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ThunMagazin 04/05

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NR. 4 / SEPTEMBER 2005

DAS MAGAZIN

Gerhard Engemann

Thuner Schulen neu organisiert

Attraktivere Stadt und Region Thun

Generalist und Organisator der Oberländischen Herbstausstellung

Schulsozialarbeit und neue Schulorganisation in Thuner Schulen Seiten 9 und 11

Geschützte Wildtiere am Thunersee – Auswilderungsaktion am Niederhorn Seite 28

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I N H A LT

EDITORIAL

EDITORIAL/IMPRESSUM

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MENSCHEN Gerhard Engemann – Thun Expo

Thun – eingebettet in eine einzigartige Naturkulisse

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S TA D T T H U N

Liebe Leserinnen und Leser

Schulsozialarbeit gestartet

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Neue Thuner Schulorganisation

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Bibliobus auf grosser Tour

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Gemeinderats-Wahlsystem: Abstimmung

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Sportzentrum Thun Süd

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Bauinspektorat Stadt Thun

20

Aktionstag «ohne mein Auto»

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Thun Tipps

23

S TA D T M A R K E T I N G Projektleiter Sigfried P. Schertenleib

19

Geschützte Wildtiere am Thunersee

28

T(h)un für den Frieden – UNO-Jahr des Sports

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SHOPPING Diskussionsrunde Thuner Innenstadt

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IGT-Gutscheine

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Neumitglieder bei der IGT

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Wettbewerb

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Wenn ich darauf angesprochen werde, weshalb ich mich – als ursprüngliche Bündnerin, die im Appenzellerland aufwuchs – hier rundum wohl fühle, dann antworte ich: weil die Stadt Thun und die Thunersee-Region all das beinhaltet, was Lebensqualität für Mensch, Tier und Natur ausmacht! Welche Stadt kann schon von sich behaupten, dass ihre Bewohner innerhalb einer Stunde auf dem Gipfel der schönsten Aussichtspunkte im Berner Oberland stehen können? Niederhorn, Stockhorn und Niesen sind quasi unsere «Hausberge» und ideale Ausgangspunkte für Wanderungen, Berg- oder auch Biketouren. Ganz zu schweigen von den zahl- und facettenreichen kulturellen, gastronomischen und auch sportlichen Möglichkeiten! So nah liegen die herrlichen Plätze, wo man verweilen, sich erholen und eine Aussicht und Stimmung geniessen kann, wie man sie andernorts weit suchen muss. Ohne es zu bemerken, wohnen und arbeiten wir in einem der schönsten Naherholungsgebiete der Schweiz.

P U B L I R E P O R TA G E N Physioshop Leibundgut

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mobile Erlebnisgastronomie

25

Stiftung SILEA

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Finanztipp: Vorsorgen / Buchtipp: Schreiben für die Zeitung 31 Freund & Brönnimann AG

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Regionale Energieberatung

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Ziegelei-Zentrum Steffisburg

45

Schlossmuseum Thun

51

Wenger Fenster AG

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Sopro Bauchemie GmbH

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Müller Küchen AG

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Meine persönlichen zwei «T» – nämlich Tierschutz und Tourismus – sind sich wesentlich näher, als man zunächst denken mag. Sie gehören zu den festen Bestandteilen in meiner Arbeit und den Bestrebungen zur Wertsteigerung der Thunerseeregion, deren Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Als wir vor Kurzem die jungen Steinböcke auf dem Guggisgrat über dem Justistal in die Freiheit entliessen, meinte der Pate eines der Jungtiere, der Entertainer, Bandleader und Tierfreund Pepe Lienhard: «Wisst ihr eigentlich, wie schön es bei euch ist?» Und damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen! Nämlich, dass diese prächtige Naturkulisse für die Stadt und den Tourismus einen unschätzbaren Wert bedeutet. Setzen wir uns also dafür ein, dass dieser grosse Reichtum gezielt genutzt und eingesetzt wird, ohne jedoch Flora und Fauna zu schaden. Im Gegenteil: Schonen wir unsere Grundlagen, die unsere Lebensqualität ausmachen, damit alle noch lange von den abwechslungsreichen Naturschönheiten profitieren können. Zur Wertsteigerung unserer gesamten Region zählt insbesondere auch eine attraktive, lebendige und fröhliche Stadt Thun mit zufriedenen und glücklichen Menschen, die mithelfen, unsere vielfältigen Qualitäten als Thun-Botschafterinnen und -Botschafter weitherum bekannt zu machen. Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Ausgabe von thun! Das Magazin! Marianne Staub

Die nächste Ausgabe erscheint am 9./10. November 2005, Redaktions- und Anzeigenschluss ist der 14. Okt. 2005.

IMPRESSUM HERAUSGEBER: Stadtmarketing Thun, in Partnerschaft mit der Stadt Thun, der InnenstadtGenossenschaft Thun IGT, Thun Tourismus, Thun Expo und der Parkhaus Thun AG. VERLAG, KONZEPT, REALISATION: Weber AG, Werbeagentur und Verlag, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt, Tel. 033 336 55 55, Fax 033 336 55 56, Email thun@weberag.ch LEITUNG: Manfred Fasnacht, Stadtmarketing, Jürg Alder, Stadt Thun, Annette Weber, Weber AG

Präsidentin Thun Tourismus Organisation

INSERATE: Bernhard Hunziker, Stefanie Boo, Weber AG BEITRÄGE: Redaktion Stadt Thun: Jürg Alder, Else Bäumlin, Manuel Bietenhard, Christoph Diez, Urs Hauert, Hans Mischler, Team Bauinspektorat; Redaktion Stadtmarketing; Redaktion Innenstadt-Genossenschaft Thun IGT; Beat Straubhaar, Weber AG. KREUZWORTRÄTSEL: Reto Kernen, Weber AG

LESERAKTION

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VEREINE

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KREUZWORTRÄTSEL

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V E R A N S TA LT U N G S K A L E N D E R

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TITELBILD: Fotos: Beat Straubhaar/zvg.; Montage: Adrian Aellig/High End Gwatt COMICS: Max Spring AUFLAGE: 50000 Exemplare DRUCK: Benteli Hallwag AG, Uetendorf

Vitalität und Lebensfreude durch die Adresse für Kosmetik und Massage in Thun Inh. Margrit Gartmann eidg. gepr. Kosmetikerin

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DAS MAGAZIN

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MENSCHEN

MENSCHEN

einem Teilzeit- und 2 Temporärmitarbeitern werden die Standbauarbeiten, die Elektroinstallationen und andere anfallende Aufgaben erledigt. Neben der OHA betreut Gerhard Engemann all die anderen Veranstaltungen. Einige brauchen etwas mehr Engagement, andere werden komplett fremdorganisiert, wie zum Beispiel die Neuland Berner Oberland oder die Brocante. Zum Teil ist die Thun Expo sogar Bestandteil des OK einer Veranstaltung. Paradebeispiel dafür ist die Schweizerische Messe für Landwirtschaft, Wald und Forst, die Agrimesse Thun. Für die Mehrheit aller Veranstalter ist Gerhard Engemann «Dienstleister», unterstützt und berät sie von der Planung bis zur Realisierung ihrer Anlässe.

Während des Hallenaufbaus hält es Gerhard Engemann vor Ungeduld kaum mehr am Boden. Gespannt schaut er dem Eröffnungstag entgegen.

Gerhard Engemann: «Ich blühe auf, wenn es Probleme zu lösen gibt.» Der Generalist Gerhard Engemann ist zurzeit mit dem Infrastruktur-Aufbau und der Organisation für die Oberländische Herbstausstellung OHA in Thun beschäftigt. Als Dienstleister versucht er, seiner Kundschaft mehr zu bieten, gelegentlich auch Unmögliches möglich zu machen.

W

er Gerhard Engemann nach seinem Beruf fragt, wartet einen Augenblick auf die Antwort. Die vielen Facetten, die sein Wirken beinhalten, sind nicht einfach auf einen Nenner zu bringen. «Dienstleister» treffe am ehesten zu, meint der 38-jährige Thuner. Er probiere immer, den Kunden Hilfe anzubieten, auch mal Unmögliches möglich zu machen. Die Aussage «Nein, geht nicht» gebe es bei ihm nicht. «Ich blühe auf, wenn es Probleme zu lösen gibt», erklärt Gerhard Engemann. Chaotischer Perfektionist «Ich bin ein Generalist, wie er im Buche steht, auf nichts spezialisiert», meint der in Steffisburg in einer festen Beziehung Lebende. Im Auftrag der Thun-Expo-Genossenschaft verwaltet und betreibt er das Areal mit den beiden Hallen von 1200 und 2400 Quadratmetern, dem Restaurant «Alte Reithalle» sowie den Stallungen. «Thun Expo»

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bietet den Raum, die Organisation und Koordination läuft über das Pult von Gerhard Engemann. Und dieses sieht meist oft sehr unordentlich aus – «ich bin ein chaotischer Perfektionist, was fürs Umfeld nicht immer einfach ist», gibt der gelernte «Bänkeler» zu Protokoll. OHA als wichtigster Anlass Nach Gerhard Engemann, der seit Jahren den Thuner Kadettenball organisiert, ohne je Kadett gewesen zu sein, bedeutet die Oberländische Herbstausstellung OHA die jährliche Herausforderung. Nach ihr richtet sich auch die persönliche Ferienplanung: «Ferien liegen nur Ende Mai, Anfang Juni oder im Dezember drin», betont Engemann. Die OHA sei ein Dauerbrenner, der Aufbau in der sonst stillen Sommerzeit aber ideal. Die Facharbeiten wie Zeltaufbau, Malerei, Sanitär- und Klimainstallationen werden von spezialisierten Betrieben übernommen. Mit zwei Fest-,

«Vom Feuer fasziniert» Ein weiteres Gebiet, in dem sich Engemann entfalten kann, ist die Organisation von Hochzeiten, Geburtstagen oder anderen privaten Anlässen für Kunden, die sich nicht scheuen, für 60 Personen eine 600m2-Halle zu buchen. Dabei arbeitet er am liebsten mit Licht, Pflanzen und wo möglich auch mit Feuer. «Ich bin vom Feuer fasziniert», meint er. Vielfach sind die Budgets für die Anlässe eher klein, die Erwartungen dafür umso grösser. Da ist improvisieren und aus nichts viel machen angesagt. Wie bei den grossen Veranstaltungen, gilt es auch bei privaten Anlässen, trotz aller Kreativität und Ideen am Schluss die Einahmen und Ausgaben im Griff zu behalten. Dies ist übrigens auch seine Aufgabe im Ressort Finanzen des Thuner Stadtmarketings und als Revisor bei der Organisation VIVAT. Ein weiteres Hobby des Improvisators, wie er sich auch bezeichnet, ist die aktive Teilnahme in der Thuner Wirtschaftskammer der Jungen. Sieben Jahre Vorstandstätigkeit und ein Jahr als Präsident bedeuten Gerhard Engemann viel.

schon als Hobby herhalten musste: «Judo, Klavier spielen, klettern, Badmington, Nordic Walking und anders mehr.» Seine grössten Hobbys seien aber das Kochen und Geniessen. «Das Kochen und das Essen haben all die anderen Freizeitaktivitäten überdauert. Ich stehe wahnsinnig gerne am Herd, dabei kann ich mich bestens entspannen.» Er habe sich keiner speziellen Küche verschrieben, liebe Fisch und Käse, koche gerne Suppen und Saucen (manchmal stundenlang), variiere oft mit Gewürzen und bleibe offen für neue Rezepte, auch aus asiatischen Ländern. Am Herd sei es wiederum wie im Geschäft – auch hier mache sich der Ästhet bemerkbar, er habe es gerne schön und gut, verwöhne gerne Gäste. «Beim Essen nichts Extravagantes», einfach, aber mit qualitativ hochwertigen Produkten, das sei ihm wichtig. «Ich bin aber ein absoluter Liebhaber von Sushi, dafür gehe ich weit», schwärmt er und liefert auch die Erklärung dazu: «Sushi ist die genialste Art, Fastfood zu konsumieren: Es ist gesund, leicht bekömmlich und sieht umwerfend aus.» 왎

Mit Licht und Pflanzen kreiert Gerhard Engemann gerne spezielle Effekte.

Text: Beat Straubhaar – Bilder: Beat Straubhaar (1) und zvg

Gerhard Engemann am Herd. Hier kann er sich am besten entspannen.

«Für Sushi gehe ich weit…» Im privaten Bereich sieht es bei Gerhard Engemann ähnlich aus wie im geschäftlichen. «Ich mache vieles, aber nichts fanatisch», stellt er fest, und zählt auf, was so alles

INFOS ZUR OHA

Neuheiten zum Verweilen und Konsumieren Für die diesjährige OHA vom 2. bis 11. September auf dem Thun-Expo-Areal sind, anstelle der sonst alljährlichen Sonderschau, Neuheiten angesagt. Erstmals steht das Untergeschoss der Halle 1 der Ausstellung zur Verfügung, und der Army-Liq-Shop wird in die Ausstellung integriert. Dadurch ergibt sich eine Änderung im Rundgang. Unter dem Patronat des Film- und Videofestivals Spiez und Thun wird ein 1. Pantoffel-Kino mit Kurzfilmen prä-

sentiert. Auf der gedeckten OHA-Bühne ist «show time» angesagt. Die im Wasser stehende Bühne soll, umrahmt von einem Wasserspiel, zwischendurch auch zur Oase der Ruhe und Erholung werden. Einen speziell sinnvollen Gag hat sich die Thuner Wirtschaftskammer der Jungen mit Partnern ausgedacht. An ihrer Saft-Bar werden Früchte und Gemüse, nach Lust und Laune von den Gäste kombiniert, vor Ort zu frischen Säften gepresst. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. DAS MAGAZIN

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BU L IBNLDI RTEEPXO T RTA G E P

Bild, von links nach rechts: Stehend: Ruth Hertig, Fritz Leibundgut, Leonie Moser, Peter Haller, Marlise Forrer Sitzend: Andrea Frank, Bruno Matter

OHA-Vorschau

Aktion Bed&Body

Beginnen Sie die OHA mit gesundem Gehen, Sitzen und Schlafen Der erste Stand an der OHA (beim Haupteingang) von Leibundgut Physioshop bietet viel für Ihren Rücken, und dank dem neuen Standkonzept auch viel fürs Auge! Mit dem breiten Produktesortiment für natürliche Haltung und Bewegung können Sie die Ursachen von zivilisationsbedingten Rückenbeschwerden angehen. Bei Leibundgut werden Sie optimal beraten.

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TOK – Der neue von Stokke

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Schulsozialarbeit: Unterstützung für Lehrkräfte, Eltern und Kinder Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer klagen auch in Thun je länger je mehr darüber, dass sie neben ihrer Kernaufgabe, dem Unterrichten, auch noch «Sozialarbeit» machen müssten. Vielfältig und aufwändig sind die Probleme, denen sie im Alltag begegnen: Verwahrlosung, Sucht- und Ernährungsprobleme, Integration von Kindern aus anderen Kulturen, Gewalt und Vandalismus.

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ie immer öfter nötige «Schulsozialarbeit» von Schulleitungen und Lehrkräften kostet viel Zeit, Engagement und auch Geld, da zum Teil teure Lösungen wie Fremdplatzierungen in andere Familien gefunden werden müssen. Nun gibt die Stadt Thun Gegensteuer: Seit Mitte August, mit Beginn des neuen Schuljahrs, sind die beiden Schulsozialarbeiterinnen Sabine Facuse an der Primarschule Neufeld und Susanne Thöni an der Oberstufenschule Strättligen sowie der Schulsozialarbeiter Daniel Meyer an der Primarschule Dürrenast im Einsatz. Sie beraten und begleiten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern bei sozialen und persönlichen Problemen, die den Schulbetrieb und das Lernen behindern. Konkret läuft es entweder so, dass sich Lehrkräfte, die solche Probleme beobachten, an die Fachleute wenden, oder dass diese auf Grund ihrer Kontakte zu Eltern, Kindern und Jugendlichen selbst aktiv werden. Frühzeitige Erfassung von Problemen angestrebt Probleme sollen aber nicht erst angegangen werden, wenn sie unübersehbar auftreten. Lösungen sind leichter zu finden, wenn Schwierigkeiten möglichst frühzeitig er-

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fasst und angegangen werden. Das Angebot, das vorerst als dreijähriger Versuch läuft, heisst deshalb «Schulsozialarbeit und Früherfassung». Probleme von Kindern und Jugendlichen sollen während des Schulbetriebs bereits im Ansatz erkannt und so früh als möglich einer geeigneten Behandlung zugeführt werden. Die Zusammenarbeit der schulinternen Fachleute mit den in der Stadt und Region Thun bereits tätigen Fachstellen und Institutionen soll ausgebaut, gesichert und verbessert werden.

Auskünfte zum Pilotprojekt Eltern, andere Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche, die Fragen zum Pilotprojekt Schulsozialarbeit kombiniert mit Früherfassung haben, wenden sich an: Brigitte Müller, stv. Chefin Amt für Bildung, Tel. 0332258404; brigitte.mueller@thun.ch

Dreijähriges Pilotprojekt wird wissenschaftlich ausgewertet Unter der Leitung des städtischen Amts für Bildung und mit Unterstützung von lokalen und regionalen Fachstellen sowie der Hochschule für Sozialarbeit in Bern wurde das Konzept des dreijährigen Pilotprojekts, das bis Mitte 2008 laufen wird, erarbeitet. Das Stadtparlament bewilligte dazu Ende 2004 mit grossem Mehr einen Gesamtkredit in der Höhe von 770 000 Franken. Ausgewertet wird der Pilotversuch von der Hochschule für Pädagogik und soziale Arbeit beider Basel. Erst danach wird entschieden, ob das Angebot fortgeführt wird. 왎 Text: Brigitte Müller, Amt für Bildung – Bilder: Hans Mischler

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S TA D T

Bsundrigs

2005 us em Bärner Oberland

NEU

Thuner Schulorganisation: Was ist seit 1. August neu? Seit Beginn des neuen Schuljahres gibt es in Thun nur noch eine anstatt sieben Schulkommissionen. Die Schulkreise wurden aufgehoben, und die Schulleitungen haben mehr Kompetenzen erhalten – sie dürfen mehr Entscheide selbst fällen. Das neue System gilt vorerst versuchsweise während dreier Jahre. Das Magazin »thun!» fragte Bruno Berger, Chef des Amtes für Bildung der Stadt Thun, was sich nun für Kinder und Eltern ändert.

Alpk

r 2006 alende

2. AUFLAGE

NEU

2. AUFLAGE

NEU

Bruno Berger, was ist seit dem 1. August 2005 im Thuner Schulwesen neu? Anstelle von bisher sieben Schulkommissionen und der Zentralschulkommission haben wir nur noch eine einzige städtische Schulkommission. Die Stadt kennt keine Schulkreise mehr, und die Schulleitungen dürfen in grösserem Ausmass als bisher selbst entscheiden. Zudem sind Handlungsfelder definiert, welche das Bildungswesen der Stadt Thun prägen sollen.

Hörbuch /CD

Was bedeutet das für Eltern und Kinder? Direkte, spürbare Auswirkungen hat das für die Eltern und die Kinder eigentlich keine. Die Bedingungen sollen in unserer Stadt überall gleich sein.

z’BÄRG – Wege zum Alpkäse

Wer sind nun die Ansprechpartner für die Eltern? Da ändert sich ebenfalls nichts; in erster Linie sind es die Lehrpersonen, dann die Schulleitung. Dies ist auch der Weg zur Schulkommission. Weil die Schulleitungen mehr Entscheide selber fällen können, dürften diese den Eltern künftig schneller eröffnet werden.

BESTELLUNG Gerne bestelle ich folgende Artikel: Z’Bärg – Wege zum Alpkäse

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Ex. Alpkalender 2006

Warum ein Versuch? Wir betreten Neuland. Der Versuch erlaubt uns, Erfahrungen zu sammeln und diese jederzeit in die Regelungen einbauen zu können und aus allfälligen Fehlern die Lehren zu ziehen. Wie lange dauert dieser Prozess? Vorgesehen ist der Versuch bis Ende 2007. Während dieser Zeit werden wir wissenschaftlich begleitet, und der Versuch wird laufend auf seine Auswirkungen hin überprüft. Gegen Ende 2007 wird der Stadtrat über die definitive Einführung oder die Weiterführung des Versuchs entscheiden können. 왎 Text: Urs Hauert – Bilder: Hans Mischler

CHF 25.–

Hörbuch/CD Ex. Frutigtal

CHF 25.–

Detail-Infos Internet: www.thun.ch/bildung beim Amt für Bildung und bei jeder Schulleitung

INFO

Preise inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

Name Adresse

Welches sind die Ziele der Neuorganisation? Eine Vereinfachung der ganzen Organisation und eine Straffung der Wege, indem den Schulleitungen wesentlich mehr Kompetenzen zugeteilt werden und sie echte Führungs- und Vorgesetztenaufgaben innerhalb der Schule übernehmen. Wir streben eine hohe Qualität des städtischen Bildungswesens an, dies nicht zuletzt auch als Standortvorteil. Zudem sollen in allen städtischen Schulen für die Kinder die gleichen Bedingungen und die gleichen Regelungen gelten.

Handlungsfelder im Bildungswesen Zehn Handlungsfelder sollen das Bildungswesen in der Stadt Thun künftig prägen: 1. Eigene städtische Schulidentität mit gemeinsamen Standards für Unterricht und Zusammenarbeit 2. Zeitgemässes Führungsverständnis 3. Gestärkte Personalentwicklung 4. Bedürfnisgerechte Räume und Infrastrukturen 5. Besondere Förderung und Stützung 6. Koordinierte und aktive Öffentlichkeitsarbeit 7. Konflikt-Vorbeugung und professionelle Bewältigung 8. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung 9. Optimales schulisches Betreuungswesen 10.Ergänzende Angebote in Kultur und Freizeit

PLZ/Ort

Willy Bühler, der Schulkommissionspräsident Willy Bühler ist Präsident der neuen (einzigen) Schulkommission der Stadt Thun. Er ist pensionierter Personalleiter SBB und wohnt im Dürrenastquartier. Willy Bühler war bisher Präsident der Schulkommission III. Er wurde vom Stadtrat am 17. März 2005 als Präsident des neuen elfköpfigen Gremiums gewählt.

Unterschrift

WEBER AG VERLAG

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Bibliobus auf grosser Tour durch die Region Am 19. August fiel in Thun der Startschuss – seither tourt der «Bibliobus» durch die Region. Um die vielfältigen Angebote der Thuner Stadtbibliothek und der Regionalbibliotheken bekannt zu machen, besucht der Kleinbus im Verlauf eines Monats 25 Gemeinden.

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ach dem Auftakt am Freitag, dem 19. August, auf dem Waisenhausplatz in Thun macht der Bibliobus nun während rund eines Monats in 25 Gemeinden der Region Thun Halt. In der Regel steht er während etwa dreier Stunden auf dem jeweiligen Schulhausplatz, ausgerüstet mit aktuellen Medien für Jugendliche und Erwachsene, einem DVD-Abspielgerät und Informationsunterlagen aus der Bibliothekswelt.

Sie hat den Begleitservice zu ihrem Wohntraum!

Ein wichtiges Ziel der Bibliobus-Tour ist die Förderung des Lesens, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Bibliotheken der Region und der Stadtbibliothek. Die besuchten Orte gehören alle zu den 41 Gemeinden der Regionalen Kulturkonferenz (RKK), welche durch ihre Beiträge die fünf grössten kulturellen Institutionen in Thun – darunter die Stadtbibliothek – unterstützen.

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Wenn der Bibliobus in den Dörfern Halt macht, können im Rahmen eines Wettbewerbs Fragen beantwortet werden. Anlässlich der öffentlichen Verlosung vom 27. September in der Stadtbibliothek winken Gutscheine im Wert von 300 Franken. Die Gemeinden haben teilweise kleine Rahmenprogramme für die Bevölkerung organisiert – wie durch SchülerInnen organisierte «Zvieri». Auch der Thuner Stadt-

präsident Hans-Ueli von Allmen wird einmal als Botschafter der Zentrumsstadt mit dem Bibliobus unterwegs sein: Am 12. September besucht er Sigriswil. Abends fährt der Chauffeur den Bibliobus jeweils nach Thun zurück. Der Fahrplan mit den genauen Standorten sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.thun.ch/stadtbibliothek abrufbar. 왎 Text: Else Bäumlin – Bilder: Hans Mischler/zvg

INFO

Die Sponsoren des Bibliobusses Thuner Amtsanzeiger Amtsersparniskasse Thun Parkhaus Thun AG Restaurant Waisenhaus Thun Foto-Grafik-Vocat Krebser AG, Thun Innenstadt-Genossenschaft Thun

Hier macht der Bibliobus Halt: Eriz 25.8. Fahrni 25.8. Heimberg 26.8. Steffisburg 26.8. Oberhofen 29.8. Seftigen 29.8. Heiligenschwendi 30.8. Heimenschwand 1.9. Oberlangenegg 1.9. Uetendorf 3.9. Pohlern 5.9. Burgistein 6.9. Gurzelen 6.9. Schwendibach 7.9. Zwieselberg 8.9. Sigriswil 12.9. Forst-Längenbühl 13.9. Horrenbach 15.9. Krattigen 15.9. Homberg 19.9. Teuffenthal 19.9. Stadtbibliothek Thun Bahnhofstrasse 6 3600 Thun Telefon 033 225 85 01 Telefax 033 223 14 51 E-Mail: stadtbibliothek@thun.ch

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Die fünf Mitglieder des Thuner Gemeinderates (v.l.): Beat Straubhaar, Andreas Lüscher, Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen, Ursula Haller, Heinz Leuenberger

• Bei der beruflichen Vorsorge erhalten alle Mitglieder beim Austritt aus dem Gemeinderat gleiche Leistungen – entsprechend ihrem Pensum. • Die Leistungen beim Ausscheiden aus dem Gemeinderat sind künftig direkt abhängig vom Lebensalter und den Amtsjahren. Die Lohnfortzahlung wird entsprechend gekürzt, wenn ein Ersatzeinkommen erzielt wird. • Anstatt Mandatsabgaben zu erheben, wird bei Doppelmandaten künftig das Pensum reduziert.

S TA D T

Keine Mehrkosten bei Entschädigungen, aber nach Austritt Der Verzicht auf Haupt- und Nebenämter bringt keine Mehrkosten. Solche gibt es nur beim Austritt aus dem Gemeinderat, weil Nebenamtliche den Hauptamtlichen gleichgestellt werden. Wie hoch diese Mehrkosten sein werden, lässt sich kaum sagen, weil es sich stets um Einzelfälle handelt. Man rechnet jedoch damit, dass sie unter dem Betrag liegen, der durch die Verkleinerung des Gemeinderates vor drei Jahren eingespart wurde.

Zweite Frage: Kommissionen Bei der zweiten Abstimmungsfrage vom 25. September geht es darum, dass künftig der Stadtrat selber über die Anzahl und Grösse seiner ständigen Kommissionen entscheiden soll. Die bisherigen Sachkommissionen sollen vergrössert, und die Kontroll- und Planungskommission durch eine Budget- und Rechnungskommission ersetzt werden.

Was meinen Befürworter und Gegner? Mit 35 gegen 1 Stimme hat der Stadtrat am 12. Mai 2005 die Änderung der Gemeinderatsstruktur und des Wahlsystems gutgeheissen. Am 25. September stimmt das Volk darüber ab. Das Magazin «thun!» befragte zwei befürwortende Stadtratsmitglieder sowie einen Vertreter der Gegnerschaft.

Was ist Proporz? Proporz = Verhältnisprinzip: Bei der Proporzwahl erhalten zuerst die Parteien ihre Sitze im Verhältnis zu den gewonnenen Stimmen. Gewählt sind jene, die auf ihrer Liste am meisten Stimmen erhalten haben – wie bei den Parlamentswahlen von Bund, Kanton und Stadt. Es gibt keinen zweiten Wahlgang. Was ist Majorz? Majorz = Mehrheitsprinzip, das für die Gemeinderatswahlen 2002 galt. Gewählt wird, wer mehr Stimmen als die Konkurrenz erhält. Der gesetzliche Minderheitenschutz wahrt die Chancen der kleineren Parteien, in die Regierung einzuziehen. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer das absolute Mehr erreicht, falls dem nicht ein Minderheitenanspruch entgegensteht. In einem zweiten Wahlgang ist gewählt, wer mehr Stimmen als die anderen erhält. 14

Gemeinderats-Wahlsystem, Pensen und Entschädigung: Abstimmung am 25. September Am 25. September 2005 wird über Wahlen, Pensen und Löhne der Gemeinderäte abgestimmt: Thunerinnen und Thuner befinden über ein vereinfachtes Wahlsystem mit Abschaffung der Haupt- und Nebenämter sowie eine Neuregelung der Entschädigungen.

F

ünf wesentliche Änderungen der Stadtverfassung hat der Stadtrat am 12. Mai 2005 beschlossen, zwei werden den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern am 25. September vorgelegt:

Pensen besteht. Dabei ist das Gesamtpensum von 380 Prozent vorgegeben. Die Regelung der Entschädigungen des Gemeinderates wird angepasst und gleichzeitig erheblich vereinfacht.

• Statt im Majorzverfahren mit Minderheitenschutz soll der fünfköpfige Gemeinderat neu nach dem sogenannten Nationalratsproporz gewählt werden. Dies ist die erste Frage der Abstimmung vom 25. September. • Bei der zweiten Frage geht es um die stadträtlichen Kommissionen (siehe Randspalte rechts).

Dieser Vorschlag blieb bei den Stadtratsparteien und der Verwaltung unbestritten. Einzig in der Frage, ob der Gemeinderat nach Majorz- oder Proporzverfahren (siehe Randspalte) gewählt werden soll, besteht keine Einigkeit. Der Stadtrat ist jedoch grossmehrheitlich der Auffassung, dass der Proporz einfacher und transparenter ist. Ende 2006 kommt das neue Wahlsystem – wenn der Souverän zustimmt – erstmals zur Anwendung.

Seit 1970 galten drei verschiedene Wahlsysteme, die allesamt nicht befriedigten. Heute ist man sich einig: Ein einfaches Wahlsystem gibt es nur, wenn man auf eine Vorgabe zu den Haupt- und Nebenämtern verzichtet. Deshalb ist vorgesehen, dass der Gemeinderat künftig (ab 2007) nicht mehr aus drei Haupt- und zwei Nebenamtlichen, sondern einfach aus fünf Mitgliedern mit frei wählbaren

Probleme bei den Entschädigungen beseitigt Bei den Entschädigungen wird gelten: • Der heutige Lohn bleibt unverändert bei rund 214 000 Franken für ein volles Pensum. Die Regelungen für Spesen, Zulagen, Mandatsabgaben u.a. – werden vereinfacht.

Stadtrat Andreas Lanz, warum braucht es gemäss SVP schon wieder ein neues Wahlsystem? Alle Parteien haben die letzten Wahlen analysiert und kamen zum Schluss, dass unser jetziges System nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Aber im Gegensatz zu früher sind wir uns heute beim System fast einig. Diesmal schlagen wir ein wirklich einfaches und für alle transparentes System vor. Warum haben SVP und FDP diesmal nichts gegen den Proporz? Die letzten Wahlen zeigten, dass der Majorz mit Minderheitenschutz fast wie ein Proporz wirkt, nur ohne dessen Vorteile. Im Vergleich dazu ist der Proporz einfacher. Wir vermeiden gleichzeitig einen kostspieligen zweiten Wahlgang. Stadtrat Thomas Gruber, unterstützt die SP das neue Wahlsystem nur, weil sie damit wieder zum Proporz wechseln kann? Für uns steht diesmal nicht Majorz oder Proporz im Vordergrund. Entscheidend ist, endlich ein wirklich einfaches und transparentes Wahlsystem zu haben. In der Stadt Bern wurde die Initiative «200 000 sind genug» angenommen. Warum verdienen Thuner Gemeinderäte seither mehr als ihre Kollegen in Bern? Dass diese Initiative angenommen wurde, hatte ganz andere Gründe. Die Kürzung des bisherigen Lohnes unserer Gemeinderäte wäre sicher unverdient, denn sie leisten gute Arbeit, und sie schadet auf längere Sicht. Gute Leute würden sich dann doppelt überlegen, ob sie ein Amt annehmen sollen, das viel Einsatz und Kraft fordert.

Stadtrat Thomas Hiltpold, die Grüne Freie Liste (GFL) ist als einzige Partei diesmal gegen den Proporz. Warum stellen Sie sich quer? Wir sind es müde, alle vier Jahre ein neues Wahlsystem einzuführen! Gemeinderatswahlen sind Persönlichkeitswahlen, deshalb bevorzugen wir Majorz. Beim Proporz steht die Partei im Vordergrund und nicht die Person – das ist richtig für das Parlament, nicht aber für die Regierung!

Thomas Hiltpold, Andreas Lanz, Thomas Gruber (v.l.n.r.)

Warum sind dann alle anderen Parteien für den Proporz? Die drei grossen Parteien stehen in absehbarer Zeit vor der Ablösung ihrer bisherigen Gemeinderäte und sehen sich dabei mit Nachwuchsproblemen konfrontiert. Der Proporz gestattet ihnen einfacher als beim Majorz, weniger bekannte oder erfahrene Leute wählen zu lassen. Der Proporz fördert parteitreue Kandidaturen; die GFL bevorzugt weniger parteigebundene, sondern eigenständige und starke Persönlichkeiten! 왎 Text: Manuel Bietenhard – Bilder: Patric Spahni /Hans Mischler

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Konrad Hädener ist CVP-Stadtrat und Präsident der Leichtathletik-Vereinigung Thun mit rund 100 Aktiven. Er erlebt bei seinen beiden Kindern und in der Nachbarschaft täglich, welch hohen Stellenwert der Sport für eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Entwicklung gerade im Schulalter hat. «Das heutige Lachenstadion ist sanierungsbedürftig und übernutzt; aber die Wettkampfansprüche von Fussball und Leichtathletik an eine Stadionerneuerung laufen auseinander. Deshalb befürworte ich zwei getrennte Anlagen in Thun Süd. Die Nachwuchsförderung im Beitensport hilft, spätere Sozialkosten zu vermeiden.»

Training FC Dürrenast

Thun Süd und Lachen: Volksabstimmung im Februar 2006 Bevor im letzten Mai der Projekt- und Ideenwettbewerb für das in Thun Süd geplante Fussballstadion, die LeichtathletikAnlagen, die Rasenspielfelder und das Einkaufszentrum gestartet werden konnte, mussten zusätzliche Abklärungen zum Ausbaustandard des Stadions getroffen werden. Dies ergab eine leichte Verzögerung, die sich jedoch nicht auf den Zeitpunkt der Fertigstellung Mitte 2008 auswirken wird: Die Volksabstimmung über die nötigen Landtauschgeschäfte und den Kredit für den Stadionbau wurde um zweieinhalb Monate auf den nächstmöglichen Termin verschoben. Sie wird nun am 12. Februar 2006 stattfinden. Fortsetzung Seite 17

Thun Süd

«Warum braucht es das Sportzentrum Thun Süd?» «Spitzensport dank Breitensport – Breitensport dank Spitzensport»: ein Motto, das für die Sportstadt Thun zutrifft. Dies beweisen unter anderem die Erfolge des FC Thun und von Wacker Thun. Doch genügt, was heute für den Breitensport und für den Nachwuchs getan wird? Das Magazin «thun!» befragte die Nachwuchs-Verantwortlichen dreier Thuner Fussballclubs und des Leichtathletikbereichs. Sie befürworten klar das geplante Sportzentrum Thun Süd, über das im Februar 2006 abgestimmt wird.

K

eine Frage: Wer als Trainerin oder Trainer von Kindern und Jugendlichen in Thuner Fussball- oder Leichtathletikvereinen für den sportlichen Nachwuchs verantwortlich ist, befürwortet das geplante Sportzentrum in Thun Süd. Dies zeigen Gespräche des Magazins «thun!» mit den Zuständigen. Sie beklagen Wartelisten für Nachwuchssportler, zu wenig Trainingsplätze, veraltete Infrastrukturen, mangelnde Zukunftsperspektiven. Nicht nur die Nachwuchsförderung wird sehr intensiv betrieben, wie etwa die Tatsache zeigt, dass in Thun allein im Bereich Fussball für rund 50 Teams durchschnittlich zwei Trainings pro Woche angeboten werden. «Warum braucht es das Sportzentrum Thun Süd?», wollte das Magazin «thun!» von jenen Leuten wissen, die sich für die Zukunft von insgesamt rund 1000 aktiven Sportlerinnen und Sportlern einsetzen.

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Beni von Gunten ist Nachwuchschef beim FC Thun und Mitinitiant der Kunstund Sportklassen Thun. Er hat in der Region bis und mit 1. Liga selber Fussball gespielt und ist heute verantwortlich für rund hundert 13- bis 19-jährige Junioren. «Weil ohne Thun Süd zukünftig in Thun kein Junioren-Spitzenfussball möglich ist. Deshalb fordere ich eine möglichst rasche Realisierung von Thun Süd ohne Wenn und Aber!»

Michèle Schenk ist Trainingsleiterin Frauen/Juniorinnen bei der Leichtathletik-Vereinigung (LV) Thun. Als ehemalige Spitzensportlerin und Olympia-Halbfinalistin möchte sie jugendlichen Athletinnen ihre Erfahrungen weitergeben und ihnen helfen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen. «Thun Süd würde definitiv zum regionalen Leichtathletikzentrum. Packen wir die einmalige Chance. Tun wir nachhaltig etwas für den Thuner Nachwuchs-, für den Breiten- und den Spitzensport! Thun – mit und ohne ‹h› – hat Zukunft!»

René Stern ist Präsident und Platzwart des FC Rot-Schwarz Thun. Er betreut über 240 Junioren und 80 Aktive in 17 Teams, davon das NationalligaA-Team der Frauen. «Wir haben zurzeit einen Aufnahmestopp für Juniorinnen und Junioren; das darf doch nicht sein! Ich wünsche mir die raschestmögliche Realisierung von Fussballfeldern und der nötigen Infrastruktur! Thun Süd ist sowohl für den Breiten- wie für den Spitzensport unverzichtbar.»

Roger Schüpbach ist Vizepräsident des FC Dürrenast. Er leitet den Trainings- und Spielbetrieb von 23 Mannschaften mit rund 350 Spielern zwischen 5 und 70 Jahren. Er spielt selber Fussball bei einer Seniorenmannschaft. «Mit Thun Süd können die Fussballinfrastrukturen erweitert und damit bessere Trainingsbedingungen für den Breitenfussball geschaffen werden. Eines oder mehrere Kunstrasenfelder im Lachengebiet oder in Thun Süd würden unsere Trainingsbedingungen wesentlich verbessern.» 왎 Texte und Interviews: Urs Hauert – Fotos: Hans Mischler

Das Lachengebiet

Roos Barben ist Verantwortliche für den Nachwuchs bei den All Blacks Thun. Sie trainiert selber zwei Mal pro Woche und nimmt an Wettkämpfen teil. «Thun Süd aus Sicht der Läufer und Läuferinnen? Heute findet das Training meist im Gelände statt. Wir wünschen uns eine Rundbahn, um systematisch trainieren zu können.»

Fortsetzung von Seite 16

Noch bis Ende August liegen die vorgesehenen Zonenplanänderungen im Lachengebiet – am Standort des alten Stadions, wo Wohnungen gebaut werden sollen – und in Thun Süd auf. Einzusehen sind sie zu den Bürozeiten bei der Stadtverwaltung an der Industriestrasse 2. Am Dienstag, dem 27. September, wird eine Jury das Siegerprojekt für das Sportzentrum und das Einkaufszentrum Thun Süd bekannt geben. Die Wettbewerbsprojekte werden anschliessend an einer Ausstellung gezeigt. Finanziert wird das Sportzentrum in erster Linie durch die Stadt Thun, das Einkaufszentrum durch Private. Am 16. Dezember wird das Stadtparlament über die jetzt noch aufliegenden Zonenplanänderungen sowie die Volksabstimmungsgeschäfte Landabtausch und Stadionfinanzierung befinden. Der Beschluss über die Zonenplanänderungen unterliegt dem fakultativen Referendum. Voraussichtlich am 12. Februar 2006 werden Thunerinnen und Thuner abstimmen (s. oben). Wenn alles klappt, können die Bauarbeiten im Frühsommer 2006 beginnen.

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Er ist einer der Projektleiter des Thuner Stadtmarketings: Sigfried P. Schertenleib. Der Thuner Architekt übernimmt die Verantwortung für den Bereich Wohnen. Das Ziel ist klar: Mehr steuerkräftige Einwohner in einer für alle lebenswerten Stadt Thun.

E

r arbeitet mitten in der Stadt und wohnt ein wenig ausserhalb des Zentrums Thuns. Und er gehört zu jenen Führungspersönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen wollen: Sigfried P. Schertenleib. Zusammen mit anderen «Botschaftern» soll er die Projekte des Stadtmarketings umsetzen. Dabei wird er sich um das Wohnmarketing kümmern. In seinem Büro im Bälliz wird offensichtlich, weshalb sich der Thuner Architekt für das Stadtmarketing einsetzen will. Der Puls der Innenstadt ist auch noch hinter den dicken Steinmauern der alten Post spürbar. «Weshalb ich mich für das Stadtmarketing engagiere, liegt in einem Cocktail von Aspekten, der für wahrscheinlich fast alle Beteiligten gilt: Freude und Neugier an ungewohnten, neuen Fragestellungen und komplexen Zusammenhängen sowie an der Herausforderung, daraus operable Schlussfolgerungen zu ziehen.» Zudem, so der Architekt, bestehe das Leben nicht nur aus Nehmen, sondern auch aus Geben. Unverbesserlicher Idealist Getrieben von einer «grossen Prise hoffnungslosem, unverbesserlichem Idealismus» wird er nun ein strategisches Marketingkonzept für den Teilbereich Wohnen entwickeln. Das Ziel ist klar: «Es soll ein messbares, signifikantes Wachstum der Wohnbevölkerung geben.» Die Auflage: Der Bevölkerungszuwachs soll sich in einem positiven Kos-

ten-Nutzen-Verhältnis für die öffentliche Hand niederschlagen. Oder einfach ausgedrückt: Die Stadt will gute Steuerzahler nach Thun holen. Ein hehres Ziel, das Sigfried P. Schertenleib nicht als Einzelkämpfer erreichen will. Der Immobilientreuhänder Herby Saxer und der Architekt Matthias Zellweger unterstützen ihn in der Projektarbeit. Sie wollen gemeinsam mit den Verantwortlichen des Planungsamtes Thun die Strategie festlegen. Vorerst ist aber Grundlagenarbeit angesagt: «Wir sind zurzeit an der Erarbeitung der methodischen und analytischen Grundlagen.» Dabei gibt es bereits Ideen für Projekte, auf die er aber noch nicht eingehen will. «Das wäre verfrüht», gibt sich der Wohnmarketing-Projektleiter bedeckt. Ein grosses Plus ist für den Architekten schon gegeben: Thun und seine Region weisen seit Jahren eine rege Wohnbautätigkeit mit positiven Wachstumsraten auf. Qualitäten Thuns kommunizieren Wichtig ist für den Projektleiter nun aber, dass hinlänglich bekannte Standortqualitäten auch entsprechend gegen aussen kommuniziert werden. «Aber Vorsicht: Das sind nicht nur die Landschaft, der See und die Nähe zur Bergwelt, sondern auch die gute übergeordnete Verkehrserschliessung, das Kultur- und das Bildungsangebot sowie die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote», stellt der Thuner Architekt klar. Dass die Stadt trotz dieser Entwicklung bisher eine übersichtliche Grösse behalten habe, ist für Sigfried P. Schertenleib ein weiterer Pluspunkt. Trotz der Schwärmerei über die Stadt Thun ist er sich auch der Schattenseiten Thuns bewusst. Der Eindruck bleibt aber, dass mit dem Architekten genau der richtige Thuner die Stadt mitverkauft. 왎

Aktives Wohnmarketing Sigfried P. Schertenleib ist als Projektleiter dafür verantwortlich, dass ein Konzept Wohnmarketing erstellt wird. Mit diesem soll dargelegt werden, für welche Zielgruppen wo in Thun gebaut werden muss und welche Steuer-Mehreinnahmen sich daraus ergeben werden. Weiter gefördert werden soll das Wohnen in der Altstadt. Das Projekt gibt Inputs für ein optimales Abfall- und Reinigungskonzept der Stadt Thun. Potenzielle Investoren sollen in die Planung miteinbezogen werden. Steckbrief Sigfried P. Schertenleib Geburtsdatum: 4. August 1942 Zivilstand: Verheiratet Beruf: Dipl. Architekt ETH SIA Wohnort: 3604 Thun Hobbys: Keine scharfe Trennung zwischen Beruf und Freizeit. Sein besonderes, ausserberufliches Interesse gilt der zeitgenössischen, bildenden Kunst, insbesondere in unserer Region mit seinem Museum als Drehscheibe und Plattform. Lieblingsplatz in Thun: Aarequai, Rathausplatz bis zum Kunstmuseum, der See

Text und Bild: Redaktion Stadtmarketing DAS MAGAZIN

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«Ein gut vorbesprochenes Bauprojekt ist die ‹halbe Miete›.»

«Als Baukontrolleur sage ich: Vertrauen ist gut, Kontrolle aber dennoch besser.»

Ueli Aebischer Bauinspektor-Stv./ Baubewilligungsverfahren, Baupolizei

Kurt Schmocker Feuer- und Baukontrolleur

Kurt Schmocker im Archiv

Andreas Dürig, Bauinspektor

«Die Gleichbehandlung aller Baugesuchsteller ist oberste ‹Maxime› meiner Arbeit, wird aber nicht immer verstanden.»

«Bedürfnisse durch die Brille von Bauherren betrachtet, entsprechen oft nicht der Sicht des Gesetzgebers.»

Reto Pfister Baubewilligungsverfahren, Baupolizei

Hansueli Maurer Baubewillligungsverfahren, Baupolizei

Ueli Aebischer mit Baugesuchsakten

Hansueli Maurer und Reto Pfister

Internet www.thun.ch/bauinspektorat «Kontrollen auf der Baustelle sind ebenso wichtig wie die Arbeit im Büro.» Karl Dähler Baubewilligungsverfahren, Baupolizei

Karl Dähler, Baustellen-Besprechung mit Baupolier

«Mein Team und ich beraten Sie gerne auf Ihrem ‹Marsch durch den BauparagrafenDschungel›.»

Kontakt Bauinspektorat der Stadt Thun Industriestrasse 2 Postfach 145 3602 Thun Telefon 033 225 83 37 Telefax 033 225 84 34 E-Mail: bauinspektorat@thun.ch

Andreas Dürig Bauinspektor/Gesamtleitung

Das Team des Bauinspektorats berät und sorgt dafür, dass Baugesetze eingehalten werden Wer in Thun bauen will, kommt irgendwann in Kontakt mit dem Bauinspektorat. Die sechs Männer «an der Front» verstehen sich einerseits als Berater für Bauwillige, andererseits sorgen sie als «Baupolizisten» für die Einhaltung der Vorschriften auf Baustellen.

«

Im Bürobereich unterstützt uns immerhin eine Frau mit einem 20-Prozent-Pensum. ‹An der Front› aber sind

wir ein rein männliches Team», hält Bauinspektor Andreas Dürig fest. Er bedaure dies, aber in seinem Berufsfeld seien Frauen eher selten. In der Tat eher nach einer Männerdomäne klingt der landläufige Ausdruck «Baupolizei», mit dem das Bauinspektorat oft bezeichnet wird. Die Aufsicht über die Einhaltung der Baugesetzgebung, der Sicherheitsvorschriften und aller damit zusammenhängenden Regulierungen gehört denn auch zu dessen Kernaufgaben.

Tipps rund ums Bauen Doch das Pflichtenheft umfasst zu einem ebenso grossen Teil Beratung und Unterstützung: Wer bauen will, erhält beim Bauinspektorat Tipps und Hinweise sowohl zum Adminstrativen wie auch zum Bauen selbst. Seit anderthalb Jahren stellt das Bauinspektorat zudem so genannte Grundlagenbescheide aus, in denen alles Wesentliche, das es bei der Projektierung eines Baus zu beachten gilt, fest-

gehalten wird. So werden Leerläufe, Doppelspurigkeiten, Irrtümer und zusätzliche Kosten vermieden. Gefragt ist das Bauinspektorat auch, wenn auf öffentlichem Grund oder an privaten Bauten Plakate oder Reklamen angebracht werden sollen, im Weitern, wenn Strassen oder Plätze neue Namen und Häuser neue Nummern erhalten. 왎

Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 08.00 bis 11.45 Uhr 13.30 bis 17.00 Uhr Freitag 08.00 bis 11.45 Uhr 13.30 bis 16.00 Uhr Telefonische Anmeldung erwünscht

Text: Jürg Alder – Bilder: Hans Mischler

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22. September 2005: «In die Stadt – ohne mein Auto» Bereits zum zweiten Mal findet in der Stadt Thun der europäische Aktionstag «In die Stadt – ohne mein Auto» statt. Am Mobilitätsapéro für Unternehmen und am Aktionstag vom Donnerstag, dem 22. September, werden Alternativen zum motorisierten Individualverkehr aufgezeigt, insbesondere beim Pendlerverkehr.

dere die Innenstadt, wo vermehrt Staus, Abgase und Lärm die Lebensqualität von Bevölkerung und Besuchern einschränken. Der Aktionstag vom Donnerstag, dem 22. September, will Alternativen aufzeigen und entsprechende Impulse für Betriebe und Bevölkerung abgeben. Im Zentrum steht wie bereits im Vorjahr der Pendlerverkehr, da dieser noch sehr viele Handlungsmöglichkeiten bietet.

W

Bereits am 23. August hat ein Mobilitätsapéro für Unternehmen, Organisationen und Gemeinden stattgefunden. Angebote der Mobilitätsberatung wurden vorgestellt und diskutiert. Am Aktionstag vom 22. September beteiligen sich Firmen mit Aktionen in ihren Betrieben. An einem bunten Mobilitätsmarkt im verkehrsfreien Oberen Bälliz präsentieren sich wichtige Anbieter des Mobilitätsmarktes, die Stadt Thun und Organisationen zum Thema Mobilität. Der Anlass soll auch denjenigen eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten, die sich durch aktives Handeln für eine umwelt- und klimaschonende Mobilität einsetzen. 왎

ie andere Städte und Agglomerationen, leidet auch die Stadt Thun zunehmend unter den Folgen des motorisierten Individualverkehrs. Betroffen ist insbeson-

schauen sie besser auf den boden

Mehr Infos Die nationale Aktionstag-Zeitung oder Infos über das Programm sind erhältlich beim Planungsamt der Stadt Thun, Tel. 033 225 83 76. Infos sind zudem abrufbar auf www.thun.ch/22sept

Text: Christoph Diez, Umweltbeauftragter der Stadt Thun

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c. f. l . l o h n e rs t r. 2 6 , 3 6 4 5 t h u n - g w a t t , t e l . 0 3 3 3 3 4 6 0 7 0 w w w. b a u ke ra m i k . c h

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K U LT U R - S PA R T E N P R E I S E

LITERAARE

Kultur-Spartenpreise an Dominik Stauch und Gerhard Tschan Im Bereich Gestaltung der Thuner Künstler Dominik Stauch und im Theater-Genre der Steffisburger Gerhard Tschan: Dies sind die diesjährigen Träger der Kultur-Spartenpreise der Stadt Thun. Die beiden Kunstschaffenden, beide mit Jahrgang 1962, werden am Abend des 18. November anlässlich einer öffentlichen Feier im Thuner Schadausaal geehrt. Dominik Stauch ist ursprünglich Maler, setzt heute aber unterschiedlichste Medien ein. Gerhard Tschan hat sich als Multitalent der Kleinkunst, als Komiker und Clown einen Namen gemacht.

Nächste Lesung am 21. September mit Christoph Simon Unter dem Namen «Literaare» finden in Thun seit April 2004 an jedem dritten Mittwoch des Monats Lesungen mit Schweizer Autoren statt. Am 21. September (nach der Sommerpause im Juni, Juli und August) eröffnet der Thuner Christoph Simon, dessen drittes Buch im August erscheint, eine neue Autorenreihe. Es folgen der Thuner Künstler Heinrich Gartentor am 19. Oktober, die schweizweit bekannte Poetry-Slam-Autorin Bettina Gugger am 16. November und der Liedermacher Peter Sarbach am 14. Dezember. Er wird aus seinem Roman «Albin» lesen. Ort der Lesungen: Saal des Zunfthauses zur Metzgern an der Unteren Hauptgasse 2, 1. Stock. Beginn jeweils 20.30 Uhr.

Radio BeO an der OHA Mit einem Aussenstudio sendet Radio Berner Oberland zwischen dem 2. bis 11. September 2005 einen Teil des Nachmittags- und Abendprogramms live von der Oberländischen Herbstausstellung in Thun. Mehr Infos unter: www.radiobeo.ch

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22. September 2005: «In die Stadt – ohne mein Auto» Bereits zum zweiten Mal findet in der Stadt Thun der europäische Aktionstag «In die Stadt – ohne mein Auto» statt. Am Mobilitätsapéro für Unternehmen und am Aktionstag vom Donnerstag, dem 22. September, werden Alternativen zum motorisierten Individualverkehr aufgezeigt, insbesondere beim Pendlerverkehr.

dere die Innenstadt, wo vermehrt Staus, Abgase und Lärm die Lebensqualität von Bevölkerung und Besuchern einschränken. Der Aktionstag vom Donnerstag, dem 22. September, will Alternativen aufzeigen und entsprechende Impulse für Betriebe und Bevölkerung abgeben. Im Zentrum steht wie bereits im Vorjahr der Pendlerverkehr, da dieser noch sehr viele Handlungsmöglichkeiten bietet.

W

Bereits am 23. August hat ein Mobilitätsapéro für Unternehmen, Organisationen und Gemeinden stattgefunden. Angebote der Mobilitätsberatung wurden vorgestellt und diskutiert. Am Aktionstag vom 22. September beteiligen sich Firmen mit Aktionen in ihren Betrieben. An einem bunten Mobilitätsmarkt im verkehrsfreien Oberen Bälliz präsentieren sich wichtige Anbieter des Mobilitätsmarktes, die Stadt Thun und Organisationen zum Thema Mobilität. Der Anlass soll auch denjenigen eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten, die sich durch aktives Handeln für eine umwelt- und klimaschonende Mobilität einsetzen. 왎

ie andere Städte und Agglomerationen, leidet auch die Stadt Thun zunehmend unter den Folgen des motorisierten Individualverkehrs. Betroffen ist insbeson-

schauen sie besser auf den boden

Mehr Infos Die nationale Aktionstag-Zeitung oder Infos über das Programm sind erhältlich beim Planungsamt der Stadt Thun, Tel. 033 225 83 76. Infos sind zudem abrufbar auf www.thun.ch/22sept

Text: Christoph Diez, Umweltbeauftragter der Stadt Thun

2000 m2 permanente ausstellung in thun

c. f. l . l o h n e rs t r. 2 6 , 3 6 4 5 t h u n - g w a t t , t e l . 0 3 3 3 3 4 6 0 7 0 w w w. b a u ke ra m i k . c h

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K U LT U R - S PA R T E N P R E I S E

LITERAARE

Kultur-Spartenpreise an Dominik Stauch und Gerhard Tschan Im Bereich Gestaltung der Thuner Künstler Dominik Stauch und im Theater-Genre der Steffisburger Gerhard Tschan: Dies sind die diesjährigen Träger der Kultur-Spartenpreise der Stadt Thun. Die beiden Kunstschaffenden, beide mit Jahrgang 1962, werden am Abend des 18. November anlässlich einer öffentlichen Feier im Thuner Schadausaal geehrt. Dominik Stauch ist ursprünglich Maler, setzt heute aber unterschiedlichste Medien ein. Gerhard Tschan hat sich als Multitalent der Kleinkunst, als Komiker und Clown einen Namen gemacht.

Nächste Lesung am 21. September mit Christoph Simon Unter dem Namen «Literaare» finden in Thun seit April 2004 an jedem dritten Mittwoch des Monats Lesungen mit Schweizer Autoren statt. Am 21. September (nach der Sommerpause im Juni, Juli und August) eröffnet der Thuner Christoph Simon, dessen drittes Buch im August erscheint, eine neue Autorenreihe. Es folgen der Thuner Künstler Heinrich Gartentor am 19. Oktober, die schweizweit bekannte Poetry-Slam-Autorin Bettina Gugger am 16. November und der Liedermacher Peter Sarbach am 14. Dezember. Er wird aus seinem Roman «Albin» lesen. Ort der Lesungen: Saal des Zunfthauses zur Metzgern an der Unteren Hauptgasse 2, 1. Stock. Beginn jeweils 20.30 Uhr.

Radio BeO an der OHA Mit einem Aussenstudio sendet Radio Berner Oberland zwischen dem 2. bis 11. September 2005 einen Teil des Nachmittags- und Abendprogramms live von der Oberländischen Herbstausstellung in Thun. Mehr Infos unter: www.radiobeo.ch

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Erlebnisgastronomie ochen als Erlebnis für Gruppen ab 10 Personen sind eine der Spezialitäten von «mobile Erlebnisgastronomie». Ob kulinarische Ausflüge in europäische oder exotische Länder, saisonale Buffets oder Gourmet-Workshops: Unter fachkundiger Anleitung von Regina Witschi Gutjahr entstehen köstliche, saisonale und abwechslungsreiche Gerichte. Der Anlass ist aber auch Lern-Event, gewürzt mit einer Prise Lust. Nebst dem kulinarischen Genuss stehen auch Spass und Freude am Zusammensein und Zeit für Plaudereien im Vordergrund. Und nicht zuletzt: Was gekocht wird, wird auch gegessen… So lernt man Vorgesetzte, Arbeitskollegen, Familienangehörige oder auch Vereinsmitglieder von einer persönlicheren und neuen Seite kennen. Wir organisieren alles Weitere für Sie: den Ablauf eines gelungenen Anlasses, den Einkauf, ein stimmungsvolles Lokal, die gepflegte Atmosphäre, ein fairer Preis!

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Partyservice à la «mobile» Ob im eigenen stimmungsvollen und modernen Lokal oder an einer Örtlichkeit Ihrer Wahl – der «mobile Partyservice» liefert im ganzen Kanton Bern. Thematische Buffets, beispielsweise mexikanische oder italienische Küche, aber auch Berner Oberländer Spezialitäten, werden liebevoll vorbereitet und vor Ort aufgebaut – ganz nach den Wünschen der Kunden. Persönlich betreut und mit viel Lie-

be zum Detail agieren vor und hinter den Kulissen Joe Gutjahr und sein Team. Das gepflegte und sympathische Erscheinungsbild ist wichtig, damit die anwesenden Gäste einen Anlass mit schönen Erinnerungen erleben können. Hochzeitspaare sind zum Testessen (nach Vereinbarung) ihres Festmahls herzlich willkommen. Auf eine individuelle Beratung in unserem Lokal oder bei Ihnen zu Hause legen wir grossen Wert. 왎 Text: Marlies Eggen – Bilder: Joe Gutjahr-Witschi

INFO

Lunchtime in der Firma – gesund essen am Arbeitsplatz Keine Zeit für ein Mittagessen in aller Ruhe? Oder haben Sie kaum Gelegenheit, sich in der Nähe Ihres Unternehmens zu verpflegen? Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeitenden sich gesund ernähren? Dann ist das neue Angebot von «mobile» gerade richtig! Sie wählen, wann welches Essen geliefert wird: Salate, ganze Menüs oder nur einzelne Gerichte, einmal, zweimal oder mehrere Male in der Woche – alles wird nach Wunsch direkt an den Arbeitsplatz geliefert. Die Preise variieren je nach Umfang der Lieferung (ab Fr. 25.– pro Person bei einem Menü von drei Gängen).

Kochstudio – private Kochschule culina regina Aktuelle Kurse: mexikanische Küche, Schokoladenworkshop, Gäste verwöhnen, warme Häppchen vom Buffet. Details finden Sie im aktuellen Kursprogramm oder im Internet (www.gastronomieerlebnis.ch). Partyservice im Eiltempo Für kurz Entschlossene: ausrichten eines Partyservices innerhalb von 48 Stunden! Ab 10 Personen. Essen im «mobile» Ab 10 Personen kochen wir für Sie in unserem eigenen, stimmungsvollen Lokal! Vom Apéro bis zum Dessert bereiten wir alles für Ihr persönliches Fest vor. Auf Anmeldung. Samstagmorgen-Kaffee und Gipfeli im rauchfreien «mobile». Jeden Samstagmorgen von 9.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.

mobile Erlebnisgastronomie Vordorf, 3647 Reutigen Telefon 033 657 70 13 mobile@gastronomieerlebnis.ch www.gastronomieerlebnis.ch

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SILEA-Märit Freitag, 26. August 2005 18.00–22.00 Uhr Hännisweg 3D, Gwatt Parkplätze: Seeallmend

Restaurant Alte Reithalle 3600 Thun

Verkauf von Holzspielwaren, Töpfer- und Webwaren aus eigener Produktion. Imbiss, Unterhaltung, Spiele, Flohmarkt.

– Zimmerarbeiten – Treppenbau – Parkettarbeiten – System-Holzbau

Spori Holzbau AG Postfach 3607 Thun Betrieb: Schwäbismattweg 10, Steffisburg Telefon 033 437 47 84

Stiftung SILEA – im Dienste der Menschlichkeit

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Fax 033 437 47 80

3608 Thun, Mühlemattweg 2 Tel. 033 336 88 76, Fax 033 336 88 81

THOMAS RUBIN BESTATTUNGSDIENST

Neues Gesicht, neuer Name – und dennoch bleibt das Anliegen der Stiftung SILEA (ehemals Eingliederungsstätte Gwatt) dasselbe: nämlich Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung geschützte Wohnplätze und eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten und dadurch die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde mit der Gründung der Stiftung vor 38 Jahren ein wertvoller Dienstleistungsbetrieb für verschiedenste Auftragsarbeiten und Produkte geschaffen.

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n der heutigen Lebensauffassung wird der Mensch oftmals über seine Arbeit identifiziert. Was jedoch, wenn der Geist und dessen Auffassungsgabe nicht der Norm entsprechen und der betroffene Mensch deswegen durch die Maschen unserer Arbeitsindustrie fällt? Hier baut die Stiftung SILEA (Stiftung für integriertes Leben und Arbeiten) eine wichtige Brücke.

Produkten wie bspw. Kleintierställen, Holzspielwaren usw. • Montagearbeiten: zusammenfügen, verschrauben, konfektionieren, verdrahten, stanzen, pressen • Entsorgen: umweltgerechtes Recycling • Retourenbearbeitung: Nachbearbeitung von Werbemailings

In den Produktionsräumen der Stiftung SILEA werden marktwirtschaftlich orientierte und vielseitige Dienstleistungen für die verschiedensten Bedürfnisse angeboten. Betreut und begleitet werden die geistig und/oder psychisch beeinträchtigten Menschen durch ausgebildete Fachpersonen, welche auch die Auftragsabwicklung überwachen. Fachwissen, Handwerk und Preise sind mit anderen Anbietern auf dem Markt absolut konkurrenzfähig. Die Stiftung SILEA bietet folgende Dienstleistungen an:

Seit einigen Jahren schon arbeiten Betreute aus der Stiftung SILEA an mehreren Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft. Dabei werden sie durch Betreuer der SILEA begleitet. Auch werden Arbeitseinsätze von Gruppen von bis zu acht Personen in Industrie und Gewerbe wahrgenommen. 왎 Text: Marlies Eggen – Bilder: Stiftung SILEA

INFO

Thun

Im Burgzentrum, Burgstrasse 14 3600 Thun, Telefon 033 222 75 75

Steffisburg Telefon 033 438 74 74 www.thomasrubin-bestattungen.ch

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Besuchen Sie uns an der OHA! Wir sind vom 2. bis 11. September 2005 zu Gast am Stand der Zürich Versicherung und haben dort die Gelegenheit, die Stiftung SILEA wie auch deren Angebote und Dienstleistungen zu präsentieren!

Daniel Lochbrunner, Rose-Marie Ruprecht, Daniel Abegglen, Stefan Willen Thomas Rubin und Ruth Rubin-Messerli

• Ausrüst-Arbeiten: verpacken, wägen, falzen, heften, lochen, leimen etc. • Mailings: kuvertieren, adressieren, versenden • Druckaufträge im Heisspräge- und Tampondruckverfahren • einfache Näharbeiten • Holzbearbeitung auf CNC-Oberfräse, konventionelle Holzbearbeitung und Herstellung von verschiedensten

In der Stiftung SILEA werden insgesamt zwischen 185 bis 195 Menschen mit einer Beeinträchtigung betreut. Im Wohnheim und den 3 Aussenstationen leben 70 Betreute auf 9 familienähnlich geführten Wohngruppen. Für das Wohl der Betreuten engagieren sich in der Stiftung SILEA zwischen 85 bis 90 Personen mit fachlicher Ausbildung sowie Zivildienst Leistende und PraktikantInnen.

Stiftung für integriertes Leben und Arbeiten SILEA Hännisweg 3D 3645 Gwatt Telefon 033 334 17 17 Fax 033 334 17 18 info@stiftung-silea.ch www.stiftung-silea.ch Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30–17.00 Uhr

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die Niederhorn-Bahn angehört. Eine intakte Fauna und Flora in der Bergwelt sind wichtig. Cosandier ist deshalb dankbar, dass die Steinbockkolonie Zuwachs erhalten hat. Auf dem Niederhorn werde aber nicht nur zur Natur geschaut, sondern auch zur technischen Infrastruktur. Unlängst sind die neuen «Silberpfeile» der Thunersee-Beatenberg-Bahn in Betrieb genommen worden. Damit werde, so Pierre Cosandier, die Fahrt vom Thunersee nach Beatenberg zu einem Erlebnis. Bieten doch die Frontscheiben sowie das Glasdach des «Silberpfeils» bereits während der Fahrt aufs Niederhorn eine fast freie Sicht auf die wunderschöne Landschaft. Zuoberst auf dem Niederhorn erwartet die Besucherinnen und Besucher eine einmalige Aussicht auf die Berner Oberländer Bergwelt und das Mittelland. «Es kommt nicht von ungefähr, dass die zahlreichen schönen Panoramafotos in vierfarbigen Prospekten von Kurorten auf dem Niederhorn aufgenommen worden sind.» Unter Beobachtung der verantwortlichen Wildhüter schicken Marianne Staub und Pepe Lienhard die beiden Steinkitze beim Niederhorn in die Freiheit.

Geschützte Wildtiere am Thunersee – Steinkitze für eine attraktivere Stadt und Region Thun Zwei junge Steinkitze wurden unlängst am Niederhorn ausgewildert. Damit leistet die Schweizer Wildstation nicht nur einen wichtigen Beitrag an die Erhaltung der Natur in der Oberländer Bergwelt, sondern unterstützt die Stadt und die Region in ihrem Bestreben, für die Besucherinnen und Besucher attraktiv zu bleiben.

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cheu beäugen die beiden Steinkitze die neue Umgebung aus der Sicherheit der Weiden-Tragekörbe heraus. Ein weiter Weg in die Freiheit beim Guggisgrat auf dem Niederhorn liegt hinter ihnen. Ein kurzer Klaps des Wildhüters lässt das eine Tier aus seinem Transportmittel hinaus in die Natur des Niederhorns springen. Das andere zögert noch ein paar Minuten, bevor auch es den Sprung in die neu gewonnene Freiheit wagt. Nur kurze Zeit später taucht ein etwa zweijähriger Steinbock in der Szenerie auf, treibt die beiden knapp jährigen Steinbock-Weibchen weiter in die freie Natur hinaus.

Die beiden Wildhüter Hansjörg von Allmen und Bruno Dauwalder (von links) tragen die Körbe mit den beiden Steinkitzen von der NiederhornBahn an die Auswilderungsstelle. 28

Erleichtert und glücklich ist die Initiantin des Projektes, Marianne Staub. Die Präsidentin des Dachverbandes Berner Tierschutzorganisationen ist auch Projektleiterin der Schweizer Wildstation, wo die Steinkitze verletzt und verwaist aufgenommen und wieder aufgepäppelt wurden (vgl. Kasten). «Es ist einfach wunderbar, wenn man Tieren

Pepe Lienhard und Marianne Staub tragen einen Transportkorb mit einem Steinkitz aus der Gondel der Beatenberg-Niederhorn-Bahn.

Pepe Lienhard und Marianne Staub sind glücklich: Die Auswilderung hat geklappt. Im Hintergrund ist noch ein wilder etwa zwei Jahre alter Steinbock erkennbar.

Wie Pierre Cosandier weiss auch Marianne Staub die Natur auf dem Niederhorn zu schätzen. Nicht nur als Tierschützerin, sondern auch als Präsidentin von Thun Tourismus: «Wer hat schon einen solch eindrücklichen Hausberg den Gästen aus nah und fern anzubieten? Mit etwas Glück und Geduld können zudem die stolzen Steinböcke beobachtet und bewundert werden. Ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, eine einmalige Naturkulisse ist garantiert!» 왎 wieder ihre Freiheit zurückgeben kann», freut sich Staub. «Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass Tiere die Chance erhalten, wieder in die Freiheit entlassen zu werden.» Sie hofft nun, dass die beiden Wildtiere sich zusammen einer bestehenden Kolonie anschliessen können. Froh ist auch der bekannte Schweizer Musiker und Bandleader Pepe Lienhard, Pate des einen Steinkitzes. Dieses war mit einem gebrochenen Bein auf die Wildstation gebracht worden. «Es ist wunderschön, diese Tiere wieder in der freien Natur zu sehen», lacht Lienhard, der die Einladung an den Thunersee von Marianne Staub gerne annahm und es sich nicht nehmen liess, sein Patenkind selbst in die Freiheit zu entlassen. Ungefähr 80 Steinböcke gibt es in der Steinbockkolonie Justistal. Bisher wurden 27 Wildfänge dort ausgesetzt. «Die Auswilderung ist für uns wichtig, da die Gemsblindheit dem Bestand in den letzten Jahren arg zugesetzt hat», erklärt der für das Gebiet verantwortliche Wildhüter Bruno Dauwalder. «Deshalb bin ich glücklich, dass wir nun zwei Weibchen aussetzen konnten.» Zwei weitere, die, entgegen der Annahme, nicht sehr scheu sind und sich auch aus der Nähe beobachten lassen. Und gerade diese Art von Natur ist für die Region Thunersee wichtig. «Das Niederhorn ist eines der schönsten Ausflugsziele im Berner Oberland», weiss Pierre Cosandier, Direktor der Verkehrsbetriebe STI der Stadt Thun, der auch

Text und Bilder: Redaktion Stadtmarketing

INFOS

Die Schweizer Wildstation Die Schweizer Wildstation beim Schloss Landshut in Utzenstorf dient als Auffangstation für einheimische Wildtiere, die verletzt sind, krank aufgefunden werden oder auf Grund fehlender Fürsorge der Elterntiere nicht in der Lage sind, selbstständig zu überleben. Aufgenommene Wildtiere werden wenn möglich gepflegt, verarztet und aufgezogen. Dies mit dem Ziel, sie zum geeigneten Zeitpunkt an geeigneten Orten wieder auszuwildern. Weiter soll ein Kompetenz-, Informations- und Beratungszentrum geschaffen werden. Dazu wurde letztes Jahr ein Lehr- und Infopfad eingerichtet. Die Wildtier-Statistik zeigt, dass es die Schweizer Wildstation braucht: 2004 wurden 491 verwaiste, kranke oder verletzte «Patienten» in die Wildstation eingeliefert, darunter Rehkitze, Gämsen, Feldhasen und Igel, Dachse, Eichhörnchen und Siebenschläfer, Turmfalken, Schwarzmilane, Waldkäuze und Schleiereulen. 217 Wildtiere konnten gesund wieder in die Freiheit entlassen werden, andere sind gestorben oder müssen weiter gepflegt werden. Die Wildstation ist auf Spendengelder angewiesen. Mehr Informationen: www.wildstation.ch DAS MAGAZIN

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Drucken in Thun Unendlich vielseitige Spitzenleistungen

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Das Leben hält viele Überraschungen für uns bereit. Positive wie negative. Umso wichtiger ist es, sich auf Ereignisse, die den Lebensstandard beeinflussen, vorzubereiten.

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Vorsorgen mit der AEK THUN 1826

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er Thuner Journalist Roland Drenkelforth, stv. Chefredaktor des «Thuner Tagblatts», hat ein Buch über Lokaljournalismus und Pressearbeit in der Praxis geschrieben. Wie schreibe ich einen Artikel für die Lokalzeitung? Wie bringe ich meinen Verein oder meine Firma in die Zeitung? Welche Themen interessieren eine Redaktion überhaupt? Wie werde ich Mitarbeiter einer Zeitung, und welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Der erfahrene Journalist gibt anhand von praktischen Beispielen aus dem Alltag einer Lokalzeitung hilfreiche Tipps.

n unseren Breitengraden wird der Vorsorgeschutz innerhalb der Familie nicht so selbstverständlich gehandhabt, wie dies in anderen Ländern der Fall ist. Zudem ist wohl auch in Zukunft mit einer Erhöhung der Lebenserwartung zu rechnen. Das finanzielle Vorsorgen gewinnt dadurch an Bedeutung. Aus diesem Grund ist in unserem Land das 3-Säulen-Prinzip verankert worden. Die AHV/IV und das BVG (Berufsvorsorgegesetz) mit dem UVG (Unfallversicherungsgesetz) decken die Risiken Alter, Tod und Invalidität mit dem Ziel ab, nach Eintreten eines dieser Risiken die gewohnte Lebenshaltung in angemessener Weise aufrechtzuerhalten.

AEK THUN 1826: Hauptsitz Thun-Lauitor

Niederlassungen Hauptsitz Thun-Lauitor Thun-Bälliz Thun-Dürrenast Frutigenstrasse Thun-Dürrenast Schulstrasse Hünibach Oberhofen Steffisburg Uetendorf Sigriswil Wimmis Oey-Diemtigen Spiez

Markus Schläppi, Leiter Vorsorge und Finanzplanung AEK THUN 1826

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Buchtitel: Schreiben für die Zeitung Autor: Roland Drenkelforth Verlag: Orell Füssli, Zürich Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Autor unter: r.drenkelforth@bluewin.ch Preis Fr. 39.80 ISBN 3-280-05153-3 208 Seiten mit diversen Fotos 왎 Text und Bilder: zvg

Da diese Leistungen nur ungefähr 60 Prozent des bisherigen Einkommens abdecken, bietet die 3. Säule verschiedene Ergänzungsmöglichkeiten zur Deckung der erwähnten Risiken. Einerseits können Sie in der Säule 3a Produkte mit ausgeprägten Steuervorteilen erwerben. Andererseits bieten Ihnen die Finanzdienstleistungsunternehmen im Bereich der Säule 3b Produkte in einer Vielfalt an, die es schwer macht, den Überblick zu behalten. Die AEK THUN 1826 bietet innerhalb ihrer umfassenden Finanzdienstleistungen bedürfnisorientierte Vorsorgelösungen für Private und Firmen an. Lassen Sie sich unverbindlich beraten, und profitieren Sie von unserem attraktiven Finanzdienstleistungsangebot. 왎

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INFOS

Top-Leichtathleten in Thun zu Gast Am Donnerstag, dem 1. September, treffen sich die Athleten der Leichtathletik-Vereinigung Thun mit sechs Top-Athleten der Schweiz. Die Gastauftritte in verschiedenen Geschäften in der Innenstadt (inkl. Autogrammstunde) erfolgt im Vorfeld der Schweizer Jugendmeisterschaft 2005, die am 3. und 4. September in Thun stattfindet.

nicht nur freundlich gesinnten Nationen ein Team schweisste. Neben dem Handballspiel hatten die zwölf Asiaten dank den Jungfraubahnen auch die Möglichkeit, ihr Glück beim neu lancierten Golfspiel «Hole in One» zu versuchen. Leider gelang es keinem der Spielwilligen, mit einem Schlag glücklicher Besitzer einer Uhr im Wert von 100 000 Franken zu werden. Die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen, denn das gemeinsame Erlebnis wog bei weitem stärker als das Glück eines Einzelnen.

Team Asien mit Begleitung vor dem Handballtor auf dem Jungfraujoch.

T(h)un für den Frieden: Asiatische Handballspieler zu Gast – Von der Jungfrau in die wunderschöne Alpenstadt

Das Gruppenerlebnis machte indes nicht vor den Bergen Halt. Denn auch das Tor zum Berner Oberland, die Stadt Thun, ist einen Abstecher wert. Und so boten die Organisatoren mit Unterstützung des Stadtmarketings, von Thun Tourismus und der Thun Expo der asiatischen Handballgruppe noch einige Erlebnisse. Dazu gehörte beispielsweise auch ein Rundgang durch die Stadt Thun, deren Sehenswürdigkeiten man sich angesichts der staunenden Blicke der Gäste auf dem Rathausplatz mit Sicht auf das

Die Stadt Thun macht mit beim UNO-Sportjahr. Nicht nur lokal, sondern gar international. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing zeigten die Organisatoren des internationalen Handball-Friedenscamps 12 jungen Handballern aus Asien die Schönheiten des Oberlandes und der Stadt Thun. Mit diesem Anlass wurde unterstrichen, dass der Sport im Berner Oberland und speziell in der Stadt Thun einen hohen Stellenwert geniesst. Handball im Schnee: Mitglieder des Team Asien übten sich im 7-MeterWurf.

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as Leuchten in den Augen der jungen Asiaten bleibt noch lange in Erinnerung. Zwölf Handballbegeisterte aus Hongkong, Japan, Taiwan und Südkorea tollten bei hochsommerlichem Wetter im Schnee auf über 3400 Meter über Meer, auf dem Jungfraujoch. «Top of Europe» sei sie, waren sich die jungen Asiaten trotz Sprachschwierigkeiten einig. Dabei stand beim Ausflug, den diese jungen Sportler im Rahmen des internationalen Handball-Friedenscamps in Magglingen machen konnten, nicht nur die atemberaubende Aus- und Fernsicht im Fokus, sondern auch der Sport. Und zum ersten Mal spielten diese jungen Leute ihre Leidenschaft auch im Schnee: das Handballspiel. Weit unterhalb der Sphinx frönten sie dieser Leidenschaft, scherzten und hatten Spass. Ganz im Zeichen des Friedenscamps, das aus Vertretern von politisch einander

stolze Schloss offenbar wurde. Auch sportlich waren die zwölf Handballspieler gefordert; mit einem Spiel gegen die SG Wacker Thun/TV Steffisburg U19 Elite; welches die Asiaten deutlich für sich entscheiden konnten. Ein weiterer Höhepunkt war schliesslich das gemeinsame Abendessen der Kontrahenten des Handballspiels in der Thun Expo. Zusammen mit dem Spitzenkoch Hansueli

Käch sowie Hans Wüthrich und Urs Schneeberger mussten die Spieler beider Mannschaften gemeinsam das Abendessen zubereiten – Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und Salat. Dies unter den Augen von Marianne Staub, Präsidentin der Thun Tourimus Organisation, und Ueli Jost, Vizepräsident des Thuner Stadtrates, sowie Gerhard Engemann, Geschäftsführer der Thun Expo, der diesen gemütlichen Teil des Anlasses in Thun organisiert hatte. Für die beiden Hauptorganisatoren, Jürg Gerber, Geschäftsführer der Gerber Druck AG, sowie Manfred Fasnacht, Geschäftsführer des Stadtmarketings, war der Tag ein voller Erfolg. «Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Anlass aktive Friedensförderung machen konnten. Es war nicht nur für die Spieler des Teams Asien ein Erlebnis. Wir freuen uns, dass die Jungfraubahnen und die Stadt Thun – ganz im Sinne von Adolf Ogi – einen kleinen Beitrag zum Weltfrieden leisten durften.»

Bei der Stadtführung zeigten sich die Gäste beeindruckt von dem imposanten Schloss.

Glücklich zeigte sich auch der Co-Organisator des Friedenscamps, Max Schär, über die Organisation des Ausfluges. Der ehemalige Rekord-Internationale und Präsident von CeHI Swiss Handball Network bedankte sich nicht nur für die tolle Organisation, er war auch überzeugt, dass die Asiaten gute Botschafter für die Stadt Thun sein werden. «Am Wohlbefindlichkeitspegel der Teilnehmenden konnten wir schon erahnen, welch positives Resultat und Ausstrahlung dieser Anlass sowohl für die Gäste, aber auch für alle Thuner gebracht hat und noch nachwirken wird.» Ebenfalls in der Schweiz dürfte der Ausflug des AsienHandballteams seine Wirkung nicht verfehlt haben. Die Betreuer und Begleiter der zwölf Handballer zeigten sich nämlich ebenso beeindruckt von der Vielfalt des Berner Oberlandes und der Stadt Thun. 왎 Text und Bild: Redaktion Stadtmarketing DAS MAGAZIN

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BMW Einser – das Zeug zur Nummer 1! In der Kompaktklasse hat BMW bisher das Feld anderen überlassen. Der neue Einser soll dies nun ändern. Er soll anders sein als die üblichen Fahrzeuge dieser Klasse. Einzigartig für diese Klasse ist, dass der Motor längs eingebaut ist und dass der Einser von den Hinterrädern angetrieben wird – ganz BMW-typisch. Die daraus resultierende ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen Vorderund Hinterachse sorgt für gute Balance und Traktion. Damit erhält der Einser ein wundervolles, sportliches und stabiles Fahrverhalten, und durch die Trennung von Antrieb und Lenkung ist er besonders agil und wendig. Die Reihe der 1er startet mit drei Benzinern (116i, 118i und 120i) und zwei Dieseln (118d und 120d) zwischen 115 und 163 PS. Den Elchtest besteht der Einser als Musterschüler. Sein hoch ausgereiftes Fahrwerk bekommt in besonders kritischen Situationen wirkungsvolle Unterstützung vom elektronischen Fahrstabilitätssystem DSC.

Formel-1er-Tour endet an der OHA in Thun Markante Doppelscheinwerfer, eine asymmetrisch geformte Niere und ein grosser Lufteinlass sorgen für einen BMW-typischen Auftritt. Eine coupéhafte Silhouette und Zitate aus dem Z4-Design unterstreichen den sportlichen Charakter des Einsers.

Seit dem April 2005 führen die Firmen Freund & Brönnimann AG zusammen mit der Allianz Suisse (Generalagentur Walter Schneider) die Formel-1er-Tour durch. Ziel dieser Test-&-See-Events im ganzen Berner Oberland ist die Präsentation des neuen Einsers von BMW. Mit dem neuen Modell in der Kompaktwagen-Klasse bietet BMW ein komplett ausgestattetes Fahrzeug ab Fr. 31500.– nach Premium-Art. Nun kann der neue BMW 1er nochmals an der OHA in Thun getestet und gefahren werden.

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ie Formel-1er-Tour, welche bisher durch sieben Ortschaften führte, soll einer breiten Öffentlichkeit kundtun, dass der BMW 1er hält, was er verspricht: Sportlichagil lässt er getreu dem BMW-Motto «Freude am Fahren» puren Fahrspass spürbar werden. Selten zuvor war das Prinzip Freude so einfach und eindrucksvoll erlebbar wie beim BMW 1er. Auf Knopfdruck. Sie möchten sich überzeugen lassen? An der OHA Thun, vom 2. bis 9. September 2005, erhalten Sie die Gelegenheit, selber auf den Startknopf zu drücken und gratis einen BMW 1er testzufahren. Die Probefahrten sind täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr möglich. Dabei können Sie am Stand Nr. 10 in der Halle 0 von Freund & Brönnimann AG und Allianz Suisse an einem Wettbewerb teilnehmen und haben so die Möglichkeit, einen brandneuen Einser von BMW und weitere attraktive Preise zu gewinnen. Die Ziehung zum Gewinn erfolgt am Sonntag, dem 11. September 2005, ab 15.30 Uhr am OHA-Stand. Radio BeO ist live dabei.

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Mit seinen 4,23 m Länge und seiner coupéhaften Form sieht er gestreckter und sportlicher aus als andere Wagen der Kompaktklasse. Dies bewirkt vor allem die lange Motorhaube und der flache Aufbau. Die stark ausgeprägte horizontale Schulterlinie unterstreicht seinen sportlichen Auftritt. Der Kofferraum bietet zwischen 330 und 1150 Litern Stauraum. Das Reserverad sucht man vergeblich. Der 1er hat serienmässig Run-Flat-Reifen, mit denen man auch bei einem Plattfuss weiterfahren kann.

Das schlichte und sportliche Heck betont die Funktionalität.

Achsen ebenso wie die elektronischen Regelsysteme und weitere Innovationen optimal zusammenspielen. Für mehr Freude am Fahren. Der neue kompakte BMW Einser ist ein gelungenes Auto – klein und handlich und obendrein sehr gut verarbeitet. Man erhält ein Fahrgefühl, das einem das Gefühl einer höheren Fahrzeugklasse verleiht. Damit hat der neue Einser von BMW das Zeug zur Nummer 1. 왎 Text: Bernhard Hunziker – Bilder: zvg

Auch im Verbrauch sind die verschiedenen 1er sehr genügsam: Nach Werksangaben benötigt der Einser im Mix je nach Modell nur zwischen 5,7 l und 7,5 l auf 100 km. Somit bietet der 50-Liter-Tank eine grosse Reichweite von ca. 650 bis 880 km. Hervorzuheben sind noch die Bremsen. Mit Scheibenbremsen rundum, ABS und Bremskraftverstärker ist der Einser gut ausgerüstet. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 km/h auf nassem Beton mit warmen Bremsen steht der Einser nach nur 37 Metern. Das ist ein hervorragender Wert! Es ist nicht nur die Drehfreude des Motors. Es ist nicht nur seine atemberaubende Leistung. Es ist auch nicht die winzige Zeitspanne, in der die Gänge gewechselt werden. Es ist all das und mehr, was in der Formel 1 entscheidend ist und wofür ein Team hart arbeitet: das Zusammenspiel aller Komponenten. Mit einem Effekt – aussergewöhnliche Dynamik. Und die liegt in der Familie. Das Wissen, das auf den Rennstrecken gesammelt wird, fliesst in neue Ideen. Diese finden Sie in der Technologie und den Materialien der BMW-Serienfahrzeuge. Weil auch hier Motor, Getriebe,

Allianz Suisse Generalagentur Walter Schneider Frutigenstrasse 4 3601 Thun Tel. 033 226 52 52 Fax 033 226 52 53 www.allianz-suisse.ch

Die Organisatoren der Formel-1erTour von links nach rechts: Walter und Fred Schneider (Allianz Suisse), Jürg Freund und Thomas Brönnimann (Freund & Brönnimann AG).

INFO

Formel-1er-Tour an der Oberländischen Herbstausstellung OHA Thun Wann: 2. bis 11. September 2005, täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr Wo: Thun-EXPO-Gelände, Halle 0 / Stand 10 Wettbewerbsziehung: 11. September 2005, ab 15.30 Uhr am OHA-Stand

Freund & Brönnimann AG Gwattstrasse 56 3604 Thun Tel. 033 334 11 55 Fax 033 334 11 56 www.freund-broennimann. bmw-net.ch

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Wer vorausschauend plant und sich fachkompetent beraten lässt, spart bei der Heizungssanierung Kosten und Nerven. Damit die Investitionen in die neue Heizungsanlage sich später auch in spürbaren Energieeinsparungen und höherem Wohnkomfort niederschlagen, lohnt es sich, systematisch vorzugehen. Bei Anlagen mit grösserer Leistung oder kombinierten Systemen (Kombination mit Sonnenenergie oder Wärmepumpen) sollte ein erfahrener Heizungsplaner beauftragt werden. Die Honorarkosten lohnen allemal: Klare Vorgaben verhindern unnötige Investitionskosten, optimierte Anlagen halten später die laufenden Aufgaben tief und Ihr Nervenkostüm bleibt geschont.

Entscheid über den künftigen Energieträger treffen ei einer Heizungssanierung entscheiden Sie, mit welcher Energieform das Gebäude die nächsten 20–30 Jahre beheizt wird. Erneuerbare Energieformen wie Holz, Solarenergie oder Umgebungswärme (Wärmepumpe) werden zunehmend auch ökonomisch interessant. Bezüglich Umweltentlastung sind sie es schon lange. Es lohnt, sich durch Vorüberlegungen und Vorinvestitionen die Optionen für einen späteren Einsatz erneuerbarer Energien offen zu halten.

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Grundlageninformationen zusammenstellen Richtig planen geht nur, wenn alle Grundlageninformationen sorgfältig zusammengetragen werden. Schon fast als üblich muss das sinnlose Überdimensionieren von Wärmeerzeugern angesehen werden. Falsch verstandene Komfort- und Sicherheitsüberlegungen oder Nachlässigkeit führen zu unnötig hohen Investitionskosten verbunden mit ineffizientem und störanfälligem Betrieb bis hin zu massiven Betriebsproblemen. Worauf Sie in der Offertphase achten sollten Holen Sie mindestens zwei Gesamtofferten ein. Achten Sie darauf, dass die Offerte auch alle für den Ersatz der Heizung notwendigen Leistungen beinhaltet, z.B. Abbruch-, Maurer- und Elektrikerarbeiten. Verlangen Sie für Offerten die Leistungsgarantie von EnergieSchweiz. Sie dient Ihnen als praktische Bestellhilfe und Qualitätssicherungs-Instrument zugleich. Mit ihr wird es für Sie einfacher dafür zu sorgen, dass Ihr Heizungsfachmann alle Faktoren berücksichtigt, die eine qualitativ gute und moderne Heizanlage ausmachen. Holen Sie sich eine neutrale und unabhängige Zweitmeinung der Regionalen Energieberatungsstelle. Erdgas- und Ölheizungen Arbeitet die geplante Heizanlage im modulierenden Betrieb (stufenlose Leistungsanpassung)? Nutzen: längere

Laufzeiten und viel weniger Brennerstarts). Ist der geplante Heizkessel ein Brennwertgerät /kondensierend (Ausnutzung der Abgaswärme, bei Erdgas gesetzlich vorgeschrieben)? Wärmepumpen Ist das Temperaturniveau der Gebäudeheizung für einen Wärmepumpenbetrieb geeignet? Vorsicht bei bestehenden Radiatorenheizungen! Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen sind nur zweistufige Geräte wirklich energieeffizient. Aussenund Innenlärmproblematik beachten. Warmwasseraufbereitung soll integriert werden, wirkt effizienzsteigernd.

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Inbetriebnahme und Abnahme Die Heizungsanlage soll durch den Heizungsfachmann fachgerecht in Betrieb genommen (das gibt die kantonale Energieverordnung so vor). Lassen Sie die Inbetriebnahme und die Abnahme schriftlich bestätigen. Bringen Sie, wenn notwendig, Garantievorbehalte im Abnahmeprotokoll an. Betriebsinstruktion und Anlagedokumentation Lassen Sie sich mündlich und schriftlich eine Betriebsinstruktion geben, damit die Heizungsanlage optimal betrieben, überwacht und gewartet werden kann. Die Dokumentation muss verständlich formuliert sein und alle eingestellten Werte festhalten. Nach der Sanierung: jährliche Verbrauchskontrolle Führen Sie eine Energiebuchhaltung und vergleichen Sie diese regelmässig mit den Ausgangs- und Planungswerten. Dadurch können Sie das Betriebsverhalten der Anlage einschätzen und, falls notwendig, rechtzeitig Korrekturmassnahmen veranlassen. 왎 Text und Bilder: Regionale Energieberatung Thun-Innertport, Kander- Gürbetal

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200 Parkplätze abgebaut. Wogegen die Einkaufszentren an der Peripherie das Parkplatzangebot ständig erweitern. Und das spüren wir Detaillisten auch. Die Hauptgasse ist am veröden, die Geschäfte dort haben wegen der fehlenden Parkplätze einen schweren Stand. Aber nur wegen fehlender Parkplätze müssen die Innenstadt-Geschäfte doch nicht schliessen? Peter Staib: Natürlich gibt es auch andere Gründe, wie etwa der stetig abnehmende Touristenstrom. Es fehlt auch klar an ausländischen Besuchern, beispielsweise. Klar ist aber auch, dass die Leute bis vor das Geschäft fahren wollen, in dem sie einkaufen. Diskutierten die Verkehrssituation in der Innenstadt (von links): Daniel Bader, Geschäftsinhaber aus Langenthal, Peter Staib, Bijoutier in Thun, und Ursula Thöni, Präsidentin der Innenstadt-Genossenschaft Thun.

Attraktive Thuner Innenstadt: «Die Innenstadt ist ein grosses Einkaufszentrum und keine parkähnliche Anlage» Die Thuner Innenstadt ist für die Konsumenten attraktiv. Es besteht aber noch Verbesserungspotenzial in vielen Bereichen, findet Ursula Thöni, Präsidentin der Innenstadt-Genossenschaft. Ein Problem ortet der Bijoutier Peter Staib vor allem bei der Parkplatzbewirtschaftung. Einig sind sich die IGT-Präsidentin und der Detaillist aber, dass die Innenstadt ein grosses Einkaufszentrum bleiben soll. Mit einer Fussgängerzone würde aber, so die Meinung, eine parkähnliche Anlage im Herzen Thuns gestaltet und die Konsumentinnen und Konsumenten in die am Stadtrand liegenden Einkaufszentren getrieben.

Also steht und fällt der Erfolg für die Geschäfte der Innenstadt mit der Anzahl Parkplätze? Peter Staib: Thun hat eine besondere geografische Lage. Die meisten Geschäfte der Innenstadt sind auf einer Insel. Jeden Tag bringen zahlreiche Lastwagen Tonnen von Waren zu den Geschäften. Aber man bewilligt keine Autos, die die Waren wieder von der Insel abtransportieren. Das ist doch absurd. Die SP hat unlängst mit ihrem Vorschlag für Schlagzeilen gesorgt, dass sie sich für eine autofreie Innenstadt einsetzen will. Was halten Sie von dem Vorschlag? Ursula Thöni: Eine Fussgängerzone ist sicher kein Thema für die Innenstadt-Genossenschaft. Unsererseits haben wir Bereitschaft signalisiert, eine Begegnungszone im oberen Bälliz zu realisieren. Der Behauptung der SP im «Sozi», wo-

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ie kann die Thuner Innenstadt für die Konsumentinnen und Konsumenten attraktiv bleiben? Neben vielen Massnahmen wird vor allem die Bewirtschaftung und die Anzahl der Parkplätze diskutiert. Während von der SP bereits eine Fussgängerzone propagiert worden ist, wissen die Betreiber der Innenstadtgeschäfte, dass mit der Verbannung des motorisierten Individualverkehrs die Kundenzahlen massiv sinken werden. Studien belegen, dass diese Bedenken tatsächlich berechtigt sind. Ursula Thöni, Präsidentin der Innenstadt-Genossenschaft Thun (IGT) diskutiert mit Peter Staib, Bijoutier in der Thuner Innenstadt, und Daniel Bader, Präsident Stadtvereinigung Langenthal und Inhaber eines Bürofachgeschäftes in der Langenthaler Fussgängerzone, über die Folgen einer zu restriktiven Parkplatzbewirtschaftung in der Thuner Innenstadt und Erfahrungen mit der bisherigen Bewirtschaftung von Autoabstellmöglichkeiten in der City. Ursula Thöni, ist die Thuner Innenstadt attraktiv? Ursula Thöni: Sie ist sehr attraktiv. Die Thuner Innenstadt

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verfügt über einen recht guten Branchenmix. Es hat zahlreiche Restaurants und Beizli mit Aussenplätzen. Damit die Innenstadt aber attraktiv bleibt, müssen die Detailhändler der Innenstadt ihren Teil dazu beitragen. Was fehlt in der Innenstadt? Ursula Thöni: Ganz klar ein zentrales Parkhaus im Osten der Stadt. Hier besteht Handlungsbedarf… Gibt es denn zu wenig Parkplätze in der City? Ursula Thöni: Nicht in der gesamten Innenstadt. Im Gebiet Lauitor und im Gebiet Bahnhof fehlen zentrale Parkplätze. Inwieweit die Situation im Gebiet Bahnhof mit dem geplanten Parkhaus City Süd verändert werden kann, wird sich zeigen. Peter Staib: Den Voten von Ursula Thöni kann ich mich nicht anschliessen. In der Thuner Innenstadt fehlen ganz klar Parkplätze. Und dadurch sinkt auch deren Attraktivität. In den letzten Jahren wurden in der Innenstadt über

Begegnungs- oder Fussgängerzone? Im oberen Bälliz soll eine Begegnungszone entstehen. Es handelt sich dabei um eine so genannte Koexistenz zwischen Fussgänger und Auto. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt Tempo 20, und der Fussgänger hat Vortritt. Dies sind die markantesten Neuerungen. Kurzparkplätze bleiben bestehen, und Fussgängerstreifen werden entfernt. Ebenso soll die Einfahrt mit einer entsprechenden Signalisation sowie baulichen Massnahmen versehen werden. Die IGT kann sich mit dieser Form der beschränkten Zugänglichkeit des oberen Bälliz für den motorisierten Individualverkehr anfreunden, wenn dafür an der Zentrumsgrenze entsprechender Parkraum geschaffen wird. Seitens der Sozialdemokraten wurde nun aber laut über eine Schaffung einer Fussgängerzone nachgedacht, mit der die Zufahrt zu den Innenstadtgeschäften für die Konsumentinnen und Konsumenten nicht mehr möglich wäre. Sie begründen die Idee damit, dass es in Thun genügend Parkmöglichkeiten gebe und die Innenstadt attraktiver würde. Dem widersprechen die Detaillisten vehement.

nach eine Begegnungszone zu wenig weit gehe, können wir nicht zustimmen. Sind Sie denn nicht dafür, dass die Konsumenten ungestört vom Verkehr flanieren können? Ursula Thöni: Natürlich soll das Einkaufserlebnis Freude bereiten und nicht ärgern. Die Innenstadt ist aber nicht der Bonstettenpark, sondern ein Einkaufszentrum. Wird eine Fussgängerzone geschaffen, so vernichtet man dieses Einkaufszentrum. Zwar würden sicher ein paar Restaurants überleben, der Detailhandel müsste aber wie die grossen Einkaufszentren an den Rand der Stadt ausweichen… Peter Staib: Davor warne ich schon seit Jahren. Die Innenstadt ist keine Spielwiese für Kinder. Dass sie ohne Verkehr für unsere Kunden attraktiver sein sollte, bezweifle ich stark. Schon jetzt beklagen einige Geschäftsführer, dass die Menschen zwar gerne in der Innenstadt flanieren, aber nicht mehr einkaufen. Durch eine Fussgängerzone würde die Situation noch drastischer. Auch bei der geplanten Begegnungszone habe ich so meine Bedenken.

Ursula Thöni: «Die Thuner Innenstadt ist ein grosses Einkaufszentrum, kein Park!»

Aber die Begegnungzone lässt doch weiterhin den Verkehr zu… Peter Staib: Zugegeben, es tönt verlockend. Aber es klingt nur sehr schön. Die Menschen flanieren in der Mitte des Bälliz und schauen hin und wieder Schaufenster an. Doch wie gesagt: Einkaufen tun sie nicht. Ich weiss von etlichen Geschäften, die Umsatzeinbussen verzeichnen. Unsere Stadt ist ein natürlich gewachsenes Einkaufszentrum. Leider wurde dem Verkehr bei dieser Entwicklung ungenügend Rechnung getragen. Das ist das Problem, und darunter leiden wir. Mit Begegnungs- oder gar Fussgängerzonen wird die Situation für die Detaillisten noch schwieriger, die Leute gehen dann einfach mit den Autos in die nahen Einkaufszentren mit Gratisparkplätzen. Ursula Thöni: Wenn im oberen Bälliz eine Begegnungszone geschaffen wird, ändert sich gegenüber heute nicht viel. Am Eingang des Bälliz steht ein neues Schild, und der Fussgänger hat Vortritt, der Kunde kann aber immer noch mit dem Auto ins Bälliz fahren und kurz anhalten, um etwas in einem Geschäft abzuholen. Allerdings muss ich auch betonen, dass es das Parkhaus City Ost und die Begegnungszone mit Einfahrmöglichkeit für den motorisierten Individualverkehr braucht, damit die Innenstadt attraktiv bleibt.

Peter Staib: «Wenn wir nichts tun, werden die Innenstädte aussterben!»

Gibt der motorisierte Kunde mehr Geld aus? Ursula Thöni: Eine im Mai veröffentlichte Untersuchung des Kundenverkehrs in der Schweiz zeigt klar, dass Konsumenten, die mit dem Auto in die Stadt fahren, deutlich mehr Geld ausgeben als jene, die das mit dem öffentlichen Verkehrsmittel oder mit dem Fahrrad tun. Mehr als doppelt so viel. Ein Fazit dieser Studie vom Institut für Handelsforschung der Universität Köln, Deutschland, ist unter anderem, dass der motorisierte Kunde lieber den Einkaufsort DAS MAGAZIN

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wechselt als das Transportmittel. Und dass bei weiteren einschränkenden Massnahmen gegen den motorisierten Verkehr in den untersuchten Städten Basel, Bern, Genf, Lugano und Zürich der innerstädtische Detailhandel seine Kunden verliert. Die Studie zeigt zudem auch, dass die Besucherfrequenz in den letzten vier Jahren um 13 Prozent abgenommen hat und der Anteil der kaufenden Kundschaft nur noch 52 gegenüber 64 Prozent der gesamten Besucher vor vier Jahren beträgt. Die grösste Veränderung zeigt die Verkehrsmittelwahl. Der Anteil der motorisierten Kunden (vorwiegend von ausserhalb der Stadt kommend) ist markant von 27 auf 17 Prozent gesunken. Nicht nur die ungenügende Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto wird beanstandet, sondern auch die prekäre Parkplatzsituation. 51 Prozent aller Kunden sagen dies. Daniel Bader, Sie haben ein Geschäft in Langenthal, in der Fussgängerzone. Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Daniel Bader: Gar nicht gut. Ich kann Thun nur davon warnen, eine Fussgängerzone zu realisieren. Wir waren in Langenthal zu blauäugig, als eine entsprechende Initiative zur Abstimmung kam. Vier Jahre nach der Einführung der Fussgängerzone ist der Schaden erkennbar. Und dafür müssen die Detaillisten nun büssen… Inwiefern? Daniel Bader: Dadurch, dass die Kunden nicht mehr bei uns einkaufen, sondern die Einkaufszentren bevorzugen, wo man bequem mit dem Auto heranfahren kann. Selbst Bekannte mussten zugeben, dass sie ihre Besorgungen lieber in den Einkaufszentren tätigen, weil es für sie von der Anfahrt her bequemer ist. Es gibt sogar Langenthaler, die in das nahe Herzogenbuchsee fahren, weil dort ein grosses Einkaufszentrum mit Migros und Coop erstellt worden ist. Der Umsatzrückgang bei den Detaillisten ist also nicht nur wirtschaftlich bedingt, sondern auch wegen der Fussgängerzone. Und je weniger Umsatz die Geschäfte generieren, umso grösser die Gefahr, dass das Geschäft schliessen muss. Und sind erst einmal zwei, drei Geschäfte zu, stimmt das Gesamtangebot in der Innenstadt auf einmal nicht mehr, was weitere Kunden vom Einkaufen in der Marktgasse abhalten kann. Das ist doch absurd, das darf doch nicht sein… Wir wissen schon lange, dass der Einkaufskorb des Kunden der Kofferraum ist. Aber die Politiker könnten ja aus den Fehlern lernen… Daniel Bader: Es ist nicht so einfach, dieses Unheil wieder in Ordnung zu bringen. Dazu müsste die Überbauungsordnung geändert werden, was eine Initiative braucht und eine neuerliche Abstimmung nötig macht. Und das dürfte nicht einfach werden. Immerhin besteht ein Provisorium, dank dem auf beiden Seiten der Marktgasse morgens parkiert werden kann. Das funktioniert recht gut und begrenzt den Schaden etwas. Denn man darf bei einer Fussgängerzone nicht nur an schönes Wetter denken.

Während fünf Monaten ist das Wetter kalt und unfreundlich. Da wollen die Kunden so nahe als möglich ans Geschäft heranfahren können. Peter Staib: Ich bin sicher, dass die Innenstädte wieder geöffnet werden müssen. Das schon nur deshalb, damit Investoren die Innenstädte wieder entdecken. Wenn wir dagegen nichts tun, werden die Innenstädte sprichwörtlich aussterben… Harte Worte. Was müsste anders gemacht werden? Peter Staib: Man sollte wieder Kurzparkplätze in oder sehr nahe bei der Innenstadt schaffen und nicht Parkplätze abschaffen. Ein weiteres Parkhaus im Osten Thuns ist wichtig. Ich bin entgegen den Aussagen von Studien überzeugt, dass ein Parkhaus im Schlossberg die ideale Lösung wäre, die Innenstadt, namentlich die Obere Hauptgasse, neu zu beleben. Bis dahin könnten die Behörden auch einmal ein Auge zudrücken und nicht stur Parkbussen verteilen – gerade abends beobachte ich das recht viel. Ursula Thöni: Das Parkhaus im Osten der Stadt, unterhalb des Aarebeckens, müsste schnellstens realisiert werden. Der Durchgangsverkehr sollte aus der Stadt verlagert werden können, beispielsweise mit dem Bypass Nord und der Aarequerung. Dann würde ich im oberen Bälliz die Begegnungszone realisieren. Von den Detailhändlern wünschte ich mir noch mehr Eigeninitiative und Mithilfe, damit die Innenstadt attraktiv bleibt. 왎 Interview: Redaktion IGT – Bilder: zvg

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Daniel Bader: «Der Einkaufskorb der Kunden ist der Kofferraum!»

Einkaufen in der Innenstadt Das Institut für Handelsforschung an der Universität Köln untersuchte zum zweiten Mal innerhalb von 4 Jahren die Städte Basel, Bern, Genf, Lugano und Zürich auch zum Thema Kundenverkehr. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen unter anderem, dass die Stadtkerne für die Konsumentinnen und Konsumenten an Attraktivität verlieren. Ein Grund dafür ist die Erreichbarkeit der Zentren und die prekäre Parkplatzsituation. Würden, so die Untersuchenden in einem Fazit, in diesem Bereich weitere einschränkende Massnahmen gegen den motorisierten Verkehr eingeführt, verliere der innerstädtische Detailhandel immer mehr seine besten Kunden. Die Politik sei gefordert, ihre Verkehrspolitik entsprechend zu überprüfen. Dass die motorisierten Kundinnen und Kunden wichtig sind, belegt die Untersuchung ebenfalls. So fällt der durchschnittliche Einkaufsbetrag der Automobilisten mit 155 Franken mehr als doppelt so hoch aus als bei jenen Konsumentinnen und Konsumenten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln (73 Franken), mit dem Fahrrad (66 Franken) oder zu Fuss (62 Franken) shoppen gehen. DAS MAGAZIN

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Jubiläumsausstellung im Ziegelei-Zentrum Noch bis zum 31. August 2005 dauert die Jubiläumsausstellung, an der sich Künstler, welche in den vergangenen 20 Jahren im Ziegelei-Zentrum ausgestellt hatten, beteiligen können. So entstand eine abwechslungsreiche und absolut sehenswerte Ausstellung.

Das Ziegelei-Zentrum in Steffisburg: Seit 20 Jahren für Sie da

Direktor Werner Wyss (links) und Vizedirektor Stefan Bohren

Seit 20 Jahren nehmen die Mitarbeitenden im Ziegelei-Zentrum ihre Verantwortung gegenüber pflegebedürftigen Mitmenschen wahr. Mit viel Herzlichkeit, Verständnis, Fachwissen, menschlicher Nähe und Wärme begegnen Mitarbeitende aller Funktionen den Menschen im Zentrum, Bewohnenden wie Angehörigen. Die Philosophie des Ziegelei-Zentrums beruht auf diesem Grundsatz: einen Lebensraum für Menschen zu schaffen, welche Unterstützung und Hilfe anderer benötigen.

uf die persönliche Betreuung, Nähe und Menschlichkeit wird im Ziegelei-Zentrum grosser Wert gelegt. Ob nun Bewohnerinnen und Bewohner mit unterschiedlicher Pflegebedürftigkeit oder aber Senioren in den dem Zentrum angegliederten Wohnbereich: Stets wird darauf geachtet, eine optimale Mischung der benötigten Dienstleistungen zusammenzustellen. In Zusammenarbeit mit den Spitex-Diensten werden beispielsweise in den Seniorenwohnungen Menschen betreut, die noch selbstständig wohnen können, jedoch in einzelnen Bereichen Unterstützung benötigen. Im Pflegesektor werden Menschen mit unterschiedlichstem Pflegebedarf betreut. Ein wichtiger Teil im Ganzen sind die verschiedensten Therapien und Programme, welche die Betreuten nicht nur in den alltäglichen Handlungen fördern, sondern auch Unterhaltung und Freude bereiten. In seinem Leitbild wird das Angebot und die Haltung des Ziegelei-Zentrums klar umrissen: «Als regionales Zentrum für Langzeitpflege und als Wohngemeinschaft für Behinderte sind wir in diesen Bereichen eine führende Institution. Wir bieten allen Generationen einen offenen Ort der Begegnung an. Wir entwickeln kontinuierlich marktgerechte Dienstleistungen und beeinflussen damit die Alterspolitik in der Region. Diesen Weg einzuhalten und erfolgreich verfolgen zu können, bedingt die ständige Überprüfung, Anpassung und Weiterentwicklung unserer Grundsätze.» 왎

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«Ort zum Leben»: 104 Wohnplätze mit Pflege und Betreuung, 21 Plätze im Wohnheim für Behinderte und 70 attraktive Seniorenwohnungen. «Kompetenzzentrum für Langzeitpflege und Betreuung»: mit ärztlichem Dienst, professioneller Langzeitpflege, Seelsorge, Apotheke, Labor, Physiotherapie, Gymnastik, Fitness, Aktivierungs- und Beschäftigungstherapie. «Ort der Begegnung»: öffentliches Restaurant, Einkaufsmöglichkeiten, Blumenladen, Erholungspark mit Tiergehege, Spielplatz und Eisenbahnanlage. «Stützpunkt der Spitex Einwohnergemeinde Steffisburg»: Partnerin im Angebot der selbstständigen Haushaltführung/selbstständiges Wohnen/begleitetes Wohnen. Synergien werden voll ausgeschöpft. «Beratungsstelle für Altersfragen»: Beratungsstelle für finanzielle, administrative und soziale Fragestellungen im Alter, Weiterbildungskurse, interne Fortbildung. Das Angebot wird mit weiteren Partnern koordiniert. «Kultur- und Kongresszentrum»: Kulturraum, Konzerte, Theater, Vorträge, Konferenzen, Mehrzwecksaal. «Quartier mit verschiedenen Dienstleistungen»: Coiffeursalon, Therapien im Sinne von Tagesbetreuung, Mahlzeitendienst, Partyservice, Wäscheservice und Reinigungsdienst.

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Ziegelei-Zentrum Regionales Zentrum für Langzeitpflege Ziegeleistrasse 22 3612 Steffisburg info@ziegeleizentrum.ch

Text: Marlies Eggen – Bilder: Gerber Druck, Steffisburg

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LESERAKTION

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Leseraktion: Gewinnen Sie eines von zehn Tickets für den LOVECLUB vom 26. August 2005 Nach den erfolgreichen Dance-Parties der letzten Jahre bitten die LC-Veranstalter im 2005 gleich dreimal zum ausgelassenen Tanz auf dem Thunersee: Nachdem LOVECLUB im Juni bereits ausgebucht in den Thunersee stach, steigt am 26. August 2005 die nächste Party. Erstmals lässt sich im 2005 mit LC auch Silvester feiern auf drei schwimmenden Dancefloors, mit OpenAir Bar, fulminanter Lichtshow und attraktivem Verpflegungsangebot.

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Die einzigartige Seekulisse und das spezielle Ambiente auf dem Thunerseeschiff machen die Tanzanlässe des LOVECLUBS, mit Hits der 70er bis 90er Jahre zum unvergesslichen Erlebnis.

LOVECLUB darf sich als das beliebte Original auf dem Thunersee bezeichnen – trotz zahlreicher Nachahmer erfreuen sich die Anlässe immer noch wachsender Beliebtheit» freut sich Veranstalter Matthias Harte von keymedias events. «Es besteht ein Bedürfnis nach solchen Anlässen, die sich durch die einmalige Ambiance und die grossartige Seekulisse von anderen Veranstaltungen abheben. «Die bunte Mischung von 70er bis 90er-Jahre-Hits lockt ein erstaunlich durchmischtes, fröhliches Publikum an», so Mitorganisator Stefan Rutishauser. «thun! Das Magazin» verlost zehn Tickets für LOVECLUB vom Freitag, 26. August.

Auf der Startseite www.weberag.ch finden Sie den Link zur Ticketverlosung. Die Gewinner werden per Mail oder Telefon benachrichtigt und können Ihr Ticket gegen Vorweisung eines gültigen Ausweises an der Abendkasse abholen. Teilnehmen können alle Interessierten ab 18 Jahren. 왎 Text und Bilder: zvg/partyzoom.ch

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s gibt immer einen Grund, jemandem etwas zu schenken. Nicht nur zu Weihnachten oder am Geburtstag, auch zwischendurch als Zeichen des Dankes oder der Zuneigung. «Dumm gelaufen», lautet das Fazit allerdings, wenn das Geschenk nicht das richtige war, wenn das Mitbringsel nicht die gewünschte Farbe oder das Präsent nicht die richtige Form hat. Was tun, damit die Geste des Schenkens nicht in einem Katzenjammer endet? Am besten schenkt man einen Gutschein. Aber nicht irgendeinen, sondern einen oder mehrere Gutscheine der InnenstadtGenossenschaft Thun. Mit diesen kann in zahlreichen Geschäften der Thuner Innenstadt eingekauft werden; die Gutscheine sind praktisch wie Bargeld. Und mit ein wenig Fantasie, einer Prise Kreativität und Einfallsreichtum wird das Gutscheingeschenk ein richtiger Hit. Ganz sicher aber ist diese Geschenkform ein Treffer. Erstens kann sich der Beschenkte genau das kaufen, was er sich gewünscht hat, und zweitens lädt so ein Gutschein auch zu einem Bummel in die Innenstadt ein – mit dem Wissen, dass der Beschenkte auch wirklich das Gewünschte finden wird – in der richtigen Farbe und der passenden Form.

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Leseraktion: Gewinnen Sie eines von zehn Tickets für den LOVECLUB vom 26. August 2005 Nach den erfolgreichen Dance-Parties der letzten Jahre bitten die LC-Veranstalter im 2005 gleich dreimal zum ausgelassenen Tanz auf dem Thunersee: Nachdem LOVECLUB im Juni bereits ausgebucht in den Thunersee stach, steigt am 26. August 2005 die nächste Party. Erstmals lässt sich im 2005 mit LC auch Silvester feiern auf drei schwimmenden Dancefloors, mit OpenAir Bar, fulminanter Lichtshow und attraktivem Verpflegungsangebot.

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Die einzigartige Seekulisse und das spezielle Ambiente auf dem Thunerseeschiff machen die Tanzanlässe des LOVECLUBS, mit Hits der 70er bis 90er Jahre zum unvergesslichen Erlebnis.

LOVECLUB darf sich als das beliebte Original auf dem Thunersee bezeichnen – trotz zahlreicher Nachahmer erfreuen sich die Anlässe immer noch wachsender Beliebtheit» freut sich Veranstalter Matthias Harte von keymedias events. «Es besteht ein Bedürfnis nach solchen Anlässen, die sich durch die einmalige Ambiance und die grossartige Seekulisse von anderen Veranstaltungen abheben. «Die bunte Mischung von 70er bis 90er-Jahre-Hits lockt ein erstaunlich durchmischtes, fröhliches Publikum an», so Mitorganisator Stefan Rutishauser. «thun! Das Magazin» verlost zehn Tickets für LOVECLUB vom Freitag, 26. August.

Auf der Startseite www.weberag.ch finden Sie den Link zur Ticketverlosung. Die Gewinner werden per Mail oder Telefon benachrichtigt und können Ihr Ticket gegen Vorweisung eines gültigen Ausweises an der Abendkasse abholen. Teilnehmen können alle Interessierten ab 18 Jahren. 왎 Text und Bilder: zvg/partyzoom.ch

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Informationen/online-Vorverkauf: www.loveclub.ch / info@keymedias.ch Tickets auch in allen Niederlassungen AEK THUN 1826. Preise: CHF 35.– Vorverkauf, CHF 40.– Abendkasse

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s gibt immer einen Grund, jemandem etwas zu schenken. Nicht nur zu Weihnachten oder am Geburtstag, auch zwischendurch als Zeichen des Dankes oder der Zuneigung. «Dumm gelaufen», lautet das Fazit allerdings, wenn das Geschenk nicht das richtige war, wenn das Mitbringsel nicht die gewünschte Farbe oder das Präsent nicht die richtige Form hat. Was tun, damit die Geste des Schenkens nicht in einem Katzenjammer endet? Am besten schenkt man einen Gutschein. Aber nicht irgendeinen, sondern einen oder mehrere Gutscheine der InnenstadtGenossenschaft Thun. Mit diesen kann in zahlreichen Geschäften der Thuner Innenstadt eingekauft werden; die Gutscheine sind praktisch wie Bargeld. Und mit ein wenig Fantasie, einer Prise Kreativität und Einfallsreichtum wird das Gutscheingeschenk ein richtiger Hit. Ganz sicher aber ist diese Geschenkform ein Treffer. Erstens kann sich der Beschenkte genau das kaufen, was er sich gewünscht hat, und zweitens lädt so ein Gutschein auch zu einem Bummel in die Innenstadt ein – mit dem Wissen, dass der Beschenkte auch wirklich das Gewünschte finden wird – in der richtigen Farbe und der passenden Form.

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Das Siegerbild unseres Wettbewerbs: «Tierische Geschenkidee» Herzliche Gratulation! Kathrin Müller aus Thun hat mit ihrem Bild «Büsi» den Wettbewerb aus dem Magazin thun!, Ausgabe Juli 2005, und damit einen IGT-Gutschein im Wert von Fr. 50.– gewonnen.

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Herzlich willkommen! Neumitglieder bei der City-Organisation IGT

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Einsendeschluss: 30. September 2005

Den ausgefüllten Talon senden Sie bitte bis am 30. September 2005 an folgende Adresse:

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Und das gibts zu gewinnen: 1. Preis Gutschein im Wert von Fr. 50.– 2. Preis Gutschein im Wert von Fr. 25.– 3. Preis Gutschein im Wert von Fr. 10.–

Frage 1 Wie heisst die beliebte Shoppingstrasse in der Thuner Innenstadt? Grabenstrasse Aarestrasse Bälliz

Frage 3 Wie heisst die aktuelle Präsidentin der Innenstadt-Genossenschaft Thun? Ursula Haller Ursula Thöni Ursula Schäppi

Persönliche Angaben

Frage 2 Welche ideale Geschenkidee bieten Thuner Geschäfte an? Schmuck IGT-Geschenkgutscheine Kosmetika

Frage 4 Welchen dieser historischen Türme gibt es in Thun nicht? Venner-Zyro-Turm Chutziturm Zeitglockenturm

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Die Entstehung: Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts entstanden vielerorts in Europa historische Museen, die auf schon bestehenden, lokalen Sammlungen basierten. Erste Pläne zur Gründung eines historischen Museums in Thun scheiterten 1865; sie wurden erst in den 1880er-Jahren wieder aufgenommen. Anlass dazu bot 1883 der Fund mehrerer mitttelalterlicher Teppiche in einem Wandschrank des Rathauses, die entsprechend ihrer Bedeutung ausgestellt und einem weiteren Publikum zugänglich gemacht werden sollten. 1885 beschloss deshalb der Einwohnerverein (ab 1901 Verschönerungsverein; ab 1977 Verein Schlossmuseum Thun) die Gründung eines historischen Museums.

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er Kanton stellte dem Verein den Rittersaal im Schloss Thun unentgeltlich zur Verfügung und gewährte einen finanziellen Zuschuss an die dringend notwendige Renovation dieses Raumes. Der Thuner Gemeinderat beschloss 1887, dem Museum zusätzlich zu den Teppichen alle geeigneten Gegenstände aus dem Rathaus zu überlassen; auch die Burgergemeinde und Einzelpersonen stellten verschiedene Exponate zur Verfügung. Zudem tätigte das Museum, das am 1. Januar 1888 seine Tore öffnete, selber verschiedene Ankäufe.

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novation nur noch wenige Objekte enthält und sich deshalb wieder in seiner ursprünglichen Funktion als grosser, eindrücklicher Repräsentationsraum zeigt. Über dem Rittersaal (4. Boden) befindet sich der militärische Ausstellungsbereich mit Uniformen und Waffen als wichtigen Schwerpunkt des Museums. Im Dachgeschoss mit den vier Aussichtstürmen werden jährlich wechselnde Sonderausstellungen mit regionalem Bezug gezeigt. Dieses Jahr mit sogar zwei besonders attraktiven Ausstellungen: «Thun – gestern und heute» zeigt die Veränderungen des Stadtbildes in den letzten 100 Jahren und «Schwarzpulverherstellung in Steffisburg von 1586 bis 1862» eine weit gehend vergessene Epoche. Der Raum unter dem Rittersaal (2. Boden) enthält sehr unterschiedliche historische Gegenstände wie Kinderspielsachen, Uhren, den Stuhl des Thuner Schultheissen, die Schiffsorgel des ersten Thunerseedampfers von 1835 usw. Der 1. Boden beherbergt die Dauerausstellung «Die Burgunderbeute der Stadt Thun». Das Kellergeschoss ist dem Töpferei-Handwerk, im 18. und 19. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftszweig im Raum Heimberg-Steffisburg, gewidmet. 왎 Text: Gerhard Schmid – Bilder: Marlies Eggen/zvg

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Das Museum heute Ausgelöst durch die Renovation des Rittersaales im Jahr 2000 und die gleichzeitige konservatorische Reinigung der 1883 aufgefundenen Teppiche begann die etappenweise Umgestaltung der gesamten Ausstellung. Kernstück des Schlossturms ist noch heute der Rittersaal, der seit seiner Re-

Öffnungszeiten: April– Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr November–Januar (Weihnachten/Neujähr täglich) von 13.00 bis 16.00 Uhr Februar und März täglich von 13.00 bis 16.00 Uhr

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Diese stellt immer heiklere Fragen. Was weiss sie wirklich? Wie gehen die Gauner damit um? Alte Oele Thun: Samstag, 22. Oktober 2005 Premiere 26., 28., 29. Oktober, 2., 4., 5., 7., 9., 11. November jeweils um 20.15 Uhr 30. Oktober um 17.00 Uhr Vorverkauf: Thun Tourist Organisation, Tel. 0848 82 81 80

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GESAMTPROGRAMM 2005 / 2006 Jubiläum: 10 Jahre Rathauskonzerte Thun Musik: Haydn, Dvorak Camerata Bern Freitag, 21. Oktober, 19.30

Literatur: Herrmann Hesse K. Degenhardt, P. Blaser Sonntag, 23. Oktober, 10.30

Franz Schubert Winterreise Garegin Hovsepian Freitag, 6. Januar, 19.30

Winterreise II Uraufführung Fr. Micieli / M. Wertmüller Sonntag, 8. Januar, 10.30

L. v. Beethoven Streichquartette; P. Kopatchinskaja, Sol Gabetta u. a. Sonntag, 19. März, 19.30

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Der Schloss-Chor Thun repräsentiert mit seinem Logo den Namen Schloss-Chor unserer Kyburgstadt. Auf diesen Thun Namen sind wir stolz, und im Gesanglichen sind wir sehr ehrgeizig. Das Repertoire ist vielfältig und durchquert beinahe die gesamte Musikliteratur. Wir sind interessiert an neuen Sängerkameraden, welche Freude am Singen haben und damit bei uns eine kameradschaftliche Umgebung finden. Also zweifeln Sie nicht län-

ger. Sie sind bei uns herzlich willkommen. Informieren Sie sich doch unverbindlich bei einem unserer Vorstandsmitglieder oder Mitsänger. Übrigens, auf unserem Bild sehen Sie einen Auftritt bei der Hochzeitsfeier der Tochter eines Mitsängers in der Kirche Steffisburg. Kontaktadressen: Edgar Wehrli, Tel. 033 438 36 53; Otto Feuerlein, Tel. 033 336 13 32; Karl Rütter, Tel. 033 336 10 54

CHANCE SWISS

Die KinderKulturKarawane aus Nepal singt und tanzt gegen Mädchenverschleppung Schadausaal Thun Samstag, 10. September 2005, um 20.00 Uhr Türöffnung 19.00 Uhr, Eintritt frei, Kollekte Reservation empfohlen: 033 221 44 74 oder www.chanceswiss.ch

Chance Swiss ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, hat ihren Sitz in Thun und hilft direkt und unbürokratisch bedürftigen Menschen. Die Hilfsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Öffentlichkeitsarbeit und Informationen auf die Problematik von Mädchenverschleppung und Kinderprostitution in Nepal aufmerksam zu machen. Das Ziel ist, den Not leidenden Menschen zu helfen, ihre Lebenssituation zu verbessern. Im Mittelpunkt der Arbeit von Chance Swiss stehen Frauen und Kinder.

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Wie funktioniert die Abschirmung? Das Gebäude wird mit einem abschirmenden Gewebe eingepackt. Die Fassade kann anschliessend verputzt werden. Die Fenster werden durch ein EigerProtect-Fenster ersetzt. Wichtig bei der Ausführung sind die Details. Sämtliche Nahtstellen sind sorgfältig zu verarbeiten. Das Gewebe wird geerdet. Der Lichteinfall, die Durchsicht der Gläser und das Aussehen werden mit diesen Produkten nicht wesentlich eingeschränkt. Ideal und kosteneffizient ist eine solche Abschirmung, wenn sowieso eine Fassadensanierung oder das Ersetzen der Fenster ansteht. Als Nachteil ist anzufügen, dass zum Telefonieren mit dem Natel ein Fenster zu öffnen ist. 왎 Text und Bilder: Wenger Fenster

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Sopro-Trophy Die Gwatter Firma Sopro geht neue Wege: Wer für eine Weile mit «ihrem» Cabrio fahren will, hat lediglich am Wettbewerb mitzumachen. Kürzlich wurde der Beetle von Peter Suter (Sopro, links) an Pasquale Bonsera (Mösch AG Basel) in Gwatt übergeben. Er fahre jetzt das coole Auto bei schönem Wetter über die Alpenpässe und geniesse es, die frische Luft zu spüren und die Sonne hereinzulassen.

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Gwatter Firma als Kunst-Sponsor von Menschen mit einer geistigen Behinderung

Nächste Ausgabe: 9./10. November 2005 – Inserateschluss: 14. Oktober 2005

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Getreu seinem Motto «Akt der Solidarität» ersteigerte sich SoproGeschäftsführer Peter Suter privat ein Bild – Sozialengagement pur!

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ast einen Monat dauert die Ausstellung von Schülern der heilpädagogischen Sonderschule der Stadt Bern (HPS) in den Räumen der Blatter AG an der Normannenstrasse in Bern. Im Rahmen eines kunstpädagogischen Projekts arbeiteten während eines halben Jahres sechs Menschen mit einer geistigen Behinderung unter der Anleitung des Bieler Malers Stefan Hugentobler auf dieses Ereignis hin. Anlässlich der Vernissage bei Blatter wurden die entstandenen Werke versteigert.

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Was haben Sopro Bauchemie GmbH aus Gwatt und die heilpädagogische Schule Bern gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts! Wenn, ja wenn da nicht das Motto des Geschäftsführers Peter Suter wäre: «Menschen durch persönliches Engagement zu unterstützen.» Das gilt für ihn sowohl im eigenen Geschäft wie auch für «ausserbetriebliche» Belange. Zum Beispiel bei der heilpädagogischen Sonderschule Bern.

Blatter als Gastgeber Für Fred Weibel, Leiter der HPS-Bern, ist das Projekt «ein hervorragendes Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen öffentlich-rechtlichen Institutionen im Sozialbereich und der Privatwirtschaft». Die Räumlichkeiten bei Blatter AG in Bern bildeten einen idealen Rahmen für eine Ausstellung der Schüler. Die lebendige Farbigkeit der Malereien ergänzt die dort ausgestellten Keramiken der Firma in idealer Weise. Seitens von Blatter – in der Keramikszene als «Künstler der Plattenleger mit Flair für die Ästhetik» bekannt – wurde das Projekt vom Geschäftsleiter Urs Amman, einst selber als Heilpädagoge tätig, betreut. Er freut sich, «den Kindern einen Rahmen bieten zu können, in dem sie für ihre Arbeit öffentliche Anerkennung erhalten». Wichtig war ihm auch, dass die Kinder bei ihrer künstlerischen Tätigkeit richtige Unterstützung durch einen Künstler erhalten durften.

Professionelle Unterstützung Für Stefan Hugentobler, seit Jahren in der Berner Kunstszene als Maler und Videokünstler aktiv, ist die künstlerische Arbeit mit geistig behinderten Menschen immer wieder Herausforderung und Inspiration zugleich: «Repetitive Elemente, die zwar nicht unbedingt atemberaubende technische Fertigkeiten, aber eine hohe Präsenz und Ausdauer erfordern, eignen sich für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen ganz besonders.» Peter Suter: Akt der Solidarität Ein Erlös der Versteigerung dient der HPS zur Finanzierung weiterer Projekte zu Gunsten der Schüler. Das Projekt direkt wurde finanziell unterstützt durch Sopro Bauchemie GmbH, Gwatt, sowie Blatter AG, Bern, und – ganz privat – durch Sopro-Geschäftsführer Peter Suter, der sich eines der Bilder ersteigerte. Text: Bernhard Trösch, Rupperswil – Bilder: Sopro Bauchemie GmbH

INFO

Weitere Auskünfte sind erhältlich bei Fred Weibel, Leiter HPS Bern, Tscharnerstr. 10, 3007 Bern, Tel. 031 371 20 48.

Peter Suter ist Geschäftsführer der Sopro Bauchemie GmbH in Gwatt. Das Unternehmen beschäftigt 16 Mitarbeiter in der ganzen Schweiz. Sopro Bauchemie GmbH zählt zu den führenden Herstellern bauchemischer Produkte in Europa. Geschäftszweck ist die Entwicklung, Produktion und professionelle Vermarktung von Produkten und Systemen für das Baugewerbe. Die Marke «Sopro» steht für innovative Produkte und Produktsysteme für die Fliesenverlegung, Estricharbeiten, Putz-, Spachtel- und Abdichtungsarbeiten.

Sopro Bauchemie GmbH C. F. L. -Lohnerstrasse 26 3645 Gwatt/Thun Tel. 033 334 00 40 Fax. 033 334 00 41 www.sopro.ch DAS MAGAZIN

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bekannter städtisch, Thuner weltTreffmännisch punkt

18.8.2005

Selbstsucht

15:56 Uhr

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Gewinn 1 Hauptstadt Tschechiens

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Jürg Müller nord. Hirschart

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Ihre Traumküche wird bei uns Wirklichkeit ital. Artikel

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Seit 40 Jahren werden bei uns in Frutigen Küchen in höchster Qualität hergestellt. Jede Küche ist einzigartig, d.h., wir planen, bauen und montieren exklusiv nach den Wünschen unserer Kunden.

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7 starker Zweig

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3 Hinterlassenschaft

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S

eit 1930 Johann Müller die Schreinerwerkstatt in Frutigen übernommen hat, hat sich bei uns viel verändert: Bereits 1965 haben wir uns auf die Planung, Herstellung und den Einbau von Küchen spezialisiert. Unsere Betriebseinrichtungen und Produktionsabläufe haben wir laufend modernisiert. Heute sind modernste Produktionshilfsmittel (z. B. CNC-Bohranlage und CAD-Anlage) genauso selbstverständlich wie bestens ausgebildete und motivierte Mitarbeiter.

starkes Schiffsseil

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Exklusivität Wir planen und bauen Ihre Küche nach Ihren Wünschen. Jede Küche ist ein Einzelstück und wird exklusiv für Sie hergestellt. Mit unserem eigenen Planungsbüro und der eigenen Produktionswerkstätte können wir Ihnen (fast) jeden Wunsch für Ihre Küche erfüllen.

4 Musiknote

unweit

Essgerät 5 Herrschertitel

Internetadresse

Schweizer Rettungsflugwach

Ê Gewinnen Sie eine original chinesische Akupunktur inkl. medizinischer Beratung im Wert von Fr. 150.– vom Institut SanoMed in Thun.

Das Lösungswort lautet: Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Haushalt kommt nur eine Antwort in die Verlosung. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.

Die Lösung dieses Rätsels finden Sie in der nächsten Ausgabe von «thun! DAS MAGAZIN» vom 9./10. November 2005. Den ausgefüllten Talon bis spätestens am 10. Oktober 2005 einsenden an: Weber AG, Kreuzworträtsel, Gwattstrasse 125, 3645 Gwatt. Die Gewinnerin des Kreuzworträtsels der Juni-Ausgabe 2005 ist: Ursula Meyer, Steffisburg (eine Ganzkörpermassage im Wert von Fr. 100.–). Wir gratulieren herzlich! Institut SanoMed Thun Das Lösungswort lautete: SCHADAU

Name/Vorname

Adresse

www.mueller-kuechen.ch Besuchen Sie uns auf unserer Internetseite – dort finden Sie einige unserer bei Kunden eingebauten Küchen, die Ihnen als Ideengeber dienen sollen. In unserer täglich geöffneten Ausstellung können Sie weitere 12 Beispiele von hochmodernen bis rustikalen Küchen, die Schönheit von Granit und Holz, sozusagen «live» erleben! Setzen Sie sich doch einfach mit Jürg oder Markus Müller in Verbindung – sie beraten Sie gerne!

Leitbild Wir wollen qualitativ hoch stehende Küchen und Kücheneinrichtungen herstellen und montieren. Der zufriedene Kunde steht im Zentrum unseres Handelns und Denkens. Dies erreichen wir mit hoch motivierten Mitarbeitern und einer klaren und einfachen Organisationsstruktur. 왎 Text und Bilder: Müller Küchen

INFO

Geschichte 1930 Johann Müller übernimmt Schreinerwerkstatt 1961 Gründung der Firma Gebrüder Müller 1963 Umzug an die Parallelstrasse 26 in Frutigen 1965 Spezialisierung auf die Produktion von Küchen 1974 Erster Stand an der OHA 1975 Gründung der Müller Küchen AG 1993 Geschäftsübergabe an Markus und Jürg Müller Neues revolutionäres CNC-Bohrcenter 1995 Die grosse Küchen-Ausstellung wird eröffnet 1999 Zertifizierung nach ISO 9001 2000 Neue CAD-Anlage in der AVOR 2004 Jubiläum 30 Jahre OHA Heute Die Firma beschäftigt 14 Angestellte, 11 mit einer abgeschlossenen Schreinerlehre, zwei Lehrlinge und eine Sekretärin. Das Hauptgeschäft stellt die Planung, Herstellung und Montage individueller Küchen und Kücheneinrichtungen dar. Als Schreiner stellen wir auch diverse Schränke, Badezimmermöbel, Wandverkleidungen und Täferdecken für Sie her. Die Montage vor Ort ist für uns selbstverständlich.

Müller Küchen AG Parallelstrasse 26 CH-3714 Frutigen Telefon 033 671 10 80 Fax 033 671 10 70 www.mueller-kuechen.ch

Unsere Küchenausstellung

Wir sind a n Besuchen der OHA! Sie Stand Nr. uns am Wir freue 628. auf Ihren n uns Besuch!

PLZ, Ort DAS MAGAZIN

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INFO

Geschichte 1930 Johann Müller übernimmt Schreinerwerkstatt 1961 Gründung der Firma Gebrüder Müller 1963 Umzug an die Parallelstrasse 26 in Frutigen 1965 Spezialisierung auf die Produktion von Küchen 1974 Erster Stand an der OHA 1975 Gründung der Müller Küchen AG 1993 Geschäftsübergabe an Markus und Jürg Müller Neues revolutionäres CNC-Bohrcenter 1995 Die grosse Küchen-Ausstellung wird eröffnet 1999 Zertifizierung nach ISO 9001 2000 Neue CAD-Anlage in der AVOR 2004 Jubiläum 30 Jahre OHA Heute Die Firma beschäftigt 14 Angestellte, 11 mit einer abgeschlossenen Schreinerlehre, zwei Lehrlinge und eine Sekretärin. Das Hauptgeschäft stellt die Planung, Herstellung und Montage individueller Küchen und Kücheneinrichtungen dar. Als Schreiner stellen wir auch diverse Schränke, Badezimmermöbel, Wandverkleidungen und Täferdecken für Sie her. Die Montage vor Ort ist für uns selbstverständlich.

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Unsere Küchenausstellung

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VERANSTALTUNGEN

KONZERTE

OHA Oberländische Herbstausstellung 2005 Freitag, 2., bis Sonntag, 11. September 2005, Thun Expo

Sonntag, 28. August 2005, 17.15 Uhr Kirche Amsoldingen 18. Bach-Wochen – 1. Konzert Werke von J.S. Bach, Händel, Vivaldi. Ensemble «L’Ornamento», Terry Wey, (Altus), J. Heutijer (Blockflöte), K. Heutjer (Violine), J. Pesek (Barockcello), S. Wienand (Cembalo). Samstag, 10. September 2005, 20.00 Uhr Stadtkirche Thun Laudate-Chor Thun I. Eggler (Sopran), Cl. Eichenberger (Mezzosopran), T. Brütsch (Tenor), R. Koch (Bariton), Orchester, F. Kellerhals (Konzertmeister). J. Jakob (Leitung). Werke von W.A. Mozart, A. Vivaldi. Vorverkauf unter www.laudate-chor.ch und 033 453 10 82

T H E AT E R / TA N Z

Dienstag, 16. August, bis Samstag, 10. September 2005 Schlossberg Thun SchlossSpiele Thun Herz und Leber, Hund und Schwein Stück von Hansjörg Schneider Infos unter www.schlossspiele.ch Donnerstag, 27. Oktober 2005, 20.00 Uhr Schaudausaal, Kunstgesellschaft Thun Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni, deutsch von H.C. Artmann. Komödie in drei Akten mit Chr. Hohmann, S. Cohn-Vossen, S. Werner, J.O. Sroka, u.a. Regie: W. Engel. Euro-Studio Landgraf, Co-Produktion mit dem Schauspiel Leipzig. Vorverkauf 0848 82 81 80 VERSCHIEDENES

KinderKulturKarawane gegen Mädchenverschleppung in Nepal Schadausaal Thun 10. September 2005, 20.00 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr) Eintritt frei, Reservation empfohlen unter 033 221 44 74 www.chanceswiss.ch

Freitag, 16. September 2005, 19.30 Uhr Tertianum Bellevue-Park Thun, Göttibachweg 2 Südliche Rhythmen und Farben Emanuele Segre (Gitarre), Ursula Dütschler (Cembalo). Werke von Boccherini, Ponce, Villa-Lobos, Soler u.a. Vorverkauf 033 227 07 07 Samstag, 24., und Sonntag, 25. September 2005 Stadtkirche Thun Cäcilienchor Freitag, 14. Oktober 2005, 19.30 Uhr Tertianum Bellevue-Park Thun, Göttibachweg 2 Virtuose Violine solo Alexandre Dubach (Violine). Werke von J.S. Bach, Paganini, Dubach u.a. Vorverkauf 033 227 07 07 MUSEEN/AUSSTELLUNG

Ausschiesset (Fulehung) Sonntag, 2., bis Dienstag, 4. Oktober 2005 Thuner Innenstadt

Sonntag, 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Dezember (Hi)story Kunstmuseum Thun Offen: Di.–So. 10.00–17.00 Uhr, Mi. 10.00–21.00 Uhr Infos unter www.kunstmuseumthun.ch, 033 2258420 MÄRKTE

Samstag, 3. Sep., 1. Okt.. und 5. Nov. 2005, von 7.00 bis 16.00 Uhr Flohmarkt Mittwoch, 14. Sept., 12. Okt. und 9. Nov. 2005 Bälliz/Rathausplatz Jahrmarkt Samstag, 27. Aug., 24. Sept. und 22. Okt. 2005 Thuner Handwerkmärkte 2005 62

Entspannen Sie richtig – mit dem Original! Träumen Sie nicht länger von einer optimalen Entspannung, sondern geniessen Sie den unerreichten Sitzkomfort des Originals aus Norwegen. Machen Sie eine Sitzprobe – für das Original gibt es keinen Ersatz.

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Sonntag, 28. August 2005 Lachenstadion Thuner Stadtlauf Samstag, 10. und Sonntag, 11. September 2005 Schulanlage Progymatte und Lachenstadion Eidg. Kadettentage Dienstag, 13. September 2005 Kleinkunsttag – Schülerprogramm Schülerprogramm je 9.00 Uhr, 10.00 Uhr und 11.00 Uhr mit Gardi Hutter (Hotel Freienhof), Dänu Brüggemann (Beau Rivage), Samuel Sommer (Rathaus), Ferruccio Cainero (Kleintheater Alte Oele), Duett Complett (Aarefeldplatz), Magic Falso (Café Bar Mokka), Klezmer Pau Wau (Tertianum Bellevue) sowie Peter Hunziker und Clownin Rosalinde in der Innenstadt. Infos unter www.kleinkunsttag-thun.ch Dienstag, 13. September 2005 Kleinkunsttag – Abendprogramm im Beau Rivage: 19.00 Uhr Samuel Sommer, 20.10 Uhr Ferruccio Cainero, 21.20 Uhr Dänu Brüggemann. Im Kleintheater Alte Oele: 19 Uhr Magic Falso, 20.10 Uhr Duett Complett, 21.20 Uhr Klezmer Pau Wau. Im Freienhofsaal: 20 Uhr Gardi Hutter. Vorverkauf ab Mitte August. Infos unter www.kleinkunsttag-thun.ch Samstag, 29. Oktober 2005 Café Thunerhof Krimiabend mit Philippe Maloney Lesung mit Roger Graf Freitag, 4. November 2005 Thuner Innenstadt 5. Honky Tonk Beizenfestival Thun 63


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