Capuçon & Wang
Matthias Naske
Eine der besten Big Bands der Welt im Portrait: Das Jazz at Lincoln Center Orchestra und Wynton Marsalis bieten an drei Tagen Jazz vom Feinsten.
Kammermusikalische Höhepunkte: Gautier Capuçon und Yuja Wang interpretieren romantische Werke für Violoncello und Klavier.
Mein Verein? Wiener Konzerthaus! Der Intendant spricht über zivilgesellschaftliches Engagement und künstlerische Exzellenz.
JÄN/FEB
2020
Anita Rachvelishvili · Gautier Capuçon · Wynton Marsalis · Julia Fischer
Jazz, Jazz, Jazz
Konzerthaus Nachrichten
Inhalt 3
20– 23
34 – 35
EDITORIAL
RESONANZEN
WRITTEN ON SKIN
»Die 10 Gebote«
Engel, Ekel, Farbenrausch
4–5
Ein Abenteuer puren Klangs: Unser Festival für Alte Musik
AKADEMIE 1808
»Wenn der Töne Zauber walten«
Der Komponist am Pult: George Benjamin dirigiert das Orchestre Philharmonique de Radio France.
24– 25
Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker
NORBERT SCHNEIDER & BAND
rekonstruieren die »Große Akademie« von 1808.
So wie’s is Marchfelder Blues: Norbert Schneider und seine Band leben die musikalische Vielfalt im Dialekt.
26– 27 CAPUÇON & WANG
Gipfeltreffen unter Freunden Kammermusikalisches: Gautier Capuçon und Yuja Wang spielen Franck und Chopin.
Barbara Hannigan singt die Agnès in der halbszenischen Auff ührung von Benjamins »Written on Skin«.
Philippe Jordan stellt sich einem bemerkenswerten historischen Konzertprogramm.
36–37
6–9
KONZERTTIPPS
JALCO
38
Jazz im Zeichen der Demokratie
STECKBRIEF
Das Jazz at Lincoln Center Orchestra und
39–50
Wynton Marsalis frönen drei Tage lang dem Jazz.
KALENDARIUM
10 – 13 I N T E R N AT I O N A L E O R C H ES T E R
51–52
28 – 31 MITGLIEDSCHAFT
Blicke aus der Vergänglichkeit in die Unendlichkeit
Mein Verein? Wiener Konzerthaus!
Drei Klangkörper aus Zürich, Tokio und
Interview mit Intendant Matthias Naske zum
KONZERTVORSCHAU
53 SERVICE
54 FÖRDERER, SPONSOREN
Stuttgart gastieren unter Järvi bzw. Currentzis.
Auftakt der Mitgliedschaftskampagne
14–19
32–33
56
KONZERTTIPPS
NEWS
IMPRESSUM
UND PARTNER
EDITORIAL
Sehr geehrte Damen und Herren,
in den kommenden Wochen werden Sie – hoffentlich – viel von uns hören. In einer sorgsam geplanten Kampagne wollen wir möglichst vielen Menschen dieser Stadt und natürlich auch allen Musikfreundinnen und -freunden weit über Wien hinaus davon erzählen, dass das Wiener Konzerthaus ein wunderbarer, verlässlicher und ein für die Kultur unseres Landes wirklich wichtiger Ort ist. Das sind weder Fake News noch Projektionen: denn das, was das Wiener Konzerthaus im Innersten zusammenhält, ist unsere gemeinsam getragene Freude an der Musik. Die künstlerischen Dimensionen, die die unmittelbare Begegnung mit der Musik in unser Leben bringt, sind unendlich wertvoll für alle daran Beteiligten und machen schlichtweg Sinn. Das Wiener Konzerthaus und sein Spielbetrieb stehen dafür, dass die Musik einen hohen Stellenwert in unserem Leben hat und dass wir in einer Zeit und in einer Gesellschaft leben, die möglichst viele Menschen daran teilhaben lässt, künstlerische Exzellenz immer wieder aufs Neue lebendig zu halten. Die situative und ebenso soziale Fragilität der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Musik braucht einen Rahmen, einen Ort – dafür braucht es das Wiener Konzerthaus. So ist das Interesse vieler Einzelner an der Musik, wie vielfältig der persönliche musi-
kalische Geschmack auch sein mag, der Schlüssel für dieses Haus. Sie alle, meine sehr geehrten Damen und Herren, werden dabei von einem hochmotivierten und professionellen Team begleitet, das Ihnen mit großer Empathie und fachlicher Expertise dient. Um das Wiener Konzerthaus mittelfristig noch stärker als lebendiges Herz der Musikkultur dieser Stadt zu positionieren, suchen wir unser Fundament zu stärken und wollen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Aus diesem Grund wollen wir 1.000 neue Mitglieder gewinnen. Eine Mitgliedschaft im privaten Verein Wiener Konzerthausgesellschaft ist Ausdruck eines zivilgesellschaftlichen Bekenntnisses zu der einzigartigen Musikkultur, die Österreich auszeichnet. Anders wäre eine Organisation wie das Wiener Konzerthaus nicht denkbar. Bitte helfen Sie uns, indem Sie Mitglied werden oder Ihre einfache Mitgliedschaft in eine der attraktiven fördernden Mitgliedschaften umwandeln. Herzliche Grüße Matthias Naske Intendant
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4
AKADEMIE 1808
»Wenn der Töne Zauber walten«
Programmatische Rekonstruktion Lederpaukenschlägel, Darmsaiten und Naturblechbläser – das ist eine Möglichkeit, sich an historische Aufführungsbedingungen anzunähern. Aber wie sieht es mit originalgetreuen Programmabfolgen aus? Schließlich spielen nicht nur Instrumentarium und die akribisch korrekte Ausdeutung des Notentextes, sondern auch die Aufführungssituation eine wichtige Rolle, wenn wir uns vor Ohren führen wollen, wie Musik seinerzeit geklungen hat. Einen denkwürdigen Konzertabend, der am 22. Dezember 1808 im Thea-
ter an der Wien stattgefunden hat, rekonstruiert Philippe Jordan mit den Wiener Symphonikern. Auch wenn es den Zuhörerinnen und Zuhörern damals nicht bewusst war, sucht diese sogenannte »Musikalische Akademie« in der Bedeutung ihresgleichen: Erstmals standen bei dieser Gelegenheit Beethovens Fünfte und Sechste Symphonie sowie das Vierte Klavierkonzert auf dem Programm.
Entwicklung des Konzertwesens Symphoniekonzerte im heutigen Sinne gab es damals nicht. Das Konzertwesen begann gerade, sich
grammatischen Rekonkonstruktion der berühmten Akademie von 1808.
zu Jahresbeginn stellen sich die Wiener Symphoniker gleich im Jänner der pro-
Das Beethovenjahr 2020 ist eingeläutet: Nach dem Auftakt mit Beethovens Neunter
Wiederbelebung von Beethovens legendärer Akademie im Jahr 1808
zu entwickeln, wobei gesellschaftliche Komponenten eine wichtige Rolle spielten. Mehr und mehr löste ein bürgerlicher Konzertbetrieb die aristokratisch-höfische Musikkultur ab – ein wesentlicher Hintergrund für die Entwicklung der klassischen Symphonie. Der Dirigent und Musikkritiker Paul Bekker resümierte 1918, dass der Komponist von Symphonien beim Verfassen der Partitur den Hörerkreis, heute würden wir sagen, die Zielgruppe, mitdenke und mitnichten nur das schreibe, was in den Noten steht. Bekker, auf den übrigens der Begriff »Neue Musik« zurückgeht, wandte sich gegen eine rein formale Analyse der Symphonie.
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AKADEMIE 1808
Er verstand diese in erster Linie als gesellschaftliche Erscheinungsform, als ein Medium, das sich an eine breitere Hörerschaft wandte. Die Entwicklung eines bürgerlichen Publikums, für dieses errichtete Konzertsäle und die Etablierung von Aufführungsritualen steckten 1808 jedoch gerade in den Kinderschuhen. Und so verwundert es nicht, dass Beethovens erste Gehversuche darin noch etwas holprig verliefen.
Organisatorische Differenzen Nämliches Konzert – zu dieser Zeit wurde es noch selten so genannt, sondern in der Tradition der gleichnamigen gelehrten italienischen Versammlungen häufig »Akademie« – stand unter keinem guten Stern. Zunächst einmal musste Beethoven monatelang nach einem Raum suchen. Im Vorfeld hatte es zudem Meinungsverschiedenheiten mit den Musikern gegeben, sodass der Komponist im Vorraum warten musste, während Ignaz von Seyfried die Probe nach seinen Wünschen leitete. Die für die Arie »Ah, perfido!« vorgesehene Sängerin Anna Milder weigerte sich aufgrund eines Streits zu singen und musste ersetzt werden. Die etwa vierstündige Akademie fand schließlich nicht nur in einem bitterkalten Theatersaal statt, sondern war darüber hinaus vom Orchester äußerst schlecht vorbereitet. Der erwartete Erfolg blieb aus, dabei hätte die Benefizveranstaltung Beethoven Einnahmen für das ganze Jahr erbringen sollen. Ein letztes Mal vor seiner Ertaubung saß er selbst am Flügel und spielte sein Klavierkonzert, das er »zum Erstaunen brav, in den allerschnellsten Tempi ausführte. Das Adagio, ein Meistersatz von schönem durchgeführtem Gesange, sang er wahrhaft auf seinem Instrumente mit tiefem melancholischen Gefühl, das auch mich dabei durchströmte«, wie der
Komponist und Musikschriftsteller Johann Reichardt berichtet.
1808 Neben Klavier- und symphonischem Orchesterklang standen überdies chorische Stücke und eine Arie auf dem Programm – Elemente, die zum krönenden Abschluss des Abends in der Fantasie c-moll noch einmal gebündelt auftraten. Diese musste wegen eines Wiederholungsfehlers von Beethoven jedoch abgebrochen und neu begonnen werden, was angesichts der Länge des Konzerts und der bitteren Kälte nicht gerade für gute Stimmung im Publikum sorgte. Die schlechte Vorbereitung des Orchesters war auch dem Umstand geschuldet, dass viele Musiker des Orchesters des Theater an der Wien an diesem Abend anderweitig engagiert waren und so Verstärkung von verschiedenen Seiten angeheuert werden musste. Eine komplette Probe war nicht möglich.
2020 Sie dürfen aber beruhigt sein: Weder die Klimatisierung des Raums noch die Vorbereitung des Orchesters werden historisch informiert zur Aufführung gelangen. Im geheizten Großen Saal treffen Sie auf die bestens präparierten, eingespielten Wiener Symphoniker; in zwei Pausen bieten die Buffets ausreichend Möglichkeit zur Stärkung. Und auch hinsichtlich der Bedeutung der aufgeführten Werke haben wir mittlerweile eine andere Einschätzung als das Publikum der Uraufführung. Zur Fünften meinte Johann Reichardt lapidar: »Eine große sehr ausgeführte, zu lange Symphonie. … Die Notenschreiber verstehen sich hier freilich auf’s Ausdehnen nicht weniger, als bei uns die Gericht- und Advokatenschreiber.«
In der einstü ndige Pause n des K 11. Jän onzer ner (A ts k a d emie 18 am die M öglich 08) be keit sic steht h kulin ve r w ö arisch hnen »B eeth z u lass ove n e n: M e nü « im R (Reser estaur vier un ant W g er fo info@ einzir weinz rderlic l irl.at o h unte Ein re der +4 r ichhalt 3 1 512 iges S 5 5 5 0) angeb peisen ot gib - und t es zu Geträ dem in Sc hu b n ke den B er t- un uffet s sowie d Moz beim in alle a r t-Saal n and eren B Wiene uffet s r Konz des er thau ses.
BEETHOVEN
11/01/20
Akademie 1808 Sa, 18.00 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Jacquelyn Wagner Sopran Miriam Kutrowatz Sopran Anke Vondung Alt Allan Clayton Tenor Franz Gürtelschmied Tenor Hanno Müller-Brachmann Bassbariton Nicholas Angelich Klavier Philippe Jordan Dirigent Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« Ah perfido! Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65 Aus der Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester: Gloria · Sanctus und Benedictus Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Fantasie H-Dur op. 77 Fantasie c-moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester
12/01/20
Wiener Symphoniker Angelich · Jordan So, 15.30 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker Nicholas Angelich Klavier Philippe Jordan Dirigent Barbara Rett Präsentation Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
21/02/20
WienerSymphoniker@7 Di, 19.00 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker Nicholas Angelich Klavier Philippe Jordan Dirigent Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: Konzertausklang mit Nicholas Angelich und
· ALEXANDRA ZIANE
den Wiener Kammermusikern
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JAZZ AT LINCOLN CENTER ORCHESTRA
JAZZ AT LINCOLN CENTER ORCHESTRA
Jazz im Zeichen der Demokratie Seit vielen Jahren ist das Jazz at Lincoln Center Orchestra unter der Leitung von Startrompeter Wynton Marsalis Aushängeschild par excellence für den großbesetzten Jazz von Weltrang. Mit gleich drei Programmen gibt diese Formation im Wiener Konzerthaus Einblick in ihr umfangreiches Repertoire. Sie gilt als eine der besten Big Bands der Welt – präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und zugleich von raumfüllender Ausdruckskraft und Spielfreude beseelt bringt das 15-köpfige Ensemble Kompositionen und Arrangements von den Ur-Vätern des US-amerikanischen Big Band-Jazz wie Fletcher Henderson, Count Basie und Duke Ellington, aber auch Werke von Legenden des Modern Jazz wie Charles Mingus, Wayne Shorter und Thelonious Monk zum Erklingen. Beheimatet in der Frederick P. Rose Hall in New York City, ist die Big Band zentraler Bestandteil eines groß gefassten kulturellen und kulturhistorischen Auftrags, den die Organisation »Jazz at Lincoln Center« seit nunmehr gut 30 Jahren verfolgt, mit Konzerten,
nationalen und internationalen Tourneen, Radioprogrammen, Fernsehauftritten, Workshops, Vorträgen, Kinderkonzerten und vielem mehr. Ausgehend von dem Wunsch, die (US-amerikanische) Jazzgeschichte lebendig zu halten und in die Welt hinauszutragen, scheut das von Wynton Marsalis geleitete Orchester nicht, bisweilen auch ungewohnte Wege zu beschreiten und die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Partnern in der Musikwelt zu suchen. Wenn unter diesen Vorzeichen das ghanaische Trommel-Ensemble »Odadaa!« gemeinsam mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra konzertiert oder sich die Big Band zur Aufführung von Wynton Marsalis’ Dritter Symphonie »Swing Symphony« die Bühne mit renommierten Symphonieorchestern wie den Berliner Philharmonikern teilt, entstehen Projekte, die den Jazz und das ihm innewohnende Beziehungsgefüge aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dass Jazz für Wynton Marsalis und sein Ensemble weit mehr als »nur« Musik ist, kommt bereits im Leitbild von »Jazz at Lincoln Center« deutlich zum Ausdruck, wo es unter anderem heißt: »Wir sehen Jazz als eine Metapher für Demokratie. Da der Jazz mit der Improvisation eng verbunden ist, zelebriert er die persönliche Freiheit und ermutigt dazu, der eigenen Stimme Ausdruck zu verleihen.«
Demokratie und Freiheit sind sodann auch die zwei zentralen Schlagworte für das Programm, mit dem das Jazz at Lincoln Center Orchestra seine Saison 2019/20 eröffnete und mit dem es nun auch im Wiener Konzerthaus zu erleben sein wird: Vor 25 Jahren markierten die ersten demokratischen Wahlen den Endpunkt des Apartheid-Systems in Südafrika. Der südafrikanische Jazz, der schon vor Jahrzehnten durch Persönlichkeiten wie Hugh Masekela und Miriam Makeba den Atlantik überquerte, präsentiert sich heute durch eine agile und innovative Szene. Zwei ihrer Talente, die Sängerin Melanie Scholtz und der Sänger Vuyo Sotashe, unterstützen stimmgewaltig die Big Band, wenn es am 26. Februar heißt »The New South African Songbook: 25 Years of Democracy«. Doch nicht nur der Blick über den eigenen Tellerrand, sondern auch die intensive Auseinandersetzung mit dem gewichtigen Jazzerbe der USA steht im Mittelpunkt des dreitägigen Gastspiels des Jazz at Lincoln Center Orchestra: Seien es die unvergleichlichen Kompositionen von Thelonious Monk oder die swingende Reise durchs Jazzuniversum, zu der es mit Thomas Gansch wohl keinen geeigneteren Gastsolisten an der Seite der Big Band geben kann, um die schier unbändige Ausdruckskraft dieser Musik zu feiern. · MARTIN SCHÜTZ
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JAZZ AT LINCOLN CENTER ORCHESTRA
Drei Fragen an Wynton Marsalis Welche Künstler haben Sie am meisten beeinflusst? Viele Jazzmusiker wie Monk, Duke, Miles, Charlie Parker, Dizzy, Jelly Roll Morton und Wayne Shorter. Ich habe die Musik von vielen Jazzmusikern gehört und versuche, die Dinge, die mir gefallen, in meinen eigenen Stil einfließen zu lassen. Trompeter wie Maurice Andre, Adolph Hofner, Cootie Williams, Ray Nance und Sweets Edison hatten alle einen Einfluss auf meinen Stil. Während meiner Highschool-Zeit war Clark Terry eine wichtige Inspirationsquelle für mich. Ihn kann ich nicht vergessen. Was klassische Musik betrifft, mag ich Strawinski und Beethoven ganz besonders. Welchen Rat würden Sie jemandem mit auf den Weg geben, der mit dem Trompetenspiel beginnen möchte? Übe jeden Tag. Du musst nicht stundenlang üben, aber nimm das Instrument täglich in die Hand und lausche der Musik von wirklichen Könnern ihres Fachs. Lass dich nicht entmu-
tigen. Versuche am Ball zu bleiben und dich weiterzuentwickeln. Auf welche Errungenschaften sind Sie als künstlerischer Leiter von »Jazz at Lincoln Center« besonders stolz? Dass wir den Stellenwert, den unsere Musik genießt, erfolgreich neu verhandelt haben. Als wir anfingen, hat niemand die Musik Duke Ellingtons und den Jazz als ernstzunehmende Kunstform begriffen. [...] Wir haben Tanzperformances veranstaltet, haben Musiker aus der ganzen Welt eingeladen und Konzerte gespielt. Wir haben Kompositionsaufträge vergeben und Uraufführungen ermöglicht. Gerry Mulligan wünschte sich, dass wir nach seinem Tod in memoriam ein Konzert mit seiner Musik spielen. Ich musste ihm das versprechen. Und einem Musiker von solchem Format schlägt man so schnell keinen Wunsch ab. Er wollte, dass wir den New-Orleans-Marsch spielen. Und das taten wir. Dies zählt zu den größten Ehrungen, die uns zuteil wurden.
KONZERTTIPPS
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis Wynton Marsalis Trompete, Leitung Kenny Rampton Trompete Marcus Printup Trompete Ryan Kisor Trompete Chris Crenshaw Posaune Vincent Gardner Posaune Elliot Mason Posaune Victor Goines Saxophon, Klarinette Ted Nash Saxophone, Klarinette, Flöte Walter Blanding Saxophon, Klarinette Sherman Irby Saxophon, Klarinette Paul Nedzela Saxophon, Klarinette Dan Nimmer Klavier Carlos Henriquez Kontrabass
24/02/20
Braggin’ in Brass Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal special guest
Thomas Gansch Trompete
25/02/20
The Music of Thelonious Monk Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
26/02/20
The New South African Songbook: 25 Years of Democracy Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal special guest Vuyo
Sotashe Gesang Scholtz Gesang
special guest Melanie
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JAZZ AT LINCOLN CENTER ORCHESTRA
WYNTON MARSALIS JAZZTROMPETER
i *1961 New Orleans, Louisiana Er zählt zu den international renommiertesten Trompetern: Als erster Jazzmusiker mit dem Pulitzer-Preis prämiert, blickt Wynton Marsalis mit seiner umfangreichen Diskografie auf mehrere Grammy-Auszeichnungen sowohl im Jazz als auch in der Klassik. Als einer der Mitbegründer ist er als geschäftsführender und künstlerischer Direktor für »Jazz at Lincoln Center« tätig und verantwortet zudem die musikalische Leitung des Jazz at Lincoln Center Orchestra.
»Ich hatte den Eindruck, als sähe ich ein milchigweißes Licht blass die Dunkelheit erleuchten; der Natur sanfter Wandel, oder der zarte Blick des Poeten ins Unendliche!« TŌRU TAKEMITS U
Zitat des japanischen Komponisten zur Zeit der Komposition seines Orchesterwerkes »How slow the Wind«
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INTERNATIONALE ORCHESTER
Blicke aus der Vergänglichkeit in die Unendlichkeit Die Chefdirigenten Paavo Järvi und Teodor Currentzis mit dem Tonhalle-Orchester und den Symphonieorchestern von NHK und SWR
Tokio. Japan Den Blick ins Unendliche wird das NHK Symphony Orchestra, Tokyo unter der Leitung seines Chefdirigenten Paavo Järvi nicht nur in Takemitsus Orchester-Poem richten, sondern auch in Bruckners Symphonie Nr. 7. Deren 21-taktiges Hauptthema, selbst schon eine unendliche Melodie, öffnet den Raum zur Ewigkeit, der mit dem Durchbruch zum Licht am Höhepunkt des Adagios erreicht wird und durch die Steigerungen des Scherzos und Finales immer noch weiterführt in den unermesslichen orchestralen Kosmos. Der 1896 gestorbene Oberösterreicher Bruckner und der 1996 gestorbene Tokioter Takemitsu sind in ihrer Musik gar nicht so weit auseinander wie durch ihre Lebensepochen und die Geographie. Beide schufen mit Geduld und Andacht Klangräume und Tongebilde, die in ihren Ausdehnungen stets die Sphären des Transzendentalen streifen. Vielleicht war es das Geheimnis beider Komponisten, dass sie sich beim Komponieren in diese Sphären tragen ließen.
Den Titel seines Orchesterwerkes »How slow the Wind« hat Takemitsu einem Haiku-ähnlichen Gedicht von Emily Dickinson entnommen: »Wie langsam der Wind, / wie langsam das Meer – / wie spät doch ihre Federn!« Die sehnsüchtige Erwartung der Vogelschwärme aus dem Süden, die den Frühling mitbringen, schwingt in Takemitsus Werk genauso mit wie der lange Blick über das Meer in den Himmel. Für die Musik Takemitsus oder Bruckners ist Paavo Järvi wie geschaffen als ein Dirigent, der die Musik nie erzwingt, sondern sie wie aus unendlichen Räumen kommen und sich im Jetzt ereignen lässt.
Zürich. Schweiz Einige Wochen davor, wenn der estnische Dirigent erstmals in seiner Position als Chefdirigent am Pult des Tonhalle-Orchesters Zürich ins Wiener Konzerthaus kommt, ist er mit Werken von Bartók und Tschaikowsky noch ganz in der irdischen Menschenwelt unterwegs.
»Die Verbrüderung der Völker« sei seine eigentliche Idee als Komponist, bekannte der Ungar Bartók, »eine Verbrüderung trotz allem Krieg und Hader«. In seiner Tanzsuite für Orchester »verbrüderte« er Rhythmen und Melodien aus ungarischen, rumänischen, slowakischen und arabischen Quellen zu einer Weltmusik fernab von folkloristischer Kitschigkeit. Nach der Uraufführung der Tänze 1925 in Prag wurden sie innerhalb kurzer Zeit in mehr als 50 Städten Europas wiederaufgeführt – und ein Jahrhundert später, da wieder Nationalismen sprießen und das Trennende über das Verbrüdernde gestellt wird, erscheint die Aufführung der Tanzsuite durch das Tonhalle-Orchester geradezu wieder von allergrößter Aktualität und Notwendigkeit. Tschaikowsky hat wenige Jahrzehnte vor Bartók im Finale seiner Fünften Symphonie ein visionäres slawischasiatisches, melodisch-rhythmisches Umarmungsfest geschaffen. Damit gelang ihm und gelingt den Orchestern eine überwältigende positive
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INTERNATIONALE ORCHESTER
Khatia Buniatishvili
Antwort auf den »unergründlichen Ratschluss der Vorsehung«, dem diese »Schicksalssymphonie« in ihren ersten beiden Sätzen noch ausgeliefert ist.
Stuttgart. Deutschland Erde und Himmel, Vergänglichkeit und Ewigkeit, Endlichkeit und Unendlichkeit verbindet Teodor Currentzis dann am Pult des SWR Symphonieorchesters, indem er zwei zur selben Zeit entstandene Orchestergroßwerke einander gegenüberstellt: Die 1888 begonnene Tondichtung »Tod und Verklärung« von Richard Strauss und die 1888 vollendete Symphonie Nr. 1 Gustav Mahlers. Zwei Werke für den sendungsbewussten und hingebungsvollen Musiker Teodor Currentzis, in denen er ideal sein dramatisches Gespür für musikalische Existenz-
kämpfe und seinen Klangsinn für das Übersinnliche verschmelzen kann. Wie erscheint doch dem Menschen in seinen letzten Lebensaugenblicken »die Leuchte seines Lebenspfades, die Idee, das Ideal, das er zu verwirklichen, künstlerisch darzustellen versucht hat, das er aber nicht vollenden konnte, weil es von einem Menschen nicht zu vollenden war« – so Strauss im Programm zu »Tod und Verklärung«. Doch dann verlässt in der Tondichtung »die Seele den Körper, um im ewigen Weltenraum das vollendet, in herrlichster Gestalt zu finden, was es hienieden nicht erfüllen konnte«. Auch Mahler gab in dieser philosophisch-literarisch aufgeladenen Zeit seiner Symphonie Nr. 1 ursprünglich ein Programm mit. Hier führt der musikalisch-existentielle Weg von den »Jugend-, Frucht- und
Dornenstücken« aus dem »Frühling ohne Ende« »mit vollen Segeln« und einem »Totenmarsch nach Callots Manier« zu dem finalen »Ausbruch der Verzweiflung eines im Tiefsten verwundeten Herzens«. All das kommt aus einem »riesigen leeren Raum hervor«, als den György Ligeti die Mahler’sche kompositorische Modernität eines über viele Orchesterregister verteilten, stehenden Tones am Anfang der Symphonie Nr. 1 so treffend beschrieb. Jenen Raum der Unendlichkeit also, in den soviel Musik auch wieder eingeht und jeden Hörer staunen lässt, welch große Klängemenge der langsame Wind aus der vermeintlichen Leere an sein Ohr trägt. · RAINER LEPUSCHITZ
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INTERNATIONALE ORCHESTER
»Der größte Interpret von Tschaikowskys Fünfter war [zur Zeit der Sowjetunion] der legendäre Dirigent Jewgeni Mrawinski. Mein Vater studierte bei ihm am Leningrader Konservatorium.« PA AVO JÄRVI
Der estnische Dirigent tritt mit der Aufführung von Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 in die bedeutenden Fußstapfen Jewgeni Mrawinskis.
INTERNATIONALE GASTORCHESTER
16/01/20
Tonhalle-Orchester Zürich Fröst · Järvi Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Tonhalle-Orchester Zürich Martin Fröst Klarinette Paavo Järvi Dirigent Béla Bartók Tanzsuite in sechs Sätzen Sz 77 Aaron Copland Klarinettenkonzert Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
27/02/20 Teodor Currentzis
NHK Symphony Orchestra, Tokyo · Buniatishvili · Järvi Do, 19.30 Uhr · Großer Saal NHK Symphony Orchestra, Tokyo Khatia Buniatishvili Klavier Paavo Järvi Dirigent Tōru Takemitsu How slow the Wind Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur
28/02/20
SWR Symphonieorchester Currentzis Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal SWR Symphonieorchester Teodor Currentzis Dirigent Paavo Järvi
Richard Strauss Tod und Verklärung. Tondichtung für großes Orchester op. 24 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur
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KONZERTTIPPS
Die »Mozart-Weltmeisterin« 13/01/20 Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »Mozart und die Wiener Schule III« Elisabeth Leonskaja Klavier Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate B-Dur K 570 Sonate C-Dur K 300h Rondo a-moll K 511 Sonate F-Dur K 533 mit dem Rondo K 494
Arnold Schönberg
Drei Klavierstücke op. 11
Elisabeth Leonskaja
Das Wiener Konzerthaus ist für Elisabeth Leonskaja schon längst eine musikalische Heimat. In ihrer Jahrzehnte währenden künstlerischen Residenz stellt sich die aus dem georgischen Tiflis stammende Pianistin beständig neuen programmatischen Herausforderungen. So begann sie in der letzten Saison eine eigene Konzertreihe, in der sie die Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart der Musik der Zweiten Wiener Schule gegenüberstellt. Von Publikum und Kritik wurden die ersten beiden Konzerte begeistert aufgenommen, »Die Presse« titulierte sie dabei gar als »Mozart-Weltmeisterin«: »So aufregend kann Musik sein, wenn Elisabeth Leonskaja am Steinway zu Gange ist: als Poetin und formvollendete Technikerin, wenn sie Mozarts Notentext mit Vitalität, Durchsichtigkeit und Eloquenz modelliert.« Grund genug, sich auf die nächste Runde zu freuen, mit der die Pianistin ihre »Wiener« Konzertreihe fortführen wird.
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KONZERTTIPPS
14/01/20 Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Wiener Philharmoniker Valery Gergiev Dirigent Werke von Tschaikowsky und Rimski-Korsakow
13/02/20 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Wiener Philharmoniker Matthias Goerne Bariton Christoph Eschenbach Dirigent Werke von Mahler und Brahms
Prädikat: Wertvoll Meisterwerke in den besten Händen, so lautet das Erfolgsrezept des gleichnamigen Zyklus. Das Motto erneut auf Herz und Nieren zu prüfen, dazu laden Valery Gergiev und Jubilar Christoph Eschenbach ein. Letztgenannter ist dem Wiener Konzerthaus seit den 1960er-Jahren verbunden. Beinahe 50 Mal gastierte Christoph Eschenbach hier, als Dirigent wie auch als Pianist. Umso ehrenvoller ist es, dass der Ernst-vonSiemens-Musikpreisträger nun anlässlich seines 80. Geburtstags die Wiener Philharmoniker leitet – jenen Klangkörper, der 1905 auch die Orchesterfassung von Mahlers Rückert-Liedern zur Uraufführung brachte. Als weiteren Programmpunkt hat sich Eschenbach Brahms’ Klavierquintett Nr. 1 g-moll in der Instrumentierung von Arnold Schönberg auserkoren – ein Werk, das Schönberg dann in der Orchesterfassung scherzhaft als »Brahms’ Fünfte Symphonie« bezeichnete.
Valery Gergiev
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KONZERTTIPPS
»Sehr stark, sehr intensiv und dunkel«
19/01/20 So, 19.30 Uhr · Großer Saal Münchner Symphoniker Anita Rachvelishvili Mezzosopran Nikoloz Rachveli Dirigent Werke und Arien von Georges Bizet , Jules Massenet, Camille Saint-Saëns, Charles Gounod, Giuseppe Verdi u. a.
Anita Rachvelishvili
So charakterisiert Anita Rachvelishvili den Wein aus ihrer Heimat Georgien, den manche mit dem Timbre ihrer Stimme vergleichen. Mit deren Urgewalt hat die Mezzosopranistin die Opernwelt im Sturm erobert. 2009, mit 25 Jahren, gab sie bei der Saisoneröffnung der Scala an der Seite von Jonas Kaufmann ihr Rollendebüt als Carmen. Aber nicht nur der mächtige Mezzo und die intensive Bühnenpräsenz hinterlassen regelmäßig tiefen Eindruck. Mit unglaublicher Einfühlungsgabe versteht Anita Rachvelishvili es, der Musik Seele einzuhauchen. Je nach Rolle lodern in ihrer Stimme Zornesausbrüche, erstickt der Klang in Bedrängnis, singt sie zartfühlende Töne oder schmachtet in sehnsuchtsvollem Liebesgeflüster. Französisches Repertoire, in dem sie sich besonders wohl fühlt, steht im Mittelpunkt ihres Debüts bei »Great Voices«.
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KONZERTTIPPS
23/01/20
Im Himmel voller Geigen
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Orchestre National de France Julia Fischer Violine Emmanuel Krivine Dirigent Werke von Claude Debussy , Béla Bartók und Modest Mussorgski
28 & 29/01/20 Di & Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Wiener KammerOrchester Sarah McElravy Viola Julian Rachlin Violine, Dirigent Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
Innerhalb weniger Tage sind im Wiener Konzerthaus drei geigerische Multitalente in zwei ganz unterschiedlichen Konzerten zu erleben: Julia Fischer zählt nicht nur zu den führenden Geigensolistinnen weltweit, sondern bringt ihre künstlerische Vielfalt auch als Pianistin, Kammermusikerin und Pädagogin zum Ausdruck. Gemeinsam mit dem Orchestre National de France und Emmanuel Krivine widmet sie sich diesmal dem 2. Violinkonzert von Béla Bartók, einem der ungewöhnlichsten und zugleich wichtigsten Konzerte des ganzen Repertoires. Kurz danach führt Julian Rachlin das Wiener KammerOrchester als Dirigent durch ein klassisches Programm und spielt dabei obendrein gemeinsam mit der kanadischen Geigerin und Bratschistin Sarah McElravy, mit der er seit Juli 2018 verheiratet ist, Mozarts himmlische Sinfonia concertante.
Julia Fischer
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KONZERTTIPPS
Grandseigneur des Jazzpianos
18/02/20 Di, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »Jubilee 75 Years« Monty Alexander Klavier
Monty Alexander
In jungen Jahren gefördert von Frank Sinatra, verfeinerte Monty Alexander nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Milt Jackson und Ray Brown seine Kunstfertigkeiten, bevor der umjubelte Auftritt mit seinem Trio in Montreux 1976 einen bedeutenden Meilenstein in seiner bis heute überaus erfolgreichen Karriere markieren sollte. Seine umfangreiche Diskografie spannt den Bogen vom Great American Songbook über Gospel bis hin zu Calypso und Reggae und rückt Kompositionen aus der Feder von Duke Ellington ebenso in den Fokus wie Alexanders karibische Wurzeln. Doch offenbaren sich seine pianistischen Qualitäten auf besonders eindrucksvolle Art, wenn er alleine am Klavier Platz nimmt: Wie kaum ein Zweiter versteht er es dann, seinem Spiel durch den meisterhaften Spagat zwischen filigraner Eleganz und rhythmischem Drive Spannung und Lebendigkeit einzuhauchen.
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KONZERTTIPPS Quatuor Ébène Streichquartette von
Ludwig van Beethoven
19/02/20
Klassisch, gewaltig, tiefsinnig
Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal F-Dur op. 18/1 · Es-Dur op. 74 »Harfen-Quartett« · C-Dur op. 59/3
26/03/20 Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal D-Dur op. 18/3 · f-moll op. 95 · e-moll op. 59/2
27/05/20 Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal c-moll op. 18/4 · A-Dur op. 18/5 · Es-Dur op. 127
Für die ersten drei Konzerte der Reihe hat der Einzelkartenverkauf bereits begonnen.
Beethovens Ruhm in Wien war 1822 so groß, dass der russische Fürst Galitzin seinen Auftrag zur Komposition von Streichquartetten lediglich mit »À Monsieur Louis van Beethoven à Vienne« adressieren musste. Der Brief kam an. Und machte Geschichte. Beethovens Streichquartette bilden den Höhepunkt dieser Kammermusikgattung. Von der Fortführung des klassischen Erbes in den frühen Werken über die gewaltigen Rasumowsky-Quartette führte der Weg zu einem tiefsinnigen Spätwerk, das nicht nur im Streichquartett-Repertoire ohne Vergleich ist. Was der vollkommen taube Meister zuletzt entwickelte, wurde weder vorher noch nachher übertroffen. Die kompletten Beethoven-Quartette durch das Beethoven-Jahr 2020 hindurch: Im Wiener Konzerthaus stellt sich das souveräne Quatuor Ébène in einem saisonübergreifenden Zyklus dieser beglückenden Herausforderung.
Quatuor Èbéne
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RESONANZEN
Abenteuer puren Klangs
»Die 10 Gebote« Die Resonanzen – unser Festival für Alte Musik – stellen sich im Jänner 2020 Gottes Wort.
Geben Sie heute im Online-Katalog einer x-beliebigen öffentlichen Bücherei »10 Gebote« ein und Sie stoßen auf »10 Gebote für erfolgreiche Frauen«, »Die 10 Gebote der Ökologie», »… des gesunden Menschenverstandes«, »… des erfolgreichen Verkaufens« usw. Verfeinern Sie dann Ihre Suchanfrage durch Hinzufügen des bestimmten Artikels, so erhöht dies zwar die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf Anhieb DIE 10 Gebote ausgespuckt bekommen, Garantie aber gibt es dafür keine. Mit einem Wort: Alles andere scheint naheliegender, als dass irgendjemand wirklich nach den zehn Geboten Gottes suchen könnte, wie sie Moses am Berg Sinai offenbart wurden. Warum? Weil sie ohnehin jeder
aus dem Effeff kennt? Oder weil sie der Gesellschaft schlicht und einfach nicht mehr so unter den Nägeln brennen wie Fragen kommerziellen, beruflichen, persönlichen Erfolgs und Glücks? Zitiert werden sie dennoch gern wann immer es gilt, ihre respekterheischend runde 10-Zahl für die Zementierung höchst profaner Interessen zu behaupten. Die 10 Gebote – eine billige Schablone unserer modernen Ratgeberkultur? Vor 300, vor 500 Jahren und davor – dem Zeitraum also, dessen Echos die »Resonanzen« im Wiener Konzerthaus ausloten – hätte man sich mit einer dergestalt verharmlosenden Indienstnahme des Gottesworts in unseren Breiten versündigt. Weder
Säkularisierung noch Gewaltentrennung erlaubten einen »laissez-fairen« Umgang mit religiösen Inhalten, wie wir ihn heute in der sogenannten zivilisierten westlichen Welt gewohnt sind. Kirche und Staat waren aufs engste miteinander verflochten und die Strafen für Häretiker und Ketzer grausam. (Ein Umstand, der nur allzu leicht vergessen wird, wenn man Alter Musik zwar in historisch informierter Aufführungspraxis, aber mentalitäts- wie sozialgeschichtlich weitestgehend umgekrempelter Verfassung lauscht.) Wenn also die »Resonanzen« 2020 den Dekalog in numerischer Reihenfolge mit je einem Konzert und einer Reihe aufsehenerregender Debüts
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RESONANZEN
Du sollst …
I.
… keine anderen Götter neben mir haben.
II.
… den Namen Gottes nicht missbrauchen.
Louise Alder
Sollazzo Ensemble
III.
… den Tag des Herren heiligen.
Ton Koopman
Teresa Paz & Aland López
IV.
… Vater und Mutter ehren.
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RESONANZEN
VI.
V.
… nicht die Ehe brechen.
… nicht töten.
Katharina Bäuml
IX.
… nicht begehren deines Nächsten Weib.
Gunar Letzbor
… nicht lügen.
X.
… nicht begehren deines Nächsten Gut.
VIII.
Albert Recasens
Fair Oriana
… nicht VII. stehlen.
Graindelavoix
Leila Schayegh
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RESONANZEN
»Überall auf der Welt gibt es wunderbare Festivals Alter Musik und jedes davon hat seinen eigenen besonderen Charakter. Aber es gibt nur ein Resonanzen-Festival.« PAUL O’DET TE
RESONANZEN »DIE 10 GEBOTE« 18/01/20
Das I. Gebot »Händel: Theodora« 19/01/20
Das II. Gebot »Gottes Krieger« 20/01/20 bedenken, so steht dahinter auch die Frage nach der Relevanz der 10 Gebote heute. Das I. Gebot war selbst für den streitbaren Martin Luther das vornehmste, und auf seiner Aufforderung, an einen Gott zu glauben, kommt nun auch das Schwergewicht der aktuellen Festivalausgabe zu liegen: Händels vorletztes Oratorium »Theodora«, das von den Debütanten des britischen Ensembles Arcangelo gestemmt wird; ein musikalischer Koloss, mit dem sich Händel selbst übertroffen hat. Gleich am darauffolgenden Abend erwartet das Publikum mit dem Konzert des in Basel beheimateten Sollazzo Ensembles zum II. Gebot ein weiteres Debüt, das die mittelalterlichen Kriege im Namen Gottes hinterfragt. Erstmals zu Gast sind zudem die Mitglieder der spanischen Grande Chapelle, die unter der Leitung von Albert Recasens das diesjährige Essenskonzert gestalten, sowie die Damen und Herren von Fair Oriana. Das britische Sopranduo reist, verstärkt um vier Instrumentalisten und den vortragenden Gentleman Brian Robins, aus England an, um die Legende Robin Hood von der Schuldigkeit des VII. Gebots erzählen zu lassen. Ehe auch das Abschlusskonzert Erstbegegnungen mit vier herausragenden Solistinnen und Solisten im Mozart-Saal bringt, kommt es zum Wiedersehen mit Publikumslieblingen wie dem kubanischen Conjunto de Música Antigua Ars Longa, der Capella de la Torre, Ton Koopman oder Ars Antiqua Austria.
Gunar Letzbor leitet sein Ensemble am späten Freitagabend bei der Welterstwiederaufführung eines Passionsoratoriums des kaiserlichen Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux, das mit der plastischen Schilderung des dreifachen Verrats Petri an Jesus verinnerlicht: »Du sollst nicht lügen.« Eine ähnlich enge Rückbindung des Gesetzestextes an die Passion Christi erzielt übrigens zuvor bereits die belgische A-cappellaFormation Graindelavoix anhand des V. Gebots: Carlo Gesualdos bitterspäte Tränen der Reue über den Doppelmord an seiner Frau und deren Liebhaber fließen in den erschütternden Tenebrae-Responsorien mit der Beweinung Christi zusammen. Gesondert hingewiesen sei schließlich auf ein Highlight im diesjährigen, gewohnt umfangreichen Begleitprogramm: die geblockte Gesamtvorführung von Krzysztof Kieślowskis Meisterwerk »Dekalog« an beiden »Resonanzen«-Wochenenden im Neuen Salon. Wie die Konzerte der »Resonanzen« 2020 wiederholen auch diese packenden Inszenierungen der 10 Gebote immer wieder nur dieselbe bange rhetorische Frage, die Kardinal Christoph Schönborn in seiner Pfingstpredigt vom 9. Juni 2019 im Stephansdom stellte: »Was wäre eine Welt ohne Menschen, die sich an die Zehn Gebote halten? Stellen Sie sich das vor, eine Welt, in der Lügen, Stehlen, Morden selbstverständlich ist, eine Hölle!« · PE T ER R EI C H ELT
Das III. Gebot »Misa Guadalupana« 21/01/20
Das IV. Gebot »Die Herren Söhne« 22/01/20
Das V. Gebot »I · N · R · I« 23/01/20
Das VI. Gebot »In flagranti« 24/01/20
Das VII. Gebot »Robin Hood« 24/01/20
Das VIII. Gebot »Ich kenne diesen Menschen nicht« 25/01/20
Das IX. Gebot »Der verliebte Jupiter« 26/01/20
Das X. Gebot »Duelle«
Z U S AT Z KO N Z E R T
25/01/20
Eva Reiter »Eupepsia. Ein koloniales Archiv«
BEGLEITENDE V E R A N S TA LT U N G E N siehe konzerthaus.at
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NORBERT SCHNEIDER & BAND
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NORBERT SCHNEIDER & BAND
So wie’s is Norbert Schneider wirft auf seinem aktuellen Album einen liebevollen Blick auf die Unvollkommenheit des Alltäglichen. »So wie’s is« transportiert wienerische Gelassenheit einmal weniger resignativ, als ungezwungen lässig und mit viel Schmäh.
Von Perfektion hält Norbert Schneider nicht viel, was nicht bedeutet, er strebe nicht auch an, das Bestmögliche aus sich herauszuholen. Musikalisch – technisch gesehen neigt auch er zu Akribie, ohne sich jedoch genretechnisch in Ketten legen zu lassen. Schneider möchte beim Musikproduzieren emotional frei bleiben, um Ungeschliffenes stehen lassen zu können. Nur so entstehe jener Groove, jenes Feeling, mit dem Schneiders blueslastige Musik häufig zurecht beschrieben wird.
Marchfelder Blues Schneider, 1979 in Wien geboren, wächst in Prottes, am Rande des Marchfelds, unweit der Hauptstadt auf. Als Kind lernt er zunächst sieben Jahre klassische Violine. Die Welt der Musik, des Jazz, Pop und Blues erschließt sich ihm aber erst durch das autodidaktische Erlernen des Gitarrenspiels. Neugierde und Lust am Ausprobieren sind ihm stets Antrieb genug, um Neues, Ungehörtes entstehen zu lassen, Songs zu schreiben oder sich einfach technisch weiterzuentwickeln. Im Bann der rauen, ungeschliffenen Energie des Blues studiert der junge Musiker seine musikalischen Meister durch unermüdliches Anhören von Platten und eignet sich deren Stilistik und Groove an. Bald entdeckt er aber auch seinen Drang, neben dem Musizieren
seine eigene Musik zu schreiben und widmet sich der Komposition. Auch wenn ihm der Blues ein musikalisches Zuhause bietet, wehrt sich der Gitarrist und Sänger jedoch stets dagegen, in Genre-Schubladen gesteckt zu werden. Als Musiker und Gitarrist ist er schließlich bald in zahlreichen Band-Formationen aktiv. Die Bühne teilt er dann auch schon einmal mit internationalen Stars, wie der BluesIkone B. B. King oder dem SingerSongwriter Lou Reed.
Wiener Gold Mit seiner drei Oktaven umfassenden Stimme und seiner halbakustischen Gibson-Gitarre schlägt er stets stilistische Brücken zwischen Blues, Soul, Pop und Folk. Seine mittlerweile im Wiener Dialekt gesungenen Lieder brauchen den Vergleich mit Austro-Pop-Größen nicht zu scheuen. Ganz im Gegenteil, stehen diese doch in ihrer individuellen Klasse für sich und verweigern sich einer musikalisch-stilistischen Zuordnung. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Vienna Blues Award und nicht weniger als drei Amadeus Austrian Music Awards, nennt der längst über die Landesgrenzen gefeierte Musiker mittlerweile sein Eigen. Mit Mut, Lässigkeit und Respekt im Gepäck nimmt Norbert Schneider 2016 schließlich die Herausforderung an, Georg Danzer zu covern und bringt ein Album
mit unveröffentlichten Liedern der Austro-Pop-Legende heraus – ein Wagnis, das mit einem weiteren Amadeus und Gold-Status belohnt wird.
Liebe und Alltag Für das nun vorliegende Album »So wie’s is« profitiert Schneider von jener gewonnenen Gelassenheit. Dennoch hat er im Vorfeld 100 Lieder vorproduziert, um daraus dreizehn Songs als Destillat zu extrahieren. Jeder Song erzählt Geschichten des Alltäglichen, besingt Haushaltsunfälle ebenso wie »De Liebe« mit einem Augenzwinkern. Im Wiener Konzerthaus wird er sein Album mit Schmäh und Charme präsentieren. Wie’s halt so is – in Wien.
WIENER BLUES
31/01/20
Norbert Schneider & Band Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal »So wie’s is« Norbert Schneider Gesang, Gitarre Georg Buxhofer E-Bass, Kontrabass Dominik Fuss Trompete Florian Fuss Saxophon Philip Pflamitzer Schlagzeug Georg Schrattenholzer Posaune Christian Steinkogler Gitarre, Backing Vocals Maximilian Tschida Klavier, Orgel
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CAPUÇON & WANG
Gipfeltreffen unter Freunden Die Kammermusik ist eine der intimsten Erfahrungen, die die Kunst zu bieten hat. Nach ihrem Konzert mit den Wiener Philharmonikern zu Saisonbeginn kehrt Klaviervirtuosin Yuja Wang nun mit dem Cellisten Gautier Capuçon ins Wiener Konzerthaus zurück. »Wissen Sie: Großen Lärm zu machen mit tosenden Orchester-Tonstücken ist letzten Endes nicht schwer. Nehmen Sie aber stattdessen, sagen wir, ein Klavier […] und Violoncello, und Ihre Einfälle und Ihre Ausarbeitungen werden wie durch eine Lupe betrachtet«, schrieb einmal der Schriftsteller Herbert Rosendorfer. Natürlich sind bedeutende Konzertwerke für jede Musikerin und jeden Musiker ebenso großartige Herausforderungen wie für die Hörenden. Aber auch der französische Cellist Gautier Capuçon bekannte erst kürzlich in einem Interview: »Nichts ist so intensiv für mich wie Kammermusik.« Mit der in den USA lebenden Chinesin Yuja Wang verbindet ihn seit ihren ersten gemeinsamen Auftritten beim Verbier Festival eine enge musikalische Partnerschaft. Heute zählen ihre Begegnungen auf dem Konzertpodium längst zu den Sternstunden der internationalen Konzertkalender. Hier treffen zwei starke, unverwechselbare Künstlerpersönlichkeiten zusammen, um in einem meisterhaften Dialog des Musikmachens das Herz der Kompositionen, die sie zur Aufführung bringen, geradezu zu punktieren. Ihre
Kammermusikprogramme sind voller Leidenschaft, Tiefe und Poesie – aber auch voller brillanter Virtuosität und Freude an der Flüchtigkeit des musikalischen Augenblicks. Beide haben dabei durchaus das Zeug zu Popstars und scheuen sich nicht, sich mit ihrer Begeisterung für extravagante Outfits und Haute Couture auch derart zu präsentieren oder – wie Gautier Capuçon – für ein Filmshooting zu einer neuen CD-Einspielung Camille Saint-Saëns’ »Le Cygne« mitten im Schnee auf 3.600 Metern Höhe vor der überwältigenden Kulisse des Mont Blanc zu spielen. In ihrem Konzert am 17. Jänner widmen sich die beiden mit Werken von Frédéric Chopin und César Franck der romantischen Literatur für Violoncello und Klavier. Chopin schenkte fast sein ganzes Schaffen seinem Instrument – dem Klavier. Nur wenige Werke schrieb er für andere Besetzungen und seine einzige Cellosonate war für ihn eine durchaus »schwere Geburt«: »Ich bin einmal zufrieden, ein andermal nicht. Ich werfe sie in die Ecke, dann sammle ich sie auf.« Zu ihrer Uraufführung am 16. Februar 1848, die das letzte öffentliche Pariser Konzert Chopins bleiben sollte, ließ er ihren ersten Satz kurzerhand weg. Dabei erscheint gerade dieser, aus der Distanz von über 170 Jahren gehört, als ein ergreifendes Ringen um die musikalische Form und das klangliche Gleichgewicht beider Instrumente. Mehr noch: Der erste Satz erscheint als verzweifelt-grüblerisches Verrennen, das in existenzielle Tiefen bohrt, bevor die Blockade bricht und der Weg frei wird hinein in ein völlig gelöstes Musizieren. Aber auch gegenüber seiner Introduction et Polonaise C-Dur op. 3 war Chopin nicht besonders gnädig
– vielleicht weil sich hinter ihr der Fluchtversuch aus einem schmerzhaften Liebeskummer verbarg. Gerade erst war der 19-Jährige auf seiner ersten Wien-Reise frenetisch gefeiert worden, als ihm eine Frau das Herz brach. Für den polnischen Fürsten Antoni Radziwiłł stürzte er sich in Arbeit – unter anderem komponierte er die Polonaise, der er erst ein Jahr später noch eine Introduction hinzufügte. Das Werk zeigt uns den Komponisten von seiner leichten, virtuosen Seite – und ist in den Händen von Gautier Capuçon und Yuja Wang doch mehr als nur »Blendwerk […] für den Salon, für die Damen«, wie Chopin selbst über sein Duo urteilte. César Franck komponierte seine Sonate A-Dur eigentlich für die Violine. Gautier Capuçon und Yuja Wang präsentieren sie zum Abschluss ihres Programms jedoch in der dunkler getönten Version für Violoncello und Klavier: Ein Meisterwerk des Fin de Siècle, das einen ganzen musikalischen Kosmos aus nur einer Keimzelle entfaltet – mal von lyrischer Reinheit, dann wieder voller Leidenschaft, träumerischer Versunkenheit, fließender Weichheit, aber auch strahlendem Leuchten. ·ANNE
DO PAÇO
KAMMERMUSIK
17/01/20
Wang · Capuçon Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal Gautier Capuçon Violoncello Yuja Wang Klavier Frédéric Chopin Sonate g-moll op. 65 für Violoncello und Klavier Introduction et Polonaise C-Dur op. 3 für Violoncello und Klavier
César Franck
Sonate A-Dur M 8 (Bearbeitung für Violoncello und Klavier)
CAPUÇON & WANG
Gautier Capuçon und Yuja Wang teilen die Vorliebe für extravagante Auftritte.
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MITGLIEDSCHAFT
Mein Verein? Wiener Konzerthaus! Bereits 10.000 Menschen sind heute Mitglied eines ganz besonderen, gemeinnützigen Vereins: der Wiener Konzerthausgesellschaft. Intendant Matthias Naske spricht zum Auftakt der Mitgliedschaftskampagne über die Vision eines vielfältigen, für alle offenstehenden Hauses der Musik, die durch das zivile Engagement unserer Gründungsmitglieder Wirklichkeit wurde. Das Wiener Konzerthaus steht so gut da wie schon lange nicht. Der Verein ist seit heuer entschuldet, das vielfältige Konzertprogramm spricht erfolgreich ein breites Publikum an. Woher nehmen Sie die Kraft und Motivation jede Saison aufs Neue so eine Performance hinzulegen? Meine Freude ist es, mit einem wunderbaren Team für ein wirklich großartiges Publikum zu arbeiten und das ist sehr beglückend. Die Motivation kommt für uns alle aus dem Innersten. Unsere Kernaufgabe ist ja schon in der Mission verankert: So vielen Menschen wie möglich den Zugang zu exzellenter Musik zu ermöglichen. Rund 600.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen Sie in einer Saison im Wiener Konzerthaus. Wie können Sie antizipieren, was für so viele unterschiedliche Menschen von Relevanz ist? Es ist unglaublich spannend auf die vielfältigen kulturel-
len Sehnsüchte der Menschen Antworten zu finden. Nehmen Sie alleine die programmatische Bandbreite, wie sie in den aktuellen »Konzerthaus Nachrichten« abgebildet ist: Neben dem liebevoll kuratierten Festival Alter Musik »Resonanzen« Ende Jänner stehen die drei spektakulären Abende von Wynton Marsalis mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra, ein Abend mit den Wiener Philharmonikern und Valery Gergiev oder der Beginn der Gesamtaufführung der Streichquartette von Ludwig van Beethoven mit dem wunderbaren Quatuor Ébène. Ähnlich breit ist die Altersstruktur: Unsere jüngsten Gäste sind gerade einmal ein Jahr alt. Viele junge Leute kommen ins Haus genauso wie Menschen, die schon ihr ganzes Leben das Wiener Konzerthaus besuchen. Für all die unterschiedlichen Erwartungen versuchen wir Entsprechungen zu finden. Seit dieser Saison gibt es auch erstmals einen inklusiven Zyklus. Wie kommt der bei den Menschen an? Wir kommen der Nachfrage kaum nach, denn die Konzerte des Zyklus »klangberührt« gehören zu den schönsten Erfahrungen, die gemacht werden können. Stellen Sie sich vor, Sie teilen musikalische Momente mit Menschen, denen normalerweise der Zugang zu Konzerten nur sehr eingeschränkt möglich ist. Da entsteht eine Freude auf beiden Seiten, die ansteckend ist. Wir haben aber noch vielfältige Möglichkeiten, um uns zu verbessern und noch durchlässiger zu werden, um das Gemeinsame noch stärker in den Fokus zu stellen. Ich hoffe, dass uns viele Menschen dabei begleiten. Nicht nur als Besucherin
»Werden Si und mache Wiener Ko zu Ihrem
M AT T H I A S N A S K
oder Besucher, sondern auch als Mitglied im Verein Wiener Konzerthausgesellschaft. Dann ist der Gründungsgedanke der besagt, dass hier jeder willkommen ist, für Sie heute aktueller denn je? Ich habe allergrößten Respekt vor den Menschen, die in die Ausgestaltung und Verwirklichung einer Idee investierten, die weit über die Interes-
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MITGLIEDSCHAFT
»Was Wien zur Musikstadt macht, sind die Menschen.«
ie Mitglied en Sie das onzerthaus m Haus.«
KE, INTENDANT
sen Einzelner hinausreichte. Vor mehr als hundert Jahren hatten Menschen den Mut, ihrer Liebe zur Musik Raum und der Kunst einen entscheidenden Stellenwert in ihrem Leben zu geben und – das ist entscheidend – diese Haltung teilen zu wollen. In dieser Vision liegt eine Kraft, die unverändert stark und lebendig ist. Natürlich trägt das musikalische Leben heute andere Gesichter. Aber im Grunde baut das
Wiener Konzerthaus heute wie damals darauf, von möglichst vielen Mitgliedern getragen zu werden: von Menschen, die über den Tellerrand zu blicken in der Lage sind. Also ist die Mitgliedschaft mit Werten wie Offenheit, Gemeinsamkeit und Zueinanderstehen verbunden? Wir tun gut daran, uns bewusst zu machen, was uns als Gesellschaft zusammenhält: Achtung, Respekt, aber auch gemeinsame Werte und das persönliche Engagement zum Erhalt der Vielfalt und der Qualität unserer Kultur. Musik braucht Räume. Das gilt für den physischen Raum ebenso wie als Metapher für die Bedeutung, die wir der direkten Begegnung mit der Musik im Leben beimessen. In tausenden Konzerten und abertausenden Begegnungen zeigt sich, dass die direkte Begegnung mit Musik über den Moment des Erlebens hinaus Sinn gibt. Aber trifft das nicht auf jede Konzertbesucherin und jeden Konzertbesucher zu? Was unterscheidet mich als Mitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft vom »normalen« Publikum? Natürlich trifft das auf das gesamte Publikum zu, trotzdem haben wir mit unseren Mit-
gliedern einen engeren Austausch. Mitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft zu sein bedeutet, sich mit einem Ort der Offenheit und Diversität zu identifizieren. Das heißt im größeren Kontext, dass wir als Mitglieder einer pluralistischen Gesellschaft Wertschätzung gegenüber dem Anderen und Neuen pflegen. Die Mitgliedschaft ist nicht nur der Ausdruck für eine besondere Verbundenheit mit dem Wiener Konzerthaus, sondern ein Commitment. In einem Verein Mitglied zu sein, ist immer ein Ausdruck von Werten und Ideen, die man teilt und mit denen man sich identifiziert. Sind Sie selber Mitglied in einem Verein? Ich arbeite für den großartigsten Verein dieses Landes und das ist eine unglaublich beglückende Aufgabe. Und ja, ich bin Mitglied des Österreichischen Alpenvereins. Ich unterstütze ihn, weil er zum Beispiel für den Erhalt und die Pflege der Wege in den Bergen wertvollste Dienste leistet. Der Schutz und gute Umgang mit der Natur ist mir wichtig. Die Wiener Konzerthausgesellschaft wiederum lebt mit ihren Mitgliedern den Anspruch, einen wichtigen Beitrag zum sozialen Design dieser Stadt und ihrer Musikkultur zu leisten. Das ist aufregend und motivierend: Alle ziehen an einem Strang und etwas Großes entsteht. Ja, genau. Ich hoffe, dass viele Menschen so empfinden und nicht nur als Besucherinnen und Besucher zu uns kommen, sondern als Mitglied Teil haben und einen Beitrag leisten wollen. Das Bekenntnis »Ja, ich will Räume für die Begegnung mit Musik in dieser Stadt haben und daher unterstütze ich die Organisation«, erfordert Vertrauen. Dieses zu schenken, macht das Leben aber auch spannend! ·DAS
INTERVIEW FÜHRTE
J UDITH S TAUDING ER
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MITGLIEDSCHAFT
So vielfältig wie Sie! Mitgliedschaft hat viele Gesichter
MÄZEN
MITGLIED Mitgliedsbeitrag pro Saison
€ 70,–
IHRE VORTEILE:
· Vorkaufsrecht 7 Tage vor dem allgemeinen Vorverkauf · 17,5 % Ermäßigung auf bis zu 2 Abonnements * · 7,5 % Ermäßigung auf bis zu 2 Eintrittskarten für jede Veranstaltung der Wiener Konzerthausgesellschaft · Bonuskonzerte · Zusendung der »Konzerthaus Nachrichten« u. v. m.
FÖRDERNDES MITGLIED Mitgliedsbeitrag pro Saison
Mitgliedsbeitrag pro Saison
ab € 2.000,–
(davon sind € 1.850,– steuerlich absetzbar)
IHRE VORTEILE:
· Alle vorab genannten Vorteile eines Förderers · Konzerteinladung mit anschließendem Künstlerdinner · Exklusives Vorkaufsrecht auf bis zu 2 Karten für alle Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft bereits zu Saisonbeginn · Mitgliedsermäßigung auf eine unbeschränkte Anzahl von Abonnements pro Zyklus bzw. 30 Karten pro Veranstaltung der Wiener Konzerthausgesellschaft · Auf Wunsch namentliche Nennung auf der Website · kostenlose Abendprogramme und Festivalalmanache
€ 170,–
(davon sind € 100,– steuerlich absetzbar)
J U G E N D M I T G L I E D Für alle unter 27!
Mit der Fördernden Mitgliedschaft unterstützen Sie die Kinder- und Jugendprogramme sowie Konzerte für Menschen mit Behinderung.
Mitgliedsbeitrag pro Saison
IHRE VORTEILE:
· Alle vorab genannten Vorteile eines Mitglieds · Einladung zum Symposium »Kultur und Gesellschaft« · Fotokalender und regelmäßiger Newsletter
FÖRDERER Mitgliedsbeitrag pro Saison
€ 475,–
(davon sind € 375,– steuerlich absetzbar)
IHRE VORTEILE:
· 1 Jugendabonnement (€ 12,– pro Karte in der besten verfügbaren Kategorie) * · 50 % Ermäßigung auf 1 Einzelkarte für fast alle Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft · Restkarten an der Abendkassa zu € 12,– ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn · Bonuskonzerte · Kostenlose Backstage-Veranstaltungen · Zusendung der »Konzerthaus Nachrichten«
IHRE VORTEILE:
· Alle vorab genannten Vorteile eines Mitglieds · Persönliche Ansprechperson zur Erfüllung von Kartenwünschen · Regelmäßige Einladung zu Probenbesuchen · Einladung zur exklusiven Saisonpräsentation durch den Intendanten · Benutzung der VIP-Garderobe sowie kostenlose Abendprogramme · Erweitertes Vorkaufsrecht auf bis zu 2 Karten pro Konzert für eine Reihe von attraktiven Konzerten, die zu Saisonbeginn bekanntgegeben werden · Gratis-Aperitif bei Mahlzeiten im Restaurant »Weinzirl« · pro Saison eine CD aus dem Konzerthaus-Sortiment
€ 20,–
»Coole Konzerte für mich und meine Freunde.« N ATA S C H A L I SY, JUGENDMITGLIED
* bei nahezu allen Zyklen der Wiener Konzerthausgesellschaft
Für Informationen zu Ihrem Engagement als Stifter oder als Mitglied des Wiener Konzerthaus Circle bitten wir Sie, mit Elisabeth Hargassner, Referentin des Vorstands, in Kontakt zu treten (+43 1 24200 318, hargassner@konzerthaus.at). Informationen zu allen Formen der Mitgliedschaft finden Sie auch unter konzerthaus.at/Mitgliedschaft
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MITGLIEDSCHAFT
»Mit dem Wiener Konzerthaus fühle ich mich verbunden.« GERLINDE PROCHASKA, MITGLIED
»Das Wiener Konzerthaus ist Heimat für mich.« JENS KANDELER, FÖRDERER
»Musik erleben, Freude teilen: gemeinsam im Wiener Konzerthaus.«
»Im Wiener Konzerthaus geben Tradition und Gegenwart einander die Hand.« F R A NZ W E L S E R - M Ö S T, DIRIGENT
ANDREAS TREICHL UND D E S I R É E T R E I C H L- S T Ü R G K H , MITGLIEDER
»Hier spüre ich echte Leidenschaft für Musik mit all ihren Möglichkeiten.« HIROMI, PIANISTIN
Seien Si Mitgli e ed.
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NEWS
Glanzvolle Soirée Am Beginn jeder Saison steht seit vielen Jahren ein festliches Dinner, die Wiener Konzerthaus-Soirée. Mit ihren Erlösen leistet die Soirée einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer Projekte des Wiener Konzerthauses. 300 Freundinnen und Freunde des Wiener Konzerthauses nahmen an der feierlichen Soirée am 9. Oktober 2019 teil und spendeten rund 143.000 Euro. Unter den illustren Gästen fanden sich neben dem Präsidenten der Wiener Konzerthausgesellschaft, Christian Konrad, u. a. der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer, Peter Simonischek, Franz Vranitzky, Harald Serafin, die Nationalratsabgeordnete Maria Großbauer sowie zahlreiche Spitzenvertreterinnen und -vertreter der österreichischen Wirtschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgten Tenor Michael Schade, der Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung von Erwin Ortner, Sopranistin Miriam Kutrowatz und Jendrik Springer am Klavier. Das Duo BartolomeyBittmann gestaltete eine »Late Show«.
200 Jahre Erste Bank Die Wiener Konzerthausgesellschaft gratuliert der Erste Bank zu 200 Jahren Erfolgsgeschichte! Anlässlich der Feierlichkeiten rund um dieses Jubiläum lud die Erste Bank am 5. Oktober 2019 Kundinnen und Kunden ins Wiener Konzerthaus ein. Ein Spiegel-LED Future Tunnel, kulinarische Verköstigungen rund um die Uhr und sechs Konzerte in 13 Stunden - das »behind the Scene«-Szenario für eine der größten und aufwändigsten Veranstaltungen, die je im Wiener Konzerthaus stattgefunden hat, war spektakulär. Ein großes Kompliment an alle Mitwirkenden, besonders an unser fantastisches Technik-Team!
Wussten Sie, dass…? Beethoven und der Morse-Code Die BBC verwendete im Zweiten Weltkrieg den Buchstaben »V« für »Victory« im Morse-Alphabet (···—) als Jingle. Dieser Morse-Code entspricht dem Kopfmotiv von Beethovens Symphonie Nr. 5 (»Ta Ta Ta Taaa«), das die BBC als Erkennungszeichen ihres Programmes auch in besetzte Länder ausstrahlte. Ludwig van Beethoven wurde von den Nationalsozialisten zwar vollmundig als klassisches Genie vereinnahmt, aber ausgerechnet die charismatischen Anfangsnoten seiner 5. Symphonie avancierten als Paukensignal der BBC-Senderkennung zum klingenden Fanal des Widerstandes.
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European Concert Hall Organisation Probenbesuch der Fördererinnen und Förderer Es ist uns immer eine Freude, unsere Fördererinnen und Förderer zu exklusiven Generalprobenbesuchen einzuladen. Am 24. Oktober 2019 vormittags war es eine ganz besondere Konstellation, die es auf der Bühne des Großen Saals zu beobachten gab: Die neue Chefdirigentin des ORF Radio-Symphonieorchester Wien Marin Alsop probte mit dem Orchester und den Sängerinnen und Schauspielenden das anspruchsvolle Programm für das abendliche Antrittskonzert und ermöglichte den Fördererinnen und Förderern einen Einblick in die intensive Probenarbeit. Im Programm wurde Paul Hindemiths Symphonie »Mathis der Maler« und seine expressionistische Oper »Sancta Susanna« der Uraufführung eines Werks der russischen Komponistin Lera Auerbach und Christopher Rouses »Rapture« gegenübergestellt.
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Unser Porträtkünstler hat uns verraten, dass er privat gerne und viel Jazz hört. Denjenigen, die ihre Begeisterung für die »klassische« Musik gerade entdecken, empfiehlt der Dirigent fünf Werke, die so richtig Lust aufs Musikerleben machen: 1
Igor Strawinski Le sacre du printemps.
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Franz Schubert
Bilder aus dem heidnischen Russland
Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete« 14/05/20 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
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Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie C-Dur K 551 »Jupiter-Symphonie« 01/03/20 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
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Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 28/01/20 So, 19.30 Uhr · Großer Saal
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Richard Strauss Suite (Der Rosenkavalier AV 145)
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Das Wiener Konzerthaus ist Mitglied der European Concert Hall Organisation (ECHO), die 22 große Konzerthäuser miteinander vernetzt. Um den Austausch zu fördern, finden regelmäßige Treffen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Arbeitsbereiche statt. So trafen sich vom 15. bis 17. Oktober 2019 die Education Manager der Konzerthäuser zu einem »Education, Learning, Participation«-Meeting in Lissabon. Dabei wurde u. a. das Projekt »Tandem Europe« vorgestellt. In Zusammenarbeit des Brüsseler Center for Fine Arts Bozar, der Griechischen Nationaloper und des interdisziplinären portugiesischen Künstlerkollektiv EDA ist es Ziel des Projekts, neue Methoden partizipatorischer künstlerischer Aktivitäten auszutauschen und neu zu entwickeln. Die Teilnehmenden des Meetings in Lissabon waren außerdem bei dem ECHO-Partner Calouste Gulbenkian Foundation zu Gast und besuchten auch das Sozialprojekt »Partis – Artistic Practices for Social Inclusion«. Neben der gemeinsamen Förderung junger Talente im Rahmen der ECHO-Aktivitäten wird im März 2020 auf Initiative der Philharmonie de Paris (ebenfalls ECHO-Partner) und des Paris Mozart Orchestra zum ersten Mal »La Maestra« in Paris stattfinden – ein Dirigierwettbewerb, der sich ausschließlich an Dirigentinnen richtet. Aus 220 Bewerberinnen, die aus 51 Nationen stammen, wurden zwölf Kandidatinnen ausgewählt. Katja Frei, Senior Manager Education des Wiener Konzerthauses und ehemalige Orchestermusikerin, wird dabei in der Jury der ECHO vertreten sein.
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WRITTEN ON SKIN
Engel, Ekel, Farbenrausch
Barbara Hannigan
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WRITTEN ON SKIN
In »Written on Skin« holen Librettist Martin Crimp und Komponist George Benjamin eine blutrünstige mittelalterliche Sage in die Gegenwart – als Exempel für die Unbezähmbarkeit menschlicher Gefühle. Der Engel der Geschichte hat »das Antlitz der Vergangenheit zugewendet« und erblickt in ihr »eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert«. Zwar möchte er rettend eingreifen, doch weht ihn ein Sturm namens Fortschritt unbarmherzig in Richtung Zukunft, der er den Rücken zukehrt ... Dieses berühmt gewordene, poetisch-triste Bild aus der letzten Schrift von Walter Benjamin (»Über den Begriff von Geschichte«, 1940) ist eine der Inspirationsquellen für »Written on Skin«, der ersten abendfüllenden Oper aus der gemeinsamen Werkstatt des englischen Dramatikers Martin Crimp und des Komponisten George Benjamin. Der aus London stammende Namensvetter des deutschen Geschichtsphilosophen hatte in den 1970er-Jahren als Jugendlicher am Pariser Konservatorium bei Olivier Messiaen zu studieren begonnen, der ihn bald als Lieblingsschüler bezeichnete: »Er war begabt wie kein anderer ...« In seiner schillernden Musik gelingen dem herangereiften Komponisten, Pianisten, Dirigenten und Lehrer Synthesen aus der britischen Tradition, französischem Sensualismus und europäischer Moderne. »Written on Skin« wurde 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt, seither hat sich das international umjubelte, preisgekrönte Werk im Nu zur vielleicht erfolgreichsten zeitgenössischen Oper des 21. Jahrhunderts entwickelt. Nun zieht die Oper in halbszenischer Form auch im Wiener Konzerthaus ein – mit einer illustren Besetzung,
angeführt von Barbara Hannigan in der Rolle der unterdrückten Agnès, und mit dem Komponisten am Pult, der gut zwei Wochen zuvor seinen 60. Geburtstag feiert. Schon mit ihrem knappen Erstling »Into the Little Hill« hatten Benjamin und Crimp 2006 einen Nervenpunkt der Zeit getroffen: Darin erzählen sie auf indirekte Weise die Geschichte vom Rattenfänger als Parabel auf das Verhältnis von Kunst und Politik. Auf dieser Basis haben sie ihren Begriff von Oper als einem zwischen Drama, Prosa und Lyrik fluktuierenden Kunstwerk weiterentwickelt. Crimp adaptiert in seinem Libretto eine schaurige provenzalische Legende: Darin liebt ein Troubadour eine verheiratete Frau; deren eifersüchtiger Ehemann tötet den Rivalen und gibt der nichts Ahnenden dessen Herz zu essen. Als sie das erfahren muss, stürzt sie sich aus dem Fenster. Crimp fasst das aber zeitgenössisch ein: Weil er den Troubadour zu einem Buchmaler macht, nimmt er die in illuminierten mittelalterlichen Manuskripten auf vielen Seiten zu findenden Engel als Motiv und verquickt dies mit Benjamins Engel der Geschichte, welcher ja seinerseits von einem Bild Paul Klees inspiriert ist. Drei Engel begleiten uns 800 Jahre zurück in die Vergangenheit und durch die dort spielende Story, einer verwandelt sich in den Buchmaler (Countertenor Tim Mead als »The Boy«), die anderen in Nebenfiguren. Diese Engel sind es, die hier nicht verändernd in die Handlung von einst eingreifen (können), sondern kommentierend eher dafür sorgen, dass diese ordnungsgemäß abläuft – vielleicht immer wieder ... Einen linear tobenden Fortschrittswind gibt es für den Komponisten George Benjamin freilich nicht, eher einen Wirbelsturm der Gleichzeitigkeit: Als famoser Eklektiker kleidet er all das in ungemein expressive und reichhaltig schöne, wenn nötig aber auch zupackend massive Klänge, vor allem in den Zwischenspielen; Bassgambe und Glasharmonika steuern
ganz spezielle, atmosphärisch starke Farben bei. Auf die Singstimmen nimmt er einfühlsam Rücksicht: In spannungsreichem Parlando, kantablen Wendungen und mächtigen, durchaus opernhaften Steigerungen bleibt auch der Text präsent. Die Epochen vermischen sich so wie die Sichtweisen der Protagonisten und sogar der Autoren: Erzähltes, Erschaffenes wird zur Realität, der Buchmaler erscheint wie durch einen Tunnel in Raum und Zeit verbunden mit dem Librettisten und dem Komponisten, die in Worten und Tönen »malen«. »Letztlich«, so resümiert die Musikwissenschaftlerin Marie Luise Maintz, »handelt die Oper von der Kunst des Erfindens.« · WA LT ER W EI D R I N G ER
Paul Klee: Angelus Novus (1920)
WRITTEN ON SKIN
16/02/19
Orchestre Philharmonique de Radio France So, 19.30 Uhr · Großer Saal Ross Ramgobin The Protector Barbara Hannigan Agnès Tim Mead First Angel, The Boy Victoria Simmonds Second Angel, Marie Nicholas Sharratt Third Angel, John Philipp Marguerre Glasharmonika Romina Lischka Viola da gamba Dan Ayling Regie George Benjamin Dirigent George Benjamin
Written on Skin. Oper in drei Teilen Halbszenische Aufführung in englischer Sprache
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KONZERTTIPPS
Mnozil Brass
Filmstill aus »Phantom«
Gold
Filmreife Phantome
»Das Mnozil-Prinzip passt in keine Schublade, es macht einfach Spaß«, war jüngst in einer deutschen Zeitung zu lesen. Die journalistische Punktlandung gibt eine perfekte Vorschau auf den bevorstehenden Abend von Mnozil Brass im Wiener Konzerthaus. Mit dem verheißungsvollen Programmtitel »Gold« ist die Erwartungshaltung hoch: Ein »Best of« einer der besten heimischen Brass-Bands gar? Unbedingt – schließlich gibt es diese unvergleichliche »Wiener Melange« von »sogenannter« Klassik, Jazz, Pop, Schlager und dem richtigen »Schmäh« original nur von dem mittlerweile legendären Brass-Ensemble rund um Ausnahmetrompeter Thomas Gansch. Nur hier geben einander die Musik von Mussorgski, Borodin, Strauss, aber auch Balkan Brass, ein flotter Paso Doble und gar Melodien aus einem Italo-Western in gelungenen Arrangements die Hand ... – und dies mit viel Schwung und einer ordentlichen Prise Humor.
Eine »Amour fou par excellence« vor dem Hintergrund eines bürgerlichen Kleinstadtlebens: In Friedrich Wilhelm Murnaus »Phantom« – nach einer Erzählung von Gerhard Hauptmann – verliert der Schreiber Lorenz angesichts einer unglücklichen Liebe den Bezug zur Realität und nimmt Laster und Schulden auf sich, um dem unerreichbaren Phantom seiner Begierde näher zu kommen. Dabei gleitet er immer tiefer in eine eigene, surreale Traumwelt ab. Das psychologische Stummfilmdrama vertonte Wolfgang Mitterer im Rahmen eines Kompositionsauftrages des Wiener Konzerthauses und der Elbphilharmonie Hamburg. Mit seiner Musik forciert das Ensemble PHACE die expressionistische Bildsprache des Films. Einen Monat später geht es mit filmischen Phantomen weiter, denn Organist Thierry Escaich hat sich einen wahren Klassiker auserkoren: Er improvisiert an der Orgel zum frühen Hollywood-Drama »Das Phantom der Oper«. Film ab!
10/01/20 13/01/20
Fr, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Film »Phantom« · Regie: Friedrich Wilhelm Murnau , D 1922 Wolfgang Mitterer Musik zu »Phantom« (UA)
»Gold« Mnozil Brass: Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn Roman Rindberger Trompete, Flügelhorn Robert Rother Trompete, Flügelhorn Leonhard Paul Posaune, Basstrompete Gerhard Füßl Posaune Zoltán Kiss Posaune Wilfried Brandstötter Tuba
PHACE, Lars Mlekusch Dirigent
Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus und Elbphilharmonie Hamburg
12/02/20 Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Thierry Escaich Orgel Film »Das Phantom der Oper« · Regie: Rupert Julian , USA 1925 Thierry Escaich Improvisationen zu »Das Phantom der Oper«
KONZERTTIPPS
Martin Grubinger
Superar Jahreskonzert
Schlagfertige Kammermusik
10 Jahre Superar!
Als Inbegriff des virtuosen Percussionisten im klassischen Konzertbetrieb gilt Martin Grubinger, der im Februar sowohl solo als auch in kammermusikalischer Besetzung mit einem vielfältigen Programm aufwartet. Dabei meistert er spielerisch die komplexen Rhythmen von Maki Ishiis und Kalevi Ahos Kompositionen. Und auch das Beethovenjahr geht nicht spurlos an Martin Grubinger vorbei: Die Konversationshefte des Komponisten bilden die Basis eines neuen Werks von Johannes Maria Staud, das der 36-jährige Schlagwerker zur Uraufführung bringt. Mit der »Prismatic Final Suite« liefert das schlagkräftige Sextett um Grubinger eine Mixtur unterschiedlichster Stile und Epochen, die den Facettenreichtum der Percussion lückenlos widerspiegelt.
Freu Dich des Lebens! Was bedeutet Freude für mich, für Dich, für die Gesellschaft? Wie klingt Freude hier und in anderen Kulturen? Wie entsteht sie, was verhindert sie? Mit diesen Fragen setzen sich rund 3.000 Kinder und Jugendliche von Superar europaweit das ganze Schuljahr auseinander. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern erarbeiten sie im Chor- und Orchesterverband ein Repertoire aus unterschiedlichen Sprachen und Musikstilen zum Thema »Freude«. Das 10-jährige Superar-Jubiläum feiern dann 500 Kinder und Jugendliche aus allen Programmen der Initiative »freudig« gemeinsam auf der Bühne des Großen Saals. Mit der Unterstützung von Überraschungsgästen aus der Musikwelt ist ein unvergesslicher Abend gewiss.
09/02/20 So, 19.30 Uhr · Großer Saal »Kammermusik« Martin Grubinger Percussion Slavik Stakhov Percussion Rainer Furthner Percussion Leonard Schmidinger Percussion Alexander Georgiev Percussion Per Rundberg Klavier Maki Ishii Thirteen drums op. 66 für Percussion solo Kalevi Aho Solo XV für Marimba (–2018) (UA) ·
Sieidi. Konzert für Schlagzeug und Orchester (Bearbeitung für Schlagzeug und Klavier) Johannes Maria Staud Neues Werk (UA)
Kompositionsauftrag von KölnMusik GmbH als Teil des Non Beethoven Projektes der Kölner Philharmonie für das Jahr 2020, Wiener Konzerthaus u. a.
Martin Grubinger sen. Prismatic Final Suite
17/02/20 Mo, 18.00 Uhr · Großer Saal Superar Jubiläumskonzert »Freude« Superar-Kinderchor Superar-Orchester Superar Music Moves Stefan Foidl Klavier Andy Icochea Icochea Dirigent und Gäste Ludwig van Beethoven
Freu dich des Lebens WoO 195 · Ausschnitte aus der Fantasie c-moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester · 2. Satz aus Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Volkslieder aus Österreich, Ungarn, Griechenland, Bosnien, der Schweiz und Amerika sowie weitere Werke
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STECKBRIEF
Fazıl Say
Pianist & Komponist * 14. Jänner 1970 · Ankara
Zum tag s eburt 50. G
»Er ist nicht nur ein genialer Pianist, er wird zweifellos einer der großen Künstler des 21. Jahrhunderts sein.« (Le Figaro) Wussten Sie, dass … … der Pianist Fazıl Say seinen ersten Unterricht bei Mithat Fenmen, einem Schüler Alfred Cortots, erhielt und von diesem zum Improvisieren angeregt wurde? Bis zum
… I M W I E N E R KO N Z E R T H AU S
Auftritte als Pianist 27
(bis 31.12.2019)
Ältestes zur Aufführung gebrachtes Werk 1735 Johann Sebastian Bach Italienisches Konzert.
Concert nach italiänischem Gusto F-Dur BWV 971 (Clavier-Übung II)
Ur- und Erstaufführungen
heutigen Tag ist dem Künstler der Kontakt
Fazıl Say
mit dem freien kreativen Prozess wichtig –
Fazıl Say
er bildet eine Grundlage für sein ästhetisches Schaffen. … der Komponist Fazıl Say für die Geigerin
Gezi Park 2. Sonate für Klavier op. 52 (2014) (UA) Sonate op. 7 für Violine und Klavier (2014) (EA) (mit Patricia Kopatchinskaja, Violine)
Fazıl Say
Sonate op. 41 für Violoncello und Klavier »Dört Sehir / Vier Städte« (2014) (EA) (mit Dorukhan Doruk, Violincello)
Patricia Kopatchinskaja, mit der er ein Duo bildet, das Violinkonzert »1001 Nights in the Harem« verfasste und dieses 2009 im Wiener Konzerthaus erklang? … 2005 der Dokumentarfilm »Fazıl Say – Alla
N ÄC H S T E S KO N Z E R T
15/01/20 Klavierabend
Fazıl Say
Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal
Turca« über die facettenreiche Arbeit der
»Fazıl Say zum 50. Geburtstag«
aus Ankara stammenden Mehrfachbegabung
Fazıl Say Troja Ludwig van Beethoven Sonate B-Dur op. 106
erschien?
»Hammerklaviersonate«
Kartenvorverkauf für unsere Mitglieder ab 02/12/19
39
KALENDARIUM
Jänner
Allgemein ab 09/12/19
01
Mi
08
Mi
10
Fr
11.00 Uhr · Großer Saal
18.30 Uhr · Schubert-Saal
14.30 & 16.30 Uhr · Berio-Saal
Silvester
klangberührt
Triolino
»Music made in Austria«
»Ein besonderes Bedürfnis nach Musik«
Strauss Festival Orchester Wien · Guth
Bik · Fröhlich · Reiter
»Magische Saitenwunder«
Annette Bik Violine, Susanne Fröhlich Blockflöte, Eva Reiter Blockflöte, Viola da Gamba, Alfred Reiter Klangregie, Lilian Genn Moderation, Konzept
Peter Guth Dirigent Aus den Wiener Tanzsälen in die Welt Werke von Strauß, Lanner, Ziehrer u. a. € 44/59/79/95/110/119,– 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.00 Uhr · Großer Saal
Silvester
Beethoven: Symphonie Nr. 9 Wiener Symphoniker, Wiener Singakademie, Lise Davidsen Sopran, Anna Maria Chiuri Mezzosopran, Russell Thomas Tenor, Michael Volle Bass, Gianandrea Noseda Dirigent
Wir möchten allen Menschen eine barrierefreie Teilhabe an musikalischen Veranstaltungen ermöglichen. Somit steht das Konzerterlebnis »klangberührt« gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung offen. Gewährleistet wird ein unmittelbarer Zugang zur Musik innerhalb eines ungezwungenen Rahmens: Annette Bik, Susanne Fröhlich und Porträtkünstlerin Eva Reiter gestalten den zweiten Abend unserer inklusiven Konzertreihe. Ausverkauft
Zyklus KB
Ludwig van Beethoven
50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucherin oder Besucher mit Behinderung · Freie Platzwahl · VVK Empfohlen ab 16 Jahren · Unterstützt von Mondi Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 44/59/79/95/110/119,–
19.30 Uhr · Mozart-Saal
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
Kongero
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Musicalschule »With« Die Musicalschule aus Tokushima zeigt das japanische Musical »Marsch des Lebens«. € 10,– Freie Platzwahl · Veranstalter Eurotours Ges.m.b.H.
05
Treibende Rhythmen, dicht verflochtene Harmonien und wunderbar klare Stimmen: Die vier Sängerinnen von Kongero begeistern mit ihrem Folk'appella-Stil, der mittelalterliche Balladen, schwedischen Folk und eigene Songs vereint.
09
Do
19.30 Uhr · Mozart-Saal
So
19.00 Uhr · Großer Saal
Budapester Neujahrskonzert Budapester Primarius Symphonie Orchester, Budapester Gypsy Virtuosen, Zoltán Mága Violine, Gäste
Ausverkauft
Zyklus TRA bzw. TRB
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Film + Musik live
Murnau: Phantom PHACE Lars Mlekusch Dirigent
siehe Seite 36
Information & Karten: +43 1 5056356 · jeunesse.at Veranstalter Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs
»Marsch des Lebens«
Die rasante Mischung aus klassischen, poppigen, rockigen, tänzerischen, singenden und klingenden Tönen wirbelt Triolino durch Raum und Zeit.
Kompositionsauftrag von Elbphilharmonie Hamburg und Wiener Konzerthaus
Anna Larsson, Lotta Andersson, Emma Björling, Anna Wikenius Gesang
03
Schauspiel, Kunstvermittlung, Ausstattung, Julia Ruthensteiner-Schwarz Schauspiel, Musikvermittlung, Sarah Jeanne Babits Schauspiel, Regie
Film »Phantom« (D, 1922) Regie Friedrich Wilhelm Murnau Musik Wolfgang Mitterer (UA)
Fremde Welten
Fr
David e Mia: Maike Clemens Violoncello, David Volkmer Gitarre; Karoline Hogl Ausstattung, Lila Silvia Scheibelhofer
€ 25/34/40,–
Zyklus PHA, F
50% JM · Medienpartner ray Filmmagazin Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.45 Uhr · Wotruba-Salon
Salon PHACE Juri Giannini im Gespräch mit Wolfgang Mitterer Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung im Großen Saal
11
Sa
Haydn Philharmonie · Altstaedt
10.00 & 11.30 Uhr · Treffpunkt Zwischenfoyer
Nicolas Altstaedt Violoncello, Dirigent
»Klangreise«
Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb/1 Sándor Veress Quattro danze transsilvane Joseph Haydn Symphonie C-Dur Hob. I/60 »Il Distratto«
€ 49/59/69/75/83/89/99,–
€ 18/22/26/31/39/48,–
VVK · Veranstalter Schwaiger Music Management GmbH
VVK · Veranstalter Haydn Philharmonie
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Themenführung für Familien Auf einer experimentellen Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern, Freundinnen und Freunde oder Verwandten vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. € 6,50/Kinder € 4,– Für Kinder von 3 bis 10 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
40
KALENDARIUM
Jänner
11
15.30 Uhr · Großer Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
10.30, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Wiener Symphoniker · Angelich · Jordan
Wiener Klaviertrio · Vlatković
Triolino
Nicholas Angelich Klavier, Philippe Jordan Dirigent, Barbara Rett Präsentation
»Magische Saitenwunder«
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Sa
Nähere Informationen siehe Konzerte am 10.01. Ausverkauft
Zyklus TRC, TRD bzw. TRE
siehe Seiten 4–5
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 20/29/40/49/59/67/73/79,–
Beethoven: Akademie 1808 Wiener Symphoniker, Wiener Singakademie, Jacquelyn Wagner Sopran, Miriam Kutrowatz Sopran, Anke Vondung Alt, Allan Clayton Tenor, Franz Gürtelschmied Tenor, Hanno Müller-Brachmann Bassbariton, Nicholas Angelich Klavier, Philippe Jordan Dirigent Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale« · Auszüge aus der Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester · Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 · Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 sowie weitere Werke siehe Seiten 4–5 € 22/32/44/56/66/77/84/90,– 50% JM · VVK · Veranstaltung mit 2 Pausen · Konzertende ca. 22.30 Uhr · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
12
Mnozil Brass »Gold«
19.30 Uhr · Musikverein, Brahms-Saal
siehe Seite 36
Rising Stars
Zyklus AOB
Magnus Holmander
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Magnus Holmander Klarinette
Für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Konserthuset Stockholm
19.30 Uhr · Mozart-Saal
David Huang Klavier
Klavierabend
Malcolm Arnold Sonatina op. 29 für
Elisabeth Leonskaja »Mozart und die Wiener Schule III« Wolfgang Amadeus Mozart Arnold Schönberg Drei Klavierstücke op. 11
Triolino »Magische Saitenwunder« Nähere Informationen siehe Konzerte am 10.01. Zyklus TRF, TRG bzw. TRH
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00 Uhr · Mozart-Saal
Stefan Mickisch
€ 24/32/41/48/55/60,–
14 Wiener Philharmoniker · Gergiev
Lukas Maletzky Gitarre, Gesang Maria Solberger Synthesizer, Backing Vocals Patrick Pillichshammer Schlagzeug Jakob Preßmair Bassgitarre
Valery Gergiev Dirigent
€ 23,–
Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr. 1 Scheherazade. Suite symphonique op. 35
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
21.30 Uhr · Berio-Saal
Naked Cameo
19.30 Uhr · Großer Saal
Stefan Mickisch (Klavier, Moderation)
Zyklus STM
Zyklus RIS
Freie Platzwahl · Unterstützt von der European Concert Hall Organisation. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Di
g-moll op. 13 »Winterträume«
€ 24/32/41/48/60,–
Kompositionsauftrag von Konserthuset Stockholm und European Concert Hall Organisation
€ 24,–
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»Richard Wagner: Die Walküre« spielt und erklärt Wagners »Die Walküre« (Teilaufführung in Bearbeitung für Klavier).
Klarinette und Klavier Camille Saint-Saëns Sonate Es-Dur op. 167 für Klarinette und Klavier Francis Poulenc Sonate S 184 für Klarinette und Klavier Molly Kien Hydrozoa (EA)
Arvo Pärt Spiegel im Spiegel Rolf Martinsson Suite fantastique
siehe Seite 14
10.30, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Stefan Mendl, Pianist des Wiener Klaviertrios, spricht einleitende Worte zu den anschließend aufgeführten Werken. Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
Sonaten und ein Rondo von
So
Zyklus WK
Einführungsvortrag Wiener Klaviertrio
13 € 24/37/51/66/78,–
Scherzo c-moll für Violine und Klavier (3. Satz aus der F-A-E-Sonate) Trio Es-Dur op. 40 für Violine, Horn und Klavier Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 € 21/28/36/43/47/51,–
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
18.00 Uhr · Großer Saal
Ausverkauft
Zyklus WSM
Radovan Vlatković Horn Johannes Brahms
Nikolai Rimski-Korsakow siehe Seite 15
€ 32/71/92/109/128/140/151,–
Zyklus MW
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Zyklus CS
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
41
KALENDARIUM
Jänner
15
Mi
Selina Ott · En-Chia Lin Selina Ott Trompete, En-Chia Lin Klavier Werke von Arthur Honegger, Frédéric Chopin, George Enescu, César Franck u. a. Zyklus MM
Originalton
Prime Time
19.30 Uhr · Großer Saal
Klavierabend
Fazıl Say
»Fazıl Say zum 50. Geburtstag« Fazıl Say Troja Ludwig van Beethoven Sonate B-Dur
op. 106 »Hammerklaviersonate« siehe Seite 38
Zyklus KIG
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener KammerOrchester · Breit · Hattori
Karen Asatrian Klavier Birgit Birnbacher liest ihren mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis prämierten Text »Der Schrank« und Karen Asatrian spielt dazu. € 19,–
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 20/28/38/46/55/62/68/73,–
20.15 Uhr · Berio-Saal
Birgit Birnbacher
12.30 Uhr · Schubert-Saal
€ 19/22/24/26,–
19.30 Uhr · Berio-Saal
Sebastian Breit Oboe Joji Hattori Moderation, Dirigent Alessandro Marcello Concerto d-moll für Oboe, Streicher und Basso continuo,
Zyklus OT
50% JM · Freie Platzwahl · In Kooperation mit den Tagen der deutschsprachigen Literatur – BachmannPreis ORF Kärnten · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
16 19.30 Uhr · Großer Saal
Tonhalle-Orchester Zürich · Fröst · Järvi Béla Bartók Tanzsuite in sechs Sätzen Sz 77, Aaron Copland Konzert für Klarinette und Orchester, Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
Anna Lucia Richter Sopran Michael Gees Klavier
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus LIE
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus PT
17
Zyklus OI
19.30 Uhr · Großer Saal
Gautier Capuçon Violoncello Yuja Wang Klavier Frédéric Chopin
Sonate g-moll op. 65 für Violoncello und Klavier · Introduction et Polonaise C-Dur op. 3 für Violoncello und Klavier César Franck Sonate A-Dur M 8 (Bearbeitung für Violoncello und Klavier) siehe Seiten 26–27 € 24/32/50/58/63,–
Zyklus KM
50% JM · VVK · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klangforum Wien »Schaubuden« Peter Böhm & Florian Bogner Klangregie Steven Kazuo Takasugi Sideshow Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus KFW
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören Mitglieder des Klangforum Wien präsentieren auf unorthodoxe Weise ihren persönlichen Zugang zur Musik des Abends. Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
Larry Grenadier & Rebecca Martin · 17/01/20
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Larry Grenadier & Rebecca Martin Larry Grenadier Kontrabass Rebecca Martin Gesang, Gitarre Ein beeindruckendes Duo: Rebecca Martin schreibt Folk-Songs von einer Gänsehaut erzeugenden Intimität. Ihr Ehemann Larry Grenadier, einer der gefragtesten Jazzbassisten der Welt, spielt Werke aus seiner neuen CD »The Gleaners«. € 21/28/36/43/47/51,–
Anna Lucia Richter · 15/01/20
Fr
Capuçon · Wang
Martin Fröst Klarinette Paavo Järvi Dirigent
€ 22/32/44/56/66/77/84/90,–
€ 24/32/48/55/60,–
€ 29,–
Do
Anna Lucia Richter Als Kind sang sie im Mädchenchor am Kölner Dom, heute begeistert Anna Lucia Richter auf Konzert- und Opernbühnen weltweit. Gerade der Liedgesang hat es der 29-jährigen Sopranistin besonders angetan: Mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert und Hugo Wolf wird ihre glasklare Artikulation im Mozart-Saal voll zur Geltung kommen.
Konzert für Oboe und Streicher a-moll
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 10–13
Liederabend
Frank Bridge Suite (3. Satz: Nocturne), Aleksey Igudesman Neue Suite für Streichorchester (UA), Ralph Vaughan Williams
Zyklus JAU
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
42
KALENDARIUM
Jänner
18
Sa
19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Artemis Quartett
Resonanzen
13.00–18.30 Uhr · Säle & Foyers
Franz Schubert Streichquartett c-moll D 703
Resonanzen
Béla Bartók Streichquartett Nr. 6 Sz 114
28. Ausstellung Historischer Instrumentenbau Rund 80 internationale Instrumentenbauerinnen und -bauer erwarten Sie am Eröffnungswochenende der »Resonanzen« und laden Sie mit ihren klingenden Wunderwerken zum Schauen, Ausprobieren und Kaufen ein.
»Quartettsatz« · Streichquartett G-Dur D 887
€ 21/28/36/43/47/51,–
»Gottes Krieger« Sollazzo Ensemble Anna Danilevskaia Fidel, Leitung
Zyklus ABB
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Musik von Francesco Landini, Guillaume Dufay, Giraut de Bornelh u. a.
Vier Instrumente im Gespräch
siehe Seiten 20–23
Hörleitfaden zum anschließenden Konzert im Mozart-Saal mit Nadja Kayali
€ 23/30/37/45/50/53,–
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
Eintritt frei
Das II. Gebot
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
14.30, 15.45 & 17.00 Uhr · Neuer Salon
Resonanzen-Vorspiel
Film: Dekalog 1–3 Filme »Dekalog 1–3« (DF) (PL 1988) Regie Krzysztof Kieślowski 3 x 55 min. Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« – Die »Resonanzen-Lounge« ist abermals eine Plattform exzellenter Nachwuchskünstlerinnen und -künstler sowie themenbezogener Filme. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
10.00–17.00 Uhr · Säle & Foyers
Resonanzen
28. Ausstellung Historischer Instrumentenbau Nähere Informationen siehe 18.01. Eintritt frei Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Großer Saal
Resonanzen-Eröffnung
15.30, 16.45 & 18.00 Uhr · Neuer Salon
Das I. Gebot
Resonanzen-Vorspiel
»Händel: Theodora« Arcangelo, Louise Alder Sopran, Anna Stephany Mezzosopran, Tim Mead Countertenor, Jeremy Ovenden Tenor, Brindley Sherratt Bass, Jonathan Cohen Leitung Georg Friedrich Händel
Theodora. Oratorium in drei Teilen HWV 68
Mit der Chor- und Orchesterformation Arcangelo debütiert eines der bemerkenswertesten jüngeren Ensembles historischer Aufführungspraxis im Wiener Konzerthaus. Interpretieren wird es Händels vorletztes Oratorium, das von Staatskult, Befehlsverweigerung und Märtyrertum, aber auch von der Liebe einer konvertierten syrischen Prinzessin zu einem verfolgten Christen erzählt. Und es handelt von der Härte des 1. Gebots. Thomas Morells Libretto schätzte der Komponist höher als das zu irgendeinem anderen seiner Oratorien. Eine würdige Eröffnung des Festivals »Resonanzen«! siehe Seiten 20–23 € 21/31/42/52/62/72/78/84,–
19
Sa
Zyklus OK
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« - Informationen siehe konzerthaus.at · Medienpartner Der Standard, Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Film: Dekalog 4–6 Film »Dekalog 4–6« (DF) (PL 1988) Regie Krzysztof Kieślowski 3 x 55 min. Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Great Voices
Anita Rachvelishvili Münchner Symphoniker Anita Rachvelishvili Mezzosopran Nikoloz Rachveli Dirigent Werke und Arien von Georges Bizet,
Camille Saint-Saëns, Jules Massenet, Charles Gounod, Giuseppe Verdi u. a. siehe Seite 16
€ 49/59/69/79/89/99/115,– VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit MünchenMusik und Semmel Concerts (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
20
Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
Resonanzen
Das III. Gebot »Misa Guadalupana« Conjunto de Música Antigua Ars Longa Teresa Paz Sopran, Leitung Juan Guttierrez de Padilla
Missa Ego flos campi sowie Musik von Frutos de Castillo, Roque Jacinto de Chavarría, Antonio de Salazar u. a.
Bis heute sind Auftritte des kubanischen Ensembles Conjunto de Música Antigua Ars Longa diesseits des Atlantiks eine absolute Rarität – das Wiener Konzerthaus beehren die temperamentvollen Gäste aus der Karibik glücklicherweise bereits zum vierten Mal. Diesmal stellen sie die »Missa Ego flos campi« des Spaniers Juan Guttierrez de Padilla ins Zentrum des Abends. Umrankt von Prozessions- und Gradualgesängen unterschiedlichster Provenienz, wird sie zum Sinnbild kultureller Vielfalt im Mexiko des 17. Jahrhunderts. siehe Seiten 20–23 € 20/29/40/49/59/67/73/79,–
Zyklus OK, G
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« - Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Der Standard, Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Schubert-Saal
Musik im Gespräch Jutta Toelle im Gespräch mit Peter Reichelt Alte Musik aus der Neuen Welt Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Großen Saal Zyklus G »Resonanzen-Lounge«
43
KALENDARIUM
Jänner
21
Di
19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
Resonanzen
Glenn Miller Orchestra directed by Wil Salden
11.00 Uhr · Schubert-Saal
Das IV. Gebot
Sing Along
»Die Herren Söhne«
»Blauli«
Ton Koopman Cembalo
SchülerInnen und PädagogInnen der Volksschule Wittelsbachstraße Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept
Johann Sebastian Bach Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816 · Präludium und Fuge 1 C-Dur BWV 846 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) · Sechs kleine Präludien BWV 933-938 · Partita Nr. 3 a-moll BWV 827 sowie Musik aus den Clavier-Büchlein für Anna Magdalena Bach
»Jubiläumstour – 35 Jahre« Authentischer Swing-Sound in Big-Band-Besetzung! € 39/46/53/59,– VVK · Veranstalter Schmidt & Salden GmbH & Co Event KG
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Resonanzen
Das V. Gebot
siehe Seiten 20–23
Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen
€ 23/30/37/45/50/53,–
»I · N · R · I«
Informationen auf konzerthaus.at/musikvermittlung oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 332 Unterstützt von Mondi · Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Graindelavoix, Björn Schmelzer Leitung Carlo Gesualdo da Venosa
Tenebrae Responsoria siehe Seiten 20–23
18.00 Uhr · Berio-Saal
€ 23/30/37/45/50/53,–
Resonanzen-Vorspiel
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Due Oratori
Antje Becker Traversflöte Ondřej Bernovský Cembalo Musik von Jean-Marie Leclair, Václav Vodička, Carl Philipp Emanuel Bach, Ludwig Albert Friedrich Baptiste und
Johann Matthäus Leffloth Eintritt frei
»Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ton Koopman · 21/01/20
22
Mi
18.00 Uhr · Berio-Saal
Resonanzen-Vorspiel
12.30 Uhr · Schubert-Saal
Musik und Dichtung »Adam in Amerika« 19.00 Uhr · Großer Saal
WienerSymphoniker@7 Nicholas Angelich Klavier Philippe Jordan Dirigent Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Für seine letzte CD-Einspielung hat Nicholas Angelich sein spätromantisches Kernrepertoire verlassen, um Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 auf eine höchst farbenreiche, vitale und energetische Art zu interpretieren. Mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan widmet sich der US-Amerikaner dem wegweisenden Werk, bevor eine wahre Ikone der Symphonik zur Aufführung gebracht wird: Beethovens »Schicksalssymphonie«. Im Anschluss im Großen Foyer: Konzertausklang mit Nicholas Angelich und den Wiener Kammermusikern € 24/32/42/50/58/63,–
Zyklus WS@7
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
Lorenz · Uhlig
Katharina Lorenz Lesung Florian Uhlig Klavier Katharina Lorenz liest Stephen Cranes »Das blaue Hotel« und Florian Uhlig spielt dazu Werke von Charles Ives, Howard Hanson und Leonard Bernstein. Restkarten nach Verfügbarkeit
23
Do
Zyklus MUD
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Berio-Saal
Resonanzen-Vorspiel
Miriam Kutrowatz Miriam Kutrowatz Sopran
Gewinnerin des Publikumspreises und des Resonanzen-Preises des 10. Internationalen Cesti-Gesangswettbewerbs für Barockoper der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2019
Laura Hoeven Barockoboe, Nina Pohn Barockvioline, Magdalena Kelz Barockvioloncello, Viola da Gamba,
Alexander Gergelyfi Cembalo Werke von Jean-Philippe Rameau u. a. Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Orchestre National de France Fischer · Krivine
UNIkate
Julia Fischer Violine Emmanuel Krivine Dirigent
Barockorchester der MUK Jörg Zwicker Leitung
Claude Debussy Prélude à l'après-midi d'un faune, Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112, Modest Mussorgski
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« · In Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Bilder einer Ausstellung (Bearbeitung für Orchester: Maurice Ravel) siehe Seite 17 € 21/31/42/52/62/72/78/84,–
Zyklus YOU
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
44
KALENDARIUM
Jänner
23
Do
18.00 Uhr · Mozart-Saal
Resonanzen
Resonanzen-Essenskonzert
Das VIII. Gebot
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Resonanzen
Das VI. Gebot »In flagranti« Capella de la Torre, Margaret Hunter Sopran, Katharina Bäuml Schalmei, Leitung Musik von Ascanio Trombetti, Josquin Desprez, Bartolomeo Tromboncino u. a.
Das IX. Gebot
»Ich kenne diesen Menschen nicht!«
»Der verliebte Jupiter«
Ars Antiqua Austria, Daniel Johannsen Tenor, Alois Mühlbacher Sopran, Gerd Kenda Bariton, Markus Forster Altus, Maria Ladurner Sopran, Gunar Letzbor
La Grande Chapelle Albert Recasens Leitung
Barockvioline, Leitung
Johann Joseph Fux Gesù Cristo negato da Pietro. Sepolcro in due parti siehe Seiten 20–23
€ 23/30/37/45/50/53,–
€ 21/26/33/40/45/48,–
siehe Seiten 20–23 50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« - Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
24
20.30 Uhr · Mozart-Saal
Fr
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
25
Sa
Juan Hidalgo Las Fortunas de Andrómeda y Perseo. Fábula
Neben formidablen Musikerinnen und Musikern wartet das diesjährige Essenskonzert mit der Weltpremiere einer musikalischen Ausgrabung auf: der »Las Fortunas de Andrómeda y Perseo« des Autorenduos Calderón de la Barca (Dichtung) und Juan Hidalgo (Musik). Zur Aufführung gelangt die kurzweilige Zarzuela durch Albert Recasens und La Grande Chapelle, die sich gerne auf entlegenes spanisches Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts am Schnittpunkt zwischen Musik und Literatur konzentrieren. siehe Seiten 20–23
18.00 Uhr · Mozart-Saal
14.00 & 15.15 Uhr · Neuer Salon
€ 45/52/59/67/72/75,–
Resonanzen
Resonanzen-Vorspiel
(inklusive Buffet nach dem Konzert)
»Ancient Ballads and Songs of Robin Hood«
Film »Dekalog 7 & 8« (DF) (PL 1988) Regie Krzysztof Kieślowski 2 x 55 min.
Das VII. Gebot Fair Oriana: Angela Hicks & Penelope Appleyard Sopran; Sam Brown Laute, Cister, Alexander Duggan Hand percussion, Alison Kinder Diskantgambe, Henrik Persson Bassgambe, Brian Robins Lesung Auszüge aus »Ancient Ballads and Songs of Robin Hood« sowie Lesung aus RobinHood-Balladen des 18. Jahrhunderts in englischer Sprache siehe Seiten 20–23 € 23/30/37/45/50/53,– 50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Film: Dekalog 7 & 8
Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
16.30 Uhr · Berio-Saal
Resonanzen-Vorspiel
Barocktanzkurs »La Jalousie« Margit Legler Tanzunterricht Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Orgelabend
Vincent Dubois Zur großen Erleichterung von Vincent Dubois hat die Orgel der Kathedrale Notre-Dame de Paris den verheerenden Brand im April 2019 relativ unbeschadet überstanden. Der Titularorganist der berühmten Kathedrale wird an der Rieger-Orgel sein Können unter anderem mit Kompositionen von Louis Vierne, César Franck, Johannes Brahms und Sergej Prokofjew unter Beweis stellen. € 23,–
21.30 Uhr · Schubert-Saal
Resonanzen
Eva Reiter »Eupepsia. Ein koloniales Archiv« Eva Reiter E-Gambe Tom Pauwels E-Gitarre Tom De Cock Schlagwerk Karin Harrasser Vortrag Werke von Marin Marais, Diégo Ortiz, Fredy Vallejos, Matthew Shlomowitz und Eva Reiter
Ein Konzert als Forschungsprojekt: Im bolivianischen Tiefland setzten die Jesuiten ab Ende des 17. Jahrhunderts Musik als Mittel der Missionierung ein. Anfang der 1970er-Jahre wurden 5.500 Seiten Originalpartituren aus dieser Zeit entdeckt, die in verwitterten Kisten aufbewahrt worden waren. Anhand von Stücken aus diesem Archivo Musical de Chiquitos gehen Eva Reiter und Karin Harrasser Fragen zum Erbe der Kolonialisierung, zur schriftlichen Überlieferung und zu den offen gelassenen Leerstellen nach. siehe Seiten 20–23 € 21,–
Zyklus OR
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Eva Reiter · 25/01/20
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
45
KALENDARIUM
Jänner
27
Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
16.00 Uhr · Berio-Saal
ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Sietzen · de la Parra
Cinello
Christoph Sietzen Multipercussion
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Alondra de la Parra Dirigentin
Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique«
Christoph Sietzen · 27/01/20
26
Georg Friedrich Haas
Konzert für Klangwerk und Orchester (EA)
So
15.15 & 16.30 Uhr · Neuer Salon
Resonanzen-Vorspiel
Film: Dekalog 9 & 10 Film »Dekalog 9 & 10« (DF) (PL 1989) Regie Krzysztof Kieślowski 2 x 55 min. Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Berio-Saal
Resonanzen-Vorspiel
Eléonore Pancrazi Eléonore Pancrazi Mezzosopran
Gewinnerin des Resonanzen-Preises des 8. Internationalen CestiGesangswettbewerbs für Barockoper der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017
Ausgewählte Arien von Georg Friedrich Händel und Giovanni Bononcini Eintritt frei »Resonanzen-Lounge« Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Resonanzen-Finale
Das X. Gebot
Kompositionsauftrag von Philharmonie Luxembourg und Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Gürzenich-Orchester Köln, Casa da Música Porto und Wiener Konzerthaus
Arturo Márquez Danzón Nr. 2 Heitor Villa-Lobos Bachianas brasileiras Nr. 7 Es ist gewiss ein farbenreiches Programm, das die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra mit dem RSO Wien zur Aufführung bringt. Im Mittelpunkt steht Haas’ neues Schlagwerkkonzert mit »unserem« Great Talent Christoph Sietzen. € 20/26/34/42/48,–
Zyklus RSO, GRT, GM
50% JM · Gemeinsam veranstaltet mit RSO Wien Unterstützt von Kapsch Medienpartner Der Standard, Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klavierabend
»jamm ba damm« Jonas Skielboe Gitarren, Emmy Steiner Schauspiel, Tanz, Vanessa Achilles-Broutin Bühne, Ausstattung, Paola Aguilera Regie Elegante und galante Gitarrenklänge machen Cinello so richtig glücklich. Zusammen mit Jonas Skielboe lassen sich noch viel mehr bunte Harmonien und lustige Rhythmen hervorkitzeln. Ausverkauft
Zyklus CIA
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener KammerOrchester · McElravy · Rachlin Sarah McElravy Viola Julian Rachlin Violine, Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento D-Dur K 125a · Sinfonia concertante Es-Dur K 320d für Violine, Viola und Orchester
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 siehe Seite 17
Jan Lisiecki
€ 20/28/38/46/55/62/68/73,–
Zyklus SCA
Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Frédéric Chopin, Ludwig van Beethoven und Anton Rubinstein
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Gerade einmal 24-jährig, gilt Jan Lisiecki heute schon als großer Pianist unserer Zeit. Sein Spiel zeichnet sich durch künstlerische Reife und poetische Empfindsamkeit aus. Gewiss wird er auch in seinem auserlesenen Wiener Konzerthaus-Programm »jeder Note Bedeutung verleihen« wie ihm einst Kritiker der »New York Times« attestierten.
Comedy & Music
Zyklus KIM
»Duelle«
€ 21/28/36/43/47/51,–
Leila Schayegh Violine Evgeny Sviridov Violine Johannes Keller Cembalo Stanislav Gres Cembalo
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Musik von Louis Marchand, Johann Sebastian Bach, Johann Georg Pisendel, Francesco Maria Veracini, Jean-Marie Leclair, Pietro Locatelli und Antonio Vivaldi siehe Seiten 20–23
19.30 Uhr · Mozart-Saal
The Flying Schnörtzenbrekkers »Sex, Drugs and Ivica Strauß« Georg Breinschmid Kontrabass, Stimme Sebastian Gürtler Violine, Stimme Tommaso Huber Akkordeon, Stimme »Wozu braucht man Rock ’n’ Roll, wenn es doch die Musik von Ivica Strauß gibt?«, fragen sich The Flying Schnörtzenbrekkers und gehen auf eine skurril-abenteuerliche, musikalische Reise. Musikalisch hochvirtuos und historisch schwachsinnig wandeln Georg Breinschmid, Sebastian Gürtler und Tommaso Huber augenzwinkernd auf Ivica Strauß’ Pfaden und spüren Leben und Werk dieses einzigartigen Komponisten nach. € 23/30/37/45/50/53,–
€ 23/30/37/45/50/53,– 50% JM · VVK · Ermäßigung im Zyklus bzw. 4er-Zyklus »Resonanzen« - Informationen siehe konzerthaus.at Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
28
Di
Zyklus CM
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft Jan Lisiecki · 27/01/20
46
KALENDARIUM
Jänner/Februar
30
Do
Norbert Schneider & Band
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
»So wie’s is«
Cinello
Norbert Schneider Gesang, Gitarre, Georg Buxhofer E-Bass, Kontrabass, Dominik Fuss Trompete, Florian Fuss Saxophon, Philip Pflamitzer Schlagzeug, Georg Schrattenholzer Posaune, Christian Steinkogler Gitarre, Backing Vocals, Maximilian Tschida Klavier,
»jamm ba damm« Nähere Informationen siehe Konzert am 28.01.
Gabbeh · 28/01/20
Ausverkauft
28
Di
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Gabbeh
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Orgel
19.30 Uhr · Mozart-Saal
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 24–25 € 24/29/34/39/44/49/54/59,–
01
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett A-Dur K 464
€ 23,–
Béla Bartók
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Unterstützt von Erste Bank · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Streichquartett Nr. 3 Sz 85
Antonín Dvořák
Mi
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Cinello
»jamm ba damm« Zyklus CIB, CIC bzw. CID
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
31
Fr
Nähere Informationen siehe Konzert am 28.01. siehe Seite 17 € 28/38/46/55/62/68/73,–
Zyklus SCB
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
music4u »Great Talent & Hungry Sharks« Yevgeny Chepovetsky Violine
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Dominik Wagner Kontrabass
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Arnold Schoenberg Chor · Ortner »Ach, arme Welt« Félix Dervaux Horn, Kateřina Javůrková Horn, Elisabeth Plank Harfe ( präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«), Saskia Giorgini Klavier, Erwin Ortner Leitung Ausgewählte Werke von Johannes Brahms
Hungry Sharks, International Urban Dance Company, Cat Jimenez, Farah Deen Tanz Eine ungewöhnliche Mischung mit Percussion, Violine, Kontrabass und Streetdance, bietet unserem jungen Publikum dieser musikalische Start ins neue Jahr. € 26,–/Kinder € 16,–
Premiere einer außergewöhnlichen Musikshow, in der Drum 'n' Bass auf Klassik trifft. Restkarten nach Verfügbarkeit
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Wiener KammerOrchester · McElravy · Rachlin
Camo & Krooked · Max Steiner Orchester · Kolonovits »Red Bull Symphonic«
Christoph Sietzen Percussion
19.30 Uhr · Großer Saal
€ 20/24/30/36/40/43,–
Zyklus HQ
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.00 Uhr · Mozart-Saal
Nähere Informationen siehe Konzert am 28.01.
Sa
20.30 Uhr · Großer Saal
Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106 € 21/28/36/43/47/51,–
29 Ausverkauft
Zyklus CIE, CIF bzw. CIG
Hagen Quartett
Golnar Shahyar Stimme, Mona Matbou Riahi Klarinette, Manu Mayr Kontrabass
19.30 Uhr · Großer Saal
Zyklus M4U
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 12 Jahren · Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.00 Uhr · Mozart-Saal
Get ready! Interaktiver Workshop für Jugendliche bzw. Interview-Format mit den Musikerinnen und Musikern zur Einstimmung auf das anschließende Konzert. Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
Zyklus ASC
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
VVK · Veranstalter Show Factory Entertainment GmbH
08
Sa
15.00 Uhr · Großer Saal
Der Herr der Ringe & Der Hobbit »Das Konzert mit Billy Boyd« Die fantastische Welt der Hobbits und Elben mit symphonischem Orchester und Chor: Als Erzähler und Sänger gastiert Billy Boyd, der in der Filmtrilogie den »Pippin« spielt. € 29/39/49/59/69/79/89/99,– VVK · Veranstalter Star Entertainment GmbH
20.00 Uhr · Großer Saal
The Music of Hans Zimmer & Others »A Celebration of Film Music« Ein audiovisuelles Konzertereignis: Präsentiert werden die symphonischen Klangwelten von Hans Zimmer sowie interessante Hintergrund-Storys über die Arbeit des berühmten Filmkomponisten. € 29/39/49/59/69/79/89/99,– VVK · Veranstalter Star Entertainment GmbH
47
KALENDARIUM
Februar
09
So
Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
19.30 Uhr · Großer Saal
Martin Grubinger & Friends »Kammermusik« Martin Grubinger, Slavik Stakhov, Rainer Furthner, Leonard Schmidinger, Alexander Georgiev Percussion Per Rundberg Klavier Maki Ishii
Thirteen drums op. 66 für Percussion solo Kalevi Aho Solo XV für Marimba (UA) · Sieidi. Konzert für Schlagzeug und Orchester (Bearbeitung für Schlagzeug und Klavier) Johannes Maria Staud Neues Werk (UA) Kompositionsauftrag von KölnMusik GmbH als Teil des Non Beethoven Projektes der Kölner Philharmonie für das Jahr 2020, Wiener Konzerthaus u. a.
Martin Grubinger sen. Prismatic Final Suite siehe Seite 37 € 21/31/42/52/62/72/78/84,–
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Zyklus PP
50% JM · VVK · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mitglieder des Klangforum Wien präsentieren auf unorthodoxe Weise ihren persönlichen Zugang zur Musik des Abends.
Christoph Eschenbach · 13/02/20
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
11
Di
Liederabend
19.30 Uhr · Großer Saal
Philippe Jaroussky
»Christoph Eschenbach zum 80. Geburtstag«
Philippe Jaroussky Countertenor Jérôme Ducros Klavier
Matthias Goerne Bariton Christoph Eschenbach Dirigent
Ausgewählte Lieder von Franz Schubert
Gustav Mahler
€ 24/33/54/63/69,–
Zyklus LIE
Mo
Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 (Bearbeitung für Orchester: Arnold Schönberg) siehe Seite 15 € 29/45/65/85/101/117/128/139,–
19.30 Uhr · Großer Saal Philippe Jaroussky · 11/02/20
»Dances from Transsylvania« Noah Bendix-Balgley Violine Sebastian Gürtler Violine Thilo Fechner Viola Stephan Koncz Violoncello Ödön Rácz Kontrabass Daniel Ottensamer Klarinette Christoph Traxler Klavier
18.00 Uhr · Schubert-Saal
12
Mi
12.30 Uhr · Schubert-Saal
HABE-Quartett Wien Joseph Haydn
Zyklus PHI
Streichquartett G-Dur Hob. III/41
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 59/1 € 19/22/24/26,–
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Zyklus MM
Musik im Gespräch Hartmut Krones im Gespräch mit Rico Gulda Brahms, der Fortschrittliche – Schönberg, der Traditionalist Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Großen Saal Zyklus G
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Company of Music
Klangforum Wien · Furrer · Fischer
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»Bekenntnisse«
»Wer ist im Raum?«
19.30 Uhr · Großer Saal
Johann Sebastian Bach
Eva Furrer Flöte Vera Fischer Bassflöte Player Piano Peter Böhm & Florian Bogner Klangregie
Film + Musik live
Georg Friedrich Händel
Francesca Verunelli Woman sitting at the
Thierry Escaich Orgel
piano I · Piano (without the woman) sitting · Woman sitting at the piano II (UA)
Sarah Nemtsov
White wide eyes · Neues Werk (UA) Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus MW, G
50% JM · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Philharmonix
€ 24/37/51/85,–
Do
Wiener Philharmoniker · Goerne · Eschenbach
19.30 Uhr · Mozart-Saal
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
10
13
Zyklus KFW
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Klangforum Wien (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
Rupert Julian: Das Phantom der Oper Film »Das Phantom der Oper« (USA, 1925) Regie Rupert Julian Musik Thierry Escaich Improvisation zu »Das Phantom der Oper« € 25/34/40,–
Zyklus F
50% JM · Medienpartner ray Filmmagazin Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Rota Fortunae Wien Johannes Hiemetsberger Leitung Messe g-moll BWV 235
Chandos Anthem X HWV 255 »The lord is my light«
Festlicher Hochbarock: Johannes Hiemetsberger bringt mit den 16 Stimmen »seiner« Company of Music und dem
Originalklang-Ensemble Rota Fortunae Wien selten zu hörende Werke Johann Sebastian Bachs und Georg Friedrich Händels zur Aufführung.
€ 20/24/30/36/40/43,–
Zyklus COM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
48
KALENDARIUM
Februar
16
des T ip p n a nte d n Inte
So
Orchestre Philharmonique de Radio France · Benjamin Ross Ramgobin The Protector Barbara Hannigan Agnès Tim Mead First Angel, The Boy Victoria Simmonds Second Angel, Marie Nicholas Sharratt Third Angel, John Philipp Marguerre Glasharmonika Romina Lischka Viola da gamba Dan Ayling Regie George Benjamin Dirigent George Benjamin
Fremde Welten
Orgelabend
»Landflucht«
Kit Armstrong hat eine dreifache Begabung als Komponist, Pianist und Organist. Im Zuge seines Orgel-Debüts im Wiener Konzerthaus widmet er sich u. a. der britischen, niederländischen, italienischen und französischen Orgelschule.
Kit Armstrong
Alexander Maurer Klarinette, Bassklarinette, Steirische Harmonika, Stefan Prommegger Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette, Steirische Harmonika, Stimme, Alexander Neubauer Klarinette, Bassetthorn, Stimme Matthias Schorn Klarinette, Bassklarinette, Perkussion, Stimme Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Hannes Wader, Friedrich Gulda, John Williams, Béla Bartók, Michael Lowenstern, Robert Schumann, Ludwig Hirsch u. a.
Halbszenische Auff ührung in englischer Sprache
Zyklus OR
50% JM · Freie Platzwahl Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Kit Armstrong · 18/02/20
18.45 Uhr · Mozart-Saal
siehe Seiten 34–35 Zyklus VK, NA
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Start-up!
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Moritz Weiß Klezmer Trio
Monty Alexander »Jubilee 75 Years«
19.30 Uhr · Schubert-Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Quatuor Mosaïques Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett D-Dur K 575 »Veilchen-Quartett«
Friedrich Dotzauer
Streichquartett F-Dur op. 64
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Es-Dur op. 12
Zyklus QM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Monty Alexander Klavier
Kammerkonzert der Wiener Symphoniker
siehe Seite 18 € 24/32/42/50/58/63,–
Stefan Pöchhacker Violine Nikolay Orininskiy Violine Roman Bernhart Viola Stephanie Bernhart Viola Michael Günther Violoncello Zsófia Günther-Mészáros Violoncello
50% JM · VVK · Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Peter Iljitsch Tschaikowsky Streichsextett
17
€ 23,–
Information & Karten: +43 1 5056356 · jeunesse.at Veranstalter Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs
Written on Skin. Oper in drei Teilen
€ 21/28/36/43/47/51,–
19.30 Uhr · Großer Saal
Faltenradio
19.30 Uhr · Großer Saal
€ 20/26/34/42/48/54/58/62,–
19.30 Uhr · Mozart-Saal
d-moll op. 70 »Souvenir de Florence«
Mo
18.00 Uhr · Großer Saal
Superar Jubiläumskonzert »Freude« Superar-Kinderchor, Superar-Orchester Stefan Foidl Klavier Andy Icochea Icochea Dirigent siehe Seite 37 € 48,– (Fördererkarte) € 25,–/€ 9,– für Personen unter 27 Jahren Mit dem Kauf einer Fördererkarte unterstützen Sie in besonderem Maße die Aktivitäten des Vereins Superar und genießen zudem das Superar Jahreskonzert auf den besten Plätzen im Großen Saal · Alle Einnahmen zugunsten des Vereins Superar Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19
Mi
12.30 Uhr · Schubert-Saal
€ 25,–
Musik und Dichtung »Adam in Amerika«
Freie Platzwahl · VVK Veranstalter Wiener Symphoniker in Kooperation mit der Wiener Konzerthausgesellschaft (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 53)
Christiane von Poelnitz Lesung Adela Liculescu Klavier
18
von Poelnitz · Liculescu
Di
Restkarten nach Verfügbarkeit
18.30 Uhr · Schubert-Saal
klangberührt
Martin Grubinger »klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik« Martin Grubinger Percussion Martin Grubinger sen. Percussion Lilian Genn Moderation, Konzept Ausverkauft
Christiane von Poelnitz liest aus John Dos Passos' »Manhattan Transfer« und Adela Liculescu spielt dazu Werke von Lowell Lwiebermann, George Gershwin u. a.
Zyklus KB
50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucherin oder Besucher mit Behinderung · Freie Platzwahl Empfohlen ab 16 Jahren · Unterstützt von Mondi Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Anna Netrebko & Yusif Eyvazov Orchester der Ungarischen Staatsoper Anna Netrebko Sopran, Yusif Eyvazov Tenor, Michelangelo Mazza Dirigent Werke von Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Umberto Giordano u. a. € 178,40/211,85/312,20/412,55 VVK · Veranstalter DEAG Classics AG
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Zyklus MUD
49
KALENDARIUM
Februar 19.00 Uhr · Großer Saal
Die drei ??? und der dunkle Taipan
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Quatuor Ébène »Beethoven-Quartette« Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 18/1 · Streichquartett Es-Dur op. 74 »Harfen-Quartett« · Streichquartett C-Dur op. 59/3
Vierzig Jahre »Die drei ???« im Hörspiel: Das wird mit einer neuen Bühnenshow gefeiert!
Tamara Stefanovich · 25/02/20
Ausverkauft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
VVK · Veranstalter Hoanzl Agentur GmbH
Klavierabend
siehe Seite 19
Steude Quartett
50% JM · VVK Ermäßigung im Zyklus »Beethoven-Quartette« Informationen siehe konzerthaus.at/1920bq Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
21
Zoltán Kodály Streichquartett Nr. 2 op. 10, Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«, Anton Webern Langsamer Satz für Streichquartett, Johannes Brahms
Fr
21.00 Uhr (Einlass 20.00 Uhr) · Alle Säle
BonbonBall 2020
Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 51/1
Teil einer langen Tradition von Streichquartetten der Wiener Philharmoniker: Das Steude Quartett begeistert durch seine dichten Interpretationen. € 21/28/36/43/47/51,–
Der süßeste Ball der Stadt lädt zum lachen, tanzen und naschen: Tauchen Sie ein in ein Paradies voller Süßigkeiten und kosten Sie sich durch die Spezialitäten der Süßwarenwelt. Zu erleben ist das Europaballett, eine Quadrille und die Wahl zur Miss Bonbon. Freuen Sie sich auf die Große Tombola, einen Luftballonregen sowie viel Walzer, Disco, Jive und Cha Cha Cha. € 110,–/Studierende € 55,– VVK · Veranstalter Alphonsus & Partner Public Relations. Media. Events
Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
10.30 Uhr · Mozart-Saal
Wiener KammerOrchester · Höfele · Onofri Simon Höfele Trompete Enrico Onofri Dirigent Christoph Wagner-Trenkwitz Präsentation Joseph Haydn Ouverture zu »Philemon und Baucis« Hob Ia/8 · Konzert für Trompete
und Orchester Es-Dur Hob. VIIe/1 · Ouverture zu »L'Anima del Filosofo oder Orfeo ed Euridice« Hob. XXVIII/13 · Symphonie D-Dur Hob. I/96 »The Miracle« Zyklus MA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Great Talent
24
Mo
Manuel Walser · Elisabeth Plank Manuel Walser Bariton
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis
Elisabeth Plank Harfe
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Lieder von Franz Schubert Maurice Ravel
Cinq mélodies populaires grecques
Ralph Vaughan Williams Songs of travel € 20/24/28/32,–
siehe Seiten 6–9 € 25/77/93/102,–
Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»Braggin' in Brass«
So
»Unser Glück als Musiker ist es, sich nicht für die eine und gegen eine andere Richtung entscheiden zu müssen«, erzählt Tamara Stefanovich in einem Interview. Die Pianistin ist für ihr breites Repertoire bekannt, das sie in ihrem ersten Soloabend im Wiener Konzerthaus u. a. mit Sonaten von Domenico Scarlatti, Antonio Soler und Charles Ives darbieten wird. € 21/28/36/43/47/51,–
Wynton Marsalis Trompete, Leitung
23
Restkarten € 23/30/45/50/53,–
Tamara Stefanovich
19.30 Uhr · Mozart-Saal
€ 21/28/36/43/47/51,–
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus AOB, YOU
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Der Standard, Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
25
Zyklus GRT
Di
21.30 Uhr · Berio-Saal
Erwin & Edwin Alix Zigan MC, Gesang, Rap Michael Mosbacher Gitarre Georg Huber Trompete Valentin Reiter Tuba Simon Gramberger Schlagzeug € 23,–
19.30 Uhr · Großer Saal
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis
Zyklus CS
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
»The Music of Thelonious Monk« Wynton Marsalis Trompete, Leitung siehe Seiten 6–9 € 25/40/60/77/93/102,–
Zyklus JAZ
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm Unterstützt von Erste Bank Medienpartner Der Standard, Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Erwin & Edwin · 25/02/20
50
KALENDARIUM
Wiener Konzerthaus
· B AC K S TAG E ·
Februar
Führungen Di & Fr, 13.00 Uhr Infos unter
26
Mi
Vier Instrumente im Gespräch
12.30 Uhr · Mozart-Saal
Jess-Trio-Wien · Schollum Benno Schollum Bariton Ludwig van Beethoven
Klaviertrio D-Dur op. 70/1 »Geistertrio« Zwölf Irische Lieder WoO 154 (Auswahl) Suite op. 33 für drei Instrumente
Max Bruch Klaviertrio c-moll op. 5 Zyklus JES
10.00 & 11.30 Uhr · Treffpunkt Zwischenfoyer
Nadja Kayali
Themenführung für Familien
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
»Rätselrallye«
Fr
19.30 Uhr · Großer Saal
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
SWR Symphonieorchester · Currentzis
19.30 Uhr · Großer Saal
Teodor Currentzis Dirigent
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis
Richard Strauss Tod und Verklärung.
»The new South African songbook: 25 years of democracy«
€ 36/49/64/76/88/96,–
Zyklus GM
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm KAPSCH-Konzert · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Do
Artemis Quartett € 21/28/36/43/47/51,–
Zyklus ABB
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18.30 Uhr · Schönberg-Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
NHK Symphony Orchestra, Tokyo · Buniatishvili · Järvi Khatia Buniatishvili Klavier Paavo Järvi Dirigent Tōru Takemitsu How slow the Wind Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier
und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur siehe Seiten 10–13 € 22/32/44/56/66/77/84/90,–
Zyklus OI
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Artemis Quartett Joseph Haydn
Streichquartett C-Dur Hob. III/32 Jörg Widmann Studie über Beethoven II. Streichquartett Nr. 7 (EA) Franz Schubert Streichquartett d-moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«
Spannende Geheimnisse gibt es im Wiener Konzerthaus, das vor 107 Jahren gebaut wurde, so einige. Kinder entdecken das Gebäude und seine Geschichte spielerisch und mit allerlei kniffligen Fragen. € 6,50/Kinder € 4,– Für Kinder von 6 bis 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11.00, 15.00 & 17.00 Uhr · Berio-Saal
Piccolo
»Prinzessin LiebDieLiebe« Theodora Raftis, Generose Gruber-Sehr, Johannes Schwendinger & Dominik Rieger Gesang, Maciej Skarbek Klavier, Arnaud Lalanne Kurzfilm, Hannah Rosa Oellinger & Manfred Rainer Ausstattung, Séverine Arnould Drehbuch, Anna Katharina Bernreitner Regie Jörg Ulrich Krah Prinzessin LiebDieLiebe
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Nähere Informationen siehe Konzert am 27.02.
27
€ 21/28/36/43/47/51,–
Zyklus TC
50% JM · VVK · Ermäßigung im Package »Schenken Sie Musik« - Informationen siehe konzerthaus.at/1920ssm Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 6–9 € 25/40/60/77/93,–
Tondichtung für großes Orchester op. 24 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur siehe Seiten 10–13
Wynton Marsalis Trompete, Leitung
Sa
Hörleitfaden zum anschließenden Konzert im Mozart-Saal mit
28
Johannes Jess-Kropfitsch
€ 20/24/28/32,–
29
18.30 Uhr · Schönberg-Saal
konzerthaus.at/fuehrungen
Vier Instrumente im Gespräch Hörleitfaden zum anschließenden Konzert im Mozart-Saal mit
Nadja Kayali
Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
19.30 Uhr · Schubert-Saal
Im Königreich LiebDieLiebe ist jeder immerzu verliebt, nur das Herz der schönen Prinzessin LiebDieLiebe will einfach nicht vor Liebe hüpfen. Als gleichzeitig Prinz Pepito und Prinzessin Lilo um LiebDieLiebe werben, spürt die Prinzessin auf einmal Schmetterlinge im Bauch. Was nun? € 19,–/Kinder € 12,–
Zyklus PIA, PIB bzw. PIC
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse · Eine Produktion der Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Klangvereinigung Wien · Trio Artio · Mair
Ars Antiqua Austria · Letzbor
Judith Fliedl Violine Christine Roider Violoncello Johanna Estermann Klavier Gerald Mair Dirigent
»Klang der Kulturen«
Ludwig van Beethoven
Gunar Letzbor Barockvioline, Leitung Heinrich Ignaz Franz Biber – Zigeunergeiger mit rebellischem Charakter € 20/31/39/45,– 50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus ABA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert« Joseph Haydn Symphonie B-Dur Hob. I/102 Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a Information & Karten: +43 1 5056356 · jeunesse.at Veranstalter Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs
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K O RNUZ BE RR ITKV O RE SM CH TH AAU
Höhepunkte im März
7 Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
17/03/20
Lang Lang Ensemble Resonanz
01/03/20
Ensemble Resonanz · Riccardo Minasi »Mozart: Die letzten drei Symphonien« € 20/28/38/46/55/68/73,–
VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen · Alle Veranstaltungen: Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mariza
14/03/20
Mariza
Die »Königin des Fado« € 24/37/51/66/78/85,– · VVK · Zyklus WO
Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen. Clavier-Übung IV BWV 988 »Goldberg-Variationen« Lang Lang
Philippe Herreweghe
18/03/20
Collegium Vocale Gent · Philippe Herreweghe
€ 31/56/88/113/135/157/168/180,–
Chick Corea
21/03/20
Chick Corea Trilogy
J. S. Bach »Johannespassion«
with Christian McBride & Brian Blade
€ 21/31/42/52/62/72/78/84,– · VVK · Zyklus JSB
€ 24/36/55/68/81,– · VVK · Zyklus JAZ
22/03/20
Anne-Sophie Mutter & Friends
Anne-Sophie Mutter
Michael Tilson Thomas
Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-moll op. 9/3 · Streichquartett Es-Dur op. 74 »Harfen-Quartett« Jörg Widmann: Studie über Beethoven. Streichquartett Nr. 6 (EA)
29/03/20
€ 22/34/47/59/70/81/88/95,– · Zyklus MW
€ 23/36/51/67/80/93/101/110,– · VVK
San Francisco Symphony · Michael Tilson Thomas Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9
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KONZERTVORSCHAU
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preisen und Ermäßigungen unter
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Konzertreihen, Festivals & Specials
07 – 09/05/20
Festival »Gemischter Satz« Jazz at Lincoln Center Orchestra
Jazz at Lincoln Center Orchestra
07/05/20 »Vorspiel« 08/05/20 »Auftakt«
Martha Argerich
09/05/20 »Gemischter Satz«
John Malkovich · Igudesman & Joo
Wiener Symphoniker · Martha Argerich · Lahav Shani
John Malkovich · Igudesman & Joo »The Music Critic«
Musicbanda Franui, Tamara Stefanovich Klavier, Klaus Paier & Asja Valcic, Roland Neuwirth & radio.string.quartet, Jerusalem Quartet, Arnold Schoenberg Chor, Synesthetic 4, Michael Dangl Lesung, Dörte Lyssewski Lesung, Markus Hering Lesung, und Gäste
Unser Ehrenmitglied Martha Argerich spielt mit den Wiener Symphonikern Prokofjews Klavierkonzert Nr. 3. Am Pult steht dabei Lahav Shani, der sich zudem Rachmaninoff s Symphonischen Tänzen op. 45 widmet.
Superstar John Malkovich kehrt zurück ins Wiener Konzerthaus! Im Theater-MusikStück »The Music Critic« verbinden er und Igudesman & Joo Varieté, Albernheit, gepflegte Musik und kritische Texte.
Musikalisch-literarisches Lustwandeln: Anfang Mai – also rechtzeitig, wenn in Wien »ausg’steckt ist« – vereint unser dreitägiges Kurzfestival Musik, Literatur und Bildende Kunst im Sinne eines »Gemischten Satzes«.
02 & 03/03/20
07/03/20
04/03/20
»Im Klang« Wiener Symphoniker · Lahav Shani Erleben Sie die Wiener Symphoniker in einer 360°-Perspektive: Mitten »Im Klang« von Sergej Rachmaninoffs Symphonischen Tänzen op. 45 kann das Publikum zwischen den Orchestermitgliedern Platz nehmen. Durch den Abend führt Katja Frei.
Jazzmeia Horn
Jamie Cullum
April & Mai 2020
The Art of Song 23/04/20 Jamie Cullum 30/04/20 Cécile McLorin Salvant 04/05/20 Lizz Wright & Brno Philharmonic 13/05/20 Jazzmeia Horn
Ob Blues, Jazz, Chanson, R&B oder Folk: Lassen Sie sich mitreißen von der geballten Kraft und Vielfalt der Kunst des Liedes in einem Zyklus. Nähere Informationen unter konzerthaus.at/1920aos
Für die Konzertreihen und Programmschwerpunkte
»Beethoven-Symphonien», »Beethoven-Quartette«, »City Sounds«, »Jazz!«, »Resonanzen«, »Schenken Sie Musik«, »Sing Along/Sing on Stage«, »Silvester im Wiener Konzerthaus«, »Spielarten«, »Symphonisches Schrammelquintett Wien«, »Wiener Lieder« und »World!« hat der Vorverkauf bereits begonnen!
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SERVICE
Verkaufs- und Abonnementbedingungen Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie auf konzerthaus.at/avab. Diese gelten für alle Lieferungen und Dienstleistungen, insbesondere für den Kartenverkauf bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Karten-
reservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages auf konzerthaus.at/avab .
Kartenverfügbarkeit, Änderung der Preiskategorie: Bei der schriftlichen
Bestellung von Karten und bei der Bestellung von Abonnements oder Packages werden im Fall, dass die von Ihnen gewünschte Preiskategorie nicht mehr verfügbar ist, Karten in der nächsthöheren oder nächstniedrigeren Preiskategorie zugeteilt.
Nebenkosten: Bei Online-Käufen mit postalischer Zusendung sowie bei allen schriftlichen Bestellungen (einschließlich Bestellungen per E-Mail) von Einzelkarten, Gutscheinen und Artikeln wird eine Bearbeitungsgebühr von 2,50 Euro pro Bearbeitungsvorgang in Rechnung gestellt. Online-Käufe und schriftliche Bestellungen von Abonnements, Packages und Mitgliedschaften werden unentgeltlich bearbeitet. Änderungen der Besetzung, des Programms oder des Veranstaltungsortes berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum Umtausch der Karten. Das Gleiche gilt für Terminänderungen einzelner Veranstaltungen im Rahmen eines Abonnements oder Packages.
Recht auf Zutritt zur Veranstaltung, Eigentumsvorbehalt: Das Recht
auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Ermäßigungen
Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter
konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 10 Euro erhältlich. Für eine Begleitung steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt. Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag 1. Juli 2003) erhalten bei fast allen
Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50 % Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
U27: Alle Personen unter 27 Jahren (Stichtag 1. Juli 1993) erhalten bei
fast allen Eigenveranstaltungen an der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro. Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
Hausordnung Mit dem Kauf der Eintrittskarte erkennen Sie die Hausordnung an. Nähere Informationen auf konzerthaus.at/hausordnung
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konzerthaus.at Öffnungszeiten Mo–Fr 9.00–19.45 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr sowie ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn Wir bitten um Verständnis, dass ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn nur Kartenkäufe bzw. -abholungen für diese Veranstaltung getätigt werden können.
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Schließtage 24. bis 26. Dezember sowie 3. Jänner Bitte kaufen Sie an diesen Tagen Ihre Karten auf konzerthaus.at
Kartenvorverkauf bei Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 2. Dezember, allgemein ab 9. Dezember (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
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FÖRDERER, SPONSOREN UND PARTNER
Herzlichen Dank an unsere Förderer, Sponsoren und Partner. Subventionsgeber
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Als österreichisches und international tätiges Unternehmen sind wir stolz, das Wiener Konzerthaus mit voller Energie zu unterstützen. Die OMV fördert den Zyklus „Vorhören“ für Kinder und Jugendliche und außergewöhnliche Musik erlebnisse bei den Konzerten „Im Klang“. Mehr OMV erleben auf: www.omv.com
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Konzerthaus Nachrichten Nr. 30 (29. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (4. November 2019) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at Herausgeber, Eigentümer & Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske Redaktion Annelie Lechner Redaktionelle Mitarbeit Andreas Lisy, Isabel Neudecker, Dominik Schweiger, Martin Schütz, Judith Staudinger, Judith Terlizzi, Birgit Zawichowski, Alexandra Ziane
Impressum
Grafische Gestaltung Corina Gruber Fotos (soweit bezeichnet) Cover: Dario Acosta (Rachvelishvili), Joe Martinez (Marsalis), Felix Broede (Capuçon, Fischer), Inhalt: Johannes Ifkovits (Jordan), Lukas Beck/Dockyard (Mitgliedschaftskampagne), Raphael Brand (Hannigan), S. 2: Michael Koenigshofer (Wiener Konzerthaus), S. 4: Shutterstock (Beethoven), Johannes Ifkovits (Jordan), S. 7-8: Luigi Beverelli (Jazz at Lincoln Center Orchestra), S. 9: Joe Martinez (Marsalis), S. 10: NASA/JPL/University of Arizona (Dunes and Polygons in Olympia Undae, Mars), S. 12: Gavin Evans / Sony Classical (Buniatishvili), S. 13: Nadia Rosenberg (Currentzis), Kaupo Kikkas (Järvi), S. 14: Marco Borggreve (Leonskaja), S. 15: Maxim Sumin (Gergiev), S. 16: Jiji Rejini (Rachvelishvili), S. 17: Felix Broede (Fischer), S. 18: Hollis King (Alexander), S. 19: Julien Mignot (Quatuor Ébène), S. 20: Lukas Beck (Sujet Resonanzen), S. 21: Gerard Collett (Alder), lemontquidomine (Paz & López), Hans Morren (Koopmann), S. 22: KOEN_BROOS (Graindelavoix), Ben Mckee (Fair Oriana), Noah Shaye (Recasens), Daniil Rabovsky (Letzbor), Mona Lisa Fiedler (Schayegh), S. 24: Stefanos Notopoulos (Schneider), S. 27: Sebastian Metenier Fournet (Capuçon), Julia Wesely (Wang), S. 28-31: Lukas Beck/ Dockyard (Mitgliedschaftskampagne), S. 31: Julia Wesely (Welser-Möst), S. 32: Doris Kucera (Soirée), Elisabeth Hargassner (Erste Bank), Musée de l’Armée (BBC-Marconi Type A microphone), S. 33: Andrea Humer (Alsop Generalprobe), Carlos Suarez (Fördererbesuch), Kaupo Kikkas (Järvi), S. 34: Elmer de Haas (Hannigan), S. 35: Paul Klee (Angelus Novus, 1920), S. 36: Daniela Matejschek (Mnozil Brass), Images courtesy of Park Circus/Cohen (Filmstill aus »Phantom«), S. 37: Simon Pauly (Grubinger), Claudia Prieler (Superar Jahreskonzert), S. 38: Marco Borggreve (Say), S. 41: Kaupo Kikkas (Richter), Pat Kepic (Grenadier & Martin), S. 43: Foppe Schut (Koopman), S. 44: Moritz Schell (Reiter), S. 45: Stefan Sietzen (Sietzen), Christoph Koestlin (Lisiecki), S. 46: Georg Cizek-Graf (Gabbeh), S. 47: Simon Fowler (Jaroussky), Jonas Holthaus (Eschenbach), S. 48: Neda Navaee (Armstrong), S. 49: Olja Radmanovic (Stefanovich), Erwin & Edwin (Erwin & Edwin), S. 51: Tobias Schult (Ensemble Resonanz), Jean-Baptiste Mondino / Hublot Ambasador (Lang Lang), João Portugal (Mariza), Matthias Baus (Herreweghe), Kristian Schuller (Mutter), Vahan Stepanyan (Tilson Thomas), S. 52: Adriano Heitmann (Argerich), redesign (Igudesman & Joo, Malkovich), Emmanuel Afolabi (Horn), Karsten Jahnke Konzert (Cullum), U4: Lukas Beck/Dockyard (Mitgliedschaftskampagne)
Druck Druckerei Walla, Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien Erscheinungsort Wien
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»Musik hat im Wiener Konzerthaus keine Grenzen.« HERBERT PIXNER
! Wiener Konzerthausgesellschaft Lothringerstraße 20 1030 Wien, Österreich Konzerthaus Nachrichten Nr. 30 (29. Jg.) Österreichische Post AG / SP 02Z033331N
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