Siebente Ausgabe Herbst / Winter 2008
NACHRICHTEN AUS DEN WERKSTÄTTEN
W E N D T & K Ü H N
Wir trauern um
Hans Wendt * 9. 10. 1930 in Chemnitz
† 10. 9. 2008 in Dresden
Wir verlieren den langjährigen Firmeninhaber, der mit großer Weitsicht und Kompetenz die Werkstätten Wendt & Kühn über mehr als vier Jahrzehnte geführt hat. Seit seinem Eintritt 1954 prägte er das Unternehmen wesentlich. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass Wendt & Kühn in den schwierigen Jahren bis 1990 erhalten blieb. Er gestaltete die erfolgreiche Entwicklung nach der Reprivatisierung bis zur Übergabe der Unternehmensleitung 2001. Wir haben ihm viel zu verdanken. Er wird uns mit seiner Persönlichkeit, seinem Rat und seiner Erfahrung sehr fehlen.
Gesellschafter, Unternehmensleitung, Mitarbeiter und Betriebsrat der Firma Wendt & Kühn KG · Grünhainichen
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Siebente Ausgabe Herbst / Winter 2008 | Seite 3
Liebe Leser der elfpunktepost Inhalt Von Grünhainichen nach Paris Seite 4 Ein besonderer Rückblick zum 85. Geburtstag der Engel mit grünen Flügeln und elf weißen Punkten Neuheitenreigen Neues und ausgesprochen Dekoratives aus der Manufaktur
Seite 8
Fleißige Finger Seite 10 Siglinde Schubert aus Dittmansdorf pflegt eine enge Beziehung zu Wendt & Kühn Tauchgang in der Manufaktur Seite 12 Hier beweist ein Begriff seine handwerkliche Bedeutung
5 Jahre im Spielzeugdorf Seite 14 Die Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen begeistert seit 5 Jahren als Verkaufsgalerie die Besucher Kaleidoskop Sortimentsveränderungen Schautage 2008/2009 Verschiedenes aus der Welt von Wendt & Kühn Impressum
Hans Wendt (1930-2008)
Ein sehr trauriges Ereignis überschattet die letzten Wochen. Mein Vater Hans Wendt ist im Alter von 77 Jahren verstorben, sein Tod ist für mich ein großer persönlicher Verlust. Auch unternehmerisch habe ich viel von ihm gelernt, da er täglich Anteil am Firmengeschehen nahm. Sein Sinn für gestalterische Details, sein großer Weitblick, seine soziale Einstellung gegenüber den Mitarbeitern, sein maßvolles und mutiges unternehmerisches Handeln bei der Führung der Firma und sein kaufmännisches Geschick waren für mich prägend. Er wird mir als kluger Ratgeber sehr fehlen.
So schwer es im Moment auch fällt, wir müssen, auch im Sinne meines Vaters, in unserer täglichen Arbeit fortfahren. In einer der nächsten Ausgaben der elfpunktepost werden wir ihn ausführlich vorstellen.
Der Eiffelturm auf der elfpunktepost? Was haben die Engel mit Paris zu tun? Der Anlass für die ungewöhnliche Titelgestaltung ist der 85. Geburtstag unserer Engelmusikanten, die im Laufe ihrer langen Geschichte unter anderem zur Weltausstellung 1937 in Paris einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen haben. Seitdem ist die muntere Engelsschar auf ein ganzes Orchester angewachsen. In diesem Jahr schwebt ein ganz besonderer Engel aus himmlischen Höhen herab in unser Sortiment: Der Neue mit Geige gesellt sich zu unserem bisher einzigen Schwebeengel, dem Engel mit Flöte, und bildet den Auftakt für weitere schwebende Musikanten. Daneben erscheint die beliebte Engel-Schlummerkiste in aktualisiertem Gewand, wie auch die neue Servietten-Edition, die mit vier stimmungsvollen Motiven aus der Welt von Wendt & Kühn bezaubert. Auf den Seiten 8 - 9 lassen wir den gesamten Neuheitenreigen 2008 von Wendt & Kühn noch einmal Revue passieren. Handarbeit spielt bei Wendt & Kühn traditionsgemäß eine Hauptrolle. In dieser Ausgabe lernen Sie unsere Mitarbeiterin Brigitte Stumpp kennen, die mit unseren Figuren auf Tauchgang geht. Und auch Siglinde Schubert aus Dittmannsdorf produziert für uns in Handarbeit wichtige Zubehörteile, ohne die z.B. unsere Musikantenengel nicht spielen könnten. Ab Seite 10 berichten wir von unserem Besuch bei ihr. Apropos Besuch: Waren Sie schon einmal in der Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen? Das attraktive Ladengeschäft feiert in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag. Barbara Graupner hat als Innenarchitektin zusammen mit einem Team die Gestaltung konzipiert und berichtet über die Entstehung dieser faszinierenden Erlebniswelt.
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So hoffe ich, dass wir Ihnen mit der auf 24 Seiten angewachsenen Geburtstagsausgabe unserer elfpunktepost wiederum Freude bereiten können – mit spannenden Geschichten, interessanten Menschen und natürlich unseren liebevollen Figuren.
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Ihr Tobias Wendt
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In 85 Jahren von Grünhainichen Die Erfolgsgeschichte der Grünhainichener Engel – Ein besonderer Rückblick zum 85. Geburtstag Paris – die Stadt der Mode, des Designs und natürlich auch der Liebe – war 1937 bereits zum sechsten Mal Schauplatz der Weltausstellung. Fünf Kontinente vereint im Herzen Frankreichs – in der Pariser Luft lag ein ganz besonders aufregendes Flair. Am Fuße des Eiffelturms, inmitten des altehrwürdigen Stadtkerns an den
ne, verwandelten sich die Pavillons in ein einziges Lichtermeer. Beleuchtete Wasserfontänen zeigten den Besuchern den Weg vom festlichen Palais de Chaillot zum farbig angestrahlten Eiffelturm. Ein funkelndes Feuerwerk brachte die Nacht zum Strahlen und ließ Sternschnuppen vom Himmel regnen, begleitet von einer perfekt abgestimmten Musikkomposition. Paris bekam den Beinamen „Hauptstadt der Lichter“ und ließ die Weltausstellung im besten Licht erstrahlen. Für Grete Wendt
erlernte. In dieser Zeit wurde der Zschopauer Karl Schmidt, Gründer der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst Dresden-Hellerau, auf die junge Gestalterin aufmerksam und holte sie in seine renommierten Werkstätten. Dort entwarf sie vornehmlich Möbelstücke, aber auch erste Spielsachen. Nach einer inspirierenden Studienreise nach München beteiligte sie sich 1913 an einem Wettbewerb für gute Reiseandenken des Sächsischen Heimatschutzes und
war dieses einmalige Erlebnis sicherlich Quelle für unzählige Inspirationen in den kommenden Schaffensjahren. Gleichzeitig war diese große Auszeichnung aber auch eine Anerkennung der vorausgegangenen Jahre, in denen Grete Wendt wegweisende gestalterische Impulse in der Holzkunst gesetzt hatte. Schon als Kind wurde das große Talent der kleinen Grete offenbar, sie malte und bastelte, zeichnete und entwarf für ihr Leben gern. Der Vater Albert Wendt, damals Leiter der angesehenen Grünhainichener Gewerbeschule, erkannte das Talent seiner Tochter und schickte sie nach Dresden auf die Königlich-Sächsische Kunstgewerbeakademie, wo sie bei Frau Prof. Junge die akademischen Grundlagen für ihre Kunst
entwarf dafür die „Beerenkinder“. Die Figurenkomposition aus zwei Mädchen und einem Jungen, die Krüge randvoll mit Beeren tragen, sorgte für Aufsehen und Begeisterung. Sie wurde mit einer Auszeichnung gewürdigt und in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht, was zu einer wahren Flut an Bestellungen führte. 1915 gründete sie gemeinsam mit ihrer Studienfreundin Margarete Kühn die Firma „M. Wendt & M. Kühn“. „Feine Holzarbeiten, Spiel- und Tändelkram“ – so beschrieben die beiden engagierten jungen Damen ihr Angebot. Die große kreative Schaffenskraft der beiden Kunstabsolventinnen brachte immer neue Entwürfe hervor, die sich großer Beliebtheit erfreuten. 1923 war es dann so weit: Der erste Engel-
Ausgezeichnete Entwürfe Der Grand Prix und die Goldmedaille zur Pariser Weltausstellung von 1937 belegen frühzeitig den bis heute ungebrochenen Erfolg der Grünhainichener Engel® (Abb. oben: Presseartikel aus dem Jahre 1937, Abb. rechts: Urkunde zur Verleihung des Grand Prix auf der Pariser Weltausstellung von 1937)
Ufern der Seine, präsentierten 46 Nationen ihre landestypische Kunst und Kultur, Traditionen, aber auch neue Ideen, Fortschritte und Entwicklungen in Forschung und Technik. Im monumentalen deutschen Pavillon setzte man auf typische Botschafter der verschiedenen Regionen Deutschlands, um das Interesse des internationalen Publikums zu wecken. Carl Zeiss Jena, Hedwig Bollhagen, die Meißner Porzellanmanufaktur, die Deutschen Werkstätten Hellerau, die Niersteiner Weingüter, die Wanderer-Werke – alles, was in Deutschland Rang und Namen hatte, präsentierte sich vor dem internationalen Publikum. Grete Wendt stellte ihre selbst entworfenen Holzfiguren der Welt zur Schau und bekam für die einzigartige Gestaltung der Madonna mit Engelberg den Grand Prix und eine Goldmedaille. Dies löste weltweit eine wahre Begeisterung für die grün geflügelten Botschafter des Erzgebirges aus. Nebenan im spanischen Pavillon sorgte Pablo Picasso mit seinem Meisterwerk „Guernica“ für Aufsehen. Wenn es Nacht wurde am Ufer der Sei-
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nach Paris und in die ganze Welt musikant erblickte das Licht der Welt. Schon einige Jahre früher hatte Grete Wendt einen größeren Engel mit weißem Rock und grünen Flügeln entworfen, der das Vorbild für die kleinen Engelchen gewesen sein könnte... Auf jeden Fall waren die pummeligen Engelmusikanten etwas völlig Neues. Anders als die bisherigen Erzgebirgsengel waren sie keine großen, eher steifen Lichthalter, sondern steckten so voller Schwung und Lebensfreude, dass sie ganz und gar lebendig erschienen. Dieser neue gestal-
Feine deutsche Handarbeit Vom Entwurf über die Werkzeichnung zur endgültigen Figur – bis heute die Grundlage für eine mustergetreue Fertigung bei Wendt & Kühn. (Abb. oben: Werkzeichnung mit sitzendem Engel 650/3b, Abb. Mitte: Urkunde zur Goldmedaille auf der Pariser Weltausstellung von 1937, Abb. unten: Engelberg mit Madonna). Abb. rechts: historische Innenaufnahme des deutschen Pavillons zur Pariser Weltausstellung 1937.
terische Weg gelang Grete Wendt durch eine Reihe bahnbrechender Neuerungen. Sie ging von der traditionellen Dockenform und den großen Figuren völlig ab, wählte ein Miniaturformat und folgte damit der erzgebirgischen Neigung, Großes in Kleines zu verwandeln. Ihre Engel sind rundlich, bewegt und lebendig. Arme und Beine werden individuell an den Körper angefügt und bestehen aus einem Drehteil, das schräg durchgeschnitten und winkelig wieder verleimt wird. So sind die Engel in der Lage, ganz verschiedene Körperhaltungen anzunehmen und auch Instrumente und sonstige Gegenstände zu halten. Bei der Entwicklung dieser neuen Methode legte Grete Wendt nicht nur Wert auf eine ästhetische Form, sondern auch auf die fertigungstechnische Durchführbarkeit. Der besondere Charme besteht jedoch in der kindlich-verspielten Natur der Engelmusikanten. Das kleine runde Köpfchen mit zarten blonden oder brünetten
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Grete Wendts Engelsorchester jedes Jahr um weitere kleine Musikanten mit neuen Instrumenten ergänzt. So kamen unter anderem Saxophon, Orchesterhorn, Bratsche, Schellenring, Glockenspiel, Banjo, Maracas, Melodika und eine Drehorgel hinzu. Mit einer Mundharmonika und einer Panflöte waren die Engel schon in den 1930er Jahren einmal ausgestattet, wurden aber dann aus dem Orchester „verbannt“ – weshalb, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Ab 1997 sind sie
veredelt. In der Goldedition No 1 schießt der Amorengel mit einem vergoldeten Bogen seine Pfeile ab und bildete den Auftakt für eine exklusive Reihe, die nunmehr regelmäßig fortgesetzt wird. Auch wenn das Engelorchester immer weiter wächst, verlassen doch hin und wieder manche Himmelsboten das Sortiment und werden dann für mindestens fünf Jahre nicht mehr gefertigt. So wurde beispielsweise anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn ein Jubilä-
Sorgsam archiviert Die Aufzeichnungen von Grete Wendt (Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus dem Originaltext) datieren recht genau die Entstehung der bis heute so bekannten Grünhainichener Engel®: „Im Herbst 1923 machte ich die ersten musizierenden Engelchen, zunächst drei Stück als Weihnachtsgabe. Um diesen Engelfiguren möglichst viel Kindlichkeit in Bewegung u. Ausdruck zu geben, versuchte ich, alle Groteskheit u. Starrheit zu überwinden, die bei einfacher Anwendung der Drehkörper entsteht.“
Er gratuliert seinen himmlischen Geschwistern zum 85. Geburtstag: Der Geburtstagsengel. Er ist als zeitlich limitierte Sonderedition bis Anfang 2009 erhältlich.
oft bei den großen Fragen des Lebens, gibt es auch auf diese essenzielle Frage keine eindeutige Antwort. Grete Wendt würde in ihrer liebenswürdigen Art wohl einfach mit einem entwaffnenden Lächeln antworten: „Es hat sich halt so ergeben.“ Die ersten Engel aus der Feder Grete Wendts trugen eine Fackel, eine Geige und eine Flöte. Damit waren die Engelmusikanten geboren, die fortan zahlreiche Geschwister bekommen sollten. Die liebenswerten Figuren erfreuten sich einer derartigen Beliebtheit, dass viele begannen, sie zu sammeln. So wuchs die Nachfrage nach immer neuen Musikanten: Eine Aufgabe, der sich Grete Wendt mit ihrem unerschöpflichen Ideenreichtum nur zu gern stellte. Heute bevölkern 66 musizierende Engel den Weihnachtshimmel und 50 weitere Himmelsboten mit den unverwechselbaren grünen Flügeln mit elf weißen Punkten schließen sich ihnen an. Seit 1997 wird
umsengel neu aufgelegt, der nur von 2005 bis Ostern 2006 erhältlich war. Ab 2010 kommt dieser Engel dann in der normalen Ausführung – also mit dem typischen grauen Sockel anstatt des festlichen goldenen Fußes – wieder ins Sortiment. Seit achteinhalb Jahrzehnten berühren die geflügelten Himmelsboten aus dem Hause Wendt & Kühn nunmehr die Herzen der Menschen aus aller Welt. Um die Engelskinder aus Grünhainichen ranken sich viele Geschichten, es wurden Gedichte über die kleinen Himmelsboten verfasst, sie dienten als Motive auf Glückwunschkarten und man findet sie in Magazinen ganz unterschiedlichen Genres. So sind sie zum Beispiel bereits in Modezeitschriften aus den 1930er Jahren zu entdecken – hier musizieren die Engel, fahren Schlitten und Ski, schaukeln im Mond und Stern, reiten übermütig auf Kometen, während andere darüber schweben oder munter drauflos
Löckchen, das kurze weiße Hemdchen, die drallen Gliedmaßen und natürlich die grünen Flügel mit den elf weißen Punkten – alle diese Dinge verleihen den Engelmusikanten von Wendt & Kühn einen unwiderstehlichen Charme, der sie zu zeitlosen Klassikern macht. Warum eigentlich haben die Grünhainichener Engel gerade elf weiße Punkte auf den Flügeln? Diese Frage interessiert seit nunmehr 85 Jahren Sammler und Liebhaber auf der ganzen Welt. Doch wie so
jedoch eine feste Besetzung im Engelorchester. Seit nunmehr elf Jahren ergänzen in jedem Jahr ein Engel mit einem neuen Instrument und ein sitzender Engel das himmlische Orchester. Dazu gesellen sich ein Engel auf Klemme und ein Engelchen im Stern, auf Komet, auf dem Schweif oder im Mond, die sich als einzigartiger Christbaumschmuck großer Beliebtheit erfreuen. Ab Herbst 2008 wird auch ein neuer schwebender Engelmusikant die frohe Botschaft der Grünhainichener Engel in die Welt hinaustragen. Zu ausgewählten Anlässen erscheinen darüber hinaus zeitlich limitierte Sonderfiguren, wie zum Beispiel im Jahr 2008 unser Geburtstagsengel. Er gratuliert seinen Geschwistern zu ihrem 85-jährigen Jubiläum und ist nur bis Anfang 2009 erhältlich. Etwas ganz Besonderes sind unsere Goldeditionen. Hier werden bestimmte Elemente mit hochwertigem 990er Gold
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Himmlische Grüße Auf Glückwunschkarten zum Weihnachtsfest waren die Grünhainichener Engel® als Werbebotschafter schon frühzeitig gern gesehen, wie die Abbildungen links zeigen.
Viele Sammler und Verehrer der kleinen Himmelsboten haben zum Engelgeburtstag gratuliert. Stellvertretend für alle sei hier Frau Pauling aus Ebensfeld-Unterneuses genannt. Wir sagen herzlich Danke!
Gelungene Überraschung zum 85. Engelgeburtstag: 85 Tulpen von Frau Pauling aus Ebensfeld-Unterneuses.
Die Pariser Weltausstellung 1937 Nach einer langen Vorbereitungszeit von über acht Jahren waren die Organisatoren stolz, am 25. Mai 1937 dem internationalen Publikum in der französischen Hauptstadt die „Exposition Internationale des Arts et Techniques dans la Vie Moderne“ zeigen zu können. Extra für diese Zeit wurde das spätere Poetische Inspiration Für Erhard Lenk waren die Lampionkinder unter den Grünhainichener Engeln® nicht nur liebevolle Figuren zur Dekoration, sondern zugleich beflügelnde Musen für ein märchenhaftes Gedicht.
Wahrzeichen der Weltausstellung, das Palais de Chaillot, auf den Grundmauern des ehemaligen Trocadéro Palastes errichtet.
spielen, wenn sie ihre Runden auf einer Spieldose drehen. Im „Hans Kunterbunt“, der Kinderbeilage der „Leipziger Neuesten Nachrichten“, die erstmals 1926 erschien, waren die Engel aus Grünhainichen oftmals gern gesehene Gäste. Stellvertretend für viele Reime in dieser Kinderzeitschrift stellen wir hier (Abb. oben) eines der schönsten Gedichte über die Engelmusikanten von Erhard Lenk vor.
Übrigens – was würden Sie wohl denken, sind die Engelslöckchen blond oder braun? Da auch wir nicht wissen, wie sie wirklich aussehen, gibt es Engel bei Wendt & Kühn in blond und brünett. Allerdings sind hier interessante Veränderungen zu vermerken: Lag das Verhältnis zwischen blonden und brünetten Engeln in der Vergangenheit bei 70 : 30, so sind heute beide Varianten gleichermaßen beliebt.
Es scheint auf direkter Linie den wohl berühmtesten Stahlturm der Welt, benannt nach seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel, mit seinen pompösen Seitenflügeln zu umarmen. Besucher wandelten während der Weltausstellung
inmitten
der
prachtvollen
Pariser Innenstadt von einem Land, ja sogar von einem Kontinent zum anderen.
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Neuheiten-Reigen von Wendt & Kühn Bereits in der Frühlingsausgabe unserer elfpunktepost haben wir Ihnen einen wahren Reigen an Neuheiten aus unserer Manufaktur vorgestellt, den wir auf der gegenüberliegenden Seite noch einmal für Sie zusammengestellt haben. In der Weihnachtssaison kommt nochmals eine Reihe von Neuheiten hinzu:
650/130/2 Engel mit Geige, schwebend
Nicht nur neue Figuren wie der Geburtstagsengel, drei neue Margeritenengelchen oder der Schwebeengel mit Geige bereiten den Sammlern in diesem Jahr Freude. Zusätzlich ergänzt Wendt & Kühn das Sortiment durch eine Reihe nützlicher und geschmackvoller Accessoires, als perfekter Rahmen für die Präsentation und Aufbewahrung der kleinen Figuren. So wurde die beliebte Engel-Schlummerkiste überarbeitet und besticht nun mit einem neuen,
noch schöneren Design, das schon beim Betrachten die große Vorfreude auf jene Kostbarkeiten weckt, die darin ihren Sommerschlaf halten. Doch die Schlummerkiste ist nicht nur eine Augenweide, sondern vor allem ein praktischer Begleiter. In den Fächern finden bis zu 36 Wendt & Kühn Figuren Platz – ein wunderbares Sommerquartier für das Engelsorchester, aber natürlich auch ein begehrter Schlafplatz für viele andere Wendt & Kühn Figuren!
Pünktlich zum Weihnachtsfest präsentieren wir Ihnen außerdem ein exklusives Geschenkset, das Wendt & Kühn gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth auflegt: Eine erlesene Flasche Sekt, begleitet von einem reizenden Schwebeengel aus der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn – ist das nicht eine prickelnde Geschenkidee? Die Vielfalt der Dekorationsmöglichkeiten erhält mit der neuen Servietten-Edition von Wendt & Kühn eine neue Dimension. Vier jahreszeitliche Motive bilden die perfekte Kulisse für jede Tischdekoration – ob frühlingsfrisch in zartem Grün, leidenschaftlich in feurigem Rot oder weihnachtlich in edlem Tannengrün bzw. himmlischem Blau. Wenn Sie dazu die auf den Servietten abgebildeten Figuren dekorieren, wird Ihr Tischschmuck zum Höhepunkt des Tages.
Herbstneuheiten 2008:
Tischdekoration auf Grünhainichener Art Unsere neue Serviettenserie sorgt mit einigen der bekanntesten Figuren unseres Hauses für eine stilvolle Tischdekoration. Für Weihnachten, einen festlichen Abend, die Ostertage oder einen ganz romantischen Anlass stehen vier märchenhafte Motive zur Verfügung. (v.l.n.r.: Lichterengel · Art. 526/22/528, Spieldose Frühlingsreigen · Art. 526/22/47A, Amorengel · Art. 526/22/650, Weihnachtsmann · Art. 526/22/5301)
Neue Schlafstätte Mit der 2008er Edition der Wendt & Kühn Engel-Schlummerkiste haben wir diese stilvolle Aufbewahrungsmöglichkeit noch attraktiver gestaltet (Art. 650/SK2).
Genussvolle Verbindung Für das Erlebnisweingut Schloss Wackerbarth in Dresden-Radebeul beflügelt 2008 ein Grünhainichener Engel die Weihnachtsbotschaft.
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650/70/3 Engel mit Flöte im Stern
Frühjahrsneuheiten 2008:
650/90/43 Engel mit Fagott auf Klemme
634/70/12 Margeritenengel mit Hase und Möhren
634/70/10 Margeritenengel mit Lichterkranz
650/85 Geburtstagsengel
650/16a Engel mit Triangel, sitzend
634/70/11 Margeritenengel mit Nadel und Faden
650/67 Engel mit Drehorgel
5254/11r Storch mit Wickelkind, Mädchen
5254/11b Storch mit Wickelkind, Junge
5254/2 Storch, klein, auf zwei Beinen
550/B3OHN + 750/3G 3-stufiger Engelberg ohne Kerzentüllen Abmessungen: 50 x 26 cm und elektrische Beleuchtung 5241/5 Schuljunge mit Hut
5272/8 Knauldame Biedermeier
5241/6 Schulmädchen mit Zöpfen
5210/41a Bayernjunge Jahresfigur 2008 5311/6 Tischler mit Bügelsäge und Hobel
5318/14A Spieldose Abendlied
5253/3 Gans
5311/5 Maurer mit Ziegelstein und Kelle
5253/4 Gänserich
5221/3 Schmetterling auf Blumen
5221/1 Mädchen mit Gießkanne
5318/47A Spieldose Frühlingsreigen
5221/2 Mädchen mit Rechen
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Fleißige Finger für winzige Teilchen Die kleinen Engelchen mit den grünen Flügeln haben unzählige Talente – sie singen und tanzen, reiten auf Störchen und Sternen, vor allem aber sind sie begnadete Musikanten. Ein ganzes Orchester füllt die muntere Engelsschar mittlerweile und die geflügelten Himmelsboten beherrschen mehr als 60 Instrumente. Viele der winzigen Zubehörteile sind jedoch nicht wie die Engelchen aus Holz, sondern aus gebogenem Draht gefertigt.
oberen Räume des historischen Gebäudes, die bereits mehr als vier Jahrhunderte auf dem Werkstatt-Buckel haben. An der Tür hängt ein schweres Metallschild, das noch aus den Zwanzigern zu stammen scheint und wie jeder Winkel in diesem Haus Geschichte atmet. Das Schild trägt die Aufschrift „Kontor“, und in eben diesem findet man das Reich von Siglinde Schubert, der Leiterin der Werkstatt. Sie sitzt an ihrer Schreibmaschine und begrüßt uns mit einem freundlichen Lächeln: „Ich schreibe zu gerne auf dieser Schreibmaschine“, sagt
Das Gebäude, an dem heute „Mechanische Werkstatt“ steht, war ehemals als Brettschneidemühle gebaut worden, die erstmals um 1589 erwähnt wurde. Noch heute sind Teile der Anlage wie Fallrohr und Mühlgraben erhalten. Später wurde sie zur Mahlmühle mit angeschlossener Bäckerei umgebaut, die dann bis ca. 1860 bestanden hat. Auch der berühmt-berüchtigte Stülpner Karl (1762-1841) soll hier gewesen sein, um Brot zu kaufen. Der Wildschütz und Volksheld ist wohl die legendenumwobenste Figur des Erzgebirges, vielen ist
Nachbarschaftshilfe Siglinde Schubert fühlt sich mit Wendt & Kühn eng verbunden – es ist nicht nur ein Arbeitsverhältnis, das die Partnerschaft seit über 15 Jahren prägt, sondern auch die große Freude an den himmlischen Figuren. Gleich unterhalb der Kirche von Dittmannsdorf steht das historische Firmengebäude (Foto rechts von 1938).
Wir haben für Sie bei einem persönlichen Besuch einen Blick in die Werkstatt von Siglinde Schubert geworfen, wo Drahtbiegeteile für Kurbeln, Stäbe und Instrumente in filigraner Präzisionsarbeit entstehen. Im beschaulichen Erzgebirgsort Dittmannsdorf, nur 15 Minuten von Grünhainichen entfernt, liegt der Sitz des Familienunternehmens Schubert, das Drahtteile für Wendt & Kühn herstellt. Eine endlos scheinende Treppe führt hinauf in die
sie verschmitzt, „schließlich ist es das, was ich ursprünglich gelernt habe.“ Seit 1966 arbeitet sie in dem Haus mit Geschichte – sie hat mit 25 Jahren hier angefangen und scheint über die Zeit fast schon selbst ein Teil des Gebäudes geworden zu sein. Nach der Wende erwarb sie die hier untergebrachte Fabrik, in der sie als Betriebsteilleiterin tätig war, gemeinsam mit ihrem Ehemann. Seit seinem Tod vor sechs Jahren führt sie das Ruder allein.
er vor allem als verwegener Jäger und Beschützer der Armen, als „sächsischer Robin Hood“, bekannt. Wendt & Kühn bezieht von der Mechanischen Werkstatt eine Vielzahl kleiner, teils mehrfach gebogener Drahtstäbe, die als Mäuseschwänze, Storchen- und Käferbeine oder auch Heiligenscheine verwendet werden. Auch die Drahtbiegeteile für zahlreiche Instrumente entstehen hier. Seitdem im Januar der Engel mit Drehorgel
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Hier in der Werkstatt von Siglinde Schubert entstehen die filigranen Drahtteile für Wendt & Kühn – deshalb können die Grünhainichener Engel© z.B. Waldhorn blasen, ihre Laterne tragen oder neuerdings auch Drehorgel spielen.
ins Wendt & Kühn Sortiment aufgenommen wurde, gibt es in der kleinen Werkstatt noch mehr zu tun. Unter den Fingern der Drahtbiegerin erhalten die Kurbeln für die Drehorgeln ihre charakteristische Form. Auch andere Familienmitglieder helfen fleißig mit: „Zurzeit ist auch meine Schwiegertochter mit jenen Kurbeln beschäftigt“, verrät uns die Handwerkerin bei unserem Besuch, und wir werfen einen Blick über die Schulter der jungen Frau.
Als eifrige Sammlerin hegt Siglinde Schubert eine enge Beziehung zu den Elfpunkteengeln. Einige besonders alte Raritäten hat sie sogar geerbt. Ihre Lieblingsfigur ist die Katze, die seit 2007 wieder ins Sortiment von Wendt und Kühn aufgenommen wurde. „Sie erinnert mich an meinen eigenen Stubentiger, der mit 18 Jahren nun schon ein stattliches Alter auf dem Katzenbuckel hat“, sagt sie. Neben Drahtbiegeteilen für Wendt & Kühn produziert der
Betrieb verschiedene Teile für die Automobilindustrie, Schweißzubehör und andere Kleinserien. Manchmal, so erfahren wir, fertigt die Mechanische Werkstatt sogar eine kleine Serie von Salbölfläschchen – für wen, das hat sie uns nicht verraten. Die Drahtbiegeteile für die Kunstgewerbsbranche nehmen einen großen Teil der Produktion in Anspruch. Bereits seit 1993 ist Siglinde Schuberts Unternehmen für Wendt & Kühn tätig. Damals sprach sie einfach beim ehemaligen Firmenchef Hans Wendt vor und schon bald folgte der erste Auftrag über die Fertigung einer Verlängerungshülse. Seitdem hat sich an ihrer Arbeit nicht viel verändert. Noch immer werden die Teile vorwiegend in Handarbeit hergestellt. Da bei Wendt & Kühn jedoch in jedem Jahr neue Figuren ins Sortiment aufgenommen werden und andere für einige Zeit daraus verschwinden, ist bei den Teilen immer Abwechslung garantiert: „Bei Neuheiten suchen wir oft eine ganze Zeit lang nach dem besten Herstellungsverfahren. Wie so oft, steckt auch hier der Teufel im Detail“, spricht Siglinde Schubert aus Erfahrung. Schließlich kommt es darauf an, dass die Zubehörteile genau so aussehen, wie sie Grete Wendt oder eine ihrer Mitstreiterinnen in den alten Entwürfen vorgesehen haben. Da bei Wendt & Kühn fast ausschließlich nach originalen Entwürfen aus der über 90-jährigen Firmengeschichte gefertigt wird, ist hier besonders viel Fingerspitzengefühl und historisches Einfühlungsvermögen gefragt. Ans Aufhören denkt die mittlerweile 67Jährige übrigens noch lange nicht: „Ich mache erst einmal bis 70 und dann seh‘n wir mal...“, sagt sie so ziemlich jedem, der sie darauf anspricht und lächelt dabei. Das freut uns, und wir wünschen ihr und uns noch viele Jahre guter Zusammenarbeit!
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Temperamentvolle Tauchgänge Beim Blick hinter die Kulissen unserer Werkstätten laden wir Sie diesmal ein, mit uns auf Tauchgang zu gehen. Doch zunächst möchten wir Sie zusammen mit Brigitte Stumpp auf eine Reise in die Vergangenheit entführen... Ungarn, Sommer 1972: Im Zelt des weltberühmten Zirkus Probst applaudiert die Menge für eine junge Frau, die mit ihrer gewagten Artistikvorführung das Publikum ins Staunen versetzt. Strahlend verbeugt sie sich mit ihren beiden Mitstreitern vor den begeisterten Zuschauern und tänzelt mit galanten Schritten in Richtung Ausgang, um hinter dem roten Vorhang zu verschwinden. Auch heute noch, mehr als 35 Jahre später, erinnert sich Brigitte Stumpp gern an diese Zeit zurück – auch wenn sie die luftigen Höhen der Zirkuskuppel schon längst
eine Tauchnadel gesteckt und kopfüber in einen Farbtopf getaucht. Die überschüssige Farbe wird anschließend mit einer gekonnten Drehbewegung, ähnlich dem Quirlen, abgeschleudert. Zwischen den Arbeitsgängen müssen die Figuren gut trocknen. Dann werden sie gekittet, um kleine Ritzen und Löcher abzudecken. Nach einem Zwischenschliff hüpfen sie nochmals ins Tauchbad: „Die meisten Figuren werden weiß grundiert, außer jene, an denen keine weißen Teile sind. Wenn die Figur überhaupt nichts Weißes hat, wählen wir meist Hautfarbe als Grundton. Sterne, Kometen und Monde werden gelb und die nachträglich angebrachten Instrumente wie Kontrabässe und Violoncelli braun getaucht“, plaudert Brigitte Stumpp aus dem Nähkästchen. Insgesamt müssen sich die Figuren drei Mal ins Tauchbad stürzen. Dabei werden sie zweimal mit Grund-
Engelsgleich Brigitte steigt als Akrobatin in luftige Höhen auf – ganz ohne Flügel. (Foto: B. Stumpp)
Erst was erfolgreich durch ihre Hände gegangen ist, wird in der Malerei vollendet (Aufnahme von 1992).
gegen einen bequemen und modernen Arbeitsplatz bei Wendt & Kühn eingetauscht hat. Doch auch hier hat ihre Tätigkeit eindeutig Tiefgang und eine Bezeichnung, die mindestens genau so interessant klingt wie Artistin: Brigitte Stumpp ist Taucherin. Von luftigen Höhen in geheimnisvolle Tiefen mögen Sie jetzt denken, aber ganz so mysteriös ist es dann doch nicht. Denn „tauchen“ heißt bei Wendt & Kühn nichts anderes als grundieren, also die fertig geleimten Figuren von Hand mit den ersten Farbschichten zu versehen. Dazu werden die Figuren am Sockel auf
und anschließend einmal mit Lackfarbe überzogen. Früher wurde nur zwei Mal getaucht, heute sind es drei Tauchgänge. Das ist zwar aufwändiger, aber die Oberfläche wird dadurch noch ebenmäßiger als bei älteren Figuren. „Wichtig ist, dass die Farbe genau die richtige Fließfähigkeit hat. Hält man diese Farbkonsistenz nicht ein, kann es zu Schlieren-, Nasen- oder Blasenbildung kommen“, erzählt Brigitte Stumpp. Mit gutem Augenmaß erkennt sie ganz genau, wie die Farbe beschaffen sein muss, damit das Engelskleid später seidenglatt und faltenfrei sitzt. Nach 20-
jähriger Erfahrung im Tauchen hat man das alles voll im Griff – bis auf einmal, wo die Sache mit dem Lack gründlich daneben ging: „Einmal habe ich mich beim
Völlig abgedreht Flinke Hände sorgen für den richtigen Dreh beim Abschleudern überflüssiger Farbe.
Tauchen so ziemlich komplett mit weißem Lack übergossen – wie ein Schneemann sah ich aus. Es hat einige Zeit in Anspruch genommen, bis ich mich mit Spiritus wieder gereinigt hatte. Natürlich hatte ich die Lacher auf meiner Seite“, erinnert sie sich schmunzelnd. Wenn man seit 20 Jahren Engel taucht, entwickelt man eine ganz besondere Beziehung zu den geflügelten Himmelsboten. Beruflich taucht sie am liebsten die Engelmusikanten, und auch privat ist sie ein großer Freund der kleinen Figuren. Sie verrät uns augenzwinkernd: „Gerade habe ich mir den Geburtstagsengel gekauft.“ Besonders freut sich Brigitte Stumpp immer auf die Schautage, denn dann kann sie den Besuchern persönlich zeigen, wie die kleinen Kostbarkeiten entstehen. „Einmal war sogar Skisprunglegende Jens Weißflog in unseren Werkstätten zu Besuch. Als Sportfan war dies für mich natürlich ein ganz besonderes Erlebnis“, erzählt die aktive 57-Jährige, die in ihrer Freizeit gern mit dem Rad unterwegs ist, Abfahrts- und Langlaufski fährt und auch im Fernsehen eifrig das sportliche Geschehen verfolgt – kein Wunder bei einer derart „bewegten“ Vergangenheit als Zirkusartistin. Zum
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und schwungvolle Höhenflüge Schluss gibt Brigitte Stumpp noch eine amüsante Story aus ihrer Zirkuszeit zum Besten, mit der sie auch ihre Kollegen schon so manches Mal zum Schmunzeln
gebracht hat: „Wir haben damals zu dritt einen Zirkuswagen bewohnt. Als wir einzogen, war er ziemlich abgewohnt und so haben wir ihn zwischen den Vorstellun-
Einladung zum Abtauchen Auch für den Geburtstagsengel ist der Tauchgang inklusive. Nachdem die Einzelteile verleimt sind, sorgt das Farbbad für strahlendes Weiß und eine feine Oberfläche, bevor die Bemalung beginnt.
gen etwas hergerichtet. Innen hatten wir verschiedenen Regale und andere Möbel aufgestellt und uns nichts dabei gedacht. Als wir das erste Mal umzogen, wurden wir ohne viel Federlesens einfach angekoppelt und los ging es. Keiner hatte uns Tipps zum Verzurren der Möbel gegeben und so wurde unser Wagen auf der Fahrt über die ungarischen Landstraßen ganz schön durcheinandergewirbelt: Bilder und Regale fielen von der Wand, die Blumenvase tanzte und die Sitzgruppe bewegte sich in den Kurven wie auf einem Schiff, immer von einer Seite zur anderen. Ein unvergessliches Erlebnis, das mir immer in Erinnerung bleiben wird.“ Mit Ihrer Arbeit bei Wendt & Kühn sorgt Brigitte Stumpp heute dafür, dass die kleinen Engel ein Leben lang süße Erinnerungen an glückliche Kindertage wecken.
Nach dem Tauchgang Weiß grundiert warten die Figuren sortenrein zum Trocknen im Holzregal.
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5 Jahre Seiffener Figurenwelt Die Figurenwelt von Wendt & Kühn im bekannten Erzgebirgsort Seiffen feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums lassen wir diese spannende Zeit noch einmal Revue passieren und haben mit verschiedenen Menschen gesprochen, die an der Entwicklung und Umsetzung dieses einzigartigen Ladengeschäfts hautnah mitgewirkt haben. „Tag für Tag blicke ich von meinem Schreibtisch auf die Anfänge der Figurenwelt in Seiffen, denn in meinem Büro steht immer noch das Modell, das Barbara Graupner damals angefertigt hatte“, erzählt Wendt & Kühn Geschäftsführer Tobias Wendt. „Es erinnert mich an die spannende Zeit der Gestaltung und Umsetzung dieser Unternehmung. Es war nicht einfach, weniger als zehn Monate nach dem Kauf der ehemaligen Fleischerei eine völlig neu gestaltete Erlebniswelt für Freunde des Hauses Wendt & Kühn zu eröffnen – besonders wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit nicht nur der Altbau umfassend saniert wurde, sondern auch der komplette Frühlingsteil neu gebaut worden war.“ „Die Idee, in Seiffen ein Ladengeschäft zu eröffnen, in dem die Freunde und Liebhaber unserer Figuren die gesamte Welt von Wendt & Kühn erleben können, war schon seit einiger Zeit mein Traum,“ blickt Tobias Wendt zurück. „Schließlich zählt Seiffen zu den Hochburgen des Erzgebirges und ist bei Besuchern und Touristen überaus be-
liebt. Mir schwebte ein Geschäft vor, das anders ist als die anderen, um den Kunden das einzigartige Gefühl zu vermitteln, das Wendt & Kühn so besonders macht. Die Wendt & Kühn Figuren sollten in ihrer ganz eigenen Welt gezeigt werden – dieser Gedanke stand auch Pate bei der Namenswahl des Geschäftes, der ‚Figurenwelt‘. Das Konzept der ‚eigenen Welt‘, ist in der Gestaltung des Ladens überall wiederzufinden. Das Geschäft ist in eine Frühlingsund eine Weihnachtswelt aufgeteilt. Auch in den Vitrinen leben die Figuren in ihrer eigenen kleinen Welt. Der Betrachter bemerkt die verschiedenen Farbstimmungen – in der Frühlingswelt dominieren ein sonniges Gelb und ein zartes Grün, wohingegen die Weihnachtswelt von gedeckten Farben, die an Weihnachten erinnern, und einem leuchtenden Sternenhimmel bestimmt wird. Auch die typischen Wendt & Kühn Motive wie Blumen und Sterne tauchen überall im Geschäft wieder auf. Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das den Besucher aus seinem Alltag in die Welt von Wendt & Kühn entführt. Unterstützt wird dieser Ansatz durch überdimensionale Wendt & Kühn Figuren und Spieldosen sowie durch eine historische Ausstellung und Videovorführungen, die das Besondere von Wendt & Kühn erlebbar machen. Die gesamte Gestaltung ist sehr großzügig gehalten, um den Figuren Raum zu geben und sie optimal zur Geltung zu bringen.“ „Die Ideen waren also da“, blickt Tobias Wendt zurück, „nun fehlte uns nur noch
das passende Gebäude. In Seiffen war es gar nicht so einfach, etwas Geeignetes zu finden, da in fast jedem Haus schon ein Kunsthandwerksgeschäft untergebracht ist. Das Gebäude sollte möglichst zentral gelegen und groß genug sein, um alle unsere Ideen aufzunehmen. Ganz überraschend und viel schneller als gedacht, ergab sich dann kurz vor Weihnachten 2002 die Möglichkeit zum Erwerb eines Fleischereigebäudes, das genau unseren Vorstellungen entsprach. Viel Zeit zum Überlegen hatten wir nicht – die Entscheidung musste innerhalb weniger Tage getroffen werden. Schon vor dem Kauf begannen die Ideen zur sprühen. Bereits in der nächsten Weihnachtssaison wollten wir unsere Besucher in Seiffen begrüßen – ein äußerst ehrgeiziges Ziel. Weniger als zehn Monate standen uns zur Verfügung, die Einholung aller amtlichen Genehmigungen einbegriffen! Wir sprachen mit bewährten und neuen Partnern, um unsere Vorstellungen zu verwirklichen. Mit der baulichen Abwicklung beauftragten wir den Bauingenieur Jan Brückner, der uns 1997 bereits bei der umfassenden Renovierung unseres Fachwerkhauses in Grünhainichen fachgerecht unterstützt hatte. Für die Gestaltung fanden wir mit Barbara Graupner – damals noch Schleupner – und Ralf Brenner, unserem langjährigen Grafiker und Designer, ein engagiertes Team. Der Frühling 2003 war bestimmt von einer wunderbaren Planungs- und Gestaltungsarbeit, die sehr inspirierend und motivierend war. Grund-
Verwandlung Die linke Abbildung zeigt das Gebäude (ehemalige Fleischerei) der heutigen Figurenwelt Seiffen vor dem Umbau im Winter 2002. Die Aufnahme in der Mitte dokumentiert bereits den Baufortschritt im völlig entkernten Inneren des Gebäudes, rechts erstrahlt das neu gestaltete Haus im abendlichen Lichterzauber.
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legend war die Diskussion, ob wir traditionell bauen oder etwas Neues wagen sollten. Ganz im Sinne der Firmenphilosophie von Wendt & Kühn haben wir letztendlich beides getan – wir haben das alte Haus denkmalgerecht saniert und ein neues, modernes dazugebaut. Dieser Ansatz ist die Grundlage der gesamten Arbeit bei Wendt & Kühn: Wir stellen uns der Zeit, ohne Traditionelles zu vernachlässigen. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem wir über die Farbgebung der Au-
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ßenfassade sprachen. Jan Brückner wagte erst gar nicht, seinen Vorschlag zu äußern. Schließlich schlug er zögernd ein dunkles, tiefes Grün vor. ‚Grün ist die Hausfarbe von Wendt & Kühn‘, sagte er. ‚Und wenn wir etwas Außergewöhnliches machen wollen, dann ist das die naheliegende Antwort.‘ Uns allen war nach kurzem, skeptischen Zögern klar, dass das die Lösung ist. Mitten in den Bauarbeiten erwischte uns ein Unwetter, wie es Seiffen seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte. Das
Wasser schoss in Strömen die Hauptstraße hinab, die Straße wurde zum reißenden, mehr als 30 cm tiefen Fluss. Die Fluten richteten in Seiffen eine ziemliche Verwüstung an, doch wir hatten Glück: Wir hatten gerade die beiden alten Türen zugemauert und die neue Tür in der Mitte noch nicht durchgebrochen. So lief das Wasser außen am Haus vorbei und wir wurden weniger hart getroffen als viele andere Seiffener Gewerbetreibende. Es kam nur zu geringen Bauverzögerungen.
Die alten Lager- und Wirtschaftsräume (Abb. links: vor dem Umbau) hinter dem Hauptgebäude wurden komplett abgerissen (Abb. Mitte). Heute betritt der Besucher an jener Stelle die farbenfrohe Frühlingswelt (Abb. rechts: Eingang auf der Hofseite) mit dem offenen Blick ins nächtliche Blau der Weihnachtswelt (große Abbildung oben).
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Die Arbeit am Detail war bei der Gestaltung entscheidend. Alles sollte ein stimmiges Gesamtbild ergeben. So gibt es in der Figurenwelt kleine Wunschzettel, auf denen die Besucher die Artikelnummern ihrer Lieblingsfiguren vermerken können – selbstverständlich mit dunkelgrünen Bleistiften in der Firmenfarbe von Wendt & Kühn. Auch die Messingtürknäufe tragen das Markenzeichen von Wendt & Kühn – die Tanne. Zum Ende der Bauzeit hin beschleunigte sich alles. Viele Arbeiten liefen parallel: die Innengestaltung, der Vitrinensonderbau, die Fertigstellung der großen Spieldosen… langsam nahm die
endgültige Gestaltung Form an. Kurz vor der Eröffnung folgte noch einmal ein wahrer Kraftakt. Die Vitrinen mussten eingeräumt werden und jedes Detail sollte stimmen. Diese Kleinarbeit hat wahrscheinlich am meisten Zeit und Nerven gekostet. Doch am 3. Oktober 2003 war es dann so weit: Nach nur zehn Monaten Bauzeit öffnete die Figurenwelt von Wendt & Kühn ihre Türen für die Besucher. Die Reaktionen waren überwältigend – dafür haben sich die Mühen auf jeden Fall gelohnt“, resümiert Tobias Wendt. Auch die beiden Gestalter Barbara Graupner und Ralf Brenner haben ihre ganz
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persönlichen Erinnerungen an diese aufregende Zeit. Wir haben sie gebeten, stellvertretend für die vielen engagierten Beteiligten in Gastbeiträgen ihre Eindrücke für Sie zu schildern: Barbara Graupner, Designerin: Anfang Februar 2003 erhielt ich die Anfrage, der Idee von Tobias Wendt Gestalt zu geben: Ein Podium für Verkauf und Präsentation aller Wendt & Kühn-Produkte sollte entstehen. Ich war mir bewusst: Eine wunderbare Aufgabe und wir haben nicht viel Zeit. Zunächst begann eine grundsätzliche
Zum Staunen und Wünsche erfüllen Im nächtlichen Blau und unter dem funkelnden Sternenzelt dreht sich klangvoll die große Spieldose mit den bekannten Musikantenengeln Treppe zur Galerie in der oberen Etage: Dort wird anhand von historischen Exponaten und begleitenden Texten die bewegte Geschichte der Manufaktur erzählt.
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Auseinandersetzung mit dem Gebäude, dem Standort und nicht zuletzt mit der Region. Der Prozess war geprägt durch eine stetige Zusammenarbeit zwischen dem Bauherrn Tobias Wendt, dem Objektplaner Jan Brückner und uns Gestaltern. Idee, Entwurf und Realisierung entwickelten sich zu einer Einheit. Es entstand – zunächst auf dem Papier und als Modell – das Hauptgebäude mit einem Anbau
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in zeitgemäß klarer Form und ausdrucksstarker Farbe, der die Umsetzung eines großzügigen Raumkonzeptes ermöglichte. Gute Ideen wachsen aus dem Zusammenspiel von Altbewährtem und Neuem, so auch unser Konzept. Es war selbstverständlich, dem Hauptgebäude, welches der Hauptsstraße zugewandt ist, seinen Grundcharakter zu belassen. Das wurde durch die proportionale Überarbeitung der Fenster erreicht. Der zentrale Eingang jedoch sollte restauriertes Altes mit architektonisch ganz Neuem verbinden. Die Farbgebung der Fassade und Fenster unterstützt diese Auffassung.
Die Farbe der Fenster … ein warmes, fast orangebraunes Rot … Es gab viele intensive Gespräche mit Tobias Wendt und so erhielt ich weitere Einblicke in die interessante Familiengeschichte. Ich beschäftigte mich mit den Wendt & Kühn-Figuren – der Produktion heute, aber auch intensiv mit den überlieferten Entwürfen. So fiel mir im Stammhaus an verschiedenen Truhen und Kleinmöbeln, auch dem Treppengeländer, ein wunderbares orangebraunes Rot auf. Ich glaube, diese Farbe hat Grete Wendt sehr geliebt, denn an vielen ihrer Figuren ist sie ebenfalls zu sehen … und nun die Fenster der Figurenwelt Seiffen.
und heißt den Besucher herzlich in der Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen willkommen. Während sich nach hinten bereits der Blick in die Frühlingswelt öffnet, führt eine
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Hier lacht das ganze Jahr die Frühlingssonne Tritt man aus der Weihnachtswelt der Ausstellung hinaus, öffnet sich dem Besucher die muntere Welt der Wendt & Kühn Blumenkinder mit ihren zahlreichen Freunden.
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Tobias Wendt hatte es seinen Kunden versprochen… Die Inneneinrichtung wurde bis Ende September fertiggestellt, gleichzeitig bekamen die hölzernen Figuren ein neues Zuhause in Vitrinen und Schubladen. Die Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun und begannen, sich mit ihrer Aufgabe und ihrem neuen Umfeld zu identifizieren. Unsicherheit gegenüber dem noch ungewohnten Arbeitsfeld wich dem Vertrauen auf Neues … Auf über 200 Quadratmetern entstand ein Firmengeschäft mit anspruchsvollem Ambiente, das nur ein Ziel hat: Das Sortiment in seiner Gesamtheit zu präsentieren, die klassische Aussage zu verdeutlichen, das Produkt in eine emotionale Umgebung einzubetten und den Bezug zur Familien- und Firmengeschichte herzustellen. So basiert die Gestaltung der Wendt & Kühn Figurenwelt auf einem Konzept, das im Spielzeugdorf Seiffen etwas „aus dem Rahmen“ fällt. Auffallend ist bereits die Außenfassade in kräftigem Grün, die angenehm mit den in warmen Orangetönen gehaltenen Holzfenstern harmoniert. In den Räumen sorgt ein Wechselspiel der Farben für Atmosphäre. Im Mittelpunkt: Wunderwelt Märchenhafte Geschichten werden in den figürlichen Dekorationen der kleinen Figurenwelten für den Besucher lebendig – hier beim Sommerreigen der Blumen- und Musikantenkinder…
So intensiv habe ich mich nie zuvor mit erzgebirgischer Holzkunst beschäftigt. Zu Hause wurden die Figuren geehrt. Meine Großmutter hatte es wie so viele Vorerzgebirger geschafft, einige Englein zu besitzen und diese sind nun vererbt – heute eigentlich eher liebenswürdige Invalidenmusiker. Zurück zu unserer Aufgabe und dem Entwurf. Wir planten, den rückseitigen Erweiterungsbau nicht in klassischer Bauausführung mit Satteldach und Schiefereindeckung an das Hauptgebäude anzubinden, sondern einen eigenständigen Kubus dem Altbau zuzuordnen. Diese Gestaltungsauffassung wurde vorerst durch den Gemeinderat in Seiffen sehr kritisch bewertet. Jedoch suchten Herr Brückner und ich fachliche Unterstützung und fan-
den diese beim Dezernat Umwelt und Baurecht des Landratsamtes Marienberg, bei Frau Grämer, welche durch ihre fachlich fundierte Stellungnahme unseren Entwurf befürwortete und die Gemeinderäte von Seiffen überzeugte. Während wir in einem intensiven Arbeitsprozess das Ladenkonzept entwickelten, die Möbel konstruierten, Produkte positionierten, schaffte es Jan Brückner in einer unwahrscheinlich kurzen Zeit, auf Grundlage des Entwurfes die Bauleistungen zu planen, auszuschreiben und die Baufirmen zu binden. Ab Anfang September war das Gebäude baulich erstellt und für den Innenausbau freigegeben. Diese Zeitachse ist wirklich beachtlich und es ist zum Glück alles glatt gelaufen. Denn die Weihnachtszeit stand vor der Tür und
… und in der Weihnachtswelt sind auch schon hübsche Geschenke für das große Fest verpackt.
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Zwei überdimensionale Spieldosen. Um sie herum die Vielfalt des Sortiments, präsentiert in Vitrinen, welche die einzelne Figur durch sorgfältig geplante Ausschnitte und Beleuchtung inszenieren und deren Gestalt hervorheben. Dazwischen lebendig arrangierte Themenwelten, die zu immer neuen Entdeckungen locken. Ich konnte der Familie Wendt vor fünf Jahren nicht versprechen, ob unser Gestaltungskonzept in seiner Gesamtheit von ihren Kunden angenommen wird … und ich bin froh, dass ich nicht danach gefragt wurde. Aber ich war davon überzeugt, dass diese Gestaltungsauffassung ganz im Sinne der Firmengründerin und ihrer fortschrittlichen, eigenständigen und dennoch traditionsbezogenen Arbeit ist. In diesem Sommer haben wir die „Wendt’sche“ Figurenwelt in Seiffen behutsam saniert. Die Farben wurden aufgefrischt, die Wandflächen durch eine ganz dezente Farblasur weicher gemacht und die Akustik verbessert. Wer wiederholt die Figurenwelt Seiffen besucht und sich den Figuren in den Vitrinen zuwendet, wird es vielleicht gar nicht merken … und das ist gut so. Ralf Brenner, Gestalter: Lust auf Sehen und Staunen machen Es war eine wirklich schöne Aufgabe und zugleich spannende Herausforderung, innerhalb des Gestalterteams auch am Entstehen der Seiffener Figurenwelt mitarbeiten zu können. Nach einer gemeinsamen konzeptionellen Entwurfsphase zur Raumstruktur, Farbgestaltung, Materialauswahl und Lichtführung begann die arbeitsteilige Detaillierung der Umsetzung. Für mich hieß das vor allem, den Besuchern der Verkaufsgalerie mit großen und kleinen Bildergeschichten etwas von der Faszination der liebevollen Figuren zu erzählen, sie zu einer Reise in die unbeschwerte, kindliche Welt der kunstvollen Figuren aus der Traditionsmanufaktur zu entführen. Ein Ausflug in das Wesen der Werkstätten also, das Grete Wendt als geniale Gestalterin ihren „Kindern” bereits sorgsam in die Wiege gelegt hatte.
Nach einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Entwurfsansätze entstanden als verbindender Teil der Gesamtausstellung und in Ergänzung zur eigentlichen Produktpräsentation zunächst sechs farbenfrohe „Bilderbögen” in Form von Vitrinenpodesten. Auf Augenhöhe sollten die figürlichen Kompositionen lebendig agieren – farblich und in der Auswahl der Figuren und Dekorationselemente jeweils einem Kollektionsthema gewidmet. Leuchtenden Bühnenbildern gleich, tauchen so aus dem Dämmerlicht des nächtlichen Weih-
Mit einem außergewöhnlichen Geschenk erfreute die Hochzeitsgesellschaft – sie überreicht dem Silberpaar einen Engelberg in der Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen. (Foto: H. Leistner)
nachtslandes Musikantenengel als großes Orchester auf, ist der Weihnachtsmann samt himmlischer Begleitung auf dem Gabentisch voller Geschenke zu finden oder erfreuen kleine Engel auf ihrer Wolke das Auge. Gegenüber finden sich neben der großen Spieldose im Lichthof der Frühlingswelt auf einer Wiese Blumenkinder, Hasen und Vögel zusammen, stimmen ausgelassen kleine Musikanten mit ihren Freunden in den Klang der Spieldose ein oder begeben sich fleißige Erntehelfer reich bepackt auf den Heimweg. Neben diesen märchenhaften Inszenie-
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rungen begleiten im Blickkontakt zur Vorstellung der Einzelfiguren weitere Bilderräume in Form kleinerer Vitrinen den Weg des Besuchers durch die Ausstellung – erzählen von der großen Faszination der kleinen Dinge und wecken die Lust am eigenen Entdecken. Auch für mich war diese Arbeit für Wendt & Kühn in vielerlei Hinsicht eine Entdeckung und inspirierende Freude zugleich. Ich hoffe, dass sich diese im Ergebnis bleibend auf die Besucher des schönen Hauses überträgt. Überraschung in der Figurenwelt Im Januar 2008 erlebte die Wendt & Kühn Figurenwelt in Seiffen eine Premiere der besonderen Art: Birgit und Hermann Leistner aus Markkleeberg hatten anlässlich ihrer Silberhochzeit zu einem einzigartigen Empfang in den Präsentationsraum eingeladen. Der Grund für diesen außergewöhnlichen Schauplatz: Das Silberpaar hatte sich von seinen Gästen ein Engelsorchester auf einer großen Wolke gewünscht. Hermann Leistner erzählt: „In meiner Kindheit im erzgebirgischen Schönheide sah ich bei meiner Oma zum ersten Mal mit staunenden Augen in eines dieser zauberhaften Engelsgesichter. Ich erinnere mich heute noch daran, wie das flackernde Kerzenlicht des Weihnachtsbaumes den Engel in meinen Augen zum Leben erweckte“. Für das Silberpaar ging ein großer Traum in Erfüllung, als ihnen die Gäste zu ihrem Ehrenfest ein 65-köpfiges Engelsorchester samt Orgel und zusätzlicher Spieldose überreichten – und das an einer Stätte, die auf ganz besondere Weise mit den Figuren verbunden ist. Hermann Leistner ist gerührt: „Ich sah ein Geschöpf, das ich vor vierzig Jahren das erste Mal sah und das heute, trotz der großen Vielfalt, noch die gleichen Gefühle wachruft.“ Familie Leistner, Markkleeberg „... Ihr Geschäft in Seiffen ist beeindruckend – sehr ästhetisch. Alles Gute für Sie und die Firma“ T. Cashella, Berlin
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Kaleidoskop 2008 erfahren bei Wendt & Kühn auch einige Figuren ihre vorerst letzte Auflage, um anschließend in den großen Musterschrank der Grünhainichener Manufaktur zurückzukehren. Nachfolgend finden Sie eine vollständige Übersicht all jener Artikel, die nach 2008 für mindestens fünf Jahre nicht mehr im Sortiment von Wendt & Kühn sein werden: 5210/41a Bayernjunge · Jahresfigur 2008 5220/1-6 Erntekinder, 6 Figuren 5223/1-2 Gärtnerpärchen 5231/4r Mädchen mit Puppenwagen, rotes Kleid 5231/4b Mädchen mit Puppenwagen, blaues Kleid 5231/7 Mädchen mit Puppenwagen 5241/3-4 Stadtschulkinder, 1 Paar 5280 Däumling mit Siebenmeilen stiefeln, klein 5322/5 Umzugswagen mit Tirolern 5232/E Wiegengruppe 5232/2r Engel, betend, rosa 5232/2w Engel, betend, weiß 5232/3 Engel mit Baby 5232/4 Engel mit Flöte 5232/5 Engel mit Stern 5232/6 Engel mit Buch 5232/9 2 Engel im Bogen 6224/1 Schneeschuhfahrer, 1 Paar 634/13 Engel mit Baum und Korb 650/85 Geburtstagsengel (bis Anfang 2009 erhältlich) 5201/B Pyramide, bunt 5271/10 Spardose Wendt & Kühn Sterntaler
Figurenbeispiele, die im Jahr 2008 letztmalig gefertigt werden: Gärtnerpärchen (Art. 5223/1-2), Mädchen mit Puppenwagen (5231/7).
Faszinierender Blick hinter die Kulissen Die reizenden Figuren aus der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn werden seit über neun Jahrzehnten in kunstvoller Arbeit liebevoll von Hand gefertigt. Das ist auch heute, im Zeitalter der modernen Technik, noch so. Wenn Sie selbst einmal dabei zuschauen möchten, wie aus einem kleinen Stück Holz in unzähligen Arbeitsschritten ein Engelchen entsteht oder wie die winzigen, kunstvoll gebogenen Metallinstrumente aus der Werkstatt von Siglinde Schubert ihren Platz im Arm der Musikantenengel finden, dann besuchen Sie uns zu unseren Schautagen. Wir laden Sie herzlich in unser Grünhainichener Stammhaus ein, in dem es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Mehr als 35 Mitarbeiter sind für Sie da und zeigen Ihnen an diesen Tagen, was sie in ihrer täglichen Arbeit mit fleißigen Händen schaffen. Schauen Sie den Handwerkskünstlern von Wendt & Kühn beim Drechseln, Leimen, Tauchen und Malen über die Schulter. Erleben Sie, wie kunstvolle Spieldosen unter den geschickten Händen der Malerinnen ihr unverwechselbares Aussehen erhalten und erfreuen Sie sich an unserem kleinen Rahmenprogramm, das immer wieder so manche Überraschung für die Besucher bereithält. Die Kleinen finden in der Bastelecke spannende Abwechslung und in der liebevoll dekorierten Fotoecke können Sie Ihre Erinnerungen an diesen Tag für immer festhalten. Mit etwas Glück
Baumschule Wie bei Wendt & Kühn die Bäume der Holzkantel entwachsen, kann man zu den Schautagen live erleben – mit Erklärungen aus erster Hand.
läuft Ihnen vielleicht sogar ein lebendiges Wendt & Kühn Engelchen über den Weg… Termine für die Schautage 2008/2009 Wendt & Kühn in Grünhainichen, jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr: 31. 10. - 2. 11. 2008 (Reformationsfest) 29. - 30. 11. 2008 (1. Advent) 21. - 23. 05. 2009 (Himmelfahrt) Einladung in die Figurenwelt Am 19. 10. 2008 findet im Erzgebirge der Tag des traditionellen Handwerks statt. Mehr als 160 Handwerksbetriebe öffnen an diesem Tag ihre Pforten. Wir laden Sie bereits am Sonnabend, den 18. 10. und am Sonntag, den 19. 10. in unsere Figurenwelt nach Seiffen ein, wo Ihnen
In der Werkstatt-Außenstelle des Weihnachtsmanns Zu den Schautagen haben die Kinder auf der Bastelstraße Gelegenheit, mit eigenen Händen kleine Kunstwerke zu schaffen - mit himmlischer Unterstützung natürlich.
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Wendt & Kühn in Dresden Radebeul, Schloss Wackerbarth 01. 11. 2008 - 31. 12. 2008
Prickelnde Weihnachtsausstellung im Ambiente des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth.
Unvergessliche Erinnerungen Die liebevoll dekorierte Fotoecke bietet eine einzigartige Kulisse für wunderschöne Erinnerungsfotos von Ihrem Besuch zu den Schautagen bei Wendt & Kühn in Grünhainichen.
Mitarbeiter aus unseren Werkstätten einen Einblick in ihr Kunsthandwerk geben. Da Seiffen sozusagen die Hochburg erzgebirgischer Handwerkskunst ist, gibt es an diesem Tag eine Menge zu erleben. Die Besucher tauchen ein in die Vergangenheit der Region und erleben die langjährigen Traditionen, die oftmals sehr harte Arbeit, jahrhundertealte Techniken und ganz das alltägliche Leben der Menschen im Erzgebirge. Späne ziehen, Drechseln und Schnitzen, historische Spiele für die Kinder: Der Tag des traditionellen Handwerks entführt Sie auf eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit des Erzgebirges und zeigt, wie hier alte Traditionen heute liebevoll fortgeführt werden. Weitere Informationen zum Tag des traditionellen Handwerks erhalten Sie unter: www.tourismus-erzgebirge.de Termine für die Schautage 2008/2009 Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen, jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr: 18. - 19.10. 2008 (Tag des traditionellen Handwerks) 11. - 12. 04. 2009 (Ostern)
Ausstellungen & Projekte Auch in dieser Saison machen sich die reizenden kleinen Engelchen aus dem Hause Wendt & Kühn gemeinsam mit anderen hölzernen Gefährten auf die Reise zu verschiedenen schönen Orten in ganz Deutschland, wo sie vor allem in der Vorweihnachtszeit in mehreren Ausstellungen zu bewundern sind. So sind die Kreationen aus dem Hause Wendt & Kühn im Altonaer Museum in Hamburg zu bestaunen. Auch auf Schloss Wackerbarth in Dresden-Radebeul wird es eine Sonderschau mit den grün geflügelten Himmelsboten aus Grünhainichen zu besichtigen geben – eine schöne Geste im Rahmen der gemeinsamen Aktion, bei der in einem attraktiven Geschenkset eine Flasche erlesenen Sekts und ein himmlischer Schwebeengel aus dem Hause Wendt & Kühn eine prickelnde Verbindung miteinander eingehen. Ausstellungstermine Wendt & Kühn in Hamburg, Altonaer Museum 15. 11. 2008 - 04. 01. 2009
Einmaliges Engelbuch Auch in Buchform kommen die kleinen Musikantenengel zu Ruhm und Ehre. Der gebürtige Erzgebirger Ehrhardt Heinold hat gemeinsam mit dem Husum-Verlag ein Buch herausgebracht, das sich unter dem Titel „Himmlische Boten aus dem Erzgebirge“ eigens den „weltberühmten Engeln von Wendt & Kühn“ widmet. Er geht der Frage nach, wie die Idee von den Engeln ins Erzgebirge kam, welche Rolle die Engel in der Religions- und Kunstgeschichte spielen und seit wann es überhaupt musizierende Engel gibt. Ehrhardt Heinold schildert Sachsen als Engelland und führt in die Grünhainichener Werkstätten, wo die Elfpunkteengel nach wie vor in liebevoller Handarbeit entstehen. Auch die Blumenkinder und Spieldosen werden eingehend betrachtet, ebenso wie die Geschichte der Manufaktur. Der Autor konnte viele wertvolle Dokumente aus dem Firmenarchiv auswerten und gibt in einem eigenen Kapitel Erlebnisse mit den kleinen Engeln wieder, über die Sammler und Liebhaber in begeisterten Briefen berichtet haben. Selbstverständlich enthält das Buch einen kompletten Bilderkatalog aller lieferbaren Engel. (im Buchhandel und in den eigenen Geschäften von Wendt & Kühn voraussichtlich ab Dezember 2008 erhältlich | ISBN 978-3-89876-408-7)
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Stimmen und Gedanken „Ich habe meinen Besuch in Ihrem Geschäft und der Manufaktur sehr genossen. Ich kam den ganzen Weg aus Pennsylvania, um Ihre Schautage zu besuchen.“ E.S. Krall, Worthampton, PA USA
„Liebe Mitarbeiter von Wendt & Kühn, ich bin mit meinen Eltern zu einem Kurzurlaub über den ersten Mai in Grünhainichen gewesen. Wir sind extra deswegen zu Euch gekommen. Ich habe alle 3 Tage in Eurer Firma verbracht und viele tolle Dinge gesehen. Das Basteln hat mir am Besten gefallen! In der Schule konnte ich ganz viel erzählen. Ich gehe in die 2. Klasse. Alle Mitarbeiter waren sehr nett und freundlich und haben alle meine Fragen beantwortet. Ich bin doch ein ganz großer Engelfan! Macht weiter so! Beim nächsten Mal komme ich bestimmt wieder. Es grüßt alle Euer Christoph.“ Chr. Massen, Lippstadt
„Meine Freundin schickte mir die ‚elfpunktepost‘. Wir waren in Chemnitz ausgebombt und wohnten in Grünhainichen. Ich war einige Jahre tätig als Malerin bei Wendt & Kühn und habe mich sehr wohl gefühlt. Alles war harmonisch und ich lernte liebe Menschen kennen, an die ich mich noch gern erinnere… Ich bin 85 Jahre alt und wollte nur schreiben, daß Sie wissen, wie froh uns die Tätigkeit damals gemacht hat (bin leider weggezogen).“ I. Grünewald, Chemnitz „Der Besuch in Ihrer Manufaktur hat uns sehr gut gefallen. Meine Enkeltochter (6 Jahre) hat gebastelt und ein Erinnerungsfoto in der Fotoecke wurde auch gemacht. Wir haben viel Spaß daran gehabt – tolle Idee!“ R. Näser, Wilkau-Haßlau
„Vor zwei Tagen, am 29. Juli 2008, kam meine Nichte Pauline zur Welt und ich habe ihr (bzw. ihren Eltern) zur Geburt ihren ersten Wendt & Kühn Engel, passenderweise natürlich den Geburtstagsengel 2008, geschenkt. Mit freundlichen Grüßen nach Sachsen!“ B. Wrede, Bielefeld Klein Sophie-Charlotte (Lotti) schickte zusammen mit ihrem Bild diesen Brief ins Haus der Engel nach Grünhainichen. (Foto: Familie Weiß, Sülzetal)
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„Wunderbar, daß es das Handwerk bei Wendt & Kühn noch gibt !“ Dr. E. Stecher, Berlin „... Mein Mann und ich sind immer wieder begeistert von den wunderbaren Engeln. Dieses Jahr fahren wir nach Oberwiesenthal und werden das Engelhaus in Seiffen besuchen, denn ohne diese kleinen süßen Geschöpfe geht es nicht nach Hause...“ Dagmar Schmidt, Viersen
Auf www.wendt-kuehn.de können Sie unter „Kontakt“ die elfpunktepost ganz einfach per Mausklick bestellen und schon ab der nächsten Ausgabe kommt sie zu Ihnen kostenlos nach Hause. Übrigens erscheint die elfpunktepost einmal im Jahr auch in Englisch – z.B. für Ihre ausländischen Freunde oder Verwandten! Wenn Sie aktuell über Wendt & Kühn informiert werden möchten, können Sie unter www.wendt-kuehn.de auch unseren elektronischen Newsletter anfordern.
„... Habe gerade meinen ersten kleinen Engel gekauft, der einen Kuchen trägt – wundervoll. Bitte registrieren Sie mich als neuen Abonnenten der elfpunktepost.” P. Whitby, South Fremantle / Australien
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Die Wendt & Kühn Figurenwelt in Seiffen an der Hauptstraße mit Verkaufsgalerie und Ausstellung zur Firmengeschichte. Impressum Herausgeber: Wendt & Kühn KG Chemnitzer Straße 40, D-09579 Grünhainichen Telefon: 037294/86 286 · Telefax: 037294/86129 E-Mail: info@wendt-kuehn.de www.wendt-kuehn.de
So finden Sie uns Die kleine Anfahrtsskizze weist Ihnen den Weg ins Stammhaus nach Grünhainichen (Herstellung und Verkauf) oder in die Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen (Verkauf).
verantwortlicher Redakteur: Gestaltung: Text: Recherche: Fotografie: Druck:
Tobias Wendt brennerdesign, Zschopau Dr. Sylva-Michèle Sternkopf, Flöha Lutz Lohse S+M Rümmler, Flöha; Getty Images, Fotoarchiv der Wendt & Kühn KG, Privatarchiv der Familie Wendt Druckerei E. Gutermuth, Grünhainichen
Siebente Ausgabe Herbst/Winter 2008 Grünhainichen, September 2008
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