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MIS Bärn exklusiv 02/25

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LANGE NÄCHTE

ES DARF WIEDER

EDLER SEIN

UHREN & SCHMUCK ZEIT, KOSTBARES ZU BEWAHREN

AUSZEIT

MOMENTE ZUM LOSLASSEN

SPITALGASSE 14, BERN ZIGERLI-IFF.CH

BLACK BAY

VORFREUDE

Liebe Leserin, lieber Leser

Kennst du dieses Kribbeln im Bauch, wenn die ersten Lichter in den Gassen hängen, der Duft von Gewürzen in der Luft liegt und sich die Vorfreude langsam in den Alltag einschleicht? Auch wenn die Tage kürzer werden – unsere Winterausgabe leuchtet umso heller. Sie feiert das Zusammensein, das Geniessen und die kleinen Auszeiten, die die letzten Wochen des Jahres so besonders machen.

Planst du vielleicht schon die nächsten Erlebnisse für 2026? Dann findest du hier jede Menge Inspiration – von genussvollen Entdeckungen bis zu abenteuerlichen Höhenflügen.

Apropos Genuss: Erfahre, wie du deine Liebsten mit Gluschtigem verwöhnen kannst. Aline Born von Nurifood hat für uns ein Menü kreiert, das mit Köstlichkeiten aus der Knolle überrascht, passend für ein festliches Essen mit Seele.

Mode darf auch in dieser Ausgabe natürlich nicht fehlen: Designerin Nagehan Dobler verleiht der Festmode mit ihrem Label Nana Gotti Glanz und Haltung. Ihre nach New York benannte Kollektion «Metropolis Muse» fängt den Puls der Stadt ein: kraftvoll, elegant und voller kreativer Energie.

In unserer Beauty-Rubrik findest du Pflege-Tipps, die deiner Haut im Winter gut tun, und Duftideen, die sich wunderbar als Geschenk eignen.

Auch die Berge glitzern schon im Winterkleid: Die Alpinistinnen Sandra Christen und Gentiana Zyba erzählen von ihrer Expedition in Kirgistan – von Freundschaft, Mut und der Kunst, die Balance zwischen Alltag, Familie und Abenteuer zu finden.

Für alle, die noch auf Geschenksuche sind, haben wir funkelnde Schmuckideen zusammengestellt – Inspirationen, die Augen zum Leuchten bringen.

Also: Lehn dich zurück, atme tief durch und geniesse den Zauber dieser besonderen Zeit, während draussen die ersten Schneeflocken tanzen.

Herzlich, Fabienne Righetti und das Redaktionsteam

Impressum

MIS BÄRN exklusiv: Nr. 2, Herbst / Winter 2025

Auflage: 50 000 Ex.

Herausgeberin und Verlag

Weber Verlag AG Gwattstrasse 144, 3645 Thun Tel. 033 336 55 55, weberverlag.ch

Verlegerin

Annette Weber-Hadorn, a.weber@weberverlag.ch

Verlagsleiter

Dyami Häfliger, d.haefliger@weberverlag.ch

Anzeigenleiter

Thomas Kolbeck, t.kolbeck@weberverlag.ch

Mediadaten unter bern-exklusiv.ch/mediadaten

Redaktion

Fabienne Righetti (Leitung), f.righetti@weberverlag.ch

Claude Bohler, c.bohler@weberverlag.ch

Maximilian Geiger, m.geiger@weberverlag.ch

Corinne Kneubühler, c.kneubuehler@weberverlag.ch

Sophie Souvignier, s.souvignier@weberverlag.ch

Laura Spielmann, l.spielmann@weberverlag.ch

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Weitere Autor:innen

Thomas Bornhauser, Daniela Dambach, Aline Born, Tina W. Engeler, Marina Künzli

Korrektorat

Maximilian Geiger

Grafik / Layout

Bettina Ogi

Bildbearbeitung

Adrian Aellig

Druck

AVD GOLDACH AG, avd.ch

Cover Nana Gotti

Bildnachweise

Fotograf:innen gemäss Quellenangaben oder istockphoto.com

Abonnieren

Einzelverkaufspreis Fr. 14.–

Jahres-Abo: 2 Ausgaben für Fr. 28.–

Preise inklusive MwSt., abo@weberverlag.ch

Copyright Alle Inhalte wurden sorgfältig geprüft, bleiben aber ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Redaktion und Verlag übernehmen keine Haftung. Bildrechte liegen bei den anbietenden Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten, auch für auszugsweisen Abdruck und elektronische Nutzung. Wettbewerbe

Einsendeschluss: 1. 3. 26. Teilnahme via bern-exklusiv.ch/win, per Post (Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun) oder an win@weberverlag.ch. Teilnahmebedingungen via bern-exklusiv.ch/teilnahmebedingungen.

HANDWERK, INDIVIDUALITÄT UND UNIKATE.

EDLES FÜRS HANDGELENK.

9 NEWS & HIGHLIGHTS

Party-ready!

10 – 15 MODESTRECKE

Dress Up! Feine Feste, grosser Auftritt mit Nana Gotti

16 – 19 MODE & ACCESSOIRES

Wohlig und elegant: Schönes für Sie und Ihn

20 – 25 BEAUTY

KRAFTVOLLER SOUND, WO IMMER DU BIST.

Festlicher Glow für strahlende Feiertage

26 – 41 UHREN & SCHMUCK

Stücke mit Persönlichkeit

42 – 55 ESSEN & GENIESSEN

Lukullische Genüsse: Von Gourmet über Alpkäse bis Sauerteigbrot

SASCHA SPRING, DER J Ü NGSTE STERNEKOCH DER SCHWEIZ, PRÄSENTIERT CENTRIC DINING.

56 – 63 SPORT & GESUNDHEIT

Frauengesundheit, Wellness und hochalpine Abenteuer

64 – 71 ZUHAUSE & INSPIRATION

Wir machen es uns gemütlich

72 – 91 FREIZEIT & REISEN

Pack die Koffer!

Auf zu neuen Horizonten

ELEGANZ TRIFFT FEIERLAUNE

92 – 97 KUNST & KULTUR

Inspiration für alle Sinne:

Kunstauktionen und Ausstellung im Kunstmuseum Thun

98 EVENT

Das Musical Moulin Rouge! erobert die Schweiz

ZEIT FÜR GLAMOUR

Wenn die Lichter strahlen und die Nächte lang werden, darf auch der Look extravaganter sein!

Jetzt zeigen wir uns wieder von unserer edlen Seite mit besonderen Lieblingsstücken.

OUTFIT-UPGRADE

Entworfen von der Berner Designerin Raffaela Iten Metzger für ihr Label De Marquet, vereint die Signature Baby elegante Linien, edles Leder und den markanten Monogramm-Verschluss –ein Designklassiker, der dein Outfit vollendet. demarquet.com

AUFTRITT MIT KLASSE

Die Stiefeletten PIZ von Stefi Talman verbinden klare Linienführung mit ihrem ikonischen Reissverschluss – ein Markenzeichen der Schweizer Designerin. Gefertigt aus hochwertigem Leder, bieten ihre Schuhe Stil, Komfort und Langlebigkeit. stefitalman.ch

VERFÜHRUNG IN SCHOKOLADENBRAUN

Diese neu interpretierte Kreation hat der Zürcher Designerin Ezgi Cinar zum internationalen Durchbruch verholfen. Das luxuriös gefertigte Ensemble aus Seidensamt ist kunstvoll mit feiner Handstickerei veredelt und nur auf Bestellung erhältlich. ezgicinar.com

GLAM MIT AUSDAUER

Nagellack einer neuen Generation, dem es gelingt, das ethische Versprechen einer eco-natürlichen Formel mit dem Wunsch nach Trendfarben zu kombinieren. Pflegt die Nägel und unterstützt ihren natürlichen Erneuerungszyklus. kurebazaar.ch

Fr. 21.50
Fr. 539.–
Fr. 460.–
Fr. 2340.–

NEVER SLEEP ALWAYS SHINE

Die New York Edition «Metropolis Muse» von Nana Gotti fängt die pulsierende Energie der Stadt ein, die niemals schläft.

Markante Schnitte treffen auf fliessende Silhouetten und urbane Eleganz – kreativ, mutig und mit unerwarteter Dramatik.

1 Neckholder-Kleid «St. Marks Edge» aus Viskose mit üppiger Straussenfeder-Verzierung für einen auffälligen Look (Fr. 1092.–).

2 Spitzen-Maxikleid «Midnight in Manhattan» mit hohem Ausschnitt, langen Ärmeln und einer transparenten, figurbetonten Silhouette (Fr. 520.–).

3 Gewagtes Zebra-Muster Strick-Minikleid «Downtown Daring» mit Cap-Ärmeln und schimmernden Details (Fr. 426.–).

4 Midikleid «Times Square Dazzle» im Leopardenmuster mit Spitzenbesatz (Fr. 605.–).

5 Bestickter Gold-Rock «Empire Chic» mit dramatisch ausgestelltem Saum für einen auffälligen, glamourösen Look (Fr. 980.–).

6 Elegantes Neckholder-Top «Harlem Heat» aus Plüschstoff mit goldenen Ketten-Trägern und offenem Rücken (Fr. 350.–).

FÜR FRAUEN, DIE JEDE STRASSE ZU IHREM LAUFSTEG MACHEN.

7 Schickes Strick-Minikleid «Highline Haze» mit asymmetrischer One-Shoulder-Drappierung, Raffung und figurbetonter Silhouette (Fr. 513.–).

8 Plüsch-Minikleid «Luxe Loft» mit Keyhole-Cutout, voluminösen Ärmeln und taillierter Passform (Fr. 570.–).

9 Luxuriöser Kunstpelz-Mantel «Astor Allure» mit taillierter Passform, goldfarbenen Knöpfen und betonter Taille (Fr. 774.–).

10 Plüsch-Blazer «Wall Street Power» mit Satin-Revers, goldfarbenen Knöpfen und taillierter Passform (Fr. 780.–).

INSPIRIERT VON DER STADT, DIE NIEMALS SCHLÄFT.

ZÜRCHER MODE MIT

INTERNATIONALEM FLAIR

Hinter dem Label Nana Gotti steht die Zürcher Designerin Nagehan Dobler, die Mode für Frauen entwirft, die Eleganz mit einer Prise Extravaganz lieben. Ihre Kreationen verbinden luxuriöse Materialien mit einer klaren, femininen Handschrift – selbstbewusst, raffiniert und mit einem Touch Glamour.

Ihre Ausbildung erhielt Nagehan Dobler am renommierten Istituto Marangoni, einer international bekannten Modeschule mit Standorten in Mailand, Paris und London. Dort legte sie den Grundstein für ihre Karriere, die sie zu namhaften Labels wie Diane von Furstenberg, Bottega Veneta, Felder Felder, Erdem und dem Hia Magazine führte.

Ihr Weg führte sie weiter zur Parsons School of Design in New York, wo sie ihr Gespür für Design und Unternehmertum weiter schärfte. Diese Einflüsse lassen sich heute in ihrem eigenen Label wiedererkennen: Nana Gotti steht für moderne Schweizer Luxusmode mit internationalem Anspruch – gemacht für Frauen, die Stil als Ausdruck ihrer Persönlichkeit verstehen.

Einzigartige Looks voller Kontraste – für sie und ihn in der Berner Altstadt –Bijou les Boutiques. bijou. ch

KUSCHELWOCHEN

Wenn die Tage kürzer werden, der Himmel sich morgens in zartes Lila taucht und die Luft nach Herbst duftet, wächst die Sehnsucht nach Wärme und Momenten, die uns guttun. Unsere Strickmode aus edlem Kaschmir und feiner Schurwolle ist wie eine liebevolle Umarmung – sanft zur Haut, wohltuend für die Seele und stilvoll im Ausdruck.

Gönnen Sie sich diesen Luxus der Achtsamkeit – nachhaltig, zeitlos und mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Ob als Geschenk für sich selbst oder Ihren Herzensmenschen: Unsere kuschelweichen Modelle schenken Wärme, Komfort und ein Gefühl von Zuhause. Sie sind Ausdruck von Wertschätzung – für andere und für sich selbst.

Entdecken Sie Ihre neuen Lieblingsstücke, lassen Sie sich inspirieren und verwöhnen – denn Mode ist mehr als ein Outfit. Sie ist ein Gefühl. Ein stilles Versprechen: Ich bin es mir wert.

Unsere Spezialist:innen beraten Sie gerne: www.peterhahn.ch

Telefon 071 274 66 90 service@peterhahn.ch

VOM KARTENBILD ZUM STRICKSCHAL

Mit der Toposchal-Software werden SwisstopoBilddaten automatisch in strickbare Dateien umgewandelt – so entstehen einzigartige Schals aus Wanderungen, Stadtbildern oder Flussläufen. Gestrickt aus 100 % GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, fair produziert in der Schweiz. herrurs.ch

REINKUSCHELN

November | 27 steht für handgefertigte, nachhaltige Strickwaren aus edlen Naturfasern. Zeitlose Designs, kleine Auflagen und Slow Fashion prägen die Philo sophie – Qualität statt Masse, mit Liebe zum Detail. Sweater Gia ist aus Kid Mohair und Seide. Ooonyva, Kramgasse 20, Bern, ooonyva.ch

IN SEIDE GEHÜLLT

Dieser thermoregulierende Kniestrumpf aus Seide hält im Winter warm und im Sommer kühl. Die Fussspitze und die Fersenpartie sind verstärkt und das Bördli, unter dem Knie endend, schneidet nicht ein. ooonyva.ch

CHF 139.–
Fr. 490.–
Fr. 43.–

EINE IKONE DER ZUKUNFT

Die neuen ANC Earbuds BEOGRACE sind für das kommende Jahrhundert entwickelt worden. Die kabellosen Earbuds mit fortschrittlichem NoiseCancelling kommen in einem von Hand polierten, leichten Design: Der Beo Grace lässt dich ganz ohne jede Ablenkung in deine Musik eintauchen. Der für Dolby Atmos optimierte Beo Grace zieht dich mitten hinein in den Sound, bis du ihn in seiner ganzen Intensität und Tiefe hörst und spürst. Eine einfache, intuitive Geste reicht, um die Wiedergabe oder Telefong espräche zu steuern. Freue dich auf eine kristallklare Anrufqualität, eine optimierte Akkulaufzeit und ganztägigen Tragekomfort. Media-Line, Interlaken,

FÜR DEN GUTEN TON Das Beo Grace Etui aus geschmeidigem, in Italien gefertigtem Leder schützt die Ladeschale stilvoll. Weich und natürlich geformt, liegt es angenehm in der Hand. Mit dem praktischen Trageriemen sind die Earbuds stets elegant und griffbereit dabei.

Fr. 300.–

ANZUG TRIFFT SNEAKER

Wer sagt, dass man Stil nicht tragen kann wie ein Accessoire? Zeige und mixe Klassiker selbstbewusst und mit einem Augenzwinkern.

GAME, SET, MATCH

Die vierte Federer-Kollektion von Oliver Peoples kombiniert Präzision und Eleganz. Neu dabei: R-15 – eine klassische Pilotenbrille mit Doppelsteg und sportlichem Sitz, gemacht für Siegerlooks. oliverpeoples.com

OUTERWEAR MIT STYLE Mackage steht für luxuriöse und funktionale Oberbekleidung für extremes Wetter aber auch für urbane Looks. Die kanadische Marke verbindet hochwertige Materialien wie Daunen, Wolle und Leder mit modernen Schnitten. Die Übergangsjacke «Collin-R» ist im klassischen Bomber-Stil. Tschui, Thun.

GUT BERATEN, GUT GESTYLT

Das Herrenmodegeschäft Tschui in Thun bietet exklusive Freizeitmode für Männer, die Wert auf Qualität und zeitgemässen Stil legen. Neu im Sortiment sind die Labels Mackage, Luis Trenker und Parajumper, die für hochwertige Materialien und durchdachte Details stehen. Geleitet wird das Geschäft von Thomas Tschui, der gemeinsam mit seinem langjährigen und stilsicheren Team besondere Beratung bietet: Sie unterstützen bei der Auswahl passender Outfits, geben Tipps zu Kombinationsmöglichkeiten und sorgen dafür, dass Mode nicht nur gut aussieht, sondern auch zum individuellen Stil passt.

DAUNE TRIFFT PIQUÉ

Die Hybridjacke «Gyles» von Parajumpers vereint daunengefülltes Ripstop-Nylon mit elastischem Piqué. Das verschweisste Steppmuster sorgt für eine moderne, sportlich-elegante Optik. Tschui, Thun.

Fr. 560.–
Fr. 599.–
Fr. 569.–

SAKKO MIT CHARME

Der Blazer «Lusandro» im Jeanslook von Luis Trenker besteht aus reiner Schurwolle und ist ein einzigartiges Kunstwerk aus gleich sechs verschiedenen Stoffen, die in Handarbeit vernäht wurden. Einzelne hervorstehende Fäden sind kein Defekt, sondern ein gewollter Effekt. Tschui, Thun.

COOLE SOCKE

Die «Organic Shapes»-Socken des Berner Designers Thomas Jakobson verbinden Natur und Design. Die neue Kollektion ist inspiriert von Farnblättern und Rindenstrukturen bis hin zu Lichtreflexen und feinen Linien und ist aus Bio-Baumwolle fair produziert. thomasjakobson.com

SNEAKPEAK

Es gibt nur noch ganz wenige Schuhproduzent:innen in der Schweiz, einer davon kommt aus Thun und fertigt in über 100 Schritten den CYBRUS Sneaker an. Der «49ER» ist ein Klassiker, hergestellt aus hochwertigen Materialien und benannt nach seiner Ursprungsadresse. manis-conceptstore.ch

Fr. 1199.–
Fr. 27.–
249.–

GLOW, BABY, GLOW!

Weihnachten ist der perfekte Anlass, um sich rundum wohlzufühlen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Diese Beauty-Highlights schenken nicht nur Frische und intensive Pflege, sondern verleihen auch einen festlichen Glow, der die Feiertage noch strahlender macht.

ZARTE FRISCHE

Der Duft «Daphne Bouquet» von Penhaligon’s ist von den Waldblumen in den Highgrove Gardens inspiriert, insbesondere von der Daphne-Blume. Die zarte, holzige Note und die Frische von schwarzen Johannisbeer blättern zeichnen diesen Duft aus. Die Verpackung besteht zu 100 % aus recyceltem und recycel barem Papier. penhaligons.com

Fr. 230.–(100 ml)

SINNLICHES ESSENTIAL

Die neue Kollektion von Lippenpflegeprodukten von Byredo bietet eine süchtig machende sensorische Erfahrung. Pflegende, natürliche Inhaltsstoffe wie Kakaobutter, Rosenblütenextrakt und Sonnenblumenkernöl sorgen für sofortigen Glanz und langanhaltende Geschmeidigkeit. Die nachfüllbaren Lippenbalsame sind in fünf Farbtönen erhältlich: transparent, pink, rot, nude und korallfarbig. byredo.com

NUANCENREICH

STRAHLEND SCHÖN

Das beliebte Lifting Serum von Vinoble Cosmetics ist nun in einer exklusiven Sondergrösse mit 100 ml Inhalt erhältlich. Dank hochkonzentriertem Hyaluron, OPC und Resveratrol wird die Haut glatter, erhält mehr Spannkraft und die Konturen von Gesicht und Körper werden gestrafft. Die seidige Textur zieht schnell ein, spendet intensive Feuchtigkeit und lässt die Haut strahlen. Erhältlich wahlweise im eleganten Cotton Bag oder im festlichen Weihnachtskarton. vinoble-cosmetics.at

Das Kultmotiv von Hermès, Rocabar, nimmt die Form eines farbenfrohen Puders an, das den Teint veredelt. Die fünf sonnendurchfluteten Nuancen und die Perlmuttpartikel mit rosafarbenen Reflexen verschmelzen zu einem universellen Farbton, der den Teint erhellt und für eine natürliche, warme Ausstrahlung sorgt. Die feine, leichte Formel sorgt für langen Halt. Die Farbintensität ist modulierbar und das Produkt ist für alle Hauttypen geeignet. hermes.com

SMILE! Der Modedesigner Julian Zigerli ist für seine farbenfrohe und humorvolle Mode bekannt. Für Soeder hat er ein Seifenset kreiert, das genau das widerspiegelt. Es besteht aus «Lucky Silver Sage», einer Mischung aus Salbei, Lavendel, Zitrone und Weisstanne, sowie «Happy Yellow Mandarin», das gelbe Mandarine und Bergamotte mit Wacholder, Ingwer, Kurkuma und Petitgrain kombiniert. Set. soeder.ch

Fr. 42.–(je 75 g)
€ 120.–
Fr. 155.–
Fr. 57.–

Spürbar mehr Spannkraft und Festigkeit.

Hochwirksame Rezepturen für reife Haut: Regeneration Intensiv pflegt mit nährenden, zart schmelzenden Texturen. Vitaminreiche Öle und vitalisierende Heilpflanzenauszüge unterstützen die Hautelastizität. Die Haut ist den ganzen Tag versorgt. Sie fühlt sich glatt und geschmeidig an. 100 %

zertifizierte, wirksame Naturkosmetik. Anders seit 1967. www.drhauschka.ch

20 Jahre ist Jaclyn Külhan nun schon im Dienste der Schönheit im Einsatz. Mit ihrem vielfältigen Behandlungsangebot, wie zum Beispiel dem Microblading, geht sie dabei auf die Wünsche ihrer Kundschaft ein – und zaubert ihnen ein frisches Aussehen ins Gesicht.

TEXT: SOPHIE SOUVIGNIER | BILDER: ZVG

Ihr grosses Jubiläum bestätigt es – wer mit viel Leidenschaft, Innovationskraft und Fachkompetenz sowie einem feinen Gespür für die eigene Kundschaft arbeitet, ist erfolgreich. Mit innovativen Behandlungskonzepten und einer komplementären Auswahl an hochwertigen Produkten schafft es Jaclyn Cosmetics, für ihre Kund:innen die passenden Dienstleistungen anzubieten, und das seit 20 Jahren. Das Angebot überzeugt durch die Mischung der Methoden aus klassischer und medizinischer Kosmetik, die ausgewählten Pflegeprodukte der Marke Babor sowie modernste Lasertechnologien im Anti-Aging- und Haarentfernungsbereich.

Jeden Tag Augenbrauen, die überzeugen

Die Form und Gestaltung der Augenbrauen beeinflusst nicht nur die Mimik, sondern auch die Wahrnehmung des Charakters einer Person. Sie sind zudem ein ästhetisches Element, mit dem Jaclyn Külhan sowohl Frauen als auch Männern den gewünschten Ausdruck verleiht.

FÜR HAUT UND HAAR

Von unauffällig zu definiert: Microblading macht den Unterschied.

Dafür nutzt sie das Microblading, eine Alternative zum klassischen Permanent-Make-up. Im Unterschied zu diesem wird kein Pigmentiergerät verwendet, sondern feinste, steril verpackte Einweg-Blades. Durch sanften Druck werden mit handwerklicher Präzision kleinste Schnitte auf der Haut gemacht, in die manuell Farbpigmente eingearbeitet werden, wodurch die Optik feinster Härchen entsteht. Jaclyn Külhan stimmt dabei Form, Dichte und Farbgebung der Augenbrauen auf Gesichtsform und Wünsche ihrer Kund:innen ab. Die Feinheit des Microbladings erzeugt ein sehr natürliches Ergebnis. Bei Jaclyn Cosmetics sind in der Erstbehandlung neben einem Beratungsgespräch auch eine Nachbehandlung nach vier Wochen inbegriffen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder ein Beratungsgespräch und entfliehen Sie bei Jaclyn Cosmetics Ihrem Alltag.

Jaclyn Cosmetics, Spitalgasse 36, Von Werdt-Passage, Bern. jaclyncosmetics.ch

Das einzigartige Erlebnis-Kochbuch, das dich in die Welt der Emotionen entführt. von Valentina Bosshard Das

RUHE DER NATUR

Wenn die Natur zu uns nach Hause kommt: Über das kleine Glück achtsamer Momente im Winter.

Es gibt eine Zeit im Jahr, in der wir uns nach Wärme sehnen. Nach dem Gefühl, angekommen zu sein – bei uns selbst und bei denen, die uns nahestehen. Oft rasen die Tage dahin. Umso wichtiger ist es, einen Moment innezuhalten und uns zu erinnern, dass das Wertvollste oft das Einfache ist: ein stiller Augenblick, eine sanfte Berührung, ein Duft, der Vertrautheit weckt. Wer je eine Creme in den Händen hielt, die nach Heilpflanzen duftet, weiss, wie unmittelbar Natur spürbar werden kann. Die Naturkosmetik von Dr. Hauschka geht diesem Gedanken seit jeher nach. Nämlich Pflege nicht nur als Produkt, sondern als Einladung zu einer Haltung zu begreifen. Einer Haltung, die sagt: Du darfst dir Zeit nehmen.

Rituale, die den Dezember verschönern

Ein Adventskalender gehört für viele Menschen zu den Ritualen, die dem Winter seinen Zauber geben.

Jeden Tag ein Türchen, jeden Tag ein Innehalten. Hinter dem feinen, fast poetischen Design verbirgt sich bei Dr. Hauschka eine Auswahl aus 24 kleinen Geschenken – Pflege, Duft, Textur. Produkte, die den Moment kostbar machen.

Wer abends nach Hause kommt und den Tag von den Schultern schüttelt, sehnt sich oft nach etwas, das beruhigt. Ein warmes Bad, das nach Fichtennadeln duftet, kann dann mehr sein als ein kurzer Rückzug, es wird zum Ritual. Das Geschenkset relaxed soul greift genau diese Sehnsucht auf: Es verbindet die Kraft aromatischer Öle mit dem Versprechen, für ei nen Moment alles andere sein zu lassen. Neben dem Bad-Zubehör liegen in der Box eine Maske, die die Haut sanft nährt, und ein Körperöl, das den Abend still ausklingen lässt. Wer es verschenkt, gibt nicht nur Produkte weiter, sondern die Einladung, loszulassen.

Auch reife Haut hat ihre Rituale. Gerade im Winter braucht sie Zuwendung, eine andere Form von Schutz. Das Set warm glow versammelt Pflege, die aufbaut und stärkt: eine Tagescreme, die glättet, ein Serum, das belebt, einen Handbalsam, der auch rauen Winter händen ihre Geschmeidigkeit zurückgibt.

Sich Zeit schenken

Wer in der kalten Jahreszeit ein wenig langsamer geht, wird feststellen, dass vieles leichter wird. Dass ein paar Tropfen Öl auf der Haut ein Gefühl von Geborgenheit wecken können. Dass ein Bad nicht nur wärmt, sondern auch Gedanken ordnet.

Dr. Hauschka versteht Pflege nicht als Luxus, sondern als Teil eines achtsamen Lebens. Als kleine Unterbrechung in einer Welt, die oft zu laut ist. Als Erinnerung daran, dass Schönheit dort entsteht, wo wir uns mit der Natur verbinden.

Vielleicht ist genau das das grösste Geschenk, das wir uns in diesem Winter machen können.

Hier bestellen: drhauschka.ch

TISSOT BALLADE AUTOMATIC COSC THE GIFT OF TIME

SELBSTBEWUSST STEHT DIR!

Zur Feier von 100 Jahren Art Déco stellt

Tissot die SRV vor, einen markanten Zeitmesser, dessen kantige Silhouette und facettiertes Glas die kühne Geometrie dieser Stilepoche widerspiegeln.

Die SRV zollt einem Wendepunkt in der Geschichte Tribut, einer Zeit, als Frauen begannen, ins Rampenlicht zu treten und Freiheit, Selbstentfaltung und Macht zu ihren eigenen Bedingungen zu erlangen. Mit ihrem facettierten Glas, geschliffen wie ein Edelstein, spiegelt sie die Facetten der Identität einer Frau wider: modern, unabhängig, kontaktfreudig, humorvoll, professionell und nicht durch die Zeit definiert, sondern durch sie befähigt. In einer Welt, die oft Anpassung von uns verlangt, wagt es die Kollektion SRV, ins Rampenlicht zu treten. Jedes Modell dieser Kollektion ist ein Statement mit Charakter. Die sechs Uhren spiegeln die Individualität und Kraft jeder Trägerin wider.

Keine Angst zu glänzen

Zwei Modelle sind mit einem Monolink-Edelstahlarmband ausgestattet, das der SRV ihre unverwechselbare Präsenz verleiht. Die polierte Oberfläche, die ButterflySchliesse und das Schnellwechselsystem erleichtern den Wechsel von Stil zu Stil, von elegant-formell zu lässig-minimalistisch. Ob Silbergrau oder Tiefblau, das Zifferblatt überzeugt mit mühelosem Chic. Zwei weitere Modelle des Sortiments strahlen voll Energie: in Grün oder in Rot, mit passendem Lederband und Zifferblatt mit Sonnenschliff, die das Licht bei jeder Bewegung einfangen. Zwei weitere Ausführungen sind mit Perlmuttzifferblättern ausgestattet, eines in Weiss, umrahmt von einem PVD-Gehäuse in Beigegold, das andere in Schwarz mit PVD-Gehäuse in Gelbgold und vier Diamanten auf dem Zifferblatt, die die Stunden anzeigen. Zusammen bilden sie eine Kollektion, die Selbstbewusstsein verkörpert.

Der Antrieb, der Impulse gibt

Das Quarzwerk der SRV gewährleistet die Präzision, die Frauen befähigt, mit Leidenschaft in die Zukunft zu schreiten. SRV steht für Sapphire Rectangle V: ein facettiertes Saphirglas mit rechteckiger Silhouette, wobei das «V» ein Hinweis auf die Wasserdichtigkeit von 5 bar ist. Damit ist die SRV so konzipiert, dass sie sich mit der Trägerin bewegt, und jeden Schritt, jeden Meilenstein und jedes Ziel unterstützt, denn hinter jeder unaufhaltsamen Frau steht ein Zeitmesser, der mit ihr Schritt hält.

tissotwatches.com

IM GLANZ DES MONDLICHTS

Schmuck aus Silber, Weissgold und Platin setzt strahlende Akzente und verleiht deinem Look eine moderne Eleganz. Diese edlen Metalle sind vielseitige Begleiter – sie lassen sich mühelos zu fast jedem Outfit kombinieren und sorgen dabei für eine dezente, stilvolle Note. Entdecke zeitlose, raffinierte Designs, in denen klare Formen deine Persönlichkeit unterstreichen.

UNKONVENTIONELL

Das Pendant Broken Edge Donut zeichnet sich durch gebrochene Kanten sowie fliessende Kurven aus –für Wagemutige und solche, die es werden wollen. yanjiangstudio.com

AMOUR ELASTIQUE

Inspiriert von einem Haushaltsgümmeli, das sich elegant um den Finger wickelt, plädiert dieser Ring für Liebe, die flexibel bleibt. cloud8.ch

PURPURNES UNIKAT

Diesen Ring aus Weissgold ziert eine Rarität: ein purpur-gräulicher Spinell – ein aussergewöhnlicher Stein für aussergewöhnliche Frauen. stadelmann1972.ch

SCHILLERNDE ELEGANZ

Das emblematische Achteck des Armbands OCTA by Night unterstreicht die Finesse der Glieder – perfekt für festliche Abende. maison-belmont.com

Fr. 9900.–
Fr. 320.–
Ab Fr. 180.–
Fr. 49 600.–
Die Berner Bijouterie Stadelmann 1972 fertigt einzigartige Schmuckstücke her.

TRADITION TRIFFT STIL –IN BORDEAUX

Mit ihrem ganz in Bordeaux gehaltenen Zifferblatt ist das neue Modell der Black Bay 58 nicht nur ein wahrer Hingucker, sondern verkörpert damit auch die lange Tradition des Hauses TUDOR.

Die Black Bay 58 vereint die Geschichte und Tradition des Uhrenlabels TUDOR mit dessen Signatur «Born to Dare», und verkörpert damit den Geist der Marke. Das Uhrenmodell ist nach dem Jahr benannt, in dem die erste TUDORTaucheruhr vorgestellt wurde. Ausserdem verkörpert sie das Ziel, das Hans Wilsdorf, der Gründer von Rolex, mit der Einführung von TUDOR erreichen wollte: Armbanduhren, die den Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanspruch der Marke Rolex mit einem attraktiven Preis-LeistungsVerhältnis kombinieren. Denn die Black Bay 58 ist ein weiteres Uhrenmodell des Hauses TUDOR, das mit der «Master Chronometer»-Zertifizierung ausgezeichnet wurde, einem der anspruchsvollsten Standards der Branche in Bezug auf Chronometrie und Magnetfeldresistenz. Zugleich nimmt sie mit ihrer Anlehnung an die ersten Taucheruhren der Marke direkt Bezug auf die «Born to Dare»Kampagne. Diese zelebriert die Abenteuer von Personen, die mit einer TUDOR-Armbanduhr an ihrem Handgelenk Aussergewöhnliches zu Lande, auf dem Eis, in der Luft sowie unter Wasser geleistet haben.

Gemacht für die Tiefe Inspiriert vom Design der TUDOR-Taucheruhren aus den 1950er-Jahren und mit den typischen Designmerkmalen der Marke versehen, greift das neue Modell der Black Bay 58 die ästhetischen Details des Prototyps einer TUDOR Submariner der 1990er-Jahre auf. Dieses wies ein glänzendes bordeauxfarbenes Zifferblatt mit einer dazu passenden Lünette auf, wurde jedoch nie produziert und fliesst nun in das Design der brandneuen Black Bay 58 ein. Das leicht gewölbte Blatt ist mit einer satinierten Oberfläche im Sonnenschliff ausgestattet, die bei direktem Lichtfall dezent glänzt und so zu einem wahren Blickfang wird.

Auch die «Snowflake»-Zeiger, eines der Markenzeichen der Taucheruhren und die Aufzugskrone ohne Kronenschutz rufen die Geschichte TUDORs vor Augen. Die Black Bay 58 verkörpert in jedem Element die Designs der Marke. Auch das dreireihige Edelstahlband mit Nietenoptik ist optisch an die vernieteten Armbänder mit Faltschliessen der 1950er- und 1960er-Jahre angelehnt. Alle verfügbaren Armbänder, so auch das fünfreihige Edelstahlband sowie das Kautschukband, sind mit der TUDOR-«T fit»-Schliesse mit Schnellverstellsystem versehen, die einen hohen Tragekomfort verspricht.

Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, 3011 Bern. zigerli-iff.ch

Fr. 3950.–
Fr. 4150.–

7, 32, 18 – diese Zahlen stehen für eine grosse Errungenschaft und einen neuen Meilenstein in der Geschichte von Rolex. Sieben Jahre lang dauerte die Entwicklung der neuen Oyster Perpetual Land-Dweller. In dieser Zeit wurden ganze 32 Patente angemeldet, davon 18 für das Modell selbst. Nun ist die Uhr in zwei Grössen erhältlich: 36 mm und 40 mm. Die kleinere Ausführung besteht aus 18 Karat Everose-Gold mit weissem Zifferblatt, die grössere gibt es in zwei Varianten: einmal in einer weissen Rolesor-Version (eine Kombination aus Oystersteel und Weissgold) und einmal aus 950er Platin mit eisblauem Zifferblatt. Ihre harmonische Ästhetik und modernste Technik machen die Oyster Perpetual Land-Dweller zu einem aussergewöhnlichen Zeitmesser. Dank des integrierten Armbands verschmelzen Armband und Gehäuse zu einer fliessenden Einheit.

Das perfekte Zusammenspiel

Die Land-Dweller verfügt über ein neu gestaltetes Oyster-Gehäuse mit geriffelter, diamantbesetzter Lünette und einem Zifferblatt im Wabenmotiv. Die Anzeigeelemente sind exklusiv für diese Uhr gestaltet. Die Ziffern 6 und 9 sind in der Mitte offen, was ihnen einen modernen Touch verleiht.

ELEGANZ, TECHNIK, PRÄZISION

Seit 100 Jahren steht Rolex für exquisite Qualität, hohe Präzision und innovative Technik. Mit der Oyster Perpetual Land-Dweller präsentiert die Marke nun einen neuen Meilenstein in ihrer Geschichte und einen Höhepunkt ihrer Fachkompetenz.

Das Gehäuse ermöglicht durch einen Saphirglasboden den Blick auf das neue mechanische Uhrwerk Kaliber 7135, das neben Stunden, Minuten und Sekunden auch das Datum anzeigt. Mit automatischem Aufzug und revolutionärer Hemmung erreicht es eine Frequenz von 5 Hertz pro Stunde und ermöglicht eine Messung der Zeit auf eine Zehntelsekunde genau. Zudem gewährleistet das Kaliber eine Gangreserve von 66 Stunden. Das Flat-Jubilee-Metallarmband wurde für den LandDweller entworfen und zeichnet sich durch seine fünfteilige Gliederstruktur aus. In der Mitte befinden sich drei schmalere und an den Rändern zwei breitere, flache Glieder. Die mittleren Glieder sind poliert und leicht erhöht. Ein robustes Befestigungssystem ermöglicht die perfekte Integration in das Oyster-Gehäuse. Das Armband bietet höchsten Tragekomfort und wird durch eine elegante, verdeckte Crownclasp-Faltschliesse vollendet.

Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, 3011 Bern. zigerli-iff.ch

MESSIKA FEIERT JUBILÄUM

Zeitloser Luxusschmuck für den Alltag, dafür steht Messika nun bereits seit 20 Jahren. Das Schmucklabel wurde 2005 von Valérie Messika, damals 29-jährig, gegründet.

Die Tochter des berühmten Diamantenhändlers André Messika traf den damaligen Zeitgeist: Mit ihren Designs ermächtigte sie den Diamanten zu mehr als der klassischen Verwendung im Verlobungsring und brachte so ein wenig Luxus in den Alltagsschmuck der 2000er Jahre. Doch nicht nur das: nachdem der internationale Superstar Beyoncé einen Ring der Marke trug, explodierte Messika förmlich und erfreut sich seitdem grosser Beliebtheit, nicht nur bei Prominenten auf der ganzen Welt, sondern auch bei einer breiteren, jungen Masse.

Valérie Messika hat es geschafft, eine unverkennbare Designhandschrift zu kreieren. Die ikonische Kollektion «Move» verrät bereits im Namen, was dahintersteckt: Jedes Schmuckstück beinhaltet bis zu drei Diamanten, die sich in einer kettengliedähnlichen Fassung bewegen. So fangen diese mehr Licht ein, als in einer statischen Fassung und glitzern mehr denn je. Seitdem die Kollektion 2007 erstmals erschien, hat sich sowohl das bewegliche Element wie auch das Kettenglied-Motiv gehalten und als klares Erkennungszeichen der Marke etabliert. Die Inspiration dafür fand Valérie Messika in ihrer Kindheit, als ihr Vater sich damit vergnügte, Diamanten durch seine Finger gleiten zu lassen. Das fliessende, zeitlose Design begeistert nun seit knapp 20 Jahren Schmuckträger:innen weltweit.

Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, 3011 Bern. zigerli-iff.ch

Seit 2015 bietet Messika auch Haute Joaillerie an, die das Portfolio um grössere und extravagantere Schmuckstücke erweitert. Diese Entwicklung fühlte sich für Valérie Messika anfangs natürlich, aber auch einschüchternd an, hatte sie die Marke doch speziell mit dem Anspruch gegründet, Alltagsschmuck zu kreieren. Doch da Messika sich bis dahin einen Namen gemacht hatte und sie von ihrem Vater fantastische Edelsteine beziehen konnte, wagte sie den Schritt. Diese Diamanten waren und sind noch immer der Startpunkt für jedes ihrer Designs.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens stellte Messika im Rahmen der Paris Fashion Week Anfang Oktober ihre neue Haute Joaillerie-Kollektion «Terres d’Instinct» vor. Die Kollektion, die von der Energie des südlichen Afrikas geprägt ist, spiegelt Instinkt und Freiheit wider. Für diese Kollektion liess sich Valérie Messika während einer Reise durch Namibia inspirieren – eine tiefgreifende Begegnung mit rauer Natur und auffälligen Kontrasten. «Terres d’Instinct» besticht durch den Glanz farbiger Edelsteine, die die weiten Steppen, das blaue Meer und die vielfältige Tierwelt Namibias widerspiegeln.

Fauve (1) scheint wie von Löwenkrallen zerfetzt, Kalahara (2) hingegen leuchtet wie die Wüstensonne. 3 Ikone aus der Kollektion «Move».

GROSSE GEFÜHLE

Schmuck spricht ohne Worte – er trägt Emotionen, grosse Momente und Liebe in sich. Kostbare Juwelen fangen das Licht ein und funkeln in den Augen der Person, die ihn erhält. Wer Schmuck schenkt, schenkt Zuneigung, Wertschätzung und Erinnerungen, die für immer bleiben. Schmuck verbindet Menschen und sagt: Du bist mir wichtig, heute und für immer.

1 Funky Shooting Stars Ohrring, aus 18 Karat Gelbgold mit 73 Diamanten (Fr. 6500.–), Funky Stars 9-zackiger Ohrringanhänger, aus 18 Karat Gelbgold, mit 70 Diamanten (Fr. 10 200.–), Funky Stars 5-zackiger Ohrringanhänger, aus 18 Karat Gelbgold, mit 44 Diamanten (Fr. 7000.–), Zigerli+Iff, Bern. 2 BoHo-Ring double pavé von Ole Lynggaard aus 18 Karat Gold mit Rosenquarz, grünem Turmalin und Diamanten (Fr. 13 100.–), Zigerli+Iff, Bern. 3 Das Collier Inner Fire in Y-Form besteht 18 Karat Gelbgold und Diamanten in Trapez-, Princess-, Octagon-, Brillant- und Tropfen-Schliff (Fr. 9750.–), Bucherer Fine Jewellery. 4 Magie mit jedem Dreh: GIRELLO Drehring Starlight aus 750er Roségold mit 54 Diamanten im Brillantschliff (Fr. 14 360.–), girello.com. 5 Die Ohrhänger «Maison de la Rose» mit ihrem arabesken Design präsentieren zwei pinkfarbene und zwei grüne Turmaline sowie tropfenförmige und brillantgeschliffene Diamanten, gefasst in Roségold (Fr. 31200.–), Gübelin.

EINE FÜR ALLE

Wer bei der Berner Zytglogge ab und zu auf das Tram wartet, hat hier sicher schon ins Schaufenster «glüüsslet»: Der Pop-up-Store von Maurice de Mauriac lockt mit bunten Farben und moderner Atmosphäre. Betrieben wird das kleine Lokal vom Uhrenfachgeschäft Uhrsachen, dessen Hauptsitz sich in der Kramgasse befindet. Nach dem Erfolg der Tram-grünen Kollaboration «Bärn-Date» kommt jetzt eine neue Spezialedition.

Unsere Mundart: Egal ob Zürich oder Bern, unsere Dialekte sind so einzigartig wie identitätsstiftend. Kein Wunder also, hat die Schweizer Uhrenmarke Maurice de Mauriac ihr Uhrenmodell, das die Wochentage im Dialekt anzeigt, nun bereits auf vier Städte erweitert. Die «City-Dates»-Kollektion differenziert sich jedoch nicht nur durch den Dialekt, sondern legt auch bei der Farbwahl Wert auf Regionalität. So leuchtet die erste Edition der «Bärn-Date»-Uhr im eleganten matt-grün und greift damit die alten Berner Trams auf. Die Zusammenarbeit der Schweizer Uhrenmarke Maurice de Mauriac und des Fachgeschäfts Uhrsachen in Bern hat Geschichte. Zur Feier der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Familienunternehmen bringen sie nun gemeinsam eine neue Edition der edlen Automatik-Uhr heraus. Und dieses Mal ist die Kollaboration noch klarer zu erkennen: Die Bärn-Date erscheint in den «Uhrsachen»-Farben, mit schwarzem Zifferblatt und orangenen Akzenten. Wenn Sie sich auch nicht die gleiche Stadt teilen, so haben doch beide Familien ihre Leidenschaft zwischen den Zeigern gefunden.

Auch das Gesicht der Kampagne bleibt ein bekanntes: ExYB-Stürmerlegende und Musiker Guillaume Hoarau verkörpert auch bei der neuen Edition das Credo des «Uhrsachen»-Ateliers: «Tick different.» Uhrsachen, Theaterplatz 1, Bern. uhrsachen.ch.

MÄÄNTI BIS SUNNTIG Die «Bärn-Date»-Uhr in den «Uhrsachen»-Farben, mit schwarzem Zifferblatt und orangenen Akzenten, ist in den zwei GehäuseGrössen 39 und 42 mm exklusiv bei «Uhrsachen» erhältlich (ab Fr. 3350.–).

EIN BLICK INS UHRWERK

Wer durch die Lauben der Kramgasse in Bern schlendert, entdeckt dort einen Ort von und für Liebhaber:innen von allem, was tickt und tackt. In der vierten Generation führen Dominik und Franziska Maegli das Fachgeschäft Uhrsachen. Im hauseigenen Atelier kommen auch gebrauchte Lieblingsstücke unter die Lupe.

TEXT: CORINNE KNEUBÜHLER | BILDER: ZVG

«Tick different», so lautet das Credo des «Uhrsachen»Teams. Dieses verbildlicht sich speziell im sorgfältig kuratierten Sortiment des Ladens. Neben neuen mechanischen Modellen von grossen Uhrenmarken wie Grand Seiko, Ulysse Nardin, Longines oder Oris findet sich dort auch eine Auswahl an Vintage- und Pre-Owned-Uhren. Hier schlägt das Herz vieler Liebhaber:innen höher, denn je nachdem entdeckt man hier eine Uhr, die in keinem aktuellen Kollektionsbuch mehr zu

finden ist. Eine gebrauchte Uhr erzählt eine eigene Geschichte – wer weiss, an welchem Handgelenk sie bereits die Welt gesehen hat. Neben Inhaber und Geschäftsführer Dominik Maegli leben zehn Mitarbeitende ihre Leidenschaft für Uhren aus, darunter auch fünf Uhrmacher:innen. Das Atelier bildet das Herzstück von «Uhrsachen» und ist ein Ort des Handwerks und der absoluten Präzision. Es ist das grösste Uhrmacher-Atelier in der Region und bietet

unabhängige, markenübergreifende Dienste an. Wer beispielsweise eine Rarität vorbeibringt, kann diese auch gegen eine neue Uhr eintauschen. Die historische Authentizität der Uhren wird dabei immer genauestens geprüft und garantiert. Die Uhrmacher:innen kümmern sich bei der Revision feinsäuberlich um die Lieblingsstücke der Kundschaft.

Bei den Uhrmacher:innen

Nachdem das Atelier kontinuierlich ausgebaut wurde – wo heute umfangreiche Serviceleistungen angeboten werden können – wurde das bestehende Geschäft an der Kramgasse mit dem zusätzlichen Laden «KONZEPT Uhrsachen» ergänzt. Hier wächst die schon fast zu Kult gewordene Philosophie von Uhrsachen weiter und bekommt eine neue Facette durch den Bereich hochwertiger Design-Gegenständen und moderner Zeit-Objekte. Das neuste Projekt in Bern befindet sich in einem höchst historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, gleich neben der berühmten Zytglogge. Hier wird Uhrsachen zukünftig dem Haut-Horlogerie-Bereich einen würdigen Platz geben. Kurzfristig werden diese wunderschönen Räumlichkeiten, welche bereits aufwändig restauriert wurden, für temporäre Konzepte und unkonventionelle Marken-Präsentationen genutzt. Aktuell ist die Züricher Marke «Maurice de Mauriac» dort zu Gast (mehr dazu auf Seite 33).

Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern, uhrsachen.ch.

UHREN AUS VORBESITZ – 3 FRAGEN AN DOMINIK MAEGLI

Was ist der Unterschied zwischen Vintage und Pre-Owned? Eine klare Regelung gibt es da nicht. Gemeinhin hat das mit dem Alter der Uhr zu tun. Wir bezeichnen rudimentär alle Uhren, die einen Jahrgang vor 2000 haben, als «Vintage». Und die Jüngeren eben als «Pre-Owned» oder zu Deutsch als «Uhren aus Vorbesitz». Man könnte noch viel genauer präzisieren, Uhren vor 1920 werden als «Antik» bezeichnet, bis Anfang der 80er Jahre als «Vintage» und bis zum Jahrtausendwechsel als «Neo-Vintage».

Wie sieht es mit den Themen Authentizität und Zustand der Uhr aus? Diese Themen haben für uns höchste Priorität, gelten nach unserem Verständnis aber eigentlich auch als Selbstverständlichkeit für einen Kauf in einem spezialisierten Fachgeschäft. So werden sämtliche Uhren von uns auf Echtheit geprüft. Die PreOwned-Uhren werden revidiert und aufgefrischt. Auch die älteren Uhren bekommen eine komplette Revision des Uhrwerkes.

Welche Vorlieben in diesem Bereich hast du persönlich? Ganz besonders mag ich Sportuhren in Stahl aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Das können sowohl Chronografen als auch Taucheruhren sein. Diese Zeit war von einer unglaublichen Kreativität und einem fantastischen Entwicklergeist geprägt. Ende der 1950er-Jahre kamen die ersten richtigen Taucheruhren auf den Markt und 1969 wurden die ersten Chronografen-Werke mit automatischem Aufzug vorgestellt. Beides sind Uhren-Typen, welche bis heute zu den allerbeliebtesten gehören.

UNIKATE FÜR DIE EWIGKEIT

Schmuck erzählt Geschichten, schafft Erinnerungen und verbindet Generationen. Gerade in der Vorweihnachtszeit wächst die Sehnsucht nach Geschenken, die nicht nur Freude bereiten, sondern von bleibendem Wert sind.

Nachhaltigkeit und Transparenz sind in den letzten Jahren zu zentralen Themen geworden, auch in der Luxusbranche. Für die Bijouterie Stadelmann 1972 in Bern sind diese jedoch keine Modeworte, sondern seit dem Bestehen des Familienunternehmens ein wichtiger Bestandteil der eigenen Haltung und Antrieb für das eigene Schaffen. Seit Jahrzehnten verarbeitet das Atelier rezykliertes Ökogold, das höchsten Branchenstandards entspricht. Edelmetalle wie Gold sind nahezu unendlich wiederverwendbar und damit Sinnbild einer echten Kreislaufwirtschaft, in der nichts verloren geht und jedes Gramm seinen neuen Glanz findet. Auch den aktuell hohen Goldpreisen begegnet die Bijouterie Stadelmann mit Weitsicht und Fairness. Bereits gefertigte Unikate bleiben im Preis unverändert und somit ein attraktives Angebot für Liebhaberinnen und Liebhaber hochwertiger Handwerkskunst. Wer möchte, entdeckt zudem wunderbare Alternativen wie etwa Platin oder Silber in den Schätzen des Ateliers. Auch bei der Auswahl der Edelsteine steht Sorgfalt an erster Stelle. Immer mehr Kundinnen und Kunden möchten heute genau wissen, woher ein Saphir, ein Turmalin oder ein Diamant stammt. Mit Technologien wie TRACR oder auch durch den direkten Austausch mit den langjährigen Lieferanten lässt sich die Herkunft eines Diamanten heute lückenlos digital nachvollziehen – für ein Gefühl von Schönheit, Sicherheit und Vertrauen.

Was in den Medien als neuer Trend gefeiert wird, lebt Stadelmann 1972. Handwerk, Verantwortung und Freude am Besonderen sind Werte, die in dem familiengeführten Berner Unternehmen zentral sind und in jedem Schmuckstück widergespiegelt werden.

Handwerk, Individualität und Unikate

In einer Welt, die von Marken und Logos geprägt ist, entfaltet handgefertigter Schmuck eine ganz eigene Magie. Es geht nicht um Wiedererkennung durch Masse, sondern um Ausdruck von Individualität und Persönlichkeit. Ein Unikat trägt keine Seriennummer, sondern einzigartige Emotionen in sich und erinnert daran, dass Wert nicht nur durch Material und Werbung entsteht, sondern auch durch die Verbindung, die wir zu einem Stück aufbauen. Ein Ring, Anhänger oder Bracelet, bewusst ausgewählt oder individuell angefertigt, wird zu einem Begleiter fürs Leben und ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt – ein Bild wahren Luxus.

Schmuck schenken und «das Trouvaille»

Individuellen Schmuck an einen besonderen Menschen zu verschenken ist eine Geste so alt wie die Menschheit selbst. Die Freude, ein einzigartiges Stück zu überreichen, hat etwas Magisches und mit Schmuck aus der Bijouterie Stadelmann wird dieses Erlebnis zu etwas wahrhaft Einmaligem.

Natürlich kann es vorkommen, dass eine Überraschung einmal nicht den erhofften Geschmack trifft. Auch dafür hat die Bijouterie Stadelmann das perfekte Gespür: Bleibt ein Schmuckstück aus dem Sortiment ungetragen, kann es unkompliziert gegen ein anderes Bijou (oder eine Gutschrift) eingetauscht werden, selbstverständlich mit persönlicher Beratung, bis der neue Lieblingsschatz gefunden ist. Und selbst wenn ein Schmuckstück – ob von Stadelmann oder anderswo – nach einigen Jahren seinen Zauber verlieren sollte, bietet Stadelmann 1972 eine stilvolle Lösung: das «Trouvaille». Hier werden besondere Stücke in Kommission vermittelt und finden so als geliebte Begleiter ein neues Zuhause.

Stadelmann 1972, Marktgasse 29, Bern. stadelmann1972.ch

Hommage

Kollektion Mother & Daughter by Frieden

STRAHLE IN DEINEN BESTEN FARBEN!

Die neue Kollektion Colour & Style, initiiert von Brigitte Aeschbacher, basiert auf der harmonischen Farbtypenlehre des Thuner Kunstmalers und Kunsterziehers Johannes Itten (1888–1967).

TEXT: LAURA SPIELMANN | BILDER: ZVG

Brigitte Aeschbacher gibt uns eine kurze Einführung in diese Lehre: «Johannes Itten stellte 1928 fest, dass ein enger Bezug zwischen bestimmten Farbharmonien und Menschentypen besteht. In den USA wurde der Beruf des Color Consultants, sogenannter Farbberater:innen, bekannt. Diese Erkenntnisse wurden in den 80er-Jahren auch in der Schweiz interessant. Das Farbmuster einer Person setzt sich aus Haut-, Haar- und Augenfarbe zusammen. Dabei ist der Hautunterton entscheidend: kalt (blau/pink) oder warm (gold/orange). Die vier Farbgruppen, von denen in der Farbberatung ausgegangen wird, sind nach den Jahreszeiten benannt, da ähnliche Farbharmonien schon von Johannes Itten danach bezeichnet wurden. Jede Person sieht am besten in den Farben einer dieser vier Jahreszeiten aus.» Jeder Typ wird durch bestimmte Farben und Stilrichtungen charakterisiert, die die natürliche Schönheit unterstreichen. Für die Gestaltung der Kollektion liess sich Brigitte Aeschbacher von der Natur und ihren Farben inspirieren.

Frau Aeschbacher, wie entstand die Idee für die Kollektion Colour & Style? Ich habe eine Weiterbildung zur Farb- und Stilberaterin absolviert und das Gelernte ins Design einfliessen lassen. Die vier TeilKollektionen sind auf die Farbtypen Frühling, Sommer, Herbst und Winter abgestimmt.

Welche Rolle spielt Farbe in Ihrer Arbeit als Designerin? Farbe ist für mich zentral. Ich nutze typgerechte, warme oder kalte Töne, die die Schönheit von Haut, Augen oder Haaren betonen. Ich wähle Materialien, die zu den bestimmten Farbtypen passen. Der Schmuck wird dadurch Teil der individuellen Ausstrahlung und unterstreicht die Persönlichkeit sichtbar.

Gibt es bestehende Schmuckstücke, die das Thema aufgreifen? Jedes Schmuckstück kann einem Farbtyp zugeordnet werden. Alternativ kann die Kundin einen Farbedelstein aussuchen. Wir entwerfen dann ein individuelles persönliches Schmuckstück und fertigen es an.

FRÜHLING

Die Wurzeln für die Frühlingskollektion liegen im floralen Design. So zeigt die Kollektion ein sechsblättriges Blütenmotiv besetzt mit grünen Tsavoriten und erhält dadurch einen verspielten, aber dennoch edlen Charakter. Die einheitlichen Blütenmotive und die Kombination von glänzendem Gold mit grünen Farbedelsteinen verleihen ihnen zudem eine frühlingshafte, lebensfrohe Ausstrahlung. Der Frühlingstyp bevorzugt warme, helle Farben. Pastelltöne, warmes Gelb und Gelbgold eignen sich perfekt.

SOMMER

Der Ursprung der Sommerkollektion liegt ebenfalls im Blumen-Design. Die Kollektion zeigt ein mattes roségoldenes, vierblättriges Blütenmotiv, das mit kleinen Brillanten und einem dunkelgelben Saphir in der Mitte besetzt ist, als Symbol für die Sommersonne. Der filigrane, harmonisch aufeinander abgestimmte Schmuck besticht durch ein edles, feminines Design mit klaren Formen und funkelnden Akzenten. Dem Sommertyp stehen kühle, gedämpfte Farben. Blau, Rosa, Lavendel und Weissgold oder Roségold eignen sich hervorragend.

HERBST

Die Kollektion ist geprägt von einer ausdrucksstarken und leicht verspielten Formensprache. Das Ginkgoblatt, veredelt mit Brillanten, steht für Hoffnung und Stärke. Der Schmuck verläuft fliessend, elegant und künstlerisch. Die matte goldene Farbe ergibt einen warmen und edlen Ton. Die weichen, natürlichen Linien des Schmucks betonen das Outfit, wirken formenbetont.

Der Herbsttyp bevorzugt warme, erdige Farben. Braun, Orange, Gelbgold und Bronze sind die bevorzugten Farben.

WINTER

Die Winterkollektion schafft das Gefühl von Kälte, das man in den Bergen oder bei Schnee erlebt. Sie ist modern und elegant gestaltet, rhombisch geschliffen und verfügt über klare, geometrische Linien. Das minimalistische, aber markante Design steht für einen zeitlosen, eleganten Look. Die blauen Saphire in Kombination mit glänzendem Weissgold haben eine klare, starke Ausstrahlung.

Der Wintertyp bevorzugt kühle, kräftige Farben. Ideal sind Schwarz, Weiss sowie kräftige kalte Farben, die sich auch in Rubinen und Smaragden wiederfinden.

Frieden AG, Obere Hauptgasse 37, Thun. frieden.ch

IM ZENTRUM DES GENUSSES

Hinter der Fassade des Hotel Seepark in Thun passieren aufregende Dinge. General Manager Vincenzo Ciardo stellte vor zwei Jahren die Weichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Hotels und vertraute dabei auf den jüngsten Küchenchef, den das Haus je hatte. Mut, der sich gelohnt hat und ein besonderes Dining-Konzept, dass unbedingt entdeckt werden muss.

Mit nur 25 Jahren hat Sascha Spring das für viele Unerreichbare geschafft: jüngster Sternekoch der Schweiz, 16 GaultMillau-Punkte und gefeiert als «Entdeckung des Jahres». Den Erfolg verdankt er dem «Centric Dining» –dem Fine-Dining-Konzept des Hotel Seepark, das unter seiner Leitung aufgebaut wurde und das Vincenzo Ciardo als «Gourmet, aber bodenständig» beschreibt und das ganz ohne «Gourmet-Allüren» auskommt. Seit zwei Jahren arbeitet der General Manager des Hotel Seepark gezielt auf eine organische Neuausrichtung des Hauses hin, und das Gastronomiekonzept rund um das Centric Dining und den Chef’s Table ist ein entscheidender Teil des Wegs in die Zukunft. Dieser frische Wind ist nicht nur beim Essen be -

merkbar, auch die Events und Partys, die im Seepark stattfinden, zeigen die Entwicklung des Hotels.

Eine kulinarische Unterhaltung

Im Centric Dining steht eins im Fokus: Essen, das alle miteinander verbindet. Das Aufbrechen der Distanz im Fine Dining gelingt Sascha Spring dabei gleich mehrfach: Er rückt nicht nur die einzelnen Zutaten ins Zentrum, sondern auch sein Team und die Gäste. Dadurch entsteht ein Abend auf Augenhöhe, voller persönlicher Geschichten zu den Gerichten und mit der Möglichkeit, sich mit den Menschen hinter dem Essen auszutauschen, vom Chefkoch bis zum Spüler. In dieser kulinarischen Unter-

Sascha Spring, jüngster Michelin-Sternekoch der Schweiz und GaultMillaus «Entdeckung des Jahres», in seinem Element, dem «Chef's Table».

haltung wird eins klar: Hier brennen alle für guten Geschmack und gute Gastfreundschaft. Das merkt man umso mehr beim «Chef’s Table». Hier lädt Sascha Spring in seine Welt ein, sowohl auf dem Teller als auch direkt in seiner Küche. Die Gäste können nicht nur ein exklusives Dinner mit persönlicher Begleitung des Chefkochs geniessen, sondern gleich mitmachen, mitanrichten und den Abendservice miterleben. Die Wand des Séparées, in dem die Gäste Platz nehmen, dient dabei als Gästebuch, in dem man sich verewigen und damit für immer ein Teil der Küche im «Seepark» werden kann.

Zentrale Werte: Regionalität und Wertigkeit

Beispielhaft für das Konzept des Centric Dining und die Küche von Sascha Spring und des «Seepark» ist das Signature Dish, das Regionalität mit einem Fokus auf Wertigkeit kombiniert. Die Steffisburger Kartoffeln werden zum feinen Espuma und mit confiertem Eigelb und Lauch zu einer einmaligen Möglichkeit, vertraute Geschmäcker ganz neu kennenzulernen. Mit viel Feingefühl werden die Kreationen angerichtet und auf die Geschichten und Ideen hinter diesen eingegangen. Das «Centric Dining» im Hotel Seepark ist eine kulinarische Unterhaltung, die man mit dem Team von Sascha Spring erlebt haben muss.

seepark.ch

VIELFALT SCHENKEN, NATUR STÄRKEN

Wenn in der Toskana die Felder ruhen, packt die Fattoria La Vialla ihre Schätze in Kisten: Wein, Olivenöl, Pastasaucen – biodynamisch erzeugt, handwerklich verarbeitet, vielfach ausgezeichnet. Doch die Pakete sind mehr als Genuss. Sie erzählen von Landwirtschaft, die in Kreisläufen denkt: Mischkultur statt Monotonie, Lebensräume statt Beton. Jedes Geschenkpaket steht für die Vielfalt der Region, wo achtsames Arbeiten Biodiversität erhält – und das Urlaubsgefühl gleich mitgeliefert wird.

Fattoria La Vialla – Speisekammer Rothrist, Neue Industriestrasse 6, Rothrist. lavialla.com

TEIL DES GENUSSES WERDEN

DAS GIBT ES ZU GEWINNEN

1 Tisch für 2 Personen im CENTRIC DINING.

Eine kulinarische Unterhaltung mit Sascha Spring und seinem Team beim Degustationsmenü aus 5 Gängen (ohne Getränke), die alle Regionalität, Wertigkeit und persönliches Storytelling verbinden. Alles im Wert von CHF 274.–.

WAS IST DAS SIGNATURE DISH VON CHEFKOCH SASCHA SPRING? Antwort einsenden an win@weberverlag.ch

HANDWERK MIT HERZ

Hoch über dem Tal, wo die Luft klar und der Himmel zum Greifen nah ist, entsteht jeden Sommer ein ganz besonderer Käse: der Berner Alpkäse AOP. In den Alpen, umgeben von saftigen Weiden und würzigen Alpenkräutern, widmen sich die Produzent:innen gemeinsam mit ihren Familien und Teams der traditionellen Käseherstellung – ein Handwerk, das hier oben seit Generationen gepflegt wird.

Nur während rund hundert Tagen, wenn die Kühe auf den Alpen weiden, wird der Berner Alpkäse AOP hergestellt. Die Kühe ernähren sich von frischem Gras und einer Vielfalt an Alpenkräutern, deren Aromen sich später im Käse wiederfinden. Damit unterscheidet sich der Alpkäse klar vom Bergkäse, der das ganze Jahr über – oft auch im Tal – produziert werden darf. Diese saisonale, naturverbundene Herstellung macht den Berner Alpkäse AOP so besonders.

Tradition mit Leidenschaft

Auf der Alp wird bis heute nach altem Brauch gearbeitet: Im Kupferkessi, über offenem Feuer oder mit Dampf vom Feuer, entsteht aus frischer Rohmilch der charaktervolle Käse. Dabei entsteht eine feine, unverwechselbare Rauchnote – ein Markenzeichen des echten Berner Alpkäse AOP. Am frühen Morgen wird die Milch der Abendmelkung mit jener der Früh vereint und sorgfältig verarbeitet. Dieser Rhythmus bestimmt den Tagesablauf – vom Melken bis zum Käsen, von der Pflege der Tiere bis zur täglichen Arbeit im Käsekeller. Das Leben auf der Alp ist einfach, aber reich an Momenten, die Erfüllung schenken. Umgeben von Stille, Weite und der beeindruckenden Aussicht auf die Berner Alpen, geniesst das Team die Arbeit in der Natur. Abwechslung bringen vorbeiziehende Wandernde, kurze Gespräche am Wegesrand – und natürlich die

Freude am eigenen Produkt, das mit jedem Tag Form und Geschmack gewinnt und dazu beiträgt, das Leben genussvoller zu machen.

Vom Alpkäse zum Hobelkäse Nach rund viereinhalb Monaten Reifezeit entsteht aus dem frischen Käse ein vollfetter Hartkäse mit fein säuerlicher Note – der Berner Alpkäse AOP. Ein Teil davon wird anschliessend zum Berner Hobelkäse AOP veredelt. Er reift mindestens 18 Monate, entwickelt dabei eine trockene, kristalline Struktur und ein vielschichtiges Aroma: würzig, nussig und mit einer zarten Rauchnote. Je älter er wird, desto intensiver entfaltet sich sein Charakter. Ein weiterer Genussvorteil: Sowohl Berner Alpkäse AOP als auch Berner Hobelkäse AOP sind von Natur aus laktosefrei – und damit auch für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit bekömmlich.

Schweizer Tradition zum Anbeissen

Der Berner Alpkäse AOP steht für echtes Handwerk, Geduld und den tiefen Respekt vor der Natur. Jeder Laib ist das Ergebnis von Leidenschaft, Erfahrung und dem Zusammenspiel von Sonne, Kräutern, Milch und Feuer. Wer ihn probiert, schmeckt den Sommer auf der Alp – und ein Stück unverfälschte Schweizer Kultur. berner-alpkaese.ch

DAS GIBT ES ZU GEWINNEN

5 × ein Alpbeizli-Führer Berner Oberland im Wert von Fr. 39.– erschienen beim Weber Verlag.

WELCHE GESCHMACKLICHE NOTE CHARAKTERISIERT DEN BERNER ALPKÄSE AOP? Antwort einsenden an win@weberverlag.ch

ZEIT FÜR DAS SCHÖNE

Der Brut Rosé Vintage von Louis Roederer verzaubert mit seinen fruchtigen Noten und entführt in die Weinberge der Champagne. Im Glas trifft Eleganz auf Ausdrucksstärke –ein Wein voller Gefühl und Seele.

Das Champagnerhaus Louis Roederer wurde 1776 in Reims gegründet und blieb stets familiengeführt und unabhängig. Nach über 200 Jahren wird die Maison heute in der siebten Generation von Frédéric Rouzaud geführt. Er leitet ein Weingut von 250 Hektar, das ausschliesslich aus Grands und Premiers Crus-Gebieten an der Marne besteht. 115 Hektar der Weinreben, die sich über die Gebiete Montagne de Reims, Vallée de la Marne und Côte des Blancs erstrecken, stehen unter der geschützten Bezeichnung «Agriculture Biologique» des ökologischen Landbaus in Frankreich.

Kunstvolle Handarbeit

Der Brut Rosé Vintage ist ein Rosé wie kein anderer. Die Trauben stammen aus den kühlen Lagen von Cumières im Herzen der Champagne. Dabei wird jede Traube von Hand gelesen, jeder Schritt mit Sorgfalt vollzogen. Die Rebsorte Pinot Noir verleiht dem Rosé Struktur und Aromen von roten Beeren. Inspiriert von der japanischen Aufgusskunst wurde dafür eine sanfte Infusionsmethode entwickelt – ein Verfahren, das ohne mechanische Eingriffe auskommt und mit Geduld sowie Präzision die zartesten Pinot-Noir-Extrakte hervorbringt. Über die Jahre verfeinert, trägt

diese Pioniertechnik zur unverwechselbaren Identität des Weins bei. So entsteht ein Rosé mit feiner Farbe, seidiger Textur und faszinierender Tiefe. Die Sorte Chardonnay sorgt für Frische und zarte Zitrusnoten. Gemeinsam ergeben sie einen Champagner, der Kraft und Raffinesse vereint.

Inspiration mit jedem Schluck

Seit Generationen steht Louis Roederer für handwerkliche Exzellenz und Nachhaltigkeit im Weinbau. Der Brut Rosé Vintage ist Ausdruck dieser Philosophie. Im Glas entfalten sich Noten von Himbeeren, Blutorangen und Rosenblättern, untermalt von feiner Mineralität und einem Hauch Kakaobohne. Elegant, frisch und lang im Nachhall – ein Champagner, der inspiriert, berührt und jeden Moment besonders macht.

mmdsuisse.com

Schönes & Aromatisches für die Festtage.

Les Trois Rois

GERÖSTET MITTEN IN BERN

Wer am Geschäftsgebäude von Blasercafé im Berner Holligenquartier vorbeigeht, riecht ihn sofort – den herrlichen Duft von frisch geröstetem Kaffee. Seit 1922 widmet sich die Familie Blaser mit Leidenschaft und Sorgfalt dem Kaffee – von der Pflanze im Ursprungsland bis zum frischen Kaffee in der Tasse. Geröstet wird bis heute ausschliesslich hier, mitten in Bern.

Blasercafé liefert erstklassige Kaffees an Gastronomiebetriebe in der Region und unterstützt sie mit viel Erfahrung und Herzblut. Dazu zählt ein ebenso erstklassiges Team an Kaffeeprofis, die den Kund:innen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auch private Kaffeefans kommen auf ihre Kosten. In den Lokalen der Rösterei Kaffee und Bar werden hochwertige Kaffees aus aller Welt zubereitet. In den Verkaufsläden gibt es ausserdem Espressomaschinen, Kaffeemühlen, Filterbrühmaschinen, Baristamaterial und noch viel mehr – und dazu auch noch fachkundige Beratung.

Das kleinste von insgesamt vier Lokalen liegt in der Berner Länggasse und ist supergemütlich. Der grösste Verkaufsladen der Rösterei Kaffee und Bar befindet sich an der Güterstrasse 6. Wer unterwegs ist, holt sich an der Schanzenstrasse einen Kaffee zum Mitnehmen. Dieser Standort wird gemeinsam mit der Bäckerei Reinhard betrieben. Mitten in der Stadt lädt schliesslich das Lokal an der Gurtengasse 6 zum Verweilen ein. Das gesamte Sortiment ist auch bequem im Webshop erhältlich.

Auch bei der Auslieferung setzt Blasercafé auf Sorgfalt und Qualität. Die Fahrer:innen des eigenen Lieferdienstes kennen die Gastronomie- und Firmenkundschaft sowie das Sortiment teils seit Jahrzehnten. Der Kaffee für die Berner Privathaushalte wird meist via Velokurier geliefert – schnell und umweltfreundlich. Das Kaffeesortiment reicht von klassischen Röstmischungen über Spezialitäten- und Terroir-Kaffees bis hin zu Single-Origins, die bis zur Plantage rückverfolgbar sind. Eine nachhaltige Alternative zum Kapselkaffee sind die kompostierbaren Easy Serving Espressopods. Sie kommen ohne Alu-Verpackung aus und passen auf alle Pod-Maschinen, unabhängig vom Hersteller. Das Sortiment der Pods wird ständig erweitert. Mittlerweile sitzt die vierte Generation der Familie Blaser am Steuer – mit derselben Leidenschaft wie ihre Vorfahren. Auch sie will nachhaltig und langfristig wachsen, damit auch morgen mitten in Bern bester Kaffee getrunken werden kann.

blasercafe.ch, @blasercafe.ch

DIE EINZIGE BACKSTUBE DER UNTEREN BERNER ALTSTADT

Immer wieder ist von Bäckerei-Schliessungen die Rede. Was aber machen Karin Leuenberger und Patrik Bohnenblust zusammen mit ihrer Tochter Céline denn anders als andere Bäckereien? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Ihr Erfolg – jener ihres ganzen Teams! – liegt nicht nur am feinen Brot oder an den originellen Namen darüber hinaus, wie der Firmenname, «Bread à porter» oder eine ungewöhnliche Stadtführung, die sich «Tour de pain» nennt, sondern

PANEM ET CIRCENSES

«Bei der Ausbildung zum Sommelier habe ich Brotsorten aus aller Welt kennengelernt», sagt Patrik Bohnenblust. Mit diesem Wissen hat er auch in Richtung der Fussball-EM der Frauen geschaut, besser gesagt, gebacken.

Der Clou: Vor dem Beginn des Grossanlasses hat er sämtliche Berner Botschaften der in Bern spielenden Länder angefragt, ob sie bereit seien, ein typisches Rezept aus ihrem Heimatland zu verraten. Und siehe da! Die Diplomaten haben mitgemacht. Mehr noch: Die Ambassadoren persönlich haben die Bäckerei aufgesucht, so auch Julio Jose de Oliveira Carranca Vileta aus Portugal. Patrik Bohnenblust: «Ich habe meinen Augen nicht getraut, als die gewaltige Masse von gekochter Polenta mit Roggen trotz meiner Bedenken tatsächlich in der Form Platz fand.»

Als es später ans Anschneiden ging, hallte ein lautes «Stopp» durch die Backstube, weil der Botschafter meinte, Brot esse man auch mit den Ohren. «Hört mal, wie sich die Kruste anhört. So tönt gutes Brot.»

«Es war an einem unspektakulären Bäckermorgen, als wir uns fragten, wie weich ein Teig eigentlich sein kann? Gesagt, gedacht, getan. Resultat: Das sah ja aus wie ein Kuhfladen! Damit hatte es sich nach dem Backen aber bereits, mit der Ähnlichkeit eines Chueplütters», stellt Patrik Bohnenblust belustigt fest. Ein Farbenspiel von Caramel bis Nussbaum verrät die Röstaromen der Kruste. Die Krume fühlt sich an wie frisches Moos im Sommerwald. Eine dunkle, süssliche Malznote: Der Chueflade ist mit anderen Spezialbroten aus der Altstadt nicht mehr wegzudenken. Das alles ist auf der Homepage «bread-a-porter.ch» zu lesen. Bekannt: Was lange gärt, wird besser. In der Backstube an der Münstergasse gezogen, ist der Sauerteig die treibende Kraft einer Reihe von Broten, die als SignaturBrote für eine Hommage an die Berner Altstadt stehen. Wie der Bsetzi, der wie ein Pflasterstein aussieht. Oder der Pläfeflade. Allein schon diese Einführung beweist, was die Bäckerei anders macht. Es sind Geschichten, die mithelfen, die Brote zu verkaufen.

«Tour de pain»

Patrik Bohnenblust, der Berner Brot-Sommelier, der aus der gleichnamigen Bäckersfamilie stammt, geht noch den berühmten Schritt weiter. Regelmässig verbindet er Brotgenüsse mit Bäcker- und Brotgeschichten bei seiner «Tour de pain» in der Berner Altstadt. Wie hat der Stadtbrand von 1405 die Bäckerlandschaft verändert? Welche Gemeinsamkeiten hat die Junkerngasse mit dem Junkerbrot? Wir haben uns einer Gruppe von 13 Interessierten angeschlossen, die meisten davon durchaus mit einer Ahnung von Brot.

«Tell a story» ist das Fundament für jeden erfolgreichen Verkauf, ganz gleich, ob von Dosensardinen oder

einem schnittigen Sportwagen. Diese Weisheit macht sich Patrik Bohnenblust zunutze, wenn er mit Glockenschlag um 18 Uhr vor dem Zytglogge die TourTeilnehmenden ein erstes Mal zur Degustation bittet. Die vielen Touristen wundern sich. Im Laufe der knapp dreistündigen Tour gibt es weitere Haltestellen (und Degustationen) an der Münstergasse, auf der Pläfe, der Münsterplattform, vor dem Gschpängschterhuus an der Junkerngasse, beim Moses-Brunnen und finalement in seiner Backstube, wo sich alle wundern, wie auf einer derart kleinen Fläche seit 1862 eine derart grosse Anzahl Brote gebacken werden kann.

Gelagert unter dem Zytglogge-Uhrwerk

Was ihm wichtig ist: Alle Zutaten kommen aus der Region, vom Mehl bis hin zum Senf und der Mayonnaise, denn nebst Brot gibt es im Laden weitere gluschtige Sachen zu kaufen, wie zum Beispiel den Zytgloggeund den Münsterstollen. Detail am Rande: Die Stollen werden frühzeitig gebacken und dann unter dem Zytglogge-Uhrwerk und unter den Münsterglocken zwischengelagert. Kein Fake. 100% Bärn. Übrigens. Im offiziellen Dienstbüchlein von Patrik Bohnenblust steht zu lesen: «Ausgebildeter Sauerteig-Spezialist der Schweizer Armee». Sy no Frage’?

Die «Tour de pain» ist faszinierend, nicht bloss der Brote und Örtlichkeiten wegen, sondern, weil BrotSommelier Patrik Bohnenblust interessante Informationen weit über das Gastronomische und die Geschichte des Brotbackens hinaus zu erzählen weiss. Stimmt, liebe Lesende, es gäbe noch viel mehr über Brot zu erzählen, resp. zu schreiben. Wenn da bloss nicht das Platzproblem wäre… Auf seiner Webseite bread-a-porter.ch sind alle Aktivitäten aufgeführt.

TOLLE KNOLLEN 3

Mit Nuri bringt die Bernerin Aline Born Genuss, Stil und jede Menge Individualität an jeden Anlass. Ob Apéro riche, Businesslunch oder ein Dreigänger – ihr Catering steht für feine, hausgemachte Spezialitäten, die köstlich schmecken und wunderschön aussehen. Einen solchen Dreigänger präsentiert Aline Born auf den nächsten Seiten. Passend zur Jahreszeit stehen dabei verschiedene Knollengemüse im Mittelpunkt.

Pastinaken-Birnen-Suppe

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

1 kleine Zwiebel, grob gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

500 g Pastinaken, geschält, in Stücken

¼ Knollensellerie (ca. 150–200 g), geschält, in Stücken

2 reife Birnen, geschält, entkernt, in Stücken

2 EL Olivenöl

1,5 l Gemüsebouillon

1 dl Weisswein

Optional: 1 dl Rahm oder pflanzliche Alternative wenig Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten. Pastinaken und Sellerie beigeben, kurz mitdünsten. Birnen hinzufügen und mit Bouillon ablöschen, aufkochen und zugedeckt ca. 25 Minuten weich köcheln. Suppe ganz glatt pürieren. Mit Weisswein und optional Rahm verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Linsen-ChampignonBurger mit Randen und Feta, Erbsen-Mash

Zubereitung

Für die Burger-Patties die Champignons und die Rande mit der Rösti-Raffel reiben.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Geriebene Champignons, Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, bis sie gar sind. Randen dazugeben und kurz mitdünsten. Aus der Pfanne nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Flüssigkeit auffangen. Flohsamenschalen mit ein wenig (50–100 ml) Pilzflüssigkeit vermengen und kurz quellen lassen.

Die gebratene Pilz-Zwiebel-Mischung zusammen mit den Linsen, Petersilie, Haferflocken, Mehl, Paprikapulver, Senf, Ei, Eigelb und Feta in eine grosse Schüssel geben. Flohsamenschalen-Masse zugeben und alles gut verkneten, bis eine formbare Masse entsteht. Falls sie zu feucht ist, etwas mehr Haferflocken oder Mehl zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Grosse Burger-Patties formen. Olivenöl in eine beschichtete Pfanne geben, sodass der Boden gleichmässig mit einer dünnen Schicht bedeckt ist, Öl erhitzen. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen. Die Patties bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach Belieben servieren.

Zum Servieren:

1 rote Zwiebel

1 Tomate

1 Handvoll Salat

Erbsen-Mash (Rezept siehe rechts)

4 Burgerbrötchen (Brioche)

Sauce nach Wahl (Ketchup, Cocktail, Mayonnaise)

Zutaten (für ca. 8–10 Patties):

500 g Champignons, geputzt

1 mittlere Rande, gekocht

1 rote Zwiebel, geschält und fein gewürfelt

1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

2 EL Olivenöl

120–140 g gekochte Linsen (z. B. aus der Dose), abgetropft

30 g Flohsamenschalen

20 g Petersilie, gehackt

100 g feine Haferflocken

130 g Mehl

1 Ei

1 Eigelb

2 EL Paprikapulver (edelsüss)

2 EL grobkörniger Senf

200 g Feta, grob zerbröckelt wenig Salz, Pfeffer

4–6 EL Olivenöl zum Braten

Erbsen-Mash

Zutaten:

250 g TK-Erbsen

75 g Crème fraîche

3 EL Olivenöl

1 EL Zitronensaft wenig Salz, Pfeffer

Zubereitung

TK-Erbsen in kochendem Wasser ca. 3 Minuten blanchieren, anschliessend mit kaltem Wasser abschrecken. Alle Zutaten für das Erbsen-Mash mit einem Stabmixer leicht pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Die Hälfte davon einfrieren!

Schokoladenganache mit Süsskartoffel

Zutaten:

160 g dunkle Schokolade (65 %)

75 g Rahm oder Kokosmilch

800 g rohe Süsskartoffeln (eine Hälfte für dieses Rezept, die andere Hälfte für die Süsskartoffelcrème verwenden)

15 g Honig

1 Prise Salz

1 Msp gemahlene Vanille (optional)

Zubereitung

Süsskartoffeln gut waschen und in einer Gratinform im Ofen bei 165 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 45–60 Minuten weich garen. Etwas abkühlen lassen, das Fruchtfleisch herauslöffeln und fein pürieren. 200 g abwiegen und den Rest beiseitelegen.

Schokolade fein hacken und im Wasserbad schmelzen. Rahm oder Kokosmilch leicht erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade giessen. Kurz stehen lassen, dann mit dem Stabmixer zu einer glatten Ganache mixen.

Süsskartoffelcrème (Rezepte siehe rechts), Honig, Salz und Vanille beigeben und erneut mixen, bis eine seidig-glatte Crème entsteht. Ganache in eine mit Backpapier ausgelegte Form giessen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Süsskartoffelcrème

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

200 g gegarte Süsskartoffeln

100 g Crème fraîche

1 TL Vanillezucker

½–1 EL Zucker (nach Geschmack)

1–2 El Orangensaft

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen mixen, bis eine glatte Crème entsteht. Nach Belieben abschmecken und sofort servieren.

Zum Servieren:

Mit Streuseln und Fior-di-Latte-Glace anrichten.

DAS IST NURI

Aline ist gelernte Köchin und diplomierte Hôtelière-Restauratrice HF. Bevor sie sich 2020 mit Nuri selbstständig gemacht hat, arbeitete sie mit Spitzengastronomen wie Andreas Caminada, Yotam Ottolenghi, Tanja Grandits, Urs Messerli und Domingo S. Domingo zusammen und führte erfolgreich das Restaurant Mille Privé.

Wer die Köstlichkeiten von Nuri nicht nur an einem Event erleben will, findet die beliebten Produkte wie Nuri’s Knuspermüsli, Kernenkräcker oder Zitronen-Hummus auch im Webshop, im Loeb oder am Samstag auf dem Markt in der Münstergasse in Bern.

nuri.ch

ALLES IN DIE MITTE, BITTE!

Der wohlschmeckende Widerstand gegen die «Meins-meins-meins!»-Mentalität unserer Zeit nennt sich «Sharing Dishes» – und macht Kulinarik zum Kollektiverlebnis.

Der Trend des Teilens, der längst die Wirtschaft erreicht hat, man denke nur an «Sharing Economy» oder «Collaborative Consumption», erreicht nun auch die Teller und Tellerchen – sozusagen als appetitliches Äquivalent zum Co-Working-Space. Während man sein Gegenüber früher bittend gefragt hätte: «Darf ich auch eine Gabel davon probieren?», bestellt man heute einfach gleich mehrere Gerichte zusammen. «Sharing Dishes» oder «Communal Dining» nennt sich der Trend, der vor einer Weile undenkbar war – ein Teller extra zum Teilen galt als verpönt, als wäre die Hauptmahlzeit ein Hoheitsgebiet, streng abgesperrt durch Besteckbänkchen. Wie so oft bei Trends, gehen sie auf

TIPPS ZUM TEILEN

traditionelle Speisekonzepte zurück; etwa spanische Tapas, griechische Mezze, italienische Tavolata oder koreanische Banchan. Für das Buffet am eigenen Tisch achten Gastgebende auf hübsche Platten, wechselnde Schälchen und überraschende Präsentationsformen. Doch geht es dabei um mehr als bloss Essen: Es ist ein soziales Pingpong aus Gabeln und Löffeln, ein Chor aus «Oh!» und «Mmh!» beim Probieren, gewürzt mit Gesprächen, nicht selten natürlich über unterschiedliche Geschmäcker. Vielleicht macht den Reiz von «Sharing Dishes» gar aus, dass man probiert, was man sich selbst nie bestellt hätte. So gesehen ist es eine Ermutigung zum kulinarischen Perspektivenwechsel.

Das Restaurant Tiger im Herzen der Solothurner Altstadt serviert 9 Gerichte in 4 Runden oder deren 6 in 3 Runden. Getreu dem Spruch «Du lernst viel über jemanden, wenn du mit ihm eine Mahlzeit teilst» bieten die Luzerner Jungs von «Fed» ein Food-Sharing-Konzept, dank dem man «grenzenlos» geniessen kann. Ebenfalls in Luzern steht dem Namen entsprechend in der «Sharing Brasserie Juliette» im Grand Hotel National das gemeinsame Geniessen von Gerichten im Mittelpunkt. Und in Bern ermuntert das Restaurant Capitol mit frei wählbaren Gerichten in der Grösse einer Vorspeise zum Teilen mit den Tischnachbar:innen.

IM EINSATZ FÜR

DIE GESUNDHEIT

DER FRAUEN

Ein Tag mit Dr. med. Patrizia Sager, Leiterin

Brustzentrum Bern Biel und Partnerärztin bei Hirslanden Bern

Zwischen Hightech-Medizin und menschlicher Nähe: Patrizia Sager widmet ihr Berufsleben der Gesundheit von Frauen. Die Leiterin des Brustzentrums Bern Biel weiss: eine Frau ist mehr als ihre Diagnose. Für die Brustchirurgin ist Frauengesundheit nicht nur Beruf, sondern Berufung. Im Zentrum steht die Frau, mit ihrer individuellen Geschichte, ihren Hoffnungen und Ängsten. «Gesundheit bedeutet für mich nicht nur das Fehlen von Krankheit, sondern die Rückkehr in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben.»

Ein Beruf mit Herz und Präzision

Der Tag beginnt früh, meist schon um sieben Uhr. «Am Morgen herrscht für mich die grösste Ruhe und Konzentration. Da kann ich Befunde sichten, Operationsschritte nochmals durchgehen und mit der Radiologie Rücksprache halten, alles mit dem Ziel, unseren Patientinnen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.» Wenn dann die erste Patientin das Sprechzimmer betritt, geht es für sie nicht nur um medizinische Fakten: «Mein Job ist es, zuzuhören, zu informieren und Halt zu geben. Jede Patientin soll spüren, dass sie nicht allein ist.» Als Ärztin ist es ihr wichtig, Raum für Vertrauen zu schaffen. Für Patrizia Sager ist eine ganzheitliche Betreuung zentral. Sie ist überzeugt: «Eine Patientin merkt sofort, ob sie nur eine Nummer ist oder ob ihr Gegenüber wirklich zuhört. Vertrauen entsteht durch Nähe und das kann keine Maschine ersetzen.»

Teamarbeit als Schlüssel «Allein könnte ich diese Arbeit gar nicht leisten», betont sie. «Unser Brustzentrum funktioniert nur, weil wir interdisziplinär und eng zusammenarbeiten: Radiologie, Onkologie, Plastische Chirurgie, Pflege und Psychoonkologie. Ein Kernbaustein des ganzheitlichen Leistungsspektrums im Brustzentrum Bern Biel ist die onkoplastische Chirurgie. Diese Methode ermöglicht ästhetisch ansprechende Ergebnisse bei Brustkrebsoperationen und trägt wesentlich zur körperlichen wie seelischen Stabilität der Patientinnen bei. Zudem arbeiten wir eng mit zertifizierten Fachkräften in mehreren Disziplinen zusammen, um alle Aspekte der Behandlung abzudecken. Der Austausch erfolgt wöchentlich im Tumorboard. Jede:r bringt Fachwissen ein und am Ende entstehen die besten Lösungen, die das Leben von Frauen verbessern.»

Der gegenseitige Austausch ist nicht nur fachlich wichtig: «Ein Gespräch erinnert uns daran, dass wir gemeinsam für die Frauengesundheit kämpfen.» Patrizia Sager selbst koordiniert und hält die Fäden zusammen. «Ich sehe mich als Dirigentin, aber die Musik macht das ganze Orchester. Ohne dieses Zusammenspiel gäbe es keine Harmonie.»

Bewegende Schicksale

Besonders eindrücklich bleibt für Patrizia Sager eine junge Patientin: «Sie war gerade 27 Jahre alt, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Mittels Genanalyse über Hirslanden Precise wurde eine BRCA1-Mutation nachgewiesen. Das heisst, es ist erblich bedingter Brustkrebs. Das war ein Schock. Trotzdem hat sie gekämpft, hat ihre Hochzeit geplant und gefeiert, mitten in der Behandlung.» Heute, sechs Jahre später, ist sie Mutter einer Tochter. «Solche Geschichten sind unvergesslich. Sie zeigen, dass unser Einsatz wirklich Leben verändert. Genau das gibt mir die Kraft und Motivation, diese Arbeit zu machen.» Begegnungen wie diese bleiben lange in Erinnerung, weil sie Mut und Lebensfreude zurück in den Vordergrund stellen. Sie erklärt: «Ich werde täglich daran erinnert,

weshalb ich Ärztin geworden bin und für die Frauengesundheit kämpfe.»

Das Privileg des Berufs Stillstand kennt Patrizia Sager nicht. «Medizin entwickelt sich ständig. Neue Therapien, modernste Diagnostik – ich will, dass wir hier im Brustzentrum Bern Biel immer auf dem neuesten Stand sind.» Gleichzeitig bleibt ihr Leitsatz einfach: «Technik ist wichtig, aber ohne Empathie bleibt sie leer.» Deswegen arbeitet sie daran, beides zu verbinden: Wissen und Menschlichkeit. «Unsere onkoplastische Operationsmethode verbindet die plastische Chirurgie mit der Onko chirurgie. Sie ist hocheffizient und trägt gleichzeitig zum Wohlbefinden der Patientinnen bei.» Sie ist besorgt über die neueste Entwicklung in der Gesundheitspolitik. Die Tarife für die regelmässige Brustkrebsvorsorge, die Mammografien, findet sie zu tief. «Das torpediert unsere Bemühungen und geht direkt zu Lasten der Frauengesundheit. Wir geben jeden Tag unser Bestes im Kampf gegen Brustkrebs.»

Für Patrizia Sager ist klar: «Jeder Tag bringt die Möglichkeit, jemandem zu helfen. Das ist das Privileg meines Berufs.»

Brustzentrum Bern Biel – Standort Bern

Haus Blumenberg, Eingang West, Schänzlistrasse 33, 3013 Bern brustzentrum.bern@hirslanden.ch

Telefon 031 337 89 70

Brustzentrum Bern Biel – Standort Biel

Blumenrain 91, 2503 Biel brustzentrum.biel@hirslanden.ch

Telefon 032 366 42 60

Das Brustzentrum Bern Biel stellt ein umfassendes Leistungsangebot im Bereich der Brustmedizin bereit. Unsere Spezialist:innen begleiten die Patientinnen bei der regelmässigen Brustkrebs-Vorsorge und begleiten sie im Krankheitsfall in der Diagnostik und bei der anschliessenden Wahl der richtigen Therapie. In der Brustkrebssprechstunde können Fragen zu möglichen Symptomen geklärt werden. Das Brustzentrum Bern Biel ist von der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie mit dem Qualitätslabel für Brustzentren zertifiziert.

Hirslanden Bern umfasst die Klinik Beau-Site, die Klinik Permanence und das Salem-Spital. Sie gehören zu Hirslanden, dem grössten medizinischen Netzwerk der Schweiz und zeichnen sich durch erstklassige medizinische Qualität und die persönliche Betreuung durch erfahrene Spezialist:innen aus. Insgesamt rund 265 Fachärzt:innen sowie rund 1400 Mitarbeitende setzen sich täglich für das Wohl der Patientinnen ein.

AUSZEIT FÜR KÖRPER UND GEIST

Entspannung ist wichtig. Gerade in unserer hektischen Zeit kommt jedoch sowohl die körperliche als auch die geistige Entspannung oft zu kurz. Die Mind Oasis von Rituals Cosmetics bietet die Möglichkeit, innezuhalten. Nachdem dieses Konzept in Amsterdam und Frankfurt bereits erfolgreich umgesetzt wurde, eröffnete am 22. Oktober in Zürich die erste Mind Oasis der Schweiz. Es ist ein Ort, an dem Körper und Geist dank effektiver, wissenschaftlich fundierter Techniken zur Ruhe kommen können. Auf 175 m 2 kann zwischen zwei Anwendungen gewählt werden: Entweder die wohltuende Hydro-Massage auf einem der vier Wasserbetten, die durch Wärme und kreisende Bewegungen körperliche Verspannungen sanft lösen, oder die Brain-Massage in einem der vier Pods. Dabei sorgen Atemübungen, meditative Klänge und Vibrationen für eine tiefgehende Erholung des Geistes. Die Mind Oasis befindet sich im Rituals Premium Store an der Bahnhofstrasse 69a in Zürich.

WEIL DER WEG DAS ZIEL IST

Die Alpinistinnen Sandra Christen und Gentiana Zyba haben auf ihrer Expedition in Kirgistan im Sommer viel erlebt. Das «All-Woman-Team» beeindruckt mit seiner Kletterleistung, dem wilden Alltag zwischen Arbeit, Familie und Bergsport sowie der Geschichte einer faszinierenden Freundschaft.

Angestrengtes Ausatmen in dünner Luft. Ein hackendes Geräusch, wenn Steigeisen in hartes Eis bohren. Karabiner klirren an einem Klettergurt. Dann Stille. Für einen Sekundenbruchteil scheint die Zeit eingefroren, als ein Lichtstrahl erster Sonnenstrahlen auf glasige Augen trifft. «Es ist ein atemberaubender Sonnenaufgang auf über 6000 Höhenmetern», sagt Sandra Christen beim Gespräch Ende August. Und: «Endlose Gletscher, senkrechte Wände, es ist ein Gefühl wie in einer Parallelwelt.» Seit einer Woche sind sie und ihre Seilpartnerin Gentiana Zyba zurück von der Expedition im Herzen Zentralasiens, dem kirgisischen Tian-Shan-Gebirge. Es ist das vorerst letzte gemeinsame Abenteuer der beiden – aber ganz bestimmt nicht das letzte.

Die Alpinistinnen lernten sich vor sechs Jahren durch eine gemeinsame Freundin kennen. «Sie erzählte mir von Sandra, da musste ich sie unbedingt kennenlernen», erinnert sich Zyba. Bald darauf trafen sie sich in Kapstadt, kletterten zusammen den «Lions Head», und vor drei Jahren bestiegen sie in Nepal den Ama Dablam und Lobuche Peak. Wer sind die ambitionierten Gipfelstürmerinnen? Christen ist mit drei Brüdern in Nidwalden aufgewachsen, modelt und arbeitet als Krankenschwester. Wenn sie nicht klettert, praktiziert sie Yoga oder reist um die

1 Mit Spass und Freude: Gentiana Zyba (links) und Sandra Christen.

2 Selfies im Gebirge: Sandra Christen (links) und Gentiana Zyba.

LARA MINA CHRIST ÜBER SANDRA CHRISTEN UND GENTIANA ZYBA | BILDER: ZVG

Welt. «Oft lande ich dann doch wieder in den Bergen», sagt sie lachend. Zyba ist im Kosovo geboren und wohnt in Zürich. Sie ist im Investmentbanking tätig, organisiert Events und ist passionierte Festivalgängerin. Ihre erste Klettererfahrung hatte sie an der Fürenwand in Engelberg, genau dort, wo auch Christens erster Klettersteig war. Danach gab es kein Halten mehr: Auf das Matterhorn folgten 2023 elf Viertausender in fünf Tagen und zahlreiche Expeditionen.

Die intensive Vorbereitung

Die beiden steigerten sich kontinuierlich. «Aus Wanderungen wurden Höhenwanderungen, aus Klettern in der Halle wurden Expeditionen auf Eis», sagt Zyba. Ein Ziel, der klare Fokus und die richtige Ausrüstung treiben das Duo zur Höchstleistung. In den Monaten vor der Expedition nach Kirgistan trainierten sie sechs Tage die Woche. Ein Morgenrun auf die Rigi oder den Niesen, um an der Kondition zu feilen, an den Wochenenden längere Trailrunnings und Fahrradtouren. Und: Vier Wochen vor Aufbruch stand in ihren Wohnzimmern sogar jeweils ein Höhenzelt. «Es simuliert dünne Luft. Dadurch war der Körper bei der Ankunft bereits akklimatisiert und hatte mehr Energie», erklärt Zyba. Zuletzt wurde am Teamwork gefeilt und gepackt, auch Powergels und Riegel in allen möglichen Seitentaschen wurden verstaut. «Am Berg wollen wir fliessend und ohne Unterbruch klettern», sagt Christen. Mit 18 Kilogramm auf den Schultern waren die Frauen schliesslich mit Zelt, Eispickel, Handschuhen, Wasserkocher, Schlafsack, Schaufel, Stirnlampe, Tape, Snacks, Satellitengerät, Schuhen und Isomatte startklar.

«ICH BIN DIE NÄCHSTEN MONATE NICHT DA.»

Vom Basislager bis fast an die Spitze Ausgerüstet und topfit, landeten sie im Land, das zu 90 Prozent aus Gebirge besteht. Am ersten Abend trafen sie Mascha, ihre russische Bergführerin. «Sie war erfahren, resilient, blieb in Extremsituationen ruhig, kein Schneesturm konnte sie stoppen», sagt Christen anerkennend. Als Frauenteam war das Trio stark, sicher und unaufhaltsam gegenüber den brutalen Wetterbedingungen mit heftigem Schneefall und Windböen bis 75 Stundenkilometer. Mammut unterstützt Christen und Zyba bei ihren Expeditionen seit ein paar Jahren – unterwegs waren die beiden in Kirgistan mit der neuen Eiger Extreme 6.0 Kollektion. «Die Hardshell war unser Schutzschild im Sturm, der Parka ein Luxusgut im Hochlager. Es ist absolut toll zu wissen, was die Ausrüstung aushält», sagt Christen. Nach sechs bis acht Stunden, in denen sie mit klammen Fingern in schroffe Felswände gegriffen hatten, mussten die Frauen in der Nacht auch das eingeschneite Zelt freischaufeln. Mut und Freude blieben aber trotz aller Anstrengungen erhalten. Sandra Christen brachte Ruhe und Humor in das Frauenteam, Gentiana Zyba ihren Optimismus. Doch letztlich hatte das Wetter kein Erbarmen. «An der Nordroute zum Nord-Inyltschek-Gletscher gerieten wir in ein starkes Unwetter und entschieden uns für den Abstieg», sagt Zyba. Die Entscheidung fiel ihnen schwer, doch für die Frauen blieb es keine halbe, sondern eine ganze Expedition. «Wir waren fit, gut vorbereitet, an der Technik scheiterte es nicht. Am Berg zählt nicht, um jeden Preis oben zu stehen, sondern gesund und sicher unten anzukommen.»

Dick verpackt: Sandra Christen (links) und Sentiana Zyba.

Von der Expeditionskost zum Familienessen

Nach 14 Tagen Steigeisen unter den Füssen ging es zurück in die bequemen Hausfinken. Aus Expeditionskost wurde Familienessen, der eisige Wind wich warmen Umarmungen. Zuhause waren die Alpinistinnen wieder mitten in einem logistischen Kunststück: dem Balanceakt zwischen Freunden, Arbeit und Bergsport, dem Jonglieren von Terminen, Deadlines von Projekten, Geburtstagen und Klettertrainings.

Wie schaffen die zwei 35-Jährigen das? «Die Unterstützung der Familie ist riesig», betonen beide Sportlerinnen. Ihr Freundeskreis zeigt Verständnis, wenn es vor einer Expedition heisst: «Ich bin die nächsten Monate nicht da.» Christens Schichtarbeit begegnen sie mit Einzeltrainings. Was bleibt, sind die Sorgen ihrer Angehörigen. «Anspruchsvolle Berge, Kälte, die Angst vor einem Absturz. Der tragische Todesfall der deutschen Biathletin Laura Dahlmeier vor wenigen Wochen hat die Angst in der Familie verstärkt», sagt Zyba. Dennoch überwiegt das Vertrauen. «Das Umfeld weiss, dass wir gut vorbereitet, hart trainiert und erfahren sind.» Wo es als Nächstes hingeht, wissen die Bergsportlerinnen noch nicht. Zyba zieht es tendenziell in die Arktis, Christen möchte Bergsport-Kurse besuchen. Beide sind sich einig: Es geht nicht um das Erklimmen des höchsten Gipfels oder um die grössten Erfolge, sondern um Freundschaft und darum, mutig aufzubrechen, lange Nächte in Sturmzelten auszuhalten und manchmal eben auch darum, sich gegen ein Risiko und für ein Umkehren zu entscheiden. Eines ist klar: Über die beiden wird es noch einiges zu lesen und zu berichten geben – zahlreiche Gipfelbesteigungen inklusive. Und der richtige Weg wird stets das Ziel sein.

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DESIGN, DAS SICH SEINE SPOREN VERDIENT

Natürliches Material, das wie Pilze aus dem Boden spriesst: Das faserige Faszinosum

Myzel schiesst aus dem Untergrund an das Tageslicht, für Möbel, Mode –und womöglich ganze Häuser. Warum man Hyphen durchaus hypen sollte.

DANIELA DAMBACH

Fernab von konventionellen Baustoffen wie Beton, Holz oder Ziegel tut sich etwas – und zwar im Schatten. Oder besser gesagt im feuchten Halbdunkel. Nie schien das englische Wort für Pilz plausibler: Mushroom. Denn Pilze haben mehr Potenzial, als einfach in die Pfanne gehauen zu werden: Pilzsporen keimen auf einem organischen Nährmedium zu einem filigranen, dicht verästelten Geflecht von Zellfäden, sogenannten Hyphen: Myzel – was mythisch klingt, wird modisch. In Laboratorien wird das Myzel etwa in Kisten oder Pressrahmen gezüchtet. Sind die Bedingungen ideal, breitet es sich schnell aus und bildet eine stabile Struktur, die sich als natürliches, biologisch abbaubares Baumaterial nutzen lässt. Was wie Zauberei anmutet, könnte die Zukunft sein: Myzel wächst in Formen, die man ihm gibt, frisst dabei landwirtschaftlichen Abfall wie Maisstroh oder Sägemehl und zeigt sich

getrocknet und gepresst als helle Masse mit einer porösen, leicht samtigen Oberfläche – oft überraschend homogen, ohne die feine Faserstruktur zu verlieren. Es gleicht optisch und gewichtsmässig einer Mischung aus Styropor und altem Toast, doch seit Jahren tüfteln Forscher wie Designerinnen daran, die nächste Generation von Myzel zu kultivieren: Veredelt kann es inzwischen so luxuriös wie Leder wirken, was auch internationalen Mode- und Interieur-Marken nicht entgangen ist.

Mycelium als Muse

Was vor Jahren noch experimentell klang, inspiriert zu echten Entwürfen. An der Vrije Universiteit in Brüssel züchten Forschende Mode und Möbel, statt sie zu schneidern oder zu schreinern: Im Rahmen des Projekts «Pure hyphae 2.0» hat Annah-Ololade Sangosanya

traditionelle Handwerkstechniken durch den innovativen Einsatz von Myzel neu interpretiert und eine schmiegsame Jacke namens «Macro Fungal Skins» entwickelt, die aus einer Art Lederhaut besteht. Das Material ist durch die Arbeit mit lebenden Organismen quasi «durch das Leben selbst geformt und gefärbt». Zudem demonstriert es, dass sich myzelbasierte Textilien auch für grössere Kleidungsstücke eignen. Während Materialien wie Holz und Keramik sich längst im kulturellen Kanon der Schönheit behauptet haben – poliert, gebrannt, mit Tradition aufgeladen –, steht das Myzel noch am Anfang seiner ästhetischen Sozialisation. Das hat Anouk Verstuyft mit ihrer dreiteiligen Möbelkollektion «Fungal Functions» erforscht, die in moderne Räume passt, ohne ihre «Natur» zu verleugnen. Auch «Myceen» mit Sitz in Estland erachtet es als wichtig, von den Pilzen zu lernen, die mit über einer Milliarde Jahre Erfahrung den Menschen weit überlegen sind. Das Start-up, das ursprünglich Lampen, Akustikplatten und Möbelblöcke aus Myzel hergestellt hat, entwickelt mittlerweile Dämmstoffe, welche die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern sollen. Und in der Schweiz? Hier betrachtet das Basler Start-up «Mycrobez» Pilze nicht nur als Waldwesen, sondern als Baumeister der Zukunft. Aus

1 Leder aus dem Labor: Pilzjacke aus dem Projekt «Macro Fungal Skins». © Annah-Ololade Sangosanya

2 Züchten statt Zimmern: die Kollektion «Fungal Functions» aus Pilzmaterial, das auf Abfall gedeiht. © Anouk Verstuyf.

3 Der einzige Pilz, den man unter den Füssen spüren möchte: Myzel-Fliesen von Mogu. © Mogu

4 «Gescheites» Geflecht: Myzel ist das vegetative, fadenförmige Netzwerk von Pilzen. © iStock

5 Fungi-Power: Die Bio-Batterie basiert auf fressenden Pilzen. © EMPA

6 Kompostierbare Kunststoff-Alternative: Material aus Bioabfällen und Myzel. © Mycrobez

organischen Abfällen wie Kaffeesatz, Nussschalen oder Sägemehl und dem Myzel von Baumpilzen entsteht ein nachhaltiger Schaumstoffersatz, der in wenigen Tagen wächst, die Form behält und sich nach Gebrauch vollständig biologisch abbaut.

3D-gedruckte Bio-Pilzbatterien

Andernorts, etwa in Dänemark, denkt man noch weiter: Das Projekt «Fungateria», unterstützt von der EU, untersucht, wie man Myzel mit Bakterien koppeln kann, sodass Baumaterialien nicht nur statisch, sondern adaptiv und selbstheilend werden: Wände, die Risse flicken, Oberflächen, die CO₂ binden, Strukturen, die auf Umweltreize reagieren – das ist keine Science-Fiction mehr, sondern Teil des ehrgeizigen Forschungsplans. EmpaForschende haben den Pilzen sogar noch eine weitere Fähigkeit entlockt: Strom generieren. Die 3D-gedruckte «lebende» Pilzbatterie muss man nicht aufladen, sondern füttern – sie nutzt den Stoffwechsel von zwei Pilzarten, um Elektronen zu erzeugen. Ist ihre Aufgabe getan, baut sie sich selbst ab. Pilze bringen erstaunlich vielschichtige Vorteile mit sich, da kann man ruhig den Hut ziehen – und die Investition in deren Erforschung ist jeden Pfifferling wert, könnte doch daraus gar eine Umweltrevolution erwachsen.

RETRO-CHARME

Dynamisch und stilvoll zugleich: Das Bettwäscheset Amos bringt mit seinem Retro-Muster und den warmen Farbtönen ein Gefühl von Bewegung ins Schlafzimmer. Der glatte Mako-Satin verleiht dem sportlichen Look eine edle Note –perfekt für alle, die es gern aktiv und dennoch entspannt mögen. Bettwäsche «Amos» aus hochwertigem Mako-Satin (100 % Baumwolle) in feinster Qualität, mercerisiert, bügelarm.

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LICHTMOMENT

Die Tischleuchte Geta harmoniert dank ihrer spiegelnden Oberfläche mit kräftigen Herbsttönen und bringt auch in minimalistische Räume frischen Glanz. manor.ch

FÜR GOURMANDS

Das 12-teilige Geschirrset aus robustem Steinzeug denkt das ganze Menü mit: Vom kleinen Salatüber den grossen Pastateller bis zum Dessertschäli. atelieragave.com

U nsere in der Schweiz produzierte Bettwäsche finden Sie in unserem Online-Shop unter www.divina.ch

Fr. 315.–

FEUER UND FLAMME

Für unbeschwerte Stunden mit der Familie, Freunden oder für die Me-Time nach einem langen Arbeitstag ist Spin air ideal. Das faszinierende Flammenspiel überzeugt neben dem Design-Aspekt durch durchdachte Funktionalität und kompromisslose Sicherheit. hofats.com

FARBTUPFER

Das glänzende Trayset Cape Code bringt eine neue Leichtigkeit ins Wohnen. Der glossy Finish bringt die Farben besonders zur Geltung. manor.ch

ZEITLOS

Fr. 29.95

DER KLASSIKER

Das berühmte terrassenartige Sofa, entworfen von Ubald Klug, ist inspiriert von der Ästhetik der Pop-Art-Ära. desede.ch

Der Kaminholzständer Infinity verströmt mit seiner offenen, geschwungenen Form Leichtigkeit und bringt Holzscheite in eine ansprechende und griffbereite Position. borninsweden.se

TRÄUME BEGINNEN HIER

Traumhafte Nächte beginnen mit der Bettwäsche Farrow der Leinenweberei Bern AG. Sie entführt dich in eine geheimnisvolle, nachtblaue Welt, in der leuchtende Blätter in zarten Nuancen ein faszinierendes Schattenspiel entfalten. Das Design strahlt Eleganz und Ruhe aus, während die Rückseite mit ihrem feinen Krawattenmuster in Salbei für Harmonie sorgt. Ein Zusammenspiel, das Balance und Geborgenheit schenkt.

Farrow ist mehr als Bettwäsche – sie ist ein Stück Wohlgefühl. Gefertigt aus hochwertigem Baumwollsatin vereint sie Stil, Komfort und Qualität in jeder Faser.

Seit über 100 Jahren steht die Leinenweberei Bern AG für textile Kompetenz und Liebe zum Detail. Mit Leidenschaft schafft sie Produkte, die Geschichten erzählen. Von Handwerk, Qualität und dem Gefühl, nach Hause zu kommen.

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BELEUCHTET

Die grosse Hängeleuchte von Santa & Cole überzeugt mit ihrer zeitlosen Schlichtheit. mooris.ch

GESPACHTELT

Die handgefertigten Porzellanschalen von der Zürcherin Saskia Widmer sind inspiriert von rauer Felsstruktur. arai-ceramic.ch

VERSPIELT

Die Hang it all-Garderobe ist ein echter Designklassiker. Die Holzkugeln bieten auch für Schal und Mütze genügend Platz. vitra.com

ALLESKÖNNER

Das Tourmaline-Tablett dient sowohl zum Servieren, wie auch als Kunstwerk oder praktischer Beistelltisch. happytrays.ch

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Fr. 329.–
Fr. 44.–
ab Fr. 85.–

IMMER UND ÜBERALL DABEI

Der Beosound A5 von Bang & Olufsen liefert überall erstklassigen Sound, egal ob zu Hause oder in der freien Natur. Dank der RoomSense-Technologie passt sich die Wiedergabe an jeden Raum an, sodass stets ein perfekt abgemischter Ton gewährleistet ist. Der WLAN- und Bluetooth-Lautsprecher lässt einen die Musik nicht nur hören, sondern auch fühlen. Hinter dem eleganten Äusseren verbirgt sich eine Welt voller Kraft und Präzision, die mit sattem Bass, 360°-Klangverteilung und einfacher Bedienung überzeugt.

TÖPFERN IST DAS NEUE YOGA

Mit den Händen etwas erschaffen, beruhigt die Seele und bringt mindestens so viel Energie wie eine Lektion Yoga. Kein Wunder, boomen Töpferkurse.

Ein Besuch in der neuen Töpferei Tasslischmitte in Steffisburg.

INTERVIEW: MARIA KÜNZLI | BILDER: ZVG

Im Kopf ist es bereits fertig: Ein kleines Schiffchen, rotweiss vielleicht, das als Aufbewahrung für Krimskrams wie Schlüssel oder Schmuck dient. Auf dem Tisch liegt da aber bloss ein nasser brauner Tonklumpen. Irène Forrer stellt eine Schale mit Wasser auf den Tisch und wirft ihrem Gegenüber einen ermutigenden Blick zu. Also Leinen los: Der Ton fühlt sich kalt an und ist weniger hart als erwartet. Jeder Fingerdruck hinterlässt sofort eine Wölbung. «Manche trauen sich am Anfang fast nicht, den Ton anzufassen», erzählt Irène Forrer. «Andere kneten einfach mal drauflos.»

Man sehe in den Menschen hinein, wenn er töpfere, das sei sehr spannend. Auf jeden Fall verrate die Art, wie jemand mit Ton umgehe, viel über den Menschen, stimmt Noel Gilomen zu. Gemeinsam betreiben die beiden seit Frühling 2025 die Töpferei Tasslischmitte in Steffisburg bei Thun.

Zwei Generationen – eine Passion

Die Tasslischmitte ist Laden, Atelier und Kurslokal zugleich: Töpferkurse können als Einzelperson oder als Gruppe gebucht werden. Modellieren von Hand oder an der Töpferscheibe – alles ist möglich. Auch das Bemalen von Tongefässen ist Teil des Angebots. Denn Irène Forrer ist beides, gelernte Töpferin und gelernte Keramikmalerin – und das seit 45 Jahren. «Eigentlich wäre ich im Pensionsalter, aber ich will nicht aufhören», sagt die 65-Jährige und lacht. Während sie spricht, bemalt sie eine selbstgetöpferte Tasse. Einfach nur stillsitzen und nichts tun – nicht ihr Ding. Die Töpferlehre absolvierte sie in den 1970erJahren in Biel und ging anschliessend ins Berner Oberland, weil es damals in dieser Region am meisten Töpfereien gab. «Bern war weitherum berühmt

für seine Töpfer. Jeder hatte eine andere Handschrift, die man sofort wiedererkannte.»

Noel Gilomen hingegen ist kreativer Quereinsteiger. «Vor zwei Jahren besuchte ich bei Irène einen Töpferkurs und wurde sofort mit dem Töpferfieber angesteckt», erzählt der 27-Jährige. «Vor allem das Kreieren fasziniert mich sehr. Aus einem Klumpen Ton lässt sich alles gestalten, nichts ausser das Material selbst setzt einem Grenzen.» So blieb er dabei, übte, kreierte, entwickelte sich weiter. Und schliesslich packte Noel Gilomen, der ursprünglich einen handwerklichen Beruf erlernt und später als Betreuer in einer sozialen Einrichtung gearbeitet hat, die Chance, ganz aufs Töpfern zu setzen: Gemeinsam mit Irène Forrer, die bereits an verschiedenen Standorten erfolgreich Geschäfte betrieben hatte, stieg er Vollzeit in die Tasslischmitte ein.

Hilfestellung, aber keine Vorgaben

In der Töpferei in Steffisburg kann man allerlei Getöpfertes kaufen: Von kleinen Feen über Tassen, Pflanzentöpfe bis hin zu Aschenbechern. Von verspieltmärchenhaft bis witzig-abstrus. Irène Forrer und Noel Gilomen lieben es, ihr Wissen und ihre Begeisterung für das Handwerk weiterzugeben. Damit die Kreativität möglichst frei fliessen kann, geben sie bewusst keine Vorgaben – dafür bei Bedarf gerne Hilfestellung während des Prozesses. Und dieser macht etwas mit einem: Nach getaner Arbeit fühlt man sich so entspannt und energiegeladen wie nach einer Stunde Yoga. Und das rotweisse Schiffchen? Es wurde am Ende ein lindgrünes Blatt. Nicht perfekt – aber einzigartig.

tasslischmitte.ch

WEIHNACHTEN IN BERN

Die geschmückten Lauben (Arkaden) und duftende Marroni verraten es bereits: die stimmungsvolle Weihnachtszeit bahnt sich den Weg in die Bundesstadt, um für unvergessliche Weihnachtsmomente zu sorgen. Unsere Tipps bieten Einblick in unvergessliche Weihnachtserlebnisse und machen «glustig» (Lust), altbekannte Spezialitäten neu zu entdecken.

Magische Weihnachtsmomente in Bern

Alles rund um Weihnachten in Bern auf bern.com/weihnachten

Die kalte Jahreszeit lädt zum Verweilen ein – wer mehr erleben möchte, ist bei unseren Tipps goldrichtig! Wie wäre es mit einem Spaziergang in flauschiger Begleitung? Möglich auf dem Alpakahof Bern nur unweit der Stadt. Im Tierpark Bern basteln Kinder Spielsachen für die Tiere, während die Eltern ein warmes Getränk im weihnachtlichen Eulen Bistro geniessen. Auf dem Bundesplatz «schlöflet» (Schlittschuhlaufen) Gross und Klein auf der Kunsteisbahn um die Wette. Gleicher Untergrund, anderer Ort: auf dem «Güsche» (Gurten) messen sich Familien und Freund:innen im Eisstockschiessen mit Aussicht auf die Stadt. Oder lieber gemütlich: Im Innenhof des Berner Generationenhauses kann beim Kerzenziehen der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Neben heisser «Schoggi» (Schokolade) steht für die kleinen Gäste auch ein Velo-Karussell zum Austoben bereit.

Zahlreiche weihnachtliche Erlebnistipps auf bern.com/weihnachtserlebnisse-in-bern

Weihnachtlicher Stadtbummel

Langeweile herrscht in Bern nie – und erst recht nicht zur Weihnachtszeit. Dekorierte Schaufenster laden zu einem gemütlichen Stadtbummel unter den Lauben (Arkaden) der Altstadt ein. Von charmanten Kleinigkeiten bis zu stilvollen Überraschungen zum Verschenken, beim «lädele» (Einkaufen) in Berns kleinen und grossen Geschäften lässt sich immer etwas Neues entdecken. Nach dem Shopping ist vor dem Genuss – und wo lässt sich ein Shoppingtag im Dezember besser ausklingen als auf einem der verzaubernden Weihnachtsmärkte oder Winter-Pop-ups der Stadt. Ein Highlight schlechthin für alle Berner:innen: Glühwein und Punsch am Sternenmarkt mit Sicht aufs Bundeshaus, durch die festlich dekorierten Stände auf dem Waisenhausplatz schlendern oder Handwerkskunst bestaunen vor dem Berner Münster.

Übrigens:

Beim grossen «I love Bern»-Adventskalender mitmachen und täglich tolle Preise gewinnen auf bern.com/adventskalender

Winterzauber mit Aussicht

Die Weihnachtszeit bricht an, das Tageslicht wird früh gegen die festliche Beleuchtung getauscht und gemütlich werden die ersten Weihnachts«Güetzli» (Kekse) genascht. Auch wenn die schneesicheren Tage noch etwas auf sich warten lassen, gibts genug Gründe, die winterliche Landschaft rund um Bern zu erkunden. Ein Ausflug auf den Berner Hausberg, den «Güsche» (Gurten) lohnt sich zu jeder Jahreszeit, doch im Winter sind die Dämmerungsstunden besonders einladend. Sobald auf der 316 Meter über Bern thronenden Gurtenwiese genug Schnee liegt, sind die ersten Kinderschlitten und Skis nicht weit entfernt. Selbst grosse Schlittenfans werden nicht enttäuscht – von der Bergstation bis zur Mittelstation wartet bei idealen Bedingungen eine aufregende und kurvige Schlittenpiste. Auch der Bantiger hat einiges zu bieten: wer sich zu Fuss auf den Weg zum 196 Meter hohen Sendeturm begibt und die Aussichtsplattform erklimmt, geniesst ein atemberaubendes Rundum-Panorama. Wer einen Schlitten bis zur Erhebung gebracht hat, ist beim Abstieg klar im Vorteil: bei guten Schneeverhältnissen kann der letzte Teil des Weges bis zur «Cholgruebe» auf zwei Kufen heruntergedüst werden.

«CHÄS U SCHOGGI»

Winterzeit bedeutet auch, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Hier dürfen natürlich unsere Nationalspezialitäten nicht fehlen. Sei es ein gemütlicher Fondueplausch oder Raclette mit Hüttenfeeling: in Bern geht beides. Wer lieber auf Süsses setzt, wird ebenso nicht enttäuscht. Unsere Tipps versprechen kulinarische Glücksgefühle.

Verführerische Schokoladen-Träume

Zartschmelzende Momente und süsse Versuchungen – in Bern lässt sich beides erleben. Die Berner Confiserien laden zu jeder Jahreszeit zu Truffes, Tafeln und Pralinen ein. Zur Weihnachtszeit dominieren aber die kreativsten Kreationen der Schokoladenkünstler:innen die Schaufenster. Schokolade hat in Bern bereits eine lange Geschichte: Erfindung des Conchier-Verfahrens durch Rodolphe Lindt im Matte-Quartier, Geburt der weltberühmten Toblerone und Gründung der Schokoladenfabrik Camille Bloch. So überraschen die zahlreichen Erlebnisangebote in Bern rund um die Köstlichkeit nicht. Ob eigene Pralinenherstellung im Atelier Joye, wissenswerte Schokoladen-Touren durch die Berner Altstadt oder mit dem Chocolat Express ab Bern in die legendäre Schokoladenfabrik Maison Cailler – hier findet sich für alle etwas, egal ob alleine, als Familie oder mit Freund:innen.

Zum Schokoladen-Traum auf bern.com/schokolade

Berner Käsegenuss

Über 22 Kilo – so viel Käse wird jährlich in der Schweiz pro Person konsumiert. Kein Wunder bei dieser Auswahl: Raclette mit über 20 Sorten Käse, Laibe mit 85 Zentimeter Durchmesser oder würziger Hobelkäse vom Wochenmarkt – in Bern kommt niemand um das sogenannte «Milchgold» herum. Dementsprechend gehts an vielen Orten «chäsig» (käsig) zu und her: Käseliebhaber:innen verschlägts im Käsekeller unterhalb vom «Chäsbueb» die Sprache, im Fonduestübli der «Chäshütte» kommt echtes Hüttenfeeling auf und im YB-Chalet vor dem Stadion Wankdorf trifft der Käsegeruch aufs gelb-schwarze Fieber. Käse wird aber nicht nur verzehrt, sondern auch bestaunt – wie in der ehemaligen Produktion der Emmentaler Schaukäserei oder bei einer Führung des Käsekellers in Langnau. Wer noch einen draufsetzen möchte, übernachtet gleich im Käse. Richtig gehört: beim Gasthof Kuttelbad im Napfgebiet steht ein Schlafkäse für eine unvergessliche Übernachtung bereit – vielleicht ein passendes Weihnachtsgeschenk?

Zum Käsegenuss auf bern.com/kaese

Foto: Restaurant Rosengarten
Foto: Atelier Joye

TEAMBUILDING MIT WOW-EFFEKT IN DEN ST. BEATUS-HÖHLEN

Sie suchen nach einem Firmenausflug, der Ihre Mitarbeitenden begeistert, verbindet und lange in Erinnerung bleibt? Die St. Beatus-Höhlen am Thunersee sind der perfekte Ort. Hier treffen Naturwunder, Geschichte und Genuss aufeinander – der ideale Rahmen für Teambuilding, Inspiration oder einfach einen unvergesslichen Tag im Team.

Schon der Aufstieg entlang der tosenden Wasserfälle sorgt für frischen Kopf und neue Energie. Am Eingang zur Höhle betreten Sie gemeinsam eine andere Welt. Über einen Kilometer beleuchtete Wege führen vorbei an glitzernden Tropfsteinen, geheimnisvollen Hallen und unterirdischen Wasserläufen. Auf unseren abwechslungsreichen Thementouren erfahren Sie Spannendes über Wasser, Geologie, Sagen und Legenden. Oder gönnen Sie sich etwas Besonderes: «Sinnlich und Kulinarisch» – der Apéro-Rundgang mit regionalen Köstlichkeiten, serviert auf dem Parkareal und mitten in den Höhlen.

Das Erlebnis lässt sich ideal mit einem kulinarischen Highlight abrunden. Das Restaurant Stein und Sein bietet Platz für Gruppen und serviert regionale Spezialitäten mit modernem Twist. Ob draussen oder im gemütli-

chen Innenbereich – hier geniessen Sie den Blick auf den Thunersee und lassen den Tag gemeinsam ausklingen. Als besonderes Highlight erwartet Sie unser exklusives «Höhlenraclette im Fels». Tief im Innern der St. BeatusHöhlen geniessen Sie in stimmungsvoller Atmosphäre geschmolzenen Käse und regionale Köstlichkeiten – ein einzigartiges Erlebnis, das Geselligkeit, Genuss und Naturerlebnis auf unvergleichliche Weise verbindet. Ob Halbtages- oder Tagesprogramm, wir stellen für Ihre Firma individuelle Angebote zusammen – von der Höhlenführung über Apéros bis hin zu massgeschneiderten Menüs. Dank der guten Erreichbarkeit ab Bern, Thun oder Interlaken lässt sich der Ausflug auch bequem in den Arbeitsalltag integrieren.

beatushoehlen.swiss

EXZELLENZ AUF ÜBER

150 FLUSSROUTEN

Quer durch Europa kreuzen zehn kleine Schweizer Grandhotels, die wohl einzigen mobilen weit und breit. Denn so wird die exklusive Schiffsflotte der Badener Familie Twerenbold mit einem Augenzwinkern genannt.

TEXT: CLAUDE BOHLER | BILDER: ZVG

Der umfassende Katalog FLUSS '26 von Excellence Cruises ist soeben erschienen. Bestellen Sie diesen einfach per QR-Code.

Im Programm des führenden Schweizer Anbieters Excellence Cruises finden sich für 2026 neue Anlegehäfen, neue Landtouren und Europas grösstes Angebot an Themenreisen. Neben den klassischen Flussreisen präsentiert Excellence im 292-seitigen Katalog Europas grösstes Angebot an Spezialreisen zu Themen wie Kulinarik, Literatur, Architektur, Foto & Film, Fashion sowie Golf, Velo und Wandern. Begleitet werden die Gäste dabei von über 80 Fachleuten, die ihr Wissen mit Begeisterung teilen. So stehen immer das Wohlergehen der Gäste und die Gastfreundschaft im Mittelpunkt. «Unser Team ist mit Herz, Hand und Verstand an Bord und an Land», wie es Stephan Frei, CEO von Excellence Cruises, ausdrückt.

Ab sofort ist die grosse Excellence-Gesamtkollektion buchbar. Ganz nach dem Credo «Europa neu sehen» gibt es zum 20-jährigen Jubiläum der Excellence-Reederei und zum 130-jährigen Bestehen von Twerenbold Reisen neue Routen, Städtereisen, Kurztrips, Grand Tours und Slow Cruises. Mehr Informationen zu den Flussreisen finden Sie auf der Website excellence.ch. Scannen Sie dazu einfach den QR-Code.

WALISISCHER CHARME IN ADELBODEN

Hoch ragen die Berge in den strahlend blauen Himmel, dazwischen sprudeln die weltbekannten Engstligen-Wasserfälle hervor und die Bergwiesen glitzern schon im ersten Schnee des Jahres – diese Aussicht erwartet die Gäste des «The Cambrian Adelboden». Dort, fernab der Hektik des Alltags, taucht man dank des walisischen Wohlfühlkonzepts in eine andere und doch bekannte Welt ein.

TEXT: ALEXANDRA WIDMER | BILDER: ZVG

Einladendes Grün ziert nicht nur die Wände der Empfangshalle und des Interieurs des Hotels, sondern auch die 72 Zimmer des 4-Sterne-Design-Hotels. Beim Eintreten entfaltet sich die Wirkung des Raumes unaufdringlich und einladend: Salbeigrüne Wände ergänzt durch Holzelemente, das Bett ziert eine grüne Decke im Karomuster und ein liebevolles Willkommens-«Säckli» mit Naturprodukten. Dieses leicht rustikale Flair stammt aus der Heimat der Besitzer, der Brüder Craig und Grant Maunder aus Wales, die in ihrer Kindheit jedes Jahr Urlaub in Adelboden machten. Die walisische Handschrift zeigt sich in vielen liebevollen Details wie der Decke, dem Namen – «The Cambrian» leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Wales ab – sowie im hauseigenen Restaurant, dem «Bryn Williams at The Cambrian». Die neue Chefköchin Laura Magee überrascht mit spannenden Kreationen: Miso-glasierte Aubergine mit eingelegter Gurke, Appenzeller Entenbrust mit geröstetem Lauch und eingelegten Pflaumen oder eine vollmundige Schokoladentorte, abgerundet mit gesalzenem Karamelleis – da schlägt das Foodie-Herz höher.

Innovative Wellbeing-Konzepte

Nach einem kurzen Blick vom Balkon auf die Bergwelt wird es Zeit, sich umzuziehen. In der Kommode liegen ein Bademantel und Flipflops – beides in grün – bereit für entspannende Spa-Momente. Von Sauna über Dampfbad bis hin zum Fitnessbereich ist hier alles möglich –und an den Wellbeing-Days sogar noch mehr: Für die Gäste heisst es dann ab ins Breathwork und Eisbad. Begleitet werden sie dabei von Instruktor:innen, die über vorbereitende Techniken aufklären und so für ein sicheres Entspannungserlebnis sorgen. Als letzten Schritt zum Seelenfrieden folgt eine Ganzkörpermassage im abgedunkelten und angenehm temperierten Raum. Doch ein Entspannungserlebnis wäre nicht vollständig, ohne dass auch der Gaumen auf seine Kosten kommt. Das siebengängige von Laura Magee vorbereitete Dinner ist daher die sprichwörtliche Kirsche auf der Sahnetorte und ein würdiger Abschluss des Tages.

thecambrianadelboden.com

REIF FÜR DIE INSEL:

WINTERZAUBER AN DER OSTSEE

In der kalten Jahreszeit zeigt sich Usedom von der stillen Seite, unberührt und voller einzigartiger Naturlandschaften –perfekt für eine entspannte Auszeit.

Wenn der Himmel im blassen Winterlicht schimmert, feine Schneekristalle über den Strand tanzen und die Ostsee tost, beginnt auf Deutschlands zweitgrösster Insel die Zeit für Geniesser:innen und Ruhesuchende. Zwischen Dünen, Meer und Bäderarchitektur ist jetzt viel Platz, um bei klarer Luft wieder frische Energie zu tanken. Die zart gepuderten Strände gehören den wenigen Spaziergänger:innen, die sich auf insgesamt 45 Kilometern Weite verlieren. Möwen kreisen, Wellen rauschen, und die Frostkristalle auf dem Sand glitzern wie funkelnde Diamanten. Im Küstenwald duftet es nach Harz und kaltem Moos, über dem Achterwasser im Inselinneren zieht der Nebel lautlos dahin. Es ist die Entdeckung der Langsamkeit. Auf Europas längster Strandpromenade, die sich über zwölf Kilometer von den Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck bis ins polnische Swinemünde zieht, begegnet man kaum einer Menschenseele – dafür aber auf Schritt und Tritt Geschichte. Die prachtvollen Villen erzählen von einer Epoche, in der hier Künstler wie Theodor Fontane, Thomas Mann oder Lyonel Feininger Inspiration fanden. In den ehrwürdigen Häusern knistern Kaminfeuer, draussen hüllt sich die Welt in Watte. Wer tiefer in vergangene Zeiten eintauchen möchte, folgt dem Kaiserbäder-Erlebnispfad mit seinen fünfzig Stationen oder residiert in einem der Anwesen, die mittlerweile zu stilvollen Boutiquehotels umgebaut wurden, beispielsweise in der Villa Bleichröder in Heringsdorf.

Grösstes Schlittenhunderennen Europas

Auch das Achterland entfacht jetzt seinen leisen Zauber. Zwischen Peenestrom und Bodden liegt Raureif auf Schilf und Reetdächern. Im Wasserschloss Mellenthin, mit Brauerei, Schokoladenmanufaktur und gemütlicher Stube, wärmt man sich nach Spaziergängen oder Fatbike-Touren durch frostige Alleen. Im Café Knatter in Ückeritz knistert das Lagerfeuer, man sitzt in Decken gekuschelt draussen, schlürft einen heissen Grog, das Eis knackt am Ufer – und das sanfte Winterlicht über dem Wasser macht die fast surreale Szenerie vollkommen.

Der Winter auf Usedom wartet jedoch auch mit spannenden Events auf: Beim Winterstrandkorbfest an der Ahlbecker Seebrücke sprinten sportliche Zweierteams, bepackt mit Strandkörben, um die Wette, während beim «Baltic Lights», dem grössten Schlittenhunderennen Europas, zehntausende Besuchende in den Bann gezogen werden. In Zinnowitz wagen sich Mutige zum Eisbaden ins eiskalte Meer. Und Lichtkunst verwandelt die Promenaden in funkelnde Märchenwelten.

Wer Wärme sucht, findet sie in den stilvollen SpaHotels an der Küste – vom eleganten Steigenberger Grandhotel bis zum modernen Hideaway «boje06». Nach langen Winterspaziergängen tut die Sauna gut, bevor der Abend mit regionaler Küche ausklingt: von Sterneküche im lässig-eleganten «Kulmeck by Tom Wickboldt» bis zum frischen Fischbrötchen auf die Hand. Genuss wird auf der Insel grossgeschrieben –und das in jeder Hinsicht.

auf-nach-mv.de, usedom.de

TOSKANAREFUGIUM FÜR GOLF UND SPA

Im Herzen der malerischen Maremma in der Toskana liegt die «Terme di Saturnia Natural Destination» – ein wahres Refugium, in dem Meisterschaftsgolf, erstklassiges Wellness und sogar haus tierfreundliche Gastfreundschaft aufeinandertreffen. Bekannt für seine 3000 Jahre alte Thermalquelle, bietet das Resort einen Rückzugsort, der das Wohlbefinden aller Gäste in den Mittelpunkt stellt – ob auf zwei oder vier Beinen.

Ein aussergewöhnliches Golferlebnis

Der GEO-zertifizierte 18-Loch-Golfplatz des Resorts erstreckt sich über 70 Hektar und wurde im Einklang mit der Natur angelegt. Mit einem Par-72-Layout ist er perfekt sowohl für frische als auch für erfahrene Golfer:innen. Ergänzt wird der Platz durch ein 3,3 Hektar grosses Trainingsareal mit Putting Greens, Chipping Zonen sowie einer Driving Range mit 36 Abschlägen im Freien und neun überdachten, teilweise beheizten Bays. Professionelle Golfstunden runden das Angebot ab und machen die Terme di Saturnia zum perfekten Ort, um das eigene Spiel zu verbessern und zugleich die Schönheit der Toskana zu geniessen.

Swing & Spa: Die perfekte Synergie

Das exklusive «Swing & Spa» Programm vereint sportliche Leistung mit tiefer Entspannung. Golfspielende profitieren von physiotherapeutischen Beratungen zur Optimierung der Schwungtechnik, speziellen Vor- und Nachspielmassagen sowie Behandlungen zur Regeneration. Jedes Golf-SpaTreatment beinhaltet dazu eine kostenlose KryotherapieSitzung – für ganzheitliche Erholung von Körper und Geist.

Wellness aus den Tiefen der Geschichte

Das 37,5 °C warme, seit über 3000 Jahren sprudelnde Quellwasser bildet das Herzstück des Resorts. Es steckt

hinter exklusiven Anwendungen wie entgiftenden Fangotherapien, Plankton-Peelings sowie mineralstoffreichen Bädern und macht jedes Spa-Erlebnis zu einem natürlichen Heilritual. Ergänzt wird das Angebot durch römisch inspirierte Bäder, Whirlpools und ein breites Spektrum an ganzheitlichen Therapien.

Toskanisches Lebensgefühl & Gastfreundschaft

Mit über 100 Jahren Gastfreundschaft verbindet das Resort Tradition und modernen Komfort. Kulinarisch verwöhnt werden Gäste im Restaurant 1919 sowie in der neu renovierten Trattoria La Stellata.

termedisaturnia.it/de

GLÜCK AUF BAWE ISLAND

Das Bawe Island Resort, das neueste Juwel der Hotelkette The Cocoon Collection, lädt Reisende dazu ein, innezuhalten, tief durchzuatmen und jene Augenblicke zu geniessen, die wahres Glück bedeuten. Auf der privaten Insel vor der Küste Sansibars kann jede:r den eigenen Glücksmoment gestalten, um der Natur, sich selbst oder seinen Liebsten näherzukommen.

Bawe Island erstreckt sich über 30 Hektar unberührte Natur. Nur 30 Minuten vom Flughafen Sansibar entfernt ist das Resort per Privatboot oder Helikopter erreichbar. Das Fünf-Sterne-Refugium verfügt über 70 Villen – jede mit privatem, beheiztem Pool, üppigem Garten, Meerblick und dem persönlichen Service eines eigenen Butlers. Hier verbinden sich Privatsphäre, Eleganz und der natürliche Rhythmus des Insellebens zu einem Ort der vollkommenen Ruhe.

Wenn sich die Festtage nähern, verwandelt sich Bawe Island in einen Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht. Paare geniessen stille Momente am Meer, Familien feiern das Zusammensein bei einem Dinner unter funkelndem Sternenhimmel und Alleinreisende finden Frieden in der Stille der Meeresbrise. Glück entfaltet sich hier durch das bewusste Erleben des Augenblicks.

Das Glück auf der Speisekarte

Bawe Island feiert die kulturelle Vielfalt Sansibars im Restaurant The Sand, wo drei Themenabende pro Woche das kulinarische Erbe der Insel auf besondere Weise zum Leben erwecken. Gäste können sich hier auf eine sinnliche Reise durch Jahrhunderte von Einflüssen aus Arabien, Indien, Afrika und Europa begeben, wobei jedes Gericht Geschichten von Tradition, Begegnung und der harmonischen Verbindung von Kulturen erzählt. Darüber hinaus würdigt das Restaurant Sinfonia die italienischen Wurzeln der «Cocoon Collection» mit Holzofenpizzen und frischen mediterranen Spezialitäten, während das «Rising Sun» japanische Präzision mit Teppanyaki und lokal gewürztem Fisch auf die Insel bringt. Der Beach Club wartet schliesslich mit entspanntem Ambiente nur für Erwachsene auf, in dem Comfort Food die multikulturelle Geschichte Sansibars auf geschmackvolle Weise erlebbar macht.

Ein Refugium für die Sinne

Die Tage auf Bawe Island folgen keinem festen Plan. Gäste tauchen in farbenprächtige Korallengärten ein, baden in

EXZELLENZ IN UNVERGESSLICHEN AUFENTHALTEN

Bawe Island wurde kürzlich mit dem Global Tourism Excellence (GTE) Award in der Kategorie Hotel/B&B ausgezeichnet. Die GTE Awards ehren Tourismusbetriebe, die kontinuierlich herausragende Gästeerlebnisse bieten – basierend ausschliesslich auf verifizierten Gästebewertungen. Auf Bawe Island ist jedes Detail – von stiller Einkehr bis zu gemeinsamen Feierlichkeiten – darauf ausgerichtet, den Gästen einen genussvollen Aufenthalt zu ermöglichen und bleibende Erinnerungen zu schaffen.

türkisfarbenem Wasser oder erleben den Sonnenuntergang auf einer privaten Yacht. Im «Rebirth by Healing Earth Spa» spiegeln Behandlungen mit afrikanischen Naturwirkstoffen, wie Baobaböl-Massagen oder KalahariMelonen-Gesichtsrituale, die heilende Kraft des Kontinents wider und laden zu tiefer Entspannung ein. Bawe Island verkörpert das Wesen eines entspannten Luxus mit Raum, Stille und dem seltenen Geschenk von Zeit. Durch aufmerksamen Butler-Service wird jeder Wunsch erfüllt, sodass jede:r das persönliche Glück gestalten kann, ob in stiller Besinnung oder gemeinsamer Freude.

Ultra Early Bird Angebot

Wer die eigene Traumreise 2026 auf Bawe Island planen möchte, profitiert jetzt vom Ultra Early Bird Angebot: Bei einer Buchung mindestens 90 Tage im Voraus erhalten

Gäste 30 % Ermässigung auf die Zimmerpreise für Aufenthalte zwischen dem 8. Januar und dem 23. Dezember 2026.

baweisland.com

OASE DER HARMONIE

An der malerischen Südwestküste von Mauritius liegt das Maradiva Villas Resort & Spa, ein luxuriöser Rückzugsort, der seinen Gästen ein göttliches Lebensgefühl vermittelt.

Umgeben von üppiger Natur und einem 750 Meter langen, unberührten Strand, bietet das All-Villa-Resort eine Oase tiefster Ruhe und Privatsphäre.

Neben einem grossen Angebot an Aktivitäten, die auf der ganzen Insel zum Entdecken einladen, bietet das Resort selbst ein breites Spektrum an Behandlungen, die das Wohlbefinden und die Entspannung der Gäste als oberstes Ziel haben. Von Meditation über Yoga bis hin zu diversen Wellness-Behandlungen ist das Maradiva ein Ort der Ruhe, der Selbstfindung und des Stressabbaus.

Das Herzstück der Erholung Im Zentrum des Resorts, eingebettet in die Hotelgärten, liegt das Maradiva Ayurvedic Spa. Auf 1100 m 2 ist er ein Kokon des Wohlbefindens, der sich der alten indischen Philosophie des Ayurveda widmet, was so viel wie «Wissenschaft des Lebens» auf Sanskrit bedeutet. Die Philosophie basiert auf der natürlichen Verbindung zwischen Körper und Geist.

Anhaltendes Wohlbefinden

In der Tradition des Ayurveda ist die Gesundheit gleichbedeutend mit Glück. Der Zustand des wahren, anhaltenden Glücks («Sukha») ist das ultimative Ziel. Diese ganzheitliche Philosophie befasst sich mit den körperlichen, mentalen, emotionalen, spirituellen und umweltbedingten Aspekten des Wohlbefindens. Der Schlüssel liegt dabei im Gleichgewicht der drei biologischen Säfte, der sogenannten Doshas: Vata (Luft / Raum), Pitta (Feuer / Wasser) und Kapha (Erde / Wasser). Die ayurvedische Praktik versteht sich darauf, die Konstitution der drei Doshas jeder Person im Gleichgewicht zu halten, was durch Ernährungs- und Lebensstilentscheidungen beeinflusst werden kann.

Tiefenentspannt zurück in den Alltag Wer eine tiefere Heilung und Verjüngung anstrebt, wird vom hauseigenen Ayurvedischen Arzt, Dr. Praveen Nair, begleitet. Er passt dabei seine Behandlungen und Gesundheitsprogramme auf die spezifischen Bedürfnisse und die Konstitution eines jeden Gastes an. Seien es Ayurveda-Behandlungen, Signature-Behandlungen wie die Maradiva Divine – eine Tiefengewebe-Massage –, oder doch eine klassisch Indische Behandlung wie die Hot Stone Therapy: wer das Maradiva besucht, geht garantiert tiefenentspannt wieder zurück in den Alltag.

Sämtliche Behandlungen verwenden reine natürliche Öle und handgemischte Produkte, um ein einzigartiges und verjüngendes Erlebnis zu gewährleisten. Das Spa selbst verfügt über sechs Behandlungsräume, die von einem Innengarten mit einem Pool umgeben sind.

Ernährung und Bewegung als Ergänzung

Der ganzheitliche Ansatz umfasst auch die Ernährung. Das Resort bietet dafür personalisierte Beratungen zu Essgewohnheiten an, um den Aufenthalt mit der Ayurvedischen Philosophie in Einklang zu bringen. Die vier Restaurants können in Absprache mit dem Ärzteteam Menüs anbieten, die die Wellness-Reise ergänzen.

Für körperliche und geistige Betätigung stehen zudem täglich Yogakurse zur Verfügung. Gäste können zwischen Hatha Yoga, Gentle Yoga, Intermediate Yoga und sogar Aqua Yoga im Pool ihrer privaten Villa wählen. Ergänzt wird dies durch Meditationseinheiten, die darauf abzielen, Stress abzubauen, die Lungenkapazität zu verbessern und tiefe, innere Ruhe zu finden. Das Fitness Center ist rund um die Uhr geöffnet und bietet modernste Cardio- und Krafttrainingsgeräte.

Ob als romantischer Rückzugsort mit Couple Spa Experiences oder als individueller Weg zur Selbsterneuerung – das Maradiva Villas Resort & Spa bietet eine luxuriöse Auszeit, in der Wohlbefinden und Exklusivität in vollkommener Harmonie mit der Natur verschmelzen.

maradiva.com

WORLD SPA AWARDS 2025

And the winner is… Spa- und Wellnessresorts weltweit warten jedes Jahr gespannt auf die Bekanntgabe der World Spa Awards. Einige der Prämierten sind nur einen Katzensprung entfernt und bieten ein ausgezeichnetes Verwöhnprogramm.

TEXT: MARIA KÜNZLI | BILDER: ZVG

1. «World’s Best Medical Spa 2025»: Lansernhof Tegernsee Stressbewältigung, Brain Health, Gesundheitscheck, Schlafgesundheit: Wer im Lanserhof Tegernsee in Bayern eincheckt, bekommt auf Wunsch das volle Longevity-Gesundheitsprogramm. Eine ganzheitliche Philosophie verbindet Fastenprogramme, individuell abgestimmte Therapien und modernste Medizin. Körper, Geist und Seele kommen zur Ruhe – lichtdurchflutete Räume, sanfte Farben und fliessende Formen tragen das ihre dazu bei. lanserhof.com

2. «Austria’s Best Resort Spa 2025»: Spa Momentum Schlosshotel Kitzbühel

3000 Quadratmeter Spa in einer Architektur, die Luxus und gleichzeitig Naturverbundenheit sowie Eleganz ausstrahlt. Im Fünf-Sterne Schlosshotel Kitzbühel lässt es sich königlich abschalten – sei es im Pool, in einer der Panorama-Saunen oder mit einer Behandlung. Das Angebot reicht von Sensai Treatments über Ultraschall- und Radiofrequenzanwendungen bis hin zu hawaiianischen Tempelmassagen. Des Weiteren bietet das Hotel auch Behandlungen speziell für Männer und Kinder an. schlosshotel-kitzbuehel.com

3. «Germany‘s Best Wellness Retreat 2025»: Lanserhof Sylt

Der Lanserhof liegt auf einer der höchsten Erhebungen auf Sylt und bietet einen fantastischen Rundblick über die Insel. Die Architektur fügt sich geschmeidig in die Dünen ein, die Zimmer strahlen Erdverbundenheit und Geborgenheit aus. Hier können sich Stressgeplagte eine nachhaltige Auszeit aus dem Alltag gönnen, mit dem Longevity-Programm das Altern verlangsamen oder sich nach einer Operation erholen. Die ganzheitliche Gesundheit und der Mensch als Individuum stehen dabei im Mittelpunkt. lanserhof.com

4. «Italy’s Best Resort Spa 2025»: Lefay SPA World at Lefay Resort & SPA Dolomiti

Mitten in der atemberaubenden Landschaft der Dolomiten gelegen, bietet das Lefay Resort & Spa Dolomiti auf 5000 Quadratmetern Erholung pur. Jeder Raum geht eine harmonische Verbindung mit der Natur ein, mit nachhaltigen Materialien und grossen Panoramafenstern. Das Verwöhnpaket umfasst unter anderem nichtinvasive Schönheitsmedizin, Massagen, Physio- und Ostheopathie sowie ein umfassendes Kosmetikangebot. lefayresorts.com

5. «Germany’s Best Day Spa 2025»: Inanna Wellness

Wenn ein Tag sich wie drei Wochen Ferien anfühlt: Das Inanna Wellness in Berlin versteht sich perfekt in der «Kunst der sanften Transformation». Diese Sanftheit widerspiegelt sich auch in den zarten Farben des Studios, in dem man sich sofort wohlfühlt. Bei der grossen Auswahl an Hautpflege- und Wellness-Behandlungen findet jede und jeder das für sich Passende. Das Angebot umfasst auch spezielle Programme für werdende und frischgebackene Mütter. inanna.beauty

DIE OSCARS DES SPA

Die World Spa Awards – unterteilt in insgesamt 44 Kategorien und in die Wettbewerbsbereiche weltweit, kontinental sowie national – zeichnen seit 2015 jährlich herausragende Leistungen im Spa- und Wellnesstourismus aus. Besucherinnen und Besucher können ebenso abstimmen wie Fachpersonen aus der Branche. Als weltweit beste Adressen in Europa wurden Chenot Espace in Montenegro, Mandarin Oriental in Griechenland sowie Palazzo Fiuggi in Italien ausgezeichnet. In der Schweiz erhalten diese vier Adressen einen Spa Award: Bürgenstock Hotel & Alpine Spa (Luzern), Clinique La Prairie (Montreux), Six Senses CransMontana und The Dolder Grand (Zürich). Die World Spa Awards gehören zu einem umfassenderen Projekt, das Spitzenleistungen innerhalb der Branche auszeichnet. Ebenfalls vergeben werden die Travel Awards, die World Ski Awards und die World Golf Awards. worldspaawards.com

1 «Austria’s Best Resort Spa 2025»: Spa Momentum Schlosshotel Kitzbühel. © Erik Gross 2 «Germany‘s Best Wellness Retreat 2025»: Lanserhof Sylt. © Fotostudio Alexander Haiden 3 «Germany’s Best Day Spa 2025»: Inanna Wellness. © Inanna Wellness

Gewinnen Sie eine Solaranlage im Wert von CHF 15’000.–.

36 Module, 1 Wechselrichter, 1 Ladestation und ein Grund zum feiern. Scannen, mitmachen und gewinnen.

AKTIV IM SCHNEE

DIE MAGIE DES WINTERS ERLEBEN

Wenn sich die Natur in ein funkelndes Weiss hüllt, beginnt eine besondere Zeit für alle, die Aktivität und Erholung verbinden möchten. Die klare Winterluft, die Stille verschneiter Wälder und die glitzernde Bergwelt schaffen die Kulisse für unvergessliche Erlebnisse und eine aktive Auszeit.

Ob auf Schneeschuhen durch unberührte Landschaften oder bei gemütlichen Winterwanderungen: Aktiv im Schnee bedeutet, bewusst zu entschleunigen und zugleich in Bewegung zu bleiben. Schritt für Schritt eröffnet sich eine stille, zauberhafte Welt, die Körper und Geist gleichermassen erfrischt. Ein besonderes Highlight sind geführte Schneeschuhtouren –eine Art, sich im Winter fortzubewegen, die heute mehr denn je ihren Reiz entfaltet. Mit erfahrenen Reiseleitenden entdecken Sie verborgene Pfade, atmen die frische Bergluft ein und lassen den Alltag weit hinter sich.

Winterreise: Wildromantisches Zernez

Unsere Schneeschuhwandertour führt Sie nach Zernez, das Herzstück des Engadins. Auf 1470 Metern gelegen, ist der charmante Ort Tor zum Ofenpass und Heimat des Schweizerischen Nationalparks. Abseits des Trubels geniessen Sie hier die pure Schönheit der Natur. Tief verschneite Wälder, schneebedeckte Hänge und sonnige Wintertage begleiten Sie auf der Reise. Geniessen Sie den Winter, indem Sie Naturerlebnis und Bewegung miteinander verbinden.

INFORMATIONEN

Reisedaten:

28. Dezember bis 2. Januar 2026

25. bis 30. Januar 2026

22. bis 27. Februar 2026

6 Tage ab Fr. 1560.–

Webcode: 4440

Baumeler Reisen AG

Zinggentorstrasse 1, Luzern

Telefon +41 41 418 65 65 info@baumeler.ch, www.baumeler.ch

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«MONA LISA WÜRDE ICH GANZ GERNE VERKAUFEN.»

Bernhard Bischoff wuchs in Thun auf, besuchte das Gymnasium Thun, studierte anschliessend Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Bern, wo er die Grundstudien abschloss. 2001 eröffnete er in Thun die Galerie Bernhard Bischoff, spezialisiert auf zeitgenössische Kunst, und führt diese seit 2005 in Bern. Seit 2013 ist er Partner und Auktionator im renommierten Auktionshaus Kornfeld in Bern.

INTERVIEW: THOMAS BORNHAUSER | BILDER: ZVG

2 1 Seltene Stücke an den Altmeisterauktionen.

2 Der Auktionator in Aktion.

Bernhard Bischoff, Sie haben die Liegenschaft von Kornfeld an der Laupenstrasse kürzlich nach grossem Um- und Neubau wiedereröffnet. Hat das Haus damit nicht seine ursprüngliche Seele verloren? Interessant, dass Sie diese Frage stellen. Viele unserer langjährigen Kundschaft merkten gar nicht, dass sich sehr vieles verändert hat. Es ist uns offensichtlich gelungen, die Vergangenheit mit der Zukunft auf sanfte Weise zu vereinen. Heute haben wir endlich zeitgemässe Arbeits- und Ausstellungsräume, angemessen für unsere Tätigkeit.

Was meinen Sie damit konkret? Wir haben unseren Auktionssaal, der 1972 für unsere Firma von Fritz Haller entwickelt wurde – Haller war zusammen mit Paul Schärer jun. ja auch der Designer der USM-Möbel –komplett saniert/restauriert und ihn um 70 cm angehoben, damit wir unserer Kundschaft barrierefreien Zugang zu den Räumen ermöglichen können. Wir erreichten eine gewaltige Verbesserung für unseren Betrieb. In enger Zusammenarbeit mit der Berner Denkmalpflege durften wir einige, nicht zum Haupthaus von 1847 gehörende Anbauten abbrechen und an deren Stelle einen neuen Eingangsbereich schaffen. Zudem haben wir «unter Tage» einiges realisieren können, neue Arbeits- und Lagerräume sowie grössere Ausstellungsmöglichkeiten beispielsweise.

Fast zu Beginn die Gretchenfrage: Sie bezeichnen sich gerne als Bodenständiger, bewegen sich aber regelmässig in der Welt der Millionäre und Milliardäre. Wie gelingt dieser Spagat? Das ist einfach zu beantworten, da braucht es keinen Spagat. Für mich gibt es nur Menschen, mit denen ich zu tun habe. Sei es ein Gärtner, ein Chauffeur oder eben ein grosser Finanzmogul, das spielt für mich überhaupt keine Rolle. Eine Rolle spielt für mich lediglich, ob diese Menschen Interessantes zu berichten haben, und sie ihr Leben mit einer Passion leben. Menschen, die nichts Wesentliches zu sagen haben, interessieren mich eher weniger.

Woher kommt Ihre Affinität zur Kunst? Geerbt? Ihr Vater war ein bekannter Architekt in Thun – oder selbst entdeckt? Mein Vater hat einiges in und um Thun gebaut und bewegt, nicht nur architektonisch. So war er zusammen mit meiner Mutter zum Beispiel Gründer der Ausstellung «Neuland Berner Oberland», wo jeweils über 150 Ausstellende Produkte oder Dienstleistungen aus dem Berner Oberland präsentierten. Kunst war bei uns zu Hause vor allem Wandschmuck, doch mit meiner Arbeit begannen sich auch meine Eltern für Kunst und deren Erschaffende zu interessieren – meine Mama hat früher oft die Galerie gehütet. Ich selbst habe schon sehr früh – noch im Gymer – damit begonnen, eigene Anlässe und Ausstellungen zu organisieren, zum Beispiel im Kleintheater Oele Thun. Die Kunst mit ihren verschiedenen Blickwinkeln auf die Welt hat es mir halt angetan.

Und aus jener Zeit stammen auch die ersten Kontakte mit Kunstschaffenden? Ja. Ich ging zu Ausstellungen; und wenn mich etwas interessiert hat, habe ich im Telefonbuch die Adressen rausgesucht und bin auf Atelierbesuch. Ich bin überzeugt, dass Kunstschaffende die letzten «Hofnarren» sind. Sie können sich mit ihrer Arbeit aus dem normalen Trott herausnehmen und eben mit unkonventionellen Sichtweisen unsere Welt hinterfragen. Das ist extrem wichtig und tut unserer Welt sehr gut. Als ich knapp 28 Jahre alt war, hat man mich gefragt, weshalb ich denn keine eigene Galerie eröffnen wolle. Und ohne viel zu überlegen habe ich das in Thun dann auch gemacht.

Wie gehen Sie mit dem Übervater Eberhard Kornfeld um? Überhaupt nicht! Herr Kornfeld war Herr Kornfeld, ich bin ich. Da ist kein einziger Vergleich statthaft. Ich wollte nie sein, wie er – man kann nicht sein wie er, er war eine Ausnahmefigur im Kunstgeschehen. Etliche meinten, ob ich mir bei Ebi Kornfeld zutraue, in seine Fussstapfen zu treten. Nein, habe ich dann immer gesagt. Seine Fussabdrücke sind zu gross für einen Men-

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schen und ein normales Leben – er wurde ja fast 100 Jahre alt. Doch zusammen mit einem tollen Team schafft man es, in noch so grosse Fussstapfen zu treten. Es scheint mir, dass uns das bisher nicht schlecht gelingt –auch wenn wir unseren grossen Mentor vermissen.

Wie könnte man Herrn Kornfeld beschreiben? Da muss ich mich auf jene zehn Jahre konzentrieren, während denen ich in der Firma mit ihm zusammenarbeiten durfte. Es war ein Privileg und ich habe extrem viel von ihm lernen dürfen. Ebi Kornfeld hatte einen untrüglichen Sinn für Qualität und eben jahrzehntelange Erfahrung. Doch die Zeiten haben sich auch geändert, die Digitalisierung wurde wichtiger, man geht anders mit Kunst und Texten zur Kunst um. Ich denke, er war auch froh, dass er sich um solche Dinge nicht mehr kümmern musste.

Wie kommen Sie als Kunstvermittler an die Werke heran, die Sie versteigern? Geht es um Akquise im Auk tionsgeschäft sprechen wir gerne von der 5D-Regel: Death (Tod), Divorce, (Scheidung), Debts (Schulden), Dealing (Handel), und Diversification (Diversifikation – jemand verkauft etwas, um etwas anders zu kaufen).

3 Die Strassenseite der 1847 erbauten Villa Thurmau, rechts der neue Eingangstrakt. 4 Im Garten der Villa Thurmau – das wohl schönste Auktionshaus der Welt.

Das letzte D ist uns am liebsten, weil wir dann oft die zu verkaufenden Werke anbieten dürfen – und mit dem Erlös neue Kunst gekauft wird. Bei aller Theorie entscheidet aber meistens der persönliche Kontakt, ob jemand mit uns «gschäfte» will. In unserem Business muss man Menschen mögen.

Welches Werk würden Sie gerne einmal «unter den Hammer» nehmen? (Überlegt lange) Nun, wenn wir schon am Fantasieren sind: Viele berühmte Werke werden geradezu als Trophäen betrachtet. Mona Lisa, das wäre eine reizvolle Vorstellung. Dieses Gemälde von Leonardo da Vinci würde an einer Auktion mit Bestimmtheit eine Milliarde oder gar mehr einbringen; es ist das berühmteste Kunstwerk der Welt. Mit dem Erlös könnte ich mir dann ungefähr 20 Seerosengemälde von Claude Monet kaufen, die ich besonders mag, stehen sie in ihrem impressionistischen Vibrieren doch faktisch an der Schnittstelle der gegenständlichen zur abstrakten Kunst.

Und mit welchen längst verstorbenen Malern hätten Sie sich gerne unterhalten? Ich denke, dass mir Wassily Kandinsky einiges mit auf den Weg hätte

KORNFELD UND BERNHARD BISCHOFF

Kornfeld ist ein Auktionshaus und eine Galerie in Bern in den Bereichen der klassischen Moderne, des 19. Jahrhunderts, der Gegenwartskunst (Gemälde, Zeichnungen, Grafik und Skulpturen) sowie der Grafik und Handzeichnungen Alter Meister. Das Stammhaus der Galerie wurde 1864 in Stuttgart gegründet, ist jedoch seit 1920 in Bern ansässig. Der 1972 von Fritz Haller in seinem Bausystem «Mini» erbaute Auktionssaal in Bern bietet 250 Auktionsbesuchenden Platz. Das Haupthaus, die Villa Thurmau von 1847 und der Auktionssaal wurden 2023-2025 komplett saniert und erweitert. kornfeld.ch

2013 wurde Bernhard Bischoff Partner und Auktionator. Er ist der Nachfolger von Eberhard W. Kornfeld, der mit fast 100 Jahren im Jahr 2023 verstorben ist und das Haus während über 70 Jahren geführt und geprägt hat. Bischoff war auch als freier Kurator tätig und in vielen Ländern aktiv.

5 Das neue Eingangsfoyer mit grosszügigen Ausstellungsmöglichkeiten. 6 Die neuen, modernen Ausstellungsräume im Untergeschoss.

geben können, als der vielleicht erste abstrakte, er nannte es gegenstandslose, Maler überhaupt. Er stand an einem Wendepunkt und hat mit seinen kunsttheoretischen Schriften entscheidend die Kunst der Moderne geprägt.

Wie sichern Sie sich eigentlich bei telefonisch Bietenden ab? Wäre es mir möglich, aus einem Jux heraus mitzumachen? Da haben Sie keine Chance. Telefonisch Bietende werden vor der Auktion drei- und vierfach überprüft. Das Schweizer Gesetz verlangt die Identifikation aller Marktteilnehmenden. Wir überprüfen auch die Bonität der Bietenden. All das gilt auch für schriftliche oder persönliche Auktionsteilnahmen oder beim Bieten übers Internet.

Und dass man einbrechen und Werke stehlen kann? Das ist nicht so einfach. Unser Haus ist gut geschützt und überwacht – die Polizei ist nahe; das wird dann schon schwierig. Kommt hinzu: Kunst stehlen lohnt sich kaum, weil man ein bekanntes Werk nicht einfach wieder verkaufen kann. Wird ein Werk gestohlen, wird es in verschiedenen Registern eingetragen, so dass es faktisch unverkäuflich ist.

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Doch noch schnell zum Privatmann Bernhard Bischoff. Wie sieht Ihre Work-Life-Balance aus? (Seufzer) Eher zu viel Work als Balance, aber wohl immerhin in einem Rahmen, der ein Familienleben doch möglich macht. Meine Frau Nadja leitet die Parlamentsdienste der Stadt Bern und ist ebenfalls sehr engagiert – dennoch ist es uns beiden wichtig, möglichst viel «Quality-Time» mit unseren zwei Buben Max und Alex zu verbringen. Es kann aber schon vorkommen, dass ich halt in den Ferien von 5.30 bis 9 Uhr an Katalogtexten schreibe, um danach dafür die Zeit mit der Familie voll geniessen zu können. Das kennen aber alle Unternehmerinnen und Unternehmer, das gehört halt mit dazu. Da ich mein Hobby «Kunst» zu meinem Beruf gemacht habe, musste ich andere suchen: Ich reise gerne und lerne dabei neue, andere Kulturen kennen. Ich spiele selber Klavier und begeistere mich für Musik und Theater, speziell für Opern. Ich esse und koche gerne; leider kommt die Literatur im Moment ein bisschen zu kurz – früher las ich mich quer durch die ganze Belletristik durch. Heute lese ich halt noch meinen Söhnen vor – von Astrid Lindgren bis Harry Potter. So komme ich dennoch in den Genuss geschriebener Zeilen!

kunstmarkt-bern.ch

Entdecken, kaufen und verkaufen Sie Kunst.

Aktuell im Angebot:

«Tauchen Sie ein in die Welt der Kunst: Entdecken, kaufen und verkaufen Sie einzigartige Werke, die Geschichte erzählen.

Ein Bild, das seine Magie für Sie verloren hat, könnte anderen noch neue Freude bringen –warum also nicht weitergeben? Ein Gemälde, das im Staub des Estrichs schläft, wartet vielleicht darauf, neu belebt zu werden. Oder vielleicht eine Sammlung von Originalwerken, die im Keller auf ihre Entdeckung warten? Geniessen Sie Kunst von bedeutenden Berner Künstlern –und verschönern Sie Ihr Zuhause mit einer Veränderung, die den Raum zum Leben erweckt. »

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Infos für Verkäufer:innen und Einlieferer:innen

— Angenommen und verkauft werden Kunstwerke von Kunstschaffenden.

— Es muss sich um Originalbilder oder Grafiken in gutem Zustand handeln. Kunstdrucke werden nicht angenommen.

— Der Kunstmarkt entscheidet über die Annahme und legt zusammen mit dem/der Verkäufer:in den Verkaufspreis fest.

— Die Angebote werden auf kunstmarkt-bern.ch ver öffentlicht. Sie verbleiben bis zu einem Jahr auf der Internetplattform und können laufend erworben werden.

— Die Provision bei einem Verkauf beträgt 25 %; dem/der Einlieferer:in verbleiben 75 %.

Kunstreich AG in Zusammenarbeit mit dem Kunstmarkt Bern und der Weber Verlag AG

Anfragen: Gwattstrasse 144, 3645 Thun/Gwatt, +41 33 336 55 55, mail@kunstmarkt-bern.ch, www.kunstmarkt-bern.ch

Bilder besichtigen: Gerechtigkeitsgasse 76, 3011 Bern, +41 31 311 48 49, info@kunstreich.ch, www.kunstreich.ch

Scapa Ted, Ohne Titel, Zeichnung Aquarell, 21 × 29 cm
Mumprecht Rudolf, Fische, Radierung, 27 × 35 cm
Mollet Heinz Peter, Ohne Titel, Acryl, 37 × 46 cm, inkl. Rahmen

AUSSTELLUNGEN: CANTONALE BERNE JURA 12. DEZEMBER BIS 1. MÄRZ 2026 kunstmuseumthun.ch

FORMEN ERKUNDEN

Martin Chramosta: Anténa (2024)

Sara

Gassmann:

Heisse Quelle (Serie, 2024)

Auch bei Sara Gassmann spielt die Frage, wie Formen entstehen und unter welchen Bedingungen man etwas erkennen kann eine Rolle. Auf aufwendig gearbeiteten, ovalförmigen Keramiken etwa lassen sich Landschaften, Gegenstände, Figuren oder wolkenartige Ebenen wahrnehmen. Besonders letztere werden der Keramikform angenähert, anderes wiederum spielt mit deren natürlicher Begrenzung. Unsere Vorstellungswelt wird erweitert oder durch die Art und Weise, wie Bildinhalte mit den materiellen Gegebenheiten interagieren, befragt. Dabei treten Farben und Linien in immer neue Konstellationen mit der Keramik, die einen materiellen Grund für das Dargestellte schafft und die Formen mitbestimmt.

Martin Chramostas aus Metallfundstücken gefertigte Plastiken ragen wie Projektionsflächen vor den Betrachtenden auf. Auf diesen kann man den Materialverläufen mit den Augen folgen und diese im Ganzen zu einem Eindruck verbinden, der eine bestimmte Vorstellung eines Objekts oder Lebewesens erfüllt. Auch architektonische Elemente, wie Tore oder Fassaden, unterfüttern das Spektrum möglicher Imaginationen. Auf diesen Entdeckungsreisen tritt die Form des Visualisierten im Ganzen unter der Voraussetzung von Hintergründen bzw. Kontrastflächen – wie eine Wand oder der blaue Himmel – besonders deutlich hervor, was den Grund unserer Wahrnehmung hinterfragen lässt. Material und Struktur führen aber auch dazu, den einzelnen Zonen der Plastiken für sich genommen Beachtung zu schenken.

Martin Chramosta, Anténa (2024), Eisen und Fundmetall geschweisst Bild: zvg, Martin Chramosta

Die 29 im Kunstmuseum Thun vertretenen Positionen der Gegenwartskunst in der Schweiz laden zu einer spannungsreichen Entdeckungsreise von Ursachen künstlerischer Formgebungen und -prozessen sowie Wechselwirkungen zwischen den Werken ein. Auch donnerstags bietet sich dazu Gelegenheit, etwa beim «Museumsbier», das ab dem 22. Januar von 17 bis 20 Uhr stattfindet.

Sara Gassmann, Heisse Quelle (Serie, 2024), glasierte Keramik Bild: zvg, Sara Gassmann

GLITZER UND GLAMOUR

Die Liebesgeschichte um Satine und Christian im berühmten Moulin Rouge eroberte Anfang der 2000er Jahre als Film die Welt im Sturm, heute begeistert sie das Publikum auch als Musical. Im Rahmen seiner ersten Welttournee kommt dieses jetzt auch in die Schweiz.

Die Tänzerinnen des historischen Pariser Moulin Rouge, die Baz Luhrmann 2001 in seinen oscarprämierten Film holte, kehren auf die Bühnen dieser Welt zurück. Zum ersten Mal kommt das spektakuläre Broadway-Musical Moulin Rouge! The Musical, das mit zehn Tony Awards ausgezeichnet wurde, in die Schweiz. Ab dem 21. Januar 2026 verwandelt sich das Theater 11 in Zürich in einen Ort voller Wahrheit, Schönheit, Freiheit – und vor allem Liebe.

Eine zeitlose Romanze

Die Geschichte des amerikanischen Schriftstellers Christian und des Stars des Nachtclubs, Satine, entführt das Publikum in das Jahr 1899, eine Zeit, in der Paris ein Zufluchtsort für Künstler:innen und Bohémiens war. Das Musical verbindet die Extravaganz und Sündhaftigkeit dieser Zeit mit den grössten Hits von internationalen Popgrössen wie Adele, Katy Perry, Rihanna oder Beyoncé. Gleichzeitig kommen auch Fans der originalen Filmmusik auf ihre Kosten, denn natürlich dürfen Songs wie das neu gemixte «Elephant Love Medley» oder «Come What May» nicht

fehlen. Insgesamt verschmelzen über 70 Songs zu einem einzigartigen Soundtrack, der über 160 Jahre Popmusikgeschichte verbindet und die stürmische Liebe der beiden Hauptfiguren in einem Feuerwerk aus Hits darstellt. Das Publikum wird dabei nicht nur bestens von der spektakulären Show unterhalten, auch die emotionale Geschichte, die sich auf der Bühne entfaltet und von der Musik getragen wird, trifft mitten ins Herz.

Das «Beste Musical 2020» garantiert einen magischen Abend voller Glitzer, Glamour, Romantik und grosser Gefühle. Die atemberaubende Show ist ein Fest für alle Fans von fantastisch arrangierten Songs, beeindruckender Choreografie und einer Liebesgeschichte für alle Zeiten. Sichern Sie sich jetzt Tickets für das Musical in seiner englischen Originalfassung – ab dem 21. Januar 2026 im Theater 11 in Zürich.

musical.ch

EINE UNVERGESSLICHE NACHT

DAS GIBT ES ZU GEWINNEN

1 × 2 Tickets für die Premiere des Musicals am 22. Januar 2026 um 19.30 Uhr. Seien Sie dabei, wenn die Welttournee des globalen Musicalhits das Theater 11 in Zürich in eine Welt des Glitzers, der Romantik und weltbekannter Musik verwandelt.

WELCHER SONG AUS DEM FILM WURDE FÜR

DAS MUSICAL MOULIN ROUGE! NEU GEMIXT? Antwort einsenden an win@weberverlag.ch

Beo Grace

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