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Thun-Magazin Nr. 2, April 2021

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NR. 2 | APRIL 2021

Verkehr

Rücksichtsvolles Mitein­ander von Fuss- und Veloverkehr SEITE 12

Jubiläum

125 Jahre Thuner Stadtorchester SEITE 20

Thun-Panorama

Auf den Spuren von Marquard Wocher SEITE 23

Lucky Wüthrich

«Ich will einfach ein guter Musiker sein» SEITE 6


BOHNY AUTOMOBILE Volvo Thun


INHALT

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser

Seite 24

Seite 12 Seite 16

Inhalt EDITORIAL

3 Louis Krebser: Renaissance

des gepflegten und modernen Detailhandels

MENSCHEN

6 Den Blues im Herzen:

Interview mit Lucky Wüthrich

STADT THUN

20 Jubiläum: Das Stadtorchester Thun feiert sein 125-jähriges Bestehen

22 Kultur: Tanzfest in Thun

23 Thun-Panorama: Neue Führung «Auf den Spuren Marquard Wochers»

24 Schlosskonzerte: Festival mit

einem aussergewöhnlichen Projekt

12 Fuss- und Veloverkehr:

SHOPPING / INNENSTADT

15 Onlinehandel: Jugendliche

33 Digitale Geschenkkarte der IGT:

Ein rücksichtsvolles Miteinander sollen besser geschützt werden

16 Abwasser: Anspruchsvolle

Arbeiten für ein sauberes Thun

18 Stadtentwicklung: In der Freistatt soll eine attraktive Überbauung entstehen

19 Thunerhof: Restaurierung

an historischen Oberflächen

8 Shopping: Zum Muttertag

Der 1. März 2021 hat die Thuner Innenstadt zum zweiten Mal aus dem pandemiebedingten Lockdown erweckt. Zwar nur teilwei­se, denn die vielen und für den Stadtbummel so relevanten Restaurants, Kaffees und Bars mussten sich mit dem Neubeginn noch gedulden. Endlich wieder flanieren und «lädelen» – selbstverständlich mit Abstand, Maske, Des­ infektionsmittel und Plexiglas. Es funk­ tioniert reibungslos und man hat sich bereits daran gewöhnt. Die vielen Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden in den Geschäften freuts umso mehr. Es fühlt sich fast ein wenig wie vor Weihnachten an – Einkaufen als Erlebnis und wiedererlangtes Privileg. Die gros­se Freude ist den Kunden anzumerken und die Erleichterung bei den Geschäftsleuten ebenso. Es hat einfach gefehlt, denn online einkaufen ist definitiv für viele nicht das gleiche Erleben. Eine freundliche Begrüssung, das Lächeln, das persönliche Gespräch, die kundige Beratung und Erfahrung des Fachpersonals sowie das Spüren der Waren und Produkte haben viele vermisst. Kommt es zu einer mensch­ lichen Renaissance des gepflegten und modernen Detailhandels? Ich könnte es mir vorstellen und glaube, es würde in unsere aktuelle Zeit gut passen und ihr wohltun!

Immer eine gute Geschenkidee

VEREINE

32 Samariterverein Thun: Neu mit

einem Selbstbedienungs-Hofladen

Louis Krebser Vorstand Thuncity / InnenstadtGenossenschaft Thun (IGT)

32 Eigerloge Thun: Öffentlicher Vortrag – Der Mensch und das Klima – ein Gegensatz?

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V I TA L R E SORT A M T H U N ER SEE

Ein liebevolles Dankeschön zum Muttertag – mit einem Aufenthalt, der gut tut Mit einem Gutschein vom Deltapark Vitalresort gelingt Ihnen bestimmt die Überraschung zum Muttertag. Im Deltapark kann Ihr Mami sich kulinarisch verwöhnen lassen, bei einer Massage entspannen, himmlisch übernachten oder im Spa die Seele baumeln lassen. Geniessen Sie den Frühlingsanfang und die ersten Sonnenstrahlen mit Ihrer Familie am wunderschönen Thunersee.

e utschein G n h ö w re Ver All unse ter: blick un r e b Ü im heine h/gutsc .c k r a p a delt nlich: ch p e r s ö u a ie S ir rk .ch eraten w deltapa @ o G er n e b f in r e 30 30 o d 033 334

Wir wünschen Ihnen einen liebevollen Muttertag. DELTAPARK | Deltaweg 29 | 3645 Gwatt bei Thun | Tel. 033 334 30 30 | www.deltapark.ch


INHALT

Seite 48

Seite 35

PUBLIREPORTAGEN

27 Krebser AG: Buchtipps

29 AEK Bank 1826: Nachhaltige Vermögensverwaltung

31 Paradiesli + Galerie Eulenspiegel: Ausstellung Regula KaeserBonanomi und Peter Thalmann

35 Spiezer Alpine Weinkultur:

Spiezer Wein – Die Alpen im Glas

37 Oekoladen Thun: Rohmilch und

«Hahn im Glück»: Mit zwei neuen Angeboten zu mehr Tierwohl

39 Gesundheitstipp

Bälliz Apotheke + Drogerie AG: So läuft es sich wie geschmiert

41 Vitalyse Thun: Abnehmen und

Ernährung umstellen – persönlich und individuell begleitet

Seite 51

42 Optilens GmbH: Nachtlinse

für Kids bremst Kurzsichtigkeit im Schlaf

44 Rolfing Praxen Thun: Mit Rolfing® zu einem verbesserten Körper­ gefühl

45 Der Schlafspezialist: Jetzt bloss nicht einschlafen …

47 AareMedizin: Wieder volles Haar –

54 NMS Bern: Wo Lernen Freude macht 57 Grüne Region Thun: Regierungs-

statthalterwahlen in Thun. «Ich sehe mich als Brückenbauerin!»

59 Raiffeisenbank Thunersee:

Digitales Anlegen – auch in der Schweiz immer beliebter

61 Swisscom (Schweiz) AG:

So arbeiten Sie effizient mit Externen zusammen

noch in diesem Jahr

48 Schilddrüsenzentrum Lindenhofspital: Bleib unversehrt, Schmetterling im Hals

51 Hundeglück Thun: Neu und

exklusiv in Thun, erster Self-ServiceHunde-Waschsalon

53 Immobilien Wyss Schweiz AG: Ist die Immobilie eine gute Altersvorsorge?

62 Regionale Energieberatung: Wie viel ist genug?

63 Energie Thun AG: 125 Jahre Strom

vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 1

UNTERHALTUNG

65 Kreuzworträtsel

66 Veranstaltungskalender

­Impressum ISSN 1662-0992 Herausgeber Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT. Verlag, Konzept, Realisation Werd & ­Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 144, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. Leitung Abteilung Stadt­marketing und Kommunikation, Stadt Thun; IGT; Annette Weber, Werd & Weber AG. ­

Inserate Christine Hunkeler, Werd & Weber AG. Stadtredaktion Simone Tanner ­(Leitung), Tanja Beutler, Fabio Burri, Fabiana Graf, ­ Cilia Julen, Patrick Liechti, ­Gabriela Meister, Jan Miluška, Luzia Schmid­. ­Beiträge, die mit diesem Logo ( ) gekennzeichnet ­werden, sind ­redaktionelle Inhalte der Stadtver­waltung Thun. Redaktion IGT  / weitere ­Beiträge Werd & Weber AG. Titelbild Erich Häsler.

Auflage 65 600 Exemplare. Erscheinungsweise 6× jährlich. Druck AVD Goldach AG, Goldach. Papier Umschlag: 150 g/m2, weiss, matt, holzfrei. ­Inhalt: 70 g/m2, erhöhte Weisse, ­gestrichen, glänzend. Lese-­App Gratis­- Download im App Store. Nächste Ausgabe 14. / 15. Juni 2021

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MENSCHEN

«Ich wollte Blues und AC/DC spielen, nicht ‹Hänschen klein›» Mit elf Jahren kam Lucky Wüthrich an einem Konzert von Philipp Fankhauser erstmals mit Blues in Kontakt. Jetzt, 14 Jahre später, produziert er mit ebendiesem sein erstes Album. Der 25-Jährige hat den Blues – im Herzen, in den Fingern und in der Seele. In Ihrer Wohnung stehen alte Gitarren und ein altes Wurlitzer Piano. Haben Sie ein Faible für alte Sachen? Ja! Sie tönen wundervoll und sind schön. Und vor allem erzählen die alten Instrumente Geschichten. Das gefällt mir. Eine fabrikneue Gitarre muss man zuerst einspielen, bevor sie anfängt zu reden. Erzählen Sie uns eine der Geschichten? Diese schwarze Gitarre zum Beispiel, die Gibson Les Paul, gehörte einem Freund. Er hatte eine riesige Gitarrensammlung und freute sich auf seine Pensionierung und die Zeit, um ganz viel Gitarre zu spielen. Am Tag seines 65. Geburtstags starb er. Nach seinem Tod lud mich sein Bruder ein, die Gitarren zu spielen und eine auszusuchen. Diese schwarze, wohl die älteste, fühlte sich wunderschön an und lässt sich super spielen. 6

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Sie sind erst 25. Viele junge Leute interessieren sich eher für Hip-Hop oder Pop. Warum Blues? Ich spüre einfach, dass es die Wurzel von allem ist – von Rock’n’Roll, Funk, Hip-Hop. Mit elf Jahren hörte ich an einem Konzert zum ersten Mal Blues. Ich hatte keine Ahnung von dieser Musik und musste einfach tanzen. Seither liess mich die Musik der grossen Blues-Musiker wie Muddy Waters, Freddie King oder John Lee Hooker nicht mehr los. Meist haben sie nur ihre Gitarre und ihre Stimme und erzählen echte Geschichten. Das ist einfach richtig «real», «rough», anders als bei Pop. Mir gefällt es, wenn jemand hinsteht, die Gitarre einsteckt und dann «gib ihm».

Mit 14 Jahren waren Sie in der TV-Show «Die besten Schweizer Talente». Ja, da erhielt ich ziemlich viel Aufmerksamkeit. In Thun dachten sie schon, «jetzt ist es dem Wüthrich wohl in den Kopf gestiegen». Danach musste ich zuerst rausfinden, wer ich eigentlich bin und wohin ich will. Ich wollte keine TV-Shows machen, sondern eine richtige Musikkarriere. Ich wusste, ich will mein Leben mit Musik meistern. Diese Kraft in mir war extrem stark. Ich war felsenfest davon überzeugt.

Sie begannen etwa mit zehn, Gitarre zu spielen. Ja, und es liess mich nicht mehr los. Einzig als ich in der Schule diese Liedchen spielen musste, bestand kurz die Gefahr, dass ich aufhöre. Ich wollte lieber

Sie besuchten dann die Kunst- und Sportklasse an der Progymatte in Thun. Das war eine super Sache. Dort hatte ich die Möglichkeit, viel zu üben, was mich darin bestärkte, Musiker zu werden.

Blues spielen oder wie Angus Young werden und AC/DC spielen, nicht «Hänschen klein».


Hilft Ihnen da die Musik? Ja, sehr. Mit der Musik kann ich abschalten. Sie ist ein Instrument, mich auszudrücken. Musik gibt mir Hoffnung, Kraft und Motivation. Sie haben ihn schon erwähnt, Philipp Fankhauser. Eine wichtige Person für Sie. Es war sein Konzert, das mich damals zum Blues brachte. Später durfte ich mit ihm spielen und er nahm mich mit auf seine Harley Blues Cruise durch die Südstaaten der USA. Er wurde mein Mentor und lehrte mir sehr viel über die Geschichte des Blues. Mittlerweile kennen wir uns lange und inspirieren uns auch gegen­seitig, wie er sagt. Ich glaube, er schätzt das Jugendliche, meine Power. Er ist ein Freund. Und Förderer. Mit ihm können Sie Ihre erste Platte produzieren. Was bedeutet Ihnen das? Es ist wie ein Sechser im Lotto. Ich bin nun seit drei Jahren selbständig, spielte anfangs an Hochzeiten, Geschäftsanlässen, aber auch in Clubs. Ich konnte mich nicht beklagen, aber eigentlich will ich auf die grossen Bühnen. Mit meiner jetzigen, wirklich tollen Band nahm ich die zweite EP auf und schickte sie Philipp. Eines Nachts erhielt ich eine SMS, dass ich bei ihm unter Vertrag bin.

Sind Sie schon im Studio? Ja, wir sind schon mit der Band am Aufnehmen. Die Songs stehen. Einige habe ich zusammen mit der Sängerin und Songwriterin Freda Goodlett und dem Thuner Musiker und Mundharmonika-Virtuosen Josua Romano geschrieben. Wie entstehen Ihre Songs. Ist zuerst die Musik? Meistens. Das kann ein Schlagzeugbeat sein, der am Anfang steht. Dann kommen Bass und Gitarre dazu. Der Text ist meist am Schluss. Hier schätze ich die Zusammenarbeit mit anderen sehr. Allein gerate ich oft in eine Sackgasse. Sie bringen mich jeweils wieder auf andere Ideen. Ihre Musik hat auch Elemente von Soul und Funk. Ja, gemäss Philipp bin ich ja eigentlich kein Bluesman. Ich sei viel mehr, hat er mal gesagt. Das kann man jetzt unterschiedlich interpretieren … Jedenfalls inspiriert mich John Lee Hooker ebenso wie Aretha Franklin oder James Brown.

der ein normales Live-Konzert spielen kann. Andererseits habe ich auch Zeit, um zu üben, Songs zu schreiben. Ich versuche, es positiv zu sehen.

MENSCHEN

Umgangssprachlich sagt man «den Blues haben», wenn man melancholisch ist. Sie wirken nicht wie ein Melancholiker. Nein, aber es gab schon Phasen in meinem Leben, in denen ich eher pessimistisch war. Zum Beispiel, als mich meine erste Freundin verliess. Oder nach meiner USA-Reise mit Philipp Fankhauser zweifelte ich und dachte: Ich bin jung und weiss, aus mir wird nie ein richtiger Blueser. Den Kopf hängen zu lassen bringt aber nichts. Deshalb sehe ich das Glas lieber halb voll.

Woher nehmen Sie die Motivation? Ich will einfach ein guter Musiker sein. Dafür stecke ich mir konkrete Ziele. Aktuell übe ich regelmässig Gitarre, Bass, Klavier und Gesang. Hinzu kommen neben der eigenen Platte diverse Musikprojekte mit anderen Bands. Ich sehe zu, dass ich keine Zeit habe zu hadern. Was möchten Sie mit der Musik erreichen? Ich finde es schön, Leute mit der Musik zu berühren. Mein grösstes Ziel ist es aber, ein wahrer Meister meines Fachs zu werden, ein «Sheriff», wie Prince oder James Brown. Und irgendwann will ich einen Grammy gewinnen. Interview: Simone Tanner Bilder: Erich Häsler, Florian Spring und riccomat (rawk.ch)

Als Künstler sind Sie stark von der CoronaKrise betroffen. Wie haben Sie die letzten Monate erlebt? Es ist ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits frage ich mich, wohin das alles führt, ob ich je wie-

Bild linke Seite: Nicht nur Gitarren. In Lucky Wüthrichs Wohnung stehen auch diverse Bassgitarren und ein Wurlitzer-Piano. Bild rechts: Lucky Wüthrich sehnt sich nach live Auftritten, wie hier an der Kulturnacht in Burgdorf. Bild unten: Seit Februar ist Lucky Wüthrich bei Philipp Fankhauser unter Vertrag.

Zur Person

Lucky Wüthrich ist 1996 in Thun geboren. Er besuchte die Kunst- und Sportklasse an der Progymatte. Nach einer Lehre zum Logistiker studierte er einige Semester an der Jazzschule in Bern. 2019 veröffentlicht er seine erste EP «Tell Me Why». 2021 nimmt ihn Philipp Fankhauser unter Vertrag. Bei seinem Label produziert er seine erste LP. Am 10. Dezember ist Plattentaufe in der Mühle Hunziken. 2/21  |  ThunMagazin

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FREUDE BEREITEN

Von Herzen für die Mutter Was sich Mütter am 9. Mai wirklich wünschen, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Antworten, die an diesem Tag Freude bereiten, finden sich in der Thuner Innenstadt. Und erst noch mit Herz und viel Genuss. Es ist eigentlich ganz einfach, oder einfach so: 1914 erklärte der US-Präsident Woodrow Wilson gemäss dem Onlineportal Wikipedia den zweiten MaiSonntag zum landesweiten Muttertag. Gleich zwei Gruppierungen ergriffen die Initiative für die Einführung des Muttertages in der Schweiz. Zum einen die Heilsarmee und zum anderen die Unions Chrétiennes de Jeunes Gens de la Suisse romande. Beide Initiativen waren in ihren jeweiligen Institutionen erfolgreich, blieben jedoch bis in die zwanziger Jahre hinein auf kleine Kreise beschränkt. Dann begannen die schweizerischen Verbände der Floristen, der Gärtnermeister und der Konditormeister, sich für den Muttertag zu engagieren. Über die Presse, Flugblätter, das Radio, die Schaufenster der beteiligten Berufsleute wurde der Muttertag für den zweiten Maisonntag 1930 pro8

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«Blumen sind das Lächeln der Erde.» Margrit Bieri, Inhaberin Schlossgarten kreative Floristik

pagiert und gelangte so zum Durchbruch. Antworten auf die Frage, was sich Mütter am aktuellen Muttertag vom 9. Mai wirklich wünschen, und noch einiges mehr, finden sich in der Thuner Innenstadt.

Kreatives mit Herz Kreative Vielfalt inspiriert. Insbesondere, wenn es auch noch ganz persönlich zu und her geht. Angesprochen ist das Blumengeschäft Schlossgarten von Floristin Margrit Bieri. An der Unteren Hauptgasse 4 in Thun bringt sie Blumen das Lächeln bei. Das tönt jetzt zwar

Bild oben: Es blüht im Schlossgarten kreative Floristik, dem Blumengeschäft von Inhaberin Margrit Bieri. Einfach fürs Gemüt zuhause. Bild rechts oben: Zum Abschluss des Muttertagsmenüs haben Filial­ leiterin Eveline Oswald und die Bäckerei Confiserie Café Galli viel mehr als die hauseigene Torte mit Himbeer-­ Buttercreme im Angebot.


Mit Fruchtgenuss Freude bereiten Dort steht das G nicht nur für den Namen Galli, der Buchstabe ist ebenso ein Zeichen für Genuss, Gastfreundlichkeit und Geschmack bester Handwerkstradi-

FREUDE BEREITEN

etwas gar unrealistisch. Aber es ist so. «Blumen sind das Lächeln der Erde», sagt sie. Für Margrit Bieri war es ein Herzenswunsch, nach floristischem Wirken in der italienischen Stadt Florenz ein ganz eigenes und eben auch ganz persönliches Blumengeschäft zu eröffnen. Vor ziemlich genau zwei Jahren war es schliesslich so weit und der Name Schlossgarten kreative Floristik GmbH Programm. Einerseits liegt hinter der Liegenschaft unter dem Schloss Thun tatsächlich ein grosser Garten, andererseits kann die Geschäftsführerin ihrer grossen Kreativität und ihrer eigenen blumigen Handschrift freien Lauf lassen und dabei auch spezielle Kundenwünsche erfüllen. «Einfach fürs Gemüt zuhause», bringt es die Floristin auf den Punkt. Und wer ins Geschäft an der Unteren Hauptgasse 4 eintaucht, kann auch gleich riechen, was die Natur und Blumen hergeben. Ein Besuch jedenfalls ist es wert und auch ein Hingucker. Es riecht nicht nur gut, sondern sieht auch schön aus. Bunte Sträusse in unterschiedlichen Grössen, dazu ebenso viele Accessoires wie Vasen, Töpfe und vieles anderes. Kundinnen und Kunden können ihren Blumenstrauss ebenso ganz individuell zusammenstellen. «Besonders im Trend sind Ranunkeln», fährt Margrit Bieri fort. Diese gibt es in vielen Farben. Auch Pfingstrosen sind gerade zum Muttertag eine besondere Spezialität. Solche und andere Blumen seien nicht zuletzt auch eine gute Alternative gegenüber den klassischen Rosen. «Zum Muttertag gibt es eben auch andere blumige Überraschungen», sagt Margrit Bieri mit einem verschmitzten Lächeln.

tion. Genau diese sind an der Freienhofgasse 15 beim Galli Beck in der Thuner Innenstadt zu finden. «Eben viel Feines aus der Backstube», sagt Filialleiterin Eveline Oswald und weist gleich auf die eigene Hausspezialität hin. Wie sollte es anders sein? Natürlich ist auch dort der Buchstabe Programm. Das fruchtige Gebäck nennt sich «Galli-Torte» und dürfte zum Beispiel ein gelungener Genuss für den Abschluss des Muttertagsmenüs sein. Zumal die Torte unter anderem mit Himbeer-Buttercreme, Biskuit und einem ganz besonders knackigen Cornflakesboden ein wirklich feines Ensemble bildet. Ganz nach dem Motto: Einfach geniessen. Überhaupt wird beim Galli Beck geniessen gross geschrieben. Nebst der hauseigenen Torte kreieren die Bäckerinnen und Konditoren ebenso gluschtige Patisserie, speziell für die Mütter. Nebst Patisserie kann es durchaus auch ein spezielles Birnenbrot sein. Oder wie ­ wärs mit den bekannten Thuner-Läckerli?

«Eben viel feines aus der Backstube.» Eveline Oswald, Filialleiterin Bäckerei Confiserie Café Galli

Aber warum nicht die Mutter oder die Partnerin ganz einfach mit einem Brunch überraschen? Die Auswahl an Broten frisch aus der Backstube jedenfalls ist gross. «Wir backen Brote in verschiedenen Varianten aus sorgfältig ausgewählten Mehlsorten», erläutert Eveline Oswald. Und mit Rohmaterialien aus der Region. Und da sind auch noch die Schoggiherzen, gefüllt mit Pralinen. Wer kann­ da schon widerstehen? Garantiert ein genüsslicher Überraschungseffekt. Die Steffisburger Bäckerei Galli hat Anfang 2020 die Bäckerei-Kondi­toreiCafé Brötie übernommen und betreibt vier Verkaufsgeschäfte in Steffisburg und Thun.

Blumen, die Spass machen Besonders zum Muttertag gewinnen bunte Farben an Bedeutung. Fröhliche Blumen und Pflanzen bringen ganz einfach Lebensqualität ins Haus. Die Auswahl an frischen Schnittblumen ist breiter, als man denkt. Zum Beispiel im Blumengeschäft Flowerpoint am Bälliz 40 in Thun. «Besonders im Trend sind jetzt pastellfarbene, zarte und liebliche Blumen», sagt Floristin und Filialleiterin Monika Winiger. Bunte Blumen machen indes sowohl als Schnittblumen wie 2/21  |  ThunMagazin

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#Muttertag

THUNCITY

Muttertags-Wettbewerb Gewinnen Sie eine «Thuncity-Geschenkkarte» für Ihre Mutter! Wir verlosen zum Muttertag vier Geschenkkarten im Wert von je CHF 50.00. Geschenkkarten hier kaufen oder einlösen: www.thuncity.ch /shopverzeichnis Teilnahmebedingung: Schreiben Sie eine Email mit der Postadresse Ihrer Mutter an igt@thuncity.ch. Einsendeschluss ist der Muttertag, 9. Mai 2021. Der/die Gewinner/in wird unter allen Einsendungen ausgelost und per Mail informiert. Die gewonnene Geschenkkarte wird an die Adresse der Mutter gesendet. Diese Postadresse wird nicht weiterverwendet. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


FREUDE BEREITEN

«Im Trend sind pastellfarbene, zarte und liebliche Blumen.» Monika Winiger, Filialleiterin Flowerpoint

auch als Blüher im Topf, im Kübel, in der Balkonkiste oder direkt im Gartenbeet viel Freude. Ein beliebtes Geschenk zum Muttertag sind ebenso Orchideen, welche in vielen verschiedenen Sorten und Farben erhältlich sind. Sie sind sehr pflegeleicht und äusserst dankbar in der Haltbarkeit. Keine andere Pflanzenfamilie ist so weit verbreitet wie diese Pflanze. Orchideen sollten nicht mit sehr kaltem, aber auch nicht mit stark kalkhaltigem Wasser gegossen werden.­

Die Pflanzen einmal in der Woche unter fliessendem Wasser durchspülen und gut abtropfen lassen reicht. Gedüngt werden Orchideen während der Wachstumszeit alle zwei Wochen mit einer im Fachgeschäft erhältlichen speziellen Orchideennahrung. Im Bälliz 40 stehen indessen nicht nur trendige Schnittblumen und Orchideen bereit. Zum Ausdruck kommen die Blumen und Pflanzen im Fachgeschäft Flowerpoint in den unter-

So bleiben Schnittblumen länger frisch

Sie bringen Farbe ins Wohnzimmer: frische, duftende Schnittblumen. Damit der Blumenstrauss in der Vase länger frisch bleibt, werden die Stängel mit einem scharfen Messer unter fliessendem Wasser leicht schräg angeschnitten, dies erleichtert die Wasseraufnahme. Die Vase dann mit frischem, handwarmem Wasser füllen. Kein kaltes Wasser verwenden, es wirkt wie ein Schock. Anschlies­ send werden alle Blätter entfernt, die in der Vase im Wasser stehen würden. Solche Blätter faulen leicht und verschmutzen das Wasser mit Bakterien. Die Schnittblumen sollten zudem weder Zugluft noch direkter Sonne ausgesetzt sein. Die duftenden Blumen halten länger, wenn sie in der Nacht kühl stehen und ab und zu das Wasser erneuert wird. Welke Blüten laufend entfernen und die Stängel gelegentlich neu anschneiden. Die Blumensträusse nicht in die Nähe von Früchten stellen und auf regionale Blumen setzen.

Bild: Ein fröhliches Blumenherz präsentiert Filialleiterin Monika Winiger vom Flowerpoint; und lässt Mutter­ herzen bestimmt höher schlagen.

schiedlichsten Formen. Die Floristen kreieren bunte Sträusse und Blumen­ arrangements oder Hochzeitsdekora­ tionen. Sie schmücken Firmenanlässe und verzaubern ebenso Feiern mit farbigem Grün. Aber auch um Trost zu spenden in schweren Stunden. Das Blumengeschäft setzt zudem auf weiteres Beiwerk. Etwa trendige Blumenvasen, Windlichter und zahlreiche weitere Accessoires für hübsche Dekorationen zum Wohlfühlen lassen sich dort entdecken. Flowerpoint findet sich übrigens auch an der Bahnhofstrasse 1 in Thun. Bestellungen können auch online aufgegeben und in einem der beiden Läden in der Thuner Innenstadt abgeholt oder per Kurier an die gewünschte Adresse geliefert werden. Text und Bilder: Stefan Kammermann

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VERKEHR

Kampagne soll Miteinander von Fuss- und Veloverkehr verbessern Mit der Kampagne «Bike & Walk, Let It Slow» wollen die Stadt Thun und beteiligte Organisationen in der Fussgängerzone sowie auf dem Aarequai und der Schwäbis­promenade ein rücksichtsvolles Miteinander von Fuss- und Veloverkehr fördern. Ende 2018 führte die Stadt Thun im Zuge der Eröffnung des Schlossberg-Parkings in der Innenstadt die Fussgängerzone ein. Seither gilt im Bälliz sowie in der Oberen und Unteren Hauptgasse ein weitreichendes Fahrverbot für den motorisierten Verkehr, Velofahren ist hingegen erlaubt. Auch die Fusswege am Aarequai und auf der Schwäbispromenade dürfen mit Velo befahren werden. Fussgängerinnen und Fussgänger haben allerdings in beiden Bereichen Vortritt. Die Erfahrung zeigt, dass dieses Miteinander nicht immer reibungslos funktioniert. Velos sind teilweise zu schnell unterwegs oder überholen mit zu wenig

­ bstand. «Ein Grund dafür ist, dass die A geltenden Regeln zu wenig bekannt sind», so Gemeinderat Konrad Hädener. Deshalb führt die Stadt Thun gemeinsam mit Pro Velo Thun, der VCS Regionalgruppe Thun Oberland, der Gemeinde Hilterfingen, der Kantonspolizei und den Verkehrsorganisationen TCS und Fussverkehr Schweiz die Kampagne «Bike & Walk, Let It Slow» durch.

Sicheres Miteinander Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmenden auf sympathische Art auf die geltenden Regeln aufmerksam zu machen und die Rücksichtnahme zu fördern. «Mit der Informations- und Sensibili-

sierungskampagne wollen wir die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität steigern», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz. Fussgängerinnen und Fussgänger sollen sich bewegen können, ohne dauernd auf den Veloverkehr achten zu müssen. «Wenn Velofahrende mit angemessenem Tempo unterwegs sind und sich alle Verkehrsteilnehmenden an die geltenden Regeln halten, funk­ tioniert das Miteinander», so Lanz. ­Die Aufwertung der Innenstadt als Ort zum Verweilen und Unterwegssein ist ein erklärtes Legislaturziel der Thuner Stadtregierung. «Unsere Innenstadt ist eine Perle, die durch den ParkBild links: Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderat Konrad Hädener testen die neue Tempoanzeige im Bälliz.

Die Regeln auf einen Blick Überall gilt — Fussgängerinnen und Fussgänger haben immer Vortritt — Rücksicht und Toleranz — Nur im Notfall klingeln — Beim Überholen Abstand halten — Bei dichtem Verkehr absteigen und Velo schieben — E-Bikes mit gelbem Nummernschild schalten den Motor ab Fussgängerzone Innenstadt — Velo im Schritttempo gestattet — Eilige Velo- und E-Bike-Fahrende umfahren die Fussgängerzone Fussweg Aarequai — Velo gestattet, langsam fahren — Eilige Velo- und E-Bike-Fahrende nutzen die Hofstettenstrasse thun.ch/bikewalk 12

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VERKEHR Bild ganz oben: Fussgängerinnen und Fussgänger haben am Aarequai wie auch in der Fussgängerzone Vortritt, Velofahrende sind langsam unterwegs. Bild links: An Aktionstagen werden Velound E-Bike-Fahrende direkt angesprochen. Bild oben: Der grafische Auftritt macht die Kampagne wiedererkennbar.

haus-Ring und die Entlastung vom Autoverkehr an Aufenthaltsqualität gewonnen hat. Daran knüpfen wir mit der Kampagne an», ordnet der Stadtpräsident die jüngsten Massnahmen ein.

Verschiedene Aktionen Die Kampagne läuft vorerst bis zu den Herbstferien. Bei Bedarf wird sie im nächsten Jahr weitergeführt. An meh­ reren Aktionstagen im Mai, August und September 2021 werden Velofahrende und Passantinnen und Passanten direkt angesprochen und mit Flyern und Plakaten auf die geltenden Regeln aufmerksam gemacht. Auch ein Velo-Fahrsimulator soll dabei zum Einsatz kommen, sobald es die epidemische Lage erlaubt. Er macht mit ei-

nem fixierten Velo und einer Virtual-Reality-Brille verschiedene Gefahrensituationen und Geschwindigkeiten erleb- bzw. erfahrbar. Im Zuge der Kampagne wird zudem die Kantonspolizei verstärkt präsent sein und aktiv auf die Verkehrsteilnehmenden zugehen. Auf Tempoanzeigen sehen Velofahrende ausserdem, wie schnell sie unterwegs sind. Orange und rote Smileys zeigen ein überhöhtes Tempo an, bei grünem Smiley ist die Geschwindigkeit angemessen. Sobald es die Witterung zulässt, voraussichtlich ab Mai, bringt das Tiefbauamt zudem an neuralgischen Stellen Bodenmarkierungen an mit dem Kampagnenlogo und Slogans zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden.

Welche Regeln gelten denn genau? Sowohl in der Fussgängerzone in der Innenstadt wie auch auf den Fusswegen am Aarequai und auf der Schwäbispromenade haben Fussgängerinnen und Fussgänger immer Vortritt. Velo- und E-BikeFahrende dürfen fahren, jedoch langsam resp. in der Fussgängerzone lediglich im Schritttempo. Bei dichtem Verkehr gilt es, das Velo zu schieben. Schnelle E-Bikes mit gelbem Nummernschild sind in beiden Gebieten von Gesetzes wegen nur mit ausgeschaltetem Motor zulässig. Eilige Velo- und E-Bike-Fahrende sind angehalten, alternative Routen zu be­ nutzen. Klingeln sollten die Velofahrenden nur im Notfall. Text: Cilia Julen Bilder: Patric Spahni, Patrick Liechti

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JUGENDSCHUTZ

Onlinehandel: Stadt Thun will Jugendliche besser schützen Via Onlinehandel und Lieferdienste kommen Jugendliche leicht an Alkohol. Dies zeigen Testkäufe des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg. Mit Sensibilisierungskampagnen und Schulungen will die Stadt Thun gegen den Missstand angehen. Jugendliche und Kinder vor dem Alkohol- und Tabakkonsum zu schützen, ist im Zeitalter der Digitalisierung keine leichte Aufgabe. Während in Geschäften oder in Gastrobetrieben beim Kauf von Alkohol und Tabak ein Ausweis kontrolliert wird, fehlen im Onlinehandel ausreichende Jugendschutzmassnahmen und Kontrollen. Dies bestätigen die Ende 2020 durchgeführten Testkäufe des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg. Sieben von zehn Onlineshops und Lieferdiensten brachten Minderjährigen Alkohol und/oder Zigaretten nach Hause.

Massnahmen on- und offline «Die Kurier- und Lieferdienste wollten weder einen Ausweis sehen, noch fragten sie nach dem Alter. Meist wurde die Ware wortkarg abgegeben oder nach dem Klingeln vor der Tür abgestellt», sagt Micha Suter, Leiter Jugendschutz Blaues Kreuz. «Gegen diesen Missstand wollen wir etwas tun», betont Gemeinderat Peter

Siegenthaler, Vorsteher Direktion Sicherheit und Soziales. Die Stadt Thun engagiert sich gemeinsam mit umliegenden Gemeinden und in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz und der Jugendkonferenz Berner Oberland Jukon seit vielen Jahren für einen wirkungsvollen Jugendschutz rund um Alkohol und Tabak. Jährlich werden Testkäufe in Ladengeschäften, Gastrobetrieben und auch an Veranstaltungen durchgeführt. Zudem wurde das Personal entsprechend geschult. «Die Massnahmen wirken. Der Verkauf an Jugendliche konnte reduziert und das Verständnis für einen wirkungsvollen Jugendschutz gefördert werden», so Gemeinderat Peter Siegenthaler. Nun sollen auch im Online-Handel Massnahmen umgesetzt werden.

Sensibilisieren und schulen «Wir fordern, dass Online-Anbietende bei der Registrierung oder beim Bestellvorgang ein Ausweisdokument kontrol-

Bild: Die Stadt Thun und das Blaue Kreuz sind sich einig: Es braucht auch im Online­ handel Jugendschutzmassnahmen.

lieren und Kurier- sowie Lieferdienste alkoholische und tabakhaltige Waren nur an Erwachsene abgeben», so Micha Suter vom Blauen Kreuz. Die Stadt Thun unterstützt diese Forderung. «Zudem braucht es eine Sensibilisierung und Schulungen für das Personal von Kurierund Lieferdiensten», ergänzt Gemeinderat Peter Siegenthaler. Sodass das Personal künftig auch bei Online-Bestellungen seine Verantwortung besser wahrnehme. «Eine sehr zielführende Massnahme wäre ein nationaler Standard bei der Identitätskontrolle», sagt Micha Suter und hofft, dass dieses Thema weiterverfolgt wird. Text: Luzia Schmid Bild: Victoria Heath

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ABWASSER

« Wir haben auch schon Stühle mit runtergenommen» Unter dem Stadtboden sorgt ein komplexes Abwassernetz für ein sauberes Thun. Die 160 Kilometer Kanalisationsleitungen müssen unterhalten und regelmässig gereinigt werden. Eine anspruchsvolle Arbeit unter Tag, wie die Reportage zeigt. Mit einem Seil am Hosenbund festgemacht, in grau-oranger Sicherheitskleidung und Gummistiefeln, die mir bis zur Hüfte reichen, steige ich durch ein rundes Loch langsam die Leiter hinunter ins Pumpwerk im Gwatt. Es liegt zehn Meter unter der Erde. Nebst den engen Platzverhältnissen macht mir vor allem der Gestank zu schaffen. Davor schützt mich meine Ausrüstung nicht. Rund 160 Kilometer Kanalisationsleitungen umfasst das Thuner Abwassernetz (nicht mitgerechnet sind die 330 Kilometer privater

Leitungen). Zudem sechs Mischwasserpumpwerke, sechs Hebeanlagen für das Regenwasser, ein Regenbecken und ein Düker. Aber dazu später mehr.

Von Thun nach Uetendorf Das Abwasser der ganzen Stadt wird in die Abwasserreinigungsanlage ARA Thunersee in Uetendorf geleitet. «Da das Gefälle nicht gross genug ist, wird das Abwasser über die Pumpwerke in höher gelegene Kanäle geleitet», erklärt Ronny Oertel, stellvertretender Lei-

ter Kanalunterhalt. Er und sein Team sind nebst anderen Aufgaben auch zuständig für den betrieblichen Unterhalt des komplexen Abwassernetzes. Dazu gehört das Instandhalten der Anlagen, Reparaturen und die Reinigung, die heute auf dem Programm steht. «Als Erstes öffnen wir jeweils die Zugänge zu den Einrichtungen, damit die schlechte Luft und die schädlichen Dämpfe entweichen können», so Oertel. Es ist allerdings ein Klischee, dass die Kanalarbeiter den ganzen Tag in engen, stinkenden Rohren herumkrabbeln. Viele Aufgaben erledigen heute Maschinen.

Von Pumpen und Windeln Das Pumpwerk im Gwatt fasst 74 Kubikmeter Schmutzwasser und kann rund 3800 Liter pro Minute in die Haupt­ leitung befördern. Zurzeit wird die Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Sanierung ausgebaut. Für die Instandhal­ tung muss die Einrichtung alle zwei Wochen gereinigt und überprüft werden. Kanalarbeiter Michel Maurer steigt mit dem Reinigungsschlauch die Leiter hinunter. Plötzlich kommt ein bestialischer Gestank auf. «Der Wasserstrahl wühlt den Schmutz auf und lässt damit die schlechten Gerüche frei», erklärt Ronny Oertel. Der Familienvater schmunzelt und sagt: «Ich persönlich finde den

Bild rechte Seite: Ronny Oertel, Stv. Leiter Kanalunterhalt, hier im Regenrückhaltebecken, kennt Thuns Abwassersystem bestens. Bild links: Im Düker sammeln sich allerlei Überreste, die Kanal­arbeiter Michel Maurer hier entfernt. Bild oben ganz links: Fabiana Graf arbeitet im Tiefbauamt und steigt fürs Thun-Magazin erstmals in Thuns Untergrund. Bild oben links: Kanalarbeiter Michel Maurer befreit einen Pegelmesser im Pumpwerk von Schmutz.

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ABWASSER Windelgeruch schlimmer.» Auch die Pegelmesser müssen gereinigt werden. Was Michel Maurer von dem blauen Plastik abkratzt, will man lieber nicht so genau wissen.

Sicherheit ist das A und O Die Arbeit der Kanalgruppe ist nicht ungefährlich. «Es besteht die Gefahr, in den engen Abwasserrohren das Bewusstsein zu verlieren», erklärt Ronny Oertel. Es ist daher wichtig, die Sicherheitsmassnahmen einzuhalten. So prüft ein Gaswarngerät laufend den Sauerstoffgehalt der Luft. Das Team arbeitet mindestens zu

Wichtige Hinweise für Bevölkerung

— Keine Essensreste in den Abfluss spülen. Das kann Ratten und andere Schädlinge in die Kanali­sationen locken. — Keine Feuchttücher in die Toilette werfen. Sie lösen sich kaum auf und verstopfen die Leitungen. — Keine Gifte und Medikamente ins Abwasser leeren. — Private Leitungen sollten alle fünf Jahre gespült werden.

fünft und wird punktuell von anderen Mitarbeitenden unterstützt. In den Rohren muss der Sichtkontakt zum nächsten Kollegen immer eingehalten werden. «Die Arbeitsbedingungen in den Leitungen sind gewöhnungsbedürftig», erzählt Mitarbeiter Peter Känzig. Einige klagen am Anfang über Übelkeit und ein schummriges Gefühl. Nicht nur der Geruch, sondern auch die engen Platzverhältnisse können eine Belastung für den Körper sein. Eine gute Konstitution ist Voraussetzung. Die Kanalgruppe unterhält teils Rohre, die knapp schulterhoch sind. Da müsse man sich zu helfen wissen. «Wir haben auch schon Stühle mit runtergenommen», sagt Peter Känzig. Zum Glück können heute viele der Arbeiten auch maschinell ausgeführt werden.

Was unter dem Boden alles läuft Auch nach zwei Einsatzjahren bei der Thuner Kanalgruppe hat Ronny Oertel noch nicht alles im Bezug auf das Abwassernetz gesehen. «Unter dem Boden läuft viel mehr, als wir uns vorstellen können», sagt er. Unter dem Grabengut-Parking zum Beispiel ist ein Regenrückhaltebecken, grösser als 400 Badewannen. Bei starkem Gewitter überlaufen die Abwasserkanäle in das Becken und die überschüssige Menge wird direkt in eine

Entlastungsleitung gepumpt. Am Ende des städtischen Kanalisationsnetzes, im Selveareal, muss das Abwasser die Aare unterqueren. Das geschieht via Düker, einem Rohr mit einem Durchmesser von über drei Metern. Darin sammeln sich allerlei Überreste. Besonders viele weisse Fetzen fallen in der sonst dunkelbraunen Flüssigkeit auf. «Feuchttücher sind ein grosses Problem. Sie lösen sich kaum auf und verstopfen Rohre und Pumpen», erklärt Ronny Oertel. Nur eine konsequente Reinigung der Abwasseranlagen verhindert Rückstaus in die Keller der Thunerinnen und Thuner.

Getrennte Garderoben Zurück im Tiefbauamt an der Industriestrasse, werfen die Männer die schmutzige Arbeitskleidung in der schwarzen Kabine in den Wäschekorb. Nach der Dusche ziehen sie in der weissen Kabine ihre Alltagskleidung an. «Thun war eine der ersten Schweizer Städte, die getrennte Garderoben für den hygienischen Kleiderwechsel einführte», sagt Oertel. Er und sein Team machen sich auf den Heimweg im schönen Thun, zu dessen Sauberkeit sie auch heute einen wichtigen Beitrag geleistet haben. Text: Fabiana Graf Bilder: Patrick Liechti

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STADTENT WICKLUNG

In der Freistatt soll eine attraktive Überbauung entstehen In der Freistatt ist eine neue Überbauung mit 200 Wohnungen geplant. Ziel ist es, ein attraktives und überzeugendes Gesamtprojekt umzusetzen. Dazu führen die Stadt und die zwei Investorinnen einen Architekturwettbewerb durch. Der Gemeinderat will Thun als Wohnstandort optimieren. Eine wichtige Arealentwicklung ist jene in der Freistatt. ­Nach einem mehrjährigen Planungsund Partizipationsprozess sowie der Annahme der Zonenplanänderung steht nun der nächste bedeutende Schritt an. Gemeinsam mit der Stadt Thun führen die beiden Investorinnen, die Gemeinnützige Bau- und Wohngenossenschaft Freistatt und die Pensionskasse der Stadt Thun, einen Architekturwettbewerb durch. «Ziel ist es, ein städtebaulich und architektonisch überzeugendes Gesamtkonzept umzusetzen», erklärt Gemeinderat Konrad Hädener. Am 18. März hat das Parlament dem Vorhaben und der Vorfinanzierung des Wettbewerbs zugestimmt. Geplant ist ein Bild: Bei der geplanten Überbauung in der Freistatt erhält die Aussenraum­ gestaltung eine besondere Bedeutung.

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2000-Watt-Areal als Leuchtturmprojekt im Sinne einer qualitätsvollen Siedlungsentwicklung nach innen und einer nachhaltigen Quartierentwicklung.

generationenwohnen unterstützt. Dazu gehören grosszügige 2,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnungen für gemischte Wohngemeinschaften.

Leuchtturmprojekt für Thun «Konkret sollen auf dem Areal über 200 neue Wohnungen mit einer ausgewogenen sozialen Durchmischung entstehen», erklärt Konrad Hädener. Besondere Bedeutung erhalten dabei die Aussenraumgestaltung und auch die optimale Nutzung von Synergien (Mobilität, Energie, Gemeinschaftsräume usw.). Im Knotenpunkt des Areals, der Kreuzung Mattenstrasse/Länggasse, ist einerseits die neue Poststelle geplant, andererseits sind dort gewerbliche Nutzungen vorgesehen, von denen das ganze Quartier profitieren kann, wie z. B. eine Quartierbeiz. Weiter sollen ein Kindergarten und eine KITA entstehen. Mit einem entsprechenden Wohnungsmix wird das Mehr-

Stadt bleibt vorläufig im Lead Da die Entwicklung der Freistatt für den Gemeinderat eine hohe Relevanz hat, wird die Stadt den Wettbewerb vorfinanzieren und bleibt damit vorläufig im Lead. «Auf diese Weise können wir die gesetzten Ziele und die hohen Ansprüche an Qualität, Ökologie und Nachhaltigkeit garantieren», erklärt Gemeinderat Hädener. Die Durchführung des Wett­bewerbs ist 2021 bis 2022 vorgesehen. Voraussichtlich 2023/2024 entscheidet das Stimmvolk über die finanziellen und vertraglichen Aspekte der Arealentwicklung. Die etappierte Realisierung erfolgt frühestens in den Jahren 2025 bis 2027. Text: Simone Tanner Bild: Peter Jost


RESTAURIERUNG

Historische Oberflächen des Thunerhofs sind restauriert Im Rahmen von Unterhaltsmassnahmen restaurierte die Stadt Thun Wände, Decken und Säulen im Eingangsbereich und Treppenhaus des Thunerhofs. Dabei machte sie im historisch wertvollen Gebäude auch Malereien aus dem Jahr 1896 wieder sichtbar. 1875 wurde der Thunerhof als Luxushotel gebaut. Heute gehen Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel für Schalterdienstleistungen ein und aus, und Kunstinteressierte besuchen das dort beheimatete Museum. Noch heute hat das historische Gebäude eine nationale Bedeutung und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Thuns. Der Zustand der Eingangshalle und des Treppenhauses mit den historischen Säulen, Decken und Wänden wurde allerdings der Bedeutung des Gebäudes nicht mehr gerecht. Besuchende begegneten verputzten Wandplatten und veralteten Bodenbelägen. Nun liess die Stadt die Wände, Decken und Stützen in der Eingangshalle und im Lichthof restaurieren. Die Massnahmen an den historischen Oberflächen begannen im Frühling 2019 und sind seit Ende Februar abgeschlossen.

Malereien aus dem Jahr 1896 Während der Vorbereitungsarbeiten konnte mithilfe von Sondagen festgestellt werden, dass im Eingangsbereich

und im Treppenhaus unter den Verkleidungen und Farbschichten hochwertige Dekorationsmalereien vorhanden sind. Diese verschwanden bei baulichen Eingriffen und Restaurierungsarbeiten in den letzten 100 Jahren. Die in Formen und Farben variierenden Malereien an den Säulen und Wänden stammen aus dem Jahr 1896. «Abklärungen ergaben, dass die Malereien grundsätzlich auf allen Flächen des Lichthofs und im Eingangsbereich, also auf Säulen und diversen Wandflächen, vorhanden sind», sagt Gemeinderat Konrad Hädener. Während die Wände im Eingangsbereich mit detaillierten Malereien wie Drachen oder Wappen verziert sind, schmücken Ornamente, Vergoldungen und Rahmungen die Oberflächen im Lichthof.

Partielle Freilegung Im Frühling 2019 nahmen die Restauratorinnen und Restauratoren ihre Arbeit im Eingangsbereich und ab Mitte November 2019 im Lichthof auf. Trotz eini-

Bild: Der Eingangsbereich des Thunerhofs erstrahlt in neuem Glanz.

ger Fehlstellen konnten in der Eingangshalle die aufwendigen Malereien komplett freigelegt werden. Im Lichthof bildeten die Spezialistinnen und Spezialisten die verschwundenen Malereien mithilfe von Belegfeldern und historischen Aufnahmen grösstenteils nach. Auf eine vollständige Freilegung der Malereien im Thunerhof wurde zum heutigen Zeitpunkt bewusst verzichtet. «Die Freilegung der Säulenoberflächen sowie der Wandmalereien im Lichthof wären zwar technisch weitgehend möglich gewesen, bedeuteten jedoch einen hohen finanziellen Aufwand», so Konrad Hädener. Die Stadt entschied sich deshalb, diese Flächen so zu rekonstruieren, dass eine Vollrestauration in Zukunft möglich bleibt. Text: Fabio Burri Bild: Patrick Liechti

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MUSIK

Das Thuner Stadtorchester feiert sein ungefähr 125-jähriges Bestehen Das Thuner Stadtorchester jubiliert. Wofür steht das renommierte Ensemble heute und was ist zum stolzen Jubiläum geplant? Die Jubiläen fallen beim Thuner Stadt­ orchester gerade in dichter Folge. 2017 verzeichnete es die 75. Saison seiner Abonnementskonzerte. Chefdirigent Laurent Gendre hatte 2020 sein zwanzigstes Dienstjubiläum und dieses Jahr feiert das Orchester sein 125-jähriges Bestehen. «Obwohl», sagt Christoph Müller, der Präsident des Orchestervereins, «so haarscharf ist diese Jahrzahl nicht.» Ab 1896 spielte das Thuner Stadtorchester nachweislich Konzerte, es gibt allerdings später eine Zeitperiode, aus der Unterlagen zu allfälligen Konzerten fehlen.

Intensive Probearbeit Einiges ist beim Thuner Stadtorchester auf eine gute Art und Weise nicht haarscharf zu umreissen, es gibt nicht nur schwarz und weiss. Wenn Müller sagt, «wir sind ein Laienorchester», dann korrigiert er sich im nächsten Atemzug:

«Genau genommen sind wir ein semiprofessionelles Orchester.» Zwar ist die Musik für die Mehrheit der Mitglieder ein Hobby, doch die Dichte der Professionellen sei, insbesondere seit Gendre die Leitung übernommen hat, gestiegen. Dass heute Sinfonien von Bruckner, Ravel, Gershwin oder die 5. von Beethoven zum Repertoire gehören, belege die qualitative Steigerung aller Orchestermusikerinnen und -musiker, so Müller. Und das habe mit Laurent Gendres Probearbeit zu tun. «Er probt auf hohem Niveau. Darum können wir heute anspruchsvolle Werke spielen, ohne externe Profis beizuziehen.» In Walter Leemann, Vizepräsident des Orchestervereins, hat der Klangkörper einen starken Manager gefunden, der bis 2017 selber aktiv an der Pauke zu hören war. Konzertmeister Harri Leber kommt auf der Bühne in der Rangfolge direkt nach dem Dirigenten. Bei der Pro-

grammgestaltung bringt er seine Erfahrung und die Stimme der Musikerinnen und Musiker ein.

Orchester lebt produktive Vielfalt Wenn Laiinnen und Laien, die ansonsten alle ihren Berufen nachgehen, 40 Proben pro Jahr absolvieren, eine Saison mit fünf Programmen und also zehn Konzerten spielen, muss das Mitwirken im Orchester offensichtlich über den Moment des Auftritts hinaus attraktiv sein. Gendre betont denn auch, dass die Freude und Motivation am Zusammenspiel und der gemeinsamen Weiterentwicklung im Orchester gross sind. «Das Orchester steht für eine produktive Vielfalt. Wir haben Leute mit viel Erfahrung und die jungen Musikerinnen und Musiker bringen frischen Enthusiasmus rein. Ich steuere meinen Anteil während der Proben bei.» Das scheint sich herumzuBild links: Künstler Andreas Schaerer spielt mit dem Thuner Stadtorchester sein Werk «The Big Wig». Bild rechts unten: Dirigent Laurent Gendre probt mit dem Orchester auf hohem Niveau. Bild rechts oben: Das Thuner Stadt­ orchester besteht aus Profis sowie Amateurinnen und Amateuren.

125-Jahr-Jubiläum Thuner Stadtorchester

Jubiläumskonzert «The Big Wig» mit Andreas Schaerer und seiner Jazzband «Hildegard Lernt Fliegen» 5. Juni 2021, 19.30 Uhr, KKThun, Schadausaal 6. Juni 2021, 17 Uhr, KKThun, Schadausaal Aktuelle Informationen zur Durchführung, auch in Bezug auf die Corona-Pandemie, unter: thunerstadtorchester.ch

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MUSIK sprechen, denn über Nachwuchsprobleme muss sich das Thuner Stadt­ orchester nicht beklagen. «Thun bildet mit der Musikschule Region Thun und dem Jugendsinfonieorchester Arabesque ein fruchtbares Umfeld», ergänzt Gendre.

Crossover-Stück zum Jubiläum Noch dichter als die Jubiläen beim Thuner Stadtorchester fallen während

der Coronapandemie leider die Absagen von kulturellen Veranstaltungen. Die öffentlichen Auftritte fehlen Laurent Gendre besonders: «In Thun spüre ich eine grosse Nähe zum Publikum. Über die Jahre lernt man sich kennen und nach den Konzerten findet ein richtiger Austausch statt. Es ist bestimmt die Grösse der Stadt, die das erlaubt. Unsere Musik wird hier nicht bloss konsumiert. Dass wir unser

Publikum so lange nicht sehen können, ist schwierig für uns alle.» Umso grösser ist die Vorfreude auf das Jubiläumskonzert, das am 5. und 6. Juni stattfinden soll. Wie der Anlass ist auch das Programm besonders. Das Orchester spielt das Werk «The Big Wig» des Berner Stimmkünstlers Andreas Schaerer mit seiner Jazzband «Hildegard Lernt Fliegen». Ein fulminantes Crossover-Stück. Das passt zur Feier des Thuner Stadtorchesters: Die drei Genres Klassik, Jazz und Vokalkunst werden hier nicht haarscharf getrennt, sondern neuartig verbunden. «The Big Wig» ist als Auftragskomposition des Lucerne Festivals 2015 entstanden, wurde seither mit verschiedenen Sinfonieorchestern in Europa aufgeführt und stiess dabei stets auf grossen Anklang. Es bleibt zu hoffen, dass das Jubiläumskonzert wird stattfinden dürfen. Denn Gendre ist sich sicher, «da werden Funken sprühen zwischen Band und Orchester». Text: Jan Miluška Bilder: Stephan Siegmann, Reto Andreoli

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KULTUR

Thun tanzt Kommunikation über die Körpersprache: Das bietet das Thuner Tanzfest vom 5. bis 9. Mai 2021. Tanzbegeisterte freuen sich auf filmische Darbietungen, Auftritte von Tanzgruppen und Workshops – vor Ort oder per Stream. 8. Mai eine vertanzte Geschichte für Dreibis Sechsjährige im Schloss Thun geben wird», sagt Lucía Baumgartner. Die Corona-Pandemie gestaltet mit und erfordert Flexibilität. «Ursprünglich war ein öffentlicher Tanzspaziergang durch Thun geplant, mit Halt an bekannten Orten. Aufgrund der Einschränkungen kam uns die Idee, die Orte zu betanzen und dies auf Video festzuhalten», erklärt Baumgartner. «Wo eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere. Den Film durften wir spontan in den leerstehenden Räumen des KKThun drehen», so Baumgartner. Vertreten sind Tanzrichtungen wie Tango oder Break Dance – sogar eine Künstlerin am Vertikaltuch ist im Film dabei. Nebst einigen Tanzenden sind auch die Profis hinter der Kamera aus der Region – so die Filmemacherin Ines Meyer und der Musiker und Produzent Niklaus Vogel. Der fertige Tanzfilm wird ab 5. Mai über die Webseite des Tanzfestes gezeigt.

Tanz ist die Sprache des Körpers. Und diese machen Lucía Baumgartner und Agata Lawniczak mit dem Tanzfest in Thun erlebbar. Die beiden Frauen waren bereits 2019 die Organisatorinnen des Festivals. Sie wollen unter anderem regio­nalen Tänzerinnen und Tänzern eine Plattform bieten. «In Thun gibt es nicht viele grosse Bühnen für Auftritte. So freut es uns, der regionalen Szene am Tanzfest Raum bieten zu können», sagt Agata Lawniczak. Sie ist selbst Tanzschaffende und Tanzpädagogin, ihre Kollegin Lucía Baumgartner ist ebenfalls Tanzpädagogin und wirkt als Choreografin.

Tanzfest Thun

Bild: Der Auftritt der Frauen-Tanz­ compagnie «inFlux» wird im Rahmen des Tanzfestes Thun gestreamt.

Tanz steckt in Ritualen und Feierlich­ keiten aller Art – so auch in den Tanzfest-Tagen vom 5. bis 9. Mai in Thun. Eine breite Palette an tänzerischen Darbietungen und Kursen zum Mitmachen ist geplant. Die Aktivitäten werden laufend der Pandemie-Situation angepasst.

Tanzfilm mit Schauplatz Thun «Sicher ist, dass eine professionelle Tanzgruppe im Innenhof eines Schulhauses vor den Kindern auftritt und dass es am

5. bis 9. Mai 2021 Mehr Informationen zum Anlass und zur Durchführung, auch in Bezug auf die Corona-Pandemie, unter: dastanzfest.ch/thun Die Liveübertragung der Tanzgruppe «inFlux» vom 5. und 6. Mai, 19.30 Uhr ist zu sehen unter kgt-thun.ch/tanz/umwerfend-standhaft 22

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Darbietung mehrerer Generationen Tanz sieht man nicht nur, er animiert und transportiert Gefühle. Dies wird auch der Auftritt der reinen Frauen-Tanzcompagnie «inFlux» am Thuner Tanzfest tun. Mit dem Stück «Umwerfend Standhaft» transportieren die Frauen im Alter von 13 bis 83 Jahren Standhaftigkeit und Selbstbewusstsein. «Wenn ich die unterschiedlichen Frauen auf der Bühne tanzen sehe, bin ich überwältigt von der Kraft, die dabei entsteht. Das reisst mich mit», sagt Lucía Baumgartner, die das Stück 2019 choreografiert hat und passend zu 50 Jahren Frauenstimmrecht wieder aufnimmt. «Da gibt es Feines, Robustes und Sinnliches. Das alles macht den Auftritt stark.» Dass die Darbietung stattfindet, ist für die Crew besonders schön. Und – wenn es die geltenden Bestimmungen erlauben – sogar vor Livepublikum. Entweder im KKThun, mindestens aber via Streaming-Plattform. Text: Tanja Beutler Bild: Claude Hofer


«Auf den Spuren Marquard Wochers» heisst das neue Angebot des Thun-Panorama. Der Rundgang führt zu ausgewählten Schauplätzen, die der Maler vor 200 Jahren in seinem Thun-Panorama festgehalten hat.

THUN-PANORAMA

Thuner Zeitreise für aufgebauten Rundbau in Basel präsentiert. Das war die beste Werbung für die kleine, schmucke Stadt am See, die damals noch zwei Tagreisen von Basel entfernt war. «Marquard Wocher war also einer der Wegbereiter des Tourismus im Berner Oberland, der gegen Mitte des 18. Jahrhunderts zu boomen begann», weiss Moshammer.

«Wenn die Leute nicht zu uns kommen können, gehen wir zu den Leuten», beschreibt die Kunsthistorikerin Gabi Moshammer die Idee, welche hinter der Freiluftführung «Auf den Spuren Marquard Wochers» steht. Sie spricht damit die Corona-Massnahmen an, welche Gruppenführungen in Innenräumen während längerer Zeit verunmöglicht haben. Ausgehend vom Thun-Panorama, dem ältesten noch erhaltenen Rundbild der Welt, führt Moshammer die Teilnehmenden über Scherzligen unter anderem ins Hofstettenquartier und auf den Burghügel. Anhand von

Bild: Kunsthistorikerin Gabi Moshammer nimmt mit auf eine Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert.

Bildausschnitten des Thun-Panorama vergleicht sie die Situation, die Marquard Wocher festgehalten hat, mit der heutigen.

Thun vor der Blüte des Tourismus Im Jahr 1814 stellte Marquard Wocher nach fünfjähriger Arbeit das Rundbild der Stadt Thun fertig. Dieses wurde bis zu seinem Tod 1830 in einem eigens da-

Auf den Spuren Marquard Wochers

Die Freiluftführung wird seit April für Schulklassen angeboten. Führungen für Erwachsene werden durchgeführt, wenn die Corona-Massnahmen dies zulassen. Aktuelle Informationen unter: kunstmuseumthun.ch

Entwicklung wird sichtbar Zu erkunden, wie sich die Stadt Thun in den vergangenen 200 Jahren verändert hat, macht für Moshammer den Reiz der Führung aus. So stellt sie fest, dass das Sigristenhaus auf dem Burghügel noch praktisch gleich aussieht wie auf dem entsprechenden Ausschnitt des ThunPanorama, während die Vorburg wegen der gekappten Dächer einen ganz anderen Eindruck vermittelt. Am auffälligsten sind die Veränderungen aber im Gebiet Hofstetten. «Wo Wocher ein paar verstreute Höfe erblickte, entwickelte sich infolge des Fremdenverkehrs ein leb­ haftes, noch heute beliebtes Quartier: Tennis-, Cricketplätze und sogar eine englische Kirche wurden gebaut, damit sich die Touristinnen und Touristen aus dem Königreich wie zu Hause fühlten», berichtet Moshammer. In den Gärten und Parks der Hotels pflanzte man Edelweiss an, sodass die Gäste diese direkt vor der Haustür pflücken konnten. Eine Führung für alle Gabi Moshammers Begeisterung ist spürbar. Die gebürtige Österreicherin lebt seit 25 Jahren im Bernbiet, hat sich intensiv mit der Geschichte des Oberlandes auseinandergesetzt und verfügt über umfangreiches Wissen zur Region. Wichtig ist ihr aber, dass die Führung sich nicht an Geschichtsexperten richtet: «Sie soll vor allem lustvoll sein und wegen der vielen kleinen, überraschenden Geschichten in Erinnerung bleiben!» Text: Gabriela Meister Bild: Patric Spahni

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SCHLOSSKONZERTE

Jazz mal ganz anders Im Juni finden die Schlosskonzerte Thun statt. Dieses Jahr wird das Festivalprogramm durch ein aussergewöhnliches Projekt mit der Musikschule Region Thun und dem Jazz-Duo Lottchen ergänzt. Die fünf Flying Rockz können es kaum erwarten. Nach mehr als einem Jahr pandemiebedingter Zwangspause hat die Schülerband der Musikschule Region Thun wieder einen Live-Auftritt im Kalender – und der hat es in sich. Im Rahmen der diesjährigen Schlosskonzerte Thun dürfen sie den Jazzabend am 23. Juni mitgestalten und als Support-Act des schweizerisch-belgischen JazzDuos Lottchen auftreten. Als Besonderheit wird die Band einen Song des Duos neu interpretieren. Zu verdanken haben sie den Auftritt Anja Loosli. Die Geschäftsleiterin und Kulturvermittlerin der Schlosskonzerte hatte die Idee zum Projekt und ist sicher: «Auftrittsmöglichkeiten sind motivierend und bereichern

das eigene musikalische Schaffen. Das Zusammentreffen mit den Berufsmusikerinnen fördert den Dialog und ermöglicht Einblicke in das Berufsfeld.»

Kontrastreiches Projekt Das Duo Lottchen besteht aus der belgischen Jazzsängerin Eva Buchmann sowie der Schweizer Vibrafonistin Sonja Huber. Der warme Gesang Buchmanns gemischt mit dem aussergewöhnlichen Klangbild des Vibrafons zeichnet die Musik des Duos aus. Die beiden Musikerinnen sind bereits seit über zehn Jahren gemeinsam unterwegs. Mit dem Projekt der Schlosskonzerte Thun betreten sie Neuland. «Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig es für

Junge ist, von der Arbeit mit Erfahrenen zu profitieren», sagt Sonja Huber.

Spannende Band-Formation Das Duo Lottchen trifft auf die Flying Rockz, eine junge Band der Musikschule Region Thun, bestehend aus vier leidenschaftlichen Musikschülerinnen und -schülern sowie ihrem Musiklehrer und Bandleiter Rasmus Nissen. «Die Bandzusammensetzung ist noch relativ frisch», erklärt der Bandleiter, Gitarrist und Musiklehrer, der bei den Flying Rockz ausnahmsweise Bass spielt. In der aktuellen Formation spielen die fünf erst seit Kurzem. Das jüngste Mitglied der Flying Rockz ist die Sängerin und Fagottistin Anja Rösch. Frederik

Bild: Flying Rockz (v. l. n. r.): Bandleader und Bassist Rasmus Nissen, Fagottistin und Sängerin Anja Rösch, Saxofonist Frederik Wolf, Drummer Janis Schneider und Gitarrist Michael Albrecht.

Schlosskonzerte Thun

10. bis 27. Juni Programmauszug: Bach al compás, mit Cellist Thomas Demenga und Flamenco­ tänzerin Bettina Castaño, 10. Juni, 19.30 Uhr, KKThun Von Klassik bis Romantik, Pacific Quartet Vienna, 12. Juni, 18 und 20.15 Uhr, Schloss Thun Horn Hoch 4, Picknickdecken-Konzert, 16. Juni, 18.30 Uhr, Villa Séquin Jazzabend mit Duo Lottchen und Flying Rockz, 23. Juni, ab 19 Uhr, Frachtraum Thun Vorverkaufsstart ist am 1. Mai. Mehr Informationen, auch in Bezug auf die Corona-Pandemie, unter: schlosskonzerte-thun.ch 24

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SCHLOSSKONZERTE Bild oben: Das Duo Lottchen verzaubert mit dem warmen Gesang von Eva Buchmann (links) und den Vibrafon-Klängen von Sonja Huber (rechts). Bilder links: Die Band Flying Rockz inter­ pretiert einen Song des Duos Lottchen und probt intensiv.

Wolf am Saxofon, Michael Albrecht an der Gitarre und Janis Schneider am Schlagzeug sind schon etwas länger an Bord. Die instrumentale Zusammensetzung verspricht ein vielseitiges und mindestens genauso aussergewöhn­ liches Klangbild. Beeindruckend ist auch die Offenheit für diverse Musikstile. Bei den Flying Rockz hat kerniger Blues genauso Platz wie brasilianischer Samba.

Song des Duos neu interpretieren Die fünfköpfige Band wählte aus dem Repertoire des Duos Lottchen einen Song aus, der von Rasmus Nissen neu arrangiert und am Jazzabend im FlyingRockz-Stil präsentiert wird. Der Kontakt zu Sonja Huber und Eva Buchmann kommt dabei via Internet zustande. Die Band schickt den Musikerinnen immer

wieder Aufnahmen der Proben. Bei Videotelefonaten entsteht ein Austausch. «Sofern es die Situation zulässt, will ich mich vor dem Auftritt gerne mit der Band treffen. Dann ist die gemeinsame Arbeit noch unmittelbarer», hofft Sonja Huber. Für das restliche Programm der Flying Rockz hat die Geschäftsleiterin der Schlosskonzerte, Anja Loosli, der Band eine Carte Blanche erteilt: «Die jungen Musikerinnen und Musiker sollen sich auf der Bühne wohlfühlen. Wir wollen ihnen daher die grösstmögliche Freiheit bieten», so die Geschäftsleiterin der Schlosskonzerte.

Herausfordernde Proben Die fünfköpfige Band trifft sich zur Vorbereitung jeden Montagabend für rund eine Stunde im KKThun. Die Pan-

demiesituation macht das Proben jedoch zur Herausforderung. «Weil wir die Abstände einhalten müssen, stehen wir weiter auseinander als normalerweise. Das erschwert das Zusammenspiel, erklärt Bandleiter Rasmus Nissen. Vor allem aber freuen sich die fünf Bandmitglieder, nach langer Zeit endlich wieder gemeinsam musizieren zu können. «Dank dem Auftritt haben wir wieder ein Ziel vor Augen und sind motiviert», freut sich Schlagzeuger Janis Schneider. Auch das Publikum darf sich freuen. Text: Patrick Liechti Bilder: Patrick Liechti, zvg

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AEK Anlagepublikationen

Drei AEK Anlagepublikationen stehen im Online-Abo unter www.aekbank.ch/anlagepublikationen zur Verfügung: –   AEK Börsen-Newsletter: tägliche Ausgabe mit News aus den Aktien-, Devisen- und Rohstoffmärkten. –   AEK Anlagebarometer: monatliche Ausgabe über konjunkturelle Themen, Wirtschaft und Entwicklungen an den Märkten. –   AEK Anlagen aktuell: monatliche Ausgabe mit News aus dem AEK Anlagekomitee inkl. Übersicht über die aktuelle Anlagepositionierung. Publireportage

AEK BANK 1826 Hofstettenstrasse 2, 3602 Thun Tel. 033 227 31 00 www.aekbank.ch, info@aekbank.ch 2/21  |  ThunMagazin

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MATTHIAS GLARNER: DREAM BIG Er war weit oben: der beste aller Schwinger, Schwingerkönig. Er war weit unten: im Spital nach einem Sturz von der Seilbahngondel, 12 Meter. Wie arbeitet man sich empor zum stärksten Sägemehlkämpfer? Wie kämpft man sich zurück nach einem Schicksalsschlag? Matthias Glarner erzählt seine persönliche Geschichte – auch Dinge, die er bisher für sich behalten hat. Dieses Buch soll andere inspirieren. All jene, die ein Ziel erreichen wollen, ob im Sport, beruflich oder im Leben generell. All jene, die erprobte Strategien und Methoden suchen, dargelegt in konkreten Situationen. Wie umgehen mit Zweifeln, Niederlagen, Motivationsproblemen oder Blockaden? Wie Ziele definieren, den Blick schärfen fürs Wichtige, Störfaktoren aussortieren? Wann die Reissleine ziehen, und wie? Matthias Glarner und seine engsten sportlichen Betreuungspersonen ermöglichen tiefe Einblicke für alle, die gross träumen – und die bereit sind, hart zu arbeiten.

AUCH IM NDEL BUCHHA CH ERHÄLTLI

Autorin: Anja Knabenhans 280 Seiten, 16 × 23 cm, gebunden, Hardcover Mit zahlreichen Abbildungen ISBN 978-3-03818-315-0

CHF 39.–

Anja Knabenhans war 15 Jahre lang Sportjournalistin bei der Neuen Zürcher Zeitung, unter anderem als Schwing-Expertin. Heute hat sie ihre eigene Agentur für Text, Konzept und Audio. Die 41-Jährige lebt mit ihrer Familie im Säuliamt.

Bestellung Bitte senden Sie mir ____ Ex. «MATTHIAS GLARNER: DREAM BIG» zum Preis von je CHF 39.– (inkl. Versandkosten). ISBN 978-3-03818-315-0

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KUNST

Regula Kaeser-Bonanomi und Peter Thalmann im Paradiesli Vom 2. Mai bis zum 22. August 2021 sind im Paradiesli in Sigriswil Gemälde von Peter Thalmann neben Skulpturen von Regula Kaeser-Bonanomi zu sehen.

Die beiden Gastgeber des Paradiesli in Sigriswil, Lisa Holinger und Gregor Muntwiler, bieten neben gemütlich eingerichteten Zimmern mit paradiesischem Blick auf den Niesen und die umliegende Bergwelt Kunst und Kultur an. Ab dem 2. Mai sind für Gäste des Hauses und andere Kunstinteressierte Skulpturen der Keramikerin Regula Kaeser-Bonanomi und Gemälde des Künstlers Peter Thalmann zu sehen. Peter Thalmann wurde 1926 in Buchs (Aargau) geboren und starb 2008 in Herzogenbuchsee (Bern). Der Künstler schuf idyllische Sehnsuchtslandschaften mit geheimnisvollen Atmosphären und bisweilen auch mit humoristischen Stimmungen. Bei langen Wanderungen war im Gepäck immer auch sein Aquarellkasten. Skizzierend beobachtete er die jahreszeitlichen Veränderungen der Natur und des Lichts ganz genau. Dabei sind seine Landschaften weit mehr als Abbildungen. Man kann die Blumen auf der Wiese riechen und den Wind in den Bäumen hören. Dieses besondere Schauspiel erzielte der Maler nicht zuletzt durch das meisterliche Einsetzen der Ölfarben, wo er sich als Meister der Lichtführung auszeichnet. Auch die in Münsingen (Bern) leben­de Künstlerin Regula Kaeser-Bonanomi Publireportage

lässt sich von der Natur, die sie umgibt, inspirieren. Anders als Peter Thalmann versucht sie nicht, das, was sie sieht, in einer anderen Form erfahrbar zu machen, sondern will das Unsichtbare durch ihre Kunst fassbar machen. Freunde des Paradiesli werden die lebensgrosse Frauenfigur auf der Bank vor dem ehemaligen Kinderheim, die den Gästen zuwinkt, bestimmt kennen. Ihr hat die Künstlerin nun, inspiriert von der Fauna und Flora in Sigriswil, noch weitere fabelhafte Wesen aus Keramik beigesellt. Die Werke der beiden Kunstschaffenden, die sich auf ganz unterschied­ liche Art mit der Natur und Umwelt mit unterschiedlichen Materialien auseinandersetzen, ermöglichen Besucher*innen und Gästen des Paradiesli im Zusammenspiel mit der paradiesischen Natur in Sigriswil somit ein ganz besonderes Seherlebnis. Ausstellungsbeginn am Sonntag, den 2. Mai 2021, von 13 bis 17 Uhr. Einführung durch die Kunsthistorikerin Simone S. Flüeler um 14 Uhr. Regula Kaeser-Bonanomi und Daniel Thalmann (Sohn von Peter Thalmann) sind anwesend. Veranstaltungen und Anwesenheit der Künstlerin siehe Webseite. Text: Simone S. Flüeler

Bild links: P eter Thalmann, «Sommerabend», 2001, Öl auf Leinwand, 83×132 cm (Bildausschnitt), © Sik-iSEA, Zürich / Philipp Hitz. Bild rechts: R egula Kaeser-Bonanomi, «Boahjinàsti, das Samimädchen schaut durch seinen Fingerring den Polarstern», 2020, Steinzeugton, bemalt mit Engoben und Oxyd, im Elektroofen bei 1280 ° C gebrannt, Höhe 49 cm.

Paradiesli + Galerie Eulenspiegel Lisa Holinger und Gregor Muntwiler Feldenstrasse 87, 3655 Sigriswil Tel. 033 251 51 55 info@s-paradiesli.ch, www.s-paradiesli.ch www.galerieeulenspiegel.ch Öffnungszeiten: April bis Oktober, Sa 14 bis 19 Uhr, So 11 bis 18 Uhr

Ausstellung im Paradiesli

2. Mai bis 22. August 2021 Regula Kaeser-Bonanomi: Anderland – Keramikskulpturen Peter Thalmann: Natur und Licht – Malerei 2/21  |  ThunMagazin

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VEREINE

Neu hat das innovative Team einen Selbstbedienungs-Hofladen eingerichtet 10 Bäuerinnen aus der Region liefern uns die Ware – Alpkäse, Geisskäse, Mehl, Eingemachtes, Guetzli, Honig, Kartoffeln, Sirupe, Süssmost, Trockenwürste etc. Bei unserem Milchautomaten «Sami» zapfen Sie rund um die Uhr hoffrische pasteurisierte Vollmilch. Am Samstag verkaufen wir Brot vom Bauernhof – Holzofenzopf, Buurebrot und Chnebubrot. Bestellung bis jeweils Donnerstag 11 Uhr im Shop, ist Samstag von 10 bis 12 abholbereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und empfehlen Ihnen die vielen regionalen Produkte. a+ hilfsmittelshop Samariterverein Thun Wir vermieten/verkaufen … Alltagshilfen – Anti-Decubitusmaterial – Bewegungs­ trainer – Desinfektionsmittel – Dusch- und Badehilfen – Gehstützen – Gehgestelle – Inkontinenzprodukte – Keil- und Lagerungskissen – Medikamentendosierer – Pflegebetten und -matratzen – Rollatoren – Rollstühle – Toilettenhilfen etc.

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… und beraten Sie gerne!

Spannungsfeld Klimawandel Prof. Dr. Reto Knutti leitet die Gruppe für Klimaphysik am Institut für Atmosphäre und Klima des Departements für Umweltsystemwissenschaften an der ETH Zürich, ist Delegierter für Nachhaltigkeit der ETH, Leiter des Center for Climate Systems Modeling und ist ein unermüdlicher Advokat in der Öffentlichkeit für ein besseres Verständnis der Komplexität des weltweiten Klima­ systems und für einen verantwortungsvollen Umgang jedes Einzelnen mit unserer Umwelt. Als einer der Hauptautoren des Klimaberichts des Welt­ klimarates (IPCC) zeigt Reto Knutti die Auswirkung der Klimaerwärmung auf unseren Planeten. In seinem Referat geht er der Frage nach, wie unsere Welt in 20 bis 30 Jahren aussehen könnte. Wie wir unser Bewusstsein für die Risiken des Klimawandels schärfen können. Wie wir gesellschaftliche und politische Akzeptanz für die unwiderlegbaren Fakten und die Notwendigkeit von Lösungen schaffen können. Dies ist eine öffentliche Veranstaltung der Eiger-Loge-Oberland, Thun. www.kulturspektrum.ch, info@kulturspektrum.ch Um Mail-Anmeldung bis 31. Mai 2021 unter Angabe von Namen und Vornamen wird gebeten. (Für evtl. Info infolge kurzfr. Corona-Absage) 32

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Zeit: Dienstag, 8. Juni 2021, Türöffnung 19 Uhr Beginn 19.30 Uhr Ort: Tertianum, Bellevue Park (Göttibachweg 2), Thun Eintritt kostenlos


SHOPPING

Digitale Geschenkkarte der IGT: Immer eine gute Geschenkidee Sind Sie manchmal auch ideenlos, wenn es um ein Geschenk geht? Schenken Sie doch digitale Geschenkkarten der Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT). Diese sind so individuell und vielfältig einsetzbar – einfach das perfekte Geschenk für jede Gelegenheit. IGT-Neumitglied

Die Innenstadt-Genossenschaft Thun verzeichnet aktuell rund 290 Mitglieder. Sie fördert und belebt die Innenstadt durch gezielte Massnahmen. Profitieren auch Sie von den vielen Vorteilen und Dienstleistungen der City-Organisation und werden Sie Neumitglied der IGT. Mehr Informationen auf www.thuncity.ch.

Hier sind die Geschenkkarten e ­ rhältlich Audio Aebersold Frutigenstrasse 78, AyuMina Mittlere Strasse 3, Bälliz Apotheke und Drogerie AG Bälliz 42, Bläuer Uhren + Bijouterie Bälliz 40, C & A Mode Aarestrasse 30A, Central Apotheke Thun AG Bälliz 34, Confiserie Steinmann AG Bälliz 37, Coop City-Kyburg Schwäbisgasse 1, Flowerpoint GmbH Bälliz 40, Fontis-Buchhandlung Rathaus­p latz 3, Frieden Creative Design AG Obere Hauptgasse 37, Gallant Leder Accessoires AG Obere Hauptgasse 39/41, Glamour Motion Beauty Hair Frutigen­strasse 4, Kino Rex Aarestrasse 2, ­Krebser AG Bälliz 64, Kuoni Reisen Bälliz 64, Loeb AG Bälliz 39, Manfred Schoder Messerschmiede Obere Hauptgasse 64, Manor Bahnhofstrasse 3, Neuroth Hörcenter Bahnhofstrasse 6, Oekoladen Obere Hauptgasse 20, Orell Füssli Thun Bälliz 60, Reber am Plätzli Obere Hauptgasse 76, ­Schaufelberger AG Bälliz 26, Silber­schmiede Thun GmbH Obere Hauptgasse 66, Thuner Amtsanzeiger Seestrasse 26, Vom Fass Gerbern­ gasse 4, W ­ alder Schuhe Bälliz 75, Wel­ come-­Center Thun Seestrasse 2.

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Martino Casciaro von der Digital Marketing Agentur mehr.digital gmbh bietet seinen B2B-Kunden nicht nur strategische und beratende Unterstützung, sondern steht ihnen als Full-ServiceAgentur im digitalen Dschungel bei der Umsetzung sowie der Vermarktung ihres Angebotes durch verkaufsfördernde Online Marketing Massnahmen zur Seite. Ganz nach dem Slogan «Damit aus Klicks Kunden werden». www.mehr.digital Werden auch Sie Mitglied der IGT! Thuncity/Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) Obere Hauptgasse 3, 3600 Thun Tel. 033 222 14 14 igt@thuncity.ch, www.thuncity.ch 2/21  |  ThunMagazin

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ALPINE WEINKULTUR

Spiezer Wein – Die Alpen im Glas Geprägt von den Alpen und dem Einfluss der Elemente, entstehen frische und elegante Charakterweine. Wir laden Sie ein, unsere neue Klassifikation mit den Stufen See, Berg und Gipfel kennenzulernen. Ergänzt werden sie durch die Weine der See- und Bergfreunde. Sie bilden unser alpines Terroir authentisch ab.

See–Weine Weine getragen durch Frucht, Frische und Rasse. Ideal zum Apéro und schon jung zu trinken. Typische Ver­treter sind der Spiezer Riesling-Sylvaner, Rosé und Blau­burgunder. Berg–Weine Struktur und Finesse – Weine von kristalliner Reinheit und klassischer Eleganz. Sie sind lagerfähige Begleiter festlicher Essen und Tafeln. Naturburschen aus dieser Linie sind der Spiezer Gipfelstürmer, Blauburgunder Berg­ steiger und der Schaumwein Ex­plosion.

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Beim Kauf von 12 Flaschen ab Keller offerieren wir Ihnen eine Flasche Cuvée «Escapade». Gutscheincode: #Ausflug nach Spiez. Publireportage

Gipfel–Weine Natur pur, einzigartig, mutig und rar. Nur in geeigneten Jahren entstehen aus selektionierten Trauben und Lagen diese Charaktergewächse. Unter diesen mutigen Alpinisten befinden sich der Spiezer Blauburgunder Barrique, der Cabernet Jura Barrique, Jubilé und die Seilschaft. See- und Bergfreunde Eine Hommage an Freundschaft, Liebe und Genuss. Zusammen mit befreundeten Winzern aus dem Jura und den Alpen erzeugen wir ausdrucksstarke Qualitätsweine. Zu diesen gehören die Cuvées Escapade, Intro und Intro Barrique. Wir ermuntern Sie, sich mutig auf dieses Terrain zu begeben und neben alten Vertrauten auch unseren «Neuen» zu begegnen. Bestellen Sie im Onlineshop, per E-Mail oder telefonisch. Ab einer Bestellung von 24 Flaschen liefern wir in der Schweiz gratis. Natürlich können Sie Ihren Wein auch direkt bei uns degustieren und kaufen.

Weinverkauf Montag bis Freitag, 8 bis 11.30 Uhr Mit Degustation: Mittwoch, April bis Dezember, 17 bis 19 Uhr Samstag, 10. April bis 3. Juli, 9 bis 11.30 Uhr

Spiezer Alpine Weinkultur Rebbau Spiez Genossenschaft Schlossstrasse 8, 3700 Spiez Tel. 033 654 63 94 info@alpineweinkultur.ch www.alpineweinkultur.ch 2/21  |  ThunMagazin

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h c ä r p s e g s g n u t a r e B Aktuell dürfen wir keine Infoveranstaltungen durchführen. Gerne empfangen wir Sie dafür zu einem persönlichen Beratungsgespräch im Noss Schulzentrum Spiez 033 655 50 30 info@noss.ch

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Förderverein

Werde jetzt Mitglied des Fördervereins von Radio BeO und unterstütze mit Deinem Beitrag: • die Berichterstattung aus der Region (Service public regional) • Spezialsendungen im Programm für bestimmte Zielgruppen • den Sendebetrieb bei hohen Investitionen • das Radio bei Schwankungen der Werbeeinnahmen • ein unabhängiges Radio für das BeO-Land

Ich erkläre hiermit meinen Beitritt zum Förderverein Radio BeO und bin bereit, jährlich einen Mitgliederbeitrag von CHF 30.00 zu bezahlen. Name, Vorname: Strasse: PLZ, Ort: Datum/Unterschrift:

Sende uns das Formular an: Förderverein, Radio BeO, Postfach 209, 3800 Interlaken oder melde dich direkt online an unter: www.radiobeo.ch/foerderverein oder telefonisch 033 888 88 10 Alle Mitglieder erhalten viermal im Jahr die BeO-Zytig.


NACHHALTIGKEIT

Rohmilch und «Hahn im Glück»: Mit zwei neuen Angeboten zu mehr Tierwohl Rohmilch aus dem Automaten und Junghahnfleisch, beides in Demeter-Qualität: Mit ­diesen zwei neuen Angeboten im Oekoladen Thun können Konsumentinnen und Konsumenten eine artgerechtere Tierhaltung unterstützen. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass in konventionellen Legebetrieben männliche Küken gleich nach der Geburt wieder getötet werden. Gegensteuer zur unethischen Praxis gibt der Oekoladen Thun, indem er neu Junghahnfleisch vom Biohof Dittlige in Längenbühl anbietet. Andrea und Kurt Zeller halten dort in ihrem mobilen Hühnerstall 250 Hühner und 5 Hähne nach den Demeter-Richtlinien von «Hahn im Glück». Im Sommer werden die Junghähne mit viel Auslauf auf der Weide aufgezogen und nach 14 Wochen als Junghahnfleisch vermarktet. «Wir beziehen seit einigen Jahren Eier, Mehl, Kartoffeln und Gemüse von der Familie Zeller», sagt Marlen Feller, Geschäftsleiterin des Oekoladens Thun. «Mit dem neuen Angebot von Hahn im Glück wollen wir es mit den Hühnern so stimmig wie möglich machen.» Das Junghahnfleisch wird im Oekoladen ab Ende Sommer auf Bestellung er­ hältlich sein. Bereits ab Ostern vor dem Oekoladen in Betrieb genommen wurde der Milch­automat mit Rohmilch vom Demeter-Betrieb von Bianca Wenger und Florian Hofstetter in Trubschachen. Speziell ist das Rund-um-die-Uhr-Angebot von Rohmilch, aussergewöhnlich die zugrundeliegende Kälberaufzucht. Wenger und Hofstetter halten zwölf Kühe des Rhätischen Grauviehs und ­jedes Mal, wenn ein Kalb auf die Welt kommt, gehen sie individuell auf die ­Bedürfnisse von Mutterkuh und Kalb ein. Das junge Bauernpaar ist überzeugt, dass die Milchkühe ihre Kälber bis zum natürlichen Absetzalter be­ halten sollen. Damit stellen sie bewusst Ethik vor Profit und gehen einen gros­ sen Schritt weiter als in der mutter­ gebundenen Kälberaufzucht.

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Bild rechts: Dank dem mobilen Stall ­finden die Hühner von Familie Zeller immer eine frische Weide vor. Bild oben: Für ihre Milchkühe und Kälber setzt Familie Hofstetter-Wenger Tierethik klar vor Profit.

«Es sind keine Hochleistungstiere, trotzdem geben die Kühe mehr Milch, als die Kälber benötigen», sagt Feller. «Milch ist problematisch, weil wir sie nicht wertschätzen, in schlechter Qualität und im Überfluss konsumieren. Dabei ist naturbelassene Milch ein sehr wertvolles Produkt und in kleinen Mengen ein Heilmittel.» Text: Manuel Berger Bilder: zvg

Obere Hauptgasse 20, 3600 Thun Tel. 033 223 15 51, Fax. 033 223 15 61 mail@oekoladenthun.ch www.oekoladenthun.ch

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Podium zur Meinungsbildung zu der Trinkwasser- und Pestizidfrei-Initiative

Kurzarbeit, Zahlungsfristverlängerung, Erwerbsersatz, Härtefall- und Überbrückungskredite... Die Möglichkeiten der aktuellen Unterstützung scheinen unendlich.

Dienstag, 4. Mai 2021 20.00 Uhr Alte Reithalle Thun Expo

RAUBT COVID IHNEN DEN SCHLAF...? Wir bieten schnelle und unkomplizierte Hilfe, damit Sie betrieblich und privat über Wasser bleiben. Ich freue mich auf Ihren Anruf! Cornelia Boss

Vorstellen der Agrarinitiativen: Leana Waber Agronomin FH HAFL Beat Kämpf Landwirt Podiumsteilnehmer: Pro:

Kilian Baumann Nationalrat und Biobauer

Kontra: Markus Ritter Präsident Schweizer Bauernverband Moderation: Stefan Geissbühler Chefredaktor Thuner Tagblatt Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Anmeldung bis 3. Mai unter www.bauernvereinigung-thun.ch Das Podium kann live über die Webseite mitverfolgt werden

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Die Füsse gehen bei der täglichen Körperpflege gerne vergessen. Dabei brauchen gerade sie besonders viel Aufmerksamkeit. Rund vier Mal um die Erde tragen die Füsse ihren Menschen im Laufe seines Lebens. Und was tut der Mensch?

Er steckt die Füsse in enge Schuhe und überlässt sie ihrem Schicksal. Dabei haben sie gute Pflege mehr als verdient. Damit die Füsse gesund bleiben, ist es gut, sie regelmässig aus den Schuhen zu befreien. Ziehen Sie sie doch im Büro aus und bewegen Sie Ihre Füsse und Zehen. Laufen Sie wenn möglich barfuss und duschen Sie die Füsse auch mal kalt ab. Ganz wichtig ist auch, die Füsse mindestens einmal am Tag einzucremen. Im Hinblick auf die kommende Sandalen-Saison ein Must für Frau und Mann. Als zertifizierte Hautapotheke kennen wir uns mit der Pflege von Füssen und der Behandlung von Fussproblemen aus:

Blasen Vorbeugen: Es gibt Blasensticks, die auf besonders empfindliche Stellen aufgetragen werden und einen Schutzfilm bilden. Wichtig sind auch gut sitzende Schuhe und passende Socken. Behandeln: Hat sich trotzdem eine Blase gebildet, sollte diese mit einem Blasenpflaster abgedeckt werden. Das nimmt den Druck, polstert und hilft, die Blase zu schützen. Ganz wichtig: Blase nie aufstechen, sonst kann sich eine Infektion bilden. Ist die Blase schon offen, desinfi-

Bild links: Frau Gaby Lüthi freut sich, Sie persönlich zu beraten.

zieren und mit normalem Verbands­ material einbinden.

Hornhaut Vorbeugen: Grundsätzlich ist Hornhaut etwas Gutes, sie schützt die Füsse. Darum nicht alles runterfeilen, sonst verletzt sich die Haut leichter. Wichtig ist, dass die Hornhaut weich bleibt und keine schmerzhaften Risse bekommt. Das erreichen Sie, wenn Sie die Füsse abends dick eincremen und über Nacht Baumwollsocken tragen. Spezielle Fusscremen mit Urea, Schüssler Salzen oder Kartoffelsaftkonzentrat eignen sich besonders gut dafür. Auch Fussbäder ein- bis zweimal wöchentlich und regelmässiges Feilen sind sinnvoll. Behandeln: Hat die Hornhaut bereits Risse und schmerzt, gibt es spezielle Sticks, die die Haut weich machen und Feuchtigkeit spenden. Warzen Vorbeugen: Warzen gehören zu den gutartigen, virusbedingten Hautveränderungen, die häufig an Füssen oder Händen auftreten. Ein intaktes Immun-

GESUNDHEITSTIPP

So läuft es sich wie geschmiert

system schützt vor Ansteckung. Behandeln: Eine Behandlung ist nicht zwingend nötig, da sich Warzen meistens selbst zurückbilden. Eine spagyrische Mischung kann die Ausscheidung aus dem Körper unterstützen. Bei starkem und andauerndem Befall, Schmerzen oder optisch störender Lage informieren wir Sie gerne über die Behandlungsmöglichkeiten und Therapien.

Hühneraugen Vorbeugen: Basenfussbäder und regelmässiges Eincremen halten die Haut geschmeidig und elastisch. Von Schüssler Salz gibt es speziell geeignete Produkte dafür. Vermeiden Sie Druckstellen oder polstern Sie empfindliche Stellen mit einem Druckstellenpflaster. Behandlung: Spezielle Pflaster mit dem Wirkstoff Salicylsäure oder Cremen weichen die Haut auf. Die aufgeweichte Haut kann dann vorsichtig mit einer Fussfeile abgeschabt werden. Achten Sie darauf, nicht zu viel Haut abzutragen und die Haut nicht zu verletzen. Fragen? Unser speziell ausgebildetes Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Text und Bild: Bälliz Apotheke + Drogerie AG

Kurzcheck für auffällige Muttermale und Hautveränderungen

Samstag, 8. Mai 2021, 9 bis 14 Uhr. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin: Tel. 033 225 14 25. Teilnehmerzahl ist limitiert, CHF 30.00. Dr. med N. Pelivani, Dermatologe, sucht in einem 5-minütigen Kurz-Check gezielt nach auffälligen Hautveränderungen und entscheidet über das weitere Vorgehen. Publireportage

Bälliz Apotheke + Drogerie AG Bälliz 42, 3600 Thun, Tel. 033 225 14 25 info@baelliz.ch, www.baelliz.ch 2/21  |  ThunMagazin

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FÄBU, REGI &THUNDI Der siebenjährige Thuner Bub Fäbu, seine neunjährige Freundin Regi und der Streunerhund Thundi erleben viele Abenteuer auf ihrer Schatzsuche rund um den Thunersee.

M IT E IN E M EN M A LBOG

Sie fahren auf dem Thunerseeschiff, treffen Spezi aus Spiez und stehen am Ende der Geschichte dem bösen Drachen Damungo in den Beatushöhlen gegenüber. Für Kinder von 5 bis 11 Jahren, als Erzählgeschichte oder zum Selberlesen. Mit Thunerseekarte und Malbogen. Autoren: Eveline Brand und Stefan Werthmüller 2. Auflage 32 Seiten, 23,5 × 16,5 cm, gebunden, Hardcover Mit 33 Abbildungen und einem Malbogen ISBN 978-3-909532-09-4

CHF 20.–

Stefan Werthmüller wurde 1961 geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Bern, wo er auch zur Schule ging und später ein Studium der Geologie abschloss. Auf den Abschluss folgte ein Jahrzehnt der Metamorphose vom Naturwissenschafter zum Maler. 1999 bezog er sein erstes Maler-Atelier in Thun. Seine Werke werden in der Schweiz und in Deutschland ausgestellt.

Eveline Brand wurde in Spiez geboren und bildete sich zur Kindergärtnerin aus. Sie ist Mutter von vier erwachsenen Kindern, gibt Handarbeitskurse und hat in Beatenberg und Leissigen Schule gegeben. Heute ist sie pensioniert, lebt auf dem Beatenberg, bastelt und schreibt gerne und ist oft mit ihrer grossen Familie und den Enkelkindern zusammen.

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ERNÄHRUNG

Abnehmen und Ernährung umstellen – persönlich und individuell begleitet Seit fast 13 Jahren setzt Vitalyse Thun zur Gewichtsreduktion auf eine dauerhafte ­Veränderung der Essgewohnheiten. Für eine bessere Gesundheit und ein gesteigertes Wohl­befinden. Gesundheit ist unser höchstes Gut Eine ausgewogene Ernährung und die Reduktion von erhöhtem Gewicht führen neben Bewegung und bewusstem Lebensstil zu einer verbesserten Gesundheit. Es liegt mir persönlich am Herzen zu sagen, wie notwendig es ist, eigenverantwortlich etwas für seine Gesundheit zu tun. Aber es liegt mir fast noch mehr daran, aufzuzeigen, dass man trotz einer Ernährungsumstellung nicht auf alles Liebgewonnene verzichten muss. Die erste Hürde ist, überhaupt einmal zu starten und ein Ziel zu setzen. Und dann ist es gar nicht mehr so schwer. Im Gegenteil, meine Kunden sind überrascht, wie unkompliziert die Ernährungsumstellung sein kann. Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze von Vitalyse Thun. Statt eine Diät einzuhalten und auf alles Gute zu verzichten, zeige ich Ihnen, wie Sie mit Freude und ohne schlechtes Gewissen essen und dennoch effizient abnehmen können. Ursache des Problems auf den Grund gehen Ich verbessere mit Ihnen zusammen das, was zum Übergewicht führte – die Essgewohnheiten. Sie brauchen keine Ersatzmahlzeiten oder Diätdrinks zu nehmen. Vielmehr lernen Sie, eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung im Alltag anzuwenden. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt, sodass Sie rund 0,8 Kilo pro Woche abnehmen. Dank den drei Phasen «Gewichtsreduktion», «Stabilisierung» und «Gewichts­erhaltung» ist der dauerhafte Erfolg garantiert. Professionelle und individuelle ­Betreuung Dank individuellen, verständnisvollen Beratungen in regelmässigen Abstän-

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den ist es mir möglich, Ihren Erfolg zu steuern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wirklich einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen effizient ab und bleiben motiviert.

Bild: Persönliche und professionelle Einzelberatungen durch Tina Knopf.

Unkomplizierte Durchführung Das Ernährungsprogramm ist sehr einfach durchzuführen – auch für Berufs­ tätige und Familien. Es gibt keine fixen Menüpläne oder komplizierte Diätvorschriften. Überzeugen Sie sich selbst Reservieren Sie sich jetzt einen Termin für ein erstes kostenloses Abklärungsgespräch, ich freue mich auf Sie. Text und Bild: Vitalyse Thun

Vitalyse Thun Tina Knopf, dipl. Ernährungscoach/ Orthomolekular-Therapeutin FOM Bälliz 52, 3600 Thun Tel. 033 221 84 00, www.vitalyse-thun.ch www.facebook.com/vitalyse.thun Weitere Standorte: www.vitalyse.ch

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GESUNDHEIT / SEHBERATUNG

Nachtlinse für Kids bremst Kurzsichtigkeit im Schlaf Scharf sehen nach dem Schlaf: Die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens lassen Kinder und Jugendliche tagsüber ohne Brille sehen und bremsen sogar das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit. Optilens offeriert ein kostenloses Erstgespräch. Weltweit nimmt die Kurzsichtigkeit in erschreckendem Masse zu. Davon sind bereits 50% der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz betroffen (China: 90%). Heute ist bekannt, dass starke Kurzsichtigkeit bei Menschen zu Augen­ erkrankungen bis hin zum Erblinden führen kann. Deshalb ist es bei Kindern und Jugendlichen besonders wichtig, Kurzsichtigkeit zu bremsen oder gar zu stoppen. Hier helfen die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens. Der Optometrist und Optilens-Inhaber Raymond E. Wälti beantwortet Fragen dazu:

Herr Wälti, wie beschreiben Sie Kurzsichtigkeit? Wer in die Nähe gut sieht, die Ferne aber nur verschwommen wahrnimmt, ist kurzsichtig. Das Auge ist bei Kurzsichtigkeit leicht länglich verformt (siehe Illustration). Gläser einer Brille oder Linsen helfen, den Fokus (Schärfe) auf die Netzhaut des Auges zu korrigieren. Das Auge kann in jungen Jahren weiter in die «Länge» wachsen und so zu einer stärkeren Kurzsichtigkeit führen. Heute sind immer mehr Kids kurzsichtig. Weshalb? Lesen und Spielen auf Handy, TV oder Computer beeinflussen die Kurzsichtigkeit negativ. Der heutige Lebensstil, meist mit wenig Aktivitäten am Tageslicht, verstärkt die Sehschwäche noch. Aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle: Immer mehr Eltern sind kurzsichtig. Damit steigt das Risiko, dass ihre Kinder Kurzsichtigkeit erben. Was bedeutet das für die Prophylaxe? Sobald erste Anzeichen der Kurzsichtigkeit auftreten, sollte sie behandelt werden. Dies ist oft schon mit rund achtjährig. So stehen die Chancen gut, dass Grüner oder Grauer Star, Makula42

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Degeneration oder Netzhautablö­ sungen später nicht oder weniger stark auftreten.

Oben: Zeigt die Kurzsichtigkeit: Das Auge ist zu stark in die Länge gewachsen.

Dagegen kann etwas getan werden. Was schlagen Sie vor? Zwei Optionen stehen heute zur Verfügung. Das tägliche Anwenden von speziellen Atropin-Augentropfen, die man über mehrere Jahre ins Auge tropft, oder das Tragen von Nachtlinsen 4Kidz von Optilens.

fläche der Hornhaut so, dass anschlies­ send bis zu 48 Stunden auf eine Sehhilfe (Brille, Tageslinsen) verzichtet werden kann. Im Gegensatz zu einer Brille – mit der die Kurzsichtigkeit weiter zunehmen kann – zeigen neuste Studien: Nachtlinsen eignen sich sehr gut, die Zunahme von Kurzsichtigkeit zu bremsen oder zu stoppen. Die neuen Nachtlinsen 4Kidz von Optilens sind bei Eltern, Kindern und Jugendlichen bereits sehr beliebt, da sie weitere Vorteile bringen.

Was spricht für Nachtlinsen 4Kidz? Unsere Nachtlinsen 4Kidz werden in der Nacht mindestens 4 Stunden getragen. Sie formen im Schlaf die Ober-

Optilens – der Linsenpionier im Berner Oberland

Seit über 20 Jahren ist Optilens die Spezialistin für gesundes Sehen in der Region. Der Familienbetrieb legt Wert auf die persönliche Beratung und bürgt für professio­ nellen Service. Das Geschäft im Herzen von Thun beschäftigt rund zehn Mitarbeitende. Fachspezialisten mit Hochschulabschluss in der Optometrie sowie stete Weiterbildung im Bereich Linsen und Augengesundheit garantieren, dass jede Kundin und jeder Kunde auf lange Sicht die optimale Lösung erfährt. Optilens hat sich auf Kontaktlinsen spezialisiert und führt alle Arten von Sehhilfen im Angebot, mit denen auch spezielle Augenprobleme (Hornhautverkrümmung, trockene Augen, kombinierte Sehfehler für Nah und Fern) berücksichtigt werden können. Regelmässige Augendruckmessungen, frühzeitige Erkennung von Grünem/Grauem Star oder Makula-Degeneration gehören zu den routinierten Kontrollen der Fachspezialisten und unterstützen den guten Ruf des Hauses, besonderes Augenmerk auf die Gesundheit des Sehens zu legen.


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GESUNDHEIT / SEHBERATUNG

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Welche Vorteile denn? Gerne werden lästige Brillen für Sport, Schule oder Freizeit absichtlich zu Hause gelassen, was die Kurzsichtigkeit verstärken kann. Mit den Nacht­ linsen 4Kidz sind nicht nur die Träger* innen, sondern auch die Eltern auf der sicheren Seite. Die Anwendung daheim lässt sich besser kontrollieren und das Einsetzen und Herausnehmen minimiert das Risiko des Verlierens. Ebenso unkompliziert ist die Handhabung: Die Nachtlinsen 4Kidz werden am Abend auf die Augen gelegt und tagsüber in einer Reinigungsflüssigkeit aufbewahrt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Linsen liegen sie weniger lang auf den Augen – ein positiver Effekt für die Verträglichkeit und deshalb zukunftsweisend. Publireportage

Wie wichtig ist das Alter zum Tragen von Nachtlinsen 4Kidz? Nachtlinsen 4Kidz können problemlos ab dem 1. Schultag getragen werden. Die Nachtlinsen helfen zwischen dem 6. und dem 20. Lebensjahr, die Kurzsichtigkeit zu bremsen. Deshalb ist wichtig, früh mit dem Tragen von Nachtlinsen zu beginnen. Sie bieten eine kostenlose Erstberatung an? In diesem Erstgespräch erfahren interessier te Eltern, welche Linsen­ variante – Nachtlinsen 4Kidz oder andere Linsentypen – für ihr Kind die beste ist und wie die Kosten und der Ablauf der Anpassung sind. Wir verfügen über viel Erfahrung in der langfristigen Anwendung von Linsen bei

Oben: Nachtlinsen 4Kidz von Optilens: Beim Schlafen die Sehschwäche korrigieren und gleichzeitig die Kurzsichtigkeit bremsen.

Kindern und Jugendlichen und haben uns speziell zum Thema Nachtlinsen weitergebildet. Text und Bilder: zvg

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STRUK TURELLE INTEGRATION

Mit Rolfing® zu einem verbesserten Körpergefühl Wahrnehmen – Berühren – Bewegen. Rolfing® – Strukturelle Integration ist eine sensitive manuelle Behandlungstechnik am Faszien-/Bindegewebe. Dabei fokussieren wir uns als Rolfer™ nicht nur auf Beschwerden. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner Gesamtheit. Während des ganzen Lebens sind wir (körperlich und seelisch) vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, die uns aus dem Gleichgewicht bringen können. Gründe dafür können Arbeit mit gleichförmiger oder einseitiger Belastung, Stürze, Unfälle oder Traumata sein. Im Rahmen von 10 aufeinander aufbauenden Sitzungen wird durch manuelle Faszienbehandlung und Arbeit mit dem ganzen Körpersystem die eigene Körperwahrnehmung gefördert. Dies führt zu einer nachhaltig veränderten Art und Weise, sich im Alltag zu bewegen und sich mit dem Körper auseinanderzusetzen.

Rolfing® eignet sich für alle, vom Kleinkind bis zum betagten Menschen. Rolfing® unterstützt zum Beispiel bei –  Fehlhaltungen –  Verletzungen –   während und nach der Schwangerschaft –  vor oder nach Operationen –  bei chronischen Schmerzzuständen –   einem Gefühl von Unausgeglichenheit –  Bedürfnis nach mehr Körpergefühl –  Sportlern, Musikern, Tänzern

Ananda Gastpar-Kunz: www.rolfing-praxis.ch, 079 741 34 44 Anita Knecht: www.rolfing-knecht.ch, 078 673 09 89 Daniela Heinemann: www.bewegungsmoment.com, 079 648 85 26 Irma Meile: www.rolfing-meile.ch, 079 465 27 04 ThunMagazin  | 2/21

zuzulassen, trägt der Klient massgeblich zu einer erfolgreichen Behandlung bei. «Ein Körper, der sich im Lot befindet, bietet dem Menschen die Möglichkeit zur Entfaltung auf körperlicher, geistiger und energetischer Ebene.» Dr. Ida P. Rolf Text und Bilder zvg

Mit der Bereitschaft, den eigenen Körper neu zu erfahren sowie Veränderung

Weitere Infos zu den Praxen in Thun:

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Bild: Anita Knecht, Daniela Heinemann, Irma Meile und Ananda Gastpar-Kunz (v. l. n. r.).

IDA -Verband für Rolfing®& Strukturelle Integration www.rolfing.ch

DIRI – Dr. Ida Rolf Institute; www.rolf.org European Rolfing Association; www.rolfing.org Publireportage


SCHL AFEN

Jetzt bloss nicht einschlafen … Schlafmangel ist verantwortlich für viele der gefährlichsten Zivilisationskrankheiten in der westlichen Welt. Es gibt mehr tödliche Autounfälle durch Übermüdung als durch Trunkenheit am Steuer. Schlafmangel ist mitverantwortlich für Vieles. Wir möchten Sie dazu anregen, über Ihre Gewohnheiten nachzudenken. Wie gut ist Ihre Schlafqualität? Könnten kleine, lieb gewonnene aber ungesunde «Traditionen» – wie ein Kaffee zu viel am Nachmittag – Schuld daran sein, dass Sie abends keinen Schlaf finden? Und wie steht es mit der Ernährung und Ihren sportlichen Aktivitäten? All diese unerlässlichen Faktoren für guten Schlaf stehen beim Schlafspezialisten im Fokus. Als Experte für gesunden Schlaf beschäftige ich mich jeden Tag mit der Optimierung der Schlafhygiene meiner Kunden. Ausreichend Schlaf heisst ausgeruht sein, heisst mehr Lebensqualität und Lebens-

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freude. In unserem Beratungslokal werden die entsprechenden Angebote zu einer optimalen Schlaflösung präsentiert. Von schöner, angenehmer Bettwäsche über klimatisierende Duvets bis zu den verschiedenen Bettsystemen: Bei uns finden Sie alles, um Ihre Nächte in traumhafte Stunden zu verwandeln. Über die optimale Ausstattung Ihres Schlafzimmers hinaus biete ich eine persönliche Schlafberatung an. Mit über 20 Jahren Erfahrung und dem zusätzlichen Wissen als Sportler und Ernährungsberater finden wir systematisch heraus, wo Sie «der Schuh drückt». Text: www.die-expertin.ch Bilder: www.shutterstock.com, www.d-fotografin.ch

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Wieder volles Haar – noch dieses Jahr Viele Männer suchen weit, wenn es darum geht, wieder dichteres und volleres Haar zu bekommen – dabei tragen sie den geeigneten Wirkstoff in sich: ihr eigenes Blut. Wie «PRP» zu einer Prachtfrisur verhilft und Lücken im Barthaar füllt. Ein taufrischer Morgen, nach der aufweckenden Dusche vor dem Spiegel nur noch frisieren… Doch das Zurechtkämmen der Haare braucht Zeit, denn es gilt, lichte Stellen geschickt zu kaschieren … Eine alltägliche Szenerie, die viele Männer nur zu gut kennen: Gerade mit fortschreitendem Alter verändern sich Haarwachstum und Regeneration der Haarwurzeln, sodass sich der Schopf lichtet. Das Sinnbild der Jugendlichkeit schwindet dahin… Diesem nicht selten belastenden Haarausfall schlägt «PRP» ein Schnippchen – oder besser gesagt: «ein Strähnchen». Denn «Platelet Rich Plasma», gewonnen aus frischem Eigenblut, stimuliert die Zellen mit körpereigenen Wachstumsfaktoren. «Damit regen wir die noch intakten Zellen an. Deshalb gilt: je früher, desto wirkungsvoller», führt Dr. med. Wiebke Gruber aus. Gemeinsam mit Dr. med. Christian Süss leitet sie das Institut «SanoMed» mit einem Team aus erfahrenen Fach­ärztinnen und Therapeuten. Nach der Entnahme einer kleinen Menge Blut trennt sie mittels einer Zentrifuge innert nur drei Minuten die hochwirksamen Blutplättchen heraus und injiziert dieses Plasma-Konzentrat an den gewünschten Stellen, um den (Selbst-)Heilungsprozess zu aktivieren. Dies können auch optisch störende Lücken im Bart oder andere Haarwachstumsleiden sein. «Da es sich beim Plasma eine körpereigene Substanz des Patienten handelt, sind allergische Reaktionen oder Abstossungen ausgeschlossen», nennt sie weitere Vorteile der nahezu schmerzfreien Methode, die ihre Wirkung nach mehreren Monaten entfaltet – schliesslich brauchen die Haare Zeit, um wieder zu wachsen. Um diesen Vorgang zu beschleu­nigen, kombiniert die Ärztin «PRP» mit einem niedrig dosierten Laser. Das Angebot von «SanoMed» geht über

Bild oben: Dr. med. Wiebke Gruber und Dr. med. Christian Süss und ihr Team verbinden mit ihrem breitgefächerten Angebot all das, was Menschen gesünder und schöner macht. Bild rechts: Den Frühling in Fülle geniessen: Plasma-Injektionen wirken nicht nur gegen Haarausfall, sondern reduzieren zudem Falten, was zu einem gestrafften Hautbild fühlt.

ästhetische Medizin hinaus und umfasst sowohl schulmedizinische wie auch komplementäre Therapien. «Menschen kommen mit einem Problem zu uns und wir zeigen den schnellsten und nachhaltigsten Lösungsweg auf», fasst Dr. med. Christian Süss zusammen. «Das Ärzte-Team und ich nennen es: Best-of aller möglichen Behandlungen.» Ein taufrischer Morgen, nach der aufweckende Dusche nur noch kurz mit einer Hand durch die Haare wuscheln – und bereit sein für alles, was der Tag mit sich bringt. Text: Daniela Dambach Bilder: Andrea Abegglen, zvg

«PRP» in Kombination mit Laser-Therapie Weitere Infos und Beratungsgespräch: «SanoMed», Tel. 033 224 00 01, info@sanomed.ch

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BEAUT Y & GESUNDHEIT

Bleib unversehrt, Schmetterling im Hals Die schmetterlingsförmige Schilddrüse ist zwar nur 20 Gramm leicht, aber für gewichtige Vorgänge im Körper verantwortlich. Bildet sich ein gut­artiger Knoten, lässt sich eine OP in ­vielen Fällen umfliegen: mit einer kaum bekannten, minimalinvasiven Be­handlung. «Meine Cousine hat einmal gesagt, für sie als Laie sei die Schilddrüse nicht offenkundig ein Organ», erzählt Dr. med. Susanne Constantinescu-Abderhalden lachend und zeigt anhand einer medizinischen Skizze, wo die Schilddrüse sitzt: Sie befindet sich am Hals im Kehlkopf, unterhalb des namengebenden Schildknorpels, und liegt der Luftröhre an. Wie der Cousine der Fachärztin für Radiologie ergeht es vielen: Der hormonelle Schrittmacher rückt erst ist das Bewusstsein, wenn Auffälligkeiten auftreten. So klein das Organ, das mit seinen beiden Seitenlappen und dem verbindenden Mittellappen an die Form eines Schmetterlings erinnert, so gross dessen Einfluss: Die Hormone, die es bildet und ausschüttet, steuern nahezu alle wichtigen Körperfunktionen. Die Botenstoffe wirken unter anderem auf Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Wachstums­ prozesse und sogar auf die Psyche ein. Um Hormone zu produzieren, benötigt die Schilddrüse Jod als essenziellen Baustoff, der ausschliesslich über die Nahrung in den Körper gelangt. Da Schweizer Böden jodarm sind und Nahrungsmittel folglich dieses lebensnotwendige Spurenelement kaum enthalten, sind Schilddrüsenprobleme hierzulande weit verbreitet: «Bei den über 50-Jährigen weist rund die Hälfte Schilddrüsenknoten auf, die aber zuallermeist unauffällig und unbedenklich bleiben.»

Jede fünfte Person betroffen Dieser «kleine Schmetterling» verursacht bei rund einem Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer Beschwerden, überwiegend Frauen. Zu den häufigsten Veränderungen der Schilddrüse zählen gutartige ­Knoten, die ab einer gewissen Dimension nicht nur Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Stimmveränderungen oder ein Druckgefühl hervorrufen, sondern auch ästhetisch störend sind – 48

ThunMagazin  | 2/21

im Volksmund als «Kropf» bezeichnet. Dann ist die operative Entfernung der kompletten Schilddrüse oder der betroffenen Teile üblich, was Dr. med. Susanne Constantinescu-­Abderhalden allerdings nicht für die einzige Möglichkeit hält: «Entfernt man gesundes Schilddrüsen­gewebe, verliert man auch all die guten Eigenschaften der Schilddrüse.» Eine Folge davon könne beispielsweise Osteoporose sein, da die Schilddrüse auch den Kalzium-

Oben: Organerhaltend und narbenfrei: Die Thermoablation ermöglicht es unter Ultraschallkontrolle, gut­artige Knoten, die medizinische Beschwerden oder ästhetische Beeinträchtigungen ver­ur­sachen, mittels einer 1 mm feinen, erhitzten Radiofrequenz-Nadel punktuell zu zerstören.

und Phosphathaushalt des Körpers reguliert. Weiter müsse man fehlende Hormone lebenslang in Tablettenform zuführen.

Über die Drüse, die so einiges im Schilde führt …

Daumengross, aber «Handlanger» für fast jede Körperfunktion: Die hormonbildende Schilddrüse, die zwischen 18 und 25 Gramm wiegt, wirkt unter anderem auf Herz, Kreislauf und Blutgefässe ein. Ausserdem beeinflussen Schilddrüsenhormone Wachstums­prozesse und den Fett- wie auch Bindegewebestoffwechsel. Eine Fehl­ funktion führt folglich zu Herzrasen, Schweissausbrüchen, Durchfall, Gewichtsverlust, Haarausfall, Hautproblemen und vielen Symptomen mehr. Sogar die psychische Befindlichkeit ist eng mit der Schilddrüsenfunktion verwoben. Gerade in jodarmen Ländern wie der Schweiz sind Schilddrüsenunter- oder -überfunktionen weit ver­breitet. Zur Prävention ist Schweizer Speisesalz seit 1920 mit Jod angereichert, dem essenziellen Spurenelement, das die Schilddrüse zur Hormonbildung benötigt.


BEAUT Y & GESUNDHEIT Links: Sie beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Sonden­technik, die ohne Schnitt auskommt: Dr. med. Susanne Constantinescu-Abderhalden, Fachärztin, Thermoablation-­Expertin und Gründerin des «Schilddrüsenzentrum Lindenhofspital».

«Gezielte und sanfte ­Behandlung» «Man löst zwar die einen Probleme, ruft aber neue hervor», gibt Dr. med. Susanne Constantinescu-­Abderhalden zu bedenken, während sie ihren Blick vom 20. Stock des Ärztehauses über Bern schweifen lässt. Die Stadt, in der Emil Theodor Kocher lebte und Pionierarbeit in der Schilddrüsenchirurgie leistete, für die er 1909 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. «Seine Überzeugung, gutartige Neubildungen grundsätzlich radikal wegzuoperieren, erachte ich aus heutiger Sicht dank neuen Technologien in vielen Fällen nicht als die einzige Option», erklärt die Radiologie-Spezialistin. Ein alternatives, hierzulande bisher vernach­lässigtes Verfahren sei die Thermoablation, vor über fünfzehn Jahren in Korea erfunden. «Unter Ultra­schallbildführung veröde ich einen Grossteil der Knotenzellen punktgenau mit einer warmen Thermosonde, bis Publireportage

dieser abstirbt», führt sie aus, mit Handbewegungen, die deutlich machen, wie versiert sie im Körper navigiert – als wäre dieser eine Landkarte ihrer Heimatstadt, in der sie jedes verwinkelte Gässchen im Dunkeln kennt. Die Dicke – oder besser gesagt: die Dünne – der erhitzten Nadel liegt im Millimeterbereich, sodass das gesunde Gewebe unversehrt bleibt; das verödete hingegen schrumpft, sodass der Körper es in den Folgemonaten von selbst abbaut. «Die Funktionen der Schilddrüse bleiben intakt, was eine Medikation überflüssig macht.» Mit ein Grund, warum sie sich schon früh, mittlerweile sind es zehn Jahre, mit der Thermoablation auseinandersetzte. Nicht zuletzt die Annehmlichkeiten für die Patientinnen und Patienten haben sie restlos überzeugt: «Eine lokale Betäubung reicht aus, um den Knoten während einer kurzen Eingriffsdauer von nur 20 bis 60 Minuten

zu behandeln», fasst sie die Vorteile zusammen. «Und: am Hals, einer auffälligen Stelle, bleibt keine Narbe zurück.» Es gibt also nichts zu kaschieren, sodass man sich freien Halses über Kopf in die sonnigen Monate stürzt, in denen die Schmetterlinge tanzen … Text: Daniela Dambach Fotos: zvg

Schilddrüsenzentrum Lindenhofspital Bremgartenstrasse 119, 3001 Bern Tel. 031 300 88 11 www.lindenhofgruppe.ch 2/21  |  ThunMagazin

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Ist die Immobilie eine gute Altersvorsorge? Die eigene Immobilie ist krisensicher und wertstabil – denn wohnen muss man ja immer. So sehen viele ältere Hausbesitzer beruhigt dem Ruhestand entgegen. Doch ist die eigen genutzte Immobilie wirklich ein Garant für entspanntes Altwerden?

«Nach 30 Jahren ist endlich alles ab­ bezahlt und wir können uns wieder etwas leisten», so lautet die Hoffnung vieler Eigenheimbesitzer. Doch bietet eine praktisch abbezahlte Immobilie wirklich einen so starken Wert in der Alterssicherung?

men. So hat man schnell Klarheit darüber, was man für den Werterhalt des Hauses zurücklegen kann. «Immobilienexperten kennen die Erfahrungswerte, wann eine Heizung vermutlich «fällig» wird oder wie lange ein Dach noch dicht bleibt.

Ein Haus kostet immer auch Geld «Auch in der eigenen Immobilie wohnt man nicht kostenlos», weiss Marc Wyss, Immobilienexperte aus Thun. «Zum einen sind es die laufenden monatlichen Kosten. Zum anderen haben bestimmte Elemente in einem Haus einfach nur eine bestimmte Lebensdauer», erklärt der lokale Unternehmer. Bei Häusern kann man sprichwörtlich die Uhr danach stellen, wann welche Kosten auf den Eigentümer zukommen: Fenster, Fassade, Heizung, Dach, Elektrik – hier können die Ausgaben schnell durch die Decke schiessen.

Nach 30 Jahren kommen die Kosten Ist eine Immobilie erst mal in die Jahre gekommen, summieren sich die Kosten. Auch wenn keine Zinsen bezahlt werden, sind Pflege- und Reparaturarbeiten nötig, um keinen Wertverlust zu erleiden. «Manchmal kann es tatsächlich sinnvoller sein, das Einfamilienhaus aus den 80er-Jahren gegen eine moderne Wohnung zu tauschen», berichtet Marc Wyss. Der Trend, Immobilien früher den Lebensumständen anzupassen, anstatt die Eigennutzung eisern durchzuziehen, ist klar erkennbar. Junge Familien brauchen Platz und verfügen über die finanziellen Möglichkeiten, ein älteres Haus zu sanieren. Daher sollten sich Eigentümer gründlich mit dem Thema befassen und die Expertise von Maklerinnen und Maklern hinzuziehen.

Eine klare Rechnung «Ich empfehle meinen Kunden folgen­de Rechnung», erklärt Marc Wyss. «Monatliche Einnahmen aus Rente und anderen Quellen gegen Unterhaltskosten und anstehende UnterhaltsmassnahPublireportage

Text und Bilder: zvg

Bild links: R echtzeitig die Wohnsituation überdenken, solange man noch fit und rüstig ist. Bild rechts: M arc Wyss, Nadia Balmer, Sabine Singer und Fabian Wyss.

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BILDUNG

NMS Bern – wo Lernen Freude macht Die NMS Bern ist eine privatrechtliche Bildungsinstitution in der Stadt Bern mit einer 170-jährigen Tradition. In den vier Bildungsabteilungen Volksschule, Fachmittelschule, Gymnasium und Pädagogisches Hochschulinstitut werden gegen 850 Lernende ausgebildet. Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit stellt sich für die jungen Erwachsenen die Frage: Wie geht es weiter? FMS und Gymnasium der NMS eröffnen verschiedene Wege in die Zukunft.

FMS NMS als Schule der verschie­ denen Wege in die Zukunft –   Primär dreijähriger Ausbildungsgang der Fachmittelschule mit optionaler Fortsetzung Fachmaturität (Anschluss: HF, FH oder PH) –   10. Schuljahr für Jugendliche, die noch keine Anschlusslösung gefunden haben oder sich schulisch weiterbilden möchten. –   Wechsel ins Gymnasium im Verlauf oder nach der FMS-Ausbildung

–   Wichtig: Die Klassen sind gemischt; damit bleiben für alle Lernenden alle Wege offen.

Weissenstein PLUS und Förderung der Persönlichkeitsentwicklung Die FMS der NMS verfolgt mit ihrem ­Unterrichtsmodell Weissenstein PLUS zwei grosse Ziele. –   Die Lehrpersonen der FMS wollen den Unterricht effizient auf jedes einzelne Individuum ausgerichtet gestalten. In den PLUS-Lektionen sollen die Lernenden wichtige Entscheidungen für ihr Lernen und Arbeiten selbst ­t reffen: An welchem Auftrag arbeite ich? Wie lange arbeite ich am jeweiligen Auftrag? Mit wem arbeite ich

z­ usammen? Welche Arbeitsweise för­ dert mein Lernen optimal? –   Die Lernenden erlernen und üben ­unterschiedliche Kompetenzen, die neben den schulischen Anforderungen wichtig für die Zukunft sind. Die Lernenden üben sich in Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Planung und Zeiteinteilung, Teamwork und reflektieren ihr Tun, um ihre Arbeits- und Lernstrategien zu optimieren.

Begleitung und Unterstützung Natürlich brauchen alle Lernprozesse ihre Zeit. Deshalb werden die Lernenden von individuellen Coaches auf dem Weg begleitet und unterstützt. Das daraus entstehende Vertrauensverhältnis trägt ausserdem dazu bei, dass das Wohlbefinden in der Schule steigt und sich die Lernenden ernst genommen fühlen. Die FMS ist mit ihren sechs Klassen überschaubar und die familiäre Umgebung für unsere Lernenden ein zusätzlicher Mehrwert. Weg in die Zukunft Die FMS der NMS bereitet die Lernenden schulisch sowie in Bezug auf ihre Persönlichkeitsentwicklung für die Herausforderungen der Zukunft vor, damit sie in Beruf oder Studium ihren Weg ­erfolgreich weitergehen können. Oliver Aeppli, Rektor FMS

Nächste Informationsveranstaltungen

–  Dienstag, 4. Mai 2021, 18.30 Uhr –  Dienstag, 21. September 2021, 18.30 Uhr www.nmsbern.ch 54

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BILDUNG

Was unterscheidet das Gymnasium NMS Bern von den anderen staat­ lichen und privaten Gymnasien? Unser Gymnasium ist klein und dadurch für die Schüler*innen überschaubar. Unsere Schule steht mitten im Zentrum von Bern und ist somit auch für Schüler*innen ausserhalb der Stadt erreichbar. Unser gymnasialer Ausbildungsgang ist sowohl persönlich wie auch vielfältig. Wir bringen die Gymnasiast*innen zur Hochschulreife und vermitteln neben den schulischen Inhalten auch Aspekte wie Selbständigkeit, Selbstverantwortung, Reflexion, Teamfähigkeit und kritisches sowie vernetztes Denken.

nasium und später an der Hochschule. Wir führen unsere Schüler*innen im ersten gymnasialen Jahr thematisch an diese Aufgaben heran, und zwar in ­einem eigenständigen Fach GPS (Gesundheit, Persönlichkeit und Soziales).

Überfachliche Kompetenzen Während zahlreicher Projektwochen, aber auch im regulären Unterricht lernen unsere Schüler*innen Lernstrategien und verschiedene Arbeitsmethoden kennen, üben sich in Teamarbeit sowie einem sinnvollen Zeitmanagement und lernen, dass Reflexion über das ­eigene Tun nicht nur lernbar, sondern auch unabdingbar ist – jetzt am Gym­

Individuelle Begleitung und Förderung Die stärkeren Schüler*innen des Gymnasiums NMS erarbeiten in Englisch und Französisch Zusatzqualifikationen, die schwächeren erhalten in Mathematik, Deutsch und Französisch einen gezielten Förderunterricht. Unsere Schulpsychologin und unser Lerncoach sind bei Bedarf und vor Ort für unsere Jugendlichen da. Oder in den Worten ei-

Fächerintegrierter Ethikunterricht Die Werteorientierung gehört zum Gymnasium NMS und ist unabdingbar im Kontext der Hochschulreife. Unsere Schüler*innen sollen in Bezug auf ihre Werthaltungen sensibilisiert werden, indem wir in den Fächern Biologie, Deutsch, Bildnerisches Gestalten, Geografie und Wirtschaft & Recht einen fächerintegrierten Ethikunterricht anbieten.

nes Elternpaares: «Gute, engagierte Lehrer sowie ein Konzept, das auch umgesetzt wird. Die Werte werden kommunizier t und innerhalb der Schule auch gelebt. Die Jugendlichen stehen im Zentrum der Schule.» Vera Ninck, Rektorin Gymnasium Text und Bilder: NMS Bern

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Simone Tschopp kandidiert am 13. Juni für das Regierungsstatthalteramt Thun. Im Interview mit Thomas Hiltpold, Thuner Stadtrat und Richter, erklärt die Anwältin und Notarin ihre Motivation.

Simone, wer bist du? S. T.: Ich bin als Rechtsanwältin und Notarin Partnerin in der Kanzlei 5 in Steffis­burg und schwergewichtig im Land­wirtschafts­recht und im Bau-, Planungs- und Umweltrecht tätig. Ausserdem bin ich Lebensabschnittspartnerin, Tochter, Schwes­ter, Gotti, Freundin … Man hört, das Amt des Regierungsstatthalters sei seit der letzten Bezirksreform nicht mehr so attraktiv? Es sind sicherlich einige spannende Aufgaben weggefallen. Die enge Zusammenarbeit mit den BürgerInnen und den Gemeinden, die mich besonders reizt, ist jedoch geblieben, ebenso wie meine «Lieblingsrechtsgebiete». Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist nach wie vor gross, spannend und heraus­ fordernd. Publireportage

Du bist parteilos, wurdest aber von den GRÜNEN ins Rennen geschickt. Warum? Mit den GRÜNEN verbindet mich vor allem ein starkes Bewusstsein für die Wichtigkeit der natürlichen Ressourcen. Wir teilen das Bestreben, unserer Umwelt und unseren Mitmenschen mit Wertschätzung zu begegnen. Diese Grundhaltung von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme ist für mich zentral. Du wohnst in der Stadt, die Region Thun ist aber sehr ländlich geprägt. Warum sollten dich auch Land­ bewohnerInnen wählen? Beruflich war ich viel im ländlichen Raum, z. B. im bäuerlichen Bodenrecht, unterwegs. Ich glaube, dass ich dadurch ein Gespür für beide Lebensrealitäten entwickeln konnte und dass dies für die Amtsfüh-

GRÜNE REGION THUN

Regierungsstatthalterwahlen in Thun «Ich sehe mich als Brückenbauerin»

Bild: Simone Tschopp, statthalterin.ch

rung von grossem Wert wäre. Ich sehe mich als Brückenbauerin, die der allseits wachsenden Entfremdung in unserer Gesellschaft entgegentritt.

Text: zvg Bild: © Beat Mumenthaler

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betreut wird, veröffentlicht. + Die Einlieferung der Kunst­ Die Objekte verbleiben bis zu gegenstände erfolgt laufend einem Jahr auf der Internet­ direkt in der Kunstgalerie Hodler. plattform und können laufend + Grundsätzlich entscheidet erworben werden. der Galerist über die Annahme. + Für jedes angenommene Werk Er legt zusammen mit dem ist eine Grundgebühr von Fr. 20.– Verkäufer/der Verkäuferin den in bar zu bezahlen. Die Provision Verkaufspreis fest. bei einem Verkauf beträgt 30 %; + Die Angebote werden auf dem Einlieferer verbleiben 70 %. der Internetplattform kunstmarkt­beo.ch, die durch den Werd & Weber Verlag

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Mit digitalen Angeboten sind Kundinnen und Kunden nicht mehr an Standorte und Öffnungszeiten der Banken gebunden. Sie verwalten ihr Vermögen ganz einfach unterwegs oder von zu Hause aus. Banken wiederum können ihre Kunden online zeitnah unterstützen und deren Anlagebedürfnisse unkompliziert umsetzen. Und auch die Corona-­Pandemie trägt ihren Teil zum Wachstum der digitalen Lösungen bei.­ «Wir stellen eine erhöhte Nachfrage nach digitalen Services fest», erklärt Marc Trösch, Leiter Vertrieb der Raiff­ eisenbank Thunersee.

Persönlicher Kontakt bleibt wichtig Bankkunden über alle Altersgruppen hinweg möchten zudem nicht auf den

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Bild links: Magdalena Ferndriger, Leiterin Vermögensberatung Bild rechts: Marc Trösch, Leiter Vertrieb

persönlichen Kontakt mit ihrem Bankberater verzichten. Daraus ergibt sich ein grosses Potenzial für hybride Modelle. Dabei ist der Übergang zwischen reinen Robo-Advisor yLösungen zur digital unterstützten, klassischen Vermögensverwaltung fliessend. «Als Bank übernehmen wir die wichtige Aufgabe, im Hintergrund der digi­ talen Lösung die Anlageprozesse, ­Anlagevorschläge sowie die Portfolio­ zusammensetzung zu optimieren», sagt Magdalena Ferndriger, Leiterin

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So arbeiten Sie effizient mit Externen zusammen Seit der Coronakrise ist die Zusammenarbeit in vielen Unternehmen digitaler denn je. Moderne Online-Anwendungen sind nicht nur für die interne Zusammenarbeit, sondern genauso über Unternehmensgrenzen hinweg sehr praktisch. Die Coronakrise hat die Digitalisierung in vielen Arbeitsbereichen beschleunigt. Homeoffice hat dazu geführt, dass Meetings virtuell stattfinden. Gemeinsame Datenablagen und Chat-Kanäle haben die Kommunikation über die Distanz erleichtert. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir Ihnen, wie Sie auch mit externen Parteien wie Kunden oder Lieferanten mühelos digital zusammen­arbeiten können. Die Beispiele beziehen sich auf Microsoft 365.

Effizienz steigern mit digitaler Kommunikation –   Integrieren Sie Ihre Festnetznummer in Microsoft Teams. Mit der TeamsApp auf dem Smartphone oder Notebook telefonieren Sie ortsunabhängig und erhöhen Ihre Erreichbarkeit. –   Mit der Telefonie-Integration greifen Sie aus Microsoft Teams heraus auf das zentrale Adressbuch Ihres Unternehmens zu. Dadurch lösen Sie blitzschnell einen Anruf aus oder versenden eine Chat-Nachricht. –   Nutzen Sie für Projekte mit externen Firmen eine gemeinsame CloudDatenablage. Statt Dateien in E-Mails anzuhängen, teilen Sie lediglich den entsprechenden Link und Sie können die Dokumente gleichzeitig bearbeiten. Zeit sparen mit Online-Anwendungen –   Wenn Ihre Kunden und Lieferanten ebenfalls Microsoft Teams nutzen, sehen Sie deren Erreichbarkeit in der Statusanzeige. Statt vergebens anzurufen, senden Sie als Alternative eine Chat-Nachricht.

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kann dem Monteur die Situation in einer Videokonferenz gezeigt werden, damit dieser gleich das richtige Werkzeug besorgen kann. Text: Hannes Brand Bild oben: Adobe Stock

Kosten senken mit Online-Meetings –   Virtuelle Meetings können in vielen Fällen eine Vor-Ort-Besprechung ersetzen. Dadurch entfallen Reisezeit und -kosten. –   Auch ausserhalb des klassischen Büros bietet die digitale Kommu­ nikation Erleichterung. Zum Beispiel bei einem Problem auf der Baustelle

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REGIONALE ENERGIEBERATUNG

Wie viel ist genug? Die Nichte hat zur Geburt ein «Nuscheli» erhalten. Ihr ist es nicht bewusst, doch es wird über Jahre ihr liebster, treuster Begleiter sein. Womöglich zehnmal genäht und geflickt, da ein Wegwerfen den emotionalen «Weltuntergang» bedeutete. Dieses Verhalten geht meistens verloren. Öfters wird etwas entsorgt. Zugegebenermassen geht’s manchmal nicht anders. Bereits bei der Produktion steht nicht immer Langlebigkeit an erster Stelle und Qualität hat ihren Preis. Doch auch Günstigeres, wie das «Nuscheli», kann lange überleben. Haben Sie eine Hose, die bei jeder Reise dabei ist? Bereits x-mal genäht? Genau, reparieren statt wegwerfen. Unter anderem hierfür sollten wir uns wieder vermehrt sensibilisieren. Es gibt Leute, die sind gut im Werkeln und bieten ihre Hilfe auch Dritten an. Wie viele Dinge sind wirklich wichtig? Benötigen wir alles ständig und zu jeder Zeit? Muss alles neu sein? Hat nicht vielleicht ein alter Küchentisch aus der Brockenstube viel mehr Seele … Würde es genügen, manche Gegen-

Wissen Sie …

stände mit Nachbarn, Freunden zu teilen? Beispielsweise ein Hochdruckreiniger, eine Stichsäge, eine Velopumpe, ein Zelt oder eine Nähmaschine. Nicht selten wird beim Austausch solcher Gegenstände gefachsimpelt, ein Schwatz über den Zaun gehalten. Die Geselligkeit als netter Nebeneffekt. Selbst in Pandemie-Zeiten kein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt Verleih-Plattformen für Alltagsgegenstände! Wer weiss, vielleicht sucht jemand in Ihrer Nähe genau das, was Sie zu Hause haben und selten nutzen. Warum nicht ausleihen und nebenbei neue Kontakte knüpfen. Herstellungsverfahren, die auf Einweg setzen, verschwenden wertvolle Ressourcen und Energie. Besser wird die Umweltbilanz, wenn sich Güter in einem geschlossenen Kreislauf befinden. Schon bei der Entwicklung dieser Pro-

… über das Repair-Cafe.ch Bescheid? … dass pumpipume.ch dem Teilen in der Nachbarschaft dient? … was kreislauffähige Produkte sind? epeaswitzerland.com/cradle-to-cradle … wo sich Ideen holen, um Zeit-statt-Zeug.de zu schenken? 62

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dukte wird deren Reparierbarkeit und Weiterverwendung mitberücksichtigt. Als Beispiel erfüllen Glasflaschen mit Bügelverschluss viele dieser Kriterien. Sie sind langlebig, reparierbar – die Dichtung kann bei Bedarf ersetzt werden – und der Hauptbestandteil der Flasche ist wiederverwendbar. Produkte mit diesen Eigenschaften können zu einem langjährigen Begleiter werden – in gewisser Weise trifft dies auch auf das eingangs erwähnte «Nuscheli» zu. Text: Regionale Energieberatung Bild: unsplash.com, John Cameron

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125 Jahre Strom vom Elektrizitätswerk Thun – Folge 1 Von der «allmächtigen Zauberin unserer Zeit» bis hin zur Selbstverständlichkeit. Die Geschichte des Stroms in Thun in mehreren Episoden. Seien Sie gespannt … rat Ende 1895. Knapp ein Jahr später ging das erste Thuner Elektrizitätswerk – zusammen mit dem Gas- und Wasserwerk nun «Licht- und Wasserwerke Thun» genannt – in Betrieb. Mögen Sie Zahlen? In fünf Monaten wurden vom EW Thun 36 Glühbirnen und 41 Kohlebogenlampen für die öffentliche Beleuchtung angeschlossen, dazu 3800 private Glühbirnen, 22 Elektromotoren, 20 elektrische Kochapparate und eine grössere Anzahl von Bügeleisen. Auch Schaufensterbesitzer kamen in den Genuss von Strom und Glühbirnen, um ihre Waren ins rechte Licht zu rücken. Elf Jahre später baute das EW eine Dampfzentrale, mit der die Stromerzeugung mehr als verdoppelt werden konnte. Diese war mit Unterbruch 40 Jahre lang im Einsatz. Das ist längst nicht alles … Recherchearbeiten: Anna Bähler, Historikerin

Angefangen hat die Strom-Geschichte natürlich nicht erst 1896. Das elektrische Licht trat 1880 seinen Siegeszug an und begeisterte weit mehr als Kerzen-, Petrol- oder Gaslicht, denn es war nicht greifbar. Besonders beliebt war die Verbindung von Elektrizität und magischer Weiblichkeit. Die Lichtgöttin war bis zum Ersten Weltkrieg das wohl beliebteste Werbesujet. In wallende Tücher gehüllt oder gleich ganz nackt und mit einem elektrischen Licht in der Hand stand sie auf Ausstellungssäulen, schmückte Poster und warb für Elektrofirmen. Sie wurde als «allmächtige Zauberin unserer Zeit» und «wunderbare Fee» betitelt. Ab 1891 konnte in Thun die überschüssige Wasserkraft in elektrische Energie umgewandelt werden. Bald entstanden auch kleine private Stromproduktionsanlagen, besonders im GePublireportage

Oben: E rste Kohlenbogenlampe Thuns auf dem Rathausplatz direkt neben der alten Gaslampe auf dem Brunnen. (Kolorierte Postkarte, um 1900, Stadtarchiv Thun)

biet der Alten Öle, wo Wasserkraft schon seit Jahrhunderten mit Wasserrädern für mechanische Energie genutzt worden war. Da es nicht unbeschränkt geeignete Standorte gab, entstand eine Konkurrenzsituation zwischen Privaten und der Stadt. Gottfried Feller, der in seiner Brauerei einen Wassermotor zur Stromerzeugung betrieb, schlug an einer Einwohnerversammlung 1891 vor, der Gemeinderat solle sich um die Konzession für die Wasserkräfte der Inneren Aare bewerben. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Das Konzessionsgesuch bewilligte der Regierungs-

… ist Ihre Neugierde geweckt?

Weiteres rund um die Entwicklung des Stroms in 125 Jahren unter Beleuchtung unterschiedlicher Themen wie Freizeit, Tourismus und Haushalt werden Sie in den nächsten Ausgaben dieses Magazins und im quartalsweise erscheinenden Magazin der Energie Thun AG finden.

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Die Gewinner der letzten Ausgabe sind: Hans-Rudolf Binggeli, Thun und Vreni Krähenbühl, Heimenschwand (je 1 Gutschein im Wert von CHF 50.– von der Volkshochschule Region Thun)

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VERANSTALTUNGEN

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© Beat Mumenthaler

Schertenlaib und Jegerlehner © Reto Camenisch

April und Mai 2021 Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Coronavirus Anlässe abgesagt oder verschoben werden können. Für aktuelle Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Veranstalter.

Mit Schertenlaib und Jegerlehner, u. a. www.troubadoureinthun.ch

Veranstaltungen

Thuner Stadtorchester Sa, 5. 6. und So, 6. 6., KKThun, 17 und 19.30 Uhr Jubiläumskonzert. www.thunerstadtorchester.ch

Amar Quartett So, 2.5., Rathaus, 16.15 Uhr Werke von Haydn und Kreisler. www.um4.ch Tanzfest Thun Mi, 5. 5. bis So, 9. 5., Innenstadt Tanz zum Mitmachen und Zuschauen. www.dastanzfest.ch/thun Rönee Sa, 8. 5., Fundusbühne, 20 Uhr Improvisationstheater. www.roenee.ch Acht Frauen Mi, 19. 5., KKThun, 19.30 Uhr Kriminalkomödie. www.kgt-thun.ch Starke Frauen bewegen Thun Do, 27. 5., Welcome-Center Bahnhof, 17.30 Uhr. Öffentliche Stadtführung. www.thunersee.ch Literaare Fr, 28. 5. bis So, 30. 5., Innenstadt Thuner Literaturfestival. www.literaare.ch Troubadoure in Thun Fr, 28. 5., Theater Alte Oele, 18 und 20.30 Uhr

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Cantus Regio So, 30. 5., Stadtkirche, 17 Uhr Petite Messe solennelle von Rossini www.cantusregio.ch

Ausstellungen Kunstmuseum Thun bis So, 16. 5., Hofstettenstrasse 14 Ernst Ramseier. www.kunstmuseumthun.ch Schloss Thun Schlossberg, 13 bis 16 Uhr Historisches Museum. www.schlossthun.ch Galerie Hodler So, 25. 4. bis Sa, 22.5., Frutigenstrasse 46A Siegenthaler & Siegenthaler. www.hodler-thun.ch Kunstraum Satellit Bis Do, 13. 5., Scheibenstrasse 2 Céline Ducrot. www.satellit.space

Märkte Wochenmarkt Jeden Mittwoch und Samstag, Bälliz Frischproduktemarkt Jeden Samstag, Rathausplatz Flohmarkt Sa, 2. 5., Panorama-Center Wildpflanzenmarkt Sa, 8. 5., Mühleplatz Floh- und Antiquitätenmarkt Sa, 10. 5., Alte Schadaugärtnerei Monatsmarkt Mi, 12. 5., Bälliz Handwerkermarkt Sa, 22. 5., Waisenhausplatz

Sport FC Thun – FC Chiasso Fr, 30. 4., Stockhornarena, 19 Uhr Fussball. www.fcthun.ch Swatch Rocket Air Fr, 28. 5. und So, 30.5. Kunsteisbahn Grabengut Bike-Event. www.rocketair.ch

Politik Stadtratssitzung Do, 6. 5., 17.15 Uhr www.thun.ch/stadtrat Stand: 2. April 2021


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Thun-Magazin Nr. 2, April 2021 by WEBER VERLAG - Issuu