NR. 5 | OKTOBER 2021
Feuerwehr Thun
Hilfe leisten, wo es Hilfe braucht SEITE 16
Digital
Interview zum nationalen Digitaltag SEITE 20
Kultur
Die Stadt Thun ehrt Kulturschaffende
SEITE 22
Desirée Knecht «Rotweiss ist wie eine zweite Familie» SEITE 6
INHALT
Editorial Liebe Leserin, lieber Leser
Seite 16
Seite 15 Seite 19
Inhalt EDITORIAL
3 Simone Tanner:
Kultur findet wieder statt
MENSCHEN
6 50 Jahre DHB Rotweiss Thun:
Interview mit der Flügelspielerin Desirée Knecht
STADT THUN
12 Serie Quartiere: Goldiwil –
das kleinste Thuner Quartier
15 Ausbildung: Lehrstellen bei der Stadt Thun
16 Feuerwehr Thun: Hilfe leisten, wo es Hilfe braucht
22 Kulturpreis: Kulturschaffende werden geehrt
24 Strandbad Thun: Kunst
zwischen See und Sprungturm
27 Kalender: Die Stadt Thun in Kalenderbildern
SHOPPING / INNENSTADT
8 Shopping: So kaufen Leute in Thun Kleider
37 IGT: Schenken Sie
die Thuner Innenstadt
VEREINE
39 Curling Club Thun Regio: Curling, Spiel und Spass
19 Integration: Fremdsprachige
39 Cantus Regio:
20 Nationaler Digitaltag: Ein Experte
39 Cäcilienchor Thun:
Kinder lernen spielerisch Deutsch spricht über Computerspiele
Freudentanz der Frauen Abschiedskonzert von Joseph Bisig
Es liegen anderthalb schwierige Jahre hinter uns. Wir alle waren von der Coronapandemie betroffen und sind es noch. Einige mehr, andere weniger. Besonders einschneidend waren die Auswirkungen der Pandemie unter anderen für die Kulturschaffenden. Keine Konzerte, keine Theateraufführungen, keine Tourneen, kein Kino. Für eine lange Zeit stand das Kulturleben, zumindest jenes vor Publikum, mehr oder weniger still. Nur zaghaft wurden Kulturevents wieder zum Leben erweckt. Noch gelten Einschränkungen und Schutzmassnahmen. Aber immerhin sind Veranstaltungen unter gewissen Bedingungen wieder möglich. Das freut mich vor allem für die Künstlerinnen und Künstler, aber auch für uns als Publikum. Was für ein schönes Gefühl, wieder Livemusik zu hören, Filme auf Grossleinwand zu sehen, Lesungen und Theateraufführungen zu besuchen – das Gesehene und Gehörte einfach zu geniessen, sich davon inspirieren zu lassen oder auch zum Nachdenken angeregt zu werden. Kultur findet wieder statt, auch im aktuellen Thun-Magazin: Wir geben Ihnen einen Vorgeschmack auf die Ausstellung «Kunst im Strandbad» und stellen Ihnen die diesjährigen Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträger vor. An der geplanten Kulturpreisverleihung vom 11. November können Sie – sofern es die dann geltenden Auflagen zulassen – live dabei sein. Wir freuen uns, wenn Sie gemeinsam mit uns die Kultur preisen.
Simone Tanner Kommunikationsbeauftragte Stadt Thun
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Wohnevent Dienstag 26. Okt. 2021 bis Sonntag 31. Okt. 2021 Montag - Freitag 08:00 -12:00 /13.30 -18:30 Uhr Samstag 10:00 -16:00 Uhr Sonntag 10:00 -17:00 Uhr
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INHALT
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PUBLIREPORTAGEN
29 Krebser AG: Buchtipps
31 Neujahrskonzerte Thun:
Mit Lust ins Jahr 2022 eintauchen
33 AEK Bank 1826: Ganz in Ihrer Nähe: Die Niederlassungen der AEK BANK 1826
Seite 72
48 Optilens GmbH: Fast wie Zauberei
67 Media-Line GmbH:
51 Praxis Aaremedizin – Sanomed:
71 Chäs Rösch: Saisonstart –
53 Volz Optik: Bremsen Sie die
72 Bacher AG Thun: Traditioneller
– Nachtlinsen ersetzen die Lesebrille Entspanntere Nächte bei Schnarchproblemen dank Lasertherapie
Kurzsichtigkeit Ihres Kindes aus!
35 Aarezentrum Thun: Textilreini-
54 Institut für ästhetische Medizin:
41 SVP Wahlkreisverband Thun:
57 Doris Ayer Hypnosetherapie:
gung und allerlei Kulinarisches Dank Führungserfahrung der richtige Mann für den Gemeinderat
43 Gesundheitstipp Bälliz Apotheke
+ Drogerie AG: Stress – oder wenn der Darm es ausbaden muss
45 Woods Optik AG: Brillenmode im eigenen Style
47 Vitalyse Thun: Abnehmen
und sich wieder wohl fühlen – persönlich und individuell begleitet
Zellen, erneuert euch!
Mit Hypnose Ängste und Unsicherheiten auflösen
59 Stiftung SILEA: Hans Rudolf Zaugg übergibt an Daniel Schneider
61 Immobilien Wyss Schweiz AG: Eine gute Visitenkarte für Immobilien
63 Griwa Interior AG:
«Man ist, was man isst»
64 Bucherer AG: Zeitgeist mit Patina
Die High-Definition von Magie Tag der offenen Türe, Restaurant Schwizer Chäshüttli Spiez Familienbetrieb feiert 75-JahrJubiläum
74 Schmutz Söhne AG: 70 Jahre
Schmutz Thun – dritte Generation am Ruder
76 Raiffeisenbank Thunersee /
Die Mobiliar: Das passt zusammen
79 Energie Thun AG:
Was leuchtet denn da?
UNTERHALTUNG
81 Kreuzworträtsel
82 Veranstaltungskalender
Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Werd & Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette Weber, Werd & Weber AG.
Inserate Christine Hunkeler, Werd & Weber AG. Stadtredaktion Simone Tanner (Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, Cilia Julen, Patrick Liechti, Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid. Beiträge, die mit diesem Logo ( ) gekennzeichnet werden, sind redaktionelle Inhalte der Stadtverwaltung Thun. Redaktion IGT / weitere Beiträge Werd & Weber AG. Titelbild Erich Häsler.
Auflage 65 600 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, gestrichen, glänzend. Lese-App Gratis- Download im App Store. Nächste Ausgabe 22. / 23. November 2021
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MENSCHEN
«Rotweiss ist wie eine zweite Familie» Der Damenhandballclub Rotweiss feiert sein 50-jähriges Bestehen. Desirée Knecht ist schon lange dabei. 2016 wurde sie mit der U17 Schweizermeister, vier Jahre spielte sie in der 1. Mannschaft. Doch jetzt muss sie einen herben Rückschlag verkraften. Zeigen Sie mal Ihre Hände. Klebt kein Harz mehr daran? (lacht) Nein, die sind sauber. Es gibt zwei Wundermittelchen, Babyöl oder Handcreme. Als Handballerin hat man die immer dabei. Aber leider benötige ich zurzeit sowieso kein Harz. Aufgrund einer Schulterverletzung konnte ich seit einer Weile nicht spielen und war auch beim Saisonauftakt nicht dabei. Lange war ich zuversichtlich, doch leider ist es nun nicht möglich, aufs Spielfeld zurückzukehren. Ich muss mich schweren Herzens vom aktiven Handball und aus der 1. Mannschaft zurückziehen.
«Meine Leidenschaft für den Handball war stärker.» 6
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Das ist sehr bitter für Sie als so junge Spielerin. Wie gehen Sie mit dem Rückschlag um? Es ist nicht einfach. Ich muss lernen, es zu akzeptieren und positiv zu bleiben. Und dem Verein bleibe ich zum Glück erhalten. Bevor wir in die Zukunft schauen, möchte ich kurz zurückblicken. Angefangen hat ja alles sehr vielversprechend. Sie sind sehr talentiert, schnell und verfügen über eine gute Sprungkraft. Leichtathletik hätte sich da auch angeboten. Warum Handball? Ich habe ganz viel ausprobiert als Kind, auch Leichtathletik und Tanzen und war auf der Suche nach einem Sport, der zu mir passt. Meine Mutter spielte Handball und empfahl mir, mal reinzuschauen. Ich ging in die Halle und kam nicht mehr raus. Was macht die Faszination aus? Die stetige Herausforderung. Im Handball braucht man ein wenig von allem. Es ist
ein sehr vielfältiger Sport. Es braucht Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Explosivität, schnelle Reaktionsfähigkeit. Auch das Miteinander im Team und Kämpfen gegen ein anderes gefällt mir. Sie feierten schon früh einen grossen Erfolg mit dem U17-Schweizermeistertitel 2016. Ja, das war eine unglaubliche Saison. Wir haben Vollgas gegeben. Das war Nervenkitzel pur. Diese Emotionen werde ich nicht vergessen. 2016, mit 16 Jahren, gaben Sie auch das Debüt in der 1. Mannschaft von Rotweiss. Damit gehörten Sie zu den konstantesten Spielerinnen. Wie erlebten Sie die vielen Wechsel im Team? Wir hatten tatsächlich einige Wechsel. In der letzten Saison hatten wir gewisse Schwierigkeiten, uns zu finden. Momentan sind wir ein sehr junges Team. Grundsätzlich ist es aber für alle Mannschaften bei jedem Saisonstart mit neuen Spielerinnen eine
Spielerinnen der 1. Mannschaft haben vier bis fünf Mannschaftstrainings, hinzu kommen Ausdauer-, Krafttrainings, Physiotherapie und die Spiele. Wie kriegten Sie den Spitzensport und Ihr Studium unter einen Hut? Mit Planung, Disziplin und Unterstützung des Umfeldes. Sonst ginge es nicht. Alle arbeiten bzw. studieren zwischen 80 und 100 Prozent. Wichtig sind auch Absprachen mit dem Arbeitgeber. Da blieb wohl nicht viel Freizeit übrig. Was motivierte Sie immer wieder zum Weitermachen? Zwischendurch hinterfragte ich es schon. Aber meine grosse Leidenschaft für den Handball war stärker. Handball gibt mir so viel zurück. Thun gilt als Handball-Hochburg. Im Allgemeinen fristet der Sport hinter Fussball und Eishockey jedoch ein Schattendasein. Ist das nicht frustrierend? Es ist schade. Fussball ist halt viel präsenter im Fernsehen. Handball ist einfach weniger populär. Dabei ist Handball ja viel cooler als Fussball (schmunzelt). Rotweiss steht auch ein wenig im Schatten von Wacker, oder? Ja, aber wir arbeiten daran, präsenter zu sein. Rotweiss will auch vermehrt mit Wacker zusammenarbeiten, damit wir gegenseitig profitieren können. In den letzten Jahren ist schon einiges gegangen im Bereich der Professionalisierung. Aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Die Sponsorensuche ist sicher wichtig, aber auch im Bereich Jugendförderung unternehmen wir viel.
Was zum Beispiel? Ab sechs Jahren können die Kinder bei uns anfangen. Wir bieten Schulsport an, sind immer am Schnuppersporttag der Stadt Thun dabei und beteiligen uns an Projekten wie «Handball macht Schule», bei dem Spielerinnen und Trainer Handball an Schulen vorstellen. Wir haben zudem verschiedene Jugendmannschaften, unter anderem spezielle Förderung der U9 / U11-Stufe und ein Inter-Team auf U18-Stufe, um die Besten und Ambitioniertesten zu fördern.
Er sei ziemlich fordernd, habe ich gehört. Er hat ganz klare Vorstellungen, und Disziplin ist ihm sehr wichtig. Das lag mir gut, ich bin sehr diszipliniert und ehrgeizig und konnte extrem viel von ihm lernen.
Im Gegensatz zu Wacker hat Rotweiss bis jetzt das letzte Quäntchen noch gefehlt für einen Titel. Woran liegt es? Wir waren ja schon sehr nah dran am Cupsieg. Es ist schwierig zu sagen, woran genau es liegt. Es sind verschiedene Faktoren. Wir «schräubeln» an verschiedenen Orten. Denn wir wollen mehr. Der neue Trainer Urs Mühlethaler hat viel Erfahrung, auch was Titel angeht. Davon können wir sicher profitieren, er gibt uns neue Inputs, brachte eine neue Philosophie rein. Wir haben zum Beispiel neu Mentaltraining eingeführt.
Wie geht es denn nun weiter auf Ihrem sportlichen Weg? Sport spielte immer auch neben der Halle eine wichtige Rolle. Ich mache viel Bergsport. Zudem bin ich auch als Trainerin tätig, aktuell bei der U18 von Rotweiss und in der U13 in Steffisburg. Die Arbeit mit Kindern gefällt mir sehr. Ich möchte meine Tätigkeit als Trainerin weiterführen und mein Wissen weitergeben. So kann ich weiter bei Rotweiss bleiben. Für mich ist es wie eine zweite Familie.
MENSCHEN
Herausforderung. Man muss sich auf die neuen Charaktere einstellen, es braucht eine gewisse Zeit, als Team zusammenzuwachsen, sich aufeinander einzustellen und seine neue Rolle zu finden. Denn am Schluss zählt das Team als Ganzes.
Handball ist ein sehr physischer Sport. Nichts für zarte Pflänzchen, oder? Eher nicht. Aber es ist wie gesagt auch ein sehr vielseitiger Sport. Ich schätzte diesen Ausgleich und die Möglichkeit, mich in einem Spiel auszupowern.
Interview: Simone Tanner Bilder: Erich Häsler, zvg
Bild linke Seite: D esirée Knecht bleibt dem Verein Rotweiss als Trainerin erhalten. Bild rechts: Sprungkraft und Schnelligkeit sind Desirée Knechts Stärken. Bild unten: Die 1. Mannschaft des DHB Rotweiss mit Trainer Urs Mühlethaler (Mitte links).
Zur Person
Desirée Knecht ist am 26. November 2000 geboren und in Steffisburg aufgewachsen. Seit 2012 spielte sie für den DHB Rotweiss, die letzten vier Jahre in der 1. Mannschaft (Flügel links). Sie studiert Pflege an der Berner Fachhochschule Bern. www.rotweissthun.ch 5/21 | ThunMagazin
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SHOPPING
So kaufen Leute in Thun Kleider Neue Mode gehört im Herbst einfach dazu. Wer in der Thuner Innenstadt in Sachen Mode und Kleider auf Einkaufstour geht, hat die Qual der Wahl, und ist gut beraten. Einfach frisch, frech und angenehm. Der Spruch «Kleider machen Leute» ist nicht neu, aber, seien wir ehrlich, doch ziemlich abgedroschen. Dabei geht es doch bei Mode und Bekleidung um Gefühl und Einklang. Denn Mode und Trend ist auch, was gefällt. Seien es Kleider für Freizeit, Feiern, den Berufsalltag, eine modische Überraschung für die Partnerin und den Partner oder ganz einfach ein frisches Outfit für den Herbst. Eines ist klar: in Sachen Mode ist die Thuner Innenstadt mehr als ein vergnügliches Einkaufserlebnis.
Eine Angelegenheit des Herzens Spezielle Mode in verschiedenen Stilrichtungen finden Kundinnen in der etwas verwinkelten Modeboutique Passion Wear in der Gerberngasse 9. Die exklusive Auswahl an schöner und aktu8
ThunMagazin | 5/21
«Die Beratung unserer Kundinnen ist mir eine Herzensangelegenheit.» Cornelia Kämpf, Inhaberin Modeboutique Passion Wear
eller Mode aus den unterschiedlichsten Kollektionen verschiedener Marken sticht sofort ins Auge. «Aussergewöhnliche, aber tragbare Mode», umschreibt Besitzerin Cornelia Kämpf ihr Credo. Oder anders ausgedrückt: «hochwertige Kleidung, die nicht überall zu finden und trotzdem erschwinglich ist». Gut bleibt etwas Zeit, die auserlesene Damenmode nicht nur im Schaufenster zu begutachten, sondern gleich vor Ort
Oben: Mode, die gefällt, ist für Cornelia Kämpf, Inhaberin Modeboutique Passion Wear, eine Angelegenheit des Herzens. Rechts oben: Filialleiterin Yvonne Glisic hat viel Erfahrung. Wenn es um Unter bekleidung von Damen geht, hat sie im Dessous- und Fashion-Geschäft Perosa eine grosse Auswahl zur Hand.
SHOPPING mit kundiger Beratung auch anzuprobieren. «Die Beratung unserer Kundinnen ist mir eine Herzensangelegenheit», betont die ehemalige Sportverkäuferin. Was sie in ihr Sortiment aufnimmt, probiert sie natürlich auch persönlich aus. Mode sei viel mehr, als einem Trend nachzurennen. Stil, Schnitt und Farbe müssen zur Haltung und Stimmung einer Person passen. «Dies alles gilt es zu erfassen, und dafür nehme ich mir gerne viel Zeit», erklärt die Inhaberin. Genau genommen macht die sympathische Modeberaterin dies seit 17 Jahren in ihrer eigenen Boutique in der Thuner Innenstadt mit einem eingespielten Team. Mit passenden Accessoires, Taschen und Schuhen ergänzt die Besitzerin das attraktive Sortiment für stilvolle Outfits
von Kopf bis Fuss. Weil Mode für Cornelia Kämpf Leidenschaft ist, setzt sie ebenso auf exklusive Modeberatung. Jeweils montags gibt es diese auf Terminanfrage und ganz privat in der hübschen, verwinkelten Boutique. Leidenschaft eben, die man ihr glaubt oder ganz einfach ein paar Stammkunden fragt.
Dessous, die passen Sie haben klingende Namen wie «Marie Jo», «Prima Donna», «Rosa Faia» oder zum Beispiel «Chantelle». Gemeint ist eine breite und abwechslungsreiche Auswahl an Dessous und Lingerie-Artikeln. Zu entdecken sind diese Kollektionen und viele weitere Artikel bekannter Marken im Dessous- und Fashion-Geschäft Perosa im Bälliz 25 in der Thuner
«Unsere grosse Erfahrung in Sachen Unterbekleidung geben wir gerne ehrlich und offen weiter.» Yvonne Glisic, Filialleiterin Dessous- und Fashion-Geschäft Perosa
Innenstadt. Seit über 20 Jahren ist das Fachgeschäft eine tolle Adresse für Damen-Unterwäsche und Bademode. «Wir setzen auf ganz individuelle und persönliche Beratung», betont Filial leiterin Yvonne Glisic. Und weiter: «Unsere grosse Erfahrung in Sachen Unterbekleidung geben wir gerne ehrlich und offen weiter.» Dies schätzen viele Damen, die sich dort mit Dessous, aber auch aktueller und trendiger Bademode eindecken. «Dabei ist auch eine Anprobe möglich», erklärt die Filialleiterin. Gegründet wurde Perosa übrigens 1934 in St.Gallen als Strumpffabrik von Peter Rosser. Die Nylonstrümpfe waren und sind ein Riesenerfolg. Aktuell betreibt Perosa 22 Filialen in der ganzen Schweiz. Mit Hingabe und Leidenschaft. «Die Kundinnen sollen sich bei uns rundum wohl fühlen und glücklich das Geschäft verlassen», sagt Yvonne Glisic mit einem freundlichen Lächeln. Nicht zuletzt deshalb finden Kundinnen aus der Region und dem ganzen Berner Oberland immer wieder den Weg ins ganz persönliche Dessous- und FashionGeschäft im Thuner Bälliz. 5/21 | ThunMagazin
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SHOPPING
«Wir führen trendige Mode für Damen, die auch mal etwas wagen und ausprobieren wollen.» Sabine Krebs, Inhaberin Boutique Little Vintage
Mode mit Eleganz und Nachhaltigkeit Spass haben beim Einkaufen eleganter und erst noch bequemer Mode, dies ist in der Thuner Innenstadt ohne Umschweife möglich. «Nachhaltige Mode und stilvolle Trends aus natürlichen und hochwertigen Materialien» lautet denn auch das Credo der Boutique Little Vintage an der Oberen Hauptgasse 6. Dort, wo die Auswahl ins Auge sticht, fällt auch die Wahl nicht ganz leicht. «Wir führen trendige Mode für Damen, die auch mal etwas wagen und ausprobieren wollen», sagt Inhaberin Sabine Krebs. In Sachen passende und elegante Mode für Damen hat sie einen Blick entwickelt. «Wir bieten ein ungezwungenes Einkaufserlebnis», betont die Inhaberin. Sie rät deshalb Kundinnen und Kunden, auch mal experimentierfreudig zu sein und von der persönlichen Beratung zu profitieren. Im hübsch eingerichteten Laden jedenfalls kann Frau aus dem Vollen schöpfen. Im Fachgeschäft an der Oberen Hauptgasse 6 fallen zudem die zahlreichen Labels auf. So etwa die in der
Boutique Little Vintage exklusiv für Thun erhältliche Mode der Münchner Designerin Susanne Bommer mit ihrer femininen und sensiblen Formsprache. Die Kombinationen geben der Kollektion ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. «Gerade recht eben für die modebewusste und trendige Frau», betont Sabine Krebs. Zu finden sind bei der Fachfrau zudem immer wieder neue Artikel, die für jedes Budget erschwinglich sind. Gemeint sind damit nicht nur kuschelige Kaschmirpullover.
Outfit individuell kombiniert Vielseitigkeit ist immer angesagt, verbunden mit Lässigkeit und Natürlichkeit. Diese Eigenschaften vereint das Modegeschäft Bayard Co Ltd am Bälliz 49 unter einem Dach. In Thun findet sich eine grosse und vielfältige Auswahl verschiedener Mode-Marken für Damen und Herren. Auf zwei Etagen und gut 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind die neusten Damen- und Herrenkollektionen von Marken wie Brax, Esprit, Hallhu-
Bild links: Nachhaltige Mode und stilvolle Trends aus natürlichen und hochwertigen Materialien sind das Credo von Sabine Krebs in der Boutique Little Vintage. Bild rechts: Jacqueline Greub, Filialleiterin Bayard Co Ltd, kennt sich mit Herrenmode bestens aus.
ber, Navyboot, Roy Robson, Street One oder Tommy Hilfiger zu entdecken. In der Marktgasse 7, dem Bayard Damenhaus, kommen Kundinnen in den Genuss von renommierten Mode-Labels wie Gerry Weber, Marc O’Polo, Marc Cain, Luisa Cerano oder Opus und vielen mehr. Einfach eintauchen in die Modewelt von Bayard Co Ltd und im Herzen von Thun ein aussergewöhnliches Shoppingerlebnis geniessen. Die Teams um die Filialleiterinnen Jacqueline Greub und Manuela Linder freuen sich, mit einer herzlichen und kompetenten Beratung für Jede und Jeden das passende Outfit zu finden. Text und Bilder: Stefan Kammermann
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SERIE QUARTIERE
Wandern, biken und skifahren in Stadtnähe Goldiwil ist mit gut 1200 Einwohnerinnen und Einwohnern das kleinste Thuner Quartier, aber das flächenmässig grösste – und das höchstgelegene. Es bietet Naturliebhabenden einen idealen Wohn- und Lebensraum in Stadtnähe. Die Goldiwiler Egg auf 1172 Metern über Meer bietet eine hinreissende Aussicht auf Niesen und Stockhorn. Hoch erhoben über dem Stadtzentrum gilt Goldiwil als Sonnenterrasse Thuns. Die besondere Lage zeichnet das Quartier aus: Es liegt inmitten der Natur und ist doch per Bus in 15 Minuten ab Bahnhof Thun erreichbar. Ausflüglerinnen und Ausflügler suchen Goldiwil genauso auf wie Menschen, welche in der Natur und doch in Stadtnähe wohnen möchten. Die schöne Landschaft, die Hanglage, ein Dorfzentrum mit Kirche, Einkaufs lädeli und Post, aktive Vereine und histo rische Besonderheiten – das ist Goldiwil.
Ausflugsort Goldiwil bietet eine Vielzahl von Wegen zum Wandern und Spazieren. Der Aufstieg von Thun nach Goldiwil führt grösstenteils durch den Wald und ist daher
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auch bei heissen Temperaturen im Sommer beliebt. Durch den Bau von zwei Trails hat mit Downhill eine neue Trendsportart in Goldiwil Einlauf gefunden. Ein Bike-Shuttle bringt Bikerinnen und Biker von Thun zum Start der Strecke, die über zwei Kilometer in rund 15 Minuten nach Thun führt.
Ehemalige Gemeinde Zur Stadt Thun gehört das langgezogene Dorf mit heute rund 1200 Einwohnerinnen und Einwohnern seit gut 100 Jahren. Bis Ende 1912 war Goldiwil eine eigenständige Gemeinde und teilte sich in «ob dem Wald» und «nid dem Wald», dem heutigen Quartier Lauenen-Hofstetten-Ried. Die Grenze bildete der Grüsisbergwald. Um 1900 wohnten zwei Drittel der Bevölkerung unterhalb des Waldes. Damals stieg bei der Bevölkerung unterhalb des Waldes das Interesse an der
aufkommenden städtischen Infrastruktur Thuns. Dem gegenüber stand der Gemeindeteil «ob dem Wald», der grösstenteils landwirtschaftlich geprägt war und dieses Bedürfnis nicht teilte. Ein erster Anlauf zur Fusion mit Thun scheiterte 1903. Unter finanziellem Druck nahm Goldiwil die Gespräche bereits Ende 1911 wieder auf. Goldiwil forderte die gleichen Rechte und Pflichten, die in Thun galten, sowie den Erhalt des ländlichen Charakters in den Schulen «ob dem Wald». Am 4. August 1912 stimmten 174 Goldiwiler Bürger über die Fusion ab. Die Mehrheit hiess diese gut, obwohl die Bürger «ob dem Wald» sich fast einstimmig gegen die Fusion aussprachen.
Schulgemeinde Besonders ist, dass Goldiwil auch nach der Eingemeindung eine relativ hohe Autonomie in Schulfragen behielt. So wurde die Schule im Dorf nach der Eingemeindung nicht von der politischen Gemeinde Thun verwaltet, sondern von der Schulgemeinde Goldiwil, dies bis zur Bildung der Oberstufenzentren und der zentralen Schulkommission. Die Schulgemeinde Goldiwil besteht noch heute und übernimmt die Koordinationsaufgaben zwischen der Stadt Thun und den Anwohnenden von Goldiwil. Ihre Aufgaben entsprechen heute weitgehend denen eines Quartierleists. An der jähr lichen Schulgemeindeversammlung befinden Bürgerinnen und Bürger Goldiwils über Themen des täglichen Zusammenlebens. «Je nach Thema wird es an den Versammlungen auch mal emotional, zum Beispiel letztes Jahr bei der Frage, ob auf bestimmten Strassen wegen der Schulwege Tempo 30 angestrebt werden soll», sagt Peter Greuter, Präsident des Schulbüros. Als einziges Thuner Quartier stellt Goldiwil ein ständiges Mitglied für die städtische Schulkommission.
SERIE QUARTIERE Bild linke Seite: Goldiwil ist das einzige Thuner Quartier, das baulich nicht an ein anderes Quartier grenzt.
Bild oben links: Goldiwil ist ein Paradies für Naturliebhabende.
Bild oben rechts: Das ehemalige Hotel Jungfrau prägt bis heute das Ortsbild. Mittlerweile ist es ein Mehrfamilienhaus. Bild links: Peter Greuter, Präsident des Schulbüros und langjähriger Goldiwiler, kennt das Dorf oberhalb Thuns bestens und schätzt die gute Lage.
Vereine als Treffpunkt Dass die Goldiwiler Bevölkerung Freizeit in der Natur verbringt, liegt auf der Hand. Wo treffen sich die Einwohnerinnen und Einwohner? In der Gaststätte? Seit Jahren gibt es kein Restaurant mehr. «Goldiwilerinnen und Goldiwiler suchen den Kontakt zu anderen Menschen im Dorf über die Vereine. Sie sind wichtig», sagt Peter Greuter, der seit vielen Jahren in Goldiwil lebt. Der Bevölkerung stehen zum Beispiel Feldschützengemeinschaft, Kirchen- und Männerchor, aber auch ein Turnverein zur Verfügung. Ein sehr traditionsreicher Verein ist der Skiclub, der 1934 gegründet wurde. Der Skiclub Goldiwil betreibt den einzigen Skilift der Stadt Thun, der vorwiegend für Kinder geeignet ist, und bietet ein Jahresprogramm mit Ski-, Velo- und Bergtouren. Wintersportort Goldiwil Goldiwil hat eine Geschichte als Winter-
sportort. «Das Dorf zählte 1912 zu den wichtigsten Wintersportorten des Berner Oberlands und rangierte hinter Grindelwald, Adelboden, Kandersteg, Zweisimmen und Gstaad», weiss Peter Greuter. In dieser Zeit war Goldiwil Gastgeberin von mehreren Ski- und Schlittenrennen. «Die Schlittenabfahrten über die Goldiwilstrasse sind legendär und vor allem der älteren Generation bis heute ein Begriff», sagt Peter Greuter. Im Vergleich zum städtisch geprägten «nid dem Wald» setzte der Tourismus in Goldiwil verhältnismässig spät ein. Ein Grund dafür waren die schlechten Strassenverhältnisse, die bis Ende des 19. Jahrhunderts einen Personentransport mit grös seren Fahrzeugen nicht zuliessen. Zu dieser Zeit entstanden die ersten beiden Hotels «Alpenruhe» und «Blümlisalp», wobei Ersteres einem Brand zum Opfer fiel. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden die Hotels «Jungfrau» und
«Waldpark», die Goldiwil als attraktiven Wintersportort stärkten. Das Hotel Jungfrau mit seinem Türmchen prägt bis heute das Ortsbild. Mittlerweile sind die drei Hotelgebäude Mehrfamilienhäuser.
Wohnen in Goldiwil Goldiwil ist ein Wohnort, aber weniger ein Arbeitsort. Arbeitsplätze gibt es im Dorf wenige. «Auch die Bauernbetriebe sind sehr stark zurückgegangen», sagt Peter Greuter, «man kann sie an zwei Händen abzählen», erklärt er und ergänzt: «Wir sind ein Pendlerdorf. Glücklicherweise haben wir eine gute Verkehrs anbindung an die Stadt Thun und ihre Umgebung sowie nach Bern.» Gut erschlossen sowie stadtnah und schön gelegen – in Goldiwil lässt es sich wohnen. Text: Fabio Burri Bilder: Patrick Liechti, Stadtarchiv Thun / Postkartensammlung Marcel Müller, zvg
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Jedes Jahr bietet die Stadt Thun rund 15 Lehrstellen in verschiedenen Berufsgattungen. Neu lässt sich der Beruf «Logistiker / in EBA / EFZ» erlernen. Chiara Mathys ist die Erste, die diese Ausbildung bei der Stadt absolviert.
AUSBILDUNG
«Jeder Arbeitstag ist anders»
Seit vielen Jahren bildet die Stadt Thun als Arbeitgeberin den Nachwuchs in kaufmännischen, handwerklichen und technischen Berufen aus. Sie ist laufend daran, sich als Ausbildnerin weiterzuentwickeln und das Lehrstellenangebot passend zu erweitern. Am 1. August 2021 startete Chiara Mathys in der neu geschaffenen Lehrstelle als Logistikerin EBA/EFZ.
Abwechslungsreiche Arbeitstage Die Lehre absolviert sie im Magazin im städtischen Werkhof. Dort lagert und verwaltet die Stadt diverse Arbeitsgeräte: Ersatzteile, Maschinen, Schaufeln oder Rechen, Arbeitskleider und vieles mehr. Chiara Mathys behält den Überblick über die zahlreichen Waren. So kontrolliert sie mehrmals wöchentlich Bestände, nimmt Waren entgegen, kontrolliert die Qualität, transportiert Produkte und teilt sie aus. Dazu sind gute Kenntnisse des Materials gefragt. Auch viel Sorgfalt ist erforderlich. «Wenn wir zum Beispiel plötzlich nicht genug Schrauben auf Lager haben sollten, sind wir im ‹Seich›», sagt Chiara Mathys. Für die Ausbildung zur Logistikerin spielen zudem Organisation, Koordination und Flexibilität eine wichtige Rolle. Chiara Mathys weiss meist erst am Morgen, welche Arbeiten anstehen und wie sie ihren Arbeitstag planen muss. «Die grosse Abwechslung der Aufgaben gefällt mir besonders gut. Jeder Arbeitstag ist anders», sagt sie. Umgang mit zahlreichen Geräten Freude bereitet ihr auch die Arbeit mit verschiedenen Arbeitsgeräten und Fahrzeugen. «Mit dem motorisierten Elektrohubwagen zu arbeiten, macht total Spass», sagt sie. Es gilt, verschiedene, zum Teil schwere Güter zu transportieren oder auf den meterhohen Regalen einzulagern. Der korrekte Umgang mit den Geräten ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. «Es ist wichtig, dass die Lernenden die Geräte
schnell richtig bedienen können», erklärt Ausbildner Remo Gehrig. «Sonst wird es gefährlich.» Gelernt wird etwa auch, wie ein Fahrzeug richtig beladen werden muss. Im zweiten Lehrjahr wird Chiara Mathys die Staplerprüfung absolvieren.
Körperlich anspruchsvoll Der Beruf der Logistikerin erfordert körperliche Anstrengung. Chiara Mathys legt täglich viele Kilometer zurück. Den ganzen Tag auf den Beinen zu stehen und in Bewegung zu sein, mache ihr nichts aus. «Im Gegenteil, ich bin definitiv nicht gemacht für einen Bürojob.» Ihre Ausbildung zur Logistikerin gibt ihr
Bild: Die angehende Logistikerin Chiara Mathys schätzt in ihrer Lehre die Aufgabenvielfalt. Ausbildner Remo Gehrig gibt ihr das nötige Rüstzeug mit, zum Beispiel im Umgang mit Geräten.
eine gute Basis für ihren weiteren beruflichen Weg. Später will sie Postbotin werden. «Das ist mein Traumberuf», schwärmt sie. Postbotin resp. Postbote ist einer von vielen Berufen, die auf der Logistik basieren. Nach der abgeschlossenen Lehre stehen Chiara Mathys somit einige Türen offen. Text: Fabiana Graf, cj Bild: Patrick Liechti
Lehrstellen bei der Stadt Thun
Die Stadt Thun bietet eine grosse Ausbildungsvielfalt, zum Beispiel Lehrstellen in folgenden Berufen: Kauffrau / Kaufmann EFZ, Fachfrau / Fachmann Information + Dokumentation EFZ, Gärtner / in EFZ Fachrichtung Zierpflanzen, Gärtner / in EFZ / EBA Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Florist / in EFZ, Strassentransportfachmann / -fachfrau und Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ. Weitere Informationen und aktuelle Lehrstellen unter www.thun.ch/lehrstellen. 5/21 | ThunMagazin
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FEUERWEHR THUN
Hilfe leisten, wo es Hilfe braucht 365 Tage im Jahr während 24 Stunden ist die Feuerwehr Thun einsatzbereit. Was heisst es, in dieser Milizorganisation tätig zu sein? Was bedeutet es für einen Selbstständigerwerbenden, eine Arbeitnehmende, einen Landwirt? Und was heisst es im Hochwasserfall? Thun ist die grösste Stadt der Schweiz mit einer Milizfeuerwehr. Einzig das Kommando ist teilweise professionalisiert. Über 100 Personen sind nebst ihrer Berufstätigkeit im Einsatz – im Ereignisfall und für Übungen. Sie bewältigen in drei Kompanien, dem Löschzug, der Einsatzkompanie Stadt und der Einsatzkompanie Land, insgesamt etwa 250 Ereignisse pro Jahr. Es sind Menschen mit ganz verschiedenen beruflichen Hintergründen: Arbeitnehmende in Berufen, die unterschiedlich viel Flexibilität zulassen und Selbstständigerwerbende in der Privatoder Landwirtschaft. Sie alle sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, den Beruf und das zeitlich anspruchsvolle Feuerwehramt zu vereinbaren. Besondere und zusätzliche Anforderungen stellen Extremereignisse wie das Hochwasser im vergangenen Sommer. Wie gelingt ein Engagement in der Milizfeuerwehr? Drei Mitglieder geben Einblick – in den Feuerwehr- und Arbeitsalltag, die Herausforderungen und Motivationen.
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Flexibilität dank Selbstständigkeit Lukas Schönthal ist Inhaber und Geschäftsführer einer Fensterbauunternehmung. Er ist stellvertretender Kommandant und Einsatzleiter im Löschzug der Feuerwehr, jener Kompanie, die rund um die Uhr den Ersteinsatz sicherstellt. Ungefähr 100 bis 120 Einsätze leistet Lukas Schönthal – genauso wie seine Kolleginnen und Kollegen im Löschzug – jährlich. Ursachen sind Brände oder Personenunfälle und oft auch Fehlalarme von Brandmeldeanlagen. Zu den Notfalleinsätzen zu jeder Tagesund Nachtzeit kommen rund 70 planbare Termine wie Übungen. Lukas Schönthal schätzt die Flexibilität, die ihm seine Selbstständigkeit bietet. «Ich sehe es als Vorteil, dass ich die Entscheide, ob ich ausrücken kann oder nicht, selbst fällen und auch tragen kann», sagt der 47-Jährige. In anderen Berufen sei das nicht ohne Weiteres möglich. «Ich sehe das bei uns auf Baustellen. Ein Monteur kann nicht einfach
weg. Das Einbauen der Fenster lässt sich nicht aufschieben», vergleicht er.
Hilfe leisten motiviert Das Engagement bei der Feuerwehr ist intensiv. «Es bleibt oft einiges auf der Strecke. Und Zeit für weitere Hobbys bleibt mir nicht», so Schönthal. Der Einsatz in der Feuerwehr gibt allerdings viel zurück. «Die Kollegschaft steht für mich an erster Stelle. Sie ist sehr wertvoll. Und es befriedigt, wenn man den Leuten helfen kann», hält er fest. Das Hilfeleisten ist auch für Ramona Salzmann , ebenfalls Mitglied in der Feuerwehr Thun, ein wesentlicher Grund für ihr Engagement. «Ich kann dort helfen, wo Hilfe wirklich gebraucht wird», sagt sie. Und auch sie schätzt das Miteinander. «Die Feuerwehr ist für mich wie eine zweite Familie.» Gefordert während Unwetter Ramona Salzmann ist Teil der Einsatzkompanie Stadt und auch in der Füh-
FEUERWEHR THUN Bild ganz links: Lukas Schönthal, Ramona Salzmann und David Baumann wirken mit Leidenschaft bei der Feuerwehr Thun mit. Einer der Gründe ist die grosse Kollegialität im Team. Bild oben: Menschen in Not zu helfen, das treibt die Angehörigen der Feuerwehr an. Bild links: Während des Hochwassers im Sommer war die Feuerwehr besonders gefordert.
rungsunterstützung tätig, hilft also dem Einsatzleiter. Die Einsatzkompanie Stadt rückt dann aus, wenn der Löschzug Unterstützung benötigt. Ersteinsätze leistet die Kompanie bei Ölereignissen oder Naturkatastrophen. Besonders gefordert war die Einheit demnach während des vergangenen Hochwassers in Thun. Insgesamt rund 70 Mitglieder der Feuerwehr pumpten unter anderem zahlreiche Keller aus und verhinderten grös sere Schäden. 1500 Einsatzstunden erforderte das Hochwasser. Ramona Salzmann war während dieser Zeit in den betroffenen Gebieten vor Ort. Viele Einsätze leistete sie abends und in der Nacht, um sie mit ihrer Arbeit als Fachfrau Betreuung Kind in einer Kita zu vereinbaren. «In einigen Nächten hatte ich nur 3-4 Stunden Schlaf», blickt sie zurück.
Das Team ist entscheidend Generell ist Ramona Salzmann aufgrund ihrer Arbeit oft abends, an Wochenen-
den oder für Nachtpikett im Dienst. Bei allen übrigen Einsätzen ist in ihrem Arbeitsverhältnis das Team entscheidend. «Meine Kolleginnen machen vieles möglich, dafür bin ich sehr dankbar», sagt die 32-Jährige. «Ohne diese Unterstützung wäre es eine riesige Herausforderung, die Einsätze zu prästieren.»
Sofort vor Ort auf dem Land Eine weitere Einheit der Feuerwehr Thun ist die Einsatzkompanie Land. Sie stellt zusammen mit dem Löschzug den Erst einsatz in Goldiwil und Heiligenschwendi sicher. In dieser Kompanie wirkt David Baumann mit, seit vergangenem Jahr als Kommandant. Er ist Landwirt in Goldiwil und hat ein eigenes Baugeschäft. Wie Lukas Schönthal sieht auch er die Selbstständigkeit als Vorteil für das Engagement in der Feuerwehr. «Und es hilft, dass ich meistens in Goldiwil und der näheren Umgebung bin und damit bei Notfällen hier rasch vor Ort sein kann», ergänzt er.
«Am schwierigsten ist es, wenn es ‹tschädderet› und wir am Betonieren sind. Da kann ich nicht einfach so weg, schliesslich wird der Beton hart. In solchen Fällen muss ich rasch Ersatz auf der Baustelle organisieren», sagt er. «Meistens geht es immer irgendwie.» Wie seine Kolleginnen und Kollegen in der Feuerwehr, motiviert es auch David Baumann, dass er Menschen helfen kann. Und Tieren. Der 41-Jährige ist auch bei der Grosstierrettung im Einsatz. «Bis jetzt konnten wir alle Tiere retten. Das gibt natürlich besonderen Aufwind», sagt er. Fazit: In der Milizfeuerwehr Thun tätig zu sein, erfordert Flexibilität, Organisationstalent, ein unterstützendes Umfeld und Belastbarkeit. Zurück gibt das Engagement das befriedigende Gefühl, helfen zu können – gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, die wie eine Familie sind. Text: Cilia Julen Bilder: Patrick Liechti, Peter Jost, zvg
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INTEGRATION
Wenn fremdsprachige Kinder spielerisch Deutsch lernen Sprache ist ein wesentliches Mittel zur Integration. Dort setzt das Projekt «Mitten unter uns» der Stadt Thun an. Durch Treffen zwischen fremd- und deutschsprachigen Kindern werden das Verständnis für die Sprache und der soziale Kontakt gefördert. «Söu ig dir es Müpfli gä?», fragt Evelyn Büchler und schiebt die vierjährige Myav auf ihrem Velo sanft an. Dass das Mädchen diese in Mundart gestellte Frage versteht, hat sie auch Evelyn Büchler zu verdanken. Denn sie und ihre ebenfalls vierjährige Tochter Emily empfangen Myav Dawoud seit zwei Jahren jede Woche für zwei Stunden zum Spielen. Das Ziel: Myav soll spielerisch Deutsch lernen und sich so besser und schneller integrieren. Dieses Treffen ist Teil des Projekts «Mitten unter uns», mit dem die Stadt Thun fremdund deutschsprachige Kinder resp. Familien zusammenbringt.
Kinder spielen alle gleich Nach dem gemeinsamen Zvieri fahren die beiden Vierjährigen Fahrrad, funktionieren den Unihockey-Stock kurzerhand zum Pferd um, reiten durch die Gegend und rutschen die Rutschbahn hinunter. «Kinder spielen alle gleich, die Kultur ist hier nebensächlich», sagt Evelyn Büchler. Die beiden Mädchen
verstehen sich und die Ideen des jeweils anderen problemlos. Die eine oder andere Sprachbarriere lösen sie kreativ auf. Beim Spielen und Interagieren macht Myav, die zuhause syrisch spricht, niederschwellig wertvolle sprachliche Erfahrungen.
Beide Seiten profitieren Evelyn Büchler engagiert sich seit 2013 ehrenamtlich für «Mitten unter uns» und schätzt das Projekt. «Es profitieren beide Seiten», sagt die vierfache Mutter. Die Integration ist ein Aspekt von vielen. Emily profitiere vom Spiel mit Myav ebenfalls, so Büchler. Sie gewinnt nicht nur ein gleichaltriges Gspänli, sondern lernt dazu eine andere Kultur kennen.
Bild: Mit Emily Büchler (rechts) lernt Myav Dawoud (links) jede Woche spielerisch Deutsch.
Die Eltern profitieren ebenfalls voneinander. «Versteht die fremdsprachige Familie den Inhalt eines Briefs des Kindergartens nicht, besprechen wir ihn zusammen.» Und weil die ausländischen Eltern oft das Bedürfnis hätten, etwas zurückzugeben, bringen sie traditionelle Speisen aus ihrem Heimatland mit. «So erweitern wir unseren kulinarischen Horizont», sagt Evelyn Büchler. Das Projekt dient also nicht nur der Integration, sondern ist auch ein Kulturaustausch. Text: Tanja Beutler Bild: Patrick Liechti
Mitmachen bei «Mitten unter uns»
Die Stadt Thun führt beim Integrationsprojekt «Mitten unter uns» deutschsowie fremdsprachige Familien zusammen. Interessierte finden Informationen und ein Anmeldeformular unter www.thun.ch/fruehekindheit. Ansprechperson bei Fragen ist Erika Bärtschi, Verantwortliche Frühe Kindheit, Amt für Bildung und Sport: erika.baertschi@thun.ch, Tel. 033 225 85 50. 5/21 | ThunMagazin
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EVENT / DIGITAL
«Ich bin ein Vollblut-Gamer» Am nationalen Digitaltag vom 10. November spricht der Experte und Unternehmer Cédric Schlosser in Thun über Computerspiele und Game-Events. Er kennt die Faszination, ist sich aber auch der Gefahren bewusst und hat ein paar Tipps für besorgte Eltern. Am 10. November ist Schweizer Digitaltag. Der Anlass findet bereits zum fünften Mal statt. Mit mehr als 120 Partnerorganisationen und 19 Partnerstädten/-kantonen bringt der Verband Digital Switzerland digitale Enthusiastinnen, Newcomer, Branchenfachleute und Unternehmen zusammen, um die Entwicklung von Ideen zu fördern. Diesmal wird das Programm deutlich erweitert und startet bereits im Oktober. Auch die Stadt Thun ist wieder mit dabei und bietet einiges für die interessierte Öffentlichkeit. Vom 16. Oktober bis zum 10. November finden verschiedene Anlässe rund um das Thema Digitalisierung statt, koordiniert werden diese vom Wirtschaftsraum WRT Thun. Ziel ist es, Digitalisierung erlebbar zu machen und den Dialog darüber zu fördern. Das Angebot reicht von Technikhilfe-Kursen über Vorträge zu künstlicher Intelligenz, bis hin zu Drohnen- und Roboterprogrammier-Workshops (vgl. Infobox rechte Seite).
Am 10. November ist auch der Game-Experte und Unternehmer Cédric Schlosser in Thun zu Gast. Der Inhaber der Agentur MYI Entertainment spricht in seinem Vortrag über E-Sports und die Gaming-Industrie. Das Thun-Magazin hat im Vorfeld mit ihm gesprochen. Cédric Schlosser, was bedeutet Ihnen das Gamen? Cédric Schlosser: Ich bin ein Vollblut-Gamer. Mich faszinieren die schier unendlichen Möglichkeiten, sich auszuleben und Neues zu entdecken. Es war zudem ein prägender Teil meiner Jugend. Natürlich hatte ich auch viele andere Hobbys, aber Gaming war der Ort, an dem ich Freunde fürs Leben fand. Freunde in der virtuellen Welt? Nein, auch ganz in echt, mit ihnen habe ich unser Unternehmen MYI Entertainment gegründet. Dank Gaming bin ich in viele Länder gereist, durfte unzählige internationale Kontakte knüpfen und kann bis
heute mein Hobby als meinen Beruf bezeichnen. Und ich freue mich jede Woche auf die ein bis zwei Abende, an denen ich ungestört für einige Stunden mit meinen Freunden mein Lieblingsspiel «Dota 2» spielen darf. Gamen liegt im Trend. Wie gross ist die Gaming-Szene in der Schweiz? Sehr gross. Da sie hauptsächlich online und entsprechend auch sehr international unterwegs ist, spürt man die Szene im Alltag nicht gleich stark wie zum Beispiel beim Fussball mit seinen Fans. Es gibt jedoch immer mehr grosse Turniere und Events, an denen sich Tausende von Gamerinnen und Gamern treffen und spielen. Was ist der Reiz solcher Anlässe und von E-Sports? E-Sports ist eine eigene Kategorie von Sport. Die grosse Masse betreibt es als Hobby. Ein Gaming-Anlass kann ein Turnier vor Publikum sein, an dem sich die besten Spieler messen. Ein Turnier kann online oder offline stattfinden. Oft handelt es sich bei Gaming-Events aber auch um offene Events, an denen es um gemeinsames Spielen, Entdecken und den Austausch unter Gleichgesinnten geht. Ähnlich wie ein Musikfestival, einfach mit Games. Sie veranstalten mit Ihrer Agentur auch Gaming- und E-Sport-Events. Wir versuchen, die grosse Masse an Gamern mit coolen Events, Angeboten, Kampagnen oder Influencern zu begeistern. Uns ist es auch ein Anliegen, der ganzen Bevölkerung zu zeigen, welch grossartige Community hinter dem Gamen steckt. Als Agentur beraten wir Unternehmen zudem zu E-Sports- und Gaming-Industrie, um von der Dynamik des Gaming-Marktes profitieren zu können. Wo sehen Sie die Herausforderungen im Schweizer Markt? Für die E-Sports-Szene ist der stark globalisierte Markt eine Herausforderung. Wir müssen mit den gros
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EVENT / DIGITAL Bild linke Seite: An Events treffen sich Gamerinnen und Gamer zum Wettkampf oder einfach, um gemeinsam zu spielen.
Bild oben links: Im Rahmen des Schweizer Digitaltages ist auch die künstliche Intelligenz Thema an Vorträgen. Bild links: Das Generationentandem bietet Technikhilfen an und gibt Tipps zu hilfreichen Apps. Bild oben rechts: Cédric Schlosser, CEO MYI Entertainment.
sen Ländern der Welt mithalten können. Hier liegt es an uns, die Inhalte möglichst spannend zu gestalten, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können. Was heisst das konkret? Es gibt zwei Arten, wie wir unsere Inhalte spannend gestalten. Einerseits versuchen wir, eine Story zu erzählen und mit coolen Inhalten, Bildern, Geschichten und lokalen Spielern das Interesse der Gamer zu wecken. Andererseits geht es darum, in der Schweiz ein möglichst hohes Niveau der Spieler und Teams zu erreichen. Fans wollen den absolut Besten zuschauen. Die Schweizer Teams müssen da noch einen Schritt machen, um mit den Weltbesten mithalten zu können.
Programm Schweizer Digitaltag
Das Suchtpotenzial von Gamen ist gross. Wie stehen Sie dazu? Es ist ein oft diskutiertes Thema, mit dem sich auch viele Gamer immer wieder konfrontiert sehen. Aus meiner Sicht gibt es keine Gaming-Sucht an sich, sondern vielmehr die allgemeine Mediensucht. Gaming sollte da im normalen Ausgleich stehen, wie auch andere Medien. Meiner Meinung nach ist aber Gaming die aktivste, anspruchsvollste und bei weitem nützlichste Form im Bereich der digitalen Medien. Also mir wäre es um ein Vielfaches lieber, wenn mein hypothetisches Kind vier Stunden mit seinen Freunden ein Strategie-Spiel spielt, als vier Stunden Social Media konsumiert.
Den Vortrag von Cédric Schlosser im Rahmen des Schweizer Digitaltages kann man am 10. November um 17 Uhr per Stream live mitverfolgen. Weitere Anlässe finden ab dem 16. Oktober in Thun statt. Für einige Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen unter: www.digitaltag.swiss/partner/stadt-thun und www.wirtschaftsraumthun.ch
Was würden Sie besorgten Eltern von jungen Gamern empfehlen? Wie so oft gilt es, Interesse zu zeigen und versuchen zu verstehen, was die Kinder an ihrem Game fasziniert. Ein Mitmachen, Mitverstehen ist sicher zielführender als striktes Dagegensein. Dabei gilt es zu beobachten, ob das Kind immer alleine spielt oder mit Freunden. Solange man das Kind aus dem Zimmer rufen oder jubeln hört, hat es den gleichen Spass mit Freunden, wie wenn es auf dem Fussballplatz stünde. Um die Anzahl Stunden in einem Rahmen zu halten, gilt es, klare Abmachungen mit den Kindern zu treffen bezüglich ihrer Gaming-Zeit. Wenn ein Kind den Wunsch äussert, Profi zu werden, lohnt es sich als Eltern, sich zu informieren. Eltern können dem Nachwuchstalent aufzeigen, dass echte Profis sich körperlich und mental absolut fit halten müssen. Dasselbe würde man auch einem Tennis-Talent sagen. Interview: Monika Keller Bilder: zvg
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KULTUR
Literatur, Musik, Zirkus: Die Stadt Thun ehrt Kulturschaffende Die Stadt Thun vergibt auch in diesem Jahr verschiedene Kulturpreise. Eine Auszeichnung erhalten die Autorin Franziska Streun, der Liedernarr Peter Sarbach, der Musiker und Komponist David Friedli und das Gründerduo des Circus Harlekin. Die Stadt Thun ehrt mit den Kulturpreisen professionell arbeitende Künstler und Künstlerinnen aller Sparten. In diesem Jahr darf Franziska Streun (1963*) den mit 10 000 Franken dotierten Literaturpreis entgegennehmen. Die Journalistin und Schriftstellerin hat bisher vier Werke geschrieben, die das Leben von historischen Personen in den Mittelpunkt rücken. Ihre letzte Veröffentlichung «Die Baronin im Tresor» ist eine Romanbiographie über Betty Lambert, die von 1922 bis 1960 die letzte private Besitzerin des Thuner Bonstettenguts war und den Ort während des Zweiten Weltkriegs zu einem internationalen antifaschistischen Knotenpunkt machte. Mit ihren Werken eröffnet Streun mit fundierter Recherche und in mitreissender Form neue Facetten der Geschichte Thuns, die weit über die Lokalgeschichte hinausgehen.
«Die Auszeichnung der Stadt Thun empfinde ich als enorme Anerkennung und Unterstützung. Sie bekräftigt mich bei meinen aktuellen Projekten», sagt Franziska Streun. Schätzungsweise 10 000 Stunden Arbeit stecken in der Erschliessung der Informationen zu Betty Lambert, ihrer Herkunft und ihrem bislang unbekannten Leben. «Die Nachforschungen zu dieser Romanbiografie waren die umfangreichsten bisher. Sie dauerten summiert ungefähr fünfeinhalb Jahre, die ich zum Beispiel mit Reisen, Archivgängen, Lektüre, Interviews und der Sichtung von Fotos verbrachte», so Streun.
Humorvolle Liedkunst Sarbachs Neben dem Literaturpreis vergibt die Stadt weitere Preise. Peter Sarbach (*1967) erhält den mit ebenfalls 10 000 Franken dotierten Musikpreis. Der Musi-
ker aus Hünibach verzaubert seit vielen Jahren mit witzigen, übermütigen, nachdenklichen und wortspielerischen Liedern. «Der Preis ehrt mein langjähriges Schaffen. Das freut mich sehr», sagt Sarbach. Seit Ende der 80er-Jahre hat er in Thun weit über hundert Konzerte gespielt. Die Texte seiner Lieder sind Ausdruck und Abbild einer mitunter schrägen Welt. Mit viel Humor erzählt der kreative «Liederzüchter», wie er sich selber nennt, Geschichten über die Absurditäten des Lebens. Erklären will er mit den Liedern nichts, sie haben nichts Moralisches. Seit 2016 nennt sich Sarbach auf der Bühne Marbach und spielt neu neben Gitarre auch das Ronroco, ein südamerikanisches Zupfinstrument. Nicht weniger bekannt ist er als Ein-Mann-Orchester «Orquesta Lloron» mit Bandoneon, das mit traditionellen Tangos, Valses und Milongas aufwartet.
Vielfältiges Schaffen Friedlis Der Musiker und Komponist David Friedli (*1995) erhält den Kulturförderpreis. Mit diesem Preis ehrt die Stadt Thun Kulturschaffende bis zum 40. Lebensjahr. Das Preisgeld von 10 000 Franken wird vom Thuner Amtsanzeiger gestiftet. David Friedli ist seit sei-
Öffentliche Kulturpreisverleihung
11. November 2021, 20 Uhr, KKThun Nach der Absage der Feier 2020 werden auch die Preisträgerinnen und Preisträger des letzten Jahres geehrt. Der Anlass wird nach den geltenden Corona-Sicherheitsbestimmungen durchgeführt. www.thun.ch/kpv2021 22
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KULTUR Bild ganz links: Seit vielen Jahren sorgen Monika Aegerter und Pedro Pichler mit dem Circus Harlekin für Begeisterung. Die Stadt würdigt ihr Engagement mit dem Kulturstreuer. Bild oben links: Musiker, Komponist, Autor: Der vielseitige David Friedli wird mit dem Kulturförderpreis geehrt. Bild oben rechts: Autorin Franziska Streun wird mit dem Literaturpreis ausgezeichnet. Bild links: Peter Sarbach bezeichnet sich als Liederzüchter. Für sein Schaffen erhält er den Musikpreis.
nem Studium an der Hochschule der Künste Bern in vielzähligen Projekten im In- und Ausland engagiert. «Der Preis ist nicht nur eine wunderbare Anerkennung, sondern ermöglicht es mir auch, Projekte weiterzuführen – insbesondere nach dem einschneidenden letzten Jahr», sagt David Friedli. Bis heute ist der in Goldiwil aufgewachsene Friedli fest mit der Thuner Kulturszene verbunden. Unter anderem arbeitet er mit Bands wie «Two Romans», «Another Me» und oft mit «Frost & Fog». Letztes Jahr schrieb er mit «Giugiu & Roro» ein Kinderbuch über Freundschaft, Toleranz und Solidarität, zweisprachig auf Deutsch und Rätoromanisch. Zum Buch gibt es von Friedli und seinem musikalischen Partner Gino Carigiet komponierte Kinderlieder zum
Download. Aktuell arbeitet Friedli an einer Kindermusical-Adaption von «Giugiu & Roro», die für Schulprojekte an Primarschulen verwendet werden kann. Friedlis Schaffen ist vielseitig. «Wichtig ist mir, dass ich mit meiner Arbeit Botschaften vermitteln und die Menschen erreichen kann», sagt er.
Circus Harlekin begeistert seit Jahren Der mit 5000 Franken dotierte Kulturstreuer geht an Monika Aegerter und Pedro Pichler, die Gründerin und den Gründer des Circus Harlekin aus Thun. Der Preis würdigt das grosse Engagement der beiden. 1993 riefen der ehemalige Kaufmann und die Lehrerin den Zirkus ins Leben. Von Anfang an spielte sich der Zirkus in die Herzen des Publikums – im In- und Ausland. Seit vielen
Jahren begeistert der Zirkus mit seinen hochstehenden Vorstellungen und bringt während seiner Tourneen Zirkuskunst auch in kleine und abgelegene Orte. «Der Zirkus ist unsere Passion. Wir haben in all den Jahren unsere gesamte Freizeit in den Harlekin gesteckt», so Pedro Pichler. Getrieben werden sie dabei nicht nur von ihrer Leidenschaft, sondern auch von der Begeisterung des Publikums. «Die Freude der Menschen motiviert und beflügelt uns», sagt Pichler. Neben ihrem Engagement für den Circus Harlekin blicken Pedro Pichler und Monika Aegerter mittlerweile auf eine 40-jährige gemeinsame Bühnenpräsenz als Clown und Komödiantin zurück. Text: Jan Miluška, cj Bilder: zvg
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AUSSTELLUNG
Kunst zwischen See und Sprungturm Das Thuner Strandbad verwandelt sich im Herbst in ein Museum unter freiem Himmel. 27 Künstlerinnen und Künstler stellen auf den Ort zugeschnittene Werke aus – darunter der Steffisburger Philipp Schaerer mit seiner Arbeit «The Viewer». Sechs Wochen lang stehen ab Ende Oktober verschiedene, thematisch passende Kunstwerke auf dem Areal des Strandbades. Initiiert haben das Projekt «Kunst im Strandbad» die beiden Thuner Kulturvermittelnden Jörg Weidmann und Myriam Loepfe. «Wir verbringen sehr gerne Zeit im Strandbad und sind beide kunstinteressiert. So führte eines zum anderen», sagt Weidmann. Zwei Jahre lang hat das Paar gemeinsam mit Rolf Zumstein und Simona Samillàn-Jost von der Fondation «JetztKunst» die Freiluftausstellung geplant.
Drei Kantone – ein Strandbad Eine sechsköpfige Jury wählte 27 Kunstschaffende aus Thun sowie anderen Orten in den Kantonen Bern, Freiburg und Solothurn aus. Alle fertigen ein zur Lokalität passendes Kunstwerk an. Jörg Weidmann sieht in der Vielfalt der vertretenen Kantone einen grossen Vorteil: «Mit den Künstlerinnen und Künstlern aus Freiburg und Solothurn möchten wir das schönste Strandbad Europas auch einem Publikum ausserhalb der Region näherbringen.» Das Projekt hat also nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine touristische Kompo-
nente. Bei der Stadt sei das Projekt schnell auf Anklang gestossen, so Weidmann. Sie unterstützt die Ausstellung im altehrwürdigen «Strämu» nicht nur finanziell, sondern auch beim Aufbau der Werke.
Bekannte Namen aus der Region Mit Paul Le Grand, Heinrich Gartentor, Reto Steiner, Anna Schmid oder Philipp Schaerer sind aus der Region grosse Namen unter den Ausstellenden. Philipp Schaerer, der in Steffisburg und Zürich lebt, ist mit seinen Arbeiten unter anderem in den Sammlungen des «Museum of Modern Art» in New York oder dem «Centre Pompidou» in Paris vertreten. Für die Ausstellung im Strandbad hat er das Werk «The Viewer» kreiert – ein Objekt mit Tiefgang. Weitblick am Seeufer Ein Stuhl. Fünf Meter hoch, schmal, minimal ausgeprägt. So lässt sich das Metallwerk «The Viewer», das am Thunersee ufer des Strandbades stehen wird, ganz objektiv beschreiben. Philipp Schaerer hat sich bei der Erarbeitung des Objekts vom Panorama und der weiten Aussicht über den Thunersee bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau inspirieren lassen. «Der Stuhl steht sinnbildlich dafür, die Weite in die Nähe zu holen», erklärt er. «Es ist ein Stuhl, der mit seinen überhöhten Beinen der Weite entgegenzukommen versucht», sagt Schaerer. «Durch seine
Bild links oben: Philipp Schaerer am Standort seines Werks am Seeufer des Strandbads. Ab 24. Oktober wird «The Viewer» dort zu sehen sein. Bild links unten: Schaerer freut sich darauf, sein Werk vor Ort zu sehen. Zunächst besteht eine Visualisierung des Metallobjekts.
Bild rechts: Bereits seit Juli steht als Auf takt der Ausstellung die Spiegelinstal lation «(dis)appear» von Paul Le Grand im Strandbad. 24
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AUSSTELLUNG Höhe und die unnatürliche Verzerrung ist der Stuhl gleichzeitig uneinnehmbar und doch echt und fassbar. Damit verknüpft er Realität und Imagination.»
Digital und materiell Der 48-jährige Steffisburger thematisiert in seinen Werken gekonnt das Verwischen der Grenze zwischen virtueller und physischer Realität. «The Viewer» ist zwar ein physisches Objekt, erinnert aber durch seine abstrakte Ausformulierung an die Grafik eines 3D-Computermodells. Dieses Balancieren zwischen virtuellen und materiellen Welten hat auch mit seinem Werdegang zu tun. Architekt und Künstler Nach Abschluss des Gymnasiums in Thun absolvierte Philipp Schaerer an der ETH Lausanne ein Architekturstudium, wo er mit digitalen Bildverfahren und der 3D-Modellierung in Kontakt
kam. Dieses führte ihn Anfang der 2000er-Jahre zum renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron. «Damals entwickelte sich die computergestützte Architekturvisualisierung aufgrund der immer leistungsstärkeren Technik rasant», erzählt er. Sein grosses Interesse und Engagement in diesem Bereich ebneten den Weg für sein weiteres Kunstschaffen. Seit über 15 Jahren ist Schaerer nun als Künstler unterwegs. Nebst seiner künstlerischen Tätigkeit doziert er als Gastprofessor im Fachbereich Kunst und Architektur an der ETH Lausanne.
Einst Graffiti-Sprayer Angefangen hat Philipp Schaerer als Graffitikünstler. In seinen Jugendjahren beschäftigte er sich intensiv mit der damals neuen, urbanen Graffitiszene. Für das ehemalige Selve-Areal holte er sich Ende der 1980er-Jahre eine Bewilligung
zum Sprayen seiner Graffitis, was auch der Anfang der vielen Graffitis war, die das Selve-Areal bis zu seinem Abbruch prägten. «Als mich beim Sprayen Polizisten aufhielten, konnte ich ihnen stolz den Brief der Liegenschaftsbesitzer mit der Erlaubnis entgegenstrecken», erinnert er sich schmunzelnd. Nicht nur malerisch, auch musisch war Schaerer aktiv. In der Thuner Funk-Band Kashmir sass er in den 90er-Jahren am Schlagzeug. Auf die Ausstellung im Strandbad freut er sich. «Ich bin gespannt, was die 26 weiteren Kunstschaffenden an diesem inspirierenden Ort zeigen werden.» Zusätzlich zur Ausstellung wird ein vielseitiges Rahmenprogramm zu sehen sein. Dazu zählen Musikperformances vor Ort oder thematische Filmpräsentationen. Führungen durch die Ausstellung werden auf Anfrage durchgeführt. Text: Patrick Liechti Bilder: Patrick Liechti, zvg
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Mundwerk Samstag 16. Oktober 2021
Gerhard Tschan Künstler mit Akkordeon
Thun ist Nirgends SpokenWord-Crew
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Thun feiert 125 Jahre Strom. Feiern auch Sie – an den Events mit «Gerhard Tschan» und «Thun ist Nirgends».
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Hinter ThunAN steckt die Entwicklung der Thuner Stromgeschichte. Freizeit, Tourismus, Haushalt, Mobilität, Arbeit… nirgendwo ist heute der Strom wegzudenken. Was wir mittlerweile als Selbstverständlichkeit empfinden, hat sich in Thun während 125 Jahren von Zauberei über Luxus und Lebensqualität zur Normalität entwickelt. Eines steht fest, wir erfreuen uns auch heute noch am «Zauber der Elektrizität» – und zwar täglich. Eigens zu diesem Thema «125 Jahre Strom in Thun» haben sich der Künstler mit Akkordeon Gerhard Tschan und die Spoken-Word-Crew Thun ist Nirgends ein Programm ausgedacht. Sie haben noch zweimal die Möglichkeit, diesen spannenden Abend mit uns zu geniessen. Vorhang auf – ThunAN!
thun-an.ch
Wer bis anhin einen Foto-Kalender mit Bildern der Stadt Thun kaufen wollte, wurde enttäuscht. Das Angebot existierte nicht. Ein von A bis Z in der Region produzierter Kalender schliesst nun diese Lücke.
Das Schloss. Die Pärke am See. Die Altstadt. Die Schleusen. An attraktiven Fotosujets mangelt es der Stadt Thun beileibe nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass bis anhin kein Foto-Kalender der «Stadt am Wasser» im Handel käuflich zu erwerben war. Der Thuner Jonas Baumann-Fuchs hat die Lücke erkannt und zusammen mit dem Fotografen David Schweizer und weiteren Kreativen aus der Region das Projekt Thun-Kalender 2022 gestartet und umgesetzt. Entstanden ist ein qualitativ hochstehendes Produkt, das sich an (Heimweh-) Thunerinnen und Thuner, aber auch an Besucherinnen und Besu-
cher der Stadt richtet. Für lokale Unternehmen bietet sich der Kalender an als Geschenk für Mitarbeitende oder Kunden. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort: Die Kalender wurden nicht nur in Thun erdacht, sondern auch von A bis Z in der Region Thun gestaltet und gedruckt. Auf einem Titelbild und zwölf grossformatigen Kalenderbildern (49,4 x 34 Zentimeter) präsentiert sich die Stadt Thun von ihrer schönsten Seite. Texte in Deutsch und Englisch beschreiben die abgebildeten Motive und ergänzen die Sujets mit wertvollen Hintergrundinformationen.
THUN-K ALENDER
Die Stadt Thun in Kalenderbildern
Bild: Der erste Thun-Kalender bietet eindrückliche Aufnahmen und informative Texte in Deutsch und Englisch.
Der erste Thun-Kalender für das Kalenderjahr 2022 liegt seit Mitte September in den Regalen des Thuner Buchhandels und weiteren Verkaufsstellen zum Preis von 45.50 Franken zum Kauf bereit. Unter www.thun-kalender.ch kann der Kalender ausserdem online bestellt werden. Text: Peter Jost Bild: David Schweizer
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Ein Sohn der Stadt
Reisen mit Wein
Autor Kent Haruf Titel Ein Sohn der Stadt Verlag Diogenes Preis ca. Fr. 32.–
Autorin Chandra Kurt Titel Reisen mit Wein Verlag Werd & Weber Preis ca. Fr. 49.–
Acht Jahre ist es her, dass Jack Burdette, der einstige Liebling der Stadt und bewunderter Footballstar, über Nacht verschwand – mit 150 000 Dollar im Gepäck, die er der Getreide-Kooperative von Holt gestohlen hat. Und dann ist er plötzlich wieder da, mitten auf der Mainstreet, in einem protzigen roten Cadillac. Das spricht sich in der Kleinstadt natürlich schnell herum, und in vielen Bewohnern kocht die Wut von damals wieder hoch und die Frage, was Jack nur veranlasste, sie alle zu betrügen und seine schwangere Frau Jessie samt Kindern allein zurückzulassen. Sie hingegen hat keine Fragen mehr und möchte einfach ihr glückliches Leben, das sie sich mittlerweile mit Pat, dem Herausgeber der Lokalzeitung von Holt, aufgebaut hat, weiterleben.
Chandra Kurt hat mit dem Weinseller Journal ihr ganz persönliches Weinmagazin kreiert. Für die umfangreichen Coverstories bereiste sie die Weinregionen der Welt – immer zusammen mit einem Team aus Fotografen, Winzern, Weinhändlern, Sommeliers und Weinfreunden. Die ersten 21 dieser grosszügig bebilderten Reportagen sind hier zusammengefasst und entführen in benachbarte und weiter entfernte Regionen. Chandra Kurt erzählt Geschichten über die Winzer, die Regionen und ihre önologischen Highlights, aber auch viele persönliche Anekdoten und Gedanken. Natürlich kommt die Kulinarik nie zu kurz, denn wo ein gutes Glas Wein serviert wird, ist der gastronomische Genuss nicht fern. Ein Buch, das animiert, Wein nicht nur zu Hause zu geniessen, sondern auch die Weinregionen und Winzer zu besuchen.
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Bücher, Papeterie, Büromöbel, Copy-Print Krebser AG, Bälliz 64, 3602 Thun Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch 5/21 | ThunMagazin
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Wieder etwas Normalität erhaschen: Die lustvollen Neujahrskonzerte 2022 der Sinfonietta Mosaïque im KK Thun sollen dazu beitragen. Nach aktuellem Stand finden diese – um alle Beteiligten möglichst zu schützen – mit Covid-Zertifikatspflicht statt.
2021 sind die Thuner Neujahrskonzerte den Corona-Massnahmen zum Opfer gefallen. Umso mehr freuen sich die Organisatoren, wenn die Neujahrskonzerte 2022 nun zumindest unter der 3G-Regel – geimpft, getestet oder genesen – stattfinden können. Denn die musikalischen Künstlerinnen und Künstler, die für die Darbietungen 2021 zugesagt hatten, sind nun auch ein Jahr später mit Begeisterung dabei. Und so verspricht das Programm der Neujahrskonzerte vom 1. Januar 2022 im KKThun (um 15 Uhr und 19 Uhr) jetzt tatsächlich unter dem Motto «Ein MelodienStrauss nicht nur von Strauss» all die vorgesehenen musikalischen Leckerbissen. Es sind bekannte Werke von Johann
Strauss, Sohn; Jacques Offenbach; Franz Lehár; Georges Bizet und Franz von Suppè. Unter der Leitung von Georgios Balatsinos werden diese von der Sinfonietta Mosaïque interpretiert, einem aus jungen, hoch qualifizierten Berufsmusikerinnen und Musikern bestehenden Kammerorchester. Als Solistinnen oder als Duett werden Leticia Kahraman (Sopran) und Sandra Thomi (Mezzosopran) ihr gesangliches Können unter Beweis stellen. Beide sind in der Region Thun aufgewachsen. Bei den Auftritten des mehrfach preisgekrönten Tanzpaares Barbara Kaufmann und Beat Künzi wird sich auch das genussvolle Hingucken lohnen. Und so versprechen die Konzerte den sehnlichst erhofften Genuss für Oh-
Verlosung: Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten für 19 Uhr Name/Vorname................................................................................................................................................. Strasse............................................................................................................................................................................
NEUJAHRSKONZERTE
Mit Lust ins Jahr 2022 eintauchen
Rechts: Barbara Kaufmann und Beat Künzi, preisgekröntes Tanzpaar Oben: Dirigent Georgios Balatsinos Links unten: Sandra Thomi, Mezzosopran Rechts unten: Leticia Kahraman, Sopran
ren und Augen. Die Ticketpreise wurden etwas reduziert, weil das sonst im Preis inbegriffene Cüpli auf Grund der speziellen Situation nicht angeboten wird. Vorverkauf Online auf www.ticketino.com (Sitzplatzwahl) sowie über Tel. 0900 441 441 oder bei allen Filialen der Schweizerischen Post mit Ticketverkauf, bei allen BLS Reisezentren und im Welcome-Center Thun am Bahnhof. Weitere Infos: www.neujahrskonzerte-thun.ch Text: Peter Rothacher Bilder: zvg
PLZ/Ort......................................................................................................................................................................... E-Mail/Tel................................................................................................................................................................. Talon bitte ausschneiden und bis Dienstag, 16. November 2021 einsenden an Werd & Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, die Gewinner werden direkt benachrichtigt. Viel Glück! Publireportage
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Neuer Standort für die Niederlassung Spiez Das nächste Niederlassungsprojekt der AEK Bank ist der Umzug der Niederlassung Spiez von der Oberlandstrasse 9 an die Seestrasse 7 in Spiez. Seit längerer Zeit hat die AEK Bank verschiedene Standorte in Spiez geprüft, um die Niederlassung einladender präsentieren zu können. Aufgrund des Rückzugs eines Marktteilnehmers wurde nun ein entsprechender Standort gefunden. Die
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neue Niederlassung Spiez wird während der kommenden Wintermonate an das bestehende Niederlassungskonzept der AEK Bank angeglichen und soll im Februar 2022 eröffnet werden. Ausgestattet mit einer einladenden 24-Stunden-Zone inklusive Bancomat (CHF und EUR) und Einzahlungsautomat (CHF), einer grosszügigen Kundenzone mit Tresorfachanlage und Beratungsräumen, werden die Kundinnen und Kunden in Spiez von den aktuellsten Dienstleistungen und Angeboten der AEK Bank profitieren können. Wochentags stehen in der Niederlassung Spiez von 8.30 bis 12 und von 13.30 bis 17 Uhr jeweils drei Kundenberaterinnen und Kundenberater für Kontoeröffnungen, Hypothekar-, Anlageund Vorsorgeberatungen zur Verfügung und helfen gerne.
Renovation Niederlassung Steffisburg Im Jahr 2022 soll anschliessend die bestehende Niederlassung Steffisburg am Mühleweg 11 eine Modernisierung und Anpassung an das aktuelle Niederlassungskonzept erfahren und somit den Abschluss einer mehrjährigen Moderni-
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sierungsphase sämtlicher Niederlassungen der AEK Bank abschliessen. Dies mit dem Ziel, den geschätzten Kundinnen und Kunden auch in Zukunft «ganz in der Nähe» zur Seite zu stehen. Text: zvg Titelbild: rychener immobilien + bau gmbh
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Aarezentrum Thun: Textilreinigung und allerlei Kulinarisches Im Aarezentrum Thun findet man im Restaurant L’isola oder beim Pizzakurier Al Forno verschiedene kulinarische Köstlichkeiten. Gleich in der Nachbarschaft, bei der Sabatex, wird gebügelt und gewaschen, aber auch Schneiderarbeiten angeboten.
Wer ganz entspannt im Zentrum von Thun einkaufen will und sich auch noch ein bisschen kulinarisch verwöhnen lassen möchte, wählt das Shoppingcenter Aarezentrum Thun. Ein eigenes Parkhaus steht zur Verfügung und während der ersten 15 Minuten profitiert man von Gratisparking. Direkt vor dem Haupteingang an der Aarestrasse 30 in Thun halten zudem diverse Buslinien.
Pizzakurier seit 30 Jahren Eine grosse Auswahl an Pizzas, aber auch Teigwarengerichte, Salate und Getränke finden sich beim Al Forno auf der Speisekarte und können auch online auf www.alforno-thun.ch bestellt werden. Seit rund 30 Jahren werden Lieblingsgerichte schnell nach Hause geliefert. Die Lieferung nach Thun oder Umgebung ist gratis. Weitere Distanzen sind auf Anfrage möglich. Das frisch zubereitete Essen kann auch am Schalter an der Aarestrasse abgeholt oder direkt im Restaurant genossen werden. Das Al Forno ist von Montag bis Samstag von 9 bis 22.45 Uhr geöffnet, die Lieferzeiten sind jeweils von Montag bis Samstag 11.30 bis 13.30 Uhr und von 17 bis 22.45 Uhr. Am Sonntag ist das Al Forno geschlossen. Zu jeder Pizza gibt es gegen Abgabe des Gutscheins auf Seite 50 gratis ein Dosengetränk. Textilreinigung und Schneiderei Die Sabatex bietet einen Bügelservice wie auch einen Wäscherei- und ReiniPublireportage
gungsservice an. Fachmännisch gereinigt werden hier nicht nur Kleider, sondern auch Bettwäsche, Duvets und Matratzenbezüge, Teppiche oder Lederwaren. Aber auch wie ein Schlafsack nachhaltig gereinigt wird, wissen der Geschäftsführer Bayram Sahin und sein Team. Sabatex ist Mitglied im Verband Textilpflege Schweiz und ein regelmässiger Erfahrungsaustausch mit anderen Textilpflegeunternehmen garantiert einen aktuellen Stand. Wenn es um Schneiderarbeiten geht, so wird alles von A bis Z gemacht. So flicken sie auch Zelte oder kürzen Vorhänge oder nähen einen Knopf an. Bei Sabatex ist man flexibel und es wird praktisch alles gemacht, was sich nähen lässt. Spezialisiert ist man auf Damen- wie auch auf Herrenmode. Herren-Anzüge und Hemden werden nach Mass angeboten. Die Beratung und das Mass wird im Aarezentrum gemacht. Beim Kauf eines Massanzuges ab CHF 650.– erhalten Sie mit dem Gutschein auf Seite 58 ein Hemd im Wert von CHF 150.– gratis dazu.
Die Insel im Aarezentrum Das Aarezentrum-Restaurant L’isola befindet sich im Erdgeschoss und ist ein beliebter Treffpunkt vor oder nach dem Einkaufen im Aarezentrum. Am Morgen mit einem Kaffee und einem frischen Gipfeli oder am Mittag mit verschiedenen Pennesorten. Neu werden verschiedene Pennemenüs angeboten und die Abwechslung ist ein Vergnügen. Die Vielfalt
Bild links: Beim Pizzakurier Al Forno gibt es eine grosse Auswahl an Pizzas. Bild Mitte: Auch Hochzeitskleider werden bei der Sabatex abgeändert. Bild rechts: Ein beliebter Treffpunkt vor oder nach dem Einkauf ist das Ristorante L’isola.
entspricht jeder Geschmacksrichtung mit einer breiten Auswahl an kalten und warmen Speisen: belegte Brötli, Sandwiches, Toasts, Kuchen und Wähen, Fingerfood-Sorten, Salate und Desserts. In der L’isola sind alle Gäste herzlich willkommen. Es sind auch Gruppenreservationen möglich. Seit Jahren werden Seniorengruppen an bestimmten Tagen im Restaurant verwöhnt. Die Atmosphäre ist angenehm und grosszügige Sitzplätze und modernes Design laden zum Verweilen ein. Ebenfalls ist Take away möglich. Auf Seite 52 finden Sie einen Gutschein im Wert von CHF 4.60, der bei Konsumation eines Schnitzels mit Pommes, Salat und einem Getränk eingelöst werden kann. Text: Christine Hunkeler, Bilder: zvg
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DIE GESCHICHTE DER SCHIFFFAHRT AUF DEM THUNER- UND BRIENZERSEE Das vorliegende Werk will mit aktualisierten Texten und sehr vielen neuen, meist unbekannten und nie publizierten Bildern die Flotte von Thuner- und Brienzersee sorgsam, aber auch unterhaltend porträtieren. Neben den klassischen Ganzbildern vermitteln historische und aktuelle Aufnahmen aus den Innenräumen und Bordszenen aus der ganzen Zeit seit 1836 die faszinierende Atmosphäre der Schifffahrt. Pläne und Rekonstruktionen, diverse davon besonders wertvoll, ergänzen die Fotografien bei jedem Schiff. Die für jede Einheit mit viel Aufwand wieder neu recherchierten technischen Daten bilden einen weiteren festen Bestandteil des Werks.
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Autor: Dr. Jürg Meister und Erich Liechti 504 Seiten, 23 × 27 cm, gebunden, Hardcover ISBN 978-3-03818-340-2
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Erich Liechti (*1941) ist dipl. Architekt HTL. Schon in den 50er-Jahren begann er sich für die historischen Bauten und romantischen Burgruinen zu intressieren. Neben diesem Bereich bearbeitet Erich Liechti auch das Thema «Die öffentliche, maschinengetriebene Schifffahrt in der Schweiz». Unter diesem Titel entstanden seit 1971 zwölf umfassende, reich illustrierte Sachbücher. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist das «Schweizer Schifffahrtsarchiv» entstanden.
Dr. Jürg Meister (*1942), in Thun aufgewachsen, Matura und Universität in Neuenburg und St. Gallen. Beruflich anfänglich im Bereich Güterverkehr / Logistik, später als selbständiger Berater für Verkehrsökonomie und -politik tätig. Lehrbeauftragter an der Uni St. Gallen. Seit 1970 meist zusammen mit E. Liechti und J. Gwerder begeisterter Hobby-Autor zum Thema Schifffahrt.
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Freudentanz der Frauen – So 7. November 2021 in der Stadtkirche Thun, 16 und 17.30 Uhr 4 Werke: ein weiblicher Siegestanz, ein abwechslungsreiches Spiel zwischen Chor und Soli, eine ausdrucksstarke Cantique fein begleitet, eine zauberhafte Verführung, musikalisch kühn, kurios, rhythmisch überraschend «Mirjams Siegergesang» Franz Schubert, «Hör mein Bitten» Felix Mendelssohn Bartholdy, «Cantique de Jean Racine» und «Après un rêve» Gabriel Fauré Cantus Regio Thun, Chor | Christoph Zbinden, Piano Anja Christina Loosli, Sopran | Peter Loosli, Leitung Konzertdauer 45 Minuten, Eintritt nur mit gültigem Covid- Zertifikat, Maskenpflicht, Türöffnung 30 Minuten vor Beginn.
Konzertvorschau 1. und 3. April 2022 in Bern und Thun Markus Passion Johann Sebastian Bach Mitsingende für dieses Projekt willkommen (www.cantusregio.ch)
Abschiedskonzert von Joseph Bisig: Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms Der Cäcilienchor Thun sagt danke an Joseph Bisig mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms. Verstärkt um die Stimmen des Kirchenchors Thun-Strättligen und begleitet vom Thuner Stadtorchester. Solisten: Silvia-Kristina Hadorn, Sopran Ulrich Simon Eggimann, Bass Leitung: Joseph Bisig Konzerte: Sa, 20. Nov. 2021, 19.30 Uhr; So, 21. Nov. 2021, 17 Uhr Stadtkirche Thun oder Lötschbergsaal Spiez (abhängig von den Einschränkungen der ref. Kirchgemeinde Thun)
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POLITIK
Dank Führungserfahrung der richtige Mann für den Gemeinderat Am 28. November wird in Thun gewählt. Frei wird ein SVP-Sitz im Gemeinderat. Die wählerstärkste Partei steigt mit Stadtrat Reto Schertenleib ins Rennen. Er sagt: «Die SVP hat Anspruch auf diesen Sitz, es geht um den Erhalt der bürgerlichen Mehrheit.»
Reto Schertenleib: Warum sind Sie am 28. November der richtige Mann? «Dank meiner beruflichen Führungserfahrung fühle ich mich bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Seit 11 Jahren bin ich Mitglied des Stadtrats und durfte diesen 2019 präsidieren.»
ten sie zugelassen und genutzt werden. Manchmal bedarf es des Mutes zu raschen Entscheiden. Als Gemeinderat möchte ich als Beispiel vorangehen: möglichst speditiv, unkompliziert und unbürokratisch. Dass die öffentliche Verwaltung dazu in der Lage ist, zeigt die Corona-Krise …»
Ersatzwahlen sind in Thun eher selten … «Ja, der Rücktritt von SVP-Gemeinderat Gimmel kam überraschend. Geplant war, dass ich 2022 bei den Gesamterneuerungswahlen antrete – jetzt tue ich es ein Jahr früher. Meine Kandidatur hat zum Ziel, die bürgerliche Zusammensetzung der Regierung zu bewahren und so für Kontinuität und Stabilität zu sorgen.»
Die SVP ist in Thun wählerstärkste Partei … «Genau. Deshalb hat sie auch Anspruch auf 2 Sitze in der Regierung. Die Thuner /-innen wollten 2018 keine rotgrüne Mehrheit. Dass die SP bei diesen Ersatzwahlen unseren Sitz angreift, ist ihr Recht. Gemessen an ihren 18 Prozent erreichten Wählerstimmen bei den letzten Gemeinderatswahlen wäre sie mit 2 von 5 Sitzen aber klar übervertreten.»
Man kennt Sie als Mann der klaren Worte. Weniger als Planer, vielmehr als Macher? «Stimmt. Ich packe die Dinge gerne an. Seriöse Planungen sind natürlich wichtig. Aber wo Spielräume vorhanden sind, soll-
Es gibt Meinungen, wonach für das freiwerdende Amt eine Lehrperson am besten geeignet wäre … «Das sehe ich anders. Gewählt wird ein Mitglied des
Links: Nicht auf den Hund gekommen: Reto Schertenleib mit Spike, einem Hovawart. Rechts: Stets im Bild: Der Thuner SVP-Mann hält sich auch zuhause im Garten auf dem aktuellsten Stand.
Gemeinderats. Die Direktion ist zweitrangig. Führungsfähigkeiten stehen im Vordergrund. Der Bauvorsteher muss auch nicht Architekt sein – oder der Sicherheitsvorsteher Polizist. Abgesehen davon können sich Lehrpersonen auf allen Ebenen des Bildungssystems inklusive der Parlamente einbringen. Eine Betrachtung aus anderer Perspektive kann da nicht schaden.» Interview: zvg Bilder: André Maurer
Präsentiert von: SVP Wahlkreisverband Thun
Reto Schertenleib (42)
Gebürtiger Thuner, verheiratet, Vater von drei Kindern. Gelernter Koch, dipl. Betriebswirtschafter NDS HF, seit 2012 Betriebsleiter Waffenplatz Bern. www.reto-schertenleib.ch 5/21 | ThunMagazin
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Dass Sie besser hören, ist für uns Herzenssache.
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Kirchensendungen
auf Radio BeO auch auf DAB+ auf www.kibeo.ch auch als Podcast
Gottesdienst
Sonntag, 9 – 10 Uhr aus ref. und kath. Kirchgemeinden und Freikirchen der Evang. Allianz
Chilchestübli
Dienstag, 20 – 21 Uhr Personen, Gespräche, Themen und Aktuelles aus dem Kirchengebiet
Kirchenfenster
Dienstag, 21 – 22 Uhr kirchliche und gesellschaftliche Themen und Lebensanschauungen
GESUNDHEITSTIPP
Stress – oder wenn der Darm es ausbaden muss Herausforderungen in Job, Familie und Privatleben sind kaum stressfrei zu bewältigen. Eine gewisse Zeit lang können wir Stress gut vertragen. Kommen wir über längere Zeit nicht zur Ruhe, leidet das Immunsystem, die Infektanfälligkeit steigt und die Nervosität nimmt zu.
Besonders im vierten Quartal des Jahres verursachen ein erhöhtes Arbeitsvolumen, der berüchtigte Jahresendspurt, umfangreiche Geschenkeinkäufe und die zahlreichen Feiern und Apéros zusätzlichen Stress und eine höhere Belastung. Haben Magen, Darm und Leber gerade Adventsleckereien und Glühwein «verdaut», folgen auch schon die üppigen Weihnachtsessen. Stress, kombiniert mit Fett, Zucker und Alkohol, schlägt sich nicht zuletzt auf das Darm- und Immunsystem nieder.
«Feinde» des Darms Ein wenig «Action» zwischendurch ist gut für Körper und Geist. Doch hält der Stress über einen längeren Zeitraum an, leidet unser Darmsystem, wichtige Darmbakterien sterben ab und Entzündungen können sich ausbreiten. Auch die Produktion wichtiger Hormone, wie des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin, wird beeinträchtigt. Das wiederum kann für schlaflose Nächte und schlechte Laune sorgen.
Bild links: Danielle Meyer, eine von mehreren Darmspezialistinnen.
Suboptimale Ernährungsgewohnheiten und schädliche Umwelteinflüsse, aber auch manche Arzneimittel tragen dazu bei, dass aus dem schnurrenden Darmmotor mitunter eine stotternde Schrottkiste wird. Wird die Vielfalt der Darmbakterien über einen längeren Zeitraum gestört, verändert sich die Darmschleimhaut, sie wird im wahrsten Sinne des Wortes «löchrig» (im Fachjargon «Leaky Gut»). Die Abfallstoffe werden dann nicht mehr ausgeschieden, sondern wandern direkt durch die löchrige Darmwand in den Blutkreislauf und in die Nervenbahnen.
«Freunde» des Darms Doch wie kann man die Löcher im Darm wieder «stopfen»? Dazu muss man zunächst wissen, dass unsere sogenannte Darm barriere aus mehreren Schichten besteht: Die erste Schicht besteht aus nützlichen Bakterien. Man kann sich das ähnlich wie
Vertiefte Abklärung – was bedeutet das?
Bei längerfristigen Verdauungs- und Darmproblemen, Hautproblemen oder einem schwachen Immunsystem empfehlen wir Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch in unserem Geschäft. Dieses beinhaltet: – eine Vorabklärung mit Fragebogen – einen Termin mit der Darmspezialistin – das Aufzeigen eines Lösungswegs – die regelmässige Begleitung während der Therapie Kosten: CHF 45.00 für 20 Min., danach CHF 2.00 pro Minute Publireportage
ein gefülltes Fussballstadion vorstellen: Im Idealfall sind alle Plätze mit unseren «Fans» besetzt. Haben sich jedoch einige «Hooligans», also schädliche Keime, eingeschlichen oder nehmen gar überhand, kommt es schnell zu Ärger im Darm. Diese unerwünschten Eindringlinge kann man aus dem Darm verbannen, indem man nützliche Keime einerseits mittels Milchsäurebakterien zuführt und sie andererseits direkt in unserem Darm mit speziellen Präbiotika «anfüttert».
Mit gutem Bauchgefühl durchs Leben In stressigen Phasen ist es wichtig, den Darm mit speziellen Milchsäurebakterien zu unterstützen, die für Zeiten hoher Beanspruchung entwickelt wurden. OMNi-BiOTiC C® STRESS enthält neun ausgewählte, vermehrungsfähige Milchsäurebakterienstämme, die bereits natürlicherweise im Darm vorkommen, sowie B-Vitamine. Vitamin B2 trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Vitamin B2, B6 und B12 tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin B6 und B12 unterstützen eine normale psychische Funktion. Vitamin B2 fördert den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress. Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG, Verfora
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Rufen Sie uns an und wir bieten Hand! Wir bieten Hand, wenn es darum geht, Schwerkranke, chronisch Kranke oder Sterbende zu begleiten – als Ergänzung zu Spitex-Diensten, Pflegepersonal, Ärzten und Seelsorgern – als Entlastung der pflegenden Angehörigen – Zuhause, in Heimen oder auch im Spital Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind erfahren und gut ausgebildet, leisten Freiwilligenarbeit und erhalten für ihre Arbeit eine geringe Spesenentschädigung.
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n e g n u t l a t s n a r e v o Inf Mittwoch
27. Oktober 2021 Dienstag
25. Januar 2022 Donnerstag
17. März 2022 Mittwoch
27. April 2022 Donnerstag
19. Mai 2022
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18. November 2021
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19:30 Uhr
In familiärer Atmosphäre entsteht bei Woods Optik Ihr neues, individuelles Style-Update. Im Bälliz 1 bietet das Team um Chris Dungar Brillenberatung mit Wohlfühlfaktor.
Maximale Individualität Jeder Mensch ist einzigartig, ebenso wie sein Gesicht. Sollte dies nicht auch der Anspruch an eine Brille sein, mit der man sein Gesicht schmückt und seine Persönlichkeit unterstreicht? Dem Team von Woods Optik ist dieser Umstand sonnenklar. Deshalb wird bei der Kundenberatung grosser Wert auf Individualität gelegt. «Genauso wie jeder einzelne in unserem Team unterschiedliche Stilrichtungen verkörpert, sehen wir dies auch tagtäglich bei unseren Kunden. Daher freuen wir uns, zusammen den besten Style zum jeweiligen Lebensstil zu finden», sagt Augenoptikerin Chantal Ulrich. Aber wie findet man heraus, welche Stilrichtung und im Endeffekt auch welche Brille am besten passt? Immer wieder wird dieses Thema bei Woods Optik diskutiert. Laut Chris Dungar spielen die Persönlichkeit und der individuelle Lebensstil die grösste Rolle. Während der Beratung probiert er mit seinen Kunden Brillen aus verschiedenen Stilrichtungen und informiert sie über die jeweilige Wirkung. Natürlich werden auch Punkte wie Gesichtsform und Augenfarbe sowie Make-Up und Schmuck berücksichtigt und sendet Woods mit seinen Kunden auf die Erlebnisreise Stil-Beratung. «Da erleben wir oftmals grosse Über raschungen. Manche Menschen leben Publireportage
t atsächlich mehrere Stile, sodass es Sinn machen kann, für jede Stilrichtung eine eigene Brille anzufertigen. Das ist aber die Ausnahme», sagt Kristina Hiemer, welche für den Brilleneinkauf verantwortlich ist, mit einem Augenzwinkern.
Woods - Markenwelt Woods Optik führt nur Marken, welche sich in Bezug auf Qualität, Design und Individualität bewährt haben. Dazu gehören bekannte Marken wie zum Beispiel Oak ley oder Prada, aber auch kleinere Indipendent-Labels wie Raen oder Wood fellas sind sehr beliebt. … Aber ist es nicht viel wichtiger auf sein Bauchgefühl und das Zusammenspiel von Gesicht und Brille zu achten, a ls auf irgendwelche Markennamen? Ehrensache bei Woods Optik. Neuste Entwicklung Da nicht nur der menschliche Umgang bei Woods Priorität hat, sondern auch die fachliche Kompetenz, holt sich Chris Dungar im Herbst Verstärkung für sein Team. «Ab Oktober sind wir drei diplomierte Augenoptiker und eine Optometristin. Zusammen mit unseren drei Augenoptikern und zwei Lehrlingen können wir täglich besten Service am Kunden leisten», sagt Chris Dungar stolz. Text und Bilder: zvg
BRILLENMODE
Brillenmode im eigenen Style
Erlebnisbericht
Der festen Überzeugung folgend, dass ich nun mal «einfach kein Brillengesicht» habe, bin ich zu Woods Optik nach Thun gefahren. Vom Bündnerland her kommend, wohl bemerkt. Kopfweh und Rückenschmerzen durch eine Brille behandeln zu können, das hat mich fasziniert. Das ganzheitliche Konzept überzeugt. Über Stil lässt sich bekanntlich streiten, aber meine neue Brille hilft mir, mich wieder wohler in meiner Haut zu fühlen – mit scharfem Blick und leisem Charme. Barbara Morini
Optik Augen-Kinetik
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ERNÄHRUNG
Abnehmen und sich wieder wohl fühlen – persönlich und individuell begleitet Seit 13 Jahren setzt Vitalyse Thun zur Gewichtsreduktion auf eine dauerhafte Veränderung der Essgewohnheiten. Für eine bessere Gesundheit und ein gesteigertes Wohlbefinden. Gesundheit ist unser höchstes Gut Eine ausgewogene Ernährung und die Reduktion von erhöhtem Gewicht führen neben Bewegung und bewusstem Lebensstil zu einer verbesserten Gesundheit. Es liegt mir persönlich am Herzen zu sagen, wie notwendig es ist, eigenverantwortlich etwas für seine Gesundheit zu tun. Aber es liegt mir fast noch mehr daran, aufzuzeigen, dass man trotz einer Ernährungsumstellung nicht auf alles Liebgewonnene verzichten muss. Die erste Hürde ist, überhaupt einmal zu starten und ein Ziel zu setzen. Und dann ist es gar nicht mehr so schwer. Im Gegenteil, meine Kunden sind überrascht, wie unkompliziert die Ernährungsumstellung sein kann. Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze von Vitalyse Thun. Statt eine Diät einzuhalten und auf alles Gute zu verzichten, zeige ich Ihnen, wie Sie mit Freude und ohne schlechtes Gewissen essen und dennoch effizient abnehmen können. Ursache des Problems auf den Grund gehen Ich verbessere mit Ihnen zusammen das, was zum Übergewicht führte – die Essgewohnheiten. Sie brauchen keine Ersatzmahlzeiten oder Diätdrinks zu nehmen. Vielmehr lernen Sie, eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung im Alltag anzuwenden. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt, sodass Sie rund 0,8 Kilo pro Woche abnehmen. Dank den drei Phasen «Gewichtsreduktion», «Stabilisierung» und «Gewichtserhaltung» ist der dauerhafte Erfolg garantiert. Professionelle und individuelle Betreuung Dank individuellen, verständnisvollen Beratungen in regelmässigen AbstänPublireportage
Bild: Essen soll Freude machen.
den ist es mir möglich, Ihren Erfolg zu steuern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wirklich einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen effizient ab und bleiben motiviert.
Unkomplizierte Durchführung Das Ernährungsprogramm ist sehr einfach durchzuführen – auch für Berufs tätige und Familien. Es gibt keine fixen Menüpläne oder komplizierte Diätvorschriften. Überzeugen Sie sich selbst Reservieren Sie sich jetzt einen Termin für ein erstes kostenloses Abklärungsgespräch, ich freue mich auf Sie. Text und Bild: Vitalyse Thun
Vitalyse Thun Tina Knopf, dipl. Ernährungscoach/ Orthomolekular-Therapeutin FOM Bälliz 52, 3600 Thun Tel. 033 221 84 00, www.vitalyse-thun.ch www.facebook.com/vitalyse.thun Weitere Standorte: www.vitalyse.ch 5/21 | ThunMagazin
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GESUNDHEIT / SEHBERATUNG
Fast wie Zauberei – Nachtlinsen ersetzen die Lesebrille Sie wirken wie ein Wunder: Nachtlinsen. Vor dem Schlafen mit einfacher Bedienung eingesetzt, ersetzen diese Speziallinsen tagsüber die Lesebrille. Optilens bietet eine kostenlose Erstberatung an. Wenn Nachtlinsen zur Anwendung kommen, reibt man sich vor Staunen die Augen. Ein kurzer Blick auf das Handy, die spontane Abfrage der Smartwatch, die Arbeit am Computer: das ständige Auf- und Absetzen der Brille gehört der Vergangenheit an. Mit einem einfachen Handling werden die Nachtlinsen vor dem Schlaf eingesetzt. Über Nacht wirken sie unbemerkt auf die Hornhaut ein, sodass die Augen tagsüber ohne Lesebrille scharf sehen. Optilens, Thuns Linsenspezialist der ersten Stunde, blickt auf jahrzehntelange Erfahrung zurück. Die Spezialistin für gesundes Sehen in der Region hilft und unterstützt fachkundig und kompetent – und weiss den individuellen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden nachzukommen. Der Optometrist und Inhaber von Optilens, Raymond E. Wälti, beant wortet die wichtigsten Fragen zu den Nachtlinsen:
Stimmt das, Herr Wälti? Wenn ich in der Nacht Linsen trage, dann brauche ich am Tag keine Brille mehr? Es erscheint im ersten Moment unglaublich. Aber es stimmt. Nachtlinsen modellieren die Hornhaut während des Schlafs sanft, so dass tagsüber auf eine Sehhilfe verzichtet werden kann. Dabei sind die Linsen so gemacht, dass das Tragen die Zellen in der obersten Hornhautschicht der Augen korrekt formt, um wieder gut sehen zu können. Ich brauche zum Lesen eine Brille. Helfen Nachtlinsen auch hier? Unbedingt. Auch für diejenigen, die von Natur aus in die Ferne gut sehen, sind Nachtlinsen eine willkommene Erleichterung. Das mühselige Auf und Ab der Lesebrille entfällt: Auf dem Handy lesen gelingt spielend.
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ThunMagazin | 5/21
Welche Vorteile bieten Nachtlinsen beim täglichen Sport? Schweiss aus den Augen wischen und das Beschlagen der Brillengläser: das ist bei vielen Sportarten die Krux. Mit den Nachtlinsen entfallen diese lästigen «Nebenwirkungen» der Brille. Ausserdem garantieren sie auch bei heftigen Bewegungen scharfe Sicht. Biken, Skifahren und Wassersport sind wieder problemlos möglich. Brillen und Linsen verlieren gehört der Vergangenheit an. Und reinigen wegen Staub, Wasser oder sonstigen Fremdpartikeln fällt gänzlich weg.
Oben: Schlafend zu scharfer Sicht: Optilens Nachtlinsen eignen sich dafür besonders.
Welche Stärken von Nachtlinsen sind bei Optilens erhältlich? Es gibt Nachtlinsen für alle Fehlsichtigkeiten – egal, ob kurz-/weitsichtig oder mit Hornhautverkrümmung. Bei Optilens gibt es sogar Nachtlinsen als Ersatz für eine Gleitsichtbrille mit kombinierter Fern- und Nahsicht.
Optilens – die erste Adresse für Ihre Augen im Berner Oberland
Seit über 20 Jahren ist Optilens die Spezialistin für gesundes Sehen in der Region. Der Familienbetrieb legt Wert auf die persönliche Beratung und bürgt für professionellen Service. Das Geschäft im Herzen von Thun beschäftigt rund zehn Mitarbeitende. Fachspezialisten mit Hochschulabschluss in der Optometrie sowie stete Weiterbildung im Bereich Linsen und Augengesundheit garantieren, dass jede Kundin und jeder Kunde auf lange Sicht die optimale Lösung erfährt. Optilens hat sich auf Kontaktlinsen spezialisiert und führt alle Arten von Sehhilfen im Angebot, mit denen auch spezielle Augenprobleme (Hornhautverkrümmung, trockene Augen, kombinierte Sehfehler für Nah und Fern) berücksichtigt werden können. Regelmässige Augendruckmessungen, frühzeitige Erkennung von Grünem / Grauem Star oder Makula-Degeneration gehören zu den routinierten Kontrollen der Fachspezialisten und unterstützen den guten Ruf des Hauses, besonderes Augenmerk auf die Gesundheit des Sehens zu legen.
GESUNDHEIT / SEHBERATUNG
Viele Leute glauben, das Handling von Linsen bzw. Nachtlinsen sei kompliziert? Die Nachtlinsen von Optilens sind klein und aus stabilem Material. Mit einem speziellen Hilfsmittel wird Augenkontakt vermieden und die Linsen – nach kurzer Übungsphase – in ein paar Sekunden eingesetzt oder herausgenommen. Wie teuer sind Nachtlinsen? Sie kosten etwa gleich viel wie Eintageslinsen. Sie sind also ein wenig teurer als Monatslinsen. Wenn die Entscheidung auf Nachtlinsen fällt, werden die Kosten für eine Brille eingespart. Haben sie auch Nachteile? Die Nachtlinsen sollten mindestens vier Stunden pro Nacht eingesetzt sein. Dies bewirkt, dass nicht sofort zwischen Nachtlinsen und Brille gewechselt werden kann. Das wäre erst ein paar Tage nach Absetzen der Nachtlinsen wieder möglich.
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Können Nachtlinsen bei sehr trockenen oder tränenden Augen problemlos benutzt werden? Ja. Sie sind sogar besonders dafür geeignet. Zwischen Auge und Linse ist ein Tränenreservoir «eingebaut». Dies hält die Hornhaut oberfläche während der Nacht feucht. Mit diesem Trick sind die Augen am Morgen besser erholt und weniger empfindlich und trocken. Wie erfährt man, ob Nachtlinsen geeignet sind? Interessierte profitieren von der Gratis-Erstberatung bei Optilens. Einfach online einen Termin vereinbaren: www.optilens.ch/termin oder per Telefon 033 222 54 22. Nach dieser Beratung übernehmen wir als Spezialisten von Kontaktlinsen die Garantie, ob sich Nachtlinsen individuell eignen oder eine Variation besser passt. Text und Bilder: zvg
Oben: Verzaubert mit einem Lächeln: Nachtlinsen versüssen den Alltag mit Handy und Computer ohne lästige Brille.
Weitere Informationen und Vorteile im Video
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Entspanntere Nächte bei Schnarchproblemen dank Lasertherapie In der Praxis Aaremedizin-SanoMed in Thun werden Schnarch- und Schlafprobleme mit neuen Behandlungsansätzen behoben. Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen, unter welchem viele Patienten (sei es auch nur indirekt als Bettnachbar) leiden. Schnarchen kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise Nasenpolypen oder Verengungen, vergrösserte Mandeln, eine grosse Zunge oder Kieferfehlstellungen. Auch Fettleibigkeit oder Schlafapnoe zählen dazu. Bei letzterem ist meist eine Therapie mit einer Schlafmaske und Sauerstoff nötig. Lokale Beschwerden der Nase werden vom Hals-NasenOhren-Arzt behandelt.
Wann kann man den Laser einsetzen? Schuld am Schnarchen ist jedoch oft die im Schlaf erschlaffende Rachenmuskulatur und überschüssiges Gewebe mit zunehmendem Alter. Das Gaumensegel und Halszäpfchen bewegen sich dann stark bei jedem Atemzug, was die lauten Schnarchgeräusche erzeugt. Bei diesen Patienten kann eine LasertheraPublireportage
pie durchgeführt werden, um die Beschwerden langfristig zu heilen. In Frage kommen auch Patienten, welche schon eine Schnarchspange haben, diese jedoch nicht vertragen können.
Welche Risiken gibt es bei Lasertherapie Die Lasertherapie ist ein schneller, ungefährlicher Eingriff, welchen wir in unserer Praxis durchführen. Hierbei wird das überschüssige Gewebe im hinteren Gaumenbereich oberflächlich verkleinert und bewirkt das Zusammenziehen von Kollagen in der Mundschleimhaut. Behandlungsdauer Bereits direkt nach der ersten Behandlung kann eine Reduktion des Schnarchens um 50% erzielt werden. Der Eingriff dauert ca. 30 bis 45 Minuten, dabei ist keine Narkose nötig. Nach dem Eingriff ist man direkt wieder voll funktionsfähig und hat kaum Schmerzen. Es sind drei Sitzun-
gen im Abstand von vier Wochen nötig. Die Kosten für die Behandlung belaufen sich auf CHF 400.– pro Sitzung.
Wo kann man eine solche Laserbehandlung durchführen? Es kann ein unverbindliches Beratungsgespräch bei unserem Ärzteteam vereinbart werden. Weitere Informationen und Vorher-Nachher-Bilder finden Sie auf unserer Homepage www.sanomed.ch. Text und Bild: Aaremedizin – Sanomed AG
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Zum Glück gibt es Hilfe: Eine neue Technologie verlangsamt das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit Ihres Kindes um 60%. Miyosmart, das revolutionäre Brillenglas, ist jetzt bei Volz Optik Thun erhältlich.
2050 wird die halbe Weltbevölkerung kurzsichtig sein. Wir alle verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm und dem Smartphone – und damit steigt die Wahrscheinlichkeit der Kurzsichtigkeit. Möglichst viel Zeit im Freien bei hellem Tageslicht: was gut für die Augen ist, entspricht nicht unserem Lebensstil. Weltweit nimmt die Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, besonders bei Kindern zu. Sind die Eltern kurzsichtig, steigt die Wahrscheinlichkeit für Kinder nochmals an, selbst kurzsichtig zu werden. Im Alter zwischen 6 und 15 Jahren schreitet die Kurzsichtigkeit am schnellsten fort. Eine starke Kurzsichtigkeit kann sich negativ auf die allgemeine Entwicklung eines Kindes auswirken und hat langfristige Folgen auf die Augengesundheit. Zum Glück gibt es verschiedene Methoden, dies schon im Kindesalter zu korrigieren. Die Chancen stehen gut, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit bis ins Erwachsenenalter zu verlangsamen. Studienergebnisse belegten bis jetzt einen Effekt um bis zu 50 Prozent. Doch jetzt ist sogar noch mehr möglich. Publireportage
Miyosmart korrigiert über die gesamte Glasfläche So gleicht ein Einstärken-Brillenglas die Fehlsichtigkeit im Zentrum optimal aus, an den Rändern kommt es hingegen zu einer Überkorrektur. Das mit einer neuen Technologie ausgestattete Miyosmart-Brillenglas hingegen bündelt die Lichtstrahlen bereits vor der Netzhaut. Dadurch wird die Kurzsichtigkeit über die gesamte Glasfläche korrigiert. Dafür hat das Glas sogenannte Defokus-Segmente, die in einer hochdichten Wabenstruktur über einen Teil des Brillenglases verteilt sind. Mit Miyosmart kann das Augenlängenwachstum gebremst werden. Das Glas verlangsamt die Zunahme der Kurzsichtigkeit im Vergleich mit herkömmlichen Einstärkengläsern um bis zu 60 Prozent. Renommierte Preise sprechen für Miyosmart Die Miyosmart-Erfolge wurden international anerkannt und gewannen in den letzten Jahren mehrere renommierte Preise. Wir von Volz Optik Thun freuen
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BEAUT Y & GESUNDHEIT
Zellen, erneuert euch! So prall wie das Leben soll auch die Haut sein: Beautyeingriffe boomen. Dr. med. Valentina Bestetti über gehypte Vampir-Liftings, die tatsächlich unblutig sind, «ewige Jugend» – und was sie mit ästhetischer Medizin stattdessen erreicht. Wie viel jünger verlassen Patientinnen und Patienten Ihr Institut für ästhetische Medizin am Thunersee? Dr. med Valentina Bestetti: Der Alterungsprozess ist unaufhaltsam, die reisserisch beworbene «ewige Jugend» gibt es nicht. Jedoch kann ich Erscheinungen des Alters, die Frauen oder Männer an sich als störend empfinden, gezielt behandeln. Die Antwort lautet also: Nicht jünger, aber in neuer Frische! Selbstoptimierung ist in Zeiten von Selfies und Zoomcalls populärer denn je, was Hypes wie das Vampir-Lifting hervorbringt. Worum handelt es sich dabei? Der Begriff ist mehr boulevardesk denn bezeichnend: die Anwendung ist unblutig und kaum schmerzhaft. «PRP», wie diese Methode medizinisch korrekt heisst, führe ich seit Jahren durch, lange bevor der Hype entbrannte. Aus entnommenem Eigenblut, von dem eine kleine Ampulle ausreicht, trenne ich mittels Zentrifuge schonend das Blutplasma heraus. Dieses ist reich an Blutplättchen, die Wachstumsfaktoren enthalten. Weiter weist das Plasma regenerierende Pro-
teine und weisse Blutkörperchen auf. Doch nicht nur die Konzentration dieses Plasmas, sondern auch die Art der Injektion ist essenziell.
Wie injizieren Sie das zentrifugierte Eigenblutplasma? Mit dem medizinischen Microneedling-Pen – der sich aufgrund der Einstichtiefe der Nadeln wesentlich von jenen in Kosmetikstudios unterscheidet, oder mit gewöhnlichen sehr feinen Spritzen. Mit dem Pen perforiere ich die Hautschicht höchst präzise, damit das «PRP» tief in die Dermis eindringen kann. Speziell strapazierte Stellen unterspritze ich mit gewöhnlichen Nadeln. Die Mikroverletzungen durch die Nadeln und die absichtlich hervorgerufene Entzündung regen das Immunsystem an und setzen die Wachstumsfaktoren aus dem verabreichten Plasma frei. Die Haut beginnt mit dem Regenerationsprozess und bildet unter anderem frisches Kollagen, was sie sichtbar aufpolstert. Im Grunde sagt das «PRP» den Zellen, was sie zu tun haben: Erneuert und vermehrt euch! Und diese Anweisung befolgen sie in jedem Alter, was ein verjüngtes, frischeres Aussehen bewirkt.
«Der Trend geht hin zur Aktivierung körpereigener Mechanismen, um mehr Frische zu erlangen» Dr. med. Valentina Bestetti
Wie erklären Sie sich die steigende Nachfrage nach «PRP»? Der Trend geht hin zur Aktivierung von natürlichen Regenerationsprozessen, weg von Applikationen mit Fremdstoffen. Da es sich bei «PRP» um eine Substanz aus dem eigenen Blut handelt, besteht kein Risiko für Allergien und es ist sogar bei empfindlichster Haut anwendbar. Ich triggere damit körpereigene Mechanismen, wie beim Fadenlifting auch. Durch die sich selbst abbauenden Fäden bildet sich neues Kollagen, das das Gesicht festigt oder konturiert. Was antworten Sie Menschen, die nach dem «vollen Programm» fragen? Ich plädiere für einen kontinuierlichen, langfristigen Aufbau. Im Beratungsgespräch versuche ich herauszufinden, was die Person wirklich an sich stört. Sinnvoll ist, ein Behandlungskonzept zu erstellen, zum Beispiel, mit «PRP» eine geBild links: Kein verändertes Ich, aber ein frischeres und pralleres: Dr. med. Valentina Bestetti führt in ihrer Praxis am Thunersee minimal invasive Behandlun gen nach neusten Technologien durch.
Bild rechts: Als Chirurgin mit eigener Praxis in Thun und mit eigenem Institut für ästhetische Medizin in Gwatt bei Thun beschäftigt sich Dr. med. Valentina Bes tetti sowohl mit ästhetischen wie auch mit gesundheitlichen Fragen. 54
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PRP (Platelet Rich Plasma) Nach einer Blutentnahme wird das Eigenblut zentrifugiert. Das Blutplasma mit hochkonzentrierten Anteilen an Blut eiweiss und Blutplättchen wird – zwecks Zellregeneration, Kollagensynthese und Hauterneuerung – mit sehr feinen Nadeln in die zu behandelnden Partien injiziert. Nebst der Hautauffrischung im Gesicht, am Hals oder am Dekolleté kurbelt «PRP» das Kopf- oder Barthaarwachstum an. Aus serhalb der ästhetischen Medizin kommt dieses Verfahren, das ausschliesslich durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden darf, bei der Wunden- und Narbenbehandlung sowie zu orthopädischen Zwecken zur Anwendung.
BEAUT Y & GESUNDHEIT
Ästhetisch-medizinische Methoden im Überblick
Hyaluronsäure Unter sterilen Bedingungen werden kleindosierte Mengen Hyaluron-Filler in die Haut gespritzt, um Falten aufzufüllen, Volumen aufzubauen (Lippen), das Gesicht zu modellieren (Wangen, Kinn usw.) oder als «Skinbooster»-Behandlung gegen Knitterfältchen.
pflegte, geschmeidige Grundlage schaffen und danach, wenn die Haut knitterfrei und kollagenreich ist, Folgebehandlungen wie beispielsweise mit Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure durchführen, um gröbere Problemzonen zu behandeln. In der ästhetischen Medizin sind es kleine Eingriffe, die einen markanten Effekt haben, wobei sie auf ein gesundes, erholtes Aussehen abzielen – nicht auf eine völlige Veränderung.
Inwiefern haben die Möglichkeiten der ästhetischen Medizin ihren Zenit erreicht? Die Entwicklungen deuten darauf hin, dass es dereinst Substanzen gibt, deren Effekte längere Zeit anhalten. Auch medikamentös ist einiges zu erwarten. Die junge Generation, teilweise ungesund geprägt durch Zerrbilder aus den sozialen Medien, ist sensibilisierter und handelt präventiv: 25-Jährige lassen sich ihre Stirnfalte mit BotulinumtoPublireportage
xin unterspritzen, damit sie gar nicht erst entsteht wie etwa bei ihrer Mutter oder Grossmutter. Bei der Entwicklung besteht noch viel Luft nach oben. Text: Daniela Dambach, Bilder: Andrea Abegglen
Institut für ästhetische Medizin Dr. med. Valentina Bestetti Deltapark Vitalresort Deltaweg 29, Gwatt bei Thun. Tel. 033 334 30 48 med.aesthetic@deltapark.ch www.med-aesthetic.ch
Fadenlifting Nach einer lokalen Betäubung werden Fäden aus einem bio-resorbierbaren Polymer unter die Haut geführt. Dadurch wird die Gesichtssilhouette konturiert und gestrafft (Unterkiefer, Wangen, Wangen knochen, Hals). Der Körper baut die biokompatiblen Fäden von selbst wieder ab. Botulinumtoxin Das Botulinumtoxin (Typ A), ein neurotoxisches Protein, wird mit einer feinen Nadel in diejenigen Muskeln injiziert, die für die Bildung von Krähenfüssen, Zornes- oder Stirnfalten verantwortlich sind. Dort unterbindet es die Muskelkontraktionen, was die Glättung der Falten bewirkt. Laser Das Wirkungsspektrum medizinischer Laser reicht von der Behandlung von Falten bis hin zu Besenreisern, Couperose, Pigmentflecken und Tattoos. Des Weiteren auch für medizinische Behandlungen wie die Entfernung von Warzen oder Nagelpilz. Weiter dient der «Thunder»-Laser, im Institut von Dr. med. Valentina Bestetti exklusiv in der Schweiz, zur definitiven Haar entfernung. (Quelle: Dr. med. Valentina Bestetti, Gwatt bei Thun)
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HEINZ FREI
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«Das Gras war noch nass und an einer der steilsten Stellen rutschte ich aus. Dann ging alles rasend schnell … Nach nur sechs oder sieben Metern war der Flug vorbei. Ich war zutiefst erschreckt, aber ich war bei Bewusstsein, lag auf dem Rücken und reagierte so, wie jeder in einer solchen Situation reagieren würde: Ich wollte sofort wieder aufstehen. Nur: Das ging nicht. Die Beine liessen sich nicht bewegen.» Das war vor 43 Jahren. Für den 20-jährigen passionierten Sportler Heinz Frei begann ein neues Leben. Er musste lernen, sich ohne Hilfe anzuziehen, mit viel Geduld und Disziplin selbstständig zu werden. Der Sport, der für ihn vorbei schien, öffnete ihm die Tür in eine neue Freiheit. Und die lebte er aus. Er wurde zum erfolgreichsten paralympischen Sportler der Geschichte. Auch mit 63 gehört er zu den Besten der Welt.
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Martin Born, geboren 1947, stieg mit der Handelsmatur in der Tasche 1968 als Genfer Mitarbeiter des «Sport» in den Sportjournalismus ein. Von 1971 bis 1978 war er Redaktor beim «Sport». Danach wechselte er zum «Tages-Anzeiger» und kehrte 1989 als Chefredaktor zum «Sport» zurück, für den er ab 1993 als Chefreporter tätig war. Ab Herbst 1999 bis zu seiner schleichenden Pensionierung arbeitete er als freier Journalist mit den Schwerpunkten Radsport und Ski. Im AS Verlag veröffentlichte er Bildbände über Hugo Koblet, Ferdy Kübler, die Tour de Suisse sowie die Lauberhorn-Rennen.
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HYPNOSE
Mit Hypnose Ängste und Unsicherheiten auflösen Immer mehr Menschen vertrauen auf die Hypnose, um sich von einschränkenden Mustern zu befreien und mit mentaler Stärke in ein freies Leben zurückzufinden. So auch J.G., die für ihre Prüfungsängste Hypnosetherapeutin Doris Ayer in Oberhofen aufsuchte.
Ängste überwinden heisst, sich den eigenen Ängsten in geeigneter Weise direkt oder aus sicherer Distanz zu stellen, ihnen mit der eigenen, neu erfühlten Stärke zu begegnen und über sie hinauszuwachsen. «Hypnose ist kein willenloser Zustand – man ist niemandem ausgeliefert», so Doris Ayer, «sondern man trägt aktiv zum Erfolg der Behandlung bei.»
J.G., warum, aus welchem Grund haben Sie sich für eine Hypnose entschieden? Mein Fahrlehrer hat mir die Hypnose empfohlen wegen meiner extremen Prüfungsangst. Ich selber wäre nicht darauf gekommen, da ich die Hypnose bisher nicht kannte. War das sogenannte Vorgespräch für Sie wichtig? Auf jeden Fall, ohne die ganzen Informationen ist es nicht möglich, eine Hypnose durchzuführen.
Erfolg durch Hypnose
Sie haben sich auf einen Prozess eingelassen, dessen Ausgang Sie nicht kannten? Ja. Denn ich hatte keine Ahnung, ob mir die Hypnose hilft. Für mich war es eine spannende Erfahrung. Wie fühlten Sie sich während der Hypnose? Haben Sie geschlafen? Bei den ersten zwei Sitzungen war ich wach. Aber bei der letzten Sitzung war ich weg, das heisst in tiefer Trance. Ich hatte das Gefühl, eingeschlafen zu sein. Dann der Tag der Prüfung. Konnten Sie die erlebten und verankerten Gefühle (Ruhe, Selbstbewusstsein, Sicherheit, Fokus und Konzentration) abrufen und anwenden? Am Tag der Prüfung war ich absolut ruhig und konzentriert. Ich konnte mich völlig auf das Fahren konzentrieren und alles ruhig abrufen, was ich machen muss.
Hypnose ist ein entspannter, fokussierter Zustand, in dem Sie Ängste angehen und so einen inneren Frieden und Gelassenheit erfahren dürfen. Publireportage
Bild links: J. G. hat ihre Prüfungsangst überwinden können und die Fahrprüfung erfolgreich bestanden. Bild rechts: Hypnosetherapeutin Doris Ayer führt die Klientin oder den Klienten behutsam durch die Sitzung, beobachtet anhand der Mimik und Atmung, wann und wie die Sitzung behutsam ausgeleitet werden kann.
Können Sie auch in weiteren Lebensbereichen diese Gefühle anwenden? Ich denke schon. Es geht ja auch um das Selbstvertrauen, dass man etwas kann. Text: zvg Bilder: Andrea Abegglen, zvg
Doris Ayer Motivationscoach & Hypnosetherapeutin Neuenackerstrasse 19, 3653 Oberhofen Tel. 079 209 32 06 doris.ayer@bluewin.ch, www.doris-ayer.ch 5/21 | ThunMagazin
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Hans Rudolf Zaugg übergibt an Daniel Schneider Führungswechsel in der Geschäftsleitung der Stiftung SILEA. Nach 19 Jahren übergibt Hans Rudolf Zaugg die Leitung des Bereiches Produktion & Infrastruktur an Daniel Schneider. Hans Rudolf Zaugg «Nach 38 Jahren in der SILEA, davon 19 Jahre als Bereichsleiter Produktion und Mitglied der Geschäftsleitung, freue ich mich, meine Führungsaufgaben in neue Hände zu geben. Ein grosser Wandel hat sich in dieser Zeit vollzogen. Bei meinem Stellenantritt war klar: wir Betreuerinnen und Betreuer wussten, was gut war für unsere Betreuten. Heute begleiten und unterstützen die Fachpersonen die Mitarbeitenden und Bewohnenden darin, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen und damit ein wichtiges und geachtetes Mitglied in der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu sein. Während vieler Jahre durfte ich diesen Wan-
del mitgestalten und mitprägen. Es war eine grosse Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Gemeinsam sind wir auf dem richtigen Weg, auch wenn noch viel Arbeit ansteht. Bis zu meiner definitiven Pensionierung darf ich für SILEA in einem kleinen Pensum noch Projekte weiterführen.»
Daniel Schneider «Ich freue mich sehr und erachte es als ein Privileg, die Gebiete Produktion und Agogik, somit Wirtschaft und Soziales in meiner neuen Tätigkeit zu einem stimmigen Ganzen vereinen zu können. Mein berufliches Fundament legte ich als Polymechaniker. Nach der fachli-
Bild: Hans Rudolf Zaugg (rechts) und Daniel Schneider (links). chen und agogischen Weiterbildung an der Technikerschule in St. Gallen konnte ich bereits früh in leitenden Funktionen tätig werden. Spannende und herausfordernde Funktionen in den Bereichen Ausbildung und Betriebsführung folgten. Mitzuhelfen, die SILEA in der Region weiter zu stärken und die notwendigen Voraussetzungen für die gemeinsame Wirkungsausrichtung voranzutreiben, motiviert mich sehr.» Text: Stiftung SILEA Bild: Stefan Kammermann
Wegbereiterin für gelebte Vielfalt
Die Stiftung SILEA ist Wegbereiterin für gelebte Vielfalt und bietet Arbeits-, Atelierund Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Normalisierte Freizeit und die Integration im Sozialraum Thun sind uns ein wichtiges Anliegen. Sozial denken und wirtschaftlich arbeiten. Breit abgestützt an diversen Standorten produziert Silea in verschiedenen Bereichen und Branchen Kundenaufträge im Lohnfertigungssegment. Des weiteren werden kreative Eigenprodukte wie Kleintierställe & Gehege, Team Tools, Holzspielwaren und verschiedene Werbeartikel nach Kundenwunsch hergestellt. Publireportage
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Seit der Gründung von Immobilien Wyss vor 20 Jahren hat sich vieles verändert, auch durch die Digitalisierung. Mit dem neuen Erscheinungsbild ist die Immobilienfirma sowohl online wie analog noch persönlicher und präsenter, und das in 3 Dimensionen.
Wer eine Visitenkarte von Immobilien Wyss erhält, erkennt darauf seit Kurzem eine weisse Fensterfront in der Form des Buchstabens «W». Auf den zweiten Blick sieht man dank der goldgelben Schatten links davon einen Kubus, der an ein modernes Bauwerk erinnert. In Wirklichkeit sind es die dreidimensionalen Initialen des Firmengründers. Ob mit Fensterfront oder als Kubus – das neue Erscheinungsbild auf blauem Grund erzählt Geschichten, und diese sind so eigenständig wie die Firma Immobilien Wyss Schweiz AG.
Schaufenster als Visitenkarte «Für uns war der Auftritt in der Öffentlichkeit schon immer sehr wichtig», erzählt Marc Wyss über die Entstehung des neuen Logos. Vor zwanzig Jahren richtete der gelernte Marketing- und Verkaufsprofi im Grabengut das erste Ladenlokal ein, ein Novum in der Thu nerseeregion. Marc Wyss war damals
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bereits seit sechs Jahren als Immobilienvermarkter in einem renommierten Architekturbüro unterwegs, mit «immobilienladen.ch» gründete er die eigene Firma mit prominenter und professioneller Visitenkarte sowohl in Thun wie auch in den digitalen Medien.
Aus gutem Grund «Wir legen nach wie vor grossen Wert auf die räumliche Präsenz», betont Marc Wyss. Nebst dem Hauptsitz an der Bernstrasse 39 hat Immobilien Wyss ein zweites Standbein mit Showroom an der Hofstettenstrasse 15 errichtet. Die regionale Verbundenheit gehört seit der Unternehmensgründung zu den Kernpfeilern der Strategie. So steht die Fensterfront unter anderem auch für die einmaligen Ausblicke auf die Thunerseeregion. Diese erfolgreich zu vermitteln, gelingt dem Team der Immobilien Wyss dank der Kundennähe und der gezielten Nutzung
IMMOBILIEN
Eine gute Visitenkarte für Immobilien
Oben: D as durchdachte Erscheinungsbild ist sowohl auf der Visitenkarte wie beim Firmensitz an der Bernstrasse 39 sichtbar.
der digitalen Möglichkeiten. So bleibt unter dem Strich mehr Zeit für persönliche Gespräche. «Aber Gefühle und Vertrauen kann man nicht digitalisieren», betont der Immobilienexperte. So beginnt das interessante Gespräch in fast allen Fällen mit dem Austausch der «guten, alten» Visitenkarte. Text und Bilder: Patrick Schmed Jungfrauzeitung
Immobilien Wyss Schweiz AG Bernstrasse 39, 3602 Thun Tel. 033 221 77 33 www.immowyss.ch
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«Man ist, was man isst» Dieses Credo nehmen sich immer mehr Menschen zu Herzen und legen Wert auf Kost mit frischen Zutaten. Das gestiegene Bewusstsein für gesunde Nahrung macht aber nicht nur bei den Zutaten halt.
Eine Vollwertkost verlangt auch nach «artgerechter Haltung» in einem natürlichen Umfeld ohne Schadstoffe. Eine Naturholzküche von TEAM 7 ist dafür genau der richtige Ort. Die Küchen werden ausschliesslich in Österreich aus hochwertigen Laubhölzern hergestellt. Sie sind aussen wie innen durchgehend aus Holz gefertigt und nur mit lösemittelfreiem Kräuteröl behandelt. Das Gute daran: Das Holz bleibt atmungsaktiv, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie sukzessive wieder ab. Das Raumklima ist daher immer angenehm. Positiver Nebeneffekt: Auch Essensgerüche werden auf diese Weise reduziert. Offenporiges Holz wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Doch damit nicht genug: Nahrung, die in Naturholzbehältern aufbewahrt wird, bleibt länger frisch und schimmelt weniger. Holz verfügt zudem über antibakterielle
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Eigenschaften und lässt sich einfach pflegen und reinigen. Wer möchte, kann nach vielen Jahren des Gebrauchs die Küche einem Facelifting unterziehen und die Oberfläche abschleifen und erneut mit Naturöl behandeln. Ein besonderer Vorteil ist auch, dass der Hersteller für alle Wohnbereiche formschöne Naturholzmöbel fertigt. So lassen sich offene Wohnräume harmonisch und modern gestalten: etwa mit einem raffinierten Auszugstisch in derselben Holzart, der mit wenigen Handgriffen zur langen Tafel wird. Oder mit atemberaubend schönen Sideboards und Vitrinen, die kostbare Lieblingsstücke zelebrieren. Mit unserem Partner TEAM 7 entwickeln und realisieren wir genau Ihre persönlichen Küchen- und Wohnwünsche. Text und Bilder: zvg
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LUXUSUHREN
Zeitgeist mit Patina Die neue «Certified Pre-Owned»-Lounge führt moderne, klassische und rare Luxusuhren aus zweiter Hand, deren Echtheit von Uhrmachermeistern klitzeklein unter der Lupe geprüft ist: Damit Vorgeliebtes zur Vorliebe wird. Zeit ist eine physikalische Einheit, die für alle gleich ist – präzise springen die Zeiger in derselben Sekunde auf dem Zifferblatt. Wie sie das tun, könnte doch unterschiedlicher nicht sein: Manche durch Quarzuhrwerk, automatisch oder mechanisch, manche in verschnörkelter, birnen- oder blattförmiger Gestalt, auf schlicht-schwarzen oder perlmuttschillernden Indexen. Diese Vielfalt an ästhetisch in Form gebrachter Zeit bildet die neue, im August eröffnete «Certified Pre-Owned»-Lounge exemplarisch ab, denn die sorgfältig hinter den holzumrahmten Vitrinen platzierten Uhren sind Einzelstücke. Es sind schon mal getragene oder – hinsichtlich der Emotionen, die solche Kunstwerke der Uhrmacherei zu wecken vermögen – schon mal geliebte Exemplare aller namhaften Edelmarken von «A. Lange & Söhne» bis «Zenith». «Bucherer» erkennt damit die
Zeichen der Zeit, zumal das nachhaltige Prinzip von Designstücken «aus zweiter Hand» im Luxussegment angekommen ist – durch ihre schier ewig währende Güte sind sie prädestiniert dafür. Mit «Certified Pre-Owned» trifft das traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen den begrifflichen Inhalt von «Secondhand» präzise und gibt den Takt vor: Die kuratierten Uhren tickten einst sekundengenau am Handgelenk ihrer Vorbesitzer – manche allerdings nicht lange; viele der Modelle schlummerten in Schatullen, ehe sie auf der Reise in ihr zweites Leben in der Boutique von «Bucherer» zwischenlandeten. Die «Certified Pre-Owned»-Kollektion umfasst nicht nur moderne Ikonen, sondern fördert auch sammelnswerte Schätze aus vergangenen Zeiten zutage, darunter rare Modelle aus limitierten Editionen. Um sicherzugehen, ob es sich tatsächlich
um «Oldies but Goldies» handelt, reicht ein kennerischer Augenschein nicht aus. Bedeutende Bestandteile der komplexen Mechanik und damit den Gesamtzustand kann nur ein Uhrmacher prüfen und zuverlässig beurteilen. Hauseigene Uhrenexperten authentifizieren, inspizieren und zertifizieren jedes dieser Meisterstücke der Feinmechanik. Sie begutachten Verpackung und Dokumente, überprüfen Uhrwerk, Reparaturen und sowohl Original- wie auch Ersatzteile, reinigen Armband und Gehäuse mit Ultraschall, polieren auf, nehmen Glas-, Kronen- und Rückseitendichtungen unter die Lupe und testen die Funktionen eingehend. So bürgt «Bucherer» für die Echtheit und gewährt eine zweijährige Garantie auf die erschwinglichen Trouvaillen. In Vorfreude auf das, was sie erwartet, ertappen sich Uhrenfreunde und -sammlerinnen dabei, wie sie auf der
«Vintage-Luxusuhren zeigen nicht einfach Stunden, Minuten und Sekunden an, sondern erzählen Zeitgeschichte.»
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LUXUSUHREN Zeitmesser von «Jaeger LeCoultre» mit 26 mm Weissgold-Gehäuse, Saphirglas, schwarzem Zifferblatt ohne Datums anzeige und geprägtem Lederarmband, der im Innern ein Handauf zug-Kaliber 822 birgt (Fr. 8000.–).
«Seamaster Railmaster» von «Omega» mit Auto matik-Kaliber 8806, 40 mm Edelstahlgehäuse, Saphir glas, grauem Zifferblatt ohne Datumsanzeige und Armband aus Kalbsleder (Fr. 3200.–).
«Certified Pre-Owned»-Kollektion
Die gesamte Kollektion, filterbar nach Kriterien wie Marke, Herstellungsjahr oder Farbe, ist online bestellbar und die Verfügbarkeit in den Filialen abrufbar, mit der Option «Click and Collect»: bucherer.com/buy-certifiedpreowned Publireportage
Treppe gleich zwei Stufen auf einmal nehmen möchten, um zeitiger auf die zweite Boutique-Etage zu gelangen. In anheimelndem Ambiente und auf Augenhöhe mit der benachbarten Zyt glogge lädt die Lounge zur ungestörten Inspiration und zum Austausch. Wer hierher kommt, tut gut daran, eines mitzubringen: Zeit. Denn wandelt man im oder gegen den Uhrzeigersinn durch die fünfzig Quadratmeter und blickt den Raritäten tief in die Gehäuse, flüstern sie von Tempi passati und erzählen Geschichten, die erspürt sein wollen – und weiter ihren Lauf nehmen. Text: Daniela Dambach, Bilder: zvg
Bucherer AG «Certified Pre-Owned»-Lounge, Marktgasse 2, 3011 Bern Tel. 031 328 90 90 bern@bucherer.com www.bucherer.com 5/21 | ThunMagazin
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Musik im Dunkeln hören? Eher nicht, denn das Design der Multimedia-Elektronik ist zu ästhetisch, um sie nicht dabei sehen zu wollen. Die Zauberformeln für solch technisch geschaffene Magie kennt das Familienunternehmen von Walter Tännler seit 30 Jahren.
Es gab eine Zeit, da begriffen Maschinen nur zwei Wörter: «ein» und «aus». Heute verstehen sie weitaus mehr, sogar wortlos: Sie reagieren auf Fingertippen, die vage Wahrnehmung einer Geste, führen anmutige mechanische Kunststücke auf, kommunizieren untereinander, denken mit, berühren und wollen berührt sein. Im lichtdurchfluteten Laden von «Media-Line» sieht man sich umgeben von dieser Technologie. Man wähnt sich in einem Museum der «Modern Art», doch
«Wir gehen nicht vom Gerät aus, sondern von Gewohnheiten, wie man Musik hört oder fernsieht.» Walter Tännler, Inhaber «Media-Line»
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die TV-Geräte und Lautsprecher sind mehr als nüchterne Kunstwerke: sie tönen, sie hallen, sie schallen, sie bebildern – und unterhalten. Die Geschichte von «Media-Line» ist auch die Geschichte der Unterhaltungselektronik – eine Geschichte voller Quantensprünge. Als Walter Tännler seinen ersten Fernsehmomenten frönte, guckte er noch «in die Röhre». «Als Kind habe ich die bewegten Bilder regelrecht eingeatmet», erinnert sich der Geschäfts inhaber. Als 1972 ein Geschäft seiner Familie einen TV probeweise zur Verfügung stellte, beobachtete Walter Tännler gebannt, wie der Techniker die Antenne installierte. Fasziniert davon, wusste der damals 14-Jährige: «Das will ich auch können». Nach einem Zwischenjahr an der Handelsschule in Thun trat er seine Lehrstelle zum Radio- und TV-Elektriker an. Weil die Signale gut standen, wagte er mit 29 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit: 1990 startete er sein
MULTIMEDIA
Die High-Definition von Magie
Bild: Die Lautsprecher «Beolab 50» und «Beolab 90» arbeiten als vollständig integriertes Highend-System mit dem «Beovision Harmony»-TV zusammen, sodass man die Filmszenen nicht nur sieht und hört, sondern spürt.
Business, gemeinsam mit seiner Frau Beatrice, in einem Nebenraum einer Videothek in Interlaken. Dass sein Sohn Rolf früh mit Unterhaltungselektronik in Berührung kam, liegt nahe – und schliesslich stieg er 2007 in den elterlichen Betrieb ein: Von seinem erlernten Zimmermannberuf her brachte er eine Begabung für Montagen mit, gekrönt vom Wissen, das ihm sein Vater vermittelte, sowie der Ausbildung zum ICT- und Netzwerktechniker. Damit entbrannte auch seine Begeisterung für die Beratung wie auch die ikonischen Geräte selbst. «Ja, man muss von Leidenschaft Fortsetzung auf Seite 69
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MULTIMEDIA sprechen: Wir haben Bang & Olufsen im Blut», drückt er es aus. Dem pflichtet Walter Tännler bei: «Herzblut!». Dies nicht zuletzt, weil sich der dänische Audio-Pionier seit jeher mit ebenso viel Hingabe dem Design widmet wie der High end-Technologie. Als «magisch» beschreibt es Walter Tännler, wenn sich etwa beim «Beovision Harmony» das edelhölzerne Konstrukt schmetterlingshaft in Bewegung setzt, der Screen auf Augenhöhe hinan schwebt und sich die Flügel der Stereo-Lautsprecher anmutig auffächern. Übersinnliche Kräfte vermutet auch, wer es nicht besser weiss, wenn die akustische Linse des «Beolab 50»Lautsprechers majestätisch aufsteigt und sich zusammenzieht, um einen direkten Schallstrahl zu senden. Via Smartphone-App steuert man die Schallbündelbreite, wodurch der Klang einen vom Sessel aus in einen Konzertsaal versetzt oder auf den Meeresgrund. «Der Wahl der Ausstattung geht eine Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen Publireportage
Bild oben: Die einzige Konstante in der Welt der Technologie ist der Wandel – und «Media-Line», denn das Familien unternehmen von Walter, Beatrice und Rolf Tännler besteht seit 30 Jahren. Bild rechts: Den ersten Laden eröffnete «Media-Line» im November 1990 in Interlaken, später kamen Standorte in Thun und Bern hinzu.
voraus: Wann schaue ich fern? Wie höre ich Musik?», erläutert Rolf Tännler, der sich auf «Smart Home» spezialisiert hat. Bei Wohnungen oder Einfamilienhäusern, aber auch bei Institutionen oder (Luxus-)Hotels mit Suiten, Wellness- und Seminarräumen geht die komplexe Konfiguration weit über das Installieren von einzelnen Geräten hinaus: «Media-Line» massschneidert ganze Beschallungsund Steuerungskonzepte, sodass Licht, Bild und Ton unsichtbar vernetzt sind – eben wie durch Zauberhand. Text: Daniela Dambach Foto: Andrea Abegglen, Bang & Olufsen, zvg
Media-Line Thun, Bern und Interlaken Tel. 033 222 68 68, mail@media-line.ch www.media-line.ch 5/21 | ThunMagazin
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Der „Verein IG Berner Trachten“ braucht ihre Unterstützung!
Spendenaufruf zur Rettung des grössten Schweizer Trachtenfundus
Traditionen erhalten
Ein Fundus von 500 Berner Trachten und weiteren 60 aus anderen Kantonen.
Die Top-Adresse für das Berner Trachtenwesen soll weiterbestehen können! Seit über 35 Jahren gibt es die Trachtenstube Burri GmbH in Wabern b. Bern, welche Trachten für Grossanlässe, traditionelle Feste, Hochzeiten und Privatpersonen verleiht. Vier diplomierte Trachtenschneiderinnen wollen das seit Jahren bestehende Geschäft von Annamarie Burri übernehmen, die sich aus Altersgründen zurückziehen muss. Damit wäre der Erhalt des grössten Trachtenfundus der Schweiz geregelt. Aber leider fehlt es den Schneiderinnen wegen der schwierigen Corona-Zeit an den nötigen finanziellen Mitteln! Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie dem Verein IG Berner Trachten :
Berner Kulturgut
Jede*r soll die Möglichkeit haben, eine Tracht kostengünstig auszuleihen.
-Übernahme des gesamten Fundus der Trachtenstube Burri, inklusive Website und Firma und das Weiterführen des Trachtenverleihs -Umbau der Räumlichkeiten in Interlaken und deren Miete, Versicherungen, Umzug, Treuhand und Werbung
Jugendförderung
Infos und Video: trachtenstube.ch/spendenaufruf Spendenkonto: CH30 0839 3053 6141 8510 9 Bank: EKI Genossenschaft Interlaken Adresse: Verein IG Berner Trachten, Grundstrasse 17, CH-3818 Grindelwald
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Saisonstart − Tag der offenen Türe Restaurant Schwizer Chäshüttli Spiez Einladung zum Apéro: Sonntag, 31. Oktober 2021, 10 bis 18 Uhr. Restaurant Schwizer Chäshüttli echt, bodenständig, mit Tradition Am 31. Oktober feiern wir den Saison start und freuen uns sehr, Sie und Ihre Begleitung zu einem gemütlichen Apéro in unserem Schwizer Chäshüttli zu begrüssen. Ab November erwarten Sie feinste Käsespezialitäten aus der Region. Geniessen Sie im heimeligen Ambiente einzigartige Schwizer-Chäshüttli-Spezialitäten, wie Raclette, Fondue oder Käseschnitten. Dazu servieren wir Ihnen gerne feine Salate, verführerische Desserts und spezielle Weine von Caves du Paradis aus dem Wallis. Reservieren Sie frühzeitig unter Telefon 079 472 19 16. Das Schwizer Chäshüttli bietet auch Platz für Ihren Anlass.
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JUBIL ÄUM
Traditioneller Familienbetrieb feiert 75-Jahr-Jubiläum Die Bacher AG Thun ist seit 1946 die Unternehmung für Wasser und Wärme in Ihrem Zuhause. Per Anfang Jahr hat die vierte Generation den traditionellen Familienbetrieb an der Neufeldstrasse 24 und die operative Verantwortung übernommen. Seit 75 Jahren ist der Name Bacher mit Firmensitz an der Neufeldstrasse 24 in Thun und Umgebung ein Begriff. Das Aufgabenportfolio der Bacher AG Thun umfasst die Bereiche Planung und Ausführung von Haustechnik-Installationen, Bad- und Küchenumbauten sowie vor allem auch energietechnischen Sanierungsarbeiten. Beim traditionellen Familienbetrieb in mittlerweile vierter Generation steht das Kunden-Partner-Prinzip mit Gesamtlösungen für höchste Ansprüche seit den Anfängen an erster Stelle. Die neuen Inhaber, Sandro und Livia Badert-
scher-Bacher, wollen diesem Credo auch in Zukunft lückenlos gerecht werden. Per Anfang Jahr hat der diplomierte Wirtschaftsprüfer mit seiner Frau Livia die restlichen Anteile an der Bacher AG Thun von seinem Schwiegervater, Jürg Bacher, und nun auch die operative Führung übernommen. Die Weichenstellung für die Firmenzukunft ist so wunschgemäss erfolgt und Jürg Bacher wird die Nachfolge als Verwaltungsratspräsident weiterhin begleiten. Sandro Badertscher war bei der Bacher AG Thun bereits zwei Jahre vorher als Mitinhaber und stellvertre-
tender Geschäftsführer eingetreten und konnte sich so als Quereinsteiger in eine spannende und interessante Tätigkeit einarbeiten. Das 75-Jahr-Jubiläum und die Nachfolgelösung wurden im September mit der ganzen Belegschaft und deren Angehörigen im Waaghaus Thun gebührend gefeiert. Am Fest teilgenommen haben auch Ehemalige – in der Zwischenzeit pensionierte Mitarbeiter –, welche bereits 1971 das 25-Jahr-Jubiläum auf dem Thunersee und 1996 das 50-Jahr-Jubiläum im Expo-Areal mitgefeiert haben.
Bilder links: Johann Bacher (links) und Hansruedi Bacher (rechts). Bild unten links: Das Team der Bacher AG Thun beim 50-Jahr-Jubiläum. Bild rechts: Sandro und Livia BadertscherBacher und Jürg Bacher beim 75-Jahr-Jubiläum im Waaghaus Thun.
Der erfolgreiche Ablauf des Traditionsunternehmens 1946 Gründung Kupferschmiede und Industriespenglerei durch Johann Bacher an der Neufeldstrasse 24 in Thun 1950 Angliederung der Heizungsabteilung 1953 Erweiterung mit der Sanitärabteilung 1958 Erweiterung mit der Spenglereiabteilung 1974 Gründung einer Aktiengesellschaft durch Hansruedi Bacher 2003 Jürg Bacher übernimmt die Firma von seinem Vater und Onkel 2019 Der Schwiegersohn Sandro Badertscher wird stellvertretender Geschäftsführer und Mitinhaber 2021 Sandro und Livia Badertscher-Bacher erwerben die Bacher AG Thun und übernehmen die operative Verantwortung. Als Verwaltungsratspräsident begleitet Jürg Bacher die Nachfolge weiterhin. 2046 wegen der 6 Grosskinder von Jürg Bacher erscheint eine Weiterführung der Familienunternehmung auch in fünfter Generation möglich zu sein. 72
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JUBIL ÄUM
«Wir setzen auf gut ausgebildete, langjährige und loyale Mitarbeiter, welche durch ihre Fähigkeiten und ihren immer noch vorhan denen Berufsstolz eine saubere und fachmännische Arbeitsweise sicherstellen.»
Langjährige und motivierte Mitarbeitende Ein wichtiger Bestandteil der Firma ist die Lehrlingsausbildung. Seit dem Bestehen wurden bereits über 150 Heizungs- und Sanitärinstallateure ausgebildet. Die Bacher AG Thun beschäftigt aktuell über 40 Mitarbeitende, davon sind 9 Lehrlinge. Jürg Bacher ist stolz darauf, dass sie auf viele langjährige und loyale Mitarbeitende zählen können. Die Basis und das Knowhow für das erfolgreiche Wirken liefert die langjährige Erfahrung und Kontinuität in der Branche. Dank der ständigen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden ist man zukunftsorientiert unterwegs und trifft auf motivierte und gut ausgebildete Berufsleute, die technologisch auf Publireportage
Sandro Badertscher
dem neusten Stand sind. Heute sind energieeffiziente Lösungen und ein sparsamer Umgang mit Ressourcen gefragter denn je. Für die Umsetzung der Energiestrategie sind zum Beispiel Heizungsinstallateure EFZ gesuchtes Fachpersonal. Diese installieren wärmetechnische Systeme, die zunehmend auf der Basis von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Wärmepumpen oder Solar anlagen betrieben werden. Für die Montage von Wasser-, Erdgas- sowie Abwasseranlagen in Neu- und Umbauten sind die Sanitärinstallateure EFZ die gefragten Fachleute.
Qualität als Tradition Das Trinkwasser ist ein unschätzbares Gut. Der fachmännische, sorgfältige
und korrekte Umgang mit Trinkwasserinstallationen ist oberstes Ziel bei der Bacher AG Thun. Die Mitarbeitenden beraten Sie auf dem Weg zum neuen Traumbad und planen und führen die Umbauarbeiten aus. Bei der Wahl Ihres Heizungssystems begleiten Sie die Haustechnikplaner der Bacher AG Thun und zeigen Ihnen die technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Vor- und Nachteile auf. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung werden nachhaltige Lösungen in der Planung und Ausführung von Heizungsinstallationen sowie umfassenden Sanierungen angeboten. Text: Christine Hunkeler, Bilder: David Schweizer, zvg
Bacher AG Thun Neufeldstrasse 24, 3604 Thun Tel. 033 334 87 87 www.bacher-thun.ch info@bacher-thun.ch 5/21 | ThunMagazin
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JUBIL ÄUM
70 Jahre Schmutz Thun – dritte Generation am Ruder Das Unternehmen Schmutz Thun ist auf Rohrreinigungen und Kranarbeiten spezialisiert und seit 1951 in der Region im Einsatz. In dritter Generation geführt von den Brüdern Sandro, Tino und Franco Schmutz – ressourcenoptimiert und familiär. Schmutz Thun ist heute mit beachtlichem Fahrzeug- und Maschinenpark in leuchtendem Orange unterwegs. Das sympathische Familienunternehmen beschäftigt 30 Mitarbeitende mit Fokus auf «suuberi Büetz». In 70 Jahren entwickelte es sich zu einem vielseitigen Dienstleistungsbetrieb und verlässlichen Partner für Kanalunterhalt, Kanal inspektion, Schachtentleerung, Ablaufentstopfung, Kranarbeiten, Hebebühnen, Spezialtransporte sowie Strassenund Flächenreinigung. Es begann 1948, als Walter Schmutz mit seiner fahrbaren Säge von Bauern-
hof zu Bauernhof fuhr, um Brennholz zu sägen. «Drei Jahre später konnte sich mein Vater einen Lastwagen anschaffen und gründete eine Transportfirma», erzählt Alfred Schmutz. Damit legte Grossvater Schmutz den Grundstein für das Unternehmen, welches nun die dritte Generation unabhängig weiterführt. «Meine Söhne arbeiten schon länger in der Firma; seit 2020 habe ich ihnen die Geschäftsleitung übergeben – als Verwaltungsratspräsident und Geschäftsinhaber wirke ich nach 50 Jahren an der Front nun gerne im Hintergrund.»
«Meine Söhne sind von ihren Fähigkeiten und Interessen her die perfekte Kombination, um das Unternehmen umsichtig weiterzuführen.»
Alfred Schmutz (Verwaltungsratspräsident)
Alle ziehen am gleichen Strick Alfred Schmutz ist stolz auf seine «Giele»: Sandro, der Älteste, ist Lastwagen-Mechaniker und Betriebswirtschafter des Gewerbes. Er leitet den Bereich Kran und Transport. Sein jüngerer Bruder Tino ist Lastwagen-Mechaniker mit diversen Weiterbildungen. Er ist Bereichsleiter Kanalunterhalt. Der Jüngste heisst Franco und ist Kaufmann EFZ mit Berufsmaturität. Er schliesst zurzeit berufsbegleitend sein Betriebswirtschaftsstudium an der Berner Fachhochschule ab. Franco ist kaufmännischer Leiter. Zum Merken: Vorbeugen ist günstiger als Notfalleinsätze. «Durch extreme Wettersituationen stossen Entwässerungssysteme an Grenzen – umso wichtiger ist der regelmässige Unterhalt», so Franco. Es empfiehlt sich, für jede Liegenschaft einen Turnus zu definieren. «Im Notfall sind wir rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche telefonisch zu erreichen! Verantwortungsbewusst und sozial Das Reinigen von Abwasserleitungen ist eine der wichtigsten Dienstleistungen von Schmutz Thun. «Sowohl Private, als auch Garagen, Liegenschaftsverwaltungen, Architekten, Gemeinde-, Kantonsund Bundesbetriebe zählen zu unseren Kunden», fasst Franco zusammen. Für ihn und seine Brüder steht fest: «Unsere Mitarbeitenden sind Spezialisten – und können komplexe Fahrzeuge bedienen und spezielle Werkzeuge einsetzen.»
Bild links: Neues, ultrakompaktes 2-Achs-Kranfahrzeug
Bild rechte Seite ganz oben: Die Geschäftsleitung (v. l. n. r. Franco, Tino, Sandro und Alfred Schmutz) Bild rechte Seite unten links: Neuer 5-Achs-Spülrecycler in Schwanden
Bild rechte Seite unten rechts: Kanalinspektion von Abwasserleitungen 74
ThunMagazin | 5/21
JUBIL ÄUM Die Firma vereint modernste Technologie mit Umweltbewusstsein, indem etwa Wasserrückgewinnungs-Fahrzeuge im Einsatz stehen. «Mit diesen können wir im Tag bis zu 100 000 Liter Wasser sparen», hält Tino fest. «Unser wertvollstes Gut sind unsere Mitarbeitenden – wir sind eine grosse Familie!» Die Mitarbeitenden profitieren von attraktiven Anstellungsbedingungen in einem spannenden Jobumfeld, inklusive Möglichkeiten zu Weiterund Ausbildungen. Momentan sucht man zwei Chauffeure, einen Mechaniker und einen Disponenten. «Wir bieten zudem ab 2022 Ausbildungsplätze für Publireportage
einen/eine Strassentransportfachmann/ -frau und /oder einen /eine Entwässerungstechnologen / in.» Die Schmutz-Crew verbringt gerne auch mal nach Feierabend Zeit miteinander bei einem erfrischenden Eistee oder einem kühlen Blonden. Das stärkt den Zusammenhalt und bereichert den Erfahrungsschatz jedes Einzelnen. «Unser Qualitätsanspruch ist die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden – erst wenn restlos alle mit unserer Büetz zufrieden sind, haben wir unsere Arbeit getan!» Text: Barbara Marty, Bilder: zvg
Schmutz Söhne AG Mittlere Strasse 70, 3600 Thun Tel. 033 227 27 27 Notfallservice Tel. 033 227 27 29 www.schmutzthun.ch 5/21 | ThunMagazin
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DIENSTLEISTUNG
Raiffeisen und die Mobiliar – das passt zusammen Raiffeisen und die Mobiliar sind eine Partnerschaft eingegangen, die Anfang Jahr gestartet ist. Das Motto heisst: Das Beste aus beiden Welten. Mit dieser strategischen Partnerschaft verbinden sich zwei starke, genossenschaftlich verankerte und historisch gewachsene Unternehmen. Die Raiffeisenbanken sind autonom und an über 800 Standorten vertreten. Die 80 General agenturen der Mobiliar mit 160 Standorten sind ebenso lokal verankert und werden von Unternehmer-Generalagenturen geführt. Beide kennen die Region und die Kunden, sie streben partnerschaftliche und langfristige Beziehungen zur Kundschaft an und beteiligen diese am Erfolg. Beide pflegen dasselbe Verständnis darüber, was Kundinnen und Kunden wünschen: einfache, rasche, unkomplizierte und verständliche Lösungen.
Das Gesamtpaket ist abgestimmt Seit dem Start der Partnerschaft am 1. Januar 2021 vermitteln die Raiffeisenban-
ken Versicherungs- und Vorsorgeprodukte der Mobiliar sowie Motorfahrzeugoder Hausratversicherungen. Die Partnerschaft geht dabei auch auf die komplexen Bedürfnisse der Firmenkunden ein. Raiffeisen mit 3,5 Millionen Kundinnen und Kunden ist der grösste Anbieter von Hypotheken, die Mobiliar (2,1 Mio. Kundinnen und Kunden) der grösste Haushaltversicherer hierzulande. Beide sind im Thema Wohnen Marktführer. Diese Schlagkraft wollen die beiden Unternehmen mit der gemeinsamen digitalen Plattform liiva.ch nutzen. Diese Plattform wird fortlaufend mit neuen Lösungen und Dienstleistungen ergänzt. Online sollen alle Bedürfnisse rund um das Thema privates Wohneigentum abgedeckt werden – vom Erwerb über Unterhalt bis hin zum Verkauf. «Keine andere Bank und Versicherung in
der Schweiz passen so gut zusammen. Wir haben beide eine genossenschaftliche Herkunft», sind sich Marc Trösch, Leiter Vertrieb der Raiffeisenbank Thunersee, und Julian von Känel, Generalagent der Mobiliar Thun, einig.
Unternehmen bleiben selbstständig Mit der strategischen Kooperation und dem Aufbau einer gemeinsamen Plattform im Bereich privates Wohneigentum unterstreichen Raiffeisen und Mobiliar ihre Ambition, sich zum ganzheitlichen Lösungsanbieter zu entwickeln. Ergänzend zur digitalen Plattform profitieren Kundinnen und Kunden vom bestehenden Netz der Generalagenturen und Raiffeisenbanken für die persönliche Beratung vor Ort. Das sind hervorragende Vorzeichen für schlagkräftige Raiffeisen-Mobiliar-Tandems.
Einladung zum Informationsabend der Raiffeisenbank Thunersee: Pensionsplanung – Sicher in einen neuen Lebensabschnitt Datum Dienstag, 19. Oktober 2021 Restaurant Schüür im Burgergut Ort der Burgergemeinde Thun, Bernstrasse 111, 3613 Steffisburg Zeit 18 Uhr, anschliessend Apéro Veranstaltungsende um ca. 21 Uhr Anmeldung bei Frau Magdalena Ferndriger, Leiterin Vermögens beratung, Tel. 033 650 77 25 oder magdalena.ferndriger@raiffeisen.ch. Einlass gemäss behördlicher Vorgabe nur mit gültigem Covid-Zertifikat (geimpft, getestet, genesen). 76
ThunMagazin | 5/21
DIENSTLEISTUNG Bild linke Seite: Marc Trösch, Leiter Vertrieb Raiffeisenbank Thunersee, Julian von Känel, Generalagent die Mobiliar Thun. Bild oben: Die im 2020 neu erbaute moderne Generalagentur mit 37 Mitar beitenden an der Bernstrasse in Thun. Bild links: Moderne Lobby der Raiffeisen bank Thunersee im Burgzentrum, Thun.
Beide Unternehmen bleiben selbstständig, werden nicht zusammengeführt und sind sich einig: Raiffeisen und die Mobiliar, das passt zusammen. Beide vermitteln Bank-, Versicherungs- und Vorsorgelösungen für jede Lebenslage wie Jugend/Ausbildung, Selbstständigkeit, Familie/Partnerschaft, Vorsorge und Ruhestand an. Sie haben Pläne – wir
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eine gebündelte Kompetenz, damit Sie Ihre wichtigen Entscheide im Leben mit einem guten Gefühl treffen können. Jetzt mehr erfahren unter: raiffeisen.ch/mobiliar Text: zvg Bilder: Romel Janeski, Patric Spahni, zvg
Die Mobiliar in Thun ist eine von achtzig Generalagenturen in der ganzen Schweiz und Liechtenstein. Julian von Känel (36) führt den Betrieb als selbstständiger Generalagent seit knapp fünf Jahren. Die Mobiliar Thun beschäftigt 37 Mitar beitende, davon drei Lernende. Sie beraten die rund 31 000 Versicherten und unterstützen auch im Schadenfall direkt vor Ort. Publireportage
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Die Dämmerung schleicht sich an und plötzlich wird es Nacht. Wir fragen uns noch, warum es auf einmal fast mitten in der Stadt so dunkel sein kann, und sehen im selben Augenblick leicht erhellt einen Herrn mit Frack und Zylinder …
ELEK TRIZITÄT
Was leuchtet denn da?
… der sich auf Stelzen zu einem Lampenkopf hinschaukelt. Gebannt schauen wir ihm zu, wie er eine Laterne aus einem längst vergangenen Jahrhundert entzündet. Gemächlich und ein Liedchen summend schlendert der Herr mit der Fackel leicht wackelig und doch ganz galant weiter. Sieht man so eine Szene vor dem geistigen Auge, hat man sich möglicherweise auf dem Leuchtweg im Stadtpark Selve neben den AAREwerken verzaubern und in die Vergangenheit zurückversetzen lassen. Als eine Art kleines Freiluftmuseum zu «125 Jahren Strom in Thun» präsentieren sich sechs unterschiedliche Stras senlampen, die den kurzen Weg beleuchten. Ende August 2021, pünktlich zum 125. Geburtstag der damaligen Licht- und Wasserwerke beziehungsweise der heutigen Energie Thun AG, wurde der Weg installiert. Er handelt von Leuchtstoff- und Dampflampen und klassischen Glühbirnen – aber nicht nur. An den Kandelabern finden sich unterhaltsame geschichtliche Anekdoten und Erklärungen. Einblicke in Begebenheiten aus Freizeit, Mobilität oder Haushalt sind zu erhaschen, mit ein paar eindrücklichen Fakten. Wer in der Dunkelheit geht, um die unterschiedliche Leuchtkraft zu vergleichen, wird hautnah die Entwicklung sehen. Niemand muss und alle dürfen, so ist das Motto, und daher steht der Weg bis Ende Februar 2022 allen Spaziergängern zur Verfügung.
Bild: Kohlebogenlampe in der Thuner Marktgasse, um 1900.
Leuchtweg
Bis Ende Februar 2022 kostenlos und für alle Spaziergänger geöffnet. Mehr Informationen zur Thuner Stromgeschichte auf der Webseite www.thun-an.ch. Publireportage
Text: Energie Thun AG Bild: Burgerbibliothek Bern, historische Sammlung Krebser
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VERANSTALTUNGEN
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Oktober und November 2021 Veranstaltungen KKThun Moments Mi, 13.10., KKThun, 20 Uhr Mit Francine Jordi, Phil Dankner, & Dodo. www.kkthun.ch Oskar und die Dame in Rosa Sa, 16.10., Theater Alte Oele, 20 Uhr Theater 58. www.alteoele.ch Bliss Di, 19.10., KKThun, 20 Uhr Volljährig. www.bliss.ch Martin Luther King Fr, 22.10., Thun-Expo, 15 und 20 Uhr Chormusical. www.king-musical.ch Hair Fr, 22.10., KKThun, 19.30 Uhr Kult-Musical. www.kgt-thun.ch
L’Orchestre Festival So, 7.11., KKThun, 17 Uhr Konzert mit Alexandre Dubach. www.orchestre-festival.ch Thun preist die Kunst Do, 11.11., KKThun, 20 Uhr Thuner Kulturpreisverleihung. www.thun.ch/kultur Thuner Stadtorchester Sa, 20.11., 19.30 Uhr und So. 21.11., 17.00 Uhr, Stadtkirche Chorkonzerte mit Cäcilienchor Thun. www.thunerstadtorchester.ch Ohne Rolf Sa, 20.11., KKThun, 20 Uhr Jenseitig. www.kultursouffle.ch
Die Exfreundinnen Sa, 23.10., KKThun, 20 Uhr Komödie. www.kultursouffle.ch
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Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz
Marco Gurtner & Nico Siempre Do, 4.11., Café Bar Mokka, 20 Uhr Podcast-Live-Show. www.mokka.ch Thunan Fr, 5.11., KKThun, 20 Uhr Gerhard Tschan + Thun ist nirgends. www.thun-an.ch
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Monatsmarkt Mi, 13.10., und 10.11., Bälliz Schadaumärit So, 17.10. und So, 14.11., Schadaugärtnerei, 10 bis 16 Uhr
Sport FC Thun – FC Winterthur Fr, 15.10., Stockhorn Arena, 20.30 Uhr Fussball. www.fcthun.ch DHB Rotweiss Thun – LC Brühl Handball So, 17.10., Gotthelf, 16 Uhr Handball. www.rotweissthun.ch DHB Rotweiss Thun – Yellow Winterthur Sa, 30.10., Gotthelf, 17 Uhr Handball. www.rotweissthun.ch FC Thun – FC Vaduz Fr, 5.11., Stockhorn Arena, 20.30 Uhr Fussball. www.fcthun.ch Wacker Thun – HC Kriens-Luzern Mi, 10.11., ABC-Zentrum Spiez, 20 Uhr Handball. www.wackerthun.ch DHB Rotweiss Thun – HSC Kreuzlingen Sa, 13.11., Gotthelf, 17 Uhr Handball. www.rotweissthun.ch
Politik Stadtratssitzung Do, 28.10. und 18.11., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat Stand: 23. September 2021
Handwerkermarkt Sa, 23.10. und Sa, 27.11., Waisenhausplatz Adventsmarkt Sa, 27.11., Bälliz
Bei den Veranstaltungen gelten die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Pandemie-Situation Änderungen bzgl. der Durchführung von Anlässen möglich sind. Für aktuelle Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter. 82
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