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Chronik wipf gruppe d web

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1914 bis 2014


Die g r체 nder und un ter nehmer

4 Generationen pr채gen die Verpackungs-, Schreibwaren- und Briefumschlagbranchen

Heinrich Wipf Aktiv 1914 bis 1944

Heinrich Wipf sen. Aktiv 1926 bis 1974

Heinrich R. Wipf Aktiv 1958 bis 1999

Christian H. Wipf Aktiv 1991 bis heute


Vorwort

Wipf Gruppe - 100 Jahre Tradition und Innovation

Ein Jubiläum ist immer ein wertvoller Anlass sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft zu blicken. Unsere Kultur hat es dem Unternehmen über die Jahre immer wieder ermöglicht, sich zu verändern und an neue Herausforderungen und Entwicklungen anzupassen. Die hundertjährige Geschichte der Wipf Gruppe, die bereits seit vier Generationen besteht, wurde geprägt durch schweizerische Traditionswerte wie höchste Qualität und Zuverlässigkeit sowie die Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden und unserer Umwelt. Diese Kombination von Traditionswerten verbunden mit unternehmerischem Risiko wird uns auch noch die kommenden 100 Jahre begleiten. Seit der Gründung hat die Wipf Gruppe eine enorme Entwicklung vollzogen, die über die Jahre einem stetigen Wechselspiel zwischen Produktinnovationen, Technologien und Investitionen unterworfen war. Dazu gehören die Erfolgsgeschichten der Wipf AG, die im flexiblen Verpackungsmarkt tätig ist, der Elco AG, die ein bekanntes Branding im Schreibwaren- und Briefumschlagmarkt aufgebaut hat und der neu gegründeten Swiss Direct Marketing AG, die auf crossmediale Multichannel-Direktmarketing Kampagnen spezialisiert ist.

Ich bedanke mich bei den Menschen, die die Wipf Gruppe zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Das sind zum einen unsere Kunden, Lieferanten und Partner. Und das sind zum anderen unsere Mitarbeitenden, die mit ihrer Sachkenntnis und ihrer Motivation das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolgs bilden. Ich freue mich auf die zukünftigen Herausforderungen und bin überzeugt, dass wir diese gemeinsam erfolgreich meistern können und zwar weiterhin mit qualitativ hochwertigen Produkten und entwicklungsstarken Industriestandorten in der Schweiz - im Herzen von Europa. Herzlichst

Christian H. Wipf Präsident der Wipf Gruppe


1882 bis 1914

Vorgeschichte

Bilder (von links) Fabrikationsstätte in Zürich am unteren Mühlesteig Carl Lüdin Erste Papiersackmaschine 1890

1882 Carl Lüdin gründet eine Einzelfirma zur maschinellen Herstellung von Papierbeuteln. Die Fabrikationsstätte befindet sich am unteren Mühlesteg in Zürich, wo die Papiersackmaschine mit Wasserkraft der Limmat angetrieben wird. Inzwischen sind die Häuser am unteren Mühlesteg an der Limmat zwischen Bahnhofbrücke und Rudolf-Brun-Brücke längst abgerissen. Heute führt ein Fussgängersteg vom unteren Limmatquai zur Papierwerdinsel (Einkaufszentrum Coop).

1897 Heinrich Wipf geb. 1882 (1. Generation) tritt als kaufmännischer Lehrling in die Firma ein. Die Beutel werden einzeln im Buchdruck gedruckt.


1914

Firmengründung Wipf & Feldmann

Bilder (von links) Kassabuch Gründungsjahr 1914 Papiersack für Trockenfutter Fabrik Wipf & Feldmann in Zürich, Kernstrasse 51/53

1914 Carl Lüdin will die Firma verkaufen, da er keine Nachkommen hat. Heinrich Wipf (1. Generation) kann die Firma zusammen mit Hans Feldmann übernehmen. Noch im gleichen Jahr werden neue Fabrikräume an der Kernstrasse in Zürich bezogen. Eine neue Ära beginnt. Im gleichen Jahr wird die erste Inline-Anilindruckmaschine (heute Flexodruck) an einer von der Rolle arbeitenden Beutelmaschine in Betrieb genommen. 1914 entbrennt der erste Weltkrieg, so dass die ersten Jahre für das Unternehmen sehr schwierig sind.

Nach dem ersten Weltkrieg kann das Geschäft ausgebaut werden. Der Kundenkreis, der sich vorerst auf die Region Zürich beschränkt, wird auf die deutschsprachige Schweiz ausgedehnt. Produkte wie Mehl, Cerealien, Früchte, Kaffee usw. werden aus Hygienegründen je länger je mehr in werbegrafisch gestalteten Papierbeuteln verpackt, um den Verkauf zu steigern.


1926 bis 1939

Fabrikation von Kartonschachteln

Bilder (von links) Prägeautomat für Kartonteller und Kartonagen Falzen von Viscosefolien Kartonspezialitäten

1926 Der Sohn von Heinrich Wipf gleichen Namens (2. Generation) tritt nach Handelsschule und Auslandaufenthalten in England und Frankreich in die Firma ein. Es wird ein zusätzliches Lagergebäude an der Brauerstrasse, in der unmittelbaren Umgebung, übernommen. Die Firma nimmt die Fabrikation von Kartontellern und Tortenschachteln auf. 1927 Nach dem Tod von Hans Feldmann wird die Firma als Wipf + Co. Papierwarenfabrik Zürich weitergeführt.

1934 Es wird die Cellophan- und Aluminiumfolien Verarbeitung aufgenommen, die dem Beutelinhalt besseren Schutz und schönere Präsentation bieten. Der Kundenkreis wird auf die ganze Schweiz ausgedehnt.


1939 bis 1950

Fabrikneubau an der Badenerstrasse

Bilder (von links) Offsetdruck Buchdruckerei, Schnellpressen Fabrik an der Badenerstrasse 571

1938 Neubau einer Fabrik an der Badenerstrasse in Zürich-Altstetten, der kurz vor der Landesaustellung im Jahr 1939 und dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges erbaut ist.

Der Maschinenpark umfasst ca. 20 Papierbeutelmaschinen, eine Buchdruck- und eine Offsetmaschine und eine Stanze zur Herstellung der Kartonagen für Bäckerei- und Konditoreiprodukte.

1942 Der Offsetdruck wird eingeführt.

1950 Erweiterungsbau und Aufstockung des Gebäudes an der Badenerstrasse 571 in Zürich-Altstetten.

1945 Kurz nach Kriegsende reist Heinrich Wipf nach Deutschland, um Beutelmaschinen aufzutreiben, da die Produktionskapazität nicht mehr genügt. Das Unternehmen hat inzwischen 200 Mitarbeitende, viele sind noch mit Handarbeit beschäftigt.


Abteilung für Handarbeit

Heften von Patisserie- und Gebäckschachteln

Einsetzen von Metallhaken-Verschlüssen für Drucksachen- und Kalendercouverts

Kartonösen für Tragtaschen, Fakturen - und Versandtaschen


Handsatz


Aus den grossen Originalrollen werden auf den Millimeter genau Schmalrollen f端r die Beutel- und Druckmaschinen geschnitten


Ausstanzen von bedruckten Papierbogen

Fabrikationsabteilung mit Automaten f端r Papier- und Kartonverarbeitung

Flach- und Seitenfaltenfaltenbeutelmaschine


1949 bis 1952

Gründung der Couvertfabrik Seetal AG

Bilder (von links) Fabrikareal der Conservenfabrik Seethal in Seon Couvertfabrik Emmishofen Rollenmaschine

1949 Als Hans Schaller um 1950 einen Neubau an der Heinrichstrasse in Zürich plant, beschliesst Heinrich Wipf ebenfalls in den boomenden Briefumschlagmarkt einzusteigen. Er erwirbt im Jahr 1949 von der Papierfabrik Landquart 86% der Couvertfabrik Emmishofen AG in Kreuzlingen und im 1951 100%. 1951 Heinrich Wipf kauft von der Conservenfabrik Hero in Lenzburg das Gebäude der Conservenfabrik Seethal AG in Seon und transferiert die Maschinen der Couvertfabrik Emmishofen AG in das viel grössere und für den Schweizer Markt zentral gelegene Fabrikareal nach Seon.

1952 Am 1. Januar 1952 gründet daraus Heinrich Wipf die Couvertfabrik Seetal AG mit Sitz in Seon. Es werden Briefumschläge und Drucksachen produziert.


1955

Betriebsausflug Wipf & Co. Papierwarenfabrik, Zürich

Zeitungsartikel vom 9. Juni 1955 im „Der Leuefelder“


Heinrich Wipf sen. feierte mit der damaligen Belegschaft seinen 50. Geburtstag.


1958 bis 19 62

Konzentration auf Primärverpackungen

Bilder (von links) Verschiedene Primärverpackungen Qualitätskontrolle der Beutel, Packungen und Kartonagen Verkaufsladen in Zürich

1958 Heinrich R. Wipf (3. Generation) tritt nach Ausbildung an einer Verpackungsfachschule in München und Auslandaufenthalten in Frankreich und den USA in das Unternehmen ein. Die Wipf AG ist damals hauptsächlich ein Papier und Karton verarbeitender Betrieb mit Flexo- und Offsetdruck. Es werden Flach-, Seitenfalten-, Kreuzboden- und Blockbodenbeutel sowie Kartonteller und Faltschachteln hergestellt. Wegen der Ausbreitung der Selbstbedienung und der Entstehung von Supermärkten konzentriert sich das Unternehmen

vermehrt auf die Herstellung von Primärverpackungen mit Schutzfunktionen. 1962 Spezialisierung auf flexible Verpackungen. Einstieg in den Tiefdruck und die Folienkaschierung. Produktionsaufnahme von gesiegelten Beuteln und Herstellung der ersten Vakkuumverpackungen für Kaffee. Ausstieg aus der Kartonverarbeitung und Verlagerung des Offsetdrucks in die Seetal Papier AG, Seon.


19 62 bis 1970

Rasante Wachstumsphase in Seon

Bilder (von links) Couvertfabrik Seetal Papier AG in Seon Stanzmaschine Bogen-Offsetdruck

1962 Die Couvertfabrik Seetal AG erh채lt den Namen Seetal Papier AG, Seon. Es folgen Jahre des Aufbaus in einer rasanten Wachstumsphase der Wirtschaft und reger Konkurrenz unter den Kuvertfabriken.

Die Seetal Papier AG 체bernimmt in der selben Zeit den Bogenoffsetdruck der Wipf AG und stellt neu Drucksachen her. Die Geb채ude werden in mehreren Etappen erweitert.


19 6 6 bis 1970

Umzug in die neue Fabrikanlage in Volketswil

Bilder (von links) Fabrikanlage in Volketswil 1970 Papiertragtaschen und Papierbeutel 7-Farben-Tiefdruck Rotationsmaschine

1966 Gründung der Wipf Holding AG als Dachgesellschaft der Wipf AG und der Seetal Papier AG. 1968/1969 Planung und Erstellung einer neuen Fabrikanlage auf der grünen Wiese für die Wipf AG, da die Platzverhältnisse an der Badenerstrasse zu knapp geworden sind. 1969 Fusion der Konkurrenten Frey & Wiederkehr mit Schaller zur Schaller Frewi AG und Übersiedlung nach Brugg in das Gebäude der Mühlebach Papier AG.

1970 Der Umzug in die neue Fabrikanlage, die nach neuesten Erkenntnissen mit Klimatisierung erstellt wurde, erfolgte 1970. Um keinen Produktionsunterbruch zu erleiden, wurden in Volketswil eine neue Tiefdruckanlage, eine neue Kaschiermaschine von W.&H. und ein neuer Rollenschneider in Betrieb genommen, bevor etappenweise weitere Maschinen von Altstetten nach Volketswil transferiert wurden.


Meilensteine der Wipf AG 1970 bis heute


Gesch채ftsleitung (von links, im Hintergrund die Extrusionsanlage): Erwin Hollenstein, Gesch채ftsleitung, Heinrich R. Wipf, Gruppenleitung, Hans Keiser, Leitung Finanz- und Rechnungswesen


70 e r Ja hre

Entwicklung der WICOVALVE® Ventile

Bilder (von links) Damalige Geschäftsleitung Referenzmuster Papier- und Kunststoffbeutel Ventilherstellung

1971 Einstieg in die Extrusionsbeschichtung von Papier, Alu- und Kunststofffolien (Monofolien).

einer intensiven Investitionsphase. Im gleichen Jahr erfolgt der Ausstieg aus der Herstellung von Tragtaschen und Papierbeuteln.

1972 Entwicklung von sterilisationsfesten Verbundfolien.

1976 Entwicklung und Patentierung des WICOVALVE® Aromaschutz- und Überdruckventils und Einstieg in die Blasfolienextrusion.

1975 Die Erdölkrise stoppt das starke Wachstum der Wirtschaft und der Verpackungsindustrie. Die „Golden Sixties“ sind vorüber. In diesem Jahr erleidet das Unternehmen eine Umsatzeinbusse von 20%. Es folgen schwierige Jahre der Konsolidierung nach

1978 Inbetriebnahme der ersten lösungsmittelfreien Kaschieranlage. Vermehrte Spezialisierung auf Verbundfolien.


8 0 e r Ja hr e

Ausbau Kaschierung- und Standbeutelkapazität

Bilder (von links) Triplex-Kaschiermaschine Gesiegelte Siegelrandbeutel Blasfoliencoextrusion

1980 Produktionsausbau der WICOVALVE® Aromaschutz- und Überdruckventile. 1986 Einstieg in die Blasfoliencoextrusion zur Herstellung von hochwertigen Polyethylen-Kaschierfolien. Weiter wird in diesem Jahr die Abteilung für gesiegelte Spezialbeutel ausgebaut.

1988 Inbetriebnahme der ersten Triplex-Kaschiermaschine und Erweiterung der Fabrikationshalle für die Extrusions- und Kaschierabteilung. 1989 Installation der ersten japanischen Siegelrand- und Standbeutelmaschinen zur Herstellung von sterilisierbaren Beuteln.


9 0 e r Ja hre

Kapazitätserweiterungen im Ausland

Bilder (von links) Verschiedene Standbeutel 8-Farben-Flexodruckmaschine Fabrikgebäude der Wipf Austria GmbH in Marchtrenk, Österreich

1991 Die Wipf Gruppe erwirbt die Paka Verpackungen GmbH, später Wipf Austria GmbH, in Marchtrenk/Österreich, zur Verstärkung der europäischen Marktposition. Im gleichen Jahr werden die ersten Siegelrandbeutel hergestellt sowie Inbetriebnahme einer 8-Farben-Flexodruckmaschine. 1993 Inbetriebnahme einer weiteren Extrusionsanlage für PE-Folien. 1995 Es entsteht die Sparte Flexible Packaging der Wipf Gruppe. Wipf AG und die Wipf Austria GmbH entwickeln eine gemeinsame

Strategie. Wipf Austria GmbH steigt in die Kaschiertechnologie ein. 1998 Kapazitätserweiterung in der Standbeutelherstellung sowie Umstellung auf SAP (Gruppenebene). 1999 Kapazitätserweiterung in der Ventilherstellung. Heinrich R. Wipf übergibt die Gesamtleitung der Wipf Gruppe an seinen Sohn Christian H. Wipf (4. Generation).


20 0 0 bis 2011

Investitionen und Neupositionierung

Bilder (von links) Redesign des Firmenlogos und neuer Imageauftritt 10-Farben-Tiefdruckanlage Deckelfolie für Dolce Gusto Kapseln

2002 Neubau der Beutelabteilung. 2003 Installation einer neuen regenerativen Abluftreinigungsanlage (RNV) mit Wärmerückgewinnung zur Aufheizung von Thermoöl und Warmwasser. 2005 Erweiterung der Druckkapazität mit einer neuen 10-Farben-Tiefdruckanlage modernster Technologie mit Waschanlagen und Anbau eines 18 Meter hohen Zylinderlagers.

2009 Installation einer zweiten 10-Farben-Tiefdruckanlage. 2010 Rückverlagerung des Werkes von Österreich in die Schweiz und Stärkung des Standortes Volketswil. 2011 Neuer Imageauftritt und Redesign des Firmenlogos.


2012 bis heu te

Das digitale Druckzeitalter beginnt

Bilder (von links) Digitaldruckanlage HP Indigo WS6600 Beutelabteilung Referenzmuster im Digitaldruck

2012 Inbetriebnahme der ersten Digitaldruckmaschine HP Indigo WS6600.

2013 Installation einer Lackier- und Primeranlage.

2013 Gründung der Tochtergesellschaft Wipf Doypak A.Ş. in der Türkei.

2014 Inbetriebnahme der zweiten Digitaldruckmaschine HP Indigo 20000.


Meilensteine der Elco AG 1970 bis heute


70 e r Ja hre

Ausbau Briefumschläge und Einstieg in die Mailer-Produktion

Bilder (von links) Produktion Briefumschläge bei Seetal Papier AG in Seon POLAR Stanzmaschine Lager in Seon

1974 Die Seetal Papier AG steigt in den Rollenoffset ein. Für die Kuvertfertigung wird eine neue Produktionshalle erstellt. Inbetriebnahme der ersten Rollenbriefumschlagmaschine und Produktionsaufnahme der ersten Rollenoffsetmaschine. 1975 Schaller Frewi und Seetal Papier investieren in die Direktwerbung und nehmen eine Blattmaschine und eine Inkjetanlage in Betrieb. Die beiden Firmen werden zu Konkurrenten.

1976 Die Schaller Frewi AG führt das Haftklebesortiment Optifix am Markt ein. 1977 Die Seetal Papier AG kauft die im 19. Jahrhundert gegründete Kuvertfabrik Rüegg & Co. in Bern und verlegt die Produktion einige Jahre später nach Seon. Es erfolgt der Einstieg in die Rollen Mailer-Produktion und die EDV-gesteuerte Inkjet-Adressierung.


8 0 e r Ja hr e

Investition in Briefumschl채ge, Direktwerbung und Fototaschen

Bilder (von links) Endlosmailermaschine Direktwerbeprodukte Fototaschen

1982 Mit der ersten Endlosmailermaschine erfolgt eine weitere Investition in den Gesch채ftsbereich Direktwerbung. 1986 Die Holzstoff AG verkauft die Schaller Frewi AG an die Biber Holding AG.

1989 Die Seetal Papier AG nimmt eine formatvariable Rollenoffsetmaschine f체r den hochwertigen Rotationsdruck von Mailern, Fototaschen und Werbe-Briefumschl채gen in Betrieb.


9 0 e r Ja hre

Fusion zur Seetal Schaller AG

Bilder (von links) Imageinserat Seetal Schaller AG Fabrikgebäude Seetal Schaller in Brugg Rollenabteilung in Brugg

1991 Christian Wipf (4. Generation), Sohn von Heinrich R. Wipf, tritt in die Geschäftsleitung der Seetal Papier AG ein. Er absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaft und arbeitete 9 Jahre bei der Firma Philips in Zürich und Kanada. 1994 Die Biber Holding AG verkauft die Schaller Frewi AG an die Seetal Papier AG. Durch die Zusammenführung der Firmen entsteht die Seetal Schaller AG mit Sitz in Brugg. Die Verwaltung, der Verkauf, die Briefumschlagproduktion und die Direktwerbung werden im Werk Brugg konzentriert. In Seon bleiben der Offsetdruck und

ein Teil des Lagers. Es entsteht eine sehr leistungsfähige Kuvertfabrik. 1995 Gründung der Seetal Schaller GmbH, in Marchtrenk, für die Vermarktung der bei der Wipf Austria GmbH hergestellten Fototaschen. 1999 Installation einer Rollenoffsetmaschine bei der Seetal Schaller GmbH in Marchtrenk für den Vordruck der Fotoarbeitstaschen.


20 0 0 bis 20 07

Ausbau der Marke ELCO

Bilder (von links) Automatisierte Briefumschlagrollenproduktion in Brugg Entwicklung der Marke ELCO Elco Liegenschaft in Wikon

2000 Der Produktionsstandort Seon wird aufgegeben. Der Offsetdruck wird von PartnerDruckereien zugekauft. Der Geschäftsbereich Photo Packaging wird auf den Standort Brugg konzentriert. Der Verwaltungsrat der Seetal Schaller AG beschliesst, die Liegenschaft in Seon zu verkaufen. 2005 Investion in einen Trayaufrichter, eine Kuvertmaschine mit automatischer Einschachtelung und einen vollautomatisierten Palettierer.

2006 Übernahme der Elco Papier AG in Allschwil und Wikon durch die Seetal Schaller AG und Fusion zur Seetal Elco AG in Brugg. Gleichzeitig Ausbau der Marke ELCO. Die Produkte Ordo, Schulhefte sowie Schreib- und Notizblöcke werden ins neue ELCO-Sortiment aufgenommen.


2010 bis 2011

Logistikausbau in Brugg

Bilder (von links) Moderne Logistikabteilung in Brugg Vollautomatisiertes Hochregallager mit über 15‘000 Palettenplätzen Neues Rollenlager

2010 Inbetriebnahme des vollautomatischen Hochregallagers mit über 15’000 Palettenplätzen in Brugg. Neue Möglichkeiten in der Kommissionierung. Die Anlage ist europaweit wegweisend und hat zu deutlichen Produktionssteigerungen geführt.

2011 Wechsel des Firmennamens auf Elco AG. Das Markenlogo wird auch Firmenlogo. Elco gewinnt den ISPA Award für das innovativste Produkt „ELCO Proclima“. Im gleichen Jahr werden die Direct Marketing Aktivitäten der Swissprinters Gruppe übernommen.


2012 BIS 2013

Gründung der Swiss Direct Marketing AG und stärkere Positionierung der Marke ELCO

Bilder (von links) ELCO POS bei Manor in Genf Website mysdm.ch Digitaldruckmaschine Canon Océ ColorStream

2012 Der Bereich Direct Marketing wird zur selbständigen Firma Swiss Direct Marketing AG. 2012 Die Swiss Direct Marketing AG in Brugg erweitert ihre Kompetenz im schweizerischen Direct Marketing Markt mit der Übernahme der Conzett+Walter AG. ELCO Creative Kids gewinnt den Innovationspreis Creative Impulse 2012 als „Kreatives Produkt des Jahres“.

2013 Die Swiss Direct Marketing AG investiert Ende Jahr in eine Digitaldruckmaschine Canon Océ ColorStream (4-Farben, Inkjet).


Wipf Gruppenleitung (von links): Hans-Jörg Aerni, Leiter Sparte Envelopes, Stationery & Direct Marketing (ESD), Bernhard Feusi, Finanzen Sparte ESD, Werner Werder, Finanzen Sparte Flexible Packaging (FP), Christian Wipf, CEO, Hans-Rudolf Schafflützel, Leiter Sparte FP


2013 bis heu te

Ausbau Handel und Onlinegesch채ft

Bilder (von links) Aktuelle Wipf Gruppenleitung B2C Shop myelco.ch ELCO Postkarten-App und personalisierte Landingpage von SDM

2013 Elco steigt in das Onlinegesch채ft mit dem B2C Shop myelco.ch und der ELCO-Postkarten-App ein.

Die Website erh채lt ein Redesign und eine neue URL elcoswitzerland.ch.


1914 bis 2014

100 Jahre Wipf Gruppe Die Geschichte über 4 Generationen 1914 Gründung der Wipf & Feldmann am 1. Januar 1914 durch die Übernahme der 1882 gegründeten Firma von Carl Lüdin für maschinelle Papiersackfabrikationen im Zentrum von Zürich durch Heinrich Wipf. 1952 Expansion in die Briefumschlagherstellung und Gründung der Seetal Papier AG in Seon. 1962 Wipf AG: Einstieg in den Tiefdruck und in die Folienkaschierung. Herstellung der ersten Vakuumverpackungen für Kaffee. 1966 Gründung der Wipf Holding AG. 1969 Aus Frey, Wiederkehr & Co. AG und Schaller & Co. AG wird Schaller Frewi AG in Brugg. 1970 Umzug der Wipf AG und der Wipf Holding AG von Zürich in das neue Werk nach Volketswil. 1976 Wipf AG: Entwicklung und Produktionsaufnahme der WICOVALVE® Aromaschutz- und Überdruckventile. 1977 Seetal Papier AG: Einstieg in die Direktwerbung. 1988 Wipf AG: Erweiterung der Fabrikationshalle für die Extrusions- und Kaschierabteilung.

1991 Expansion in die EU. Die Wipf Gruppe erwirbt die Paka Verpackungen GmbH, in Marchtrenk, Österreich. Spätere Umbenennung in Wipf Austria GmbH. 1992 Seetal Papier AG: Erfindung des Zweiwegkuverts für Abstimmungen (Patent für doppelte Codierbarkeit). 1994 Übernahme der Schaller Frewi AG durch die Seetal Papier AG und Fusion zur Seetal Schaller AG in Brugg. 1998 Umstellung der Informatik auf SAP auf Gruppenebene. 2002 Neubau der Beutelabteilung bei der Wipf AG. 2003 Installation einer neuen regenerativen Abluftreinigungsanlage (RNV) mit Wärmerückgewinnung zur Aufheizung von Thermoöl und Warmwasser. 2005 Wipf AG: Erweiterung der Druckkapazität mit einer neuen Tiefdruckanlage modernster Technologie mit Waschanlagen und einem vollautomatischen Zylinderlager. 2006 Übernahme der Elco Papier AG durch die Seetal Schaller AG und Fusion zur Seetal Elco AG in Brugg.


2009 Installation einer zweiten 10-Farben-Tiefdruckanlage bei der Wipf AG. 2010 Rückverlagerung des Werkes Wipf Austria GmbH in die Schweiz und Stärkung des Standortes Volketswil. 2010 Seetal Elco AG: Inbetriebnahme des vollautomatischen Hochregallagers mit über 15’000 Palettenplätzen. 2011 Seetal Elco AG wechselt ihren Firmennamen auf Elco AG. Das Markenlogo wird zum Firmenlogo. 2011 Neuer Imageauftritt für die Wipf AG und Redesign des Firmenlogos. 2012 Gründung der Swiss Direct Marketing AG in Brugg. 2012 Outsourcing der PE-Folienherstellung bei der Wipf AG. 2012 Der Bereich Direct Marketing von Elco AG wird zur selbständigen Firma Swiss Direct Marketing AG. Diese übernimmt die Belegschaft und die technischen Kompetenzen der Conzett+Walter AG. 2012 Wipf AG: Einstieg in den Digitaldruck für flexible Verpackungen.

2013 Wipf AG: Gründung Tochtergesellschaft Wipf Doypak A.Ş. in der Türkei. 2013 Die Wipf Gruppe baut das Geschäft ausserhalb Europas aus und gründet die Wipf Asia Pacific Limited mit Sitz in Hongkong. 2013 Christian H. Wipf wird zum Präsidenten und Delegierten des Verwaltungsrates der Wipf Holding AG. 2013 Wipf AG: Installation einer Lackier- und Primeranlage. 2013 Swiss Direct Marketing AG investiert in eine Digitaldruckanlage Canon Océ ColorStream. 2013/2014 Elco AG lanciert die erste Postkarten-App sowie den Online-Shop myelco.ch und die Website elcoswitzerland.ch. 2014 Wipf AG: Inbetriebnahme einer zweiten Digitaldruckmaschine HP Indigo 20000. 2014 Die Wipf Gruppe ist am 1. Januar 2014 100 Jahre alt.


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