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NEWS Herbst 2026

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NEWS AUS IHRER APOTHEKE

Herbst 2026

RAT AUS DER APOTHEKE TABUTHEMA MÄNNERGESUNDHEIT | 22 WOHLBEFINDEN TRAINING FÜR KOPF UND KÖRPER | 36

AUS DEM LEBEN PHANTOMSCHMERZEN IM FOKUS | 40


Herbstliche Impulse Liebe Leserinnen und Leser Mit dem Herbst beginnt eine Phase des Übergangs. Die Tage werden kürzer, der Alltag verlagert sich wieder vermehrt in die Innenräume. Der ideale Zeitpunkt also, um der eigenen Gesundheit bewusst mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Lassen Sie sich von spannenden Themen im Magazin inspirieren! Wir greifen ein Thema auf, das noch immer zu wenig Beachtung �ndet: die psychische Gesundheit von Männern. Warum es so wichtig ist, genauer hinzuschauen und wie Unterstützung aussehen kann, beleuchten wir in unserem Schwerpunkt. Wie wär’s mit einer neuen Trainingsmethode, die Anmut und Kraft erfordert? Das Barre Workout verbindet Ballett mit Krafttraining und eignet sich bestens, um die Koordination zu verbessern. Entdecken Sie ausserdem, wie Sie mit kognitiv-motorischem Training wirksame Übungen für die geistige und körperliche Fitness kombinieren. Unser Beitrag zu Klimawandel und Gesundheit bietet einen überraschenden Perspektivenwechsel. Erfahren Sie, wie eng Umweltveränderungen mit Wohlbe�nden zusammenhängen und weshalb dieses Thema uns alle ganz direkt betri� t. Ein Blick auf die Epigenetik zeigt, wie sehr Lebensstil und Umwelt die Gesundheit beein�ussen und was das konkret bedeutet. Wir wünschen Ihnen einen bunten Herbst voller Kraft, Klarheit und guter Entscheidungen!

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DAS MAGAZIN ERSCHEINT 4 MAL PRO JAHR – IM MÄRZ, JUNI, SEPTEMBER UND DEZEMBER Herausgeber und Anzeigen: Winconcept AG, Untermattweg 8, Postfach, 3001 Bern, Telefon 058 852 82 00, contact@winconcept.ch; Projektleitung, Koordination und Gestaltung: STO Pharmawerbung AG, Gallusstrasse 33a, 9501 Wil; Chefredaktion: Nina Steiner, STO Pharmawerbung AG, 9501 Wil; Fotos: GettyImages; Druck: Stämp�i AG, 3001 Bern; Adressänderungen: Bitte wenden Sie sich an Ihre Feelgood’s Apotheke. Weitere Themen sowie weitere Ausgaben �nden Sie unter: www.feelgoods-apotheken.ch; Hinweis zu Weblinks und Empfehlungen: Alle im Magazin aufgeführten Verweise auf Angebote Dritter, wie Weblinks, App- oder Buchempfehlungen, werden bei Redaktionsschluss bezüglich Verfügbarkeit geprüft. Allfällige spätere Änderungen von Inhalt, Verfügbarkeit und Preisen bleiben vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. «NEWS aus Ihrer Apotheke» ist das Kundenmagazin der Feelgood’s Apothekengruppierung.

Drucksache myclimate.org/01-26-489995


4 Gesundheit

Stark sein – um jeden Preis?

10 Aktiv

Ballett trifft Workout

22

13 Tipps & Tricks 15 Wussten Sie’s

Aktiv gegen Arthrose

18 Medizin erklärt

Wie die Umwelt die Gene prägt

22 Rat aus der Apotheke

Diskrete Hilfe bei Erektionsstörungen

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25 News & Empfehlungen 26

Perspektivenwechsel Klima und Gesundheit im Wandel

29 Sudoku 33

Aus der Schweiz Schweizer Erfolgsgeschichten

36

Wohlbefinden Gehirn und Körper trainieren

40

40 Aus dem Leben

Wenn schmerzt, was nicht mehr da ist

43 WIN NOW


GESUNDHEIT

SANFTE HILFE FÜR DIE PSYCHE Schon Paracelsus empfahl Johanniskraut gegen «Geister und tolle Fantasien, die den Menschen in Verzweiflung bringen». Heute weiss man, dass die Pflanze mit den gelben Blüten bei leichten bis mittelschweren Depressionen ähnlich gut wirken kann wie klas­ sische Antidepressiva. Auch standardisierte Lavendelölpräparate gelten als pflanzliche Option bei innerer Unruhe und Angstzuständen. Weniger eindeutig ist die Datenlage bei Baldrian. Aufgrund der guten Verträglichkeit empfehlen Fachleute dennoch einen Therapieversuch bei leichten Schlafstörungen. Wichtig ist in jedem Fall eine fachliche Beratung in der Apotheke, weil die Präparate mit anderen Medikamenten wechselwirken können.

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Stark sein – um jeden Preis? Männer leiden nicht seltener an Depressionen als Frauen, doch sie suchen deutlich seltener Hilfe. Traditionelle Rollenbilder und maskierende Symptome spielen dabei eine zentrale Rolle. Warum das gefährlich ist und wie sich das Schweigen brechen lässt. Ein Mann muss stark sein, seine Gefühle unter­ drücken und mit seinen Problemen allein fertigwerden. So lauten noch immer die ungeschriebenen Regeln des Männlichkeitsstereotyps. Harmlos sind sie nicht. Sie machen die seelische Gesundheit von Männern zu einem Tabuthema. «Das Erleben einer Depression wird oft als unmännlich und schwach angesehen. Das hält viele Männer davon ab, sich bei psychischen Problemen Hilfe zu holen», sagt Andreas Walther, Professor an der Universität Graz und spezialisiert auf Männerpsychologie.

MÄNNER LEIDEN DOPPELT SO HÄUFIG AN SUCHTSTÖRUNGEN und begehen etwa dreimal häufiger Suizid als Frauen.

Tatsächlich sind deutlich weniger Männer als Frauen in psychologischer Behandlung – obwohl Forschende davon ausgehen, dass beide Geschlechter etwa gleich häufig von psychischen Erkrankungen betroffen sind. Darauf weisen auch indirekte Indikatoren hin. Männer leiden beispielsweise doppelt so häufig an Sucht­ störungen und begehen etwa dreimal häufiger Suizid als Frauen. Die geringere Behandlungsrate spiegelt also nicht geringeres Leiden wider, sondern eher eine höhere Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen. Ein Grund dafür, dass Depressionen bei Männern oft übersehen werden, ist, dass sie sich häufig anders zeigen als die typischen Symptome, die in Lehr­ büchern beschrieben werden. Statt ausgeprägter

Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen dominieren – gerade in frühen Phasen – Wut, Reizbarkeit, vermehrter Alkohol- oder Drogenkonsum sowie erhöhtes Risikoverhalten. Fachleute sprechen von einer «maskierten Depression», was bedeutet, die Symptome überdecken die zugrunde liegende Erkrankung und erschweren die Diagnose. DAS BAUCHGEFÜHL STIMMT MEISTENS Doch es bewegt sich etwas. «In den vergangenen Jahren ist die Sensibilisierung deutlich gestiegen», sagt Andreas Walther. Instrumente wie die «Male Depression Risk Scale», die spezifische männliche Ausdrucksformen einer Depression erfassen, erleichtern eine differenzierte Diagnostik und tragen dazu bei, bestehende Lücken zu schliessen. Dabei erfordert nicht jede seelische Belastung sofort eine Psychotherapie oder Medikamente. Niederschwellige und erste Anlaufstellen sind zum Beispiel Apotheken. Die meisten bieten diskrete Beratungsgespräche mit Fachpersonen an, wodurch Warnsignale erkannt und bei Bedarf weiterverwiesen werden kann. Auch spezialisierte Angebote im Bereich Männergesundheit entstehen zunehmend; so hat der Verein «männer.ch» im letzten Frühling eine eigene Fachstelle für Männergesundheit aufgebaut. Entscheidend ist neben professionellen Beratungsstellen insbesondere auch das soziale Umfeld. «Mit einem schlichten: ‹Mir fällt auf, du bist seit Wochen nicht mehr der Gleiche. Wie geht es dir?› ist bereits viel gewonnen», sagt Andreas Walther. Allein das Signal, da zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, könne entlastend wirken. Der Psychologe rät denn auch, besser einmal mehr nachzufragen. «Denn mit dem Bauchgefühl, dass es dem Gegenüber nicht gut geht, liegt man meistens richtig», sagt er. Stephanie Schnydrig


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AKTIV

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Das Barre Workout ist trotz der minimen Bewegungen intensiv und beansprucht verschiedene Muskelgruppen spürbar. Achtsame Körperpflege während und nach dem Training unterstützt das Wohlbefinden und die Erholung. Ihr Apothekenteam weiss Rat und hält unterstützende Produkte für Sie bereit: • Salben für die Pflege der Muskulatur vor und nach dem intensiven Training • Magnesium-Präparate beugen Muskelkrämpfen vor und helfen bei der Regeneration • Shakes zur Deckung des erhöhten Proteinbedarfs bei Intensivsport • Isotonische Getränke während und nach dem Training regulieren den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt

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Ballett trifft Workout Das Barre Workout ist ein Ganzkörpertraining, das sich an Figuren und Bewegungen des klassischen Balletts anlehnt und Gymnastik-, Yoga- und Pilates-Elemente kombiniert. Das Training an der Ballettstange und am Boden verbessert Kraft, Haltung und Wohlbefinden. Wenn sich Ballett, Pilates und Yoga zu einem kombinierten Training zusammenfinden, spricht man vom Barre Workout. Dabei ergänzen sich die Eleganz des Balletts und ein intensives Krafttraining zu einem wirkungsvollen Ganzen. Der Name kommt von der französischen Bezeichnung «Barre» für die Ballettstange, die als Stütze an der Wand befestigt ist. Sie ist ein wichtiges Übungsgerät beim Barre Workout, um sich bei einer ganzen Reihe von Übungen darauf abzustützen oder sich festzuhalten. Weitere typische Trainingsgeräte sind kleine Gewichte und Gewichts-

Als Ganzkörpertraining beansprucht das Barre Workout ALLE MUSKELN. bälle, Thera-Bänder, Pilates-Ringe oder Faszienrollen. Derjenige Trainingsteil, der sich an Elementen aus dem Pilates oder Yoga anlehnt, wird am Boden ausgeführt. Das Barre Workout baut unter anderem auf isometrische Muskelkontraktion, das heisst, die Muskeln werden angespannt, ohne dass sie sich stark verlängern oder verkürzen. Das Training besteht aus kleinen, sich wiederholenden Bewegungen und abgestimmten Haltepositionen. Dabei werden die Muskeln intensiv gefordert, aber gleichzeitig die Gelenke geschont. ALLE MUSKELN MÜSSEN RAN Als Ganzkörpertraining beansprucht das Barre Workout alle Muskeln des Körpers. Es verbessert Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und Balance. Von der Stär-

kung der Tiefenmuskulatur profitieren besonders Bauch, Po, Oberschenkel und der Rücken. Konzentration, Präzision und Achtsamkeit bauen Stress ab und fördern das Wohlgefühl. Typische Übungen eines Barre-Trainings sind beispielsweise Kniebeugen in Ballettposition, Bein­ heben, Core-Übungen für eine stabile Körpermitte, Armtraining mit Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht, Dehn- und Balanceübungen, um Flexi­ bilität und Beweglichkeit zu fördern. Das Training wird durch Musik unterstützt. Der schnelle Rhythmus fördert den Bewegungsfluss und motiviert zum Durchhalten. SO LÄUFT EINE BARRE-STUNDE AB Eine Barre-Lektion dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Sie beginnt mit einem Warm-up, das die Muskeln und Gelenke auf die kommende Belastung vorbereitet. Danach folgen 10- bis 15-minütige Sequenzen Armarbeit mit kleinen Hanteln für Schulter, Bi- und Trizeps, Bein- und Po-Training mit Kniebeugen und Beinheben und schliesslich das Core-Training mit isometrischen Halteübungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Den Abschluss bilden Dehnübungen und das Herunterfahren zur Regene­ ration und Entspannung. Das Barre Workout ist gelenkschonend und die Intensität kann dem individuellen Fitnesslevel angepasst werden. Es sind auch keine Ballett-Vorkenntnisse nötig. Das Training eignet sich deshalb für gesunde Personen jeden Alters und jeder körper­ lichen Verfassung. Für Schwangere und Menschen mit starken Rückenbeschwerden ist jedoch eine vorgängige Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt sinnvoll. Anfängerinnen und Anfänger sollten unbedingt einen Kurs mit kompetenter Leitung besuchen, da die richtige Ausführung und die Präzision bei diesem Training für den Erfolg ent­ scheidend sind. Meist bieten Tanzschulen, Yogaoder spezialisierte Fitness-Studios verschiedene Barre-Klassen an. Kurt Meyer


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TIPPS & TRICKS

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Kann Coenzym Q10 die Fruchtbarkeit unterstützen? Die Reserve und die Qualität der Eizellen sind wichtige Faktoren bei einem Kinderwunsch und nehmen mit zunehmendem Alter ab. Coenzym Q10, eine vitaminähnliche Substanz, die in den Zellen eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion spielt und gleichzeitig als Antioxidans wirkt, rückt hier in den Fokus der Forschung. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Coenzym Q10 die Energieversorgung der Eizellen verbessern, den oxidativen Stress reduzieren und so zur Gesundheit der Eizellen beitragen kann. Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung hat sich gezeigt, dass bereits eine niedrige Dosierung von täglich 30 mg Coenzym Q10 während drei Monaten die klinische Schwangerschaftsrate verbessern konnte. Coenzym Q10 allein ist aber kein Wundermittel und ersetzt gerade bei bereits länger bestehendem Kinderwunsch keine ärzt­ liche Konsultation.

Linsen – die unterschätzte Proteinquelle Linsen sind kleine Kraftpakete und mehr als nur eine Beilage. Für Menschen, die wenig oder kein Fleisch essen, sind sie – wie andere Hülsenfrüchte – eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle. Mit rund 25 Prozent Eiweiss pro 100 g liefern sie zwar etwas weniger und anders zusammengesetztes Protein als Fleisch, punkten dafür mit einem hohen Ballaststoffgehalt, wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Werden Linsen mit Kartoffeln, Eiern oder Getreideprodukten kombiniert, erreichen sie eine mit Fleisch vergleichbare Proteinqualität. Zudem kann das enthaltene Eisen besser aufgenommen werden, wenn Linsen zusammen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln verzehrt werden. Ob als Salat, Suppe, Eintopf oder indisches Dal: Linsen sind vielseitig einsetzbar, schmackhaft, preiswert und eine ideale Wahl für eine bewusste Ernährung.

Begünstigt Zahnpasta Aphten? Aphten sind zwar meist harmlos, können aber beim Essen und Sprechen schmerzhaft sein und das allgemeine Wohlbefinden vorübergehend beeinträchtigen. Verschiedene Faktoren wie Stress, kleine Verletzungen, Nährstoffmangel oder eine Reizung durch falsches Zähneputzen oder scharfes und saures Essen können das Auftreten begünstigen. Zur akuten Behandlung eignen sich schmerzlindernde Gels, pflanzliche Tinkturen oder desinfizierende Mundspülungen. Wer regelmässig an Aphten leidet, sollte einen kritischen Blick auf die verwendeten Mundhygieneprodukte werfen. Untersuchungen zeigen, dass Natriumlaurylsulfat (SLS), das häufig in Zahnpasten zur Schaum­ bildung eingesetzt wird, die Schleimhaut reizen und Aphten begünstigen kann. Betroffene sind gut beraten, auf SLS-freie, reizarme Zahnpasten und milde Mundspülungen aus der Apotheke umzusteigen.

Bleiben Sie rund um die Gesundheit aktuell informiert: www.feelgoods-apotheken.ch Wünschen Sie weitere Informationen oder saisonale Tipps? Gerne berät Sie Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker.

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WUSSTEN SIE’S

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Aktiv gegen Arthrose Mit dem Alter kommt oft die Arthrose. Die Gelenke nutzen sich ab und dieser Verschleiss verursacht häufig Schmerzen. Erfahren Sie, wie Sie mit Bewegung und ausgewogener Ernährung dagegen angehen können. Schon vor 2500 Jahren beschrieb der griechische Arzt Hippokrates von Kos den Verschleiss der Gelenke – die Arthrose. Sie tritt meist mit zunehmendem Alter auf: Die Knorpelschicht der Gelenke nutzt sich ab, bis Knochen auf Knochen reibt, was schmerzt. Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen, zuerst sind häufiger Männer betroffen, ab 55 Jahren mehr Frauen. Meistens schmerzt es in Lendenwirbelsäule, Hals, Hüfte und Knie, aber auch in Fingergelenken oder im grossen Zeh. Es schmerzt bei Belastung, nach dem Aufstehen am Morgen und im späteren Verlauf der Krankheit auch in Ruhe. Die betroffenen Gelenke können sich verdicken und unbeweglicher werden, da sich Knochenmaterial anlagert, um Überlastung zu kompensieren. Nach einer Ruhephase sind die Gelenke steif, was sich durch Bewegung bessern kann. Die Gelenkflüssigkeit «schmiert» und versorgt den Knorpel mit Nährstoffen; denn seine Kollagenfasern, die ihn elastisch machen, werden kaum erneuert. Arthrose gilt daher als unheilbar. Bei Verdacht sollten Sie ärztliche Hilfe aufsuchen.

AUF ERNÄHRUNG UND GEWICHT ACHTEN Bei Arthrose ist eine ausgewogene, fettarme und vitaminreiche Ernährung empfehlenswert. Bevor­ zugen Sie Vollkornprodukte, kalziumreiche Lebensmittel wie Spinat oder Brokkoli und fettarme Milchprodukte wie Quark. Wichtig sind Omega-3-Fettsäuren aus Fisch, grünem Blattgemüse, Lein­samen oder Walnüssen. Auch Knoblauch, Zwiebeln und Lauch sind günstig. Täglich sollten mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüsster Tee getrunken werden. Omega-6-Fettsäuren aus tierischen Lebensmitteln, Fertiggerichte, Süssigkeiten, Alkohol und Zigaretten sollte man meiden. Und: Wer überflüssige Kilos verliert, schont die Gelenke zusätzlich.

WAS HILFT Die Therapie der Wahl sind Dehn- und Kraftübungen in der Physiotherapie, zu Hause oder gelenkschonend im Wasser. Wärme, Gleichstrom oder Massagen wirken unterstützend. Auch Medikamente gegen Schmerzen und Entzündungen sowie Injektionen mit Kortison und Hyaluronsäure werden eingesetzt. Hilft nichts, wird eine Operation diskutiert. Präventiv sind Sportarten wie Velofahren oder Schwimmen ideal, da die Bewegungen mit reduziertem Körpergewicht ablaufen. Weniger geeignet sind Fussball, Handball und andere Stopp-and-GoSportarten.

Ihre Meinung zählt!

Haben Sie Anregungen zum Magazin? Schreiben Sie uns: contact@feelgoods-apotheken.ch Winconcept AG, Feelgood’s Leserinput Untermattweg 8, Postfach, 3001 Bern

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Bettina Jakob


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MEDIZIN ERKLÄRT

Wie die Umwelt die Gene prägt Warum entwickeln eineiige Zwillinge unterschiedliche Charakterzüge, obwohl sie die gleichen Gene in sich tragen? Die Epigenetik beschäftigt sich mit genau diesem Phänomen. Sie erforscht, wie Umwelt, Lebensstil und Erfahrungen den Menschen prägen.

Warum Kinder die Locken der Mutter und die grünen Augen des Vaters haben, lässt sich mit der klassischen Genetik erklären. Sie beschreibt die Vererbung von Eigenschaften über Gene. Diese sind in der DNA gespeichert und enthalten die grundlegenden Informationen für Aufbau und Funktion des Körpers. Lange ging man davon aus, dass dieser genetische Bauplan weitgehend festlegt, wie sich ein Mensch entwickelt. Heute weiss man jedoch: Nicht nur die Gene, sondern auch Umweltfaktoren spielen eine wichtige Rolle. Genau dieses Zusammenspiel erklärt die Epigenetik. LEBENSUMSTÄNDE KÖNNEN GENE BEEINFLUSSEN Die Epigenetik beschreibt, wie Gene in den Zellen reguliert werden. Obwohl in jeder Zelle der gleiche Bauplan vorhanden ist, müssen in einer Hautzelle andere Gene aktiv sein als in einer Gehirnzelle. Epigenetische Mechanismen steuern daher, welche Gene

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ein- oder ausgeschaltet werden. Auch Faktoren aus dem Alltag wie Ernährung, Bewegung, Stress, Schlaf oder Umweltgifte können diese Genaktivität beeinflussen. Somit reagiert das Epigenom, damit ist die Gesamtheit aller epigenetischen Faktoren gemeint, auf die Umwelt sowie den Lebensstil und verändert sich im Laufe des Lebens. Der Stoffwechsel oder Krankheits­risiken können demnach durch epigene­ tische Mechanismen beeinflusst werden. Eine dauerhaft einseitige Ernährung kann beispielsweise Ver­änderungen in Fettzellen oder Gehirnzellen auslösen. Da das Epigenom sehr dynamisch ist, werden kurzfristige Belastungen häufig ausgeglichen. Problematisch wird es, wenn ungünstige Lebensgewohnheiten über längere Zeit bestehen bleiben. KÖNNEN EPIGENETISCHE VERÄNDERUNGEN VERERBT WERDEN? Ein besonders spannendes Forschungsfeld geht der Frage nach, ob epigenetische Veränderungen


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EINFLUSS EINES GESUNDEN LEBENSSTILS an nachfolgende Generationen weitergegeben werden können. Studien an Tieren zeigen, dass Faktoren wie chronischer Stress oder Mangelernährung epigenetische Veränderungen auslösen können, die sich teilweise auch auf die nächste Generation auswirken können.

Der Stoffwechsel oder Krankheitsrisiken können DURCH EPIGENETISCHE MECHANISMEN BEEINFLUSST WERDEN. Ein bekanntes Beispiel aus der Humanforschung ist der «Hungerwinter» in den Niederlanden im Jahr 1944. Schwangere Frauen litten damals unter extremer Unterernährung. Ihre Kinder entwickelten später häufiger Stoffwechselstörungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Forschende fanden bei ihnen epigenetische Veränderungen an bestimmten Stoff-

Ein gesunder Lebensstil unterstützt viele Prozesse im Körper und kann epigenetische Mechanismen positiv beeinflussen. Dazu gehört etwa eine ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf, Stressreduktion und stabile soziale Beziehungen. Ungünstig wirken sich dagegen Rauchen, Alkoholkonsum, dauerhafter Stress sowie Umweltgifte oder Schadstoffe aus.

wechselgenen, die teilweise auch bei der nachfolgenden Generation nachweisbar waren. Die Forschung am Menschen steht jedoch noch am Anfang. Unklar ist bislang, welche epigenetischen Veränderungen bestehen bleiben und welche tatsächlich weitergegeben werden. Veränderungen des Epigenoms werden heute mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter Krebs oder neurologische Erkrankungen. In der Krebstherapie werden bereits Medikamente eingesetzt, die gezielt epigenetische Prozesse beeinflussen. Gleichzeitig bleibt die Epigenetik ein komplexes Forschungsfeld. Da epigenetische Muster sehr dynamisch sind, ist es bislang schwierig, individuelle Vorhersagen über Krankheitsverläufe oder Therapien zu treffen. Sarah Steg


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RAT AUS DER APOTHEKE

NACHGEFRAGT in der Apotheke «Wie schnell wirkt das Medi­ kament zur Behandlung von Erektionsstörungen und wie lange hält die Wirkung an?» Sildenafil beginnt in der Regel 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme zu wirken, es wird daher empfohlen, es rechtzeitig vor dem Geschlechts­ verkehr einzunehmen. Die Wirkung hält im Durchschnitt vier bis sechs Stunden an und verursacht keine Dauererektion, sondern erleichtert diese bei sexueller Stimulation. Die Wirksamkeit kann je nach Person variieren, insbesondere in Abhängig­ keit von Müdigkeit, Stress oder Alkoholkonsum. Es ist ratsam, das Medikament auf nüchternen Magen oder nach einer leichten Mahlzeit einzunehmen, da eine üppige Mahl­ zeit die Wirkung verzögern kann.

Shekyb Solh Dost Apotheker und Inhaber der Pharmacie de Bellevue

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Diskrete Hilfe bei Erektionsstörungen Über Erektionsstörungen zu sprechen, ist oft schwierig – dabei sind Männer jeden Alters betroffen. Die Apotheke stellt eine erste niederschwellige Anlaufstelle für das diskrete Gespräch dar und bietet bei Bedarf auch eine Behandlung an. Shekyb Solh Dost, Apotheker und Inhaber der Apotheke Bellevue in Genf, beantwortet im Interview Fragen zum Vorgehen in der Apotheke. Erektionsstörungen sind ein Tabuthema. Haben Sie in der Apotheke häufig damit zu tun? Shekyb Solh Dost: Erektionsstörungen sind immer noch ein schwieriges Thema, das in der Apotheke nur selten zur Sprache gebracht wird. Ist das Vertrauen aber aufgebaut, wird auch offener darüber gesprochen. In Wirklichkeit sind solche Situationen häufig, auch wenn sich die Patienten oft nicht direkt mitteilen. Manche fühlen sich wohler bei einem männlichen Apotheker und betonen, wie wichtig eine einladende Atmosphäre und ein für diese Art von Schwierigkeiten sensibilisiertes Team sind. Ist die Angelegenheit altersabhängig oder betrifft es auch jüngere Männer? Erektionsstörungen betreffen alle Altersgruppen, die Häufigkeit nimmt aber mit dem Alter zu. In unserer Apotheke beobachten wir unterschiedliche Profile; oft fragen uns ältere Patienten um Rat, manchmal sind aber auch jüngere Männer betroffen. Bei ihnen sind die Ursachen oft vielfältig und neben rein körperlichen Faktoren vor allem psychisch bedingt. Warum bietet sich die Apotheke als erste Anlaufstelle an? Die Apotheke ist ein vertrauensbildender Ort, was den Austausch auch bei heiklen Themen erleichtert. Dank des niederschwelligen Zugangs ohne Terminpflicht ist sie ideal. Ein vertraulicher Beratungsbereich liefert gegebenenfalls einen diskreten Rahmen für ein erstes Gespräch. Der Apotheker kann somit als erster Ansprechpartner die Situation beurteilen und den Patienten bei Bedarf schnell an einen Arzt verweisen. Wie läuft eine Konsultation in der Apotheke ab? Mit dem Einverständnis des Patienten beginnen wir die Konsultation in der Apotheke mit einer Triage, also einer Ersteinschätzung nach medizinischer Dringlichkeit. Das ermöglicht uns, die Situation strukturiert und unter Berücksichtigung aller wichtigen klinischen Kriterien zu beurteilen und die Aushändigung der Behandlung zu dokumentieren.

Ziel ist es, eine angemessene Einordnung vorzunehmen und gleichzeitig diejenigen Fälle zu erkennen, die eine ärztliche Versorgung erfordern. Je nach Ergebnis der Triage geben wir entweder die Behandlung zusammen mit den Empfehlungen zur optimalen Anwendung ab oder verweisen an den Arzt oder sogar an einen Urologen. Welche Warnzeichen rechtfertigen die Über­weisung an einen Arzt? Risikosituationen sind unter anderem unkontrol­ lierter niedriger Blutdruck oder Bluthochdruck, ein Herzleiden oder ein kürzlich erlittener Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zudem klären wir Kontraindika­ tionen ab und verweisen die entsprechenden Patienten an einen Arzt. Welche Behandlungen können in der Apotheke empfohlen werden? Bei geeigneten Patienten kommt eine symptoma­ tische Behandlung in Betracht. Bei uns wird die Behandlung mit Sildenafil, einem Wirkstoff zur Behandlung von Erektionsstörungen, in der niedrigsten wirksamen Dosierung begonnen, in der Regel 25 mg bei einem nicht vorbehandelten Patienten, wobei die Abgabe ohne Rezept auf vier Tabletten beschränkt ist. Dazu werden Einnahmemodalitäten und Nebenwirkungen verständlich erläutert. Was kann neben den Medikamenten eine Besserung herbeiführen? Entscheidend sind begleitende Änderungen der Lebensweise, insbesondere weniger Alkohol und Tabak, was die Erektionsfunktion günstig beeinflussen kann. Auch Massnahmen zur Stressbewältigung wie Meditation oder Atemübungen können vorteilhaft sein. Und je nach Situation kann eine Überweisung an einen Sexualtherapeuten angebracht sein.

Sophie Membrez


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NEWS & EMPFEHLUNGEN

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TEBODONT®

Die TEBODONT Produkte, hergestellt in der Schweiz, stehen für Mund- und Zahnpflege abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. TEBODONT umfasst eine Zahnpaste und Mundspülung mit und ohne Fluorid für die tägliche Mund- und Zahnpflege und Kräftigung des Zahnfleisches, sowie ein Gel und ein Spray zur gezielten Pflege von Irritationen am Zahnfleisch bzw. an der Mundschleimhaut. Dr. Wild & Co. AG

NEWS AUS IHRER APOTHEKE HERBST 2026


PERSPEKTIVENWECHSEL

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Klima und Gesundheit im Wandel Der Klimawandel beeinflusst zunehmend auch die Gesundheit. Veränderte Luftqualität, längere Allergiesaisons und verlängerte Zeckensaisons stellen den Körper vor zusätzliche Herausforderungen. Apotheken können mit Beratung, Prävention und natürlichen Mitteln wichtige Unterstützung bieten. Längst ist der Klimawandel nicht mehr nur ein Umwelt- oder Wetterthema – seine direkten Auswirkungen auf die Gesundheit sind spürbar. Veränderte Wetterlagen oder eine zunehmende Luftverschmutzung beeinträchtigen das Wohlbefinden und erhöhen Risiken für Krankheiten. Höhere Temperaturen begünstigen die Bildung von bodennahem Ozon und verlängern die Pollen- und Zeckensaison. Für Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma oder chronischer Bronchitis kann dies zu Beschwerden führen. Auch Allergien treten oft früher im Jahr auf und dauern länger an. Apotheken sind als kompetente Beratungsstelle gefragt, wenn es um Allergiemittel, Atemwegspflege oder unterstützende Heilpflanzen geht. BELASTUNG FÜR HERZ UND KREISLAUF Klimatische Veränderungen können das Herz-Kreislauf-System belasten. Schwankende Temperaturen, extreme Wetterereignisse oder anhaltende Wärmeperioden stellen den Organismus vor zusätzliche Anpassungsleistungen. Gerade Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen reagieren sensibel auf solche Veränderungen. Eine gute Selbstbeobachtung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmässige Kontrolle von Blut­druck oder Medikation sind daher besonders wich­tig. Apotheken spielen hier eine wichtige Rolle, etwa durch Blutdruckmessungen, Beratung zu Medi­ kamenten oder Hinweise zu einem angepassten Verhalten im Alltag. Auch infektiöse Krankheiten verändern sich durch den Klimawandel. Wärmere Temperaturen und mildere Winter begünstigen die Ausbreitung bestimmter Insekten und Zeckenarten. Damit steigt auch das Risiko von durch Insekten übertragenen Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Herbstmonate bieten einen idealen Zeitpunkt für die Zeckenimpfung: Wer sich jetzt impfen lässt, ist bis zum Beginn der nächsten Zeckensaison im Frühling optimal geschützt.

NATÜRLICHE UNTERSTÜTZUNG AUS DER APOTHEKE Auch pflanzliche Mittel aus der Apotheke können unterstützend eingenommen werden. Thymian oder Eibisch helfen, gereizte Atemwege zu beruhigen, während Salbei oder Spitzwegerich traditionell bei Erkältungsbeschwerden eingesetzt werden. Adaptogene Pflanzen wie Ginseng oder Rosenwurz können zudem helfen, den Körper bei Stress und wechselnden Umweltbedingungen zu unterstützen. Ebenso wichtig sind einfache Alltagsstrategien. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst sowie genügend Schlaf stärken das Immunsystem. Im Herbst lohnt es sich zudem, den Körper gezielt auf die kommende Wintersaison vorzubereiten – etwa durch einen Vitamin-D-Check. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten. Nina Steiner

BESONDERS GEFÄHRDET SIND: ÄLTERE MENSCHEN

Seniorinnen und Senioren reagieren oft empfindlicher auf klimabedingte Belastungen. Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit des Körpers nach, sich rasch an Temperaturschwankungen oder veränderte Umwelt­ bedingungen anzupassen. Gleichzeitig be­ stehen häufiger chronische Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Atemwegs­ erkrankungen. Eine regelmässige Medikamentenkontrolle, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine angepasste Tagesplanung können helfen, Belastungen zu reduzieren.


Magenbrennen? © Biomed AG. 02/2025. All rights reserved. C-APROM/CH/RI/0045_022025

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Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilagen. Zulassungsinhaberin: Takeda Pharma AG, Thurgauerstrasse 130, 8152 Opfikon

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Sie wissen, wie man SuDoKu spielt? Dann nichts wie los. Ansonsten gibt es im Grunde nur eine Regel: Füllen Sie das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte und alle 3×3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten. Die einzugebenden Zahlen sind: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9.

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Auflösung der letzten Ausgabe:

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Name, Vorname: Adresse: PLZ, Ort: Telefon: E-Mail: Meine Feelgood’s Apotheke (Name, Ort):

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4 Teilnahmebedingungen Mit der Teilnahme am Wettbewerb stimmen Sie folgenden Teilnahmebedingungen zu: Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeitende von Winconcept AG und von Feelgood’s Apotheken, deren Angehörige sowie im gleichen Haushalt lebende Personen. Die Teilnahme ist nicht an den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung gekoppelt. Der Teilnehmende versichert, dass es sich um seine eigenen Kontaktdaten handelt. Die im Rahmen des Wettbewerbs erhobenen persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können jedoch von Winconcept AG / Feelgood‘s Apotheken für Werbe- und Marketingzwecke verwendet werden. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2026, um 24.00 Uhr. Die Benachrichtigung der Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Preisübergabe erfolgen jeweils über die entsprechende Apotheke.


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Wenn Ihre Knie Unterstützung brauchen Unsere Knie leisten täglich Schwerstarbeit. Ob beim Treppensteigen, sportlichen Aktivitäten, Heben von Lasten oder bei Tätigkeiten in der Hocke – die Gelenke sind hohen Belastungen ausgesetzt. Deshalb können im Laufe des Lebens Beschwerden auftreten. Orthopädische Hilfsmittel wie Bandagen und Orthesen können dabei helfen, das Knie zu stabilisieren, zu entlasten und Beschwerden zu lindern. TIPPS FÜR MÖGLICHST BESCHWERDEFREIE KNIE • Bleiben Sie regelmässig in Bewegung. Besonders gelenkschonende Sportarten wie Velo fahren oder Schwimmen unterstützen die Gesundheit Ihrer Knie. • Ergänzende Übungen zur Kräftigung der Muskulatur und zur Förderung der Beweglichkeit können zur Stabilität der Gelenke beitragen. • Achten Sie auf gutsitzendes und geeignetes Schuhwerk. UNTERSTÜTZUNG IM ALLTAG Viele Anwenderinnen und Anwender berichten, dass Bandagen und Orthesen dazu beitragen können, Schmerzen zu lindern, • den Bedarf an Schmerzmitteln zu reduzieren, • operative Eingriffe hinauszuzögern oder zu vermeiden und • im Alltag aktiver und mobiler zu bleiben.

MOBILIS by SIGVARIS GROUP bietet hochwertige Bandagen und Orthesen für unterschiedliche Bedürfnisse. Je nach Anwendung können sie Ihre Knie unterstützen, schützen oder entlasten. Alle Produkte zeichnen sich durch hohen Tragekomfort, eine einfache Anwendung und alltagstaugliche Unterstützung aus. Für viele Betroffene bedeutet dies mehr Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Bewegungen – sei es beim Spaziergang, beim Treppensteigen, bei der Gartenarbeit oder bei sportlichen Aktivitäten. So können unsere Bandagen und Orthesen dazu beitragen, Ihren Alltag aktiver und selbstbestimmter zu gestalten. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke oder Drogerie individuell beraten. Sigvaris AG


AUS DER SCHWEIZ

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Schweizer Erfolgsgeschichten Vom alkoholischen Händedesinfektionsgel über das weltweit eingesetzte Schmerzmittel Diclofenac bis zur modernen Hüftprothese: Hinter solchen Innovationen und Erfindungen stehen Schweizer Forschende, deren Entwicklungen weltweit Wirkung entfalten. Die desinfizierende Wirkung von Alkohol ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Doch die praktische, hautverträgliche Anwendung als alkoholisches Gel ist eine Schweizer Innovation. 1992 entwickelten der Genfer Infektiologe Didier Pittet und der Apotheker William Griffith eine neue Rezeptur und installierten Spender mit dem Gel direkt an den Patientenbetten. Diese einfache Massnahme revolutionierte die

SCHWEIZER INNOVATIONEN prägen die moderne Medizin.

Händehygiene und senkte Infektionen deutlich. Auf ein Patent verzichteten sie bewusst, damit ihre Erfindung weltweit frei genutzt werden konnte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übernahm die «Genfer Rezeptur» als globalen Standard. DER SIEGESZUG EINES SCHWEIZER SCHMERZMITTELS In den 1960er-Jahren suchten Pharmafirmen nach neuen Wirkstoffen gegen Rheuma und Entzündungen, die wirksamer und verträglicher sind als damals

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bestehende Medikamente. Ein Forschungsteam des Schweizer Pharmaunternehmens Ciba-Geigy (heute Teil von Novartis) untersuchte systematisch Abkömmlinge der Essigsäure. Ziel war eine Substanz mit stark entzündungshemmender Wirkung und weniger Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt. Diclofenac erwies sich als besonders wirksamer Hemmer der Prostaglandinsynthese – jener Botenstoffe, die Schmerz und Entzündung vermitteln. Nach der Markteinführung 1974 setzte sich der Wirkstoff weltweit zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Arthrose und Sportverletzungen durch. PIONIERARBEIT BEIM KÜNSTLICHEN HÜFTGELENK Die Entwicklung des ersten modernen künstlichen Hüftgelenks wird dem britischen Orthopäden Sir John Charnley zugeschrieben. In der Schweiz trug jedoch auch Maurice E. Müller entscheidend zur Weiterentwicklung der Hüftendoprothetik bei. Der bedeutende Orthopäde war eng mit Charnley vernetzt und entwickelte nahezu zeitgleich eigene Prothesenmodelle. Unter Maurice E. Müller wurde das Kantonsspital St.Gallen zu einem wichtigen Zentrum der frühen Hüftprothetik. Am 9. Februar 1961 gelang dort eine der ersten erfolgreichen Implantationen. Diese Pionierarbeit legte den Grundstein für die heute weltbekannte Schweizer Medizintechnikbranche.

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Kognitiv-motorisches Training verbessert nicht nur die kognitive Fähigkeit von Menschen mit ersten Anzeichen einer Demenz, sondern führt auch zu positiven Veränderungen im Gehirn. Dies zeigen zwei Studien von Forschenden der ETH Zürich und der Ostschweizer Fachhochschule. Rund 40 Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen und einem Durchschnittsalter von 73 Jahren trainierten dafür zwölf Wochen lang fünf Mal die Woche jeweils rund 25 Minuten. Dank des Trainings verbesserte sich ihre geistige Leistungsfähigkeit. Ausserdem nahm das Volumen der Hirnregionen, die für das Gedächtnis verantwortlich sind, zu.

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Gehirn und Körper trainieren Kognitiv-motorisches Training stärkt nicht nur das Gehirn, sondern verbessert auch Gleichgewicht, Haltung und Sicherheit im Alltag. Wollen Sie langfristig gesund und aktiv bleiben? Dann profitieren Sie, wenn Sie gleichzeitig Gehirn und Körper trainieren. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich besser konzentrieren, Sie wären fähig, aktiver zu reagieren und schneller zu handeln. Dies würde Ihren Alltag wohl in vielen Bereichen verbessern. Genau hier setzt das kognitiv-motorische Training an, das körperliche Übungen mit geistigen Aufgaben kombiniert. Dabei wird beispielsweise während des Gehens oder Balancierens eine Übung wie Kopfrechnen oder Begriffe aufzählen ausgeführt. Dadurch müssen mehrere Hirnregionen gleichzeitig arbeiten, was zu einer höheren Aufmerksamkeit, einer schnelleren

Bewegung ist nicht nur essenziell für den Körper, AUCH DAS HIRN PROFITIERT. Reaktion, der Stärkung von Gedächtnis und Problemlösungskompetenzen und zu einer verbesserten Entscheidungsfähigkeit führen kann. Auch körperlich zeigen sich Vorteile: Etwa in einem sicheren Gang, einem besseren Gleichgewichtsgefühl und einer verbesserten Körperhaltung. Dadurch ver­ ringert sich das Sturzrisiko, während die Sicherheit im Alltag steigt. Auch kann das Training als Unterstützung nach einer neurologischen Erkrankung zum Einsatz kommen, etwa nach einem Schlaganfall. Mit kognitiv-motorischem Training werden gezielt Aufmerksamkeit, Reaktion, Orientierung, Gedächtnis und Entscheidungsfähigkeit trainiert – Faktoren, die eine zentrale Rolle für die körperliche Leistungsfähigkeit und Sicherheit im Alltag spielen.

NEUE NERVENZELLEN, AKTIVIERTE HIRNBEREICHE Bewegung ist nicht nur essenziell für den Körper, auch das Hirn profitiert. So erhöht Aktivität die Sauerstoffund Nährstoffversorgung des Gehirns. Es werden neue Nervenzellen produziert, die Gedächtnis und Lernfähigkeit verbessern, und durch Bewegung können neue Vernetzungen im Hirn entstehen. Auch werden durch körperliche Aktivitäten verschiedene Hirnbereiche aktiviert. Wer seine Fähigkeiten präventiv verbessern will, kann das kognitiv-motorische Training in der Regel ohne Fachpersonen ausführen. Kommt es nach einer Erkrankung wie einem Schlaganfall, Demenz oder Parkinson zum Einsatz, kommen Fachpersonen aus Physiotherapie, Ergotherapie, Neuropsychologie oder Sportwissenschaft dazu. Diese können die Übungen je nach Ziel und Gesundheitszustand anpassen, Fortschritte verfolgen und Überforderung vermeiden. PROBIEREN SIE′S AUS Wer das Training eigenständig testen möchte, sollte langsam beginnen und den Schwierigkeitsgrad schrittweise steigern. Probieren Sie folgende Übungen aus: • Beim Spazieren zählen Sie rückwärts oder nennen Tiere oder Wörter mit einem bestimmten Buchstaben. Das trainiert die Aufmerksamkeit, die Koordination und die Gangstabilität. • Sie werfen einen Ball oder eine Socke hoch, während Sie verschiedene Matheaufgaben lösen. Das trainiert die Reaktionsfähigkeit, die Hand-AugenKoordination und die Aufmerksamkeit. Viele Personen, die mit kognitiv-motorischem Training beginnen, sind überrascht, wie viel Spass die Übungen machen und wie schnell sie Fortschritte im Alltag erzielen. Kathrin Reimann


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AUS DEM LEBEN

Wenn schmerzt, was nicht mehr da ist Bis zu acht von zehn Menschen, leiden nach einer Amputation unter Phantomschmerzen. Also einer Schmerzempfindung in dem Teil des Körpers, der nicht mehr vorhanden ist. Ein Betroffener erzählt, wie sich die schlimmsten Schmerzen seines Lebens angefühlt haben und wie er sie losgeworden ist. «Es fühlt sich an wie ein glühendes Messer, das sich immer wieder durch den Fuss schneidet», beschreibt Filip Pockelé seine Phantomschmerzen, «die schlimmsten Schmerzen meines Lebens». Und er hatte viele Schmerzen, seit er 2011 beim Kiten an der holländischen Küste im seichten Wasser stürzte und sich einen komplizierten Trümmerbruch am linken Bein zuzog. «Es war kein schlimmer Sturz», sagt der heute 45-jährige Belgier. Was im ersten Moment nicht so schlimm schien, entpuppte sich als lebensverändernd.

jedes Mal mit langwierigen Infektionen. Nach fünf Jahren voller Schmerzen, in denen die Ärzte alles taten, um sein mittlerweile steifes Bein zu retten, entschied sich Filip Pockelé freiwillig zu einer Amputa­tion. «Ich musste einige Spitäler abklappern, bevor ich einen Arzt fand, der bereit war, mein Bein abzunehmen», sagt der begeisterte Outdoor-Sportler. Für ihn war klar, dass einzig eine Beinprothese seine Lebensqualität verbessern würde. Doch bevor alles gut kam, sollte er noch ganz andere Schmerzen kennenlernen.

AMPUTATION FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT Statt zurück in sein Unternehmen, musste der selbstständige Schreiner immer wieder für längere Zeit ins Spital. Mehrfach wurde er operiert, Metallplatten sollten das Bein stabilisieren. Doch das Bein reagierte

DAS GEHIRN ALS VERURSACHER Nach einer Amputation leiden 50 bis 80 Prozent der Betroffenen an Phantomschmerzen. Deren Ursprung ist nicht gänzlich geklärt, doch weiss man heute, dass es sich nicht wie lange vermutet um eine

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psychiatrische, sondern um eine neurologische Erkrankung handelt. Phantomschmerzen, die zu den Nervenschmerzen zählen, treten am häufigsten innerhalb des ersten Monats oder ein Jahr nach Abnahme des Körperteils auf. Auch wenn Dauer und Intensität individuell unterschiedlich sind, handelt es sich meistens um vorübergehende Schmerzen. Bei Filip Pockelé setzten die Phantomschmerzen drei Wochen nach der Amputation ein, als er in einer Rehaklinik in Belgien war. Sie kamen überfallartig, immer nachts und quälten ihn mehrere Stunden lang. Er erhielt starke Medikamente und eine Spiegeltherapie, die mittels optischer Täuschung das Gehirn umstrukturieren soll. Indem das gesunde Bein vor dem Spiegel bewegt wird, entsteht im Gehirn der Eindruck beide Beine funktionieren normal. «Mein Gehirn hat auf diese Weise gelernt, dass keine Gefahr droht und es keinen Grund gibt, Schmerzen auszulösen», erinnert sich Filip Pockelé. Rund vier Monate später waren die Phantomschmerzen weg und er zurück im Leben. Seit 2021 lebt er mit seiner Frau und den drei Kindern in der Schweiz, arbeitet an vier Tagen leidenschaftlich gerne als Rollstuhltechniker und ist dank seiner High-tech-Beinprothese wieder auf Reisen, beim Wassersport, am Mountainbiken und Snowboarden. Als Peer-Helfer bei EnableMe, einer Plattform der Stiftung MyHandicap, unterstützt er zudem andere Amputierte. Rückblickend sagt er: «Ich hatte sehr viel Glück.» Suzana Cubranovic

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PHANTOM- ODER STUMPFSCHMERZEN?

Da Stumpf- und Phantomschmerzen oft gleichzeitig auftreten, jedoch unterschiedlich behandelt werden, ist eine Abgrenzung wichtig. Wird zu spät therapiert oder tritt keine Linderung ein, droht bei beiden Arten eine Chronifizierung des Schmerzes, was unbedingt zu vermeiden ist. Phantomschmerzen sind Nervenschmerzen, die im abgetrennten Körperteil auftreten, das nicht mehr berührt oder massiert werden kann. Sie werden mit Medikamenten, Physio- oder Ergotherapie und Nervenstimulation behandelt. Stumpfschmerzen dagegen entstehen dort, wo das Körperteil abgenommen wurde. Ursächlich sind schlechtsitzende Prothesen, aber auch Infektionen oder Wundschmerzen. Der Schmerz verschwindet in den meisten Fällen, wenn die Ursache behoben ist.

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Mit der Teilnahme am Wettbewerb stimmen Sie folgenden Teilnahmebedingungen zu: Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeitende von Winconcept AG und von Feelgood’s Apotheken, deren Angehörige sowie im gleichen Haushalt lebende Personen. Die Teilnahme ist nicht an den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung gekoppelt. Der Teilnehmende versichert, dass es sich um seine eigenen Kontaktdaten handelt. Die im Rahmen des Wettbewerbs erhobenen persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können jedoch von Winconcept AG / Feelgood’s Apotheken für Werbe- und Marketingzwecke verwendet werden. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2026, um 24.00 Uhr. Die Benachrichtigung der Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Preisübergabe erfolgen jeweils über die entsprechende Apotheke.

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Fakt oder Mythos?

Die Grippe fordert in der Schweiz jährlich mehrere Hundert Todesfälle und Tausende Hospitalisierungen. Eine Impfung kann vor solch schweren Verläufen schützen, dennoch bleibt sie oft ungenutzt. Vier verbreitete Annahmen im Faktencheck. DIE GRIPPE IST NUR FÜR ÄLTERE MENSCHEN GEFÄHRLICH. Mehrere Tausend Menschen müssen in der Schweiz pro Grippesaison im Spital behandelt werden, weil die Grippe bei ihnen schwer verläuft. Betro�en sind vor allem Schwangere, Frühgeborene, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen. Um diese zu schützen, sollten nicht nur Betro�ene gegen Grippe geimpft sein, sondern auch alle, die regelmässigen Kontakt zu ihnen haben. Schlussfolgerung: Mythos! WER ZUR RISIKOGRUPPE ZÄHLT, SOLLTE SICH JEDES JAHR ERNEUT IMPFEN. Die Grippeimpfung sollte zwischen Oktober und dem Beginn der Grippewelle – in der Schweiz meist im Januar – erfolgen. Jedes Jahr aufs Neue. Denn der Schutz nimmt nach einigen Monaten ab. Der Impfsto� wird nach den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation angepasst und ist damit jeden Herbst neu. Schlussfolgerung: Fakt!

MIT DER GRIPPEIMPFUNG IST MAN AUCH GEGEN ERKÄLTUNGEN GESCHÜTZT. Auch wenn grippaler Infekt wie Grippe klingt und ebenso von Viren verursacht wird: Es handelt sich dabei um unterschiedliche Erreger. Eine Grippeimpfung schützt also weder vor einer Erkältung noch vor einem grippalen Infekt. Diese werden von mehr als 200 verschiedenen Rhinoviren verursacht – eine Impfung, die gegen alle schützt, gibt es nicht. Schlussfolgerung: Mythos! DIE GRIPPEIMPFUNG WIRKT NICHT JEDES JAHR GLEICH GUT. Wie gut die Grippeimpfung wirkt, hängt davon ab, ob die Fachleute die richtige Prognose tre�en: Stecken im entwickelten Impfsto� nicht die Virenstämme, die dann zirkulieren, sinkt der Schutz. Gemäss Studien beträgt die Wirksamkeit daher je nach Saison schätzungsweise 20 bis 80 Prozent. In�ziert man sich mit Grippeviren, fallen die Symptome bei Geimpften schwächer aus und Komplikationen sind seltener. Schlussfolgerung: Fakt!

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• Aus der Schweiz: Schweizer Weihnachtsspezialitäten • Aus dem Leben: Multiple Sklerose im Alltag


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