Bärn i e b i L
1 / Frühling 2021 / CHF 14.–
TIERWELTEN SPAZIEREN MIT TIERISCH SÜSSER BEGLEITUNG KUNST & HANDWERK EINTAUCHEN IN DIE WELT DER DÜFTE TR ADITION DIE GESELLSCHAFT ZU MITTELLÖWEN
Vegetarische Gaumenfreuden 1
JAKOBSWEG SCHWEIZ
AUCH 15 EIN ZELBOOK L ERHÄL ETS TLICH
ERHÄLTLICH ALS GESAMTFÜHRER UND ALS EINZELBOOKLETS Seit Jahrhunderten schon ist der Jakobsweg nach Santiago de Compostela Sinnbild für die Sinnsuche des Menschen. Dieser Pilgerweg durchquert auch die Schweiz. Der Jakobsweg führt die Pilger auf wenig befahrenen Quartierstrassen und Stadtgassen durch die Städte und die grösseren Ortschaften, viele davon mit langer Pilgertradition, an schönen Kathedralen und Stadtkirchen und beachtenswerten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Kommen Sie mit uns auf eine Reise!
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AUCH BUCHH IM AN ERHÄLT DEL LICH
Ex. «Band 10: Müstair–Oberdorf», ISBN 978-3-03922-027-4
Ex. GESAMTFÜHRER «Pilgern auf dem Jakobsweg Schweiz» zu je CHF 49.–/EUR 40.– inkl. MwSt. und Versandkosten, ISBN 978-3-85932-978-2 EINZELFÜHRER:
Ex. «Band 11: Basel–Bern», ISBN 978-3-03922-028-1 Ex. «Band 12: Basel–Payerne», ISBN 978-3-03922-029-8 Ex. «Band 13: Disentis–St-Maurice», ISBN 978-3-03922-030-4
Ex. «Band 1: Konstanz–Einsiedeln», ISBN 978-3-03922-018-2 Ex. «Band 2: Bregenz–Konstanz–Einsiedeln», ISBN 978-3-03922-019-9 Ex. «Band 3: Einsiedeln–Brünigpass», ISBN 978-3-03922-020-5
Ex. «Band 14: Rorschach–Genève (Velofahrer)», ISBN 978-3-03922-031-1 Ex. «Band 15: Madonna del Sasso–Emmetten», ISBN 978-3-03922-045-8 zu je CHF 12.–/EUR 10.– inkl. MwSt. und Versandkosten
Ex. «Band 4: Brünigpass–Amsoldingen», ISBN 978-3-03922-021-2 Ex. «Band 5: Amsoldingen–Romont/Moudon», ISBN 978-3-03922-022-9 Ex. «Band 6: Romont–Genève», ISBN 978-3-03922-023-6 Ex. «Band 7: Luzern–Rüeggisberg», ISBN 978-3-03922-024-3 Ex. «Band 8: Rankweil–Wattwil», ISBN 978-3-03922-025-0 Ex. «Band 9: Blumberg–Rapperswil-Jona», ISBN 978-3-03922-026-7 Talon einsenden / faxen an: Werd & Weber Verlag AG, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt, Fax 033 336 55 56 oder bestellen Sie online oder per Mail: www.werdverlag.ch, mail@weberag.ch
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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Das freudige Zwitschern der Amsel kündet es an: Der Frühling ist endlich da! Wie haben wir uns nach dem Schnee, der Kälte und den vielen Stunden in den eigenen vier Wänden auf diesen Moment gefreut. Die noch zarten Strahlen der Sonne locken einen auf den Balkon, in den Garten – Hauptsache an die frische Luft. Es ist jedes Jahr ein kleines Wunder, das Erwachen der Natur zu beobachten. Während die Tage länger und wärmer werden, spriessen die Blüten und Blätter um die Wette. Tun wir es der Natur gleich und starten voller Energie und Tatendrang in die neue Jahreszeit! Nach der langen Winterlethargie tut ein bisschen Bewegung sicherlich gut. Ganz in der Nähe der Hauptstadt warten flauschige Exoten nur darauf, mit Ihnen spazieren zu gehen. Auf dem Alpakahof Bern kommt man den Vierbeinern ganz nahe und kann sich sogar in der weichen Wolle des Lieblings einkleiden.
Highlights:
Schon seit 1920 produziert das Wasserkraftwerk Mühleberg sauberen Strom und ist ein Denkmal der Tatkraft und des Pioniergeists. Um das Wasserkraftwerk fischgängig zu machen, wird dieses Jahr sogar ein automatischer Fischlift in Betrieb genommen.
Der Frühling verzaubert uns immer wieder mit dem Duft frisch blühender Blumen. Auch wir tauchen in die Welt der Düfte ein, mit der Berner Parfümeurin Brigitte Witschi. Die drei Eaux de Parfum «Aarewasser», «Finn» und «Rosengarten» bringen die verschiedenen Facetten der Hauptstadt zum Ausdruck. Gerade zu Beginn des Jahres sehnt man sich nach dem ein oder anderen Farbtupfer im Leben. Die Galerie Kunstreich in der Berner Altstadt bietet den Service «Rent-an-Artwork» an, mit dem man sich Werke vorübergehend oder langfristig mieten, jederzeit auswechseln und auch kaufen kann. In der Galerie Kunstreich gibt es aber noch vieles mehr zu entdecken.
Im Gewölbekeller von BERT’S fühlt man sich einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückversetzt. Auserlesene Vintageobjekte und Kuriositäten aus den 50er- bis 80er-Jahren finden hier einen Ausstellungsort, und hoffentlich auch einen Käufer oder eine Käuferin.
Ich hoffe, in Ihnen nicht nur die Vorfreude auf den Frühling und die warmen Tage geweckt zu haben, sondern auch die Neugierde auf die Frühlingsausgabe der BärnLiebi. Viel Spass beim Lesen und Entdecken!
n Je t z t a b o Anja Rüdin Projektleitung BärnLiebi
n i e r e n!
ch er n-liebi. 5 mail@ba 55 33 336 5 0 l. e T r e od
Auch am Kiosk!
«Culinaria – Wir tischen auf» ist ein besonders erfolgreiches Projekt der Fachstelle Arbeit der Regionalen Sozialen Dienste Wohlen. Bei diesem Mahlzeitendienst arbeiten Menschen, die momentan keine Stelle finden, sich aber engagieren wollen.
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EINBLICK Tierwelten 6 S pazieren mit tierisch süsser Begleitung
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Bärn-Persönlichkeiten 14 Anne Stucki: Am Morgen stehen Senioren im Vordergrund, abends … Oldies
Gourmet 22 F ood-Report: Vegetarische Gaumenfreuden 30 R estaurant-Report – Blauer Engel: Blaumachen vom Alltag
Kunst & Handwerk 38 Pioniergeist an der Aare 44 Eintauchen in die Welt der Düfte 52 V intage in der Altstadt Kultur 60 Culinaria: «Chöli schnyde sech in jedere Sprach glych...» 66 « Kunstgalerien in Bern: Wir haben bereits Picasso und Chagall gerahmt»
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Geschichte 74 E mma Graf – Lehrerin und Frauenrechtlerin mit ganzem Herzen
Tradition 78 Die Gesellschaft zu Mittellöwen 86 D er Mosesbrunnen Literatur 88 François Loeb: Der Fossilist 92 L esen macht glücklich 96 Veranstaltungen 99 Kreuzworträtsel 100 Gute Adressen 102 Ausblick & Impressum
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Tierwelten
Anja Rüdin
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Spazieren mit tierisch süsser Begleitung Andi Rüedi, zvg
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Wer kann den flauschigen Vierbeinern mit ihren niedlichen Gesichtern schon widerstehen? Für Andi Rüedi und seine Familie wurden Alpakas zu einer Leidenschaft – und so wuchs seine Herde Jahr um Jahr weiter …
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Bärn-Persönlichkeiten
Am Morgen stehen Senioren im Vordergrund, abends … Oldies Thomas Bornhauser
Thomas Bornhauser, zvg
Der Titel erklärt sich fast von selber, wenn man um das Leben der 48-jährigen Anne Stucki aus Bern weiss: Tagsüber ist sie Leiterin Anlässe, koordiniert die Freiwilligen Arbeit und ist Mitarbeiterin Aktivierung in einer Altersinstitution in der Region Bern. Abends begeistert sie jeweils als Frontfrau bei MATCH, einer Rockband aus Bern. Heisst: Mit den alten Leuten singt sie Lieder wie «Es Burebüebli mah ig nid», auf der Bühne heisst es «We will rock you!».
Ar
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1972 in Thun gleich neben der Militärkaserne an der Pestalozzistrasse. Als Kind meinte ich immer, die Rekruten im Kampfanzug tragen ein Pyjama. In Thun habe ich auch die erste Klasse besucht. Übrigens bin ich halb Dänin, halb Schweizerin, meine Mutter kommt aus Dänemark, sie hat meinen Vater dort kennengelernt, als er während zweier Jahre in Kopenhagen gearbeitet hat. Ich bin also eine halbe Wikingerin, aber auf hoher See wird mir übel … Zurück zur Schulzeit: Wir sind nach
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Anne Stucki, wann und wo wurden Sie geboren?
nS i t i k e de n el im kom p He f t ! le t t e n
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ie Frage, die sich dem Schreibenden stellt: Wie soll er diese Reportage gestalten? Als reine Berichterstattung, als Interview, eine Mischform? Der Entscheid fällt nach wenigen Minuten. Anne Stucki erzählt derart kurzweilig, dass alles andere als ein Interview zweite Wahl wäre. Deshalb, liebe Leserinnen und Leser: Viel Spass mit dieser aussergewöhnlich vielseitigen Frau.
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Rubriktitel
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Rubriktitel
Food-Report
Vegetarische Gaumenfreuden Milena Portenier, Carmen Sonderegger, Anja Rüdin Milena Portenier, Carmen Sonderegger, Anja Rüdin, zvg
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nS i t i k e de n el im kom p He f t ! le t t e n
Vegetarisches Essen liegt mehr und mehr im Trend, so bauen auch die Restaurants ihr Angebot an vegetarischen oder veganen Gerichten zunehmend aus oder bieten bekannte Gerichte in einer abgewandelten Variation an. Auf der Suche nach traditionell vegetarischem Essen findet man sich schnell im asiatischen Raum, im mittleren Osten oder aber auch in Italien wieder.
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Rubriktitel
Kunst & Handwerk
Eintauchen in die Welt der Düfte Anja Rüdin, Brigitte Witschi
Michèle Büsch
Die Berner Parfümeurin Brigitte Witschi hat drei neue Parfums entwickelt: Die «Bern Collection» umfasst die Düfte «Aarewasser», «Finn» und «Rosengarten». Alle Eaux de Parfum sind von den Duftwelten der Hauptstadt inspiriert, bringen Stimmungen zum Ausdruck und vertiefen Emotionen.
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Rubriktitel
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Kunst & Handwerk
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Im Gewölbekeller von BERT’S fühlt man sich um einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückversetzt. Hier findet man ausgewählte Vintageobjekte und Kuriositäten aus den 50er- bis 80er-Jahren. Im Gespräch erzählt Inhaberin Danijela Bosnjak mehr von ihrem noch jungen Geschäft und den nicht mehr so jungen Verkaufsgegenständen.
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Yanik Gasser / pixters.ch
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Carmen Sonderegger
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Vintage in der Altstadt
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Rubriktitel
Tradition
Die Gesellschaft zu Mittellöwen Anja Rüdin
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Markus Beyeler
sellschaf ten und Zünf te
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Mitte des 15. Jahrhunderts erscheint neben Ober- und Nieder-Gerbern eine dritte Gerberstube. Da sich ihr Haus zwischen den beiden älteren Stuben befand, wurde sie «Zum Roten Löwen» oder eben «Zu Mittellöwen» genannt. Doch in den ältesten Verzeichnissen finden sich unter den Mitgliedern keine Gerber, sondern Adelige, Notare, Grosskaufleute, Künstler und Wirte.
Mitglieder und Anlässe der Mittellöwen
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Zu den bekannten Namen aus der wirtschaftlichen und politischen Oberschicht zählten unter anderem Bartholomäus May, Adrian von Bubenberg und später der Schokoladenfabrikant Rodolphe Lindt. Im Laufe der Zeit stiessen auch vermehrt Künstler zur Gesellschaft zu Mittellöwen, unter ihnen der Glasmaler Hans Noll, der Maler Joseph Werner und auch Wissenschaftler wie der Nobelpreisträger Theodor Kocher. Zu den heutigen Mitgliedern zählt, wer das Gesellschaftsrecht besitzt. Dieses wird durch
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Wirte oder gehörten zu spezialisierten Berufsgruppen wie Schreiber, Apotheker oder Künstler. Der aufrührerische Metzgernvenner und spätere Schultheiss Peter Kistler erklärt sich dies folgendermassen: Die Gesellschaft zu Mittellöwen bildete mit den Ober-Gerwern zusammen eine Vennergesellschaft. Deshalb drängten viele Adelige Berns in die Stube zum roten Löwen, weil sie sich dadurch Zugang zu den bedeutenden Ämtern der Stadt erhofften. Dies lässt auf eine Gründung der Stube zum roten Löwen als eine Patriziergesellschaft um 1430/40 schliessen.
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ie Anfänge der Berner Gesellschaft zum (mittleren) roten Löwen sind weitgehend unbekannt. Die älteste erhaltene Original-Urkunde, in welcher die Stube zum Roten Löwen erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1467. Das Wappen, das einen gehenden roten Löwen mit Gerbermesser zeigt, lässt darauf schliessen, dass die Stube zum roten Löwen als eine handwerklich geprägte Gerberstube gegründet wurde. Den ältesten Verzeichnissen zufolge waren die meisten Mitglieder jedoch keine Gerber, sondern Grosskaufleute, Adelige,
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AUSBLICK Die Zunftgesellschaft zum Affen
IMPRESSUM
Die Vereinigung der Steinmetze, Steinhauer, Maurer und Steinbrecher ist auch bekannt als die Zunftgesellschaft zum Affen. Mit der Gründung im Jahr 1321 ist sie eine der ältesten Berner Zünfte. Als Erbauer der Stadtbefestigungen, zahlreicher Wohnhäuser und öffentlicher Bauten haben die Steinleute die Stadt dauerhaft geprägt. Noch immer existiert die Zunft, jedoch als Gemeinde und nicht mehr als Berufsvereinigung.
HERAUSGEBER: Annette Weber-Hadorn, Werd & Weber Verlag AG KONZEPT, REALISATION, COPYRIGHT: Werd & Weber Verlag AG Gwattstrasse 144, 3645 Thun Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56 www.baern-liebi.ch, mail@baern-liebi.ch LEITUNG: Annette Weber, a.weber@weberag.ch AUTORINNEN UND AUTOREN: Thomas Bornhauser, Martin Jenni, Anna Leutwyler, François Loeb, Milena Portenier, Anja Rüdin, Carmen Sonderegger, Ruth Tannheimer, Brigitte Witschi FOTOS: BWK, Bern Welcome, Markus Beyeler, Thomas Bornhauser, Michèle Büschi, Yanik Gasser / pixters.ch, Gosteli-Stiftung, Matthias Luggen Fotografie, Andi Rüedi, Gallus Tannheimer, zvg LAYOUT / GRAFIK: Nina Ruosch BILDBEARBEITUNG: Adrian Aellig LEKTORAT: David Heinen, Patrick Leuenberger, Anja Rüdin, Carmen Sonderegger, Julia Sommer
Der Berner Brunnenstifter Die Berner Brunnen sind weltberühmt – doch nur wenige wissen, wer Heinrich Philipp Lösch war. Nach seinem Tod vermachte der Schuhmachermeister sein Vermögen der Stadt Bern und verpflichtete diese, das Geld für den Unterhalt und die Sanierung der Altstadt-Brunnen zu verwenden. Zum 30. Todestag des Brunnenstifters wurde der Lösch-Brunnen errichtet, um den Verdiensten des einfachen Schuhmachermeisters zu gedenken.
Der Oldies Shop
KORREKTORAT: Rosmarie Schenk
Beim Aufstossen der Türen zur Effingerstrasse 4 beim Hirschengraben taucht man automatisch in die Zeit der Beatles, Stones und Beach Boys ein. Im Oldies Shop gibt es eine halbe Million Schallplatten und CDs aus allen Musikrichtungen. Dänu Binggeli behält trotz der vielen Singles den Überblick und weiss so einiges Spannendes zu erzählen. Der Oldies Shop ist Treffpunkt für Jung und Alt zugleich.
INSERATE: Fabienne Righetti, f.righetti@weberverlag.ch AUFLAGE: 10 000 Exemplare ERSCHEINUNGSWEISE: 4 × jährlich, jeweils im März, Juni, September und November VERTEILUNG: Abonnenten, Kioskbesucher, Anwohner entlang der Aare, VIPs ABONNEMENTSPREISE: 1 Jahr mit 4 Ausgaben CHF 48.– (inkl. 2,5 % MwSt.) 2 Jahre mit 8 Ausgaben CHF 89.– (inkl. 2,5 % MwSt.) ISSN-NUMMER: 2571-8126
Weitere Themen Tortenmanufaktur Bern MagicTomato Honig aus dem Tscharnergut Starke Frauen: Rosa Neuenschwander Traditions-Lokale Bern
Der Nachdruck sämtlicher Artikel und Illustrationen ist verboten. KONTAKT / A BOSERVICE: Telefon 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56 oder mail@baern-liebi.ch, www.baern-liebi.ch Der Verlag Werd & Weber wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2021 – 2024 unterstützt.
Die nächste BärnLiebi erscheint Ende Juni 2021. 18
K ANTON URI
SCHÖNRIED BE
UR
RELLERLIGRAT Aussichtsposten im Saanenland
Fahrt zum Rellerli, hinten die Gummfluh
Ganz in der Nähe des Bahnhofs Schönried befindet sich die Talstation der RellerliGondelbahn. Erst seit den Siebzigerjahren bringt eine Seilbahn die Gäste 600 Meter in die Höhe, dorthin, wo neben der Aussicht auch vielfältige Aktivitäten warten. Für Seilbahn-Fans ist die 16°-Kurve in voller Fahrt von Bedeutung, wie auf einer Achterbahn werden Seil und Gondeln umgelenkt. Das Berghaus im Zentrum des Saanenlandes bietet eine Rundumsicht vom Eiger zum Wildhorn, über Gstaad zu den Diablerets, ins Pays-d’Enhaut und zu den Freiburger Alpen. Zu den Rellerli-Klassikern gehört das Outdoor-Fondue der Molkerei in Schönried. Gäste erhalten in einem Rucksack alles Nötige und bereiten sich dann das Essen am Ende des Fondueweges selber zu. Abenteuerlustige zieht es eher zur Sommerrodelbahn, eine der schnellsten in der Schweiz.
ERLEBNISSE UND INFORMATIONEN Der Verband Urner Seilbahnen hat zusammen mit Uri Tourismus einen «Seilbahnführer» herausgegeben, der die einzelnen Bahnen beschreibt und alle benötigten Informationen beinhaltet. Zusammen mit dem «Alpkäseführer» lassen sich grössere und kleinere Wanderferien organisieren.
DreipersonenLuftseilbahn von Hofstetten (Erstfeld) zum Wilerli
ANREISE Die Talstationen sind mit Bus, teils nur zu Fuss oder mit Privatauto erreichbar. Achtung: Zeitweise Münz- oder Jetonbetrieb für fahrplan-unabhängiges Bedienen durch den Benutzer, Jetons in benachbarten Restaurants oder Privathäusern erhältlich.
Die Kletterwand an der Seilbahnstation reizt auch Anfänger, Mountainbiker wählen den tollen und risikoarmen Singletrail ins Tal, andere freuen sich auf eine rasante Trottinett-Abfahrt und Wanderer machen sich auf in Richtung Hundsrügg / Sparenmoos oder Abländschen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Horneggli, mit Sesselbahn erreichbar und Ausgangspunkt für die Höhenwanderung zum Rinderberg. Und von Rougemont fährt am Wochenende die Gondelbahn zur Videmanette mit den bekannten Klettersteigen. Alle drei sind im Winter Gebiete in den Gstaader «Mountain Rides». 1800
Rellerli
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1700
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Schönried 1246 m ü.M.
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Rellerligrat 1834 m ü.M.
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Distanz 2083 m
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Andermatt 1436 m ü.M.
www.uri.info
700
www.rellerli.ch
www.seilbahnen-uri.ch
600 Brügg (Bürglen) 0
1800
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Höhendifferenz 22’900 m (alle Bahnen) Distanz 54,6 km (alle Seilbahnen)
800
GPS 46.51118 N, 7.26321 E Schönried
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Eierschwand
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Fahrdauer 9 Min.
1300
Urnersee 434 m ü.M.
1200
Höhendifferenz 588 m
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ROL AND BAUMGARTNER UND ROM AN WEISSEN BERG- UND SEILBAHNEN SCHWEIZ Mit eindrücklichen Transportmitteln zu den schönsten Aussichten, Wanderungen und Erlebnissen! Nicht nur die schönsten Aussichtspunkte der Schweiz, sondern auch die Transportmittel, die eindrücklichen Werke der Technik, die uns im Sommer dorthin befördern, werden in diesem neuen touristischen Standardwerk vorgestellt. Viele Fotos illustrieren die rund 150 Porträts von über 250 Berg- und Seilbahnen aus allen Regionen der Schweiz. Weiter gibt das Buch prak tische Informationen zu Aussicht, Attraktionen, Übernachtungsmöglichkeiten und Wanderungen. Setzen wir uns der Faszination von Technik und Natur aus! Erstmalige Gesamtübersicht der Berg- und Seilbahnen Schweiz.
R O L A N D BAU M G A R T N ER R O M A N W EIS SEN BERG - UND SEILBAHNEN SCHWEIZ
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432 Seiten, 16 × 23 cm, gebunden ISBN 978-3-03818-024-1, CHF 49.– Zahlreiche farbige Abbildungen.
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Celine Geser lernte und arbeitete an der «F+F Schule für Kunst und Design Zürich» als Illustratorin und Grafikerin. Fasziniert von der wilden Natur und fremden Kulturen, machte sie sich 2010 auf eine Entdeckungsreise durch Südamerika. Sie entschied sich, vorerst zu bleiben, und lebte fünf Jahre in den malerischen Anden Ecuadors. Sie ist die Gründerin von Celine Geser Illustration & Design Studio. Seit November 2015 lebt sie mit ihrem Hund Maly wieder in der Schweiz, im Zürcher Oberland.
Bestellung Bitte senden Sie mir ___ Ex. «MEIN WIMMELBUCH WALDLEBEN» ISBN 978-3-03818-291-7 Bitte senden Sie mir ___ Ex. «MEIN WIMMELBUCH BASEL» ISBN 978-3-03818-289-4 Bitte senden Sie mir ___ Ex. «MEIN WIMMELBUCH GSTAAD» ISBN 978-3-03818-290-0 Bitte senden Sie mir ___ Ex. «MEIN WIMMELBUCH Z’ALP» ISBN 978-3-03818-239-9 Bitte senden Sie mir ___ Ex. «MEIN WIMMELBUCH THUN» ISBN 978-3-03818-233-7 zum Preis von je CHF 25.– (inkl. Versandkosten)
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