Skip to main content

witus - gemeinsam sind wir stark

Page 1

Gemeinsam

sind wir stark

Buch 1.indb 1

22.08.2011 01:03:14


witus Mitglieder Gemeinden

Gemeinde Bezau Gemeinde Bizau Gemeinde Mellau Gemeinde Reuthe Gemeinde Schnepfau

Handel & Dienstleistungen

Adeg Aktivmarkt Berlinger, Bezau Adele Moden, Bezau Ammann Irmtraud Kosmetik, Bezau Belinda Ortmans spielen-leben-schenken, Reuthe Bergsport & Outdoor Leitner, Bezau Blumen Hotz, Bezau Coiffeur Lipburger, Bezau Design & Artwork Dietrich, Bezau Deuring Outdoor & Jagd, Bezau die meuse.,Bezau Dirndlwerkstatt Moosbrugger, Bezau Dorfmetzge Strohmaier, Bezau Druckhaus Gössler, Bezau ediths – Schönes zm Wohnen, Schenken und Selbermachen, Bizau Elektro Beer KG, Bezau Erath & Partner Wirtschaftstreuhand und Steuerberatungs GmbH, Bezau Evelyn Kaufmann Beer Kosmetik und Fußpflege, Reuthe Fidel Meusburger GmbH, Bezau Fischer Wolle, Bezau Flatz Haushalt & Geschenke, Bezau Friseur „Blütezeit“, Reuthe Friseur Jäger, Bezau Friseur-Kosmetik PATRIZIA KLEBER, Mellau friseur-team manuela, Reuthe Geschenk & Handwerk, Wohnund Kinderstube, Bezau gschtrub grafikdesign, Bezau HAWO Sanitär Wellness, Reuthe Hausapotheke Dr. Fink, Bezau Heilmasseurin Heidi Meusburger, Bezau Honda Meusburger, Bezau Kaufmann Mode, Bezau Kulinarium Metzler, Mellau Natter Wohnbau GmbH, Mellau Pfundstein Betten Schmuck Kunst, Bezau Raiffeisenbank Bezau-Bizau-Mellau Rosi‘s Werkstättle, Mellau S FOUR Trendsport + Mode, Mellau Schuh Fröwis – Luis Trenker, Bezau Skinfit Bizau | Sportbekleidung, Bizau SOXBOX, Bezau Sparkasse, Bezau

Sparmarkt Konsum, Bizau Sport & Mode Natter, Mellau Sport Broger, Mellau Sutterlüty Ländlemarkt, Bezau Tabak Trafik Haller, Mellau Troy wohnen, Bezau Übelher Steuerberatung GmbH, Bizau Viten - Edelsteine und mehr, Mellau Volksbank Mellau, Mellau Wälder Metzge, Bezau Wälderhaus, Bezau Wolff Shop, Bezau

Handwerk

Albert Hager „der Schindeler“, Mellau Bäckerei Kleber Armin, Bezau, Bizau, Mellau Dachdeckermeister Robert Lang, Bizau Figer Metall, Bezau Fink Martin Installateur, Bezau Hermann Broger Bregenzerwälder Fleischwaren, Bizau Kaufmann Zimmerei und Tischlerei, Reuthe Lukasik Norbert, Bezau Mayr Melnhof Kaufmann, Reuthe Meusburger Fahrzeugbau, Bezau Meusburger Fliesen, Bezau Morscher Bau- & Projektmamagement, Mellau Otto Manser Stukkateur GmbH, Bezau Tischlerei Greussing, Bezau Tischlerei Wolfgang Meusburger, Bezau Traumtischler Leo Metzler, Bezau Waelderspielzeug, Bizau Zimmerei Oliver Beer, Reuthe

Landwirtschaft

Alpe Kassa Wildmoos, Bezau Alpkäse + Joghurt vom Feggar Bur, Bezau Bio Hofkäserei Hilkater, Bizau Christahof, Bezau Schafmilchbetrieb Gmeiner, Bizau Sennerei Kriechere, Bezau Sennerei Oberdorf, Bezau Sennerei Schnepfau

Tourismus

Aktiv Zentrum Bregenzerwald, Bizau Aktivhotel Kanisfluh, Mellau Alphof Rossstelle, Mellau Apartments Christine – Privatzimmer, Bezau Apartment Franz Jos, Bezau Apartment Greber Gertraud, Bezau Apartment Gridling Edeltraud, Bezau Apartments Isabella, Bezau Apartment Natter Petra, Bezau

Apartment Sutterlüty Gertrud, Bezau Bauernhof Annelies Meusburger, Bezau Berghaus Kanisfluh, Schnepfau Berghaus Sonderdach, Bezau Cafe Konditorei Natter, Bezau Campingplatz, Bezau Catering Service Feurstein & Partner, Schwarzenberg „die Sonnigen“ Hotel & Restaurant, Bezau Erlebnisgästehaus Kanisfluh, Bezau Ferienhaus Sonnalp, Bezau Flugschule Bregenzerwald, Bezau GAMS Genießer- & Kuschelhotel, Bezau Gasthof Taube, Bizau Gästehaus Apartment Egender, Bezau Gästehaus Apartment Graf, Bezau Gästehaus Apartment Monika, Bezau Gästehaus Gertrud Meusburger, Bezau Gästehaus Puchmayr Manuela, Mellau Haus Erlengrund, Bezau Haus Irma, Mellau Herwig‘s Imbiss, Mellau Hotel Engel, Bezau Hotel Kreuz, Mellau Hotel Post & Susanne Kaufmann SPA, Bezau Hotel Schwanen, Bizau Hütte auf Fegg, Bezau Kurt´s Dorfzügle & Gasvertrieb, Bezau Naze‘s Hus, Mellau Outdoor - Input for live, Schnepfau Panoramahütten Sonderdach, Bezau Pension Rössle, Bezau Pizza & Pasta Cafe Fröwis, Bezau Restaurant „Katrina“, Bezau Rogelböck Catering, Mellau Seehof Veronika Österle, Bezau Seilbahn Bezau Seminar- und Gästehaus „Im Kloster Bezau“, Bezau Ski- und Snowboardschule, Mellau Sonne Lifestyle Resort, Mellau Tourismusbüro Bizau Tourismusbüro Mellau Tourismusbüro Reuthe Tourismusbüro Schnepfau Wanderführer Pius Feurstein witus Bezau

weitere Partner/Förderer Günter Feldkircher, Bezau Mag. Andreas Kappaurer, Bezau Sabine Nenning, Bezau

**** superior

GASTHAUS ZUR SONNE MELLAU WIR SIND WIEDER DA Täglich: 9 - 1 Uhr I Küche 11.30 - 21 Uhr I Dienstag Ruhetag

Wunderbare Sonnenterrasse Regionale Spezialitäten auf unserer neuen Karte sonne lifestyle resort | a-6881 mellau | T: +43-5518-20100-0 F: +43-5518-20100-70 | info@sonnemellau.com | www.sonnemellau.com

Buch 1.indb 2

2

22.08.2011 01:03:15

3


Inhalt Vorwort Gemeinsam sind wir stark Ein Vorwort zum Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ im Bregenzerwald zu schreiben fällt nicht schwer, haben doch die Wälder/innen schon seit Jahrhunderten starken Zusammenhalt bewiesen, wenn es um ihre ureigensten Belange ging. Dies zeigt sich nicht nur in der politischen Organisation früherer Zeiten, sondern auch in Ereignissen wie dem Krumbacher Weiberaufstand und in der Überlieferung von der Schlacht der Wälderinnen an der Rotenegg. Elisabeth Wicke

So ist es nicht verwunderlich, dass im Bregenzerwald bereits 1970 eine Regionalplanungsgemeinschaft gegründet wurde, der alle 24 Gemeinden des Bregenzerwaldes angehören und in der das heute so gern verwendete Schlagwort Kooperation von Anfang an ernst genommen wurde. Ihr verdanken wir die Schaffung von weiterführenden Schulen, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine regionweite Abfallentsorgung. Auch in touristischen Belangen haben sich die Wälder/innen schon früh zusammengefunden in Form von Bregenzerwald Tourismus, ohne die innovative Lösungen wie die Bregenzerwaldcard niemals zu verwirklichen gewesen wären. Und wo stünde heute die Direktvermarktung von Bregenzerwälder Bergkäse ohne den guten Ruf der Käsestraße, oder wer hat die Qualität des Wälder Handwerks bekannter gemacht als der Werkraum?

Dass Gemeinden mit ähnlichen Voraussetzungen und geographischer Nähe nun noch enger zusammenwachsen und eine intensive Vernetzung der einzelnen Branchen anstreben, ist unter solchen Voraussetzungen nur logisch.

2

Witus, – als Genossenschaft mit diesem Ziel gegründet, soll zugleich auch Schulterschluss der fünf beteiligten Gemeinden sein, um gemeinsame Ziele und Projekte voranzutreiben. Wobei die von manchen Politikern propagierte Gemeindezusammenlegung dezidiert kein Ziel ist. Vielmehr sollen unter dem vielleicht militärischen Motto „getrennt marschieren – vereint schlagen“ Projekte wie jüngst „SitzBänke“ umgesetzt werden. Hier haben Vereine und Gewerbetreibende in den fünf Witusgemeinden gezeigt, wie viel kreatives Potenzial in ihnen steckt. Vom Ergebnis wiederum profitieren Einheimische und Gäste. Über den Tellerrand der eigenen Branche zu schauen, einen gemeinsamen Nenner für nachhaltige Problemlösungen zu finden, erfordert Offenheit und vielleicht auch ein bisschen Mut. Dass noch mehr Handwerker, Touristiker, Dienstleister und Bauern diesen Mut aufbringen, um ein starkes Netzwerk zu bilden und im „globalen“ Teich gemeinsam erfolgreich schwimmen zu können, wünscht sich und witus

VERZEICHNIS 04

witus

05

Next Generation

06

Sozialzentrum

07

Bezau

08

Bizau

09

Mellau

10

Reuthe

11

Schnepfau

12

Kommentar

Elisabeth Wicke

3

Buch 1.indb 3

22.08.2011 01:03:18


w

itus

Auf zu neuen Horizonten

Es sagt sich leicht und hört sich logisch und richtig an: „Gemeinsam sind wir stark“. Stärker, Herausforderungen zu meistern. Stärker, unsere Region und damit auch den eigenen Betrieb voranzutreiben.

sich das lohnt? Will ich noch eine Veränderung? Bei witus war es anders. Schon bevor ich mich intensiv mit motivierten Menschen aus der Region mit der Idee von

Steckbrief Mag. Margit Bilgeri Name: Geburtstag: 26.12.1978 Hittisau Wohnort:

Wenn jeder sein Wissen und Können eigenverantwortlich in die Gemeinschaft einbringt, ist das Ergebnis schlichtweg größer als die Summe aller Alleingänge. Wer dem Großen nützt, nützt sich letztlich selbst ganz klar. Und doch: Es macht große Mühe, zur zehnten Mitgliedschaft, zur hundertsten Idee und zum x-ten Vorhaben vorbehaltlos „ja“ zu sagen. Macht das Sinn? Muss ich schon wieder Zeit und Geld für etwas investieren, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob

witus beschäftigte, war für mich klar: Es braucht Menschen, für die Ideen nicht an Branchen- und Gemeindegrenzen enden. Denn sie wissen: Es ist der richtige, der spannende Weg, sich, das eigene Unternehmen und die eigene Region gemeinsam weiterzuentwickeln. Vor zwei Jahren schon war ich fasziniert, mit welcher Klarheit fünf Gemeinden diese Idee formulierten. Mit welchem Engagement und zeitlichem Aufwand selbst vielbeschäftigte Unternehmer aus

eigener Überzeugung an der Umsetzung und Realisierung arbeiteten. Und eines kann ich Euch versichern: Ich bin es heute noch. Mut tut gut Ich freue mich, dass witus gut ein Jahr nach seiner Gründung 140 mutige Unternehmer, fünf Gemeinden und auch schon einige Privatpersonen an seiner Seite hat. Mit „grenzenloser“ Energie bewegten wir in kurzer Zeit eine Menge. Viel mehr, als es ohne das Wissen und die Stärken jedes Einzelnen möglich gewesen wäre. witus ist heute eine Vereinigung von Gleichgesinnten, die das Unternehmertum im Bregenzerwald unterstützt und fördert. Mit Vorfreude arbeite ich mit den witus Mitgliedern an neuen, vielversprechenden Projekten. Denn ich weiß: Gemeinsam sind wir stark! In diesem Sinne: Machen wir uns auf zu neuen Horizonten. Es lohnt sich! Margit Bilgeri Geschäftsführerin witus eingetragene Genossenschaft

4

Buch 1.indb 4

22.08.2011 01:03:18

5


N

ext Generation

Nachdem ich im vergangenen Herbst beschlossen hatte, meine Tätigkeit als Geschäftsführer des Bizauer Konsums zu beenden, suchte ich eine neue berufliche Herausforderung. Nach einigen Überlegungen beschloss ich, einen alten Traum von mir zu realisieren und mit einem neuen Geschäft den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Somit gründete ich das Kulinarium Metzler.

ich bin selbstständige grafikdesignerin und verwirklicherin meines empfindens, ein beruf, in dem ich mich verwirklichen kann. meinen standort in bezau habe ich bewusst gewählt, um im bregenzerwald ein zu wenig beachtetes thema - das design und den auftritt jedes einzelnen auf einem guten niveau zu präsentieren.

Meine ersten wertvollen beruflichen Erfahrungen habe ich als Angestellter der Gemeinde Reuthe sammeln können. Danach wechselte ich zur Raiffeisenbank. Nebenberuflich war ich 7 Jahre lang Geschäftsführer des Sozialzentrums in Bezau. Ich habe viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, auf die ich in meinem derzeitigen Tätigkeitsfeld immer wieder zurückgreifen kann.

In diesem werden zum größten Teil Produkte aus unserer Heimat angeboten. Für die Anhänger von Hildegard von Bingen haben wir ein gut sortiertes Angebot. Kleine Handwerksprodukte runden unser Sortiment ab. Somit findet sich in unserem Kulinarium auch immer ein passendes Geschenk. Da in unserem Geschäft auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen sollte, besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und kleinen Imbissen sich näher mit den Produkten zu beschäftigen oder einfach nur mit Freunden zu plauschen. Bei witus bin ich seit dessen Gründung Mitglied und es freut mich, dass sich unter meinen Lieferanten zahlreiche Produzenten aus den witus-Gemeinden befinden. Selbstverständlich werde ich auch im kommenden Winter wieder diverse Hundeschlittenaktivitäten anbieten und so die Möglichkeiten für unsere Wintergäste und Einheimischen bereichern.

Erwin Metzler Kulinarium Übermellen 319, 6881 Mellau www.kulinariummetzler.at

4

Vor knapp 2 Jahren bin ich zum Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Bezau bestellt worden. Ein Unternehmen mit 118-jähriger Geschichte - ein kleiner Fisch in der Finanzbranche. Genau das aber macht die Aufgabe so interessant. Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden genau und können entsprechend flexible Lösungen finden.

ich bin nicht mehr grün hinter den ohren. meine arbeiten sind mein talent und zugleich mein herzblut. auf meiner website stöbern, ein mail oder einfach anrufen. ich würde mich über ihr interesse sehr freuen. ich finde witus eine gelungene zusammenarbeit zwischen den gemeinden und ihren unternehmern. insbesondere ist es für jungunternehmer wie mich eine optimale unterstützung, um in lang bestehende und bewährte strukturen miteingebunden zu werden.

Anita Fröwis Gschtrub GrafikdesiGn Bahnhof 31, 6870 Bezau www.gschtrub.at

Mit WITUS verbindet uns eine intensive Partnerschaft – vor allem aber das Ziel, für unsere Region und die hier lebenden Menschen nachhaltig gute Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen.

Andreas Kaufmann Geschäftsleiter Raffeisenbank BezauMellau-Bizau Platz 398, 6870 Bezau www.raiba-bmb.at

5

Buch 1.indb 5

22.08.2011 01:03:19


Sozialzentrum Bezau-Mellau-Reuthe Unser Pflegeheim bietet 31 Betten für Langzeitpflege, 1 Bett für Urlaubs- und Übergangspflege und Tagesbetreuung in kleinem Rahmen an. Zur Unterstützung der älteren Menschen zuhause liefern wir täglich ca. 22 „Essen auf Rädern“ in die Haushalte unserer Gemeinden.

Das Sozialzentrum Bezau-MellauReuthe hat den Auftrag, betagten Menschen, die nicht mehr alleine oder in der Familiengemeinschaft leben können, ein neues „ZUHAUSE“ zu bieten. Wir setzen uns für Integration statt Isolation, aktivierende Pflege und ein offenes Haus, in dem sich Bewohner/innen und Besucher/innen wohl fühlen können, ein.

Die Zustellung erfolgt durch die Fahrer und Fahrerinnen der Mobilen Hilfsdienste Bezau-Reuthe und Mellau. Weiters haben der Krankenpflegeverein Bezau-Reuthe und die gemeindeübergreifend geführte Spielgruppe mit verlängerten Öffnungszeiten für Kinder von 1,5 bis 4 Jahren ihre Räumlichkeiten im Sozialzentrum.

eine weitere Vernetzung der im sozialen Bereich Tätigen unserer Gemeinden und koordiniert gemeindeübergreifende Projekte.

Beratungsstunden finden jeweils am 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Reuthe, am 2. Mittwoch im Monat im Sozialzentrum/Stube oder am 3. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Mellau/Standesamt von 14.00 – 16.00 Uhr statt. Sollte jemandem die Nutzung der Beratungssprechstunden in den Gemeinden nicht möglich sein, kommt Frau Natter auch gerne direkt nach Hause. Für eine Terminvereinbarung ist sie Montag- und Mittwochnachmittag unter der Nummer 0664/186 45 00 erreichbar.

Sozialzentrum Bezau-Mellau-Reuthe

Die Zimmer sind modern und komfortabel eingerichtet

Seit April 2011 haben wir einen weiteren Schritt zur Stärkung des sozialen Netzwerkes unserer Gemeinden getan und die BERATUNGSSTELLE FÜR PFLEGE UND BETREUUNG ZUHAUSE eingerichtet. Anneliese Natter berät unsere pflegebedürftigen Bürger/innen und deren Angehörige, passend zu ihrem familiären und sozialen Umfeld, über die verschiedensten Möglichkeiten im Bereich der Pflege. D.h. sie informiert über Art und Umfang der Dienstleitungen, die von Hauskrankenpflege, Mobilem Hilfsdienst oder Pflegeheim (Essen auf Rädern, Tagespflege, Urlaubs- und Übergangspflege, Daueraufnahme) möglich sind bzw. geleistet werden können. Weiters ist sie behilflich bei der Stellung von Anträgen (z.B. Pflegegeld, Rezeptgebührenbefreiung). Auch kümmert sich Anneliese Natter um

Sozialzentrum als Ort der Entspannung

6

Buch 1.indb 6

22.08.2011 01:03:22

7


Bezau Gemeinsam sind wir stark In Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch bei den Gemeindefinanzen Spuren hinterlassen haben, wird oft über Einsparungspotentiale diskutiert und in diesem Zusammenhang Gemeindezusammenlegungen und Gemeindekooperationen als mögliche Lösung für Kostensenkungen angeregt. Oberflächlich betrachtet, müssten bei einer Zusammenlegung mehrerer Kleingemeinden Kosten eingespart werden können. Tatsache ist, dass laut einer Erhebung des Österreichischen Gemeindebundes jeder Einwohner einer kleinen Gemeinde jährlich 316 Euro für das Personal der Gemeinde bezahlt, in Gemeinden mit über 20.000 Einwohner kostet das Personal jeden Bürger das Doppelte, nämlich 776 Euro pro Jahr. Auch der Verwaltungs- und Betriebsaufwand nimmt mit der Größe deutlich zu. In kleinen Gemeinden liegt der Aufwand bei durchschnittlich 445 Euro und in größeren Städten bei mehr als 700 Euro pro Einwohner. Dazu kommt, dass kleine Gemeinden wesentlich persönlicher agieren und das Ehrenamt einen größeren Stellenwert hat. Nichts desto trotz muss über weitere Gemeindekooperationen nachgedacht werden. Um eine effiziente und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbieten zu können, sind teilweise größere Einheiten zu bilden. Landesweit gibt es einige gute Beispiele in den Bereichen Bauverwaltung, Personalverwaltung, Abfallbewirtschaftung usw. In den Bregenzerwälder Gemeinden findet man viele gut funktionierende Gemeindeverbände und überörtliche Vereinigungen wie auch das jüngste Netzwerk „witus“. Bereits seit 1973 wird der Standesamtsverband und der Staatsbürgerschaftsverband für die Gemeinden Bezau-Bizau-Reuthe-Mellau, der Schulerhalterverband Bezau-Reuthe-BizauMellau-Bersbuch und der Schulerhalter-

6

verband für die Polytechnische Schule für 12 Gemeinden gemeinsam geführt. Es existiert eine gut funktionierende Kinderbetreuung für Kleinkinder aus den umliegenden Gemeinden sowie ein gemeinsames Sozialzentrum für die Gemeinden Bezau-Mellau-Reuthe. Die Abwasserreinigungsanlage ARA Bezau ist ebenfalls über einen Gemeindeverband organisiert und deckt fast den ganzen Hinterwald ab. Neben den Gemeindeverbänden gibt es gemeindeübergreifende Finanzierungsmodelle wie die Beteiligung der Gemeinden Andelsbuch und Reuthe bei der Bezauer Seilbahn GmbH oder die finanzielle Beteiligung der Gemeinden Reuthe und Bizau beim Bau des Kunstrasenplatzes oder das gemeinsam finanzierte Fahrrad-Verleihsystem „HappyBike“ mit Stationen in acht Gemeinden. Ergänzend zu diesen aufgezählten Vereinigungen gibt es wertvolle Netzwerke über die ganze Talschaft, wie die KäseStrasse, den Werkraum, den Bregenzerwald Tourismus, die OJB, das Bregenzerwald-Archiv und viele überörtliche Vereine, die in den verschiedensten Wirkungsbereichen unsere Bürgerinnen und Bürger unterstützen und fördern. Als Bregenzerwälder Gemeinde und auch als Talschaft dürfen wir stolz sein auf unsere gute Zusammenarbeit, auf das Miteinander mit funktionierenden Strukturen, was aber nicht heißt, dass keine weiteren Synergien angestrebt werden sollten.

Termine 15.10.2011

Gallomat am Bahnhof

29.10.2011

Landeshubertusfeier im Bezeggsaal + Foyer

31.10.2011

Kinderkonzert Bluatschink im Bezeggsaal

12. - 13.11.

Klosterbasar im Bezeggsaal + Seminarraum + Foyer

witus Modeschau

im Juni präsentierten witus Betriebe ihre Mode- und Sporthighlights auf Baumgarten. Mehr auf www.witus.at

Bgm. Georg Fröwis

7

Buch 1.indb 7

22.08.2011 01:03:23


Bizau „Gemeinsam für unsere Bürger“ Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt

Termine 29. 8. 2011

Heimatabend

30. 8. 2011

Dorfwanderung

31. 8. 2011

Ein Nachmittag auf der Alpe

01. 9. 2011

Kilbe

04. 9. 2011

Dorfwanderung

05. 9. 2011

Wildschafe Fütterung

08. 9. 2011

Besichtigung Holzschindelerzeugungsbetrieb

Sabine Bischofberger ist seit 14. Juni als Teilzeitangestellte in der Gemeindeverwaltung tätig. Sabine ist verheiratet mit Leonhard und hat zwei Kinder, Hannah und David. Die Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie beim Wandern und Schifahren. Ehrenamtlich tätig ist sie im Kinderliturgieteam und im Elternverein der Volksschule.

Sabine Bischofberger

„Jugend Gemeinsam“ Neue Führung im Jugendteam „Firaubod“

13. 9. 2011 Ein Nachmittag auf der Alpe Daniela Österle, Natalie Gmeiner, Thomas Dünser und Gabriel Feuerstein.

Der Schwerpunkt des Jugendteams liegt darin, Jugendlichen eine angemessene Ausgehmöglichkeit zu bieten und vor allem auch das Motto „Spaß mit Maß“ zu übermitteln. Zur Erweiterung der Sicherheit im Jugendraum beim alten Kindergarten wurde im vergangenen Frühjahr eine entsprechende Fluchtwegsbeleuchtung und eine Fluchttüre ins Freie eingebaut.

„Gemeinsam in die Zukunft“ „Alt werden in Bizau“ – Bürgerbefragung

Sitzbänke 2011

63 Handwerker und Vereine entwarfen und fertigten kreative Sitzgelegenheiten in den 5 witus-Gemeinden. Beschreibung und Plan auf www.witus.at und in den Tourismusbüros erhältlich.

Insgesamt wurden 286 Fragebögen zurückgeschickt, davon waren 57% Frauen und 43% Männer. Die größte Altersgruppe war die der unter 50-Jährigen (47%), gefolgt von den 50- bis 60-Jährigen (17%), den 60- bis 70-Jährigen (15%), den 70- bis 80-Jährigen (11%) und der Altergruppe der 80- bis 100-Jährigen (10%). Soziale Dienstleistungen Die sozialen Dienstleistungen weisen einen hohen Bekanntheitsgrad (zwischen 96% für die Hauskrankenpflege und 53% bei der wöchentlichen Beratung im Gemeindeamt) und eine große Zufriedenheit mit der Qualität des Angebots (zwischen 94% und 100%) auf. Am stärksten in Anspruch genommen wird die Hauskrankenpflege: 13% haben die Hauskrankenpflege persönlich in Anspruch genommen und bei 49% der Befragten hat ein Familienmitglied diese genutzt.

Soziales Netzwerk 92,3% beurteilen die Wichtigkeit eines von der Gemeinde angebotenen Netzwerks als hoch. Gewünschte Ergänzungen umfassen Informationen über die Sozialen Dienstleistungen (v.a. bei Bedarf), Ambulante Therapien (z.B. Physiotherapie), Präventionsangebote (z.B. Demenzberatung, Seniorenturnen) und Kinderbetreuung für berufstätige Mütter. Betreutes Wohnen 68% der Befragten interessieren sich für „Betreutes Wohnen“ und 19% würden das Angebot sofort in Anspruch nehmen. 84% können sich „Betreutes „Wohnen“ vorstellen, wenn sie alleine sind, die optimale Wohnungsgröße liegt für mehr als die Hälfte (52%) bei mindestens 40m². 77% können sich „Betreutes Wohnen“ als Paar vorstellen. In diesem Fall sollte für 55% die Wohnung mindestens 60m² umfassen.

8

Buch 1.indb 8

22.08.2011 01:03:24

9


Mellau Kräfte bündeln – Neues bewegen – Ziele erreichen Unter diesem Motto fand am 30. März 2011 unter der Leitung von Dr. Peter Haimayer ein Fortsetzungsworkshop zum Tourismusprojekt „Neuorientierung des Tourismus in Mellau“, das im Frühsommer 2009 abgeschlossen worden war, statt. Nachdem unsere Gemeinde dank der Verbindung der Schigebiete Mellau und Damüls auf zwei sehr erfolgreiche Wintersaisonen zurück blicken kann, stellte sich für die Verantwortlichen die Frage, wie es gelingen kann, auch in der schneefreien Zeit Anreize –neben der erfolgreichen Bregenzerwald Gäste-Card – zu schaffen, um in den Sommermonaten eine entsprechende Auslastung der Betten zu erzielen. Es wurde eine Steuerungsgruppe installiert, der neben Gemeindevertretern auch Vertreter der Hotellerie, der Vermietung und der touristischen Dienstleister angehören, die die Projektgruppen koordinieren und vernetzen, positionierungsgerechte Produkt- und Angebotsentwicklung sicher stellen und Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten bei Projekten bieten soll. Die bereits seit Beginn des Projektes bestehenden Projektgruppen wurden neu formiert und in den Gruppen „schneefreie Zeit“, „Rad und Bike“ und „Ortsgestaltung“ zusammengefasst. In der Kenntnis, dass die Attraktivität einer Destination von der Erlebnisvielfalt abhängt, eine Sehenswürdigkeit oder sportliche Aktivität allein aber noch kein Erlebnis auslöst, sondern es darum geht, für den Gast eine Atmosphäre zu schaffen, die positive Erlebnisse ermöglicht, sollen die Arbeitsgruppen entsprechende Angebote entwickeln. So wurde auf Initiative der Gruppe Ortsgestaltung inzwischen der Platz am Dorfeingang bei den 3 Kreuzen neu gestaltet, als Sommerevent für Gäste und Einheimische die seit Ende des 19. Jhs. nicht mehr durchgeführte Magdalenenkilbe wieder ins Leben gerufen.

8

Da neue Ideen immer gefragt sind, sind „Mitdenker“ in unseren Arbeitsgruppen natürlich nach wie vor willkommen (auch aus dem Kreis der Witus-Gemeinden, denn ein erweitertes Angebot käme allen zu Gute). Sie können sich jederzeit im Tourismusbüro Mellau melden. Denn dass wir uns anstrengen müssen, um im Kreis unserer Mitbewerber erfolgreich sein zu können, ist klar. Das hat uns auch Walter Schertler in seinem Gastkommentar in der VN vom 14. Juni eindrücklich vor Augen gehalten, wo er schrieb: “Vorarlbergs Tourismuswirtschaft hat bei der Auslastung der Betriebe ein saisonales Sommerproblem. Dabei haben wir doch alle Vorteile und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Sommergeschäft: Viele Hotels verfügen inzwischen über eine Wellness-Infrastruktur, die auch über Schlechtwettertage hinweghilft. Wir haben regionale Handwerk- und Kulturschwerpunkte, die mit den Schönheiten unserer Berge herrlich zu kombinieren sind. Das Potenzial haben wir. Jetzt fehlen nur noch die unternehmerischen Ideen und die wertmäßige Aufladung des Sommertourismus im Ländle“.

Termine 28.8.2011

Bergrettungsmesse auf dem Kanisereck

30.8.2011

Heimatabend und Platzkonzert in Mellau

4.9.2011

Fest am Berg mit den „InnWäldern“ und „Alpenstarkstrom“

6.9.2011

Heimatabend und Platzkonzert in Mellau

11.9.2011

Frühschoppen mit den „Hobbykrainern“ auf der Roßstelle

Dörferbus „Linie 34“

Kapitals

parbuc

2,250 %h

Der Dörferbus „Linie 34“ fährt auch im Winter 2011/12 und Sommer 2012. Fahrplan auf www.witus.at

Zinshoch in der Region Machen Sie mehr aus Ihrem Geld. Jetzt sicher anlegen. www.volksbank-vorarlberg.at

9

Buch 1.indb 9

22.08.2011 01:03:25


Reuthe Ein kleiner Leitfaden Termine 09.10.2011

Erntedankfest mit Musikverein Harmonie in der Pfarrkirche

06.11.2011

Kriegergedenken mit Musikverein Harmonie in der Pfarrkirche

15.11.2011

Vereinsausflug der Gartenfreunde Reuthe-Bezau nach Lindau zur Dahlienschau

15.12.2011

Matesmat in Reuthe

Restmüll 01.09.2011

Donnerstag

15.09.2011

Donnerstag

29.09.2011

Donnerstag

13.10.2011

Donnerstag

27.10.2011

Donnerstag

Gelbe Säcke 21.09.2011

Mittwoch

19.10.2011

Mittwoch

16.11.2011

Mittwoch

Reuthe ist eine wunderschöne Gemeinde, in der es sich gut leben lässt. Daher wird auch viel gebaut. In Reuthe sind in den letzten Jahren viele interessante Gebäude entstanden. Das liegt an den Bauherren und Architekten, aber auch daran, dass das Vorarlberger Baurecht für neue Entwicklungen offen ist. Auf vielfachen Wunsch wird die Gemeinde Reuthe im Herbst einen Leitfaden für „Bauherren“ herausgeben. Hier ein kleiner Auszug: Welche Voraussetzungen muss ein Bauvorhaben erfüllen, damit es ausgeführt werden darf? Das geplante Bauvorhaben muss: • dem Flächenwidmungsplan entsprechen; • erschlossen sein, d.h. vor allem eine Zufahrt, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung haben; • vor Naturgefahren sicher sein; • die Abstände zu den Nachbarn einhalten; • das Orts- und Landschaftsbild beachten; In welchen Verfahren werden die Voraussetzungen geprüft? Einige Bauvorhaben sind bewilligungspflichtig. Für diese muss ein Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden. Sie dürfen erst gebaut werden, wenn eine Baubewilligung vorliegt. Kleinere Bauvorhaben sind in der Regel nur anzeigepflichtig. Sie unterliegen einem einfacheren Anzeigeverfahren, in dem die Nachbarn nicht beteiligt werden. Wie läuft ein Bewilligungsverfahren ab? Schritt 1: Baugrundlagenbestimmung – Vorprüfung durch Gemeinde und Gestaltungsbeirat Schritt 2: Bauantrag - Beschreibung des Bauvorhabens (Pläne) Schritt 3: Ermittlungsverfahren – Behörde prüft die Voraussetzungen: amtliche Gutachten und Anhörung der Nachbarn.

Bereits dieses Bauvorhaben ist anzeigepflichtig

Schritt 4: Bescheid - Positiver Bescheid (Baubewilligung) - Negativer Bescheid (Ablehnung) Welche Bauvorhaben sind anzeigepflichtig? • Kleine Flugdächer, Carports, Stützoder Schallschutzmauern etc. • Einfriedungen; • Auch Wohnwagen oder Ähnliches, wenn sie länger als einen Monat auf demselben Grundstück stehen. Wie läuft ein Bauanzeigeverfahren ab? Schritt 1: Bauanzeige – Beschreibung des Bauvorhabens muss bei der Gemeinde eingebracht werden. Schritt 2: Ermittlungsverfahren - Behörde prüft die Voraussetzungen Schritt 3: Die Behörde muss spätestens innerhalb von 6 Wochen eine Erledigung treffen. Positive Erledigung: - Freigabebescheid oder „Untätigkeit“ der Behörde Negative Erledigung: - Feststellung, dass das Bauvorhaben bewilligungspflichtig ist - Bloße schriftliche Mitteilung der Gründe, die der Freigabe entgegenstehen - Untersagungsbescheid (wenn auch eine Änderung des Projekts nicht zielführend ist) Alle Einzelheiten darzustellen, ist hier nicht möglich. Unwissenheit oder Ignoranz schützt jedoch auch beim Baurecht nicht vor unliebsamen Konsequenzen. Bei weiteren Fragen bitte ich um direkten Kontakt im Gemeindeamt.

10

Buch 1.indb 10

22.08.2011 01:03:28

11


Schnepfau Integralprojekt Schnepfau Sonnseite Nach über sieben Jahren der Vorbereitungszeit scheint nun das Warten ein Ende zu haben. Im Mai hat die letzte Bauverhandlung über die geplanten Baumaßnahmen betreffend „Flächenwirtschaftliches Projekt“ vor Ort seitens der zuständigen Behörden mit den betreffenden Grundbesitzer stattgefunden. So ist zu hoffen, dass in den nächsten Wochen ein positiver Bescheid vorliegt, um mit den Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen zu können. Die Gesamtbaukosten incl. der Betreuung des Projektes über die Dauer von ca. 20 Jahren belaufen sich auf ca. 3 Mio. Euro. Diese doch sehr stattliche Summe wird von Bund, Land sowie Gemeinde getragen. Zur Sachlage: Oberhalb des Siedlungsraumes und der L 28 kommt es immer vermehrt zu gefährlichen Situationen durch Steinschlag und morsche Baumstämme. Weiters ist die L 28 durch regelmäßig auftretende Lawinenabgänge, welche

die Landesstraße Richtung Ortsteil Schnepfegg abschnittsweise Meter hoch verschütten, im Winter oftmals nicht passierbar. So verfolgt das Projekt in erster Linie das Ziel, gut strukturierte stabile Baumbestände mit standortgerechten Baumarten aufzubauen, die Schutzfunktionen nachhaltig erfüllen können.

Termine 04.09.2011

Frühschoppen im Bistro B 200 in Hirschau mit dem „Gamsl Duo“ um 10.00 Uhr (bei jeder Witterung).

11.09.2011

Schnepfauer Kilbe (Dorfplatz – bei Schlechtwetter Saal) um 09.30 Uhr

25.09.2011

Bayrischer Frühschoppen (Dorfplatz – bei Schlechtwetter Saal) um 09.00 Uhr

Das sind: - Steinschlagschutz - für darunter liegende bewohnte Objekte und Straßen - Erosionsschutz - Aufbauen des Mineralbodens auf bestehenden Felsen - Wasserschutz - durch Bestockung des Teileinzuggebietes soll sich der Wasserrückhalt und das Wasserspeichervermögen erhöhen. - Schutz vor Schneerutsch und Waldlawinen - Ziel der Verbauung ist die Herstellung der Lawinensicherheit für die Landesstraße Richtung Schnepfegg. Dies soll durch Stützverbauung der Lawinenabbruchgebiete und umfangreiche forstliche Maßnahmen erreicht werden.

witus Sommernacht

witus Sommernacht 2011 im Gebhard Wölfle Saal in Bizau. Mehr auf www.witus.at

Schnepfau im Sommer

10

11

Buch 1.indb 11

22.08.2011 01:03:43


K

ommentar Jeder gegen jeden – oder mit vereinten Kräften

Otto Belz

Die Spielregeln verändern sich. Erfolgreiche Geschäftsfelder brechen ein und neue Möglichkeiten entstehen. Mehr denn je sind Kunden bereit, alte Beziehungen in Frage zu stellen und Angebote zu überprüfen. Neue Lösungen sind gefragt und der, der echt mehr als andere zu bieten hat, steht am Anfang einer glänzenden Zukunft. Wenn Geschäfte einbrechen, ist es schwer, ruhig und gelassen zu bleiben. Wir haben Angst, und wer Angst hat, hält sich fest an dem, was er hat. Geschäftspartner, die sich noch vor wenigen Monaten mit Großzügigkeit begegneten, sind plötzlich außerordentlich darauf erpicht, jeden Vorteil, der sich aus einer Zusammenarbeit mit anderen ergeben

könnte, zu nutzen. Wo früher die Grenzen zwischen Unternehmen fließend waren und beide (oder mehrere) Partner ohne viel Worte in aussichtsreiche Zukunftsprojekte investierten, versucht nun jeder möglichst schnell seine Leistungen zu verrechnen oder, wenn dies nicht möglich ist, doch schon im Voraus festzulegen, wer im Erfolgsfalle was erhält. Man neigt dazu, das Fell des Bären zu verteilen, bevor man ihn gesehen, geschweige denn erlegt hat. Jeder möchte Sicherheiten, und wenn es diese nicht gibt, hindert dies niemanden daran, erbittert dafür zu kämpfen. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen ist wichtiger denn je. Wenn die Spielregeln der Geschäfte sich verändern, wird Platz geschaffen für Neues. Die oft seit Jahrzehnten eingespielte Aufgabenteilung zwischen den Unternehmen einer Branche wird in Frage gestellt, die Aufgaben, oder um beim Bild des Spiels zu bleiben, die Trumpfkarten werden neu verteilt. Es liegt auf der Hand: Wer sich jetzt auf treue Verbündete verlassen kann, vielleicht sogar bereit ist, einmal zu Gunsten einer lohnenden Perspektive auf kurzfristige Vorteile zu verzichten, hat größere Chancen zu den Gewinnern von morgen zu gehören. Denn, auch in turbulenten Zeiten, oder vor allem dann, gilt, mit vereinten Kräften lassen sich neue Aufgaben besser bewältigen.

IMPRESSUM Auflage: 2.100 Stück Druck: Druckhaus Gössler GmbH

Buch 1.indb 12

Herausgeber & Medieninhaber: witus eGen, 6870 Bezau Gestaltung : Marcel Moosbrugger, Richard Gasser Bildnachweise: witus eGen (Titelseite, 4,), Gemeinde Mellau (3), Erwin Metzler (5), Anita Fröwis (5), Andreas Kaufmann (5), Sozialzentrum Bezau-Mellau-Reuthe (6), Gemeinde Bezau (7), Gemeinde Bizau (8), Gemeinde Reuthe (10), Gemeinde Schnepfau (11), Otto Belz (12)

22.08.2011 01:03:47


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
witus - gemeinsam sind wir stark by Bezau Tourismus - Issuu