Paavo Järvi
Weihnachten
Im Zeichen der Blasmusik: Eine kleine popkulturelle Geschichte des Brass – von den Trompeten von Jericho bis hin zu Moop Mama.
Werke von Brahms und Haydn bilden den Auftakt einer eindrucksvollen Personale des Kosmopoliten und dreifachen Chefdirigenten.
Feiern Sie die Adventszeit mit Weihnachtsoratorien von Saint-Saëns und Bach, dem Festkonzert der Wiener Symphoniker und beim Sing Along.
DEZ
2019
Moop Mama · Paavo Järvi · Grigory Sokolov · Regula Mühlemann
The Art of Brass
Konzerthaus Nachrichten
Inhalt 3
30–31
EDITORIAL
KONZERTTIPPS 16–17
4 – 7
NEWS
PA AVO JÄRVI
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Die Liebe zu den drei Orchestern
MUSIKVERMITTLUNG
Zu Gast mit „seinen“ Klangkörpern aus Tokio, Bremen und Zürich: der Dirigent im Porträt
19–23 KONZERTTIPPS 24–25
8 – 11
THE ART OF SONG
THE ART OF BRASS Silvester im Wiener Konzerthaus
Die wilden Bläser der Städte
32 – 34
Volles Rohr: Moop Mama bläst den Auftakt zur Brass-Saison 2019/20.
S I LV ES T E R
Guten Rutsch!
12 – 15
Feiern Sie mit uns in prächtiger Atmosphäre
WIENER SYMPHONIKER
das neue Jahr.
„Wahrhaftigkeit finde ich inspirierend.“ Junge Solistinnen und Dirigenten
Dirigent Ton Koopman widmet sich an zwei
prägen die Dezember-Konzerte
Tagen Bachs »Weihnachtsoratorium«.
der Wiener Symphoniker.
26– 29
35 STECKBRIEF
36– 42 KALENDARIUM
W E I H N AC H T S O R ATO R I E N 43–44
Der Apfel fällt nicht weit vom Bach
KONZERTVORSCHAU
Die Weihnachtsoratorien
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von Johann Sebastian Bach und Camille Saint-Saëns.
SERVICE
46 29 KOLUMNE In Großbritannien ist sie schon längst ein Star: Die Schottin Nicola Benedetti gastiert bei den Wiener Symphonikern.
FÖRDERER, SPONSOREN UND PARTNER
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EDITORIAL
Sehr geehrte Damen und Herren, das Dezember-Konzertprogramm im Wiener Konzerthaus lässt mich an eine reich und festlich gedeckte Tafel denken, an der sich Menschen in bester Stimmung und mit hohen Erwartungen versammeln. Viele der Abende versprechen große Momente und werden – soweit es die Konstellationen und Unwägbarkeiten der Kunst erlauben – unsere Erwartungen sogar übertreffen. Die Freude am unmittelbaren Erlebnis exzellenten künstlerischen Geschehens bildet das Fundament des emotionalen Wertes der Programmgestaltung im Wiener Konzerthaus. Dass dieses Haus Menschen ganz unterschiedlicher kultureller Herkunft und persönlicher Erfahrung zu verbinden versteht, ist dabei ein Teil der langen Erfolgsgeschichte, die es trägt. Den stimmungsvollen Auftakt der weihnachtlichen Programme bildet die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Camille Saint-Säens durch Thomas Hengelbrock mit „seinem“ BalthasarNeumann-Ensemble und -Chor sowie einem fein abgestimmten Solistenensemble am 3. Dezember. Dieses melodienreiche Werk blieb im deutschsprachigen Raum lange Zeit hindurch wenig beachtet, doch bin ich überzeugt davon, dass es allen Hörerinnen und Hörern große Freude bereiten wird. Im Mittelpunkt der weihnachtlichspirituellen Planung steht eine auf zwei Abende geteilte Aufführung aller sechs Abschnitte des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach durch Altmeister Ton Koopman am Pult des Amsterdam Baroque Orchestra and Choir mit einer musikalisch erlesenen Solistenbesetzung am 10. Dezember (Teile 1–3) und am 11. Dezember (Teile 4–6). Heinz Ferlesch und Monika Jeschko laden Sie zum gemeinsamen weihnachtlichen Sing
Along in den Mozart-Saal am 14. Dezember ein. Ebenso festlich werden die Begegnungen von Nicola Benedetti mit den Wiener Symphonikern sein, die gemeinsam unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali musizieren: Jean Sibelius’ »Finlandia« und seine Symphonie Nr. 1 umrahmen Max Bruchs Violinkonzert (4. und 6. Dezember). In der »Piccolo«-Serie für unsere jungen Besucherinnen und Besucher treffen die genialen Strottern, Klemens Lendl und David Müller, auf Michael Bruckner und den Schauspieler Peter Ahorner, um uns eine musikalische Geschichte über die Weihnachtsgeister zu erzählen (7. und 8. Dezember). Das traditionelle Wiener Konzerthaus-Rezital von Grigory Sokolov (5. Dezember) zählt zu den künstlerischen und emotionalen Höhepunkten jeder Saison. Zu diesen zählen auch die beiden Abende, an denen sich unser Porträtkünstler Paavo Järvi am Pult der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen Joseph Haydns Symphonie »Mit dem Paukenwirbel« und – mit Igor Levit als Solist – dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms widmet (7. und 8. Dezember). Wird Ihnen schon ganz schwindlig vor festlicher Vorfreude? Dann empfehle ich Ihnen das Debüt-Konzert der „Urban Brass“-Formation Moop Mama am 9. Dezember aus München. Der für diesen Abend von der Parterrebestuhlung befreite Große Saal wird Ihnen Raum zur individuellen Balance geben … Herzliche Grüße Matthias Naske Intendant
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PAAVO JÄRVI
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PAAVO JÄRVI
Die Liebe zu den drei Orchestern Paavo Järvi ist der moderne Dirigent par excellence: In den letzten Jahrzehnten hat er sich weltweit einen glänzenden Ruf als unermüdlicher, aber freundschaftlich arbeitender Orchestererzieher erworben – und kann zudem die peniblen Proben in elektrisierende Aufführungen verwandeln. In seiner Porträtreihe beweist er das mit seinen aktuell drei Orchestern aus Bremen, Zürich und Tokio sowie ausgesuchten Solisten und einem Programm von der Klassik bis ins 20. Jahrhundert. Heimat in Pärnu Manchmal erweisen sich Orte als Schlüssel für Menschen. Für Paavo Järvi ist es Pärnu, „ein stilles Seebad an der baltischen Küste südlich von Tallinn“, wie er es selbst beschreibt. 1918 wurde hier Estlands Unabhängigkeit vom revolutionär zerfallenen Zarenreich ausgerufen und eine
Republik installiert, die 1940 mit der Besetzung durch die Rote Armee ihr vorläufiges Ende fand. Dennoch, lange Zeit gab es keinen „westlicheren“ Ort in der Sowjetunion: Künstler wie Dmitri Schostakowitsch, David Oistrach und eben auch die weit verzweigte estnische Musikerfamilie Järvi mit dem heute 82-jährigen Dirigenten Neeme Järvi, Paavos Vater, genossen diesen Fluchtpunkt der UdSSR. Die Emigration der Järvis 1980 in die USA war eine Art von Befreiung und zugleich ein tiefer Einschnitt, ein Abschied von der Heimat: „Die Erinnerungen an die Sommer meiner Kindheit in Pärnu rückten immer mehr in weite, nostalgische Ferne“, erzählt Paavo Järvi. Erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der erneuerten Unabhängigkeit Estlands war den Järvis die Rückkehr erlaubt. So konnten sie in dem behutsam modernisierten und dennoch herrlich aus der Zeit gefallenen Ort ihren alten seelischen Stützpunkt zurückgewinnen: Neeme, seine Frau Liilia und ihre drei Kinder, wobei die Söhne Paavo (Jahrgang 1962) und der frühere Tonkünstler-Chef Kristjan bekanntlich wie der Vater zum Taktstock gegriffen haben, während die Tochter Maarika Flötistin geworden ist; nicht zu vergessen deren Ehepartner und Kinder sowie weitere musizierende Verwandte aller Generationen. Mit dem 2011 neu erfundenen Pärnu Musikfestival wurde ein florierendes künstlerisches Zentrum errichtet, in dem Paavo Järvi als Spiritus Rector fungiert.
Der Orchesterflüsterer Mit feinem Gespür für langfristige musikalische Arbeit hat Paavo Järvi als junger Dirigent spezielle GlamourPosten gemieden. Viel lieber ist er dort langfristige Bindungen eingegangen, wo er als Orchestererzieher gefragt war und in gemeinsamer, partnerschaftlicher Arbeit mit den Musikerinnen und Musikern im Konzert wie im Studio reiche künstlerische Ernte einfahren konnte. Zum Beispiel mit den kompletten Symphonien Bruckners und Mahlers, entstanden in Frankfurt mit dem hr-Sinfonieorchester. Zahlreiche Preise waren die Folge – und die Mundpropaganda in Musikerkreisen, dass „noch jedes Ensemble, bei dem er längere Zeit als Chefdirigent gewirkt hat, am Ende besser, präziser und vor allem inspirierter klang“, wie die Neue Zürcher Zeitung unlängst schrieb. Noch mehr aber mag für Paavo Järvis künstlerische und menschliche Qualitäten sprechen, dass ihm nach dem Vorbild des Lucerne Festival Orchestra Spitzenkräfte aus „seinen“ aktuellen oder früheren Klangkörpern als Freunde alljährlich nach Pärnu folgen und sich dort mit dem besten estnischen Nachwuchs zum Estnischen Festivalorchester vereinen: Mit diesem außergewöhnlichen Ensemble konnte Järvi im Zuge der ersten gemeinsamen Europatournee im Jänner 2018 auch im Wiener Konzerthaus Jubelstürme ernten.
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PAAVO JÄRVI
Erfolgreicher Chef Da verwundert es nicht, dass Järvi, seit 2015 außerdem Chef des NHK Symphony Orchestra in Tokio, dort einen Strauss-Zyklus auf CD begonnen hat. „Das Orchester hat mit seiner Affinität für das deutsch-österreichische Kernrepertoire eine lange Geschichte mit Dirigenten wie Böhm, Karajan und Sawallisch“, betont er, der Vorurteile abbauen will: „Mein Ziel ist es, die Europäer davon zu überzeugen, dass diese Musiker die Fähigkeit, das Wissen und das Verständnis haben, um auf gültige Weise eine Musik zu interpretieren, die in Europa entstanden ist.“ Außerdem hat sich auch das Tonhalle-Orchester Zürich den Kosmopoliten mit US- und auch estnischem Pass an seine Spitze gewählt. Schon bei den ersten Proben, so Järvi unlängst im Gespräch mit der NZZ, sei „eine Bereitschaft und Flexibilität zu spüren“ gewesen, „wie ich sie vor allem von kleineren Ensembles wie der Deutschen Kammerphilharmonie kannte, weniger von einem großen und so traditionsreichen Klangkörper“: die Basis für eine weitere Erfolgsstory.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Als Chef ist Järvi eines klar: „Man muss sich mit dem Orchester Ziele setzen und danach streben, dessen künstlerischen Kurswert zu steigern.“ Bei der eben erwähnten Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist ihm das mit den in historisch informierter Spielweise erarbeiteten Beethoven-Symphonien gelungen – auf CD ebenso wie live, von den Salzburger Festspielen bis Fernost. „Järvi schätzt das Musizieren unter Hochspannung, oft im Spitzentempo, mit durchdachter Phrasierung und scharf markierten Akzenten ... diese Vorzüge ergeben erfrischende, kraftvolle Aufführungen“, lobte die New York Times, und auf Bayern 4 Klassik jubelte ein Kritiker, das sei „der knackigste, essenziellste und intelligenteste Beethoven“, den er je gehört habe. Elan, Dynamik und schier unerschöpfliche Energie prägen Järvis 2004 begonnene Zusammenarbeit mit der klein besetzten, doch gerade dadurch ungemein wendigen und schlagkräftigen Kammerphilharmonie. Dass er dabei stets bemüht ist, gleichsam die
Nervenstränge der jeweiligen Partitur freizulegen, harmoniert bestens mit dem musikalischen Selbstverständnis dieses Orchesters: Anfang der 2000er-Jahre trotz künstlerischer Erfolge wirtschaftlich in Bedrängnis, mauserte es sich in damals übernommener Selbstverantwortung binnen kurzer Zeit auch ökonomisch zu einem Vorzeigeunternehmen. Eigeninitiative, Mut und die Abenteuerlust, es genau wissen zu wollen, den Dingen auf den Grund zu gehen, verbinden seither Beruf und Berufung. Bequemlichkeit hat jedenfalls keinen Platz bei den Bremern und Järvi: Dass unter ihrem Zugriff scheinbar sattsam bekannte Werke gleichsam wie neu wirken, hat ihnen bei Publikum und Kritik allenthalben Ovationen ebenso wie die renommiertesten Plattenpreise eingebracht.
Porträtreihe im Wiener Konzerthaus In jungen Jahren hat Paavo Järvi auch als Schlagzeuger in der Progressive-Rock-Band des Komponisten Erkki-Sven Tüür gespielt, bevor er in den USA am Curtis Institute und bei
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PAAVO JÄRVI
Musikalische Unterstützung Drei Persönlichkeiten, die Paavo Järvis Porträtreihe solistisch bereichern: Pianistin Khatia Buniatishvili, Klarinettist Martin Fröst und Pianist Igor Levit. (v.l.n.r.)
„Man muss sich mit dem Orchester Ziele setzen und danach streben, dessen künstlerischen Kurswert zu steigern.“ PA AVO JÄRVI
PAAVO JÄRVI Leonard Bernstein in Los Angeles weiter studieren konnte. Doch er profitiert wohl auch von seiner frühen, sowjetisch geprägten Ausbildung: „So schlimm die Zustände auch waren, hatte der Ostblock eine gute Seite: Alles Alte blieb bewahrt. Man lebte in einer vakuumverpackten Welt von Gestern, konnte immer noch hören, wie damals im alten Russland musiziert wurde. Das war einschränkend und faszinierend zugleich. Bis heute werden dort Originalklangensembles oder historisch informierte Aufführungspraxis nicht verstanden: Wer nicht ständig vibriert, ist verdächtig! Wie übrigens auch in den USA. Im Klang haben sich meine Ideale also stark verändert und von meiner russischen Ausbildung wegbewegt.“ Dennoch darf man sicher sein, dass im Rahmen des großen Järvi-Porträts im Wiener Konzerthaus Tschaikowsky mit dem Tonhalle-Orchester ebenso authentisch klingen wird wie Bartók oder das Klarinettenkonzert von Bernsteins Freund Aaron Copland mit dem schwedischen Superklarinettisten Martin Fröst – und dass bei Bruckner „made in Japan“ durchaus nach europäischen Standards musiziert wird:
Nicht Gleichmacherei, sondern Stilbewusstsein steht auf Järvis Agenda. Sein knackiger, konturbetonter Ansatz bei Klassik wie Haydns »Paukenwirbel-Symphonie« ist im Verein mit der Deutschen Kammerphilharmonie längst zum Markenzeichen geworden. Besondere Spannung verheißt darüber hinaus Järvis Zusammenarbeit mit zwei gefeierten, aber gänzlich unterschiedlichen Klavierstars: Hier der eher intellektuelle, mit brillanter Technik faszinierende Igor Levit bei Brahms’ B-Dur-Konzert, dort die eher impulsive, überschäumend emotionale Khatia Buniatishvili in Beethovens c-moll-Konzert. Dass er mit beiden exzellent „kann“, beweist Järvis Flexibilität im Dienste des Ausdrucks: In seinen peniblen Proben feilt er gewissenhaft an Details – um bei der Aufführung desto spontaner musizieren zu können. Solisten, Orchester und Publikum lassen sich davon gleichermaßen hinreißen.
07 & 08/12/19
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen · Levit · Järvi Sa & So, 19.30 Uhr · Großer Saal Igor Levit Klavier Paavo Järvi Dirigent Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 Joseph Haydn Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« Vorverkaufstermine für folgende Konzerte siehe konzerthaus.at
16/01/20
Tonhalle-Orchester Zürich · Fröst · Järvi Do, 19.30 Uhr · Großer Saal Martin Fröst Klarinette Paavo Järvi Dirigent Béla Bartók Tanzsuite in sechs Sätzen Sz 77 Aaron Copland Konzert für Klarinette und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64
27/02/20
NHK Symphony Orchestra, Tokyo · Buniatishvili · Järvi Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
· WA LT ER W EI D R I N G ER
Khatia Buniatishvili Klavier Paavo Järvi Dirigent Tōru Takemitsu How slow the Wind Ludwig van Beethoven Konzert für
Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37
Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur
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THE ART OF BRASS
THE ART OF BRASS
Die wilden Bläser der Städte „Urban Brass“ nennt die Münchner Band Moop Mama ihre Musik. Die dynamische Umdeutung von Blasmusik schöpft aus einer reichen Tradition.
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Mnozil Brass
Schon den Trompeten von Jericho wurde unverkennbare Signalwirkung zugeschrieben. The Clash aus London ließ seine Konzerte der späten 1970er-Jahre von einer Trompete eröffnen – die Kavallerie des musikalischen und gesellschaftlichen Umbruchs ist da! Das Sogenannte Linksradikale Blasorchester (Frankfurt am Main), aktiv von 1976 bis 1981, trug seine Ambitionen im Bandnamen. Saxophone, Trompeten und Posaunen wurden hier aus einem anderen Bewusstsein heraus zum Klingen gebracht, als weithin mit solchem Instrumentarium assoziiert, zumal im deutschen Sprachraum.
In die andere Richtung marschieren Moop Mama mit sieben Bläsern, zwei Trommlern und rappendem Vokalisten stammt aus München, wo die Band 2009 begann, sich mit Guerilla-Konzerten im öffentlichen Raum einen Namen zu machen. Wenn Keno Langbein dabei zum Megaphon greift, um sich und den Texten Gehör zu verschaffen, geschieht das nicht selten in Kontexten wie den Protesten im Hambacher Forst oder als lautstarker Support der Fridays-For-Future-Demos. Den ihrem bayerischen Umfeld unterstellten Konservativismus sucht man hier vergebens. Ihre Kunst kor-
respondiert mit jener anderer Landsleute wie etwa dem Label Trikont, das sich seit den 1970er-Jahren um eine emanzipatorische und gesellschaftskritische Auslegung von Musiktraditionen bemüht (und das erwähnte Sogenannte Linksradikale Blasorchester veröffentlichte). Oder der Biermösl Blosn, die auf dem Feld der Neuen Volksmusik Ähnliches unternahm. Nicht zu vergessen LaBrassBanda, die ihren „Alpen Jazz Techno“ seit 2007 mit Nachdruck in die Welt bläst.
Von Jazz … Dass herkömmliche Blasmusik, anders als im ländlichen Bereich in marschierenden Kapellen praktizierte Allzweckmusik für Volksfeste, Hochzeiten und Begräbnisse, nach der gesellschaftlichen und kulturellen Katastrophe des Zweiten Weltkriegs keine echte Option für junge Musikerinnen und Musiker darstellte, leuchtet ein. Popkultur in Deutschland und Österreich musste sich vorerst so weit wie möglich von jeglichen Traditionen distanzieren, die mit den Auslöserinnen und Auslösern der Katastrophe und deren Geisteshaltungen in Verbindung gebracht werden hätten können. Im ewigen Freiheitsversprechen des Jazz und von dessen unterhaltsamem Verwandten Swing wurden Bläser wieder möglich. Soul, Funk, Ska ... Exempla-
rische – vom „Blech“ geprägte globale Hits waren „A Message to You Rudy“ von The Specials (1979) oder „Geno“ der Dexys Midnight Runners (1980).
… über den Balkan … Allgegenwärtig waren Blasinstrumente mit dem „Balkan Boom“ der späten 1990er-Jahre. Das Boban Marković Orkestar, Taraf de Haïdouks, Fanfare Ciocărlia oder die Goran Bregović Wedding and Funeral Band genossen breiten Publikumszuspruch und die Amsterdam Klezmer Band brachte nicht nur mit ihrem Klarinetten-Sound die Mengen zum Tanzen. Heimische Künstler wie Parov Stelar („Electroswing“) oder DelaDap schöpfen aus ähnlichen Sounds. Sie bewegen sich bis heute erfolgreich im Spannungsfeld von Konzertbühne und Club, Kulturevent und Volksfest, Urbanität und Ruralität, Ost und West, Klischee und originärer künstlerischer Position.
… und weiter! Gewiss hat der Reiz von Bläsern in diesem Zusammenhang mit den oft vielköpfigen Formationen zu tun. Es tut sich etwas, die Augen hören mit, der physische Akt der mit Atemluft zum Klingen gebrachten Instrumente verfehlt seine Wirkung kaum. Die instrumentale Vielstimmigkeit und die
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THE ART OF BRASS
Diversität der Ideen scheinen sich zu ergänzen. Womöglich versetzen sich die Hörenden in die Prozession einer idealisierten New Orleans Marching Band – und tanzen zu deren Musik in eine momentane Freiheit und Ausgelassenheit. Wenn Moop Mama ihre Musik als „Urban Brass“ definiert und es in Stuttgart eine gleichnamige Formation gibt, die sich klassischer Blechbläserquintett-Literatur widmet, dann zeigt das, wie vielfältig die Zugänge im 21. Jahrhundert sind. Vor allem anderen funktionieren Moop
Mama (oder die im März 2020 im Wiener Konzerthaus auftretende „Techno-Marching-Band“ Meute), weil ihre Musik für sich stimmig und aussagekräftig im Sinne einer städtischen Pop(ular)musik ist. Dabei sucht sie bei aller klar definierten Haltung das Gemeinsame und Verbindende, etwa wenn mit »Molotov« aus dem aktuellen Album »ICH« die Liebesgeschichte eines „Cops und einer Chaotin“ erzählt wird. Bläser frei! · RAINER KRISPEL
THE ART OF BRASS
09/12/19
„Es tut sich etwas, die Augen hören mit, der physische Akt der mit Atemluft zum Klingen gebrachten Instrumente verfehlt seine Wirkung kaum.“
Moop Mama Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
»ICH Tour Teil 2«
13/01/20
Mnozil Brass Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Gold«
24, 25 & 26/02/20
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis Mo, Di, Mi 19.30 Uhr · Großer Saal
»Braggin’ in Brass«* »The Music of Thelonious Monk« »The new South African songbook: 25 years of democracy« *special guest Thomas Gansch Trompete
09/03/20
Wieder, Gansch & Paul Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
»Menage à trois« Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn Leonhard Paul Posaune, Basstrompete Albert Wieder Tuba
20/03/20
Meute Fr, 21.00 Uhr · Großer Saal
25/05/20
Spanish Harlem Orchestra Mo, 21.00 Uhr · Großer Saal Jazz at Lincoln Centre Orchestra
»Anniversary«
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WIENER SYMPHONIKER
Der 34-jährige Santtu-Matias Rouvali kann schon auf eine beachtliche Karriere verweisen: Derzeit ist der charismatische Finne Chefdirigent in Tampere und GÜteborg. 2021/22 wird er die Nachfolge von Esa-Pekka Salonen als Musikdirektor des Philharmonia Orchestra London antreten.
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WIENER SYMPHONIKER
„Wahrhaftigkeit finde ich inspirierend“ Mit jungen Solistinnen und Dirigenten sowie fesselnden Frühwerken versprechen die Dezember-Konzerte der Wiener Symphoniker eine abwechslungsreiche Mischung von Meisterwerken des 18. und 19. Jahrhunderts sowie modernen Klassikern.
Die schottische Geigerin Nicola Benedetti wird für ihr furioses und energiegeladenes Spiel von Kritik und Publikum in den höchsten Tönen gelobt.
Emotionen und Tiefe Nicola Benedetti, die 32-jährige schottische Geigerin mit italienischen Wurzeln, begeistert an Max Bruchs erstem Violinkonzert, dass es „innovativ und frisch“ ist. Für eine besondere Herausforderung hält sie den „gehaltvollsten Satz“, das Adagio, denn sie war schon immer stärker „an den Emotionen und der Tiefe der Musik interessiert“ und weniger an dem, was sie „instrumentale Pyrotechnik“ nennt. Dennoch liegen Benedetti mit ihrer »Earl Spencer«-Stradivari von
1732 auch Bravourstücke wie Ravels »Tzigane«. Dieses Werk von 1924 enthält keine realen Melodien von Sinti oder Roma, sondern erinnert eher an den »Ungarischen Tanz« im Finale des erfolgreichsten von Bruchs drei Violinkonzerten – eine Reverenz an die Herkunft des Uraufführungssolisten Joseph Joachim.
Finnische Mentalität Nur zwei Jahre älter als die Solistin ist der finnische Dirigent Santtu-Matias
Rouvali, seines Zeichens Chefdirigent der Göteborger Symphoniker und ab 2021/22 Leiter des Philharmonia Orchestra London. „Ich möchte immer ein Stück aus meinem Heimatland mitbringen“, sagt er, „sowas wie eine finnische Identität oder auch Mentalität.“ In der Musik von Jean Sibelius ist für ihn alles Wesentliche enthalten: „Sie erzählt von der Politik, von der Natur, von den Menschen und davon, wie verzweifelt wir einmal waren“, betont Rouvali. Insbesondere die Symphonische Dichtung »Finlandia« ist dafür charakteristisch. Sie entstand
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WIENER SYMPHONIKER
Auf der Bühne des Weihnachtskonzerts der Wiener Symphoniker stehen heuer Sängerin Regula Mühlemann und Dirigent Constantinos Carydis.
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WIENER SYMPHONIKER
„Das Lyrische war das Ursprüngliche. Die Koloraturen habe ich mir hart erarbeiten müssen.“ REGULA MÜHLEMANN
WIENER SYMPHONIKER
04/12/19
Benedetti · Rouvali Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal Nicola Benedetti Violine Santtu-Matias Rouvali Dirigent Jean Sibelius Finlandia op. 26 · Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 Max Bruch Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 26
06/12/19
WienerSymphoniker@7 Fr, 19.00 Uhr · Großer Saal
zu einer Zeit, als der russische Zar versuchte, die Autonomie des Großfürstentums Finnland einzuschränken. „Wenn die Musik total verrückt wird und überhaupt keinen Sinn ergibt, kommt es oft dazu, dass die Musiker anfangen zu lachen“, erzählt Rouvali über seine Erfahrungen in anderen Ländern. „Aber genau das ist das Wichtigste, was man über Sibelius wissen muss. Wenn es nämlich chaotisch wird, dann steht das für die politische Situation.“
Lyrik und Wahrhaftigkeit Benedettis kritische Haltung gegenüber Virtuosität als Selbstzweck – „es geht ja nicht darum, ein Wettrennen zu gewinnen“ – charakterisiert auch die Laufbahn der 33-jährigen Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann. „Bisher hatte ich für jede Entwicklungsstufe genügend Zeit“, sagt die Sängerin, die ihre Stimme als lyrischen Koloratursopran bezeichnet. „Das Lyrische war das Ursprüngliche“, erzählt sie, „die Koloraturen habe ich mir hart erarbeiten müssen.“ Sehr sorgfältig wählt sie ihr Repertoire in Lied und Oper aus den Epochen des Barock, der Klassik und der Frühromantik. Sie ist eine Idealbesetzung für Frühwerke Mozarts wie die zwischen 1769 und 1773 entstandenen Stücke des Wiener Programms. Darunter gilt
das »Zaïde«-Fragment als ein Vorläufer der »Entführung aus dem Serail«, während die Motette »Exsultate, jubilate« ursprünglich für einen Kastraten geschrieben wurde. „Ich merke, dass sich meine Stimme weiterentwickelt hat und voluminöser geworden ist“, sagt Mühlemann. „Es kommen daher neue Rollen in Frage, die ich gerne singen werde.“ Mit dem erfahrenen 45-jährigen Operndirigenten Constantinos Carydis steht ein Mann am Pult der Wiener Symphoniker, über den es in den Salzburger Nachrichten anlässlich eines Mozart-Programms im Rahmen der Festspiele hieß: „Jede Note wird zum Edelstein.“ Mozarts Musik kommt dem Griechen entgegen, denn „Wahrhaftigkeit finde ich inspirierend“, betont er. Und ein Künstler, den die Presse dafür rühmt, er finde für jedes Stück „eine passende, spezifische Klangaura“, ist bestens geeignet, Ottorino Respighis Klangfantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Mit »Pini di Roma« und »Fontane di Roma« haben die Wiener Symphoniker bereits 1936 bzw. 1948 bei den Wiener Konzerthaus-Erstaufführungen geglänzt. In diesen beiden Zyklen seiner »Römischen Triologie« gestaltet Respighi die Pinien und Brunnen der ewigen Stadt in eindrucksvollen Klangbildern.
Nicola Benedetti Violine Santtu-Matias Rouvali Dirigent Maurice Ravel Tzigane. Rapsodie de concert für Violine und Orchester
Jean Sibelius
Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: Konzertausklang mit Nicola Benedetti und Dolby’s Around
14/12/19
Weihnachtskonzert Sa, 19.30 Uhr · Großer Saal
»Exsultate« Regula Mühlemann Sopran Constantinos Carydis Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart Kassation
Nr. 1 G-Dur K 63 »Finalmusik« (Andante) · Ruhe sanft, mein holdes Leben (Arie der Zaïde aus »Zaïde« K 336b) · Ouverture zu »La Betulia liberata«. Azione sacra in due parti K 74c · Exsultate, jubilate. Motette für Sopran F-Dur K 158a
Ottorino Respighi
Fontane di Roma · Pini di Roma
15/12/19
Mühlemann · Carydis So, 11.00 Uhr · Großer Saal
»Exsultate« Regula Mühlemann Sopran Constantinos Carydis Dirigent Barbara Rett Präsentation Wolfgang Amadeus Mozart Kassation
Nr. 1 G-Dur K 63 »Finalmusik« (Andante) · Ruhe sanft, mein holdes Leben (Arie der Zaïde aus »Zaïde« K 336b) · Ouverture zu »La Betulia liberata«. Azione sacra in due parti K 74c · Exsultate, jubilate. Motette für Sopran F-Dur K 158a
Ottorino Respighi
· MEINHARD SAREMBA
Fontane di Roma · Pini di Roma
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Wussten Sie, dass … … unsere verstärkten Konzerte aus dem Jazz-, Pop- und WorldBereich seit Mai 2018 über eine neue Beschallungsanlage laufen? Nach einem aufwändigen Auswahlverfahren haben wir uns für ein System von L-Acoustics entschieden: „Wir wollten eine Lösung, die die Raumakustik entscheidend miteinbezieht“, berichtet Ingeborg Doblander, Leiterin der Veranstaltungstechnik im Wiener Konzerthaus. Das System überzeugt nicht nur in klanglicher Hinsicht, sondern auch aufgrund seines Handlings, der kurzen Auf- und Abbauzeiten sowie durch seine hohe Flexibilität – schließlich kommt es nicht nur im Großen Saal, sondern auch in anderen Sälen und verschiedenen Konfigurationen zum Einsatz.
Bald schon ist Weihnachtszeit Spenden Sie für einen guten Zweck: Unterstützen Sie Superar oder übernehmen Sie eine Patenschaft. Geschäftsführerin Sabine Gretner berichtet in der Kolumne dieser Ausgabe, was der gemeinnützige Verein Superar bewirkt (S. 29). superar.eu Superar, Verein zur Förderung der Musik IBAN: AT89 2011 1820 6106 6101 BIC: GIBAATWWXXX Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. 17/02/20 Jahreskonzert Superar »Freude« Vorverkauf für Mitglieder ab 02/12/19, allgemein ab 09/12/19
In Klausur Seit einigen Jahren fährt das Team des Wiener Konzerthauses regelmäßig in Klausur. Diesmal ging es bei strahlendem Spätsommerwetter ins Weinviertel. Interessante Vorträge, Berichte unserer Kolleginnen und Kollegen über die vergangene Saison, angeregte Diskussionen und nicht zuletzt die malerische Landschaft ermöglichten uns einen inspirierenden Start in die neue Saison.
NEWS
Vergissmeinnicht Am 19. September 2019 fand eine Informationsveranstaltung der Initiative Vergissmeinnicht im Rahmen der zweiten »Woche des guten Testaments« statt. Zahlreiche Interessierte kamen ins Wiener Konzerthaus und wurden von Matthias Naske begrüßt, bevor sie exklusiv eine Probe der Wiener Philharmoniker besuchen konnten. Im Schubert-Saal folgten ein Expertenvortrag und eine Fragerunde zum Thema »Alles geregelt? Neues zu Erbrecht, Testament, Patientenverfügung, Vorsorge für den Notfall«. Seit 2015 ist die Wiener Konzerthausgesellschaft Mitglied der Initiative Vergissmeinnicht, die 85 gemeinnützige Organisationen in Österreich vereint und sich zum Ziel gesetzt hat, die Öffentlichkeit mit neutralen Informationen zum Umgang mit Erbschaften und Vermächtnissen zu versorgen. In Partnerschaft mit der österreichischen Notariatskammer sensibilisiert der Verein zum Thema Testamentsspenden und stärkt das allgemeine Bewusstsein, dass Erbschaften – nachdem die Familie bedacht worden ist – auch gemeinnützig eingesetzt werden können. vergissmeinnicht.at Gerne erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch mehr darüber, wie Sie mit Ihrem Legat oder Erbe wunderbare musikalische Ereignisse für die Zukunft sichern können. Kontakt: Birgit Zawichowski zawichowski@konzerthaus.at, +43 1 24200 316
Saisonauftakt für Förderer Zahlreiche Förderer und Mäzene des Wiener Konzerthauses folgten der Einladung von Matthias Naske und besuchten das Konzert des Wiener KammerOrchesters mit dem Arnold Schoenberg Chor am 7. Oktober 2019. Der Abend bildete den Auftakt zum Veranstaltungsreigen der Saison 2019/20, der auch diesmal wieder Generalproben, Führungen durch Kulturinstitutionen der Stadt sowie Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern zu bieten hat. In der Pause begrüßte der Intendant besonders die neuen Förderer und Mäzene und bedankte sich bei allen Gästen für deren essenzielle Unterstützung, Treue und aktive Mitgestaltung der Zukunft des Wiener Konzerthauses. Es wurde auf eine spannende und abwechslungsreiche bevorstehende Saison sowie viele gemeinsame, verbindende Momente angestoßen. Sollten auch Sie Interesse daran haben, dem Kreis der Förderer und Mäzene beizutreten, wenden Sie sich bitte an: Birgit Zawichowski zawichowski@konzerthaus.at +43 1 24200 316
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MUSIKVERMITTLUNG
Kultur ist da, wo Du bist »Musik findet Stadt«: Neugierig beobachten die Passantinnen und Passanten am Hannovermarkt in der Wiener Brigittenau das Treiben rund um eine kleine temporär errichtete Bühne. Musikalische Beiträge und Instrumentenbau-Workshops, die zum Mitmachen einladen, sind Teil der Initiative Stadtlabore der Kulturstadträtin der Stadt Wien, Veronika Kaup-Hasler. Nach dem gemeinsamen und erfolgreich umgesetzten EU-Projekt »Orfeo & Majnun« in der vergangenen Saison machten sich die Brunnenpassage und das Wiener Konzerthaus, seit 2017 als strategische Partner vereint, an die Realisierung neuer Community-Projekte.
Von September bis November 2019 entstehen in Marktgegenden und an dezentralen Plätzen im 11. und 20. Bezirk Kulturlabore, die die Bevölkerung zum Mitmachen einladen. Musikalische Exzellenz bei zugleich einfacher Zugänglichkeit zur KoKreation für die lokale Bevölkerung ist das Grundprinzip unseres Stadtlabors. Die Menschen auf den Märkten in Simmering und Brigittenau, in Einkaufszentren oder Schulen erleben nicht nur Performances von namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Jelena Popržan oder Simon Mayer, sondern kommen zudem mit jungen Virtuosen wie Nikola Djoric und Quetsch �n� Vibes, Musikpoeten wie The Erlkings oder den Wortakrobaten von FOMP in einen kreativen Dialog. Workshops zu Poetry Slam und Rap, Percussion, Videocollage oder dem Programmieren von Beats bis hin zum Singen ermöglichen Austausch und Vernetzung.
Es bedarf der Orte sozialer und kultureller Offenheit und des Raums für neue Formen der Erfahrung von gelungener kollektiver Annäherung – dieses Credo steht hinter unserem Stadtlabor. An unterschiedlichen Standorten in den Bezirken 10 bis 23 erkunden elf weitere Kulturprojekte ein gemeinschaftsstiftendes Miteinander im Rahmen dieser neuen Initiative. Unser Dank gilt den zahlreichen eingebundenen Institutionen wie der Musikschule Simmering, der Johann Sebastian Bach Musikschule, dem JAM MUSIC LAB, Balu & Du, der Lebenshilfe Wien Werkstatt 20, dem Musikverein forte sowie dem Spacelab_gestaltung und vielen anderen. Denn wir glauben: Wenn alle gemeinsam handeln, können diese temporären Aktivitäten auch nachhaltig wirken. · K ATJA FR EI
» M U S I K F I N D E T S TA D T«
September – November 19 Stadtlabore Simmering & Brigittenau Nähere Infos unter:
stadtlabore.wien.gv.at
08/11/19
Finale Stadtlabor Simmering Fr, 18.00 Uhr Festsaal Bezirksamt Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
15/11/19
Finale Stadtlabor Brigittenau Fr, 18.00 Uhr Volkshochschule Brigittenau, Raffaelgasse 11–13, 1200 Wien
KONZERTTIPP
m in tzter Zusa erkauf ten au s v zum nzer t am Ko /1 9 2 6 /1 1
25/11/19 Mo, 21.00 Uhr · Großer Saal Kruder & Dorfmeister Peter Kruder Live-electronics, Producer Richard Dorfmeister
Live-electronics, Producer Lichterloh Visuelles Design Jakob Wiesmayer Lichtdesign Christoph Apfalter Sounddesign
An Evening with Kruder & Dorfmeister Aufgrund der großen Nachfrage geben Kruder & Dorfmeister im November noch ein zweites Konzert im Wiener Konzerthaus: 25 Jahre nach der Veröffentlichung von »G-Stoned« – ihrer ersten EP, deren Vinylausgabe als Meilenstein der DJ-Geschichte gilt – feiern Kruder & Dorfmeister ihr Jubiläum mit einem drei Stunden langen audiovisuellen Act. So wie in ihren früheren Jahren treten sie gemeinsam auf. Die außergewöhnlichen Live-Visuals werden vom Team Lichterloh kreiert. Kruder & Dorfmeister erlangten für ihre atemberaubenden Sets und richtungsweisenden Remixes internationale Bekanntheit. Sowohl ihre Compilation »DJ-Kicks« als auch ihr legendäres Album »K&D Sessions« wurden weltweit über eine Million Male verkauft. Bis heute prägen die zwei aus Wien stammenden Produzenten einen unverwechselbaren Stil und einzigartigen Sound. Ein Pflichttermin für alle Freundinnen und Freunde gepflegter Grooves!
Inserat
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KONZERTTIPPS
Die Rettung der Welt
02/12/19 Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal »Die Rettung der Welt« Aleksey Igudesman
Violine, Schauspiel, Gesang und vieles andere
Hyung-ki Joo
Klavier, Schauspiel, Gesang und vieles andere
Igudesman & Joo
Berühmtheiten wie John Malkovich („Sie sind extrem lustig, sehr originell und obendrein noch hochqualifizierte Musiker“) und Monty Pythons Terry Jones („Sehr musikalisch, sehr engagiert und sehr lustig“) konnten sie bereits von ihren Superkräften überzeugen. Nun möchten Igudesman & Joo ihr Können für ein hehres Ziel einsetzen: die Rettung der Welt. Das Duo hat den grauen Räumen, der grauen Langeweile, der grauen Monotonie – kurzum allem Grauen, in dem die Welt zu versinken droht – den Kampf angesagt. Die Geheimwaffe ist gut erprobt: eine Mixtur aus Klassik, Popkultur und Comedy. Mithilfe ihrer unbändigen Kreativität sowie einer nötigen Portion Chaos und nicht zuletzt der Werke von Bach, Beethoven und Mozart werden die zwei Superhelden der klassischen Musik das Wiener Publikum im Dezember vor dem tristen Alltagstrott bewahren und für einen unvergesslichen Abend sorgen.
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KONZERTTIPPS
Klanggewaltiges Debüt im Großen Saal
12/12/19 Do, 19.30 Uhr · Großer Saal London Philharmonic Orchestra Beatrice Rana Klavier Vladimir Jurowski Dirigent Peter Iljitsch Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23
Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 11 op. 103 »Das Jahr 1905«
Eine winterliche Russland-Reise steht mit dem London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski und Solistin Beatrice Rana an. „Ich mag Herausforderungen. Und ich mag auch große Architekturen“, resümierte Beatrice Rana in einem Interview. Ein Bravourstück der romantischen Klaviermusik nimmt sie sich bei ihrem Debüt im Großen Saal vor: Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 in b-moll, das bei seiner Uraufführung durch Hans von Bülow im Jahr 1875 ob seiner revolutionären Kraft für Tumulte sorgte. Für seinen internationalen Durchbruch sorgte Nikolai Rubinstein, der das Werk vor der Uraufführung zunächst seiner vergleichsweise modernen Schreibweise wegen ablehnte. Aber die Aufführungsgeschichte gab Peter Iljitsch Tschaikowsky recht: Bis zum heutigen Tag ist das Werk einer der schönsten Prüfsteine für pianistische Kraft und Virtuosität.
Beatrice Rana
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KONZERTTIPPS
Musik ist die beste Medizin
13/12/19 Fr, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »Schlagertherapie IV« Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Gesang
Sebastian Fuchsberger Gesang,
Posaune
Leonhard Paul Posaune, Basstrompete, Gesang
Michael Hornek Klavier, Gesang
Thomas Gansch mit seiner Therapiegruppe
Thomas Gansch führt uns in eine Zeit, als die Zukunft ausschließlich gut war und die Vergangenheit schwarzweiß. In eine „Zeit, als Mama beim Bügeln auf Radio Niederösterreich […] die schönsten Schlager der 50er- und 60er-Jahre von Caterina, Vico, Connie und Peter, Udo und natürlich auch Peter dem Großen mitsang“. Thomas Gansch ist nämlich nicht nur Trompetenvirtuose, sondern auch ein ausgezeichneter Therapeut: ein Schlagertherapeut, um genau zu sein. Und bei einer „Schlagertherapie“ sind mehrere Sitzungen von Vorteil für langanhaltende Glückseligkeit. Bereits das vierte Mal können Besucherinnen und Besucher des Wiener Konzerthauses in den Genuss seiner musikalischen Heilbehandlung kommen. Diesmal assistieren ihm drei ebenso hervorragende Musiker, um das Publikum – wenigstens für kurze Zeit – vom „täglichen Wahnsinn“ zu befreien.
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KONZERTTIPPS
Vertraute Zweisamkeit 18/12/19 Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Ferhan Önder Klavier Ferzan Önder Klavier Fazıl Say Sonate für zwei Klaviere (EA) Sergej Rachmaninoff Suite Nr. 1 »Fantaisie-Tableaux« op. 5
György Kurtág
Bach-Transkriptionen (Auswahl)
Igor Strawinski
Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (Fassung für Klavier zu vier Händen)
Die Bühne als Pianistin oder Pianist zu erobern, bedarf bereits einer großen Portion Talents. Als Duo im Konzertleben zu reüssieren, bringt jedoch noch weitere Erfordernisse mit sich: etwa eine jahrelange enge Zusammenarbeit am gleichen Instrument, in einer Interpretation, aber mit spezifischer Ausdeutung der eigenen Stimme. Die Schwestern Ferhan und Ferzan Önder bieten Klavier-Aficionados die seltene Gelegenheit, Musik für zwei Klaviere auf höchstem Niveau zu hören. Dazu zählt Rachmaninoffs Suite Nr. 1 »Fantaisie-Tableaux« mit ihren perlenden Läufen ebenso wie Strawinskis kraftvoll-archaischer »Sacre du printemps«. Mit Fazıl Says Sonate für zwei Klaviere ist die zeitgenössische Kunst vertreten: ein musikalischer Ausblick auf dessen eigenen Klavierabend im Jänner, mit dem Fazıl Say seinen 50. Geburtstag im Wiener Konzerthaus begeht.
Ferhan & Ferzan Önder
Jazzmeia Horn
Lizz Wright
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Mi, 21.00 Uhr · Großer Saal
Exklusives Debüt mit neuer CD: Jazzmeia Horn strotzt vor Energie und erinnert an Betty Carter, Cassandra Wilson und Erykah Badu. Als Meisterin inniger Balladengestaltung und übersprudelnde Scat- Improvisatorin verpasst sie alten Standards neuen Pep.
Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Lizz Symphonic! Lizz Wright begeistert mit Anleihen aus Jazz, Blues, R&B, Gospel, Soul und Pop – und im Dezember mit einem ganzen philharmonischen Orchester: Das Brno Philharmonic bereichert die reiche Ausdruckswelt ihrer Stimme orchestral.
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Jamie Cullum verknüpft mit Leichtigkeit verschiedene Stilrichtungen; so wendet er sich in seinen neuesten Songs dem Pop, Funk und Soul zu. Mit brandneuer CD im Gepäck gastiert der britische Retrojazzer erstmals im Wiener Konzerthaus.
Abonnements ab € 67,50 (für Mitglieder ab € 60,20) · Detaillierte Informationen unter konzerthaus.at/1920aos
Jazzmeia Horn
Lizz Wright
Jamie Cullum
13/05/20
04/05/20
Ob Blues, Jazz, Chanson, R&B oder Folk: Lassen Sie sich mitreißen von der Kunst des Liedes in einem Zyklus.
The Art of Song
Cécile McLorin Salvant
23/04/20
Jamie Cullum
Optionales Zusatzkonzert ab € 22,80 (für Mitglieder ab € 19,80)
Cécile McLorin Salvant vereint Coolness, Eleganz und Melancholie. Zeitlos sind ihre von Blues, Chanson und Jazz beeinflussten Songs. Mit Pianist Sullivan Fortner ist sie in einem sehr persönlichen Liederabend unplugged zu erleben.
Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Cécile McLorin Salvant
30/04/20
THE ART OF SONG
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WEIHNACHTSORATORIEN
Der Apfel fällt nicht weit vom Bach Die Weihnachtsoratorien von Camille Saint-Saëns und Johann Sebastian Bach
Camille Saint-Saëns „Ich komponiere, um meine natürliche Aufgabe zu erfüllen, wie ein Apfelbaum, der Äpfel hervorbringt.“ Als derart natürlich empfand Camille Saint-Saëns seine künstlerische Tätigkeit – und das in einer Zeit, die vom romantischen Genie-Gedanken durchdrungen war. Angesichts seiner großen Begabung mag das nicht verwundern: Bereits mit zweieinhalb Jahren soll er das Notenlesen beherrscht haben, kurz darauf verfasste er sein erstes Klavierstück. Mit sieben Jahren übersetzte er lateinische und griechische Texte, interessierte sich aber auch sehr für Mathematik und Astronomie. Nach der Ausbildung am Pariser Konservatorium trat er im Dezember 1857 bereits als 22-Jähriger das renommierte Amt des Organisten an der Cavaillé-Coll-Orgel der Église de la Madeleine an, wohin keine Geringeren als Clara Schumann, Anton Rubinstein oder Franz Liszt pilgerten, um seine Improvisationskünste zu bewundern. Für seine Kompositionen bediente er sich verschiedenster Vorbilder aus der Musikgeschichte, die er mit Leichtigkeit verinnerlichte. Alexander Glasunow fasste seinen Arbeitsstil in folgendem Bild zusammen: „Ich sehe eine mittelalterliche Straße, und aus
seinem gotischen Fenster lehnt sich Saint-Saëns hinaus, der das moderne Durcheinander mit philosophischer Gelassenheit betrachtet – ein Meister, der alle Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst beherrscht, der aber den Traditionen einer fernen Epoche die Treue hält.“
Bachs Werk in Frankreich 1858 fertigte Saint-Saëns innerhalb von elf Tagen die Partitur zu seinem »Oratorio de Noël« an, das in der Weihnachtsnacht an der Église de la Madeleine erstmals erklang und offensichtlich für den Gebrauch im Gottesdienst angelegt war. Wenngleich Johann Sebastian Bachs Werke in Frankreich zu dieser Zeit äußerst unpopulär waren, begann er die Partitur mit einem »Prélude dans le style de Séb. Bach«. Als er dem Dirigenten Jules Pasdeloup daraus vorspielte, soll dieser nach acht Takten aufgestanden sein und sich geweigert haben, weiter zuzuhören, „ununterbrochen schreiend: ,aber das ist Bach!‘“ Den Franzosen galt der deutsche Komponist als gelehrter Kontrapunktiker, der nicht imstande war, Melodien zu erfinden. So hatte Charles Gounod 1853 das erste Präludium aus dem »Wohltemperierten Klavier« mit einer Melodie „vervollständigt“ und später als »Ave Maria« veröffentlicht, das Theodor
W. Adorno in den 1950er-Jahren umgekehrt als „Sakralschlager“ brandmarkte. Neben den kompositorischen Vorbehalten galten Bachs Werke für die katholischen Franzosen freilich auch für kirchenmusikalische Zwecke als unbrauchbar. Aber auch in Deutschland waren sie seit seinem Tod weitgehend in Vergessenheit geraten.
Die Weihnachtsoratorien Ein Jahr vor der Uraufführung des »Oratorio de Noël« kam es in Berlin erstmals zur Wiederaufführung aller sechs Kantaten des »Weihnachtsoratoriums«. Es sollte noch bis ins 20. Jahrhundert dauern, bis es in Paris erklang. Trotz der Anleihen handelt es sich bei Saint-Saëns’ Werk freilich um eine durchweg romantische Komposition, die in einer französischen Entwicklungslinie des Oratoriums steht, angefangen bei Marc-Antoine Charpentier bis hin zu Jean-François Lesueur. Dagegen steht das »Weihnachtsoratorium« des Thomaskantors in der deutschen Tradition, die von den Lübecker Abendmusiken ausgeht. An bis zu fünf Sonntagen vor Weihnachten fanden dort im Anschluss an den Gottesdienst in der Marienkirche öffentliche Konzerte statt, die sich dezidiert an
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WEIHNACHTSORATORIEN
WEIHNACHTEN IM W I E N E R KO N Z E R THAUS
03/12/19
Saint Saint-Saëns: Oratorio de Noël Di, 19.30 Uhr · Großer Saal Balthasar-Neumann-Ensemble Balthasar-Neumann-Chor und -Solisten Agnes Kovacs Sopran Marion Eckstein Alt Ambroisine Bré Mezzosopran Linard Vrielink Tenor André Morsch Bariton Thomas Hengelbrock Dirigent Camille Saint-Saëns Oratorio de Noël »Weihnachtsoratorium« op. 12 sowie Werke von Peter Iljitsch Tschaikowsky , Pawel G. Tschesnokow , Alexander Glasunow und César Cui
10/12/19
Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 1–3) Di, 19.30 Uhr · Großer Saal
Camille Saint-Saëns
ein bürgerliches Publikum richteten und mit Werken Dietrich Buxtehudes große Popularität erreichten. Johann Sebastian Bach pilgerte 1705 über 400 Kilometer von Arnstadt zu Fuß nach Lübeck, um Buxtehude und seine Abendmusiken zu besuchen. Er selbst wandte sich mit seinen Oratorien, die auf Bibeltexten und Bearbeitungen von Kirchenliedern basieren, wieder der kirchlichen Tradition zu. 1734 entstanden die sechs Kantaten, zum größten Teil freilich auf weltlichen Vorlagen aufbauend, die er unter dem Titel »Weihnachtsoratorium« zusammenfasste. Ganz im Gegensatz zu Saint-Saëns, der auf das Bläserensemble verzichtet, entfaltet er mit Pauken und Trompeten prunkvollen Glanz. Die Oboen hingegen evozieren, etwa in der Sinfonia zum zweiten Teil, ein pastorales Ambiente, das an das Schalmeienspiel der Hirten an Jesu Krippe erinnert. Dem stehen als Engelsmusik die Streicher gegenüber (bei Saint-Saëns klingt derselbe Kontrast noch in der Oboenregistrierung
der Orgel und ätherischen Harfenklängen nach). Zum Ereignis der Geburt Christi, der Gestaltwerdung Gottes auf Erden, finden hier himmlische und irdische Sphäre auf wundersame Weise zusammen. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich die Debatte um Bach in Frankreich weitgehend entspannt. Das beweist u. a. die Antwort Vincent d’Indys auf eine Umfrage der Berliner Zeitschrift »Die Musik« aus dem Jahr 1905 über Bach: Er sei schlichtweg der Vater jeglicher modernen Musik. Für Ton Koopman, der mit dem Amsterdam Baroque Orchestra and Choir alle Kantaten eingespielt hat und seit kurzem als Präsident des Bach-Archivs Leipzig fungiert, ist er der „größte Komponist, den es je gegeben hat“. Unter seinem Dirigat ist nun zur Weihnachtszeit Bachs Oratorium im Wiener Konzerthaus zu hören: „Jauchzet, frohlocket!“ · ALEXANDRA ZIANE
The Amsterdam Baroque Orchestra The Amsterdam Baroque Choir Yetzabel Arias Fernandez Sopran Franziska Gottwald Alt William Knight Tenor Klaus Mertens Bass Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach Ouverture / Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 1–3)
11/12/19
Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 4–6) Mi, 19.30 Uhr · Großer Saal The Amsterdam Baroque Orchestra The Amsterdam Baroque Choir Yetzabel Arias Fernandez Sopran Franziska Gottwald Alt Tilman Lichdi Tenor Klaus Mertens Bass Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach Ouverture / Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 4–6)
14/12/19
Sing Along Sa, 17.00 Uhr · Mozart-Saal
»Weihnachten« Wiener Singakademie Katharina Hofbauer Harfe Karin Hopferwieser Violoncello Rafael Neira-Wolf Gitarre Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept Heinz Ferlesch Dirigent
KO L U M N E
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Thomas Hengelbrock
Ton Koopman
Thomas Hengelbrock und Ton Koopman interpretieren Weihnachtsoratorien von Camille Saint-Saëns und Johann Sebastian Bach. Eine weitere Möglichkeit, sich besinnlich auf die Feiertage einzustimmen, bietet das Sing Along am 14. Dezember. Feiern Sie singend mit uns „die stillste Zeit im Jahr“!
Superar Nachmittags, wenn der Bürotag in der Brotfabrik im 10. Bezirk dem Ende zugeht, kommt plötzlich wieder Bewegung rein – Kinderstimmen, Einstimmen, Musik, Lachen und tiefe Konzentration sind zu hören und spüren. Hier wird täglich gemeinsam mit Freude mehrere Stunden Musik gemacht. Für viele Kinder ist es der einzige Freiraum abseits von Unterricht und Wohnung. Ein Ort, der Entfaltung, der Möglichkeiten bietet, die ihnen das Leben nicht von Beginn an bereitgestellt hat. Sie alle musizieren nun mit bewegendem Stolz und gleichzeitig großer Selbstverständlichkeit! Etwa das schüchterne Mädchen, das sich jetzt zutraut, Klassensprecherin zu sein, oder vermeintlich schwierige Kinder, die neue Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Unruhe finden. Das Mädchen, das einen ambitionierteren Bildungsweg einschlägt, und dessen Vater, der nach dem ersten Besuch des Superar Jahreskonzertes im Wiener Konzerthaus sagt: „Ich komme ursprünglich nicht aus Wien, ich lebe und arbeite hier seit zwanzig Jahren. Aber heute bin ich wirklich hier angekommen.“ Der gemeinnützige Verein Superar bietet Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrem Hintergrund einen kostenfreien Zugang zu hochwertiger musikalischer Förderung. Superar wurde 2009 von der Caritas der Erzdiözese Wien, den Wiener Sängerknaben und dem Wiener Konzerthaus gegründet, um Kindern die Welt der Musik und des künstlerischen Ausdrucks zu eröffnen sowie Gemeinschaftserlebnisse und neue Perspektiven zu bieten. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu inspirieren, zu stärken und die Gesellschaft nachhaltig in Richtung Chancengleichheit zu verändern. Wir erleben täglich, wie Musik das Leben der Kinder bereichert. Sabine Gretner • Geboren 1972 in Wien Geschäftsführerin Superar
Superar von lat. „superare“: Grenzen überwinden, über sich hinauswachsen
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KONZERTTIPPS
Le Trio Joubran
Grigory Sokolov
Leise Laute
Behutsames Ausleuchten
Die drei Brüder sind eine Ausnahmeerscheinung. Die Ud, bis heute im orientalischen Raum eines der bedeutendsten Musikinstrumente, vergleichbar dem Klavier in Europa, wird üblicherweise solistisch gespielt. Sie ist mit der Laute verwandt, die wie die Gitarre ursprünglich aus dem arabischen und persischen Raum über Andalusien nach Europa kam. Das aus Palästina stammende Trio Joubran, Brüder aus einer Dynastie von Ud-Instrumentenbauern, bringt das Instrument in dreifacher Ausführung auf die Bühne. Das legendäre Gitarrentrio aus Paco de Lucía, Al DiMeola und John McLaughlin stand für diese Zusammensetzung Pate. Wie diese werfen sich die drei Brüder Samir, Wissam und Adnan Joubran Phrasen zu oder intonieren gemeinsam mal zart-melancholische Klänge, mal explosionsgeladene Läufe. Ihre Mischung aus traditioneller orientalischer Volksmusik, moderner virtuoser Technik und jazzigen Improvisationen begeistert Fans klassischer arabischer Musik und Jazz-Freunde gleichermaßen.
„Man braucht Stunden, um ein Klavier zu verstehen, denn jedes hat seine eigene Persönlichkeit, und wir spielen zusammen“, beschrieb Grigory Sokolov einmal das Verhältnis zwischen Pianist und Instrument. Nur so könne man beispielsweise die feinen Verästelungen im romantischen Klaviersatz eines Johannes Brahms zum Leuchten bringen. „In kleinstem Rahmen“ finde sich „eine Fülle von Empfindungen“, schrieb Brahms’ Vertraute Clara Schumann über dessen Klavierstücke op. 118. Höchste Transparenz im Klang verlangt Mozarts Rondo K 511 mit seinem häufigen Changieren der Tonarten und Stimmungen – beides wie gemacht für einen Klangzauberer wie Grigory Sokolov.
05/12/19 02/12/19
Do, 19.30 Uhr · Großer Saal
Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal
Wolfgang Amadeus Mozart
Le Trio Joubran: Samir Joubran Ud, Wissam Joubran Ud, Adnan Joubran Ud; Valentin Mussou Violoncello, Yousef Hbeisch Percussion, Habib Meftah Boushehri Percussion
Johannes Brahms
Grigory Sokolov Klavier Präludium (Fantasie) und Fuge C-Dur K 383a Sonate A-Dur K 300i Rondo a-moll K 511 Sechs Klavierstücke op. 118 Vier Klavierstücke op. 119
KONZERTTIPPS
Ensemble Interface
Eva Reiter
Kontaktschnittstelle
Darker than Black
Im April 2018 sorgte es bei »Bridges« für den Höhepunkt des Festivals, nun freuen wir uns auf sein Debüt im Zyklus »Nouvelles Aventures«: Das vor zehn Jahren aus der Internationalen Ensemble Modern Akademie hervorgegangene Ensemble Interface präsentiert neue und neueste Werke von drei Komponistinnen und drei Komponisten aus Israel, Italien, Polen, Russland und den USA, die allesamt um das Thema „Kontakt“ kreisen. Sivan Cohen Elias und Daniela Terranova fokussieren ihre Stücke auf den körperlichen Kontakt der Aufführenden mit den Mitteln der Klangerzeugung. Der Verlust und das (Wieder-)Finden von Kontakt zwischen Menschen im realen wie im mentalen Raum stehen im Mittelpunkt von Marco Stroppas Trio »Ossia« – dem einzigen Werk des Abends übrigens, das schon einmal im Wiener Konzerthaus zu hören war. Mit dem Verlust des Kontakts zur Realität setzen sich Wojtek Blecharz und Ashley Fure auseinander. Und auch Sergey Khismatov lässt sich in seinem brandneuen Auftragswerk vom Motto des Abends inspirieren.
Wer in der Renaissance an der Melancholie litt, der fand wenigstens in der Musik Trost – jedenfalls dann, wenn er dem Florentiner Humanisten Marsilio Ficino Glauben schenkte. So schrieb etwa der berühmte englische Lautenist und Komponist John Dowland mit bittersüßen „Ayres“, Liedern mit und ohne Worten, gegen jede Form von Schwermut an. Dowlands nur wenige Jahre jüngerer Landsmann Robert Burton war es, der in seiner 1621 erschienenen »Anatomie der Melancholie« das gesamte damals bekannte Wissen über die unterschiedlichsten Ausprägungen dieser Krankheit gemäß der Viersäftelehre zusammenfasste. Ausgehend von diesem bizarren Meisterwerk gestaltet die Wiener Konzerthaus-Porträtkünstlerin Eva Reiter eine berührende Ode an die „schwarze Galle“: einen intimen Kammermusikabend mit Musik aus dem frühen 17. Jahrhundert und aus der Gegenwart. In zarten Arrangements für Sopran, Gitarre und Gambe erklingen Stücke von Dowland und seinen Zeitgenossen sowie von heutigen Komponisten wie Wolfgang Mitterer, Francesco Filidei oder Bernhard Gander.
18/12/19 Mi, 19.30 Uhr · Berio-Saal Ensemble Interface: Bettina Danielle Berger Flöten, Andrea Nagy Klarinetten, Anna D’Errico Klavier, João Carlos Pacheco Schlagzeug, Georgia Privitera Violine, Christophe Mathias Violoncello Ashley Fure Therefore I Was, Sivan Cohen Elias Air Pressure, Daniela Terranova Di natura sottile, Wojtek Blecharz Torpor, Marco Stroppa Ossia. Sieben Strophen für einen literarischen Schmarotzer, Sergey Khismatov Primordial Soup (UA) Kompositionsauftrag von Ensemble Interface und Wiener Konzerthaus
19/12/19 Do, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »Darker than Black« Theresa Dlouhy Sopran, Eva Reiter Viola da Gamba, Tom Pauwels Gitarren Ausgehend von Robert Burtons »The Anatomy of Melancholy«, eine Ode an die Schwermut, die „schwarze Galle“ in all ihren Facetten. Musik von John Dowland , Tobias Hume , Arthur Lavandier , Wolfgang Mitterer , Bernhard Gander, Francesco Filidei, Burkhard Stangl u. a.
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SILVESTER
Godt nytt år! Happy New Year! Buon anno! Guten Rutsch!
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SILVESTER
Das Beethovenjahr 2020 beginnt bei uns ganz traditionell: mit Beethovens Neunter und den Wiener Symphonikern.
Traditionen, die Glück versprechen: Silvester feiern – überall anders Beim zwölften Glockenschlag der Pummerin in der Silvesternacht heißt es für ganz Wien „Alles Walzer!“ – Tausende tanzen im Dreivierteltakt, so auch die Gäste der großen Silvester-Gala im Wiener Konzerthaus. Die Foyers werden zur Tanzfläche und an den Buffets versorgt sich das Publikum mit Getränken, um auf das neue Jahr anzustoßen. Eine sehr wienerische, fröhliche und stilvolle Art, das alte Jahr zu beschließen und in prächtiger Atmosphäre einander Glück für 2020 zu wünschen.
Wie feiert man anderswo den Jahreswechsel? Gianandrea Noseda, Dirigent der Konzerte der Wiener Symphoniker zum Jahreswechsel mit der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, und Solistin Anna Maria Chiuri werden sich wohl ein „buon anno“ zu-
rufen – der in Italien übliche Wunsch zum „Capodanno“. Mit einem großen Festmahl, dem „Cenone di Capodanno“, feiern die Italiener gerne den Jahreswechsel. Dabei steht jedes Gericht für einen bestimmten Wunsch in Bezug auf das kommende Jahr: Linsen oder Trauben versprechen finanziellen Erfolg, Schweinefleisch hingegen Reichhaltigkeit und Lebensfreude. Von den Italienern lässt sich in Sachen glücksbringender Bräuche einiges lernen: So sollte man zu Mitternacht ein knallrotes Kleidungsstück tragen, am besten rote Unterwäsche. Zu Mitternacht empfiehlt es sich, die Augen zu schließen, Zeige- und Mittelfinger zu kreuzen und drei Wünsche zu formulieren – aber Achtung, nur in Gedanken. Feiert man mit einer geliebten Person, sollte man sich um Mitternacht unter einem Mistelzweig küssen.
Tanzparty oder gemütliches Familienessen Ein herzliches „Godt nytt år“ wünscht die norwegische Sopranis-
tin Lise Davidsen. In ihrer Heimat wird am Silvesterabend besonders gerne Truthahn gegessen, aber auch Dorsch oder Forelle sind üblich. Zum Dessert gibt es „Nyttårskake“ (Neujahrskuchen) und „Nyttårsbowle“ (Neujahrsbowle). In der Heimatstadt von Tenor Russell Thomas feiert man mit einer großen öffentlichen Party. „Bayfront Park’s New Year’s Eve“ ist Miamis größte Tanzparty mit Livemusik, Essensständen und mitternächtlichem Feuerwerk: „Happy New Year!“
Altes Brauchtum in England und in Osttirol „Happy New Year!“ ruft man sich auch in London zu, wo Pianist Julius Drake geboren wurde. Wer in England feiert, sollte das alte Volkslied »Auld Lang Syne« kennen, das traditionell zu Silvester gesungen wird. Zu den Silvesterbräuchen in London gehören auch Geschenke. Dafür werden gerne dreieckige Törtchen gebacken und mit Faschiertem gefüllt.
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SILVESTER
Die Musicbanda Franui kommt aus Osttirol, wo mit dem 25. Dezember die mythische Zeit der Rauhnächte mit ihrem gelebten Brauchtum beginnt: Vom Neujahrsansagen, bei dem Kinder am Silvestertag von Haus zu Haus gehen und gute Wünsche übermitteln, über das Ausräuchern von Haus und Hof, um unheimliche Geister zu bändigen, bis hin zu den gruseligen Perchtenläufen von teuflisch anmutenden Gestalten.
Von Wien in die Welt Ein musikalischer Zauber, der sich von Wien aus in die ganze Welt verbreitet hat und die Menschen mit ihrer Hoffnung auf das kommende Gute vereint, geht vom Wiener Walzer aus. Die großartigen Melodien der Dynastie Strauß haben den Glauben an eine positive Zukunft
aus den Wiener Tanzsälen des 19. Jahrhunderts in die Welt hinaus getragen. »Music made in Austria« heißt daher auch das Motto der beliebten Silvesterkonzerte des Strauss Festival Orchester Wien.
Ein bisschen Spaß muss sein Erhabene Musik, beschwingte Walzer, gepflegte Unterhaltung – all das finden Sie im Wiener Konzerthaus traditionell zu Silvester. Neu ist heuer ein Abend der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager gemeinsam mit dem Satiriker Alfred Dorfer und Julius Drake am Klavier. Liedgesang trifft auf Kabarett und Klassik auf Comedy. Bei diesem Programm ist eines klar: Ein echter Wiener geht zu Silvester nicht unter, sondern ins Wiener Konzerthaus. · J UDITH S TAUDING ER
SILVESTER
28 & 29/12/19 01/01/20
Strauss Festival Orchester Wien · Guth Sa & So, 19.30 Uhr · Großer Saal Mi, 11.00 Uhr · Großer Saal »Music made in Austria« Peter Guth Dirigent Werke von Johann Strauß , Joseph Lanner , Carl Michael Ziehrer u. a.
30 & 31/12/19 01/01/20
Beethoven: Symphonie Nr. 9 Mo, 20.00 Uhr · Großer Saal Di, 19.00 Uhr · Großer Saal Mi, 20.00 Uhr · Großer Saal Wiener Symphoniker, Wiener Singakademie, Lise Davidsen Sopran, Anna Maria Chiuri Mezzosopran, Russell Thomas Tenor, Michael Volle Bass, Gianandrea Noseda Dirigent Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125
30/12/19
Kirchschlager · Dorfer · Drake Mo, 19.30 Uhr · Mozart-Saal »Tod eines Pudels« Angelika Kirchschlager Mezzosopran Alfred Dorfer Satiriker Julius Drake Klavier
31/12/19
Silvester-Gala Di, 22.30 Uhr · Großer Saal Marlis Petersen Sopran Nikolaus Habjan Kunstpfeifer Ines Schüttengruber Klavier Die Strottern: Klemens Lendl Gesang, Violine, David Müller Gesang, Gitarre; Musicbanda Franui: Johannes Eder Klarinette, Bassklarinette, Andreas Fuetsch Tuba, Romed Hopfgartner Altsaxophon, Klarinette, Markus Kraler Kontrabass, Akkordeon, Angelika Rainer Harfe, Zither, Gesang, Bettina Rainer Hackbrett, Gesang, Markus Rainer Trompete, Gesang, Martin Senfter Ventilposaune, Gesang, Nikolai Tunkowitsch Violine, Andreas Schett Trompete, Gesang, Moderation, Leitung
STECKBRIEF
Elisabeth Kulman Mezzosopranistin *1973 · Oberpullendorf
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Wussten Sie, dass … … Elisabeth Kulman eine Initiatorin des gemeinnützigen Vereins »art but fair« ist? Die internationale Bewegung setzt sich seit 2013 für faire Arbeitsbedingungen sowie angemessene Gagen in den Darstellenden Künsten und der Musik ein. Um die prekären Zustände auf dem Klassikmarkt anzuprangern, rief die Sängerin in dem Zusammen-
… I M W I E N E R KO N Z E R T H AU S
Auftritte 21 (bis 31.12.2019)
Ältestes zur Aufführung gebrachtes Werk 1724 Teilnahme an (Alt):
Johann Sebastian Bach Johannespassion BWV 245
Neueste zur Aufführung gebrachte Werke 2012 Lieder von Albin Fries (UA)
hang zu einer „Revolution der Künstler“ auf. … eine weitere Initiative, die Elisabeth Kulman 2018 ins Leben rief, ein Ableger von #MeToo ist? »Voice it!« wendet sich gegen Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt innerhalb des Opern- und Klassikbetriebs und tritt für eine Kultur der Würde, des Respekts und der Gerechtigkeit ein. … sich Elisabeth Kulman vor fünf Jahren – am Höhepunkt ihrer Karriere als Opernsängerin – entschieden hat, der Opernbühne den Rücken zu kehren? Seither singt sie nur noch
KO M M E N D E KO N Z E R T E
04/12/19 Liederabend
Elisabeth Kulman Mi, 19.30 Uhr · Mozart-Saal Elisabeth Kulman Mezzosopran, Eduard Kutrowatz Klavier Werke von Franz Schubert , Franz Liszt , Eduard Kutrowatz , Georg Breinschmid, Hugo Wolf, Gustav Mahler, Benjamin Britten, Cole Porter und Kurt Weill
23/03/20
musicAeterna · Currentzis Mo, 19.30 Uhr · Großer Saal
Konzertprogramme und Liederabende, die
Janai Brugger Sopran, Elisabeth Kulman Alt, Sebastian Kohlhepp Tenor, Michael Nagy Bass, Teodor Currentzis Dirigent
ihr ein besonderes Anliegen sind.
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125
35
36
Kartenvorverkauf für unsere Mitglieder ab 04/11/19
KALENDARIUM
Dezember
01
Allgemein ab 11/11/19
So
Gedeck · Widmann
10.30, 14.00 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
»Marlen Haushofer: Die Wand«
Triolino
Martina Gedeck Lesung Carolin Widmann Violine
Lustige Tastenstreiche Trio Artio: Judith Fliedl Violine, Christine Roider Violoncello, Johanna Estermann Klavier; Karoline Hogl Ausstattung, Lila Silvia Scheibelhofer Schauspiel, Kunstvermittlung, Ausstattung, Julia RuthensteinerSchwarz Schauspiel, Musikvermittlung, Sarah Jeanne Babits Schauspiel, Regie Das Trio Artio hat klassische Fährten für Triolino gelegt. Notenschlüssel und Akkorde liegen kreuz und quer. Tante Andante und Utensilia helfen mit, den Weg zu finden. Ausverkauft
03
19.30 Uhr · Mozart-Saal
11.00 Uhr · Mozart-Saal
Sing Along
Blauli
Martina Gedeck liest aus Marlen Haushofers »Die Wand« und Carolin Widmann spielt dazu eine Auswahl aus Partiten und Sonaten für Violine solo von Johann Sebastian Bach. Restkarten nach Verfügbarkeit
Di
Zyklus LIT
50% JM · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
SchülerInnen und PädagogInnen der Volksschulen Cottagegasse und Landsteinergasse Lorenzo Gangi Percussion Karin Hopferwieser Violoncello Mark Royce Klavier Simon Schellnegger Viola Emanuel Toifl Saxophon, Querflöte Monika Jeschko Moderation, Konzept Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen Informationen auf konzerthaus.at/musikvermittlung oder unter der Telefonnummer +43 1 24200 332 Unterstützt von Mondi · Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Zyklus TRF, TRG bzw. TRH
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
16.00 Uhr · Berio-Saal
Cinello
15.30 Uhr · Schubert-Saal
tiri li li
Benefizkonzert
Classical Young Stars 2019
Benjamin Herzl Violine Emmy Steiner Schauspiel, Tanz Vanessa Achilles-Broutin Bühne,
IV. Internationales Festival: Zu erleben sind Virtuosen von 7 bis 16 Jahren, Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung »Neue Namen« unter der Schirmherrschaft des Pianisten Denis Matsuev sowie preisgekrönte Musizierende aus Österreich, Russland und Armenien.
02 19.30 Uhr · Großer Saal
Rasant und virtuos perlen die Töne aus Benjamin Herzls Violine. Vor Freude kann Cinello schon einmal abheben – auf einem Trampolin aus Notenlinien.
€ 18/26/36/48,–
Igudesman & Joo
Ausverkauft
VVK · Veranstalter Kulturverein MUSE
19.30 Uhr · Großer Saal
Konstantin Wecker »Weltenbrand Tour 2019« Konstantin Wecker Gesang, Klavier, Jo Barnikel Klavier, Fany Kammerlander Violoncello, Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie, Mark Mast Dirigent Gesellschaftlich engagiert sind Werk und Wirken Konstantin Weckers. Mark Mast und das Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie verleihen den Songs des Liedermachers orchestrale Größe. Restkarten nach Verfügbarkeit 50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Martina Gedeck · 01/12/19
Ausstattung
Mo
»Die Rettung der Welt«
Zyklus CIA
Aleksey Igudesman
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Hyung-ki Joo
19.30 Uhr · Großer Saal
Violine, Schauspiel, Gesang und vieles andere Klavier, Schauspiel, Gesang und vieles andere siehe Seite 20 € 24/35/47/59/70/76,–
Zyklus CM
50% JM · VVK · Weitgehend in deutscher Sprache Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Le Trio Joubran Le Trio Joubran: Samir Joubran Ud, Wissam Joubran Ud, Adnan Joubran Ud; Valentin Mussou Violoncello, Yousef Hbeisch Percussion, Habib Meftah Boushehri Percussion siehe Seite 30 € 21/28/36/43/47/51,–
Konstantin Wecker · 01/12/19
Paola Aguilera Regie
Zyklus WOU
50% JM · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Saint-Saëns: Oratorio de Noël Balthasar-Neumann-Ensemble Balthasar-Neumann-Chor und -Solisten Agnes Kovacs Sopran Marion Eckstein Alt Ambroisine Bré Mezzosopran Linard Vrielink Tenor André Morsch Bariton Thomas Hengelbrock Dirigent Camille Saint-Saëns Oratorio de Noël »Weihnachtsoratorium« op. 12 sowie Werke von Peter Iljitsch Tschaikowsky,
Pawel G. Tschesnokow, Alexander Glasunow und César Cui siehe Seiten 26–29
€ 20/26/34/42/48/54/58/62,–
Zyklus VK
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
37
KALENDARIUM
Dezember
04
19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Liederabend
Ein Abend im Advent mit Maria Happel
Cinello
Elisabeth Kulman Mezzosopran Eduard Kutrowatz Klavier
Nähere Informationen siehe Konzert am 03.12.
Lieder von Franz Schubert, Franz Liszt, Georg Breinschmid, Hugo Wolf, Gustav Mahler, Benjamin Britten u. a.
Maria Happel Lesung, Ensemble Troi: Franziska Hatz Akkordeon, Gesang, Tino Klissenbauer Akkordeon, Barry O’Mahony Gitarre, Bernd Satzinger Kontrabass, Robin Gillard Percussion, Hang
Mi
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
tiri li li Ausverkauft
Zyklus CIB, CIC bzw. CID
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Elisabeth Kulman
siehe Seite 35 € 24/32/50/58/63,–
Zyklus LIE
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 29/39/49/59,–
12.30 Uhr · Schubert-Saal
19.30 Uhr · Musikverein, Brahms-Saal
Musik und Dichtung »Adam in Amerika«
Rising Stars
Stephan von der Deken · William Youn Stephan von der Deken Lesung William Youn Klavier
Stephan von der Deken liest Nathaniel Hawthornes »Ein Mann namens Wakefield« und Edgar Allan Poes »Der Mann der Masse«
Aaron Copland Four piano blues Samuel Barber Nocturne. Hommage an
John Field op. 33
Frederic Rzewski Winnsboro cotton mill
blues (Four North American ballads Nr. 4) Frédéric Chopin Ballade Nr. 4 f-moll op. 52 Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus MUD
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Benedetti · Rouvali Nicola Benedetti Violine Santtu-Matias Rouvali Dirigent Jean Sibelius Finlandia op. 26 Max Bruch Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 26
Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 siehe Seiten 12–15 € 20/29/40/49/59/67/73/79,–
Zyklus WS
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
VVK · Veranstalter Schwaiger Music Management GmbH
Pablo Ferrández
06
Pablo Ferrández Violoncello
Für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Palau de la Música Catalana und L'Auditori Barcelona
Luis del Valle Klavier
Max Bruch Kol Nidrei. Adagio über hebräi-
sche Melodien op. 47 für Violoncello und Orchester (Bearbeitung für Violoncello und Klavier), Antón García Abril Desde el grito del silencio (EA)
Fr
19.00 Uhr · Großer Saal
WienerSymphoniker@7 Nicola Benedetti Violine Santtu-Matias Rouvali Dirigent
Kompositionsauftrag von Palau de la Música Catalana und L'Auditori Barcelona und European Concert Hall Organisation
Maurice Ravel Tzigane. Rapsodie de
Dmitri Schostakowitsch
Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39
sowie Werke von Johannes Brahms und € 24,–
Zyklus RIS
Freie Platzwahl · Der Zyklus »Rising Stars« wird von der Europäischen Kommission unterstützt. Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
05
Do
11.00, 14.30 & 16.00 Uhr · Berio-Saal
Cinello
Im Anschluss im Großen Foyer: Konzertausklang mit Nicola Benedetti und
Dolby’s Around siehe Seiten 12–15 Zyklus WS@7
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Jerusalem Quartet · Baggio
tiri li li Nähere Informationen siehe Konzert am 03.12. Ausverkauft
concert für Violine und Orchester
€ 24/32/42/50/58/63,–
Zyklus CIE, CIF bzw. CIG
Freie Platzwahl · Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren · Eine gemeinsame Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Hila Baggio Sopran Erwin Schulhoff Fünf Stücke für Streichquartett, Leonid Desyatnikov Fünf jiddische Kabarettlieder aus dem Warschau der 20er-Jahre für Sopran und Streichquartett, Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26
Klavierabend
Wolfgang Amadeus Mozart Präludium
(Fantasie) und Fuge C-Dur K 383a · Sonate A-Dur K 300i · Rondo a-moll K 511 Johannes Brahms Sechs Klavierstücke op. 118 · Vier Klavierstücke op. 119 siehe Seite 30 € 22/34/47/59/70/81/88/95,–
»Jiddisches Kabarett – von Warschau nach Amerika«
Erich Wolfgang Korngold
19.30 Uhr · Großer Saal
Grigory Sokolov
Nicola Benedetti · 04/12/19
Heiteres und Besinnliches kombiniert mit frisch aufbereiteten Klängen: Burgschauspielerin Maria Happel und das Ensemble Troi gestalten einen »Abend im Advent«.
Zyklus KIG
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Jerusalem Quartet bringt uns ein Stück jiddische Kultur näher: Fünf Lieder, die ein Bild des jüdischen Alltagslebens in Warschau in der Zeit zwischen den Weltkriegen zeichnen, stehen im Zentrum des Abends. Sopranistin Hila Baggio versteht es dabei, genau den richtigen Tonfall zwischen Spiel, Witz, Derbheit und verhüllter Melancholie zu treffen. € 21/28/36/43/47/51,–
Zyklus KM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
38
KALENDARIUM
Dezember
07
Sa
08
So
19.30 Uhr · Großer Saal
Moop Mama
11.00, 15.00 & 17.00 Uhr · Berio-Saal
10.30 Uhr · Mozart-Saal
»ICH Tour Teil 2«
Piccolo
Wiener KammerOrchester · Breinschmid · Kerkezos · Lu
Die Strottern: Klemens Lendl Gesang, Violine, David Müller Gesang, Gitarre; Michael Bruckner Gesang, Gitarre, Peter Ahorner Schauspiel, Libretto, Artur Bodenstein Bühne, Christoph Bochdansky Regie
Georg Breinschmid Kontrabass Theodore Kerkezos Saxophon Yu Lu Dirigent Christoph Wagner-Trenkwitz Präsentation
Keno Langbein Rap, Gesang, Martin Hutter Trompete, Menzel Mutzke Trompete, Johannes Geiß Altsaxophon, Marcus Kesselbauer Tenorsaxophon, Jan Rößler Posaune, Peter Palmer Posaune, Peter Laib Sousaphon, Christoph Holzhauser Snare Drum, Lukas Roth Bass Drum
Die Weihnachtsgeister
Weihnachten? Das ist nichts für den reichen und geizigen Geschäftsmann Rudi Raff. Doch im Traum erscheinen ihm in der Weihnachtsnacht drei Geister – Begegnungen, die den alten Mann verändern. Ein heiter-besinnliches Weihnachtskonzert nach Charles Dickens’ »Eine Weihnachtsgeschichte«. € 19,–/Kinder € 12,–
Zyklus PIA, PIB bzw. PIC
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse · Eine Produktion der Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Georges Bizet
L’amour est enfant de Bohème (Erste Version der Habanera der Carmen aus »Carmen«) (Bearbeitung für Streichorchester)
Astor Piazzolla
Tango Suite für Saxophon und Orchester Tscho Theissing Carmen Fantasie für Kontrabass und Kammerorchester (In Anlehnung an Georges Bizet)
Antonín Dvořák
Serenade E-Dur op. 22 für Streichorchester Restkarten € 23/30/45/53,–
Zyklus MA
11.00, 15.00 & 17.00 Uhr · Berio-Saal
Die Weihnachtsgeister
Kärntner Advent
Nähere Informationen siehe Konzerte am 07.12.
Grenzlandchor Arnoldstein Kärntner Harfenklang Kärntner Weisenbläser
€ 19,–/Kinder € 12,–
Zyklus PID, PIE bzw. PIF
VVK · Veranstalter Club für Kultur und Wirtschaft
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 6 Jahren Eine Kooperation von Wiener Konzerthaus und Jeunesse · Eine Produktion der Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen · Levit · Järvi
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen · Levit · Järvi
Igor Levit Klavier, Paavo Järvi Dirigent
Nähere Informationen siehe Konzert am 07.12.
€ 41/47/52/57,–
Johannes Brahms Konzert für Klavier
und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Joseph Haydn
Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« siehe Seiten 4–7 € 20/28/38/46/55/62/68/73,–
Zyklus SCA
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
10
Di
Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 1–3) The Amsterdam Baroque Orchestra, The Amsterdam Baroque Choir, Yetzabel Arias Fernandez Sopran, Franziska Gottwald Alt, William Knight Tenor, Klaus Mertens Bass, Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach Ouverture / Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 1–3) siehe Seiten 26–29 € 22/44/56/66/84/90,– Zyklus OK
siehe Seiten 4–7 € 28/38/46/55/62/68/73,–
€ 39/44/54/64,– (Stehplätze im Parterre: € 36,–)
Zyklus YOU
19.30 Uhr · Großer Saal
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Piccolo
18.00 Uhr · Mozart-Saal
siehe Seiten 8–11
50% JM · VVK Unterstützt von The Performing Arts Fund NL Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Philharmonic Five »Wiener Advent-Klänge«
Zyklus SCB
Giuseppe Martucci
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Klavierquintett C-Dur op. 45
09
Giuseppe Martuccis Klavierquintett ist ein Schlüsselwerk der frühen Jahre des italienischen Komponisten. Im Anschluss an den „Klassiker“ spielen die Philharmonic Five nicht minder melodiöse Klänge der besinnlichen Wiener Adventszeit.
Mo
10.30 Uhr · Schönberg-Saal
Generalversammlung der Wiener Konzerthausgesellschaft
€ 24/32/41/48/55/60,–
Anmeldung zur Generalversammlung der Wiener Konzerthausgesellschaft bei Elisabeth Lahner (+43 1 24200 311, lahner@konzerthaus.at) Igor Levit · 07 & 08/12/19
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Zyklus PH5
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Philharmonic Five · 10/12/19
39
KALENDARIUM
Dezember 21.30 Uhr · Berio-Saal
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Viech
Klangforum Wien · Wiegers
Paul Plut Gesang, Gitarre Martina Stranger Bassgitarre Christoph Lederhilger Schlagzeug
»Urkräfte« Peter Böhm Klangregie Florian Bogner Klangregie Bas Wiegers Dirigent
Album-Release: Das Dreiergespann Viech präsentiert neue Songs mit gewohnt starken Texten und erdig-tänzerischem Pop. € 23,–
Iannis Xenakis Kraanerg. Ballettmusik für Orchester und vierspuriges Magnetband
Zyklus CS
Restkarten nach Verfügbarkeit
50% JM · Konzert mit Stehplätzen im unbestuhlten Parterre · VVK · Unterstützt von Wiener Städtische Versicherungsverein und Wiener Städtische Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
11
Viech · 10/12/19
12.30 Uhr · Mozart-Saal
Jess-Trio-Wien · Plank Elisabeth Plank Harfe
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Ludwig van Beethoven Zwölf Variationen G-Dur über »See the conqu'ring hero comes« aus »Judas Maccabäus« WoO 45 für Violoncello und Klavier, Camille Saint-Saëns Fantaisie op. 124 für Violine und Harfe, Antonín Dvořák Klaviertrio e-moll op. 90 »Dumky-Trio« € 20/24/28/32,–
18.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Großer Saal
Mi
Zyklus JES
50% JM · Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant vor und nach dem Konzert. Tischreservierung: +43 1 5125550 Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fremde Ohren oder: Wie Musiker das hören
Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 4–6)
Sven Hartberger Gespräch
The Amsterdam Baroque Orchestra, The Amsterdam Baroque Choir, Yetzabel Arias Fernandez Sopran, Franziska Gottwald Alt, Tilman Lichdi Tenor, Klaus Mertens Bass, Ton Koopman Dirigent Johann Sebastian Bach Ouverture /
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 4–6) siehe Seiten 26–29 € 22/32/44/56/66/77/84/90,– Zyklus JSB 50% JM · VVK · Unterstützt von The Performing Arts Fund NL · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Mitglieder des Klangforum Wien präsentieren auf unorthodoxe Weise ihren persönlichen Zugang zur Musik des Abends. Auf eine fassbare, sinnliche Erfahrung abzielend, zeigen die Musikerinnen und Musiker, was sie begeistert. Eintritt frei für Besucherinnen und Besucher des Konzerts im Mozart-Saal
13 19.30 Uhr · Mozart-Saal
19.30 Uhr · Berio-Saal
Thomas Gansch
Originalton
»Schlagertherapie IV«
Franzobel · Brautigam
Thomas Gansch
Franzobel liest aus seinem Roman »Das Floß der Medusa«, Ronald Brautigam spielt dazu Werke von Ludwig van Beethoven auf dem
Gesang, Posaune
Hammerklavier.
€ 19,–
Zyklus KFW
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Trompete, Flügelhorn, Gesang
Sebastian Fuchsberger
Leonhard Paul
Posaune, Basstrompete, Gesang
Michael Hornek
Zyklus OT
Klavier, Gesang
50% JM · Freie Platzwahl · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seite 22 € 23/32/43/52/61/67,–
12 Michael Schade · 11/12/19
18.30 Uhr · Mozart-Saal
Symphonisches Schrammelquintett Wien · Schade »Wien und die Welt« Michael Schade Tenor Jubiläum! 70. Konzert des Symphonischen Schrammelquintetts Wien im Mozart-Saal € 20/28/36/43,–
Zyklus SSW
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
des T ip p n a nte d Inte n
Do
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Großer Saal
London Philharmonic Orchestra · Rana · Jurowski Beatrice Rana Klavier Vladimir Jurowski Dirigent Peter Iljitsch Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 11 op. 103 »Das Jahr 1905« siehe Seite 21 € 25/39/56/73/87/101/111/120,–
Zyklus OI
50% JM · VVK Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Vladimir Jurowski · 12/12/19
Fr
40
KALENDARIUM
Dezember
14
19.30 Uhr · Großer Saal
11.00 Uhr · Mozart-Saal
Weihnachtskonzert
Stefan Mickisch »Richard Wagner: Das Rheingold«
Themenführung für Familien
Wiener Symphoniker Regula Mühlemann Sopran Constantinos Carydis Dirigent
»Rätselrallye«
Wolfgang Amadeus Mozart
Sa
10.00 & 11.30 Uhr · Treffpunkt Zwischenfoyer
Spannende Geheimnisse und knifflige Fragen gibt es im Wiener Konzerthaus so einige. „Wie viele Sitzplätze hat der große Saal?“ oder „Wo versteckt sich Österreichs größtes Instrument?“ Jede richtige Antwort wird mit einem Puzzleteil belohnt und führt zum musikalischen Schatz. € 6,50/Kinder € 4,– Für Kinder von 6 bis 12 Jahren Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
15.00 & 17.00 Uhr · Berio-Saal
Concertino
Scheherazade Varietas-Ensemble: Daniela Preimesberger Violine, Iris Krall-Radulian Violine, Marta Potulska Viola, Christophe Pantillon Violoncello; Anú Sifkovits Schauspiel, Nina Kupczyk Text, Regie Enttäuscht von der Liebe ließ Sultan Scheherban jede Frau, die ihn heiratete, bei Tagesanbruch töten. Der schönen Scheherazade gelingt es mit viel Fantasie, diesen Bann zu brechen. Einige der »Geschichten aus 1001 Nacht« hat Nikolai Rimski-Korsakow zauberhaft vertont.
Nikolai Rimski-Korsakow Scheherazade.
Suite symphonique op. 35 (Bearbeitung für Streichquartett: Kevin Dvorak)
€ 19,–/Kinder € 12,–
Zyklus COA bzw. COB
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren Eine Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
17.00 Uhr · Mozart-Saal
Sing Along
Weihnachten Wiener Singakademie, Katharina Hofbauer Harfe, Karin Hopferwieser Violoncello, Rafael Neira-Wolf Gitarre, Mark Royce Klavier, Simon Schellnegger Viola, Emanuel Toifl Querflöte, Monika Jeschko Moderation, Konzept, Heinz Ferlesch Dirigent siehe Seite 29 Mit »We wish you a merry christmas« wird singend „die stillste Zeit im Jahr“ gefeiert. € 10,–/Kinder € 5,– Gruppenpreise: € 8,–/Kinder € 2,50 (gültig beim Kauf von mindestens 5 Karten) Freie Platzwahl · VVK Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Stefan Mickisch (Klavier, Moderation) spielt und erklärt Richard Wagners »Das Rheingold« (Teilaufführung in Bearbeitung für Klavier).
Exsultate, jubilate. Motette für Sopran F-Dur K 158a und weitere Werke
€ 24/32/41/48/60,–
Ottorino Respighi
Fontane di Roma · Pini di Roma
Zyklus STM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 12–15 € 20/29/40/49/59/73/79,–
11.00 & 15.00 Uhr · Berio-Saal
Zyklus WSF, NH
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
Concertino
Scheherazade
19.30 Uhr · Schönberg-Saal
Nähere Informationen siehe Konzerte am 14.12.
Neu(es) Hören
€ 19,–/Kinder € 12,–
Katja Frei Interaktive Konzerteinführung
Neues anders hören und Anderes neu hören: Ein Gespräch mit Musikbeispielen aus Ottorino Respighis Symphonischen Dichtungen »Fontane di Roma« und »Pini di Roma«, das die Werke in den Kontext der heutigen Zeit stellt. Nur im Abonnement erhältlich
Zyklus NH
15
So
Freie Platzwahl · Empfohlen ab 9 Jahren Eine Produktion von Wiener Konzerthaus und Jeunesse Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
16
Mo
18.30 Uhr · Berio-Saal
Alpbach-Dialoge im Wiener Konzerthaus Eintritt frei (Zählkarten erforderlich)
11.00 Uhr · Großer Saal
Wiener Symphoniker · Mühlemann · Carydis Regula Mühlemann Sopran Constantinos Carydis Dirigent Barbara Rett Präsentation
Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
19.30 Uhr · Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 9 SWR Symphonieorchester Teodor Currentzis Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Exsultate, jubilate. Motette für Sopran F-Dur K 158a und weitere Werke
Ottorino Respighi
Fontane di Roma · Pini di Roma
Gustav Mahler Symphonie Nr. 9 Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus TC
50% JM · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
siehe Seiten 12–15 € 20/29/40/49/59/67/73/79,– Zyklus WSM, VWS 50% JM · Unterstützt von OMV Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
11.00 Uhr · Schönberg-Saal/Wotruba-Salon
Vorhören! Katharina Knoll, Katja Frei Musikvermittlung
Eine kreative Auseinandersetzung mit Ottorino Respighis »Fontane di Roma« und »Pini di Roma«. Nur im Abonnement erhältlich
Zyklus COC bzw. COD
Zyklus VWS
Separate Einführungen für Kinder (8 bis 12 Jahren) und Jugendliche (13 bis 18 Jahren) Unterstützt von OMV
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
Teodor Currentzis · 16/12/19
41
KALENDARIUM
Dezember
19
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Federspiel »Von der langsamen Zeit« Frédéric Alvarado-Dupuy Klarinette, Gesang, Simon Zöchbauer Trompete, Flügelhorn, Gesang, Zither, Philip Haas Trompete, Flügelhorn, Gesang, Ayac Jiménez-Salvador Trompete, Flügelhorn, Gesang, Thomas Winalek Posaune, Basstrompete, Gesang, Matthias Werner Posaune, Gesang, Roland Eitzinger Tuba, Gesang Weihnachts- und Winterstücke aus verschiedensten Traditionen Restkarten nach Verfügbarkeit
Zyklus SPI
Klavierabend
Ferhan & Ferzan Önder Fazıl Say
Sonate für zwei Klaviere (EA)
Sergej Rachmaninoff
Suite Nr. 1 »Fantaisie-Tableaux« op. 5
György Kurtág
Bach-Transkriptionen (Auswahl)
Igor Strawinski
Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (Fassung für Klavier zu vier Händen) siehe Seite 23 Zyklus KIM
50% JM · Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Berio-Saal
Ensemble Interface Bettina Danielle Berger Flöten Andrea Nagy Klarinetten Anna D’Errico Klavier João Carlos Pacheco Schlagzeug Georgia Privitera Violine Christophe Mathias Violoncello Ashley Fure Therefore I Was Sivan Cohen Elias Air Pressure Daniela Terranova Di natura sottile Wojtek Blecharz Torpor Marco Stroppa Ossia. Sieben Strophen für einen literarischen Schmarotzer Sergey Khismatov Primordial Soup (UA) Kompositionsauftrag von Ensemble Interface und Wiener Konzerthaus
siehe Seite 31 € 21,–
Reiter · Dlouhy · Pauwels
Gala
Nähere Informationen siehe Konzert am 20.12.
Theresa Dlouhy Sopran Eva Reiter Viola da Gamba Tom Pauwels Gitarren
€ 80/95/125/155/185/230/280,– VVK · Besetzungsänderungen vorbehalten Veranstalter Scheibmaier & Schilling Promotion GmbH
Werke von John Dowland, Tobias Hume, Arthur Lavandier, Wolfgang Mitterer, Bernhard Gander, Francesco Filidei, Burkhard Stangl u. a.
22
Zyklus GM
Zyklus NA
50% JM · Freie Platzwahl · Medienpartner Der Standard Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20
Sa
Christmas in Vienna
»Darker than Black«
So
19.00 Uhr · Großer Saal
50% JM · Freie Platzwahl · VVK Unterstützt von Kapsch · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
€ 21/28/36/43/47/51,–
19.30 Uhr · Großer Saal
€ 21,–
Mi
21
19.30 Uhr · Mozart-Saal
siehe Seite 31
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
18
Do
Die Seer. Stad-Tour Fr
19.30 Uhr · Großer Saal
Vorpremiere
Christmas in Vienna ORF Radio-Symphonieorchester Wien Wiener Singakademie Wiener Sängerknaben Genia Kühmeier Sopran Marianne Crebassa Mezzosopran Michael Schade Tenor Bo Skovhus Bariton Sascha Götzel Dirigent »Christmas in Vienna« sucht Perfektion auf höchstem Niveau: Das weihnachtliche Galakonzert bietet einen Hochgenuss an Kultur und Musik, der auf die besinnliche Zeit einstimmt und ein Gefühl von Frieden weckt. Restkarten € 125/140/175/195,– VVK · Besetzungsänderungen vorbehalten Veranstalter Scheibmaier & Schilling Promotion GmbH
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Swinging Christmas Gerhard Aflenzer Broadway Big Band Werner Auer Gesang Betty Semper Gesang Dennis Jale Gesang Brigitte Sorger Gesang Gerhard Aflenzer Leitung Eine vorweihnachtlich-swingende Musikreise mit bekannten Songs von Frank Sinatra, Louis Armstrong, Bing Crosby, Glenn Miller und vielen anderen Größen des Showbusiness. € 38/45/51/57,– VVK · Veranstalter Gerhard Aflenzer Broadway Big Band
Die großen Seer-Hits und -Balladen geben eine Einstimmung auf die „stade Zeit“. € 38/44/48/58,– VVK Veranstalter Scheibmaier & Schilling Promotion GmbH
23
Mo
19.30 Uhr · Großer Saal
Bolschoi Don Kosaken Petja Houdjakov Künstlerische Leitung 40 -jähriges Jubiläum der Bolschoi Don
Kosaken mit Petja Houdjakov: Zu erleben sind russische Sakralgesänge, Weihnachtslieder und feurige Tanzeinlagen.
€ 39/46/52/58,– VVK · Veranstalter Konzertdirektion Lera
28 19.30 Uhr · Großer Saal
Silvester
Strauss Festival Orchester Wien · Guth »Music made in Austria« Peter Guth Dirigent Aus den Wiener Tanzsälen in die Welt Werke von Strauß, Lanner, Ziehrer u. a. siehe Seiten 32–34 € 44/59/79/95/110/119,– 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Sa
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Wiener Konzerthaus
KALENDARIUM
· B AC K S TAG E ·
Dezember/Jänner
Führungen Di & Fr, 13.00 Uhr Infos unter
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So
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Di
01
konzerthaus.at/fuehrungen
19.30 Uhr · Großer Saal
19.00 Uhr · Großer Saal
11.00 Uhr · Großer Saal
Silvester
Silvester
Silvester
Strauss Festival Orchester Wien · Guth Nähere Informationen siehe Konzert am 28.12. siehe Seiten 32–34
Nähere Informationen siehe Konzert am 30.12. siehe Seiten 32–34
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
19.30 Uhr · Mozart-Saal
Silvester
Kirchschlager · Dorfer · Drake »Tod eines Pudels« Angelika Kirchschlager Mezzosopran Alfred Dorfer Satiriker Julius Drake Klavier siehe Seiten 32–34
Nähere Informationen siehe Konzert am 28.12. € 44/59/79/95/110/119,– 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
20.00 Uhr · Großer Saal
22.30 Uhr · Großer Saal
Mo
Strauss Festival Orchester Wien · Guth siehe Seiten 32–34
€ 48/68/93/116/136,–
€ 44/59/79/95/110/119,–
30
Beethoven: Symphonie Nr. 9
Silvester
Silvester
Musicbanda Franui · Habjan · Die Strottern · Petersen »Silvester-Gala« Marlis Petersen Sopran Nikolaus Habjan Kunstpfeifer Die Strottern Ines Schüttengruber Klavier Musicbanda Franui Andreas Schett Trompete, Gesang,
Beethoven: Symphonie Nr. 9 Nähere Informationen siehe Konzert am 30.12. siehe Seiten 32–34 € 44/59/79/95/110/119,– 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
Moderation, Leitung und weitere Gäste
siehe Seiten 32–34
€ 24/32/41/48/55/60,–
€ 44/59/79/95/110/119,–
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Nikolaus Habjan · 31/12/19
Alfred Dorfer · 30/12/19
20.00 Uhr · Großer Saal
Silvester
Beethoven: Symphonie Nr. 9
Mi
FROHE WEIHNACHTEN& PROSIT NEUJAHR wünscht Ihnen das Team des Wiener Konzerthauses
Wiener Symphoniker, Wiener Singakademie, Lise Davidsen Sopran, Anna Maria Chiuri Mezzosopran, Russell Thomas Tenor, Michael Volle Bass, Gianandrea Noseda Dirigent
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 siehe Seiten 32–34 € 44/59/79/95/110,– 50% JM · VVK · Medienpartner Ö1 Club Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern (Informationen zur Datenverarbeitung s. S. 45)
50% JM = 50 % Ermäßigung für Jugendmitglieder | VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen
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K O RNUZ BE RR ITKV O RE SM CH TH AAU
Höhepunkte im Jänner/Februar
Elisabeth Leonskaja
9 Konzerte im vorgezogenen Vorverkauf
Mnozil Brass
13/01/20
13/01/20
»Mozart und die Wiener Schule III«
»Gold«
Elisabeth Leonskaja
Mnozil Brass
Mozart, Schönberg € 24/32/41/48/55/60,–
VVK = Allgemeiner Vorverkauf hat bereits begonnen · Alle Veranstaltungen: Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
Fazıl Say
Valery Gergiev
14/01/20
Wiener Philharmoniker · Valery Gergiev Tschaikowsky, Rimski-Korsakow
€ 24/37/51/66/78/85,– · VVK · Zyklus AOB
Yuja Wang
€ 32/50/71/92/109/128/140/151,– · Zyklus MW
Sarah McElravy & Julian Rachlin
15/01/20
17/01/20
28 & 29/01/20
Say, Beethoven
Chopin, Franck
Mozart, Beethoven
€ 20/28/38/46/55/62/68/73,– · Zyklus KIG
€ 24/32/42/50/58/63,– · Zyklus KM
€ 20/28/38/46/55/62/68/73,– · Zyklus SCA, SCB
Fazıl Say
Gautier Capuçon · Yuja Wang
Wiener KammerOrchester · McElravy · Rachlin
09/02/20
Martin Grubinger & Friends
Barbara Hannigan · 16/02/20
16/02/20
»Kammermusik« Martin Grubinger
€ 21/31/42/52/62/72/78/84,– · Zyklus PP
Orchestre Philharmonique de Radio France · George Benjamin Benjamin »Written on Skin« € 20/26/34/42/48/54/58/62,– · Zyklus VK, NA
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Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Preisen und Ermäßigungen unter
KONZERTVORSCHAU
+43 1 242 002 konzerthaus.at
Konzertreihen, Festivals & Specials Jänner – Juni
11/01/20
16/01/20 Tonhalle-Orchester Zürich · Fröst ·
Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Jacquelyn Wagner Sopran Anke Vondung Alt Allan Clayton Tenor Hanno Müller-Brachmann Bassbariton Nicholas Angelich Klavier Philippe Jordan Dirigent
Wahl-Package »Schenken Sie Musik« Paavo Järvi 23/01/20 Orchestre National de France · Julia Fischer · Krivine 24/02/20 Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis 25/02/20 Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis 26/02/20 Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis 28/02/20 SWR Symphonieorchester · Currentzis 02/03/20 Wiener Symphoniker ·
Argerich · Shani
03/03/20 Wiener Symphoniker ·
Argerich · Shani
07/03/20 John Malkovich · Igudesman & Joo 29/03/20 San Francisco Symphony ·
Tilson Thomas
Beethoven: Akademie 1808
Die Wiederholung einer musikalischen Akademie aus dem Jahr 1808! Getreu der damaligen Aufführung werden Ludwig van Beethovens Symphonien Nr. 5 & 6, die Chorfantasie, Teile aus der C-Dur-Messe und das Klavierkonzert Nr. 4 zu Gehör gebracht. Die sechste Symphonie sowie das vierte Klavierkonzert stehen tags darauf erneut auf dem Programm der Wiener Symphoniker.
17/04/20 Wiener Symphoniker · Weigle
24, 25 & 26/02/20
Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis Drei Tage im Spirit of Swing: Wynton Marsalis und das Jazz at Lincoln Center Orchestra beehren uns im Februar mit Programmen, die seinem Ruf als „beste Big Band der Welt“ alle Ehre machen. 24/02/20 »Braggin’ in Brass« 25/02/20 »The Music of Thelonious Monk« 26/02/20 »The new South African song-
book: 25 years of democracy«
Jazz at Lincoln Center Orchestra
Jazz at Lincoln Center Orchestra
19/04/20 Wiener Symphoniker · Weigle 11/05/20 Ensemble Artaserse ·
Jaroussky
14/05/20 Academy of St Martin in the
Februar – Juni
Fields · Perahia 02/06/20 Martin Grubinger & International Percussive Guests 14/06/20 ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Jaroussky · Gabel 21/06/20 Youssou N’Dour Wählen Sie drei oder mehr Veranstaltungen aus der Vielfalt unseres Programms und schenken Sie sich, Ihrer Familie und Freunden musikalische Momente. Als Package-Käuferin oder Käufer erhalten Sie zudem ein takt1-Schnupperabo für 30 Tage geschenkt! Nähere Informationen zur weihnachtlichen Freude zu ermäßigten Preisen unter: konzerthaus.at/1920ssm
Quatuor Ébène »Beethoven-Quartette« 19/02/20 op. 18/1 · op. 74 · op. 59/3 26/03/20 op.18/3 · op.95 · op.59/2 27/05/20 op. 18/4 · op. 18/5 · op. 127
Quatuor Ébène
Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven bringt das Quatuor Ébène sämtliche Beethoven-Quartette in einem saisonübergreifenden Zyklus zur Aufführung. Für die ersten drei Konzerte der Reihe sind ab sofort auch Einzelkarten erhältlich.
31/01/20
Norbert Schneider & Band »So wie’s is«
Norbert Schneider
Sicher prägten die Jahre in der Bluesszene seinen Stil, doch in eine Schublade möchte sich Norbert Schneider nicht pressen lassen. Muss er auch nicht, denn schließlich macht der Wiener Songschreiber mit seiner Band einfach gute Musik, vor allen Dingen live – so wie’s sein soll.
Für die Konzertreihen und Programmschwerpunkte
»Beethoven-Symphonien«, »City Sounds«, »Jazz!«, »Sing Along/Sing on Stage«, »Silvester im Wiener Konzerthaus«, »Spielarten«, »Symphonisches Schrammelquintett Wien«, »Wien Modern«, »Wiener Lieder« und »World!« hat der Vorverkauf bereits begonnen!
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Verkaufs- und Abonnementbedingungen Die vollständigen Allgemeinen Verkaufs- und Abonnementbedingungen der Wiener Konzerthausgesellschaft finden Sie auf konzerthaus.at/avab. Diese gelten für alle Lieferungen und Dienstleistungen, insbesondere für den Kartenverkauf bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft. Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter handelt die Wiener Konzerthausgesellschaft im Namen und auf Rechnung des Veranstalters.
Kartenbestellungen bzw. -käufe sind in jeder Form verbindlich. Karten-
reservierungen sind leider ebenso wenig möglich wie eine Rückgabe gekaufter bzw. bestellter Karten. Bei ausverkauften Konzerten kann ein kommissionsweiser Verkauf gegen eine Gebühr von 10 % vereinbart werden. Für die Bestellung von Abonnements und Packages beachten Sie bitte die besonderen Bedingungen für Abonnements und Packages auf konzerthaus.at/avab .
Kartenverfügbarkeit, Änderung der Preiskategorie: Bei der schriftlichen
Bestellung von Karten und bei der Bestellung von Abonnements oder Packages werden im Fall, dass die von Ihnen gewünschte Preiskategorie nicht mehr verfügbar ist, Karten in der nächsthöheren oder nächstniedrigeren Preiskategorie zugeteilt.
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konzerthaus.at Öffnungszeiten Mo–Fr 9.00–19.45 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr sowie ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn Wir bitten um Verständnis, dass ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn nur Kartenkäufe bzw. -abholungen für diese Veranstaltung getätigt werden können.
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auf Zutritt zu der entsprechenden Veranstaltung erwerben Sie erst mit vollständiger Bezahlung der hierfür gekauften Karte samt aller damit verbundenen Gebühren und Spesen. Alle gekauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundenen Kosten und Spesen im Eigentum der Wiener Konzerthausgesellschaft.
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Bei Veranstaltungen, die die Wiener Konzerthausgesellschaft in Kooperation mit den Wiener Symphonikern, dem Klangforum Wien, dem Musikverein Wien Modern oder dem Europäischen Forum Alpbach veranstaltet (siehe Hinweise beim Online-Kauf bzw. im Kalendarium), werden Ihre Daten von beiden Kooperationspartnern verarbeitet. Ihr Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch gilt in diesen Fällen gegenüber beiden Kooperationspartnern. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (konzerthaus.at/dse).
Ermäßigungen
Mitglieder und Jugendmitglieder erhalten bei Eigenveranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft Ermäßigungen beim Einzelkarten- und Abonnementkauf. Nähere Informationen unter
konzerthaus.at/mitgliedschaft
Rollstuhlplätze sind zum Preis von 10 Euro erhältlich. Für eine Begleitung
steht ein Platz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Karte für die Begleitung ist gegenüber dem Normalpreis um 50% ermäßigt.
Kinder von 5 bis 16 Jahren (Stichtag 1. Juli 2003) erhalten bei fast allen
Eigenveranstaltungen, bei denen keine speziellen Kinder- und Jugendpreise angeführt sind, mit Beginn des allgemeinen Vorverkaufs 50 % Ermäßigung auf eine Eintrittskarte oder bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro an der Abendkassa. Für Kinder von 1 bis 12 Jahren werden spezielle Kinderveranstaltungen angeboten. Kinder ab 5 Jahren sind auch bei allen anderen Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie Ihre Kinder – unabhängig von ihrem jeweiligen Alter – nicht in Veranstaltungen mit, die ihren individuellen Entwicklungsstand und ihre Verhaltensreife überfordern könnten.
Der telefonische Kartenverkauf endet jeweils um 18.00 Uhr.
am 28. und 29. Dezember: 10.00–14.00 Uhr und 15.00–19.45 Uhr
Schließtage 24. bis 26. Dezember sowie 3. Jänner Bitte kaufen Sie an diesen Tagen Ihre Karten auf konzerthaus.at
Kartenvorverkauf bei Veranstaltungen der Wiener Konzerthausgesellschaft für Mitglieder ab 4. November, allgemein ab 11. November (soweit bei den Veranstaltungen nicht anders angegeben). Bei Veranstaltungen anderer Veranstalter gelten unterschiedliche Vorverkaufsfristen. Der Veranstalter ist im Kalendarium bei den Veranstaltungen angegeben.
Mitgliedschaft Unterstützen Sie das Wiener Konzerthaus und genießen Sie die zahlreichen Vorteile Ihrer Mitgliedschaft. Mehr Informationen unter Mitglied
konzerthaus.at/mitgliedschaft
Essen & Trinken
werden und viele Vorteile genießen!
der Abendkassa bei Verfügbarkeit eine Restkarte zu 12 Euro bei fast allen Eigenveranstaltungen.
Weinzirl – Restaurant im Wiener Konzerthaus call +43 1 5125550 write reservierung@weinzirl.at weinzirl.at
Beim Kartenkauf und während der Veranstaltung ist ein gültiger Ausweis pro ermäßigter Karte bereitzuhalten. Ermäßigte Karten sind nicht übertragbar. Bei der Weitergabe von Karten muss auf den Normalpreis aufgezahlt werden.
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U27: Alle Personen unter 27 Jahren (Stichtag 1. Juli 1993) erhalten an
Hausordnung Mit dem Kauf der Eintrittskarte erkennen Sie die Hausordnung an. Nähere Informationen auf konzerthaus.at/hausordnung
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FÖRDERER, SPONSOREN UND PARTNER
Herzlichen Dank an unsere Förderer, Sponsoren und Partner. Subventionsgeber
Zyklus- und Festivalsponsoren
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Kapp Hebein Partner GmbH
Kooperationspartner BIP Garagen CC Hellenic Grand Ferdinand Hotel am Konzerthaus Hotel InterContinental Hunger auf Kunst und Kultur Kattus Lavazza Österreichische Nationalbibliothek Ottakringer Steinway in Austria Yamaha
Projektförderung
Generalpartner seit 1992
Konzert- und Projektsponsoren
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Firmenmäzene
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© Wiener Konzerthaus, Foto: Lukas Beck
Als österreichisches und international tätiges Unternehmen sind wir stolz, das Wiener Konzerthaus mit voller Energie zu unterstützen. Die OMV fördert den Zyklus „Vorhören“ für Kinder und Jugendliche und außergewöhnliche Musik erlebnisse bei den Konzerten „Im Klang“. Mehr OMV erleben auf: www.omv.com
182x269_omv_konzerthaus_0419_rz.indd 1
30.04.19 11:50
Konzerthaus Nachrichten Nr. 29 (29. Jg.): Alle Informationen in diesem Magazin geben den Stand bei Redaktionsschluss (2. September 2019) wieder. Änderungen vorbehalten. Täglich aktualisierte Informationen finden Sie unter konzerthaus.at Herausgeber, Eigentümer & Verleger Wiener Konzerthausgesellschaft, 1030 Wien, Lothringerstraße 20
Für den Inhalt verantwortlich Matthias Naske Redaktion Annelie Lechner Redaktionelle Mitarbeit Andreas Lisy, Isabel Neudecker, Dominik Schweiger, Judith Staudinger, Judith Terlizzi, Birgit Zawichowski, Alexandra Ziane
Impressum
Grafische Gestaltung Corina Gruber Fotos (soweit bezeichnet) Cover: Felix Baab (Moop Mama), Zdenek Chrapek / Prague Spring Festival 2014 (Järvi), Klaus Rudolph / DG (Sokolov), Henning Ross / Sony Classics (Mühlemann), Inhalt: Andy Gotts (Benedetti), Foppe Schut (Koopman), Julia Wesely (Silvester im Wiener Konzerthaus), S. 2: Michael Koenigshofer (Detail Treppenaufgang), S. 4: Julia Baier (Järvi), S. 6: Gavin Evans / Sony Classical (Buniatishvili), Mats Bäcker (Fröst), S. 7: Robbie Lawrence (Levit), S. 8-9: Felix Baab (Moop Mama), S. 10: Daniela Matejschek (Mnozil Brass), S. 11: Luigi Beverelli (Jazz at Lincoln Center Orchestra), S. 12: Kaapo Kamu (Rouvali), S. 13: Simon Fowler (Benedetti), S. 14: Henning Ross / Sony Classics (Mühlemann), Thomas Brill (Carydis), S. 16: Carlos Suarez (Beschallungsanlage Wiener Konzerthaus), Judith Terlizzi (Team Klausur), Johanna Alexiewicz (Klausur: Windmühle Retz), Philipp Zeppelzauer (Superar), S. 17: Lukas Beck (Vergissmeinnicht, Saisonauftakt für Förderer), S. 18: Katja Frei (Stadtlabor), S. 19: Andreas H. Bitesnitch (Kruder & Dorfmeister), S. 20: Julia Wesely (Igudesman & Joo), S. 21: Neda Navaee (Rana), S. 22: Lukas Beck (Schlagertherapie), S. 23: Nancy Horowitz (Önder), S. 24-25: Emmanuel Afolabi (Horn), Jesse Kitt (Wright), Karsten Jahnke Konzert (Cullum), Mark Fitton (McLorin Salvant), S. 26: Shutterstock (Bach, Nadelbaum), S. 29: Florence Grandidier (Hengelbrock), Foppe Schut (Koopman), Julia Wesely (Sing Along), Corina Gruber (Zeichnung Gretner), S. 30: Luc Jennepin (Le Trio Joubran), Klaus Rudolph / DG (Sokolov), S. 31: Daniel Pufe (Ensemble Interface), Moritz Schell (Eva Reiter), S. 32: Petra Gruber (Zeichnung Schweindi im Glück), S. 33: Lukas Beck (Wiener Symphoniker im Großen Saal), S. 34-35: Julia Wesely (Silvester Wiener Konzerthaus, Elisabeth Kulman), S. 36: Thomas Karsten (Wecker), Karel Kuehne (Gedeck), S. 37: Simon Fowler (Benedetti), S. 38: Robbie Lawrence (Levit), Mato Johannik (Philharmonic Five), S. 39: Lukas Beck (Schade), Gerfried Guggi (Viech), Drew Kelley (Jurowski), S. 40: Jakob Polacsek (Currentzis), S. 42: Peter Rigaud (Dorfer), Marija Kanizaj (Habjan), Corina Gruber (Zeichnung Konzerthaus), S. 43: Marco Borggreve (Leonskaja, Say), Daniela Matejschek (Mnozil Brass), Alexander Shapunov (Gergiev), Julia Wesely (Wang, McElravy & Rachlin), Simon Pauly (Grubinger), Elmer de Haas (Hannigan), S. 44: Stefanos Notopoulos (Schneider), Julien Mignot (Quatuor Ébène), Luigi Beverelli (Jazz at Lincoln Center Orchestra), S.48: Petra Gruber (Schweinderln im Glück )
Druck Druckerei Walla, Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien Erscheinungsort Wien
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