16.00 bis 17.30 Uhr; Gruppe ausschließlich mit Führung kostenloser Eintritt, zusätzliche Entgelte für die Besichtigung der Tür von Gniezno, des unterirdischen Bereichs, den Zugang auf den Turm und zu den Glocken
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unbedingt einen Blick auf das Portal aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts werfen, in dem sich die berühmte „Tür von Gniezno” befindet, eines der wertvollsten romanischen Kunstwerke in Europa. Es handelt sich um eine Bronzetür mit zwei Flügeln. In 18 Feldern werden mit Hilfe von Flachreliefs der Lebensweg und die Lehre des heiligen Adalbert von seiner Geburt bis zu seinem Märtyrertod und seiner Beisetzung dargestellt. Die heutige junge Generation sieht die Tür von Gniezno als eine Art Comic an. Die Reliquien des Heiligen, der zugleich der Schutzheilige Europas ist, ruhen in der Kathedrale in einem barocken Reliquienschrein, der die Form eines silbernen Sargs mit der Figur des Heiligen im Bischofsgewand auf dem Sargdeckel hat. Vom Lech-Hügel aus sollte man unbedingt einen Spaziergang zu den sechs weiteren Hügeln unternehmen, nämlich dem Paul-Hügel (Friedhof St. Peter und Paul), Lorenz-Hügel (Lorenz-Hügel und Handelsplatz), Michael-Hügel (Michaelskirche), Jung-frauen-Hügel (Markt), Kreuzritter-Hügel und Żniń-Hügel. Auf jedem Hügel kann man etwas Interessantes entdecken. Zu den interessanten Einrichtungen gehört das Frühgeschichtliche Museum des Polnischen Staates, das hauptsächlich dem polnischen Mittelalter sowie der Geschichte von Gniezno und der Region gewidmet ist. Seine größte Attraktion bildet eine multimediale Ausstellung, dank derer man die Regionalgeschichte seit der Mitte des 10. Jahrhunderts bis ins frühe 16. Jahrhundert kennen lernen kann. Es gibt fünf Seen in der Stadt, nämlich den Jelonek-See, den Winiary-See, den
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FOTO: ARCHIV VON KREISAMT IN GNIEZNO, AUTOR: J. MIKOŁAJCZAK
Auf dem Lech-Hügel
Frühgeschichtliches Museum des Polnischen Staates ul. Kostrzewskiego 1 62 – 200 Gniezno Tel. +48 61 426 46 41 Fax +48 61 426 48 41 www.mppp.pl
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Schmalspurbahn Gniezno ährend eines Aufenthalts in Gniezno sollte man einen Tag für eine Reise mit der Schmalspurbahn Gniezno nach Anastazewo einplanen (die Züge verkehren planmäßig von Mitte Juni bis Ende August samstags, sonntags und feiertags). Die Züge führen auch einen „Imbisswagen” mit. Für die 30 km lange Strecke benötigen sie drei Stunden. Der Zug startet in Gniezno. Unterwegs gibt es fünf Haltestellen, und zwar in Żelazkowo, Niechanowo, Witkowo, Powidz sowie Przybrodzin. Am Finaltag des Großen Orchesters der Weihnachtshilfe findet eine Sonderfahrt von Gniezno
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nach Witkowo statt. Ende April/Anfang Mai wird ein „Eisenbahnfest”, in der zweiten Junihälfte die „Sommersonnenwende mit der Eisenbahn” und im September der „Bratkartoffeltag” gefeiert. Diese Bahn entstand im Jahr 1896. ◗ Schmalspurbahn Gniezno 62 – 200 Gniezno ul. Wrzesińska 2 Tel./Fax +48 61 426 11 30 www.gkw-gniezno.pl
FOTO: ARCHIV VON KREISAMT IN GNIEZNO, AUTOR: J. ANDRZEJEWSKI
Familienurlaub in Wielkopolska | 13
Wie haben die Menschen im Mittelalter gelebt?
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Erholung am LednickieSee und in Grzybowo
Hier am Lednickie-See Bevor wir uns davon überzeugen können, müssen wir auf eine Insel fahren. Hier am Lednickie-See, auf einer Insel und im nicht weit entfernten Grzybowo kann man nachempfinden, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Man kann Spuren einer weit entfernten Vergangenheit fühlen und berühren.
enn man den Lednickie-See erreicht, gewinnt man den Eindruck, dass die Gegenwart ebenso vom Leben erfüllt ist wie die Vergangenheit. Vielleicht ist nur der Rhythmus dieses Lebenspulses etwas anders. Archäologen führen ein etwas langsameres Leben als Einwohner und Touristen, weil sie kein Bruchteil übersehen dürfen. Das Museum umfasst die Lednickie-Insel, das kleine Freilichtmuseum, den Wielkopolska Ethnographiepark sowie die archäologischen Reservate in Giecz, Grzybowo und Radzim. Auf der 7,5 ha großen Lednickie-Insel, die im Südteil des Lednickie-Sees liegt, sind die Ruinen von Steinbauten
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aus der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts, die auf Mieszko I und Bolesław Chrobry zurückzuführen sind, nämlich von Palas, Taufkapelle und Burgkirche, erhalten geblieben. Die Insel umgaben mächtige Wälle. Mit dem Festland wurde sie durch zwei Brücken verbunden. Es handelte sich um eines der wichtigsten Zentren des Staates von Mieszko I. Gegenwärtig erreichen wir die Insel mit einer Fähre, was eine zusätzliche Attraktion für Besucher darstellt. Das kleine Freilichtmuseum besteht aus einem nicht sonderlich großen Parkgelände, in das einige historische Baudenkmäler aus der Region Wielkopolska versetzt worden sind. Neben dem Eingang steht die sog. kleine
Wie haben die Menschen im Mittelalter gelebt?
Burg in Grzybowo ie Burg in Grzybowo entstand im frühen 10. Jh. und funktionierte bis zum Ende jedes Jahrhunderts. Ihre Blütezeit entfiel auf die zweite Hälfte des 10. Jh. Übrig geblieben ist eine gut erhaltene Siedlung. Seit den neunziger Jahren werden Ausgrabungsarbeiten durchgeführt. Das 20. Jh. enthüllt langsam ihre Geheimnisse. Ein Teil der im Bereich der Siedlung gemachten Funde wird im Museum in Września präsentiert. Jedes Jahr findet am vorletzten Augustwochenende in Grzybowo ein Internationales Krieger-Treffen statt. Die Teilnehmer reisen aus ganz Europa an. Jedes Jahr steht das Treffen unter einem anderen Motto. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen und Wissen aus und präsentieren sich bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit. Die Krieger haben gemeinsam mit dem Bau eines Freilichtmuseums in Form einer Burgsiedlung begonnen, das langfristig das in Grzybowo eröffnete Museum ergänzen soll. w
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Schatzkammer (verkleinerte Kopie der Kirche St. Johannes von Jerusalem in Poznań), in deren Innern Ausstellungen organisiert werden. Die Hauptausstellung, die Denkmäler der Lednickie-Insel präsentiert, befindet sich in einem ehemaligen Getreidespeicher im Wielkopolska Ethnographiepark in Dziekanowice, der sich am Lednickie-See erstreckt. Er gilt als einer der größten Ethnographieparks in Europa. Die in ihm gesammelten Gebäude stammen überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die im Park zu sehenden Objekte bilden einen Querschnitt der Geschichte von Wielkopolska. Wir können zum Beispiel Hütten aus den Jahren 1602 und 1936, die beide eine Bohlenkonstruktion besitzen, miteinander vergleichen. Es handelt sich um eine interessante Gegenüberstellung der Kulturen. Im Freilichtmuseum fühlt man sich wie in einem früheren Dorf, denn neben Gehöften aus unterschiedlichen Epochen und Teilen von Wielkopolska wurden Windmühlen, kleine Kirchen, ein Getreidespeicher, eine Schmiede und eine Schule errichtet. Die Gebäude sind so eingerichtet, als ob jemand in ihnen wohnen würde und sie nur vorübergehend verlassen hat, um z. B. zur Feldarbeit zu gehen. Im Mai wird im kleinen Freilichtmuseum ein archäologisch-historisches Picknick organisiert. Kinder und Jugendliche können unter der Anleitung der Mitarbeiter des Museums der ersten Piasten ihr Wissen und ihr Können als „junge Forscher” vertiefen. Nach der Ankunft auf der Lednickie-Insel finden sie sich in einer anderen Welt wieder. Rekonstruktionsgruppen erlauben es ihnen, eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen,
zu „fühlen”, wie ihre Vorfahren gelebt haben. Interessant ist auch die Fronleichnamsprozession im Wielkopolska Ethnographiepark in Dziekanowice. Eine bunte, volkstümliche Prozession schreitet über die Wege des Freilichtmuseums. Am ersten Julisonntag hingegen beziehen Töpfer, Schuster, Schmiede und einfache Bauern die historischen Hütten. Bäuerinnen schneiden Scherenschnitte aus, sticken, spinnen Wolle, weben Tuch auf Webmaschinen und schlagen Butter. In den Hütten halten sich viele volkstümlich gekleidete Personen auf. Manche gehören Volkstanzgruppen an, die zum Singen und Tanzen einladen. Auf dem zentralen Dorfplatz findet ein Jahrmarkt statt. Seit über einem Jahrzehnt steht auf der anderen Seite des Sees das „Millenniumtor”, neben dem das Johannes-Paul-II.-Haus entstand, das von Dominikanern aus Poznań betrieben wird. Immer im Juni wird dort ein Jugendtreffen organisiert, aber das ganze Jahr über kann man durch das die Form eines Fisches besitzende Tor schreiten und das Johannes-Paul-II. – Haus besuchen, in dem gegenwärtig ein Museum für den polnischen Papst eingerichtet wird. ◗
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Archäologisches Reservat in Grzybowo Tel.+48 61 427 50 17
Museum der Ersten Piasten am Lednickie-See Dziekanowice 32 62 – 261 Lednogóra Tel. + 48 61 427 50 10 Fax +48 61 427 50 20 www.lednicamuzeum.pl sekretariat@lednicamuzeum.pl Familienurlaub in Wielkopolska | 15
Im Himmel und auf Erden Erholung in Leszno und Umgebung Poznań
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Die Stadt des Königs Stanisław Leszczyński assoziiert ein durchschnittlicher Pole mit Speedway, Flug- und Ballonsport. Seit 1977 gibt es hier einen Mini-Zoo und seit 2009 den Tarzan-Seilpark. www.leszno.pl
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Im Himmel und auf Erden In der Altstadt von Leszno ur Entspannung kann man sich in die Altstadt begeben, um das dreistöckige Barockrathaus zu besichtigen, das eine rechteckige Form mit einem Turm in der Mitte besitzt. Gekrönt wird er von einer Attika mit einer Balustrade, hinter der sich ein Satteldach verbirgt. Auf dem Turm sitzt hingegen ein schlanker Blechhelm mit Arkaden (aus dem Jahr 1817). Seine gegenwärtige Gestalt erhielt das Bauwerk während eines Umbaus in den Jahren 1707-1708, der wahrscheinlich unter Pompeo Ferrari durchgeführt worden ist. Wenn man plant, Leszno im Juni zu besuchen, kann man am Jahrmarkt „Pflasterschleifen” teilnehmen, dessen Bezeichnung an die einstige Tradition der Einwohner anknüpft, sonntags sorglose Spaziergänge über den Markt und durch die anliegenden Straßen zu unternehmen. Der Jahrmarkt wird während des Speedway-Grand-Prix in der Altstadt von Leszno veranstaltet, wo Kaufleute ihre Stände errichten, Handwerker ihre Arbeiten präsentieren und Künstler das Publikum mit ihren Auftritten unterhalten. Im September hingegen gibt es in Leszno und Rydzyn die Veranstaltung „Rückkehr des Königs”. Das Programm dieser Veranstaltung umfasst einen Einzug des Königs mit seinem Hofstaat auf den Marktplatz von Leszno, Vorführungen von Hoftänzen und Fechtkunst, Nachstellungen von Ereignissen aus der Stadtgeschichte durch Reenactment-Gruppen, eine Stadtführung „auf den Spuren des Königs Stanisław” sowie einen Trödelmarkt auf dem Schlosshof in Rydzyn. ◗
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Stadtamt Leszno ul. Kazimierza Karasia 15 64 – 100 Leszno tel. 65 529 81 00 Redaktion ABC ul. Słowiańska 63 64 – 100 Leszno Tel.+48 65 529 25 40 abc@gazetaabc.pl www.gazetaabc.pl
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m Jahrtausendpark, der unweit des Alfred-Smoczyk-Speedwaystadions liegt, wurde der Tarzan-Seilpark eingerichtet. Zwischen alten Bäumen wurde Seile, Brücken und verschiedene andere Hindernisse ge-spannt. Es entstanden vier Strecken: eine für Kleinkinder (gleich über dem Erdboden), für Kinder (elf Hindernisse) und für Erwachsene (15 bzw. 20 Hindernisse) mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Weitere werden gebaut oder sind in Planung. In Internetforen wird berichtet, dass der Jahrtausendpark ein neues Gesicht erhalten hat. Man kann ihn mit der ganzen Familie besuchen. Bald werden im Park neue Spielplätze und Cafés eröffnet. Im Jahrtausendpark gibt es seit 1977 einen Tierpark, d. h. einen Mini-Zoo, in dem gegenwärtig 13 Säugetier- und 12 Vogelarten zu sehen sind. Der Tierpark in Leszno bietet Müttern und Kindern eine sehr natürliche und beliebte Möglichkeit zur Freizeitgestaltung. Hier kann man Bären, Wildschweine, Damhirsche, Rehe und Lamas besichtigen. Man kann auch Enten, Hühner, Pfaue und Tauben sehen. In nächster Zukunft will die Stadtverwaltung neue Gehege und Käfige für die Bewohner des Tierparks schaffen... Möglichkeiten zur aktiven Erholung bietet auch der Akwawit-Komplex. Eine unzweifelhafte Attraktion von Leszno sind die vom Akwawit-Komplex angebotenen Leistungen. Ältere Kinder können in einem mit Wasserspielen und Geysiren ausgestatteten Becken schwimmen und eine Wasserrutsche nutzen. Für jüngere Kinder wurde ein Planschbecken mit warmem Wasser vorbereitet. ◗
Land der Windmühlen n Osieczna kann man drei Bockwindmühlen bewundern. Bockwindmühlen bildeten den am häufigsten auftretenden Windmühlentyp in Polen. Sie wurden gewöhnlich auf Anhöhen errichtet. Die gesamte Konstruktion ruhte auf dem vierseitigen Bock, der im Gestell verborgen ist. Meistens wurde sie mit Hilfe eines charakteristischen Auslegerbaums in den Wind gedreht. Die Wand mit dem Eingang zur Windmühle bildete die Vorderseite und zeichnete sich durch ihre architektonische Gestaltung mit Verzierungen und Galerien aus. Die dem Flügel entgegengesetzte Wand heißt Windwand. Die mittlere Bockwindmühle in Osieczna stammt aus dem Jahr 1763 und ist bereits renoviert worden. ◗
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Regionale Tourismusorganisation Leszno-Region ul. Karasia 15 64 – 100 Leszno Tel. +48 65 529 82 34 www.leszno-region.pl biuro@leszno-region.pl
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Tarzan-Seilpark Jahrtausendpark ul. 17 Stycznia 64 – 100 Leszno Tel. +48 510 24 25 26 info@parklinowytarzan.pl www.parklinowytarzan.pl
Flügel bekommen! n Strzyżewice am Rande von Leszno befinden sich ein Flughafen, der Aero-Club Leszno und die Zentrale Segelflugschule. Es handelt sich um das größte und bekannteste Zentrum für Segelflug, Modellflug und Ballonfahren in Polen. Hier finden internationale Segelflug- und Ballonfahrt-Wettbewerbe statt. Im Einklang mit ihrem Namen führt die Zentrale Segelflugschule Pilotenschulungen für Segel- und andere Flugzeuge durch. Eine Piloten-lizenz für Kleinflugzeuge kann erworben werden. Jedes Jahr im Juni wird das Segelflugpicknick „Leszno. Flügel bekommen!” organisiert. Während dieses Treffens kann man Segelflugzeuge und Ballons besichtigen, aber auch ausprobieren, wie man mit einem Segelflugzeug und einem Ballon fliegt. Bei dieser Gelegenheit kann man das Stadtpanorama von oben bewundern. ◗
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Zentrale Segelflugschule in Leszno ul. Szybowników 28 64-100 Leszno Tel. / Fax +48 65 529 24 00 csleszno@it.pl www.css-leszno.it.pl
Mini-Zoo Jahrtausendpark ul. 17 stycznia 64 – 100 Leszno Tel. +48 65 529 93 67 mzz@mzz.leszno.pl Konferenz – und Freizeitzentrum „Akwawit” ul. Św. Józefa 5 64 – 100 Leszno Tel. +48 65 529 37 81 www.akwawit.pl basen@akwawit.pl
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ul. Powstańców Wielkopolskich 6 64 – 113 Osieczna Tel. +48 65 535 00 16 urzad@osieczna.pl www.osieczna.pl
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Die schönsten Bauwerke Polens Erholung in Kościan und in Cichowo
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Fahrt zur Freiheitsstatue In Kościan kann man den berühmten Eifelturm sehen und in Cichowo ein polnisches Vorwerk aus den früheren Ostgebieten, das von Adam Mickiewicz in „Herr Thäddaus” beschrieben und von Andrzej Wajda gefilmt worden ist. Wie zu alten Zeiten kann man auch mit einer Draisine fahren.
an muss nicht unbedingt ins Ausland fahren, um die schönsten Bauwerke der Welt zu sehen. Im Freizeitpark Nenufar in Kościan sind manchmal Symbole europäischer Städte nur einen Steinwurf weit entfernt, so der Pariser Eifelturm, der Londoner Big Ben und der Schiefe Turm von Pisa. Aber die Freiheitsstatue, das Symbol New Yorks, erreicht man nur übers Wasser. Der Nenufar-Club ist eine Verbindung von Bildungs- und Freizeitpark. Er erstreckt sich auf einer großen Fläche zu Lande und zu Wasser. Besucher des Parks können nicht nur mit Freizeitangeboten (Floß- und Kajakfahrten), Grill- und Lagerfeuerstellen, Unterständen für Picknicks und Spiele, Kinderspielplätzen und Angelstellen rechnen, sondern vom Frühjahr bis zum Herbst werden auch unterschiedliche Aktivitäten für Kinder organisiert. Die jüngsten (3 bis 6 Jahre) können sich am „Märchenwelt”Programm beteiligen. Die Teilnehmer setzen sich auf ein Floß und schwimmen zu einem Märchenland. Ältere
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Kinder (bis zu 13 Jahren) können sich Piraten anschließen und mit ihnen eine Reise um die Welt unternehmen. Diese Form der Freizeitgestaltung erfordert aktives Verhalten und Engagement der Teilnehmer. Als Preis kann man ein Schatzsucher-Diplom erhalten. Während der Ferienzeit werden wöchentliche „Piratenurlaube” veranstaltet. Nenufar realisiert vom 5. November bis zum 23. Dezember das Projekt „Wo ist der Weihnachtsmann?” Der Nenufar-Club berücksichtigt auch die Interessen von Erwachsenen und bildet einen wahrhaft familienfreundlichen Ort. ◗ Nenufar-Club ul. Boczna 64 – 000 Kościan Tel. +48 695 741 212 www.nenufar-koscian.pl
www.powiatkoscian.pl
Draisinenbahn Krzywiń ine Attraktion dieser Region bildet die Draisinenbahn Krzywiń. Ihr Stützpunkt befindet sich in der Ortschaft Bieżyń. Das Dorf liegt im Landkreis Kościan (Gemeinde Krzywiń) in der Nähe der Strecke Leszno – Środa Wlkp. Von hier aus beginnen alle Ausflüge. Die Draisinen verkehren hauptsächlich auf den Strecken Bieżyń – Jerka sowie Bieżyń – Kunowo. Die Draisinenbahn Krzywiń verfügt über zwei unterschiedliche Draisinen. Auf zwei Draisinen finden gleichzeitig bis zu 15 Personen Platz. Es besteht die Möglichkeit, Fahrten auf dem Gelände der Bahnstation Bieżyń zu unternehmen sowie auch Ausflüge, die über den Bereich der Station Gostyń hinausgehen, sogar bis zur Station Krobia, zu bestellen. In diesem Fall muss man den Ausflug einen Monat vorher reservieren (um ihn mit der Polnischen Bahn abzustimmen). Die dank des Einsatzes ihrer Fans betriebene Draisinenbahn Krzywiń soll dazu führen, dass gesamte Gleisnetz bis nach Miejska Górka befahrbar zu machen. In Kunowo sollte man unbedingt einen Zwischenstopp einlegen und das Bahnmuseum besichtigen. ◗
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Draisinenbahn Krzywiń Mobiltel.+48 600 292 454 kkd@krzywinskie.drezyny.com www.krzywinskie.drezyny.com
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und der Welt
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Soplicowo-Vorwerk dam Mickiewicz besuchte während seines Aufent-halts in Wielkopolska (1831 – 1832) auch die Region Krzywiń (unter anderem Kopaszewo). In Cichowo hingegen wohnt Marek Pinkowski, der Gründer der „Filmtier-Akademie”, deren Störche in Andrzej Wajdas Film „Herr Thaddäus” aufgetreten sind. Der Pfleger der in diesem Film eingesetzten Störche war von den Dreharbeiten so begeistert, dass er die Gemeindeverwaltung Krzywiń und die Filmproduzenten überredete, in Cichowo ein Freilichtmuseum über den Film mit der Bezeichnung „Soplicowo” einzurichten. Es wurde am 26. Juni 1999 eröffnet. Seinen Mittelpunkt
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bildet das von Allan Starski für den Film entworfene Vorwerk. Umgeben wird es von Zosias Garten, den die Filmtiere beleben. In den Gebäuden kann man Gewänder und Requisiten besichtigen sowie sich die Filmmusik Wojciech Kilars anhören. In der Nähe befindet sich Cichowskie-See, dessen sauberes Wasser zum Baden und Angeln einlädt. Im Sommer finden in Cichowo zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen statt. Zu den populärsten gehören der Europäische Pferde-Feuerspritzen-Wettbewerb, Oldtimer- und Rittertreffen, Pferdesportveranstaltungen sowie die Soplicowo-Tage. ◗
Film-Freilichtmuseum Soplicowo – Marek Pinkowski Cichowo 11 64 – 010 Krzywiń Tel.+48 65 517 71 77 www.krzywin.pl Parkeisenbahn Mobiltel. +48 600 645 647, +48 514 864 038 www.shk.org.pl www.krzywin.pl
Familienurlaub in Wielkopolska | 19
Erholung im Bereich der MiędzychódSierakówSeenplatte
Vom Vorwerk zum Schloss und zum Wald
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Die MiędzychódSieraków-Seenplatte bietet schöne Seen und Wälder. Sie bildet ein Paradies für Pilzsammler, Wassersportler und Aktivtouristen (zahlreiche Wander-, Rad- und Reitwege). In diesem Paradies gibt es Stellen, die einfach atemberaubend sind.
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Do it yourself as Regional- und Naturbildungszentrum in Mniszki entstand in einem verlassenen und verfallenen Vorwerk. Das Ergebnis seiner Sanierung ist umwerfend. In den einstigen Gebäuden des Vorwerks entstanden Werkstätten für aussterbende Berufe wie Schmied, Töpfer, Schuster, Korbmacher und Böttcher. Es wurden ein Kolonialwarengeschäft und eine alte Dorfschule rekonstruiert. Aber das alles sieht nicht wie ein Museum aus. Man fühlt hier den authentischen Geist der vor unseren Augen verschwindenden Vergangenheit. In Mniszki besichtigt man nicht nur, sondern man nimmt aktiv an Workshops teil. Man kann selber Nägel schmieden, einen Topf töpfern, ein Körbchen flechten oder Kräuter für einen Strauß anlässlich des Feiertags der
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Gottesmutter sammeln. Im Zentrum kann man auch Originalgeräte bewundern, die fürs Leben auf dem Land und für die Arbeit auf dem Feld notwendig sind. Die meisten von ihnen bilden Spenden oder Leihgaben umliegender Einwohner. Während eines Aufent-halts in Mniszki werden Fußwanderungen und Radtouren durch das Kamionka-Tal und im Herbst Ausflüge für Pilzsammler organisiert. ◗ Regional- und Naturbildungszentrum Mniszki 2 62 - 421 Kamionna Tel. +48 95 748 81 18, +48 509 609 653 www.mniszki.pl
Waldgarten nweit des Sitzes des Oberforstamtes Sieraków gibt es in Bucharzewo einen Integrativen Lehrwaldgarten. Es handelt sich um das erste Bildungszwecken dienende Objekt in Polen, das auch für Personen geeignet ist, die den Wald nicht mit ihrem Sehsinn wahrnehmen können. Auf einer Fläche von fast zwei Hektar wurde ein Waldgarten eingerichtet, ein Spielplatz, auf dem sich verschiedene Lehrpfade befinden. Auf dem Baumkundepfad lernen die Kinder durch Berühren der Rinde verschiedene Baumarten kennen. Im der Jägerei gewidmeten Teil können sie den salzigen Geschmack eines Lecksteins nachempfinden oder auf einen Hochsitz steigen. Durch die Berührung eines verbrannten Baumstumpfs erfahren sie mehr über Brände.
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www.miedzychod.pl
20 | Familienurlaub in Wielkopolska
Die meisten Emotionen setzt ein Gang über den „Lehrpfad der Sinne” frei, der barfuß absolviert wird. Der Lehrwaldgarten ist so eingerichtet, dass er auch von behinderten Kindern, insbesondere blinden oder schwach sehenden, besucht werden kann. Sie lernen den Wald kennen, indem sie über Zapfen, Eicheln und Holzspäne laufen. Die Tafeln wurden auch mit Brailleschrift versehen. ◗ Oberforstamt Sieraków Bucharzewo 64 – 410 Sieraków Tel./Fax +48 61 29 52 065 sierakow@poznan.lasy.gov.pl
Vom Vorwerk zum Schloss und zum Wald
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Bei den Opalińskis ie Stadt der Opalińskis lockt vor allem mit ihrem Schloss und dem Hengstgestüt. Vom Schloss ist nur ein Flügel erhalten geblieben, in dem sich seit 1995 die Sarkophage eines Teils der Familie Opaliński befinden, die zuvor im unterirdischen Bereich der Pfarrkirche geruht haben und von der Zerstörung bedroht waren. Vor ihrer Umbettung in den Schlosskeller, der in eine Krypta mit Altar umgestaltet worden ist, wurden sie einer Sanierung unterzogen. Die Sarkophage der ehemaligen Eigentümer von Schloss und Stadt bilden wahrhafte Kunstwerke, auf die viele Museen neidisch sind. Sie sind ein Zeugnis für die
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Geschichte dieser herausragenden Adelsfamilie, der Region und ganz Polens. Unweit des Schlosses befindet sich ein Hengstgestüt, das hier seit fast zwei Jahrhunderten besteht. Es züchtet Pferde der großpolnischen Rasse sowie Koniks. Jedes Jahr besuchen das Gestüt tausende Touristen, die eine Kutschfahrt unternehmen, reiten oder an den Hubertusläufen im Herbst teilnehmen wollen. Man kann das Kutschenhaus mit einer Sammlung von Kutschen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung mit Geschirren besichtigen. Kinder können auf Ponys reiten. ◗
Opaliński-Schloss-Museum ul. Stadnina 3a 64 – 410 Sieraków Tel. +48 61 29 52 392 www.muzeum-sierakow.pl sierakow_muzeum@wp.pl Hengstgestüt ul. Stadnina 4 64 – 410 Sieraków Tel. +48 61 29 52 511 www.stadosierakow.pl biuro-sierakow@stadosierakow.pl
Flechten Sie sich einen Korb! owy Tomyśl assoziiert man mit der Weidenverarbeitung. Sein Symbol ist der weltweit größte Weidenkorb, der aus acht Tonnen Weidenruten geflochten wurde. Man kann ihn in der Stadtmitte bewundern. Vom Korb aus führt eine „Weidenrutenroute” zum Museum für Weidenverarbeitung und Hopfenbau. Dieses wurde 1985 in einer teilweise rekonstruierten Hütte eines Hauländer-Siedlers aus dem späten 18. Jahrhundert eröffnet. Kinder denken bei der Weidenverarbeitung meistens an das Körbchen für die österliche Speisensegnung. Dabei zählt man die Weidenverarbeitung einerseits zu landwirtschaftlichen und andererseits zu handwerklichen Tätigkeiten. Weidenflechter befassen sich traditionell nicht nur mit der Anfertigung von Körben, sondern auch mit der Herstellung von Möbeln, Zäunen und Lampen. Im Erdgeschoss des Museums kann man Weidenprodukte aus vorgeschichtlichen Epochen bis zur Gegenwart bewundern. In einer Scheune werden Workshops und andere Veranstaltungen organisiert. Unter ihrem Dach kann man Meisterwerke der Flechtkunst bewundern, die während Künstlermeetings entstehen. Im Museum kann man an einem Schnellkurs im Flechten teilnehmen. Ein Besuch muss nicht unbedingt im Rahmen einer organisierten Gruppe erfolgen und kann ein toller Spaß für die ganze Familie sein. ◗
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Museum für Weidenverarbeitung und Hopfenbau
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ul. Topolowa 10 Nowy Tomyśl Tel. +48 61 442 23 11 nowytomysl@muzeum-szreniawa.pl www.muzeum-szreniawa.pl
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Wolsztyn
Bahnstädtchen
Wer hätte gedacht, dass im Zeitalter der Hochgeschwindigkeitszüge, des Internets und der Mobiltelefone die Welt wegen einer alten und ehrwürdigen Dampfeisenbahn verrücktspielt. Die schöne Helena – eine Lokomotive aus Wolsztyn – hat dieses reizende Städtchen weit über die Grenzen Polens hinaus bekannt gemacht. www.wolsztyn.pl
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22 | Familienurlaub in Wielkopolska
edes Jahr im Frühjahr findet in Wolsztyn eine Dampflokomotiven-Parade statt. Dieses „Bahnstädtchen” besuchen nicht nur historische Dampfloks aus ganz Europa, sondern vor allem Eisenbahnfans aus der ganzen Welt. In Wolsztyn erwarten sie einzigartige Attraktionen: Man kann ausführlich meistens in Museen erhaltene Dampflokmodelle besichtigen; man kann auch mit ihnen fahren. Die Parade begleiten internationale Lokführer-Wettkämpfe. Ein Ausflug nach Wolsztyn lohnt sich jedoch das ganze Jahr über, weil der Dampflokschuppen in Wolsztyn der einzige in Europa ist, der im Planbetrieb nach Grundsätzen betrieben wird, die sich seit seiner Entstehung nicht geändert haben. Im Dampflokschuppen sind rund 30 Dampfloks stationiert, darunter der Stolz Wolsztyns, nämlich die „Schöne Helena”, eine polnische Dampflokomotive vom Typ Pm 36-2, die eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h erreicht. Beim Besuch des Dampflokschuppens sollte man unbedingt einen Blick in die Museumskammer werfen. Sie bildet ein wahrhaftes Paradies für Liebhaber alter Eisenbahnen. Die erste Bahnstrecke erreichte Wolsztyn bereits im Jahr 1886 (aus Richtung Zbąszynek). Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Bahnknotenpunkt. 1907 wurde ein Dampflokschuppen mit acht Plätzen gebaut. So ist es bis heute geblieben. Wolsztyn ist weiterhin ein wichtiger Bahnknotenpunkt. ◗
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Dampflokomotivendepot 64 – 200 Wolsztyn ul. Fabryczna 1 Tel. +48 68 419 17 68, 663 294 674 info@parowozowniawolsztyn.pl www.parowozowniawolsztyn.pl
Unter Dampf
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Bei Koch und Rożek ampfloks bilden nicht die einzige Attraktion der Stadt. Wer sich für die Welt der Medizin interessiert, kann das Haus besuchen, in dem Robert Koch wohnte und arbeitete. Diesem deutschen Arzt gelang es hier in Wolsztyn, den Milzbranderreger unter Kontrolle zu bringen. Koch war in den Jahren 1872 – 1880 Kreisarzt in Wolsztyn. In diesem Gebäude (in dem sich auch das Krankenhaus befand) begann Doktor Koch mit der Erforschung von Wundinfektionen und Versuchen mit dem Milzbranderreger. Kurz nach seinem Umzug nach Berlin veröffentlichte er die Ergebnisse seiner Forschungen über das Tuberkulosebakterium, für die er mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Die Einwohner von Wolsztyn können also stolz
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darauf sein, dass in ihrer Stadt die große medizinische Karriere von Doktor Koch begonnen hat. Ein weiterer berühmter Bürger der Stadt, der außerdem hier geboren wurde, war Marcin Rożek. Der Bildhauer verließ seine Heimatstadt, kostete das Leben in Paris und kehrte 1934 zurück. Er ließ sich in seinem Elternhaus nieder, in dem heute eine Ausstellung über sein Leben und Werk untergebracht ist. Im Garten kann man Kopien einiger Plastiken bewundern. Zwei Säle sind für befristete Ausstellungen bestimmt. Das Museum sammelt auch Exponate, die an einen anderen berühmten Sohn Wolsztyns erinnern, nämlich den Philosophen und Mathematiker Józef Maria Hoene-Wroński, der hier 1776 auf die Welt kam. ◗
Marcin-Rożek-Museum 64 – 200 Wolsztyn ul. 5 stycznia 34 Tel. +48 68 384 26 48 www.muzea-wolsztyn.com.pl Robert-Koch-Museum 64 – 200 Wolsztyn ul. Roberta Kocha 12, Tel. +48 68 384 27 36 www.muzea-wolsztyn.com.pl
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Familienurlaub in Wielkopolska
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Unter Reetdächern
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Unter Reetdächern m südwestlichen Ufer des Wolsztyn-Sees erstreckt sich auf einer 3,5 Hektar großen Fläche das Freilichtmuseum für volkstümliche Baukunst in WestWielkopolska. Hier wurde unter anderem ein Gehöft eingerichtet, das aus einem in Blockbauweise errichteten Gasthof (1706) aus Nowy Solec, einer Scheune (spätes 18. Jh.) aus Solec, einem Stall mit Kutschenhaus und Kammer (19. Jh.) aus Szarki, einem achteckigen Brunnen in Blockbauweise (18. Jh.) aus Jastrzębsko und einem Tagelöhnerhaus (19. Jh.) aus Nowa Tuchorza besteht. Wie es sich für die Rekonstruktion eines großpolnischen Dorfes gehört, findet man auch eine Schmiede und eine Kapelle. Die Gebäude wirken, als ob sie bewohnt wären, wofür die Anwesenheit von Haustieren und die Ausstellungen in den einzelnen Objekten sorgen. Wenn man nach der Besichtigung des Freilichtmuseums erschöpft ist, kann man sich an den nahen Strand begeben und dort auch den Wassergeräteverleih nutzen. Danach können Sie den See ganz alleine erforschen. ◗
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Freilichtmuseum für volkstümliche Baukunst in West-Wielkopolska ul. Bohaterów Bielinka 26 64 – 200 Wolsztyn Tel. +48 68 384 26 19 www.wolsztyn-muzeum.com.pl 24 | Familienurlaub in Wielkopolska
Wyrzysk Osiek
An der Grenze
Poznań
Wielkopolska verbindet sich hier mit Pommern. Die größte Attraktion am Rande der Woiwodschaft bilden mit Sicherheit die Wälder und die oft in ihnen verborgene Seen. Wenn man sich in diese Grenzregion begibt, sollte man Osiek und Wyrzysk besuchen.
Erholung in Osiek und Wyrzysk
Wie auf dem Land as Volkskulturmuseum in Osiek nad Notecią steht in Harmonie mit den Jahreszeiten. Die hier organisierten Ausstellungen haben theaterähnlichen Charakter. Nachgestellt werden Teile von Bräuchen wie Weihnachtssingen und Heiligabend-essen, Karnevalsfeier, traditionelles Osterfest und Kranzlabtanzen. Eine zweite Form der Präsentation bilden interaktive Maßnahmen wie z. B. die Bearbeitung von Leinen von der Gewinnung der Fasern bis zum Gebrauch von Webmaschinen, die Herstellung von Eingemachtem für den Winter, z. B. Zuckerrübensirup, Bonbons aus diesem Sirup, Brotbacken, Butterherstellung oder Erzeugung von Malzkaffee. Die Besucher beobachten diese Aktivitäten nicht nur passiv, sondern können sich jederzeit an ihnen beteiligen. Eine Ergänzung dieser Maßnahmen bilden
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große Open-Air-Veranstaltungen wie „lebendiges Freilichtmuseum”, Maifeier und Sommerabschlussfest, bei denen unterschiedliche Volkskunstbereiche präsentiert werden sowie Volksmusik- und Brauchtumsgruppen auftreten. Das Volkskulturmuseum besteht aus zwei gesonderten Abteilungen, die Ethnographie und Archäologie gewidmet sind. Die erste umfasst ein fast vollständig nachgebildetes Platzdorf. Außer Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden kann man auch Windmühlen, Schmieden, ein Sägewerk und eine Hütte, die die Lehrerwohnung mit einer Dorfschulkammer verband (Mitte des 19. Jh.), sehen. Die im Freilichtmuseum gesammelten Objekte stammen aus dem Gebiet der mittleren Netze, also der Netzer Heide und den Regionen Pałuki und Krajna.
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In der archäologischen Abteilung werden Exponate gezeigt, die im Rahmen archäologischer Untersuchungen in diesem Gebiet in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckt worden sind. In drei Pavillons wurden die interessantesten Gräber in ihrer ursprünglichen Form ausgestellt. ◗
Volkskulturmuseum ul. Dworcowa 10 89 – 333 Osiek nad Notecią Tel. +48 67 286 60 90 www.muzeum.pila.pl
Kreisbahn Wyrzysk en Mitgliedern der Gesellschaft der Kreisbahn Wyrzysk ist es gelungen, die ältesten Streckenabschnitte der Kreisbahn Wyrzysk zu retten: Dabei handelt es sich um die Strecken Białośliwie – Łobżenica und Industriewerke – Glesno sowie Czajcze – Wysoka. Die Tätigkeit der Gesellschaft hat auch dazu geführt, dass neue Fahrzeuge an der Station Białośliwie eingesetzt werden. In Białośliwie überwachen Bahnliebhaber auch die Ausgangsstation der Bahn, die als einzige in Europa und vielleicht auf der Welt mehrere Ebenen (!) aufweist und außerdem eine Verbindung mit der Normalspur besitzt. Das alles kann man von außen besichtigen, aber Züge verkehren auf der Strecke Białośliwie – Łobżenica nur gelegentlich (auf Bestellung). ◗
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Gesellschaft Kreisbahn Wyrzysk ul. Kościuszki 5 89 – 340 Białośliwie Tel. +48 606 339 343 zarzad@twkp.most.org.pl
www.powiat-pilski.intrux.pl Familienurlaub in Wielkopolska | 25
Mit Wölfen und Adrenalin Stobnica Poznań
Bei Oborniki gibt es zwei Orte, die für einen Adrenalinschub sorgen können: Wölfe in Stobnica und einen Seilpark am Stadtrand. Aber man muss keine Angst haben…
nsere Vorstellung über Wölfe prägen seit Kindertagen Märchen und Erzählungen. Gewöhnlich stellt der Wolf einen schwarzen Charakter dar. Dawid Mech meint jedoch, dass „der Wolf weder ein Hass verbreitendes Lebewesen noch ein Kuscheltier ist; er ist weder gefährlich noch sympathisch. Er bildet einfach eine von vielen interessanten Arten, die seit Jahrhunderten vom Menschen, der Raum zum Leben braucht, verfolgt werden”. Wenn man einem Wolf begegnen will, kann man sich in einen zoologischen Garten begeben, aber dann wird man ihn nur aus der Ferne sehen. Man kann aber auch nach Stobnica fahren (am Rande der Netzer Heide bei Oborniki), wo sich die Versuchsstation des Lehrstuhls für Zoologie der Naturkundlichen Universität in Poznań, die auch langläufig „Mythosbeseitigungszentrum Stobnica” oder einfach „Wolfspark” genannt wird, befindet. In der 1974 entstandenen Versuchsstation befasst man sich mit der Auswilderung seltener und aussterbender Tierarten wie dem europäischen Biber. Am Bach Kończak werden Koniks (Typ Tarpan) zum Zwecke der Auswilderung dieser Pferdeart, Auerhühner, Birkhühner und andere vom Aussterben bedrohte Vogelarten gezüchtet. Bekannt geworden ist Stobnica aber wegen der Wölfe. Die erste Wölfin Fifty kam 1996 nach Stobnica. Sie wurde im Zoo in Nowy Tomyśl geboren. Ihre Eltern waren Wölfe, die von Wilderern in der Netzer Heide gefangen worden waren. Bald darauf fühlte sie sich nicht länger einsam, denn es wurden weitere Wölfe aufgenommen. Mit der Zeit kamen in Stobnica die ersten Einwohner auf die Welt. Die Wölfe kann man in Volieren beobachten. Man kann die Volieren auch betreten, aber nur zusammen mit Tierpflegern. Diejenigen, die diesen Schritt wagen, gewinnen eine vollkommen andere Vorstellung über Wölfe. Ist Stobnica ein Paradies für Wölfe? Bestimmt handelt es sich um einen sicheren Ort für diese vom Aussterben bedrohte Tierart. Besucher erwarten wichtige Eindrücke und schöne Orte im unweit verlaufenden KończakTal. Wölfe aus Stobnica haben in mehreren Filmen, die für National Geographic realisiert worden sind, und auch im Spielfilm „Ogniem i mieczem” mitgewirkt. ◗
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Ein Wolf ist kein Kuscheltier, aber … U
Lehrstuhl für Zoologie der Naturkundlichen Universität in Poznań ul. Wojska Polskiego 71 c 60 – 625 Poznań Tel.+48 61 848 76 49, +48 61 848 76 48 Versuchsstation der Universität Poznań Stobnica 1 64 – 607 Kiszewo Tel. +48 61 291 36 39 26 | Familienurlaub in Wielkopolska
Erholung in Stobnica
Über Seile wandern ine malerische Waldlandschaft am Fluss Wełna liegt unweit der Netzer Heide an den Ruinen der Wroniecki-Brücke in Oborniki. Freunde aktiver Erholung finden in ihr ideale Bedingungen vor. Sie erwarten eine Kletterwand, zwei Seilstrecken und ein Paintball-Feld. Der Seilpark in Oborniki umfasst zwei Hindernisstrecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Die Strecken bestehen aus hölzernen Plattformen, die auf Bäumen angebracht sind. „Madagaskar” eignet sich für Anfänger und enthält viele interessante Hindernisse mit leichtem Schwierigkeitsgrad. Die Kilimandscharo-Strecke hingegen ist für Personen bestimmt, die Herausforderungen lieben. Das Paintball-Feld liegt am Fluss Wełna im unteren Bereich des Seilparkgeländes. Möglich ist ein Spiel auf offenem Feld, auf dem den Spielern verschiedene Hindernisse zur Verfügung stehen. Paintball-Spieler können auch einen Teil des Waldgebiets nutzen. Einen großen Vorteil des Wald-Spielfelds bilden speziell vorbereitete Labyrinths, Verstecke sowie interessante Scharfschützenpunkte. Für jede PaintballMannschaft wurden spezielle Forts vorbereitet,
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die es den Teilnehmern ermöglichen, einen Teil des Walds des Gegners zu erobern. Die Kletterwand liegt an einer hohen Böschung an der Stelle mit der schönsten Aussicht im ganzen Seilpark. Der Blick von ganz oben sorgt für einzigartige Eindrücke. Sie hat eine Höhe von 8 Metern und besitzt vier Kletterstrecken. Wer sich nicht an der Kletterwand versuchen will, kann eine Kajakfahrt auf der Wełna unternehmen, die zu den malerischsten Flüssen Polens gehört. Eine Fahrt kann man in Jaracz oder Wełna (3,5 Stunden), in Ruda (6,5 Stunden) oder in Rogoźno (7 Stunden) beginnen. Auf Wunsch kann die Kajaktour mit einem Lagerfeuer im Park oder an der Warta abgeschlossen werden. ◗
Adrenalin – Seilpark Mobiltel. +48 506 384 140 +48 505 107 720 www.parklinowy-oborniki.pl biuro@parklinowy-oborniki.pl
www.oborniki.starostwo.gov.pl
Chodzież
Im Winter am Hang, im Sommer am See
Poznań
Erholung in Chodzież
Chodzież wird von den Anhöhen Talerz-Berg, Łysa-Berg und Gontyniec sowie dem Miejskie-See, dem Strzeleckie-See und dem Karczewnik-See umgeben. Somit ist das Städtchen sowohl im Winter als auch im Sommer attraktiv.
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Skihang er „Talerz-Berg” bildet den höchsten Punkt im Stadtgebiet (132 m ü. d. M.). Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf Chodzież und Umgebung. 2003 hat eine Gruppe eingefleischter Skifahrer, die dem Skiverein Chodzież angehören, eine zweihundert Meter lange Skipiste geschaffen, die langfristig auf bis zu fünfhundert Meter verlängert werden kann. Auf dem fertigen Abschnitt wird bereits ein Skilift betrieben. Es handelt sich um das längste derartige Objekt in Nordpolen. Eine zusätzliche Attraktion bildet eine gesonderte Rodelbahn. Auf dem Gipfel wurde eine Aussichtsterrasse eingerichtet. Dieser Ort hat einen magischen Charakter. Ein Besuch lohnt sich sowohl im Sommer als auch im Winter. Im Sommer kann man auch einen Spaziergang auf den Gontyniec unternehmen, wo ein Aussichtsturm steht.
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Reizende Seen ie drei Seen von Chodzież sind im Sommer sehr beliebt. Eine Attraktion des Miejskie-Sees ist das kleine Schiff „Chodzieżanka”, das besonders Kinder erfreut, die vom Baden genug haben. Badegäste wählen gerne den Karczownik-See, wo ein Sandstrand und Rasenflächen zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es hier einen Wassersportgeräteverleih.
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Tourismusinformation an der Öffentlichen Stadtbibliothek ul. Kościuszki 32 64 – 800 Chodzież Tel. +48 67 381 81 38 www.biblioteka-chodziez.pl biblioteka@biblioteka-chodziez.pl
Städtisches Sportund Freizeitzentrum ul. Staszica 12 64 – 800 Chodzież Tel.+48 67 28 20 249 www.mosir-chodziez.pl mosir@mosir-chodziez.pl www.chtn.org.pl chtn@chtn.org.pl
Weberhäuser ine zusätzliche Attraktion von Chodzież bilden gut erhaltene Häuser deutscher Tuchmacher und Weber, die sich in zwei Wellen im 17. und 18. Jh. in Chodzież niedergelassen hatten. Sie schufen eine neue Straße, die anfänglich „Neustadt” und später „Unter den Linden” genannt wurde (gegenwärtige ul. Kościuszki). Ihre Häuser aus diesem Zeitraum sind erhalten geblieben. Es handelt sich um eingeschossige, giebelständige Fachwerkbauten (sie sind gegenwärtig verputzt). Hinter ihren Häusern errichteten die Besitzer Werkstätten und hölzerne Vorratskammern (zur Lagerung von Wolle und Tuch). Leider kann man sie nicht besichtigen, weil sie Privateigentum sind. ◗
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www.powiat-chodzieski.pl
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Im Sattel
Erholung in Jaszkowo Poznań
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Dieses reizende Dorf an der Warta zieht Reitsportfreunde aus ganz Europa an. Aber Pferde sind in Jaszkowo nicht die einzige Attraktion. www.unia.srem.com.pl
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Dieses reizende Dorf an der ntoni Chłapowski, ein Nachfahre des berühmten Dezydery Chłapowski, kehrte gegen Ende des 20. Jh. nach Polens zurück und erwarb vom Staat das Herrenhaus in Jaszkowo aus dem Jahr 1912, das wahrscheinlich von Stanisław Mieczkowski errichtet worden war, sowie das anliegende Vorwerk. Er ließ sich hier nieder und gründete ein Pferdesportzentrum. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Herrenhaus der Familie Szołdrski. Im Pferdesportzentrum kann man das ganze Jahr über Reiten, Pferdepflege (unter anderem das
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Beschlagen von Pferden) und die Grundlagen des Voltigierens erlernen. In Jaszkowo entstanden ein Komplex mit mehreren Reithallen, ein Hotel und eine Pferdeklinik, ein Außenparcour und eine Crossstrecke. Kinder und Erwachsene aus der ganzen Welt nehmen hier Unterricht. Für Kinder werden hier speziell Ponys gezüchtet. Für Erwachsene stehen ruhige Pferde zur Verfügung. Reiten ist ein Familiensport. Wichtig ist nicht das Alter, am wichtigsten ist das Wollen.
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Warta Die Gäste des Pferdesportzentrums können (in Abhängigkeit von ihren finanziellen Möglichkeiten) in Nebengebäuden oder im Herrenhaus wohnen. Das Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert hat dank Antoni Chłapowski seinen alten Glanz wiedererhalten. Sehenswert sind vor allem seine schöne Bibliothek und der Ballsaal. In unmittelbarer Umgebung des Herrenhauses befinden sich ein Aussichtsturm und eine Anlegestelle am Fluss, denn während der Freizeit kann man in Jaszkowo auch Wassersport betreiben.
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Nicht ohne Bedeutung für den Charakter des Orts ist seine Lage. Jaszkowo liegt im malerischen Landschaftsschutzpark Rogalin. Es handelt sich um einen idealen Ort für diejenigen, die nach dem Reitunterricht bei einer Radtour, beim Angeln am Wasser oder einer Wanderung entspannen wollen. Im Dorf lohnt es sich, einen Blick in die spätgotische Kirche St. Barbara aus der Mitte des 15. Jh. zu werfen. Im Pfarrhaus befindet sich eine kleine Ausstellung über den selig gesprochenen Edmund Bojanowski. Von
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Jaszkowo aus ist es nicht weit bis zum Palast in Rogalin und zum Schloss in Kórnik... ◗
Pferdesportzentrum Jaszkowo 63 – 112 Brodnica Tel. +48 61 28 37 556 info@centrumhipiki.com www.centrumhipiki.com
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Posener Brezel
Erholung in Szreniawa und Pobiedziska
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Das Landwirtschaftsmuseum in Szreniawa bildet mit seinen Filialen und dem Miniaturen – Freilichtmuseum in Pobiedziska eine Art „großpolnische Brezel”.
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Was bedeutet Vierfelderwirtschaft in Szreniawa? ann sich noch jemand daran erinnern, was Vierfelderwirtschaft bedeutet? Es scheint, als ob Stadtbewohner überhaupt nichts darüber wissen und Menschen vom Lande immer weniger. Im Nationalmuseum für Landwirtschaft und Agrarindustrie in Szreniawa kann man sein Wissen sogar in der Praxis auffrischen. Man muss einfach die Felder beobachten, auf denen abwechselnd Hackfrüchte, Sommerfrüchte, schmetterlingsblütige Pflanzen und Ölpflanzen ausgesät werden. In Szreniawa kann man viele Geheimnisse entschlüsseln, besonders, wenn man den Veranstaltungskalender des Museums verfolgt. So werden zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten Jahrmärkte organisiert, auf denen man Speisen probieren und ihre Zubereitung erlernen kann. Gewöhnlich treten in dieser Zeit Künstler auf, die mit dem jeweiligen Zeitraum verbundene volkstümliche Bräuche präsentieren. „Herbst auf dem Land” oder „Herbst in Haus und Garten” bieten eine Gelegenheit, um die Arbeit von Landwirten während der jeweiligen Jahreszeit (Pflügen, Aussaat) sowie die Tätigkeit der Hausfrauen auf dem Land (Pflaumenmuskochen, Einwecken, Dreschen) kennen zu lernen. Wer meint, dass ein Museum aus Vitrinen und Ausstellungen bestehen muss, der irrt sich. Selbstverständlich kann man in Szreniawa auf einer zehn Hektar großen Fläche ein Herrenhaus, ein Vorwerk und den Teil eines Parks sehen. Es fehlt auch nicht an einem Kräutergarten und sogar einem bestellten Feld. Das Nationalmuseum für Landwirtschaft und Agrarindustrie besitzt fünf Abteilungen, nämlich das Museum für Mühlen und ländliche Wasseranlagen in Jaracz (+48 67 261 05 15), das Museum für Korbmacherei und Hopfenbau in Nowy Tomyśl (+48 61 442 23 11), das Naturkunde- und Jagdmuseum in Uzarzewo (+48 61 818 12 11) sowie das Museum für Fleischwirtschaft in Sielinko (+48 61 447 36 14) und Imkerei-Freilichtmuseum in Swarzędz (+48 61 651 18 17). Jede von ihnen stellt eine gesonderte Attraktion dar. Alle Abteilungen sind in einem Radius von über zwanzig Kilometern um Poznań verteilt. ◗
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Nationalmuseum für Landwirtschaft und Agrarindustrie in Szreniawa ul. Dworcowa 5 62 – 052 Komorniki Tel. +48 61 81 07 629 muzeum@muzeum-szreniawa.pl www.muzeum-szreniawa.pl
Wielkopolska im Kleinformat Wielkopolska im Kleinformat wischen Poznań und Gniezno, unmittelbar vor Pobiedziska, fast am Anfang der Piastenroute, sollte man unbedingt einen Zwischenstopp einlegen. Man benötigt nicht viel Zeit, um auf der kleinen Fläche die wichtigsten architektonischen Objekte von Wielkopolska im Maßstab 1: 20 zu betrachten. Seit kurzem erwartet die Besucher dieses reizenden Freilichtmuseums das Zentrum für moderne Kunst am Altmarkt in Poznań. Man kann sogar die Behauptung wagen, dass ein Besuch des Miniaturen – Freilichtmuseums in Pobiedziska genügt, um ganz Wielkopolska zu sehen. Das ist selbstverständlich scherzhaft gemeint, jedoch bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit, Kinder fühlen zu lassen, dass „Wielkopolska eine große Sache” ist, wenn man beispielsweise vor dem Rathaus von Poznań, dem Spitzturm der Internationalen Messe Poznań oder dem Schloss in Rogalin steht. In diesem Park sind 35 Objekte aufgestellt worden. Außer den bereits genannten kann man besichtigen: die Kathedrale, die Adalbertskirche, die Kirche St. Johannes von Jerusalem, die Martinskirche, die Marienkirche, das Stadttheater Poznań und das Denkmal für die Opfer des Juni 1956. Prächtig präsentieren sich die Schlösser von Antonin, Rogalin, Lubostroń und Czerniejewo. In diesem Freilichtmuseum nicht fehlen durften der Mäuseturm von Kruszwica, Biskupin, die Kathedrale in Gniezno und das Palladium auf der
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Lednickie-Insel. Man kann zwischen den Bauwerken wandeln und sich dabei Erzählungen und Legenden in Erinnerung rufen, so über die Anfänge des Piastenstaates, über den König Popiel, den die Mäuse gefressen haben, über die Ziegenböcke usw. Das Freilichtmuseum ist das ganze Jahr über geöffnet. Vom Frühjahr bis in den Herbst begeistert die Farbenpracht der wechselnden Jahreszeiten. Vollkommen anders präsentieren sich die historischen Bauwerke, wenn sie von einer Schneeschicht überzogen sind. 2010 wurde im Freilichtmuseum unweit des Modells des Altmarkts von Poznań ein Zentrum für moderne Kunst eröffnet. Künstler aus Poznań setzen sich für die Schaffung einer derartigen Institution ein. Da sie bisher die Umsetzung dieses Projekts in der Hauptstadt Großpolens nicht durchsetzen konnten, haben sie es in Miniaturform im Freilichtmuseum in Pobiedziska verwirklicht. Dieses Zentrum betreibt eine normale künstlerische Tätigkeit und organisiert Ausstellungen. Es handelt sich um das erste Zentrum für moderne Kunst im Maßstab 1: 20 weltweit. Somit gehört Pobiedziska zum Kreis der Städte, die eigene Kunstzentren besitzen, wie beispielsweise Warszawa, Wrocław, Toruń, New York, London oder Paris. Das architektonische Modell des Zentrums für moderne Kunst wurde als Gebäudeplastik geplant. ◗
Miniaturen – Freilichtmuseum Pobiedziska Tel. +48 61 81 77 822 skansen@okis-pobiedziska.pl www.okis-pobiedziska.pl
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Tourismusinformation Poznań
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Tourismusinformationszentrum
Kreis-Tourismusinformationszentrum
61-772 Poznań, Stary Rynek 59/60 tel. 61 852 61 56, 61 855 33 79 it@cim.poznan.pl
64-920 Piła, al. Niepodległości 33/35 tel. 67 210 94 80 pit@powiat.pila.pl
Städtisches Informationszentrum
Nowy Tomyśl
61-816 Poznań, ul. Ratajczaka 44 (Eingang an der ul. 27 Grudnia) tel. 61 851 96 45 61 856 04 54 centrum@cim.poznan.pl
Gemeinde-Tourismusinformationszentrum 64-300 Nowy Tomyśl, pl. Niepodległości 10 tel. 61 44 23 806 r.ratajczak@nowytomysl.pl
Filiale Städtisches Informationszentrum Poznań Internationale Messe
Puszczykowo
60-734 Poznań, ul. Głogowska 14 tel. 61 869 20 84 centrum@cim.poznan.pl
Ekoinfo Zentrum
Filiale Städtisches Informationszentrum Flughafen Poznań 60-189 Poznań, ul. Bukowska 285 tel. 61 849 21 40 lawica@cim.poznan.pl
Ausgewählte incoming Reisebüros
62-040 Puszczykowo, ul. Poznańska 1 tel. 61 633 62 83 61 898 37 11 promocja@puszczykowo.pl
MARPOL TRAVEL ul. Dworcowa 1 64-500 Szamotuły tel./fax 61 292 38 21 www.marpoltravel.pl info@marpoltravel.pl Reisebüro „ATUR” ul. Mielżyńskiego 18/3 61-725 Poznań tel. 61 85 16 292, 61 85 60 881 fax 61 85 13 604 www.atur.com office@atur.com.pl Reisebüro - Karolina Gnusowska-Weiss ul. Mścibora 62/9 61-062 Poznań tel. 61 65 33 650 fax 61 65 33 659 office@weiss-travel.com
Śrem
Tourismusinformation Glob -Tour FB
Wirtschaftsunion der Śremer Region - Śremer Zentrum der Unterstützung der Kleinen Geschäftstätigkeit
60 - 801 Poznań, ul. Dworcowa 1 tel. 61 866 06 67 info@globtourfb.poznan.pl
63-100 Śrem, ul. Okulickiego 3 tel. 61 283 27 04 unia@srem.com.pl
Gniezno
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Kreis-Tourismusinformationszentrum
Gemeinde-Tourismusinformationszentrum
62-200 Gniezno, ul. Rynek 14 tel. 61 428 41 00 info@szlakpiastowski.com.pl
64-200 Wolsztyn, ul. Roberta Kocha 12a tel. 68 347 31 04 gci@wolsztyn.pl
Kalisz Tourismusinformationszentrum 62-800 Kalisz, ul. Zamkowa tel. 62 598 27 31 it@um.kalisz.pl
Konin Tourismusinformationszentrum 62-510 Konin, ul. Dworcowa 2 tel. 63 246 32 48 biuro@lotmarina.pl
Leszno Tourismusinformation 64-100 Leszno, ul. Słowiańska 24 tel. 65 529 81 91 65 529 81 92 65 529 81 92 infotur@leszno.pl
Wielkopolska im Internet
www.wielkopolska.travel www.turystyka-kulturowa-wlkp.pl
Wielkopolska Landkarte
Verlag:
Wielkopolska Tourist Organisation www.wot.org.pl
Text:
Stefan Drajewski
Karte:
Autograf www.autograf-poligrafia.pl
Übersetzung:
Andreas Prause
ISBN
978-83-61454-62-5
Poznań 2012
Die Werbebroschüren für die Region Wielkopolska sind für Mobilgeräte optimiert worden.
Einen QR-Code-Reader finden Sie auf der Seite www.odkoduj.pl
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