SIE HABEN DIE GESCHICHTE – WIR DEN VERLAG
«Persönlichkeiten zu ermöglichen, sich in Büchern widerzuspiegeln, ist beidseitig beglückend.» Annette Weber-Hadorn, Inhaberin
INHALT
INHALTSVERZEICHNIS
4 Der Verlag – seit über 30 Jahren 6 Umwelt und Klimaschutz 8 Für Schweizer Autorinnen und Autoren 12 Bücher und Bildbände 26 Schweizer Alpen-Club SAC 28 Kalender 30 Post- und Kunstkarten 32 Special-Interest-Zeitschriften 46 Regionale Zeitschriften 58 Corparate Publishing 68 Team 72 Geschichte
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WEBER VERL AG
DER VERLAG – MIT PRINT-HERZBLUT ERSTARKT Der «Weber Verlag» besteht seit 1991 und gehört mit 120 Buchpublikationen pro Jahr und über 20 eigenen Zeitschriten zu den grössten Sachbuch- und Zeitschriftenverlagen der Schweiz. Als «Weber AG Verlag» 1991 gegründet, erfolgte 2013 die Übernahme des «Werd Verlages Zürich» (ehemals «Tamedia Zürich», gegründet 1984) und die Fusion der beiden Verlage zur «Weber Verlag AG». Mit der Informationszeitschrift «SpiezInfo» startete Annette Weber-Hadorn im Jahr 1997 und doppelte gleich 1998 mit dem «BödeliInfo» nach. Im Jahr 2005 erweiterte der Verlag sein Portfolio um die Publikationen «Thun-Magazin», «Thunersee Guide» und «Militär & Freizeit Guide Thun», die sich allesamt rasch grosser Beliebtheit erfreuten. Im Jahr 2020 erfolgten die Übernahmen der Zeitschriften «MIS MAGAZIN», «Swiss Wedding», «Hotelier» «natürlich» und im 2022 «Dolce Vita». Ebenfalls im Jahr 2022 kann der «Weber Verlag» den SAC Verlag übernehmen Gründerin und Inhaberin Annette Weber-Hadorn führt den Verlag mit über dreissig Mitarbeitenden in den neun Berufsfeldern Text, Grafik, Satz, Lithografie, Lektorat und Korrektorat, Webdesign, Beratung, Marketing und Kommunikation sowie Adminis tration. Aussendienstmitarbeitende stellen dem Buchhandel das zweimal jährlich neu arrangierte Buch-Verlagsprogramm persönlich vor. Der «Weber Verlag» beliefert die Schweiz und das deutschsprachige Ausland.
Inhalte zum Anfassen: Zeitschriften mit sinnlicher Dimension Mit Sorgfalt und Hingabe werden die schönsten Seiten der Schweiz, sowohl in Büchern wie auch in Zeitschriften, verewigt. Hochwertige Publikationen, die man lange liest und ewig liebt, erscheinen Woche für Woche. Dabei widmet sich der Schweizer Verlag vor allem den Bereichen Genuss, Freizeit, Wandern, Natur und Persönlichkeiten. Mit den facettenreichen Zeitschriften werden nicht nur spezielle Interessen geweckt und abgedeckt – es werden Druckwerke geschaffen, die zum Zurücklehnen, Eintauchen und Verweilen in Themenwelten einladen. Mit Herzblut schaffen die Redaktionen, Autorinnen und Autoren authentische Inhalte, die sich nicht einfach wegwischen lassen, – sondern sinnlich erlebbar sind und deshalb nachhaltig inspirieren. Der «Weber Verlag» ist Mitglied des Schweizer Buchhändler- und Verlegerverbandes sowie des «Verbands Schweizer Medien.»
DER VERL AG – SEIT 30 JAHREN
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«Der Bund» berichtet zum 30-Jahre-Jubiläum des Verlages:
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Mittwoch, 10. März 2021
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Mittwoch, 10. März 2021
Mittwoch, 10. März 2021
Der kleine Der kleine
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Kultur
«Berset? Einees ziemlich gute Besetzung» «Ich hatte «Ich es hatte immer immer pressant» pressant»
Fortsetzung von Seite 23
Risiko und finanzieren sie allein, der Rest sind Mischfinanzierungen, bei denen sich die Autoren bereit erklären, einen Teil derAuflage zu übernehmen, dazu kommen ein paarAuftragsarbeiten pro Jahr.» Gibt es für sie auch Bücher, die sie unbedingt machen muss, unabhängig von den Erfolgsaussichten? Sie nickt und nennt ein Beispiel: «Die rote Hüsyne» (2015) der Berner Autorin Barbara Traber über eine kurdische Asylsuchende. Ein anderes Beispiel ist eine «Opfergeschichte». Demnächst erscheine ein Buch über eine Frau, die von einer Gangsterbande massiv reingelegt worden sei. Der bekannte Zürcher Anwalt Valentin Landmann hat die Frau nicht nur juristisch beraten, sondern auch am Buch mitgeschrieben: «Ob wir dieses Buch 300- oder 3000-mal verkaufen werden, ist für mich nicht entscheidend. Wichtig ist, dass es solche Bücher gibt.»
Meta Hiltebrand Die TV-Köchin sieht sich nicht als Gegenfigur zum Bundesrat – Kleines Buch-Imperium Der Kleines Thuner Buch-Imperium Verlag Werd Der & Thuner Weber hat Verlag sichWerd Büchern & Weber mit touristischem hat sich Büchern und mit nostalgischem touristischem Flair und verschrieben nostalgischem Flair verschrieben
auchbesetzt wenn diesen bei ihrem Fernsehauftritt «Gredig direkt» stark kritisierte. und besetzt damit erfolgreich und einesie Nische. damit erfolgreich Heuer feiert eine er Nische. sein 30-Jahr-Jubiläum. Heuerbei feiert er sein Ein Hausbesuch. 30-Jahr-Jubiläum. Ein Hausbesuch.
Alexander Sury
Für den Fototermin schlägt Annette Weber-Hadorn die Bücherwand mit den Neuerscheinungen als Hintergrundkulisse vor. Auf ein Stehtischchen hievt sie einen kleinen Computer, der aus dem Museum für Kommunikation stammen könnte. Es ist ein Macintosh Classic aus dem Jahr 1989. Sie schaut ihn an und sagt: «Er hat mir den Weg in die Selbstständigkeit als Verlegerin gebahnt.» In der Werbeagentur, in der die heute 59-Jährige damals arbeitete, sei man vor der Computerrevolution in den 1980erJahren abhängig gewesen von einer ganzen Kette von Berufen. Als der Mac aufkam, konnte man plötzlich selber publizieren. 30 Jahre später. Die Verlagsräumlichkeiten des Werd&WeberVerlags befinden sich im Erdgeschoss eines Neubaus in Gwatt. Im Schaufenster beim Eingang sind die Novitäten ausgestellt. Eigentlich arbeiten hier 30 Leute, aber in Zeiten von Homeoffice ist es derzeit ziemlich leer und entsprechend ruhig. Und doch ist viel los, es geht dieser Tage Schlag auf Schlag. Der Newsletter flattert bei 60’000 Abonnenten elektronisch mindestens einmal pro Woche ins Haus und kündigt Neuerscheinungen an: ein Buch über Lauenen bei Gstaad im Wandel der Zeit, der Medien-Krimi «Die PferdefrauRecherche», ein Bildband über Grindelwald in alten Fotografien oder Lebenserinnerungen eines Zweisimmer Lokalpolitikers.
Bis zu 120 Bücher im Jahr Der Werd&Weber-Verlag bringt pro Jahr zwischen 100 und 120 Bücher aus den Bereichen Biografien, Genuss, Wandern, Freizeit, berndeutsche Lokalgeschichte, Krimis und Kindergeschichten heraus. Als Klammer dient die «Swissness»: Die «schönsten Seiten» des Landes werden gezeigt, darunter Naturschätze, Kulturdenkmäler, aber auch denkwürdige Persönlichkeiten. Diese Ausrichtung sei von Anfang an klar gewesen, sagt Annette Weber-Hadorn und nimmt ein Buch in die Hand: «Nehmen wir zum Beispiel diesen Alpbeizliführer, das finden Sie sonst nirgends. Es sind nicht einfach Bergbeizen, sondern es muss auch eine Alp mit Landwirtschaftsbetrieb dahinter sein.» Viele Menschen, die dieses Buch kauften, sagt Annette Weber-Hadorn, seien nicht mehr gut zu Fuss und würden diese Alpen und Alpbeizli selber nicht mehr aufsuchen können. «In Buchform aber können sie diese geniessen.» Kein Wunder, dass bei einem Verlagsprogramm, das konsequent auf Schweizer Themen und Persönlichkeiten setzt, 95 Prozent der Bücher in der Schweiz verkauft werden und etwa 5 Prozent im süddeutschen Raum. Wenn von Verkäufen in der Schweiz die Rede ist, dann gehört die Romandie allerdings auch dazu: Werd & Weber ist einer der wenigen Deutschschweizer Sachbuchverlage, denen mit ihren Publikationen regelmässig der Sprung über den Röstigraben gelingt. Etliche Bücher werden jedes
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Kultur
«Ich kenne nach Monaten der Pandemie alle Leute aus der Nachbarschaft.»
Daniel Böniger Alexander Sury
Frau Hiltebrand, wie geht es Für den schlägt AnIhnen in Fototermin dieser Pandemie? nette Weber-Hadorn BücherMeinen Sie das jetztdie persönlich wand mit den Neuerscheinungen oder geschäftlich? als Hintergrundkulisse vor. Auf ein Stehtischchen hievt sie einen Beides. Auf der geschäftlichen kleinen Computer, derSeite aus fehlt dem mir zurzeitfür der Kommunikation rote Faden. Man Museum stammen könnte. Es ist einanMachält sich in der Schweiz die intosh auswir dem Jahr 1989. Regeln,Classic so sind aufgezogen Sie schaut ihn ansind unddiese sagt:zur«Er worden – bloss zeit schwammig hat mir den Wegund in willkürlich. die Selbstständigkeit Gerade eben hat als mir Verlegerin ein Bekanngebahnt.» ter ein Foto In der geschickt, Werbeagentur, wie er auf in der einer dieTerrasse heute 59-Jährige im Skigebiet damals Tatar isst. Wieso geht den gesucht. Bei mir gibt es keine arbeitete, sei man vordas derinComputerrevolution Bergen, aber in der in den Stadt1980ernicht? abgehobene Gourmetküche, ich Jahren abhängig gewesen will gar keine Sterne und PunkSolche Dinge empfinde ichvon als te. Aber ehrlich gesagt, geht mir Zahnkranz und Schwungrad einer unfair.ganzen Kette von Berufen. Als der Mac aufkam, konnte man auch Tripadvisor auf den Wecker. Der Werd&Weber-Verlag ist bisplötzlich publizieren. her gut durch die Corona-Krise Haben Sieselber finanzielle Weshalb? 30 Jahrewegen später.Corona? Die Verlagsgekommen. Einbussen gab es weEinbussen Dort sind die Kriterien ebenso gen der geschlossenen Buchhandräumlichkeiten Ja, und ich habedes darum Werd&Weberauch HilVerlags fe beantragt. befinden Sagesich undimschreibe Erdgeundurchsichtig. Ich habe dort lungen, dafür ist laut Annette Weschoss eines Neubaus in Gwatt. 71 Blätter musste ich unterschreizwei Bewertungen, von denen ber-Hadorn der Online-Direktverben Schaufenster und verstandbeim bei der Hälfte Im Eingang ich weiss, dass sie von Konkur- kauf sehr gut gelaufen und hat der Formulare nicht,ausgestellt. worum es sind die Novitäten renten geschrieben worden sind. diese Einbussen mehr als komEigentlich arbeiten Leute, pensiert. «Wir haben 2020 ein da ging. Weil ich hier kein30 ZahlenDa wären Gastrokritiker aber in Zeiten von Homeoffice ist mensch bin, habe ich zum Glück besseres Ergebnis im Buchbereich erzielt als 2019.» Die Gründe lievielleicht doch besser. einen guten Buchhalter, wenigses derzeit ziemlich leer und enttens hat erruhig. den Durchblick. Nur sind sie leider käuflich. Ich gen für sie auf der Hand: Im Locksprechend Und doch ist viel los, es geht arbeitete mal in einem Hotel, da down hätten die Leute mehr Zeit dieser Schlag auf Schlag. Der Bietet Tage Ihr Restaurant wussten nachmittags um zwei zum Lesen gehabt, und die Grenaktuell Take-away Newsletter flattertan? bei 60’000 Uhr schon alle, dass abends ein zen seien geschlossen gewesen, Abonnenten Nein, dennelektronisch bei mir mindesist das Gastrokritiker zu Gast sein wür- «sodass viele die Schweiz zu Fuss, tens einmal pro Woche ins Haus Gesamtkonzept wichtig. Wie de. Er wurde dann mit seinem auf dem Fahrrad oder im Boot begrüssen wirNeuerscheinungen unsere Gäste? Wie und kündigt sauteuren Lieblingschampagner noch besser kennen lernen konnsiehtein derBuch Raumüber aus, die Tischdeko bewirtet, kam danach in die ten». an: Lauenen bei und dasim Geschirr? biete keine In dieser Situation hatte der Küche und wurde von allen Gstaad WandelIch der Zeit, der begrüsst, natürlich übernachte- Werd&Weber-Verlag vieles im asiatischen Nudeln die man Medien-Krimi «Die an, Pferdefraunun auch in einer Kartonboxüber verte er in einer Suite, und am Ende Angebot, das perfekt passte: Recherche», ein Bildband bezahlte er nichts. Führer zu Wandern, Velotouren kaufen könnte. Ich bin sowieso Grindelwald in alten Fotografien Der Macintosh Classic wies WegDer in die Macintosh Selbstständigkeit: Classic wies Dieden Verlegerin Weg in die Annette Selbstständigkeit: Weber-Hadorn Die gründete Verlegerin im Alter Annette vonWeber-Hadorn 29 Jahren ihrengründete Verlag. Foto: im Alter Adrianvon Moser 29 Jahren ihren Verlag. Foto: Foto: Adrian Moser Moser eine absolute Gegnerin von den PlasundAdrian Gummibootfahrten. Den Veoder Lebenserinnerungen eines loführer Schweiz etwa brachte tikgeschirr. Nachhaltigkeit Ein sehr unschönes Beispiel, Zweisimmer Lokalpolitikers. und der Verlag im Mai 2020 in überBio – sonst immer ein grosses das sicher nicht generell gilt. Bis 120 Bücher im Jahr Jahrzu auch französischer auch in französischer Spraarbeiteter heraus,reagiert: und intorenverträge und 1300 Bücher in torenverträge und 1300 Bücher in und -leiterin, später zur Verlags- und dann-leiterin, rasch entschlossen reagiert: dann raschForm entschlossen – Spraspie- Jahr Aber beschreiben Siezur doch Thema beiin vielen Köchen später VerlagsDer Werd&Weber-Verlag bringt der herausgebracht: Backlist. len cheplötzlich herausgebracht: keine Rolle Erlebnisfühmehr. Es che Erlebnisfüh- der Backlist. Dies zeigt sicherste am aktuellen Bestnerhalb zeigt von sich zwei amWochen aktuellen war Bestdie leiterin. Ihre erste Stelle trat sie leiterin. Stelle trat sie Dies gleich inIhre Ihren Worten: gibt rer, Jahr Veloführer, ja zwischen Lokale, Bücher die verwenden über Veloführer,stand Bücher über den sellerkochen über «Mister Corona» gesamte über Auflage «Mistervon Corona» 3000 DaExder Verlag Finanziell stand der Verlag beim Warenhaus Loeb an. Dort sei beim pro 100 und 120 den Bü- rer,Finanziell Warenhaus an. DortDasei seller Wie Sie? Loeb cher aus den Biogravon zwei Männern geprägt nielkombiniere Koch, dessen Buch die im Sep- niel emplaren Koch, verkauft. dessen Buch im SepJakobsweg undBereichen Wanderführer. Mit Jakobsweg und Wanderführer. Mit stets auf eigenen Füssen. «Wir sie von zwei Männern geprägt sie Styroporboxen, Kühlelemente Ich Zutaten, nach stets auf eigenen Füssen. «Wir und à gogo… fien, Genuss, Wandern, Freizeit, tember 2020 mit fit einer Gesamtmit einer Gesamtden Plastikfolien Gratiszeitschriften «Thun den Gratiszeitschriften «dieAuffassung mich gemacht ha- tember allgemeiner nicht zuIm 2020 Geschäftsmodell des hatten nie Fremdkapital «Thun in der hatten nie Fremdkapital in der worden, «die mich fit gemacht ha- worden, Magazin», «Spiezinfo», «Bödeli- Magazin», «Spiezinfo», «Bödeli- Firma», sagt Annette Weber-Ha- ben für die Selbstständigkeit». Da ben auflage von 13’000 Exemplaren von 13’000 Exemplaren berndeutsche Lokalgeschichte, Firma», sagt Annette Weber-Hasammenpassen. für die Selbstständigkeit». Zum Beispiel Da auflage Werd&Weber-Verlags spielt neben dorn. Wir: Das sind sie und ihr dorn. Wir: Das sind sie und ihr war einmal der Patron François war Erdbeerglace einmal derund Patron Wasabi-Erdder Qualität auch diealsQuantität info» und «Brienzinfo» verfügt und «Brienzinfo» verfügt sowohl in deutscher alsFrançois auch in sowohl in deutscher auch in Krimis undLockdown Kindergeschichten he- info» Im ersten haben Sie Mann Theodor Weber, ein Tier- Mann Theodor Weber, ein Tier- Loeb, das andere Vorbild war der Loeb, das Vorbild war der französischer raus. derVerlag Als Klammer überWerbeträger, dient die derVerlag auch überWerbeträger, nüsse, dasandere würde sonsterschien. niemand eine grosse Rolle: «Wenn wir Gebäck anauch Polizisten verteilt. französischer Sprache Sprache erschien. in denen er einzelne Bücher –Seige- in denen Bücher ge- arzt, der ihr zu Beginn den Rü- Werbechef und Verantwortliche Werbechef servieren. Die ist unseren arzt, der er ihreinzelne zu Beginn den–Rü«Swissness»: Die «schönsten Annette Weber-Hadorn schrieb Annette Ausstoss Weber-Hadorn an Büchern schrieb von undErdbeerglace Verantwortliche Ja, weil ich noch 60 Kilo Mehl ten» des Landes werden gezeigt, Koch 21. kühl, MärzSchaufenster2020 einen Koch derzeitam über 21.100 März pro2020 Jahr auf einen 20 fruchtig und sie schmilzt ckenüber freigehalten habe. Wenn rade über Berner Oberländer TheBerner Oberländer The- cken freigehalten habe. Wenn für die legendären Schaufenster- für übrighatte, dutzendweise Eier rade dieam legendären men mehrere – passgenau den Ziel– passgenau zu sei, den«dann Ziel- Fremdkapital im Spiel sei, «dann dekorationen, Peter R. Knuchel. dekorationen, oder fünf 25 zurückfahren Peter R. Knuchel. darunter Naturschätze, KulturFremdkapital im Spiel Brief, fünf Tagedie nach dem Beginn Tage nach demwürden, Beginn auf der Zunge, Nüsse sind er- Brief, und LiterzuRahm, die men denkmäler, aber wären. auch gibt manbringen sich auch weg, andere gibt man sich auch weg, andere Ihr erstes Buch als Verlegerin hat Ihr dig, deserstes Lockdown, scharf und alsknusprig. sich erst vage Das Lockdown, alseine sichfinanzielle erst vage gruppen bringen kann.denkwürkann. Buch als Verlegerin hat des sonst verdorben Anfangs gruppen drohte uns rasch dige Persönlichkeiten. abzuzeichnen begann, was für abzuzeichnen begann, was für habe ichspäter ausprobiert, daran habe posteten wir auf Facebook und bestimmen mit, das habe ich nie bestimmen mit, das habe ich nie Weber später Knuchels Lebens- Weber Schieflage», sagt Weber-Hadorn. Knuchels LebensWas willAusrichtung der Konsument? will der Konsument? gewollt». gewollt». Diese vonund An- Was ich daran möchte die eine werk bei Loeb gewidmet. werk bei Loeb gewidmet. Instagram, dass mansei Brote eineFreude, symbolische Rolle alsich «Fels symbolische Rolle als «Fels Mit den erfolgreichen Büchern fang Vor 30 anJahren klaruns gewesen, wurde der sagt Verlag An- VorAnnette 30 Jahren wurde der Verlag teilhaben lassen. Ich kann Weber-Hadorn wussAnnette Weber-Hadorn wussin der Brandung» dieser werden der Brandung» auch andere, dieser kommerziell asketisch Im Alter von 24 Jahren war An- Gäste Im Alter von 24 Jahrenasketisch war An- in Kuchen bei abholen könne. Weber-Hadorn bereits Co- wirkende te schon früh, was sie wollte.am In te schon früh, was sie wollte. In nette Weber-Hadorn bereits Co- nette nette gegründet, Weber-Hadorn genau genommen: undsie nimmt am gegründet, genau genommen: wirkende Spitzenbeamte im BunSpitzenbeamte imfinanBunjemandem auch eine Pouletbrust weniger attraktive Projekte Danach begannen wir, den ein 3. Januar Buch in 1991. dieIm Hand: Moment «Nehmen sei es 3. Januar 1991. Im Moment sei esnicht Foto: Dominique mit desamt Salaten für Gesundheit servieren, während wenn er desamt ziert. Siefür benutzt Gesundheit dafür während ein Bild. Bern besuchte die WirtschaftsBern besuchte sie die WirtschaftsLeiterin einer Berner Meienberg Werbeagen- Leiterin einer Berner Werbeagenälteren Leuten sogar nach Hause «Man kann diesie älteren Menschen einfach einsperren», sagt Meta Hiltebrand. leitete 23 spielen Mitarbeitende. das der und will Corona-Krise – aber daran möchte würde. ich der «Vom Corona-Krise Moment an,spielen wo es Lücken würde. wir natürlich zum Beispiel schwierig, diesen das Jubiläum Alpbeizmittelschule schwierig, und das wollte Jubiläum sich mittelschule und wollte sich tur und leitete 23 Mitarbeitende. tur zu bringen. Oder eben der Polizei natürlich aufs festlich Revier. zu begehen, sagt sie, nirwe- festlich nebenbei zuetwas begehen, Geldsagt verdienen, sie, we- nebenbei etwas Geld verdienen, «Ich auch hatteihr das Glück, früh stand in so «Ich hatte dasKoch Glück, frühAnfrain so Später liführer, das finden Sie sonst Und auch ihr Berufswunsch stand Und Berufswunsch Später erhielt weitere erhielt Koch weitere Anfranicht gemessen werden. im Zahnkranz gibt, würde das züglich mir zurzeit eininsich wegen von Verlagen – aber Annette von Verlagen aberdrehen.» Annette Die war auch gen Corona Festivitäten aberCorona vor allem sindinteressierte alle Festivitäten sich aber vorfehlt allem interessierte gends. Es sind alle nicht einfach gen deshalb früh fest: Sie wollte die deshalb früh fest: Siefinanziell wolltedavon in die eine Schwungrad nicht–mehr eineFrage Position zu kommen, Position zu kommen, davon gen nig der rote Weber-Hadorn war eine die Erste ge- Weber-Hadorn war die Erstestellt gegemeint. vorerst in den Oktober es verschoin den16-Jährige Oktober verschoBergbeizen, sondern muss vorerst die damals für die die Werbedamals undFaden. 16-Jährige Kommunikationsfür die Werbehabe ich enorm und Kommunikationsprofitiert und bald habe ich enorm und bald AberAnnette Weber-Hadorn Wie stehen Sie Der Gast sollte profitiert also Wünsche derMit Konsumenten. Sie Wünsche branche. «Die der Frauen Konsumenten. hatten dort Sie branche. «Die Frauen dort gemerkt, wesen und mit Daniel han- wesen unddass mites Daniel Koch hanSagen wir es mich so: Ich finanziere persönlich ben worden. Mit Corona? dem ging ben worden. dem Verlag ging auch eine zu Alp mit Verlag Landwirtgemerkt, dass derhatten Zeitschrifdass mich der Koch Zeitschrifauch klar, ihr nicht darum gewisse Offenheit mitbringen? tenund Buchbereich mehr inteund Buchbereich mehr inte- delseinig gehe, möglichst vieleUnd Bücher hein den späten 1970er-Jahren glei- in den späten 1970er-Jahren glei- tenmit den Sachen, die ich nebenIch bin aufwärts,von keine Verschwörungses stetig Einbrüchen nennt stetig das aufwärts,von «gespiegeltes Einbrüchen Denken» nennt das «gespiegeltes Denken» delseinig geworden. Und soandesuchgeworden. so suchschaftsbetrieb dahinter sein.» es Durchaus, das gilt auch in Sie und Berset waren auch ein Viele die dieses Buch kann – etwas,Annette was sie bis heute prakti- – etwas, was sie heute praktite die Verlegerin, daserste gehört auch te die Verlegerin,«Für das gehört ressiert als die Kommunikation.» als die Kommunikation.» rauszubringen. mich auch sind che Chancen, siebis verdienten auch che Chancen, sie verdienten auch ressiert her mache, genau die 100-Prokann Menschen, Annetteleugne Weber-Hadorn Weber-Hadorn ren Gaststätten. Der «Michetheoretikerin, die KrankThema bei «Gredig direkt», wo SieEs im Januar Gast nichtnicht. berichten. 2013 Weber-Hawurde mit nicht berichten. wurde und mit ziere: lin»-Tester, Lokal be- zum zumAlter Konzept beimein den LebensgeKonzept bei wichtig, den LebensgeIm Alter 29esJahren vonder 29 Jahren erfolgte eher die Themen die wir kauften, sagt ziere: Es bedeutet,2013 zu erahnen gleich viel bedeutet, wie Männer, zu erahnen die waren Gleichund gleich vielvon wiedie Männer, dieerfolgte Gleichzent-Stelle, braucht, weil Im heit DieAnnette Übersterblichkeit dorn, seien –nicht mehr gut zu dem umzusetzen, was die behandlung wurde was diewegen inLeserschaft der Bran- behandlung wurde in der Branund den Bundesrat dem Werd-Verlag ein doppelt Werd-Verlag gar Leserschaft ein doppelt umzusetzen, suchte, wollte erst einen Nüsslischichten und Biografien, einen und Biografien, einen ist Tatsache auchgar ich habe meidann derimmer nächste Schritt, die dann der nächste Schritt, die schichten ich nicht in meinem Resbesetzen wollen.» Weber-Ha- wolle. Fuss und eine würden diese Alpen wolle. So war Annette che nicht So war nur Annette behauptet, Weber-Hasondern che nichtsein nur behauptet, Sie sondern den Restaurantschliessungen salat mit Ei und für Speck, danach passenden Autor denSie viel be- passenden Autor für den viel bene Zeitübernommen. lang nicht ge- so Gründung derWeberAG. zuckt Gründung derWeberAG. zuckt taurant kann. so Mutter grosser Verlag grosser Verlag übernommen. Als das Gespräch am Schluss sehen, damit mit den Schultern und deutet ein mit denStroganoff, Schultern und deutet ein schäftigten dorn fürwurde ein Marktforschungsinfür ein Marktforschungsingelebt.» gelebt.» stark kritisierten. Wie waren schäftigten Chefbeamten. GefunChefbeamten. GefunBœuf schliesslich auf die Zukunft des Buches und Alpbeizli selber nichtbleibt. mehr Daraus Daraus wurde sie dergesund Werd&Weberder Werd&Weber- dorn Karriere einer Köchin kommt, ister schnell klar: Von Es braucht zurzeit Solidarität, Lächeln an: «Ich hatte es immer Lächeln an:er«Ich hatte es immer stitut tätig machte Umfragen, tätig und machte Umfragen, Sie den wurde in der Person des In- den wurde in der Person desdieIneinen Coupe Colonel – also genau aufsuchen können. «In erwarb Buch- Verlag. absolvierte Ausbildungen Sie absolvierte Ausbildungen dieSie Reaktionen? Verlag. Auf einen Schlag Aufund einen Schlag erwarb stitut sprachen bei «Gredig» von — indem 1983 sie InWeber-Hadorn Bülach von Tür ZH zu als Tür jüngstes sie von Tür zu Tür diejenigen terlakners Ruedi Gerichte, Grüning, die icheines nur terlakners Ruedi Grüning, eines ser Verlegerin sind keine Unterform aber können sieMenschen diese ge- Annette Unterschiedlich. Gerade vonging. Gas- zur man kann die älteren pressant.» pressant.» zur Kommunikationsassistentin Kommunikationsassistentin Annette Weber-Hadorn 300 Au300ging. Au- indem 35 Prozent Fixkosten. auf der Karte habe, weil gangsszenarien zu erwarten. Das ehemaligen Kinderarztes, der ehemaligen Kinderarztes, der niessen.» tronomen-Seite gab es Zuspruch. Sie sind in meinem Restaurant deshalb von drei Geschwistern geboren. nicht einfach einsperren. Grosses «Spielpotenzial» Grosses «Spielpotenzial» Andere fanden: Was ist das für fast noch höher, weil ich mich ich auchdamit Autorden im Werd&Weber-VerBuch Autor hat fürim sieWerd&Weber-Vereine Zukunft, das Kein Wunder, dass bei einem — 2007 Nach der Kochlehre früheren Gastge- auch Mittwoch, März 2021 Pumuckl, der Mund so lag ist. ist.ausser Frage. «Wir müssen ber Fred Tschanz «Chrampferin» ehren möchte. lag steht Verlagsprogramm, das Als unermüdliche «Chrampferin» unermüdliche inAplkäsereien Zürich bekommt siezuihre erste Trotzdem wurden Sie zurkonsebeim Überraschungsmenü von 10.Als Werd & Weber: Von Adolf Ogi überWerd & Weber: bis Von Adolf «Swiss OgiWedding» überein Aplkäsereien bisden zu «Swiss Wedding» DasWenn steht in der Speisekarte auch aber quent auf Schweizer Themen und Kochsendung, «Kochen.tv», auf wird sie von Leuten aus der Bransie von von Leuten dem grossen aus derOutput BranWenn vonmehr dem grossen Output heute machen», fügt voll nimmt? Gegenfigur von Bundesrat meinen Emotionen leiten lasse. wird Der Werd&Weber-Verlag Werd&Weber-Verlag wurde che beschrieben, siebin sei sozusaan es Büchern beschrieben, beim sie Werd&Webersei Büchern an. beim Werd&WeberPersönlichkeiten setzt, 95wurde Prozent Der Und wie angedeutet ich nicht che so, sind sicher nicht diesozusaGerich- an «Bödeliin«Bödeliinsie sogleich Jedes Buch brauBerset hochstilisiert. TeleZüri. Im Sortiment sind auch Kalender Im Sortiment sind auch Kalender Magazin», «Spiezinfo», Magazin», «Spiezinfo», der in der Schweiz besonders im Kalkulieren. te, die ausmachen. Für die Verlag die Rede ist,im hört man oft Verlag die Rede ist, hört man oft fo» und «Brienzinfo» Das fo» heraus. Das genund Tag«Brienzinfo» undgut Nacht im Einsatz für gen Tagmich und Nacht Einsatz für che eigentlich seine eigene Kam1991 Bücher von Annette Weber-Hadorn vonSie Annette Weber-Hadorn Wie wichtig sind heraus. Was ich überhaupt nicht bin.verIch 1991 — eröffnet ihr Der erstes und2011 Postkartenboxen. Verlag und Postkartenboxen. Der Verlag den Verlag. Hat es da überhaupt den Verlag. Hat«Bib es daGourmand» überhaupt kauft werden und etwa Prozent als Auszeichnung pagne, vorgehaltener seinen eigenenHand: Social-MeTV-Engagements für Sie? hinter vorgehaltener Hand: Dies hinter Dies als Weber gegründet. Er Weber AG gegründet. Er Frühjahrsprogramm Frühjahrsprogramm 2021 umfasst 2021 umfasst finde ihnAG sogar eine 5ziemlich eigenes Restaurant, Metas beschäftigt 31 Mitarbeiterinnen beschäftigt 31 Mitarbeiterinnen dia-Auftritt. Die Bücher müssten im süddeutschen Raum. noch Platz für einen Ausgleich, Platz für einen für sei Glauben Sie mir, wollte Wechseln wir das Thema. Ihr für noch reichte es dann trotzdem. sei kein Wunder, da Ausgleich, sich jeder gekein Wunder, da sich jeder gegehört zu den drei weil grössten zu den drei grössten unterMitarbeiter. anderem Biografien desdienie unter anderem Biografien des gute Besetzung, er ein ver- gehört Kutscherhalle in2013 Zürich. und Mitarbeiter. erfolgte die und 2013ich erfolgte auch dem «schöner» werden, sie treu demDie Motto «Buy your Motto «Buy youristown Hobbys? Diezu Bernburgerin ist eine Hobbys? Bernburgerin ist own eine treu gleichsweise junger Politiker ist. Schweizer Wenn von Verkäufen in der Verhältnis Gastrokritikern? Schweizer Sachbuchund Zeitund Zeitberühmt werden, ich wollte ko- Berner Berner Schwingerkönigs Matthias Schwingerkönigs Matthias — 2013 SieSachbuchübernimmt in FussdisÜbernahme des Werd-Verlages Übernahme des Werd-Verlages Schweiz Manchmal diewünschte Rede ist, ich mir gehört viel- schriftenverlagen, chen. Zugegeben, viele Gäste sind Glarner Gastrokritiken, hervorragende dies vorweg, und dreisind hervorragende Golferin und drei- book» book» sein eigenes Buch kaufen sein eine eigenes Buch kaufen schriftenverlagen, demdann auch eine dem auch eine überzeugt, haptische ErfahKochen Sie derzeit privat mehr? tanz als zweites das Lebeider Chef Glarner und des und desGolferin Reisepioniers von Tamedia undLokal die Fusion von Tamedia undReisepioniers die Fusion beider leicht, er würdeallerdings mehr angeglieDeutsch, tatsächlich zum ins Hans keine malige objektiven Schweizer Bewertungen. Meisterin mit malige Schweizer Meisterin mit rung bieten, die Romandie auch Kommunikationsagentur Ich kenne nach der könne, könne, wenn er sichMonaten nur grosszüwennetwas er sichHochwertiges nur grosszüKommunikationsagentur angeglieHans Imholz sowie&ersten Ausflugsführer Imholz sowie Ausflugsführer des 2012zur verstorbenen GastroVerlage Werd & Weber Verlag Verlage zur Werd WeberMal Verlag dazu: Werd &Schwerpunkt Weber ist einer Restaurant gekommen, weil sie zu Da spielt die Tagesform des Kri- einem ausstrahlen und im Fall beteilige. von Bioweniger Französisch sprechen – dert einem hervorragenden Handicap Pandemie gig an der hervorragenden Finanzierung alle Leute Handicap beteilige. aus der gig an der Finanzierung dert ist. Einen desder ist. Einen des unternehmers Fred zu Alpkäsereien Feuerstellen. Alpkäsereien und Feuerstellen. AG. 2020 kamSchwerpunkt es imTschanz. ZeitschriftenAG. 2020 kam esund im Zeitschriftenund überhaupt soSachklar Programms vonBelletristik-Bereich 4.3. 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Klingt Schweizer Persönlichkeiten, in Puden Persönlichkeiten, in den Zeitschriften TV-Sendung «Kitchen ImpossiVerlag haben. unter anderem mit Kriminalunter anderem mitihres KriminalZeitschriften «Miss Magazin», «Miss lags hat sie von immer imhinzu, Auge siegrosse immer im Auge ge- cher hätte jetzt Apfeldavon sind Stammgäste geworblikationen regelmässig der leicht sogar Vorurteile die lags cher hat machen wirLust aufauf eigenes machen auf eigenes Pandemie. Wieso ist Tennisvon er- letzten ganz so, als ob wir das Schwungrad geschichten von Philippe Daniel geschichten Philippe Danielgeletzten Jahren unter anderem unter«Hotelier» anderem von ble» beiJahren Vox gegen Tim Mälzerund an «Swiss Wedding», «Swiss Wedding», «Hotelier» und Sprung über den einer hat. Zum Teil werden Feh- habt. RisikoDass und finanzieren allein, habt. Dass diese Verlegerin diese Verlegerin frühstrudel – dann bäckt sie Meta ihr des Werd&Weber-Verlags nicht so laubt, das Fitnesscenter aber ge- Toni den – Magazin». und das Toni Brunner, AdolfRöstigraben Ogi, Golä, Adolf Ogi, Golä, Ledermann und aufgrund Matthias F.meiner Ledermann und Matthias F. früh– undBrunner, gewinnt. EsDer folgen diverse «Bärn Magazin». Verlag gibt «Bärn Der Verlag gibt schlossen? Wie diesbeFortsetzung sind Mischfinanzierunauf Seite 24 rasch erlahmen Fortsetzung wird.auf Seite 24 ler vonMöglichkeiten Testern ja richtiggehend der Rest zeitig erkennt und zeitig Möglichkeiten erkennt und einen. lingt. Etliche Bücher werden jedes Thierry Küche. Thierry Carrel odergesagt, Sepp Blatter. oder Sepp Steinmann präsent. (lex) Steinmann präsent. (lex) Auftritte im deutschen TV.Blatter. (boe) auch dieCarrel Gratiszeitschriften «Thun auch die Gratiszeitschriften «Thun gen, bei denen sich die Autoren bereit erklären, einen Teil derAuflage zu übernehmen, dazu kommen ein paarAuftragsarbeiten pro Jahr.» Gibt es für sie auch Bücher, die sie unbedingt machen muss, unabhängig von den Erfolgsaussich-
Als unermüdliche «Chrampferin» wird sie von Leuten aus der Branche beschrieben, sie sei sozusagen Tag und Nacht im Einsatz für den Verlag.
Als unermüdliche «Chrampferin» wird sie von Leuten aus der Branche beschrieben, sie sei sozusagen Tag und Nacht im Einsatz für den Verlag.
«Berset? Eine ziemlich gute Besetzung» Meta Hiltebrand Die TV-Köchin sieht sich nicht als Gegenfigur zum Bundesrat –
auch wenn sie diesen bei ihrem Fernsehauftritt bei «Gredig direkt» stark kritisierte.
Daniel Böniger
«Ich kenne
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UMWELT UND KLIMASCHUTZ
UMWELT UND KLIMASCHUTZ – EINE HERZENSANGELEGENHEIT Nachhaltigkeit beginnt mit kleinen Schritten und endet … – kaum einmal, denn Umweltbewusstsein ist verankert in der Unternehmensphilosophie: Es prägt sämtliche Prozesse, die stetig weiterentwickelt werden. Beim Buchdruck berücksichtigt der Verlag folgende Aspekte: • Vermehrter Einsatz von «Cradle to Cradle», das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. • Grünpunkt-Folierung der Bücher und kompletter Verzicht auf die Folierung, wenn immer möglich. • Verwendung von Öko- und Altpapieren sowie nach «FSC» zertifizierten Papieren aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. • Prozesslose Belichtung der Druckplatten im Offsetdruck und Einsatz mineralölfreier Farben in CO neutralen Druckmaschinen. • Vorziehen von umweltbewussten Unternehmen bei der Auftragsvergabe, beispielsweise bei Druckpartnern.
«Mit unseren Geschichten und Produkten tragen wir das Lokale in die gesamte Schweiz hinaus. Mit unseren Ressourcen gehen wir bewusst um, setzen auf modernste Infrastruktur und handeln weitsichtig, um zu gesunden Lebensgrundlagen für morgen beizutragen.» Dyami Haefliger-Hadorn, Leiter Zeitschriftenverlag
CO -Kompensation Aus Überzeugung kompensiert der «Weber Verlag» seit 2018 seinen gesamten CO Ausstoss, welcher durch den Druck der Bücher entsteht, dies in Zusammenarbeit mit «myclimate». Für das vergangene Jahr entspricht dies einer Kompensation von insgesamt 80,6 Tonnen CO . Dieser Beitrag fliesst direkt in Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern, die höchste Standards wie «Gold Standard» oder «Plan Vivo» erfüllen und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen beitragen. Projekte von «myclimate» reduzieren nicht nur Treibhausgas-Emissionen, sondern tragen zur gezielten sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort bei (weitere Infos: myclimate.org).
neutral Drucksache No. 01-12-409142 – www.myclimate.org © myclimate – The Climate Protection Partnership
UMWELT UND KLIMASCHUTZ
«Grünes» Büro In den Verlagsräumen verbessern zahlreiche Pflanzen die Luftqualität – und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Das «papierlose» Büro ist längst gelebte Realität, denn Ausdrucke auf Papier sind auf ein Minimum reduziert und dienen nur unabdingbaren Zwecken wie wichtigen Korrekturen oder Cover-Evaluationen. Die Druckgeräte sind standardmässig auf schwarz-weiss eingestellt, um Farbe einzusparen. Dank einem intelligenten Ablagesystem haben die Mitarbeitenden digital Zugriff auf Daten, die sie online bearbeiten und untereinander teilen. Die gespeicherten Daten werden in europäischen Rechenzentren von «Google» verarbeitet, die zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben sind. Wertschöpfung Ein Grossteil der Mitarbeitenden wohnt in der Region Thun-Bern und legt den Arbeitsweg mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Auch sind gewisse Mitarbeitende vom Home-Office aus tätig. Der «Weber Verlag» arbeitet nahezu ausnahmslos mit lokalen Geschäftspartnern zusammen, um die Wertschöpfung in der Region zu erhalten. Dadurch sind auch umweltbelastende Geschäftsreisen mit dem Flugzeug hinfällig – andernfalls erfolgt die Kompensation des verursachten CO Ausstosses.
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Energieeffizienz Sämtliche Geräte werden nicht nur bewusst, sondern auch möglichst effizient genutzt, zum Beispiel, indem diese über Nacht ausgeschaltet werden und nicht im energieraubenden Standby-Modus verbleiben. Die Infrastruktur ist stets auf dem neusten Stand, um die bestmögliche Energieeffizienz zu gewährleisten. Ausgediente Geräte erhalten durch den Wiederverkauf über «Revendo» in Bern ein zweites Leben. Entsorgung und Recycling Jede Art von Abfall, insbesondere Plastik, gilt es zu vermeiden. Unumgängliche Abfälle werden strikt getrennt und bei einem lokalen Entsorgungszentrum recycelt. Eine PET-Sammelstelle im Büro fördert das Recycling zusätzlich. Um möglichst plastikfrei zu leben, kommt bei Mitarbeitenden und Besuchenden weitestgehend Mehrweg- statt Einweggeschirr zur Verwendung. Biodiversität Das Verlagshaus ist von Grünflächen und einer blühenden Gartenwiese umgeben, die natürlichen Lebensraum für Insekten und Kleintiere schafft. Zudem steht im Garten ein Insektenhotel, das sich jährlich neuer summender Gäste erfreut.
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FÜR SCHWEIZER AUTORINNEN UND AUTOREN
WIR UNTERSTÜTZEN SIE – AUCH ZWISCHEN DEN ZEILEN Der «Weber Verlag» bietet seinen Autorinnen und Autoren Hand mit Knowhow und Erfahrung von allen Seiten – von der Idee bis zur Vermarktung des Werkes. Gemeinsam mit den Autorinnen und Autoren beschreitet und bereitet der Verlag den Weg vom Manuskript zum packenden Buch und pflegt dabei den stetigen Dialog. Die Publizierenden zählen dabei auf volle Unterstützung aus Verlagsleitung, Lektorat, Korrektorat, Grafik, Marketing sowie Vertrieb und Administration.
Das Lektorat überarbeitet die Manuskripte sprachlich-stilistisch und das Korrektorat prüft diese auf Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion – dies in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch. Das Grafikatelier gestaltet schliesslich jedes Buch individuell. Ein Verlagsvertrag regelt die Verhältnisse zwischen Autorin oder Autor und dem Verlag, wie beispielsweise die jährliche Abrechnung. Das Autorenhonorar beträgt in der Regel 10 Prozent des Buchumsatzes. Die Autorinnen und Autoren erhalten bis 50 Exemplare ihres Werkes kostenlos – und profitieren von der Möglichkeit, weitere Bücher zum Buchhandelspreis zu erwerben. Die im «Weber Verlag» verlegten Bücher sind weltweit erhältlich. Sowohl die Autorinnen und Autoren wie auch die Buchtitel sind in allen relevanten Print- und Onlineverzeichnissen registriert und gelistet.
«Die Inhaberin und ihre Mitarbeitenden sind für mich mehr als einfach nur Vorgesetzte und Angestellte ‹meines Verlages›. Sie alle wissen, dass eine zuverlässige Partnerschaft, ein konstruktives, ideenreiches und auf Qualität bedachtes Miteinander sowohl ihnen wie auch mir Freude bereiten.» Jürg Mosimann, Krimiautor
FÜR SCHWEIZER AUTORINNEN UND AUTOREN
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VOLLE AUFMERKSAMKEIT – FÜR IHR BUCH Gezielte Werbemassnahmen gewährleisten, dass die Druckwerke jene Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen gebührt. Erprobte Werbe- und Marketingmassnahmen beflügeln die Buch-Lancierungen: auf der Verlagswebseite, mit spezifischen Flyern, aber auch national und international mit Direct Mailings und über SocialMedia-Kanäle. Buchbesprechungen und Leserangebote in Zeitungen und Zeitschriften sowie Insertionen in ausgesuchten Medien steigern die Bekanntheit und wecken das Interesse der potenziellen Leserschaft. Der Verlag porträtiert jede Autorin und jeden Autor auf der Verlagswebseite und organisiert auf das Thema abgestimmte Veranstaltungen.
Die Erscheinung des Erstlingswerkes ist meist der Beginn einer langen Beziehung zwischen den Verfassenden und dem Herausgeber, die nicht selten zehn Jahre oder länger andauert: In gemeinsamen Brainstormings und regelmässigen Gesprächen enstehen nächste Buchideen und -konzepte.
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | PERSÖNLICHKEITEN
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PERSÖNLICHKEITEN – AUF ZAHN UND ZEILE FÜHLEN Tausendsassa, Traumtänzerin, Teamplayer. Wenn es «persönlich» wird, ist der Verlag in seinem Element: Denn Persönlichkeiten mit bewegten Lebensgeschichten zu ermöglichen, sich in Büchern widerzuspiegeln, ist allseitig beglückend.
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | ESSEN UND GENUSS
GAUMENSCHMAUS – VON SÜSS BIS SALZIG Kuchen, Käsespätzli, Kohl. Von Spitzenköchen zusammengestellte Rezepte, begleitet von professionellen Food-Fotografien, bilden die kulinarische Vielfalt der Schweiz und der Welt ab – und regen zum Nachkochen an.
«Mit dem ‹Weber Verlag› habe ich bereits sechs Gourmetbücher realisiert, eine fantastische Zusammenarbeit! Die Kompetenz in Text, Bild und Aufbereitung der Bücher ist gross – der Verlag ist schliesslich im Gourmetbereich in der Schweiz führend. Ein Verlag muss nicht nur ein Geschäft, sondern eine Familie sein.» Irma Dütsch, Autorin von fünf Gourmet-Büchern
BÜCHER UND BILDBÄNDE
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | FREIZEIT UND WANDERN
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AUSFLÜGE – FÜR KLEIN UND GROSS Schlauchboot, Schwebezustand, Schlafgemach. Die Wander- und Freizeitführer bieten abwechslungsreiche Ausflugsziele in der ganzen Schweiz. Um das wohltuende Erlebnis auszudehnen, finden sich in den Hotel- und Restaurantführern passende Verweilorte.
«Die Zusammenarbeit mit dem ‹Weber Verlag› ist stets eine äusserst angenehme und inspirierende Erfahrung. Es freut mich, dass es noch Verlage gibt, die auch für unkonventionelle Projekte ein offenes Ohr haben, begeisterungsfähig sind und die Anliegen der Autoren ernst nehmen.» Üsé Meyer, Autor von «Architektur erwandern»
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | NATUR
UNTERWEGS – IN DER BERÜHRENDEN NATUR Hecht, Hirsch, Heidelbeere. Hochwertige Bildbände bringen eindrucksvolle Naturfotografien zur Geltung und halten die Schönheit der Elemente oder Landschaften fest, angereichert mit Wissenswertem, das deren Kostbarkeit unterstreicht.
«Ein Buch zu schreiben, herzustellen und zu verkaufen ist immer eine Teamarbeit. Die Basis dazu ist ein starker, verlässlicher Verlag. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen kann ich den ‹Weber Verlag› mit Annette Weber-Hadorn an der Spitze nur empfehlen.» Hanspeter Latour, Ex-Trainer, Naturbeobachter und Redner
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | KRIMI
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LESESPANNUNG – TATEN VOR ORT Verdacht, Versteckspiel, Verdikt. Für ein fesselndes Leseerlebnis sorgen spannungsgeladene Kriminalgeschichten von lokalen Autorinnen und Autoren, die sich «vor der Haustüre» abspielen.
«Was ich mit dem ‹Weber Verlag› erlebe, das ist ein Triple-A: Alle, die mich kennen, wissen, dass ich ein kritischer Zeitgenosse bin, aber an der Zusammenarbeit mit dem Team gibt es nun mal nichts auszusetzen. Es ist eine – um einen Ausdruck aus dem Neudeutschen zu gebrauchen – eine Win-win-Situation.» Thomas Bornhauser, Krimiautor
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | BELLETRISTIK
LESEFREUDE – HIER ERZÄHLT DAS LEBEN Aufregung, Amüsement, Abenteuer. Einfach zwischen zwei Buchdeckeln abtauchen: Aus dem Leben gegriffene Geschichten aus der Feder von Schweizer Autorinnen und Autoren garantieren bereichernde Lesestunden.
«Der ‹Weber Verlag› hat selber etwas von einem gut gelungenen Buch: Zwischen den Buchdeckeln verbergen sich in Annette Weber-Hadorn eine weitsichtige und leidenschaftliche Verlegerin und ebenso engagierte und offene Mitarbeitende, die sich alle trotz des jahrelangen Erfolges und Wachstums nicht zu schade sind, aktiv und bescheiden zu bleiben. Bei ‹Weber› wird angepackt, nicht bloss davon gesprochen.» Philippe Daniel Ledermann, Autor von sieben Romanen
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | KINDER
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KINDERGESCHICHTEN – LUSTIG UND LEHRREICH Bären, Bienen, Bäume. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Autoren, Autorinnen und Illustratorinnen, Illustratoren entstehen aus spannenden Geschichten liebevoll gestaltete Kinderbücher, die nicht nur die Kleinen begeistern.
«Die Zusammenarbeit mit dem ‹Weber Verlag› empfand ich von Anfang an als sehr angenehm, offen und unkompliziert. Als Neuling in der Bücherwelt fühlte ich mich sofort willkommen und durfte auf verschiedenen Ebenen auf die Unterstützung von Annette Weber-Hadorn und ihrem Team zählen. Ich bin begeistert, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird.» Melanie Oesch, Kinderbuchautorin und Sängerin
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | MUNDART
BÄRNDÜTSCH – VO ÄUÄ BIS HURTI Simmental, Emmental, Aaretal. Erzählungen von hier in der Sprache von hier: So vielfältig wie die Dialekte der Schweiz, so vielfältig sind es auch die Geschichten, die durch die geschriebene Mundart besonders nahe an das Herz gehen.
«Ich schätze die hohe Professionalität des ‹Weber Verlag›. Mit der seriösen, glaubwürdigen Unternehmenskultur kann ich mich voll identifizieren. Besonders gefällt mir, wie ich mich als Autor im Kreis des aufgestellten und kompetenten Teams integriert fühle und wie ich als Partner geschätzt werde. Als ich vor sieben Jahren mit meinem ersten Manuskript beim ‹Weber Verlag› anklopfte, fühlte ich mich als neuer, noch unbekannter Geschichtenschreiber gleich willkommen. Inzwischen ist dieser erste Kontakt zu einer freundschaftlichen Beziehung gewachsen. Bei meinen Projekten habe ich den nötigen Spielraum, geniesse gewisse Freiheiten und Vertrauen – Werte, die mir wichtig sind. Ich kann mir kaum vorstellen, dass meine Manuskripte bei einem anderen Verlag in besseren Händen wären als beim ‹Weber Verlag›. Es gibt Dinge im Leben, die man nicht bereut – diese erfreuliche Zusammenarbeit gehört dazu.» Peter Imhof, Autor von Mundartbüchern
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BÜCHER UND BILDBÄNDE | SAC
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SCHWEIZER ALPEN-CLUB SAC Der Schweizer Alpen-Club SAC ist seit seiner Gründung 1863 publizistisch tätig. Wurden die Berichte zu Besteigungen und Begehungen anfangs in sogenannten «Jahrbüchern des Schweizer Alpenclub» herausgegeben, markierte der 1902 erschienene «Clubführer durch die Glarner Alpen» die Geburtsstunde der modernen SAC-Bücher. Die alpinen Sommer-Bergsportarten bildeten die Basis der Clubaktivitäten und bestimmten über lange Jahre den Inhalt der Clubführer. Mit der Zeit kamen mit Skitouren, Klettern und S chneeschuhtouren neue Disziplinen hinzu und wurden in das Tourenangebot des SAC integriert. Der SAC-Verlag nahm diese Entwicklung des Bergsports auf und prägte mit seinen Publikationen deren Entwicklung. Nebst den Tourenführen spielen die Ausbildungsbücher dabei eine besonders wichtige Rolle. Über all die Jahre wurden die Qualitätsmerkmale der SAC-Bücher gepflegt. Text und Bild stammen von ausgewiesenen Fachleuten, Alpinisten und erfahrenen Gebietskennern. Die Inhalte sind hochwertig aufbereitet. Die regionalen SACFührer haben den Anspruch eines möglichst kompletten Routenangebots
(z. B. Kletterführer) oder einer äusserst attraktiven Auswahl (z. B. Wanderführer). Aktuell erscheinen im SAC Verlag folgende Buchreihen: • Berg- und Alpinwandern • Klettern • Alpine Touren (Ex-Clubführer) • Skitouren • Schneeschuhtouren • Ausbildung Schweizer Alpen-Club SAC Der SAC verbindet an der Bergwelt interessierte Menschen. Er fördert den Bergsport als Erlebnis für eine breite Bevölkerung und setzt sich für die nachhaltige Entwicklung und Erhaltung der Bergwelt ein. Der SAC engagiert sich in unterschiedlichen Bergsportarten, bietet Kurse und Touren an, fördert den Nachwuchs und die Elite, und er engagiert sich für die Sicherheit und die Bergrettung. Auch der Betrieb der 153 SAC-Hütten ist ein Kern geschäfte des Clubs. Der Schweizer Alpen-Club zählt 170000 Mitglieder und ist in 111 regionalen Sektionen organisiert. Seit 2022 ist der SAC Verlag im «Weber Verlag» integriert.
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K ALENDER
K ALENDER
TÄGLICHE FREUDE – ZWÖLF MONATE LANG Kühe, Kränze, Kletterziele. Besonders grosser Beliebtheit erfreuen sich die jährlich herausgegebenen Kalender «Muuuuh, Määääh», die offiziellen Kalender des SAC, des Eidgenössischen Schwingerverbandes sowie der Swiss Air Force und weitere, wie die Kunstkalender «Albert Anker» und «Segantini».
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POST- UND KUNSTK ARTEN
LIEBE GRÜSSE – VON HAND MIT HERZ Schmetterling, Schwinger, Schnitzer. Über dreissig inspirierende Post- und Kunstkartenboxen hat der « Weber Verlag» in den letzten Jahren publiziert. Was gibt es Schöneres, als eine handgeschriebene Karte? Sie überrascht, erfreut das Herz und hat Bestand. Die « Weber Verlag » ist seit vielen Jahren Ihr Spezialist für aufwendig gestaltete Postkartenboxen. Jede einzelne Box wird von langer Hand vorbereitet und recherchiert, mit grosser Sorgfalt zusammengestellt, und zu guter Letzt liebevoll verarbeitet in mattiertem Karton – eine Zierde für jedes Büchergestell.
POST- UND KUNSTK ARTEN
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
ZEITSCHRIFTEN
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SPEZIELLES – VON BESONDEREM INTERESSE Lieblingslektüren für Weingeniesser, Wellnessfans und Weddingplaner. Über zwanzig verschiedene Zeitschriften erscheinen im «Weber Verlag», schliesslich könnten auch die Interessen der Menschen unterschiedlicher nicht sein. Beispiels weise entdecken sowohl enthusiastische Neulinge wie auch ausgewiesene Kenner die edelsten Tropfen in Chandra Kurt’s «Weinseller Journal». Der «Hotelier» ist das führende Branchenmagazin der Schweizer Hotellerie und erscheint alle zwei Monate. «MIS MAGAZIN» ist das einzige und damit tonangebende Lifestyle-Magazin in Bern und Umgebung. Das «Swiss Wedding»-Magazin bietet wichtige Informationen rund um den «schönsten Tag» und lässt die Vorfreude darauf hochleben.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
DER REPORT
WEINSELLER JOURNAL 26 | 2022
WEINSELLER JOURNAL 26 | 2022
DER REPORT
Die Grundmauern des Castello di Brolio gehen auf 1141 zurück.
hinzu. Erneut handelt es sich um einen reinen Sangiovese, der aber auf einem anderen Boden gedeiht. Hier handelt es sich um pliozäne Meeressedimente mit sandigen Ablagerungen und Felsgestein sowie Lehm in tieferen Schichten. Der Roncicone-Rebberg befindet sich auf einer geologischen Formation von Meeresablagerungen. Der Weinberg mit Südostausrichtung ist rund zehn Hektaren gross und liegt auf 320 Meter über dem Meeresspiegel. «CeniPrimo» ist der dritte Cru, über den der Barone besonders gerne zu erzählen scheint – auch wenn es sich um den kleinsten der drei Rebberge handelt. Die sechs Hektaren liegen auf 300 Meter über dem Meeresspiegel und sind nach Südwesten ausgerichtet. «Für mich verrät dieser Wein, wie ein grossartiger Sangiovese schmecken muss», meint Francesco und fährt fort: «Der Weinberg liegt im grossen Tal des Flusses Arbia im südlichen Teil des Grundstücks. CeniPrimo befindet sich auf einer antiken geologischen Flussterrasse. Jeder von uns produzierte Wein hat eine sehr eigenständige Persönlichkeit, obwohl alle in demselben Gebiet
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Volg
Spar
Manor
Lidl
Es fühlt sich gerade so an, als ob spanische Winzer nicht mehr bereit wären, im Schatten ihrer französischen und italienischen Kollegen zu stehen. Denn eine neue Generation von Talenten ist gerade dabei, den Ruf des Landes weit über die Grenzen von Rioja hinaus aufzupolieren – angetrieben von visionären Winzern, die das ungenutzte Potenzial des Landes erkannt haben und jetzt Weine vinifizieren, die schlicht pure Gaumenfreuden sind (siehe Seite 82). Generell wird bei der Vinifikation mehr die reine Frucht und ein erhöhtes Frischegefühl angestrebt als marmeladige Noten aus dem Holzfass. Spanien rüttelt auch mit aller Kraft an seinem LowCost- und High-Alcohol-Image der Vergangenheit. Es findet eine generelle Premiumisierung in Bezug auf die Qualität statt und aromatisch widerspiegeln die Weine mehr und mehr die unglaublich vielfältigen Weinbauregionen des Landes. Auch kultiviert kein anderes
Weinland so viele biologisch zertifizierte Weinberge wie Spanien. Motiviert durch die vor allem von jungen Weingeniessern angetriebene «clean wines»Bewegung, ist der Schritt hin zu Bio-Weinen langsam zum Muss geworden. Visionär auch die Installation von modernen Wetterstationen, die mehr und mehr Weingüter nun einsetzen, um angesichts der durch die Klimaveränderung ausgelösten Wetterkapriolen besser vorbereitet zu sein. So befinden sich beispielsweise allein in der Region Rueda bereits 36 solcher Stationen. Weitere Trends sind rare Inselweine, die aus alten Reben vinifiziert werden, wie auch die Pflege und Suche nach autochthonen und teils fast verschwundenen Sorten sowie wie auch die Pflanzung in immer höhere Lagen. Apropos Lagen – die können oder sollten fast extrem sein. Denn die Nachfrage nach Weinen von extremen Terroirs ist gefragter denn je, unabhängig davon, ob die Weinberge viel Ertrag ergeben haben oder nicht. Herkunft ist viel wichtiger und je mühsamer die Arbeit im Rebberg, umso wertvoller das Resultat. Ein weiterer Trend, der durch den Erfolg des Rosé de Provence ausgelöst wurde, ist die Kreation von neuen, ebenfalls bleichen, zart pinken Roséweinen. Einige wurden bereits letztes Jahr lanciert, eine Fülle wird dieses Jahr folgen. Rosé ist zum Wein der Zeit avanciert, der dem Moment die so nötige punktuelle Unbekümmertheit verleiht. Ein anderes Highlight sind die neuen trockenen Weine, die aus dem Sherry-Gebiet kommen.
AUS DEM WEINSELLER 2022
Auch hier sind die ersten bereits erhältlich, zahlreiche neue sind zu erwarten. Kurz: Das Weinland Spanien erlebt gerade eine unglaublich positive Dynamik, der wir in den kommenden Jahren eine Fülle an spannenden, entdeckungswürdigen und in den meisten Fällen auch preislich attraktiven Weinen zu verdanken haben werden. Auf den folgenden Seiten finden Sie die Selektion der spanischen Weiss- und Rotweine, die im Weinseller 2022 vorkommen.
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CHEF’S TABLE
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Landi
Die Bewertungsskala inklusive Zeichenerklärung befindet sich am Schluss dieses Kapitels.
Globus
WEIN SELLER 2022
gemacht? Er untersuchte die Flasche und fragte mich: «Was für eine Bedeutung hat das Gesicht auf dem Label?» Das Etikett zeigte eine kompromisslose Nahaufnahme von Marie-Thérèse selbst und nicht viel mehr. Er hatte recht, aber da es so wenige Winzerinnen in der Schweiz gibt, wurde ich an einen Besuch bei der Cave Caloz im Wallis erinnert, als ihre Tochter Sandrine mir erzählte, wie sich die Aufregung ihres Vigneron-Grossvaters bei ihrer Geburt legte, als er erfuhr, dass sie ein Mädchen war. Er soll gesagt haben: «Weisst du, wie schwer es ist, einen Korken wieder in eine Champagnerflasche zu stecken!?» Ich blickte zurück auf Marie-Thérèses Etikett und zuckte mit den Schultern: «Oh, das ist nur ihr Blick aufs Patriarchat.»
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panien besitzt weltweit am meisten Rebflächen, während in Italien am meisten Wein produziert wird. Spanien ist im Moment aber auch das Land, in dem eine massive önologische Renaissance stattfindet, und zwar von Norden bis Süden. Für Weingeniesser gab es nie einen besseren Moment, die zahlreichen neuen oder aufgefrischten Weine zu entdecken.
Denner
sondern vielmehr nach etwas Seltsamem und Wildem. Nur wenige Schweizer Weine finden ihren Weg in die Vereinigten Staaten, davon noch weniger auf Weinkarten von Michelin-Sterne-Restaurants (wie es unser koreanisches Steakhouse ist). Daher war der Komiker natürlich etwas irritiert, bevor er direkt in Marie-Thérèse Chappaz’ «Les Dahrres» eintauchte – ihren biodynamischen Pinot Noir der gleichnamigen Parzelle, der hoch oben in den Alpen kultiviert wird. «Das könnte der beste Pinot Noir sein, den ich je hatte», sang er laut nach dem ersten Schluck. Da sein Sinn für Humor so trocken ist wie meiner, war unser gemeinsamer Austausch etwas umständlich und unproduktiv. Hat ihm der Wein wirklich geschmeckt oder hat er nur Spass
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Etwas über 10 Prozent der Weine des Weinseller 2022 stammen aus Spanien. Wir haben hier die besten zusammengestellt. Die Weine fallen nicht nur optisch positiv auf, sondern auch preislich. Zumal man für plus/minus zehn Franken schon solide Hausweine findet.
Coop
Der Komiker im Restaurant Manhattan mit dem Schweizer Pinot Noir
er berühmte Komiker, der unseren Schweizer Pinot Noir bestellte, war nicht nur «amerikanisch berühmt». Er hatte illustre Referenzen von fast überall, wo es Fernseher gab.
GUTEN APPETIT IM CHÂTEAU DU CLOS DE VOUGEOT
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Aldi
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Victoria James ist nicht nur eine der jüngsten Sommelières Amerikas, sie ist auch Buchautorin und Liebhaberin von Schweizer Wein, über den sie neu berichten wird – von New York aus.
Eine gesunde Umwelt und Nachhaltigkeit sind für Francesco ein Muss.
HIGHLIGHTS AUS SPANIEN
Text ________ Victoria James
SWISS WINE UNPLUGGED
Das Nachtessen im grossen Saal. Ursula Thurner war ebenfalls dabei und genoss mit uns die hausgemachten Tortelli, die perfekt zu einem Glas Castello di Brolio passten.
hergestellt werden. Das Verdienst liegt in den vielfältigen Böden, Höhenlagen und Mikroklimata, die es uns ermöglichen, die wahre Natur des Brolio-Terroirs hervorzuheben.» Es gibt heute also keinen Grund mehr, warum der Name Ricasoli nicht wie andere toskanische Adelsnamen erblühen sollte und Weingeniesser auf der ganzen Welt dazu animiert, von der historisch einmaligen Toskana zu träumen, wenn sie einen Schluck Castello di Brolio trinken oder wenn sie mit dem Rennrad davor vorbeifahren – entweder bergauf oder bergab.
SWISS WINE UNPLUGGED
WEINSELLER JOURNAL 26 | 2022 Im Logo von Swiss Wine sind die sechs Schweizer Weinregionen zusammengefasst: Wallis, Waadt, Deutschschweiz, Genf, Tessin und das Drei-Seen-Land.
Als Teenager habe ich seine Show einmal auf dem Flughafen von São Paulo gesehen, und der einzige Grund, warum ich mich daran erinnere, ist, dass ein Junge, der jünger war als ich, vor dem Bildschirm ein T-Shirt mit dem Gesicht dieses Komikers trug. Der Komiker kennt mich zwar nicht gut, aber ich habe ihn mittlerweile in drei verschiedenen Restaurants als Sommelière bedient. Das erste Mal war es eine Flasche Rioja in einem Pasta-Restaurant in der Upper East Side in Manhattan, das zweite Mal eine Flasche Amarone von Quintarelli in einem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant am Central Park South, aber dieses dritte Mal überraschte er mich wirklich, als er um eine viel schlankere Auswahl bat, und zwar im Restaurant, in dem ich jetzt Partnerin und Director of Beverage bin. So meinte er: «Gib mir deinen besten Pinot Noir.» Sein einziger Vorbehalt war, dass ihm nicht nach Burgund zumute war, der Quelle des Pinot Noir,
Colledilà Roncicone CeniPrimo
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WEINSELLER JOURNAL 26 | 2022
CORNALIN – HISTORISCHER WALLISER
Rezepte ________ Stéphane Ory Fotos ________ Matthieu Cellard TASTEVIN-BOURGOGNE.COM
LA GRAPPE
Cornalin wurde 1313 zum ersten Mal im Register von Anniviers (einer der ältesten Urkunden, welche von den im Wallis angebauten Reben spricht) erwähnt. Es ist die Rede von einem «Zins von drei Sorten gut ausgereifter Trauben, scilicet de Neyrum, de Humagny et de Regy» – Reben, die wir heute unter den Namen Cornalin du Valais, Humagne Blanche und Resi kennen. Illustrationen ________ Pierre Corboz
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ornalin du Valais ist aus einer natürlichen Kreuzung der Aostataler Rebsorten Petit Rouge und Mayolet hervorgegangen. Bis im 19. Jahrhundert war sie im ganzen Wallis stark verbreitet, wobei ihre Anbaufläche im 20. Jahrhundert rapide abnahm. Der Grund ist einfach – es kamen mehr und mehr einfacher
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ugegeben, die Rezepte sind nicht alle ganz einfach – aber sie sind wunderbar inspirierend, wenn man historisch interessiert ist und auch der Güte der Burgunderweine nicht abgeneigt ist.
Essen, trinken, singen und vor allem die önologische Tradition aufrechterhalten – das sind einige der Aufgaben der «Chevaliers du Tastevin». Die Bruderschaft hat seit 1934 ihren Sitz im Burgund im Château du Clos de Vougeot. Hier laden sie regelmässig zu kulinarischen Genussmomenten ein.
Die Bruderschaft vereint Genuss, Tradition und das Burgund.
Die Rede ist von den sehr französisch geprägten Kreationen, die jeweils an den Banketten der «Chevaliers du Tastevin» serviert werden.Von der «Chartreuse d’asperges» über den «Homard pattes bleues rôti» bis zum «Carré de porcelet fermier» und den «Poires confites à la vigneronne». 45 solcher
zu kultivierende Sorten auf.
In der Schweiz werden knapp 15 000 Hektaren Reben kultiviert, was etwa der Hälfte der Champagne und 0,2 Prozent der globalen Rebfläche entspricht. Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen, in denen praktisch überall Reben anzutreffen sind – einmal etwas mehr und einmal etwas weniger. Die kräftige CornalinTraube ist ein önologisches Highlight aus dem Wallis.
Ende der 70er-Jahre blieben nur wenige Stöcke übrig. Im Wallis engagierte sich der Agroingenieur Jean Nicollier dafür, die Sorte zu rehabilitieren – wobei ihm leider ein kleiner Fauxpas passierte. Er taufte die als Alter Landroter (Rouge du Pays) bekannte Sorte auf «Cornalin». Richtig müsste der Name «Cornalin du Valais» heissen, zumal es im Aostatal bereits eine Sorte gibt, die auf Cornalin getauft ist. Diese entspricht dann im Wallis wiederum dem Humagne Rouge. Wie dem auch sei – dazu erklärt
Rebenforscher José Vouillamoz, Co-Autor des Standardwerks «Wine Grapes»: «Cornalin ist nichts anderes als ein falsch getaufter Alter Landroter. Der Walliser Cornalin ist aus einer natürlichen Kreuzung der Sorten Mayolet und Petit Rouge hervorgegangen. Somit steht fest, dass der Cornalin du Valais und der Cornalin aus dem Aostatal nicht die gleichen Rebsorten sind.» Die Cornalin-Traube ist mittelgross, zylindrisch und sehr kompakt. Die Beeren sind rundlich und blauschwarz. Sie haben einen leicht rötlichen Saft von neutralem Geschmack. Die hohen Ansprüche, welche das launenhafte Gewächs an den Winzer stellt, führten dazu, dass der Cornalin Mitte des letzten Jahrhunderts in Walliser Rebbergen beinahe nicht mehr zu finden war, denn bei der durch die Reblausbedrohung bedingten Neupflanzung der Rebberge wurden ertragreichere und leichter zu pflegende Rebsorten bevorzugt. Nichtsdestotrotz hat die Traube auch Vorteile: Sie begnügt sich
mit den kärgsten Böden, verträgt den härtesten Winterfrost und bleibt fast ein Jahrhundert lang produktiv. Einen sehr alten Cornalin-Rebstock kann man heute noch in Leuk besichtigen. Mitten in Leuk-Stadt, vor dem «Allet-Haus», wächst eine der ältesten Reben der Schweiz, ein Cornalin. Vor über 200 Jahren wurde sie gepflanzt. Die Winzer von Leuk haben dieser Rebe zu Ehren den Verein «Vitis Antiqua» gegründet. Sie liessen von der 200 Jahre alten Rebe vor einigen Jahren Sprösslinge veredeln und haben diese in den besten Lagen angepflanzt. Mittlerweile wird aus diesen neuen Reben Cornalin produziert. Sowohl im Rebberg wie auch im Glas geht der Cornalin eigene Wege. Im Rebberg ist er der «erste farbige Wein im Wallis», zumal sich sein Blattwerk sehr früh verfärbt. Im Glas ist er dunkler als die meisten anderen Walliser Weine – inklusive des Syrah. Seine rote, ins Violette übergehende Farbe ist von einmaliger Intensität. In der Nase merkt man Aromen von roten Früchten
Das Château du Clos de Vougeot im Herzen der Côte d’Or.
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WEINSELLER JOURNAL
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WEINSELLER JOURNAL – WEINGENUSS PUR Das «Weinseller Journal» ist eine lehrreiche Weinpublikation zum Aufbewahren und Sammeln. Sie ergänzt das jährlich erscheinende «Weinseller»-Buch und informiert vier Mal im Jahr direkt aus der Welt des Weins. Chandra Kurt erzählt aus ihrem Weinalltag, vermittelt einfach und verständlich alles, was man wissen muss, um noch mehr Freude am Weingenuss zu empfinden. Sie stellt Personen vor, die in der Weinwelt arbeiten, erklärt die Weinsprache, öffnet für die
Leserinnen und Leser ihren Weinkühlschrank und nimmt sie bei jeder Ausgabe mit auf ein Weingut, dessen Weine im «Weinseller» vorkommen. Zudem enthält das Magazin pro Augabe einen Auszug aus dem aktuellen «Weinseller» – so etwa die Topweine. Das «Weinseller Journal» richtet sich an alle, die gerne essen und kochen – und am liebsten ein Glas Wein trinken, ohne dabei gleich ein Spezialist sein zu müssen.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
TITELSTORY
TITELSTORY
HOTEL CASTELLO DEL SOLE
HOTEL CASTELLO DEL SOLE
RUBRIK
UNTERNEHMEN
BEITRAG
SZENISCHES
Hotel Seidenhof und Restaurant Enja setzen frische Akzente mitten in Zürich
Simon und Gabriela Jenny.
«Wir gerieten damals in eine andere Welt»
Nach mehrmonatigem Umbau öffnete Anfang März das Hotel Seidenhof wieder seine Türen. Mit dem 4-Sterne-Hotel entstand im Herzen von Zürich ein lebendiger Treffpunkt für Reisende aus dem In- und Ausland. Neben dem Boutique-Hotel lädt das neue Restaurant Enja im gleichen Haus mit innovativer Kochkunst auf offenem Feuer zu einer genussvollen Auszeit.
Sie waren im vergleichsweise bescheidenen Hotel Hof Maran in Arosa, als sie vor 20 Jahren völlig überraschend den heiss begehrten Job im Luxushotel Castello del Sole in Ascona erhielten. Behutsam, unaufgeregt und souverän machten Simon und Gabriela Jenny aus dem einst recht steifen Sonnenschloss ein Ferienhotel der Superlative, das seinen Stil gleichwohl bewahrt hat. Text: Karl Wild
Text: bearbeiteter zVg-Text
Bilder: zVg
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as geschichtsträchtige Hotel Seidenhof erstrahlt nach fast zwei Jahren Umbauzeit in neuem Kleid. Am 4. März 2022 wiedereröffnet, erwartet das Hotel die Gäste mit 78 stilvoll eingerichteten Boutique-Zimmern für Kurz- und Langzeitaufenthalte. Liebevoll gestaltete Details erinnern an die Geschichte des Hauses inmitten des einstigen Zentrums der europäischen Seidenindustrie. «Der Seidenhof ist seit 1902 Treffpunkt für Menschen aus aller Welt, und wir freuen uns sehr, wieder Gäste im frisch renovierten Haus willkommen zu heissen und diese Tradition fortzuführen», so Thomas Kleber, COO Hotels der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, zu der das Hotel Seidenhof als Teil der Sorell Hotels gehört. Persönlich geführt wird das Haus von Matthias Ramer, der als Cluster General Manager gleichzeitig auch für das 2020 eröffnete Sorell Hotel St. Peter in Zürich verantwortlich ist.
Bilder: Stefania Giorgi / The Living Circle
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ie Luxushotellerie von Ascona lässt sich an Qualität und Glamour nur mit jener von St. Moritz oder Gstaad vergleichen. In den 90er-Jahren war es Hans C. Leu, der mit seinem Albergo Giardino für Furore sorgte und es zum besten Ferienhotel der Schweiz machte. Fünf Jahre lang stand das Giardino an der Spitze der besten Ferienhotels im Land. Dann hörte Leu auf, das Giardino verlor Rang eins an das benachbarte Eden Roc. Dort hatte Selfmade-Milliardär Karl-Heinz Kipp seinen Palast am See mit über 100 Millionen Franken herausgeputzt und ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Der Dritte im Bund der Traumherbergen von Ascona war das Castello del Sole. Das Sonnenschloss, an dem sich die Geister lange schieden.
Der Seidenhof traditionell und markant.
Willkommen im Paradies:
Kulinarische Höhenflüge im Restaurant Enja Im Erdgeschoss des Hotels lädt die Bar ganztägig zu spannenden Begegnungen mitten im Kreis 1 ein, morgens mit Kaffeespezialitäten und abends zum Apéro
Frisches Design.
Zufahrt zum Ferienschloss der Superlative.
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RUBRIK
UNTERNEHMEN
BEITRAG
SZENISCHES
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SCHÖN & GUT
SCHÖN & GUT
GENÜSSLICHES
GENÜSSLICHES
Das Berner Oberland erweist sich als Schlaraffenland in ungeahnter Fülle: Die nachhaltig aufgezogenen Shrimps stammen von einem Emmentaler
Neuro Campus Hotel DAS MORGEN eröffnet
Bauernhof.
Wo Musik und Gastroboter Gästen Genuss bereiten
Historische Grandezza mit modernem Twist
DAS MORGEN in Vitznau widmet sich der Neurologie, der Musik und dem Genuss. Damit gelingt dem Themenhotel eine weltweit einzigartige Fokussierung. Wissenschaftliche Erkenntnis und Forschung werden im Campus Kultur Kulinarik Vitznau konkret. Personalisierte Ernährung, Musik und Gästeroboter bescheren den Gästen vielfältige Erlebnisse. Ein vielversprechendes Konzept, das Gastronomie, Kulinarik und die Neuro Music Academy miteinander vernetzt. Text: Ronald Joho-Schumacher, Hilmar Gernet
Das Victoria-Jungfrau in Interlaken, die «Grande Dame» der Schweizer Luxushotellerie, deckt zur Rundumerneuerung auf: mit Kindervilla und neuen Restaurants – wie dem Radius. Und es gibt neue, lokal-radikale Speisekarten mit mehr veganen Köstlichkeiten. Text: Daniela Dambach
Bilder: Emanuel Ammon/AURA, DAS MORGEN
D Das Neuro Campus Hotel
er Campus Kultur Kulinarik Vitznau gründet auf einer Vision des Investors Peter Pühringer. Seine Pühringer-Gruppe machte sich mit Innovationen im Bereich der neurowissenschaftlichen Forschung und Anwendung einen Namen. Ein Beispiel dafür ist die international anerkannte Reha-Klinik für neurologische Erkrankungen in Weggis. DAS MORGEN wird von seinen Betreibern verstanden als Synonym für das Erleben und das Erfahren von Genuss, basierend auf Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen Forschung.
DAS MORGEN in Vitznau.
Ein Hotelkonzept führt in
Reale Vision Wie wird die Vision umgesetzt? Der Campus Kultur Kulinarik Vitznau ist mit seinem Kernprojekt DAS MORGEN ein Ort, der Verbindungen schafft. Wegleitend dafür ist das Credo «Vergangenheit bewahren und die Zukunft gestalten». Wie sich im menschlichen Gehirn ständig neue neuronale Netzwerke bilden, so sollen auch im neuen Campus Verbindungen, Konzepte, Ideen und Werke entstehen. Die Bestandteile des Netzwerks wecken die Sinne. Sie heissen Hotellerie,
Bilder: Tina Sturzenegger, Zürich, zVg
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tefan Beer steht draussen vor dem imposanten Prachtbau des Victoria-Jungfrau Grand Hotels & Spa und blickt der Sonne entgegen, die sein weisses Kochhemd leuchten lässt. Die Rasenfläche zu seinen Füssen wird auf die Sommersaison hin in eine Terrasse für sonnen- und genusshungrige Gäste verwandelt: Diese erweitert das Restaurant La Terrasse Brasserie, das seit Ende 2021 Brasserie-Klassiker mit modernem Twist bietet. «Menü vo hie» Dies ist nur eine der zahlreichen Neuerungen, die derzeit ein Werkzeugkasten hier und eine Baumaschine da erahnen lassen, wenn man durch die noblen Hallen mit 150-jähriger Geschichte schreitet: So sind auch die Räumlichkeiten für das neue Gourmetrestaurant Radius by Stefan Beer im Entstehen. Hier wird der Executive Küchenchef die Erfolgsstory seines «Menü vo hie» ab Frühsommer 2022 fortführen, das er im ehemaligen Fine-Dining-Restaurant La Terrasse bereits etabliert hatte.
Geerntet vor den Toren des Grandhotels: Aus dem eigenen Garten des VictoriaJungfraus stammen Kräuter, Beeren und Nüsse, die Stefan Beer in seine lukullischen Genüsse verwandelt. Was in der Region saisonal verfügbar ist, ergibt das Menü:
neue digitale Dimensionen.
So kreiert Stefan Beer beispielsweise Berner Oberländer Kalb nach Szegediner Art.
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INSPIRIEREN
INSPIRIEREN
HISTORISCHES
HISTORISCHES
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VEREINIGUNG DIPLOMIERTER HOTELIERS VDH
VEREINIGUNG DIPLOMIERTER HOTELIERS VDH
OFFIZIELLE VERBANDSMIT TEILUNGEN
OFFIZIELLE VERBANDSMIT TEILUNGEN
Historisches
Hotels im Krieg: Schweizer Hoteliers zwischen Hoffnung und Ruin
Echtzeit-Projekttag versorgt VDH-Mitglieder mit konkreten Zukunftsideen Am Echtzeit-Projekttag des Studiengangs 47 im Hotel Seaside in Spiez wurden sechs innovative und kreative Ideen und Businesspläne für Hotels und Restaurants präsentiert. Auch eine Markthalle oder ein Privat-Spa waren dabei.
Schüsse. Kanonensalven detonieren in Städten und auf Schlachtfeldern. Die Menschen fliehen. Für Flüchtlinge können Hotels – weit weg von lebensbedrohenden Angriffen – ein Ort der Hoffnung sein. Schweizer Hotels waren im Ersten und Zweiten Weltkrieg Hilfs- und Hoffnungsorte. Vielen Hotels brachte der Krieg aber grosse Hilflosigkeit oder gar den Ruin. Text: Hilmar Gernet
Text: Roland Gasche, Präsident VDH und Lehrgangsleiter NDS HF Hotelmanagement
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er modular aufgebaute NDS HF Hotelmanagement-Lehrgang besticht durch verschiedene unternehmerische Disziplinen, die in 18 Monaten von den Teilnehmenden absolviert werden. Nebst den drei Modulen, MENSCH, MARKT, MITTEL, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden, setzen sich die Teilnehmenden neben ihrer Diplomarbeit mit einer Echtzeit-Projektarbeit auseinander. Im vierten und letzten NDS-Modul HOSPITALITY werden dann alle Disziplinen vernetzt. Den Abschluss dieses Moduls bildet die Präsentation der Echtzeit-Projekte.
Bilder: Thierry Ott, Palaces (Quelle)
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ie Flüchtlingswelle nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist ein «Ereignis von historischer Dimension, vor allem als einzigartiger Moment für Europa». So beurteilt der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge Filippo Grandi, ein Diplomat aus Mailand, die Lage. In acht Tagen und nicht in einem Zeitraum von acht Jahren, wie im Jugoslawienkrieg vor 30 Jahren, hätten Millionen von Menschen ihr Land verlassen. Zugleich, so seine vorläufige Bilanz in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (9. März 2022), habe Europa noch nie so viel Toleranz und Aufnahmebereitschaft gezeigt. Auch die Schweizer Bevölkerung hilft. Am nationalen Solidaritätstag, am 9. März, wurden über die Glückskette über 51,5 Millionen Franken für die Ukraine gespendet.
VDH-Networking am 9. Mai in Bern Am Vorabend der alljährlichen Mitgliederversammlung, der Vereinigung diplomierter Hoteliers-Restaurateure SHV, Hotelmanager:innen NDS HF, vom 9. Mai 2022, werden die Pforten für Networking, Erfahrungsaustausch und Freundschaftspflege ge öffnet. Das Lehrgangstreffen (Zyklustreffen) aller Teilnehmer:innen des Unternehmerseminares (US) oder Nachdiplomstudiums HF Hotelmanagement (NDS) sind zum Apéro und gemeinsamen Dinner am 8. Mai 2022 im Kornhauskeller in Bern herzlich eingeladen. Weitere Infos und Anmeldungen für die Mitgliederversammlung und das VDH & US/NDS-Treffen unter www.events.vdh.swiss oder
Grandhotel Bernerhof, 1913.
Beim letzten Studiengang wurden von den Teilnehmenden sechs Echtzeit-Projekte mit einer Kurzpräsentation vorgestellt. Danach wurden die Projektteams zusammengestellt. Im Zentrum der Projektauftraggeber stand ein Businessplan. Er sollte Auskunft über die Tragbarkeit und die Machbarkeit eines Bauprojekts aus Sicht der Mieter und der Eigentümer geben. Während sechs Monaten arbeiteten die Teams mit Begleitung des Projektcoaches und Lehrgangleiters intensiv an den gestellten Aufgaben. Am 11. März wurden die Ergebnisse den Auftraggebern, den Kolleginnen und Kollegen und Gästen präsentiert. Kreativ am Bodensee: Biergarten und kleine Zimmer Zwei Projekte wurden von den Ufern des Bodensees eingereicht. Bei der Krone in Altnau handelte es sich um ein komplettes Neubauprojekt, das aus der Sicht des Mieters bearbeitet werden musste. Neben einem Restaurant mit grosser Terrasse soll ein Biergarten mit Selbstbedienung entstehen. Es ist zu erwähnen, dass die Bewilligung der neuen Krone in Altnau, die direkt am Ufer des Bodensees zu liegen kommt, in der heutigen Zeit eine grosse Ausnahme darstellt.
Roland Gasche.
Beim Hotel Drachenburg in Gottlieben geht es um eine Restrukturierung und den teilweisen Ausbau. Bei diesem Projekt galt es, die Sicht der Eigentümer zu bearbeiten. Das Hotel Drachenburg liegt am Bodenseeufer. Die Herausforderung bestand in erster Linie darin, eine elegante Lösung in die wunderschönen alten Räume zu zaubern. Zu bedenken war auch, dass die alten Zimmer nicht gerade riesig sind und trotzdem geeignete Lösungen für Neues zu finden waren. So brauchte es viel Kreativität und Vorstellungskraft, denn der einfache Weg, die Zimmer zu vergrössern, bestand nicht.
Etappenplan führt zum Ziel Ein gut etappierter Plan soll im Aparthotel Goldey in Unterseen bei Interlaken sicherstellen, dass die aktuelle Geschäftsführerin und künftige Inhaberin die notwendigen Umbauten tatsächlich realisieren und tragen kann. Bei diesem Projekt ging es um eine finanziell tragbare Form der Renovation von Zimmern. Zudem sollten die Bereiche Eingang, Lobby und Frühstücksraum neu gestaltet werden. Nicht betroffen vom Projekt waren die bestehenden Suiten. Sie sollten so weitergeführt werden wie bisher.
Denkmalschutz kreierte Privat-Spa Mit dem Projekt Park Hotel Winterthur reichte ein städtischer Hotelbetrieb ein Echtzeit-Projekt ein. In einem denkmalgeschützten Haus eine Projektidee für einen Spa- und Wellnessbereich zu entwickeln, ist eine grosse Herausforderung. Sie wurde vom Projektteam mit sehr innovativen und kreativen Ideen gemeistert. Man wählte den Ansatz des Privat-Spa, der sich mit vielen tollen und unerwarteten Ideen durch das Projekt zog.
Markthalle, Brauerei, Gewölbekeller Aus Sumiswald im Emmental, wurde das sehr interessante Projekt Markthalle eingereicht. Es geht darum, in einem bestehenden Gebäude einen Markt mit Produkten von Produzenten aus der Region einzurichten. Kunden aus der Umgebung und Touristen sollen sich in der Markthalle selbst bedienen können. Nebst einer Brauerei soll auch ein Gastronomiekonzept integriert weden. Der bestehende Gewölbekeller soll für Gruppen und Events genutzt werden. Die Markthalle, so das Ziel, soll ein echter Begegnungsort werden.
Enge Vorschriften: Holzbau als Lösung Im Berner Oberland, im Haslital, liegt das ChaletHotel Schwarzwaldalp. Hier galt es für das Team, sich mit dem Neubau eines Hotels aus Sicht eines Mieters auseinanderzusetzen. Die Rahmenbedingungen waren anspruchsvoll: Das örtliche Baureglement verbietet den Neubau eines Chalets. Für das bestehende Chalet gibt es keine Ausbaumöglichkeit. Im erarbeiteten Businessplan wurde die Idee eines gut in die Landschaft integrierten Holzbaus aufgezeigt. Damit entsteht ein Betrieb, der den heutigen Ansprüchen genügt, der effektiv und erfolgreich geführt werden kann.
Der Echtzeit-Projekttag des NDS Hotelmanagement entwickelt sich mehr und mehr zum unverzichtbaren Event für zukunftsorientierte Hoteliers. Oder wie es ein Hotelier sagte: «Wer echte Innovation und Kreativität in unserer Branche erleben will, der muss am NDS-Projekttag unbedingt dabei sein.»
bei der Geschäftsstellewelcome@vdh.swiss. 74
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HOTELIER
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HOTELIER – INFORMIEREN UND INSPIRIEREN Die achtmal jährlich erscheinende Fachzeitschrift «Hotelier» richtet sich an alle leitenden Persönlichkeiten der Schweizer Hotellerie und Gastronomie. Dank kompetent recherchierten, kritischen und hintergründigen Reportagen, Porträts, Reports und Kommentaren bietet die Zeitschrift eine spannende Lektüre mit einem konkreten Mehrwert. Anhand von Berichten oder Interviews mit Protagonisten aus der Szene, wirft die Redaktion einen Blick hinter die Kulissen und zeigt auf, was besonders erfolgreiche Hoteliers und Gastronomen ausmacht.
Spezielle Hotel- und Restaurantkonzepte und interessante Nischenprodukte finden im «Hotelier» Beachtung. Besonders in den jeweils im Frühherbst erscheinenden Sonderausgaben zu den Themen Inneneinrichtung und Design. Im «Hotelier» haben alle Beiträge eines gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Denn die Hotellerie und Gastronomie ist eine Branche, die von zwischenmenschlichen Beziehungen lebt. Nachhaltig, tiefgründig und unterhaltsam: Der «Hotelier» ist die unentbehrliche Lektüre für alle, die im Gästebereich mitwirken.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
NE W S & HI GHL I GH T S
T I T EL S TO RY
SICH WEISS UND ROT FREUEN … und sich dann grün und blau ärgern, wenn der letzte Tropfen ausgetrunken ist: Die Weine, die der Schweizer Luigi Carlini in den sonnigen Hügeln des Südpiemonts im «Val di Luna» produziert, haben zahlreichen internationalen Experten überzeugt. cappelletti.ch, valdiluna.ch
DIE «GRANDE DAME» MIT JUNGEM SPIRIT
Fr. 119.–
Fr. 38.–
KÄSEABO: TAKE IT CHEEZY Wer im Laden vor lauter Laiben den Liebling nicht mehr sieht, ist mit diesen Boxen besser bedient: Das Start-up «Cheezy» bringt Geniessern mit diversen Boxen die Schweizer Käselandschaft näher – «näher» heisst: direkt vor die Haustür! In individuellen Lieferintervallen erhält man ein Paket mit wahlweise cremigen, milden und aromatischen oder rezenten, länger gereiften und würzigen Sorten – mit Infos über Herkunft, Geschichte und Besonderheiten des Käses, den man gerade lächelnd kaut. cheezy.ch
EINLADUNG ZUM «TETATET»
IN DIE VERLÄNGERUNG … … geht farbenfrohes Funkeln mit der «Colorstone»-Kollektion, wobei die vergoldete Halskette (Länge 42 cm) mit Karabinerverschluss und Zirkonias in den Nuancen des Regenbogens als stilvolle Siegerin hervorgeht. carat.ch
VERBÜNDET MIT NACHHALTIGKEIT
Fr. 21.– Fr. 249.–
ZUERST PFF-PFF, DANN ZZZ-ZZZ Das Startup Levia bietet das Team für Tiefenentspannung: Zuerst ein wenig Raumspray in den beruhigenden Aromen Lavendel, Tonkabohne und Orange versprühen und dann unter die Gewichtsdecke schlüpfen, die mit leichtem Druck den erholsamen Schlaf fördern. leviadecken.ch
ZUKUNFTSMUSIK: UNSICHTBARER PIANIST? Die Hände halten eine Zeitschrift oder die Liebsten – und doch spielt die Musik vom Klavier her? Das Geheimnis liegt in «Steinway Spirio»: Das weiterentwickelte Selbstspielsystem ermöglicht es Musikliebhabern, das eigene Klavierspiel aufzunehmen, zu editieren und in all seinen Feinheiten hochaufgelöst in Live-Qualität wiederzugeben. Die Flügel des Traditionsunternehmens «Steinway & Sons», die Handwerkskunst und Technologie vereinen, sind erhältlich bei Musik Hug, Könizstrasse 1, Bern. musikhug.ch
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Der formschöne Messingkarabiner mit Band aus Ziegenleder hält nicht nur alle Schlüssel beisammen, sondern auch die Werte von Umweltbewussten: Das Berner Label «Marai» nutzt ausschliesslich natürliche, zirkuläre Materialien und produziert lokal. marai.ch
Fr. 34.–
GESTAPELTE POWER Dank hohem Proteingehalt haut einen der Alltag nicht in die Pfanne: Die Pancakes-Mischungen von «Foodspring», in den Geschmacksrichtungen Kokosnuss-Kakao und geröstete Mandel, mit Wasser oder Milch verrühren, goldbraun brutzeln und nährstoffreich in den Tag starten! foodspring.ch
DIE KÜCHE AUFRÖSTEN Aufrüsten für den Alltag voller Kaffeedurst: Das neue, formschöne Modell «Click Pro» aus der Linie der «FlyTek©»-Pad-Kaffeemaschinen verfügt über Vorteile wie eine elektronische Vordosierung, einen Tassenwärmer und einen leistungsstarken Dampfkessel. roesterei.be
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BLUT VERRÄT BEDÜRFNISSE Personalisierte Nahrungsergänzung anstatt Giesskannenprinzip – so lautet die Formel des Start-ups «Loewi»: Mittels Bluttest und Fragebogen erhält man ein individuell abgestimmtes Nährstoffgranulat, dessen Wirkung sich durch wiederholte Bluttests via App tracken lässt. loewi.com
Die «Grande Dame» der Schweizer Luxushotellerie deckt zur Rundumerneuerung auf: Mit Kindervilla, neuen Restaurants wie dem «Radius» und Speisekarten, die vermehrt vegan und noch radikaler lokal sind.
… und dieses vertrauliche Zwiegespräch, das Stelldichein, kann überall dort stattfindet, wo es einen Tisch gibt: Denn die tragbare LED-Tischleuchte «Tetatet Touch», im Jahr 2013 vom italienischen Designer Davide Groppi entworfen, lässt sich durch ihren magnetischen Metallfuss spielend an der Tischplatte fixieren. Um das Rendez-vous zu beginnen, reicht die sanfte Berührung des Schalters – und es endet womöglich nach spätestens zwölf Stunden, denn so viel beträgt die Akkulaufzeit. glowinggrass.ch
TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO TINA STURZENEGGER, ZÜRICH, ZVG
Stefan Beer steht draussen vor dem imposanten Prachtbau des «Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa» und blickt der Sonne entgegen, die sein weisses Kochhemd leuchten lässt. Die Rasenfläche zu seinen Füssen wird auf die Sommersaison hin in eine Terrasse für sonnenund genusshungrige Gäste verwandelt: Diese erweitert das Restaurant «La Terrasse Brasserie», das seit Ende 2021 Brasserie-Klassiker mit modernem Twist bietet. Dies ist nur eine der zahlreichen Neuerungen, die derzeit ein Werkzeugkasten hier und eine Baumaschine da erahnen lassen, wenn man durch die noblen Hallen mit 150-jähriger Geschichte schreitet: So sind auch die Räumlichkeiten für das neue Gourmetrestaurant «Radius by Stefan Beer» in Entstehung. Hier wird der Executive Küchenchef die Erfolgsstory seines «Menü vo hie» ab Frühsommer 2022 fortführen, das er im ehemaligen Fine-DiningRestaurants «La Terrasse» bereits etabliert hatte. «Ich fokussiere mich weiterhin bei der Zutatensuche auf das Tal zwischen den zwei Seen», sagt der Chefkoch und kneift seine Augen wegen der grellen Frühjahrskraft der Strahlen zusammen. Kein Auge zu drückt er hingegen, wenn es um die Herkunft der Produkte geht, aus denen er seine Speisen kreiert. Er lässt seinen Blick schweifen, auf die Interlakner Flaniermeile und die wolkenkratzenden Felswände. Nein, die Zutaten stammen nicht gerade aus Sichtweite, aber beinahe: Im Umkreis von maximal fünfzig Kilometern wurzeln, gedeihen, weiden, blühen und schwimmen die Rohstoffe, aus denen jene Raffinesse entwächst, für die ihn «Gault Millau» jüngst mit 17 Punkten auszeichnete – ein Punkt mehr als im vorherigen Rating.
ZUGABE! ZUGABE! «Mummenschanz» feiert das 50-jährige Bestehen ebenso mit einem reich bebilderten Buch, das jüngst im «Weber Verlag» erschienen ist, wie mit der «50 Years»-Tour – und das Publikum feiert sie frenetisch, weshalb die beiden Vorstellungen in Thun bereits ausverkauft sind … Kein Grund für lange Gesichter, denn die Crew, geleitet vom Gründungsmitglied Florina Frassetto, betritt maskiert und mucksmäuschenstill die Bühne des «KKThun» für eine Zusatzvorstellung am Sonntag, 3. April, 15 Uhr. kkthun.ch
Fr. 765.–
EIN MAHL ALLES RICHTIG MACHEN Das gelingt mit der neuen Kaffee bohnenmischung «Terroir Bolivien»: Die limitierte Fairtrade-Edition, biologisch in Bolivien produziert durch eine Kooperative, hinterlässt mit Aromen von gerösteten Haselnüssen, Karamell und Steinfrüchten ein seidiges Mundgefühl. roesterei.be
1 · 2022 | mis-magazin.ch
mis-magazin.ch | 1 · 2022
M O D E & AC C E S S O IRE S
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M O D E & AC C E S S O IRE S
ZWEI AUF EINEN
DESIGNSTREICH
T I T EL S TO RY
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1 Das Berner Oberland erweist sich als Schlaraffenland in ungeahnter Fülle: Die nachhaltig aufgezogenen Shrimps stammen von einem Emmentaler Bauernhof. 2 Geerntet vor den Toren des Grandhotels: Aus dem eigenen Garten des «VictoriaJungfrau» stammen Kräuter, Beeren und Nüsse, die Stefan Beer in seine lukullischen Genüsse verwandelt. 3 Was in der Region saisonal verfügbar ist, ergibt das Menü: So kreiert Stefan Beer beispielsweise Berner Oberländer Kalb nach «Szegediner Art». 1
«MICH FÜR DIE ROHSTOFFE RADIKAL IM RADIUS EINZUSCHRÄNKEN, INSPIRIERT MICH.» Stefan Beer, Executive Küchenchef «Victoria-Jungfrau»
1 · 2022 | mis-magazin.ch
mis-magazin.ch | 1 · 2022
H AUP T S TO RY
INTERIEURDESIGN: MÖBEL MIT MENTALITÄT
GUILLOCHIERUNG, NEU GEDACHT Mit dem auf 99 Exemplare limitierten Modell «Excellence Guilloché Main II» eröffnet «Louis Erard» der traditionellen Ornamentkunst ein neues Ausdrucksgebiet.
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Das Interieur widerspiegelt das Innenleben – und umgekehrt: Mario Franz, Wohnexperte in dritter Generation, weiss, wie es sich einrichten lässt, mit Designmöbeln das Daheim gleichermassen zu verschönern wie das Daseinsgefühl.
TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
«Diese Uhr ist so typisch ‹Louis Erard›», werden jene bemerken, die kennerisch auf das Zifferblatt der soeben lancierten «Excellence Guilloché Main II» blicken: Es ist nicht etwa geziert vom Logo, vielmehr steht das Motiv im Fokus – eine grosse Raute mit kinetischer Anmutung, die sich perspektivisch öffnet. Dass die im Jahr 1929 gegründete Schweizer Uhrenmanufaktur die Kunst des Guillochierens zum zweiten Mal neu interpretiert, ist als Manifest für das zeitgenössische Kunsthandwerk zu verstehen: Um die traditionsreiche Technik, die in das 16. Jahrhundert zurückgeht, in den Dienst einer zeitgemässen Komposition zu stellen, änderte «Louis Erard» die Regeln. Dies erforderte, die Arbeitsabfolge von Grund auf neu auszugestalten – von der ersten schwarzen Lackierung bis zur abschliessenden Rhodierung nach der Guillochierung. Letztere verlangt die ganze Geschicklichkeit einer Handwerkerin, welche die Zifferblätter Stück für Stück in mehreren Stunden Arbeit an der manuellen Guillochier-Drehbank anfertigt. Nicht minder exzellent, doch erdverbundener präsentiert sich die zweite Neuschöpfung «Excellence Petite Seconde Terracotta» der Uhrenmarke aus Le Noirment: Die naturfarbene Automatik-Uhr vereint die Wärme des Südens mit der Sanftheit der Pfade in den Freibergen des Juras, die als Wiege der Uhrmacherkunst gelten. Das Zifferblatt inszeniert die Designfeinheiten, von denen der azurierte Sekundenzähler bei 6 Uhr besonders ins Auge fällt. Die anthrazitgrauen Zeiger mit Tannensignatur und Indexe werfen zarte Schatten wie ein Wald im Licht der hellen Sonne. Geometrisch-verspielt oder natürlich-edel? Wer sich kaum zwischen den meisterhaften Modellen entscheiden mag, dem sei augenzwinkernd in Erinnerung gerufen, dass er doch zwei Handgelenke hat … Die neuen Modelle von «Louis Erard» sind erhältlich bei Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern. uhrsachen.ch, louiserard.com
TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Mit Pioniergeist und Patina: Indem «Marai» die natürlichen, zirkulären Materialien nutzt, wirkt das Label der Verschwendung von hochwertigen Rohstoffen entgegen. Die Accessoires aus naturbelassenem Leder sind erhältlich bei G. Neuenschwander Söhne, Industriestrasse 4, Oberdiessbach und im Online-Shop: marai.ch
Gestern lagen Ziegenfelle brach, heute fertigt ein neues Label daraus Accessoires an, die übermorgen sogar noch individueller sind: Weil die Zeit dem naturbelassenen Leder Patina verleiht. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ANGELIKA ANNEN
«Um Dinge zu schaffen, die lange halten, arbeiten wir mit Materialien, die mit Würde altern», lautet das Credo des neuen Schweizer Labels «Marai». Wer sich daraus noch keinen Reim machen kann, dem sei es mit weiteren Strophen erzählt. Seit dem Ende der regionalen Lederindustrie in den 50er-Jahren und dem rückläufigen Handel mit Fellen werden hierzulande jedes Jahr zehntausende Ziegen- und Schaffelle vernichtet. «Wir fertigen aus die-
sen vorhandenen Rohstoffen edle, langlebige Lederaccessoires, was auch darauf sensibilisiert, welche direkten Konsequenzen der Konsum von tierischen Lebensmitteln mit sich bringt», beschreibt Projektleiterin Nina Conrad, die seit vielen Jahren Firmen aus der Textil- und Lederbranche in Nachhaltigkeitsfragen berät. Auch bei «G. Neuenschwander Söhne» platzte das Lager an Fellen von Tieren, die in kleinen Bauernbetrieben im Emmental, dem Jura oder dem Tessin weideten, allmählich aus allen Nähten. So war beim Familienunternehmen, das die Gebrüder Bernhard und Marc Neuenschwander in fünfter Generation führen, die Idee geboren, diese schlummernden Schätze, die sonst der Verbrennung geweiht sind, mit rein pflanzlichen Extrakten aus Hölzern, Rinden und Baumfrüchten lokal zu gerben. Aus diesem dadurch naturbelassenen, anschmiegsam weichen und natürlich strukturierten Leder, – das Narben, Kratzer oder Mückenstiche nicht etwa versteckt, sondern verehrt – nähen Manufak-
mis-magazin.ch | 1 · 2022
W O HN E N
Es bleibt in der Familie: Nach rund zehn Jahren im elterlichen Betrieb übernimmt Mario Franz dieses Jahr die Leitung von «intraform»: «Möbelberatung erfordert Menschenkenntnis, die Multimedia nicht zu ersetzen vermag.»
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1 · 2022 | mis-magazin.ch
mis-magazin.ch | 1 · 2022
AUS F LU G S T IPP S
SOLE-MATE Das neue Kissendesign «Sole» erweist sich als seelenverwandt mit allen, welche die Sonne anbeten, gerne Farbakzente setzen, ausgiebige Siestas lieben – und die traditionsreiches, sardisches Webhandwerk wertschätzen. stilestrano.de
GLÜHENDE GEOMETRIE Die schlichte, schwerelose Pendelleuchten-Serie «Floyd», inspiriert von der geometrischen Figur «Oloid» von Paul Schatz, scheint aus jedem Blickwinkel eine andere Erscheinung anzunehmen. In verschiedenen Grössen erhältlich. kuboid.ch
AUS F LU G S T IPP S
Spielfeld dieser 34 Kilometer langen Tour, die im schachbrettartig, nach den Bedürfnissen der Uhrenindustrie erbauten La Chaux-de-Fonds beginnt, ist der Jurarücken. Strampelnde «Spielfiguren» sind sonnenanbetende Fahrradenthusiaten, die quasi beim Vorbeifahren ihr Verständnis für erneuerbare Energien verbessern wollen. Die Strecke ist aber nicht dem gewürfelten Zufall überlassen: Zug um Zug – oder Pedaltritt um Pedaltritt – führt die erste Etappe auf den Mont Soleil, wo die grösste Forschungs- und Demonstrationsanlage zur Sonnen- und Windgewinnung der Schweiz in den Himmel ragt. Nahe den Sonnenkollektoren erneuert man bei einem Picknick an der Feuerstelle seine eigene Energie, ehe man sich weiter auf die Zielgerade Richtung Tramelan begibt – die mächtigen Windräder stets hoch über dem Helm kreisend.
BET(H)ÖREND!
ab Fr. 330.–
NACHTRAGEND? Bestimmt nicht, denn mit der Box mit Tragegriff, designt und hergestellt in Basel, ist alles in blauster Ordnung und das Chaos aus der (Büro-)Welt geschaffen: Dank der schlicht-schlauen Unter teilung ist Kleinkram im Handumdrehen einsortiert – und ausser Sichtweite getragen. inbyko.com
DREIBEINER FÜR ZWEIBEINER Hocker mit pulverbeschichtetem Untergestell und runder Sitzfläche aus pflanzlich gegerbtem, naturbelassenem Leder, dessen Patina mit jeder Sitzgelegenheit schöner wird. Designt von der Möbelpolsterin Domenika Rast und hergestellt in Zürich und Luzern. mitka.ch
Wegbeschreibung: La Chaux-de-Fonds (NE) – Mont Soleil – Mont Crosin – Col du Mont – Crosin – Tramelan (via Veloland-Routen 7 und 54).
Im grossen Moos viel los Die Tour beginnt und endet im mittelalterlichen Städtchen Aarberg, deren Wahrzeichen eine historische Holzbrücke aus 60 Meter langen Fichtenstämmen ist. Dazwischen durchquert man das Grosse Moos, das die Gebiete rund um den Bieler-, den Neuenburger- und den Murtensee umfasst. Die einstige Sumpflandschaft ist nach der Gewässerkorrektion zum fruchtbaren «Gemüsegarten der Schweiz» avanciert, so fährt man entlang von weiten Ebenen, auf denen grüne bis dunkelviolette Salate in Reih und Glied ihre knackigen Köpfe aus der schwarzen Erde strecken. Vorbei an wispernden Wiesen, der teilweise salatkopfgrünen Aare und dem Murtensee führt die Fahrt über das hügelige Golaten-Plateau am vogelartenreichen Stausee Niederried dorthin, wo alles angefangen hat: nach Aarberg, möglicherweise mit ausgeprägtem Appetit, den zahlreiche Restaurants zu stillen wissen.
Fr. 179.–
FLIEGENDER DRECHSEL Kaum hat man den Hocker «Helix» daheim, wechseln sich die Menschen, die es sich darauf bequem machen wollen, ununterbrochen ab. Limitierte Edition, aus Schweizer Ahorn gedrechselt von Andreas Gerig in Zusammenarbeit mit «Kaaron studio». drechselwerk.ch
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WANKELMUT Für einmal supergut: Denn «Babar» (30 × 31 × 39 cm) ist dank durchdachtem Design mal Hocker, mal Beistelltisch und mal Bücher- oder Zeitschriftenaufbewahrung. Als Interieur- oder Outdoor-Variante in verschiedenen Farben erhältlich. superlife.ch
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Schweizer Manufaktur Unsere in der Schweiz produzierte Bettwäsche finden Sie in der Divina Traumwelt Bern an der Kramgasse 43/Münstergasse 38 oder auch in unserem Online-Shop unter www.divina.ch
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1 · 2022 | mis-magazin.ch
Divina Textil AG / Traumfabrik Laden Rheineck . Tel. 071 888 25 31 Divina Traumwelt Sursee / Premium Store und Outlet . Tel. 041 921 18 31 Divina Traumwelt Bern / Premium Store und Outlet . Tel. 031 311 43 47 www.divina.ch
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Windeseile mit Weile
KLINGT Fr. 160.–
Mario Franz setzt sich hin, lehnt sich zurück und legt die gefalteten Hände auf den Tisch – nicht auf irgendeinen Stuhl, nicht an irgendeinen Tisch. Denn weder im Beratungsraum noch im restlichen Showroom von «intraform» in der Berner Altstadt ist etwas dem Zufall überlassen, sondern dem Finger-, ja gar dem Zehenspitzengefühl. «Beim Wohnen geht es allem voran um das Wohlbefinden», sagt der Geschäftsführer in dritter Generation. Gerade in den letzten Jahren sei die Wohnsituation in den Fokus gerückt: das eigene Zuhause als Zufluchtsort in einer unsicheren Zeit, welche die Grundfesten durchaus ins Wanken brachte (und bringt), als Schlüsselelement für die (geistige) Gesundheit. Ein Ort, der nicht mit dem Gedanken einhergeht «dann bleibe ich halt zu Hause», sondern vielmehr mit «dann bleibe ich lieber zu Hause». Ein Nest, das nicht aus beliebig gepickten Halmen, sondern mit bewusst gewählten Highlights gebaut ist. Die Gestaltung der Räume wirkt sich auf das Fühlen, Denken, Verhalten und Handeln jener aus, die sie bewohnen – und umgekehrt können letztere mit der individuellen Inneneinrichtung ebendiese Faktoren beeinflussen. Wie das gelingt, zeigt Familie Franz seit über fünfzig Jahren auf: 1962 gründeten Erwin und Trudy Franz, die Grosseltern von Mario Franz, das Möbelgeschäft an der damaligen Metzgergasse 47. Zierden statt Zapfsäulen 1972 erfolgte Umzug an die heutige Adresse, an die Rathausgasse 76, wo nichts war, wie es heute ist: Im über 500-jährigen, markanten Riegbau gab es keine Schaufenster, dafür einen Kiosk und eine Tankstelle, denn vormals befand sich hinter den historischen Gemäuern eine Lastwagen-Werkstatt. Da der Platz beschränkt war, baute Erwin Franz so manch ein Möbelstück bei sich zu Hause zusammen und lieferte es im vollbeladenen Privatauto aus, mit auf dem Dach festgebundenen Einzelteilen. «Aus dem, was zur Verfügung stand, holte man das Beste heraus», erinnert sich Mario Franz, der schon als Junge Händchen in der Werkstatt bot und sich sein erstes Taschengeld mit Abheften verdiente: 10 Rappen pro Kundenmappe klimperten in sein «Kässeli». Welch komplexe Konstruktion das Gebäude barg, kam erst bei den Umbauten 1982 und 1992 zum Vorschein, mitsamt Souvenirs von einst wie einem blechernen Tankstellenschild. Beschildert ist die Ausstellung heute nicht, denn man begibt sich intuitiv-entdeckerisch in das lebendige Labyrinth aus Liegelandschaften und Lichtobjekten, wo man öfters den
turen in der Schweiz und im nahen Süddeutschland limitierte Editionen. In diesen progressiven Produkten schwingt auch Pioniergeist von einst mit: der Markenname «Marai» ist hergeleitet von Maria Engel, die 1861 die Ehefrau des Firmengründers Gottlieb Neuenschwander war. Voller Energie, und durchaus mit Hartnäckigkeit, packte sie im Laden in Oberdiessbach mit an und trug damit wesentlich zum Erfolg der Firma bei. Die Kreationen von «Marai», entworfen von variablen Designteams, sind durchaus als Hommage an starke Persönlichkeiten wie sie zu verstehen, denn sie stehen zu «Ecken und Kanten»: Die Lieblingsstücke in Schwarz und Naturfarben «leben» mit; der Lauf der Zeit verleiht dem feinen Leder eine eigene Patina. Auf diese Weise werden Handtaschen, Handyhüllen mit Innenfach, Etuis oder Portemonnaies wahrlich zu persönlichen Poesiealben: Sie erzählen von dem, was charakterprägend ist – wie bei einem Gedicht über das Leben, das mit jedem Schwank um eine Strophe reicher wird.
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H AUP T S TO RY
DIE NEUE «HÄUTE COUTURE»
Zur Frühlingszeit wartet «Louis Erard» mit zwei Uhren-Innovationen auf – einerseits inspiriert durch das jahrhundertealte Kunsthandwerk, andererseits durch den Boden des Juras, wo die Wurzeln des Traditionshauses liegen. KLEINERES PENDANT ALS PREMIERE Die «Excellence Petite Seconde Terracotta» ist neben der traditionellen Gehäusegrösse von 42 mm auch in einer schlankeren Version von 39 mm erhältlich, jeweils in einer limitierten Produktion von etwa 100 Exemplaren pro Jahr und Referenz.
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Ob «Here comes the sun» oder «Im Märzen der Bauer» – der adaptive, kabellose Lautsprecher «Beolab 28» holt mit exzellentem Studio-Sound das Beste aus jedem musikalischen Moment heraus. Aus verschiedenen erlesenen Materialien erhältlich bei Media-Line in Bern, Thun und Interlaken. media-line.ch
(P)OUF, WIE RAFFINIERT! Die einen erinnert die Form an ein Akkordeon, die anderen an das französische Baisergebäck «Macaron»: Der Lederhocker der Aargauer Möbelmanufaktur «De Sede», ausgezeichnet mit dem «German Design Award 2020», ist stufenlos in der Höhe verstellbar. bestswiss.ch
Wegbeschreibung: Aarberg – Müntschemier – Ins – Muntelier/Murten (FR) – Kerzers (FR) – Golaten – Aarberg (via Veloland-Routen 8, 44, 59, 94).
… jetzt fehlt nur noch die Route: Das «Veloland Bern» bietet mit 35 Touren reichlich Inspiration. Immer dem «Gido» nach über «Gib Gutzi»-Geraden, hügelige Heiterkeit und speichenumspassende Schönstrassen. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Fr. 2140.–
mis-magazin.ch | 1 · 2022
Speichenstellung: parallel zum See
Zuerst pedalen, dann plantschen
Auf der Panorama-Tour am Beatenberg gelangt man von Thun aus über tausend Höhenmeter nach Interlaken Ost, sodass die Kalorienverbrennung auch Hochtouren läuft – wie magenberuhigend, dass die Strecke vorbeiführt an verschiedenen Hofläden, die lokale Leckereien wie Alpkäse aus dem Justital bieten, mit dem man den inneren Motor wieder auftankt: Kein Knurren stört mehr den überwältigenden Ausblick auf den Thunersee, umrahmt von Viertausendern. Begonnen bei den Blumenwiesen Thuns, führt die 48 Kilometer lange Strecke durchgehend via asphaltierte Hauptstrassen in das beinahe alpine Justital. Lauschige Stille geniesst man im Dorf Beatenberg, der Sonnenterrasse hoch über dem Thunersee, ehe die Tour im Trubel der Tourismusstadt Interlaken endet. Wer den Stirnschweiss weiter verdampfen lassen will, geht mitsamt dem Velo an Bord eines Dampfschiffs und schippert retour nach Thun.
In der Altstadt von Burgdorf mit ihrem Schloss – einst ein Gefängnis, heute eine Sehenswürdigkeit mit Restaurant, Jugendherberge, Museum und Trauzimmer – nimmt der Ausflugs seinen Anfang. Via Wynigen und Herzogenbuchsee steuert man den beschaulichen Burgäschisee an, eingerahmt von Erlenwald, der an der Grenze zum Kanton Solothurn liegt. Steigungen gibt es auf der insgesamt 46 Kilometer langen Strecke keine zu «erstrampeln», dafür umso mehr Steigerungen des Spasses. Zum Beispiel bei einem Picknick auf einem der versteckten Holzstege oder einem Frischekick-Fussbad unter den Glupschaugen von Egli, Hecht oder Felchen. Wer nach der Beinarbeit auch noch die Arme in Schwung bringen mag, kann rudern statt radeln: Eine Bootsfahrt durch das Idyll stimmt romantisch – und ein auf den Rückweg, vorbei an schmucken Bauerndörfern.
Wegbeschreibung: Thun – Steffisburg – Heiligenschwendi – Sigriswil – Beatenberg– Interlaken Ost (via Veloland-Routen 4, 8, 61 und 99).
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Wegbeschreibung: Burgdorf – Wynigen – Herzogenbuchsee – Burgäschisee – Koppigen – Kirchberg (BE) – Burgdorf (via Veloland-Routen 24, 34, 84, 99, 801).
Diese und weitere Touren inkl. Streckenkarten und Tipps sind zu finden im Buch «Veloland Bern» (Fr. 39.–): mis-magazin.ch/shop
mis-magazin.ch | 1 · 2022
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MIS MAGA ZIN
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MIS MAGAZIN – FÜR DESIGNVERLIEBTE UND GENIESSER Als Lifestyle-Magazin für die Region Bern, doch mit nationaler Ausstrahlung, stillt «MIS MAGAZIN» viermal jährlich die Sehnsucht nach Schönem aus der Schweiz. Mit Reportagen über Innovationen und Kreativköpfe, Insider-Tipps und Trends aus der gegenwärtigen Designszene ist die Premium-Publikation sowohl Kreativplattform als auch authentische Inspirationsquelle.
«MIS MAGAZIN» sorgt mit auserlesenem, saisonalem und einzigartigem Inhalt für positive, nützliche und inspirierende Informationen, die das Leben in der Heimat – «vor der Haustüre» – schöner machen.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
True Society
Inspiration
BRIDESMAIDS
Zürich
JELENA & GIULIANO
Trends, Tipps und ein Krönchen für die Frauenfreundschaften TEXT Kristina Kaupp
Frauenfreundschaften bestehen oft seit der Kindheit, und für die Hochzeit gibt es wohl nichts Schöneres, als die besten Freundinnen mit in die Planung einzubeziehen. Das Krönchen setzt man der Freundin dann auf, wenn sie die Trauzeugin und/oder Bridesmaid sein darf. Das Organisieren und Pläne schmieden mit ihr ist eine wunderschöne Freundinnenzeit!
Die serbisch-italienische Hochzeit von Jelena und Giuliano sollte gross und glamourös sein. Für beide war es besonders wichtig, dass die ganze Familie dabei sein und mitfeiern konnte. TEXT: Anja Rüdin BILDER: Tania Rotondaro Photography
Seit Jelena ein kleines Mädchen gewesen ist, träumte sie von ihrem grossen Tag: ein Prinzessinnenkleid, ein langer Gang in der Kirche, die ganze Familie mit dabei und natürlich gutes Essen, ein schöner Saal voller Blumen und Dekoration. Da sowohl sie als auch Giuliano grosse Familien haben, wussten die beiden von Anfang an, dass es eine grosse und pompöse Hochzeit werden wird. Die Herausforderung dabei war vor allem, eine passende Location zu finden, die gross genug für über 100 Gäste ist und ebenfalls eine Küche sowie eine Bar mit Barkeeper anbietet. All dies fanden Jelena und Giuliano im «Kameha Grand Zürich» vereint. Für die Hochzeitsplanung nahmen sich die beiden etwa ein Jahr Zeit und erstellten zuerst eine grobe Planung, erst danach kam der Feinschliff zur perfekten Hochzeit. «Wir entschieden uns, beim Kern nicht zu sparen. Das war für uns die Location, das Essen, die Musik mit dem DJ und die Erinnerungen in Form von Foto und Video», erklären Jelena und Giuliano.
Dolce Vita
Die Vorbereitungszeit der Hochzeit ist insbesondere schön, wenn die Braut liebevolle und ideenreiche Unterstützung von ihren Freundinnen erhält. Die verschiedenen Schritte bilden eine aufregende und spannende Zeit, wobei die Anprobe des Brautkleides und der Kleider der Bridesmaids zu den Höhepunkten zählen. Es ist klar, dass die Braut an ihrem grossen Tag die Schönste sein soll, aber die Bridesmaids unterstreichen mit ihren schönen Kleidern auch die Braut als Hauptperson!
DIE KLEIDER DER BRIDESMAIDS Die Auswahl der Garderobe für die Bridesmaids spielt nebst dem Brautkleid eine zentrale Rolle. Ist die Hochzeit mit der Dekoration geplant, die gewünschten Farben und Styles vom Brautpaar gewählt, welche sich durch die Hochzeit ziehen, dann heisst es, diese mit den Kleidern der Bridesmaids zu komplettieren. Wie bei den Brautkleidern ist die Auswahl der Bridesmaidkleidern gross, insbesondere bei der Farbwahl. Aber hier heisst es: Farbe muss her, denn Weiss und Creme sind der Braut vorbehalten! Ein Trend ist hier ganz besonders, dass die Bridesmaids Kleider im gleichen Farbton anhaben, wobei die Styles und Schnitte der Kleider unterschiedlich sein können, denn auch die Bridesmaids sind verschieden. So gibt es verschiedene Kleider oft in den gleichen Farbtönen. Aber auch Jumpsuits sind ein Hingucker sowie Kleider mit Carmen-Ausschnitt oder mit langen Ärmeln in zarter Spitze. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl vor!
So unvergesslich wie ihre Hochzeit war auch der Hochzeitsantrag, den Giuliano seiner Jelena nach drei gemeinsamen Jahren an ihrem 24. Geburtstag machte. Bereits an Weihnachten hatte Jelena sehr auf einen Antrag gehofft, denn Giuliano wusste schon genau, welche Stilrichtung ihr bei Verlobungsringen gefällt und dass sie diesen besonderen Moment mit der ganzen Familie erleben möchte. Nur fünf Tage später war es so weit, und Giuliano hielt an diesem sonnigen Wintertag um Jelenas Hand an. Die beiden lernten sich übrigens so kenne, wie sie es eigentlich nie wollten: in einem Club mitten auf der Tanzfläche. Der «Italiener wie aus
TIPP
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PKZ
Chez Janine
Chez Janine
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Die Brautmodengeschäfte bieten auch besondere Termine für die Auswahl der Bridesmaidkleider inklusive aller Accessoires an. Hier bekommen Sie viele Tipps in Sachen Styling und Trends.
Frühling 2022 Swiss Wedding
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dem Bilderbuch», wie Jelena ihren «Giuli» liebevoll beschrieb, tippte seine Nummer gleich selbst in ihr Handy ein, und es folgten erste Gespräche. Während dieses ersten Treffens war Giuliano sehr nervös: «Ich war von ihrer Schönheit so angetan, dass ich zum ersten Mal nicht wusste, worüber ich sprechen soll.» Die Nervosität legte sich bald, und schon bei ihrem ersten Date im Prime Tower sprachen Jelena und Giuliano über ihre gemeinsame Hochzeit.
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Fashion
Swiss Wedding
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The Look
Brautmode
Für erwachsene Frauen, die diesen Traum immer noch hegen, garantieren diese Kleider pure Roman Romantik und den grossen Auftritt. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, denn den Traumprinzen hat man ja schon gefunden … So manche Braut, die eigentlich ein schlichtes Kleid suchte, war plötzlich überrascht, welche Emotionen so ein Traum aus Tüll und Spitze auslösen kann. Die meisten Röcke bestehen aus Tüll, aber auch Organza oder Satin eignen sich gut für den grossen Auftritt als Prinzessin. Die Form dieser Klassiker bleibt zwar grundsätzlich gleich, jedoch passen sich Details, Farben und Materialien jedes Jahr an den modischen Zeitgeist an.
TRAUM AUS TÜLL Es ist der Traum von vielen Mädchen, für einen Tag Prinzessin zu sein: mit langem Spitzenschleier, einer Kutsche mit weissen Pferden und allem, was dazugehört. Im Mittelpunkt steht dabei das glamouröse Kleid mit ausladender Silhouette.
FLÜSSIGE SINNLICHKEIT Wenn die Schatten zum Leben erwachen und unsere Sinne auflodern, vertrauen wir unseren Instinkten. Das Parfüm «Le Soir des Possibles» ist ein sinnlicher und kräftiger Duft mit Jasminnoten, von dem man sich gerne betören lässt. Fr. 69.90 globus.ch
ALLES AUF NEU: VERY PERI
BLUMIGE GLETSCHERGRÜSSE Eine Mischung aus weissen und bläulichen Sorten wie Nigellas, Lagurus und Ruscus trifft im Blumenstrauss «Glacier» aufeinander. Jedes Bouquet ist ein Unikat, welches mit viel Liebe von Hand gebunden wird. Fr. 72.– lafleurdouce.ch
REDAKTION Anja Rüdin
Wir leben in Zeiten der Veränderung und begrüssen das neue Jahr mit einer ganz neuen Form der Ästhetik. Als Symbol für den globalen Zeitgeist des Augenblicks und den Wandel, den wir durchmachen, hat Pantone ihre Farbfamilie um eine aufregende Mischung aus Blau und Violett erweitert – eine Premiere in der Geschichte der «Pantone Color of the Year».
REDAKTION Anja Rüdin
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DETAILVERLIEBT Wunderbare Details wie die Kombination aus floraler und geometrischer Spitze werden mit Glitzer ergänzt.
DIE VIOLETTE BRILLE AUF Mit dieser Sonnenbrille hat man den Durchblick. 2022 ist geprägt von fröhlichen Styles und leuchtenden Farben. Der Bold-Acetate-Look überzeugt besonders in Kombination mit satten Farben und einem matten Glanz. Fr. 21.50 fielmann.ch
Die Trendfarbe des Jahres 2022 heisst «Very Peri» und bietet alle Eigenschaften von Blautönen, hat aber gleichzeitig einen rötlich-violetten Unterton. Der Name leitet sich von «periwinkle» ab, Englisch für die Blume Immergrün, deren Blütenfarbe zwischen Purpur und Pastelviolett variiert. Die innovative Farbe spiegelt die Sehnsucht nach etwas Neuem wider und versprüht eine willkommene Portion Optimismus. Wer sich mit Very Peri umgibt, erhält eine lebhafte, fröhliche Sicht auf die Welt, die zu mutiger Kreativität und fantasievollem Ausdruck inspiriert. Mit diesem Trendton versprühen wir jede Menge Optimismus.
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LAVENDEL, LAVENDEL Dank der mit Karitébutter angereicherten Textur pflegt diese Handcreme die Hände sanft. Der Duft nach Lavendel ist zart und angenehm und entführt einen innerlich in die Felder der Provence. Fr. 11.90 globus.ch
CLASSIC COLORS Das Classic Alox ist nicht nur ein kompaktes und multifunktionales Werkzeug mit allen nötigen Essentials, sondern ein stylischer Begleiter für jede Situation. Sogar in der Farbe des Jahres gibt es diesen hochwertigen Allrounder. Fr. 33.– victorinox.com
GESEHEN BEI: 1 | Pronovias, Chez Janine, Bubikon 2 | Papilio, Ursi’s Brautmode, Matzingen 3 | Etoile, The Queen, Wettingen 4 | Demetrios, Gina’s Sposa, Jona DEN DREH RAUS Kerzen sind in der Regel gerade und benötigen daher einen Sockel, nicht so die Kerze TWIST. Sowohl die Basis wie auch die Kerzen sind in einem einzigen Material kombiniert. Durch das Biegen und Verdrehen entsteht diese neue Form, die Funktion und Design vereint. Fr. 39.90 globus.ch Erhältlich bei Tessa & Thomi, Thun
FEDERLEICHT Die gestuften Tülllagen wirken durch die Pailletten und Federn noch voluminöser.
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ALLESKÖNNERIN Die All-in-one-Yogamatte von Luviyo bietet eine rutschfeste, aber auch sanfte Unterlage für jeden Yogaflow. Hergestellt aus saugfähigen Mikrofasern und biologisch abbaubarem Naturkautschuk ist sie komplett frei von Schadstoffen. Die Matte lässt sich sogar bei 30° in der Waschmaschine waschen! Fr. 119.– globus.ch
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LUXUS PUR Das nennt man Qualität in ihrer schönsten Form: Die Edelsteinseife «Feueropal» bezaubert mit einem frischen Duft nach Pfirsich, Melone und Gardenien. Das Aussehen der Seife verändert sich mit dem Gebrauch, doch die Schönheit bleibt erhalten, als wäre sie in dem Stein eingeschlossen. Fr. 21.– soaprocks.ch
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Service Hochzeitsmode
BEROMÜNSTER
Wicky Braut- und Festmode
Letterpress:
FINGERSPITZENGEFÜHL AM PAPIER Im Atelier von Nicole Brand begibt man sich beinahe auf eine Zeitreise in die Vergangenheit: Umgeben von alten Maschinen entsteht hier Hochzeitspapeterie, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Unter Letterpress versteht man einen Reliefdruck auf voluminösem Papier. «Ursprünglich tauchte diese Technik in den USA mit den ersten Photopolymer-Platten auf und ermöglichte eine wahre Renaissance für Tiegel und Co.», erklärt Nicole Brand. Bis dahin galt auch bei uns das Adagio: Das Papier soll nur «geküsst» werden. Letterpress geht jedoch bewusst einen Schritt weiter: Mit oft über einer Tonne Druck werden die Druckvorlagen (Klischees) auf das hochwertige Papier gepresst und hinterlassen so ein spürbares Relief.
Aargauerstrasse 1 6215 Beromünster Tel. 041 930 13 25 info@brautmode-wicky.ch brautmode-wicky.ch
ÖFFNUNGSZEITEN Mo, Di, Do, 8.30–12.00 Uhr und 13.30–18.30 Uhr Fr, 8.30–12.00 Uhr und 13.30–20.00 Uhr Sa, 8.30–16.00 Uhr durchgehend Mittwoch geschlossen Freitag Abendverkauf
Bei Ink on Paper entstehen edle und exklusive Druckerzeugnisse, die sich von Massenprodukten deutlich abheben. Letterpresskarten mit angenehmer Habtik verzaubern das Auge.
Die grösste Auswahl der Zentralschweiz für Braut- und Festmode. Über 1300 Brautkleider und 2500 Festkleider im Geschäft verfügbar. Da lohnt sich der weiteste Weg – wir freuen uns auf Sie!
KÄGISWIL
TEXT Anja Rüdin BILDER Nicole Brand, David & Kathrin
MeinKleid – Brautboutique In der angeschlossenen Buchbinderei werden die Karten ganz nach individuellem Wunsch der Kunden mit Farbschnitten, Ösen, Stoff- oder Papierbanderolen, Siegelstempeln, Blindprägungen und mehr fertig veredelt und konfektioniert. Ganz nach dem Motto «Mit viel Liebe zum Detail» hat Nicole zudem eine riesige Sammlung von noch postfrischen und postgültigen Schweizer Vintage-Briefmarken, welche Ihre Einladungen zum Highlight in der Post werden lassen. Für die Kreation von Save-the-dateKarten, Einladungen oder Menükarten ist Nicole Brand die ausführende Hand für Ihre Ideen. Während ihrer 15 Jahre als Grafikerin hat sie sich grosse Kenntnisse in verschiedenen Drucktechniken und der Typografie angeeignet. Sie berät mit viel Fachwissen und Detailliebe in Sachen grafischer Umsetzung und macht Ihre Ideen sicht- und greifbar. Angetrieben von der Leidenschaft zu dieser alten Drucktechnik und deren qualitativ hochwertigen Ergebnisse, entstehen im Atelier in Nidau wahre Papierschätze.
ALLES AUF EINEN BLICK – UNSER SERVICE FÜR SIE Sie suchen Ihr perfektes Outfit für den grossen Tag, Ihr Traumhotel oder die richtige Location? Hier werden Sie fündig. Unsere ausgewählten Dienstleister sind gerne Teil Ihres Hochzeitsprojekts – vom Anfang bis zum Ende.
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Die Suche nach dem Hochzeitskleid ist ein ganz besonderer Moment im Leben einer Frau. Sobald sie über die Türschwelle eines Brautkleidladens schreitet, wird sie sich das erste Mal als Braut fühlen, und ihre innere Stimme wird ihr zuflüstern: Jetzt geht’s wirklich los. Mit den Emotionen wird auch die Nervosität steigen, das Beste zu wollen. Wählen Sie deshalb ein Brautkleidgeschäft für sich aus, in dem Sie sich wohlfühlen und das auf Ihre Be-
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dürfnisse eingehen kann. Gleiches gilt für die Bräutigame auf der Suche nach dem passenden Hochzeitsanzug. Unsere ausgewählten Boutiquen bieten eine fürsorgliche Atmosphäre. Sie verfügen über das nötige Fingerspitzengefühl, die Fachkenntnisse und das erforderliche Handwerk, Ihren Ansprüchen nachzukommen oder entsprechende Alternativen zu finden. Geniessen Sie diesen Moment, er wird ewig in Erinnerung bleiben.
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SWISS WEDDING – FÜR DEN SCHÖNSTEN TAG IM LEBEN «Swiss Wedding» ist das führende Schweizer Hochzeitsmagazin und das einzige mit konsequenter Ausrichtung auf alles rund um das Heiraten. Viermal jährlich bietet «Swiss Wedding» als Premium-Publisher in der Hochzeitsbranche den Brautleuten Wissenswertes und Inspiration rund um ihren «schönsten Tag im Leben». Das Magazin deckt alle Facetten des Heiratens vom Anzug bis zur Zeremonie ab und greift Hochzeitsleu-
ten beim Ideensammeln, Planen und Verwirklichen ihrer Träume unter die Arme. Spannende Reportagen, exklusive Bildstrecken, Inspirationen für Mode, Dekoration und Schmuck – von klassisch bis extravagant – nähren die Vorfreude. Darüber hinaus machen besondere Locations und Honeymoon-Tipps richtig Lust, von Herzen «Ja!» zu sagen.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
1 Der Brunnen als
Treffpunkt und Arbeitsplatz der Frauen in der Stadt, hier am Beispiel des Läuferbrunnens in der unteren Berner Altstadt. Kolorierte Umrissradierung «La porte inferieure à Berne», um 1819–1824 von Franz Schmid. 9,2 x 13,4 cm.
(Burgerbibliothek Bern: Gr.A.469)
2 Frauen bevorzugten
nebst Rückentragkorb oder -reff einachsige Karren als Transportmittel und den Hund als Zugtier, weil er nicht nur billig im Unterhalt war, sondern auch Sicherheit versprach.
(Burgerbibliothek Bern: FN.G.C.1226)
3 Die Entdeckung der
Alpen als Mittel zur Emanzipation. Seilschaft beim Aufstieg zum Titlis 1898.
(Staatsarchiv Nidwalden: Archiv Bergführerverband Unterwalden, PA 300 D28/14)
FRAUEN IN DER VERKEHRSUND TRANSPORTGESCHICHTE: EIN ÜBERBLICK
Markt- und Alltagswege Frauen waren zwar von allen öffentlichen Angele genheiten ausgeschlossen und mussten sich vor Ge richt durch Männer vertreten lassen. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, als Händlerinnen und Kauf frauen tätig zu sein. Im späten Mittelalter durften le dige Frauen und Witwen selbstständig ein Geschäft führen. Einige Frauen betätigten sich auch im Fern handel und hatten damit Anteil an der überregio nalen Mobilität. Quantitativ ist ihr Wirken schwer fassbar. Ein Bericht über den Raub eines Basler Warenzugs Ende des 14. Jahrhunderts zählt unter den 61 geschädigten Händlern 37 Frauen, darunter viele Kleinkrämerinnen, aber auch einige weni ge Fernhändlerinnen.2 Im Spätmittelalter mehrten sich zwar in ganz Europa Beteiligungen von Frauen an Handelsgesellschaften, doch blieben sie auf die grossen Handelszentren beschränkt. In den Städten waren es primär Kleinkrämerinnen, die Waren aus dem städtischen Umland oder Pro dukte aus dem Handwerksbetrieb ihres Ehemanns feilboten. Für Genf stellte Anne Radeff fest, dass
Erika Flückiger Strebel
Frauen waren stets im öffentlichen Raum unterwegs, trotz der männlich geprägten Normen und Diskurse, die sie auf den häuslichen Bereich zu beschränken suchten. Besonders zur alltäglichen Mobilität und zur Arbeit von Frauen im Verkehrs- und Transportwesen bestehen noch viele Wissenslücken. Die Beiträge in diesem Heft liefern dazu erste Erkenntnisse.
D
as Wissen zu den Frauen in der Geschichte des Verkehrs und Transports ist aufgrund der dünnen Quellenlage dürf tig und abhängig von der Perspektive der Geschichtsfor schung. Bis ins 19. Jahrhundert schrieben Männer eine Geschichte der Männer. Erst in den 1990erJahren brachten neue Disziplinen wie die History of Transport oder Mobility Culture neue Sicht weisen in die Verkehrsgeschichte ein, die sich vermehrt mit so ziokulturellen und genderspezifischen Handlungskontexten aus einandersetzten. So beleuchtete etwa die Frauenreiseforschung die geschlechtsspezifische Aneignung und Konsumption von Ver kehrsmitteln und die damit verbundenen Rollenmuster. Bei den wenigen Studien, die sich bisher der Untersuchung weiblicher Mobilität widmeten, handelt es sich vielfach um Einzeldarstellun gen herausragender Pionierinnen der jüngeren Verkehrsgeschich te. Selten sind jedoch die Studien, welche die weibliche Mobilität breiter zu fassen versuchen. Mangels quantitativer Abstützung besteht die Gefahr einer Überbewertung von Einzelgeschichten. Noch immer fehlt es an quellengestützten Detailstudien und Quel
Aufteilung der Räume nach Geschlecht Die geschlechtsspezifische Aufteilung der Räume und der damit gekoppelten Funktionen entwickelte sich im Mittelalter. Die Tren nung in einen häuslichen, weiblichen und einen öffentlichen, männlichen Raum erschien als naturgegeben. Das Handeln und Auftreten der Frau wurde mehr und mehr reglementiert und sitt lichen Normen unterstellt. Ehrbare Frauen sollten sich im öffent lichen Raum anständig, massvoll und nie alleine bewegen. Das Verlassen des Hauses galt als gefährlich und unnötig (siehe dazu Peter Hersche, S. 14–17 in diesem Heft). Der Minoritenprediger Andreas von Regensburg verstieg sich im 13. Jahrhundert gar zur Aussage: «Die Tätigkeit einer Frau ausser Haus ist zu ebensoviel nütze wie der Flug einer Henne über den Zaun.»1 In der Realität bewegten sich die Frauen jedoch durchaus jenseits des Zauns.
Mobilität aus wirtschaftlichem Zwang Temporäre und saisonale Migration als Wanderar beiterin oder Dienstmagd war bei vielen landarmen Frauen eine traditionelle Subsistenzstrategie. Bekannt sind die saisonalen Wanderungen sogenannter Äh renleserinnen, etwa aus dem Berner Oberland. Ab rechnungen öffentlicher Armenunterstützungsan stalten sowie polizeiliche Listen zu aufgegriffenen Personen verweisen auf einen hohen, wenn auch schwer quantifizierbaren Frauenanteil in der nicht sesshaften Bevölkerung. Wer heimatlos auf den Strassen unterwegs war, lebte in prekären Verhält nissen. Frauen schlossen sich meist einer Gruppe an, was ihnen einen gewissen Schutz vor Übergrif fen gewährte und sie eher vom Vorwurf der Prosti tution befreite, dem allein reisende Frauen oft aus gesetzt waren. In der arbeitsteiligen Ökonomie der fahrenden Familie waren es meist die Frauen, die den Kontakt zur sesshaften Bevölkerung herstellten, indem sie Waren vertrieben oder Reparaturaufträge
02/2021
Frauen unterwegs | Femmes en chemin | Donne in movimento 5
leneditionen, die den weiblichen Raummustern, wie sie in Nor men und Diskursen gefordert werden, das Mobilitätsverhalten der Frauen in der alltäglichen Realität gegenüberstellen.
4 Wege und Geschichte | Les chemins et l’histoire | Strade e storia
Brief II: Das Lauterbrunnental, der Staubbachfall, die Grindelwaldgletscher, Schaffhausen. Auf der Weiterreise wurde Vigée Le Brun von Frau von Brac begleitet, deren Familie sie in Bern kennen gelernt hatte. Sie war die Gattin des Geschäftsträgers von Holland, hatte einen achtjährigen Sohn und war im siebten Monat schwanger. Die Reisegesellschaft begab sich auf die Oberlandtour mit dem Staubbach fall als bekanntestem Höhepunkt. Als im schattigen Lauterbrunnental ein paar junge Mädchen frische Kirschen anboten, erschien dies der Künstlerin wie eine Szene aus Tausendundeiner Nacht. Wieder zurück in Bern, reiste Vigée Le Brun mit ihrer Reisebegleiterin Adélaïde weiter nach Schaff hausen. Dort wurden sie vom Bürgermeister emp fangen. Dieser nahm sie mit auf einen Bootsausflug zum Rheinfall. Sie bewunderte das Spektakel und malte es aus verschiedenen Perspektiven.
AUF DER GRAND TOUR MIT LOUISE ÉLISABETH VIGÉE LE BRUN Sabine Bolliger
Brief III: Zürich; Erlenbach, die Insel Ufenau, Rapperswil, das Tal von Glarus. Nach der Besichtigung von Zürich war Vigée Le Brun in Erlenbach Gast des Generals Baron von Salis, den sie von Paris und Neapel kannte. Die Gegend um den Zürichsee erinnerte die Malerin an die Werke Gessners. In Begleitung der Stieftochter des Gene rals machte sie einige Ausflüge. Die Frauen besuch ten die Insel Ufenau, übernachteten in Rapperswil und unternahmen eine Schifffahrt auf dem Walen see, die sie wegen eines aufkommenden Sturmes jedoch frühzeitig abbrechen mussten. Ins «vallée de Glaris» begleiteten sie mehrere Freunde des Gene rals. Das einzig Bemerkenswerte dort war für Vigée Le Brun ein Wasserfall. Bei grosser Hitze gingen die Reisenden bis ans Ende des Tales und liessen sich die Wege der französischen und russischen Armeen während den Revolutionskriegen zeigen.
Louise Elisabeth Vigée Le Brun war eine Kunstmalerin des Rokoko und des Klassizismus. Auf der Flucht vor den Wirren der Französischen Revolution reiste sie 12 Jahre lang durch Europa, von Italien über Wien und Königsberg bis nach St. Petersburg und Moskau. 1807 und 1808 besuchte sie die Schweiz.
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n Paris, nordwestlich des Bahnhofs ParisMontparnasse, be findet sich die Rue ÉlisabethVigéeLeBrun. Die über 200 Jahre alte Strasse erhielt diese Bezeichnung durch einen Beschluss des Stadtrats vom 29. Oktober 2019. Der Anteil der Strassennamen, welche Frauen ehren, sollte erhöht werden. Doch wer ist diese Frau, an die ein Strassenschild erinnert, nachdem sie von der Kunst geschichte über anderthalb Jahrhunderte totgeschwiegen wurde?
«Tu seras peintre, mon enfant»: Von der Klosterschülerin zur Porträtistin der Königin Am 16. April 1755 als Tochter des Pastellisten Louis Vigée und der Coiffeuse Jeanne Maissin geboren, wuchs Louise Elisabeth Vigée in einem Umfeld auf, das durch ihren Vater von der Kunst geprägt war. Ihre Kindheit verlief so, wie es damals üblich war. Als Säugling bei einer Amme auf dem Land untergebracht, kam sie mit sechs Jahren bis zu ihrem elften Lebensjahr in ein Kloster. Dort zeichnete sie, wann und wo immer sie konnte. Als sie dem Vater ihr Porträt eines bärtigen Mannes zeigte, rief dieser freudig aus: «Tu seras peintre, mon enfant, ou jamais il n’en sera».1 Nachdem ihre Eltern sie wegen schlechter Gesundheit aus der Klosterschule genommen hatten, wurde ihr Talent vom Vater ge
die auf den Wiederverkauf von Produkten speziali sierten Krämer, die «fripier», in der Frühen Neuzeit mehrheitlich weiblich waren. In Bern lag der An teil der Frauen, die Ende des 18. Jahrhunderts beim Staat ein Händlerpatent beantragten, im deutsch sprachigen Kantonsgebiet bei zehn Prozent und im französischsprachigen Gebiet bei 25 Prozent aller Patente. Frauen waren somit auch ausserhalb des städtischen Raums als Kleinhändlerinnen unterwegs. Verkäufe auf weit entfernten Jahrmärkten und Mes sen blieben dagegen eine Domäne der Männer. In der Frühen Neuzeit brachten mehr und mehr Bauern ihr Vieh, Käse oder Wein zu weit entfernten Märk ten, was nur dank einer familiären Arbeitsteilung im bäuerlichen Haushalt möglich war: Wenn die Männer während Tagen oder Wochen unterwegs zu Märkten und Messen waren, übernahmen die Frau en auf dem Hof die alleinige Verantwortung.3 Bäuerinnen verkauften dagegen ihre zumeist fri schen Produkte wie Gemüse, Eier, Butter, Geflügel oder Kräuter in der nahen Stadt und hatten ent sprechend kürzere Reisewege. In den städtischen Gassen waren Frauen jedoch nicht nur wegen des Markts unterwegs. Alltägliche Mobilität ergab sich auch durch häusliche Arbeiten wie etwa durch das Besorgen der Wäsche, die noch im 19. Jahrhundert zumeist an öffentlichen Brunnen und Plätzen ge waschen und getrocknet wurde (Abb. 1). Nur wenige Hinweise finden sich zur Art und Weise, wie und mit welchen Transportmitteln sich Männer und Frauen in der vormodernen Zeit fortbewegten. Bildquellen verschiedener Epochen zeigen Frauen meist zu Fuss oder im Wagen anstatt hoch zu Ross. Ihre wichtigsten Transportmittel waren Tragkörbe und einrädrige Karren. Als Zugtiere nutzten Frauen gerne Hunde, da sie nicht nur billig waren, sondern ihnen auch Sicherheit gaben (Abb. 2).
fördert. Louise Elisabeth war bald soweit, dass sie mit Malen Geld verdienen und nach dem frühen Tod ihres Vaters die Familie fi nanziell unterstützen konnte. Auf Drängen ihrer Mutter heiratete sie den Kunsthändler JeanBaptiste Pierre Le Brun, der sich als Spieler und Frauenheld herausstellte und dazu ihre unterdessen beträchtlichen Einnahmen nutzte. Er unterstützte jedoch auch die Karriere seiner Gattin. Aufträge und Einnahmen mehrten sich, das Königshaus wurde auf Vigée Le Brun aufmerksam, und ab 1778 war sie offizielle Porträtistin von MarieAntoinette. Dabei zeigte Vigée Le Brun Innovationsgeist und Mut. Nicht nur, dass sie mit den Konventionen brach und ihre Modelle beim Lächeln die Zäh ne zeigen liess. Das Bild, auf dem die Königin in einem einfachen Musselinkleid dargestellt ist (Abb. 1), löste 1783 im Salon einen Skandal aus. Vigée Le Brun malte MarieAntoinette innert kür zester Zeit noch einmal, in der gleichen Haltung, jedoch standes gemäss königlich. Die Bilder wurden ausgetauscht, die Karriere der Künstlerin hob ab. Auf der Flucht: Die Grand Tour durch Italien Aufgrund ihrer Beziehungen zum Adel und der eskalierenden Er eignisse der Revolution fühlte sich Vigée Le Brun in Frankreich
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Brief IV: Solothurn, der Berg Weissenstein, Sonnenunter- und Aufgang in den Bergen. Bei ihrem Spaziergang durch Solothurn entdeckte Vigée Le Brun auf den Höhen des Jura eine klei ne Sennhütte. Sie entschied sich, bei grosser Hitze stundenlang zu Fuss hochzusteigen, um den Son nenuntergang zu bewundern und dort zu übernach ten. Am nächsten Morgen stand sie bereits um drei Uhr früh auf und stieg einen weiteren Gipfel hoch, zusammen mit ihrer Begleiterin Adélaïde und einem lokalen Reiseführer. Während sie Solothurn aus ihrem mehrfach geäusserten Desinteresse für Städte nicht erwähnte, ist ihre Beschreibung des Sonnen aufganges, der Landschaft und der Ruhe wortreich und schwärmerisch. Brief V: Vevey und seine Umgebung. Von Vevey, ihrem Ort der Träume, nahm Vigée Le Brun den Weg zum Schloss Chillon, besuchte Cla rens mit den Ruinen des Chalets von JeanJacques
’histoire est maintenant bien connue et documentée. Le voyage d’Annemarie Schwarzenbach et d’Ella Maillart en Afghanistan a fait l’objet, pour chacune d’elles et à leur façon, de récits qui saisissent les moments forts de ce périple. Le départ a lieu à Genève dans un enthousiasme passionné, le 6 juin 1939, dans la Ford Roaster Deluxe offerte à Annemarie par son père (fig. 1).1 La plaque minéralogique GR 2111 est dûment enre gistrée dans l’index des propriétaires de véhicules du canton des Grisons où elle loue une maison à l’année : « Clarac Annemarie, Dr. Phil. SilsBaselgia », soit le nom de famille de son mari Claude qu’elle a épousé à Téhéran en 1935. Audelà des raisons qui poussent ces deux aventurières à partir ensemble vers une desti nation – l’Afghanistan – qui reste très difficile d’accès – surtout pour deux femmes à qui l’on prédisait les pires tourments –, ce voyage illustre le complexe compagnonnage qui les lie aussi avec le troisième acteur qui leur sert de moyen de transport : la voiture. Cette Ford est en effet omniprésente tant dans les récits des deux autrices que dans leurs clichés. Elle est soumise à une attention continue parce qu’elle est l’élément déterminant dans la poursuite du voyage. Si, pour Annemarie et Ella, la voiture symbolise une véritable libération existentielle, la maîtrise des éléments tech
(© bpk / Gemäldegalerie, SMB / Jörg P. Anders)
Die älteste Form des Reisens zur persönlichen Erholung sind Reisen zu Thermal- und Heilquellen. Solche Bäderreisen durften Frauen über Jahrhunderte auch ohne männliche Begleitung unternehmen.
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as Baden gehört zu den elementaren Bedürfnissen der Menschen: Den Körper im Wasser zu reinigen und dabei zugleich auch seelische und geistige Erholung und Erneu erung zu erleben, ist eine der ältesten und vielleicht fundamentals ten Erfahrungen und eine kulturelle Praxis der Menschheit. Bäder und Anwendungen von Wasser gehörten bis in die Moderne als einfache Selbstmedikation zur medizinischen Grundversorgung. Kulturgeschichtlich wird das Wissen um natürliche Heilkräfte und die häusliche Heilkunde vielfach der weiblichen Sphäre zugeschrie ben. Entsprechend sind Heilquellen und Heilbäder bis heute oft
1 Hans Sandreuter (1850–1901): Die Quelle (1891). Das Gemälde
zeigt eine allegorische Darstellung einer Heilquelle – repräsentiert durch zwei Frauenfiguren. Das grossformatige Gemälde hing zwischen 1893 und 1899 im Speisesaal des Badener Grand Hotels. Es ist heute im Historischen Museum Baden zu besichtigen.
(Foto: Historisches Museum Baden, Alex Spichale)
mals stark weiblich besetzt: In den antiken Quellkulten spielten weibliche Quellgottheiten eine wichtige Rolle und auch das Chris tentum verehrt in manchen Badeorten weibliche Heilige, denen besondere Wirkkraft in Sachen (weiblicher) Fruchtbarkeit und Ge sundheit zugeschrieben wird. In Allegorien werden die Heilkräfte der Quellen häufig mit weiblichen Figuren versinnbildlicht (Abb. 1). Nur an der Quelle hat das Wasser seine ganze Heilkraft Thermal und Heilquellen befinden sich dort, wo natürliche Ge gebenheiten das besondere Wasser entspringen lassen. Und nur direkt an der Quelle entfaltet dieses Wasser seine ganze Kraft und Wirkung. Wer also in den Genuss der Heilwirkung einer bestimmten Quelle kommen wollte, musste, sofern diese nicht zufälligerweise an ihrem oder seinem Wohnort entsprang, über grössere Distanzen zur Quelle reisen und dort einige Zeit verweilen. Dies bedeutete, dass die Bäderreisenden ihre gewohnte Umgebung und damit auch den Alltag mit seinen Pflichten und Konventionen sowie das all tägliche soziale Umfeld für eine bestimmte Zeit, für Wochen oder gar Monate, verlassen mussten. Am Quellort wartete ein anderes Leben, das bestimmt war durch die Diätetik des Kurlebens: durch den Rhythmus der Anwendungen des Wassers sowie der Erholung und der gemeinschaftlichen Zeitvertriebe ausserhalb der Bade becken. Gerade für Frauen – unabhängig ihrer Herkunft und ihres Standes – bildeten Bäderreisen während Jahrhunderten oftmals die einzige Gelegenheit, ihre heimische Umgebung für einige Zeit und zum eigenen Wohlergehen zu verlassen. Dies war lange be vor mit der Erfindung des modernen Tourismus Erholungs und Erlebnisreisen im heutigen Sinne üblich wurden. Bäder gegen Frauenleiden und Unfruchtbarkeit Das Wasser von Heil und Thermalquellen galt seit jeher als ver jüngend und lebensspendend (Abb. 2). Besondere Bedeutung erlangten Bäder mit der vom römischen Arzt Galen im 2. Jahr hundert n. Chr. entwickelten Lehre der Humoralpathologie (Vier SäfteLehre). Diese Lehre war im Mittelalter und bis zum Durch bruch der modernen Medizin im 19. Jahrhundert die wichtigste Grundlage medizinischen Wissens und Handelns in Europa. Sie sah den menschlichen Körper als Ort steter Wechselwirkung der vier Säfte Blut, gelbe Galle, schwarze Galle und Schleim. Zu den vier Säften kamen die vier Qualitäten kalt, warm, feucht und trocken. Krankheiten waren Zeichen eines Ungleichgewichts dieser Säfte Frauen unterwegs | Femmes en chemin | Donne in movimento 9
Rousseau und malte. Auf einer Wanderung nach Blonay begegneten sie und Adélaïde dem Ehepaar von Blonay, das sie in ihr Schloss einlud. Nach dieser freundlichen Bewirtung wieder in Ve vey, organisierte sich Vigée Le Brun eine nächtliche Bootsfahrt auf dem Genfersee, ohne die ermüdete Adélaïde. Sie genoss die Ruhe und Einsamkeit und dachte an Julie und SaintPreux aus der «Nouvelle Héloise». Nur kurz erwähnt sie weitere Besichtigun gen wie der Salinen von Bex, des Wasserfalls Pisse Vache in Sion (sie bevorzugte den Reichenbachfall) sowie von SaintMartin und SaintMaurice mit der Brücke und den alten Festungen, die ein interessan tes Gemälde ergäben.
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Meyer, Johann Rudolf (1739–1813); Weiss, Johann Heinrich (1758– 1826): Atlas Suisse, Partie du canton de Berne, du Vallais et canton de Fribourg / levé et dessiné par J.H. Weiss 1797. Blatt 10, Ausschnitt. Entstehung um 1797. Kupferstich, 51 x 70 cm (Blatt). (Universitätsbibliothek Bern. Public Domain Mark)
Brief VI: Coppet und Madame de Staël. In Coppet blieb Vigée Le Brun eine ganze Woche bei Madame de Staël. Soeben hatte sie «Corinne ou l’Ita lie» gelesen und kam auf die Idee, de Staël als Corin ne zu malen, in antiker Kleidung und Lyra spielend (Abb. 5). Die Gesellschaft in Coppet erneuerte sich laufend. Viele besuchten die illustre Exilantin, die vom Kaiser verfolgte Germaine de Staël. Madame Récamier, der Graf von Sabran, ein junger Eng länder, Benjamin Constant, und Prinz AugustFer dinand von Preussen waren gleichzeitig mit Vigée Le Brun zu Besuch. Die zwei Söhne de Staëls wurden von Friedrich Schlegel unterrichtet. Von Coppet aus reiste Vigée le Brun über Genf nach Ferney zum ehemaligen Wohnhaus von Voltaire. Der schlechte Zustand von Haus und Garten betrübte sie jedoch, ebenso wie die Umnutzung des ehema ligen Wohnhauses von Rousseau auf der Petersinsel in eine Weinschenke.
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elocipedes, Hoch- und Niederräder Ab 1868 erschienen in Schweizer Zeitungen Berichte über Fahrräder, die vorerst Velocipedes genannt wurden. Einige davon erwähnten auch velofahrende Frauen: Das Intelligenzblatt für die Stadt Bern schrieb 1869, dass das «Velocipede Reiten» die neuste Mode der Damen in New Orleans sei, «die da Gelegenheit haben (…) in ihrer reizenden VelocipedeKleidung ihre wohlgeformten Glieder auf klare, anschauliche Weise zu stählen und zu kräftigen». 1882 berichtete der Tägliche Anzeiger für Thun und das Berner Oberland über eine «merkwürdige» Veloreise von Lyon nach Neapel, die ein französisches Ehepaar auf einem zweisitzigen Tricycle unternommen hatte. 1889 waren Radfahrerinnen im Zirkus zu bestaunen: «Erstes Auftreten von Madame Pardo, der besten Radfahrerin der Welt. Erstes Auftre ten der kleinen Celia, 2½ Jahre alt, der jüngsten Velocipedistin der Welt».1 In Bern konnte man ab den 1880erJahren Velos in Nähmaschinen und Eisenwarenhandlungen kaufen, wo das für Reparaturen nötige Knowhow vorhanden war. Das Damenrad mit dem tiefen Durchstieg erschien 1889 in England auf dem Markt und wurde bald auch in der Schweiz verkauft (Abb. 1).
Vom Freizeit- und Sportgerät zum alltäglichen Verkehrsmittel Fahrräder waren teuer. Um 1890 kosteten die Bicyclettes je nach Qualität und Ausstattung 300 bis 500 Franken. Zum Vergleich: In der Stadt Bern betrug die Jahresmiete für eine Dreizimmer wohnung ohne Mansarde 1896 durchschnittlich etwa 550 Fran ken.2 Es waren deshalb vorerst Leute aus dem besser situierten Bürgertum, die sich ein Fahrrad leisten konnten. Sie setzten es vor wiegend als Freizeit und Sportgerät ein und gründeten ab 1881 in grösseren und kleineren Schweizer Städten Veloklubs, die Aus flüge und Wettfahrten organisierten. Wie alle damaligen Sport vereine nahmen die Veloklubs kaum Frauen auf. Marie Maag, die 1892 Mitglied des Schweizerischen Velozipedisten Verbands wur de, blieb eine grosse Ausnahme. Hingegen konnten Frauen dem «TouringClubSuisse» beitreten, der sich damals schweizweit für die Interessen der Fahrradfahrenden einsetzte. 1898, zwei Jahre nach seiner Gründung, zählte der TCS unter seinen über zweitau send Mitgliedern bereits knapp 300 Frauen.3 Nach 1890 sanken die Fahrradpreise kontinuierlich. Ein Inserat im Täglichen Anzeiger für die Stadt Thun bot um 1901 gebrauchte Velos für 160 bis 180 Franken an, «neue, ganz flotte Maschinen» kosteten 180 bis 220 Franken. 1910 war das billigste Velo des Schweizer Herstellers Fortuna für lediglich 82 Franken zu haben.4 Weil gleichzeitig die Reallöhne stiegen, konnten sich immer wei
die in den 1880er-Jahren verkauft wurden. Albrecht Burger, Geschäftsteilhaber der Thuner Nähmaschinen- und Velocipedhandlung Burger, war neben dem Fotografen Jean Moeglé einer der besten Thuner Velorennfahrer.
(Der Bund, 6.8.1885; Täglicher Anzeiger für die Stadt Thun und das Berner Oberland, 18.8.1888; Täglicher Anzeiger für die Stadt Thun und das Berner Oberland, 14.4.1889.)
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pot de la Ford DeLuxe, en mai 1939, peu avant leur départ vers l’Afghanistan.
(© KEYSTONE/Photopress)
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sonen ist das Velofahren nicht einfach zu lernen. Deshalb boten viele Fahrradhandlungen gratis Fahrunterricht an und es entstanden Fahrschulen mit grossen Hallen, wo das Velofahren im geschützten Rahmen geübt werden konnte. Die Reklame, die am 20. August 1897 in der Zeitung Der Bund erschien, zeigt neben drei Männern rechts zwei velofahrende Frauen.
tere Bevölkerungskreise ein Velo anschaffen, die es zunehmend für die alltäglichen Wege benutzten. Vorreiter waren Berufsleute wie Ärzte, Baumeister und Architekten, die schnell von A nach B gelan gen mussten. Eine besondere Erwähnung verdien ten sich in den Zeitungen unter anderen der Pfarrer von St. Stephan im Simmental, der 1886 für eine Beerdigung «in den Hemdärmeln auf dem Veloziped herangeflogen» sei, und eine berufstätige Frau, die 1897 in Basel per Velo unterwegs war: «Basel sieht seit einigen Tagen eine stramme Radlerin seine Strassen durcheilen; die Dame, die in allen Schich ten der Bevölkerung Eintritt findet, ist Hebamme.»5 Weil es immer mehr Fahrräder auf den Strassen gab, kam es zu Konflikten mit andern Verkehrsteil nehmenden. Velofahrende prallten ineinander oder in Fussgängerinnen und Fussgänger, sie gerieten in Tramschienen, kollidierten mit Fuhrwerken und bald auch mit Autos (Abb. 2). Gegen angreifende Hunde verkaufte die pyrotechnische Fabrik Ham berger aus Oberried am Brienzersee «Radfahrer Petarden», die mit einer Klammer am Velolenker befestigt wurden – gemäss einer Reklame von 1893 «das einzige zuverlässige Schutzmittel gegen Hun de». Diverse Zeitungsberichte legen nahe, dass sich Velofahrerinnen und Velofahrer nach Unfällen gerne auf ihrem schnellen Gefährt aus dem Staub machten, wie etwa das «Fräulein», das 1912 mit dem Fahrrad ein vierjähriges Mädchen «überrannte» und das Weite suchte, ohne sich um das Kind zu
3 Auch wenn die Sittlich-
keit und Ästhetik der Frau auf dem Fahrrad kontrovers diskutiert wurde, beeinträchtigte das Velofahren die Chancen einer Frau auf dem Heiratsmarkt nicht unbedingt.
Premier constat : le nombre de détentrices féminines est ridiculement bas quelque que soient les cantons : entre 1,7 % et 4 %. Les femmes restent très minori taires alors qu’elles représentent, si l’on déduit les enfants en dessous de 14 ans, des parts très élevées de la population résidante en Suisse. Cet élément est encore renforcé par le fait que le nombre de vé hicules par habitant augmente entre 1930 et 1947, élément dont les femmes ne profitent pas.
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onne im Gesicht, jung, schön, sportlich und ein Tennis Racket im Aufschlag – dass 1936 eine Tennisspielerin auf einer Broschüre der nationalen Vermarktungsorganisation der Schweiz, der Schweizerischen Verkehrszentrale (SVZ, heute Schweiz Tourismus) auftauchte, war kein Zufall (Abb. 1). Frauen waren in der Verkehrswerbung der Schweiz stets präsent und transportierten Werte, die der Zeitgeist erforderte. Dieser Artikel geht der Frage nach, welche Rolle der Frau in der Schweizer Ver kehrswerbung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zukam und was deren Hintergründe waren.
Deuxième constat : sans tomber dans les stéréotypes, une différence sensible apparaît entre zones ruralo catholiques et urbanoprotestantes. A BâleVille et Neuchâtel, les proportions sont plus élevées, tant en ce qui concerne le nombre de véhicules par habitant que le nombre de femmes détentrices de plaques. Dans les cantons de Fribourg et des Grisons, il semble qu’une plus grande stabilité se manifeste.
1 Mit einem kecken
Lächeln machte eine Tennisspielerin 1936 auf die verschiedenen Sportarten aufmerksam, die in der Schweiz von Touristinnen und Touristen betrieben werden konnten. Quelle: Schweizerische Verkehrszentrale: Sport in der Schweiz. Zürich [1936].
Troisième constat : la crise des années trente puis la Seconde Guerre mondiale impactent différem ment les cantons. Canton industrialisé, Neuchâtel se particularise par une diminution sensible du nombre de femmes détentrices d’un permis de circulation (–1,6 %), ce qui est aussi le cas pour Fribourg (–0,5 %). Une singularité romande seraitelle à cet égard à relever dès lors que l’on ne retrouve ces tendances ni à BâleVille ni dans les Grisons ? Les difficultés économiques qui ont pu restreindre l’accès à la mo bilité sont d’autant plus vives que ces cantons ont été plus affectés.
(Schweizerische Nationalbibliothek: N 39880/12)
Kontemplative Touristinnen und Touristen Der international ausgerichtete, von englischen Gästen geprägte Luxustourismus der Belle Époque wurde durch den Ersten Welt krieg zerstört. Das damalige Niveau der Logiernächte erreichte man erst wieder nach dem Zweiten Weltkrieg. 1928 kletterten die Logiernächte zwar für kurze Zeit auf ein Vorkriegsniveau, doch war der Einbruch in den 1930erJahren umso stärker. Die Schweizer Tourismusindustrie und mit ihr die Verkehrswerbung der Schweiz bekundete nach dem Ersten Weltkrieg Mühe, sich auf neue Gäste einzustellen. Die Hotels waren hoch verschuldet, die ausländischen Gäste blieben grösstenteils aus und die Schweizer Bevölkerung kannte keine oder nur wenig Ferien. Die Touristiker gingen davon aus, dass die Verhältnisse der Belle Époque zurück kehren, dass also internationale Gäste im Sommer in Grandhotels logieren und die Alpen als Ort der Freiheit, der reinen Natur und des Friedens bestaunen würden. Dementsprechend bewunderten auf einem der ersten Plakate der SVZ zwei Frauen und ihr Beglei ter die wilde Bergszenerie in kontemplativer Eintracht (Abb. 2). Die Wintersaison wurde ebenfalls beworben, auch wenn der Win tertourismus sich erst zu etablieren begann. Die Sicht aus einem Grandhotel auf Menschen, die Ski fuhren, Curling spielten und Schlittschuh liefen, vermittelte den Gästen, dass die Schweiz ein
2 «L’été en Suisse» von Emil Cardinaux vermarktete die Schweiz 1921
mit traditionellen Motiven: Zwei Frauen und ihr Begleiter bewunderten nachdenklich die wilde, reine Berglandschaft.
(Emil Cardinaux, Bibliothèque de Genève: SGA 11.4.)
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Kontroversen um velofahrende Frauen Die velofahrenden Frauen hatten einige Hindernisse zu überwinden, bis ihr Anblick gesellschaftlich ak zeptiert war. Im ausgehenden 19. Jahrhundert war der räumliche Spielraum der Frauen stark eingeschränkt. Gemäss dem damaligen bürgerlichen Geschlechter bild war der Mann das Familienoberhaupt. Nur er war berufstätig und verfügte über das Familienver mögen. Die Aufgabe der Frau war die Haushaltsfüh rung, die Erziehung der Kinder und die Regeneration des Mannes. Junge Damen aus dem oberen Bürger tum durften sich nur mit einer verwandten Person oder einer Anstandsdame in der Öffentlichkeit be wegen. Velofahren passte nicht in dieses Bild, denn es liess sich als Individualsport betreiben und er weiterte den Aktionsradius der Frauen. Es gab des halb in England, Frankreich, Deutschland und in den USA kontroverse Diskussionen darüber, ob das Velofahren für Frauen gesund sei, sich überhaupt gezieme und wenn ja, in welchem Tenue. Die Zeitungsartikel, die vor dem Ersten Weltkrieg in der Berner Presse zu diesem Thema erschienen, nah men häufig Bezug auf Berichte in deutschen und französischen Fachzeitschriften. Sie äusserten sich grundsätzlich positiv zum Frauenvelofahren, wenn auch unterschiedlich begeistert. Gegen Bleichsucht oder Leibesfülle gebe es kein müheloseres Mittel als das Fahrrad, meinte Der Bund 1895, und eine Mut ter könne nichts Besseres tun, als den Mann und die Kinder auf dem Fahrrad zu begleiten. Diverse Zeitungsberichte erwähnten, dass das Velofahren das Selbstvertrauen, die Gesundheit, die Schönheit und das geografische Verständnis der Frauen för dere. Auch der damals sehr populäre medizinische Ratgeber Die Frau als Hausärztin lehnte das Velo fahren nicht rundweg ab, empfahl es aber nur ge sunden Frauen als moderate Freizeitbeschäftigung. Wer keine Wettfahrten veranstalte und nie länger als zwei Stunden am Stück fahre, könne jahrelang dem Radfahren frönen.7 In den Berner Zeitungen herrschte Konsens, dass übermässige Anstrengung den Frauen schade und ihr Aussehen ruiniere: «Damen sollen möglichst nie bergauf fahren und nie so forcieren, dass sie ab gehetzt aussehen», schrieb Der Bund 1896 in einem Artikel «Ueber das Benehmen der Radfahrerin». Bei dieser Gelegenheit erwähnte die Zeitung auch, eine Dame dürfe in Gesellschaft eines Verwandten oder nahestehenden Freundes ausfahren, zudem sei
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geeigneter Ort für Wintersport war (Abb. 3). Doch parallel dazu blieb es auch erstrebenswert, einfach unter Menschen zu sein, das persönliche Netzwerk zu pflegen oder sich in einem Pferdeschlitten ziehen zu lassen. Frauen wie Männer erscheinen auf dem Plakat als aktive Menschen – eine Eigenheit, die sich in der Verkehrswerbung der Schweiz in der Zwi schenkriegszeit immer wieder zeigte.
FRAUEN IN DER VERKEHRSWERBUNG DER ZWISCHENKRIEGSZEIT
in der Natur galt zwar weiterhin als verführerisch, doch veränderte er sich von der Kontemplation zur aktiven sportlichen Tätigkeit – ausgeführt von Männern und Frauen.
ministrations cantonales sur la délivrance des per mis de conduire permettrait de le savoir.
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2 Für erwachsene Per-
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Werbung weckt in den Menschen Sehnsüchte. In der Schweizer Verkehrswerbung der Zwischenkriegszeit wurden dafür neue Motive und neue Techniken eingesetzt. Der Aufenthalt
1 Annemarie Schwarzenbach (à gauche) avec Ella Maillart, assise sur le ca-
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(Annonce in Der Bund, 31.8.1901)
Anna Amacher Hoppler
Pour notre propos, quatre cantons ont été retenus : BâleVille, Fribourg, Neuchâtel et les Grisons, soit un canton urbain protestant, un canton rural catho lique, un canton protestant mixte et un canton alpin catholique. Deux dates sont mises en perspective : 1930 et 1947 pour lesquelles il est possible de dé gager une vue assez précise et d’établir une com paraison sur la durée. Fastidieux, le comptage des détentrices féminines n’est pas difficile. Il est plus délicat quand il s’agit de trouver les proportions. Le nombre d’automobiles tel que les annuaires statis tiques le délivrent ne correspond pas au nombre de plaques minéralogiques recensées qui, pour certaines d’entre elles, ont été déposées ou ne sont pas encore attribuées. Mais qu’à cela ne tienne. Malgré quelques différences, les résultats se valident et les tendances se confirment (cf. tableau 1). Ce qui non plus n’ex clut pas l’hypothèse que, détentrices d’un permis de conduire, des femmes soient amenées à prendre le volant sans posséder une plaque minéralogique en propre4. On peut donc supposer que le nombre de conductrices est plus élevé que ce que ces répertoires recensent. Une recherche dans les archives des ad
Bäderreisen als Ausbruch Bereits in der Römerzeit deuten verhältnismässig viele Inschriften auf Weihaltaren und Weihegaben auf Besucherinnen der Heilquellen hin. Allerdings bleibt der Hintergrund und die Motivation dieser Bäderreisenden noch weitgehend im Dunkeln. Ab dem Mittelalter finden sich zahlreiche Zeugnisse vor allem für Bäderreisen von Frauen gehobenen Stan des, die ohne ihre Ehemänner oder andere männliche Verwandte unterwegs waren. Die mitreisenden Be diensteten oder gar ein eigentliches Gefolge sorgten für die Sicherheit der Damen auf der Reise und im Badeort. Die dort geltende «Badfreiheit», welche das friedliche Zusammenleben der Badegäste regelte, die klar strukturierten Baderoutinen und die auch im Badeort herrschende ständische Ordnung gewähr leisteten eine bestimmte soziale Kontrolle. Die Bäderreise bot Frauen aber nicht nur die Hoffnung auf baldige Empfängnis und eine körperliche Rundumerneuerung, sondern auch eine Auszeit von den Zwängen und Konventionen des Alltags. Denn aus gelassener gesellschaftlicher Austausch und Unter haltung gehörten ebenfalls zum Bäderaufenthalt (Abb. 3).
kümmern. Manchmal verhielten sich jedoch andere Verkehrsteilnehmende gegenüber Velofahrenden ag gressiv und brachten diese in Gefahr, indem sie ihr Pferd oder Fuhrwerk absichtlich in Richtung Velo lenkten, Hunde auf die Fahrräder hetzten oder Ge genstände in die Speichen warfen. 1898 berichtete die Tribune de Genève über solche Übergriffe, denen besonders Frauen ausgesetzt seien.6
1 Annoncen in Berner Zeitungen zeigen Fahrradvarianten,
Brief VII: Genf und Chamonix. In Genf traf die Malerin auf die Familie von Brac. Gemeinsam setzten sie ihre Reise nach Chamonix fort. Unterwegs zum Eismeer wurde ihr der Trubel der zahlreichen anderen Reisenden zu viel und sie
la femme et de la voiture dans les années trente: passagère, conductrice, femme-objet, femme active ?
niques et mécaniques est tout aussi cruciale, ce qui est surtout le cas pour Annemarie, Ella restant plus en retrait dans la conduite et dans les réparations.2 La littérature n’a cessé à juste titre de les élever au rang d’héroïnes, de personnes exceptionnelles pou vant laisser croire que la femme, à tout point de vue, n’a rien à envier aux hommes. C’est l’image qui nous est renvoyée. Si l’on revient à la plaque minéralogique qui s’affiche sur la photo cé lébrant le départ de nos aventurières, la question se pose de sa voir si les détentrices féminines sont aussi nombreuses en Suisse à pouvoir disposer d’une voiture sous leur nom, comme Annemarie Schwarzenbach. Sontelles amenées à s’asseoir pieusement sur le siège passager et à compter sur la bienfaisance, la générosité ou la condescendance du conducteur ou sontelles visibles au poste de conductrice pour des raisons autant professionnelles que de loisirs? Que représententelles face à leurs congénères masculins : l’accès à une indépendance ? Le développement d’une « culture du volant »3 particulière ? Une concurrence ?
Element der gesundheitlichen Grundversorgung von Frauen, deren Ziel wohl kaum eine baldige Schwan gerschaft war: die Ordensschwestern. Ihre Anwesen heit im Sinne der «cura corporis», der in den jewei ligen Ordensregeln festgehaltenen Sorge um das leibliche Wohl, ist aus zahlreichen Badeorten belegt. Ebenfalls grosse Bedeutung hatten Heilbäder für die Krankenversorgung armer Männer und Frauen. Ih nen spendeten oftmals die Wohngemeinde, die Kir che oder auch wohltätige Herrschaften und Gönne rinnen und Gönner Badeaufenthalte.
gab und die Fahrräder allmählich billiger wurden, waren immer häufiger auch Frauen in ihren langen Röcken per Velo unterwegs – ein Anblick, an den sich die Gesellschaft der Belle Époque erst einmal gewöhnen musste.
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Une recherche dans les répertoires des automobiles en Suisse peut être un indice de l’importance de la diffusion de l’automobile dans le monde féminin. Ces publications recensent par ordre numérique le nom et le prénom des détenteurs de plaques minéralogi ques auxquelles le permis de circulation donne droit, avec la mention parfois d’une profession, d’un sta tut mais, dans tous les cas, d’une adresse précise (rue, numéro et domicile). Une cartographie genrée, sociale et géographique est donc tout à fait possible.
und Zustände. Um Genesung zu erlangen, mussten die Körpersäfte wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem fehlende Elemente (Wärme, Kälte) zugeführt und überschüssige Elemente abgeführt wurden. Deshalb waren auch das Schröpfen und der Aderlass zur Reduktion des Bluts wesentliche Bestandteile der Badekur. Dem weiblichen Körper, der gemeinhin als mangel haft galt, waren nach der Humoralpathologie die Pri märeigenschaften kalt und feucht sowie das Element Wasser zugeschrieben. Gynäkologische Beschwerden und weibliche Zustände wie die Menstruation wur den mit einem Ungleichgewicht der Körpersäfte Blut und Schleim erklärt. Zur Behandlung entsprechen der Leiden und Zustände galten über Jahrhunderte warme Bäder als Heilmittel der ersten Wahl. Besondere Beachtung fand die Behandlung der – bis in die Moderne ausschliesslich Frauen zugeschriebe nen – Unfruchtbarkeit. Sie wurde mit der Unfähig keit der erkalteten Gebärmutter erklärt, den heissen männlichen Samen aufzunehmen. Kinderlosigkeit war für die betroffenen Frauen nicht nur psychische Last, sondern auch gesellschaftliches Stigma und konnte eine existenzielle Tragweite ha ben: Unfruchtbarkeit (oder auch nur die Unfähigkeit, einen männlichen Stammhalter zu gebären) galt als Mangel und Schuld der Frau und war berechtigter Trennungs und Scheidungsgrund. Was im heimischen Ehebett nicht gelang und wo auch warme Kräuterbäder und andere Hausmittel nicht mehr halfen, sollte es das Wasser der als beson ders heilkräftig und fruchtbarkeitsfördernd gelten den Thermalquellen richten. Die Badereise war gerade für Frauen, deren Status von ihrer Gebärfähigkeit abhing, oftmals die letzte Hoffnung. Bäderreisen waren aber auch ein wichtiges
Das erste moderne Verkehrsmittel, das im ausgehenden 19. Jahrhundert auf den Schweizer Strassen auftauchte, war das Fahrrad. Als es ab 1890 das Damenrad mit tiefem Durchstieg zu kaufen
(Staatsarchiv Bern: FN Jost N 9090)
Femmes exceptionnelles, Annemarie Schwarzenbach et Ella Maillart ont tissé un lien par ticulier avec l’automobile, élément déterminant dans leur traversée de l’Afghanistan. Si leur statut leur permet de casser les codes en vigueur dans la société suisse, une analyse des répertoires automobiles nous montre la faible proportion des femmes habilitées à jouir de ce qui paraît être encore un privilège masculin dans la première moitié du 20e siècle.
L
Andrea Schaer, unter Mitarbeit von Ruth Wiederkehr
Anna Bähler
2 Lien paradoxal de
Laurent Tissot
von Lucas Cranach dem Älteren. Das 1546 entstandene Bild zeigt ein idealisiertes Heilbad, welchem die zuvor schwachen und kranken Badenden – ausschliesslich Frauen! – als junge und gesunde Menschen entsteigen.
Heilbäder als Reiseziele allein reisender Frauen
VELOFAHRERINNEN IN DER BELLE ÉPOQUE
FEMMES, AUTOMOBILISME ET ÉGALITÉ EN SUISSE DANS LA PREMIÈRE MOITIÉ DU 20e SIÈCLE La plaque minéralogique comme indice de diffusion de l’automobile
2 «Der Jungbrunnen»
VON MEDIZINISCHER NOTWENDIGKEIT UND SOZIALEM AUSBRUCH
Frauen unterwegs | Femmes en chemin | Donne in movimento 41
Aktive Touristinnen und Touristen Der wirtschaftliche Aufschwung in den 1920erJah ren ging mit neuen gesellschaftlichen Trends und kulturellen Werten einher. Der aktive menschliche Körper, der sonnengebräunt von den Plakaten strahl te, stand zunehmend im Zentrum und vermittelte ein Gefühl von Kraft und Gesundheit. In der Verkehrs werbung zeigte sich dies in der Vielfalt der Sport arten, die von Frauen und Männern ausgeübt wur den wie Golf, Tennis oder Schwimmen (Abb. 5) oder wie der herkömmliche Sommersport vieler interna tionaler Touristinnen und Touristen – der Alpinismus (Abb. 4). Die Sommersaison erhielt so eine neue Prä gung, welche die kecke Tennisspielerin auf der ersten Abbildung verkörpert: Jugend, Selbstbewusstsein, das von der Sonne beschienene Gesicht – alle diese Eigenschaften verhiessen spielerische Sportlichkeit, Luxus, Gesundheit und eine Prise Unabhängigkeit. Mit dem Aufkommen des Automobils begann man aussichtsreiche AutoRouten durch die Schweiz in tensiv zu bewerben, um die dominante Verkehrs werbung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zu ergänzen oder auch zu konkurrenzieren. Das Auto verkörperte Luxus, Technikbegeisterung, Ge schwindigkeit und Abenteuer und wurde auch von Frauen gefahren, da die roaring twenties zumindest
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Zwei Männer und eine Frau rasten auf einem Gletscher oder Firnfeld. Titelfoto zur Broschüre der SVZ von 1927. Quelle: Schweizerische Verkehrszentrale (Hg.): Die Sommersaison in der Schweiz 1927. Verzeichnis der sportlichen und geselligen Veranstaltungen, zusammengestellt von der Schweizerischen Verkehrszentrale. Zürich und Lausanne 1927. (Schweizerische Nationalbibliothek: V ZH 23984)
5 Schwimmen – wie hier
in Arosa – erschien in den 1920er-Jahren vermehrt in der Verkehrswerbung, präsentiert von Frauen und Männern. Quelle: Schweizerische Verkehrszentrale (Hg.): Die Sommersaison in der Schweiz 1929. Verzeichnis der sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, zusammengestellt von der Schweizerischen Verkehrszentrale. Zürich und Lausanne 1929.
(Schweizerische Nationalbibliothek: V ZH 23984)
den begüterten Frauen eine gewisse finanzielle Un abhängigkeit gebracht hatten. Die Dominanz junger, schöner Frauen in der Automobilwerbung entsprach allerdings nicht den realen Verhältnissen, in denen Männer doch mehr am Steuer sassen als Frauen. Gäste im eigenen Land – Auch Mädchen lernen Skifahren Die Weltwirtschaftskrise dauerte in der Schweiz ver gleichsweise lange. 1936 erreichte die Arbeitslosigkeit ihren Höhepunkt und der Schweizer Franken wurde – aus Sicht der Schweizer Touristiker und anderer ex portorientierter Gewerbe endlich – abgewertet. Dies machte Reisen in die Schweiz für ausländische Gäste billiger, doch strömten diese trotzdem nicht in grossen Massen ins Land. Denn viele europäische Staaten wie Frankreich, Deutschland, Italien oder Grossbritannien lancierten ab diesem Jahr Programme, um ihre Bevöl kerung zu ermutigen, das eigene Land als Touristin nen und Touristen zu bereisen. Um die verschuldeten Schweizer Hotels und Bahnen zu unterstützen, wur den auch die Schweizerinnen und Schweizer zu Reisen im Inland aufgefordert. Dazu schuf man als Neuheit preisgünstige Pauschalarrangements, die man beson ders ab der zweiten Hälfte der 1930erJahre benutzte, um möglichst vielen Schweizerinnen und Schweizern einen Aufenthalt in der Höhe, an der frischen Luft und an der Sonne zu ermöglichen. In einer zuneh
42 Wege und Geschichte | Les chemins et l’histoire | Strade e storia
3 Ob Kontemplation
oder Sport: Frau und Mann nahmen beide daran teil. Plakat von Emil Cardinaux, um 1921.
(Schweizerische Nationalbibliothek. Graphische Sammlung. Plakatsammlung: SNL_TOUR_186)
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VIA STORIA
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VIA STORIA MAGAZIN – WEGE UND GESCHICHTE Strassenbau, Luftfahrtgeschichte, Organisationen des Langsamverkehrs, Kulturlandschaften, Güterumschlag oder Brückenbau – historische Themen wie diese greift die Zeitschrift «Wege und Geschichte» auf. Die Publikation von «ViaStoria», die Stiftung für Verkehrsgeschichte, fokussiert jeweils einen Themenschwerpunkt, den Expertinnen und Experten fundiert aufarbeiten.
Die Beiträge auf Deutsch, Französisch und Italienisch sind verständlich und erklärend verfasst, sodass sie auch Interessierte ohne fachliche Kenntnisse mitnehmen auf spannende historische Pfade. So gewährt «ViaStoria» zwei Mal pro Jahr bewegende Rück- und Einblicke in eine Thematik, die einst wie heute fasziniert und alle betrifft: der Verkehr.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
Klostergärten | g e s u n d s e i n
gesund werden | resilienz Gesundheit
leben & heilen
Darum sind Karotten so gut für Körper und Gesundheit
buch-
tipp Kissing Chloe Brown
C Wirbelsäule
Der Krankheit davonlaufen
Kollagen
Dieses Eiweiss hält jung und beweglich Straffe Haut, kräftige Knochen, belastbare Gelenke und starke Muskeln: Kollagen ist der Stoff, der unseren Körper jung und robust hält und als wahrer Jungbrunnen gilt. Das Eiweiss Kollagen ist mit sechs Prozent unseres Körpergewichts das häufigste Eiweiss und hält unsere Körper zusammen. Die Einnahme von Kollagen kann die körpereigene Kollagensynthese verbessern und so Sehnen, Bänder und Gelenke schützen sowie die Hautstruktur verbessern, schreibt «Die Vollwertige». Kollagen kommt hauptsächlich in zähen Fleischteilen vor. Früher war Kollagen – beispielsweise durch Knochenbrühe – ein fester Bestandteil unserer Ernährung. Heute fehlen Kollagenquellen oft. Es kann deshalb auch durch Präparate ersetzt werden. ska
Eigentlich unterschied sich die untere Lendenwirbelregion der Neandertaler*innen kaum von der unsrigen, berichten Forschende. Frühere Annahmen über Unterschiede beruhten offenbar darauf, dass die Wirbelsäulen von Neandertaler*innen mit denen von heutigen Menschen verglichen wurden, die von der modernen Lebensweise geprägt sind. Die Merkmale im Kreuzbereich bei unseren präindustriellen Vorfahren unterscheiden sich demnach kaum von denen der archaischen Menschenform. Erst ab dem späten 19. Jahrhundert zeichnen sich bestimmte Veränderungen ab, die möglicherweise mit dem Auftreten von Rückenschmerzen zusammenhängen, sagen die Forschenden. Wie sie berichten, ging aus ihren Auswertungen hervor: Im Vergleich zu den Wirbelsäulen der postindustriellen Zeit weisen diejenigen der vorindustriellen Menschen eine Anordnung der Lendenwirbel auf, die zu einer stärkeren Krümmung im Kreuzbereich führt. Offenbar handelt es sich demnach um einen Effekt der modernen Lebensweise. Die vorindustrielle Version ist somit die natürliche Konfiguration beim modernen Menschen, legen die Ergebnisse nahe. Wissenschaft.de
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hloe Brown ist chronisch krank, als sie beinahe stirbt, beschliesst sie eine Liste zu machen, die ihr helfen soll aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Doch das stellt sich als schwerer heraus als gedacht. Kurzerhand bittet sie ihren Nachbar Red Morgan um Hilfe. Trotz anfänglicher Abneigung, kommen sich die beiden immer näher. Talia Hibberts romantische Komödie hat die perfekte Portion Humor gemischt mit liebenswerten Charakteren, herzerwärmenden Momenten und einer Liebesgeschichte, die die Lesenden zum Schwärmen bringt.
Talia Hibbert «Kissing Chloe Brown», Ullstein 2020, ca. Fr. 20.– ISBN 9783548062846
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t du so l sge n sei n e in Se
Text: Fabrice Müller
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it ruhiger Hand füllt Schwester Dorothea die kleinen weissen Döschen mit der minzgrünen Crème, die gegen allerlei Rheumaerkrankungen helfen soll. Verschiedene Kräuter wie zum Beispiel Thymian, Minze, Wacholder, Rosmarin und Lavendel werden für diese Crème nach einem alten, überarbeiteten Rezept des Kapuzinerinnenklosters «Leiden Christi» im appenzellischen Jakobsbad beigemischt. Die Crèmes seien bei der Kundschaft des Klosterladens sehr beliebt, erzählt Schwester Dorothea und zeigt mir in einem Nebenraum das Kräuterlager. Einige der Kräuter stammen aus dem eigenen Klostergarten, doch der Grossteil wird bei spezialisierten Herstellern eingekauft. Der Aufwand für den Anbau und die Ernte, um auf die benötigte Menge zu kommen, wäre zu gross. Zu den Produkten des Klosterladens, der auch einen Online-Shop betreibt, zählt beispielsweise auch das Jakobsbader Stärkungs- und Zellvitalisierungsmittel bei Müdigkeit und Leistungsabfall im Alltag. Das Kloster verfügt über einen weit herum bekannten Laden. Er befindet sich seit 2010 in grosszügigen Räumlichkeiten im Nebengebäude zum Kloster, dem ehemaligen Knechtenhaus. Die Kraft der Naturheilmittel sei – so Schwester Dorothea – die natürliche Ergänzung zur «geistigen» Apotheke der Schwestern mit den Kraftquellen Gottes und der Kirche.
„Weniger müde, mehr munter.“
Antistress AG, 8640 Rapperswil 7
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sabine hurni | beratung
Lungenkollaps
Ist Segnen und Beten noch zeitgemäss? Wir meinen Ja. Worte des Segens können heilend wirkend und Liebe vermitteln.
Mein Sohn (18), Nichtraucher, hatte einen Lungenkollaps. Was kann er präventiv machen, damit sich das nicht wiederholt?
Text: Eva Rosenfelder Illustration: Sonja Berger
Stille Wirkkraft «Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen», schrieben wir uns dereinst ins Poesiealbum, was mich dies als Kind jedes Mal mit Freude erfüllte. «Heile, heile, Säge!», ein weitherum bekannter Segen, dessen kraftvolle Wirkung kaum jemand nicht selbst oder mit seinen Kindern erfahren hat. Er wirkte immer zu 100 Prozent: Der Schmerz war wie weggeblasen. Bekommen wir den Segen oder zumindest die Absegnung für ein neues Projekt, gibt das guten Fahrtwind; ein wohlgemeinter Reisesegen oder Segenswünsche zum Geburtstag nehmen wir ebenfalls gerne an, während ein schiefhängender Haussegen uns schwer zu schaffen macht.
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Brunnen | Der Brunnen mitten im Klostergarten ist zum einen ein Symbolbild fürs Leben. Er hat aber natürlich auch ganz praktische Bedeutung.
21.01.22 17:06
Von guten Kräften wunderbar geborgen
egnen und Beten, das mag in vielerlei Ohren etwas altmodisch oder allzu «religiös» anklingen. Schade, denn hier findet sich ein Quell der Kraft, der für alle Menschen unabhängig einer Glaubensrichtung zur Verfügung steht. Wer dereinst um Segen bat, betete zu (einem) Gott oder zur geistigen Welt, je nach Religion. Das «Segnen» überliess man der Kirche auf Grundlage der Bibel, wie z. B. das Segensgebet von Moses für das Volk Israel: «Der Herr segne dich und bewahre dich! Der Herr wende sich dir in Liebe zu und zeige dir sein Erbarmen! Der Herr sei dir nah und gebe dir Frieden!» (4. Moses 6, 24–26) Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war das Segensprechen wie auch das Wahrsagen durch «nicht als dazu befugte Laien» – sprich keine Kirchenvertreter – «als verbotene und verdächtige Handlung» bewertet und von staatlichen und kirchlichen Behörden bekämpft und geahndet. Es wurden Verordnungen erlassen gegen «Medikaster und Segensprecher, Zauberer, Wahrsager und Teufelsbeschwörer», so dass das «hochverpoente und verdammliche Laster des Segensprechens ganz ausgerottet werde». Ob von daher eine gewisse Scheu kommt, das Segnen als einen kraftvollen Akt ins persönliche Leben einfliessen zu lassen und für unseren modernen Alltag zu beleben? Der Glaube an «etwas Höheres» ist in unseren Breitengraden stark in den Hintergrund getreten, vielmehr hat man sich einer Art von «materieller Religion» zugewandt, dem Glauben an die Allmacht der Wissenschaft. Das eine scheint neben dem anderen wenig Platz zu haben.
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Bibel (Jesus Sirach 38,4)
Ein Ort zum Auftanken ist auch der Klostergarten, den man durch ein schmiedeeisernes Tor betritt. Doch nur ein Teil des grossen Klostergartens ist öffentlich zugänglich. Der Rest bleibt den Ordensfrauen vorbehalten. Der Garten wird mit viel Liebe von den Schwestern Chiara, die als Jugendliche eine Floristinnenlehre absolvierte und in einer Gärtnerei arbeitete, M. Veronika und M. Josefa gepflegt. Beim Spaziergang zwischen den geometrisch angeordneten Beeten hindurch begegnet man allerlei Gemüse und Salaten. Bereits anfangs Februar beginnt die Saat des Salates. Bis tief in den Winter können verschiedene Kohlsorten, Lauch, Randen und andere Wintergemüse geerntet werden. Jahrzehntelang nahm die Selbstversorgung mit Landwirtschaft und eigenem Gemüsegarten einen hohen Stellenwert im Kloster Jakobsbad ein. Heute ist die Landwirtschaft verpachtet, der Gemüsegarten wird weiterhin liebevoll gehegt und gepflegt und einige Rohstoffe für den Klosterladen und die Apotheke daraus gewonnen. Dazu gehören zum Beispiel die Pfefferminze und Zitronenmelisse, die für Tinkturen oder Getränke verwendet werden. Weiter geht es an Beeten voll Agera-
Segnen und Beten | gesund sein
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Der Herr lässt die Arznei aus der Erde wachsen, und ein Vernünftiger verachtet sie nicht.
Gartenteam mit drei Schwestern
Vitamin B12 Boost ist hochdosiert und sinnvoll bei grosser geistiger und körperlicher Belastung sowie einer veganen Lebensweise, da Vitamin B12 vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
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Es gibt wohl kaum ein Kloster ohne Klostergarten. Er diente nicht nur der Selbstversorgung, sondern auch als Ort der Heilung, Mystik und Kontemplation, wie dieser Beitrag aufzeigt.
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il l Ich w ch
Im Garten Eden
Täglich ein bis zwei Karotten zu essen, kommt unserer Gesundheit zugute. Der Grund: Das Gemüse enthält viel Vitamin A. Nicht grundlos sollten Karotten in keiner Küche fehlen. Die Rüben zählen zu den kalorienärmsten Gemüsesorten, sind reich an Carotin und enthalten zudem viel Vitamin A. Ein regelmässiger Konsum kommt sowohl unserem Körper als auch unserer Gesundheit zugute, schreibt «nau.ch». In kaum einem Gemüse steckt so viel Betacarotin wie in Karotten. Der Körper wandelt dieses in Vitamin A um, das wiederum gut für unsere Augen ist. Denn die Netzhaut benötigt dieses, um hell und dunkel sehen zu können. Zudem schützt es die Haut vor schädlichen UV-Strahlen und die Zellen vor freien Radikalen. Nur zwei Karotten reichen aus, um den Tagesbedarf an Vitamin A zu decken. ska
Beratung
«Grüss Gott», bzw. «Grüezi» ist ebenfalls ein Segensspruch, genauso wie das Anstossen mit einem Glas Wein und dem Ausspruch «auf dich!». In Alltagsfloskeln verwenden wir alte Segenswünsche ohne uns dies gross bewusst zu sein: «Adieu» etwa, was so viel bedeutet wie «Gott sei mit dir», nahe verwandt mit dem arabischen «Salam» oder hebräischen «Schalom», was soviel bedeutet wie «Friede sei mit dir». Was bei uns in wenig bewussten «Relikten» noch vorhanden ist, halten dafür andere Kulturen umso lebendiger. Das indische «Namaste» (Sanskrit = Verbeugung) in der Yogastunde ist uns lustigerweise vertrauter geworden, als eine «gesegnete Mahlzeit», oder ein warmer Händedruck mit einem «Sei gesegnet», wie es vielleicht schon längst verstorbene Grosseltern zu tun pflegten. Gesten, die einfach nur guttun. Das exotische «Namaste» ist Ausdruck derselben Wertschätzung, dass die Begrüssten in der Göttlichkeit ihrer Seele gesehen und anerkannt werden – ein echter Segen also.
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s gibt einige Erkrankungen, bei denen man etwas salopp sagen muss: «Einmal ist keinmal.» Ein Lungenkollaps kann beim Sport entstehen, infolge eines Rippenbruchs oder während einer Operation. Dabei dringt Luft in den Lungenfellraum ein, was zum
Ekzeme Ich habe sehr trockene, zu Ekzemen neigende Haut. Vermutlich hormonbedingt, da es mit der Geburt meiner Tochter begonnen hat. Ich verwende dermatologische Hautlotionen und Flüssigseife, dusche nur alle zwei Tage und nehme Nachtkerzen- und Leinöl ein. Die Ernährung ist abwechslungsreich und gesund.
ine Schwangerschaft verlangt vom Körper sehr viel ab. Der Nährstoffbedarf steigt zum Teil um das Doppelte, der Wasserbedarf ebenso und auch viele essenzielle Fettsäuren wandern direkt zum Kind. Schliesslich wird das ungeborene Kind zu 100 Prozent über die Nährstoffe versorgt, welche die Mutter zu sich nimmt. Es kann sein, dass die trockene Haut mit einem leichten Defizit an Nährstoffen wie Eisen, Omega-3-Fettsäuren oder Zink zusammenhängt. Es wäre sicher sinnvoll, wenn Sie Ihren Nährstoffhaushalt mit einer geeigneten Nahrungsergänzung aufbauen. Um direkt auf der Haut eine Beruhigung zu erzielen, sollten Sie diese vorwiegend mit Öl pflegen. Zum Beispiel Mandelöl, Kokosfett oder Sesamöl. Die stark entzündeten Hautstellen ölen Sie VOR dem Duschen ein. Sie sollten auf keinen Fall mit Wasser in Kontakt kommen. Sehr wohltuend sind auch Selbstmassagen mit Öl. Falls Sie sich einmal pro Woche die Zeit nehmen können, sich von Kopf bis Fuss einzuölen, wäre das ein ideales Wellnessprogramm für Körper und Seele. Auch von Seiten der Homöopathie und der Pflanzenheilkunde gibt es Möglichkeiten, die Haut zu unterstützen. Zum Beispiel mit Produkten, die Cardiospermum enthalten. Cardiospermum, auch Ballonrebe oder Herzsame genannt, ist eine stark wuchernde Schlingpflanze. Sie gilt als leicht giftig, weshalb sie hierzulande ausschliesslich in
Das deutsche Wort «segnen», ist eine Verstärkung von «sagen», es stammt vom Lateinischen «benedicere» (Lateinisch: bene = gut, dicere = sagen), also «Gutes sagen, loben, preisen», was den Hauptaspekt des Segnens ausdrückt: Der Segen ist ein gutes Wort, das zu oder über einem Menschen oder eine Situation ausgesprochen wird.
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Druckstelle am Knöchel Mein Mann hat am rechten Fussknöchel seit längerer Zeit eine Druckstelle mit Rötung und Kruste. Da es keine andere Lagerung gibt, haben wir nun ein Fellpolster gekauft und ich mache ihm eine Paste mit Schüsslersalz 3. Was könnte ich sonst noch tun? R. H., Bern
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ruckstellen sind immer auch ein Durchblutungsproblem. Vielleicht könnten Sie anfangen, ihm den Fuss vor dem Schlafengehen mit etwas Öl einzumassieren. Zum Beispiel ein Mandelöl, in das Sie einige Tropfen ätherisches Lavendelöl geben. Das macht die Haut geschmeidig, lindert die Entzündung und fördert die Durchblutung. Es könnte auch helfen, ein Stück unbehandelte Schafwolle auf die Stelle zu legen. Man benutzt die Rohwolle auch bei Kindern, die um die Windeln herum wund sind. Zuerst ölen, dann die Wolle drauf und fixieren. Rohwolle, oder auch Fettwolle oder Wundwolle bekommen Sie im Internet oder über ein Fachgeschäft.
Neurodermitis? Ausschlag? Juckreiz?
S. W., Aarau
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Ein gutes Wort
Friseeidme it dir
A. C., Bern
Kollaps des Lungengewebes führt. Was nach so einem Ereignis zur Stärkung der Lunge sicher gut tut, ist die Atemtherapie. Dort erlernt man spezielle Atemtechniken zur Kräftigung der Atemmuskulatur. Falls Ihr Sohn im Moment allgemein eine emotional intensive Zeit durchmacht, wäre es zudem wichtig, dass er Menschen um sich hat, die ihm zuhören, sich seinen Anliegen annehmen und sich Zeit für ihn nehmen – Freunde, Eltern, Verwandte oder auch ein*e Lehrer*in oder Lehrmeister*in. Für Jugendliche ist es eh schon keine einfache Zeit. Selbst sind sie in einer Lebensphase des Umbruchs, die Pandemie, die ganze Welt steht Kopf – es ist alles andere als einfach, Orientierung zu finden. Ich denke, es wäre jetzt wichtig, dass er nicht alles in sich hineinfrisst, sondern sich «Luft macht», indem er redet, sich mitteilt und wenn nötig auch mal laut wird und seinen Ärger hinausschreit. Das «Dampf ablassen» muss nicht zwingend verbal sein. Auch mit Schreiben, Malen oder mit Musik kann man sich Luft verschaffen.
homöopathischen Heilmitteln zu finden ist. Wie Sie vielleicht wissen, werden in der Homöopathie pflanzliche Urtinkturen verdünnt und verschüttelt, sodass nur die feinstoffliche Information der Heilpflanze im Heilmittel gespeichert bleibt. Das homöopathische Heilmittel Cardiospermum hat eine kortisonartige Wirkung. Es wird oft sehr erfolgreich bei allergischen Hauterkrankungen, Hautentzündungen oder schuppiger Haut angewendet. Hier arbeitet man am besten innerlich wie auch äusserlich. Von aussen mit einer fettreichen Salbe oder einer leichten Lotion, je nach dem, was geeigneter ist. Innerlich mit einem SpagyrikSpray, den Sie gut auch während dem Stillen anwenden können, weil der Alkoholgehalt sehr gering ist. Der Spagyrik-Spray hat den Vorteil, dass Sie sich ihre ganz individuelle Mischung zusammenstellen lassen können und neben dem Cardiospermum auch andere Substanzen hineinmischen lassen können, die den Hautstoffwechsel in Schwung bringen, den Hormonhaushalt ausbalancieren und den Energiehaushalt stärken. Noch ein Tipp aus dem Ayurveda: Nehmen Sie jeden Abend einen Teelöffel Ghee (ayurvedische Bratbutter) mit etwas warmem Wasser ein. Das hilft beim Rückfetten. Im Reformhaus finden Sie zudem die Süssigkeit mit dem Namen «Laddhu». Das fettreiche Konfekt essen indische Frauen nach der Geburt, weil es das Windelement ausgleicht und den Darm befeuchtet.
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service
Schmetterlinge als über Fussball. Manchmal gibt es auch Kombinationen bei Vorträgen. Ich mache dann zwei Halbzeiten: Die erste rede ich über Motivation und Führung. In der zweiten über die Natur.
«Man kann nur schützen, was man kennt» Hanspeter Latour ist vor allem durch seine frühere Tätigkeit als Fussballtrainer bekannt. Doch seit seiner Pensionierung widmet er sich vor allem der Naturbeobachtung. Davon zeugen mehrere Bücher. Im Interview berichtet er, wie es dazu kam. Interview: Samuel Krähenbühl
«natürlich»: Sie waren jahrzehntelang im Fussballgeschäft. Zunächst als Spieler, dann als Profitrainer auf höchster Stufe, sogar in der deutschen Bundesliga. Fussballrasen sind bekanntlich eine Monokultur. Kunstrasenplätze unnatürlich. Wie kommt es, dass Sie sich für Natur und Biodiversität interessieren und engagieren? Hanspeter Latour: Das hat mit meiner Familie zu tun. Damals konnte man noch nicht mit acht Jahren in einen Fussballclub, sondern erst mit zwölf. Mein Vater war ein grosser Naturliebhaber. Deshalb war ich viel mit ihm unterwegs. Er hat fast alle Tiere und Vögel gekannt. Und wenn wir unterwegs waren, hat er Futter für seine Kanarienvögel gesammelt. Von ihm habe ich so gelernt, die Natur genau zu beobachten. Das hat mich während meiner Fussballkarriere begleitet. Auch wenn ich nicht viel Zeit hatte, habe ich mir immer vorgenommen, mich später für die Natur zu interessieren. Aber schon als Fussballtrainer habe ich wenn ich etwa mit meinen Spielern regenerativ unterwegs war, sie auf auf Bäume oder Vögel aufmerksam gemacht. In der Nähe von hier in Thun-Gwatt, wo wir das Interview durchführen, liegt der wunderbare Bonstettenpark. Dort habe ich mit der ersten Mannschaft des FC Thun eine Hecke angesetzt. Das kam so: Die Stadtgärtnerei hatte versehentlich eine Hecke vor dem Wald abgeholzt, was zu grossen Protesten der Naturschützer*innen führte. Als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, fand ich das eine gute Idee, mit den Spielern unter Mithilfe der Stadtgärtnerei wieder eine Hecke anzupflanzen. Ich habe jedes Mal Freude daran, wenn ich in den Bonstettenpark gehe. Wissen Sie, warum ihr Vater sich so sehr für die Natur interessiert hat? Das weiss ich auch nicht so genau. Er ist in einem Haus mit grossem Garten aufgewachsen und hatte schon als Schulkind
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eigene Tiere. Er war viel in der Region Thun unterwegs. Weiter gereist ist er eigentlich nie. Darf ich noch ein Wort zu den Kunstrasen sagen? Ja, sicher. Es stimmt: Mit Natur hat das wenig zu tun. Das Gummigranulat ist ein Problem. Aber gerade für die unteren Ligen sind die Kunstrasen wichtig. Sie können so öfter und besser trainieren und sind weniger von der Witterung abhängig. Noch ein Müsterchen zum Thema Kunstrasen. Als Trainer von GC war ich oft im Trainingscampus Niederhasli in der Nähe des Neeracher Rieds. Auch mein Büro war dort. Am Morgen war ich meist der Erste vor Ort. Ich habe vom Büro aus auf die Kunstrasenplätze gesehen. Dabei konnte ich des öfteren beobachten, wie die Amseln versucht haben, Würmer aus dem Kunstrasen zu picken. Erfolglos natürlich. Da dachte ich mir, dass die Amseln nicht die intelligentesten Tiere sein können. Aber so richtig mit dem Thema Natur haben Sie sich erst später beschäftigt? Ja, das ist so. Ich habe immer alles mit Leidenschaft gemacht. Aber ich habe auch alles konsequent abgeschlossen, wenn die Zeit da war. Meine Karriere als Fussballtrainer habe ich 2009 beim Grasshopper Club Zürich abgeschlossen. Ich wäre gerne noch ein Jahr länger geblieben. Aber die Clubleitung hatte mir signalisiert, dass sie einen Jüngeren wollten. In der Schweiz sind nur zehn Fussballclubs in der obersten Liga. Da herrscht logischerweise ein grosser Konkurrenzkampf im Trainergeschäft. Ich habe dann eine Einzelfirma gegründet und habe Referate zu Teambildung, Führung und Motivation gehalten. Damit konnte ich die Anlage meines naturnahen Gartens finanzieren. Heute rede ich viel lieber über die Vögel und
Ihr Garten bei Ihrem Haus im Eriz ist heute ihre Leidenschaft. Wie kam es dazu? Ich wollte schon länger einen naturnahen Garten anlegen. Meine Frau und ich hatten bereits ein kleines Biotop. Ich musste das aufheben, weil das Biotop viel zu nahe an einem Haus zu liegen gekommen wäre, das neu gebaut wurde. Dazu brauchte es mehr Platz. Aber ganz so einfach war es nicht. Es hat dazu gar eine Umzonung eines Stücks Land bedingt. Ich musste die Behörden davon überzeugen. Mein Argument dabei war: Ich gebe der Natur mehr zurück als ich ihr nehme. Und in unseren Gärten können wir so der Natur etwas zurückgeben. So sehe ich es auch mit unseren Schutzgebieten. Wir müssen der Natur wieder mehr Sorge tragen. Die Nachhaltigkeit muss gepflegt werden. Doch es braucht auch ein Nebeneinander mit Flächen, die beispielsweise von der Landwirtschaft genutzt werden. Das ist mir wichtig. Denn ich bin gegen alle Extreme. Einen naturnahen Garten anzulegen ist das eine. Beobachtungen zu fotografieren und aufzuschreiben das andere. Wie kam es dazu? Aus lauter Freude an der Natur habe ich sie immer mehr und immer länger beobachtet. Und dann auch Beobachtungen fotografisch festgehalten. Zuerst habe ich es für mich gemacht. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich das mit anderen teilen möchte. Früher habe ich über Fussball referiert. Warum sollte ich nun nicht über die Natur referieren? Das brauchte eine gewisse Zeit, um Akzeptanz zu erhalten. Ich galt ja bis anhin nicht als Experte auf dem Gebiet. Nach und nach habe ich mich aber über Literatur weitergebildet. Durch alles das lernte ich andere Leute kennen, die sich für die Natur interessieren. Und darunter auch richtige Fachleute. Mit meinen Referaten fand ich sogar Anklang bei diesen. Sie schätzten es, dass ich mit meinem Fussballer-Hintergrund ganz andere Kreise erreichen kann. Und mein Netzwerk funktioniert super. Wenn ich eine Pflanze oder ein Tier bestimmen will, das ich noch nicht kenne, dann bekomme ich immer sofort eine Antwort. Vorträge sind das eine. Bücher das andere. Wie sind Sie zum Bücherschreiben gekommen? Als meine Fussballkarriere zu Ende gegangen war, meinten einige, ich solle eine Biographie herausgeben. Das wollte ich zunächst nicht. Denn meine Familie hatte es geschätzt, dass ich
Lösung des Rätsels aus dem Heft 03/2022 Gesucht war: Entspannung
unser Privatleben nicht in die Öffentlichkeit getragen hatte. Eines Tages erhielt ich von Philipp Abt ein Buchkonzept zugesandt, welches uns zu gefallen wusste. Darauf sagte meine Frau eher unerwartet, dass sie und die Kinder Freude an einem Buch hätten. Dann habe ich mich mit dem Autoren Beat Straubhaar getroffen. Für mich war wichtig, dass ein Verlag aus der Region Thun das Buch herausgeben würde. Also gingen wir zur Verlegerin Annette Weber vom Weber Verlag Thun. Das Resultat war das Buch «Das isch doch e Gränni!». Ich lernte selber auch viel über das Bücherschreiben. Das nächste Buchprojekt enstand mit mir als Co-Autor. Der Titel war mit «Das isch doch e Schwalbe» noch ziemlich fussballnah. Ich habe aber die richtige Schwalbe gemeint. Das Buch «Natur mit Latour» folgte als nächstes. Und jetzt erscheint als Neustes das Buch «Biodiversität – 365 Beobachtungen und Geschichten».
41. Jahrgang 2022, ISSN 2234-9103 Erscheint 10-mal jährlich Druckauflage: 22 000 Exemplare Verbreitete Auflage: 14 820 Exemplare (WEMF/KS beglaubigt 2020)
Vorschau Mai
Kontakt mail@natuerlich-online.ch www.natuerlich-online.ch Herausgeber und Verlag Weber Verlag AG Gwattstrasse 144, CH-3645 Thun/Gwatt Tel. +41 33 336 55 55 leserbrief@natuerlich-online.ch Verlegerin Annette Weber-Hadorn a.weber@weberverlag.ch Verlagsleiter Zeitschriften Dyami Häfliger d.haefliger@weberverlag.ch Redaktionsadresse «natürlich» Gwattstrasse 144, CH-3645 Thun/Gwatt
Was erwartet uns in Ihrem in neuem Buch zum Thema «Biodiversität»? Ich möchte mit meiner Tätigkeit dazu beitragen das Wort und den Begriff Biodiversität für die Allgemeinheit verständlicher zu machen. Ich will die Artenvielfalt zeigen. Man sagt, dass in einer grossen Handvoll Walderde mehr Lebewesen enthalten seien als es Menschen auf der ganzen Erde gibt. Die Natur ist wie das menschliche Leben. Es gibt Grandioses, es gibt Unscheinbares. Ich denke etwa daran, wie ein Kuckuck aufwächst. Was es braucht, bis er nach Afrika und wieder zurück fliegen kann. Dann ist da aber auch ein unscheinbares Pflänzlein, welches aus einer Felsritze wächst. Ich möchte auch Mut machen. Damit die Gesellschaft Wege findet, wie sich Natur und Mensch besser vertragen können. Zum Glück gibt es viele gute Projekte für die Natur. Alle, die einen Garten oder ein Stück Land besitzen, sollten der Natur etwas zurückgeben. Hier ist nicht nur die Landwirtschaft gefordert. Auch in privaten Gärten ist mehr Biodiversität möglich. Aber es ist auch wichtig, die Natur zu kennen. Man kann die Natur nur schützen, wenn man sie auch kennt. Denn nur wenn wir die Arten kennen, merken wir auch, wenn sie verschwinden. Dazu braucht es das Engagement von uns allen. Dort holt mich dann auch wieder der Fussball ein. Wenn sich alle Menschen so für die Natur wie für den Fussball interessieren würden, dann wüssten sie viel mehr. Und das würde auch der Natur dienen. •
Chefredaktor Samuel Krähenbühl s.kraehenbuehl@weberverlag.ch Leserberatung Sabine Hurni s.hurni@weberverlag.ch Autor*innen Fabrice Müller, Eva Rosenfelder, Sabine Hurni, Chantal Agthe, Leila Dregger, Erna Jonsdottir, Andreas Krebs, Steven Wolf, Jürg Lendenmann, Alice Hofer, Samuel Krähenbühl, Gabriela Gerber, Monika Neidhart, Barbara Zanetti, Roger Delle, Andreas Walker Grafik/Layout Shana Hirschi Copyright Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung durch den Verlag. Für unverlangte Einsendungen wird jegliche Haftung abgelehnt. Anzeigenleitung Dino Coluccia, Tel. +41 76 324 64 45 d.coluccia@weberverlag.ch Anzeigenadministration/Marketing Blanca Bürgisser Tel. +41 33 334 50 14 b.buergisser@weberverlag.ch Mediadaten unter www.natuerlich-online.ch/werbung Aboverwaltung abo@weberverlag.ch Tel. 033 334 50 44 Druck Vogt-Schild Druck AG, CH-4552 Derendingen
Hanspeter Latour (*1947) ist bekannt aus der Zeit als Trainer des FC Thun, des Grasshopper Clubs Zürich und des 1. FC Köln und war beliebt als kompetenter SRF-Fussballexperte. Hanspeter Latour ist auch ein begeisterter Naturbeobachter und -fotograf. Er ist ein gefragter Redner für Anlässe und gerngesehener Gast in Fernsehsendungen und setzt alles daran, dass sich Gesellschaft, Wirtschaft und Natur positiv ergänzen.
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Senden Sie den Talon mit der Lösung und Ihrer Adresse an: Weber Verlag, «natürlich», Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt Schneller gehts via Internet: www.natuerlich-online.ch/raetsel
Einsendeschluss ist der 27. April 2022. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden direkt benachrichtigt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Über diese Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
tigsten Organe des Körpers. Ihre Pflege ist deshalb wichtig. Wir sagen, wie es geht.
Psioriasis.
Eine unangenehme Hauterkrankung. Aber es gibt
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maske muss weder kompliziert noch teuer sein. Ein Griff in den Kühlschrank genügt. Berührungen. Unsere Haut reagiert sehr sensibel auf KonHäute in der Tierwelt. So verschie-
takt.
den die Tierarten, so verschieden die Häute, Bildnachweise
Unzählige spannende Fakten zu Natur und Artenvielfalt finden Sie in Hanspeter Latours Buch «Biodiversität – 365 Beobachtungen und Geschichten». «natürlich»-Leser*innen erhalten mit dem Gutscheincode «natürlich» 20 % Rabatt und können das Buch zum Preis von 31.20 statt 39.– Franken bestellen.
Haut. Unsere Haut ist eines der grössten und wich-
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welche die Tiere tragen. Wir zeigen einige Rekorde und Kuriositäten.
Andrea Abegglen Seiten: 3,20 Andreas Walker Seiten: 46, 47
«natürlich» 05/22 erscheint am 28. April 2022 Kontakt /Aboservice: Telefon 033 334 50 44 oder abo@weberverlag.ch, www.natuerlich-online.ch
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NATÜRLICH – BEWUSST GESUND LEBEN Das Magazin «natürlich» ist das Sprachrohr in der Schweiz für alle Belange der Naturheilkunde. Unabhängig und mit grossem Nutzwert für interessierte Leserinnen und Leser berichtet es über Therapien, Methoden, Anwendungen, Kräuter und Mixturen. Mit seinen ergänzenden Artikeln über gesunde Ernährung und die wohltuende Wirkung der Natur ist es eine Inspirationsquelle für alle, die bewusst und gesund leben wollen.
Mit seinen umsetzbaren Alltagstipps und der kompetenten Leserberatung ist «natürlich» hautnah bei den Bedürfnissen seiner Leserschaft. Das «natürlich» erscheint zehnmal jährlich und erfreut sich einer grossen Leserschaft in der gesamten Deutschschweiz.
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REGIONALE ZEITSCHRIFTEN
NEWS UND STORYS – AUS NÄCHSTER NÄHE Lokales, Liebenswertes, Legendäres. «ThunerseeLiebi» und «BärnLiebi» zeigen die Regionen für Insider mit grossen Emotionen. Die Gratiszeitschriften «Thun-Magazin», «SpiezInfo», «BödeliInfo» und «BrienzInfo» bilden ein Kombi mit einer Auflage von 95 000 Exemplaren, die direkt und brutto in die Haushaltungen verteilt werden. Sie informieren monatlich über all das, was in den Ortschaften läuft – von Veranstaltungen, Interviews mit lokalen Persönlichkeiten, Nachrichten der Behörden bis zu Vereinsinfos. Mit dem erweiterten Kombi mit «MIS MAGAZIN» oder «Bärn!Liebi» gelangen die News und Storys direkt in 195 000 Haushaltungen von Bern bis Wengen oder Brienz.
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REGIONALE ZEITSCHRIFTEN
THUNERSEELIEBI – FÜR ALLE, DIE DEN THUNERSEE LIEBEN «ThunerseeLiebi» trifft auf Menschen aus der Region, Einheimische, die Wertvolles schaffen und Erstaunliches leisten. Doch auch die Tier- und Pflanzenwelt kommt nicht zu kurz: Ob unter, auf oder über dem Wasser – die Leserinnen und Leser entdecken die Flora und Fauna rund um den Thunersee immer wieder neu.
verweilen. «ThunerseeLiebi» hat ihren eigenen Kopf. Im Fokus stehen Hintergründe, Eigenheiten, Nachhaltigkeit mit der Umwelt und der Gesellschaft sowie Geschichten aus der Thunersee-Region. Die Redaktion geht den Dingen auf den Grund und schreibt sowohl politisch als auch ökonomisch unabhängig.
«ThunerseeLiebi» ist auch Bergliebe: Was wäre der Thunersee ohne sein Bergpanorama! Das Magazin lässt seine Leserschaft durch die Region wandern, Gipfel erklimmen und in ausgesuchten Bergrestaurants einheimische Spezialitäten geniessen. Dabei wird aufgezeigt, in welchen besonderen Restaurants und Kulturbetrieben es am schönsten ist, einzukehren und zu
«ThunerseeLiebi» ist eine Liebeserklärung an den Thunersee und die umliegende Region. Rubriken wie Tradition, Seeliebe, Thunersee-Persönlichkeiten, Naturapotheke und Kunst & Handwerk bieten saisonalen Themen und Ereignissen eine Plattform geboten, dank der man seine Heimat neu erlebt.
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THUNERSEELIEBI
Rubriktitel
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Tierwelten
Glücksbringer auf sechs Beinen: der Marienkäfer Anja Rüdin
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Sobald die Sonne im Frühling an Kraft gewinnt, krabbeln Marienkäfer aus Mauerritzen und Laubhaufen hervor. Die weltweit verbreiteten halbkugeligen Käfer sind anhand ihrer charakteristischen Punkte leicht zu erkennen.
Seeliebe
Das pure Blütengold Bruno Petroni
Christine Hunkeler, Bruno Petroni 16
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Thunersee-Persönlichkeiten
Schlossherr und Känguru-Vater Christine Hunkeler
Thai (Asiatisch)-Report
Auf Schloss Hünegg am rechten Ufer des Thunersees ist Toby Adam in sein siebtes Jahr als Betriebsleiter und Schlosswart gestartet. Hier lebt er all seine Fähigkeiten in vollen Zügen aus. Seit letztem Spätsommer sind im Schlosspark auch Desertrose und Wildflower, zwei hüpfende Rotnackenkängurus, zu Hause.
Im Land der weissen Elefanten Alain Diezig, Christine Hunkeler
Andrea Abegglen, Alain Diezig, Christine Hunkeler, zvg
Es gibt Küchen, die machen einfach Spass – und die thailändische Küche macht ganz besonders Spass. Es scheint in dieser Küche völlig ausgeschlossen, ein Gericht auf den Tisch zu bringen, das nicht geradezu überschäumt vor Kreativität, Farbenpracht und einer ungeheuren Vielfalt von Aromen und Texturen, aber trotzdem von einer gewissen Küchenmagie stimmig zusammengehalten wird. Schon der einfachste Salat, das einfachste Nudelgericht glitzern rot und grün und golden und überhaupt im ganzen Spektrum des Regenbogens, vereinigen alle Konsistenzen von zart bis knusprig und duften so verführerisch, dass man kaum zum Reinbeissen kommt. 28
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Rubriktitel
Kochen mit Urprodukten
Hauptgang
Grashecht vom Holzkohlegrill und gebacken mit Gnocchi von Scharbockskraut und Ofenwurzeln Grashecht vom Holzkohlegrill Zutaten: 4 × 80 g Hechtfilet
Serie
Mehl
Schöne Stücke vom Hechtfilet geschuppt, mit Haut und ohne Gräten auf Küchenpapier trocken legen, die Haut etwas mit Öl bestreichen, leicht mit Mehl bestäuben und auf einem Holzkohlegrill oder in einer Grillpfanne vorsichtig grillieren.
Geniessen ab Hof
Geschwungene Hörner und ein umgänglicher Charakter Christine Hunkeler
Rapsöl
Grashecht im Säckchen
Zutaten: 200 g Hechtfleisch, gehäutet und entgrätet 1 EL Spitzwegerichblätter, in feine Streifen geschnitten Salz Rapsöl zum Frittieren Strudelteigblätter
2 EL Velouté 1 Eiweiss
2 EL Gemüsewürfel, roh 1 TL Wasserpfefferblätter, getrocknet
Hechtfleisch in Würfel mit ungefähr 1 cm Seitenlänge schneiden und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten (ausser Rapsöl und Strudelteig) mischen und abschmecken. Strudelteigblätter mit etwas Rapsöl bestreichen und kreisrund mit einem Durchmesser von 14 cm ausschneiden. Einen Esslöffel der Hechtmasse in die Mitte des Teigs geben, den Teig zu einem Säckchen formen und mit einer hitzebeständigen Schnur vorsichtig verschliessen. Die vorbereiteten Säckchen nicht zu lange lagern, da der Strudelteig aufweichen kann und das Säckchen beim Ausbacken aufplatzen kann.
Christine Hunkeler, zvg
Am Schlüsselmattenweg 15 in Spiez führen Silas und Cindy Wyss einen Landwirtschaftsbetrieb mit Direktvermarktung im Hofladen. Vor zwei Jahren konnten sie den Hof Schlüsselmatte in Pacht übernehmen. Seit letztem Jahr haben sie zusätzlich den Gutsbetrieb beim Inforama in Hondrich gepachtet und bewirtschaften insgesamt 22 Hektaren Land.
Fertigstellen
150 g Mehl, 30 g davon zum Verarbeiten 35 g Emmergriess 1 Ei 1 Eigelb 1 TL Wiesenkräutermehl 100 g Scharbockskrautblätter Wiesenthymian, gezupft Gartenschaumkraut Salz Rapsöl Wasserpfeffersaat
Wiesenkleeblüten Wasserpfeffersaat Fetthenne Rapsöl zum Frittieren Salz
Die Kartoffeln bei 150 °C im Backofen mit Schale weich garen, halbieren und durch ein feines Metallsieb drücken, sodass die Schale im Sieb zurückbleibt. Scharbockskraut waschen, mit dem Stabmixer und 50 ml Wasser pürieren. Die warme Kartof felmasse mit den restlichen Zutaten (ausser den 30 g Mehl) vorsichtig verkneten und mit Salz, Wasserpfeffer und Wiesenthymian abschmecken. Arbeitsfläche mit dem restlichen Mehl bestäuben und den Teig in 3 cm dicke, kleine Rollen formen. Mit der Kante einer Palette oder Ähnlichem 1 cm lange Stücke abstechen und in sprudelndem, gesalzenem Wasser garen, bis die Gnocchi an der Wasseroberfläche schwimmen. Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Kochwasser nehmen und auf einem Blech ausdampfen lassen. Gnocchi mit etwas Rapsöl anbraten und vor dem Servieren mit frischem Gartenschaumkraut dekorieren.
Das in heissem Rapsöl ausgebacke ne Grashechtsäckchen zusammen mit dem gegrillten Hechtfilet im Backofen bei 160 °C saftig garen und mit Salz und Wasserpfeffer abschmecken. Ofenwurzelnperlen und spalten erwärmen, abschme cken und auf dem Teller nach Belieben verteilen. Gegartes Hecht filet und gebackenes Hechtsäckchen an und auf dem Gemüse anrichten und mit Sauce, Wiesen kleeblüten und Fett henne dekorieren. Gnocchi und Velouté separat dazu anrichten und servieren.
Zutaten: Velouté
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1 Kohlrabi 1 Rande, rot Wiesenthymian 2 EL Rapsöl 1 EL Tannen Wasserpfeffersaat Salz spitzensirup Gemüse waschen und in einer Schüssel mit allen Zutaten gut vermischen. Gemüse in Aluminium folie einschlagen und im vorgeheizten Backofen bei 140 °C garen, bis die Gemüse noch etwas Biss haben, um Perlen ausstechen zu können. Das Gemüse abkühlen lassen, schälen und mit einem kleinen runden Ausstecher Perlen von roter Rande und Kohlrabi ausstechen. Einen Teil der gelben Rande in Perlen ausste chen, und den Rest in Spalten schneiden. Da die roten Randen sehr färben, alles sortenrein bis zum Gebrauch aufbewahren.
Zutaten: 375 g mehligkochende Kartoffeln, gewaschen
Sauce
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Zutaten: 1 Rande, gelb
Scharbockskrautgnocchi
1 Holunderblütenessig
Etwas Butter
Velouté aufkochen und mit ein paar kleinen Butterwürfeln unter Rühren binden und mit etwas Holunderblüten essig abschmecken.
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Ofenwurzeln
Zutaten:
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BÄRNLIEBI – FÜR ALLE, DIE BERN LIEBEN «BärnLiebi» trifft auf Menschen aus der Region, Einheimische, die Wertvolles schaffen und Erstaunliches leisten. Doch auch die Tier- und Pflanzenwelt kommt nicht zu kurz: Ob botanischer Garten, Dählhölzli oder der eigene Balkon, die Leserinnen und Leser entdecken die Flora und Fauna Berns. «BärnLiebi» weiss, wo sich die schönsten, aktuellsten und angesagtesten Orte Berns befinden. Das Magazin nimmt seine Leserschaft mit durch die Region, der Aare entlang, um in ausgesuchten Restaurants und Kulturbetrieben zu geniessen.
Im Fokus stehen Hintergründe, Eigenheiten, Nachhaltigkeit in Bezug auf Umwelt und Gesellschaft sowie Geschichten aus der Stadt. Die Redaktion schreibt sowohl politisch als auch ökonomisch unabhängig. «BärnLiebi» ist eine Liebeserklärung an die Stadt und Region Bern, die sich in Rubriken wie Jahreszeiten, Traditionen, AareLiebi, Bärn-Persönlichkeiten, Kunst & Handwerk oder Stadtrundgang ausdrückt. Eine Plattform für Themen und Ereignisse von und aus der Region Bern – wie frisch verliebt in die Heimat!
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BÄRNLIEBI
Rubriktitel
Rubriktitel
Tierwelten
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer … Anja Rüdin
Outdoor
Bern auf zwei Rädern entdecken
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… aber kündigt den Frühling an! Ab März kehren die Vögel aus ihren Winterquartieren zurück und lassen uns auf wärmere Temperaturen und Sonnenstrahlen hoffen.
Anja Rüdin
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Rubriktitel
Pro Velo Kanton Bern, zvg
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Rubriktitel
Rubriktitel
Bärn-Persönlichkeiten
Wenn Engel himmlische Brote zu backen beginnen Thomas Bornhauser
Gourmet
Eingerollt
zvg
Fragt man Bernerinnen und Berner, ob sie Kurt Sahli kennen, bekommt man in den allermeisten Fällen ein wortloses Schulterzucken zu sehen. «Und den Ängelibeck?» als Nachfrage zeigt ein völlig anderes Bild, oftmals mit einem Lächeln verbunden. Sind es die Brote, die verzücken? Oder das Logo, ein zufriedenes Ängeli, das einen an Weihnachtskarten erinnert? Beides gar? Wir haben mit dem 57-Jährigen gesprochen, der in keine traditionelle Schublade zu passen scheint.
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Blanca Bürgisser, Alain Diezig, David Heinen, Anja Rüdin, Annette Weber Autoren, zvg
Das weltweit bekannte Gericht aus Japan hat auch bei uns in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Kein Wunder, schliesslich begeistert es durch seine geschmackliche Vielfalt und einzigartigen Kreationen. Die Zubereitung von Sushi hat sich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt und die Ursprünge reichen Jahrhunderte zurück.
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Rubriktitel
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Literatur
Ich, die so Friedliebende, beobachtete verständnislos die beiden sich in mir bekämpfenden Gefühle.
Literatur
Der Zauberwald
Kunst & Handwerk
Schuster, bleib bei deinen Leisten Thomas Bornhauser 68
E
Schuhe sind – wie vieles andere im täglichen Gebrauch – zum Wegwerfgegenstand geworden. Defekt? Weg! Dies nicht zuletzt, weil sie günstig produziert werden. Günstig, wenn man sie regelmässig ersetzen muss? Salvatore Russo beweist in der Bundesstadt, dass es auch anders geht. Nachhaltig. Sei es mit einer Reparatur oder nach Mass.
in Freund erzählte mir vom Zauberwald. Dort sei alles anders. Keine Sorgen weit und breit. Träume würden wahr, nur wenn man an sie denke. Leicht fühle man sich. Fliegen könne jeder. Und Liebe sei kein leeres Wort. Enttäuschungen gebe es im Zauberwald
Thomas Bornhauser, zvg 69
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François Loeb
zvg
keine. Einzig Überraschungen. Positive. Die einen jeden in den siebten Himmel führten. Fremdwörter gebe es dort in reicher Zahl, die niemand verstehe: Eifersucht. Neid. Not. Armut. Streit und Zank. Missgunst und Verbitterung. Stachelig und masslos. Depression, Haarspalterei und Zensuren. Und das war nur ein win-
ziger Teil der Aufzählung, die er verführerisch über seine Zunge fliessen liess, als seien die Worte in Honig getaucht und würden gebacken einen köstlichen Duft verströmen. Nun, wer kann da Nein sagen! Ich konnte es nicht. Und als mein Freund bemerkte, es sei so einfach
in den Zauberwald zu gelangen, ich solle ihm nur folgen, ihm alles Gleichtun, ohne Angst oder Bedenken, denn schliesslich winke die paradiesische Zeit – sie liege auf dem silbrigen, nein, goldenen Tablett vor mir, wie es einer Königin gebühre, und ich sei die Seine, das würde ich doch wissen –, da folgte ich ihm. Er führte mich ins Stadtzentrum. Ich wunderte mich sehr, dass der Wald nicht ausserhalb der Stadt lag. In der Stadtmitte hatte ich noch nie einen solchen erblickt. Als ich diesen Einwand flüsternd einbrachte – der Freund führte mich an der Hand und drückte die meine fest, dass es beinahe schmerzte –, bezichtigte er mich des Kleinmuts. Der Kleingläubigkeit. Ja, nannte mich eine Spiesserin. Einen ungläubigen Thomas. Was mir besonders wehtat, denn schlussendlich mochte ich nicht
männlich angesprochen werden. Mein Herz ist weich und gross. Mein Mitfühlen weiblich. Meine Gedanken finden an Kampf und Stärke keinerlei Gefallen. Er zog mich in einen Hauseingang. Zuvor hatten wir eine schummrige Gasse passiert. Eine Gasse, durch die ich nie ohne Begleitung geschritten wäre. Aber ich war ja in Begleitung. In Begleitung eines Freundes. Eine knarrende Holztreppe stiegen wir, ich immer noch an der Hand mehr gezogen, denn geführt, zum dritten Stock hinauf. Hätte er mich angeschaut, wären ihm die zahllosen Frage- und Ausrufezeichen in meinen Augen aufgefallen. Ein Teil meiner Hirnwindungen warnte mich, sandte Angstschauer über meine Wirbelsäule. Der andere Teil liess sich hoffnungsvoll, Herz-
oberflächenkräuseln auslösend und von Vorfreude erfüllt in Richtung Paradies entführen. Ich, die so Friedliebende, beobachtete verständnislos die beiden sich in mir bekämpfenden Gefühle. Konnte keines der beiden dieses oder jenes befeuernd verstärken. Vielmehr liess ich mein Inneres treiben. Hoffte, dass einer der Kontrahenten ohne mein Zutun Oberhand gewinnen würde. Doch dazu war keine Zeit mehr, denn schon waren wir an einer morschen Wohnungstüre angelangt und er betätigte die Glocke, die wie eine zufriedene Katze zu schnurren begann. Mir huschte, und das geschieht stets, wenn ich aufgeregt bin, ein abstruser Gedanke durch den Kopf: ‹Diese Türe stand auch einmal im Wald. Im Zauberwald. Weshalb ist sie jetzt morsch?› Wie solche Assoziationen ersinnen? Mir
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REGIONALE ZEITSCHRIFTEN
THUN-MAGAZIN – DAS NEUSTE AUS DER REGION Das «Thun-Magazin» ist das bekannte und informative Stadtmagazin, das sechsmal jährlich in alle Haushaltungen der Stadt Thun und den angrenzenden Gemeinden gelangt. Herausgeberin ist die Stadt Thun in Zusammenarbeit mit der InnenstadtGenossenschaft «Thun IGT».
Ob Firmenjubiläum, «Tag der offenen Tür», Geschenkgutscheine, Eröffnungen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Umbauten und Umzüge, Geschäftsübernahmen, Verkaufsförderungsaktionen oder Neuheiten – das «Thun-Magazin» informiert mit Reportagen von Kiesen über Aeschi bis ins Eriz. Für die Publikationen «BödeliInfo», «BrienzInfo», «SpiezInfo», «Thun-Magazin» und «MIS MAGAZIN» gibt es attraktive KombiAngebote.
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Was macht konkret die Thuner Innenstadt aus? Unsere Innenstadt ist einzigartig und hat vielfältige Angebote. Mit der grössten Shoppinginsel, dem Bälliz,
«Zusammen können wir etwas bewegen.»
Was ist für Sie die Innenstadt der Zukunft? Weiterhin vielfältig. Es braucht einen florierenden Handel, einen guten Branchenmix, Gastronomie, Kultur, Events. Zudem müssen wir auch künftig die Qualität vor die Quantität setzen, auf den Service in den Läden. Das gemeinsame zwischenmenschliche Erlebnis ist wichtig. Um sich vom Online-Handel abzugrenzen? Ja, auch. Dieser Strukturwandel ist stark, aber unabhängig davon glaube ich fest an die Freude am bewussten Kauf, an die Nachhaltigkeit. Der direkte Kontakt zu den Kundinnen und Kunden lässt sich nicht ersetzen. Dieses physische Erlebnis muss man herausstreichen.
Welche zentralen Herausforderungen bestehen in der Entwicklung der Innenstadt? Zum Beispiel die Erreichbarkeit. Unsere Innenstadt muss gut erschlossen sein. Dafür engagiert sich die IGT stark. Wir haben unter anderem Einsitz in verschiedenen Kommissionen. Eine weitere zentrale Herausforderung, vor allem für die IGT, ist es, den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Es gibt sehr unterschiedliche Interessensgruppen in der Innenstadt. Zum Beispiel? Ein Einmannbetrieb gegenüber einem Warenhaus, ein inhaberinnengeführtes Unternehmen gegenüber einem internationalen Filialbetrieb. Zudem sind die Standorte Bälliz und Altstadt sehr unterschiedlich. Im Einfraubetrieb, oft in der Altstadt angesiedelt, muss die Inhaberin die Öffnungszeiten, die Ferienzeit, den Abend- und Sonntagsverkauf selbst
Bild linke Seite: Ursula Flück-Arbeiter schätzt die Vielfalt an Angeboten in der Thuner Innenstadt und will die Geschäfte stärken.
Zur Person
Ursula Flück-Arbeiter ist 1964 am Zürichsee geboren und dort aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelière kam sie 1999 nach Thun, arbeitete im Marketing, als Stadtführerin und später als Co-Leiterin der Thun-Tourismus-Organisation. Bevor sie im Februar 2020 die neu geschaffene Geschäftsstelle von Thuncity, der InnenstadtGenossenschaft Thun (IGT), übernahm, war sie mehrere Jahre IGT-Vorstandsmitglied und als Leiterin Marketing und Verkauf im Hotel Freienhof tätig.
Bild rechte Seite oben: Viele Einfamilienhäuser, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, prägen das Quartier. Bild rechte Seite links: Im Sommer wird das neue Quartierzentrum eröffnet.
Bild rechte Seite rechts: Aktuell wird noch gebaut, die Freude im Quartier ist dennoch bereits gross: Leistpräsident Roland Götz und Ur-Lerchenfelder Heinz von Känel vor dem neuen Quartierzentrum.
KUNSTMUSEUM
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Bild rechte Seite ganz rechts: «Ernst-Reuter-Platz» (Berlin, 2019) ist Teil der Werkserie «Stadtmensch».
Bild rechte Seite oben: Das frühe Werk «Taxi», 1981, zeigt Helmle als Taxifahrer in Thun mit den Valentini-Schwestern. Bild rechte Seite unten: Das Werk «Stralau» aus dem Jahr 2005 gibt der Ausstellung den Namen.
In Zusammenarbeit:
+ Die Einlieferung der Kunst gegenstände erfolgt nach Terminvereinbarung direkt in der Kunstgalerie Hodler. + Grundsätzlich entscheidet der Galerist über die Annahme. Er legt zusammen mit dem Verkäufer/der Verkäuferin den Verkaufspreis fest. + Die Angebote werden auf der Internetplattform kunstmarktbeo.ch, die durch den Weber Verlag
Atelier & Kunstgalerie Hodler GmbH Frutigenstrasse 46A, 3600 Thun +41 33 223 15 41, atelier@hodlerthun.ch www.hodlerthun.ch
betreut wird, veröffentlicht. Die Objekte verbleiben bis zu einem Jahr auf der Internetplattform und können laufend erworben werden. + Für jedes angenommene Werk ist eine Grundgebühr von Fr. 20.– in bar zu bezahlen. Die Provision bei einem Verkauf beträgt 30 %; dem Einlieferer verbleiben 70 %.
Weber Verlag AG Gwattstrasse 144, 3645 Thun/Gwatt +41 33 336 55 55, mail@weberverlag.ch www.weberverlag.ch
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1982 als freischaffender Fotograf tätig ist. Helmles frühe Werkreihe «Taxi» (1981), die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist, erzählt von jener Zeit. Die handkolorierten Schwarz-Weiss-Abzüge zeigen den Fotografen als Chauffeur. Die Kamera hat er auf dem Armaturenbrett seines Taxis installiert. Das Weitwinkelobjektiv erfasst den ganzen Innenraum. Der Moment der Aufnahme ist zufällig und erfolgt rund sieben Sekunden nach dem Drücken auf den Selbstauslöser. So werden die unterschiedlichen Charaktere der Fahrgäste auf authentische Weise festgehalten. Zu ihnen gehören auch Thuner Persönlichkeiten wie die Valentini-Schwestern, die lange Zeit den Kiosk an der Schiffstation betrieben.
Von Thun bis nach Kairo Die Ausstellung im Kunstmuseum nimmt die Betrachtenden mit auf eine Reise durch Helmles künstlerisches Werk und führt sie von der Schweiz in verschiedene Städte und Orte Europas bis hin
nach Kairo. Dabei entstehen zwischen den Werken interessante Querverweise. So stehen ausdrucksstarke Bilder von Fans an Openair-Konzerten gegenüber Aufnahmen tanzender Derwische, die sich auf den Moulid-Festen in Kairo durch Tanz, Musik und Sprechgesänge in einen rauschartigen Zustand versetzen. Das verdeutlicht, wie ähnlich sich Faszination und Hingabe in der Religion und in Fangemeinschaften sind. Gemeinsamkeiten lassen sich auch in Helmles neuer Werkserie «Stadtmensch» (2017 – 2021) erkennen. Sie offenbart Parallelen des urbanen Lebensraumes in verschiedenen Städten Europas.
Fotograf und Geschichtsschreiber Das Werk «Stralau» (2005), das der Ausstellung den Namen gibt, verweist auf das ehemalige Fischerdorf Stralow. Dieses befand sich ursprünglich auf der Halbinsel zwischen Spree und Rummelsburger See im heutigen Berlin Friedrichshain. Die Fotografie zeigt einen Ort, der einst Landschaft war, besie-
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delt, verlassen und nun allmählich von der Natur zurückgewonnen wird. Allerdings geschieht dies an einer Stelle, die von der Grossstadt im Laufe der Zeit gänzlich umschlossen wurde. Auf diese Weise tritt «Stralau» als Sinnbild der heutigen Zeit in Erscheinung – einer Zeit, die von Schnelllebigkeit geprägt ist und in einsamen Momenten ein vages Gefühl der Sehnsucht wachzurufen vermag. Das Bild verdeutlicht aber auch Helmles Interesse für die Geschichten, die sich hinter jedem Bild verbergen. «Als Fotograf bin ich auch eine Art Geschichtsschreiber», erklärt er.
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Text: Alisa Klay Bilder: Christian Helmle, Carolina Piasecki (Porträt Helmle)
Ausstellung im Kunstmuseum
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Die Ausstellung «Stralau» mit Werken von Christian Helmle ist noch bis 1. Mai zu sehen. Parallel dazu zeigt das Kunstmuseum «Un univers singulier» des jurassischen Künstlers René Myrha. www.kunstmuseumthun.ch
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Debit Mastercard: Alleskönnerin im Kartenformat Mit der Debit Mastercard der AEK BANK 1826 kann nicht nur weltweit bargeldlos bezahlt und Bargeld bezogen werden, sondern auch überall online eingekauft werden. Die Debit Mastercard ist eine Alleskönnerin im Kartenformat und bietet die perfekte Lösung für bargeldloses Bezahlen und sicheres Online-Einkaufen. Mit ihr beziehen Kundinnen und Kunden der AEK Bank Bargeld bequem an allen Geldautomaten. Die Debit Mastercard ist die ideale Karte für den täglichen Gebrauch, für Einkäufe, Bargeldbezüge und Online-Transaktionen im In- und Ausland.
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Konditionen – Jahresgebühr: CHF 40.– (kostenlos für Jugendliche bis 25 Jahre) – Ersatzkarte: CHF 40.– – Kartensperrung: CHF 40.– – PIN-Ersatz: CHF 10.–
Kartenwechsel Die neue Debit Mastercard löst die bestehende Maestro-Karte ab. Ab sofort ersetzt die AEK Bank die bisherigen Maestro-Karten laufend durch die Debit Mastercard. Kundinnen und Kunden der AEK Bank erhalten die neue Debit Mastercard mit den Registrierungsdaten direkt nach Hause geschickt. Mehr Informationen und ein Erklärvideo rund um die praktischen Funktionen der Debit Mastercard gibt es unter aekbank.ch/debitmastercard Text und Bild: zvg
Digitaler Geschäftsbericht mit Anhang zum Geschäftsbericht 2021
Der Geschäftsbericht 2021 der AEK Bank ist auch in digitaler Form verfügbar und beinhaltet den Anhang zum Geschäftsbericht 2021 (PDF-Download). Auch rund um das regionale Engagement der AEK Bank enthält der digitale Geschäftsbericht zusätzlichen Inhalt: bericht.aekbank.ch
AEK BANK 1826 Hofstettenstrasse 2, 3602 Thun Tel. 033 227 31 00 www.aekbank.ch, info@aekbank.ch 1/22 | ThunMagazin
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Ein Gespür für Menschen und Immobilien
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Im Schaufenster der CASA Immobilien steht ein 50-jähriger Fiat Cinquecento. Den möchte man unter die Arme klemmen und nach Hause nehmen. Der Kleine stiehlt den schönen Immobilien nebenan glatt die Show. Was macht der Oldie bloss in diesem Schaufenster? Der ästhetische Italiener steht für die Geschichte der CASA Immobilien. Für die 50 Jahre, seit denen Liegenschaften dank der Familie Wyler und ihrem Team neue Eigentümer finden. 1972 nämlich, als die Immobilienbranche noch kaum professionell funktionierte, gründete Erich Wyler die CASA Immobilien. Er hatte ein besonderes Flair für Immobilien und einen scharfen Unternehmergeist. Er prägte die Werte der Firma, die heute noch gelten. Ehrlichkeit, Transparenz, Empathie. Werte, die im Immobilienmarkt leider nicht nur selbstverständlich sind. Denn die Branche ist nicht reguliert, man braucht keine Ausbildung, um Immobilien zu verkaufen. Das treibt schon mal bunte Vögel auf den Markt. Doch zurück zur Geschichte. Diese nahm eine Wendung, als Erich Wyler aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste. Sohn Urs Wyler war erst Mitte zwanzig, als
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Am Samstag, 2. April 2022 zwischen 9.30 und ca. 14 Uhr gibt es in der Schule Lerchenfeld die Möglichkeit, an Workshops in kleinen Gruppen teilzunehmen, um Vorschläge und Ideen zur künftigen Nutzung des Quartierzentrums einzubringen und zu diskutieren. Anmeldung unter: www.thun.ch/quartierzentrumlerchenfeld 1/22 | ThunMagazin
Augen-Kinetik Sehtest Sehtest Augen-Kinetik
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Text: Patrick Liechti Bilder: Peter Jost, Patrick Liechti, vbarchitekten
Mitwirkung zum neuen Quartierzentrum
ThunMagazin | 1/22
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Tierische Namensgeber Lange Zeit grasten auf dem Gebiet nördlich der Allmend zwischen Aare, Kander und Allmendstrasse Pferde. Daher wurde das Gebiet von den Thunerinnen und Thunern umgangssprachlich «Rossweid» genannt. Eine Quartierbezeichnung, die in der Bevölkerung nicht besonders Anklang fand und 1908 mit der Umbenen-
nung des «Zollhaus-Rossweid-Leists» in «Zollhaus-Lerchenfeld-Leist» endgültig verschwand. Der heutige Quartiername leitet sich von der Feldlerche ab. Die bodenbrütende Vogelart nutzte die Huflöcher der Pferde auf der Weide für ihre Nester und war früher daher allgegenwärtig in diesem Thuner Gebiet. Damals wie heute ist das Lerchenfeld-Quartier ein Ort zum Wohlfühlen – für Tier und Mensch.
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Dies und vieles mehr soll den Weg in den Kunstmarkt finden und von dort zu neuen Besitzern und Besitzerinnen gelangen. Die Werke können auch in der Kunstgalerie Hodler besichtigt und direkt gekauft werden.
Talentschmiede FC Lerchenfeld Ein grosser Bestandteil der Quartieridentität sind die Freizeitangebote und der Sport. Unübersehbar direkt an der Allmendstrasse zu finden, sind unter anderem die Segelfluggruppe Thun und der FC Lerchenfeld. Der bald 100-jährige Verein spielt auf der Sportanlage Waldeck seine Partien in der 2. Liga. Unter den ehemaligen Spielern findet sich so manch bekannter Name, darunter insbesondere der ehemalige Spieler und Trainer des FC
Thun, Marc Schneider. Der FC Lerchenfeld war und ist eine Talentschmiede.
Blick in die Vergangenheit Dass auf den rund 600 000 Quadratmetern am Thuner Stadtrand heute Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen, ist nicht selbstverständlich. Die Nähe zur Kander und zur Aare machte die Böden sumpfig und eine Besiedelung lange unmöglich. Erst die Umleitung der Kander in den Thunersee um 1738 und später die Aarekorrektion ermöglichten im 19. Jahrhundert den Bau von Häusern und das Kultivieren der Fläche.
OWN LIFE MY OWN LIFE
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Die idyllische Alp im Berner Oberland an der Wand – ein Bild, das längst nicht mehr gefällt. Eine Ansicht des Niesens, die im Estrich verstaubt. Oder eine Sammlung an Thuner Originalbildern, die im Keller auf die Wiederentdeckung wartet. Oder aktuelle Kunst von Berner Oberländer Kunstschaffenden.
Pro Natura Schutzgebiets Schintere. Dort, wo vor über 80 Jahren noch im Naturteich gebadet wurde, leben heute verschiedene Amphibienarten. Darunter der stark gefährdete Laubfrosch, der sich auf der ganzen Fläche zu einer stabilen Population ausbreiten und etablieren konnte. Das Naherholungsgebiet im östlichen Teil des Lerchenfelds schätzen die Bewohnenden des Quartiers besonders zum Spazieren und Sport treiben. Im Wald befindet sich ein Vitaparcours.
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aus einem reinen Bauchgefühl auftauchen. Zum Beispiel war das Finden und Erforschen besonderer Orte stets eine starke Triebfeder», so Helmle.
Bild links: Christian Helmle ist seit 1982 als freischaffender Fotograf tätig .
Positive Zukunftsaussichten Im Lerchenfeld ist einiges im Tun. Die Sanierung der Schule Lerchenfeld als eines der grössten Projekte der Stadt Thun wird das Quartier die kommenden Jahre besonders beschäftigen. Mit drei neuen Ausbildungshallen baut auch die Armee aktuell ihren Standort aus. Zudem machen der neue EMPA-Campus und die geplanten Bauvorhaben rund um das Baufeld B5 das Quartier in den nächsten Jahren noch attraktiver, vorzugsweise für die Mitarbeitenden der neuen Betriebe im ESP Thun Nord und deren Familien.
Bild links: Das Lerchenfeld-Quartier liegt im Nordwesten am Rand der Stadt.
Mit Bauchgefühl und Beharrlichkeit
Täxelen in Thun Geduld brauchte Christian Helmle auch zu Beginn seiner Karriere. «Mein Brot verdiente ich in der Anfangszeit als Taxifahrer und Fotojournalist», erläutert der Thuner Künstler, der von 1977 bis 1980 die Fotoklasse an der Ecole d’arts appliqués in Vevey absolvierte und seit
zung für den Fuss- und Veloverkehr gesperrt. Durch die Öffnung haben Bewohnende des Quartiers seit Dezember eine noch praktischere und schnellere Velound Fussverkehrsverbindung in die Stadt (vgl. Seite 17 in diesem Heft). Velofahrende gelangen nun rascher und abseits der Hauptstrasse ins Stadtzentrum. «Mit der Öffnung der Uttigenstrasse wurde einer meiner grossen Träume wahr», sagt der 75-jährige Heinz von Känel. «In meiner Kindheit war die Strasse entlang der duftenden Lindenbäume mein täglicher Schulweg.»
Natur pur Das Lerchenfeld ist nicht nur ein lebendiges Quartier zum Wohnen und Arbeiten, es besticht auch durch seine unmittelbare Nähe zur Natur. Erholen lässt sich sowohl im Wald als auch an der Aare oder im öffentlich zugänglichen Teil des
Die neue Einzelausstellung «Stralau» im Kunstmuseum Thun zeigt einen umfassenden Einblick in das vielfältige Schaffen des Thuner Fotografen Christian Helmle. Zu sehen ist auch eine frühe Werkreihe, die von seiner Zeit als Taxifahrer in Thun erzählt.
Zeugen gescheiterter Visionen In der Serie «Weisse Elefanten» (1999 – 2005) dokumentiert er monumentale Bauten in Europa, die aufgrund politischer oder wirtschaftlicher Entwicklungen überholt oder bedeutungslos geworden sind. Manche fristen ein kaum genutztes Dasein, andere wurden bereits vor der Fertigstellung ihrer ursprünglichen Funktion beraubt. So wirken die Bauwerke, die oftmals als Zeugen gescheiterter Visionen in Erscheinung treten, wie surreale Fremdkörper, die ihren Sinn und ihren Bezug zur Umgebung verloren haben. Helmle kreiert oft ganze Werkserien wie diese, in denen er sich künstlerisch mit bestimmten Themen auseinandersetzt. «Ich habe gelernt, mir für Projekte Zeit zu nehmen», erklärt der Künstler, «es braucht Beharrlichkeit. So können sich Dinge entwickeln und verdichten.»
Frischer Wind Mit einem neuen Quartierzentrum im alten Feuerwehrmagazin will die Stadt Thun diesen Zusammenhalt weiter stärken und schafft einen neuen Begegnungsort für die Lerchenfelderinnen und Lerchenfelder. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und auch erste Mitwirkungen zur Nutzung des Zentrums sind geplant (vgl. Kasten). Eröffnet wird das neue Zentrum diesen Sommer. «Die Vorfreude im Quartier und beim Leist ist gross», sagt Roland Götz. Bereits geöffnet ist die Uttigenstrasse von der Regiebrücke bis ins Lerchenfeld. Während mehreren Jahrzehnten war ein Teilstück aufgrund der militärischen Nut-
Bild unten: Die Innenstadt-Genossenschaft Thun setzt sich für ein lebendiges Stadtzentrum ein.
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Völker. Auf Reisen nach Westafrika hatte ich erstmals eine Spiegelreflexkamera zur Verfügung, mit der ich Landschaften und Menschen fotografierte», erzählt Christian Helmle. «Früher waren mir Bilder mit Menschen wichtig. Später kamen Landschaften und fraktale Strukturen hinzu, Architekturthemen folgten.» Die Interessenfelder des Fotografen sind vielfältig. «Ein Thema kann
und Leistvorstandsmitglied Heinz von Känel ergänzt: «Viele der Häuser werden generationenübergreifend weitergegeben.» Wenn die ältere Generation im Quartier eine kleinere Bleibe finde, gebe sie ihr Haus oft der nächsten Generation weiter. «Das kommt in anderen Thuner Quartieren nicht in dieser Häufigkeit vor», ist er überzeugt.
Bild rechts: Der persönliche Kontakt zu den Geschäftstreibenden ist für die IGT zentral, hier im Gespräch mit einem Neumitglied.
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Experimentelle Fotografien aus den 80er-Jahren, Landschaftsbilder sowie Aufnahmen von architektonischen Bauten und Menschen sind bis Anfang Mai im Kunstmuseum Thun zu sehen. Es sind Werke des bekannten Thuner Fotografen Christian Helmle, Werke aus verschiedenen Jahren und Ländern. «Bereits in den 70er-Jahren interessierte ich mich für fremde Länder und
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Wie steht es um die lancierten Weiterbildungsangebote für Geschäftstreibende? Wir begannen mit einem Kurs in Marketing. Dann funkte die Pandemie
Interview: Cilia Julen Bilder: Erich Häsler, zvg
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KUNSTMUSEUM
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ist sie modern und mit der Altstadt hat sie viel historisches Flair. Zudem ist sie persönlich und überblickbar.
Grosser Zusammenhalt Durch die Nähe zu den eidgenössischen Betrieben und der Armee entstand im Lerchenfeld nach und nach ein Arbeiterquartier mit vielen Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Dank zahlreichen kleinen, privat geführten Läden avancierte das Quartier zu einem kleinen Dorf. Der Dorfcharakter zeigt sich auch darin, dass viele Bewohnende im Quartier wohnhaft bleiben, sich mit dem Lerchenfeld identifizieren und sich einsetzen. «Das Engagement und der Zusammenhalt der Bewohnenden ist beeindruckend, ebenso rege ist die Nachbarschaftshilfe», sagt Leistpräsident Roland Götz. Ur-Lerchenfelder
IMMOBILIEN
Ursula Flück-Arbeiter, vor über 20 Jahren kamen Sie als ausgebildete Hotelière nach Thun und arbeiteten u. a. als Stadtführerin. Wie erlebten Sie Thun als Neuzugezogene? Thun war für mich sehr entschleunigend im Vergleich zu anderen grossen Städten. Mir gefiel das mediterrane Ambiente, das Gemütliche und die Vielfalt. Damals wie heute bekomme ich hier alles – beim Einkaufen, in der Freizeit, in der Kultur.
Das gesellschaftliche Miteinander, der ausgeprägte Dorfcharakter und die Nähe zur Natur: Das zeichnet das Lerchenfeld-Quartier aus. Ein kleiner Stadtteil mit grossem Zusammenhalt.
IMMOBILIEN
Ursula Flück-Arbeiter ist seit zwei Jahren Geschäftsführerin von Thuncity, der InnenstadtGenossenschaft Thun (IGT) und engagiert sich für ein lebendiges Stadtzentrum. Sie setzt auf das persönliche Konsumerlebnis, Vielfalt und Regionalität.
Wie ist dies in der Thuner Innenstadt spürbar? Es war schön zu sehen, wie viele Leute nach dem ersten Lockdown in die Innenstadt kamen und die persönliche Beratung schätzten. Das hat angehalten. Ich höre von vielen Geschäftsleuten, dass die Kundschaft nun Qualität verlangt und fragt, woher die Produkte kommen. Das wird an der Theke thematisiert. Auch im Weihnachtsgeschäft wurden viele regionale Produkte nachgefragt.
Ein Dorf in der Stadt
Im Nordwesten der Stadt Thun befindet sich das Lerchenfeld-Quartier mit 3000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Während früher besonders viele Arbeitende der eidgenössischen Betriebe im Quartier ihre Heimat fanden, leben heute Menschen jeden Alters und Familien jeder Couleur im Lerchenfeld. Unter anderem diese Tatsache macht das Quartier unvergleichbar.
Was sind die Zukunftspläne der IGT? Wir wollen weiterhin die Unternehmungen in der Innenstadt stärken, das ist unser Credo. Kurzfristig möchten wir die Weihnachtsbeleuchtung neu organisieren, breiter abstützen und schrittweise erneuern. Leerstandsmanagement ist ein weiteres Thema, die Leerstände zu erfassen und zwischen Angebot und Nachfrage zu vermitteln. Auch Massnahmen zur Attraktivierung der Innenstadt bleiben wichtig. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist dabei Gold wert und sehr intensiv. Wir ziehen am selben Strick und setzen uns gemeinsam für eine intakte, attraktive, lebendige Innenstadt ein.
GUTSCHEINE
«Ich glaube fest an die Freude am bewussten Kauf»
Welche weiteren Aufgaben nebst Kontaktpflege und Vernetzung übernimmt die IGT? Die wichtigste Massnahme ist die Interessenvertretung gegenüber Behörden und Medien. Wir betreiben aber auch ein Standortmarketing, machen in diversen Medien auf die Innenstadt aufmerksam. Weiter setzen wir ein Co-Marketing mit den Betrieben um, bieten zum Beispiel die Geschenkkarte und weisen in einem Newsletter auf Angebote von Geschäften hin. Wir unterstützen auch Events, zum Beispiel den Wasserzauber oder «Z Thun louft öppis».
Die Pandemie löste einen Digitalisierungsschub aus. Eine Chance für die Geschäfte? Ja, die Pandemie hat durchaus auch positive Seiten. Sie machte Geschäftstreibende sowie Kundinnen und Kunden digital fitter. Allerdings gab es nicht nur im digitalen Bereich positive Entwicklungen. Die Pandemie führte zu einer neuen Wertschätzung des Regionalen, förderte eine lokale Verbundenheit.
Gibt es Geschäfte, die eher profitierten, und andere, die benachteiligt waren? Es gibt definitiv Gewinner und Verlierer der Pandemie. Die Gastronomie wurde klar mehr gebeutelt als der Handel. Der Lockdown war länger und das Umsetzen der Massnahmen schwieriger. Beim Handel profitierten jene Geschäfte, die eine Nische besetzen, bereits nahe am Kunden waren, auf Qualität und Regionales setzen. Internationale Modegeschäfte zum Beispiel hatten es schwieriger.
FINANZTIPP
Wie gelingt es? Das Wichtigste ist der persönliche Kontakt. Da kann man viele Probleme oder Fragen klären. Hilfreich ist, dass der IGT-Vorstand aus elf Leuten besteht und sehr breit abgestützt ist. Jede oder jeder kennt irgendwen. Je mehr Geschäftstreibende vom Gedanken überzeugt sind, gemeinsam weiterzukommen, desto stärker floriert das Geschäft in der Innenstadt. Die IGT ist als Gruppe mit all ihren Mitgliedern stark. Zusammen können wir etwas bewegen. Jedes Mitglied erkennt diese Stärke der Zusammenarbeit.
dazwischen. Wir boten aber online eine Schulung zu Google My Business. Aktuelle Angaben zu Öffnungszeiten etc. auf Google Maps wurden ja während der Pandemie noch wichtiger.
SERIE QUARTIERE
abdecken. Dazu ist die Verbundenheit mit Thun bei Kleinbetrieben oft gross, bei den internationalen Unternehmen hingegen kleiner. Die Heterogenität macht es schwierig, Lösungen zu finden, die allen oder möglichst vielen gerecht werden.
MENSCHEN
MENSCHEN
THUN-MAGA ZIN
VIVA Thunersee seit 2000 für die Region! In all den Jahren wurde unzähligen Ideen, Projekten und Anlässen Unterstützung gewährt oder zum Durchbruch verholfen. Ende 2000 wurde VIVA Thunersee (VIVAT) als Verein unter dem Vorsitz des damaligen Regierungsrats Werner Luginbühl gegründet. Dies mit dem Ziel, touristische und kulturelle Projekte von regionaler Bedeutung zu unterstützen. Wer etwas für die Region Thunersee und besonders für die Weiterentwicklung rund um den Thunersee leisten will, ist oder wird Mitglied von VIVA Thunersee.
Die Mitgliederbeiträge werden gemäss der statutarischen Vorgabe zu 70 % für die Projektförderung eingesetzt und 30 % werden für attraktive Gegenleistungen zu Gunsten der Mitglieder verwendet. Damit wird den Mitgliedern auch ein gegenseitiges besseres Kennenlernen ermöglicht. In den bisher 21 Jahren des Bestehens des Vereins hat VIVAT 2,8 Millionen Franken an Mit-
Bild oben: Der VIVAT Vorstand: Lorenz Blaser, Hansueli von Allmen, Christa Thalhammer, Rita Schriber, Anita Luginbühl, Richard Arnet, Beat Anneler, Roman Gimmel (v. l. n. r.) Bild unten: Richard Arnet und Anita Luginbühl
gliederbeiträgen erhalten und davon 1,95 Millionen für die Förderung von Projekten und 0,85 Millionen für Mitgliederleistungen eingesetzt. 2014 hat Werner Luginbühl als Präsident das Zepter an Richard Arnet weitergegeben. Unter seiner Führung entwickelte sich die Zahl der Mitglieder auf den heutigen Stand von 150. Zudem wurden die Aufgaben im Vorstand angepasst und eine neue Organisationsstruktur eingeführt. 2022 übergibt Richard Arnet das Präsidium an Anita Luginbühl. Sie wird nun zusammen mit dem Vorstand die Ziele und Ideen von VIVAT weiterverfolgen.
Publireportage
Die 3. Generation Wie schaffte es der junge Wyler, die Firma in zweiter Generation zum Erfolg zu führen? Denn immerhin überlebte die CASA Immobilien zwei grosse Immobilien-Crashs. Durch Fokus! Man konzentriert sich noch heute nur auf die Vermittlung und Bewertung von Liegenschaften rund um den Thunersee. Doch viel mehr stecken die Menschen hinter dem Erfolg. Menschen, die aus tiefster Überzeugung und Leidenschaft für ihr Tun einstehen. Für die das Thema Wohnen enorm wichtig ist. Die quasi das Geschäft am Abend mit nach Hause nehmen: in ihren Gedanken und im Herzen. Andrea Wyler ist so ein Mensch.
Die Tochter von Urs Wyler hat die CASA Immobilien 2017 übernommen. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin wollte zuerst andere Wege gehen. «Nach dem Master-Studium sprang ich temporär im Familienunternehmen ein. Und spürte, dass ich hier am richtigen Ort bin. Meine Leidenschaft mit dem Beruf zu verknüpfen, die schönen, ja zum Teil berührenden Kontakte zu unseren Kunden … ich kann mir heute nichts anderes mehr vorstellen.»
Professionalität und Menschlichkeit «Mit viel Herzblut, Kompetenz, Erfahrung, dem Gespür für den Markt und die Bedürfnisse der Menschen unterstützt das Team der CASA Immobilien beim Kauf und Verkauf von Immobilien», bringen es Kunden auf der Homepage auf den Punkt. Die langjährigen Kunden wissen, dass ein neues
Bild links: Wie auch die Firma 50-jährig: Fiat 500 L. Bild rechts: Andrea Wyler (Geschäftsführerin und Inhaberin in dritter Generation) und Samuel Bleuer (Stv. Geschäftsführer).
Text: Beat Anneler Bilder: Andrea Abegglen
Werden auch Sie Teil von VIVAT und melden Sie sich für eine Mitgliedschaft an.
2022 können Sie die für zwei Personen gültige Mitgliedschaft zu einem einmalig reduzierten Jahresbeitrag von CHF 500.– erhalten und so VIVAT persönlich kennenlernen. Weitere Informationen über VIVAT finden Sie auf unserer Website.
er die Führung des Unternehmens übernahm. Doch Urs Wyler war ehrgeizig und zielstrebig und führte die CASA Immobilien zu einer beachtlichen Grösse.
Wettbewerb
Gewinnen Sie mit etwas Glück diesen 50-jährigen Fiat Cinquecento! Hier nehmen Sie teil: casa-immo.ch/wettbewerb
VIVA Thunersee (VIVAT) 3600 Thun info@vivat.ch, www.vivat.ch 1/22 | ThunMagazin
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Zuhause finden oder sein altes Daheim loslassen ein emotionaler Schritt ist. Menschen in diesem Prozess zu begleiten braucht viel Fingerspitzengefühl. Aber auch ein grosses Know-how und Professionalität. Eigenschaften, die das Team mitbringt. «Wir sind alle sehr gut und spezifisch ausgebildet», erklärt Andrea Wyler. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass bei ihnen niemand auf Provision arbeitet, es erhalten alle fixe Löhne. «Wir sehen uns als Berater und Begleiter. Jemandem eine Immobilie aufzuschwatzen, das passt nicht zu unseren Werten. Mit dem Fixlohn steht bei uns niemand im Interessenskonflikt», bringt es Samuel Bleuer, stv. Geschäftsführer, auf den Punkt.
Prestige oblige Rund 80 bis 100 Objekte finden jährlich dank CASA Immobilien einen Publireportage
neuen Besitzer. Das macht das Thuner Unternehmen zu den führenden Unternehmen in der Region. Damit das so bleibt, hat die Geschäftsführung eine klare Strategie. «Wir wollen unseren Fokus behalten und uns auf unsere Stärken besinnen. Das heisst, wir bleiben der Region treu und lancieren keine weiteren Dienstleistungen. Wir wollen klein und agil bleiben. Uns ist ein professioneller Auftritt in allen Bereichen weiterhin sehr wichtig. Und natürlich schauen wir kritisch hin, wo wir besser werden können», erklärt Samuel Bleuer. Kritisch hinschauen, das tut aktuell auch eine Zürcher Anwaltskanzlei, welche die CASA Immobilien in Sachen Compliance unter die Lupe nimmt. Dazu meint Andrea Wyler: «Wir wollen sichergehen, dass all unsere Abläufe der Compliance entsprechen. Wir arbeiten absolut integer.» Denn
schliesslich geht es im Immobiliengeschäft um viel Geld und grosse Träume. Um Menschen und Emotionen. Da braucht es einen Partner, dem man zu 100 Prozent vertrauen kann. Text: Belinda Juhasz, Bilder: CASA Immobilien AG
CASA Immobilien AG «Am Plätzli» Obere Hauptgasse 74, 3600 Thun Tel. 033 222 66 55, www.casa-immo.ch 1/22 | ThunMagazin
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REGIONALE ZEITSCHRIFTEN
SPIEZINFO – NEUIGKEITEN FÜR DAS LINKE SEEUFER «SpiezInfo» ist das einheimische Informationsorgan und wird monatlich gratis in alle Haushaltungen der Gemeinde Spiez verteilt.
Das «Spiez-Info» bietet eine ideale Kommunikationsplattform für r egionales Gewerbe, Vereine, Gesellschaften und Organisationen.
Das Magazin präsentiert die Attraktivität der Wirtschaftsräume Einigen, Gwatt, Faulensee, Hondrich, Spiezwiler und Spiez mit ihren vielfältigen Facetten.
Für die Publikationen «BödeliInfo», «BrienzInfo», «SpiezInfo», «Thun-Magazin» und «MIS MAGAZIN» gibt es attraktive KombiAngebote.
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Cyrill Zumbrunn: «Zaubern ist Handwerk, Psychologie und Spontaneität.» Zwischen Zauberei und Unterricht sieht Cyrill Zumbrunn Parallelen: Als Sekundarlehrer bringt er Menschen ebenso zum Staunen wie als Zauberer und Musiker.
SpiezInfo | April 2022
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April 2022 | SpiezInfo
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Saisonstartevent Spiez Touristische Neuheiten 2022 Saisonstartevent für die touristischen Partner und Spiezer Bevölkerung mit anschliessendem Apéro: Mittwoch, 6. April 2022, 17.00 Uhr im Eventlokal «Loube»
13. August Sommermärit, Kronenplatz-Märit 13. August
Spiezialitäten Schiff
Spiezwilerfest
16. – 18. April Circus Harlekin, Spiezer Bucht
16. – 20. August Film Openair Thunersee
30. April und 1. Mai Offene Weinkeller, Rebbau Spiez
20. August Usestuehle, Zentrum Spiez
1. Mai 7. Mai
10. September Läset-Samstig, 3. Spiezer Weinwanderung 11. September Läset-Sunntig
14. Mai
15. Oktober Herbstmärit, Kronenplatz-Märit
1. Juni Panflötenkonzert, Kirche Faulensee
23. – 25. Oktober Segel Schweizermeisterschaft
17. – 19. Juni Grümpelturnier mit Sommerfest FC Spiez 25. Juni Spiezathlon, Bucht und Gemeindegebiet Spiez 1. – 2. Juli
Fischfest Faulensee, Schulhaus
2. Juli
Eröffnung Sonderausstellung Otto Tschumi, Schloss Spiez
10. Juli
Spiezer Ländlerbrunch, Rogglischeune
29. – 31. Juli
ROX am See, Bucht Spiez
3. – 6. November
WGA, Waren- und Gewerbeausstellung, Lötschbergzentrum
3. Dezember
Chlouse-Märit
10. Dezember
Advents-Schwimmen Faulensee
30. November – 23. Dezember Variété-Circus Castello, Gwatt Deltapark September – Juni, samstags Live-Konzerte ROX music bar November – März
Veranstaltungen Kulturspiegel Spiez
31. Juli und 1. August Nationalfeiern Hondrich, Einigen, Spiez und Faulensee
Mitte Juni – August, donnerstags Unplugged Konzerte im Blue Turtle, Güetital
Datum noch offen Beach Soccer Ligafinale und Foodfestival
Die Auflistung ist nicht vollständig. Alle aktuellen Veranstaltungen sind auf www.spiez.com/events ersichtlich.
6. / 7. August
Beach Rugby Turnier, Bucht Spiez
schädigen. Kann bestimmte Organe langfristiger Kann zu sofortiger und der Gesundmassiver Beeinträchtigung das Erbheit führen, Krebs erzeugen, Entwickoder die gut, die Fruchtbarkeit bei Eindringen lung schädigen. Kann sein. in die Atemwege tödlich
schliessen.
Mengen Kann schon in kleinen und zum zu schweren Vergiftungen Tod führen.
anwenden. Mit grösster Vorsicht wie Geeignete Schutzkleidung verwenHandschuhe und Maske Unbeteiligden. Die Gefährdung Geter ausschliessen. Nach brauch sorgfältig verschliessen.
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Produktbeispiele
Bei der Lagerung und Entsorgung: • Schliessen Sie gifthaltige Produkte weg und bewahren Sie diese für Kinder unerreichbar auf. Dazu gehören: Medikamente, Zigaretten, Kosmetika (z. B. Nagellack), Gartenchemikalien wie Dünger oder Pestizide, Lampenöl und Anzündhilfen, Putzmittel, Farben, Lösungsmittel und Klebstoffe. • Füllen Sie die Chemikalien nie in einen Lebensmittelbehälter um. • Giftige Substanzen gehören weder in den Haushaltsabfall noch in die Kanalisation oder ins Grundwasser. Beachten Sie Entsorgungshinweise und verschütten Sie möglichst nichts.
Benzin, Methanol, Lacke, Grillanzünder, Lampenöle, gewisse ätherische Öle
jeden Niemals einnehmen, unnötigen Kontakt vermeiden, langfristige Schädigungen bedenken. Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.
Mäuse und Rattengift
Abteilung Sicherheit CHEMINFO
Eine Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit chemischen Produkten im Alltag.
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GEMEINDEINFORMATIONEN
Onlinetest
Lernen Sie die Bedeutung der Gefahrensymbole kennen und testen Sie anhand von alltäglichen Situationen unter www.cheminfo.ch/risikotest Ihren Umgang mit chemischen Produkten.
Wenn trotzdem etwas passiert
24-Stunden-Notfallnummer 145 (Tox-Zentrum) • Für nicht dringliche Fälle wählen Sie 044 251 66 66 • Im Internet unter www.toxinfo.ch Nach Einnahme • Umgehend Notfallnummer 145 anrufen • Kein Erbrechen herbeiführen und keine Flüssigkeiten verabreichen ohne ärztliche Anweisung (Tel. 145 oder Hausarzt) Nach Einatmen • Für frische Luft sorgen; Vorsicht bei geschlossenen Räumen, Silos und Gruben. Der Retter darf nicht selber gefährdet werden • Patienten beruhigen Nach Hautkontakt • Benetzte Kleider rasch entfernen • Betroffene Hautpartien ausgiebig unter fliessendem Wasser spülen • Bei nicht verätzter Haut gründlich mit Seife und Wasser nachreinigen Nach Augenspritzern • Auge sofort während mindestens 10 Minuten unter fliessendem Wasser spülen; Augenlider dabei gut offen halten • Den Kopf auf die Seite des verletzten Auges neigen, um das nicht betroffene Auge zu schonen Bei Bewusstlosigkeit • Bewusstlose in Seitenlage bringen, Kopf nach unten gewendet • Immer ärztliche Hilfe anfordern • Keine Flüssigkeiten einflössen • Kein Brechversuch Atem- und Kreislaufstillstand • 144 Sanitätsnotruf (Ambulanz) alarmieren • Nötigenfalls Fremdkörper (künstliches Gebiss, Tablettenreste, Erbrochenes) aus Mund und Rachen entfernen • Beengende Kleidungsstücke lockern • Bei Atemstillstand: Beatmung mit der am besten beherrschten Methode (Achtung: bei Blausäurevergiftungen [Bittermandelgeruch] ist die Mund-zu-Mund-Beatmung gefährlich für Helfer) • Bei Herzstillstand: Herzmassage durch geübte Helfer oder Fachleute Weitere Informationen finden Sie unter www.cheminfo.ch und www.bag.admin.ch April 2022 | SpiezInfo
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Buchtipp
Betonrückbau, Abbrucharbeiten
Die persönliche Buchhandlung im Berner Oberland mit dem aktuellen Sortiment.
Colombani, Laetitia: Das Mädchen mit dem Drachen
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Ob Fassadenteile, Beton- oder Natursteinmauerwerke, Sockel, Balkone, Brüstungen, Bodenplatten. Oder Trennschnitte für Tür-, Fenster-, Treppenöffnungen, Lifteinbauten und ähnliches. Mit unserem leistungsstarken und modernen Maschinenpark trennen wir alle Bauteile sicher und sauber. Die anschliessende fach- und umweltgerechte Entsorgung ist für uns selbstverständlich. Ihr kompetenter Partner seit 1976
Buchbesprechung von Hanni Meinen
Colombani, Laetitia: Das Mädchen mit dem Drachen (S. Fischer) 269 Seiten, gebunden Fr. 32.80
Léna – eine Lehrerin aus Frankreich – kommt nach Indien an den Golf von Bengalen, um einen schweren Verlust zu verarbeiten. Sie merkt, dass in diesem Land das Leben eines Mädchens nichts wert ist. Es kommt zu zwei folgenreichen Begegnungen: Die zehnjährige Lalita (den Leserinnen des «Zopf» bekannt) rettet Léna vor dem Ertrinken. Und Preeti, die den Mädchen versucht, etwas Selbstbewusstsein durch Selbstverteidigung zu vermitteln.
Laetitia Colombani erzählt in einem kurzen Filmchen, wie sie zur Idee von «Das Mädchen mit dem Drachen» gekommen ist. Sie hat bei den Dreharbeiten zur Verfilmung ihres Erstlings «Der Zopf» in Indien eine französische Lehrerin mit ihrer kleinen Schule – also eine Art Lotti Latrous – kennengelernt.
Telefon 033 822 00 52 Spiez im Frühlingskleid.
Die Spiez Marketing AG (SMAG) lanciert zusammen mit den touristischen Partnern in Spiez die neue Saison 2022.
Saisonstartevent Spiez, Mittwoch, 6. April 2022, 17.00 Uhr im neuen Eventlokal «Loube» 17.00 – ca. 18.15 Uhr, anschliessend Apéro und Networking Ziel: Das Angebotsportfolio Spiez 2022 zu präsentieren & Partner zu vernetzen. SMAG und einige auserwählte Tourismusakteure präsentieren vor allem Neuheiten / Aktuelles / Projekte der Saison 2022. Wir laden Sie herzlich in das neue Eventlokal «Loube» ein!
Der Anlass richtet sich an Führungskräfte und Mitarbeitende der Tourismuspartner (Tourismusbüros, Hotels/Restaurants, Kultur- und Sportanbieter, Ferienwohnungsvermieter, Gemeinde, Gewerbe, Medien). Eingeladen ist auch die Spiezer Bevölkerung, nach dem Motto «Ihr seid Botschafter von Spiez!». Anmeldung erforderlich bis 31. März 2022. Die Platzzahl ist limitiert. Online via QR-Code, www.spiez.com/ saisonstartevent oder 033 655 90 00, spiez@thunersee.ch.
Hoch- & Tiefbau Umbau & Renovationen Strassen- & Werkleitungsbau Sanierungen Kanalfernsehaufnahmen Kundenmaurer Kanalisationen Umgebungsarbeiten Wasserbau und Vieles mehr – alles aus einer Hand.
Die Tourismuspartner lancieren die
Saison 2022 im Eventlokal «Loube».
Spiez Marketing AG
Info-Center Spiez Bahnhofstrasse 10d 3700 Spiez Tel. 033 655 90 00 spiez@thunersee.ch www.spiez.com
SpiezInfo | April 2022
April 2022 | SpiezInfo
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Backofenreiniger, Entkalker, Abflussreiniger, starke Reinigungsmittel, e Reinigungskonzentrat
HandBeim Umgang immer tragen. schuhe und Schutzbrille verNach Gebrauch sorgfältig
HOCHGIFTIG
Beim Gebrauch: • Befolgen Sie bei der Verwendung von giftigen Chemikalien immer die Gebrauchsanweisung und achten Sie auf Warnaufschriften. • Schauen Sie, was man tun könnte, um ein Risiko zu vermeiden. • Tragen Sie je nach Produkt eine angemessene Schutzausrüstung wie z. B. Handschuhe oder eine Schutzbrille. • Lassen Sie chemische Produkte nicht achtlos herumstehen. • Sorgen Sie für ausreichende Lüftung.
Schimmelentferner, Anti Insektensprays, Anti lien, Schwimmbadchemika Motorenöle
Gefahren- und Sicherheitshinbeachten weise auf der Etikette / sowie Gebrauchsanweisung ProDosiervorschriften befolgen. Gebinde dukte oder teilentleerte der Verkaufsstelle zurückgeben entsorgen. oder als Sonderabfall
auf der Produktetikette) (siehe Gefahrenhinweise Typische Eigenschaften ) auf der Produktetikette Massnahmen (siehe Sicherheitshinweise
A
2. Oktober
15. Mai Internationaler Museumstag, Schloss Spiez
11. Juni
und Kann schwere Hautverätzungen Kann Augenschäden verursachen. auflösen bestimmte Materialien für Tiere, (z.B. Textilien). Ist schädlich Material Pflanzen und organisches aller Art.
12. September Schweizer Schlössertag, Schloss Spiez
Dorffest Hondrich
ÄTZEND
GESUNDHEITSSCHÄDIGEND
Propan und Butangas flaschen, CO 2 Flaschen für Sodawasser herstellung
Vor Sonneneinstrahlung schützen, an gut belüftetem im Ort aufbewahren (nicht sorgKeller!). Nach Gebrauch fältig verschliessen.
wie Fische, Kann Wasserorganismen Wasserpflanzen Wasserinsekten und akut oder in geringen Konzentrationen schädigen. durch Langzeitwirkung
Spiez-Märit
Volkstümlicher Abend, Kirche Faulensee
Beim Einkaufen: • Beachten Sie auf jedem Produkt die Gefahrensymbole. • Lesen Sie die genaue Beschreibung der Gefahr. • Prüfen Sie, ob es Alternativen zum jeweiligen Produkt gibt. • Kaufen Sie nicht mehr chemische Produkte als wirklich nötig.
Nitroglycerin
ausNur von Fachleuten oder anzugebildetem Personal und wenden. Bei Lagerung Anwendung Umgebungswärme beachten. Nach Gebrauch sorgfältig verschliessen.
DEND GEFÄHRDEND GEF GEWÄSSERGEFÄHR
26. – 27. August Seaside Festival
8. – 29. Mai Schlosskonzerte, Schlosskirche 14. Mai
verflüssigte Enthält komprimierte, oder gelöste Gase. Geruchlose unbekönnen oder unsichtbare Gase mit merkt entweichen. Behälter durch können komprimierten Gasen bersten. Hitze oder Verformung
21. August
8. Mai Eröffnungsfest Schloss Spiez
Einiger Früehligsfescht
GAS UNTER DRUCK
Jazz-Matinée, Schiffländte Spiez
Frühlingsmärit, Kronenplatz-Märit
So schützen Sie Ihre Gesundheit und die Umwelt:
verschliessen.
Hast du noch Lampenfieber vor deinen Auftritten?
«Mentalität von Sonne und Wasser» und den «wohlwollenden
M
Tag für Tag begegnen wir chemischen Produkten wie beispielsweise Waschmitteln, Klebstoffen, Farben etc. Oft führen nur kurze Ablenkungen wie ein Telefonanruf oder plötzlicher Lärm zu Unfällen mit chemischen Produkten. Zu unserem Schutz gibt es weltweit einheitliche Gefahrensymbole. Sie haben die früheren, orangen Symbole seit längerer Zeit abgelöst.
Wasserstoffperoxid, Bleichmittel
Immer entfernt von brennbaren GeeigMaterialien aufbewahren. bereithalnete Löschpräparate ten. Nach Gebrauch sorgfältig
Kontakt mit Kann explodieren durch nach Schlägen, Flammen oder Funken, Kann bei Reibung oder Erhitzung. ohne Fremdfalscher Lagerung auch führen. einwirkung zu Explosionen
Lifestyle», den er an Spiez besonders mag.
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Für den Schutz Ihrer eigenen Gesundheit und der Umwelt: Beachten Sie die Gefahrensymbole und Sicherheitshinweise.
Grillanzünder, Lampenöle, Spraydosen, Lösungs mittel
Geeignete Zündquellen vermeiden. Auf Löschmittel bereithalten. achten. die Lagertemperatur verNach Gebrauch sorgfältig schliessen.
EXPLOSIV
Auch auf der Terrasse in Faulensee erlebt Cyrill Zumbrunn jene
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Symbole kennen heisst: Gefahren vermeiden!
möglich.
Nein, eigentlich nicht. Klar, ein bisschen kribbeln tut es schon. Früher kam dies öfter vor, als wir in einer Formation auftraten und Zaubereinlagen boten. Da hatte ich selbst viel Text, ich sang viel. Ich hatte Angst, den Text zu vergessen, aus dem Konzept zu fallen. Stunden vor einem Auftritt konnte man mich nicht mehr brauchen. Ich schrieb Zettelchen, wo ich was parat legen muss, welches Tüchlein in welchen Sack usw. Ich brauchte einen Ablauf, was kommt nach was. Heute brauche ich dies weder beim Zaubern noch bei Musik-Auftritten. Ich überlege mir das gar nicht mehr, das Programm läuft ab. Ich kann es geniessen!
2. April Info-Messe 60+, Lötschbergzentrum
Saisonstart Schloss
KINDER
Nicht wirklich. Solche Menschen sind viel festgefahrener im Denken. Wenn ich einen Radiergummi nehme und die Hand öffne, schauen Erwachsene schon gegen den Boden, weil sie wissen, dass der Gummi zu Boden fallen muss. Wenn nicht, sind sie verblüfft. Für ein kleineres Kind geht einfach die Hand auf, dann schaut es, was weiter geschieht.
Highlights und Events Gemeinde Spiez 2022 3. April
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Das erstaunt!
oder Kann Brände verursachen Brand beim beschleunigen. Setzt sich daher Sauerstoff frei, lässt löschen. nur mit speziellen Mitteln ist unEin Ersticken der Flammen
Tageselternvermittlung Spiez und Umgebung
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Mit Stolz und Leidenschaft
Auch der dritte Titel ist ein klares Mutmachbuch!
Léna beginnt die Kinder des Dorfes zu unterrichten. Trotz heftigen Widerständen gründet sie eine Schule und schenkt so den Kindern eine Zukunft und Hoffnung.
Und wer sein Französisch auffrischen will: «La tresse», «Les victorieuses» und «Le Cerf-volant» sind immer (auch in der Originalausgabe) im Bücherperron am Lager.
Erinnern Sie sich an das vor zwei Jahren (mitten im Lockdown) erschienene «Das Haus der Frauen»? Der Roman ist auch ein Denkmal in Buchform für die Heilsarmeeoffizierin und Frauenhauspionierin im Paris der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts: Blanche Peyron. Kleines Detail: Ich konnte den Titel vorauslesen und merkte, dass es sich um ein reales Frauenhaus handelt, welches noch heute existiert. Doch ein Foto von der Gründerin Blanche Peyron gab es nicht im Netz. Ihr Mann hingegen hatte einen Wikipedia-Eintrag. Blanche fand man erst, als dieses Buch ein Bestseller geworden war. Manchmal kann auch Belletristik Frauen sichtbarer machen …
Oberlandstrasse 2, 3700 Spiez Tel. 033 655 81 62 info@buecherperron.ch www.buecherperron.ch
Buchhandlung Bücherperron GmbH
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April 2022 | SpiezInfo
KIRCHE
SPIEZ MARKETING AG
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BRANDFÖRDERND
Dann war Lehrer nicht von Anfang an dein Berufsziel? Nein, gar nicht, denn ich selbst erlebte die Schule als Kind eher negativ. Mein Beruf ergab sich durch mein Interesse an der Materie. Als gelernter Mechaniker wollte ich nach der Lehre das Tech absolvieren. Aber mit 22, nach zwei Jahren Anstellung als Mechaniker, spürte ich
Cyrill Zumbrunn, an einem Quartierfest erlebte ich dich als gewieften Zauberer, der Gross und Klein in seinen Bann zog. Worin liegt der Zauber des Zauberns? In der Vielschichtigkeit, die dahinter steckt: Es ist Handwerk, Psychologie und Spontaneität. Es braucht Erinnerungsfähigkeit und noch vieles mehr. Das macht den Zauber aus! Ich muss nicht nur geben, sondern auch spüren, was im Publikum vor sich geht. Spontaneität ist ein grosses Thema: Wenn jemand etwas sagt, reagiere und frage
schliessen.
Kontakt mit Kann sich durch den durch Schläge, Flammen und Funken, oder WasserReibung, Erhitzung, Luftsich bei kontakt entzünden. Kann ohne Fremdfalscher Lagerung auch einwirkung selber entzünden.
Gibt es eigentlich Parallelen zu deinem Beruf als Sekundarlehrer? Ja, tatsächlich. Schule geben ist teilweise wie ein Auftritt als Künstler oder Zauberer. Wenn du etwas mit Leidenschaft tust, springt der Funke. Ich bin aber nicht jemand, der sich aufdrängt.
setzen uns auf die breite Ledercouch im Wohnzimmer, Cyrill barfuss, oft im Schneidersitz. Auf Regalen und Simsen liegen Schulhefte und Bücher, an den Wänden erzählen Fotos von der Vergangenheit der vierköpfigen Familie. Der Blick fällt auf den See, das Niederhorn und die nächsten Einfamilienhäuser.
Geschirrspültabs, Reinigungsmittel, Javelwasser
Nur Hautkontakt vermeiden. verwenden. die benötigte Menge verNach Gebrauch sorgfältig
die Ozonschicht schädigen.
HOCHENTZÜNDLICH
KINDER
Versehentlich nähere ich mich Cyrill Zumbrunns Wohnort auf dem Strässchen oberhalb des Einfamilienhauses am Hang ob Faulensee. Aber da verläuft ein durchgehender Maschendrahtzaun ohne Gartentor, keine Haustür signalisiert den Zutritt, abweisend wirkt die Fassade hier. Ich gehe etwas zurück, überquere hangabwärts den Rasen, erreiche den Riedweg – et voilà: Da ist die Haustür, links und rechts davon zeugen Kinderspielsachen, Trottis und Skateboards von einem bunten Familienleben. Cyrill Zumbrunn kenne ich bisher nur als Zauberer, doch er öffnet die Tür ganz normal, von Hand. Mit seinem typischen Strahlen, seiner Offenheit und Aufmerksamkeit begrüsst mich der sportlich wirkende 50-Jährige. Während wir zwei Stockwerke empor steigen, erzählt er vom Glück, als die Familie 2008 dieses Haus kaufen konnte, zeigt den jüngst erfolgten Umbau der modernen Küche, wo er vieles selbst gemacht hat. Wir
Wie gestaltest du dein Zauberprogramm? Es gibt ja so viele Möglichkeiten! Ein wichtiges Motto ist für mich «kill your darlings». Manchmal meinte ich, ein Show-Element übernehmen zu müssen, weil es alle andern auch machen. Manchmal meinst du, das musst du nun unbedingt machen. Aber vielleicht ist es eben doch nicht das Beste. Dann muss man den Mut haben, etwas wegzulassen, an das du dich zu sehr klammerst. So schaffst du Raum für etwas Neues, Anderes.
Allergien Kann die Haut irritieren, Schläfrigkeit oder Ekzeme auslösen, einmaligem verursachen. Kann nach auslösen. Kann Kontakt Vergiftungen
Die aktuellen Angebote der Kirchgemeinde finden Sie jeweils am Donnerstag im Kirchenzettel des «Simmentaler Anzeigers» oder auf der Website.
OFFENES ADVENTSLIEDERSINGEN
Die Ref. Kirchgemeinde Spiez für die Ukraine
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KIRCHE
wo er mit seiner Frau und den beiden Töchtern wohnt.
Und dann fragen sie, wie du das machst … Klar, aber Tricks verrate ich natürlich nie. Das wäre ja, wie wenn Coca-Cola sein Rezept preisgeben würde. Neuerdings gibt es Zauberer, die auf Youtube Tricks aufdecken. Das finde ich traurig. Damit macht man ein Stück Kultur kaputt.
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VORSICHT GEFÄHRLICH
SPIEZ MARKETING AG
Im Hauptberuf Lehrer, in der Freizeit Zauberer und Musiker: Cyrill Zumbrunn im Wohnzimmer des Einfamilienhauses,
Übersicht Gefahrensymbole
GEWERBE-INFO
Wie erreichst du, dass das Publikum aufmerksam bleibt? Unter anderem dadurch, dass ein Effekt nie dann passieren darf, wenn man ihn erwartet. Man darf ihn nicht ankündigen. Die Leute sollen etwas anderes erwarten. Wenn ich sage, dass ich hier ein rotes Tüchlein habe, das ich jetzt dann verschwinden lasse, und es dann tue: Was ist noch das Besondere daran, dass es verschwindet? Der Effekt ist weg!
Erwachsene und Kinder reagieren wohl ganz verschieden … Ja! In der Zauberei gilt: Man sieht, was man denkt. Ein Kind hat noch so viel Fantasie, da passt noch sehr viel rein. Für ein Kind ist es nichts Besonderes, wenn etwas verschwindet. Es kennt auch die Gesetze der Physik noch nicht so genau. Ab einem gewissen Alter hat ein Kind aber feste Vorstellungen, was geschehen muss, wenn man etwas macht. Geschieht etwas anderes, gerät es ins Staunen und Grübeln. Je intellektueller das Publikum, desto einfacher ist es für den Zauberer.
Quelle: www.cheminfo.ch
«Für ein Kind ist es nichts Besonderes, wenn etwas verschwindet. Es kennt auch die Gesetze der Physik noch nicht so genau.» ich mich – kann ich das aufnehmen? Wenn ich plötzlich einen Lacher habe, der aus einer spontanen Interaktion mit einem Zuschauer entsteht, dann kann ich es manchmal sogar beim nächsten Auftritt gezielt provozieren.
GEMEINDEINFORMATIONEN
GEMEINDEINFORMATIONEN
SPIEZINFO
3. Advent, Sonntag, 12. Dezember 2021, 17:00 Uhr
IN DER DORFKIRCHE SPIEZ Mitwirkende
Bläserensemble, Leitung: Walter Liechti Lesung: Wilfried Lötters Orgel und Gesamtleitung: Ursula Loetters
Zum anschliessenden Kirchenkaffee dürfen gerne Kostproben aus der heimischen Weihnachtsbäckerei mitgebracht werden. Für diesen Anlasss besteht Zertifikatspflicht! Reformierte Kirchgemeinde Spiez | Kirchgasse 5 | 3700 Spiez Telefon 033, 654 40 04, 033 654 40 45 | sekretariat@refkgspiez.ch
Ostern 2022 Der Weg von Palmsonntag bis Ostern zeichnet einen Lebensweg. Er beginnt mit Freude und Hoffnung, führt durch Ungewissheit und Angst zu tiefer Trauer und endet mit dem Aufbruch in eine neue Zeit.
Für alle Väter, Mütter, Göttis, Gottis oder Onkel und Tanten. Lerne verschiedene Haarflecht-Techniken, direkt am Kind, das du als Begleitung mitbringst.
We love braids Datum: 14. Mai 2022 Zeit: 9.30 – 11. 00 Uhr
Kosten: CHF 40.– Mitglieder Familenforum CHF 30.– Ort : Coiffure Bellezza, Thunstrasse 15, 3700 Spiez Mitbringen: Mädchen mit längeren Haaren, Haarbürste und Kamm Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Reservier dir deinen Platz: franziska.schletti@icloud.com
Wir suchen dringend neue Tagesmütter in der Gegend Kindergarten Räumli und Hofachern Können Sie sich vorstellen, als Tagesmutter zu arbeiten? Vielleicht spricht genau Sie einer der folgenden Punkte an, und Sie können sich vorstellen, ein Tageskind bei sich aufzunehmen, weil … Sie Platz und Energie für noch mehr Kinder haben. • Ihre Kinder von Tageskindern und umgekehrt etwas lernen können. • Sie eine neue Herausforderung und sinnstiftende Tätigkeit suchen. • Sie Kinder mögen und gerne ihre Bedürfnisse erkennen und auf diese eingehen wollen. • Sie gerne noch etwas dazuverdienen möchten und gleichzeitig für Ihre Kinder da sein wollen.
Palmsonntag, 10. April, 10.00 Uhr, Ref. Kirche Spiez
9. bis 17. April: Kreuzweg (Via Crucis) in Faulensee Kirche – Zaunmattweg – Kummliweg – Bürgwald (individuell besuchbar)
In den letzten zwei Jahren konnte die Goldene Konfirmation nicht stattfinden. Deshalb sind insbesondere die Konfirmandinnen und Konfirmanden herzlich eingeladen, die 1970, 1971 oder 1972 konfirmiert wurden, am Palmsonntag mit der Kirchgemeinde Spiez das 50-jährige Jubiläum ihrer Konfirmation zu feiern. Im Gottesdienst wollen wir zurückblicken, innehalten und ausblicken auf die kommende Zeit.
Pfarrteam Spiez und Kollegium Ein Begleitheft liegt in den Gebäuden der Ref. Kirchgemeinde Spiez auf.
26. März bis 24. April: Passions-Stationen in Einigen Areal der Kirche Einigen, individuell besuchbar von 8.00 – 20.00 Uhr
siehe auch: www.refkirche-spiez.ch
Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Tageselternvermittlung Spiez und Umgebung Vermittlung: Karin Gygax, 033 654 83 84 www.tevspiez.ch
Goldene Konfirmation
Samstag, 26. März bis Pfingstmontag, 6. Juni
20. April bis 6. Juni: Lichtweg (Via Lucis) in Faulensee Kirche – Zaunmattweg – Kummliweg – Bürgwald (individuell besuchbar)
Wir laden Sie herzlich zu den Feiern und Angeboten ein.
Unsere Tageselternvermittlung • Wir bieten eine geregelte Anstellung und Entlöhnung. • Alle Einzelheiten der Betreuung werden vertraglich festgehalten. • Wir organisieren die Aus- und Weiterbildung. • Unsere kompetente Vermittlerin leistet regelmässige Unterstützung und Begleitung. • Es findet ein jährlicher Aufsichtsbesuch statt.
Passions- und Osterwege
www.refkirche-spiez.ch
1. bis 24. April: Oster-OL für Kinder und Familien im Hondrich Start am Waldrand bei der Bushaltestelle Stutz oder beim Inforama Mehr Infos in der Osterbroschüre. Downloadbar mit folgendem QRCode
Wer im Gottesdienst in irgendeiner Weise mitwirken möchte kann sich gerne bei Pfarrerin Susanna Schneider Rittiner, Pfrundweg 5, 3646 Einigen, Tel. 033 654 12 29 oder per Mail: pfarramt.einigen@refkgspiez.ch, melden. Danke! Weitere Auskünfte sind ebenfalls unter der oben genannten Adresse oder beim Kirchgemeindesekretariat, Tel. 033 654 40 04, Mail: sekretariat@refkgspiez.ch, zu erhalten.
Um die Ohnmacht angesichts der neuesten Entwicklung im Osten aufzufangen, wird in der Kirche Einigen bis auf weiteres jeden Donnerstagabend um 20.00 Uhr ein Schweigen für den Frieden stattfinden. Wer teilnehmen möchte, ist herzlich willkommen.
in der Ukraine und in den Grenzregionen der Nachbarländer wissen am besten, welche Art von Hilfe am effektivsten ist und werden dafür sorgen, dass das gespendete Geld gewinnbringend eingesetzt wird. Hier geht es zur HEKS-Website: www.heks.ch/nothilfe-ukraine
Benefiz Konzert mit Kollekte am Samstag, 2. April um 17.30 Uhr in der Dorfkirche Spiez.
Übrigens: Alle Kollekten bis Ende März sind für HEKS Brot für alle bestimmt. Spendenkonto: PC 80-1115-1 mit dem Vermerk «Nothilfe Ukrainekonflikt».
Wer die Menschen vor Ort und die Menschen auf der Flucht konkret unterstützen möchte, kann das mit einer Geldspende an das HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz, tun. Das HEKS engagiert sich bereits seit Jahren in Osteuropa. Die lokalen HEKS-Partner
Vergält’s Gott!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 60
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REGIONALE ZEITSCHRIFTEN
BÖDELIINFO UND BRIENZINFO – AKTUELLES ZWISCHEN DEN SEEN «BödeliInfo» und «BrienzInfo» sind die bekannten und informativen Magazine, die zwölfmal pro Jahr direkt in die Haushaltungen brutto verteilt werden. Über Interlaken, Brienz, die Lütschinetäler und angrenzende Gemeinden ist stets das Aktuellste zu erfahren.
Für die Publikationen «BödeliInfo», «BrienzInfo», «SpiezInfo», «Thun-Magazin» und «MIS MAGAZIN» gibt es attraktive KombiAngebote.
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Darüber hinaus haben wir ein sehr breites Produktangebot. Etwas eher Spezielles dabei ist das Slate-Lite. Das sind grossformatige, aber nur zwei Millimeter dicke Boden- und Wandplatten aus echtem Schiffer. Besonders gut einsetzbar sind sie im Renovationsbereich, da sie auf be-
Das gesamte Team der Rexhepi AG. (6 Personen abwesend)
«Unsere Vielseitigkeit und Flexibilität zeichnen uns aus.»
stehende Platten platziert werden können und so die alten vorher nicht entfernt werden müssen. Hier in der Umgebung sind wir die Einzigen, die das anbieten. Wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab? Wir bieten eigentlich jegliche Gipser- und Malerarbeiten an. Da wir uns nicht spezialisiert haben – beispielsweise auf Dämmungen oder Trockenarbeiten –, ist unser Produktpaket wirklich umfassend und unsere Kundschaft bekommt fast alles aus einer Hand. Zusätzlich haben wir sehr qualifiziertes, junges Personal, und wir sind sehr vielseitig und multikulti – das macht uns besonders. Dazu kommt noch unser ShowRoom, der etwas Spezielles ist, denn es gibt nur wenige Maler- und Gipserbetriebe, die so etwas bieten können. Auf fast 300 Quadratmetern
Lebendige Körperfreude! Für die Linderung von Beschwerden hilft Craniosacral Therapie
kann unsere Kundschaft die Muster im Grossformat betrachten und natürlich auch anfassen. So kann man sich einen viel besseren Eindruck verschaffen. Zusätzlich haben wir ganze Musterräume, also vollendete Wohn- und Schlafzimmer, damit man sehen kann, wie alles in Gross wirkt. Neben den Maler- und Gipserarbeiten bieten wir Gerüstbau an. Wenn jemand die Fassade sanieren will, bekommt er also bei uns alles aus einer Hand.
Was würden Sie als erstes tun, wenn Sie sich körperlich und seelisch wohler fühlten? Wenn Beschwerden, die Sie im Alltag belasten, Ihren Lebensraum verliessen? Vielleicht spazierten Sie durch den Wald. Tanzten durch die Nacht. Oder verwöhnten Ihre Familie beim Kochen nach allen Regeln der Kunst. Ein Traum? Ich habe es selbst erfahren: Mit Craniosacral Therapie könnte er wahr werden.
Sind Sie eigentlich hier aufgewachsen? Nur zum Teil, ich war 13 Jahre alt, als ich in die Schweiz kam. Im September 1996 kam ich in Spiez an und konnte kein Wort Deutsch. Es war alles Neuland für mich. Mein Vater hatte bereits einige Jahre in Spiez gearbeitet, und meine Mutter, meine zwei Geschwister und ich zogen vor dem Kosovo Krieg auch hierher.
Die BVG-Sammelstiftung Jungfrau: die solide Vorsorgelösung in Ihrer Region Vergleichen Sie Ihre aktuelle Pensionskassenlösung mit der soliden Vorsorgelösung der BVG-Sammelstiftung Jungfrau. Ein Vergleich kann sich lohnen!
Viele Pensionskassen passen weiterhin ihre Leistungen an, um die langfristigen Leistungsversprechungen sicherstellen zu können. Kennen Sie die aktuellen Leistungen Ihrer Pensionskasse? Sind diese noch bedarfsgerecht?
Im grossen Show-Room in Interlaken erzählt Luli Rexhepi, wie er seinen erfolgreichen Gipser- und Malerbetrieb aufgebaut hat und was die Kundschaft bei der Rexhepi AG erwarten kann.
Da wir uns schnell einen sehr guten Ruf erarbeitet hatten, konnten wir von Hotels wie dem «Royal-St.Georges», dem «Du Nord» und dem «Victoria» grosse Aufträge ergattern. Zudem wurden wir immer häufiger auf Grossbaustellen engagiert. Dazu gehören die erwähnten Hotelbauten oder auch das Jungfrau-Center, bei dem wir alle 42 Wohnungen machen durften – das war bisher einer der grössten Aufträge mit einem Volumen von ca. 2,2 Millionen Franken.
Wie gut war die Performance und die Verzinsung der obligatorischen und überobligatorischen Guthaben der Versicherten? Wie ist es um die Solidität Ihrer Pensionskasse bestellt? Gerne unterstützen wir Sie in der Beurteilung Ihrer aktuellen beruflichen Vorsorge.
Luli Rexhepi Jahrgang: 1983
Beruflicher Werdegang: Lehre als Maler, Lehre als Gipser, Ausbildung zum dipl. Vorarbeiter, Dipl. Unternehmer SIU, Zertifizierter Schimmelpilzsanierer SMGV
März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
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Harold Studer und Freunde | 6. März bis 15. Mai Er ist zurück. Nein, nicht Harold Studer ist zurück, sondern sein Werk, seine Bilder, seine werkenden Figuren, seine sorgsam geordneten Sammlungen und die vielen vielsagenden Skizzen. Harold «Harry» Studer ist selbst nicht zurück. 2000 ist er gegangen, etwas mehr als 58 Jahre alt. Zu früh, haben wir gesagt und geschrieben. Sein Tod zwang uns zu einem ganz persönlichen Adieu von einem Menschen, der möglicherweise einen Weg gefunden hätte in einer Welt, die ihren Halt zu verlieren drohte und immer noch droht. Die Ausstellung von Werken Harold Studers und einigen seiner Künstlerfreunde birgt eine besondere Präsenz, eine fordernde und gleichzeitig schenkende und bewegende. Mit: Marie Bärtschi, Daniel de Quervain, Urs Dickerhof, Claude Sandoz, Urs Stooss und anderen.
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Scéalta bedeutet in der irischen Sprache Geschichten. In unseren Songs auf Englisch und Irisch und den Instrumentalstücken, erzählt Scéalta Geschichten über Auswanderung, Heimweh, lauschigen Wäldchen und den wild-grünen Bergen von Connemara. Scéalta arrangiert verschiedenste Stücke zu eigenständigen Sets, mischt irische Stücke mit finnischen, lässt schon mal einen 7/8 Takt zu oder wagt einen Abstecher nach Schottland und Amerika. Auch selbst komponierte Songs und Tunes bereichern das bunte Repertoire. Scéalta macht irische Musik zum Tanzen, Lachen und Weinen.
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Ob Lieder oder Instrumentalstücke, Scéalta spielt ehrlich, akustisch und mit viel Liebe zum Detail. David Gilsenan: vocals, guitar, percussion Klaus Pfister: flute, tin whistle and bodhrán Herbert Müller: bouzouki and guitar Patrick Bütler: fiddle Vincent Zurkinden: bass
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Bödeli- / BrienzInfo | März 2022
März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
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Andreas Hunziker, Tontechniker und Produzent, spielt ebenfalls verschiedene Instrumente, bekannt ist er vielen als ehemaliger Keyboarder von Plüsch.
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Liedermacher und Multiinstrumentalist Roland Schwab war fast während zwei Jahrzehnten erfolgreich mit «Leierchischte» unterwegs.
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«Eli spielt Posaune» – Familienprogrammt
Ein Elefant im Porzellanladen, tanzende Schildkröten und Dinosaurier, fröhliche Kindergartenkinder im Regen, Feuerwehrauto, Rega Helikopter, ein Hund der lieber duftende Blumen riecht als Katzen jagt und ein FussballRap sind nur einige der zahlreichen Songs, die auf der neuen CD «Eli spielt Posune» zu hören sind. Sie kommen witzig, peppig, poppig, rockig, lyrisch und groovig daher. Mit der multiinstrumentalen Stilvielfalt werden auch Erwachsene angesprochen. Für entspannende Momente ist gesorgt.
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März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
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Öfen, Cheminées oder Holzherde liefern uns Wärme ohne Strom, je nach Art können wir auch damit backen oder sogar kochen und sind so bei einem allfälligen Versorgungsengpass autark. Wir heizen unser Wohnraum, können ein Brot backen und uns auch mit warmem Essen oder Getränken versorgen.
März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
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Möglich ist auch eine Ergänzung zu und Entlastung von stromabhängigen Wärmeproduzenten. Hier übernimmt die Wohnraumfeuerung die Wärmeproduktion in der Übergangszeit im Herbst und Frühling und unterstützt die Zentralheizung in den kalten Wintertagen wo die Effizienz der Wärmepumpe nachlässt und der Stromverbrauch deutlich ansteigt.
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Eine Wohnraumfeuerung bietet hier verschiedene Lösungsansätze für eine Entlastung des Strombedarfs. So beziehen unsere Ganzhausheizungssysteme ihre Energie aus einheimischem Stückholz oder regional produzierten Pellets. Einzig kleine Komponenten wie Steuerungen und Umwälzpumpen benötigen hier Strom.
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Der zentrale Punkt ist unter anderem, dass immer mehr Strom gebraucht wird. Die schnelle Zunahme der E-Mobilität und auch der Umstieg von vielen fossilen Heizungen auf Wärmepumpen lässt den Stromverbrauch massiv ansteigen. Gleichzeitig baut die Schweiz in den kommenden Jahren ihren AKW-Park ab und wird keine neuen bauen. Da diese Entwicklung beinahe weltweit passiert, wird die Komplettversorgung mit mehrheitlich sauberer Elektrizität zu einer immensen Herausforderung.
Dies und vieles mehr soll den Weg in den Kunstmarkt finden und von dort zu neuen Besitzern und Besitzerinnen gelangen. Die Werke können auch in der Kunstgalerie Hodler besichtigt und direkt gekauft werden.
+ Die Einlieferung der Kunst gegenstände erfolgt nach Terminvereinbarung direkt in der Kunstgalerie Hodler. + Grundsätzlich entscheidet der Galerist über die Annahme. Er legt zusammen mit dem Verkäufer/der Verkäuferin den Verkaufspreis fest. + Die Angebote werden auf der Internetplattform kunstmarktbeo.ch, die durch den Werd & Weber
Als selbst Frau und Mutter von zwei Kindern weiss ich, was Frau in allen Lebenslagen leistet. Umso wichtiger ist es, sich etwas Gutes zu tun und zu lernen, auf den eigenen Körper zu hören. Das erlaubt Beschwerden, lebendiger Körperfreude Platz zu machen. Was also möchten Sie dann als erstes tun? Schön, fänden wir das gemeinsam heraus.
Gemäss verschiedenen Meldungen in der Presse und Expertenmeinungen steigt in nächster Zukunft das Risiko, dass in der Schweiz – vor allem in den Wintermonaten – eine Stromlücke auftreten kann.
Die idyllische Alp im Berner Oberland an der Wand – ein Bild, das längst nicht mehr gefällt. Eine Ansicht des Niesens, die im Estrich verstaubt. Oder eine Sammlung an Thuner Originalbildern, die im Keller auf die Wiederentdeckung wartet. Oder aktuelle Kunst von Berner Oberländer Kunstschaffenden.
+ Angenommen und verkauft werden ausschliesslich Kunstwerke (Bilder, Grafiken, Skulpturen, Objekte) von lebenden oder verstorbenen Berner Oberländer Kunstschaffenden oder mit Ansichten des Berner Oberlandes. + Es muss sich um Originalbilder oder Grafiken in gutem Zustand handeln. Kunstdrucke werden nicht angenommen.
Armin Häsler Bank EKI Leiter Versicherungen
Craniosacral Therapie ist eine organische und emotionale Unterstützung in der Schwangerschaft und zur Vorbereitung auf die Geburt. Nicht nur das Becken und das Kreuzbein werden beweglicher im Hinblick auf die Geburt, Sie finden auch leichter zurück in eine souveräne Gelassenheit. Gleiches gilt für Frauen in der Menopause. Auch hier unterstützt Craniosacral Therapie sanft und wirkungsvoll.
«Wie eine Welle im Ozean lässt Cranio Sacral Therapie die Selbstheilungskräfte im Körper wieder fliessen.»
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Interessiert? Dann kontaktieren Sie Herr Armin Häsler, Leiter Versicherungen von der Bank EKI per Mail: armin.haesler@ bankeki.ch; telefonisch unter 033 826 17 90 oder direkt über die BVGSammelstiftung Jungfrau: info@bvgjungfrau.ch.
Heute bin ich Krankenkassen anerkannte dipl. Craniosacral Therapeutin und in der Lage, Sie mit achtsamen Druck- und Zugbewegungen in der Rehabilitation nach Krankheiten, Unfällen oder Operationen sowie bei Schlafproblemen, Erschöpfungszuständen oder innerer Unruhe zu unterstützen. Eine Therapie dauert eine Stunde, also genug Zeit, sich einfach fallen zu lassen, während Ihre Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Vielleicht sind Sie schwanger und erleben das Heranwachsen eines neuen Menschen? Ich kann mich gut erinnern, als ich schwanger war. Der Körper hat sich verändert: Der Rücken, die Beine oder die Verdauung funktionierten nicht mehr wie gewohnt. Manchmal belasteten Ängste mein Gemüt. Kennen Sie das auch?
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Kündigungsfrist von sechs Monaten. Ist der Vertrag per 31. Dezember 2022 kündbar, muss Ihre Kündigung bis 30. Juni 2022 bei der Stiftung eintreffen. Nur so kann die neue PensionskassenLösung 2023 in Kraft treten.
Darum: In der Firma muss jetzt die Vorsorgekommission die aktuelle Pensions kassenLösung hinterfragen. Denn Sie sollten sich jetzt darum kümmern, besonders falls Sie gegebenfalls wechseln möchten. Die meisten Verträge haben eine
Zivilstand: Verheiratet, zwei Kinder (drei und sieben Jahre alt) Hobbies: Motorrad- und Skifahren, Golfspielen, Autos
Bödeli- / BrienzInfo | März 2022
Ein Bereich der SEEBURG-Gruppe Interlaken www.seeburg.ch
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Sie haben sich also bereits mit 24 Jahren selbstständig gemacht? Ich war dazumal noch nicht verheiratet, hatte keine Kinder und wohnte noch bei meinen Eltern – das Risiko war also überschaubar. Auf der anderen Seite: Gute Handwerker braucht
man einfach immer und überall. So hatten wir von Anfang an immer etwas zu tun.
VEREINE / KULTUR
Ich hatte dort ein paar Jahre vorher schon auf einer Baustelle gearbeitet und wusste, dass es in Beatenberg keinen Maler und keinen Gipser gab, aber einer von Nöten gewesen wäre. Im September 2007 war es dann so
weit. Der Betrieb wuchs stetig, und bald reichten uns die 130 Quadratmeter, die wir dort zur Verfügung hatten, nicht mehr aus. Auch Personal zu finden, war schwierig, weil nur wenige dort oben arbeiten wollten. Also sind wir im Jahr 2016 mit rund 15 Angestellten nach Interlaken an die Kammistrasse 11 umgezogen. Heute haben wir 34 Mitarbeitende und 600 Quadratmeter – es hat sich also in den letzten Jahren einiges getan.
VEREINE / VERSCHIEDENES
Herr Rexhepi, in diesem Jahr feiert Ihr Unternehmen das 15-Jahr-Jubiläum. Erzählen Sie uns doch etwas über die Firmengeschichte. (lacht) Das ist eine lange Geschichte, darüber könnte man einen Roman schreiben. Ich habe bereits früh viele Weiterbildungen gemacht; in meinem damaligen Betrieb galt ich dann bereits mit 23 Jahren als überqualifiziert. Daraufhin habe ich mich in Beatenberg selbstständig gemacht.
PUBLIREPORTAGE
«Alles, was streichbar und verputzbar ist, nehmen wir in Angriff und setzen es wieder instand.»
VEREINE / KULTUR
Ihr Firmenslogan lautet «Ihr Experte für Wand und Boden». Was umfassen diese Bereiche? Gipsen und Malen sind sehr abwechslungsreiche Arbeiten. Was wir sehr häufig machen, ist ein kompletter Innenausbau – also Wand, Boden, Decke. Alles wird vollständig ausgebaut und dann wieder neu eingerichtet, mit den neusten Materialien und nach den aktuellsten Brandschutzvorschriften. Wir sind zudem sehr vielseitig im Aussenbereich einsetzbar, etwa im Fassadenbereich mit Isolationen und Dämmungen. Die Fassaden streichen wir auch – so sorgen wir für neuen Glanz. Und bei den Tapeten sind wir ebenfalls sehr stark; in den letzten fünf Jahren haben wir um die 25 000 Quadratmeter verklebt.
INTERVIEW
INTERVIEW
BÖDELIINFO UND BRIENZINFO
Öffnungszeiten Mi–Sa, 14 – 17 Uhr | So, 11 – 17 Uhr | Mo + Di geschlossen Führung durch die Ausstellung Sonntag, 27. März, 11 Uhr
Physiotherapie Fitness Wellness @physioartos
Vernissage Samstag, 5. März, 17 h | Türöffnung 16 h | offen bis 19 h
physiospartos
Aufgrund neuer Vorschriften zu Convid19 können sich im Programm Änderungen ergeben. Bitte konsultieren Sie dazu unsere Webseite unter: www.kunsthausinterlaken.ch
Alpenstrasse 45 3800 Interlaken Mühlegässli 22 3700 Spiez 033 828 88 68 www.physio-artos.ch
Konzerte Freitag, 4. März | 20.15 h | Bar 19.30 h 30.– Nicolas Senn im Trio Sennemusig mit Christian Wyss und Madlaina Küng Seit ihrer Kindheit sind Nicolas Senn (Hackbrett), Christian Wyss (Schwyzerörgeli/Piano) und Madlaina Küng (Kontrabass) mit der Schweizer Volksmusik und ihren typischen Instrumenten verbunden. Alle drei spielten in namhaften Formationen und fanden als TV-Live-Band in der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» musikalisch zusammen. Eine Veranstaltung des Schlosskellers Interlaken
10.02.22 14:37
Auf den Flachdächern können an heissen Tagen Temperaturen bis 80° Celsius gemessen werden. Eine Begrünung des Daches reduziert die Temperatur deutlich. Diese Tatsache hat einen positiven Effekt auf die Leistung der Solaranlage. Eine Solaranlage mit Dachbegrünung ist um ein Vielfaches effizienter. Eine Begrünung hat zudem einen weiteren Vorteil bei Starkregen. Gibt es diesen Widerspruch zwischen den grünen und blauen Dächern? Ist eine Kombination sinnvoll und wie ist das am besten zu realisieren?
Vorverkauf: Buchhandlung Krebser | interlaken@krebser.ch Freitag, 25. März | 20.30 h | Bar 20 h 25.– Thomas Dürst Trio Jazz Sibyl Hofstetter, voc | Lea Gasser, acc | Thomas Dürst, b
Durch die Organisation des Online Anlasses bietet SpiezSolar eine Plattform, um diese und weitere Fragestellungen zu thematisieren und diskutieren.
Thomas Dürsts Wunsch nach einem eigenen, leichtfüssigen Trio geht mit den aussergewöhnlichen Musikerinnen Sibyl Hofstetter und Lea Gasser mehr als in Erfüllung. Das Trio interpretiert mit eigenen Arrangements selten gespielte, stimmungsvolle Jazz-Songs und Chansons mit berührenden oder auch aufmüpfigen Texten, sowie eigene Kompositionen: Andere Geschichten, andere Lieder – Other Songs ...
Die folgenden Referenten beleuchten das Thema:
• Erich Steiner Geschäftsführer Schweizerische Fachvereinigung für Gebäudebegrünung • Arno Günzl ADEV, Leiter Betrieb und Mitglied der GL • Andy Nussbaumer Gebäudehülle Schweiz, Präsident der Technischen Kommission Flachdach • Raphael Hirschi Brunner + Imboden, Thun • Urs Meinen Systemanbieter für Energiegründach, Contec AG, Uetendorf • Raffael Graf Fachverband für Sonnenenergie Swissolar
Kunsthaus Interlaken
Jungfraustrasse 55, 3800 Interlaken 041 033 822 16 61 www.kunsthausinterlaken.ch März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
ins_physio artos_86x260_02.22.indd 1
Foto: zvg Solarholzbauer Reichenbach
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Bödeli- / BrienzInfo | März 2022
Foto: Fachvereinigung Gebäudebegrünung (SFG)
Zielpublikum Online-Anlass Der Anlass bietet wertvolle Inputs für Bauverantwortliche, Architekt:innen, Behördenvertreter:innen und Alle, welche die Thematik Grünes Dach und Solaranlagen interessiert. Details zum Anlass
Der Anlass findet Online via Zoom am Dienstag, den 15. März 2022, mit Beginn um 19.00 Uhr statt. Weitere Informationen zum Anlass werden auf der Homepage spiezsolar.ch aufgeschaltet. Dort wird eine Woche vor dem Anlass ebenfalls der Zoom-Link zur Teilnahme publiziert sein. Eine Anmeldung ist erwünscht – info@spiezsolar.ch. SpiezSolar freut sich auf eine rege Teilnahme und einen interessanten Austausch.
Für weitere Auskünfte, Anregungen und Ideen: Email: info@spiezsolar.ch oder Telefon: 077 446 22 17
Im Tiefenrausch Die Cellobass Gruppe vom Konsibern Zehn Musiker:innen füllen den Saal mit den tiefen, warmen Klängen ihrer Instrumente: • Beverley Ellis, Cello • Maxime Ganz, Cello • Bettina Keller, Kontrabass • Bernhard Maurer, Cello • Clíodhna Ní Aodáin, Cello • Simone Remund, Cello • Inka Sasdi, Cello • Christian Schmid, Kontrabass • Matthias Schranz, Cello • Lena Tiefenthaler, Cello In Bern bereichert eine aussergewöhnlich lebendige und aktive Cellobass Community die Szene und beeindruckt mit spannenden Konzertprojekten.
Alle zehn Musiker:innen sind begeisterte Pädagog:innen und ausgezeichnete Instrumentalist:innen mit Erfahrungen in sehr vielen stilistischen Bereichen der Musik. Für dieses Konzert haben sie Musik aus fünf Jahrhunderten ausgewählt und für diese speziellen Besetzung arrangiert. Der Klang und die Power dieses Ensembles sind unvergesslich. Eine Original-Komposition von Katharina Weber (1958): «See, sich belebend» (2013/2022) und Arrangements für Cello- und Kontrabassensemble mit Musik aus Filmen wie: The Tango Lesson, C’era una volta il west, The jungle book, Limelight u. a.
Reservationen
www.kammermusik-hondrich.ch 078 852 63 48
März 2022 | Bödeli- / BrienzInfo
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
ZEITSCHRIFTEN
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CORPORATE PUBLISHING – WIR SETZEN IHRE BOTSCHAFT UM Ihre interne und externe Kommunikation führt Sie zum Erfolg. Wir gestalten für Sie ihren erfolgreich Auftritt und setzen Ihre Botschaften redaktionell für Ihre Endkunden optimal um. Diese positiven Erlebnissen für Ihre Kunden können wir auf unterschiedliche Weise umsetzen. Sei es eine hochwertige Broschüre zum Jubiläum oder eine regelmässig erscheinende Kundenzeitschrift. Gerne erstellen wir für Sie auch Templates für Newsletter oder den gesamten Newsletter-Service. Zudem können wir auch wahlweise Landing-Pages und/oder Accounts auf den Sozialen Kanälen für Sie erstellen. Nachfolgend sehen Sie einige Beispiele von erfolgreich umgesetzten Broschüren.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
TOTAL REGIONAL
TOTALLY REGIONAL
«Z’MENÜ VO HIE»
D
as Grand Hotel Victoria-Jungfrau ist ein
Luxushaus mit 150-jähriger Geschichte. Das Hotel
rung im Jahr 2018 laufend weiterentwickelt. Was
Es freut mich sehr, dass beispielsweise Hobby-
for example.
Sie beziehen von kleinen Produzenten. Gehen
Your producers are very small. Do their pro
as he’s developed a strong connection to nature and
Aber sicher! Unsere Produzenten, setzen nicht auf
spend a lot of time in his parents’ restaurant kitchen,
die Ernte zerstört? Eines unserer Desserts gebe
und seiner Tante auf dem Grossbauernhof in Hend-
schiken. On this farm, he devloped his love for
zur Natur und den besten, frischesten Produkten.
has accompanied him throughout his career. Dur-
(Unterseen), dann zu Mirabellen (Victoria-Jung-
Karriere. Während seinen Tätigkeiten im fernen
connection to nature and its products.
den (Matten) und dann zu Zwetschgen (Bönigen).
schen der Natur und ihren Produkten.
In 2016, Stefan Beer returned from abroad. After
«Der Star in der Küche ist stets das Produkt –
2016 kehrte Stefan Beer aus dem Ausland zurück.
experienced the Bernese Oberland as a veritable
bereits in frühen Jahren einen starken Bezug zu
Eltern, sondern war auch oft bei seinem Onkel
schiken. Auf dem Hof entwickelte sich seine Liebe
Diese Liebe begleitete ihn durch seine gesamte
Ausland vermisste er diese direkte Verbindung zwi-
Nach zehn Jahren in den grössten Metropolen der
ducts sometimes run out?
It happens. Our producers don’t do mass produc-
lights». Welche «Highlights» bieten Sie im «La
Terrasse»?
In erster Linie natürlich unser «Menü vo hie»,
welches es seit kurzem auch als veganes Menü zu
geniessen gibt. Eine Alternative sind unsere tollen
gessen der La Terrasse-Klassiker – ein am Tisch
nature and the freshest products possible. This love
gewechselt – gestartet haben wir mit Kirschen
using cherries (Unterseen), switched to mirabelle
steht bei allen Gerichten stets im Vordergrund.
I also love a sophisticated and extravagant menu.
Ihre Lieblingsspeisen? Was essen Sie besonders
Does Stefan Beer cook at home? Or do you
several times during the first six weeks. We began
Desserts hat in den ersten sechs Wochen mehrmals
plums (Victoria-Jungfrau herb garden), then to
greengages (Matten) and now to plums (Bönigen).
frau-Garten) gewechselt, schliesslich zu Reneklo-
ing his time abroad, he greatly missed this direct
ten years in the world’s biggest metropolises, he
und nicht der Koch», sagt der berühmte «Jahr
land of plenty. No wonder, then, that regional prod-
Meinung?
“The star in the kitchen is the product, not the
chef”, says the famous “chef of the century”
zubereitetes Crêpe Suzette. Das Gäste-Erlebnis
gerne?
Ich habe grundsätzlich alles gern. Ich liebe es, mit
Stefan Beer, thank you for this interview!
Terrasse» nicht eine asiatisch geprägte Küche?
far away from Switzerland, that I realized that the
Steht Stefan Beer auch zu Hause am Herd? Oder
der Tat einen asiatischen Touch. Erst später, weit
it doesn’t grow together, it should not be cooked
Sowohl als auch! Wir teilen uns zu Hause die Ar-
an deren Werkstätten inspirierten ihn zu den Gerichten.
his quest for ingredients, he did not stray further
arbeitet. Warum bieten Sie Ihren Gästen im «La
producers inspired the dishes of the menu.
Bevor ich nach Asien ging, hatte meine Küche in
The “local menu” can be enjoyed in three to six
weg von der Schweiz, bin ich zur Erkenntnis gekom-
“La Terrasse”?
Before I went to Asia, my cooking did indeed
have a touch of Asia. It was only later, when I was
famous “fusion cuisine” wasn’t working for me. If together. If I were to offer a Thai dish, for exam-
men, dass die berühmte «Fusionsküche» für mich
courses and is accompanied by Bernese wines.
Sonntagszopf zum Frühstück – natürlich mit
Oberländer Butter und selbstgemachter Konfitüre
meiner Frau. Ich mag aber auch ein aufwendig gekochtes, raffiniertes Menü.
überlassen Sie die private Küche Ihrer Frau?
beit in der Küche. Meine Frau Vera ist übrigens im
ple on our wonderful Victoria terrace or at a ban-
Bezug auf meine Küche die strengste Richterin.
thentic, not a European compromise. The same
Stefan Beer, vielen Dank für das Gespräch!
quet, the dish must be one hundred percent au-
nicht funktioniert. Was nicht zusammen wächst,
sollte auch nicht zusammen gekocht werden.
principle applies to our Italian restaurant “Sapori”
Das «Menü vo hie» kann man in drei bis sechs
or our “La Terrasse”.
Gängen mit Berner Wein geniessen.
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REBBAU SPIEZ
Die treuen Helfer von André Künzli. André Künzli’s faithful assistants.
WEIN & TRADITION
JÄGER
WINE & TRADITION
«Für mich ist die Jagd eine Passion. »
1
B
A NDRÉ KÜNZLI ÜBER DIE TRADITIONELLE JAGD
ereits mein Vater war Jäger und die Rückkehr
der Jäger ins Dorf war für mich immer ein Erleb-
André Künzli
nis. Als Jäger lernte ich Interessantes über die
Tier- und Pflanzenwelt des Waldes. Heute bin ich
“Hunting is my passion.”
häufig mit meinen beiden Jagdhunden unterwegs,
M
HUNTING
y father used to be a hunter and watching
the hunters return to the village was always a
seminal moment. As a hunter, I’ve learned a lot of interesting things about the plants and animals of the forest. These days, I’m often out and about
with my two hounds, sometimes in the company
Kuh in Matten, wodurch die Zusammenarbeit mit
Kuh butcher shop in Matten, where my collabora-
Stefan Beer zustande kam. Ich schätze seine unkomplizierte Art und Weise. Über die Metzgerei
erhält er von mir Hirsch und Reh.
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PROUD HUNTER
A NDRÉ KÜNZLI ON TRADITIONAL
ab und an auch in Begleitung von anderen Jägern.
Ich arbeite als Chauffeur bei der Metzgerei Blaue
André Künzli
of other hunters. I work as a driver at the Blaue
tion with Stefan Beer originated. I appreciate his
easygoing manner. Through the butcher shop, I supply him with deer and roe.
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ALP FEUZESBERGLI
BAUERNHOF RYCHENGARTEN
F EUZESBERGLI ALP
RYCHENGARTEN FARM
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GEMÜSE, FRÜCHTE & FLEISCH
KÄSE & TRADITION
CHEESE & TRADITION
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André Künzlis Ausrüstung für die Pirsch. André Künzli’s stalking equipment.
STOLZER
SPIEZ VITICULTURE
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Both! We share kitchen duties at home. My wife
Mutter zum Kaffee oder der frisch gebackene
Wie gesagt, Sie haben viele Jahre in Asien ge
Beer began visiting local producers, heeding rec-
backed Sunday Zopf bread for breakfast – with
leave the cooking to your wife?
Vera is the sternest of judges.
lösen. Zum Beispiel die Zwetschgenwähe meiner
you offer Asianstyle cuisine to the guests of
used to make to go with coffee, or the freshly
meiner Familie im Wald eine Wurst und Schlan-
genbrot zu bräteln. Hinzu kommen ein paar Spei-
ing or even destroying the products.
You worked in Asia for many years. Why don’t
Produkte beim Kochvorgang nicht zu verfälschen
Jungfrau cuisine. Thus, the idea was born to de-
memories. For example the plum tart my mother
Oberland butter and homemade jam, of course.
sen oder Gerichte, die bei mir Erinnerungen aus-
Alain Ducasse. Do you share his opinion?
Absolutely! The art of cooking lies in not distort-
hundertkoch» Alain Ducasse. Teilen Sie diese
ebenfalls aus der Region kommt. Nicht zu ver-
than 40 km from the hotel. His encounters with
von 40 km. Die Begegnungen mit den Produzenten
es and twist bread in the woods with my family.
Add to that a couple of dishes which trigger strong
«Grosses pièces» wie das Chateaubriand, das
the harvest? One of our desserts is a good example.
ommendations from locals and his colleagues. In
Bei der Zutatensuche definierte er einen Radius
I basically like everything. I love grilling sausag-
tion. And what happens when a hailstorm destroys
ein regionales, authentisches «Menü vo hie» zu
lungen von Einheimischen wie auch Mitarbeitern.
of our guests takes center stage.
What is your favourite dish?
The central product of the dessert has changed
oder gar zu zerstören.
entwickeln. Stefan Beer begann Produzenten in
the area or our “La Terrasse” classic, the Crêpes
ich gerne als Beispiel. Das zentrale Produkt des
Absolut! Und es ist die Kunst des Kochens, die
der Region zu suchen. Dabei holte er sich Empfeh-
the “Grosses pièces” like a Chateaubriand from
Massenproduktion. Und was, wenn ein Unwetter
ucts play such an important role in the Victoria-
Jungfrau-Küche. Hier entstand denn auch die Idee,
First of all, of course, our “local menu”, which we
also serve in a vegan version. Other highlights are
Suzette, which our service team prepares at the
guests table. With all our dishes, the experience
but also on his aunt’s and uncle’s farm in Hend-
velop the regional, authentic “local menu”. Stefan
Schlaraffenland. Kein Wunder, spielen regionale
Every cuisine consists of socalled “highlights”.
What “highlights” do you offer at “La Terrasse”?
its products even at an early age. Not only did he
Produkte eine wichtige Rolle in der Victoria-
Welt erlebte er das Berner Oberland als wahres
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Jede Küche besteht aus sogenannten «High
wir beispielsweise seit Kurzem Ingwer aus Thun.
Produkte manchmal aus?
nicht nur viel Zeit in der Restaurantküche seiner
italienisches Lokal «Sapori» oder eben für unser
lately, we have begun to source ginger in Thun,
strong roots in the region and has been collaborat-
Stefan Beer continues to adhere to this philosophy,
der Natur und ihren Produkten hatte. Er verbrachte
miss. Der gleiche Grundsatz gilt auch für unser
«La Terrasse».
ist stark in der Region verwurzelt und arbeitet seit
ing with local producers for decades.
Gericht anbiete, sollte dieses zu hundert Prozent
ing turkey exclusively for the Victoria-Jungfrau.
We constantly add new producers to the roster –
kommen neue Produzenten hinzu – so beziehen
hotel with 150 years of history. The hotel has
authentisch sein – und kein europäischer Kompro-
producers, like the Wyssacherhubel, began rais-
ernhöfe wie den Wyssacherhubel, die extra für das
Victoria-Jungfrau Truthähne aufziehen. Laufend
he Victoria-Jungfrau Grand Hotel is a luxury
Victoria-Terrasse oder bei einem Bankett ein Thai-
ed calling us when they catch a big pike. Some
grossen Hecht an der Angel haben. Wir haben Bau-
T
Wenn ich zum Beispiel auf unserer wunderbaren
have constantly developed it. What did you
I’m happy to report that recreational anglers start-
learn in the process?
sind Ihre Erkenntnisse?
Angler heute proaktiv anrufen, wenn sie einen
Stefan Beer führt diese Philosophie weiter, da er
Jahrzehnten mit lokalen Produzenten zusammen.
Geröstete Randen aus Tschingel, Meiringer Geisskäse, Victoria-Jungfrau Baumnüsse, Heimberger Quitten. Roasted Tschingel beetroot, Meiringen goat cheese, Victoria-Jungfrau walnuts, Heimberg quinces.
Since the launch of the local menu in 2018, you
Sie haben das «Menü vo hie» seit der Lancie
THE “LOCAL MENU”
VEGETABLES, FRUIT & MEAT
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VO HIE
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«VO HIE» – GAUMENSCHMAUS AUS DEM BERNER OBERLAND Regionalität ist Trumpf! Das «Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa» in Interlaken mit seiner über 150-jährigen Geschichte ist in der Region stark verwurzelt und arbeitet seit Jahrzehnten eng mit lokalen Produzenten zusammen. Der gebürtige Berner Oberländer und Executive Chef Stefan Beer zelebriert diese Philosophie und die regionalen Produkte im «Menü Vo Hie». Auf den Tisch kommt nur, was im Umkreis von 40 Kilometern wächst und gedeiht. Das ist mittlerweile allerhand: Gemüse, Kräuter, Güggel, Schwein, Lachsforelle, Sesam, Quinoa, Amaranth, YaconWurzel ...
Woher stammt der feine Alpkäse? Von welchem Hof kommen die Eier? Auf dem Jungfraujoch gibt es einen Whisky-Keller? Jeder Gast, der das «Menü Vo Hie» bestellt, erhält das eigens für das kulinarische Erlebnis gestaltete Magazin. Dieses verrät zusätzliche Informationen zur Küchenphilosophie des «Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa». Highlight des Magazins bilden die Porträts der einzelnen Produzenten, die ihrer Verbundenheit zu ihren Produkten Ausdruck verleihen und aufzeigen, mit welch grosser Sorgfalt und Passion sie dafür einstehen. Ein Stück «Vo Hie» für zu Hause.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
F Ö R D E R U N G N E U E R TA L E N T E
F Ö R D E R U N G N E U E R TA L E N T E
C O N S E I L N AT I O N A L M I T G L I E D E R
C O N S E I L N AT I O N A L M I T G L I E D E R
C H A Î NE-S U I S S E .C H einen die Lieferanten und Produzenten eine unabdingbare
Quelle der Inspiration, denn niemand kennt ein bestimmtes Produkt so gut wie sie. Andererseits sind Kochkurse von etablierten Chefs eine wunderbare Entwicklung. Nicht
nur lernt man an solchen Kursen unglaublich viel, es ent-
CHÈRES CONS U R S, CH ERS CO N FRÈRES
stehen auch schöne und tiefe Freundschaften. Kochkurse
helfen den Leuten zudem zu verstehen, wie viel Aufwand und Arbeit hinter einem Gericht steckt. Heute sind die
Köche zum Glück sehr modern und lassen gerne Leute in ihre Küche, um hinter die Kulissen zu schauen.
In genau diesem Zusammenschluss von Fachleuten aus
der Gastronomie und Amateuren liegt für mich der grosse
Liebe Leserinnen und Leser, Chères lectrices, chers lecteurs
Mehrwert der Chaîne. Kulinarisch begeisterte Personen
treffen sich, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und mehr über das zu lernen, was uns am Herzen liegt: gutes Essen.
Doch man lernt nicht für andere, man lernt für sich. Man
hat nur ein Leben, und daraus sollte man so viel wie möglich machen!
DER CONSEIL NATIONAL/ DIE CHANCELLERIE
une recette. D’une part, les fournisseurs et producteurs
sont une source indispensable d’inspiration, personne ne connaissant un produit défini aussi bien qu’eux. D’autre part, les cours de cuisine de Chefs solidement établis constituent une magnifique évolution. Ces cours permettent
non seulement d’apprendre énormément; ils sont aussi à
der Bailliage de Zurich-Campagne. Sie hat während des
fast sieben Jahre dauernden Wirkens mit viel Energie und
Patricia Schütz hat per 1. November die Arbeit in Vollzeit im
sammenarbeit mit den Vice-Chargés/-es de Presse diese neu
Halbzeit-Stellen von Nathalie Zurkinden und Denise Wendel
in ein beeindruckendes neues Format realisiert und in Zupositionieren können. Sie war auch für die Inserenten und Sponsoren für die Revue, die Webseite und den Jungkoch-
l’origine de belles et solides amitiés. De plus, les cours de
cuisine aident à faire comprendre toutes les charges et tout
le travail que requiert un mets. Les cuisiniers d’aujourd’hui
wettbewerb zuständig. Da sie 2018 beruflich sehr gefordert
wurde, hatte sie die Absicht bekundet, diese Aufgabe in neue
Te x t : R e n é K a m b e r, B a i l l i D é l é g u é Fotos: Josef Bösze, Chargé de Missions
sont par chance très ouverts et laissent volontiers l’accès
Hände zu geben. Anfang 2019 hatten wir das Glück, mit An-
aux coulisses.
À mon sens, la grande valeur ajoutée de la Chaîne réside
précisément dans ce rapprochement entre professionnels de la gastronomie et amateurs. Des personnes enthousias-
Wunsch nach langen Jahren erfolgreichen Wirkens in den
mées par l’art culinaire se rencontrent afin d’échanger des
weiterzuentwickeln.
und Denise Wendel für ihren grossen Einsatz und ihre zu-
verlässige Arbeit. Sie hatten diese Aufgabe im zweiten Se-
mester 2017, mitten im Umbruch und in der Implementation
gebracht. Dafür sprechen wir ihnen ein Kompliment und
Wirken, um den Betrieb der Bailliage de Suisse erfolgreich
aussi pour soi. Nous n’avons qu'une seule vie!
seren neuen Chargé de Missions geleitet wird, erfordert eine
Lernfähigkeit bewiesen und das neue System zum Laufen
nal ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz und das
Toutefois, on n’apprend pas uniquement pour autrui, mais
Zusammenlegung der IT-Plattformen der Schweiz mit der
der Chancellerie 2.0 übernommen, grosse Flexibilität und
der Seniorität im Amt. Den Mitgliedern des Conseil Natio-
tient à cœur: une cuisine de qualité.
wird. Dazu gehört die Vereinfachung und weitestgehende
Vollzeitstelle in Fribourg. Wir danken Nathalie Zurkinden
Schweizer Gastronomie veröffentlicht.
mit ihren Nachfolger/-innen vorgestellt, in der Reihenfolge
expériences et d’en savoir plus sur un domaine qui nous
ein Wunsch unseres Chanceliers, welcher sich künftig intensiv mit den Aufgaben der Chancellerie auseinandersetzen
internationalen von Paris. Dieses Projekt, welches durch un-
unter anderem zahlreiche Bücher und Führer zum Thema
Stand des «Honoraire» versetzt worden. Diese werden hier
zum Jahresende übernehmen. Diese Restrukturierung war
zu gewinnen. Sie ist seit 2011 Mitglied der Bailliage de Berne-Oberland und ihr 1991 gegründeter Sachbuch-Verlag hat
Jahreshälfte erfolgt. Vier der acht Mitglieder sind auf eigenen
Sekretariat in Fribourg aufgenommen und wird die beiden
nette Weber eine ausgewiesene Fachkraft, welche dem eigenen Sachbuch-Verlag in Thun vorsteht, für diese Position
Etliche Veränderungen sind im Conseil National in der ersten
Chancellerie: Von Nathalie Zurkinden und Denise Wendel zu Patricia Schütz
Können die Transformation unserer «Revue de la Chaîne»
unsere Hochachtung aus. Argentier: Von lic. iur. Paolo Clemente Wicht zu Dr. med. dent. Giorgio Cattaneo
Mit grosser Freude begrüsse ich Sie zur Herbstausgabe 2019 der Revue de la Chaîne. Dieses Jahr hielt für die
venue dans le cadre de l’édition d’automne 2019 de la revue
Ein besonderes Highlight für mich war der «Concours des
moi-même, nombre de beaux moments. Le « Concours
Chaîne wie auch für mich viele schöne Momente bereit. Jeunes Chefs Rôtisseurs» in Genf, bei welchem ich auch Jurymitglied sein durfte. Der Concours war ein exzellentes Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit und Wissensvermittlung. Gerade jungen Leuten kann man mit solchen An-
Paolo Wicht ist 1998 der Bailliage de Tessin-Sottoceneri bei-
C’est avec un grand plaisir que je vous souhaite la bien-
getreten und wurde 2001 zum Vice-Echanson und Membre
Vive la ChaÎ ne !
de la Chaîne. Cette année a réservé à la chaîne, ainsi qu’à
des Jeunes Chefs Rôtisseurs » à Genève, lors duquel j’ai
OMGD befördert. 2002 hat er die Leitung der Bailliage übernommen und wurde 2010 zum Argentier National ernannt.
2014 wurde er zudem in den Conseil Magistral à Paris ge-
wählt. In den neun Jahren seines Wirkens als Argentier hat
eu l’honneur de faire également partie du jury, a été pour
er der Bailliage de Suisse viele positive Impulse gebracht. Die Hauptaufgabe des Argentiers ist die Sicherstellung der Liqui-
moi un moment fort de l’année. Le Concours a donné un
dität, des Eigenkapitals und einer ausgewogenen Haushalts-
excellent exemple d’une collaboration et d’un transfert de
Echanson: Von Josef M. Michlig zu Nicolas Meylan
permettent tout particulièrement aux jeunes d’avancer et
und dort drei Jahre später Vice-Echanson und Mitglied des
Mitglied und Membre OMGD der Bailliage de Tessin-Sottoce-
am Herzen liegen und mir mit ihrem Engagement grosse
Les jeunes chefs me tiennent tout particulièrement à cœur
die Anzahl der heute 413 OMGD-Mitglieder nahezu verdop-
National ernannt. In den über 11 Jahren als Echanson hat sich
Bailli und amtet seit diesem Jahr zusätzlich als Argentier.
sehe, dass diese jungen Leute vermehrt auf regionale Pro-
heureuse de constater que ces jeunes gens ont de plus en
lässen helfen, ihre Träume und Ideen voranzutreiben und zu verwirklichen.
So sind es auch die jungen Köche, die mir ganz besonders
Freude bereiten. Sehr glücklich macht es mich, wenn ich dukte zurückgreifen und verstehen, dass die Schweiz ein wunderschönes Land mit einzigartiger Paysage und tollen Erzeugnissen ist. Wir haben vier ausgeprägte Jahreszeiten in unserem Land, jede davon bringt individuelle saisonale
Produkte mit sich. Mit diesen zu experimentieren und die alten Rezepte neu aufleben zu lassen ist für mich eine herrliche Beschäftigung.
connaissances couronnés de succès. De tels événements
Sepp Michlig ist seit 1997 Mitglied der Bailliage de Lucerne
OMGD geworden. Im Januar 2008 wurde er zum Echanson
de réaliser leurs rêves et leurs idées.
et me comblent de joie par leur engagement. Je suis très
um ein Rezept erfolgreich abzuändern. Hier sind zum
Chaîne des Rôtisseurs
2 / No. 82
neri, 2008 wurde er Vice-Conseiller Gastronomique und 2015
plus recours à des produits régionaux et comprennent que
als Maître Restaurateur und Membre OMGD der Bailliage de
la Suisse est un pays magnifique aux paysages incompara-
unserer Datenbank und des Debitorenwesens auf eine neue IT-Plattform, da unser bald 20-jähriges Legacy-System den
Anforderungen der PostFinance nicht mehr genügte. Die erfolgreiche Implementierung der «Chancellerie 2.0» und der neuen Webseite wurde in relativ kurzer Zeit und in enger
Zusammenarbeit mit dem Sekretariat durchgezogen. Mit ihm
beauftragt war. Dank einer Parforceleistung konnten wir die
Genève beigetreten und wurde 2014 Vice-Echanson.
bles et aux produits fantastiques. Notre pays connaît quatre
OMGD. 2016 hat er das Amt des Chargé de Missions angetre-
ten mit einem anspruchsvollen Pflichtenheft, der Migration
für die PostFinance mit der Umstellung des Zahlungsverkehrs
auf 25 gestiegen. Sein Nachfolger, Nicolas Meylan, ist 2012
Conseiller Culinaire
2010 wurde er zum Officier befördert und 2014 zum Membre
hatten wir den richtigen Spezialisten an Bord, da seine Firma
pelt und die Anzahl regionaler OMGD-Anlässe ist von 19
AMICALEMENT, IRMA DÜTSCH
Fakturierung zum Jahresende 2017 sicherstellen. Mittlerweile ist unsere IT alltagstauglich, dank Josef Böszes detaillierten
saisons marquantes qui nous procurent respectivement
Handbüchern und Filmsequenzen, welche die Funktionsweise
des produits saisonniers. Expérimenter avec ces produits
den diversen Benutzern in den Bailliagen in verständlicher
SAVE THE DATE: CHAÎNE DES RÔTISSEURS SUISSE GOURMET FESTIVAL AM 23. UND 24. OK TOBER 2020 AUF EINEM E XCELLENCE-SCHIFF
et faire renaître les recettes d’antan est pour moi une activité fantastique.
Form näherbringen. Dank dem Einsatz von Frédéric Gailliard, Chargée de Presse: Von Renata I. Cavegn zu Annette Weber Renata Cavegn ist 2009 der Bailliage de Tessin-Sottoceneri
Ein Anlass mit Irma Dütsch und dem Reisebüro Mittelthurgau. Doch braucht man Wissen und eine gewisse Kreativität,
rechnung. Sein Nachfolger, Dr. Giorgio Cattaneo, ist seit 2004
Chargé de Missions: Von Josef Bösze zu Michel Maillard Josef Bösze ist 2005 der Bailliage de Zurich-Ville beigetreten.
Il est toutefois nécessaire de faire preuve de connaissan-
beigetreten und wurde 2012 als Chargée de Presse Natio-
Mehr Informationen unter chaine.soleure@bluewin.ch
nal und Membre OMGD berufen, mittlerweile als Mitglied
ces et d'une certaine créativité pour évaluer avec succès
B ai ll ia ge de S uis s e
O rd re M o n d i al d e s
Gourmets Dégustateurs
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XXX
Chaîne des Rôtisseurs
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INTERVIE W
Bailli de Fribourg, sind diese auch in französischer Sprache abrufbar. Michel Maillard, der Nachfolger von Josef Bösze, ist seit
2019 Mitglied der Bailliage de Fribourg und Membre OMGD und seit kurzem unser neuer Chargé de Missions.
B a i l l i a ge d e S u i s s e
O rd re M o n d i al d e s
Bei Redaktionsschluss lag leider kein Bild von Herrn Josef Bösze vor.
Gourmets Dégustateurs
NOUVE AUX MEMBRES PROFESSIONNEL S
No. 82 / 7
R E P O R TA G E
in Hong-Kong, dann in Beijing. Es war eine interessante Zeit im Zuge der ersten Öffnung Chinas zum Westen hin. Danach erhielt ich ein Angebot für die Stelle als Personalchef im Grand Hotel Victoria Jungfrau in Interlaken, wo ich auch
meine Frau kennenlernte. Es folgte die erste Anstellung als
Direktor im Hotel Beatus in Merligen am Thunersee, danach zusammen mit meiner Frau die Berufung zur Leitung des
Kinderhotels Muchetta in Wiesen bei Davos. Später hielten
1
wir Direktionen im Seiler Hotel Schweizerhof in Zermatt
2
sowie im Grand Park Gstaad, bevor sich mir die Möglichkeit bot, in die Stadt hotellerie zurückzukehren und die Verantwortung als General Manager für die Eröffnung des Swissô-
4
tels Berlin am Kurfürstendamm zu übernehmen. Der Umzug
3
mit der Familie nach Berlin war kaum geplant, als der Ruf, in die Schweiz zurückzukehren, folgte – die Anfrage für die Leitung des Widder Hotels im Herzen der Zürcher Altstadt!
HOTEL DES JAHRES
n o uveaux m em b res pro fessi o n n els
sodass die Wahrscheinlichkeit, als zurückkehrender Gast
jedes Mal ein anderes Zimmer erleben zu dürfen, sehr gross ist. Wir haben viele Stammgäste, welche gerade deswegen
Bailliage
immer wieder bei uns absteigen. Das Widder Hotel ist eine
DA S GE SCHICHT S TR ÄCHTIGE W IDDER HOTEL IN ZÜRICH W URDE IM DIE S JÄ HRIGEN K A RL W ILD HOTELR ATING IN DER SONNTAGSZEITUNG ZUM «HOTEL DE S JA HRE S» GEKÜRT. HOTELDIREK TOR JA N E. BRUCK ER ER Z Ä HLT VON SEINEM ERFOLGSRE ZEP T UND SEINER BE ZIEHUNG ZUR CH A ÎNE DE S RÔTIS SEUR S.
Erlebniswelt für sich.
an und wieso?
rating Schweiz die Auszeichnung zum «Hotel des Jahres Gastgeber? JB: Mir und meiner Frau ist die Qualität, ja die Detailpflege ein enormes Anliegen. Das Qualitätsmanagement ist bei uns
Jan E. Brucker, seit 2001 leiten Sie zusammen mit Ihrer Frau Regula Brucker das geschichtsträchtige Widder Hotel in Zürich. Wie sind Sie ursprünglich in der Hotelbranche
MAÎTRE R E S TA U R AT E U R
ROMAIN PA IL L ERE AU
Führungskonzept und Führungsinstrument zugleich. Das
Widder Hotel ist seit 2004 ISO-zertifiziert. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Jahr die Auszeichnung zum Hotel des
unserer Widder Bar & Kitchen eine Aromaküche der ganz be-
1
sonderen Art an. Dieser Idee liegt ein langer Gedankenpro-
MA ÎTRE RÔTISSEUR
LU
ROMANTIK HOTEL B E A U R I VA G E
WEGGIS
OLIVER MÜLLER
MA ÎTRE HÔTELIER, G O U R M E T D É G U S TA TEUR PROFESSIONNEL
LU
ROMANTIK HOTEL B E A U R I VA G E
WEGGIS
SEBA STIANO FINOCCHIARO
MA ÎTRE RÔTISSEUR, G O U R M E T D É G U S TA TEUR PROFESSIONNEL
N E /J U
MAISON WENGER
LE NOIRMONT
JÉRÉMY DESBR AUX
MA ÎTRE RÔTISSEUR
zess zu Grunde. So haben wir im Vorfeld im Rahmen einer Arbeitsgruppe Trendbeobachtungen unternommen und uns
1
zwecks Inspiration diverse interessante Gastronomiekonzepte im Ausland angeschaut. Ziel des neuen Konzepts war,
dem verwöhnten und gastronomisch anspruchsvollen Publikum in Zürich etwas zu bieten, was es noch nicht kannte.
2
SO
L A COURONNE
SOLOTHURN
MARTIN EL SCHNER
MA ÎTRE RÔTISSEUR
haben als Gastgeber einen hohen Anspruch an uns selbst
3
VS
MON T CER V IN PA L ACE
Z E R M AT T
JÜRG CAMENZIND
MA ÎTRE HÔTELIER
im Betrieb erkennbar sein soll.
3
VS
MON T CER V IN PA L ACE
Z E R M AT T
LIVIO WEISSEN
CHEF RÔTISSEUR
che: Die einmalige Begegnung mit einem entfernten Cousin, render Position tätig war, weckte in mir das Interesse an der
Jahres erhalten haben – wahrlich eine schöne Anerkennung für unser berufliches Engagement in den letzten Jahren. Wir
und an unsere Arbeit, was wiederum als persönliche Note
Hotellerie.
Das aufwändig und durchdacht renovierte Widder Hotel
Wie hat sich Ihr erfolgreicher Werdegang gestaltet?
«Swiss Deluxe Hotels». Welche Besonderheiten birgt das
ist Mitglied der «Leading Hotels of the World» und der JB: Nach meiner Ausbildung an der Ecole Hôtelière de
Lausanne hat mich der asiatische Markt gereizt. Für die Peninsula Hotels war ich vier Jahre in Fernost tätig – zuerst
Widder Hotel für Sie? JB: Es ist eine Herzensangelegenheit, aber anspruchsvoll zugleich. Die Zimmer im Hotel sind völlig unterschiedlich,
B ai ll ia ge de S uis s e
O rd re M o n d i al d e s
4
VS
GR AND HOTEL Z E R M AT T E R H O F
Z E R M AT T
R A FA EL BINER
MA ÎTRE HÔTELIER, G O U R M E T D É G U S TA TEUR PROFESSIONNEL
4
VS
GR AND HOTEL Z E R M AT T E R H O F
Z E R M AT T
HEINZ RUFIBACH
MA ÎTRE RÔTISSEUR
S E E R E S TA U R A N T STEINBURG
KÜSNACHT
BJÖRN HILMERT
MAÎTRE R E S TA U R AT E U R
ZH-C
Gourmets Dégustateurs
LES ORIGINES
No. 82 / 13
Chaîne des Rôtisseurs
16 / No. 82
DIE DOMAINE JEAN-RENÉ GERMANIER DIE DOM A INE JE A N-RENÉ GERM A NIER BEFINDE T SICH SEIT 1896 IM HER ZEN DE S WA LLIS, UND Z WA R IM W EILER BA L AVAUD, DER ZUR GEMEINDE V É TROZ GEHÖRT. DIE RHONE FLIE S S T UN W EIT RICHTUNG GENFER SEE UND DIE WA LLISER A LPEN PR ÄGEN DA S RHONE TA L ZU BEIDEN SEITEN. K LIM ATISCH HERR SCHT IM SOMMER EIN T Y PISCH WA RME S UND TROCK ENE S MIK ROK LIM A . Te x t : C h a n d r a K u r t Fotos: Philipp Rohner
In der Schweiz werden rund 15 000 Hektaren Rebberge kul-
Rekordhöhe von 1100 Metern. Rund 60 % des im Wallis pro-
tiviert. Jede dritte Flasche Schweizer Wein kommt heute aus
duzierten Weines ist Rotwein, 40 % Weisswein. Die Sorten
der grösste Weinbaukanton der Schweiz. Er verfügt über
duktion ab.
dem Wallis. Mit 5200 Hektaren Rebfläche ist der Südkanton einen Drittel der gesamten Rebfläche. Insgesamt wachsen in
der Schweizer Sonnenstube an den Hängen über 60 verschie-
dene Rebsorten – einige davon sind weltweit einzigartig und sind daher autochthon. Hier wachsen Trauben bis auf eine
B a i l l i a ge d e S u i s s e
O rd re M o n d i al d e s
Pinot Noir, Chasselas und Gamay decken rund 70 % der Pro-
Urbain Germanier legte den Grundstein für die Domaine
Jean-René Germanier in Vétroz. Das war 1896, als er im stolzen Alter von 48 Jahren beschloss, seine eigenen Reben
Gourmets Dégustateurs
No. 82 / 17
LES ORIGINES
lapins, des perdrix, des faisans, de petits oiseaux (autant qu’il
S’il ne fallait retenir que deux caractéristiques des banquets
grues, des hérons et tous les oiseaux sauvages, ainsi que tout
ancêtres rôtisseurs et la population du Moyen Âge. En bref,
l’omniprésence de la viande et des épices.
tembre 2018 au 28 avril 2019, et les intéressantes conférences
fique occasion pour découvrir comment s’alimentaient nos un retour aux sources !
En plus des remarquables conférenciers, dont Mme Dr Eva
de la noblesse au Moyen Âge, il s’agirait sans aucun doute de
Cette forte consommation de viande par la noblesse peut être reliée à l’utilisation et au contrôle des ressources forestières
Pibiri, Commissaire scientifique et auteur du catalogue de
par les souverains et l’aristocratie dès le VIIe siècle. Partout se
Tours, l’exposition proposait des visites gourmandes et la dé-
et qui font de cette activité un privilège.
l’exposition, et le Prof. Bruno Laurioux, de l’Université de couverte de délicieux vins élaborés en cuvées médiévales par Badoux Vins, à Aigle.
Ainsi, tous les ingrédients étaient disponibles pour une découverte en paroles, en boissons et en nourriture de l’alimentation à l’époque où est née la Chaîne des Rôtisseurs.
C’est donc le samedi 16 mars 2019 qu’une forte délégation du Bailliage du Pays de Vaud eut le plaisir de se rendre à la BadouxThèque, à Yvorne, pour découvrir la conférence de Mme Dr Eva Pibiri sur l’alimentation au Moyen Âge, déguster
multiplient les réserves qui interdisent aux ruraux de chasser
La limitation ou l’abolition du droit de chasse ont ainsi constitué un événement majeur dans l’histoire de l’alimentation, car elles ont entraîné une différenciation sociale et qua-
litative du régime alimentaire. Dès lors, l’alimentation des couches inférieures reposait pour l’essentiel sur les aliments
d’origine végétale, céréales ou légumes et éventuellement sur de la viande salée, tandis que la consommation de viande fraîche, surtout du gibier de terre et d’air, était clairement perçue comme un « status symbol ».
les cuvées médiévales (Chasselas et Pinot-Gamay) de Badoux
Cet engouement pour la venaison peut également être mis
le service traiteur NRDJ de Jacques Deschenaux.
nature qui prônaient que l’Univers s’ordonnait verticalement
Vins et manger un repas médiéval de cinq plats, préparé par
ce qu’il est possible de trouver comme sauvagine. »
L’importance de la venaison dans cette énumération confirme le lien avec la chasse noble et ses privilèges.
De même, si nous retrouvons dans la liste de Chiquart du
bœuf, du mouton et même du cochon, des animaux relativement peu valorisés dans la chaîne de l’être, car en lien avec
la terre, il faut toutefois remarquer qu’il s’agit des meilleurs morceaux, « les hauts morceaux » : épaule de mouton, longe
de veau et de porc, rôtis entiers. Les moins fortunés devaient
se contenter le plus souvent des bas-morceaux et des abats. Enfin, ces bêtes sont en général décrites par Chiquart comme
étant de « haute graisse », c’est-à-dire qu’elles avaient été
engraissées. Il s’agit par ce biais pour la noblesse de se dé-
marquer par une consommation d’animaux beaucoup plus onéreux et qui répondait à un goût pour la viande grasse qui
s’était développé chez la noblesse depuis la moitié du XIVe siècle déjà.
Tout comme la viande, les épices étaient des aliments connotés socialement : leur origine lointaine et leur prix élevé en faisaient un objet de luxe prisé par la noblesse. C’est par leur quantité mais
dans une « grande chaîne de l’être » qui rassemblait toute la
création sous l’autorité divine. Ainsi, les ressources qu’il faldans les airs comme les oiseaux, étaient valorisées et conve-
Sous forme de brioche safranée en forme de boule aplatie, la
le vaudois Edouard Burnet a publié un article, dans lequel
Sulla scia delle novità che il nostro comitato ha portato nel
Mantova: storica città d’arte lombarda grazie all’eredità la-
d’une seule épice, il en fallait nécessairement un nombre impor-
est brune car dorée à l’œuf et elle doit comporter des entail-
champs de safran ont été cultivés un peu partout en Suisse.
abbiamo fatto in Italia.
governato e dominato la città, regalando splendidi palazzi,
Le recours fréquent à ces épices répondait à des tendances
souvent consommé au déjeuner et est incontournable lors
ture possible, elle reste fastidieuse et ne rapporte rien. Seule
dide città, Parma e quest’anno Mantova, è stato quello di fare
vent été affirmé de manière erronée, à l’exigence de devoir
canton chaque automne.
être un vestige de cet « âge d’or ».
due territori.
ras du sol, voire sous terre étaient considérées comme viles et
Afin d’illustrer cette prépondérance carnée pour la noblesse,
masquer la saveur d’aliments plus ou moins pourris, comme
Du fait de cuisine, rédigé en 1420 à la demande de son sei-
où le rôle des couleurs était tout aussi important que celui
Chiquart mentionne que pour un festin destiné à des sou-
la jouissance gustative passait d’abord par les yeux.
destinées aux moins fortunés.
Cette liste nous montre également une des spécificités de l’alimentation noble, sa diversité. En effet, à partir du XIIIe
siècle, les disettes se sont raréfiées et la production a aug-
menté. Le peuple a donc pu aspirer à manger mieux et à se
potage, 200 chevreaux, 200 agneaux, 100 veaux et 2000 pièces
Dans un monde où l’abondance était plus répandue, manger
B ai ll ia ge de S uis s e
Selon l’Association Patrimoine Culinaire Suisse, une sentence arbitrale de 1558 contient la plus ancienne attestation
du mot cuchaule rencontrée à ce jour. Plusieurs textes des
colorant. Si un plat était beau, il était bon. Au Moyen Âge,
rapprocher du style de vie des seigneurs. Ces derniers ont
de volailles.
des festivités de la Bénichon qui ont lieu à travers tout le
des saveurs, les épices avaient également une fonction de
porcelets, tant pour rôtir qu’autres besognes, 60 gros porcs de haute graisse, salés, pour larder et préparer des mets en
confère un intérieur jaune. Aujourd’hui ce pain brioché est
la viande et le poisson. De plus, dans la cuisine médiévale,
gneur, le duc Amédée VIII de Savoie.
120 porcs, et pour chaque jour de banquet il faut en plus 100
les en forme de losanges. Le safran, épice indispensable, lui
précises en matière de goût et pas du tout, comme cela a sou-
plongeons-nous dans l’ouvrage du cuisinier Maître Chiquart,
«100 bœufs de haute graisse, 130 moutons de haute graisse,
Cuchaule fait partie des spécialités fribourgeoises. Sa croûte
tant afin d’affirmer son prestige aux yeux de tous.
naient aux seigneurs. En revanche celles qui se trouvaient au
Chaîne des Rôtisseurs
aussi leur variété que se distinguaient les tables seigneuriales. Il ne suffisait pas de consommer et d’offrir à ses invités beaucoup
lait aller chercher au sommet des arbres comme les fruits, ou
l’achat de :
L A DOLCE VITA ITALIANA
Te s t o : G i o v a n n i M a n g i a r a c i n a , V i c e - C h a r g é d e P r e s s e d u B a i l l i a g e d u T i c i n o - S o t t o c e n e r i Photos: Roger Nava, ospite e amico della Chaîne
est possible d’en trouver, sans restriction), des pigeons, des
en lien avec les discours des philosophes médiévaux de la
verains et à des grands nobles, il est nécessaire de prévoir
L A CUCHAULE
Te x t e : G a b r i e l e W i t t l i n , V i c e - C h a r g é e d e P r e s s e , B a i l l i a g e d e F r i b o u r g Photo: idem
Il faut également obtenir des chevreuils, des lièvres, des
symbolique (exposé de Mme Dr Eva Pibiri)
qui l’ont animée, ont été un déclic : il y avait là une magni-
donc déplacé vers le haut le seuil de la distinction sociale. beaucoup ne suffisait plus. Les mets se voulaient ainsi plus raffinés, diversifiés et plus soignés.
O rd re M o n d i al d e s
XIXe et XXe siècles renferment des remarques, allusions ou
descriptions de cette spécialité. Seule la raison de l’appa-
Gourmets Dégustateurs
No. 82 / 25
rition du safran dans la cuchaule n’a, jusqu’à ce jour, pas
été élucidée. En revanche, la présence de cette épice exotique dans une brioche fribourgeoise n’est pas autrement
étonnante, car les épices faisaient l’objet d’un commerce important dans toute l’Europe et ce dès la Renaissance.
on pouvait lire qu’au cours des XVIIIe et XIXe siècles, des
Au XXe siècle par contre, les tentatives de culture du safran ont tourné court. Bien que le climat Suisse rende cette culsubsiste la culture du safran à Mund (VS). Elle pourrait bien
Et comme l’a relaté Anne Rey-Mermet dans La Liberté du 17 mars 2018, l’association des boulangers-pâtissiers du canton de Fribourg avait décidé en mai 2015 de se lancer dans la
quête d’une demande d’enregistrement de la cuchaule en appellation d’origine protégée (AOP). Pour mémoire : cette appellation qui garantit que la spécialité « a été produite, transformée et élaborée dans une aire géographique délimitée. Une fois que le label aura été attribué, cette spéci-
alité ne pourra plus être produite hors du Canton, du moins pas sous ce nom. » Pour pouvoir porter l’appellation
programma annuale vi voglio ricordare le due belle gite che
L’obiettivo principale, oltre che visitare e scoprire due splenun giro enogastronomico assaporando vari piatti tipici dei
Parma: città d’arte emiliana, città della lirica, riconosciuta dall’Unesco come «città creativa per la gastronomia», famosa
per il parmigiano e per i suoi prosciutti. Durante la giornata abbiamo visitato la piazza Duomo con la Cattedrale ed il Bat-
tistero per passare in seguito al Palazzo della Pilotta con il Teatro Farnese. Nell’ottima pausa pranzo presso la Trattoria
Antichi Sapori dello chef Davide Censi abbiamo gustato tra i vari piatti i tortelli alle erbette accompagnati da un immancabile squisito Lambrusco. A pancia piena ci siamo spostati a Langhirano per visitare un famoso salumificio dove ci è
L’importance des épices dans la cuisine fribourgeoise des
« Cuchaule » le produit devra non seulement être élaboré à
stata spiegata, fase dopo fase, la preparazione e la lavorazione
publié en 1898 par le Dr Antonin Favre. Celui-ci relève en
matières premières provenant du canton de Fribourg. La
prodotto con un buon vino locale ha concluso la splendida
dans une ordonnance fribourgeoise de 1428. L’intérêt pour
rejetée par l’office fédéral de l’agriculture.
XVe et XVIe siècle est d’ailleurs soulignée dans un article
particulier la mention du safran « d’Orta ou de Montferrat » cette épice explique peut-être un fait peu connu : En 1901,
68 / No. 82
Chaîne des Rôtisseurs
l’intérieur des frontières cantonales, mais être composé de
seule opposition formulée contre cet enregistrement a été
B a i l l i a ge d e S u i s s e
per ottenere il famoso prosciutto. La degustazione di questo giornata.
sciata dai duchi Gonzaga che per oltre quattro secoli hanno
castelli, chiese, che ancora oggi ne testimoniano la loro po-
tenza. Attraversando il piccolo centro storico abbiamo visitato la Basilica di Sant’Andrea, passando a lato della Torre dell’Orologio con la Chiesa di San Lorenzo. Nella piazza Sordello abbiamo ammirato il Palazzo Vescovile, il Palazzo del
Capitano e l’mmenso Palazzo Ducale. A sud della città abbi-
amo visitato il bellissimo Palazzo Te, capolavoro assoluto del Rinascimento italiano, rifugio di Francesco Gonzaga, dimora
per lo svago e il divertimento lontano dalla moglie. Il Palazzo con le sue sale decorate, tra le quali la Sala dei Cavalli, la Sala
dei Giganti e la Sala di Amore e Psiche ha lasciato tutto il gruppo a bocca aperta per la bellezza di dipinti e affreschi. Non poteva mancare la meritata pausa pranzo in un ottimo
ristorante dove abbiamo gustato un menu di specialità man-
tovane con alcuni piatti storici rivisitati dal bravo chef Carlo Govi dell’omonimo ristorante. Nel pomeriggio ci siamo lasci-
ati cullare da una bella escursione in battello lungo i laghi e il fiume Mincio che circondano la città di Mantova.
Ancora una volta l’amicizia e la convivialità hanno reso piacevole l’esperienza di queste apprezzate gite.
O rd re M o n d i al d e s
Gourmets Dégustateurs
No. 82 / 69
B A I L L I AG E D U T E S S I N - S OT TO C E N E R I
Manger noblement au Moyen Âge : entre pratique et
Manger au Moyen Âge, au Château de Chillon du 14 sep-
B A I L L I AG E D E F R I B O U R G
La magnifique exposition L’EAU À LA BOUCHE – Boire et
24 / No. 82
Grade
BRUNO CARIZZONI
C E R N I AT
welcher damals für eine internationale Hotelkette in füh-
JB: Lange wusste ich nicht, was ich beruflich gerne machen
Chaîne des Rôtisseurs
Nom
G W AT T
L A PINTE DES MOSSE T TES
möchte. Am Schluss fand ich durch Zufall zur Hotelbran-
gelandet?
12 / No. 82
Lieu
D E LTA P A R K V I TA L R E S O R T
FR
JB: Unter dem Motto «Follow the Flavour» bieten wir z.B. in Ihr traditionsreiches Widder Hotel hat im Karl Wild Hotel2019/2020» erhalten. Welche Schwerpunkte legen Sie als
Te x t : C a r m e n F r e i Fotos: W idder Hotel
Hôtel ou Restaurant
BEO
Welche Gastronomie-Konzepte trifft man in Ihrer Küche
REVU DE L A CHAÎNE
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REVUE DE LA CHAÎNE – KULINARISCHE FERTIGKEIT Die «Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs en Suisse» ist eine internationale gastronomische Gemeinschaft, die Amateure und Profis mit höchsten Qualitätsansprüchen vereint. Die Mitglieder stehen für die feine Tischkultur, fördern die kulinarischen Künste und teilen die Freude an gutem Essen und Trinken.
Im jährlich erscheinenden Magazin «Revue de la Chaîne» blickt die Confrérie auf verschiedenste kulinarische Highlights zurück: Exquisite Reportagen, deliziöse Food-Trends und neuartige Kochkünste von Jungtalenten sind die gekonnt abgeschmeckten Ingredienzen.
64
SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
Vorwort
Vorwort
«Als Innovationsminister bin ich stolz auf die Schwob AG»
«Schwob versteht, wie man Tradition und Innovation verbindet»
Bundesrat Guy Parmelin
Regierungsrat Christoph Ammann
150 Jahre Firmengeschichte sind keine Selbstverständlichkeit; sie sind ein Grund zum Feiern! 1872 war das Jahr, als John G. Taylor das erste Patent auf eine Achterbahn erhielt oder Emil Welti zum zweiten Mal Bundespräsident wurde. Viel Zeit ist seither vergangen. Auch als Bundesrat begegne ich einzelnen Produkten der Schwob AG regelmässig: Wunderbare Jacquard-Tischwäsche aus Burgdorf findet sich im Landsitz Lohn in Kehrsatz und im Beatrice-von-Wattenwyl-Haus in der Berner Altstadt.
Es freut mich, dass auch die jetzige Führung das Unternehmen im Sinne der Gründer mit Innovation, Zuversicht und Tatkraft weiterführt. Ich wünsche ihr dabei viel Erfolg.
Schwob hat schon vor 150 Jahren verstanden, wie man Tradition mit Innovation und altes Wissen mit neuester Technologie verbindet. Damals verkaufte die Firma Gebrüder Schwob etwa Leinwand, Servietten, Stoffe für Damen- und Herrenkleider und weisse Artikel für Hochzeitsgeschenke. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts verkaufte sie Heimtextilien als Teil der Aussteuern. Seit dem Ende der 60er-Jahre wurden aber immer weniger davon gekauft. Heute weiss man – zum Glück, würde ich sagen – kaum noch, was Aussteuern überhaupt sind.
Als Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF freue ich mich sehr, dass das Textilunternehmen Schwob AG auf eine so lange Geschichte zurückblicken darf. Zuerst in Bern und dann im Emmental, einer sonst von Industriebetrieben nicht verwöhnten Region, hat es im Verlauf der Jahrzehnte zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Aber nicht nur die Schaffung von Arbeitsplätzen zeichnet das Unternehmen aus. Die Schwob AG war und ist auch ein Arbeitgeber, der sich um die Angestellten kümmert. So wurde 1942 eine Stiftung gegründet, um Angestellte bei allfälligen finanziellen Problemen unterstützen zu können. Im selben Jahr wurde eine eigene Pensionskasse gegründet – und das noch vor der Schaffung der AHV!
Die Schwob AG bekennt sich zum Standort Schweiz. Nicht etwa, weil sie nicht über den Tellerrand hinaussieht, sondern umgekehrt: Sie will nahe bei den Kundinnen und Kunden sein und Nachhaltigkeit leben. Dazu braucht es immer wieder von Neuem innovative Lösungen oder, wie es die Schwob AG nennt, «Innovationstradition».
Guy Parmelin Bundesrat, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Als Innovationsminister bin ich aber auch stolz auf die Schwob AG, weil sie während all der vielen Jahre stets innovativ war. Das Unternehmen hat immer wieder einen Weg gefunden, um sich produktiv weiterzuentwickeln. Chapeau!
Traditionellen Läden wie jenem der «Leinenweberei Schwob & Cie. AG am Bubenbergplatz machte zudem die Konkurrenz durch Shoppingcenter zu schaffen. Schwob hat sich als KMU stetig im Sinne der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit weiterentwickelt, selbst während der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren oder als Billiganbieter aus Asien die Schweizer Textilindustrie schwer trafen. Die Schwob AG lebt Innovationstradition und hat sicher dank ihr überlebt. Heute betreibt sie eine Hightech-Leinenweberei und Wäschereien, welche die komplette Textilpflege aus einer Hand anbieten. Sie bietet massgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für ihre spezifischen Märkte an, allen voran für die Hotellerie, die Gastronomie und das Gesundheitswesen. Innovativ zeigt sich die Schwob AG auch im sozialen Bereich. Vier Jahrzehnte vor der Einführung des Pensionskassen-Obligatoriums in der Schweiz gründet sie eine Pensions- und Bedürftigkeitskasse. Die Bedürftigkeitskasse gibt es heute noch – langlebig und nachhaltig sind bei der Schwob AG also nicht nur die von ihr gefertigten Produkte, Dienstleistungen und Maschinen.
Philosophie & Positionierung
Die Schwob AG setzt auf Schweizer Qualität, Top-Service und Spitzentechnologie, alles aus einer Hand
Ich bin nicht nur Wirtschafts-, sondern auch Energieund Umweltdirektor. Deshalb freut es mich besonders, dass die Schwob AG auch auf Energierückgewinnung setzt und ihren Strom vollständig aus Wasserkraft bezieht. Die Rohstoffe für die Tisch- und die Bettwäsche stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Die Leinenweberei hat im Emmental eine jahrhundertealte Tradition. Die Schwob AG führt diese Tradition als Familienunternehmen bis heute fort und setzt gleichzeitig auf Spitzentechnologie. Mit Erfolg: Das Burgdorfer Unternehmen gehört national und international zu den führenden Anbietern hochwertiger Textilien für die Hotellerie und Gastronomie sowie für das Gesundheitswesen.
Ich danke der Schwob AG für ihr Engagement, gratuliere ganz herzlich zum Jubiläum und hoffe, dass die Firma auch in den nächsten 150 Jahren auf die Schweiz, den Kanton Bern und die Stadt Burgdorf setzt, Nachhaltigkeit lebt und ihre Innovationstradition fortführen kann.
Die Hightech-Leinenweberei gehört zu den leistungsfähigsten Europas. Elf elektronische Jacquard-Webmaschinen koordinieren insgesamt 70 000 einzeln angesteuerte Fäden. Dank der umfassenden und äusserst raffinierten Einzelfadensteuerung können die Kunden ihrer Fantasie freien Lauf lassen: Individuelle Dessins, raffinierte Effekte oder persönliche Logos – bei der Schwob AG ist alles auch in relativ kleinen Mengen realisierbar. Wer hingegen in China 200 Meter Stoff produzieren lassen will, wird oft nur belächelt. In Burgdorf aber heisst es: «Sehr gerne, wann dürfen wir liefern?».
20.04.22 15:06
Stellen Sie ein Umdenken in der Hotellerie und generell im Gastgewerbe fest, was Qualität, Swissness, Nachhaltigkeit und Preisbewusstsein betrifft? Ja. Das ist ein klarer Trend: Der Schweizer ist begeistert, wenn er auf der Bettwäsche das Schweizer Kreuz entdeckt. Und der ausländische Gast «flippt fast aus» beim Anblick von einem Schweizer Kreuz auf dem Label an seiner Serviette. Er findet das grossartig. Schau mal, es gibt noch Schweizer Wäsche! Zudem spielt die Regionalität nicht nur bei Lebensmitteln eine stets wichtigere Rolle, sondern jetzt auch bei Textilien. Es herrscht ein neuer Zeitgeist. Der Gast will nicht nur wissen, was auf dem Teller ist, sondern auch was unter dem Teller liegt. Ich meine damit Tischdecke und Serviette. Das tönt optimistisch, andererseits entdecke ich leider immer noch Gastronomiebetriebe oder Hotels, wo Billigtextilien aus Asien zur Anwendung kommen. Natürlich ist dies ein Prozess, und es braucht auch viel Überzeug und teilweise eine Veränderung in der Wertschätzung – dies spüren wir aber zunehmend. Aber immer mehr Hoteliers und Restaurateure werden sich bewusst, dass sie sich nur über Qualität und regionale Produkte differenzieren und erfolgreich positionieren können – und das betrifft immer mehr auch Bett- und Tischwäsche. Die Textilien sind echte «Touchpoints», und nichts ist so hautnah beim Gast wie eben die Wäsche.
Sie feiern das Jubiläum «150 Jahre Schwob AG». Frage: Wo steht das Unternehmen in 50 Jahren? (lacht) Da wären wir also bei 200. Ich denke, wir können unsere marktführende Stellung in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Im gesamten Dienstleistungsbereich Mietwäsche-Vollservice sind wir – national gesehen – der Schweizer Marktführer. Wir sind in diesem Bereich auch Pioniere. Und das werden wir auch in 50 Jahren noch sein. Ich bin überzeugt, dass das Qualitätsbewusstsein auch im Textilbereich – nicht zuletzt dank Corona und Lieferengpässen bei Importprodukten – weiter und stark zunehmen wird. Und noch etwas: Wir schaffen es, neue individuell hergestellte Textilprodukte, zum Beispiel für eine Hotel- oder Gastronomiegruppe, acht bis zehn Wochen nach Bestelleingang auszuliefern. Das können Billiganbieter aus China nicht, und es sind dort sehr grosse Mengen notwendig – zudem ist die dann effektiv gelieferte Qualität (nach zwei bis drei Monaten) nicht immer entsprechend den Erwartungen oder gemäss Muster.
Viele Grand- oder Luxushotels in der Schweiz setzen auf Schwob-Bett- und -Tischwäsche. Sie sind hier klar der Marktführer. Das ist richtig. Diese Hotels setzen auf Qualität und Swissness. Gerade bei der Bett- oder Frotteewäsche ist diese Qualität enorm wichtig, denn der Hotelgast hat hier, wie bereits erwähnt, ein quasi «hautnahes Erlebnis» – oder eben nicht. Der Gast spürt bewusst oder unbewusst die Qualität und nimmt dies über mehrere Sinnesorgane wahr. Wir können uns in der Schweiz nur über Qualität und hohe Dienstleistungsbereitschaft profilieren oder positionieren. Nur so differenzieren wir uns von unseren Mitbewerbern.
220
9321
Mitarbeitende
Gehrungsecken pro Jahr
6
300
Standorte
km Stoff pro Jahr
90 % / 10 %
11
Schweiz / Export
Jacquard-Webmaschinen
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20.04.22 15:06
SCHWOB_Jubilaumsbroschure_RZ_20.4.2022.indd 13
20.04.22 15:06
Porträits
Schwob & Swissness
Porträits
«Made in Switzerland» – was Schwob unter Swissness versteht
Die Schwob AG ist ein mittelgrosses Familienunternehmen und gehört zur Kategorie KMU. Kann ein solches Unternehmen mittel- oder langfristig überleben und Erfolg haben? Davon bin ich überzeugt. Drängt sich nicht ein gewisses Wachstum auf? Wenn Wachstum und Expansion, dann gesund und nachhaltig. In den letzten Jahren sind wir stets gewachsen und haben seit 2015 drei neue Wäschereien übernommen. Wir haben diese Betriebe nicht nur gekauft, sondern auch neu ausgerichtet und in unsere Firmenkultur integriert. Wachstum hängt von der Nachfrage ab. Wir werden in der Schweiz schon bald wieder etwa 40 Millionen Übernachtungen haben in der Hotellerie, so wie 2019. Damit steigt auch die Nachfrage nach Hoteltextilien und Textilpflege. Angebot und Nachfrage sollten stets im Einklang sein – aber wir werden eine weitere Nachfragesteigerung abdecken können und richten uns aktuell bereits auf die nahe Zukunft aus.
Im Herzen der Schweiz steht die älteste noch vollständig erhaltene Leinenweberei des Landes. Hier produziert die Schwob AG nachhaltige Bett- und Tischwäsche in Schweizer Top-Qualität. Was als kleine Weberei begann, ist heute eines der modernsten Textilunternehmen Europas. Dem Schweizer Standort im schönen Emmental ist die Schwob AG treu geblieben. Hier werden mit Jacquard-Webmaschinen Textilien von Weltruf produziert. Die Erfahrung von Generationen führt zu Ergebnissen, die auf der ganzen Welt von anspruchsvollen Kunden geschätzt werden. Zu Beginn jedes Auftrags formuliert der Kunde seine Bedürfnisse. Dann beginnt die Designabteilung, die Vorlage für die Serienproduktion vorzubereiten. Die Skizzen, Zeichnungen, Schriften oder Labels werden am Computer bearbeitet und schliesslich in elektronische Steuerbefehle für die computergesteuerte Webmaschine umgewandelt.
Vor allem in Städten wie Zürich oder Genf werden laufend neue Hotels eröffnet – trotz Pandemie und Corona. So ist es, wir können und konnten von diesem Hotelboom profitieren und neue Kunden gewinnen. Ich bin überzeugt, dass der Hotelmarkt in der Schweiz weiterhin wachsen wird. Das führt zu einer steigenden Nachfrage für Textilien und Wäschepflege.
zusätzlich fünf Wäschereien. Die Kunden erhalten einen Service, der in der Schweiz sowie im Ausland absolut einzigartig ist: Nach individuellen Wünschen entstehen massgeschneiderte Textilien und Wäsche, und für deren zukünftige Pflege ist gleichermassen gesorgt. Damit garantieren wir Wirtschaftlichkeit sowie Sicherheit und sorgen für Wohlbefinden bei den Gästen. Mit gutem Beispiel voran Die Schwob AG ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie ein traditionsreiches Schweizer Unternehmen den Sprung ins Hightech-Zeitalter schaffen kann, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Auf dem Fundament der guten alten Handwerkskunst ist ein Betrieb entstanden, der modernste Technologie für kundenorientierte Lösungen und ausgezeichnete Produkte einsetzt.
Andreas Meier Leiter Weberei, seit 1982 bei der Schwob AG, inkl. dreier Jahre Berufslehre
«Ich sorge zusammen mit meinem Team dafür, dass die Wäsche unserer Kunden zum richtigen Zeitpunkt beim Kunden wieder ankommt, nachdem wir sie abgeholt, gewaschen und gepflegt haben. Dabei spielen unsere Qualitätsstandards stets eine wichtige Rolle. Dies gilt für alle fünf Wäschereien in Olten, Niederuzwil, Sementina, Jonen und Weggis. Unsere Kunden stammen primär aus der Hotellerie, der Gastronomie und dem Gesundheitswesen, das heisst Privatkliniken und Residenzen. Täglich sind 25 Lastwagen fast in der ganzen Schweiz unterwegs – sie holen und bringen die Wäsche und sorgen dafür, dass diese pünktlich und perfekt gereinigt beim Kunden eintrifft. Rund 90 Prozent der Wäsche ist im Eigentum der Firma Schwob AG, sogenannte Mietwäsche.
«Ich arbeite seit 1982 bei der Firma Schwob AG in Burgdorf und habe zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn eine Lehre als Textilmaschinenmechaniker gemacht. Die Weberei ist ein Markenzeichen der Firma Schwob, denn wir produzieren hier in Burgdorf qualitativ hochwertige Textilprodukte wie Bettwäsche und Tischwäsche. Wir sind klein, flexibel und innovativ. Wir sind ständig damit beschäftigt, neue Textilien zu kreieren oder neue Produkte zu entwickeln. Unsere Textilien werden auf modernsten Jacquard-Maschinen gefertigt. In unserer Weberei stehen elf solche Maschinen. Sie sind von 5 Uhr morgens bis abends um 22 Uhr in Betrieb. Pro Schicht werden auf einer Maschine rund 100 Meter Textil produziert. Wir produzieren also rund zwei Meter Textilien pro Maschine und Tag. Die hochwertigen Rohstoffe, vor allem Baumwolle und Leinen (etwa 40 bis 50 Tonnen pro Jahr), kaufen wir in Frankreich, Italien oder Griechenland ein.
Der eigentliche Reinigungsprozess in der Wäscherei dauert zwischen vier und fünf Stunden. Alle unsere Wäschereien sind CO2-neutral. Wir verwenden nie zu viele Chemikalien, auch unser Fahrzeugpark entspricht der Euro-6-Norm. Das sind Lastwagen, die einen geringen Abgasausstoss haben. Unser grosser Vorteil: Wir bieten dem Kunden alles aus einer Hand – vom Textil über den Lieferservice bis zur Reinigung und Aufbereitung der Wäsche. Der Kunde hat zudem nur einen Ansprechpartner.»
Handarbeit und Hightech im Einklang In der Näherei werden die Textilien Stück für Stück fertiggestellt. Dabei werden nebst traditionellen Nähmaschinen auch manuelle Spezialgeräte eingesetzt – Schweizer Handarbeit pur. Die computergesteuerte Mehrkopf-Stickmaschine versieht Frottier-, Bett- und Tischwäsche sowie Kochbekleidung im Handumdrehen mit Signeten, Namen oder Monogrammen.
«Wir sind eine Manufaktur, wir betreiben ein Handwerk. Dabei braucht es stets Mensch und Maschinen.»
Claude Schärer Mitglied der GL, Leiter Wäschereien, seit 2008 bei der Schwob AG, d. h. seit der Fusion mit der Wäscherei Schärer in Olten
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Modernste Jacquard-Maschinen verarbeiten die Wünsche der Kunden zu individueller Bett- und Tischwäsche. Die raffinierte Einzelfadensteuerung erlaubt nahezu unbegrenzte Flexibilität bei der Ideenumsetzung. In Burgdorf entstehen so täglich über 1000 Laufmeter Tischwäsche sowie rund 200 Laufmeter feinstes Damastgewebe für hochwertige Bettwäsche.
Stephan Hirt, vielen Dank für das Gespräch, herzliche Gratulation zum 150-Jahr-Jubiläum und weiterhin viel Erfolg!
Wird es in 50 Jahren noch eine Weberei in Burgdorf geben? Davon bin ich überzeugt. Denn in der Schweiz gibt es viele Kunden, die nicht riesige Mengen einkaufen und die hohe Flexibilität der letzten Weberei in der Schweiz schätzen. Dadurch können sich Hotels und Restaurants beim Ambiente und in der Qualität von ihrem Gesamtprodukt entsprechend positionieren.
Herstellung und Pflege aus einer Hand Aus der Einsicht, dass nur mit gebührender Sorgfalt Wertvolles auch langfristig gut erhalten bleibt, bietet die Schwob AG Dienstleistungen der Extraklasse: Zur renommierten Burgdorfer Jacquard-Weberei gehören
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28 % Männer
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Interview
Sie verkaufen Ihre Tisch- oder Bettwäsche auch nach Hongkong, in den Fernen Osten, nach Grossbritannien oder in diverse europäische Länder. Richtig, weil diese Kunden unsere Schweizer Qualität wollen – und besonders bei der Tischwäsche sind wir weltweit führend. Sie wissen, dass wir auf ihre Sonderwünsche eingehen können. Wenn Sie sich für günstige 08/15-Wäsche entscheiden, erhalten Sie eben ein Standardprodukt.
11 000 Tonnen Wäsche pro Jahr
72 % Frauen
Tochtergesellschaften • Green Laundry AG in Weggis • Jonenthal Wäscherei AG in Jonen
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Und es werden in der Weberei in Burgdorf nach wie vor rund 60 Mitarbeitende beschäftigt? Oder werden dann nur noch Roboter im Einsatz stehen? Wir sind eine Manufaktur, wir betreiben ein Handwerk. Dabei braucht es stets Mensch und Maschinen. Ich bin überzeugt, dass unsere Tradition auch in 50 Jahren einen hohen Stellenwert haben wird – oder vielleicht noch einen viel grösseren als heute?! Tradition und Geschichte sind wieder sehr gefragt – bei Kunden und Gästen. Denken Sie an die Grandhotellerie, die ebenfalls vor etwa 150 Jahren entstanden ist. Diese Hotels erleben gerade einen Aufschwung.
1872 Gründungsjahr
Ausgewiesene Fachkräfte in Beratung und Administration, Design und Produktion (Weberei), Konfektion, Qualitätskontrolle und Spedition sichern die hohen Qualitätsansprüche der Schwob AG. Seit vielen Jahren mit dem OEKO-TEX- und dem Fairtrade-Label Max Havelaar zertifiziert, erwarb die Firma Schwob AG 2010 auch ein ISO-Zertifikat 9001. Das Team führt jeden Arbeitsschritt professionell und engagiert aus, angefangen beim Materialeinkauf über Design, Herstellung und Verarbeitung bis hin zur Auslieferung mit einem optimal ausgebauten Dienstleistungspaket rund um die Wäsche für Tisch, Bett, Küche und Bad.
Regierungsrat Christoph Ammann Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektor des Kantons Bern
Interview
bedingt die gleichen Textilien für zu Hause möchte. Wenn wir gemeinsam mit dem Hotelier oder Gastgeber eine solche Kundenzufriedenheit erreichen; ja dann ist eine sehr langfristige Kundenbeziehung garantiert.
Allerdings: Der überdurchschnittlich hohe Technologiestandard in der Weberei allein genügt nicht, um die einzelnen Produkte bis ins letzte Detail zu fertigen. Deshalb nähen, schneiden und finalisieren unsere spezialisierten Mitarbeitenden in der Konfektionsabteilung die Stoffe in präziser Handarbeit.
• Schwob AG Leinenweberei Burgdorf • Schwob Textilpflege Olten • Schwob Textilpflege Niederuzwil • Schwob Textilpflege Sementina
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Zahlen & Fakten
Die Standorte der Schwob AG
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Philosophie & Positionierung
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Wir verarbeiten nur beste Qualität. In der sogenannten Tuchputzerei wird jeder Quadratmeter genau analysiert und kontrolliert. Der Schwerpunkt in der Weberei ist die Tischwäsche (80 Prozent), der Rest (20 Prozent) ist Bettwäsche. Unsere Kunden sind Hotels – von der Jugendherberge über REKA-Feriendörfer bis zu Fünfsternehäusern sowie Gastronomiebetrieben. Hinzu kommen Kliniken und Residenzen. Wenn ich auf die letzten 40 Jahre zurückschaue, stelle ich fest: Die Technik hat enorme Fortschritte gemacht. Was früher von Hand gemacht wurde, ist heute voll digitalisiert. Die Maschinen sind heute viel schneller und zuverlässiger. Dass eines Tages Roboter unseren Job übernehmen, sodass die ganze Produktion vollautomatisch abläuft, daran glaube ich allerdings nicht.»
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SCHWOB
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SCHWOB – EINE TEXTILE ERFOLGSGESCHICHTE – SEIT 150 JAHREN Zum 150-Jahre-Jubiläum stellt sich die SCHWOB AG in allen Facetten in einer hochwertigen Broschüre ins beste Licht. Die Leinenweberei hat im Emmental eine jahrhundertealte Tradition. Die Schwob AG führt diese Tradition als Familienunternehmen bis heute fort und setzt gleichzeitig auf Spitzentechnologie.
Mit Erfolg: Das Burgdorfer Unternehmen gehört national und international zu den führenden Anbietern hochwertiger Textilien für die Hotellerie und Gastronomie sowie für das Gesundheitswesen. Ausgewiesene Fachkräfte in Beratung und Administration, Design und Produktion (Weberei), Konfektion, Qualitätskontrolle und Spedition sichern die hohen Qualitätsansprüche der Schwob AG.
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SPECIAL-INTEREST-ZEITSCHRIFTEN
INTERVIEW
INTERVIEW
WENN SICH DAS GLÜCK FÜGT
Inhalt
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INTERVIEW
mit Inhaberin Lisbeth Mathys
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GESCHICHTE
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Gastfreundschaft seit 1903
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JUBILÄUMSWEIN
Weinkultur trifft Hotellerie
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KULINARIK
Lokaler, weltoffener Genuss
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WELLNESS
Geheimnis des Jungbrunnens
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YOGA
Auftanken am Kraftort
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NACHHALTIGKEIT
Engagement für morgen
Lisbeth Mathys und das Hotel Eden – eine Fügung: Denn sie wollte die Recherche nach einem Hotel schon aufgeben, als sie das Bijou in der Bucht von Spiez vor 15 Jahren entdeckte. Die Hotelière über freudvolle Aufgaben, Jubilieren und Liebe zum Detail.
Liebe Gäste und Freunde des Eden Spiez 15 Jahre Hotel Eden Spiez – wir freuen uns darauf, dies mit Ihnen, Frau Mathys und unseren Mitarbeitenden zu feiern! Nicht zuletzt, weil sich in den letzten Jahren einiges getan hat: Es wurde viel investiert, um das Bijou in der Bucht von Spiez zu erweitern und es um einige Highlights – wie den Wellnessbereich – reicher zu machen.
Interview: Daniela Dambach
Ein weiterer Sommer mit glücklichen Gästen liegt hinter uns und die Freude auf den Herbst mit seinen prächtigen Farben liegt vor uns. Geniessen Sie die Herbstsonne in unserem grosszügigen Garten Eden oder finden Sie wohltuende Erholung im Eden Spa.
In einem früheren Interview mit «MIS MAGAZIN» haben Sie gesagt: «Ich habe keine Zeit zum Altwerden.» Gibt es dafür ein Geheimrezept? Geheim ist das Rezept nicht (schmunzelt), aber es lautet: Immer dranbleiben, den Kopf mit Ideen füllen und sie verwirklichen. Natürlich merke ich, dass die Kraft nicht mehr dieselbe ist wie einst, aber ich versuche stets, das Beste herauszuholen. Jeden Tag arbeite ich ab acht Uhr morgens im Büro; ohne solche freudvollen Aufgaben würde ich vielleicht schneller altern … (lacht).
Unser Küchenchef Thomas Pape und sein Team freuen sich, Sie mit eigenen, regionalen und internationalen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Salvatore Bruno und das Serviceteam umsorgen Sie mit herzlicher Gastfreundschaft im Restaurant Belle Epoque, in der Bistro-Bar oder bei schönem Wetter auf der aussichtsreichen Seeterrasse. Der Niesen, der eindrückliche Spiezer Hausberg, und der Thunersee laden zu vielfältigen Ausflügen – ob zu Fuss, mit dem Velo, dem Kanu, dem Schiff, der Bergbahn oder dem Auto … den Erlebnissen, die in lebhafter Erinnerung bleiben, sind kaum Grenzen gesetzt.
«WEIL ICH IN DER GEGENWART LEBE, GIBT ES IMMER RAUM FÜR UNVERHOFFTES.»
Seien Sie herzlich willkommen im Paradies – wir freuen uns auf Sie. Herzliche Grüsse,
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AKTIVITÄTEN
Inspiration für Erlebnisse
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FEIERN
Feste für die Sinne
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WETTBEWERB
Wellness-Weekend für zwei zu gewinnen
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Sie kitzeln den Gaumen und umgarnen diesen mit authentischen Aromen, nachdem sie bereits das Auge betört haben: die Köstlichkeiten aus der Küche von Thomas Pape. Gemütlich-ungezwungene Bistro-Bar, elegantes Belle-EpoqueAmbiente, lauschige Smokers-Lounge, lichterfüllte Veranda oder herbstsonnige Terrasse? Lehnen Sie sich an Ihrem Lieblingsplatz zurück und lassen Sie sich verwöhnen von der weltoffenen Küche mit regionalem Bezug, wie sie Küchenchef Thomas Pape zelebriert. Angefangen beim Amuse-Bouche, über Speisen aus regionalen Ingredienzen und Essenzen aus der Ferne, bis zum süssen Finale kreiert er Klassiker mit dem entzückenden Etwas. Jüngst zeichnete «GaultMillau» seine Küche mit 13 Punkten aus – ein Gütesiegel des gehobenen Geschmacks. Wohler könnte das «leibliche Wohl» also kaum sein … Nur die spektakuläre Aussicht auf das Schloss Spiez, den Thunersee und die Gipfel des Berner Oberlands vermögen die Aromen noch zu intensivieren, über welche Sie Ihren Blick bei einem erlesenen Tropfen von ganz nah und etwas ferner schweifen lassen: Der Show-Weinkeller ist ebenfalls mehrfach ausgezeichnet und bietet Ausgewähltes vom Apéro bis zum abendlichen Ausklang. Ein Rundum-Genussort, an den man Freunde und Familie gerne einlädt: Planen Sie Ihren Event im Hotel Eden und erleben Sie im Restaurant Parkside, im Panoramasaal und in der Vinothek feierliche Momente, die ebenso im Gedächtnis wie im Gaumen bleiben.
Tipp «Eden Gourmet Auszeit» Beginnen Sie Ihre kulinarische Entdeckungsreise, die beinhaltet: · Übernachtung in einem stilvoll eingerichteten Zimmer · Fünf-Gänge-Signaturemenü, kreiert von Küchenchef Thomas Pape · After-Dinner-Drink in der Eden Bistro-Bar · Weitere Annehmlichkeiten wie reichhaltiges Frühstück und Zugang zum Eden Spa Weitere Infos und Buchung: eden-spiez.ch/angebote-events/angebote
Jürgen Kögler Gastgeber
Patrick Jäger Direktor
HOTEL WELLNESS RESTAURANT MEETING EVENT
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KULINARIK
Auch das Hotel Eden altert nicht – im Gegenteil. Sie werden nicht müde, es zu verändern, und haben es in drei Umbauphasen über Jahre hinweg erweitert, jüngst um einen Wellnessbereich. Was treibt Sie dazu an? Das Hotel ist ein bisschen wie mein «Kind»! Ich habe es mit Herzblut so geschaffen, wie ich auf meinen Reisen selbst gerne ein Hotel angetroffen hätte. Kosten und Mühen habe ich nie gescheut, weil ich überzeugt bin, dass die Gäste die Wertigkeit spüren – das bestätigt sich abermals. Sie haben ein Auge für Finessen. Um welche Details, insbesondere beim Interieur, kümmern Sie sich selbst? Um alle, von A bis Z – natürlich mit einem eingespielten Team, das meine Visionen umzusetzen versteht. Mein Hotel «nur» von einem Stararchitekten gestalten zu lassen, wäre für mich nie infrage gekommen, weil ich ein warmes Ambiente verwirklichen wollte, das meiner klassischen Handschrift in ruhigen Farben entspricht. An jeder Bausitzung war ich anwesend, denn Bauen, Einrichten und Wohnen faszinieren mich seit jeher.
«Ein bisschen wie ein Kind» sei das Hotel Eden für die 83-jährige Lisbeth Mathys. Auf den ersten Blick erkannte sie, welchen Zauber die damals marode Liegenschaft aus dem Jahr 1902 innehatte, den sie über Jahre hinweg in detailverliebter Eigenregie nach aussen kehrte.
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KULINARIK
DEN GAUMEN MIT KÖSTLICHKEITEN VERWÖHNEN
Lisbeth Mathys, Inhaberin Hotel Eden
Woraus schöpfen Sie Kraft für diese Aufgaben? Die Fähigkeit, mich für alles Mögliche zu begeistern, ist tief in mir drin, das war schon immer so. Ich richte meinen Blick zwar auf die Zukunft aus und erfreue mich erfüllender Erinnerungen, aber ich schaue nicht allzu weit zurück, sondern lebe in der Gegenwart.
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Wie sind Sie vor nunmehr 15 Jahren überhaupt in den Besitz des Hotels gekommen? Ich wurde regelrecht herangeführt: Auf der Suche nach einem Objekt, mit dem ich mir meinen glühenden Traum vom eigenen Hotel erfüllen konnte, arbeitete ich eine Inserateliste ab. Nach 16 eher niederschmetternden Besichtigungen dachte ich, es hat nicht sollen sein … Doch irgendein Impuls liess mich auf dem Nachhauseweg in Spiez aussteigen. Ich sah mich um und erblickte auf der linken Seite der Spiezer Bucht ein altes Hotel mit dem Schriftzug «Eden». Sofort war eine helle Begeisterung in mir geweckt: Genau das sollte mein Hotel werden! Und das wurde es dann auch … Was hat denn diese helle Begeisterung an diesem schicksalshaften Tag ausgelöst? Natürlich die idyllische Lage in der Bucht, mit Ausblick auf See und Berge. Das Gebäude aus dem Jahr 1902 selbst war es nicht – vielmehr erkannte ich, dass es einst ein Bijou war und ich es wieder zu dem machen konnte, indem ich den historischen Charme zum Vorschein hole. Diese Begebenheit liegt nun 15 Jahre zurück: Sie feiern Jubiläum – mit welchen Gedanken geht das einher? … eigentlich gar nicht so lange, oder? Ich werde aber nie vergessen, dass ich unserem Gastgeber Jürgen Kögler und seinem Team viel zu verdanken habe. Er hat in den vergangenen zehn Jahren das «Eden» so richtig zum Blühen gebracht. Sie wurden in der besagten vergangenen Ausgabe von «MIS MAGAZIN» als starke Frau porträtiert. Wie konnten Sie sich, auch im Hinblick auf die damalige Zeit, als Frau in der Hotellerie-Führungsetage behaupten? Diese ist ja nach wie vor eine Männerdomäne … Mit 23 Jahren machte ich mich zum ersten Mal selbstständig mit meinem eigenen Coiffeursalon im solothurnischen Bucheggberg. Später war ich 30 Jahre lang in der Firma meines Mannes tätig, der mich in meinem Tun stets bestärkte. Übergab er mir während seiner Abwesenheit eine Aufgabe, die ich mir nicht zutraute, pflegte er zu sagen: «Doch, doch, das kannst du!» Da er bedeutend älter war als ich, musste ich mich früh damit befassen, auf mich selbst gestellt zu sein. Auch meine Mutter, die Dorfhebamme war, hat mir Stärke vorgelebt. Ich habe mich stets auf mein Bauchgefühl verlassen, meinen Weg verfolgt und unbeirrt gekämpft für das, was ich für richtig hielt. Und: Ich übte mich oftmals in Geduld … Was wünschen Sie sich für die nächsten 15 Jahre? Dass ich gesund bleibe, damit ich mich noch lange an meinem Bijou erfreuen darf, denn ich bin am Punkt angelangt, an dem für mich alles rundum stimmt. Ich wünsche mir, dass das «Eden» weiterhin blüht und gedeiht.
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YOGA
WELLNESS
Kurz-Genussinterview mit Thomas Pape, Küchenchef Hotel Eden Nach namhaften Stationen, unter anderem in Berlin, sind Sie heute Küchenchef im Hotel Eden. Wie beschreiben Sie Ihre kulinarische Handschrift? Es ist nicht ganz einfach, diese selbst zu beschreiben … Einerseits ist meine Handschrift geprägt durch das, was lokal wächst, gedeiht und produziert wird. Anderseits möchte ich meine Kreativität dadurch nicht zu stark einschränken und beispielsweise nur auf Süsswasserfische zurückgreifen. Auch verwende ich gerne Gewürze aus fernen Ländern, was daher rührt, dass ich als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff tätig war. Was bedeutet denn «weltoffen mit regionalem Bezug»? Es will heissen, dass ich auf hiesige Ingredienzen setze, mich aber nicht verschliesse vor Delikatessen, die aus anderen Ländern stammen. Mir geht es primär darum, die bestmögliche Qualität zu erlesen – und diese definiert sich nicht allein durch kurze Transportwege. Es ist ein Abwägen verschiedener Einflussfaktoren, das zur bewussten und verantwortungsvollen Auswahl der Zutaten führt.
KÖRPER UND GEIST HARMONISIEREN SICH DER TIEFENENTSPANNUNG HINGEBEN
Welche Zutaten dürfen diese Saison in Ihren Speisen nicht fehlen? Saisonalität ist ein wichtiges Stichwort: Ich lasse mich zuallererst vom Saisonkalender meines regionalen Gemüsehändlers leiten. Im Herbst und Winter sind Wild, Kürbis und Marroni bestimmende Genussthemen, aber auch wiederentdeckte, alte Wurzelgemüsesorten wie Pastinaken. Inwiefern inspiriert Sie der idyllische Hotelstandort für Ihre Kreationen? Der Thunersee, Spiez und das ganze Berner Oberland sind höchst anregend – nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Leben. So integriere ich gut und gerne zum Beispiel mal einen Bergkäse eines kleinen Produzenten in das Menü, den ich auf einer meiner Wanderungen entdeckt habe …
Tauchen Sie ein in das exklusive Eden Spa und lassen Sie sich durch die Verbindung der Elemente Wasser und Salz erquicken, gerade im Sole-Aussenbad mit Jungbrunnen-Wasser. Gerade, wenn die Tage kühler werden, stillt das Eden Spa auf 650 m2 die Sehnsucht nach Wärme und Wohlbefinden: Die entspannende Erlebniswelt verlockt mit Panorama-Hallenbad, Salzgrotte mit Himalaya-Salzsteinen, finnischer Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad, Erlebnisduschen und Sole-Aussenbad – dem Herzstück der atmosphärischen Wellnesslandschaft. Schweizweit einzigartig, gleiten Sie durch sauerstoffreiches, 33 Grad warmes Jungbrunnen-Wasser, das mit seiner samtigseidigen Struktur überschüssige Energien im Körper in Einklang bringt. In stimmungsvollen Ruhebereichen und bei Massagen, Körper- und Schönheitsbehandlungen lassen Sie das vitale Lebensgefühl nachhaltig wirken. All das, was das Wellnessherz begehrt, steht als «Day Spa» auch externen Gästen offen.
Was bedeutet Ihnen Ihre jüngste Auszeichnung durch den renommierten Restaurantführer «GaultMillau»? Für mich als Koch ist das eine grosse Motivation und Bestätigung, mich auf einem guten Weg zu befinden. Was für mich neben dem fachlichen Urteil aber ebenso zählt, sind tagtäglich glückliche und zufriedene Gäste im Hotel Eden. Wann sind Sie selbst mit Ihrer Kochkunst zufrieden? Diesen Punkt gibt es für mich gar nicht, denn die Kreation ist ein Prozess, der stets in Bewegung bleibt, nicht zuletzt, weil sich Verfügbarkeiten ändern können, auf die ich reagieren muss. Es ist ein fortlaufendes Verfeinern von innovativen, aber auch altbewährten Rezepturen.
Zwischen Thunersee-Feeling und Jugendstil-Charme für den Genuss zuständig: Mit Nähe zur Region, aber Weitsicht für das gewisse ferne Etwas verwöhnt Küchenchef Thomas Pape die Gäste in den hoteleigenen Restaurants Belle-Epoque und Eden Bistro-Bar.
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NACHHALTIGKEIT
Erlangen Sie einen klaren Geist und einen kräftigen Körper in idyllischer Umgebung, angeleitet von einer erfahrenen Yogalehrerin.
Tipp «Wellness am Thunersee» Gönnen Sie sich Ihre entspannende Auszeit mit:
Bei Auszeiten, die Stunden oder ein ganzes Wochenende andauern, erlernen Sie heilsame Yogaflows und achtsame Entspannungsübungen, die sowohl Ihre Seele entschleunigen wie auch Ihren Körper entlasten, die Muskulatur stärken und die Beweglichkeit verbessern. Die diplomierte Yogalehrerin und Ayurveda-Lifestyle-Coachin Helene Wallaert nimmt Beginner und Fortgeschrittene mit auf die Reise in die über zweitausendjährige Philosophie und Bewegungstechnik, die nachhaltig zu einem bewussteren, gesünderen Lebensgefühl beiträgt.
· Übernachtung in einem stilvoll eingerichteten Zimmer · Vier-Gänge-Verwöhnmenü am Abend · Gutschein für Massagebehandlungen im Wert von Fr. 60.– p. P. · 10 % Rabatt auf Körperbehandlungen im Eden Spa
Tipp «Private Spa Suite» Geniessen Sie ungestört Ihre Verwöhnzeit mit:
Retreat «Medical Yoga» (4. bis 6. Februar 2022) Verbringen Sie Tage im Zeichen von Aufrichtung, Kraft und Beweglichkeit:
· Aromabad in der stylishen Doppelbadewanne · Finnische Sauna oder Bio-Sauna sowie Dampfbad und -dusche · Liegebett zum Entspannen · Panoramablick in den Garten Eden und auf die Berner Alpen · Schaumwein, Säfte, Tee, Kaffee, Trockenfrüchte, Nüsse · Bademantel, Badeslippers und Badetücher stehen zur Verfügung · Tageseintritt zu allen weiteren Eden-Spa-Bereichen
· 6 h Yoga-Programm (inkl. ayurvedischer Tees und gesunder Snacks) · 2 Übernachtungen in einem stilvollen Zimmer · Drei-Gänge-Ayurveda-Abendmenüs (inkl. Mineralwasser) · Weitere Vorteile wie reichhaltiges Frühstück und Zugang zum Eden Spa
· 6 h Yoga-Programm (inkl. erlesener Tees und gesunder Snacks) · 2 Übernachtungen in einem stilvollen Zimmer · Drei-Gänge-Vital-Abendmenüs (inkl. Mineralwasser) · Weitere Vorteile wie reichhaltiges Frühstück und Zugang zum Eden Spa
Weitere Infos und Buchung: eden-spiez.ch/spa-wellness
Wochenende «Yoga meets Ayurveda» (4. bis 6. März 2021) Ein Wochenende voller ganzheitlicher Gesundheitslehren für alle Sinne:
Detailprogramm und Buchung: eden-spiez.ch/angebote-events/angebote
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WETTBEWERB
AKTIVITÄTEN
DEM CHARME DER REGION ERLIEGEN Der paradiesische Standort des Hotel Eden ist ein inspirierender Ausgangspunkt für erlebnisreiche Erkundungen in der beschaulichen Region mit ihren Seen und Bergen.
Engagement für morgen «ibex fairstay»
SICH FÜR NACHHALTIGKEIT ENTSCHEIDEN Ganzheitliche Nachhaltigkeit ist ein verankerter Bestandteil der Unternehmenskultur, zu dem auch Sie als Gast beitragen können. Von Beginn weg hat das Thema «Nachhaltigkeit» im VierSterne-Superior-Hotel einen hohen Stellenwert, was entsprechende Projekte und Investitionen zeigen: der MinergieStandard des Tagungszentrums, die durch erneuerbare Energien betriebene Pellet-Heizung, die Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Parkgarage, das strikte RecyclingKonzept, die Photovoltaikanlage und die Regenwasserzisterne im Garten, der durch hohe Diversität wertvollen Lebensraum für Insekten schafft und mit Kräutern, Beeren und Früchten die Hotelküche bereichert. Darüber hinaus drückt sich das Verständnis von Nachhaltigkeit in langfristigen Partnerschaften mit Lieferanten aus Spiez und dem Berner Oberland aus. In diesem Bestreben ist das Hotel Eden verschiedene Kooperationen eingegangen, wie mit «myclimate» oder «ibex fairstay», und gibt mit der «Go green»-Option auch den Gästen die Möglichkeit, sich für mehr Nachhaltigkeit zu entscheiden. 12
Die Institution unterstützt und zertifiziert das Hotel Eden auf dem Weg zu einer nachhaltigen Betriebsführung, sodass diese bewusst in internen Strukturen und Prozessen verankert ist. Das Hotel Eden achtet auf einen sorgfältigen Umgang mit Ressourcen, auf Umweltverträglichkeit und Einsparmöglichkeiten. Die Wertschöpfung bleibt möglichst in der Region, um diese zu stärken.
«myclimate»
Bei einer Übernachtung leistet der Gast freiwillig einen kleinen Beitrag für Nachhaltigkeit wie auch Klimaschmutz und das Hotel Eden verdoppelt den Betrag, sodass die Gesamtsumme in Nachhaltigkeitsprojekte fliesst. Auch ist das klimaneutrale Tagen und Feiern möglich, indem Sie mit einem Beitrag lokale Nachhaltigkeitsmassnahmen aktiv unterstützen und die CO2Emissionen Ihres Events kompensieren.
«Go green»-Option
Wenn Sie auf die Reinigung Ihres Hotelzimmers während Ihres Aufenthalts verzichten, spenden wir Fr. 5.– pro Nacht und Zimmer in unseren Nachhaltigkeitsfonds von «myclimate».
Eingebettet in die malerische Bucht, umrahmt von Reben und Niesen-Pyramide, erwartet Sie eine Fülle an Ausflugsmöglichkeiten, um sich zu Fuss, mit dem E-Bike oder per Schiff vom Spiezer und Berner Oberländer Charme einhüllen zu lassen und sich zu verlieben. Ob Natur pur, Kunst, Kulinarik oder Geschichte – gute Gründe, um die eine oder andere Nacht länger zu bleiben, gibt es wie Trauben am reifen Rebstock.
UNBESCHWERT TAGEN AM THUNERSEE
WETTBEWERB
AUSZEIT ZU ZWEIT GEWINNEN
Erlebnispfad im Spiezer Rebberg
Spazieren Sie seelenbaumelnd durch das Kulturgut «Spiezer Rebberg», geleitet von zwölf Tafeln mit Wissenswertem über das Winzerjahr, die Natur und darüber, was die Reben dem Menschen neben Wein sonst noch schenken. Kommen Sie den saisonalen Winzertätigkeiten auf die Spur und testen Sie an Erlebnisposten Ihre Sinne. Wer so viel über die Spiezer Rebe weiss, wird den daraus gekelterten Wein umso lieber kosten …
Man sagt, das Hotel Eden sei ein Glücksort – dieses Glück können Sie kitzeln: Gewinnen Sie eine Übernachtung für zwei Personen inkl. Frühstück, Zugang zum Eden Spa und Vier-Gänge-Verwöhnmenü am Abend.
Heimat- und Rebbau-Museum Spiez
Unweit von Schloss und Rebberg befindet sich ein schmuckes Simmentaler Haus, im Jahr 1728 erbaut vom Zimmermann Christen Lindner. Durch das Bauten-Ensemble, das es mit der letzten Spiezer Trottenscheune und dem Spycher bildet, gilt es als «Kulturgut von nationaler Bedeutung». Mit dem ursprünglichen Weinkeller, der Werkstatt der letzten Spiezer Fassküfer und einer heimatkundlichen Dauerausstellung lädt es ein zum Verweilen in blühenden, vergangenen Zeiten.
Hochgefühle für Hochanspruchsvolle
2. Frage: Aus welcher Rebsorte ist der weisse Jubiläumswein gekeltert?
Ob kleines Seminar, Meeting, grosse Konferenz oder Festivitäten – das Hotel Eden Spiez bietet flexibel nutzbare Seminarund Tagungsräume für Events mit bis zu 150 Personen. 45 stilvolle Zimmer, der Garten Eden für Feiern oder Teamaktivitäten, das Eden Spa, zusätzliche Räumlichkeiten wie die Vinothek, das Restaurant Parkside oder der Belle-EpoqueFestsaal sorgen für ein gelungenes Tagungserlebnis. Idyllisch gelegen mit Sicht auf das Schloss Spiez, den Thunersee und die Berge, ist das Vier-Sterne-Superior-Haus aus allen Schweizer Zentren optimal per Auto oder ÖV erreichbar.
3. Frage: Durch welches besondere Wasser schwimmt man im Sole-Aussenbad?
Jetzt individuelles Angebot anfragen: Tel. 033 655 97 00, meeting@eden-spiez.ch
Haben Sie das Eden Journal aufmerksam gelesen und sind eine Eden-Kennerin oder ein Eden-Kenner? Beantworten Sie die folgenden Wettbewerbsfragen richtig und nehmen Sie an der Jubiläumsverlosung teil. 1. Frage: In welchem Jahr entdeckte Lisbeth Mathys das Hotel schicksalshaft?
Fondue im schwimmenden Wohnwagen
Während einer herbstlichen oder winterlichen Bootsfahrt durch die Spiezer Bucht sind Sie nicht nur selbst Kapitän, sondern auch Koch: Denn im schwimmenden Elektrowagenboot «Sealander» tauchen Sie tagsüber oder abends inmitten von Stille und Natur Brotwürfel in rezentes Fondue, begleitet von Spiezer Weisswein.
Senden Sie Ihre Antworten sowie Ihre Kontaktangaben per Mail an: marketing@eden-spiez.ch oder per Post an: Eden Spiez, Seestrasse 58, 3700 Spiez. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022. Viel Glück!
Weitere Inspirationen: spiez.com 13
Teilnahmebedingungen: Wir verlosen den Peis unter allen korrekten Einsendungen. Wir benachrichtigen die Gewinnerin/den Gewinner persönlich. Keine Korrespondenz. Keine Barauszahlung. Gewinn einlösbar bis 31. Dezember 2022.
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Bereits vier Mal wurde das Hotel Eden Spiez mit dem «Swiss Location Award» ausgezeichnet, in den Jahren 2017, 2018, 2019 und 2021.
HOTEL WELLNESS RESTAURANT MEETING EVENT
Hotel Eden Spiez · Seestrasse 58 · 3700 Spiez · T +41 33 655 99 00 · F +41 33 655 99 01 welcome@eden-spiez.ch· www.eden-spiez.ch
EDEN JOURNAL
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EDEN JOURNAL – GLÜCKSORT DER GASTFREUNDSCHAFT SEIT 1903 Zum 15-Jahre-Jubiläum stellt sich das Hotel EDEN Spiez in allen Facetten in einer hochwertigen Broschüre ins beste Licht. Vor 15 Jahren entdeckte Lisbeth Mathys in der Bucht von Spiez das Bijou «Eden Spiez». Sie hauchte dem 120-jährigen Traditionshaus neuen Glanz und Gastlichkeit ein. Heute ist das Eden Spiez ein bekanntes Wellness hotel mit schweizweit einzigartigem
Jungbrunnen-Wasser, kulinarischem Angebot und einem modernes Tageszentrum. Der paradiesische Standort des Hotel Eden ist ein inspirierender Ausgangspunkt für erlebnisreiche Erkundungen in der beschaulichen Region mit ihren Seen und Bergen.
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TEAM
Annette Weber-Hadorn Inhaberin und Geschäftsleiterin
Dyami Häfliger-Hadorn Verlagsleiter Zeitschriften
Madeleine Hadorn Verlagsleiterin Lektorat und neue Projekte sowie Manuskripte
Alain Diezig Verlagsleiter Programm, Presse sowie Vertrieb und Lektorat
Andreas Mathyer Bereichsleiter Verlag «SAC Schweizer Alpen-Club»
Rosa Maria Manca Leiterin Administration, Buchhaltung und Vertrieb
Thierry Diezig Marketing und Administration
Gioele Manca Kaufmann EFZ in Ausbildung
Burkhard Ludäscher Vertreter Buchhandel Deutschschweiz
Christine Hunkeler Projektleiterin und Beraterin verschiedener Zeitschriften
Andrea Abegglen Projektleiterin und Beraterin verschiedener Zeitschriften
Doris Wyss Beraterin «Bödeli-/BrienzInfo»
Séverine Repond Administration/Empfang/ Aboverwaltung
Hilmar Gernet Chefredaktor «Hotelier»
Maja Giger Beratung, Marketing und Verkauf «Swiss Wedding» und «Hotelier»
Blanca Bürgisser Projektleitung «natürlich»
Samuel Krähenbühl Chefredaktor Zeitschrift «natürlich»
Markus Kellenberg Redaktorin und Leseberat ung Zeitschrift «natürlich»
Sabine Hurni (im Mandat) Redaktorin und Leseberat ung Zeitschrift «natürlich»
Dino Coluccia Anzeigeleiter Zeitschrift «natürlich»
TEAM
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Fabienne Righetti Beratung, Marketing und Verkauf «Mis Magazin»
Karin Schmidt Chefredaktorin Zeitschrift «Dolce Vita»
Thomas Kolbeck Verkauf Inserate
Anja Rüdin Projektleiterin verschiedener Zeitschriften, Lektorin und Korrektorin
Noah Häfliger Social-Media und OnlineMarketing
David Heinen Lektorat
Urs Meyer Art Director, Grafiker EFZ, Projektleiter
Adrian Aellig Bildbearbeitung und Fotografie
Sonja Berger Grafikerin
Shana Hirschi Polygrafin
Nina Ruosch Typografische Gestalterin
Cornelia Wyssen Polygrafin
Michelle Utiger Polygrafin
Celine Lanz Polygrafin
Bettina Ogi Polygrafin
Andrea Dätwyler Mediamatikerin
Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Telefon: + 41 33 336 55 55 sekretariat@weberverlag.ch www.weberverlag.ch Werner Wyttenbach Haus & Ordnung
Fritz Wyttenbach Haus & Ordnung
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SELBST PUBLIZIEREN
SIND SIE BEREIT FÜR IHR BUCHPROJEKT? Projektvorschläge und Manuskripte reichen Sie bitte elektronisch als PDF-Datei oder per Post ein: Weber Verlag AG Lektorat Gwattstrasse 144 3645 Thun/Gwatt lektorat@weberverlag.ch
Wir freuen uns auf besondere Buchideen in den Themenbereichen Biografien, Essen und Genuss, Wandern, Alpen und Berge, Velofahren, Natur, Reisen und Ausfliegen sowie Berndeutsch. Ihr Dossier besteht idealerweise aus einer kurzen Projektbeschreibung, einem Probekapitel inkl. Bildmaterial (Foto oder Illustrationen) sowie Angaben zur Autorin oder zum Autor. Jedes Manuskript wird geprüft, weshalb es bis zum Bescheid drei bis vier Wochen dauern kann. Besten Dank für das Verständnis.
SELBST PUBLIZIEREN
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SIND SIE BEREIT FÜR EINEN ARTIKEL IN EINER ZEITSCHRIFT? Das Redaktionsteam der jeweiligen Zeitschrift nimmt mit Ihnen Kontakt auf. Weber Verlag AG Redaktion Gwattstrasse 144 3645 Thun/Gwatt redaktion@weberverlag.ch
Neben klassischen Werbeformen kreiert die jeweilige Redaktion bezahlten Content. Wir publizieren ausschliesslich authentische und glaubhafte bezahlte Beiträge, die für uns vertretbar sind und einen Mehrwert bieten. Wir sind offen für Vorschläge von Ihnen oder von Werbepartnern, behalten uns jedoch vor, Themen abzulehnen. Die komplette (native) Umsetzung obliegt der jeweiligen Redaktion. Der publizistischen Qualität messen wir sowohl bei bezahltem wie bei redaktionellem Content eine gleich hohe Bedeutung bei.
30 JAHRE «WEBER VERL AG» IN Z AHLEN 1991 Gründung des Buch- und Zeitschriftenverlages und der Kommunikationsagentur «Weber» im Homeoffice. 1992 Übernahme der Thuner Kommunikationsagentur «Glob-ad-Vision» mit fünf Mitarbeitenden. Erste Bücher erscheinen. 1993 Umzug an die Seestrasse 26 in Thun. 1996 Bezug des Neubaus an der Gwattstrasse 125 in Thun. 1997 Erste Ausgabe «Spiez Info» 1998 Erste Ausgabe «Bödeli Info» 1999 Der Buch-Bestseller «Das Hochwasser am unteren Thunersee» erscheint. 2001 Die Buch-Bildbandserie «...for Gourmets» erscheint mit dem ersten Band «Gstaad for Gourmets». Es folgen 10 Bände. 2005 Erste Ausgabe «Thun-Magazin» 2008 Bezug der zweiten Geschäftsstelle in Spiez Die Buchserie «Alpbeizli-Führer» startet mit total 11 Ausgaben in verschiedenen Regionen, inkl. App und Website. 2009 Erste Ausgabe «Brienz Info» 2012 Übernahme des Zürcher «Werd Verlag» (ehemals «Tamedia») mit fünf Mitarbeitenden. 2014 Bezug des neuen Geschäftsgebäudes an der Gwattstrasse 144 in Thun, dadurch Aufgabe des Büros in Spiez. Die Buch-Bestseller «Gummibootführer», «Veloland» und «Thierry Carrell: Von Herzen» erscheinen. 2015 Erste Ausgabe «ThunerseeLiebi» Der Buch-Bestseller «Unser Dölf» erscheint. 2017 Erste Ausgabe «BärnLiebi» 2020 Übernahmen der Zeitschriften «MIS MAGAZIN», «Hotelier» und «Swiss Wedding» Der Buch-Bestseller «Daniel Koch – Stärke in der Krise» erscheint. 2021 Übernahme der Zeitschrift «natürlich» 2022 Übernahme des SAC-Verlages und Übernahme der Zeitschrift «Dolce Vita»
WEBER VERLAG AG Gwattstrasse 144 · CH-3645 Thun/Gwatt T + 41 (0)33 336 55 55 · F + 41 (0)33 336 55 56 MwSt. CHE-376.840.726 www.weberverlag.ch, mail@weberverlag.ch