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ThunMagazin 01/13

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thun dasmagazin Nr. 1 / März 2013

«Menschen»: Urs Bircher, Direktor Congress Hotel Seepark

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Innenstadt – Mobilität und mobile Kommunikation

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Villa Lüthi – typischer Zeitzeuge des Seefeld-Quartiers 17


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INHALTSVERZEICHNIS

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EDITORIAL MENSCHEN

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Urs Bircher: «Der Erfolg kommt mit der Passion»

STADT THUN 15

Mein Lieblingsort in Thun: Stefanie Wyler: «Ein Ort wie aus einer anderen Zeit»

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Stadtansichten: Villa Lüthi – typischer Zeitzeuge des Seefeld-Quartiers

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Jubiläum: 300 Jahre Kanderdurchstich

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Singkreis Bethlehem & Thun: Ein Abend mit Felix Mendelssohn

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Reisebüro Geo Tours AG: Ferien, die Gefühle wecken!

PUBLIREPORTAGEN Krebser AG: Buchtipps Berntorschule Thun: Im richtigen Moment auf den Zug aufgesprungen

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Jugendförderung: Zwei Gewinnerinnen fliegen nach New York zur UNO

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Vitalyse Thun: Schlank sein ist lernbar, richtig essen übrigens auch

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Gesundheitstipp Bälliz Apotheke + Drogerie AG: EPD – Eine Stoffwechseltherapie in 3 Phasen

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la belle étoile: Effektvolle Hautpflege 2013

«Peschu»-Sanierung: Schulwegsicherheit ist zentral Serie Kinder- und Jugendförderung: Christina Nigg: «Beim Boxen haben Kinder rasch Erfolgserlebnisse» Jugend: Gerald Koller – eine neue Kommunikationskultur

Sandra Marti, Gründerin der art-House Galerie & Kunstforum

Fitnesspark Hallenbad Oberhofen und FlowerPower Thun: Migros-Freizeitanlagen gratis kennenlernen

Innenstadt: In Thun dreht sich vieles um Mobilität und mobile Kommunikation

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Optik Thoma Vision System Store Thun: Noch besser sehen ist möglich!

IGT-Gutscheine – die Geschenk-Idee!

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Tschui for men: Massarbeit der Extraklasse

Neumitglieder der Innenstadt-Genossenschaft Thun

Die Thuner Kulturmeile lädt zum Besuch

EVENTS / KULTUR 54 57

3. Benefiz-Schlagernacht Thun: Die Stars im April

Die Criminale: Auf den Spuren des Verbrechens

TOURISMUS 55

PreisGala im KKThun: Reich an Höhepunkten

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SHOPPING / INNENSTADT 8

KGT: Seit 90 Jahren regelmässig Live-Erlebnisse

Ferieninsel: Auch einzelne Betreuungstage möglich

DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT: 56

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Energie Thun AG: Biogas hat Power! Bühler Textile Lösungen: Neue Firmen-Vision, neuer Name

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Freund & Brönnimann AG: Fahrfreude jeden Tag neu entdecken

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WB AG Heizung Sanitär: Engagierte Profis für Heizung und Sanitär

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AXA Winterthur: Zwei Einheimische spannen zusammen Hadorn AG: Was ist Content Marketing und welche Vorteile bringt es?

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AEK BANK 1826: Wie verbessern Sie Ihre Anlagerendite?

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KREUZWORTRÄTSEL

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VERANSTALTUNGSKALENDER / IMPRESSUM

Markt: Bunter Ostermärit in der Altstadt Veranstaltungen in Thun: Jahresübersicht der grössten Veranstaltungen Trauffer & George: Mundartmusiker im Doppelpack KKThun: Programm Frühling 2013


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EDITORIAL

Das verbindende Element Mit der Integration von Thun-Thunersee Tourismus in die Dachmarkenstruktur von Interlaken Tourismus schliesst sich nun auch auf organisatorischer Ebene der Kreis um die Berner Oberländer Seen. Eine ausgesprochen vielfältige Region, die trotz aller Unterschiede einen ganz spezifischen Charakter teilt, geht fortan gemeinsame Wege. Im Wissen um unsere Gemeinsamkeiten wollen wir die Vielfältigkeit der Region zwischen Thun und Brienz vor Ort zelebrieren und auf den internationalen Märkten präsentieren. Stefan Otz

Das Jahr des Wassers ist zu Ende. Doch das Wasser bleibt auch im Jahr 2013 das verbindende Element unserer Region: Da sind die Gletscher und die schneebedeckten Gipfel, die schon von weitem zu sehen sind. Wilde Bäche formen die Felsen und ergiessen sich in eindrücklichen Wasserfällen zu Tal. Und nicht zuletzt prägen der Thuner- und der Brienzersee die Landschaft. Das Wasser drückt aber vor allem auch dem touristischen Angebot im Berner Oberland seinen Stempel auf: mit Riverrafting und Canyoning, mit beschaulichen Schifffahrten und entspannenden Kajaktouren, mit Spaziergängen vorbei an malerischen Wasserläufen und Ausflügen ins ewige Eis.

Das ist nicht nur ein strategisch logischer, sondern auch ein politisch wegweisender Schritt. Für Interlaken Tourismus ist die Integration von Thun-Thunersee Tourismus vor allem aber eine grosse Herausforderung. Liebe Bewohnerinnen und Bewohner rund um den Thunersee, Ihre hohen Erwartungen motivieren uns dabei, dem Vertrauen, das Sie uns ausgesprochen haben, gerecht zu werden.

Stefan Otz Direktor Interlaken Tourismus


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MENSCHEN

«Der Erfolg kommt mit der Passion» Seit sechs Jahren leitet Urs Bircher das Thuner Congress Hotel Seepark. In dieser Zeit hat die UBS als Besitzerin viel investiert. Der Direktor legt Wert darauf, dass im «Seepark» auch die Thuner Bevölkerung und Individualgäste sehr willkommen sind.

Urs Bircher schätzt den täglichen Arbeitsweg mit dem Bike …

… mit Gästen oder auch mal alleine auf dem Thunersee.

Urs Bircher, das Jahr 2012 war für das Congress Hotel Seepark mit der dreimonatigen Umbauzeit und vielen Auszeichnungen speziell. Konnte der wirtschaftliche Erfolg mit den Lorbeeren Schritt halten? Ja, trotz schwierigem Umfeld konnten wir im 2012 die gesteckten Ziele erreichen. Aktuell ist die Wettbewerbssituation sehr intensiv und da helfen natürlich solche externen Einschätzungen. Nicht kurz-, sondern vor allem langfristig. Die ideale Infrastruktur ist sicher wichtig, der Erfolg kommt jedoch mit der Dienstleistung. Das Seepark-Team und ich verstehen uns als «Wohlfühl-Manager», denn wir wollen unsere Gäste rundum verwöhnen.

Kongresshotel und drittens für Individualgäste. Wir haben in den letzten Jahren das Angebot den Bedürfnissen des Individualgastes angepasst, denn der Feriengast hat genau die gleichen Grundbedürfnisse wie der Seminargast, auch wenn beide aus unterschiedlichen Gründen bei uns sind. Die Gäste wollen sich bei uns wohlfühlen sowie kompetent und freundlich umsorgt sein.

Was dürfen sich die Leser darunter vorstellen? Ich freue mich immer wieder, wenn es dem ausgezeichneten Team gelingt, unsere Gäste zu verblüffen. Zum Beispiel mit dem «Würfel-Check-in», bei welchem unsere Individualgäste ein Upgrade in eine höhere Kategorie gewinnen können. Oder wenns Lob für den perfekten Cappuccino mit Schaumverzierung in Herzform gibt. Für mich ist es sehr wichtig, dass jeder Mitarbeiter ein Feuer für den Seepark entfacht. Wie sind die Rückmeldungen der Gäste auf diese Neuausrichtungen ausgefallen? Die Rückmeldungen der Gäste sind durchwegs positiv, jedoch nicht ausschliesslich wegen dem Umbau. Der Seepark steht auf drei Beinen: einerseits für die UBS als Aus- und Weiterbildungscenter sowie für Kundenveranstaltungen, andererseits als Seminar- und

Können Sie, trotz der vielen Reservationen durch die UBS, genügend Freiräume für Individualgäste anbieten? Wenn man explizit das Seminargeschäft betrachtet, dann kommen rund 60 Prozent unserer Gäste durch die UBS. An den Wochenenden und in der Ferienzeit bleiben ausreichend Freiräume für individuelle Gäste. Viele Thuner wissen nicht, dass der Seepark mittlerweile zwischen 10 000 und 12 000 Logiernächte im Individualgästemarkt macht. Darunter sind viele zufriedene und wiederkehrende Gäste. Insbesondere an den Winterwochenenden haben wir noch Potenzial, da können wir uns noch steigern. Zumal die Region auch während der Wintermonate ihren Charme hat. Mit was ziehen Sie mehr Gäste an, mit der hochstehenden Gastronomie oder mit der Neugestaltung der Seminarräume? Ich denke, es ist das Gesamtangebot, das für den Gast stimmen muss, und dazu gehört die hochstehende Gastronomie. Das Restaurant ist da, um die andern Angebote zu beleben. Wir merken insbesondere auch im heutigen Marktumfeld, dass die Geschäftsfelder anders auf die aktuelle Marktsituation reagieren und unterschiedlich krisenresistent sind. Im Bankettbereich hatten wir im 2012 ein Superjahr.


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Das Renommee des Hauses ist nochmals gestiegen. Gehört die Thuner Bevölkerung noch zu Ihrem Zielpublikum? Ja, eine meiner Aufgaben ist und war es von Anfang an, den Seepark in der Region besser zu verankern. Ich bin mir aber bewusst, dass es immer noch Thuner gibt, die nicht wissen, dass der Seepark öffentlich ist. Was sehr gut funktioniert, ist die neu bewilligte und bei der Bevölkerung sehr beliebte Terrasse direkt am See, die wir seit dem Sommer 2012 anbieten. Sie organisieren die Veranstaltungsreihe «Kultur im Seepark». Stösst das Angebot bei der Bevölkerung auf Interesse? Diese Konzerte planen wir in Zusammenarbeit mit unserem Schwesterbetrieb, dem UBS-Ausbildungszentrum Wolfsberg in Ermatingen. Rund 60 Prozent der Plätze gehen an die UBS, die übrigen Karten stellen wir zu einem sehr fairen Preis der Öffentlichkeit zur Verfügung, um das Kulturangebot in Thun zu bereichern. Eine kleine Stammkundschaft hat sich bereits etabliert. Engagieren Sie sich persönlich auch in anderen Bereichen, ausserhalb der rund 25-jährigen Seepark-Mauern? Ich engagiere mich im Tourismus und im Hotelierverein, denn es ist mir sehr wichtig, dass die Chance Tourismus am Thunersee wahrgenommen wird. Ich höre immer wieder von Gästen, wie toll Thun sei, doch viele kennen von der Stadt lediglich den Waffenplatz. Thun hat nicht nur den schönen See, die einzigartigen Berge und eine tolle Innenstadt. Thun ist eine Stadt, die lebt. Das gefällt den Reisenden, die Authentizität suchen. Thun hat touristisch Potenzial, aber das wird noch zu wenig wahrgenommen. Wie bringen Sie Beruf und Familie in Einklang? Sicher habe ich unter der Woche wenig Zeit für die Familie, obschon sie mir sehr wichtig ist. Dafür widme ich mich am Sonntag meinen vier Töchtern, begleite sie im Winter zu den Skirennen.

URS BIRCHER – GASTGEBER IN UBS-«FLAGGSCHIFF» Urs Bircher ist 45-jährig, verheiratet und Vater von vier Töchtern im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren. Der gelernte Koch und Konditor-Confiseur absolvierte die Hotelfachschule in Luzern, bevor er in renommierten Häusern im Engadin und Berner Oberland in leitenden Funktionen tätig war. Bevor Urs Bircher im Jahr 2006 die Stelle als Direktor im Hotel Seepark übernahm, stand er dem Grand Hotel Tschuggen in Arosa vor. Nach einem EMBA-Abschluss an der HSG erfüllt sich der engagierte Touristiker und Hotelier einen persönlichen Wunsch: Er bildet sich zurzeit in der Weinkunde weiter.

Sie sorgen für das Wohl der Gäste in den Restaurants (v. r. n. l.): Direktor Urs Bircher, Küchenchef Roman Okle und Leiter Restaurants Philipp Albrecht.

Ihnen bedeuten Berge und Schnee sehr viel, sind sie doch im Engadin geboren. Täglich verbringen wir eine Stunde gemeinsam beim Abendessen. Wir kochen auch gerne miteinander – speziell lässig wird es, wenn wir Nudeln von Hand machen und sie so lang wie möglich werden lassen. Fällt es Ihnen als ehemaligem Spitzenkoch leicht, nicht auch in der Hotelküche Einfluss zu nehmen? Sicher bin ich engagierter und passionierter Koch, merke aber auch, dass mir die Fertigkeit abhanden gekommen ist. Ich bin dort stehen geblieben, wo ich mit Kochen aufgehört habe. Ich habe ein hervorragendes Küchenteam und ich tue gut daran, dieses selbständig arbeiten zu lassen. Zum neuen Seepark gehört auch ein Wohlfühlfaktor mit Fitness, Bädern und Saunas. Bei welchem der Angebote fühlen Sie sich persönlich am wohlsten? Wir haben für den Seepark mit einem externen Partner eine eigene Pflegelinie mit alpinen Kräutern entwickelt und eingeführt. Solche Projekte machen mir grossen Spass. Wir werden auch die unmittelbare Umgebung in unser Wellnessangebot miteinbeziehen. Es gibt Experten die behaupten, der Blick über den See auf Eiger, Mönch und Jungfrau sei gesundheitsfördernd. Für meine persönliche Gesundheit lege ich gerne meinen Arbeitsweg zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurück. Interview und Bilder: Beat Straubhaar, Weber AG / zvg


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SHOPPING

In Thun dreht sich vieles um Mobilität und mobile Kommu Mobile Kommunikation ist in der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Moderne Geräte können immer mehr. Mobilität bedeutet aber ebenso im Alltag sicher unterwegs zu sein. «thun! das magazin» war in der Thuner Innenstadt auf der Suche.

Das Team vom Büro Rundum Mobil mit Andrea de Meuron, Gerhard Schuster und Ursula Gertsch (v.l.n.r.) engagiert sich für Verkehrssicherheit und Mobilität im Alltag.

Filialleiterin Ramona Schär bietet im Swisscom Shop massgeschneiderte Gesamtpakete für das mobile Surfen durch die digitale Welt an.

Das Wort Mobilität leitet sich vom lateinischen «mobilitas» ab, was so viel wie Beweglichkeit bedeutet. In abstrakter Sichtweise umschreibt Mobilität die Fähigkeit von Menschen, ihren Standort zwischen verschiedenen Zuständen in ihrer natürlichen oder sozialen Umwelt zu verändern. Zur modernen Mobilität gehört aber auch die Möglichkeit, überall und rund um die Uhr erreichbar zu sein, Informationen zu senden und zu empfangen. «thun! das magazin» zeigt, wo sich in der Thuner Innenstadt alles um Mobilität dreht.

Für Verkehrssicherheit Die Fachleute vom Büro Rundum Mobil arbeiten indes auch in der klassischen Verkehrsplanung mit Gemeinden und Agglomerationen zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Verkehrssicherheit, Planen und Realisieren von Tempo 30 und Begegnungszonen sowie Zonen für den Langsamverkehr. «Wir arbeiten sehr flexibel und passen uns jeweils den örtlichen Gegebenheiten an», sagt Geschäftsführer Gerhard Schuster. So hat das Büro gemeinsam mit Partnern zum Beispiel die Velostation beim Bahnhof Thun realisiert und für die Region Thun ein Mobilitätsset kreiert. Letzteres enthält viele hilfreiche Informationen rund um den öffentlichen Verkehr, Velorouten und Transportmöglichkeiten. «In den letzten Jahren haben wir bei verschiedenen Gemeinden die Verkehrssicherheit auf dem ganzen Gebiet analysiert und gemeinsam Massnahmen entwickelt und umgesetzt», so der Geschäftsführer weiter.

Mobil sein und mobil bleiben Im Alltag sicher unterwegs. Dies ist nur eines von vielen Zielen, die sich das Team des Büros Rundum Mobil GmbH an der Schulhausstrasse 2 in Thun gesetzt hat. «Die Vision einer wirtschaftlich nachhaltigen, umweltfreundlichen und sozialen Mobilität ist unser Credo», erläutert Mitinhaberin Andrea de Meuron. Seit über zehn Jahren arbeitet das mehrköpfige Team an innovativen Mobilitätslösungen. So können der stetig fortschreitende technologische Wandel sowie körperliche Veränderungen im Alter die Mobilität erschweren. «Obwohl Reisen mit dem öffentlichen Verkehr heute einfach und bequem ist, verunsichern beispielsweise neue Billettautomaten viele Menschen», betont Andrea de Meuron. Mit dem Kurs «Mobil sein und mobil bleiben» bietet das Büro Rundum Mobil Hilfestellung und vermittelt das nötige Wissen, um sicher und selbstständig mit dem öffentlichen Verkehr und als Fussgänger unterwegs zu sein. Der nächste Kurs findet am 2. April statt.

«Wir sehen uns als Begleiter durch die digitale Welt.» Ramona Schär, Swisscom

Mit neuem Shop in den Frühling In einem gänzlich neuen Kleid wird sich ab dem 16. März der Swisscom Shop im Bälliz 60 in Thun präsentieren. Nach einer längeren Umbauphase wird das völlig neu gestaltete Geschäft neu eröffnet. «Bis es so weit ist, werden Kundinnen und Kunden


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nikation

Für Telekommunikation und Navigation im Auto hat Christian Eichenberger zahlreiche und interessante Lösungen bereit.

Kundenberaterin Teuta Shoshaj leistet individuelle Beratung und hilft bei der Bedürfnisanalyse.

in einem Provisorium auf dem Aarefeldplatz direkt beim Bahnhof bedient», erklärt Filialleiterin Ramona Schär. Mit dem Umbau setzt Swisscom in Thun auf eine verstärkte, persönliche Kundenberatung in wohnlicher Atmosphäre. «Wir sehen uns als Begleiter durch die digitale Welt und leisten dabei ganz individuelle und vertiefte Hilfestellung», so die Filialleiterin weiter. Dabei kommt in der modernen Telekommunikation auch die Bedürfnisabklärung nicht zu kurz. Gerade in Sachen Abonnements für mobiles Telefonieren oder Surfen im Internet könnten mit einer Bedürfnisanalyse Kosten eingespart werden. «Wir bieten aktuelle und massgeschneiderte Gesamtpakete an, die zum Beispiel auch das Festnetz beinhalten», sagt Ramona Schär. Bei der Bedürfnisabklärung ist im Vorfeld übrigens auch das Kundenzenter besonders hilfreich. Swisscomkunden können sich dabei ganz einfach

auf der Internetseite von Swisscom einloggen und bequem von zuhause aus Informationen abholen. Ab dem 16. März wartet im Swisscom Shop im Bälliz 60 denn auch eine breite Produktepalette der neusten Gerätegeneration. Zum Beispiel Smartphones für das 4G-Netz mit rasant schnellem Internetzugriff. Für Geschäftskunden und KMU hat der Swisscom Shop zudem noch eine weitere Dienstleistung bereit. «Unsere Experten unterstützen Firmen und Geschäfte mit individuellen Telekommunikationslösungen», erklärt Ramona Schär.

«Wer im Auto telefoniert, fährt sicher mit einer Freisprechanlage.» Christian Eichenberger, Auto Radio Moser

Mobilität zuhause und im Auto Mit dem Handy am Ohr am Autosteuer unterwegs: Dies kann den Fahrer ganz schön teuer zu stehen kommen. Damit sich dieses Problem für Autofahrer gar nicht erst stellt, sorgt Christian Eichenberger, Inhaber der Autoradio Moser AG an der Bernstrasse 31 in Steffisburg. «Wir sind spezialisiert in den Bereichen Telekommunikation und Auto-Hi-Fi», erläutert Christian Eichenberger. Er und seine Tochter Caroline installieren in jede Automarke Freisprechanlagen für Mobiltelefone. «Einfach einsteigen und losfahren», lautet die Devise bei Auto Radio Moser in Steffisburg. Denn die von den Fachleuten installierten Freisprechanlagen


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Raul Rodriguez, Filialleiter bei Mobilezone, arbeitet mit allen Netzbetreibern und Geräteherstellern zusammen.

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vernetzen drahtlose Handys im Fahrzeug automatisch und signalisieren dem Fahrer eingehende Anrufe mittels Display. «Wer im Auto telefoniert, sollte sich nicht zuletzt auch aus Sicherheitsgründen eine solche Anlage einrichten lassen», betont Eichenberger. Zumal die Installation in einem Tag erledigt ist und bei Auto Radio Moser erst noch ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung steht. Denn wer will schon gerne eine teure Busse riskieren. Solche Anlagen lassen sich übrigens zum Beispiel auch mit MP3Player für das Abspielen der persönlichen Musik kombinieren.

oder mobile Surfen im Internet gleich mehrere Netzanbieter auswählen. Die Palette reicht von M-Budget über Orange und Sunrise bis hin zu Swisscom. «Bei uns dreht sich alles um die multimediale Kommunikation», betont Raul Rodriguez, der das Geschäft im Bälliz 62 mit zwei Mitarbeitenden führt. Mobilezone bietet indes nicht nur die neusten Handys von Nokia, Samsung oder Apple an. Dort findet sich auch spannendes Zubehör, wie zum Beispiel ein Handyoutfit in der Lieblingsfarbe, Ladegeräte oder die passende Handyhalterung fürs Auto.

«Missbräuchliches Benutzen des Handys ist mit bis zu 3000 Franken abgedeckt.» Raul Rodriguez, Filialleiter Mobilezone

Rauschfreie Radios Überhaupt wird das Thema Musik bei Auto Radio Moser gross geschrieben. Für den rauschfreien Empfang steht ein grosses Sortiment von digitalen Radios zur Verfügung, welche sich ebenfalls mit MP3-Playern oder iPhones kombinieren lassen. Auch die modernsten Navigationsgeräte fehlen an der Bernstrasse 31 nicht. «Wir sind bestrebt, immer die perfekte Lösung für persönliche Bedürfnisse zu finden», sagt der Geschäftsbesitzer. Christian Eichenberger zählt dabei auf Kooperationen mit verschiedensten Branchenleadern und Produkteherstellern. Unabhängiger Telekomspezialist Auf Unabhängigkeit in Sachen Telekommunikation setzt Mobilezone im Bälliz 62 in Thun. «Transparenz, der Focus auf unsere Kunden und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Netzbetreibern und Geräteherstellern stehen bei uns im Vordergrund», sagt Filialleiter Raul Rodriguez. Wer sich im freundlich und hell eingerichteten Laden umsieht, kann fürs Telefonieren

Vollschutz fürs Mobiltelefon Und wer für sein Mobiltelefon einen Vollschutz wünscht, ist bei Mobilezone in Thun ebenfalls an der richtigen Adresse. Angesprochen ist damit ein Versicherungsschutz für Handys und Tablets. Die Versicherung übernimmt unter anderem die Kosten für Reparaturen, für Sturz- und Wasserschaden aber ebenso die Kosten für Gesprächsmissbrauch. «Missbräuchliches Benutzen des Handys, zum Beispiel infolge eines Diebstahls, ist mit bis zu 3000 Franken abgedeckt», erklärt der Filialleiter. Das Unternehmen Mobilezone wurde 1999 gegründet. Erstmalig wurden damals in der Schweiz Mobiltelefone in Kombination mit einem Abo gratis angeboten. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten: Bis Ende Jahr wurden 300 000 Mobiltelefone verkauft, ein Jahr später zählte das Unternehmen bereits 210 Mitarbeitende und 60 Shops. Mobilezone berät Privat- und Geschäftskunden, damit sie aus allen Dienstleistungen und Produkten sämtlicher Netzbetreiber und Hersteller die passende Kombination finden, und betreibt derzeit 137 Shops in der ganzen Schweiz. Text und Bilder: Stefan Kammermann


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Bälpmoos «Spick mi furt vo hie» Büne Huber singt von der Faszination Bälpmoos. Wir finden, er hat recht, denn es gibt keinen Schweizer Flughafen, der so passagierfreundlich ist wie Bern-Belp. Dank sehr kurzen Wegen liegt die Check-In-Zeit in Belp bei nur 45 Minuten. Im Gegensatz zu anderen Flughäfen sind auch die Parkplätze preiswerter. Auch in diesem Jahr wurde das Angebot ab Bern-Belp wieder erfreulich stark ausgebaut. Familienferien auf Menorca, die schönen Strände auf Sardinien oder ein Städtetrip in die pulsierenden Metropolen Europas. Möchten Sie wieder einmal «gärn ab Bärn» fliegen? Geo Tours, Ihr Spezialist für Flüge ab Bern-Belp.

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MEIN LIEBLINGSORT IN THUN

Stefanie Wyler: «Ein Ort wie aus einer anderen Zeit» Wer kennt nicht einen Ort, wo er oder sie sich am liebsten aufhält – gerade auch in der eigenen Wohngemeinde. «thun! das magazin» sprach darüber mit der jungen Thuner Lastwagenführerin Stefanie Wyler.

Selbst im Winter – hier an einem kalten Januartag – hält sich Stefanie Wyler gerne im Schadaupark auf.

Die beissenden Temperaturen laden an diesem Januartag nicht zum Draussen-Verweilen ein. Ein kalter Wind zieht durch die Thuner Gassen. Im Schadaupark ist kaum jemand anzutreffen. Die Stimmung ist hier aber auch friedlich und ruhig. Und trotz eisigen Temperaturen kann sich Stefanie Wyler hier, an ihrem Lieblingsort in Thun, an vielen Erinnerungen wärmen. Stefanie Wyler, wir sind hier im Schadaupark. Was macht diesen Ort für Sie so interessant – in einem Wort? Märchenhaftigkeit. Und was noch? Der Blick vorbei am Schloss Schadau über die Weiten des Sees mit seiner bilderbuchartigen Umgebung. Die Aussicht erinnert mich immer daran, an was für einem schönen Fleck ich wohne. Erinnern Sie sich an den Moment, als Sie diesen Ort erstmals bewusst wahrnahmen? Nein, «die Schadau» war für mich einfach immer da. Ich wuchs im Quartier auf und wohne noch immer im Haus meiner Eltern. Der Park war für mich schon immer der schönste Ort in Thun. Teilen Sie Ihren Lieblingsort auch mit anderen Menschen? Ja, natürlich und immer wieder. Früher war ich sehr oft mit meinen Grosseltern und meiner kleinen Schwester hier. Und fast zu jedem Sonntagsspaziergang mit meinen Eltern gehörte der Schadaupark am Anfang oder am Schluss dazu. Heute teile ich den Ort mit mei-

nen Freundinnen für ausführliche «Quasselrunden» – und auch mal mit meinem Freund für einen romantischen Spaziergang. Gibt es eine besondere Erinnerung, die Sie mit hier verbindet? Ganz viele. Als Kind liebte ich den Spielplatz und das «Toben» durch den kleinen Wald. Schon damals war es diese spezielle Stimmung, die das Schloss, die Kirche Scherzligen und der Park hervorrufen: wie aus einer anderen Zeit. Gibt es einen Ort in Thun, an dem Sie sich, im Gegensatz zu hier, gar nicht gerne aufhalten? Als Lastwagenführerin beim Tiefbauamt fahre ich auch das «Ghüderauto» und sehe alle Ecken der Stadt. Sie gehören für mich alle dazu, schöne und weniger schöne Orte. Ich wuchs hier auf, Thun ist meine Heimat. Und die stimmt, genau so, wie sie ist. Interview und Bild: Stephan Schneider

STEFANIE WYLER, 18, IST … – in Ausbildung zur Lastwagenführerin beim Tiefbauamt der Stadt Thun, – in Thun geboren und wohnt zusammen mit ihrer kleineren Schwester und drei Katzen bei ihren Eltern, – sowohl bei der Arbeit wie auch in der Freizeit gerne draussen, – oft unterwegs mit Freunden und Freundinnen oder bei ihrem Freund auf dem Bauernhof am Hartlisberg anzutreffen.


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STADTANSICHTEN

Villa Lüthi – typischer Zeitzeuge des Seefeld-Quartiers Ursprünglich sollte das Seefeld in Thun ein touristisches Quartier werden, doch schliesslich entstand ein vornehmes Villenviertel. Eine Zeugin der ersten Jahre ist die über 100-jährige Villa Lüthi auf dem Areal des Gymnasiums Seefeld.

Eine wunderbare alte Stadtvilla, in der Umgebung viel Grün, unterbrochen von Dächern, die da und dort hervorleuchten: Wir befinden uns im Seefeld-Quartier. 100-jährig wurde die Villa Lüthi – so heisst sie – letztes Jahr. Noch etwas älter ist das wie ein Spinnennetz aufgebaute Quartier mit der Inneren, Mittleren und Äusseren Ringstrasse. Diese Struktur entsprach im 19. Jahrhundert einem Idealplan. Entstehen sollte ein touristisches Quartier, sogar ein Hotel war geplant. Doch die Nachfrage blieb aus, und so entstand ein vornehmes Villenquartier mit grosszügigen Gärten. Die Villa Lüthi, damals bewohnt und heute vom Gymnasium Seefeld genutzt, steht nun im campusartigen Schul-

gelände. Um die hervorragende Wohnlage noch finanzieren zu können, soll das Quartier heute dichter bebaut werden – ein berechtigtes Anliegen. Die Direktion Stadtentwicklung achtet auf eine sorgfältige Gestaltung der Gebäude, Gärten und Strassen, damit die unverwechselbare Identität des Quartiers für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Thun erlebbar bleibt. Text und Bild: Markus Däppen, Beauftragter für Städtebau der Stadt Thun


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JUBILÄUM

300 Jahre Kanderdurchstich: Thuns Schicksal und Ausseh Dass die Aare in Thun zwei Arme bildet, das Bälliz eine Insel ist und ein Waffenplatz entstand – dies alles hat damit zu tun, dass die Kander 1714 in den Thunersee geleitet wurde. Erste Anlässe zum 300-Jahre-Jubiläum finden bereits dieses Jahr statt.

Bauarbeiten am Kanderdurchstich, Bernisches Historisches Museum, Inv. 5067.

Dort, wo die Autobahn bei Thun Richtung Bern aus dem Allmendtunnel tritt, floss vor 300 Jahren die Kander und suchte sich einen Weg in die Aare. Erst der Durchstich von 1713 / 1714 in den Thunersee verhinderte, dass die Kander immer wieder Thun, Strättligen, Thierachern und Uetendorf überschwemmte. Diese bis heute bedeutungsvolle Tat wird 2013 und 2014 mit diversen Anlässen und Publikationen in Erinnerung gerufen (siehe Kasten). Auf Initiative der Gemeinde Reutigen fanden sich die am stärksten vom Kanderdurchstich betroffenen Gemeinden zusammen, um das 300-Jahre-Jubiläum zu begehen. Im Frühjahr 2012 gründeten sie den Verein 300 Jahre Kanderdurchstich. Kander und Zulg mündeten gegenüber in die Aare Der sich ständig ändernde Kanderlauf hatte sich damals ein Bett gegraben, das genau gegenüber der Mündung der Zulg die Aare erreichte. Führten Zulg und Kander Hochwasser, staute sich die Aare so stark, dass sich ein flacher See bildete und die meisten Häuser Thuns «nasse Füsse» bekamen. Die Thuner Behörden ersuchten daher die gnädigen Herren von Bern um Abhilfe. Auf Vorschlag von Samuel Bodmer – Mühlenbesitzer, Artillerieleut-

nant, Feldmesser und seit 1695 Schlossherr von Amsoldingen – wurde ab 1711 unter dessen Führung die Moräne südöstlich des Strättligturms abgetragen. Später fehlten aber Arbeitskräfte, so dass der Bau eingestellt wurde. Samuel Jenner, Werkmeister am Berner Münster und alt Spitalmeister, schlug nun einen Stollen vor. So wurde der Strättlighügel 1713 bergmännisch durchbohrt. Am 12. Dezember 1713 floss die Kander erstmals durch den

JUGENDBUCH «BENZ» Lektüre zum Thema Kanderdurchstich liefert «Benz – eine Geschichte von wilden Wassern und krummen Wegen». Das Jugendbuch von Hans Schmitter handelt von einem Buben aus einer ärmlichen Familie, die im «Grubi» im unteren Thierachern wohnt, das häufig durch die Kander überschwemmt wurde. Eine Abhandlung von Fred Heer über die Ableitung der Kander in den Thunersee vor 300 Jahren ergänzt den Text. Erhältlich bei der Gemeindeverwaltung Thierachern (Fr. 19.80).


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en sind eng mit der Kander verbunden

Der Lauf der Kander vor dem Durchstich des Strättlighügels (links) … und nach dem Durchstich prägte bzw. veränderte die Landschaft in der Region Thun grundlegend.

neuen Stollen in den Thunersee. Mühlen und Wasserräder zwischen dem Hani und Uetendorf, zuvor von Kanderwasser angetrieben, standen still. Als Sofortmassnahme wurde der Glütschbach in das alte Kanderbett abgeleitet. Nun konnten die dortigen

ZU FUSS UND PER VELO AM EHEMALIGEN KANDERLAUF Der Verein 300 Jahre Kanderdurchstich bietet Exkursionen per Velo oder zu Fuss entlang des alten und neuen Kanderlaufs an, geführt von Peter Affolter, Thierachern. Wanderungen am Sonntag, 17. März, Samstag, 6. April und Samstag, 4. Mai 2013. Besammlung: 9.00 Uhr beim Restaurant Gwattzentrum. Abmarsch 9.20 Uhr. Dauer der Exkursion: 3½ Std. Zwischenverpflegung individuell. Velofahrten am Ostermontag, 1. April, Samstag, 27. April und Samstag, 25. Mai 2013. Treffpunkt: 9 Uhr bei Kirche Amsoldingen. Dauer der Exkursion: 3½ Stunden. Zwischenverpflegung individuell. Erwachsene Fr. 20.–, Kinder Fr. 10.–. Mindestteilnehmerzahl 10 Pers. Die Einnahmen werden voll und ganz zur Finanzierung von Veranstaltungen des Vereins verwendet. Weitere Angaben: www.kanderdurchstich.ch.

Mühlen und Wasserräder wieder angetrieben werden. 1714 reichten die geologischen Kenntnisse nicht aus, die Folgen des Durchstichs durch den Strättlighügel richtig einzuschätzen. So frass sich die Kander sehr schnell in den Moränenschutt ein. Die reissenden Wasser schwemmten schon bald nach der Einleitung die Fundamente der Auskleidung weg. Am 18. August 1714 stürzte der Stollen ein. Neue Überschwemmungen vom See her Da die Kander nun in den Thunersee floss, reichte die Abflusskapazität der Aare nicht mehr aus, so dass die Stadt nun zeitweise vom See her überschwemmt wurde. Mit dem Ausbau des Stadtgrabens zu einem zweiten Aarelauf, Abgrabungen im Bereich Bächimatt und der Tieferlegung der Schwellen wurde die Überschwemmungsgefahr weitgehend gebannt. Noch heute zeugen die beiden Schleusenbrücken und die Insel-Gestalt des Bälliz von den damaligen Eingriffen. Das ehemalige Überschwemmungsgebiet im Westen der Stadt wird bis heute weitgehend landwirtschaftlich genutzt. Die Eidgenossenschaft erwarb die von Sandund Kiesbänken durchzogene Allmend 1841 für die militärische Ausbildung – Thun wurde Garnisons- und Rüstungsstadt. Text: Guntram Knauer, ehem. Stadtplaner, Verein 300 Jahre Kanderdurchstich Illustrationen: Bernisches Historisches Museum / verändert nach «Geografie – Wissen und Verstehen», Hep-Verlag, 2010


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SCHULEN

Ferieninsel: Auch einzelne Betreuungstage möglich In der Thuner Ferieninsel werden Kindergarten- und Schulkinder während der Schulferien auf dem Robinsonspielplatz betreut. Die Kosten für die Eltern wurden gesenkt und die Reservation von einzelnen Betreuungstagen ist nun möglich.

Im Winter noch wenig benutzt: Der Robinsonspielplatz im Thuner Bostudenquartier. Hier werden die Kinder der Thuner Ferieninsel bald vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten finden.

Die Rückmeldungen von Eltern zur Thuner Ferieninsel waren 2012 durchwegs positiv. Beanstandet wurden aber die hohen Kosten und die eingeschränkte Wahl von Betreuungstagen. Die Stadt hat nun das Betreuungsangebot für Kindergarten- und Schulkinder aufgrund dieser Rückmeldungen angepasst: Ein Ferieninseltag kostet neu pro Kind 20 Franken (weitere Vergünstigungen siehe Kasten), neu besteht zudem die Möglichkeit, Kinder nur für einzelne Tage anzumelden. Nach wie vor verbringen Kindergarten- und Schulkinder Tagesferien auf dem Robinsonspielplatz. Unter der Leitung von ausgebildetem Personal erleben die Kinder abwechslungsreiche Tage. Der malerische und grossflächige Spielplatz lädt mit seiner breiten Palette an Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten zum Entdecken ein. Im Robihaus kann gezeichnet,

gebastelt und gekocht werden. Auch kleine Ausflüge in die Umgebung und sportliche Aktivitäten in der Turnhalle gehören zum Ferieninsel-Programm. Die Ferieninsel bietet pro Tag Platz für 15 Kinder. Die Plätze sind jeweils rasch ausgebucht. Interessierte Eltern müssen sich daher frühzeitig um eine Anmeldung kümmern. Mit der Ferieninsel ergänzt die Stadt Thun das Tagesschulangebot (siehe Kasten). Das Projekt ist vorerst befristet. Über eine definitive Einführung wird im Jahr 2014 entschieden. Text: Barbara Zaugg, Amt für Bildung und Sport Bild: Hans Mischler

DIE TAGESSCHULANGEBOTE IN THUN DIE THUNER FERIENINSEL – Tagesbetreuung (8.00–18.00 Uhr) für Kindergarten- und Schulkinder aus Thun während der ganzen Frühlingsferien, der zweiten bis vierten Woche der Sommerferien und in der zweiten und dritten Herbstferienwoche. – Ein Tag Ferieninsel kostet für Thuner Kinder 20 Franken pro Tag (mit Blauer Karte oder Kulturlegi 10 Franken pro Tag), Mittagessen, Zwischenmahlzeiten und alle weiteren Aufwände inbegriffen. Ab dem zweiten Kind gibt es 30% Rabatt. Die Kinder können tageweise angemeldet werden. – Anmeldung und weitere Informationen: www.thun.ch/ferieninsel oder 079 423 73 06

Für die Kindergarten- und Primarschulkinder werden in Thun die Tagesschulen Gotthelf, Lerchenfeld, Neufeld, Pestalozzi, Schönau/Martinpark sowie der Mittagstisch Goldiwil geführt. Oberstufenschülerinnen und -schüler besuchen die Tagesschule Progymatte. In den Tagesschulen werden die Kinder während ihrer unterrichtsfreien Zeit betreut. Die Nutzung der Angebote ist freiwillig und kostenpflichtig. Anmeldung: Informationsunterlagen und Anmeldeformulare für das Schuljahr 2013/14 werden zusammen mit den Stundenplänen durch die Schulleitungen abgegeben: Kindergarten und Primarschule Ende März 2013, Oberstufenschule Ende Mai 2013. Weitere Informationen: Amt für Bildung und Sport, 033 225 84 06, bildung@thun.ch, www.thun.ch/tagesschulen


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BUCHTIPP

Krebser-Buchtipps Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Judith Lüthi präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps: Belletristik

Hörbuch Belletristik

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Franz Hohler Der Geisterfahrer Luchterhand CHF 30.–

Der Geisterfahrer Zum 70sten Geburtstag des Autors: Eine vollständige Sammlung seiner längeren Erzählungen – ein Muss für alle Bewunderer und Liebhaber Franz Hohlers und seiner einzigartigen Erzählkunst. Immer gelingt Franz Hohler etwas ganz Besonderes: Er lässt unsere Wirklichkeit entgleisen und verschafft so der Phantasie den Platz, den sie zweifellos verdient und den wir ihr viel zu selten einzuräumen bereit sind.

Walter Däpp zuegspitzt Zytglogge CHF 29.–

zuegspitzt – Morgegschichte Walter Däpp «live»! Diese CD mit dem spitzen Titel ist eine runde Sache. Sie enthält fünfzig der besten Morgengeschichten, die der Berner Journalist und Autor in den letzten zehn Jahren am Radio DRS 1 erzählt hat und die in den Zytglogge-Büchern «We das jede wett» und «Drunger u drüber» nachzulesen sind. Es sind Geschichten, die zum Nachdenken und zum Schmunzeln anregen. Geschichten über Liebesbriefe oder Heiratsanzeigen, über die Computermaus oder die Milchkuh Anette, über das harmonische Zusammenleben oder das Rasenmäherrattern in Nachbars Garten.

Judith Lüthi, Krebser AG

INFO Top 4 Belletristik 1. Das Washington-Dekret. Jussi Adler-Olsen. Verlag dtv 2. Die Schriften von Accra. Paulo Coelho. Verlag Diogenes 3. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Jonas Jonasson. Verlag Carl’s Books 4. 80 Days – Die Farbe der Lust. Vina Jackson. Verlag Carl’s Books

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Top 4 Sachbuch 1. Schlank im Schlaf. Detlef Pepe. Verlag Gräfe&Unzer 2. Body Reset – Das ErfolgsProgramm. Jacky Gehrig. Verlag Weltbild 3. Jamies 15-MinutenKüche. Jamie Oliver. Verlag Dorling Kindersley 4. Kindermund. Pola Kinski. Verlag Insel

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SCHULEN

«Peschu»-Sanierung: Schulwegsicherheit ist zentral Wenn ab Mitte August das Pestalozzi-Schulhaus in Thun saniert und modernisiert wird, werden 230 Schülerinnen und Schüler während zwei Jahren in andere Schulhäuser verlegt. Von grösster Wichtigkeit ist die Schulwegsicherheit – sie ist bereits im Detail geregelt. Sowohl finanziell wie auch baulich und logistisch ist die erstmalige Sanierung und Modernisierung des über 100-jährigen PestalozziSchulhauses in Thun ein Grossprojekt: Der Stadtrat bewilligte dafür Ende 2012 rund 23 Mio. Franken, Kosten für Verbundprojekte und den Umzug eingerechnet. Zwei Jahre lang werden die Arbeiten am «Peschu» dauern. Und 230 Schülerinnen und Schüler sowie 30 Lehrpersonen werden während dieser Zeit in andere Schulhäuser verlegt. Ab Mitte August – ab dem Schuljahr 2013/14 – wird das Schulhaus leer stehen. Doch schon heute ist die Organisation weitgehend festgelegt. Kinder werden geschult, heikle Stellen auf Schulwegen werden angepasst Höchste Priorität hat die Schulwegsicherheit. Seit über einem Jahr arbeiten die Schulleitung, das Tiefbauamt, Elternvertretungen, Polizei und Verkehrsexperten unter der Leitung des Amtes für Bildung und Sport (ABS) gemeinsam an Lösungen. «Die rechtzeitige Information der Eltern sowie die Vorbereitung und Schulung der Kinder im Hinblick auf die neuen Schulwege sind uns sehr wichtig», bestätigt Ignaz Schmucki, Co-Schulleiter des «Peschu». Während der Sanierung trägt Schulleiterin Regine Gfeller die Gesamtverantwortung für den Schulbetrieb. Sogar bauliche Massnahmen an heiklen Stellen sind vorgesehen – bereits hat das Tiefbauamt die Lage der Fussgängerstreifen an der Kreuzung Pestalozzistrasse – Mattenstrasse angepasst und die Beleuchtung auf dem Weg zum Schlossbergschulhaus verbessert. Seit 2008 sind die Direktbetroffenen und die Quartierleiste über das Vorhaben im Bild. Das Zügelprogramm der 13 «Peschu»-Klassen sieht so aus: – die vier Mehrjahrgangsklassen 1. /2. sowie die Einschulungsklasse werden in die Schulanlage Schönau verlegt, – die vier Mehrjahrgangsklassen 3./4. sowie die Schulleitung zügeln ins Schlossbergschulhaus, – die vier Mehrjahrgangsklassen 5. /6. besuchen die Primarschule Gotthelf, – die Tagesschule Pestalozzi bleibt unverändert im Seefeld. Detail-Infos können im Internet abgerufen werden (s. unten). Die Gesamtprojektleitung für die Planung und Ausführung der Bauarbeiten liegt bei der Direktion Bau und Liegenschaften, für die schulischen Belange federführend ist die Direktion Bildung Sport Kultur. Text: Jürg Alder Bild: Hans Mischler

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Fünf vor zwölf zeigt die «Peschu»-Uhr – bald beginnen die Bauarbeiten.


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BILDUNG

Im richtigen Moment auf den Zug aufgesprungen Seit über 40 Jahren führt die Berntorschule in ihrem Angebot eine Sekundarschule. Der individuellen Förderung der Schüler wird grosse Beachtung geschenkt und auf lange Schulwege wird Rücksicht genommen.

«Wer sich hier reinkniet, hat am Abend mehr Freizeit.» Boas Stucki in der Aufgabenstunde.

Über Mittag steht der Essraum oder der eigene grosse Park zur Verfügung.

Seit der Gründung im Jahre 1970 ist die Sekundarabteilung ein wesentlicher Eckpfeiler der Berntorschule. In einer vertrauten Atmosphäre sollen sich die Kinder hier geborgen fühlen und sich in besonderem Mass entfalten können. Der individuellen Betreuung wird dabei grosse Beachtung geschenkt. Auch wenn die Berntorschule eine Privatschule ist, untersteht sie der Aufsicht der kantonalen Erziehungsdirektion. Der Unterricht wird mit den Lehrmitteln der öffentlichen Sekundarschule nach dem offiziellen Lehrplan erteilt.

Im Schulzimmer der 8. Klasse sitzt Boas Stucki hinter den Aufgaben. In der Gesamtschule Trimstein verpasste er als einziger seines Jahrgangs den Übertritt in die Sekundarschule. «Ich war damals verspielt, alles musste möglichst cool sein und dem Lernen war ich abgeneigt», zieht er rückblickend Bilanz. Er merkte aber recht bald, dass er mit dieser Einstellung den Zug verpasst hatte, und begann Stoff nachzuarbeiten. Vor einem Jahr konnte er von der 8. Primarklasse in Trimstein ins zweite Semester der 7. Sekundarklasse an der Berntorschule wechseln. «Die Lehrer haben mich gut integriert und unterstützt. Auch von den Klassenkameraden wurde ich gut aufgenommen», meint Boas zur neuen Situation.

WEITERE ANGEBOTE 10. Schuljahr Real oder Sek – Niveauunterricht – Als gezieltes Vorbereitungsjahr oder Berufswahljahr – Als Vorbereitung für Mittelschulen – Schulbeginn im August Handels- und Hotelhandelsschule mit KV-Abschluss – 1 Jahr mit Handelsdiplom, auch als Zwischenjahr für die Vorbereitung auf eine KV-Lehre – 3 Jahre, inkl. 1 Jahr Praktikum mit Eidg. Fähigkeitsausweis (E- oder B-Profil) – Ausbildungsbeginn im August Berufsbegleitende Abend- und Samstaghandelsschule – 1 Jahr, 2 Abende pro Woche oder Samstag Abschluss: Handelsdiplom – Ausbildungsbeginn jeweils April und Oktober

Die Berntorschule nimmt Rücksicht auf die teilweise recht langen Schulwege und beginnt morgens erst um 8.40 Uhr. Viermal in der Woche erhalten die Schüler auf Wunsch ein warmes Mittagessen und werden dabei durch einen Lehrer beaufsichtigt. Einen festen Platz im Stundenplan nehmen die Lektionen ein, die zur Aufgabenerledigung vorgesehen sind. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von einem Hauptlehrer betreut. «Dieses Angebot finde ich sehr praktisch, kann man doch auftauchende Fragen direkt mit dem Lehrer besprechen», betont Boas Stucki. Text und Bilder: Beat Straubhaar, Weber AG

Berntorschule Thun Hofstettenstrasse 33, 3600 Thun Telefon 033 222 41 08, www.berntorschule.ch


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JUGENDFÖRDERUNG IN VEREINEN

Christina Nigg: «Beim Boxen haben Kinder rasch Erfolgs Seit insgesamt 16 Jahren begeistert die frühere Profi-Box-Weltmeisterin Christina Nigg Kinder und Jugendliche fürs Boxen. «thun! das magazin» besuchte ein Training mit acht Kindern im Lokal des Boxteams Thun Oberland (BTO) an der Seestrasse 14 in Thun.

Lernen von der Weltmeisterin: Florim Berisha (rechts) trainiert jeden Mittwoch bei Christina Nigg im Boxteam Berner Oberland.

Sparring – Kampfübungen zu zweit, hier Sonja und Florent, der Bruder Florims.

Dass im langgestreckten ehemaligen Industriebau an der Seestrasse in Thun ein Boxclub zu finden ist, überrascht nicht – das Ambiente passt. «Fit und fair durch Boxen» – das aufmunternde Motto ist auf den Hinweisschildern mehrmals zu lesen. Im BTOLokal im ersten Stock fällt eine rote Sitzgruppe bei der Eingangstür auf, in der Nähe ein Bar-ähnlicher Tresen. Dahinter steht die bekannteste Schweizer Boxerin, Christina Nigg, tippt etwas in einen PC, grüsst fröhlich. Noch sind an diesem Mittwochnachmittag keine Kinder da – Zeit und Ruhe für ein Gespräch.

betreiben, dass sie sich polysportiv betätigen, auch wenn Boxen das wohl beste Ganzkörpertraining ist, das es gibt. Disziplin und Selbstkontrolle werden gefördert, dennoch haben Kinder beim Boxen rasch Erfolgserlebnisse.

Christina Nigg, Boxen gilt bei manchen als grob und sogar gefährlich. Ist das so? Dass rund um den Erdball geboxt wird, zeigt doch, dass Boxen hoch entwickelt und weniger gefährlich ist als viele andere Sportarten. Es ist sogar die älteste unter den ursprünglich fünf olympischen Sportarten. Boxer lernen, nach klaren Regeln zu kämpfen und ihre Aggressionen zu kanalisieren. Der allererste Auftrag jedes Boxers lautet: «Schütze dich selbst». Mit Kindern praktizieren wir eine pädagogisch angepasste Boxvariante, das «Light Contact Boxing». Da sind jegliche harten Schläge verboten. Wie wecken Sie in einem Kind die Freude am Boxen? Sie kommen meist schon hoch motiviert! Wenn sie dann gleich loslegen wollen, muss ich sie etwas bremsen. Zunächst müssen sie Schritt für Schritt Regeln und Techniken erlernen und üben. Es ist empfehlenswert, dass die Kinder auch andere Sportarten

Welche Voraussetzungen – körperlich und geistig – sollte ein Kind mitbringen? Das Wichtigste ist die Freude an der Bewegung und die Motivation, Neues zu erlernen. Gerade hyperaktiven Kindern tut es gut, die Konzentrationsfähigkeit zu schulen – diese ist in einer Einzelsportart sehr zentral. Ab welchem Alter kann man mit Boxen anfangen? Braucht es eine teure Ausrüstung? Ich empfehle ab dem Schulalter einzusteigen. Teuer ist das Ganze nicht: T-Shirt, Turnschuhe und Handschuhe genügen – Letztere sind bei uns auch günstig zu erwerben. Welche spezifischen Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es beim Boxteam Thun? Das «Light Contact Boxing» für Kinder sowie für Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren. Einmal oder mehrmals wöchentlich machen wir in diesen 55-Minuten-Kursen unter anderem Einzel- und Partnerübungen sowie Gerätearbeit. Bei den Kleineren sind spielerische Elemente etwas wichtiger, bei den Jugendlichen spielen Grundschulung, Laufwege und Beinarbeit eine wichtige Rolle.


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erlebnisse» Wie wichtig ist die Vorbereitung auf Wettkämpfe in den verschiedenen Altersklassen? Wir bieten nicht nur Boxen als Fitnesstraining und Fairnessschulung an, sondern sind auch Leistungszentrum für olympisches Boxen. Da stehen das Lernen von Wettkampfregeln, das wettkampforientierte Training im Team sowie in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen im Zentrum. Christina Nigg begrüsst einen Jungen, der soeben angekommen ist, per Handschlag. Mittlerweile sind acht Kinder und Jugendliche da. In lockerer Stimmung beginnt kurz darauf die Lektion. Der Trainingsraum mit seinen verspiegelten Wänden wirkt grösser, als er ist. Die Mitte des Lokals prägt ein klassischer Boxring, abgegrenzt durch Seile. Box-Säcke hängen von der Decke. Cheftrainerin Nigg – beim BTO sind insgesamt fünf Trainerinnen und Trainer aktiv – fordert spielerisch zu den verschiedenen Übungen auf. Für die heutige Lektion kündigt sie Grundschule, Partnerübungen, Sparring, Gruppentraining und einige Geräteübungen zum Schluss an. In einer Pause kommen Florim Berisha, 8, und Dominique Hügli, 14, zum Interview. Wie seid ihr zum Boxsport gekommen? Florim: Über meinen älteren Bruder Florent. Er ist heute auch hier. Dominique: Am Fernsehen hat mich Boxen fasziniert. Ich spüre, dass ich da Energie los werden kann.

BOXEN FÜR KINDER BEIM BOXTEAM THUN OBERLAND Kinder und Jugendliche haben verschiedene Möglichkeiten, beim Boxteam Thun Oberland zu trainieren: – jeden Mittwoch um 14.00 bis 15.00 Uhr an der Seestrasse 14, – jeden Donnerstag ab 25. April 2013 um 18.00 bis 19.00 Uhr in der Eigerturnhalle Thun Neben dem Fit-Boxen gibt es das Wettkampfboxen bzw. olympische Boxen. Alle Trainings finden mehrmals täglich statt (s. Stundenplan auf Website). BTO-Cheftrainerin Christina Nigg war 1996 die erste Schweizer Amateurboxerin, wurde Profiboxerin und 1998 erste Schweizer Profi-Boxweltmeisterin. Heute trainiert sie als diplomierte Wettkampftrainerin mit Auszeichnung (AIBA Star Coach) Spitzenathleten. Gelegenheit, den Boxsport kennen zu lernen, bieten die BoxMeetings in Thun am Ostermontag und Pfingstmontag 2013 nachmittags. Reithalle Thun-Expo, ab 14.30 Uhr. Weitere Infos: Christina Nigg, BTO, 033 221 80 84, info@ boxteam-thun.ch, www.boxteam-thun.ch, www.light-contact.ch

Erstmals im BTO-Training: Dominique Hügli, an diesem Trainingsnachmittag die körperlich grösste Boxerin, im spielerischen Sparring mit dem kleinsten, dem achtjährigen Florim.

Was gefällt euch an diesem Sport besonders? Florim: Das «Sparring» … Dominique: Eigentlich alles, besonders aber, etwas zusammen zu machen. Wie oft trainiert ihr pro Woche? Beide: Einmal, am Mittwoch. Nehmt ihr auch an Wettkämpfen teil? Florim: Nein. Dominique: Ich war heute erstmals da, und es gefällt mir. Ob ich mal an Wettkämpfen teilnehmen werde, weiss ich noch nicht. Interview: Jürg Alder Bilder: Hans Mischler


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JUGENDFÖRDERUNG

Zwei Gewinnerinnen fliegen nach New York zur UNO Im Rahmen des Odd Fellows-Programms «United Nations Pilgrimage (UNP) for Youth» kann die Beatus-Loge Thun zwei Thuner Gymnasiastinnen als Botschafterinnen der Schweiz zur Bildungsreise in die USA einladen. Die Rangverkündigung und Preisverleihung fand gleichentags in schönem und feierlichem Rahmen im Restaurant Burehuus, Thun, im Beisein von Angehörigen, Freunden und Lehrpersonen statt. Markus Arm, Obermeister der Beatus-Loge Thun (Präsident), stellte kurz die Beatus-Loge Nr. 13 Thun der Schweizerischen Odd Fellows vor. Hierbei konnte er auf das mehrjährige Engagement der Beatus-Loge für die Thuner Gymnasien hinweisen. Seit 2006 konnte die Beatus-Loge Thun bisher sieben Jugendliche aus der Region Thun als «Botschafter / Botschafterinnen der Schweiz» ans Odd Fellows-Programm «United Nations Pilgrimage (UNP) for Youth» senden.

Die Jury und die Gewinnerinnen – das Gruppenfoto als stimmiger Abschluss eines einzigartigen Wettbewerbs im Raum Thun.

Christian Kämpf, Englischlehrer des Seefeld-Gymnasiums Thun, schilderte sehr eindrücklich die vorangehenden Arbeiten in den Thuner Gymnasien. So haben dieses Jahr erstmals alle Schulklassen der Sekunden Essays zum Wettbewerb beigesteuert. Die umfangreiche Beurteilung und die Selektion zum Finale erfolgten abschliessend durch die Lehrkräfte selbst.

Die Organisation «United Nations Pilgrimage (UNP) for Youth» besteht seit 1949. Ihre Aufgabe ist es, Anlässe zu organisieren, bei denen sich jährlich rund 300 Jugendliche aus aller Welt in der UNO in New York treffen. An dem internationalen Programm nahmen bisher über 400 000 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren teil. Die Qualifikation erfolgt über den genannten AufsatzWettbewerb in englischer Sprache an ausgewählten Gymnasien. Die Zusammenarbeit zwischen der UNO und den Odd Fellows ist nicht zufällig, verfolgen doch beide Organisationen ähnliche Ziele.

Schliesslich dankte Markus Arm der Jury herzlich und gratulierte den beiden erstplatzierten Gewinnerinnen Nina Glaser und Anna von Däniken zu ihrer Delegation als «Botschafterinnen der Schweiz 2013» an der zwölftägigen Bildungsreise zur UNO in die USA im Juli 2013. Im Weiteren konnte er die zweitplatzierten Finalistinnen Elena Gerber und Lisa Gerber zur eintägigen Führung der Odd Fellows bei der UNO in Genf einladen. Sie treffen sich dort mit weiteren Teilnehmern/Teilnehmerinnen aus anderen Kantonen im März 2013.

Die Schüler und Schülerinnen der Sekunden des Gymnasiums und der Wirtschaftsmittelschule Thun-Schadau und des Gymnasiums Seefeld, Thun konnten einen englischsprachigen Aufsatz (Essay) mehrheitlich zum Thema UNO für den Wettbewerb schreiben. Die beiden besten der Gymnasien qualifizierten sich zum finalen Interview vom Samstag, 26. Januar 2013. Das Ziel des Wettbewerbs war, je eine Schülerin oder einen Schüler aus den beiden Schulen für die Reise als «Botschafter der Schweiz» zu ernennen. Die Jury, bestehend aus den Englischlehrkräften Christian Kämpf und Kathrin Sauter sowie John Schnetz, Delegierter der BeatusLoge Thun, überprüfte die Englisch- und UNO-Kenntnisse der Finalistinnen. Gefragt war auch der persönliche Eindruck und die Einschätzung der Kandidatinnen zur Arbeit der UNO, deren Möglichkeiten und Grenzen. Alle Teilnehmerinnen waren gut vorbereitet und bestachen vor der Jury mit ihren guten Englischkenntnissen.

Die Odd Fellows, insbesondere die Beatus-Loge Thun, freuen sich, wieder fähige und interessierte Jugendliche zu dieser eindrücklichen Reise zur UNO schicken zu können. Sie tun dies im Bewusstsein, dass völkerverbindende Beziehungen und die Ziele der UNO zu einer Welt beitragen, die für mehr gegenseitiges Verständnis und Achtung der Menschenrechte einsteht. Wir wünschen den jungen Teilnehmenden viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg. Text und Bilder: Beatus-Loge Thun

Ulrich Schneider, Untermeister – Telefon 079 717 88 26 Beatus-Loge Nr. 13 Thun, Frutigenstrasse 36A, 3600 Thun www.odd-fellows.ch


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Essen soll Spass machen, kein schlechtes Gewissen Dies ist einer der wichtigsten Grundsätze von Vitalyse Thun. Statt eine Diät einzuhalten und auf alles Gute zu verzichten, zeige ich Ihnen, wie Sie mit Freude und ohne schlechtes Gewissen essen und dennoch effizient abnehmen können.

Professionelle und individuelle Betreuung Vielleicht wissen Sie bereits viel über gesunde Ernährung, haben aber nicht die Kraft, Ihr Wissen konsequent umzusetzen. Dank individuellen, verständnisvollen Beratungen in regelmässigen Abständen ist es mir möglich, Ihren Erfolg zu steuern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wirklich einzugehen. Das Resultat: Sie nehmen rationell ab und bleiben motiviert.

Ursache des Problems auf den Grund gehen Vitalyse Thun verbessert mit Ihnen zusammen das, was zum Übergewicht führte – die Essgewohnheiten. Sie brauchen keine Ersatzmahlzeiten, Diätdrinks oder Appetitzügler einzunehmen. Vielmehr lernen Sie, eine ausgewogene, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährung im Alltag anzuwenden. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt, so dass Sie rund 0,8 Kilo pro Woche abnehmen. Dank den drei Phasen «Gewichtsabnahme», «Stabilisierung» und «Gewichtserhaltung» ist der dauerhafte Erfolg garantiert.

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Unkomplizierte Durchführung Das Ernährungsprogramm ist sehr einfach durchzuführen – auch für Berufstätige und Familien. Es gibt keine fixen Menüpläne oder komplizierten Diätvorschriften. Die Auswahl der Nahrungsmittel ist gross und weitgehend frei. Überzeugen Sie sich selbst Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung mit Ernährungs- und Gewichtsanalyse. Profitieren Sie bis Ende März 2013 vom Gutschein auf Seite 10.

«Mir ist es meist leicht gefallen, das Ernährungsprogramm im Alltag umzusetzen und die ‹fallenden› Kilos haben mich natürlich sehr motiviert. Jetzt sind über 11 Kilogramm weg!» Ines Häusler, Tägertschi

Text und Bilder: zvg

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GESUNDHEITSTIPP

EPD – Eine Stoffwechseltherapie in 3 Phasen Das Metabolische Syndrom ist die grösste medizinische Herausforderung in der westlichen, industrialisierten Welt. Die Drogistin Marianne Christen beantwortet Fragen, wie diese Herausforderung angegangen werden kann: Was ist das Metabolische Syndrom? Das Metabolische Syndrom ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beim Metabolischen Syndrom treten meist folgende Symptome bzw. Krankheitsbilder auf: – starkes Übergewicht mit meist bauchbetonter Fetteinlagerung (Adipositas) – Bluthochdruck – erhöhter Blutzuckerspiegel (gestörter Zuckerstoffwechsel in Form einer Insulinunempfindlichkeit bzw. -resistenz) – gestörter Fettstoffwechsel (Cholesterin) Warum ist dies gefährlich? Da die Krankheitszeichen meist als Auswirkung eines modernen Lebensstils mit wenig körperlicher Bewegung und Überernährung entstehen, spricht man von Wohlstandskrankheiten. Jedes der 4 genannten Krankheitsbilder des Metabolischen Syndroms kann die Blutgefässe schädigen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Da beim Metabolischen Syndrom mehrere dieser gefässschädigenden Faktoren gleichzeitig auftreten, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch einmal. Wegen der erhöhten Sterblichkeit der Betroffenen nennt man die am Metabolischen Syndrom beteiligten Faktoren auch «Tödliches Quartett». Wie hilft da eine EPD-Kur? Mit dem EPD-Ernährungsprogramm wird der Stoffwechsel in erster Linie tiefgreifend entgiftet, aktiviert und reguliert. Die Gewichtsreduktion wird als zusätzlicher Aspekt des Ganzen willkommen angenommen. Hormonschwankungen und Stoffwechselbeschwerden können optimiert und reguliert werden. Wie läuft eine solche Kur ab? EPD heisst Ernährungsprogramm Drei Phasen: In der Phase 1 (Motivationsphase) werden die aktuelle Gesundheitssituation analysiert und die Ziele festgelegt. So können eine Gesundheitsstrategie und ein Zeitplan festgelegt werden.

Die Phase 2 (Reduktion) ist die eigentliche Kur. Während mindestens 10 Tagen ernähren Sie sich ausschliesslich von EPD-Ernährung, jede Stunde eine EPD-Mahlzeit. So werden das Depotfett und das Gewicht reduziert. Die Stoffwechselregulation wird optimiert und der Körper tiefgreifend entgiftet. In der Phase 3 (Stabilisation) geht es darum, die Erfolge beizubehalten oder weiter zu optimieren, die erhaltenen Ernährungstipps im Alltag umzusetzen und vor allem die wiedergewonnene Lebensqualität zu geniessen.

VORTEILE VON EPD – kein Hunger – stündliche Mahlzeiten – die gute Laune bleibt erhalten – gesteigerte Vitalität und Leistungsfähigkeit – einfache Zubereitung der Mahlzeiten – kein mühsames Einkaufen – keine Zuckerschwankungen – optimale Zusammensetzung der Produkte (65% Kohlenhydrate, 15% Eiweiss, 20% Fett) – tägliche Abdeckung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente etc.) Wenn Sie mehr wissen wollen über diese Kur, kommen Sie an unseren Vortrag am 3.4.2013 um 19.00 Uhr in der TopPharm Bälliz Apotheke + Drogerie AG, Bälliz 42, 3600 Thun Anmelden können Sie sich unter 033 225 14 25 (die Platzzahl ist beschränkt) Das Vortragsprogramm 2013 sehen Sie im Internet unter: www.baelliz.ch/index.php?id=155

Interview und Bilder: Regula Stähli

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KOSMETIK / HAUTPFLEGE

Effektvolle Hautpflege 2013 Die Zeit läuft und läuft. Die Jahreszeiten kommen und gehen. Wir ändern unsere Garderobe … Wie steht es um unser schönstes Kleid – DIE HAUT?

Doris Briggen und Nadine Zürcher, Kosmetikerinnen EFZ: «Stets halten wir die Augen offen nach neuen Innovationen, um diese in unsere Behandlung einfliessen zu lassen. Zum Wohle Ihrer Haut!»

Mitten im schönen Bälliz arbeite ich, Doris Briggen, zusammen mit meiner Kollegin Nadine Zürcher seit fast fünf Jahren im Kosmetikstudio la belle étoile. Gemeinsam schauen wir auf eine über zwanzigjährige Berufserfahrung und dies sehr leidenschaftlich.

Gehen Sie mit uns zusammen neue Wege und lassen Sie sich effektvolle Hautpflege zeigen. Öffnen Sie die Tür zum la belle étoile – wir freuen uns, unsere Leidenschaft mit Ihnen zu teilen.

Heute stehen uns in der Kosmetik Mittel und Wege offen, wovon ich vor zehn Jahren nur träumen konnte. Es gibt neue Wirkstoffe, vor allem aus der medizinischen Forschung, und auch neue Apparate. Diese finden Sie aber nicht einfach im Fachhandel in der Selbstbedienung. Dazu bedarf es unserer individuellen Beratung und Behandlung, jede Haut ist anders.

Doris Briggen Nadine Zürcher Kosmetikerinnen EFZ

Wir gehen der Zeit gepflegt entgegen – herzlich willkommen!

Text: Doris Briggen Bild: zvg

KENNENLERN-GUTSCHEIN CHF 20.– Warum betreiben wir einen solchen Aufwand? Die Haut ist unser schönstes Kleid! Wir können uns keine zweite kaufen! Wenn Sie sich an einen Menschen erinnern, denken Sie an sein Gesicht, seine Ausstrahlung, das Lachen, die Augen. Die Kleider, die er oder sie trug, haben Sie bereits vergessen.

Gegen Abgabe dieses Bons erhalten Neukundinnen und Neukunden CHF 20.– Ermässigung auf der UltraschallErstbehandlung. Gültig bis 31. Juli 2013.

Um uns attraktiv und schön zu fühlen, muss unsere Haut strahlen, straff, rein und schön sein. Deshalb ist es so wichtig, seine Haut Tag für Tag zu pflegen und ihr nur das Beste zu gönnen. Bälliz 34, 3600 Thun, Telefon 033 221 13 00 www.belle-etoile-thun.ch

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FITNESS / WELLNESS

Migros-Freizeitanlagen gratis kennenlernen Der Fitnesspark Oberhofen und FlowerPower Thun laden vom 18. bis zum 24. März alle Interessierten zu einer Woche Gratis-Training und -Entspannung ein.

Die Migros setzt sich für eine gesunde Lebensführung ein, die körperlich fit hält und den Anspannungen des Alltags mit Freude an Bewegung und gesteigertem Wohlbefinden positiv entgegenwirkt. In der Region Thun sorgen zwei Migros-Freizeitanlagen mit moderner Infrastruktur in den Bereichen Fitness und Wellness für eine willkommene Abwechslung in den freien Stunden – zu erschwinglichen Preisen. Der Fitnesspark Oberhofen und FlowerPower Thun stellen ihr Angebot im März der Öffentlichkeit vor und laden die Bevölkerung der Region zum kostenlosen Fitnesstraining und Wellness-Erlebnis ein. Fitnesspark Hallenbad Oberhofen Fitness, Wellness und Hallenbad unter einem Dach. Seit 36 Jahren gehört der Fitnesspark zu Oberhofen und begrüsst täglich zufriedene Mitglieder, die das breite Angebot schätzen. Neben der Fitness-Arena mit Kraft- und Ausdauergeräten, dem vielseitigen GroupFitness-Stundenplan, dem Hallenbad und dem Wellnessbereich bereichern im Sommer weitere Highlights den Aufenthalt. Das Seebad und die grosszügige Parkanlage mit Minigolf lassen keine Wünsche offen und bescheren der ganzen Familie jede Menge Freizeitspass in der freien Natur. FlowerPower Thun Mitten im lebendigen Panorama-Center Thun Süd erwartet die Mitglieder von FlowerPower auf rund 2000 Quadratmetern eine erfrischend gestaltete Oase für Bewegung und Entspannung. Nach einer motivierenden GroupFitness-Lektion und individuellem Training an topmodernen Geräten kann der einladende

7 TAGE FREIER EINTRITT! Vom 18. bis zum 24. März 2013 trainieren und entspannen alle Gäste der Fitnessparks und FlowerPower gratis. Ohne Voranmeldung – einfach vorbeikommen. Die Aktivitäten: – Kraft- und Ausdauertraining mit Betreuung – GroupFitness-Kurse – Wellness-Events – Gewinnchance auf einen Migros-Feriengutschein im Wert von Fr. 3000.– Die Standorte: Fitnesspark Oberhofen (exkl. Hallenbad) Fitnesspark Ostermundigen Fitnesspark Baden (exkl. Hamam) FlowerPower Thun FlowerPower Köniz FlowerPower Biel FlowerPower Solothurn FlowerPower Olten FlowerPower Aarau Mehr Informationen unter www.fitnesspark.ch/aare www.flowerpowerfitness.ch


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Wellnessbereich zum Energie Tanken genutzt werden. Wohltuende Wärme, Ruhe und der Ausblick auf das herrliche Bergpanorama sind inklusive. Zahlreiche Vorteile In beiden Freizeitwelten werden Mitglieder und Gäste von ausgebildetem Fachpersonal kompetent beraten und begleitet. Beide Anlagen bieten ihren Mitgliedern grosszügige Fitness- und Wellnessbereiche, abwechslungsreiche GroupFitness-Stundenpläne sowie eine kostenlose Kinderbetreuung. Gegen Aufpreis können ergänzende Leistungen wie Massage-Anwendungen, PersonalTraining oder diverse Ernährungsprogramme gebucht werden. 2 Mal im Berner Oberland – 40 Mal in der ganzen Schweiz Inhabern der Intercity-Card stehen die Türen zum Fitnesspark Oberhofen, zum FlowerPower Thun und zu 38 weiteren MigrosFreizeitanlagen in der Schweiz weit offen. Eine Runde schwimmen in Oberhofen, ein Saunabesuch am Genfersee, ein HamamRundgang in Baden und eine Lektion Power Yoga in Luzern? Flexibilität in der ganzen Schweiz kostet nicht die Welt. Für Fr. 1420.– lässt sich das Angebot der 40 Freizeitwelten frei kombinieren. Text: Sarah Baur Bilder: Genossenschaft Migros Aare

INFO Fitnesspark Oberhofen Staatsstrasse 34, 3653 Oberhofen, Tel. 058 568 42 00 – Kraft- und Ausdauertraining – GroupFitness-Kurse – Sauna- und Dampfbäder – Krankenkassen-anerkannte Massagen – Solarium – Hallenbad/Seebad – Kinderhort Öffnungszeiten Fitness: Mo–Fr 9–21, Sa 8.30–17, So 9.30–18 Wellness: Mo–Fr 9.30–21, Sa 8.30–17, So 9.30–17 Hallenbad: Mo–Fr 9.30–21, Sa 8.30–17, So 9.30–18 FlowerPower Thun Weststrasse 14, 3604 Thun, Tel. 033 335 55 07 – Kraft- und Ausdauertraining – Koordinations- und Beweglichkeitstraining – GroupFitness-Kurse – Sauna- und Dampfbäder – Krankenkassen-anerkannte Massagen – Solarium – Panorama-Ruheraum – Kinderhort Öffnungszeiten Mo–Fr 6–22, Sa–So 8–18


Politforum vom 8./9. März 2013 in Thun Radio BeO berichtet in den BeO-Infos über das Politforum Thema: «Wer macht (noch) mit? – Politische Mitwirkung fordern und fördern!»

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SHOPPING

IGT-Gutscheine – die Geschenk-Idee! Überlegen Sie nicht lange: Schenken Sie ein Stü ck Freude aus der schönen Einkaufsstadt mit der Shopping-Insel! Die Gutscheine der Innenstadt-Genossenschaft Thun sind so individuell und vielfältig einsetzbar – das perfekte Geschenk fü r jede Gelegenheit. Gutscheine liegen im Trend Da man oft nicht sicher ist, was die beschenkte Person wirklich erfreut, sind Geschenkgutscheine ein ideales Geschenk und liegen im Trend. Die Thuner Einkaufsgutscheine der IGT sind in den Werten von 10, 20, 50 und 100 Franken erhältlich. Der 100-Franken-Gutschein wird übrigens nicht nur wertmässig seinem Namen «Giganto» gerecht, denn er weist das grosszügige Format A4 auf. Die IGT-Gutscheine werden von über 200 Warenhäusern und Fachgeschäften akzeptiert. Kein Wunder, werden sie zusehends beliebter: Immer mehr Privatpersonen nutzen Gutscheine der Thuner Geschäfte als willkommenes und vielseitig verwendbares Geschenk. Aber auch Unternehmen zeigen ein grosses Interesse an den Einkaufsgutscheinen, die sie als Prämie oder Geschenk für die Mitarbeiter verwenden.

VORTEILE DER IGT-GUTSCHEINE – die Lösung für die schwierige Frage «Was soll ich schenken?» – so gut wie Bargeld – lädenübergreifend einsetzbar (in über 200 Spezialgeschäften und Warenhäusern)

Hier sind die beliebten Gutscheine erhältlich: Bälliz Apotheke und Drogerie AG, Bälliz 42, Bijouterie Bläuer, Bälliz 40, Bücher Lüthi, Bälliz 16, C&A, Aarestrasse 30 A, Central Apotheke Thun AG, Bälliz 34, Confiserie Reber, Obere Hauptgasse 76, Confiserie Steinmann AG, Bälliz 37, Coop City-Kyburg, Schwäbisgasse 1, Coop City Freienhof, Freienhofgasse 3, Die Mobiliar, Bälliz 62, Bijouterie Frieden AG Creative Design, Obere Hauptgasse 37, Boutique Metro, Bälliz 62, Flowerpoint, Bälliz 40, Gallant Leder Accessoires AG, Obere Hauptgasse 39/41, Krebser AG, Bälliz 64, Loeb AG, Bälliz 39, Manor, Bahnhofstrasse 3, Oeltrans Tankstelle Grabengut (7 Tage), Grabenstrasse 6, Oekoladen, Obere Hauptgasse 20, Probst Optik, Marktgasse 17, Schaufelberger AG, Bälliz 26, Stockhorn Sport, Frutigenstrasse 8, Thalia AG, Bälliz 60, Thuner Amtsanzeiger, Seestrasse 26, Visilab Optik im Aarezentrum, Aarestrasse 30 A, Walder Schuhe, Bälliz 75, Wartmann Mode, Marktgasse 7. Text: Weber AG

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MODE / FASHION

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Masstage finden bei uns am 18. und 19. April 2013 statt. Ein Schneider aus Italien ist vor Ort, deshalb ist eine Terminvereinbarung notwendig. Pünktlich zum Frühlingserwachen präsentieren wir Ihnen eine Vielzahl von erfrischenden Neuheiten. Dies gilt sowohl für den Massbereich wie auch für den Laden. Reinschauen lohnt sich. Wir freuen uns auf Sie!

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Biogas wird aus natürlichen Abfällen gewonnen, zum Beispiel aus Grün- und Rüstabfällen oder Klärschlamm. Beim VergärungsSUR]HVV GLHVHU 0DWHULDOLHQ HQWVWHKW 0HWKDQ &+ý +DXSWEHVWDQG teil des Erdgases. Zu Erdgas-Qualität aufbereitet, wird Biogas ins Erdgasnetz eingespiesen. Pro Jahr werden so mehrere Millionen Kilowattstunden erzeugt – Tendenz steigend. Die Energie Thun AG fördert die Herstellung und Verwendung des umweltfreundlichen Energieträgers. So enthält das von ihr in die Haushaltungen gelieferte Erdgas standardmässig 5 Prozent Biogas. Ganz neu ist die Erhöhung des Biogas-Anteils im Treibstoff: :HU (UGJDV WDQNW WDQNW MHW]W DXWRPDWLVFK 3UR]HQW %LRJDV das dem Treibstoff beigemischt ist. Mit Erdgas / Biogas betriebene Fahrzeuge reduzieren den Ausstoss von klimaschädlichem &2û XP UXQG 3UR]HQW -HW]W %LRJDV EHVWHOOHQ Kundinnen und Kunden können nun entscheiden, ob sie im Haushalt oder beim Tanken mehr Biogas beziehen und damit die Produktion fördern wollen. Bestellungen nimmt die Energie Thun AG gern entgegen. Für weitere Informationen: www.energiethun.ch/biogas 7H[W & )DKOEXVFK

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GEWERBE

Bühler Thun – neue Firmen-Vision, neuer Name Die neu entwickelte Firmenvision der Firma Bühler, Textile Lösungen für Fahrzeuge, Boote, Architektur und Industrie, zeigt auf, welchen Weg die Firma einschlagen will. Informieren Sie sich am Tag der offenen Tür über die Neuigkeiten in Werkstatt und Empfang.

Das Bühler-Team v.l.: Franz Bühler, Thomas Brügger, Erich Bühler (Inhaber), Nicole Koch, Marianne Bühler, Sandra Grossenbacher, Marco Eigenheer, Bruno Gyger, Erich Wernli (abwesend: Simon Niederhauser).

Neuer Name Was sich seit Jahren im Angebot und in den Tätigkeiten gezeigt hat, spiegelt sich nun auch im neuen Firmenauftritt. Die Firma Bühler macht weit mehr als Sattlerarbeiten an Autos. Die Firma hat sich zu einem Kompetenzzentrum für textile Lösungen weiterentwickelt. Aus diesem Grund wurde es Zeit, den Namen Autosattlerei Bühler abzulegen. Textile Lösungen für Fahrzeuge Anfertigungen und Reparaturen von Sitzen, Cabrio-Verdecken, Blachen für Nutzfahrzeuge. Nachrüsten von Kopfstützen und Sitzheizungen. Produktion von Ausstattungen wie Aufstelldächern, Sitzkissen und Vorhängen für Expeditions-Fahrzeuge. Spezialanfertigungen und Reparaturen von Camping-Vorzelten sowie Wohnwagen-Überdachungen. Motorradsättel überziehen, aufpolstern und reparieren. Verkauf und Montage von RECARO-Produkten als offizielle Vertretung im Berner Oberland …

Textile Lösungen für Boote Anfertigungen, Anpassungen, Reparaturen und Montage von Blachen, Verdecken, Cockpit-Abdeckungen, Bimini, Segel-Kleidern, Sitzen und Polstern, Himmel, Teppich. Textile Lösungen für Architektur Anfertigungen und Reparaturen von Sonnensegeln, Beschattungssystemen sowie Windfängen. Textile Lösungen für Industrie Anfertigungen und Reparaturen von Festzelten, Taschen und Schutzhüllen, Schutz- und Trennvorhängen sowie Polstern und Überzügen von Spital- und Rehabedarf. Spezialanfertigungen von Polstern und Überzügen aller Art. Text und Bilder: zvg

Textile Lösungen für Fahrzeuge, Boote, Architektur

TAG DER OFFENEN TÜR Am Samstag, 23. März 2013 von 9 bis 16 Uhr. Gerne zeigen wir Ihnen, was wir alles rund um textile Lösungen zu bieten haben. Wir freuen uns auf Sie!

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AUTO

Fahrfreude jeden Tag neu entdecken An dieser Autovision dürfen wir mit dem MINI Paceman wieder eine Schweizer Premiere feiern und auch die vielen BMW Modelle der Generation 2013 können Sie bei uns fahren.

BMW – dynamische, kraftvolle und sichere Fahrfreude.

Der MINI Paceman – Raumwunder und konsequente Weiterentwicklung der MINI-Welt.

Einsteigen und losfahren Kein Jahr vergeht, in welchem BMW seine Flotte nicht um bahnbrechende Erfindungen bereichert und das einzigartige Fahrgefühl der Marke weiterentwickelt. Jede Testfahrt, egal ob bei Regen, Schnee oder Sonnenschein gerät dabei zum positiven Erlebnis. An der diesjährigen Autovision haben wir für Sie eine grosse Palette an xDrive-Fahrzeugen bereit und freuen uns auf eine gemeinsame BMW-Testfahrt.

Der MINI Paceman Gerade als Sie geglaubt haben, alles auf der Strasse zu kennen, vermag ein MINI-Modell erneut in Staunen und Begeisterung zu versetzen. MINI präsentiert mit dem MINI Paceman das weltweit erste Sports Activity Coupé im Premium-Bereich der Klein- und Kompaktfahrzeuge. Nebst der MINI-typischen Ausarbeitung des Innenraums überzeugen vor allem die kompletten Einzelsitze im Fond und die erweiterte Beinfreiheit dank speziellen Frontsitzen. Der MINI Paceman ist dank sportlicher und kraftvoller Linienführung eine selbstbewusste Erscheinung und festigt den Anspruch von MINI, kompakte Fahrzeuge für jede Anwendung zu bauen. Der MINI Paceman wird an der Autovision als schweizweite Premiere präsentiert. Text und Bilder: zvg

AUTOVISION 22. / 23. / 24. MÄRZ 2013 Öffnungszeiten Freitag, 22. März 2013, 16.00–19.00 Uhr Samstag, 23. März 2013, 10.00 –17.00 Uhr Sonntag, 24. März 2013, 10.00–16.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der Autovision 2013.

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HEIZUNG/SANITÄR

Engagierte Profis für Heizung und Sanitär Die WB AG in Heimberg erfüllt grosse und kleine Wünsche in den Bereichen Sanitär und Heizung. Das Familienunternehmen setzt auf Kompetenz, Erfahrung und persönliches Engagement – mit Erfolg.

«JEDER AUFTRAG IST INDIVIDUELL» Pascal Beeri, was schätzen Ihre Kunden besonders an der Zusammenarbeit mit Ihnen? Sie nehmen uns wahr als «dynamisches» Unternehmen, das sich um ihre Anliegen zügig kümmert und individuelle Wünsche erfüllt. Von uns erhalten sie alles aus einer Hand, und wir koordiniePascal Beeri, ren auch Arbeiten durch Dritte, Bereichsleiter Heizung zum Beispiel Erdsondenbohrungen oder Kaminsanierungen. Dank einer detaillierten Wochenplanung wissen unsere Kunden immer ganz genau, was wann wo gemacht wird und wann die Arbeit beendet ist. Jeder Auftrag ist individuell, von Anfang an: Wir erstellen keine Standardofferten, sondern gehen immer vor Ort, um uns ein genaues Bild zu machen. Heizsysteme mit erneuerbaren Energien sind gefragt. Welchen Stellenwert haben sie bei Ihnen? Einen sehr grossen. Diese Systeme sind heute absolut konkurrenzfähig und in vielen Fällen die optimale Lösung. Unsere Heizungsfachleute kennen sich damit dank stetiger Weiterbildung und Schulung bestens aus, und der wichtige Aspekt der Nachhaltigkeit passt zu unseren Werten.

Seit 50 Jahren ist man im Geschäft – und zwar bereits in dritter Generation: Letztes Jahr übernahm Lucien Voyame von seinem Vater Charles das Familienunternehmen für Heizung, Sanitär, Service und Werkleitungsbau in Heimberg. Innovative Lösungen für Heizung und Bad Zu den Spezialitäten der WB AG gehören Sanierungen in den Bereichen Heizung und Bad. Installiert wird, was der Kunde wünscht: Wärmepumpen, Öl-, Gas- und Holzheizungen, Solaranlagen, Systeme für die Wärmeabgabe (Fussbodenheizung, Radiatoren usw.), Wasserinstallationen, Lösungen für die Regenwassernutzung oder Wellness-Komponenten wie Whirlpool und Dampfdusche. Die Servicetechniker der WB AG kümmern sich auch um tropfende Wasserhahnen, defekte Duschen und verstopfte Leitungen: Jährlich rücken sie rund 200 Mal in servicetechnischer Mission zu Privatkunden aus. Die WB AG zählt rund 20 Mitarbeitende und bildet k Lernende aus. ice-Chec Text: WB AG / C. Fahlbusch Bilder: Fotolia / C. Piasecki

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Ausbildungsstandorte Thun Automobil-Mechatroniker/in,Nutzfahrzeuge und Personenwagen (4 Jahre) Forstwart/in (3 Jahre) Gärtner/in Zierpflanzen (3 Jahre) Carrossier/in Lackiererei (4 Jahre) Kaufmann/frau (Profil B), Automobil-Gewerbe (3 Jahre) Strassentransportfachmann/frau (3 Jahre) Logistiker/in (3 Jahre) Metallbauer/in Fachmann/frau Betriebsunterhalt, Werkdienst (3 Jahre) Fachmann/frau Betriebsunterhalt, Hausdienst (3 Jahre) Fachmann/frau Leder und Textil (3 Jahre) Textilpfleger/in (3 Jahre) Bern Automobil-Fachmann/frau (3 Jahre) Wangen a.A. Automobil-Fachmann/frau (3 Jahre) Fachmann/frau Betriebsunterhalt, Werkdienst (3 Jahre) Fachmann/frau Betriebsunterhalt, Hausdienst (3 Jahre)

Armeelogistikcenter Thun Das Armeelogistikcenter Thun ist mit rund 750 Mit ar beitenden das schweizweit grösste Center. Insgesamt rund 85 Lernende erhalten die Möglichkeit, in 13 verschiedenen Berufen eine fundierte Ausbildung zu absolvieren. Möchtest du die Carrosserie eines Armeefahrzeuges lackieren, in und mit der Natur arbeiten oder Werkzeuge, Geräteteile und Produktionsvorrichtungen anfertigen? Dann bist du bei uns genau richtig! Unsere Lernenden erhalten einen Einblick in verschiedene Berufsgattungen und kommen mit einer Vielfalt von Menschen aus unterschiedlichen Berufen zusammen. Es ist uns ein grosses Anliegen, Jugendliche in ihren Berufen zu begleiten und ihnen durch eine optimale Ausbildung den Weg ins Berufsleben zu ermöglichen. Wir sind bestrebt, den einzelnen Lernenden in seinen Fähigkeiten zu unterstützen und ihn zu fördern. Im Vordergrund steht dabei nicht nur die praktische Ausbildung, sondern auch die verständnisvolle und einfühlsame Begleitung der Jugendlichen beim Wechsel vom Schul- in den Berufsalltag. Unser Ziel ist es, den Jugendlichen nach der Berufslehre als eine/n verantwortungsbewusste/n, gut ausgebildete/n Berufsmann/frau ins Leben zu entlassen. Den Besten bieten wir gerne eine Festanstellung an.

Unterbach Automobil-Fachmann/frau (3 Jahre) Fachmann/frau Betriebsunterhalt, Hausdienst (3 Jahre) Logistiker/in (3 Jahre) Polymechaniker/in (4 Jahre)

Schnupperlehre Eine Schnupperlehre ist ein wichtiger Schritt zur richtigen Berufswahl. Ergreife deshalb die Chance einer Schnupperlehre im Armeelogistikcenter Thun. Entsprechende Bewerbungen mit Lebenslauf sind schriftlich an die unten aufgeführte Adresse zu richten.

Kontakt Haben wir dein Interesse geweckt? Wir geben dir gerne Auskunft über unser Lehrstellenangebot und die Möglichkeiten einer Schnupperlehre. Logistikbasis der Armee, LBA Armeelogistikcenter Thun Schwäbis 3602 Thun Monika Haug Tel. 033 228 35 70 monika.haug@vtg.admin.ch

Informationen www.logistikbasis.ch www.vbs.ch/lehre www.berufsberatung.ch www.berufskunde.ch www.agvs.ch


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VERSICHERUNGEN

Zwei Einheimische spannen zusammen Die AXA Winterthur ist in Thun mit zwei Generalagenturen vertreten. Seit September 2012 ist der Spiezer Kurt Bischoff Generalagent Vorsorge. Mit der Allbranchen-Generalagentur Peter Müller kommts zum Brückenschlag von zwei Einheimischen.

Der Spiezer Kurt Bischoff (l.), Generalagent Vorsorge & Vermögen, und der Thuner Peter Müller, Generalagent für Personen und Sachversicherungen, wissen ihren Vorteil als Einheimische zu nutzen. Sie bieten in der Region Thun und Berner Oberland umfassende und kompetente Versicherungs- und Vorsorgeberatungen an.

Der in Thun verwurzelte ehemalige Kadett und «Prögeler» Peter Müller ist ein bekanntes Gesicht in der Region. Nicht nur mit seiner überdurchschnittlichen Körpergrösse sticht der Vater von zwei Töchtern aus der Menge heraus, sondern auch mit Taten: Seit fast 30 Jahren ist er nun im Versicherungsgeschäft und hat in dieser Zeit viel Erfahrung und Wissen erworben. Seine Karriere bei der AXA Winterthur startete er 1994. Sechs Jahre später leitete er das AXA-Ausbildungszentrum in Bern. Nach weiteren vier Jahren als Personalchef kehrte Peter Müller 2011 in seinen Heimathafen Thun zurück, wo er seither als Generalagent tätig ist. «Den Kontakt und die Nähe zu meinen Kunden schätze ich besonders. Als Thuner kenne ich die regionalen Gegebenheiten bestens und kann dadurch meine Kundschaft optimal unterstützen.» Acht weitere, ebenfalls selbständige Agenturen mit 40 Mitarbeitenden im Berner Oberland gehören ebenfalls zur Generalagentur Peter Müller. Zusammen mit ihnen und dem Team in Thun bietet Peter Müller seinen Kunden eine breite Palette von Personen-, Sachund Haftpflichtversicherungslösungen an. Nach den Stationen Spiez, Thun, Bern und zuletzt als Generalagent in Sursee bei einer namhaften Versicherungsgesellschaft ist auch Kurt Bischoff wieder im Berner Oberland angekommen. Er führt das Team der AXA Winterthur Vorsorge & Vermögen in Thun ebenfalls als Generalagent. «Das weitläufige Agenturgebiet von Thun bis Gstaad, Adelboden, Grindelwald und Meiringen kenne ich als Spiezer bestens. Für die AXA kann ich hier eine wertvolle Brücke ins Berner Oberland schlagen», sagt Kurt Bischoff, der mit

seiner Familie in Hondrich lebt. Als Generalagent bietet er seinen Kunden massgeschneiderte Lebensversicherungs- und Pensionskassenlösungen sowie Bankprodukte mit Bankpartnern an. Die zur AXA-Gruppe gehörende AXA Winterthur ist der führende Allbranchenversicherer der Schweiz. Von den rund 2750 Personen im Vertrieb beschäftigen Kurt Bischoff und Peter Müller mit ihren selbständigen Generalagenturen 39 Mitarbeitende und drei Lehrlinge in Thun. Obschon die beiden voneinander unabhängig arbeiten, profitieren sie von Synergien am gleichen Geschäftsstandort. Der regionale Kontakt zu ihren Kunden wird in den nächsten Jahren noch wichtiger werden: Der französische Versicherungskonzern AXA plant mittelfristig auf den Namenzusatz Winterthur zu verzichten. Text: Bettina Kriegel Bild: Carolina Piasecki

AXA Winterthur, Schulhausstrasse 2, 3601 Thun Generalagentur Peter Müller Telefon 033 225 99 00, E-Mail: thun@axa-winterthur.ch Generalagentur Vorsorge & Vermögen Kurt Bischoff Telefon 033 225 99 71, E-Mail: thun.vorsorge@axa-winterthur.ch


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ONLINE MARKETING

Was ist Content Marketing und welche Vorteile bringt es? Im Online-Marketing-Dschungel sind Slogans wie «Content ist King» oder «Content Marketing ist das einzig übrigbleibende Marketing» gross im Trend. Haben Sie sich auch schon gefragt, was «Content Marketing» überhaupt ist?

Gangnam Style – der bisher grösste Schneeballeffekt mit Content Marketing.

Mit interessanten Inhalten heben Sie sich von der grauen Masse ab.

Was ist Content Marketing? Unter Content Marketing versteht man die Kreation und Verbreitung von interessanten Inhalten. Mit dem Ziel, bei den Zielgruppen Aufmerksamkeit, Interesse und Engagement zu wecken sowie Vertrauen aufzubauen.

wird oder wie es angewendet wird. Nicht in einer fiktiven Werbewelt, sondern möglichst real und authentisch.

Die Inhalte (der «Content») bestehen aus Texten, Bildern und manchmal Videos, die für verschiedene Kanäle aufbereitet werden.

Solche Inhalte werden im Content Marketing produziert und auf Unternehmens-Websites oder Blogs publiziert. Von dort aus werden sie weiter auf soziale Netzwerke, E-Mail-Newsletter, Mobile Apps und weitere Web- und Print-Publikationen gestreut. Die Wahl der einzelnen Kanäle ist dabei abhängig von den Zielgruppen.

Im Gegensatz zur klassischen Werbung geht es im Content Marketing nicht darum, das eigene Angebot in reisserischen Tönen zu rühmen oder direkt zum Kauf zu verführen.

Wenn die Nutzer Inhalte freiwillig teilen, entsteht im besten Fall ein grosser Schneeballeffekt von Gratis-Werbung. Mund-zu-Mund ebenso wie in E-Mails, Chats, Foren und sozialen Netzwerken.

Die Inhalte müssen im Content Marketing für den interessierten Betrachter möglichst relevant sein und ihm einen Mehrwert liefern. Dies kann durch die Vermittlung nützlicher Informationen wie News, Tipps und Tricks oder Hintergrundwissen geschehen – oder auch durch Unterhaltung und emotionale Ansprache.

Warum Content Marketing? Im Marketing und Verkauf findet weltweit ein grosser Paradigmenwechsel statt, der Siegeszug des Content Marketing ist nur eine Konsequenz daraus.

So werden Werbebotschaften durch nutzenbringende Inhalte ersetzt und PR-Massnahmen durch «Corporate Storytelling». Bei diesem «Storytelling» geht es darum, die Menschen zu zeigen, die hinter einer Firma, einem Produkt oder einer Marke stehen. Geschichten zu erzählen über Kunden, Mitarbeiter und Partner. Zu beleuchten, wie und von wem ein Produkt hergestellt

Das Internet hat in den letzten 20 Jahren die zwischenmenschliche Kommunikation und den Zugang zu Informationen revolutioniert. Wir kommunizieren und informieren uns heute immer mehr online, auf diversen Kanälen und Endgeräten. Konsumenten und Einkäufer in Firmen verfügen innert Sekunden über detaillierte Informationen zu jedem Angebot. Produktmerkmale, Testberichte, Reviews von anderen Nutzern, Informationen


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zum Kundendienst, zur Firma und zu Konkurrenzangeboten – all das liegt nur eine Google-Suche entfernt. Heutige Kaufwillige wissen genau, wie sie einfach und schnell zu diesen Informationen kommen. Verkaufen im klassischen Sinn wird deshalb immer schwieriger. Die Angebote sind weitgehend austauschbar und der Konkurrenzdruck unter den Anbietern wird immer grösser. Die Firmenkommunikation und das Marketing müssen sich diesem Verhalten anpassen – klassisches Marketing war zu häufig Kommunikation in eine Richtung. Es hat nach dem Giesskannenprinzip zu Interessenten geredet, sie manchmal gar angeschrien. Wir haben mittlerweile gelernt, unterbrechende Werbebotschaften einfach auszublenden. Im Content Marketing hingegen ist das Ziel immer eine individuelle Zweiwegkommunikation. Ein echter, authentischer und individueller Dialog mit Kunden, Interessenten und der Öffentlichkeit. Um die Probleme der Kunden zu erfahren und ihnen Lösungen dafür anzubieten. Um Interessenten zu informieren, zu unterhalten und zur Interaktion aufzufordern. Um die Bekanntheit zu steigern, Vertrauen zu gewinnen und die emotionale Bindung zur Marke zu stärken. Diejenigen Unternehmen, die bereits in diesem neuen Paradigma agieren, werden zu den grossen Gewinnern in diesem Jahrzehnt gehören. B2B und B2C – Content Marketing funktioniert in jeder Branche Grossunternehmen profitieren von Content Marketing ebenso wie Selbständigerwerbende, Handwerker, Dienstleistungsfirmen und andere KMUs. Content Marketing ist in jeder Branche anwendbar, in einigen Branchen wird es bereits unverzichtbar. Der B2C-Bereich ist das klassische Anwendungsgebiet für Content Marketing. Viele grosse amerikanische Marken sowie einige europäische und Schweizer Firmen wie Schwarzkopf, SBB und Migros machen bereits vor, wie sie mit ihren Inhalten und Geschichten online Hunderttausende erreichen und viele neue Fans hinzugewinnen. Auch im B2B-Bereich bietet Content Marketing neue Möglichkeiten, um komplexe Produkte zu erklären, Grundlagen zu erläutern, Anwendungsbeispiele aufzuzeigen und durch Kompetenz zu überzeugen. Daraus kann eine vorteilhafte Expertenprofilierung in der eigenen Branche und Region resultieren.

In der Gewinnung von Neukunden und der Generierung von qualifizierten Leads entfaltet Content Marketing im Verbund mit weiteren Online-Marketing-Massnahmen seine ganze Stärke. Authentische und relevante Inhalte unterstützen den Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen. Content Marketing ist nichts Neues Unternehmen haben seit jeher Inhalte veröffentlicht und an Zielgruppen verbreitet, um ihr Geschäft zu erweitern. Im PrintBereich findet Content Marketing schon lange statt, dieser Artikel ist auch ein Beispiel dafür. Neu sind nur das veränderte Kundenverhalten und die zusätzlichen Internet- und Mobile-Kanäle. Dem «gläsernen Konsumenten» stehen ebenso «gläserne Unternehmen» gegenüber. Dies ist eine Herausforderung und eine grosse Chance für jede Firma, die zu offener und transparenter Kommunikation bereit ist. Content Marketing im Zentrum der Marketingstrategie Content ist das Öl in einem gut funktionierenden MarketingRäderwerk. Ohne Inhalte entsteht kein Inserat, keine Print-Publikation, keine Website, kein Online Shop, keine Facebook-Seite, kein Blog, keine Mobile App und kein Newsletter. Die Effektivität wichtiger Instrumente wie E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Social-Media-Marketing und MobileMarketing ist abhängig von der Qualität der Inhalte, mit denen sie gefüttert werden. Wenn die Inhalte im Kampf um Aufmerksamkeit und Interesse nicht überzeugen, nützen all diese Massnahmen nichts. Nur mit interessanten Inhalten und Geschichten können Sie sich heute von der grauen Masse abheben. Konsequenterweise muss Content Marketing deshalb 2013 im Zentrum der Marketing-, Kommunikations- und Verkaufsstrategien von Unternehmen und öffentlichen Organisationen stehen. Text und Bilder: Hadorn AG, Online Marketing & Kommunikation

Hadorn AG, Gwattstrasse 125, 3645 Thun / Gwatt hallo@hadornag.ch, www.hadornag.ch Telefon 033 336 63 63, Mobile 079 629 91 65


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JUGEND / MARKT

Gerald Koller- eine neue Kommunikationskultur Der bekannte Pädagoge Gerald Koller hält auch dieses Jahr in Thun und im weiteren Oberland öffentliche Vorträge. Er plädiert für eine neue, wohlwollende Gesprächsbereitschaft und Kooperation in Familien und Schulen. Nach dem letztjährigen Erfolg mit dem bekannten Autor und Pädagogen Gerald Koller organisiert die Jukon (JugendKonferenz Berner Oberland) dieses Jahr eine neue Vortragsreihe mit demselben Referenten. An verschiedenen Standorten finden Elternvorträge unter dem Titel Flugversuche statt. Kollers Inputreferate zeigen auf, wie eine offene und gesprächsbereite Familienkultur die Kinder in die Selbständigkeit begleiten kann. Mit «Risflecting» stellt Koller in Thun ein neues pädagogisches Kommunikationsmodell vor. Sein Vortrag richtet

sich nicht nur an Fachpersonen, sondern auch an weitere Interessierte – an Eltern, Pädagog/-innen, Lehrkräfte und weitere Bezugspersonen. Sie alle sollen vernetzt, kooperativ und wohlwollend einen Rahmen bieten, der Kindern und Jugendlichen eine gesunde Entwicklung ermöglicht. Text: Jugendkonferenz Berner Oberland Bilder: zvg

VORTRÄGE IN THUN UND IM OBERLAND «Flugversuche», je um 19.30 Uhr Mo 18.3. Kirchgemeindehaus Matten bei Interlaken Di 19.3. Kirchgemeindehaus Meiringen Mi 20.3. Kirchgemeindehaus Thun, Frutigenstrasse 22 Do 21.3. Gemeindesaal Zweisimmen, Schulstrasse 6 «Risflecting», 14.00 Uhr Mi 20.3. Kirchgemeindehaus Thun, Frutigenstrasse 22

Bunter Ostermärit in der Altstadt Zahlreiche Fachgeschäfte der Thuner Altstadt und diverse Gastaussteller präsentieren am Ostermärit vom 16. März 2013 ihr vielfältiges Sortiment. Am Samstag, 16. März 2013 von 09.00 –17.00 Uhr wird sich in der Oberen Hauptgasse sowie auf dem Rathausplatz wieder Marktstand an Marktstand reihen. Die zahlreichen Marktstände des Ostermärits verwandeln die Altstadt in einen fröhlichen und lebendigen Treffpunkt für Gross und Klein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein exklusives österlich-frühlingshaftes Sortiment. Die Fachgeschäfte und Boutiquen aus der Thuner Altstadt sowie die Gastaussteller bieten nebst Spezialitäten und österlichen Dekorationen auch

Produkte aus ihren neusten Kollektionen an. Kreatives Kunsthandwerk und exklusive Geschenkideen sind am Ostermärit ebenso im Angebot wie kulinarische Leckerbissen. Ein Besuch lohnt sich für die ganze Familie. Text: Rahel Dolder Bild: Regula Saameli

WEITERE INFORMATIONEN Ostermärit 2013 Wann: Samstag, 16. März 2013, 09.00–17.00 Uhr Wo: Obere Hauptgasse, Rathausplatz Was: zahlreiche Marktstände


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TOURISMUS

Die Thuner Kulturmeile lädt zum Besuch «Thun kulturell» heisst die neue Führung von Thun-Thunersee Tourismus. Entlang des Uferwegs bis zum Kultur- und Kongresszentrum Thun lassen sich kulturhistorische Perlen entdecken.

Die Stadtführerinnen präsentieren den Uferweg, welcher vom Bahnhof bis zum Schadaupark führt. Im Hintergrund ist das über 100-jährige Dampfschiff Blümlisalp erkennbar.

Das im 19. Jahrhundert im Stil des romantischen Historismus erbaute Schloss Schadau beherbergt heute ein Restaurant sowie das schweizerische Gastronomiemuseum.

Vom Bahnhof her, vorbei an der alten Ländte Scherzligen und entlang des Kiesverlads der Balmholz AG zum alten Kohlenweier: Seit Herbst 2012 ist der Uferweg Bahnhof Thun – Schadaupark Wirklichkeit und erschliesst damit Thuns kulturelle Highlights auch für Fussgänger. Auf der von Thun-Thunersee Tourismus neu entwickelten und rund eineinhalbstündigen Führung «Thun kulturell» entdecken Gäste die kulturhistorischen Perlen der Thuner Kulturmeile.

irgendwo anders in Thun ist der Blick auf den Thunersee sowie Eiger, Mönch und Jungfrau schöner.

Eintauchen in kulturelle Vergangenheiten Bereits auf den ersten Metern taucht der Führungsteilnehmer in die Vergangenheit ein. Anhand verschiedener Spuren am Weg erfährt er die Geschichte des alten Bahnhofs Scherzligen, dessen Stationsgebäude ursprünglich dort stand. Zudem begegnet man der Eisenplastik «Das wehrhafte Handwerk» (1962) von Bernhard Luginbühl und der Marmorskulptur «Per Aria» (1988) von Heidi Locher. Beide Kunstwerke wurden 2012 an den Uferweg versetzt, um sie der Öffentlichkeit in einem neuen Blickwinkel zu präsentieren. Zu den Highlights der Führung gehört zudem die Kirche Scherzligen, eine der tausendjährigen Thunersee-Kirchen sowie das Schloss Schadau. Das im 19. Jahrhundert im Stil des romantischen Historismus erbaute Schloss, mit seiner spannenden Geschichte, beherbergt heute ein Restaurant sowie das schweizerische Gastronomiemuseum. Die englische Gartenanlage, der Schadaupark, lädt zum Innehalten und Ausruhen ein. Kaum

Ältestes Rundbild der Welt Als Juwel gilt weiter das im Schadaupark stehende Thun-Panorama. Das 200-jährige Rundbild der Stadt Thun ist weltweit das einzige seiner Gattung und wird die Teilnehmer der Thun-Panorama-Führung garantiert beeindrucken. Als krönender Abschluss endet «Thun kulturell» auf Wunsch beim KKThun (Kultur- und Kongresszentrum). Aus Sicherheitsgründen kann es jeweils während des Kiesumlades ab «Ledischiff» und während des Beladens der Bahnwagen beim Kiesverlad Balmholz AG zu kurzzeitigen Wartezeiten kommen. Dieser Vorgang mit dem 100-jährigen Kran wird dennoch Jung und Alt interessieren. Text: Ursula Flück Bilder: Hans Mischler / zvg

THUN KULTURELL Buchung: Die Führung Thun kulturell kann im WelcomeCenter im Bahnhof Thun gebucht werden (keine öffentlichen Daten). Infos auch unter: www.thunersee.ch/stadtfuehrungen Dauer: Rund 1,5 Std. Kosten: Ab CHF 140.00 pauschal pro Gruppe


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DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT ORGANISATIONEN

Kunst vermitteln – Begegnungen organisieren Sandra Marti hat im Jahr 2005 in Thun die art-house Galerie & Kunstforum gegründet. Stadtmarketingchef Philippe Haeberli sprach mit der Galeristin über Kunst und Kommerz.

Philippe Haeberli und Sandra Marti mit einer Holzskulptur von Anna Schmid und vor einem Bild von Mirjam Helfenberger in der art-house Galerie & Kunstforum.

Tashi Brauen’s Arbeit «Sprossen», 2013, ab dem 2. März 2013 in der art-house Galerie & Kunstforum.

Frau Marti, weshalb haben Sie gerade im eher ländlichen Thun eine Kunstgalerie eröffnet? Ich denke, dass es gerade in einer ländlichen Umgebung besonders wichtig ist, Kultur zu vermitteln. Kunst ist ein Zeit- und Gesellschaftsspiegel. Kunst polarisiert. Ich bin gerne hier in Thun. Thun ist eine sehr schöne Stadt.

Welche Programmschwerpunkte verfolgen Sie in Ihrer Galerie? Mein Schwerpunkt liegt ganz klar auf der zeitgenössischen Kunst. Ich zeige sowohl etablierte wie auch weniger bekannte Künstler. Mir ist es ein besonderes Anliegen, auch immer wieder Malerei und moderne Bildhauerei zu zeigen. Zusätzlich interessieren mich die Positionen Fotografie und Video.

Welche Dienstleistungen bietet die Galerie an? Ich biete nebst der Beratung und dem Verkauf Dienstleistungen im Sinne der Kunstvermittlung für Privatpersonen und Firmen an. Ich führe die Interessierten durch die aktuelle Ausstellung und liefere ihnen Hintergrundinformationen zum Künstler und seinen Werken. Zusätzlich werden Videos oder andere Arbeiten, welche der Künstler nicht offiziell an der Ausstellung zeigt, eingebaut. Mit der «Kunstsuppe» habe ich im Januar 2012 ein Netzwerkprogramm geschaffen. Es wendet sich an alle Interessierten wie auch an Künstler und Personen aus den Bereichen Design, Architektur, Journalismus und Literatur. Man kommt in der Küche des Atelierhauses zusammen, wo nebst selbstgemachter Suppe ein Tischgespräch geführt oder je nach Thema auch Videos gezeigt oder Performances geboten werden.

Sie möchten die Ausstellungsgegenstände auch verkaufen. Wen sprechen Sie mit den Werken in Ihrer Galerie an? Ich möchte ein breites, kunstinteressiertes Publikum ansprechen, Jung und Alt. Mir ist es wichtig, inhaltlich interessante Positionen zu zeigen und mitunter für Thuner Künstler mit der Galerie eine geeignete Plattform zu bieten, die einen vertieften Einblick in ihr Schaffen ermöglicht. Welches sind aktuell die Trends in der Kunstwelt und was davon übernehmen Sie im Jahr 2013? Ich denke, der Trend geht vermehrt hin zu Kunst mit politischen und kritischen Inhalten. Auch der Malerei messe ich 2013 eine grosse Bedeutung zu. In der kommenden Ausstellung, ab dem 2. März 2013, zeigt die Galerie den Künstler Tashi Brauen aus Zürich (Träger des Residency unlimited New York 2013), zusammen mit der Künstlerin Ladina Gaudenz aus Genf.

ART-HOUSE GALERIE & KUNSTFORUM Sandra Marti, Uttigenstrasse 27, 3600 Thun Telefon 079 489 42 55, www.art-house.ch

Interview: Philippe Haeberli, Leiter Abteilung Stadtmarketing Bilder: Tanja Look / Tashi Brauen


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EVENTS

Veranstaltungen 2013 in der Stadt Thun

10. März 16. März 16. März 10. bis 14. April 12. und 13. April 1. Mai 2. Mai 11. Mai 25. Mai 1. bis 23. Juni 8. Juni 9. Juni 15. Juni 16. Juni

Swiss Adventure Run Altstadt-Ostermärit Eislaufgala – Future on Ice Künstlerbörse Swatch Rocket Air Slopestyle 1.-Mai-Fest Pre Ride Happening Wildpflanzenmärit propArt Street Art Contest Schlosskonzerte Sommermarkt (bisher: Grossmärit) Kinderlandopenair Fête de la Musique Raiffeisen Triathlon Thun

5. und 6. Juli 6. Juli 11. Juli bis 15. August 15. bis 28. Juli 16. Juli bis 5. September 20. und 21. Juli 24. Juli bis 4. August 1. August 9. und 10. August 17. August 25. August 30. August bis 8. September 6. bis 8. September 13. September 22. bis 24. September 12. Oktober 18. und 19. Oktober 26. Oktober

Concours Thun Bluegrass Festival Altstadt-Konzerte 2. Thuner Aare Kino Openair ThunerSeespiele Internationales Drehorgelfestival Festival Am Schluss Bundesfeier Innenstadt Thunfest Freienhof Fischerstechen 20. Thuner Stadtlauf Oberländer Herbst-Ausstellung OHA Eidg. Kadettentage KleinKunstTag Ausschiesset / Fulehung Cheesefestival Seniorenmarkt Kulturnacht

7. bis 10. November 30. November 11. bis 23. Dezember

NeuLand Ausstellung Altstadt-Adventsmärit Weihnachtsmarkt

Waffenplatz Obere Hauptgasse, Rathausplatz Kunsteisbahn Grabengut KKThun, Gymnasium Seefeld Kunsteisbahn und Parkplatz Grabengut Rathausplatz Mühleplatz Mühleplatz Konzepthalle 6 Rittersaal, Schadausaal, Scherzligkirche, Konzepthalle 6, u.w. Bälliz, Rathausplatz, Obere Hauptgasse Schadaupark Waisenhausplatz Strandbad Thun, Obere Hauptgasse, Rathausplatz, Bälliz u. w. Strassen Waffenplatz Grunderinseli Rathausplatz Zündkapselfabrik Lachen ganze Innenstadt Mühleplatz Rathausplatz ganze Innenstadt Aarebecken Freienhof Grabengut Parkplatz, Strassen Innenstadt und Westquartier Thun-Expo ganze Innenstadt, Sportstätten Innenstadt ganze Innenstadt Bälliz, Stadthofplatz, Waisenhausplatz Rathausplatz, Rathaus Rathausplatz, Rathaus, Stadtbibliothek, Kunstmuseum, Theater Alte Oele, Beaurivage, AEK Kaffee, Bellevue Park, Konzepthalle 6 Thun-Expo Obere und Untere Hauptgasse, Rathausplatz Waisenhausplatz Quelle: Stadtredaktion


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EVENTS

Trauffer & George – Mundartmusiker im Doppelpack Am 27. April 2013 um 20 Uhr treten die beiden Schweizer Top-Mundartmusiker Trauffer und George bei einem Doppelkonzert in der Mühle Hunziken in Rubigen auf. «thun! das magazin» verlost 3 × 2 Tickets. Trauffer bieten ein authentisch erfrischendes SchweizermusikErlebnis! … und wer von Kopf bis Fuss zu Trauffers Motto «Fischer & Jäger» kostümiert erscheint, erhält an der Abendkasse ein Freiticket. Trauffer – «Fischer & Jäger» Endlich geht er wieder auf Tournee, der ehemalige Frontmann von Airbäg. Wer Trauffer kennt weiss, sein Name steht für Stimmung. Er, der sonst Kühe und Kinderspielzeug aus Holz schnitzt und weltweit exportiert, gehört zu den wohl besten Entertainern des Landes und weiss sein Publikum von den Sitzen zu reissen. Mit Fischer & Jäger ist ihm ein grosser Wurf gelungen. Spass, Humor und Freude sind da vereint. Da reiht sich Ohrwurm an Ohrwurm, die Refrains sind zum Mitsingen und bei seinen Auftritten sind Überraschungen Programm. Das Album zu «Fischer & Jäger» erschien am 25.1.2013 bei Universal Music und schaffte auf Anhieb den Sprung in die Top Ten.

So unterschiedlich die beiden Künstler im ersten Moment wirken, so viel haben sie gemeinsam. Beide schreiben ihre Songs selber und präsentieren ihr Liedgut in Schweizer Mundart. Beide verfügen über riesiges Potenzial und verstehen es, das Publikum von jung bis alt zu begeistern. Während George berührt und direkt ins Herz geht, reisst Trauffer sein Publikum förmlich von den Stühlen. Sein neues Album «Fischer & Jäger» erschien am 25. Januar. Aus diesem Grund machen George und Trauffer für eine Tournee mit 12 Doppelkonzerten gemeinsame Sache. Die Konzertbesucher dürfen sich auf ausgezeichnete Musik, beste Stimmung und zahlreiche Überraschungen freuen. George &

George – «Früschi Luft» Der Seeländer Buuregiel, Songwriter und Sänger schwebt auf Wolke sieben. Mit seinem neuen Album «Früschi Luft» ist ihm ein grosses Werk gelungen. Ein musikalisches Highlight, das ins Herz geht. Authentische Freude, Können und Songs, die berühren. Zumal sich zur Luft auch noch frischer Wind gesellt, denn George hat seine neue Band. Ein Muss für alle, die wie George mit beiden Füssen auf dem Boden stehen. «Früschi Luft» startete auf Platz 9 der Charts. Alle Texte der insgesamt zwölf Lieder stammen aus eigener Feder. Text und Bilder: Universal Music GmbH Switzerland

27.04.2013, MÜHLE HUNZIKEN RUBIGEN, 20 UHR

GEWINNEN SIE ZWEI KONZERT-TICKETS

Tickets sind bei www.starticket.ch (online oder an allen grösseren Bahnhöfen und Poststellen) oder an der Abendkasse erhältlich.

«thun! das magazin» verlost 3× 2 Tickets für das Doppelkonzert von Trauffer und George vom Samstag, 27. April 2013 in der Mühle Hunziken.

www.georgemusig.ch www.trauffermusic.ch www.universalmusic.ch

Senden Sie ein Mail mit dem Betreff Trauffer und George und Ihrer Adresse an ticketverlosung@weberag.ch Einsendeschluss ist am 1. April 2013.


Programm 2013 März 06.03. 08./09.03.

20.00 Uhr

09.03.

21.00 Uhr

13.00/08.00 Uhr

STEPHAN EICHER – «L‘ENVOLéE» -TOUR 2013, KONZERT (ROCK/POP) Veranstalter: All Blues und KKThun 8. POLITFORUM: WER MACHT (NOCH) MIT? – POLITISCHE MITWIRKUNG FORDERN UND FÖRDERN!, KONGRESS Veranstalter: Geschäftsstelle Politforum Thun

ACOUSTIC AFRICA – WOMEN‘S VOICES WITH MANOU GALLO, DOBET GNAHORé, KAREYCE FOTSO, KONZERT (FUNK/BLUES/ROCK) Veranstalter: All About Music

09./10.03. 13.03. 16.03. 17.03. 22.03. 23.03.

19.30/17.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 19.00 Uhr 19.30 Uhr 14.00/16.30 Uhr

3. SINFONIEKONZERT MIT WERKEN VON LUDWIG VAN BEETHOVEN, KONZERT (KLASSIK) Veranstalter: Thuner Stadtorchester VERRÜCKTES BLUT, SCHAUSPIEL Veranstalter: Kunstgesellschaft Thun SCHERTENLAIB & JEGERLEHNER – «SCHWÄFU» – EIN STILLES GLÜCK, COMEDY Veranstalter: Kultursoufflé POP CLASSICS – DIE GRÖSSTEN POPHITS, KONZERT (POP) Veranstalter: Voice Affaire DON CARLOS – FRIEDRICH SCHILLER, SCHAUSPIEl Veranstalter: Kunstgesellschaft Thun MICHEL VON LÖNNEBERGA – EIN MUSIKALISCHES THEATER FÜR KLEIN & GROSS, KINDERTHEATER Veranstalter: Balzer Event

April 03.04. 05.04. 10.04. 11.04. 12.–14.04. 26.04.

20.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 10.00 Uhr 19.30 Uhr

SCHLUSSKONZERT REKRUTENSPIEL 16-3, KONZERT Veranstalter: Kompetenzzentrum Militärspiel EDUARDO DE FILIPPO – LEBENSGEFÄHRLICH, DREI KOMÖDIEN IN EINEM AKT, KOMÖDIE Veranstalter: Kunstgesellschaft Thun 54. SCHWEIZER KLEINKUNSTBÖRSE – KleinKunstGala, KLEINKUNST Veranstalter: ktv – atp 54. SCHWEIZER KLEINKUNSTBÖRSE – PreisGala, KLEINKUNST Veranstalter: ktv – atp 54. SCHWEIZER KLEINKUNSTBÖRSE – KleinKunst, KLEINKUNST Veranstalter: ktv – atp OTHELLO – SHAKESPEARE, TRAGÖDIE Veranstalter: Kunstgesellschaft Thun

Mai 07.05. 12.05.

08.30 Uhr 17.00 Uhr

9. ERFA-TAGUNG – WIE DEMENZFREUNDLICH IST MEINE GEMEINDE? SEMINAR Veranstalter: ProSenior Bern ORCHESTRE DE CHAMBRE ROMAND DE BERNE – WERKE VON J.B. VANTHAL, W.A. MOZART, CARL REINECKE UND KURT ATTERBERG, KONZERT (KLASSIK) Veranstalter: Orchestre de Chambre Romand de Berne

24./25.05.

20.00 Uhr

DIVERTIMENTO – «GATE 10», Komedie

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KULTUR

Seit 90 Jahren regelmässig Live-Erlebnisse Vor 90 Jahren ist die Kunstgesellschaft Thun (KGT) gegründet worden. 1963 kamen zu den Kunstausstellungen, Lesungen, Vorträgen und Opern auch Theater-Gastspiele dazu. Die Geschichte ist geprägt von grossen Namen und höchsten Qualitätsansprüchen.

Die KGT bringt Kultur in die Nähe. Christine Kyburz, Beatrice Moser und Beatrice Grundbacher (v.l.n.r.).

Die KGT ersetzt ein Stadttheater. Szenenbild aus dem Schauspiel «Don Carlos» vom 22. März im KKThun.

Die Kunstgesellschaft Thun (KGT) hat es seit ihren Anfängen geschafft, ununterbrochen aktiv zu sein – auch während der Kriegsjahre. Seit der Gründung 1923 organisierte sie Kunstausstellungen und Lesungen, führte Vorträge über literarische und kunsthistorische Themen durch und befasste sich mit Fragen der Musik. Um das Element «Theater» wurde die KGT erst 1963 erweitert.

duktionen Brücken zu bauen und einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, was vom aufmerksamen Thuner Publikum sehr geschätzt wird», erklärt Beatrice Grundbacher, heutige Leiterin der Theaterkommission.

Grosse Namen In der langen Geschichte der KGT waren immer wieder initiative Vorstandsmitglieder gefragt, um die Aufführungsräume Freienhof, Scala-Saal, Schönau-Aula, Schadausaal (heute KKThun) zu füllen. Mit grossen Namen und hohen Ansprüchen an die Qualität ist es gelungen, die Besucher für die Live-Erlebnisse zu begeistern. Lesungen der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt, Peter Bichsel und Carl Zuckmayer standen im Schauspiel Namen wie Maria Schell, O.W. Fischer oder Ellen Schwiers gegenüber. «Heute versuchen wir mit 20-minütigen Einführungen in die Pro-

NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN 5.3.13, 19.30 Uhr 13.3.13, 19.30 Uhr 22.3.13, 19.30 Uhr 5.4.13, 19.30 Uhr 23.4.13, 19.30 Uhr 26.4.13, 19.30 Uhr

Vor-Bilder, Vortrag Verrücktes Blut, Schauspiel Don Carlos, Schauspiel Lebensgefährlich, Komödie Vorbild Tyrannenmörder, Vortrag Othello, Tragödie

Alte Oele KKThun KKThun KKThun Alte Oele KKThun

Junges Publikum gewinnen Im Verlauf der letzten Jahre, seit Beatrice Grundbacher 2005 die Leitung der Theaterkommission übernommen hat und dann auch Beatrice Moser aktuelle KGT-Präsidentin wurde, kamen weitere Neuerungen dazu. «Wegen des grossen kulturellen Angebots und veränderter Ausgehgewohnheiten sind wir gefordert. Uns fehlt vor allem das 40- bis 50-jährige Publikum», betont Beatrice Moser. Für die Jugendlichen seien Jugendaufführungen und günstige Tarife eingeführt worden. Zudem werde das junge Publikum neuerdings auch über Social Media angesprochen. Seit zehn Jahren wird die KGT von der Regionalen Kultur-Konferenz, der Stadt Thun und dem Kanton Bern finanziell unterstützt. Diese Beiträge tragen rund ein Drittel des Aufwandes, der Rest muss über Abonnemente und die Abendkasse finanziert werden können. Christine Kyburz, bis 2012 administrative Leiterin der Theaterkommission dazu: «Beim Umbau des Schadausaals und dem damit verbundenen Wechsel nach Steffisburg verloren wir rund die Hälfte der Abonnenten.» Der Verein bemühe sich intensiv, diese Zahl wieder zu erhöhen, so dass mit sicheren Einnahmen die Saisons planbarer werden. Text und Bild: Beat Straubhaar, Weber AG Szenenfoto: Achim Zeppenfeld


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KULTUR

PreisGala im KKThun – reich an Höhepunkten Franz Hohler, Andreas Thiel, Eugénie Rebetez, der Circus Monti – noch nie standen sie gemeinsam auf der Bühne. Jetzt treten sie und andere Stars am 11. April an der PreisGala zur Eröffnung der 54. Schweizer Künstlerbörse im Kultur- und Kongresszentrum KKThun auf.

Eugénie Rebetez, Preisträgerin Schweizer KleinKunstPreis 2013 der ktv.

Franz Hohler, Preisträger EhrenPreis 2013 der ktv.

Diese PreisGala, am Donnerstag, 11. April 2013, 20.30 Uhr, ist einmalig – die Gelegenheit, diese Künstlerinnen und Künstler gemeinsam auf einer Bühne zu sehen, wird so schnell nicht wieder kommen:

und Lesern fasziniert. Nun wird Franz Hohler für sein schier unermessliches künstlerisches Werk und Wirken mit dem EhrenPreis der ktv ausgezeichnet.

Eugénie Rebetez, die jurassische Tänzerin und Choreografin, die mit ihrer One-Woman-Show «Gina» in Windeseile die Herzen von Publikum und Kritikern im In- und Ausland eroberte und die jetzt mit dem Schweizer KleinKunstPreis 2013 der ktv ausgezeichnet wird: für ihre Einzigartigkeit, ihr vielseitiges Talent und ihre unverkennbare, erfrischende Bühnensprache, die sie sich aus den Elementen Tanz, Gesang und Komik auf den Leib geschneidert hat. Circus Monti, eine Kulturinstitution, die sich seit Jahren durch stetige Innovation und viel Mut zur Eigenständigkeit auszeichnet. Mit seinem ganz eigenen Stil stösst der Circus Monti gewohnte Zirkusbilder um und geht eigene Wege in der Manege – im Jahre 2012 auch in Thun mit dem Programm «Kopfüber». Für sein innovatives Schaffen, seine Originalität und Qualität wird der Aargauer Circus Monti mit dem Schweizer InnovationsPreis 2013 der ktv ausgezeichnet. Franz Hohler hat seine Wurzeln in der Schweizer Kleinkunstszene der 1960er-Jahre: Seit er im Jahr 1965 im alten Heizungskeller der Universität Zürich mit seinem ersten literarisch-musikalischen Soloprogramm «pizzicato» aufgetreten ist, hat der Autor und Kabarettist Generationen von Zuschauern, Hörerinnen

Andreas Thiel, der Schweizer Kabarettist, Satiriker, Kolumnist – selber schon vor neun Jahren Träger des Schweizer KleinKunstPreises der ktv – führt als Moderator durch die PreisGala, und er präsentiert ausserdem weitere nationale und internationale Stars aus dem Kleinkunstbereich, welche für hochkarätige Unterhaltung bei diesem Galabend der Höhepunkte sorgen. Text: Anne Jäggi / Claus Widmer Bilder: Augustin Rebetez / Willi Kracher

PREISGALA PreisGala zur Eröffnung der 54. Schweizer Künstlerbörse der ktv Donnerstag, 11. April 2013 Kultur- und Kongresszentrum KKThun, Seestrasse 68, Thun. Abendkasse ab 14 Uhr, Bar ab 17 Uhr, Türöffnung 20 Uhr. PreisGala: 20.30 bis etwa 23 Uhr, mit Pause. Info & Tickets: www.ktv.ch. Tickets zu 70 Franken, 60 Franken, 50 Franken, 40 Franken. 54. Schweizer Künstlerbörse der ktv: Freitag, 12., bis Sonntag, 14. April 2013.


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KULTUR / VEREINE

Benefiz-Schlagernacht Thun – die Stars im April Bereits zum 3. Mal findet die SCHLAGERNACHT THUN als Benefiz-Event zu Gunsten der Stiftung Wunderlampe statt. Stars wie Oesch’s die Dritten, Aline Alexandra, Die Geschwister Hofmann, Stefan Roos, Die Jungen Zillertaler, und Alpenwind rocken die Expo Thun! dabei ist, erlebt nicht nur einen stimmungsvollen Abend mit grossen Stars, sondern tut gleichzeitig etwas Gutes und setzt sich für behinderte Kinder ein. Mit einem 3-Gang-Gala-Dinner werden die Gäste vor dem Anlass verwöhnt und natürlich sorgen alternativ vielfältige Stände zur Selbstverpflegung für das leibliche Wohl. Weitere Infos zum Programm und den verschiedenen Ticketkategorien erfahren Sie unter www.schlagernacht-thun.ch oder www.starticket.ch Der Vorverkauf läuft: Tickets können auf der Homepage der Schlagernacht Thun unter E-Mail: ticket@schlagernacht-thun.ch oder bei Starticket unter www.starticket.ch bestellt werden. Text und Bild: Schlagernacht Thun

Francine Jordi und Marc Pircher an der Schlagernacht Thun, März 2012.

Am Freitagabend, dem 12. April 2013, geht die Gute-Laune-Party in die 3. Runde. Mit der Schlagernacht Thun etabliert sich ein Schlagerfest der besonderen Art und wird zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Thuner. Selbst in der Schlagerszene spricht man von einem tollen Anlass und besonders die Stars aus Deutschland und Österreich freuen sich auf ihren Auftritt in der schönen Alpenstadt Thun. Was vor drei Jahren als Idee und mit dem Wunsch begann, etwas Gutes für andere Menschen zu tun, können die Veranstalter, d. h. der Lions Club Stockhorn, nun verwirklichen. Der Erlös wird der Stiftung Wunderlampe gespendet und hilft behinderten Kindern, einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer also an der Schlagernacht Thun

3. Benefiz Schlagernacht Thun Freitag, 12. April 2013 Im Messezentrum Thun Expo

3. BENEFIZ-SCHLAGERNACHT THUN Freitag, 12. April 2013, ab 17.00 Uhr Messezentrum Thun Expo Reservation & Tickets: E-Mail: ticket@schlagernacht-thun.ch www.starticket.ch oder CallCenter Tel. 900 325 325 (CHF 1.19/Min.)

SINGKREIS BETHLEHEM & THUN – EIN ABEND MIT FELIX MENDELSSOHN Der Singkreis Bethlehem & Thun und das Berner Musikkollegium laden herzlich ein zu ihrem Frühlingskonzert 2013 mit der begabten Thuner Solistin Leticia Kahraman. Das Konzert umfasst mehrere Werke von Felix Mendelssohn, einem der bedeutendsten Komponisten

der Romantik, so die Reformations-Sinfonie und die Psalmen 42, 43 und 44 sowie der Abendsegen (Herr, sei gnädig). Die Leitung haben Lucius Weber und Roberto Fabbroni. Samstag, 23. März, 20.00 Uhr, Reformierte Kirche Spiez Vorverkauf: Buchhandlung Lüthi, Bälliz 16, Thun, Tel. 033 222 39 38 Möchten Sie bei uns mitsingen? Wir proben jeweils am Donnerstagabend im Kirchgemeindehaus an der Frutigenstrasse in Thun (17.00 –18.50 Uhr). Rufen Sie uns an: 078 615 69 53 Irene Born-del Fabro, oder kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Sie!


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LITERATUR

Die Criminale: Auf den Spuren des Verbrechens Friedrich Glauser gilt mit seinem Roman «Wachtmeister Studer» als Begründer des Krimi-Genres. Zu seinem 75. Todestag findet zwischen dem 17. und 21. April 2013 die Criminale, das grösste Krimifestival Europas, zum ersten Mal in der Schweiz statt.

Kriminaltechnischer Dienst der Kantonspolizei Bern.

Nachgestellter Tatort.

Über 100 Veranstaltungen verwandeln die Kantone Bern und Solothurn ins «kriminelle Zentrum» des deutschsprachigen Europas. Die Criminale ist das grösste Krimifestival Europas, mit 200 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die aus ihren aktuellsten Krimis lesen. Die Region Thunersee wird sich von seiner kriminellsten Seite zeigen: Die Spuren des Verbrechens sind überall …

Bekannte Namen zu Gast am Thunersee Mitra Devi, bekannt durch das «Schreckmümpfeli» vom Schweizer Radio, und die Krimi-Kabarettistin Kathrin Heinrichs lesen in der Stiftung Silea. Jochen Senf (ehemaliger Tatort-Kommissar) ist zu Gast an der After Eight im Hotel Beatus. Das Schweizer Krimi-Duo Silvia Götschi/Roger Strub («Lena Bellmann») werden ihre «Mordsgeschichten» im Mundwerk mit Musik präsentieren. Das Hotel Krone überrascht mit einem Gourmet-Krimi. In der Tertianum Residenz Bellevue-Park gibt es einen speziellen Senioren-Krimi-Abend. Das Schloss Oberhofen bietet die ideale Kulisse für gruselige Schloss-Krimis. Der Österreicher-Abend (u.a. mit Thomas Raab und Gerhard Loibelsberger) in der Buchhandlung Krebser verspricht viel Wiener Schmäh. Jürgen Kehrer, der Schöpfer von TV-Detektiv Wilsberg, ist mit Sandra Lüpkes («Schönrieder Blutnovelle») an der Late Night im Hotel Restaurant Schwert zu hören. Und Susy Schmid stellt ihren Thuner Krimi, eigens für die Criminale geschrieben, im Rathaus vor.

WEITERE INFORMATIONEN Donnerstag, 18. April: Hotel Beatus, Merligen: After Eight / Stiftung Silea, Thun: Schreckmümpfeli & Co. / Hotel Restaurant Krone, Thun: Gourmet-Krimi / Mundwerk, Thun: Mordsgeschichten Freitag, 19. April: Tertianum Residenz Bellevue-Park, Thun: Krimiabend für Senioren / Schloss Oberhofen: SchlossKrimis / Buchhandlung Krebser, Thun: Österreicher-Abend / Hotel Restaurant Schwert, Thun: Late Night Samstag, 20. April: Kantonspolizei – Tag der offenen Türe / Führungen im Regionalgefängnis mit Lesung / Stadtführung / Rathaus Thun: Thuner Kurzkrimi www.die-criminale.ch Das Programmheft ist ab Mitte März bei den Veranstaltungsorten und beim Welcome Center im Bahnhof Thun erhältlich.

Attraktives Rahmenprogramm Die Kantonspolizei Bern organisiert einen «Tag der offenen Tür» auf der Wache in Thun. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, den Polizeialltag hautnah mitzuerleben. Die Führungen mit anschliessender Krimi-Lesung im Regionalgefängnis werden ebenso nachwirken wie die einmalige Stadtführung «Blutiges Thun – Auf den Spuren des Verbrechens» von Jon Keller. Text: Criminale 2013 Bilder: Kantonspolizei Bern / Das Syndikat


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FINANZTIPP

Wie verbessern Sie Ihre Anlagerendite? Der Weg der Renditeoptimierung über die Kostenreduktion wird oft unbewusst nicht genügend konsequent verfolgt. Achten Sie deshalb bei der Depotberatung zwingend auf die Art der empfohlenen Anlagen und verzichten Sie auf teure Produkte.

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Retrozessionen von jährlichen Verwaltungsgebühren können nämlich nur dort rückvergütet werden, wo erst Produktegebühren, also Kosten, anfallen. Ein Beispiel: Der Fonds hat Gebühren von 1,5 %. Sie erhalten 0,5% rückvergütet. Netto verdient der Fondsmanager immer noch 1%, was Ihnen als Kosten und fehlende Rendite zu Bu-

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IMPRESSUM ISSN 1662-0992 HERAUSGEBER: Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT und Thun Tourismus. VERLAG, KONZEPT, REALISATION: Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch. LEITUNG: Philippe Haeberli, Valérie Meister und Jürg Alder, Stadt Thun; Ursula Thöni, IGT; Annette Weber, Weber AG Verlag. INSERATE: Bernhard Hunziker, Weber AG. STADTREDAKTION: Jürg Alder (Leitung), Marianne Flubacher, Thomas Judt, Hans Mischler, Elisabeth Gehrig, Caroline Dettwiler, Rachel Neuenschwander. Beiträge, die mit diesem Logo gekennzeichnet werden, sind offizielle Inhalte der Stadtverwaltung Thun. REDAKTION IGT / MENSCHEN / WEITERE BEITRÄGE: Weber AG Verlag. TITELBILD: Beat Straubhaar, Weber AG. CARTOON: Max Spring, Bern. AUFLAGE: 59 000 Exemplare. DRUCK: Swiss Printers AG, Zofingen. PAPIER: 80gm2, weiss, matt gestrichen. VERTEILUNG: Stadt Thun, Aeschlen, Allmendingen, Amsoldingen, Bleiken, Blumenstein, Brenzikofen, Buchen, Burgistein, Eriz, Fahrni, Forst, Gunten, Gurzelen, Gwatt, Heiligenschwendi, Heimberg, Heimenschwand, Hilterfingen, Höfen, Homberg, Horrenbach-Buchen, Hünibach, Innereriz, Jaberg, Kienersrüti, Kiesen, Längenbühl, Merligen, Niederstocken, Oberhofen, Oberstocken, Pohlern, Reutigen, Ringoldswil, Schwanden, Schwarzenegg, Schwendibach, Seftigen, Sigriswil, Steffisburg, Süderen, Teuffenthal, Thierachern, Tschingel, Uebeschi, Uetendorf, Unterlangenegg, Uttigen, Wattenwil, Wimmis und Zwieselberg. Zusätzlich in Geschäften und Hotels in der Thuner Innenstadt, Kaserne Thun. LESE-APP: Gratis-Download im App Store. NÄCHSTE AUSGABE: 23. April 2013.


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