Sechste Ausgabe Frühling / Sommer 2008
NACHRICHTEN AUS DEN WERKSTÄTTEN
WENDT & KÜHN
Zum 85. Geburtstag: Ein himmlischer Gratulant für seine Engelgeschwister
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Liebe Leser der elfpunktepost Inhalt Liebe Sammler und Freunde des Hauses Wendt & Kühn, Unsere Engel haben Geburtstag! 85 Jahre werden sie in diesem Jahr, unsere berühmten kleinen Himmelsboten mit den grünen Flügeln und 11 weißen Punkten! Dieses hohe Alter sieht man ihnen – da werden Sie mir Recht geben – gar nicht an. In ihrem kurzen weißen Kleid, den kessen Löckchen und dem zarten Gesicht haben sie sich ihre kindliche Anmut über all die Jahrzehnte bewahrt. Der gestalterischen Ausdruckskraft meiner Tante Grete ist es zu verdanken, dass diese zeitlosen Figuren auch nach 85 Jahren noch immer Freude in die Herzen großer und kleiner Menschen zu bringen vermögen. Eine wunderbare Sache, finden Sie nicht auch? Natürlich wollten wir unseren Engeln – und allen unseren Freunden und Sammlern, die uns und unsere Figuren seit Jahrzehnten treu begleiten – anlässlich dieses Ereignisses eine besondere Freude machen. Und so haben wir unseren Geburtstagsengel auf den Weg geschickt, als Gratulant an dieses große Ereignis zu erinnern. Auf dem Titelbild können Sie den Geburtstagsengel schon einmal bewundern und auf Seite 4 erfahren Sie mehr über diese einzigartige Figur, die noch bis Anfang 2009 erhältlich sein wird. Dann möchte ich Sie einladen, mit uns gemeinsam einen verstohlenen Blick in unser Allerheiligstes zu werfen – unseren Musterschrank. Als wichtige Institution unseres Hauses versammeln sich hier einzigartige Entwürfe und historische Einzelstücke aus der über 90-jährigen Geschichte unserer Werkstätten. Welche Kindheitserinnerungen ich persönlich mit diesem geheimnisvollen Schrank verbinde und welche Schätze der ganz anderen Art wir bei der Renovierung des Musterschranks fanden, erfahren Sie in unserem Artikel auf Seite 9. Weiterhin stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe eine ganze Reihe wunderschöner Neuheiten vor, die Sie ab 2008 in den Geschäften erhalten. Unter anderem bereichert ab diesem Jahr wieder eine historische Knaulfrau unser Sortiment – die erste ihrer Art seit über 60 Jahren. Wie immer lernen Sie in diesem Heft auch eine langjährige Mitarbeiterin unseres Hauses kennen, deren Familie seit Generationen mit unseren Werkstätten verbunden ist. Gerlinde Lange ist die Malerin, die unsere romantische Frühlingsspieldose mit den kunstvollen Blüten und reizenden Details bemalt, welche diese Neuheit wieder zu etwas ganz Besonderem machen – ein klangvoller Frühlingsgruß aus dem Hause Wendt & Kühn.
Herzliche Grüße
Ihr Tobias Wendt
Neuheiten aus der Manufaktur Seite 4 Der Geburtstagsengel gratuliert seinen Geschwistern zum 85. Hier gibt es Wendt & Kühn Tipps und Hinweise, wo und wie Sie unsere Figuren erhalten
Seite 8
Musterschrankgeschichten Seite 9 Lüften Sie mit uns das Geheimnis des großen Musterschrankes Familienbande bei W&K Wie unter den kunstfertigen Händen von Gerlinde Lange die neue Frühlingsspieldose ihre liebevolle Bemalung erhält
Seite 12
Kaleidoskop Sortimentsveränderungen Schautage 2008 Verschiedenes aus der Welt von Wendt & Kühn Impressum
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Neuheiten aus der Manufaktur Auch in diesem Jahr gibt es aus den Grünhainichener Werkstätten von Wendt & Kühn wieder eine ganze Reihe attraktiver Neuheiten, die wir Ihnen an dieser Stelle ausführlich vorstellen möchten – allen voran unser reizender Geburtstagsengel.
650/67 Engel mit Drehorgel
650/85 Geburtstagsengel
650/16a Engel mit Triangel, sitzend
Das Jahr 2008 steht ganz im Zeichen des 85. Geburtstags der berühmten kleinen Engel mit den grünen Flügeln und elf weißen Punkten. Das zeigt sich auch in unserem diesjährigen Neuheitenreigen. Den schönsten Jubiläumsgruß im Jahr der Engel überbringt ein ganz besonderer Gratulant: Der exklusive Wendt & Kühn Geburtstagsengel. Wie seine vielen Geschwister trägt auch er die unverwechselbaren grünen Flügel, die unsere Engel weltweit berühmt gemacht haben. Der Geburtstagsengel wird nur bis Anfang 2009 erhältlich sein. Er erinnert an die lange Geschichte der Engel mit grünen Flügeln und elf weißen Punkten: 1923 wurde der erste Engelmusikant zur Messe präsentiert, und seitdem ist der Siegeszug der zarten Himmelsboten im weißen Kleid nicht mehr aufzuhalten. Die ersten Engel trugen übrigens eine Geige, eine Flöte und eine Fackel. Die kleinen Geschöpfe sind sehr gesellige Wesen, so dass sie sich im Laufe der Jahre immer neue Beschäftigungen und Instru- mente gesucht haben. Heute umfasst die Grünhainichener Engelschar neben 66 musizierenden Himmelsboten weitere 50 geflügelte Wesen (z.B. Amor, Engel auf Schlitten). Bereits 1937 wurden die Engel auf der Weltausstellung in Paris mit der Goldmedaille und dem Grand Prix geehrt.
650/90/43 Engel mit Fagott auf Klemme
Storch, Storch, Guter, bring mir einen Bruder! Storch, Storch, Bester, bring mir eine Schwester! – Der Storch von Wendt & schöne Gabe (v.l.n.r.): Storch mit Wickelkind, Mädchen (Art. 5254/11r), Storch, klein, auf zwei Beinen (Art. 5254/2),
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650/70/3 Engel mit Flöte im Stern
Kühn bringt in seinem Steckkissen eine ganz besonders Storch mit Wickelkind, Junge (Art. 5254/11b)
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Der Geburtstagsengel ist das jüngste Kind dieser erfolgreichen Engelserie und setzt mit der farbenfrohen Blüte ein Zeichen für viele weitere fruchtbare Jahre, die den Reigen der kleinen Engelchen auch in Zukunft zum Blühen bringen. Begleitet wird der Geburtstagsengel von einer ganzen Schar weiterer kleiner Engelskinder, die mit allerlei Instrumenten einen klangvollen Geburtstagsreigen darbringen. Der Engel mit Fagott auf Klemme zeigt sein Können auf einem sehr anspruchsvollen Instrument. Da hat es unser sitzender Engel mit Triangel schon einfacher – aber hübsch anzusehen sind sie beide! Ebenfalls etwas ganz Besonderes ist der Engel mit Drehorgel. Die aufwändige Gestaltung der kunstvollen Drehorgel versprüht einen wunderbaren Hauch von Nostalgie. Der Engel mit Flöte schaut sich von seinem Sternensitz das ganze Spektakel von oben an und freut sich schon auf seinen Ehrenplatz im himmlischen Engelorchester. Ja, und wenn wir schon von Geburts-Tag reden, dann ist natürlich auch das Thema Geburt nicht mehr weit. Anlässlich dieses freudigen Ereignisses gibt es jetzt von Wendt & Kühn ein ganz besonders schönes Andenken: Ein langbeiniger Storch mit Wickelkind im Steckkissen – geführt von einem Engelhemdenmätzchen auf seinem Rücken. Auf schlanken roten Beinen stakt er durch das Gras und bringt den Kindersegen ins Haus. Dabei hat man sogar die Wahl, ob man einen Jungen oder ein kleines Mädchen haben möchte. Rosa oder hellblaue Pünktchen auf dem Steckkissen lassen sogleich wissen, was sich darin verbirgt. Der Frühling erwacht und es steigt die Lust, im eigenen Garten so manches kleine Wunder zu vollbringen. Mit Gießkanne und Rechen befreien die zwei fleißigen Gärtnerinnen (Abb. auf Seite 6) die frisch sprießenden Blumen von den letzten Spuren des Winters und bereiten den Boden für die schönsten Blüten des nahenden Sommers. Es hat sich sogar schon ein farbenfroher Schmetterling auf dem kleinen Blumenhügel als Vorbote des Sommers
niedergelassen. Viel Liebe zum Detail und die dralle kindliche Gestaltung machen diese Frühlingsfiguren zu kleinen Botschafterinnen der Freude, die den Frühling mit einem Lächeln ins Haus bringen. Für Familie Gans (Abb. auf Seite 6 und 7) ist Festtag am großen Teich: Frau Gans und Herr Gänserich haben sich extra fein herausgeputzt. Sie trägt einen eleganten Stehkragen sowie eine hellblaue Schleife und auf dem zarten Köpfchen führt sie ein schmuckes gelbes Hütchen mit fescher Krempe spazieren. Herr Gänserich steht seiner Angebeteten in Sachen Eleganz in Nichts nach und präsentiert sich mit schwarzem Zylinder und kleinem gelben Gehstock – ein wahrhaft gediegener Anblick. Der erste Schultag – welch unvergessliches Ereignis! Aufgeregt schmücken sich die Kleinen, die nun schon bald zu den Großen gehören, mit einem festlichen Kleidchen oder ziehen sich einen adretten Anzug an. Natürlich darf auch der Schulranzen auf dem Rücken nicht fehlen – schließlich zeichnet er sie als echte Schulkinder aus! Voller Stolz tragen sie die riesige Zuckertüte im Arm, die vollgepackt bis oben hin mächtig schwer im Arm liegt. Die vielen köstlichen Naschereien werden ihnen mit Sicherheit die ersten Schultage gebührend versüßen.
5241/5 Schuljunge mit Hut
5241/6 Schulmädchen mit Zöpfen
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Frühlingserwachen im Kinderwunderland (v.l.n.r.): Mädchen mit Gießkanne (Art. 5221/1), Mädchen mit Rechen (Art. 5221/2) und Schmetterling auf Blumen (Art. 5221/3)
Sammler unserer Jahresfiguren werden sich freuen: Das dralle Bayernmädchen, das wir zu unserer Jahresfigur 2007 gekürt hatten, ist nun nicht mehr allein! Bei ihrem Bummel in die Stadt hat sie ihn getroffen – den Bayernjungen, den wir in der Jahresedition 2008 präsentieren. Vielleicht hatte hierbei ja sogar unser Amorengel seine Hand im Spiel… Wie alle Jahresfiguren erhalten Sie auch den schneidigen bayrischen Buben in einer edlen Passepartout-Faltschachtel, die seiner aparten Erscheinung einen würdigen Rahmen verleiht. Wer will fleißige Handwerker seh’n? Der muss in unsere Werkstätten geh’n. Dort werkeln nicht nur unzählige fleißige Hände an der Schöpfung der unverwechselbaren Figuren, sondern hier entstehen sogar echte Handwerksburschen aus gutem alten Holz. Schon 2007 machten sich drei von ihnen auf Wanderschaft, um die Herzen aller Baubegeisterten zu erobern. Nun erhalten sie tatkräftige Unterstützung vom Maurer mit Ziegelstein und Kelle und einem Tischler mit Bügelsäge und Hobel. Grete Wendt entwarf die insgesamt siebenköpfige Figurengruppe nach dem Ende des 2. Weltkrieges anlässlich des Wiederaufbaus der Stadt Dresden. Heute erfreuen die fleißigen Burschen neben passionierten Sammlern auch alle,
die privat oder beruflich am Bau tätig sind – ob zur bestandenen Gesellen- oder Meisterprüfung oder zum Einzug ins neue Eigenheim. Zwei reizende kleine Mädchen im getupften Röckchen tanzen auf unserer zauberhaften Frühlingsspieldose einen charmanten Blütenreigen. Dazu erklingt aus dem 18-stimmigen Schweizer AufzugsMusikwerk die Melodie: „Kommt ein Vogel geflogen“. Voller Freude über die warmen Sonnenstrahlen laufen die beiden Kinder über die Blumenwiese, um Gänseblümchen für ihre Mutter zu pflücken. Eine Besonderheit ist das aufwändig von Hand bemalte Gehäuse mit seinen farbenfrohen Blumenmotiven. Stellvertretend für alle Spieldosenmaler stellen wir Ihnen auf den Seiten 12-13 Gerlinde Lange vor, unter deren Händen dieses kleine Kunstwerk seinen fröhlichen Blütenschmuck erhält. Der Entwurf wurde nach jahrzehntelangem Schlummer aus unserem Musterschrank erweckt. Schön, dass die fröhlichen Frühlingskinder jetzt wieder ihren Reigen für uns tanzen! Wie könnte ein Tag schöner ausklingen als mit einem nostalgischen Abendlied, gespielt von einer kunstvoll bemalten Spieldose aus dem Hause Wendt & Kühn, die durch zahlreiche liebevolle Details bezaubert? Bereits seit einigen Jahren ist diese
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5210/41a Bayernjunge Jahresfigur 2008
Verabredung am Dorfteich Mit Gans (Art. 5253/3) und Gänserich (Art. 5253/4) werden zwei tierisch schöne
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5311/6 Tischler mit Bügelsäge und Hobel
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5311/5 Maurer mit Ziegelstein und Kelle
schöne Spieldose im Programm, wird jedoch jetzt mit Aufzugswerk angeboten. Das klingende Kunstwerk bezaubert durch das reich bemalte Gehäuse, das ein verträumtes Dörfchen unter sternenübersätem Nachthimmel zeigt. Auf der Spieldose sitzt ein kleines Mädchen, das seinem Geschwisterchen ein Wiegenlied singt und es sanft in den Schlaf schaukelt. Viele kleine Spielsachen neben dem Mädchen zeugen von einem ereignisreichen Tag voller Spiele, Spaß und guter Laune. Was gibt es Schöneres an einem verregneten Nachmittag, als es sich mit ein paar guten Freundinnen bei einem beschaulichen Stricktreff gemütlich zu machen? Die Stricknadeln klappern, der frische Kaf- fee dampft und man hat sich so manche lustige Begebenheit zu erzählen. Mit der Neuauflage der historischen Knauldamen (Abb. auf Seite 8) wird das Stricken gleich noch mal so schön.
5318/14A Spieldose Abendlied
Figurenentwürfe im aktuellen Sortiment von Wendt & Kühn wieder quicklebendig.
5318/47A Spieldose Frühlingsreigen
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Hier gibt es Wendt & Kühn
Schon in den 1930er Jahren erfreuten sich die Knauldamen großer Beliebtheit. (hier Malerin Luise Otto)
Seit vielen Jahren stehen die dicken Damen ganz oben auf der Wunschliste der Sammler. In ihrem Rock verstecken Sie den Wollknaul, den Faden zieht man aus dem am Arm hängenden Täschchen zur Stricknadel. Bereits 1930/31 entstand ein umfangreiches Sortiment dieser Knaulfrauen in vielfältigen Farben und Formen. Ab 2008 legen wir die erste Figur einer umfangreichen Serie neu auf. Die entzückende junge Dame im Biedermeierstil bezaubert uns mit einem schicken weißen Hütchen und einem rosafarbenen Kleid, das mit zarten Margeriten verziert ist – ein wahres Schmuckstück. Von nun an wird es in jedem Jahr eine neue Knaulfrau geben – denn in Gesellschaft fühlen sich die Damen ganz besonders wohl.
Wo kann man die kleinen Engel, Blumenkinder und anderen Figuren aus dem Hause Wendt & Kühn kaufen? Wir stellen Ihnen hier verschiedene Möglichkeiten vor, die Figuren aus unseren Werkstätten zu erwerben. Einen wichtigen Hinweis gleich vorweg: Ein Versand der Produkte direkt über unser Haus ist nicht möglich. Wir setzen auf die enge Partnerschaft zu unseren Fachhändlern. Dort können Sie alle Figuren aus dem aktuellen Sortiment erwerben. Gern nennen Ihnen unsere Mitarbeiter die Fachgeschäfte in Ihrer Nähe. Eine vollständige Übersicht finden Sie auch unter „www.wendt-kuehn.de“ in der Rubrik „Händler“. Unsere Fachhandelspartner stellen Ihnen gern eine umfangreiche Auswahl an Wendt & Kühn Figuren vor und beraten Sie zu allen Fragen. Sollte eine bestimmte Figur einmal nicht vorrätig sein, kann jeder Fachhändler alle Figuren aus unserem Sortiment bestellen bzw. nachbestellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Händler nicht die Möglichkeit haben, einzelne Figuren zu bestellen, sondern mehrere
Einladung zum Nachmittagstee Die Knauldame Biedermeier (Art. 5272/8) lässt eine entspannende Tradition erneut aufleben - bezaubernd dekorativ und voller Inspiration für eine neue Sammelleidenschaft.
Bestellungen zusammenfassen müssen. Zu Weihnachten, wenn es in unseren Werkstätten traditionsgemäß heiß hergeht, kann es – bedingt durch die Manufakturfertigung – jedoch vorkommen, dass ein bestimmter Artikel nicht mehr kurzfristig lieferbar ist. Auch unser Kalender ist nur über den Fachhandel zu bestellen. Wenn Sie die diesjährige Ausgabe bereits besitzen, geben Sie einfach die dem Kalender beiliegende Bestellkarte bis Ende Mai bei Ihrem Fachhändler ab, um Ihren neuen Kalender rechtzeitig zu erhalten. Bestellen können Sie dabei entweder den kompletten Kalender – mit Holzrahmen, 12 Kalenderblättern und der exklusiven Jahres-Kalenderfigur – oder nur den Kalenderblätter-Satz, um Ihren Rahmen vom Vorjahr weiter zu nutzen. Auch die Jahres-Kalenderfigur ist einzeln erhältlich. Wenn Sie Ihren Einkauf mit einem ganz persönlichen Eindruck von unserer Manufaktur verbinden möchten, dann besuchen Sie uns doch einmal im Erzebirge. In Grünhainichen befinden sich sowohl unser Ladengeschäft, als auch das Muster- zimmer und unsere Fertigung. Die Werkstätten können Sie jedoch nur an unseren Schautagen ausführlich besichtigen, außerhalb dieser Zeit ist dies fertigungsbedingt leider nicht möglich. Im erzgebirgischen Spielzeugdorf Seiffen ist Wendt & Kühn seit 2003 mit einem eigenen Fachgeschäft, der großen Wendt & Kühn Figurenwelt vertreten. Im modernen, stilvollen Ambiente tauchen Sie hier ein in die über 90-jährige Geschichte unseres Hauses – von der Frühlingswelt hinein in den himmlischen Zauber der erzgebirgischen Weihnacht. Ein ausführlicher Museumsteil informiert über die Historie unserer Manufaktur und die großzügig gestalteten Verkaufsräume halten in der Regel das komplette Sortiment bereit. Wir heißen Sie ganz herzlich bei uns willkommen.
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Bunte Märchen im großen Schrank Alle Besucher, die schon einmal in unseren Werkstätten in Grünhainichen zu Gast waren, kennen es, das wohl berühmteste Zimmer unseres Hauses: das Musterzimmer mit dem großen Musterschrank. Gleich rechts, wenn man das alte Fachwerkhaus betritt, führt bereits seit über 90 Jahren eine Tür zu diesem Raum, der seit Jahrzehnten die größten Schätze der Manufaktur sicher verwahrt. Das Herzstück des Musterzimmers ist der große Musterschrank, der kurz nach der Firmengründung zu den ersten Anschaffungen des jungen Unternehmens zählte. Der Schrank war das erste firmeneigene Mobiliar und ist bis heute aus unseren Werkstätten nicht wegzudenken. Der Musterschrank, den Grete Wendt einst bauen ließ, steht noch immer an der gleichen Stelle wie einst. Längst müsste er erweitert werden, doch gerade seine altehrwürdige Aura macht ihn so besonders. Er zeigt Besuchern einen Teil der Figurenwelt unserer Werkstätten. Und wie es war, so blieb es auch: Wie vor einem weit geöffneten Buch steht der Besucher und staunt. Nichts haben die schönen Dinge des Wendt’schen „Spiel- und Tändelkrams“ von ihrer Wirkung eingebüßt. Auch wenn wir immer von unserem großen Musterschrank sprechen, so ist der Große dennoch zu klein, um all die Figuren und Spieldosen aufzunehmen, die seit Firmengründung entstanden sind. Viele ungewöhnliche Dinge entdeckt man beim staunenden Blick in den Schrank, Modelle und Muster, die so heute nicht mehr gefertigt werden und die doch die große Motivvielfalt der Welt von Wendt & Kühn zum Ausdruck bringen. Einige hundert verschiedene Schöpfungen der Werkstätten beherbergt der große Schrank: Engelmusikanten, Blumenkinder, Soldaten, Märchenfiguren und vielerlei Kostbarkeiten mehr. In dicken Zeichnungsmappen und im Archiv schlummern noch viele hundert weitere Entwürfe und warten darauf, eines Tages als hölzerner Geselle oder zauberhafte Spieldose einen Platz in eben diesem Musterschrank zu finden.
Grete Wendt und ihre vielen Kinder Die Gründerin hat den Bau des Musterschrankes um 1920 in Auftrag gegeben.
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Der Musterschrank heute In dem 1997 neu eingerichteten Musterzimmer von Wendt & Kühn gewährt der große Musterschrank heute Einblick in die reiche Figurenwelt der Manufaktur. Daneben werden in der Ausstellung Dokumente aus der wechselvollen Geschichte des Hauses und weitere Beispiele aus dem künstlerischen Fundus gezeigt.
Damit ist er eine solide Konstante im Hause Wendt & Kühn. Viel hat sich verändert in den Jahren seit seiner Anschaffung, doch der Musterschrank bleibt. Das alte Verlegerhaus wird heute nicht mehr als Wohnung genutzt, sondern beherbergt die Büros der Werkstätten und ein schönes Ladengeschäft. Auch der Raum, in dem der große Musterschrank steht, dient heute ausschließlich als Musterzimmer. Früher wurde er auch als Büro genutzt, in dem Aufträge aus aller Welt bearbeitet wurden. „Ich erinnere mich noch an die große Weltkarte, die im Musterzimmer hing und die ich als Kind immer mit großen Augen betrachtete.“, erzählt Tobias Wendt, der heutige Geschäftsführer der Werkstätten. „Auf der Karte steckten unzählige Stecknadeln, die unsere Kunden in aller Welt symbolisierten.“
Früher waren die drei Glastüren des Musterschrankes übrigens mit Stoff bespannt, sodass sein geheimnisvoller Inhalt im Verborgenen lag. Wenn man die Türen öffnete, ging ein „Ah....“ und „Oh....“ durch den Raum und die Besucher verspürten ein geheimnisvolles Kribbeln beim Anblick der Schätze. Heute ist der Inhalt des Schrankes für jedermann sichtbar, denn bereits vor vielen Jahren wurde der legendäre Karostoff, der die ganze Sache so spannend machte, entfernt.
1997 wurde das alte Fachwerkhaus, in dem sich das Musterzimmer befindet, liebevoll restauriert. Dabei wurde auch der alte Musterschrank von erfahrenen Fachleuten zerlegt und neu aufgebaut. Er erhielt einen neuen Farbanstrich sowie eine Innenbeleuchtung und erstrahlt seither in altem neuen Glanz. Bei diesen Restaurierungsarbeiten kam noch etwas ganz anderes zum Vorschein: In den Hohlräumen der unteren Ebene des Schrankes fand man verschiedene Vorräte – Mehl und
Der Schatz im Zwischenboden Als stille Reserve wurden Lebensmittel sowie Wein- und Schnapsflaschen im Zwischenboden des Musterschrankes versteckt – und erst 1997 während der Rekonstruktion wiederentdeckt.
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Das Musterzimmer wurde auch als Büro genutzt: Hier mit Gertrud Hunger in den 1930er Jahren.
Zucker ganz links, in der Mitte mehrere Flaschen Wein und rechts den Hochprozentigen. Der Wein aus den Jahren 1935 bis 1938 trug die Aufschrift „Olly“ und „Grete“. Die beiden Damen hatten die Vorräte wohl 1945 als stille Reserve versteckt, sie nach dem Krieg jedoch einfach vergessen – schließlich gab es Wichtigeres zu tun: Grete Wendt musste sich um Material für die Fortführung der Produktion kümmern, es musste Heizmaterial für die Werkstatträume beschafft werden und auch die neue Situation nach dem Krieg galt es zu bewältigen. Der Musterschrank indes überdauerte auch diese Zeit und symbolisiert den verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe der Gründerinnen Grete Wendt und Grete Kühn sowie der Gestalterin Olly Wendt. Im Zuge der Rekonstruktion 1997 wurde nicht nur der Musterschrank, sondern das gesamte Musterzimmer neu gestaltet. Viele zusätzliche Ausstellungsvitrinen, in
Farbenfroher Mittelpunkt Der Musterschrank hinter einem Blumenmeer zum 25. Firmenjubiläum 1940.
ihrem Äußeren dem Charakter des Musterschrankes angepasst, ergänzen seitdem unseren Ausstellungsraum und präsentieren zahlreiche weitere Entwürfe, die im großen Musterschrank keinen Platz mehr finden. Aber auch diese zusätzlichen Ausstellungsflächen reichen bei Weitem nicht aus, um alle Entwürfe zu zeigen, die seit der Firmengründung 1915 in unserem Haus entstanden sind. Wie groß ein solcher Schrank sein müsste, in dem alle Entwürfe Platz finden? Das wird wohl für immer ein Rätsel bleiben, denn es sind etwa Tausend Artikel, die dann gezeigt werden müssten.
Länderübergreifende Einblicke Langjähriger Firmenchef Hans Wendt öffnet die Türen des Musterschrankes für Kunden aus den USA (v.l.n.r.: Linda Thomas, Rolf Claas †, - ehemaliger Verkaufsleiter der Firma Wendt & Kühn, Hans Wendt, Vertreterin der Fa. Whitehurst). Das Foto entstand Anfang der 1990er Jahre.
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Familienbande bei Wendt & Kühn Gerlinde Lange erlaubt uns einen kleinen Einblick in ihre Arbeit, das Bemalen von Spieldosen: „Das Schwierigste ist meistens, eine schöne gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Dazu werden die Spieldosen zunächst grundiert und geschliffen, bevor dann der Lackauftrag in zwei Schichten erfolgt. Die Lackschichten werden mit dem Pinsel aufgetragen, die glatte und glänzende Oberfläche der Grundierung erreicht man durch Kopalharzlack. Anschließend werden die Spieldosen dann mit ihren individuellen Mustern bemalt, wie zum Beispiel mit Sternen für die Engelspieldose oder dem bunten Blumengarten bei unserer Frühlingsspieldose.“ Ob sie eine Lieblingsfigur hat, wollen wir gern wissen? „Nein“, sagt sie, „ich finde sie irgendwie alle herzallerliebst. Besonders Gerlinde Lange voller Stolz Hier mit einigen von Ihr bemalten Gehäusen aus der 2008 neu aufgelegten Spieldohänge ich aber an einer alten Knaulfrau, senserie Frühlingsreigen. die beim Ausräumen des Bodens in den Gerlinde Lange feierte vor wenigen men: „Sehr gern bin ich auch in meinem 70er Jahren in unbemalten Einzelteilen Tagen ihren 57. Geburtstag. Mehr als Blumengarten.“, erzählt sie. „Manchmal zum Vorschein kam. Herr Börner (den wir zwei Drittel dieser Zeit verbrachte sie bemale ich auch Alltagsgegenstände nach Ihnen übrigens in unserer ersten Ausgabe bei Wendt & Kühn. Irgendwie scheint meinen eigenen Vorstellungen. Auf diese der elfpunktepost vorstellten) hat sie für die Faszination für die zarten kleinen Weise habe ich schon viele Schränke, mich restauriert und liebevoll bemalt.“ Figuren in der Familie zu liegen: Schon Spanschachteln und andere Gegenstände ihre Mutter war Leimerin bei Wendt & mit farbenfrohen Motiven zu individuKühn und ihr Sohn arbeitet in der Tau- ellen Schmuckstücken gemacht.“ Schön, cherei. wenn man Beruf und Hobby auf diese Solche „Familienbande“ sind übrigens Weise verbinden kann! Zu ihren Liebnicht selten in unseren Werkstätten – viele lingstätigkeiten in der Manufaktur zählen Mitarbeiter scheinen sich hier so wohlzu- alle Arbeiten, die mit freier Malerei zu tun fühlen, dass sie gleich in Familie hier ar- haben, zum Beispiel die Spardosen, die beiten. Spieldose „Abendlied“ und die neue FrühGerlinde Lange begann ihre Tätigkeit als lingsspieldose. Malerin; seit 1971 hat sie sich als Spieldo- In der Abteilung von Gerlinde Lange wer- Die Spieldosenmalerei in den 1950er Jahren senmalerin auf die Bemalung der kunst- den die Gehäuse der neuen Frühlingsspielvollen Klangwelten spezialisiert. Zurzeit dose bemalt. Erst danach erfolgt der Einarbeitet sie an unserer aufwändig bemalten bau der Spielwerke. „Wir verwenden ein neuen Frühlingsspieldose – für eine erfah- Dutzend Farben, ebenso viele verschierene Malerin wie sie eine besonders dank- dene Pinsel und bemalen das Gehäuse bare und anspruchsvolle Aufgabe, denn der Spieldosen in 17 aufeinanderfolgenden sie erfordert viel Geschick und Finger- Arbeitsschritten.“, plaudert Gerlinde Lange spitzengefühl: „Besonders wichtig ist es, aus dem Nähkästchen. Jede von ihr bedie Blumen auf dem Gehäuse gleichmä- malte Spieldose trägt ihre ganz persön- ßig zu verteilen. Schließlich soll sich ein liche Handschrift. „Ich erkenne sie sofort schönes und ebenmäßiges Gesamtbild er- wieder. Man sieht die kleinen Eigenheiten, geben.“, sagt sie. die jeder Maler hat. Sie sind minimal, aber Auch in ihrer Freizeit hat Gerlinde Lange jeder Spieldosenmaler hat seinen eigenen So kennt man Gerlinde Lange, immer zu einem Späßchen aufgelegt. eine ganz besondere Beziehung zu Blu- Stil.“, sagt sie.
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Spieldosenmalerei Viele Pinselstriche sind nötig, bis die farbenfrohe Frühlingswiese erblüht und das hölzerne Spieldosengehäuse zu einem kleinen Kunstwerk wird.
Ihre Arbeit hat sich in den fast 40 Jahren, die sie bei Wendt & Kühn tätig ist, nicht viel verändert, sagt Gerlinde Lange. Das Bemalen der Spieldosen geht noch genau so vonstatten wie früher. Die Muster sind immer noch die gleichen, nur die Farben wurden früher etwas dünner aufgetragen und wirkten dadurch wie lasiert. Das Einzige, was sich wirklich verändert hat, ist der Arbeitsplatz. Zwar sitzen die Malerinnen noch immer im selben Gebäude, doch die Arbeitsräume sind heute hell und großzügig – nicht zu vergleichen mit dem Standard der 70er Jahre. Wer schon so lange bei Wendt & Kühn arbeitet wie Gerlinde Lange hatte natürlich auch noch das Glück, die Gründerin der Werkstätten, Grete Wendt, gekannt zu haben. An diese Zeit hat sie sehr schöne Erinnerungen: „Da der Zugfahrplan in den 70er Jahren nicht sonderlich gut mit meiner Arbeitszeit zusammenpasste, blieb ich
mit einigen Kolleginnen an zwei Wochentagen länger in der Werkstatt. Grete Wendt war in diesen Stunden häufig im Malsaal anzutreffen und unterhielt sich gern mit uns. Wir scherzten und lachten, lernten aber auch viel von ihr, wenn es um Maltechnik und Farbwirkungen ging. Es war immer der liebliche Gesamteindruck ihrer kleinen Geschöpfe, der ihr besonders am Herzen lag.“, erzählt Gerlinde Lange. Den Kontakt zu den Kunden schätzt Gerlinde Lange besonders. „Es ist schön, wenn man spürt, wie unsere Figuren anderen Menschen Freude machen.“, sagt sie. Ein ganz besonderes Erlebnis hatte sie bei den Schautagen, von dem sie uns mit strahlenden Augen berichtet: „Bei den Schautagen werden wir oft von den Besuchern fotografiert. Zwei Besucher – ein Vater mit seiner Tochter – machten ein Bild von meiner Kollegin und mir. Sie waren sehr interessiert und wir plauderten lange.
Ein Jahr später waren die beiden wieder da und überreichten uns je ein A4-Foto mit unseren Konterfeis vom Vorjahr. Das ist doch eine sehr schöne Geste, oder? Sie sind wirkliche Wendt & Kühn-Fans und besuchen uns zu den Schautagen immer wieder.“ Nach der Arbeit findet Gerlinde Lange Entspannung in ihrem idyllischen Heim am Waldrand im Nachbarort Floßmühle. Hier wegzugehen käme für sie nie in Frage: „Ich bin in einem der Nachbarhäuser geboren, hier aufgewachsen und habe mein ganzes Leben hier verbracht. Hier sind meine Wurzeln und Freunde, man kennt sich untereinander und so käme ich nie auf die Idee hier wegzuziehen, auch wenn die Sehnsucht nach den Enkeln in Ulm manchmal groß ist.“ Wir finden das gut so, denn so kann Gerlinde Lange mit ihren kunstfertigen Händen noch viele wunderschöne Spieldosen bemalen.
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Kaleidoskop 2008 erfahren bei Wendt & Kühn auch einige Figuren ihre vorerst letzte Auflage, um anschließend in den großen Musterschrank der Grünhainichener Manufaktur zurückzukehren. Nachfolgend finden Sie eine vollständige Übersicht all jener Artikel, die nach 2008 für mindestens fünf Jahre nicht mehr bei Wendt & Kühn zu finden sein werden: 5210/41a Bayernjunge · Jahresfigur 2008 5220/1-6 Erntekinder, 6 Figuren 5223/1-2 Gärtnerpärchen 5231/4r Mädchen mit Puppenwagen, rotes Kleid 5231/4b Mädchen mit Puppenwagen, blaues Kleid 5231/7 Mädchen mit Puppenwagen 5241/3-4 Stadtschulkinder, 1 Paar 5280 Däumling mit Siebenmeilen stiefeln, klein 5322/5 Umzugswagen mit Tirolern 5232/2r Engel, betend, rosa 5232/2w Engel, betend, weiß 5232/3 Engel mit Baby 5232/4 Engel mit Flöte 5232/5 Engel mit Stern 5232/6 Engel mit Buch 5232/9 2 Engel im Bogen 6224/1 Schneeschuhfahrer, 1 Paar 634/13 Engel mit Baum und Korb 650/85 Geburtstagsengel (bis Anfang 2009 erhältlich) 5201/B Pyramide, bunt 5271/10 Spardose Wendt & Kühn Sterntaler
Zu Besuch bei Engeln und Blumenkindern Möchten auch Sie die kleinen Engel aus Anlass ihres 85. Geburtstages besuchen und mit ihnen gemeinsam dieses Fest begehen? Dann besuchen Sie unsere Werkstätten zu unseren Schautagen! Vom 1. bis zum 3. Mai öffnen wir wieder die Türen unserer Manufaktur und gewähren allen Freunden und Liebhabern unserer Figuren einen unvergesslichen Einblick hinter die Kulissen. Seien Sie dabei, wenn kunstfertige Drechsler mit viel Geschick ein Stückchen Holz in filigrane Teile für unsere kleinen Engel verwandeln. Schauen Sie den Leimerinnen über die Schulter, wenn sie den Figuren ihre Löckchen anleimen und bestaunen Sie die Kunst der Malerinnen, die jedem Engelchen einen individuellen Charakter verleihen. Über 30 Mitarbeiter erwarten Sie und beantworten gern Ihre Fragen rund um die Fertigung der Figuren. Und auch in das berühmte Musterzimmer, das wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, können Sie bei dieser Gelegenheit einen Blick hinein werfen! Auch rundherum gibt es eine Menge zu entdecken. Das ganze Haus verwandelt sich in eine farbenfrohe Frühlingswiese, überall ist liebevoll dekoriert und geschmückt. Die Kleinen können in der Bastelecke ihr kunsthandwerkliches Geschick ausprobieren und aus hölzernen Einzelteilen eine Eisenbahn, ein Feuerwehrauto oder eine kleine Wiege basteln.
Beispiele der Figuren die 2008 letztmalig gefertigt werden: Engel mit Baby (Art. 5232/3), 2 Engel im Bogen (Art. 5232/9), Engel mit Baum und Korb (Art. 634/13).
Mit Begeisterung bei der Sache Auf der Bastelstraße haben die Kinder Gelegenheit, unter ihren eigenen Händen kleine Kunstwerke aus Holz entstehen zu lassen - mit liebevoller Unterstützung natürlich.
Die kleinen Wendt & Kühn-Kinder erfreuen zu den Schautagen die Herzen aller Gäste
Zum Schluss können sie ihr kleines Meisterwerk sogar selbst bemalen. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt, Kaffee und Kuchen können käuflich erworben werden. Termine für die Schautage 2008 Wendt & Kühn in Grünhainichen, jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr: 1. - 3. 5. 2008 (Christi Himmelfahrt) 31. 10. - 2. 11. 2008 (Reformationsfest) 29. - 30. 11. 2008 (1. Advent) Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen, jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr: 22. - 23. 3. 2008 (Ostern) 18. - 19.10. 2008 (Tag des traditionellen Handwerks)
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Ganz besonders hat uns berührt, wie er in der schwierigen Anfangszeit der Firmengründung seiner Tochter mit seinen Ersparnissen für die fälligen Lohnzahlungen eingesprungen ist....“ E. u. H. Hebentanz, Freital
Die liebevoll dekorierte Fotoecke bietet eine einzigartige Kulisse für wunderschöne Erinnerungsfotos von Ihrem Besuch bei Wendt & Kühn
Stimmen und Gedanken „Wir haben mal Urlaub in Grünhainichen gemacht und fahren nun einmal im Jahr dorthin – hübscher kleiner Ort mit großer Kunst !“ B. Hempel, Klipphausen/OT Naustadt
wohl alle darin enthaltenen Artikel für den Liebhaber Ihrer Erzeugnisse interessant sind, hat uns der Werdegang Albert Wendts besonders angesprochen. Ist er doch ein wohltuendes Beispiel, wie Menschen zurückliegender Generationen, die sich selbst mühevoll empor gearbeitet „Sie haben uns wieder erfreut mit einem haben, ihren Wirkungskreis befruchteweiteren Heft Ihrer elfpunktepost. Ob- ten, ohne ihre Mitmenschen zu verlieren.
„Wie wundervoll und tausendschön sind die Figürchen anzusehn. Die Engelchen mit ihren Löckchen, dicken Beinchen und weißen Röckchen sind besonders zur Weihnachtszeit sehr beliebt, danke, dass es Ihre Traditionsfirma gibt. War zum Schautag in Grünhainichen – einfach nur schön !“ S. Dietrich, Waldheim „...Als interessierte Leserin der elfpunktepost möchte ich allen Mitarbeiterinnen der Firma für den schönen Tag der Werkstattbesichtigung und die Geduld, mit der von jedem angesprochenen Mitarbeiter die Fragen beantwortet wurden, danken... Die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich komme auch wieder.“ Dr. M. Schneider, Naundorf
elfpunktepost Frühling / Sommer 2008
„Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges baute mein Vater im Fronturlaub in unserem Garten einen Bunker mit Panzerplatten und Holzverkleidung. Wir flüchteten bei Fliegeralarm in diesen Bunker und saßen auf Holzkisten, in welchen sich u.a. auch die Wendt & Kühn-Figuren befanden. .... Ein solches kriegsbeschädigtes Engelkind bitte ich zu reparieren – ein ganz besonders wertvolles Erinnerungsstück. ...“ B. Behrends, Magdeburg „Wir möchten uns ganz herzlich für die schöne elfpunktepost bedanken, die wirklich hervorragend aufgemacht ist – wir können es beurteilen, waren wir doch auch mal Journalisten...“ B. u. E. Wiedemann, Berlin
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Das Stammhaus in Grünhainichen an der Chemnitzer Straße mit Herstellung und Verkauf.
Impressum Herausgeber: Wendt & Kühn KG Chemnitzer Straße 40, D-09579 Grünhainichen Telefon: 037294/86 286 · Telefax: 037294/86129 E-Mail: info@wendt-kuehn.de www.wendt-kuehn.de
So finden Sie uns Die kleine Anfahrtsskizze weist Ihnen den Weg ins Stammhaus nach Grünhainichen (Herstellung und Verkauf) oder in die Wendt & Kühn Figurenwelt Seiffen (Verkauf).
verantwortlicher Redakteur: Gestaltung: Text: Fotografie: Druck:
Tobias Wendt brennerdesign, Zschopau Dr. Sylva-Michèle Sternkopf, Flöha S+M Rümmler, Flöha; Fotoarchiv der Wendt & Kühn KG, Privatarchiv der Familie Wendt Druckerei E. Gutermuth, Grünhainichen
Sechste Ausgabe Frühling / Sommer 2008 Grünhainichen, April 2008
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Wendt & Kühn kg Werkstätten für feine figürliche Holzarbeiten und Spieldosen Chemnitzer Straße 40 09579 Grünhainichen Germany