GESCHÄFTSBERICHT DER GB STEEL GROUP ÜBER DAS JAHR 2017
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Inhaltsangabe Vorwort
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Die Organisation
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Unsere Vision zu Trends und Marktentwicklungen
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Finanzen
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Fakten
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Vorausblick
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Fotografie Dirk Jansen
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Entwurf
puur!fct
Vorwort Unsere Welt von morgen „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Ein Zitat von Einstein, das mich besonders anspricht. Darin wird der Rückblick auf die Vergangenheit an und für sich nicht verurteilt. Dann wäre dieser Jahresbericht ja größtenteils überflüssig. In dieser Aussage spüre ich eine positive Grundeinstellung - und eine enorme Anteilnahme daran, was die Zukunft bringen wird. Die Welt von morgen: ein Ziel. Wer die Fußball-WM verfolgt hat, konnte Glanzleistungen von Mannschaften bewundern, die um den WM-Pokal kämpfen. Gerade dieses Ziel ist es, dass die Spieler zu größten Anstrengungen inspiriert. So ist das auch in der Wirtschaft. Darum hatte ich mir für 2017 das persönliche Ziel gesetzt, das Team neu überdenken zu lassen, was wir bis zum Jahr 2020 erreichen wollen. So ziehen wir alle am gleichen Strang, so zeigt sich das Team von seiner besten Seite. Darüber wollen wir Sie in diesem Bericht ausführlich informieren. Trotzdem auch erst ein kurzer Rückblick. Denn vor drei Jahren haben wir ebenfalls auf diese Weise unsere Ziele abgesteckt, und mit gutem Erfolg. Wir arbeiten immer smarter, und vor allem immer smarter zusammen. „Allein geht es vielleicht schneller, aber gemeinsam kommt man weiter“ - eine Aussage eines unserer Geschäftsführungsmitglieder, die ich mir besonders gemerkt habe. Gemeinsam kommen wir weiter, wenn wir innerhalb der GB Steel Group unsere Kräfte in Arbeitsfeldern wie IT, Produktionsautomatisierung, Verwaltungsorganisation, Marketing-Kommunikation und HR bündeln. Und wenn wir die Arbeit gut verteilen. In den nächsten Jahren werden wir weiterhin an einer Organisation arbeiten, in der wir diese Synergie auch optimal ausschöpfen können. Beispielsweise im HRBereich, wo wir vorhandene Talente besser nutzen und neue Talente anwerben wollen. Die Marketing-Kommunikation hat zum Glück mehr Möglichkeiten, unsere Geschichte zu erzählen, und arbeitet aktiv daran, sowohl motivierte Mitarbeiter als auch neue Auftraggeber im In- und Ausland anzusprechen.
Wir haben eine Vorreiter-Rolle, wenn es um die Nutzung der Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung geht. Unsere Mitbewerber auf dem Markt fragen uns sogar regelmäßig nach unserer Herangehensweise. In den Werken steht die Robotisierung ganz oben auf der Tagesordnung. Dabei geht es aber nicht um die Herstellung derselben Produkte in großen Serien - unsere echte Herausforderung liegt gerade in der Automatisierung der Produktion von Unikaten. Auch die Förderung der Zusammenarbeit und Verbesserung der Informationsübertragung mit Hilfe intelligenter Software spielt für uns eine wichtige Rolle. Die Digitalisierung und Automatisierung sind unsere Antwort auf die Frage, wie man auch bei wachsender Kundennachfrage weiterhin pünktlich liefern kann, sogar wenn der Kunde noch nach der Auftragserteilung seine Wünsche ändert. Maßarbeit lässt sich nun einmal sehr schwer im Voraus spezifizieren, das verstehen wir nur allzu gut. Uns steht nicht nur eine befriedigende Rendite vor Augen, sondern auch eine bessere Welt. Wir wollen unserer Welt von morgen Form und Inhalt verleihen. Die Welt, in der Ihre und meine Kinder leben werden. Innerhalb eines Familienunternehmens wie GB Steel Group ist das der echte „Dauerbrenner“ unter den Themen. Unsere Welt von morgen. Dazu möchten wir aus Überzeugung einen Beitrag leisten, indem wir Chancen vor allem sinnvoll nutzen, und zwar aus der langfristigen Perspektive. Nachfrage ist da, wir trauen uns wieder zu investieren. So wollen wir gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten!
Bob Soetekouw Geschäftsführer
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Die Organisation In GB Steel Group sind fünf Geschäftsfelder aus verschiedenen Marktsegmenten vereint. Innerhalb dieser Sparten teilen wir nicht nur Kenntnisse und Expertenwissen, sondern bündeln wir auch die Unterstützungsdienstleistungen auf der übergreifenden CorporateEbene. So arbeiten wir an den effizientesten und intelligentesten Lösungen. Zusammen kriegen wir das hin. Versprochen ist versprochen: #wemakesteelwork.
Leitender der Geschäftsführung
Produktionsautimatisierung
Stahl- und Wirtschaftsbau
Kampstaal
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Finanzverwaltung
Dach- und Fassadenbau
Kamplacon
MarketingKommunikation
HR
Infrastrukturprojekte und Wasserbau
Nauta Heeg
Durch die Bündelung der Unterstützungsdienstleistungen innerhalb der GB Steel Group brauchen wir nicht immer das Rad fünf Mal neu zu erfinden. Auch innerhalb der fünf Geschäftsfelder teilen wir Kenntnisse und Expertenwissen miteinander. Gemeinsam sind wir stärker!
FacilityManagement
Kipper, Container und Bandentleerer
Vossebelt
IT
Maschinenbau
Hordal
GB Steel Group Bietet unterstützende Dienstleistungen in den Bereichen HR, Marketing, Finanzen, IT, FacilityManagement und Produktionsautomatisierung. Teilt Kenntnisse und Expertenwissen mit den fünf spezialisierten Geschäftsfeldern.
Kampstaal Kampstaal in Emmeloord und Meppel realisiert komplexe Stahlkonstruktionen für den (inter-) nationalen Wirtschafts- und Industriebau.
Kamplacon Kamplacon in Emmeloord und Ootmarsum hat sich spezialisiert auf nachhaltige Dach- und Fassadenkonstruktionen, Asbestsanierung und Sonnenkollektoren für den Wirtschafts- und Industriebau sowie für die Realisierung von Infrastrukturprojekten.
Die erfahrenen Montageteams von Kampstaal und Kamplacon bauen an einem Upgrade-/Erweiterungsvorhaben von Parkhaus P3 am Flughafen Amsterdam-Schiphol.
Nauta Heeg Die besondere Stärke von Nauta in Heeg sind schwere Konstruktionen für Infrastrukturprojekte für Binnengewässer, Häfen und Industrie.
Vossebelt Vossebelt in Geesbrug baut Kipper, Bandentleerer, Container u.v.a.m. für die Transportbranche, Industrie und Kommunen.
Hordal Hordal in Zwolle hat sich als Maschinenfabrik spezialisiert auf kundenspezifische Lösungen für die Lebensmittel-Technologie sowie die medizinische, agrarische und industrielle Branche.
Ein großer Vorteil, dass Stahlbau, Dach- und Wandverkleidung und Dachbedeckung aus einer Hand realisiert werden.
Vossebelt entwirft nicht nur, sondern produziert auch selbst und baut auf ein Fahrgestell auf.
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Nauta Heeg: besonders stark in schweren Konstruktionen für Häfen und Binnengewässer. 2017 haben wir u.a. an einem neuen Anleger für die Stena Line im Rotterdamer Hafen gearbeitet. Auf dem Foto sehen Sie einen Teil dieser Konstruktion. Insgesamt ging es um eine Länge von 220 Metern und ein Gewicht von 620 Mt.
DRONEFLIGHT
NO DUTCH NO GLORY
Bei Vossebelt produzieren wir für Sie maßgefertigte Kipper, Bandentleerer und noch viel mehr.
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Durch die Anlieferung von vorgefertigten Fassadensystemen in Kassetten an der Baustelle verkürzen wir nicht nur die Bauzeit von Datenzentren, sondern vereinfachen wir auch die Baulogistik.
Unsere Vision zu Trends und Marktentwicklungen
NO DUTCH NO GLORY
Die Zukunft setzt Anpassungsfähigkeit voraus. Smartere Verbindungen von Bauelementen. Oder die Möglichkeit, ein Logistik-Gebäude schnell, und mit denselben Baumaterialien, zum Datenzentrum umzubauen. Die Aufstockung von niedrigen Bauvolumen zu Hochhäusern in den Städten. Die Möglichkeit, Parkplätze genau dort zu generieren, wo sich viele Menschen treffen, indem die Parkhäuser umgestellt werden und die Zuwegungen verbreitert und instandgehalten werden. Für alles gibt es eine smartere Lösung, mit modularen Tragwerken oder Fassaden mit integrierten Glasfassaden/Türen. Mit Asphalt-Bandentleerern für die großen Vorhaben im städtischen Gebiet und robusten Hot-Boxes für die kleineren, aber dringend erforderlichen Ausbesserungsarbeiten, ohne zwischendurch bei der Asphaltzentrale nachzuladen: #wemakesteelwork. „Mehr gemeinsam tun“, das hatten wir 2014 für die nächsten drei Jahre miteinander vereinbart. 2017 haben wir uns eine neue Zielvorgabe gesetzt. Im Jahr 2020 wollen wir schon viel früher im Bauprozess „mitreden“. Unsere Kenntnisse über die Anwendung von Stahl lassen sich am besten umsetzen, wenn wir gleich von Anfang an gemeinsam mit den Partnern in der Zulieferkette entwerfen können. Dies führt zu besseren, integralen Lösungen mit geringeren Fehlerkosten - egal, ob es um Parkhäuser, Datenzentren oder Bandentleerer
geht. Unsere Kenntnisse können zur schnellen Steigerung der Zahl der Parkplätze durch den Bau modularer Parkhäuser beitragen, aber auch zur Verkürzung des Bauprozesses eines Datenzentrums, zum sichereren Entladung von Asphalt unter Brücken und Matrix-Schildern oder zur Verbesserung des Kollisionsschutzes bei Brücken und Schleusen. Stahl eignet sich ganz hervorragend als Baumaterial des 21. Jahrhunderts Durch die Vorfertigung in unseren Werken können
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wir den Aufbau an der Baustelle beschleunigen. Wir können das Material montieren, demontieren und andernorts wieder neu aufbauen, wodurch die Kreislaufwirtschaft gefördert wird. Und wir können große Spannweiten realisieren, sodass Gebäude sich flexibler einteilen lassen, auch bei einer späteren Umnutzung des Gebäudes. Hauptsache, wir entwerfen zusammen - dann bieten sich schier unbegrenzte Möglichkeiten. In den letzten Jahren haben wir als Organisation hart gearbeitet und viel erreicht. Gemeinsam, wie wir das abgemacht hatten. Die Welt ändert sich aber so schnell, dass wir unsere Pläne alle drei Jahre auf den Prüfstand stellen und neue Ziele formulieren müssen. In verschiedenen Teams haben wir erfolgreich die Herausforderung in Angriff genommen, außerhalb der üblichen Rahmenvorgaben über 2020 nachzudenken. Schließlich wissen wir: „Wenn man alles weiter so macht, wie man es schon immer gemacht hat, bekommt man immer weniger, als man schon immer bekam.“
Wachstumspfeiler Ein erfolgreicher Kurs zieht auch Kunden an. Wenn man diesen wachsenden Kundenkreis bedienen will, muss man auch selbst wachsen. Wir können weiterhin wachsen, wenn wir zusammenarbeiten, unsere Aufgaben effizient in Angriff nehmen, für ein starkes und motiviertes Team sorgen, noch nachhaltiger werden und ständig weiter innovieren. Gemeinsam, indem wir innerhalb unserer Gruppe Kenntnisse und Kompetenzen miteinander teilen, und indem wir BIM, Lean und die Integration in der Kette jetzt wirklich umsetzen. Effizient, indem wir intelligent(er) arbeiten, die vorhandene Technologie nutzen, automatisieren und robotisieren. Motiviert, indem wir Erfolg und Stolz tatsächlich miteinander teilen. Und nachhaltiger, indem wir die Umwelt dauerhaft weniger belasten, indem wir selbst den Energieverbrauch senken und zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Außerdem werden wir in die Innovation investieren, von neuen Prozessen bis hin zu Produkten. Auf diese Weise können wir auf raffiniertere Weise auch weiterhin konstruktive Maßarbeit liefern. Die Entwicklung, die GB Steel Group durchlaufen hat, ist nicht unbemerkt geblieben. Ausländische Auftraggeber von enormen Datenzentren
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„Logik bringt dich von A nach B. Deine Phantasie bringt dich überall hin.“ Einstein
haben den Weg zu uns gefunden und bestätigen ihr Vertrauen, indem sie uns auch Folgeaufträge erteilen. Darauf sind wir wirklich stolz. Denn das bedeutet, dass wir uns hervorheben können und unsere Sicherheitsund Qualitätssysteme perfekt in Ordnung haben. Darum arbeiten wir gern zusammen, wenn es um die Lösung der klassischen Bauprobleme geht. Egal, ob es um den Fertigbau geht, mit dem man Zeitgewinne erzielt, oder um die Wiederverwendung bestehender Konstruktionen, wodurch schneller und umweltverträglicher gebaut werden kann. Die Anwendungen des Stahls sind wirklich unbegrenzt, wenn man im eigenen Haus über die benötigten Kenntnisse und Fachleute verfügt.
Unser Mission-Statement Gemeinsam haben unsere Geschäftsfelder noch viel mehr zu bieten als nur Größenvorteile. Als GB Steel Group liefern wir hochwertige Lösungen in Stahl für das Baugewerbe, die Transport- und Maschinenbau-Branche. Gemeinsam sind wir stärker. Wir behandeln sowohl uns selbst gegenseitig als auch unsere Umgebung mit Respekt und machen das wahr, was wir versprechen: die Lieferung der höchstmöglichen Qualität, pünktlich, sicher und innerhalb der Kostenvorgaben. Wir mögen Herausforderungen - es macht uns Spaß, dafür Lösungen zu entwickeln. Natürlich steht uns auch eine nachhaltige Zukunft vor Augen. Wir investieren fortlaufend in unsere Mitarbeiter, Maschinen und Prozesse und achten dabei auf umweltschonende Arbeitsweisen. So können wir auch clevere Lösungen entwickeln, die unseren Auftraggebern weiterhelfen. Auf den Punkt gebracht: #wemakesteelwork
Die modularen Parkhäuser, die wir mit unseren Partnern in der Zulieferkette entwickelt haben, montieren wir als Bausatz. Dadurch lassen sie sich auch leicht demontieren und anderorts wieder aufbauen.
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Finanzen Synergie Innerhalb der GB Steel Group wächst die Synergie in vielen verschiedenen Gebieten ständig. Alle Betriebe können auf eine Reihe gemeinsamer Dienstleistungen auf der zentralen Ebene zurückgreifen, nicht zuletzt zur Vermeidung von Doppelarbeit. QHSEHerausforderungen nehmen wir gemeinsam in einem Arbeitsausschuss auf Konzernebene in Angriff. Kampstaal und Beijer arbeiten schon seit drei Jahren intensiv unter einem gemeinsamen Betriebsbüro und Management zusammen. Mitte April 2018 wurde der Name „Constructiebedrijf Beijer B.V.“ zu Kampstaal Meppel verändert. Auch Kamplacon hat die Zusammenarbeit mit Kampstaal intensiviert. Indem wir gemeinsam ein komplettes Produkt anbieten, können beide Geschäftsfelder optimal die Chance nutzen, unseren Kunden die Arbeit zu erleichtern, indem wir sowohl die Trägerkonstruktion, Treppen und Podeste im Gebäudeinneren als auch Fassaden und (Sonnen-)Dächer liefern. Organisatorisch fallen jetzt beide Betriebe unter dieselbe Leitung. Und egal, ob es sich um Stahlarbeiten für Vossebelt, Nauta Heeg oder Kampstaal handelt, verteilen wir die Arbeit immer geschickter, damit wir pünktlich liefern und die Kostenvorgaben einhalten können.
Ergebnisse GB Steel Group hat im Jahr 2017 besser als erwartet abgeschnitten, sowohl im Hinblick auf
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Umsatz und Eigenkapitalrendite 45%
60
40%
50 35% 30%
40
25% 30 20% 15%
20
10% 10 5% 0%
0
2014
2015
2016
2017
2018 (Prognose)
Umsatz in Millionen Euro
Eigenkapitalrendite
CNC & Maschinenbau
Stahlbau und Infra-Marine
Bau- und Recyclingtransporte
Stahlkonstruktionen für Wirtschafts- und Industriebau Eigenkapitalrendite
Investitionen in den Jahren 2016, 2017 und 2018 Gebäude und Gelände
Kampstaal konnte eine Umsatzsteigerung von mehr als 10 % erzielen, während die über diesen Umsatz realisierte Spanne um 1,5 % stieg. Bei Kamplacon entwickelten sich Umsatz und Ergebnis im Ergebnis zum Vorjahr rückläufig. Vergleichen wir beides mit den vorigen Jahren dürfen wir aber mit den Ergebnissen über 2017 zufrieden sein. Kampstaal und Kamplacon haben (gemeinsam oder einzeln) an Datenzentren und Parkhäusern gearbeitet, wie beispielsweise am Transferium-Projekt in ’s Hertogenbosch.
Maschinen und Anlagen
Inventar
Vossebelt erzielte 2017 einen enormen Umsatzzuwachs von 25 %. Schon im Jahr 2016 war der Umsatz des Betriebs um 45 % angestiegen. Dieses Wachstum geht mit Herausforderungen im Hinblick auf die Effizienz und die Lieferzeiten einher. Darum wurde 2017 niedriger als erwartet abgeschlossen. Es kostet nämlich mehr Zeit, das Wachstum auch gewinnbringend zu machen. Gerade darin sehen wir eine große Chance: intelligenter und effizienter arbeiten. Wir sind stolz darauf, dass immer mehr große Marktakteure sich für unsere maßgefertigten Kipper oder den neuen Vossebelt-Bandentleerer entscheiden, den wir 2017 neu entwickelt haben.
Transportmittel
Human Resources
Software
0 2016 2017 Voraussage 2018
den Umsatz als auch auf das Ergebnis. Unseren jahrelangen Investitionen in die Qualität ist es zu danken, dass die Kunden uns sowohl neue Aufträge als auch Folgeaufträge anvertrauen. Außerdem entwickeln sich die meisten Märkte aufwärts. Die Auftragsbücher der Zulieferer füllten sich wieder, was zu höheren Preisen führte.
250
500
750
1.000
1.250
1.500
2.000
x € 1.000
Auch das Geschäftsfeld Infrastrukturprojekte konnte ein Wachstum verzeichnen. Nauta Heeg realisiert immer größere Infrastrukturprojekte, als Spezialunternehmen für schwere Wasserbau-Stahlkonstruktionen für Häfen und Binnengewässer. Auch Nauta Heeg und Kampstaal sehen Cross-Selling-Potenziale, weil Auftraggeber oft sowohl im Infrastrukturbau als auch im Wirtschaftsbau aktiv sind.
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-29%
+ 40% Umsatzanstieg 2014-2017
Solvabilität 70%
CO2-Zielvorgabe: wir wollen die CO2-Emissionen bis 2020 um 37 % im Vergleich zu 2015 verringern. Ende 2017 hatten wir bereits eine Einsparung von 29 % erzielt. Diese Einsparung entspricht dem Energieverbrauch von 60 Haushalten.
#wemakesteelwork
60% 50% 40% 30% 20%
€
10% 0%
Investitionen in:
Spaß und Stolz
Qualitätssysteme: ISO14001, ISO9001, VCA, CE EN 1090 bis EXC-4
2014
2015
2016
2017
2018 (Prognose)
• Maschinen/ Robotisierung • Digitalisierung • Unsere Mitarbeiter • Sonnenkollektoren
Aktuelles Verhältnis 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0
Stahl als Bauelement für den
Stahl als geeignetes Baumaterial
modularen Bau
für die Kreislaufwirtschaft (was montiert wird, kann auch wieder demontiert und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden)
(ideal in dichtbevölkerten Gebieten)
0,8 0,6 0,4 0,2 0,0
2014
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2017
2018 (Prognose)
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Debt / EBITDA
Eigenkapitalrendite
3,0
30%
2,5
25%
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20%
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1,0
10%
0,5
5%
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0%
2014
2015
2016
2017
2018
2014
(Prognose)
Mit einer Eigenkapitalrendite von fast 20 % dürfen wir wirklich zufrieden sein.
2015
2016
2017
2018 (Prognose)
Finanzierung Die Bilanzsumme ist durch Investitionen in Maschinen und Gebäude erneut weiter angestiegen. Auch die Vorräte und die laufenden Projekte entwickelten sich aufwärts. Es wurde kein neues Fremdkapital angeworben. Der Tilgungsaufwand für das Fremdkapital blieb praktisch unverändert. Die Solvenz stieg von 57,4 % auf 62 %. Dank gestiegener operationeller Ergebnisse, und trotz hoher Investitionen, hat sich die Liquiditätsposition erneut verbessert. Außerdem trugen einmalige günstige Zinserlöse zum Ergebnis bei.
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Ausblick Für das Jahr 2018 haben wir uns vorgenommen, mindestens ein ebenso gutes Ergebnis wie 2017 zu erzielen. Wir begannen das Jahr zwar mit prall gefüllten Auftragsbüchern, aber es sind durchaus noch Herausforderungen zu bewältigen. Ein Beispiel ist die Besetzung freier Stellen; ein anderes der Ausgleich längerer Lieferzeiten bei den Lieferanten sowie steigende Preise durch das Wirtschaftswachstum, was auch bei unseren Auftraggebern zu Risiken führen kann. 2018 ist außerdem das erste Jahr unserer dreijährigen Strategie „Vision 2020“. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, eine Position im Spitzenfeld der Fertigungsindustrie zu erreichen. Auf dem Weg dorthin wollen wir wachsen, indem wir an fünf Pfeilern arbeiten: Co-Creation, Effizienz, Team, Nachhaltigkeit und Innovation.
Co-Creation
Effizienz
Team
Nachhaltigkeit
Innovation
Zusammenarbeit reicht noch über die Betriebsgrenzen hinaus. Wir wollen verstärkt mit den Partnern in der Zulieferkette zusammenarbeiten, denn eine integrale Lösung setzt eine gemeinsame Inangriffnahme voraus. Neben BIM und Lean sollen Automatisierung und Robotisierung für eine größere Effizienz und eine Senkung der Fehlerkosten sorgen. Denn wenn mehr Kunden Aufträge an uns vergeben und wir auch weiterhin pünktlich, sicher und ohne Fehlerkosten bauen wollen, müssen wir gemeinsam mit allen Partnern daran arbeiten, dass alles „im ersten Durchlauf“ in Ordnung ist. Wir werden auch weiterhin in unser Team investieren. Wir sind sehr stolz auf unsere Fachleute und ihre Fachkenntnisse. Sie verdienen unsere persönliche Aufmerksamkeit, damit sie ihre Talente nutzen und weiterentwickeln können. Wir arbeiten an einem fundierten Programm,
mit dessen Hilfe wir Fähigkeiten gezielter entwickeln können. Denn auch in der Robotisierung sind es immer noch unsere Leute, die die Kunden bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützen: #wemakesteelwork. Wie groß die Nachhaltigkeit bei uns geschrieben wird, beweist auch die Zertifizierung unseres ISO 14001-Systems durch Lloyd’s. 2016 haben wir Nauta 2016 auf einmal energieneutral gemacht, 2017 haben wir dann über 2200 Sonnenkollektoren auf dem Produktionsstandort von Kampstaal Emmeloord angebracht. 2018 werden wir die Möglichkeiten für den Einsatz der Sonnenenergie bei Kamplacon und Vossebelt sondieren. Das sehen wir als unseren bescheidenen Beitrag zum unverzichtbaren Gleichgewicht zwischen Ökologie und Ökonomie. Weiterhin ist eine Renovierung des Büros von Nauta Heeg in der Planung. Dadurch werden die Ausstrahlung und der Arbeitsplatz wieder mit der von uns gelieferten Qualität im Einklang sein. Außerdem wollen wir unsere Marktposition weiter verstärken und auch weiterhin alle Möglichkeiten aufgreifen, die der Markt uns bietet. Kampstaal und Kamplacon sehen besonders viele Chancen in einer engeren Zusammenarbeit, wodurch sie den Kunden eine Gesamtlösung anbieten können: von den Tragwerken, Treppen und Podesten über die Fassaden bis hin zu den (Sonnen-)Dächern und mehr. Bei Nauta Heeg wollen wir noch weiter an einer konstanteren Auslastung arbeiten. Und bei Vossebelt steht die Verbesserung der Effizienz ganz oben auf der Tagesordnung, damit wir den beachtlichen Auftragsbestand an neuen Bandentleerern und Asphalt-/Auflieger-Kippern termingemäß liefern und 2018 eine bessere Rendite erzielen können. Der Markt entwickelt sich sehr dynamisch. Und wie Sie sehen, bleiben auch wir ständig aktiv. Gemeinsam arbeiten wir gezielt an dauerhaften Ergebnissen, im Jahr 2018 und darüber hinaus.
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GB Steel Group B.V. Distributieweg 10 8304 BJ Emmeloord Postbus 1009 8300 BA Emmeloord Die Niederlande T +31 (0) 527 69 80 20 E info@gbsteelgroup.com W www.gbsteelgroup.com
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#wemakesteelwork