Jahresbericht 2020
Inhaltsverzeichnis WAG ALLGEMEIN Jahresrückblick Stiftungsrat
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Jahresrückblick Geschäftsleitung
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WOHNFORMEN Wohnbereich 9 Ausbildung zur Pflegefachfrau HF
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In memoriam
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PRODUKTION Produktion 16
DIENSTLEISTUNGEN Bürodienstleistungen 20 Küche 22 Dessertbuffet 2020
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Ausflug der Gastronomie
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Lingerie 26 Atelier 27
WAG ADMIN WAG-Jubiläen 31 Bilanz 32 Betriebsrechnung 34 Bericht der Revisionsstelle
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Unsere Spenden 2020
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Stiftungsratsmitglieder 44 Geschäftsleitung 44 Adressen
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Betreutes Wohnen Haus 10
Produktion und Bürodienstleistung
Betreutes Wohnen Haus 7
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Jahresrückblick Stiftungsrat «Das Beste liegt nie hinter uns, sondern immer vor uns.» Karl Jaspers
Liebe Leserinnen, liebe Leser Liebe Freundinnen und Freunde der WAG Wir schauen zurück auf ein Jahr mit Corona. Plötzlich ist zwar nicht alles anders, doch sehr vieles. Für einmal ist klar: Diese Art der «Normalität» trifft uns alle, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Betroffen sind der Wohnbereich und die Produktion: Einschränkungen der Kontakte auf der einen, weniger Aufträge wegen der Wirtschaftskrise auf der anderen Seite. Im Alltag die Frage: Welche Coronaeinschränkungen sind in welcher Form umzusetzen? Eigentlich gibt es nichts zu «beklagen». Wir haben die Situationen gemeistert, wie wir es immer tun in der WAG: überlegt, pragmatisch, menschlich,
– Im Hinblick auf einen möglichen Um-/Neubau
weitsichtig. An Stillstand haben wir nie gedacht,
am Standort Hännisweg 7 hat der Stiftungsrat
auch wenn das eine oder andere Geplante aus-
einen Projektwettbewerb initiiert. In der Liegen-
gefallen ist oder zeitlich ein wenig verschoben wer-
schaft soll das bisherige Betreute Wohnen un-
den musste. Es haben alle, die Beteiligten wie
tergebracht werden. Das Begleitete Wohnen,
auch die Betroffenen, Grosses geleistet im Coro-
wie wir es bereits im Haus Hännisweg 5 realisiert
najahr, alle auf ihre Art. Das hat mich sehr berührt
haben, soll ausgebaut werden. Ausserdem sind
und dankbar gemacht.
Flächen für externe Nutzer gedacht, die für uns aus der Sicht der «Teilhabe» (Inklusion) hilfreich
Was gibt es seitens des Stiftungsrats zu berichten?
sein könnten. Mit dem Projektwettbewerb erhal-
Wir haben uns rasch auf die neue Situation einge-
ten wir unterschiedliche Varianten, die uns mög-
stellt. Es gab Sitzungen und Besprechungen,
liche Lösungen für einen Neubau oder Teilneu-
manchmal im Videoformat. Inhaltlich behandelten
bau aufzeigen.
wir folgende Schwerpunkte: – Das Thema Kooperation war 2020 ebenfalls zen– Den Umzug des Arbeitsbereichs an die C.F.L.-
tral. Wir sind eine mittelgrosse Institution und sind
Lohnerstrasse 22 in Gwatt durften wir mit Freude
bestrebt, die Zusammenarbeit mit Unternehmen
beobachten. Alle Kundenleistungen können nun
aus dem Behindertenbereich und der Wirtschaft
zentral an diesem Standort erbracht werden.
auszubauen.
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– Der Stiftungsrat hat sich zudem mit den jährlich anfallenden Aufgaben beschäftigt, so mit der strategischen Ausrichtung, den Finanzen, dem Controlling usw. Und der Ausblick? Wir können zwar einiges erahnen, doch erst die Entwicklung der Coronapandemie wird es zeigen. Wichtig ist für uns, nach vorne zu schauen und positiv zu denken! In diesem Sinn dankt der Stiftungsrat allen Kundinnen und Kunden, Auftraggebenden, staatlichen Institutionen sowie Spenderinnen und Spendern für ihre Treue. Ihre Unterstützung ermöglicht es unserer Stiftung, das vielfältige Angebot an Wohn- und Arbeitsplätzen sicherzustellen. Herzlich danken wir auch unserem Personal, den Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung, den freiwilligen Helfenden und allen weiteren Beteiligten für ihr grosses Engagement. Sie tragen massgeblich zum Erfolg der WAG bei. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Freude an unserem Jahresbericht und wünschen uns mit Ihnen in der einen oder anderen Form interessante Begegnungen im Jahr 2021, sei es in digitaler oder persönlicher Form!
Für den Stiftungsrat: Viktor Reut Präsident Stiftungsrat
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Jahresrückblick Geschäftsleitung Liebe Leserinnen, liebe Leser Genau, wenn uns jemand im mit Events gefüllten
Das Jahr 2020 hat uns gezeigt, dass alle Strategien
WAG-Jubiläumsjahr 2019 gesagt hätte, dass nur
und Konzepte, alle PR-Aktionen und Events, alle
ein paar Monate später keine WAG-Stubete, kein
scheinbar unerlässlichen Sitzungen an Wichtigkeit
Mittsommer-Fest, kein seit Jahren traditioneller
und Dringlichkeit verlieren, wenn das Fundament
Herbst-i-vent, keine Thanksgiving-Zusammenkunft,
ins Wanken gerät. Gemäss Maslow bilden die kör-
keine WAGmusic!-Konzerte und auch keine Jahres-
perlichen Bedürfnisse das Fundament von uns
schlussfeier stattfinden, hätten wohl so einige
Menschen. Durch die Pandemie wurde an diesem
WAGler*innen ungläubig den Kopf geschüttelt.
Fundament gerüttelt.
Die Maslowsche Bedürfnishierarchie, bekannt als
Art und Weise menschliche Bedürfnisse und Mo-
Bedürfnispyramide, ist ein sozialpsychologisches
tivationen und versucht, diese zu erklären. Quelle:
Modell des US-amerikanischen Psychologen Ab-
Wikipedia
raham Maslow. Es beschreibt auf vereinfachende
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Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die WAG nicht
Wir freuen uns sehr, dass sich das WAG-Erschei-
nur bei Projekten und Events auf ein verbindliches
nungsbild in den nächsten Wochen und Monaten
Fundament zählen darf, sondern auch in schwieri-
schrittweise dem neuen Corporate Design anpas-
gen und herausfordernden Zeiten. Dieses Funda-
sen wird. Auch wenn das Erscheinungsbild, die
ment der WAG-Pyramide besteht aus:
WAG-Homepage sowie die diversen Printmedien in einem etwas anderen Kleid erscheinen, haben sich
verständnisvollen und kooperativen
die Grundwerte der WAG nicht verändert. WAG steht
Bewohnenden, engagierten und verantwor-
nach wie vor für Wohnen – Arbeiten – Gwatt –
tungsvollen Mitarbeitenden, kompetenten
oder, wie es eine Bewohnerin einmal so schön for-
Stiftungsratsmitgliedern und – last but not
muliert hat: «We – Are – Great» – und bietet erwach-
least – allen der WAG seit Jahren
senen Menschen mit einer primären Körperbeein-
verbundenen Personen.
trächtigung eine Wohn- und Arbeitsmöglichkeit.
Für dieses WAG-Fundament sind wir von Herzen
Wir danken allen, die einen Beitrag für das stabile
dankbar im Wissen darum, dass dies nicht selbst-
WAG-Fundament leisten, von Herzen für die Ver-
verständlich ist!
bundenheit und das Mittragen. Wir freuen uns, gestärkt durch eben dieses Fundament, die anstehen-
Herzlichen Dank an ALLE!
den Projekte und Herausforderungen anzunehmen und auch anzugehen.
Trotz zusätzlicher Aufgaben aufgrund der Pandemiesituation haben wir uns noch anderen Projek-
Herzlichst
ten gewidmet. Als Folge des Marketingkonzepts wurde das Corporate Design der WAG (z. B. Logo,
Regula Heynen, Barbara Hirschi,
Homepage) als Bestandteil der ganzen WAG Iden-
Peter Meister
tität (Corporate Identity) überarbeitet. Herausfor-
Geschäftsleitung
dernd und zugleich sehr spannend waren die Diskussionen im Zusammenhang mit dem WAG-Logo, welches das letzte Mal vor über 20 Jahren (Neubau Wohnhaus 10) überarbeitet wurde. Der rege Austausch, das Miteinbeziehen und Wertschätzen von «alten» Geschichten und Erfahrungen sowie die Offenheit für neue Perspektiven und Ansichten trugen wesentlich dazu bei, dass das neue WAG-Logo entstehen durfte.
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Beispiele Erscheinungsbild Jahresbericht WAG
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Wohnformen Im Jahr 2020 erhielt der Begriff Corona – als kühles,
Fazit Zukunft: Für zukünftige Krisen, Epidemien
erfrischendes Bier – eine ganz andere Bedeutung.
und/oder Pandemien sind wir noch besser ge-
Und es waren keine machtsüchtig herrschenden,
wappnet. Erfahrung schafft Wissen und Wis-
narzisstischen, wahnsinnig veranlagten Führungs-
senschafft Sicherheit!
personen, die es schafften, die ganze Welt aus der Bahn zu werfen. Nein – es war ein winziges Virus
Händehygiene: Das Händewaschen und -des-
namens Corona, das kleiner ist als der Durchmes-
infizieren während des Jahres 2020 hat in der
ser eines menschlichen Haares!
61-jährigen WAG-Geschichte einen absoluten Rekord aufgestellt! Die Hände von Mitarbeiten-
Am 25. Februar 2020 tauchte der erste bestätigte
den und Bewohnenden wurden tagtäglich geziel-
Coronafall in der Schweiz auf. Was bisher gesche-
ter, konsequenter und bewusster gewaschen
hen ist, das wissen wir alle nur zu gut. Zusammen-
und/oder desinfiziert. Der Stellenwert der Hände-
gefasst verlief das Jahr so:
hygiene war vor Corona nicht derselbe für alle.
C ool bleiben – trotz allem!
Dies hat sich grundlegend zum Positiven geän-
O rdentlich die Hände waschen!
dert.
R ücksichtsvoll miteinander umgehen! O hne Mundschutz geht gar nichts! N ur nötige Kontakte! A bstand halten! Clubmed-Animationstage, Spiegeleierfeste, Spielabende, Lesestunden und vermehrte MotomedSporteinsätze unserer Bewohnenden sind ein paar Beispiele dafür, dass das Leben in der WAG trotz strikter Coronamassnahmen nicht stillstand. Obwohl uns das Coronavirus während des gesamten Jahres 2020 stark gefordert und herausgefordert hat, gab es dennoch zahlreiche positive und nachhaltige Erlebnisse im Wohnbereich. Krisenerprobt: Die Hygiene- und Schutzmassnahmen des BAG (Bundesamt für Gesundheit) wurden seit Bekanntgabe der Gefährlichkeit des Covid19-Virus in der WAG laufend angepasst und umgesetzt. Das Pandemiekonzept der WAG, welches sein Dasein im Qualitätsmanagementsystem
Fazit Zukunft: Durch dieses verstärkte Hygienebewusstsein können wir in Zukunft das Risiko von Grippeerkrankungen und anderen ansteckenden Krankheiten gegenüber unseren Bewohnenden sowie Mitarbeitenden reduzieren. Je blitzblank sauberer, desto gesünder! Maskenpflicht: Wer hätte gedacht, dass wir uns einmal wie die Japaner und Chinesen Masken um die Ohren schlagen?! An der ersten Medienkonferenz des BAG, im Februar 2020, erwähnte Daniel Koch alias Mr. Corona, dass das Virus weniger dramatisch als frühere Epidemien und daher der Nutzen von Masken wissenschaftlich umstritten sei. Im Lauf des Jahres und nach wissenschaftlich erprobten Erfahrungen wurden wir eines anderen belehrt. Das Tragen von Masken wurde je länger je mehr zur Normalität. Die Hemmschwelle, eine Maske zu tragen, verschwand. Der «Maskenball» wurde weltweit zur Pflicht.
auf Papier fristete, wurde plötzlich aktiviert und
Fazit Zukunft: Wer von den Bewohnenden und
«live» gelebt. Was bisher nur «im Trockenen» geübt
Mitarbeitenden während der Wintermonate Grippe-
wurde, setzten die Mitarbeitenden trotz neuer und
symptome aufweist, wird auch in Zukunft eine Mas-
sehr herausfordernder Situationen pflichtbewusst
ke bei der Pflege und Betreuung tragen. Wirkung:
und kompetent um.
mehr Gesundheit, weniger Krankheit!
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Angst, Unsicherheit, Unverständnis: Unter den
an genügend zur Verfügung. Dies dank dem her-
Bewohnenden und Angehörigen gab es verständ-
vorragenden Überblick und verantwortungs- und
licherweise Angst, Unsicherheit und teilweise
pflichtbewussten Einsatz unseres technischen
Unverständnis gegenüber den getroffenen Corona-
Leiters. Lobenswert zu erwähnen ist auch die
massnahmen – haben die zwingenden Mass-
kompetente Zusammenarbeit bei Personaleng-
nahmen des Kantons, wie Abstand halten, einge-
pässen zwischen den beiden Wohnhäusern. Der
schränkte oder gar keine Arbeit, Besucherstopp
Umgang unter den Mitarbeitenden war fürsorglich,
und Isolation, doch ihr soziokulturelles Leben aus
verständnisvoll und hilfsbereit. Gesunder Humor
dem Gleichgewicht geworfen. Dies erforderte
hatte dennoch Platz, was für gute Stimmung sorg-
gegenseitig viel Geduld, Gespräche und Diskus-
te. Und last but not least die Mitarbeitenden der
sionen, die letztlich gegenseitiges Verständnis
Küche: Ihr kompetenter, flexibler und kreativer Ein-
hervorbrachten. Die Zusammenarbeit mit Ange-
satz bei den Quarantäne- und Isolationsmassnah-
hörigen und Beiständen wurde vertieft. Manch
men der Verpflegungsmöglichkeiten für unsere
anerkennendes Lob und hilfreiche Anregung von
Bewohnenden war schlichtweg grandios!
ihnen haben wir sehr gerne entgegengenommen. Die Abteilungsleitungen, deren Stellvertretungen, die dipl. Pflegefachfrauen HF und die Mitarbeitenden konnten in der Coronakrise Ruhe, Flexibilität und die notwendige Empathie aufbringen.
Fazit Zukunft: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit rückte während der Coronakrise vermehrt in den Vordergrund. All die Erfahrungen rund um die Pandemie haben uns gezeigt, dass wir es gemeinsam schaffen und dass wir gemeinsam stark
Fazit Zukunft: Der Austausch zwischen Angehö-
sind. Durch tatkräftiges, mit Herzblut ver-
rigen und Beiständen war intensiver und eine be-
bundenes Engagement jedes Einzelnen wird
reichernde Erfahrung zugleich. Trotz der Krisensi-
das Für- und Miteinander gestärkt!
tuation blieb der Umgang miteinander respektvoll. Durch Verständnis und das Schaffen von Si-
Trennung und Loslassen: Am Anfang und am
cherheit entsteht gegenseitiges Vertrauen
Ende dieses Jahres mussten wir uns leider von zwei
und Anerkennung!
Bewohnern trennen. Am 1. Februar verstarb Walter Brunner und am 22. November Hanspeter Zigerli.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Der Wohn-
Loslassen heisst nicht vergessen. Im Gegenteil, sie
bereich wurde von den WAG-Bereichen, der Ver-
beide werden uns in dankbarer und ehrender Erin-
waltung und der Produktion tatkräftig während der
nerung bleiben. Gute Gedanken an liebe Men-
ersten und zweiten Coronawelle unterstützt. Von
schen bleiben immerfort – auf ewiglich!
den Mitarbeitenden im WAG Café über die Mitarbeitenden der Verwaltung bis hin zu den Mitarbei-
«Öffne der Veränderung deine Arme,
tenden des Ateliers und freiwilligen Helfer*innen:
aber verliere dabei deine Werte nicht aus den
ALLE haben unseren Bewohnenden mit viel Herz
Augen.» (Dalai Lama)
und grossem Engagement geholfen. So waren das Esseneingeben und die Mithilfe im Bistro, aus
«Wir möchten uns bei euch von Herzen bedanken
welchen viele interessante Gespräche entstanden,
für eure gute Arbeit und die tägliche Unterstützung.
für unsere Bewohnenden eine willkommene Ab-
Trotz der hektischen Zeit und der vielzähligen Ver-
wechslung. Schutzmaterial hatten wir von Anfang
änderungen hält die WAG-Familie zusammen und
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zieht gemeinsam an einem Strick. Jeder einzelne Bereich denkt an den anderen und ihr drei geht mit bestem Beispiel voran. Wir wünschen euch eine besinnliche und erholsame Zeit und im neuen Jahr ganz viele Sternstunden!» Fazit Zukunft: Diese Zeilen erhielt die Geschäftsleitung zum Jahresende von den Abteilungsleiterinnen und Stellvertreterinnen des Wohnbereichs. Anerkennung und Wertschätzung sind Sternstunden, die uns zeigen, für was es sich lohnt, im Jahr 2021 unsere Arbeit in der WAG für und mit Menschen fortzuführen!
Regula Heynen Bereichsleitung Wohnen, Mitglied der Geschäftsleitung Jeannette Felix und Fabienne Herren Abteilungsleitungen Wohnen Christine Linder und Karin Lüthi Dipl. Pflegefachfrauen HF
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Karin Lüthi
Christine Linder
Fabienne Herren
12
Regula Heynen
Jeannette Felix
Ausbildung zur Pflegefachfrau HF Im September 2018 haben wir unsere Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau HF gestartet. Es war sowohl für die WAG wie auch für uns eine neue Herausforderung. Die meistgehörten Sätze von den Teams und den Bewohnenden waren in dieser Zeit: «Wenn chunnsch wieder?», «Scho lang nümme gseh», «Schön, bisch wieder da, wie lang blibsch bi üs?», und der schönste Satz war: «Mir hei di auso scho chli vermisst.» Diese Sätze waren, nach einem langen und intensiven Schulblock, stets eine Bereicherung für unser Gemüt. Denn die Schulblöcke von mehreren Monaten waren lehrreich, interessant, aber auch sehr kopflastig. Wir durften unser Wissen an vielen Vorträgen beweisen, hatten zeitaufwendige Projekte, Prüfungen und vieles mehr. Daher war das Arbeiten in der WAG immer eine schöne Abwechslung. Zudem konnten wir das neu erlernte Wissen umsetzen
Fabienne Herren und Tanja Luginbühl
und den Arbeitsprozess aus neuer Sicht anschauen.
Mitarbeiterinnen Haus 7 und Haus 10
Die LTT*-Tage wurden von unserem Berufsverantwortlichen individuell und auf unsere Bedürfnisse gestaltet. Dadurch waren diese Tage sehr praxisnah und förderlich für unseren Arbeitsalltag in der WAG. Die von der Schule geforderte ProDema**-Schulung konnten wir gemeinsam mit anderen Teammitgliedern durchführen. Dies zeigt deutlich, dass unsere Ausbildung der WAG und uns von Nutzen ist. Nach dieser aufregenden Ausbildungszeit kam zum Ende noch der Prüfungsstress. In dieser Zeit wurden wir von allen Seiten unterstützt und bekamen viel Verständnis zugesprochen. Diese Positivität und Glückswünsche haben dazu beigetragen, dass wir beide am 21.8.2020 die Prüfungen mit guten Noten abschliessen konnten. Jetzt kommt eine neue Herausforderung auf uns zu: die Bücher ins Regal zu stellen und unser Wissen dem Team und somit auch der WAG weiterzugeben. Wir möchten auf diesem Weg allen, die uns die Ausbildung er-
* LTT = Lernbereich Training und Transfer (LTT)
möglicht haben, und denen, die uns jederzeit tat-
** P roDema = Professionelles
kräftig unterstützt haben, herzlich danken.
Deeskalationsmanagement
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In memoriam Möge die Strasse Dir entgegeneilen. Möge der Wind immer in Deinem Rücken sein. Möge die Sonne warm auf Dein Gesicht scheinen und der Regen sanft auf Deine Felder fallen. Und bis wir uns wiedersehen halte Gott Dich im Frieden seiner Hand. Irischer Segenswunsch
WALE BRUNNER 25. Februar 1965 – 1. Februar 2020
Er hat seine Fahrt am frühen Samstagmorgen, 1. Februar 2020, fortgesetzt. Traurig, aber mit grosser Dankbarkeit und Wertschätzung lassen wir ihn weiterziehen. Wale, danke für all Dein Tun und Wirken. So manchen unvergesslichen Moment durften wir dank Deinem grossen Engagement erleben.
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In memoriam Alles hat seine Zeit: Es gibt eine Zeit der Freude, der Stille, eine Zeit des Schmerzens, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
HANSPETER ZIGERLI 2. Februar 1942 – 22. November 2020
Hanspeter Zigerli konnte am Sonntagabend, 22. November 2020, nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich einschlafen. Traurig, mit grosser Dankbarkeit und Wertschätzung lassen wir ihn seinen Weg weitergehen.
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Produktion Nach einer intensiven Umzugsphase und Zusammenführung der Produktion im Dezember 2019 / Januar 2020 an der C.F.L.-Lohnerstrasse in Gwatt wurde der Fokus auf die Einrichtung der «neuen» Produktion gelegt. Mit Hochdruck wurden die in der Theorie erarbeiteten Prozesse eingeführt und die Ablauf- und Aufbauorganisation den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Abteilungen «Konventionelle Fertigung» und «CNC» gab es ab sofort nicht mehr in der früheren Form. Stattdessen wurde die Fertigung nach den Bearbeitungstechnologien in «Drehen» und «Frä-
Produktion 1. OG
sen» aufgeteilt. Der Material- und Warenfluss wurde vom Rohmaterialeingang bis hin zur Auslieferung der fertigen Teile optimiert und den neuen, optimalen Gegebenheiten angepasst. Ein weiterer Vorteil lag/liegt bei der Optimierung und Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. So kann zum Beispiel ein in der Produktion hergestelltes Teil ohne Transportweg und -zeit am gleichen Standort weiterverarbeitet werden. Zugegeben – es war nicht immer einfach, nach der anspruchsvollen Umzugsphase die Konzentration und Motivation hoch zu halten. Zudem waren die Gruppenleiter im ersten Quartal mit vielen neuen Teilen, die wir produzieren dürfen, zusätzlich absorbiert.
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Produktion 1. OG
Parallel zum Einrichten der Produktion hat der Umzug und die Integration der Rollstuhlmontage der Firma Degonda Rehab SA stattgefunden. Das erarbeitete Betriebslayout des Lagers und der Montage wurde kurzfristig überarbeitet, um die neuen Montageplätze für die Rollstühle und das Lager der Rollstuhlkomponenten und deren Ersatzteile unterzubringen. Alle sind etwas näher zusammengerückt und haben gemeinsam die neue Lösung umgesetzt. Dieses für die WAG neue Umfeld bietet allen Beteiligten eine willkommene und äusserst interessante Aufgabe.
Ruedi Aellig und Mumin Amiti
Durch die Integration der Rollstuhlmontage durften wir nebst der Montage verschiedene neue Teile in unserer Fertigung herstellen. Der Versand von Ersatzteilen für die bereits im Einsatz stehenden Rollstühle funktioniert zwischen Degonda Rehab SA und unserer Logistik «Hand in Hand».
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Logistik Warenausgang
Rollstuhlmontage Degonda
Montage Produktion 2. OG
Produktion
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In kurzer Zeit haben sich die neuen Prozesse etab-
generieren und unser Ansehen nachhaltig steigern.
liert und wir waren bereit, neue Herausforderungen
Mit dieser Hoffnung und der Zuversicht, dass sich
anzugehen. Wir waren gespannt und wollten se-
die Lage entspannen wird und wir wieder mehr Auf-
hen, wie die neue Produktion unter «Volllast» funk-
tragsvolumen erhalten werden, starteten wir ins
tioniert und ob die neuen Prozesse dem Druck
Jahr 2021.
standhalten. Patrick Arnotti Die Herausforderung kam – leider nicht wie erhofft
Abteilungsleitung Produktion
durch viele Kundenaufträge, sondern durch Covid-19. Wie wohl in allen Bereichen machte sich Unsicherheit breit, wie mit dem neuen Virus umgegangen werden soll. Nach und nach haben wir gelernt, mit der neuen Situation umzugehen und haben mit der Geschäftsleitung gemäss den Vorgaben des Bundes und der GSI (Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion) Massnahmen umgesetzt. Wir haben immer versucht, massvoll zu agieren und die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen. Wir merkten rasch, dass in dieser besonderen Lage die Kommunikation unter den Gruppenleitern wie auch gegenüber unseren MAB (Mitarbeitende mit Beeinträchtigung) noch mehr an Bedeutung gewann. Regelmässig haben wir die Entwicklung der Covidzahlen verfolgt, Massnahmen angepasst und unsere MAB informiert. Die «angeordneten» Massnahmen waren nicht immer populär, trotzdem wurden diese wenn immer möglich eingehalten und von allen mitgetragen. Der wirtschaftliche Rückgang ist leider auch an der Produktion nicht spurlos vorübergegangen. Dank unserer Flexibilität konnten wir jedoch immer wieder sehr kurzfristig Aufträge mit sehr engen Auslieferterminen annehmen und so die Produktion über das gesamte Jahr aufrechterhalten. Unsere Flexibilität und die jederzeit sichergestellte Lieferbereitschaft wurde von unserer Kundschaft sehr geschätzt. Wir konnten neues Auftragsvolumen
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Bürodienstleistungen Das Jahr startete wie die letzten Jahre. Nein, nicht ganz, denn die Abteilung Bürodienstleistungen war in den Startlöchern für den Umzug vom Hännisweg 7 an die C.F.L.-Lohnerstrasse 22 in Gwatt. Die neue Gebäudehülle wurde gerade fertiggestellt, der Innenausbau des 1. Obergeschosses war knapp vollendet und die Handwerker arbeiteten noch fleissig am Innenausbau des 2. Obergeschosses. Mitte März war es endlich so weit. Wir verpackten palettenweise Kundenmaterial, persönliche Bürogegenstände und Arbeitstische und zügelten alles in das neu erstellte Industriegebäude der Firma Meier Systems AG. Die Arbeitsplätze waren endlich fertig eingerichtet,
Die «alten» Räumlichkeiten am Hännisweg 7, Gwatt
als wir erfuhren, dass aufgrund der Covidbestimmungen unsere Bewohnenden nicht mehr «auswärts» arbeiten dürfen, um eine Durchmischung zu verhindern. So weihten wir mit einem Miniteam von einem Gruppenleiter, einem Zivildienstleistenden und zwei externen Mitarbeitenden und mir am 23. März 2020 das neue «Büro» ein.
Das Einrichten der neuen Räumlichkeiten an der C.F.L.-Lohnerstrasse 22, Gwatt
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In den darauffolgenden Monaten bearbeiteten wir mit diesem kleinen Team und teilweise tatkräftiger Aushilfe anderer Mitarbeitender aus der Produktion die Kundenaufträge. Auch unsere Kundschaft spürte leider die Corona-folgen und wir mussten einen Auftragseinbruch hinnehmen. Zum Glück konnten wir mit vielen kleineren Aufträgen und einigen Neukunden diesen etwas auffangen. Da nun auch die Degonda Rehab SA (Hersteller Schweizer Elektrorollstühle) bei uns eingemietet ist, konnten wir zum Beispiel den Paketversand kräftig hochfahren, sodass wir einen besseren Vertrag mit der Post abschliessen konnten. Endlich, im Sommer 2020, durften alle Bewohnenden erst-
Mitarbeitende beim Zusammenstellen von Dokumenten
mals in den neuen Räumlichkeiten der WAG Bürodienstleistungen arbeiten. Es brauchte trotzdem etwas Eingewöhnungszeit: Das neue Raumgefühl, andere Geräusche und neu – auch wenn nur kurz – ein Arbeitsweg für die Bewohnenden. Es konnten aber wieder Freundschaften aufgefrischt werden, die durch den Umzug der Produktion nach Heimberg vor einigen Jahren etwas «im Sande verlaufen» waren. Zu unserem Vorteil befindet sich nun fast der gesamte Arbeitsbereich (ausgenommen das WAG Atelier) neu im gleichen Gebäude. Die Produktion wurde im 1. Obergeschoss eingerichtet, die Montage, die Bürodienstleistungen und Gemeinschaftsräume im 2. Obergeschoss. Viele Ressourcen können nachhaltiger genutzt werden, Produktions- und Kommunikationswege sind kürzer geworden und Prozesse konnten stark optimiert werden. Frohen Mutes schauen wir nun nach vorne und sind bereit für Neues. Nadine Moser Abteilungsleitung Bürodienstleistung, Atelier und Weiterbildung
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Küche Das Jahr 2020 wird uns in vielerlei Hinsicht in Er-
Aus den Erfahrungen mit den längeren Arbeitszei-
innerung bleiben. Die spezielle Situation rund um
ten wird nun geprüft, inwiefern eine Umsetzung der
die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie essenziell
«4-3-Formel» (4 Arbeitstage / 3 Freitage bei einem
eine gut funktionierende Gastronomie für interne
Pensum von 100 %) im Küchenalltag umgesetzt
und externe Kundinnen und Kunden ist.
werden könnte.
In der WAG versuchten wir, den Bewohnenden
Weiter konnten wir feststellen, dass der Zusam-
während der Frühlingswochen mit speziellen
menhalt innerhalb des Teams, aber auch unter den
Abendessen und verschiedenen kleinen Nachtes-
Abteilungen, spürbar stärker geworden ist.
sen-Events etwas Abwechslung in die Tage zu bringen. Durch den Sommer und Herbst sorgten fünf
Die Mitarbeiterinnen des WAG Café konnten nach
Spezialitäten-Wochen dafür, dass auch ohne die
der Schliessung des WAG Café im März ihre bis-
abgesagten Anlässe zumindest kulinarisch «etwas
herige Tätigkeit nicht mehr in der gleichen Form
lief» und die Bewohnenden sich an nicht alltäglichen
fortführen. Danach unterstützten sie wiederholt den
Menüs erfreuen durften.
Wohnbereich und halfen beispielsweise beim Eingeben oder beim Tischdecken mit. Dieser Einsatz
Für unsere externe Kundschaft – wie u. a. Kinder-
im Frühling war sehr wertvoll und wurde vom Wohn-
tagesstätte, Alpenrösli und Stiftung SILEA – konn-
bereich als Entlastung, aber vor allem von den Be-
ten wir in dieser Zeit unsere unkomplizierte und lö-
wohnenden als Bereicherung empfunden. Entspre-
sungsorientierte Dienstleistung unter Beweis
chend werden diese Aufgabenbereiche bei
stellen. Für die Stiftung SILEA konnte die WAG Kü-
Überlegungen auch für künftige Strukturen und
che mit pragmatischen Massnahmen – nebst den
Funktionen miteinfliessen.
beiden Standorten am Hännisweg und Innopark – auch für 13 Wohngruppen an den Standorten Hoh-
Nach dem Brand im Alpenrösli in der Adventszeit
mad, Moos und Gwatt, knapp 100 Personen, wäh-
2019 wurde das Bistro im August 2020 wieder ge-
rend mehreren Wochen ein Abendessen zubereiten.
öffnet. Es freut uns sehr, dass wir auch nach dem
Dazu waren in der Küche angepasste Dienstpläne
Umbau und den Neuerungen weiterhin die Speisen
mit 12-Stunden-Schichten nötig. Zu dieser Zeit hat-
produzieren dürfen und die Gaumen in der Stadt
ten diese Dienste auch den Vorteil, dass jeweils
Thun verwöhnen können.
weniger Personen gleichzeitig in der WAG waren. Damit konnten die Bewegungen der Mitarbeitenden
Die zum Jahresende üblichen internen und ex-
verringert und so genügend Personal als Backup
ternen Anlässe blieben in diesem Jahr weitest-
bei Ausfällen generiert werden.
gehend aus. Dazu gehörten zum Beispiel die beliebte Truthahn-Party an Thanksgiving, das
Dank dieser vorausschauenden Planung und dem
traditionelle Wienerli-Essen in der Produktion
grossen Einsatz der Mitarbeitenden konnte auch
oder der Jahresschluss-Apéro der Stiftung SILEA
der quarantänebedingte Ausfall der halben Küchen-
für 250 Personen.
brigade ohne grössere Anpassungen des Angebots gewährleistet werden. Dabei konnten wir auf die Unterstützung aus allen Abteilungen bauen, die uns in dieser Situation grossartig geholfen haben!
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Die dadurch frei gewordene Kapazität konnte die WAG Küche mit dem neuen Angebot «Wir backen für Sie – hausgemachte Güetzi» füllen. Insgesamt durften wir auf die Adventszeit hin 158 kg (!) Güetzi backen. Diese neue Idee könnte auch künftig zur Weihnachtszeit angeboten werden. Reto Blaser Abteilungsleitung Gastronomie
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Dessertbuffet 2020 Unsere Lernende Céline Ruprecht durfte im Rahmen der Semesterprüfung im 2. Lehrjahr die Jubiläumsausgabe, das 10. Dessertbuffet, herstellen. Am Freitag und Samstag, 7. und 8. Februar 2020, durfte ich dabei sein, als Céline sich dieser Herausforderung stellte. Für mich war es das dritte Jahr in Folge, in dem ich die Aufsicht über die Herstellung haben durfte. Weshalb machen unsere Lernenden ein Dessertbuffet? Beim Qualifikationsverfahren (ehem. Lehrabschlussprüfung) gehören Süssspeisen zu den Pflichtgerichten. Die WAG gibt mit dem Dessertbuffet den Lernenden somit – unter prüfungsähnlichen Bedingungen – eine gute Übungsmöglichkeit. Das Herstellen der vielen Komponenten beansprucht in der Vorbereitung und Planung viel Zeit, das Rezeptieren und genaue Arbeiten sind dabei sehr wichtig. Die Zubereitung von guten Süssspeisen erfordert viel Geduld und exaktes Ausführen. Am Freitag wurden Biskuits gebacken, Cremes gemacht oder die Basis der Torten hergestellt. Am Samstagmorgen hiess es dann, alles fertig zu machen, anzurichten und auszugarnieren. Es ist mir eine Freude, dass ich die Lernenden beim Dessertbuffet begleiten und unterstützen darf. Für mich ist der schönste Moment, wenn die Lernenden jeweils kurz vor der Eröffnung des Buffets realisieren, was sie alles geschafft haben. Karina Amstutz Mitarbeiterin Küche
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Reto Blaser, Céline Ruprecht, Karina Amstutz (von links)
Ausflug der Gastronomie Mit der Besichtigung der Firma Comestibles
che beim Kommissionieren, Etikettieren oder Si-
Gertsch im Lerchenfeld begann der Ausflug des
cherstellen der Vorgaben helfen. Zwischendurch
Café- und Küchenteams. Sehr freundlich wurden
passierten wir eine Schale eisgekühlter, frischer
wir vom neuen Firmeninhaber Tobias Oberer emp-
Austern, die gekonnt auf unserem Rundgang plat-
fangen. Er stellte uns den Betrieb mit spannenden
ziert worden war. Wir alle durften uns im Öffnen der
Eckdaten und Statistiken vor. Danach durften wir
Muscheln versuchen und selbstverständlich auch
uns für den Rundgang durch den Betrieb bereit-
davon kosten. Zum Abschluss gab es einen tollen
machen.
Apéro mit leckeren Fischspezialitäten.
Die Hygienerichtlinien mussten natürlich eingehal-
Wir danken Tobias Oberer und der Firma Gertsch
ten werden. Dies bedeutete, einen Gesundheits-
für die Gastfreundschaft und die tolle Führung! Im
check auszufüllen und sich einen Überwurf, Schuh-
Anschluss ging es dann ins «Appaloosa» in Spiez.
überzieher, Haarnetz und Mundschutz anzuziehen.
Bei leckerem Tex-Mex-Food und gemütlichem Zusammensein liessen wir den Abend ausklingen.
In den Räumlichkeiten erhielten wir Einblick in die Prozesse und Tätigkeiten der Mitarbeitenden. Auf-
Reto Blaser
gefallen sind dabei die modernen Hilfsmittel, wel-
Abteilungsleitung Gastronomie
Foto mit Schutzkleidung für den Rundgang (es fehlen: Manuel Beer, Sabine Moser)
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Lingerie Viren und Keime sind gerade in Heimen und Insti-
Die Bewohnenden äussern, dass sie es sehr schät-
tutionen weit verbreitet. Dank dem seit Jahren in der
zen, die Wäsche, die sie uns geben, stets rasch
WAG vorhandenen WET-CLEAN-Nassreinigungs-
zurückzuerhalten. Auch Änderungswünsche, wie
verfahren sind ökologische und ressourcenscho-
etwa das Kürzen von Hosen, werden von unserer
nende Waschgänge möglich. Der Vorteil dieses
Abteilung so schnell wie möglich ausgeführt, damit
Verfahrens sind einerseits eine stark verminderte
die Bewohnenden das bestmögliche Ergebnis er-
Kontaminationsgefahr und anderseits Kostenein-
halten.
sparungen. Das Verfahren hat sich sehr bewährt und wird auch zukünftig beibehalten.
Dass wir auch in Coronazeiten externe Waschaufträge erhielten, ist für uns ein positiver Aspekt und
Mit dem Einsatz dieses speziellen Waschmittels
zeigt das Vertrauen in unsere Arbeit und deren
sind wir in der Lingerie vom Coronavirus verschont
Qualität.
geblieben. Es ist uns möglich, die Wäsche der Covid-positiven Bewohnenden ohne grossen Aufwand
Heidi Bertschi
hygienisch sauber zu halten, damit das Virus in den
Gruppenleitung Lingerie
darauffolgenden Schritten des Wäschevorgangs nicht die andere Wäsche kontaminiert. Das Einhalten der Hygienevorschriften war schon immer ein sehr wichtiger Punkt in unserem kleinen Team, was durch Disziplin und pflichtbewusstes Arbeiten – auch ausserhalb Coronazeiten – sichergestellt werden konnte/kann. Dabei gilt es, flexibel auf Änderungen von Vorschriften oder veränderte Arbeitsabläufe reagieren zu können. Aus diesem Grund mussten wir uns in dieser Hinsicht nicht speziell auf die Coronasituation einstellen. Die Abstandsregelung konnten wir immer einhalten, da wir in der Lingerie strukturiert arbeiten, sodass jede/r genau weiss, wo ihr/sein Arbeitsplatz ist und die jeweilige Arbeit zügig ausführen kann. Damit der Abstand eingehalten werden kann, sind wir dankbar, dass wir in der Lingerie genügend Räumlichkeiten für die jeweiligen Arbeiten haben. Das Sortieren, Waschen, Bügeln und Zusammenfalten der Wäsche findet jeweils in unterschiedlichen Räumen statt.
26
Atelier Das Jahr 2020 startete für die Abteilung Atelier mit dem traditionellen Kerzengiessen. Noch im Dezember 2019 haben wir ein separates Kerzenzimmer eingerichtet. Für die kommenden Wochen wurde der kleine Zusatzraum zur bunten, dampfenden Kerzenstube. Das Jahresmotto wird jeweils von den Gruppenleitungen und der Abteilungsleitung im Herbst des Vorjahres erarbeitet und definiert. Als internes Jahresmotto der Abteilungen kristallisierte sich der Fokus auf «Künstlerinnen und Künstler» heraus, und wir haben folgende fünf aufgrund ihrer inspirierenden Persönlichkeiten ausgewählt: Pablo Picasso, Frida Kahlo, Paul Klee, Henri Matisse, Niki de Saint Phalle. Als Einstieg ins Thema «Picasso» wurde ein Falt-
Herzkarte von Sandra Schranz mit Zitat Frida Kahlo
blatt mit einer kurzen Biografie des Künstlers erstellt. Dafür wurde auch von den Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung kräftig mitrecherchiert, um sich selbstständig ins Thema zu vertiefen. Auch Hörbücher sind ein wertvolles Medium, um in ein neues Themengebiet einzutauchen, fanden wir heraus. Als praktisches Element wurden im Atelier anschliessend die Maltechniken und -stile analysiert, (kritische) Diskussionen über den Künstler geführt und Bilder oder Collagen in den entsprechenden Stilen gestaltet. Auch bei Frida Kahlo wurde ähnlich vorgegangen ... Eines ihrer optischen Merkmale war, dass sie stets Frischblumen und Bänder in ihre Haare einarbeitete, weshalb wir ein Haarschmuckprojekt mit den
Die Gedanken sind frei …
Ateliermitarbeitenden umsetzten. Fridas Kunst bestand vorwiegend aus Selbstporträts, in welchen sie einschneidende Lebensumstände verarbeitete. Wir gestalteten daher unsere persönlichen Frida-Porträts, die seither das Café schmücken.
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Gruppenbild mit grossem Haarschmuck
Reto Guggisberg beim Malen des Frida-Gesichts
Miriam mit ihrer Frida Kahlo
Claudia Andrighetto mit ihrer Blütenkomposition
28
Anfang März mussten wir die Abteilung aufgrund der Covidmassnahmen durch Bund und Kanton schliessen. Kurzerhand wurde von den Gruppenleiterinnen für alle Bewohnenden eine Art Tagesbeschäftigungsprogramm (Club Med*) organisiert, das laufend angepasst wurde und an dem freiwillig teilgenommen werden konnte. Von Montag bis Freitag wurden gleichzeitig mehrere, abwechslungsreiche Angebote in gleich bleibenden Kleingruppen durchgeführt, um möglichst grössere Menschenansammlungen und Vermischungen zu vermeiden. So gab es zum Beispiel Gruppen für Spiel & Bewegung, Garten, Filmveranstaltungen, Malen & Basteln, Musik & Rhythmus sowie eine Schoggi- und Backgruppe. Erst nach und nach durften ab Juni die Bewohnenden wieder in allen Arbeitsbereichen arbeiten. Ab Juli startete dann die ganze Abteilung wieder in einen (Covidtauglichen) Alltag. Der Herbst-i-vent und auch der Atelier-Weihnachtsmarkt wurden abgesagt. Viele geplante Projekte in
Anitas Regenbogen
Jeder und jede hat auf die eigene Art dazu beigetragen, diese Zeit so gut wie möglich zu überstehen. Merci! Nadine Moser Abteilungsleitung Bürodienstleistung, Atelier und Weiterbildung
Bezug auf das Jahresmotto wurden auf Eis gelegt und wichen erprobten Projekten wie Filzen, Malen oder Arbeiten für den Dekorationsauftrag für die beiden Wohnhäuser. In den stürmischen Zeiten mit den vielen verunsichernden Covidmassnahmen versuchten wir, unseren Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung so gut wie möglich einen geschützten Rahmen zu bieten, in welchem sie sich mit etwas Gewohntem ablenken,
* Die Club Méditerranée S.A. (Club Med) ist ein in den
sich etwas Praktischem widmen konnten und somit
1950er-Jahren entstandenes französisches Tourismus-
eine Aufgabe sowie ein offenes Ohr hatten.
unternehmen, das weltweit 66 Ferienclubs sowie ein Clubschiff, die Club Med 2, betreibt. Club Med ist bekannt
Das Jahr 2020 brachte uns viele Herausforderungen
für Clubferien inkl. freiwilligem Animations- und Unterhal-
und erforderte neue Denkweisen. Es hat uns einiges
tungsprogramm.
gelehrt, zum Beispiel, die alte «Normalität» nicht mehr für selbstverständlich zu nehmen und das Miteinander
Anmerkung: Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen be-
und auch die täglichen Aufgaben mehr zu schätzen.
stand noch keine Maskenpflicht.
29
30
WAG-Jubiläen Im Jahr 2020 konnten folgende WAGlerinnen und WAGler ein Jubiläum feiern: Bewohnende/Mitarbeitende mit Beeinträchtigung Aebischer Marc
10 Jahre
Externer Mitarbeiter mit Beeinträchtigung
Burri Christian
20 Jahre
Mitarbeiter Bürodienstleistungen/ Bewohner Haus 10
Bichsel Kurt
25 Jahre
Mitarbeiter Produktion / Bewohner Haus 10
Leuenberger Franziska
25 Jahre
Mitarbeiterin Atelier / Bewohnerin Haus 10
Oetterli Christoph
25 Jahre
Mitarbeiter Produktion / Bewohner Haus 10
Oplatek David
25 Jahre
Mitarbeiter Bürodienstleistungen/ Bewohner Haus 10
Kleeb Eva
30 Jahre
Mitarbeiterin Atelier / Bewohnerin Haus 10
Mitarbeitende ohne Beeinträchtigung Heynen Regula
10 Jahre
Bereichsleitung Wohnen
Mitglied der Geschäftsleitung
Lehnherr Barbara
10 Jahre
Mitarbeiterin Restauration
Rösti Susanne
10 Jahre
Mitarbeiterin Wohnen
Grünig Verena
20 Jahre
Mitarbeiterin Wohnen
Muhmenthaler Hardy
25 Jahre
Mitarbeiter Küche
Sturzenegger Patricia
30 Jahre
Mitarbeiterin Administration
Vielen Dank für die Treue und herzlichen Glückwunsch!
31
Bilanz AKTIVEN Kasse
(in CHF)
2020
2019
3 246.30
2 830.50
346 498.53
1 069 788.68
Banken
2 235 856.71
1 738 412.98
Flüssige Mittel
2 585 601.54
2 811 032.16
Leistungen gegenüber Dritten
767 688.95
486 606.90
Übrige Forderungen
616 390.00
502 265.05
1 384 078.95
988 871.95
187 750.00
175 700.00
51 156.50
51 384.55
UMLAUFVERMÖGEN
4 208 586.99
4 026 988.66
Liegenschaften
10 764 846.57
10 993 150.95
60 605.75
59 774.30
-4 223 807.35
-4 223 807.35
Postcheck
Forderungen aus Lieferungen und
Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen
Umbau Projekt «Move» H7 Baubeiträge BSV H 10 Baubeiträge BSV H 7 Immobile Sachanlagen
-580 300.00
-580 300.00
6 021 344.97
6 248 817.90
Betriebseinrichtungen
269 768.04
212 135.00
Maschinen
366 616.00
340 402.00
Werkzeuge
22 067.00
51 916.00
Informatik und Kommunikationssysteme
41 044.00
-3 415.00
Mobile Sachanlagen
699 495.04
601 038.00
ANLAGEVERMÖGEN
6 720 840.01
6 849 855.90
Rückschlag aus der Betriebsrechnung
3 693 752.26
3 637 620.86
14 623 179.26
14 514 465.42
TOTAL AKTIVEN
32
PASSIVEN
2020
2019
338 757.97
377 730.78
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 6 634.14
27 114.33
Passive Rechnungsabgrenzungen
gegenüber Dritten
233 326.95
186 264.00
Kurzfristiges Fremdkapital
578 719.06
591 109.11
3 800 000.00
3 800 000.00
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten Übrige langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Betriebsbeitrag Akontozahlung GSI
2 598 538.00
2 585 970.00
gegenüber Betriebsbeitrag ausserkantonal
159 706.96
176 318.31
gegenüber BEKB COVID-19-Kredit
145 000.00
0.00
2 903 244.96
2 762 288.31
Langfristiges Fremdkapital
6 703 244.96
6’562’288.31
FREMDKAPITAL
7 281 964.02
7 153 397.42
279 635.25
651 749.10
Fonds Spenden zweckgebunden, Erbschaften Schwankungsfonds Wohnbereich
330 514.00
0.00
Total Fonds
610 149.25
651 749.10
9 174 654.27
9 174 654.27
Stiftungskapital Stiftungskapital Zuweisung Spenden Vorjahr
436 753.65
0.00
9 611 407.92
9 174 654.27
-2 465 335.37
-2 618 820.80
-84 492.56
153 485.43
-330 514.00
0.00
Bilanzverlust
-2 880 341.93
-2 465 335.37
Eigenkapital
6 731 065.99
6 709 318.90
14 623 179.26
14 514 465.42
Verlustvortrag Vortrag vom Vorjahr Rückschlag/Zuweisung Vorjahr Zuweisung Schwankungsfonds Wohnbereich
TOTAL PASSIVEN
33
Betriebsrechnung (in CHF) ERTRAG
2020
2019
Ertrag Kostgelder
2 557 281.20
2 510 185.00
Ertrag Werkstätten
2 189 996.15
1 469 791.29
13 313.45
8 662.50
158 940.99
136 162.32
Erträge aus Leistungen für Betreute Mietzinsertrag Kapitalzinsertrag Ertrag WAGkafi Erträge aus Leistungen an Personal und Dritte TOTAL ERTRAG
114.35
62.95
18 984.40
38 239.30
452 900.65
503 504.00
5 391 531.19
4 666 607.36
4 709 550.75
4 659 122.25
810 241.45
796 077.45
AUFWAND Besoldungen Sozialleistungen Übriger Personalaufwand Personalaufwand inkl. Sozialleistungen Medizinischer Bedarf
150 506.32
181 949.22
5 670 298.52
5 637 148.92
37 186.79
13 537.85
349 259.88
394 682.79
64 373.12
49 599.39
Mobilien und Fahrzeuge
198 173.02
186 454.54
Übriger Aufwand für Anlagenutzung
295 134.30
121 223.45
55 307.12
57 739.25
405 249.23
372 702.01
Abschreibungen mobile Sachanlagen
346 476.63
322 650.29
Energie und Wasser
123 008.45
149 347.60
Lebensmittel und Getränke Haushalt Unterhalt und Reparaturen der Immobilien,
Kapitalzinsaufwand Abschreibungen Immobilien
Schulung und Ausbildung (Freizeitgestaltung)
255.80
14 409.70
208 324.48
247 006.26
1 248 207.71
636 868.57
Sachversicherungen, Abgaben, Entsorgung
76 267.15
68 680.40
Übriger Sachaufwand
17 173.95
27 118.20
3 424 397.63
2 662 020.30
-9 412.70
5 059.00
9 085 283.45
8 304 228.22
-3 693 752.26
-3 637 620.86
Büro- und Verwaltungsaufwand Werkzeug- und Materialaufwand für Werkstätten
Betriebsaufwand Ausserordentlicher Erfolg TOTAL AUFWAND JAHRESAUFWANDÜBERSCHUSS
34
Bericht der Revisionsstelle
35
36
37
Unsere Spenden 2020 Fr. 5 000.00
Einwohnergemeinde Heimberg, Heimberg
Frutiger AG, Thun
Evang. ref. Gesamtkirchgemeinde, Thun Frauenverein Heimberg, Heimberg
Fr. 3 500.00
Luginbühl Peter, Kirchdorf BE
Elektro Hunziker AG, Gwatt
Ref. Kirchgemeinde Därstetten, Därstetten Stauffer Werner und Eva, Gwatt
Fr. 2 500.00
Velomobil Hofer GmbH, Thun
AEK Bank 1826, Thun Fr. 400.00 Fr. 2 340.00
Scheidegger Jürg und Therese, Kaufdorf
Valiant Bank, Bern Fr. 484.75 Fr. 2 000.00
Lions Club Thun, Thun
Villa Casa AG, Spiez Fr. 461.05 Fr. 1 409.70
Kirchgemeinde Thierachern, Uetendorf
Kirchgemeinde Thierachern, Uetendorf Fr. 365.00 Fr. 1 500.00
Schmid Ulrich und Annemarie, Gwatt
Verband Thuner Amtsanzeiger, Thun Fr. 350.00 Fr. 1 000.00
Hirschi Claude, Heimberg
Burgergemeinde Heimberg, Heimberg Frauenverein Uetendorf, Uetendorf
Fr. 325.00
Spar Supermarkt und Kunden, Thun
Lengacher Urs und Ruth, Gwatt
Swiss Circle-IT GmbH, Thun Fr. 300.00 Fr. 800.00
Berner Kantonalbank AG, Bern
Frauenverein Strättligen, Thun
Fahrni Beatrix, Thun Greber Haushaltgeräte AG, Frutigen
Fr. 600.00
Latour Hanspeter, Steffisburg
Germann Bruno & Doris, Thun
Leuzinger Vreni, Toffen
Stucki Versicherung Treuhand AG, Spiez
Neuhaus Andreas und Sonja, Uetendorf Pecho Silke, Steffisburg
Fr. 530.00 Kirchgemeinde Diessbach, Bäriswil Fr. 500.00 BBO Bank Brienz Oberhasli AG, Brienz BE Burgergemeinde Strättligen, Thun
38
Schmid Peter, Zürich Fr. 250.00 Fondation Regula Catrina Hug, Sion Stooss-Mühlemann Urs und Rosmarie, Seftigen
Fr. 200.00
Fr. 111.00
Abplanalp Monika, Steffisburg
Bangerter Felix, Thun
Auchli-Jaun Christian Hugo, Steffisburg Baumann Hans, Jegenstorf Bracher Denise, Konolfingen Burgergemeinde Blumenstein, Blumenstein Fahrni Beatrix, Thun Fischer Erika, Uetendorf Frauenverein Grindelwald, Grindelwald Frauenverein Sigriswil, Sigriswil Frauenverein Wattenwil, Wattenwil Gander Simon und Eliane, Feutersoey Guggisberg Markus Felix, Eggiwil Gurtner Hans, Hettiswil Heynen Veronika, Ausserberg Hunziker Samuel B. und Elisabeth, Wimmis Kunkler-Saurer Lydia, Kiesen Matti-Winterberger Heinz, Thun Moser Urs, Gwatt Postma Willemijntje, Thun Rämi-Schneider Sonja, Thun Ref. Kirchgemeinde Spiez, Spiez Schmid Peter, Zürich Sturzenegger Elisabeth, Walkringen Fr. 160.00 Hässig Kurt, Thun
Fr. 100.00 Aeschbacher Andreas und Doris, Steffisburg Altermatt Jörg, Belp Aschwanden-Graf Franziska, Lenk i. S. Benz Anita, Altstätten SG Berger-Haldemann Willy und Margrith, Thun Bergmann Katrin, Burgdorf Bernhard Ernst, Utzenstorf Beuret Frédéric, Gwatt Bhend Albert, Thun Bregulla-Schafroth H. und E., Thun Brenner Heinrich, Steg VS Brugger Ulrich und Katharina, Hilterfingen Büchler Reinli + Spitzli AG, Flawil Bühler Beat und Corinna, Toffen Bühler Franz, Thun Burger Willy, Gwatt Diethelm Eliane, Gwatt Dintheer Kurt und Sabina, Thierachern Dubois-Bärtschi J.M. und R., Thun Elsasser Walter und Beatrix, Thun Erb-Brand Kathrin, Thun Fahrni Rita, Thun Feldmann Ursula, Jegenstorf Feller Moritz und Elisabeth, Thun
Fr. 150.00
Feller Rudolf, Thun
Bäckerei-Confiserie Galli AG, Steffisburg
Forster Erika & Ursula, St. Gallen
Diethelm-Hofer Walter, Gwatt
Frauenverein Diemtigtal, Diemtigen
Högger-Diethelm Werner und Elisabeth, Thun
Frauenverein Unterseen, Unterseen
Keller Reto, Thun
Froelicher Peter, Solothurn
Schaller Bruno, Heimberg
Furrer-Bühler Erika, Oberhofen
Wyss-Iseli Barbara, Hünibach
Gautschi-Bernasconi V.M. & F., Steffisburg Gehrig-Crivelli Luciana, Thun
Fr. 125.00
Gerber Bernhard, Thun
Tschumi-Stalder Walter und Lisbeth, Thun
Gilgen Rita, Hünibach Gobeli-Beyeler Andreas, Boltigen
Fr. 120.00
Guggisberg Alfred, Belp
Bühler-Büchler Willy und Trudy, Thun
Häfliger-Fehlmann Ueli und Erika, Thun
39
Häsler Markus, Steffisburg
Steinmann-Bähler Therese, Thun
Hofer Christoph und Manuela, Burgistein
Stöckli-Kocher Rolf und Lotti, Thun
Huber-Rhinisperger R. und V., Thun
Studer-Stern Rosmarie, Steffisburg
Hug Fritz, Bern
Suppiger Peter, Thun
Jenni-Balmer Christian und Monika, Erlenbach
Tapisa Schweizer AG, Gwatt
Jentsch Jakob, Niederwald (VS)
Trachsel-Bickel Hanna, Thun
Karrer-Nebel Hansjürg und Christa, Gwatt
Ursprung Ruedi, Thun
Kestenholz-Güntensperger Barbara, Rubigen
von Känel Markus, Oberried
Kipfer Schreinerei AG, Gwatt
von Känel Ruedi und Rosmarie, Thun
Kirchhofer-Gantenbein Rosmarie, Thun
von Känel Urs, Gwatt
Kitanov-Tonevska Lazar und Liliana,
Wenger-Schüpbach H. und M., Heimberg
Niederwangen BE
Wigger-Stadelmann A. und J., Rothenburg
Lauener Denise, Lenk
Wüthrich Fritz und Veronika, Wattenwil
Lombardi Elisabetta, Zürich
Wüthrich Hanspeter, Thun
Mann-Tschanz Dieter und Christine, Gwatt
Zaccaron Heidi, Thun
Megert Werner, Thun
Zangari Therese, Thun
Meier-Bachmann Roland und Lisabeth, Steffisburg
Zanon Nelly, Gwatt
Meyer Katharina, Schwarzenegg
Zenklusen-Lischer Rosmarie, Thun
Muhmenthaler-Beer T. und E., Latterbach
Zwyssig Katharina, Brienzwiler
Müller-Bächler Franz und Frieda, Luzern
Zybach Ernst, Kriessern
Müller-Gerber René und Agnes, Gwatt Muster Kurt, Thun
Fr. 99.90
Neuhaus Andreas, Thun
Oplatek Jiri + Jarmila, Münchenstein
Nüssli Alice, Winterthur Plüss Nathalie, Goldiwil
Fr. 95.00
Pulver Rudolf und Rita, Thun
Wenger Jürg, Signau
Reber Rudolf und Liliane, Gwatt Rentsch AG, Thun
Fr. 80.00
Ruth-Suter Albert, Uttigen
Neiger Alex, Gwatt
Santschi Erich, Thun Schär Paul und Alice, Gwatt
Fr. 75.00
Schläpfer Hans, Thun
Megert Margrith, Thun
Schneeberger Stefan, Steffisburg
Oppliger-Rupp Hanspeter und Hanny, Hilterfingen
Schoder Manfred Paul, Thun
Sahli Ulrich, Thun
Schranz Ruedi, Adelboden
Wittwer Urs, Thun
Schüpbach Hans und Lisabeth, Thun Schütz Regula, Nidau
Fr. 60.00
Schweingruber Christoph, Biglen
Helmle AG, Thun
Siegenthaler Fritz, Oberhofen
Rizzi Ernst, Oberdiessbach
Soom-Berger Hans und Ruth, Thun
Romann Robert, Thun
Spielmann Peter, Steffisburg
von Gunten Franziska, Wattenwil
40
Fr. 50.00
Holenweger-Ruprecht Erna, Winterthur
Abgottspon Martha, Thun
Honegger Manuel Felix, Gunten
Auf der Maur-Amrein Gerhard, Thun
Hool Peter, Meilen
Bächler Johanna, Muttenz
Howald-Wyss Madeleine, Thun
Bähler Daniel, Thun
Joder-Guggisberg Hans Jakob, Steffisburg
Bähler-Kunz Gertrud, Thun
Kalbermatten Carmen, Susten
Baumann Doris, Steffisburg
Kappeler Manuela, Münsingen
Baumann Rita, Steffisburg
Kelterborn Hans, Thun
Baumgartner Walter, Thun
Knetsch Dieter Klaus, Oberhofen
Berger-Bill Hans-Peter und Elisabeth, Steffisburg
Kohli Eliane, Thun
Bergmann-Müller Helene, Interlaken
Kyburz Christine, Thun
Bhend Alfred und Ursula, Steffisburg
Läderach Claudia, Belp
Bisaz Roman, Thun
Läderach Hanspeter, Thierachern
Bischoff Marianne, Spiez
Lehmann Rudolf und Margrit, Wynigen
Buache Therese, Steffisburg
Lengacher Werner, Wimmis
Bühler-Bossart Anton und Marianne, Spiez
Lörtscher-Furrer Werner, Wimmis
Casty Max und Margrit, Thun
Losenegger-Schweizer H.R. und M.L., Thun
Dähler-Beutler Walter und Erika, Thun
Lüthi Hans Peter, Thun
Däppen-Küng Ursula, Uetendorf
Marti Alice, Huttwil
Dellsperger Hanspeter und Liliane, Thun
Meisser Pia, Gwatt
Dräyer-Kohler Ursula, Lenk
Meyer Kurt, Büren a. d. Aare
Ernst Alfred und Dori, Thun
Moser Reto, Langnau
Fankhauser-Rocher Danielle, Thun
Müller-Feller Ursula, Gwatt
Feller Peter und Violette, Thun
Mutter Marcel, Naters
Fiechter-Furer Hans und Katharina, Thun
Nabholz Bruno und Christiane, Steffisburg
Flückiger-Witschi J. und A., Bern
Oberer Anna Margaretha, Amsoldingen
Frauenverein Amsoldingen, Amsoldingen
Okitsu Therese, Gwatt
Freiburghaus Klara, Thun
Oppliger Brigitte, Thun
Freiburghaus Verena, Steffisburg
Portmann Thomas, Thun
Gaggioli Ueli und Alice, Gwatt
Raaflaub Martin, Zwieselberg
Gempeler-Weiss Emma, Sigriswil
Ramsauer Emil & Regula, Thun
Gerber Therese, Steffisburg
Rathgeb Charlotte, Gwatt
Gertsch Niels und Sandra, Spiez
Reinhard-Baur Martin und Heidi, Steffisburg
Giovanelli-Liechti Hanni, Reutigen
Reinhard-Spori Oskar und Erika Heidi, Matten
Graf Fritz, Nidau
Riesen-Winkler Elisabeth, Thun
Grossenbacher Rudolf und Dora, Thun
Rindlisbacher Heidi, Lenk
Grundbacher-Messerli Martin, Gwatt
Ritschard Armin und Elisabeth, Thun
Grunder-Röthlisberger Walter und Katharina, Gwatt
Rolli-Gutknecht Heinz und Martha, Thun
Guyer-Schreyer Robert, Wimmis
Röthlisberger Hans-Peter und Verena, i.S
Henseler Dora, Uetendorf
Salzmann Peter, Schwarzenegg
Herren Marianne, Münsingen
Saurer Rudolf, Thun
41
Schaller-Wittwer Aimé und Margrit, Thun
Herr Erwin Röthlisberger
Schläppi-Egli Walter, Gwatt
Herr Paul Roth
Schluchter Kurt, Thun
Herr Markus Ryser
Schnidrig Hermann, Hünibach
Frau Trijenie Schmidli
Schüpbach Jürg, Thun Schüpbach-Wenger E. & M., Biel
Hochzeiten
Schwarz Martin, Thun
Fr. 101.00
Stähli Sarah Salome, Steffisburg
Pascal und Michaela Jaussi-Künzle, Thun
Stössel Walter und Susanne, Thun Straubhaar Heinz, Thun
Naturalspenden
Straubhaar Kurt, Thun
Böhlen-Diener Rösli, Thun – Elektromobil/Rollator
Süri Marlyse, Gwatt
Lions Club Thun, Thun – Schutzmasken
Suter Hans und Louise, Steffisburg Traber Urs und Rosmarie, Steffisburg
Zeitspenden
Tschabold Annemarie, Thun
Vielen Dank den unzähligen Personen, die zugunsten
Tschanz Alfred, Thun
unserer Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zeit spen-
Tschanz Christine, Thun
den und/oder die Mahlzeiten ausliefern.
Wanzenried Peter und Margrith, Merligen Will-Scheidegger Margrit, Leissigen Winiger-Weissen Annemarie, Thun Wüthrich Alfred, Reutigen Wüthrich Walter, Faulensee Wyss Markus, Gwatt Zaccaron Heidi, Thun Zahnd Marianne, Burgdorf Weitere Einzelspenden Fr. 3 339.20 Diverse Einzelspenden Unbekannte Spenderinnen und Spender Spenden in Gedenken Fr. 6 157.30 Frau Winfried Bähler Herr Walter Brunner Herr Jakob Dubach Frau Ruth Gurtner Frau Margrit Hadorn
42
43
Stiftungsratsmitglieder Präsidium:
Reut Viktor, Dongio
Vizepräsidium:
Huder-Guidon Ursulina, Steffisburg
Mitglieder: Beutler-Hohenberger Melanie, Gwatt Fellhauer Bruno, Gwatt Schneeberger Stefan, Steffisburg Spychiger Miriam, Thun
Geschäftsleitung Heynen Regula
Bereichsleitung Wohnen
Telefon direkt +41 (0)33 334 40 86
r.heynen@wag-gwatt.ch Hirschi Barbara
Bereichsleitung Administration und Zentrale Dienste
Telefon direkt +41 (0)33 334 40 92
b.hirschi@wag-gwatt.ch Peter Meister Bereichsleitung Produktion und Dienstleistungen Telefon direkt +41 (0) 33 334 40 81 p.meister@wag-gwatt.ch
44
Adressen Postadresse WAG – Wohnen und Arbeiten für Körperbehinderte Gwatt Hännisweg 5 3645 Gwatt-Thun
Wohnbereich / Weiterbildung WAG – Wohnen und Arbeiten für Körperbehinderte Gwatt Hännisweg 7/10 3645 Gwatt-Thun
Produktion / Bürodienstleistungen WAG – Wohnen und Arbeiten für Körperbehinderte Gwatt C.F.L.-Lohnerstrasse 22 3645 Gwatt-Thun
Kontakt Zentrale
+41 (0)33 334 40 80
Telefax
+41 (0)33 334 40 90
E-Mail-Adresse info@wag-gwatt.ch Homepage www.wag-gwatt.ch
Postkonto PC-Nr. 30-26048-6 IBAN CH57 0900 0000 3002 6048 6
Bankverbindung AEK Bank 1826, Thun PC-Nr. 30-38118-3 IBAN CH09 0870 4016 0593 6000 4 IBAN CH96 0870 4018 7147 8921 3 (Spendenkonto)
Kontrollstelle WISTAG Revision AG, Thun
45
TEXTE UND BILDER Wohnen und Arbeiten für Körperbehinderte Gwatt GESTALTUNG Werd & Weber Verlag AG, Gwatt LEKTORAT Korrektorium, Beromünster
46
Nachhaltigkeit:
WAG
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Hännisweg 5
neu per E-Mail?
3645 Gwatt Thun
Schreiben Sie uns an info@wag-gwatt.ch
Telefon: 033 334 40 80 info@wag-gwatt.ch www.wag-gwatt.ch