Spezialausgabe
Reisen
CAMPING GLAMPING LODGING APARTMENT HOTEL BEACH POOL SPA SPORT & MORE
Wo Ferien zu Erinnerungen werden
Herzlich willkommen im 5-Sterne Campofelice Camping Village in Tenero, direkt am Ufer des Lago Maggiore! Geniessen Sie mit Ihren Liebsten die wunderschöne Parkanlage und den langen Privatstrand, relaxen Sie im beheizten Pool, paddeln Sie auf dem See oder machen Sie Ausflüge nach Locarno und Ascona oder in die Täler. Kids erwartet ein riesiger Spielplatz und ein tolles Animationsprogramm! Ob auf dem Campingplatz, im klimatisierten Bungalow oder in unserem frisch renovierten Hotel – im Campofelice erleben Sie traumhafte Ferien im Herzen der Sonnenstube.
26.2.16.11 2026
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Tel. +41 91 745 14 17 – www.campofelice.ch – Tenero – Ticino – Switzerland
EDITORIAL
Der Weg ist das Ziel Diesen Sommer zog es mich in den Norden. Mit dem Zug fuhren eine Freundin und ich in den Norden Grossbritanniens nach Schottland. Mit einer Portion Geduld im Gepäck stellten wir uns der langen Fahrt. Dank zahlreicher Spiele und wunderschöner Ausblicke war die Fahrt keine Qual, sondern ein erinnerungswürdiger Start in unseren Urlaub. Auch in unserem Special «Reisen» legen wir den Fokus auf langsames und nachhaltiges Reisen. Schliesslich gibt es so viele schöne Ecken in ganz Europa, die problemlos mit dem Zug erreichbar sind. Doch man muss gar nicht immer weit fahren für unvergessliche Ferien, schliesslich hat auch die Schweiz unglaublich viel zu bieten. Ob Wellness direkt am See, Wanderungen mit Wow-Effekt oder kulinarische Höhenflüge – für jede*n ist etwas dabei. Manchmal kann die Feriendestination noch so schön sein, die Entspannung stellt sich einfach nicht ein. Wir geben Tipps, wie Sie Arbeit und Alltag hinter sich lassen können, sodass sich Erholung auch wirklich einstellen kann. Ich hoffe, unser Special «Reisen» gibt Ihnen reichlich Inspiration für die Planung Ihrer nächsten Ferien. Egal wohin es Sie zieht, ich wünsche Ihnen eine spannende, aber auch entspannende Zeit.
Blanca Bürgisser Chefredaktorin «natürlich»
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Jetzt Deutschland entdecken unter: www.germany.travel Weinlese bei Freyburg (Unstrut) © DZT/Jens Wegener
INHALTSVERZEICHNIS
Inhalt
3
Editorial
38
Arcatour
6
Reiseland Schweiz
42
8
Vitznauerhof
Zugreisen neu erleben – exklusive Bahnreisen mit besonderem Flair
10
Deltapark Vitalresort
44
Baden-Württembergs Heilbäder und Kurorte
14
Alma Hotel
48
Bretagne
16
Sechs Spa-Welten
52
Allgäu
18
The Alpina
60
Baumeler
20
Hotel des Horlogers
64
Düsseldorf
22
Die Schweiz macht sich barrierefrei
66
Lacherhof
24
Pontresina
68
Nordsee
26
Alp’26 im Culinarium Alpinum
72
Sylt
28
Schweiz: Erholung in den Bergen
74
Madeira
78
Ausflug in die Grande Cariçaie
30
Der Ort, an dem die Seele Ferien macht
80
Luzerns wilder Westen
34
Excellence Flussreisen
Impressum: Die Spezialausgabe «Reisen» erscheint als Beilage der August-Ausgabe des «natürlich». Herausgeberin: Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun/Gwatt, mail@natuerlich-online.ch. Verlagsleitung: Annette Weber-Hadorn, Dyami Häfliger-Hadorn. Verlagsleiter Zeitschriften: Samuel Krähenbühl. Redaktion: Blanca Bürgisser. Anzeigeleitung: Thomas Kolbeck, t.kolbeck@weberverlag.ch. Satz: Ian von Känel. Titelseite: Frau, die an der Amalfiküste aufs Meer schaut. Bild von iStock, www.weberverlag.ch.
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SCHWEIZ | STATISTIK
Reiseland Schweiz Die Schweiz ist ein reisefreudiges Land. 2024 unternahmen 89 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Reise mit einer oder mehreren auswärtigen Übernachtungen. Dabei zieht es die Menschen nicht nur in die Ferne, 35 Prozent der Reisen fanden innerhalb der Schweiz statt. Schliesslich gibt es innerhalb unserer Landesgrenzen unglaublich viel zu unternehmen und zu entdecken. Weitere beliebte Reiseziele sind unsere Nachbarländer, gefolgt von weiteren europäischen Orten, während lediglich sieben Prozent der angepeilten Destinationen ausserhalb Europas liegen.
76 %
aller Logiernächte bei HotellerieSuisse Mitgliedern
Nicht nur die Schweizer*innen reisten viel, die Schweiz wurde auch viel bereist. Insgesamt verzeichnete die Schweiz 2025 einen Anstieg von 1,7 Prozent an Übernachtungen. Den Grund dafür sieht Schweiz Tourismus unter anderem in Grossanlässen wie der Fussball-Europameisterschaft der Frauen und dem Eurovision Songcontest. Bevor wir Ihnen eine Vielfalt an wunderschönen Destinationen in und um die Schweiz zeigen, geben wir Ihnen auf dieser Doppelseite einen spannenden Einblick in die Tourismuszahlen der Schweiz im Jahr 2025.
+3,4 %
+3,5 %
26 813
Logiernächte Tourismusregion Zürich
Logiernächte kleinere Städte
Gastgewerbe-Betriebe
66 673
46
Wanderweg-Kilometer
Mrd./CHF Gesamteinnahmen Tourismus (2023)
51,1 % Hotel-Auslastung Schweiz
+2,4 % Logiernächte Land
6
TEHMA | RUBRIK
+1,8 %
182 765
Gäste Indien
4456
Beschäftigte im Tourismus
51 %
Hotelbetriebe
Personalkosten pro Umsatzfranken
7 556 846 Logiernächte Tourismusregion Zürich
+3,3 %
+2 %
Gäste Deutschland (nach Logiernächten wichtigster Markt vor USA)
Logiernächte grosse Städte
+1,8 % Logiernächte Berge
+1,4 % Gäste Schweiz
+3,9 % Gäste Europa
+3,4 %
43 930 146 Logiernächte Schweiz
Gäste Fernmärkte
39 % Schweiz, Europa, Fernmärkte
Gäste-Mix Tourismusregion Zürich
Sonntag Der beliebteste Tag zum Ferienbuchen.
Türkei Ägypten Spanien Die beliebtesten Pauschalreisedestinationen.
+9,3 %, +7,5 %, +3,4 %
China UK USA
Wachstumsmärkte
–11 % Gäste Südkorea
7
RUBRIK | TEHMA
Hotel Vitznauerhof vom Vierwaldstättersee aus.
Vitznauerhof: 125 Jahre Riviera-Flair am Vierwaldstättersee Wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt und die letzten warmen Tage des Jahres den Vierwaldstättersee in goldenes Licht tauchen, zeigt sich der Vitznauerhof von seiner schönsten Seite. Direkt am Ufer des Sees gelegen, verbindet das traditionsreiche Haus seit 125 Jahren Gastfreund schaft, Genuss und eine der wohl spektakulärsten Lagen der Innerschweiz. Im Jubiläumsjahr 2026 präsentiert sich das Lifestyle-Hotel mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm, das Geschichte und Gegenwart auf besondere Weise miteinander verbindet.
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GENUSS UND ERHOLUNG | VITZNAUERHOF
Eine Ikone im Wandel der Zeit Seit seiner Eröffnung im Jahr 1901 prägt der Vitznauerhof das Ortsbild von Vitznau. Das Belle-Époque-Hotel entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Werft, auf der einst Raddampfer gebaut wurden. Noch heute erinnern die markante Architektur und viele historische Details an die grosse Zeit der Schweizer Grandhotellerie. Gleichzeitig hat sich das Haus stetig weiterentwickelt und verbindet seinen historischen Charakter mit zeitgemässem Komfort. Die Lage am Fuss der Rigi und direkt am Vierwaldstättersee ist dabei seit jeher einer der grössten Trümpfe des Hotels. Zum Anwesen gehören nicht nur ein Garten direkt am Wasser, sondern auch einer der letzten Hotelparkwälder der Schweiz. Zusammen schaffen sie eine Atmosphäre, die Gäste sofort in Ferienstimmung versetzt. Zwischen Palmen, Seebrise und Bergpanorama entsteht jenes Riviera-Gefühl, für das der Vitznauerhof weit über die Region hinaus bekannt ist.
Veranstaltungen wie «Groove & Grape» sowie die «Great Gatsby Party», bevor ab November das beliebte Fondueschiff wieder am Bootssteg des Hotels anlegt. Ergänzt wird das Herbst- und Winterprogramm durch ein Yoga Festival, die Schweizer Servicemeisterschaft und einen Weihnachtsmarkt. Den festlichen Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet schliesslich die Gala «125 Jahre Vitznauerhof» im Dezember. Dass der Vitznauerhof heute zu den führenden Häusern seiner Kategorie zählt, zeigt unter anderem die Auszeichnung als bestes 4-Sterne-Ferienhotel der Schweiz im Karl Wild & Andrin Willi Hotelrating 2025/26. Eine Anerkennung, die unterstreicht, was Gäste seit Generationen an der roten Diva am Vierwaldstättersee schätzen: die einzigartige Verbindung aus Seelage, Gastfreundschaft, Genuss und einem Lebensgefühl, das weit über einen gewöhnlichen Hotelaufenthalt hinausgeht.
Auch die 53 Zimmer und Suiten spiegeln die Verbindung von Tradition und Moderne wider. Sie wurden in den letzten zwei Jahren umfassend renoviert und bieten einen stilvollen Rückzugsort mit viel Liebe zum Detail. Neu können Gäste ihren Aufenthalt sogar mit einem individuellen Duftkonzept personalisieren. Verschiedene Duftwelten sorgen je nach Wunsch für Entspannung, Ausgeglichenheit oder neue Energie und verleihen dem Aufenthalt eine zusätzliche persönliche Note.
Kulinarische Bühne am See Ein wichtiger Bestandteil des Vitznauerhofs ist die Kulinarik. Das Restaurant Inspiration mit seiner Sonnenterrasse und dem Blick auf See und Berge bildet das gastronomische Herzstück des Hauses. Ergänzt wird es durch das Restaurant Sens, das sich als Plattform für innovative Gastronomiekonzepte etabliert hat. Im Sommer sorgt die Sens-Sommerresidenz mit wechselnden Spitzenköchen für kulinarische Impulse. Von Oktober bis Mai stehen im Sens die beliebten Private Kitchen Parties im Mittelpunkt, bei denen Gäste die Küche aus nächster Nähe erleben und ein Dreigangmenü in besonderer Atmosphäre direkt am Vierwaldstättersee geniessen. Genuss gehört im Vitznauerhof zum Gesamterlebnis – und ist ein wesentlicher Grund dafür, weshalb sich das Haus als Gourmet Riviera am Vierwaldstättersee einen Namen gemacht hat. Wer Erholung sucht, findet diese im 900 Quadratmeter grossen Spa-Bereich direkt am See. Wellness, Holistic-Angebote und Yoga-Erlebnisse laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und neue Energie zu tanken. Gleichzeitig bietet die Umgebung zahlreiche Möglichkeiten, die Natur aktiv zu erleben – sei es auf dem Wasser, entlang der Uferwege oder bei Ausflügen auf die nahegelegene Rigi.
Sommerausklang und Ausblick auf den Herbst Während am Vierwaldstättersee die letzten Sommertage ausklingen, richtet sich der Blick im Vitznauerhof bereits auf die kommenden Monate. Den Auftakt in die Herbstsaison macht eine Vernissage des Künstlers Bruno Röder. Im Oktober folgen
Oben: Restaurant Sens und Insel aus der Vogelperspektive. Unten: Einzelzimmer mit Seesicht.
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DELTAPARK VITALRESORT | WELLNESS AM THUNERSEE
Ein Ort, an dem die Zeit langsamer wird: Die Wellness Suiten im Deltapark Vitalresort Zwischen Seeufer, Naturschutzgebiet und Alpenpanorama ist ein Rückzugs ort entstanden, der Ruhe neu definiert. Die neuen Wellness Suiten im Deltapark Vitalresort verbinden stilvolles Wohnen mit einem privaten Spa und schenken etwas, das im Alltag selten geworden ist: ungestörte Zeit zu zweit und für sich selbst.
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Sprudelwanne in der Wellness Suite Alpine.
Manchmal braucht es keine lange Reise, um Abstand vom Alltag zu gewinnen. Es braucht lediglich einen Ort, der es erlaubt, loszulassen. Einen Ort, an dem die Gedanken zur Ruhe kommen, der Blick über das Wasser schweift und die Natur den Rhythmus vorgibt. Genau ein solcher Ort ist das Deltapark Vitalresort in Gwatt bei Thun. Eingebettet in eine weitläufige Parklandschaft direkt am Thunersee, umgeben von Schilfgürteln, zwei Naturschutzgebieten und der eindrucksvollen Kulisse der Berner Alpen, bietet das Resort seit zehn Jahren Raum für Erholung, Bewegung und Genuss. Mit den vier neuen Wellness Suiten wurde dieses Erlebnis nun um eine besonders exklusive Dimension erweitert. Im sorgfältig umgebauten Waldhaus entstanden vier aussergewöhnliche Maisonette-Suiten, die Wohnen und Wellness auf einzigartige Weise miteinander verbinden. Herzstück jeder Suite ist ein privater Spa-Bereich im Dachgeschoss.
Drei Themenwelten, drei Stimmungen Die vier Suiten wurden ganz individuell gestaltet. Jede erzählt ihre eigene Geschichte und spricht unterschiedliche Vorlieben an. Swiss Chalet: Altholz, warme Naturtöne und traditionelle Materialien vermitteln das Gefühl eines authentischen Bergchalets. Die Atmosphäre ist gemütlich, heimelig und dennoch stilvoll. Forest Suite: Hier steht die Natur im Mittelpunkt. Birkenelemente, sanfte Farben und die Verbindung zum umliegenden Wald schaffen eine Atmosphäre, die entschleunigt und erdet. Die Suite wirkt wie eine Verlängerung der Landschaft vor dem Fenster. Alpine Suite: Modern, klar und inspiriert von Fels und Bergen. Das Highlight bildet die Sprudelwanne unter dem Dach. Von hier aus eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick Richtung Stockhornkette.
Wellness ganz privat Die Wendeltreppe führt nach oben. Schritt für Schritt entfernt man sich vom Alltag. Unter dem markanten Dach öffnet sich eine kleine Welt für sich: natürliche Materialien, gedämpftes Licht und ein Ambiente, das sofort Geborgenheit vermittelt. Jede Suite ist mit einer eigenen Sauna ausgestattet. Die Suite «Alpine» verfügt zudem über eine Sprudelwanne, wobei die beiden Suiten «Swiss Chalet» und die Suite «Forest» zusätzlich über ein Dampfbad verfügen. Ergänzt wird der private Wellness-Bereich mit einem Daybed, das dazu einlädt, einfach einmal nichts zu tun. Keine reservierten Liegen. Keine festen Zeiten. Kein Teilen mit anderen Gästen. Nur Ruhe – für sich. Gerade diese Privatsphäre macht den Unterschied. Während viele Wellness-Angebote heute auf Grösse und Vielfalt setzen, gehen die Wellness Suiten einen anderen Weg: Sie schaffen einen geschützten Raum für echte Entspannung. Ob als romantische Auszeit zu zweit, als besonderes Geburtstagsgeschenk oder als bewusst eingeplante Pause vom hektischen Alltag – die Wellness Suiten bieten den Luxus, den sich viele Menschen heute am meisten wünschen: Zeit und Ruhe.
Ein Bad mit Ausblick in den Wald geniessen.
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RUBRIK | TEHMA
Oben: Deltapark Vitalresort. Unten: Entspannen in der alpine Wellness- und Spa-Landschaft.
Ein Kraftort zwischen See und Bergen Was die Wellness Suiten so besonders macht, ist nicht allein ihre Ausstattung. Es ist die Verbindung mit dem Ort. Das Deltapark Vitalresort liegt direkt am Thunersee umgeben von zwei Naturschutzgebieten, dem Kanderdelta sowie dem Gwattlischenmoos. Die Umgebung ist geprägt von Wasser, Wiesen, alten Bäumen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Schon wenige Schritte vom Zimmer entfernt beginnen Spazierwege entlang des Ufers. Das Rauschen des Schilfs, das Zwitschern der Vögel und das wechselnde Licht über dem See schaffen eine Atmosphäre, die man nicht inszenieren kann. Viele Gäste berichten, dass sich bereits ein Wochenende hier wie eine ganze Ferienwoche anfühlt. Vielleicht, weil die Natur hilft, Abstand zu gewinnen. Vielleicht, weil Ruhe hier ganz selbstverständlich entsteht. Im Deltapark wird deshalb bewusst von Vitalität statt von Wellness allein gesprochen. Es geht nicht darum, etwas zu reparieren, sondern darum, neue Energie zu schöpfen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren. Diese Haltung prägt das gesamte Resort – von der Architektur über die WellnessAngebote bis hin zur Gastronomie.
Wenn am Abend die Sonne hinter den Bergen verschwindet, das Licht über dem See weicher wird und die Wärme der Sauna nachwirkt, zeigt sich die eigentliche Qualität dieses Ortes: Er schenkt Momente, die bleiben. Momente der Ruhe. Momente der Nähe. Momente, in denen die Zeit ein wenig langsamer wird. Mehr erfahren:
Genuss, Erholung und Inspiration Wer in einer Wellness Suite übernachtet, geniesst selbstverständlich auch Zugang zur grosszügigen Wellness- und SpaLandschaft des Resorts mit Pools, Saunen, Anwendungen und Ruhezonen auf mehreren Etagen. So entsteht eine seltene Kombination: die Vielfalt des Resorts und die Intimität eines ganz persönlichen Rückzugsortes.
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Deltapark Vitalresort Deltaweg 29, 3645 Gwatt bei Thun deltapark.ch/hotel-uebernachten/wellnesssuiten deltapark.ch
WELLNESS SUITEN AM THUNERSEE 3 FÜR 2 - ERHOLSAME AUSZEIT IM DELTAPARK VITALRESORT Buchen Sie zwei Übernachtungen und wir schenken Ihnen eine zusätzliche Nacht. Gönnen Sie sich eine Auszeit in einer unserer Wellness Suiten, geniessen Sie Ihr privates Spa-Erlebnis mit eigener Sauna und lassen Sie sich rundum verwöhnen. Eingebettet in die 70‘000m² grosse Parklandschaft des Kanderdeltas und direkt am Ufer des Thunersees gelegen, ist das Deltapark Vitalresort mit seinen Wohlfühl-Oasen der perfekte Ort, um Kraft zu tanken und den Alltag hinter sich zu lassen. Wellness-Auszeit buchen:
Deltapark AG Deltaweg 29 3645 Gwatt bei Thun
+41 33 334 30 30 info@deltapark.ch deltapark.ch
RUBRIK | TEHMA
Euer Wochenende, euer Rhythmus, eure Auszeit Das Alma Hotel im beliebten Zürcher Seefeld(quartier) ist ein idealer Ort für Entdeckerinnen und Entdecker. Die Jugendstilvilla mit 20 Hotelzimmern, einer Dachterrasse mit wunderbarem Blick auf den Zürichsee, die Stadt und die Berge ist perfekt für eine Auszeit.
Manchmal reicht es, den richtigen Ort zu finden – einen, der Raum lässt zum Durchatmen, Loslassen und Ankommen. Das Alma Hotel ist ein Haus mit Seele und vielen Möglichkeiten. Ein Spaziergang vom Opernhaus, dem Pavillon Le Corbusier, dem Zürichsee und weiteren Sehenswürdigkeiten entfernt. Flanieren, Einkaufen, kulinarische Vielfalt geniessen, Schifffahren und Museumsbesuche – alles ist möglich.
Ein Haus mit Geschichte und Charme Seit über 100 Jahren steht die elegante Jugendstilvilla an der Mainaustrasse im Seefeld; einem der schönsten und lebendigsten Quartiere Zürichs. Was hier als mutiges Hotelprojekt begann, ist heute ein kleines, feines Boutique-Hotel mit 16 Zimmern und 4 Studios, das seinen Gästen viel Atmosphäre bietet. Im Eingangsbereich erwartet Sie kein unpersönlicher Empfangstresen, sondern ein einladender Tisch – das erste Zeichen, dass hier anders gedacht wird. Die Gemeinschaftsküche steht zur freien Nutzung bereit, der Frühstücksraum wird während des Tages zu einem gemütlichen Aufenthaltsraum. Im Salon Rosengarten sitzt es sich beinahe privat; ab und zu wird dieser
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auch für Meetings und kleine Apéros genutzt. Und draussen? Der Innenhof mit viel Grün und Rosen bietet Schatten und die kleine Holzveranda vor dem Hotel aktives Dabeisein. Die Zimmer zeichnen sich durch die hochwertige Einrichtung und ihre Individualität aus. Sie tragen wohlklingende Namen wie Magnolia, Viola und Jasmin. Passend dazu finden die Gäste zertifizierte Naturkosmetikprodukte von farfalla. Die vier Studios eignen sich mit ihren 40 m 2 und der kleinen Küche, inklusive einer Kaffeemaschine auch für längere Aufenthalte. Die Kaffeekapseln sind von der innovativen und nachhaltig engagierten Familien-Unternehmung Tropical Mountain. Dass hinter all dem eine konsequente Haltung steht, bestätigt das Nachhaltigkeitszertifikat «Swisstainable» von Schweiz Tourismus: Das Alma Hotel ist mit Level III leading, der höchsten Auszeichnung, zertifiziert. Im Haus fügen sich all die grossen und kleinen Details zu einem stimmigen Gesamterlebnis zusammen. Sorgfalt im Umgang mit Mensch und Natur, die man spürt, ohne dass sie sich in den Vordergrund drängt.
AUSZEIT IN ZÜRICH | ALMA HOTEL
Das Alma Wellness steht auch externen Besucherinnen offen. Es können jeweils drei Stunden Erholung gebucht werden; auf Wunsch auch kombinierbar mit Massagen. Ideal für einen besonderen Anlass und für Gruppen ab fünf bis zehn Personen ist eine Exklusivbuchung des gesamten Wellnessbereichs möglich. Links: Alma Hotel mit nachhaltig begrünter Fassade. (K2F) Rechts: Dachterrasse mit Weitblick. (zVg)
Zürich Seefeld – das Quartier als Erlebnis Das Seefeld ist eine von Zürichs entspanntesten Adressen. Bereits ums Eck gibt’s Restaurants, Boutiquen, Weinbars und Cafés zu entdecken. Ein Spaziergang an der Seepromenade lohnt sich stadtaus- und stadteinwärts. Das Alma Hotel liegt mittendrin und wirkt wie eine Oase für sich. Hier darf die Zeit vergehen.
Ladies-only-Wellness – sich etwas gönnen! Der Wellnessbereich des Alma Hotel ist kein Marketing sondern gelebte Philosophie; eine freudvolle Tradition, welche Frauen exklusiven Raum für Entspannung bietet. Finnische Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad sowie Kirschkern-Liegekissen im Maxiformat und der Ruheraum fördern das Wohlbefinden. Die Dachterrasse mit Sicht über die Dächer Zürichs ist ein weiteres Highlight für den Weitblick.
Alma Hotel Mainaustrasse 24, 8008 Zürich +41 44 380 80 10 info@almahotel.ch almahotel.ch
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Mineralbad Rigi – Baden mit Blick auf die Bergwelt.
Sechs Spa-Welten – einzigartige Orte der Entspannung Die Schweiz bietet zahlreiche Orte, an denen sich Erholung, Natur und besondere Architektur verbinden. AquaSpa vereint sechs aussergewöhnliche Wellnessdestinationen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ob historisches Thermalbad in Zürich, orientalisches Hammam in Bern, NaturSolebad mit mediterranem Flair in Locarno oder alpines Badeerlebnis in den Bergen. Jede Spa-Welt lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und ihre Region auf entspannte Weise zu entdecken.
Hürlimannbad Zürich
Solbad Schönbühl
Das Hürlimannbad Zürich verbindet moderne Wellness mit der historischen Kulisse einer ehemaligen Brauerei. Highlight ist der Infinity-Pool auf dem Dach mit Panoramablick über die Stadt sowie das traditionsreiche Römisch-Irische Spa-Ritual.
Das Solbad Schönbühl bietet die grösste NaturSole-Badelandschaft der Schweiz inmitten einer idyllischen Parkoase. Eine abwechslungsreiche Saunawelt mit Spa-Rundgang schaffen beste Voraussetzungen für Erholung und Regeneration.
Hammam Bern
Termali Salini
Das Hammam Bern entführt seine Gäste in die Welt orientalischer Badekultur. Es befindet sich im historischen Oktogon, dem Fundament des ersten Schweizer Gaskessels aus dem 19. Jahrhundert. Über vier Stockwerke erwartet dich ein traditionelles Hammam-Ritual wie aus 1001 Nacht in einzigartiger Architektur.
Das Termali Salini Locarno begeistert mit mediterranem A mbiente direkt am Lago Maggiore. Grotten, Solebecken und Kaskaden führen durch das grösste NaturSolebad des Tessins und machen den Besuch zu einem besonderen Wellness erlebnis.
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Mineralbad Rigi Das Mineralbad Rigi liegt auf 1433 Metern Höhe und bietet Baden mit Blick auf die eindrucksvolle Bergwelt. Die von Mario Botta entworfene Anlage wird von einer historischen Heilquelle gespeist und verbindet Natur mit moderner Architektur.
Mineralbad Samedan Das Mineralbad Samedan ist das erste vertikale Mineralbad der Schweiz. Das einzigartige Baderitual führt über fünf Stockwerke bis ins Dachbad mit Blick auf die Engadiner Bergwelt. Gespeist von einer eigenen Mineralquelle verbindet das denkmalgeschützte Gebäude Geschichte mit wohltuender Entspannung. Für weitere Informationen und Buchungen besuche unsere Website oder kontaktiere uns direkt. Wir freuen uns darauf, dich bald bei uns begrüssen zu dürfen!
Oben: Hürlimannbad Zürich – Wellness trifft auf historische Architektur. Unten: Mineralbad Samedan – Badejuwel im Engadin.
S amedan
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Bern
Locarno
Rigi Ka
ltbad
Zürich Endless wellness in unseren sechs Spa-Welten in Bern, Schönbühl, Samedan, Zürich, Rigi Kaltbad und Locarno
aquaspa.ch
THE ALPINA | AUSZEIT IN DEN BERGEN
Stilvolle Unterkunft mit beeindruckendem Bergpanorama Das Alpina Mountain Resort nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise im Zeichen von Ruhe, Genuss und unzähligen Sportmöglichkeiten. Und das bei einer atemberaubenden Bergkulisse.
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Sha-Spa im The Alpina Mountain Resort.
Auf etwa 1400 Metern thront das regional verankerte Hotel Alpina wie ein kleiner Juwel über dem Bergdorf Tschiertschen, rund 15 Minuten von Chur entfernt. Das traditionsreiche Hotel wurde 1897 errichtet und vor zehn Jahren vom China Horse Club übernommen und liebevoll renoviert. Im Mittelpunkt stand dabei, das geschichtsträchtige Haus den Ansprüchen der heutigen Zeit anzupassen und zugleich den Charme der Vergangenheit zu bewahren. Marco Theus, der junge Hoteldirektor, bringt frischen Wind in das Hotel in den Bündner Alpen – gemeinsam mit seinem dynamischen «Power Team», wie er es selbst gerne nennt.
Oben: Panoramarestaurant im Erdgeschoss. Unten: Junior Attikasuite im 3. Stock.
Tradition trifft auf zeitgemässen Komfort Entstanden ist ein Wohlfühlort, der Ruhe, Stil und Harmonie ausstrahlt. Mehrere Besonderheiten zeichnen das historische Hotel aus. Dazu gehört das neu errichtete Panoramarestaurant mit Terrasse – der Blick zum Dorf, ins Tal sowie auf die Gipfel der Weisshornkette ist schlichtweg atemberaubend. Serviert werden Gerichte, die von der Bündner und italienischen Küche inspiriert sind. Die 27 Zimmer sind geprägt von Arvenholz und weisen viele Elemente des Ursprungsbaus auf, wie die sichtbaren Holzbalken des ursprünglichen Dachstuhls. Der historische Saal La Belle Epoque mit seinen Kronleuchtern entführt die Gäste in den Charme des Jugendstils. Dazu kommt der Wellnessbereich mit Ruheraum, Dampfbad und Sauna. Tagesgäste können sich im Restaurant kulinarisch verwöhnen lassen und einen Tag im Shan-Spa geniessen.
Jahr über auf ihre Kosten. In der warmen Jahreszeit sind vor allem die zahlreichen Möglichkeiten zum Wandern und Velofahren beliebt. Für besondere Veloabenteuer vermietet das Hotel E-Bikes. Im Winter geniessen Gäste Winterwandern, Skifahren und Schlitteln oder vergnügen sich auf dem Natureisfeld oberhalb des Alpina Hotels. So sorgt diese einzigartige Kulisse zusammen mit dem stilvollen Hotel für einen besonderen Wohlfühl- und Erholungsfaktor bei allen Gästen.
Ausflugsmöglichkeiten in Tschiertschen
The Alpina Mountain Resort
Das kleine Bergdorf Tschiertschen ist eine wahre Ruheoase. Historische Holzhäuser prägen das charmante Dorfbild und laden zu gemütlichen Spaziergängen ein. Zu entdecken gibt es kleine Hofläden, alte Bauernhöfe, einen Aussichtspunkt und eine sehenswerte Kirche. Sportbegeisterte kommen das ganze
Tumabüelstrasse 30, 7064 Chur – Tschiertschen +41 81 868 80 88 welcome@the-alpina.com the-alpina.com
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HOTEL DES HORLOGERS | VERBUNDEN MIT DER NATUR
Willkommen im Hotel des Horlogers Ein Ort, an dem Sie sich mit der Natur verbinden und sich Zeit für sich selbst und die Dinge nehmen können, die wirklich zählen.
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TEHMA | RUBRIK
© Marika Godin
Im Herzen des Vallée de Joux bietet das Hotel des Horlogers ein Reiseziel, das seinesgleichen sucht. Inspiriert von seiner Umgebung und tief in der Region verwurzelt, lädt das Hotel seine Gäste dazu ein, sich Zeit zu nehmen. Das Hotel des Horlogers wurde 2003 von Audemars Piguet erworben und komplett neu gestaltet. Es ist ein Reiseziel, das tief im Geist des Vallée de Joux verwurzelt ist. Entworfen von der international renommierten Bjarke Ingels Group (BIG), fügt sich das Hotel dank seiner markanten Zickzack-Architektur nahtlos in die Landschaft ein und folgt den natürlichen Konturen des Tals. Jeder Raum wurde so konzipiert, dass die Grenzen zwischen Innen und Aussen verschwimmen und die Gäste in die sich ständig wandelnde Schönheit des Jura-Gebirges eintauchen können. Schon bei der Ankunft werden die weitläufigen Ausblicke auf Wälder und Wiesen zu einem wesentlichen Bestandteil des Erlebnisses. Das Hotel des Horlogers verfügt über 50 Zimmer und Suiten, die alle einen Blick auf das Vallée de Joux bieten und einen ruhigen Rückzugsort schaffen, geprägt von zeitgenössischem Design, natürlichen Materialien und einem tiefen Verständnis für den Ort. Der Geist der Region durchzieht das gesamte Anwesen. Die Gastronomie zelebriert den Reichtum der regionalen Produktion und präsentiert saisonale Zutaten von Produzenten und Handwerkern aus dem nahen Umkreis. Die Wellness-Erlebnisse lassen sich von der natürlichen Umgebung inspirieren und laden die Gäste dazu ein, einen Gang herunterzuschalten und die regenerierende Kraft der umgebenden Landschaft zu geniessen. Das Hotel des Horlogers, das international für seine Architektur bekannt ist, verfolgt eine Vision des regenerativen Tourismus, die nicht nur darauf abzielt, die Umwelt zu schützen, sondern auch einen positiven Beitrag zu ihr zu leisten. Dank der starken lokalen Partnerschaften, dem Engagement für verantwortungsbewusste Gastfreundschaft und der tiefen
Verbundenheit mit dem Vallée de Joux stehen Authentizität und Sinnhaftigkeit im Mittelpunkt jedes Aufenthalts. Als Treffpunkt für Naturliebhaber*innen, Architekturbegeisterte, Uhrenliebhaber*innen und neugierige Reisende verkörpert das Hotel des Horlogers eine zeitgemässe Vision der Schweizer Gastfreundschaft, in der Design, Wohlbefinden und Erholung in perfekter Harmonie miteinander verschmelzen. hoteldeshorlogers.com
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SCHWEIZ | BARRIEREFREIES REISEN
Endlich Ferien für alle: Die Schweiz macht sich barrierefrei Ferien sollten für alle Erholung bedeuten – unabhängig von Alter, Mobilität oder Behinderung. Immer mehr Schweizer Hotels, Bergbahnen, Camping plätze und ganze Destinationen realisieren, dass Barrierefreiheit mehr ist als eine Rampe am Eingang. Tina W. Engler
Zug barrierefrei erleben – gemeinsam durch die Altstadt.
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© Martin Bissig
Auf einigen TCS Campingplätzen ermöglichen barrierefreie Bungalows unbeschwerte Camping ferien auch für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Es sind oft die kleinen Dinge, die einen grossen Unterschied machen: ein Duschkopf, der tief genug hängt. Ein Weg, der nicht abrupt am Kiesbett endet. Eine Rezeption, an der man sitzend einchecken kann. Lange war es schwierig, Orte zu finden, an denen man sich auch mit Rollstuhl willkommen fühlt. Zum Glück haben sich viele touristische Anbieter längst auf unterschiedlichste Bedürfnisse eingestellt und bauen ihr Angebot stetig weiter aus. Vor 30 Jahren steckte begleitetes Reisen für Menschen mit Handicap noch in den Kinderschuhen. Procap Reisen gehörte damals zu den Pionieren und ist heute die führende Schweizer Anlaufstelle für begleitete Individual- und Gruppenreisen, mit eigenem Freiwilligenteam, das Ferienträume auch aktiv möglich macht. Helena Bigler, Leiterin von Procap Reisen & Sport: «Barrierefreiheit ist nicht nur mit dem barrierefreien Zimmer erledigt. Es geht hier um die gesamte Infrastruktur. Auch Menschen mit Behinderungen möchten schliesslich den Balkon benützen oder den SPA besuchen».
Starke Zielgruppe Betroffen sind viele: Rund 1,8 Millionen Menschen leben in der Schweiz mit einer Behinderung, etwa 22 Prozent der Bevölkerung. Zudem altert die Gesellschaft weiter und mit jedem Jahrzehnt wächst der Anteil jener, die auf Hindernisfreiheit angewiesen sind. Und auch Familien, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, reisen entspannter, wenn Barrieren verschwinden. Doch wie findet man die passende Unterkunft? Früher halfen Portale wie der «Rollihotelführer». Heute bündelt die Initiative ok:go, mit dabei unter anderem auch die renommierte Hotelgruppe Sunstar mit ihren sechs Schweizer Vier-Sterne-Häusern, Daten von rund 2600 Anbietern in der App «Ginto». Statt dort Betriebe bloss zu zertifizieren, beschreibt die Plattform genau, welche barrierefreien Einrichtungen das jeweilige Haus mitbringt. So kann man sich bereits vorab mit den Gegebenheiten vertraut machen und schauen, was passt. Selbst ganze Reiseziele ziehen mit. Zug positioniert sich als barrierefreie Destination, mit hindernisfreien Spazierwegen, Stadt-
führungen und digitalen Planungshilfen, unter dem Motto «Inklusion ist Trumpf». Auch Engelberg-Titlis ist weitgehend barrierefrei: Die Titlis-Bergbahnen sind bis auf 3028 Meter rollstuhlgängig, ebenso das Gebiet Brunni.
Gute Zukunftsaussichten Parallel setzt sich die Hotellerie in Bewegung. Dass echte Barrierefreiheit mehr ist als ein rollstuhlgängiges Zimmer, zeigt das Hotel Centro Magliaso am Luganersee: hundert Zimmer in zehn Gebäuden auf fast zwei Hektar, konsequent hindernisfrei, mit zwölf Doppelzimmern mit Pflegebetten und Angeboten für blinde und sehbehinderte Gäste. Als erstes Haus überhaupt wurde es mit der neuen Auszeichnung für barrierefreie Hotels im Ranking «Die 101 besten Hotels der Schweiz» geehrt. Auch in der Parahotellerie tut sich eine Menge. 29 Häuser der Schweizer Jugendherbergen sind komplett hindernisfrei, acht weitere bedingt; Zimmer lassen sich allerorts mit Suchfunktion online reservieren, ein barrierefreier Check-in gehört zum Standard. Weil oft mehrere Zimmer pro Haus geeignet sind, ermöglichen sie sogar Gruppenreisen. Auf Campingplätzen des TCS stehen, gemeinsam mit der Stiftung Cerebral, an sechs Standorten, von Bern bis Sion, barrierefreie Bungalows mit Pflegebett, unterfahrbarer Küche und Terrasse. Bei Reka warten über 80 Behindertengerechte Wohnungen und Hotelzimmer in elf Feriendörfern sowie in der Toskana. Die weiteren Parahotellerie-Partner, SwissCamps, Interhome und BnB Switzerland investieren ebenso verstärkt in den Ausbau des Segments. Natürlich gibt es noch Luft nach oben, aber der Weg wird immer ebener, buchstäblich. Ein rollstuhlgängiges Zimmer allein reicht eben nicht – und was nützt der schönste Uferweg, wenn es in der Nähe kein passendes Bett gibt? Doch es entwickelt sich. Von den Bergen bis zum Campingplatz im Tal zeigt die Schweiz gerade, dass Ferien längst keine Frage der Beweglichkeit mehr sind und die Freude am Reisen im Vordergrund steht. Überall. Für alle. procap-reisen.ch
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PONTRESINA | KRÄUTERGARTEN
Die Sprache der Kräuter Auf knapp 1800 Metern, im Schatten des gewaltigen Piz Bernina, wächst in Pontresina schon seit Jahrzehnten, was ein kleines Bonbon weltberühmt gemacht hat. Tina W. Engler
Traditionelle Engadinerhäuser mit bemalten Fassaden säumen die Gassen von Pontresina, Holzbalkone knarzen im Wind. Der Bach unterhalb der Kirche rauscht lauter als anderswo, das Wasser ist selbst im Sommer noch kalt vom Gletscher. Zwischen den Giebeln stehen die Gipfel wie eine Kulisse und scheinen mit ihren über 4000 Metern Höhe den Himmel zu berühren. Die Luft ist dünner als unten im Tal. Und frischer. Sie riecht nach feuchter Erde, nassem Stein und üppigen Bergwiesen. Wer hier, inmitten der überbordenden Natur ankommt, staunt, atmet tief und langsam und fühlt sich, ob der Szenerie, zunächst ziemlich klein. Nur ein paar Schritte vom Dorf entfernt, auf 1770 Metern, am Eingang zum Rosegtal, liegt ein kleiner, recht unscheinbarer, kreisrunder mit Steinen angelegter Garten. Doch der Ricola
Der Ricola Kräutergarten in Pontresina.
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Kräutergarten hat es in sich. Hier wachsen 13 Kräuter u. a. Salbei, Frauenmantel, Malve und Schafgarbe, allesamt robuste Heil-Gewächse, die die dünne Luft und die relativ kurzen Sommer nicht scheuen, sondern regelrecht brauchen. Bereits 1940 mischte Emil Richterich, Gründer von Ricola, genau diese 13 Alpenkräuter zu einer wohltuenden Rezeptur, die bis heute unverändert geblieben ist. Sein Kräuterbonbon ist längst weltweit in aller Munde. Im Garten selbst herrscht entspannte Ruhe. Der Eintritt ist frei und ein kleiner Spaziergang öffnet alle Sinne. Es ist der perfekte Ort zum Ankommen. Schnell gelangt man von hier aus in den mystischen Taiswald und auf den Rominger Arvenweg, ein Erlebnispfad zwischen jahrhundertealten Arven und Lärchen. Drei Weg-Varianten stehen offen: ein Wissenspfad zu Flora und Fauna, ein Well-
© Pontresina Tourismus
TEHMA | RUBRIK
Tradition trifft Moderne – mitten in Pontresina.
ness-Pfad mit Atem- und Yogaübungen und eine Art sportliche Schnitzeljagd für Action-Fans, die lieber laufen als lauschen. Man braucht hier wenig, um die Umgebung zu entdecken, ein geladenes Telefon, festes Schuhwerk, etwas Neugier und die Bereitschaft, sein gewohntes Tempo zu verlangsamen, reichen völlig aus.
Pure Entschleunigung Noch weiter führt der Mind Body Nature Experience Trail, der gemeinsam mit der Universität Zürich entwickelt wurde. Spezielle Achtsamkeitsübungen, Atemfokus und kleine Bewegungsimpulse begleiten die Wanderung und sind als Einladung zu verstehen, die Landschaft nicht nur zu sehen, sondern mit weit geöffneten Sinnen zu spüren. Der Blick von Muottas Muragl auf die Oberengadiner Seenlandschaft, der Duft der Arven, die Stille zwischen zwei Schritten, all das wirkt nach, auch wenn man schon längst wieder im Alltag gelandet ist. Pontresina hätte mit seinem 580 Kilometer langen Wegnetz genug Gründe, einfach ein Wanderort zu sein wie viele andere in der Schweiz. Doch was den Unterschied macht, ist die Konsequenz, mit der hier Erholung neu gedacht wird, nicht nur am Rande, sondern als etwas, was sich wie ein roter Faden durchzieht. Der Morteratschgletscher liegt in Sichtweite, der Schweizerische Nationalpark ist nur eine kurze Talfahrt entfernt, und in den Felswänden rundum lebt die grösste Steinbockkolonie des Landes, völlig unbeeindruckt vom Treiben im Tal darunter. pontresina.ch
Heimat auf Zeit Stilvoll und mit herzlicher Gastfreundschaft, lässt es sich im Vier-Sterne Sunstar Hotel Pontresina wohnen, dem früheren Hotel La Collina, das 2024 komplett kernsaniert und erweitert wurde. Mit dem gekonnten Mix aus Bündner Bergdorf-Charme und urbanem, modernem Design wird es schnell zum Lieblingsplatz. Weite Fensterfronten lassen den Blick auf die umliegende Bergwelt schweifen. Arvenholz trifft auf klare Linien. Die Lofts haben eine eigene Kitchenette, in der Mountain Lounge brennt abends ein Feuer. Die Familienzimmer bieten Platz für sechs Personen, Kinder bis elf Jahre wohnen bei zwei Erwachsenen gratis. Die Erholung stellt sich hier inmitten unberührter Landschaft fast von allein ein. Und manchmal, wenn man wieder voller Eindrücke heimgekehrt ist, braucht es vielleicht nur ein kleines Bonbon, um sich wieder hinzubeamen. pontresina.sunstar.ch
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RUBRIK | TEHMA
Alp’26 im Culinarium Alpinum – Pflichttermin für Genussmenschen Das Culinarium Alpinum hat sich längst als Kompetenzzentrum für regionale Kulinarik etabliert. Anfang November wird es mit der Alp’26 zum Schaufenster der besten regionalen Produkte aus sieben Alpenländern. Tina W. Engler
Es gibt Orte, an denen Genuss ganz selbstverständlich entsteht. Das Culinarium Alpinum in Stans ist einer davon. Hinter den stillen Mauern des 1584 gegründeten Kapuzinerklosters wachsen Obst und Kräuter, reifen Käse und entstehen kulinarische Visionen. Wer durch den Klostergarten streift, vorbei an mehr als 200 Obst-, Beeren- und Kräutersorten, versteht schnell, dass es hier nicht um schnelllebige Trends geht, sondern die Region und der Wert lokaler Qualität im Fokus stehen. Vom 6. bis 8. November 2026 wird das Culinarium Alpinum Gastgeber der ALP’26, des internationalen Wettbewerbs für regionale Spezialitäten aus dem gesamten Alpenraum. Aus sieben Ländern reisen Produzentinnen und Produzenten nach Stans, um zu zeigen, was auf Alpenweiden, in Käsereien,
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Metzgereien, Brennereien und Backstuben entsteht. Das ehemalige Kloster wird zum Resonanzraum einer gemeinsamen alpinen Esskultur.
Genuss hinter ehrwürdigen Klostermauern Wo einst Kapuziner in stillen Kreuzgängen unterwegs waren, führen dann Degustationswege durch historische Räume. Besuchende begegnen nicht anonymen Marken, sondern den Menschen dahinter, die ihre Produkte voller Passion selbst herstellen. Wer einen Käse probiert, spricht mit der Sennerin. Wer Bergkräuter verkostet, lauscht der Geschichte jener Hänge, auf denen sie wachsen. Die jahrhundertealten Mauern bieten den passenden Rahmen für eine klösterliche Ruhe, in der Genuss für alle Sinne zelebriert wird.
GENUSS IM KLOSTER | CULINARIUM ALPINUM
Herzstück der Alp’26 ist der internationale Wettbewerb. Bis zu 500 Erzeugnisse werden nach handwerklicher Qualität, Regionalität und Innovationskraft beurteilt. Höhepunkt ist die Medaillenvergabe am 7. November im Theater Stans. Der renommierte Schweizer Koch Anton Mosimann wird die «Prix d’excellence» persönlich übergeben. Dass ausgerechnet einer der weltweit bekanntesten Köche des Landes handwerkliche Produkte kleiner Alpenbetriebe würdigt, ist kein Zufall, sondern unterstreicht die Botschaft der Veranstaltung.
Restaurant und Hotel des Culinarium Alpinum leben seit der Eröffnung in 2020 genau jene Werte, welche die Alp’26 sichtbar machen möchte: Küchenchef David Zurfluh kocht konsequent saisonal mit Produkten aus der Zentralschweiz und dem Alpenraum. Was auf den Teller kommt, stammt aus landwirtschaftlichen Betrieben, Fischereien, Käsereien oder von persönlich bekannten Herstellungsbetrieben. Im historischen Keller reifen mächtige Laibe Alp Sbrinz, im Garten wachsen die Zutaten der Saison, und in den vierzehn restaurierten Klosterzimmern scheint die Zeit langsamer zu vergehen.
Markt für alle Sinne Doch die Alp’26 ist weit mehr als nur ein Wettbewerb. Ein bunter Marktplatz verwandelt das Kloster in eine kulinarische Reise durch den Alpenraum. Parallel diskutieren Produzierende, Wissenschaft, Gastronomie und Tourismus am 6. November im Fachforum über regionale Wertschöpfung, nachhaltige Landwirtschaft und die Zukunft alpiner Lebensmittel. Ein besonderer Höhepunkt der Alp’26 ist die Verleihung der Auszeichnung «Cercle régional» als integrierter Teil des Fachforums. Mit dieser Ehrung werden Projekte oder Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für regionale Lebensmittelkultur und Wertschöpfung sowie nachhaltige Entwicklung engagieren.
Degustationsstände laden am Markt der ALPʼ26 zum Verkosten ein.
Wer hier übernachtet, wacht mit Blick auf Obstbäume und den stillen Klosterhof auf. Wer durch den Garten spaziert, pflückt im für Jedermann frei zugänglichen Naschgarten vielleicht eine Himbeere direkt vom Strauch. Im November zeigt sich dieses besondere Haus von seiner lebendigsten Seite. Aus einem Ort der Einkehr wird dann ein Treffpunkt für die besten Produkte der Alpen. Zwischen jahrhundertealten Mauern entsteht für wenige Tage ein Bild davon, wie regionale Kulinarik aussehen kann, wenn Herkunft, Handwerk und Genuss perfekt zusammenspielen. alp26.ch, culinarium-alpinum.com
Auch dieses Jahr werden die besten Produkte wieder ausgezeichnet.
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Ein alpines Refugium für jede Jahreszeit Direkt an den Pisten mit Ski-in-/Ski-outZugang gelegen, vereint das Six Senses Crans-Montana zeitlose Schweizer Chalet-Architektur mit modernem Design und tiefem Respekt für die Natur. Umgeben von unberührten Wäldern und rund 300 Sonnentagen im Jahr lädt das Resort dazu ein, jede Jahreszeit beim Skifahren, Wandern, Golfen oder bei kulturellen Erlebnissen zu geniessen. Das 2000 Quadratmeter grosse Six Senses Spa vereint Biohacking, ganzheitliche Therapien und alpine Wellness – ein Ort, an dem Regeneration und Natur harmonisch zusammenfinden.
Valbella Resort – der Süden kann warten Palmen haben wir keine. Dafür einen Biopool, der schöner ist als manche Hotelpool-Kulisse aus dem Katalog. Während andere ihre Ferien im Stau Richtung Süden beginnen, startet die Erholung bei uns nach der letzten Kurve auf die Lenzerheide. Erst ein Sprung in den Heidsee, später ein Apéro auf der Sonnenterrasse, dazwischen Bergluft, Wanderwege und Zeit für das, was im Alltag oft zu kurz kommt. Und wenn die Sonne hinter den Gipfeln verschwindet, folgen Wellness mit Bergsicht und ein Abendessen zum Verweilen. Das Valbella Resort ist der perfekte Ausgangspunkt für alle, die lieber Naturerlebnisse als Flugmeilen sammeln.
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ERHOLUNG IN DEN BERGEN | SCHWEIZ
Le Mirabeau Resort & Spa Le Mirabeau Resort & Spa verbindet herzliche Gastfreundschaft, alpinen Charme und erstklassigen Komfort im Herzen von Zermatt. Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt erwartet Sie ein familiengeführtes Resort mit stilvollen Zimmern und Suiten, mehreren Restaurants, dem exklusiven Alpine Hideaway Spa sowie dem ganzjährig beheizten Outdoorpool «La Piscine» mit einmaligem Matterhornblick. Ob aktive Bergferien, kulinarischer Genuss oder entspannte Wellnesstage – Le Mirabeau ist der ideale Ort für unvergessliche Auszeiten in einer der schönsten Alpenregionen der Schweiz.
Alex Alpine Resort – Spa & Sports Nur wenige Schritte vom Bahnhof und dem Zentrum Zermatts entfernt verbindet das Alex alpine Tradition mit individuellem Design, sportlichem Komfort und herzlicher Gastlichkeit. Von aussen erinnert das VierSterne-Superior-Hotel an ein grosszügiges Schweizer Chalet, im Inneren prägen Holz, Farbe, Kunst und Licht den unverwechselbaren Charakter der 84 Zimmer und Suiten. Der 700 m² grosse Wellnessbereich mit Hallenbad, Saunen, Dampfbad und Whirlpool lädt zum Entspannen ein. Tennishalle, Gym und Yogaraum mit Reformer-Pilates bieten ideale Voraussetzungen für aktive Gäste. Kulinarisch setzt Küchenchef Frédéric Fischer Akzente. Die stilvolle Bar, das Fumoir, der Weinkeller «Bodega Bacchus» und die sonnige Terrasse laden zum Verweilen ein. Dank der ruhigen und dennoch zentralen Lage sind Bahnhof, Dorfzentrum und Bergbahnen schnell erreichbar. So ist das Alex der ideale Ausgangspunkt für erlebnisreiche Tage am Matterhorn – und zugleich ein Ort zum Ankommen, Geniessen und Wohlfühlen. www.hotelalexzermatt.com
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ERHOLUNG | WIE DAS LOSLASSEN GELINGT
Der Ort, an dem die Seele Ferien macht Ferien gelten als die schönste Zeit des Jahres – und doch gelingt es vielen Menschen nicht, vom ersten Tag an wirklich abzuschalten. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Entscheidend für nachhaltige Erholung sind weniger das Reiseziel oder die Dauer der Ferien als die Fähigkeit, innerlich Abstand vom Alltag zu gewinnen. Samuel Krähenbühl
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«Endlich Ferien!» Wer hat sich das nach langen Arbeitswochen nicht auch schon gedacht? Der letzte Arbeitstag liegt hinter uns, die Koffer sind gepackt, die Vorfreude ist gross. Eigentlich müsste nun die Entspannung von selbst einsetzen. Doch genau das geschieht erstaunlich oft nicht. Viele Menschen stellen fest, dass sie zwar den Arbeitsplatz verlassen haben – den Arbeitsmodus aber noch lange nicht. Die Gedanken kreisen weiter um unerledigte Aufgaben, schwierige Gespräche oder Projekte, die nach den Ferien auf sie warten. Der Körper mag am Strand oder auf einem Berggipfel angekommen sein, der Kopf ist es häufig noch nicht. Erholung beginnt deshalb nicht automatisch mit dem ersten Ferientag. Sie ist weit mehr als eine Frage des Reiseziels – sie ist vor allem eine mentale Fähigkeit.
Psychologische Distanz gewinnen Mit dieser Beobachtung beschäftigt sich seit Jahren auch die Arbeits- und Organisationspsychologie. Forschende der Technischen Universität Dresden sprechen von einem Begriff, der zunächst etwas sperrig klingt, aber den Kern guter Ferien trifft: «psychologische Distanz». Gemeint ist die Fähigkeit, innerlich Abstand von der Arbeit zu gewinnen. «Entscheidend ist nicht nur, dass wir nicht arbeiten – sondern dass wir auch gedanklich abschalten», halten die Autor*innen fest. Erst wenn diese innere Distanz gelingt, setzt nachhaltige Erholung ein. Genau darin liegt die Herausforderung. Wir kommen aus einem Alltag voller Termine, E-Mails, Sitzungen und Verpflichtungen. Unser Gehirn läuft gewissermassen noch auf Hoch-
touren. Gleichzeitig denken wir vielleicht bereits an jene Aufgaben, die nach den Ferien auf uns warten. Ferien allein reichen deshalb nicht aus. Loslassen muss man erst lernen.
Weg zur Erholung ist individuell Jeder Mensch findet dabei seinen eigenen Weg zur Erholung. Der eine entspannt sich am liebsten beim Nichtstun auf einer Sonnenliege, der andere auf einer anspruchsvollen Bergtour. Manche geniessen Wellness und gutes Essen, andere finden ihre Ruhe beim Klettern, Velofahren oder Schwimmen. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept. Entscheidend ist vielmehr, dass die Ferien den eigenen Bedürfnissen entsprechen und nicht den Erwartungen anderer. Auch dazu liefert die Forschung eine interessante Erkenntnis. Die Dresdner Psychologen betonen, dass Erholung keineswegs mit Passivität gleichzusetzen ist. Im Gegenteil: Besonders wirksam seien Aktivitäten, die freiwillig erfolgen, Freude bereiten und ein Gefühl von Selbstbestimmung vermitteln. Wer etwas tut, weil er es möchte und nicht, weil er es muss, regeneriert nachhaltiger. Ein Spaziergang, eine Wanderung, eine Velotour oder ein Museumsbesuch können deshalb ebenso erholsam sein wie ein Nachmittag auf der Sonnenliege.
Der berühmte Tapetenwechsel hilft Dabei kann auch ein Ortswechsel hilfreich sein. Wer zu Hause bleibt, wird ständig an den Alltag erinnert: an den unerledigten Haushalt, an Verpflichtungen oder an das, was nach den Ferien wartet. Schon kleine Ortswechsel können deshalb Wunder wirken. Es muss keine Fernreise sein. Für manche
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genügen ein paar Tage im Engadin, im Berner Oberland oder in den Freiburger Voralpen, um den Kopf freizubekommen. Vielleicht erklärt dies auch, weshalb viele Menschen immer wieder denselben Ferienort aufsuchen. Dieser Ort ist längst mehr als ein Reiseziel geworden. Er ist mit Erinnerungen an schöne, unbeschwerte Zeiten verbunden. Bereits die Ankunft löst positive Gefühle aus. Ein Sehnsuchtsort, an dem man mit sich selbst und der Welt im Einklang ist. Wahrscheinlich besitzt fast jeder Mensch einen solchen Ort, an dem Entspannung leichter gelingt als anderswo.
reichend schlafen, selbst über ihren Tagesablauf bestimmen können und nicht versuchen, jeden Ferientag lückenlos zu verplanen. Die Autor:innen kommen sogar zu einem bemerkenswerten Schluss: Nicht luxuriöse Hotels oder möglichst exotische Reiseziele entscheiden über den Erholungseffekt. Viel wichtiger sind ausreichend Zeit, selbstbestimmte Aktivitäten und die Möglichkeit, den Alltag tatsächlich hinter sich zu lassen. Mit anderen Worten: Das «Wie» ist wichtiger als das «Wo».
Der Störenfried in der Tasche Ferien wirken auch langfristig Doch wie nachhaltig ist der Erholungseffekt nach der Rückkehr aus den Ferien, nach dem Verlassen des eigenen Sehnsuchtsort und Wiederankommens im Alltag? Lange Zeit gingen Wissenschaftler allerdings davon aus, dass Ferien zwar guttun, dieser Effekt aber eher klein sei und nach der Rückkehr rasch wieder verpuffe. Eine neue Metaanalyse eines internationalen Forschungsteams um den Psychologen Ryan Grant zeichnet inzwischen ein deutlich positiveres Bild. Die Auswertung zahlreicher Studien zeigt: Ferien steigern das Wohlbefinden stärker als bisher angenommen. Besonders nachhaltig wirkt die Erholung dann, wenn Menschen aus-
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Allerdings lauern die grössten Störenfriede der Erholung heute meist direkt in der Hosentasche. Das Smartphone begleitet viele Menschen bis an den Strand oder auf den Berggipfel. E-Mails, Messenger-Nachrichten, soziale Medien oder Push-Mitteilungen verhindern genau jene psychologische Distanz, welche die TU Dresden als Schlüssel erfolgreicher Erholung bezeichnet. Der Arbeitsplatz reist gewissermassen mit – einfach im Hosensack. Kaum beginnt man wieder Nachrichten zu lesen oder «nur rasch» die beruflichen E-Mails zu kontrollieren, ist man gedanklich wieder mitten im Alltag. Vielleicht wäre deshalb
WIE DAS LOSLASSEN GELINGT | ERHOLUNG
eines der schönsten Feriengeschenke an sich selbst ganz einfach: das Handy häufiger ausgeschaltet zu lassen. Die Welt dreht sich auch ohne permanente Erreichbarkeit weiter.
suchtsort findet – sei es am Meer, in den Bergen oder ganz in der Nähe –, der kommt nicht einfach nur verreist, sondern tatsächlich erholt zurück.
Fazit: Erholsame Ferien beginnen auch im Kopf Erholung bedeutet auch nicht, zwei Wochen bewegungslos auf einer Liege zu verbringen. Im Gegenteil. Die Forschung zeigt, dass freiwillige Aktivitäten, Bewegung und Natur den Erholungseffekt zusätzlich verstärken können. Wichtig ist dabei nicht die sportliche Höchstleistung, sondern das Gefühl, etwas tun zu dürfen und nichts tun zu müssen. Am Ende bleibt deshalb vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Gute Ferien beginnen nicht mit dem Flugticket und enden nicht mit der Heimreise. Sie beginnen im Kopf. Wer loslassen kann, wer sich Zeit schenkt, wer seinen persönlichen Sehn-
Quellen Wegge, Jürgen; Karabinski, Tina; Kemter, Anne; Wendsche, Johannes (2023): Wie erhole ich mich richtig? Neue Erkenntnisse zu guten Pausen bei der Arbeit, Erholung am Feierabend und im Urlaub. Technische Universität Dresden. Retzbach, Joachim (2025): Erholung: Urlaub wirkt doch! Spektrum der Wissenschaft. Zusammenfassung der Metaanalyse von Ryan Grant und Mitarbeitenden zur Wirkung von Urlaub auf Wohlbefinden und Erholung.
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EXCELLENCE | AUF DEM FLUSS DURCH SÜDFRANKREICH
Auf der Rhône dem Licht entgegen Eine Flussreise von Lyon bis zur Camargue ist weit mehr als eine Kreuzfahrt. Sie führt durch 2000 Jahre Geschichte, vorbei an römischen Bauwerken, mittelalterlichen Prachtstädten, berühmten Weinbergen und den weiten Naturlandschaften der Provence. Wer sich an Bord der Excellence Rhône über den Fluss treiben lässt, entdeckt Südfrankreich in seinem eigenen Rhythmus – langsam, genussvoll und voller Geschichten. Markus Kellenberger
Arles, von den Römern geprägt, von Vincent van Gogh geliebt.
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Oben: Lyon – Altstadt «Vieux Lyon» welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Unten: Die Excellence Rhône bei der Pont d'Avignon.
Es gibt Flüsse, die verbinden Landschaften. Und es gibt Flüsse, die verbinden Epochen. Die Rhône gehört zu beiden. Seit Jahrtausenden bahnt sie sich ihren Weg von den Alpen bis ins Mittelmeer und hat dabei eine Kulturlandschaft geschaffen, die zu den faszinierendsten Europas zählt. Händler, Legionäre, Päpste, Maler und Winzer folgten ihrem Lauf. Heute gleitet die Excellence Rhône auf derselben Wasserstrasse gemächlich südwärts – und mit ihr beginnt eine Reise, die weniger von Entfernungen lebt als von Eindrücken. Schon beim Ablegen in Lyon verändert sich das Tempo. Die Geräusche der Stadt treten in den Hintergrund, das Wasser übernimmt den Takt. Auf dem Sonnendeck ziehen die ersten Uferlandschaften vorbei, während sich langsam das Gefühl einstellt, dass Reisen auf einem Fluss etwas Besonderes ist. Man muss nichts suchen. Die Landschaft kommt einem entgegen.
Je weiter das Schiff nach Süden fährt, desto mehr verändert sich das Licht. Die Farben werden wärmer, die Luft milder. Weinberge ziehen an den Hängen vorbei, Zypressen setzen dunkle Akzente, und die Rhône wird zum stillen Begleiter einer Landschaft, die seit Jahrhunderten Künstler inspiriert.
Genuss gehört hier zum Leben
Wo Menschen auf der Brücke tanzten
Lyon ist der ideale Ausgangspunkt. Hier vereinigen sich Rhône und Saône, hier gründeten die Römer einst Lugdunum, das sich zu einer der bedeutendsten Städte Galliens entwickelte. Noch heute erzählt die Altstadt von Renaissance und Wohlstand. Hinter den Fassaden verbergen sich die berühmten Traboules, jene verwinkelten Durchgänge, die Häuser und Innenhöfe miteinander verbinden. Hoch über der Stadt wacht die Basilika Notre-Dame de Fourvière, während unten in den Markthallen und kleinen Bouchons jene Küche gepflegt wird, die Lyon den Ruf als gastronomische Hauptstadt Frankreichs eingebracht hat. Genuss gehört hier ebenso selbstverständlich zum Leben wie Geschichte.
Dann erscheint Avignon. Schon von weitem erhebt sich der mächtige Papstpalast über den Dächern der Stadt. Im 14. Jahrhundert war Avignon für einige Jahrzehnte das Zentrum der christlichen Welt. Sieben Päpste regierten von hier aus, und noch heute scheint die Stadt etwas von dieser besonderen Atmosphäre bewahrt zu haben. Enge Gassen, schattige Plätze und lebendige Märkte laden zum Flanieren ein. Natürlich führt der Weg auch zur berühmten Pont Saint-Bénézet, jener Brücke, die als «Pont d’Avignon» weltbekannt wurde und heute mitten im Fluss endet – ein Denkmal dafür, dass selbst grosse Bauwerke der Kraft der Rhône nicht immer standhalten konnten.
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Tain l’Hermitage.
Nur wenige Flusskilometer weiter öffnet sich die Provence. Hier scheint das Sonnenlicht eine andere Farbe zu besitzen. Es war genau dieses Licht, das Vincent van Gogh nach Arles zog. Innerhalb von nur 15 Monaten schuf er hier über 300 Gemälde und Zeichnungen – darunter die berühmten Sonnenblumen und das nächtliche Café an der Place du Forum. Wer heute durch Arles spaziert, begegnet auf Schritt und Tritt den Spuren der Römer ebenso wie jenen des Malers. Antikes Amphitheater, verwinkelte Altstadt und moderne Architektur gehen hier eine überraschend harmonische Verbindung ein. Das spektakuläre Kulturzentrum LUMA mit seinem silbern schimmernden Turm zeigt eindrücklich, dass sich auch eine traditionsreiche Stadt immer wieder neu erfinden kann.
Würzige Kräuter zu duftendem Wein Doch die Rhône erzählt nicht nur von Geschichte und Kunst. Sie ist auch die Lebensader einer der berühmtesten Weinregionen Europas. Zwischen Valence, Tournon und Tain-l’Hermitage schmiegen sich Reben an steile Granithänge. Seit Generationen entstehen hier charaktervolle Weine, deren Namen weit über Frankreich hinaus bekannt sind. Wer den Blick über die sorgfältig angelegten Terrassen schweifen lässt, versteht schnell, weshalb Weinbau hier mehr ist als Landwirtschaft – er gehört zur Identität der Region.
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Unterwegs begegnet man immer wieder den kleinen Freuden des Südens. Ein Glas regionaler Wein in einem familiengeführten Weinkeller. Der Duft frischer Kräuter auf einem provenzalischen Markt. Eine feine Brandade de Morue in Nîmes oder ein Mittagessen im traditionsreichen Maison Pic bei Valence. Genuss ist entlang der Rhône kein Programmpunkt, sondern eine Lebenshaltung.
Ein Naturspektakel sondergleichen Schliesslich wird die Landschaft weiter, flacher und stiller. Die Rhône nähert sich ihrem Ziel. Bei Arles beginnt die Camargue, eines der eindrucksvollsten Feuchtgebiete Europas. Hier verzweigt sich der Fluss zu einem weitläufigen Delta, bevor er ins Mittelmeer mündet. Schilfgürtel, Lagunen und Salzflächen prägen das Bild. Über den Wasserflächen kreisen Flamingos, weisse Pferde ziehen durch die Sümpfe, schwarze CamargueStiere grasen auf den Weiden. Alles wirkt ursprünglich und weit. Man spürt, dass die Natur hier das letzte Wort hat. Saintes-Maries-de-la-Mer, der traditionsreiche Wallfahrtsort am Meer, bildet einen stimmungsvollen Abschluss dieser Reise. Zwischen Fischerbooten, Sandstränden und der romanischen Wehrkirche scheint der Alltag weit entfernt. Hier endet nicht nur der Lauf der Rhône – hier beginnt auch das offene Blau des Mittelmeers.
AUF DEM FLUSS DURCH SÜDFRANKREICH | EXCELLENCE
Sieben Tage auf der Rhône – die Etappen einer grossen Reise Tag 1 – Anreise nach Lyon Nach der Anreise aus der Schweiz heisst Sie die Crew der Excellence Rhône mit einem Welcome-Apéro willkommen. Beim ersten Abendessen an Bord beginnt die Reise entspannt mit Blick auf den Fluss, während das Schiff über Nacht in Lyon liegt.
Tag 2 – Lyon: Genuss und Geschichte Die Reise startet in einer der schönsten Städte Frankreichs. Bei einer Stadtbesichtigung entdecken Sie das UNESCO-Welterbe Vieux Lyon mit seinen verwinkelten Gassen und den berühmten Traboules. Eine Food Walking Tour führt zu regionalen Spezialitäten und macht deutlich, weshalb Lyon als kulinarische Hauptstadt Frankreichs gilt.
Tag 3 – Avignon und die Provence Avignon begeistert mit seiner mittelalterlichen Altstadt und provenzalischem Flair. Je nach Reisetermin besuchen Sie die traditionsreiche Markthalle Les Halles d’Avignon oder entdecken die Umgebung mit dem römischen Theater von Orange und einer Weinverkostung in einem familiengeführten Weingut.
Tag 4 – Arles: Römerstadt und moderne Kunst Oben: Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer. Mitte: Die Camargue – Schutzraum für Flora und Tiere. Unten: Ihr Zuhause auf dem Fluss – Die Excellence Rhône.
In Arles begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart. Das römische Erbe der Stadt trifft auf das spektakuläre Kulturzentrum LUMA. Ergänzt wird der Tag durch Ausflüge in die Alpilles, nach Fontvieille oder – je nach Programm – zu den eindrucksvollen Carrières de Lumières, wo Kunstwerke auf monumentale Felswände projiziert werden.
Tag 5 – Camargue und Mittelmeer
Eine Excellence Flussreise ist mehr als nur Ferien Wer eine Flussreise unternimmt, reist anders. Nicht hastig von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern im Rhythmus des Wassers. Während das Schiff lautlos durch die Landschaft gleitet, entfalten Städte, Weinberge und Natur ihre Geschichten fast von selbst. Gerade darin liegt der besondere Reiz der Rhône: Sie verbindet grosse Kultur mit südfranzösischer Leichtigkeit, kulinarischen Genüssen und eindrucksvollen Landschaften. Vielleicht nimmt man am Ende dieser Reise nicht nur schöne Bilder mit nach Hause. Sondern auch die Erinnerung daran, dass manche Wege nicht möglichst schnell ans Ziel führen sollen. Sondern genau so langsam, wie ein grosser Fluss seinem Meer entgegenfliesst. Alle Infos, Abreisedaten und Preise zur Rhône-Flussreise auf: excellence.ch/erlyo6
Die Excellence Rhône erreicht das Rhône-Delta bis Stromkilometer Null. Auf dem Ausflug nach Nîmes entdecken Sie eindrucksvolle römische Bauwerke und kosten die regionale Spezialität Brandade de Morue. Am Nachmittag erleben Sie die Camargue mit ihren Flamingos, weissen Pferden, schwarzen Stieren und dem Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer.
Tag 6 – Valence und Hermitage Valence gilt als Tor zum Süden. Bei einem Rundgang lernen Sie die historische Altstadt kennen, bevor eine Wanderung durch die berühmten Weinlagen von Tain-l’Hermitage folgt. Den krönenden Abschluss bildet eine Weinverkostung mit erlesenen Tropfen der nördlichen Côtes-du-Rhône. Kulinarisch sorgt zudem ein Mittagessen im renommierten Bistro des Maison Pic für einen weiteren Höhepunkt.
Tag 7 – Rückkehr nach Lyon Über Nacht bringt die Rhône das Schiff zurück nach Lyon. Nach dem Frühstück erfolgt die Heimreise in die Schweiz – mit vielen Eindrücken einer Reise zwischen Geschichte, Genuss und mediterraner Lebensart. Alle Infos zur Rhône-Flussreise auf excellence.ch/erlyo6
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ARCATOUR | ORTE, DIE BERÜHREN
Sinnvoll reisen. Und mehr von der Welt verstehen. Wer reist, möchte heute oft mehr als schöne Landschaften sehen. Wir wollen begreifen, was einen Ort prägt, warum Tiere bestimmte Lebensräume brauchen, wie Gärten zu Spiegeln ihrer Zeit werden und weshalb uns der Blick in den Sternenhimmel so tief berührt. Genau hier beginnt eine Reise mit Arcatour.
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TEHMA | RUBRIK
Die Welt mit anderen Augen sehen Manchmal ist es der Ruf eines Vogels, den man plötzlich erkennt. Manchmal ein uralter Baum, dessen Geschichte weiter zurückreicht als die eigene. Oder ein Nordlicht, das lautlos über den Himmel zieht und für einen Moment alles andere unwichtig macht. Solche Erlebnisse entstehen nicht zufällig. Sie brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und Menschen, die ihr Wissen so weitergeben, dass Neugier daraus wird. Arcatour verbindet deshalb Natur, Kultur und Begegnungen zu sorgfältig kuratierten Gruppenreisen. Nicht möglichst viel in möglichst kurzer Zeit, sondern ausgewählte Orte, passende Reisezeiten und echte inhaltliche Tiefe.
Seit über 50 Jahren auf besonderen Wegen Die Wurzeln von Arcatour reichen bis in die 1960er-Jahre auf das City-Reisebüro in Zug zurück. 1973 wurde das Unternehmen gegründet. Bis heute ist die ursprüngliche Idee spürbar: Reisen sollen bereichern, Wissen vermitteln und neue Perspektiven eröffnen. Statt auf ein austauschbares Massenangebot setzt der Schweizer Spezialreiseveranstalter auf Natur-, Kultur-, Garten-, Vogel- und Tierbeobachtungsreisen in kleinen Gruppen. Jede Reise folgt einem klaren Thema und wird so geplant, dass Landschaft, Tierwelt oder Naturphänomene zur richtigen Zeit erlebt werden können.
Menschen, die Wissen lebendig machen Das Herz jeder Arcatour-Reise sind die Reiseleiterinnen und Reiseleiter. Botaniker, Glaziologen, Astrophysiker, Kulturschaffende oder leidenschaftliche Naturkenner begleiten die Gruppen und teilen ihr Wissen mit persönlicher Begeisterung. Sie führen nicht einfach von Ort zu Ort. Sie erklären Zusammenhänge, öffnen Türen und machen auf Details aufmerksam. So kann ein Gartenspaziergang zur Kulturgeschichte werden, eine Tierbeobachtung zum Einblick in komplexe Lebensgemeinschaften und ein Blick in den Himmel zu einer Reise durch Raum und Zeit.
Wenn fünf Millionen Schneeglöckchen blühen Wie besonders diese Reisen sein können, zeigt eine Frühlingsreise in den Südwesten Englands. Dort führen Margrit Simon und Andrea Mazzocco, selbst passionierte SchneeglöckchenLiebhaber, in das «Mekka der Galanthophilen».
Rechts: Bretonische Blütenpracht in den Gärten der Abbaye de Beauport. Links: Schneeglöckchenteppiche in den Cotswolds kündigen den nahenden Frühling an.
Wenn im Painswick Rococo Garden rund fünf Millionen Schneeglöckchen blühen, verwandeln sich die Cotswolds in ein weisses Blütenmeer. Besucht werden weitere besondere Gärten und Sammlungen, begleitet von fundiertem Wissen und viel Gespür für die kleinen botanischen Kostbarkeiten. Ein stilvolles Hotel mit Spa, feine Kulinarik und ein klassischer Afternoon Tea runden die Reise ab.
Zwischen Gartenkunst und Naturwunder Gärten erzählen von Sehnsüchten, Ästhetik und dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Arcatour führt zu grossartigen Parkanlagen, verborgenen Privatgärten und kreativen Pflanzkonzepten. Immer mit dem Blick für das Besondere und begleitet von Menschen, die wissen, weshalb ein Garten an diesem Ort und in dieser Form entstanden ist. Ebenso faszinierend sind Reisen zu den grossen Naturphänomenen. Nordlichter, Vulkane, Gezeiten, Gletscher oder Sonnenfinsternisse werden unter fachkundiger Leitung zu weit mehr als spektakulären Bildern. Geologen, Astrophysiker, Meeresbiologen und Glaziologen zeigen, welche Kräfte hier wirken und was sie über unseren Planeten erzählen.
Lauschen, spähen, entdecken Auf Vogelbeobachtungsreisen zählt nicht nur das, was vor das Fernglas kommt. Es ist das gemeinsame Warten, das genaue Hinhören, das Deuten von Verhalten und die Freude, wenn eine lang gesuchte Art endlich auftaucht. Die Reisen führen zu sorgfältig ausgewählten Beobachtungsgebieten und sind so terminiert, dass die Chancen auf heimische Arten und durchziehende Zugvögel besonders gut stehen. Was eine Person entdeckt, wird zum Erlebnis der ganzen Gruppe. Gerade darin liegt der Reiz: Man sieht gemeinsam mehr.
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RUBRIK | TEHMA
Der Quetzal ist Costa Ricas schillernder Traumvogel und lässt jedes Ornithologenherz höherschlagen.
Renaissancegarten Giardino Giusti in Verona.
Begegnungen, die berühren
Inspiration und neue Entdeckungen
Freilebende Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, verändert den Blick. In europäischen Wäldern, afri kanischen Savannen oder tropischen Schutzgebieten werden Verhaltensweisen, soziale Strukturen und Überlebensstrategien sichtbar. Wer Tiere besser versteht, erkennt auch, wie verletzlich ihre Lebensräume sind. Deshalb verbindet Arcatour intensive Naturerlebnisse mit Wissen über Schutzprojekte, ökologische Zusammenhänge und die Menschen, die sich vor Ort engagieren.
Besuchen Sie unseren Reiseinspirationsanlass am 29. Oktober 2026 und lassen Sie sich von vier ausgewählten Reisen auf der folgenden Seite inspirieren.
Genuss mit Herkunft Mit den neuen Genussreisen öffnet Arcatour seit diesem Jahr ein weiteres Fenster zur Kultur eines Landes. Wein, Bier oder Whisky werden nicht einfach degustiert, sondern in ihrem landschaftlichen, handwerklichen und historischen Kontext entdeckt. Erfahrene Reiseleitende und lokale Fachleute ermöglichen Einblicke in Weingüter, Brauereien und Destillerien, die nicht immer öffentlich zugänglich sind. So wird Genuss zum Schlüssel für regionale Identität und gelebte Tradition.
Kleine Gruppen, grosse Wirkung Arcatour steht für bewusstes Reisen mit persönlicher Betreuung, sorgfältiger Auswahl und Respekt vor Menschen, Landschaften und natürlichen Ressourcen. Kleine Gruppen schaffen Nähe, Ruhe und Raum für Gespräche. Qualität zählt mehr als Quantität, Wissen mehr als oberflächliche Eindrücke. Ob Sie im Gartenstaunen, beim Vogelruf, unter dem Sternenhimmel oder in der Begegnung mit Wildtieren Ihren besonderen Reisemoment finden: Arcatour lädt dazu ein, die Welt nicht nur zu sehen, sondern tiefer zu erleben.
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Programm «Naturwunder und Tierwelten» Wann: Donnerstag, 29. Oktober 2026 Uhrzeit: 16.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr Wo: Restaurant Seegarten, Rainstrasse 6, 4142 Münchenstein Freuen Sie sich ab 18.00 Uhr bei Getränken und Häppchen auf spannende Vorträge von Arcatour-Reiseleitenden. Entdecken Sie an den Informationsständen die vielfältigen ArcatourThemenreisen und kommen Sie mit unseren Reiseexpertinnen und Reiseexperten ins Gespräch.
Optionale Programm-Highlights «Vogelbeobachtung» ab 16.45 Uhr: Spähen, lauschen, entdecken, bestimmen: In den Gärten wird das späte Herbstlicht zum idealen Moment für Stadt-, Garten- und Parkvögel. «Garten und Kultur» ab 16.45 Uhr: Gärten im Herbst: botanische Kostbarkeiten, Geschichte und stimmungsvolle Einblicke. «Sterne beobachten» ab ca. 21.00 Uhr: Astronomie zum Staunen: Unsere Experten führen in die Sternbeobachtung ein. Geräte stehen bereit. Weitere Informationen und persönliche Beratung unter: www.arcatour.ch, Telefon 041 418 65 26
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Himmel über Florenz
Reisedatum: 25.11.2026 – 30.11.2026
Reisedaten: 14.11.2026 – 18.11.2026, 16.11.2027 – 20.11.2027
Gletscher erzählen von Klima, Geologie und der Kraft der Natur. Wir machen eine Wanderung am Morteratsch und bauen gemeinsam eine Ice Stupa. Wir führen Eisbohrungen am Stazersee durch und lernen am «Murtel» über Permafrost.
Auf den Spuren von Galileo Galilei verbinden sich Renaissance, Wissenschaft und Sternenbeobachtung zu einer Reise durch Zeit und Kosmos. In Museen, Observatorien und unter freiem Himmel wird sichtbar, wie eng Kunst und Astronomie zusammengehören.
Expeditionen im scheinbar ewigen Schnee und Eis
Astronomie zwischen Renaissance und Moderne
Ihr fachlicher Reisebegleiter Dr. Felix Keller
Ihr fachlicher Reisebegleiter Chris Kravogel
Unser Experte stammt aus Samedan. Er ist Glaziologe und ETH-Dozent für Umweltlehre und spielt die erste Geige im Gletscherschutzprojekt «MortAlive».
Unser Experte unterrichtet Astronomie, arbeitet als Demonstrator bei Astro Events und engagiert sich im Observatorium Gurten.
4 Tage | ab CHF 1320.–
Webcode 9215
8 Tage | ab CHF 4990.–
Webcode 9137
Gewässer der Champagne
Orcas in Norwegen
Reisedatum: 05.11.2026 – 08.11.2026
Reisedatum: 04.12.2026 – 11.12.2026
Wenn der Herbst über Europa zieht, sammeln sich an den grossen Stauseen der Champagne Kraniche, Enten, Reiher und Greifvögel. Besonders eindrücklich ist der abendliche Einflug der Kraniche, wenn Hunderte Vögel zu ihren Schlafplätzen zurückkehren.
Wenn Heringsschwärme in die Fjorde Nordnorwegens ziehen, folgen ihnen Orcas und Buckelwale. Rund um Alta erleben wir Wale, Hundeschlitten, Rentiere, samische Kultur und mit etwas Glück tanzende Nordlichter. Wir beobachten hier auf dem Meer, an Land und am Himmel.
Ihre fachliche Reisebegleiterin Catherine Brunner
Ihre fachliche Reisebegleiterin Debora Röösli
Unsere Expertin teilt gerne ihre Kenntnisse für Natur, Vögel, Pflanzen oder Steine. Sie wandert am liebsten mit Feldstecher und Zelt durch unendliche Landschaften.
Unsere Expertin, diplomierte Walbeobachtungsführerin und Tauchlehrerin, vermittelt ihr Wissen mit grosser Leidenschaft .
Winterquartier von Kranichen und anderen Zugvögeln
Fjorde, Hundeschlitten, Rentiere und Nordlichter
Unsere Spezialisten beraten Sie gerne: Tel. 041 418 65 24 | arcatour@arcatour.ch | www.arcatour.ch
RUBRIK | TEHMA
Sonderzug Jura bei Sainte-Ursanne.
Zugreisen neu erleben – exklusive Bahnreisen mit besonderem Flair Einsteigen, zurücklehnen und die Reise geniessen! Bahnreisen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Für viele beginnt bereits die Anreise in die Ferien auf Schienen. Doch Zugreisen können weit mehr sein als reine Fortbewegung – sie werden selbst zum Erlebnis. Genau dazu laden die exklusiven Sonderzugs- und Gruppenreisen von ZRT Bahnreisen ein.
ZRT Bahnreisen – Spezialist für aussergewöhnliche Reisen auf Schienen Die exklusiven Sonderzugsreisen von ZRT Bahnreisen sind wahre «Kreuzfahrten auf Schienen». Während der Fahrt geniessen die Gäste eine entspannte Atmosphäre, bewegen sich frei durch den Zug, treffen Gleichgesinnte im stilvollen Barwagen oder lassen sich in den eleganten Speisewagen des Prestige Continental Express kulinarisch verwöhnen. Die mehrgängigen Menüs werden frisch an Bord zubereitet. Übernachtet wird in zentral gelegenen Hotels – ideal, um historische Altstädte und Sehenswürdigkeiten bequem zu entdecken.
Kroatien, über die sogar das kroatische Fernsehen berichtete. Ebenso unvergesslich bleibt der herzliche Empfang der Reisegruppe in der bosnischen Stadt Žepce, wo Gäste von Behörden und Bevölkerung mit Musik und einem Aperitif willkommen geheissen wurden. Solche Begegnungen verleihen den Reisen ihren unverwechselbaren Charakter.
Seit 2012 organisiert ZRT Bahnreisen aussergewöhnliche Reisen durch Europa. Dazu gehören die legendäre Strecke von Zürich nach Istanbul auf den Spuren des Orient-Express, Rundreisen durch Deutschland, Tschechien und weitere Länder. Das Besondere steht dabei stets im Mittelpunkt. Immer wieder werden Bahnstrecken befahren, die längst nicht mehr im regulären Personenverkehr genutzt werden. Ein eindrückliches Beispiel war die Sonderfahrt 2024 von Knin nach Zadar in
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Empfang des ZRT-Sonderzuges in Žepče.
Silvester stilvoll auf Schienen feiern Ein Höhepunkt im Reiseprogramm ist die traditionelle Silvesterreise mit dem Sonderzug. Sie zählt seit Jahren zu den beliebtesten Angeboten und führt jedes Jahr in eine andere Stadt. Nach Köln, Hamburg oder Leipzig heisst das Ziel in diesem Jahr Graz. Der Jahreswechsel wird an Bord des Prestige Continental Express gefeiert. In den eleganten Speisewagen geniessen die Gäste ein exklusives Galadinner, das frisch an Bord zubereitet wird. Die Kombination aus stilvollem Reisen, kulinarischem Genuss und einer attraktiven Städtedestination macht diese Reise zu einem besonderen Jahresabschluss.
Europa entspannt mit der Bahn entdecken Neben den Sonderzugsreisen bietet ZRT Bahnreisen auch geführte Gruppenreisen mit Regelzügen an. In kleinen Gruppen entdecken die Gäste gemeinsam mit einer erfahrenen Reiseleitung eindrucksvolle Regionen Europas – oftmals auf wenig bekannten, landschaftlich besonders reizvollen Bahnstrecken. Ein Beispiel ist die viertägige Rundreise mit der Tenda- und Pinienzapfenbahn an die Côte d’Azur und durch die Provence. Die Route verbindet spektakuläre Alpenstrecken mit mediterranem Flair: von Cúneo über Ventimiglia nach Nizza, mit der
Prestige Continental Express Speisewagen im Stile des Orient-Express. nostalgischen Pinienzapfenbahn durch die Alpes-Maritimes und über die berühmte «Croix-Haute-Linie» nach Grenoble. Ergänzt wird die Reise durch ein piemontesisches Abendessen, Zeit in Nizza und eine eindrucksvolle Fahrt durch die Haute Provence.
Lust auf aussergewöhnliche Bahnferien? Ob exklusive Sonderzugsreise oder geführte Gruppenreise – ZRT Bahnreisen verbindet entspanntes Reisen mit einzigartigen Erlebnissen. Weitere Informationen finden Sie unter zrt.ch oder telefonisch unter 027 920 70 00.
unterwegs im Privatzug
Sonderzug
privater Silvesterzug nach Graz Im Suisse Train Bleu und Prestige Continental Express 5 Tage / 4 Nächte, 29.12.26 - 02.01.27 Einzigartige Bahnreise mit dem «Suisse Train Bleu» an Bord der eleganten Speisewagen im Stil des Orient Express über landschaftlich schöne Bahnstrecken Österreichs bis ins Bundesland Steiermark. Lassen Sie das alte Jahr im vielfältigen Graz ausklingen.
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Unterwegs im eigenen «Privatzug»
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Am Silvestertag haben Sie die Möglichkeit im Sonderzug über die bekannte Semmering-Bahnstrecke nach Wien zu fahren, um dort zu flanieren oder in einem der berühmten Restaurants einen Kaffee zu trinken. Auf der Rückfahrt werden Sie ein feines Essen im stilvollen Speisewagen geniessen.
Frisch zubereitete Köstlichkeiten aus der Bordküche
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Sie übernachten im schönen NH-Hotel an zentraler Lage und profitieren von einem angenehmen Aufenthalt.
Reichhaltige Getränkeauswahl an Bord
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Reisegefühl der Belle Epoque im Speisewagen
Geniessen Sie eine aussergewöhnliche Städtereise mit dem Komfort eines eigenen Zuges.
pro Person
ab CHF 1720.-
weitere Erlebnisreisen unter: www.zrt.ch | ZRT Bahnreisen AG | Oberer Saltinadamm 2 | 3902 Brig-Glis | 027 922 70 00
BADEN-WÜRTTEMBERG | HEILBÄDER UND KURORTE
Genussreisen in BadenWürttembergs Heilbädern und Kurorten Baden-Württemberg ist ein Land der Kontraste – und das im besten Sinne. Zwischen dem Schwarzwald im Westen, der Schwäbischen Alb im Herzen des Landes, dem Bodensee im Süden und den sanften Hügeln Oberschwabens liegt eine Vielfalt, die kaum ein anderes Bundesland bieten kann. Wer hier reist, weiss, dass Geniessen keine Nebensache ist. Die Heilbäder und Kurorte BadenWürttembergs sind seit Generationen Orte der Erholung, der Begegnung und des bewussten Erlebens. Sie verbinden regionale Kulinarik, heilsame Natur, kulturelle Tiefe und echte Gastfreundschaft zu einem Angebot, das so vielfältig ist wie die Landschaft, in der es verwurzelt ist. Die Heilbäder und Kurorte des Landes laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und mit allen Sinnen auf Genussreise zu gehen.
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TEHMA | RUBRIK
Rechts: Bad Urach. © Bad Urach Tourismus Links: Bad Wurzach. © feelMOOR Gesundresort Bad Wurzach
Kulinarik aus der Region Gute Küche beginnt mit guten Zutaten – und die sind in BadenWürttembergs Heilbädern und Kurorten selten weit entfernt. In Bad Urach wird die schwäbische Küche in ihrer authentischsten Form serviert: Maultaschen, Linsen mit Spätzle, feines Alblamm und saisonale Produkte, die den Reichtum der Schwäbischen Alb auf den Teller bringen. In den gemütlichen Wirtshäusern rund um den historischen Marktplatz, gesäumt von Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, ist ausgezeichnetes Essen ein erster Hinweis darauf, was die Kurstadt ihren Gästen insgesamt zu bieten hat. Nicht weit entfernt, im südlichen Schwarzwald, hat Badenweiler eine ganz eigene Genusskultur entwickelt, die in ihrer Vielfalt kaum zu übertreffen ist. Gemütliche Cafés, urige Weinstuben, familiengeführte Gasthäuser und gehobene Gourmetküche bilden eine Gastronomieszene, in der regionale badische Küche auf internationale Einflüsse trifft. Was dabei alle Betriebe eint, sind die saisonalen Zutaten und die Gastfreundschaft, die jeden Besuch zu einem persönlichen Erlebnis machen. Weiter südlich, nah der Schweizer Grenze setzt Bad Säckingen auf feine Konditorkunst, gutbürgerliche Küche und ein breites gastronomisches Angebot, das zum Verweilen einlädt. Zum Beispiel bei einem Kaffee in der Sonne, einem Mittagessen in der historischen Altstadt oder beim Flanieren an der Uferpromenade. Dieses Bild setzt sich in Oberschwaben fort: In Bad Waldsee treffen schwäbische Spezialitäten mit Zutaten aus der Region auf eine internationale Küche, die zeigt, dass Tradition und Weltoffenheit sich keineswegs ausschliessen.
Und in Bad Wurzach sind es lokale Käsereien und Gastbetriebe, die handwerkliche Spezialitäten und zeitgemässe, leichte Gerichte auf den Tisch bringen. Den Abschluss dieser kulinarischen Genussreise bildet Überlingen am Bodensee. Direkt am Seeufer in der BodenseeTherme setzt das gastronomische Angebot auf regionale Zutaten. Wer danach noch durch die mittelalterliche Altstadt schlendert, findet Restaurants und Cafés, die den Genuss weitertragen. An lauen Sommerabenden lädt die Uferpromenade zum Verweilen ein, mit Blick auf das glitzernde Wasser und einem guten Glas Wein in der Hand.
Natur als Erlebnis Die Landschaften, in denen Baden-Württembergs Heilbäder und Kurorte liegen, sind selbst Teil des Angebots und nicht blosse Kulisse. Sie sind der eigentliche Grund, warum Menschen immer wieder hierher zurückkehren. Dabei ist keine dieser Landschaften wie die andere, und genau darin liegt ihre gemeinsame Stärke. Bad Wurzach ist dafür ein eindrückliches Beispiel: Das Wurzacher Ried, das grösste intakte Hochmoorgebiet Mitteleuropas, empfängt seine Besucher mit einer Stille, die sich zunächst nur schwer in Worte fassen lässt. Über Holzstege und Wanderwege, direkt vom Kurpark aus zugänglich, erschliesst sich diese ursprüngliche Eiszeitlandschaft Schritt für Schritt. Eine Schönheit, die sich erst beim genauen Hinschauen zeigt. Die interaktive Erlebnisausstellung «Moor Extrem» liefert dazu die wissenschaftlichen Hintergründe und macht das Naturerlebnis noch greifbarer.
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BADEN-WÜRTTEMBERG | HEILBÄDER UND KURORTE
Von dieser ruhigen Ursprünglichkeit führt der Weg gedanklich weiter auf die Schwäbische Alb, wo rund um Bad Urach Natur von ganz anderem Charakter wartet: idyllische Streuobstwiesen, bewaldete Höhenzüge und Naturhighlights wie der Uracher Wasserfall, einer der schönsten Wasserfälle Süddeutschlands. Die Premiumwanderwege der «Grafensteige» führen durch ein UNESCO-Biosphärenreservat, das seinen Titel zu Recht trägt und das jeden Schritt zur eigenen kleinen Entdeckungsreise macht. Wer es spektakulär mag, findet in Bad Wildbad im Nordschwarzwald das passende Angebot: Eine Fahrt mit der Standseilbahn auf den Sommerberg führt zum Baumwipfelpfad Schwarzwald und zur WILDLINE Hängebrücke, von der aus sich atemberaubende Ausblicke über das Enztal und die Schwarzwaldlandschaft eröffnen. Zurück im Tal, im weitläufigen Kurpark an der rauschenden Enz, ist die Natur dann wieder greifbar nah. Auch in anderen Orten zeigen die Kurorte, wie eng Erholung und Naturerlebnis zusammengehören. Entlang des Rheins und im nahen Südschwarzwald bietet Bad Säckingen reizvolle Spazier- und Radwege, die durch eine Landschaft führen, die in jeder Jahreszeit abwechslungsreiche Bilder bereithält und in Bad Waldsee laden das Naherholungsgebiet Tannenbühl mit seinem Wildtierpark und die Stille des Stadt- und Schlosssees mitten im Ort zu ganz unterschiedlichen Naturerlebnissen ein.
Die Kraft der Quellen und des Moors Thermalwasser, Mooranwendungen und moderne Wellnessangebote schaffen unter anderem die Voraussetzungen dafür, dass Gäste nicht nur erholt, sondern wirklich regeneriert nach Hause fahren. In Bad Urach etwa entspringt das Thermal-Mineralwasser der AlbThermen direkt aus den Tiefen der Schwäbischen Alb. Wer in den Innen- und Aussenbecken entspannt, schweift dabei mit dem Blick über die bewaldeten Hänge hinauf zur Burgruine Hohenurach. Eine Aussicht, die das Wohlbefinden auf ihre eigene Weise vervollständigt. Eine ähnlich aufgeladene Atmosphäre bietet die Bodensee-Therme Überlingen: Thermalwasser und eine weitläufige Saunalandschaft mit Seeblick, direkt am Ufer des Bodensees gelegen, schaffen einen Ort, an dem der Alltag sehr schnell in Vergessenheit gerät. Bad Wurzach geht einen anderen, ebenso tiefgründigeren Weg. Das feelMOOR Gesundresort verfügt über eine der modernsten Moorbadeabteilungen Deutschlands: Frisch gestochenes Naturmoor, angewandt von erfahrenen Therapeuten, kann Verspannungen lösen und kann die Regeneration auf eine Weise fördern, die kaum eine andere Behandlung erreicht. Ergänzt durch eine Thermal- und Saunalandschaft mit
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Bad Säckingen.
fluoridhaltigem Thermalwasser aus eigener Quelle entsteht ein Gesamtangebot, das Gesundheit und Genuss gezielt zusammendenkt. In Bad Waldsee ist diese Verbindung ähnlich tief verwurzelt: Traditionsreiche Moor- und Thermalanwendungen machen die Kurstadt seit Jahrzehnten zu einem geschätzten Gesundheitsstandort und zu einem Ort, an dem man sich in guten Händen weiss. In Bad Säckingen empfängt die Aqualon Therme mit Thermalwasser und einem breiten Wellnessangebot, das dem Charakter der Stadt entspricht: wohltuend, einfach, herzlich.
Kulturerbe und lebendige Tradition – Was die Orte erzählen Baden-Württembergs Heilbäder und Kurorte blicken auf eine lange Geschichte zurück, die an vielen Orten bis heute spürbar ist. Wer Kultur sucht, findet sie hier nicht hinter Museumsglas, sondern mitten im Ort, im Alltag, in der Architektur und in den Veranstaltungen, die das Jahresprogramm dieser Städte prägen. Badenweiler erinnert dabei an eine Vergangenheit, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Die hervorragend erhaltene rö-
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© Tourismus- und Kulturamt Bad Säckingen
mische Badruine und die historische Burgruine erzählen von einer langen Geschichte der Heilung und des Verweilens, die sich nahtlos in die Gegenwart des Kurortes fügt. In Bad Säckingen sind es die längste gedeckte Holzbrücke Europas, das St. Fridolinsmünster und das Schloss Schönau, die der Stadt ihre unverwechselbare historische Tiefe geben. In Bad Wurzach setzt das barocke Schloss mit seinem imposanten Treppenhaus einen ähnlich starken Akzent, während Bad Waldsee mit historischen Bauwerken, Museen und einem ganzjährigen Veranstaltungsprogramm zeigt, dass Kulturerbe und lebendiger Ort kein Widerspruch sind. Besonders eindrucksvoll gelingt die Verbindung aus Tradition und Gegenwart in Bad Wildbad: Das Belcanto-Festival «Rossini in Wildbad» geniesst internationale Aufmerksamkeit und verwandelt die Kurstadt jeden Juli in ein Zentrum der Opernwelt – ein Ereignis, das weit über die Region hinausstrahlt und das zeigt, welche kulturelle Strahlkraft ein Kurort entfalten kann. Das Königliche Kurtheater ergänzt dieses Angebot über die Sommermonate mit Konzerten, Comedy und Kulturerlebnissen in einem historischen Ambiente, das selbst schon Teil des Erlebnisses ist, während Veranstaltungen im Forum König-Karls-Bad und Open-Air-Events im Kurpark das Programm das ganze Jahr über lebendig halten.
Bad Wildbad.
© Touristik Bad Wildbad GmbH
Wiederkommen als Kompliment Wer Baden-Württembergs Heilbäder und Kurorte einmal erlebt hat, braucht keine weiteren Argumente. Sie vertrauen auf das, was sie haben: Landschaft, die atmet. Küche, die verwurzelt ist. Wasser, das Ruhe schenkt. Geschichten, die tragen. Und eine Gastfreundschaft, die man spürt. Was die Heilbäder und Kurorte des Landes verbindet, ist eine Haltung: Der Gast soll ankommen, mit allem, was dazu gehört. Neue Energie tanken, bewusst geniessen, die eigene Mitte wiederfinden. Wer das einmal erlebt hat, kommt wieder. Und das Wiederkommen ist vielleicht das ehrlichste Kompliment, das ein Reiseziel bekommen kann.
HKM Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg Esslinger Strasse 8, D-70182 Stuttgart Telefon 0711/ 892480 00 info@heilbaeder-bw.de www.naturerholt.de www.naturgesund-bw.de
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BRETAGNE | RHYTHMUS DER NATUR
Bretagne: Salz auf den Lippen, Weite im Kopf Der Wind scheint die Gedanken zu ordnen und der Wellengang lehrt einen den Rhythmus der Natur: In der Bretagne beginnt die Erholung nicht erst an der Rezeption eines Wellnesshotels. Sie beginnt mit einem Atemzug an der Küste. Daniela Dambach
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Links: Verlässliche Wellen am schönen Surfspot Crozon. © Fabiano Mancesti Rechts: Wandertraum: die 2000 km lange GR®34-Route. © John Summerton
Die erste Brise duftet nach Salz, Tang und Ferne. In den Ohren hat man das Geräusch der Wellen, die Eile und Hektik davontragen. Da steht man nun, mit dem Gefühl, dass diese Landschaft nichts von einem verlangt, ausser vielleicht: Genauer hinzusehen – in die Weite, aber auch ganz nah, zu sich selbst. Diese Inspirationen laden dazu ein, die Bretagne als ein von Natur aus regenerierendes Reiseziel zu entdecken, in dem die Sinnlichkeit inmitten von Abwechslungen das stete Leitmotiv ist: atmen, gehen, schmecken, lauschen und entschleunigen. Gerade ausserhalb der Hochsaison entfaltet die Region auf der grossen Halbinsel im äussersten Nordwesten Frankreichs ihre geballte Kraft. Dann übernehmen die Elemente das Zepter; die Wolken gehören den Möwen, die Buchten den Gezeiten und die Horizonte jenen, die sich Zeit nehmen.
«Sarrasin» oder «Blé noir»), seit Jahrhunderten als «schwarzes Gold» der Region geschätzt, der als Grundlage der für die berühmten Galettes dient, aber auch für Pasta, Brot wie auch andere salzige oder süsse Gebäcke. Gerade im September öffnen Höfe ihre Tore, sodass Besuchende die eifrige Ernte feldnah miterleben und mit den passionierten Produzierenden ins Gespräch kommen können – und so dem bretonischen, kulinarischen Kulturgut auf das Korn fühlen. 13 Kilometer Küstenlinien und Strände: Perros-Guirec. © A tout France, Guido Lourenzo Boogert
Frische Luft einatmen Die Bretagne ist eine einzige Frischluftkur. Auf dem legendären Zöllnerpfad GR®34 führen die Küstenpfade auf Tausenden Kilometern vorbei an Granitfelsen und Heide, stets das Meer auf der anderen Seite. Gegenwärtiger könnte die Gegenwart nicht sein, während man geht, weiter und weiter, mit Wind im Haar – aber auch Salz und einem Lächeln auf den Lippen und einem Blick, der einfach schweifen darf. Etwa von den hellen Stränden bis zum Horizont oder über die Felsen an der RosaGranit-Küste, die von der seltenen Farbe und skulpturalen Form her wirken wie steingewordene Poesie, gedichtet von Wind und Wellen. Hier, auf der Route zwischen Tréguier und Lannion, ist jeder Aussichtspunkt ein Impuls zum Innehalten.
Genuiner Geschmack Schön anzusehen? Absolut, aber nicht nur, schliesslich schmeckt die Bretagne ebenso intensiv, wie sie aussieht. Zum Beispiel nach goldbraun gebackenem Buchweizen (franz.
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BRETAGNE | RHYTHMUS DER NATUR
Links: Friedvolle Momente: Segelbootfahrt bei Sonnenuntergang. © outdoornomaden Rechts: Cidre: das Nationalgetränk aus der Symbolfrucht. © Tourisme Bretagne
Auch die bretonische Symbolfrucht hat nun Saison: In der Region gedeihen über 600 verschiedene Apfelsorten, darunter zahlreiche alte, heimische Lokalsorten. Vielerorts werden die knackigen Früchte noch von Hand gesammelt und in kleinen Keltereien zu charaktervollem Cidre verarbeitet – mal trocken, mal fruchtig, stets geprägt vom jeweiligen Terroir. Jeder Bissen wird hier zur Begegnung mit dem Ort.
Natur pur spüren Der Geschmack bleibt noch auf der Zunge, während der Atlantik bereits zum nächsten Erlebnis ruft. Jetzt ist es der ganze Körper, der die Bretagne erfährt: im Wind, im wechselhaften Lichtspiel und im Rhythmus der salzigen Wogen. Also, warum nicht selbst hinaus auf den schimmernden Ozean? So lässt sich beim Aquawandern, Kajakfahren, Stand-up-Paddeln oder auf Bootsfahrten das erfrischende Wasser an den Beinen spüren, das Rauschen der Brandung hören und die frische Luft einatmen, die nach einem Gemisch aus Pinien und Algen duftet. Etwa am Cap-Coz beginnt die Action dort, wo Wind und Wellen zusammentreffen: Katamarane, Jollen, Windsurfbretter und Foil-Boards stehen auch für jene bereit, die im Schutz der BegMeil-Klippen erste Versuche wagen wollen. Wer Kräfte und Kondition kitzeln will, tut dies an den Stränden des südlichen Finistère, wo der Atlantik seine wildere Seite offenbart. Beim Surfen sind Balance, Instinkt und Timing gefragt – ein kurzer Augenblick, in dem Körper, Brett und Ozean eins werden. Wahrscheinlich liegt genau darin die Magie des Meeres in der Bretagne: Sie ermahnt nicht dazu, Abstand zur Natur zu halten, sondern verlockt dazu, sich auf sie einzulassen. Mit jedem Schritt, jedem Paddelschlag und jeder Welle wird die Küste ein Stück vertrauter.
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Entschleunigung etablieren So wie das Meer den Körper fordert, vermag es ihn auch wieder zur Ruhe zu bringen. Nach der Dynamik auf dem Wasser beginnt eine andere Form der Begegnung mit der Küste: eine Reise nach innen, – die nicht selten über die Haut führt, da die Bretagne zu den bedeutendsten Thalasso-Destinationen Europas gehört. Schliesslich liefert sie mit zerklüfteter Küste, Gezeiten und nährstoffreichem Atlantikwasser seit jeher die natürlichen Zutaten für diese Form der Erholung. Entlang der Atlantikküste und des Ärmelkanals liegen zwölf Thalassotherapie-Zentren mit eigenem Charakter: mal zurückgezogen, mal gesellig, mal luxuriös. Hier kommt die natürliche Kraft des Meeres direkt an Land – und an den Leib dank warmen Bädern, Vichy-Duschen, Algenpackungen, Massagen oder anderen Spa-Behandlungen. Wenn schliesslich der letzte grüne Krümel der Algenpackung abgewaschen ist, bleibt mehr als nur ein entspanntes Körpergefühl. Der Blick wandert noch einmal über den Atlantik, der Wind trägt den Duft des Meeres heran. Der Bretagne-Effekt hallt nach, sodass der Alltag sogar dann noch weiter weg zu sein scheint, wenn er einem eigentlich längst wieder eingeholt hat. Neben den klassischen Souvenirs wie einem aromatischen Cidre, dessen Schöpfer einem mit seinem Lächeln noch lange präsent bleibt, oder einem wohltuenden Meersalz-Peeling findet sich im Gepäck noch etwas: ein Stück Weite.
Weitere Infos und Inspirationen: www.bretagne-reisen.de
Weltbekannt: die rosa Granitfelsen von Poulmanac’h. © Fabiano Mancesti
Fünf sinnliche Favoriten Buchweizen
Surfen
Das Buchweizenfest (Fête du Sarrasin) wurde von dem Gastronomen und Gründer der bekannten Breizh Café-Kette, Bertrand Larcher, ins Leben gerufen. Es findet jährlich Mitte September auf der Ferme Breizh Café in Saint-Coulomb statt. Das Fest feiert die traditionelle bretonische Pflanze Buchweizen sowie das lokale kulinarische Erbe.
La Torche zählt mit seinen langen, gleichmässigen Wellen zu den Klassikern der bretonischen Surfszene. Auch Crozon, La Palue und Lostmarc’h bieten ideale Bedingungen, eingerahmt von dramatischen Klippen, Dünen und einer Landschaft, die so rau wie faszinierend wirkt.
Cidre Die handwerkliche «Cidrerie Domaine de Kerveguen» im Pays de Cornouaille bietet ein immersives Erlebnis rund um den Apfel – mit Obstgärten, Handernte, Besichtigung der Kelterei und Degustationen verschiedener Cidres, die zeigen, wie Apfelsorten und Terroir den Geschmack prägen.
Wassersport Für Segelbegeisterte bietet das Wassersportzentrum Centre nautique de Fouesnant Cornouaille in Cap-Coz ideale Bedingungen. Katamarane, Jollen, Windsurfbretter und Foil-Boards stehen allen offen. Die ruhige Bucht eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene, für die zudem Einzel- oder Gruppen-Coachings stattfinden.
Wellness Direkt am Ozean gelegen, bietet das Castel Clara auf Belle-Île-en-Mer eine stimmungsvolle maritime Auszeit. Die Thalasso-Anlage nutzt Meerwasser aus der Umgebung der Insel und setzt auf Meeresanwendungen, frische Algen und jodhaltige Luft. Algenpackungen, Entspannung und der Blick von der Terrasse über den Atlantik verwöhnen Körper und Geist. Nach Tagen am Meer lädt das historische «Grand Hôtel de Courtoisville» in Saint-Malo mit seinem Spa, Hallenbad, Sauna und nordischem Bad zum Entschleunigen ein. Der Mix aus maritimem Flair, Gartenoase und wohltuenden Anwendungen intensiviert das Gefühl von Entspannung.
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Das Allgäu: Natürliche Glücksmomente erleben – nur einen Steinwurf von der Schweiz entfernt Auf der Suche nach einer Auszeit, die tiefer geht? Das Allgäu, das mit seiner voralpinen Landschaft unmittelbar an die Schweiz angrenzt, bietet genau das: einen einfachen Weg zurück zur Natur und zu sich selbst. Denn nicht nur die Gastgeber leben ihre Verantwortung für die Natur. Milde Sonnenstunden, weite Fernblicke und die beginnende Farbenpracht der Natur – der Spätsommer und Herbst im Allgäu bietet die ideale Kulisse für erholsame Tage und echte Genussmomente. allgaeu.de/ferien
Weitblicke im Allgäu.
© Allgäu GmbH, Erika Dürr
Bauernhöfe: Natur, die atmen lässt Ein Genussmoment, der in Erinnerung bleibt. Morgens, wenn der Frühnebel langsam von den Wiesen aufsteigt und die Bergkulisse ins richtige Licht rückt und die Gastgeber sich aufmachen, für gesunde Lebensmittel zu sorgen: Ob Milch oder Streuobst, ob Käse oder Kuchen, hier erlebt man hautnah, wie viel Leidenschaft in den Produkten steckt, von der Frucht oder der Milch bis hin zum fertigen Produkt. Ferien auf dem Bauernhof im Allgäu sind mehr als Erholung. allgaeu-urlaubaufdembauernhof.de
Kleine Helfer auf dem Allgäuer Bauernhof.
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© Allgäu GmbH, Christoph Gramann
GRENZNAHE GLÜCKSMOMENTE | ALLGÄU
Oberstaufen: Durchatmen, wohlfühlen, entdecken Im Allgäuer Wohlfühlort, nur etwa zwei Stunden von Zürich entfernt, treffen Natur und Weite auf Brauchtum und Genuss. Allein 360 km Wanderwege und verschiedene gemütliche Velorunden warten darauf, entdeckt zu werden. Während es mit drei Bergbahnen hoch hinausgeht in den Naturpark Nagelfluhkette, lassen urige Berghütten kulinarische Herzen höherschlagen und laden nach erlebnisreichen Aktivitäten zur gemütlichen Einkehr ein. Bei der Buchung des Premiumangebots Oberstaufen PLUS sind einige Freizeitangebote inklusive: Von freien Bergbahnfahrten und Eintritten ins Erlebnisbad Aquaria bis hin zur Leihe von Mountain-E-Bikes. oberstaufen.de
Wanderung mit Blick auf die Nagelfluhkette.
© Oberstaufen Tourismus, Alex Fuchs
Bad Hindelang: Farbenpracht und Bergluft Eingebettet ins Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen, bietet Bad Hindelang im Herbst ein farbenprächtiges Natur erlebnis. Wanderwege, Klettersteige und zahlreiche Outdoor-Angebote warten. Viele Gäste profitieren zudem vom Gästepass mit Bad Hindelang PLUS, mit dem viele Erlebnisse, wie ein Besuch beim Alphornbauer, ein Klettersteigkurs und Bergbahnfahrten kostenfrei nutzbar sind. badhindelang.de
Bergkulisse in Bad Hindelang.
© Bad Hindelang Tourismus, Wolfgang B. Kleiner
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Füssen: Herbstsonne am Hopfensee Wenn der Herbst das Allgäu in warmes Licht taucht, beginnt am Hopfensee bei Füssen die schönste Zeit. Moderate Temperaturen und strahlende Föhntage laden dazu ein, die Herbstsonne an der von Caféterrassen gesäumten Uferpromenade zu geniessen. Eine Wander- oder Velotour bietet immer wieder Ausblicke auf die Alpen – sogar Schloss Neuschwanstein kann man sehen. Ideal für alle, die Natur, Bewegung und entspannte Herbsttage miteinander verbinden möchten. fuessen.de
Hopfensee, Schloss Neuschwanstein in der Ferne sehen.
© Füssen Tourismus und Marketing, Dennis Siebert
AllgäuTopHotels: Genussmomente die glücklich machen In den knapp 90 erstklassigen familiengeführten AllgäuTopHotels lassen sich Genussmomente in all ihren Facetten erleben. Bei feiner regionaler Kulinarik und ehrlicher Gastlichkeit ist Entspannung garantiert. Wer die aktive Erholung sucht, geniesst die Schönheit der Bergwelt bei ausgiebigen Wanderungen oder Bergtouren durch die stille Natur. Wenn sich der Tag langsam dem Ende neigt, laden die grosszügigen Panoramapools und Wellnessbereiche dazu ein, die Erlebnisse bei milder Abendluft in aller Ruhe Revue passieren zu lassen. Finden Sie Ihr TopHotel für ganz persönliche Genussmomente im Spätsommer …
allgaeu-top-hotels.de
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Wandern mit Weitblick.
©Resort Bergkristall, Oberstaufen
TOP HOTELS | ALLGÄU
Wo die Zeit stillsteht – und die Berge näher rücken Hoch über Bad Oberdorf, in stiller Alleinlage mit freiem Blick auf die Allgäuer Alpen, liegt das Natur- und Wellnesshotel Prinz-Luitpold-Bad – seit vier Generationen in der Hand der Familie Gross. Alle Zimmer verfügen über Südbalkon und Bergblick. Direkt vor der Tür beginnen Wanderwege zu Alpen, Berghütten und aussichtsreichen Gipfeln. Im neu gestalteten Regentensaal rahmen bodentiefe Fenster die Bergwelt wie ein lebendes Gemälde. Hier treffen regionale Spezialitäten, saisonale Küche, kreative vegetarische Gerichte und erlesene Weine auf beeindruckende Ausblicke. Nach einem Tag in der Natur laden drei ganzjährig beheizte Pools, fünf Saunen, Naturteich und Park zum Entspannen ein. Anwendungen mit dem hauseigenen Schwefel-Mineralwasser sowie ein Kneippbecken mit frischem Bergwasser knüpfen an die lange Tradition des Hauses an. Ein Ort für Menschen, die Natur, Bewegung und Genuss gleichermassen schätzen Ausblick auf die Hindelanger Berge von jedem Zimmerbalkon des Hotels.
© Fotograf: Günter Standl
luitpoldbad.de
Natur, Kultur und Kulinarik in königlicher Kulisse Ein Bad im kristallklaren Alpsee, frische Allgäuer Alpenluft und der Blick auf die Königsschlösser: Im AMERON Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa wird Genuss zur königlichen Auszeit. Das mit einem MICHELIN Key ausgezeichnete VierSterne-Superior-Resort liegt direkt am See und verbindet historische Gebäude wie Jägerhaus und Alpenrose mit moderner Eleganz. Wanderungen und Velotouren starten vor der Tür, Schloss Neuschwanstein und das Museum der bayerischen Könige sind ganz nah. Danach schenkt der 850 Quadratmeter grosse 4 elements spa mit Indoorpool, Saunen und Gebirgspanorama neue Ruhe. Kulinarische Höhepunkte setzt das Lisl Restaurant, begleitet von prämierten Weinen des Weinguts Schloss Ortenberg. Besonders genussvoll: 4 Nächte bleiben, nur 3 bezahlen. So klingt ein Aufenthalt aus Natur, Kultur und Erholung noch ein bisschen länger nach. ameron-neuschwanstein.de
Hotel am Fusse des Königsschlosses. © AMERON Neuschwanstein Resort & Spa, Hohenschwangau
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Das Freiberg: Zeit für Berge und Genuss Wer in Oberstdorf unterwegs ist, muss sich selten zwischen Aktivsein und Entspannen entscheiden. Wanderwege und Bergbahnen bieten eine grosse Auswahl für alle Ansprüche. Zurück im Tal kann man es ruhiger angehen lassen. Genau dort liegt Das Freiberg am südwestlichen Ortsrand des Dorfes. Die Wege in die Berge beginnen direkt vor der Haustüre, der Ortskern ist dennoch nur wenige Minuten entfernt. Im Haus setzt sich diese Mischung aus Bewegung und Gelassenheit fort. Das Frühstück wird bis 12 Uhr serviert, der ganzjährig beheizte Outdoorpool sorgt bei jedem Wetter für das gewisse Urlaubs- und Sommergefühl. Drei Restaurants und die Halbpension im entspannten Fine-Dining-Restaurant prägen die kulinarische Seite des Aufenthalts. Im Sommer sind zudem alle Bergbahnen in Oberstdorf und dem Kleinwalsertal inklusive. So entstehen Urlaubstage, die keiner festen Planung folgen müssen und gerade deshalb lange in Erinnerung bleiben.
Genussvolle Momente im Garten.
© Das Freiberg, Oberstdorf
das-freiberg.de
Sommerfrische trifft Bio-Genuss im Oswalda Hus
Erfrischung im Panoramapool.
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© Oswalda Hus, Kleinwalsertal
Warum bis zum Wochenende warten? Gönnen Sie sich eine spontane Auszeit im Bio Hotel Oswalda Hus im Kleinwalsertal und tauschen Sie Termine gegen Bergluft, Bildschirmzeit gegen Naturzeit und den Alltag gegen pure Sommerfrische. Das Haus ist klein und fein: Mit nur 24 liebevoll gestalteten Zimmern, Suiten und Apartments bietet es einen exklusiven Rückzugsort abseits vom Massentourismus. Direkt vor der Haustür erwartet Sie ein wahres Wanderparadies für aktive Stunden und unvergessliche Gipfelmomente in den Bergen. Nach einem Tag in der Natur lädt der Panoramapool zum Entspannen ein, während die Saunalandschaft und der idyllische Gartenbereich viel Raum zum Durchatmen bieten. Gastgeber Joachim Müller zaubert zudem köstliche Bio-Kulinarik, die für ehrlichen, regionalen und nachhaltigen Genuss steht. Kurz gesagt: Ein paar Tage weg – und das Leben fühlt sich gleich ein Stück leichter an.
TOP HOTELS | ALLGÄU
edita: Aktiv geniessen im Allgäu Im Herzen des Allgäus, zwischen Bodensee und Alpen, eröffnet das Vier-Sterne-Superior-Hotel edita in Scheidegg vielfältige Möglichkeiten für aktive Erholung und genussvolle Auszeiten. Ob beim Wandern, Radfahren oder Entdecken der abwechslungsreichen Landschaft – die Region begeistert mit ihrer natürlichen Vielfalt. Anschliessend sorgen grosszügige Wellnesswelten mit Infinitypool, Saunalandschaft und wohltuenden Anwendungen für entspannte Momente. Kulinarische Kreationen mit regionalen Zutaten ergänzen das Erlebnis. Ein Ort, an dem Bewegung, Entspannung und Genuss auf besondere Weise zusammenfinden. hotel-edita.com
Wellness-Oase mit Weitblick.
© Hotel edita, Scheidegg
Feelgood-Urlaub zwischen Wellness, Bergen und Genuss Von einem Vier-Sterne-Superior-Hotel darf man sicherlich das Besondere erwarten. Im FeelgoodHotel Oberstdorf gibt es das Einzigartige noch dazu: einen Naturbadesee mit 1500 m² Alpen Wellnesswelt, der Erholung ganz locker nimmt. Einen beheizten Aussen-Sole-Pool mit Bergblick, Saunen zum Durchatmen und Rückzugsorte, an denen der Alltag leiser wird. Dazu eine Küche, die Genuss nicht inszeniert, sondern lebt: regional, herzlich und mit dieser typischen Allgäuer Bodenständigkeit, die einfach guttut.
Entspannen mit Naturteich und Bergblick.
© Hotel Oberstdorf, Oberstdorf
Wer hier Urlaub macht, findet aktive Erholung in all ihren Facetten. Morgens hinaus in die Oberstdorfer Natur zum Wandern, Biken, Skifahren oder Langlaufen. Danach Wärme, Wasser, gutes Essen und Geselligkeit. Zimmer, so gemütlich wie das Allgäu selbst. Und Gastgeber, die dafür sorgen, dass aus Urlaub ein echtes Gefühl wird: leicht, lebensfroh und rundum wohltuend. Lass baumeln, Seele! hotel-oberstdorf.de
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ALLGÄU | TOP HOTELS
Sommergenuss zwischen Wald + Fluh Zwischen sanften Bergwiesen, klarer Höhenluft und beeindruckenden Ausblicken entfaltet sich im Torghele’s Wald + Fluh eine Auszeit voller Möglichkeiten. Ob beim Wandern durch die Allgäuer Natur, beim Entdecken neuer Lieblingswege oder beim bewussten Innehalten inmitten der Bergwelt – hier fällt es leicht, Abstand vom Alltag zu gewinnen und neue Kraft zu schöpfen. Danach wartet das Torghele’Spa mit Indoorpool, RooftopPool, Bergquell-Badeteich, sechs Saunen und diversen Ruheräumen – mal belebend, mal ganz leise. Und weil Genuss im Torghele’s dazugehört, klingt der Tag bei regional inspirierter Kulinarik im Restaurant Gut. Essen, auf der Terrasse mit Blick auf Wald + Fluh oder bei einem Glas Wein in der Bar aus. Frische Zutaten, ehrliche Aromen und die Verbundenheit zur Region machen dabei jede Mahlzeit zu einem besonderen Urlaubsmoment.
Logenplatz im Naturteich.
© Torgehles Wald + Fluh, Balderschwang
Eine Auszeit, die Körper und Geist in Bewegung bringt und gleichzeitig Raum schafft, einfach den Moment zu geniessen. torgheles-hotelerei.com
Weitblick statt Schritte zählen Der Blick schweift über die Gipfel der Allgäuer Alpen. Die Bergluft ist klar, die Wege beginnen direkt vor der Tür. Im Bergkristall fällt es leicht, nach draussen zu gehen. Eine Wanderung durch die Allgäuer Bergwelt. Eine Bike-Tour mit Weitblick. Yoga auf der Terrasse oder eine Golfrunde zwischen saftigen Wiesen und Gipfeln. Zurück im Resort warten Infinitypool, Kristall Spa und Lieblingsplätze voller Ruhe. Hier geht es um Balance. Um neue Energie. Um das gute Gefühl, wieder bei sich anzukommen. Auch die Kulinarik folgt diesem Gedanken. Regionale Produkte, feine Aromen und viel Gefühl in der Küche sorgen für Genuss, der leicht wirkt und lange in Erinnerung bleibt.
Infinitypool mit freiem Blick in die Berge.
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©Resort Bergkristall, Oberstaufen
Was bleibt, ist mehr als ein schöner Urlaub. Es sind Lebensfreude, neue Impulse und dieses Bergkristall-Gefühl, das noch lange mit nach Hause reist. bergkristall.de
Genuss & Tradition für daheim und unterwegs
TEHMA | RUBRIK
Gipfelgut
GUTES FÜR BERG & ZUHAUSE
www.gipfelgut.ch
Umhängetasche aus Schwingerstoff & Leder
Portemonnaie aus Armee-Decke
Jassteppich Scherenschnitt
Handgemacht im Wallis. Leinen-Zwilch kombiniert mit feinem Leder, Masse: 25 × 17 × 6 cm. CHF 169.–
Robuster Schweizer Armeedecken-Stoff, lässt sich direkt am Gürtel befestigen. CHF 46.–
Dieser hochwertige Jassteppich vereint Spielfreude und Schweizer Handwerkskunst. CHF 69.90
Küchentuch Kuhmotiv
Whisky- und Cocktailglas «On the Rocks»
Glarner Tüechli Edelweiss
Schweizer Textilkunst, gefertigt aus hochwertiger 100 % Baumwoll-Jacquard. CHF 25.–
Erhältlich mit verschiedenen Bergmotiven (u. a. Matterhorn, Jungfrau), 2 dl. CHF 25.90
Bestellungen an: Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt, Telefon 033 336 55 55 oder bestellen Sie online oder per Mail www.gipfelgut.ch, mail@weberverlag.ch
Tradition kombiniert mit alltagstauglichem Design, 50 × 50 cm. CHF 16.–
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BAUMELER | WANDERREISEN
Wanderreisen, die verbinden. Wer gemeinsam zu Fuss unterwegs ist, sieht nicht einfach mehr. Er erlebt anders. Landschaften öffnen sich Schritt für Schritt, Gespräche entstehen nebenbei und aus einer Reise wird eine Erfahrung, die bleibt. Baumeler verbindet Bewegung, Kultur und Genuss mit dem guten Gefühl, unterwegs bestens aufgehoben zu sein.
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TEHMA | RUBRIK
Wie aus dem Meer gewachsen: Die Fortezza di Le Castella thront auf einer kleinen Halbinsel vor der kalabrischen Küste.
Ein Weg über dem Meer. Der Duft von wildem Thymian. Ein Tisch in einer kleinen Trattoria mit Menschen, die eben noch Fremde waren und zu Weggefährten werden. Geführte Gruppen-Wanderreisen schenken Momente, die bleiben. Damit alles leicht wirkt, braucht es Erfahrung, gute Planung und eine Reiseleitung mit Gespür. Dafür steht Baumeler seit 66 Jahren.
Einfach losgehen und tiefer eintauchen Der Pfad führt durch silbrig schimmernde Olivenhaine, über alte Steinstufen und hinauf zu einem Aussichtspunkt. Unten glitzert das Meer, später wartet ein Mittagessen mit regionalen Spezialitäten. Niemand muss den nächsten Transfer organisieren oder einen Fahrplan studieren. Jetzt zählt nur dieser Moment. Beim Wandern zieht die Welt nicht am Fenster vorbei. Sie entfaltet sich Schritt für Schritt. Man spürt den Boden unter den Füssen, hört das Rascheln der Blätter und entdeckt Details, die aus der Distanz unsichtbar bleiben. Abseits der grossen Besucherströme werden Landschaft, Kultur und Alltag unmittelbar erlebbar und mit Zeit für echte Begegnungen.
Herbst-Wandern in Italien Italien ist wie geschaffen dafür: An der ligurischen Küste verlaufen Wege zwischen Macchia, Felsen und Meer. In Umbrien führen sie durch Olivenhaine zu mittelalterlichen Städten. An der Amalfiküste ziehen sich alte Treppenwege durch Zitronengärten, begleitet vom Blick über das tiefblaue Wasser. Keine Kulissen zum Abhaken, sondern Regionen zum Eintauchen.
Allein buchen. Gemeinsam ankommen Die Reiselust ist da, doch im Freundeskreis hat gerade niemand Zeit oder dieselben Pläne? Kein Grund, eine Reise auf-
zuschieben. In einer überschaubaren Gruppe kommt man allein an und ist vom ersten Tag an in guter Gesellschaft. Gespräche entstehen fast von selbst: beim Wandern, beim Abendessen oder an einem besonders schönen Aussichtspunkt. Baumeler bietet Gruppenreisen, die auf die Bedürfnisse von Alleinreisenden abgestimmt sind. Bei ausgewählten Angeboten entfällt sogar der Einzelzimmerzuschlag. So geniesst man die Gemeinschaft unterwegs und zugleich den Komfort und die Privatsphäre des eigenen Zimmers. Bei garantierten Abreisen zeigt die Funktion «Wer fährt mit?» auf der Website zudem, wie sich die Gruppe zusammensetzt. Das gibt Orientierung und macht die Vorfreude noch konkreter.
Gemeinsam, aber nicht im Gleichschritt Eine gute Gruppenreise hält zusammen, ohne einzuengen. Auf den Wanderetappen sorgt die Reiseleitung dafür, dass alle sicher ans Ziel kommen. Das Programm ist dennoch nicht bis zur letzten Minute gefüllt. So bleibt Zeit, Eindrücke nachklingen zu lassen. Wo es der Tagesablauf erlaubt, kann man bei einer Stadtbesichtigung im Café sitzen bleiben, eine Kirche in Ruhe anschauen oder durch kleine Läden streifen und später wieder zur Gruppe stossen. Der gemeinsame Rahmen gibt Sicherheit, freie Momente schenken Selbstbestimmung. Diese Balance macht das Reisen angenehm und leicht.
Die Welt im eigenen Rhythmus entdecken Nicht alle wandern gleich schnell, und nicht alle suchen dieselbe Herausforderung. Manche freuen sich auf Höhenmeter, andere auf genussvolle Etappen mit viel Zeit für Landschaft, Kultur und Kulinarik. Deshalb beschreibt Baumeler die Anforderungen transparent und stimmt Routen, Tagesetappen und Pausen sorgfältig aufeinander ab. Das erleichtert die Wahl
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BAUMELER | WANDERREISEN
In einer Baumeler-Wandergruppe kommt man allein an und ist vom ersten Tag an in guter Gesellschaft.
der passenden Reise. Unterwegs entsteht ein Rhythmus, der anregt, ohne zu überfordern. Bewegung verbindet Naturerlebnis, geistige Anregung und soziale Nähe und tut Körper wie Seele gut.
Mit Profis unterwegs Eine Reiseleitung kennt mehr als die Route. Sie weiss, welche Geschichte sich hinter einer alten Kapelle verbirgt, wo die schönste Aussicht wartet und wann eine Pause richtig kommt. Die erfahrenen Reiseleiterinnen und Reiseleiter von Baumeler vermitteln Wissen, öffnen Türen zu Land und Leuten, motivieren und geben auf anspruchsvolleren Abschnitten Sicherheit. Auch die Reisespezialistinnen und Reisespezialisten kennen viele Destinationen aus eigener Anschauung. Sie prüfen Wege, Unterkünfte und Abläufe und erfahren im Austausch mit den Gästen, was wirklich zählt. Dieses Wissen fliesst laufend in die Angebote ein – seit 66 Jahren und mit jedem neuen Weg aufs Neue.
Gut organisiert heisst unbeschwert reisen Eine gelungene Reise fühlt sich mühelos an. Dahinter steckt präzise Arbeit: Je nach Angebot greifen Anreise mit Zug oder Bus, Transfers, Gepäcktransport und ausgewählte Hotels zuverlässig ineinander. Die Gäste müssen weder koordinieren noch improvisieren. Sie dürfen ankommen, losgehen und geniessen. Vielleicht ist genau das der eigentliche Luxus einer Wanderreise: den Kopf frei zu haben für Landschaft, Bewegung, gute Gespräche und überraschende Begegnungen. Unterwegs sein und sich gleichzeitig von Anfang bis Ende bestens aufgehoben fühlen.
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Eine Baumeler-Reiseleitung kennt mehr als die Route. Sie weiss, wo die schönste Aussicht wartet.
Erst schnuppern, dann loswandern Wer das begleitete Wandern unverbindlich kennenlernen möchte, erhält bei den Baumeler-Schnuppertagen im Emmental einen persönlichen Einblick. Rund um Burgdorf erleben Sie Natur, Genuss und echte Baumeler-Reise atmosphäre – unkompliziert, aktiv, persönlich. Die nächsten Termine: 25.9. und 26.9.2026, 1 Tag ab CHF 49.– Buchung: www.baumeler.ch/reise/schnuppertag-emmental-3300 Und wer bereits vom Wanderherbst im Süden träumt, findet gleich anschliessend drei ausgewählte Gruppenreisen nach Italien – mit Meerblick, Genussmomenten und dem guten Gefühl, dass für alles gesorgt ist.
Weitere Inspiration für begleitete Wanderreisen: www.baumeler.ch/wanderreisen-begleitet Telefon 041 418 65 65
TEHMA | RUBRIK
Im Herbscht zäme go wandere in Italie. Chom au met.
7 Tage ab CHF 1890.–
7 Tage ab CHF 1990.–
8 Tage ab CHF 2790.–
Wanderparadies zwischen der Cinque Terre und Genua.
Wandern, Kultur und Küche im «grünen Herzen» Italiens.
Wandern, wo Zitronenhaine bis ans Meer reichen.
ST. MARGHERITA – PORTOFINO
UMBRIEN
AMALFIKÜSTE
Erlebe die italienische Riviera di Levante zu Fuss. Unter den Palmen von Santa Margherita fl anieren, staunend in die Bilderbuchbucht Portofinos wandern und die bunten Fischerhäuser von Camogli entdecken. Dolce Vita aktiv!
Entdecke in ruhigem Wanderrhythmus den Lago Trasimeno, die Wälder bei Gubbio, des Montelucco und di San Francesco bei Assisi. Dazwischen warten mittelalterliche Städte, stille Gassen und Kunstschätze.
Wandere auf der sorrentinischen Halbinsel durch Zitronenhaine, über Panoramapfade hoch über dem Meer und zum Krater des Vesuvs. Dazu kommen Pompeji, Amalfi, Capri, Ravello und der berühmte «Pfad der Götter».
• Naturpark Monte Portofino • Eindrückliche Vegetation • Schifffahrt San Fruttuoso
• Perugia und Assisi mit lokaler Führung • Gubbio, Spoleto und Bevagna • Umbrische Kulinarik geniessen
• Neapels Altstadt (UNESCO-Welterbe) • Bootsfahrt nach Capri • Ausflug ins elegante Ravello
Abreisedaten: 27.09. – 03.10.2026 07.04. – 13.04.2027 23.04. – 29.04.2027 26.09. – 02.10.2027
Abreisedaten: 04.10. – 10.10.2026 garantierte Abreise 25.10. – 31.10.2026 01.04. – 07.04.2027 24.09. – 30.09.2027 14.10. – 20.10.2027
Abreisedaten: Reiseleitung: 24.10. – 31.10.2026 Sven Heinitz garantierte Abreise 04.04. – 11.04.2027 24.10. – 31.10.2027
Reiseleitung: Ralph Bühler Ralph Bühler Ralph Bühler Ralph Bühler
Reiseleitung: Karin Meier Elisabeth Ibscher Karin Meier Karin Meier Elisabeth Ibscher
Wer fährt mit? Mindestens 10, maximal 18 Teilnehmende. Gruppenzusammensetzung online einsehbar.
Wer fährt mit? Mindestens 10, maximal 20 Teilnehmende. Gruppenzusammensetzung online einsehbar.
Wer fährt mit? Maximal 20 Teilnehmende pro Reiseleitung. Gruppenzusammensetzung online einsehbar.
Webcode: 2180
Webcode: 2204
Webcode: 2191
Anforderungsprofil
Anforderungsprofil
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Meh inschperierendi Reise zom beschte Priis: www.baumeler.ch 63
Düsseldorf – die grüne Metropole der Kontraste Kann eine Grossstadt gleichzeitig international, lebendig und nachhaltig sein? Düsseldorf beweist, dass genau diese Verbindung gelingt. Die nord rhein-westfälische Landeshauptstadt ist bekannt für ihre Kunstszene, die Königsallee, moderne Architektur, die Altstadt und ihre hohe Lebens qualität. Gleichzeitig zeigt sie eine überraschend grüne Seite: Natur, Nachhaltigkeit und bewusster Genuss gehören hier selbstverständlich zum urbanen Alltag und machen die Stadt zu einem besonderen Reiseziel.
© Düsseldorf Tourismus – React-EU
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GRÜNE METROPOLE | DÜSSELDORF
Natürlich unterwegs in Düsseldorf.
© Visit Düsseldorf
Ein aussergewöhnliches Wahrzeichen sind die Rheinschafe auf den Rheinwiesen. Sie halten die Grasflächen kurz, verdichten den Boden und tragen so zum Hochwasserschutz bei. Die Rheinwiesen sind nicht nur beliebte Erholungsflächen, sondern zeigen, wie natürliche Kreisläufe in einer Grossstadt funktionieren. Aus dieser Verbindung entstehen sogar regionale Produkte: Friederike Feld verarbeitet für das Label «rh:ool» die Wolle der Düsseldorfer Rheinschafe zu hochwertigem Garn. Auch beim Einkaufen spielt Nachhaltigkeit eine immer grössere Rolle. Neben internationalen Luxusmarken finden sich zahlreiche Geschäfte mit Fokus auf Transparenz, faire Produktion und langlebige Produkte. Besonders in Flingern und Unterbilk entstehen innovative Konzepte, die Design, Handwerk und Nachhaltigkeit verbinden. Orientierung bietet die Plattform COSH!, die Geschäfte nach Nachhaltigkeitsstandards bewertet. Nachhaltigkeit zeigt sich ebenso in der Gastronomie. Viele Restaurants und Cafés setzen auf regionale Zutaten, kurze Lieferketten und saisonale Produkte. Kreative vegetarische und vegane Angebote gehören längst zum Stadtbild. Ob Sattgrün oder moderne Cafés und Bistros in Flingern, Pempelfort und Unterbilk – zahlreiche Betriebe arbeiten mit regionalen Produzenten zusammen und reduzieren so ihren ökologischen Fussabdruck. Die Nähe zur Natur prägt Düsseldorf auf vielfältige Weise. Mit Rheinpark, Nordpark samt Japanischem Garten und dem historischen Hofgarten verfügt die Stadt über attraktive grüne Rückzugsorte. Besonders der Hofgarten, Deutschlands erster öffentlicher Volksgarten, verbindet Natur, Geschichte und Erholung mitten im Stadtzentrum. Ein weiteres Naturhighlight ist der Himmelgeister Rheinbogen. Das Naturschutzgebiet zählt zu den wertvollsten Fluss-
© Tobias Vollmer, Radregion Rheinland e. V.
auen am Rhein. Feuchtwiesen, Altarme, Weideflächen und Kopfweiden bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz. Nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt erleben Besucher hier eine nahezu ursprüngliche Rheinlandschaft. Wie Klimaschutz architektonisch umgesetzt werden kann, zeigt der Kö-Bogen II. Europas grösste Grünfassade ist vollständig mit Hainbuchen bepflanzt. Sie verbessert das Mikroklima, bindet Feinstaub und sorgt an heissen Tagen für Kühlung. Das Gebäude steht beispielhaft für eine Stadtentwicklung, die Design und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Wer Düsseldorf umweltfreundlich erkunden möchte, profitiert vom gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr und der Düssel dorfCard Plus. Auch Radfahrer finden gute Bedingungen: Die Radregion Rheinland verbindet Natur, Kultur und Geschichte über ein dichtes Netz ausgeschilderter Wege. Besonders beliebt ist die Route entlang des Rheins zur mittelalterlichen Zollfeste Zons. Das historische Städtchen mit seinen nahezu vollständig erhaltenen Stadtmauern, Gassen und Toranlagen zählt zu den schönsten Ausflugszielen der Region. Die Strecke führt durch die Rheinlandschaft südlich von Düsseldorf und verbindet städtisches Leben mit naturnahen Erlebnissen. Düsseldorf zeigt eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit weit mehr ist als ein Trend. Ob regionale Produkte, nachhaltige Mode, bewusste Gastronomie, innovative Architektur oder klimafreundliche Mobilität – die Stadt verbindet urbanes Leben mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Gerade diese Mischung aus internationaler Metropole, grüner Oase und bewusstem Genuss macht Düsseldorf zu einem Reiseziel voller überraschender Kontraste.
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RUBRIK | TEHMA
Die leise Zeit des Herbstes – Natururlaub im Allgäu Ruhige Tage in den Ferienwohnungen am Lacherhof – unabhängig, naturnah und im eigenen Rhythmus.
Wenn der Herbst ins Voralpenland zieht, verändert sich die Landschaft auf eine Weise, die zur tiefen Ruhe einlädt. Die Wiesen färben sich golden, Nebelschwaden ziehen sanft durch die Täler, und das Zwitschern der Vögel wird leiser, als würde die Natur selbst zur Einkehr rufen. Es sind diese stillen Tage, die uns die Gelegenheit geben, zu lauschen und den eigenen Rhythmus wiederzufinden.
Sorgfalt ist in der warmen, gemütlichen Atmosphäre der Ferienwohnungen spürbar. Auch im Aspekt der Nachhaltigkeit wurde das Projekt gut durchdacht: Das Haus wird über Erdwärme und Flächenkollektoren beheizt, ein Pflanzenbeet auf dem Grundstück reinigt das Abwasser, und eine E-Ladestation steht für Gäste bereit.
Wandern direkt von der Haustüre Ein Ort zum Innehalten Eingebettet in diese wundervolle Landschaft ist das kleine Dorf Buchenegg, ausserhalb von Oberstaufen. Hier liegt der Lacherhof – ganz abgelegen und ruhig. Die Zufahrt ist ausschliesslich Anliegern vorbehalten. Kein Durchgangsverkehr, keine Hektik. Ruhe und Natur. Bei einem Aufenthalt in den Ferienwohnungen des Lacherhofs gibt es Zeit. Zeit, um die Tage entstehen zu lassen. Ein Spaziergang am Morgen, eine Pause am Nachmittag, ein kurzer Ausflug zwischendurch – oder einfach bleiben und schauen, wie sich das Licht verändert. Der Lacherhof wurde bis ins Jahr 2022 vollständig neu aufgebaut – im Allgäuer Stil, mit viel Liebe zum Detail, hochwertigen Materialien und unzähligen Stunden Handarbeit. Diese
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Die nahegelegene Umgebung vom Lacherhof bietet wunderbare Orte zum Erkunden. In etwa einer Stunde erreicht man zu Fuss den Hündlekopf auf 1112 Metern Höhe. Für Schweizer mag das kaum ein Berg sein – und doch fügt er sich genau in diese stille Einkehr des Herbstes. Der Weg hinauf ist kein Ziel, das man «bezwingt», sondern eher ein ruhiges Hinaufgehen, Schritt für Schritt, im eigenen Tempo. Oben angekommen öffnet sich – bei klarer Sicht – der Blick weit über das Voralpenland bis hin zum Alpsee bei Immenstadt. Die Landschaft liegt in warmen Herbstfarben, ruhig und weit, als hätte sie selbst einen Gang zurückgeschaltet. Und wenn der Nebel da ist? Dann wird der Weg weniger zur Aussicht als vielmehr zur Innenschau. Eine stille, fast intime Stimmung entsteht – eine besondere Form von Gegenwärtigkeit, ganz bei sich und der mystischen Seite der Natur.
RUHE DER NATUR | ALLGÄU
Die Buchenegger Wasserfälle. Ein eindrücklicher Ort. Das Wasser stürzt dort rund 15 Meter in ein tief dunkelgrünes Becken. Kraftvoll und gleichzeitig erstaunlich still. Verweilen, schauen, hören – diese Kraft einatmen und mitnehmen.
Vielleicht geht es genau um dieses Zusammenspiel: die Innenschau, das stille Werden – und genauso das Loslassen, das Geniessen eines einfachen guten Essens und eines Abends, der nichts weiter sein muss als er selbst.
Herbst und Frühling – die leise Zeit im Allgäu Was den Herbst im Allgäu – und genauso den Frühling – so besonders macht, ist die Ruhe dazwischen. Es ist die Nebensaison, in der die Region wieder durchatmet. Die grossen Besucherströme sind weg oder noch nicht da, und genau dadurch entsteht eine ganz eigene Qualität. Die Landschaft wirkt näher. Die Wege gehören wieder mehr sich selbst. Man trifft selten viele Menschen gleichzeitig, sondern eher vereinzelt – unterwegs auf den Wiesen, in den Wäldern oder auf den Bergen. Alles ist entschleunigt, ohne dass es leer wirkt. Gleichzeitig ist die Infrastruktur vollständig da. Restaurants haben geöffnet, die Bergbahnen fahren, Ausflugsziele sind erreichbar – aber ohne Andrang, ohne Wartezeiten, ohne Hektik. Einzigartig ist dabei Oberstaufen PLUS: Viele Bergbahnen, das Erlebnisbad, die Sauna und saisonale Angebote sind bereits im Übernachtungspreis enthalten – und machen es leicht, einfach loszugehen und den Tag entstehen zu lassen.
Eine Nahaufnahme vom Badezimmer in der Ferienwohnung Bergwiese.
Neue Ferienwohnungen am Lacherhof im Oberallgäu. Traumhafte Alleinlage, Natur vor der Haustür und Zeit für das Wesentliche.
Die schönste Jahreszeit ist die, in der
nichts muss. Oberstaufen PLUS inklusive Bergbahnen, Erlebnisbad
10% Rabatt für natürlich-Leser:innen* 3 Übernachtungen für 2 Personen ab 432 statt 480 EUR 7 Übernachtungen für 2 Personen ab 756 statt 840 EUR *Geben Sie bei der Anfrage das Stichwort „natürlich“ an.
und saisonale Angebote sind bereits im Übernachtungspreis enthalten. lacherhof-oberstaufen.de
Ein Urlaub mit überraschend geringen 67 Zusatzkosten.
NORDSEE | SCHÖNHEIT DER NATUR
Wo der Wind die Gedanken sortiert: Die deutsche Nordsee zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein Weiter Horizont, salzige Luft, das beharrliche Kommen und Gehen der Gezeiten: Die deutsche Nordseeküste ist eine Landschaft, die nicht mit Lautstärke beeindruckt, sondern mit stiller, anhaltender Kraft. Wer hierher reist, kommt für Strandkörbe, Wattwanderungen und frische Krabbenbrötchen. Und bleibt wegen so viel mehr.
Orientierungspunkt und Sehnsuchtsort: der Westerhever Leuchtturm im Abendlicht.
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© Fokus Nordsee St. Peter-Ording, Marina Weishaupt
TEHMA | RUBRIK
Wo der Wind den Kopf frei macht: unterwegs auf den Küstenwegen der Nordsee. © Tourismus-Agentur Nordsee GmbH
Abendstimmung zwischen Ebbe, Horizont und salziger Luft. © Janis Meyer Maritime Ruhepause © Fokus Nordsee Nordfriesland, Anna Jesse und Mario Frigge zwischen zwei Gezeiten.
Eine Küste, zwei Bundesländer, unzählige Gesichter Die deutsche Nordseeküste erstreckt sich über rund 1200 Kilometer und teilt sich zwischen zwei Bundesländern auf: dem niedersächsischen Festland mit den Ostfriesischen Inseln im Westen und dem schleswig-holsteinischen Wattenmeer mit den Nordfriesischen Inseln und den einzigartigen Halligen im Norden. Beide Regionen liegen in Norddeutschland, für Schweizerinnen und Schweizer bequem erreichbar per Bahn oder Flug über Hamburg oder Bremen. Die niedersächsische Küste präsentiert sich mit malerischen Hafenstädten wie Cuxhaven, Norddeich und dem kleinen Greetsiel mit seinen charakteristischen Zwillingsmühlen. Weiter nordöstlich wartet Schleswig-Holstein mit Büsum, dem mondänen Sylt, St. Peter-Ording und dem beschaulichen Husum. Zu den bekanntesten Inseln zählen Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm auf nordfriesischer Seite sowie Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge vor der ostfriesischen Küste. Und dann sind da noch die Halligen: zehn kleine Inseln vor der schleswig-holsteinischen Küste, die bei Hochwasser überflutet werden, sodass nur die auf erhöhten Erdhügeln – den sogenannten Warften – stehenden Häuser trocken bleiben. Sie gibt es weltweit nur hier.
Strandleben: Im Strandkorb und darüber hinaus Wer die Nordsee mit Ferien verbindet, denkt zuerst an den Strandkorb. Zu Recht. Die rund 18 000 Strandkörbe allein entlang der niedersächsischen Küste sind Programm und Symbol
zugleich: windgeschützt, gemütlich, mit weitem Blick aufs Meer. Die Strände selbst sind vielfältig: feinsandige Dünenstrände auf den Inseln, herrliche Grünstrände auf dem Festland, belebte Familienstrände und einsame Abschnitte, auf denen man stundenlang wandern kann, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Wer das Schlafen direkt am Meer auf die Spitze treiben möchte, übernachtet im Schlafstrandkorb, eine der aussergewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten der Region. Daneben warten Pipowagen, GreenTiny-Houses, Baumhäuser und Campingfässer auf alle, die das Gewöhnliche hinter sich lassen wollen. Für gehobene Ansprüche stehen Vier-SterneHotels und moderne Resorts mit Meerblick bereit, ob auf Sylt, Norderney oder entlang des Festlands.
Aktiv unter freiem Himmel: Rad, Wasser, Wind Die Nordsee ist kein Ort für stille Beobachter allein. Wer sich bewegen will, findet hier optimale Bedingungen. Der Nordseeküstenradweg gilt als eine der schönsten Velorouten Europas: er führt auf und hinter den Deichen entlang, durch saftige Wiesen mit grasenden Schafen, durch urige Fischerdörfer und vorbei an markanten Leuchttürmen wie dem Westerhever Leuchtturm auf der Halbinsel Eiderstedt, einem der bekanntesten Fotomotive Deutschlands, oder dem rot-gelb geringelten Pilsumer Leuchtturm beim niedersächsischen Greetsiel. Auch Tagestouren für jedes Fitnesslevel lassen sich problemlos planen.
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NORDSEE | SCHÖNHEIT DER NATUR
Wandern bedeutet an der Nordseeküste Bewegung in ursprünglicher Natur: entlang von Deichen, durch Salzwiesen und Dünenlandschaften, mit weiten Blicken bis zum Horizont. Gut ausgeschilderte Wege führen an Leuchttürmen, kleinen Häfen und Küstenorten vorbei, das Wechselspiel von Ebbe und Flut begleitet jeden Schritt. Wer aufs Wasser will, hat die Wahl: Kitesurfen, Wellenreiten, Segeln und Stand-up-Paddling gehören ebenso zum Angebot wie entspannte Schiffsfahrten zu den Inseln und Halligen. Der frische Nordseewind sorgt dabei für ideale Bedingungen – und gelegentlich auch für unerwarteten Respekt vor der Kraft des Meeres.
Weltnaturerbe Wattenmeer: Auf dem Meeresboden spazieren Das Herzstück der deutschen Nordseeküste ist das UNESCOWeltnaturerbe Wattenmeer. Ein einzigartiger Lebensraum, der sich mit dem Rhythmus der Gezeiten ständig verändert. Rund 10 000 Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet. Bei Ebbe liegt ein gigantischer Meeresboden frei: Priele schlängeln sich durch das Watt, Möwen kreisen, und plötzlich steht man dort, wo vor wenigen Stunden noch Wasser stand. Eine geführte Wattwanderung mit einem zertifizierten Nationalpark-Führer gehört zu den einprägsamsten Erlebnissen dieser Landschaft. Die sogenannten «Small Five» des Wattenmeers warten darauf, entdeckt zu werden: Wattwurm, Herzmuschel, Strandkrabbe, Wattschnecke und Nordseegarnele. Seehunde lassen sich auf Schiffsfahrten zu den Sandbänken sowie in den Aufzuchtstationen in Friedrichskoog und Norddeich beobachten. Im Frühjahr kehren Zehntausende Zugvögel zurück und rasten auf Halligen, Inseln und Wattflächen. Ein Naturschauspiel von besonderer Schönheit. Mit etwas Glück sieht man in Wilhelmshaven am Südstrand auch Schweinswale.
Kulinarik: Krabben pulen, Austern schlürfen, Pharisäer trinken Frische Meeresluft macht hungrig. Und die Küche der Nordsee ist die perfekte Antwort darauf. Bodenständig und gleichzeitig raffiniert, spricht sie unmittelbar aus der Landschaft. Das ikonische Krabbenbrötchen mit Butter und einer dicken Lage Büsumer Nordseekrabben ist Pflicht. Genauso wie ein Fischbrötchen am Hafen, am besten mit Blick auf die einlaufenden Kutter. In den Spitzenrestaurants der Region kommen Sylter Austern, Helgoländer Hummer, zartes Deichlamm und Queller auf den Tisch – das grüne Superfood aus dem Wattenmeer, auch Meeresspargel genannt. Wer es herzhafter mag, probiert Labskaus, den norddeutschen Klassiker aus gepökeltem Fleisch, Rande und Spiegelei. Als Getränk empfiehlt sich der nordfriesische Pharisäer: gesüsster Kaffee mit Rum und Rahmhaube, am besten auf Nordstrand bei Husum getrunken, wo er erfunden wurde. Und in Ostfriesland ist die traditionelle Teezeremonie mit «Kluntje» (Kandiszucker) und «Wulkje» (einem Schuss Sahne) fast schon eine Philosophie.
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Reetdach, Weite und frische Seeluft: typische Küstenlandschaft im Norden.
Thalasso & Wellness: Wenn das Meer zur Kur wird Nirgendwo in Europa liegt der Begriff «Wellness» so nah an der Natur wie an der Nordsee. Die jodhaltige Meeresluft gilt als wohltuend für Atemwege, Haut und Immunsystem. Das gesunde Reizklima wirkt bereits beim ersten Strandspaziergang und zeigt sich besonders auf der Insel Borkum, der einzigen ostfriesischen Insel, die ganzjährig unter dem Einfluss eines echten Hochseeklimas steht. Thalasso, die Heilkraft des Meeres, ist an der Nordseeküste keine abstrakte Idee, sondern gelebte Praxis. Auf der Insel Norderney befindet sich das bade:haus, Europas grösstes Thalassohaus, mit Plattformen in den Dünen, von denen aus man die heilsame Seeluft bewusst einatmet. In Büsum lädt eine spektakuläre Strandkorbsauna bei 90 Grad und Panoramablick auf die Nordsee zum Schwitzen ein, mit der Möglichkeit, sich anschliessend direkt in den Wellen abzukühlen. Das Doppelprädikat «Nordsee- und Thalassoheilbad» tragen unter anderem Norderney, Cuxhaven und Carolinensiel in Niedersachsen sowie mehrere Kurorte in Schleswig-Holstein. Von Sylt bis St. Peter-Ording verbinden moderne Wellness-Hotels maritime Spa-Behandlungen mit dem einzigartigen Küstenklima.
Oben: Zwischen Strand und Horizont beginnt das Abenteuer auf dem Board. © Tourismus-Agentur Nordsee GmbH Mitte: Thalasso-Plattform auf Norderney. © Janis Meyer Unten: Nordseegenuss ganz unkompliziert: Fischbrötchen mit Aussicht. © Tourismus-Agentur Nordsee GmbH © Fokus Nordsee Amrum, Lennart Plambeck
365 Tage lang ein Erlebnis Die Nordsee ist keine reine Sommerdestination, sie ist ein Ganzjahresziel. Jede Saison hat ihr eigenes Gesicht: Im Frühling blühen Millionen Krokusse im Park am Schloss in Husum, Zugvögel kehren zurück und die ersten Seehundwelpen kommen auf die Welt. Im Sommer pulsieren die Strandpromenaden, die Inseln füllen sich mit Leben und die langen Abende tauchen den Horizont in Goldtöne. Im Herbst sorgen stürmische See und eindrucksvoller Vogelzug für ein anderes, wilderes Naturerlebnis. Perfekt für Foto- und Naturliebhaber. Und im Winter lädt die Stille der menschenleeren Strände zum Innehalten ein, die gemütlichen Teestuben und Gasthöfe zum Aufwärmen.
ding und auf der Halbinsel Eiderstedt lädt die jährliche Naturerlebniswoche im Nationalpark Wattenmeer zu Führungen, Vorträgen und Ausflügen rund um das UNESCO-Weltnaturerbe ein. Und dann ist da noch das grosse Naturschauspiel, das keinen Veranstaltungskalender braucht: Der Vogelzug von September bis November, wenn Abertausende Zugvögel auf ihrem Weg in die Winterquartiere an den Halligen, Inseln und Wattflächen rasten. Ein Erlebnis, das Naturfreunde aus ganz Europa an die Küste zieht. Gerade im Spätsommer und frühen Herbst lohnt sich die Nordsee ganz besonders: Die Hauptsaison klingt aus, die Strände werden ruhiger, das Licht goldener und die Landschaft zeigt ihr vielleicht ehrlichstes Gesicht.
Grossveranstaltungen: Wenn die Küste feiert Die Nordsee kann auch laut und das nicht nur im Sommer. Wer im Herbst reist, erlebt eine Küste, die zur Ruhe kommt und gleichzeitig voller Programm steckt. Der Sailing Cup Wilhelmshaven (2.–4. Oktober 2026) verwandelt die Hafenstadt zum Treffpunkt der Seglerszene, mit Wettkämpfen auf dem Wasser und maritimem Flair an Land. Das Schleswig-Holstein Gourmetfestival startet im Herbst und rückt die regionale Küche in den Mittelpunkt, ideal für alle, die die Nordsee auch kulinarisch in ihrer schönsten Jahreszeit erleben wollen. In St. Peter-Or-
Gut zu wissen Die deutsche Nordseeküste ist mit dem Zug über Hamburg bequem erreichbar – von dort verbinden Regionalzüge und Fähren die Inseln.
Weitere Informationen: Schleswig-Holstein: nordseetourismus.de Niedersachsen: nordsee53grad.de
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SYLT | EINZIGARTIGE NATUR
Sylt – Wenn Natur spricht und wir zuhören müssen Sylt ist mehr als eine Insel – sie ist ein lebendiger Naturraum von beein druckender Vielfalt und zerbrechlicher Schönheit. Zwischen der rauen Nordsee im Westen und dem stillen Wattenmeer im Osten entfaltet sich auf weniger als 100 Quadratkilometern eine Landschaft, die ihresgleichen sucht: feine Sandstrände, wandernde Dünen, sattgrüne Wiesen, violett leuchtende Heideflächen und schroffe Kliffe. Diese einzigartige Natur ist das grösste Kapital der Insel – und zugleich ihr empfindlichstes Gut.
© Sylt Marketing | Peter Bender
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TEHMA | RUBRIK
Sylter Auster auf Wattboden.
Kennzeichnungsschild für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Schon früh wurde erkannt, wie schützenswert dieses Ökosystem ist. Seit den 1920er-Jahren stehen immer weitere Flächen unter Schutz. Heute ist rund die Hälfte Sylts als Landschaftsoder Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Wattenmeer, das sich östlich der Insel erstreckt, zählt zu den bedeutendsten Naturräumen der Erde: Seit 1985 als Nationalpark geschützt und seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe, ist es eines der letzten grossflächig erhaltenen Ökosysteme mit dynamischen Gezeiten weltweit. Auf nur einem Quadratmeter Wattboden leben mehr Organismen als im tropischen Regenwald – insgesamt rund 10 000 Arten finden hier ihren Lebensraum. Diese Natur ist jedoch ständig in Bewegung. Die Kräfte der Nordsee formen die Insel unaufhörlich: Starke Westwinde und hohe Wellen tragen jährlich grosse Mengen Sand ab. Ohne Eingreifen würde Sylt langsam verschwinden. Daher sind regelmässige Sandaufspülungen notwendig, um die Küstenlinie zu stabilisieren. Seit den 1970er-Jahren wurden Millionen Kubikmeter Sand bewegt, um die Insel zu erhalten – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Mensch und Natur miteinander ringen und gleichzeitig voneinander abhängig sind. Doch Sylt ist nicht nur Küste und Meer. Auch im Inselinneren zeigt sich die Vielfalt: Die Braderuper Heide, grösste Heidefläche Schleswig-Holsteins, ist ein Rückzugsort für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Während die Dünenheiden von Natur aus bestehen bleiben, benötigen die nährstoffreicheren Geestheiden Pflege, um nicht zu verbuschen und ihren charakteristischen Lebensraum zu verlieren. Rund 150 Pflanzenund etwa 2500 Tierarten finden hier ein Zuhause – ein sensibles Gleichgewicht, das behutsam erhalten werden muss. Auch im Meer rund um Sylt spielt sich faszinierendes Leben ab. Vor der Küste wurde 1999 das erste Walschutzgebiet Europas eingerichtet. Hier lebt unter anderem der Schweinswal, die kleinste Walart der Welt. Entlang der Westküste informiert der Sylter Walpfad über diesen besonderen Lebensraum und macht sichtbar, was oft verborgen bleibt. Wer achtsam unterwegs ist, kann mit etwas Glück sogar selbst einen Blick auf die scheuen Meeressäuger erhaschen.
Naturpfad durch die Sylter Dünenlandschaft.
Wer Sylt besucht, spürt schnell: Diese Insel lebt von ihrer Natur – und von dem Respekt, den man ihr entgegenbringt. Genau hier setzt die Initiative «Lebenswert Sylt» an. Sie versteht sich als gemeinsames Engagement für eine lebenswerte Zukunft der Insel. Ihr Ziel ist es, Sylt als Lebensraum langfristig zu bewahren – für Einheimische ebenso wie für Gäste. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Natur, sondern auch um ein bewusstes Miteinander, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in Einklang bringt. «Lebenswert Sylt» steht für Projekte, die Ressourcen schonen, Mobilität nachhaltiger gestalten und das Bewusstsein für die Besonderheit der Insel stärken. Es geht darum, Besucher zu sensibilisieren, achtsam mit der Natur umzugehen, Wege zu respektieren und die empfindlichen Lebensräume nicht zu belasten. Gleichzeitig fördert die Initiative regionale Verantwortung und lädt dazu ein, Sylt nicht nur als Urlaubsort, sondern als schützenswerte Heimat zu begreifen. Denn die Seele der Insel ist leise. Sie zeigt sich nicht im Trubel, sondern in den stillen Momenten: im Wind, der durch die Dünen streicht, im rhythmischen Wechsel der Gezeiten oder im Duft der Heide im Spätsommer. Diese Sensibilität macht Sylt einzigartig – und sie verpflichtet zugleich. Wer die Natur Sylts erlebt, erkennt schnell, dass ihr Erhalt keine Selbstverständlichkeit ist. Es braucht Aufmerksamkeit, Rücksicht und gemeinsames Handeln. Die Initiative «Lebenswert Sylt» schafft dafür den Rahmen – damit die Insel auch in Zukunft das bleibt, was sie heute ist: ein Ort, an dem Natur nicht nur Kulisse, sondern Lebensgrundlage ist. Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieser besonderen Insel: Natur ist nicht grenzenlos verfügbar. Aber sie ist unersetzlich – und schützenswert. Weitere Informationen unter sylt.de
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MADEIRA | WANDERWOCHE
Madeira – Steilküsten, Levadas und subtropische Landschaften Madeira ist eine Insel voller Kontraste: dramatische Felsformationen, üppige Vegetation, stille Levadas, spektakuläre Küstenpfade und eine Hauptstadt, die mit Charme und Atmosphäre überrascht. Diese Wanderwoche führt Sie in die eindrucksvollsten Regionen der Insel und verbindet abwechslungsreiche Tagesetappen mit kulinarischen Entdeckungen, kulturellen Eindrücken und einem freien Tag für individuelle Aktivitäten.
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TEHMA | RUBRIK
Ponta São Lourenço: Windgeformte Halbinsel mit farbintensiven Felsformationen über dem Atlantik.
Während der Woche bewegen wir uns durch das grüne Bergland, über alte Bewässerungskanäle, entlang schroffer Klippen und bis zum höchsten Punkt der Insel. Die Routen sind sorgfältig ausgewählt, gut begehbar und bieten eine ausgewogene Mischung aus Herausforderung und Genuss. Die Reise wird von einer professionellen Reiseleitung geführt und richtet sich an naturverbundene Leserinnen und Leser, die Madeira aktiv, aber dennoch genussvoll erleben möchten. Die täglichen Wanderungen sind gut begehbar und erfordern eine normale bis gute Kondition. Optionale Buchungen des Hin- und Rückflugs z. B. Direktflug mit Edelweiss ab Zürich werden vom Veranstalter im Auftrag der Kund:innen gerne vorgenommen.
Tag 1 – Ankunft auf Madeira Nach der Landung in Funchal werden wir herzlich empfangen und fahren direkt in die Bergregion zum Encumeada-Pass. Die kurvenreiche Strecke führt durch üppige Wälder, vorbei an kleinen Ortschaften und Terrassenfeldern, und eröffnet bereits erste eindrückliche Ausblicke auf die dramatische, von tiefen Tälern und schroffen Bergkämmen geprägte Landschaft Madeiras. Am Nachmittag unternehmen wir einen kurzen, gemütlichen Spaziergang entlang einer der typischen Levadas rund um Encumeada. Diese historischen Bewässerungskanäle, die einst das Wasser vom regenreichen Norden in den trockeneren Süden der Insel führten, prägen bis heute das Landschaftsbild und bieten ideale, ebene Wege, um sich nach der Anreise etwas zu bewegen und die frische Bergluft zu geniessen. Das Mittagessen erfolgt in einer lokalen Snack-Bar, wo frischer Fisch aus der Region serviert wird. Am Abend lassen wir den ersten Tag bei einem typisch madeirensischen Nachtessen ausklingen.
Tag 2 – Rabaçal Region Der heutige Tag führt uns in eine der wasser- und artenreichsten Regionen Madeiras rund um Rabaçal, die auf rund 1000 m Höhe mitten im Naturpark liegt. Vom grossen Parkplatz an der Bergstrasse ER 105 starten wir auf der Vereda do Secretariado, einem schmalen, gut ausgebauten Pfad durch dichten Lorbeerwald und offene Hochflächen, der schon nach kurzer Zeit weite Ausblicke auf die umliegenden Täler und Bergkämme eröffnet. Anschliessend wandern wir entlang der Levada Velha do Rabaçal – einem der ältesten Bewässerungskanäle der Insel – bis zur Casa do Rabaçal, dem zentralen Treffpunkt zahlreicher Wanderwege der Region mit kleinem Café und Rastmöglichkeit. Von dort führt ein steilerer, aber gut gesicherter Abschnitt hinauf zur Lagoa do Vento («Windsee»), einem versteckten Hochgebirgssee auf rund 1300 m Höhe, der von einem malerischen Wasserfall gespeist wird. Der Auf- und Abstieg zu diesem stillen Ort verlangt streckenweise Trittsicherheit, wird aber mit einer der eindrücklichsten Kulissen der gesamten Reise belohnt. Der Rückweg führt über die Levada do Alecrim, die in sanftem Auf und Ab durch offene Hochflächen und saftig grüne Täler verläuft, vorbei am kleinen Stausee Dona Beja, bevor wir schliesslich wieder den Parque do Rabaçal und unseren Ausgangspunkt erreichen. Distanz: ca. 12 km Höhenmeter: +400 / –400 Gehzeit: ca. 4½ h
Tag 3 – Fanal Region Heute erkunden wir die mystische Lorbeerwald-Region rund um Fanal, eine der eindrucksvollsten und zugleich stillsten Landschaften Madeiras. Ausgangspunkt ist die Hochebene Paúl da Serra beim windigen Aussichtspunkt Assobiadores
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MADEIRA | WANDERWOCHE
(«die Pfeifer») auf rund 1420 m Höhe, wo an klaren Tagen der Blick weit über die Insel reicht. Von hier führt die Vereda do Fanal in stetigem, sanftem Abstieg über offene Hochweiden und durch dichten, jahrhundertealten Lorbeerwald – Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Laurissilva. Entlang der Route passieren wir mehrere Aussichtspunkte mit Blick über die Täler von Ribeira da Janela und Chão da Ribeira. Von dort steigen wir zur Lagoa do Fanal ab, einem stillen, märchenhaften Ort mit uralten, knorrigen Lorbeerbäumen, die oft in Nebel gehüllt sind und dem Wald seinen Ruf als «Feenwald» einbringen. Die Region gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist ein Höhepunkt jeder Madeira-Reise. Die Wanderung endet beim Forsthaus von Fanal, unweit des kleinen Sees. Distanz: ca. 12 km Höhenmeter: +150 / –450 Gehzeit: ca. 4 h
Tag 4 – Freier Tag / Funchal entdecken Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Möglichkeiten sind unter anderem: • Delfinbeobachtung auf dem Meer • Canyoning in den Schluchten der Insel • Tauchen oder Schnorcheln • ein gemütlicher Stadtbummel durch Funchal Am Nachmittag lohnt sich ein Besuch einer Madeira-Weinkellerei, wo Sie bei einer Degustation die verschiedenen Sorten des berühmten, süffigen Inselweins kennenlernen können – von trocken bis lieblich. Wer lieber weiter aktiv bleiben möchte, kann den Tag auch für eine Wanderung entlang der Levadas rund um Funchal oder einen Ausflug in den nahegelegenen botanischen Garten nutzen.
Tag 5 – Zum höchsten Gipfel Madeiras Heute steht der Pico Ruivo (1857 m) auf dem Programm – der höchste Punkt der Insel. Der Weg führt über spektakuläre Felswege und steile Abschnitte, ist jedoch gut gesichert und bietet atemberaubende Ausblicke. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Halbinsel São Lourenço und zur Nachbarinsel Porto Santo. Auf dem Rückweg lädt ein kleines Café zu einer Pause mit hausgemachtem Kuchen und aromatischem Kaffee ein. Distanz: 11.5 km Höhenmeter: +500 / –850 Gehzeit: ca. 5 h
Tag 7 – Ponta São Lourenço Die Halbinsel Ponta São Lourenço ist eine der eindrucksvollsten Regionen Madeiras. Die Landschaft ist karg, windgeformt und farbenreich – rote, schwarze und ockerfarbene Felsen kontrastieren mit dem tiefblauen Meer. Die Wanderung führt über mehrere kleine Gipfel, insgesamt rund 800 Höhenmeter, und bietet unvergessliche Ausblicke. Eine kleine Palmenoase am Ende des Weges bildet einen überraschenden Kontrast zur rauen Umgebung. Distanz: 7–9 km Höhenmeter: +200 / –300 Gehzeit: 3–4 h
Tag 8 – Rückreise Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück und Zeit, die Eindrücke der Woche Revue passieren zu lassen, erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wer möchte, kann Madeira auch individuell verlängern und die Insel auf eigene Faust weiter erkunden.
Tag 6 – Küstenpfad nach Porto da Cruz Die Wanderung beginnt gemütlich entlang einer Levada, vorbei an Gärten und kleinen Plantagen, wo Einheimische ihre eigenen Bananen verkaufen. Im Verlauf des Tages wird der Weg zunehmend spektakulär: Ein schmaler Küstenpfad führt hoch über dem Atlantik entlang steiler Klippen bis nach Porto da Cruz. Dort erwarten uns ein Meeresschwimmbad, gemütliche Terrassen und ein kleines Rum Museum. Distanz: 19 km Höhenmeter: +650 / –650 Gehzeit: ca. 6 h
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Programmänderungen Unsere Partner behalten sich auch in Ihrem Interesse vor, Programme oder einzelne vereinbarte Leistungen (z. B. Unterkunft, Transport, Begleitpersonen) zu ändern, wenn unvorhergesehene Umstände es erfordern. In seltenen Fällen ist man auch gezwungen, eine Reise aus Gründen, die ausserhalb der eigenen Einwirkungsmöglichkeiten liegen, abzusagen, sei es zu Ihrer Sicherheit oder aus anderen zwingenden Umständen. Unsere Partner sind jedoch bemüht, in solchen Fällen so rasch wie möglich zu informieren und Ihnen eine Ersatzlösung zu bieten.
Pico Ruivo: Der höchste Punkt Madeiras mit spektakulären Panoramawegen.
Höhepunkte der Reise
Pink Alpine behält sich vor, das Programm aus Sicherheits , Wetter oder organisatorischen Gründen anzupassen. Die Reiseleitung entscheidet über notwendige Änderungen vor Ort. Solche Anpassungen berechtigen nicht zu Preisreduktionen.
Allgemeine Informationen Die Reise wird organisiert und durchgeführt vom Berner Reise veranstalter Pink Alpine. Die Anmeldung erfolgt schriftlich oder elektronisch über Natürlich. Die Buchungsfrist endet am 12. September 2026. Mit der Bestätigung durch Pink Alpine kommt der Reisevertrag verbindlich zustande. Der Abschluss einer Reise und Annullationsversicherung wird dringend empfohlen.
Gesundheit und Sicherheit Die Wanderungen erfordern eine normale bis gute körperliche Verfassung. Teilnehmende sind verpflichtet, Pink Alpine über gesundheitliche Einschränkungen zu informieren, die die Teilnahme beeinflussen könnten.
Haftung Pink Alpine haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für die sorgfältige Organisation der Reise sowie für die ordnungsgemässe Erbringung der vereinbarten Leistungen. Für Ereignisse, die ausserhalb des Einflussbereichs von Pink Alpine liegen (z. B. höhere Gewalt, politische Unruhen, Naturereignisse), wird keine Haftung übernommen.
• Wanderungen durch die Lorbeerwälder von Fanal (UNESCO Weltnaturerbe) • Die wasserreiche Region von Rabaçal mit Lagoa do Vento und Levada do Alecrim • Der höchste Gipfel Madeiras: Pico Ruivo (1 857 m) • Spektakuläre Küstenpfade nach Porto da Cruz • Die Halbinsel Ponta São Lourenço mit ihren farbintensiven Felsformationen • Ein freier Tag zur individuellen Gestaltung in Funchal
Leistungen Inbegriffen: • Geführte Wanderungen mit lokalen Wanderleitenden gemäss Programm • 7 Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel in Funchal inkl. Frühstück • Transfers gemäss Programm • Professionelle Reiseleitung Nicht inbegriffen: • Hin- und Rückflug nach Funchal • Reise-/Annullationsversicherung • Nicht erwähnte Mahlzeiten sowie Getränke • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder • Optionale und nicht erwähnte Ausflüge und Transfers
Teilnehmerzahl Mindestens 10 Personen und maximal 18 Personen
Reisedaten & Buchungsfrist • Reisedaten: 24. bis 31. Oktober 2026 • Buchungsfrist: 12. September 2026
Preise Einzelzimmer CHF 2683.– | Doppelzimmer CHF 1816.–
Reservation und weitere Informationen Reservationen unter Angabe der gewünschten Zimmerkategorie Vor- und Nachname und E-Mail-Adresse bitte per E-Mail an info@pinkalpine.ch oder per WhatsApp an +41 77 403 10 10. Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, wird die Durchführung der Reise bestätigt.
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Ausflug in die Grande Cariçaie Entlang dem Südufer des Neuenburgersees von Ins nach Yverdon-les-Bains. Der Weg führt entlang dem Naturschutzgebiet Grande Cariçaie, dem grössten zusammenhängenden Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz. Das Pro-NaturaZentrum Champ-Pittet bietet direkt an der Strecke Verpflegung und Informationen. Von historischem Interesse ist die Altstadt von Estavayer-le-Lac.
Öffentlicher Verkehr
Informationen zur Tour Strecke
I ns – Cudrefin – Portalban – Estavayerle-Lac – Yvonand – Yverdon-les-Bains
Distanz
51 km
Aufstieg, Abfahrt
265 m 265 m
Gegenrichtung
Aufstieg 265 m
Stündliche Verbindung der S30 (Yverdon–Payerne) oder die S20 (Freiburg–Ins) mit einmaligem Umsteigen.
Veloland-Route Die Tour folgt der Veloland-Route Nr. 5, Mittelland-Route.
Abkürzung Mit öV, z. B. ab Estavayer-le-Lac.
Veloservice Höhenprofil | Ins – Yverdon-les-Bains
Castella Sports 2.0 Outdoor & Bike Route du Verdel 22 1630 Bulle www.castella-sports.ch
m 2 500 2 000
Cycles Passion SA
1 500
Velozone Route du Port 12 1470 Estavayer-le-lac www.velo-zone.ch
1 000 500 0 0 km
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51 km
TEHMA | RUBRIK
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BirdLife Naturzentrum La Sauge Das BirdLife-Naturzentrum La Sauge liegt zwischen Ins (BE) und Cudrefin (VD) und befindet sich am Rand der zwei Naturschutzgebiete Fanel und Cudrefin am Südostende des Neuenburgersees.
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In diesem nachgebildeten Pfahlbaudorf taucht man in die Steinzeit ein: Veranstaltungen, Animationen und Workshops helfen dabei das Leben der ersten Bauern an den Ufern des Neuenburgersees aufzuzeigen.
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Estavayer-le-Lac Wassersportparadies, Naturschutzgebiet und mittelalterliche Kleinstadt: Estavayer-le-Lac bietet zahlreiche thematische Rundgänge über Kunst, Historik oder Flora und Fauna sowie zahlreiche Aktivitäten.
Pfahlbaudorf Gletterens
Menhire von Clendy Die bedeutendste neolithische Fundstätte der Schweiz – vor über 6000 Jahren errichtet. 45 Statuenmenhire stehen am Ufer des Neuenburgersees, manche sind über 4,5 Meter hoch.
Ins – Cudrefin – Portalban – Estavayer-le-Lac – Yvonand –Yverdon-les-Bains Die Tour folgt der Veloland-Route Nr. 5, Mittelland-Route. 1
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Velotouren am Wasser Der Velotourenführer von SchweizMobil für Badebegeisterte, Veloliebhaberinnen und Naturfreunde präsentiert ausgewählte Velotouren entlang von Flüssen und Seen in der Schweiz. Für die optimale Planung zu Hause sorgen die Angaben zur Strecke, den Sehenswürdigkeiten, den Bade- und Rastplätzen sowie ein Höhenprofil.
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Velotouren am Wasser
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3km
Massstab 1: 100'000 Gedruckt am 06.06.2024 13:24 MESZ https://s.geo.admin.ch/jz8k9rnl0mic www.geo.admin.ch ist ein Portal zur Einsicht von geolokalisierten Informationen, Daten und Diensten, die von öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden Haftung: Obwohl die Bundesbehörden mit aller Sorgfalt auf die Richtigkeit der veröffentlichten Informationen achten, kann hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit, Genauigkeit, Aktualität, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen keine Gewährleistung übernommen werden.Copyright, Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft. http://www.disclaimer.admin.ch © swisstopo, User local file
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RUBRIK | TEHMA
Luzerns wilder Westen – Salwideli & Schrattenfluh Zwischen dem Brienzergrat und der Schrattenfluh erstreckt sich ein Tal, in dem sich Wälder, Weiden und Moore abwechseln. Wir wenden uns der Schrattenfluh zu, einem Berg mit tiefen Furchen im Kalkgestein. Hier stritten sich der Sage nach zwei Sennenbrüder um die saftigen Wiesen einer Alp. Jost war blind und wurde von Hannes dabei mehrmals hintergangen. So versetzte Hannes den Grenzstein, ohne dass Jost etwas merkte. Ein Knecht berichtete Jost jedoch davon und er stellte Hannes zur Rede. Dieser fluchte, dass der Teufel die Alp verwüsten solle, wenn er Jost um sein Land betrogen habe. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel und der Teufel riss mit seinen Klauen die blühenden Wiesen von den Felsen. Seitdem ist die Schrattenfluh eine Steinwüste. Wenn du nicht gleich den 2092 Meter hohen Hängst, den höchsten Gipfel, besteigen möchtest oder am Schibengütsch nach dem Steinadler suchen willst, bietet sich ein Abstecher zum Wagliseichnubel und von dort zur Alp Schlund an. Im
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Sommer empfängt dich dort eine Alpwirtschaft, und manchmal steigen Gämsen bis zur Alp ab. Wenn du früh am Morgen dort bist, kannst du mit etwas Glück das Hasel- oder das Birkhuhn erspähen. In den blumenreichen Wiesen brüten Wiesenpieper, Bluthänflinge und Braunkehlchen, in den Mooren Gartenrotschwänze und Baumpieper. Ringdrosseln und Fichtenkreuzschnäbel sind unterwegs und der Ruf des Kuckucks ist allgegenwärtig. Die Suche nach Eulen lohnt sich hingegen eher im Winter und im Frühling. Bereits im Februar ruft nachts der Rauhfusskauz. Als ich einmal im nahen Gasthaus übernachtete, hörte ich ihn direkt vor meinem offenen Fenster! Der kleine Sperlingskauz thront gerne auf den Spitzen der Fichten und kann Beute erlegen, die weit grösser ist als er selbst. Er ist auch am Tag aktiv und kann sogar vom Strässchen zur Schlund aus entdeckt werden. Bereits bevor sich im April und Mai abends die ersten Sterne zeigen, beginnt die Balz der Waldschnepfen. Sie lassen
Oben: Steinadler. Unten: Gämse.
© Lolo Frei © Sandra & Oliver Blättler
im Flug ein murrendes, tiefes «Quorren» hören, gefolgt von einem sehr hohen «Puitz», was bei so manchen Vogelbeobachterinnen und -beobachtern für Gänsehaut sorgt.
Fichten, Flechten, finstere Höhlen Urwaldreservat Bödmeren Wie ein natürlicher, alter Fichtenwald aussieht, kannst du im mystischen Bödmerenwald zuhinterst im Muotathal auf 1400 Metern Höhe sehen. Die bis zu 500 Jahre alten, knorrigen Bäume stehen in Gruppen beisammen und überall liegt Totholz. Im Bödmerenwald regnet es oft und die Durchschnittstemperatur liegt bei gerade einmal drei Grad. Daran, dass im Winter lange Schnee liegt, haben sich die Bäume angepasst: Damit ihre Äste nicht unter der Last brechen, wachsen sie schlank, und nur selten wird eine Fichte höher als 30 Meter. Eine Sehenswürdigkeit ist die seltene Engelshaarflechte, die die Fichten wie Weihnachtsschmuck verziert. Wo Fichten nicht wachsen können, etwa auf trockenem Boden, wachsen Bergföhren und in kalten Mulden gedeihen Moorbirken. Der erste Wald, der hier vor 12 000 Jahren wuchs, bestand hauptsächlich aus solchen Birken. Das Regenwasser versickert in den Spalten des Karstgesteins und verschwindet in einem 200 Kilometer langen Höhlensystem, dem sogenannten Hölloch. Der Bödmerenwald wird oft als Urwald bezeichnet, der nie von Menschen genutzt wurde. Das ist jedoch nicht ganz richtig, denn die Bauern aus der Gegend sammelten hier früher Laub als Streu für ihre Viehställe. Urwald hin oder her ist die Bödmeren für viele Pflanzen- und Tierarten ein wertvoller Lebensraum: Auf den Felsen wachsen Alpenrosen, Erika, Rauschbeeren und Zwergwacholder. Gut darin versteckt wärmt sich
Oben: Giftigste Schlange der Schweiz: die Kreuzotter. © Heidi & Urs Jost Unten: Haselhuhn.
© Sandra & Oliver Blättler
die Kreuzotter, unsere giftigste Schlange, an der Sonne liegend auf. Mit etwas Glück kann man hier Habicht, Haselhuhn, Birkhuhn, Auerhuhn, Waldschnepfe, Sperlingskauz, Raufusskauz, Dreizehenspecht, Fichtenkreuzschnabel und Birkenzeisig beobachten. Der Schneehase ist sehr scheu, nachtaktiv und deshalb kaum zu entdecken. In Mittenwald und Bödmeren kann man die lauten Pfiffe der Murmeltiere hören. Im Winter sieht man im Bödmerenwald und im oberen Bereich der Südhänge der Druesberg-Kette auch Gämsen, die im Sommer bis zur Waldgrenze hinuntersteigen. Wer Rothirsche sehen möchte, wird mit etwas Glück nach der Pragelpasshöhe fündig. Mit dem Feldstecher kannst du sie auf der gegenüberliegenden Talseite erspähen. Ebenfalls an der Passstrasse erfährst du im Urwaldpavillon Spannendes über den Wald und seine Bewohner. Hier startet der Themenweg Urwaldspur, der in einer Stunde durch einen der schönsten Abschnitte des Waldes führt.
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