thun dasmagazin Nr. 5 / September 2007
Der «Fulehung» – Einblick in ein einzigartiges Amt
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Ausschiesset: ein Volksfest
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Kulturnacht: Zum ersten Mal in Thun 18
NEUE MINI-HÖRSYSTEME – LEICHT UND BEINAHE UNSICHTBAR
EDITORIAL / IMPRESSUM
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MENSCHEN Der «Fulehung» – Einblick in ein einzigartiges Amt
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SHOPPING Restaurants im Zeichen des Fulehungs Innenstadt-Genossenschaft Thun: Beliebte Gutscheine
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Ausschiesset: ein Volksfest Fred Hodel: Integrationsbeauftragter Erste Kulturnacht in Thun Spezielle Förderung in Kunst und Sport Erweiterung des Schadausaals «DAS Atelier» – Ausstellung im «Ratatui» G2 – das Jugendprojekt
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EDITORIAL
Fulehuuuuuuung! Die drei schönsten Tage in Thun stehen kurz bevor: der Thuner Ausschiesset vom Sonntag, 30. September bis Dienstag 2. Oktober 2007. Der Anlass, der sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, versetzt die Bewohner der Stadt für drei Tage in ein riesiges Festfieber. Hauptperson ist der Fulehung, der mit «Schyt und Söiblattere» bewaffnet Kinder durch die Innenstadt jagt. Die Herkunft des Namens, der vor rund hundert Jahren den einstigen Begriff Bajass abgelöst hat, ist ungewiss: Vielleicht hängt der Spottname «Fauler Hund» damit zusammen, dass der Fulehung nur einmal im Jahr um punkt 05.00 Uhr am Montag morgen auftaucht und dann zwei Tage lang die Stadt regiert. Sympathisch macht ihn, dass er auf seiner «Täfelitour» Süssigkeiten verteilt und selbst Erwachsene nicht mit seinen Hieben verschont. Das hat der amtierende Fulehung Stefan Bütler vor einem riesigen Fernsehpublikum anlässlich der Sendung «Bsuech in …» dem Moderator Heinz Margot eindrücklich vorgeführt. Wie der Fulehung sind auch die Kadetten nicht vom Ausschiesset wegzudenken. Ab der 4. Klasse können alle schulpflichtigen Thuner Kinder beim vielfältigen Sport- und Musikangebot mitmachen. Aktuell zählt das Korps 350 Kinder. Deren Angehörige, Ehemalige und aber auch viele andere Kadettenfreunde säumen jeweils an den drei traditionellen Umzügen die
Strassen der Thuner Innenstadt oder sind dabei, wenn am Ausschiesset-Dienstag um 10.00 Uhr die Armbrustschützen auf Gesslers Medaille zielen. Weitere Höhepunkte sind das Kadettenkonzert am Montagabend um 20.00 Uhr auf dem Rathausplatz und der Ausschiessetball am Dienstag ab 22.00 Uhr in der Halle 1 der Thun-Expo. An diesem einmaligen Fest können alle – ob ehemalige Kadetten oder nicht – teilnehmen. Liebe Thunerinnen, liebe Thuner, Sie sind herzlich zu diesem einmaligen Anlass eingeladen. Sie unterstützen damit eine einzigartige Tradition. Wir freuen uns auf Ihr Kommen … und nicht vergessen: den Wecker am Montag auf 04.30 Uhr stellen!
Bettina Kriegel-Schluchter Präsidentin Kadettenkommission Thun
Bettina Kriegel-Schluchter, Präsidentin Kadettenkommission Thun
IMPRESSUM HERAUSGEBER: Stadtmarketing Thun, in Partnerschaft mit der Stadt Thun, der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT, Thun Tourismus, Thun Expo und der Parkhaus Thun AG. VERLAG, KONZEPT, REALISATION: Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch LEITUNG: Manfred Fasnacht, Stadtmarketing; Jürg Alder, Stadt Thun; Ursula Thöni, IGT, Annette Weber, Weber AG Verlag. INSERATE: Bernhard Hunziker, Isabel Fahrni, Weber AG. STADTREDAKTION: Jürg Alder (Leitung), Remo Berlinger, Barbara Frantzen, Thomas Judt, Hans Mischler, Urs Niklaus. Beiträge, die mit diesem Logo gekennzeichnet werden, sind offizielle Inhalte der Stadtverwaltung Thun. REDAKTION STADTMARKETING / IGT MENSCHEN / WEITERE BEITRÄGE: Weber AG Verlag TITELBILD: Reto Andreoli, Bern KREUZWORTRÄTSEL: Barbara Zbinden, Rätsel und Märchen, Sigriswil. COMICS: Max Spring AUFLAGE: 50500 Exemplare DRUCK: Benteli Hallwag AG, Bern PAPIER: 80gm2, weiss, matt gestrichen VERTEILUNG: Stadt Thun, Aeschlen, Allmendingen, Amsoldingen, Blumenstein, Buchen, Eriz, Fahrni, Forst, Gunten, Gwatt, Heiligenschwendi, Heimberg, Heimenschwand, Hilterfingen, Höfen, Homberg, Horrenbach-Buchen, Hünibach, Innereriz, Längenbühl, Merligen, Oberhofen, Pohlern, Ringoldswil, Schwanden Sigriswil, Schwarzenegg, Schwendibach, Sigriswil, Steffisburg, Süderen, Teuffenthal, Thierachern, Tschingel, Uebeschi, Uetendorf, Unterlangenegg und Zwieselberg. Zusätzlich in Geschäften in der Thuner Innenstadt, Kaserne Thun.
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Auge in Auge mit dem Fulehung: Keine Angst, im Herzen ist er ein lieber Bajass.
Der «Fulehung» – Einblick in ein einzigartiges Amt Wer den Ausschiesset nicht kennt, kann nicht verstehen, was während des Ausschiesset mit den Thunerinnen und Thunern los ist. «thun! das magazin» durfte einen Blick hinter die Maske der Hauptfigur «Fulehung» werfen und fand dort viel Menschliches.
Am Ausschiesset läuft er durch Strassen und Gassen – ausgerüstet mit «Söiblattere» und «Schyt».
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Der 1. Oktober naht – «kribbelt es» beim Fulehung? Klar kribbelt es – es kommt näher und näher und irgendwie habe ich den Eindruck, es kommt jedes Jahr schneller näher … Ich denke regelmässig daran und langsam komme ich in Fahrt. Ich muss daran denken, die «Söiblattere» zu bestellen, und mich bei Mieter- oder Pächterwechseln in den bekannten Lokalen melden, in denen ich jedes Jahr Süssigkeiten verteile. Der Ablauf hat sich eingespielt – und grob gesagt ist die Reihenfolge jedes Jahr dieselbe.
Was ist die Aufgabe des Fulehungs am Ausschiesset? Die hat verschiedene Facetten. Los geht es am Montagmorgen um fünf Uhr auf dem Rathausplatz. Dort warten die Ausschiesset-Fans auf den Fulehung. Während der ersten zehn Minuten versuche ich, die Stimmung einzuschätzen und mögliche Gefahren zu erkennen. Wo liegen zerbrochene Bierflaschen rum? Wo stehen im Halbdunkeln Absperrgitter? In dieser Anfangsphase gilt es, sich von niemandem provozieren und durch nichts verunsichern zu lassen. In der Folge bin ich den ganzen Tag mit den Menschen unterwegs, jage sie durch die Gassen, verteile einige Hiebe mit «Blattere» und
MENSCHEN «Schyt»…, dies auch als Teil der offiziellen Umzüge. Dort sorge ich dafür, dass die Strassen frei sind. Natürlich geht der Fulehung ganz zum Schluss an den Kadettenball, wo er das Tanzbein schwingt. Am zweiten Tag besuche ich Spitäler, Altersheime oder auch die Behindertenwerkstätte. Die Menschen dort freuen sich gewaltig, dass der Fulehung auf Besuch kommt. Es ist mein Ziel, den Ausschiesset zu einem Erlebnis für alle zu machen. Zur Ausrüstung gehören «Söiblattere» und «Schyt». Welche Symbolik haben diese beiden Gegenstände? Das «Schyt» hat Tradition – einst wurde es verwendet, um für Ruhe bei den Schiessständen zu sorgen. Die «Blattere» wurden erst mit der Zeit zum Bestandteil; trotz des gewöhnungsbedürftigen Geruchs haben sich die Schweinsblasen als Material bewährt, und es ist vor allem gegenüber Kindern einfacher, damit Schläge auszuteilen, die nicht zu Tränen führen. Es gehört am Ausschiesset dazu, Schläge zu erhalten. Die Menschen stellen sich extra hin – nicht selten wird jemand vor mich hin bugsiert, damit er oder sie ein paar Hiebe abbekommt. Trotz Schlägen mit «Schyt» und «Blattere»: Der Fulehung hat ein gutes Herz, oder? Ja, es geht ja nicht nur darum, Schläge zu verteilen. Der Fulehung will sich auch erkenntlich zeigen; das macht er mit Süssigkeiten. Die Rolle, wie sie sich in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, kommt von den Vorgängern – und wird von Fulehung zu Fulehung weitergegeben. Der Fulehung rennt einen ganzen Tag durch Strassen und Gassen – wie wird er so fit? Letztendlich ist es wichtig, regelmässig etwas zu machen. Man kann nicht erst im August mit dem Training anfangen, das ginge kaum. Ich habe lange Leistungssport betrieben und kenne meinen Körper – ich merke sehr genau, ob ich fit bin. Der Fulehung sollte mit dem Tempo variieren können; entsprechend ist es wichtig, dass ich mich rasch erhole. Somit mache ich im letzten Monat gezieltes Intervalltraining.
Wer steckt hinter der Maske? Ein 38-jähriger Familienvater, der vom ganzen Kadettenwesen und dem Ausschiesset angefressen ist und versucht, diese Grundhaltung weiterzugeben. Auch wenn schon einige wissen, wer sich hinter der Maske verbirgt, ein bisschen Zauber ums private Umfeld soll bleiben … Was ist Ihr persönlicher Bezug zum Ausschiesset und zur Funktion als Fulehung? Ich bin mit dem Ausschiesset aufgewachsen, habe die ganze Kadettenzeit durchlaufen und gemerkt, dass es etwas Sinnvolles ist. Auch nach der Schulzeit bleibt man mit dem Fest verbunden, trifft sich jährlich wieder hier in Thun am Ausschiesset. Wie wird man Fulehung? Ich wurde damals nebst anderen Kandidaten angefragt. Bei einem Auswahlverfahren wird ermittelt, wer sich am besten eignet. Ich musste mir überlegen, ob ich zu der damit verbundenen Verpflichtung bereit bin. Künftig richten Ferien sich nämlich dann im Herbst nach dem Ausschiesset und es wird einem im vornherein nahegelegt, das Amt für mindestens fünf Jahre zu bekleiden. Der Fulehung wird schlussendlich von der Kadettenkommission gewählt. Dieses Jahr rennen Sie zum 15. Mal. Wie lange bleiben Sie noch im Amt? Rückblickend betrachtet, bin ich an dieser ehrenvollen Aufgabe gewachsen, habe viele Erfahrungen gesammelt und wurde auch mit dem Alter ruhiger. Im Laufe meiner Amtsjahre nahm ich mir vor, spätestens mit 40 Jahren wieder «Zivilist» zu sein, der als angefressener Ausschiesset-Fan mit den eigenen Kindern auf der Strasse rum rennt. Ich will vermeiden, mir fünf Minuten vor Fünf am Montagmorgen die Frage stellen zu müssen: «Was mache ich hier?». In dem Fall würde der Auftritt zu einem «Müssen» und das ist in meinen Augen falsch. Aber ich traue mir zu, den richtigen Moment für den Rücktritt zu erwischen. Den Bezug zum Ausschiesset werde ich nie verlieren. In den letzten 60 Jahren waren etwa fünf verschiedene Gesichter hinter der Maske des Fulehungs versteckt. Diese sehr spezielle Sichtweise während des Ausschiesset, gönne ich auch wieder einem Nachfolger.
Der Fulehung in Fleisch und Blut, neben der bekannten Fulehung-Skulptur am Berntor.
Interview und Bilder: Andrea Eggen / zvg
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Korpsleiter Urs Balmer (links) mit Kadetten beim Sportunterricht.
Ausschiesset: «Aus dem Abschluss der Schiessübungen ist ein Volksfest geworden» Für alteingesessene Thuner und Thunerinnen – und viele andere auch – stehen die drei schönsten Tage im Thuner Jahreskalender bevor: der Ausschiesset mit dem Fulehung als Hauptfigur. «thun! das magazin» sprach mit Urs Balmer, dem Korpsleiter des Kadettenkorps Thun, über die Hintergründe dieses Volksfestes, das am Montag, 1. Oktober, in der Frühe mit dem ersten Auftritt des Fulehung auf dem Rathausplatz so richtig anläuft.
Am Ausschiesset verteilt der Fulehung Süssigkeiten an die Bevölkerung.
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«thun! das magazin»: In den nächsten Tagen feiert Thun seine «drei schönsten Tage». Worum geht es beim Thuner Volksfest «Ausschiesset»? Urs Balmer: Im 16. Jahrhundert war er ursprünglich nur der Abschluss der sommerlichen Schiessübungen der Schützengesellschaft, verbunden mit Umzügen. Das Kadettenkorps Thun nahm seit seiner Gründung 1839 am Ausschiesset teil. Die heutige Form entspricht der aus den 1860er-Jahren. Aus dem ursprünglichen Fest ist ein Volksfest geworden, wo sich
Jung und Alt in der Stadt trifft. Gar manche Klassenzusammenkunft findet während des Thuner Ausschiessets statt. Wie ist das Kadettenkorps Thun in den Ausschiesset involviert? Das Kadettenkorps Thun ist der Hauptträger des Ausschiessets. Umzüge, Konzert, Gesslerschiessen und Kadettenball werden durch die Thuner Kadetten gestaltet. Der Ausschiesset ohne Kadetten ist nicht denkbar.
AUSSCHIESSET Welche Höhepunkte dürfen auf keinen Fall verpasst werden? Neben den drei Umzügen von Sonntagmittag, Montagmorgen und Dienstagmittag gibt es noch weitere Attraktionen (siehe Seite 9). Ein waschechter Thuner oder ein mit Thun Verbundener verpasst bestimmt nicht die beiden Zapfenstreiche der Kadettenmusik und der Tambouren vom Sonntag- und Montagabend.
Welche Wünsche haben Sie für den Ausschiesset 2007? Möglichst gutes Wetter! Die Kadetten haben es verdient, ihre Umzüge als Höhepunkt und Abschluss des Kadettenjahres «trocken» durchführen zu können. Und: dass nach der Freinacht vom Sonntag auf Montag weniger Glasscherben auf den Strassen liegen und Schäden vermieden werden können.
Was macht das Kadettenkorps, wenn nicht Ausschiesset ist? Während des Sommerhalbjahres treffen sich die 360 Thuner Kadetten jeden Mittwochnachmittag zur sportlichen Betätigung, sei es in Handball, Fussball, Volleyball, Schwimmen, Leichtathletik, Jazztanz oder Polysport. Die Ausbildung in Musik und Trommeln wird seit 150 Jahren parallel zum Sport angeboten. Wir achten in allen Bereichen auf eine niveaugerechte Grundausbildung. Etwa 40% aller Kadetten sind auch Mitglieder der Kadettenmusik mit Blech-, Holzblas- und Rhythmusinstrumenten oder sind bei den Tambouren tätig.
Interview: Remo Berlinger – Bilder: zvg
Die Höhepunkte des Ausschiessets – Am Montagmorgen, 1. Oktober, um fünf Uhr auf dem Rathausplatz Empfang des Fulehungs, anschliessend Tagwache von Kadettenmusik und Tambouren. – Das Konzert der Kadetten-
INFO Urs Balmer: Seit 1970 für Kadetten engagiert Urs Balmer, 58-jährig, ist Lehrer am Progymatte-Schulhaus in Thun und wohnt in Aeschi. Er ist verheiratet und hat drei heute erwachsene Kinder. Bei den Thuner Kadetten engagiert ist er seit 1970. Seit 2001 ist er Korpsleiter.
musik und der Tambouren auf dem Rathausplatz am Montagabend um 20 Uhr. – Das Gesslerschiessen am Dienstag um 10 Uhr, wenn die Armbrustschützen das Medaillon auf dem Gesslerbild treffen wollen. – Der Ausschiessetball in der Thun-Expo (am Dienstag um 22 Uhr nach dem Kadettenball).
Wie werden die Kadetten auf ihren Instrumenten ausgebildet? Für die Musikantinnen und Musikanten erfolgt die Ausbildung an der Musikschule Region Thun. Ganzjährig finden zweimal wöchentlich Register- und Gesamtproben statt. Die Tambouren erhalten ihre Grundausbildung durch unsere eigenen Lehrkräfte. Auftritte erfolgen an den Kadettentagen, dem Ausschiesset und dem Schlusskonzert. Gegen Entschädigung treten Musik und Tambouren auch an Fremdanlässen auf. In den beiden letzten von fünf möglichen Teilnahmejahren am Korpsbetrieb kann freiwillig am Schiessbetrieb mit Armbrust und Kleinkalibergewehr mitgemacht werden. Kurz: sinnvolle Freizeitbeschäftigung, möglicher Einstieg in eine Sportart, Musik machen oder trommeln und hüten einer einzigartigen Tradition, des Armbrustschiessens. Welche Neuerungen erwarten die Zuschauer am kommenden Ausschiesset? Erfreulicherweise dehnen sich die Aktivitäten auch auf andere Organisationen aus: Nachdem im Schloss seit ein paar Jahren jeweils ein Jazzkonzert stattfindet, plant der Verein «Mittelalter Thun» auch einen Beitrag: In diesem Jahr soll im Rathaus ein Referat über die Habsburger erfolgen. Vor der Fahnenübergabe am Montagmorgen wird die neue Armbrustschützenfahne eingeweiht.
Kadettenumzug – hier die Tambouren – durch die Innenstadt.
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AUSSCHIESSET
Programm Ausschiesset 2007 Donnerstag, 27. September 2007 20.00 Restaurant Rathaus, Velschensaal: Die Habsburger – Geschichte einer 900 Jahre alten Dynastie. Vortrag von Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Leiter der eidgenössischen Militärbibliothek. Patronat: Verein Mittelalter Thun. Eintritt frei, Kollekte Freitag, 28. September 2007 19.30 OS Progymatte: Hauptversammlung VTP (Vereinigung ehemaliger Thuner Prögeler) 20.00 Hotel Krone: Hauptversammlung MTV (Verein «Mit Thun verbunden») Samstag, 29. September 2007 Ab 8.30 50-m-Schiessen in der Guntelsey Sonntag, 30. September 2007 9.00 Armbrustschiessen 12.30 Umzug: Scheibenstrasse – Bälliz – Freienhofgasse – Hauptgasse – Berntor – Viehmarktplatz 13.15 Armbrustschiessen, Konzert der Musik und Tambouren beim Spital 16.00 Armbrustschiessen 17.00 Rittersaal Schloss Thun: «Lazy-Dog»Jazzkonzert mit «Freetime Jazzband» 20.00 Zapfenstreich: Rathausplatz – Obere Hauptgasse – Freienhofgasse – Bälliz – Kuhbrücke – Marktgasse – Untere Hauptgasse – Rathausplatz Montag, 1. Oktober 2007 5.00 Fulehung auf dem Rathausplatz 6.00 Tagwache: Rathausplatz – Lauitor – Waisenhausplatz – Bälliz – Rathausplatz
7.30
Fahnenübergabe, anschliessend Umzug: Gerberngasse – Kuhbrücke – Bälliz – Freienhofgasse – Hauptgasse – Berntor – Viehmarktplatz. Entlassung auf dem Viehmarktplatz 8.15 Armbrustschiessen 10.30 Gabenverteilung für alle Kadetten in der OS Progymatte 13.15 – 50-m-Schiessen der Ehemaligen in der 15.30 Guntelsey 18.00 Hauptversammlung Thuner Kadettenverein: Saal Hotel Freienhof 18.00 Kranzverteilung der Schützengesellschaften im Expo-Areal. Anschliessend (ca. 19.15) Umzug: Stockhornstrasse – Allmendstrasse – Bälliz – Freienhofgasse – Hauptgasse – Grabengut 20.15 Konzert auf dem Rathausplatz. Anschliessend Zapfenstreich. Route: wie Sonntagabend Dienstag, 2. Oktober 2007 08.30 Kranz- und Preisverteilung in der Alten Reithalle, Thun-Expo 10.15 Gesslerschiessen beim Berntor 11.20 Schlussumzug: Berntor – Hauptgasse – Freienhofgasse – Bälliz – Kuhbrücke – Gerberngasse – Rathausplatz 12.10 Armbrustschiessen der Ehemaligen beim Berntor 15.30 Kadettenball in der Halle 1, Thun-Expo 22.00 Ausschiessetball Halle 1, Thun-Expo (Vorverkauf: Expert-Moser, Bälliz, Thun) Die Bevölkerung der Stadt Thun wird höflich gebeten, während des Ausschiessets die Häuser zu beflaggen.
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SHOPPING
Restaurants im Zeichen des Fulehungs Der Ausschiesset ist der traditionelle Anlass in Thun, der jährlich tausende Schaulustige zu mobilisieren vermag. Drei Tage lang steht die Stadt im Zeichen der Kadetten, der Schützen und des Fulehungs – im Zentrum des Besucheransturms sind dann auch die zahlreichen Restaurants in der Innenstadt. Darunter sind ebenfalls jene, die am Ausschiesset nicht nur besondere Spezialitäten anbieten, sondern auch beim «Fulehung» im Zentrum stehen. Barbara Kernen im kürzlich umgebauten Restaurant im 1. Stock. Aus den Fenstern dieses Raumes verteilt der Fulehung Süssigkeiten.
Der Ausschiesset mit dem Fulehung gehört zu den traditionellen Anlässen von Thun. Tausende von Besucherinnen und Besuchern werden die
Innenstadt belagern, wenn ab Sonntag, 30. September, die Kadetten mit dem Eröffnungsumzug die «schönsten Tage im Jahr» eröffnen. Gefragt sind dann auch die zahlreichen Restaurants in der Innenstadt als Treffpunkt für Einheimische und Heimweh-Thuner. Restaurant Steinbock Dazu gehört das Restaurant Steinbock im Bälliz 69. Seit 86 Jahren ist der Familienbetrieb am oberen Eingang der Thuner Einkaufsmeile im Besitz der Familie Kernen; mit Wirtin und Köchin Barbara Kernen sorgt bereits die dritte Generation für das Wohl der Gäste. Das wird am diesjährigen Ausschiesset nicht anders sein. Ab 8 Uhr wird der Betrieb geöffnet sein, und nachdem der Fulehung dem Restaurant vormittags seine Aufwartung gemacht haben wird, steht nachmittags «Suure Mocke» auf dem Menü-Plan, am Dienstag schliesslich Kalbsgeschnetzeltes mit Tagliatelle, Tomaten und Spinat. Diese Menüs gehören zur AusschiessetTradition, denn eigentlich wird das Speiseange-
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SHOPPING bot vier Mal im Jahr saisonal angepasst. Für Barbara Kernen sind diese Traditionen wichtig, denn der Ausschiesset bedeutet ihr sehr viel. «Ich bin mit dem Fulehung aufgewachsen, er hat bei uns vom Restaurant im ersten Stock aus Süssigkeiten verteilt. Deshalb ist der Anlass für mich das Fest im Jahr. Der Anlass berührt mich sehr, auch wenn es drei arbeitsreiche und intensive Tage sind», gibt sie zu. Wie bei anderen sorgt der Fulehung auch bei ihr für Gänsehaut und sogar für ein paar kleine (Freuden-)Tränen … Restaurant Falken Ein paar Schritte weiter findet man das Restaurant Falken. Auch hier am Bälliz 46 legt der Fulehung jeden Ausschiesset einen Marschhalt ein – und manch einer rätselt, ob er dies nur wegen der Erfrischung oder nicht doch auch wegen der Aussicht auf die äussere Aare und die grosszügigen Lokalitäten macht. Pächter Robert Hager ist nicht nur von Berufs wegen mit dem Ausschiesset verbunden. «Der Fulehung bedeutet für mich persönlich das Zusammentreffen mit ehemaligen Schulkameraden, in Erinnerungen schwelgen, ein wenig angeben, dem alten Schulschatz zuzwinkern … eben ein Fest, das es nur in Thun am Fulehung geben kann!», erklärt er verschmitzt, aber auch ernst. Das Private ist das eine, das Geschäftliche das andere. Denn an den drei schönsten Tagen wird ihm und seinem Team viel abverlangt. Das Restaurant Falken ist bekannt als eine der ältesten «Beizen» von Thun, wo es noch gutbürgerliche Küche gibt, betont Robert Hager. Das darf
am Ausschiesset nicht anders sein. So werden seine Gäste zwischen Wild-Spezialitäten, zarten Entrecôtes und anderen Leckereien der gutbürgerlichen Küche auswählen können. Dies übrigens wie an allen anderen Tagen der Herbstsaison …
Restaurant Hotel Zunfthaus zur Metzgern In der Altstadt an der Unteren Hauptgasse 2 am Rathausplatz steht das Restaurant Hotel Zunfthaus zur Metzgern. Seit August 2004 gehört es zu den Goût-Mieux-Restaurants. «Das bedeutet ‹natürlich geniessen im Restaurant› und garantiert die Verwendung von umwelt- und
Robert Hager vor den verschiedenen Stammtischen im Restaurant Falken, wo sich am Ausschiesset zahlreiche Heimweh-Thuner treffen.
Martin Moser und Renate Fankhauser im Zunfthaus zur Metzgern freuen sich auf den Ausschiesset.
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auch wenn er für mich als Nicht-Thunerin nicht ganz leicht zu verstehen und auch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.» Aber an den drei schönsten Tagen in Thun ist vieles schwierig zu verstehen, und manches davon gar nicht nötig. So ist es auch nicht wichtig, dass das ehemals traditionelle Restaurant Schmiedstube heute eine Bar ist. Denn unabhängig davon, treffen sich in ihrem Lokal jedes Jahr zahlreiche Heimweh-Thuner, die extra für den Ausschiesset und für den Fulehung nach Thun zurückkehren und die Geselligkeit pflegen wollen. Und dies können sie in der Bar Schmiedstube genauso gut wie im früheren Restaurant. An einem Ausschiesset-Tag einen freien Platz in einer der obgenannten Gaststätten zu ergattern, dürfte nicht leicht sein. Aber es gibt ja noch andere Restaurants, in denen der Ausschiesset gefeiert werden kann. Und sollte dies nicht möglich sein, gibt es noch 362 andere Tage im Jahr, an denen man sich in einem der Thuner Restaurants so richtig verwöhnen lassen kann. Text und Bilder: Redaktion IGT
Corinna Abplanalp vor der Bar Schmiedstube: Auch hier verteilt der Fulehung Süssigkeiten an die Bevölkerung.
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STADTMARKETING
Fieberkurve steigt auch im 20. Vereinsjahr Der Thuner Ausschiesset naht und die Fieberkurve steigt. Das ist bei den Mitgliedern des Vereins «Mit Thun verbunden» nicht anders.
Am Vorabend des Thuner Ausschiessets 1988 wurde der Verein «Mit Thun verbunden» (MTV) von 17 «Wahl-Thunern» gegründet. Dies mit dem Ziel, für all jene ein Forum zu sein, die die Stadt und die Bevölkerung mit ihren Traditionen kennenlernen und diese mitpflegen möchten – und damit auch die Verbundenheit zur Stadt Thun zeigen wollen. 19 Jahre später ist der Verein auf über 200 Mitglieder angewachsen. Der Ausschiesset ist nach wie vor der wichtigste Termin in der Agenda. So treffen sich die Mitglieder am Montagmittag und -abend im Venner-Zyro-Turm zu Speis und Trank. Neben dem Ausschiesset stehen unter dem Jahr Ausflüge, Besichtigungen, Sport-, Kultur- und Plauschanlässe auf dem Programm. Dabei wird die Geselligkeit gross geschrieben. Das wird auch in Zukunft so sein, in naher Zukunft sogar ein klein wenig mehr. Denn nach der 19. Hauptversammlung am Freitag vor dem Ausschiesset
Mehr Infos zum MTV und zur Mitgliedschaft unter www.mit-thun-verbunden.ch
beginnt das 20. Vereinsjahr. Und Präsident Werner Bönzli will seinen Mitgliedern in diesem Jahr etwas bieten. Was, das wird noch nicht verraten. Text: Verein MTV
Bild: Stadtmarketing Thun
STADTSICHT 15
INTEGRATION
Fred Hodel, städtischer Integrationsbeauftragter (rechts) – hier am Quartierforum Lerchenfeld im vergangenen August.
Fred Hodel: «Ziel ist die bestmögliche Einbindung aller Thunerinnen und Thuner» Seit Frühjahr 2005 ist Fred Hodel in der damals neu geschaffenen Funktion eines Integrationsbeauftragten der Stadt Thun tätig. Was ist Integration, wie kann sie gefördert werden, und welches sind die Ziele? «thun! das magazin» sprach mit Fred Hodel über seine Aufgaben und seinen Alltag.
Begegnungen stehen am Quartierforum Lerchenfeld im Zentrum, auch für Fred Hodel.
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Fred Hodel, eine persönliche Frage vorab: Wie beurteilen Sie den Zusammenhalt und die Solidarität in unserer Gesellschaft? Gibt es überhaupt noch Gemeinsamkeiten? Schweizerinnen und Schweizer sind Bauern, Punks, Beamte, Künstler, Städter, bunt oder farblos, vielsprachig oder einsilbig. Trotzdem denke ich, dass wir uns immer noch gewissen gemeinsamen Werten verpflichtet fühlen. Schauen Sie sich nur die riesige Solidarität der Schweizerinnen und Schweizer an, wenn es zu Katastrophen in der Schweiz oder im Ausland kommt!
Integration hat für die meisten Leute in erster Linie etwas mit Ausländerinnen und Ausländern zu tun – sie sollen in unsere Gesellschaft integriert werden. Trifft diese Vorstellung noch zu? Nur teilweise. Das Integrationsleitbild der Stadt Thun sagt klar, dass ein zeitgemässer Integrationsbegriff die bestmögliche Einbindung aller Thunerinnen und Thuner meint. In unserer Gesellschaft werden einzelne Menschen oder Bevölkerungsgruppen an den Rand gedrängt und brauchen Unterstützung und Beratung. Sie erhalten diese von Fachleuten verschiedenster Stellen und Organisationen. Die Fachstelle In-
INTEGRATION tegration beschäftigt sich in ihrer täglichen Arbeit fast ausschliesslich mit der Integration von Zugezogenen. Mit welchen Gruppen von Menschen haben Sie am meisten zu tun? Mit Migrantinnen und Migranten; aber auch mit den vielen Leuten, die sich in ihrem Fachgebiet mit Integrationsfragen beschäftigen, etwa aus den Bereichen Schule, Ausbildung oder der interkulturellen Übersetzung. Nicht vergessen darf man die vielen Freiwilligen, die in verschiedensten Projekten mitarbeiten, die ihre Nachbarn auf eine Amtsstelle begleiten oder sich als Coach eines Jugendlichen zur Verfügung stellen.
Gibt es ein besonders schönes Erlebnis, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist? Wenn ein Projekt etwas Konkretes bewirken kann, freut mich das besonders. Ich denke da etwa an die Umsetzung einer Anregung aus dem Quartierforum im Lerchenfeld. Sie hat ein gemeinsames Projekt der Fachstelle Integration mit dem Tiefbauamt ausgelöst, das zum Ziel hatte, die Informationstafeln bei den städtischen Wertstoffsammelstellen in mehrere Sprachen zu übersetzen.
Wo liegen die grössten Herausforderungen in Ihrer Arbeit? Ich möchte etwas herauspicken: Migrantinnen und Migranten zu erreichen ist nicht immer einfach. Flyer oder Inserate für einen Kurs oder eine Veranstaltung gelangen nicht automatisch zum Zielpublikum. Und falls sie dort ankommen: Lesen heisst nicht unbedingt verstehen – verstehen nicht unbedingt mitmachen. Am besten ist es, wenn man über Schlüsselpersonen der Ausländerorganisationen zu den Menschen gelangen kann. Leider sind nicht alle Gruppen so gut organisiert wie etwa die Italienerinnen und Italiener. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Pilotprojekt einer Tamilisch-Schweizerischen Arbeitsgruppe gemacht. Ein Folgeprojekt mit den Albanischsprachigen, einer grossen Bevölkerungsgruppe in Thun, ist angelaufen.
INFO Fachstelle Integration bei der Stadt Thun Die Fachstelle Integration der Stadt Thun gehört zur Direktion von Gemeinderätin Ursula Haller und ist eine von vier Fachstellen im Amt für Bildung und Sport. Sie besteht aus dem Integrationsbeauftragten Fred Hodel und seiner Mitarbeiterin Lilian Bodmer. Das seit Oktober 2005 gültige Leitbild gibt die Richtung der Integrationsarbeit vor. Eine städtische Kommission unterstützt die Umsetzung und begleitet die Fachstelle in ihrer Arbeit. Zurzeit geprüft wird die Realisierung eines Begegnungszentrums als Ersatz für das frühere Ausländerhaus an der Allmendstrasse.
Macht es Sinn, dass eine Gemeinde oder eine Stadt Integration betreibt? Lassen sich Integrationsprobleme auf lokaler Ebene lösen? Auf jeden Fall! Konzepte, Studien und Verordnungen sind wichtig und unterstützen unsere Arbeit. Es sind aber die Menschen, die miteinander die Probleme lösen müssen: in der Stadt, im Quartier, in der Schule oder im Mehrfamilienhaus.
Schülerinnen zeigen am Schulfest der tamilischen heimatlichen Sprach- und Kulturkurse einen Tanz aus ihrer alten Heimat.
Interview: Jürg Alder – Bilder: Hans Mischler / zvg
Weitere Infos Fred Hodel Beauftragter für Integration Telefon 033 225 89 69 E-Mail: fred.hodel@thun.ch www.thun.ch/integration
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KULTURNACHT
Caroline Wenger, Projektleiterin Kulturnacht Thun
Gerhard Tschan, Kabarettist
Erste Kulturnacht in Thun am 27. Oktober: die ganze Vielfalt der Thuner Kultur! Die erste Kulturnacht in Thun ist angesagt: Am Samstagabend, 27. Oktober, wird an 20 wetterunabhängigen Indoor-Standorten in der Innenstadt ein äusserst reichhaltiges Programm geboten. An der Kulturnacht Thun trifft man sich, an der Kulturnacht Thun erlebt man in schöner Ambiance die ganze Vielfalt der Thuner Kultur. Am frühen Abend wird auch für Kinder etwas geboten.
Raphael Zehnder, Musiker
Ein Organisationskomitee mit Projektleiterin Caroline Wenger hat zusammen mit der Stadt Thun die erste Kulturnacht auf die Beine gestellt: Sie geht am Samstag, 27. Oktober, zwischen 17 Uhr und 02 Uhr am Sonntagmorgen über die Bühnen – an 20 Standorten in der Innenstadt, alle in Innenräumen und wetterunabhängig. Das ganze Spektrum an Thuner Kultur ist da in 30-minütigen Produktionen zu erleben – von Tanz bis Literatur, von klassischer Musik bis zum Salon-Orchester, von der Literaturlesung bis zum Kurzfilm, vom Malen bis zur Fotografie. «thun! das magazin» zeigt eine Übersicht über die Spielorte und pickt einige Highlights heraus.
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Schloss, Rittersaal und 4. Stock – Gerhard Tschan und Freunde, Variété – Highlights aus «Im Weissen Rössl», Sandra Thomi und Alessandro di Cesare – Midnight Jazz Special: Werthmüller / Zehnder / Trösch Stadtkirche – BBO Brass Quartett – BBO Frauen Brass Quartett – BBO Blechzeit Quintett Rathaus-Halle – Mittelalterlicher Schwank – Musica Poetica, Barockmusik, Tanz, Rauminstallation
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Thuner Malschule Hotel-Restaurant Freienhof Bar
Restaurant Rathaus, Velschensaal – Historische Begegnung mit Anna von Velschen, Sprechtheater / Chormusik
Kunstmuseum – Kurzführungen – Musikperformance mit Barbara Balba Weber
dap Tanzschule, 2. und 3. Stock – Karate-Show mit Musik – Diverse Tanzshows und Workshops, freies Tanzen nach Mitternacht
Beau-Rivage-Saal – Chormusik von A. Dvorak – Salonorchester Musikschule Region Thun – Erlebnis Klassik – Musikschule Region Thun
Bellevue-Park – Klassik light – Dütschler, Dubach – Klassik und Romantik für Flöte und Harfe
Änderungen vorbehalten! Vollständiges Programm mit Anfangszeiten auf www.kulturnacht.ch sowie im Veranstaltungsflyer.
Schülerinnen der dapTanzschule.
Weitere Infos: Text: Stadtredaktion – Bilder: zvg
– Vorverkauf: Buchhandlung Thalia, Bälliz 60 – AEK
INFO Speziell für Kinder (17– 19 Uhr) – Fulehung-Geschichte mit Sandro Fiscalini – Workshop für Kinder (Kunstmuseum) – Kinderfilme (AEK Bank 1826) – Atelier für Kinder (Thuner Malschule)
Bank 1826, alle Filialen – Schlossmuseum – Preise: Abendpass Fr. 25.– für Erwachsene, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Kulturlegi Fr. 12.– (nur an Abendkassen)
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Ein herzlicher Dank an unsere Sponsoren
B E N E F I Z KO N Z E RT zugunsten Verein TRANSfair Samstag, 20. Oktober 2007 Schadausaal Thun Konzertbeginn 20.00 Uhr Brass Band Berner Oberland Die Brass Band Berner Oberland und der international renommierte Thuner Violinist und Paganini-Interpret Alexandre Dubach treten am 20. Oktober im Schadausaal Thun auf. Das Konzert steht unter der Leitung von Corsin Tuor. Dies anlässlich des Benefizkonzerts zugunsten des Thuner Vereins und dessen gleichnamigen Sozialunternehmens TRANSfair. Billett Kategorie 1 Billett Kategorie 2 Billett Kategorie 3
Fr. 60.– Fr. 50.– Fr. 35.–
Apéro nach dem Konzert im Preis inbegriffen
Medienpartner:
Vorverkauf Der Vorverkauf ist bei der Loge des «Thunerhofs» oder bei TRANSfair im Bierigut (Tel. 033 334 08 50). Die Eintrittskarten werden auf Wunsch auch gegen Rechnung zugesandt. www.trans-fair.ch
PUBLIREPORTAGE
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Beim Thunerhof werden Daten Bilder
FÜR MEINEN BESTEN
Victor Keller, 20 Jahre waren Sie Mitinhaber des Vario Bilderladens am Rathausplatz in Thun, auch bekannt als Mr. Vario. Wie kamen Sie zur neuen Geschäftsidee? Seit 1993 befasse ich mich mit digitaler Bildbearbeitung. Erst nur als Hobby. Später begeisterten mich diese neuen Möglichkeiten so sehr, dass ich mich auch beruflich danach auszurichten und auszubilden begann. Mit viel Herzblut habe ich in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern ein attraktives Angebot entwickelt. Nach jahrelanger Aufbauarbeit kann ich nun in meinem neu eröffneten Geschäft endlich einem breiten Publikum ein einzigartiges Sortiment anbieten. Mich fasziniert, dass man seit 2002 Bilder in höchster Qualität von klein bis gross (bis 110 cm Breite) in kleiner Auflage auf verschiedene Materialien drucken kann. Die revolutionäre Entwicklung der Inkjet-Technologie (Tintenstrahldruck) hat dies ermöglicht. Ich bin glücklich, an der Hofstettenstrasse dieses zentral gelegene Art-Deco-Lokal mit Kundenparkplätzen gefunden zu haben.
– Farbverbindliche
Was ist neu an Ihrem Angebot? Die neuen Techniken, die ich anwende, kann man zusammengefasst als ein neues Handwerk bezeichnen. – Drucken in diesen Qualitäten war bisher nicht möglich. Als Königsdisziplin meines neuen Handwerks ist das «Digital Fine Art Printing» und «Highend Fotoprinting» zu nennen. Die edlen Ausdrucke sind farbverbindlich und bleiben über hundert Jahre farbstabil. Bedruckbar sind bis zu 400-grämmige Bütten- und Hadernpapiere, verschiedene Fotopapiere und Leinwand. Mit ihrer Haptik und Anmut sind die Produkte wirkliche grafische Kostbarkeiten. Ausserdem kann ich alle Text-, Bild- und Vektordaten auf Folien, Japanpapier, Vinylplanen und andere Materialien drucken. Für kreative Leute eröffnen sich also in Form von Leuchtkästen, Raumteilern, Dekorationen, Bildern oder Kulissen unendlich viele neue Präsentationsmöglichkeiten für ihre Arbeiten.
In Ihrem Prospekt bieten Sie «Projektberatung» an. Was bedeutet das für Sie? Auf Grund meiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bebildern von Objekten verschiedenster Art unterstütze ich meine Kunden mit meinem Know-how bei der Realisierung ihrer Inkjetprojekte. Antworten und Lösungen auf Fragen wie: «Wie gelange ich zu optimalen Daten?» oder «Wie bringe ich meine Inkjets am besten zur Geltung?» gehören für mich zu den Leistungen der Printout Ausdruckservices.
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40 begabte Schülerinnen und Schüler profitieren von spezieller Förderung in Kunst und Sport Seit 2003 werden an der Oberstufenschule Progymatte in Thun Schülerinnen und Schüler, die musisch oder sportlich besonders begabt sind, gefördert: Zurzeit profitieren 40 Jugendliche davon.
Mirco, welches sind deine bisherigen sportlichen Erfolge im Tennis? Mirco Pelizzari: Seit letztem Herbst gewann ich ein Juniorenturnier, erreichte zwei Mal den Final und schaffte neun Mal die Halbfinalqualifikation. Darunter sind die Berner Oberländer Meisterschaft und die Thuner-Meisterschaft. Bei den Aktiven bin ich mit dem TC Thun von der 3. in die 2. Liga aufgestiegen.
Weitere Infos Koordinator der Kunst- und Sportklassen der Stadt Thun Jürg Schmid Jungfraustrasse 2 3600 Thun Telefon 033 225 50 80 jmschmid@bluewin.ch www.progy-thun.ch
40 besonders begabte Schülerinnen und Schüler profitieren gegenwärtig von spezieller Förderung in Kunst oder Sport an der Oberstufenschule Progymatte Thun. Im Kunstbereich sind es Jugendliche aus den Disziplinen Musik und Ballett, im Sportbereich aus den Sparten Eishockey, Fussball, Handball, Karate, Leichtathletik, Skifahren und Tennis. Kunst- und SportKoordinator Jürg Schmid organisiert einfache Dispensationsmöglichkeiten, individuelle Stundenpläne, Förder-, Stütz- und Nachhilfeunterricht. Eingeführt wurden die «Kunst- und Sportklassen» (K+S) in Thun im Jahr 2003. Finanziert wird es durch den Kanton Bern und die Stadt Thun. Aktuell läuft bei «Swiss Olympic» ein Antrag auf Anerkennung als «Swiss Olympic Partner School». «thun! das magazin» sprach mit dem 13-jährigen K+S-Schüler Mirco Pelizzari aus Thun. Er besucht die spezielle Sekundarklasse der 8. Klasse an der «Progymatte». Seit Sommer 2006 versucht er, seine Leidenschaft Tennis und die obligatorische Volksschule unter einen Hut zu bringen.
Bei wem, wie oft und was trainierst du? Ich trainiere fünf Stunden pro Woche bei Adrian Braun im CIS Heimberg, zwei Stunden bei Werner Lauener in Wilderswil und arbeite weitere zwei Stunden an meiner Kondition bei Marc Frey. Dazu betreibe ich selbständiges Konditions- und Tennistraining. An drei von vier Wochenenden findet zudem ein Turnier statt. Wie viel Zeit investierst du wöchentlich für Hausaufgaben? Durchschnittlich zwei Stunden pro Tag, über zehn Stunden pro Woche! Da bleibt sehr wenig Freizeit. Wie wird deine «Sonderlösung» von andern Schülerinnen und Schülern akzeptiert? Ich vermute, dass dies problemlos akzeptiert wird. Welches ist für dich der Hauptvorteil dieses speziellen Angebotes? Dank dem K+S-Status kann ich meinen Lieblingssport intensiv und seriös ausüben und mich weiterentwickeln. Ich möchte einmal das Gymnasium besuchen und den Tennissport in meinen Beruf integrieren.
Mirco Pelizzari beim Training.
Interview: Jürg Schmid, Kunst- und SportKoordinator – Bilder: zvg
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SCHADAUSAAL
Erweiterung des Schadausaals: Verschiebung bringt Vorteile Die Erweiterung des Schadausaals zu einem Kultur- und Kongresszentrum wird ein Jahr später erfolgen als zunächst geplant. Die Verschiebung hat zahlreiche Vorteile. Hier auf dem heutigen Parkplatz beim Schadausaal …
Der auf Frühjahr (nach dem SEF 2009) 2009 verschobene Baubeginn für das künftige Kultur- und Kongresszentrum Schadau schafft Zeitreserven und Verlässlichkeit:
… wird der Erweiterungsbau entstehen.
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– Ermöglicht wird eine Koordination mit dem geplanten Erweiterungsbau des Gymnasiums Schadau. – Die Belastung der Anwohner durch Bautätigkeiten kann so zeitlich reduziert werden. – Es steht mehr Zeit für die aufwändige Detailplanung, Kostenermittlung und für die Behandlung allfälliger Einsprachen gegen das Bauvorhaben zur Verfügung – der neue Terminplan kann eingehalten werden. – Auch das Risiko, dass die Veranstalter wegen möglicher Verzögerungen für ein weiteres Jahr an einen andern Ort ausweichen und der neue Saal dann lange leer stehen könnte, wird ausgeschaltet. Nun wissen die Nutzer auf sicher, dass der Unterbruch vom Frühjahr 2009 bis März 2011 dauern wird.
Im März 2011 soll der erweiterte Schadausaal fertiggestellt sein. Gleich anschliessend sollten die beiden Grossanlässe Künstlerbörse und SEF stattfinden. Die neuen Anlagen stehen dann auch allen anderen Veranstaltern zur Verfügung. Am 11. März 2007 hatten die Thuner Stimmberechtigten die Erweiterung des Schadausaals zu einem Kultur- und Kongresszentrum für 19 Mio. Franken beschlossen. Text: Jürg Alder – Bilder: Hans Mischler
EVENTS
Keramikdesignerin und Goldschmiedin stellen noch bis 7. November im «Ratatui» aus
Weitere Infos – DAS Atelier Telefon 033 222 07 98 – www.thun.ch/dasatelier
Seit 20. August – und noch bis 7. November – sind im Ladenlokal Ratatui von «DAS Atelier» an der Stockhornstrasse 18 in Thun spannende Design-Objekte der zwei jungen Gestalterinnen Regula Gahler und Marion Geissbühler zu sehen und zu kaufen. Regula Gahler hat sich an der Fachklasse Keramikdesign der Schule für Gestaltung Bern und Biel zur Keramikdesignerin ausbilden lassen. Mit ihren Objekten aus dem Bereich Produktedesign bewegt sie sich im Spannungsfeld von uraltem Werkstoff und zeitgenössischem Formenbewusstsein.
Marion Geissbühler gilt als grosses Nachwuchstalent. Die gelernte Goldschmiedin und Filigranistin experimentiert gerne mit traditionellen und ungewohnten Materialien, welche sie zu ausgefallenen Kombinationen verarbeitet. Ihr Schmuckschaffen zeichnet sich durch eine klare, grosszügige Formensprache, Farbe und Materialvielfalt aus. Es gelingt ihr, Fröhlichkeit und Verspieltheit in ihre Arbeiten zu bringen. Die Verkaufsausstellung der beiden Künstlerinnen findet im Rahmen des neuen Ladenprojektes «Ratatui» von «DAS Atelier», einem Einsatzprogramm der Stadt Thun für Frauen, statt.
Öffnungszeiten «Ratatui» Der Laden an der Stockhornstrasse 18 in Thun ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.45 Uhr geöffnet
Text: Ursula Leuenberger, DAS Atelier – Bilder: zvg
(am Samstag geschlossen).
Gesucht: Erwachsene, die Jugendliche bei der Berufswahl begleiten Jugendlichen Einblicke in die Berufswelt geben und Kontakte vermitteln bei der Berufswahl: Erwachsene, die dies anbieten möchten, melden sich bis Ende Oktober beim MentoringProjekt G2 der Kirchgemeinde Thun-Strättligen. G2 Zwei Gemeinsam
Das Mentoring-Projekt G2 führt Jugendliche der 8. Klasse mit engagierten Berufs-Frauen und -Männern zusammen, die sie während acht Monaten in der Berufswahl unterstützen. Für die dritte Durchführung des Projekts werden wiederum Mentorinnen und Mentoren im Raum Thun gesucht, welche freiwillig einen jungen Menschen bei der Berufswahl begleiten. Sie können sich bis 31. Oktober 2007 melden (siehe Seitenspalte). G2 ist ein Projekt der Fachstelle Jugend & Eltern der reformierten Kirchgemeinde Thun-Strättligen. Unterstützt wird es von der Stiftung Fondia und dem Bundesamt für Migration.
Dank G2 erhalten Jugendliche aus erster Hand Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und Insider-Wissen bei der Suche nach Schnupper-Lehrstellen. Die Erwachsenen ihrerseits lernen die Spannungsfelder kennen, in denen sich viele Jugendliche zurechtfinden müssen. Beide Seiten profitieren von der fachkundigen Unterstützung durch das Projektteam und erfahren in regelmässig stattfindenden Schulungen Wissenswertes zu aktuellen Themen.
Weitere Infos Ref. Kirchgemeinde Thun/Strättligen, Fachstelle für Jugend & Eltern Telefon 033 334 67 76 E-Mail: jugend.straettligen@ ref-kirche-thun.ch. www. kirchgemeindestraettligen.ch
Text: Michaela Beck, Projektleiterin G2
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VEREINE THUNER KULTURNACHT VERBINDET WELTEN An der Kulturnacht vom Samstag, 27.10.07 gibt es einen Brückenschlag der Kulturen mit asiatischer Kampfkunst und westlichem Breakdance: KarateThun: Kampfkunst meets Breakdance! So der Titel der Show, welche die Thuner Kampfkunst-Schule KarateThun.com zusammen mit Breakdancern des Tanzcenters dap2000 präsentieren. Die Zuschauer erhalten einen Einblick in den Zauber asiatischer Kampfund Bewegungskünste. Präsentiert durch Thu-
ner Karateka, mit Kindern ab 7 Jahren bis Schwarzgurte mit 20-jähriger Praxis. Samstag, 27.10. 07, dap-Tanzcenter, Gewerbestr. 15, 17.00, 19.00 und 20.00 Uhr. Jetzt sind Sie dran: Bei KarateThun können Sie jederzeit mit dem Training beginnen! Das Training spricht Frauen und Männer jeden Alters an. Zwei Schnuppertraining gratis! www.KarateThun.com
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«SinginGThun» VORANZEIGE KONZERT 2008 Der Gemischte Chor Thun und der SchlossChor Thun planen für das Frühjahr 2008 ein gemeinsames Konzert. «Klangwelten in Bewegung» – so der Titel der Veranstaltung – beinhaltet rhythmisch-pulsierende, tiefsinnigruhige und hoffnungsvoll-mitreissende Musik eigener und fremder Kulturen. Für dieses Projekt suchen der Gemischte Chor und der Schloss-Chor Thun (Männerchor) sangesfreudige Personen, welche interessiert sind, in ei-
nem Chorprojekt mitzusingen, ohne sich einem Verein zu verpflichten. Probeabend Gemischter Chor: jeweils Mittwoch, 19.45 Uhr. Bitte melden Sie sich bei U. Stauffer, Telefon 033 222 66 70. Infos: www.gemischterchor.ch Probeabend Schloss-Chor: jeweils Dienstag, 20.00 Uhr. Bitte melden Sie sich bei E. Wehrli, Telefon 033 438 36 53. Infos: www.schloss-chor.ch
Schloss-Chor Thun
MÄNNERCHOR THUN – HECTOR BERLIOZ-REQUIEM Berner Münster, Grande messe des morts, op. 5, 10. November um 20.00 Uhr und 11. November 2007 um 16.00 Uhr. Voller Freude und mit Stolz darf der Männerchor Thun an dieser grossartigen Aufführung mitwirken. Unter der Leitung von François Pantillon sind die Proben, zusammen mit dem Konzertchor «Pro Arte Bern», in vollem Gange. Neben dem Berner Symphonie Orchester sind mehr als 150 Sängerinnen und Sänger in sechs
Stimmen nötig, um dieses Werk zur Konzertreife zu bringen. Angesichts des Aufwandes und des Schwierigkeitsgrades erfolgt diese Aufführung nur ca. einmal alle zehn Jahre. Die Akustik im Berner Münster lässt einen musikalischen Hochgenuss erwarten. Interessierte und Freunde vom Männerchor Thun bestellen Tickets: Ab 1. Okt. 2007 über Telefon: 031 372 81 19 (Mo. – Sa. 18.00 bis 20.00 Uhr) oder per E-Mail: ticketing@proartechor.ch
WIR SUCHEN ZUSÄTZLICHE SÄNGERINNEN UND SÄNGER Konzert: 9. November um 20.00 Uhr in der Marienkirche, Thun. Messe in G-Dur von Franz Schubert und 5 Chorwerke von Franz Liszt. Vom 5. bis 12. April 2008 reisen wir zusammen mit einem Orchester in den Piemont und studieren ein Werk ein, das wir anschliessend aufführen. Seit 2007 steht unser Chor unter der Leitung von Felipe Cattapan, einem jungen, sehr begabten Dirigenten aus Brasilien, der grossen Wert auf einen schönen Chorklang und eine
klare Diktion legt. Mit ihm werden wir noch manch schönes Chorwerk aufführen. Wir sind offen für alle engagierten Sängerinnen und Sänger und bieten während der Schulzeit jede Woche zweistündige Proben in Thun und Bern. Wenn Sie Interesse haben, bei uns mitzusingen, dann besuchen Sie unsere Homepage www.skbt.ch oder nehmen Kontakt auf mit: Marianne Sommer, Tel. 033 345 19 62 (Thun) Andreas Wyss, Tel. 079 382 57 91 (Bern). 27
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Freitag, 9. November 2007, 19.30 Uhr, Franz. Kirche Bern Samstag, 10. November 2007, 19.30 Uhr, Stadtkirche Thun
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Erfolgreiche Kooperation mit anderen Schweizer Städten Thun kooperiert im Tourismus mit anderen Schweizer Städten. Mit Erfolg, wie Tourismusdirektor Beat Anneler betont. Denn durch die Bündelung der Kräfte werben 26 Städte unter dem Begriff «Swiss Cities» auf den Hauptmärkten Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien und Nord-Amerika.
Kräfte bündeln: Das kann das Geheimnis für den Erfolg sein. Das gilt auch im Tourismus. Deshalb ist Thun Tourismus bei der Kooperation Swiss Cities dabei. Zusammen mit 25 anderen Schweizer Städten will sich Thun als attraktive Schweizer Stadt im In- und Ausland verkaufen, erklärt Thuns Tourismusdirektor Beat Anneler. Zu den von Swiss Cities beworbenen Märkten gehören in diesem Jahr neben der Schweiz auch Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien sowie Nord-Amerika. Geworben wird mit verschiedenen Mitteln, darunter zählt ein Internetauftritt unter der Internetadresse www.myswitzerland.com, in dem auch die Stadt Thun einen Auftritt in verschiedenen Sprachen hat, sowie eine Städtebroschüre, die in fünf verschiedenen Sprachen herausgegeben wird. Daneben hängt der Grad der Dienstleistungen von der Höhe des Jahresbeitrages ab. Thun hat mit 17 000 Franken den tiefstmöglichen Beitrag gewählt. «Aufgrund unserer finanziellen Mittel liegt nicht mehr drin», gibt Anneler unumwunden zu. Immerhin werden dafür neben der Broschüre und dem Internetauftritt auch Direktmarketingund E-Marketing-Massnahmen sowie verschiedene Distributionsarbeiten und Promotionen in den verschiedenen Ländern geleistet. Deshalb ist Beat Anneler mit der Mitgliedschaft auch sehr zufrieden: «Denn wir sind auf den verschiedenen Märkten, die von Swiss Cities beworben werden, dabei. Mit einem jährlichen Budget von rund 2,2 Millionen Franken sind da-
Die Internetseite der Stadt Thun auf www.myswitzerland.com: Zusammen mit 25 anderen Schweizer Städten wirbt Thun in verschiedenen Ländern und Sprachen für die Kyburgstadt.
Wissen Sie, dass … – für Adolf Ogi Thun die schönste Stadt der Welt ist? – das Wocher-Panorama bereits 1814 die Basler Bevölkerung auf «Ferien» in Thun «gluschtig» machte? – die Musicals auf der Thuner Seebühne jährlich über 45 000 auswärtige Besucher
bei die Möglichkeiten natürlich viel grösser, als wenn wir im Alleingang versuchen, in den verschiedenen Ländern auf das Reiseziel Thun aufmerksam zu machen.»
an den Thunersee locken? – in Thun 94 Restaurants für das leibliche Wohl der Besucher sorgen? – das Bälliz die grösste Ein-
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Herbstliche Köstlichkeiten auf dem Thunersee Der Horizont scheint greifbar nah. Der See ist glasklar, goldgelbe Ufer-Landschaften ziehen vorbei und im Hintergrund erblickt man die ersten weissen Berg-Gipfel. Ein Herbsttag auf dem Thuner- oder Brienzersee bringt einzigartige Augenblicke und unvergessliche Erlebnisse. Noch bis zum 14. Oktober können Sie täglich eine Schifffahrt auf den beiden Seen geniessen, bevor sich die Flotte wieder in den Winterschlaf verabschiedet. Und jeweils am Montag fahren Sie besonders günstig. Zum Spezialpreis von 25 Franken (2. Klasse) und 35 Franken (1. Klasse) können Sie den ganzen Tag kreuz und quer über den Thuner- und Brienzersee fahren. Unsere Schiffsgastronomie verwöhnt Sie zudem gerne mit einem Tagesmenü aus der Bordküche – für nur 15 Franken. Wildschiffe Geniessen Sie einen Herbstabend auf dem Thunersee, den wir voll und ganz der Wildsaison widmen. Unser Schiffcatering verwöhnt Sie mit köstlichen regionalen Wildspezialitäten. Die Wildschiffe legen ab am 29. September sowie 6. und 13. Oktober 2007. Thun ab 18.50 Uhr, an 21.20 Uhr. Fondueschiffe Die Tage werden kürzer, die Temperaturen kühler – endlich ist wieder Fonduezeit. Am Samstag, 22. September 2007, wird die Fondue-Saison mit einer Rundfahrt auf dem Dampfschiff «Blümlisalp» eröffnet. Jeden Samstag vom 20. Oktober bis 8. Dezember 2007 verkehrt ein Motorschiff als «Fondueschiff». Abfahrt ab Schiffstation Thun um 18.50 Uhr, Rückkehr um 21.20 Uhr. Die gemütlichen Fahrten werden durch volkstümliche Unterhaltung umrahmt.
Gospel Dinner Cruise Dürfen wir Sie schon ein bisschen in vorweihnächtliche Stimmung versetzen? Erleben Sie am Freitag, 14. Dezember, einen unvergesslichen Abend an Bord des MS «Berner Oberland». Lassen Sie sich vom Gospelchor Liebefeld auf die besinnliche Zeit einstimmen und geniessen dazu ein exklusives 4-Gang-Menü aus der Bordküche. Abfahrt Thun 18.50 Uhr, Rückkehr 21.50 Uhr, Schiff offen bis 22.50 Uhr. Weitere Informationen zu unseren Angeboten und Veranstaltungen: BLS Schifffahrt Thuner- und Brienzersee Telefon 033 334 52 11, www.bls.ch/schiff
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Autofahren kann doch jeder … … aber oft fährt die Angst mit! «Kaum befahre ich einen Tunnel, beginnt es: Ich bekomme keine Luft mehr. Etwas schnürt mir die Brust zu. Kalter Schweiss steht auf meiner Stirn. Ich schwitze und meine Hände zittern. Mir ist schwindlig. Ich habe das Gefühl, dass ich die Kontrolle über meinen Körper und über meine Gedanken verliere …» Dass eine derart gepeinigte Person Tunnels zukünftig meidet, ist gut zu verstehen.
Von der normalen zur krankhaften Angst Angst ist ein normales und lebenswichtiges Gefühl, das den Menschen vor Gefahren warnt und Energien zum Kampf oder zur Flucht bereitstellt. Keinesfalls nützlich sind jedoch panische Angstzustände, die wiederholt auftreten und ohne ersichtliche Gefahrenquelle sind. Meist drängen sie zum Vermeiden der Angstsituation und schränken so den Handlungsspielraum des Betroffenen empfindlich ein. Panikartige Ängste sind weit verbreitet Man geht davon aus, dass über 10% der Bevölkerung in irgendeiner Form von Ängsten betroffen ist. Eine Angst bedarf jedoch erst dann einer Behandlung, wenn sie die betroffene Person in ihrer Lebensbewältigung so stark einschränkt, dass Leid entsteht. Jede Fahrangst ist einzigartig Die Auslöser für die Angst können einzelne Strassenabschnitte oder spezielle Fahrsituatio-
nen sein, Angst kann aber auch das Autofahren generell betreffen. Ebenso vielfältig ist das Erscheinungsbild von Fahrängsten: Die einen erleben ausgeprägte Panikattacken, während andere «nur» ein diffuses Unwohlsein verspüren. Bewältigung muss zum Fahrängstlichen passen Eine Fahrangst kann nur durch Autofahren bewältigt werden! Aber auch hier zeigen sich grosse Unterschiede bei den Betroffenen: Während sich die einen sofort ins Auto wagen, benötigen andere eine längere Vorbereitungszeit. Bei allen ist jedoch entscheidend, dass sie sich früher oder später ins Auto wagen und die angstauslösenden Situationen «als harmlos» erfahren. Weitere Informationen zu Ängsten und ihrer Bewältigung finden Sie unter www.fahrangst.ch.
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Text und Bilder: Renate Schellenberg, fahrangst.ch
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Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe Alters- und Pflegeheim Amsoldingen Chorherrengasse 9 3633 Amsoldingen Telefon 033 341 14 50 Fax
Am Fuss des Stockhorns im Stockental liegt die kleine Gemeinde Amsoldingen. Das Altersund Pflegeheim Amsoldingen wurde erbaut im Jahre 1969 und der Anbau wurde 1981 realisiert. Seit April 2000 steht das Heim unter der Leitung von Renate und Bernhard Wüthrich. Das Heim wurde während dieser Zeit zunehmend den neuen Ansprüchen und Anforderungen angepasst und renoviert.
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rinnen. Pflege, Betreuung und Haushalt unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, aber die Gewissheit, dass unsere Mitarbeiterinnen ihre eigene Persönlichkeit einbringen können, trägt zu einem guten Gelingen und Teamgeist bei.
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Text und Bilder: Alters- und Pflegeheim Amsoldingen
STUFEN Die Heimleitung: Renate und Bernhard Wüthrich
Wer eine einzigartige, familiäre Wohnambiance sucht, findet diese bestimmt im Alters- und Pflegeheim Amsoldingen. Bei uns wohnen 12 bis 13 Bewohner/innen und manchmal noch ein Feriengast. Das Einzigartige an unserer Wohnkultur ist das Familiäre. Unsere Zimmerangebote sind nicht Standard, sondern persönlich und individuell. Kein Zimmer gleicht dem andern, jedes ist charakterlich verschieden. Die sozialen Kontakte spielen sich in unserer Wohnstube ab. Nur ein kleiner Teil bevorzugt den Rückzug ins eigene Zimmer. Dadurch entsteht ein intensiver Zusammenhalt unter den Bewohner/innen und Mitarbeiterinnen. Ausflüge, «Eile mit Weile», Jassen, Vorlesen, Musik und Andacht sind ebenso ein Bestandteil unserer Wohnkultur. Bei uns ist es möglich, sich bei Arbeiten im Haushalt zu beteiligen; z. B. Mithilfe/Rüsten in der Küche und Wäsche zusammenlegen. Sozialkompetenz kann auch von Mitbewohner/innen (Mithilfe und Unterstützung), welche noch selbstständig sind, weitergegeben werden. Einen Garanten unserer Wohnkultur bieten natürlich unsere Mitarbeite38
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! Hermann Hesse
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Tiere suchen ein Zuhause Katzen, Hunde und verschiedene Kleintiere finden im Tierheim Rothachen, Heimberg, ein temporäres Zuhause. «thun! das magazin» stellt in dieser Ausgabe zwei Border-Mix-Hündinnen und drei wuschelige Löwenkopfkaninchen vor, die auf ein neues Plätzchen bei Familien, Paaren oder auch bei Einzelpersonen warten.
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Die seit bald 60 Jahren bestehende Thuner Gipserei und Malerei W. Dällenbach AG hat ihr Geschäftshaus an der Freiestrasse 48 in Thun-Strättligen einer Sanierung unterzogen.
Vorher
Nachher
Die gesamte Gebäudehülle, bestehend aus Fenster, Dach, Fassade und Werkstattdecke, wurde isoliert und somit energietechnisch auf den heute üblichen Stand gebracht. Dadurch wird eine drastische Verminderung des Heizölverbrauchs erzielt, was zur Senkung des CO2Gehaltes der Luft beiträgt. Das Projekt wurde vom Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen unterstützt. Der Fassade wurde am Schluss die Farbgebung verpasst, die die Firma seit langer Zeit im Geschäftslogo führt. Im gleichen Zug wurden Parkplätze für die Mitarbeitenden erstellt. Der Abschluss der Umbauarbeiten wurde am Freitag, 11. August 2007, mit einem Apéro für die am Bau beteiligten Handwerker und die nächsten Nachbarn gefeiert. Die Firmengeschichte Werner Dällenbach machte sich 1949 selbständig, nachdem er das eidg. Diplom als Gipsermeister erhalten hatte. Er kaufte am Eggenweg ein altes Bauernhaus, richtete sich eine kleine Werkstatt ein und bot Gipser- und Malerarbeiten an. Die beiden Söhne Walter und Peter folgten dem Vater in seinen Fussstapfen und erlernten ebenfalls die beiden Berufe. Beide
bildeten sich weiter mit den Abschlüssen als Gipser- bzw. Malermeister. 1970 wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. 1981 verstarb Peter Dällenbach. Seine Aufgabe als Betriebsleiter der Malerei wurde von einem langjährigen Mitarbeiter übernommen. Im Jahr 1994 wurde er abgelöst von Peters Sohn Jürg Dällenbach, der seine Fachausbildung als Maler mit dem eidg. Meisterdiplom abgeschlossen hatte. 1999 tat es ihm Stefan Dällenbach gleich, Sohn von Walter, mit dem Titel als eidg. dipl. Gipsermeister. Seither wird die Malerei von Jürg Dällenbach und die Gipserei von Stefan Dällenbach geleitet. Dem heutigen Senior Walter Dällenbach obliegt die Verwaltung der Unternehmung.
Die Firma bietet alle Gipser- und Malerarbeiten an, die innen und aussen an Neubauten und bei Sanierungen von Gebäuden anfallen. Auch Spezialitäten wie Stuckarbeiten, moderne Oberflächentechniken wie Stuco Veneziano usw. werden angeboten. Es ist die Philosophie der Unternehmung, jeden Auftrag zur vollen Zufriedenheit der Bauherrschaft in einer angenehmen Atmosphäre abzuwickeln.
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EVENT
DinnerKrimi im Hotel Freienhof «Gabel.Messer.Mord.» DinnerKrimi ist die spassige Mischung aus Erlebnisgastronomie und interaktivem Theater. Während einem köstlichen Mehrgänger wird der Gast in eine witzige Krimigeschichte eingebunden und kann mithelfen, den Täter zu überführen.
DinnerKrimi Die Schweizer Comedy-Neuentdeckung Peter Denlo gründete im Frühjahr 2007 die Gruppe DinnerKrimi, um beste Comedy mit Gastrotheater auf einem professionellen Level zusammen zu bringen. Mit dem Stück «Zum Hauptgang: Mord» gelang dem DinnerKrimi-Team ein absoluter Erfolg. Das Publikum und die Gastronomiebetriebe waren begeistert, und Stimmen nach einer erneuten Tour wurden sofort laut. Und schon ist es soweit. Im Herbst weilt die Gruppe DinnerKrimi drei Mal im Freienhof in Thun mit dem neuen Kriminalfall. Comedy und Kulinarik vom Feinsten.
Gabel. Messer. Mord. Besteck sollte man festhalten, denn jemand könnte damit Böses anrichten! Man ist Gast bei der Aufzeichnung eines Fernsehduells zweier bekannter Politiker. Die Bundesrätin schafft es jedoch nicht mehr, lebendig den Raum zu durchqueren. Greifen die Parteien im Wahljahr wirklich schon zu solch mörderischen Mitteln, oder galt der Anschlag einer ganz anderen Person? Was hat die Frau von Tisch drei mit dem Ganzen zu tun? Steht die Kirche noch im Dorf? Und welche Geheimnisse versucht der holländische TV-Moderator zu vertuschen? Ein Fall für den Schweizer Geheimdienst. Gemeinsam mit Agent Kunz klären die Gäste diesen verstrickten Fall auf, und erleben eine aberwitzige und bitterböse Satire mit vier Schauspielern, die in einer Tour de Force in über zehn Rollen schlüpfen und sie zum Miträtseln und Lachen bringen werden.
GABEL.
MESSER.
Text und Bilder: DinnerKrimi
SONDERANGEBOT Veranstaltungstermine 28.09.07, 18.30 Uhr; 19.10.07, 18.30 Uhr; 11.11.07, 17.30 Uhr, Hotel Freienhof Thun
MORD.
Vorverkauf Hotel Freienhof Thun, www.starticket.ch, Tel.: 0900 325 325 (CHF 1.49 / Min.) und an jeder Starticket-Vorverkaufsstelle
Ticketverlosung für Leserinnen und Leser von «thun! das magazin» Machen Sie mit bei der Verlosung von 3 x 2 Tickets (Wert pro Ticket: Fr. 125.–) für den DinnerKrimi im Hotel Freienhof! Frage beantworten, Talon ausfüllen und einsenden! Freienhofgasse 3
Wettbewerbsfrage: Wer wird ermordet? Agent Kunz Der holländische TV-Moderator
3600 Thun
Die Bundesrätin
Telefon 033 227 50 50 Fax 033 227 50 55
Vorname / Name:
info@freienhof.ch
Adresse / PLZ / Ort:
www.freienhof.ch
Einsenden bis 12. Oktober 2007 an: Weber AG Verlag, Verlosung DinnerKrimi, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt 43
Gebäude beim Berntor
Zufluss zum Rhein
Pflanzenteil
ägypt. Göttin
ital. Name des Ätna
Luftreifen
Taufzeuge, Götti
STI-Bushaltestelle
röm. Zahl: 1500
Streitmacht 7 Vorname des von Bubenberg
geistig anziehend Schiffsname (Thunersee)
Körperorgan
City, Zentrum richtiger Name des Fulehung
Volk in WestSahara
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franz. Getreide, Korn
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davon gibts in Thun 19 Stk.
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Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Verlosung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.
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Die Lösung dieses Rätsels finden Sie in der nächsten Ausgabe von «thun! das magazin» vom November 2007. Den ausgefüllten Talon bis spätestens am 15. Oktober 2007 einsenden an: Weber AG, Kreuzworträtsel, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt. Die Gewinnerin des Kreuzworträtsels der Ausgabe August 2007 ist: Marti Christa aus Hünibach (med. Hautbehandlung im Wert von Fr. 100.–). Wir gratulieren herzlich! Institut SanoMed Thun Das Lösungswort lautete: SCHIFFSWERFT.
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VERANSTALTUNGEN
Musical «hin und weg» Sonntag, 4. November, 18.00 Uhr, Schadausaal
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MUSEEN /AUSSTELLUNGEN
Philipp Fankhauser Samstag, 13.10., 19.30 Uhr, Schiffländte Thun, PPP Entertainment, www.liveschiff.ch
Mark Grotjahn – Malerei aus Los Angeles. 7.9.– 18.11., offen: Di – So, 10.00 –17.00 Uhr, Mi, 10.00 – 21.00 Uhr, Kunstmuseum Thun, www.kunstmuseumthun.ch, 033 225 84 20
Kristian Cvetkovic Klavierkonzert. Mittwoch, 17.10., 20.00 Uhr, Hotel Seepark, Reservation 033 226 12 12
Wocher-Panorama 360° Thun – Marquard Wocher und das Wocher-Panorama in Thun. 3.5. bis 28.10. Offen: Di – So, 10.00 –17.00 Uhr
www.jugendmusical.net Telefon 0848 104 104
Circus Knie
Erlebnis Klassik Trio-Abend mit J. Richard (Violine), E. Plüss (Cello), St. Fahrni (Klavier). Freitag, 2.11., 19.30 Uhr, Hofstettenstr. 6, Beaurivage-Saal, Musikpodium Thun, Vorverkauf 033 334 08 08 Ombra felice A. Seidel (Kontratenor), S. Hess (Cembalo und Hammerklavier). Samstag, 3.11., 16.15 Uhr, Rathaus, Forum für Alte Musik, Kein Vorverkauf
25. bis 30. Oktober Parkplatz Allmendstrasse Infos: www.knie.ch
Esther Hasler Chansongs. Freitag, 9.11., 20.15 Uhr, Kleintheater Alte Oele, Vorverkauf 0900 92 91 90
VORTRÄGE / VERSCHIEDENES 88.8 / 95.9 MHz www.BeO.FM Eidgenössische Wahlen 2007 – Parteipräsidien und ihre Wahlziele
Fulehung (Ausschiesset) 30.9. – 2.10., Thuner Innenstadt Kulturnacht Samstag, 27.10., 17.00 – 02.00 Uhr, Innenstadt, www.kulturnacht.ch
24. September bis 7. Oktober Mo – Fr 17.40 und 18.30 Uhr Der Thuner Ausschiesset –
Kulturpreisverleihung Freitag, 16.11., 20.00 Uhr, Schadausaal, Kulturabteilung Stadt Thun
«Fulehung» 30. September bis 2. Oktober Radio BeO live dabei!
MÄRKTE
BeO-Wahlstudio
Flohmarkt, Mühleplatz Samstag, 6. Oktober, 3. November
Sonntag, 21. Oktober ab 12.00 Uhr im Stundentakt 19.00 Uhr Zusammenfassung
Monatsmarkt, Innenstadt Mittwoch, 10. Oktober, 14. November
Montag, 22. Oktober 2007 Ab 6.00 Uhr Halbstundentakt
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Handwerkermarkt, Waisenhausplatz Samstag, 27. Oktober, 24. November
Sonderausstellung: Thun im See bis 31.10. Offen: Oktober täglich 10.00 – 17.00 Uhr, November bis Januar sonntags, 13.00 –16.00 Uhr. Schlossmuseum, Schlossberg, www.schlossthun.ch, 033 223 20 01 Sonderausstellung 90 Jahre Korbflechterei Leutwyler 20. und 21.10., offen 13.00–17.00 Uhr, Neufeldstrasse 6, Flechtmuseum, Eintritt frei NeuLand Berner Oberland Sonderausstellung Verein-tes Berner Oberland, 1. bis 4.11., Thun-Expo
THEATER / TANZ Gabel.Messer.Mord. – Ein DinnerKrimi Theater mit Nachtessen. Freitag, 28.9., 19.10., 18.30 Uhr, Sonntag, 11.11., 17.30 Uhr, Hotel Freienhof, www.dinnerkrimi.ch Oropax Molkerei auf der Bounty. Donnerstag, 25.10., 20.00 Uhr, Schadausaal, Kultursoufflé, Vorverkauf 0900 92 91 90 Varenka Puppenspiel nach einer russischen Legende. Sonntag, 4.11., 14.30 und 17.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Markus, Puppentheater «Am runde Egge», kein Vorverkauf Das Maas der Dinge Stück von N. Labute, Inszenierung: U.E. Laufenberg, Euro-Studio Landgraf. Donnerstag, 15.11., 20.00 Uhr, Schadausaal, Kunstgesellschaft Thun, Vorverkauf 0900 92 91 90
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