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Thun-Magazin Nr. 1, März 2021

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NR. 1 | MÄRZ 2021

Geschichte

Langer Weg zum ­Frauenstimmrecht

SEITE 9

Smart City

Parkgebühr via App ­bezahlen

SEITE 15

Hotellerie

Übernachten im Labor

SEITE 24

Barbara König-Ziegler

«Ich wollte den Frauen die ­Politik ­näherbringen.» SEITE 6


Wohnevent Dienstag Wohnevent 18. März 2021 bis Sonntag Dienstag Wohnevent 23. März 2021 18. Dienstag bis Sonntag Dienstag bis Freitag 09.00-18.30 18. MärzUhr2021 23. Samstag und Sonntag bis Sonntag Dienstag bis Freitag 10.00 -17.00 Uhr 09.00-18.30 23. MärzUhr2021

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INHALT

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser

Seite 16

Seite 20 Seite 23

Inhalt EDITORIAL

3 Simone Tanner: Es gibt noch ­einiges zu tun

18 Innenstadt: Smarte Ideen für eine noch lebenswertere Stadt

20 Kunstmuseum Thun: Ernst Ram-

seier – Faszination und Irritation

MENSCHEN

6 50 Jahre Frauenstimmrecht: Interview mit Barbara König-Ziegler und Cloe Weber

STADT THUN

9 Geschichte: Der lange Weg zum Frauenstimmrecht in Thun

15 Smart City: Parkgebühr via App bezahlen

16 Politik: Legislaturhalbzeitbilanz –

flexibel und krisenfest unterwegs

22 Stadtbibliothek: Einblick in die «digitale Bibliothek»

23 Sportlerehrung: Robin Oester als zweifacher Schweizermeister

24 Hotellerie: Übernachten im Labor der Hotelfachschule Thun

SHOPPING / INNENSTADT

10 Dienstleistungsbetriebe: Dort steckt viel Fachkompetenz

31 Die Thuner Innenstadt sagt danke!

Das Auto stand mitten auf der Strasse und hinderte uns an der Weiterfahrt. Ein Mann gestikulierte mit der Person am Steuer. Schliesslich kam er auf uns zu und sagte ganz aufgeregt: «Das Fräulein kann nicht einparken, könnten Sie ihm helfen, ich habe keinen Fahrausweis.» Ich war gleichzeitig belustigt und entrüstet. Zu allem Übel war die junge Frau auch noch blond. Eine Akkumulation von Klischees und sprachlicher Diskriminierung. Mein braunhaariger Vater fackelte nicht lange und eilte der Frau zu Hilfe. Die Parklücke war knapp bemessen für den SUV. Doch etliche ängstliche «Stops» der jungen Frau später war das Auto drin. Anderes ist offensichtlich noch nicht geschafft. Wobei die Ausmerzung der sprachlichen Verkleinerungsform für Frauen, während es für die Herren der Schöpfung nie ein äquivalentes Prädikat gab, wohl nicht die dringlichste aller Aufgaben darstellt. Es gibt auch 50 Jahre nach der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen noch einiges zu tun in Sachen Gleichberechtigung. Da sind sich auch die zwei Thunerinnen Barbara König-Ziegler (FDP) und Cloe Weber (Grüne) einig, wie sie im Doppelinterview erklären. Die beiden trennt altersmässig ein halbes Jahrhundert, vereint sind sie im Engagement für gleichen Lohn für beide Geschlechter, für mehr Frauen in Kaderpositionen und gegen starre Rollenbilder. Ich unterstütze sie – und vielleicht lerne ich 2021 endlich Auto fahren.

Simone Tanner Kommunikationsbeauftragte Stadt Thun

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INHALT

Seite 35

Seite 61

PUBLIREPORTAGEN

27 Krebser AG: Buchtipps

29 AEK Bank 1826: Digital:

­ eschäftsbericht mit Infos zum G regionalen Engagement

33 hortiversum: Durch Permakultur zu enkeltauglichen Garten- und Aussenräumen

35 Oekoladen Thun: Rohmilch und

«Hahn im Glück»: Mit zwei neuen Angeboten zu mehr Tierwohl

37 Aarezentrum Thun: Vier neue ­Geschäfte im Aarezentrum

39 Gesundheitstipp Bälliz Apo-

theke + Drogerie AG: Zecken – die kleinen Plaggeister

41 Vitalyse Thun: Abnehmen und

Ernährung umstellen – persönlich und individuell begleitet

Seite 56

42 Optilens GmbH: Dank Nachtlinsen

57 W. Dällenbach AG: Gips, Grips,

45 Physio van den Nobelen GmbH:

58 Immobilien Wyss Schweiz AG:

die Lesebrille vergessen

Seit über 25 Jahren in Thun

46 Central Apotheke Thun AG:

Die Berntor-Apotheke schliesst ihre Tore

Farbe und zufriedene Kunden

Wie sich der Wert einer Immobilie berechnet

61 Griwa Interior AG: Flexibles Arbeiten und Wohnen mit USM

49 Augenzentrum Interlaken:

62 Brunner + Imboden AG / Bohny

51 Amanda Gerber Coaching:

63 Raiffeisenbank Thunersee: Kon­

­ lückswochen im Augenzentrum G Interlaken Was ist Life Coaching?

53 pro audito berner oberland: Die Augen hören mit

54 Die Mobiliar / Metzgerei Müller AG: Mit frischen Ideen durch ­ungewöhnliche Zeiten

Automobile AG: Eine innovative Kooperation kubinat sorgt für Vorsorgelücken

UNTERHALTUNG

65 Kreuzworträtsel

66 Veranstaltungskalender

56 Gyger Flachdachbau AG: Ein

Gyger-Flachdach für die Station Eigergletscher

­Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Werd & ­Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadt­marketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette

Weber, Werd & Weber AG. ­Inserate Christine Hunkeler, Werd & Weber AG. Stadtredaktion Simone Tanner ­(Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, ­Cilia Julen, Patrick Liechti, ­Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid­. ­Beiträge, die mit ) gekennzeichnet ­werden, diesem Logo ( sind ­redaktionelle Inhalte der Stadtver­ waltung Thun.

Redaktion IGT  / weitere ­Beiträge Werd & Weber AG. Titelbild Erich Häsler. Auflage 65 600 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. ­Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, ­gestrichen, glänzend. Lese-­App Gratis­Download im App Store. Nächste Ausgabe 26. / 27. April 2021

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MENSCHEN

«Du, ich glaube, du bist gewählt» Barbara König-Ziegler war eine der zwei ersten Thuner Stadträtinnen. Cloe Weber ist ­aktuell das jüngste Mitglied im Parlament. Die beiden sind sich einig: Es gibt auch nach 50 Jahren Frauenstimmrecht noch einiges zu tun bis zur Gleichstellung. Cloe Weber, auf die Frage, mit wem Sie einmal Riesenrad fahren möchten, nannten Sie Jean Ziegler. Jetzt sitzen Sie mit seiner Schwester hier zum Interview im Stadtratssaal. Ist das auch gut? (beide lachen) Cloe Weber: Das ist auch gut – auf jeden Fall! Ich freue mich auf das Gespräch.

auch als meine Pflicht, in die Politik einzusteigen. Das Wahl- und Stimmrecht für Frauen zu haben, ist eines, aber es braucht ja dann auch Frauen, die kandidieren. Ich stellte mich also nicht nur aus Freude, sondern auch aus Pflichtbewusstsein zur Wahl. Und ich hatte eine gute Ausgangslage.

Ist Barbara König als eine der zwei ersten Stadträtinnen ein Vorbild für Sie? C. W.: Diesbezüglich ja, politisch gesehen kann ich es nicht sagen, da kenne ich Barbara König und ihre Politik zu ­wenig. Barbara König: Das ist ja auch schon lange her. 50 Jahre! Damals dachte ich noch gar nicht, dass ich in 50 Jahren überhaupt noch leben werde.

Durch Ihre politisch geprägte Familie meinen Sie? B. K.: Ja, vor allem durch meinen Vater, Hans Ziegler (Anm. d. Red.: Gerichtspräsident und Artillerieoberst). Mein Bruder Jean Ziegler war damals noch nicht so auf dem Tapet. Wir waren alle staatstragend, wie man so schön sagt.

Sahen Sie sich als Vorbild, Barbara König? B. K.: Ich weiss nicht, ob man von Vorbild reden kann. Ich bin schon vorangegangen, aber ich sah es damals 6

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Hatten Sie weibliche Vorbilder? B. K.: Ich hatte eine Sekundarlehrerin, Frau Grütter, die stark für das Frauenstimmrecht warb. Sie war mein Vorbild. Dank dem grossen Einsatz von Frauen wir ihr war unser Weg einfacher. Leid tat mir,

dass sie selbst von ihrem Engagement nichts mehr ernten konnte. Was führte Sie in die Politik, Cloe Weber? C. W.: Zum einen auch die Familie, mein Vater und mein älterer ­Bruder waren in der Politik aktiv. Zum anderen wollte ich die Möglichkeit wahrnehmen, mitzuwirken. Nur unzufrieden sein bringt nichts. Man muss sich auch für das einsetzen, was einem wichtig ist. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Urnengang? C. W.: Ja, es ging um das Winterdach im Strämu und ich kannte das Bedürfnis als Schwimmerin sehr gut.

«Die Frauen lagen mir am Herzen.»

Barbara König-Ziegler, erste Thuner Stadträtin


Was bedeutet Ihnen politische Mitbestimmung? C. W.: Sie ist enorm wichtig. Lange sah ich sie als Selbstverständlichkeit, aber man muss nur über die Landesgrenzen hinausschauen oder in der Geschichte zurück, dann merkt man, welch ein Privileg sie ist.

B. K.: Zwischenzeitlich machte ich nachmittags eine Sprechstunde in der ­Confiserie. Da kamen Menschen ganz unterschiedlicher Parteien. Das war wertvoll. C. W.: Dieser Austausch fehlt im Moment wegen Corona enorm. Bei persönlichen Gesprächen über die Parteigrenzen hinweg stellt man Gemeinsamkeiten fest, die man vielleicht gar nicht vermutet hätte.

Thun führte das Wahl- und Stimmrecht für Frauen auf Gemeindeebene 1968 ein. Sie wurden am 6. Dezember 1970 in den Stadtrat gewählt. Wie haben Sie diesen Moment erlebt? B. K.: Daran kann ich mich noch gut erinnern. Eine Freundin kam zu mir und sagte: «Du, ich glaube, du bist gewählt.» Das war ein spezieller Moment. Es wurden ja damals nur zwei Frauen gewählt, Käthi Hänni-Loder von der SP und ich von den jungen Freisinnigen.

Wofür setzten Sie sich ein? B. K.: Die Frauen lagen mir am Herzen. Ich wollte ihnen die Politik näherbringen. Damals sagten mir viele Frauen: «Das könnte ich nie!» Sie trauten es sich nicht zu. Darum war mir die Kommunikation mit den Frauen so wichtig. Ich versuchte auch, die Themen herunterzubrechen und zu zeigen, dass Politik alle etwas angeht, nicht nur Männer. Sie reicht von den Schulproblemen der eigenen Kinder über Strassen und Parkplätze zu ­Sanitäranlagen. Ich wollte zeigen, dass Politik nichts Abgehobenes ist.

Waren Sie überrascht? B. K.: Ja, ich hatte nicht mit der Wahl gerechnet. Wobei wir schon eine sehr aktive Gruppe waren bei den Jungfreisinnigen. Wir probierten, frischen Wind hineinzubringen, in unserem Auftreten zum Beispiel, etwa in den Wahlprospekten. Wir dachten, die Gewöhnlichen seien alt und wir eben jung.

Wie schätzen Sie das heute ein? C. W.: Einerseits denke ich, dass Politik nahbarer ist und klar, dass auch Frauen mitwirken, andererseits ist es heute auch schwierig, Leute zu finden für politische Ämter. Auch heute besteht noch ein Respekt vor den politischen Ämtern. Manchmal sagen mir Leute, sie seien froh, dass ich das mache, sie könnten es nicht.

Man sollte sich aber nicht abschrecken lassen, in vieles wächst man hinein. Frau und Mann haben in der Schweiz die gleichen politischen Rechte. Sind sie gleichgestellt? C. W.: Nein, da gibt es noch einiges nachzuholen. In vielen Gremien dominieren die Männer noch. Da wäre es gut, ein Gleichgewicht zu haben. Auch die Lohngleichheit ist nicht erreicht. Aber wenn ich 50 Jahre zurückschaue und sehe, was sich alles verändert hat, dann habe ich schon das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. B. K.: Was mich traurig macht, ist, dass man nach 50 Jahren immer noch über Quotenfrauen und Lohngleichheit diskutiert. Bei Personalentscheiden müsste es doch längst lediglich ausschlaggebend sein, welche Person für den betreffenden Posten die beste Qualifikation mitbringt und nicht, welchem Geschlecht sie angehört.

MENSCHEN

Heute sehe ich, dass ich damals aus ­Eigeninteressen abstimmte und gewisse Konsequenzen oder Aspekte nicht gleich gewichtete, wie ich das heute mache.

Woran liegt es? B. K.: Ein Grund ist sicher, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch nicht gelöst ist. Dadurch haben Männer und Frauen nicht die gleiche Ausgangslage. (zu Cloe Weber) Es gibt also schon noch etwas zu tun für euch Jungen. C. W.: (schmunzelt) Definitiv. Wichtig scheint mir auch, dass sich die klassischen Rollenbilder, also was Mädchen und was Jungs machen, früh aufweichen

Wie wurden Sie im Rat aufgenommen? B. K.: Alles in allem gut. Es gab schon Männer, die fanden: «Was sollen die Frauen da?» Aber grundsätzlich waren wir akzeptiert. Ich persönlich hatte auch das Glück, dass ich in Thun aufgewachsen bin und gut vernetzt war. Das half natürlich. C. W.: Das ist auch heute wichtig. Man muss möglichst breit vernetzt sein und offen für ganz verschiedene Anliegen.

Bild linke Seite: Barbara König und Cloe Weber finden beide: Die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz ist noch nicht erreicht. Bild rechts: D ie Wahl zur ersten Stadtrats­ präsidentin 1980 war für Barbara König die Krönung ihrer Amtszeit.

Bilder nächste Seite: A ndere für die Politik zu begeistern, ist sowohl Cloe Weber wie auch Barbara König ein Anliegen. 1/21  |  ThunMagazin

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MENSCHEN

oder sie gar nicht entstehen. Da besteht ganz früh schon Handlungsbedarf. Bis zu Ihrer Demission Ende 1980 waren im Stadtrat gut eine Handvoll Frauen. Waren Sie in gewisser Weise Verbündete, auch wenn Sie in unterschiedlichen Parteien politisierten? B. K.: Ja, obwohl wir unterschiedliche Meinungen vertraten, standen wir gerade für gewisse Frauenanliegen zusammen ein und tauschten uns oft aus.

Zu den Personen

Barbara König-Ziegler wurde 1936 in Thun geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Sekundarlehrerin arbeitete sie drei Jahre als Journalistin bei der Schweizerischen Depeschenagentur. Am 6. Dezember 1970 wurde sie für die Jungfreisinnigen in den Thuner Stadtrat ­gewählt und 1980 zur ersten Stadtrats­ präsidentin. Sie war ausserdem sozial engagiert und zum Beispiel bei Stiftungen aktiv. Cloe Weber wurde 1995 in Thun ­ eboren. Die Drogistin und Betriebs­ g ökonomin ist seit 2019 für die Jungen Grünen im Thuner Stadtrat. Als pas­ sionierte Rettungsschwimmerin kennt sie die Stadt am Wasser bestens. 8

ThunMagazin  | 1/21

«Wichtig ist, dass sich die klassischen Rollenbilder früh aufweichen.»

Cloe Weber, Stadträtin Junge Grüne

Wir waren aber schon Greenhorns. Das ist heute ganz anders. Was die jungen Politikerinnen heute schon alles gesehen, gehört und gemacht haben! Sie sind das jüngste Mitglied im Stadtrat, Cloe Weber. Herausforderung oder Chance? C. W.: Ich sehe es als Chance. Aber es ist schon eine Herausforderung, mit den Erfahrenen mitzuhalten, gerade bei komplexen Geschäften, die viel Vorwissen erfordern. B. K.: Früher war die Erfahrung das, was zählte. Heute aber verändert sich die Welt so schnell, dass es Erfahrenen gar schwerfällt, mitzuhalten. Erfahrung allein zählt nicht mehr so stark wie früher. C. W.: Umso wichtiger finde ich den Austausch zwischen Generationen, so dass man voneinander profitieren kann. Das bedingt allerdings gegenseitige Offenheit. Wofür setzen Sie sich ein, Cloe Weber? C. W.: Ein wichtiges Anliegen ist mir die Umwelt, die Nachhaltigkeit. Ich will dazu beitragen, dass unsere Welt auch für zukünftige Generationen lebens-

wert ist. Auch für die Attraktivierung unserer Stadt setze ich mich ein – für die jungen Menschen, damit sie nicht wegziehen, aber auch für die ältere Bevölkerung. Barbara König, was geben Sie Cloe Weber und überhaupt «den Jungen» mit auf den Weg? B. K.: Aktiv zu sein und dranzubleiben. Zweifel habe ich, ob so viel Politik auf der Strasse passieren sollte wie heute. Auf der einen Seite ist es gut, weil es zeigt, dass das Interesse an gesellschaftlichen und politischen Themen geweckt ist und sich die Menschen einsetzen. Auf der anderen Seite ist es eine gefährliche Entwicklung, die mit Gewalt verbunden ist. Das beschäftigt mich. C. W.: Ich finde es schon wichtig, dass man sich auch auf diesem Weg einsetzt, aber es muss friedlich passieren, sonst geht die eigentliche Botschaft verloren. B. K.: Ich habe grosses Vertrauen in die junge Generation. Interview: Cilia Julen Bilder: Patric Spahni, zvg


GESCHICHTE

Der lange Weg zum Frauen­ stimmrecht in Thun Vor 52 Jahren durften Thunerinnen zum ersten Mal über Sachvorlagen der Stadt Thun ­abstimmen. Für die Frau war der Weg zum Wahl- und Stimmrecht lang und steinig. Ein Blick zurück. Das Recht, wählen zu gehen und gewählt werden zu können, war den Thunerinnen bereits vor über 100 Jahren ein Anliegen. 1916 entstand in Thun die sozialdemokratische Frauengruppe, die Referate hielt, das Frauenstimmrecht propagierte und das poli­tische Interesse der Frauen förderte. Bis das Wahl- und Stimmrecht für Frauen in Thun im Jahr 1968 eingeführt war, vergingen Jahre des Ringens um politische Gleich­stellung.

Erste kantonale Abstimmung Schweizweit wie auch auf kantonaler Ebene erfolgten mehrere Anläufe – Petitionen und Vorstösse – jedoch ohne das gewünschte Ergebnis. 1956 kam im Kanton Bern eine erste Vorlage zur ­fakultativen Einführung des Frauenstimmrechts in den Ge­meinden an die Urne. Die kantonale Stimmbevölkerung lehnte sie allerdings ab. In Thun stiess die Vorlage auf Zustimmung, die Mehrheit stimmte dafür. Die Premiere Zwölf Jahre später, am 18. Februar 1968, hiessen 52 Prozent der Berner Stimmbürger den zweiten Anlauf zum fakultativen Stimmrecht gut. Ende Juni sprach sich die Thuner Stimmbevölkerung mit 66,4 Prozent für eine entsprechende Regelung auf Gemeindeebene aus. Der erste Urnengang der Thunerinnen stand am 2. März 1969 an. Es bestanden drei Vorlagen: das Budget für das Jahr 1969, die Gewährung von sechs Prozent Teuerungszulagen an das Gemeindepersonal und die Bewilligung von Sonderbauvorschriften an der äusseren Länggasse. 26 Prozent der Thu­ nerinnen stimmten ab. Die Thuner waren an der Urne mit 36 Prozent vertreten. Alle Vorlagen wurden angenommen. Zwei Frauen im Stadtrat Am 6. Dezember 1970 standen in Thun die Gemeinde- und Stadtratswahlen an.

Unter den 172 Kandidierenden für den Stadtrat waren erstmals 30 Kandidatinnen. Die Stimmbeteiligung der Thunerinnen von 57 Prozent war für damalige Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich hoch. Mit der Freisinnigen Barbara König-Ziegler und der Sozialdemokratin Käthi Hänni-Loder nahmen zwei Frauen Einzug in den Stadtrat. Im Februar 1971 reichte Käthi Hänni-Loder ihr erstes Postulat ein. Es forderte, die Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungs­ leistungen besser über ihre gesetzlichen Ansprüche aufzuklären. Barbara König-Zieglers erstes Postulat vom 7. Mai 1971 beantragte die Produktion eines Schulblattes, welches den engeren Kontakt zwischen Schule und Eltern fördern sollte. Beide Postulate wurden angenommen. 1980 wurde Barbara König-Ziegler zur ersten Thuner Stadtrats­ präsidentin gewählt.

Bild: D er erste Urnengang für ­Thunerinnen am 2. März 1969.

Auszug aus der Geschichte

Jahrelanges Engagement von ­ rauengruppen. F 1945: Petition für ein kommunales Frauenstimmrecht mit 50 000 Unterschriften z. Hd. des Berner Grossrats. 1956: Kantonale Abstimmung zu ­fakultativem Gemeindestimmrecht für Frauen. 1968: Zweite kantonale Abstimmung. Einführung des fakultativen ­Frauenstimmrechts auf Gemeindeebene. Einführung in Thun.

Text: Fabio Burri Bild: zvg

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DIENSTLEISTUNGSBETRIEBE

Dort steckt viel Fachkompetenz Rund um Eigenheim, Homeoffice oder Steuern gibt es viele Fragen. Das ThunMagazin hat in der Thuner Innenstadt nachgefragt und Antworten gefunden. Lohnt es sich, für die Steuererklärung eine Fachperson anzufragen? Macht es Sinn, die eigene Liegenschaft gerade jetzt zu renovieren, und wer hilft, wenn ungebetene Gäste den Computer angreifen? Lösungen und Antworten sind direkt und erst noch nahe in der Thuner Innenstadt zu finden. Eines jedenfalls ist sicher: Die Thuner Dienstleister kennen sich in vielen Fragen aus.

Wenn es komplex wird «Kompetent, flexibel und kurze Kommunikationswege», so umschreibt Rahel Krebs, Geschäftsführerin der Ernst AG, in wenigen Worten ihren Betrieb. Das Büro für Buchführung und Treuhand an der Burgstrasse 8D in Thun hat sich mit ihren zehn Mitarbeitenden auf sämtliche Bereiche des Finanz- und Rechnungswesens wie auch auf Personalund steuerliche Angelegenheiten spezialisiert. «Wenn es komplexer wird, 10

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«Personen, die vor der Pensionierung stehen, sollten sich rechtzeitig mit dem Thema befassen.» Rahel Krebs, diplomierte Steuerberaterin

lohnt es sich, für das Erstellen der Steuererklärung einen Fachmann beizuziehen», betont die diplomierte Steuerberaterin. Zumal eine Steueroptimierung nicht erst beim Ausfüllen der Steuerformulare beginnt. Gerade bei selbstständig Erwerbenden würden langfristige Überlegungen Sinn machen. «Es gibt viele Faktoren, die zu berücksichtigen sind», weiss die Fachfrau. Auch bezüglich Vorsorge und Pensionierung lohne sich eine treuhänderische Beratung. «Personen, die vor der

Oben: Geschäftsführerin Rahel Krebs (l.) und Alexandra Heimann haben sich auf das Finanz- und Rechnungswesen spezialisiert. Vebi Shala, Lernender, kann profitieren. Rechts oben: Peter Anneler (l.) und ­Thomas Hungerbühler kennen sich in Architektur und Bauleitung bestens aus.


Renovationen aus einer Hand Seit 1995 sind sie gemeinsam unterwegs. Die Rede ist von Peter Anneler und Thomas Hungerbühler. Im Bälliz 67 in der Thuner Innenstadt betreiben die beiden Geschäftspartner mit einem erfahrenen Team im Bereich Architektur und Baumanagement ein mittelgrosses Büro. «Jede Bauaufgabe ist sehr individuell und komplex und wird stets von einer persönlichen Schönheit geprägt», sagt Peter Anneler, diplomierter Architekt. Dabei können er und sein Geschäftspartner vom grossen Wissen, welches

DIENSTLEISTUNGSBETRIEBE

Pensionierung stehen, sollten sich rechtzeitig mit dem Thema befassen», rät Rahel Krebs. Und für Liegenschaftsbesitzer hat die Geschäftsführerin auch gleich einen Tipp bereit. Weil mit einem Systemwechsel künftig der Eigenmietwert wegfallen könnte, sei es wichtig, allfällige Unterhaltsarbeiten jetzt anzugehen und nicht auf die lange Bank zu schieben. «So wie es aussieht, könnten solche Kosten künftig steuerlich nicht mehr abzugsfähig bleiben. Obwohl sich der politische Prozess noch lange hinziehen kann, so oder so lohnt sich die steuerliche Planung von Unterhalts­ arbeiten.» Die Firma Ernst AG wurde im Jahr 1972 gegründet und gehört heute zur Gruppe der Bieri + Partner Beteiligungen AG. Somit steht den Kundinnen und Kunden ein Netzwerk von über 25 Fachleuten, viele mit höheren eidgenössischen Diplomen, zur Verfügung. Zudem werden im Büro auch Lernende im Fachbereich Kaufmann ausgebildet. «Die enge und persönliche Zusammenarbeit mit der Kundschaft ist für uns ein entscheidender Erfolgsfaktor», sagt Rahel Krebs.

sie sich über all die Jahre erarbeitet ­ aben, profitieren. h Ihre architektonischen Spuren fallen in der Region dem einen oder andern auf. Etwa die Sanierung und das Aufwerten der Burg Strättligen, die Gesamtsanierung der Mannschaftskaserne in Thun oder Renovationen von Gebäuden in der Thuner Innenstadt. «Die Renovation von Gebäuden mit Schutzgrad ist eine unserer Spezialitäten», erläutert Peter Anneler. Die Anneler Hungerbühler AG durfte auch für Thuner Firmen verschiedene Gewerbebauten realisieren. «Ganz einfach rundum», so Thomas Hungerbühler, diplomierter Bauleiter. Die beiden Geschäftspartner sind überzeugt, dass sich angesichts der mangelnden Ressourcen von Bauland eine Veränderung der Bauaufgaben abzeichnet. Die Auseinandersetzung und die damit ver­ bundene Werterhaltung von bestehen-

«Der Kauf oder Verkauf einer ­Immobilie darf nicht dem Zufall überlassen werden.» Patrick Haldemann, Immobilienfachmann

den Liegenschaften werde künftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen. «Mit unserem Beruf haben wir das grosse Privileg, Räume schaffen zu ­dürfen, welche auch für nächste Generationen nachhaltig sein sollen», sagt Peter Anneler.

So werden Immobilien nicht zum Alptraum Fragen rund um das Eigenheim beantwortet Patrick Haldemann. Seit 15 Jahren bietet der Immobilienfachmann mit Büro an der Oberen Hauptgasse 3 in Thun kompetente Beratung an, wenn es um den Kauf oder den Verkauf von Liegenschaften geht. «Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie darf nicht dem Zufall überlassen werden», betont Patrick Haldemann. Zumal dies nicht nur ein wichtiger Schritt sei, sondern meistens ebenso eine grosse finanzielle Transaktion im Leben darstelle. «Daher sollte ein solcher Schritt besonnen und wohlüberlegt sein», meint Haldemann. Gelte es doch, eine Vielzahl von Faktoren zu beachten. Bereits ein kleiner Fehler könne sehr viel Geld kosten. Es lohne sich deshalb, Profis beizuziehen. «Wir kennen die Tücken einer Liegenschaftstrans­ aktion und nehmen Interessierten viel Arbeit ab», so der Fachmann weiter. 1/21  |  ThunMagazin

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#Verlosung

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Frühlingswettbewerb Wir verlosen an Ostern vier digitale Geschenkkarten im Wert von je CHF 50.00. Schreiben Sie uns eine Email mit Ihrer Postadresse und nennen Sie ein Geschäft / Restaurant der Thuner Innenstadt, in dem Sie die Geschenkkarte einlösen werden. Geschenkkarten können hier eingelöst werden: www.thuncity.ch /shopverzeichnis Teilnahmebedingungen: Der / die Gewinner / in wird unter allen Teilnehmenden, die bis Ostermontag, 5. April 2021 eine Email an igt@thuncity.ch schreiben, ausgelost und persönlich per Email informiert. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Es besteht kein Kaufzwang.


DIENSTLEISTUNGSBETRIEBE

«Wir versichern Cyber-Angriffe und übernehmen zum ­Beispiel die Kosten für die Wiederherstellung der Daten.»

Julian von Känel, Generalagent der Mobiliar-Versicherung

Gerade als Käufer sei es zum Beispiel besonders wichtig, sich über die Bausubstanz im Klaren zu sein. Gerade in solchen Fragen könne ein Profi viel zum Erfolg beitragen. «Der Traum vom Eigenheim soll ja nicht zum Alptraum werden», sagt der Immobilienvermittler, der auch in Sachen Finanzierung sein Wissen und seine Erfahrung gerne weitergibt und mithilft, die bestmögliche Finanzierung zu finden. Wer ein Haus kauft, dem rät der Immobilienfachmann, die Hypotheken regelmässig zu amortisieren, um sich nicht der Gefahr einer plötzlichen Finanzierungsnot auszusetzen. Und wer sich mit dem Gedanken trägt, die eigene Liegenschaft zu verkaufen, ist im Thuner Immobilienbüro gut aufgehoben. Weil die Nachfrage nach Liegenschaften gross sei, könne sich ein Verkauf derzeit durchaus lohnen. Zu den Kunden von Patrick Haldemann, der neben Thun auch in Biglen ein Büro betreibt, zählen vorab Privatleute aus der Region und dem Kanton Bern. Leute eben, die sich verändern wollen, umziehen oder denen das Haus zu gross geworden ist.

Vorsicht vor der Cyber-Falle Arbeiten im Homeoffice heisst Arbeit ganz oder teilweise von zuhause aus verrichten. Dies heisst aber ebenso mehr Angriffsfläche für ungebetene Gäste. «Wir stellen eine Zunahme der Cyber-Attacken fest», sagt Julian von Känel, Generalagent der Mobiliar-Versicherung an der Bernstrasse 7 in Thun. Und er fügt gleich an: «Das Homeoffice bietet gegen solche Angriffe meist weniger Schutz als das Computersystem im Geschäft.» Der Thuner Versicherer hilft. «Wir versichern Cyber-Angriffe und übernehmen zum Beispiel die Kosten für die Wiederherstellung der Daten», so der Generalagent weiter. Und das Team der Mobiliar steht auch zur Seite, sollte es gar zu Cyber-Erpressungsversuchen kommen. Die genossenschaftlich organisierte Mobiliar-Versicherung bietet indes noch viel mehr. Als Dienstleister kennt sich das 35-köpfige Team in Versicherungsfragen rund um Wohnen und Eigentum wie auch zu Themen wie Fahrzeuge, Reisen, Vorsorge oder Gesundheit aus. «Im Vordergrund steht immer die persönliche Beratung und Betreu-

Bild links: Fragen rund um das Eigenheim, verbunden mit vielen Tipps, beantwortet Patrick Haldemann. Bild rechts: Julian von Känel, Generalagent der Mobiliar-Versicherung, und sein Team stehen zur Seite, wenn es um Cyber-Angriffe im Homeoffice geht.

ung vor Ort», betont Julian von Känel. Und zwar vom ersten Gespräch über den Abschluss der Versicherung bis hin zum Schadenfall ist das Team für die Thuner Bevölkerung da. Zudem bildet die Generalagentur jeweils bis zu fünf Lernende in kaufmännischen Bereichen aus und betreut im Verwaltungskreis Thun rund 31 000 Kundinnen und Kunden. Die Mobiliar ist seit über 190 Jahren in der Region Thun eine Partnerin für Versicherungen und Vorsorge. Schweiz­ weit betreibt sie insgesamt 80 selbstständige Generalagenturen. Seit vergangenem Mai befindet sich die Thuner Agentur neu an der Bernstrasse 7. Text und Bilder: Stefan Kammermann

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SMART CIT Y

Die Parkgebühr «ohne Münz» bezahlen Seit Anfang Jahr kann man Parkgebühren in Thun bargeldlos via Smartphone bezahlen. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Apps. Die Smart City Thun entwickelt sich und steigert mit verschiedenen serviceorientierten Massnahmen die Lebensqualität. Neu lässt sich die Parkgebühr auf den gut 2000 öffentlichen Parkplätzen des gesamten Stadtgebiets bequem und einfach mit dem Smartphone bezahlen. «Es entfällt nicht nur der Gang zum Ticketautomaten, sondern auch das mühselige Suchen nach Kleingeld», sagt Strasseninspektor Peter Widmer.

Bekannte Apps im Einsatz Zur Verfügung stehen zwei verschiedene Apps. «Sepp Parking» geniesst in der Agglomeration Thun und im Berner Oberland bereits eine hohe Ver­ breitung. «Parkingpay» hingegen ist

Parking App: So gehts

schweizweit verbreiteter und funktioniert mit einem kostenlos erhältlichen Badge als Ergänzung zur App auch an Parkierungsanlagen mit Barrieren, so in allen Parkhäusern der Parkhaus Thun AG und vielen Parkhäusern anderer Schweizer Städte. Der Badge kann direkt via App bestellt werden.

Effektive Parkdauer bezahlen Die beiden Applikationen sind für die Betriebssysteme Android und IOS kostenlos erhältlich. Nach der Erstregistrierung des Fahrzeugs sowie des Zahlungsmittels kann die Parkgebühr entrichtet werden (siehe Infobox). Vor Ort lokalisieren die Apps den aktuellen Standort der Benutzerin oder des Be-

— App «Parkingpay» oder «Sepp Parking» herunterladen — Fahrzeug und Zahlungsmittel registrieren (z. B. Kreditkarte oder Twint) — Auto parken und entsprechende Parkzone in der App bestätigen — Parkgebühr wird abgebucht (via Funktion «Ein- und Auschecken» nur für die ­effektive Parkzeit)

Bild: Die Parkgebühr per App bezahlen – das ist in Thun seit Anfang Jahr ­möglich.

nutzers und zeigen die öffentlichen Parkplätze in der Nähe zur Auswahl an. Mit der Funktion «Ein- und Auschecken» müssen Fahrzeughaltende nur noch für die effektive Zeit bezahlen. Die teilweise geltende Maximalparkdauer wird auch digital angezeigt und muss weiterhin eingehalten werden.

Barzahlung weiterhin möglich Die Bezahlung per App ist eine Ergänzung der Zahlungsmethoden. Die Parkuhren bleiben noch bestehen. «Die Stadt will den Benutzerinnen und Benutzern weiterhin die Möglichkeit ­bieten, die Parkplätze mit Bargeld zu bezahlen», so Peter Widmer. Text: Simone Tanner, Fabiana Graf Bild: Patrick Liechti

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POLITIK

«Gemeinderat und Verwaltung haben sich als flexibel und krisenfest erwiesen» Die aktuelle Legislatur ist geprägt durch die Corona-Pandemie. Die Thuner Stadtregierung und die Verwaltung meisterten die Krise bisher gut und sind trotz der Pandemie hinsichtlich der gesteckten Ziele auf Kurs. Seit einem Jahr ist die Arbeit von Regierung und Verwaltung stark geprägt durch die Corona-Pandemie und das entsprechende Krisenmanagement. «Gerade in der Krise zeigt sich, dass die Stadt gut geführt ist und grundsätzlich das Vertrauen der Bevölkerung ge­ niesst. Sowohl der Gemeinderat wie auch die Verwaltung haben sich als agil, flexibel, verlässlich und krisenfest erwiesen», so Stadtpräsident Raphael Lanz. Trotz der Krise ist der Gemeinderat zur Legislaturhalbzeit hinsichtlich der meisten gesteckten Ziele auf Kurs.

Meilensteine der Stadtentwicklung Als neuer Vorsteher der Stadtentwicklung konnte Stadtpräsident Raphael Lanz Meilensteine setzen, um Thuns Angebot als attraktive Wohnstadt zu optimieren. Die Stimmbevölkerung bestärkte mit ihrem Ja zur Hoffmatte den eingeschlagenen Weg von Gemeindeund Stadtrat. Einen wichtigen Schritt weiter ist das Grossprojekt Ortsplanungsrevision (OPR): So nahm die Stadt

nach der Mitwirkung wichtige Anliegen aus der Bevölkerung auf und überarbeitete Baureglement und Zonenplan. ­Aufgrund von Corona wurden mehrere Informationsveranstaltungen zu den ­Ergebnissen online durchgeführt. «Wir erweiterten unsere digitalen Kompetenzen und Kommunikationskanäle in den letzten zwei Jahren laufend, was uns und der Bevölkerung auch in der Krise zugute kam», so Lanz. Trotz der schwierigen Situation für den Eventbereich setzte die Stadt Marketingmassnahmen wie etwa die Aktion «Z’Thun louft öppis» erfolgreich um und etablierte die Zwischennutzung in der Schadaugärtnerei. In der Wirtschaftsförderung sind einige Etappenziele erreicht, allen voran im Entwicklungsschwerpunkt ESP Thun Nord mit der Weiterentwicklung des Baufelds B5 und der geplanten S-Bahn-­ Haltestelle Thun-Nord. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie lancierte die Stadt diverse Hilfsangebote (Corona-Portal, Solidaritätsbeitrag, Be-

ratungsangebote, WRT-Weihnachtsmarkt).

Generationenmiteinander gestärkt Mit verschiedenen Massnahmen fördert der Gemeinderat die Beteiligung und das Miteinander aller Generationen, was auch einem erklärten Legislaturziel entspricht. «Wie essenziell das Generationenmiteinander für unsere Gesellschaft ist, zeigte sich in der Corona-Pandemie», so Gemeinderat Peter Siegen­ thaler. In Zusammenarbeit mit Organisationen und dank grossem freiwilligem Engagement konnten der älteren Bevölkerung in Thun spezielle Corona-Hilfsangebote (z. B. Hilfe beim Einkaufen, Fahr- und Lieferdienste, telefonische Beratung durch Hotline) zur Verfügung gestellt werden. Unabhängig von der Pandemie fand 2020 unter der Leitung von Gemeinderat Siegenthaler die erste städtische Plattform Generationenmiteinander statt. Nebst dem Verein «und» – das Generationentandem nahmen daran verschiedene Abteilungen der Stadtverwaltung teil. Der Austausch regte vieles an. Für die künftigen Plattformen ist vorgesehen, weitere Interessegruppen beizuziehen (z. B. Quartierleiste, Kirchgemeinden, Wohn- und Baugenossenschaften). Verkehr bleibt ein wichtiges Thema «Trotz erschwerter Bedingungen konnten wir wichtige Infrastrukturprojekte realisieren oder weiterbringen», so Gemeinderat Konrad Hädener. So ermöglicht das neue Krematorium seit Oktober 2020 sowohl ein würdevolles Abschiednehmen als auch einen effizienten Betrieb. Thun verfügt damit über das modernste Krematorium der Schweiz. Im Bereich der Schulinfrastruktur nahm der Gemeinderat eine Priorisierung vor. Demnächst stehen die Reali-

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POLITIK sierung des Quartierzentrums Lerchenfeld sowie die Erneuerung der Oberstufenschule Strättligen und der Schulanlage Neufeld an. Der Verkehr bleibt ein wichtiges Thema. Nebst dem gemeinsamen Forumsprozess mit dem Kanton Bern und der Einführung der neuen Verkehrsführung in der Freienhofgasse setzte die Stadt weitere Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation um. Im

«Thun soll auch für Familien, Kinder und Jugendliche noch attraktiver werden.» Rahmen des Gesamtverkehrskonzeptes erarbeitete sie ein Konzept für das Verkehrsmonitoring mit Dauermessstellen und der Erhebung und Auswertung weiterer Verkehrsdaten. «Damit schaffen wir die Grundlagen für die jährlichen Berichterstattungen und weitere faktenbasierte, undogmatische verkehrspolitische Entscheide», so Gemeinderat Hädener.

Die familienfreundliche Stadt «Thun soll auch für Familien, Kinder und Jugendliche noch attraktiver werden», so Gemeinderat Roman Gimmel. Im Rahmen des 2018 erhaltenen Unicef-Labels «kinderfreundliche Gemeinde» intensivierte

die Stadt ihr Engagement für die jüngste Generation und setzt den dafür erarbeiteten Aktionsplan sukzessive um. Zu erwähnen sind hier die Partizipation von Kindern in diversen städtischen Projekten, das Betreiben des mobilen Pumptracks, die Erneuerung diverser Spielplätze oder das geplante neue Jugend- und Quartierzentrum im Lerchenfeld. Ebenfalls ein grosses Anliegen sind dem Gemeinderat die bestmögliche Förderung aller Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Seit dem 1. Januar 2021 unterstützt die Stadt Familien mit Betreuungsgutscheinen zusätzlich. Je nach Einkommen, Vermögen, Familiengrösse und Arbeitspensum erhalten Eltern eine Gutschrift, die sie bei einer zugelassenen Kita oder Tagesfamilie im Kanton Bern einlösen können. Damit kann die Stadt noch mehr Familien in der familienergänzenden Kinderbetreuung unterstützen und für mehr Chancengleichheit sorgen.

Smart City Thun Die neue Direktion Finanzen Ressourcen Umwelt setzte sich intensiv mit dem Thema Smart City auseinander. «Gemeinsam mit der ganzen Verwaltung konnten wir bereits einige Massnahmen umsetzen, die eine smarte Stadt erlebbar machen», so Gemeinderätin Andrea de Meuron. Zu erwähnen sind das neue Bike-Sharing-System, das via App nutzbar ist, die Möglichkeit der digitalen

Bild linke Seite: Der Gemeinderat will das Miteinander in der Gesellschaft stärken und Brücken bauen zwischen den Generationen. Bild oben: Der Gemeinderat: Roman ­Gimmel, Andrea de Meuron, Raphael Lanz, Peter Siegenthaler und Konrad Hädener (v.l.).

Einreichung von Baugesuchen via eBau und die Einführung von Parking-Apps zur bargeldlosen Bezahlung von Parkgebühren. Eines der grössten digitalen Projekte ist die Erneuerung der Informatik an den Volksschulen (IVS3). Auf dem Weg zur Energiestadt Gold erarbeitete die Stadt einen Massnahmenkatalog und setzte einzelne Punkte bereits um. Ein Schwerpunkt ist die Erarbeitung einer Klimastrategie. Zur Erreichung der Klimaziele und der Reduktion der Treibhausgase geht die Stadt mit gutem Beispiel voran. Seit Anfang 2021 ist die Wärmeversorgung der gasbeheizten städtischen Gebäude zu 100 Prozent erneuerbar, indem nur noch Biogas bezogen wird. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Stadt Thun ein defizitäres Budget präsentieren. Der Gemeinderat reagierte sofort mit einem Stellenmoratorium. Er musste auch gewisse Kurskorrekturen bei den Investitionen vornehmen. Die Entwicklung der Corona-Pandemie bleibt ein zentraler Einflussfaktor für die zweite Hälfte der Legislatur. Text: Simone Tanner Bilder: Ramon Lehmann (l), Adrian Moser

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THUNER INNENSTADT

Smarte Ideen für eine attraktive ­Innenstadt Wie könnte die Stadt Thun ihren unbestrittenen Charme noch leichter versprühen? Die Studie zur Attraktivierung der Innenstadt gibt erste Antworten. Gemeinsam mit der Bevölkerung sollen Massnahmen für eine noch lebenswertere Stadt erarbeitet werden. Die Stadt Thun ist eine Perle – in dieser Einschätzung sind sich Einheimische, regelmässige Besucherinnen und Touristen in der Regel einig. Die Stadt der kurzen Wege bietet für jeden Geschmack etwas: ein breites und spannendes Angebot an Läden und Geschäften, lebhafte Cafés, stilvolle Bars, gemütliche Restaurants, ein reges Kulturleben, geschichtsträchtige Gebäude und nicht zuletzt die Aare, welche das Bälliz umfliesst und im Sommer für eine fast schon mediterrane Stimmung sorgt. Aber selbst an einer Perle gehen die Jahre nicht spurlos vorbei. Ab und zu lohnt es sich, das Poliertuch hervorzuholen und dem Schmuckstück neuen Glanz zu verleihen.

Innenstadt als Begegnungszone Das «Poliertuch» ist in diesem Fall die Studie zur weiteren «Attraktivierung der Innenstadt». Im Frühling 2019 sprach

der Stadtrat einen Kredit zur Durchführung dieser Studie. Mit Unterstützung externer Fachleute und zusammen mit verschiedenen Interessegruppen erarbeitete die Stadt Thun in den vergangenen Monaten die Basis für konkrete Massnahmen und deren Umsetzung. Daraus resultierten ein Gesamtplan sowie eine Vielzahl von Massnahmen, die zum Erhalt und zur Stärkung der Innenstadt umgesetzt werden können. «Bei der Arbeit an der Studie haben wir die erfreuliche Rückmeldung erhalten, dass Thun im Grossen und Ganzen schon eine hohe Qualität aufweist», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz. Thun müsse sich nicht grundlegend ändern. «Die Qualitäten der Innenstadt mit ihrer einmaligen Kulisse sollen erhalten und gezielt entwickelt werden. Punktuell gibt es aber durchaus Raum für Verbesserungen. Die Innenstadt, unser Zentrum, soll als Begegnungszone für die

einheimische Bevölkerung und für Gäste noch an Attraktivität gewinnen.» Ein paar Stichworte dazu sind die Schaffung vielfältiger Aufenthaltsmöglichkeiten auf den Stadtplätzen, aufgewertete und zusätzliche Grünräume in der Stadt oder ganz allgemein ein besserer Zugang zum Wasser, das den Charakter der Stadt so prägt. Die vorgeschlagenen Massnahmen reichen von kleineren Eingriffen bis hin zu langfristigen, visionären Ansätzen. Sie sind fünf zentralen Themen und Leitsätzen zugeordnet (siehe Kasten).

Reiseführer in die Zukunft Die Erkenntnisse und Vorschläge werden nun in den kommenden Monaten unter dem weiteren Einbezug der bisherigen Stakeholder aufgearbeitet und in einem «Handbuch zur Attraktivierung der Innenstadt» zusammengefasst. Dieses wandlungsfähige Handbuch dient so-

Fünf Leitsätze für ein noch ­attraktiveres Thun

So soll die Innenstadt in den kommenden Jahren gestärkt und entwickelt werden: Vernetzung und Mobilität: Erreichbarkeit und Vernetzung stärken, Verkehrs­ räume für alle attraktiver gestalten. Kulisse Stadtraum: Die bauliche Kulisse der Innenstadt in ihrer Einmaligkeit bewahren und gezielt entwickeln. Mensch und Gesellschaft: Die Innenstadt für Thun und die Region gemeinsam erhalten, beleben und bespielen. Nutzung und Angebot: Den vielfältigen Mix von Nutzungen und Angeboten ­sichern und aufeinander abstimmen. Stadtklima und Ökologie: Die ökologischen und atmosphärischen Qualitäten der Innenstadt vielfältig nutzen und stärken. 18

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THUNER INNENSTADT

Referenz – Münsterplatz Basel

Referenz – Kiesbelag

Referenz – flexible Stadtbänke Basler Innenstadt Bild linke Seite: D ie Perle Thun wird poliert – bzw. Brückengeländer werden restauriert. Bild oben: E ine Idee ist, hinter dem Rathaus eine grüne Oase am Wasser zu gestalten. Bild links: D ie Stadt will bessere Zugänge zum Wasser und eine höhere Aufenthaltsqualität schaffen.

zusagen als Reiseführer für die gemeinsame Entwicklung der Innenstadt. Es soll aufzeigen, wie die vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt werden können. Zugleich bildet es die Grundlage für zukünftige Ideen und Massnahmen. «Die Mitwirkung der in der Innenstadt lebenden und arbeitenden Bevölkerung ist uns sehr wichtig», sagt Raphael Lanz. «Die Thunerinnen und Thuner sollen diesen Prozess aktiv mitgestalten können.» Smarte Partizipationsmöglichkeiten werden dabei zum Einsatz kommen.

Erste Massnahmen im 2021 Neben der Erarbeitung des Handbuchs für die mittel- und langfristige Entwick-

lung setzt die Stadt bereits in diesem Jahr erste ganz konkrete Massnahmen um. Zusätzliche Veloparkplätze an den beiden Bälliz-Enden sowie in der Oberen Hauptgasse bieten schon bald mehr Raum für Zweiräder. Die Fussgängerbrücken sollen ebenfalls bereits 2021 aufgefrischt und besser inszeniert ­werden. Anknüpfend an die erfolgreiche Aktion «Thun nimmt Platz» und als Reaktion auf die oft thematisierten fehlenden Sitzgelegenheiten soll in Zusammenarbeit mit dem Gewerbe ein Folgeprojekt erarbeitet und etabliert werden. Raphael Lanz: «Die Aktion Thun nimmt Platz hat im Sommer 2019 gezeigt, dass

die Leute Sitzplätze wünschen, ohne dass sie zwingend in einem Restaurant Platz nehmen müssen», erklärt der Stadtpräsident. Im Vordergrund stehen wertige, bequeme und mobile Sitzgelegenheiten – eine ideale Möblierung also, um den Charme der Stadt Thun auf sich wirken zu lassen. Text: Peter Jost Bilder: zvg

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KUNSTMUSEUM THUN

Ernst Ramseier – Faszination und ­Irritation Schweizer Landschaften, gedrungene Figuren, Alltagsszenen: Ernst Ramseiers Werke sind einprägsam. Das Kunstmuseum Thun widmet dem Künstler bis 16. Mai eine grosse Einzelausstellung und zeigt auch Werke, die noch nie öffentlich zu sehen waren. Der 1936 in Langnau geborene Maler und Grafiker Ernst Ramseier hinterliess in den Gemeinden rund um den Thunersee seine Spuren – aber auch über die Kantons- und sogar die Landesgrenzen hinaus. Seine Mosaik- und Glasbilder zieren Sakralbauten, öffentliche Plätze, Eingangs- und Treppenhausbereiche. Ramseiers künstlerische Tätigkeit war vielfältig. Vor allem seine eindringlichen Holzschnitte erlangten grosse Beachtung. Ein Jahr nach seinem Tod präsentiert das Kunstmuseum Thun in der Einzelausstellung «Ernst

Ramseier: Kopflandschaften» ausgewählte Holzschnitte aus der Sammlung des Museums und ausdrucksstarke Ölbilder aus dem Nachlass des Künstlers. Auch grafische Arbeiten sind ausgestellt, wie etwa Neujahrskarten, die Ramseier für Freunde und ­Bekannte anfertigte, oder Gedichte. Einige der Werke waren noch nie öffentlich zu sehen.

Der Künstler als Erzähler Der Titel der Ausstellung, «Kopflandschaften», bezieht sich auf eine gleich-

namige Werkserie mit Holzschnitten. Darüber hinaus verbindet er die beiden charakteristischen Sujets des Malers – Landschaft und Figuren – und spielt auf seine Gedanken und Erfahrungen an, die er in seinen Werken zum Ausdruck bringt. Ramseier, der mit 20 Jahren nach Krattigen zog, zeigte bereits als Schüler ein grosses Interesse für Malerei und Literatur. In seiner Freizeit malte der junge Künstler vor allem das, was ihn umgab: die umliegenden Landschaften und das städtische Treiben in Thun. Aufgrund seiner zunehmenden Begeisterung für Kunst brach Ramseier schliesslich seine kaufmännische Lehre ab und wurde Künstler. Seine Bilder erzählen von Erlebnissen und treten unter anderem als Zeugen seiner zahlreichen ­Reisen in Erscheinung. Sie nehmen die Betrachtenden mit, von Thun zum ­Brienzersee, bis nach Boston, in die Stube des Künstlers, zu Bekannten, in herbst­liche Gärten und durch verschneite Landschaften.

Kennen wir uns? Die Werke Ernst Ramseiers faszinieren und irritieren zugleich. So setzt der Künstler seine Figuren nicht etwa in die Mitte der Bilder, sondern verweist sie an den Bildrand oder stellt sie auf verlassene Plätze aus Kopfsteinpflaster, wie etwa im Werk «Die Zuhälter». Ist die Landschaft das Thema des Bildes oder sind es die Figuren? Die Figuren schauen die Betrachtenden mit einer ­eigentümlichen Mischung aus Teilnahmslosigkeit und Verwunderung unmittelbar an. «Kennen wir uns? », scheinen sie zu fragen. Ernst Ramseier lässt die Betrachtenden in seine Bilder eintreten und macht sie zu Beobachtenden der Szenen. Zugleich werden sie selbst durch die Bildfiguren beobachtet. Es entsteht ein humorvolles Wech20

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KUNSTMUSEUM THUN selspiel zwischen beobachten und beobachtet werden.

Gewohntes erscheint eigenartig Ramseiers charakteristische Bildsprache und ungewöhnliche Kompositionen lassen alltäglich Vertrautes fremd und eigenartig erscheinen. Der Holzschnitt «EMIU» beispielsweise zeigt ein Hemd, mit Wäscheklammern an einer Leine befestigt. Ein gewöhnliches Motiv und dennoch irritiert etwas. Warum ist das Hemd zugeknöpft und warum ziert eine sorgfältig geknotete Krawatte das Kleidungsstück, wenn es doch augenscheinlich frisch gewaschen an einer Wäscheleine hängt? Das Hemd, das ohne Körper eigentlich schlaff und leblos als Gegenstand in Erscheinung tritt, wirkt in dieser Darstellung lebendig. Das Objekt wird zum Subjekt. Eine Prise Schalk In seinem «Selbstbildnis» von 1977 setzt Ramseier geometrische Formen und Balken ein. Dadurch erscheint die Ab-

Bild linke Seite: B ild im Bild: «Selbstbildnis», 1977 (­Dispersion auf Leinwand, Sammlung Kunst­museum Thun). Bild oben: «Kennen wir uns?» scheinen die Figuren im Werk «Die Zuhälter» zu ­fragen (Holzschnitt auf Büttenpapier, Sammlung Kunstmuseum Thun). Bild rechts: Das Hemd wirkt ­lebendig im Werk «EMIU» (Holzschnitt auf Papier, Sammlung Kunstmuseum Thun).

bildung des Malers wie ein Bild im Bild, wie das Selbstbildnis eines Selbstbildnisses. Der leise Humor dieser Darstellung kontrastiert mit dem ernsten Gesichtsausdruck des abgebildeten Malers. Das macht Ernst Ramseiers Werke aus. Sie stimmen nachdenklich und ­haben dennoch eine Prise Schalk, die einen in Bann zieht. Text: Alisa Klay Bilder: Christian Helmle, zvg

Ausstellung «Ernst Ramseier: Kopflandschaften»

Bis 16. Mai im Kunstmuseum Thun Aktuelle Informationen zu den ­Öffnungszeiten und Veranstaltungen, auch im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie, unter: kunstmuseumthun.ch/ramseier

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STADTBIBLIOTHEK

Im Bibliotheksabo steckt nun noch mehr Die Stadtbibliothek Thun baut ihr Angebot laufend aus und bietet neben den Medien vor Ort eine grosse Auswahl an digitalen Plattformen für E-Books, Filme, Musik oder Zeitschriften aus aller Welt. Ein Einblick in die «digitale Bibliothek». die «Digitale Bibliothek Bern». Diese stellt zahlreiche E-Books, Hörbücher, Magazine und Zeitungen zur Ausleihe bereit. Das Spektrum reicht von Kin­ derbüchern über Romane, Krimis bis hin zu Auto- oder Nachrichtenmagazinen. Freunde fremdsprachiger Lite­ratur kommen weiterhin mit «OverDrive» auf ihre Kosten. «Primär wurde die Plattform für englische E-Books ­lanciert, jedoch vor kurzem mit Inhalten in den Sprachen Französisch und Spanisch aufgewertet», erwähnt Jeanne Froidevaux.

Gemütlich ein Buch oder Magazin lesen, guter Musik lauschen oder einen spannenden Film schauen – das sind populäre Freizeitaktivitäten. Als Ergänzung zum physischen Angebot an Büchern, DVDs, CDs und Co. bietet die Stadtbibliothek für Abonnentinnen und Abonnenten auch ein Potpourri digitaler Plattformen an. Anfang Jahr wurde das Angebot weiter ausgebaut. Die Musikplattformen «Freegal» und «Naxos Music Library» sowie die Zeitungsda-

Digitale Bibliotheks­ angebote: so funktionierts

Die digitalen Angebote sind in den Jahresabonnements «Erwachsene alle ­Medien» (88 Franken), «Junge Erwachsene» (25 Franken) und im BeoBiblioPass ­inbegriffen. Der Zugang erfolgt über das bestehende Bibliothekslogin mit ­Ausweisnummer und Passwort. thun.ch/stadtbibliothek 22

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Bild: Mehr als 7000 digitale Magazine und Zeitungen aus aller Welt: Das bietet die Plattform «Pressreader».

tenbank «Pressreader» ergänzen neu die Palette. «Es freut mich, unseren Kunden zusätzlich zum Angebot vor Ort ohne Aufpreis Zugang zu bereits sieben digitalen Plattformen zu bieten», sagt Jeanne Froidevaux, Leiterin der Stadt­ bibliothek Thun.

Ein Trio für vielseitigen Lesestoff Der Service «Pressreader» bietet den ­Bibliotheksnutzenden unbegrenzten Zugang zu mehr als 7000 Magazinen und tagesaktuellen Zeitungen aus aller Welt. Mit dabei sind renommierte Titel wie die NZZ, Vogue oder Rolling Stone. Aufgrund der Fülle an internationaler Presse bietet sich die Plattform ideal als Fenster ins Ausland an. Die Zeitungsdatenbank ergänzt das bestehende ­digitale Angebot für Leseratten, etwa

Musik à gogo Mit «Freegal» und der «Naxos Music Library» kommen Bibliotheknutzende in den Genuss einer riesigen Musikvielfalt. «Freegal» des Sony-Labels bietet über 15 Millionen Musiktitel, Hörbücher und Musikvideos aus jeglichen Genres an. Pro Tag können bis zu drei Stunden Musik gestreamt und jede Woche drei Titel heruntergeladen werden. Ein Blick in die reichhaltige «Naxos Music Library» mit mehr als zwei Millionen Songs lohnt sich besonders für Lieb­haber der Klassik, Jazz oder Weltmusik. Purer Filmgenuss Auch Filme bietet die Stadtbibliothek digital. «Filmfriend» hat sich seit der Gründung 2017 zu der Filmplattform für Bibliotheken im deutschsprachigen Raum gemausert und ist auch für Thuner Bibliothekskunden vollumfänglich verfügbar. Sie legt den Fokus vor allem auf Filmklassiker, anspruchsvolle Dokumentationen und internationales ArthouseKino sowie Kinderserien. Jeanne Froidevaux ist von der redaktionellen Aufbereitung des Angebots begeistert: «Bei Filmfriend sollte man besonderes Augenmerk auf die liebevoll zusammen­ gestellten Filmkollektionen legen.» Text: Patrick Liechti Bild: psdgraphics / Patrick Liechti


SPORT

«Die Leichtathletik ist sehr ehrlich» Robin Oester ist zweifacher Schweizermeister über 800 Meter. Die Stadt Thun ehrte ihn Anfang Jahr für seine Spitzenleistungen. Nebst dem Sport hat der 21-Jährige noch eine zweite Leidenschaft – und er liebt die italienische Küche. Robin Oester sprintete als Erster über die Ziellinie – und dies gleich ­zweimal: Im Februar 2020 an den Schweizermeisterschaften über 800 Meter in der Halle und ein paar Monate später, im August, draussen auf der Bahn in der U23-Kategorie. «Ich spürte Freude und Erleichterung», blickt der zweifache Schweizermeister zurück. Auch bei seinem Laufsport­ verein, den All Blacks Thun, war die Freude über seine Spitzenleistung gross.

Vom Teamsportler zum ­L äufer Sport spielte im Leben von Robin Oester schon immer eine wichtige Rolle. Mit neun Jahren kam er von Mannschaftssportarten über die Leichtathletik zum Laufen. Sein Fussballtrainer war es, der ihn auf seine Schnelligkeit angesprochen hatte – später fiel er auch den Ta-

Sportlerehrung Stadt Thun

lentsuchern von Swiss Athletics auf. Danach ging es mit seiner Karriere stetig aufwärts.

Bilder: Weiterer Erfolg: Robin Oester ­holte 2020 zwei Schweizermeistertitel im 800-Meter-Lauf.

Vorbereitung ist das A und O Das Programm des jungen Spitzensportlers besteht aus Kraft-, Sprintund Ausdauertraining – acht Mal pro Woche. Es sei wichtig, seinen Körper gut zu kennen, sagt der Läufer. Auch ­Ruhephasen seien essenziell, wobei ­gerade die Balance zwischen Training und Erholung eine Gratwanderung sei. «Die Leichtathletik ist sehr ehrlich. Man spürt sofort, wie fit man ist. Das ­fasziniert mich.» Auch die Ernährung spielt in der Vorbereitung eine grosse Rolle. Bereits einen Tag vor dem Rennen ­verzichtet er auf Milchprodukte und säurehaltige Getränke. Am Wettkampftag nimmt er viele Kohlenhydrate zu sich. «Ich liebe die italienische Küche,

das ist sicher ein Vorteil», sagt Oester und lacht.

Seit über 40 Jahren ehrt das Amt für Bildung und Sport der Stadt Thun erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler wie Robin Oester. Voraussetzungen sind ein Wohnsitz in Thun oder eine Mitgliedschaft in einem Thuner Verein sowie Erfolge in einer Sportart, die von der Swiss Olympic Association anerkannt ist. Die diesjährige Feier musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Abliefern – in jeder Disziplin Neben dem Spitzensport studiert Robin Oester Computer Science im dritten Semester an der ETH Zürich. «Das Programmieren ist meine zweite Leidenschaft», sagt der angehende Informatiker. Spitzensport, ETH-Studium, Freizeit: Wie geht das alles nebeneinander? «Es geht halt irgendwie. Für den Sport bringe ich aber schon auch Opfer. So habe ich wenig Zeit für Freunde und mache selten Ferien. Das stimmt mich manchmal nachdenklich», sagt er. Deshalb reflektiert er Aufwand und Ertrag regelmässig und entscheidet sich immer von Neuem bewusst dazu, Bestleistung erbringen zu wollen. Für seine Zukunft wünscht sich Roman Oester Gesundheit, den Abschluss an der ETH und dass er weiterhin das tun kann, was ihm Freude bereitet. «Alles andere kommt von selbst.» Text: Tanja Beutler Bilder: zvg

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HOTELLERIE

Übernachten im Labor Im neuen «The Lab Hotel» arbeiten die Studierenden der Hotelfachschule Thun unter der Leitung ihrer Lehrpersonen aktiv mit. Neben Unterricht und Praktikumsbetrieb verfügen sie damit über einen zusätzlichen Lernort, der Theorie und Praxis optimal verbindet. Am Anfang stand die Vision 2018 des Stiftungsrats: «Wir entwickeln uns zur führenden praxisorientierten Hotelfachschule der Schweiz, die für ihre Nähe zum Markt bekannt ist.» Nur drei Jahre später, anfangs März 2021, eröffnete die Hotelfachschule Thun «The Lab Hotel». Die insgesamt 70 Zimmer unterschiedlichster Grösse und Ausstattung sind in der ehemaligen Unterkunft für Studierende untergebracht, welches von April 2020 bis Februar 2021 zu diesem Zweck umgebaut wurde.

Verantwortung der Stadt Thun «Als Bildungsinstitution mit grosser Ausstrahlung hat die Hotelfachschule für das ganze Berner Oberland einen hohen Stellenwert», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz. «Dazu kommt, dass die Stadt Thun als Stifterin und Mitbegründerin eine besondere Verantwortung für die Hotelfachschule Thun trägt.» Im März 2019 hatte der Stadtrat deshalb beschlossen, deren Neuposi­tionierung mit einem Darlehen in der Höhe von ­einer Million Franken zu unterstützen.

«The Lab Hotel» ist aber nicht einfach ein weiterer Hotelbetrieb auf dem Platz Thun. Wie der Name sagt, steht der Laborgedanke im Vordergrund. Innovation, Multifunktionalität und Dynamik sind die drei Schlüsselbegriffe.

Innovation Inspiriert wurde das Konzept von ähnlichen Projekten in Hongkong und den Niederlanden. In der Schweiz verfügt bisher keine Hotelfachschule über ein eigenes Hotel, in dessen Betriebsführung die Studierenden mitwirken und, begleitet von den Lehrkräften, unmittelbar Praxiserfahrung sammeln, experimentieren, Ideen auf ihre Praxistauglichkeit prüfen können. «Mit diesem einzigartigen Angebot verbessert die Hotelfachschule Thun ihre Position im Wettbewerb um künftige Studierende deutlich», ist Roman Bühler, Student im Abschlussjahr, überzeugt. Innovativ ist jedoch nicht nur das Ausbildungskonzept. So bietet «The Lab Hotel» zum Beispiel sechs sogenannte Kapselzimmer mit einer Fläche von

rund drei Quadratmetern und halber Raumhöhe. Jedes dieser Zimmer verfügt über ein Bett, einen kleinen «Vorplatz» mit voller Raumhöhe zum Umziehen, einen Spiegel, eine Decken- und eine Nachttischlampe. Drei Kapselzimmer teilen sich jeweils eine Nasszelle. Janine Rüfenacht, Direktorin «The Lab Hotel» und Vizedirektorin Hotelfachschule, erklärt: «Bei diesem Angebot, welches sich unter anderem an Hostelgäste und Rucksack-Touristinnen richtet, handelt es sich um einen Versuch. Es wird sich zeigen, ob in Thun eine entsprechende Nachfrage für diese kostengünstigen Zimmer mit minimaler Ausstattung vorhanden ist.»

Multifunktionalität «Alles ist möglich, aber nix is fix.» Dieser Songtitel von Rainhard Fendrich kommt einem in den öffentlichen Bereichen des Laborhotels unweigerlich in den Sinn. Das offene, grosszügige Cube Lab im Eingangsbereich zum Beispiel kann dank mobilen kubischen Holzelementen in Treppenform mit geringem Aufwand für die unterschiedlichsten Zwecke eingerichtet werden: für Kleingruppen­ unterricht, Präsentationen, Diskussionsrunden, aber auch als Aufenthaltsraum für Studierende und Gäste. Rüfenacht verrät: «Das ist eines meiner Lieblingsprojekte. Wir hoffen, dass das Cube Lab sowie auch das öffentliche Selbstbedienungsrestaurant und die Hub Bar gleich nebenan zu belebten Treffpunkten für die Thuner Bevölkerung, die Studierenden und die Hotelgäste werden.» Ein anderes Beispiel für diese Multifunktionalität ist das Creative Lab, ein Projektraum mit Gymnastik-Bodenbelag, der sich als Sitzungszimmer, Yoga-Raum, Werkstatt, Atelier usw. nutzen lässt. Dynamik «Die Eröffnung des Laborhotels ist ein Meilenstein, aber lediglich ein Anfang. Alles ist darauf angelegt, weiterent­ wickelt zu werden», fasst Bühler die

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HOTELLERIE Bild linke Seite: J anine Rüfenacht, Vize­ direktorin der Hotelfachschule, leitet das neue Laborhotel. Bild oben: In den Kapselzimmern lässt es sich auf wenigen Quadratmetern nächtigen. Bild links: D as Laborhotel bietet Gästen auch Platz zum Arbeiten.

Das Laborhotel umfasst:

6 Kapselzimmer, 6 Lab Rooms, 45 ­ eitere Hotelzimmer, 13 Serviced Apartw ments, öffentliches Selbstbedienungs­ restaurant (ca. 140 Sitzplätze und ­Terrasse), Hub Bar, Co-Working Spaces mit 60 Arbeitsplätzen, Cube Lab für Schulungen, Präsenta­tionen, Creative Lab (multifunktionaler ­Projektraum) thelabhotel.ch Grundidee von «The Lab Hotel» zusammen. «Diese Dynamik liegt in der DNA der Hotellerie und wird hier gut umgesetzt.» So übertragen die sechs Lab Rooms die Pop-up-Idee aufs Hotel: Interessierte Organisationen und Unternehmungen sind eingeladen, diese Zimmer während einer befristeten Zeit nach ihren Vorstellungen einzurichten und gleichzeitig als Ausstellungsraum zu nutzen. Das «The Lab Hotel» auf der anderen Seite kommt so zu wechselnden, innovativen Einrichtungskonzepten. Aktuell wird zum Beispiel im Upcycling-Room Material aus der ehemaligen Unterkunft der Studierenden ein-

gesetzt: Aus Eichenholztischen wurde ein massiver Bodenbelag, aus einem Schrank ein Bett usw. Der Smart-Room bietet modernste Technologie bis hin zum «RoboButler», einem Roboter als Butler. Zwei Zimmer stehen den Studierenden zur Verfügung, um im Rahmen der Diplomarbeit mit ihren eigenen Ideen zu experimentieren.

Ein Projekt für alle Auf die Frage, welchen Mehrwert «The Lab Hotel» schafft, sagt Bühler: «An erster Stelle steht der Gewinn für die ­Studierenden, welche künftig nicht mehr nur zur Schule gehen, sondern

das Gelernte unmittelbar in realen Situationen ausprobieren können. Die Hotelfachschule ihrerseits profitiert von ­einem beträchtlichen Reputationsgewinn. Und schliesslich wird eine Begegnungsstätte geschaffen, nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für Thunerinnen und Thuner. Dieses innovative Angebot tut der Stadt Thun gut – die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, es zu nutzen!» Text: Gabriela Meister Bilder: Patric Spahni

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Rückblicke & Erfahrungen

Top 4 Sachbuch 1. Iss dich grün! Anina Gepp, Verlag AT 2. TANJA VEGETARISCH Tanja Grandits, Verlag AT 3. Wer hat Angst vor Tell? Oliver Zimmer, Verlag Echtzeit 4. Das Kind in dir muss Heimat finden Stefanie Stahl, Verlag Kailash / Sphinx

Hard Land

Was Anker-Bilder erzählen

Autor Benedict Wells Titel Hard Land Verlag Diogenes Preis ca. Fr. 32.–

Autor Ueli Tobler Titel Was Anker-Bilder erzählen Verlag Werd & Weber Preis ca. Fr. 49.–

«Entdecke die 49 Geheimnisse von Grady» heisst es auf dem Schild einer Kleinstadt in Missouri. Sam ist fünfzehn und kennt kein einziges, und auch sonst besteht sein Leben eher aus Tiefpunkten. Bis er einen Ferienjob in einem alten Kino anfängt. Dort trifft er nicht nur auf den schlagfertigen Cameron und den in sich gekehrten Sportler Hightower, sondern auch auf die draufgängerische Kirstie, in die er sich verliebt. Doch alle drei haben gerade ihren Abschluss gemacht und werden im Herbst wegziehen, deshalb bleibt Sam also nur dieser eine Sommer mit seinen neuen Freunden. Nur wenige Wochen, in denen er nicht nur die Geheimnisse seines Heimatorts entdeckt, sondern auch, wer er selbst ist. Eine witzige und berührende Geschichte voller 80’s-Flair. Über den Schmerz des Erwachsenwerdens und den Zauber eines Sommers, den man nie mehr vergisst.

Viele Bilder von Albert Anker sind bekannt. Aber es gibt Überraschungen. Was sagen die Menschen auf seinen Bildern? Davon erzählt dieses Buch. Bild und Wort begegnen sich in Ankers Werk und Leben stetig. Die Hör-Bilder folgen dem Lauf des Jahres. Ein hoffnungsvoller Ausblick beschliesst den Gang durchs Jahr. Mit dem «Blick ins Atelier» und «… in die Studierstube» wird das Werden der Bilder erlebbar und damit die Vielseitigkeit und Belesenheit, das pädagogische und soziale Engagement Ankers. In den «Carnets théologiques» sind Ideen notiert, die das kirchlich-theologische Interesse Ankers würdigen. Vorwort: Matthias Brefin, Ururenkel von Anker. Nachwort: Kulturpublizist Konrad Tobler.

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Top 4 Belletristik 1. Das Karussell der Verwechslungen Andrea Camilleri, Verlag Lübbe 2. Erste Person Singular Haruki Murakami, Verlag Dumont 3. Ohne Schuld Charlotte Link, Verlag Blanvalet 4. Die Farbe von Glück Clara Marie Bagus, Verlag Piper

Bücher, Papeterie, Büromöbel, Copy-Print Krebser AG, Bälliz 64, 3602 Thun Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch 1/21  |  ThunMagazin

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DIGITAL

Digital: Geschäftsbericht mit Infos zum regionalen Engagement Ob mit ihrem Geschäftsbericht 2020 in digitaler Form, mit ihrem Online-«Beraterfinder» oder mit dem virtuellen Rundgang durch den «Falken»: Die AEK BANK 1826 legt ihren Fokus, nebst den geschätzten persönlichen Kontakten, auf die Digitalisierung. Die AEK Bank legt stets grossen Wert auf persönliche Kundenbeziehungen. Trotzdem kommuniziert sie auch aktiv und regelmässig online. Beispielsweise, indem sie ihren Geschäftsbericht in ­digitaler Form und dynamisch unter ­bericht.aekbank.ch zur Verfügung stellt und dort zusätzlichen Inhalt rund um ihr regionales Engagement publiziert. Insgesamt hat die AEK Bank auch im Corona-Jahr 2020 mehr als 500 Vereine, Projekte und Anlässe in ihrem Geschäftsgebiet unterstützt.

Online-«Beraterfinder» Als erste Schweizer Bank hat die AEK Bank einen Online-«Beraterfinder» ­realisiert. Mit diesem Tool können bisherige Kunden oder potenzielle Neukunden bequem von zu Hause die ­passende Beraterin oder den passenden Berater auf der entsprechenden Website auswählen und direkt einen Termin buchen oder via Messenger in Kontakt treten. Die Beratung findet ­anschliessend – getreu den Werten der AEK Bank – individuell und massge-

Digitaler Geschäftsbericht

schneidert auf persönlicher Basis statt: berater.aekbank.ch.

«Falken» – virtueller Rundgang Nebst der Niederlassung Thun-Bälliz sind im «Falken» der Gastronomiebetrieb FALKEN Cafe & Lounge, Büro- / Gewerberäume sowie 13 Stadtwohnungen entstanden. Mehr als 100 Menschen bringen hier nun täglich Leben, nicht nur in das historische Gemäuer, sondern in das gesamte Thuner Bälliz. Weil sämtliche Eröffnungsfeierlichkeiten abgesagt werden mussten, hat die AEK Bank einen virtuellen Rundgang erstellt. Entdeckt werden kann der einzigartige «Falken» unter: aekbank.ch/falken2020. AEK BANK 1826 App Mit der kostenlosen iPhone und An­ droid App der AEK Bank tätigen Kundinnen und Kunden seit bald 10 Jahren ihre Bankgeschäfte sicher, schnell und überall. Die Inlandzahlungen werden praktisch mit dem Einzahlungsschein-Scanner erfasst und der Kauf und Verkauf von

Unter bericht.aekbank.ch finden Sie online alle wichtigen Zahlen und viele s­ pannende Informationen rund um das 194. Geschäftsjahr der AEK Bank. Publireportage

en «Falken» entdecken: Mit dem D ­virtuellen Falken-Rundgang gewährt die AEK Bank Einblick in die Räumlich­keiten des renovierten Jugendstil-Gebäudes: aekbank.ch/falken2020.

Wertschriften kann problemlos über die App abgewickelt werden. Text: Katrin Leibundgut Bilder: Martin Mägli, «Schloss Thun im Nebel» / ­Miriam Fluri, «Falken» Thun

AEK BANK 1826 Hofstettenstrasse 2, 3602 Thun Tel. 033 227 31 00 www.aekbank.ch, info@aekbank.ch 1/21  |  ThunMagazin

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GUTSCHEINE

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Die Thuner Innenstadt sagt danke! Der Thuner Detailhandel, die Gastronomiebetriebe und die Dienstleister spüren, dass sie in diesen schweren Zeiten nicht alleine gelassen werden. Ein riesengrosses Dankeschön, dass Sie … … gerade jetzt lokal einkaufen, denn diese Geschäfte garantieren in Thun Arbeitsplätze und Lehrstellen; … die Restaurants berücksichtigen, die kreative TakeAway-Menüs anbieten und so den Kontakt zu ihren Gästen aufrecht erhalten, … lokale Onlineshops berücksichtigen, die in der Schweiz ihre Steuern bezahlen und somit auch das Schweizer Gesundheitswesen unterstützen; … auf Social Media die Einträge der lokalen Geschäfte teilen, bewerten und weiterempfehlen; … Geschenkkarten und Gutscheine kaufen, die die Beschenkten zu einem späteren Zeitpunkt in Thun einlösen können; … sich der Kraft des Einzelnen bewusst sind! Es gibt fast alles in Ihrer Region. Nutzen Sie, wenn Sie aktuell immer noch nicht in die Innenstadt können, das grosse ­Angebot der Thuner Hauslieferdienste (Onlineshops) und TakeAways. Eine Liste der Thuner Onlineshops und Take Aways finden Sie auf www.thuncity.ch/ shopverzeichnis (Filter anwenden). Sobald die Krise überstanden ist, sind die Betriebe der Thuner Innenstadt wieder wie gewohnt für Sie da und freuen sich auf Ihren Besuch. Beleben Sie baldmöglichst unsere schönen Plätze, kaufen

Sie in den Innenstadt-Geschäften ein, treffen Sie Ihre Freunde in den zahlreichen Kaffees, Restaurants und Bars und geniessen Sie das Leben. Bald haben wir es hoffentlich überstanden! Die Thuner Innenstadt erwartet Sie.

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Durch Permakultur zu enkeltauglichen Garten- und Aussenräumen Mit dem Büro hortiversum verändern Michael Gerber und Christian Desgranges auf ­Basis der Permakultur die Gärten um den Thunersee nachhaltig. Sie kombinieren zeitlose Gartenarchitektur mit gewieften Pflanzkonzepten zu einzigartigen Aussenräumen. Unter Gartenplanung können sich die meisten Menschen etwas vorstellen. Doch was genau ist «Permakultur»? Der Begriff Permakultur leitet sich ab von «permanent agriculture»; zu Deutsch «dauerhafte Landwirtschaft». Dieses Konzept lehnt sich an Prozesse und Kreisläufe der Natur und vermag die Organisation und Entwicklung zukunftstauglicher Systeme für jeden einfach aufzuzeigen. Zentrale Anliegen sind die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit im Umgang mit unseren Ressourcen und bietet Antworten auf die aktuellen Herausforderungen. Aussenräume und Gärten eignen sich für dieses Konzept vorzüglich. Ihr habt Euch bei Steiner & Partner Landschaftsarchitektur kennen­ gelernt. Was bewegt euch, diesen Ansatz zu eurem Fundament zu ­machen? Der Garten (hortus) war seit jeher ein Abbild der gesellschaftlichen und so­ zialen Entwicklung vergangener Zeit­ epochen. Unser Schaffen steht im Bewusstsein, dass viele Ressourcen endlich und deshalb mit Bedacht einzusetzen sind. Wir sind der Überzeugung, dass wir an der Schwelle zu weitreichenden Veränderungen stehen. Diese bieten ein enormes Potenzial, um lesbare Architektur mit den Gesetzmässigkeiten der Natur, einer nachhaltigen Ressourcenbeschaffung und -bewirtschaftung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Mit den Methoden der ­Permakultur werden so enkeltaugliche Aussenräume geschaffen. hortiversum lässt uns diese Ansätze verbinden, was uns sehr anspornt. Denn begeis-

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ternde Architektur und Nachhaltigkeit schliessen sich nicht aus!

Was können Eure Kunden erwarten? Eine differenzierte Herangehensweise, welche die örtlichen Gegebenheiten, die Pflanzenverwendung und insbesondere die individuellen Bedürfnisse des Kunden im Fokus hat. Unsere Stärke liegt im breiten Dienstleistungsangebot, welches bedarfsorientiert in Anspruch genommen werden kann. Wie seht Ihr die Gärten von horti­ versum rund um den Thunersee in Zukunft? Wir schaffen strukturbetonte Aussenräume, deren pflanzliche Vielfalt das Auge und den Gaumen erfreut; in sich funktionierende, ressourcenschonende Lebensräume mit hoher Biodiversität bietet und damit begeistert! Text und Bilder: zvg

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NACHHALTIGKEIT

Rohmilch und «Hahn im Glück»: Mit zwei neuen Angeboten zu mehr Tierwohl Rohmilch aus dem Automaten und Junghahnfleisch, beides in Demeter-Qualität: Mit ­diesen zwei neuen Angeboten im Oekoladen Thun können Konsumentinnen und Konsumenten eine artgerechtere Tierhaltung unterstützen. Bald heisst es wieder «Frohe Ostern». Besonders für die Hühner aber ist das Fest kein Grund zum Feiern. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass in konventionellen Legebetrieben männliche Küken gleich nach der Geburt wieder getötet werden. Gegensteuer zur unethischen Praxis gibt der Oekoladen Thun, indem er neu Junghahnfleisch vom Biohof Dittlige in Längenbühl anbietet. Andrea und Kurt Zeller halten dort in ihrem mobilen Hühnerstall 250 Hühner und 5 Hähne nach den Demeter-Richtlinien von «Hahn im Glück». Im Sommer werden die Junghähne mit viel Auslauf auf der Weide aufgezogen und nach 14 Wochen als Junghahnfleisch vermarktet. «Wir beziehen seit einigen Jahren Eier, Mehl, Kartoffeln und Gemüse von der Familie Zeller», sagt Marlen Feller, Geschäftsleiterin des Oekoladens Thun. «Mit dem neuen Angebot von Hahn im Glück wollen wir es mit den Hühnern so stimmig wie möglich machen.» Das Junghahnfleisch wird im Oekoladen ab Ende Sommer auf Bestellung er­ hältlich sein. Bereits seit rund einem Monat vor dem Oekoladen in Betrieb ist der Milch­ automat mit Rohmilch vom Demeter-­ Betrieb von Bianca Wenger und Florian Hofstetter in Trubschachen. Speziell ist das Rund-um-die-Uhr-Angebot von Rohmilch, aussergewöhnlich die zugrundeliegende Kälberaufzucht. Wenger und Hofstetter halten zwölf Kühe des Rhätischen Grauviehs und ­jedes Mal, wenn ein Kalb auf die Welt kommt, gehen sie individuell auf die ­Bedürfnisse von Mutterkuh und Kalb ein. Das junge Bauernpaar ist überzeugt, dass die Milchkühe ihre Kälber bis zum natürlichen Absetzalter be­ halten sollen. Damit stellen sie bewusst

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Bild rechts: Dank dem mobilen Stall ­finden die Hühner von Familie Zeller immer eine frische Weide vor. Bild oben: Für ihre Milchkühe und Kälber setzt Familie Hofstetter-Wenger Tierethik klar vor Profit.

Ethik vor Profit und gehen einen gros­ sen Schritt weiter als in der mutter­ gebundenen Kälberaufzucht. «Es sind keine Hochleistungstiere, trotzdem geben die Kühe mehr Milch, als die Kälber benötigen», sagt Feller. «Milch ist problematisch, weil wir sie nicht wertschätzen, in schlechter Qualität und im Überfluss konsumieren. Dabei ist naturbelassene Rohmilch ein sehr wertvolles Produkt und in kleinen Mengen ein Heilmittel.» Text: Manuel Berger Bilder: zvg

Obere Hauptgasse 20, 3600 Thun Tel. 033 223 15 51, Fax. 033 223 15 61 mail@oekoladenthun.ch www.oekoladenthun.ch 1/21  |  ThunMagazin

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Gleich 4 neue Geschäfte im ­Aarezentrum Thun Das Angebot im Aarezentrum Thun wird ausgebaut: Gleich 4 neue Geschäfte sind im März ­eingezogen. Ab sofort bietet hier die Hauptfiliale Post Thun ihre Dienste an. Ebenfalls gehören die CBD Deluxe GmbH, der eRoller-Shop und Casa24 Immobilien zu den neuen Mietern.

Ganz einfach entspannt einkaufen. Das Aarezentrum Thun ist das Shoppingcenter im Zentrum von Thun mit eigenem Parkhaus.

Post Hauptfiliale Thun Ab dem 15. März 2021 ist die Hauptfiliale der Post im Aarezentrum Thun zu finden. Peter Loosli, Leiter Gebiet, freut sich über die neue bedürfnisgerechte und zeitgemässe Postversorgung in den umgebauten hellen und modernen Räumlichkeiten. Neben einer Informationstheke steht auch ein Paketeinwurf zur Verfügung. Kunden können hier bereits frankierte Pakete einfach und ohne Anstehen am Schalter aufgeben. Am neuen Standort findet man ebenfalls einen My Post 24-Paketautomaten. Die Kundschaft kann Briefe und Pakete unabhängig von den Öffnungszeiten versenden oder abholen. Aber auch für die Geschäftskunden ist es attraktiver geworden: So profitieren diese von einer ungehinderten Zufahrt, die am Güterbahnhof nicht immer gewährleistet war. Die Filiale ist von Montag bis Freitag durchgehend von 8 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. CBD Deluxe GmbH CBDeluxe ist ein junges und schnell wachsendes Schweizer Unternehmen Publireportage

und bietet gesetzeskonforme Hanfrohstoffe und Produkte an. An oberster Stelle steht die Qualität, erzählt Verkaufsleiter Jonas Wanner. Aus dieser Überzeugung stammt auch das Motto «quality before quantity». Seit März befindet sich der neue Shop im Aarezentrum Thun. Im Sortiment gibt es einzig­ artige Hanfprodukte. Nebst eigenen CBD Blüten, Hanfölen, Hanfgetränken, Körperpflege- und Tierprodukten wird auch das bekannteste Raucherzubehör angeboten. Vom Aschenbecher über Blunts, Clipper, Grunder, Filter, Mischschalen, Papes oder Tabak zum Drehen findet man so einiges. Auf Seite 34 finden Sie einen Einkaufsgutschein mit 20 % Rabatt auf die Eigenprodukte.

eRoller-Shop Einer der Top-Spezialisten im Bereich E-Roller in der Schweiz hat den Weg nach Thun gefunden. Für den Geschäftsführer Yannik Brun liegt das Wohlbefinden der Kunden sehr am Herzen, ebenso wie die Mutter Natur. Der Zweck dieses Unternehmens ist es, den Menschen rund um elektrische Mobilität mit passenden Produkten eine Unterstützung in einem bewussten Lifestyle zu bieten. Von eBikes und eMofas über eRoller bis hin zu Seniorenscooter ist an bester Lage alles im Sortiment zu finden. Für jeden Einkauf

Bild links aussen: Teamleiter Therese ­ üthrich und Erich Rupp und Leiter Gebiet W Peter Loosli (in der Mitte), freuen sich über die umgebauten hellen und modernen Räumlichkeiten der Post Hauptfiliale Thun und auf ihre neuen Nachbarn.

wird von plant-for-the-planet.org ein Baum gepflanzt. Auch auf der Webseite e-rollershop.ch finden Sie die auserwählten Produkte rund um den Bereich der elektrischen Mobilität. Für Ihren Einkauf finden Sie auf der Seite 30 einen Einkaufsgutschein im Wert von CHF 200.–.

Casa24 Immobilien Die CASA24 Immobilien ist in Thun schon länger verwurzelt! Sie haben ihren Standort ins Aarezentrum Thun gewechselt. Nach dem Motto: Nicht digital sondern persönlich, engagiert und kompetent, arbeitet CASA24 auf reiner Erfolgsbasis. Kosten entstehen nur bei erfolgreichem Abschluss der Transaktion. Text: Christine Hunkeler Bilder: zvg

Aarezentrum Thun Aarestrasse 30A, 3600 Thun www.aarezentrum-thun.ch, info@aarezentrum-thun.ch 1/21  |  ThunMagazin

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Steigen die Temperaturen, erwachen die Zecken aus der Winterstarre und werden wieder aktiv. Die Plaggeister sind kleiner als ein Nadelkopf – aber alles andere als harmlos. Richtiges Verhalten schützt vor den gefährlichen Blutsaugern.

GESUNDHEITSTIPP

Zecken – die kleinen Plaggeister

uns ganz unkompliziert und ohne Termin gegen die FSME impfen lassen.

Hochsaison haben Zecken im Juni. Aber bereits im März krabbeln sie aus dem Unterholz und sind bis im November oder gar das ganz Jahr lang aktiv. Oft halten sie sich in Wäldern, Gärten und im Unterholz sowie an Wald- und Wegrändern auf. Sie klettern bis maximal einen Meter über Boden und lassen sich von vorbeigehenden Menschen und Tieren abstreifen. Zecken können hauptsächlich zwei heimtückische Krankheiten übertragen: Borreliose, eine bakterielle Infektionskrankheit, die mehrere Organe befallen kann, und Hirnhautentzündung (Frühsommermeningo-Enzephalitis, kurz FSME). Geeignete Massnahmen reduzieren das Risiko, von den Blutsaugern gestochen und infiziert zu werden.

Prävention für den Waldspaziergang Tragen Sie hohe, geschlossene Schuhe und lange Hosen, denn Zecken zielen gerne auf die unteren Extremitäten. Am

Unsere Dienstleistungen

— FSME-Impfung (Kosten Impfung CHF 25.00 exkl. Impfstoff) — Zeckenentfernung + Beratung zur Folgetherapie CHF 20.00 — Netcare Zecken (bei heftigen Reaktionen und Folgetherapie) CHF 45.00 Publireportage

Bild links: Frau Rebekka Thöni Tobler impft einen Kunden gegen das FSME-Virus.

besten ziehen Sie die Socken über die Hosen. Tragen Sie zudem helle Kleider, so sehen Sie Zecken besser und können sie sofort entfernen. Bei Kindern saugen Zecken sich häufig am Haaransatz, hinter den Ohren und am Hals fest, denn beim Spielen steigen Kinder gerne kopfvoran ins Gebüsch und rennen durchs hohe Gras. Bei Erwachsenen befallen Zecken meistens Ober- und Unterschenkel, Kniekehlen, Leiste sowie Achselhöhlen und Genitalbereich. Nach einem Aufenthalt im Grünen sollten Sie Ihren ganzen Körper und den Ihrer Kinder gründlich nach Zecken absuchen.

Zeckenschutzmittel Insekten- und spezielle Zeckenschutzmittel helfen, die Tierchen fernzuhalten. Sie stören den «Geruchsapparat» der Zecken, wodurch sich diese gar nicht erst auf der Haut einnisten. Gerne beraten wir Sie in der Bälliz Apotheke + Drogerie, um das passende Zeckenschutzmittel für Sie und Ihre Familie zu finden. Impfung Gegen das FSME-Virus können Sie sich impfen lassen, gegen Borreliose nicht. Gesunde Erwachsene können sich bei

Was tun bei einem Zeckenstich? Wurden Sie von einer Zecke erwischt? Dann sollte das Spinnentier so schnell wie möglich entfernt werden, indem Sie die Zecke allenfalls mit einer Pinzette nahe an der Haut herausziehen. Fotografieren Sie die Einstichstelle und notieren Sie das Datum des Geschehens. Bei allen Fragen rund um Zeckenstiche und Zecken­ entfernung stehen wir Ihnen zur Verfügung. Wenn nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen auftreten, dann müssen Sie den Arzt aufsuchen. Zecken richtig entsorgen Haben Sie den Parasiten entfernt, muss er getötet und entsorgt werden. Dabei werden häufig nicht sehr sinnvolle Techniken angewandt. Zecken sind nämlich leider sehr widerstandsfähig und überleben so einiges. –  Zecken im Waschbecken oder in der Toilette runterspülen nützt nicht sehr viel, da die Tiere circa 30 Tage unter Wasser überleben können. –  Zecken zu zerquetschen oder zu zertreten ist auch keine geeignete Methode. Eventuell befinden sich in der Zecke bereits Eier. Diese würden teilweise überleben und sich in der Gegend verteilen. –  Eine sehr wirkungsvolle Methode zum Vernichten von Zecken ist Feuer. Werfen Sie die Zecke in ein feuersicheres Gefäss und zünden Sie sie an. –  Deutlich schneller geht es, wenn Sie der Zecke mit einem scharfen Messer den Kopf abtrennen. Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG

Bälliz Apotheke + Drogerie AG Bälliz 42, 3600 Thun, Tel. 033 225 14 25 info@baelliz.ch, www.baelliz.ch 1/21  |  ThunMagazin

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Der Mensch steht im Zentrum. Während schwierigen Zeiten sind Zusammenhalt und ein starkes Team wichtig. Seit COVID-19 unseren Alltag bestimmt, ist für viele Menschen ein Arztbesuch mit Angst verbunden. Dank einem strikten und funktionierenden Hygienekonzept garantieren Med. Pract. Felix Greminger, Dr. med. univ. Claudia Fédière, Med. Pract. Ueli Krebs, Dr. med. Sarah Schwander und Dr. med. Jasmin Franz-Kummer einen unbedenklichen Besuch. Das kompetente Ärzteteam unterstützt Sie gerne bei medizinischen Anliegen und aktuellen Fragen zur COVID-19-Impfung. Sobald die Durchführung der COVID-19-Impfung in Arztpraxen bestätigt ist, können sich Patientinnen und Patienten in der Hausarztpraxis Thun impfen lassen. Sie können sich bereits jetzt auf unsere Warteliste eintragen lassen. Die zentral gelegene und moderne Praxis zwischen Thun, Heimberg und Steffisburg garantiert mit einem breiten Leistungsangebot und mit motivierten Mitarbeitenden Hausarztmedizin auf höchstem Niveau.

Starkes Ärzteteam – auch ­während herausfordernden ­Zeiten

Mit viel Engagement fördert die Hausarztpraxis Thun den Haus­ ärztenachwuchs. Es freut uns, dass Dr. med. Sarah Schwander in diesem Jahr ihren Facharzt abschliesst und bei uns als Hausärztin weiterhin tätig sein wird. Ferner informieren wir Sie, dass Med. Pract. Ueli Krebs nach 26 Jahren Selbstständigkeit seit August in unseren Räumlichkeiten praktiziert und in der Nachwuchsförde-

rung tätig ist. Auch Dr. med. univ. Claudia Fédière hat ihre Praxistätigkeit bei uns aufgenommen und freut sich über ehemalige Patientinnen und Patienten, denn neue Patientinnen und Patienten sind bei uns herzlich willkommen. www.hausarztpraxis-thun.ch


ERNÄHRUNG

Abnehmen und Ernährung umstellen – persönlich und individuell begleitet Seit fast 13 Jahren setzt Vitalyse Thun zur Gewichtsreduktion auf eine dauerhafte ­Veränderung der Essgewohnheiten. Für eine bessere Gesundheit und ein gesteigertes Wohl­befinden. Gesundheit ist unser höchstes Gut Eine ausgewogene Ernährung und die Reduktion von erhöhtem Gewicht führen neben Bewegung und bewusstem Lebensstil zu einer verbesserten Gesundheit. Es liegt mir persönlich am Herzen zu sagen, wie notwendig es ist, eigenverantwortlich etwas für seine Gesundheit zu tun. Aber es liegt mir fast noch mehr daran, aufzuzeigen, dass man trotz einer Ernährungsumstellung nicht auf alles Liebgewonnene verzichten muss. Die erste Hürde ist, überhaupt einmal zu starten und ein Ziel zu setzen. Und dann ist es gar nicht mehr so schwer. Im Gegenteil, meine Kunden sind überrascht, wie unkompliziert die Ernährungsumstellung sein kann. Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze von Vitalyse Thun. Statt eine Diät einzuhalten und auf alles Gute zu verzichten, zeige ich Ihnen, wie Sie mit Freude und ohne schlechtes Gewissen essen und dennoch effizient abnehmen können. Ursache des Problems auf den Grund gehen Ich verbessere mit Ihnen zusammen das, was zum Übergewicht führte – die Essgewohnheiten. Sie brauchen keine Ersatzmahlzeiten oder Diätdrinks zu nehmen. Vielmehr lernen Sie, eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung im Alltag anzuwenden. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt, sodass Sie rund 0,8 Kilo pro Woche abnehmen. Dank den drei Phasen «Gewichtsreduktion», «Stabilisierung» und «Gewichts­erhaltung» ist der dauerhafte Erfolg garantiert. Professionelle und individuelle ­Betreuung Dank individuellen, verständnisvollen Beratungen in regelmässigen Abstän-

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den ist es mir möglich, Ihren Erfolg zu steuern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wirklich einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen effizient ab und bleiben motiviert.

Bild: «Richten Sie Ihren Blick nach vorne und halten Sie Ihr Ziel vor Augen, gemeinsam erreichen wir es.» Tina Knopf

Unkomplizierte Durchführung Das Ernährungsprogramm ist sehr einfach durchzuführen – auch für Berufs­ tätige und Familien. Es gibt keine fixen Menüpläne oder komplizierte Diätvorschriften. Überzeugen Sie sich selbst Reservieren Sie sich jetzt einen Termin für ein erstes kostenloses Abklärungsgespräch, ich freue mich auf Sie. Text und Bild: Vitalyse Thun

Vitalyse Thun Tina Knopf, dipl. Ernährungscoach/ Orthomolekular-Therapeutin FOM Bälliz 52, 3600 Thun Tel. 033 221 84 00, www.vitalyse-thun.ch www.facebook.com/vitalyse.thun Weitere Standorte: www.vitalyse.ch

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GESUNDHEIT/SEHBERATUNG

Dank Nachtlinsen die Lesebrille vergessen Als Spezialistin für gesundes Sehen setzt Optilens auf Linsen, die während der Nacht ­getragen werden und während des Tages jegliche Sehhilfe ersetzen. Wie das funktioniert, erfährt man in einem kostenlosen Erstgespräch. Nachtlinsen korrigieren die Augen im Schlaf. Sie werden individuell auf jedes Auge angepasst und modellieren die Form der Hornhaut. Wer die Linsen ­mindestens vier Stunden pro Nacht trägt, hat während zwei Tagen eine gute Sicht, ohne auf Brille oder Linsen angewiesen zu sein. Damit erfüllt sich auch für Menschen über vierzig der Traum, ohne ­Lesebrille scharf zu sehen. Im Interview erklärt der Optometrist Raymond E. Wälti, Master in Clinical Optometry und Inhaber von Optilens Thun, die ­Wirkungsweise und lädt dazu ein, die Vorteile in einem individuellen Erst­ gespräch kennenzulernen.

Viele Menschen über 40 haben sich mit einer Lese- oder Gleitsichtbrille abgefunden. Stimmt es, dass sie diese dank Nachtlinsen wieder vergessen können? Ja, das stimmt. Nachtlinsen korrigieren das Sehen für die Ferne und die Nähe. Wer auf eine Lese- oder Gleitsichtbrille angewiesen ist, benötigt sie dank des Einsatzes von Nachtlinsen tagsüber nicht mehr. Damit ergibt sich ein grös­ seres Sichtfeld, ohne den Kopf oder die Augen in die richtige Position drehen zu müssen oder die Brille an- oder abzuziehen. Nachtlinsen ersetzen also sowohl die Brille für Kurz- wie Weitsichtigkeit und sogar die Gleitsichtbrille? Richtig, wer mindestens vier Stunden pro Nacht die Nachtlinsen trägt, hat zwei Tage lang klare Sicht auf die Zeitung, auf den Bildschirm, auf die spielenden Enkel wie auf vorbeifahrende Autos. Nachtlinsen korrigieren Sehschwächen für alle Distanzen. Somit eignen sich Nachtlinsen also für alle Menschen? Ja, sogar für Menschen mit einer 42

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­ ornhautverkrümmung oder anderen H ­Besonderheiten wie trockenen Augen oder Allergien sind Nachtlinsen die perfekte Alternative zu Brille und Tageslinsen. Auch bei Berufsgattungen, bei denen Brillen oder Linsen störend sein können, beispielsweise wegen Staub oder Farbspritzern, haben sich Nachtlinsen sehr gut bewährt.

verloren oder zu Bruch gehen können. Auch bei Arbeiten mit wenig Tageslicht bringen Nachtlinsen nachweislich gute Resultate und helfen mit, die Augen zu schonen.

Gewisse Berufsgattungen sind auch auf ein grosses Sichtfeld angewiesen. Richtig, Chauffeure und Chauffeusen beispielsweise oder auch Menschen, die sich auf der Baustelle viel bewegen. Sie schätzen es, tagsüber nicht auf die Brille oder Linsen achten zu müssen, die

Vorteile, die auch beim Sport überzeugen. Ja, auch dort bringt der Einsatz von Nachtlinsen grosse Vorteile, gerade beim Schwimmen oder bei Sportarten wie Biken, wo häufig korrigierte Sonnenbrillen mit entsprechend hohen

Oben: Kleines Ding mit grosser Wirkung: Die neuen Kontaktlinsen versprechen eine noch höhere Lebensqualität.

Optilens – die erste Adresse für Ihre Augen

Optilens ist ein inhabergeführtes Fachgeschäft mit rund zehn Mitarbeitenden. Im Zentrum der Dienstleistungen steht die persönliche Beratung durch ausgewiesene Fachkräfte. Die Optometristen von Optilens betrachten das Wohl des Auges aus einer ganzheitlichen Perspektive. Entsprechend breit ist das Angebot: Es reicht von unabhängiger Sehberatung über präzise individuelle Abklärungen für Kontaktlinsen, Augen­laser-Voruntersuchungen sowie einem lückenlosen Linsensortiment bis hin zu wissenschaftlich gestütztem Visualtraining. Dieses Training ist insbesondere auch auf Kinder, die Schwierigkeiten mit Lesen haben, ausgerichtet.


GESUNDHEIT/SEHBERATUNG

Wieso das? Wenn die Eltern sicherstellen, dass ihre Kinder die Linsen während der Nacht tragen, brauchen sie sich tagsüber keine Sorgen zu machen, dass die Brille zerbrochen oder vergessen wird, was insbesondere nach dem Sportunterricht vorkommen kann. Man kann aber auch die Zunahme der Kurzsichtigkeit bremsen.

Viele Vorteile, dennoch sind Nachtlinsen in der Schweiz noch fast gänzlich unbekannt. Wieso ist das so? Ein Grund könnte sein, dass Nachtlinsen individuell für jede Person und Sehsituation angepasst werden. Dafür braucht ein Fachgeschäft einerseits langjährige Erfahrung mit Kontaktlinsen, ausserdem eine Vielzahl modernster Hilfsmittel. Optilens verfügt sowohl über das Know-how sowie über eine Vielzahl spezialisierter Geräte für die optimale Messung und Anpassung der Nachtlinsen.

Das müssen Sie erklären. Mit herkömmlichen Sehhilfen kann das Auge immer länger werden. Die Sehschwäche nimmt in kurzen Abständen zu, und es müssen immer wieder stärkere Brillengläser gekauft werden. ­Studien belegen, dass Nachtlinsen diesen Effekt verlangsamen oder sogar aufheben.

Deshalb liegt der Fokus bei Optilens auf umfassender Beratung. Genau, denn nur durch eine umfassende Beratung ist es möglich, die optimale Linse zu finden. Aktuell kann man bei uns in einem kostenlosen Erstgespräch erfahren, ob man für Nachtlinsen geeignet ist und wo die individuellen Vor- und Nachteile liegen.

Kosten nötig sind. Besonders bewährt hat sich die Sehhilfe deshalb auch bei Jugendlichen.

Text und Bilder: zvg

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Oben: Viele Menschen wünschen sich, ohne Brille oder Linsen ein Buch oder die Zeitung lesen zu können.

OPTILENS GmbH im Bälliz 67, z Thun Tel. 033 222 54 22 www.optilens.ch 1/21  |  ThunMagazin

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Fernwärme ist wohlige Wärme, die fertig in unser Gebäude kommt. Eine Lösung mit viel Komfort in Bezug auf Platzbedarf, Wartung, Unterhalt und Energiebeschaffung. Die Nutzung der Wärme aus der Abfallverwertung Thun stärkt zudem die Region in vielerlei Hinsichten: Der CO2-Ausstoss wird durch den Ersatz von fossilen Heizungen reduziert, für den Bau werden lokale Baufirmen berücksichtigt und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

Der Thuner Gemeinderat befürwortet und unterstützt den von der Energie Thun AG beschlossenen Ausbau des Fernwärmenetzes. Die ökologisch sinnvolle Nutzung der Fernwärme entspricht den klimapolitischen Zielen unserer Energiestadt Thun und leistet einen wichtigen Beitrag dazu.» Stadtpräsident Raphael Lanz


GESUNDHEIT

Seit über 25 Jahren in Thun: Physio van den Nobelen GmbH Die Physio van den Nobelen GmbH im Bahnhof Thun und im Deltapark Vitalresort ist ­spezialisiert auf das Erarbeiten einer präzisen physiotherapeutischen Funktionsdiagnose, gefolgt von einer entsprechenden sorgfältigen Beratung, Behandlung und Betreuung.

Aus einem Zustand körperlicher, men­ taler und geistig-seelischer Ausgewogenheit entsteht Gesundheit und Wohlbefinden. Vor über 25 Jahren ist FransJan van den Nobelen als Einmannbetrieb gestartet. Heute kann der Geschäftsführer und dipl. Physiotherapeut erfolgreich auf 18 Kolleginnen und Kollegen aus Physiotherapie, Medizinischer Massage und weiteren Disziplinen im Team zählen. Jeder macht das, was er oder sie am besten kann, und es wird laufend in Weiterbildungen investiert. Seit Bestehen haben bereits über 16 000 Personen bei der Physio van den Nobelen GmbH vom vielfältigen Angebot Gebrauch gemacht. Die Ursachen für eine Behandlung sind vielfältig: Über Sport-, Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Veränderungen und Erkrankungen am Bewegungsapparat, schädlichen Bewegungsgewohnheiten bis hin zu Altersbeschwerden. Meistens sind aufgrund der Veränderungen die Funk-

tionen mit Leistungseinschränkung, Verspannungen, Schmerzen und Kraftverlust verbunden. Dem Team stehen dazu vielfältige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zu Beginn einer Behandlung wird immer eine ausführliche Anamnese erstellt. Gespräche und Behandlungen finden bei der Physio van den Nobelen GmbH immer hinter geschlossenen Türen statt. Diskretion ist sehr wichtig und in den grosszügigen Räumen ist die angenehme Atmosphäre sofort spürbar. Man darf nicht vergessen, dass jede Behandlung auch eine Lernsituation für den Kunden ist, der zuerst auch als Partner gewonnen werden muss. Er muss aktiv mithelfen, die gesundheitlichen Probleme zu lösen, damit auch im Alltag raschmöglichst wieder Unabhängigkeit erlangt werden kann. Deshalb werden die Behandlungen regelmässig überdacht und dem Zustand des Kunden und den definierten therapeutischen Zielen angepasst.

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Individuelle Beratung und Betreuung sind die Grundlage der Dienstleistungen von der Physio van den Nobelen GmbH an bester Lage im Bahnhof Thun und im Deltapark Vitalresort. Domizilbehandlungen und ein Trainingscenter runden das Angebot ab. Publireportage

Bild links: G rosszügige Behandlungsräume mit angenehmer Atmosphäre. Bild rechts: E ine Physiotherapeutin be­ gleitet einfühlsam eine Klientin bei den auf sie abgestimmten Übungen.

Hydro-, Thermo-, Elektro-, Mechanotherapie und Bewegungstherapien werden am meisten eingesetzt. Im Deltapark Vitalresort wird Bewegungstherapie auch im warmen Wasser angeboten. Sämtliche Behandlungen werden wissenschaftlich unterstützt und neue Erkenntnisse rasch in das ganze Team eingeflochten. Durch regelmässige Supervision wird auf eine hohe Qualität gesetzt und ebenfalls wird die nötige Infrastruktur laufend angepasst. Man setzt auf Materialien, die funktionieren und langlebig sind. Text und Bilder: Christine Hunkeler

Physio van den Nobelen GmbH Seestrasse 2 / Bahnhof SBB, 3602 Thun Tel. 033 535 53 03 physiotherapie@physio-thun.ch www.physio-thun.ch 1/21  |  ThunMagazin

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APOTHEKE

Die Berntor-Apotheke schliesst ­endgültig ihre Tore 35 Jahre haben sie die Berntor-Apotheke geführt, nun gehen Doris und Martin Ruprecht in den verdienten Ruhestand. Damit geht eine Ära zu Ende: Fast 100 Jahre war an diesem Standort eine Apotheke anzutreffen. Die Nachfolge tritt die Central Apotheke Thun AG an. Das Gebäude an der Unteren Hauptgasse 31 hat eine spannende Vergangenheit vorzuweisen. Erbaut in den 1870er-Jahren, war darin zuerst eine Gaststätte einquartiert, bevor 1921 erstmals eine Apotheke Einzug hielt. Im Jahr 1936 wurde umgebaut, und die Apotheke erhielt den Schriftzug, der noch heute die Fassade ziert. Das Ehepaar Ruprecht übernahm 1986 die Apotheke und führte sie bis Ende Februar dieses Jahres. Die Begeisterung für die Pharmazie ist ihnen nach wie vor deutlich anzumerken. Interessierte stossen in der Apotheke auf alte und neue ­Apparaturen und Arzneibücher, antike Standgefässe ihrer Vorgänger oder auf eine umfangreiche Teedrogensammlung. Hier wurde Pharmazie (Wissenschaft der Herstellung von Arzneimitteln) noch grossgeschrieben. Eines ihrer Spezialgebiete war die Herstellung

verschiedener eigener Produkte. Sehr beliebt waren Hautpflegeprodukte, insbesondere Handcremen. Aber auch diverse andere eigene Heilmittel waren im Angebot. Die Berntor-Apotheke kann als Spiegelbild der Thuner Geschichte betrachtet werden. So profitierte sie zum Beispiel früher vom angrenzenden Viehmarkt. Dass das Team der Apotheke ein sehr breites Fachwissen vorzuweisen hatte, zeigt die spannende Anekdote, dass sogar Mitarbeiter des Drogendezernats bei ihnen anklopften, wenn ein verdächtiges Pulver rasch und unkompliziert auf einen möglicherweise vorhandenen illegalen Inhaltsstoff zu prüfen war.

Die Central Apotheke im Bälliz tritt die Nachfolge an Die Berntor-Apotheke ist nun zwar geschlossen, doch die Central Apotheke

ist für deren Kundschaft da. Der Inhaber Markus Messerli betrachtet die Nachfolge mit einem lachenden und einem weinenden Auge: «Selbstverständlich freue ich mich darauf, die Kundinnen und Kunden der Berntor-Apotheke bei uns begrüssen zu dürfen. Doch es verschwindet ein prägendes Symbol von Thun.» Es zeugt von grossem Vertrauen, dass das Ehepaar Ruprecht ihren Kunden den Wechsel zur Central Apotheke empfiehlt. Dieses Vertrauen baut auf dem langjährigen professionellen und persönlichen Austausch zwischen den beiden Besitzerfamilien auf. Beide Betriebe sind Familienunternehmen; Markus Messerli führt den Betrieb zusammen mit seiner Ehefrau Janine Messerli-Lauenstein. Für die Kundinnen und Kunden der Berntor-Apotheke gibt es zwei tolle Überraschungen: Einerseits werden sie das eine oder andere ihrer liebgewonnenen Produkte auch in der Central Apotheke wiederfinden, denn die Formeln der Hausspezialitäten wurden übergeben. Andererseits wird ein Teil der Mitarbeitenden der Berntor-Apotheke das Team der Central Apotheke verstärken und die vertrauten Gesichter sind damit weiterhin anzu­ treffen.

«Der Apotheker ist heutzutage ein ­Unternehmer. Nichtsdestotrotz: Grosse Freude bereitet mir immer der direkte Kontakt mit der Kundschaft.» Markus Messerli, Inhaber der Central Apotheke

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APOTHEKE Bild linke Seite: M arkus und Janine ­Messerli vor der Central Apotheke. Bild ganz oben: D oris und Martin ­Ruprecht vor der Berntor-Apotheke. Bild links: D as Team der Central Apo­ theke Thun AG. Bild oben: M arkus und Janine Messerli, Doris und Martin Ruprecht.

Modern und fortschrittlich In der Central Apotheke zeigt sich deutlich, wie sich die Apotheken im Laufe der Zeit verändert haben. Bereits die architektonischen Gegebenheiten verdeutlichen, dass hier ein Generationswechsel vonstatten geht. Während die Berntor-Apotheke in einem eher engen, verwinkelten Altstadtgebäude zu Hause war, präsentiert sich die Central Apotheke in hellen und offenen Räumlichkeiten. Moderne Technik hat hier Einzug gehalten. Augenfällig wird dies beim sogenannten Dispensier-Automaten im 1. Stock: Wünscht ein Kunde ein Medikament auf Rezept, wird dies im PC eingegeben, automatisch wird es dann aus Publireportage

dem Regal gegriffen und den Mitarbeitenden einen Stock tiefer zur Verfügung gestellt. Dadurch erhöht sich die Sicherheit und Schnelligkeit der Medikamentenabgabe. Äusserst innovativ ist das sogenannte Blistering. Dabei werden für Altersheime und Privatpatienten die Medikamente in sicher verpackte Wochenrationen portioniert. Für Markus Messerli ist der Apotheker Teamplayer und Dienstleister und nicht einfach ein «Schubladenzieher». «Wir haben ein sehr breites Wissen und können als Team sehr viele wichtige Dienstleistungen wie vertiefte Beratungen, Impfen und Hauslieferdienst anbieten.» Gerade

in der Pandemie zeigt sich die Wichtigkeit solcher Angebote, und sie konnten «so viel Gutes tun wie noch nie». Text: David Heinen Bilder: zvg

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AUGENZENTRUM

Glückswochen im Augenzentrum ­Interlaken Kostenlosen Augenlaser-Eignungstest buchen und profitieren. Möchten Sie wieder gut sehen – ohne Brille oder Kontaktlinsen? Wer jetzt einen Termin vereinbart, profitiert mit etwas Glück bei einem Termin vom 22. März bis 4. April 2021 von attraktiven Rabatten. Beschlagene Brillen waren diesen Winter ein gewohnter Anblick: Wegen der Maskenpflicht laufen die Brillengläser immer wieder von Neuem an. Kein Wunder, hegen viele den Wunsch, dauerhaft auf die Sehhilfe zu verzichten. Dr. Andreas Wild, Chefarzt im Augenzentrum Interlaken: «Refraktive Sehkorrekturen – Sehkorrekturen mit Augenlaser oder Implantaten – verbessern für viele die Lebensqualität: Das Problem mit der beschlagenen Brille fällt weg. Beim Sport, Hobby oder bei der Arbeit stört die Sehhilfe nicht mehr und auch die regelmässigen Kosten für Brille oder Kontaktlinsen bleiben aus.» Zahlreiche Fehlsichtigkeiten können mit Augenlaser und Implantaten korrigiert werden: Kurz- und Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit und auch Hornhaut­ verkrümmungen. Das Augenzentrum Interlaken verfügt über einen eigenen Operationssaal und setzt alle bewährten Methoden der Refraktiven Chirurgie ein.

Mit etwas Glück günstig zu neuer Sehschärfe Diesen Frühling möchte das Augenzentrum Interessierten eine besondere Freude machen: Wer sich jetzt für den kostenlosen Sehkorrektur-Eignungstest anmeldet, kann von besonderen Rabatten bei der Behandlung profitieren. «In unserem Augenzentrum steht vom 22. März bis 4. April ein Glücksrad. Wer in dieser Zeit den Eignungstest macht und ein glückliches Händchen hat, kann bis zu 50 % des regulären Behandlungspreises sparen.» Krankenkassenpflich-

tige Leistungen sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Das Augenzentrum Interlaken bietet ein umfassendes Untersuchungs- und Behandlungsspektrum rund um die Augenheilkunde und Refraktive Chirurgie an. Dr. Andreas Wild zählt zu den erfahrensten und renommiertesten Augen­ ärzten für operative Sehkorrekturen in der Schweiz. Die Kosten für eine Sehkorrektur mit Augenlaser betragen regulär ab CHF 1600.– pro Auge.

Terminvereinbarung Augenzentrum Interlaken Kammi­strasse 13, 3800 Interlaken Telefon: 033 343 55 55 Mail: info@augenzentrum-interlaken.ch www.augenzentrum-interlaken.ch Text und Bilder: zvg

Die Glückswochen im Augenzentrum Interlaken – so geht’s:

Vereinbaren Sie jetzt im Augenzentrum Interlaken telefonisch oder per E-Mail einen Termin für einen kostenlosen Test, ob sich Ihre Augen für eine Sehkorrektur mit ­Augenlaser oder Implantaten eignen. Für die Glücksrad-Aktion muss der Termin zwischen dem 22. März und 4. April 2021 stattfinden. Publireportage

Bild oben: D r. Andreas Wild ist Facharzt FMH für Augenheilkunde und Chefarzt des Augenzentrums Interlaken. Er verfügt über langjährige Erfahrung für Sehkorrekturen mit Augenlaser oder Implantaten.

Augenzentrum Interlaken Dr. med. Dr. phil. II Andreas Wild, FEBO Facharzt FMH für Ophthalmologie, spez. Ophthalmochirurgie Kammistrasse 13, 3800 Interlaken Tel. 033 343 55 55 info@augenzentrum-interlaken.ch www.augenzentrum-interlaken.ch 1/21  |  ThunMagazin

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COACHING

Was ist Life Coaching? Manchmal braucht man einfach Unterstützung. Es muss aber nicht immer gleich ein ­Therapeut sein. Ein Gespräch auf Augenhöhe findet man beispielsweise in einem Coaching. Amanda Gerber ist zertifizierter Life Coach DBCA und spricht über ihre Tätigkeit. spezifischem Know-how sind im Life Coaching ebenfalls nicht vorgesehen, auch hierfür gibt es anderweitige Fachpersonen.

Ablauf eines Coachings Das Coaching startet mit einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten. Hierbei geht es einerseits darum, zu ­klären, was das Thema ist und ob es ­gecoacht werden kann und andererseits auch, ob die Chemie zwischen Coach und Klient stimmig ist. Eine Coaching Session dauert ca. 2 Stunden. Es ist durchaus möglich, dass das Thema nach diesen 2 Stunden bereits geklärt ist. Andere Themen brauchen mehrere Sessions. Momentan biete ich meine Coachings ausschliesslich online per Zoom an. Text: Amanda Gerber Bild: Thomas Wyler

Ich komme nicht weiter! – Dieses Gefühl kennen wir wohl alle. Man fühlt sich unglücklich. Man ist vielleicht nicht mehr zufrieden in der Partnerschaft, unzufrieden im Job, möchte etwas verändern, weiss aber nicht wie. Oftmals neigen wir dann dazu, die Gründe im Aussen zu suchen. Mit dieser Einstellung werden wir aber nichts verändern können. Denn, sind wir selber nicht bereit, etwas zu verändern, wird auch im Aussen nichts passieren. Kommt man zum Entschluss, etwas ändern zu wollen, folgt unmittelbar danach die Frage nach dem WIE? Ich weiss, dass die Antwort bzw. die Lösung bereits in jedem Menschen vorhanden ist, denn …

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Bild: Professionelles Life Coaching bei Trennungsprozessen durch Amanda Gerber.

Oberfläche. Als Coach erteile ich niemandem ungefragt einen Rat oder sage, was als Nächstes zu tun ist. Meine Klienten sind eigenverantwortlich und bereit, etwas an ihrer Situation zu verändern. Ich unterstütze sie, indem wir eine für sie PASSENDE Lösung oder Antwort zur Situation erarbeiten. In Coachings werden Ressourcen gestärkt, Ziele erarbeitet und das eigene Potenzial erkannt, um dieses anhand von erarbeiteten Strategien auch richtig anzuwenden.

Coaching ist weder Therapie noch Beratung Life Coaching therapiert keine psychischen Probleme oder Krankheiten. Dafür sind andere Experten zuständig. ­Beratungen oder die Vermittlung von

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HÖRBEHINDERUNG

Die Augen hören mit Ist das Gehör beeinträchtigt, wird die Kommunikation in allen Lebensbereichen schwieriger. In der Familie, am Arbeitsplatz, in der Freizeit. Es kommt zu Missverständnissen, wenn man den Inhalt eines Gesprächs nicht richtig versteht. Mit einem Hörhandicap ist man täglich gefordert, die Behinderung mit anderen Sinnen und Unterstützung zu kompensieren. Trotz modernster Hörsysteme lässt sich eine mittel- bis hochgradige Hörschädigung nicht vollständig mit Technik ausgleichen. pro audito berner oberland bietet deshalb Kurse «Hörtraining mit Lippen­lesen» für eine bessere Verständigung an.

Besser verstehen, besser leben Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Lippenlesen – auch Ablesen genannt – die Sprachverarbeitung im Gehirn in-

tensiviert. Für Hörgeschädigte ist Lippenlesen eine wichtige Fähigkeit, um Sprache zu verstehen, insbesondere, wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen und in lärmiger Umgebung. pro audito bietet mit dem «Hörtraining mit Lippen­lesen» das nötige Wissen und die praktische Übung.

Kursinhalte – Hörtraining für Laute, Worte und Sätze – Artikulation und Modulation der Sprache – Lippenlesen – Lesen des Mienenspiels – Ausdrucksweise, Wortschatz – Aufmerksamkeit und Konzentration – Hörtaktik für gute Kommunikation – Technische Hilfsmittel – Erfahrungsaustausch mit Betroffenen

Bild: Eine Hörbehinderung ist nicht sichtbar.

Kursleitung und -formen Die Hörtrainings mit Lippenlesen werden von diplomierten Audioagoginnen ­geleitet. Der Unterricht in Kleingruppen eignet sich für Neubetroffene jeden ­Alters wie auch für Personen mit lang­ jähriger Höreinschränkung. Schnuppertraining Wir freuen uns, Sie bei einem kostenlosen und unverbindlichen Schnuppertraining kennen zu lernen. Text: pro audito schweiz, Monika Meyer Bild: zvg

Lippenlesen hilft verstehen

Die auditive Wahrnehmung des Menschen stützt sich sowohl auf das Hören wie auch auf visuelle Reize. Hörbehinderte verstehen Sprache deshalb besser, wenn sie lernen, die Mundbewegungen des Gesprächspartners zu lesen. Ein ­Verständigungstraining von pro audito beinhaltet Grundlagenwissen über das Hören und Verstehen, Hörtraining, Lippenlesen und weitere Themen. Publireportage

Monika Meyer, dipl. Audioagogin kurse@pro-audito-beo.ch 077 453 40 46 www.pro-audito-beo.ch 1/21  |  ThunMagazin

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PARTNERSCHAFT

Mit frischen Ideen durch ­ungewöhnliche Zeiten Julian von Känel, Generalagent der Mobiliar, und Marco Müller, Chef der Metzgerei ­Müller – das sind zwei junge Unternehmer, deren Branchen unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem machen die beiden gemeinsame Sache. Eine Versicherung und eine ­Metzgerei haben wenig gemeinsam. Warum eine Partnerschaft? Julian von Känel: Unsere Branchen sind einander gar nicht so unähnlich. Die Top-Qualität des Produkts und das Vertrauen zwischen Anbieter und Kunden spielen bei beiden eine grosse Rolle. Ausserdem verbindet uns eine gute Kundenbeziehung und unser Engagement für die Region. Marco Müller: Letzten Frühling mussten wir uns schnell Gedanken darüber machen, wie es weitergehen soll. Mein Problem war: Grosslieferungen, Caterings und Messen, die sonst den grössten Teil unseres Umsatzes aus­ machen, sind wegen der Pandemie praktisch weggefallen. So bin ich nach dem Lockdown auf Julian zu­ gegangen. Er war sofort von der Idee begeistert, etwas gemeinsam auf

die Beine zu stellen. Unsere Einstellung war dieselbe: Man kann sich nicht einfach zurücklehnen und nichts tun.

Worin besteht diese Partnerschaft? Marco Müller: Julian hat mich auf den Velo-Lieferservice Collectors gebracht, den die Mobiliar Thun unterstützt. Mit Cargo E-Bikes wird der ganze Raum Thun beliefert. Gefahren werden die ­Bikes von Menschen in einem Integra­ tionsprogramm des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks. Collectors ist nun unser Lieferdienst. Das funktioniert wunderbar und ist nachhaltig dazu. Die Lieferung kostet nur fünf Franken, so lohnt sich auch eine kleine Bestellung. Julian von Känel: Ich finde es wichtig, dass wir Unternehmerinnen und Unternehmer der Region einander in dieser

schwierigen Zeit helfen – auch branchenübergreifend.

Marco Müller, Sie sprechen von Nachhaltigkeit. Die Fleischproduktion steht deswegen in der Kritik. Was sagen Sie dazu? Marco Müller: Ich finde es sehr gut, dass sich die Leute Gedanken machen, was bei ihnen auf den Teller kommt. Mein Team und ich stehen voll und ganz hinter dem, was wir tun. Das ist uns wichtig. Wir verarbeiten nur nachhaltig produziertes Fleisch aus der Region und von Höfen, die wir kennen und wo die Tiere mit Respekt behandelt werden. Alle Produkte stellen wir von A bis Z selber her und können darüber transparent Auskunft geben. Julian von Känel: Ich bin Fleischliebhaber. Bei Marco bin ich Stammkunde, weil ich weiss, dass ich einen Familienbetrieb unterstütze und Bauern, die auf gute Tierhaltung achten. Das sind für mich Werte, für die ich bereit bin, mehr zu zahlen. Dafür konsumiere ich Fleisch auch bewusster und mit gutem Ge­ wissen.

Die Mobiliar in Thun

Die Mobiliar in Thun ist eine von achtzig Generalagenturen in der ganzen Schweiz und Liechtenstein. Julian von Känel (36) führt den Betrieb als selbständiger ­Generalagent seit vier ­Jahren. Die Mobiliar Thun beschäftigt 36 Mitarbeitende, ­davon vier Lernende. Sie beraten die rund 31 000 Ver­sicherten und unterstützen auch im Schadenfall direkt vor Ort. Seit Anfang Mai 2020 ist die Mobiliar an der Bernstrasse 7 in Thun zu finden (vis-à-vis Harley-Davidson). 54

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PARTNERSCHAFT

Die Pandemie ist nicht vorbei, die Lage bleibt für viele Unternehmen schwierig. Wie blicken Sie in die ­Zukunft? Marco Müller: Wir haben uns bisher gut geschlagen und dank neuer Ideen – Hauslieferdienst, ausgebautes Sortiment etc. – weiterentwickelt. Unsere Kundschaft war solidarisch und hat uns unterstützt. So können wir alle Mitarbeitenden weiter beschäftigen. Ich habe ein tolles Team an meiner Seite. Unsere Fleischfachfrau Ariane Aeschlimann hat an den Berufsmeisterschaften Swiss­ Skills letzten September sogar die

Metzgerei Müller

Goldmedaille geholt. Da kann man doch nur optimistisch in die Zukunft schauen. Julian von Känel: Als Versicherung sind wir jetzt besonders gefragt. Wir ­unterstützen und beraten, wo wir können. Ich bin zuversichtlich, dass wir als Land und Region gestärkt aus dieser Krise hervorgehen, wenn wir zusammenstehen. Text: Martina Schäfer Bild: Romel Janeski

Die Metzgerei Müller ist ein Familienbetrieb, gegründet 1985 von Ulrich Müller, damals noch im Emmental. Im April 2019 hat Marco Müller (29) den Betrieb von seinem Vater übernommen und führt ihn gemeinsam mit seiner Partnerin Irene. Im Betrieb arbeiten dreizehn Mitarbeitende, darunter zwei Lernende. Publireportage

Bild oben: Gemeinsam unterwegs: Marco ­Müller und Julian von Känel mit dem ­Mobiliar E-Bike von Collectors.

Metzgerei Müller Länggasse 8, 3600 Thun Tel. 033 222 10 50 info@metzgereimueller.ch

Die Mobiliar Bernstrasse 7, 3600 Thun Tel. 033 226 88 88 thun@mobiliar.ch www.mobiliar.ch/thun 1/21  |  ThunMagazin

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DACH- UND INDUSTRIEBAU

Ein Gyger-Flachdach für die ­Station Eigergletscher Die Gyger Flachdachbau AG war am innovativsten und spannendsten Bauprojekt der ­Alpen beteiligt. Sie hat die Dächer der V-Bahn-Station Eigergletscher auf 2300 Metern über Meer abgedichtet. Die Jungfraubahnen haben diesen Winter ein weiteres Jahrhundertprojekt realisiert: Mit der neuen V-Bahn wird die abenteuerliche Reise auf das Jungfraujoch markant verkürzt. Seit Beginn der Saison sind Schneesportlerinnen und -sportler 47 Minuten schneller auf der Skipiste. Vieles geht direkter, bequemer und effizienter. In Spitzenzeiten werden in den 44 Kabinen innerhalb einer Stunde bis zu 2200 Passagiere in die Station Eigergletscher transportiert. 26 Personen finden in einer Gondel Platz. Sitzend können sie den besonderen Moment geniessen, wenn sie nah an der weltberühmten Eigernordwand vorbeischweben. Die Reise endet nach einer kurzen Passage durch einen künstlichen Stollen direkt neben der grosszügig dimensionierten Panoramahalle auf 2320 Metern über Meer.

Unter Druck Die Skipiste führt im Winter direkt über das Dach der V-Bahn-Station «Eigergletscher». Es wird nicht nur von Schneesportlern befahren, sondern auch von

Was uns auszeichnet:

tonnenschweren Pistenfahrzeugen. Die Station liegt an exponierter Lage und muss vor Eis- und Felsstürzen geschützt werden. Das Team der Gyger Flachdachbau AG aus Heimberg hat das Dach abgedichtet, auf welches ein Tiefbauunternehmen eine Betonplatte gegossen hat. Gut geschützt hält das Flachdach dem Druck von Winter­ betrieb und Naturereignissen stand. Zusätzlich wurde auf dem Flachdach eine Terrasse gestaltet: Bei guter Witterung können die Gäste von hier den spektakulären Ausblick auf die Gletscher- und die Bergwelt geniessen.

Besondere Herausforderungen Die Baumaterialien konnten nur bei moderatem Wind zur Station «Eigergletscher» transportiert werden. Dafür war eine Transportseilbahn ab der Station «Salzegg» im Einsatz. In Absprache mit der Bauherrschaft nutzten die Abdichter der Gyger Flachdach AG alle trockenen, wind- und sturmfreien Tage, um die Abdichtungen termingerecht zu erstellen. Text und Quelle: Gyger Flachdachbau AG Bilder: ueligyger.ch

Qualität, Nachhaltigkeit und Vertrauen. Wir sind Teamplayer. Im Zusammenspiel liegen unsere Stärken. Wir sanieren gerne auch Ihr Flachdach. Rufen Sie uns an. 56

ThunMagazin  | 1/21

Dank

Wir danken den Jungfraubahnen für den spannenden Auftrag und wissen es zu schätzen, dass bei der Vergabe auf Experten aus der Region gesetzt wurde.

Gyger Flachdachbau AG Winterhaldenstrasse 10 3627 Heimberg 033 439 30 60 www.gygerflachdach.ch

Publireportage


Die Gipserei und Malerei Dällenbach aus Thun arbeitet an der eigenen Zukunft. Im ­letzten Jahr ist mit Tobias Dällenbach die vierte Generation in die Geschäftsleitung vorgerückt. An der Freiestrasse 48 wurde ein neuer Showroom für Kunden realisiert.

«Dällenbach – e suberi Sach» so der Werbeslogan der Gipser- und Malerfirma aus Thun. Wie sich die saubere Arbeitsweise dieses Handwerksbetriebs zeigt, bringt Jürg Dällenbach auf den Punkt: «Unser Ziel ist die Kundenzufriedenheit, von der Offerte über die eigentliche Arbeit auf der Baustelle bis zum Aufräumen und weiter zur transparenten Rechnungstellung.» 2019 feierte die Thuner Firma ihr 70-Jahre-Jubiläum. Statt beschaulich in der Vergangenheit zu verweilen, nahm die Geschäftsleitung unter Jürg, Stefan und Walter Dällenbach dieses Ereignis als Ansporn, um in die Zukunft zu investieren. Tobias, der Sohn von Jürg, stand als Vertreter der vierten Generation bereits in den Startlöchern. Nach einer Lehre als Zimmermann wuchs in ihm das Interesse am Handwerk seiner Vorfahren. Er absolvierte die Zusatzlehre als Gipser, hängte gleich die Weiterbildung zum Vorarbeiter und danach zum Polier an. Momentan bildet er sich zum Stuckateurmeister weiter.

Publireportage

Einladender Showroom Früher waren wir fast ausnahmslos bei unseren Kunden zuhause auf Besuch. Mit dem neuen Showroom ist die Einbahnstrasse aufgehoben. Vor Ort können kreative Wandgestaltungen, Oberflächen und Farbmuster betrachtet und ertastet werden. Effekte von Akustik­ systemen und Schalldämmungen werden für Kunden erfahrbar. Fugenlose Böden und Wände, Stuckaturen – ein Bereich, den die Gipser der Firma Dällenbach mit besonders viel Leidenschaft pflegen – visualisiert. Auch für die zehn Mitarbeiter und zwei Lehrlinge brachte der Umbau eine positive Veränderung: ein Sitzungszimmer, eine Garderobe – mit bunten Garderobeschränken im Farbkreis angeordnet – und ein gemütlicher Aufenthaltsraum. Aus Überzeugung bildet die Firma Dällenbach selber Lehrlinge aus und vermittelt ihnen die Freude am Handwerk. Nebst Freude an Mathematik, Chemie, Physik braucht es in beiden Berufen Kreativität, handwerkliche Fähigkeiten,

GIPSEREI UND MALEREI

Gips, Grips, Farbe und zufriedene Kunden

Bild links: D er neu eingerichtete Showroom. Bild rechts: S tefan, Jürg und Tobias ­Dällenbach.

ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Muskelkraft – am besten kombiniert mit einer Portion Freude am Kundenkontakt. Text: Helena Gysin Bilder: W. Dällenbach AG

W. Dällenbach AG Gipserei und Malerei Freiestrasse 48, 3604 Thun Tel. 033 336 83 30 www.daellenbach.ch

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IMMOBILIEN

Wie sich der Wert einer Immobilie ­berechnet Mehrere Faktoren bestimmen den Wert einer Immobilie. Ihn zu ermitteln ist besonders bei einem anstehenden Verkauf wichtig. Warum ein zu hoher Angebotspreis ebenso schädlich sein kann wie ein zu niedriger. Wer eine Immobilie verkaufen will, muss ihren Wert kennen. Im Gegensatz zu Gebrauchtwagen sind Häuser aber nur bedingt miteinander vergleichbar. Denn jedes ist ein Unikat. Bei der Wertermittlung einer Immobilie werden verschiedene Faktoren wie Lage, Gebäudezustand und Ausstattung exakt beurteilt. «Ein Eigenheim aus den 1980er-Jahren, das zwischenzeitlich eine Fassadendämmung erhielt, ein neues Dach und zeitgemässe Fenster, hat einen höheren Wert als ein ähnliches Haus in der gleichen Strasse, bei dem weniger investiert wurde», erläutert Marc Wyss, Geschäftsführer der Immobilien Wyss AG in Thun.

Diese drei Faktoren fliessen in die Wertermittlung ein Drei Bereiche bestimmen den Wert ­eines Hauses oder einer Wohnung.

­ rstens: der Standort. Hierbei spielt E ­neben der Verkehrsanbindung (Bus, Bahn, Autobahn-Nähe) die Nachbarschaft eine Rolle: Ist die Wohnlage ruhig, gibt es viel Grün, oder wie ist die Sicht? Wie gut ist die Versorgung mit Ärzten und Ärztinnen, Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten? Ein zweiter wichtiger Faktor sind Bauqualität und Gebäudezustand, die sich unter anderem aus dem Baujahr ergeben: «Bei Häusern aus den 1990er-Jahren ist zum Beispiel die Gebäudedämmung und der Trittschallschutz besser als bei Immobilien aus den 1970er-Jahren», sagt Immobilienexperte Marc Wyss. Drittens fliesst die Nachfrage in die Preisfindung ein. Der Immobilienboom in vielen Regionen, so auch in der Thu­ nersee-Region, liess die Immobilienpreise binnen weniger Jahre steigen. Das belegen Recherchen von Banken

wie der UBS, der Credit Suisse, der Schweizerischen Maklerkammer (SMK) sowie grosser Immobilienportale wie Immoscout 24 oder Newhome: Ein Objekt, das vor drei Jahren für 1 100 000 Schweizerfranken verkauft wurde, ist heute vielleicht 1 250 000 Schweizerfranken wert.

Online-Rechner liefern nur groben Immobilienwert Im Internet gibt es kostenlose Online-Rechner, die auf Basis einzelner Angaben wie dem Standort der Immobilie, der Objektart (Einfamilien- oder Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung etc.), der Wohnungsgrösse und dem Baujahr den Immobilienwert berechnen. Dieser kann jedoch nur als Annäherungswert dienen: Eigentümer, die ein Haus oder eine Wohnung veräussern möchten, sollten diesen nicht als Angebotspreis verwenden. Bei einem anstehenden Verkauf ist zu einer Marktwertermittlung durch ­einen Experten, wie einen zertifizierten Immobilienmakler, zu raten. «Er nimmt das Objekt bei einer Begehung unter die Lupe, sieht Gebäudeunter­ lagen ein, studiert die rechtlichen Abhängigkeiten und kennt die Nachfra-

«Nicht Algorithmen, sondern der regional etablierte Immobilien­ experte, der täglich mit Käufern Kontakt hat, kann den Wert ­einer Immobilie exakt einschätzen.»

Marc Wyss, Geschäftsführer und Inhaber, Immobilien Wyss AG

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IMMOBILIEN Bild linke Seite: M arc Wyss beim Begehen eines Wohnhauses. Bild ganz oben: M oderne Büroräumlichkeiten an der Bernstrasse 39. Bild links: D as Team von Immobilien Wyss Bild oben: N euer Showroom an der Hofstettenstrasse 15 gegenüber Risto­ rante Beau-Rivage.

gesituation und die erzielbaren Preise», so Marc Wyss. Auf dieser Basis kann er einen fundierten Angebotspreis er­ mitteln.

Die Gefahr eines zu hohen Angebots­preises Der Immobilienboom bedeutet nicht, dass Immobilienverkäufer einen überhöhten Angebotspreis aufrufen sollten, um abzuwarten, ob jemand zugreift. Kaufinteressenten sind in der Regel ein Jahr auf der Suche, bevor sie ihr Traumhaus finden. Dabei lernen sie den Markt bestens kennen und können überhöhte von realen Offerten unterscheiden. Überteuerte Angebote erzeugen oft eine geringe Nachfrage. Gleichzeitig Publireportage

macht es keinen guten Eindruck, wenn sie monatelang bei Immobilienplattformen online stehen. Mit der Zeit sinkt die Resonanz, der Angebotspreis muss nach unten korrigiert werden. Bei Interessenten entsteht der Eindruck, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. «Schlussendlich muss sie gar unter Wert verkauft werden», gibt Marc Wyss zu ­bedenken. Daher sollten sich Immobilienverkäufer gründlich mit dem Thema befassen und die Expertise von Maklerinnen und Maklern hinzuziehen. Sie haben Fragen oder wollen den Wert Ihrer Immobilie wissen? Dann wenden Sie sich an Immobilien Wyss, Telefon: 033 221 77 33, E-Mail: info@immowyss.ch.

Auf www.immowyss.ch finden Sie den kompakten kostenlosen Ratgeber «Der richtige Immobilienpreis». Bilder und Text: zvg

Immobilien Wyss Schweiz AG Bernstrasse 39, 3602 Thun Tel. 033 221 77 33 www.immowyss.ch 1/21  |  ThunMagazin

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DIE GRÖSSTE AUSWAHL AN HOCHWERTIGER LEDERMODE – OBERDIESSBACH.

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EINRICHTUNG

Flexibles Arbeiten und Wohnen mit USM Neue Formen von Arbeiten beeinflussen die Raumgestaltung und Einrichtung im Büro und zu Hause. Auch in naher Zukunft wird der Arbeitsplatz im Wandel bleiben. Morgens aus dem Bett springen, schnell duschen, anziehen und hektisch mit dem Frühstück in der Hand ins Auto oder zur Bahn – so sah der klassische Start in den Tag für viele Arbeitnehmende aus. Plötzlich sitzen pandemiebedingt viele von uns zu Hause und versuchen, unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit trotzdem zu erledigen. Wer im Homeoffice effizient und ergonomisch arbeiten möchte, sollte sich nicht mit der «Corona-Lösung» ­zufriedengeben, sondern direkt ein ­ordentliches Büro oder eine abgeschirmte Ecke in den eigenen vier ­Wänden einrichten, in denen ruhig gearbeitet werden kann. Vergessen Sie nicht: Insbesondere die sitzende Arbeitstätigkeit ist auf einem ergonomischen Stuhl, der passend zum grossen Schreibtisch gewählt wurde, deutlich angenehmer und besonders rückenfreundlich. Am Arbeitsplatz soll man sich schliesslich wohl­ fühlen. Machen Sie sich folgende Gedanken bei der Einrichtungsplanung: — Wünschen Sie einen grossen Schreibtisch? — Brauchen Sie viele Ablagemöglichkeiten für ­Unterlagen? — Welche Farben und Materialien wirken sich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus? — Mögen Sie es gerne gemütlich mit Bildern und ­Pflanzen, oder bevorzugen Sie eine reduzierte Arbeitsumgebung? Das Homeoffice wird das Büro als Ort der Unternehmensidentität und Zusammenarbeit nicht ersetzen. Die Büroweltgestaltung der Zukunft muss aber viel mehr den Austausch, die Wissensvermittlung und Innovationsfähigkeit des Unternehmens unterstützen. Flexible Publireportage

Raumstrukturen sollen zufällige und informelle Begegnungen unter den Mitarbeitenden fördern. Mit unserem Partner USM entwickeln und realisieren wir flexible und menschenzentrierte Einrichtungslösungen – egal ob Büro, Homeoffice oder Hybridlösungen. Gerne unterstützen wir auch Sie in Ihrem Projekt zu einer zukunfts­ fähigen Arbeitsumgebung.

Bild: Marco Niederberger, Geschäftsführer

Kontaktieren oder besuchen Sie uns in unserer Ausstellung beim Bahnhof Interlaken Ost Text und Bilder: zvg

GRIWA INTERIOR AG Untere Bönigstrasse 8, 3800 Interlaken Tel. 033 828 61 11 info@griwainterior.ch www.griwainterior.ch Ehemals Wohncenter von Allmen 1/21  |  ThunMagazin

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ENERGIE FÜR INNOVATION

Eine innovative Kooperation Mit viel Energie in Richtung Zukunft – Brunner + Imboden AG strebt dies genauso ­motiviert an wie die Bohny Automobile AG. Weshalb nicht Synergien nutzen?

Zwei Spezialisten aus verschiedenen Gebieten vereinen sich: Brunner + Imboden AG und Bohny Automobile AG. Der gemeinsame Nenner: Energie für Innovation. Beide Firmen entwickeln sich stets Richtung Zukunft und versuchen, durch die optimale Nutzung der Ressourcen die besten Lösungen für ihre Kunden anzubieten. Seit 2020 arbeitet die Bohny Automobile AG mit der Firma Brunner + Imboden AG zusammen, welche fach­ männische Installationen und Inbetriebnahmen von Ladestationen für die Volvo-Kunden ausführt. Diese Ladestationen werden benötigt, um die Volvo Recharge Modelle aufzuladen. Bereits vor der Abholung des Volvo Recharge wird die Ladestation beim Kunden zu Hause installiert und ist einsatzbereit. Für eine sorgenfreie Nutzung der Lade­ station erhält der Kunde alle nötigen ­Instruktionen von beiden Firmen. Ein Ziel von Volvo ist es, bis 2025 rund 50 % vollelektrische Fahrzeuge zu verkaufen, die anderen 50 % sollen Hybride sein. Die Welt der Elektrofahrzeuge erfordert viel neues Know-how, ein zuverlässiger Ansprechpartner ist daher wesentlich. Aber nicht nur die Installation von Ladestationen ist wichtig, sondern auch die Art der Energiegewin62

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nung. Bereits 2008 durfte die Brunner + Imboden AG auf dem Dach der Bohny Automobile AG eine Photovoltaik­ anlage montieren. Somit können die Volvo Recharge Fahrzeuge zusätzlich mit Strom aus eigener Produktion geladen werden.

Brunner + Imboden AG Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr ­eigenes Hauskraftwerk zu Hause oder im Betrieb zu installieren und damit autarker Stromerzeuger zu werden. Die Brunner + Imboden AG ist innovativ und führend im Bereich der Solartechnik auf dem regionalen Markt. Wir haben die nötigen Spezialisten und Partner, um Ihre aussergewöhnlichen und gängigen Wünsche umzusetzen. Mit einer eigenen Solartankstelle für Ihr Auto unterstützen Sie als Kunde aktiv den Schutz unserer Umwelt. Gerne beraten wir Sie vor Ort über Ihre Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Bohny Automobile AG Seit 2007 ist die Bohny Automobile AG stets zukunftsorientiert und innovativ. Mit Volvo vertritt die Bohny Automobile AG eine Auto-Marke, die mit der Zeit geht, aber die Kernwerte wie u. a. ­Sicherheit behalten hat. Neben der

Bild Mitte: T homas Kaufmann, Geschäftsführer der Bohny Automobile AG, übergibt den neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric P8 AWD an Philippe Kunz, Geschäftsleiter von Brunner + Imboden AG.

­ rossen Auswahl an Recharge Plug-in g Hybrid Modellen, ist nun auch der erste vollelektrische Volvo XC40 Recharge Pure Electric P8 AWD auf den Schweizer Strassen zu sehen. Text und Bilder: Sarah Maria Spring, Bohny ­Automobile AG; Philipp Kunz, Brunner + Im­ boden AG; Miriam Fluri

BOHNY AUTOMOBILE Volvo Thun

Bohny Automobile AG Bernstrasse 160 3613 Steffisburg www.bohny-automobile.ch

Brunner + Imboden AG Im Schoren 20, Postfach 3604 Thun www.brunnerimboden.ch


KONKUBINAT

Konkubinat sorgt für Vorsorgelücken Liebe kann bekanntlich blind machen. Wenn Menschen mittleren Alters einen neuen ­Partner finden, verzichten sie oft auf den Trauschein und lassen die finanziellen Nachteile unbeachtet. Leben im Konkubinat ist nicht nur bei jungen Erwachsenen beliebt. Es heisst, man profitiere finanziell gegenüber Eheleuten. Auf die Steuern und AHV bezogen stimmt dies in den meisten Fällen. Unser Drei-Säulen-System regelt von Gesetzes wegen bei verheirateten Paaren vieles automatisch. Konkubinats­ partner hingegen müssen sich selber um die gegenseitige Absicherung kümmern, Lücken in der Altersvorsorge ausloten und die Anspruchsverhältnisse bei Trennung und Tod klären.

Gemeinsames Zuhause Beim Kauf einer Immobilie im Gesamt­ eigentum können Unverheiratete weder Pensionskassengelder noch Kapital aus der Säule 3a verwenden. Darum wird für Konkubinatspaare Miteigentum im Verhältnis ihrer finanziellen Beteiligung empfohlen. Stellt ein Partner allein die Eigenmittel zur Verfügung, kann er die Liegenschaft im Alleineigentum erwerben. «Häufig stellen unsere Kunden die Frage nach den rechtlichen Folgen bei

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einer Trennung und Auflösung des Konkubinats», sagt Adrian Bieri, Leiter Privatkundenberatung. Der Immobilienbesitz und die rechtliche Ausgestaltung können insbesondere bei Patchwork-Familien-Situationen komplex werden.

Im Todesfall benachteiligt Der Hinterbliebene erhält weder von AHV noch von Unfallversicherung eine Witwer-Rente. Säule-3a-Guthaben werden nicht automatisch an den Lebenspartner ausbezahlt. Die Absicherung des Partners durch eine Pensionskasse ist nur möglich, falls deren Reglement eine Rentenleistung oder eine Kapitalabfindung vorsieht. Oft ist dafür eine vorgängige Anmeldung des ­Lebenspartners sowie praktisch immer eine mindestens fünfjährige Lebenspartnerschaft im gemeinsamen Haushalt oder gemeinsame Kinder nachzuweisen. «Eine Pensionskasse würde keinen Anteil auszahlen, wenn die Betroffenen trotz langjähriger Be­ ziehung noch ihre beiden Domizile

­ ufrecht gehalten haben, faktisch also a zwei getrennte Haushalte führten», gibt Magdalena Ferndriger, Leiterin Ver­ mögensberatung, zu bedenken. Weil ­jeder Fall individuell ist, empfiehlt sie eine Vorsorgeanalyse oder Finanz­ planung, um mögliche Vorsorgelücken abzuklären. Text und Bilder: zvg

Raiffeisenbank Thunersee Standorte in Thun, Spiez, Uetendorf und Heimberg Tel. 033 650 77 77 www.raiffeisen.ch/thunersee thunersee@raiffeisen.ch

Bild: D ie Spezialisten der Raiffeisenbank Thunersee für Hypotheken, Anlagen, ­Firmen und Privatkunden: Adrian Bieri, Magdalena Ferndriger, Beat Wyss, Daniel Spielmann.

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An- und Verkauf

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Wir bedanken uns für Ihre Treue und Verbundenheit. Aktuelle Informationen zur Durchführung der Kurse finden Sie auf unserer Homepage. Bleiben wir gesund, zuversichtlich und auf Kurs!

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Wir verlosen 2 × 1 Gutschein im Wert von je CHF 50.– von der VHS Volkshochschule Region Thun. Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Ver­­losung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Das Lösungswort lautete: WAISENHAUSPLATZ

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Das Lösungswort lautet: 1 3

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Die Gewinner der letzten Ausgabe sind: Bernadette Breu, Thun; André Jacot, ­Steffisburg; Heidi Kammermann, Merligen; Marianne Luginbühl, Aeschi; Margrit Straubhaar, Thun (je 1 Gutschein im Wert von CHF 50.– vom Landgasthof Rothorn in Schwanden) Wir gratulieren herzlich! Landgasthof Rothorn, Schwanden

Die Lösung finden Sie in der nächsten Ausgabe. Talon ein­sen­den an: Werd & Weber AG, Kreuz­worträtsel, Gwatt­s trasse 144, 3645 Gwatt oder per E-Mail an wettbewerb@weberag.ch. ­Teilnahmeschluss: 4. April 2021 Name/Vorname Adresse PLZ, Ort

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VERANSTALTUNGEN

Bänz Friedli

© Foto Vera Hartmann

Schön & gut

© Foto Christian Reichenbach

Thun-Panorama

© Foto Christian Helmle

März, April und Mai 2021 Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Coronavirus Anlässe abgesagt oder verschoben werden können. Für aktuelle Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter.

Veranstaltungen TYLL Do, 1.4., KKThun, 19.30 Uhr Schauspiel. www.kgt-thun.ch Der Besuch der alten Dame Fr, 9.4., KKThun, 19.30 Uhr Tragikomödie. www.kgt-thun.ch

Kunstmuseum Thun bis So, 16.5., Hofstettenstrasse 14 Ernst Ramseier. www.kunstmuseumthun.ch Thun Panorama bis So, 28.11., Schadaupark Das älteste erhaltene Rundbild der Welt. www.thun-panorama.ch Schloss Thun Schlossberg, 13.00 bis 16.00 Uhr Historisches Museum, Sonderausstellung Zähringer. www.schlossthun.ch

Monatsmarkt Mi, 14.4., 12.5., Bälliz Wildpflanzenmarkt Sa, 9.5., Mühleplatz

Sport Wacker Thun – RTV 1879 Basel Sa, 20.3., Lachenhalle, 17.00 Uhr Handball. www.wackerthun.ch Wacker Thun – BSV Bern Sa, 17.4., Lachenhalle, 17.00 Uhr Handball.

Galerie Hodler So, 14.3. bis Sa, 10.4., Frutigenstrasse 46A Christoph Flück. www.hodler-thun.ch

Wacker Thun – Pfadi Winterthur Sa, 22.4., Lachenhalle, 19.15 Uhr Handball.

Schön & gut Do, 22.4., Theater Alte Oele, 20.00 Uhr Kabarett. www.theateralteoelethun.ch

Kunstraum Satellit Fr, 19.3. bis Do, 13.5., Scheibenstrasse 2 Céline Ducrot. www.satellit.space

Politik

Die Dreigroschenoper Di, 27.4., KKThun, 19.30 Uhr Schauspiel mit Musik. www.kgt-thun.ch

Märkte

Stadtratssitzung Do, 18.3., 6.5., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat

Wochenmarkt Jeden Mittwoch und Samstag, Bälliz

Stand: 26. Februar 2021

Rönee Fr, 9.4., Fundusbühne, 20.00 Uhr Improvisationstheater. www.roenee.ch

Bänz Friedli Do, 20.5., KKThun, 20.00 Uhr Kabarett. www.kultursouffle.ch Cantus Regio So, 30.5., Stadtkirche, 17.00 Uhr Messe von Gioacchino Rossini www.cantusregio.ch

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Ausstellungen

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Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz Floh- und Antiquitätenmarkt So, 21.3., 18.4. und 16.5., ­Schadaugärtnerei Handwerkermarkt Sa, 27.3. und 24.4., Waisenhausplatz


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