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natürlich 11/21 — Kurzvorschau

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Bewusst gesund leben

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natürlich www.natuerlich-online.ch Preis Fr. 9.80  |  November 2021

Suppenhuhn Wie das Hausmittel zum Festschmaus wird

Jakobsweg Pilgernd den inneren Frieden finden

Schamanismus Verlorene Seelenanteile finden und integrieren

Geschenke Schenken ohne Reue

Heidekraut Sich mit Erika seinen tiefsten Ängsten stellen

Schauberger Die Natur kapieren, um sie zu kopieren


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FÜR ENTSPANNUNG

WOHLBEFINDEN UND SCHÖNE MOMENTE

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Samuel Krähenbühl

Im Herbst zur Besinnung kommen Liebe Leserin, lieber Leser Sagt Ihnen der Name Viktor Schauberger etwas? Vermutlich nicht. Das wollen wir in der aktuellen Ausgabe von «natürlich», welche sie in den Händen halten, ändern. Der österreichische Förster und Naturforscher, der 1958 starb, war eine schillernde Persönlichkeit. Sein Interesse galt im Besonderen dem Wasserbau. Einige seiner Theorien mögen skurril tönen. Andere kommen heute erst recht zur Geltung. Etwa bei der Renaturierung von Gewässern. Oder – was vielleicht noch mehr erstaunt – bei der Vorbehandlung von Wasser für Kunsteisbahnen. Schaubergers Methode kommt dort immer häufiger zum Einsatz, auch in der Schweiz, zum Beispiel in Oberlangenegg im Berner Oberland. Der Herbst ist auch eine Zeit der Besinnung. Einen Beitrag widmen wir deshalb dem Pilgern, konkret dem Pilgern auf dem Jakobsweg. Dabei nehmen wir einen besonders interessanten Abschnitt in der Innerschweiz unter die Füsse, vom Kloster Einsiedeln bis zur Einsiedelei des berühmten Bruder Klaus in FlüeliRanft. Kulinarisch beleben wir ein althergebrachtes, aber heute schon fast vergessenes Rezept: das Suppenhuhn. Die Hühnersuppe ist zu Unrecht von unserem Speiseplan weitgehend verschwunden. Denn die Brühe ist zum einen sehr kräftigend und gesund. Und zum anderen dient sie zur Vermeidung von umweltschädlicher Lebensmittelverschwendung. Schliesslich widmen wir uns auch dem Thema «Gärtnern im Herbst». Und zwar konkret der Frage, ob sich das Umgraben der Beete im Spätherbst wirklich lohnt oder nicht? Sie sehen: Es lohnt sich auch dieses Mal wieder, «natürlich» genau zu studieren. Sie werden dabei noch mehr spannende Beiträge entdecken!

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Tulpen aus Amsterdam? Die Gärten rund ums Rhein-Maas-Delta haben so viel mehr zu bieten. Fachfrau Sabine Rebers führt Sie zu grünen Sommeroasen, privaten Gartenparadiesen und einer Weltausstellung, die es nur alle zehn Jahre gibt: die Expo Floriade ’22. Excellence – kleine Schweizer Grandhotels Die Excellence Countess. Ein strahlend neuer Luxusliner empfängt Sie mit viel Platz für Begegnungen und Rückzug – und mit vorzüglicher Gastlichkeit. Alle 89 Aussenkabinen bieten einen komfortablen Aufenthalt und verfügen über Dusche/WC, individuell regulierbare Klimaanlage/Heizung, Safe, Sat-TV, Haustelefon, Föhn, 220 V. Hauptrestaurant, A-la-carte Restaurant, Lounge mit Bar, kleiner Fitnessraum, Sonnendeck mit Whirlpool.

Tag 1 Schweiz > Nijmegen Busanreise nach Nijmegen. Tag 2 Amsterdam++ > (Almere) Ganztagesausflug nach Almere an die Expo Floriade 22. Tag 3 Amsterdam > Rotterdam Morgens kreuzt die «Countess» von Amsterdam nach Rotterdam. Nachmittags Fahrt durch’s grüne Herz der Niederlande mit Besuch Schoonhoven. Tag 4 Rotterdam Auf zur grünen Zeitreise in den Hortus botanicus der Universität Leiden. Der älteste botanische Garten Westeuropas. Tag 5 Gent > (Brügge) Am Morgen Ausflug nach Brügge. Nachmittags besichtigen Sie Schloss Ooidonk, ein Juwel der flämisch-spanischen Baukunst.

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Tag 6 Antwerpen > Hasselt Besuch des Middelheim Museums. Ein besonderer Ort, an dem sich Kunst und Natur verbinden. Abendliche Flussfahrt nach Hasselt. Tag 7 Hasselt > Maastricht Exklusive Führung von Rita Gybels im Privatgarten Sprokjeshagen. Am Nachmittag erkunden Sie den grössten japanischen Garten Europas. Tag 8 Maastricht Besichtigung Heerenhof in Maastricht. Der Garten zeigt zahlreiche Facetten und Stile der Gartenarchitektur. Tag 9 Nijmegen > Schweiz Busrückreise zu Ihrem Abreiseort. ** Eintrittsgebühr Amsterdam EUR 8.- p.P. wird dem Bordkonto belastet.

Nicht inbegriffen • Auftragspauschale pro Person Fr. 25 • Persönliche Auslagen und Getränke

• Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung • Eintritt Gebühr Amsterdam Was Sie noch wissen müssen mittelthurgau.ch/wissenswert Mehr zu Ihrem Schiff mittelthurgau.ch/schiffe Wählen Sie Ihren Abreiseort 06:10 Wil p, 06:30 Burgdorf p 06:35 Wiesendangen SBB 07:00 Zürich-Flughafen p 07:00 Aarau SBB, 08:00 Baden-Rütihof p 08:35 Basel SBB 08:50 Arlesheim, c/o Birseck Reisenp Ihre Excellence-Route

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mit dem 7x7® KräuterTee

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Inhalt GESUND SEIN

10 Schenken eniale Ideen für nachhaltige G Geschenke.

14 Tibetische Medizin Schweizer Qualität: Kräutermischungen vom Dach der Welt.

18 Suppenhuhn Wieso das Traditionsgericht wieder öfters aufgetischt wird.

24 Sabine über… … Kaktusfeigen.

26 Leserberatung Von Tageslichtlampen und Nasenduschen bis zu trockener Haut und starken Knochen.

GESUND WERDEN

30 Wolfs Heilpflanze

36 Immunsystem stärken Wie Schwitzen die Abwehrkraft stärkt. Und weitere Tipps, um gesund durch die Grippesaison zu kommen.

40 Schamanenreise Mit Reisen in die Anderswelt verlorene Seelenanteile finden und wieder integrieren.

DRAUSSEN SEIN

48 Remo Vetter Wieso der Gartenprofi die Beete nicht umgräbt.

52 Viktor Schauberger Lernen vom Meister der Naturbeobachtung.

58 Jakobsweg

einzigartig im Geschmack

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Pilgernd ankommen bei Bruder Klaus und sich selbst

Sich mit mit Heidekraut seinen tiefsten Ängsten stellen.

Service 03 Editorial / 06 Leben und heilen / 35 Alice im Wunderland 44 Staunen & wissen  / 57 Liebesschule / 62 Neu und gut / 63 Hin und weg / 64 Rätsel / 65 Impressum und Vorschau / 66 Eva unterwegs

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Nachhaltig beglückend Wieso beschenken wir uns? Nur weil Geburtstag oder Weihnachten ist? Oder weil es Freude macht – dem Beschenkten wie dem, der schenkt? Und welche Geschenke trüben die Freude nicht? Tipps für nachhaltige Geschenke. Text: Leila Dregger

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ahrscheinlich haben Sie es längst: das perfekte Geschenk für Ihre Liebsten. Ausgewählt, verpackt, nummeriert und beschriftet wartet es auf Weihnachten. Oder nicht? Gehören Sie etwa – wie ich – zu der Spezies der Schenkmüden, denen der Stress und die Erwartungshaltung auf die Nerven gehen? Die dann zwei Tage vorher doch einknicken und schnell im Internet oder in der Einkaufsstrasse nach etwas suchen, das einigermassen passt – und auf keinen Fall weniger kosten darf als das, was Sie erhalten werden? Puh! Wie öde, wie vorhersehbar. Mein Vorschlag: Machen wir es diesmal anders. Beantworten wir erstmal die Frage: Warum wollen wir eigentlich schenken? Weil Weihnachten ist? Weil es sich so schickt? Weil wir auch etwas bekommen werden? Weil wir niemanden enttäuschen wollen? Vergessen Sie es! Echtes Schenken lässt nur einen einzigen Grund gelten: Freude. Freude auf den Moment, zu überreichen, was Sie so sorgfältig ausgewählt oder ausgedacht haben – oder worüber Sie auf einem Flohmarkt gestolpert sind und gleich wussten: Das ist für ihn oder sie.

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Darum geht es beim Schenken: uns wirklich zu berühren.

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Moment zu nivellieren. Lassen Sie sich beschenken, selbst wenn Sie glauben, es nicht «verdient» zu haben. Denn darum geht es beim Schenken: uns wirklich zu berühren. Und damit wir nicht nur uns Menschen, sondern auch die Erde im Auge haben, machen wir Ihnen im Folgenden einige Vorschläge für Geschenke, die im Einklang mit der Natur stehen und die die Region oder soziale Gerechtigkeit fördern. Es ist nur eine kleine Auswahl. Sie soll Sie inspirieren und auf viele weitere Ideen bringen.

Geschenke sollen berühren Nachhaltig schenken, das bedeutet nicht nur umweltfreundlich und ohne Ausbeutung von Menschen, Tieren und Natur. Sondern: nachhaltig beglückend. Ein nachhaltiges Geschenk in diesem Sinne ist frei gegeben, ohne Erwartungen auf Gegenseitigkeit und Kalkulation. Es darf und soll etwas von mir zeigen und auch von meinem Verhältnis zum Beschenkten. Was sehe ich in ihr? Was bedeutet er mir? Dazu ein gewagter Vorschlag: Machen Sie sich nicht zum Sklaven von Feiertagen. Schenken Sie, wann immer Sie den Impuls haben. Jeder Tag ist eine Möglichkeit, Ihre Liebe durch ein Geschenk auszudrücken – materiell oder immateriell –, am besten, wenn es das Gegenüber nicht erwartet. Und umgekehrt: Wenn Sie einmal ausser der Reihe beschenkt werden, halten Sie es ruhig aus. Versuchen Sie nicht gleich, das Geschenk zu erwidern und damit den

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g e s u n d s e i n | schenken

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Schenke mit Geist ohne List! Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist!

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Joachim Ringelnatz (1883–1934), dt. Schrifsteller, Kabarettist und Maler

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g e s u n d s e i n | tibetische medizin

Die Heilkunst vom Dach der Welt Tibetische Kräutermischungen haben ein riesiges Potential. Obwohl dieser Schatz an Rezepturen schon über 4000 Jahre erprobt ist, ist dessen Anwendung in der westlichen Welt wenig bekannt. Text: Eva Rosenfelder

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n der Traditionellen Tibetischen Medizin (TTM) werden 84 000 Krankheitsbilder beschrieben. Mehr als 2300 Rezepte aus Kräutern, Früchten, Wurzeln und Mineralien sind überliefert. Entsprechend gibt es einen immensen Schatz an Kräuterrezepturen, die nach einer sehr feinen Diagnose eingesetzt werden können. «In der Schweiz sind leider nur wenige Rezepturen zugelassen», sagt die in Zürich praktizierende Tibetische Ärztin Dönckie Emchi, die für eine umfassende Arbeit auf rund 50 Mischungen angewiesen wäre. In dieser seit 2000 v. Chr. erprobten Erfahrungsheilkunde wird der Mensch als eine dynamische, vernetzte und ganzheitliche Einheit von Körper, Seele und Geist betrachtet, eingebettet in seine Umwelt (siehe auch «natürlich» 07-08/21). Um eine umfassende Gesundheit des Menschen zu sichern, nutzt das Medizinsystem aus dem Himalaja seit jeher die Potenziale pflanzlicher Vielstoffgemische und ganzheitlicher Behandlungsmethoden. Doch hier beginnt die Krux: Auch wenn die alten Rezeptsammlungen der Tibetischen Heilkunde bis heute Gültigkeit haben, so gibt es bei uns kaum tibetische Ärzte, die über das entsprechende Wissen verfügen. Und wenn, dann sind sie als solche nicht anerkannt und deshalb nicht berechtigt, entsprechende Rezepturen zu verschreiben. Zudem unterliegen die pflanzlichen, mineralischen und zum Teil auch tierischen Zutaten strengen Auflagen. Viele traditionelle Rezepturen sind durch die Vertreibung der Tibeter aus ihrem Land verloren gegangen: 1966 bis 1969 fielen die Chinesen mit ungeheuerlicher Zerstörungswut über Tibet und seine jahrtausendealte Kultur her. Unzählige Tempel und Klöster wurden geplündert, gebrandschatzt und bis auf die letzten Fundamente zerstört. Mönche, Nonnen und einfache Bauern wurden gefoltert und ermordet. Etwa 1,2 Millionen Tibeter fanden den Tod. Rund 80 Prozent der buddhistischen Stätten wurden vernichtet, mehr als 90 Prozent der Mönche und Nonnen an der Religionsausübung gehindert. Für Tibet bedeuten die Jahre der Kulturrevolution ein unauslöschliches und noch lange nicht aufgearbeitetes Trauma. Heute überwachen die Chinesen das religiöse Leben in Tibet; die Anzahl der buddhistischen Klöster, Mönche und Nonnen wird stark begrenzt. Seit Mitte der 1990er-Jahre verschärft China den Ton gegenüber dem Dalai Lama. Viel an traditionellem Heilwissen ist auch so verloren gegangen. Dies alles lässt sich nicht unterschlagen, will man über Tibetische Kräutermedizin schreiben. Es erklärt auch, weshalb die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bei uns im Westen viel bekannter ist.

Energieimpulse für Körper und Geist Die Traditionelle Tibetische Medizin (TTM) basiert auf fünf Elementen (Luft, Feuer, Erde, Wasser und Raum) und drei Körperenergien Lung (Wind), Tipa (Galle) und Begen (Schleim), welche entsprechend ihrer jeweiligen Konstitution reguliert werden. Herzstück dieser Lehre sind eine typengerechte Ernährungsweise und der Einsatz von mehrheitlich pflanzlichen Vielstoffgemischen. Diese Rezepturen bestehen aus verschiedensten Naturstoffen, die sich gegenseitig in ihren Eigenschaften unterstützen und somit Ungleichgewichte

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Man muss nicht nur Medizin nehmen, sondern sein Denken ändern.

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im Körper balancieren sollen. Doch in der TTM werden Kräuter niemals nur symptombezogen eingesetzt. Die Wiederherstellung der Gesundheit ist in dieser Tradition immer auch mit einer Verhaltens- und Lebensstiländerung verbunden. Ernährung, Bewegung und geistige Haltung (Geistesgifte) sind dabei grundlegend: Eine Anpassung des Lebensstils hin zu den optimalen Bedingungen ist laut TTM stets der erste Schritt zur Gesundung. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise ist im Westen weitgehend verloren gegangen; ebenso die enge Verbundenheit mit der Natur und ihren Heilkräutern. Anders bei den Bergvölkern im Himalaya: angewiesen auf die Kräfte der Natur ist dieses Wissen für sie bis heute zentral. Ihre Kräutermedizin löst sanfte Impulse in Körper und Geist aus, um das Energiegleichgewicht wiederherzustellen. Es geht nie nur darum, lediglich ein Symptom zu behandeln. Vielmehr wird das Übel an der Wurzel angepackt. Die tibetische Medizin geht dabei von den drei feinstofflichen Körperenergien Lung (Wind), Tipa (Galle) und Begen (Schleim) aus, die je nach Konstitutionstyp und Alter in verschiedenen Proportionen im Körper zirkulieren und im Laufe des Tages und des Jahres zu- und abnehmen, also pulsieren. Sie beeinflussen sich gegenseitig, modulieren alle physiologischen Prozesse des Körpers und sind mit der Psyche vernetzt. Ihre Verteilung im Körper und ihre allenfalls krankhaften Veränderungen können am Puls abgelesen werden. Somit ist eine traditionell tibetische Behandlung immer individuell und es werden nicht – wie bei uns im Westen – Rezepturen verschrieben «gegen» ein Leiden. «Man muss nicht nur Medizin nehmen, sondern sein Denken ändern», lautet der Leitsatz. Kräutermischungen kommen denn auch erst sekundär zum Einsatz – als Impuls und Hilfestellung, um schädliche Lebensgewohnheiten leichter überwinden zu können. Hergestellt werden die Mischungen traditionell ausschliesslich aus reinen natürlichen Substanzen. Diese werden lediglich pulverisiert und wie ein Teig mit etwas Wasser verarbeitet und zu Kügelchen geformt.

Brückenbau zwischen Ost und West Der Schweizer Firma Padma AG ist es gelungen, das alte Wissen Tibets unter strengen pharmazeutischen Verar­ beitungsauflagen für den Westen zugänglich zu machen. Bekannt ist die Kräutermischung Padma 28N, die als Heilmittel offiziell zugelassen ist.

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gesund sein | heilpflanze

Das Totenfeuer der Urängste Das schmucke Pflänzchen Erika ist bis heute ein beliebter Grabschmuck. Die Tradition kommt nicht von ungefähr – denn das Heidekraut hilft, die Nebel zur Anderswelt zu lichten und sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen. Text: Steven Wolf

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m 1. November zu Samhain (Allerheiligen) beginnt das Winterhalbjahr. Die dunkler werdenden Tage fordern uns auf, tiefer in uns zu gehen – dorthin, wo die grossen und kleinen Ängste zu Hause sind. Wenn wir den Mut aufbringen und uns diesen Emotionen stellen, bekommen wir die Möglichkeit sie ans Licht zu holen, mit ihnen zu arbeiten und sie zu wandeln. Mit dem Fest der Allerheiligen beginnt auch die Zeit des Räucherns und der Raunächte. Es ist die magische Zeit der Kerzenrituale und des Orakelns, eine Zeit, die den Schleier zur Anderswelt lichtet. In dieser Zeit können unsere Träume tiefe Weisheit zu Tage bringen und wichtige Weichen für das kommende Jahr stellen. Es ist ratsam dieser «Stillezeit» mit einer behutsamen Wachsamkeit zu begegnen – drinnen wie draussen.

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Schule dich darin, in jeder Tätigkeit – und sei sie noch so simpel – eine positive Einstellung zu finden. Jeder schmiedet sein eigenes Glück im Umgang mit der Welt, die ihn umgibt.

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Unholde Energien wegwischen Auf meinen Streifzügen durch die morgendlichen Nebelschwaden, die eine angenehme Schwere mit sich ziehen, begegnet mir ein Leuchtfeuer. Es ist das Heidekraut (Calluna vulgaris), auch Erika, Immerschönblatt oder Besenheide genannt, mit seinen dichten traubenförmig angeordneten, rosaweiss- bis purpurfarbenen Blütenständen. Der kleine Halbstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse ­(Ericaceae) kann bis zu 50 Zentimeter hoch und über vierzig Jahre alt werden. Die bis zu einem Meter langen, stark verästelten niederliegenden Stängel besitzen harte, kleine, lanzettliche Blätter, die ähnlich wie Dachziegel übereinandergeschichtet sind. Der lateinische Name Calluna stammt ab vom Griechischen «kallyno», und das bedeutet reinigen, saubermachen, fegen: Früher wurden aus den Büschen Besen gebunden. Daher wird das Heidekraut im Volksmund auch Besenheide und Stahlgras genannt. Wir binden auch heute noch kleine Ritualbesen aus dem Heidekraut. Sie eignen sich zum Reinigen eines Altars, zum Ausräuchern von Räumen oder ganz allgemein, um unholde Energien zu vertreiben. Durch

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intensive Räucherungen reguliert das Heidekraut einen übertriebenen Ordnungssinn und unterstützt die Traumbereitschaft. So stärkt es das Einfühlvermögen und führt die Aufmerksamkeit zu Fragen wie: «Folge ich wirklich meinem Herzen? In welchem Kontext bewege ich mich gerade?» Ein kleiner Heidekraut-Ritualbesen eignet sich auch zum «abbeseln» des Energiekörpers. Das hilft, mit mehr Entschlossenheit und Mut im Leben zu stehen. Darauf weist auch der keltische Name des Heidenkrautes «fraoch» hin, was Entschlossenheit und Tapferkeit bedeutet.

Ein vielseitiges Heilmittel Das Heidekraut füllt das Herz des bedürftigen Kleinkindes, das zu wenig Liebe empfangen hat. Durch diesen Mangel entwickelt der Mensch im Laufe seines Lebens ein Zuviel oder ein Zuwenig an Selbstliebe, Bedürftigkeit, Selbstbezogenheit oder auch Eitelkeit. Das kann sich dadurch äussern, dass Menschen ständig von sich selbst erzählen, sehr viel Aufmerksamkeit erzwingen oder sich ihre eigene Existenz durch Vielreden beweisen müssen. Das Heidekraut kann


Stoffwechselanregend | Das Heidekraut eignet sich wunderbar zum Durchspülen der Harnblase und Nieren. Weitere wichtige Indikationen sind unter anderem Gicht und Rheuma sowie Nervenschwäche, Milzerkrankungen und Probleme mit Gallen- oder Blasensteinen.

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gesund sein | immunsystem

Das gesunde Schwitzbad

In der kalten Jahreszeit ist der Körper anfälliger für Erkältungen und Infekte. Es gibt viele Möglichkeiten, ihn zu stärken. Eine alte Tradition zum Abhärten und zur Aktivierung der Abwehrkräfte ist das Schwitzbad. Text: Sabine Hurni

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in Erdloch, heisse Steine und Wasser, das zischend verdampft. So saunierten gemäss archäologischen Funden asiatische Völkerstämme in der Epoche der Steinzeit. Zu Beginn erfüllte das dampfende Erdloch den Zweck der Körperpflege; später wurde es offenbar auch für Rituale eingesetzt, um die Seele von bösen Geistern zu befreien. Da sich auch in Mexiko und Südamerika eine Schwitzbadkultur entwickelt hat, rätseln Archäologen bis heute, ob die antike Sauna unabhängig voneinander an verschiedenen Orten erfunden

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wurde oder ob sich die Kultur von Asien her über die Welt ausgebreitet hat. Was heute belegt ist: Die finnische Sauna wurde von asiatischen Nomaden nach Skandinavien gebracht, ebenso die römische und die griechische Bade- und Schwitzbadkultur. Heute gehören Sauna und Dampfbad zum Standard der meisten H ­ otels und zum Basisangebot von Wellnessanlagen, Schwimm- und Thermalbädern. «Aus gutem Grund», bekräftigt Saunameister und Spezialist für Saunaaufgusszeremonien Kilian Portmann: «Schwitzbäder fördern die


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Wer unter einem grippalen Infekt oder einer Erkältung leidet, sollte den Saunagang aufschieben, weil die Belastung für das geschwächte Kreislaufsystem zu hoch wäre.

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körperliche Erholung, entspannen bei Stress und stärken die Abwehrkräfte.» Insbesondere dann, wenn man das Ritual mehrmals pro Woche wiederholt. Dass Saunagänger seltener erkältet sind, liegt am Wechselspiel von Wärme und Kälte beim Schwitzbad. Portmann erklärt es so: «In der finnischen Sauna steigt die Temperatur auf der Hautoberfläche innert kurzer Zeit um etwa zehn Grad an. Die Körperkerntemperatur erhöht sich um rund ein Grad auf 38,5 bis 39 Grad. Dadurch beginnt der Körper zu schwitzen, weil er die Hautoberfläche kühlen möchte.» Dasselbe passiert bei Fieber oder im Sommer bei grosser Hitze: Die Poren öffnen sich, die Gefässe werden grösser und die Durchblutung der Haut und der Schleimhaut wird angeregt. «Die Abwehrkräfte werden durch die künstliche erzeugte Hitze gestärkt», weiss Portmann. «Bei einem zehnminütigen Saunagang nimmt der Körper enorm viel Energie auf, rund 322 Kilojoule. Durch die Erwärmung des Körpers steigt die Zahl der weissen Blutkörperchen an, die danach einige Tage im Blutkreislauf aktiv sind.» Wichtig zu wissen: Im Jargon heissen die weissen Blutkörperchen Leukozyten; ihre Hauptaufgabe ist die Abwehr von Krankheitserregern. Offenbar wirkt deren Aktivierung durch das Saunieren: Laut einer Befragung des Deutschen Sauna-Bundes unter 23 000 Saunagängern gaben 79 Prozent an, frei oder fast frei von Erkältungen zu sein. Wer allerdings bereits unter einem grippalen Infekt oder einer Erkältung leidet, sollte den Saunagang aufschieben, bis die Symptome abgeklungen sind, weil die ­Belastung für das geschwächte Kreislaufsystem zu hoch wäre.

Die wohl beliebteste Sauna ist die finnische Sauna. In dieser herrschen hohe Temperaturen zwischen 80 und 110 Grad Celsius. Damit man diese Hitze überhaupt aushält, beträgt die Luftfeuchtigkeit maximal zehn Prozent. Es handelt sich also um eine trockene Hitze. Sanfter ist die Bio-Sauna, auch Sanarium genannt. Sie eignet sich für Einsteiger und gilt als Alternative für Saunagänger, die zu hohe Temperaturen nicht mögen oder vertragen. Die Luftfeuchtigkeit im Sanarium liegt bei 50 Prozent, die Temperatur bei 45 bis 60 Grad Celsius. Dies schont den Kreislauf und öffnet die Bronchien. Die Aufenthaltsdauer kann so gestaltet werden, wie es individuell angenehm ist. Noch schonender ist das Dampfbad: Man sitzt auf Steinoder Kunststoffbänken bei Temperaturen um die 42 bis 45 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent. Der dichte Nebel aus feinsten Wassertröpfchen lässt die gefühlte Temperatur höher erscheinen. Für den Kreislauf und somit für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann das Dampfbad allerdings belastend sein, da durch die hohe Luftfeuchtigkeit der Schweiss nicht abfliessen kann. Die optimale Aufenthaltsdauer liegt im Dampfbad bei rund zehn Minuten. Wer über Jahre hinweg regelmässig sauniert, kann positiv auf die Abwehrkräfte und das Herz-Kreislaufsystem einwirken. Saunafachleute empfehlen, ein- bis zweimal pro Woche in die Sauna zu gehen und dort jeweils bis zu drei Saunagänge von 10 bis 15 Minuten zu geniessen. Ob finnische Sauna, Bio-Sauna oder Dampfbad: Nach jedem

Die passende Sauna finden «Es gibt hunderte verschiedene Saunaformen», erklärt Kilian Portmann und betont: «Die Grundregel beim Betreiben einer Sauna ist die richtige Einstellung von Hitze und Feuchtigkeit.»

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markieren (deshalb der Begriff «Gürtelsterne»). Südlich dieser drei Sterne des Oriongürtels ist der Orionnebel als Teil des Schwertes des Orions mit blossem Auge sichtbar. Der Orionnebel besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und ist eine Geburtsstätte neuer Sterne.

Stern

gucker

Während das Sternbild Orion momentan sehr gut sichtbar ist, wird es in 13 000 Jahren von Mitteleuropa aus nicht mehr vollständig zu sehen sein. Die Ursache dieser Verschiebung ist eine Kreiselbewegung der Erdachse, die für eine Umdrehung 26 000 Jahre braucht. Damit verschieben sich die von uns aus gesehenen Sternbilder am Nachthimmel langsam von ihren ursprünglichen Positionen. Der griechischen Mythologie zufolge war Orion ein riesiger Jäger, der mit einer unzerbrechlichen bronzenen Keule bewaffnet war. Vor Artemis, der Göttin der Jagd, prahlte Orion, dass er jedes Tier auf Erden töten könne. Darauf schüttelte sich die Erde zornig und ein Skorpion kroch aus dem Boden, der den Jäger stach und tötete. Deshalb flieht Orion am Himmel jeweils unter den westlichen Horizont, wenn der Skorpion im Osten aufsteigt.

Orion – markantes Sternbild am Winterhimmel Das Sternbild Orion ist eines der Prächtigsten am nächtlichen Winterhimmel. Seine auffälligsten Sterne sind Beteigeuze und Rigel. Beteigeuze, Orions östlicher Schulterstern, leuchtet hell und rötlich, während Rigel, der den Fuss des Sternbildes markiert, in weiss-bläulichem Licht erscheint. Dazwischen funkeln drei auffällige Sterne in einer Reihe, die den Gürtel des Orions

Andreas Walker

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Eine Zahnradwolke am Himmel

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ulttrainer Hanspeter Latour hat neben dem Fussball eine zweite Leidenschaft: die Natur. So ist der versierte Naturbeobachter denn auch beliebter Referent über Themen wie Biodiversität. Die Artenvielfalt fördert er gezielt in seinem Naturgarten im Eriztal («mein Garten ist mir heilig»). Sein Credo: «Ich schütze, was ich mit dem Herzen spüre.» In seinem reich bebilderten dritten Buch öffnet er die Herzen der Leser für Alpensegler, Wiesenknöterich und viele andere heimischen Schätze; er sensibilisiert für die Pflege der Biodiversität, liefert Denkanstösse und praktische Tipps. So erfährt man u. a. wie man eine Wildblumenwiese anlegt oder ein Biotop richtig unterhält. Ein wahrhaft sinniger Titel.

Hanspeter Latour «Natur mit Latour», Werd & Weber Verlag 2021, Fr. 49.–

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Wirklichen Fortschritt findet man meist dort, wo Menschen in einer bestimmten Situation beschliessen, den Gehorsam zu verweigern.

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(1883 – 1924), tschechischer Schriftsteller

gewusst

Wenn der Föhn über die Alpen weht, wird der Wind durch das Gebirge in eine wellenförmige Bewegung versetzt. Ist die Luftfeuchtigkeit hoch genug, kondensiert an der höchsten Stelle dieser Wellenströmung das Wasser zu einer linsenförmigen Wolke aus, wie es auch auf dem Foto von den Walliser Alpen der Fall ist. Meteorologisch korrekt bezeichnet, heissen diese Linsenwolken «Altocumulus lenticularis». Sie können manchmal lange Zeit über dem Gebirge verharren und je nach Windverhältnissen bizarre Formen annehmen. Solange die Linsenwolken in ihrer ursprünglichen Form bleiben, hält der Föhn auch weiterhin an. Deshalb werden diese Wolken auch als «Föhnfische» bezeichnet. Beginnen sie jedoch an den Rändern zu zerfasern, kann dies ein Hinweis auf das Ende des Föhns sein. Im Bild sind am Rande der Linsenwolken Wellen sichtbar, die sie wie ein Zahnrad aussehen lassen. Diese Wellen werden durch einen aufkommenden Westwind verursacht der mit der Überlagerung des Föhns (Südwind) zu einer Wellenbildung am Wolkenrand führt, was zu dieser Zahnradform führt. Im Laufe des Tages verstärkte sich der Westwind immer mehr. Später fiel der Föhn zusammen und es begann zu regnen. Andreas Walker

Musik lindert OP-Stress

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ine therapie- oder gar operationsbegleitende Musiktherapie senkt das Stresslevel und steigert das Wohlbefinden der (Zahnarzt)Patienten. Denn Musik w irkt sich positiv auf stressassoziierte, physiologische Parameter w ie Blutdruck oder Herzfrequenz aus und reduziert die Menge des ausgeschütteten Stresshormons Cortisol. Das fanden Wissenschafter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf heraus. krea

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service | gesund sein 41. Jahrgang 2021, ISSN 2234-9103 Erscheint 10-mal jährlich Druckauflage: 22 000 Exemplare Verbreitete Auflage: 14 820 Exemplare (WEMF/KS beglaubigt 2020)

Vorschau Dezember

Kontakt mail@natuerlich-online.ch www.natuerlich-online.ch Herausgeber und Verlag Werd & Weber Verlag AG Gwattstrasse 144, CH-3645 Thun/Gwatt Tel. +41 33 336 55 55 leserbrief@natuerlich-online.ch Verlegerin Annette Weber-Hadorn a.weber@weberverlag.ch Verlagsleiter Zeitschriften Dyami Häfliger d.haefliger@weberverlag.ch Redaktionsadresse «natürlich» Gwattstrasse 144, CH-3645 Thun/Gwatt Chefredaktor Samuel Krähenbühl s.kraehenbuehl@weberverlag.ch Redaktionsteam Andreas Krebs a.krebs@weberverlag.ch Sabine Hurni (Leserberatung) s.hurni@weberverlag.ch Autor:innen Leila Dregger, Eva Rosenfelder, Remo Vetter, Andreas Walker, Steven Wolf, Sabine Hurni, Alice Hofer, Monika Neidhart, Samuel Krähenbühl, Peter Maier Grafik/Layout Celine Lanz Cornelia Kälin Shana Hirschi Copyright Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung durch den Verlag. Für unverlangte Einsendungen wird jegliche Haftung abgelehnt. Anzeigenleitung Dino Coluccia, Tel. +41 76 324 64 45 d.coluccia@weberverlag.ch Anzeigenadministration/Marketing Blanca Bürgisser Tel. +41 33 334 50 14 b.buergisser@weberverlag.ch Mediadaten unter www.natuerlich-online.ch/werbung Aboverwaltung abo@natuerlich-online.ch Tel. 058 200 55 60 Druck Vogt-Schild Druck AG, CH-4552 Derendingen Werd & Weber Verlag AG www.weberverlag.ch

Bildnachweise Adobe Stock Seiten: 5, 6, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 17, 20, 21, 26, 27, 29, 33, 36, 37, 44, 45, 47, 55, 59, 50, 65 Unsplash Seiten: 5, 6, 27, 28, 31, 32, 39, 44, 51, 52

Zähne. Eine sorgfältige Mundhygiene ist unerlässlich für die Zahngesundheit und unseren gesamten Organismus. «natürlich» zeigt, was natürliche Methoden können.

Schlaf.

Tipps für eine selig-süsse Nachtruhe.

Aromatherapie. Heilende Düfte und ihre Botschaften. Vitamin D. Was das «Sonnenhormon» in unserem Körper bewirkt und wie wir gut durch die Grippesaison kommen.

Zweisam-

keit. Liebe, Verständnis und Achtsamkeit sind die Grundlagen einer glücklichen Beziehung.

Exotische Früchte. Warum sie ihre Berechtigung haben und was man beim Kauf beachten sollte. Guetzle. Inspirationen aus der Weihnachtsbäckerei. Winter. Wie wir die Vorzüge der dunklen Jahreszeit für unser Seelenheil nutzen können. Schlitteln. Die wildesten Abfahrten meistern – aber sicher!

Pexels Seiten: 5, 6, 44, 45 Andrea Abegglen Seiten: 3, 24, 35

«natürlich» 12/21 erscheint am 25. November 2021

Veronika Studer Seiten: 20, 22

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Verstärkte Gesundheit durch integrale Therapiemethoden

Stärkung der Selbstregulation Auflösen von Ungleichgewichten und Störungen der Selbstregulation als Ursachen von Beschwerden, Gesundheits- und Leistungsbeeinträchtigungen.

Förderung der Selbstwahrnehmung Anleiten zu einer differenzierten Körperwahrnehmung, die Bewusstseinsprozesse auslöst und krankmachende bzw. gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und Lebensbedingungen erkennen lässt.

Stärkung der Genesungskompetenz Unterstützen der KlientInnen im Umgang mit Beschwerden und Krankheiten und im Entwickeln und festigen der Fähigkeit, die eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte optimal zur Genesung einzusetzen.

Rolf Ott Institut GmbH Unterortstrasse 3A CH-8804 Au/ZH rolfott-institut.ch


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