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Thun Magazin 04/10

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thun dasmagazin Nr. 4 / August 2010

«Menschen»: Liselotte Tòth – Schulleiterin Berntorschule Thun

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Thuner Innenstadt: Einkaufen beginnt hinter den Kulissen

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Bildung: Informatik an Thuner Volksschulen 16


öbel- und BettenParadies 3646 Einigen Immer in Aktion mit 50% bis 100% WIR

Inhaltsverzeichnis 3

EDITORIAL / IMPRESSUM

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Schulleiterin Liselotte Tòth: «Freude an der Arbeit ist meine Antriebsfeder»

MENSCHEN

DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT: 7

Yvonne Schediwy, kreative Silberschmiedin aus Thun

STADT THUN 12 15

Die Schweizer Mass- und MassivholzTisch- und Betten-Linie

Mobilität: Im Alltag sicher unterwegs Stadtbibliothek: «Thunensia»? Was ist das? – Die Bibliothek weiss es

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Bildung: Informatik und Medien werden in allen Schulstufen vielfältig angewendet

19

Kultur: KleinKunstTag: Schülerplakate werben fürs Programm

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Kinder- und Jugendförderung: «Sobald es spielerisch wird, muss man die Kinder im Lauftraining sogar bremsen»

27

Kunstvermittlung: Utopie und Alltag – aktiv werden im Kunstmuseum

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Gesellschaft: Wanderausstellung «Im Fall»: Armut wird sichtbar

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Wirtschaft: Thuner Ethik Forum: Denkfabrik mit Charta

THUN TOURISMUS 29

Mit dem Segway in Thun unterwegs / Neues Präsidium

8 23

Einkaufen in Thun beginnt hinter den Kulissen

SHOPPING

Alles ausser gewöhnlich, einmalig, anders

IGT-Gutscheine: IGT-Gutscheine kommen immer und überall gut an!

12

Thuner Markt: Geschenk der Marktfahrer

13 21

Krebser AG: Buchtipps

PUBLIREPORTAGEN

Beste Beratung, beste Qualität, beste Preise!

23

Emmentaler Schaukäserei: Ausstellung «Dällebach Kari»

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Freizeit/Team-Event: Foxtrail Thun – die spannendste Schnitzeljagd!

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Energie Thun AG: Ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen

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OHA 2010, 27. August bis 5. September: Einfach erfrischend

Schönegg Garage AG: Unternehmer mit Herz gesucht! AEK Bank 1826: Langfristige Planung schafft Sicherheit Bank EKI Interlaken: EKI-Portfolio Jungfrau – Jetzt weiterdenken

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VEREINE

44

WETTBEWERB

46

VERANSTALTUNGSKALENDER


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EDITORIAL

Thun war der Boden und die Inspiration! Es waren die «wilden», verrückten und prägenden Jahre eines Jugendlichen, der unbedingt Kunst machen wollte und nur schwer in ein Schema passte. In dieser Zeit voller Projekte, Ausstellungen und Kunst-Diskussionen war Thun entscheidend wichtig. Die Stadt unterstützte mich auf verschiedene Arten. Thun kaufte damals regelmässig Bilder von mir, unterstützte meine Kunstprojekte, gab mir Aufträge und Ausstellungsmöglichkeiten. Kurz: Thun war der Start, der Boden, die Inspiration. Merci Thun! Max Spring

Es ist doch schön, wenn man die Gelegenheit bekommt, sich bei einer Stadt bedanken zu können. Ich habe nämlich guten Grund dazu. Die Stadt Thun meinte es gut mit mir, als ich vor 30 Jahren hier eine Lehre als Schaufenstergestalter anfing. Fünf weitere Jahre arbeitete ich halbtags im Coop Kyburg, bis ich freier Kunstmaler und Cartoonist wurde. Ein paar Jahre wohnte ich in der Nähe des Schlosses.

Max Spring, Cartoonist / Comiczeichner Lebt in Bern. Würde auch gerne in Oberhofen wohnen.

IMPRESSUM ISSN 1662-0992 HERAUSGEBER: Stadt Thun, in Partnerschaft mit der Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT und Thun Tourismus VERLAG, KONZEPT, REALISATION: Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, E-Mail thun@weberag.ch LEITUNG: Alexandra Jäggi und Jürg Alder, Stadt Thun; Ursula Thöni, IGT; Annette Weber, Weber AG Verlag. INSERATE: Bernhard Hunziker, Weber AG. STADTREDAKTION: Jürg Alder (Leitung), Barbara Frantzen, Thomas Judt, Hans Mischler, Urs Niklaus. Beiträge, die mit diesem Logo gekennzeichnet werden, sind offizielle Inhalte der Stadtverwaltung Thun REDAKTION IGT / MENSCHEN / WEITERE BEITRÄGE: Weber AG Verlag TITELBILD: Beat Straubhaar, Weber AG COMICS: Max Spring, Bern AUFLAGE: 57000 Exemplare DRUCK: Ringier Print Zofingen AG PAPIER: 80gm2, weiss, matt gestrichen VERTEILUNG: Stadt Thun, Aeschlen, Allmendingen, Amsoldingen, Blumenstein, Buchen, Eriz, Fahrni, Forst, Gunten, Gwatt, Heiligenschwendi, Heimberg, Heimenschwand, Hilterfingen, Höfen, Homberg, Horrenbach-Buchen, Hünibach, Innereriz, Längenbühl, Linden, Merligen, Niederstocken, Oberhofen, Oberstocken, Pohlern, Reutigen, Ringoldswil, Schwanden Sigriswil, Schwarzenegg, Schwendibach, Sigriswil, Steffisburg, Süderen, Teuffenthal, Thierachern, Tschingel, Uebeschi, Uetendorf, Unterlangenegg und Zwieselberg. Zusätzlich in Geschäften und Hotels in der Thuner Innenstadt, Kaserne Thun. NÄCHSTE AUSGABE: 22./23. September 2010.


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MENSCHEN

«Freude an der Arbeit ist meine Antriebsfeder» Liselotte Tòth steht seit 40 Jahren an der Spitze der privaten Berntorschule in Thun. Achtung und Respekt vor den Menschen und ihren Begabungen sowie ihren Besonderheiten sind ihr wichtig. Der Schulalltag ist geprägt von Akzeptanz und Vertrauen.

Liselotte Tòth bei einem Aufnahmegespräch in der Schule.

Liselotte Tòth, wann wurde die Berntorschule gegründet? Unter der heutigen Trägerschaft im Jahre 1970. Ganz früher gehörte die Schule zu den Benedictschulen. Wie sind Sie dazu gekommen? Mein Ex-Mann war in den Jahren vor 1970 an der Berntorschule als Lehrer angestellt. Als Nationalökonom erkannte er rasch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in welchen die Schule steckte. 1970 übernahmen wir sie gemeinsam und gründeten eine Aktiengesellschaft. Weshalb trägt die Schule den Namen «Berntor», obschon sie im Hofstetten-Quartier ist? Ursprünglich war der Standort am Berntor, im Gebäude der heutigen Migros-Klubschule. Beim Umzug wurde der Name «Berntorschule» zugunsten der Kontinuität und Bekanntheit belassen. Was wird an der Berntorschule wem unterrichtet? Neben dem Schwergewicht der Sekundarschule bieten wir die Möglichkeit des 10. Schuljahres / Berufsvorbereitungsjahres, Vorbereitung auf Mittelschulen sowie den Abschluss «Eidg. Fähigkeitszeugnis für Kaufleute» in der Handels- und Hotelhandelsschule an. Erwachsene können bei uns die berufsbegleitende Abend- oder Samstaghandelsschule besuchen. Durchschnittlich werden pro Jahr rund 200 Schülerinnen und Schüler von 15 Lehrern unterrichtet.

Aus welchem Einzugsgebiet kommen die Schüler zu Ihnen? Dieses ist sehr weit gesteckt. Wir haben Schüler aus dem Gebiet von Bern übers Emmental, aus dem Amt Thun und aus allen Tälern des Oberlandes, sogar aus dem Wallis. Haben diese Schulwegdistanzen Einfluss auf den Schulbetrieb? Mit Rücksicht auf die langen Schulwege beginnen wir den Unterricht morgens erst um 8.40 Uhr. Wir bieten am Mittag einen Mahlzeitendienst an. Auswärtige Sekundarschüler werden betreut. Reicht das Schulgeld zur Finanzierung der Privatschule oder werden Sie vom Kanton subventioniert? Nein, wir erhalten keine kantonalen Subventionen, aber unsere KV-Ausbildung mit Eidg. Abschluss gibt die Berechtigung für ein kantonales Stipendium. Auch für die Schüler der Zwischenjahre besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu beantragen. Ist das Amt des Lehrers an einer Privatschule attraktiv? Die Tatsache, dass in unserem Team viele Lehrer bereits sehr lange, gut und gerne unterrichten, könnte eine Antwort auf diese Frage sein. Was macht das Schulegeben an der Berntorschule speziell? Die familiäre Atmosphäre. Es besteht ein guter Kontakt zwischen Lehrern und Schülern. Ich habe oft das Gefühl, wir seien eine grosse Familie. Jede einzelne Lehrerin, jeder einzelne Lehrer hat die Möglichkeit, sich mit seinen Fähigkeiten einzubringen, und ist damit eine tragende Stütze im Schulalltag.


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Der Garten am Wohnort in Hünibach bietet Erholung …

… vom Büroalltag in der Berntorschule Thun.

Wie stark werden die Eltern integriert? Wir leben eine enge, individuelle Zusammenarbeit mit den Eltern, sehr direkt und transparent. Für die Sekundarschule organisieren wir Elternabende. Für alle Abteilungen gibt es jedes Jahr einen Tag der offenen Türe. Zu den fixen Anlässen kommen natürlich die Diplomfeiern.

Was ist Ihr schwergewichtiger Aufgabenbereich als Schulleiterin? Ich führe die Aufnahmegespräche mit Schülern, Jugendlichen und Eltern, besuche jede Konferenz und bin in den Pausen «ganz Ohr, was läuft». Die Praktikumsbetriebe habe ich aufgebaut und die Betreuung der Praktikanten läuft über mich. Täglich gibt es einen Austausch über aktuelle Ereignisse. Lösungen können somit rasch erarbeitet und umgesetzt werden.

Was haben Sie für persönliche Anliegen, die Sie den Schülern und Jugendlichen mitgeben? Offenheit, aufeinander zugehen und zuhören, einander mit Respekt begegnen, den andern in seiner Eigenheit annehmen – diese Werte lebe und kommuniziere ich. Ebenso wichtig ist mir und dem ganzen Kollegium, die Freude an der Ausbildung zu wecken. Und Sie beraten die Schüler bei ihrem Entscheid, die Berntorschule zu besuchen? Ja, individuell und jedem Kind entsprechend, das ist uns sehr wichtig. Wir stellen uns die Frage: Bieten wir dem Schüler das, was er braucht, ist er bei uns am rechten Ort? Die Antwort darauf darf nicht von wirtschaftlichen Gedanken beeinflusst sein. Wie lange sind Sie bereits in der Schulleitung? Wie eingangs erwähnt, kam ich vor 40 Jahren an die Schule. Seit vielen Jahren haben wir eine Co-Schulleitung, Rektor Thomas Ittig und ich. Es ist ein grosser Vorteil, weil so das weibliche und männliche Element vertreten sind.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Mir ist ganz wichtig, dass ich im privaten Bereich einen Ausgleich zur Schule habe. Ich bin kulturell interessiert. Den Montagabend widme ich seit vielen Jahren der Malerei zusammen mit einer Frauengruppe. Einen grossen Teil meiner Freizeit investiere ich in die Weiterbildung und Persönlichkeitsbildung. Dies hat einen bedeutenden Einfluss auf meine Arbeitsweise. Verraten Sie uns noch etwas mehr aus Ihrem Privatleben? Mein Wohnort Hünibach ist mein Kraftort und die Stätte zum Auftanken – für mich persönlich der schönste Ort. Ich gehe oft nach der Arbeit durch den nahen Wald. Was motiviert Sie, nach «40 Jahren Berntorschule» immer noch aktiv zu sein? Die Chance zu haben, in einem Bildungsumfeld mitzuwirken, wo junge Menschen auf ihr Leben vorbereitet werden. Interview und Bilder: Beat Straubhaar, Weber AG


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Radio BeO: Tipps zum Hinhören FUSSBALL SUPER LEAGUE SPIELE – FC Thun Radio BeO live dabei Inferno Triathlon Thun-Mürren-Schilthorn 2010 Samstag, 21. August – Radio BeO live dabei Thuner Stadtlauf 2010 Sonntag, 22. August ab 12.00 – Radio BeO live dabei OHA Thun Expo, 27. August bis 5. September 2010 Radio BeO live dabei WAG Gwatt Herbst-i-vent 2010 Samstag, 11. September – Radio BeO live dabei BeO-Sunntig: 100 Jahre Niesenbahn Sonntag, 12. September ab 20.00

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KleinKunstTag Thun 2010 Montag, 13. September – Beiträge 17.30 + 18.30 Uhr

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DAS STADTMARKETING IM GESPRÄCH MIT FIRMEN

Schmuck: So individuell wie der Mensch, der ihn trägt Seit 2008 führt Yvonne Schediwy die «Silberschmiede» in der Oberen Hauptgasse 66 in der Thuner Altstadt. Stadtmarketingchef Philippe Haeberli sprach mit der Silberschmiedin über Schmuck und Kreativität.

Yvonne Schediwy und Philippe Haeberli im Atelier in der Silberschmiede.

Kreation von Yvonne Schediwy: Silber-Rosegold-Ring mit grünblauem Spinell.

Ihre Schmuckkreationen weisen eine sehr persönliche Handschrift auf. Woher holen Sie sich die Inspiration? Raue Oberflächen, wie wir sie in den Bergen vorfinden, oder sanfte Wellen, die im See nach dem Wurf eines Kieselsteines entstehen, stehen oft am Anfang eines neuen Schmuckstücks. Inspirationsquellen sind aber auch schöne Bauten oder Kunsthandwerke vergangener Jahrhunderte.

Sie arbeiten mit Silber, Gold und Edelsteinen, aber auch mit Holz und Flusssteinen – welches ist Ihr liebstes Rohmaterial für die Schmuckkreation? Ich liebe alle Metalle. Besondere Freude bereitet mir allerdings das Legieren von Gold und Silber, womit ich die Farbe und die Härte beeinflussen kann. Schlussendlich ist es das Zusammenspiel der verschiedenen Materialien, welches mich besonders fasziniert. Das führt dann zu besonderen Kollektionen, wie beispielsweise die «Maggiakollektion» eine ist.

Wie würden Sie denn Ihre Schmuckstücke charakterisieren? Mein Schmuck ist sehr eigenwillig. Er gefällt oder gefällt nicht, da gibt es keinen Kompromiss. Ich liebe währschaft geschmiedete Formen und achte darauf, dass das verwendete Material Strukturen aufweist. Jedes Schmuckstück ist ein Einzelstück und daher so einmalig wie die Persönlichkeit, die es ins Herz schliesst. Kreativität ist ein wichtiger Teil Ihres Schaffens. Wie definieren Sie Kreativität – und welchen Raum nehmen dabei die Kundenwünsche ein? Kreativität erlebe ich als ständige, fordernde Begleiterin, die manchmal auch das Gefühl hinterlässt, zu wenig Zeit oder zu wenig Hände zu haben, um all die vielen Ideen umzusetzen. Die Auftragsarbeiten, bei denen ich immer versuche, eine Symbiose zwischen den Wünschen der Kunden und meinem Können herzustellen, bringen – auf eine gute Art – etwas mehr Ruhe in den bewegten Alltag.

Ihr Geschäft befindet sich in der Thuner Altstadt – was verbindet Sie mit diesem Standort? Für mich ist die Hauptgasse mit ihren einzigartigen Hochtrottoirs schlicht die schönste Gasse der Stadt Thun. Und wer das Spezielle und Individuelle sucht, schlendert mit genügend Zeit durch diesen charmanten Stadtteil und findet dort garantiert etwas Ansprechendes. Interview: Philippe Haeberli, Leiter Abteilung Stadtmarketing Bilder: zvg

INFO Silberschmiede Yvonne Schediwy Obere Hauptgasse 66, 3600 Thun, www.silberschmiede-thun.ch E-Mail: atelier@silberschmiede-thun.ch Telefon: 033 221 55 44


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SHOPPING

Einkaufen in Thun beginnt hinter den Kulissen Shopping in Thun macht Freude, wenn insbesondere hinter den Kulissen alles klappt. Dass dem so ist, zeigt ein Rundgang durch die Thuner Einkaufsgassen aus einem etwas anderen Blickwinkel.

Annja Andenmatten, verantwortliche Verkaufsleiterin für Textiles, kontrolliert die Lieferung im Loeb-Rollwagen…

… dank den Arbeiten im Hintergrund kann Geschäftsführer Philipp Bittel Kundinnen und Kunden bei Loeb herzlich willkommen heissen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Einkaufen in Thuner InnenstadtGeschäften beginnt hinter den Kulissen. Was wäre eine trendige Präsentation in der Modeabteilung oder ein frisch angerichtetes Nationalgericht mit Frischfisch direkt an der Aare ohne Mitarbeitende, die vorbereiten? «thun! das magazin» wollte es genau wissen und hat Mitarbeitende und Chefs aus einem etwas anderen Blickwinkel begleitet.

spielt es keine Rolle, ob es um Heimtextilien, Spielwaren, Parfümerie, Haushaltartikel oder trendige Mode geht. Gerade in Sachen Mode hat Loeb für Damen und Herren viel zu bieten. Street One, Bianca, More & More, Mustang oder S. Oliver sind nur einige Beispiele an Markenmode.

«Unser Sortiment wird täglich mit neuen Lieferungen ergänzt.» Loeb AG: Shopping-Inspirationen dank 38 Mitarbeitenden Es ist acht Uhr morgens. Im Bälliz 39 sitzen Philipp Bittel, Annja Andenmatten und Daniela Palmano am Tisch. Eine Stunde vor Türöffnung im Warenhaus Loeb AG besprechen der Geschäftsführer, die verantwortliche Verkaufsleiterin für Textiles und die Dekorateurin im 4. Stock die Tagesaktualitäten. Gleich daneben ist Ueli Schneider, Hauswart und der Mann im Hintergrund, mit der Kontrolle der neu eingetroffenen Verkaufsartikel beschäftigt. «Unser Sortiment wird täglich mit neuen Lieferungen ergänzt», erklärt Geschäftsführer Philipp Bittel. Oft mittels Kurierdienst und zweimal wöchentlich ab dem zentralen Loeb-Lager. Ein Unterfangen, welches nicht ganz einfach ist. Rund 10000 unterschiedliche Artikel für den täglichen Gebrauch führt das Warenhaus Loeb AG im Thuner Bälliz. Damit Kundinnen und Kunden ihren Einkauf zum Erlebnis machen können, sind bei Loeb hinter den Kulissen täglich zwei bis drei Personen mit Ideen beschäftigt. «Wir setzen sehr viel Wert auf die Präsentation und auf eine vollkommene Beratung», sagt Dekorateurin Daniela Palmano. Dabei

Philipp Bittel, Loeb-Geschäftsführer

«Für den kommenden Herbst sind warme Farben im Trend», weiss Verkaufsleiterin Annja Andenmatten. So zum Beispiel Lavendel oder Cranberry. Und wenn die neue Mode aus dem vielseitigen Bekleidungssortiment eine kleine Änderung benötigt, übernimmt dies das fachkompetente Änderungsatelier. Eines jedenfalls ist sicher, im Warenhaus Loeb AG am Bälliz 39 in Thun sind Kundinnen und Kunden gut aufgehoben. Auf über 3000 Quadratmeter Ladenfläche sorgen 38 Voll- und Teilzeitmitarbeitende vor und hinter den Kulissen für Shopping-Inspirationen. Restaurant Fluss: Sushi mit Meister Toru Arakawa Toru Arakawa aus Japan ist Sushi-Meister. Nein, mit einem sportlichen Erfolg hat diese Auszeichnung nichts zu tun. Toru Arakawa ist vielmehr Küchenchef im Restaurant Fluss am Mühleplatz 9 in Thun und weiss ganz genau, wie das japanische National-


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Sushi-Meister Toru Arakawa setzt das Messer an einem Stück Thunfisch an, während sein Assistent Kohei Nishijima den Reis für das japanische Nationalgericht Sushi vorbereitet.

Wenn Floristin Kristina Hodel in der Früh die frischen Blumen verarbeitet, fliegen die Stängel der Rosen…

gericht Sushi hergestellt wird. Toru Arakawa arbeitet im Restaurant Fluss indes nicht hinter den Kulissen. Die Sushi-Küche im trendig und hell eingerichteten Restaurant ist offen. Gäste können dem Sushi-Meister und seinem japanischen Assistenten Kohei Nishijima beim Zubereiten der Spezialitäten aus Reis und rohem Fisch über die Schulter blicken. Der Reis wird dabei nach traditionellem Verfahren gekocht und mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt. Verschiedene Zutaten wie Avocado, Gurken, Meeresfrüchte, aber vor allem eben roher Fisch runden das ganze ab. Toru Arakawa verwendet dabei zum Beispiel Lachs, Thunfisch oder Kingfisch. Zudem kreiert er auch Varianten mit Algenblättern oder Omelett. Der Meister reicht dazu eine würzige Meerrettichpaste und eine feine Soyasauce. Die frischen Fische bringt dabei der Flieger direkt aus den Philippinen oder, was den Lachs betrifft, aus Schottland.

Arakawa das hochwertige Rohprodukt, wendet es, verpackt es neu und kontrolliert die Kühltemperatur. Dabei setzen Daniel Mani und sein Team insbesondere auch auf nachhaltigen Fischfang. So verwendet das Restaurant Fluss am Mühleplatz ausschliesslich Fisch, welcher unter dem Label Friend of the Sea aus kontrolliertem Fischfang oder aus einem schottischen Biozuchtbetrieb stammt. Rund 25 Mitarbeitende und fünf Köche kümmern sich im Restaurant Fluss täglich um die Gäste. Nebst dem japanischen Nationalgericht Sushi finden Feinschmecker dort ebenso herrliche Grilladen und andere Spezialitäten. Das Restaurant Fluss wurde in diesem Jahr gemeinsam mit zwölf Mitbewerbern in der Kategorie Outdoor für den Award «Best of Swiss Gastro», dem einzigen Gastronomie-Publikumspreis in der Schweiz, nominiert. «Auf diese Nominierung bin ich sehr stolz», sagt Daniel Mani.

«Im Sommer verarbeiten wir praktisch täglich fangfrischen Fisch.» Daniel Mani, Gastronom

«Während der Hochsaison im Sommer erhalten wir die fangfrischen Lieferungen praktisch täglich», erklärt Gastronom und Restaurantbesitzer Daniel Mani. Und dies rund 24 Stunden nachdem der Fisch in die Netze der Fischer gegangen ist. Damit der Fisch auch wirklich frisch bleibt, wird er nach seiner Ankunft in Thun laufend kontrolliert. Gleich mehrmals täglich pflegt Toru

Stephan Ali, Florist: Schnittfrisch in der Früh Wer hinter die Kulissen schaut, kommt an Blumen nicht vorbei. Bunte und duftende Blüten lassen sich nicht einfach so ins Verkaufsregal stellen. Wie roher Fisch ist das stimmungsvolle Grün ein Frischprodukt. Grund genug für Florist Stephan Ali, sich täglich vor dem Öffnen der Ladentüre um frischen Nachschub zu kümmern. Bevor der kreative Blumenfachmann sein Floristikgeschäft an der Oberen Hauptgasse 73 für Kundinnen und Kunden öffnet, macht sich der Thuner Florist auf den Weg an die Blumenbörse in


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SHOPPING

… damit Florist Stephan Ali diese in der Vase gleich arrangieren kann.

Poulet, Fisch oder Fleisch: Robert Affentranger, Shop-Unternehmer von Coop Pronto, ist jeden Tag für 42 Sandwichvarianten besorgt.

Heimberg. Dort werden duftende Rosen, Sonnenblumen, Calla, Aster und Co. bereits vor 6 Uhr in der Früh schnittfrisch angeliefert. Zum Teil von regionalen Produzenten, aber ebenso aus ganz Europa oder Übersee. Ein Vorteil für Stephan Ali. «Ich kann die Qualität gleich vor Ort beurteilen und entsprechend auswählen», sagt er. Rund ein bis zwei Stunden investieren Stephan Ali und seine Mitarbeiterin Kristina Hodel täglich, um die frischen Blumen im Geschäft ins richtige Licht zu stellen. Das muss sein. Denn um 9 Uhr stehen die Türen an der Oberen Hauptgasse 73 für Blumenfreunde und solche die es werden wollen offen. Zu finden ist dort nicht nur der eigens kreierte Blumenstrauss. «Wir führen auch nicht alltägliche Blüten», betont Stephan Ali. So

Coop Pronto: 42 Sandwichsorten – täglich Einer gewissen Herausforderung stellt sich Robert Affentranger praktisch täglich. Er ist Shop-Unternehmer von Coop Pronto beim Thuner Bahnhof und achtet auf das Kühlregal. Dort sind jeden Tag 42 Sandwichvarianten in der Auslage. Die einen mit unterschiedlichem Füller: Fisch, Salami, Vegi, Poulet, Schinken sind ein paar Beispiele. Die anderen mit unterschiedlichem Umhüller: Weggli, Baguette, Zöpfli, Vollkornbrot sind weitere Beispiele. «Täglich wird frühmorgens angeliefert», sagt der Geschäftsführer. Damit auch alles klappt, sind die Leute im Pronto Shop beim Bahnhof ab fünf Uhr in der Früh auf den Beinen. Denn es ist gut möglich, dass der Transport aus dem Zentrallager im Kanton Aargau bis zu 20 Rollwagen mit Lebensmitteln für die Schnellverbraucher anliefert. Von dort werden schweizweit täglich rund 240 Coop Pronto Läden bedient. Einer von ihnen ist der Shop beim Thuner Bahnhof. Damit die Esswaren jeden Tag frisch im Laden eintreffen, schickt der ShopUnternehmer seine Bestellung jeweils am Vortag ab. Robert Affentranger kann dabei auf ein Team von 24 Voll- und Teilzeitmitarbeitenden zurückgreifen. Schliesslich ist Coop Pronto an der Panoramastrasse 1 während 365 Tagen fast rund um die Uhr geöffnet. «Nicht ganz», schränkt Robert Affentranger ein. Geöffnet wird morgens jeweils um sechs Uhr. Feierabend, zumindest für die Kunden, ist wochentags um 20 Uhr. Am Wochenende etwas früher. Gegen 2000 Artikel für Hungrige und Durstige führt Robert Affentranger in seinem Laden beim Bahnhof. Dazu gehören nebst zahlreichen Getränken insbesondere Backwaren. Gipfeli, Weggli und Brote kommen zur Freude der zahlreichen Pendler direkt aus dem eigenen Backofen im Laden. Und wer beim Nachhausegehen noch eine Grillparty plant, kommt im Coop Pronto ebenso auf seine Kosten. Grillfleisch gibt es dort aus dem täglich frisch aufgefüllten Kühlregal. Dank den Frühaufstehern von Coop Pronto direkt beim Bahnhof Thun.

«Ich kann die Qualität gleich vor Ort beurteilen und entsprechend Stephan Ali, Florist auswählen.»

zum Beispiel tropische Helikonien, blühenden Ingwer oder besonders stark duftende Freilandrosen. Besonders im Trend sind derzeit indessen bunte Sommerblumen in kräftigen Farben. «Blauer Rittersporn, gelbe Sonnenblumen oder rote Astern verkörpern den Sommer», sagt der Florist. Zum Ausdruck kommen solche Blumen im Geschäft von Stephan Ali in den unterschiedlichsten Formen. Der Florist und seine Mitarbeiterin Kristina Hodel kreieren bunte Sträusse und Blumenarrangements oder Hochzeitsdekorationen. Sie schmücken grosse Bühnen für kulturelle Anlässe und verzaubern Feiern mit farbigem Grün. Als Florist setzt Stephan Ali ebenso auf Beiwerk. Trendige Blumenvasen, Duftkerzen, Windlichter und zahlreiche weitere Artikel für hübsche Dekorationen zum Wohlfühlen lassen sich in diesem über 20-jährigen Thuner Floristikgeschäft entdecken.

Text und Bilder: Stefan Kammermann


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MARKT / MOBILITÄT

Noch geheim: Geschenk der Marktfahrer Rosen und Äpfel verteilten die Thuner Marktfahrer vor zwei Jahren an ihre Kundschaft, um ihr für ihre Treue zu danken. Was sie am 18. September, dem «Dankeschöntag» dieses Jahres, überreichen werden, ist noch geheim. Am Samstag, 18. September, zwischen 9 und 16 Uhr, werden die Thuner Marktfahrer und die Geschäftsleute der Innenstadt-Genossenschaft IGT ihren Kundinnen und Kunden im Bälliz und auf dem Rathausplatz danke sagen. An ihrem ersten Dankeschöntag vor zwei Jahren verteilten sie Rosen und Äpfel. Die Geste wurde sehr geschätzt. Diesmal allerdings bleibt das Geschenk geheim. Nur so viel: Wer sowohl Kunde der IGT-Geschäfte als auch des Wochen- und des Frischproduktemarktes ist, wird gleich zweimal überrascht. Gemeinsam für eine lebendige Innenstadt Seit 2005 bezahlen die Marktfahrer pro Markttag einen «Werbefünfliber» für Werbeaktionen. Grössere Projekte wie die Neugestaltung des Weihnachtsmarktes oder der Dankeschöntag wurden durch die Stadt, die IGT und andere mitfinanziert. Die Koordination obliegt dem Gewerbeinspektorat. Am 18. September werden die Marktfahrer im Bälliz (Foto) und auf dem Rathausplatz ihren Kundinnen und Kunden danken – mit einer Überraschung.

Text: Reto Keller, Gewerbeinspektor Bild: zvg

Im Alltag sicher unterwegs Haben Sie Mühe bei der Bedienung von Billettautomaten? Mit der Orientierung in Bahnhöfen? Oder mit neuen Vorschriften im Strassenverkehr? Ein halbtägiger kostenloser Mobilitätskurs hilft weiter. Experten der SBB, der STI und der Polizei vermitteln folgende Kursinhalte: – Tipps und Tricks, wie man Billettautomaten bedient; – Neuerungen im Strassenverkehr und im öffentlichen Verkehr; – An einer Führung durch den Thuner Bahnhof werden wichtige Informationen vermittelt, damit die Orientierung leichter fällt. – Erklärt wird auch, mit welchen Billetten man am besten in den Verkehrsverbunden BeoAbo oder Libero unterwegs ist und von welchen Sonderangeboten man profitieren kann.

Unterwegs tun sich ältere Menschen oft schwer - zum Beispiel im Umgang mit Billettautomaten. Ein halbtägiger Kurs verschafft mehr Sicherheit.

Die Hektik auf der Strasse oder die Vielfalt an Billettautomaten verunsichern ältere Menschen. Mit dem unentgeltlichen Mobilitätskurs «mobil sein & bleiben» werden Grundlagen vermittelt, um sicher unterwegs zu sein. Der nächste findet am 8. September statt (siehe rechts).

Kurs «mobil sein & bleiben» am 8. September – Mittwoch, 8. Sept. 2010, 14.00 bis 17.00 Uhr – Anmeldung bis 1. Sept. an: Rundum mobil GmbH, Büro für Mobilität, Schulhausstrasse 2, 3600 Thun, Telefon 033 334 00 24; Mail: info@rundum-mobil.ch – www.mobilsein-mobilbleiben.ch Text: pd Bild: zvg


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BUCHTIPP

Krebser-Buchtipps Besuchen Sie uns im Herzen von Thun und geniessen Sie das Herumstöbern und Einkaufen in einem einzigartigen Ambiente. Unsere erfahrenen BuchhändlerInnen und PapeteristInnen beraten Sie gerne. Heidi Aeschlimann präsentiert Ihnen hier ihre persönlichen Buchtipps: Belletristik

Sachbuch

Autor: Titel: Verlag: Preis:

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Andrea Camilleri Die Spur des Fuchses Lübbe 33.50

Die Spur des Fuchses Hat Commissario Montalbano womöglich seherische Fähigkeiten? Kaum ist er aus einem bizarren Traum von einem Pferd erwacht, als er beim morgendlichen Blick aus dem Fenster tatsächlich ein Pferd am Strand liegen sieht, das dort qualvoll verendet ist. Kurz darauf ist das Tier spurlos verschwunden. – Pferdeflüstern auf Sizilianisch – Commissario Montalbano beweist Gespür für dunkle Machenschaften. Andrea Camilleri ist der beliebteste zeitgenössische Autor Italiens und begeistert mit seinem Werk ein Millionenpublikum. «Camilleri lesen ist wie Mozart hören.»

Markus Somm General Guisan Stämpfli 49.–

General Guisan – Widerstand nach Schweizerart Die Geschichte der Schweiz hätte einen anderen Verlauf genommen, wäre im Juni 1940 nicht Henri Guisan Oberbefehlshaber der Armee gewesen. Guisan sprach von der Unabhängigkeit und rief zum Widerstand gegen die Nazi auf. Er stand für das Land, das eine Demokratie bleiben wollte. Guisan erschien unzeitgemäss – und traf den Nerv der Zeit. Somm ist ein lesenswertes, meisterhaftes Buch gelungen – das ist Geschichtsschreibung, wie man sie sich wünscht.

Bürodrehstuhl Girsberger Reflex 1 Fr. 749.–* (statt Fr. 972.–) *Gültig solange Vorrat (Preise inkl. MwSt und Gratislieferung in Thun und Umgebung)

Reflex – Das neue Sitzvergnügen!

Heidi Aeschlimann, Krebser AG

INFO Top 4 Belletristik 1. Donna Leon: Schöner Schein. Verlag Diogenes 2. Martin Suter: Der Koch. Verlag Diogenes 3. Cecilia Ahern: Ich schreib dir morgen wieder. Verlag Krüger 4. Tommy Jaud: Hummeldumm. Verlag Scherz

Top 4 Sachbuch 1. Michael Mittermeier: Achtung Baby! Verlag Kiepenheuer & Witsch 2. Nik Hartmann: Über Stock und Stein 2. Verlag Faro 3. Pierre Franckh: Wünsch dich schlank. Verlag Koha 4. Ulrich Detrois: Höllenritt. Verlag Econ

Girsberger Reflex 1

Die transparente Membrane zeigt auf Anhieb, was dieses Modell zur Innovation macht: Ein raffiniertes System an Federn entlastet und stützt den Rücken und sorgt für eine individuelle Druckverteilung entlang der gesamten Wirbelsäule. Sein Design spricht Klartext: Leicht, schnörkellos und futuristisch! • Transparenter Rücken mit schwarzem Netz • Sitzpolster Stoff Xtreme plus schwarz • 5-Sternfuss Alu poliert Besuchen Sie uns im Showroom im Bürohaus an der Bernstrasse 85 in Steffisburg (Autobahnausfahrt Thun Nord).

Krebser AG Bälliz 64, 3601 Thun Bernstrasse 85, 3613 Steffisburg Höheweg 11, 3800 Interlaken Telefon 033 439 83 83, Fax 033 439 83 84 info@krebser.ch, www.krebser.ch

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Herbstneuheiten

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WISSEN

«Thunensia»? Was ist das? – Die Bibliothek weiss es Wer hat das Schloss Schadau erbaut? Was steckt hinter dem Fulehung? Welche künstlerischen Drucke gibt es vom Niesen? «Thunensia» liefern Antworten: Bücher und andere Medien für, von und über Thun. In der Stadtbibliothek Thun.

Zeitschriften, Broschüren und Bücher über Thun sind in der Stadtbibliothek zu beziehen.

Manche sind erstaunt, dass die Stadtbibliothek Thun auch über ältere Bestände verfügt. Dabei handelt es sich vor allem um Thunensia. So werden Bücher und Schriften bezeichnet, die thematisch oder durch die Urheber in Bezug zur Stadt Thun und ihrer näheren Umgebung stehen. Die Stadtbibliothek stellt einen Teil der Thunensia zur Heimausleihe zur Verfügung. Ältere, nicht ersetzbare Werke werden zum Studium in der Bibliothek abgegeben. Kopieren der Dokumente ist immer möglich. Die Einträge im alten Zettel-Katalog werden laufend in den elektronischen Katalog übernommen, so dass die Bestände auch via Internet recherchierbar sind. Diese sind am einfachsten mit der Stichwort-Suche «Thunensia» auffindbar. Bei Büchern mit dem Vermerk «Magazin» wendet sich der Benutzer an die Ausleihe, damit das Personal diese aus dem Magazin holen kann. Diese Bücher sind in der Bibliothek nicht frei zugänglich. Wenn grössere Recherchen oder viele Dokumente gewünscht sind, bittet das Bibliotheksteam um Kontaktnahme spätestens am Vortag, um längere Wartezeiten an der Ausleihe zu vermeiden. Vereine, Thuner Chronik und «Thuner Tagblatt» Von besonderem Interesse bei den Thunensia sind: – Regelmässig erscheinende Dokumente von Thuner Vereinen und Firmen. Ein alphabetisches Verzeichnis ist auf der Internetseite zu finden.

– In der Thuner Chronik sind Zeitungsartikel aus diversen Periodika und Publikationsorganen aus den Jahren 1838 –2005 (Aufarbeitung der Folgejahre ist im Gang) mit Bezug zu Thun verzeichnet. Diese Artikel decken Ereignisse und Themen aller Art ab. Recherchen und Ausdrucke werden vom Bibliothekspersonal vorgenommen (Grundgebühr 5 Fr., pro zusätzlich ausgedrucktes Blatt 20 Rp.). – Das Thuner Tagblatt der Jahre 1970 bis heute wird im Magazin aufbewahrt. Ältere Jahrbände sind im Stadtarchiv zugänglich. Im Unterschied zur Bibliothek sammelt das Stadtarchiv verwaltungsinterne Unterlagen, die den Verwaltungsprozess dokumentieren. Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv ergänzen sich somit bei Recherchen zu thunrelevanten Fragen. Text: Stadtbibliothek Thun Bild: zvg

WEITERE INFOS – www.thun.ch/stadtbibliothek → Angebote und Dienstleistungen → Die Bibliothek für Thun, Thunensia und Thuner Chronik – Für weitere Fragen rund um das Thunensia-Angebot: Claude Christinat, Tel. 033 225 85 03, claude.christinat@thun.ch – www.thun.ch/stadtarchiv


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BILDUNG

Informatik und Medien werden in allen Schulstufen vielfäl Seit 2007 ist der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Stufen der Volksschule Pflicht. «thun! das magazin» besuchte drei Thuner Klassen, die Informatik und moderne Medien in verschiedensten Zusammenhängen anwenden.

Wie wirkt das Produkt? – Medienkompetenz wird gefördert.

Auch am PC ist Zusammenarbeit gut möglich.

Die Beschaffung von Informationen und die Kommunikation mit Hilfe des Computers sind für heutige Kinder Alltag. Eine Erhebung zeigte 2008, dass 85 % der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland den Computer mehrmals pro Woche nutzten. In der Schule erlernen sie in verschiedensten Bereichen einen verantwortungsbewussten Umgang damit: – Wissen: Kenntnisse der Medien und Werkzeuge; – Anwenden: Selbständige Anwendung der Informatik und der Medien; – Sich informieren: Informationen suchen, beurteilen, auswählen und darstellen; – Lernen: Den Computer zum Lernen nutzen, mal in gemeinsamen Übungen, mal beim selbständigen Lernen; – Kommunizieren: Digitale Kommunikationsmittel einsetzen und zur Zusammenarbeit verwenden; – Reflektieren: Gefahren und Potenziale von Medien und Informatik thematisieren. Diese Themen werden als Teilbereiche in den normalen Unterricht eingebaut. Die bisherigen Arbeitsformen werden dabei nicht ersetzt, sondern ergänzt, so dass immer noch Kopf, Herz und Hand zum Zuge kommen.

Primarschule Pestalozzi, 3. /4. Klasse, Lehrerinnen Vroni Spring und Monika Stücklin Rüttimann; Fach Natur – Mensch – Mitwelt (NMM) Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr gerne mit dem Computer, sei es, dass sie ein Lernprogramm benützen, etwa zum Blitzrechnen, sei es, dass sie etwas schreiben und gestalten oder im Internet Artikel und Bilder suchen. Die 4. Klasse bearbeitete ein Projekt zum Thema «Römer». In Zweiergruppen recherchierten die Kinder zu ihrem ausgewählten Thema in Büchern, in vielen Arbeitsblättern und im Internet. Die Arbeitsergebnisse konnten von Hand oder mit dem Computer geschrieben werden. Bilder – aus dem Internet, selber gezeichnet oder abgezeichnet – bereicherten die schriftlichen Beiträge. Die erarbeiteten Texte, Bilder, Rätsel und Fotos wurden am Schluss auf einer Website präsentiert und so auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Schüler/innen erwarben gleichzeitig Kenntnisse zum Thema «Römer» und Kompetenzen im Bereich ICT. Seit Ende Juni 2010 ist die Website www.roemischewelt.jimdo.com fertiggestellt und abrufbar.

Wie PC und moderne Medien im heutigen Unterricht eingesetzt werden, zeigen drei Beispiele. «thun! das magazin» besuchte drei Klassen in drei Thuner Schulhäusern:

Text: Monika Stücklin Rüttimann


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tig angewendet

Die ICT eröffnen neue Möglichkeiten bei der Arbeit mit Medien.

Notebooks erleichtern einen individualisierenden Unterricht.

Primarschule Schönau, 5. /6. Klasse, Lehrer David Salzmann; Fächer Deutsch und Bildnerisches Gestalten Hörspiele stapeln sich in vielen Kinderregalen. Sie werden immer und immer wieder gehört. Aber wer hat sein eigenes Hörspiel im Regal stehen? Wie spannend es ist, ein solches zu erarbeiten und wie vielfältig es in den Unterricht eingebaut werden kann, erlebten die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht, als sie in Kleingruppen ein Drehbuch erarbeiteten. Die Arbeit mit dem Notebook erleichterte es, den Text anzupassen. Als das Drehbuch fertig war, begannen die Aufnahmen. Die Schülerinnen setzten sich mit dem Bearbeitungsprogramm «Audacity» auseinander. Sie probierten mit der eigenen Stimme verschiedene Effekte wie Veränderung der Tonhöhe, der Geschwindigkeit usw. aus. Diese Experimente boten eine optimale Grundlage, die eigene Stimme und Aussprache bewusst wahrzunehmen. Allmählich kamen die Schüler – nach anfänglicher Zurückhaltung – in eine Euphorie und waren voller Ideen und Tatendrang! Am Schluss gestalteten sie mit dem Bild-Bearbeitungsprogramm ein Cover für ihre CD und zeigten stolz ihr eigenes Produkt: eine Hörspiel-CD, erschaffen in verschiedenen Unterrichtseinheiten, mit verschiedenen Programmen am Computer.

Oberstufenschule Progymatte, Klasse 8b, Lehrer Sandro Santschi; Fächer Englisch, Singen, Geschichte und Bildnerisches Gestalten Die Klasse 8b setzte ein kleines, fächerübergreifendes Projekt um, ausgehend von Mark Knopflers Lied «Telegraph Road»: «A long time ago came a man on a track, walking thirty miles with a sack on his back …» Das Lied wurde in einzelne Textpassagen unterteilt. Die Schülerinnen und Schüler mussten ihre zugelosten Textpassagen «von Hand» in drei bis fünf Bilder umsetzen. Dabei galt es zu berücksichtigen, welche Darstellungsmittel uns beim Illustrieren zur Verfügung stehen: Wähle ich Quer- oder Hochformat, Detail- oder Nahaufnahme, Vogel- oder Froschperspektive usw.? Im Internet suchten die Jugendlichen passende Beispiele. Es wurde fleissig skizziert und gezeichnet. Die 20 fertigen Bilder wurden eingescannt. Im nächsten Schritt wurden die Texte der einzelnen Szenen mit Hilfe des Computers hinzugefügt. Zuletzt wurden die Blätter zu einer Broschüre zusammengefügt und gedruckt. Aus den Illustrationen und dem Lied liesse sich zudem eine Filmsequenz herstellen. Der Einsatz neuer Medien eröffnete ungeahnte Möglichkeiten. Die Informations- und Kommunikationstechnologie brachte einen Mehrwert in den Unterricht.

Text: David Salzmann

Text: Hansruedi Käppeli Bilder: zvg


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VEREINE

DER CHUTZITURM IN THUN – IHR PARTYLOKAL Männerchor- oder Schützenstube sowie das romantische Cheminéezimmer stehen zur Auswahl. Die Chutzistube mit rund 45 Sitzplätzen wird speziell für Bankette hergerichtet. Unsere Koordinationsstelle und unsere Turmwarte werden Ihnen gerne mit nützlichen Tipps beistehen. Jedes Fest, ob privat oder Geschäfts- und Vereinsanlass, wird im Chutziturm zu einem nachhaltigen Erlebnis!

Weitere Details erfahren Sie bei unserer Koordinationsstelle Frau Friedy Gasser, Mittlere Strasse 16, 3600 Thun, Telefon 033 222 88 45 oder auf www.stadtschuetzen.thun oder www.maennerchor-thun.ch

INTERNATIONALES KONZERT MIT DEM MÄNNERCHOR THUN IMPERIAL MALE VOICE CHOIR, ENGLAND Chorleiterin Deborah Miles-Johnson. SOCIÉTÉ DE CHANT L’HELVÉTIENNE, GORGIER / NE Chorleiter C. Ian. C. Woods. MÄNNERCHOR THUN Chorleiter Rolf Wüthrich. Solistin LEANA DURNEY Die drei Chöre werden einzeln sowie auch zusammen auftreten, mit oder ohne Solistin und musikalische Leckerbissen in verschiedenen Sprachen zum Besten geben. Eintritt frei / Kollekte Das Konzert wird am Samstag, 28. August 2010, im Temple St-Aubin / NE, um 20.00 Uhr, wiederholt.

Sonntag, 22. August 2010, 17.00 Uhr Stadtkirche Thun

DER STEFFISBURGER KAMMERCHOR SINGT «EIN DEUTSCHES REQUIEM» VON JOHANNES BRAHMS

Samstag, 11. September 2010 19.30 Uhr Sonntag, 12. September 2010 17.00 Uhr in der Dorfkirche Steffisburg

Das Requiem von Brahms zählt zu dem Bewegendsten, was die Musik des Abendlandes hervorgebracht hat. Es ist eine der reifsten Schöpfungen von Johannes Brahms, durchdrungen vom persönlichen Erleben des Todes. Keiner kann sich dem Werk entziehen, der sich über Leben und Sterben, um Tod und Auferstehung Gedanken macht. Begleitet werden wir durch das Orchester der Basler Kammersolisten. Solisten sind Katharina Persicke, Sopran und Marc-Olivier Oetterli, Bariton. Vorverkauf bei Bücher Lüthi, Steffisburg, 033 437 36 35 oder unter www.kammerchor-steffisburg.ch

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MACH MIT BEIM SCHWINGER-SCHNUPPERTAG: SAMSTAG, 4. SEPTEMBER 2010

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Geheimnisse des Schwingens ein. Egal ob Mädchen oder Junge – entdecke diese coole Sportart an unserem Schnuppertag.

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Schwingklub Thun und Umgebung Stark, stärker, Schwinger: Unter diesem Motto führen wir dich Zug um Zug in die

Ort: Schwingkeller, Lachenhalle Thun Zeit: 09.30 – 11.30 Uhr Probier’s doch aus, wir freuen uns auf dich! Mehr Informationen haben wir auf unserer Homepage bereitgestellt. Weitere Auskünfte erteilt Stephan Scheuner, 079 606 99 84 oder stepsche@postmail.ch. www.schwingklubthun.ch


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KULTUR

KleinKunstTag: Schülerplakate werben fürs Programm Das volle Programm – für Schüler vormittags in der Innenstadt, fürs breite Publikum abends in der «Alten Oele» und im «Beau-Rivage» – bietet der diesjährige Kleinkunsttag am 13. September. Bunte Schülerplakate werben für den Anlass.

Die drei Siegerplakate (von links): Klasse 8a der Oberstufenschule Strättligen in Thun, Klasse 5a des Schulhauses Pestalozzi in Thun und Kindergartenklasse Schönau in Thun.

Gleich zweimal spielen Kinder und Jugendliche der Region Thun am KleinKunstTag vom 13. September dieses Jahres eine Rolle: Zum einen, indem das Vormittagsprogramm vor allem auf sie ausgerichtet ist, während das Abendprogramm fürs breite Publikum gedacht ist. Zum andern werben drei von Schulklassen gestaltete Plakate für den Anlass. An einem Wettbewerb hatten 23 Klassen aus Stadt und Region mitgemacht. Eine Jury unter dem Vorsitz von «Dällebach Kari» Hanspeter Müller-Drossaart von den Thuner Seespielen bestimmte je ein «Siegerplakat» der Unter-, der Mittel- und der Oberstufe (siehe oben). Im Weltformat werben sie nun in Thun für den 13. September. Als Belohnung konnten die drei Klassen einer Probe des «Dällebach Kari» beiwohnen.

VORVERKAUF Der Vorverkauf für den KleinKunstTag 2010 vom 13. September startet Mitte August. Details: – Vormittag: Schüler Fr. 2.– pro Vorstellung – Abendpass Erwachsene Fr. 25.–/Kinder bis 16 Jahre und Kulturlegi Fr. 15.–. – ab Mitte August bei der Migros-Bank, Freienhofgasse 21, Thun, und im Warenhaus Schaufelberger, Bälliz 26, Thun. Kein telefonischer Vorverkauf – Details: www.kleinkunsttag-thun.ch oder Programmheft

Und so sieht das Programm vom Montag, 13. September aus – vormittags 9, 10, 11 Uhr und abends 20 Uhr oder 21.15 Uhr: – Kabarett-Duo Strohmann-Kauz. Vormittags und abends im Theater Alte Oele. Weitere Infos: www.strohmann-kauz.be – Mundart-Liedermacher und Schauspieler Nils Althaus. Vormittags und abends im Saal des «Beau-Rivage». Weitere Infos: www.nilsalthaus.ch – «Musique en Route». Balkansound. Vormittags auf dem Waisenhausplatz, abends im Saal des «Beau-Rivage». Weitere Infos: www.musiqueenroute.ch – Trio Lisa Catena. Vormittags hinter dem Rathaus oder bei Regen im Rathaus, abends im Theater Alte Oele. Weitere Infos: www.lisacatena.ch Nur vormittags 9, 10, 11 Uhr: – Zauberkünstler Buccini. Auf dem Manorplatz. Weitere Infos: www.looslispuppentheater.ch/buccini – Schauspieler und Liedermacher Markus Maria Enggist. Im «Chalet de Réunion» im Tertianum Bellevue Park. Weitere Infos: www.theater.ch/markusmariaenggist – Miriam Jenni, Simone Lüscher und Dänu Brüggemann als Ensemble «Doktor Eisenbarth». Märchen «Mia in der Pflanzenwelt». In der Halle 6 im Selve-Areal. Weitere Infos: www.doktoreisenbarth.ch Text: OK KleinKunstTag Thun Bilder: zvg


OHA

erfrischt! Mit riesiger Stadt aus Eis!

Oberländische Herbstausstellung Montag-Samstag 13-22 Uhr Sonntags 11-19 Uhr park-and-ride www.oha.ch

27. 8. – 5. 9. 2010


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OHA 2010

OHA 2010: Einfach erfrischend Frisch, frischer, OHA: Die 51. Oberländische Herbstausstellung 2010 erfrischt. Die Sonderschau «Eiswelt» lässt niemanden kühl. Das Messemotto verspricht mehr als nur einen coolen Rundgang … waltung mit dem Grenzwachtkorps I sowie die Kunst-Werkstatt. Für die Kleinen liest Märlitante Barbara regelmässig spannende Geschichten. Erfrischend ist auch das OHA-Unterhaltungsprogramm: Im «le garage» gibt’s Disco und Konzerte – von «The Rascals» über «Schnulze und Schnultze» bis zu «Whole Lotta DC», der AC / DC Tribute Band der Schweiz. Aber auch Tango Argentino und die «White Sox Jazz Band» stehen auf dem Programm. Zum Tanz in der «Alten Reithalle» laden die «Alpin-Vagabunden» und die «Pop Alpins». An Essen und Trinken fehlt es ebenfalls nicht – Kulinarisches gibt’s an jeder Ecke: Vom traditionellen Raclette bis zur thailändischen Nudelsuppe und von der heissen Hamme, der Bratwurst und dem Poulet im Chörbli bis zum «Café de Paris»– die OHA lässt keine Wünsche offen.

Kathedrale von Oviedo aus Eis von Jeroen van de Vlag.

Nach der grossen Jubiläumsmesse im letzten Jahr geht es bei der 51. Ausgabe der Thuner Traditionsmesse erfrischend zu und her: «Die OHA erfrischt» – das diesjährige OHA-Thema lässt niemanden kühl. Hauptattraktion ist die Sonderschau «Eiswelt»: Auf 250 Quadratmetern wird Eis und Licht in Perfektion vereint. Für dieses Spektakel geben die holländischen Sandkünstler ein Comeback: 2006 begeisterten der Sandskulpturenbauer Jeroen van de Vlag und sein Team an der OHA mit dem Thuner Schlossberg in XXL-Format das Publikum. Dieses Jahr setzen die «Oranjes» nicht auf Sand sondern auf Eis – und pickeln während zehn Ausstellungstagen die grösste Eisstadt der Schweiz zusammen. Bei Temperaturen um minus vier Grad wird aus rund 35 Tonnen Eis ein Städtchen mit Dorfplatz und Dorfbrunnen – inklusive Bäckerei, Coiffeursalon und Metzgerei gebaut. Und damit alles möglichst umweltverträglich über die OHA-Bühne geht, wird das Untergeschoss der Halle 1 und damit der Sonderschaubereich mit Solarund Wasserenergie gekühlt. Mit dem Kühlwasser wird dann gleichzeitig der Poolbereich des OHA-Beach geheizt. Zusätzlich zu den rund 260 Ausstellern ist die OHA 2010 reich an Attraktionen: Wer entspannen will, kann dies am OHA-Beach tun. Liegestühle stehen bereit, Wasser hat‘s genug und an der BeachBar werden erfrischende Drinks serviert. Wird’s an der OHA also heiss, liegt das Strandbad gleich vor der Haustür. Ebenfalls mit dabei: die Oberländer Landwirtschaft mit dem Braunvieh, die Kantonspolizei Bern, die Eidgenössische Zollver-

Wer sich nach dem heissen Sommer 2010 an der Thuner Herbstmesse erfrischen will, hat zehn Tage Gelegenheit: Die 51. OHA ist vom 27. August bis 5. September 2010 geöffnet. Mehr unter www.oha.ch Text: Marco Oswald Bilder: zvg

INFO Öffnungszeiten Montag bis Samstag Sonntags

13.00 Uhr bis 22.00 Uhr 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Eintrittspreise (inkl. MWSt.) Erwachsene Fr. 8.00 Kinder (6 bis 16 Jahre) Fr. 2.00 Dauerkarte Fr. 25.00 Anreise Bus: Linie 6 ab Bahnhof Thun, Haltestelle «Reitweg/Expo». Auto: Benutzen Sie unser Park&Ride. Fahrrad: Abstellplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs Info Auskunft erteilen wir gerne unter der Nummer 033 225 11 20 oder per E-Mail an info@thun-expo.ch Ein Bancomat der AEK Bank 1826 befindet sich beim Eingang des Messe-Restaurants «Alte Reithalle».


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HIOB Grossbrockenstube Thun Grabenstrasse 2, Tel. 033 222 37 63 Montag – Freitag 09.00 – 18.30 Uhr · Samstag 09.00 – 16.00 Uhr Weitere Brockenstube in Frutigen: Falkenstrasse 13, Tel. 033 671 19 19

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Seit 85 Jahren im Dienste der Trauerfamilie Thun und Region: Telefon 033 222 31 02, 033 437 00 33


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SHOPPING / AUSSTELLUNG

IGT-Gutscheine kommen immer und überall gut an! Wer IGT-Gutscheine schenkt, braucht sich keine Sorgen zu machen, denn diese sind immer die richtige Wahl: Die Gutscheine der CityOrganisation erlauben es den Beschenkten, in verschiedensten Geschäften der Innenstadt einkaufen zu gehen. Ein überall gern gesehenes Geschenk sind die Gutscheine der Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT), denn diese können in über 200 Spezialgeschäften und Warenhäusern im Herzen Thuns eingelöst werden. Die IGTGutscheine sind in den Werten von 10, 25, 50 und 100 Franken erhältlich. IGT-Gutscheine – das perfekte Geschenk für jede Gelegenheit!

Folgende Geschäfte sind Verkaufsstellen der IGT-Gutscheine: Audio Aebersold, Aarestrasse 38B, Bijouterie Bläuer, Bälliz 40, Bücher Lüthi, Bälliz 16, C&A, Aarestrasse 30A, Central Apotheke Thun AG, Bälliz 34, Confiserie Reber, Obere Hauptgasse 76, Confiserie Steinmann AG, Bälliz 37, Coop/Kyburg, Schwäbisgasse 1, Coop City Freienhof, Freienhofgasse 3, Die Mobiliar, Bälliz 62, Bijouterie Frieden AG Creative Design, Obere Hauptgasse 37, Boutique Metro, Bälliz 62, Flowerpoint, Bälliz 40, Gallant LederAccessoires AG, Obere Hauptgasse 39/41, Haar Galerie, Aarestrasse 10, Hummel Lederwaren, Freienhofgasse 23, Krebser AG, Bälliz 64, Loeb AG, Bälliz 39, Manor, Bahnhofstrasse 3, Ökoladen, Obere Hauptgasse 20, Probst Optik, Marktgasse 17, Schaufelberger AG, Bälliz 26, Schlossapotheke, Obere Hauptgasse 33, Stockhorn Sport, Frutigenstrasse 8, Thalia AG, Bälliz 60, Thomi Brautmode, Marktgasse 5, Tschui Herrenbekleidung, Untere Hauptgasse 14, Vetter Druck, Seestrasse 26, Visilab Optik im Aarezentrum, Aarestrasse 30A, Walder Schuhe, Bälliz 75, Wartmann Mode, Marktgasse 7. Text: Bernhard Hunziker, Weber AG Bild: Weber AG

«Dällebach Kari» in der Emmentaler Schaukäserei Bis Oktober geht es in der Emmentaler Schaukäserei nebst Käse auch um «Dällebach Kari». In einer einzigartigen Ausstellung hat die Berner Künstlerin Claudine Etter mit viel Herzblut und Liebe zum Detail das Leben des berühmten Coiffeurs nachgestellt. Fantasievoll gestaltete Szenen erzählen von seiner Kindheit im Emmental, dem Coiffeursalon, seiner Vorliebe fürs Beizenleben, den legendären Witzen und natürlich von seiner unerfüllten Liebe zu Annemarie. Da ist zum Beispiel die Vitrine mit dem Coiffeursalon: Alles stammt aus jener Zeit, ob Stuhl, Spiegel, Rasierpinsel, Scheren, Schaumdose. Jedes Accessoire ist

detailgetreu ausgewählt und mit viel Sorgfalt und Geduld zusammengesammelt. Die unglückliche Liebe zu Annemarie wird in den Vitrinen mit Karis Lebensstationen thematisiert. Während die Lichter im Modell der Altstadt Bern langsam gelöscht werden, ertönt die wunderschöne Melodie «Stärn über Bärn» aus dem Musical. Die Figur bringt uns immer wieder zum Lachen und zum Weinen. Diesen Sommer kann der «Dällebach Kari» im Musical der ThunerSeespiele neu erlebt werden. In Affoltern im Emmental steht die Ausstellung zum Musical noch bis Mitte Oktober täglich offen. Eintritt frei. Tickets für das Musical werden vor Ort im Vorverkauf angeboten. Text und Bild: Emmentaler Schaukäserei AG

Emmentaler Schaukäserei AG CH-3416 Affoltern i.E.

Emmentaler Schaukäserei AG 3416 Affoltern i.E. Telefon 034 435 16 11, Fax 034 435 01 51 info@showdairy.ch, www.showdairy.ch


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KINDER- UND JUGENDFÖRDERUNG

«Sobald es spielerisch wird, muss man die Kinder im Lauf Ausdauersport für Kinder? Eine eher ungewohnte Vorstellung. Doch bei den «All Blacks Thun» steht das Spielerische im Vordergrund. Nachwuchs-Trainer Marcel Briggen und die Geschwister Anne-Sophie und Muriel Graf schildern, wie sie den Laufsport erleben.

Marcel Briggen, Anne-Sophie und Muriel Graf (von links): Spielerisches Hüpf-Training mit Plastik-Hütchen.

Anne-Sophie Graf betreibt Laufsport als Sommertraining. Ihr «Haupt-Sport» ist jedoch Langlauf.

Ein heisser Mittwochabend, Treffpunkt Olympiator beim Lachenstadion. Der Thuner Marcel Briggen, 26, von Beruf Kaminfeger, in der Freizeit 800-Meter-Spezialist und Nachwuchstrainer der «All Blacks Thun», ist auch jetzt schwarz gekleidet. Auf seinem ärmellosen Shirt prangt das Logo seines Laufvereins. Um ihn herum stehen ein halbes Dutzend Mädchen zwischen 8 und 14 Jahren, alle in den selben schwarz-weissen All-Blacks-ThunShirts. «Heute kommen zufälligerweise nur Mädchen», bemerkt er. Die Nachwuchs-Gruppe der «All Blacks Thun» zählt zur Zeit 13 Kinder und Jugendliche, darunter drei Knaben. Nur zu Beginn des Trainings werden auf der Tartan-Bahn zwei klassische Runden gelaufen. Danach gibt’s viel Abwechslung: verschiedene Hüpf-Arten zwischen farbigen Tellern, Losspurten aus Liegestellungen, genaues Einhalten einer kurzen Laufzeit. Eine Stunde später sind die Köpfe etwas rot, die Gruppe spaziert zum nahen See, kühlt sich im Wasser stehend ab. Marcel Briggen, AnneSophie Graf, 14, und ihre Schwester Muriel, 10, finden Zeit, einige Fragen zu beantworten.

Marcel Briggen, interessieren sich Mädchen eher für Laufsport als Knaben? Ja und nein. Bei jüngeren Gielen sind andere Sportarten wie Fussball eher die Renner, Leichtathletik ist weniger gefragt. Nach 16 jedoch ändert sich dies stark, da sind die Jungen sogar im Vormarsch.

NEUE SERIE: KINDER- UND JUGENDFÖRDERUNG In einer neuen, unregelmässigen Serie stellt «thun! das magazin» Vereine und Institutionen vor, die spezielle Programme für Kinder und Jugendliche anbieten. Kontakt: Stadtredaktion «thun! das magazin», Rathaus, 3602 Thun, medienstelle@thun.ch, Tel. 033 225 82 22

Wie motivieren Sie die Kinder fürs Laufen, für den Aufbau der Ausdauer? Sobald es spielerisch wird, gefällt es ihnen, da muss man sie sogar bremsen. Sehr beliebt sind z. B. Stafetten und andere Gruppenwettbewerbe. Einmal fuhr ich den Kindern mit dem Velo exakt im Tempo des 10-km-Weltrekords voraus, und die Gruppe versuchte, im Stafettenlauf mitzuhalten. Da konnten sie fast nicht

WEITERE INFOS «All Blacks Thun» ist der grösste Laufsportverein der Stadt Thun (www.allblacks.ch ). Heute zählt er 190 Aktivmitglieder, die laufen, walken oder der Jugendriege angehören. Nachwuchs-Trainer Marcel Briggen (siehe Haupttext) trainiert Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Das Nachwuchstraining findet jeden Mittwoch um 17.00 Uhr beim und im Lachenstadion statt. Auskünfte: Marcel Briggen, Tel. 079 371 00 17, E-Mail marcello.800m@hotmail.com. Details: www.allblacks.ch/angebote/nachwuchs.php.


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training sogar bremsen»

Trainer Marcel Briggen – von Beruf Kaminfeger, beim Training des Nachwuchses ebenfalls im schwarzen Gewand – Kennzeichen der «All Blacks».

Zum Ausklang wohltuende Abkühlung im See – links Anne-Sophie und Muriel (2. von links).

mehr aufhören! Heikel ist es nur manchmal am Anfang, beim Einlaufen, das «braucht» sie am meisten. Vor allem die Jungen schwatzen viel in dieser Phase.

Marcel Briggen, wie lernen Kinder und Jugendliche ihre konditionellen Grenzen kennen? Das ist manchmal schwierig. Als Trainer muss ich gut beobachten und die Kinder oft sogar bremsen. Sie spüren sich, gerade im Spiel, nicht so gut wie Erwachsene. Manche atmen plötzlich nicht mehr genügend. Als Trainer merkt man das sofort. Dann muss man mit ihnen sprechen. In der Leichtathletik kann man gut auf verschiedene Leistungsniveaus Rücksicht nehmen. Ich habe etwas Erfahrung und weiss, worauf achten.

Wo trainieren Sie sonst noch, ausser auf der Bahn hier im Lachen-Stadion? Einen grossen Teil des Trainings halten wir im Bonstettenpark oder auf dem Strättlighügel ab, in der freien Natur. Anne-Sophie, wie kamst du dazu, Laufsport zu betreiben? Schon als kleines Kind hat es mich «angesteckt», als unser Vater und der Bruder – er ist etwas älter – laufen gingen. Mein Lieblingssport ist jedoch Langlaufen. Im Sommer halte ich mich mit Laufen fit. Pro Woche trainiere ich vier bis sechs Mal. Nimmst du auch an Wettkämpfen teil? Ja, im Langlauf regelmässig, beim Laufsport nur vereinzelt. Ich war schon am Grand-Prix und am Thuner Stadtlauf. Im Langlauf war ich schon oft auf dem Podest, aber leider noch nie im ersten Rang. Und du, Muriel, trainierst du mit deiner Schwester? (Lacht) Nein, dazu bin ich noch zu klein. Nur hier bei den «All Blacks» trainieren wir gemeinsam. Sonst gehe ich mit einer Trainingsgruppe laufen.

Bereiten Sie die Kinder gezielt auf Wettkämpfe vor? Nein, nicht eins zu eins. Aber Start- und Reaktionsübungen, wie wir sie auch machen, fördern Fähigkeiten, die an Wettbewerben wertvoll sind. Und unser Ziel ist, am 22. August am Thuner Stadtlauf teilzunehmen. So wie’s aussieht, werden alle dabei sein. Wichtig ist aber nicht der Rang, sondern das Mitmachen. Welches ist euer Motto beim Training? Muriel: Dass man Spass hat! Anne-Sophie: Und dass man dabei dennoch etwas lernt. Marcel Briggen: Ich möchte immer, dass sie auch das nächste Mal wieder gerne kommen. Heute trainieren 13 regelmässig. Begonnen habe ich vor zwei Jahren mit zwei Kindern. Da war es recht schwierig, etwas zu machen, das Spass macht. Aber diese beiden sind immer noch dabei. Interview und Bilder: Jürg Alder


7. Genuss’10 Berner Oberland 13. August bis 5. September 2010

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KUNSTVERMITTLUNG

Utopie und Alltag – aktiv werden im Kunstmuseum Noch bis 5. September 2010 kann man im Kunstmuseum Thun selbst in Kunstwerke eingreifen. «Kunst und Bildung» ist das Thema.

Viele freiwillige Helferinnen und Helfer arbeiteten an der überdimensionalen Ingwerwurzel im Kunstmuseum Thun mit.

Gemeinsam mit zwei Künstlerinnen kreierten Bewohnerinnen der Seniorenresidenz Tertianum Bellevue-Park grosse Puppen.

Die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Thun ermöglichte es der Thuner Bevölkerung, an der Entstehung von Kunstwerken teilzuhaben. Insbesondere der Bau einer riesigen Ingwerwurzel erforderte viele freiwillige Helfer. Ein Handwerker, der das Museum oft besucht, meinte zu seiner Teilnahme: «Es fasziniert mich, an einem so grossen Kunstwerk mitzumachen. Sonst arbeitet der Kopf in einem Museum zwar hundertprozentig, aber es ist nicht möglich, sich selbst zu beteiligen.»

eine grosse Werkstatt. Während in einem Raum Bewohnerinnen des nahen Tertianum Bellevue Park in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Christine und Irene Hohenbüchler Puppen bastelten, beteiligte sich eine grosse Anzahl Freiwilliger am Bau der riesigen Ingwer-Skulptur, angeleitet von den Künstlern Valerian Maly und Klara Schilliger. Am Projekt beteiligt waren zudem die Kunstschaffenden Hanswalter Graf, Kristina Leko, Nils Norman und Tilo Steireif und Regine von Felten.

Museum als Versuchslabor und Bildungsinstitution In der Ausstellung «Utopie und Alltag: Im Spannungsfeld zwischen Kunst und Bildung» wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Künstlerinnen und Künstler im Bildungsprozess in- und ausserhalb von Institutionen spielen können. Mit eigens für die Ausstellung entwickelten Kunstprojekten wird das Museum zu einem Versuchslabor, in welchem mit Alternativen zur herkömmlichen Wissensvermittlung experimentiert wird. Unweigerlich bringt dies auch Fragen über das Museum als Bildungsinstitution mit sich.

Text: Noëlle Pia Bilder: Kunstmuseum Thun

WEITERE INFOS Kunstvermittlung soll es ermöglichen, an der Kultur aktiv teilzunehmen. Zu diesem Zweck kooperieren die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowohl im Vorfeld als auch während der Ausstellung mit in Thun und der Region verankerten Gruppen: Ein Kindergarten, Altersheimbewohnerinnen und -bewohner, Blinde und Oberstufenschüler sind in die Projekte involviert. Die Museumsräume verwandelten sich während der Aufbauzeit in

– «Utopie und Alltag»: Ausstellung im Kunstmuseum Thun, noch bis 5. September – Sonntag, 5. September, 11.15 Uhr Finissage. Konzert «non hierarchical compositions» mit dem Ginger Ensemble (Klara Schilliger & Valerian Maly zusammen mit Gästen) – Öffnungszeiten: Di bis So 10 bis 17 Uhr, Mi 10 bis 19 Uhr


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TOURISMUS

Mit dem Segway in Thun unterwegs Wie die Spieler des FC Thun am 15. Juli, können ab sofort auch andere Gruppen mühelos und leise durch die Thuner Gassen schweben. Am 29. August und am 19. September 2010 finden zwei öffentliche Segway-Touren statt.

Auch die Spieler des FC Thun unternahmen eine Segway-Tour.

René Bützer (rechts) ist der neue Präsident von Thun Tourismus, Urs Bircher (links) der neue Vizepräsident.

Punkt 10.00 Uhr startet die Premium Segway City Tour an der Panoramastrasse beim Bahnhof Thun. Unter fachkundiger Leitung gibt es erste Fahrinstruktionen. Anschliessend gleitet die Gruppe Richtung Schadau davon, um im Restaurant Arts Schloss Schadau den Ausflug mit einer kleinen Zwischenverpflegung einzuläuten. Frisch gestärkt geht die Fahrt dann durch das Seefeldquartier, die Innenstadt, danach mühelos den steilen Schlossberg hinauf und zurück zum Bahnhof. Nach der rund dreistündigen Tour rundet ein fakultatives Essen im Restaurant Beau-Rivage Da Domenico das Angebot ab.

René Bützer neuer Präsident von Thun Tourismus Am 17. Mai 2010 wurde René Bützer von der Hauptversammlung einstimmig zum neuen Präsidenten von Thun Tourismus gewählt. Das Vizepräsidium übernimmt Urs Bircher, Direktor des Congress Hotels Seepark. René Bützer war seit 2007 als Vertreter der Thuner KMU bei Thun Tourismus für die Finanzen zuständig, ist selber Unternehmer sowie Verwaltungsratspräsident der WIA Wohnen im Alter AG. In seiner neuen Funktion arbeitet er tatkräftig an der Strategieentwicklung von Thun Tourismus mit und setzt sich für die Stärkung des Tourismus in Thun ein.

SO GEHTS Segway-Touren 29. August und 19. September 2010 Anmeldung für die öffentlichen Segway-Touren erforderlich bis am 26. August/16. September 2010 unter Telefon 033 225 90 04 oder per E-Mail an: sales@thunersee.ch. Durchführung ab 6 Personen. Preis: CHF 165.00 / Person. Für die Segway-Tour ist der Führerschein Kat. A1 erforderlich. Ohne Führerschein kann die Tour mit E-Bike-Boards durchgeführt werden. Die Segway-Tour ist für Gruppen ab 6 Personen jederzeit bei Thun Tourismus buchbar. Wahlweise mit anschliessendem Mittagoder Abendessen. Telefon 033 225 90 04/Regula Riesen di Fede.

Text: TTO Bilder: zvg / Patric Spahni

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN «Im Westen viel Neues», Freitag, 20. August, 18.00 Uhr. «Berühmte Thuner Gäste», Freitag, 27. August und 22. Oktober 2010, 18.00 Uhr. «Männerräume-Frauenträume», Freitag, 10. September, 18.00 Uhr. «Von Büchsenöffnern und süssen Träumen», Freitag, 17. September, 18.00 Uhr. «Altstadtbummel», Juni–Oktober, jeden Samstagmorgen 10.00 Uhr, mit anschliessendem kleinem Apéro (Anmeldung erwünscht). Gruppenführungen auf Anfrage. Auskunft: Welcome-Center Thun, 033 225 90 00, www.thun.ch/tourismus/führungen


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Jürg Messerli Leiter Private Banking 033 227 11 85 juerg.messerli@bekb.ch

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FREIZEIT / TEAM-EVENT

Foxtrail Thun – die spannendste Schnitzeljagd! Der Fuchs hat seine Fährten gelegt – jagen Sie ihn auf einer spannenden Schnitzeljagd mit Ihrer Firma, Ihren Mitarbeitern, Ihrem Verein, Ihren Freunden oder Ihrer Familie quer durch sein Thuner Revier. Spass, Spannung und Aktion sind garantiert!

Diese Postenaufgabe lässt sich nur zu zweit lösen …

Ein Team löst das Rätsel der verzwickten Velopumpe …

Dem schlauen Fuchs dicht auf der Fährte Die Gehirnzellen laufen heiss, denn bei der Schnitzeljagd quer durchs Thuner Revier ist Köpfchen gefragt! Mit Ihrem Team lösen Sie gemeinsam verzwickte und technisch erstaunliche Aufgaben und finden so von Posten zu Posten. Jeder Posten und jede Aufgabe ist eine neue Herausforderung und einzigartig. Auch ThunKenner wissen nie, was sie als Nächstes erwartet …

gefragt. Ein Foxtrail ist ein garantiert erfolgreicher Ausflug und kann auch als Teambuilding benutzt werden. Der Fuchs verrät euch dazu einen Geheimtipp – in Thun können bis 300 Personen starten, gleichzeitig auf verschiedenen Trails und zeitversetzt auf dem gleichen Trail. Für Firmen und grosse Gruppen hat der Fuchs zusätzliche Trails reserviert.

Bei Foxtrail gibt es keine persönlichen Gewinner oder Verlierer, das Team kann nur als Ganzes gewinnen. Foxtrail ist kein Wettlauf gegen die Zeit und keine sportliche Hochleistung, sondern ein Gruppenspass. Spürsinn, gute Ideen und viel Teamgeist sind

FOXTRAIL IN THUN Saison: 1. April–30. November 2010 Startzeiten: über 100 Startzeiten täglich Anreise / Rückreise: Bahnhof Thun Dauer: je nach Trail zwischen 2 und 4,5 Stunden Teilnehmerzahl: 2–300 Personen Teamgrösse: 2–6 Personen Ausrüstung: bequeme Schuhe und ein Handy Alternativen: Foxtrail gibt’s auch in Luzern, Basel, Zürich und St.Gallen Kontakt und Buchungen: www.foxtrail.ch, mail@foxtrail.ch, 041 329 80 00

In Thun bietet Foxtrail drei verschiedene Kurztrails von 2 bis 2,5 Stunden und drei verschiedene Standard-Trails von 4 bis 4,5 Stunden Dauer an. Ziel ist es, auf der richtigen Fährte zu bleiben – wer diese verliert, dem hilft unsere professionelle Hotline gerne weiter. Während des Foxtrail sind Sie zu Fuss und mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs. Am Ende lohnt es sich, Sie und Ihr Team mit einem Siegerapéro zu verwöhnen – Sie haben es sicher verdient! Foxtrail macht Spass, ist abwechslungsreich und wetterunabhängig. Ein garantiert erfolgreicher Ausflug für Firmen, Abteilungen, Vereine, Freundeskreise und Familien! Lust, mit Ihrer Crew selber die Fährte aufzunehmen? www.foxtrail.ch hilft weiter! Text und Bilder: Swisscovery GmbH


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GESELLSCHAFT

Wanderausstellung «Im Fall»: Armut wird sichtbar Wer arm ist, lebt meist zurückgezogen und spricht nicht darüber. Die Ausstellung «Im Fall», lanciert von der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), macht Armut sichtbar. «Im Fall» steht vom 1. bis 14. September 2010 in der Thuner Rathaushalle.

Armut ist eine Tatsache, die in der reichen Schweiz an Brisanz gewinnt. Wer weiss schon, dass in der Schweiz jedes 20. Kind auf die Unterstützung durch Sozialhilfe angewiesen ist? Oder dass 55 Prozent aller von der Sozialhilfe unterstützten Personen über keinen beruflichen Abschluss verfügen? Die SKOS hat sich entschlossen, im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung mit der Wanderausstellung «Im Fall» die Armut in der Schweiz öffentlich zu machen. Auf ihrer Tournee durch 20 Schweizer Städte und Gemeinden macht die Ausstellung vom 1. bis 14. September 2010 Halt in Thun. Sie steht in der Thuner Rathaushalle und reicht teilweise in den Aussenraum; so beginnt ein Lebensweg bereits mit Bodenmarkierungen auf dem Rathausbrüggli.

Die Objekte beleuchten verschiedene Aspekte der Armut und der Sozialhilfe in der Schweiz. Es werden Einblicke in das Leben von Betroffenen gewährt und Informationen über die Entstehung von Armut in der Schweiz vermittelt. Dabei wird klarer, wer betroffen sein kann, welche Sorgen, Wünsche und Zukunftsaussichten sie haben. «Fälle» werden zu Menschen und Lebensgeschichten. Erlebnisorientierte Ausstellungsobjekte bieten die Möglichkeit, einmal selbst mit einem Sozialhilfebudget zu haushalten. Soziale Institutionen aus dem Berner Oberland stellen an der Ausstellung ihre Arbeit vor. Sie stehen für Gespräche über ihre Dienstleistungen, Armut, Ausgrenzung und die Praxis der Sozialhilfe bereit. Stets ist jemand da. Fragen, die schon lange beschäftigen, können kompetent beantwortet werden. Text: Gabriele Müller, Sozialdienste der Stadt Thun

INFO – Ausstellung «Im Fall», Rathaus Thun, Rathaushalle (Parterre): 1. bis 14. September, Mo bis Mi 10 bis 18 Uhr, Do 11 bis 21 Uhr, Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr, So 10 bis 17 Uhr – reichhaltiges Abendprogramm, siehe Seite rechts oder www.im-fall.ch – Deutsch – Tournee – Thun – Gruppen: Führungen auf Anfrage. Tel. 033 225 84 47, Corinne Engel, Sozialdienste Thun – Träger der Ausstellung in Thun: Sozialdienste, Gemeinden, Kirchen und soziale Institutionen im Berner Oberland sowie die Stadt Thun

Plakate: Blattwerk GmbH, Zürich


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«Im Fall» – das Begleitprogramm IM FALL: GOTTESDIENSTE

IM FALL: TAGESPROGRAMM

29. August, 9.30 Uhr Johannes-Kirche – Pfr. Beat Beutler, Diakon Urs Zimmermann Stadt-Kirche – Pfr. Markus Meinen Kirche Goldiwil – Pfr. Werner Ammeter

13. September 10.00–18.00 «Glauben und handeln» – Die Heilsarmee leistet täglich vielseitige Hilfe mit «Suppe, Seife, Seelenheil» im Kampf gegen menschliche Not. Entdecken Sie, was es heisst, von der Armut betroffen zu sein.

5. September, 9.30 Uhr Kirche Schönau – Pfr. Markus Meinen

14. September 10.00–18.00 Einsatzprogramme der Stadt Thun: Bauteilbörse. 17.00 Suppe von der Gassenküche

IM FALL: TAGESPROGRAMM 2. September

11.00–21.00 Einsatzprogramme der Stadt Thun: Engagement für soziale und berufliche Integration mit Info- und Verkaufsständen. Heute: Einsatzzentrale Allmendingen

3. September

10.00–18.00 Mit der Caritas Bern

4. September

9.00–17.00 Einsatzprogramme der Stadt Thun: Nähatelier sous-sol

5. September

10.00–17.00 Ausstellung offen

6. September

10.00–18.00 Mit dem Schweizerischen Arbeiterhilfswerk SAH Bern

7. September

10.00 –18.00 Mit der Pro Infirmis und der Pro Senectute, den Arbeitsprojekten des Contact Netz

8. September

10.00–18.00 «Kirche und Armut» – Beraten und begleiten in Notsituationen; mit den Fachstellen der Kirche

9. September

11.00–21.00 Einsatzprogramme der Stadt Thun: DAS Atelier

10. September 10.00–18.00 Pro Juventute mit Potz tuusig (Erzähltheater) und Kinder-Cash sowie Einsatzprogramme der Stadt Thun: Velostation 11. September 9.00–17.00 Einsatzprogramme der Stadt Thun: apart-Werkstatt. Kurz-Theateraufführungen (20 Min.), 14.00 / 15.00 / 16.00: «Lächle und sei froh» von und mit Arabella Thalmann in der Eingangshalle 12. September 10.00–17.00 Ausstellung offen

IM FALL: ABENDPROGRAMM 1. September

17.00 Eröffnung mit eingeladenen Gästen im Stadtratssaal. Ansprache: Gemeinderat Andreas Lüscher, Vorsteher Soziales Thun. Musikalischer Rahmen: Tinu Heiniger. 18.30–19.15 Konzert mit Tinu Heiniger

2. September

19.30 Vortrag: Pfr. Michael Dähler – «Armut – Produkt unchristlicher Normen und Verhaltensweisen» im Stadtratssaal

3. September

19.30 Lesung: Walter Däpp – «Vom Traum reich zu sein» Armutszeugnisse aus der Schweiz mit Strassenmusik-Intermezzo im Stadtratssaal

6. September

19.30 Vortrag: Marianne Hilfiker – «Kochen mit Low Budget» im Stadtratssaal

8. September

19.30 Vortrag: Prof. Dr. Matthias Drilling – «Jung und arm – eine Beziehung ohne Zukunft?» Umrahmung: Breakdancers der Jugendtreffs 501 im Stadtratssaal

9. September

19.30 Vortrag: Kurt Seifert, Pro Senectute – «Armut im Alter» im Stadtratssaal

10. September 19.30 Heinrich Gartentor, SAH – «Talk mit Betroffenen» im Stadtratssaal 14. September 18.00 Schlussveranstaltung mit Gemeinderat Andreas Lüscher, Vorsteher Soziales Thun. Kurzvortrag: Dr. Jon Keller – «Armut in Thun – in vergangenen Zeiten». Musikalischer Rahmen: Bänkelsänger Peter Hunziker. Aperitif für die MitarbeiterInnen der Ausstellung im Stadtratssaal


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WIRTSCHAFT

Thuner Ethik Forum: Denkfabrik mit Charta Unternehmensethik ja, aber wie? Die «Thuner 10-Punkte-Ethik-Charta» bietet einen überregional beachteten Leitfaden zu einer praktizierbaren Unternehmensethik. treffen, welche neben den üblichen Zielsetzungen zur Gewinnerwirtschaftung auch weiterführende soziale Ziele anstreben.

Der Vorstand des Thuner Ethik Forums, v.l.: Arthur Beck, Geschäftsführer Sebra AG, Hünibach, Kassier; Markus Wenger, Mitinhaber und Geschäftsführer der Wenger Fenster AG in Wimmis; Ruth Lunghi, ehem. Personalchefin Gerber Käse AG, Thun, Administration; Dr. André von Wattenwyl, Inhaber und Geschäftsführer von Wattenwyl & Partner AG, Thun, Präsident; René Däppen, Partner der Gfeller Consulting & Partner AG in Bern. Auf dem Bild fehlend: Alex Schenkel, CEO Colasit AG, Spiez.

Schritt für Schritt zum Erfolg Bereits heute hat das Thuner Ethik Forum auch Mitglieder ausserhalb der Kantonsgrenze. Die Vision des Vereins Thuner Ethik Forum ist, die Thuner 10-Punkte-Ethik-Charta als Modell für Wirtschaftsethik und soziale Verantwortung in der ganzen Schweiz zu etablieren. Um den Grundsätzen ethischen Wirtschaftens national eine noch stärkere Bedeutung zu verleihen, beteiligen sich die Forumsmitglieder – Firmen, Organisationen aller Grösse sowie Einzelpersonen – aktiv an Wirtschaftsveranstaltungen in der ganzen Schweiz. Sie greifen die Themen «Ethik» und «soziale Verantwortung in der Gesellschaft» auf. Zudem organisiert das Thuner Ethik Forum eigene öffentliche Anlässe. So werden am 4. November 2010 beispielsweise namhafte Referenten aus der Privatwirtschaft und der Forschung das Thema Arbeitsmodelle für Mitarbeitende «55plus» an einer Abendveranstaltung behandeln. Text: Alexandra Jäggi, Stadtmarketing Bild: zvg

DIE THUNER ETHIK-CHARTA Im Anschluss an einen Unternehmeranlass des Wirtschaftsraumes Thun haben sich engagierte Thuner Unternehmer zusammengeschlossen, um sich mit den Grundsätzen von sozial verantwortlichem Unternehmertum auseinanderzusetzen und diese zu konkretisieren. Von der Philosophie zu umsetzbaren Massnahmen «Das Problem der Unternehmensethik ist, dass sehr viel darüber gesprochen wird, aber niemand genau weiss, was eigentlich damit gemeint ist», meint André von Wattenwyl, Präsident des Vereins «Thuner Ethik Forum». «Mit der ‹Thuner 10-Punkte-EthikCharta› bieten wir sozial verantwortlichen Unternehmen und Organisationen greifbare Kriterien zur Integration ethischer Grundsätze im Unternehmensalltag.» (vgl. Kasten) «Thuner Ethik Forum» – ein starkes Netz von engagierten Mitgliedern Auf der Basis von konkreten und praxisbezogenen Fallbeispielen erhalten die aktuell rund 50 Mitglieder des Forums die Möglichkeit, sich über alle Aspekte der Unternehmensethik zu orientieren und von neuesten Forschungsergebnissen zu profitieren. Das Forum ist zudem eine ideale Networking-Plattform, da sich hier Unternehmer

Die 10-Punkte-Ethik-Charta befasst sich konkret mit folgenden 10 Bereichen der Unternehmensführung: 01 Gesellschaftliche Verantwortung – Engagement zu Gunsten der Gesellschaft 02 Faire Angebote – Berücksichtigung der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt 03 Individuelle Würde – gegenseitiger Respekt und Wertschätzung 04 Wohlbefinden/Gesundheit – Sorge um physische und psychische Gesundheit 05 Transparente Kommunikation – gegenseitig offen und fair 06 Einsatz aller Fähigkeiten/Weiterbildung – Einsatz von auch nicht berufsspezifischen Fähigkeiten der Mitarbeitenden 07 Ältere Mitarbeitende – Nutzbarmachung von deren Stärken 08 Integration Behinderter – Nutzbarmachung der vorhandenen Möglichkeiten 09 Auszubildende – Einsatz für Ausbildung im Rahmen der möglichen Ressourcen 10 Lohnverhältnis – vernünftiges Verhältnis zwischen höchstem und tiefstem Lohn Weitere Informationen unter www.thuner-ethik.ch. Mitglieder: www.thuner-ethik.ch/Mitglieder


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RENATURIERUNG

Ein Paradies für Menschen, Tiere und Pflanzen Das Gwattlischenmoos am Thunersee ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Das vor zwei Jahren gestartete Aufwertungsprojekt ist nun abgeschlossen. Finanziert wurde es unter anderem mit Geldern aus dem Ökofonds der Energie Thun AG.

Teiche beim alten Turm

Eisvogelwand

Das Gwattlischenmoos beinhaltet die grösste zusammenhängende Schilf- und Riedfläche am Thunersee. Es ist ein kantonales Naturschutzgebiet und gleichzeitig ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Das Gwattlischenmoos bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen, Amphibien und Wasservögel.

holz in die Bucht gespült und so das seeseitige Vorstossen des Schilfs verhindert. Auch das führte zu einem Artenrückgang.

Bedrohtes Flachmoor Vor zwei Jahren nahm Martin Gerber, Bergführer und Naturschutzbeauftragter der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Thun (NGT), das Aufwertungsprojekt des Gwattlischenmoos in Angriff: «Weltweit gesehen, ist dieses Projekt ein Tropfen auf den heissen Stein», sagt er. «Doch alles beginnt im Kleinen.» Das Flachmoor verfügte nur noch über wenige offene, seichte Wasserflächen. Die zum Teil extremen Hochwasser der letzten Jahre hatten dazu geführt, dass grosse Mengen Feldanteil in die Bucht geführt wurden. Dadurch wurde das Pflanzenwachstum im See beeinflusst. Den Grünfröschen gefiel das gar nicht: Ihre Population ging zurück, und als Folge fehlte beispielsweise den Ringelnattern die Nahrungsgrundlage. Trotz eines Maschendrahtzaunes wurde immer wieder Schwemm-

Artenvielfalt erhalten Um die Artenvielfalt im Gwattlischenmoos zu erhalten und das Biotop zu verbessern, schlossen sich die Naturwissenschaftliche Gesellschaft Thun und Pro Natura zusammen. Mit finanzieller Unterstützung der Energie Thun AG wurde ein aufwändiges Aufwertungsprojekt gestartet, damit das Gwattlischenmoos in seiner Schönheit und Einzigartigkeit bewahrt werden kann. Entstanden sind Tümpel und Weiher für Amphibien, Vögel und Libellen, eine Brutwand für Eisvögel und ein neuer Beobachtungsturm für Menschen. Der Lotteriefonds, der Fonds Landschaft Schweiz, der Kanton Bern sowie weitere Geldgeber unterstützten das Projekt mit. Mit Ökostrom der Natur helfen Energie Thun unterstützte das Vorhaben mit Beiträgen aus dem Ökofonds. Dieser wird geäufnet durch den Verkauf von Ökostrom: Pro verkaufte Kilowattstunde Ökostrom fliesst ein Rappen in den Fonds. Text und Bilder: Energie Thun AG

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SANIERUNG / ENERGIE

Gebäudehülle vor Haustechnik Wärmedämmungen weisen im Gegensatz zu Haustechnikanlagen eine deutlich längere Lebensdauer auf, verursachen keine laufenden Betriebskosten und führen, besonders bei älteren Liegenschaften, zu deutlichem Komfortgewinn im Wohnbereich.

Vordach. Als zweiter Schritt kann eine Aussenwärmedämmung mit gleichzeitigem Fensterersatz definiert werden. Dabei sollen die Fenster aussen angeschlagen und neue Storen realisiert werden. Um die Investition zeitlich zu staffeln, sollen pro Jahr maximal zwei Fassadenseiten saniert werden. Als dritter Schritt wird die Sanierung der Wärmeerzeugung vorgesehen.

Prioritäten einer Gebäudesanierung 1 Verbrauch durch Wärmedämmen und Abdichten minimieren 2 Einsatz von moderner Technologie für die Wärmeerzeugung 3 Nutzung von erneuerbaren Energien (eventuell zusammen mit Priorität 2) Gut wärmegedämmte Gebäude weisen einen nachhaltig tiefen Energiebedarf auf – unabhängig davon mit welchem Energieträger der Wärmebedarf abgedeckt wird. Bei vorgezogenem Ersatz der Wärmeerzeugung mit anschliessenden Wärmedämmmassnahmen wird die Anlage letztendlich überdimensioniert sein. Folge: Ineffizienz im Betrieb und unnötig hohe Erstinvestitionen. Teil- oder Gesamtsanierung? Häufig stellt sich die Frage, ob die Erneuerung in mehreren Etappen oder in einem Schritt als Gesamterneuerung durchgeführt werden soll. Beide Vorgehen haben Vor- und Nachteile. Grundlage ist ein Nutzungs- und Sanierungskonzept. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Erneuerungsschritte aufeinander abgestimmt sind. Bei beschränktem Budget sind gute Teilrenovationen oft besser als eine halbherzige Gesamtrenovation. Es stimmt aber auch, dass bei einer umfassenden Gesamtrenovation die einzelnen Massnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden können. Teilsanierung: sinnvolle Sanierungspakete bilden In einem Sanierungs- und Nutzungskonzept wird definiert, welche Massnahmen wann und wie ausgeführt werden sollen. Ein solches Konzept kann als Beispiel wie folgt definiert werden: Dachsanierung als erster Schritt mit 30 cm Dämmstärke und Ausbildung von 1 m

Förderbeiträge im Energiebereich Die öffentliche Hand (Bund, Kantone, einzelne Gemeinden) und Branchenverbände gewähren für energetische Gebäudeerneuerungen Förderbeiträge. Diese finanziellen Beiträge sind an die Erfüllung bestimmter Energieanforderungen gebunden, die meist über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Förderbeiträge müssen immer vor Baubeginn beantragt werden. Ob Mehrfachförderungen zulässig sind, muss fallweise abgeklärt werden. Seriöse und umfassende Information vermeidet Aufregung und Ärger. Internet www.dasgebäudeprogramm.ch Information, Wegleitung und Beitragsgesuch Gebäudeprogramm www.energie.be.ch Amt für Umweltkoordination und Energie Kanton Bern www.energiefranken.ch Suche nach Postleitzahl – so einfach gelangen Sie zu Förderbeiträgen Text und Bilder: AUE / Regionale Energieberatung Thun

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Erinnern Sie sich noch an das Auspacken der Geschenke, als Sie ein Kind waren? Grosse, erwartungsvolle Augen blickten ungeduldig auf das glitzernde «Päckli». Bruchteile später? Das ausgepackte Geschenk, der Inhalt, stand in voller Pracht vor Ihnen: Holzfiguren, Puzzles, Brettspiele, Spielwaren von Qualität. Greifbare Traditionen für Generationen. Je einfacher die Idee und die Handhabung, desto grösser die Freude. Bedienungsanleitung? Warnhinweise? Beipackzettel? Kein gutes Geschenk – damals. Das Bruttoinlandprodukt der USA besteht bis zu 80 % aus privatem Konsum. Im Zeitalter der Individualität macht die Verpackung den inhaltlichen Unterschied aus. Oder genauer: gaukelt uns diesen vor. Auch in der Finanzindustrie – Traumrenditen und Sicherheit in einem. Portfolios und Fonds mit klingenden englischen Namen oder schön verpackten «natürlichen» Themen. Natürlich wunderbar. Bis auf den Beipackzettel. Und die Nebenwirkungen – heute. Informationen und Anlageprodukte sind heute allen zugänglich. Den Unterschied macht das professionelle Herausfiltern der – raren? – soliden, transparenten und kosteneffizienten Anlagen. Und bewusster Verzicht auf Komplexität – die Lieblingsverpackung der Finanzbranche. Als unabhängige Finanzdienstleisterin legt die AEK BANK 1826 höchsten Wert auf Sicherheit und Fakten – beide Basis einer langfristig nachhaltigen Rendite. Aber nur zu erzielen mit klarem Inhalt. Nie durch Verpackung. Wir helfen Ihnen dabei, zu filtern, Inhalte zu finden und zu erkennen. Damals wie heute.

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FINANZEN

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Ueli Stähli, Bereichsleiter Anlageund Vorsorgeberatung bei der Bank EKI, ist dipl. Bankfachexperte und Finanzplaner mit eidg. Fachausweis.

Unsere grösste Stärke ist unsere Unabhängigkeit. Diese erlaubt es uns, die besten Produkte von den besten Anbietern zu beziehen. Nach diesem Grundsatz stellen wir auch unsere Vermögensverwaltungsmandate, die sogenannten EKI-Portfolios, zusammen. Neue Vorzeichen − neues Portfolio Mit dem EKI-Portfolio Jungfrau haben wir unsere bestehende Palette (Unspunnen, Rugen, Harder, Eiger, Schilthorn) um ein innovatives Produkt erweitert. Nach dem Best-in-Class-Ansatz wird in nachhaltig ausgerichtete Anlagefonds investiert. Diese sind konsequent in Unternehmen platziert, die Leistungen erbringen, welche den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung entsprechen. Unser qualifiziertes Team tätigt persönlich die Selektion der entsprechenden Fonds.

Im Herzen des Berner Oberlandes Die Bank EKI Genossenschaft ist eine solide und in der Bevölkerung seit 1852 fest verankerte Bank. Nebst dem Hauptsitz in Interlaken unterhalten wir vier Geschäftsstellen in der Jungfrau-Region. Beim regional tätigen Institut von überblickbarer Grösse profitieren die Kundinnen und Kunden von kurzen Entscheidungswegen und einer hohen Beratungsqualität. Text und Bild: Bank EKI, Interlaken

ENTWICKLUNG (DATEN PER JUNI 2010) Jahresrendite 2010 Jahresrendite 2009

−5.00 % 18.20 %

Konditionen Mindestanlage Anlagekommission Jährliche All-in-Fee Aktienanteil Anlagehorizont

CHF 50 000.00 1.75 % 1.00 % 75 % (max. 85 %) mind. 10 Jahre

Depotzusammenstellung Nachhaltige Rendite? Die Tatsache, dass die erwirtschaftete Rendite keineswegs den Vergleich mit traditionellen Investitionen scheuen muss, ist ein deutlicher Beweis dafür, dass ökologische und soziale Nachhaltigkeit durchaus einen ökonomischen Nutzen erbringt. Mit einem Aktienanteil von rund 75 % bewegen sich die Schwankungen jedoch in einer erhöhten Bandbreite. Die langfristig zu erwartende Rendite liegt so indessen auch deutlich höher als bei einer Anlagestrategie mit tieferem Aktienanteil. Ein gutes Gefühl Nachhaltige Anlagen sorgen nicht nur für eine gute Performance, sondern haben auch eine konkrete Wirkung: Sie spiegeln eine persönliche Haltung wider. Mit Investitionen in ökologisch und sozial handelnde Unternehmungen stellen Sie langfristig entsprechende Anforderungen an die Wirtschaft. Das gibt doch zusätzlich ein gutes Gewissen.

Bank EKI Interlaken, Telefon 033 826 17 71, www.bankeki.ch


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VERANSTALTUNGEN

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KONZERTE

Kunstmuseum Thun Hofstettenstrasse 14 17.7.–5.9. Utopie und Alltag: Im Spannungsfeld zwischen Kunst und Bildung. Infos www.kunstmuseumthun.ch

Abendmusik So, 29.8., Stadtkirche, 19.30 Uhr André Schüpbach (Trompete und Flügelhorn), Markus Aellig (Orgel), Werke von Baldassare, Sperger, Corelli u.a. Infos www.stadtkirche-thun.ch

Thun-Panorama Bis 31.10., Schadaupark Das älteste erhaltene Panoramabild der Welt, Sonderausstellung Illusionen. Infos www.thun-panorama.com Schlossmuseum Thun Schlossberg, 10.00–17.00 Uhr Historisches Museum, mit Dauerausstellung Thun im 19. Jahrhundert. Infos www.schlossthun.ch Motorschiff «Stadt Bern» 19.6. bis 17.10., Schiffländte Casino Kunst vom Gartentor, Geschichte der Schifffahrt auf dem Thunersee. Infos www.gartentor.ch Im Fall 1.9.–14.9., Rathaus Eine Ausstellung über soziale Hilfe in der Schweiz. Infos www.im-fall.ch

KLEINKUNST / THEATER / MUSICAL Dällebach Kari 14.7. bis 28.8., Seebühne Das Musical, eine Geschichte aus der Heimat. Infos www.thunerseespiele.ch

Bachwochen 2010 Fr, 3.9., Scherzligkirche, 19.30 Uhr Solo-Rezital Naoki Kitaya (Cembalo). Infos www.bachwochen.ch Im Rathaus um 4 Sa, 4.9., Rathaus, 16.15 Uhr «Träuffelt, ihr Himmel, von oben!», Werke von Bach, Telemann, Krieger u.a. Infos www.um4.ch Bachwochen 2010 So, 12.9., Stadtkirche, 17.00 Uhr ensemble ardent, Patrick Secchiari (Leitung), Beat Sieber (Violoncello), Matteo Pastorello (Orgel). Infos www.bachwochen.ch Chopin-Zyklus 1810 /2010 Fr, 17.9., Tertianum Bellevue-Park, 19.30 Uhr Jean-Jacques Schmid (Klavier). Infos 033 227 07 07 Iona Fr, 17.9., Burgsaal, 20.00 Uhr Irish Celtic Rock. Infos www.ultimo-arts.ch

MÄRKTE Tatort Thun – Dr Fall Fulehung 3.8. bis 11.9., Schlosshof Thun Spannendes und entspannendes Kriminalstück. Infos www.schlossspielethun.ch

Wochenmarkt: Mi und Sa, Innenstadt Frischproduktemarkt: Sa, 8.00–12.00 Uhr, Rathausplatz Handwerkermarkt: Sa, 28.8., 25.9., 23.10., Waisenhausplatz

Kleinkunsttag Thun Mo, 13.9., Theater Alte Oele und Salle Beau-Rivage, 20.00 Uhr mit Strohmann-Kauz, Nils Althaus, Musique en Route und Lisa Catena. Infos www.kleinkunsttag-thun.ch Zwergenhaft Fr, 17.9., Konzepthalle 6, 20.00 Uhr Maskentheater. Infos www.konzepthalle6.ch

Floh- und Antiquitätenmarkt: Sa, 4.9., 2.10., Mühleplatz Monatsmarkt: Mi, 11.8., 8.9., 13.10. Innenstadt

WEITERE HINWEISE Radio BeO, www.radiobeo.ch, 88.8 MHz


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