Fahrrad-Erlebnis-Region Mecklenburg-Vorpommern Region Schwaan - BĂźtzow
raderlebnis-mv.de
Blick zum Kloster Tempzin
Mecklenburg-Vorpommern ... ... entwickelt sich zu einer beliebten Radtouristik-Region. Auf den gut ausgebauten Radwegen entlang der Küsten entdeckten schon sehr viele Fahrradbegeisterte unser schönes Bundesland. Wir, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Rostock e.V., möchten allen Interessierten auch das schöne Binnenland mit seinen ländlichen Idyllen und fahrradfreundlichen Naturgegebenheiten vorstellen. Es ist ein eigenwilliges, hügeliges, eiszeitlich geprägtes Land voller Naturschönheiten und ganz typischer historischer Bauwerke. Im zweiten Teil der Vorstellung der Fahrrad-Erlebnis-Region MV entdecken wir für Sie die
Region um die Landstädte Schwaan und Bützow sowie das südliche Rostocker Umland. Die Tour „Fürstliches Mecklenburg“ reicht schon weit in die Gegend um den Schweriner See hinein. Einige Tourenvorschläge sind Rundtouren, andere beinhalten eine An- oder Abfahrt per Bahn. Entdecken Sie auch mit dem ersten Teil dieser Serie die benachbarte Region Güstrow-Krakow. Die gesonderte Ausgabe „Die schönsten Radtouren rund um Güstrow“ beschreibt das Umland der Barlachstadt. Wir wünschen Ihnen einen erlebnisreichen und pannenfreien Radurlaub in Mecklenburg-Vorpommern.
INHALT Die Erlebnisregion Mecklenburg-Vorpommern Tour 1 Tour 2 Tour 3 Tour 4 Tour 5 Tour 6 Tour 7 Tour 8 Tour 9 Tour 10 Tour 11 Tour 12 Tour 13 Tour 14
Kleine Warnowrunde Auf nach Rostock! Schiffe gucken in Warnemünde Feld- Wald- und Wiesentour Drei Mecklenburgische Landstädte Zum Dolgener See Die Schwaaner Künstlerkolonie Zur Hohen Burg Zu den Niederdeutschen Hallenhäusern Kirchen, Gutsschlösser & Mausoleen Tessiner Feldsteinkirchentour Drei-Klöster-Tour Fürstliches Mecklenburg Natur aktiv erleben im Warnowtal
1
Kleine Warnowrunde Geländetour zur Niexer Brücke mit Villa Papendorf 30 km Wege: Straßen, Feld- u. Waldwege Diese Tour führt zunächst am östlichen Rand des Warnowtals nach Zeez. Die Strecke zwischen Neu Wiendorf und Zeez gibt einen Vorgeschmack auf andere, schwierige Geländestrecken im Verlaufe der Tour. Hier, wie in den folgenden Dörfern und dem umliegenden Wiesenland bereichern Pferde das idyllische Landschaftsbild. In ständigem Auf und Ab rollen wir durch eine eindrucksvolle Kastanien-Allee und gelangen ins Dorf Reez mit seiner frisch renovierten Kapelle am Ortsrand und einer landestypischen Schmiede. Auch einen Gutshof gibt es, auf den wir nach Verlassen des Ortes zurückblicken können. Auch hier ist der Pferdesport allgegenwärtig. Hinter dem Dorf Niex wartet die einzige Warnowquerung zwischen Rostock und Schwaan auf Radler und Fußgänger: Parallel zu einer Bahnstrecke führt ein schmaler Pfad durch die Warnowwiesen und endet an einer Metallbrücke. Vor der Brücke muss zum Teil geschoben werden. Es ist eine gewisse Fitness für die Passage des Metallsteges erforderlich, der zum Westufer führt. Fast immer trainieren unten auf dem Fluss Wassersportler der international erfolgreichen Ruder- und Kanuclubs der nahen Großstadt. Unweit der Brücke liegt Papendorf mit seiner frisch erneuerten Fabrikantenvilla. Vor dem Ort lohnt es sich einen Abstecher durch einen kleinen Wald zu machen und das Rad am Waldrand abzustellen. Nach einem ansteigenden Bogen um die Waldinsel bietet sich über das Wiesenland ein schöner Blick auf die Türme der Stadt Rostock. Weiter geht es in Richtung Pölchow, vorbei an verfallenen Ziegeleien und voll gelaufenen Tongruben, die für die Errichtung der Rostocker Vorstädte genutzt wurden. Mit Blick auf die Villa des Ziegeleibesitzers hat sich das Geschäft wohl ausgezahlt. Aus Wald und Warnowtal heraus geht es nun zurück nach Schwaan über Wahrstorf, Huckstorf und Benitz. Kurz vor Schwaan bietet sich auf einer Anhöhe ein Rastplatz mit schönem Ausblick ins Tal.
Hochkarätiger Veranstaltungsort: Villa Papendorf
Links u. Quellen: ferien-schwaan.de I villa-papendorf.de I pferdeland-reez.de I wanderer-aktivtour.de
Rostocker Wasserturm
Tour
Rundtour: Schwaan - Zeez - Groß Viegeln - Reez - Damm - Niex - Papendorf - Pölchow - Wahrstorf - Huckstorf - Benitz - Schwaan
Niexer BrĂźcke
Die Warnow bei Niex
Tour
Zieltour: Schwaan - Benitz - Wahrstorf - Pölchow - Niendorf - Sildemow - Gragetopshof - Dalwitzhof - Rostock
2
Auf nach Rostock! Durch einsame Alleen östlich der Warnow nach Rostock 20 km Wege: Radwege, Straßen Diese Tour folgt in einigem Abstand dem östlichen Ufer der Warnow und endet in der Rostocker Innenstadt. Über sehr gute hügelige Radwege geht es nordwärts, immer wieder bieten sich dabei Ausblicke voraus auf unser Ziel. Am Rostocker Stadtrand führt der Weg wieder hinab ins Warnowtal und endet ziemlich unvermittelt, nahe des beeindruckenden Wasserturms mitten im Stadtzentrum. Gerade erst - erdgeschichtlich betrachtet - hat sich der Fluss Warnow seinen Weg zur Ostsee gesucht, welchen er sich als eiszeitlicher Gletscher-Schmelzfluss ausgespült hatte. Auf den letzten Kilometern vor dem Meer verbreitert er sich zur „Unterwarnow“ und bietet Raum für einen Hafen. Die sumpfigen Ufer am Oberlauf verhindern ein Vordringen menschlicher Besiedlung und ermöglichen uns von Süden und Osten einen freien Blick auf den mittelalterlichen Stadtkern, der scheinbar unverbaut über dem Flusstal thront. Heute ist Rostock eine moderne Großstadt, die auf eine fast 800 jährige Geschichte zurück blicken kann. Die großen mittelalterlichen Stadtkirchen, Stadttore und typischen Giebelhäuser der Backsteingotik legen noch heute Zeugnis ab von der Zeit des hanseatischen Städtebundes, als dieser eine Macht in Nordeuropa darstellte. Als größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns hat Rostock rasante Veränderungen erlebt. Dem Aufschwung der Gründerzeit folgten schwere Kriegszerstörungen und der Neu- und Wiederaufbau in der Nachkriegszeit, als die Stadt zum maritimen Zentrum der DDR entwickelt wurde. Die „Komplett-Renovierung“ und der Bau-Boom nach 1990 haben noch einmal vieles verändert. Der mittelalterliche Stadtkern kann fahrradfreundlich erkundet werden und ist aus Richtung Süden gut erreichbar. Als Alternativ-Route kann kurz vor Rostock ein stark welliger Abschnitt über Papendorf gewählt werden (Karte S.17: blaue, gestrichelte Linie).
Rostocker Standesamt
Links u. Quellen: rostock.de I wikipedia.org/wiki/Rostock I kulturhistorisches-museum-rostock.de I wikipedia.org/wiki/Rostock I oestliche-altstadt.de I petrikirche-rostock.de I historisches-rostock.de
Schöne Aussichten: In unmittelbarer Nähe des mittelalterlichen Stadtkerns fließt die Oberwarnow durch ein weites und sumpfiges Tal. Ein fast unverbauter Blick auf die Silhouette Rostocks ist daher aus Richtung Osten möglich. Von Norden her bietet sich ein ebenso schöner Altstadt-Blick aus der Naturidylle des Gehlsdorfer Uferweges über die breite Unterwarnow und auf den belebten Stadthafen. Siehe auch: Nebenkarte für Tour 3 (Route durch den Rostocker Stadtrand, auf dem Weg nach Warnemünde)
Rostock von Osten
Hanse Sail in WarnemĂźnde
Tour
Zieltour: Schwaan - Wiendorf - Klein Viegeln - Klingendorf - Kavelsdorf - Hohen Schwarfs - Kessin - Rostock - Stuthof - Markgrafenheide
3
- Hohe Düne - Warnemünde
Schiffe gucken in Warnemünde Von Schwaan nach Warnemünde 46 km Wege: Radwege und Straßen Warnemünde ist Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen. Im Jahr 2014 wurden hier und im Überseehafen 179 Anläufe verzeichnet. Doch auch abseits der Kreuzfahhrtsaison (Anfang Mai - Mitte Oktober) und der Hanse Sail bietet die Zufahrt zu den Rostocker Häfen eine spektakuläre Szenerie. Neben den Kreuzfahrtschiffen fahren auch haushohe Fracht- und Fährschiffe in die Warnowmündung ein. Sportsegler aller Kategorien trainieren oder messen sich in verschiedenen Wettkämpfen direkt vor Warnemünde. Von Schwaan führt die Tour rechts der Warnow zur Rostocker Peripherie (gesonderte Karte). Hier bietet sich so mancher Blick von Osten auf die Türme der alten Hansestadt (siehe auch ganzseitiges Bild bei Tour 2). Ohne allzu sehr in großstädtischen Verkehr zu geraten, verläuft der Weg gen Norden, über den Müritzer Landweg, in die Rostocker Heide - dem größten zusammenhängenden Waldgebiet an der deutschen Küste. Achtung: die Abbiegung von der Straße nach Graal-Müritz zum Müritzer Landweg (nahe einer Windmühle) ist leicht zu verfehlen. Leider ist der Asphalt dieses Radweges etwas holperig. Am Rande des großen Waldgebietes lohnt sich eine Rast am Räucherfisch-Verkauf in Hinrichshagen oder im dortigen Schinkenkrug. Empfehlenswert ist auch ein Besuch beim Schnatermann. Dieses Naherholungsgebiet liegt zwischen Heide und Breitling - einer Flussverbreiterung nahe der Warnowmündung. Hier kann der Besucher das geschäftige Treiben auf dem Wasser beobachten und einen Imbiss im Ausflugslokal genießen (es ist von Mai bis September auch möglich, eine Abkürzung per Schiff direkt nach Warnemünde zu nehmen). Weiter geht es durch das ausgedehnte Waldgebiet zum Warnemünder Ortsteil Markgrafenheide. Wer gleich mal in die Ostsee springen will, kann das hier tun oder die Erfrischung verschieben: ideale Bademöglichkeiten bieten sich auch entlang der weniger besuchten Strände entlang der Rostocker Heide, des Hüttelmoores und vor Hohe Düne. Hier besteigen wir die Autofähre zum schönen Badeort Warnemünde und erleben hautnah das rege Treiben im Seekanal, einem
wichtigen maritimen Knotenpunkt der deutschen Ostseeküste. Zum Greifen nahe passieren wir die Kreuzfahrtschiffe, während große Fährschiffe ein und aus laufen. Besonders zu empfehlen sind die Hanse Sail und das An- und Ablegen der Schiffe. Zurück geht‘s per Zug vom benachbarten Bahnhof nach Schwaan. Nutzen können Sie ab Warnemünde jede S-Bahn (mit Umstieg am Rostocker Hbf. in die Hamburger Regionalbahn; tagsüber alle 2 h auch direkt nach Schwaan mit der S-Bahn S3).
Links u. Quellen: rostock-port.de/kreuzschifffahrt.html I rostock.de/warnemuende/ I der-warnemuender.de I der-schnatermann.de I hansesail.com I fahrgastschifffahrt-rostock-warnemuende.de
Warnemünder Seekanal
Tour
Rundtour: Schwaan - Letschow - Kambs - Werle - (Kassow - Oettelin - Zepelin - Bützow-Güstrow-Kanal - Lüssow) -Mistorf - Schwaan
4
Feld- Wald- und Wiesentour Eine Rundtour durch den Schwaaner Süden mit Abstecher in die Mecklenburgische Landesgeschichte Wege: Straßen, Radwege, Feld-, Wald- und Schotterwege 26/46 km Die Tour führt zunächst entlang des Radfernweges Berlin-Kopenhagen aus Schwaan heraus. Für sportliche Radler empfiehlt sich beim Dorf Letschow ein Abzweig in die schönen Letschower Tannen, einem ausgedehnten Waldgebiet und zuvor ein Besuch im „Landhaus Vier Linden“. Für das kommende Auf und Ab des unasphaltierten Waldweges kann eine kleine Stärkung nicht schaden. Auch der anschließende Weg übers Feld ist unbefestigt aber gut befahrbar. Vorbei am Dorf Kambs mit seiner kleinen Kirche rollen wir in das Tal der Warnow und queren den Fluss über eine kleine Brücke. Wie alle Flüsse in dieser Region schlängelt sich der Fluss durch ein weite Senke, deren feuchte Wiesen und Bruchwälder wenige Passagen für Radler bieten. Kurz vor einem Bahnübergang biegen wir nach links zum Standort des früheren Burgwalls von Werle ab. Unweit dieses Platzes entschied sich im Jahr 1160 der jahrhundertelange Kampf zwischen Deutschen und Wenden mit Niederlage und Tod des Obotritenfürsten Niklot. Die Burg wurde später Namensgeber eines Mecklenburgischen Teilfürstentums, dessen Herren, trotz deutscher Ostexpansion, die Nachfahren des besiegten slawischen Fürstengeschlechtes waren. Bis in das 20. Jahrhundert herrschten die Nachkommen des Niklot in ganz Mecklenburg und trieben einen ordentlichen Kult um ihre besondere Herkunft. Leider ist vom eigentlichen Burgwall nichts mehr zu sehen - nur ein großer Findling mit Inschrift zeugt von dem historischen Ereignis. Bei Werle Ausbau führt der Weg über die Bahnschienen, den bewaldeten Hang des
Mühle Zepelin
Warnowtales hinauf und vorbei am Elisabethheim, einem Bauernhof der Güstrower Werkstätten. Über Mistorf geht es in großem Bogen wieder zurück in den Wald - den Rukieterund Göldenitzer Tannen. Es ist ein langgezogenes Waldgebiet, das ein ganz markantes Relief aufweist. Eiszeitliche Schmelzwasser haben in den heute bewaldeten Rand des Urstromtales tiefe Scharten gewaschen. Selten findet man hierzulande derartige Bodenwellen. Ganz bequem rollen wir durch den idyllischen Wald zurück ins Warnowtal und befinden uns beim Reiterhof Burmeister schon fast am Schwaaner Stadtrand. Einen schönen Blick voraus über die Warnow und auf die Schwaaner Stadtkirche bietet sich gleich hinter dem Durchgang am „Steakhouse River Saloon“ (neben einem Lebensmittel-Discounter). Hier kann man auf einer schönen Terasse, oberhalb des Flusses den Tag ausklingen lassen. Wer noch mehr „Feld, Wald und Wiesen“ will, kann die Runde weiter nach Süden über Kassow, Oettelin, Zepelin, den Bützow-Güstrow-Kanal und Lüssow ausdehnen. Sehr schön und ideal für Radler ist der einsame Asphalt- und Beton-Spuren-Weg links der Eisenbahn, durch das Hügelland zwischen Lüssow und Mistorf.
Links u. Quellen: wikipedia-Suchbegriffe: „Burg Werle“, „Niklot“, „Bützow-Güstrow-Kanal“ I buetzow-schwaan.de Gedenkstein am Ort des früheren Werler Burgwalls >> << Wappen von Mecklenburg mit dem quer liegenden Stierkopf (Wappenfeld unten rechts) für die Herrschaft Werle - später auch „Wenden“ genannt (Bild: Sammlung Bentzien) In den Letschower Tannen
Tour
Rundtour: Schwaan - Göldenitz - Rukieten - Mistorf - Lüssow - Strenz - Güstrow - Miniaturstadt Bützow - Bützow - Passin - Hof Tatschow
5
Drei Mecklenburgische Landstädte Schwaan - Güstrow - Bützow mit Miniland 58 km Wege: Straßen, Radwege, Schotterwege, stark welliges Profil Von Schwaan geht es über Göldenitz und Rukieten zunächst nach Mistorf. Hinter dem Bahnhof führt hier ein sehr gut befahrbarer Betonspuren- und Asphaltweg nahe der Bahn, durch stark welliges Ackerland nach Lüssow. Hier lohnt es sich, bei der schönen Dorfkirche Halt zu machen. Das idyllisch zwischen Seen eingebettete Güstrow ist die frühere Residenz der Mecklenburgischen Herzöge und die größte der drei Städte. Auch der mächtige Heerführer Wallenstein regierte hier einige Jahre während des Dreißigährigen Krieges. Der Dom, die Schlosskirche und das prächtige Rennaisance-Schloss zeugen von dieser Zeit. Der berühmte Künstler Ernst Barlach hat in Güstrow Spuren hinterlassen. In der Gertrudenkapelle, im Atellierhaus und im Güstrower Dom können seine Werke besichtigt werden. Ein Radweg auf dem Deich des Bützow-Güstrow-Kanals bildet die fahrradfreundliche Verbindung zwischen beiden Städten. Auch die Alte Nebel wird vor Bützow überquert - an der frisch renovierten und einzig erhaltenen, gusseisernen Eisenbahnbrücke Deutschlands. Gleich darauf ist der „Freizeit- und Familienpark Miniaturstadt Bützow“ erreicht eine Kleinausgabe des Stadtkerns im Maßstab 1:10. Seit 1995 wurden fast 150 Häuser nachgebaut und ausgestellt. Auch „in echt“ lohnt die Stadt einen Besuch. Sie war zeitweise Sitz der Rostocker Universität und bischöfliche Residenz, wovon die mächtige Bischofsmütze der Stadtkirche Zeugnis ablegt. Erwähnenswert ist das Bützower Schloss und das „Krumme Haus“ - ein stadtgeschichtliches Museum. Auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen geht es zurück nach Schwaan. Hier lädt die sehr lohnenswerte Ausstellung der Künstlerkolonie in der Wassermühle zu einem Besuch ein. Auch die Tourist-Information hat dort ihren Sitz. Ein gut ausgeschilderter Weg führt die Besucher der Stadt zu Motiven und Wirkungsstätten der Künstler.
Schwaan
Links u. Quellen: buetzow-schwaan.de I buetzow.de I schwaan.de I ferien-schwaan.de I kunstmuseum-schwaan.de I guestrow-tourismus.de I wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach I wikipedia.org/wiki/Güstrow
- Bandow - Letschow - Schwaan
Miniaturstadt Bützow Bützow
Güstrow
5
4
4
5
Erweiterung Tour 4
Tour 1 Tour 2 Tour 3 Tour 4 Tour 5
2
4
4
5
3
5
Tour 3 nach Warnemünde Weg durch den Rostocker Stadtrand (© OpenStreetMap Contributors)
Ausblicke auf die Rostocker Altstadt
Radweg nach Warnemünde/ Graal-Müritz Goorstorfer Str. Neu Hinrichsdorf
Hinrichsdorfer Straße
Di Rö
er ve
ko rsh
we äg
rA er
lle Ch
.
e
Gehlsdorfer Uferweg
Alt Bartelsdorfer Str. < Am Bäckerhörn > Alte Dorfstraße
Riekdahler Weg Verbin dung s weg Kassebohmer Weg
Tessiner Str.
Neubrandenburger Str.
1
2
1
3
Tour
Rundtour: Schwaan - Wiendorf - Sabel - Kankel - Dolgen - Striesdorf - Friedrichshof - Klein Sprenz - Gรถldenitz - Schwaan
6
Zum Dolgener See – dem schönsten Badesee der Umgebung 28 km
Dolgener See
Wege: Straßen, Feld- und Waldwege Der Dolgener See ist ein idyllisch gelegener sehr schmaler Rinnensee östlich von Schwaan. Er erstreckt sich über eine Länge von fast 3 km inmitten einer stark welligen Grundmoränenlandschaft. Entstanden ist er aus einer eiszeitlichen Schmelz wasserrinne. Für viele Einheimische ist er eine echte Bade-Alternative zum Ostseestrand. Seine Ufer und Umgebung bieten vielfältige reizvolle Aussichten auf den See und das umliegende Hügelland. Die Tour zum Dolgener See führt über Wiendorf, wo wir eine interessante Kirche mit einer eigenwilligen Turmmütze finden sowie ein reetgedecktes Niederdeutsches Hallenhaus (der Besitzer ermöglicht auf Anfrage eine Besichtigung). Auf gut befahrbaren Nebenstraßen nähern wir uns der A 19 und überqueren diese vor dem Ort Sabel. Beim Dorf Kankel bestehen bereits mehrere Möglichkeiten zum Ufer des Sees zu gelangen. Hinter einem großen Agrarbetrieb endet die befestigte Straße in einem Feld- und Waldweg, der zum Teil etwas mühsam zu befahren ist. An einer Wegkreuzung im nahen Wald blinkt das Wasser des nahen Sees schon durch die Stämme des Buchenhochwaldes. Ein Weg führt hinter dem Waldrand hinauf zu einem schönen Aussichtspunkt auf dem Feld (die letzten Meter geht es leider zu Fuß durchs Unterholz). An der mit feuchtem Bruchwald bewachsenen Schmalseite des Gewässers finden wir bald zwei Bungalows. Gleich gegenüber führt ein schmaler Pfad zu einem Steg, welcher den schönsten Ausblick auf den See bietet. Eine ausgewiesene Badestelle liegt gleich um die Ecke im Ort Dolgen - sie ist vom Steg aus zu sehen. Die Rückfahrt abseits des Südufers des Sees führt über Friedrichshof, Klein Sprenz und Niendorf nach Schwaan. Ein Abstecher nach Hohen Sprenz mit seiner eindrucksvollen Kirche und eine Einkehr im Herrenhaus Friedrichshof sind zu empfehlen. Auch dort, an der Nordspitze des Hohensprenzer Sees befindet sich eine Bademöglichkeit.
Quellen u. Links: wikipedia.org/wiki/Dolgener_See_(Dolgen_am_See) I buetzow-schwaan.de/hohensprenz.htm I herrenhaus-friedrichshof.de I
Wiendorf
Tour
Rundtour: Die Kunstmühle bietet Info-Material zum Rundweg. In seinem Verlauf finden Sie Tafeln mit weitergehenden Informationen.
7
Die Schwaaner Künstlerkolonie Eine Entdeckungstour durch Schwaan 5 km Wege: Straßen, Feld- u. Waldwege (im Sommer Versandungen möglich) Es lohnt sich, den Spuren der Maler der Künstlerkolonie durch das Städtchen Schwaan zu folgen. Davor steht ein Besuch in der Schwaaner Kunstmühle auf dem Programm. Hier kann das Schaffen der Maler besichtigt werden, die sich vor etwa 120 Jahren am Vorabend der Moderne in Schwaan zusammen fanden. Es waren Künstler um den Schwaaner Franz Bunke, der eine akademische Ausbildung in Weimar absolviert hatte und später auch selbst dort lehrte. Sie schätzten ihre mecklenburgische Heimat mit ihren Mooren und Seenplatten, Wäldern, Stränden und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen schien. Diese Landschaft bot länger als anderswo ideale Bedingungen für die Suche nach dem einfachen Leben in unberührter Natur als Voraussetzung einer neuen Kunst. Übrigens sind noch Teile des Mühlen-Inventars im Innern des 200 Jahre alten Gebäudes zu bestaunen und auch die Schwaaner Tourist-Information befindet sich hier. Ein Teil der Sammlung ist dauerhaft zu sehen, aber immer wieder bereichern auch wechselnde Ausstellungen das Angebot der Kunstmühle. Gut ausgerüstet mit Info-Material können nun historische Motive innerhalb und außerhalb der Stadt erwandert oder erfahren werden. Ein gut ausgeschilderter Rundweg leitet zu Blicken, die auch die Künstler vor etwa 100 Jahren gewählt hatten. Manches ist allerdings verändert und kaum wieder zu erkennen. Ein kleinerer Pfad führt hinter der Kunstmühle durch die Wiesen, nahe des Zusammenflusses von Beeke und Warnow. Ein weiterer Weg soll ab 2015 auch das unmittelbare Schwaaner Umland erschließen. Links u. Quellen: kunstmuseum-schwaan.de I ferien-schwaan.de I wikipedia.org/wiki/Schwaan I wanderer-aktivtour.de I
Schwaan - Warnowbrücke
Das Kunstmuseum Schwaan Nach einer aufwendiger Renovierung und nachdem das Haus mehrere Jahre ohne Nutzung leer stand, hielt das Museum zu Ehren der Maler der Künstlerkolonie Einzug. Auf einer Fläche von 600 qm werden Gemälde aus verschiedenen Jahrhunderten präsentiert. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Werke der Maler Franz Bunke, Rudolf Bartels, Peter Paul Draewing sowie Alfred Heinsohn, die als Hauptsäulen der Schwaaner Künstlerkolonie gelten.
Kunstmühle Schwaan
Tour
Rundtour: Bützow - Steinhagen - Katelbogen - Qualitz - Jabelitz - Moisall - Hohe Burg - Schlemmin - Kurzen Trechow - Neuendorf - Bützow
8
Beim Schwarzen See
Jabelitz
Zur Hohen Burg In das Hügelland westlich von Bützow 38 km Wege: Straßen, Feld- u. Waldwege; große Höhenunterschiede Auf der Fahrt zum „Naturschutzgebiet Hohe Burg und Schwarzer See“ gilt es einen Höhenunterschied von fast 130 m zu überwinden. Die Endmoränen dieses Hochplateaus bilden die größten Erhebungen im mittleren Mecklenburg; der Schwarze See ist der höchstgelegene See des Bundeslandes. Häufige Begegnungen mit Radrennfahrern sind ein Hinweis auf das anspruchsvolle Profil und den sportlichen Charakter der bevorstehenden Tour. Zunächst geht es westwärts über Steinhagen nach Katelbogen. Dort werfen wir einen Blick auf das schöne Gutsschloss mit seinem markanten Turm und rollen über einen gut befahrbaren Feldweg nach Qualitz. Auf halber Strecke weist eine Info-Tafel auf ein Hünengrab hin. Als ein sehr auffälliger, baumbestandener Hügel liegt die beeindruckende und gut erhaltene Grabanlage etwa 100 m abseits auf dem Feld. Ein zweites Grab befindet sich in der unmittelbaren Nähe. In Qualitz gibt es eine kleine Feldsteinkirche mit Backstein-Turm zu entdecken. Der folgende Weg führt nordwärts in das Dörfchen Jabelitz, wo mehrere schöne, reetgedeckte Bauernhäuser erhalten geblieben sind. Das Ortsschild am Ortsausgang hat ein Spaßvogel ganz amtlich mit „nirgendwohin“ beschriftet, was die recht einsame Lage gut beschreibt. Der Fernsehturm der Hohen Burg ist fast auf der ganzen Tour im Blickfeld geblieben und soll jetzt das Ziel sein. In einem großen Bogen über das Dorf Moisal mit seiner schönen Feldsteinkirche erreichen wir das hoch gelegene Waldgebiet um den Langen Berg und die Hohe Burg (der Feldweg vor Moisal kann saisonal etwas schwierig befahrbar sein - es kann ein Umweg über Klein Sien notwendig werden). Viele kleine Wasserlöcher und Hochmoore finden sich in dem Buchenwald des Naturschutzgebietes, auf dessen höchsten Punkt die Reste eines slawischen Burgwalls zu finden sind. Auch der Schwarze See mit seinen umliegenden Moorwiesen kann über einen Knüppeldamm bei geeignetem Wasserstand erwandert werden. Ein Weg führt etwa 600 m vor dem Fernsehturm von der Straße in den Wald hinein. Leider ist der Turm seit Jahren nicht mehr zu besteigen. Zur Orientierung
Moisal im Naturschutzgebiet sollten eine Geländekarte oder vorab Kartendienste im Internet genutzt werden. Über Schlemmin, Kurzen Trechow und Neuendorf lässt es sich nun gemütlich bergab nach Bützow rollen. In Kurzen Trechow lohnt ein Halt am Gutsschloss. Ein Enkel des früheren Gutsbesitzers aus der Familie von Plessen hat das Gut erworben und renoviert. Die Anhäufungen von eiszeitlichen Lesesteinen und Findlingen aller Größen sind in Kurzen Trechow besonders beeindruckend. In Neuendorf empfiehlt es sich, für den letzten Abschnitt der Tour rechts auf einen Feldweg abzubiegen.
Links u. Quellen: buetzow-schwaan.de I wikipedia-Suchbegriffe: „Hohe Burg“, Schwarzer See“, „Fernsehturm Schlemmin “, „Burg Trechow“ , „Großsteingrab von Katelbogen“
Großsteingrab bei Katelbogen
Kurzen Trechow
Schloss Katelbogen
Ausweichstrecke fĂźr schwierigen Feldweg vor Moisal
Tour 8 Fernsehturm Hohe Burg
Bernitt Parkentin
Tour 9 Ausweichstrecke für schwierigen Platten- und Feldweg zwischen Gerdshagen und Retschow
Parchow Ausbau
Niederdeutsche Hallenhäuser und reetgedeckte Wirtschaftsgebäude Wiendorf
West-Mecklenburgum 1960
Niederdeutsches Hallenhaus außerhalb des Kartenausschnittes
Wiendorf
Jabelitz
Erneuerung eines Reetdaches um 1960
Rundtour: Schwaan - Borbeck - Kambs - Passin - Selow - Penzin - Bernitt - Viezen - Gnemern - Behrendshagen - Radegast - Gerdshagen -
Tour
Retschow
9
Zu den Niederdeutschen Hallenhäusern Westliche Schwaaner Umgebung u. Satower Hügelland 80 km Wege: Landstraßen, Feldwege, asphaltierte Wege, zum Teil stark hügelig Tourenkarte: auf der vorherigen Seite Tipp: 80 km könnten für so manchen Radler zu lang sein. Unterbrechen Sie die Tour hinter Retschow und radeln Sie zur nahe gelegenen Bahnstrecke WismarRostock! Mit Umsteigen in Rostock gelangen Sie nach zurück Schwaan. Das Niederdeutsche Hallenhaus ist ein weit verbreiteter historischer Haustyp der bäuerlichen Bevölkerung im Norden Deutschlands. Als „Einhaus“ beherbergte es Wohnung, Stall und Lagerräume. Auch heute ist es noch häufig mit Reet gedeckt. Auf unserer Tour finden wir die ersten Häuser dieser Art in Passin und Penzin, östlich von Schwaan. Der weitere Weg in Richtung Nordwesten führt über einsame asphaltierte Wege und Landstraßen nach Bernitt. Hier gibt es ein sehr schönes Niederdeutsches Hallenhaus mit einem auffälligen Vorbau am Straßengiebel. Auch die nahegelegene Kirche sowie das kleine Agrarmuseum in Viezen lohnen einen Besuch. Kurz vor der Autobahn liegt das halb verfallene Wasserschloss Gnemern am Wege. Es gelingt nur ein Blick über ein Privatgrundstück auf das Portal dieses interessanten Gebäudes, das noch vor ein paar Jahren für Besucher geöffnet war. Unmittelbar südlich der Autobahn liegt das idyllische „NSG Beketal“, ein kleines Durchbruchstal welches von Gnemern und Groß Gieschow aus begehbar ist. Gleich hinter der Autobahn, im Satower Hügelland, lädt die kleine Kirche von Behrendshagen mit Kirchhof zu einem Besuch ein. Etappenziel und Höhepunkt ist der Denkmalhof von Retschow, welcher in zweiter Generation von einem Landwirt und privaten Sammler betrieben wird. Hier können ein Niederdeutsches Hallenhaus mit umfangreicher Sammlung sowie andere reetgedeckte Gebäude besichtigt werden. Der Weg nach Retschow führt auf etwas schwierigem Untergrund über Radegst und Gerdshagen (mit schönem Gutshof). Ein Plattenweg und ein etwas verkrauteter Feldweg können für manchen Radler schwierig sein. Ein Ausweichen über Miekenhagen, Satow und Rederank (mit schönem Gutshaus und Imkerei) ist möglich. Auf dem Rückweg nach Schwaan passieren wir sehenswerte Dorfkirchen (Heiligenhagen,
Retschow - Reinshagen - Hohen Luckow - Wokrent - Jürgenshagen - Krugland - Neukirchen - Klein Belitz - Bandow - Groß Grenz - Schwaan Niederdeutsches Hallenhaus in Passin
Satow mit Kirchruine, Hohen Luckow, Neukirchen und Groß Grenz). Reetgedeckte Wirtschaftsgebäude und Hallenhäuser finden sich in Hohen Luckow (mit großem Gut und Schloss), Jürgenshagen, Groß Grenz und Krugland (vor Neukirchen). Hier empfiehlt es sich, von der Straße abzubiegen und sich ein halbes Dutzend reetgedeckter Gebäude anzusehen. An einem verwitterten Gebäude nahe der Straße ist die traditionelle Bauart des Fachwerkes eines Niederdeutschen Hallenhauses aus Balken, Ästen, Lehm und Stroh gut zu erkennen. Auf der Zielgeraden machen wir einen Schwenk nordwärts nach Groß Grenz. Dort sind mehrere schöne reetgedeckte Bauernhäuser zu finden. Die hügeligen, einsamen Wege und Landstraßen vor Schwaan bilden einen sehr angenehmen Abschluss der Tour.
Links u. Quellen: wikipedia.org/wiki/Niederdeutsches_Hallenhaus I satower-land.de I buetzow-schwaan.de I bad-doberan.de/ausfluege-aktiv-sein/ausflugstipps/denkmalhof-retschow.html
Tour
Zieltour: Schwaan - Niendorf - Hohen Sprenz - Weitendorf - Liessow - Rossewitz - Recknitz - Diekhof - Diekhof Hof - Drölitz - Lüningsdorf
10
Kirchen, Herrensitze & Mausoleen Von Schwaan nach Teterow 56 km Wege: vorwiegend Landstraßen, zum Teil recht welliges Profil Von Schwaan führt die Tour ostwärts über Niendorf und Hohen Sprenz nach Weitendorf. Hier, wie in Hohen Sprenz gibt es eine sehr sehenswerte Kirche. Auf dem Kirchhof befindet sich außerdem ein frisch renoviertes Mausoleum der Rittergutsbesitzer von Viereck. Insgesamt bieten Kirche und Mausoleum ein interessantes Stilgemisch. In der Recknitzniederung treffen wir auf das einsam gelegene Schloss Rossewitz, einen bedeutenden und großen frühbarocken Bau, der scheinbar vergessen einer ungewissen Zukunft entgegen träumt. Auch das Dorf Recknitz mit seiner interessanten Kirche und Kirchhof sowie seiner lebendigen Reitsportszene lohnt einen Abstecher. Nicht selten sieht man auch Kremser-Kutschen durch die Umgebung rollen. Jenseits von Bahngleisen und Autobahn führt die Tour nun auf hügeligen Alleen durch eine touristisch wenig erschlossene Gegend Mecklenburgs mit einer Vielzahl gotischer Dorfkirchen und einer sehr großen Dichte an Gutshäusern und Schlössern, wie etwa Diekhof, Tellow, Gottin und Appelhagen. Das Thünen-Museum in Tellow lohnt einen Besuch. Dort wird des bedeutenden Agrarreformers in einer umfangreichen Ausstellung gedacht. Etwas abseits der Route gelegen, sind auch die Gutsanlagen von Dalwitz, Prebberede, Belitz, Schloss Mitsuko und das Wossidlo-Museum in Walkendorf erwähnenswert. Kurz vor dem Ziel kommen die Teterower Heidberge in das Blickfeld. Von dem Aussichtsturm und Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege ist ein schöner Blick zurück über die Felder möglich. Gleich gegenüber befindet sich der legendäre Teterower Bergring. Die hübsche Kleinstadt Teterow kann auf direktem Weg über Dalkendorf oder in einem großen Bogen um den Teterower See erreicht werden. Kurz vor dem Ziel lädt das Landhotel Schloss Teschow zum Verweilen oder Übernachten ein.
Hohen Sprenz
Quellen u. Links: wikipedia.org/wiki/Herrenhaus_Rossewitz I gutshaus-belitz.de I thuenen-museum-tellow.m-vp.de I schloss-mitsuko.de I schloss-teschow.arcona.de I teterow.m-vp.de
- Warnkenhagen - Gottin - Tellow - Dalkendorf - Appelhagen - Teterow
Schloss Rossewitz
Weitendorf - Mausoleum
Dorf Recknitz - Mausoleum der Gutsbesitzer
Tellow
Gottin
Schloss Rossewitz kann besichtigt werden. Eine Anwohnerin führt auf Wunsch durch das Schloss, und gibt sehr sachkundige Erläuterungen (Kontakt: Frau Freiheit; Tel.: 038459 - 3 00 41). Besonders schön sind die illusionistischen Wandmalereien im Festsaal.
Tour 10
←
N
Mecklenburgische Schweiz
Teterow
Tour
Fotos: Bild links: Kirche in Weitendorf bei Tessin Bild rechts: KirchentĂźr in Vilz Bild ganz rechts: Tessiner Kirche vom Aussichtspunkt am sĂźdlichen Tessiner Ortsrand gesehen Bild links unten: Portal der Schwaaner Stadtkirche Bild unten: Das Recknitztal bei Tessin Bild rechts unten: Kirche in Petschow
11
Zieltour: Schwaan - Wiendorf - Klingendorf - Kavelsdorf - Dummerstorf - Bandelstorf - Petschow - Cammin - Weitendorf - Tessin
Tessiner Feldsteinkirchen-Tour Die Dorfkirchen zwischen Warnow- und Recknitztal 40 km Wege: Radwege und Straßen Unsere Tour führt von Schwaan zunächst in Richtung Norden über recht einsame Nebenstraßen. Die erste Kirche finden wir in Wiendorf. Sie trägt eine recht eigenwillige Turmmütze und befindet sich in Nachbarschaft eines interessanten, reetgedeckten, niederdeutschen Hallenhauses (Bild: siehe auch Tour 6). Die Kavelstorfer Kirche beeindruckt besonders durch ihren sehr einprägsamen achteckigen, spitz zulaufenden Turm. Sie thront majestätisch auf einem grasbedeckten Hügel inmitten des Dorfes und ist eine der wenigen Kirchen Mecklenburgs, die noch teilweise im romanischen Stil erbaut wurden. Die schöne Petschower Kirche hat sich einen kleinen Dachreiter zugelegt, so als wollte sie uns schon mal einstimmen auf die folgenden Feld- und Backstein-Kirchlein, nördlich des Recknitztales. Sie scheinen alle einer Familie zu entstammen mit ihrer geringen Größe und Turmlosigkeit. Die Camminer Kirche besitzt als kostbarstes Ausstattungsstück einen farbenprächtigen Flügelaltar von 1500 und einen abseits stehenden hölzernen Glockenturm. Die Stadtkirche St. Johannes in Tessin hingegen nutzt eine „Vorhalle“ an der Westseite für den Betrieb ihrer Glocken. Die zweite Hälfte der Tour führt über angenehm zu befahrene Radwege und hat ihren Höhepunkt auf einem Aussichtsturm, südlich von Tessin. Von dort ist ein wunderbarer Blick über das Recknitztal und die Stadt Tessin möglich. Wir statten dem sehr kleinen, sehenswerten Weitendorfer Feldsteinkirchlein einen Besuch ab, sowie der Tessiner Stadtkirche und der Kirche von Vilz. Diese vermittelt etwas „Trutziges“ durch ihre feldsteinerne Kompaktheit und ihre kleinen, schmalen Fenster. Einen merkwürdigen Kontrast bildet der benachbarte, hochmoderne Pfarrhaus-Neubau. Das Dorf Vilz erreichen wir mit einem abschließenden Schlenker nach Osten. In Tessin endet unsere Tour. Der ADFC-Rostock führt übrigens seit einigen Jahren eine Tour durch, welche einen Blick in das Innere einiger der genannten Kirchen ermöglicht (siehe auch folgende Seite).
Orgel der Camminer Kirche (Foto: ADFC) Quellen u. Links: vogelparkregion-recknitztal.tv-fdz.de I wikipedia.org/wiki/Tessin_(bei_Rostock) I adfc-rostock.de/radtouren.htm I autobahnkirche-kavelstorf.de Mecklenburgische Dorfkirchen - Außen- u. Innenansichten: bertbrink.de/files/fotografie1.htm
Kirche Petschow
Kavelstorf
Tour 11
←
N
ADFC-Tour „Klingende Kirchenschätze in Feldsteinkirchen“ Die Tour führt zu 4 Kirchen mit ihren klingenden Orgeln. Ein Organist begleitet die Tour und wird herrliche Orgelstücke auf den Kirchenorgeln spielen. Die schönen Feldsteinkirchen werden sein: Vilz bei Tessin, Cammin, Petschow und Kessin. Tourinfo: adfc-rostock.de/radtouren.htm
Trockenmauer am Vilzer Kirchhof
Feldweg bei Schwaan
Tour
Zieltour: Bützow - Rühn - Baumgarten - Laase - Groß Labenz - Penzin - Blankenberg - Tempzin - Warin - Neukloster - Zurow - Kritzow -
12
Drei-Klöster-Tour Mit Rühn, Tempzin und Neukloster ca. 60 km Wege: Straßen, Feld- u. Waldwege; welliges Streckenprofil Im 12. Jahrhundert, als in Dänemark, Polen und deutschen Landen das Christentum längst gesiegt hatte, wehrten sich in dem wald- und sumpfreichen Land zwischen Oder und Elbe immer noch slawische Stämme gegen die neue Religion und deutsche Herrschaft. Der Kampf dauerte mehr als zwei Jahrhunderte und auch so manch mutiger Mönch ließ „im Land das Schreckens und der Einöde“ (so ein Schweriner Bischof) sein Leben. Im Jahre 1160 unterlag der Obotritenfürst Niklot entscheidend dem Sachsenherzog Heinrich dem Löwen. Danach konnten Zuwanderer aus Nordwestdeutschland das Land besiedeln und urbar machen. Die Klöster waren wichtige Vorposten und Wegbereiter der deutschen Ostexpansion. Von Bützow kommend führt der Weg zwischen zwei Seen entlang und durch einen sehenswerten Bestand alter Buchen. Bald treffen wir auf das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Rühn (gegr. 1232). Nach der Reformation wurde es ein evangelisches Frauenstift und erste Mädchenschule Mecklenburgs. Später kamen und gingen eine Vielzahl von Eigentümern. Seit 2008 ist es im Besitz des Klostervereins. Heute bietet das Kloster den Besuchern abwechslungsreiche Veranstaltungen, eine Klosterschänke mit Laden und auch Handwerker und Künstler haben hier ein Zuhause gefunden. Auf dem Weg zum Antoniterkloster Tempzin (gegr. 1222) treffen wir am Wegesrand auf sehenswerte Dorfkirchen (Baumgarten, Laase, Penzin) und durchfahren einsame Feldwege und ein ausgedehntes Waldgebiet am Groß Labenzer See. An seinem Südufer bewacht ein bronzener Hirsch das eindrucksvolle Mausoleum der früheren Gutsbesitzer von Friedrichswalde. Tempzin wurde vom Kloster Grünberg in Hessen gegründet und hat seinerseits bis nach Skandinavien und in das Baltikum ausgestrahlt. Die Antonitermönche widmeten sich Patienten mit einer Mutterkornvergiftung - dem „Antoniusfeuer“. Mit der Reformation kam es zur Aufhebung des Klosters. Heute ist es ein ökumenisches „Kloster auf Zeit“ und Pilgerherrberge. Das große und eindrucksvolle Zisterzienserinnenkloster Sonnenkamp in Neukloster
Klosterkirche Tempzin
Hornstorf Neukloster
Kloster Rühn (gegr. 1219) liegt jenseits des Großen Wariner- und des Neuklostersees. Nach dem Ableben der letzten Nonnen am Ende des 16. Jahrhunderts war es fürstlicher Verwaltungssitz und kam nach dem 30-jährigen Krieg mit Wismar und der Insel Poel zu Schweden (1803 aus dessen Besitz ausgelöst,1903 dauerhaft an Mecklenburg). Die Rückfahrt nach Bützow kann direkt mit dem Rad oder per Zug und Rad absolviert werden (siehe nächste Seite).
Links u. Quellen: wikipedia.org/wiki/Kloster_Rühn I klosterverein-ruehn.de hofladen-kloster-ruehn.de I wikipedia.org/wiki/Kloster_Tempzin I pilger-kloster-tempzin.de I wikipedia.org/wiki/Kloster_Sonnenkamp I neukloster-kirche.de I wikipedia.org/wiki/Germania_Slavica
3 1 2
1 Rückfahrt von Neukloster nach Bützow: 1. per Rad (10 km) zurück zum Bhf. Blankenberg über Warin (Strecke Hamburg-Rostock; ohne Umsteigen zurück nach Bützow) Alternativ-Strecken: 2. per Rad (22 km) direkt zurück nach Bützow über Göllin/Steinhagen auf relativ ruhiger, stark hügeliger Landstraße; 3. zum Bhf. Hornstorf (12 km); Bahnstrecke Wismar-Rostock-Tessin, anschließend Rostock-Bützow; Achtung: stark befahrene Landstraße zwischen Zurow und Kritzow
Mausoleum Friedrichsruh am GroĂ&#x; Labenzer See
Tour
Zieltour: Wismar - Dorf Mecklenburg - Hohen Viecheln - Bad Kleinen - Schloss Wiligrad - Lübstorf - Seehof - Schwerin
13
Fürstliches Mecklenburg Zwischen Wismar und Schwerin 40 km überwiegend Radwege, zum Teil stark welliges Profil Diese Tour verbindet geschichtsträchtige Orte im nordwestlichen Mecklenburg miteinander. Gestartet wird am Wismarer Fürstenhof, einem prächtigen Renaissance-Bau. Er war Residenz der Mecklenburgischen Herzöge und nach dem 30-jährigen Krieg höchster Gerichtshof der schwedischen Besitzungen in Deutschland. Wie andere Hansestädte strebte auch Wismar nach Eigenständigkeit und geriet immer wieder in Konflikt mit den Fürsten. Von der mit einem Aufzug erreichbaren Aussichtsplattform der Kirche St. Georgen ist ein schöner Blick über die Altstadt und in die Umgebung möglich. Der berühmte Heerführer Wallenstein war Namensgeber des Wallensteingrabens, obwohl er - außer großen Entwürfen - für dessen Ausbau nichts geleistet hat. Er schwang sich für kurze Zeit zum Mecklenburgischen Landesherren auf, zog sich aber spätestens dadurch die Missgunst der angestammten Reichsfürsten zu. Wir durchqueren parallel zu diesem Gewässer die hügeligen Felder südlich von Wismar und erreichen bald Dorf Mecklenburg. Zu besichtigen ist hier der gut erhaltene slawische Burgwall und Namensgeber des Landes. Lohnenswert sind außerdem das Agrarmuseum, die Dorfkirche und die reetgedeckte Windmühle mit Gaststätte. Der Name „Mecklenburg“ stand zunächst für eine Teilherrschaft, bezeichnete später aber auch das gesamte Land. Ein großer Findling mit Infotafel beim ehemals bedeutenden Burgwall von Dobin erinnert an die Kämpfe zwischen Slawen und Deutschen. Die slawischen Fürsten des Landes wurden im 12 Jh. in mehreren Schlachten geschlagen, aber wieder in ihre Rechte eingesetzt. Dass sich ihre Nachfahren der besonderen Herkunft bewusst und auch darauf stolz waren, beweist die auf dem Hochufer des Schweriner Sees gelegene fürstliche Sommerresidenz von Wiligrad. Ihr Erbauer, der Regent Johann Albrecht griff vor etwa 120 Jahren die deutsche Landesbezeichnung „Mecklenburg“ („große Burg“) auf und übersetzte sie zurück in die Sprache seiner fürstlichen Urahnen. 1920 starb er in Schloss Wiligrad. Die hügeligen Wege und Straßen südlich von Wismar und entlang des schönen
Wismar - Blick von St. Georgen zur Nikolaikirche
Wismarer Fürstenhof Schweriner Sees sind insgesamt sehr fahrradfreundlich. Orte wie Bad Kleinen und Hohen Viecheln lohnen einen Halt. Hier kann am See mit frisch gefangenem und vor Ort geräuchertem Fisch eine echte Landesspezialität probiert werden. Schon bald ist Schwerin erreicht, die Hauptstadt des modernen Mecklenburg-Vorpommerns. Das prächtige Schloss der Großherzöge und Sitz der Landesregierung stellt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes dar. Mit seiner Lage zwischen mehreren Seen und den Sehenswürdigkeiten einer großherzoglichen Residenz, wie Marstall und Theater, ist es einen Aufenthalt wert.
Links u. Quellen: schweriner-see.de I kunstverein-wiligrad.de I wismar.de I schwerin.de I wikipedia.org/wiki/Dorf_Mecklenburg I wikipedia.org/wiki/Geschichte_Mecklenburgs
Schloss Wiligrad
START
Das Schweriner Schloss
FORTSETZUNG
Dorf Mecklenburg
Hügelland südlich von Wismar
SCHWERIN
Schloss Wiligrad
Tour
Rundtour: Schwaan
14
Natur aktiv erleben im Warnowtal Hinfahrt per Rad - Rückfahrt mit Kanu oder Elektrokutter Wege: Straßen, Feld- u. Waldwege; große Höhenunterschiede
Dieser Tour bietet Freiraum für eigene Ideen und Streckenvarianten. So kann der erste Teil per Rad von Schwaan nach Bützow zurückgelegt werden und dabei schon mal ein Blick auf die ruhig dahinfließende Warnow inmitten ihrer idyllischen Flussniederung geworfen werden. Der Weg folgt zunächst dem Radweg Berlin-Kopenhagen und führt durch die idyllischen Letschower Tannen. Im Dorf Letschow bietet sich ein Besuch im „Landhaus vier Linden“ an. Weiter geht es über Kambs und Passin nach Bützow. Bei Kambs kann auch die Warnow überquert werden und die Radtour östlich des Flusses fortgesetzt werden. Hier finden wir in Warnow-Nähe beim Ort Werle einen Gedenkstein an die historische Burg Werle. Natürlich ist auch eine längere Anfahrt, etwa von Rostock möglich (siehe Touren 1 bis 3). Seit Jahren kooperiert der ADFC-Rostock bei der Umsetzung dieser Tour erfolgreich mit dem regionalen Tourismusanbieter „Wanderer-Aktivtour“. In Bützow liegt ein Kutter mit Elektroantrieb bereit, der die Tourteilnehmer zurück nach Schwaan bringen wird. Auf dem Schiff finden 20 Personen Platz. Die Fahrt führt in 2 1/2 Stunden durch das urwüchsige Warnowtal - vielleicht ja in Begleitung eines Fischreihers. Statt mit dem Elektro-Kutter kann die Rückfahrt nach Schwaan auch aus eigener Kraft bewältigt werden. Dazu verleiht „Wanderer Aktivtour“ Kanus an die Teilnehmer und transportiert die Fahrräder an den Ausgangsort. Wer die lange Tour bis Rostock bevorzugt, ist auch willkommen. Wenn nötig, wird eine Einweisung in die Technik des Kanufahrens gegeben. Haben sie eigene Vorstellungen bezüglich der Bootstour und andere organisatorische Wünsche? Fragen Sie einfach „Wanderer Aktivtour“! Es gehören auch weitere Streckenabschnitte der Warnow und deren Nebenflüsse sowie der Güstrower Inselsee zum Aktionsgebiet. Links u. Quellen: wanderer-aktivtour.de/sites/kutter_warnow.html I ferien-schwaan.de
Impressum Die Broschüre wird in Kooperation mit dem ADFC Mecklenburg Vorpommern veröffentlicht, sowie in Zusammenarbeit mit den Tourist-Informationen Schwaan und Bützow. Sie erscheint in der Reihe „Fahrrad-Erlebnis-Region Mecklenburg-Vorpommern“ Bisherige Ausgaben: 1 - Region Güstrow – Krakow am See 2 - Vogelparkregion Recknitztal In Vorbereitung: 4 - Region Rostock
Hinweis: Es gibt momentan keine gesonderten Ausschilderungen im Verlaufe der im Heft beschriebenen Touren. Tourenkarten: Der Abdruck der Tourenkarten erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Verlages “grünes herz”, Ilmenau. Wir empfehlen Ihnen, für Ihre Touren eine zusätzliche Radtouren-Karte mitzunehmen. Stand: 31.12.2016 I Auflage: 5000 Stück I Schutzgebühr: 4,00 € Haftungsausschluss: Für Inhalt, Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Der Herausgeber übernimmt keine Verantwortung für Auslassungen und Satzfehler. Der Nachdruck, auszugsweise oder komplett, sowie die gewerbliche Nutzung von Ausschnitten ist untersagt und wird wegen der Verletzung des Urheberrechtes geahndet. Alle Rechte sind dem Herausgeber vorbehalten.
Bus & Bahn Wir danken für die freundliche Unterstützung des ADFC M-V bei der Erstellung dieser Broschüre! ADFC Landesverband Mecklenburg-Vorpommern Hermannstraße 36, 18055 Rostock Tel. 0381 377 06 976 I info@adfc-mv.de, www.adfc-mv.de Herausgeber: Fahrrad-Erlebnis-Region Mecklenburg-Vorpommern Martin Elshoff, Feldstr. 38, 18057 Rostock I raderlebnis-mv.de Redaktion: Hinrich Bentzien, Martin Elshoff, Radtouren, Text, Gestaltung u. Satz: Hinrich Bentzien Tel.: 0381 - 200 69 87 I e-Mail: hinrichbentzien@web.de Fotos: Hinrich Bentzien, Volker Schulz, David Krause, ADFC, Wanderer Aktivtour, Kunstmuseum Schwaan, Peter Brumme, Dr. U. Bentzien
Der Verkehrsverbund Warnow (VVW) bedient das Rostocker Umland mit Schwaan, Bützow, Güstrow und Teterow. Die angeschlossenen Verkehrsunternehmen ermöglichen Personenbeförderung mit einer Fahrkarte. Dabei kann z.B. mit dem gleichen Ticket von der Bahn zum Bus gewechselt werden. Fahrradmitnahme in ganz Mecklenburg-Vorpommern kostet bei der Deutschen Bahn 5 € pro Tag (keine Gültigkeit im Bus - dort ist eine Fahrradkarte ein ermäßigtes Einzelticket). In den Zügen kann es in der Saison recht eng werden. Der Bustransport von Fahrrädern ist mit dem regionalen Busunternehmen (REBUS) in der Saison begrenzt möglich. Bitte zuvor unbedingt beim Unternehmen erkundigen! Streckennetze, Fahrpläne und Kontakte gibt‘s auf den jeweiligen Webseiten.
verkehrsverbund-warnow.de I rebus.de I bahn.de