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Klettern Alpstein (Kurzvorschau)

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Der komplette SAC-Kletterführer über das Alpsteinmassiv Der Alpstein ist eines der vielseitigsten und traditionsreichsten Klettergebiete der Schweiz. Das liebliche und gleichzeit wilde Voralpengebirge bietet einfache Klettergärten und anspruchsvolle Alpinrouten. Die Zacken und Wände aus Kalk liegen eingebettet in saftig grünen Alpweiden und die Tiefblicke auf die Bergseen sind spektakulär. Der Alpstein bietet ein Klettererlebnis der Extraklasse!

ISBN 978-3-85902-459-5 Weber Verlag AG CH-3645 Thun/Gwatt www.weberverlag.ch

Alpstein Klettern

Klettern

Werner Küng

Klettern

Alpstein Säntis / Kreuzberge / Hundstein / Altmann


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SAC – Kletterführer Alpstein

Vorwort zur 4. Auflage Mit dieser Auflage haltet ihr nicht einen Nachdruck der Ausgabe 2011 in den Händen, sondern einen vollständig überarbeiteten Kletterführer mit vielen neuen und bisher nicht veröffentlichten Routen oder Gebieten. Der Alpstein bietet die ganze Bandbreite des Kletterns: von der kurzen Klettergarten- bis zur 25 Seillängen langen alpinen Sportkletterroute. Aber auch von plaisir bis trad und absolut haarsträubenden Abenteuerrouten. Insbesondere das in den letzten Jahren wieder vermehrt aufkommende Clean- und Tradklettern bewogen mich dazu, etliche Routen – in früheren Ausgaben wegen ihrer «schlechten» Absicherung nicht mehr beschrieben – wieder aufzunehmen. Eine echte Bereicherung! Dass bei dieser Art der Kletterei der Schwierigkeitsgrad unter dem persönlichen Niveau liegen sollte und mit der nötigen Eigenverantwortung betrieben wird, versteht sich von selbst. Neu in dieser Ausgabe sind das Layout, verbale Zustiegsbeschreibungen sowie die Angaben des Materials mit Piktogrammen. Ob Sinn oder Unsinn bleibe dahingestellt, die letzten beiden Neuerungen seitens Verlag trieben mich jedoch fast an den Rand der Verzweiflung …! Es ist schlicht unmöglich, für jede Route die genaue Anzahl an Expressen oder die Grössen der mobilen Absicherungsgeräte usw. aufzuführen. Mein Rat an alle: Klammert euch nicht stur an den Angaben fest! Im Prinzip ist mit der Standardausrüstung schon vieles erledigt: Im Klettergarten zehn Expressen pro Person, auf Sportkletterrouten um die 14 pro Seilschaft und auf alpinen Touren um die zehn plus Verlängerbare und ein ausgewogenes Set an Klemmkeilen und Cams, meistens genügen 0.75 bis 2. Zwei, drei Bandschlingen gehören eh immer über die Schulter! Oder dann macht es ganz klassisch: Hakensymbole im Topo zählen und noch eine Reserve einbauen … Mit der SAC Berg- und Alpinwanderskala werden neu auch die Zustiege bewertet. Der Alpstein ist bekannt als wunderbares Wandergebiet, aber auch für seine sehr steilen und schroffen Grashalden. Die damit verbundenen Gefahren werden vielfach unterschätzt! Viele Zustiege zu den Kletterfelsen müssen meistens mit einem mittleren bis längeren Anmarsch bewältigt werden und führen vielfach über steiles bis sehr steiles, unwegsames Gelände an den Wandfuss. Nicht selten kommt es vor, dass Zustieg und Kletterei in punkto Sicherheit in keinem Verhältnis zueinander stehen. So zu sagen: erst Lebensgefahr, dann plaisir! Hier kann und soll die Berg- und Alpinwanderskala dazu beitragen, bereits beim festlegen des Tourenziels die zu erwartenden Begebenheiten mit einzuplanen. Aus alpinistischer Sicht wird der Alpstein immer schöner und reicher und mein Dank geht an die vielen Erschliesser, die neue Linien einrichten. Beinahe 400 neue Wege finden, seit der letzten Auflage, Aufnahme in diesem Führer. Routen erschliessen bedeutet nicht nur eigenes Geld für Haken zu investieren, sondern auch viel Zeit, Herzblut und noch mehr Putzarbeit! Folgenden Kollegen gebührt an dieser Stelle wirklich einmal ein grosses Dankeschön: Christoph Angst und Thomas Wälti für die langen und ultralangen Routen ab der Fählenalp Richtung Hundstein, Bruno Bösch (Klettergarten Zwinglipass), Richard Bürge (Klettergarten West an der Schafbergwand), Renzo Ghisla und Erich Zimmermann (Äscher / Gartenalp), Marcel Schmed und Kollegen (Rund um die Bollenwees), Dominik Suntinger (Meglisalp), Ken Tompkins und Andreas Trunz (wiederbeleben des Tradkletterns im ganzen Alpstein) sowie Marco Wasina (Klettergarten Wandfussplatten und Schafbergwand allgemein). Ohne diese und weitere Protagonisten wäre der Alpstein nicht das, was er heute ist!


Einleitung, Dank

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Ich hoffe, euch mit der nun vorliegenden Auflage wiederum erholsame Stunden in dieser wunderbaren Landschaft schenken zu können. So, jetzt freue ich mich wieder darauf, unbeschwert in meinem Hausgebiet klettern zu gehen, ohne sich Gedanken über Texte, Bewertungen und dergleichen zu machen! Appenzell, im Januar 2022 Werner Küng

Dankeschön! Es ist mir ein Anliegen, folgenden Personen für die Mithilfe zu danken: Meiner Frau Maggie und der ganzen Familie, die mit grossem Verständnis meine Arbeit unterstützten. Oliver Alther, Wilfried Amann, Manfred Balsiger, Daniel Benz, Roman Berner, Noah Blöchlinger, Richard Bürge, Peter Diener, Marcel Dettling, Lukas Dürr, Ueli Fässler, Renzo Ghisla, Roland Gmür, Walter Harzenetter, Werner Heeb und der Alpinen Rettungsstation Sax, Petra Himmel, Lukas Hinterberger, Markus Hutter, Pio Jutz, Sandro von Känel, Andi Koller, DieSepp Ulmann, Werner Küng, Gipfel Sigelpfeiler go Lampugnani, Ronny Lehnherr, Fabio Lupo, Raphy Müller, Simon Riediker, Daniel Schildknecht, Marcel Schmed, Hampi Schoop, Roger Spiess, Mirco Stalder, Dominik Suntinger, Guido Sutter, Ken Tompkins, Andreas Trunz, Sepp Ulmann, Robert Wick, Marco Wasina, Michi Wohlleben, Fabienne Zeller und allen hier Ungenannten, die in irgendeiner Art und Weise zum Gelingen dieses Führers beigetragen haben. Meinem Autorenkollegen Thomas Wälti für die wertvollen Informationen, die vielen Fotos und die gewohnt präzisen Topos seiner Erstbegehungen. Andreas Mathyer, Verlagsleiter SAC, für die sehr gute Zusammenarbeit, Anja Rüdin für das Korrektorat. Und zu guter Letzt ein grosser Dank und riesiges Kompliment an Judith Wälti fürs Layout. Schon fast unglaublich wie sie es geschafft hat, meine Texte, Beschreibungen, Fotos und Skizzen in der gewünschten Reihenfolge in dieses Buch zu packen! Herzlichen Dank Werner


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SAC – Kletterführer Alpstein

KLETTERN MIT RÜCKSICHT Bereich Umwelt, Zentralverband Schweizer Alpen-Club SAC Mit dem aktuellen Kletterboom steigen nicht nur die Frequenzen und Schwierigkeiten, sondern auch der Druck auf die alpine Natur. Für die Akzeptanz und den guten Ruf der Kletterer ist es enorm wichtig, dass wir uns gerade vor Ort rücksichtsvoll verhalten, zum Beispiel Fahrverbote befolgen und saisonale Kletterverbote zum Vogelschutz respektieren. Damit wir auch in Zukunft gern gesehene Gäste bleiben!

Umweltfreundlich unterwegs Bergsport ist eine sanfte Form des Tourismus, bei der man sich zumeist aus eigener Kraft fortbewegt. Mit dem aktuellen Boom des Outdoorsports steigt aber auch der Druck auf die alpine Natur – und damit die Verantwortung jedes Einzelnen. Umweltfreundliches Verhalten ist dabei nicht auf die Tour beschränkt, sondern beinhaltet auch das Vorher und Nachher, zum Beispiel die Mobilität, die Übernachtung, das Einkaufverhalten und die Abfallentsorgung. Mobilität Die Mobilität beim Bergsport ist hoch. Der SAC empfiehlt die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV): Diese benötigt weniger Energie und weist zudem eine sehr viel bessere CO2-Bilanz auf. Dank des dichten ÖV-Netzes lassen sich selbst entlegene Täler per Zug, Bus und Bergbahnen erreichen (www.sbb.ch). Verbleibende Lücken hilft der SAC als Träger von Bus alpin (www.busalpin.ch) zu schliessen. Wenn der Ausgangsort der Tour nicht mit ÖV erreichbar ist, lassen sich die letzten Kilometer oft mit dem Alpentaxi (www.alpentaxi.ch) überbrücken. Einen Überblick über sämtliche Haltestellen bietet die Karte von SchweizMobil (map.schweizmobil.ch). Und wenn es ohne Auto nicht geht, so ist man in Fahrgemeinschaften, Kleinbussen oder mit einem Mobility-Fahrzeug (www.mobility.ch) umweltfreundlicher unterwegs. Bitte Fahr- und Parkverbote berücksichtigen. Unsere Ökobilanz können wir positiv beeinflussen, indem wir nahe gelegene Ziele bevorzugen und – bei weiter entfernten Regionen – mehrere Tage bleiben. Übernachtungen vor Ort tragen zur Förderung der Bergregionen bei und lassen ausserdem mehr Zeit für Erholung. Schutzgebiete In Naturschutzgebieten sind teilweise Bestimmungen vorhanden, die auch den Bergsport im Sommer betreffen (zum Beispiel Weggebot, Leinenpflicht für Hunde, Campingverbot). An den gängigen Ausgangspunkten geben Informationstafeln Auskunft – diese sind unbedingt zu beachten. Übernachten in Hütten und im Freien Hütten: In den meisten Gebirgsunterkünften sind Wasser und Energie knapp, ein sparsamer Umgang deshalb wichtig. In Selbstversorgerhütten gespaltenes Holz verwenden (besserer Brennwert als grosse Scheite), mit Deckel kochen, nur haltbare Esswaren zurücklassen – und selbstverständlich die Übernachtungstaxe bezahlen. Campieren und Biwakieren: Unter freiem Himmel zu übernachten ist ein besonderes Erlebnis. Im Nationalpark, in eidgenössischen Jagdbanngebieten, vielen Naturschutzgebieten und in Wild-


Klettern mit Rücksicht

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ruhezonen ist freies Campieren ausdrücklich verboten oder aufgrund von Betretungsverboten nicht möglich. Je nach Kanton oder Gemeinde können weitere Einschränkungen gelten. Ansonsten ist eine einzelne Übernachtung einer kleinen Anzahl Personen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze in der Regel unproblematisch – wenn sie rücksichtsvoll erfolgt. Das SAC-Merkblatt «Campieren und Biwakieren in den Schweizer Bergen» (www.sac-cas.ch/campieren-biwakieren) informiert umfassend über das Thema. Ausrüstung und Verpflegung Klettern ist materialintensiv. Beim Kauf auf ökologische und soziale Gesichtspunkte und Langlebigkeit achten. Indem wir Verpflegung lokal einkaufen, lernen wir die besuchte Region auch kulinarisch kennen – und vielleicht hilft unser Besuch sogar, dass der Dorfladen weiterhin besteht. Abfall und natürliche Bedürfnisse Bitte alle Abfälle wieder mitnehmen, denn liegen gelassener Abfall schmälert das Naturerlebnis, kann Wildtiere verletzen und verrottet nur langsam (Taschentuch: ein Jahr, Kaugummi: fünf Jahre, Glas: 4000 Jahre). Am besten den Abfall vorgängig minimieren, zum Beispiel durch Benutzen von Mehrwegbehältern. Auch empfiehlt es sich, vorher das stille Örtchen aufzusuchen. Im Fall der Fälle: Gebührenden Abstand zu Gewässern und Kletterfelsen einhalten, die Exkremente vergraben oder wenigstens mit Steinen oder Erde bedecken. Das Toilettenpapier am besten mitnehmen oder mindestens auch zudecken. Papiertaschentücher oder gar Feuchttücher sind wegen der langen Verrottungsdauer ungeeignet.

Schutzbestimmungen Der SAC engagiert sich für einen naturverträglichen Bergsport. Sämtliche in diesem Kletterführer beschriebenen Gebiete wurden vor der Publikation geprüft und weisen zur Zeit der Veröffentlichung keinen Konflikt mit geltenden Schutzbestimmungen auf. In den Topos und auf dem SACTourenportal werden bestehende Kletterverbote oder Empfehlungen angegeben. Bitte dem SAC neue Informationen zum Thema zukommen lassen (natur@sac-cas.ch). Konfliktfeld Felsen sind wichtige Rückzugsgebiete für Pflanzen und Tiere. In tieferen Lagen sind sie oft umgeben von Wäldern mit grosser Artenvielfalt und wegen ihrer Unzugänglichkeit über lange Zeit vom Menschen weitgehend unberührt geblieben. Als Kletterer trägt man eine besondere Verantwortung für diesen Lebensraum. Erschliesser neuer Gebiete sollten mit Rücksicht auf die regionalen Gegebenheiten vorgängig Abklärungen vornehmen. Neben den hier vorgestellten sind viele weitere Arten am Fels zu Hause. Auch Huftiere wie die Gämse ziehen sich gerne in felsige Gebiete zurück, und die für den Winter ausgeschiedenen Wildruhezonen (www.wildruhezonen.ch) gelten während der Schutzzeit je nach Bestimmungen (zum Beispiel bei Betretungsverboten) auch für das Klettern.


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SAC – Kletterführer Alpstein

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Chobel – Rohrbachtobel, Chobeldach E, S W

Chobeldach ca. 1100 m, 2 755 620 / 1 238 260 Rohrbachtobel: 950 m, 2 755 230 / 1 237 880

Südöstlich unterhalb des Hohen Kastens liegt diese Felsflucht. Aus Naturschutzgründen werden nur zwei Gebiete vorgestellt: Der Sektor Rohrbachtobel, unmittelbar an der Alpstrasse gelegen mit Routen von bis zu sechs Seillängen. Und das von weitem sichtbare, imposante Chobeldach – ein atemberaubender, etwa 30 Meter tiefer und 70 Meter hoher Überhang. Ausgangspunkt für beide Gebiete ist der Parkplatz Britschli, P. 827 (2 755 874 / 1 237 989).

Zustieg Sektor Chobeldach ÖV – T3 | 1:40 h ab Sennwald PW – T3 | 30 min ab Parkplatz Britschli P. 827 Vom Parkplatz 30 Meter der Strasse Richtung Alp Rohr folgen. Dann rechts, 20 Meter die verwachsene Bachrinne hoch und diese dann rechts verlassen. Nun auf einer Wegspur im Zickzack hoch bis zu einer Felsstufe mit Fixseil. Nach dem Fixseil die Bachrinne oder rechts davon am Wandfuss entlang bis unter den mächtigen Überhang, Einstieg etwa 1100 m.

Zustieg Sektor Rohrbachtobel ÖV – T1 | 1:30 h ab Sennwald Von der Bushaltestelle Sennwald, Post den Wegweisern folgend Richtung Alp Rohr. Ab Parkplatz Britschli der Alpstrasse folgend bis zum Klettergebiet. PW – T1 | 20 min ab Parkplatz Britschli P. 827 Von Sennwald (in der Nähe der AVIA Tankstelle) erst die Strick-, dann die Rohrstrasse hoch bis zum Britschli, hier parkieren. Auf der Alpstrasse weiter bis zum Klettergebiet. Chobel 30’ Britschli 827m

iet

Rohrbachtobel Oberr

20’

Senn Sennwald nwald 446 m Avia

P. 956

Hoher Kasten 1791 m

g

Haa


Chobel

Rohrbachtobel / Werner Küng

Chobeldach / Werner Küng

Hoher Kasten 791 m Lienzer Spitz

Lienzer Spitz

Plofora

Plofora

Chobeldach

Chobeldach

Fixseil

Fixseil

Alp Ro

hr

Alp Ro

hr

P. 827

P. 827

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SAC – Kletterführer Alpstein

Rohrbachtobel

Wb

Die Routen liegen unmittelbar neben der Alpstrasse. Achtung! Steinschlaggefahr von oben. Lose Steine fallen auf die Strasse / den Wanderweg. 1+2. Adamsplatte

30m 7c (od. 6a, A1)

?

4b, 6a+

Erstbegeher unbekannt

Gleich nach der Brücke führen zwei Routen durch die auffällige Platte. Manchmal Gehgelände, manchmal fast unkletterbar aalglatt, weil nass … Achtung: Haken können fehlen oder plattgedrückt sein!

25m 6c

6c

5c+

40m 7a

5 6a+/6b

6a

6a+

5

6c+

4b

2 1

6a 6b

3 4

40m 6b

Routen

1–5 6,7

6c

6

2x50 2x50 –

6: 0.75–2 7: 0.5–4

–

ja

12

12

7

Rohrbach

3.

Vieille prune

6c+

40 m

5.

Zouhir Bassoumi, Markus Haas, 2014

Hendschäriss

6a

40 m

ja

ja

Christoph Rhiner, Martin Vetsch, 1994

–

–

Interessante Kletterei.

6a+/6b

40 m

Einstieg wie Hendschäriss, nachher gerade hoch über die Platte.

Harter Einstieg, startet direkt von der Alpstrasse aus. 4.

namenlos

Erstbegeher unbekannt

6.

Die Unvollendete

6c

6 SL

Werner Heeb und Gefährten

Recht schöne, steile Kletterei in mehrheitlich gutem Fels. Kaum begangen.


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Chobel – Rohrbachtobel, Chobeldach Projekt nach Sturz abgebrochen

Chobeldach Stand 2021 ist das Jumarseil im Baum verhängt und somit unbrauchbar! 1.

Ziitvertrieb

A1/A2

20m A4+ Fixseile zum Abseilen

20m A4

Auch wenn diese Route, im Gegensatz zu Easy Flying mit Bohrhaken abgesichert ist, darf die Ernsthaftigkeit nicht unterschätzt werden. Den Einstieg erreicht man über ein Fixseil auf das grosse Band. Trittleitern. 2.

Easy Flying

A4+

5 SL

Aischan Rupp, Dario Schwörer, 1991

Spektakuläre und extreme Technotour. Zählt zu den schwierigsten Klettereien dieser Art landesweit. Der Einstieg erfolgt wie Ziitvertrieb ab dem grossen Band. In leichter Kletterei zum tiefsten Punkt der Höhle (5a). Riss und Schuppe folgend zu Stand im Dach (A3; Bong und Wandbuch). Über dieses hinweg zu Stand bei «Wegweiser» (A3+). Linkshaltend über das zweite Dach zu Abseilstand mit Fixseil (A4). Rechtshaltend über anspruchsvolle Skyhook-Stelle (zum Setzen Teleskop erforderlich), bis Platten über dem Dach erreicht werden (A4+). Die übliche Big-Wall Ausrüstung, inklusiv Copper Heads.

viele Bh; Standplätze eingerichtet

Werner Heeb und Gefährten, 1989

15m A3+ Wandbuch

20m A3

A1/A2

1 2

grosses Band

20m 5a

A0/A1 A0/A1

Routen

1

2

2x50 2x50 7.

Siti laboro

7c (7a/A1)

4 SL

Dominik Dürr, Thomas Wälti, 7. Juni 1996

Alpin angehauchte Sportkletterroute in gutem und steilem Fels. Einige Passagen sind etwas bewachsen und brüchig, beeinträchtigen aber den Klettergenuss nicht wesentlich. Recht frei, aber gut abgesichert.

–

BigwallAusrüstung

–

BigwallAusrüstung

15–20 15–20 ja

ja

–

–


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SAC – Kletterführer Alpstein

Kamor 1751 m Der nördlichste Gipfel des Alpsteins wird wegen dem oft splittrigen Fels von Kletterer gemieden. 1.

Nordwand

5b (o. A1)

Franz Fuchs, Walter Schmid, 1979

Wenig interessante, zumeist hakentechnische Route, teilweise splittriger Fels. Kaum begangen. Einstieg am rechten Wandfuss, wo das Gras am höchsten reicht.

Stauberenkanzel 1861 m Die hervorragende Rundsicht der jäh emporragenden, kanzelartigen Graterhebung macht die Stauberenkanzel zu einem begehrten Gipfelziel für Berggänger. Die älteren, meist brüchigen Felsanstiege haben dagegen nur noch historischen Wert (4 Routen im 4. Grad). Zwei kurze Routen im westlichen Teil der Südwand (beide um 5c+) sowie eine weitere Route noch weiter westlich (um 7a+, 3 SL) führen jedoch durch mehrheitlich soliden Fels. Diese Aktivitäten werden nicht näher beschrieben. Auskünfte sind im Bergrestaurant Staubern erhältlich. Warnung: Die südseitig verlegten Klettersteigseile sind nicht geprüft und somit zu meiden! 1.

von Westen (Normalweg)

3a

Schlüsselstelle 4 m, Rest leichter

Landammann Fässler, Franz und Hans Inauen, 1872

Nur für eine touristische Besteigung von Bedeutung. Die Schlüsselstelle ist mit Eisenstiften versehen oder kann sehr exponiert südseitig umgangen werden.

Hüser 1914 m Nord- und Südwand sind brüchig. Eine Besteigung lohnt sich nur für interessierte Bergwanderer.

Furgglenzahn 1758 m Auf der Landeskarte weder kotiert noch bezeichnet. Alleinstehender, splittriger Felsturm schräg unterhalb der Hüser, nur von untergeordneter Bedeutung. 1.

Nordwand Erstbegeher und nähere Angaben unbekannt.

2.

AC-Weg

5a

Bert Anderauer, Ruedi Schefer, 1974

Kletterei durch die schwach ausgeprägte, rinnenartige Verschneidung in Wandmitte. Oft splittriger Fels.


Kamor, Stauberenkanzel, Hüser, Furgglenzahn, Hochhus

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Hochhus 1925 m Alleinstehender Felskubus auf der Krete des Furgglenfirstes. Die Route durch den Nordwandkamin ist unlohnend, dient als Abseilpiste (3 x 25 m) nach einer Begehung des Südgrates. 1.

von Norden

5a

(eine Stelle), vorwiegend 2a – 3b

Walter Risch, 1918

Unlohnende Wand- und Kaminkletterei, stellenweise lose Steine und Schutt. Achtung: Losgetretene Steine fallen auf den vielbegangen Wanderweg. Nachweis: 1. Auflage 1991 (Topo S. 32). 2.

Südgrat

5a

Christoph Rhiner, Andy Weber, Werner Heeb, 14. Oktober 2006

Schöne, gut gesicherte Kletterei in meist einwandfreiem Fels. Wegen des langen, steilen und äusserst komplizierten Zustiegs von Süden (T5 – T6) und Ausstieg durch Legföhrengrat wird auf eine Topoveröffentlichung verzichtet.

Föhnstimmung auf dem Stauberengrat / Daniel Schildknecht (in Aktion Seite 213), Öl auf Aluminium


Elisabeth Thoma in der Saxerlücke. Blick zu KI bis KIV / Thomas Wälti


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