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Jungle Time Schwenningen

Page 1

7. SPIELTAG

Samstag 20.3. | 19 Uhr Volksbank Arena


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VORSCHAU | SCHWENNINGEN Im letzten direkten Nachbarschaftsduell in dieser Saison empfangen die Tigers Tübingen am Samstagabend um 19 Uhr die wiha Panthers aus Schwenningen in der Rottenburger Volksbank Arena. Dabei ergibt sich gleich auf verschiedenen Ebenen ein sehr ungleiches Duell, in welchem das Team von Tigers-Coach Danny Jansson endlich den ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die Doppelstädter einfahren will. Die bisherigen Duelle beider Teams fanden in den vergangenen Jahren eher in der Regionalliga statt. Doch diese Zeiten sind vorbei. Seit nun knapp zwei Saisons treffen sich die Panthers und unsere Raubkatzen in der ProA. Bisher mit mäßigem Erfolg für die Gelb-Schwarzen. Von den bisherigen drei Duellen konnten die Tigers kein einziges für sich entscheiden. Im Hinspiel mussten sich die Tübinger nach einer spannenden Aufholjagd in der regulären Spielzeit erst in der Verlängerung mit 90:99 geschlagen geben. Elias Valtonen und Enosch Wolf hatten kurz vor dem regulären Ende sogar die Chance auf den Sieg. Angeführt werden die Gäste von Nate Britt (14,1 ppg, 5,3 apf, 3,9 ppg) sowie Courtney Stockard (18,1 ppg, 5,6 rpg).

Unterschiedliche Spielarten Der Spielstil der Mannschaft von Trainer Alen Velcic liegt dem jungen Tübinger Team nicht besonders. Dabei gibt es einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in der Herangehensweise beider Kontrahenten. Während unsere Unistädter viel Tempo ins Spiel bringen, versucht das Schwenninger Coaching Team um Head Coac Velcic und Assistenztrainer und Aleksandar „Sasa“ Nadjfeji das Spiel ruhig und kontrolliert zu halten. Entsprechend erzielen die Panthers die zweit-wenigsten Punkte der Liga mit gerade einmal 79,7 Zählern pro Spiel. Den Tigers gelingen hingegen 87 Punkte pro Partie (ligaweit Platz sechs). Zudem haben aber auch beide Teams eine klare Schwäche in ihrem Spiel: das Spiel unter den Brettern. Denn am Samstagabend stehen sich zwei der schlechtesten Reboundteams der Liga gegenüber. Letzter in dieser Kategorie sind die Tübinger Raubkatzen mit 29,7 Rebounds pro Spiel, während sich die Gäste aus Villingen-Schwenningen mit 31 „Boards“ pro Partie auf dem drittletzten Rang wiederfinden. Es dürfte hoffentlich zu einem spannenden Derby gegen die Schwenninger kommen.


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7. SPIELTAG | BEGEGNUNGEN Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

N.N.

N.N.

Ergebnis

spielfrei

Uni Baskets Paderborn

21.11.2020 19:00 Uhr

Science City Jena

PS Karlsruhe LIONS

78:52

-:-

21.11.2020 19:30 Uhr

Bayer Giants Leverkusen

TEAM EHINGEN URSPRING

97:82

09.12.2020 19:30 Uhr

ROSTOCK SEAWOLVES

MLP Academics Heidelberg

91:88

05.01.2021 17:00 Uhr

VfL Kirchheim Knights

Phoenix Hagen

89:79

09.02.2021 19:30 Uhr

Artland Dragons

Nürnberg Falcons BC

84:73

20.03.2021 19:00 Uhr

Tigers Tübingen

wiha Panthers Schwenningen

07.04.2021 19:30 Uhr

RÖMERSTROM Gladiators Trier Eisbären Bremerhaven

-:-:-

TABELLE | VOR DEM 7. SPIELTAG Verein

Sp. Gew. Verl. Pkt.

+

-

1

Science City Jena

22

17

5

34

1927

1713

Diff. Heim Gast 214

2

MLP Academics Heidelberg

21

16

5

32

1877

1725

3

ROSTOCK SEAWOLVES

22

16

6

32

1937

1800

4

Bayer Giants Leverkusen

23

14

9

28

2000

5

VfL Kirchheim Knights

24

14

10

28

2021

6

wiha Panthers Schwenningen

24

13

11

26

7

Artland Dragons

25

13

12

8

Eisbären Bremerhaven

19

12

7

9

RÖMERSTROM Gladiators Trier

10-2

7-3

152

9-1

7-4

137

10-1

6-5

1986

14

12-1

2-8

1999

22

10-2

4-8

1913

1857

56

8-5

5-6

26

2152

2099

53

5-8

8-4

24

1738

1652

86

6-2

6-5

21

10

11

20

1706

1718

-12

5-5

5-6

10 Uni Baskets Paderborn

24

10

14

20

2103

2096

7

8-4

2-10

11 PS Karlsruhe LIONS

21

9

12

18

1677

1766

-89

6-4

3-8

12 Phoenix Hagen

22

7

15

14

1788

1906

-118

7-6

0-9

13 Tigers Tübingen

23

7

16

14

2000

2089

-89

4-6

3-10

14 TEAM EHINGEN URSPRING

22

5

17

10

1809

2043

-234

1-9

4-8

15 Nürnberg Falcons BC

21

4

17

8

1646

1845

-199

4-6

0-11

Stand: 19.3.2021


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PORTRÄT | NATE BRITT Nate Britt ist der Denker und Lenker im Spiel der wiha Panthers Schwenningen. Mit durchschnittlich 14,1 Punkten, 5,3 Assist und 3,9 Rebounds ist der US-Amerikaner einer der Hauptgründe, warum die Schwarzwälder nach 24 Spielen auf einem starken sechsten Tabellenrang stehen. Im Hinspiel, das die Panthers mit 99:90 nach Verlängerung für sich entscheiden konnten, war es vor allem der 1,85 Meter kgroße Spielmacher, der mit 27 Punkten und sechs Assists den Unterschied machte.

College-Meister mit North Carolina Der aus dem US-Bundesstaat Maryland stammende Britt kann trotz seines noch relativ jungen Alters von 27 Jahren auf eine durchaus lesenswerte Basketballkarriere zurückblicken. Diese führte ihn unter anderem in seinem letzten Highschool-Jahr an die Oak Hill Academy, an der auch NBA-Stars wie Kevin Durant (Brooklyn Nets) und Carmelo Anthony (Portland Trail Blazers) ihr Basketball-Handwerk erlernten. Nach Abschluss der Highschool lief der Spielmacher von 2013 bis 2017 für das renommierte Basketballprogramm der University of North Carolina auf. Mit seinem Team zog Britt 2016 ins Finalspiel um die US-Collegemeisterschaft ein, welches erst durch einen Buzzer Beater

mit 77:74 gegen Villanova verloren ging. Im nächsten Jahr machten es die „Tar Heels“ besser und setzten sich im Finale mit 71:65 gegen die Gonzaga Bulldogs durch.

Viel herumgekommen Für die ganz große NBA-Bühne sollte es dennoch nicht ganz reichen. Nach der Teilnahme an der NBA-Summerleague bei den Atlanta Hawks und einem kurzen Auftritt in der NBA G-League bei den Westchester Knicks zog es Britt nach Europa. Genauer gesagt nach Schottland, wo er bei den Glasgow Rockets seine ersten Schritte als Basketball-Profi machte. Es folgten Stationen in Griechenland, Argentinien und Zypern. Nach einer starken Saison bei Omonia Nikosia (Zypern), in der der US-Amerikaner durchschnittlich 14,5 Punkte, 4,1 Rebounds und 3,6 Assists auflegte, wechselte Britt schließlich 2020 zu den Schwenningen Panthers in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Panthers-Head Coach Alen Velcic bezeichnete seinen Playmaker bereits bei dessen Verpflichtung im Mai 2020 als absoluten „Sensationstransfer“. Angesichts der starken Leistungen des 27-jährigen sicherlich keine Übertreibung.


INTERVIEW | ALEKSANDAR „SASA“ NADJFEJI Dass es einen der besten Power Forwards, die jemals in der BBL gespielt haben, irgendwann nach Tübingen verschlagen würde, hätte bis zum Sommer 2009 wohl niemand für möglich gehalten. Der guten Kontakte von Ex-Tigers-Dompteur Igor Perovic sei Dank, dass man damals mit Aleksandar „Sascha“ Nadjfeji eine lebende Legende nach Tübingen hatte lotsen können. Im Interview gibt uns „Sasa“ einen Einblick in seine 20-jährige Basketballkarriere, die von vielen Erfolgen geprägt war. „Sasa“, bevor wir über deine jetzige Situation sprechen, lass und mal einen Blick 20 Jahre

zurück ins Jahr 2001 werfen. Das war das Jahr, als ich aus meiner Heimat Serbien weggegangen bin, um zum ersten Mal im Ausland mein Geld als Basketballprofi zu verdienen. Ich hatte damals auch Angebote aus Serbien, aber meine Frau und ich haben uns für einen Wechsel nach Deutschland (Bonn) entschieden. Wie war deine Anfangszeit in Deutschland? Zum ersten Mal weg aus Serbien… Am Anfang war alles ein wenig schwierig. Basketballerisch lief es gut für mich und wir waren auch erfolgreich als Team. Aber es gab Visa-Probleme mit meiner Familie. Sie durften erst drei Monate später einreisen. Das war nicht einfach für uns. Zudem konnte ich kein Deutsch sprechen und nur ein wenig Englisch.

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War der „Basketball“ (Sportart), den du damals aus Serbien kanntest, mit dem in Deutschland zu vergleichen? Die Unterschiede waren nicht so groß, wie man denken könnte. In Deutschland waren die Spieler athletischer, aber


Geburtstag: 27. Oktober 1976 Geburstort: Belgrad, Serbien

ansonsten kann ich sagen, dass es eher gleich war. Nach vier erfolgreichen Jahren in Bonn kam dann Im Jahr 2005 der Wechsel nach Köln. Ich hatte zwei gute Angebote. Eines aus Bamberg und eins aus Köln. In Köln war Sasa Obradovic Trainer. Mit ihm hatte ich gute Gespräche, deswegen habe ich mich für Köln entschieden. Ich hatte dort zweieinhalb tolle Jahre. Dort hast du dann deinen kongenialen Partner Immanuel McElroy kennengelernt. Immanuel war ein sehr cleverer Spieler. Man kann sagen, es war ein Traum mit ihm zusammen zu spielen. Wir haben uns blind verstanden. Ich wusste immer, wo er auf dem Feld stand und er wusste immer, wo ich stehe. Auf Köln folgte Berlin. Zuerst Trainer Predrag Krunic in Bonn, dann Sasa Obradovic in Köln und nun Luka Pavicevic in Berlin. Alle drei gelten als harte Trainer der alten Jugoslawischen Basketballschule. (lacht) Für mich war das nichts neues. Dieser raue Ton und das harte Training. Ich kannte es nicht anders aus Serbien.

Aber es gab auch Spieler, die damit nicht so gut zurechtkamen. Vor allem in der Saisonvorbereitung, die von großem Umfang und hoher Intensität geprägt war. Der Wechsel nach Tübingen im Jahr 2009 kam für alle ein wenig überraschend. Du hast davor für Topteams gespielt und dann kam das kleine Tübingen. Es gab zwei Gründe für den Wechsel nach Tübingen. Zum einen wollte ich meinem Freund Igor Perovic in seinem ersten Jahr als Head Coach helfen und zum anderen stand ich nach der Saison in Berlin ohne Vertrag da. Ich wollte aber schnell Planungssicherheit, weil meine Kinder in die Schule kamen. Und die Tigers haben mir ziemlich schnell nach Saisonende einen Vertrag angeboten. Du hast mittlerweile die Basketballschuhe gegen das Taktikbrett und Anzug getauscht. Wie schwierig war diese Umstellung für dich? Wenn ich ehrlich bin, sehr schwierig. Ich war 20 Jahre Basketballprofi und habe es immer geliebt, zu trainieren und auf dem Feld stehen. Aber irgendwann kam der Punkt, wo es nicht mehr ging.


PORTRÄT | TIMO FISCHER In Tübingen 2002 geboren, dann auf die sportprofilierte Geschwister-SchollSchule mit Matti Sorgius und Mirjan Broening und nach dem Realschulabschluss aufs Schickhardt-Gymnasium gegangen, spielte Timo zuerst Fußball beim TSV Lustnau. „Wir waren dort viele verschworene Klassenkameraden und hatten echt eine sehr erfolgreiche Jugendmannschaft, so dass gar niemand auf die Idee kam, zum SV 03 Tübingen oder zum SSV Reutlingen zu wechseln“, erzählt der heute 18-Jährige voller Stolz und Freude von seinen sportlichen Anfängen. Und dann kam Tigers-Bundesligaprofi Julian Albus, ebenfalls ein Tübinger Eigengewächs. Das sympathische Basketball-Aushängeschild begeisterte die Kicker für seine Basketball-AG in der Grundschule. Da war es dann um Timo geschehen, der sich rasch mit viel Talent in die BadenWürttemberg-Auswahl hochspielte und es dann in die JBBL Top4 schaffte. Die Augen leuchten heute noch, wenn sich Timo Fischer an ein unvergessliches Basketballturnier in Las Vegas erinnert. Wie das zustande gekommen ist? Mit knapp 15 Jahren spielte der schnelle Tübinger Guard in einem amerikanischen Eagles Kasernenteam in Böblingen. Eingeladen in die USA, konnte diese Mann-

schaft mit den dortigen US-Amerikaners durchaus mithalten, zumal sie weit teamorientierter auftrat als die hinlänglich bekannten Eins gegen Eins-Spielertypen der amerikanischen Basketballschule. „Bist du da dann ausgespielt, gibt es keine Hilfe in der Verteidigung“, weiß Timo und sieht durchaus Vergleiche mit den US-Rookies, die über den großen Teich nach Europa und Deutschland kommen und hier ihre Profikarriere starten, wenn es nicht in die NBA gereicht hat. Die sind dann aber, wie auch jetzt wieder unser Neuzugang Ryan Mikesell, sehr schnell begeistert von unseren weit schöneren Teambasketball.

„Wir sind eine coole Truppe“ Und jetzt in der ProA? Was sind die besonderen Anforderungen für einen jungen Tübinger wie Timo im Tigers-Profikader? „Zunächst fühle ich mich sehr gut aufgenommen und unser Coach Danny Jansson kümmert sich sehr um den eigenen Nachwuchs. Auch die Kollegen aus den USA und ein erfahrener Enosch Wolf helfen mir sehr. Und auch wenn wir wegen der Pandemie wenig außerhalb unternehmen können, sind wir eine coole Truppe. Ich gehe täglich mit großer Freude ins Training und kann mich dort Schritt für Schritt entwickeln.


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NEWS | BASKETBALL DEUTSCHLAND Was machen eigentlich unsere ehemaligen Trainer? Wir werfen einen Blick auf unsere ehemaligen Trainer und fangen bei Pat Elzie an. 2004 stieß der aus Missouri stammende Amerikaner zu den Tigers und blieb für eineinhalb Jahre. Anschließend folgten acht weitere Stationen in Deutschland (eine Ausnahme – BMC Larnaka - Zypern). Seit 2015 ist Elzie nun in Itzhoe als ProB-Trainer aktiv und scheint sich im Norden der Republik, pudelwohl zu fühlen. Eine Reihe exotischer Basketballstationen hat mittlerweile Aaron McCarthy in seiner Vita stehen. Nationaltrainer im Libanon, Vereinstrainer in China, Bahrain, Irak und seit dieser Saison in Saudi-Arabien, genauer gesagt steht er momentan in Al Ittihad unter Vertrag. Igor Perovic, einer der sympathischsten Trainer, den Tübingen je hatte, sorgt derzeit bei seinem neuen Arbeitgeber, den VfL Kirchheim Knights, für Aufbruchstimmung. Die Knights spielen bisher eine sensationelle Runde. Bevor Perovic im Sommer 2020 in Kirchheim unterschrieb, war der gebürtige Serbe in Ulm als Jugendtrainer und anschließend beim ambitionierten ProB-Meisterschaftsfavoriten Oberelchingen aktiv. Wer Tyron McCoy noch als Spieler kannte, dem werden nicht viele andere Small

Forwards aus den letzten 20 Jahren BBL einfallen, die besser waren, als er. Er war nicht nur athletisch, sondern auch clever. Da liegt es nahe ins Trainer-Business einzusteigen. McCoys Trainerkarriere begann 2008 in Ludwigsburg. Seit 2018 unterstützt der Amerikaner Ulms Head Coach Jaka Lakovic an der Seitenlinie. Auch Aleksandar Nadjfeji hat seit ein paar Jahren die Basketballstiefel an den Nagel gehängt und die Seiten gewechselt. Beim schwäbischen Konkurrenten in Villingen-Schwenningen kümmert sich Nadjfeji um das Individualtraining und um das Scouting des Gegners. Ein wahrer Paukenschlag gelang den Tigers im Jahre 2019 mit der Verpflichtung von Legende Georg „Schorsch“ Kämpf. Acht Jahre lang befand sich der mittlerweile 64-jährige Trainer da schon im Basketballruhestand, bevor es ihm in den Fingern wieder kribbelte. Nach einer tollen Rückrunde verabschiedete sich Kämpf im Sommer 2019 dann aber endgültig von der Basketballbühne. In der Saison 2019/2020 war bereits nach wenigen Monaten Schluss für das Trainerduo Doug Spradley und Andy Hipsher. Während Spradley nach seiner Beurlaubung in Tübingen immer noch ohne Job da steht, hat Hipsher einen neuen Arbeitgeber gefunden. In Finnland (Korihait) leitet der US-Amerikaner ein Jugend-Basketballprogramm. Er ist somit zurück im Trainergeschäft.


TOP PERFORMER | LIGA PUNKTE PRO SPIEL

ppg = points per game

1 Curtis Davis III

21,4 ppg

Eisbären Bremerhaven

2 Gerel Simmons

19,9 ppg

Artland Dragons

3 Behnam Yakhchali

19,5 ppg

ROSTOCK SEAWOLVES

4 Trevor Lacey

19,0 ppg

ROSTOCK SEAWOLVES

ASSISTS PRO SPIEL

apg = assists per game

1 Drew Cushingberry

6,5 apg

Uni Baskets Paderborn

2 Kasey Hill

6,3 apg

Science City Jena

3 Chris Carter

6,2 apg

ROSTOCK SEAWOLVES

4 Kyron Cartwright

5,9 apg

Phoenix Hagen

REBOUNDS PRO SPIEL 8,8 rpg

RÖMERSTROM Gladiators Trier

2 Shaun Willett

8,1 rpg

MLP Academics Heidelberg

3 Maurice Pluskota

8,0 rpg

PS Karlsruhe LIONS

4 Dennis Heinzmann

7,5 rpg

Bayer Giants Leverkusen

REBOUNDS

Isaiah Crawley – 5,3 Ø

bpg = blocks per game

1 Austin Jermaine Wiley

1,8 bpg

RÖMERSTROM Gladiators Trier

2 Dennis Heinzmann

1,7 bpg

Bayer Giants Leverkusen

3 John Bohannon

1,5 bpg

Eisbären Bremerhaven

4 Daniel Keppeler

1,4 bpg

Tigers Tübingen

STEALS PRO SPIEL

ASSISTS

Josh Sharkey – 5,6 Ø

rpg = rebounds per game

1 Austin Wiley

BLOCKS PRO SPIEL

PUNKTE

Isaiah Crawley – 16,9 Ø

BLOCKS

Daniel Keppeler – 1,4 Ø

spg = steals per game

1 J.J. Mann

2,7 spg

Bayer Giants Leverkusen

2 Nate Britt

2,1 spg

wiha Panthers Schwenningen

3 Courtney Stockard

2,0 spg

wiha Panthers Schwenningen

4 Jermaine Bucknor

2,0 spg

RÖMERSTROM Gladiators Trier

STEALS

Josh Sharkey – 1,6 Ø


INTERVIEW | TIMO FISCHER Ja, es sind auch für die Tigers derzeit besonders schwierige Zeiten. Zum einen klar, Corona hat alles im Griff. Die Pandemie sorgt für einen Spielplan, der mit fünf Spielen in 13 Tagen für die Tübinger schon sehr hart ausfällt. Und wenn dann noch fünf verletzte Spieler dazukommen, wie zuletzt Josh Sharkey, Isaiah Crawley, Ryan Mikesell, Enosch Wolf und Mirjan Broening, dann wird’s richtig eng. Umso bemerkenswerter, der Teamgeist stimmt und die Jungs hauen sich auch voll rein bei Einsatzzeiten von jeweils 20 bis 30 Minuten samt zehn Stunden Fahrt und Übernachtung wie zuletzt in Bremerhaven. Bis zu 14 Punkten minus fast aussichtslos zurück-

zuliegen und dann eben im dritten Viertel trotzdem sich nochmals mit Leidenschaft zurück zu kämpfen und sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen, ist schon aller Ehren wert. „Wir geben nie auf, sind nach Niederlagen natürlich frustriert, um dann im Training und im nächsten Spiel gegen wen auch immer - wieder neu motiviert, alles zu geben“, schwärmt Youngster Timo Fischer in seiner ersten ProA-Spielzeit. Weiter geht’s also und voller Siegeszuversicht auch gegen die derzeit favorisierten Schwenninger. Timo, du warst trotz dieser großen Personalnot in Bremerhaven nicht

SEIT DER

EISZEIT


Geburtstag: 1. Mai 2002 Geburstort: Tübingen

dabei. Was war der Grund dafür? Die Spielansetzung erfolgte so kurzfristig, dass ich mein lange terminiertes Bewerbungsgespräch nicht absagen konnte. Ich hatte diesbezüglich auch ein gutes Gespräch mit dem Trainer, der viel Verständnis dafür hat, dass ich auch in der kommenden Spielzeit parallel eine Ausbildung mache. Ihr habt viele Spiele und viele Verletzte - wie geht das im Training? Nach Bremerhaven sind die Jungs die Nacht durchgefahren, am Dienstagmorgen hier angekommen, hatten dann teilweise einen „freien“ Tag mit aktiver Erholung, um dann am Mittwoch in Nürnberg bei den Falcons aufzulaufen. Das hat natürlich viel Einfluss auf die Trainingsgestaltung und Belastungssteuerung. Und wenn dann nicht einmal zehn Mann im Training sind, und wir bald jeden dritten Tag ein Spiel haben, wird viel mehr bloß geworfen und vor allem Plays gelaufen. Die eigenen, „5:0-Plays“ und zur gezielten Vorbereitung auch die Plays des jeweiligen Gegners. Wie können Freude und Motivation hochgehalten werden, wenn es eigentlich um nichts mehr geht? Klar, es droht Corona-bedingt kein Abstieg und die Playoffs sind auch zu weit weg mit derzeit gerademal sieben

Siegen. Trotzdem, unser Ziel ist es, noch so viele Spiele wie möglich zu gewinnen! Außerdem wissen viele unserer Jungs nicht, wie es nächste Saison weitergeht. Da gilt es sich voll reinzuhängen, sich zu empfehlen, um überhaupt als Basketballprofi weitermachen zu können. Schließlich gibt es in diesen ungewissen Coronazeiten eben auch viel weniger Geld zwischen den Körben zu verdienen. Was geht in dir vor, wenn dich der Coach für wenige Spielminuten einwechselt? Als erste Aufgabe wird mit mitgegeben, bestmöglich zu verteidigen, in der Defense hellwach zu sein und das Team zu unterstützen. Durch eine gute und erfolgreiche Verteidigung kommt überhaupt auch besser ins Spiel. Der „Rest“ ergibt sich von selbst. Und klar, wenn es sich ergibt, nehme ich auch den Wurf, ohne Angst und mit Selbstvertrauen. Durch Fehler darf man sich keinesfalls irritieren lassen. Die gehören leider dazu. Und nun das Heimspiel gegen Schwenningen. Worauf wird es ankommen, um die Punkte in der Volksbank Arena zu behalten? Da ist noch die ärgerliche 90:99 Hinspielniederlage in Schwenningen. Die wollen wir wettmachen, indem wir uns auf unser Spiel fokussieren und die schwierige Situation „Rumpfmannschaft ohne Verschnaufpause“ annehmen.


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Von links nach rechts: Athletik-Trainer Martin Ströbele, Mirjan Broening, Besnik Bekteshi, Timo Fischer, Timo Lanmüller, Lucas Schiebelhut, Matti Sorgius, Isaiah Crawley, Jekabs Beck, Enosch Wolf (Kapitän), Daniel Keppeler, Ryan Mikesell, Elias Valtonen, Roland Nyama, Troy Simons, Gianni Otto, Joshua Sharkey, Co-Trainer Hussain Dassouki, Trainer Danny Jansson.


SCOUTING | MANNSCHAFTEN TIGERS TÜBINGEN Nr. Name

Alt. Größe Gew. Pos. Nat. PPG

7

Besnik Bekteshi

28 1,91 m

84 kg

PG

GER

5,7

4

Mirjan Broening

20 1,83 m

80 kg

PG

GER

1,2

2

Timo Fischer

18 1,89 m

84 kg

PG

GER

0,7

10

Gianni Otto

25 1,85 m

78 kg

PG

GER

3,7

3

Joshua Sharkey

23 1,75 m

72 kg

PG

USA

15,2

23

Troy Simons

24 1,91 m

85 kg

SG

USA

11,7

24

Roland Nyama

27 1,98 m

93 kg

SF

GER

8,9

77

Timo Lanmüller

20 1,94 m

84 kg

SG

GER

9,4

11

Matti Sorgius

20 1,96 m

89 kg

SF

GER

-

33

Ryan Mikesell

24 2,01 m

98 kg

SF

USA

9,0

19

Elias Valtonen

21 1,99 m

93 kg

SF

FIN

14,7

15

Jekabs Beck

20 2,08 m 101 kg

PF

GER

2,2

53

Isaiah Crawley

22 2,01 m 100 kg

PF

USA

16,9

31

Daniel Keppeler

24 2,03 m

96 kg

C

GER

7,5

8

Enosch Wolf (C)

30 2,15 m 112 kg

C

GER

9,3

TRAINER HEAD COACH Daniel Jansson

ASSISTANT COACH Hussain Dassouki

ATHLETIK COACH Martin Ströbele

WIHA PANTHERS SCHWENNINGEN Nr. Name

Alt. Größe Gew. Pos. Nat. PPG

1

Nate Britt

27 1,85 m

75 kg

PG

USA

14,1

22

Konstantin Karamatskos 35 1,94 m 105 kg

PG

GER

-

4

Ivan Mikulic

29 1,91 m

88 kg

PG

HRV

2,8

44

Kevin Bryant

26 1,95 m

95 kg

SG

GER

1,7

2

Chris Frazier

30 1,82 m

83 kg

SG

GER

7,8

7

Grant Teichmann

24 1,91 m

91 kg

SG

GER

4,6

11

Rytis Pipiras

25 2,01 m

96 kg

SF

LTU

11,2

0

Courtney Stockard

25 1,96 m

93 kg

SF

USA

18,5

8

Felix Edwardsson

22 2,06 m 103 kg

PF

SWE

6,7

9

Jonas Niedermanner

24 2,05 m

92 kg

PF

GER

6,9

25

Robin Jorch

26 2,11 m 111 kg

C

GER

6,7

TRAINER HEAD COACH Alen Velcic

ASSISTANT COACH Aleksandar Nadjfeji Boyko Pangarov, sen.


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DER SPIELPLAN | UNSERER TIGERS ALLE 30 SAISONSPIELE IM ÜBERBLICK ST Datum

Zeit

Heim

Gast

Ergebnis

1

Spielfrei

3

01.11.2020

18:00 Uhr

Tigers Tübingen

Uni Baskets Paderborn

4

06.11.2020

19:30 Uhr

MLP Academics Heidelberg

Tigers Tübingen

99 : 80

5

08.11.2020

18:00 Uhr

Tigers Tübingen

VfL Kirchheim Knights

80 : 97

9

103 : 101

05.12.2020

20:00 Uhr

Tigers Tübingen

ROSTOCK SEAWOLVES

90 : 96

11 12.12.2020

16:00 Uhr

Tigers Tübingen

Artland Dragons

90 : 97

27 19.12.2020

16:00 Uhr

wiha Panthers Schwenningen

Tigers Tübingen

99 : 90

10 23.12.2020

19:30 Uhr

PS Karlsruhe LIONS

Tigers Tübingen

82 : 93

23 30.12.2020

18:00 Uhr

Science City Jena

Tigers Tübingen

93 : 71

14 03.01.2021

16:00 Uhr

Bayer Giants Leverkusen

Tigers Tübingen

102 : 94

6

06.01.2021

17:00 Uhr

TEAM EHINGEN URSPRING

Tigers Tübingen

63 : 108

20 09.01.2021

19:30 Uhr

RÖMERSTROM Gladiators Trier

Tigers Tübingen

59 : 71

16 17.01.2021

16:00 Uhr

ROSTOCK SEAWOLVES

Tigers Tübingen

83 : 79

17 23.01.2021

20:00 Uhr

Tigers Tübingen

Eisbären Bremerhaven

101 : 93

18 30.01.2021

19:30 Uhr

Uni Baskets Paderborn

Tigers Tübingen

19 03.02.2021

20:00 Uhr

Tigers Tübingen

TEAM EHINGEN URSPRING

103 : 113

22 10.02.2021

19:00 Uhr

Tigers Tübingen

MLP Academics Heidelberg

100 : 115

21 13.02.2021

17:00 Uhr

Tigers Tübingen

Nürnberg Falcons BC

91 : 73

13 27.02.2021

19:00 Uhr

Tigers Tübingen

Science City Jena

64 : 77

24 05.03.2021

20:00 Uhr

VfL Kirchheim Knights

Tigers Tübingen

90 : 85

25 07.03.2021

18:00 Uhr

Tigers Tübingen

Phoenix Hagen

100 : 95

2

87 : 81

10.03.2021

19:00 Uhr

Phoenix Hagen

Tigers Tübingen

91 : 65

12 15.03.2021

19:00 Uhr

Eisbären Bremerhaven

Tigers Tübingen

87 : 79

8

19:30 Uhr

Nürnberg Falcons BC

Tigers Tübingen

97 : 82

19:00 Uhr

Tigers Tübingen

wiha Panthers Schwenningen

- : -

19:00 Uhr

Tigers Tübingen

RÖMERSTROM Gladiators Trier

- : -

28 TBA

TBA

Tigers Tübingen

PS Karlsruhe LIONS

- : -

29 03.04.2021

19:30 Uhr

Artland Dragons

Tigers Tübingen

- : -

30 10.04.2021

19:30 Uhr

Tigers Tübingen

Bayer Giants Leverkusen

- : -

17.03.2021

26 Spielfrei * 7 20.03.2021 * 15 24.03.2021

* Spiele die auf einen anderen Termin verlegt und noch nicht absolviert wurden.


STATISTIKEN | TEAMVERGLEICH Tübingen

Schwenningen

Begriffserläuterung Points = Punkte Field Goals = Feldwürfe gesamt Free Throws = Freiwürfe 2 Points = Zweipunktewürfe 3 Points = Dreipunktewürfe Rebounds = Gesamt-Rebounds Defensive-Rebounds = Defensiv-Rebounds Offensive-Rebounds = Offensiv-Rebounds Assists = Vorlagen Turnovers = Ballverluste Steals = Ballgewinne Blocks = Blocks Fouls = Foulspiele

87,0

Points

79,7

49,5

Field Goals

45,7

79,5

Free Throws

73,8

56,9

2 Points

50,8

37,1

3 Points

37,8

29,7

Rebounds

31,0

22,0

Defensive-Rebounds

22,8

7,7

Offensive-Rebounds

8,2

19,3

Assists

18,0

16,2

Turnovers

13,0

9,2

Steals

8,8

3,3

Blocks

2,3

21,7

Fouls

22,3

NÄCHSTES HEIMSPIEL VS. RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER 24.3.2021 | 19 UHR | VOLKSBANK ARENA (Rottenburg)

TICKETS Es werden keine Zuschauer zugelassen


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