NR. 6 | NOVEMBER 2021
Partizipation
Die Stadt mitgestalten SEITE 17
Politik
Abschied von Roman Gimmel
SEITE 19
Winterzauber
Die Abenteuer der roten Zora SEITE 31
Bruno Guggisberg «Wir sind ein Spital mit Drive» SEITE 6
Ihre Mobilität ist unsere Aufgabe -
seit über 50 Jahren! Wir wünschen eine von Lichtern erfüllte Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest & einen guten Start ins neue Jahr! Wir freuen uns weiter für Sie da zu sein!
INHALT
Editorial Liebe Leserin, lieber Leser
Seite 20 Seite 19
Seite 29
Inhalt EDITORIAL
3 Yvonne Schediwy: Menschen,
die eine Stadt lebenswert machen
MENSCHEN
6 Spital STS AG: Interview
mit dem CEO Bruno Guggisberg
STADT THUN
12 Serie Quartiere: Innenstadt – das älteste Thuner Quartier
15 City-App: Die neue App findet Anklang
17 Partizipation: Die Stadt mitgestal ten – bequem von zuhause aus
19 Politik: Gemeinderat Roman
Gimmel tritt Ende Jahr zurück
20 Familie: Die Bevölkerung kann Jugendpolitik mitgestalten
23 Berufsberatung:
Seit über 100 Jahren berät und informiert das BIZ
24 Kunstmuseum Thun: Moment aufnahme unterschiedlicher Resonanzen
27 Literaare: Das Unspektakuläre des Alltags
29 Martin Bill: Ausstellung
in der Kunstgalerie Hodler
31 Winterzauber: Die Abenteuer der roten Zora
SHOPPING / INNENSTADT
Fast 20 Jahre bin ich mit meinem Geschäft Teil der Thuner Alt stadt und es erfüllt mich täglich aufs Neue mit Freude. Schlen dere ich durch die Hauptgasse, fasziniert mich immer wieder die einzigartige Architektur, unterstrichen von einer üp pigen Blumenpracht. Viele Fassaden erstrahlen in neuem Glanz und die Vielfalt des Angebots lädt wirklich zum «Lädele» ein. Vor etwa zehn Jahren engagierte sich eine Gruppe von Anwohnern und Geschäftstreibenden für eine saubere, lebenswerte Altstadt. Damals waren das «Lädelisterben», der Müll und die Drogenszene in den Schlagzeilen. Dank der Unterstützung der Stadt und der IGT konnten wir einiges realisieren. Heute sind es meist positive Meldun gen, die unsere Altstadt betreffen. Daher: Es bedarf kontinuierlicher Verbesserung und jeder Einzelne kann das Seine dazu tun – denn es lohnt sich. Geniessen wir unsere pittoreske Altstadt, in deren alteingesessenen Geschäften oft die Inhaber persönlich am Verkaufstresen stehen, in der Freundlichkeit grossgeschrieben wird, in der Vielfalt statt Einfalt stattfindet. Thun ist meine Wahlheimat und ich bin dankbar, von so vielen tollen Men schen und treuen Kundinnen und Kunden umgeben zu sein. Mir zeigt es: Es sind die Menschen, die eine Stadt lebenswert machen.
8 Verwöhnprogramm: Hingehen und einfach geniessen
45 Thuncity / IGT:
Zauberhafte Weihnachtszeit Yvonne Schediwy Vorstand Thuncity / InnenstadtGenossenschaft Thun (IGT), Inhaberin der Silberschmiede Thun
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1 Jahr unlimitiert unterwegs in der 1. Klasse ab CHF
129.–
Seepass Thuner- und Brienzersee
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bls.ch/seepass
INHALT
Seite 55
Seite 64
VEREINE
47 Art & Act Kulturverein/4accord:
Christmas Gospel Nights 2021 – «Come, let us sing!»
49 Tageselternvermittlung Region Thun: 30-Jahre-Jubiläum
49 SC Thunerstern: Rollschuhlaufen
beim SC Thunerstern-Rollhockey
Seite 60
PUBLIREPORTAGEN
33 Krebser AG: Buchtipps
35 AEK Bank 1826: Pensionierungs planung bei Vorsorgebezug für Wohneigentum
42 Bläuer AG/ Frieden AG:
Mit Schmuck und Uhren farben froh durch die Winterzeit
51 Singkreis Bethlehem/Thun:
53 Gesundheitstipp Bälliz Apotheke
51 TV Thun-Strättligen: Gymotion
55 Volz Optik: Kurzsichtigkeit bei
Thuner JSO Arabesque konzer tiert mit Chor in der Stadt-kirche 2022 im Hallenstadion
51 Modellfluggruppe Thun:
Selber einen Modellflieger bauen und fliegen
51 Volkshochschule Region Thun: Kurse Januar bis Juni 2022
+ Drogerie AG: Mikronährstoffe – der Schlüssel zur Gesundheit Kindern – weshalb das besondere Aufmerksamkeit braucht
60 Apart Hotel Adelboden:
Hoteleröffnung – Dorfcharme 2.0
63 Grüne Region Thun: Die GRÜNEN überzeugen durch Erfolge
64 Bauimpuls AG: Und am Anfang
war … nicht das Feuer, sondern die VISION
66 AARECloud AG:
Der Weg in die «Thuner» Wolke
69 Regionale Energieberatung:
Heizen mit Wärmepumpe – Teil 2
70 Energie Thun AG:
125 Jahre Strom vom Elektrizitäts werk Thun – Folge 4
57 Immobilien Wyss Schweiz AG:
Wer bezahlt die Maklerprovisionen?
59 Griwa Interior AG: Gutes Schlafen – ein anhaltender Trend
UNTERHALTUNG
73 Kreuzworträtsel
74 Veranstaltungskalender
Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genos senschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Weber Verlag AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette Weber, Weber Verlag AG.
Inserate Christine Hunkeler, Weber Verlag AG. Stadtredaktion Simone Tanner (Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, Cilia Julen, Patrick Liechti, Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid. Beiträge, die mit diesem Logo ( ) gekennzeichnet werden, sind redaktionelle Inhalte der Stadtverwaltung Thun. Redaktion IGT / weitere Beiträge Weber Verlag AG. Titelbild Erich Häsler.
Auflage 65 700 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, gestrichen, glänzend. Lese-App Gratis-Download im App Store. Nächste Ausgabe 14. / 15. März 2022
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MENSCHEN
«Wir sind ein Spital mit Drive» Bruno Guggisberg ist seit elf Jahren CEO der Spital STS AG. Nebst Sanierungsprojekten, Kostendruck, Fachkräftemangel und dem Dossier Simmental-Saanenland war die CoronaKrise bisher die grösste Herausforderung. Guggisberg blickt aber positiv in die Zukunft. Bruno Guggisberg, Sie sind nach Ihrer Ausbildung direkt ins Gesundheitswesen eingestiegen. Was reizte Sie daran? Es ist eine hochinteressante Branche und eine Aufgabe mit sehr viel Sinngebung. In einem Akutspital ist man nahe am Le ben – Freud und Leid sind eng beieinan der. Jeden Tag gibt es Todesfälle – aber auch Geburten. Als CEO ist man zwar der Chef der Geschäftsleitung – aber die Mu sik machen die anderen, die Pfleger, Ärz tinnen und Therapeuten. Wie sehen Sie Ihre Rolle? Meine Rolle ist es, gute Rahmenbedingungen für die Spital STS AG und alle Mitarbeitenden zu schaffen. Ich habe die Aufgabe, eine gute Verbindung zum Verwaltungsrat
«Als CEO ist man zwar der Chef, aber die Musik machen die anderen.» 6
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sicherzustellen, das Spital gegen aussen zu vertreten und in Krisensituationen die Führung zu übernehmen. Wie in der Corona-Pandemie. Wie haben Sie diese gemeistert? Ob eine Orga nisation funktioniert, merkt man nicht, wenn die Sonne scheint – sondern in Kri senzeiten. Ich darf rückblickend sagen, dass wir einen guten Job gemacht ha ben. Wir konnten die Erwartungen weit gehend erfüllen. Nicht zuletzt dank der Flexibilität aller Mitarbeitenden. Das funktioniert nur als Team. Was waren die grössten Herausforderungen? Wir hatten keine Erfahrung mit dieser Art von Krise. Dementsprechend brauchte es eine Lernkurve. Anspruchs voll zu handhaben waren vor allem die Ungewissheit in Bezug auf die Krankheit und die Entwicklung der Pandemie. In der ersten und zweiten Welle mussten dann Operationen umdisponiert und verschoben werden. Das war mehr als herausfordernd – in allen Belangen.
Sicher auch für das Personal. Die Belas tung für das Personal war gross. Wir ha ben zwei Covid-Stationen eröffnet, die doppelt mit Personal bestückt werden mussten. Unsere Leute mussten sich von einem Tag auf den anderen anpassen und dort arbeiten. Sie waren es nicht ge wohnt, Patientinnen mit einer hochanste ckenden Krankheit zu pflegen. Da war verständlicherweise viel Unsicherheit. Aufgrund der hohen Arbeitspensen wur den die Mitarbeitenden auch müde. Zum Glück konnten sie sich im Sommer wie der etwas erholen. Wie hat sich die Krise finanziell ausgewirkt? Wenn man so lange nicht operiert, fehlen Millionen. Zum Glück sind wir fi nanziell aber gut aufgestellt, ausserdem hat der Kanton den Spitälern einen Grossteil der Ausfälle und Mehrkosten 2020 entschädigt. A propos Finanzen: Regionalspitäler geraten mehr und mehr unter Druck. Wie begegnen Sie dem Kostendruck?
Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Patientenwohl? Wichtig ist es, Fehlanreize zu eliminieren, also zum Beispiel Modelle zu vermeiden, in denen der Arzt mehr verdient, wenn er mehr operiert. Ganz wichtig ist die strikte Trennung zwischen Geschäftsführung und Ärzteschaft. Wir lassen diese und die Pflege ihren Job machen und reden ih nen nicht ins Tagesgeschäft. Sie tun ge nau das, was medizinisch angezeigt ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Quali tät, an der wir laufend arbeiten. Die Grundversorgung im Spital Thun macht zwei Drittel aus, ein Drittel ist Spezialversorgung. Wie stark spüren Sie den Trend hin zur Spezialisierung? Die hochspezialisierte Medizin ist sinn vollerweise zentralisiert, im Kanton Bern im Inselspital. Hier geht es um hochkom plexe Eingriffe wie Operationen am of fenen Herzen oder am Kopf. Das können und müssen wir nicht anbieten. Allein mit der Grundversorgung kann das Spi tal Thun jedoch nicht überleben. Des halb bieten wir auch spezialisierte, über regionale Versorgung an. Wenn künftig der Raum Berner Oberland nicht mehr in Ost und West getrennt wäre, hätte man ganz andere Fallzahlen, mehr Volu
men und im Bereich Spezialversorgung mehr Möglichkeiten, um Spezialisten ins Oberland holen zu können. Damit sprechen Sie den Fachkräftemangel an. Wie holen Sie die guten Leute nach Thun? Im Vergleich zu den Unispi tälern fehlt natürlich der Strang der For schung. Aber wenn ich sehe, welch kom petente Leute bei uns arbeiten, zeigt das, dass wir ein spannendes Umfeld und at traktive Angebote haben, eben auch dank der Spezialversorgung und flexib ler Arbeitsmodelle. Die Vorteile eines «kleineren» Spitals sind die kurzen Wege und dass wir manche Dinge schneller umsetzen können. Etwa im Bereich Kran kenhausinformationssystem. Und Thun ist ein schöner Wohnort. Klar, die Wohn- und Lebensqualität von Thun hilft uns bei der Rekrutierung. Wir inves tieren zudem viel in die Ausbildung, viele Pflegefachpersonen und Ärztin nen kehren zu uns zurück. Wir sind ein Spital mit Drive. Sie haben in den letzten Jahren 160 Millionen Franken investiert in Infrastruktur und Medizintechnik. In diesem Zusammenhang fiel der Satz «man müsse das Spital neu denken». Was heisst das? Bild linke Seite: B runo Guggisberg auf dem Dach des Spitals Thun.
Bild unten: Rund 160 Millionen Franken hat die STS AG in den letzten zehn Jahren in Infrastruktur und Medizintechnik investiert. Zum Beispiel in den neuen Operationssaal.
Erstens, dass wir wirtschaftlich noch bes ser werden müssen. Zudem wird die Me dizin immer ambulanter, die Patienten übernachten immer weniger. Das braucht ganz andere Prozesse. Drittens: Die Digitalisierung bietet neue Möglich keiten. Der vierte Strang sind die Patien ten: Sie sind mündiger – heute ist die Be gegnung auf Augenhöhe, sie kommen gut vorbereitet zu uns, wissen, was sie wollen. Das Halbwissen von Dr. Google macht es aber nicht immer einfacher.
MENSCHEN
Um wirtschaftlich als Spitalbetrieb über leben zu können, braucht es eine kriti sche Grösse. Und die haben wir. Mit über 2000 Mitarbeitenden, zwei Spital-Stand orten, zahlreichen Kliniken und 10 000 Operationen pro Jahr sind wir ein relativ komplexes Unternehmen. Nach dem In selspital sind wir das zweitgrösste öffent liche Spitalunternehmen im Kanton Bern. Das verpflichtet: Wir wollen einen guten Job machen. All unsere Patienten sollen zufrieden sein und bestmöglich versorgt werden, auch bei komplexen Problemen. Nur das zählt.
Was haben Sie noch vor mit der Spital STS AG bis zur Pensionierung? In der Un ternehmensstrategie haben wir zahlrei che Pflöcke eingeschlagen für die kom menden fünf Jahre. Da will ich gerne das eine oder andere noch umsetzen. Leider stockt das Dossier Simmental-Saanen land noch immer. Gespräche mit dem Kanton und der Region sind aktuell inten siv am Laufen. Wenn ich in diesem politi schen, hochemotionalen und komplexen Geschäft einen Beitrag leisten kann, freut mich das. Wichtig finde ich auch, dass ich das Spital gut aufgestellt übergeben kann. Mit welchen Gefühlen blicken Sie bezüglich der Pandemie in die Zukunft? Re lativ optimistisch. Wenn die Impfquote weiter steigt, glaube ich, dass wir die Sa che langsam in den Griff kriegen. Zudem sind wir in den Spitälern vorbereitet. Die Krisenstäbe funktionieren. Das Virus wird uns sicher weiter beschäftigen, aber wir haben gelernt, damit zu leben. Interview: Simone Tanner Bilder: Erich Häsler und Spital STS AG
Zur Person
Bruno Guggisberg ist 1962 in Oster mundigen geboren. Nach der KV-Lehre sowie der Ausbildung an der HFW und dem MBA in Integrated Manage ment war er in verschiedenen leiten den Funktionen im Gesundheitswesen und in der Privatwirtschaft tätig. Seit 2011 ist er CEO der Spital STS AG. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachse ner Söhne. Er wohnt in Münsingen. 6/21 | ThunMagazin
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VERWÖHNPROGRAMM
Hingehen und einfach geniessen Eine modische Frisur, tolle Kosmetik und Überraschendes: In der Thuner Innenstadt finden Damen und Herren das ideale Programm zum Geniessen. Gerade recht für die bald anstehenden Festtage. Damen und Herren ziehen unweiger lich Blicke auf sich. Gerade, wenn es um modische Haarpracht, tolle Frisu ren oder einfach ums Wohlfühlen geht. Und seien wir ehrlich, Frau und Mann dürfen es auch geniessen, wenn sie ge fallen. Das ideale Verwöhnprogramm für attraktive Damen und Herren bietet die Thuner Innenstadt. Ohne Wenn und Aber.
Ein Rundumservice für die perfekte Frisur Im Haute Coiffure Epoca an der Oberen Hauptgasse 39 in Thun wartet ein Rund umservice. «Jede Frisur bedeutet auch eine eigene Persönlichkeit. Darauf le gen wir mit allem Drum und Dran sehr viel Wert», betont Inhaberin Andrea Uebersax. Eines jedenfalls ist klar: Bei Andrea Uebersax und ihrem Team sind Kundinnen und Kunden in Sachen 8
ThunMagazin | 6/21
«Jede Frisur bedeutet auch eine eigene Persönlichkeit.»
Andrea Uebersax, Haute Coiffure Epoca
persönliche Dienstleistungen rund ums Haar besonders gut aufgehoben. Ins Spiel kommen dabei frische, helle und warme Farben. Oder ganz einfach auch Inputs, die «gluschtig machen», auch mal etwas Neues auszuprobieren. Andrea Uebersax weiss, wovon sie spricht. Mit ihrem Team ist sie dafür ver antwortlich, dass Damen und Herren in Sachen Frisur voll auf ihre Bedürfnisse kommen. «Wir nehmen uns Zeit, jeden Kundenwunsch zu erfüllen», sagt sie. Und das Team im Haute Coiffure Epoca
Oben: Bei Andrea Uebersax, Inhaberin Haute Coiffure Epoca, sind Kundinnen und Kunden in Sachen persönliche Dienstleistungen rund ums Haar besonders gut aufgehoben. Rechts oben: Nadine Zürcher (links) und Doris Briggen führen gemeinsam das Kosmetikstudio la belle etoile.
VERWÖHNPROGRAMM an der Oberen Hauptgasse 39 wirkt auch beratend. «Wir achten darauf, dass die Frisur die Person verkörpert», erläu tert die Fachfrau. Dabei spielt es keine Rolle, ob kurzes oder langes Haar. Ganz einfach nach dem Motto Vielfalt. Und Andrea Uebersax kommt erneut auf den Rundumservice zu sprechen: «Ob für den Alltag oder zu besonderen Anlässen, wir nehmen uns Zeit, den pas senden Look zu finden.» Denn am An fang des Besuches im Haute Coiffure Epoca steht immer das Beratungsge spräch.
Ganz einfach für schöne Haut Damen dürfen sich doch ganz einfach auch mal verwöhnen lassen. Zum Bei spiel mit einer gemütlichen Gesichtsbe handlung, einem Make-up für den Tag oder für einen ganz besonderen Anlass.
«Unsere Verwöhnprogramme lassen sich mittels Gutschein auch schenken», sagt Doris Briggen, mit Blick auf die kommenden Festtage. Doris Briggen führt gemeinsam mit Nadine Zürcher im Bälliz 34 das Kosmetikstudio la belle etoile. «Kosmetik bedeutet auch das Gesunderhalten der Haut, dafür sind wir da», erklärt die Fachfrau. Dazu gehört nicht nur die Gesichtspflege. Hände und Füsse gehören ebenso dazu, schliesslich wollen beide ja auch ver wöhnt werden. Das Kosmetikstudio bietet denn auch eine umfangreiche Pflege an. Diese be ginnt beim Reinigen der Haut und bein haltet unter anderem auch das Entfer nen von Haaren oder lästigen Pickeln. «Wir verwenden schonende Präparate, die dem jeweiligen Hauttyp angepasst sind», erklärt Nadine Zürcher. Die
«Empfehlenswert sind Produkte, die Feuchtigkeit auf die Haut bringen, und solche, die vor Kälte schützen.» Nadine Zürcher, Kosmetikstudio la belle etoile
Schönheitspflege für die Haut macht einfach Sinn. Besonders in der kalten Jahreszeit. «Empfehlenswert sind Pro dukte, die Feuchtigkeit auf die Haut bringen, und solche, die vor Kälte schüt zen», betont Nadine Zürcher. Dabei ist allerdings zuvor eine Beratung wichtig. Denn nicht jedes Produkt passt auch auf jede Haut. Eines jedenfalls ist klar: Kos metik bedeutet Körper- und Schön heitspflege. Das Kosmetikstudio la belle etoile setzt dabei insbesondere auf dezente Schönheitspflege. Die gilt auch für das Make-up. «Das A und O sind die richtigen Produkte für sichtbare Erfolge», betont Doris Briggen. Und sie ergänzt: «Es ist nie zu spät für einen Be such im Kosmetikstudio.» So oder so, ein Verwöhnprogramm für Schönheit ist im Kosmetikstudio la belle etoile ein fach schön.
Füsse dürfen auch stylisch sein «Begegnen wir Menschen, achten wir bewusst wie auch unbewusst auf den Zustand der Haut, der Haare und der Nägel», sagt Fabienne Bettschen, Inha berin der Praxis für medizinische Fuss pflege Podologie Thun im Bälliz 47/49. Und sie fährt gleich fort: «Ob gepflegt 6/21 | ThunMagazin
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Adventsverlosung
18. November bis 12. Dezember Sammeln Sie Thuner Sterne in den Geschäften / Restaurants der Thuner Innenstadt und gewinnen Sie eine Thuncity-Geschenkkarte im Wert von CHF 300.– oder viele weitere attraktive Preise. www.thuncity.ch/adventswettbewerb Hier Verlosungstalon herunterladen und Details erfahren:
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VERWÖHNPROGRAMM
«Mit gepflegten Füssen läuft es sich besser.» Fabienne Bettschen, Podologie Thun
oder ungepflegt, ob jung oder alt, ob gesund oder krank wird von der Umge bung aufgenommen und entscheidet meist über die Zuordnung sympathisch oder unsympathisch.» Diese Tatsache würde viele Menschen in ihrer Bewe gungsfreiheit hemmen. Das Selbstwert gefühl leide stark. Wie wichtig «stylisch» für die Menschen sei, zeige sich schon in der frühen Geschichte. Ob als Zei chen der Macht oder zum Unterstrei chen der Schönheit, schon 1800 v. Chr. werde die Maniküre in alten Mythen be schrieben. «Heute ist das Verschönern der Nägel ein Trend, der je nach Vor liebe mit vielen Formen und tollen Far ben ausgelebt werden darf», betont die Fachfrau. Und weiter: «Für mich als Po dologin steht allerdings die Fuss- und Nagelgesundheit an erster Stelle.» Denn: «Mit gepflegten Füssen läuft es sich besser», sagt Fabienne Bettschen. Dabei gebe es gerade während der kal ten Jahreszeit einiges zu beachten. Im Winter stecken die Füsse viel in Socken und Schuhen. Die Socken sind meist nass, ob wir schwitzen oder frieren, die Feuchtigkeit sammelt sich in den Schu
hen und kann nicht entweichen. Des halb sei es wichtig, zu Hause die Schuhe und Socken auszuziehen, die Füsse kurz abzuduschen und in trockene Socken zu schlüpfen. Da die Haut an den Füssen in beheizten Räumen, vor allem durch die Bodenheizung, stärker austrocknet, empfiehlt die Fachfrau, die Füsse nach dem Duschen einzucremen. «Sie wer den mit einer samtigen Fusshaut be lohnt», verspricht sie.
In familiärer Atmosphäre Anna Caggiano kennt ihr Handwerk. Seit 37 Jahren ist sie selbstständige Haarstylistin. Zuerst mit einem eigenen Geschäft in Belp und ab 2005 im Aare zentrum Thun. Die Inhaberin von Coif fure Anna an der Aarestrasse 30A be zeichnet ihre Kundinnen und Kunden denn auch als grosse Familie und spricht sie und ihn gleich mit Vornamen an. «Mir ist eine familiäre und herzliche Atmosphäre eben wichtig», sagt das ehemalige Mitglied der Schweizer Nati onalmannschaft der Coiffeure. Bezüg lich Stile und Haarschnitt meint sie: «Es kommt immer auf den Menschen an.»
Bild links: «Heute ist das Verschönern der Nägel ein Trend, der tolle Farben ausleben darf», sagt Fabienne Bettschen, Inhaberin der Praxis für medizinische Fusspflege. Bild rechts: Im Coiffeur-Salon von Anna Caggiano (r.) und Mitarbeiterin Antonella Kovac herrscht eine familiäre Atmosphäre.
Angesagt jedenfalls ist Vielseitigkeit. Da kann es durchaus auch mal eine Dauer welle für den Mann sein. Und Mann trägt den Bart ja auch mal wieder etwas kürzer als auch schon. Damit dieser auch wirklich sitzt, rät Anna Caggiano den Männern den Bart einfach zum Wohlfühlen etwa alle drei Wochen im Fachgeschäft schneiden und pflegen zu lassen. Für Damen und Herren bietet Coiffure Anna ebenso einen Hausser vice an. Gerade für Leute, die wegen Krankheit oder Unfall beeinträchtigt sind und nicht aus dem Hause können. Dies ist auch am Wochenende oder während der Feiertage möglich. Eine einfache Anfrage genügt. Text und Bilder: Stefan Kammermann
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SERIE QUARTIERE
Die Innenstadt lädt zum Einkaufen, Wohnen und Verweilen Die Thuner Innenstadt besticht mit ihrem historischen Schloss, der Altstadt mit einzigarti gen Hochtrottoirs, dem beliebten Mühleplatz und der Nähe zur Aare. Das älteste Quartier der Stadt bietet knapp 3200 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Zuhause. Eine Führung im Schloss, eine Shop pingtour auf der grössten Einkaufs meile im Berner Oberland oder ein Abendessen auf dem Mühleplatz – die Innenstadt ist Treffpunkt für Jung und Alt. Hinzu kommt die schöne Lage di rekt an der Aare und mit Blick auf die Berge. Das älteste Quartier der Stadt Thun ist mit 3158 Einwohnerinnen und Einwohnern auch ein Wohnort.
Innenstadt für alle Der Thuner Innenstadtleist sorgt dafür, dass sowohl Anwohnerinnen und An wohner, Tagesbesuchende, Nacht schwärmerinnen und Gewerbebesitzer gemeinsam in der Innenstadt verkehren und leben können. Die Bedürfnisse sind
oftmals sehr verschieden. «In der Innen stadt sollen sich alle wohlfühlen kön nen, ohne dass eine Sparte vernachläs sigt wird», sagt René Gygax, Präsident des Leists. Der im Jahr 2013 gegrün dete Verein ist ein Zusammenschluss der Anwohnerinnen und Anwohner so wie der Hausbesitzenden und zählt 100 Mitglieder. Er ist die Nachfolgeorgani sation der ehemaligen Hauptgasse-, Unterstadt- und Freienhofgasse-Leiste und setzt sich primär für den Erhalt der attraktiven Wohnlage ein.
Mediterrane Nächte Der Leist ist sich bewusst, wie wichtig eine lebendige Innenstadt ist. «Darum haben wir uns in den letzten Jahren ak
tiv für eine attraktive Ausgehmeile ein gesetzt», sagt René Gygax, «so haben wir zum Beispiel die mediterranen Nächte mitgestaltet oder die Auswei tung der Aussensitzplätze für Gastrono miebetriebe im Leistgebiet unter stützt.» Seit 2016 dürfen Gastronomie betriebe während der Sommerferien an Freitag- und Samstagabenden bis um 1.30 Uhr geöffnet haben. Die medi terranen Nächte resultierten aus Ver handlungen zwischen der Stadt Thun, dem Thuner Innenstadtleist und dem Verein Pro Nachtleben Thun. Ein weg weisender Entscheid für eine leben dige Innenstadt. Doch das Gastrono mieangebot war nicht immer so gross und vielfältig.
Innenstadt im Wandel In den 80ern bot die Innenstadt nur wenige Gastronomie-, Ausgeh- oder Kulturlokale. Nach dem Abbruch der Mühlegebäude 1989 und der Sanie rung des Platzes 1993 entwickelte sich der Mühleplatz zum Zentrum schlecht hin. Mit dem Mühleplatz kehrten die Restaurants und Bars zurück. «Die Gast robetriebe auf dem Mühleplatz ziehen viele Menschen in die Stadt», sagt Alain Marti, Präsident der Innenstadt-Genos senschaft Thun, «sie laden zum Verwei len ein.» Auch die Eröffnung des Schlossbergparkings im November 2018 brachte einen rasanten Anstieg an Tagestouristinnen und Tagestouris ten. «Andere Schweizer Innenstädte beneiden unseren beliebten Par king-Ring», sagt Alain Marti. Vielfältiges Angebot Das Bälliz gilt als längste Insel-Ein kaufsmeile der Schweiz. Das vielfältige Einkaufs- und Dienstleistungsangebot ist auch für Touristinnen und Touristen aus dem In- und Ausland attraktiv. In der Thuner Innenstadt treffen regiona 12
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SERIE QUARTIERE Bild linke Seite: Das Gebiet der Innenstadt reicht vom Kleist-Inseli über den Schlossberg bis hin zum Schwäbis.
Bild oben links: Alain Marti und René Gygax setzen sich für ein gutes Zusammenleben in der Thuner Innenstadt ein. Bild oben rechts: Das neue Geländer beim Rathausbrüggli ist eine umgesetzte Massnahme der InnenstadtAttraktivierung. Bild links: Nur noch der Name «Mühleplatz» erinnert daran, dass an dieser Stelle jahrhundertelang Mühlen in Betrieb waren.
les Kunsthandwerk, Modeboutiquen und Kaufhäuser auf Gastronomiebe triebe und kulturelle Angebote wie Konzerte, Theater und Kino. Ergänzt wird das Angebot von Dienstleisten den wie Coiffeurgeschäften, Zahnärz ten, Versicherungen und Banken. Die Innenstadt-Genossenschaft Thun för dert diese Angebotsvielfalt. Durch ge zielte Marketingmassnahmen versucht sie, die Innenstadt zu beleben, und ver tritt die Interessen der rund 300 Mit glieder.
Attraktivierung Innenstadt Die Thuner Innenstadt soll noch attrak
tiver gestaltet werden. Dies ist ein er klärtes Legislaturziel des Gemeinde rats. Für das Vorhaben sprach der Stadtrat einen Kredit von 250 000 Fran ken. Die Stadt erarbeitet gemeinsam mit der Innenstadt-Genossenschaft und dem Innenstadtleist sowie weite ren Partnern Massnahmen, um die In nenstadt weiter zu beleben. Im Rah men von Workshops resultierte ein Ge samtplan mit kurz-, mittel- und langfris tigen Massnahmen zum Erhalt und zur Stärkung der Innenstadt. Die vorge schlagenen Massnahmen sind sowohl kleinere als auch langfristige, voraus denkende Anpassungen. Die Mass
nahmen sind fünf Themen zugeordnet. Im Fokus liegen die Mobilität, die Stadtkulisse, der Mensch und die Ge sellschaft, der vielfältige Angebotsmix sowie das Stadtklima und die Ökolo gie. Aufgewertete und zusätzliche Grünräume sowie ein besserer Zugang zum Wasser sollen die Aufenthaltsqua lität in der Innenstadt erhöhen. So wurde bereits im Sommer die Rathaus brücke besser beleuchtet und das Ge länder ersetzt. In Zukunft sollen unter anderem Ruhezonen mit Sitzmöglich keiten ins Auge gefasst werden. Text: Fabio Burri Bilder: Patrick Liechti, Thunensis, zvg
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Seit Ende April kommuniziert die Stadt Thun auch über die smarte City-App «My Local Services». Nebst dem digitalen Abfallkalender oder Neuigkeiten aus der Stadt steht den Thunerinnen und Thunern auch ein Schadenmelder zur Verfügung, der rege genutzt wird.
KOMMUNIK ATION
Die neue City-App findet Anklang
und Schäden oder Störungen an der öf fentlichen Infrastruktur melden. «Die Bevölkerung nutzt den Dienst sehr en gagiert. Seit der Lancierung haben wir rund 170 Meldungen bearbeitet», sagt Michael Gassner, Projektleiter in der Fachstelle Umwelt Energie Mobilität, welche die Triage der eingegangenen Meldungen vornimmt. Rund 95 Prozent der gemeldeten Schäden landen zur Behebung beim Tiefbauamt. Die Leite rin Administration, Karin Kupfer schmied, stellt dabei besonders in vier Bereichen eine Häufung der Meldun gen fest: «Zu den Top-Themen gehören Hinweise zum Strassenzustand, zu Ab fallbereitstellung und Spielplätzen.»
Die sozialen Medien und die Nutzung von Apps auf dem Smartphone sind heute kaum mehr aus dem Alltag weg zudenken. Wichtige Informationen er reichen die Bevölkerung zunehmend via Pushnachricht statt über die klassi schen Medien. Auch die Stadt Thun setzt auf digitale Kommunikationska näle. Seit Ende April ist die smarte Ci ty-App «My Local Services» in Betrieb. Diese beinhaltet Neuigkeiten zur Stadt, einen Eventkalender, Infos zu Abfallab fuhren und einen Schadenmelder. Peter Jost, Leiter der Abteilung Stadtmarke ting und Kommunikation, zieht nach ei nem halben Jahr ein positives Fazit: «Wir zählen aktuell rund 2000 regel mässige Nutzerinnen und Nutzer der App hier in Thun – Tendenz steigend.
Bild: Rund 2000 Personen nutzen die App regelmässig – Tendenz steigend.
Die City-App ist ein wertvoller Informati onskanal, gerade auch in ausserge wöhnlichen Situationen wie dem Hoch wasser letzten Sommer.»
Beliebter Schadenmelder Mit der City-App führte die Stadt auch den Schadenmelder ein. Damit können die Thunerinnen und Thuner auf einfa che Weise mit der Stadt interagieren
Entsorgte Schreibtische und Erdbienen Auch spezielle Meldungen treffen bei der Stadt ein. «Zum Schmunzeln brachte mich die Meldung über einen unrechtmässig entsorgten Schreibtisch am Strassenrand mit dem Kommentar: 'Home Office?'», erzählt Michael Gass ner. Ein besonderes Happy End gab es im Sommer auf dem Spielplatz beim Thunerhof. Via Schadenmelder er reichte die Stadt eine Meldung zu Wes pen zwischen dem Sandkasten und dem Holzschiff. Die Insekten sollen sich im Holz eingenistet haben. Dank der Hilfe eines Kammerjägers konnte man den Spielplatzbesuchenden Entwar nung geben. Es handelte sich um Nes ter von Erdbienen, die im Vergleich zu Wespen nicht stechen und daher für die Kinder keine Gefahr darstellen. In der Folge gewährte man den bedroh ten Erdbienen Obhut auf dem Spiel platz und leistete damit einen Beitrag zur Biodiversität. Text und Bild: Patrick Liechti
My Local Services
Die City-App «My Local Services» steht der Bevölkerung im Apple App Store oder im Google Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung. 6/21 | ThunMagazin
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Die zweite Schöpfung 6.11.20–11.7.21
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UBS Kulturstiftung
PARTIZIPATION
Die Stadt mitgestalten – bequem von zuhause aus Mit der neuen digitalen Plattform dialog.thun.ch ermöglicht die Stadt Thun der Bevölkerung eine direkte Beteiligung auf einfache Art und Weise.
Wie soll die Zukunft in Thun aussehen? Ideen und Visionen zu verschiedenen Themen können Thunerinnen und Thu ner auf der neuen Dialogplattform der Stadt kundtun. «Uns ist es wichtig, dass es über den formellen Prozess hinweg eine niederschwellige Möglichkeit gibt, sich einzubringen», sagt Florian Kühne, Stadt architekt und Co-Leiter des Planungs amts der Stadt Thun. Bereits in der öffent lichen Mitwirkung zur Ortsplanungsrevi sion wurde die Dialogplattform einge setzt. Nun wird der Einsatzbereich auf weitere Themen und Projekte erweitert: Von der Quartierentwicklung bis hin zum Kinder- und Jugendleitbild.
Informieren, mitwirken, übermitteln Nach der einmaligen Registrierung auf der Plattform als Bürgerin resp. Bürger oder auch im Namen eines Vereins kön nen die Nutzenden Informationen zu den einzelnen Projekten abrufen und im An schluss entsprechende Rückmeldungen erfassen. Die smarte Plattform bietet ver
schiedene Partizipationsmöglichkeiten, welche die Stadt projektbezogen bietet. Rückmeldungen können als Freitext er fasst werden. In klassischen Boxen oder je nach Bereich auch geografisch zugeord net auf einer Karte, Umfragen sind eben falls Bestandteil der Dialogplattform.
Ideen für die Innenstadt Zurzeit sind auf dialog.thun.ch eine Handvoll Projekte aufgeschaltet. Eines davon behandelt die Attraktivierung der Thuner Innenstadt. Im Dialog mit der breiten Öffentlichkeit möchte die Stadt die geplanten und möglichen weiteren Massnahmen vertiefen sowie weitere Vorschläge entgegennehmen. Ein kurzer Überblick der aktuellen Situation in der Innenstadt in Kombination mit der Auf gliederung des Projekts in fünf Bereiche
Bild: Die digitale Plattform kam bereits bei Mitwirkung zur Ortsplanungsrevision zum Einsatz.
wie beispielsweise «Kulisse und Stadt raum» oder «Ökologie und Stadtklima» ermöglichen einen einfachen Zugang zur Thematik. Innerhalb der Bereiche sind die Ideen und Meinungen von anderen Dialogteilnehmenden sichtbar und kön nen bewertet werden. Weitere Mitwirkungsoptionen zu an deren Projekten werden laufend auf der Plattform aufgeschaltet. Florian Kühne ist gespannt auf die weitere Nutzung: «Wir freuen uns über Eingaben und sind überzeugt, dass diese Möglichkeit zum Austausch einen Mehrwert für die Be völkerung und unsere Projekte bietet.» Text und Bild (Mockup): Patrick Liechti
Dialogplattform der Stadt Thun
Unter dialog.thun.ch kann die Bevölkerung ihre Meinung zu aktuellen Projekten äussern. Zum Mitmachen ist ein einmaliges Login mit E-Mail und Passwort erforderlich. 6/21 | ThunMagazin
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POLITIK
«Nach elf Jahren Gemeinderat ist man nicht mehr derselbe Mensch» Gemeinderat Roman Gimmel tritt Ende Jahr zurück. Gemeinsam mit dem Thun-Magazin blickt er auf sein Wirken in den letzten elf Jahren zurück und verrät, was er mitnimmt und was er seinem Nachfolger / seiner Nachfolgerin mitgeben möchte. Sanierungen und Neubauten sind sehr anspruchsvoll. Haben Sie den Eindruck, dass die Anspruchshaltung der Bevölkerung gestiegen ist? Die Ansprüche waren bereits vor zehn Jahren hoch. Einigen Bürgerinnen und Bürgern ist manchmal nicht ganz be wusst, dass nicht ich alleine etwas ent scheiden und umsetzen kann, sondern der Gesamtgemeinderat. Zudem müs sen Mehrheiten gesucht und übergeord nete Gesetzgebungen und Rahmenbe dingungen eingehalten werden.
Roman Gimmel, sind Sie der Politik überdrüssig? Nein, im Gegenteil. Ich bleibe der Politik als Mitglied des Gros sen Rates Bern weiterhin treu. Weshalb treten Sie frühzeitig aus der Thuner Exekutive zurück? Ich kam sehr jung, mit 36, in den Gemeinderat. Mir war damals schon klar, dass ich nicht bis zur Pensionierung Gemeinderat sein, sondern irgendwann noch ein weiteres berufliches Kapitel aufschlagen würde. Mit der Stelle als Verwaltungsdirektor von Saanen hat sich nun eine optimale berufliche Anschlusslösung in meiner zweiten Heimat ergeben. Worauf sind Sie besonders stolz, wenn Sie die letzten elf Jahre Revue passieren lassen? Wir konnten als Gremium in knapp drei Legislaturen einiges bewir ken. Ich durfte dabei in zwei Direktionen wirken, Bau und Liegenschaften sowie
Bild: Roman Gimmel: «Ich denke, wir konnten im Gemeinderat einiges bewirken in den letzten elf Jahren.»
Bildung Sport Kultur. Es ist schwierig, da etwas herauszugreifen. Ein schönes Pro jekt sind die beiden Kunstrasenfelder, die wir gemeinsam mit vielen Beteilig ten realisieren konnten. Oder die er folgreiche Weiterentwicklung der Infor matik an den Volksschulen (IVS 3). Stolz macht mich, wenn ich positive Rückmel dungen aus der Bevölkerung erhalte und mein Engagement und Herzblut er kannt und anerkannt werden. Welches waren die grössten Herausforderungen? Die reine Anzahl der Geschäfte ist laufend gestiegen. Am anspruchsvollsten sind sicher jene Projekte, bei denen viele Leute betei ligt sind und mitreden. Auch die kos tenintensiven Infrastrukturprojekte wie
Sie sind noch rund einen Monat im Amt. Was fällt Ihnen am schwersten loszulassen? Das sind sicher die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Zudem kehre ich meiner Geburtsstadt beruflich den Rücken und werde im Sommer auch mein Amt als Präsident von Thun-Thunersee Tourismus niederlegen. Das alles fällt mir nicht leicht. Innerlich werde ich da sicher noch die eine oder andere Träne vergiessen. Was nehmen Sie mit von Ihrer Zeit im Gemeinderat? Man ist natürlich nach elf Jahren Gemeinderat nicht mehr der selbe Mensch wie vorher, sondern rei cher an Erfahrungen und Kontakten. Auch wenn der Handlungsspielraum als Regierungsmitglied selten riesig ist, nehme ich mit, dass es zu jeder noch so grossen Herausforderung mindestens eine Lösung gibt. Was möchten Sie Ihrer Nachfolgerin / Ihrem Nachfolger mitgeben? Dass sie / er sich freuen kann auf eine hochspan nende Direktion, breitgefächerte Auf gaben und eine krisenresistente Ver waltung. Und auf ein Gremium, das es versteht, als Team aufzutreten. Interview: Simone Tanner Bild: Adrian Moser
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FAMILIE
Bevölkerung kann Kinder- und Jugendpolitik mitgestalten Thun soll für Familien noch attraktiver werden. Deshalb erarbeitet die Stadt ein Kinder- und Jugendleitbild. Auf verschiedenen Kanälen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Erwartungen an die Stadt deponieren und so aktiv mitgestalten. Eine aktive Kinder- und Jugendpolitik ist wichtig, damit Thun für Familien at traktiv bleibt und diese weiterhin gerne in der Stadt wohnen. Bereits seit dem Jahr 2018 ist Thun mit dem Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» ausge zeichnet. Dafür hatte die Stadt einen Ak tionsplan für die Jahre 2019 bis 2022 er arbeitet und verschiedene Massnah men umgesetzt. «Eine altersmässig bunt durchmischte Bevölkerung wertet
unsere Stadt auf und sorgt für Vielfalt», sagt Frank Heinzmann, Chef Amt für Bil dung und Sport. Das Miteinander der Generationen ist wichtig für Thun und auch eines der erklärten Legislaturziele des Gemeinderates. Basierend auf ei nem parlamentarischen Vorstoss erar beitet das Amt für Bildung und Sport zurzeit ein Kinder- und Jugendleitbild. Es festigt Werte und definiert Grund sätze und Leitziele für die städtische
Kinder- und Jugendpolitik. Zudem bil det das Leitbild die strategische Grund lage für die Ausrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Bevölkerung gestaltet in Workshops mit «Dass dieser Wegweiser den Bedürf nissen der Anspruchsgruppe ent spricht, ist für uns ein Muss», sagt Rita Schweizer, Leiterin der Fachstelle Fami lie beim Amt für Bildung und Sport. Aus diesem Grund wird die Bevölke rung bei der Erarbeitung des Leitbil des mit einbezogen. «Die jungen Generationen sind un sere Zukunft. Dass sie am gesellschaftli chen Leben teilnehmen und in einer si cheren Umgebung aufwachsen kön nen, ist wichtig», betont Gemeinderat Gimmel. Doch wo in Thun fühlen sich
Bild links: Rita Schweizer, Leiterin Fachstelle Familie, holt die Meinung der Jugendlichen ab. Bild links unten: An Workshops in Tages schulen konnten Kinder auf spielerische Weise ihre Wünsche anbringen. Bild rechts: Kinder sollen sich in Thun wohlfühlen, um sich optimal entfalten zu können.
Kinder- und Jugendleitbild So gestalten Interessierte mit
Das Amt für Bildung und Sport Thun erarbeitet zusammen mit der Bevölkerung das Kinder- und Jugendleitbild. Interessierte können an einem der folgenden Workshops teilnehmen: –W orkshop für Erwachsene am 24. November, 18 Uhr im Rathaus. Anmeldung für Kurzentschlossene unter Tel. 033 225 89 65. – Workshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im März 2022. Anmeldungen und aktuelle Informationen unter www.thun.ch/kinderundjugendleitbild. 20
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FAMILIE denn Kinder und Jugendliche über haupt wohl? Wo halten sie sich gerne auf und was brauchen sie, um sich ge sund entwickeln zu können und ihr Po tenzial voll auszuschöpfen? Antworten darauf holt die Stadt direkt bei den Kin dern und Jugendlichen ab. Um ihre Be dürfnisse zu kennen und diese ins Leit bild einfliessen zu lassen, führt(e) die Stadt verschiedene Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch.
Von «Zappelzwerg» und Caravan Im Rahmen der Partizipation standen in den Tagesschulen Martinpark und Pestalozzi Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren im Fokus. Mit der altersge rechten Zwergen-Methode konnten sie ausdrücken, wo sich zum Beispiel der «Versteckizwerg» oder der «Zappel zwerg» in Thun am wohlsten fühlen oder gerne aktiv sind. «So haben wir un ter anderem erfahren, dass Kinder sich mehr Orte zum Klettern wünschen. Oder dass sich der ‹Laferizwerg›, der ‹Stuunizwerg› und der ‹Zappelzwerg›
im Strandbad wohlfühlen und dieser Ort damit erwartungsgemäss ein be liebter Treffpunkt ist», erklärt Rita Schweizer. Um Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren zu erreichen, war das Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Thun mit einem Caravan in der Stadt un terwegs und machte an beliebten Treff punkten Halt. «Die Jugendlichen äus serten oft, dass sie sich informelle Treff punkte drinnen und draussen wün schen, die sie mitgestalten können», so Schweizer.
Auch die Erwachsenen sind gefragt In einem dritten Teil der Partizipation war schliesslich auch die Meinung der Erwachsenen gefragt. Die Stadt führte dazu eine Online-Umfrage bei Eltern von Kindern zwischen null und sechs Jahren durch. Die Erkenntnisse aus den verschiedenen Befragungen werden in einem Workshop mit erwachsenen Fachpersonen sowie Interessierten aus der Zivilgesellschaft gespiegelt, ergänzt und zu ersten Leitsätzen weiterverarbei
tet. Der Anlass findet am 24. November statt (vgl. Infobox). Danach erarbeitet das Amt für Bildung und Sport unter Einbezug der Ergebnisse aus der Parti zipation das Leitbild.
Thun ist «Kinderfreundliche Gemeinde» Das Leitbild soll schliesslich auch den konkreten Handlungsbedarf für weiter führende Massnahmen aufzeigen. Sie bilden gleichzeitig die Basis für den Akti onsplan II zur Rezertifizierung des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Ge meinde» im Herbst 2022. Im Aktionsplan formuliert die Stadt Thun gemeinsam mit Fachpersonen, Eltern, Kindern und Ju gendlichen, welche Massnahmen im Kinder- und Jugendbereich sie in den Jahren 2023 bis 2026 angehen will. «Wir als Stadt Thun wollen uns als kinder- und jugendfreundliche Gemeinde weiterent wickeln und Partizipationsmöglichkeiten für unsere Kinder und Jugendlichen si chern», sagt Roman Gimmel. Text: Tanja Beutler Bilder: Patrick Liechti, zvg
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BERUF
Die Berufsberatung heute Seit über 100 Jahren berät und informiert das Berufsberatungs- und Informationszentrum BIZ in Thun Interessierte zu Lehrstellen und Weiterbildungen oder auch zum Übergang in die Pension – vermehrt auch digital. und Erwachsene an. Diese finden nach Voranmeldung vor Ort, per Telefon oder Videocall statt.
Beim BIZ fällt den meisten der Besuch mit der Schule in der Oberstufe ein. Wie geht es weiter nach der 9. Klasse? Wel cher Beruf passt zu mir? Wieviel ver diene ich im 1. Lehrjahr? Zu diesen und vielen weiteren Fragen erhalten Schüle rinnen und Schüler im kantonalen Be rufsberatungs- und Informationszentrum an der Scheibenstrasse in Thun Antwor ten. Doch das BIZ ist auch für Erwach sene eine Anlaufstelle, zum Beispiel zur Laufbahnberatung oder bei Fragen zu Weiterbildung und Wiedereinstieg.
Erste digitale Infothek Beratungs- und Informationsmöglich keiten gibt es vermehrt auch digital. Vor zwei Jahren hat das BIZ Thun vor Ort die erste Infothek im Kanton Bern als Erleb niswelt eingerichtet, in der sich die Be sucherinnen und Besucher selbststän
Bild: Roberto Veronesi ist Leiter des BIZ Thun und Regionalleiter Oberland.
dig und multimedial informieren kön nen. «Nicht nur digitale Dienstleistun gen sind ein Bedürfnis, es möchten sich auch viele selbstständig und flexibel Wissen aneignen und sich mit der eige nen beruflichen Situation auseinander setzen», sagt Roberto Veronesi, Leiter BIZ Thun und Regionalleiter Oberland. Scannen die Besucherinnen und Besu cher eine Postkarte, die es für jeden Be ruf, für Weiterbildungen und Themen zur beruflichen Laufbahn gibt, werden interaktiv Informationen weitergege ben, zum Beispiel Videoporträts, Frage bogen, Bilder oder Angaben zu offenen Lehrstellen und zu Lehrbetrieben. Selbstverständlich bietet das BIZ nach wie vor Beratungen für Jugendliche
Angebot für jede Lebenssituation Im BIZ werden Menschen in allen beruf lichen Lebenslagen beraten. Arbeitneh mende über 40 haben über das Pilot projekt «viamia» die Möglichkeit einer kostenlosen Standortbestimmung mit Fokus auf die Arbeitsmarktfähigkeit und anschliessende Beratung. Daraus erge ben sich die nächsten Schritte hin zur aktiven Laufbahngestaltung. Und was tun, wenn es einem im Rentenalter lang weilig werden sollte? «Wir führen zum Beispiel eine Liste von Anbietern von sinnvoller Freiwilligenarbeit», so Ro berto Veronesi. Das BIZ Thun reagiert auch auf die Corona-Pandemie: Im Rah men der SOS-Corona Laufbahnbe ratung können sich Menschen gratis beraten lassen, die in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz in Schwierigkeiten geraten sind oder zu geraten drohen. Ob sie eine gute Strategie für den Be rufseinstieg brauchen, um ihre Stelle fürchten, nicht wissen, wie sie die Stellensuche anpacken sollen – das BIZ unterstützt. Thun als Wiege der Berufsberatung Das BIZ in Thun besteht bereits seit über 100 Jahren. Es ist eine der ersten Berufs beratungsstellen der Schweiz. Weil die ehemalige Munitionsfabrik im SelveAreal grösstenteils junge Leute ohne Ausbildung anzog, hatten vor allem die handwerklichen Betriebe plötzlich Mühe, Lernende zu finden. Die damali gen Initianten gründeten deshalb 1918 in Thun die erste Berner Berufsbera tung. Bereits 1932 wurde aus der priva ten Initiative eine Aufgabe des Kantons. Weitere Informationen: ww.be.ch/biz-thun Text: Fabiana Graf Bild: Patrick Liechti
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KUNSTMUSEUM THUN
Momentaufnahme unterschiedlicher Resonanzen Parallel zur Weihnachtsausstellung «Cantonale Berne Jura» findet im Kunstmuseum Thun das Ausstellungsformat «Ortswechsel» statt. Dabei präsentieren zwei Thuner Kunst schaffende Werke, die während ihres Atelier-Aufenthalts im Ausland entstanden sind. Kunstinteressierte können sich diesen Winter gleich auf zwei neue Ausstellun gen im Kunstmuseum Thun freuen. Vom 11. Dezember 2021 bis 23. Januar fin det die diesjährige interkantonale Weihnachtsausstellung «Cantonale Berne Jura» statt. Das Format wurde 2011 von Kunsthäusern und Museen aus den Kantonen Bern und Jura ins Le ben gerufen. Verteilt auf die verschiede nen Institutionen bietet die Ausstellung regionalen Kunstschaffenden jedes Jahr eine wichtige und breite Plattform. Unter dem Titel Resonanz(en) wird die Weihnachtsausstellung im Kunstmu seum Thun auch in diesem Jahr thema tisch kuratiert.
19 künstlerische Positionen Unter der Leitung von Simone BüschKüng vom Kunstmuseum Thun wählte die Jury aus 411 Eingaben 19 künstleri sche Positionen zum Thema Reso nanz(en) aus, die ab dem 11. Dezember in Thun zu sehen sind. Alle Werke wei sen eine Resonanz auf ihr Umfeld wie
auch auf die Betrachtenden auf oder lö sen eine solche aus. Der Begriff Reso nanz umfasst dabei ein breitgefächer tes Themenfeld. So setzen sich manche Werke inhaltlich mit dieser Thematik auseinander, indem sie die Reaktion auf etwas Bestimmtes verdeutlichen. Die Künstlerin Nina Rieben (*1992) be leuchtet beispielsweise in ihren gross formatigen Fotografien «Sentimental Title, loading» (2020) das Verhältnis zwi schen Nähe und Distanz. Die Aufnah men zeigen Sonnenuntergänge, die je doch von einem weissen Feld durchbrochen werden. Die Leerstelle entstand durch die Reflexion auf der Fensterscheibe und steht in starkem Kontrast zum dämmrigen Abendrot, dessen Stimmung in den weissen Fel dern auf eindrückliche Weise nach klingt und Raum für Reflexionen lässt.
Spiel mit dem Ausstellungsraum Andere Werke spielen mit dem Ausstel lungsraum oder befassen sich in Bezug auf ihre Materialbeschaffenheit und
künstlerische Erscheinungsweise mit der Dichotomie von Eindruck und Wirk lichkeit. Demnach wirken etwa die Zeichnungen des Künstlers Lorenz Fi scher (*1993) aus seiner Werkreihe «Move with the Leaves» (2020 bis heute) wie Metall. Die fragile Grafik wird in der Vorstellung des Betrachtenden zu ei nem scheinbar festen und harten Mate rial, dessen Unbiegsamkeit wiederum durch das Aneinanderheften der einzel nen Fragmente in Frage gestellt wird.
Dokumentarfilm über den Lockdown Eine Resonanz kann aber auch das Echo auf aktuelle Situationen oder bestimmte Ereignisse sein. So hält zum Beispiel die Künstlerin Lea Fröhlicher (*1986) in ih rem Dokumentarfilm «Bewegung im Stillstand» (2021) die ungewisse Reise des Oltner Kulturlokals Coq d’Or durch die Schwierigkeiten des Lockdowns und die Suche nach einer neuen Identi tät fest. Dabei erzählt sie eine Ge schichte über kulturelle Entschleuni gung, Freiräume für eine Rückbesin
Ausstellungen im Kunstmuseum Thun
«Cantonale Berne Jura» und «Ortswechsel» 11. Dezember 2021 bis 23. Januar 2022 Vernissage: Sa, 11. Dezember, ab 11 Uhr Beteiligte Kunstschaffende an der «Cantonale»: Marlys Bratschi, Renata Bünter, collectif FUTAL, Lorenz Fischer, Rebekka Friedli, Lea Fröhlicher, Rokko Gottwald, Simone Haug, Lukas Hoffmann, Oliver Krähenbühl, Kotscha Reist, Nina Rieben, Maja Rieder, Philipp Schaerer, Sébastien Schnyder, Maria Tackmann, Aline Witschi, Emmanuel Wüthrich und Anke Zürn. 24
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KUNSTMUSEUM THUN Bilder linke Seite: Werk von Lorenz Fischer aus der Serie «Move with the Leaves – Shine with the Chrome» und Werk von Nina Rieben «Sentimental Title, loading».
Bild links: Eine Zeichnung von Reto Steiner, die während des Atelieraufenthalts in Berlin entstanden ist. Bild oben: Filmstill aus dem Dokumentarfilm «Bewegung im Stillstand» von Lea Fröhlicher.
nung auf das Wesentliche und Gedan kenreisen in eine unsichere Zukunft. Kunst ist immer auch eine Reaktion auf das Leben. Die diesjährige Ausstel lung erscheint daher wie eine Moment aufnahme ganz unterschiedlicher Reso nanzen, die auf vielfältige Weise in den künstlerischen Positionen zum Aus druck kommen.
Impressionen aus der Ferne Neue Eindrücke ausserhalb des heimi schen Ateliers lösen nachhaltige Denk prozesse aus und sind inspirierend für das weitere Schaffen. Welche Eindrücke werden gesammelt? Wo liegen die Ins pirationsquellen? Was lösen sie im künstlerischen Schaffen aus? Und wel
che Netzwerke entstehen? Solche Fra gestellungen sind unter anderem Be standteil des Formats «Ortswechsel» im Projektraum enter. Die Kulturabteilung der Stadt Thun vergibt regelmässig Stipendien an Thu ner Kunstschaffende für Atelieraufent halte im Ausland und ermöglicht damit kreative Schaffensprozesse in einem völlig neuen Umfeld. «Ortswechsel» bietet eine Plattform, Spuren und Erleb nisse der Atelieraufenthalte zu zeigen. Dieses Jahr, parallel zur «Cantonale», stellen Maria Tackmann (Atelier Kairo, 2020–2021) und Reto Steiner (Atelier Berlin, 2021) aus. Beide zeigen eine Auswahl an Zeichnungen, die während ihrer Aufenthalte in Kairo und Berlin ent
standen sind. Für Maria Tackmann (*1982) sind die Zeichnungen eine Art Tagebuch, das parallel zu ihrer installati ven Arbeit entsteht. Ausgangspunkt sind jeweils Eindrücke, Muster, Farben, Oberflächen, Strukturen, aber auch Ob jekte aus ihrer unmittelbaren Umge bung. Auch Reto Steiner (*1978) nimmt in seinen Arbeiten Bezug auf seine in Berlin gesammelten Impressionen. Seine Skizzen, die er in kleinen Heften festhält, treten dabei wie gezeichnete Gedanken in Erscheinung, deren Flüch tigkeit durch das Durchschimmern der jeweils vorherigen Zeichnung beinahe greifbar wird. Text: Alisa Klay Bilder: zvg
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© Fotografin: Muriel Rieben (Thunerin)
Kommende veranstaltungen 04.02. Je viens de partir
November fr
26.11.
NICHTS GESCHENKT!, Schauspiel KGT Thun – Kunstgesellschaft Thun Dezember
Do
02.12.
FRÄULEIN JULIE, Schauspiel KGT Thun – Kunstgesellschaft Thun
FR
03.12.
CHRISTOPH WALTER ORCHESTRA – Its Christmas Time, Konzert act entertainment gmbh
SA
04.12.
oropax – Testsieger am Scheitel, comedy Keep Cool Produktion & Verlag AG
so
05.12.
Christmas Gospel Night mit 4Accord & NEW GOSPEL COMPANY, Konzert 4Accord
Fr
10.12.
GERHARD POLT & DIE WELLBRÜDER AUS’M BIERMOOS, comedy Kultursoufflé Thun
Mi
15.12.
BLISS – MERRY BLISSMAS, Konzert Lorenz Hauser Management
SO
19.12.
Sing mit uns, Konzert Firstclass GmbH Januar
SA
01.01.
Neujahrskonzert, Konzert Neujahrskonzerte Thun
Di
04.01.
Das Phantom der Oper , Oper act entertainment gmbh
Do
13.01.
Schwanensee, BalletT act entertainment gmbh
Sa
15.01.
Mike Müller – Erbsache, Comedy Kultursoufflé Thun
SO
16.01.
MI
19.01.
Abba Gold – The Concert Show, Konzert domino Event SARL A spectacular Night of Queen – The Bohemians, Live Rock Show, Konzert
DI
25.01.
Sixx Paxx – Sixx in the City Tour, Tanz Schwarzwyss GmbH
Mi
26.01.
Der zerbrochene Krug, Schauspiel KGT Thun – Kunstgesellschaft Thun
act entertainment gmbh
Februar FR
04.02.
Je viens de partir, Tanz KGT Thun – Kunstgesellschaft Thun
SA
19.02.
Michel Gammenthaler – Blöff, Comedy Kultursoufflé Thun
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KULTUR
«Mich fasziniert das Unspektakuläre des Alltags» Der Autor, Kabarettist und Slam-Poet Christoph Simon ist bekannt für seinen schrägen Humor und präzisen Sprachwitz. Am 27. November liest der zweifache Schweizermeister im Poetry Slam und Gewinner des Salzburger Stiers an der Thuner Literaare-Herbstlese. Christoph Simon, lange waren Sie als Romanautor bekannt. Seit 2012 treten Sie mit Ihren Texten auf der Bühne auf. Wie kam es zu diesem Schritt? Es war vielmehr ein fliessender Übergang als ein Bruch. Ich habe schon zuvor Lesun gen gehalten und unterschiedliche Bühnenformate ausprobiert, die an mich herangetragen wurden. Nach meinem Atelierstipendium in New York 2012 präsentierte ich an den Poe try-Slams aber nicht mehr Auszüge aus meinen Büchern, sondern schrieb berndeutsche Kurztexte eigens für die Bühne. Sie mögen also beides – einsames Schreiben und Scheinwerferlicht. Ja, das hätte ich nie gedacht. Ich wusste ja nicht, wie das wird und ob es mir gefällt, den ganzen Tag Lampenfieber zu ha ben und für Auftritte manchmal auch lange unterwegs zu sein. Davor und we niger vor dem eigentlichen Bühnenauf tritt hatte ich Respekt.
In Ihren Geschichten beschreiben Sie Situationen und Figuren aus dem Alltag. Ist es eine Mischung von tatsächlich Erlebtem und Fiktion? Oft verdrehe ich eine reale Situation oder betrachte sie von einer anderen Seite. Die Figuren fliessen ineinander. In meinen Geschich ten forme ich verschiedene Materialien aus der Realität und Fiktion zu etwas Ei genem. Sammeln Sie permanent irgendwelche Begebenheiten? Ich habe immer ein No tizbüchlein dabei. Mich fasziniert das Unspektakuläre des Alltags und das Spiel mit den Dimensionen. Ich reduziere meine Geschichten oftmals auf eine kleine Begebenheit des Alltags und be schreibe sie ausführlich, zum Beispiel eine Situation vor dem Glascontainer oder im Pendlerzug. Haben Sie in Ihren Texten eine Lieblingsfigur? Es ist eigentlich immer diejenige Fi gur, an der ich gerade arbeite. Aktuell ist
Bild: Christoph Simon liest an der Lite raare-Herbstlese aus drei seiner Bücher.
es ein Quartier-Strolch, der meint, er könne stets alles besser als die anderen, und damit den Leuten auf den Geist geht. Er verkörpert anstrengende Seiten mei ner Persönlichkeit und sagt Dinge, die ich in der Realität nicht zu sagen wage. Und was haben Sie für die «Herbstlese» bereit? Ich lese aus drei in diesem Jahr erschienenen Büchern: «Die Dinge da heim», einem Gedichtband und «Der Suboptimist». Interview: Marianne Flubacher Bild: Michael Isler
Literaare «Herbstlese»
Samstag, 27. November 2021 Frachtraum Thun Christoph Simon liest um 13 Uhr. Mehr Infos: www.literaare.ch www.christophsimon.ch 6/21 | ThunMagazin
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Oh wunderbarer
WINTER ZAUBER e f u ä k r e v s Sonntag
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KUNST
Wenn die Zeit Form annimmt Der Thuner Bildhauer Martin Bill schafft seit vielen Jahren Skulpturen aus Holz. Es sind grosse, geschwungene Gebilde, filigran und doch robust. Ab 5. Dezember stellt er die neusten Werke in der Kunstgalerie Hodler aus.
Unverkennbar sind sie, Martin Bills Skulpturen. Sie sind wellenförmig, jedes Werk auf ganz eigene Weise. Manche muten an wie ein mäandernder Fluss, andere wie ein gerafftes Tuch. Durch die geschwungene Form wirken sie bewegt und fliessend – wie die Zeit, das Haupt thema der Werke Bills. «Zeit schreitet voran und fliesst, und zwar eigentlich für alle gleich, aber doch für jeden anders», sagt der Bildhauer. «Je nach Situation vergeht sie manchmal schneller, manch mal langsamer.» Zeit sei auch Leben und dieser Lebensfluss habe Höhen und Tiefen. Diese fliessende, wellenför mige Eigenschaft der Zeit bildet er in seinen Werken ab.
Spuren der Zeit Martin Bill erschafft vorwiegend Stelen und Wandskulpturen, allesamt aus Holz. Das ist sein Element. «Ich mag die Wärme, die Holz ausstrahlt, und die Be schaffenheit. Jedes Holz reagiert an
ders, wenn ich es bearbeite.» Dabei lo tet er aus, wie fein er das Holz bearbei ten kann, ohne dass es bricht. Bei jeder Skulptur beginnt er mit der Kettensäge und verfeinert dann mit Meissel und Hammer und schliesslich mit der Raspel. Nur selten schleift er die Oberfläche glatt, die Spuren der Raspel bleiben meist sichtbar. «Sie sind Spuren meiner Zeit, die ich in das Werk gesteckt habe», führt er aus.
Über 50-jähriges Schaffen Die Schaffenszeit des Thuners ist lang. Bereits während der Lehre zum techni schen Modellbauer schuf der heute 74-Jährige erste Skulpturen. Später war er selbstständiger Architekturmodell bauer und widmete sich seiner Leiden schaft zum Bildhauen nebenher. Aus serdem fertigte er Surfbretter an – eine erste Annäherung an geschwungene Formen aus Holz. Seinen künstlerischen Ausdruck prägte auch die Passion fürs
Bilder: Die Wellenform ist ein wiederkehrendes Motiv in Martin Bills Holzskulpturen.
Windsurfen. Er war einer der ersten Windsurfer auf dem Thunersee. «Auch deshalb faszinieren mich fliessende For men und Wellen», sagt er. Seit 2011 ar beitet Martin Bill hauptberuflich als Holzbildhauer. Dabei hat er sich auch international einen Namen gemacht. Er stellt in verschiedenen Ländern rund um den Globus aus und besucht Bild hauersymposien und -festivals. Vom 5. Dezember bis Mitte Januar zeigt Martin Bill seine neusten Skulptu ren in der Kunstgalerie Hodler in Thun. Ausserdem ist im Oktober das Buch «Spuren in Holz» über ihn erschienen. Er und Weggefährten blicken darin zurück auf sein Wirken – sein bisheriges Wirken, denn Martin Bill bleibt im Fluss. Text: Cilia Julen Bilder: zvg
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Jazz & Gospel im Advent Ausgabe Ausgabe 2021 2021 Ausgabe 2021 Gospelchor Schönau Gospelchor Schönau Gospelchor Schönau Thun Thun Thun Bärni’s Bärni’s Selection Selection Bärni’s Selection
www.gospelchorschoenau.ch www.gospelchorschoenau.ch www.gospelchorschoenau.ch Der Gospelchor Schönau Thun spielt unter der Leitung von Bärni Gafner zum dritten Mal eine Adventskonzertreihe. Die Erfahrungen und Erfolge der letzten Auftritte haben uns ermutigt, in ähnlicher Weise fortzufahren. Wir kombinieren neue und traditionelle Gospels mit bekannten Jazzthemen zu einem ca. 90-minütigen Weihnachts-Medley. An einzelnen Spielorten werden wiederum KUW-Jugendliche der Kirchgemeinden mitwirken. Kontakt über A. Schoder, Präsident, schoder58@bluemail.ch. Bärni’s Selection
Auftrittsorte
Paula Chico Martinez Roger Holzer Edith Kämpf Erich Kämpf Helen Kämpf Christoph Zbinden 28. November, Sonntag 17 Uhr 02. Dezember, Donnerstag 20 Uhr 05. Dezember, Sonntag 17 Uhr 10. Dezember, Freitag 20 Uhr 12. Dezember, Sonntag 17 Uhr
Konzertbesuch nur mit Covid-Zertifikat (GGG) möglich. Empfohlene Kollekte pro Person CHF 20.–
Percussion Trompete Klarinette Tenor- & Bariton-Saxophon Alto Saxophon Keys Kirche Allmendingen Kirche Schönau, Thun Kirche Lerchenfeld ref. Kirche Beatenberg Kirche Thierachern
EVENT
Winterzauber erzählt Abenteuer der roten Zora Am 11. Dezember feiert das Theaterstück «Die Rote Zora» des Vereins Winterzauber auf dem Mühleplatz Premiere. Das Publikum darf sich auf die abenteuerlichen Geschichten der rothaarigen Anführerin einer Jugendbande freuen. Beim diesjährigen Theaterstück des Vereins Winterzauber dreht sich alles um die Rote Zora und ihre Jugend bande Uskoken. Das Mädchen mit den roten Haaren befreit den eingesperrten Branko und nimmt ihn in ihre Bande auf. Gemeinsam kämpfen fünf Kinder ums Überleben, um Freundschaft und Ge rechtigkeit. Gegen den Hunger stehlen sie und um sich zu wehren, spielen sie Streiche. Dabei legen sie sich mit der Stadt an, welche die Bande hinter Gitter bringen will. Regisseur Mitja Staub schrieb das Theaterstück, basierend auf der Romanvorlage von Kurt Held, die vor genau 80 Jahren erschienen ist.
Viel freiwilliges Engagement «Im Vordergrund des Stücks steht der Zusammenhalt – nur gemeinsam ist man stark», antwortet Mitja Staub auf die Frage, was das Werk vermitteln soll. Die Rote Zora wird von der 17-jährigen Lia Uetz gespielt. Mit ihr werden rund 30 weitere Kinder und Erwachsene auf
der Bühne stehen. Sie wurden per Cas ting ausgewählt und engagieren sich alle in ihrer Freizeit für das Theater stück. Seit August proben die Schau spielerinnen und Schauspieler je nach Rolle bis zu vier Mal pro Woche. Mitja Staub ist beeindruckt von der Motiva tion und vom Engagement der Teilneh menden: «Schon seit der ersten Probe sitzen die Texte so gut, dass man keine Texthefte zu Gesicht bekommt.»
Originelles Bühnenbild und Musik Erstmals erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Bühnenbild mit Schiebewänden, sodass die Szenen an insgesamt sechs verschiedenen Orten gespielt werden können. Gebaut wird das Bühnenbild vom Bühnenbauer Andreas Stettler und freiwilligen Helfe rinnen und Helfern. Heinrich Guanter hat eigens für das Theaterstück Musik komponiert. Die Texte für die Gesangs lieder schrieb der Regisseur Mitja Staub. Die Besucherinnen und Besu
Bild: Bis zu vier Mal pro Woche probt Regisseur Mitja Staub mit den Kindern und Erwachsenen.
cher dürfen sich unter anderem auf vier Solostücke freuen. «Die Rote Zora» ist von Mitte Dezem ber bis Anfang Januar an 24 Vorstellun gen im Zirkuszelt auf dem Mühleplatz zu sehen. Wegen der Corona-Pandemie musste das Theater um ein Jahr ver schoben werden. Der Verein Winterzau ber belebt die Thuner Innenstadt alle zwei Jahre mit einem bekannten Thea terstück oder Märchen, letztmals 2018 mit Ronja Räubertochter. Text: Luzia Schmid Bilder: Patrick Liechti
Winterzauber «Die Rote Zora» 11. Dezember 2021 bis 8. Januar 2022 Es gilt die Covid-Zertifikatspflicht. Mehr Informationen und Tickets unter www.winterzauberthun.ch
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Gut Hören. Besser verstehen. Es ist nicht nur wichtig gut zu hören, es ist wichtig wieder gut zu verstehen. Kennen Sie jemanden, der mehrmals nachfragen muss oder Sätze falsch versteht? Begleiten Sie ihn oder sie zu einem kostenlosen Hörtest. Denn Prävention ist die beste Altersvorsorge. Wir schaffen mit einer persönlichen Höranalyse Gewissheit, wie es um die Hörfähigkeit bestellt ist. Kommen Sie gerne mit einer vertrauten Person oder allein zu einer unverbindlichen Überprüfung Ihres Hörvermögens und wir beraten Sie, warum gutes Verstehen so wichtig ist. Gratis Hörtest ● Kostenlose Ausprobe aktueller Hörgeräte ● Service für Ihre Hörgeräte, egal wo gekauft
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BUCHTIPP
Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Romana Aeschbacher präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps: Kochbuch
Kinderbuch
Top 4 Sachbuch 1. Ich bin auch Jonathan Angela Lembo-Achtnich, Jonny Fischer, Verlag Wörterseh 2. Zurück zu mir Laura Malina Seiler, Verlag Rowohlt 3. Machen Mikael Krogerus, Roman Tschäppeler, Verlag Kein & Aber 4. Die Erschöpfung der Frauen Franziska Schutzbach Verlag Droemer/Knaur
One Pan Perfect
Elin lüftet ein altes Geheimnis
Autorin Donna Hay Titel One Pan Perfect Verlag Gräfe und Unzer Preis ca. Fr. 41.70
Autorin Melanie Oesch Titel Elin lüftet ein altes Geheimnis Weber Verlag AG Preis ca. Fr. 29.–
Die Zauberformel für alle mit grossem Hunger, aber wenig Zeit: Alles aus ei nem Topf! Die Bestsellerautorin Donna Hay zaubert mit wenigen Küchengerä ten, wie Topf, Pfanne und Auflaufform, die leckersten und einfachsten Gerichte für die ganze Familie. Denn One Pot Perfect hält genau, was es verspricht: maximalen Geschmack mit minimalem Aufwand. Der Trick: In der Hektik des Alltags kommen einfach alle Zutaten in einen Topf und köcheln dort ihrer Voll endung entgegen. Auf magische Weise verbinden sich die Aromen bei dieser Garmethode optimal und die Gerichte erhalten eine angenehme Konsistenz. Das One-Pot-Perfect-Prinzip funktioniert einfach immer! Ein schöner Nebenef fekt: Auch das Abspülen ist hier eine äusserst schnelle Angelegenheit.
Nach dem Abenteuer in Habkern kehrt Elin ins Eriztal und in ihr Baumzwergen haus zurück. Ein milder Winter folgt und Elins Freundin, die Waldohreule Berta, muss sich dringend um ihr Elternhaus kümmern. Als die Tage wieder länger und die Temperaturen angenehmer werden, will sie deshalb mit Elin nach Oberlangenegg reisen. Auf einer aben teuerlichen Busfahrt gelangen die bei den Freundinnen an ihr Ziel. Dort treffen sie das bekannte Rehpärchen Leni und Sepp aus Oberlangenegg, bei welchem sie während ihrer Reise wohnen dürfen. Die zwei lustigen Rehe weihen Elin und Berta in so einige Geheimnisse der Oberlangenegger Wälder ein. Nach ei nem Spontanbesuch am Hockeymatch in der Hot Shot Arena treffen die vier plötzlich auf Alberto, einen alten Wolf. Elin fürchtet sich zuerst, schöpft dann aber rasch Vertrauen, als Alberto ver spricht, ihnen bei der Suche nach dem Bösewicht zu helfen.
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Top 4 Belletristik 1. Die Früchte, die man erntet Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt Verlag Rowohlt Wunderlich 2. Crossroads Jonathan Franzen, Verlag Rowohlt 3. Rigi Bianca Imboden, Verlag Wörterseh 4. Engadiner Herzrasen Gian Maria Calonder, Verlag Kampa
Bücher, Papeterie, Büromöbel, Copy-Print Krebser AG, Bälliz 64, 3602 Thun Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch 6/21 | ThunMagazin
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FINANZTIPP
Pensionierungsplanung bei Vorsorgebezug für Wohneigentum Gelder aus der Vorsorge beziehen und damit Wohneigentum erwerben: Dieser Weg der Finanzierung wird oft gewählt, wenn es darum geht, den Traum der eigenen vier Wände zu verwirklichen. Dabei stehen die Leistungen im Rentenalter oftmals nicht im Fokus. Damit beim Eintritt in den neuen Lebens abschnitt nach der Pensionierung nicht mit unliebsamen Überraschungen ge rechnet werden muss und das liebge wonnene Wohneigentum nicht zur Last wird, empfiehlt es sich, die Auswirkun gen eines Vorbezuges für Wohneigen tum rechtzeitig abzuwägen. Allenfalls sollten Massnahmen ergriffen werden, damit die Erwerbsaufgabe nicht zu einer finanziellen Belastung wird.
Bezug Vorsorgegelder für Wohneigentum Für den Erwerb von Wohneigentum wer den oft Mittel aus der Vorsorge vorbezo gen. Diese Möglichkeit besteht in der 2. Säule wie auch in der Säule 3a durch ei nen Vorbezug für selbstbewohntes Wohneigentum. In der 1. Säule gibt es keine solche Option. Der Bezug aus der 2. Säule respektive aus der Pensions kasse löst einen Eintrag im Grundbuch für eine Veräusserungsbeschränkung aus. Das bedeutet, dass bei einem Ver kauf der Liegenschaft der vorbezogene Betrag wieder in die Pensionskasse zu
Pensionierung – jetzt planen
rückvergütet werden muss. Der Bezug von Geldern aus der Pensionskasse be wirkt eine Kürzung der Leistungen im Al ter und oft auch reduzierte Leistungen im Risikofall (Invalidität oder Tod). Eine solche Leistungsreduktion ist jedoch vom Reglement der Pensionskasse ab hängig. Beim Vorbezug für Wohneigen tum aus Vorsorgekapital der Säule 3a ist der bezogene Betrag hingegen bei ei nem Verkauf der Liegenschaft nicht rück zahlbar. Je nach Bankinstitut können Vor sorgeguthaben auch verpfändet wer den. Mit einer Verpfändung verbleiben die Vorsorgeguthaben in der 2. Säule und in der Säule 3a, werden bei einem Bezug jedoch zur Amortisation der Hy pothek verwendet und können nur mit Zustimmung der Bank ausbezahlt wer den. Wird ein Vorbezug aus der 2. Säule nicht bis zum Rentenalter wieder in die 2. Säule einbezahlt, werden die Altersleis tungen auf dem verbleibenden Gutha ben berechnet. Steuerlich abzugsfähige Einkäufe dürfen erst vorgenommen wer den, wenn sämtliche Vorbezüge für Wohneigentum zurückbezahlt sind.
Ab einem Alter von 50 Jahren macht es Sinn, die eigenen Wünsche für die Pensio nierung zu planen. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Pensionierungsplanung, wir beraten Sie gerne: 033 227 31 00, info@aekbank.ch. Publireportage
Bezug Vorsorgegelder nach der Erwerbsaufgabe Mit dem Erreichen des 59. (Frauen) und 60. (Männer) Altersjahres können die Vor sorgeguthaben aus der Säule 3a ohne Angabe eines Grundes bezogen wer den. Besteht eine Verpfändung der Vor sorgegelder der Säule 3a, kann das Gut haben nur mit Zustimmung des Kreditge bers ausbezahlt werden und wird zur Amortisation der Hypothek verwendet. Die Zielgrösse des Renteneinkom mens liegt bei 60 % des letzten Erwerbs einkommens. Darin enthalten ist die AHV-Altersrente von derzeit maximal CHF 28 680.00 und die Pensionskassen rente. Je nachdem, ob ein Vorbezug für Wohneigentum vorgenommen wurde oder auch je nach Höhe des Pensions kassenvorbezuges variiert die Rente er heblich. Text: Monika Krebs Bild: zvg
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auf der Suche nach einzigartigen Stei nen erfolgreich zu sein und Gewähr für ausgesuchte Edelsteine im wahrsten Sinne des Wortes bieten zu können. Dank internationalen Beziehungen und dem Direkteinkauf entstehen in unse ren Ateliers hochwertige Schmuckkom binationen. Auch bei den Jungen stehen schöne und farbige Schmuckstücke hoch im Kurs. Haben Sie eine besondere Empfehlung, die in diese Zeit passt? Inspi riert durch meine Tochter, haben wir letztes Jahr die zeitlos bezaubernde «Mother & Daughter»-Kollektion krei ert. Aus einem Schmuckstück werden zwei. Diese Kollektion ist mit viel Lei denschaft entstanden, und es gibt sie in drei Formen und in zwei verschiedenen Goldfarben. Es stehen bei den kleinen Anhängern viele Farbvarianten zur Aus wahl. Dazu gibt es ganz neu den pas senden Ohrschmuck. Ein Geschenk nicht nur zu Weihnachten, sondern
auch für sonstige besondere Momente. Das Schöne an dieser Kollektion ist, dass es nicht nur ein Geschenk von Müttern an Töchter oder umgekehrt ist, sondern auch von Freundinnen, Gross müttern, Cousinen, Schwestern usw. an einen Herzensmenschen verschenkt werden kann.
Uhren von links nach rechts: Chopard Happy Sport, Sun, Moon and Stars, Automatik, Stahl-Gehäuse, blaues Krokodilleder, CHF 6990.– IWC Nachhaltigkeit, portugiesischer Chronograph, Edelstahlgehäuse, Automatikaufzug, grün, schwarzes Alligatorlederarmband, hergestellt in der Schweiz, CHF 8500.–
Rado Captain Cook Automatic Bronze, Saphirglas mit Antireflektionsbeschichtung, blau, CHF 2600.–
Breitling Endurance Pro, Thermokompensiertes SuperQuartzTM-Werk,Wasserdichtheit bis 100 Meter, Saphir, KautschukArmband, in vielen Farben, CHF 3190.–
SCHMUCK UND UHREN Patrick Aeschbacher, zu Weihnachten sind Uhren immer ein beliebtes Geschenk. Geht es dieses Jahr in eine besondere Richtung? Auch die Uhrenmanu fakturen haben die Farben entdeckt. Wer es bunt mag, kann jetzt aus dem Vollen schöpfen. Seien es farbige Zifferblätter oder aber bunte Lederbänder. Mit Farbe am Handgelenk lässt sich Abwechslung und Individualität in den Alltag bringen. Sehr oft sind es auch limitierte Editionen, welche in speziellen Farbkombinationen nur für kurze Zeit erhältlich sind. Gibt es zurzeit einen Farbtrend am Handgelenk? Mit Abstand am beliebtes ten sind aktuell die blauen Zifferblätter. Man könnte sagen, Blau ist das neue Schwarz. Bei Chronographen sind die Hilfszifferblätter oft als Kontrast in einer anderen Farbe gehalten. Sehr im Kom men sind aber auch die grünen Ziffer blätter. Vielleicht unterstreichen sie die Nachhaltigkeit der mechanischen Uhren ganz besonders … Publireportage
Bild oben links: Das Inhaber-Ehepaar Brigitte und Patrick Aeschbacher sowie das ganze Team freuen sich auf Ihren Besuch. Bild ganz oben rechts: Aus einem Schmuckstück werden zwei. Die «Mother & Daughter»-Kollektion. Äusserer Anhänger erhältlich in Herzform, rund und carré galbé, in Rosé- und Weissgold mit Brillanten besetzt. Innerer Anhänger erhältlich in Rosé- und Weissgold rund, mit oder ohne Brillanten besetzt, mit verschiedenen Farbsteinen erhältlich: gelber Granat, grüner Turmalin, roter Granat, blauer Tansanit, pinker Saphir und mit Brillant. Ab CHF 550.–. Bild oben rechts: Frieden-Rainbow-Set, Ohrkreolen und Ring in Roségold mit Saphiren und Brillanten.
Das Inhaber-Ehepaar Brigitte und Pat rick Aeschbacher sowie das ganze Team im Bälliz und in der Oberen Hauptgasse freuen sich, Sie persönlich zu begrüssen und individuell zu beraten. Text: Christine Hunkeler Bilder: zvg
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Wenn die Wintersonnenwende noch nicht ganz erreicht ist und es also früh dunkel wird, strahlen umso heller die Be leuchtungen in den Strassen und der festlich geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz. Die Innenstadt er scheint in ihrem schönsten Weihnachts glanz! Beinahe jedes Schaufenster ist nun im Festtagsmodus und ein verführe rischer Duft nach Orange, Zimt und Ge würznelke streift den Besucher*innen um die Nase und zaubert auch ihnen ein Strahlen in die Gesichter. Am Weih nachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz herrscht fröhliche Stimmung: Auch in diesem Jahr sind gegen 40 saisonal de korierte Holzhäuschen mit regionalen Spezialitäten, Düften, Tee, Gewürzen, Weihnachtsdekorationen, Schmuck, Ker zen, Holz und Lederwaren vertreten. In einigen Häuschen wechselt alle zwei bis drei Tage das Angebot. Für das leibliche Wohl sorgt das Weihnachtsmäritbeizli. Lustig schmettert das Rösslispiel seine Drehorgelmusik – und am 15. Dezember ist der Samichlous da und verteilt Süsses.
Sonntagsverkauf und Thuner Sterne sammeln Am 12. und 19. Dezember findet von 11 bis 17 Uhr der Sonntagsverkauf statt. Diverse Innenstadt-Geschäfte, Restau
rants und der Weihnachtsmarkt sind geöffnet. Für die Kleinen gibt es La ma-Rundgänge, Samichlöis und Eseli. Unser ultimativer Geschenk-Tipp ist die Thuncity-Geschenkkarte. Eine solche Geschenkkarte im Wert von 300 Fran
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30-Jahre-Jubiläum der Tageselternvermittlung Region Thun Seit der Gründung im Herbst 1991 vermittelt der Verein Betreuungsplätze für Kinder in der Region Thun und begleitet Eltern und Tageseltern. Zum Jubiläum wurde ein Pixibüchlein mit Einblicken in den Alltag von Tages eltern, Kindern und des Vereins publiziert. «Die Tageselternvermittlung Region Thun engagiert sich für familienergänzende Kinderbetreuung», so beschreibt die Präsidentin Manuela Elger den Auftrag des Vereins, «zudem ist dies ein wichtiges und sehr aktuelles Thema in unserer Gesellschaft.» Tageseltern sind eine wertvolle Alternative zu Kindertagesstätten und müssen gestärkt werden – dazu braucht es auch die professionelle Tages elternvermittlung. Doris Glogger, Geschäftsleiterin des TEV Thun, beschreibt den Auftrag des Vereins so: «Die Be treuung in der Tagesfamilie schafft eine optimale Situation für Kinder und Eltern. Die Kinder werden in einem familiä ren Umfeld betreut, welches der kindlichen Entwicklung und den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.» Das fröhliche Pixibüchlein mit dem Titel «Hip, Hip, Hip – d Frösche gumpe wit», erhältlich bei der Geschäftsstelle des TEV Thun, zeigt in bunten Bildern und informativen Texten, was in dreissig Jahren geschafft und geschaffen wurde. Tageseltern erzählen über den Alltag mit Kindern, Vermittlerinnen berichten über ihre Arbeit und Einblicke in die Geschichte des Vereins zeigen dessen Entwicklung.
Tageselternvermittlung Region Thun Scheibenstrasse 5 3600 Thun Telefon 033 336 36 75 sekretariat@tevthun.ch www.tevthun.ch
Rollschuhlaufen beim SC Thunerstern-Rollhockey Rollhockey ist ein schneller, attraktiver und technisch hochstehender Mannschaftssport. Der Sport fördert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Teamgeist, schult Körperbeherrschung, Bewegungskoordination, Reaktionsschnelligkeit und Gleichgewicht. Möchtest du gerne mal Rollhockey ausprobieren? Du bist herzlich zu unseren Schnuppertrainings jeden Mittwoch ab 17 Uhr eingeladen. Komm in die MUR-Halle und teste diesen lebendigen Sport. Mädchen und Jungs ab 5 Jahren sind willkommen. Rollschuhe sind vorhanden. Melde dich vorher bei Peter Lehmann unter 079 893 10 50 oder per Mail peter.lehmann@thunerstern.ch. Der SC Thunerstern ist ein professionell geführter Club, der sich für den Nachwuchs engagiert. Zurzeit sind in fast allen Juniorenkategorien Mannschaften für die Schweizermeisterschaft gemeldet. Weitere Informationen und News zum Club findest du auf unserer Internet-Seite oder wende dich an David Lüthi unter 079 630 33 87 oder per Mail david.luethi@thunerstern.ch.
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Sonntag, 12. Dezember, 17 Uhr, Stadtkirche Thun Zu einem ungewöhnlichen Konzert laden das Thuner Jugend sinfonieorchester Arabesque JSO und der Singkreis Bethle hem +Thun ein. Auf dem Programm steht das nur selten auf geführte Stabat Mater von Gioachino Rossini, ein Werk voller klanglicher Schönheit. Speziell an diesem Musikabend ist auch die erstmalige Zusammenarbeit der beiden Vereine. Die jungen, aufstrebenden JSO-Musikerinnen und -Musiker treffen dabei auf meist gestandene Sängerinnen und Sänger des Chors – ein generationenübergreifendes Projekt! Begleitet werden Orchester und Chor von vier Solisten, worunter die Thuner Sopranistin Leticia Kahraman. Die Leitung hat Lucius Weber.
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TV Thun-Strättligen an der Gymotion 2022 im Hallenstadion Am 8. Januar 2022 findet im Hallenstadion Zürich die Gymotion unter dem Motto «Music and Gymnastics Fascination» statt und wir vom TV Thun-Strättligen sind zum ersten Mal mit einer Rhönradgruppe dabei. Wenn du nicht weisst, was ein Rhönrad ist, oder noch nie ein Programm von uns gesehen hast, dann ist dies deine Chance! Sichere dir jetzt dein Ticket unter Ticketcorner.ch oder auf gymotion.ch und sei dabei, wenn die besten Turnvereine der Schweiz ihre Programme zu faszinierender Live-Musik zum Besten geben.
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Selber einen Modellflieger unter kundiger Anleitung bauen und fliegen Die Modellfluggruppe Thun führt ab Februar 2022 Modellbaukurse für Personen ab 8 Jahren durch. Am Freitag, 14. Januar 2022 findet dazu ein Infoabend statt, Beginn 19 Uhr. Clubhaus der Modellfluggruppe Thun Allmendstrasse 181 F (Flugplatz Thun, bei den Hangars) 3603 Thun
Ein Besuch auf der Website der Modellfluggruppe www.mgthun.ch lohnt sich ebenfalls ganz besonders.
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Kurse Januar bis Juni 2022 – Hatha Yoga – Flamenco – Einsteiger und Fortgeschrittene – Rückentraining – Bodytoning – Aktiv Ü60 – Qi Gong – Antara® – Englisch, Italienisch, Spanisch – Deutsch als Zweitsprache – Prüfungsvorbereitung TELC Einstieg jederzeit möglich.
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GESUNDHEITSTIPP
Mikronährstoffe – der Schlüssel zur Gesundheit Wenn man von lebenswichtigen Nährstoffen spricht, denkt man meist an Vitamine. Für eine optimale Funktion benötigt unser Körper jedoch nicht nur Vitamine, sondern auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren. Diese 40 bis 50 Mikronährstoffe sind für unseren Stoffwechsel essenziell. Das heisst, wir müssen sie dem Körper regel mässig von aussen zuführen, da wir sie nicht selber produzieren können. Ist die Zufuhr unzureichend, kann sich ein Stoff wechsel-Ungleichgewicht ergeben und wir werden krank.
Individuell und nach Bedarf Jeder Mensch braucht Mikronährstoffe, die genau auf seine persönliche Versor gungslücke abgestimmt sind. Es reicht nicht aus, Mineralstoffe, Vitamine und andere Mikronährstoffe aus standardi sierten Mono- oder Multipräparaten einzunehmen. Denn jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt auch für seinen täg lichen Bedarf an Nährstoffen. Folgende Faktoren sind massgebend: – Alter, Geschlecht, Gewicht – Ernährungsgewohnheiten – Genussmittel-Konsum – Umweltbelastungen – Stress – Sportliche Aktivitäten – Genetische Disposition – Allgemeiner Gesundheitszustand – Einnahme von Medikamenten
HCK – der «Schlüssel zur Zelle» HCK ist die Abkürzung für Hydro Cell Key und bedeutet so viel wie der «Schlüssel zur Zelle». Die Bezeichnung leitet sich ab aus der einzigartigen Dar reichungsform der HCK-Mikronähr
Bild oben: Nicole Schlapbach, eine von mehreren HCK-Spezialistinnen.
stoffe. Das Besondere daran ist, dass jeder Mikronährstoff in eine rein pflanz liche Biomatrix eingearbeitet und dann getrocknet wird. Das entstehende Gra nulat hat die Eigenschaft, zu quellen und ein gallertartiges System zu bilden, sobald es mit Flüssigkeit in Berührung kommt. Die Aufnahmeeigenschaft der HCK-Mikronährstoffe ist so gut, dass sie der von Obst und Gemüse sehr na hekommt. Die Mikronährstoffe werden über 4 bis 6 Stunden kontinuierlich an den Körper abgegeben. So wird Ihr Or ganismus gleichmässig und langanhal tend versorgt.
Komplexes biologisches System Aus der Regulation- und Orthomoleku larmedizin weiss man heute, dass fast alle Zivilisationskrankheiten (z. B. Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Tumore etc.) ihre Ursa che in der reduzierten Leistung einzel ner Stoffwechselschritte haben. Meist sind es bestimmte Enzyme und Hor mone in unserem Körper, die nicht mehr optimal arbeiten, weil lebens wichtige Mikronährstoffe nicht ausrei chend zur Verfügung stehen. Schuld daran sind neben unausgewogener Er nährung unter anderem auch Schad stoffe und Leistungsdruck. Über Jahre baut sich somit ein Ungleichgewicht im komplexen biologischen System unse res Organismus auf. Dabei hat jeder Mensch sein ganz persönliches Risiko profil. Mit dem gezielten Einsatz von HCK-Mikronährstoffen können die En zymleistungen optimiert werden und der Stoffwechsel normalisiert sich wie der. HCK-Mikronährstoffe können so wohl präventiv als auch therapeutisch eingesetzt werden. Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG Quelle: Hepart AG / Burgerstein
Online-Vortrag Vitalstofftherapie
Mittwoch, 24. November 2021, 19.30 bis 20 Uhr Jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt auch für seinen täglichen Bedarf an Mikronährstoffen. Lernen Sie die Möglichkeiten der HCK-Vitalstoffe kennen. Anmeldung: Schicken Sie eine Mail mit dem Betreff «WEBINAR VITALSTOFFE» mit folgenden Pflicht-Angaben an info@baelliz.ch: Vorname, Nachname und Mailadresse, für den Anmeldelink. Oder melden Sie sich direkt mit dem nebenstehenden QR-Code an. Publireportage
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Die Kurzsichtigkeit betrifft immer mehr junge Menschen. Ein neues Brillenglas hilft, ihr Fortschreiten bis zu 60% zu verlangsamen. Wie das funktioniert, erklären die Spezialisten von Volz Optik in Thun.
Unsere Kinder verbringen immer mehr Zeit an digitalen Endgeräten und gön nen den Augen weniger Zeit im Freien. Dadurch beeinflussen sie das Augen wachstum negativ und das Risiko eines Sehfehlers in Form einer Kurzsichtigkeit steigt erheblich. Dies ist insbesondere auf Grund der möglichen Spätfolgen da raus nicht zu unterschätzen. Das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, lässt sich heute im Kindesalter mit neuen Methoden um bis zu 60% verlangsamen. Dafür gibt es ver schiedene Ansätze. Zum Beispiel mit spezifischen Kontaktlinsen, medikamen tös und neu auch mit dem einzigartigen Brillenglas MiYOSMART. Volz Optik in Thun hat sich auf die sem Gebiet gezielt weitergebildet und spezialisiert. Die Inhaber, Markus Zun del und Marco Weber, beantworten die häufigsten Fragen. 60 Prozent langsamere Entwicklung der Kurzsichtigkeit – das wäre ja genial? Markus Zundel: Ja, im Idealfall kann das tatsächlich erreicht werden. Dahinter verbirgt sich eine tolle Neuentwicklung. Ein Brillenglas, das durch seine Korrek turwirkung das Längenwachstum des Publireportage
Auges bremst. Eine klinische Studie zeigte eine Verlangsamung des Fort schritts der Kurzsichtigkeit von bis zu 60 Prozent im Vergleich zur Korrektur mit herkömmlichen Brillengläsern. Einen ähnlichen Erfolg verspricht die Korrektur mit spezifischen Kontaktlinsen, welche wir ebenfalls anpassen. Und wie funktioniert das mit einer Brille? Marco Weber: In das Glas sind in einer Wabenstruktur Elemente einge baut, die für die spezielle Korrekturwir kung sorgen. Die Technologie hat meh rere renommierte Preise gewonnen. Wir sind stolz, dass wir MiYOSMART als Spe zialist in Thun anbieten können. Sie empfehlen eine Abklärung bei ersten Anzeichen, warum ist das so wichtig? Markus Zundel: Ja, es sind die mög lichen Spätfolgen, die uns Sorgen berei ten. Eine starke Kurzsichtigkeit kann sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken und hat langfristige Folgen auf die Augengesundheit. Konkret steigt das Risiko, Jahrzehnte später an einem Grünen oder Grauen Star, einer Netz hautablösung oder an einer Makulade generation zu erkranken.
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Kurzsichtigkeit bei Kindern – weshalb das besondere Aufmerksamkeit braucht
Links: Markus Zundel und Marco Weber, Volz Optik Thun. Rechts: Kinder benötigen bei Kurzsichtigkeit besonders viel Aufmerksamkeit.
Die Gründe sind offensichtlich. Können Eltern zusätzlich unterstützen? Marco Weber: Ja, das ist sogar sehr wichtig. Für die gesunde Entwicklung von Kinderau gen kann tatsächlich etliches unternom men werden: Kinder sollten möglichst viel Zeit im Freien verbringen, auf genü gend Abstand beim Arbeiten in der Nähe achten und regelmässig Pausen einschalten bei längeren Naharbeiten. Dadurch gönnen sie den Kinderaugen die wichtige Entspannung und pausie ren gleichzeitig von der Nahtätigkeit. Text und Bilder: zvg
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Einige junge Firmen und Startups der Digitalisierung werben neuerdings mit einem kosten losen Verkauf einer Immobilie. Doch es ist offensichtlich, dass ein solches Geschäftsmodell zu einem Interessenkonflikt des Vermarkters führt. Das Nachsehen hat der Verkäufer.
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Wer bezahlt die Maklerprovisionen?
nimmt. Der Makler handelt nach bes tem Wissen und Gewissen und ist be strebt, das Objekt zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Firmen, die sich nicht an diese Prinzipien halten, wer den nicht in die Schweizerische Mak lerkammer SMK aufgenommen.
Hohes Risiko Die Startups stellen sich mit ihrem Ge schäftsmodell und mit digitalen Ver marktungsmethoden in einem sehr günstigen Licht dar. Doch in der Praxis mangelt es ihnen meist an Erfahrung, an Fach- und Marktkenntnissen. Schlimmer noch: Das neuartige Prinzip ist für den Verkäufer mit einigen Risi ken behaftet. Was, wenn das Budget des Käufers am Schluss nicht reicht, um die von den Startups verlangten Provi sionen von drei bis fünf Prozent zu be zahlen? Banken stellen bei der Finan zierung auf den Schätzwert des Objek tes ab. Statt «gratis» steht der Verkäufer am Schluss mit Schaden und erhöhtem Risiko doppelt schlecht da. «Immobilienverkauf gratis» – solche Slogans klingen verführerisch. Die Dienstleister versprechen das Blaue vom Himmel: Professionelle Vermark tung, Aufbereitung von Unterlagen und Beratung. All dies kostenlos zu be kommen, ist natürlich eine Illusion. De facto sehen diese Geschäfte so aus, dass letztlich der Käufer für die Makler provision aufkommen muss. Die invol vierten Parteien realisieren dies aber in der Regel erst beim genaueren Stu dium der Unterlagen.
In wessen Diensten? Der Haken an der Sache – in vielen we sentlichen Punkten liegen die Interes sen von Verkäufer und Käufer diamet ral auseinander. Die eine Seite möchte einen möglichst marktgerechten, ho hen Verkaufserlös erzielen. Der Käufer auf der anderen Seite ist bestrebt, ei Publireportage
Bild: Marc Wyss steht auch bei heiklen Immobilienthemen mit Rat und Tat zur Seite.
nen für ihn optimalen und finanziell tragbaren Preis zu zahlen. Auch bei den Details des Kaufvertrags, den Mo dalitäten der Übergabe und weiteren Punkten gehen die Interessen ausein ander. Einem Makler respektive Vermittler ist es nicht möglich, beiden Seiten gleichzeitig zu dienen. Er gerät in einen offensichtlichen Interessenkonflikt. Aus Sicht des Verbandes der Immobilien wirtschaft SVIT ist eine solche Ge schäftspraxis verwerflich. Grundsätz lich gilt das Bestellerprinzip: Die De tails dieser Zusammenarbeit sind ver traglich zu regeln – zwischen Verkäufer und Makler. Und der Verkäufer zahlt die Dienstleistung, die er in Anspruch
Text: Marc Wyss Bild: Thomas Baumann
Zur Person
Marc Wyss ist Gründer und Eigentümer der Immobilien Wyss Schweiz AG und vermarktet seit 1995 Immobilien. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Schweizerischen Maklerkammer (SMK). Zertifiziertes Mitglied in der Makler kammer kann nur werden, wer über eine solide Ausbildung und einen einwandfreien Leumund verfügt.
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Hoteleröffnung: Dorfcharme 2.0 Ein Dorfplatz gilt als Herz eines Ortes. Jenes von Adelboden bringt Hotelier Chris Rosser die sen Winter zum Hüpfen: Bald spazieren erste Gäste in sein neues Hotel herein, in das er sein Herzblut reingesteckt hat – auch, weil ihn seine eigene Familiengeschichte damit verbindet. Hotel oder Ferienwohnung? Ein Hotel bietet schliesslich komfortable Nichtwie-zuhause-Services: einfach hinset zen und sich verwöhnen lassen, einfach den Wintertag geniessen und sich mü den Beines ins «gemachte Nest» ku scheln. Das Apartment hingegen trumpft auf mit Flexibilität – beispiels weise beim selbst Kochen – und dem Für-sich-sein-Gefühl. Dank Chris Rosser braucht man sich über diese entschei dende Entweder-oder-Frage am Famili entisch nicht mehr länger den ferienwil ligen Kopf zu zerbrechen: Sein neues «Apart Hotel Adelboden» bietet von beidem so viel, wie man sich gerade wünscht. Für Gäste der 24 komplett aus gestatteten Ferienwohnungen hat er sich individuell zusammenstellbare Ho telservices ausgedacht. «Der Gast bucht die Übernachtung und sämtliche ge wünschten Zusatzdienstleistungen flexi
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bel dazu – und dies digital», beschreibt Chris Rosser. Der 40-Jährige, Initiant und Inhaber des Hotels, schiebt gut und gerne auch mal eigenhändig die Schub karre aus dem Schotterweg, um Men schen auf einen Baustellenrundgang mitzunehmen. Spricht er zwischen Bag gern und Betonmischern darüber, was es hier dereinst an Innovationen zu ent decken gibt, ist das Herzblut spürbar, das er in das Projekt gesteckt hat. Schliesslich kennt er den Boden, auf dem sein Hotel im aparten Chaletstil steht, sein halbes Leben lang. Die Eltern des Berner Oberländers übernahmen den Hotelbetrieb unter dem Namen «Kreuz», dessen Bau auf das Jahr 1909 zurückgeht, vor über zwanzig Jahren. Doch das Gasthaus geriet wortwörtlich in Schieflage, weil es auf instabilem Fun dament thronte – dem See geschuldet, der sich einst hier ausdehnte. «Trotzdem
am Haus festzuhalten, war eine Herzens angelegenheit», so Chris Rosser, dessen (Durchhalte-) Wille zur Veränderung gross genug ist, um ein kleines, klassi sches Gasthaus mit 28 Betten in ein durch und durch digitalisiertes Apart ment-Hotel mit 100 Betten zu verwan deln. Nach über einem Jahr Bauzeit steht nun der Moment, in dem erste Gäste in die «Mountain Loft Apartments» einchecken, kurz bevor – mehr noch: Chris Rosser eröffnet im Erdgeschoss eine «Vogellisi Genusswelt»-Boutique mit einheimischen Produkten, die bis spät abends geöffnet ist, falls die «Bett mümpfeli»-Gelüste nach Adelbodner Nusstorte lechzen. Daneben entsteht die Gelateria «Fridas» mit Glace, deren Herstellung gleich hinter der angren zenden Mauer erfolgt. «So feine Glace hat noch keiner gegessen …», verkün det Chris Rosser derart nachdrücklich,
ERÖFFNUNG sodass man nichts anderes mehr will, als sich selbst davon zu überzeugen. Doch vor oder nach dem Besuch im hausei genen Restaurant «Mister Cordon»? Die diplomatischste Antwort lautet wohl: davor und danach. Wer sich quer durch die Panaden gek nuspert hat, um an den zartschmelzen den Kern zu gelangen, oder einfach mal wieder Lust hat, den Kochlöffel selbst zu schwingen, bestellt Sorglos-Food-Packa ges via App – zum Beispiel am Ende eines beschwingten Skitags schon von der
Eröffnung
Am 17. Dezember findet die grosse Eröffnung des «Apart Hotel Adelboden» im Rahmen eines Dorffests statt, mit Programm-Highlights wie einem Weltrekordversuch, spektakulären Shows und Überraschungen. Publireportage
Gondel aus, sodass die Zutaten für das Fondue bei der Ankunft im Hotel schon vor der Zimmertür bereitstehen. Dies ist nur eine der digitalen Annehmlichkeiten, die Chris Rosser ausgeheckt hat: Auch Raum- oder Butler-Services ordert man spielend leicht via Smartphone und sogar die Zimmerschlüssel sind digital. Über dies lanciert Chris Rosser mit der «digita len Dorfstrasse» einen Online-Shop mit schmackhaften und schönen Spezialitä ten aus der Bergregion, die man sich lie fern lässt oder selbst abholt. Chinoise-Genuss oder RaclettePlausch? Wer sich magenknurrend mit dieser Entweder-oder-Frage herum schlägt, hat mindestens zwei Möglich keiten: Entweder den Aufenthalt verlän gern, bis alles gekostet ist. Oder eine Münze werfen – ganz «analog». Text: Daniela Dambach, Bilder: zvg
Bild linke Seite: Heimelige Schale, digitalisierter Kern: Das «Apart Hotel Adelboden» am Dorfplatz beherbergt neben 24 «Serviced Apartments» ein Cordon-bleuSpezialitätenrestaurant, eine Gelateria und eine Genuss-Boutique, verknüpft mit neusten, digitalen Möglichkeiten. Bild ganz oben und links: Halb Hotel, halb Ferienwohnung: Die geräumigen Apartments für bis zu sechs Personen sind zwar komplett ausgestattet, doch können Gäste spontan Service-Angebote via Smartphone dazu buchen. Bild oben: Umtriebiger Umsetzer: Chris Rosser, Initiant und Inhaber des kürzlich fertiggestellten «Apart Hotel Adelboden», überrascht seit über zehn Jahren mit neuartigen Konzepten in der Thunersee-Region.
Apart Hotel Adelboden Dorfstrasse 26 3715 Adelboden Tel. 033 673 21 21 www.aparthotel-adelboden.ch hallo@aparthotel-adelboden.ch 6/21 | ThunMagazin
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Mein Thunersee Wimmelbuch 2., überarbeitete Auflage 16 Seiten, 24 × 32 cm, geklebt, kartoniert Mit 8 Abbildungen ISBN 978-3-03818-337-2 CHF 25.– | EUR 20.–
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Celine Geser erhielt ihren Abschluss als Designerin 2010 in Zürich. Danach arbeitete sie für diverse Grafikagenturen und als freischaffende Illustratorin. Nach längeren Reisen liess sie sich für fünf Jahre in Ecuador nieder. Mit ihren Illustrationen will Celine Geser die Herzen der Betrachtenden berühren und Guckfenster in Welten öffnen, an denen wir im Alltag vorübergehen: So inspiriert sie die Menschen mit ihren liebevollen, tiefgründigen und lebensbejahenden Bildern dazu, mit dem Herzen zu sehen und das Leben in seiner Schönheit und Tiefe zu feiern.
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Am 27. März 2022 finden im Kanton Bern Wahlen für den Regierungsrat und für den Grossen Rat statt. Die grüne Fraktionspräsidentin Andrea de Meuron erzählt im Interview mit Thomas Hiltpold, Thuner Stadtrat seit 2001, wie ihre Partei aktuelle Herausforderungen anpackt.
GRÜNE REGION THUN
Die GRÜNEN überzeugen durch Erfolge
Kürzlich wurde der Klimaschutzartikel in der Kantonsverfassung verankert, beim Energiegesetz geht es nicht so rasch vorwärts, wieso? Die bürgerliche Mehrheit im Parlament bremst und hat das Energiegesetz dis kussionslos auf die Wintersession ge schoben. Doch wir bleiben dran. Wie beurteilst du die Chancen? Wenn wir die unbestrittenen Teile im neuen Energiegesetz verankern können, wer den wir im Grossen Rat gute Chancen ha ben. Ein Referendum wäre diesmal hof fentlich chancenlos, da die Zustimmung 2019 mit 49,4% bereits sehr hoch war. Was hat sich verändert? Das Gesetz scheiterte am Ölheizungsverbot, das bei der neuen Vorlage nicht mehr ent halten ist. Neu gibt es eine Effizienzvor gabe für Gebäude und die Forderung, auf neuen Dächern Solaranlagen zu bauen, eigentlich eine Selbstverständ lichkeit. So ist bereits ein wesentlicher Teil unserer Solarinitiative im Gesetz verankert. Da ist Überzeugungsarbeit gefragt. Woher nimmst du die «Energie» dafür? Glücklicherweise gibt es viele Erfolge, die uns immer wieder motivieren, auch dank Regierungsrätin Christine Häsler. Jüngste Beispiele sind der Klimaschutz artikel in der Verfassung, die Veloförde rung bei Kindern und Jugendlichen, die Weiterfinanzierung der Behinder tenkonferenz oder eine Unterstützung für das Gosteli-Frauenarchiv.
Wo braucht es künftig dein Augenmerk? Bildung, Pflege – nur um zwei Beispiele zu nennen. Gerade die aktu elle Lage zeigt, welche Bereiche system relevant und wie wichtig genügend Fachkräfte sind. Hände klatschen reicht nicht. Wir wollen in Bildung und Pflege investieren und in faire Löhne, welche den Wert der Arbeit widerspiegeln.
Bild: Andrea de Meuron, Fraktions präsidentin der GRÜNEN im Grossen Rat im Interview.
Herzen. Wenn wir bei den Wahlen am 27. März mehr Stimmen holen, können wir diese Themen im Grossen Rat noch tatkräftiger vorwärts bringen. Text: zvg, Bild: © Beat Mumenthaler
Ist das Volk auf unserer Seite? Vielen Bürgerinnen und Bürgern liegen Klima schutz, soziale Gerechtigkeit, der Um bau der Wirtschaft oder Demokratie am
Daten
11. Dezember 2021, Standaktion im Bälliz 5. März 2022 Besichtigung PlusEnergie-Häuser in Thun 12. März 2022, geführte Velofahrt zum Thema Langsamverkehr 27. März 2022, kantonale Grossrats- und Regierungsratswahlen
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GEBÄUDEHÜLLE
Und am Anfang war … … nicht das Feuer, sondern die VISION Die V-Bahn wird gebaut: Grindelwald und die Jungfrau Region mit dem Jungfraujoch – Top of Europe will zurück in die Champions League des alpinen Ganzjahreserlebnisses! Stets visionär entstand in Grindelwald schon früh die erste Luftseilbahn der Schweiz und vor über hundert Jahren die Eisenbahn auf das Jungfraujoch. Und nun mit dem Terminal das spek takuläre Herzstück der 2020 fertigge stellten V-Bahn. Von diesem Terminal führt der sogenannte Eiger Express zum Eigergletscher und eine neue 10er-Gondelbahn zum Männlichen. Direkt am Terminal angeschlossen ist ein Parkhaus mit 1000 Parkplätzen so wie der öffentliche Verkehr mit der Hal testelle Rothenegg der Berner Ober land Bahn. Einmal im Terminal ange kommen, verspürt man sofort Urlaubs gefühle, wähnt man sich doch wie auf dem Flughafen. All dies ist als Genera tionenprojekt für die gesamte Jungfrau
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region mit allen beteiligten Bahnbetrie ben geplant und gebaut worden.
Ein ökologisches und langlebiges Projekt Fünf Jahre nach den ersten Gesprächen und Beratungen mit den Architekten kam 2018 die Zusage für den Auftrag der Dachabdichtungsarbeiten des obengenannten Terminals. Die gewähl ten Abdichtungssysteme sind denn auch auf Langlebigkeit ausgelegt. Der Terminal ist nicht nur schön, sondern auch ein Infrastrukturbau, welcher für die nächsten 50 Jahre funktionieren muss. Die Architekten und Generalpla ner von Allmen Architekten AG und BauSpektrum AG verlangten ästhetisch ansprechende Dächer in Blechfalzoptik.
So wurde bis zur Eröffnung im Dezem ber 2020 auf den Stationen Rothenegg, Männlichenbahn und dem Eiger Ex press sowie der Parkhaus-Passerelle eine SIKA-Kunststoffabdichtungsbahn mit Dekorprofilen verlegt. Die weiteren Massivbauten wie der Verbindungs gang zur Rothenegg, der Terminal und das Parkhaus wurden als Unterterrain bauten angesehen und dementspre chend mit Polymerbitumenbahnen ab gedichtet. Das Besondere an diesem Bau ist, dass die Dachflächen teilweise der Na tur zurückgegeben wurden und als Nutz- oder sogar als Weideflächen ge nutzt werden. Dieser ökologische As pekt wurde hochgehalten und durch ei nen Agronomen begleitet.
GEBÄUDEHÜLLE
Fakten und Zahlen … Die gesamte von der Bauimpuls AG er stellte Abdichtungsfläche beträgt über 18 000 Quadratmeter. Dies entspricht der Fläche von knapp drei Fussballfel dern oder 27 Tennisplätzen. Auf den Stationsdächern wurden etwa sechs Kilometer Dekorprofile aufgebracht und verschweisst. Das Volumen des Substrates für die Dachbegrünungen beträgt rund 3500 Kubikmeter. Dieses Volumen umreisst die Masse eines 10-Familien-Hauses. Die Mitarbeitenden der Bauimpuls AG leisteten an diesem Projekt über 20 000 Arbeitsstunden. Oder anders gesagt: Fünf Mitarbeitende konnten über unsere gesamte Einsatzzeit vom Publireportage
Mai 2019 bis Juli 2021 durchgehend beschäftigt werden.
Und am Ende ist … … das innovativste und spannendste Bauprojekt der Alpen abgeschlossen und steht im Vollbetrieb. Die Bauimpuls AG bedankt sich ganz herzlich bei der Jungfraubahnen Ma nagement AG für diesen tollen Auftrag und ist sehr stolz, an diesem Projekt mit gewirkt zu haben. Ein spezieller Dank gebührt unseren Mitarbeitenden, wel che trotz manchmal garstigem Wetter und Nachtarbeit stets motiviert geblie ben sind. Text: Roger Betschart, Monika Süss Bilder: Hans von Bergen, Roger Betschart
Bild linke Seite: Gesamtübersicht (v.l.n.r.): Station Rothenegg, Verbindungsgang, Station GGM, Terminal, Station Eiger-Express, Passerelle, Parkhaus. Bild ganz oben: Station GGM, SIKA-Nacktdach mit Dekorprofilen. Bild oben links: Station Rothenegg mit Zugang vom Hotel Alpha. Bild oben rechts: Ansicht mit Gletscherspalte.
Baumipuls AG Jägerweg 3, 3627 Heimberg Tel. 033 439 71 00 www.bauimpuls.ch, info@bauimpuls.ch 6/21 | ThunMagazin
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IT CLOUD SERVICES
Der Weg in die «Thuner» Wolke Warum der Wechsel in die Cloud für viele KMUs Vorteile bringt und welchen Weg man dazu beschreiten muss.
«Bisch scho i dr Cloud?» Vor allem seit der Corona-Pandemie hört man diese Frage oft. Doch was bedeutet es ei gentlich, seine Informatik-Infrastruktur oder Teile davon bei einem externen Partner zu beziehen? Auf was muss ge achtet werden, damit man nicht plötz lich aus allen Wolken fällt?
Die Cloud Ready Analyse Bevor man den Schritt in die Cloud wagt, sollte geprüft werden, wo eine Migration auch wirklich Sinn macht. Mit einer Cloud Ready Analyse prüfen die Mitarbeitenden der AARECloud die bestehende Informatik-Infrastruktur und zeigen auf, wie sie effizient und sinnvoll mit Cloud Services ergänzt werden kann. Durch die gründliche Analyse wird ersichtlich, welches Po tenzial die Cloud zu bieten hat.
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Migrations-Fahrplan Wenn die Analyse zeigt, dass künftige Cloud-Dienste genutzt werden sollten, wird ein Fahrplan erstellt. Der Fahrplan gibt vor, wann welche Dienste in die Cloud migriert werden und garantiert da durch eine koordinierte Durchführung. Die Umsetzung Die Migration der Dienste geht jeweils zügig vonstatten. Die Migrationen wer den von der AARECloud gemäss dem erarbeiteten Fahrplan organisiert und mit dem Kunden durchgeführt. Idealer weise bestimmt der Kunde eine verant wortliche Person, welche bereits wäh rend der Migration vertieft Einblicke in die neue Umgebung erhält. Schulung Während der Migration werden die Mit-
arbeitenden mit den neuen Funktionen und Möglichkeiten vertraut gemacht. Am Ende jeder Migration gibt es eine individuelle Schulung, damit auch alle Beteiligten einbezogen werden.
Diese Vorteile bietet der Wechsel in die AARECloud: Flexibilität und Skalierbarkeit Ergänzend zu den durch uns betriebe nen Cloud-Diensten bieten wir unse ren Kunden die breite Palette von Microsoft 365-Diensten an, die wir nahtlos integrieren. Sicherheit In der AARECloud steht Sicherheit an erster Stelle. Alle unsere Privat Cloud Services werden an zwei Standorten in Thun fortlaufend an den Drittstand
IT CLOUD SERVICES ort in Adelboden kopiert. Unsere aus geklügelte Infrastruktur bietet eine hohe Verfügbarkeit sowie einen um fassenden Datenschutz und Daten sicherheit.
Kostentransparenz In der AARECloud zahlen Sie die Nut zung der Dienste nach effektivem Bezug. Dadurch verbessert sich die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit Ihrer Informatik. Die Verrechnung erfolgt monatlich und beinhaltet alle Bestand teile. Vorbei sind die Zeiten, in welchen unverhofft eine hohe Informatik-Rech nung mit Lizenzgebühren eintrudelt. Ökologie Uns liegt die Umwelt am Herzen. Die Re chenzentren in Thun werden mit lokal produziertem AAREstrom betrieben.
Bild links: Die Infrastruktur der AARECloud ist auf dem neusten Stand der Technik. Bild oben: Die Region Thun spielt für die AARECloud eine zentrale Rolle. Bild rechts: Raffael Carusone berät Sie gerne zum Angebot der AARECloud.
Kompetenz Die lokal verankerten Eigentümer der AARECloud AG – bestehend aus der Energie Thun AG, Adelcloud IT AG und der Industrielle Betriebe Interlaken AG – widmen sich mit viel Energie und Er fahrung den Cloud Services für KMUs aus verschiedensten Branchen. Möchten Sie Ihre Cloud Readiness prü fen oder haben Sie bereits den Ent scheid zur Nutzung von Cloud Services gefällt? Kontaktieren Sie uns für ein un verbindliches Beratungsgespräch. Text und Bilder: Raffael Carusone
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Wärmepumpen sind weit verbreitet. Muss eine Heizung ersetzt werden, befasst man sich eventuell zum ersten Mal eingehender mit Wärmepumpen. Informationsmaterial preist häufig hohe COP-Werte* an. Keine Ahnung, was uns das sagen soll?
Seit rund 40 Jahren werden Wärme pumpen in Serie hergestellt und deren Technik wird stetig verfeinert, was eine seitherige Verdoppelung der Effizienz zur Folge hatte. Die Effizienz bezieht sich genau auf diesen COP-Wert und widerspiegelt das Verhältnis der pro duzierten Wärmemenge zur verwende ten Strommenge bei einem definierten Betriebspunkt. Je höher der COP-Wert, desto effizienter die Wärmepumpe. Bei einem Wert von 4.5 werden aus ei nem Teil Strom 4.5 Teile Wärme erzeugt. Ein Mindestwert ist gesetzlich definiert und hängt von der Geräteart und vom Ursprung der Wärmequelle ab (vgl. Teil 1, Thun Magazin 4 /21).
Detailliertere Informationen:
Oben: A ussen aufgestellte Luft- / Wasser-Wärmepumpe
Frühere Modelle von Wärmepumpen können entweder 100 oder 0 Prozent Leistung erbringen. Diese schubähnli chen Schwankungen von Stillstand auf volle Kraft und umgekehrt erfordern unter anderem einen höheren Strom einsatz. Richtig dimensionierte, leis tungsgeregelte Wärmepumpen (Inver ter-Technologie) werden heute zum Standard. Diese haben zwar längere Betriebszeiten, laufen dafür stets im optimalen Betriebspunkt, sind damit insgesamt effizienter und im Falle einer Luft/Wasser-Wärmepumpe auch leiser.
Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz – fws.ch Schweizerischer Verband für Kältetechnik – svk.ch Produktvergleich – topten.ch
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Jede Wärmepumpe benötigt ein Kälte mittel, welches für den Prozess des Auf heizens arbeitet. Es gibt chemisch her gestellte und natürliche Kältemittel. Synthetische Kältemittel verfügen über gute thermodynamische Eigenschaf ten und sind wirtschaftlich einsetzbar. Deren Nutzung ist aufgrund der Ozon schicht abbauenden Wirkung aber nur noch sehr eingeschränkt erlaubt und dürfte schätzungsweise bis in zehn Jah ren ganz verboten sein. Ammoniak, Propan, CO2 oder Wasser sind Bei spiele natürlicher Kältemittel. Dank des vermehrten Einsatzes dieser natürli chen Stoffe haben sich die Ozonlöcher erwiesenermassen wieder etwas ver kleinert! Ist die Wärmepumpe installiert, wird für Hauseigentümer die Jahresarbeits zahl (JAZ) interessant. Diese setzt den Nutzen ins Verhältnis zum Aufwand übers ganze Jahr und ist deutlich tiefer als der COP. Die JAZ kann nur mittels gezielter Messung ermittelt werden. Hierzu eignen sich eigene, ungeeichte Strom- und Wärmezähler, mit welchen die Wärmepumpenleistung über Jahre hinweg kontrolliert und – falls nötig – reagiert werden kann.
REGIONALE ENERGIEBERATUNG
Heizen mit Wärmepumpe – Teil 2
Text: Regionale Energieberatung Bild: zvg EnergieSchweiz, Jonas Kambli / BFE * COP = coefficient of performance
Regionale Energieberatung Industriestrasse 6, 3607 Thun Tel. 033 225 22 90 info@regionale-energieberatung.ch www.regionale-energieberatung.ch
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ELEK TRIZITÄT
125 Jahre Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 4 LED, Flutlichtanlagen, Energieeffizienz … Die Geschichte des Thuner Stroms in mehreren Episoden – vierte und letzte Folge. Die Energie- und Verkehrsbetriebe Thun, so hiessen die Licht- und Was serwerke ab 1980, realisierten eine erste Photovoltaikanlage am AARE werk62, die im April 1992 den Betrieb aufnahm. Dennoch, der weiter stei gende Strombedarf erforderte den
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Bau eines neuen Elektrizitätswerks an stelle des alten von 1917. Ende 1994 startete der Probebetrieb des AARE Werks94 und erhielt 2002 erstmals das Zertifikat «naturemade star», ein Label mit strengsten ökologischen Auflagen. Viele kommunale Energieversorger
strebten in den 90er-Jahren die Um wandlung in eine Aktiengesellschaft an, um bei einer Strommarktöffnung mehr Handlungsspielraum zu haben. In Thun sprach sich das Stimmvolk Ende 1999 für die Umfirmierung in die Energie Thun AG aus.
Mobilität Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts baute die Tesla Inc. als Trendsetterin Elektroautos mit sehr leistungsfähigen Akkus. Elektroantriebe arbeiten im Ver gleich zu Verbrennungsmotoren deut lich effizienter, sie zeichnen sich durch niedrigen Energieverbrauch und ge ringe Wartungskosten aus. Ohne Be rücksichtigung der Autoherstellung ist die Elektromobilität mit nachhaltig produziertem Strom absolut umwelt freundlich. Haushalt Die Firma Krüger entwickelte 1978 ei nen Raumentfeuchter speziell für Wä schetrocknungsräume. Dieser «Seco mat» konsumierte etwas weniger Strom als die früheren Raumtrockner. Die be reits vorher angebotenen Tumbler brei teten sich in Thun erst ab den 80er-Jah ren aus, wo in neuen Mehrfamilienhäu sern immer häufiger die Trocknungs räume zugunsten von mehr Wohnfläche eingespart wurden.
Bild: AAREwerk62 im Gebiet der damaligen Schweizerischen Metallwerke Selve.
Öffentliche Beleuchtung Erst im 21. Jahrhundert ist die LED-Be leuchtung im Alltagsleben angekom men. Betrachtet über ihre gesamte Nut zungsdauer ist LED trotz höherer Investi tionskosten wesentlich wirtschaftlicher und energieeffizienter als die meisten an deren Lampen. 2016 wurde die Strassen beleuchtung im Lerchenfeld mit rund 160 LEDs ausgerüstet. So wurden pro Jahr etwa 34 000 kWh Strom eingespart, was ungefähr dem jährlichen Stromver brauch von neun Haushalten entspricht.
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Freizeit / Sport 1997, im Jahr, als der FC Thun den Wiederaufstieg in die Nationalliga B schaffte, beschloss der Stadtrat trotz einiger Opposition einen Zustupf an eine Flutlichtanlage. Am 4. Oktober 1997 spielte Thun erstmals unter den 72 Scheinwerfern der neuen Anlage, ausgerechnet gegen den Kantonsriva len YB – und verlor 0:3. Nachhaltigkeit und Ökologie Neu wurden Kraftwerke nicht mehr nur aus ästhetischen Gründen bekämpft. Das ökologische Gleichgewicht einer Lebensgemeinschaft trat in den Vorder grund. Umweltschutzkreise forderten ab den 80er-Jahren die Förderung ei ner nachhaltigen, ökologischen Strom produktion wie der Sonnen- und Wind energie sowie Lenkungsmassnahmen, welche die Entwicklung und Verwendung von energieeffizienten Geräten vorantrieben. Aufrufe zum Energiesparen zielten ab da auf den
ELEK TRIZITÄT
«Energie für ‹da wo du bisch› – heute, morgen und in Zukunft.» ressourcenschonenden Umgang – das energiesparende Eierkochen, das Bun desrat Adolf Ogi 1988 der Nation ans Herz legte, bleibt unvergessen. 2015 führte die Energie Thun AG ein intelligentes Messsystem «Smart Me ter» ein, das den Nutzern Informationen über ihr Verbraucherverhalten liefert und damit auch die Grundlagen zur Optimierung des Energieverbrauchs. Künftig werden die Haushaltgeräte selbst «smart». Dann schaltet sich die Waschmaschine bei einem besonders günstigen Überangebot an Strom auto matisch ein. So wahrscheinlich die Zu kunft. Die Energie Thun AG freut sich auf die künftigen Herausforderungen: 100 Prozent erneuerbare Energie kom biniert mit einem intelligenten Netz – damit unsere KundInnen weiterhin unbeschwert die Lieblingsserie strea men, Kaffee trinken und einen Teller Spaghetti essen können. Energie für «da wo du bisch» – heute, morgen und in Zukunft. Recherchearbeiten: Anna Bähler, Historikerin. Bild: Hans Dubach, Stadtarchiv Thun
Die Geschichte des Stroms
Unter Beleuchtung unterschiedlicher Themen wie Freizeit, Tourismus, Haushalt und Arbeit finden sich auf der Webseite thun-an.ch spannende Einblicke in die 125-jährige Thuner Stromgeschichte. Zudem steht bis Ende Februar der frei zugängliche «Leuchtweg» im Stadtpark Selve.
Energie Thun AG Industriestrasse 6 Postfach 733, 3607 Thun 033 225 22 22, energiethun.ch
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Doch was überleben. das Stress zu ert sich dabei h hilft uns Wie veränd führt Grundsätzlic lich bei Stress? Stress chronisch, ? Wird passiert eigent widmen uns Nerven system Erkran kungen. Wir autonome en Stress. Dazu zu schwer Umgang mit uns er langfr istig gesunden bietet, um für einen Natur uns erleben. Strateg ien Mittel die enheit zu wir, welche mehr Gelass entdec ken und unterstützen darin zu
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Fürdie alle, die den Für alle, den Für alle, die den
Thunersee Thunersee Thunersee
Rubrikt itel
15:24
Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, CH-3645 Thun-Gwatt, Telefon 033 336 55 55
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römischer Sonnengott
Abk.: kanadisch
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Schweizer Schauspieler (Leopold) †
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1
römischer Sonnengott
Abk.: kanadisch
Abk.: rechts oben
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ältester Schweizer Zeltzirkus
Schweizer Schauspieler (Leopold) †
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Abk.: North Dakota Meeres-
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Das Lösungswort lautet: Leichtathlet
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Abk.: unter Umständen
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Abk.: Papierwährung
Bundeskriminalpolizei der USA (Abk.)
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s1617-24
8
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✁
11
s1617-24
8
Wir verlosen 2× das Buch «Die Geschichte der Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee» im Wert von CHF 59.– vom Weber Verlag AG in Thun /Gwatt. Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Verlosung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Das Lösungswort lautete: KULTURPREIS
Ausruf Schach- der Anstrenfigur gung
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Abk.: North Dakota
Perserteppich
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Äbtestadt im Kanton St. Gallen
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Pariser FlugDringLautlichhafenstärkekeits-
Getreidebündel
Abk.: vergleiche
Weber Verlag AG Pokal Gwattstrasse 144 · 3645 (engl.) Thun / Gwatt · T2 + 41 (0)33 336 55 55 mail@weberag.ch · www.weberverlag.ch
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italienisch: ihr; euch
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eh. brit. Formel1-Pilot (David)
unverdorben Welthandelsorganisation (engl. Abk.)
1Pariser Flug-
italienisch: ihr; euch
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franz. Stadt am Kanal
DIE GESCHICHTE DER SCHIFFFAHRT AUF DEM THUNERUND BRIENZERSEE
7
frühere ital. Währung (Mz.) ital. Fluss Autor durch „Der von St. Petersburg der Name zu geRose“ † niessen,
vermerk Abk.: Polizeihauptwache
Zeichen Zeichen für für AluCalcium minium
Windrichtung
ältester Schweizer Zeltzirkus
vorderster Teil des Schiffes
Tanz-, Konzertraum
Dateiendung für Textdateien
birnenförmige Frucht
8 Tanz-, Konzertraum
asiatischer Grunzochse
KREUZWORTRÄTSEL
Fluss durch St. Petersburg zu geniessen, unverdorben Welthandelsorganisation (engl. Abk.)
9
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Die Gewinner der letzten Ausgabe sind: Doris Hänni, Uetendorf und Therese Tschanz, Sigriswil (je ein 2-Jahresabo ThunerseeLiebi im Wert von CHF 89.– vom Weber Verlag) Wir gratulieren herzlich! Weber Verlag AG in Thun/Gwatt
Die Lösung finden Sie in der nächsten Ausgabe. Talon einsenden an: Weber Verlag AG, Kreuzworträtsel, Gwatts trasse 144, 3645 Gwatt oder per E-Mail an wettbewerb@weberag.ch. Teilnahmeschluss: 31. Januar 2022 Name/Vorname Adresse PLZ, Ort
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VERANSTALTUNGEN
Mireille Zindel © Foto zvg
Trio Anderscht © Foto zvg
Tomazobi © Foto zvg
November und Dezember 2021 Veranstaltungen Literaare Herbstlesungen Sa, 27.11., Frachtraum Thun, 13 Uhr Mit Mireille Zindel, Simon Deckert u. a. www.literaare.ch Mama So, 28.11., KKThun, 16 Uhr Familientheater. www.theatereisenbarth.ch Fräulein Julie Do, 2.12., KKThun, 19.30 Uhr Schauspiel. www.kgt-thun.ch Trio Anderscht Fr, 3.12., Theater Alte Oele, 20 Uhr Hackbrett und Kontrabass. www.alteoele.ch Trio Tanguango Sa, 4.12., Rathaus, 16.15 Uhr Finnischer Tango. www.um4.ch Strohmann-Kauz Sa, 4.12., Theater Alte Oele, 20 Uhr Theaterkabarett. www.alteoele.ch Oropax Sa, 4.12., KKThun, 20 Uhr Comedyshow. www.kkthun.ch Thuner Kantorei So, 5.12., Stadtkirche, 17 Uhr Generationen-Singen. www.thuner-kantorei.ch
Franz Hohler Mi, 8.12., Theater Alte Oele, 20 Uhr Geschichten. www.alteoele.ch Gerhard Polt Fr, 10.12., KKThun, 20 Uhr & die Wellbrüder aus’m Biermoos. www.kultursouffle.ch Sophia Kennedy Fr, 10.12., Café Bar Mokka, 21 Uhr Pop. www.mokka.ch Die Rote Zora Sa, 11.12. bis Sa, 8.1., Mühleplatz Theater. www.winterzauberthun.ch Ventus Bläserquintett So, 12.12., Markuskirche, 16 Uhr Musik vor der Lichterwand. www.kugru-markus.ch Tomazobi Fr, 31.12., Theater Alte Oele, 18 und 21 Uhr Los Gringos Fantasticos. www.alteoele.ch
Märkte Wochenmarkt Jeden Mittwoch und Samstag, Bälliz Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz
Handwerkermarkt Sa, 27.11. und 11.12., Waisenhausplatz Monatsmarkt Mi, 8.12., Bälliz Thuner Weihnachtsmarkt Mi, 8.12. bis 23.12., Waisenhausplatz
Sport FC Thun – SC Kriens Fr, 26.11., Stockhorn Arena, 20.30 Uhr Fussball. www.fcthun.ch Wacker Thun – CS Chênois Genève Sa, 4.12., ABC-Zentrum Spiez, 17 Uhr Handball. www.wackerthun.ch FC Thun – FC Wil Sa, 4.12., Stockhorn Arena, 18 Uhr Fussball. www.fcthun.ch Wacker Thun – RTV 1879 Basel Mi, 15.12., ABC-Zentrum Spiez, 20 Uhr Handball. www.wackerthun.ch FC Thun – FC Schaffhausen Fr, 17.12., Stockhorn Arena, 20.30 Uhr Fussball. www.fcthun.ch
Politik Stadtratssitzung Fr, 17.12., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat
Bei den Veranstaltungen gelten die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Pandemie-Situation Änderungen bzgl. der Durchführung von Anlässen möglich sind. Für aktuelle Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter. Stand: 4. November 2021 74
ThunMagazin | 6/21
BOHNY AUTOMOBILE Volvo Thun
Aus einem Schmuckstück werden zwei.
PASSION FOR WATCHES AND JEWELLERY