NR. 4 | AUGUST 2021
Kunstmuseum Was uns der Apfel alles sagt
SEITE 23
Gewerbe
Qualitäts-Label für faire Arbeitsbedingungen SEITE 18
Kulturnacht
Aussergewöhnliches Zusammenspiel tagsüber SEITE 25
Samuel Hürzeler
«Ein langer Wettkampf wird zur mentalen Schlacht.» SEITE 6
BOHNY AUTOMOBILE Volvo Thun
INHALT
Editorial Liebe Leserin, lieber Leser
Seite 15
Seite 27 Seite 20
Inhalt EDITORIAL
3 Simone Tanner: Stadtbewohnde
definieren sich oft über ihr Quartier
MENSCHEN
6 Ironman Switzerland:
Interview mit dem Triathleten Samuel Hürzeler
STADT THUN
13 Ironman Switzerland:
Das Triathlon-Spektakel feiert sein Debüt in Thun
14 Politik: Was braucht es, damit
sich die Menschen beteiligen?
15 Schnuppersporttag: Kostproben auf, im und neben dem Wasser
16 Serie Quartiere: Dürrenast – ein Städtchen in der Stadt
23 Kunstmuseum Thun: Der Apfel – Thema der neuen Ausstellung
24 Generationenfestival: Das Festival für alle
25 Thuner Kulturnacht: Ausser
gewöhnliches Zusammenspiel tagsüber
27 Bachwochen: Barocke Hofmusik auf dem Bauernhof
SHOPPING / INNENSTADT
8 Ausbildung: Jobs mit Aussicht auf Karriere
34 IGT: Thun’s next Top-Tanne gesucht
VEREINE
38 Kammerchor Seftigen: Chorgesang in der Sommernacht
18 Qualitäts-Label: Auszeichnung
38 SpiezSolar: Informationsanlass
19 Stipendienfonds: Erleichterung
39 MUSIG FÄGTORY: Eröffnung
20 Tag des Friedhofs:
39 SC Thunerstern: Rollschuhlaufen
für faire Arbeitsbedingungen für Familien
Interview mit zwei Bestattern
Ob im Quartier Latin in Paris, in Kreuzberg in Berlin, in der Alfama in Lissabon oder im Dürrenast in Thun Stadtbewohnerinnen und -bewohner definieren sich oft über ihr Quartier. Die Soziologie ist überzeugt, dass die Bedeutung von Quartieren innerhalb der städtischen Grenzen weiter zunimmt. Ein Quartier kann lokale Interessen bündeln, Identität stiften, Heimatgefühle vermitteln und Verbindung zwischen den Menschen schaffen. Jedes Quartier zeichnet sich aus durch topografische, historische, architektonische, städtebauliche und soziale Merkmale und hat seine eigenen Bedürfnisse. Dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung ist der Austausch mit den Quartieren ein Anliegen. Am 16. September lanciert Stadt präsident Raphael Lanz deshalb die neue Veranstaltungsreihe «Politik im Quar tier». Dabei sucht er aktiv den Austausch mit den Quartierbewohnenden. Erste Station ist die Schadaugärtnerei im Dürrenast. Wir nehmen dies zum Anlass, auch im Thun-Magazin eine Serie zu starten, in der wir die Thuner Stadtteile vorstellen. Was den Dürrenast ausmacht, lesen Sie in diesem Heft auf Seite 16. Nicht nur mit den Quartieren will die Stadt in Kontakt treten. Auch die Jugendlichen sind im Fokus. Am Tag der Demokratie vom 15. September soll eine Standaktion die jungen Thunerinnen und Thuner zur politischen Beteiligung motivieren. An dieser Stelle ein grosses Merci an alle, die sich in ihrem Quartier oder darüber hinaus für Thun engagieren!
zur E-Mobilität
der neuen Talentschmiede in Thun
beim SC Thunerstern-Rollhockey
Simone Tanner Kommunikationsbeauftragte Stadt Thun 4/21 | ThunMagazin
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V I TA L R E SORT A M T H U N ER SEE
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INHALT
Seite 31
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PUBLIREPORTAGEN
29 Krebser AG: Buchtipps
31 Atelier & Kunstgalerie Hodler
GmbH: Hommage an Bendicht Friedlis «Katzen & Co.»
33 AEK Bank 1826: Mehrfamilienhaus mit Vollholzhülle
35 Aarezentrum Thun:
Optiker-Experten und schöne Drachenfiguren
37 BEKB Thun: Vom Bankberater zum Finanzcoach
41 Zurich Versicherung:
Pensionskassenguthaben – Rente oder Kapital?
42 Goldschmiede Krauss:
Vom Traum zur Wirklichkeit
Seite 41
43 Gesundheitstipp Bälliz Apotheke + Drogerie AG: Der Kinderbauch – der Nabel der Welt
44 Coaching and else GmbH:
Möglichkeiten statt Grenzen
45 Vitalyse Thun: Abnehmen und
sich wieder wohl fühlen – persönlich und individuell begleitet
46 Optilens GmbH: Nachtlinse
für Kids bremst Kurzsichtigkeit im Schlaf
48 Swica Gesundheitsorganisation
53 Immobilien Wyss Schweiz AG: Ehevertrag statt Rosenkrieg
54 Casa Immobilien AG:
Chartreuse – Mitten in Hünibach
57 Amt für Umwelt und Energie:
Jetzt umsteigen auf Elektro-Autos
59 Swisscom (Schweiz) AG:
Wie profitieren KMU von der Cloud?
61 Regionale Energieberatung:
Heizen mit Wärmepumpe – Teil 1
62 Energie Thun AG: 125 Jahre
Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 3
Thun: Neuer SWICA-Standort in Thun
49 SVP Wahlkreis Thun: «Es braucht
die Offenheit, sich in die Situation anderer hineinzuversetzen»
50 Bergwelt Grindelwald:
Weltgewandt mit Bergsicht
UNTERHALTUNG
65 Kreuzworträtsel
66 Veranstaltungskalender
Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Werd & Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette Weber, Werd & Weber AG.
Inserate Christine Hunkeler, Werd & Weber AG. Stadtredaktion Simone Tanner (Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, Cilia Julen, Patrick Liechti, Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid. Beiträge, die mit diesem Logo ( ) gekennzeichnet werden, sind redaktionelle Inhalte der Stadtverwaltung Thun. Redaktion IGT / weitere Beiträge Werd & Weber AG. Titelbild Erich Häsler.
Auflage 65 600 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, gestrichen, glänzend. Lese-App Gratis- Download im App Store. Nächste Ausgabe 11. / 12. Oktober 2021
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MENSCHEN
«Man muss das Teufelchen auf der Schulter verscheuchen» Am 5. September findet der erste Ironman in Thun statt. Auch der Profi-Triathlet Samuel Hürzeler aus dem Berner Oberland wird um den Sieg kämpfen. Dieses Rennen wird nicht nur in den Beinen entschieden. Taiwan, Lanzarote, Südafrika – jetzt Thun. Was bedeutet Ihnen der Ironman in Ihrer Heimat? Viel. Das ist etwas vom Schönsten. Ich bin ein richtiger Heimweh-Berner Oberländer. Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dass andere Athleten in meine Heimat kommen und sehen, wie schön es hier ist. Dieser Ironman wird mein bisheriges Karrierehighlight. Haben Sie einen Heimvorteil? Ja, zum Beispiel wegen der Streckenkenntnisse. So weiss ich genau, wie es ist, im Thunersee zu schwimmen. Und es ist ein Vorteil, dass ich einen kurzen Anreiseweg und keine Klima- und Zeitumstellung habe. Entscheidend ist aber vor allem das grosse Umfeld. Die Menschen am Streckenrand motivieren mich sehr. Ein Marathon allein ist ein Kraftakt. Sie schwimmen zuvor noch 4 km und fahren 180 km Rad. Haben Sie eigentlich auch einen inneren Schweinehund? Oh ja. 6
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Bei mir kommt er vielleicht einfach bei Marathon-Kilometer 35 zum Vorschein, bei anderen vor der Joggingrunde. Ein Ironman ist eine grosse mentale Herausforderung. Ich habe im Wettkampf ein-, zweimal Phasen, in denen ich leide und hinterfrage, was ich da mache. Was geht Ihnen während eines Rennens durch den Kopf? Zum Beispiel Taktisches. Ich orientiere mich an der Konkurrenz. Wenn ich mit einem starken Schwimmer aus dem Wasser komme, weiss ich, dass ich gut unterwegs bin. Wenn nicht, baue ich mich auf, sage mir, dass das Rennen ja noch siebeneinhalb Stunden läuft. Je länger der Wettkampf dauert, desto wichtiger wird das positive Zureden. Man muss das Teufelchen auf der Schulter verscheuchen. Wie wichtig ist die mentale Stärke im Vergleich zur körperlichen? Sehr wichtig – bei jeder Sportart. Ich kann mir aber vor-
stellen, dass der Kopf bei langen Distanzen noch entscheidender ist. Bei kürzeren Strecken kannst du mit deinem Körper, deinem Motor, viel bewirken. Ein langer Wettkampf hingegen wird zur mentalen Schlacht. Gerade der Marathon ist beim Ironman nicht nur lustig, der ist manchmal ein «Kätsch». Da schreit alles im Körper danach, einfach zu spazieren. Arbeiten Sie viel im mentalen Bereich? Mal mehr, mal weniger. Letztes Jahr holte ich mit einem Mentaltrainer das Selbstvertrauen im Schwimmen zurück. Ich war primär Schwimmer, aber weil ich dann vor allem im Laufen und Radfahren Vollgas gab, war Schwimmen plötzlich meine schlechteste Disziplin. Bei jedem Rennen jagte ich nach einem mässigen Schwimmstart stundenlang der Spitzengruppe hinterher. Ich verlor die Freude am Schwimmen, hatte vor dem Start negative Gedanken. Daran habe ich gearbeitet.
Was reizt Sie am Triathlon? Mir gefällt, dass man viel draussen ist, zum Beispiel in den Bergen. Auch reizen mich die drei Disziplinen. Man kann schon sagen, dass wir alles ein bisschen können, aber nichts richtig. Handkehrum musst du eben Allrounder sein. Du kannst nicht als Radprofi einen Triathlon gewinnen. Ausserdem liegt mir die Langdistanz. Ich habe keinen Motor, den ich lange im Roten drehen lassen kann. Ich bin der klassische Diesler. Aktivitäten in der Wechselzone werden als 4. Disziplin bezeichnet. Das ist so. Ich überlege bei den Übergängen bewusst, wie ich Zeit einsparen kann, optimiere die Abläufe. Manchmal sind 10 Sekunden 10 Sekunden zu viel. Kommt es darauf an, ob man zuerst die Schwimmkappe oder den Neoprenanzug auszieht? Genau, wenn du die Kappe oder Brille zu früh ausziehst, hast du die Hände nicht frei, um beim Laufen in die Wechselzone den Neoprenanzug auszuziehen. Da lässt sich Zeit einsparen. Im Spitzensport rücken die Athletinnen und Athleten in ihrer Leistung immer näher zusammen. Deshalb fallen marginale Verbesserungen ins Gewicht, selbst in einem 8-Stunden-Wettkampf. Wie wichtig ist das Material? Gerade beim Velo ist es heute wie in der Formel 1. Das ist ein Wettrüsten. Die Aerodynamik ist ein Riesenthema. Man macht Analysen im Windkanal und auf der Rennbahn, verbessert die Sitzposition, die Kleidung. Manche drucken gar Teile aus dem 3D-Drucker, um das Velo schneller zu machen. Die Herausforderung ist, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.
Sie setzen seit zwei Jahren voll auf den Spitzensport. Wie sieht Ihr Alltag aus? Ich trainiere sieben Tage die Woche in den verschiedenen Disziplinen. Ausserdem achte ich auf regelmässige Bettzeiten und einen guten Biorhythmus. Physiotherapie und manchmal Chiropraktik kommen hinzu, ebenso die Auseinandersetzung mit dem Material und Administratives wie Sponsoring. Zudem coache ich einige Athleten. Die Tage sind sehr gefüllt. Wie erholen Sie sich nach dem Wettkampf? Wenn ich nicht kurz darauf den nächsten Wettkampf habe, lasse ich mich treiben. Das ist die ungeplanteste Phase in meinem Leben. Körperlich bin ich nach einem Ironman zwar am Anschlag, aber nach 5 bis 6 Tagen ist das Gröbste durch. Viel länger dauert die mentale Erschöpfung. Ich habe eine Zeitlang keine Lust auf Training. Da helfen mir Aktivitäten, bei denen ich abschalten kann – Fischen, Wandern oder Kanufahren.
Ist das Fischen also Ausgleich oder Training? Es ist vor allem Erholung. Beim sehr trainingsintensiven Triathlon besteht die Gefahr, 24 / 7 nur Sportler zu sein. Als ich 2018 Profisportler wurde, erging es mir so. Das ist nicht gesund. Das Fischen oder zum Beispiel soziale Kontakte helfen mir, da denke ich überhaupt nicht an den Sport.
MENSCHEN
Welches ist heute Ihre beste Disziplin? Ich bin ziemlich ausgeglichen, das sehe ich als Vorteil. Ich muss in keiner Disziplin eine andere kompensieren.
Zum Schluss ein Ausblick. Welches Ziel haben Sie? Ich will auf Hawaii an die Weltmeisterschaften. Zweimal habe ich die Qualifikation um einen Rang verpasst. Wenn ich in Thun gewinne, könnte ich nächstes Jahr in Hawaii starten. Haben Sie schon Vorstellungen für die Zeit nach der Sportkarriere? Ja, ich war bis vor zwei Jahren Berufsschullehrer. Ich freue mich darauf, wieder zu unterrichten oder eine Weiterbildung zu machen. Jetzt konzentriere ich mich noch voll auf die Sportkarriere. Interview: Cilia Julen Bilder: Erich Häsler, zvg
Sie sind ein Triathlet, der gerne fischt. Ein ziemlicher Gegensatz. Finden Sie? Ja, Triathlon ist so kraftvoll und temporeich, Fischen eher bewegungsarm. Ich sehe es nicht als Gegensatz. Ein Ironman ist sehr lang und monoton. Der hat auch mit Geduld zu tun. Das Meditative des Fischens, der klare Fokus, das Im-Hierund-Jetzt-Sein sind auch da wichtig.
Bilder: Der 37-jährige Samuel Hürzeler ist seit 2018 Profi-Triathlet.
Zur Person
Samuel Hürzeler (1984) wuchs in Där ligen auf und lebt zurzeit in Wilderswil. Er ist mehrfacher Inferno-Triathlon- Gewinner und verbucht weltweit Erfolge, unter anderem an zahlreichen Ironman-Wettkämpfen. Der Profisportler und Master of Science in Sports ist auch als Coach tätig. 4/21 | ThunMagazin
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AUSBILDUNG
Jobs mit Aussicht auf Karriere Sie helfen in Sachen Sehschärfe, beraten, wenn es um Mode geht, oder sind auf dem Sprung zu einer Kaderkarriere. Junge Menschen gehen in der Thuner Innenstadt ihre berufliche Zukunft an. Ausbildungsmöglichkeiten sind gefragt. Vorab dann, wenn es um die Berufswahl, die Weiterbildung oder die Kar riereplanung geht. Bekanntlich ist die Thuner Innenstadt weitherum als abwechslungsreiches Einkaufsparadies beliebt. Die vielfältige Kyburgstadt bietet ebenso berufliche Chancen. Durchaus mit Potenzial für Kaderpositionen. Sie sorgt für den Durchblick «Die Arbeit gefällt mir sehr», sagt Julie Joss aus Steffisburg. Tagtäglich ist die 17-Jährige in der Thuner Innenstadt. Im Optikergeschäft Fielmann, im Bälliz 48, lässt sich die junge Frau zur Augenoptikerin ausbilden. Die Lehre hat Julie Joss vor zwei Jahren begonnen. «Für mich war immer klar, dass ich diesen Beruf erlernen will», erläutert die angehende Augenoptikerin. Und ergänzt: «Meine Aufgaben im Geschäft sind sehr vielsei8
ThunMagazin | 4/21
«Es macht mich glücklich, wenn die Leute mit einem guten Gefühl den Laden verlassen.» Julie Joss, angehende Augenoptikerin
tig und abwechslungsreich.» Etwa die Arbeiten in der Werkstatt, wenn es darum geht, Brillengläsern den richtigen Schliff zu verpassen und modische Brillen mit handwerklichem Geschick in Form zu bringen. Ganz besonders am Herzen liegen Julie Joss indes die Kontakte mit Kundinnen und Kunden. «Es macht mich glücklich, wenn die Leute mit einem guten Gefühl den Laden verlassen», sagt sie. Und meint damit die Fachberatung, welche das 50-köpfige Team bei Fielmann anbietet, wenn zum
Oben: Bei Fielmann wird die Anprobe einer Brille auch mal geübt: Die Lernende Julie Joss (rechts) und Lehrlingsaus bildnerin Davina Küenzi demonstrieren, wie es geht. Rechts oben: Während ihrer Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau im Coop City erhält Jael Winzenried (rechts) Unterstützung von Berufsbildnerin Lisa Wenger.
AUSBILDUNG Beispiel das Lesen des Magazins oder eines Preisschildes schwieriger werden. Im Bälliz 48 zeigt Fielmann über 5000 verschiedene Brillenfassungen von gros sen Marken und internationalen Designern. «Und dies immer zum garantiert günstigsten Preis», erklärt Niederlassungsleiter Thomas Hörler. Zudem finden sich im Geschäft ebenso Kontakt linsen, hochwertige Feldstecher, Lupensysteme für Menschen mit starker Sehbeeinträchtigung wie auch eine Abteilung für Hörakustik. Für Julie Joss dauert die Ausbildung noch weitere zwei Jahre. «Nach Abschluss der Lehre möchte ich mich zur Orthoptistin weiterbilden», sagt sie. Einer Fachkraft in der Augenheilkunde. Nebst Augenoptikern werden bei Fielmann in der Thuner Innenstadt auch Hörakustikerinnen ausgebildet. Mit sehr viel Spassfaktor «Der Detailhandel hat mich schon immer interessiert», sagt Jael Winzenried aus Steffisburg. Versteht sich von selber, hat die 16-Jährige gleich in verschiedenen Verkaufsgeschäften mittels Schnupperbesuch einen ersten, konkreten Einblick in den Arbeitsalltag gewagt. Das war vor mehr als einem Jahr. Aktuell hat die Steffisburgerin bereits die ersten zwölf Monate der Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau im Textilbereich hinter sich. «Ich fühle mich hier sehr wohl und im Team integriert», betont Jael Winzenried zum Start des zweiten Lehrjahres. Und meint damit die Mitarbeitenden des Coop City Kyburg an der Schwäbisgasse 1. «Der tägliche Kundenkontakt macht mir sehr viel Spass», fährt die Lernende fort. Was so viel bedeutet, wie Kundinnen und Kunden in Sachen Mode fachgerecht und individuell zu beraten. Entgegen kommt Jael Winzenried dabei das grosse Sortiment an Freizeit- und gepflegter Mode für Business und Feste. Im Coop City Kyburg
ist indessen nicht nur eine grosse Auswahl an aktueller Mode zu finden. «Wir führen ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf», erläutert Lisa Wenger, stellvertretende Abteilungsleiterin und Berufsbildnerin. Angesprochen sind zum Beispiel Haushaltartikel, Accessoires für Wohnungseinrichtungen, Beauty produkte und Lebensmittel. Oder einfach ausgedrückt: Alles unter einem Dach und erst noch in nachhaltiger und entspannter Atmosphäre. Jael Winzenried jedenfalls ist glücklich, den Weg zur Detailhandelsfachfrau eingeschlagen zu haben. Für die Zeit nach der dreijährigen Ausbildung sind die Pläne noch nicht wirklich ausgereift. In Sachen Weiterbildung sei vieles möglich. «Ich lasse es auf mich zukommen, Berufsbildnerin würde mich aber schon reizen», meint sie. An der Schwelle zur Kaderfunktion Eigentlich hat Lukas Häberli den Bachelor Betriebswirtschaft längst im
«Der tägliche Kundenkontakt macht mir sehr viel Spass.»
Jael Winzenried, in der Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau
Sack. Doch nach dreijährigem Studium an der Fachhochschule Bern hat der 24-jährige Spiezer noch nicht genug. Er eignet sich gerade weiteres Wissen an. Dies nicht in der Schulstube, sondern mittels praktischer Weiterbildung. «Der Wechsel vom Studium in die Arbeitswelt ist eine grosse Umstellung», sagt Häberli. Mit Arbeitswelt meint er das Trainee-Programm, das er derzeit in der Geschäftsstelle der Raiff eisenbank Thunersee an der Burgstrasse 20 in Thun durchläuft. «Das Programm ist ein auf zwölf Monate befristetes Praktikum für Hochschulabsolventen», erklärt der Spiezer. Dabei lernt er sämtliche Bereiche der Banktätigkeiten kennen. Einen Grossteil des Praktikums hat Lukas Häberli bereits hinter sich und die damit verbundene Abschlussprüfung mit Erfolg bestanden. «Für mich ist es ein optimaler Start in die Berufswelt», betont er. Und weiter: «Damit kann ich mir eine gute Grundbasis für den weiteren Karriereverlauf legen.» Für Lukas Häberli ist es denn auch ein grosser Vorteil, dass es solche Weiterbildungsangebote in der Thuner Innenstadt und der Region gibt. «Sonst müsste ich vermutlich nach Zürich an den Paradeplatz», meint er und schmunzelt. 4/21 | ThunMagazin
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THUN RATHAUSPLATZ
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AUSBILDUNG
«Damit kann ich mir eine gute Grundbasis für den weiteren Karriereverlauf legen.»
Lukas Häberli, Betriebswirtschafter im Trainee-Programm
Für Marcel Andrey, Vorsitzenden der Geschäftsleitung, sind solche Trainee-Programme wichtig. Zumal es immer schwieriger werde, gute Fachkräfte zu finden. «Eines der Ziele ist es auch, Nachwuchs für Kaderpositionen aufzubauen», erklärt Andrey. Für Lukas Häberli stehen die Karrierechancen jedenfalls gut. Nach dem Praktikum wird er der Bank treu bleiben und berufsbegleitend das Masterstudium angehen. Tolle Geschichte mit Karriere Konishka Aqtashi reicht derweil ein prall gefülltes Tablett über die Theke, bestückt mit frischen Pommes, mehreren Burgern und Getränken. «Wünsche einen guten Appetit», sagt er mit freundlicher Stimme. In wenigen Tagen übernimmt Konishka Aqtashi aus Hünibach die operative Führung des McDonald’s Restaurants im Bälliz 22. «Ich freue mich sehr und bin stolz», meint er. Etwas mehr als zwei Jahre wirkt der ehemalige Betriebswirtschaftsstudent im bekann-
ten Schnellrestaurant in der Thuner Innenstadt. Doch der Reihe nach: Begonnen hat alles mit der simplen Suche nach einem Studenten-Job. «Ich wollte neben dem Studium etwas dazuverdienen», erläutert Konishka Aqtashi. Nach einer Onlinebewerbung, einem Vorstellungsgespräch und einer knapp eintägigen Schulung ging es los als Crew- Mitarbeiter. Zuerst im Küchenbereich, dann an der Theke und später nach erfolgreicher mehrmonatiger Ausbildung als Schichtführer. «Die Zeit war spannend und abwechslungsreich», betont der neue Restaurantleiter. Zumal sich der Job flexibel mit den Bedürfnissen des Studiums verbinden liess. Die Anfrage, ob er sich denn eine Kaderstelle vorstellen könne, kam für ihn ziemlich überraschend. «Ich hätte das nie gedacht», sagt er. Das Studium hat Konishka Aqtashi mittlerweile mit dem Master abgeschlossen und plötzlich steht ein Karrieresprung an. Kurz vor dem Start als Restaurantlei-
Bild links: Nach dem Studium ins Praktikum: Lukas Häberli durchläuft gegenwärtig bei der Raiffeisenbank Thunersee ein Trainee-Programm mit Aussicht auf Karriere. Bild rechts: Konishka Aqtashi hat mit einem Studenten-Job begonnen. In wenigen Tagen übernimmt er die operative Führung des McDonald’s Restaurants im Thuner Bälliz.
ter spricht er denn auch von «einer tollen Geschichte», welche ihm widerfahren ist. Das McDonald‘s Restaurant in der Thuner Innenstadt bietet übrigens acht bis zehn Studenten-Jobs an. «Dabei sind sehr flexible Arbeitsmodelle möglich», erklärt Inhaberin Kathleen Strasser Doss. Und weist darauf hin, dass mit dem Start des neuen Leiters im Thuner McDonald’s Restaurant Swissness zelebriert wird. Aktuell und nur für kurze Zeit lässt sich dort wieder der beliebte McRaclette mit oder ohne Bacon geniessen. Text und Bilder: Stefan Kammermann
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Mundwerk Samstag 16. Oktober 2021
Gerhard Tschan Künstler mit Akkordeon
Alte Oele Thun ist Nirgends
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Café Bar Mokka Samstag 11. September 2021
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Thun feiert 125 Jahre Strom. Feiern auch Sie – an den Events mit «Gerhard Tschan» und «Thun ist Nirgends».
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Hinter ThunAN steckt die Entwicklung der Thuner Stromgeschichte. Freizeit, Tourismus, Haushalt, Mobilität, Arbeit… nirgendwo ist heute der Strom wegzudenken. Was wir mittlerweile als Selbstverständlichkeit empfinden, hat sich in Thun während 125 Jahren von Zauberei über Luxus und Lebensqualität zur Normalität entwickelt. Eines steht fest, wir erfreuen uns auch heute noch am «Zauber der Elektrizität» – und zwar täglich. Eigens zu diesem Thema «125 Jahre Strom in Thun» haben sich der Künstler mit Akkordeon Gerhard Tschan und die Spoken-Word-Crew Thun ist Nirgends ein Programm ausgedacht. Sie erhalten viermal die Möglichkeit, diesen spannenden Abend mit uns zu geniessen. Vorhang auf – ThunAN!
thun-an.ch
SPORT
Triathlon-Spektakel: Der Ironman feiert in Thun sein Debüt Rund 1400 Athletinnen und Athleten werden sich am 5. September beim ersten Ironman Switzerland in Thun messen. Aufgrund der Pandemie findet der Anlass in kleinerem Rahmen statt als üblich. Die Vorbereitungen für den Ironman Switzerland in Thun sind im Endspurt. Der internationale Sportanlass feiert am 5. September in der Stadt am Wasser Premiere. Aufgrund der Pandemie findet der Thuner Ironman rund ein Jahr später statt als ursprünglich vorgesehen und in kleinerer Form. Das Rahmenprogramm ist beschränkt und es starten weniger Teilnehmende als üblich. Allerdings bestreiten wegen unsicherer Durchführung anderer Ironman-Rennen in der Profi-Kategorie sowohl Männer wie auch Frauen den Wettkampf in Thun. Normalerweise wechseln sich bei den Profis die Athletinnen und die Athleten von Jahr zu Jahr ab. Rennen um Startplätze an der WM Ironman Switzerland erwartet am Langdistanz-Triathlon in Thun rund 1400 Athletinnen und Athleten aus 60 verschiedenen Ländern, wobei die Hälfte aus der Schweiz kommt. Die Teilnehmenden kämpfen in verschiedenen Kategorien um Qualifikationsplätze für die IronmanWM im Herbst 2022 in Kailua-Kona / Hawaii (USA). Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Region, zum Beispiel aus Thuner Sportvereinen, wirken am Anlass mit. Attraktive Strecke Die Basis des Wettkampfs liegt im Thuner Lachenareal. Die Schwimmstrecke (3,86 km) startet im Strandbad und wird mit Blick auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau als Rundkurs im Thunersee absolviert. Die Radstrecke führt in zwei Runden (total 180,2 km) via Gwatt, Zwieselberg, Thierachern und Seftigen nach Belp, anschliessend via Mühlethurnen nach Riggisberg, Mamishaus, Rüti bei Riggisberg und über Wattenwil durch das Stockental zurück nach Thun. Die Laufstrecke orientiert sich grösstenteils am Thuner Stadtlauf und führt vom Lachenareal Richtung Gwatt, durch den
Bonstettenpark zurück zum Eventgelände, danach in die Thuner Innenstadt und wieder retour. Diese Strecke wird dreimal absolviert (total 42,195 km). Verkehrseinschränkungen Der Ironman in Thun hat Einschränkungen und Umleitungen im Verkehr zur Folge. Vor allem die Laufstrecke hat Auswirkungen. Ab Mittag bis Mitternacht müssen die Freienhofgasse sowie die Obere Hauptgasse für den Verkehr gesperrt werden. Die Seestrasse ist nur im Einbahnverkehr vom Bahnhof bis zur Karl-Koch-Strasse offen. Umleitungen sind signalisiert. Auch die Gwattstrasse ist gesperrt, bereits ab dem frühen Morgen. Eine Durchfahrt von Thun nach Spiez ist
Bild: Am 5. September wird in Thun der namhafte Ironman Switzerland ausgetragen.
dadurch nur über die Autobahn möglich. Genauere Informationen sind zu finden unter www.bit.ly/anwohner und unter www.bit.ly/radstrecke. Text: Cilia Julen Bild: zvg
Ironman Switzerland in Thun 5. September, ganztags Sie möchten das Rennen als Volunteer hautnah miterleben? www.bit.ly/thunvolunteer Allgemeine Informationen: www.ironman.com/im-switzerland
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POLITIK
«Politik betrifft uns alle» Die direkte Demokratie ist Grundpfeiler des Schweizer Politsystems. Was braucht es, damit sich die Menschen beteiligen? Und welche Massnahmen ergreift die Stadt Thun, um insbesondere die Mitwirkung Junger zu fördern?
Junge Menschen und Personen mit tiefem Bildungsniveau sind in der politischen Teilnahme untervertreten. Wie lässt sich die Beteiligung stärken? In einem stetigen Prozess mit verschiedenen Massnahmen. Das ist eine kontinuierliche Aufgabe der Stadt. Wir stellen Jugendlichen zum Beispiel jeweils die Abstimmungshilfe «easyvote» zu. Zudem haben wir ein offenes Rathaus, empfangen Schulklassen zum Beispiel zu Stadtratssitzungen und geben Einblicke in das politische System auf Gemeindeebene. Auch war das Parlament bereits einmal zu Gast im Gymnasium Thun und in Goldiwil. Ist politische Bildung das A und O? Sie ist sicher wesentlich. Politik muss verständlich sein. Schliesslich betrifft sie uns alle. Bei den nächsten Gemeindewahlen wollen wir als weitere Massnahme eine Anleitung in leichter Sprache anbieten. Das ist mir ein wichtiges Anliegen. Generell gilt es, Hürden abzu-
Tag der Demokratie in Thun
bauen. So kann man in Thun bis 7 Uhr morgens des Abstimmungssonntags das Kuvert im Thunerhof einwerfen. Seit 2014 gibt es in Thun den Jugendvorstoss. Ist er ein weiteres Mittel, um politische Teilnahme zu fördern? Ja, er soll die Mitwirkung der Jugendlichen stärken und ihr Interesse für die Politik fördern. Mit dem Jugendvorstoss haben sie die gleichen Möglichkeiten wie eine Thuner Parlamentarierin oder ein Parlamentarier. Sie können einen Vorstoss zu einer Massnahme einreichen, die im Zuständigkeitsbereich des Stadtrates oder der Stimmberechtigen liegt. Der Jugendvorstoss ist damit ein äus serst wirksames Instrument. Welche Bedingungen gibt es? 40 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren müssen hinter dem Anliegen stehen. Sie sind in Thun wohnhaft, die Schweizer Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich.
15. September, 14 bis ca. 18 Uhr, Waisenhausplatz Standaktion, Dialog mit Politikerinnen und Politikern Mehr Informationen zum Jugendvorstoss: www.thun.ch/jugendvorstoss 14
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Bild links: Linus Dolder (hier mit Mikrofon) ist Mitinitiant des Jugendvorstosses zum Klimanotstand in Thun. Bild rechts: Vizestadtschreiber Christoph Stalder ist es wichtig, Hürden bei der politischen Beteiligung abzubauen.
Welche Erfahrungen hat die Stadt Thun gemacht? Bis jetzt wurde ein Jugendvorstoss eingereicht, und zwar mit dem Titel «Klimanotstand in der Stadt Thun». Er hatte direkt zur Folge, dass der Thuner Stadtrat den Klimanotstand ausrief. Der Vorstoss war also effektiv. Am Tag der Demokratie will die Stadt den Jugendvorstoss bekannter machen. Was ist geplant? Am 15. September werden in der Innenstadt Politikerinnen und Politiker Jugendlichen im Dialog aufzeigen, wie man mit Politik den Alltag prägen kann, und auch auf die Möglichkeit des Jugendvorstosses hinweisen. Nicht nur die Verwaltung, auch die Politik ist gefordert, um die politische Beteiligung zu fördern. Interview: Cilia Julen Bilder: zvg
SPORT
Kostproben auf, im und neben dem Wasser Kletterknoten, Zwilchhosen und Paddel: Das und mehr ist am 28. August Thema am Schnuppersporttag der Stadt Thun. Sportvereine stellen im Lachenareal und Strandbad über 25 Sportarten vor – darunter u. a. erstmals Stand Up Paddling und Triathlon. Wie viel Spass macht mir eigentlich Stand Up Paddling oder Badminton? Und worauf kommt es beim Rugby an? Am Thuner Schnuppersporttag können Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren anhand von Schnupperlektionen oder kurzen Trainings gratis zahlreiche Sportarten kennenlernen. Der beliebte Sportanlass der Stadt Thun im Lachenareal und im Strandbad findet am 28. August zum fünften Mal statt. Zwischen 9 und 15 Uhr können die Teilnehmenden an rund 25 Posten nach Belieben Vereine besuchen und Sportarten ausprobieren. Umfassendes Angebot Neben Klassikern wie Fussball und Tennis werden auch weniger gängige Sportarten vorgestellt. Die interessierten Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Treffsicherheit beim Bogenschiessen, Hornussen oder Badminton unter Beweis zu stellen. Auch der Kampfsport ist mit Aikido, Judo und Thaiboxen vertreten. Rettungsschwimmen und Wasserball können mit dem Badibesuch kombiniert werden. Auch für weniger passionierte Schwimmerinnen und Schwimmer gibt es Aktivitäten im Wasser: Neu bietet der Schnuppersporttag die Möglichkeit, das Stand Up Paddling (SUP) auszuprobieren. «Beim Grunderinseli können dank geringer Wassertiefe auch nicht starke Schwimmerinnen und Schwimmer erste Erfahrungen auf dem Brett sammeln», so Dani Reinhart, Inhaber Honu SUP GmbH. Balanceakt auf dem Wasser Die Kinder und Jugendlichen werden von Honu SUP mit dem Material inkl. Schwimmweste ausgerüstet und erhalten die ersten Inputs und Antworten auf ihre Fragen noch an Land. Danach können sie in einem abgesperrten Bereich
im Wasser das Zusammenspiel von Balance und Bewegung erlernen, indem sie entweder klassisch auf dem Brett paddeln oder an einem SUP-Polo-Match teilnehmen. «Dabei spielen zwei Teams mit je mindestens drei Personen gegeneinander und versuchen, einen Ball ins fremde Tor zu befördern», erklärt Dani Reinhart. Kleiner Triathlon mit Sportprofi Für Teilnehmende mit Freude an Polysportivem und Wettkämpfen wird in diesem Jahr neu auch ein Mini-Triathlon geboten. Die Kinder und Jugendlichen können sich in Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer mit Profisportler Samuel Hürzeler (siehe Titelinterview) in Gruppen gegen andere Teilnehmende messen. Als weitere Attraktion erfüllen lo-
Bild: Am Schnuppersporttag können Kinder und Jugendliche erstmals Stand Up Paddling kennenlernen.
kale Sportgrössen wie die Spieler von Wacker Thun und dem FC Thun Autogrammwünsche ihrer jungen Fans. Text: Fabiana Graf Bild: zvg
Schnuppersporttag
28. August 2021, 9 bis 15 Uhr Lachenareal und Strandbad Thun Die Teilnahme ist für 6- bis 13-Jährige möglich. Spontane Besuchende sind willkommen. Bitte um 8.30 Uhr beim Info-Desk vor dem Eingang der Lachenhalle melden. www.thun.ch/schnuppersporttag 4/21 | ThunMagazin
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SERIE QUARTIERE
Durchaus kein dürres Quartier Mit 6500 Einwohnenden ist der Dürrenast das drittgrösste Thuner Quartier. Nebst Sehens würdigkeiten wie dem Schloss Schadau, dem Strandbad oder der Scherzligkirche verfügt es über Naherholungsgebiete und Bildungsstätten. Ein Städtchen in der Stadt. Der Dürrenast ist mit seinen Freizeitund Sportanlagen, Bildungs- und Kulturstätten, zahlreichen Gewerbebetrieben, inklusive Hotellerie und Gastro nomie, mit Einkaufszentren und dem Seezugang ein attraktives und beliebtes Quartier der Stadt Thun. Heute leben 6500 Menschen im drittgrössten Quartier Thuns. Es war aber nicht immer so beliebt. Dürrer Ast Bis zur wirksamen Abflussregelung des Thunersees 1730 und der Ableitung der Kander 1741 wurde das südliche Dürren a stgebiet regelmässig überschwemmt. Daher bildete sich erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine bäuerliche Siedlung. 1764 waren zehn Höfe und Häuser im Dürrenastgebiet, vier davon befanden sich an der Thungasse, der heutigen Frutigenstrasse. Der Name
Dürrenast, so vermutet der ehemalige Stadtarchivar Jon Keller, entstand aus einem Brauch. In einer Zeit vor der Gebäudebeschriftung wiesen Äste, Sträucher oder Kränze an einem Gebäude auf eine Gaststätte hin. Der anfänglich grüne Ast, der an der Fassade eines Gasthauses an der Thungasse verdorrte, gilt als Ursprung für die Namensgebung. Heute ist das Quartier alles andere als dürr. Das Quartier ist sehr grün und verfügt über Naherholungsgebiete. Sommerquartier mit Wassernähe Mit dem Schadaupark und der Schadaugärtnerei ist die Schadau der Treffpunkt für Jung und Alt. Dort befinden sich mit dem Schloss Schadau, der Scherzlig kirche und dem Thun-Panorama auch drei bedeutende Thuner Sehenswürdigkeiten. Mit der Sanierung des
Schlosses, einem neuen Spielplatz und weiteren Massnahmen wertet der Gemeinderat das Gebiet auf und stärkt so Thuns Profil als Stadt am Wasser. Im Sommer stehen bei den Quartier bewohnenden der See und das Strandbad im Mittelpunkt. «In vielen Gärten hängen im Sommer Badetücher zum Trocknen», sagt Aline Hadorn, Vorstands mitglied des Dürrenast-Leists. Für verschiedene Generationen Das Quartierleben ist geprägt von einem Generationenmix. «Im Dürrenast haben wir viele Einfamilienhäuser. Die Wohn situation, die Ruhe, die Nähe zur Natur und die gute Erschliessung machen das Quartier attraktiv für Familien, aber auch ältere Menschen», sagt Hadorn. Innert Kürze erreichen die Anwohnenden Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitanlagen und Naherholungsgebiete sowie GastwirtBild links: Das Dürrenast-Quartier erstreckt sich von der Seeallmend im Süden bis zum Uferweg Höhe Kleist-Inseli im Norden.
Politik im Quartier
16. September 2021, 17.30 bis 19.30 Uhr, Schadaugärtnerei Die Stadt sucht den aktiven Austausch mit der Quartier bevölkerung. Deshalb lanciert Stadtpräsident Raphael Lanz die Veranstaltungsreihe «Politik im Quartier». Erste Station ist der Dürrenast. www.thun.ch/politik-im-quartier 16
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SERIE QUARTIERE Bild ganz oben: Die Frutigenstrasse, ehemals Thungasse, in den 30er-Jahren. Bild links: Das zwischen 1846 und 1854 erbaute Schloss Schadau gilt als Wahrzeichen im Dürrenast-Quartier.
Bild oben: Roger Schüpbach auf einem der schönsten Fussballplätze der Schweiz.
schaften zu Fuss. «Mit mehreren Bus linien ins Stadtzentrum sind wir zudem optimal an den öffentlichen Verkehr angeschlossen», sagt Hadorn. Am Abend und an den Wochenenden trifft man auf den Strassen spielende Kinder an. «Trotz der Stadtnähe ist dies möglich, da die Frutigenstrasse die kleineren Strassen durch die Wohnsiedlungen entlastet», sagt Hadorn. Vereine sorgen für Aktivitäten Durch die Nähe zum Wasser ist das Dürrenast-Quartier auch die Heimat des Ruder- und des Windsurfclubs Thun. Auch Ballsportvereine wie der Bocciaund Tennisclub sind im Quartier zuhause. Spätestens seit dem Bau des Wettkampfstadions im Lachenareal im Jahr 1952 sind Sportvereine nicht mehr
aus dem Quartier wegzudenken. Sie sorgen für viele Aktivitäten im Quartier. Der FC Dürrenast ist auf dem Spielfeld südöstlich des Stadions zuhause. Der altehrwürdige Fussballverein kickt in der dritten Liga und hat eine beachtliche Grösse. Er umfasst 21 Mannschaften, davon je drei im Aktiven- und Seniorenbereich sowie 15 Juniorenmannschaften. «Rund 430 Spieler gehören dem Verein an», sagt Roger Schüpbach, Co-Präsident des Clubs und langjähriger Quartierbewohner. Das Interesse am Verein ist gross, im Moment bestehen Wartelisten für neue Mitglieder. Die Verbundenheit des Vereins mit dem Quartier ist gross, er trägt es sogar im Namen. «Für handwerkliche Arbeiten am Clubhaus kontaktieren wir Unternehmen im Quartier», sagt Schüpbach, «auch Drucker-
zeugnisse produzieren wir im Dürrenast.» Ungefähr ein Drittel der Spieler stammt aus dem Quartier. Für Vereine, neue Quartierbewohnerinnen oder für langjährige Einwohner ist der Dürrenast-Leist eine gute Ansprechstelle. Der 1928 gegründete Leist hat die Aufgabe, die Anliegen der Bevölkerung aufzunehmen und sie zum Beispiel gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. Der Verein organisiert Events und unterstützt Veranstaltende im Quartier. «Wir helfen unter anderem bei der Organisation des Strätt ligenfests, des jährlich stattfindenden Quartierevents im Dürrenast», sagt Aline Hadorn. Text: Fabio Burri Bilder: Stadtarchiv Thun, Sammlung S.A. Gassner, Patric Spahni
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GEWERBE
Qualitäts-Label für faire Arbeitsbedingungen Seit dem 1. Juli 2021 zeichnet die Stadt Thun Coiffeurgeschäfte und Barbershops, welche faire Arbeitsbedingungen bieten, mit einem Qualitäts-Label aus. Damit leistet die Stadt Thun einen Beitrag zu besseren Arbeitsbedingungen. Um faire Arbeits- und einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, gibt es in der Schweiz den allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für verschiedene Branchen oder Berufe, so auch für das schweizerische Coiffeurgewerbe. Bei Kontrollen gemeinsam mit der Kantonspolizei Bern und der Arbeitsmarktkontrolle Bern stellte die Stadt Thun in lokalen Barbershops und Coiffeurgeschäften Mängel und Verstösse gegen die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages fest. «Wir wollen einen Beitrag für bessere und faire Arbeitsbedingungen im Coiffeurgewerbe leisten und lancierten deshalb im Rahmen eines zweijährigen Pilotversuchs anfangs Juli ein Qualitäts-Label für Coiffeurbetriebe und Barbershops», sagt Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Freiwillige Selbstdeklaration In bewilligungsfreien Branchen wie dem Coiffeurgewerbe ist die Stadt Thun im Wesentlichen für die Fachgebiete der Preisbekanntgabevorschriften und der 18
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Ruhe und Ordnung verantwortlich. Die Zuständigkeiten für die übrigen Bereiche obliegen anderen Behördenstellen. Aus diesem Grund kann das Label ausschliesslich aufgrund einer freiwillig ausgefüllten Selbstdeklaration inklusive Einreichung von zusätzlichen Nachweisen vergeben werden. Keine Aussage zum Handwerk Mit der Selbstdeklaration versichern Einzelbetriebe und Betriebe mit Angestellten unter anderem, die GAV-Bestimmungen einzuhalten, Sozialversicherungsprämien korrekt abzurechnen und Einnahmen korrekt zu deklarieren sowie zu versteuern. Betriebe mit Angestellten bestätigen zudem, die Mindestlöhne einzuhalten und keine Mitarbeitenden illegal zu beschäftigen. Zur fachlichen Qualifikation respektive zur Ausführung des Handwerks macht das Label keine Aussagen. Transparenz für Kundschaft «Das Label bringt den Kundinnen und Kunden die nötige Transparenz in Be-
Bild: Die ausgezeichneten Betriebe sind anhand der Label-Aufkleber zu erkennen sowie auf der Webseite der Stadt Thun aufgeführt.
zug auf die Arbeitsbedingungen», sagt Siegenthaler. Die ausgezeichneten Barbershops und Coiffeurbetriebe können sich mit dem Label von der Konkurrenz abheben. Rund 55 Betriebe wurden bisher ausgezeichnet. Welche Betriebe das Label erhielten, können die Kundinnen und Kunden anhand des Aufklebers mit dem Slogan «korrekt & fair» sowie auf der Webseite der Stadt Thun (www.thun.ch/coiffeurlabel) erkennen. Betriebe, welche nachträglich um das Label ersuchen möchten, können sich dazu beim Polizeiinspektorat der Stadt Thun melden. Nach dem zweijährigen Pilotversuch wird die Stadt die Aktion auswerten und das weitere Vorgehen bestimmen. Text: Luzia Schmid, st Bild: Patrick Liechti
Mit dem Stipendienfonds unterstützt die Stadt Thun Bürgerinnen und Bürger finanziell bei ihrer Ausbildung. Das Angebot half zum Beispiel der alleinerziehenden Mutter Sefika Göçen Cengiz und ihren beiden Töchtern.
CHANCENGERECHTIGKEIT
«Die Stipendien sind für meine Familie eine Erleichterung»
Schweiz kam, lernte sie zuerst die deutsche Sprache und konnte anschliessend ein Studium in Sozialer Arbeit absolvieren. Heute arbeitet die 47-Jährige als Sozialarbeiterin. «Ich schätze die Unterstützung der Stadt Thun sehr», hält Sefika Göçen Cengiz fest. Finanzielle Erleichterung «Die Stipendien sind für meine Familie eine Erleichterung. So leisten sie sowohl einen Beitrag an die Ausbildungskosten als auch an weitere anfallende Auslagen für Exkursionen oder ÖV-Abonnemente», sagt Sefika Göçen Cengiz. Auch der Kanton Bern gewährt Stipendien. Der Unterstützungsbeitrag der Stadt Thun ist dabei nicht subsidiär. Es kann also sowohl beim Kanton wie auch bei der Stadt ein Gesuch gestellt werden, wobei der rechtskräftige Entscheid der zuständigen kantonalen Stelle mit dem Gesuch einzureichen ist. Selbst wenn der Kanton keinen Stipendienbeitrag spricht, ist ein Gesuch bei der Stadt Thun noch möglich. «Die beiden sollen starke, selbständige und finanziell unabhängige Frauen werden.» Das wünscht sich Sefika Göçen Cengiz für ihre beiden Töchter. Sie sind 18 und 21 Jahre alt, die ältere studiert Rechtswissenschaften im ersten Jahr, die jüngere Tochter hat die Fachmittelschule beendet und beginnt nach dem Sommer die Fachmaturität in Richtung Soziales. Bei der Ausbildung der beiden erhält Sefika Göçen Cengiz Unterstützung aus dem Stipendienfonds der Stadt Thun. Mit dem Stipendienfonds fördert die Stadt Thun die Chancengerechtigkeit der Thunerinnen und Thuner im Zugang zur Bildung. «Eine gute Ausbildung ermöglicht meinen Töchtern eine Zukunft, in der sie auf eigenen Beinen stehen können», sagt die alleinerzie-
Text: Tanja Beutler Bild: Patric Spahni
Bild: Sefika Göçen Cengiz erfährt die Unterstützung des Stipendienfonds der Stadt Thun – zurzeit bei der Ausbildung ihrer Töchter.
hende Mutter. Als Grundlage für die Berechnung des Unterstützungsbeitrags dient das Einkommen und Vermögen der Person in Ausbildung und deren Eltern. Studium für Unabhängigkeit Auch Sefika Göçen Cengiz unterstützte der Stipendienfonds der Stadt Thun damals bei ihrem Studium in Sozialer Arbeit. Sie ist gebürtige Kurdin und wurde vor allem von ihrem Vater zu einem Studium ermuntert: «Er wollte, dass ich als unabhängige Frau leben kann», sagt sie. Als Sefika Göçen Cengiz 1999 in die
Stipendienfonds der Stadt Thun
Die Stadt Thun will die Chancen gerechtigkeit im Zugang zur Bildung fördern. Seit 1962 verfügt sie über einen eigenen Stipendienfonds, den das Amt für Bildung und Sport verwaltet. Als Ergänzung zu den kantonalen Stipendien können Thunerinnen und Thuner bei der Stiftung Stipendienfonds ein Gesuch um Ausbildungs finanzierung stellen. Der Stiftungsrat behandelt die Gesuche dreimal im Jahr. Die Gesuchformulare und weitere Informationen sind abrufbar unter: www.thun.ch/stipendien 4/21 | ThunMagazin
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TAG DES FRIEDHOFS
«Ich glaube, dass wir es gut haben werden nach dem Tod» 2020 übernahm Andres Roth in Grindelwald das Bestattungsinstitut seines Vorgängers Hans Schild. Die beiden Bestatter finden es schön, Menschen in der schwierigen Situation beim Tod eines Angehörigen helfen zu können. Manchmal kommen auch ihnen die Tränen. Der Tod ist noch immer ein Tabu thema. Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf? Hans Schild: Mein Grossvater und mein Vater waren Schreiner und machten auch Särge. Mit 18 Jahren half ich meinem Vater zum ersten Mal, eine tote Frau in den Sarg zu betten und zurechtzumachen. So kam das. Später übernahm ich die Schreinerei und die Bestattungen. Andres Roth: Auch ich rutschte so rein, half Hans ein paar Mal beim Tragen der Särge, machte Ferienablösung, bis ich 2020 sein Geschäft übernahm. Wie war es, als Sie die erste Leiche berührten? A. R.: Ich war 12 Jahre alt. Es war mein Grossvater. Das war damals schon komisch. Ich denke, es ekelte mich auch ein wenig. Und heute? A.R.: Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Es ist einfach so, als
ob die Person ganz kalte Hände hätte. Das sage ich auch den Angehörigen, die Berührungsängste haben. Ihrer Arbeit liegt immer ein trauriger Anlass zugrunde. Ist das nicht bedrückend? H.S.: Wenn ich zu den Menschen komme und alle weinen, kommen mir manchmal auch die Tränen. A.R.: Ich kann mich an eine junge Frau erinnern, die in den Bergen abstürzte. Es war einer meiner ersten Todesfälle. Ich machte die Frau zurecht, damit ihre Mutter sie noch einmal sehen konnte. Gemeinsam mit der Trauerfamilie suchten wir im Internet nach passender Musik für die Beerdigung. Das ging mir sehr nahe. Da musste ich auch weinen. Empathie ist wichtig in Ihrem Beruf. Welche Kompetenzen brauchen Sie noch? H.S.: Wir müssen mit den Toten und den
Hinterbliebenen umgehen können. Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren. Oft sind die Angehörigen sehr aufgeregt und hilflos. Ich sehe meine Rolle im Helfen. A.R.: Geduld ist wichtig. Manchmal ist man nur eine Viertelstunde bei den Angehörigen. Ein andermal braucht es drei Stunden. Wir müssen auf die Leute und ihre Bedürfnisse eingehen können. Meistens reden wir zuerst ein wenig zusammen, bauen das Vertrauen auf, bevor wir die Formalitäten regeln. Was wünschen sich die Angehörigen für die Bestattung? A.R.: In Grindelwald machen Erdbestattungen nur noch einen sehr kleinen Prozentsatz aus. Viele Angehörige möchten ihre Verstorbenen auch nicht mehr auf dem Friedhof beerdigen, sondern vergraben die Urne bei sich im Garten oder an einem Lieblingsplatz. Und wie sollen die Verstorbenen zurechtgemacht werden? H.S.: Als ich anfing, zogen wir den Verstorbenen ein Totenhemd an. Später wünschte man eher schicke Kleidung mit Krawatte. Heute möchten die meisten ihre Angehörigen so anziehen, wie man sie kannte. Wir haben auch schon einen Handwerker in Überhosen beerdigt. Müssen Sie die Verstorbenen auch schminken? H.S.: Vor allem früher. Manchmal gaben mir die Leute die Schminke mit. Später besorgte ich mir einen Schminkkoffer. A.R.: Heute geht die Tendenz eher hin zur Natürlichkeit. Bild links: Die Bestatter Andres Roth (links) und Hans Schild tragen an Beerdigungen einen Halbleinen-Anzug. Für die rund 30 Kremationen pro Jahr kommen sie ins Krematorium nach Thun. Bild rechts: Am 19. September 2021 ist Tag des Friedhofs.
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TAG DES FRIEDHOFS
Hatten Sie das Gefühl, dass die Seele noch da ist? H.S.: Nein, gemäss meinem Glauben ist der Tod die Trennung von Leib und Seele. A.R.: In der Aufbahrungshalle öffnen wir immer ein kleines Fenster, damit die Seele raus kann. Wie halten Sie es mit der Religion? H.S.: Ich persönlich bin gläubig, glaube an Jesus Christus und die Bibel. Aber als Bestatter ist es sehr wichtig, dass man alle Glaubensformen akzeptiert und auf alle Wünsche eingeht.
Und wie ist es mit der Frisur? A.R.: Die Personen werden auch gekämmt gemäss den Wünschen der Angehörigen. Da ist mir einmal ein Fehler passiert, als ich einem Mann die Haare auf die falsche Seite kämmte. Was tun Sie, wenn sich die Hinterbliebenen nicht einig sind? H.S.: Im Gespräch versuchen wir, Kompromisse aufzuzeigen und Lösungen zu finden. A.R.: Es ist wichtig, der Trauerfamilie aufzuzeigen, dass es für sie stimmen muss und nicht für die Leute, die an die Beerdigung kommen. Gibt es auch ausgefallene Wünsche? A.R.: Ich hinterfrage die Wünsche nicht, sondern versuche sie zu erfüllen. H.S.: Manche Personen möchten ihre Angehörigen nicht in die Aufbahrungshalle bringen, sondern daheim behalten. Einmal wollte jemand den Verstorbenen in der Garage aufbahren. Die Garage war kühl, ausstaffiert mit Leintüchern und schön hergerichtet. Es bestand auch keine Gefahr durch eindringende Tiere. Aus meiner Sicht sprach nichts dagegen. Was gilt es zu beachten wegen des Verwesungsprozesses? H.S.: Es ist sehr unterschiedlich, wann der Verwesungsprozess eintritt. Manche Tote beginnen sehr schnell zu riechen, sodass man sie kühlen muss. Wichtig ist, dass man auch hier ehrlich ist mit den Angehörigen, ihnen alles erklärt.
Je nach Todesursache sehen die Menschen nicht mehr aus wie vor dem Tod. Wie gehen Sie damit um? A.R.: In Grindelwald gibt es viele Bergunfälle. Manchmal holen wir verunfallte Basejumper in Lauterbrunnen ab. In diesen Fällen sind Polizei und Gerichtsmedizin vor Ort. Manchmal können die Toten nur noch via DNA-Analyse identifiziert werden. Wenn es aber möglich ist, versuchen wir, sie so herzurichten, dass die Angehörigen sie noch sehen, identifizieren und sich von ihnen verabschieden können. Das stelle ich mir sehr schwierig vor. A.R.: Ja, das ist nicht einfach. Meistens atme ich dreimal tief durch, bevor ich den Leichensack öffne. H.S.: Das braucht schon Überwindung. Bleiben Ihnen diese schrecklichen Bilder nicht im Kopf? A.R.: Oft sind es bei Unfällen Personen, die ich nicht kenne. Das macht es einfacher. Es ist aber wichtig, dass man Distanz hat, abschalten kann, damit einem die Bilder nicht nachgehen. Ganz schrecklich ist es sicher, wenn Kinder sterben. H.S.: Ja. Einmal musste ich spät abends im Spital ein totes Neugeborenes abholen. Ich legte es in ein Körbchen. Nachdem sich die Eltern verabschiedet hatten, fuhr ich zurück nach Grindelwald. Ich brachte es fast nicht über das Herz, das «härzige Bébéli» in die kalte, grosse Aufbahrungshalle zu bringen.
Ist schon einmal etwas schief gegangen an einer Beerdigung? A.R.: Einmal schritt ich mit der Urne voran, hinter mir folgte die Trauerfamilie. In dem Moment, als ich die Urne auf den Sockel des Gemeinschaftsgrabes stellte, riss die Naht hinten an meinen Hosen. Einige Leute konnten ein Lachen nicht unterdrücken. Das ist das Peinlichste, was mir passiert ist. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? A.R.: Der Umgang mit den Angehörigen. Wir können ihnen in dieser schwierigen Situation helfen. H.S.: Die Dankbarkeit der Leute ist das Schönste. Das gibt es wohl in keinem anderen Beruf. Ich habe daheim eine ganze Kiste mit Dankesbriefen. Einige Leute schreiben mir noch Jahre später am Todestag ihrer Angehörigen. Haben Sie Angst vor dem Tod? A. R.: Nein, der Tod gehört dazu. Meine Tätigkeit als Bestatter hat meine Einstellung zum Tod sicher verändert. Ich fürchte mich nicht davor und studiere auch nicht darüber nach. Es ist der ganz normale Lauf der Dinge. H. S.: Ich glaube, dass es weitergeht und wir es gut haben werden nach dem Tod. Interview: Simone Tanner Bilder: Patric Spahni und Bernhard Jenzer
Tag des Friedhofs
Sa, 18. und So, 19. September 10 bis 16 Uhr Die Stadt Thun öffnet die Türen zum neuen Krematorium, Strättligenstrasse 14, 3645 Gwatt 4/21 | ThunMagazin
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KUNSTMUSEUM
Was uns der Apfel alles sagt In der neuen Ausstellung des Kunstmuseums Thun dreht sich alles um Äpfel. Gemälde, geschnitzte Äpfel, Videoarbeiten und mehr lassen über die Natur und ihre (menschgemachte) Entwicklung nachdenken. Steve Jobs verwendete den Apfel als Symbol für eine Weltmarke, Schneewittchen wurde er zum Verhängnis – und im Kunstmuseum Thun ist er Thema der neuen Ausstellung. Ab 4. September bis 28. November zeigt das Kunstmuseum in «Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder.)» Werke der beiden Kunstschaffenden Antje Majewski und Pawel Freisler, die sich seit Längerem der traditionsreichen Frucht widmen. Zu sehen sind etwa Majewskis Gemälde von Äpfeln und Videoarbeiten sowie Freislers geschnitzte und getrocknete Äpfel. Teil der Ausstellung sind auch eine Installation mit Apfelsaftflaschen des amerikanischen Konzeptkünstlers Jimmie Durham und eine Videoarbeit der Künstlerin Agnieszka Polska. Dazu kommen Werke zum
Thema Apfel der Schweizer Künstler Brigham Baker und Didier Rittener. Ausstellung mit viel Tiefgang Die Ausstellung ist ein Projekt der Kunstschaffenden Antje Majewski und Paweł Freisler, das die beiden 2014 initiierten. Seither wird es an unterschiedlichen Orten realisiert. Immer bindet es u.a. weitere Künstlerinnen, lokale Akteure und Schulen mit ein. Die beiden Kunstschaffenden werfen in ihrem wandernden Ausstellungsprojekt Fragen nach Biodiversität, Sortenerhalt, Ernährung, Resilienz und Klimawandel auf. So lässt sich laut der Künstlerin Antje Majewski am Beispiel des Apfels zeigen, welche Vielfalt aus dem jahrtausendelangen Zusammenspiel von Natur und (Agri-)Kultur bzw. Züchtung entstanden ist. Aber auch, was durch den globalisierten Handel, die in-
Ausstellung im Kunstmuseum Thun
«Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder.) Ein Projekt von Paweł Freisler und Antje Majewski. Mit Brigham Baker, Jimmie Durham, Agnieszka Polska und Didier Rittener» 4. 9. bis 28.11. 2021 Öffentliche Vernissage: 3. 9., ab 18.30 Uhr www.kunstmuseumthun.ch
Bild: Mit Werken wie «Pommerscher Krummstiel» (2014) wirft Antje Majewski Fragen nach der Herkunft, Entstehung und Entwicklung der Äpfel auf.
dustrialisierte Landwirtschaft und die Anforderungen der Kundschaft wieder verloren zu gehen droht. So dominieren heute weltweit zehn Sorten, die Genvielfalt wird kleiner. Es ist damit ein gleichermassen künstlerisches wie wissenschaftlich-kultur historisches und politisches Projekt. Lokal-Bezug des Themas Die lokale Verankerung des Themas ist der Künstlerin Antje Majewski wichtig, weil sich die Entwicklung des Apfels so am besten verstehen lasse. Für die Ausstellung im Kunstmuseum Thun hat die Künstlerin eine neue Videoarbeit mit Sandra und Marc Schlotterbeck vom Biohof Fruchtwald in Homberg bei Thun realisiert. Darin fragt sie die Landwirte beispielsweise, was es bedeutet, eine Streuobstwiese mit alten Apfelsorten anzulegen, und thematisiert die Freuden und Mühen, welche die Arbeit in der Apfelproduktion mit sich bringt. Text: Alisa Klay Foto: Jens Ziehe
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GENERATIONEN
Das Festival für alle Vielfältig wie Jung und Alt präsentiert sich das dritte Thuner Generationenfestival – zum Beispiel mit dem Auftritt von Rapperin und Musikerin Steff la Cheffe oder den Workshops mit «dap Tanz- und Bewegungszentrum». Am 27. und 28. August verwandelt sich das Areal des Gymnasiums Seefeld einmal mehr in ein grosses Festgelände. Der Verein «und» – das Generationentandem macht es möglich. «Unser oberstes Credo: Menschen verschiedener Generationen zusammenbringen», erklärt der Initiant und Gründer Elias Rüegsegger. Das umfassende Rahmenprogramm sorgt auch heuer für ein besonderes Festival. Vom Nachtflohmarkt über die Silent Disco bis hin zu literarischen Lesungen ist alles dabei. Nicht fehlen darf an einem Festival die während der Pandemie sehnlichst vermisste Live-Musik. Für musikalische Leckerbissen sorgen unter anderem Dodo Hug, die Rooftop Sailors oder Steff la Cheffe. Poesie-Rap aus der Hauptstadt Seit mehr als einem Jahrzehnt ist sie ein namhafter Teil der Schweizer Musikszene und erfand sich in dieser Zeit immer wieder neu: Steff la Cheffe. Die Berner Musikerin hat 2010 mit dem provokanten Song «Annabelle» die Radioplaylists gestürmt. Mittlerweile stimmt Stefanie Peter, wie Steff la Cheffe mit bürgerlichem Namen heisst, eher nachdenklichere Töne 24
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an. In ihren Songs setzt sie seit ihrem Comeback im Jahr 2018 gesellschaftskritische Zeichen. Am Samstagabend tut sie dies auf der Aussenbühne des Generationenfestivals bei einem ihrer ersten Konzerte nach der pandemiebedingten Pause. Ein Auftritt für Besucherinnen und Besucher aller Generationen. Let’s dance mit dap Zu den generationenübergreifenden Hobbys schlechthin gehört das Tanzen. Sei es zeitgenössischer Hip-Hop oder der gute alte Walzer. Am zweiten Festivaltag bietet das Thuner «dap Tanz- und Bewegungszentrum» verschiedene Workshops und öffentliche Shows rund um das Thema Tanz und Bewegung an. Festivalbesuchende haben die Möglichkeit, sich den ganzen Samstag zum Thema auszutauschen oder natürlich gleich selbst das Tanzbein zu schwingen. Vreni von Känel,
Bild: Co-Präsidentin Vreni von Känel und Gründer Elias Rüegsegger freuen sich auf die dritte Durchführung des Generationenfestivals auf dem Areal des Gymnasiums Seefeld.
Co-Präsidentin von «und» – das Genera tionentandem, freut sich besonders darauf: «Die Tanzworkshops von ‘dap‘ sind ein Paradebeispiel für das Generationenmiteinander.» Schnell oder langsam? Ein Thema verbindet die diversen Programmpunkte. Das Festival steht unter dem Titel «Schnell-Langsam». «Die Alten sind langsam, die Jungen schnell? Diesem Vorurteil gehen wir auf den Grund», sagt Elias Rüegsegger. Die Diskussion rund um dieses Vorurteil wird in den künstlerischen Auftritten sowie an Workshops aufgegriffen und thematisiert. Text und Bild: Patrick Liechti
Generationenfestival 2021
27. August, 17 bis 1 Uhr, 28. August, 10 bis 2 Uhr Areal des Gymnasiums Seefeld Eintritt gratis, nur mit Covid-Zertifikat (geimpft, getestet, genesen) www.generationenfestival.ch
KULTUR
Aussergewöhnliches Zusammenspiel an einer besonderen Kulturnacht Am 29. August findet die Kulturnacht erstmals tagsüber statt. Künstlerinnen und Künstler bespielen in neuen Kombinationen eine mobile Velobühne – so ein Trio mit den Autoren Mick Gurtner und Silvan Gertsch und Musiker Marco Colomba. man erzählt die Geschichte der musikbegeisterten Freunde Liam und Gonzales, die den Traum ihres verstorbenen Freundes Lukas umsetzen und eine Band gründen. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und überstürzen sich. Schauplatz ist unter anderem die Region Thun: die Café Bar Mokka, der Plattenladen ZigZag, das Mundwerk oder der Schadaupark. Musik im Buch und zum Buch, Thun als Spielort in doppeltem Sinne: Dieser Programmpunkt an der Kulturnacht wird ein musikalischer Roadtrip mit viel Lokalkolorit.
Die Thuner Kulturnacht hat ihren ganz eigenen Charme. Normalerweise erwarten die Besucherinnen und Besucher auf diversen Bühnen in der Innenstadt viele Darbietungen mit lokalen und regionalen Kulturschaffenden. Dieses Jahr ist alles anders. «Wir haben das Konzept wegen der Pandemie um 180 Grad gedreht», sagt Jörg Weidmann, Kommunikationsverantwortlicher des Vereins Kulturnacht. Die Kulturnacht findet dieses Jahr tagsüber und ausschliesslich draussen statt. Nicht das Publikum zirkuliert, sondern die Bühne. Eine mobile Velobühne macht Halt im Hof des Schlosses Thun, im Selvepark und auf der Terrasse des Kunstmuseums. Das Publikum kommt in den
Bild: Die beiden Autoren des Romans «The Wolfgang», Mick Gurtner (links) und Silvan Gertsch (rechts) mit dem Musiker Marco Colomba (Mitte).
Genuss von insgesamt 14 verschiedenen Darbietungen. Dabei treten Künstlerinnen und Künstler zusammen auf, die bisher nicht gemeinsam auf der Bühne standen. Lesung mit Musik So lesen zum Beispiel die Thuner Autoren Mick Gurtner und Silvan Gertsch aus ihrem ersten gemeinsamen IndieRock-Roman «The Wolfgang» und Gitarrist und Sänger Marco Colomba steuert den passenden Soundtrack bei. Der Ro-
Mehr als eine neue Kombination Gemeinsam an der Kulturnacht auftreten werden auch Heinrich Gartentor und Klangkünstler Pudi Lehmann. Die Satirikerin Lisa Catena erhält auf der Bühne Besuch von Kabarettist Gerhard Tschan. Ebenso spannen die Slam-Poeten Jan Dintheer und Noah Oetterli für diesen speziellen Kulturevent zusammen – um nur einige besondere Kooperationen zu nennen. «Insgesamt ist das Programm zwar kleiner als bei einer normalen Kulturnacht, es ist damit aber auch ausgesuchter geworden», sagt Thomas Tanner, Programmverantwortlicher der Kulturnacht. Berücksichtigt werden hauptsächlich lokale Kulturschaffende, die in den vergangenen Jahren nicht dabei waren. Statt auf einen Ticket-Vorverkauf setzt man in diesem speziellen Jahr auf Kollekte. Text: Jan Miluška, cj Bild: zvg
Kulturnacht 2021
Sonntag, 29. August 2021 10 bis 20 Uhr Mobile Velobühne an drei Standorten: Schlosshof Thun, Selvepark, Terrasse Kunstmuseum www.kulturnacht.org 4/21 | ThunMagazin
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KULTUR
Musik bei Hofe In diesem Jahr führen die Bachwochen Thun zu Hofe – zu Bauernhofe. An zwei Sonntagen Ende August spielt ein Ensemble barocke Hofmusik auf dem Bauernhof. Die Konzerte sind Teil der Musikvermittlung. Dazu gehört auch ein originelles Smartphone-Konzert. Bis auf einen Wortteil haben die Hofmusik und der Bauernhof wenig gemeinsam. Nicht so an den Bachwochen Thun. Am 22. und 29. August, bereits vor der offiziellen Eröffnung des Musikfestivals Anfang September, finden auf zwei Bauernhöfen in Steffisburg und Gunten Konzerte mit Hofmusik statt. Anschlies send wird ein Brunch mit regionalen Produkten geboten. Nicht nur für Barockkennerinnen Ein vierköpfiges Kammermusikensemble, bestehend aus einer Flötistin, einer Violinistin, einer Klarinettistin und einem Akkordeonisten des Berner Sinfonie orchesters, spielt während einer halben Stunde höfische Musik aus dem 18. Jahrhundert. Ausserdem macht das Quartett einen Abstecher in die Volksmusik, unter anderem mit Irish Music. «Wir bringen
Bachwochen Thun
die barocke Hofmusik in einen ganz anderen Kontext – örtlich und auch musikalisch – und möchten damit ein noch breiteres Publikum ansprechen», sagt Séve rine Payet, Geschäftsführerin der Bachwochen Thun, die auch als Klarinettistin im Ensemble mitwirkt. Selbst Regie führen Die Hofkonzerte sind Teil der Musikvermittlung der Bachwochen. «Wir haben diesen Bereich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stark erweitert», sagt Payet. So findet sich in den Programmpunkten ein weiteres einfallsreiches Angebot. Beim «Phone concert» können die Teilnehmenden das Konzert «Schweizer Jugendchor – Bach bis Jazz» am 5. September via Smartphone, Tablet oder Computer mitverfolgen und dabei ihre gewünschte Kamera-Pers-
3. bis 12. September Hofkonzert Bauernhof Tanner in Steffisburg, 22. August, 10.30 Uhr Hofkonzert Bauernhof Wisli in Gunten, 29. August, 10.30 Uhr Phone Concert, 5. September, 17 und 19 Uhr, Stadtkirche Thun www.bachwochenthun.ch
Bild: Im Rahmen der Bachwochen gibt es barocke Hofmusik auf dem Bauernhof. Im Bild: Vital Frey, musikalischer Leiter Bachwochen Thun, Séverine Payet, Geschäftsführerin, Andrea und Kurt Tanner des Bauernhofs in Steffisburg.
pektive anwählen. Ein Schwenk nach links oder rechts, ein Zoom auf die Musikerinnen und Musiker, das ist bei diesem Livestream möglich. Die besten persönlichen Aufnahmen lassen sich in einem kurzen Video zusammenfügen und zum Beispiel auf Social Media teilen. «Wir richten uns mit diesem Angebot insbesondere an junge Interessierte, an die TikTok-Generation», so Séverine Payet. Festival statt Konzertreihe Nebst den neuartigen Programmpunkten bieten die Bachwochen in der Region Thun gewohnt hochklassige Konzerte mit internationalen Stars und jungen Talenten. Neu werden die Bachwochen mit Ausnahme der Hofkonzerte im Vorprogramm an vier Wochenenden statt während zweier Wochen ausgetragen. Text: Cilia Julen Bild: Patric Spahni
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Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Anna Leutwyler präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps: Bilderbuch
Rückblicke & Erfahrungen
Top 4 Sachbuch 1. Pfoten vom Tisch! Hape Kerkeling, Verlag Piper 2. Mehr Natur, weniger Chemie Christoph Bachmann, Verlag Cameo 3. Das Kind in dir muss Heimat finden Stefanie Stahl, Verlag Kailash/Sphinx 4. Die Selbstgerechten Sahra Wagenknecht, Verlag Campus
Die Nacht im Zauberwald
Meine Kindheit im blühenden Barock
Autorinnen Eveline Hasler, Käthi Bhend Titel Die Nacht im Zauberwald Verlag Nord-Süd Preis ca. Fr. 21.90
Autorin Helene Neumann Titel Meine Kindheit im blühenden Barock Verlag Werd & Weber Preis ca. Fr. 29.–
Der Wald, an dessen Rand die zwei Brüder Meo und Leo wohnen, ist ganz besonders: Aus jedem Busch gucken Augenpaare hervor, in den Blättern ist ein vielstimmiges Sausen zu hören. Meo und Leo wissen nicht, dass sie durch einen Zauberwald gehen. Einer der beiden Brüder achtet darauf, Tiere und Pflanzen nicht zu stören oder zu zerstören. Der andere hingegen trampelt achtlos durch den Wald. Das ruft die Wesen des Zauberwaldes auf den Plan. Wie werden die Waldhexen, die lustigen Pilzgörpse und die zarten Pflanzen elfen reagieren? Eveline Hasler und Käthi Bhend schufen einen Klassiker, der jetzt liebevoll überarbeitet wieder aufgelegt wird. Entstanden ist diese Geschichte nach einer Sage aus dem Tessin. Überarbeitete Neuausgabe des Klassikers – für ein respektvolles Verhalten in der Natur.
Umgeben von blühenden Magnolienbäumen, verbringt Helena, die kleine Tochter des Obergärtners der Baronin Betty Lambert von Bonstetten in Gwatt, eine glückliche Kindheit in der Campagne Bellerive. Das Bonstettengut mit dem prunkvollen Herrenhaus und dem romantischen Park am See wird für das heranwachsende Mädchen zu einem magischen Ort. In ihren Kindheitserinnerungen von 1938 bis 1949 zeichnet Helena Neumann ein eindrückliches Bild des Lebens in Gwatt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Mit persönlichen Bonmots, zahlreichen Abbildungen und Anekdoten lässt sie den mondänen Glanz und das illustre gesellschaftliche Leben der Madame la Baronne in der Campagne Bellerive wieder aufleben.
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Top 4 Belletristik 1. Bretonische Idylle Jean-Luc Bannalec, Verlag Kiepenheuer&Witsch 2. Die Verlorenen Simon Beckett, Verlag Rowohlt Wunderlich 3. Flüchtiges Begehren Donna Leon, Verlag Diogenes 4. Davosblues Silvia Götschi, Verlag Emons
Bücher, Papeterie, Büromöbel, Copy-Print Krebser AG, Bälliz 64, 3602 Thun Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch 4/21 | ThunMagazin
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DIE KATZEN
IN SEINER KUNST – 50 KUNSTKARTEN
Im Jahre 2019 gab der Weber Verlag eine Box mit 50 Kunstkarten von Niesen-Bildern des Arztes und Künstlers Bendicht Friedli aus Unterseen heraus. Nun erscheint eine weitere Box mit 50 Kunstkarten von Katzen-Bildern dieses Künstlers. Katzen sind beliebte Haustiere. Sie faszinieren durch ihre Schönheit, Eleganz, Geschmeidigkeit und Eigenwilligkeit. Auch Bendicht und Linette Friedli waren Katzenliebhaber. Es erstaunt nicht, dass der Künstler als ausgezeichneter Beobachter seine Katzen Lisa, Marie, Sophie und Züseli immer wieder zeichnete und malte. Er schuf an die zweihundert Katzenbilder!
NEU
Oft stellt er die Katzen in einer Berner Oberländer Landschaft dar. Mitunter wird auch der dem Künstler ureigene Schalk offenbar, so im Gemälde «Einäuglein und Zweiäuglein», in dem er zwei Katzen mit Goldaugen neben zwei Vasen mit Stiefmütterchen darstellt, in denen der zentrale gelbe Stempel als «Einäuglein» sichtbar ist.
Bendicht Friedli © 2021 50 Postkarten, 18,3 × 13 × 5,4 cm, Box (inkl. Booklet)) ISBN 978-3-85932-742-9
CHF 39.–
Bendicht Friedli wurde 1930 in Bern geboren. Nach dem Medizinstudium bildete er sich zum Arzt für Allgemeinmedizin aus. 1956 heiratete er die Stadtbernerin Linette Richard. 1959 eröffnete er eine Hausarztpraxis in Unterseen. Schon früh zeigte sich sein zeichnerisches Talent. 1988 wurde der Wunsch, vermehrt kreativ tätig zu sein, stärker. Er übergab seine Praxis einem Nachfolger. Was zu erwarten war, traf ein: In seiner zweiten Berufung setzte ein äusserst produktives, diszipliniertes und freudvolles Schaffen ein, das bis zu seinem Tod in Unterseen im Jahre 2014 ununterbrochen anhielt.
Bestellung Bitte senden Sie mir ___ Ex. «Kunstkartenbox Die Katzen» zum Preis von je CHF 39.– (inkl. Versandkosten). ISBN 978-3-85932-742-9
Name/Vorname Adresse PLZ / Ort E-Mail
Talon einsenden / faxen an: Werd & Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt, Fax 033 336 55 56 oder bestellen Sie online oder per Mail: www.weberverlag.ch, mail@weberag.ch
Datum
Unterschrift
KUNST
Hommage an Bendicht Friedlis «Katzen & Co.» In der Kunstgalerie in Thun kommt es nach 2019 zur zweiten Hommage an den Unterseener Künstler Bendicht Friedli. Standen bei der ersten Ausstellung Landschaften und Berge – allen voran der Niesen – im Mittelpunkt, sind es diesmal seine geliebten Samtpfoten.
Einladung für Sie u Ihre Freunde zur Ve
Sonntag, 5. Juli 2020, 11 Uh
Oskar Rütsche Aktuelle Werkschau Sie sonnten sich in seinem Atelier auf der Fensterbank, schlummerten auf seinen Beinen und liessen sich noch so gerne von ihm kraulen. So erstaunt es nicht, dass unzählige Werke des Arztes und Künstlers aus Unterseen seinem geliebten Haustier Tribut zollen. Einmal die Katze in ihrer ganzen Grösse und Schönheit, ein anderes Mal umgeben von Alltagsgegenständen und nicht zuletzt oftmals eingebettet in Landschaften, mit denen sie beinahe verschmelzen. Nur die stechend gelben, grünen oder blauen Augen lassen beim schnellen Betrachten innehalten und im Bild plötzlich das Haustier entdecken.
Bild links: «Ausruhen über dem See», 2012, Acryl auf Papier, 28×21 cm. Bild rechts: «Längliche Katze zumindest vierfarbig», 2002, Acryl auf Karton, 20×50 cm (Ausschnitt).
Bendicht Friedli (1930 bis 2014) widmete sich zeit seines Lebens der Malerei. Nach der Weitergabe seiner Hausarztpraxis im Jahr 1988 konnte er sich ganz auf sein künstlerisches Schaffen konzentrieren. Der riesige Fundus, der heute von der Stiftung Linette und Bendicht Friedli betreut wird, zeugt von der immensen Schaffenskraft und der grossen Vielfäl-
Einführung in die Ausstellun tigkeit seiner Werke. Viele Gemälde Dunja Rütsche und Zeichnungen datierte und signierte der Maler in Spiegelschrift. Um Ausstellung bis Samstag, 22 vermutlich eine anbahnende Routine (Finissage 14 – 16 Uhr) zu vermeiden, malte und zeichnete der Rechtshänder nach einer eigen( Betriebsferien: 27. Juli bis willigen Umstellung vorübergehend linkshändig. Titelbild: «Alpha II» (Ausschnitt),
Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 80 cm, 2 Text: Ursula Stauffer Hodler, Bilder: zvg
Atelier für Buchbinde
Frutigenstrasse 4 CH -3600 Thun, atelier@hodler-th
Ausstellung «Katzen & Co.» von Bendicht Friedli Vom 3. bis 18. September 2021 in der Kunstgalerie Hodler, Frutigenstrasse 46A, 3600 Thun Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr, Sa von 9 bis 16 Uhr Vernissage: Freitag, 3. September 2021, 18 Uhr
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Atelier & Kunstgalerie Hodler GmbH Frutigenstrasse 46A, 3600 Thun Tel. 033 223 15 41 atelier@hodler-thun.ch www.hodler-thun.ch
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Mehrfamilienhaus mit Vollholzhülle Aufgrund seines visionären Charakters stellt die AEK BANK 1826 ein besonderes Kunden projekt vor: den Bau eines Mehrfamilienhauses in der Region Thun mit einer Gebäudehülle aus reinem Holz, ohne chemische Baustoffe, Leim und Stahl. Die AEK Bank begleitet derzeit ein besonderes Kundenprojekt: den Bau eines Mehrfamilienhauses mit Vollholzhülle. Bei der Vollholzbauweise entstehen aus Schweizer Holz Gebäude mit höchster Wohnqualität (Raumklima) aus unbedenklichen Baumaterialien. Für die Erstellung der Vollholz-Elemente werden weder Klebstoffe noch zusätzliche Dämmungen oder andere fremde Stoffe verwendet. Die Massivholzbretter werden kreuzweise geschichtet und mit Holzdübeln verbunden. Hauptziel der Bauherrschaft: Nachhaltige Umgebung Das Hauptziel der zwei Familien Pauli und Lüthi bei der Suche nach einem neuen Zuhause war es, den Kindern ein Aufwachsen in einer schönen und nachhaltigen Umgebung zu ermöglichen. Im Sommer 2019 erhielten sie die Chance, in Amsoldingen ein Grundstück zu kaufen. Sofort begann die Planung eines Generationenhauses mit zwei grossen Woh-
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nungen für die beiden Familien und zwei ergänzenden kleineren Wohnungen. «Gute Ökobilanz ist mir wichtig» Der Architekt Fabian Pauli (einer der Bauherren, Gründer und Mitinhaber der akkurat bauatelier GmbH) war von der Vollholzbauweise, die er über die Skilegende Daniel Albrecht kennenlernte, von Anfang an überzeugt: Albrecht lebt in einem Vollholz-Eigenheim in Fiesch (VS) und bewirbt mit seiner MONDHAUS GmbH den Bau von Häusern aus naturbelassenem Mondholz. Bei einem Vollholz-Eigenheim geht es um die pure und einfache Bauweise aus einem unbehandelten Schweizer Naturprodukt, das mit einem äusserst innovativen, gar verblüffenden System (Holzdübel) verbunden wird. Pauli erklärt: «Mir war sehr wichtig, dass ich meine Überzeugung und Haltung als Architekt auch in meinem eigenen Bauprojekt umsetzen kann. Dabei möchte ich auch eine Vorreiterrolle einnehmen, mich für eine möglichst gute Ökobilanz sowie Dauerhaftigkeit einsetzen und so meinen Beitrag zur Energiewende beitragen. Auch wenn deutlich günstiger gebaut werden könnte.» AEK Bank als Finanzpartnerin Ist der Traum vom Wohneigentum in greifbarer Nähe, unterstützt die AEK Bank Kundinnen und Kunden indi
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viduell und steht ihnen als Partnerin mit hoher Beratungsqualität und Flexibilität zur Seite. Mehr spannende Details rund um das Kundenbauprojekt mit Vollholz-Gebäudehülle gibt es unter: www.aekbank.ch/kundenprojekt. Text und Bilder: zvg
AEK BANK 1826 Hofstettenstrasse 2, 3602 Thun Tel. 033 227 31 00 www.aekbank.ch, info@aekbank.ch 4/21 | ThunMagazin
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SHOPPING
Thun’s next Top-Tanne gesucht Jetzt beginnt für die IGT die Suche nach der schönsten Tanne – sie wird als Weihnachtsbaum ab November auf dem Rathausplatz über Thun hinausstrahlen. auf dem Rathausplatz. «Wenn wir den Baum sehen, lassen wir uns von ihm inspirieren», sagt Sandra Steinegger. Vor ihren inneren Augen sehen sie ihn so jeweils schon geschmückt. Bis dahin sortieren sie aber erst einmal zigtausend Schmuckstücke und arbeiten von oben nach unten – gegen 100 Stunden. Die Elektriker befestigen in über 60 Stunden die 12 000 Lichter. – Wie wird die Tanne heuer geschmückt? «Wir haben eine besondere Idee und freuen uns auf Thun’s next Top-Tanne!» Text: Barbara Marty, Bilder: zvg
Bewerbungen
bis 30. September 2021 an igt@thuncity.ch mit Foto sowie Grösse, Sorte und Standort des Baumes
Jetzt beginnt für die IGT die Suche nach der schönsten Tanne – sie wird als Weihnachtsbaum ab November auf dem Rathausplatz über Thun hinausstrahlen. Eine richtig schöne Stadt braucht einen richtig schönen Weihnachtsbaum. Darüber ist man sich einig. Thuncity, die Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT), hat diese Aufgabe an die Hand genommen und findet seit da mit einem Casting jedes Jahr den schönsten Weihnachtsbaum – sozusagen Thun’s next Top-Tanne. Für die Anwärterin gelten diese Kriterien: zehn bis zwölf Meter hoch, aus der Region und von gleichmässigem Wuchs. Steht ein solcher Nadelbaum auf Ihrem Grundstück und Sie möchten ihn spenden, erfolgt das Bewerben schriftlich – mit Foto des Baumes. Eine Jury trifft später die Wahl. Tanne fällen Das Fällen und Transportieren der Tanne übernimmt die IGT mit Profis. «Je nach Standort des Baumes sind wir für diese Arbeiten zu zweit oder zu dritt unterwegs», sagt Niklaus Götti, stellvertretender Leiter von Stadtgrün. Beim Platzieren auf dem Rathausplatz helfen zudem Mitarbeitende des Strasseninspektorats mit. Dank Bodenhülse und
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Verankerung kann dem Baum auch ein starker Wind nichts anhaben. Weihnachtsbaum entsteht Die Dekorateurinnen Sandra Steinegger und Brigitta Lauber schmücken die Tanne
IGT-Neumitglied
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EINK AUFEN
Aarezentrum Thun: Optiker-Experten und schöne Drachenfiguren Im Aarezentrum Thun bieten die Optiker-Teams von Visilab modische Brillen und individuelle Lösungen für Ihre Sehanforderungen an. Im oberen Stock, im Aare Lädeli, findet man bei Monika Mischler ein auserlesenes Sortiment an Geschenkartikeln.
Wer ganz entspannt im Zentrum von Thun einkaufen will, wählt das Shoppingcenter Aarezentrum Thun. Ein eigenes Parkhaus steht zur Verfügung und während der ersten 15 Minuten profitiert man von Gratisparking. Direkt vor dem Haupteingang an der Aarestrasse 30 in Thun halten zudem diverse Bus linien. Visilab, Ihre Optiker-Experten Die Optiker-Teams von Visilab im Aarezentrum Thun und auch im Panorama Center bieten modische Brillen und individuelle Lösungen für Ihre Sehanforderungen. Sie finden hier eine grosse Auswahl an Korrektur- und Sonnenbrillen, auch für Kinder. Wählen Sie Ihre Brille unter den aktuellen internationalen Topmarken. Das Geschäft im Aarezentrum ist zudem spezialisiert auf Sportbrillen aller Art, mit oder ohne Sehkorrektur. Für professionelle Sehtests verfügt Visilab über modernste Geräte und fachkundige Optiker. Die Terminvereinbarung ist einfach und online möglich: egal ob für Sehtests für den Führerausweis, für die Brille oder Kontaktlinsen. Auch für Gleitsichtgläser ist Visilab Experte. Diese bieten die jeweils passende Korrektur für die entsprechende Sehdistanz und ermöglichen dadurch eine klare Nah- und FernPublireportage
sicht, ohne dass dabei die Brille regelmässig auf- und abgesetzt werden muss. Kontaktlinsen ermöglichen die Korrektur aller Arten von Fehlsichtigkeiten und bieten eine diskrete und praktische Abwechslung zur Brille. Bei Visilab ist jeder Kunde einzigartig und seine individuellen Bedürfnisse werden berücksichtigt. Etienne Gobet und Yasmin Balmer sowie ihre qualifizierten Optiker-Teams beraten Sie gerne und suchen mit Ihnen die beste Lösung entsprechend Ihrer Korrektur und Ihren Aktivitäten. Geschenkideen im Aare Lädeli Im ersten Stock des Aarezentrums Thun befindet sich unter blauem Dachhimmel das Aare Lädeli. Monika Mischler bietet seit 2010 ein speziell erlesenes Sortiment von Geschenkartikeln an. Auffallend sind die schönen Elfen-, Drachen- und Tierfiguren. Dieses Sortiment an präzis ausgearbeiteten Statuen ist einzigartig und gibt es hier in der Umgebung nur im Aare Lädeli zu kaufen. Wenn es in der Wohnung wieder einmal geistert oder man nicht zur Ruhe kommt, findet sich ein grosses Sortiment an Räucherwerk. Verschiedene Sorten von mystischen Kerzen, Räucherstäbchen und Duftölen können ebenfalls helfen, um Harmonie und Frieden ins Haus zu
Bild links: Fachkundige Optiker bei Visilab für die optimale Beratung. Bild rechts: Hübsche Drachenfiguren im Aare Lädeli zum Verschenken.
bringen. Für das körperliche Wohlbefinden steht ein ausgewähltes Sortiment an Heilsteinen zur Auswahl; hauptsächlich Handschmeichler für in die Hosentasche, aber auch Edelsteine in Violen zur Energetisierung des Trinkwassers. Seit gut 5 Jahren findet man im Aare Lädeli CBD-Hanfprodukte aus dem Emmental: Tropfen, Tees, Salben, Sirup, Blüten und vieles mehr. Monika Mischler freut sich, Sie persönlich entsprechend Ihrem Wohlbefinden zu beraten. Wer nicht persönlich vorbeigehen kann, findet im Online-Shop auf www.drachenzauber.ch eine grosse Auswahl an Geschenkideen. Für Ihren Einkauf von Räucherstäbchen finden Sie auf Seite 40 einen 10%-Gutschein. Text: Christine Hunkeler, Bilder: zvg
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FINANZEN
Vom Bankberater zum Finanzcoach Mit der Modernisierung der BEKB Thun erhielten die Mitarbeitenden nicht nur eine neue Arbeitsumgebung, sondern auch neue Rollen. Daniel Lüthi und Riccardo Sutter erzählen, wie sich der Beruf des klassischen Bankberaters weiterentwickelt. Wo einst Schalter standen, hat es seit Ende Juni 2021 in der Kundenhalle der BEKB Thun eine einladende Empfangstheke, gemütliche Sitzgelegenheiten sowie Tische mit elektronischen Geräten. «Hinter der neuen BEKB Thun steckt jedoch mehr als nur ein neues Innendesign», sagt Daniel Lüthi, Leiter des Standorts. «Insbesondere für uns als Mitarbeitende hat sich noch viel mehr getan. Mit dem Wegfall des Schalters entwickeln wir uns vom Kassier zum Gastgeber, Digitalcoach sowie Finanzcoach und können uns für unsere Kundinnen und Kunden mehr Zeit nehmen.» Digital unterstützt «Wir haben keine einzige Stelle abgebaut, obwohl viele Prozesse neu digitalisiert und von den Kunden selbst über Automaten, übers E-Banking oder übers Smartphone durchgeführt werden können», betont Riccardo Sutter, Publireportage
einer von vier Teamleitern der BEKB Thun. Im Gegenteil: Heute sind es mehr als doppelt so viele Personen, die die Kundinnen und Kunden in der Kundenhalle begrüssen und sich ihren Anliegen widmen. Er erläutert: «Von den insgesamt vier Teams sind permanent zwei davon in der Kundenhalle im Einsatz.» Die Mitarbeitenden stehen den Thunerinnen und Thunern als Coach zur Seite und helfen ihnen, sich in der digitalen Finanzwelt zurechtzufinden. Persönlich begleiten Wie kann die persönliche Beratung im zunehmend digitalisierten Bankgeschäft weiterhin bestehen? Die BEKB ist überzeugt, dass die Interaktion wichtig ist. «Unseren Kundinnen und Kunden ist es weiterhin ein Anliegen, sich persönlich über ihre Finanzen auszutauschen», hält Daniel Lüthi fest. Diesem Bedürfnis kommt das Team der BEKB Thun nach.
Bild: «Willkommen» steht nicht nur auf der Empfangstheke, sondern auch in den Gesichtern der Finanzcoaches in Thun geschrieben. Daniel Lüthi, Leiter der BEKB Thun (links), und Riccardo Sutter, Teamleiter in Thun (rechts).
Er ergänzt: «Als Finanzcoach begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden bei sämtlichen Themen in ihrem Leben oder ihrem Unternehmen», sagt Daniel Lüthi. Sei dies beispielsweise bei der Verwirklichung des Traums vom Eigenheim, bei der Planung der Pensionierung oder beim Start in die Selbstständigkeit. Text und Bilder: zvg
BEKB Thun Bahnhofstrasse 1, 3600 Thun Tel. 033 277 11 11 www.bekb.ch/thun 4/21 | ThunMagazin
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VEREINE
Chorgesang in der Sommernacht – «O Täler weit, o Höhen» Freitag, 20. August, 20.30 Uhr Samstag, 21. August, 20.30 Uhr Sonntag, 22. August, 19 Uhr Klosterruine Rüeggisberg Kammerchor Seftigen Patrick Secchiari, Leitung Der Kammerchor Seftigen kommt wieder in die Klosterruine Rüeggisberg und bringt Ihnen einen bunten Liederstrauss mit. Unter der Leitung von Patrick Secchiari besingt er die Natur und die romantischen Gefühle, die uns Menschen in der Natur bewegen. Volkslieder aus allen Sprachregionen der Schweiz gruppieren sich um die «sechs Lieder im Freien zu singen» von Felix Mendelssohn Bartholdy. Diese zeichnen naturnahe Stimmungsbilder nach. Trotz ihrer schlichten Volkstümlichkeit sind sie vor allem vielschichtiger Ausdruck eines roman tischen Lebensgefühls.
Eintritt frei, Kollekte. Weitere Informationen: www.kammerchor-seftigen.ch
Kommen auch Sie nach Rüeggisberg und geniessen Sie die sommerliche Atmosphäre an diesem zauberhaften Ort.
Text_Vorlage_SpiezSolar bis 12.05.2021 abgeben
LOGO „SpiezSolar“
TITEL Informationsanlass zur E-Mobilität im Rahmen
Informationsanlass zur E-Mobilität im Rahmen von Usestuehle 2021 Informieren Sie sich über E-Bike, E-Cargobike, Elektromobile, E-Roller, E-Motorrad und E-Auto.
SpiezSolar organisiert im Rahmen des in Spiez bereits etablierten und vom Gewerbeverband Spiez initiierten Gewerbe-Events «Usestuehle 2021» einen Informationsanlass zur E-Mobilität. Neben zahlreichen Informationen zur E-Mobilität erfahren Sie von Fachleuten Spannendes zur Ladeinfrastruktur und zum Batterie-Recycling. Bei verschiedenen teilnehmenden Firmen können Sie das Angebot hautnah erleben, testen, sich informieren und Fragen stellen. Erfahren und meistern Sie unterschiedliche Gefahrensituationen des Alltags auf dem Velofahrsimulator der Kantonspolizei. Weitere Informationen sind auf www.spiezsolar.ch zu finden. SpiezSolar und das Organisationskomitee des Usestuehle 2021 freuen sich auf Ihren Besuch.
Untertitel Informieren Sie sich über E-Bike, E-Cargobike, E
Text SpiezSolar organisiert im Rahmen des in Spiez b Gewerbe-Events „Usestuehle 2021“ einen Infor Datum: Samstag, den 21. August 2021 von 10-16 Ort: Bahnhof Spiez beim Info-Center Themen: Datum: Neben zahlreichen zahlreichen Informationen z Ladeinfrastruktur und zum Batterie-Recycling. Samstag, hautnah erleben, testen, sich informieren und F 21.Gefahrensituationen des Alltags auf dem Velofa August 2021 von 10 bis 16 Uhr #Gemeinsammiteinander Ort: Bahnhof Spiez Folgende Firmen machen mit: E-Fahrzeuge : Zeughausgarage, Spiez (Fiat 500e ca beim Info-Center (Hyundai IONIQ 5); Garage Zimmermann, Unterse Känel, Frutigen (VW ID.4) und von SpiezSolar, Te Transporter Opel Vivaro-e. Degonda SA, Gwatt (El Eintritt kostenlos (E-Cargobike und Stromer ST2/ST5), SL M SpiezSolar innovation GmbH Ladeinfrastrukutur: BKW, sun2wheels.ch Batterie-Recycling: Auf einem Bildschirm präsen Für weitere Filmmaterial, ua. auch den Trailer zum Film „à c Auskünfte,Kantonspolizei, Verkehrspr Fahrsimulator Velo: Anregungen und Ideen: Weitere Informationen sind auf www.spiezsola info@spiezsolar.ch erscheinen wird. SpiezSolar und das Organisati Usestuehle 2021 – organisiert vom Gew oder telefonisch
077 446 22 17
Usestuehle 2021 – organisiert vom Gewerbeverband Spiez und SpiezMarketing AG.
Legende QR – Code: www.spiezsolar.ch/news/use
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Von 10 bis 22 Uhr wird die neue «Talentschmiede» in Thun an der Uttigenstrasse 13 mit einem «OPEN DAY» eröffnet. Tagsüber kann man die Räume anschauen, die Lehrer treffen und bei Kurz-Workshops mitmachen. Dabei ist während des ganzen Tages eine Festwirtschaft mit kulinarischen Überraschungen geöffnet.
VEREINE
MUSIG FÄGTORY – Eröffnung der neuen Talentschmiede in Thun am Sa 21. August 21
Ab 20 Uhr findet das Eröffnungskonzert mit «Call me Michael», «TWO ROMANS» und «Jesse Ritch – Unplugged» statt. Beschränkte Anzahl Plätze! Was passiert in der neuen MUSIG FÄGTORY? Im Bereich Popularmusik bieten wir an: – Bandcoachings (Level: BASIC, ADVANCED, MASTER) – Gruppenkurse (siehe Kursprogramm) – Einzelunterricht (Drums, Bass, Gitarre, Piano, Gesang) – Proben und Aufnahmen (Räume zu mieten) – Konzerte und Jam Sessions Wir wünschen uns, dass die MUSIG FÄGTORY zu einem Zentrum für Nachwuchs-Musiker im Bereich Popularmusik im Berner Oberland wird. Inspirierende Treffen und Bandcoachings finden hier täglich statt. Regelmässige Gruppenkurse und Events mit Musikern wie «Jam Sessions» und Master Classes finden dazu in den Räumen statt, die auch für Proben, Demo-Aufnahmen oder VideoRecordings inklusive Infrastruktur gemietet werden können.
Infos & Anmeldung Art & Act Kulturverein Leiter: Timo Schuster Seidenweg 2 3612 Steffisburg Tel. 033 534 30 33 anmeldung@artandact.ch www.artandact.ch/ musigfägtory Die Infos zu den Kursen sind auf der Website aufgeschaltet.
Rollschuhlaufen beim SC Thunerstern-Rollhockey Rollhockey ist ein schneller, attraktiver und technisch hochstehender Mannschaftssport. Der Sport fördert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Teamgeist, schult Körperbeherrschung, Bewegungskoordination, Reaktionsschnelligkeit und Gleichgewicht. Möchtest du gerne mal Rollhockey ausprobieren? Du bist herzlich zu unseren Schnuppertrainings jeden Mittwoch ab 17 Uhr eingeladen. Komm in die MUR-Halle und teste diesen lebendigen Sport. Mädchen und Jungs ab 5 Jahren sind willkommen. Rollschuhe sind vorhanden. Melde dich vorher bei Peter Lehmann unter 079 893 10 50 oder per Mail peter.lehmann@thunerstern.ch. Der SC Thunerstern ist ein professionell geführter Club, der sich für den Nachwuchs engagiert. Zurzeit sind in fast allen Juniorenkategorien Mannschaften für die Schweizermeisterschaft gemeldet. Weitere Informationen und News zum Club findest du auf unserer Internet-Seite oder wende dich an David Lüthi unter 079 630 33 87 oder per Mail david.luethi@thunerstern.ch.
SC Thunerstern Rütlistrasse 19 3600 Thun www.thunerstern.ch
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VORSORGE
Pensionskassenguthaben: Rente oder Kapital? Sie haben gute Vorsorgemassnahmen getroffen und ein schönes Alterskapital angespart. Doch jetzt kommt nochmals ein wichtiger Entscheid, meist über mehrere hunderttausend Schweizer Franken: Wollen Sie eine Rente beziehen oder sich das Kapital auszahlen lassen? Ein sicheres Einkommen. Und zwar ein ganzes Leben lang – ohne Wenn und Aber. Das ist oftmals das Hauptargument für die Rente. Doch es gibt auch Aspekte, die dagegen sprechen: – Hinterbliebene gehen leer aus: Wenn eine versicherte Person stirbt, erhält der überlebende Partner normalerweise nur 60 Prozent der Pensionskassenrente bei gleichzeitiger Kürzung der AHV-Rente. Und erwachsene Kinder gehen in der Regel leer aus. – Beim Kapitalbezug ist die Steuer belastung insgesamt niedriger, weil die Steuer auf das ausgezahlte Kapital nur einmal anfällt. Beim Kapitalbezug erben die Hinterbliebenen die Geldsumme, die noch nicht ausgegeben wurde. Und der Pensionär kann flexibel über sein Pensionskassenguthaben verfügen, zum Beispiel, um das Haus zu renovieren oder den Kindern einen Erbvorbezug auszuzahlen. Ausserdem lässt sich auch beim Kapitalbezug ein relativ sicheres Einkommen erzielen – vorausgesetzt, dass man sich das Geld Publireportage
gut einteilt und moderne Anlage- und Versicherungslösungen kombiniert. Rente und Kapital: warum nicht beides? Es ist wichtig, sich vor der Pensionierung Gedanken zu machen, wie man sein Altersguthaben beziehen möchte. Für viele Pensionierte ist es die beste Variante, einen Teil des Guthabens als Rente zu beziehen und sich das restliche Kapital auszahlen zu lassen. Mit der Rente wird ein gewünschtes Minimaleinkommen abgesichert und mit dem frei verfügbaren Guthaben können lang gehegte Wünsche erfüllt werden. Bei Paaren bezieht häufig ein Partner die Rente und der andere das Kapital. Dabei ist es wichtig, vorab zu klären, wer was bezieht. Vergleichen Sie Rentenkonditionen, speziell die Höhe des Umwandlungssatzes und der etwaigen Leistungen an den Partner, der den jeweils anderen überlebt, damit Sie als Paar die besten Bedingungen erhalten. Es lohnt sich, dabei einen kompetenten Vorsorgeberater hinzuzuziehen. Text und Bilder: zvg
Roberto Ianniello dipl. Finanzberater IAF Zurich, Generalagentur Roger Teuscher Bernstrasse 14, 3612 Steffisburg Tel. 033 828 35 45 roberto.ianniello@zurich.ch www.zurich.ch/thun 4/21 | ThunMagazin
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SCHMUCK-TRAUM
Vom Traum zur Wirklichkeit Der Zauber eines neu geformten Schmuckstücks kann sichtbar werden: Neue Wege ist dazu die Goldschmiede Krauss in Spiez gegangen. Sie zeigt, wie aus Bestehendem, Wertvollem oder Schönem eine neue Realität werden kann. In ihrem Schaufenster zeigt sie, was man selten sieht, weil es zum Insider-Wissen der Goldschmiede-Branche gehört: In sechs Schritten wird der Weg zum individuellen Schmuck-Traum aufgezeigt. Es wird die Verbindung hergestellt zwischen der Vorstellung («Traum») der Kunden, dem Handwerk samt seinen Werkzeugen und der künstlerischen Fertigkeit der Goldschmiede. Schritt 1 geht auf die Kernfrage zurück: Was mache ich mit meinem schon vorhandenen Schmuck? Schritt 2 ist der eigentlich schöpferische Akt, und es wird die Frage gestellt: «Was wünsche ich mir?» In Schritt 3 wird der Traum geplant und auch die Antwort auf etwas Wichtiges gegeben: Was kostet das?
Vorankündigung
Schritt 4 beantwortet die Frage, wie alles angefertigt wird. Schritt 5 schliesslich ist die Anprobe, die sich mit dem Anliegen verbindet, ob man noch etwas ändern kann. Und Schritt 6 ist der krönende Abschluss: Man muss den TraumSchmuck nur noch entgegennehmen! Geschäftsführer Markus Krauss erläutert die Philosophie dahinter: «Zusammen mit den Kunden bringen wir das ans Licht, was sich oft als Wunschtraum tief im Innern versteckt. Es ist ein Prozess, in dem ein Traum Gestalt gewinnt.» Wie das alles genau geht, zeigt das Schaufenster der Goldschmiede Krauss in Spiez, Schritt für Schritt. Text und Bilder: zvg
Eine spannende Orientierung über das Einschmelzen von Gold zeigt die Goldschmiede Krauss im Rahmen der Spiezer «Usestuehle» am 21. August 2021. Näheres auch auf der Website. 42
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Goldschmiede Krauss Markus Krauss , Geschäftsführer Oberlandstrasse 13, 3700 Spiez Tel. 033 654 64 74 info@goldschmiedekrauss.ch www.goldschmiedekrauss.ch Publireportage
Für kleine Kinder ist der eigene Bauch der Nabel der Welt. Sie kennen alle die Szene, wenn kleine Kinder das T-Shirt hochziehen und einem stolz ihren Bauch entgegenstrecken. Und weil der Bauch der Nabel der Welt ist, ist er auch Sitz verschiedener Schmerzen und Sorgen.
Wenn Kindern etwas weh tut, sie Kummer oder Heimweh haben, dann sagen sie oft: «Ich habe Bauchweh.» Bauchweh kann aber vieles sein.
Bild links: Als Mutter weiss Monika Moser, wie wichtig der Kinderbauch ist. Bild rechts: Bei Magen-Darm-Beschwerden wirkt Tee manchmal wahre Wunder.
keine dunkelbraune Brühe sein. Damit vertreibt man Kindern die Freude am Tee, und sie werden als Erwachsene sagen: «Tee, iggittt, ich bin doch nicht krank.»
Nachfragen und beobachten Um sicher zu sein, dass Ihr Kind Bauchweh hat, müssen Sie es beobachten. Wenn der Bauch gebläht ist, das Kind nichts essen oder trinken will, dann stimmt etwas nicht. Wenn das Bauchweh durch eine feine Massage oder das Vorlesen eines Büchleins verschwindet, dann sass sonst ein Sorgenmännlein im Bauch.
bei Erwachsenen. Die Drogerie hat spezielle Trinklösungen zum Elektrolytersatz im Sortiment. Bei der Behandlung stehen verschiedene Wege offen. Es gibt eine breite Palette an Mitteln, die bei Bauchweh eingesetzt werden können. Zur Darmberuhigung ist für Kinder beispielsweise OmniBiotic oder Bioflorin bestens geeignet. Auch zu empfehlen sind warme oder kalte Wickel. Ob der Wickel warm oder kalt sein soll, finden Sie rasch heraus: Legen Sie einfach Ihre flache warme Hand auf den Bauch. Das Kind wird sich schnell äussern, ob die Wärme wohl tuend ist oder nicht. Aus der Komplementärmedizin können Sie Dr. Bachs Notfalltropfen, spagyrische Sprays oder Schüssler Salze Nr. 7 anwenden. Die «heisse 7», also zehn Tabletten der Nr. 7 in heissem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken, hilft Wunder.
Was wurmt das Kind? Vergessen Sie nicht, bei unklaren Bauchbeschwerden auch mal an einen Wurmbefall zu denken, gerade wenn Kinder ganz plötzlich jähzornig oder «hässig» werden und dies gar nicht zu ihrem sonstigen Verhalten passt.
Blähungen Eine häufige Ursache von Bauchschmerzen sind Blähungen. Helfen kann dabei ein dünner Tee aus Kümmel und Fenchel. Auch eine Massage mit einem Bäuchlein-Öl – am besten im Uhrzeigersinn – hilft. Bewegung regt die Verdauung an: Strampeln kann helfen, die Luft im Darm zu verteilen. Falls Ihr Kind häufig unter Blähungen leidet, kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit die Ursache sein. Klären Sie dies mit dem Kinderarzt. Durchfall und Erbrechen Sind Bauchschmerzen mit Durchfall oder Übelkeit und Erbrechen kombiniert, kann eine virale oder bakterielle Erkrankung dahinterstecken. Geben Sie dem Kind häufig zu trinken, denn die Flüssigkeit und die Elektrolyte, also die Mineralien und Salze, müssen ersetzt werden. Dies ist bei Kindern schneller nötig als Publireportage
Abwarten und Tee trinken Bei Magen-Darm-Beschwerden wirkt Tee manchmal wahre Wunder. Pfefferminze und Kamille oder bei Durchfall getrocknete Heidelbeeren sind zu empfehlen. Vergessen Sie nicht, dass Kinder noch einen sehr feinen Geschmackssinn haben. Das heisst: Der Tee soll nur kurz angebrüht werden. Ein schwacher oder dünner Tee ist längstens wirksam genug! Es muss
GESUNDHEITSTIPP
Der Kinderbauch – der Nabel der Welt
Alarmzeichen Wenn das Bauchweh nicht nachlässt, kann hinter den Beschwerden auch eine versteckte Mittelohrentzündung oder eine Blasenentzündung stecken. Wie gesagt, mit dem Universalwort «Bauchweh» bringen Kinder zum Ausdruck, dass etwas nicht stimmt. Wenn ein Kind über starke Bauchschmerzen klagt und sehr müde bis apathisch wird, empfehlen wir Ihnen, mit dem Kind direkt in die Notaufnahme zu gehen. Es könnte sich um einen geplatzten Blinddarm handeln. Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG
Bälliz Apotheke + Drogerie AG Bälliz 42, 3600 Thun, Tel. 033 225 14 25 info@baelliz.ch, www.baelliz.ch 4/21 | ThunMagazin
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COACHING
Möglichkeiten statt Grenzen Bei Coaching and else unterstützt Susann Berger ihre Kunden, damit sie auch in Zeiten der Veränderung handlungsfähig bleiben. Susann Berger legt den Fokus auf die wichtige Verbindung zwischen Kopf und Emotionen. Hier können neue Lösungen und Möglichkeiten im Leben entstehen. Als Mensch mit seinem Umfeld steht man bei ihr im Mittelpunkt. Für Firmen und einzelne Teams werden massgeschneiderte Trainings und Workshops zu grundlegenden Themen wie Kommunikation, Umgang mit Konflikten und Veränderungen sowie Teamentwicklung angeboten. Im Coaching können Führungskräfte, Mitarbeitende und auch Privatpersonen mit dem eigenen Potenzial neue Möglichkeiten entdecken und Handlungsspielräume erweitern, dies zu beruflichen und privaten Themen und Fragestellungen. Für Führungskräfte ist der Business Walk and Talk eine ideale Möglichkeit, Gedan-
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Neue Werkzeuge kennen lernen, um in Gesprächen besser auf das Gegenüber einzugehen und so erfolgreicher Gespräche zu führen. Montag, 30. August 2021, 18 bis 20 Uhr, 45 Franken Weitere Angebote: www.coachingandelse.ch/angebot/workshops
Bild: Susann Berger ist selbständiger Coach und Trainerin in den Bereichen Coaching, Organisationsentwicklung, Mental- und Teamtraining und bietet massgeschneiderte Dienstleistungen an.
ken zu ordnen und Kreativität in einer Lösungsfindung zu entwickeln; dies passiert draussen in der erholsamen Natur in Kombination mit Bewegung und Coaching. Text und Bild: Christine Hunkeler
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Infoanlässe An unseren Informationsanlässen hast du die Gelegenheit, uns und unsere Ausbildungen kennen zu lernen und dich über Entwicklungsmöglichkeiten resp. den Weg zum eidgenössischen Diplom zu informieren. Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom in TEN Dienstag, 28. September 2021, 19.00-20.30 Uhr in Thun Medizinische/r Masseur/in EFA Mittwoch, 27. Oktober 2021, 19.00-20.30 Uhr (Webinar) Deine Anmeldung nehmen wir gerne per E-Mail unter mail@bodyfeet.ch entgegen.
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Abnehmen und sich wieder wohl fühlen – persönlich und individuell begleitet Seit 13 Jahren setzt Vitalyse Thun zur Gewichtsreduktion auf eine dauerhafte Veränderung der Essgewohnheiten. Für eine bessere Gesundheit und ein gesteigertes Wohlbefinden. Gesundheit ist unser höchstes Gut Eine ausgewogene Ernährung und die Reduktion von erhöhtem Gewicht führen neben Bewegung und bewusstem Lebensstil zu einer verbesserten Gesundheit. Es liegt mir persönlich am Herzen zu sagen, wie notwendig es ist, eigenverantwortlich etwas für seine Gesundheit zu tun. Aber es liegt mir fast noch mehr daran, aufzuzeigen, dass man trotz einer Ernährungsumstellung nicht auf alles Liebgewonnene verzichten muss. Die erste Hürde ist, überhaupt einmal zu starten und ein Ziel zu setzen. Und dann ist es gar nicht mehr so schwer. Im Gegenteil, meine Kunden sind überrascht, wie unkompliziert die Ernährungsumstellung sein kann. Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze von Vitalyse Thun. Statt eine Diät einzuhalten und auf alles Gute zu verzichten, zeige ich Ihnen, wie Sie mit Freude und ohne schlechtes Gewissen essen und dennoch effizient abnehmen können. Ursache des Problems auf den Grund gehen Ich verbessere mit Ihnen zusammen das, was zum Übergewicht führte – die Essgewohnheiten. Sie brauchen keine Ersatzmahlzeiten oder Diätdrinks zu nehmen. Vielmehr lernen Sie, eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung im Alltag anzuwenden. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt, sodass Sie rund 0,8 Kilo pro Woche abnehmen. Dank den drei Phasen «Gewichtsreduktion», «Stabilisierung» und «Gewichtserhaltung» ist der dauerhafte Erfolg garantiert. Professionelle und individuelle Betreuung Dank individuellen, verständnisvollen Beratungen in regelmässigen Abstän-
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den ist es mir möglich, Ihren Erfolg zu steuern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wirklich einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen effizient ab und bleiben motiviert.
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Unkomplizierte Durchführung Das Ernährungsprogramm ist sehr einfach durchzuführen – auch für Berufs tätige und Familien. Es gibt keine fixen Menüpläne oder komplizierte Diätvorschriften. Überzeugen Sie sich selbst Reservieren Sie sich jetzt einen Termin für ein erstes kostenloses Abklärungsgespräch, ich freue mich auf Sie. Text und Bild: Vitalyse Thun
Vitalyse Thun Tina Knopf, dipl. Ernährungscoach/ Orthomolekular-Therapeutin FOM Bälliz 52, 3600 Thun Tel. 033 221 84 00, www.vitalyse-thun.ch www.facebook.com/vitalyse.thun Weitere Standorte: www.vitalyse.ch
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GESUNDHEIT / SEHBERATUNG
Nachtlinse für Kids bremst Kurzsichtigkeit im Schlaf Scharf sehen nach dem Schlaf: Die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens lassen Kinder und Jugendliche tagsüber ohne Brille sehen und bremsen sogar das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit. Optilens offeriert ein kostenloses Erstgespräch. Weltweit nimmt die Kurzsichtigkeit in erschreckendem Masse zu. Davon sind bereits 50 % der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz betroffen (China: 90 %). Heute ist bekannt, dass starke Kurzsichtigkeit bei Menschen zu Augen erkrankungen bis hin zum Erblinden führen kann. Deshalb ist es bei Kindern und Jugendlichen besonders wichtig, Kurzsichtigkeit zu bremsen oder gar zu stoppen. Hier helfen die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens. Der Optometrist und Optilens-Inhaber Raymond E. Wälti beantwortet Fragen dazu:
Herr Wälti, wie beschreiben Sie Kurzsichtigkeit? Wer in die Nähe gut sieht, die Ferne aber nur verschwommen wahrnimmt, ist kurzsichtig. Das Auge ist bei Kurzsichtigkeit leicht länglich verformt (siehe Illustration). Gläser einer Brille oder Linsen helfen, den Fokus (Schärfe) auf die Netzhaut des Auges zu korrigieren. Das Auge kann in jungen Jahren weiter in die «Länge» wachsen und so zu einer stärkeren Kurzsichtigkeit führen. Heute sind immer mehr Kids kurzsichtig. Weshalb? Lesen und Spielen auf Handy, TV oder Computer beeinflussen die Kurzsichtigkeit negativ. Der heutige Lebensstil, meist mit wenig Aktivitäten am Tageslicht, verstärkt die Sehschwäche noch. Aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle: Immer mehr Eltern sind kurzsichtig. Damit steigt das Risiko, dass ihre Kinder Kurzsichtigkeit erben. Was bedeutet das für die Prophylaxe? Sobald erste Anzeichen der Kurzsichtigkeit auftreten, sollte sie behandelt werden. Dies ist oft schon mit rund achtjährig. So stehen die Chancen gut, dass Grüner oder Grauer Star, Makula46
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Degeneration oder Netzhautablö sungen später nicht oder weniger stark auftreten.
Oben: Zeigt die Kurzsichtigkeit: Das Auge ist zu stark in die Länge gewachsen.
Dagegen kann etwas getan werden. Was schlagen Sie vor? Zwei Optionen stehen heute zur Verfügung. Das tägliche Anwenden von speziellen Atropin-Augentropfen, die man über mehrere Jahre ins Auge tropft, oder das Tragen von Nachtlinsen 4Kidz von Optilens.
fläche der Hornhaut so, dass anschlies send bis zu 48 Stunden auf eine Sehhilfe (Brille, Tageslinsen) verzichtet werden kann. Im Gegensatz zu einer Brille – mit der die Kurzsichtigkeit weiter zunehmen kann – zeigen neuste Studien: Nachtlinsen eignen sich sehr gut, die Zunahme von Kurzsichtigkeit zu bremsen oder zu stoppen. Die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens sind bei Eltern, Kindern und Jugendlichen bereits sehr beliebt, da sie weitere Vorteile bringen.
Was spricht für Nachtlinsen 4Kidz? Unsere Nachtlinsen 4Kidz werden in der Nacht mindestens 4 Stunden getragen. Sie formen im Schlaf die Ober-
Optilens – der Linsenpionier im Berner Oberland
Seit über 20 Jahren ist Optilens die Spezialistin für gesundes Sehen in der Region. Der Familienbetrieb legt Wert auf die persönliche Beratung und bürgt für professio nellen Service. Das Geschäft im Herzen von Thun beschäftigt rund zehn Mitarbeitende. Fachspezialisten mit Hochschulabschluss in der Optometrie sowie stete Weiterbildung im Bereich Linsen und Augengesundheit garantieren, dass jede Kundin und jeder Kunde auf lange Sicht die optimale Lösung erfährt. Optilens hat sich auf Kontaktlinsen spezialisiert und führt alle Arten von Sehhilfen im Angebot, mit denen auch spezielle Augenprobleme (Hornhautverkrümmung, trockene Augen, kombinierte Sehfehler für Nah und Fern) berücksichtigt werden können. Regelmässige Augendruckmessungen, frühzeitige Erkennung von Grünem/Grauem Star oder Makula-Degeneration gehören zu den routinierten Kontrollen der Fachspezialisten und unterstützen den guten Ruf des Hauses, besonderes Augenmerk auf die Gesundheit des Sehens zu legen.
S I T A R G ratung
GESUNDHEIT / SEHBERATUNG
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Welche Vorteile denn? Gerne werden lästige Brillen für Sport, Schule oder Freizeit absichtlich zu Hause gelassen, was die Kurzsichtigkeit verstärken kann. Mit den Nacht linsen 4Kidz sind nicht nur die Träger* innen, sondern auch die Eltern auf der sicheren Seite. Die Anwendung daheim lässt sich besser kontrollieren und das Einsetzen und Herausnehmen minimiert das Risiko des Verlierens. Ebenso unkompliziert ist die Handhabung: Die Nachtlinsen 4Kidz werden am Abend auf die Augen gelegt und tagsüber in einer Reinigungsflüssigkeit aufbewahrt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Linsen liegen sie weniger lang auf den Augen – ein positiver Effekt für die Verträglichkeit und deshalb zukunftsweisend. Publireportage
Wie wichtig ist das Alter zum Tragen von Nachtlinsen 4Kidz? Nachtlinsen 4Kidz können problemlos ab dem 1. Schultag getragen werden. Die Nachtlinsen helfen zwischen dem 6. und dem 20. Lebensjahr, die Kurzsichtigkeit zu bremsen. Deshalb ist wichtig, früh mit dem Tragen von Nachtlinsen zu beginnen. Sie bieten eine kostenlose Erstberatung an? In diesem Erstgespräch erfahren interessier te Eltern, welche Linsen variante – Nachtlinsen 4Kidz oder andere Linsentypen – für ihr Kind die beste ist und wie die Kosten und der Ablauf der Anpassung sind. Wir verfügen über viel Erfahrung in der langfristigen Anwendung von Linsen bei
Oben: Nachtlinsen 4Kidz von Optilens: Beim Schlafen die Sehschwäche korrigieren und gleichzeitig die Kurzsichtigkeit bremsen.
Kindern und Jugendlichen und haben uns speziell zum Thema Nachtlinsen weitergebildet. Text und Bilder: zvg
OPTILENS GmbH im Bälliz 67, z Thun Tel. 033 222 54 22 www.optilens.ch 4/21 | ThunMagazin
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GESUNDHEIT
Neuer SWICAStandort in Thun Moderne, ebenerdige Räume bieten mehr Platz, um sich den persönlichen Anliegen der Kunden zu widmen. Seit Ende Mai 2021 befindet sich die SWICA Agentur in Thun an der Aarestrasse 36. «Aufgrund des stetigen Kundenwachstums sind die bisherigen Räume im ersten Stock im Bälliz 64 zu klein geworden», sagt der Agenturleiter Giuseppe Galeazza. Den rund 15 000 Privat- und Unternehmenskunden stehen neu zwei geräumige Beratungszimmer für persönliche Anliegen zur Verfügung. Die modernen Räumlichkeiten sind im Erdgeschoss und barrierefrei zu erreichen. Mit der neuen Infrastruktur bietet SWICA den neun Mitarbeitenden ideale Arbeitsbedingungen und setzt ein klares Zeichen für den Standort in Thun.
Bild: Der Agenturleiter Giuseppe Galeazza und seine Mitarbeitenden freuen sich, ihre Kunden in modernen Räumlichkeiten bedienen zu dürfen.
SWICA ist für Sie da. Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag: 8 bis 12 Uhr / 13.30 bis 17 Uhr Freitag: 8 bis 12 Uhr / 13.30 bis 16 Uhr Ausserhalb der Öffnungszeiten steht der telefonische Kundenservice 7×24 rund um die Uhr zur Verfügung: Tel. 0800 80 90 80.
SWICA Gesundheitsorganisation Agentur Thun Aarestrasse 36, 3602 Thun Tel. 033 225 19 20 thun@swica.ch, www.swica.ch
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FÜR SIE DA. NEU AN DER AARESTRASSE 36. Mit Schutzkonzept für Sie geöffnet. Oder online auf: swica.ch/thun
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POLITIK
«Es braucht die Offenheit, sich in die Situation anderer hineinzuversetzen» Am 26. September wählen die Steffisburgerinnen und Steffisburger ihren neuen Gemeindepräsidenten. Der 43-jährige Musiker, Schulleiter und Politiker Reto Jakob sagt im Interview, warum er kandidiert. Zur Person
Reto Jakob wurde 1977 geboren. Nach der Matur am Gymnasium Thun studierte er an der Hochschule der Künste Bern Violoncello. 2019 schloss er einen Studiengang an der Berner Fachhochschule mit einem Executive Master of Business Administration (EMBA) ab. Neben seiner Tätigkeit als selbständig erwerbender Musiker unterrichtet er seit 2003 als Lehrer. Seit 8 Jahren ist er auch Schulleiter, aktuell an der Schule linke Zulg. Politisch ist das SVP-Mitglied unter anderem langjähriges Mitglied des Grossen Gemeinderates von Steffisburg, welchen er 2018 präsidierte. Reto Jakob ist verheiratet und mit seiner Frau, den 3 Söhnen und der Tochter wohnhaft im Ortbühl in Steffisburg. www.retojakob.ch
Reto Jakob, Du bist Kandidat fürs Gemeindepräsidium von Steffisburg. Dieses Amt ist heute anspruchsvoll und es kann auch zu harten politischen Auseinandersetzungen kommen. Wie gehst Du mit Konflikten um? Meinungsverschiedenheiten sind überhaupt nichts Schlechtes. Oft findet man gerade so bessere Lösungen. Vielleicht habe ich berechtigte Anliegen übersehen. Es braucht aber die Offenheit, sich in die Situation des anderen hineinversetzen zu wollen. Es ist Aufgabe des Gemeindepräsidenten, solche Diskussionen zu führen, zu moderieren, aber auch zu prägen. Als Schulleiter sind mir solche Prozesse nicht unbekannt. Manchmal gehen aber trotzdem die Emotionen hoch. Wie gehst Du mit Stress und Druck um? Ich kann nur meine Emotionen steuern. Meine Erfahrung ist, dass es meistens besser ist, nicht sofort zu antPublireportage
worten oder gar zu entscheiden. «Darüber schlafen» hilft oft. Ich versuche mein Gegenüber immer zu respektieren, auch wenn mir gewisse Aussagen oder Verhaltensweisen Mühe machen. Das beste Mittel gegen Druck und Stress ist auch mal abzuschalten: mit den Kindern Fussball spielen, Cello spielen, ein Buch lesen – das hilft abzulenken, um dann wieder neu an die Situation heranzugehen. Nach der Matur hast Du Cello studiert. Unterdessen hast Du ein EMBA gemacht und arbeitest als Schulleiter. Wie kommt es dazu, dass Du jetzt Gemeindepräsident werden möchtest? Ich bin sehr vielseitig interessiert. In allen genannten Bereichen hat man viel mit Menschen zu tun. Als Musiker will ich etwas in den Zuhörern auslösen. Politik ist nicht so anders. Auch hier will ich gestalten und meine Visionen anderen Menschen vermitteln.
Du bist auch Ehemann und Vater von vier schulpflichtigen Kindern. Wie soll das als Gemeindepräsident gehen? Es ist tatsächlich nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Die Familie hat für mich einen höheren Stellenwert als die Politik. Hier ist auch organisatorisch einiges möglich. Die Verwaltung in Steffisburg ist sehr gut aufgestellt und ich brauche nicht alles selber zu machen. Interview: Samuel Krähenbühl, Bild: zvg
Präsentiert von: SVP Wahlkreisverband Thun
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DESIGNRESORT
Weltgewandt mit Bergsicht Das neue Design-Resort in Grindelwald definiert den «kleinen Luxus» neu: Wer dem «Ruf des Unbekannten» folgt, frönt dem Jauchzen der Abenteuerlust – und dem Flüstern der Geborgenheit. Die Berge neu erschaffen? Das kann der Mensch nicht. Die Welt neu erschaffen? Sowieso nicht. Doch eine «Bergwelt» erschaffen hingegen schon; so geschehen in Grindelwald. Als sich im Juni die weissen Pixel des Digitalkalenders zu einer «11» formierten, öffneten sich die Schiebetüren zum alpinen Designresort «Bergwelt» im Berner Oberland. Dort, wo das blosse Emporschauen zu den Gipfeln bei so manchen ein Jucken in den Zehen auslöst, weil diese wanderschuhbesohlt hinaufwollen: Um oben die Luft zu atmen, die es in dieser Frische unten scheinbar nicht gibt. Und
ein bisschen in den Spuren jener zu schwelgen, die Spitzen und Kämme auf Expeditionen vermessen haben, deren Abenteuerlust den Verstand ausgehebelt hat, um den Klemmkeil sogleich noch ein Stück weiter oben einzuschlagen. Um zu erahnen, wie sich der geheime Agent in noch geheimerer Mission vom Fels aus an die Flugzeugkufen
heftet. Dem Spirit dieser Sehnsuchtswelten von Bergen und Entdeckern spürt man im neuen Resort nach; mit jedem Knistern des Feuers im Holzkohlegrill. Mit jedem Blick durch die Glasfronten in das bergumrahmte Draussen. Mit jeder Berührung, welcher die Hände intuitiv nachgehen, wenn sie sich im Gourmetrestaurant dem Samt
«Der wahre Luxus von heute ist nicht Prunk, sondern Privatsphäre.»
Luzius Kuchen, Hotelentwickler
der Sitzbank oder in der Sauna dem porenlosen Fichtenholz nähern. Getreu dem gastronomischen Leitmotiv «Seeking the unknown», das durchaus als Titel für einen Agentenfilm taugte, ertastet man es auch wieder und wieder, dieses Unbekannte: Die Hotelerfinder Luzius Kuchen und Patrik Scherrer haben ein Luxus-Resort zum Anfassen geschaffen: Einerseits in Bezug auf den Look, denn die haptisch begehrlichen Materialstrukturen kommen in Zeiten der Dauer-«Bescreenung» einem Manifest «Zurück zum Spüren» gleich; andererseits in Bezug auf das «Feel», weil das Gefühl von Geborgenheit die Gäste durchdringen soll, als gehörten sie einem ungezwungenen Club an. «Wir zelebrieren den kleinen Luxus», beschreibt Luzius Kuchen und meint damit: Sich in der Suite gut aufgehoben zu fühlen, statt sich in der Weitläufigkeit zu verlieren. Nahbar ist auch die Küche an diesem Inspirationsort: Denn mit seinen 18 GaultMillau-Punkten und zwei Guide-Michelin-Sternen pflegt Marcus G.
Bild: Marcus G. Lindner, ausgezeichnet mit 18 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen, kocht kunstfertig, aber bodenständig. 50
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DESIGNRESORT Bild ganz oben: Die Hotelerfinder Luzius Kuchen und Patrik Scherrer haben im Dorf zentrum von Grindelwald einen Ort geschaffen, der urbane Entdecker inspirieren soll.
Bild oben: Nahbar und naturnah: Marcus G. Lindner pflegt in der «Bergwelt Grindelwald» zwar eine gehobene, aber keine abgehobene Küche, die auf vertrauten, natürlichen Zutaten basiert. Bild links: Das «Fire and Ice»-Spa bietet auf 800 m2 pure Erholung.
Lindner zwar eine gehobene, aber nicht abgehobene Küche. «Damit die Gerichte zugänglich sind, stelle ich mich auf den Gast ein», beschreibt der gebürtige Wiener. Seine frühste kulinarische Erinnerung und nicht zuletzt der Auslöser, den Beruf des Kochs zu erlernen, ist die Küche seiner Mutter: Auf dem Familientisch dampften Schmorgerichte und Knödel. An namhaften gastronomischen Adressen verfeinerte er seinen mediterran-rebellischen Stil und seine Kunstfertigkeit. Marcus G. Lindner malt sich seine Gerichte wortwörtlich im Kopf aus – und so sehen sie dann auch aus, wenn sie auf den Marmortischen der «Bergwelt» stehen. Publireportage
Die Geschichte von alpinen Wegbereitern kann man ebenso wenig neu schreiben wie jene von Filmagenten, schliesslich landen letztere früher oder später immer mit einem Drink an der Bar – eine Szene, die sich übrigens gut in der «The Seven Spirits»-Hotelbar abspielen könnte. Die eigene Geschichte von der Auszeit im Gletscherdorf lässt sich hingegen beliebige Male neu schreiben. Und sie bleibt nicht nur in Erinnerung, sondern auch im Gaumen, wenn man die Lippen zusammenpresst: es flüstert. Und im Herzen, wenn man hineinhorcht: es jauchzt. Text: Daniela Dambach Bilder: Anja Zurbrügg
Bergwelt Grindelwald Bergwelt 4, 3818 Grindelwald Tel. 033 854 85 85 welcome@bergwelt-grindelwald.com 4/21 | ThunMagazin
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IMMOBILIEN
Ehevertrag statt Rosenkrieg Wenn zwei Menschen sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen, denken sie häufig nicht an das Unhappy End. Weil die gemeinsame Immobilie häufig den grössten Wirtschaftsfaktor einer Ehe darstellt, ist Vorsorge nicht verkehrt. Wer das Familienglück in den eigenen vier Wänden gefunden hat, denkt häufig nicht an den schlimmsten Fall, und Begriffe wie Ehevertrag oder gar Scheidungsvereinbarung passen schon gar nicht in die Idylle. «Wieso sich mit etwas beschäftigen, was uns eh nie passieren kann?» – denkt sich das eine oder andere Paar. Unerwartete Veränderungen gehören allerdings zum Leben. Deshalb kann es Sinn machen, sich mit der Zukunft einer Immobilie im Scheidungsfall zu beschäftigen. Vor allem für Selbstständigerwerbende, deren Existenz finanziell mit der Hypothek verbunden ist, oder wenn die Immobilie der Altersvorsorge dient. Auch in solchen Fällen ist Marc Wyss von Immobilien Wyss für die Kunden da – auch in Zeiten, wo diese rundum glücklich sind. Er hilft mit professioneller Distanz, die individuell passende Lösung zu skizzieren, damit im Härtefall nicht noch alles härter wird. Ein Ehevertrag hilft, die Eigengüter Publireportage
klar zu deklarieren. So können diese auch nach der Scheidung der Partei zugeteilt werden, welche sie in die Ehe eingebracht hat. Alles andere ist gemeinsame Errungenschaft und wird hälftig geteilt. Eine Immobilie zählt meistens zum Gesamteigentum und damit zur Errungenschaft. Deshalb ist es angebracht, sich die Frage zu stellen, wie diese nach einer allfälligen Trennung oder Scheidung genutzt werden soll. Übernimmt einer der geschiedenen Partner die Immobilie, soll sie den Kindern vermacht werden, verkauft oder vermietet werden? – Das ist die Frage. Auch hier zahlt es sich aus, wenn man sich rechtzeitig Gedanken macht. Und auch hier ist der Immobilienexperte des Vertrauens eine grosse Stütze – nicht nur, wenn es um die Veräusserung geht. Es gibt viele unterschiedliche Wege – solche, die funktionieren, und solche, die vor Gericht enden. Eine gütliche Einigung ist immer der
Oben: Marc Wyss steht auch bei heiklen Immobilienthemen mit Rat und Tat zur Seite.
beste Weg. Denn eine Scheidung ist anspruchsvoll genug – auch ohne Rosenkrieg und Streitereien wegen der Immobilie. Text und Bild: zvg
Weitere Informationen
Wer mehr wissen will, kann sich kostenlos den Ratgeber «Immobilie in der Scheidung» von der Webseite www.immowyss.ch herunterladen.
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IMMOBILIEN
Chartreuse – Mitten in Hünibach In der Chartreuse, mitten in Hünibach, entstehen sechs Eigentumswohnungen in grüner Umgebung, nahe dem Thunersee und mit schöner Bergsicht. Vielleicht schon bald Ihr neues Zuhause?
Das Mehrfamilienhaus befindet sich an zentraler Lage, direkt im Dorfzentrum von Hünibach mit schöner Bergsicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Die ideale Wohnlage – nur wenige Schritte vom Thunersee und allen wichtigen Einkaufsmöglichkeiten. Eine breite Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, Bank und die Bushaltestelle mit guten Verbindungen in die Stadt Thun und nach Interlaken sind im Umkreis von nur 100 Metern bequem erreichbar. Projektbeschrieb Nachhaltig und zeitgemäss: An der Chartreusestrasse entsteht Wohnraum nach neuesten baulichen Standards. Ei54
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nes haben die Wohnungen gemeinsam: ein durchdachtes Grundrisskonzept und eine hochwertige, moderne Materiali sierung. Die gut besonnte Parzelle grenzt südöstlich an eine grosse Gartenparzelle der Gartenbauschule, was den Baukörper zum Garten hin öffnet und einen freien Blick in die Weite gewährt. Nordwestlich grenzt das Haus an die Quartierstrasse. Auch auf dieser Seite sind Aussenbereiche vorgesehen, sodass Sie sowohl von der Morgen- wie auch von der Abendsonne profitieren. Westlich liegen die 4½-Zimmer-Wohnungen und östlich die 3½-Zimmer- Einheiten. Dank der überschaubaren
Grösse der Liegenschaft mit einer leichten Versetzung der beiden Gebäudeteile ist die Privatsphäre seiner Bewohner – sowohl in den Wohnräumen, wie auch auf den grossen Loggien und Balkonen – bestmöglich gewahrt. Alle Einheiten verfügen über zwei Badezimmer mit integriertem Waschturm, private Abstellräume und hindernisfreie Zugänge bis zur Einstellhalle. Nachhaltigkeit Ein Neubau, der nicht nur nimmt, sondern zurückgibt. Die hochwertige PV-Anlage auf dem Dach produziert Strom für den Eigengebrauch und für die benachbarte Gartenbauschule.
IMMOBILIEN Auch das Meteorwasser wird nicht verschwendet. Dieses wird gesammelt und zum Bewässern weitergegeben. Alle Bewohner haben die Möglichkeit, das Elektroauto und das E-Bike im Untergeschoss mit dem selbstproduzierten Strom aufzuladen.
Oben: Visualisierung der 4½-ZimmerWohnung im 2. Obergeschoss.
Haben Sie sich schon immer eine altersgerechte Wohnung an zentraler Lage gewünscht? Ein Zuhause, das erholsame Stunden verspricht und zum geselligen Zusammensein einlädt? Von einem Stück Grün vor der Tür? Dann lassen Sie sich von unserem Bauprojekt in Hünibach inspirieren.
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Links: Der Neubau mit freiem Blick auf die schöne Parzelle der benachbarten Gartenbauschule.
Rechts: Das Mehrfamilienhaus mit PV-Anlage auf dem Dach.
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Die Mobilitätswende ist voll im Gang und Elektrofahrzeuge boomen. Erfahren Sie auf einer Testfahrt und von unserer Talkrunde, weshalb das so ist.
Ausstellung & Testfahrten 15.00 – 21.00 Uhr | Eintritt frei
Talkrunde Regierungsrat Christoph Ammann
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Andrea de Meuron
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Informationen & Anreise Kultur- und Kongresszentrum Thun, Seestrasse 68, 3604 Thun Auto: Nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze am Lachenweg. ÖV: STI Linie 1 Die aktuell gültigen Schutzkonzepte des BAG und des KKThun werden eingehalten.
Martin Bolliger
Leiter Mobilitätsberatung TCS Touring Club Schweiz
Urs Neuenschwander Leiter Marketing und Vertrieb Energie Thun
Patrick Lerf
Leiter Finanzen Gebäudeversicherung Bern (GVB)
Daniel Wittwer Inhaber Spymag AG
Marco Frozza Geschäftsführer Auto Tempel AG Moderation
Sonja Hasler
SRF-Moderatorin
Anmeldung & Programm www.be.ch/energieklimatalk
Der nächste Energie- und Klima-Talk des Kantons Bern findet am 24. August 2021 im KK Thun statt. Parallel zu den Referaten und der Podiumsdiskussion am Abend können Interessierte bereits ab dem Nachmittag verschiedene Elektrofahrzeuge testfahren.
Noch ist es ein weiter Weg bis zur Erreichung der Klimaziele. Was ist konkret zu tun und welche Rolle spielt die Mobilität? Mit den Energie- und Klima-Talks will der Kanton Bern helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Im Interview spricht Ulrich Nyffenegger, Vorsteher Amt für Umwelt und Energie des Kantons Bern, über Chancen und Perspektiven der Mobilitätswende. Herr Nyffenegger, wo stehen wir bei der Erreichung der schweizerischen Klimaziele? Leider nicht da, wo wir müssten. Und nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes sind wir endgültig im Hintertreffen. Insbesondere im Bereich der Mobilität sind wir in Verzug, obwohl gerade hier eine Wende ohne Einschränkungen sehr schnell möglich ist. Welche Rolle spielt die Mobilität in der Energiestrategie der Schweiz? Die Mobilität ist zusammen mit dem Gebäudebereich der grösste Klimakiller. Sie ist aber gleichzeitig der schnellstPublireportage
mögliche Weg, Treibhausgase zu vermeiden, denn die Erneuerungsrate ist beim Auto kürzer als bei der Heizung oder bei der Gebäudeerneuerung. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf Elektroautos? Der richtige Zeitpunkt ist individuell, aber ganz sicher beim nächsten Fahrzeugwechsel. Die Technik ist ausgereift, das Modell angebot wurde stark erweitert und die Kosten sind gleichzeitig gefallen. Was können BesucherInnen am 24. August im KK Thun erwarten? Vielfältige Informationen über den Stand der e-Mobilität als Ganzes und spezifisch über die aktuellen Modelle der ortsansässigen Fahrzeuganbieter. Wie bei je-
ENERGIE UND KLIMA
Energie- und Klima-Talk in Thun: Jetzt umsteigen auf Elektro-Autos
Links Ulrich Nyffenegger, Vorsteher Amt für Umwelt und Energie des Kantons Bern. der neuen Technologie geistern noch viele Falschinformationen umher, die an der Veranstaltung sicher richtiggestellt werden. Natürlich werden auch die Vorund Nachteile der e-Mobilität und insbesondere die Betriebs- und Unterhaltskosten thematisiert werden. Wer sich wirklich ein eigenes Bild machen will, kommt vorbei und testet die verschiedenen Fahrzeugtypen. Vielleicht gibt das ein «aha»-Erlebnis für einen ganz neuen Fahrkomfort und zusätzlichen Fahrspass. Interview und Bilder: zvg
Energie- und Klima-Talk
Die Energie- und Klima-Talks zu verschiedenen Energie-Themen sollen helfen, Projekte weiter zu konkretisieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Weitere Informationen unter www.be.ch/energieklimatalk 4/21 | ThunMagazin
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Seit der Pandemie sind Homeoffice und Cloud-Lösungen kaum noch wegzudenken. Doch was sind die wesentlichen Vorteile der Cloud für KMU?
DIGITALISIERUNG
Wie profitieren KMU von der Cloud? Die Cloud kann mehr als E-Mails verschicken und den Web-Auftritt beherbergen. Und sie ist auch mehr als eine Notlösung während eines Lockdowns. Flexible Arbeitsformen wie Homeoffice werden diese Pandemie überdauern – und damit auch die Cloud-Nutzung. Ganz einfach deshalb, weil die Vorteile im Geschäftsalltag überwiegen: Von unterwegs und zu Hause wie im Büro arbeiten Daten, die in der Cloud gespeichert sind, sind überall zugänglich: im Büro, im Homeoffice, und unterwegs auf dem Notebook, Smartphone oder Tablet. Ein wesentlicher Vorteil für die effiziente Zusammenarbeit ist ausserdem, dass gleichzeitig am selben Dokument gearbeitet werden kann. Aktuelle Informationen auf allen Geräten Cloud-Dienste wie Microsoft 365 synchronisieren wichtige Informationen wie Termine, E-Mails, Kontakte und Dokumente automatisch auf allen Geräten: Ihren Kalender haben Sie auch unterwegs auf dem Smartphone im Überblick. Bei Geschäftsterminen sind Sie gut vorbereitet und können übers Tablet Projektunterlagen abrufen. Speicherplatz dazu mieten und automatische Backups Wenn Geschäftsdaten lokal gespeichert werden, fällt viel Aufwand an, z.B. für den Einbau neuer Festplatten im Server oder Netzwerkspeicher (NAS) oder für Back ups. In der Cloud kann zusätzlicher Speicherplatz einfach dazugemietet werden, und Backups erfolgen automatisch.
Schutz vor Hardware-Ausfällen Es muss nicht gleich das Horrorszenario eines Einbruchs oder Wasserschadens sein. Es genügt, wenn die Mechanik einer Festplatte defekt ist. Dank der Datenspeicherung in der Cloud sind Sie vor solchen Ausfällen geschützt. Das gilt für täglich genutzte Daten genauso wie für Backups. Mehr Sicherheit dank automatischer Updates Wenn Software-Updates vernachlässigt oder zu spät gemacht werden, entstehen
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Sicherheitslücken, die Angriffsfläche für Cyberkriminelle bieten. Bei Cloud-Anwendungen erfolgen Updates automatisiert durch den Anbieter, da diese im Abo inbegriffen sind. Text: Hannes Brand, Swisscom (Schweiz) AG Bild: Adobe Stock
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Heizen mit Wärmepumpe – Teil 1 Wenn Sie den Begriff «Wärmepumpe» hören, denken Sie als erstes an Erdwärmebohrungen? Muss nicht sein, es gibt verschiedene erneuerbare Wärmequellen. Eine Wärmepumpe ist kein Gerät, bei dem einfach der Stecker in der Wohnstube eingesteckt wird und schon läuft das «Heizöfeli». Es braucht zwar weniger Platz als eine Öl- oder Holzheizung, etwas umfangreicher ist das Thema trotzdem. Eine definierte Wärmequelle wird beispielsweise benötigt. Dieser Wärmelieferant heisst Luft, Erdreich oder Grundwasser (seltener See-/Flusswasser). Was davon möglich ist, entscheidet unter anderem der Standort. Ob das Terrain für eine Erdwärmesonde oder zur Grundwassernutzung geeignet ist – beides ist bewilligungspflichtig –, muss im Vorfeld abgeklärt werden. Erste Orientierungspunkte liefern beispielsweise die Karten auf dem online Geoportal des Kantons Bern. * Doch wie funktioniert eine Wärmepumpe? Im Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Der Kühlschrank entzieht beispielsweise der Milch und dem Käse die Wärme und gibt diese auf der Rückseite wieder an die Küche ab. Die Wärmepumpe entzieht einer der drei
* Detailliertere Informationen:
«Aussenquellen» die Wärme, erhöht mit dem strombetriebenen Kompressor die Temperatur und gibt die Heizwärme an die Innenräume und ans Warmwasser ab. Dieser Vorgang nennt sich Carnot-Prozess, dabei werden die thermodynamischen Eigenschaften des Kältemittels genutzt. Grundsätzlich gilt, je kleiner der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und der -abgabe, desto effizienter und umweltfreundlicher arbeitet die Wärmepumpe. Demnach ist beispielsweise für einen Grossteil des Thuner Westamts die Nutzung der Erdsonde in Verbindung mit einer Fussbodenheizung top. Klar, mit Heizkörpern geht’s ebenfalls. Werden aber zu hohe Heiztemperaturen benötigt, leidet darunter die Effizienz. So gesehen ist die Quelle Luft in Adelboden mit Wärmeabgabe via Heizkörper nicht optimal. Wichtig ist, die Gebäudehülle nicht aus ser Acht zu lassen. Die effizienteste Heizung bringt keine Vorteile, wenn das Gebäude nur eine geringe Dämmung aufweist.
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Bilder von links nach rechts: Wärmequellen Luft, Erdreich, Grundwasser
Egal, welche Quelle «angezapft» wird, nutzen Sie ein erneuerbares Stromprodukt. Der Stromanteil an der benötigten Wärmeenergie beträgt nur 20 – 30 %, die restlichen 70 – 80 % stammen aus erneuerbarer Umweltwärme. Welche technischen Aspekte Aufschluss bringen und wie das Vorgehen bei einem Heizungsersatz ist, lesen Sie in den Ausgaben im Herbst 2021 und Frühling 2022. Text: Regionale Energieberatung Bild: zvg EnergieSchweiz, BFE
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ELEK TRIZITÄT
125 Jahre Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 3 Neonleuchtreklamen, Schüttelbecher und erste Kunsteisbahn … Die Geschichte des Stroms in mehreren Episoden – diesmal bis in die 80er. Die letzte Folge schlossen wir mit «Frauen und Technik» ab. Gemäss einer Ausgabe der Zeitschrift «Die Elektrizität» von 1973 hat sich «die Hausfrau nicht für präzise technische Angaben zu interessieren, sondern soll das Gerät im Alltag einsetzen und Spass am Saubermachen haben». Wir entheben uns jeglichen Kommentars und gehen zu62
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rück zum Strom. Aufgrund mangelnder Kohlevorkommen musste die Schweiz importieren. Wahrscheinlich war dies 1947 einer der Hauptgründe, weshalb nach Weltkrieg-bedingten Importschwierigkeiten das Elektrizitätswerk Thun die Dampfzentrale aufgab und das Areal an die benachbarten Metallwerke Selve abtrat.
Ab dem Zweiten Weltkrieg setzte ein explosionsartiges Wachstum ein. Die Erdölbrennstoffe erlebten das schnellste – darauf basierte die Hochkonjunktur 1950 bis 1972, gefolgt von den Ölkrisen der 70er-Jahre – sowie die fossilen Treibstoffe Benzin und Diesel. Gleichzeitig erfolgte ein starker Ausbau der Wasserkraftwerke. So auch
Bild: Bau des Wehrs und AAREwerk62
in Thun. Die in der letzten Folge abgebildeten Aarefälle waren prädestiniert für den Betrieb der Elektrizitätswerke. Nebst den zwei bestehenden Kraftwerken wurde bis 1964 das über die Aare reichende Wehr inklusiv AAREwerk62 gebaut. Die Aarefälle verschwanden im Rückstau – ein massiver Eingriff in die Flussökologie. Eine Fischtreppe war aus technischen Gründen nicht vorgesehen. Trotzdem gab es kaum Opposition, auch nicht von den Naturund Heimatschutzvereinen, die von der Direktion der Licht- und Wasserwerke einbezogen worden waren. Apropos: Die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie fehlen bisher. Tatsächlich sind dies Publireportage
1950 hatten in der Schweiz rund 35 Prozent, 1960 gut 60 Prozent der Haushalte Zugang zu einer Waschmaschine. Immer noch handelte es sich um einfache, teilweise zumindest halbautomatische Maschinen. Erst allmählich wurden diese von den Vollautomaten verdrängt. Das Eis-Freizeitangebot entwickelte sich: Nun konnten auch die Eiskunstlaufelite bewundert, bei Curling- und Hockeyspielen mitgefiebert oder selber Eislaufkurse belegt werden. Weil aber die meisten Eisbahnen nur wenige Wochen fürs Eislaufen tragfähig genug waren, wurde 1959 der ehemalige Fussballplatz Grabengut durch eine Kunsteisbahn mit Tiefstrahler-Beleuchtung ersetzt. Um 1950 entstanden in der Schweiz die ersten Flutlichtanlagen in Fussballstadien. Thun ist noch weit davon entfernt – eigentlich gehört dies in Folge 4, dennoch: Bis diese hier als bewilligt galten, ja sogar unabdingbar aufgrund von Fussballrichtlinien und fix angesetzten Abendspielen, vergingen noch knapp 47 Jahre.
ELEK TRIZITÄT
in Sachen Strom erst seit etwa 1972 aktiv angegangene bzw. überhaupt erwähnte Punkte in Thun. Früher gingen die Anliegen vor allem um Stadtbild-Verschandelung oder es wurde einfach «Bedauern geäussert». Zwischen 1950 und 1970 konnte die Strassenbeleuchtung nur knapp mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. Erst ab 1970 beschleunigte sich die Zunahme der Strassenleuchten, wobei nicht nur die Anzahl, sondern auch ihre Leuchtkraft stieg. So installierten die Licht- und Wasserwerke 1968 erstmals Natrium-Dampfleuchten über Fussgängerstreifen. 1970 wurde der Bahnhofplatz mit Natrium-Hochdrucklampen und die Frutigenstrasse mit 250- anstatt 125-Watt-Lampen ausgerüstet. Ab 1971 wurden laufend Glühbirnen mit Quecksilber-Mischlichtlampen ersetzt. Die Thuner Verkehrs- und Sicherheitspolizei arbeitete damals eng mit den Licht- und Wasserwerken zusammen, um mit besserer Beleuchtung berüchtigte Unfallorte zu entschärfen. In Zeiten von Stromknappheit wurde die Schaufensterbeleuchtung zeitlich eingeschränkt oder ganz verboten. Die Geschäftsleute beschränkten die elektrische Werbung nicht auf ihre Schaufenster, sie beleuchteten die Fassaden ihrer Geschäftshäuser ebenfalls. Zuerst wurden Glühbirnen verwendet, die eine Form oder einen Schriftzug bildeten. Spezielle Effekte ergaben sich durch farbige Lampen und rhythmisches Einund Ausschalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängte die farbige Neonleuchtröhre die Glühlampe. Sie war formbar und erlaubte eine vielfältige Linienführung. In der Thuner Hauptgasse waren Neonröhren bis mindestens in die 50er-Jahre verboten, was nicht allen dort ansässigen Geschäftsleuten passte, verständlicherweise. Die STI gab das Tram zwischen Thun und Beatenbucht 1952 auf und betrieb die Linie fortan elektrisch mit Trolleybussen. Die Bevölkerung begrüsste die Umstellung, denn der Bus fuhr die Strecke nicht nur schneller, sondern auch ruhiger – das Tram hatte man «Schüttelbecher» genannt. Das Elektromobil schaffte es ab und zu in die Medien. Die Entwicklung läuft aber eher im Hintergrund und lässt noch etwas auf sich warten.
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Tarif
Das Lösungswort lautet: Abk.: Helvetisches Bekenntnis
1
Teil des Essgeschirrs (2 Wörter)
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6
Zeichen für Selen
kant. Autozeichen
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Abk.: Informationstechnologie
französisch: Insel
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Wir verlosen 2 × 1 Gutschein für Essen an einem Food-Truck Happening im Wert von CHF 60.– (einlösbar am Event) vom Verein Passepartout in Steffisburg. Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Verlosung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.
10
2
®
www.kanzlit.ch
Vater
englisch: Kuba
www.kanzlit.ch
Pflanze
Abk.: Touring Club Schweiz
20.–22. AUGUST
schlafähnl. Zustand
Bauart, Modell
&
BUSKERS
schweiz. TV-Moderatorin (Heidi) †
ugs.: Sprung
8 Milchfettschicht
4 nach e. Vorlage wiedergeben
grüne, in Halmen wachsende Pflanze
eh. Bez. der Lichtempfindlichkeit
kant. HoheitsAutogebiet zeichen
tropische Ölfrucht
russ. männlicher Vorname
Abk.: et cetera
engl.: nein
KREUZWORTRÄTSEL
kantonales Wappentier Ort im Malcantone (TI)
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s1617-22
9
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Die Gewinnerin der letzten Ausgabe ist: Verena Blattner, Steffisburg (1 Gutschein für einen Niederhornbrunch inkl. Retourfahrt Beatenbucht – Niederhorn im Wert von CHF 65.– von der Niederhornbahn AG in Beatenberg)
Die Lösung finden Sie in der nächsten Ausgabe. Talon einsenden an: Werd & Weber AG, Kreuzworträtsel, Gwatts trasse 144, 3645 Gwatt oder per E-Mail an wettbewerb@weberag.ch. Teilnahmeschluss: 19. September 2021 Name/Vorname
Wir gratulieren herzlich! Niederhornbahn AG
Adresse
Das Lösungswort lautete: BONSTETTENPARK
PLZ, Ort
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VERANSTALTUNGEN
The Sparklettes
© Foto Pia Neuenschwander
Comedia Zap
© Foto Heiner H. Schmitt
Kordes-Tetzlaff-Godejohann © Foto zvg
August und September 2021 Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Pandemie-Situation Änderungen möglich sind. Für aktuelle Informa tionen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter.
Veranstaltungen Gaia Musikfestival Mi, 25.8., Stadtkirche, 19.30 Uhr In Beethovens Universum. www.gaia-festival.com Generationen Festival (s. Seite 24) Fr, 27.8. und Sa, 28.8., Seefeld Mit The Sparklettes, Steff la Cheffe, Heinz Däpp u.a. www.generationentandem.ch Thuner Kulturnacht (s. Seite 25) So, 29.8., Thun, 10 Uhr Ein ganzer Tag Kultur. www.kulturnacht.org Chants d’Auvergne So, 29.8., Johanneskirche, 17 Uhr U. K. Schönholzer (Gesang), J.-J. Schmid (Klavier). www.vesper-konzerte.ch Lucky Romano Sa, 28.8., Strandbad Thun, 20 Uhr Blueskonzert. www.vakultur.ch Freiburger Barockorchester (s. Seite 27) Fr, 3.9., Stadtkirche, 19.30 Uhr Eröffnungskonzert. www.bachwochen.ch 66
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Hackbrett und Harfe Sa, 4.9., Rathaus, 16.15 Uhr Florian Grüter und Corinne Kappeler. www.um4.ch Dinnerkrimi Sa, 4.9., Hotel Freienhof, 19 Uhr Weisswein Massaker. www.dinnerkrimi.ch Schweizer Jugendchor So, 5.9., Stadtkirche, 17 und 19 Uhr Von Bach bis Jazz. www.csj-sjc.ch Kleinkunsttag Thun Fr, 10.9., Diverse Spielorte, 9 Uhr Mit Comedia Zap, Stefan Heuss, Joachim Rittmeyer u.a. www.kleinkunsttag-thun.ch Tage des Denkmals Sa, 11.9. und So, 12.9. Thun Öffentliche Führungen. www.hereinspaziert.ch Kordes-Tetzlaff-Godejohann So, 12.9., Hotel Freienhof, 11 Uhr Jazzmatinee mit Apéro. www.bachwochen.ch Peach Weber Di, 14.9., Burgsaal, 20 Uhr Gäxplosion. www.peachweber.ch Tag des Friedhofs Sa, 18. und So, 19. 9., 10 bis 16 Uhr Besichtigung neues Krematorium. www.thun.ch
Märkte Wochenmarkt Jeden Mittwoch und Samstag, Bälliz Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz Schadaumärit So, 12.9., Schaugärtnerei Handwerkermarkt Sa, 28.8. und Sa, 25.9., Waisenhausplatz Monatsmarkt Mi, 8.9., Bälliz
Politik Stadtratssitzung Do, 19.8. und Do, 23.9., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat
Sport FC Thun – FC Stade Lausanne Ouchy Fr, 27.8., Stockhornarena, 18 Uhr Fussball. www.fcthun.ch Ironman Switzerland (s. Seite 13) So, 5.9., Thun Schwimmen, Biken, Rennen. www.ironman.com/im-switzerland 4. RiverSurfJam Sa, 11.9., Mühleschleuse Flusssurfen. www.riversurfjam.ch Stand: 26. Juli 2021
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