Mit ZiegelRollladenkästen zur wärmebrückenfreien Gebäudehülle
Heute schon an morgen denken Energieeffizient bauen Damit sowohl Alt- als auch Neubauten künftig weniger Primärenergie beanspruchen, unterstützt die KfW-Bank energieeffiziente Gebäudesanierungen und Neubauten mit attraktiven und optimal abgestimmten Förderprogrammen. Diese basieren auf einem einheitlichen Standard, der sich an den Maßgaben der Energie-Einsparordnung (EnEV) 2009 orientiert. Nach diesen Richtlinien werden Gebäude in folgende drei Kategorien eingeteilt:
Kf W
70
� 70 % des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes � Transmissions-Wärmeverlust höchstens 85 % im Vergleich zum Referenzgebäude Kf
55W � 55 % des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes � Transmissions-Wärmeverlust höchstens 70 % im Vergleich zum Referenzgebäude Kf
40W � 40 % des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes � Transmissions-Wärmeverlust höchstens 55 % im Vergleich zum Referenzgebäude Die Zahlen 70, 55 und 40 stehen für den Prozentsatz des Jahresprimärenergiebedarfs im Vergleich zu einem Referenzgebäude. Das Referenzgebäude ist ein Abbild des real zu bauenden oder zu sanierenden Gebäudes und beinhaltet den Vorgaben der EnEV entsprechende, maximale Dämmwerte. Ein KfW-Effizienzhaus 70 hat somit einen Primärenergiebedarf von höchstens 70 % des entsprechenden Referenzhauses.
Passivhaus nach PHPP (Passiv Haus Projektierungs Paket) Passivhäuser sind Gebäude, die dank ihrer kompakten, hoch wärmegedämmten Bauweise keine Heizungsanlage mehr benötigen. � Heizwärmebedarf: 15 kWh/(m2a) = Heizöläquivalent: 1,5 Liter/m2 � Jahres-Primärenergiebedarf maximal 40 kWh/(m2a) Grundprinzipien: „Wärmeverluste vermeiden und Wärmegewinne optimieren“. Mit dem Programm KfW-Effizienzhaus 55 werden auch Passivhäuser gefördert. Detaillierte Förderinformationen erhalten Sie unter www.kfw.de
2
Wärmebrücken Vor allem bei Anschlüssen verschiedener Bauteile (z. B. Deckenauflager, Rollladenkästen etc.) sowie bei Ecken und herausragenden Bauteilen (z. B. Balkone) treten erhöhte Wärmeverluste infolge von Wärmebrücken unterschiedlichster Art auf. Es ist zu unterscheiden zwischen konstruktiven, geometrischen und nicht zuletzt stofflich bedingten Wärmebrücken. Im Rahmen der EnEV bieten speziell Wärmebrücken Potenzial zur Reduzierung des Transmissionswärmebedarfs und damit zur Verminderung des Gesamtenergiebedarfs. Denn der Anteil von Wärmebrückenverlusten bei hochgedämmten Konstruktionen kann bis zu 20 Prozent der gesamten Transmissionswärmeverluste ausmachen. Darüber hinaus beeinträchtigt ein wärmebrückenbedingtes Absinken der raumseitigen Oberflächentemperaturen die thermische Behaglichkeit und erhöht die Gefahr von Schimmel- und Tauwasserbildung.
Berücksichtigung des Transmissionswärmeverlustes über Wärmebrücken Möglichkeit 1
Detaillierte Berücksichtigung der Wärmebrücken mit
�UWB = � (l * �) / A [W/(m2·K)] � = längenbezogener Wärmebrückenverlustkoeffizient der Wärmebrücke [W/(mK)] l = Länge der Wärmebrücke [m]
A = wärmetauschende Hüllfläche (des Gebäudes) [m2]
Durch den Einsatz des homogenen POROTON-Ziegelsystems mit einem umfangreichen Angebot an wärmegedämmten Ergänzungsprodukten – einschließlich Ziegel-Rolllädenkästen – und baupraktisch einfach umsetzbaren Detaillösungen können solche Wärmebrücken zuverlässig optimiert und auf ein Minimum reduziert werden. Die in Folge von Wärmebrücken zusätzlich auftretenden Transmissionswärmeverluste werden als zusätzlicher Wärmedurchgangskoeffizient �UWB entweder durch einen pauschalen Zuschlag berücksichtigt oder durch den längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten � [W/(mK)] detailliert abgebildet. Der Einzelnachweis der Wärmebrücken sollte bereits seit 2009 zum Standard in der Planung gehören. Allein der hohe Rechenaufwand für den genauen Nachweis hindert den Planer bisher oftmals daran, die Vorteile der Einzelnachweise zu nutzen – stattdessen wird auf die Pauschalwerte nach EnEV zurückgegriffen. Mit einer guten Detailausbildung und einer durchdachten Planung können bereits in der Ausführung des Mauerwerks erhebliche Einsparpotenziale bei den Transmissionswärmeverlusten aktiviert werden – und das ohne Mehrkosten. Für die üblichen Bauteilanschlüsse mit dem POROTON-Ziegelsystem liegen in ausführlicher Form bereits berechnete Wärmebrückendetails mit dem Nachweis der Gleichwertigkeit nach DIN 4108 Beiblatt 2:2006-03 für den pauschalen Wärmebrückenzuschlag �UWB = 0,05 W/(m2·K) vor. Ebenso werden �-Werte für den detaillierten Nachweis ausgewiesen.
Detaillierte Berücksichtigung der Wärmebrücken mit dem Ziegel-EnEV-Planungsprogramm oder dem Wärmebrückenkatalog (www.wienerberger.de)
Möglichkeit 2
Pauschaler Ansatz mit
�UWB = 0,05 [W/(m2·K)] Berücksichtigung der Wärmebrückendetails nach DIN 4108 Beiblatt 2:2006-03 oder Gleichwertigkeitsnachweis
Möglichkeit 3 Der pauschale Ansatz mit �UWB = 0,10 W/(m2·K) bleibt aufgrund des unwirtschaftlichen Ansatzes ohne Berücksichtigung
Beispiel: Berücksichtigung von Wärmebrücken Gut gedämmte Details bei Mauerwerksbauten in einschaliger Ziegelbauweise halten die Vorgaben der DIN 4108 Beiblatt 2 nicht nur ein, sondern stellen in der Regel eine höhere energetische Qualität dar, als rechnerisch angesetzt wird. Das Beispiel auf den Seiten 4 und 5 dokumentiert, dass im Vergleich mit einem pauschalen Ansatz die genaue Berücksichtigung der Wärmebrücken den Transmissionswärmeverlust erheblich minimiert.
* *
geometrische Wärmebrücke
stofflich bedingte Wärmebrücke
Die detaillierte Berücksichtigung der Wärmebrücken im EnEV-Nachweis ermöglicht wirtschaftlich gedämmte Bauvorhaben. Um die Grenzwerte der EnEV 2009 bzw. der KfW einzuhalten, müssen Bauteile dementsprechend nicht überproportional gedämmt werden.
3
Wärmebrückenvergleich Berechnung anhand eines Beispielobjekts "Einfamilienhaus"
�
Ansatz �UWB Bezeichnung der Wärmebrücke*
Länge I [m]
�-Wert [W/(mK)]
Ix� [W/K]
1)
Kniestock Pfettendach
40,96
0,04
1,638
2)
Außenwandecke – außen
29,58
-0,18
-5,324
3)
Außenwandecke – innen
5,77
0,08
0,462
4)
Innenwandeinbindung 24er Dach
15,29
0,06
0,917
5)
Innenwandeinbindung 11,5er Dach
16,17
0,04
0,647
6)
auskragende Deckenplatten EG/OG
10,25
-0,16
-1,640
7)
Sohlplatte beheizter Keller – Erdreich
35,96
-0,04
-1,438
8)
Sohlplatte beheizter Keller – Außenluft
5,00
0,07
0,350
9)
Innenwand 24,0 auf Bodenplatte
19,39
0,10
1,939
10)
Innenwand 11,5 auf Bodenplatte
2,38
0,09
0,214
11)
Geschossdecke mit Abmauerstein hoch
19,74
0,04
0,790
12)
Sockel beheizter Keller mit Abmauerstein hoch
35,78
0,04
1,431
13)
Fensterbrüstung mittig (EG/DG)
25,24
0,04
1,010
14)
Fensterbrüstung mittig (KG)
4,18
0,05
0,209
15)
Fenstertür, beheizter Keller aus HLz
3,78
-0,03
-0,113
16)
Rollladenkasten nach DIN 4108 Beiblatt 2
30,53
0,30
9,159
17)
Fenster-Dämmsturz (KG)
5,18
0,13
0,673
18)
Fenster-Laibung mit Anschlag
67,17
-0,03
-2,015
19)
Fenster-Laibung mittig
12,11
0,03
0,363
20)
Fenstertür, Bodenplatte
2,52
-0,06
-0,151
21)
Terrassenplatte mit Iso-Korb
2,73
0,13
Summe aller Wärmebrücken
Position 16.1 ROKA-LITH NEOLINE Rollladenkasten
Länge I [m]
�-Wert [W/(mK)]
Ix� [W/K]
30,53
0,071
2,168
0,355
� (l x �)
Wärmeübertragende Hüllfläche A
�
Detaillierte Berechnung der Wärmebrücken
9,475
[m2]
Transmissionswärmeverluste der Wärmebrücken [W/(m2·K)] Ansatz �UWB
� (l x �)
2,484
575,69
575,69
0,01646 = � (l x �)/A
0,00431 = � (l x �)/A
* Position 1–21, Spalte 1 und 4 aus Bestandsprojektierung
Mit Rollladenkasten und
10
Auswirkungen der Wärmebrücken in grafischer Darstellung
8 6 4
-2 -4 -6 [W/K]
4
21
20 19
18 17
16.4
16.3
16.2
16.1
16
15 14
13
12
11
10
9
8
7
6 5
4
1
0
3
2
2
�
Position 16.2 ROKA-LITH-SHADOW NEOLINE Raffstorekasten
�
Länge I [m]
Länge I [m]
30,53
�-Wert [W/(mK)]
0,049
� (l x �)
Ix� [W/K]
1,496
1,812
Position 16.3 Fenster-Dämmsturz
30,53
�-Wert [W/(mK)]
0,14
Ix� [W/K]
4,274
� (l x �)
4,590
�
Position 16.4 Fenstersturz Stahlbeton außen gedämmt
Länge I [m]
30,53
�-Wert [W/(mK)]
0,055
� (l x �)
Bautyp:
Freistehendes Einfamilienhaus mit Doppelgarage
Wohnfläche:
215 m2
Bauart:
Zweigeschossig, Beheiztes Kellergeschoss
Bauweise:
Ziegel massiv, Monolithische Außenwand
Volumen Ve:
916,87 m3
Nutzfläche AN:
293,40 m2
A/Ve-Verhältnis:
0,63
Hüllfläche:
575,69 m2
Fensterflächenanteil:
17 %
Ix� [W/K]
1,679
1,995
575,69
575,69
575,69
0,00315 = � (l x �)/A
0,00797 = � (l x �)/A
0,00347 = � (l x �)/A
allen Systemvorteilen (siehe Seite 6)
Objektdaten
Ohne jeglichen sommerlichen Wärmeschutz, Sichtschutz usw.
Wärmebrückenzuschlag �UWB [W/(m2·K)] 0,10
0,05
0,00 Pauschaler Ansatz �UWB = 0,10
Pauschaler Ansatz �UWB = 0,05
Möglichkeit 3
Möglichkeit 2
Detaillierte Berechnung �UWB = 0,00431 z.B. mit ROKA-LITH NEOLINE Möglichkeit 1
2 ·K)] /(m [ W reie 0,01 rückenf B < W b e �U ärm ülle als w äudeh t l i b g e G
2 Wärmebrücken rechnen rechnet sich – mehr als 90 % besser als �UWB = 0,05 [ W/(m ·K)]
5
SONNENSCHUTZ
SICHTSCHUTZ
EINBRUCHSCHUTZ
Sommerlicher Wärmeschutz mit unsichtbarem Wohnkomfort Das sommerliche Temperaturverhalten ist von großer Bedeutung für ein angenehmes Raumklima und einen hohen Wohnkomfort. Nach EnEV ist nachzuweisen, dass im Sommer eine Überhitzung von Räumen vermieden wird. Die Berechnung erfolgt gemäß DIN 4108-2, DIN EN ISO 13791 und 13792 und ist stark vereinfacht. Dabei darf der vorhandene Sonneneintragskennwert Svorh den zulässigen Sonneneintragskennwert Szul nicht überschreiten. Nicht nur ihre Dämmeigenschaften machen die ROKA-LITH NEOLINE perfekt. Mit ihren außergewöhnlichen Eigenschaften bieten die Kastensysteme dieser Produktserie viele weitere Vorteile: � Unsichtbare Integration in die Fassade
WÄRMESCHUTZ
� Sonnenschutz und Beschattung � Sichtschutz vor ungebetenen Blicken � Wind- und Wetterschutz � Erhöhter Einbruchschutz
SCHALLSCHUTZ
� Heruntergelassene Rollläden verhindern im Sommer, dass sich die Wohnräume unangenehm aufheizen � Verbesserter Schallschutz � Enorme Energieeinsparung im Winter � Insektenschutz im System oder jederzeit nachrüstbar � Hoher Komfort durch elektronische Rollladen-Antriebe
INSEKTENSCHUTZ
� Alternativ mit 23 mm Gurtband durch luftdichte ESM-Gurtführung � Licht- und Blendschutz durch moderne Raffstoreanlagen � Lichtregulierung
AUTOMATISIERUNG
Der Einbruchwiderstand von Fenstern und Türen wird nach DIN V ENV 1627 in Widerstandklassen (WK 1 bis 6) klassifiziert. Dabei sollte der Schutz des Fensterrahmens und der Fensterbeschläge gegen das Aufhebeln als auch die Verglasung den Mindestanforderungen hinsichtlich des Widerstandes gegen Einschlagen genügen. Mit Sicherheitsfenstern der Widerstandsklassen (WK) 2 oder 3 nach DIN ENV 1627 ist man im normalen Einfamilienhaus bereits gut geschützt. Der Einsatz einbruchhemmender Rollläden nach DIN V ENV 1627 bietet einen zusätzlichen Schutz gegen Einbrecher. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Fenster, Rollladenpanzer, Führungsschienen, Hochschiebesicherung) keinen Schwachpunkt gibt. Empfehlenswert ist eine Motorisierung der Rollläden, da der Getriebemotor der Antriebe die Welle wirkungsvoll blockiert.
52 mm
BLENDSCHUTZ
52 mm
Erhöhter Einbruchschutz
14 mm
Rollladenprofil aus Kunststoff
13,8 mm
Rollladenprofil aus Alu Maßstab 1:1
6
zul. pr
zul. pm
Der Ziegelrollladenkasten (B = 365 mm) ist selbsttragend. Er kann zusätzlich mit folgenden Lasten (Decken-Abmauerung und -Beton) belastet werden.
außen
außen
Schallschutz & Belastungswerte für ROKA-LITH NEOLINE Rollladenkästen Stützweite (m) Kastenlänge (m)
b
b
1,01 1,26
1,51 1,76
2,01 2,26
2,51 2,76
3,01 3,26
Gleichlast mittig: p (zul.) (kN/m)
16,96
9,44
7,00
4,94
3,83
Randlast außen: p (zul.) (kN/m)
8,32
4,94
2,67
2,58
2,28
Prüfzeichen 0 - 79 / 0546 / 11
Standard-Maße ROKA-LITH NEOLINE
Fertigmaß = lichtes Maß + 25 cm (beidseitig je 12,5 cm Auflage)
Lichtes Öffnungsmaß
KastenFertigmaß
Montage unterstützungsfrei
0,51
0,76
x
0,635
0,885
x
0,76
1,01
x
ROKA-LITH-SHADOW NEOLINE
0,885
1,135
x
Fertigmaß bei elektr. Antrieb = lichtes Maß + 12 cm
1,01
1,26
x
1,135
1,385
x x
Bei Montage fachgerecht unterstützen
(beidseitig je 6,0 cm Auflage)
1,26
1,51
Fertigmaß bei Kurbelantrieb = lichtes Maß + 25 cm
1,385
1,635
x
1,51
1,76
x
1,635
1,885
x
1,76
2,01
x
1,885
2,135
x
2,01
2,26
x
(beidseitig je 12,5 cm Auflage)
rmaße Sonde frage auf An ar! lieferb
SCHALLSCHUTZ
�
�
3,51
3,76
x
Schallschutzwerte Bezeichnung BRANDSCHUTZ
Bemerkung
Einbauort Rw 0,4 [dB]1)
ROKA-LITH NEOLINE 36
Panzer oben, Rollraum 165 mm Massivwand
43
ROKA-LITH NEOLINE 36
Panzer oben, Rollraum 210 mm Massivwand
42
1) Prüfbericht Nr. 30/2011 vom 20.07.2011 Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Dämmstoffe aus Neopor ® werden gemäß den Anforderungen der europäischen Norm DIN EN 13163 produziert und sind im Brandverhalten in die Euroklasse E nach DIN EN 13501-1 und B1 (schwer entflammbar) nach DIN 4102 eingruppiert.
10
System-Zubehör für ROKA-LITH NEOLINE Rollladenkästen Teleskopwelle komplett mit Gurtscheibe und Lagerhalter vormontiert
Ein RG-Sägezahn-Lagerhalter komplett mit Kugellagereinsatz und Sägezahn bei Gurtantrieb zum problemlosen Justieren der Welle.
g rumfan Im Liefe lten entha
g rumfan Im Liefe lten entha
Gurtdurchlass ESM 40 PLUS mit zweifacher Bürsten-Dichtung und geschäumter Innendämmung, geprüfter Luftvolumenstrom Q10 bei 10 Pa = 0,02 m3/h NEU: Luftdurchlässigkeits-Klassifizierung für Bedienelemente (laut technischer Richtlinie des ift Rosenheim) Klasse
Referenzluftdurchlässigkeit Q10 bei 10 Pa in m3/h
0
nicht geprüft
1
0,09
2
0,04
g rumfan Im Liefe lten entha
EVS Elektro-Verteiler-System wärmegedämmt und luftdicht zum Ausschäumen Stromanschluss im Rollladenkasten ist Voraussetzung für: � Elektrische Rollladen-Antriebe � Automatische Be- und Entlüftung etc.
Gurtkasten ESM 240 „Vario” entspricht t = 0,075 W/(mK), im Steinformat 249 x 120 x 240 mm aus Neopor ® mit 45 mm variablem Verstellbereich und variabler Putzstärken-Einstellung.
11
Ausschreibungstexte ROKA-LITH NEOLINE Pos.
lfm.
Ausschreibungstext
Preis/lfm.
Gesamt
Wienerberger Ziegelrollladenkasten, ROKA-LITH NEOLINE, thermisch getrennt, raumseitig geschlossen, statisch selbsttragend (Unterstützungsfrei bis 1,51 m), mit innenliegender Wärmedämmung aus Neopor ® und wärmegedämmten Seitenteilen. Für die Wandstärken 42,5 / 49,0 cm kommen ergänzende stranggepresste Ziegelformteile zum Einsatz. Die Hohlkammern dieser Ziegelformteile können wahlweise mit � Perlite
/
� Mineralwolle
/
� Neopor ®
gefüllt werden. Bei Wandstärke 49,0 cm wahlweise mit zwei Ziegelformteilen innen oder beidseitig. Verfülltaschen zur Betonaufnahme, Rollladenkasten-Abschlussschienen mit 20 mm Überstand außen im lichten Fensterbereich, mit Bügelschrauben und Muttern zur Aufnahme des Lagerhalters. Komplett mit Lagerhalter, Kugellager, Gurtscheibe und Teleskopwelle vormontiert. Mit Blendrahmen-Anschlussprofil zur Fensterfixierung. � Ausführung für Fenster mit Rollraum Ø 16,5 cm oder � Ausführung für Türen mit Rollraum Ø 21,0 cm Liefern und nach den Einbauvorschriften des Herstellers fachgerecht einbauen.
B = 30,0 cm – H = 30 cm Ausführung für Fenster �-Wert* = 0,06 W/(mK) oder für Türen �-Wert* = 0,17 W/(mK) B = 36,5 cm – H = 30 cm Ausführung für Fenster �-Wert* = 0,07 W/(mK) oder für Türen �-Wert* = 0,12 W/(mK) B = 42,5 cm – H = 30 cm Ausführung für Fenster �-Wert* = 0,08 W/(mK) oder für Türen �-Wert* = 0,12 W/(mK) B = 49,0 cm – H = 30 cm Ausführung für Fenster �-Wert* = 0,09 W/(mK) oder für Türen �-Wert* = 0,11 W/(mK)
� Gurtdurchlass Typ ESM 40 Plus mit geschäumter Innendämmung und doppelter Bürstendichtung, geprüfter Luftvolumenstrom Q10 bei 10 Pa = 0,02 m3/h (= Klasse 2)
� Gurtkasten ESM 240 Vario im Steinformat (Höhe 249 mm), mit 45 mm variablem Verstellbereich und variabler Putzstärken-Einstellung, (entspricht h = 0,075W/(mK)) � EVS Elektro-Verteiler-System für Rollladenkästen mit geschäumter Innendämmung, wärmegedämmt und luftdicht
*Bitte beachten: Eine Änderung von Bauteilkomponenten macht eine Neuberechnung erforderlich!
12
Technische Änderungen vorbehalten.
ROKA-LITH SHADOW NEOLINE Pos.
lfm.
Ausschreibungstext
Preis/lfm.
Gesamt
Wienerberger Ziegelraffstorekasten, ROKA-LITH-SHADOW NEOLINE, thermisch getrennt, statisch selbsttragend (unterstützungsfrei bis 1,51 m), um 3 cm nach unten verlängerte Außenblende zur Abdeckung der Baukörperanschlussfuge Fensterelement, mit innenliegender Wärmedämmung aus Neopor ® und wärmegedämmten Seitenteilen. Für die Wandstärken 42,5 / 49,0 cm kommen ergänzende stranggepresste Ziegelformteile zum Einsatz. Die Hohlkammern dieser Ziegelformteile können wahlweise mit � Perlite
/
� Mineralwolle
/
� Neopor®
gefüllt werden. Verfülltaschen zur Betonaufnahme, Rollladenkasten-Abschlussschienen mit 20 mm Überstand außen im lichten Fensterbereich. Raffstorekasten für Pakethöhen bis 28 cm. Mit Lochbändern zur Befestigung in der Decke und Blendrahmen-Anschlussprofil zur Fensterfixierung. Liefern und nach den Einbauvorschriften des Herstellers fachgerecht einbauen.
B = 30,0 cm – H = 30/33 cm
�-Wert* = 0,04 W/(mK)
B = 36,5 cm – H = 30/33 cm
�-Wert* = 0,05 W/(mK)
B = 42,5 cm – H = 30/33 cm
�-Wert* = 0,07 W/(mK)
B = 49,0 cm – H = 30/33 cm
�-Wert* = 0,08 W/(mK)
*Bitte beachten: Eine Änderung von Bauteilkomponenten macht eine Neuberechnung erforderlich!
Technische Änderungen vorbehalten.
te ungstex ib e r h c s Aus den Sie nload fin e zum Dow rberger.d w.wiene
Unser Service für Architekten und Planer
unter ww
� Unsere Mitarbeiter beraten und unterstützen Sie gerne persönlich bei Ihrer Planung. Ein Anruf genügt: 0 18 01-12 03 90 (0,04 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) � Bei Fragen zu Wärmebrücken im Bereich „Rollladenkasten“ unterstützt Sie gerne auch unsere Abteilung Sonderbauteile. Diesen Service erreichen Sie per E-Mail unter sonderbauteile@wienerberger.de
13
en nsarbeit Revisio ge und nen ta e n s s o lo m h n esc Rolllade seitig g erfolgen bei raum n-Systemen s te s am Hau a k s n rü e Ge t Rolllad – ohne s u a m u vom Ra
ne chlosse ntageitig ges o Raumse ysteme mit M und n-S it te e s rh a e k h n Rollade e schaffen Sic eneinbau ti d n a Rolll Gara lität beim Bauqua
Montageanleitung für raumseitig geschlossene Rollladenkasten-Systeme Zur optimalen Montage des Rollladenpanzers bzw. Demontage bei eventuellen Reparaturen empfehlen wir den Einsatz eines zweiteiligen FührungsschienenSystems, bestehend aus Basis- und Führungsschiene. Diese Zubehörteile werden von Rollladen-Systemanbietern gefertigt und geliefert, z. B. Fa. Beck+Heun GmbH in 35794 Mengerskirchen (Tel. 06476/9132-0).
Hinweis: Die Basisschiene ist gemäß Montageanleitung (S. 10–11) zu montieren.
Montage auch mit 2-geteiltem Federbügel möglich.
Beck+Heun „Ein-Mann-Montagehilfe“ in der Basisschiene einhängen.
Gurtband auf Gurtscheibe aufrollen und lange Federbügel (mind. 23 cm) oder 2-teilige Federbügel in die Teleskopwelle einhängen.
Rollladen in die Montagehilfe legen und ersten Stab in die Federbügel einschieben. Alternativ können zweiteilige Federbügel zum Anclipsen des Rollladens verwendet werden.
Rollladenbehang langsam hochziehen und von der Montagehilfe abrollen.
Schon hängt der Rollladen im Kasten und die Montagehilfe kann entfernt werden.
„Aushebelgesicherte“ Führungsschiene für den Rollladenbehang einsetzen.
Führungsschiene neben der Rollladenführung festschrauben, um bei eventuellen Reparaturen in umgekehrter Reihenfolge problemlos zu demontieren.
Abrollprofil zwischen Rollladen und Fenster oben einsetzen und am Blendrahmen anschrauben. Dieses Abrollprofil wird nur dann benötigt, wenn kein Insekten-Schutzrollo eingebaut wird.
So sieht das fertige Wienerberger RollladenSystem ROKA-RG nach der vollständigen Montage aus. Hier mit integriertem InsektenschutzRollo.
16
Führungsschienen RG-System Aluminium Übersicht Bauteile
35
28
75
(95)
46
18
21,5
30
B
Führungsschiene 40
9.5 17
A
C
Schraube 3,9 x 16 mit Abdeckkappe
7.5
Basisschiene
Kunststoff Holz Nippelschraube
Abrollprofil Bürste für Abrollprofil
Schraube 5,5 mit Abdeckkappe
Montagehinweise
A
Nippelschrauben gemäß Einrückmaß der Bestellung lotrecht befestigen. 3 Schrauben pro lfdm verwenden.
Basisschiene mittels Gummihammer auf die Nippelschrauben schlagen. Basisschiene steht oben 2 cm über den Blendrahmen.
Trichter in Führungsschiene gemäß Einschnitt aufbiegen.
C
A B Führungsschiene an der Vorderkante der Basisschiene einhaken. Trichter steht oberhalb der Basisschiene.
A B Führungsschienen beiklappen und mit der Basisschiene verschrauben.
Abrollprofil an der Quertraverse des Blendrahmens anschrauben. Oberkante Anschraubwinkel = Außenschenkel Rollladenkasten. Länge des Abrollprofils = Abstand Außenkante Basisschiene – 4 cm
17
Führungsschienen RG-System Kunststoff Übersicht Bauteile 18
46,5
75 (95)
15
B A
20 10
20 16
30
46,5
B
35 5 Führungsschiene Maxi-Profil
B
35 5 Führungsschiene Mini-Profil
Basisschiene
16 40
11,5
33,5
63
40
Schraubleiste 8,8
C
40 Abrollprofil
Schraube 3,9 x 16 mit Abdeckkappe
40 8 7
40
10 Bürste für Abrollprofil (optional)
D
18
15 Einlauftrichter Mini-Profil
Schraube 5,5 mit Abdeckkappe
D
15 Einlauftrichter Maxi-Profil
Führungsschienen RG-System Kunststoff Montagehinweise
D
B
A
Schraubleiste gemäß Einrückmaß der Bestellung lotrecht befestigen.
Basisschiene mittels Gummihammer auf die Schraubleiste schlagen. Basisschiene steht oben 2 cm über Blendrahmen.
A B
Führungsschiene an der Vorderkante der Basisschiene einhaken. Trichter steht oberhalb der Basisschiene.
Trichter in Führungsschiene einschieben.
A B
Führungsschienen beiklappen und mit der Basisschiene verschrauben.
Abrollprofil an der Quertraverse des Blend rahmens anschrauben. Oberkante Anschraubwinkel = Außenschenkel Rollladenkasten. Länge des Abrollprofils = Abstand Außenkante Basisschiene – 4 cm
19
Oldenburger Allee 26 D-30659 Hannover Telefon (0511) 61070-0 Fax (0511) 614403 info @ wienerberger.de www.wienerberger.de
Service-Telefon 0 18 01-12 03 40* POROTON Sonderbauteile (Rollladenkasten, Ziegeldecke) 0 18 01-12 03 90* * 0,04 ₏/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 ₏/Min.
15031_07/12_3.0
Wienerberger GmbH