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Thun-Magazin Nr. 3, Juni 2021

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NR. 3 | JUNI 2021

Mobilität

Ausbau des smarten Veloverleihsystems SEITE 15

Biodiversität

Wildstauden als Forschungsobjekte SEITE 25

Jubiläum

100 Jahre Kinderkrippe Thun

SEITE 28

Esther Pauchard

«Mir gefällt das Demokratische am Krimi» SEITE 6


Obere Hauptgasse 37, 3600 Thun

www.century.com


INHALT

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser

Seite 28

Seite 18 Seite 25

Inhalt EDITORIAL

3 Simone Tanner: Wasser ist nicht nur Lebenselixier

23 Hafen Lachen: Ahoi im frisch sanierten Hafen

25 Biodiversität: Wildstauden als Forschungsobjekte

MENSCHEN

6 Psychiatrie und Krimis:

Interview mit Esther Pauchard

STADT THUN

15 Veloverleihsystem:

Donkey Republic wird um sechs Standorte ausgebaut

17 City App: Noch mehr aktuelle

Informationen in der Hosentasche

18 Schadau-Areal: Ein lebendiges Gebiet entwickelt sich weiter

21 Freibäder Thun: Die Badesaison im Strandbad und Flussbad Schwäbis ist eröffnet

27 Kunstmuseum: Doppelausstellung von Albrecht Schnider und Paul Fägerskiöld

28 Jubiläum: 100 Jahre Kinderkrippe Thun

31 Kleinkunst: Die Schweizer

Künstlerbörse als Livestream

33 Schloss Thun: Neue Sonder­ ausstellung zu wichtigen Zeuginnen der Geschichte

Wasser ist nicht nur Lebenselixier, son­ dern es trägt auch zur einzigartigen Schön­ heit Thuns bei. Zuge­ geben, es gibt auch andere schöne Schwei­zer Städte am See. Aber den Blick auf den Niesen und das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, shoppen auf einer Halbinsel und surfen mitten in der Stadt, das bietet nur Thun. Ganz zu schweigen von den zwei (viel­ leicht) schönsten Badis der Welt … Der Gemeinderat will deshalb Thuns Profil als attraktive Stadt am Wasser wei­ ter stärken und hat dies auch in seinen Legislaturzielen festgehalten. Es geht einerseits darum, diese Qualität Thuns bekannter zu machen, andererseits sol­ len Plätze am Wasser noch attraktiver gestaltet werden. Viele Massnahmen sind bereits umgesetzt: Sanierung Strandbad und Schloss Schadau, Auf­ wertung Bonstettenpark, Realisierung Uferweg und vieles mehr. Die neusten Verschönerungsmass­ nahmen betreffen den Hafen Lachen, der im Mai nach einer umfassenden Sa­ nierung wiedereröffnet werden konnte. Auch im Gebiet Schadau ist einiges pas­ siert: Seit einem Monat ist der neue Spielplatz im Schadaupark offen und wird rege genutzt. Mehr zu diesen bei­ den und auch über weitere geplante Projekte lesen Sie in diesem Heft. Wir sind zuversichtlich, dass der Sommer auch wettertechnisch nicht ins Wasser fällt. Geniessen Sie ihn – am, auf oder im Wasser!

SHOPPING / INNENSTADT

10 Shopping: Im Thuner Sommer die Natur geniessen

41 Für eine lebendige Innenstadt – dafür engagiert sich die IGT

Simone Tanner Kommunikationsbeauftragte Stadt Thun

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B K E B e u Die ne . n u h T r ü f ni 2021 u J . 8 2 b a nisse Neue Erleb e 1, Thun ass Bahnhofstr

Persönlich begleiten. Aus Überzeugung.

bekb.ch/thun


INHALT

Seite 44

Seite 59

VEREINE

38 Selbsthilfe BE –

Beratungszentrum Thun: Gemeinsam weiterkommen

39 Verein bkbeo: Kunstausstellung

ART21 – Galerie Kunstsammlung Unterseen

Seite 46

44 Bläuer AG: Bei der Bläuer AG packt man es anders an

46 Hauenstein Hotels:

Was ist das Besondere an den Hauenstein Hotels?

55 Stiftung Arche Thun: Liegen­

schaften und Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum gesucht!

56 Saxer Unternehmungen AG: Das zukunftsorientierte Familienunternehmen feiert sein 20-Jahr-Jubiläum

49 Gesundheitstipp

Kurse August bis Dezember 2021

Bälliz Apotheke + Drogerie AG: Vitalpilze – die richtige Wahl für Ihre Ferien

39 Call Beratung Berufsfachschulen

51 La belle etoile Kosmetik Studio:

60 Gafner AG: «Ich ticke für

52 Conny Kosmetik: Natürlich schön

62 Energie Thun AG: 125 Jahre

39 Volkshochschule Region Thun: Berner Oberland

PUBLIREPORTAGEN

35 Krebser AG: Buchtipps

37 AEK Bank 1826: Vielseitige Aus­ bildung bei der AEK BANK 1826

43 Aarezentrum Thun:

Zwei Geschäfte stellen sich vor

Ruhe finden und sich Gutes tun …

52 Wohnbaugenossenschaften

59 Rugby TV Thun: Rugby.

100% Leidenschaft. 100% Sport unsere Region»

Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 2

Schweiz Bern-Solothurn: Wie wollen wir wohnen?

53 Immobilien Wyss Schweiz AG:

Steuerlast beim Hausverkauf – Welche Fallstricke sind zu beachten?

UNTERHALTUNG

65 Kreuzworträtsel

66 Veranstaltungskalender

­Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genos­ senschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Werd & ­Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadt­marketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette Weber, Werd & Weber AG. ­

Inserate Christine Hunkeler, Werd & Weber AG. Stadtredaktion Simone Tanner ­(Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, ­ Cilia Julen, Patrick Liechti, ­Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid­. ­Beiträge, die mit diesem Logo ( ) gekennzeichnet ­werden, sind ­redaktionelle Inhalte der Stadtver­waltung Thun. Redaktion IGT  / weitere ­Beiträge Werd & Weber AG. Titelbild Erich Häsler.

Auflage 65 600 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. ­Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, ­gestrichen, glänzend. Lese-­App Gratis­-Download im App Store. Nächste Ausgabe 16. / 17. August 2021

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MENSCHEN

«Meine Protagonistin ist Esther Pauchard ohne Leine» Seit 2010 schreibt die Psychiaterin Esther Pauchard Krimis. Mit Erfolg. Die Protagonistin ihrer Krimis ist ebenfalls Ärztin und wohnt wie Pauchard mit ihrer Familie in Thun. Aber das Dummheitenmachen überlässt die Autorin ihrer Krimiheldin. Friedrich Schiller, Georg Büchner, Alfred Döblin, Anton Tschechow. Wissen Sie, was Sie mit diesen berühmten Herren gemeinsam haben? Zwei Oh­ ren? (schmunzelt) Wenn Sie so fragen, muss es wohl noch etwas anderes sein.

beit mit dem Patienten. Hinzu kommt die Ebene der Geschichten. Und schliesslich das Detektivische beim Er­ heben der Anamnese (Krankenge­ schichte erheben, Anm. d. Red.) und Diagnosestellen.

Diese Autoren waren alle auch Medi­ ziner. Warum ist Medizin und Literatur eine gute Kombination? Es gibt eine grosse Schnittmenge. Die Sprache ver­ bindet beide Bereiche. Das Wort ist auch sehr wichtig in der Zusammenar­

Das Interesse am Menschen verbindet auch beide Berufe, oder? Sind Sie eine Menschenfreundin? In der Regel schon (lacht). Medizin, wie ich sie verstehe, ist etwas sehr Vielschichtiges, das sich nicht auf ein Organ oder ein Problem beschränkt. In der Medizin geht es ei­ gentlich immer um den Menschen und seine Geschichte. Und ein Mensch ist eine Sammlung von Geschichten.

«Einfach so aus Jux und Tollerei zu schreiben reicht mir nicht.» 6

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Als Psychiaterin hören Sie sicher viele traurige Geschichten. Sie sehen in die Abgründe der menschlichen Seele. Hat Sie das zu den Krimis inspiriert?

Natürlich schöpfe ich aus meinem be­ ruflichen Alltag und den 20 Jahren Er­ fahrung. Als Psychiaterin ist man sehr nahe an extremen Emotionen, guten wie schlechten. Man geht mit den Leu­ ten in die Tiefe, erreicht die verstecktes­ ten Winkel; Orte, an die man landläufig nur selten vordringt. Das ist einerseits sehr berührend und lehrreich, anderer­ seits kann mich das schon «guslen» für eine Geschichte. Wie ist es denn mit der ärztlichen Schweigepflicht? Ich gehe selbstver­ ständlich vertraulich mit Patientenin­ formationen um, auch als Autorin. Meine Patienten sind am sichersten. Sie sind Tabu. Es sind einzelne Aspekte von Geschichten aus meinem berufli­ chen Alltag, die ich etwa im Austausch mit Kollegen erlebe, die ich literarisch verarbeite.


Hilft Ihnen das Schreiben auch, Distanz von Ihrem Berufsalltag zu nehmen? Mich zu distanzieren lernte ich schon viel früher. Das muss man in meinem Beruf einfach können. Aber das Schrei­ ben hilft mir, aus meiner Rolle als Psychia­terin zu kommen. Es ist kein Ver­ arbeiten oder eine Psychohygiene … … aber ein Ausgleich? Ja, es ist eine an­ dere Welt. Es nimmt mich heraus aus meinem Medizineralltag. Im Arztberuf ist vieles formal, die Prozesse und meine Rolle sind zum Schutz des Patienten ganz klar geregelt. Die Literatur hingegen ist ein Spielplatz. In meinen Krimis kann ich meine Ärztin auch Dummheiten machen lassen. Das liebe ich. Die Protagonistin Ihrer einen Krimireihe, Kassandra Bergen, ist Psychia­ terin, Mutter zweier Kinder, Frau eines Hausarztes, wohnt in Thun ... Die Paralle­len mit Ihnen sind augenfällig.

Die augenfälligsten Parallelen ver­ binde ich lustigerweise am wenigsten mit mir. Sie sind primär Kulisse. Aber Kassandras Einstellung, ihr Denken, ihre Wertvorstellungen, ihr Tempera­ ment – das bin extrem ich. Sie haben einmal gesagt, dass Ka die ungezähmte Version der Esther Pauchard sei. Ihr Alter Ego? Kennen Sie den Comic MAD? In gewissen MAD-Comics haben vordergründig angepasst agierende Fi­ guren einen ungehobelten Schatten, der immer «Seich» macht. Genau so ist es bei Ka und mir. Sie darf. Ka ist Esther Pau­ chard ohne Leine. Ich brauchte lange, um mir das einzugestehen. Früher demen­ tierte ich es, doch heute bin ich zu alt (lacht). Man fragt sich immer, wie die Psychia­ terin die Autorin inspiriert. Gibt es auch das Umgekehrte? Ich lernte den Einfluss von Geschichten auf die psychische Ge­ sundheit schätzen. Zudem begann ich auch, das Schreiben als Tätigkeit mit thera­ peutischem Hintergedanken zu betrach­ ten. Die Bereiche vermischen sich. Es gibt in der Psychiatrie auch Ansätze, dass man

etwa traumatisierte Patienten ihre Ge­ schichten aufschreiben lässt. Auch Litera­ turtherapie, bei der man das psychische Befinden mit Texten ansteuert, finde ich sehr interessant.

MENSCHEN

Ihr erster Krimi sei aus einer «leichten Langeweile» heraus entstanden, sagten Sie einmal der BZ. Wie kam es? Ärztinnen sind nicht unbedingt für viel Freizeit bekannt. Die Langeweile ent­ stand weniger aufgrund von Unterbe­ schäftigung, sondern weil ich damals eine Art Plateau erreicht hatte. Ich war in leitender Position, Mutter zweier Kin­ der und machte mir Gedanken, noch etwas anderes zu tun. Dieses andere ist jetzt das Schreiben. Das geniesse ich sehr.

Medizinsendungen und TV-Serien beweisen es. Es gibt kaum einen Beruf, der die Menschen mehr interessiert als Ärztin – ausser vielleicht noch Jurist, Polizistin oder Feuerwehrmann. Medizin be­ trifft alle, früher oder später. Offensicht­ lich interessiert und bewegt der Alltag ei­ nes Arztes. Mit meinen Krimis habe ich auch die Chance, den Menschen einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Im letzten Krimi «Jenseits des Zweifels» thematisiere ich zum Beispiel das Ge­ sundheitswesen und den Spardruck. Ich möchte uns Ärzte auch ein wenig herun­ terholen vom Elfenbeinturm.

Bild linke Seite: F ür Esther Pauchard ist der Mensch eine Sammlung von Geschichten.

Bild rechts: Seit 2010 hat sie sechs Krimis veröffentlicht.

Bild unten: Esther Pauchard wohnt mit ihrer Familie in Thun.

Zur Person

–   Esther Pauchard ist 1973 in Bern geboren und in Bern und Thun aufgewachsen. –   Medizinstudium an der Uni Bern, wo sie 1999 promovierte. –   Facharzt in Psychiatrie und Psychotherapie. –   2006 bis 2020: Leitende Ärztin in der Suchtfachklinik Selhofen in Burgdorf. –   Seit 2020: Leitende Ärztin in der Ambulanten Suchtbehandlung Berner Oberland (ASBO) in Thun. –   Seit 2010 erfolgreiche Krimiautorin. Zuletzt erschien «Jenseits des Zwei­ fels», Verlag Lokwort, Bern, 2020. –   Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Thun. 3/21  |  ThunMagazin

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Dann haben Sie auch eine Mission? Zum Beispiel den Anspruch, die Gesellschaft aufzuklären über psychische Krankheiten wie Depression? Im Sinne einer Volkshochschule brachte ich in meinen ersten Büchern viele diagno­ sespezifische Aspekte hinein. Schizo­ phrenie war im ersten Buch Thema, im zweiten stand eine Borderline-Person im Mittelpunkt. Einfach so aus Jux und Tollerei zu schreiben reicht mir nicht. Ein Kern, etwas, das ich vermit­ teln will, ist immer dabei. Die Leute sol­ len sich aber dazu ihre eigenen Ge­ danken machen. Warum schreiben Sie Krimis und nicht Romane? Mir gefällt das Demokrati­ sche am Krimi. Andere Literatur hat zum Teil etwas Ausschliessendes, Elitäres, auch etwas Narzisstisches. Der schlaue Blick und schwarze Rollkragenpullover gewisser Literaten sind nicht so mein Ding. Der Krimi hat diesen Odem des Edlen nicht. Das schätze ich. Also lieber Trivialliteratur? Nein, ich will nichts Billiges machen. Mir ist es wichtig, dass es sprachlich auf einem hohen Ni­ veau ist und auch einen Inhalt hat. Aber meine Bücher sollen für alle sein, nicht nur für die oberen Zehntausend, die vielleicht noch ein paar Semester Litera­ tur studiert haben. 8

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Als Autorin stehen Sie jetzt auch in der Öffentlichkeit. Wie finden Sie das? Darüber habe ich vorher nicht nachge­ dacht. Am Anfang machte mir das öf­ fentliche Interesse Mühe. Als Ärztin darf ich für meine Dienstleistung ja keine Werbung machen, als Autorin musste ich plötzlich. Das war anfangs ziemlich schwierig. Ich hätte mich am liebsten versteckt. Mein Mann schwang sich dann zu meinem Marketing-Manager auf. Das machte mich fix und fertig (lacht). Heute, nach mehr als zehn Jah­ ren, ist es ganz normal. Zurück zur Psychiaterin: Wie haben Sie die Coronapandemie als ärztliche Leiterin der Ambulanten Suchtbehandlung Berner Oberland (ASBO) erlebt? Für Suchtkranke sind Kontakte und Ta­ gesstruktur sehr wichtig. Vieles brach in der Pandemie weg. Ich bin beeindruckt, wie sie diese Situation meistern. Die Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Psyche: Einsamkeit, Angst, Depression. Was kommt noch auf uns zu? Viele Leute brauchen Hilfe. Die psychia­ trischen Hilfsangebote werden auch mehr genutzt. Sehr schwierig ist es für Jugendliche. Ihr Leben ist stark tangiert, der Einstieg in den Beruf erschwert. Zu ihnen müssen wir gut schauen. Es gibt viele Leute, die Leid erfahren. Vieles

Bild: Das Schreiben nimmt Esther Pauchard heraus aus ihrem Alltag als Psychiaterin.

können wir noch nicht abschätzen, wie zum Beispiel Longcovid. Auf der ande­ ren Seite versuche ich, der Pandemie auch Positives abzugewinnen. Zum Beispiel? Wir sind in der Regel so von aussen bestimmt, suchen unser Wohlbefinden, unser Heil im Aussen. Covid hat unseren Fokus wieder mehr nach innen gerichtet, uns auf uns selbst zurückgeworfen. Daraus kann es auch sehr viel Gutes geben: Entschleunigung, Ruhe. Wir müssen die Pandemie auch als Chance sehen. Die Menschheit fin­ det immer wieder einen Weg. Unsere Fähigkeit, uns anzupassen, Neues zu er­ finden, ist auch sehr beflügelnd. Was beflügelt Sie zurzeit? Ich bin mo­ mentan in der Schwamm- und Recher­ chephase für meinen nächsten Krimi. Ich sauge alles auf und stecke meine Nase überall rein. Diese Phase mag ich am liebsten. Da eröffnen sich einem Welten. Können Sie schon etwas verraten? Es gibt wieder einen Kassandra-BergenKrimi. Mehr verrate ich noch nicht. Interview: Simone Tanner Bilder: Erich Häsler


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FREIZEIT

Im Thuner Sommer die Natur geniessen Ab in die hiesige Natur lautet das Credo diesen Sommer. Für Freizeitaktivitäten ausser Haus ist in der Thuner Innenstadt viel Spannendes zu finden. Inklusive Ausflugstipp für die ganze Familie. Ganz einfach mal die Seele baumeln lassen und die Natur in der Nähe genies­ sen. Das und viel mehr geht mit der richtigen Ausrüstung. Sei es der pas­ sende Wanderschuh, outdoorfeste Be­ kleidung oder spannende Zweiräder mit oder ohne Motor. Und wichtig ist ebenso der richtige Durchblick. Eines ist sicher: In der Thuner Innenstadt fehlt es an nichts, um in der Freizeit draussen Aktivität und Spass zu verbinden.

Ein Zweirad nach Mass Wenn es um Sport, Fitness und Spass geht, sind natürlich auch Experten ge­ fragt. Insbesondere wenn es ums Velo­ fahren, Mountainbikes oder E-Bike­ technologie geht. Eine Adresse, die gleich alles rund ums Zweirad unter ei­ nem Hut vereint, ist das Geschäft Bike­ Box Thun an der Frutigenstrasse 17 in

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«Wir sind der Bikeliebe verfallen und leben den Sport.»

Giancarlo Sax, Shopleiter BikeBox Thun

Thun. «Wir sind der Bikeliebe verfallen und leben den Sport», sagt Shopleiter Giancarlo Sax. Nicht zuletzt deshalb ist das sportliche Angebot bei BikeBox Thun äusserst umfangreich. Ins Auge stechen Mountainbikes, Stras­sen- und Alltagsvelos ebenso wie die neusten und trendigsten E-Bike-Modelle. Das Eldorado rund um das Zweirad für Ambitionierte und Breitensportler, wie auch für den Alltag kommt an der Fruti­

Oben: Franziska Gobeli und Shopleiter Giancarlo Sax von der BikeBox Thun haben ein äusserst umfangreiches Angebot. Rechts oben: Freizeitaktivitäten beginnen mit dem passenden Schuhwerk. Thomas Stucki von Ochsner Sport weiss Rat.


FREIZEIT genstrasse nicht von ungefähr. Profitie­ ren doch zahlreiche Athleten aus der weiteren Region vom Wissen des sie­ benköpfigen Teams. Überhaupt steht im Thuner Sportge­ schäft das Weitergeben von Fachkom­ petenz im Vordergrund. Denn wer sich dort für ein Velo interessiert, erhält nicht einfach ein Fahrrad ab der Stange. «Jedes Velo wird angepasst», erläutert der Geschäftsführer. Dies mit dem Ziel, Menschen und Velos mit der Fahrposi­ tion und dem Fahrstil in Einklang zu bringen. Dabei ist es auch möglich, ein Bike oder Strassenvelo zwei bis drei Tage auf der persönlichen Lieblings­ strecke zu testen. Nicht zuletzt deshalb schätzen Kunden aus der ganzen Re­ gion die Kompetenz des Thuner Fach­

geschäfts. Dort findet sich übrigens ebenso modische und bequeme Be­ kleidung für die Velo-Tour. «Das Outfit kann im Geschäft anprobiert werden», sagt Mitarbeiterin Franziska Gobeli.

Der passende Schuh «Wichtig ist die Passform und dass der Schuh auch wirklich gut sitzt», sagt Tho­ mas Stucki. Er ist Filialleiter bei Ochsner Sport im Warenhaus Loeb im Bälliz 39 in Thun. Und er weiss, wovon er spricht, wenn es um das richtige Schuhwerk geht. Für den Outdoor-Freizeitspass ist das Angebot in der Thuner Innenstadt riesig. Sei es für einen Spaziergang an der Aare, dem See entlang oder für eine sommerliche Wanderung auf ei­ nen der nahen Aussichtsberge. «Mass­

«Massgebend für die richtige Schuhwahl sind die geplanten Aktivitäten.»

Thomas Stucki, Filialleiter Ochsner Sport

gebend für die richtige Schuhwahl sind die geplanten Aktivitäten», so der Fach­ mann weiter. Denn Schuh ist nicht gleich Schuh. Er rät denn auch, sich beim Anprobieren von Trekking- und Wanderschuhen genügend Zeit zu nehmen und allenfalls auch die eige­ nen Wandersocken sowie auch die al­ ten Schuhe ins Geschäft mitzubringen. Eines jedenfalls ist klar, die Fachleute von Ochsner Sport im Loeb legen gros­ sen Wert auf kompetentes Beraten. Und sie haben ebenso Tipps zur späte­ ren Schuhpflege bereit: «Reinigen mit lauwarmem Wasser, am Schatten trock­ nen lassen und mit geeigneten Präpa­ raten imprägnieren», empfiehlt Thomas Stucki. Und weiter: «Nicht einfetten.» Denn die richtige Pflege sei eben für je­ den Schuh wichtig. Wer die richtigen Schuhe hat, braucht ebenso bequeme Kleider. «Für Outdoor­ aktivitäten empfehlen wir das Zwiebel­ system», sagt der Filialleiter. Was wie Gemüse tönt, ist multifunktionale Klei­ dung für Aktivitäten im Freien. Im Ochs­ ner Sport im Bälliz 39 ist eine grosse Auswahl an Outdoor-Sportbekleidung für jedermann zu finden. «Und für alle Bedürfnisse», betont Thomas Stucki.

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#geschafft ThunciTy

gratuliert zum Lehr- oder Schulabschluss! Weisst du schon was du dir zu diesem Erfolg wünschen sollst? Eine Thuncity Geschenkkarte ist das perfekte Geschenk. Mit dieser digitalen Karte kannst du dir in der Thuner Innenstadt viele Träume und Freuden erfüllen. Die Geschenkkarte kann online bestellt oder in diversen Innenstadt-Geschäften gekauft werden. Mehr Infos auf: www.thuncity.ch


FREIZEIT

«Wir sorgen für die schönsten Thuner Augenblicke.» Daniel Rohrbach, Inhaber und Augenoptiker stadtoptik thun gmbh

Für den Durchblick unterwegs Seit bald drei Jahren führt Daniel Rohr­ bach, Augenoptiker mit höherer Fach­ ausbildung, die stadtoptik thun gmbh an der Unteren Hauptgasse 29 in Thun. Das Geschäft hat er von seinem Onkel Olivier Mühlethaler übernommen. Kompetenz, Professionalität und Inno­ vation zeugen von der Leidenschaft, welche das dreiköpfige Team rund um den Geschäftsinhaber an den Tag legt. «Mit Durchblick für unsere Kunden» lau­

Wander- und Spaziertipp

tet denn auch die Devise von Daniel Rohrbach. «Wir sorgen für die schöns­ ten Thuner Augenblicke», sagt er mit ei­ nem breiten Lachen im Gesicht und er­ gänzt: «Wir zeigen Tricks, wie Brillenträ­ gerinnen und Brillenträger ihre Augen richtig in Szene setzen können.» Dies gilt nicht nur, wenn es um Sehbrillen geht. Auch für sportliche oder sonstige Aktivitäten im Freien findet das Stadtop­ tik-Team die passende Lösung. Gemeint sind Sport- und Sonnenbrillen. Je nach

Das Welcome-Center von Thun-Thunersee Tourismus beim Bahnhof Thun hat zahlreiche Ausflugs- und Wandertipps bereit. Ein Beispiel für die ganze Familie ist der beliebte Strandweg von Spiez entlang des Thunersees nach Faulensee. Der panoramareiche Uferweg lässt Herzen höherschlagen. Ob Sonntagsspazier­ gang mit den Liebsten, ungestörter Zweisamkeit beim ersten Date oder action­ reichem Nachmittagsprogramm mit den Kids, der Strandweg hält das Passende bereit. Die Kleinen können sich gleich zu Beginn auf dem Kinderspielplatz aus­ toben. Am Ende in Faulensee wartet mit dem «Piratenbucht»-Spielplatz ein weite­ res Highlight. Verschiedene Skulpturen und über 50 Sitzbänke laden zudem zum Verweilen ein. Dort lässt es sich herrlich verschnaufen, plaudern oder picknicken. Die grandiose Weitsicht auf See und Bergwelt ist garantiert. Etwa auf halbem Weg befindet sich das 100-jährige Schattenbad, welches frei zugänglich ist.

Bild: Daniel Rohrbach, Inhaber der stadtoptik thun gmbh, ist selber gerne viel draussen, er kennt sich aus mit Brillen für Freizeitaktivitäten.

Bedürfnissen etwa fürs Joggen, Biken, Bergwandern oder zum Beispiel auch zum Segeln geeignet. «Solche Brillen bieten Schutz vor starker Sonnenein­ strahlung und sie sind auch sehr funkti­ onal», erklärt der Fachmann. Zudem seien Sportbrillen auch mit entspre­ chenden Sehkorrekturen erhältlich. In der stadtoptik thun gmbh gibt es in­ des nicht nur Brillen für Outdoorfans. Über 700 Modelle führt das Geschäft. Vom Klassiker bis zum aktuellen Topla­ bel liegt einiges bereit. «Wir suchen für die Kunden immer die persönlich beste Lösung», betont Rohrbach. Wer also eine Brille im ganz persönlichen Design wünscht, ist im Geschäft an der Unteren Hauptgasse 29 besonders gut aufgeho­ ben. Einzigartig, aussergewöhnlich und bewundernswert eben. Text und Bilder: Stefan Kammermann

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V I TA L R E SORT A M T H U N ER SEE

WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN? DAS GUTE LIEGT SO NAH! 3 für 2 Sonntags-Montags-Special 3 Nächte zum Preis von 2 Anreise jeweils am Sonntag oder Montag Inbegriffen: • 3 Übernachtungen im ausgewählten Zimmer zum Preis von 2 • Anreise sonntags oder montags • 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant • Optional: inklusive 3 x 4-Gang-Abendessen im Rahmen der Halbpension • Freier Eintritt in den Deltaspa mit Indoor-Solepool, Outdoor-Süsswasserpool, Saunalandschaften auf zwei Etagen sowie freier Eintritt in die Deltaspa-Fitnesszone und Teilnahme am wöchentlichen Gruppenkursprogramm • Wellnesskorb mit Bademantel, Slippers und Wellnesstuch während dem Aufenthalt • Thunersee-Gästekarte (Panoramacard): kostenlose Benützung der lokalen Buslinien, Rabatt auf ausgewählten Bergbahnen und anderen Attraktionen rund um den Thunersee • Sie profitieren von unseren Direktbuchervorteilen • Im Falle einer Stornierung gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ab CHF 315.– pro Person im 4 Superior– Doppelzimmer im Hauptgebäude

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MOBILITÄT

Von wegen sturer Esel: Donkey Republic bleibt nicht stehen Die Stadt Thun baute in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Steffisburg das smarte, umweltfreundliche Veloverleihsystem Donkey Republic um sechs Standorte aus. Ausserdem stellen die Gemeinden testweise E-Bikes zur Verfügung. weiterten Bikesharing besteht jetzt ein smartes Fortbewegungsmittel», ergänzt der Steffisburger Gemeindevizepräsi­ dent Marcel Schenk.

E-Bikes erweitern das Angebot Ausserdem testen die Energiestädte Thun und Steffisburg die Einführung von E-Bikes ins Verleihsystem. Wäh­ rend der bis im Herbst dauernden Test­ phase werden 30 Donkey E-Bikes an verschiedenen Standorten im Einsatz sein. Der Betrieb soll Erfahrungen zum Nutzungsverhalten, zum Flottenma­ nagement sowie auch zur Qualität der E-Bikes bringen, bevor die E-Bikes dauerhaft in Betrieb genommen wer­ den. Welche Standorte über E-Bikes verfügen, wird in der App auf der Über­ sichtskarte mit einem Elektro­pfeil an­ gezeigt.

Seit 2014 bietet die Stadt Thun ein Veloverleihsystem und entwickelt es stets weiter. Im vergangenen Jahr stellte sie auf das smarte Bikesharing von Donkey Republic um. Dieses funk­ tioniert per App und bietet somit auch einen leichten Zugang für Touristinnen und Tagesnutzer. Einfach und praktisch kann man so zum Arbeitsplatz, ins Trai­ ning, zum See oder vom Bahnhof in die Innenstadt gelangen. Aktuell stehen in der Stadt Thun gut 150 Velos an 25 Sta­ tionen rund um die Uhr zur Ver­fügung. Ab der zweiten Juni-Hälfte ist das Velo­ verleihsystem um sechs Stationen in der Gemeinde Steffisburg erweitert.

Sechs neue Stationen in Steffisburg Die Stationen in Steffisburg befinden sich beim Bahnhof, bei den Schulan­ lagen Sonnenfeld und Schönau, bei der Badi resp. später beim Ziegeleikreisel, beim Spielplatz Aarefeld und bei der

Bild: Künftig sollen E-Bikes fix zur Bike­sharing-Flotte in der Region Thun gehören. Zunächst wird mit 30 E-Bikes getestet.

Gemeindeverwaltung. «Wir freuen uns sehr, dass wir das Veloverleihsystem in Zusammenarbeit mit Steffisburg aus­ bauen konnten und die Bevölkerung dadurch von einem noch attraktiveren Angebot Gebrauch machen kann», sagt die Thuner Gemein­derätin Andrea de Meuron. «Die Strecke Steffisburg – Thun und umgekehrt ist beliebt. Mit dem er­

Vision Bikesharing Thunersee Im Rahmen eines Projekts des Vereins Smart Regio Thunersee soll das Bike­ sharing-System weiter wachsen und sich in der Region als nachhaltiges Mo­ bilitätsangebot für die Bevölkerung, Pendlerinnen und Pendler sowie Gäste etablieren. Der Verein Smart Regio Thu­ nersee ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Thun, weiteren Gemeinden der Thunerseeregion und Tourismusorgani­ sationen an der Erarbeitung eines Kon­ zepts, um die Vision Bikesharing Region Thunersee realisieren zu können. Text: Luzia Schmid, Christine Hauert Bild: zvg

Das Bikesharing gratis testen

Am Wochenende vom 26. und 27. Juni kann die Bevölkerung die Velos und E-Bikes von Donkey Republic in Thun und Steffisburg jeweils für eine Stunde gratis ausleihen, auch mehrmals am Tag. Einfach die App herunterladen, sich registrieren und losfahren. Als Sicherheit muss ein Zahlungsmittel hinterlegt werden – die erste Stunde bleibt aber kostenlos. www.thun.ch/mobilitaet

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All-new TUCSON N-Line

Der all-new TUCSON N-Line ist sowohl als Benziner, Hybrid als auch als Plug-in Hybrid erhältlich. Das sportlich ausgelegte Design des all-new TUCSON N-Line inspiriert sich an den Elementen der Performance-Marke Hyundai N. Durch das geräumige Interieur mit sportlicher Note werden zusätzliche Akzente gesetzt. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

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SMART CIT Y

Noch mehr Wissenswertes in der Hosentasche Mit der City App «My Local Services» erhalten Bürgerinnen und Bürger aktuelle Infor­ma­ tionen zur Stadt und zu Veranstaltungen direkt aufs Smartphone. Zudem beinhaltet die App den Abfallkalender und einen Schadenmelder. Abteilung, welche den Schaden behe­ ben wird. Die App-Nutzenden haben die Möglichkeit, den Stand der Dinge über die App einzusehen. Die im Scha­ denmelder integrierte Stadtkarte zeigt pendente Reparaturen und abgeschlos­ sene Schadenmeldungen an. Auch kön­ nen Nutzende bei Bedarf direkt via Chat mit der Stadt kommunizieren. Dank der App findet der komplette Melde- und Auftragsprozess digital statt.

Neuigkeiten aus der Stadt Thun erfah­ ren, die Veranstaltung für das nächste Wochenende finden, auf eine defekte Sitzbank oder Strassenbeleuchtung hinweisen und die nächste Kehrichtab­ fuhr ja nicht vergessen: Das alles ist mit der neuen City App der Stadt Thun möglich. Ende April führte die Stadt die von der Schweizerischen Post entwi­ ckelte Applikation «My Local Services» ein. «Mit der City App schaffen wir ei­ nen weiteren Kommunikationskanal und bieten den Thunerinnen und Thu­ nern via Handy einen einfachen Zu­ gang zu wichtigen und nützlichen Infor­ mationen der Stadt», so Gemeinderätin Andrea de Meuron. Als Smart City will Thun der Bevölkerung unter anderem mit digitalen Dienstleistungen eine hohe Lebensqualität bei minimalem Ressourcenverbrauch bieten.

News erhalten und Schäden melden Mit der City App erhalten die Benutze­ rinnen und Benutzer Neuigkeiten aus

Bild: Mit «My Local Services» sind Nutzende über News, Veranstaltungen und die Kehrichtabfuhren in Thun informiert. Auch Schäden kann man melden.

der Stadt Thun regelmässig direkt aufs Smartphone – auf Wunsch mit Push-Be­ nachrichtigung. Die App ist zudem inter­ aktiv: Einen besonderen Service bietet sie durch die Einbindung der Melde­ plattform «Pura Città». Damit können Thunerinnen und Thuner der Verwal­ tung Schäden oder Störungen an der öf­ fentlichen Infrastruktur melden. Die Mel­ dung gelangt mit der hinterlegten Orts­ angabe und wahlweise einem Bild zur

Keine Abfallabfuhren mehr verpassen In der App ist auch ein digitaler Abfall­ kalender implementiert. Die Anwen­ dung zeigt die aktuellen Abfuhren an und erinnert die Benutzerinnen und Be­ nutzer via Push-Benachrichtigung an die bevorstehenden Abfuhrtage. Alles, was für die Nutzung angegeben wer­ den muss, ist die Adresse. Die Benach­ richtigungen können nach individuel­ len Bedürfnissen, zum Beispiel zur Art der Abfuhr, eingestellt werden. Events entdecken Mit dem Eventkalender bietet «My Local Services» eine Funktion an, die Veran­ staltungen aus Thun und der Region an­ zeigt. Veranstalterinnen und Veranstal­ ter können ihre Events kostenlos und mit wenigen Klicks im Kalender eintra­ gen. Zudem besteht die Möglichkeit, Tickets anzubieten. Der bisherige On­ line-Veranstaltungskalender der Volks­ wirtschaft Berner Oberland wird per Ende Jahr eingestellt. Text: Stadtmarketing und Kommunikation Bild: Patrick Liechti

My Local Services

Die App «My Local Services» nutzen im Kanton Bern bereits die Stadt Biel sowie die Gemeinden Spiez, Adelboden und Pieterlen. Die von der Post entwickelte Applikation steht der Bevölkerung im Apple App Store oder im Google Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung.

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STADT AM WASSER

Die Schadau als Erlebnisraum: Ein Areal gedeiht Die Stadt Thun wertet das Gebiet Schadau auf: Ein sanierter Spielplatz im Schadaupark, verschiedene Freizeit-, Kultur- und Gastroangebote in der Schadaugärtnerei, eine neue Fussverbindung dazwischen. Ein lebendiges Areal entwickelt sich. Thuns Lage direkt am Wasser ist beson­ ders. «Der Gemeinderat will diese Quali­ tät stärken und unter anderem das am See gelegene Gebiet Schadau zu einem attraktiven, öffentlichen Erlebnisraum entwickeln», sagt Stadtpräsident Ra­ phael Lanz. Die Stadt Thun wertete dazu in den letzten Jahren das Schloss Schadau und den Uferweg auf und lan­ cierte in der Schadaugärtnerei vielfältige Zwischennutzungen. Weitere Massnah­ men folgten – und werden noch folgen.

Neuer Spielplatz lädt zum Verweilen Im Frühling erneuerte die Stadt den Spielplatz im Schadaupark. Seit 21. Mai laden ein Balancierparcours, ein Spiel­

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boot, ein Sand- und Wasserbereich, Wippvögel, eine Nestschaukel, ein klei­ ner Tunnel aus Weiden sowie neue Ti­ sche und Bänke zum Spielen und Ver­ weilen ein. Erstmals konnten auf einem öffentlichen Spielplatz in der Stadt Thun ein ebenerdiges Trampolin und eine «Hamsterrolle» integriert werden. Die Grünfläche ist jetzt deutlich grösser, weil die Stadt die in den vergangenen Jahren stetig gewachsenen Kiesflächen reduzierte. Einzelne neu gepflanzte Bäume und Sträucher sorgen für die nö­ tigen Schattenplätze. Im Rahmen der Arbeiten wertete die Stadt auch Wege auf und verbesserte die Veloparkierung bei der Bushaltestelle Seepark.

Bild oben: G astronomie ist nur eines der Angebote in Freds Garten.

Bild rechts oben: Der neue Spielplatz im Schadaupark wertet die Stadt am Wasser auf. Bild rechts unten: A uch dieses Jahr ist der Rostgarten mitsamt Orangerie ein Begegnungsort.

Zwei Areale besser verbinden Im Sommer soll zwischen Schadaupark und Schadaugärtnerei eine Fussverbin­ dung entstehen. Die Stadt will dazu ei­ nen Zebrastreifen bauen und die bei­ den historischen Tore von Schadaupark und Schadaugärtnerei für die Bevölke­ rung öffnen. Für eine sichere Querung


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und bessere Verkehrsübersicht ist auf der Seite des Schadauparks eine Aus­ buchtung für den Fussverkehr vorge­ sehen. Die Strasse wird verengt und das bestehende Lichtsignal versetzt. Mit dieser Massnahme werden die beiden Area­le nicht nur besser erschlossen, son­ dern auch direkt miteinander verbunden. Zur besseren Erschliessung trägt eine weitere Massnahme bei. Die Stadt Thun plant auf der Nordseite der Schadau­ gärtnerei einen Mauerdurchbruch, der den Parkplatz und das Areal verknüpfen soll. Im Zuge dessen sind in diesem Be­ reich auch Veloabstellplätze vor­gesehen.

Schadaugärtnerei bleibt lebendig Auch in der Schadaugärtnerei wachsen und gedeihen Projekte. Lange war das Areal, das die Stadt Thun vor sieben Jah­ ren erwarb, der Öffentlichkeit kaum zu­ gänglich. Seit letztem Frühsommer be­ leben Zwischennutzende die naturnahe, urbane Fläche. Parallel dazu werden für die langfristige Entwicklung des Ge­ biets Ideen diskutiert und geprüft, so zum Beispiel ein neuer Standort für das Kunstmuseum oder für eine Jugendher­ berge. «Die Zwischennutzungen zeigen uns, was wie gut funktioniert, und sie fes­ tigen den öffentlichen Charakter, den das Areal haben soll», sagt Peter Jost, Leiter der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation, der sich um die Arealnutzungen kümmert.

die Gartenspielgruppe Zwärg Ferdi­ nand an. In einem gemeinschaftlichen Atelier im Gewölbekeller gibt es unter anderem Ausstellungen, Weiterbildun­ gen und Konzerte. Auch Workshops zur Lebensmittelverarbeitung sowie regel­ mässige Yoga-Stunden finden statt.

Freds Garten ist erweitert Der Verein anna&max betreibt wie letz­ tes Jahr Freds Garten, allerdings mit er­ weitertem Angebot. Seit Frühling kre­ denzen die Mitwirkenden in den grösse­ ren Gewächshäusern und im Gartenbe­ reich davor verschiedene Menüs, zum

Teil mit vor Ort gezogenem Gemüse. Im Grünen bestehen vielfältige Sitzgele­ genheiten. Regelmässige Kleinkunst­ darbietungen sowie ein Rookie-Trail und eine Mini-Skate-Ramp für Kinder ergän­ zen das Angebot. Vorgesehen sind auch Kurse, zum Beispiel in den Bereichen Gartenbau, Technik und Yoga.

Treffpunkt Rostgarten Auch der Verein Orangerie Schadau führt die im letzten Jahr begonnene Zwischennutzung weiter. Der Verein be­ lebt unter dem Titel «Rostgarten» die Orangerie und den davor gelegenen

Vereine schaffen Begegnungsorte Aktuell bieten in der Schadaugärtnerei drei Vereine einen bunten Blu­ menstrauss an Freizeit-, Kultur- und Gas­ tronomieangeboten. Es sind der Verein Schadaugarten, der Verein anna&max mit Freds Garten und der Verein Oran­ gerie Schadau mit dem Rostgarten. Der Verein Schadaugarten nutzt und gestal­ tet Gartenflächen auf dem Areal das ganze Jahr über nach Prinzipien der Per­ makultur. Der Gemeinschaftsgarten ist ein urbaner, naturnaher Begegnungsort und offen für Schulen, Organisationen sowie Naturliebhaberinnen und Natur­ liebhaber. Einmal im Monat trifft sich der Regionaltreff Permakultur Berner Ober­ land in der Schadaugärtnerei. Beim Gärtnern bezieht der Verein in Zusam­ menarbeit mit der Stiftung Silea auch Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Zweimal pro Woche bietet er ausserdem

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Kiesplatz mit Foodtruck und Sitzgelegenheiten. Der Rostgarten ist ein Begegnungsort sowie Atelier- und Kulturraum. Wer gerne werkt, malt oder ausstellt, ist im Rostgarten richtig. Abends finden kulturelle Anlässe statt – wiederkehrend zum Beispiel die Rostgartenkonzerte, das Pubquiz oder das Rostgartenkino. Am 3. und 4. Juli wird im Rostgarten ein Strassenkunstfestival mit artistischen Darbietungen wie Jonglage, Akrobatik, Schlappseil und mehr. Das Wirken im Rostgarten ist partizipativ. Der Verein unterstützt Menschen, die ein kreatives Projekt umsetzen möchten.

Bunter Veranstaltungsmix geplant Wie sich die Angebote auf dem Areal in den nächsten Monaten entwickeln, hängt von der Pandemie-Situation ab. «Die Corona-Massnahmen gelten natürlich auch in der Schadaugärtnerei und

bestimmen, ob und wie die Aktivitäten möglich sind, gerade Veranstaltungen», sagt Peter Jost. Ergänzend zum Programm der drei Vereine sind in der Schadaugärtnerei weitere öffentliche Veranstaltungen geplant. In der Regel am dritten Sonntag im Monat findet der Schadaumärit statt. Nach einer Corona- und Winterpause startete der Flohmarkt Mitte Mai, unter anderem mit Kunsthandwerk und Kulinarik.

Ausstellung zum Kolonialismus Von Mitte Juni bis Mitte Juli macht die Wanderausstellung «Nachdenken über das koloniale Erbe» der Berner Künstlerin Cilgia Rageth Halt in der Schadaugärtnerei. Die Kunstinstallation macht auf die Rolle der Schweiz im Kolonialismus aufmerksam, thematisiert die Söldnergeschichte und Menschenzoos. Die Freiluft-Installation ist partizipativ. Besu-

Zwischennutzung der Schadaugärtnerei

Mehr Informationen unter: www.schadaugaertnerei.ch sowie auf den Webseiten der drei zwischennutzenden Vereine.

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Bild: Verschiedene Zwischen­nutzungen beleben die Schadaugärtnerei.

cherinnen und Besucher können ihre Gedanken zum Thema aufschreiben und der Installation beifügen. Nach dem Halt in Thun wird die Ausstellung weiterziehen, an weitere Standorte in der Schweiz und danach entlang der Route der einstigen Völkerschauen quer durch Deutschland. Mitte Juli gastiert der Jugendcircus Basilisk während fünf Tagen auf dem Areal und erzählt mit viel Artistik eine märchenhafte Geschichte. Ende Juli sind Gilbert und Oleg mit ihrem «Fahrieté» vor Ort und zeigen ihre neusten Stücke. Am 28. Juli ist im fahrbaren Kleintheater ein Gastkonzert von Trummer geplant. Das Tun in der Schadaugärtnerei und im Schadaupark zeigt: So manch eine Voraussetzung für laue Sommerabende und Familiennachmittage im Grünen besteht. Text: Cilia Julen Bilder: zvg


FREIBÄDER THUN

Ein schöner Badesommer in Thun – mit Sicherheit Die Badesaison im Strandbad Thun und im Flussbad Schwäbis ist eröffnet. Durch Schutzkonzepte ist Erholung und Spass in Thuns Freibädern möglich. Schutzmassnahmen in öffentlichen Räumen gehören zum Alltag während der Pandemie. Auch für die Thuner Stadtbäder Strämu und Schwäbis gel­ ten Schutzkonzepte. Badebegeisterte können seit dem 8. Mai ins Strandbad, das Flussbad Schwäbis öffnete am 22. Mai. Nebst den Bade- und Freizeit­ anlagen steht auch das Gastroangebot mit Schutzkonzept zur Verfügung. Baden, schlemmen, schlummern, spie­ len und erholen, das gehört auch in die­ sem Jahr zum Sommer in Thun.

Limitierte Gästeanzahl Aufgrund der Massnahmen des Bundes­ rats gilt sowohl im Strandbad als auch im Schwäbis eine maximale Anzahl an Besu­ cherinnen und Besuchern. Das Strand­ bad bietet wie im Vorjahr Platz für 3200

Solarschiff Shuttle

Badegäste, im Schwäbis sind es 600. Die Anzahl Ein- und Austritte wird erfasst und ist auf www.thun.ch/strandbad resp. www.thun.ch/flussbad einsehbar.

Maskenpflicht in Innenräumen In den Becken im Strandbad gilt eben­ falls eine maximale Personenzahl. Ana­ log dem Vorjahr herrscht dort ausser­ dem ein Einbahnregime. «Die Becken sind mit separaten Ein- und Ausstiegs­ stellen gekennzeichnet», sagt Chef-Bad­ meister Jean-Pierre von Gunten. Nach den letztjährigen Erfahrungen gelten Rutschbahn und Sprungturm als Hot­ spots. «Das Personal sensibilisiert die Badegäste gerade auch an diesen Or­ ten und achtet darauf, dass keine gro­ ssen Menschenansammlungen entste­ hen», so von Gunten. Als weitere Schutz­

12. Juni bis 17. Oktober 2021 Stundentakt: erste Fahrt ab Strandbad 12.45 Uhr, letzte Fahrt 16.45 Uhr Preise: Pro Teilstrecke 4 Franken, Rundkurs 20 Franken, Kinder bis 6 Jahre gratis, bis 16 Jahre halber Preis Mehr Infos: www.solarschiffthun.ch

Bild: Mit Schutzkonzept hat das Strandbad auch im Badesommer 2021 geöffnet.

massnahme gilt im Flussbad Schwäbis und im Strandbad in allen Innenräumen wie zum Beispiel den Garderoben, im Eingangsbereich und immer dann, wenn der Mindestabstand nicht einge­ halten werden kann, eine Maskentrag­ pflicht. «So können wir den Badebetrieb sicher gestalten», hält von Gunten fest.

Solarschiff fährt wieder Auch in diesem Sommer organisiert die Energiestadt Thun einen Shuttlebe­ trieb mit einem stündlichen Rundkurs. Das solarbetriebene Boot dient Einhei­ mischen wie auch Touristinnen und Touristen als umweltfreundliches und praktisches Transportmittel. Ab dem 12. Juni dreht das Solarschiff samstags und sonntags zwischen dem Strand­ bad und dem Aarequai wieder seine Runden. Der Shuttlebetrieb dauert bis zum 17. Oktober. Text: Fabio Burri Bild: Mike Kaufmann

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SANIERUNG

Ahoi im neuen Hafen Lachen Seit Anfang Mai steht Bootsplatzmieterinnen und -mietern eine neue Hafenanlage im Lachen zur Verfügung. An Versorgungssäulen können neu Strom und teilweise Wasser bezogen werden. Der Hafen hat Platz für 315 Boote und bietet insgesamt mehr Komfort. Das Gebiet im Lachen ist mit seinen viel­ fältigen Sport- und Freizeitanlagen ei­ nes der meistgenutzten Naherholungs­ gebiete Thuns direkt am Wasser. Der Hafen Lachen bietet nicht nur privaten Bootsplatzmieterinnen und -mietern ei­ nen Stellplatz für ihre Wasserfahrzeuge, sondern zieht auch Gäste an. Da die An­ lage nicht mehr den heutigen Anforde­ rungen entsprach, sanierte die Stadt Thun diese während der Wintermonate für insgesamt 2,6 Millionen Franken. ­Anfangs Mai konnte die Stadt die neue Hafenanlage in Betrieb nehmen.

Stege verbessern Zustieg Die neuen Stege im Hafen haben flexi­ ble Bootsplatzbreiten und Anbindmög­ lichkeiten. «So können die Stege nach der Bootsgrösse eingestellt werden», sagt Gemeinderat Konrad Hädener. Die Anlage bietet 315 Bootsplätze, die allesamt vermietet sind. Da sich die

Ausrichtung des Hafens ein wenig ver­ schob, wurde bei der Sanierung das Fahrwasser vertieft. Die neuen Schwimm­ ausleger sind seitlich ausgerichtet. Dies vereinfacht den Zugang zu den Booten. «Bisher konnten die Boote nur von vorne betreten werden», sagt Hädener, «die neue Steganlage ermöglicht einen direkten seitlichen Zustieg.» Die an Pfählen befestigten Stege schwimmen wie anhin auf der Wasser­oberfläche. Die Stege passen sich also automatisch dem Seepegel an.

Strom- und Wasserbezug Die Stege sind nun mit Versorgungssäu­ len ausgestattet, an denen Bootsbesit­ zerinnen und -besitzer direkt Strom be­ ziehen können. Zudem kann an mehre­ ren Säulen direkt auf den Stegen Wasser abgefüllt werden. Der Frischwasser­ bezug ist auch an der neuen Service­ stelle im Bereich Kanalmatte im Strand­

Bild: Die frisch sanierte Hafenanlage im Lachen bietet Platz für 315 Boote.

bad möglich. Dort befindet sich ausser­ dem eine Fäkalienabsauganlage für die Boote. Sie setzt weder Geruch noch Lärm frei. Auf eine Bootstankstelle ver­ zichtet die Stadt Thun vorerst. Sie er­ höhte aber bewusst die Leistung der Stromanschlüsse an den Säulen, damit Elektromotoren auch künftig einwand­ frei geladen werden können. Der Bezug von Strom und Wasser wird smart via In­ ternet abgerechnet. Um den Bootsaus­ stieg auch im Dunkeln zu ermöglichen, installierte die Stadt LED-Leuchten mit Bewegungsmeldern. «Alle Massnah­ men der Sanierung erhöhen den Kom­ fort für die Nutzerinnen und Nutzer im Hafen Lachen», sagt Konrad Hädener. Text: Fabio Burri Bild: Peter Jost

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DAS JUSTISTAL UND SEINE ALPEN Links und rechts steile Felswände, die nach unten immer grüner werden. Auf dem schmalen Talboden windet sich der Bach. Weltweit berühmt wurde das Justistal durch den traditionellen «Chästeilet» im September. Der Pub­ likumsmagnet bleibt für die Einheimischen eine jahrhun­ dertealte, gelebte Tradition, bei der es um die gerechte Aufteilung der Käselaibe unter die Alpgenossenschafter geht. Doch der Alpsommer im Justistal ist weit mehr als nur der Chästeilet. Er beginnt im Februar mit der Bergge­ meinde, bei der Beschlüsse der Alpgenossenschafter für die neue Alpsaison gefällt werden. Und er endet im No­ vember mit der Bergrechnung, wo die Alpgenossenschaf­ ten mit den Bewirtschaftern abrechnen und gemeinsam die Wallissuppe gegessen wird.

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Therese Krähenbühl-Müller (*1986) ist die Schwester von Mitautor Samuel Krähenbühl. Durch ihre Mutter, die in Sigriswil geboren und aufgewachsen ist und ein Bergrecht im Grossen Mittelberg besitzt, hat sie einen engen Bezug zum Justistal. Nach dem Geschichtsstudium an der Universität Bern arbeitet sie bei diversen Publikationen als Redaktorin und schreibt einen Food- und Lifestyleblog.

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BIODIVERSITÄT

1000 Wildstauden dienen in Thun als Forschungsobjekte Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften führt in Schweizer Städten ein Forschungsprojekt zur Förderung der Biodiversität durch. Stadtgrün Thun beteiligt sich und pflanzte bei der Schule Länggasse 1000 Wildstauden. Die Stadt Thun setzt sich seit vielen Jah­ ren für eine artenreiche Entwicklung von Flora und Fauna ein. Gemeinsam mit 15 anderen Schweizer Städten be­ teiligt sich Thun aktuell an einem For­ schungsprojekt der Zürcher Hoch­ schule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Das Projekt hat zum Ziel, mit verschiedenen Wildstauden in den städtischen Gebieten die Biodiversität zu fördern.

Wildstauden für Artenvielfalt Ende April pflanzte das Team von Stadt­ grün gemeinsam mit dem Projektteam der ZHAW rund 1000 Pflanzen vor dem Schulhaus Länggasse. Auf der 100 m² grossen Versuchsfläche setzten die Mit­ arbeitenden insgesamt 24 verschie­ dene einheimische Wildstauden-Arten, welche das Stadtklima ideal vertragen könnten. «Die Stadt Thun ist besonders interessant für die Forschung, weil durch ihre Nähe zu den Bergen ein eher trockenes Klima mit vielen Sonnenstun­ den herrscht», erklärt Doris Tausend­ pfund, Leiterin der Forschungsgruppe Pflanzenverwendung ZHAW. Die Pflege ist essenziell Die neuen Wildstauden-Mischpflan­ zungen wurden speziell für nähr­ stoffreiche Böden entwickelt, da Bö­ den im Siedlungsraum vergleichsweise viel Humus und somit viele Nährstoffe enthalten. Auch diese Böden sind wertvoll für die Biodiversität. Weil die Pflege von Wildstauden auf nähr­ stoffreichen Böden jedoch unkalkulier­ barer ist, werden diese teils vernach­ lässigt. Mit den neuen Wildstauden-­

Mischpflanzungen soll deshalb auch untersucht werden, wie sich die Pflege in Thun umsetzbar gestalten lässt. Ver­ schiedene Forschungsgruppen wer­ den ermitteln, wie praxistauglich die neuen Bepflanzungen sind und wie sie die Biodiversität verändern. «Damit die Forschenden verlässliche Ergebnisse erhalten, ist unsere fachgerechte und konstante Pflege der Pflanzen ent­ scheidend», sagt Beat Bruni, der bei

Wildstauden in Thun: Forschungsprojekt der ZHAW

Weitere Informationen zum Projekt und zur Biodiversität sind zu finden unter: www.thun.ch/biodiversitaet und www.zhaw.ch/iunr/wildstauden Dort werden auch die aktuellen Forschungsergebnisse aufgeschaltet.

Bild: Beat Bruni, Vorarbeiter Grünanlagen­ unterhalt bei der Stadt Thun, und Doris Tausendpfund, Leiterin der Forschungsgruppe an der ZHAW, werden die Entwicklung der Stauden beobachten.

der Stadt Thun als Vorarbeiter im Grün­ anlagenunterhalt für die Pflege verant­ wortlich ist. Das Projektteam der ZHAW begleitet das Projekt von der Bepflan­ zung bis zum Projektabschluss im Früh­ jahr 2024 in regelmässigen Abständen. Das Forschungsprojekt wird zusätzlich vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt. Text: Fabiana Graf, st Bild: Patrick Liechti

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«Ich habe nichts zu sagen, deshalb male ich» In der aktuellen Ausstellung «Albrecht Schnider – Entwegte Landschaft» zeigt das Kunst­ museum Thun Werke des bekannten Schweizer Künstlers. Im Zentrum steht eine neue Serie von Landschaften. ort ist die natürliche Umgebung seiner Kindheit jedoch geblieben, auch als er in Grossstädten wie Berlin lebte.

Albrecht Schnider, 1958 geboren in Lu­ zern, gehört zu wichtigen Protagonisten der Schweizer Malerei. 2018 kehrte er von Berlin in die Schweiz zurück – nach Hilterfingen, dem Heimatort seiner Frau. Diese Rückkehr von der Grossstadt ins Berner Oberland bietet Anlass, das Mo­ tiv der Landschaft, welches Schnider seit Beginn seines künstlerischen Schaf­ fens beschäftigt, neu zu entdecken. In der Ausstellung «Albrecht Schnider – Entwegte Landschaft», die das Kunst­ museum bis 15. August zeigt, sind pri­ mär neue, zum Teil explizit für die Schau realisierte Bilder zu sehen, die einen Überblick über das aktuelle Schaffen des Künstlers vermitteln.

Vermeintliche Landschaften Seine Werke entstehen in einem unauf­ hörlichen Prozess. Ist das eine Bild voll­ endet, folgt sogleich das nächste. Bevor er sich jeweils der Leinwand zuwendet,

Bild: Albrecht Schniders Werk «Landschaft, 2020 – 2021» ist nur vermeintlich eine Landschaft.

entsteht eine Skizze auf Zeichenkarton, die ihm später beim Malen quasi als «Wanderkarte» dient. Landschaften sind in seinen Bildern nur vermeintlich zu se­ hen. «Meine Landschaften sind reine Konstrukte, im Grunde sind es abstrakte Bilder, die so aussehen wie Landschaf­ ten», sagt Albrecht Schnider. Obwohl er selbst ein naturverbundener Mensch sei, aufgewachsen in einem ländlichen Umfeld, geht es Schnider nicht um eine Darstellung der Natur. Ein Sehnsuchts­

Ein Dialog entsteht Wie kann es aber sein, dass wir diese konstruierten und abstrakten Land­ schaften zu kennen meinen? Sie kom­ men uns bekannt vor – und doch wirken sie befremdlich, ungewöhnlich. Sie sind menschenleer, ohne jegliches Leben. Diese Leere erinnert an Kulissen, die im­ mer wieder neu bespielt werden kön­ nen. Sie fordert die Betrachterinnen und Betrachter auf, die Leinwand mit ei­ genen Vorstellungen und Gedanken zu füllen. Es entsteht ein Dialog mit dem Bild. Wenn Albrecht Schnider seine Bil­ der schafft, sucht er genau nach dem Moment, in dem das Werk zu den Be­ trachtenden «spricht» und in ihnen Ge­ fühle und Gedanken auslöst. Es ist seine Form der Kommunikation. «Ich habe nichts zu sagen, deshalb male ich», sagt er mit Augenzwinkern. Teil einer Doppelausstellung «Albrecht Schnider – Entwegte Land­ schaft» ist Teil einer Doppelausstellung. Mit «Paul Fägerskiöld – Blue Marble» ist in Thun auch die erste Museumsaus­ stellung des schwedischen Malers in der Schweiz zu sehen. Fägerskiölds künstlerische Sprache verortet sich ebenfalls in der Landschaftsmalerei und geht zurück auf aktuelle tiefgründige Fragen zur Menschheit und deren Rolle im Universum. Text: Matthias Schweizer Bild: Dominique Uldry

Doppelausstellung im Kunstmuseum

«Albrecht Schnider – Entwegte Landschaft» und «Paul Fägerskiöld – Blue Marble» Bis 15. August 2021 www.kunstmuseumthun.ch

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KINDER

Wenn in der Kita ein 100. Geburtstag gefeiert wird 1921 eröffnete am Hopfenweg 21 die Kinderkrippe Thun. Heute ist sie die älteste Kita in der Stadt. Wie entwickelte sich die Kita während der Jahre und wie veränderte sich der Alltag? Auf dem Vorplatz der Kindertagesstätte am Hopfenweg 21 herrscht fröhliches Treiben. Kinder fahren auf Dreirad-Velos herum oder spielen miteinander. Im Hintergrund steht die grosse, alte Villa. Vor 100 Jahren entstand in diesem Ge­ bäude die Kinderkrippe Thun. Zuvor er­ hielten die Stadt und die Burgerge­ meinde Thun ein Legat für wohltätige Zwecke, gründeten damit die Stiftung Kinderkrippe Thun und erwarben das Grundstück am Hopfenweg. Die Nach­ frage nach Betreuungsplätzen stieg

nach dem Ersten Weltkrieg. Gerade Ar­ beiterfamilien, welche in den Metall­ werken in der Selve tätig waren, konn­ ten ihre Kinder in der 1921 neu errichte­ ten Kita in Obhut geben. Auch heute werden genau dort am Hopfenweg Kin­ der betreut. An einem voll belegten Tag bietet die Villa jedoch zu wenig Platz für die mittlerweile 55 Kinder. «Vor vier Jah­ ren haben wir deshalb unseren grossen Garten umgestaltet und einen Erweite­ rungsbau, unseren Kubus, gebaut», sagt Sigrid Bässler, Co-Geschäftsleiterin der Kita Thun. Gemeinsam mit Debora Käser führt sie den Betrieb mit 30 Mitar­ beitenden, bestehend aus pädagogi­ schen Fachpersonen, Lernenden, Prakti­ kantinnen und Praktikanten, Zivildienst­ leistenden und einer Küchen- und Haus­ wirtschaftscrew.

Miteinander durcheinander In der Villa fallen sofort die freundlich und kindgerecht eingerichteten Räume auf. In Bewegungs-, Kreativ- und Ess­ zimmern hängen farbige Bilder an den

Wänden – das Leben ist hier spürbar. Dies war nicht immer so. Maya Schmid ist seit 30 Jahren für die Kita Thun tätig und erinnert sich: «Anfang 90er-Jahre waren die Räume düster, es fehlte an Farbe und Lebendigkeit.» Wie das vor 100 Jahren war, lässt sich nur erahnen. Wo früher die Kindergruppen noch strikte nach Alter getrennt waren, wird heute die Begegnung grossgeschrie­ ben. «Miteinander durcheinander – das ist unser Leitspruch und sogar im Leit­ bild verankert», sagt Sigrid Bässler. Die Kinder sowie das ganze Team leben den Kita-Alltag danach.

Nur die Kinder sind gleich geblieben Das Innere der Villa ist aber nicht das Einzige, das sich über die Jahre verän­ dert hat. Maya Schmid erzählt: «Damals haben wir Fachpersonen nebenbei ge­ kocht, abgewaschen und gehaushal­ tet.» Zum Vergleich: Heute hält eine Reinigungs-Equipe die Räume in Schuss und das Küchenteam kümmert sich mit 50 bis 80 Mittagsmenüs um das leibli­ che Wohl von Gross und Klein. In den 90ern, sagt Maya Schmid, sei es in ihrem Job vor allem auch um Hygiene, Pflege und Ernährung gegangen. «Heute ha­ ben wir pädagogische Konzepte und die Bedürfnisse der Kinder stehen im Zentrum – das hat sich enorm verän­ dert», sagt sie. Während der pädagogi­

Bilder rechte Seite: Seit 100 Jahren werden in der Kita am Hopfenweg in Thun Kinder betreut. Die Bilder entstanden zwischen 1945 und 1975.

Bild klein links: Die beiden Co-Leiterinnen der Kita: Debora Käser und Sigrid Bässler (v.l.). Bild links: Auf ihn freuten sich die Kinder ganz besonders: den Kletterturm im Kita-Garten.

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KINDER sche Fokus früher auf dem Anleiten und Lehren lag, werden heute vielseitige Angebote geschaffen, welche die Kin­ der zum eigenständigen Entdecken an­ regen. Eines aber sei in all den Jahren gleich geblieben, sagt Schmid: «die Kinder. Sie sind immer noch lebendig, motiviert, fantasievoll und gehen neu­ gierig durch die Welt.»

Der Kubus als moderner Kontrast Im Kita-Garten steht neben dem ur­ sprünglichen Kita-Gebäude der Kubus. Der moderne und von aussen eher kühle Erweiterungsbau ist in seinem In­ nern heimelig und behaglich. «Dieses Wohlgefühl zu erzeugen war uns sehr wichtig», sagt Sigrid Bässler. «Hier konn­ ten wir unsere Vorstellungen verwirkli­ chen, was vor allem den Kindern und unseren Abläufen zugutekommt.» So findet sich zum Beispiel im ersten Stock bei der Baby-Gruppe eine zentrale, grosse, eingebaute Wickelnische mit fliessend Wasser. Überall sorgen bo­

dentiefe Fenster für viel Licht und laden die Kinder zum Beobachten ein.

Grosses Geburstagsgeschenk Vom Kita-Jubiläum sollen vor allem die Kinder profitieren – da waren sich Stif­ tungsrat und Kita-Leitung einig. Zum Geburtstag gab es deshalb einen Klet­ terturm im Kita-Garten. «Die Kinder konnten es kaum erwarten, den Turm zu erkunden. Weil das Gras unter dem Turm erst noch wachsen musste, war aber vorerst Geduld gefragt. Einmal sind sogar zwei ausgebüxt, so gross war

das Verlangen nach dem Erforschen», sagt Sigrid Bässler und lacht. Die Kosten für den Turm von rund 75 000 Franken trugen zu einem grossen Teil die Stadt Thun und die Burgergemeinde Thun als Trägerinnen der Stiftung. Hinzu kamen Spenden von Organisationen und Fir­ men aus der Region. «Vor den Sommer­ ferien soll dann unser Kita-Fest mit den Familien stattfinden», so Bässler, «dies in einem Rahmen, welcher die aktuelle Si­ tuation berücksichtigt.» Text: Tanja Beutler Bilder: zvg

Betreuungsgutscheine für neues Schuljahr beantragen

Seit Anfang Jahr unterstützt die Stadt Thun beitragsberechtigte Familien mit Betreuungsgutscheinen. Die ausgestellten Betreuungsgutscheine sind längstens ein Jahr gültig, das heisst jeweils bis zum 31. Juli des Folgejahres. Noch bis zum 10. Juli 2021 können Familien auf www.kibon.ch ein Gesuch für den Bezug von Betreuungsgutscheinen im Schuljahr 2021/2022 stellen. Eine Anleitung, ein Gutscheinrechner sowie weitere Informationen sind zu finden unter www.thun.ch/bg. Bei Fragen hilft auch die Fachstelle Familie im Amt für Bildung und Sport unter bg@thun.ch oder Tel. 033 225 86 00.

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KLEINKUNST

«Die Künstlerbörse ist für mich wie ein Klassentreffen» Die Schweizer Künstlerbörse wird in diesem Jahr via Livestream aus Thun übertragen und bietet 38 Künst­lerinnen und Künstlern sowie Formationen eine Bühne. Auftreten wird zum Beispiel Christof Wolfisberg mit seinem ersten Soloprojekt. nur mit Plakaten in seinen Bann zieht. Dass dies auch mit Worten geht, zeigt Christof Wolfisberg im Rahmen der Schweizer Künstlerbörse mit einem Ein­ blick in sein erstes Solo-Kabarettpro­ gramm. «Nach über 20 Jahren wollten mein Bühnenpartner Jonas und ich uns neu erfinden und nicht nur über das Duo definieren lassen. Wir profitieren von den unabhängigen Projekten. Sie berei­ chern auch die gemeinsame Arbeit, die wir fortführen», sagt Christof Wolfisberg.

Die aktuelle Lage macht erfinderisch. Ge­ rade auch die Kulturbranche meistert ei­ nen anspruchsvollen Balanceakt. Letztes Jahr blieb die Schweizer Künstlerbörse, eine der grössten Kulturveranstaltungen in Thun, aus, in diesem Jahr findet sie als digitale Veranstaltung statt. Vom 16. bis 18. Juni präsentieren Künstlerinnen und Künstler via Livestream aus dem KKThun je einen 20-minütigen Ausschnitt ihrer ak­ tuellen oder kommenden Produktionen.

Es lebe die Vielfalt Die Schweizer Künstlerbörse lebt von den verschiedenen Genres. Die Band­ breite erstreckt sich von Kabarett über Theater bis hin zu musikalischen Darbie­ tungen. Dieses Jahr sind mit Lara Stoll,

Schweizer Künstlerbörse

Bild: Präsentiert an der Schweizer Künstlerbörse im Juni in Thun sein erstes Soloprogramm: Christof Wolfisberg.

Gilbert & Oleg, Manuel Stahlberger oder Anet Corti wieder einige bekannte Namen der Szene dabei. Ein musikali­ scher Geheimtipp ist die Bieler RapChanson-Newcomerin Phanee de Pool. Ebenfalls unter den 38 Künstlerinnen, Künstlern und Formationen ist Christof Wolfisberg.

Wort- statt Blätterakrobatik Der Luzerner ist zusammen mit Jonas Anderhub Teil des bekannten Kabarett­ duos «Ohne Rolf», das sein Publikum seit mehr als 20 Jahren ganz ohne Worte und

16. bis 18. Juni 2021 als Livestream aus Thun. Am Eröffnungsabend treten hochkarätige Künstlerinnen und Künstler auf. Das ganze Programm, aktuelle Informationen und Tickets auf www.kuenstlerboerse.ch. Mehr zu Christof Wolfisberg unter: www.christofwolfisberg.com.

Irrwitzige Erzählungen In seinem Programm «Abschweifer» kommentiert er Szenen eigenmächtig aus der Sicht verschiedener Menschen, unter anderem von zwei Personen aus dem Publikum. Mit geschickter Wort­ jonglage entstehen originelle und wit­ zige Erzählungen. Beispielsweise bringt die Anwesenden ein schlichtes, leeres Paket ins Schwitzen. Die Szenen von Christof Wolfisberg leben von der Reak­ tion des Publikums. Das ist in den aktu­ ellen Zeiten eine grosse Herausforde­ rung. «Vielleicht muss ich dann an der digitalen Künstlerbörse auf die Techni­ ker hinter den Kulissen zurückgreifen», witzelt der Kabarettist. Klassentreffen der Szene Für Christof Wolfisberg ist die Künstler­ börse in Thun der Türöffner zur Schwei­ zer Kleinkunstszene. «Wenn man an der Künstlerbörse einen guten Auftritt hin­ legt, hat man gute Chancen, dass man im Anschluss Aufträge erhält», sagt er. «Und die Künstlerbörse ist für mich wie ein Klassentreffen.» Er begegne vielen bekannten Gesichtern und erlebe Wow-Momente. Für Wow-Momente wird auch Christof Wolfisberg mit sei­ nem unkonventionellen kabarettisti­ schen Theater sorgen. Text: Patrick Liechti Bild: Beat Allgaier

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Die Geschichte von Waffen ist nicht immer hieb- und stichfest «Schwerter – Degen – Säbel» heisst die neue Sonderausstellung im Schloss Thun. Sie macht Waffen aus der umfangreichen Sammlung des Schlosses sichtbar. Diese Exponate sind wichtige Zeuginnen der Geschichte. Der Titel der neuen Ausstellung im Schloss Thun klingt erstmal so waf­ fenstrotzend, dass es einem in den Oh­ ren rasselt: «Schwerter – Degen – Säbel». Die Besucherinnen und Besucher erwar­ tet jedoch alles andere als eine auf Hauen und Stechen, Kriegsgeheul und Schlachtenlärm angelegte Schau, son­ dern eine sorgfältige Auswahl an Objek­ ten aus der Militariasammlung des Mu­ seums. Waffen sind denn auch ohne Ein­ satz in Konflikten durch ihre historische und symbolische Bedeutung von Inter­ esse. So repräsentiert zum Beispiel das ausgestellte Thuner Richtschwert, mit dem Menschen enthauptet wurden, die weltliche Herrschaft und Rechtspre­ chung der damaligen Machthaber. Seit 1711 ist das Schwert in Thun schriftlich bezeugt. Eine aufwendig hergestellte Ehrenwaffe wiederum sagt etwas aus über den gesellschaftlichen Rang und das Verdienst der Person, der sie verlie­ hen wurde.

Sammlung wird sichtbarer Die Ausstellung ist die erste einer Reihe, welche die umfangreiche Sammlung des Schlosses sichtbarer machen soll. «Das Schloss Thun verfügt heute über eine

Sammlung von über 16 000 Werken. Die Waffen, aber auch die weiteren Gegen­ stände aus dem Bereich des Militärs und des Soldatentums, die sogenannten Mili­ taria, sind mit rund 2000 Objekten nur ein Teil davon», sagt Yvonne Wirth, Leite­ rin des Museums. Nachdem die Dauer­ ausstellung im Schloss 2018 neu gestal­ tet wurde, will das Museum nun die Sammlung, die grösstenteils im Depot verwahrt wird, sichtbarer machen. Dies soll im Rahmen von jährlich wechselnden Sonderausstellungen sowie digital ge­ schehen. «Schwerter – Degen – Säbel» bildet den Auftakt dazu. «Man sieht hier sozusagen die Spitze des Eisbergs unse­ rer Sammlung», sagt die Museumsleite­ rin. Bis im April 2022 ist die Ausstellung, die der Förderverein Schloss Thun er­ möglicht, noch zu sehen.

Weitere Erforschung des Bestandes In den kommenden Jahren wird die Mili­ tariasammlung des Schlosses, die Ge­

Bild: Die neue Sonderausstellung im Schloss Thun zeigt Waffen aus der Sammlung und deren Vergangenheit.

genstände vom Mittelalter bis zum Ers­ ten Weltkrieg umfasst, zudem historisch genauer erforscht. «Da gibt es noch viel zu entdecken und auszustellen. Ich denke zum Beispiel an die Uniformen, die sich bis weit über 1852 von Kanton zu Kanton unterschieden. Mit Eröffnung der Eidgenössischen Militärschule 1819 war diese Vielfalt an militärischer Ausstattung in Thun zu sehen. Und da findet sich aus heutiger Sicht auch Ausgefallenes wie die schweizerische Balloncompagnie», freut sich Wirth. Über anderen geschicht­ lichen Begebenheiten wird man sich noch länger den Kopf zerbrechen. So stammt das Thuner Richtschwert aus ei­ ner Passauer Waffenschmiede um 1300. Wie kam es nach Thun? Text: Jan Miluška Bild: Patric Spahni

«Schwerter – Degen – Säbel» im Schloss Thun

Exponate aus der Sammlung des Schlosses Thun und ihre Geschichte Sonderausstellung bis 18. April 2022 www.schlossthun.ch

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Vielseitige Ausbildung bei der AEK BANK 1826 Der Schritt von der Schulbank in die Arbeitswelt ist gross. Die AEK Bank begleitet Jugendliche in dieser lehrreichen, zukunftsweisenden und manchmal auch aufwühlenden Lebensphase als fördernde, engagierte und familiäre Ausbildnerin. Während drei Jahren erhalten Ler­ nende bei der AEK Bank vertiefte Ein­ blicke in die spannende und komplexe Bankenwelt. Als in der Region stark verankertes Unternehmen fühlt sich die AEK Bank nicht nur dazu verpflich­ tet, sondern ist stolz darauf, Jugendli­ che zu fördern. Pro Jahr werden jeweils drei Lernende aus der Region ausge­ bildet.

Umfassende Ausbildung Das Ausbildungssystem der AEK Bank zeichnet sich durch seine Flexibilität aus: Während je vier Monaten besu­ chen die Lernenden insgesamt neun verschiedene Abteilungen. Das erste Lehrjahr steht im Zeichen der Basis­ dienstleistungen. Ab dem zweiten Lehrjahr liegt der Schwerpunkt auf der Kundenberatung in den Bereichen «Anlagen», «Vorsorge» und «Finanzie­ rungen».

Reformprojekt «Kaufleute 2022» Die kaufmännische Ausbildung richtet sich ab dem Jahr 2022 schweizweit stärker auf den Erwerb relevanter Kom­ petenzen für die Arbeitswelt der Zu­ kunft aus. Das Reformprojekt «Kauf­ leute 2022» fokussiert deshalb stark auf Handlungskompetenzen, wodurch sich Anpassungen an den Lernorten Berufs­ schule, Branchenkunde und Betrieb er­ geben. Die Absolvierung der berufsbe­ gleitenden Matur (BM1) wird weiterhin möglich sein. Die AEK Bank nimmt bei diesem Projekt eine aktive Rolle ein und ist in diversen Gremien vertreten. Bewerben bis Ende Juni 2021 Interessierten wird empfohlen, sich bei der AEK Bank bis Ende Juni 2021 um eine Lehrstelle ab August 2022 zu be­ werben. Das Auswahlverfahren startet jeweils im Juli und dauert mehrere Wo­ chen. Detailliertere Informationen sind

Bild: Kundenbauprojekt mit Vollholz-Gebäude­­hülle: Infos unter www.aekbank.ch/kundenprojekt

unter www.aekbank.ch/ausbildung er­ sichtlich. Die Ausbildungsverantwortli­ chen Fabio Bartlome und Monia Graf stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Text und Bilder: zvg

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Die AEK BANK 1826 legt grossen Wert auf persönliche Beziehungen. Aktuell begleitet sie ein visionäres Kundenbauprojekt und berichtet regelmässig darüber. Mehr über den Bau eines Mehrfamilienhauses mit einer Gebäudehülle aus reinem Holz gibt es unter: www.aekbank.ch/kundenprojekt Publireportage

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VEREINE

Selbsthilfe BE – Beratungszentrum Thun: Gemeinsam weiterkommen In schwierigen Lebenssituationen, nach Schicksalsschlägen oder während einer langwierigen Krankheit fühlen sich viele Menschen überfordert und alleine. Sie erfahren zwar Anteilnahme, aber das Gefühl, nicht verstanden zu werden, bleibt oft zurück. In einer Selbsthilfegruppe erfahren Betroffene Verständnis und Akzeptanz. Hier finden Menschen zusammen, die das­ selbe Schicksal teilen. In regelmässigen Treffen unterstützen sie sich auf unterschiedlichsten Ebenen, sei dies moralisch oder durch den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Wissen.

Im Berner Oberland sind verschie­de­ne Selbsthilfegruppen in Gründung. Die Infoabende finden jeweils um 18.00 Uhr statt: –  12. 07. Verdingkinder –  26. 07. Bipolare Störung –  25. 08. Zwangsgedanken –  30. 08. Stellensuchend ü 55 –  31. 08. Neuromyelitis optica –  08. 09. Neurodermitis –  09. 09. Krebs –  13. 09. Chronische Schmerzen

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Damit diese Menschen zusammenfinden, gibt es den Verein Selbsthilfe BE. Im Beratungszentrum Thun finden sie kosten­ lose Beratung und Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Gruppe oder beim Aufbau einer Selbsthilfe­ gruppe. So auch eine Person aus dem Oberland, die als Verdingkind Selbsthilfe BE, ­Beratungszentrum aufgewachsen ist. «Ich lernte, zu schweigen und alles zu erdul­ Thun den», erzählte sie über diese Zeit. «Viel später haben mir die Information, Beratung Begegnungen und der Austausch mit anderen ehemaligen und Anmeldung: Verdingkindern Mut und Zuversicht gegeben.» Nun sucht sie Marktgasse 17 weitere Betroffene, um eine Selbsthilfegruppe zu gründen. Anmeldungen nehmen wir gerne bis 1 Woche vor dem Anlass entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.

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VEREINE

bkbeo Kunstausstellung ART21 – Galerie Kunstsammlung Unterseen Samstag, 31. 31. Juli Juli bis bis Sonntag, Sonntag, 15. 15. August August 2021 2021 Samstag, KSU Dachstockgalerie Dachstockgalerie Stadthaus Stadthaus Unterseen Unterseen KSU Aufgrund der der aktuellen aktuellen Corona-Situation Corona-Situation Aufgrund findet keine keine Vernissage Vernissage statt. statt. findet Kunstschaffende Kunstschaffende Barbara Chuck Chuck ––  Barbara Ursula Dubach Dubach ––  Ursula Thea Herzig Herzig ––  Thea Karin Jaun Jaun ––  Karin Chrige Lanz Lanz ––  Chrige Zakir Makhdoomi Makhdoomi ––  Zakir Patrick Osterholt Osterholt ––  Patrick Trudy Reber Reber ––  Trudy Herbert Siegenthaler Siegenthaler ––  Herbert Andrea Sohm Sohm ––  Andrea KathrinWandfluh Wandfluh ––  Kathrin Stefan Werthmüller ––  Hans Ueli Wenger Annamarie Wyss ––  Stefan Werthmüller –  Annamarie Wyss Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag Öffnungszeiten 14 – 18 Uhr Dienstag bis Sonntag 14 – 18 Uhr WeitereInfos Infosunter unter Weitere www.bkbeo.ch www.bkbeo.ch

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Für eine lebendige Innenstadt – dafür engagiert sich die IGT Jetzt ist ein starkes Miteinander gefragt: Weil man gemeinsam stets mehr bewirken kann. Davon ist auch Thuncity, die Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) überzeugt. Wie stärkt und vertritt die IGT die Interessen der Mitglieder? Die Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) ist die City-Organisation der Stadt Thun: Das Non-Profit-Unternehmen, welches als Genossenschaft organisiert ist, besteht seit über 40 Jahren. Sie macht sich für die Interessen von Ge­ schäftstreibenden der Thuner Innen­ stadt stark und hat in puncto Förderung der Schweizer Innenstädte Zugang zur nationalen Politik. Ihre Vorstandsmit­ glieder sind selbständige Geschäfts­ leute oder Kadermitarbeitende, die sich ehrenamtlich engagieren. Heute zählt die IGT gegen 300 Mitgliedschaften (Detailhändler, Gastronomiebetriebe und Dienstleistungsunternehmungen) und freut sich, noch immer zu wachsen. Die Organisation im Kern Im Blickpunkt steht für die IGT, die Thu­ ner Innenstadt als regionales Wirt­ schaftszentrum zu erhalten und zu för­ dern. Zu diesem Zweck vertritt sie die In­ teressen ihrer Mitglieder gegenüber Behörde und Medien. Insgesamt belebt sie die Innenstadt – positiv und prä­ gend. Sie bedient sich dazu vielfältiger, wirkungsvoller Marketingmassnahmen, wie etwa der Distribution der Thuncity Geschenkkarte, oder schafft reichwei­ tenstarke Internetpräsenz für ihre Mit­

glieder – auch auf Social-Media-Plattfor­ men. Die IGT übernimmt Koordinations­ aufgaben, ist Informationsplattform und engagiert sich an vorderster Front in di­ versen Arbeitsgruppen und Kommissi­ onen der Stadt Thun zu Themen wie etwa Verkehr oder Markt. Immer mit

dem Ziel, gute Rahmenbedingungen für die Geschäftstreibenden zu schaf­ fen, damit die Thuner*innen auch wei­ terhin lokal einkaufen und regional ge­ niessen können. Die IGT steht für eine lebendige und farbenfrohe Innenstadt. Text: IGT, Bilder: zvg

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Wollen Sie im Zentrum von Thun ganz einfach entspannt einkaufen? Das Shop­ pingcenter Aarezentrum Thun bietet Ih­ nen ein eigenes Parkhaus und Sie profi­ tieren während der ersten 15 Minuten von Gratisparking. An der Aarestrasse 30 halten direkt vor dem Haupteingang diverse Buslinien.

che aus Bio-Baumwolle und anderen recyclebaren Materialien bestehen, wur­ den auch Papiereinkaufstüten eingeführt. Zusätzlich bietet C&A ihren Kunden das «We take it back»-Programm an; dort erhält man einen Rabatt auf den nächsten Einkauf, wenn man alte Kleider zurückbringt.

C&A – für alle das passende Outfit Beim C&A Store in Thun erwartet Sie ein besonders vielfältiges Modesortiment in bester Qualität und zu fairen Preisen. Fili­ alleiterin Cornelia de Nuccio und ihr Team heissen Sie herzlich willkommen. Wollen Sie sich in einem neuen Outfit wohlfühlen? Dann besuchen Sie den C&A Store und entdecken Sie die grosse Vielfalt der verschiedenen Styles, die in der Filiale vorhanden ist. Das helle und moderne Ambiente lädt ein, im Store zu verweilen und das Einkaufserlebnis freu­ dig zu gestalten. Das freundliche und aufgestellte Team von Frau de Nuccio unterstützt Sie gerne dabei, das Pas­ sende zu finden. Seine Türen öffnete der C&A Store Thun erstmals am 9. März 1989. Ungefähr dreissig Jahre später bekam auch der C&A Store Thun ein neues Outfit, wel­ ches heller, moderner und einladender für die Kunden geworden ist. Bei C&A ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Neben den zahlreichen Produkten, wel­

Dipl. Ing. Fust AG – Entscheidungs­ sicherheit für die Kunden Im Verkauf und Service von Elektro-Haus­ haltgeräten, Unterhaltungselektronik und Computern ist die Dipl. Ing. Fust AG Marktführerin, mit rund 150 Filialen in der ganzen Schweiz. Neben dem klassischen Detailhandel von Heimelektronik-Gerä­ ten ist Fust auch im Bereich Küche-/ Bad-Renovationen tätig und führt auch komplette Haus- oder Wohnungsum­ bauten durch. Im Vergleich zu Mitbewerbern bietet Fust seinen Kunden die grösste Entschei­ dungssicherheit: Kompetente und ge­ schulte Verkaufsberater helfen bei der richtigen Auswahl der Produkte. Alle Ge­ räte stehen im direkten Vergleich zum Ausprobieren bereit. Kunden profitieren von der 5-Tage-Tiefpreisgarantie sowie dem 30-Tage-Umtauschrecht sogar auf Produkten, die bereits in Betrieb waren. Die meisten Geräte können statt gekauft auch gemietet werden. So kann ein Pro­ dukt vor dem endgültigen Kaufentscheid

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Bild links: Filialleiterin Cornelia de Nuccio heisst Sie im C&A herzlich willkommen. Bild rechts: Roman Latscha (Filialleiter) mit Eray Koç (Verkaufsberater) und Paul Emmen­egger (stv. Filialleiter) (v.l.).

getestet werden. Gegen unliebsame Re­ paraturkosten bietet Fust für praktisch alle Produkte preiswerte Garantieverlän­ gerungen an. Auf Wunsch werden sämt­ liche Geräte von versierten Montage-Pro­ fis nach Hause geliefert und installiert. Eine Besonderheit ist auch der Compu­ ter-Service «ready to use»: PCs und Note­ books, die bei Fust gekauft werden, kön­ nen auf Wunsch fertig konfiguriert abge­ holt werden. Die PC-Spezialisten instal­ lieren auch gerne den neuesten Virenschutz oder übernehmen die Daten vom alten auf den neuen Computer. Für Ihren Einkauf finden Sie auf der Seite 36 einen Einkaufsgutschein im Wert von CHF 25.–. Text: Christine Hunkeler, Bilder: zvg

Aarezentrum Thun Aarestrasse 30A, 3600 Thun www.aarezentrum-thun.ch, info@aarezentrum-thun.ch

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UHREN

Bei der Bläuer AG packt man es anders an Auch nach dem Einkauf in der Bijouterie Bläuer ist das Serviceteam da für die Rundumbetreu­ung Ihrer Uhr. Uhren sind technische Instrumente und gehören gepflegt. Diese regelmässige Wartung ist ein Teil ihres grossen Erfolgs und dieser zeigt sich in der langjährigen Kundentreue. Nach 21 Jahren Leidenschaft für Uhren und Schmuck sind Patrick und Brigitte Aeschbacher besonders stolz auf die Rundumbetreuung ihrer Kunden. Im Gespräch erzählen sie, dass das Beste daran ist, dass dieser Service für alle Uh­ ren, die bei der Bläuer AG gekauft wor­ den sind, zur Verfügung steht.

Lebensdauer und Zuverlässigkeit Ganz klar ist, dass die Freude an einem edlen Zeitmesser nur bei einem fach­ männischen Unterhalt bestehen bleibt. Regelmässige Kontrolle und Wartung

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erhöhen die Lebensdauer und die Zu­ verlässigkeit einer Uhr. Gerade bei wert­ vollen Uhren ist eine kontinuierliche Kontrolle der Wasserdichtigkeit, der Bandteile und der Schliessvorrichtung notwendig, um Beschädigungen oder Verlust der Uhr vorzubeugen. Für die Kleinreparatur bis zum Unterhalt und der Restauration aller Service­ varianten stehen bei der Bläuer AG drei topausgebildete Uhrmacher täglich vor Ort im Einsatz. Seit der Gründung im Jahr 1965 wird ein hoher Wert auf Repa­ raturen und Unterhaltsarbeiten im eige­ nen Atelier gelegt. Das grosse, helle und umfangreich ausgestattete Atelier im ersten Stock ermöglicht ein ideales und vielseitiges Arbeiten. Den Zugang zu zahlreichen Ersatzteilen und Ser­ viceinformationen ermöglichen die lau­ fenden Weiterbildungen und Schulun­ gen bei den Lieferanten. So ist zum Bei­ spiel der Chef-Uhrmacher Andreas Bil­ sing in der höchsten Service-Kategorie (Kat. 3) bei Omega zertifiziert. Im haus­ eigenen Atelier schlummern in den ganz alten Schubladenstöcken und Ersatzteile­etuis noch heute viele Furni­ turen, welche bis zu 100 Jahre alt sein

können. War doch schon der Grossvater von Patrick Aeschbacher, Arnold Aeschbacher, ein begnadeter Uhrma­ cher in Thun. Zu dieser Zeit wurden ge­ nügend Ersatzteile bestellt, damit ei­ nige Jahre davon gezehrt werden konnte. Ein regelmässiger Unterhalt macht dann doch den feinen Unter­ schied und verlängert die Freude. Ganz wichtig ist ebenfalls, die Wasser­ dichtigkeit regelmässig testen zu lassen. Denn auch die beste wasserdichte Uhr kann plötzlich undicht werden. Sonnen­ licht und starke Beanspruchung können zum Beispiel die Dichtungen beschädi­ gen. Deshalb empfehlen viele Hersteller wie auch die Bläuer AG, die Uhr mindes­ tens einmal im Jahr prüfen zu lassen sowie die Dichtungen bei vielfachem Gebrauch im Wasser vorbeugend zu ersetzen.

Eigene umfangreiche Uhrmacherwerkstätte Die Bläuer AG ist noch eines der ganz wenigen Geschäfte im Kanton Bern, welche eine eigene und umfangreiche Uhrmacherwerkstätte betreiben. Über 6000 Reparaturen werden jährlich im Bälliz 40 durch die kompetenten Mitar­


UHREN

Kostenloser jährlicher Kontrollservice:

Wer seine Uhr bei der Bläuer AG kauft, profitiert von einem jährlichen «kleinen WD-Kontrollservice» im Wert von CHF 50.–. Der Service endet nicht mit dem Einkauf, sondern die Schätze werden durch das ganze Uhrenleben begleitet.

Uhren von links nach rechts:

Chopard Happy Sport the First: Limitierte Edition von 1993 Exemplaren in Edelstahl, versilbertes Zifferblatt, blau bedruckt, sieben bewegliche Diamanten, Edelstahlband mit Kieselstein-Gliedern, CHF 9900.–. Breitling Super Chronomat: Edelstahl, Zifferblatt schwarz mit kontrastierenden silbernen Chromographenzählern, Edelstahl-Rouleaux-Armband, CHF 8300.–. Omega Speedmaster Professional: Edelstahl-Gehäuse, schwarzes Zifferblatt, Stahl-Metallband, CHF 6250.–. IWC Big Pilot‘s Watch: Edelstahlgehäuse, schwarzes Zifferblatt, rhodinierte Zeiger, braunes Kalbslederarmband, CHF 8900.–.

beiter bearbeitet. Jedoch sprengt die­ ser Umfang die Möglichkeiten des Ate­ liers, und viele der herkömmlichen Stan­ dardmodelle werden zur gründlichen Revision an die Hersteller weitergeleitet. Antike Uhren, Spezialitäten sowie Teilar­ beiten werden allerdings in den eige­ nen Werkstätten speditiv und kosten­ günstig betreut. Grossvater Aeschba­ cher sagte einst dazu: «Es ist ein guter al­ ter Brauch: Da, wo man repariert, da kauft man auch.» In diesem Sinne ist es auch das Ziel, dass die Kunden, welche bei der Bläuer AG einkaufen, von höhe­ rer Kulanz, schnelleren Durchlaufzeiten und günstigeren Preisen profitieren. Und wer noch nicht Kunde ist, der ist herzlich willkommen, einer zu werden.

Bekannt für ein breites Uhrensortiment Die Bläuer AG ist seit 56 Jahren bekannt für ein breites Uhrensortiment mit 15 re­ nommierten Marken wie IWC und OMEGA. Patrick und Brigitte Aeschba­ cher freuen sich, Ihnen mit diesem Bei­ trag einige neue Modelle vorzustellen und Sie zusammen mit ihrem Team im Geschäft persönlich zu begrüssen. Text und Bilder: zvg

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Bild oben: Patrick Aeschbacher im hauseigenen Atelier.

Bild links: Der Uhrmacher konzentriert bei seiner tagtäglichen Arbeit.

Geschäftszeiten

Montag 13.30 bis 18.30 Uhr Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 12.15 Uhr und 13 bis 18.30 Uhr Donnerstag 9 bis 12.15 Uhr und 13 bis 20 Uhr Samstag 9 bis 17 Uhr

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PASSION FOR WATCHES AND JEWELLERY

Bläuer AG Bälliz 40 3600 Thun www.blaeuerag.ch info@blaeuerag.ch 033 223 21 66

Bläuer AG Bälliz 40, 3600 Thun Tel. 033 223 21 66 www.blaeuerag.ch 3/21  |  ThunMagazin

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HOTELLERIE

Was ist das Besondere an den Hauenstein Hotels? Ihre Hotelwelt ist die Region Thunersee. Hier führen sie unter anderem drei Hotels und sieben Restaurants sowie eine Rehabilitationsklinik. Peter Hauenstein hat viele Millionen investiert. Jetzt führen seine Töchter Nathalie und Andrea das Unternehmen weiter. Nathalie Hauenstein, Sie sind für die Hotels und Restaurants der Hauenstein Gruppe verantwortlich. Sagen Sie mir: Wodurch zeichnen sich Ihre Hotels besonders aus? Nathalie: Die Betriebe der Hauenstein Hotels sind eigenständige Hotels und Restaurants mit unterschied­ lichen Betriebskonzepten. Die vereinen­ den Elemente sind die Verwurzelung in der Region, die hervorragenden Stand­ orte und das gemeinsame Ziel, qualitativ hochwertige Gastronomie- und Hotel­ leistungen am Thunersee anzubieten.

Sie, Nathalie, haben den Hotels und Restaurants in den letzten Jahren viele neue Inputs gegeben. Es ging mir in den letzten fünf Jahren darum, den Fokus auf die gruppen­ übergreifende Zusammenarbeit zu legen. Wir haben neue Strukturen geschaffen und Synergien genutzt, ohne dass die Betriebe ihre Teilauto­ nomie verloren haben. Auf dieser Grundlage sollen die Betriebe jetzt laufend optimier t und weiterent­ wickelt werden.

Werden alle Hauenstein Hotels künftig die gleichen Betriebskonzepte haben? Nathalie: Nein, ganz im Gegenteil. Die Betriebe werden unterschiedlich sein. Andrea: Der rote Faden findet eher «hinter den Kulissen» statt und betrifft vor allem administrative Prozesse. Ihre Hotelgruppe besteht heute aus zwei Restaurants (Restaurant Burehuus, Thun und Landgasthof Grizzlybär, Längenbühl) und drei Hotelbetrieben (Deltapark Vitalresort, Thun / Gwatt, Belvédère Strandhotel, Spiez und Solbadhotel, Sigriswil). Was sind denn konkret die Gemeinsamkeiten der drei Hotels? Nathalie: Unsere gemeinsame und übergeordnete Vision der Hauenstein Gruppe lautet: Wir realisieren Lebens(t) räume. Unser Ziel ist es, hochklassige Gastronomie- und Hotelleistungen rund um den Thunersee anzubieten und diese laufend weiterzuentwickeln. Alle Hotels liegen an einzigartigen Standorten am Thunersee mit Blick auf den See und die Berge. Alle Betriebe bieten Erholung und Genuss und eine moderne und umfassende Infrastruktur: Wellness, Seminarangebote, Restau­ rants, Bars usw.

Bild rechte Seite: Zweite und dritte Gene­ration: Peter Hauenstein mit seinen Töchtern Nathalie (rechts) und Andrea (links). Bild oben links: Belvédère Strandhotel Spiez. Bild oben rechts: Restaurant Burehuus, Thun.

Bild links: Deltapark Vitalresort, Gwatt bei Thun. 46

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HOTELLERIE Ihr Motto im Seminarhotel-Bereich lautet: «Tagen, wo andere feiern oder Ferien machen.» Nathalie: So ist es. Und das alles in bes­ ter Aussichtslage und in inspirierender und entspannender Umgebung. Wir setzen zudem auf eine hohe Dienstleis­ tungsqualität. Der Gast steht bei uns im Mittelpunkt – und wir gehen auf die Be­ dürfnisse und Rückmeldungen der Gäste ein. Was tun Sie für Ihre Mitarbeitenden, sodass diese stets motiviert sind und Ihre Grundsätze umsetzen? Nathalie: Es herrscht bei uns Chancen­ gleichheit für alle. Wir investieren lau­ fend in die Zukunft unserer Mitarbeiten­ den und bilden auch Lernende in ver­ schiedenen Berufen aus. Ihre Hotels und Restaurants sind regional stark verwurzelt. Nathalie: Ja, wir bevorzugen regionale oder zumindest Schweizer Rohpro­ dukte und Lieferanten. Und wir achten auch auf kurze Anfahrtswege. Ein weite­ res Beispiel: Wir kämpfen aktiv gegen Food-Waste. Publireportage

Im November haben Sie das «Zepter» an Ihre beiden Töchter und den Geschäftsführer Daniel Eschmann übergeben. Ziehen Sie sich jetzt in die Karibik oder zumindest in die Hängematte am Thunersee zurück? Peter: Ich besitze keine Hängematte. Nathalie: Er hat einen Liegestuhl … Peter: Ich bin da und stehe zur Verfü­ gung, wenn man mich fragt. Ich helfe sehr gerne. Dann komme ich gelegent­ lich auch ins Büro. Mal ganz ehrlich, Peter Hauenstein: Können Sie wirklich loslassen? Diese Frage müssen andere beantwor­ ten. Warum soll ich mich einmischen, wenn die andern einen guten Job ma­ chen? Für meinen Vater war es viel schwieriger loszulassen, denn er be­ gann damals, 1954, bei null. Das Unter­ nehmen war sein Lebenswerk. Nathalie und Andrea Hauenstein, wie fühlen Sie sich als verantwortliche Managerinnen und Macherinnen der Hauenstein Gruppe? Nathalie: Ich gebe zu, in Zeiten einer Krise und des steten Wandels ist so eine

Aufgabe nicht immer einfach. Ich bin aber motiviert und schätze es, ein gutes Team an meiner Seite zu wissen. Andrea: Es ist eine spannende und nicht ganz kleine Herausforderung. Doch es ist spannend und macht Freude, mit den richtigen Leuten im Boot zu sitzen. Nathalie, Andrea und Peter Hauenstein, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg! Text: Hans Amrein, Bilder: zvg

Hauenstein Hotels Schönbergstrasse 23, 3654 Gunten Tel. 033 244 66 66 info@hauensteinhotels.ch www.hauensteinhotels.ch 3/21  |  ThunMagazin

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3 0 JA H R E W E R D & W E B E R V E R L AG AG

LIEBE ist ein süsses Licht Ein heimlicher Blick, ein freundliches Wort … und schon ist es um einen geschehen! Etwa so ergeht es auch jenen, die dieses Büchlein aufschlagen; mit liebenswerten, lustigen und lustvollen Gedichten und Aphorismen zum vermutlich stärksten Gefühl überhaupt, verfasst unter anderem von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Germaine de Staël, Theodor Storm, Jeremias Gotthelf und weiteren Dichtern und Denkern. Die Liebe zu Worten, Bildern und Papier ist es, die uns seit über dreissig Jahren antreibt. Deshalb erscheint zu unserem Jubiläum die Neuauflage dieses herzigen Büchleins, das 1952 der Verlag des Grossonkels von Annette Weber-Hadorn vom Werd & Weber Verlag, Alfred Scherz in Bern, herausgab. Lassen Sie sich verzücken!

Zur Feier unseres 30-Jahr-Jubiläums geben wir Ihnen zu jeder Bestellung gratis ein Exemplar dieses wunderbaren kleinen Bandes im rosaroten Umschlag mit!

«Liebe ist ein süsses Licht» 64 Seiten, 7,4 × 10 cm, gebunden, Hardcover, blauer Einband

ISBN 78-3-03818-333-4 CHF 10.–

Bestellung Bitte senden Sie mir ___ Ex. «LIEBE IST EIN SÜSSES LICHT» zum Preis von je CHF 10.– (inkl. Versandkosten). ISBN 978-3-03818-333-4

Talon einsenden / faxen an: Werd & Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt, Fax 033 336 55 56 oder bestellen Sie online oder per Mail: www.weberverlag.ch, mail@weberag.ch

Wer seinen Liebsten eine grosse Freude machen will, kann weitere Exemplare im blauen Einband bei uns bestellen.

Name/Vorname Adresse PLZ / Ort E-Mail Datum

Unterschrift


GESUNDHEITSTIPP

Vitalpilze – die richtige Wahl für Ihre Ferien Vitalpilze haben eine jahrtausendealte Tradition und werden in der asiatischen Heilkunde hoch geschätzt. Dabei ist nicht primär das Ziel, Kranke zu behandeln, sondern den Menschen gesund zu erhalten.

Vitalpilze unterstützen die Wirkung von klassischen Anwendungen der Komple­ mentärmedizin und der Allopathie (Schulmedizin). Dass Pilze weder Pflanzen noch Tiere sind, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Sie besitzen Zellkerne und werden des­ wegen als dritte eigenständige Lebens­ form bezeichnet, die ihre Verdauung über Enzyme regelt. Auch wenn längst noch nicht alle Vitalpilze die Bekanntheit ihres Verwandten, des als Penicillin be­ kannten Penicillium notatum, erreicht ha­ ben, so lohnt sich der nähere Blick auf sie und ihre Möglichkeiten, die Gesundheit zu stärken. Vitalpilze haben im Übrigen keine Nebenwirkungen. In wenigen Wochen beginnen die Som­ merferien. Wie im vergangenen Jahr werden wahrscheinlich die meisten von uns ihre Ferien in der Schweiz verbringen und die einzigartigen Landschaften, ma­ lerischen Berge, frischen Bergseen und herrlichen Wälder geniessen. Damit Sie in den Sommerferien die geeigneten Vi­ talpilze dabei haben und so die Zeit mit Ihren Liebsten unbeschwert auskosten können, haben wir einige Tipps für Sie. Der Auricularia – Judasohr, welcher auch in unseren Wäldern heimisch ist und gerne auf Holunderbäumen wächst, wird aufgrund seiner blutverdünnenden Ei­ genschaften zum Schutz vor Thrombo­ sen auf Bus- und Flugreisen eingesetzt. Weiter wird der Auricularia erfolgreich zur Linderung von Entzündungen und Publireportage

Bild links: Frau Michèle Rubin berät Sie gerne. Bild rechts: Der wohl bekannteste Vitalpilz Reishi.

akuten Augenleiden eingesetzt. Bei Au­ genleiden kann er sowohl innerlich durch Einnahme als auch äusserlich in Form ei­ ner Kompresse angewendet werden. Ein sehr empfehlenswerter Pilz für die kommende Jahreszeit ist der Chaga – Schiefer Schillerporling. Er ist in den Wäl­ dern Osteuropas heimisch und bevor­ zugt die Birke als Habitat. Bäume, die von diesem Pilz befallen sind, sterben lang­ sam ab und vermodern. Dank seinem ho­ hen Gehalt des Pigments Melanin, das für die sehr dunkle Farbe des Pilzes verant­ wortlich ist, kann der Chaga durch Ein­ nahme als innerliches Hautschutzmittel eingesetzt werden. Er regt die hautei­ gene Melaninproduktion an und schützt so die Haut vor UV-Strahlen. Es ist von Vorteil, etwa drei Wochen vor intensivem Sonnenbaden mit einer Kur zu starten und den Pilz bis zum Ende der Sommer­ ferien einzunehmen. So bleibt auch die Bräune länger erhalten. Zudem wird der Chaga in Kombination mit dem Vitalpilz Reishi bei vielen allergischen Hautreakti­ onen wie der Sonnenallergie eingesetzt. Auch bei Verdauungsbeschwerden ist der Chaga der richtige Pilz. Der wohl bekannteste Vitalpilz ist der Reishi – Glänzender Lackporling. Er ist auf der ganzen Welt heimisch. Als Gene­

ralist gehört der Reishi in jedes Reisege­ päck. Er wirkt von innen als Anti-AgingPilz gegen die intensive Sonnenbestrah­ lung und hilft vorbeugend bei Sonnenal­ lergie, indem er die Mastzellwände «abdichtet». Der Reishi reguliert den Blutdruck, wirkt positiv auf das Immun­ system und kann so die lästige Sommer­ grippe verhindern. Eine vorbeugende Einnahme etwa drei Wochen vor Ferien­ beginn ist von Vorteil. Aus dem Pilzpulver wird mittels traditio­ neller Extraktionsmethode das Extrakt bzw. Pulver gewonnen. Die Verbindung mit Vitamin C Acerola begünstigt die Ver­ wertung im Körper. Für eine optimale Verträglichkeit sollte man die LianGu Mushroom Capsules mit oder nach dem Essen mit kalter bis trinkwarmer Flüssig­ keit einnehmen. Für weitere Fragen steht Ihnen das Team der Bälliz Apotheke + Drogerie gerne zur Verfügung. Und nun kann es losgehen mit den Som­ merferien. Geniessen Sie eine unbe­ schwerte Zeit und bleiben Sie gesund! Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG

Bälliz Apotheke + Drogerie AG Bälliz 42, 3600 Thun, Tel. 033 225 14 25 info@baelliz.ch, www.baelliz.ch 3/21  |  ThunMagazin

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DIE GRÖSSTE AUSWAHL AN HOCHWERTIGER LEDERMODE – OBERDIESSBACH.

neuenschwander.ch


SCHÖNHEIT | PFLEGE

Kosmetik Studio la belle etoile: Ruhe finden und sich Gutes tun … Auch wir spüren den Sog dieser speziellen Zeit. Doch resignieren und sich beklagen nützt nichts. Mehr denn je wollen wir uns pflegen, gönnen uns die tägliche Streichelzeit, morgens und abends vor dem Spiegel. Und wir erwarten Wirkung! Nadine und Doris, Kosmetikerinnen EFZ im Kosmetik-Studio la belle etoile, haben sich aus den Umständen dieser Zeit ent­ schlossen, die gesamte Produktelinie zu erneuern. Neu arbeiten wir mit den Pro­ dukten Dr. Grandel/Phyris. Ein Familien­ unternehmen aus Augsburg mit 70-jähri­ ger Tradition. Eigene Forschung, Ent­ wicklung und Produktion setzen neuste Technologien schnell und gezielt um. Sei es bei einer von uns professionell durchgeführten Behandlung oder die Pflege Ihrer Haut zu Hause, mit den Pro­ dukten von Dr. Grandel/Phyris ist die Wirkung garantiert. Jungen Kunden/innen können wir eine rasche Besserung ihrer unreinen oder Akne geplagten Haut bieten. Oder Sie möchten sich bei einer Gesichtsbe­ handlung mit Massage vom stressigen Alltag erholen, abschalten, sich Ruhe

und Zeit gönnen. Das seidig sanfte Ge­ fühl erfahren, wenn unsere geübten Hände die kostbaren Elixiere auf Ihre Haut bringen und einarbeiten. Ent­ spannt, frisch geglättet werden Sie mit einem Lächeln unser Geschäft verlas­ sen. Wir sind stolz, mit unserer Arbeit Ihre Schönheit zu bewahren. Nun kommen die warmen Tage, wir stecken unsere Füsse wieder in Sanda­ len und Flip Flops. Gerne verwöhnen wir auch Ihre Füsse mit einer Pedicure. Produkte von Malu Wilz pflegen Ihre Füsse zart und verwandeln sie zu einem Blickfang. Wir freuen uns, Sie bald im la belle etoi­le begrüssen zu dürfen und Ihnen persönlich unsere Welt der Kosmetik näher zu bringen. Text: Doris Briggen Bilder: Marc Riesen

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Verschenken Sie eine Verwöhnstunde oder eine Behandlung von la belle etoile. Was gibt es Schöneres, als einem lieben Menschen Gutes zu tun? Den Wert des jeweiligen Gutscheins bestimmen Sie alleine. Publireportage

La belle etoile, Kosmetik Studio Bälliz 34, 3600 Thun Tel. 033 221 13 00, www.belle-etoile-thun.ch 3/21  |  ThunMagazin

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KOSMETIK

conny kosmetik – Natürlich schön Schenken Sie sich in meinem Wohlfühlort eine kurze Auszeit zur Pflege Ihrer Haut – sie wird es Ihnen danken! Wer einmal in den Genuss einer Behandlung nach Dr. Hauschka gekommen ist, wird diese gerne zum regelmässigen Ritual er­ nennen. Als erholsame kurze Auszeit, als eine selbst verordnete Kur oder eine besondere Belohnung für die gestresste Haut. Die Behandlung nach Dr. Hauschka ist ein einzigartiges Konzept für Ihre Gesichtspflege. In achtsamer Hinwendung berühre ich die Kundin mit fliessen­ den Bewegungen im Rhythmus des Atems. Im Zentrum der Be­ handlung steht die Lymphstimulation, die ich mit feinen Pinsel­ strichen und sanften Handbewegungen ausführe. Sie regt die Flüssigkeitsprozesse im Gewebe an und fördert die Regenera­ tion und Gesundheit meiner Kundinnen. Die Behandlung ent­ staut, entschlackt und stärkt damit das Immunsystem. Durch sol­ che Impulse rege ich die Eigenaktivität der Haut an und helfe ihr, sich selbst zu regenerieren sowie ihr natürliches Gleichgewicht

zurückzufinden. Jedes Produkt von Dr. Hauschka enthält Aus­ züge von Heilpflanzen in einer sorgsam erarbeiteten Komposi­ tion – 100 % zertifizierte Premium-Naturkosmetik. Termine nach Vereinbarung. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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Wie wollen wir wohnen? Veranstaltungen und Ausstellung zum 101-Jahr-Jubiläum von Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn. Wohnbaugenossenschaften engagieren sich für langfristig günstigen Wohnraum und umfassende Nachhaltigkeit. Mit ihren Mietwohnungen leisten sie einen gesellschaftlich wichtigen Bei­ trag zur Wohnversorgung in Stadt und Region Thun-Oberland. Doch wie wohnen wir morgen und welche neuen Projekte ent­ stehen in unserer Region? Mit der Veranstaltungsreihe und der Ausstellung «Wie wollen wir wohnen?» laden wir Sie ein, sich ein Bild zu machen und die Angebote des gemeinnützigen Woh­ nungsbaus kennen zu lernen. Kommen Sie vorbei! Text und Bild: zvg

Veranstaltungen (Auswahl)

– A usstellung «Wie wollen wir wohnen?», Schadaugärtnerei Thun, 15. August bis 2.Oktober. – Eröffnungsfest der Ausstellung, Schadaugärtnerei Thun, 15. August, ab 11 Uhr. – Führung «Transformation von Wohnbaugenossenschaften in die Zukunft», WBG Freistatt und WBG Nünenen Thun, 30. August, 17.30 Uhr. – Diskussion «Wohnstrategie & Arealentwicklungen in Bern, Biel und Thun» mit den Stadtpräsidenten, Freienhof, Thun, 9. September, ab 19 Uhr. 52

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Mehr Informationen zum Programm finden Sie unter: www.wiewollenwirwohnen.ch


IMMOBILEIN

Die Steuerlast beim Hausverkauf: Welche Fallstricke sind zu beachten? Bei selbst genutztem Wohneigentum sehen die Steuergesetze Erleichterungen vor – etwa mit dem Aufschub von Grundstückgewinnsteuern. Doch Vorsicht: Manche Eigentümer werden später doch zur Kasse gebeten.

Auf den letzten Artikel «Ist die Immobilie eine gute Altersvorsorge?» haben wir ei­ nige Zuschriften erhalten. Die Geschichte eines 86-jährigen früheren Lehrers hat mich besonders berührt: Wie es sich im Leben oft zuträgt, zog er mehrmals um. Nach dem Verkauf eines Eigenheims kaufte er woanders ein Ersatzobjekt. Grundsätzlich verdient der Fiskus ja bei jedem Grundstückgewinn mit. Die Grundstückgewinnsteuer konnte bei der so genannten Ersatzbeschaffung aufge­ schoben werden – sofern es sich um selbst genutztes Wohneigentum handelt.

Böses Erwachen für Rentner Der Thuner Rentner erlebte sein blaues Wunder, als er später keinen weiteren Er­ satzkauf geltend machen konnte. Die Grundstückgewinne sämtlicher Vorjahre wurden aufgerechnet, es flatterte eine hohe Steuerrechnung ins Haus. Eine län­ gere Besitzesdauer führt zwar zu einem günstigeren Tarif, doch kann die Praxis für betroffene Rentner oft ungünstig sein. Das ganze Alterskapital, das jetzt liquid wird, fällt wesentlich tiefer aus als erwar­ tet. So kann eine einzige Steuerrech­

nung die ganzen Pläne für den verdien­ ten Ruhestand durchkreuzen. Es lohnt sich, sich bei allen Fragen rund um Immobilien an Fachleute zu wenden. Wir von Immobilien Wyss verfügen über diese Expertise – um Ihnen Ärger und unnötige Kosten in Zukunft zu ersparen.

Weitere Fallstricke mit Steuern Ein Kapitel für sich sind die neulich er­ höhten Eigenmietwerte. Eigentümer zahlen gleich mehrfach: Sie versteuern höhere Eigenmietwerte in einer höhe­ ren Steuerprogression. Auf der anderen Seite sind die abziehbaren Schuldzin­ sen stark gefallen – weil die Zinsen eben tief sind. Eine sorgfältige Planung des abziehbaren Gebäudeunterhalts ist auch aus steuerlicher Sicht heute wichti­ ger denn je. Den Kauf einer Liegenschaft besteuert der Kanton mit 1,8 Prozent Handände­ rungssteuer. Bei selbst genutztem Wohneigentum sind die ersten 800'000 Franken steuerfrei – vorausgesetzt, man nutzt es mindestens zwei Jahre für den Eigengebrauch. Doch auch hier lauern Fallen: etwa bei einer teilweisen Vermie­

«Das ganze Alterskapital, das jetzt liquid wird, fällt wesentlich tiefer aus als erwartet.»

Marc Wyss, Inhaber

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Bild links: E ine einzige Steuerrechnung kann die ganzen Pläne für den verdienten Ruhestand durchkreuzen. Bild rechts: Marc Wyss berät Sie auch bei steuerrechtlichen Themen.

tung oder im Fall von Homeoffice, das ein Steuerpflichtiger geltend macht. Unser Fazit: Lassen Sie sich bei den Steu­ ern nicht auf dem falschen Fuss erwi­ schen. Wir beraten Sie gerne auch bei steuerrechtlichen Themen. Text und Bilder: zvg

Sie haben Fragen zu Immobilienthemen?

Dann wenden Sie sich an Immobilien Wyss, Telefon: 033 221 77 33, E-Mail: info@immowyss.ch. Auf www.immowyss.ch finden Sie den kompakten kostenlosen Ratgeber «Wohnen im Alter».

Immobilien Wyss Schweiz AG Bernstrasse 39, 3602 Thun Tel. 033 221 77 33 www.immowyss.ch 3/21  |  ThunMagazin

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WOHNRAUM

Liegenschaften und Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum gesucht! Bezahlbaren Wohnraum zu finden ist oftmals sehr schwierig. Die Stiftung Arche Thun will dazu einen Beitrag leisten und sucht in der Region nach geeigneten Liegenschaften und Grundstücken, die sie für Menschen in Not zur Verfügung stellen will. Stiftung Arche Thun

Die Stiftung bezweckt den Betrieb von Not- und Sozialwohnungen in der Region Thun. Sie besitzt heute zwei Liegenschaften in Thun, die sie an Institutionen vermietet, welche Menschen, die sich in persönlichen Schwierigkeiten befinden, ein vorüber­ gehendes Zuhause ermöglichen oder teil­betreutes Wohnen in Anspruch nehmen müssen. Spenden sind für die Realisierung von weiteren Projekten herzlich willkommen! www.arche-thun.ch

«Für Menschen in Not ist es in unserer Gesellschaft zunehmend schwierig, an­ gemessenen Wohnraum zu finden», sagt Matthias Huber, Präsident der Stif­ tung Arche Thun. Die Stiftung setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 dafür ein, dass Menschen mit einem beschei­ denen Einkommen – oftmals von der Sozialhilfe abhängig – ein bezahlbares Zuhause in der Region Thun finden. Ak­ tuell werden zwei Liegenschaften der «Wohnhilfe Thun», der Stiftung «WOHIN Thun» und dem Verein Asyl Berner Oberland mit vergünstigtem Mietzins zur Verfügung gestellt.

Bedarf an bezahlbarem Wohnraum nimmt stetig zu Die Ursachen, warum Menschen in eine Notlage geraten, sind vielfältig und kön­ nen unerwartet (fast) jeden treffen. «Es sind zunehmend auch Personen aus der Mitte unserer Gesellschaft betroffen, wie zum Beispiel ältere Personen oder Fami­ lien», sagt Huber und weist auf die Wich­ tigkeit von bezahlbarem Wohnraum hin, der als Rückzugsort in gewohnter Um­ Publireportage

Bild: Im Jolag-Gut besitzt die Stiftung Arche Thun 15 Wohneinheiten, in welchen sie Menschen in Not ein Zuhause ermöglichen kann.

gebung für ein geregeltes Leben so wichtig sei. Der freie Immobilienmarkt decke solchen Wohnraum nur bedingt ab und die öffentliche Hand kann diese Lücke nicht alleine schliessen, erläutert Huber. Deshalb engagiert sich die Stif­ tung Arche Thun für Projekte, die be­ zahlbaren Wohnraum schaffen.

Liegenschaften und Grundstücke gesucht «Wir wollen unser Immobilienportfolio erweitern und suchen in der Region Thun nach geeigneten Liegenschaften und Grundstücken», sagt Huber. «Wer eine Liegenschaft oder ein bebaubares Grundstück besitzt und es für solche Zwecke veräussern möchte, soll sich bitte bei uns melden», ruft er die Haus­ eigentümer in der Region auf. Beson­ ders geeignet sind Liegenschaften, die mit dem öffentlichen Verkehr erschlos­

sen und in gutem Zustand sind. Hausbe­ sitzer und Hausbesitzerinnen tun damit etwas Gutes: Sie lindern die Not von Menschen. Text: Kriegel Kommunikation Bild: Foto Flühmann Thun

Sie haben eine geeignete Liegenschaft oder ein Grundstück, die Sie uns zum Verkauf anbieten können? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Stiftung Arche Thun Per Adresse: BEO Immoteam GmbH Frau Sandra Michel Marktgasse 18, 3600 Thun Tel. 033 223 81 81 liegenschaften@arche-thun.ch www.arche-thun.ch 3/21  |  ThunMagazin

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JUBIL ÄUM

Das zukunftsorientierte Familienunternehmen feiert sein 20-Jahr-Jubiläum Saxer Immobilien & Verwaltungen feiert dieses Jahr sein 20-Jahr-Jubiläum. Fast pünktlich zu diesem Meilenstein traten die Gründer, Lilo & Herby Saxer, Ende letzten Jahres definitiv von den aktiven Tätigkeiten zurück und übergaben die Gesamt-Leitung der nächsten Generation. Trotz neuer Führung bleibt das Unter­ nehmen in guten Händen, die beiden Geschäftsführer Sascha und Yves Saxer sind schon seit mehr als 15 Jahren in dem Betrieb tätig und wissen laut Vater Herby «im Minimum so viel wie ich». Die Gründer und die ehemaligen Ge­ schäftsführer werden die Firma jedoch noch nicht komplett verlassen. Sie wer­ den weiterhin beratend im Verwal­ tungsrat mitwirken. Gestartet ist Saxer Immobilien 2001 im Eigenheim der Familie Saxer in Oberho­ fen, im Kinderzimmer der beiden Söhne. Da ist es nicht weiter überra­ schend, dass diese etliche Jahre später selbst in der Branche engagiert sind. Trotz der einfachen Anfänge bedingte das Geschäftswachstum bereits ein Jahr nach Firmengründung die Anstellung der ersten Mitarbeiterin. Nur wenige

Jahre später, 2005, wurde das Unter­ nehmen, das mittlerweile aus dem Ei­ genheim aus- und in ein Büro in Thun eingezogen war, um den Bereich Ver­ waltungen ergänzt. Einen Teil des Ge­ schäftserfolgs schreibt Herby Saxer dem auffallenden Logo der Saxer Im­ mobilien zu. Der selbsternannte Marke­ ting-Fan hatte einen guten Einfall, als er sich für das leuchtend rote X entschied. «Wir waren die ersten, die mit dem roten X inserierten – das fiel auf im schwarz-weissen Thuner Anzeiger und wurde zu einem Markenzeichen.» Den

Erfolg brachte die bodenständige und engagierte Tätigkeit der ganzen Familie sowie der Mitarbeiter/innen. Die pro­ fessionelle und gute Arbeit bringt im­ mer wieder Weiterempfehlungen. Anders als die Firmengeschichte be­ ginnt die Geschichte der Familie Saxer jedoch nicht in der Immobilien-Bran­ che. Eigentlich wollte Herby Saxer Foto­ graf werden, hat sich dann aber mit ei­ ner KV-Lehre zufriedengegeben und wurde schliesslich Unternehmer mit Herzblut. Mit Immobilien in Kontakt kam Herby Saxer erst durch den Kauf des Ei­

«Wir setzen uns für die Immobilien unserer Kunden ein, als wären es unsere eigenen Objekte.»

Sascha und Yves Saxer, Geschäftsführer

genheims in Oberhofen, das dann spä­ ter auch als erstes Büro diente. Zuvor hatte der Geschäftsmann bereits die er­ folgreiche Firma «Stahlsa» gegründet, die er nach zehn Jahren seinem besten Freund verkaufte, als ihm das Geschäft zu einseitig wurde. Nicht so aber die spannenden Saxer Immobilien & Verwal­ tungen, in die Lilo und Herby Saxer seit 20 Jahren ihr ganzes Know-how gaben. Auch die nächste Generation der Saxers ist bestens vorbereitet auf die langjäh­ rige Zusammenarbeit. Die beiden Söhne Yves und Sascha kennen sich als ausgebildete Immobilienbewirtschafter mit eidg. Fachausweis respektive Immo­ bilien-Bewerter CAS FH bestens mit dem Familiengeschäft aus. Die beiden Geschäftsführer sorgen zudem für ein fortschrittliches und innovatives Unter­ nehmensklima. Digitalisierung wird von den beiden grossgeschrieben, sei dies durch 360°-Online-Besichtigungen oder moderne Drohnenaufnahmen der Verkaufsobjekte. Weiter sind sie auch 56

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JUBIL ÄUM Bild ganz links: Yves Saxer: Digitalisierung wird bei Saxer Immobilien & Verwaltungen grossgeschrieben. Bild ganz oben: Das ganze Team feiert das 20-Jahr-Jubiläum.

Bild links: Sascha Saxer hat zusammen mit seinem Bruder die Geschäftsführung übernommen. Bild oben: Die neue Führung Sascha (Geschäftsleiter Verkauf) und Yves Saxer (Geschäftsleiter Verwaltung).

Vorreiter in der Branche durch den Ein­ satz von digitalen Wohnungsabnahme­ formularen auf Tablets. «Die ‹Grossen› aus Bern kamen am Anfang zu uns, um sich das Know-how dazu abzuholen, be­ vor sie es auch bei sich einführten», be­ richtet Yves Saxer. Ab nächstem Jahr soll das Unternehmen zudem möglichst komplett papierlos werden. Die jahrelange Erfahrung und persönli­ che Hingabe und Engagement der bei­ den Geschäftsführer sowie die Fort­ schrittlichkeit durch Digitalisierung zeichnen das heutige Unternehmen aus. «Wir setzen uns für die Immobilien unse­ Publireportage

rer Kunden ein, als wären es unsere ei­ genen Objekte», bezeugen Sascha und Yves. Saxer Immobilien & Verwaltungen stehen jedoch nicht nur hinter den Besit­ zern ihrer Objekte, sondern auch hinter den Mietern. Schliesslich soll jeder und jede Beteiligte am Schluss glücklich und zufrieden sein. Mit diesen Grundsätzen hat sich das Unternehmen über die letz­ ten 20 Jahre hinweg beweisen können und dank der zukunftsorientierten Denkweise der neuen Geschäftsführer kann das auch lange noch so bleiben. Text: Rosmarie Schenk, Bilder: zvg

Saxer Immobilien & Verwaltungen Saxer Unternehmungen AG Frutigenstrasse 82 3604 Thun Tel. 033 227 27 00 www.saxerimmo.ch 3/21  |  ThunMagazin

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MATTHIAS GLARNER: DREAM BIG Er war weit oben: der beste aller Schwinger, Schwingerkönig. Er war weit unten: im Spital nach einem Sturz von der Seilbahngondel, 12 Meter. Wie arbeitet man sich empor zum stärksten Sägemehlkämpfer? Wie kämpft man sich zurück nach einem Schicksalsschlag? Matthias Glarner erzählt seine persönliche Geschichte – auch Dinge, die er bisher für sich behalten hat. Dieses Buch soll andere inspirieren. All jene, die ein Ziel erreichen wollen, ob im Sport, beruflich oder im Leben generell. All jene, die erprobte Strategien und Methoden suchen, dargelegt in konkreten Situationen. Wie umgehen mit Zweifeln, Niederlagen, Motivationsproblemen oder Blockaden? Wie Ziele definieren, den Blick schärfen fürs Wichtige, Störfaktoren aussortieren? Wann die Reissleine ziehen, und wie? Matthias Glarner und seine engsten sportlichen Betreuungspersonen ermöglichen tiefe Einblicke für alle, die gross träumen – und die bereit sind, hart zu arbeiten.

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SPORT

Rugby. 100 % Leidenschaft. 100 % Sport. Richtiger Sport lehrt uns, was anderswo oft zu kurz kommt: Respekt, Solidarität – und nach jedem Hinfallen rasch wieder aufzustehen. Von 1980 bis Anfang der 90er-Jahre wurde in Thun regelmässig Rugby ge­ spielt. Nach einer langen Pause sind die Aktivitäten im Jahr 2016 für Frauen und Männer aller Altersklassen wieder auf­ genommen worden. Die Thuner schla­ gen sich als wohl jüngstes Team der Schweiz hervorragend und die RugbyAbteilung des TV Thun zählt unter­ dessen hundert Mitglieder.

Was macht ein Rugbyteam im Turnverein? Im sportlichen Wettkampf gibt man alles für den Sieg. Danach und daneben geht es aber um viel mehr als Punkte und Ränge – beim Turnen wie beim Rugby­ spiel. Sport soll hier eine Bereicherung sein, ein Ausgleich und eine Ergänzung zu Schule, Beruf und Familie. Es geht um Freundschaft und um die Freude am Spiel und an gemein­samen Erlebnissen. Was macht Rugby speziell? Rugby ist schnell und taktisch anspruchs­

voll, der ganze Körper kommt zum Ein­ satz. Der Ball wird mit Hand und Fuss gespielt, die Mannschaft ist gross und es braucht je nach Aufgabe unter­ schiedliche Voraussetzungen und Posturen – Grosse, Kräftige, Kleine, Flinke. Diversität ist hier deshalb kein fa­ des Schlagwort, sondern entscheiden­ der Erfolgsfaktor! Wer in jeder Bezie­ hung eine intensive Bereicherung sucht, kommt mit Rugby bestimmt auf seine Rechnung.

Woher kommt der Ruf des Fairplay-Sports? Rugby ist wie Schwingen mit Anlauf, ausser den Zähnen ist nichts speziell geschützt. Hier muss man sich darauf ver­ lassen können, dass alle die Regeln ein­ halten und respektieren. Vielleicht kommt es daher, dass es auf das Wort des Schiedsrichters keine Widerrede gibt und Respekt auch neben dem Spielfeld gelebt wird. Mit Recht kann gesagt wer­ den, dass Rugby eine Lebensschule ist.

In welchem Alter kann man Rugby spielen? Idealerweise erlernt man das Rugbyspiel im Schulalter, ein Einstieg ist aber auch viel später noch möglich. Das Rugby-Hand­ werk wird durch erfahrene Trainer ge­ schult und Schritt für Schritt aufgebaut. Wo wird Rugby in Thun gespielt? Trainings und Spiele finden auf der Ei­ germatte beim Progy statt, in den Win­ termonaten auf Kunstrasen bei der Stockhornarena. Trainingstage sind Dienstag und Donnerstag. Text und Bilder: Rugby TV Thun

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Rugby Turnverein Thun Telefon 079 767 49 11 info@rugbythun.ch

Weitere Informationen

Alle Kontaktangaben und Trainingszeiten sind auf der Website aufgeführt: www.rugbythun.ch

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JUBIL ÄUM

«Ich ticke für unsere Region» Die Gafner AG feiert in diesem Jahr ihr 90-Jahr-Jubiläum. Das regional fest verankerte Familienunternehmen, ­welches in der 3. Generation geführt wird, ist ein Vorreiter in vielerlei Hinsicht, ganz nach dem Motto «Nostalgie ­gepaart mit Innovation». Die Gafner AG ist ein Unternehmen mit viel Tradition, das dennoch innovative Ideen durchsetzt und sich nicht davor scheut, in die Zukunft zu blicken. Das 1931 gegründete Logistikunterneh­ men fährt nicht nur Lastwagen in der grünen Hausfarbe, Gafner ist auch sonst ziemlich grün. Der Firmensitz im Gwatt hat eine Solaranlage auf dem Dach, die es vermag, den ganzen Be­ trieb mit Strom zu versorgen, und so­ gar einen Überschuss produziert. Wei­ ter ist die Gafner AG auch der erste An­ bieter, bei dem Kunden die Möglich­ keit haben, einen elektrisch betrie­be­nen Transporter zu mieten.

Für die kommenden Jahre hat Ge­ schäftsführer Urs Gafner eine sehr ehr­ geizige Vision, wie die Logistik in der Schweiz aussehen soll. Er erzählt vom Projekt «Cargo Sous Terrain» (CST), welches den Warentransport in der Schweiz unter die Erde verlegen will. Gafners Ziel ist es, dass CST die Waren unterirdisch anliefert und dann von der Gafner AG an die umliegenden Kunden mit elektrischen Fahrzeugen verteilt wird. «Ich kämpfe für das», sagt der Geschäftsführer und Visionär. Dies ist jedoch ein Generationenprojekt und liegt noch in der etwas entfernte­ ren Zukunft. Den Grundstein für diese

«Bei uns in der Firma wird noch gelacht, das soll so bleiben.» Urs Gafner, Geschäftsführer

Vision hat Urs Gafner jedoch jetzt schon gelegt. Die Gafner AG ist eines von wenigen Transportunternehmen, die noch un­ abhängig geführt werden und man ist stolz, so unabhängig zu sein, denn die Verankerung in der Region ist wichtig. «Ich ticke für unsere Region.» Im Unter­ nehmen herrscht ein freundliches Mit­ einander. «Bei uns in der Firma wird noch gelacht, das soll so bleiben.» Dies bezeugt auch Markus Müller. Er arbei­ tet seit 23 Jahren bei Gafner Thun, zur­ zeit als Betriebsleiter. Angefangen hat er als Lastwagenfahrerlehrling. «Er war der frechste Fahrer, den ich je hatte, da­ her habe ich ihn ins Büro geholt. Wenn er schon immer alles besser weiss, dann soll er das auch im Büro bewei­ sen.» Obwohl ein Grossteil des Allta­ ges der Herren mittlerweile im Büro stattfindet, fahren sowohl Gafner wie auch Müller zwischendurch auch noch selbst ein paar Fahrten, denn Lastwa­ gen- und Carfahren macht Spass und bringt Abwechslung. Urs Gafner bleibt der Firma auch noch nach seinem diesjährigen 30-JahrJubiläum treu, obwohl seine beiden Vorgänger nach 30 Jahren jeweils das Zepter weitergegeben haben. Pensioniert werden will er erst zum 100-Jahr-Jubiläum. Ganz losgelassen hat auch sein Vorgänger nicht: «Mein Vater ist 82 und kommt auch immer wieder vorbei. Vielleicht widme ich mich dann anderen Tätigkeiten, zum Beispiel ab und zu den Oldtimer aus­ fahren, den kann eh keiner mehr fahren ausser mir.»

Bild links: Im Car kann man so richtig entspannen, wie Urs Gafner (links) und Markus Müller zeigen. 60

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JUBIL ÄUM Bild oben gross: Zwei erstaunliche Maschinen: der Kranwagen und der Firstclass Teambus.

Bild oben links: Auf den ElektroMiet-Transporter ist man besonders stolz. Bild oben rechts: Beim Ausladen in der Umschlagshalle.

Beim Oldtimer handelt es sich um ei­ nen Car mit Jahrgang 1954. «Damit ist die deutsche Fussball-Nati von Spiez nach Bern gefahren, bevor sie Welt­ meister wurde. Darum habe ich den Oldtimer gekauft, damit er nicht in Deutschland ins Museum kommt, son­ Publireportage

dern in der Region bleibt.» Nach dem Verkauf des Cargeschäfts vor über 20 Jahren war dieser für lange Zeit das einzige Fahrzeug für den Personen­ transport. Erst vor kurzem wurde die Flotte von 100 Fahrzeugen um zwei Firstclass-Teambusse erweitert. Das er­ neute Aufgleisen des Cargeschäfts ist grösstenteils den Kunden selbst zu ver­ danken. «Der Handballclub Wacker Thun ist zu uns gekommen, weil er einen Teambus benötigte und eine re­ gionale Lösung wollte. So haben wir gemerkt, dass es bei den Kunden ein Bedürfnis nach einem regionalen Car­ unternehmen gibt, und daher wieder

einen Car gekauft.» Weitere Fahrzeuge sind jedoch nicht in Planung. «Qualität geht bei uns über Quantität.» Text: Rosemarie Schenk Bilder: Andrea Abegglen

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ELEK TRIZITÄT

125 Jahre Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 2 Ungetüme, gefährliche Technik und steigende Stromnachfrage … Die Geschichte des Stroms in mehreren Episoden – diesmal bis zur Zwischenkriegszeit. Dank hohem Strombedarf entwickelte sich fürs Licht- und Wasserwerk Thun der Elektrizitätsabsatz erfreulich. Weil die Wasserkraft je nach Wasserstand va­ riierte und der Stromabsatz je nach Ta­ geszeit schwankte, wollte man ein von der Wasserkraft unabhängiges Werk. So eröffnete die Stadt 1907 neben dem bestehenden Kraftwerk eine Dampf­ zentrale. Während des Ersten Weltkriegs stellten viele Betriebe aufgrund der Petrol- und Kohleknappheit auf Elektrizität um und 62

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elektrische Rechauds dienten als Gas­ herd-Ersatz – das Gaswerk lieferte we­ gen Brennstoffmangel nur minderwerti­ ges Gas – was den Strombedarf noch ra­ scher ansteigen liess. 1917 wurden die bestehenden Kraftwerke optimiert und ein Zusätzliches gebaut. Im selben Jahr musste die Dampfzentrale bis 1920 aus­ser Betrieb gesetzt werden. Man be­ denke, heute werden Schwankungen vorwiegend mittels Grosskraftwerken, zum Beispiel Speicherkraftwerken, aus­ geglichen, damals «musste» direkt in

Thun die Lösung gefunden werden! Mit der Zeit gab’s vermehrt die Möglichkeit, Fremdstrom von der BKW zu beziehen. Ein erster Energieliefervertrag mit der BKW ist ins Jahr 1937 datiert. Neben­ bei: Die Zukunft sieht die Rückkehr zu rein lokal produziertem Strom vor und für stabile Netzverhältnisse sorgt unter anderem ein intelligentes Stromnetz. Um 1930 wurden die Leuchtstoff- und Dampflampen entwickelt, die sich bes­ ser zur Strassenbeleuchtung eigneten. Übrigens, für einmal früher als Bern


hatte Thun bereits 1934 wegen des Trams eine Lichtsignalanlage bei der Kreuzgasse (heute Obere Hauptgasse) und eine bei der STI-Haltestelle Bächi­ matt. Ein Sprung zurück: 1909 glänzte die Eisbahn Thun zwischen Scherzlig­ weg und unterem Inseli in optimiertem, elektrischem Licht, weswegen ab da endlich Abendveranstaltungen mög­ lich waren; zur Freude der Thunerinnen und Thuner. LED, die zukunftsträchtigste Beleuch­ tungs-Technologie! Ihre Geschichte be­ ginnt 1907, als der Brite Henry J. Round das Leuchten anorganischer Stoffe un­ ter elektrischer Spannung entdeckt. Seine Beobachtung geriet allerdings etliche Jahre in Vergessenheit. Das Elektroauto schaffte kurz vor 1900 den Durchbruch. Artikel in Thuner Zei­ tungen legten jedoch nahe, dass die meisten Autos vor dem Ersten Welt­ krieg über Verbrennungsmotoren ver­ fügten. Nebst vielen Unfallberichten Publireportage

Bild: Aarefälle vor Selve und Elektrizitätswerk in den 1920er-Jahren.

war der Lärm ein wiederkehrendes Thema – von «markerschütterndem Ge­ surre» oder «Gebrüll einer geblähten Kuh» war etwa die Rede … Demgegen­ über war das graue Elektromobil, mit dem die Kolonialwarenfirma Streit & Co. damals die Thuner Kunden belieferte, sicherlich «positiv legendär»! Elektro­ autos gerieten technologisch jedoch bald ins Hintertreffen. Zur Verbreitung der elektrischen Haus­ haltgeräte mussten die Haushalte ins Stromnetz eingebunden werden. Das elektrische Bügeleisen setzte sich rasch durch. Es wurde in den 20er-Jahren seri­ enmässig produziert und entsprechend billig auf den Markt gebracht. Der Staub­ sauger war das erste grössere Haushalts­ gerät, das viele Schweizer anschafften. Bereits in den 10er-Jahren waren erste

ELEK TRIZITÄT

Kühlschränke erhältlich. Riesige und teure Ungetüme! Sie hatten kaum eine Chance. Gegen Ende der 20er-Jahre wurden Exemplare produziert, die klei­ ner und billiger waren. Die Elektrizitäts­ werke propagierten den Kühlschrank, weil er eine günstige Verbrauchsstruk­ tur aufwies: Er war 24 Stunden am Tag in Betrieb, konsumierte somit auch Nachtstrom und wies keine Verbrauchs­ spitzen auf. Auch der Elektroherd fand vorerst kaum den Weg zu Privaten → Anschaf­ fung und Betrieb zu teuer sowie keine ausgereifte Technik. 1914 dauerte es gut 15 Minuten, bis ein Liter Wasser kochte, und die Hitze des Backofens war nach einer halben Stunde vorhei­ zen immer noch zu gering! Bis in die 20er-Jahre war der elektrische Herd weit genug entwickelt und die Preise sanken. In der industrialisierten Welt entbrannte ein Konkurrenzkampf zwi­ schen Gas- und Elektroindustrie. In Thun war davon wenig zu spüren, Gasund Elektrizitätswerk gehörten ja zum selben Betrieb. Bis 1936 schlug der Ton um und man beklagte, die elektrische Küche habe sich trotz äusserst vorteil­ haftem Wärmestromtarif neben dem Kochgas nicht recht einbürgern wollen. Damals spürten auch die Licht- und Wasserwerke Thun die Weltwirtschafts­ krise. Die Haushaltsgeräte veränderten die Anforderungen an die Hausfrau. Kauf und Bedienung setzten technisches Grundwissen voraus. Bei Unfällen schob man bereits in den 20er-Jahren die Schuld nicht der potenziell gefährli­ chen Technik, sondern der sich falsch verhaltenden Frau zu. Ihr wurde nicht viel technisches Verständnis zugetraut; dieses sei nicht über die Kinderstufe hinaus entwickelt. Recherchearbeiten: Anna Bähler, Historikerin Bild: Stadtarchiv Thun, O. Zimmermann

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VERANSTALTUNGEN

Lisa Catena, Künstlerbörse

© Foto Susanne Goldschmid

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Duo Lottchen

© Foto Mateusz Zahora

© Foto zvg

Juni und Juli 2021 Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Coronavirus Anlässe abgesagt oder verschoben werden können. Für ak­ tuelle Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter.

Veranstaltungen Schweizer Künstlerbörse Mi, 16. 6. bis Fr, 18. 6., KKThun Kleinkunst, Online-Event. www.kuenstlerboerse.ch Kolsimcha World Quintet So, 20. 6., KKThun, 17.00 Uhr Klezmer-Konzert. www.schlosskonzerte-thun.ch Duo Lottchen Mi, 23. 6., Frachtraum, 19.00 Uhr Jazzabend. www.schlosskonzerte-thun.ch Latinfestival Fr, 25. 6. und Sa, 26. 6., Waisenhausplatz Livemusik und Tanz. www.latinosunidos.ch Claire Huangci Fr, 25. 6., KKThun, 19.30 Uhr Pianistin, Gala-Konzert. www.schlosskonzerte-thun.ch

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Fête de la Musique Sa, 26. 6., Waisenhausplatz, 10.00 Uhr Musik für Alle. www.musikfuerallethun.ch Berner Blechbläserquintett Sa, 3. 7., Rathaus, 16.15 Uhr Im Rathaus um 4. www.um4.ch Schadaugärtnerei Diverse Anlässe siehe www.schadaugaertnerei.ch

Ausstellungen Kunstmuseum Thun bis So, 15. 8., Hofstettenstrasse 14 Albrecht Schnider und Paul Fäger­skiöld. www.kunstmuseumthun.ch Thun Panorama Schadaupark Das älteste erhaltene Rundbild der Welt. www.thun-panorama.ch Schloss Thun Schlossberg, 10.00 bis 17.00 Uhr Historisches Museum, mit Sonder­ ausstellung zur Waffensammlung www.schlossthun.ch Galerie Hodler Frutigenstrasse 46A www.hodler-thun.ch

Kunstraum Satellit bis Do, 15. 7., Scheibenstrasse 2 Peter Wüthrich. www.satellit.space Flechtmuseum Thun Sa, 26. 6. und So, 27. 6., Neufeldstrasse 6 Sonderausstellung Geflechte in der Kunst. www.flechtereien.ch

Märkte Wochenmarkt Jeden Mittwoch und Samstag, Bälliz Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz Handwerkermarkt Sa, 26. 6., 24. 7., Waisenhausplatz Schadaumärit So, 4. 7., Schadaugärtnerei Monatsmarkt Mi, 14. 7., Bälliz

Politik Stadtratssitzung Do, 24. 6., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat Stand: 25. Mai 2021


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Thun-Magazin Nr. 3, Juni 2021 by WEBER VERLAG - Issuu