Das kleine Mädchen in den Wolken Patrick Dolt
Geschrieben in legastheniker:in nenfr eundlicher Schrift!
D
ie Blätter an den grossen Bäumen verfärben sich. Sie sind nicht mehr
nur grün, sondern leuchten auch gelb, orange und rot.
Auch die Farbe der Luft hat sich verändert. Sie scheint jetzt golden zu sein.
Der kleinen Cécile gefallen diese Veränderungen um sie herum sehr.
Bald fallen die Blätter von den Bäumen und Cécile kann sie sammeln und kunterbunte Sträusse damit binden.
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C
éciles Papa hat noch kein Feuer im Cheminée gemacht.
Doch bald ist es so weit.
Denn die Tage werden kürzer und die Luft ist frisch geworden. In der Nacht ist es schon kalt.
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un fängt die Schule wieder an.
Cécile freut sich so sehr, ihre Freundinnen und Freunde wiederzusehen und von den Abenteuern in den Sommerferien zu erzählen.
Dabei vergisst sie fast, dass sie jetzt wieder den ganzen Tag still sitzen und der Lehrerin zuhören muss.
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Z
um Glück hat Cécile jeden Mittwoch am Nachmittag schulfrei! Mama und Papa
arbeiten, aber das macht nichts, denn Cécile kann zu ihrer Grossmutter gehen.
Ihre Grossmutter wohnt allein in einem blauen Häuschen mit
grossen blassrosa Fensterläden. Gleich neben dem Haus steht ein alter Stall, in dem viele Tiere wohnen.
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ach den Hausaufgaben kümmert sich Cécile um die Hühner, die Ziegen,
die Kaninchen und um die Kuh Sidonie
Wie schön ist es, für diese kleine Welt zu sorgen! Sie wechselt das Stroh und
versorgt die Tiere mit Futter und Wasser. Sie melkt die Kuh und bürstet jedes Tier sorgfältig. Cécile kennt alle Tiere sehr gut. Da keine Kinder in der Nähe wohnen, sind die Tiere ihre Mittwochsfreunde.
Es hat drei Hühner: die kleine weisse Capucine, die mittelgrosse
rotbraune Rouquine und die grosse braune Gladys. Die beiden Kaninchen sind kuschelweich. Das Mama-Kaninchen heisst Victorine und das
Papa-Kaninchen Hector. Sie wohnen in getrennten Ställen, damit es nicht zu viele Kaninchenbabys gibt.
Die grosse dunkle Ziege Noiraude ist nicht sehr nett.
Aber Blanchette, die kleine weisse Ziege, ist allerliebst. Zu guter Letzt ist da noch Pimprenelle, die Hauskatze mit dem wunderschönen weissen Fell. Bald bekommt sie Junge.
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eute fragt die Grossmutter Cécile, ob sie ihr helfen möchte, einen
Aprikosenkuchen zu backen. Danach könne Cécile wieder mit den Tieren spielen. Nach dem Zvieri ist es Zeit, nach Hause zu gehen. Als Cécile aus dem Fenster schaut, bemerkt sie, dass der Himmel langsam dunkel wird.
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rossmutter ist beunruhigt. Normalerweise geht Cécile allein nach Hause.
Aber heute braut sich ein Gewitter zusammen. Das kleine Mädchen geht es in die Besenkammer, wühlt darin herum und kommt mit einem alten roten
Regenschirm zurück.
Doch die Grossmutter zögert:
– Dieser Regenschirm ist nicht stabil genug und ausserdem ist er magisch!
Cécile lacht lauthals. Sie gibt nicht nach und will allein nach Hause gehen. Schliesslich stimmt Grossmutter zu. Aber Cécile soll sich beeilen und ohne Umwege nach Hause gehen.
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