Die Wirtschaft, Nr. 16, 11. September 2020

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75. Jahrgang • 11. September 2020 • Nr. 16

FOTO: I-STOCK

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

Lehrlingsausbildung:

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NR. 16 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

Paul F. Produktionstechniker

SCHNELL UND EINFACH


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KLAR UND DEUTLICH

MASSNAHMENPAKET

„Wir brauchen mehr Flexibilität und Dynamik am Arbeitsmarkt“ Maßnahmen. Die Corona-Krise hat die österreichische Wirtschaft und mit ihr den Arbeitsmarkt schwer erschüttert. WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf präsentieren ein Maßnahmenpaket, um den Arbeitsmarkt in Schwung zu bringen.

M

obilität erhöhen, Flexibilität fördern, Potenziale heben – eine Offensive für mehr Flexibilität amArbeitsmarkt:

Mitarbeiter zukunftsfit machen. • Bildungsteilzeit erleichtern, sodass sie auch für KMU interessant ist, auch im Anschluss an Kurzarbeit • Bildungskarenz plus wiederbeleben. Diese Maßnahme hat im Zuge der Wirtschaftskrise 2009 gut funktioniert. Hier wurden Weiterbildungsmaßnahmen durch die Bundesländer unterstützt. • Arbeitsstiftungen in Form von Implacementstiftungen (mit hohem Praxisanteil in den Betrieben) einrichten, auch bei der Corona-Arbeitsstiftung sollen Outplacement- und Implacementstiftungen kombiniert werden, sodass es einen hohen Praxisbezug gibt. • Digitale Grundbildung in allen Bildungsstufen und Förderung virtueller Aus- & Weiterbildung

WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf erklären die Erfolgsformel für Österreich: Mehr Dynamik am Arbeitsmarkt bringt mehr Arbeitsplätze.

Mobilität fördern • Überregionale Vermittlung forcieren: Best Practices des AMS ausbauen • Schulungen in Zielregionen anbieten • Netzwerke in Regionen etablieren, Infrastruktur ausbauen Gezielte Vermittlung forcieren • Ausbau der Personalvorauswahl durch das AMS: insbesondere für KMU • Innovative Vermittlungsformate aufbauen wie Speed-Recruiting, OnlineJobbörsen • Bei Personalaufstockung imAMS insbesondere Schwerpunkt auf gezielte Vermittlung legen Beschäftigungsanreize schaffen • Degressive Staffelung desArbeitslosengeldes • zeitliche Begrenzung der geringfügigen Beschäftigung • Ausbau Eingliederungsbeihilfe: Lohnkostenzuschuss als bewährtes und effizientes Instrument, um Menschen rasch in Beschäftigung zu bringen • Ausbau der Arbeitstrainings bzw Arbeitspraxis: Durch geförderte Praktika können Arbeitnehmer Fähigkeiten in der Praxis unter Beweis stellen bzw. einschlägige Berufspraxis erwerben. • Förderung von Betrieben für Einstellung von Lehrlingen (Vorzug vor teuren, überbetrieblichenAusbildungseinrichtungen) • Lohnnebenkosten senken


TOP-LEISTUNG

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ICH GEH MIT

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART

Der Vorarlberger Zukunftstag „ich geh mit“ wird vom BIFO, dem Land Vorarlberg und Wirtschaftskammer Vorarlberg veranstaltet und bietet und Mädchen und Buben von zehn bis 14 Jahren die Chance, die Arbeit unmittelbar in den Unternehmen zu erleben. So können sie schon früh ein Gefühl dafür entwickeln, welcher Beruf für sie interessant sein könnte, welche Vielfalt an Betrieben es gibt und erleben, wie „echt“ gearbeitet wird. Heuer öffneten Ende August 69 Unternehmen ihre Türen und eröffneten 153 Kindern und Jugendlichen spannende Einblicke in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten, indem sie ihre Eltern, Verwandten oder Bekannten an deren Arbeitsplatz begleiteten. „Kleiner als in anderen Jahren und mit der einen oder anderen Einschränkung war es den teilnehmenden Betrieben und uns wichtig, auch 2020 die Türen für junge Menschen zu öffnen und ihnen einen Einblick zu gewähren“, erklärt BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler. bifo.at

foto: alexaNDra Serra

69 Betriebe öffneten bei „ich geh mit“ ihreTüren


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INHALT

Schwerpunkte dieser ausgabe: 6

THEMA. Lehre. Für Lehrbetriebe gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Förderungen – ein Überblick.

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„Made in Vorarlberg“. Mit einem neuartigen Filtersystem für Busse wurde die dritte innovative Problemlösung im Zuge der Corona-Pandemie aus Vorarlberg präsentiert.

12

Interview. Spartenobmann Bernhard Feigl: „Es lebe das Handwerk!“

33

EXTRA Hydraulik und Druckluft. Die Digitalisierung wird auch im Bereich von Hydraulikund Druckluftlösungen ein immer wichtigerer Faktor.

KOMMENTAR

Nutzen Sie die vielen Förderungen zur Lehre!

foto: StuDio faSchiNg

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Nutzen Sie die vielfältigen Fördermöglichkeiten im Bereich der Lehre. Ein Blick auf www.lehre-foerdern.at lohnt sich.“

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, wie sind ein Land der Lehre - das hat uns in vielen Jahrzehnten immer gut getan. Warum? Weil wir zum einen die Fachkräfte bekommen, die wir - auch in Krisenzeiten - so dringend brauchen, zum anderen stärken wir die Gesellschaft, indem wir jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft bieten. Soziale und volkswirtschaftliche Verantwortung nennt man das. Diese Generation braucht Sicherheit und Stabilität in einer Welt, in der sich alles ständig verändert. Ausbildungsbetriebe geben den Jugendlichen Zukunft und wir bieten die dazu gehörenden Unterstützungsmaßnahmen, etwa in Form von Beratungen und Förderungen. Auf Letzteres gehen wir in dieser Ausgabe etwas näher ein und möchten Ihnen einen Überblick über die vielfältigen Fördermaßnahmen im Bereich der Lehrlingsausbildung geben. Werfen Sie einen Blick auf www.lehre-foerdern.at. Denn Ihr Engagement in eine qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung soll sich auch für Sie lohnen. Dabei arbeiten wir - gerade eben wieder mit dem Land Vorarlberg - permanent an neuen Unterstützungsmethoden, die den aktuellen Herausforderungen gerecht werden.


thema Vielfältige Förderungen für die Lehre

Förderungen Lehre. Sie bilden Lehrlinge in Ihrem Betrieb aus, haben Projekte oder sind selber Lehrling? Informieren Sie sich hier, welche Förderungen für Sie in Frage kommen und wie Sie diese beantragen können. Zur Unterstützung bieten wir Ihnen Förderanträge, Merkblätter, Ausfüllhilfen und Ansprechpartner zum jeweiligen Thema. Denn eines ist sicher: Ihr Engagement in qualitativ hochstehende Ausbildung soll sich auch für Sie lohnen.

Lehrlingsbonus: 2.000 Euro für neu aufgenommene Lehranfänger Entscheidendes Kriterium ist das Datum des Abschlusses des Lehrvertrages. Die Unterschrift auf dem Lehrvertrag muss zwischen dem 16. März und dem 31. Oktober 2020 erfolgt sein, für Lehrlinge, die aus einer überbetrieblichen Ausbildung übernommen werden, geht die Frist bis zum 31. März 2021. Als Lehranfänger gelten alle neu aufgenommenen Lehrlinge im ersten Lehrjahr und alle neu aufgenommenen Lehrlinge mit Anrechnungen aus Schulzeiten oder einer überbetrieblichen Lehrausbildung unabhängig vom Lehrjahr. lehre-foerdern.at Weitere Fördermöglichkeiten für Lehrstellen finden sie auch unter ams.at

Förderarten - ein Überblick Kostenerstattung für Internats- bzw.Unterbringungskosten gem. § 9Abs. 5 BAG AufenthaltdesLehrlingsineinemInternat/Schülerheim ( Ersatz der Kosten für Unterbringung undVerpflegung). Coaching und Beratung für Lehrbetriebe Wir begleiten und beraten Sie bei der Bearbeitung von HerausforderungenundOptimierungspotenzialenrundum die Lehrausbildung.Vertraulich, österreichweit und kostenfrei für Ihren Lehrbetrieb! Ausbildungsverbünde (zwischen- und überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen) GefördertwerdenAusbildungsverbündeundZusatzausbildungen über das Berufsbild hinaus im Ausmaß von 75ProzentderKurskostenbiszueinerGesamthöhevon2.000 Euro.ZusätzlichkönnenVorbereitungskurseaufdieLehrabschlussprüfung bis zu einer Gesamthöhe im Ausmaß von 75 Prozent der Kurskosten bis zu einerGesamthöhevon 500 Euro gefördert werden. Ausgezeichnete und gute Lehrabschlussprüfungen Die Förderhöhe beträgt 200 Euro pro Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg und 250 Euro pro Lehrabschlussprüfung mitAuszeichnung. Übernahmeprämie für Lehrlinge aus überbetrieblichen Einrichtungen Einen zusätzlichen Anreiz, Lehrlinge aus überbetriebli-

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chen Einrichtungen zu übernehmen, bietet eine neue Fördermaßnahme.NämlicheineeinmaligePrämieinderHöhe von1.000EuroproLehrlingundLehrbetrieb.Ausbezahltwird nachAbsolvierung des ersten Jahres im Unternehmen.

Auslandspraktikum Sie bekommen die Bruttolehrlingsentschädigung für jenenZeitraumersetzt,indemIhrLehrlingeinenSprachkurs oder/und ein berufsbezogenes Auslandspraktikum absolvierte(unddahernichtinIhremBetriebanwesendwar).Wird derSprachkursoderdasPraktikummiteinemErholungsurlaub kombiniert, wird nur der berufsbezogene Zeitraum ersetzt.ZusätzlichwirdauchderSprachkursselbergefördert und auch der Lehrling erhält eine Prämie ausgezahlt. Basisförderung Die Basisförderung gilt für alle Lehrverhältnisse und für Ausbildungsverhältnisse nach § 8b (2) BAG, die nach dem 1.1.2016 begonnen haben. Lehre für Erwachsene Lehrverhältnisse mit Personen über 18 Jahre können gefördert werden, wenn diese mindestens nach dem Entgelt für Hilfskräfte entlohnt werden. In diesen Fällen wird die BasisförderungnachdemBAGnichtaufGrundlagederLehrlingsentschädigung,sondernaufGrundlagedesEntgeltsfür Hilfskräfte berechnet.

Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten Gefördert werden Nachhilfekurse, Vorbereitungskurse auf Nachprüfungen in der Berufsschule und Dienstfreistellungen bei Wiederholung einer Berufsschulklasse. Die Förderhöhebeträgt100ProzentderKostenfürdieNachhilfebis zu einer Gesamthöhe von 3.000 Euro pro Lehrling bzw. 100ProzentAbgeltung der kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigung bei Dienstfreistellungen. Zusätzlicher Besuch von Berufsschulstufen GefördertwerdenDienstfreistellungenundInternatskosten bei Wiederholung einer Berufsschulklasse aufgrund Lehrplatzwechsel, Lehrzeitanrechnungen oder Lehrzeitverkürzung. Weiterbildung der Ausbilder Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen für Ausbilder im Ausmaß von 75 Prozent der Kosten bis zu einer Gesamthöhe von 2.000 Euro pro Jahr. Internationale Wettbewerbe Förderbar sind nurTeilnehmer/-innen, die ihre Lehre bereits absolviert haben oder die noch Lehrlinge sind. Der FörderungwirdderIst-GrundlohnoderdasIst-Grundgehaltder teilnehmenden Person ohne Sonderzahlungen oder Zulagen zugrunde gelegt.

Infos: lehre-foerden.at


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THEMA

LEHRLINGSSTELLE

Experten im Auftrag der Lehre Umfangreiche Serviceleistungen und ein großes Beratungs- und Informationsangebot bietet die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg an.

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ie Lehrlingsstelle der WKV – ein Bereich der Abteilung „Bildung und Lehre“ – ist der kompetente Ansprechpartner für Lehrbetriebe und Lehrlinge in allen Fragen zur Lehrlingsausbildung. Die Mitarbeiter/-innen der Lehrlingsstelle bieten im Zusammenhang mit der dualen Ausbildung eine umfassende Beratung und Unterstützung, um eine qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung sicherzustellen. Die Experten prüfen etwa die Eignung der Lehrbetriebe in sachlicher und personeller Hinsicht und sind für die Prüfung und Protokollierung der Lehrverträge zuständig. Auch die Lehrbetriebsförderungen von der Lehrlingsstelle abgewickelt. UmfangreichesBeratungs-undInformationsangebot. Weitere Themen, welche die Lehrlingsstelle behandelt, sind die Anrechnung von Schulzeiten und Praxiszeiten auf die Lehrzeit, die Beratung zur Gleichhaltung von Ausbildungen sowie Informationen zu Berufsorientierungstagen. Die Lehrlingsstelle hält außerdem rechtli-

KONTAKT WKV Lehrlingsstelle lehre@wkv.at t 05522 305 1155 wkv.at/lehre

che Informationen zum Berufsausbildungsgesetz sowie zum Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz bereit. Aber auch Fragen zu den Rechten und Pflichten von Lehrlingen und Lehrberechtigten sowie zur Lehrbetriebsförderungen werden sorgfältig beantwortet. Weitere Details zu den umfangreichen Serviceleistungen und Infoangeboten der Lehrlingsstelle: wkv.at/lehre

FÖRDERUNGEN im Bereich der LEHRLINGSAUSBILDUNG BASISFÖRDERUNG: www.lehre-foerdern.at

AMS-LEHRLINGSFÖRDERUNG: www.ams.at

LEHRLINGSBONUS: www.lehre-foerdern.att

FÖRDERVORAUSSETZUNG:

Aufrechtes Lehrverhältnis über das ganze Lehrjahr oder Beendigung des Lehrverhältnisses durch Zeitablauf oder Lehrabschlussprüfung.

Ausbildung eines Jugendlichen, der zumindest 3 Monate beim Arbeitsmarktservice lehrstellensuchend vorgemerkt war.

Abschluss des Lehrvertrags zwischen 16.3. und 31.10.2020, Beginn des Lehrverhältnisses zwischen dem 16.3. und dem 31.12.2020 sowie ein aufrechter Bestand des Lehrverhältnisses über die Probezeit hinaus.

FÖRDERHÖHE:

» 1. Lehrjahr: 3 Brutto-Lehrlingsentschädigungen » 2. Lehrjahr: 2 Brutto-Lehrlingsentschädigungen » 3. Lehrjahr: 1 Brutto-Lehrlingsentschädigung

» € 400,00/Monat für ein Ausbildungsjahr (€ 4.800,00)

Ausbildungsbetriebe » ab 50 Arbeitsnehmer/innen (AN) » mit bis zu 49 AN » mit bis zu 9 AN

€ 2.000,00 € 2.500,00 € 3.000,00

BERECHNUNGSBEISPIEL

(Kollektivvertrag für Unternehmen im Bereich Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik), Lehrlingsentschädigung/Monat: € 760,00 / € 830,00 / € 1.010,00

Lehrlingsentschädigung/Jahr 1. Lehrjahr:

€ 760,00 x 14

€ 10.640,00

€ 2.280,00 € 1.660,00 € 1.010,00

€ 2.280,00

Mögliche Förderungen: » Basisförderung: 1. Lehrjahr: 2. Lehrjahr: 3. Lehrjahr: » AMS-Lehrlingsförderung*)

€ 4.800,00

» Lehrlingsbonus**):

€ 3.000,00

Förderungen/1. Lehrjahr

€ 10.080,00

Einem finanziellen Aufwand für die Lehrlingsentschädigung im ersten Lehrjahr***) in Höhe von € 10.640,00 stehen mögliche Förderungen von € 10.080,00 gegenüber. *) Jugendlicher ist zumindest 3 Monate beim AMS lehrstellensuchend vorgemerkt **) Ausbildungsbetrieb mit bis zu 9 Arbeitnehmer/innen ***) ohne DG-Anteil zur Sozialversicherung

Weitere mögliche Förderungen im Zusammenhang mit der Lehrlingsausbildung: Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten: Wiederholung einer Berufsschulklasse, Vorbereitung auf Nachprüfung (100 % der Kurskosten bis zu € 3.000,00), Nachhilfekurse auf Pflichtschulniveau( 100 % der Kosten bis zu € 3.000,00) Kostenersatz der Internats- bzw. Unterbringungskosten: Aufenthalt des Lehrlings in einem Internat/Schülerheim( Ersatz der Kosten für Unterbringung und Verpflegung) Übernahme von Lehrlingen aus überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen: Übernahme eines Lehrlings (€ 1.000,00) Ausgezeichnete und gute Erfolge bei Lehrabschlussprüfungen: Guter Erfolg (€ 200,00) Ausgezeichneter Erfolg (€ 250,00) Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrlinge (Kurse, Seminare, Ausbildungsverbünde, Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung) 75 % der Kurskosten (exkl. USt.) bis max. € 2.000,00 pro Lehrling über die gesamte Ausbildungsperiode für Ausbildungsverbundmaßnahmen und berufsbezogene Zusatzausbildung von Lehrlingen; 75 % der Kurskosten (exkl. USt.) bis max. € 500,00 für Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung;

www.lehre-foerdern.at Weitere Informationen unter: www.lehre-fördern.at


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magazin ECONOVIUS 2020

OPTIKER/OPTOMETRISTEN

Fehlsichtigkeit bei Schüler/-innen

Damit der Schuleinstieg klappt, ist es besonders wichtig, dass die Kinder gut sehen – denn wer die Schrift an der Tafel nur schwer erkennt, der wird sich im Schulalltag plagen. „Unerkannte Sehschwächen sind eine häufige Ursache für Leistungsprobleme in der Schule“, sagt Simon Bitsche, Vorarlberger Berufsgruppensprecher der Augenoptiker. „Sie behindern das Kind nicht nur beim Lernen und im Sport, sondern stellen auch im Straßenverkehr eine Gefahr dar. Daher ist es wichtig, noch vor dem Schulstart mögliche Sehschwächen zu erkennen.“

DORNBIRN

Eröffnung der 72. Herbstmesse – „Fix dabei“ Am Mittwoch wurde die 72. Herbstmesse in Dornbirn unter dem Motto „Fix dabei“ eröffnet. Bis Sonntag, 13. September 2020 lädt der größte Marktplatz Vorarlbergs zum Entdecken, Probieren, Staunen und Shoppen ein - heuer allerdings unter besonderen Bedingungen. Mit einer ganzen Reihe an Maßnahmen setzt die Messe alles daran, den Besuch nicht nur erlebnisreich, sondern vor allem auch sicher zu gestalten: mit einem umfangreichen, behördlich genehmigten COVID-Sicherheitsund Hygienekonzept, einer eigenen Messe-App, spezifischen Hygienevorgaben, umfassender Maskenpflicht sowie einer datenschutzkonformen Besucher-Registrierung. messedornbirn.at

Nominierter Betrieb aus Vorarlberg

Beim Staatspreis Innovation am 19. Oktober verleiht die WKÖ bereits zum 17. Mal den Sonderpreis ECONOVIUS für innovative Klein- und Mittelbetriebe. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen haben sich fünf Unternehmen für das bundesweite Finale durchgesetzt. Aus ihren Reihen wird dann das innovativste KMU prämiert. Aus Vorarlberg ist „Kaufmann Zimmerei und Tischlerei GmbH“ mit dem Projekt: „Seriell vorgefertigte Raummodule aus Holz“ nominiert.

„Warum werden nur Verpackungen aus Kunststoff besteuert? Alle Verpackungen, egal aus welchem Material, müssen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen objektiv beurteilt und optimiert werden. In jedem Fall müssen recycelte Materialien ausgenommen werden, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken.“ Günther Lehner CEO ALPLA Group

fotoS: pexelS.com/UDo mittelberger/ SiegfrieD mäSer/reiNharD faSchiNg

Jawohl! Nein danke! Was Mut macht In Vorarlberg wurde nun ein neu entwickeltes Filtersystem für Busse präsentiert, das Reisenden mehr Schutz vor Viren und Bakterien garantiert; es ist dies nach den Schutzmasken und dem Abstandswarner „safedi“ die dritte innovative Problemlösung ‚Made in Vorarlberg‘, die infolge der Pandemie entwickelt und zur Marktreife gebracht wurde. Die involvierten Unternehmen beweisen, was Vorarlbergs Wirtschaft generell attestiert wird: Die Fähigkeit, das am Markt Gewünschte relativ schnell und mit hoher Qualität umsetzen zu können. „Innovation ist die Umsetzung einer guten Idee in deren marktreife Verwendung“, hatte Josef Schumpeter einst gesagt. In diesem Sinne: Daumen hoch für diese mutmachende Innovationskraft! (ad)

Mobilitätslösungen endlich umsetzen Der Schulanfang ist sicher ein guter Zeitpunkt, um über die Neugestaltung der individuellen Mobilität nachzudenken. Öffis und Fahrradverkehr sind eine tolle Sache und deren Förderung und Ausbau schreitet gut voran. Trotzdem ist es nicht für jedermann möglich, seinen täglichen Weg mit dem Rad oder dem Öffi zurückzulegen. Aktuell zeigt sich vor allem eines: Die Infrastruktur für einen flächendeckenden, effizienten öffentlichen Verkehr bleibt „auf der Strecke“: Denn weder sind die vom Mobilitätslandesrat angekündigten Talent-3-Garnituren mit mehr Komfort und Platz im Dienst, noch geht es beim Ausbau etwa des Bahnhofs Götzis voran – obwohl dauernd postuliert wird, Mobilitätsdrehscheiben würden möglichst rasch ausgebaut. Nicht nur einzelne Maßnahmen sind zielführend, sondern Gesamtkonzepte mit zeitnahem Umsetzungshorizont. (gsi)


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PROMOTION

BANK AUSTRIA

Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg der UniCredit Bank Austria, im Gespräch mit „Die Wirtschaft“ zur Wirtschaftsentwicklung in Vorarlberg und was die heimischen Unternehmen in diesem Umfeld brauchen.

„Wir finden pragmatische Lösungen“

Wie schätzen Sie die Entwicklung in den nächsten Monaten ein? Auch in Vorarlberg müssen wir leider von einem sehr starken Rückgang der Wirtschaftsleistung von 9,5 Prozent im Jahr 2020 ausgehen. Der Lockdown dürfte die Vorarlberger Industrie etwa 500 Millionen Euro an Wertschöpfung kosten. Besonders stark betroffenwerden die Metallindustrie und der Maschinenbau sein. Der hohe Anteil ausländischer Gäste von fast 90 Prozent der Übernachtungen wird unsererTourismusindustrie zusetzen. Trotz der Grenzöffnungen ist im Gesamtjahr 2020 ein Rückgang der Übernachtungen um ein Drittel auf knapp über 6 Millionen zu erwarten. WasbrauchenUnternehmenindiesemUmfeldjetztam meisten? Unternehmen mussten in dieser Krise mit sehr großer Unsicherheit und Komplexität zurechtkommen. Planbarkeit ist aber sehr wichtig für Unternehmen. Wir stehen den Unternehmen mit einer Reihe professioneller Planungstools zur Seite, die diese intensiv nutzen. Auch das Thema Liquidität ist durch Corona ganz stark in den Fokus gerückt. Mussten sich Unternehmer bei gut laufendem Geschäft bis dato primär mit strategischen Fragen beschäftigen, steht heute ganz klar die Frage der Liquidität und damit der Existenzsicherung im Vordergrund. Liquiditätsengpässe können in der momentanen Situation schnell vorkommen. Gerade jetzt ist es enorm wichtig, pragmatische Lösungen zu finden und rasch zu unterstützen.

FOTO: BANK AUSTRIA

Herr Jeschko, wie geht es der Vorarlberger Wirtschaft? Vorarlberg war als Bundesland, das vor allem von Industrie und Tourismus geprägt ist, sehr stark vom Lockdown betroffen und spürt die Auswirkungen weiterhin deutlich. Nachdem sich schon 2019 die Konjunktur verlangsamt hat, bekamen wir die durch das Corona-Virus ausgelöste Störung der internationalen Lieferketten in der Industrie sowie Einbrüche imTourismus deutlich zu spüren. Dies spiegelt sich auch am Arbeitsmarkt wider. Die Arbeitslosenquote verdoppelte sich beinahe von 5,4 Prozent im Februar auf über 10 Prozent im April und lag im Juli bei 7,2 Prozent.

Claus Jeschko Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg

WiehelfenSieindieserSituationIhrenKundenkonkret? Wir stehen bei der Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe bereit. Zum einen durch Kredite, aber ganz wichtig ist auch unsere Beratung und Expertise. DasWichtigste ist eine guteAnalyse und Finanzplanung, um Liquiditätsengpässe sichtbar zu machen – und dann gegenzusteuern. Das beginnt zum Beispiel mit der Frage, welche Investitionen verschoben werden können. Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie man Geld im Unternehmen behalten oder schneller zu neuer Liquidität kommen kann. Es gibt eine Reihe von Instrumenten, die man nutzen kann. Unser Liquiditätscheck wurde von vielen Kunden als sehr hilfreich empfunden. Auch Factoring, also der Forderungsverkauf, wäre eine Möglichkeit. Wir sind schon zu Beginn der Corona-Krise aktiv auf unsere Kunden zugegangen – um gemeinsam die passenden Maßnahmen zu finden. Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wichtig es ist, einen verlässlichen und starken Partner an seiner Seite zu haben.

KONTAKT Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, +43 (0) 5 05 05 – 65125, claus.jeschko@ unicreditgroup.at, unternehmerbank.at

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MAGAZIN

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„MADE IN VORARLBERG“

Neuartiges Filtersystem für Busse präsentiert

Vorarlbergs Wirtschaft nimmt das Heft in die Hand und zeigt Lösungen auf: „Dritte innovative Problemlösung nach Vorarlberg-Masken und SAFEDI-Projekt“.

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART Ziel, fürReisebusse einwirksamesHygienekonzept zuentwickeln,führteElkeBereuter-Hehle,Geschäftsführerinvon Hehle-Reisen,aus.ZahlreicheBusunternehmenhabensich derInitiativeangeschlossen,darüberhinausdieUnternehmen Freudenberg FiltrationTechnologies SE & Co. KG und die EvoBus GmbH sowie als Forschungspartner das OFI, Mitglied der ACR (Austrian Cooperative Research). Moderne Filtertechnik „Mit einer in Europa einzigartigen Simulations- und Prüfanlage kann am OFI der Abscheidegrad nun auch von Bakterien und Viren von Filtermedien genau untersucht werden“, führte die Hygieneexpertin und Projektleiterin am Forschungsinstitut, Gabriele Ettenberger-Bornberg, aus. Um zu verhindern, dass virustragendeAerosole die Gesundheit von Reisegästen in Bussen gefährden, werden die Aerosole zunächst direkt aus der Umluft gefiltert. In einem zweiten Schritt wird die kritische Viruslast durch eine antivirale Filtermedienschicht inaktiviert. Zunächst erfolgt – als Kernfunktion – die mechanische Filtration von Aerosolen. Unter Einhaltung der Biozidprodukte-Richtlinie der EU wird eine Verteilung von Viren verhindert, indem sie auf der funktionalen Filteroberfläche inaktiviertwerden. Vorteile der neuen „micronAir blue“-Innenraumfilter: Neben den gesundheitlichen Komponenten überzeugen diese Filter auch dadurch, dass sie sehr einfach zu tauschen sind und so wie bisher über den Restmüll entsorgt werden können. Seit Anfang Juni 2020 setzt Hehle-Reisen diese speziellen Filter in seinen Reisebussen ein. Im September 2020 werden diese innovativen Filter möglichst flächendeckend in Vorarlberger Reisebussen eingesetzt werden. Alle Vorarlberger Busunternehmen, die über Reisebusse verfügen, die diese Filter technisch einsetzen können, nehmen an dem innovativen Forschungsprojekt teil.

V.l: Wirtschaftslandesrat Marco Tittler, Elke Bereuter-Hehle, Geschäftsführerin von Hehle-Reisen und Obfrau der Fachgruppe Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen in der WKV sowie Gabriele Ettenberger-Bornberg, Hygieneexpertin und Projektleiterin Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik.

„Seit Anfang Juni 2020 setzen wir bei Hehle-Reisen diese speziellen Filter in unsere Reisebussen ein.“

Elke Bereuter-Hehle Geschäftsführerin von Hehle-Reisen

ehr Schutz und Sicherheit für Reisende vor Viren und Bakterien verspricht ein neu entwickeltes Filtersystem für Busse, das am Firmenareal von Hehle-Reisen präsentiert wurde. Etliche weitere Busunternehmen aus Vorarlberg und auch darüber hinaus sind in die Forschungsinitiative eingebunden, dazu die Freudenberg Filtration Technologies SE & Co. KG und die EvoBus GmbH sowie als Forschungspartner das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) in Wien. „Es ist die bereits dritte innovative Problemlösung nach denVorarlberg-Masken und dem SAFEDI-Projekt“, informiert Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. Die Landesregierung leistet auch für dieses Projekt einen finanziellen Beitrag, die enorme Innovationsdynamik und hohe Leistungsbereitschaft der Vorarlberger Unternehmen würden erneut eindrücklich sichtbar, hieltTittler fest: „Und ebenso die ausgeprägte Fähigkeit der Betriebe, sich in schwierigen Zeiten schnellstmöglich an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen.“ An die Projektpartner richtete der Wirtschaftslandesrat Worte der Anerkennung und des Dankes: „Es zeigt sich einmal mehr: Die Vorarlberger Wirtschaft nimmt das Heft in die Hand und zeigt Lösungen auf.“ Wirksames Hygienekonzept Wie viele andere Wirtschaftszweige sind gerade auch Reisebusunternehmen von der Corona-Pandemie stark betroffen. Nach einem Moment der Schockstarre wurde vom Lochauer Unternehmen Hehle-Reisen ein Projektteam und ein Forschungsnetzwerk aufgebaut, mit dem

fotoS: aLexaNDra Serra

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Alle Vorarlberger Busunternehmen, die über Reisebusse verfügen, die diese Filter technisch einsetzen können, nehmen an dem innovativen Forschungsprojekt teil.


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PROMOTION

PRISMA

Marktstraße 55 – Neues Stadthaus im Zentrum Dornbirns fertiggestellt

Das neue Stadthaus in der Marktstraße 55 befindet sich in innenstadtnaher und dennoch ruhiger Lage in Dornbirn.

Der Marktplatz und die Fußgängerzone sind in wenigen Minuten fußläufig erreichbar und viele Infrastrukturen des täglichen Bedarfs, wie Nahversorgung, Kinderbetreuung, Stadtbad, Kino, FH Vorarlberg und CAMPUS V, befinden sich im unmittelbaren Umfeld.

WEITERE INFORMATIONEN ZUM STANDORT & MIETMÖGLICHKEITEN PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH T.: 05572 22 1 22 20 prisma-zentrum.com/ ms55

Attraktives Wohnen in zentraler Lage Insgesamt wurden mit dem Stadthaus 14 attraktive Mietwohnungen (2- bis 4-Zimmer-Wohnungen), eine 100 m² große Handelsfläche im Erdgeschoss sowie eine Tiefgarage mit 16 Stellplätzen errichtet. Architektur von Dietrich Untertrifaller Die Bebauung besteht aus einem klar ausgebildeten, leicht versetzten an der Marktstraße maßstäblichen viergeschossigen Eckbaukörper mit angehängtem dreigeschossigem Längsbau entlang der Kapuzinergasse. Aufgrund der Baukörperkomposition – höherer punktartiger Kopfbau mit versetztem Längsbau – integriert sich das Gebäude in die umgebende historisch gewachsene Bebauung und setzt dennoch einen zeitgemäßen architektonischen Akzent.

Das neue Stadthaus mit 14 attraktiven Mietwohnungen und einer Geschäftsfläche im Erdgeschoss, die derzeit noch verfügbar ist.

Die Wohnungen sind in den grünen Innenhof auf der Gebäuderückseite ausgerichtet. Alle Wohnungen bieten attraktive Freiflächen mit Blick aufs Grüne. Im obersten Geschoss befindet sich eine Penthouse-Wohnung mit 4 Zimmer, einer großen Dachterrasse mit Blick auf den Karren sowie einer Loggia mit westseitiger Ausrichtung auf die Marktstraße.

AICHNER

Arbeitskleidung von AichnerWorkwear – Stil-SICHER durch den Alltag

S

KONTAKT Aichner Workwear GmbH Herrschaftswiesen 4 6842 Koblach 05523 62000 office@aichner.net

ie suchen – wir finden …und lassen Ihr Unternehmen dabei glänzen. Arbeitskleidung wird meist länger getragen als die Freizeitkleidung – wieso sollte man dann in puncto Qualität sowie Aussehen Einbußen machen? Und da kommen wir ins Spiel! In unserem gut sortierten Shop und mit unseren innovativen Mitarbeitern bieten wir ein breites Spektrum an Arbeitskleidung an – und dies für nahezu jede Branche! Wir führen namhafte Marken wie z.B. Mascot, Bläkläder, ID oder Snickers in einer langjährigen und freundschaftlichen Partnerschaft, und kleiden Sie gerne von Kopf bis Fuß ein! Den Durchblick behalten Sie mit Schutzbrillen von DELTAPLUS – das kluge Köpfchen wird durch Helme von PETZL oder KASK geschützt. Handschlag drauf (und dies mit Arbeits-Handschuhen).

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Die meisten Artikel sind in Damen-, Herren- und sogar in Kindergrößen verfügbar, deshalb sind wir für Vereine auch eine gute Anlaufstelle. Oft verschmilzt auch Freizeit mit Arbeit – deshalb sind wir stolz darauf, dass wir ab sofort auch die Outdoor-Marken REGATTA und Dare2B anbieten können! Kombinieren Sie technische Shell Jacken mit funktionellen Arbeitshosen und starten Sie sicher in Ihren Arbeitstag. CI Corporate Design heißt Logo drauf und gut? JA! Genau so ist das! Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung wissen wir was möglich ist und was auch Sinn macht. Wir beraten Sie gerne bei der Platzierung und welche Größe Ihr Logo optimal wirken lässt – und das ohne großen Zeitaufwand oder kostspielige Lieferwege – denn wir sticken und drucken selber bei uns im Hause! Am besten gleich bei uns anfragen – wir beraten Sie gerne entweder bei uns im Shop oder in Ihrem Unternehmen vor Ort.


MAGAZIN

Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 12

INTERVIEW

BERNHARD FEIGL

„Es lebe das Handwerk“ gilt mehr denn je Im Gespräch. Seit über zehn Jahren ist Glasermeister Bernhard Feigl Spartenobmann des Vorarlberger Gewerbe und Handwerk. Im Interview erzählt er vom „Handwerker-Gen“, der Herausforderung Corona und deren Krisenbewältigung. Diese Gene im Handwerk sind somit ein guter Krisenberater? Das Vorarlberger Handwerk basiert auf Werten wie Fleiß, Beständigkeit,Treue oder Hingabe aber auch Qualität und vor allem Ausbildungsverantwortung. Dies sind allesWerte, die besonders in Zeiten einesAufbruchs nach einer Krise gute Wegbegleiter sind. Auch wenn manche traditionelle handwerkliche Techniken mehr und mehr in Vergessenheit geraten und leider verloren gehen, ist das kein Grund zur Sorge, da das Handwerk immer sehr nah am Kunden ist und immer das macht, was der Kunde braucht.

fotoS: martiN miSchkulNig

Man sieht, dass die Branche in der Krise sehr schnell reagiert hat. Innerhalb kürzester Zeit war ein sehr hohes Innovationspotenzial etwa im Bereich der Schutzmasken und Schutzausrüstungen vorhanden. Dieses Potenzial wurde rasch in Ergebnisse umgesetzt. In Vorarlberg lagen wir nie an großen Handelsstraßen und hatten nie wirklich Bodenschätze. Wir waren also immer schon darauf angewiesen, uns mit unserem eigenen Können, unserer eigenen Leistung zu beweisen und in andere Länder auszuziehen, um dort Werte zu erwirtschaften. Das haben die Vorarlberger in Wirklichkeit immer schon gemacht, und zwar gut gemacht.

Spartenobmann Ing. Bernhard Feigl

Herr Spartenobmann, ein alter traditioneller Handwerkergruß lautet „Hoch lebe das Handwerk“, das gilt aktuell mehr denn je? Es liegt im Handwerker-Gen, bei einer Krise nicht die Hände in den Schoß zu legen oder nach staatlicher Hilfe, Förderungen oder Unterstützungen zu schielen Der Handwerker ist es gewohnt selbst Hand anzulegen, diese Sache selbst in die Hand zu nehmen und die Ärmel hochzukrempeln, um aktiv sowie in enger Zusammenarbeit undAbstimmung mit den Mitarbeiter/-innen Lösungen finden.

Wie geht’s dem Gewerbe und Handwerk aktuell? Mit Ausnahme einzelner weniger Branchen wie dem Messebau oder Firmen, die im Eventbereich anzusiedeln sind, geht es dem Gewerbe und Handwerk in Vorarlberg deutlich besser wie im Osten von Österreich. Die momentane Lage ist, den Umständen entsprechend sehr gut, man blickt aber mit etwas Sorge in das kommende Frühjahr. Inwiefern? Die Ungewissheit ist etwas bedenklich. Von Berufswegen könnte man meinen, dass ich als Glasermeister und Glasschleifermeister besonders qualifiziert bin in der Glaskugel die Zukunft zu sehen, da muss ich leider enttäuschen. Dennoch glaube ich, wir sind für diese Krise gemacht. Unsere eigene Aufgabe konnten wir noch nie so gut beweisen wie jetzt in dieser Krise. Die wahren Funktionäre in der Wirtschaftskammer haben ihre


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Fähigkeiten unter Beweis stellen können und die Kammer hat gezeigt, was sie kann. Also ein starkes Lebenszeichen eines auf Solidarität basierenden Systems... Es ist nicht auszudenken, wenn die Regierung mit einzelnen Firmen, mit einzelnen Vereinen, mit einzelnen Talschaften oder mit irgendwelchen Wirtschaftsgruppierungen verhandeln hätte müssen, um in die Zukunft zu gehen. Es ist schon sehr hilfreich eine Organisation zu haben, die das alles abwickelt und gemeinschaftlich in einer positiven Art der Selbstverwaltung diesenAusgleich der unterschiedlichen Interessen schafft. In dieser Zeit konnte ich viele Funktionäre und Unternehmer kennenlernen, die mit selbstsicherem Auftreten und aufrechtem Gang, im Bewusstsein ihrer eigenen Leistungsstärke und im Vertrauen auf die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter, die Fahne hochgehalten haben und innovativ mit optimistischen Perspektiven und Visionen in die Zukunft geschaut haben. Dennoch stehen weitere Herausforderungen an wie etwa das Thema Nachwuchskräfte? Die Gesellschaft ist in Entwicklung und daher müssen wir permanent amThema Ausbildung arbeiten. Die Herausforderungen sind im Thema nicht neu, aber in der Umsetzung sind sie es immer wieder. Da gehört sicher ganz stark die Ausbildungsverantwortung dazu. Einen Lehrbrief unterschreibt ein Ausbilder, ein Lehrherr. Er bürgt damit mit seinem Namen, dass der Jugendliche einen Beruf erlernt. Es ist ein Spiel von Selbstautonomie und Abhängigkeit, damit der Jugendliche seinen Platz in der Gesellschaft findet und das durch seine eigene Leistung untermauert. Es gehört zu einer handwerklichen Ausbildung dazu, dass man mit immer neuen Problemen konfrontiert wird, dass man nicht nur betriebsinterne Abläufe kennenlernt, dass man mit Kunden zu tun hat und dass man Probleme selber lösen kann. Die Lehre ist auch immer die Auseinandersetzung mit einem Mentor.Was gibt es Schöneres wie eine Ausbildung, die als allerletztes Ziel praktisch und theoretisch die Selbstständigkeit hat. Das nunmehrige Führen des Meistertitels in offiziellen Dokumenten könnte als Motivationsschub dienen? Ich finde diese Gleichwertigkeit einen ganz entscheidenden Schritt. Ein Master of Sience ist etwas anderes als ein Tischlermeister oder ein Mechatroniker, aber es geht eben um die Gleichwertigkeit. Ich glaube, dass der Titel trotzdem im Vorarlberger Handwerk nur von ganz wenigen geführt werden wird. Kein Meister meint tatsächlich, dass er mehr wert ist, nur weil der drei Buchstaben vor seinen Namen schreiben kann, sondern man definiert sich im Handwerk über die eigene Leistung und nicht über Titel. Dennoch, diese Gleichwertigkeit ist immens wichtig.

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Eines der zentralen Spartenthemen ist die Verkehrs- problematik im Land. Ja, Infrastruktur und die Verkehrssituation sind entscheidend für unsere Arbeit. Wenn man in Vorarlberg ein altes Navigationsgerät im Auto hat, spielt das überhaupt keine Rolle, weil sich in den vergangenen acht Jahren – mit Ausnahme der Umfahrung Bersbuch – tatsächlich so gut wie gar nichts verändert hat. In ganz Europa wäre man mit einem alten Navigationsgerät jedoch chancenlos. Dieses ewige Staustehen in Vorarlberg sollte der Vergangenheit angehören, denn das verursacht sehr hohe Kosten, die uns alle sehr stark behindern. Auch ohne seherische Fähigkeiten. Wagen Sie dennoch einen Blick in die Zukunft? Ich bin überzeugt, dass wir aus der Krise gestärkt hervorgehen werden und hoffe, dass uns dies auch weiterhin so gut gelingt. Die Vorarlberger Handwerker haben oft das große Ganze im Blick, spielen regional ihre Stärken aus und sie scheuten sich trotzdem nie, sich über die eigenen Grenzen hinaus zu orientieren. Doch eines ist auch ohne Glaskugel sicher: Mit Optimismus und Perspektive und vor allem mit Zusammenhalt lässt sich jede Hürde meistern. Die Handwerker sind jedenfalls kein Volk der Rückwärtsversteher und Besserwisser. Interview: Herbert Motter

„Es liegt im Handwerker-Gen, bei einer Krise nicht die Hände in den Schoß zu legen oder nach staatlicher Hilfe, Förderungen oder Unterstützungen zu schielen.“

Ing. Bernhard Feigl Spartenobmann

Zur Person Bernhard Feigl Geboren 1967 in Höchst. Ausbildung: HTL für Hochbau in Rankweil, Glasfachschule im Kramsach, Glasermeister und Glasschleifermeister, Meisterschüler in der Glasklasse an der Akademie der Bildenden Künste in München (während des Studiums halbjähriger Aufenthalt in Japan) Beruf: Geschäftsführender Gesellschafter der Glas Marte GmbH in Bregenz (Familienbetrieb in dritter Generation). Spartenobmann Gewerbe und Handwerk seit April 2010 Privat: Verheiratet, Vater von vier Kindern, lebt in Lochau. Hobbys: Beruf, Familie, Kunst, Kulturreisen, Skifahren

Für Bernhard Feigl – hier in seinem Betrieb mit Mitarbeitern – ist das Handwerk eine Lebenseinstellung.


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LEHRE

VORARLBERGER INDUSTRIE

Themen mutig anpacken

Abschlussfeier der 47. Lehrlingsleistungswettbewerbe und der 30. Zwischenprüfungen der Vorarlberger Industrie.

foto: matthiaS rhomberg

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Ie ausgezeichneten Lehrlinge wurden persönlich von DI Johannes Collini (Vorsitzender desV.E.M.Arbeitgeberkomitees) und Stefanie Huber MSc. (Geschäftsführerin der V.E.M. in der Wirtschaftskammer Vorarlberg) geehrt. Durch das Programm führten die drei Moderatoren Aylin Aktas (Julius Blum GmbH), Dousan Alschami (Hydro Extrusion Solutions) sowie Serhat Karabulut (Hydro Extrusion Solutions). 432 Lehrlinge traten dieses Jahr zu den – von der Wirtschaftskammer Vorarlberg organisierten - Wettbewerben an. Davon absolvierten 113 die Prüfungen mit Erfolg – 82 von ihnen sogar mit Auszeichnung. Die Lehrlingsausbildung hat in denVorarlberger Industrieunternehmen einen besonders hohen Stellenwert. „Die Betriebe der Vorarlberger Industrie vermitteln jungen Menschen eine moderne und attraktive Ausbildung. Durch die hohe Professionalisierung und die exzellentenAusbildungsstandardseröffnensichvielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Hier findet jede und jeder das Richtige und kann Karriere machen. Besonders erfreulich ist, dass sich immer mehr Mädchen für eine technische Lehrausbildung entscheiden“, betont DI Johannes Collini.

ie Vorarlberger Industrie erbringt nahezu 40 Prozent der Bruttowertschöpfung in Vorarlberg und hat damit den mit Abstand größten Anteil aller Wirtschaftszweige. Diese hohe Wertschöpfung, die dadurch generierten Arbeitsplätze und Einkommen sowie die Beiträge in die öffentlichen Systeme sind für den Wohlstand in Vorarlberg entscheidend – vor, während und nach Corona, so fassen der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg, MartinOhneberg, und der neue Industriespartenobmann in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), Markus Comploj, ihre gemeinsame Initiative unter demTitel „Optimismus und Perspektive braucht das Land – Mit der Vorarlberger Industrie in eine positive Zukunft“ zusammen. „Ohne wirtschaftliche Stabilität gibt es keine soziale Stabilität, das hat die Corona-Krise schon bisher eindrucksvoll klargemacht“, betonen die beiden Spitzenrepräsentanten der heimischen Industrie. Wer, wenn nicht die Vorarlberger Industrie, muss jetzt mutig vorangehen, realistische Perspektiven aufzeigen und eine positive, optimistische Entwicklung im Land vorantreiben“, sagt der Obmann der Sparte Industrie in der WKV, Markus Comploj.

Standortthemen angehen Für IV-Präsident Ohneberg ist es legitim, dass in den letzten Monaten der Fokus derVorarlberger Landes- und Gemeindepolitik auf der Bewältigung derCorona-Krise gelegen ist, doch jetzt „müssen drängende Standortthemen angegangen werden.“ Corona hat uns Schwachpunkte in Vorarlberg – wie im Bereich der Kinderbetreuung oder bei der Digitalisierung in den öffentlichen Systemen – deutlich vor Augen geführt. Hinzu kommen weiterhin ungelöste Herausforderungen im Bereich der Verkehrspolitik oder Raumplanung. Entscheidend sei unter anderem auch, was künftig aus der ‚Marke Vorarlberg‘ wird. „Die Marke Vorarlberg und die Positionierung ‚2035 ist Vorarlberg der chancenreichste Lebensraum für Kinder‘ darf nicht zum PR-Instrument werden. Die Marke Vorarlberg muss jetzt die nächste Stufe schaffen und zum Steuerungsinstrument werden. Auf die Marke Vorarlberg müsse laut Indus-

Initiative. „Optimismus und Perspektive braucht das Land – Mit der Vorarlberger Industrie in eine positive Zukunft.“

trie-Spartenobmann Markus Comploj auch eine Weiterentwicklung und Verbesserung im Ausbildungssystem einzahlen: „Wir in der Vorarlberger Industrie sind uns derVerantwortung gegenüber allen Generationen und unseren Mitarbeitern sehr bewusst. Einen besonderen Fokus legen wir seit jeher auf die jüngere Generation, mit unserer vorbildlichen und international anerkannten Lehrlingsausbildung. Darüber hinaus ist es in unserem größten Interesse, wenn sich das öffentliche Bildungssystem insgesamt, an allen Vorarlberger Schulen und Hochschulen, zukunftsfähigweiterentwickelt.“ Zudem verweist Comploj auf die große Verantwortung der Industrie in sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Optimismus und Perspektivebrauchtdas Land. IV-Präsident Martin Ohneberg und SpartenobmannMarkusComplojbetonen, gemeinsam mit der Politik und allen Entscheidungsträgern im Land an einer positiven Zukunft für die Menschen im Land arbeiten zu wollen: „Wann, wenn nicht jetzt, müssen wir mutig vorangehen, optimistisch bleiben undVorarlberg Perspektiven für eine chancenreiche Zukunft aufzeigen.“

foto: freDerick SamS

Top-Niveau in der Vorarlberger Industrie

„Wer, wenn nicht die Vorarlberger Industrie, muss jetzt mutig vorangehen, realistische Perspektiven aufzeigen und eine positive, optimistische Entwicklung im Land vorantreiben.“ Markus Comploj Obmann WKV-Sparte Industrie

„Herausforderungen müssen mutig gelöst werden, um den Anschluss an weitaus dynamischere Standortregionen nicht zu verlieren.“ Martin Ohneberg IV-Präsident


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Zahlen spiel Industrieland Vorarlberg. Die breit gefächerte Industrie mit produzierendem Gewerbe, Bau und Energie prägt den Vorarlberger Wirtschaftsstandort maßgeblich. Anteile der Wirtschaftsbereiche an der Bruttowertschöpfung in Vorarlberg

38,5% Industrie

13,1% Handel

9,9% Grundstücks- und Wohnungswesen

9,1% Öffentl. Verwaltung, Gesundheitswesen

6,8% Beherbergung und Gastronomie

Anteil der Erwerbstätigen in der Vorarlberger Industrie

ca. 29% 35% Grafik: SimoN GroSS; QuEllE: WkV/uNSErE VorarlbErGEr iNDuStriE - DiE WichtiGStEN DatEN uND faktEN 2020

Österreich: 25%

der Lehrlinge in Vorarlberg werden in der Industrie ausgebildet. Top-Lehrlingsausbildner ist dabei die Maschinenund Metallindustrie, gefolgt von der Elektro- und Elektronikindustrie.

Forschung und Entwicklung ist ein Asset der Industrie

293 Mio. Die Ausgaben für F&E erfolgen in Vorarlberg hauptsächlich durch den Unternehmenssektor und damit im Wesentlichen von der Industrie – mit knapp 293 Mio. Euro (92%).

70%

der Exporte aus Vorarlberg kommen überwiegend aus der Industrie.


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#zäm: Der Käsebotschafter vom Eichenberg „zäm – Leben in der Region“ – für Karlheinz Hehle (Hotel Schönblick, Eichenberg) bedeutet dies, als Hotelier einen hilfreichen Beitrag zum gesellschaftlichen Gefüge zu leisten. Möglichst viele Produkte aus dem Dorf und der Region sollen in seinen Kochtöpfen und am Gaumen der Gäste landen. Ein Ziel, dem er sich schon seit vielen Jahren verschrieben hat.

D Serie - Teil

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ass dieser Weg der Nachhaltigkeit der richtige ist, hat sich für uns in der aktuellen Situation mehr als bestätigt. Darum haben wir in den letzten Wochen einige Exkursionen zu heimischen Betrieben gemacht und uns in den verschiedenstenBereichenberatenlassen.Setzlingefürden eigenenKräuter-undGemüsegartenhabemangekauftund Apfel- und Birnbäume gepflanzt. „Wir haben auchverschiedene Holzbaufirmen besucht und lassen neben unserem Haupthaus eine kleine Dependance errichten.“ Darin könntenGäste dann komplett leimfrei und umgebenvon Mondholz logieren. Weinverkostungen bei Ländle-Winzern standenebensoaufdemProgrammwieeineFahrtinsMontafon an den Bartholomäberg. Die dort erworbenen Steinschafe leisten den hauseigenen Mangalitzaschweinen ab sofort Gesellschaft. Und bald stehe auch wieder ein Besuch bei Senner Sebastian Kurm in der Sennerei Lutzenreute an.

„Die Leidenschaft für Käse begleitet mich schon seit Kindheitstagen.“ DennfürKäsehegtKarlheinzeinebesonderePassion.Vor allemfürdenBergkäse,derausdemKupferkesselinderüber hundertjährigen Bergsennerei oberhalb von Eichenberg kommt. Die Leidenschaft für Käse begleite ihn schon seit Kindheitstagen, erzählt Karlheinz.Wenn seinVater, damals noch Vollerwerbsbauer, die Milch jeden Morgen vom Dorf zur Sennereinach Lutzenreutegeführthabe,seierschonals kleiner Bub oft mitgefahren und den ganzenTag in der Sen-

nerei und im Lagerkeller „umanander gsi“.Auch seine Freude an der Gastronomie habe er früh entdeckt. Seine Eltern hatten 1961 das Gasthaus Schönblick mit zwei Gaststuben und ein paar Fremdenzimmern übernommen,vorerst noch neben der Landwirtschaft. Eine Kochlehre in der Sonne Tschagguns und die Hotelfachschule in Zürich folgten, danachÖHV-Unternehmerdiplom,WeinakademieinRustund weitere Fortbildungen. Landwirtschaftliche Schätze aus derUmgebung Für einen Küchenmeister, dem Regionalität eine Herzensangelegenheit ist, sind Eichenberg und die nähereUmgebung ein üppiges Paradies. Fleischwarenvom Fesslerhof, eigensfürihngezüchtete Flugentenvom InnauerHof, Edelbrände von Familie Vogler, Eier vom Martinshof in Buch, Dietrich-Riebelmais oder Wild aus der örtlichen Jagd. Damwild kommt aus dem eigenen Gehege und Felchen vom Bodensee,derEichenbergbuchstäblichzuFüßenliegt.Und natürlich Käse. Mindestens zwölf Sorten habe er immer lagernd. Einer von Karlheinz‘ Lieblingen ist der Bergkäse: drei- , sechs- oder zwölfmonatig gereift, den ihm die Sennerei Lutzenreute direkt liefert undwo er gerne bei Senner Sebastian Kurm vorbeischaut. Sebastian stammt aus Kerpen bei Köln,war ursprünglich gelernter Steuerberater und im Handel tätig. „Dass ich als Senner meine berufliche Erfüllung gefunden habe,war eher Zufall.“ ImAuftrag seines damaligen Arbeitgebers sei er nach Vorarlberg gekommen, wo er am Aufbau eines Großhandelsunternehmens mitgewirkt habe.

„Für uns wird es immer wichtiger, unseren Käse über lokale Anbieter zu vermarkten.“ Auf der Suche nachAbwechslung sei er im alten Bergkäselager von Rupp in Lochau vorstellig geworden und habe dort eine Zeit lang gearbeitet. Als Rupp dann vor einigen Jahren nach einem neuen SennerAusschau hielt, „habe ich mich spaßeshalber angeboten. Das war an einem Freitag. Am Montag ging ich hinauf in die Sennerei Hinteregg am Pfänder.Undwie man sieht, es hat gut hingehauen.“ Rupps MeisterkäserführtenihnindieGeheimnissederKäsereiein. Seit gut einem Jahr ist Sebastian nun in Lutzenreute. Aus etwa4.000Literunbehandelter,gentechnikfreierHeumilch, die ihm die Bauern aus der Umgebung allmorgendlich liefern, produziert er zwölf Laibe Bergkäse täglich. MitTagwache um vier Uhr in der Früh und Feierabend am Mittag.

„Es geht nur miteinander.“ Sebastian schätzt den persönlichen Kontakt zu seinen Kunden. „Für uns wird es immer wichtiger, unseren Käse direktüberlokaleAnbieterundKleinhändlerzuvermarkten. Die wir alle persönlich kennen und die wissen, mit welcher Leidenschaft wir arbeiten und wieviel Aufwand dahintersteckt,umqualitativhochwertigstenKäsezuerzeugen.Karlheinzisteinerunserer‚Käsebotschafter‘.“DemEichenberger Hotelier ist es ein großesAnliegen, örtliche Produzenten zu unterstützen. „Für mich bedeutet ‚zäm‘, dass die gesamte Bevölkerung profitiert und darausWert schöpft, wennTouristen zu uns ins Land kommen.“ Ob Bauern, Handwerker, Produzenten, Handel oder Gastronomie: „Es hängt alles


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„Wir Hoteliers sind nicht die, die absahnen. Wir wollen einen hilfreichen Beitrag zum sozialen Gefüge leisten. Und das geht nur miteinander.“

fotoS: markuS gmEiNEr

Karlheinz Hehle Hotel Schönblick, Eichenberg

zusammen. Wir Hoteliers sind nicht die, die absahnen. Wir wollen einen hilfreichen Beitrag zum sozialen Gefüge leisten. Und das geht nur miteinander.“ Mehrwert Wussten Sie, dass derVorarlberger Bergkäsevon der SennereiLutzenreutedassehrseltenverlieheneEU-Gütezeichen g.U. (geschützten Ursprungs) trägt? Dieses Gütezeichen garantiert, dass Ursprung der Zutaten, Verarbeitung und HerstellungineinembestimmtenOrtoderineinerbestimmten GegendliegenunddasProduktdurchgängigauftraditionelle Weise erzeugt wird. Die Produktionsschritte müssen alle in dem abgegrenztenGebiet erfolgen, dem das Produkt seine Güte oder Eigenschaften überwiegend oder ausschließlich verdankt. In Vorarlberg tragen nur zwei, österreichweit nur sechs Käse dieses Gütezeichen. Rezepte Eichenberger Käsesuppe Zutaten (für 4 Personen): • 1 Zwiebel • 2 EL Butter • 2 EL Mehl • ¼ lWeißwein • ½ l Bouillon • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss • ½ l Sahne • 150 gVorarlberger Bergkäse, gerieben

Zubereitung: Zwiebel klein schneiden und in Butter anschwitzen, Mehl dazugeben, mitWeißwein ablöschen. Dann mit Bouillon aufgießen und etwas einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Sahne dazugeben und weiter einkochen. Geriebenen Bergkäse einrühren und mit Stabmixer pürieren. Bergkäse-Kräuterkruste zum Gratinieren von Fleisch eignet sich sehr gut für Entrecôte vom Rindsrücken oder für einen Ländle Kalbsrücken Zutaten: • 100 g Vorarlberger Bergkäse • 50 g Topfen • 1 Eigelb • 60 g Toastbrot, entrindet • 60 g Sahne • 2 EL Kräuter, fein gehackt • 1 EL Weißwein • Salz • Pfeffer Zubereitung: Bergkäse und Toastbrot in sehr kleine Würfel schneiden und mit allen übrigen Zutaten gut vermischen. Die fast fertig gegarten Fleischstücke mit der Masse bestreichen und im Backrohr bei 240 Grad Oberhitze kurz gratinieren. Die Fleischstücke aus dem Ofen nehmen undvor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen.

#zäm – zusammen helfen, zusammen genießen Gerade in herausfordernden Zeiten sind Zusammenhalt und gemeinsame Weiterentwicklung unter heimischen Partnern gefragt. #zäm stellt besondere Gastgeber in den Mittelpunkt, die branchenübergreifend das Beste unserer Region vereinen. Dadurch haben sie eine neue Form des Tourismus entwickelt und schaffen einen Mehrwert für alle. #zäm ist eine Initiative von Bodensee-Vorarlberg Tourismus in Zusammenarbeit mit Super Büro für Gestaltung, Markus Curin, Monika Schallert-Marberger und Matak Studios.


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Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 18

GEWERBE UND HANDWERK

3 FRAGEN | 3 ANTWORTEN

Kooperation mitGemeinden stärken

„Wir rüsten uns für die Zukunft“ Martin Halbrainer, neuer Innungsmeister des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, berichtet im Interview von seinen Plänen.

Vorteile. Von der engen Kooperation zwischen Wirtschaft und Gemeinden profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort.

1

Herr Halbrainer, worauf legen Sie als Innungsmeister den Fokus Ihres Engagements? Es ist an der Zeit, das Bewusstsein zu schärfen und die Unabkömmlichkeit der Reinigung und Hygiene in allen Bereichen aufzuzeigen – und zwar nicht nur in Pandemiezeiten, sondern auch im alltäglichen Leben. Wir wollen zeigen, wie wichtig die Arbeit der Betriebe für unsere Gesellschaft ist: Unsere Gewerbe sind systemerhaltend und tragen damit wesentlich zur Gesundheit, Wohlfühlqualität und Werterhaltung bei.

2

Ein gutes Beispiel für Kompetenzbündelung auf Gemeindeebene mit einer positiven Wirkung auf den Wirtschaftsmotor sind Baurechtsverwaltungen.

Mit welchen Schritten wollen Sie das erreichen? Dazu ist die Forcierung der Image- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Fokus auf die Aus- und Weiterbildung wichtig: Dazu gehören die Lehrlingsausbildung, die Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen, eine Ausbildung für Quereinsteiger/-innen, das Recruiting von neuen Mitarbeiter/-innen genauso wie die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch gegen Lohndumping und Schwarzarbeit werden wir weiter konsequent vorgehen.

D

ie Gemeinden sind starke Partner der Wirtschaft, weshalb die Kooperation auf allen Ebenen bestmöglich intensiviert werden muss. Erste Anknüpfungspunkte hat dieWKV im Rahmen des von Präsident Hans Peter Metzler initiierten Dis.Kurs Zukunft mit dem Projekt Zukunftspartnerschaften gesetzt. Doch wie kann die fruchtbare Kooperation der Wirtschaft mit denGemeinden intensiviertwerden? Durch den regelmäßigenAustauschzwischenderWKVund dem Vorarlberger Gemeindeverband: Den Gemeinden fehlen durch die Corona-Krise Einnahmen in großer Dimension. Dennoch werde versucht, öffentliche Aufträge auch für 2021 zu planen, wie Gemeindeverbandspräsidentin Andrea Kaufmann im Rahmen des Stabs der Vorarlberger Wirtschaft betonte.

3

Was ist Ihr persönliches Ziel? Gerade in unsicheren Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, ist eine fundierte berufliche Ausbildung wichtig. Mit den oben genannten Maßnahmen wollen wir die Arbeit der Innung des Chemischen Gewerbes und der Denkmal-, Fassadenund Gebäudereiniger weiter konsequent stärken und gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben voller Zuversicht in die Zukunft schreiten.

Martin Halbrainer

foto: ivo vögel

Vielen Dank für das Gespräch!

Partner, Auftraggeber, Leitfaden „Die Kommunen sind für die Betriebe wichtige Auftraggeber. Wenn geplante Projekte durch zusätzlicheUnterstützungen noch heuer realisiert werden können, ist die resultierende konstante Auftragslage – insbesondere für den BereichBau–einegroßeHilfe.DennwennStundungen diesen Herbst auslaufen, müssen Zahlungen natürlich wiederaufgenommen werden“, sagt Bau-Innungsmeister Peter Keckeis. DieVergabevonAufträgen anVorarlberger Unternehmen sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern auchWertschöpfung in der Region. Die WKV wird noch heuer das „Handbuch zur

Regionalvergabe“ überarbeitet herausgeben – ebenfalls ein Projekt des Dis.Kurs Zukunft. Kompetente Abwicklung Ein weiteres gutes Beispiel für Kompetenzbündelung aufGemeindeebene mit einer positivenWirkungaufdenWirtschaftsmotorsindBaurechtsverwaltungen. Gemeindekooperationen im Bereich der Baurechtsverwaltung haben sich als effiziente Instrumente etabliert, die positive Effekte hinsichtlich Rechtssicherheit und Beschleunigung von Bauverhandlungen haben, wasfürdieBauinnungvongroßerBedeutungist. Hierbei handelt es sich um eigene Körperschaften,welchefürmehrereGemeindendiebaurechtlichen Belange übernehmen. DerVorteil liegtv.a. für die kleinerenGemeinden auf der Hand, denn das Baurecht ist eine durchaus komplexe Materie. Gleichzeitig werden Bürger, Anrainer aber auch Bauherren mündiger undvorhandene Ressourcen(vorallemBauland)sindimmerbegrenzter verfügbar. In den Verwaltungen werden die verschiedenen baurechtlichenAngelegenheiten kompetent abgewickelt, die dortigen Ansprechpartner sind entsprechend hoch qualifiziert Raumplaner, Juristen und Bautechniker. „Ein effizientes und funktionierendes Modell, das insbesondere im Zusammenhang mit unserer Forderung,Bauverfahren woesgehtzubeschleunigen und zu vereinfachen, eine zentrale Rolle spielen kann“, begrüßt Keckeis die Tendenz zu solchen Zusammenschlüssen. news.wko.at


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markt FIRMENBUCH NEUEINTRAGUNGEN

Matchtime App OG, Hintere Achmühlerstraße 1b, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: IT Dienstleistungen; GesV vom 17.07.2020; GS: (A) Gabriel Christof, geb. 05.03.1993; vertritt seit 22.07.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) BoehlerBrothers GmbH; vertritt seit 22.07.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 21.07.2020 – FN 536641d. Maju Austria GmbH, Messestraße 11, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Handel mit Waren aller Art; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 13.07.2020; GF: (A) Blättler

Marco, geb. 04.08.1965; vertritt seit 23.07.2020 selbstständig; (B) Ansaldi Stefano, geb. 17.02.1987; vertritt seit 23.07.2020 selbstständig; GS: (A) Blättler Marco, geb. 04.08.1965; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 22.07.2020 – FN 536811d. AUTransporte OG, Hofsteigstraße 100, 6971 Hard; Geschäftszweig: Führung eines Transportunternehmens; GesV vom 09.07.2020; GS: (A) Nadaev Adam, geb. 30.12.2001; vertritt seit 23.07.2020 selbständig; (B) Osmaev Umar, geb. 03.01.2000; vertritt seit 23.07.2020 selbstständig; – LG Feldkirch, 22.07.2020 – FN 536808z.

BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. I Nr. 71/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977, des Arbeitsmarktservicegesetzes, des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 und des Arbeitsmarktförderungsgesetzes BGBl. I Nr. 72/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes BGBl. I Nr. 73/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, des Gewerblichen Sozialversicherungsgesetzes und des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes BGBl. I Nr. 74/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetzes BGBl. I Nr. 78/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Studienförderungsgesetzes 1992 BGBl. I Nr. 87/2020 vom 24. Juli 2020 Investitionskontrollgesetz sowie Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes 2011 BGBl. I Nr. 90/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Telekommunikationsgesetzes 2003 BGBl. I Nr. 95/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung des Umweltförderungsgesetzes (UFG) BGBl. I Nr. 96/2020 vom 24. Juli 2020 Konjunkturstärkungsgesetz 2020 – KonStG 2020 BGBl. II Nr. 336/2020 vom 24. Juli 2020 Änderung der Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 BGBl. II Nr. 342/2020 vom 29. Juli 2020 Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung 9. COVID-19-LV-Novelle BGBl. II Nr. 345/2020 vom 30. Juli 2020 Verlängerung des Zeitraums für Freistellungen nach § 735 Abs. 3 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz und § 258 Abs. 3 Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz BGBl. II Nr. 355/2020 vom 4. August 2020 Änderung der Gastgewerbepauschalierungsverordnung 2013 BGBl. II Nr. 354/2020 vom 31. Juli 2020 Änderung der Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 BGBl. I Nr. 97/2020 vom 6. August 2020 21. COVID-19-Gesetz (Änderung BiBuG) BGBl. I Nr. 99/2020 vom 6. August 2020 2. Finanz-Organisationsreformgesetz – 2. FORG

BGBl. II Nr. 366/2020 vom 19. August 2020 Änderung der Familienbeihilfe-Kinderabsetzbetrag-EU-Anpassungsverordnung BGBl. II Nr. 375/2020 vom 28. August 2020 Verlängerung des Zeitraums für Freistellungen nach § 735 Abs. 3 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz und § 258 Abs. 3 Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz BGBl. III Nr. 124/2020 vom 28. August 2020 Beendigung von Übereinkommen zwischen Österreich und der Schweiz BGBl. II Nr. 382/2020 vom 2. September 2020 Änderung der Grenzwertewerteverordnung 2018 – GKV 2018, der Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz – VGÜ 2017 und der Verordnung biologische Arbeitsstoffe – VbA BGBl. II Nr. 385/2020 vom 4. September 2020 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Fitnessbetreuerinnen und Fitnessbetreuer BGBl. II Nr. 386/2020 vom 4. September 2020 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Sportadministratorinnen und Sportadministratoren BGBl. II Nr. 387/2020 vom 4. September 2020 Änderung der Lehrlingsentschädigung für Veranstaltungstechnikerinnen und Veranstaltungstechniker Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

TERMIN Mittwoch, 30. September 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at

TERMINE Dienstag, 15. September 2020 10.00 – 11.00 Uhr, Krumbach, Marktstr. 17 13.30 – 14.30 Uhr, Schoppernau, Gemeindeamt Schoppernau, Unterdorf 2a Donnerstag, 17. September 2020 10.00 – 11.30 Uhr, Schruns, ÖGK Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr, Bludenz, ÖGK Bludenz, Bahnhofstr. 12 Dienstag, 22. September 2020 10.00 – 11.00 Uhr, Blons, Gemeindeamt Blons, Blons 95 13.30 – 14.30 Uhr, Frastanz, Gemeindeamt Frastanz, Sägenplatz 1 Mittwoch, 23. September 2020 09.30 – 11.00 Uhr, Riezlern, Gemeindeamt Riezlern, Walserstr. 52 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserer Landesstelle (t 050808-9911) oder Direktion.VBG@svs.at ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion. VBG@svs.at svs.at Donnerstag, 17. September 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 news.wko.at

GARTEN UM-/NEUGESTALTUNG


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Wissen Ist Für Immer.

MANAGEMENT UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Vom Kollegen zur Führungskraft Dornbirn, 7., 8. + 22.10.2020, Mi, Do, Do 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12820.15 Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) Dornbirn, 7.10. – 4.11.2020, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, € 510,- (50% Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40882.15 Systemisches Leadership Dornbirn, Start 8.10.2020, Termine lt. Stundenplan, 160 Trainingseinheiten, € 3.950,-; K.Nr. 12801.15 WIFI-Führungskompetenztraining Dornbirn, Start 16.10.2020, Termine lt. Stundenplan, 80 Trainingseinheiten, € 2.250,-; K.Nr. 12825.15 Industrievorarbeiter Lehrgang Dornbirn, Start 2.11.2020, Termine lt. Stundenplan, 108 Trainingseinheiten, € 1.975,-; K.Nr. 12823.15 PERSÖNLICHKEIT

Spezialisierung zum Teamcoach Kloster Viktorsberg, 17.9. – 14.12.2020, Termine lt. Stundenplan, 60 Trainingseinheiten, € 1.975,-; K.Nr. 13804.15 Reden und auftreten wie ein Profi Dornbirn, 18.9.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 265,-; K.Nr. 10828.15 SPRACHEN

Spanisch B2/C1 Cajón De-Sastre Dornbirn, 17.9.2020 – 10.6.2021, Do 18:30 – 20:30 Uhr, 36 Trainingseinheiten, € 357,-; K.Nr. 17878.15 Spanisch A1.2 Nachmittagskurs (geringe Vorkenntnisse) Dornbirn, 22.9. – 1.12.2020, Di 15:00 – 17:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 168; K.Nr. 17862.15 Deutsch B1/B2 im Beruf Dornbirn, 22.9.2020 – 26.1.2021, Di + Do 18:30 – 21:30 Uhr, 87 Trainingseinheiten, € 634,-; K.Nr. 18892.15 Deutsch B2/C1 - „Weg mit den Fehlern!“ 2 - Deutsch schreiben und präsentieren Dornbirn, 22.9.2020 – 12.1.2021, Di 18:00 – 22:00 Uhr, 32 Trainingseinheiten, € 478,-; K.Nr. 18894.15 Spanisch A1.1 Nachmittagskurs Dornbirn, 23.9. – 2.12.2020, Mi 15:00 – 17:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 168; K.Nr. 17866.15 Spanisch A1.1 Vormittagskurs Dornbirn, 24.9. – 3.12.2020, Do 9:00 – 11:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 168; K.Nr. 17861.15 BETRIEBSWIRTSCHAFT

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Basis Dornbirn, 2.10.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 28825.15

Mediation & Konfliktmanagement Dornbirn, 15.9.2020, Di 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 13802.15 Rhetorik Akademie Dornbirn, 17.9.2020, Do 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 10825.15 Technischer Redakteur Dornbirn, 15.10.2020, Do 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62830.15

Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Aufbau Dornbirn, 3.10.2020, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 28829.15 Einführung in die Personalverrechnung Dornbirn, 5.10. – 4.11.2020, 8:00 – 12:00 Uhr, 36 Trainingseinheiten,Termine lt. Stundenplan, € 560,-; K.Nr. 21841.15 Erfolgreiches Verhandeln im Verkauf Dornbirn, 13. + 14.10.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 23851.15 Wirkungsvoller Schriftverkehr Dornbirn, 13. – 29.10.2020, Di + Do, 18:00 – 22:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 29824.15 Praxisseminar Umsatzsteuer Dornbirn, 14., 19. + 21.10.2020, Mi, Mo + Mi 18:30 – 21:00 Uhr, 7,5 Trainingseinheiten, € 320,-; K.Nr. 27801.15 EDV / INFORMATIK

Word, Excel & Co Dornbirn, 14.9. – 5.10.2020, Mo + Do 13:00 – 17:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 405,-; K.Nr. 80835.15 Der Europäische Computerführerschein – Standard Dornbirn, 15.9. – 29.10.2020, Di + Do 8:00 – 16:00 Uhr, 112 Trainingseinheiten, € 1.550,-; K.Nr. 80810.15 Mikrocontroller-Programmierung mit C-Grundlagen Dornbirn, 21.9. – 22.10.2020, Mo + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 40 Trainingseinheiten, € 950,-; K.Nr. 80888.15 Facebook, WhatsApp & Co Dornbirn, 30.9. + 7.10.2020, Mi 13:30 – 16:30 Uhr, 6 Trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 80820.15 Performance Marketing auf Facebook Dornbirn, 8. + 15.10.2020, Do 13:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 360,-; K.Nr. 80876.15 TECHNIK

Allround-Schweißkurs für Einsteiger Dornbirn, 14. – 24.9.2020, Mo, Mi, Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 460,-; K.Nr. 39810.15 CNC-Maschinenbediener Dornbirn, 14.9. – 2.12.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.450,- zzgl. € 290,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38860.15 CNC-Maschinenbediener Dornbirn, 28.9. – 1.12.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.450,- zzgl. € 290,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38861.15 MAG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 28.9. – 2.10.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 795,-; K.Nr. 39804.15 Ausbildung zum Brandschutzwart Dornbirn, 30.9.2020, Termine lt. Stundenplan, € 280,-; K.Nr. 61803.15 REFA Produktionsplaner Dornbirn, 2.10. – 28.11.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.280,-; K.Nr. 37814.15

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

„Schweißaufsicht-Lehrgänge“ Dornbirn, 20.10.2020, Di 18:00 – 21:00 Uhr, Anmeldung erforderlich; K.Nr. 39801.15

3D-Druck in der Praxis Dornbirn, 6. – 22.10.2020, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 460,-; K.Nr. 38885.15 REFA Grundausbildung 4.0 Dornbirn, 12.10.2020 – 29.5.2021, Termine lt. Stundenplan, € 3.590,-; K.Nr. 37811.15 AutoCAD 3 (3D) Hohenems, 23.11. – 16.12.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 957,-; K.Nr. 32830.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR

Live Communication & Events Dornbirn, 25.9.2020 – 3.9.2021, Di 18:00 – 22:00 Uhr, Fr 14:00 – 22:00 Uhr, € 2.980,-; K.Nr. 79810.15 Tierhaltung und Tierschutz Dornbirn, 26.9. – 28.10.2020, Sa 8:00 – 17:00, € 390,-; K.Nr. 44800.15 Ausbildertraining Dornbirn, 28.9. – 2.11.2020, Mo + Mi 18:15 – 22:00 Uhr, € 530,-; K.Nr. 42811.15 Mindful Leadership Dornbirn, 28.9.2020, Mo 8:30 – 17:00 Uhr, € 250,-; K.Nr. 42856.15 Unternehmer-Training „KLASSISCH“ Dornbirn, 13.10.2020 – 15.4.2021, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 162 Trainingseinheiten, € 1.820,-; K.Nr. 40870.15 Unternehmer-Training „INTENSIV“ Dornbirn, 22.10.2020 – 25.2.2021, Termine lt. Stundenplan, 30 Trainingseinheiten, € 1.390,-; K.Nr. 40873.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 28.10.2020 – 24.2.2021, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, 94 Trainingseinheiten, € 1.590,-; K.Nr. 40871.15 Elektrotechnische Betreiberpflichten Hohenems, 26.11.2020, Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 182,-; K.Nr. 50893.15 WELLNESS / GESUNDHEIT / WIEDEREINSTIEG

COVID-19 Beauftragter Dornbirn, 28.9.2020, Mo 8:30 – 16:30 Uhr, € 290,-; K.Nr. 79821.15 COVID-19 Erstellung eines Präventionskonzeptes Dornbirn, 29.9.2020, Di 8:30 – 14:30 Uhr, € 240,-; K.Nr. 79822.15 COVID-19 Kompaktkurs Dornbirn, 30.9.2020, Mi 8:30 – 12:30 Uhr, € 150,-; K.Nr. 79822.15 Ordinationsassistenz 14 Dornbirn, 30.9.2020 – 1.7.2021, Mi + Fr 18:00 – 22:00 Uhr, € 3.490,-; K.Nr. 43870.15

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Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. BETRIEBSWIRTSCHAFT

TECHNIK

SPRACHEN

BRANCHEN

ProjektmanagementLehrgang

REFA Grundausbildung 4.0

Deutsch C2 Abendkurs

Businessplan und Bankverhandlungen

Wie Sie Projekte in den Griff bekommen und zum Erfolg bringen! Teilnehmer Personen, die fundiertes Wissen über Projektmanagement aufbauen bzw. vertiefen möchten. Projektleiter, die sich durch die IPMA/ PMA zertifizieren lassen möchten. Voraussetzungen l EDV Kenntnisse l betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse Inhalt l Systemisches Projektmanagement l Projektmanagementgrundlagen l Projektkontext- und Umweltanalyse l Projektplanung mit: - Zieldefinition - Inhaltsplanung - Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung l Überblick über unterstützende IT-Tools für die Projektarbeit l Systematische Verhandlungskompetenzen l Risikomanagement in Projekten l Konflikt- und Krisenmanagement l Wirkungsvolle Ergebnispräsentationen gestalten l Projektcontrolling Abschluss Eine wesentliche Säule des Lehrganges sind das zu erarbeitende Projekthandbuch und die Präsentation des Projektes sowie eine schriftliche und mündliche Prüfung. Lehrgangsleiter: Günther Rainalter, MAS, zSPM. GRC Projektmanagement Trainingseinheiten: 139 Beitrag: € 3.720,Zertifizierungsgebühr nicht enthalten. Ort: WIFI Dornbirn TERMIN Start Lehrgang: 15.10.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23804.15 Persönliche Beratung Margreth Amann t 05572 3894-475 amann.margreth@vlbg.wifi.at

Ihr Basis-Know-how in Industrial Engineering

Ziel Mit der REFA-Grundausbildung 4.0 erwerben Sie praxisnah ein umfassendes Rüstzeug, l um Arbeitsabläufe zu analysieren und zu strukturieren; l um Arbeitsplätze arbeitsorganisatorisch und ergonomisch zu bewerten, zu gestalten und zu verbessern; l um Prozessdaten zu ermitteln, zu bewerten und anzuwenden; l um sich eine praxisbezogene Qualifikation anzueignen, mit der Sie im Betrieb nachweislich mehr Verantwortung übernehmen können. Inhalt l Modul 1 - Analyse und Gestaltung von Prozessen l Modul 2 - Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten l Modul 3 - Praxiswoche - Methodentraining Im Vordergrund stehen das Erkennen und Aufdecken von Möglichkeiten zum Verbessern und Gestalten von Prozessen, entsprechend überzeugende Begründungen sowie informative und anschauliche Präsentationen der Ergebnisse in selbst zu gestaltender Gruppenarbeit. Abschluss Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen zu den drei Modulen erhalten Sie die Urkunde „REFA-Grundschein Arbeitsorganisation“. Damit tragen Sie den Titel REFA-Arbeitsorganisator. Urkunde REFA-Grundschein Arbeitsorganisation Trainer: REFA - Trainer Trainingseinheiten: 200 Beitrag: € 3.590,- (inkl. Zeugnis + Urkunde REFA-Grundschein Arbeitsorganisation) Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 12.10.2020 – 29.5.2021 Termine lt. Stundenplan (inkl. Praxiswoche) Kursnummer: 37811.15 Persönliche Beratung Eva Kohler t 05572 3894-451 kohler.eva@vlbg.wifi.at

Fast muttersprachliches Niveau

Am Ende von Sprachlevel C2 unterhalten Sie sich fast wie ein Muttersprachler, meistern problemlos unvorhergesehene und knifflige Situationen und drücken sich klar und korrekt aus. Sie lernen unter anderem: l komplexe Themen mündlich souverän zu bewältigen l Sachverhalte klar, flüssig und angemessen darzustellen l anspruchsvolle Radio- und Fernsehbeiträge mühelos verstehen l abstrakte und komplexe Texte problemlos verstehen, z.B. Fachartikel, literarische Werke… l mühelos an Gesprächen und Diskussionen teilzunehmen l klar, flüssig und stilistisch angemessen zu schreiben, z.B. Geschäftsbriefe, komplexe Berichte, Artikel… l Fachtexte und literarische Texte zusammenzufassen l feine Bedeutungsnuancen unterscheiden und verwenden l umgangssprachliche Ausdrücke und Redewendungen verstehen l Inhalte der Prüfung ÖSD Zertifikat Deutsch C2 Unsicher? Dann beurteilen Sie Ihre Sprachkenntnisse mithilfe des Online-Einstufungstest unter www.wifi.at/ sprachentests. Voraussetzungen Diese Kurse sind geeignet für Personen, die bereits Deutschkenntnisse auf Sprachlevel C1 haben. Trainingseinheiten: 100 Trainerin: Brigitte Huber Beitrag: € 812,Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Teilzahlung möglich. Ort: WIFI Dornbirn

Ohne Risiko keine Chance! Unternehmerischer Erfolg ohne unternehmerisches Risiko ist in der Regel nicht möglich. Investitionen stellen große Herausforderungen für jedes Unternehmen dar, denn sie sind immer mit einem Risiko verbunden und ihre Auswirkungen reichen oft weit in die Zukunft. Egal ob bei der Gründung oder einer Geschäftserweiterung, Sie werden einen Businessplan benötigen, sobald Sie eine Fremdfinanzierung in Anspruch nehmen. Aber auch Sie selbst wollen Ihr Risiko einschätzen und wissen, was auf Sie zukommt. Zudem ist es wichtig, professionell in eine Bankverhandlung einzutreten. Teilnehmer Personen, die einen Businessplan professionell erstellen möchten bzw. eine Bankverhandlung führen müssen. Inhalt l Aufbau eines Businessplanes l Ziele und Visionen l Vorteile der Produkte und Dienstleistungen sowie Kundennutzen l SWOT-Analyse - Differenzierung vom Mitbewerb l Investitionsbedarf sowie Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen l Wirtschaftlichkeitsrechnung der Investitionen, Bankverhandlung l Erstellung einer Prognoserechnung l Liquiditätsplanung l Kapitaldienstgrenzenberechnung l Risikomanagement l Der professionelle Bankauftritt Trainingseinheiten: 12 Beitrag: € 295,Ort: WIFI Dornbirn

TERMIN 29.9.2020 – 18.5.2021 Di 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 19890.15

TERMINE 7. – 21.10.2020 Mi 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 40883.15 11. – 25.5.2021 Di 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 40983.15

Persönliche Beratung Susanne Ilmer t 05572 3894-486 ilmer.susanne@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572 3894-468 bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


MAGAZIN

Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 22

WIRTSCHAFTSKAMMER

Obleute in der WKV gewählt Bestätigt. Die neu- bzw. wiedergewählten Funktionäre der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Überblick:

Alwin Immler (Immler Technologie e.U.) wurde zum Obmann der Fachgruppe der Handelsagenten gewählt, zuvor war er bereits zehn Jahre als Obmann-Stellvertreter dieser Fachgruppe tätig. Er folgt als Obmann Peter Amann nach, der der Fachgruppe der Handelsagenten seit 2010 vorstand und sich davor jahrzehntelang in verschiedenen anderen Gremien eingebracht hatte. Volker Fitz wurde in seiner Funktion als Stellvertreter bestätigt. Als zweiter Stellvertreter wurde Peter Roblek-Ortner neu gewählt.

Arnold Tollinger (Tollinger Wertpapierberatung, Dornbirn), diplomierter Wertpapierberater, ist der neue Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister. Er löst Langzeitobmann Markus Salzgeber (Vermögensberatung Salzgeber, Altach) ab, der diese Funktion in den vergangenen 20 Jahren mit einem hohen Engagement ausgeübt hat. Als weiterer Stellvertreter engagiert sich – wie bereits bisher – Erwin Loretz (Zukunft Finanz- und Versicherungsberatung GmbH, Bregenz).

Marion Bär-Beer (Alpendrogerie Beer, Au) wurde zur neuen Obfrau der Fachgruppe des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge des langjährigen Obmanns Dieter Lang (Nova Drogerie, Gaschurn und St. Gallenkirch) an, der künftig zusammen mit Gudrun Albert (Natur & Reform, Feldkirch) die Stellvertreter-Funktion übernimmt.

Dietmar Mostegl (FAMOS Fashion, Feldkirch) ist in der Fachgruppe des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels einstimmig wiedergewählt worden. Mostegl ist seit 2015 Obmann des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels. Außerdem ist er Mitglied des Bundesfachverbandes und der Spartenkonferenz in der Wirtschaftskammer. Seine Stellvertreter sind Karl Zimmermann (ZimCon Immobilien, Göfis) und Manfred Janek (KW OPEN Promotion, Hohenems).

Joachim Leissing (Haberkorn, Wolfurt) ist in der Fachgruppe des Maschinen- und Technologiehandels einstimmig wiedergewählt worden. Leissing ist seit 2019 Obmann des Maschinen- und Technologiehandels. Außerdem ist er Mitglied des Bundesfachverbandes und der Spartenkonferenz in der Wirtschaftskammer. Seine Stellvertreter sind Guntram Paterno (Paterno Bürowelt, Dornbirn) und Christoph Hagspiel (Diem Werke, Hörbranz).

Karoline Lampert (Kabel-TV Lampert GmbH & Co KG, Rankweil) wurde als Vorsitzende der Fachvertretung der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen bestätigt.

Marco Beyweiss-Giesriegl (BeyKo Orthopädietechnik West & Sanitätshaus OG) wurde als Vorsitzender der Fachvertretung des Foto-, Optik- und Medizinproduktehandels wiedergewählt. Beyweiss-Giesriegl ist bereits seit 2015 Fachvertreter und seit 2016 in der Funktion des Vorsitzenden.

Dietmar Kaufmann (Musikhaus Kaufmann, Bregenz) wurde in der Fachgruppe des Elektro- und Einrichtungsfachhandels einstimmig als Branchensprecher des Musikinstrumentenhandels wiedergewählt. Er ist seit 2005 Sprecher des Vorarlberger Musikinstrumentenhandels und zudem Mitglied des Bundesfachverbands in der WKÖ. Kaufmann ist die Vertretung der Interessen der gesamten Branche ein großes Anliegen; der Verkauf der Produkte setzt ein breites fachliches Wissen voraus, das viele Musikschüler/-innen, Musikkapellen, Chöre und private Musiker/-innen zu schätzen wissen.

fotoS: freDerick SamS/ Darko toDorovic/ marcel mayer/ carola eUGSter photoGrapy


23 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

MAGAZIN

INDUSTRIE

Industrie unterstützt Kuratorien mit 100.000 Euro

Übergabe. Bei einer HTL-Vorarlberg Strategiesitzung und im Beisein von Bildungslandesrätin Dr. Barbara SchöbiFink haben Vertreter der Vorarlberger Industrie Schecks in Höhe von 100.000 Euro an die Kuratorien der drei Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalten übergeben.

D

iese Fördergelder dienen in erster Linie dazu, die neuesten Maschinen und Geräte anzuschaffen und werden vom LandVorarlberg verdoppelt. Der Fokus liegt dabei auf den neuen Zukunftstechnologien. Der Strategieprozess HTL-Vorarlberg hat zum Ziel, die drei HTL besser miteinander zu vernetzen und die Ausbildung gemeinsam mit der Wirtschaft an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Das Strategiekernteam setzt sich aus den DirektorInnen und Abteilungsleitern der drei HTL, Unternehmern aus der Industrie undVertretern aus der Bildungspolitik zusammen. Geleitet und koordiniert wird der Strategieprozess von der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

(V.l.): Mag. Michael Amann (Geschäftsführer Sparte Industrie), Udo Filzmaier (Bildungssprecher Sparte Industrie), Steffi Huber, MSc (VEM-Geschäftsführerin), Mag. Judith Zeiner-Mohr (Direktorin HTL Rankweil), DI Markus Kornfehl (HTL Dornbirn), Dr. Mag. Michael Grünwald (Direktor HTL Dornbirn), Dr. Barbara Schöbi-Fink (Landesrätin und Präsidentin des Landesschulrates), DI Hannes Hermann (Kuratoriums-Präsident HTL Dornbirn), MMag. Claudia Vögel (Direktorin HTL Bregenz), DI Jörg Maninger (HTL Bregenz), Christian Beer (Kuratoriumspräsident HTL Bregenz), Mag. Andreas Staudacher (Sparte Industrie und Projektleiter HTL-Vorarlberg).

7. TEIL DER IT-SERIE

Risikomanagement in der IT auch in besonderen Zeiten Permanente Verfügbarkeit und eine hohe Leistungsfähigkeit der IT werden zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Doch obwohl sich die Bedrohungsbilder täglich ändern, wird einer entsprechenden Risikoeinschätzung oft wenig Beachtung geschenkt.

W

Horst Kasper, MBA CMS, Experte für Digitalisierung und Datenschutz, neuer Landessprecher der ExpertsGroup IT Security Vorarlberg t 05552 683 00

foto: aNDrEaS KUENK

ährend des Corona-Lockdowns mussten Unternehmen in vielen Bereichen Prozesse anpassen und Geschäftsmodelle überdenken, auch in der IT. Meist ohne dabei auf einen IT-Notfallplan zurückgreifen zu können und ohne entsprechender Risikobewertung. Diese sollte aber keinesfalls fehlen und in manchen Fällen ist sie sogar gesetzlich vorgeschrieben, wie in etwa bei der DSGVO-Risikofolgeabschätzung. Angriffe. Österreichs IT-Security-Experten mussten in den letzten Monaten vermehrt gezielte Cyberangriffe feststellen. Besonders neu eingerichtete Homeoffice-Arbeitsplätze wurden Ziele dieser Angriffe und RansomwareAttacken.DenngeradeindiesemBereichsindMitarbeitende nicht durch betriebsinterne Systeme geschützt und leichter angreifbar. Auch eine gezielte Unterweisung in Bezug auf Datensicherheit im Homeoffice fehlt sehr oft. ExpertsGroup IT-Security. IT-Security muss nichtviel Geld kosten. Aber hier nichts zu tun, kann und wird für Unternehmen teuer werden. Denn es stellt sich nicht die Frage, ob ein Sicherheitsvorfall passiert, sondern wann dieser auftritt. Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung

rescue.at

von zertifizierten und erfahrenen Beraterinnen und Beratern der ExpertsGroup IT-Security. Sie kennen die richtigen Methoden, mit denen IT und Mitarbeitende geschützt werden können. Unterstützung gibt es dazu über die Fördermöglichkeiten im Rahmen von KMU Digital 2.1 und der UBIT-Unternehmenshilfe Vorarlberg. Buchtipp: Die Ausrichtung des IT-Service-Managements auf die Digitalisierung (Mitrakis - Springer Vieweg), Internet of Crimes - Warum wir alle Angst vor Hackern haben sollten (Reischl - Redline Verlag).


SERVICE

Nr. 16 • SEPTEMBEr 2020 • DiE WirTSchafT | 24

RAT & TAT: TIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Die neue Umsatzsteuer-Regelung für Tourismus, Bücher und Kulturbetriebe Weil manche Branchen durch die Corona-Krise härter getroffen wurden als andere, hat die Bundesregierung als zusätzliche Hilfsmaßnahme die befristete Senkung der Umsatzsteuer für Gastronomie, Hotellerie und zahlreiche Kunst- und Kulturbetriebe initiiert. Hier die Details.

U Auf einen Blick •

Für Speisen und Getränke in der Gastronomie sind im zweiten Halbjahr 2020 nur mehr fünf Prozent Umsatzsteuer zu zahlen statt zehn bzw. 20 Prozent. Auch für Übernachtungen, Bücher, Zeitungen, Kinovorstellungen und vieles mehr gibt es befristet nur fünf Prozent Umsatzsteuer. Geschäftsessen sind befristet zu 75 Prozent absetzbar, für Mitarbeiter-Essensgutscheine gibt es dauerhaft eine höhere Grenze.

m Betriebe in einigen besonders hart getroffenen Branchen zusätzlich zu unterstützen, hat der Nationalrat eine partielle Herabsetzung der Mehrwertsteuer auf fünf Prozent beschlossen. Sie gilt für die Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, die Kultur sowie für den Bereich Publikationen - und zwar für Umsätze im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020. Fünf Prozent Umsatzsteuer auf Speisen und Getränke In der Gastronomie ermäßigt sich der Steuersatz auf die Verabreichung von Speisen und den Ausschank von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken auf fünf Prozent, wenn sie ihrer Art nach eine Gewerbeberechtigung für das Gastgewerbe erforderlich machen. Auch dieAbholung und Zustellungvonwarmen Speisen und Salaten sowie von offenen Getränken, die normalerweise vor Ort konsumiert werden, fallen unter die Ermäßigung. Ebenso kommt der fünfprozentige Steuersatz zurAnwendung, wenn dieVerabreichung von Speisen oder der Ausschank von Getränken für den Genuss an Ort und Stelle von einer anderen Gewerbeberechtigung mit umfasst wird, wie z.B. der Gastgewerbebereich von Bäckereien, Fleischereien oder Konditoreien. Werden Speisen bzw. Getränke verkauft, die nicht zum sofortigenVerzehr an Ort und Stelle bestimmt sind (z.B. Semmeln, Fleisch oder eine Torte zum Mitnehmen), so ist der fünfprozentige Steuersatz nicht anwendbar. Steuersenkung auch für Übernachtungen und Bücher Auch für Übernachtungen in Hotels, in anderen Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen beträgt die Umsatzsteuer im zweiten Halbjahr 2020 fünf Pro-

zent.Weiters wurde im Publikations- und Kulturbereich die Umsatzsteuer in vielen Fällen auf fünf Prozent gesenkt. Dies gilt etwa für gedruckte und digitale Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, Kino-,Theater- und Zirkusvorstellungen, Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler sowie die Einfuhr bestimmter Kunstgegenstände. Alle Details dazu sowie Antworten zu häufig gestellten Fragen gibt es auf der Homepage des Finanzministeriums unter www.bmf.gv.at -> Themen „Steuern” -> Für Unternehmen -> Umsatzsteuer -> Informationen. Ebenfalls zeitlich befristet ist die erhöhte Abzugsfähigkeit von Bewirtungskosten.Ausgaben anlässlich der Bewirtung von Geschäftsfreunden, die der Werbung dient, konnten bisher zu 50 Prozent als Betriebsausgabe abgezogen werden. Für Bewirtungen im Zeitraum 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 sind nun 75 Prozent der Bewirtungskosten abzugsfähig. Ohne Befristung angehoben wurde hingegen die Höchstgrenze für steuerfreie Essensgutscheine, die Betriebe an Mitarbeiter ausgeben. Gutscheine für Mahlzeiten bleiben nunmehr bis zu einem Wert von acht Euro pro Arbeitstag und Mitarbeiter steuerfrei, wenn die Gutscheine nur am Arbeitsplatz oder in einer Gaststätte zur dortigen Konsumation eingelöst werden können. Bis 30. Juni 2020 sind diese Gutscheine bis 4,40 Euro pro Arbeitstag und Mitarbeiter steuerfrei. Gutscheine, die auch zur Bezahlung von Lebensmitteln verwendet werden können, sind nun bis zu einem Betrag von zwei Euro pro Arbeitstag und Mitarbeiter steuerfrei (bis 30. Juni 2020: 1,10 Euro). Gänzlich abgeschafft wurde zudem die Schaumweinsteuer. Seit 1. Juli 2020 ist die vielkritisierte „Sektsteuer” Geschichte.


25 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

SERVICE

KMU DIGITAL

Digitalisierungsförderung jetzt sichern! Sie möchten sich zum Thema Digitalisierung beraten lassen? Und Sie müssen in Digitalisierungsmaßnahmen über 5.000 Euro investieren? Dann erkundigen Sie sich, ob eine „KMU Digital 2.1“-Förderung für Sie in Frage kommt! Und neu ist die KMU.E-Commerce-Förderung.

S

eit 4. September 2020 ist wieder eine Antragstellung für „KMUDigital“möglich.DiesesProgrammbeinhaltetneben der Beratungsförderung auch eineUmsetzungsförderung.

Beratungsförderung Zertifizierte Berater unterstützen, um den Istzustand und die unternehmerische Strategie in den Bereichen Geschäftsmodelle & Geschäftsprozesse, E-Commerce & Online-Marketing sowie IT-Security zu analysieren. • Status- und Potenzialanalysen: Gefördert werden halbtägige Status- und Potenzialanalysen mit 80 Prozent der Beratungskosten, maximal 400 Euro. Sie dienen der Erfassung des Istzustandes und zeigen mittels strukturierter Methode den Handlungsbedarf auf. • Strategieberatungen: Die Strategieberatungen dauern maximal zwei Arbeitstage und werden mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Beratungskosten, maximal 1.000 Euro gefördert. Die Strategieberatungen stellen einen Kick-off zu konkreten Veränderungs- und Umsetzungsprozessen dar. Gemeinsam wird die zeitliche und inhaltliche Planung der Umsetzung erarbeitet. Umsetzungsförderung In der Umsetzungsförderung werden aktivierungs-

Mit „KMU Digital“ werden Beratungen und Digitalisierungsmaßnahmen gefördert.

pflichtige Neuinvestitionen sowie damit in ZusammenhangstehendeLeistungenexternerAnbieter(z.B.Programmiertätigkeiten, Softwarelizenzen, etc.) gefördert. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der förderbaren Kosten, maximal5.000Euro.DasProjektvolumenmusszwischen5.000 bis20.000Euroliegen.Achtung:DieUmsetzungsförderung kann nur beantragt werden, wenn zuvor eine Beratungsförderung in Anspruch genommen wurde und die Förderung seitens der Förderstelle auch ausbezahlt wurde. Neu: KMU.E-Commerce Alle Infos zur neuen KMU.E-Commerce-Förderung:

aws.at/aws-digitalisierung/kmue-commerce

Die Antragstellung erfolgt ausnahmslos über eine von der aws betriebenen Einreichplattform. Antrag und Infos: kmudigital.at KMU DIGITAL Hotline: t +43 1 2530770, Förderservice der WKV: Dr. Heike Böhler-Thurnher, t 05522 305-312, boehler. heike@wkv.at, wko.at/ vlbg/foerderservice

INVESTITIONSPRÄMIE

Covid-19-Investitionsprämie der aws Mit der neuen Covid-19-Investitionsprämie soll die heimische Wirtschaft gestärkt und ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden.

F Alle Infos (FAQs, Richtlinie, Onlineantrag) zur Investitionsprämie finden Sie unter:

aws.at/investitionspraemie

KONTAKT Dr. Heike BöhlerThurnher, t 05522-305-312, boehler.heike@wkv.at

örderungsfähig sind alle Unternehmer (iSd UGB) aller Branchen –vomEPUbiszumGroßunternehmen- dieübereinen Sitz und/oder eine Betriebsstätte in Österreich verfügen. Gefördertwerdenmaterielleundimmaterielle,aktivierungspflichtige Investitionenab5.000bismaximal50MillionenEuromiteinem Zuschuss von 7 Prozent bzw. bei Investitionen in Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit/LifeScience mit 14 Prozent. DieAntragstellung ist seit 1. September 2020 möglich, seit 1. August dürfen aber schon erste Maßnahmen (Bestellungen, Kaufverträge, Lieferungen, Beginn der Leistungen, Anzahlungen, Zahlungen, Rechnungen oder Baubeginn) gesetztwerden.

Kombination mit anderen Förderungen ist möglich Die Investitionsprämie wird als „Allgemeine Maßnahme“ abgewickelt und fällt nicht in den Anwendungsbereich des EU-Beihilfenrechts. Eine Kombination mit anderen na-

tionalen Förderungsinstrumenten ist daher zulässig und nicht als Kumulierung im Sinne des Beihilfenrechts zu sehen. Das bedeutet, dass zusätzlich zur Investitionsprämie bei Vorliegen der entsprechenden Förderkriterien, auchAnträge bei der Kommunalkredit PublicConsulting (KPC), bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und auch beim Land Vorarlberg gestellt werden können. Bei der Kombination mit den Landesförderungen gibt es allerdings eine Einschränkung: Das Land stockt nur bis zu einer max. Förderhöhe von 20 Prozent auf. Beispiel: 14 Prozent Förderung für Digitalisierungsmaßnahmen durch die Investitionsprämie und statt 8 Prozent Wirtschaftsstrukturförderung durch das Land, erhält der Antragsteller 6 Prozent Landesförderung.


Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 26

österreich WIFI

Wettbewerbsfaktor Weiterbildung

Das Weiterbildungsbarometer 2020 im Auftrag des WIFI und der WKÖ liegt vor. Die Bereitschaft für Weiterbildung ist groß, auch wenn Anreize nötig sind. Und natürlich hat die Coronakrise einiges geändert.

Karlheinz Kopf WKÖ-Generalsekretär

Zahl der Woche

500

Personen sind bereits Absolvent/-innen des „Certified Digital Consultant (CDC)”Kurses der UBITAkademie incite.

Welten sinnvoll für die Menschen zu verbinden und auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden verstärkt einzugehen. Die Ergebnisse bestärken somit auch die neue WIFI-Digitalstrategie“, sagt Baborek. Doch klar ist auch: „Um den Anteil jener Beschäftigten, die Weiterbildungskurse besuchen, zu steigern, gilt es, Möglichkeiten zu schaffen, in die eigene Bildungszukunft zu investieren“, so Kühnel. Konkret könnte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die steuerliche Absetzbarkeit von Weiterbildungskosten (als Werbungskosten) ausgeweitet werden. Für Unternehmen wäre eine Bildungsprämie von 10 Prozent der unmittelbaren Aufwendungen wünschenswert, um den Betrieben einen weiteren Anschub zu geben, noch bereitwilliger in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Informationen zur Weiterbildung: wifi.at

Bedeutung von „Lebenslangem Lernen“ „Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach ‚Lebenslanges Lernen‘?“ Quelle: IMAS 2020

foto: WKÖ/N. StuDeNy

„Angesichts der momentanen Situation am Arbeitsmarkt ist es notwendig, die Anstrengungen in der Vermittlung von Arbeitslosen zu erhöhen. Daher sehen wir es positiv, dass es 500 zusätzliche Mitarbeiter für das AMS geben soll.“

Aus- und Weiterbildung sind das wichtigste Kapital und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil – für jeden Einzelnen wie auch für Unternehmen. Darüber gibt es einen klaren Konsens: Für 93 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ist kontinuierliche Weiterbildung sehr oder einigermaßen wichtig, das ist eines der zentralen Ergebnisse der repräsentativen IMAS-Umfrage „Weiterbildungsbarometer 2020“ im Auftrag des WIFI und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Positiv ist, dass berufsbegleitende Weiterbildung bei den Menschen einen so hohen Stellenwert hat, aber es gibt noch immer eine klare Diskrepanz zwischen der generellen Bereitschaft und der tatsächlichen Umsetzung. Es braucht hier also überzeugende Argumente und gute Anreize für die Österreicherinnen und Österreicher“, sagt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ. Lernen, um mit den rasanten Neuerungen Schritt halten zu können. „Es ist heute ganz normal geworden, dass Menschen mehrmals in ihrem Erwerbsleben ihren Arbeitsplatz und sogar ihr Berufsfeld wechseln. Die Grundausbildung reicht daher schon lange nicht mehr, es braucht kontinuierliche Weiterbildung“, betont Markus Raml, Kurator des WIFI Österreich. Und die Innovationszyklen werden immer kürzer. Lernen ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. „Egal, ob es um die Einführung einer neuen Software, die stärkere virtuelle Kundenorientierung oder um eine höhere Innovationsfähigkeit geht, es bedarf Menschen, die mit den rasanten Neuerungen Schritt

halten können“, so Raml weiter. Die Umfrage zeigt auch, dass 59 Prozent der befragten Erwerbstätigen digitale Inhalte und Weiterbildungen nutzen würden. Klare Vorteile durch das Online-Lernen sehen die Befragten darin, dass die Anreise wegfällt und es keine Ansteckungsgefahr mit Covid-19 gibt. „Digital- oder Präsenz-Lernen ist in der beruflichen Weiterbildung kein Widerspruch und auch kein Entweder-oder, sondern ist zu einem Miteinander geworden. Die Krise zeigt uns, dass beides in Kombination hervorragend funktioniert“, erklärt Tatjana Baborek, Institutsleiterin WIFI Österreich. Im Durchschnitt wünschen sich die Erwerbstätigen eine Aufteilung von 40 Prozent Online-Lernen und 60 Prozent Präsenz-Lernen. „Die Wirtschaft braucht Menschen, die selbstgesteuert lernen, lebensbegleitend am Ball bleiben und selbstständig Lösungen entwickeln können“, appellieren Kühnel und Raml unisono. „Lernen kann im Jahr 2020 ohne Online-Inhalte nicht auskommen. Es gilt nun, das Beste aus beiden

Sehr

WIFI Österreich-Leiterin Tatjana Baborek, WKÖ-Generalsekretär-Stv. Mariana Kühnel und WIFI-Kurator Markus Raml (v.l.n.r.) stellen das „Weiterbildungsbarometer 2020“ vor.

51

Einigermaßen

42

Eher nicht

3

Überhaupt nicht

2

Keine Angabe

2


LEHRE IN VORARLBERG

27 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

SERIE NEUE LEHRLINGE

Ausbildung zukünftiger Fachkräfte Berufsausbildung. Vorarlbergs Unternehmen investieren in die Zukunft und bilden junge Menschen in zukunftsorientierten Berufen aus. Lesen Sie mehr in den nächsten Ausgaben.

Ausbildung bei Maischön

Ausbildungsstart für 103 Lehrlinge bei Blum Aktuell 378 Lehrlinge in Vorarlberg, 24 bei Blum USA, 4 bei Blum Polen. Am 1. September erfolgte bei Blum der Ausbildungsstart für 94 neue Lehrlinge, davon 23 Mädchen, in den Vorarlberger Werken. In den USA stellte das Familienunternehmen zudem sieben, in Polen zwei Auszubildende ein. In Summe beginnen damit 103 junge Menschen eine Lehre. „Die Lehrlingsausbildung hat bei Blum einen sehr hohen Stellenwert. Unsere Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen. Wir orientieren uns an unserem langfristigen Bedarf, daher haben wir heuer wieder rund hundert Lehrlinge eingestellt“, erklärte Geschäftsführer Martin Blum. Während zwei Kennenlerntagen trafen sich die Auszubildenden in den verschiedenen Werken mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern. Auf dem Programm standen verschiedene Teamaktivitäten, um den Zusammenhalt zu stärken.

Vier Lehrlinge starteten bei Maischön …mir zuliebe! Im September starteten gleich vier Lehrlinge ihren Beginn ins Berufsleben als Friseure & Stylistin - Samantha Schulz, Manuela Vögel, Natalie Prietl und Marie-Christin Speckle. Für alle beginnt eine sehr spannende und lehrreiche Zusammenarbeit, denn bald eröffnet Maischön die neue Lehrlingsausbildungsakademie in der Innenstadt von Dornbirn.

fotoS: blum/tomaSElli GabriEl bau/Karl hubEr

Lehrlingsrekord bei Tomaselli Gabriel Bau

Elmar Graf GmbH und EGD Installations GmbH

14 Lehrlinge haben ihre Ausbildung beim Walgauer Unternehmen gestartet. Alle haben den Lehrberuf Maurer gewählt, einer in Kombination mit Tiefbau. Insgesamt bildet das Walgauer Bauunternehmen damit 30 Lehrlinge in vier Berufen aus: 24 Maurer bzw. Hochbauer, zwei bautechnische Assistenten, eine Bürokauffrau und drei Lehrlinge absolvieren die Doppellehre Maurer/Tiefbauer. Während der Lehre erhalten die Jugendlichen Einblicke in alle Unternehmensbereiche. So bekommen die Nachwuchsfachkräfte schnell einen Überblick und lernen ihre Stärken kennen.

10 Jugendliche haben ihre Lehre bei den Firmen Elmar Graf GmbH und EGD Installations GmbH begonnen. Derzeit befinden sich rund 40 Lehrlinge in Ausbildung. Die Vielseitigkeit der Ausbildung, sowohl in persönlichen und fachlichen Bereichen, spielt eine zentrale Rolle. Im Vordergrund stehen die Jugendlichen. So wird auf die Belange jedes Einzelnen eingegangen. Wöchentliche Werkstatttage, Workshops, Lern- und Prüfungsvorbereitungstage sowie Nachhilfeunterricht sind daher wesentliche Elemente. Im Oktober 2016 wurden beide Firmen als erste Gewerbebetriebe Vorarlbergs vom Staat Österreich als „Staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb“ ausgezeichnet.


Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 28

unternehmen ONLINE PLATTFORM

Söhne übernehmen Geschäftsführung

Mietplattform für Baumaschinen erfolgreich gestartet

Ralf und Gerald Fässler haben im August das Vorarlberger Traditionsunternehmen Fässler Installationen von ihrem Vater Wolfgang übernommen. Neben der Geschäftsführung teilen sich die Brüder auch die Zuständigkeit für die Geschäftszweige Haustechnik und Elektro. Vater Wolfgang bleibt dem Unternehmen mit 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin treu und widmet sich unterschiedlichen Aufgaben. faesslerw.at

Im August 2019 fand der Go-Live von Digando.com statt. Und gleich die erste Vermietung zeigte das Potenzial der Plattform: Der Mieter registrierte sich um 17:33 Uhr – nach Geschäftsschluss des Vermietpartners – und konnte den gewünschten Bagger bereits am nächsten Morgen um 9:30 Uhr in Empfang nehmen. „Dieses Beispiel zeigt die Vorteile der Online-Vermietung von Baumaschinen: Der Mieter kann orts- und zeitunabhängig disponieren und verliert keine

Zeit, dem Vermieter entgeht kein Geschäft“, sagt Digando-Geschäftsführer Alexander Höss. „Trotz eines für die gesamte Wirtschaft schwierigen Jahres haben wir einen erfolgreichen Start geschafft“, freut sich Höss. Insgesamt können bereits über 6000 Bagger, Anbaugeräte, Lader, Anhänger, Verdichter und weitere Maschinentypen österreichweit online gemietet und an über 25 Partner-Stationen abgeholt bzw. auf Wunsch zugestellt werden. digando.at

DORFINSTALLATEUR

Neuer Geschäftsbereich

Der Dorfinstallateur entwickelt sich in den Geschäftsfeldern Sanitär, Heizung, Klima, Lüftung und Regelungstechnik positiv und wächst nun weiter: Nach acht erfolgreichen Jahren Martin Lechleitner Isoliertechnik GmbH wird das Dornbirner Unternehmen Teil des Dorfinstallateurs. Als selbstständig arbeitendes Profiteam agiert das Lechleitner-Team beim Dorfinstallateur als kleines Unternehmen im Unternehmen. dorfinstallateur.at

foto: LiSa mathiS, DigaNDo gmbh, DorfiNStaLLateur

GENERATIONENWECHSEL

6000 Baumaschinen stehen auf der Online-Plattform Digando.com zur Miete bereit.

SAISON 2020/21

Montafon Brandnertal Karte: Kinder fahren gratis Ski Kinder und Familien können sich freuen: Erstmals gibt es die Jahreskarte für Kinder, die zehn Jahre oder jünger sind, kostenlos. Das Angebot gilt bis 8.12.2020 an allen stationären Vorverkaufsstellen.

Eine Neuerung präsentierten die Verantwortlichen der Montafon Brandnertal Karte am 3. September 2020 anlässlich einer Pressekonferenz in Feldkirch: Die Jahreskarte Winter 2020/21+Sommer 2021 gibt es für Kinder bis zehn Jahre kostenlos. „Bewegung und frische Luft sind wichtig für die Entwicklung der Kinder und stärken das Immunsystem. Mit diesem Angebot möchten wir besonders den Familien etwas zurückgeben und sie dazu anregen, die Natur aktiv zu erleben und in die

Berge zu kommen. Bezug zum Schnee und zu den Bergen stellen wir in den Vordergrund. Deshalb haben alle teilnehmenden Skigebiete auch sofort zugestimmt“, informiert Thomas Lerch, derzeitiger Vorsitzender des Bergbahn-Pools Montafon Brandnertal und Geschäftsführer der Gargellner Bergbahnen. Das Angebot gilt im Vorverkauf bis 8.12.2020 an allen stationären Kassen und Verkaufsstellen – nicht aber im Onlineshop. montafon-brandnertal-card.at


29 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

UNTERNEHMEN

ALPLA

Plattform Verpackung mit Zukunft: Nachhaltige Verpackungslösungen etablieren Die Plattform Verpackung mit Zukunft plädiert anlässlich des kürzlich präsentierten „3-Punkte-Plans“ zur Reduktion von Kunststoffabfällen für faktenbasierte Entscheidungen.

D

ie von Klimaschutzministerin Gewessler präsentierten Maßnahmen haben negative Auswirkungen auf das Klima– dafür sprechen alle Daten und Fakten, die uns vorliegen“, soAxel Kühner,CEO derGreinerAG.Gewessler will eine Mehrwegquote einführen und setzt damit auf Glas. Ökobilanzen von Verpackungen belegen jedoch deutlich, dass Glas-Mehrweg nur bei sehr kurzen Transportdistanzen geringereAuswirkungen auf das Klima hat. Werden die Flaschen zum Waschen und Befüllen weiter als rund 150 Kilometer transportiert, sind Mehrweglösungen aus Kunststoff klimafreundlicher. Auch PET-Einwegflaschen mit hohem Rezyklatanteil können hinsichtlich Umweltauswirkungen überzeugen – immer vorausgesetzt, die gebrauchten Flaschen werden richtig entsorgt undwiederverwertet. Kühner stellt auch klar: „In derUmwelt haben gebrauchteVerpackungen nichtsverloren.Wir brauchen sie dringend im Wertstoffkreislauf, um neue Flaschen daraus herstellen zu können.“

Recyceltes PET reduziert CO2-Emissionen Getränkeflaschen aus PET lassen sich sehr gut recyceln. Das im Recyclingunternehmen PET RecyclingTeam Wöllersdorf (ein Unternehmen von ALPLA) hergestellte rPET spart imVergleich zu Neuware bis zu 90 Prozent der

Treibhausgasemissionen ein. Laut denVorschlägen von Bundesministerin Gewessler sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen die zukünftige EU-Plastiksteuer für Österreich reduzieren. Dazu Günther Lehner, CEOALPLA Group: „Die EU-Plastiksteuer soll auf jene Abfälle angewandt werden, die nicht recycelt werden. In Österreich sollen aber nun genau jene Verpackungen verdrängt werden, die sich besonders gut recyceln lassen.“ Eine Abgabe für Hersteller von Plastikverpackungen lehnt Lehner ab: „Warum werden nur Verpackungen aus Kunststoff besteuert? Alle Verpackungen, egal aus welchem Material, müssen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen objektiv beurteilt und optimiert werden. In jedem Fall müssen recycelte Materialien ausgenommen werden, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken.“ Insgesamt sieht Lehner die Gefahr, dass Kunststoff durch andere Materialien ersetzt wird, die größereAuswirkungen auf den Klimawandel haben. Plattform Verpackung mit Zukunft In der Plattform Verpackung mit Zukunft haben sich österreichische Unternehmen entlang der gesamtenWertschöpfungskettezusammengeschlossen,umeinefunktionierende Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen und ÖsterreichalsVorreiterfürnachhaltigeVerpackungslösungenzu etablieren. Die Plattform fordert Politik undÖffentlichkeit zum Dialog auf, denn es müssen Entscheidungen und Maßnahmen auf Basis von Fakten getroffen werden. Die PlattformVerpackung mit Zukunftwill darauf hinarbeiten, dass die Recyclingfähigkeit in der Verpackungswirtschaft optimiert und die Nachhaltigkeit imVerpackungsbereich ständig verbessert wird. Dabei setzt die Plattform auf einenoffenenDialogmitallenrelevantenPlayernundbietet einen sachlichen und faktenbasierten Diskurs an.

SPAR VORARLBERG

foto: Spar

Führerschein und weiße Fahne für fleißige Lehrlinge

Carina Pollhammer, Geschäftsführerin SPAR Vorarlberg (rechts) und Martina Hagen, Leitung Personal (links) gratulieren Laura Anna Sargant aus der SPAR-Zentrale Dornbirn zu ihren hervorragenden Leistungen.

D

amit ist SPAR der größte Lehrlingsausbildner Österreichs und einer der wichtigsten Lehrlingsausbildner im Ländle. Dass SPAR die Lehrlingsausbildung am Herzen liegt, zeigt auch die erfolgreiche Bilanz der diesjährigen Lehrabschlussprüfungen – dieweiße Fahne weht auf den SPAR-Dächern. Bei SPAR werden besondere Leistungen gefördert und anschließend auch anerkannt und belohnt. Neben Abwechslung, Herausforderung und Eigenverantwortung gibt es Prämien für gute Leistungen. Auf diese Weise können sich Jugendliche allein damit während der dreijährigen Lehrzeit über 4.500 Euro dazuverdienen. Wer in dieser Zeit ausschließlich gute Praxis-Beurteilungen und in der SchuleVorzugszeugnisse erhält, bekommt von SPAR darüber hinaus den B-Führerschein bezahlt.

2.300 Lehrlinge befinden sich bei SPAR österreichweit in Ausbildung, 192 davon in Vorarlberg.

Herausragende Leistungen Heuer freut sich die SPAR im Ländle über die weiße Fahne bei den Lehrabschlussprüfungen. 27 SPAR-Lehrlinge haben ihre Prüfungen erfolgreich absolviert, 4 von ihnen mitAuszeichnung, 8 mit gutem Erfolg. Zusätzlich durfte einer besonders engagierten Jugendlichen der gratis B-Führerschein überreicht werden. Wie jedes Jahr stellt SPAR auch 2020wieder neue Lehrlinge ein – allein im Ländle werden rund 100 junge Personen gesucht, die in einem der 14 verschiedenen Lehrberufe bei SPAR Vorarlberg ausgebildet werden. Die Bandbreite in der Lehrlingsausbildung reicht vom klassischen Einzelhandel bis zur Bürolehre.


MAGAZIN

Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft | 30

WIFI

3. PLATZ SCHREIBWETTBEWERB #TELL US

Eine Reise durchs Milchparadies

WIFI startet mit tollem Angebot ins neue Kursjahr 1.800 Kurse und Lehrgänge für alle Branchen mit Innovationen in den Bereichen Technik, IT und Fachkräfte-Entwicklung. Highlights sind die neu entwickelten Aus- und Weiterbildungen, die gerade jetzt Chancen für Berufsein- und Umsteiger eröffnen. „Nur wer immer weiter lernt, kann seine Ziele erreichen“, sagt WIFI-Institutsleiter Dr. Thomas Wachter.

Die Produktion der Waren, die „Vorarlberg Milch“ anbietet, ist eines der Geheimnisse, denen man gerne auf den Grund gehen möchte. Was sich wohl hinter den majestätischen Türen des Unternehmens verbirgt?

Neu: COVID-19 Schulungen Direkt am Puls der Zeit liegt das WIFI Vorarlberg mit den Schulungen zum Thema COVID-19: Bereits im August war das Interesse an den Kursen „COVID-19 Beauftragter“, „Erstellung eines Covid-19 Präventionskonzeptes“ sowie dem Workshop „Veranstaltungsrecht kompakt“ – derart groß, dass für Ende September weitere Termine geplant sind. Diese Kurs-Serie wendet sich an Unternehmen aller Branchen und findet als Präsenzveranstaltung im WIFI-Campus Dornbirn statt.

502 Vorarlberger Landwirte – vom Arlberg bis zum Bodensee – sind Mitglieder/Milchlieferanten von Vorarlberg Milch.

Starke Nachfrage nach digitalem Know-how Der Fachkräftemangel besteht trotz Corona-Krise weiterhin. Digitale Kompetenzen sind in der Krise der letzten Monate noch einmal deutlich wichtiger geworden. Verschiedenste neue WIFI-Kurse – wie etwa eine Schulung zum Office Tool „Microsoft Teams“, aber auch unterschiedlichste Angebote zum Thema Coding – sollen dabei helfen, dem Fachkräftemangel im IT-Bereich entgegenzuwirken.

L

foto: marcel hageN

Covid-19 Präventionsmaßnahmen Für das kommende Kursjahr wurden in den WIFI Räumlichkeiten diverse Präventionsmaßnahmen gesetzt: Zusätzlich zu den bereits im Mai eingeführten Hygieneregeln wurden die Teilnehmerzahlen an die Räumlichkeiten angepasst, sodass der vorgeschriebene Abstand von einem Meter überall eingehalten werden kann.

icht. Das Einzige, was ich sehe. Kälte. Das Einzige, was ich spüre. Ein beißender Geruch steigt mir in die Nase. Ist das Käse? An welchem Ort befinde ich mich? Ich fühle mich plattgedrückt und leer. Um mich herum befinden sich hunderte, vielleicht sogar tausende von meinesgleichen. Langsam kommt alles in Bewegung, das Licht schwindet und immer lauter werdende mechanische Geräusche sind zu hören. Durch fremde Hilfe werde ich aufgerichtet, wird mein Körper geweitet, endlich fühle mich ganz und kann wieder frei atmen. Unter mir spüre ich ein Gummiband, auf dem ich mich ruckartig weiterbewege. Zwar weiß ich nicht, was jetzt mit mir geschieht, aber wenigstens bin nicht allein. Immer noch umgeben meine Genossen mich, sie haben genauso an Größe und Form zugelegt. Meine Reise auf dem Fließband nähert sich langsam ihrem Ende. Davor gibt es aber noch eine wichtige Station, die ich zu durchlaufen habe – die weiße Flut. Plötzlich bleibe ich stehen und sie überkommt mich so lange, bis sie mich bis zum letzten Tropfen aufgetankt hat. Ich verspüre ein Gefühl des Elysiums. Unmittelbar weiß ich, dass ich dafür geschaffen wor-

den bin, das weiße Gold in mir von derAußenwelt und deren schädlichen Faktoren zu beschützen. Meinen letzten Stopp kann man mit einem Hutgeschäft vergleichen: Mein Haupt wird mit einem Deckel ausgestattet. Dies vervollkommnet mein Erscheinungsbild. Nach meinem langen Abenteuer bin ich an meinem Ziel angelangt – die Endstation, das Lager, das Milchparadies. Die Diversität an diesem Ort ist erstaunlich. Joghurt, Käse, Schlagrahm und meine Wenigkeit: eine Ein-Leiter-Packung verkaufsbereite Milch. Schritte nähern sich und ich höre zwei auf mich zukommende Männerstimmen. Einer der beiden hebt mich auf und befördert mich in Richtung „Lädele“ nebenan. Nach einer Weile richtet sich meine Aufmerksamkeit auf die Unterhaltung zwischen meiner Mitfahrgelegenheit und ihrem Kumpan. „Und? Wie bist du denn heute zur Arbeit gekommen? Ich habe mitbekommen, dass du dich verspätet hast“, fragt sie ihren wesentlich jüngeren Arbeitskollegen in einem breiten Vorarlberger Dialekt. „Mit dem Bus. Aber dadurch, dass die Firma so flexibel und verständnisvoll gegenüber dem Gebrauch öffentlicher Verkehrsmit-

fotoS: Vorarlberg milch

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART


31 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

tel ist, ist das gar kein Problem.Wenn man mit dem Bus oder der Bahn zur Arbeit kommt, wird das Zuspätkommen von der Geschäftsleitung akzeptiert und entschuldigt.“ Als ich das höre, rutscht sogar mir fast der Deckel vom Haupt. „Ach was?“, erwidert meine Transporthilfe. Der andere Mitarbeiter antwortet enthusiastisch: „Ja, das ist noch nicht einmal alles! Weil ich jeden Tag Öffis benutze, bekomme ich meine Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr von der Geschäftsleitung bezahlt. Man merkt richtig, dass dem Unternehmen die Umwelt sehr am Herzen liegt.“ Gerade erst bin ich im Kühlregal des „Lädele“ angekommen und fühle mich direkt wie zu Hause. Erneut bin ich von meinen Gleichgesinnten und entfernten Verwandten umgeben. Kurz darauf aber greift wieder eine Hand nach mir. Diese gehört jedoch jemandem, der weder in Weiß gekleidet ist noch das Logo meiner Geburtsstätte trägt. Was passiert jetzt mit mir? Nachdem ich mal wieder eine Fließbandstrecke, die ich aus Erfahrung als recht kurz bezeichnen kann, hinter mich bringe, werde ich von meinem neuen Gefährten in ein Auto gelegt und ich trete ein neues Abenteuer an. Im Vorbeifahren kann ich noch einen letzten Blick auf meine Heimat werfen. Das Bild des kolossalen und mir ähnlich sehenden Milchkönigs, der förmlich über meinem Herkunftsort wacht, werde ich nicht so schnell vergessen. Ein komplett neuesAmbiente umgibt mich. In seiner kleinen Heimat platziert mich mein Gefährte geschickt an einem kühlen Ort. Zu meinem Erstaunen finde ich dort Gesellschaft bei einigen meiner Milchbrüder.Während einer Konversation mit einem Vollkornmüsli-Joghurt nimmt mich mein menschlicher Freund plötzlich aus der kühlen Box. Endlich ist meine Zeit gekommen. Ein lautes Knacken ertönt, mein Inneres und ich werden meines Hutes beraubt. Mein milchiger Schatz wird aus mir herausgegossen. Die Situation ist bittersüß, denn das ist der Anfang vom Ende, doch ich weiß, dass ich meine Bestimmung perfekt erfüllt habe. DerVerbraucher meiner Milch genießt sein Müsli am Esstisch und unterhält sich derweil mit einer Freundin. Obwohl ich mich schon in einem halbleeren Stadium befinde, schnappe ich ihr Geplauder auf. „Gerade habe ich das neue Lager des Milchhofs gesehen. Unglaublich innovativ das Ding, es ist vollautomatisiert!“, erwähnt er und sie reagiert: „Nicht wahr? Solch ein technischer Fortschritt muss den Mitarbeitern so viel erleichtern, denn sie müssen sich nicht mehr in die Kälte wagen, und zudem haben sie dort viel mehr Platz als im alten Lager.“ Während sie diese Worte sagt, nimmt sie mich nebenbei in die Hand und beäugt meine informationsreichen Tätowierungen. „Tetra Pak…“, beginnt sie von mir abzulesen. „Die handeln sehr umweltbewusst, weißt du? Diese Verpackung wiegt gerade einmal 30 Gramm und besteht aus Material, das ausWäldern kommt, in denen die Ressourcen nachhaltig neu gepflanzt werden. Und diese Verpackung wird auch recycelt werden.“ Diese letzten Worte bilden für mich einen schönen Abgang. Meine letzte Milchhälfte wird in eine Schüssel gegossen und ich fühle mich so leer wie zu Beginn mei-

MAGAZIN

ner Reise. Anschließend faltet man mich zurück in meine Fötusstellung und ich werde in einen Eimer geschleudert. Das ist meine letzte Erinnerung. Es wird allmählich dunkel. Licht. Das Einzige, was ich sehe. Kälte. Das Einzige, was ich spüre. Ein beißender Geruch steigt mir in die Nase. Ist das Käse? Wie es aussieht, beginnt die Reise durchs Milchparadies von Neuem.

Rund 66 Millionen Kilogramm Milch hat Vorarlberg Milch 2019 verarbeitet.

Fakten über Vorarlberg Milch • Mitglieder/Milchlieferanten: 502 Vorarlberger Landwirte zwischen Arlberg und Bodensee • verarbeitete Milchmenge: ca. 66 Millionen Kilogramm im Jahr 2019 • Jahresumsatz 2019: 51 Millionen Euro • Mitarbeiter: 123, davon 8 Lehrlinge • „Bekannteste und unverzichtbarste Marke Vorarlbergs“ 2019 - Studie: Dr. Auer, Institut für Management & Marketing (eine Initiative von VOL.AT) Riedl Dominik, Betriebsratsvorsitzender Vorarlberg Milch: „Auch wir bei der Vorarlberg Milch setzen uns für die Verbesserung des Umweltschutzes ein. Wir haben mit Tetra Pak einen Partner, der für Wiederverwertung und Nachhaltigkeit steht. Auch intern versuchen wir mit Mobilitätskonzepten Mitarbeiter zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen, was uns sehr gut gelingt. Ebenso teilen wir unsere überschüssigen Ressourcen (Strom, Wärme ...) mit den nahegelegenen Institutionen (Schule Oberau, Schwimmbad …). Der Umweltgedanke und die Nachhaltigkeit sind bei uns auch ganz wichtige Themen.“

Autorinnen und Autor der Geschichte: Annabelle Hermann, Sajra Ljubijankic, Medina Samardzic und Ena Durakovic – BG Feldkirch Schillerstraße, Klasse 7 d

#tell us: Schüler porträtieren Unternehmen Vorarlbergs Unternehmen übernehmen neben ihrer starken wirtschaftlichen Performance Verantwortung für das große Ganze: Sie legen besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Lehrlinge und Mitarbeiter/-innen, punkten mit innovativen Ideen und stehen für Werte wie soziale Verantwortung, Regionalität und Klimaschutz. Genau das thematisierten Schüler/-innen im Rahmen eines Schreibwettbewerbs der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VVG) und der Zeitung „Die Wirtschaft“ - sie porträtierten Vorarlberger Vorzeigebetriebe in kreativen Stories. Platzierungen bei #tell us Als Siegertext gekürt wurde das Porträt über die Køje von Schüler/-innen des BG Feldkirch Schillerstraße, der Text von Schüler/-innen das BG Bludenz über BERTSCH wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Und auf den dritten Rang gereiht wurde der Text über Vorarlberg Milch von Schüler/-innen des BG Feldkirch Schillerstraße.


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33 | Nr. 16 • September 2020 • Die WirtSchaft

extra

„Industrie 4.0 beschleunigt die Elektronifizierung der Hydraulik. Vernetzte Hydraulik kann alles, was elektromechanische Antriebe auch können, bietet aber zusätzliche physikalische Vorteile wie eine einzigartige Kraftdichte und Robustheit.“

HYDRAULIK UND DRUCKLUFT

Digitalisierung macht auch Druck Die Digitalisierung dringt in alle erdenklichen Bereiche vor, und auch in der Hydraulik und Druckluft spielt sie eine immer größere Rolle: Etwa, wenn es um die Vernetzung oder die Erfassung von Betriebszuständen und Messdaten ganzer Anlagen geht.

Ohne Hydraulik und Druckluft sind Antriebs- und Steuerungstechnik moderner Anlagen und Maschinen heute undenkbar. Leistungsdichte, Energieeffizienz und kostenoptimierte Lösungen sind zentrale Faktoren. Dabei spielt auch die Digitalisierung eine mittlerweile unverzichtbare Rolle und ist vor allem bei der Vernetzung von Maschinen, Produkten und einzelnen Komponenten wichtig. Sogenannte „smarte Technologien“ können gerade in Sachen Wartung von Bauteilen hilfreich sein, beispielsweise dann, wenn ein Algorithmus errechnet, wie lange ein Bauteil bis zur nächsten Wartung voll funktionstüchtig sein wird. Smart Factory, Industrie 4.0, Digitalisierung: Im Bereich der Hydraulik und Druckluft sind diese Begriffe nicht länger Zukunftsmusik: Dr. Steffen Haack, Leiter der Business Unit Industrial Hydraulics bei Bosch Rexroth, erklärt: „Industrie 4.0 beschleunigt die Elektronifizierung der Hydraulik. Vernetzte Hydraulik kann alles, was elektromechanische Antriebe auch können, bietet aber zusätzliche physikalische Vorteile wie eine einzigartige Kraftdichte und Robustheit.“ Sensorik statt ungeplante Wartungsarbeiten Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg an intelligenten Komponenten zur Überwachung in der Antriebs- und Steuerungstechnik. So dienen Sensoren

zum Beispiel der frühzeitigen und verlässlichen Erkennung von Lecks und liefern wichtige Daten zu Betriebszuständen wie Weg, Druck, Geschwindigkeit und Temperatur. Sensoren mit Partikeldetektion, die etwa Daten zur Messung der Ölfeuchte und Öltemperatur liefern und damit entscheidend für die Überwachung eines Systems ist, sind ebenfalls interessante Lösungen, die sich ergeben können. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es können verlässliche Vorhersagen getroffen werden – zum Beispiel über einen zu erwartenden Ausfall oder andere Störungen. Ungeplante Wartungsarbeiten in der Fertigung können damit weitgehend vermieden werden. Quellen: fluid.de und ke-next.de


EXTRA

NR. 16 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 34

PROMOTION

BOGE DRUCKLUFTSYSTEME

Druckluft für Gewerbe und Industrie Täglich brauchen Gewerbe und Industrie zuverlässig saubere Druckluft. BOGE liefert dazu für den individuellen Bedarf angepasste Systeme.

A

ls produzierender Betrieb will man sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren – nicht auf die Druckluftversorgung. Die muss jederzeit zuverlässig und sauber im Betrieb zurVerfügung stehen. Daher gibt es Spezialisten wie BOGE, die bei Kompressoren auf beste Materialien und hochwertige Verarbeitung und Qualität setzen. BOGE ist ein mittelständisches familiengeführtes Unternehmen mit Sitz im deutschen Bielefeld und gehört mit der Erfahrung von 111

Jahren zu den ältesten und marktführenden Herstellern von Kompressoren. Das Unternehmen plant, entwickelt und fertigt komplette Druckluftsysteme mit idealen Effizienzwerten sowie Komponenten zurWärmerückgewinnung. Effizienz im Vordergrund Bei Druckluftanlagen stellen – über den Lebenszyklus hinweg – die Energiekosten die Anschaffungs- und Wartungskosten deutlich in den Schatten. Deshalb steht bei Druckluft der Effizienzgedanke im Vordergrund. Da ein falsch dimensioniertes Druckluftsystem schnell gravierende Folgekosten nach sich ziehen kann, analysieren die BOGE Fachleute zuerst den geplanten Druckluftbedarf und stimmen danach alle Komponenten genau auf den spezifisch benötigten Bedarf ab. Druckluftanlagen erzeugen viel Wärme. Und damit diese nicht ungenützt verloren geht, bietet BOGE auch Konzepte zur Wärmerückgewinnung an. Damit kann man zum Beispiel im Betrieb heizen oder Brauchwasser erwärmen. Mit diesem Leistungsspektrum steht BOGE den Anwendern bei allen Fragen und Herausforderungen als Full-Service-Partner zur Seite.

NÄHERE INFORMATIONEN UNTER: BOGE KOMPRESSOREN Österreich Josef Moosbrugger | Gebietsverkaufsleiter Österreich-West +43 676 3355 559 | j.moosbrugger@boge.com | www.boge.com

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orWin Druckluft GmbH als Generalvertreter für RENNER Kompressoren in Vorarlberg bietet Ihnen umfangreiche Serviceleistungen, Beratung,Verkauf undWartung Ihrer Kolben-, SCROLL- und Schraubenkompressoren. Das Angebot umfasst Kompressoren, Steuerungstechnik und Druckluftaufbereitung von Filterstrecken über Kältetrockner und Öl-Wasser-Trennung bis zur Wärmerückgewinnung. Zuverlässigkeit, Robustheit und Energieeffizienz sind das „A und O“ in der Drucklufttechnik. Die ForWin DruckluftGmbH steht fürwirtschaftliche Druckluftanlagen für den ambitionierten Handwerker, Industrie und Handel. Qualität Made in Germany – RENNER Kompressoren werden mit modernsten Fertigungsabläufen in jeder Größe und Ausfertigung hergestellt. Im Leistungsbereich von 1,5 – 355 kW sind Kompressoren aus Güglingen weltweit präsent.

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35 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

EXTRA PROMOTION

FIRMENPORTRAIT

Pioniergeist und Innovationen

Die energiesparende und wartungsfreie Zortström-Technologie des Hohenemser Familienbetriebs ZORTEA überzeugt Kunden auf der ganzen Welt.

1

Zortström-Technologie „Unser permanenter Antrieb ist es, eine zuverlässige, einfache und wirtschaftliche Lösungen zu finden“, erklärt Rembert Zortea, der die Zortström-Technologie entwickelt hat, um den Herausforderungen infolge von ausfallender Anlagen, hydraulischer Störungen und Regelungskonflikten zu begegnen. „Durch die Entkopplung der Erzeugerkreise und einer einfachen Steuerungslogik konnten wir bekannte, immer wiederkehrende Beeinträchtigungen schnell und zuverlässig beheben“, führt Zortea aus, der bereitsAnfang der 1990-er-Jahre die ersten Patente für eine Technologie zur Sammlung und gerichteten Verteilung unterschiedlicher Temperaturströme angemeldet hat – die Basis des Zortstöm-Produktportfolios. Sein Sohn und zweiter Geschäftsführer Christian Zortea-Soshko ergänzt: „Mit der Erfahrung aus mehr als 5.500 Kälte- und Heizungsinstallationen in allen Gebäudesegmenten und großer Begeisterung für eine nachhaltige Energieversorgung freuen wir uns immer wieder über neue Impulse und kreative Ideen, die in vielen spannenden Projekten mit unseren Kunden entstehen. Das Ergebnis ist in vielen Fällen eine Primärenergieeinsparung (Öl, Gas, Holz, Strom etc.) von einem Drittel und mehr.“ Vielfältige Einsatzgebiete auf der ganzen Welt Die ZortströmTechnologie wurde bereits mit zahlreichen Innovations- und Umweltpreisen ausgezeichnet und etwa von Fraunhofer-Institut und der SPF Rapperswil zertifiziert und sorgt weltweit für Begeisterung: „Neben zahlreichen Projekten in Vorarlberg – wie für Ölz, Liebherr Nenzing, die Krankenhäuser Bludenz und Bre-

fotoS: ZortEa

963 als Handwerksbetrieb für Heizungs- und Sanitärinstallationen von Rembert Zortea gegründet, hat sich der Betrieb mit Sitz in Hohenems bis heute zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. „Von Anfang an standen Pioniergeist, Innovationskraft und größtes Know-how in derAnlagenhydraulik im Mittelpunkt unserer Arbeit“, betont Christian Zortea-Soshko, der mit seinem Vater Rembert Zortea die Geschäfte führt. Seit der Unternehmensgründung sind die Anforderungen an die Wärme- und Kälteversorgung stetig gestiegen – die Firma ZORTEA hat darauf stets mit Innovationen reagiert. Über 5.500 Projekte hat das Unternehmen ZORTEA bereits erfolgreich realisiert – darunter auch zahlreiche in Vorarlberg.

genz, Weiler Möbel oder 11-er – kommt unsere Technologie in Metropolen wie New York, Maastricht, Moskau, Cambridge, Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Paris etc. zum Einsatz“, berichtet Firmengründer und Geschäftsführer Rembert Zortea. Einsatzgebiete finden sich in der Industrie, in der Hotellerie, bei Banken, Büros, Freizeiteinrichtungen, Krankenhäusern, Schulen, Universitäten oder auch in Villen. Vorteile von Zortström DieZortström-TechnologiebedeuteteineRevolutionin der Branche - die Hydraulikwirdvereinfacht und damit die Wirtschaftlichkeit von Heiz- und Kälteanlagen optimiert. Die Vorteile der Zortström-Technologie auf einen Blick: • Einfache Planung der Gesamtanlage. • Wärme und Kälte sind jederzeit in der exakt richtigen Temperatur verfügbar. • Stabile Hydraulik auch bei unterschiedlichen Last- und Betriebsfällen. • Klar strukturierte Hydraulik ermöglicht jederzeit schnelle Kenntnis der Betriebszustände. • Hohe Anlageneffizienz durch präzise Temperaturschichtung. • Optimierte Betriebsbedingungen für die Wärmeerzeuger dank tiefer Rücklauftemperaturen. • Nachgewiesene Stromeinsparung bis zu über 80 Prozent bei Hocheffizienz-Pumpen.

„Unser permanenter Antrieb ist es, eine zuverlässige, einfache und wirtschaftliche Lösung zu finden.“ Christian ZorteaSoshko ZORTEA-Geschäftsführer

KONTAKT ZORTEA Rudolf-von-Ems-Str. 32 6845 Hohenems t 005576 720 56 office@zortea.at zortea.at


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NR. 16 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 36

PROMOTION

TECNOSEAL E.U.

tecnoseal e.U. Millennium Park 1 6890 Lustenau

Spezialist für Dichtungen und Elastomer-Formteile

T Test

Serienwerkzeug

Serienproduktion

Anforderungen

ENTWICKLUNG & FERTIGUNG

Prototyp Werkzeug

3D-Druck

Lieferung

Unser Fachgebiet: Dichtungen und Elastomer-Formteile Sie haben spezielle Anforderungen? Wir haben das Wissen von der Entwicklung bis zur Serie. Unsere Kompetenz: Kundennähe Dadurch verstehen wir die Problemstellung unserer Kunden und können diese effizient lösen. Testen Sie uns! www.tecnoseal.at

ecnoseal ist Hersteller und Lieferant von Präzisionsdichtungen und kundenspezifischen Elastomer-Formteilen. Die hochwertigen Produkte/Bauteile werden in unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. Als Membran in Schutzmasken, als formgebender Bestandteil in der Verpackungsproduktion, als Dichtung in Getränkesystemen oder Beleuchtungen. Tecnoseal bietet Komplettlösungen aus einer Hand vom Prototyp und Einzelstück bis zur Serie und setzt diese mit zukunftsgerichteten Technologien und umfassendem Know-how um.

Dichtungen inhouse produziert, gewährleisten höchste Flexibilität und Zuverlässigkeit. Ein in Österreich einzigartiger 3D-Drucker unterstreicht die Innovationskraft des Lustenauer Unternehmens. Damit werden Prototypen und Kleinserien aus Silikon und Acryl in höchster Präzision gefertigt.

FOTO: MARKUS GMEINER

DICHTUNGEN | ELASTOMER-FORMTEILE

Geschäftsführer Gernot Stoppel

KONTAKT tecnoseal E.U. Millennium Park 1 | 6890 Lustenau | Österreich | +43 5577 62 794 | www.tecnoseal.at

SENTECH

Rundum-Kompetenz bei Hydraulik- und Pneumatik-Zylindern

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as Götzner Unternehmen SenTech bietet fachmännisch durchgeführte Zylinder-Sofort-Reparaturen an. „Manchmal muss es einfach schnell gehen“, weiß Markus Lampert, Geschäftsführer der SenTech GmbH, aus Erfahrung. Daher bietet sein Unternehmen eine ganze Reihe Express-Serviceleistungen für Zylinder an.Am Firmensitz in Götzis werden Hydraulik- und Pneumatikzylinder sowie Hydraulikpumpen und -aggregate von geschulten Mitarbeitern in kürzester Zeit fachmännisch demontiert und repariert. Der Service umfasst auch anwendungsbezogene Dichtungsoptimierungen, mit der

sich künftige Revisionszyklen optimieren lassen. Neben einer modern ausgestatteten Werkstatt besitzt SenTech ein großes Lager mit Ersatzteilen und Dichtungen. Fehlt eine Dichtung, so wird diese in wenigen Minuten direkt vor Ort hergestellt. Von diesem Express-Service profitierenauchKundeninganzÖsterreich, dieSenTechperExpressbinnenweniger Stunden mit individuell gefertigten Dichtungen beliefert.

Kaum bestellt, schon gefertigt. Unser Dichtungs-Express-Service. Unser revolutionäres SKF SEAL JET DD-Bearbeitungssystem macht’s möglich: + Express-Fertigung von Einzelstücken, Sonderauslegungen und Prototypen + Herstellung nach Maß binnen weniger Minuten in Top-Qualität + flexible Wahl des Dichtungsprofils und der Abmessungen Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

Lastenstraße 3 | 6840 Götzis | Austria | Tel. +43 5523 53 333 | www.sentech.at


37 | NR. 16 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

EXTRA PROMOTION

HABERKORN

Baugruppen vereinfachen den Beschaffungsprozess Vormontierte Baugruppen im Bereich der Hydraulik bringen im Beschaffungsprozess zahlreiche Vorteile mit sich. Durch Ihre individuelle Lösung ersparen Sie sich je nach Anforderung die Beschaffung, die Einlagerung, die Kommissionierung und die Manipulation von Einzelteilen. Ihre lange Bestellliste reduziert sich auf eine Position und Sie erhalten ein Teil, welches alle Elemente beinhaltet. Dadurch können zahlreiche Arbeitsschritte eingespart werden. Individuell für Ihre Anforderungen Die Zusammensetzung der Baugruppen erfolgt gemeinsam mit Ihnen genau nach Ihren Wünschen. Ob variable oder fixe Baugruppen, vormontierte, lose oder geskinnte Baugruppen – Haberkorn passt die Teile, die Verpackung, die Kennzeichnung und die Art der Lieferung an Ihre Be-

Mithilfe von Hydraulik-Baugruppen können Stücklistenpositionen reduziert und Montageaufwände verringert werden.

dürfnisse an. Spezielle Bedingungen bringen spezielle Anforderungen mit sich – Haberkorn stellt Ihnen dafür mehrere Varianten zur Verfügung und unterstützt Sie, die für Sie passende Lösung zu finden. Hochwertige Hydraulikkomponenten Die große Vielfalt der langjährigen Haberkorn Hydraulik-Lieferanten aus aller Welt ist gerade im Bereich der Hydraulik-Baugruppen von großem Vorteil. Sie schildern Ihre Anforderungen und Haberkorn übernimmt die technische Klärung, inklusive der Ermittlung der Stücklistenpositionen, der Beschaffung der passenden HydraulikkomponentenundderZusammenstellungderBaugruppe. www.haberkorn.com

FOTO: HABERKORN

Reduktion von Komplexität, Verringerung von Rüstund Montageaufwänden, Einsparung von Lagerplätzen, Vereinfachung der Beschaffung – genau das sind die Herausforderungen, mit denen sich Industriebetriebe tagtäglich beschäftigen. „Speziell die Verkürzung von Montagezeiten ist für unsere Kunden ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor“, weiß Jürgen Fetz, Leiter des Haberkorn Geschäftsbereichs Hydrauliksysteme und –komponenten.

FOTO: HABERKORN

Weniger Stücklistenpositionen dank Hydraulik-Baugruppen

Statt in mehreren Einzelteilen und Lieferungen, kommen Hydraulik-Baugruppen in Ihrer gewünschten Verpackung als Einheit, welche alle Elemente beinhaltet.

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Haberkorn ist Ihr Partner für komplexe Hydrauliksysteme und -komponenten. Wir liefern Ihnen für Ihre Hydrauliksysteme weit mehr als nur Komponenten und bieten Ihnen 40 Jahre Erfahrung mit komplexen Hydrauliklösungen, höchste Zuverlässigkeit und technische Kompetenz. Unsere Hydraulik-Spezialisten beziehen in jede Kalkulation wichtige Faktoren wie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ein und arbeiten mit Weitblick für Ihre Aufgaben. Dies ist die solide Basis für viele langjährige Partnerschaften mit unseren Kunden. shop.haberkorn.com


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NR. 16 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 38

PROMOTION

JECKEL NUTZFAHRZEUGE LUSTENAU

Der Daily von Iveco! Der stärkste seiner Klasse!

Der Daily von Iveco ist mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 7.200 kg lieferbar. Dadurch kann der Daily Nutzlasten von bis zu 4,7 Tonnen realisieren. Dies wird durch den bewährten und robusten Leiterrahmen möglich. Diese Rahmenbauart ermöglicht auch kürzere Radstände und somit einen wesentlich kleineren Wendekreis im Vergleich zu den Wettbewerbern. Der Daily ist auch in dieser Disziplin Klassenbester! Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstraße 6, 6890 Lustenau Tel 05577 84625-0 oder unter www.jeckel.at.

Robust, zuverlässig und vielseitig. Dafür steht der Iveco Daily, der seit mehr als 40 Jahren Millionen von Kunden auf der ganzen Welt begeistert. Ein Transporter der in Sachen Design, Komfort und Wirtschaftlichkeit Maßstäbe setzt. Lernen Sie ihn jetzt bei einer Probefahrt kennen.

Innovation und Fortschritt. Der Daily von Iveco.

W

as nützt jedoch ein Fahrzeug mit so viel Gewicht ohne einen entsprechenden Antrieb? Daher baut Iveco in den Daily einen 3,0-Liter-Motor ein. Ein Nutzfahrzeug muss, vor allem im Betrieb mit Anhänger, aus dem tiefsten Drehzahlkeller sein Drehmoment zur Verfügung stellen können. Mit einer adaptierten PkwMaschine mit 2,0 Liter Hubraum wäre das nicht möglich. Echte Profis wissen, dass die Leistung nicht das entscheidende Kriterium in einer gebirgigenTopografie ist. Am Berg ist der Hubraum entscheidend. In Kombination mit der 8-Gang-Vollautomatik der neuesten Generation bietet der Daily ein einzigartig breites Spektrum an Leistungsstufen und setzt mit dem neuen intelligenten EcoSwitch PRO-System neue Maßstäbe in puncto Kraftstoffeffizienz. Jetzt Probe fahren!

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39 | Nr. 16 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

DIE VORLETZTE

apropos FAQ BREGENZERWALD

ZU GUTER LETZT

Kein Platz für teure Experimente Der Arbeitsmarkt braucht mehr Mobilität und Flexibilität statt wohlstandsvernichtende Defensivkonzepte.

fotoS: faQ brEgENzErWalD/JaNa Sabo/iaN Ehm

Hier ist der Name Programm! Im Rahmen des mittlerweile fünften Gesellschaftsfestivals FAQ Bregenzerwald wurden kürzlich wieder einige „frequently asked questions“ behandelt: Manche davon altbekannt, andere entspringen „aus der Zeit, in der wir leben“, wie die Veranstalter selbst betonen: „Manche führen zu neuen Antworten, andere zu weiteren Fragen.“ Das Forum mit Festivalcharakter wird durch zahlreiche Vorträge, Diskussionsrunden, Lesungen und Konzerte an ungewöhnlichen Orten und atemberaubenden Plätzen sowie Workshops immer wieder zum Erlebnis der Extraklasse.

Der Arbeitsmarkt ist aufgrund der Corona-Krise gehörig durcheinandergeraten. Nach wie vor ist die Arbeitslosigkeit hoch und immer noch sind viele Menschen in Kurzarbeit. Gleichzeitig besteht aber in vielen Betrieben dringender Fachkräftebedarf. Das zeigt, dass es selbst jetzt Chancen am Arbeitsmarkt gibt. Die gilt es zu nutzen, durch mehr Bildung, mehr Flexibilität und mehr Dynamik und nicht durch ideologisch angestaubte Ladenhüter wie die Arbeitszeitverkürzung. Sie ist vor allem in einer Situation absurd, in der die Betriebe - wie aktuell - keine geeigenten Mitarbeiter/-innen finden. Stattdessen braucht es einen Maßnahmenmix, der für mehr Dynamik am Arbeitsplatz sorgen soll. Es gilt Arbeit zu schaffen, nicht subventioniert zu reduzieren. Potenziale gilt es durch gezielte Aus- und Weiterbildung zu heben und die Flexibilität zu erhöhen bzw. zu fördern. Konkret müssen Arbeitnehmer durch maßgeschneiderte und betriebsnahe Aus- und Weiterbildung fit für neue Chancen gemacht werden, die sich durch ein sich änderndes Arbeitsumfeld ergeben. Auch soll die Bildungsteilzeit für KMU interessanter gemacht und die Bildungskarenz plus wiedereingeführt werden, die sich bereits in der Wirtschaftskrise 2009 bewährt hat. Zusätzlich braucht es mehr Mobilität, denn am Ost-West-Gefälle hat auch die Krise wenig geändert. Herbert Motter, CR „Die Wirtschaft“

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, InterparkFOCUS3, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 1/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 20.523 (1. Halbjahr 2020). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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